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FENG SHUI

The Four Cardinal Rules are most important basics of feng shui. This is what
anyone practicing feng shui begins with.

1. Cleaning and removing clutter is the most important first step. Negative
chi collects around clutter. Disorganization is a sign of stuck and stagnant
energy creating lack of flow. The fastest way to get moving into the future
is to remove and organize clutter.
2. Create Zen surfaces 49 – 51% clear. This is so that your eyes have a
chance to rest in between the paper work on desks for example.
Bookshelves that have art pieces in between the books again give your
eyes a chance to stop and see something beautiful and rest in between
the fast flowing chi bookshelves tend to have. Surfaces 50% clear create
space and leave room for new energy, projects and ideas to come.
3. Have nothing broken or fix the broken items. Broken items attract lower
and often negative chi. Put a time limit on items you plan on repairing or
replace or get rid of them.
4. Beauty – have things that are beautiful around you. If you have a piece of
art or furniture that you dislike, it is attracting negative chi.

ALCHEMIE - Blütenessenzen
Von: <http://www.horusmedia.de/2006-bluete/bluete.php>
[...] Nur diese lebendige Energie, also das Qualitative, ist nach alchemistischer
Vorstellung das, was wirklich heilen, „Heil“ und „Licht“ bringen kann. Nach der
traditionellen Gesundheitslehre der Alchemie besitzt eine Pflanze sogar drei
verschiedene Heilenergien, die – vereinfacht gesagt – mit Körper, Geist und
Seele der Pflanze (in der Alchemie „Sal“, „Sulfur“ und „Mercurius“ genannt“)
verbunden sind. Diese drei Wirkkräfte haben auch eine ganz materielle
„Anknüpfung“: sie sind chemisch gesehen mit den Salzen (Körper), Ölen
(Seele) und Alkoholen (Geist) verbunden. Die Kunst der Medizinbereitung ist es
nun, die chemischen Substanzen – also die Materie – zu reinigen und zu
„durchlichten“, ohne die Heilenergie und -information der Blüte zu zerstören.
[...]
Schon der Zeitpunkt, wann die jeweilige Blüte gesammelt wird, ist in der
alchemistischen Essenzen-Herstellung nicht zufällig. Vielmehr richtet er sich
nach dem Stand des Planeten, dem die jeweilige Blüte zugeordnet ist. [...] In
der Bach-Methode werden die gesammelten Blüten in Wasser oder Alkohol im
Sonnenlicht „ausgezogen“ und dabei wird eine geistige Heilinformation
gewonnen. Das geschieht auch nach der alchemistischen „Paracelsus-
Methode“, aber hier ist diese Informierung des Wassers nur der erste Schritt
der Fertigung. Zudem ruhen hier die Blüten nicht wenige Stunden in der
Lösung, sondern mindestens einen Mondmonat lang. Auf diese Weise könnten
nach alchemistischer Vorstellung die Heilinformation des „Geistigen“
vollständig gewonnen.

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Danach wird der Auszug bei geringer Hitze destilliert, um die Heilkräfte der
Seele (mit den Öle) und des „Körpers“ (mit den Salzen) der Blüte zu gewinnen
und zu reinigen. Der „Blüten-Körper“ besteht nach der Destillation aus den
ausgelaugten Pflanzenresten. Diese werden getrocknet und solange erhitzt, bis
sie zu Asche werden. Aus dieser Blütenasche werden dann mit speziellem
destillierten Wasser die löslichen Salze ausgewaschen. Diese Salze sind der
„gereinigte Körper“ der Blüte, ohne den die Essenz laut Alchemie auch nicht
auf den menschlichen Körper wirken kann und außerdem zu leicht ihre
Information wieder verlieren könnte. „Wer selbst eine Blütenessenz anfertigen
möchte, sollte zumindest diese Blütensalze herstellen und dem Sonnenauszug
hinzufügen“, betont Stockhardt. So könne die Wirkkraft schon deutlich erhöht
werden
In der alchemistischen Blütenbereitung werden nun die gereinigten Wirkkräfte
von Körper, Geist und Seele der Blüte wieder vereint. Dazu wird das Salz zum
Auszug hinzugegeben und das Ganze nochmals destilliert. Danach reift die
Essenz in einem geschlossenen Gefäß mindestens vier Wochen lang in Sonnen-
und Mondlicht. Dabei „zykliert“ sie, das heißt, geringe Mengen verdunsten
immer wieder, steigen im Gefäß auf und laufen an der Wandung wieder hinab.
In diesem Prozess lädt sich die Essenz noch einmal energetisch auf und
gewinnt dadurch weiter an Wirkkraft. [...]

Neun Blüten für die Seele


Zu den neun Blütenessenzen des alchemistischen Heilsystems gehören seit
alters her bekannte Heilpflanzen wie Beinwell und Johanniskraut, aber auch
scheinbar unbedeutende wie Ackerwinde, Buschwindröschen und Lichtnelke –
sie alle besitzen eine hohe „Seelenkraft“, die am genauesten den neun
archetypischen Grundthemen des Menschen entsprechen. So erklärt
Stockhardt. Diese neun Seelen-Themen sind uns seit alters her als
archetypische Planeten-Qualitäten aus den Göttersagen bekannt. Denn jeder
Planetengott von Sonnengott und Mondgöttin bis zum Kriegsgott Mars und zum
Götterboten Merkur steht für ein grundlegendes Seelenthema. Geht es
beispielsweise um Mut, Aktivität und Abwehrkraft, so sind das die
Eigenschaften des Mars, die im Johanniskraut zu finden sind. Fürsorge,
Wachstum, Reflexion und Selbst-Entdeckung hingegen gehören zum Mond-
Archetypus und sind in der Birne „verkörpert“ (siehe Tabelle).
Nach der vor wenigen Jahren wiederentdeckten Chakra-Lehre der Alchemie
regiert jeder der Planeten zugleich auch je ein Chakra (diese werden in der
Alchemie „Siegel der Planeten“ oder „Brennöfen der Seele“ genannt) und so ist
das System der neun alchemistischen Blütenessenzen für die Seele zugleich
ein komplettes System zur Chakra-Therapie. [...]
In der Alchemie hat sich dabei am deutlichsten das Wissen um verschiedene
Energieniveaus der Chakras bewahrt, wobei das niedrigste „Nigredo“ (dt.: die
„Schwärze“) mit „Dunkelheit, Krankheit und Unbewusstheit“, das mittlere die
„Albedo“ (die „Weiße“) das höchste „Rubedo“ (dt.: die „Röte“) mit „Licht,
Heilung, Gesundheit und spirituellem Erwachen“ gleichgesetzt werden. Ziel
jeder alchemistischen Arbeit war es, das höchste Energie- und
Schwingungsniveau des Rubedo zu erreichen und die Materie zum „Licht“ zu
führen – egal, ob es dabei um die Herstellung von Heilmitteln oder um die

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Behandlung der Patienten ging. [...]
Blüte Chakra Planet Archetyp
Beinwell Fuß- und Knie- Ketu = Ursprung, Herkunft,
Chakra absteigender Lebensbasis
Mondknoten
Ackerwinde Wurzel-Chakra - Sonne Sonnengott - Schöpfung,
1. Chakra Kraftquell, Zuversicht
Birne Sexual-Chakra - Mond Mondgöttin - Mutter und Braut,
2. Chakra Fürsorge, Fruchtbarkeit
Johanniskraut Solarplexus- Mars Kriegsgott - Mut, Aktivitþt,
Chakra - Abwehr
3. Chakra
Tollkirsche & Herz-Chakra - Merkur Götterbote - Verbinden,
Essigrose 4. Chakra Initiieren, Intelligenz
Maiglöckchen Hals-Chakra - Jupiter Weiser Regent -Lenken und
& Immergrün 5. Chakra Formen
Vergissmeinni Stirn-Chakra - Venus Schönheitsgöttin -Harmonie,
cht 6. Chakra Hingabe, Intuition
Buschwindrös Kronen-Chakra - Saturn Saatengott - Erneuerer und
chen Zerstörer, "Hüter der Schwelle"
7. Chakra Transformation
Lichtnelke Neteru-Chakra - Rahu = Aufgabe, Lebensziel
8. Chakra aufsteigender
Mondknoten
Die 9 Blüten der Seele
• BEINWELL-Essenz
Grundthema: Erdung, Ankommen
Fördert den Kontakt mit den kollektiven Urkräften und Archetypen und
erleichtert es, die Kraft der Familie und der Ahnen zu erschließen.
Seelische Belastungen, die mit den Themen Geburt und Mutterschaft in
Zusammenhang stehen, werden harmonisiert. Erstarrungen in Seele und
Emotionen werden aufgelöst und insgesamt das Gefühl des
„Ankommens“ und der „Erdung“ gestärkt.
• ACKERWINDEn-Essenz
Grundthema: Lebenskraft, Lebensbejahung, Selbst-Schöpfung
Stärkt Lebenskraft, Vitalität und das männliche Urprinzip - die „innere
Sonne“. Bringt Wärme und Licht in Körper, Geist und Seele, fördert die
Liebe zum Leben und hellt trübe Stimmungen auf. Regt das
Verdauungsfeuer und die sexuellen Energien an.
• BIRNEn-Essenz
Grundthema: Wachstum, Reflexion, Selbst-Entdeckung
Lenkt die Lebenskraft in die richtigen Bahnen und reguliert alle
aufbauenden und rhythmischen Prozesse im Organismus. Stärkt das
weibliche Urprinzip, das „Mond-Prinzip“. Das Gefühl einer „mütterlichen
Geborgenheit“ im Leben wird gefördert und zugleich die Fähigkeit zu

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größerer innerer Flexibilität. Das Gefühls-Bewusstsein wird insgesamt
angeregt und verfeinert, die Intuition gefördert und die energetisch-
erotische Ausstrahlung wird intensiver und „weiblicher“.
• JOHANNISKRAUT-Essenz
Grundthema: Aktivität, Willenskraft, Selbst-Setzung
Integriert alles Fremde in das eigene Sein; Äußeres und unbewusstes
Inneres wird zu einem „Ich“. Fördert die Freude am Tätigsein,
Hilfsbereitschaft und Besonnenheit im Umgang mit anderen. Stärkt
Selbstwertgefühl, Willens- und Entschlusskraft.
• TOLLKIRSCHEn- & ESSIGROSEn-Essenz
Grundthema: Liebe, Zentrierung, Selbst-Verbindung
Die „Herz“-Essenz stärkt die Harmonie zwischen Körper, Geist und Seele.
Bringt Fühlen und Denken wieder in die Mitte und hilft seelische
Schicksalsschläge zu verarbeiten; der Zugang zur Liebe, zur Kraft und
Weisheit des Herzens wird gefördert, der Aufbau von Bewusstsein und
Selbstbewusstsein gestärkt. Eine Aktivierung des Herz-Chakras
beschleunigt auch geistiges und spirituelles Wachstum und fördert
mediale Fähigkeiten wie Channeling. Hilfreich als energetische
Unterstützung bei allen „überschäumenden Hitze-Prozessen“ wie Fieber,
Infektionen, Entzündungen und Allergien.
• MAIGLÖCKCHEN & IMMERGRÜN-Essenz
Grundthema: Kommunikation, Formkraft, Selbst-Ausdruck
Koordiniert Wollen und Denken mit praktischem Tätigsein. Stärkt
Kreativität, Sprachkraft und Kontaktfreudigkeit; die Fähigkeit zu
umsichtigem Handeln, Toleranz und die natürliche Autorität werden
gefördert. Hilft zudem, Gefühle auszusprechen und Probleme zu
bearbeiten.
• VERGISSMEINNICHT-Essenz
Grundthema: Intuition, Visionskraft, Selbst-Bestimmung
Die Essenz für das „Dritte Auge“ stärkt die Intuitions- und Visionskraft.
Die Aktivitäten der Gehirnhälften werden angeregt und synchronisiert.
Hilft, Ordnung ins Denken zu bringen und sich aus den Verstrickungen
der Welt der Dualitäten zu lösen. Durchsetzungskraft, Selbstbestimmung
und das Entdecken der eigenen Berufung werden gefördert, sowie
insgesamt die Aura-Ausstrahlung als „Charisma“ gestärkt.
• BUSCHWINDRÖSCHEN-Essenz
Grundthema: Spiritualität, Transformation, Selbst-Öffnung
Stärkt die spirituellen Kräfte und den Kontakt mit höheren
Seelenanteilen. Reguliert auf energetischer Ebene die Rhythmen im
Menschen, bringt die Energien wieder in Fluss und löst so Verhärtungen
in Denken, Fühlen und Handeln. Geistige Klarheit,
Konzentrationsfähigkeit und Einsicht werden gefördert. Hilft, Erfahrungen
anzunehmen, sich „Abzunabeln“ und Abzugrenzen, aber auch Grenzen zu
transzendieren und neue Wege zu beschreiten.
• LICHTNELKE-Essenz
Grundthema: Lebensziel, Entgrenzung, Einswerdung, Höheres Selbst
Ordnet den energetischen Austausch der Seele mit dem Höheren Selbst.

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Die Harmonisierung des 8. Chakras unterstützt die Einsicht in höhere
Zusammenhänge und erleichtert so, negative Lebenseinstellungen zu
überwinden und höhere Seelenqualitäten zu leben.
• „RESCUE“ der BLÜTEN-Essenzen
Grundthema: schockartige seelische Verkrampfungen, „Notfall“-Tropfen
und „chronisches“ Rescue für die Seele
Das „Rescue“ der Blüten-Essenzen besteht aus allen 9 Blüten-Essenzen
und spricht daher alle 9 Chakras und alle 9 Seelen-Archetypen
gleichmäßig an. Es wird einerseits als „energetische Soforthilfe“ bei allen
Energie-Schocks, plötzlichen Energie-Blockaden und -Disharmonien
eingesetzt; andererseits ergänzt es als „chronisches“ Rescue die gezielte
Anwendung einer Einzelessenz und hilft, die jeweilige Blockade und
Disharmonie aus allen Ebenen „hinauszuschwingen“.

Andere Essenzen
Körper (Sal) – Metalle Geist (Mercurius) – Edelsteine Seele (Sulfur) –
Blüten
In der Siebensternfolge der Rubedo-Stufe schwingt also das Wurzel-Chakra in
Resonanz mit der höchsten Schwingung der Sonne, das Milz-Chakra mit der des
Mondes, das Solarplexus-Chakra mit Mars, das Herz-Chakra mit Merkur, das
Hals-Chakra mit Jupiter, das Stirn-Chakra mit Venus und das Kronen-Chakra mit
der höchsten Saturn-Schwingung.
Heilung im alchemistischen Sinne geschieht, wenn die Chakras beginnen, mit
dieser höchsten Schwingung in Resonanz zu treten.
Chakra-Lehre der Alchemie
Nigredo Albedo I
Albedo
Weg der Weg des Rubedo
II
Mystik Herzens
7. Kronen-Chakra Saturn Saturn Sonne Saturn - Amethyst
6. Stirn-Chakra Jupiter Mond Venus Venus - Diamant
5. Hals-Chakra Mars Jupiter Mars Jupiter - Saphir
4. Herz-Chakra Sonne Merkur Merkur Merkur - Smaragd
3. Solarpl.-Chakra Venus Mars Jupiter Mars - Goldtopas
2. Milz/Sex.-Chak. Merkur Venus Mond Mond - Perle
1. Wurzel-Chakra Mond Sonne Saturn Sonne – Rubin
Die drei Entwicklungsphasen Nigredo, Albedo und Rubedo und die
jeweilige Zuordnung der Planeten zu den Chakras. In jeder Phase tritt das
Chakra mit einer anderen, höheren Planetenenergie in Resonanz, wodurch
das Schwingungsniveau des gesamten Menschen erhöht wird. (aus dem
Buch: "Schätze der Alchemie: Edelstein-Essenzen", Hans-Nietsch-Verlag,
Freiburg)

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Farbenlehre
Schon in der Jungsteinzeit (50 000 bis 10 000 v. Chr.) haben die Völker in
Mitteleuropa die rote Farbe als eine Art Kraftquelle betrachtet, wie
archäologischen Funden zu entnehmen ist.
Es gab zu dieser Zeit grosse Ockerbergwerke am Plattensee (Ungarn). In
Gräbern wurden bis zu 10 kg roter Ocker gefunden.
Farbe (allgemeine Symbolik) Bedeutung bei...
Den Ägyptern den Juden den Chinesen
Weiss Pracht, Herrlichkeit Reinheit Gerechtigkeit
Gelb Neid, böser Blick Tod Tugend
Indigo Schutz, Sicherheit Himmel, Pracht
Grün Hoffnung, Lust Leben Güte
Rot Zorn, Rache, Versöhnung Sünde Anstand
Schwarz Tod Trauer Weisheit
Trauerfarben
Schwarz: Ägypter, Araber, Römer, Griechen Weiss: Germanen,
Chinesen, Siamesen, Parsen
Blau: Türken, Japaner Gelb: Kelten
Eine ausgebildete, aber auch widersprüchliche Farb-Symbolik findet sich in den
„geheimen Wissenschaften“ (Alchemie, Astrologie) und den esoterischen
Gruppen (Anthroposophie, Freimaurer)
Alchemie (Farbe der Metalle)
Eisen rot Kupfer grün/orange, blau, weiss
Quecksilberweiss/gelb, grün/blau Silber blau/grün
Gold gelb/weiss Blei schwarz
Zinn grau/purpur/weiss
Astrologie (Farbenpalette der Planeten)
Sonne: orange, golden, grün und purpur.
Mond: weiss, silbergrau, grün, alle blassen Farben.
Merkur: hellgrau, hellgelb, weissgrau, alle schmutzigen Farben.
Venus: hellblau, rosa, gelb, weiss, blau, grün, braun u. alle leuchtenden Farben.
Mars: rot, weisslich, grün, gelb, indigo.
Jupiter: purpurrot, safrangelb, dunkelblau.
Saturn: schwarz, braun, dunkelgrün, dunkelgelb, grau und alle dunklen Farben.
Uranus: Violett bis Indigo. Aber auch weiss.
Neptun: silbergrau, grau, dunkelgelb.

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Pluto: braun.
Chiro: silbergrau
Farbenpalette der Tierkreiszeichen
Widder rot, gold, grün
Stier grün, gelb, silber, schwarz, blau
Zwilling orange, blau, dunkelgrün, hellgelb
Krebs gelborange, silber, grün, gelb, weiss, violett, hellgrün.
Löwe gelb, gold, schwarz, blau, orange, rotgelb.
Jungfrau gelb, grün, gold, weiss, purpur.
Waage grün, silber, schwarz, blau, orange.
Skorpion blaugrün, rot, orange, gold
Schütze blau, gelb, silber, schwarz, braunrot, hellrot, purpur.
Steinbock blauviolett, blau, rot, gold, schwarz, grau, meergrün.
Wassermann violett, schwarz, grün, silber, lila, indigo, grau.
Fische rotviolett, blau, schwarz, rot, braun, grau.

Farben in der Freimaurerei


Grün – die eigentliche Hauptfarbe der Freimaurerei Grün ist das Farbsymbol
der Hoffnung auf die Wiedererrichtung des Salomonischen Tempels. Deshalb
wird die Freimaurerei in Italien als die „grüne Schlange“ bezeichnet. Farbe der
Hochgrade Symbol der allesumspannenden Idee der Freimaurerei Symbol der
Initiation vorbehalten für die höchsten Grade der Freimaurerei (31.-33. Grad)
oft für weiss benutzt. Farbe des 25. Grades wird mit Weiss verbunden, im
System von Memphis und Misraim Farbe der höchsten Logenbeamten.
Rot Farbe der Hochgrade
Blau Symbol der allesumspannenden Idee der Freimaurerei
Schwarz Symbol der Initiation
Weiss Vorbehalten für die höchsten Grade der Freimaurerei (31. – 33.
Grad)
Silber Oft für weiss benutzt. Farbe des 25. Grades.
Gold Wird mit Weiss verbunden im System von Memphis und Misraim
Purpur Farbe der höchsten Logenbeamten.
Anthroposophie
Steiner, der auf die Farbenlehre von Goethe zurückgreift, unterscheidet
zwischen Bildfarben (schwarz, grün, pfirsichblüte, weiss) und Glanzfarben
(gelb, blau, rot).
Die einzelnen Reiche werden durch Bildfarben repräsentiert, die aber immer
nur Schatten sind:

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1. Naturreich: Mineralreich (Tod): schwarz & Pflanzenreich (Leben): grün
2. Menschenreich (Seele): pfirsichblütig
3. Geistige Welt: weiss
Die Glanzfarben zeigen das Wesen nach aussen an:
Gelb - Glanz des Geistigen (geistige Welt) ; Blau - Glanz der Seele
(Menschenreich) ; Rot - Glanz des Lebens (Pflanzenreich)
Farben in den östlichen Weisheitslehren
Farben der Tattwas
Name Element Farbe Symbol im Golden-Dawn-Orden
Akasha Äther schwarz tiefviolette Eiform
Vayu Luft blau blauer Kreis
Tejas Feuer rot rotes Dreieck
Prithvi Erde gelb gelbes Quadrat
Apas Wasser weiss silberne Mondsichel

Farben der Chakren


Basis-Chakra: gelb oder rot Sexual-Ch.: weiss oder orange Nabel-
Ch.: rot oder gelb
Herz-Ch.: graublau oder grün Kehlkopf-Ch.: weiss oder blau Drittes
Auge: weiss oder indigo
Scheitel-Ch.: violett
Farben in der Psychologie
Grundlage ist die Lehre von den vier Säften (Blut, Schleim, gelbe und schwarze
Galle), die der griechische Arzt Hippokrates (400 v. Chr.) entwickelte.
Durch Einfluss der Lebensweise, des Klimas oder des Alters kommt es zu einem
Überwiegen eines der vier Säfte, so dass jeder Mensch eine eigene
Individualität besitzt, die ihn einem der vier Menschentypen zuweist:
Choleriker (Galle): rot Sanguiniker (Blut): gelb
Phlegmatiker (Gelbe Galle): weiss Melancholiker (schwarze Galle):
schwarz/blau
Der „Vierfarben-Mensch“ von Lüscher, der im Prinzip auf diese antike Lehre
zurückgeht, wird durch folgende Farben charakterisiert:
Choleriker: rot Sanguiniker: gelb
Phlegmatiker: blau (ehemals weiß) Melancholiker: grün (ehem.
schwarz/blau)
Für Lüscher stellen diese Farben, die einen harmonischen Farbenkreis bilden,

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das Symbol der Ganzheit und Ausgeglichenheit dar.
Entsprechend diesen Farben finden sich im Menschen auch vier
Gefühlszustände:
Selbstachtung: grün Selbstvertrauen: rot Zufriedenheit: blau Innere
Freiheit: gelb
In der modernen Esoterik sind auch von grosser Wichtigkeit die Farben der
Aura.

Esoterik vs. Exoterik


Exoterik (Wikipedia)
Unter Exoterik versteht man Religionen, die nach außen gewandt sind.
Erkenntnis wird nicht in einem selbst gesucht, sondern Gott wird als eine
externe Instanz angesehen. Dementsprechend sind rituelle Handlungen von
hoher Bedeutung. Judentum, Christentum und Islam sind überwiegend
exoterisch.
Als Gegenteil davon bezeichnet man esoterische Religionen. Damit ist
keineswegs die New Age-Philosophie gemeint, sondern das Suchen von Gott in
einem selbst. Gott wird hier als Eigenschaft jedes Lebewesens gesehen. Der
Buddhismus ist ein Beispiel einer esoterischen Religion. Eine Zwitterrolle spielt
der Hinduismus: Seine Philosophie entspricht der einer esoterischen Religion,
jedoch erfolgt die Ausübung oft hochgradig exoterisch.
Abweichende Definition
Unter Exoterik versteht man Aspekte einer Religion, die offen zugänglich ist,
also auch in öffentlichen Büchern zu lesen sind. Esoterik ist dagegen der Anteil,
der - meist über geheime Einweihungen oder mündliche Überlieferungen - nur
einem begrenzten Teilnehmerkreis bekannt ist. Dieser Bereich wird meist als
die mystische Richtung bezeichnet.
Demnach gibt es in nahezu jeder Religion bzw. religiösen Strömung nicht nur
einen exoterischen, sondern auch einen esoterischen Teil, beispielsweise im
Judentum die Kabbala und im Islam den Sufismus.

Alchimistische Prozesse
Destillation
Siehe separates PDF der Wikipedia.

Sublimation
Als Sublimation, seltener auch Sublimierung, bezeichnet man in der
Thermodynamik den Prozess des unmittelbaren Übergangs eines Stoffes vom
festen in den gasförmigen Aggregatzustand. Bei den Druck- und
Temperaturbedingungen, bei denen eine Sublimation auftritt, existiert kein
flüssiger Aggregatzustand. Man bezeichnet diese Bedingungen auch als
Sublimationsdruck (Physik) und Sublimationstemperatur, beziehungsweise
zusammengenommen als Sublimationspunkt.

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Die Phasenumwandlung in Gegenrichtung zur Sublimation bezeichnet man als
Resublimation, wobei der Resublimationspunkt bei Reinstoffen identisch zum
Sublimationspunkt ist. Bei Gemischen muss man beachten, dass sich beide
unterscheiden können und daher in diesem Fall auch die Richtung der
Phasenumwandlung eine Rolle spielt.
Existiert bei Normaldruck eine Sublimationstemperatur, so bezeichnet man
diese als Normalsublimationstemperatur und tabelliert den Stoff mit deren
Wert ohne zusätzlich den Sublimationsdruck mit anzugeben.
Jeder Stoff nimmt bei seiner Sublimation die so genannte Sublimationswärme
auf, die gleich der Summe aus Schmelz- und Verdampfungswärme ist.

Kalzination
Als Kalzination oder Calcination (von lat. calx, calcis für Kalk) bezeichnet man
in der Chemie das Erhitzen eines Materials mit dem Ziel, dieses zu entwässern
oder zu zersetzen.
Technisch spielt die Kalzination z.B. bei der Herstellung von Zement oder
Aluminiumoxid (Korund) eine Rolle. Dabei werden vor allem Drehrohröfen
verwendet.
In der Alchemie spielt die Kalzination eine wichtige Rolle bei der Herstellung
des Steins der Weisen. Unter Calcination versteht man in der Spagyrik das
Veraschen eines getrockneten Rückstandes von Heilpflanzen. Dadurch werden
aus den anorganischen Verbindungen der verbliebenen Pflanzenmasse viele
wertvolle Mineralien und Spurenelemente isoliert.

Koagulation
Unter Koagulation (bzw. Gerinnung) versteht man:
* In der Medizin („Gerinnung“, seltener „Koagulation“) die Gerinnung von
Blut oder Lymphe, siehe Blutgerinnung
* In der Biochemie („Gerinnung“ oder „Koagulation“) die Gerinnung von
Eiweißen, siehe Denaturierung (Biochemie)
Allgemeiner bedeutet Koagulation (lat. coagulatio „Zusammenballung“) die
Zusammenballung von Teilchen, also die Aufhebung von fein verteilten
Zuständen:
* In der Chemie („Koagulation“ oder „Gerinnung“) das Zusammenklumpen
und Ausfällen von gelösten oder suspendierten Substanzen, siehe Ausflocken
* In der Meteorologie („Koagulation“) die Zusammenballung kleiner
Wassertropfen beim Tröpfchenwachstum, siehe Kondensationsprozesse der
Atmosphäre
* In der Astronomie („Koagulation“) die Zusammenballung kleinster Partikel,
siehe Millennium-Simulation

Kupellation
Die Kupellation oder das Kupellationsverfahren ist ein Verfahren zur
Abtrennung von Edelmetallen, z. B. Gold oder Silber, aus Legierungen mit

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unedleren Metallen. Der Prozess ist auch als Abtreiben oder Treibarbeit
bekannt. Das verunreinigte Metall wird mit Blei legiert und dieses nimmt die
Verunreinigungen in sich auf. Das entstehende Bleioxid wird mitsamt den
unedleren Metalloxiden von einem porösen Tiegelchen, der Kupelle oder
Kapelle aufgesaugt. Es ist entscheidender Verfahrensschritt bei der
Silberverhüttung. Gold und Silber lassen sich auf diese Weise jedoch nicht
voneinander scheiden.

Alchemistisches Werkzeug
Alambic
Der Alambic (Alambik, Alembic, Alembicus, in der Alchemie auch Caput Mauri,
Capitellum, Galea) ist ein Gefäß zur Trennung von Stoffen durch Erhitzen und
anschließendes Abkühlen (Destillation).
Die Erfindung des Alambic wird den Arabern zugeschrieben. Der Name ist
abgeleitet vom arabischen al-anbiq, das wiederum zusammengesetzt ist aus
dem arabischen Artikel al und dem griechischen Wort ambikos für Gefäß oder
Schale.
Die destillatio ist - neben calcinatio, coagulatio und sublimatio - eines der
grundlegenden Verfahren der Alchemie, mit denen Gott die Welt aus den
Elementen des Chaos erschuf. Hermes Trismegistos, der mythische Begründer
der mittelalterlichen Alchemie sah im Alambic, der dazu diente Essenz, Äther
oder Elixier eines Stoffes zu destillieren, einen Miniatur-Kosmos, in dem die
destillierten Substanzen von der Erde zum Himmel aufsteigen.
Das Verfahren der Destillation war bereits bei den Ägyptern und in der
griechischen Antike zur Herstellung von ätherischen Ölen gebräuchlich.
Ursprünglich erhitzte man Pflanzenteile in einem offenen Kessel, über dem auf
einem Gitter Wolle in mehreren Schichten ausgebreitet war. Die aufsteigenden
Dämpfe kondensierten in den Wollschichten und das Wasser-Öl-Gemisch
konnte nun ausgepresst und getrennt werden. Die Araber verfeinerten dieses
Verfahren - vermutlich im 9. oder 10. Jahrhundert – mit der Erfindung des
Alambic, indem sie über dem Kessel einen helmartigen Deckel mit einer
inneren Auffangrinne für das Kondensat anbrachten. Der aus der erhitzten
Flüssigkeit aufsteigende Dampf kondensierte an den Wänden des Aufsatzes,
das Kondensat sammelte sich in dessen unterem Rand und floss durch den
schnabelartigen Ausguss in ein Sammelgefäß ab.
Der Alambic wurde in der Regel aus Kupfer, aber auch aus Keramik oder Glas
hergestellt. Eine Fortentwicklung war die zwiebelförmige, gläserne
Destillierblase, ähnlich einem liegenden Komma. Die Geräte kamen bis ins 19.
Jahrhundert hinein bei chemischen Verfahren zur Anwendung. Dem Alambic
prinzipiell ähnliche Apparate (zum Beispiel der pot still bei der Whisky-
Herstellung) werden heute noch zur Destillation von Branntwein oder Parfüm
benutzt.

Aludel
In der frühen Chemie (Alchemie) sind Aludel besondere Töpfe, die der
Sublimation dienen. Sie sind aus Ton und ohne Boden und ineinander zu einem

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Turm gestapelt. Der unterste wird mit einem Topf verbunden, in dem sich die
zu sublimierende Substanz befindet. Alle Nähte werden mit Lehm verschlossen
und die ganze Apparatur ins Feuer gestellt. Das oberste Gefäss dient dem
Auffangen der sublimierten Substanz.

Retorte
Die Retorte, aus dem Lateinischen vas retortum (zurückgedrehtes Gefäß), ist
ein schon im Mittelalter verwendetes Destilliergefäß. Sie besteht aus einem
Kolben, einem Destilierhelm und einem Abflussrohr und wird meist aus Glas, in
modernen Prozessen aber auch aus hochwertigem Stahl, hergestellt.
Benutzt werden Retorten noch heute z. B. zur Erzeugung von Holzkohle oder
zur pyrolytischen Behandlung von Ölschiefer. Auch zur Gewinnung von
Metallen aus deren Erzen werden heutzutage u. a. Retorten verwendet.
Gemeint ist damit z.B. ein spezielles metallurgisches Aggregat in dem die
Metallreduktion abläuft. Wenn man von aus der Retorte spricht, meint man
auch häufig die künstliche Herstellung einer Sache, z. B. das
umgangssprachliche Retortenbaby.

Tabula Smaragdina – 7 Alchemistische Wahrheiten


Die Tabula Smaragdina (lat. für „smaragdene Tafel“) ist ein traditionell dem
Hermes Trismegistos zugeschriebener Text, der die philosophische Basis der
Hermetik bildet. Es bleibt unklar, ob er antiker oder mittelalterlicher Herkunft
ist.
Die Tabula Smaragdina stellt ein Zitat aus einem Werk namens Geheimbuch
der Schöpfung dar. Der Text wurde zur Grundlage der Alchemisten. Er
beschreibt in typisch symbolischer Sprache alle vier Phasen Des Großen Werks
der Alchemie. Nach Mircea Eliade in „Geschichte der religiösen Ideen“ soll
diese Schrift in Spanien um 1150 aus dem Arabischen durch Gerhard von
Cremona ins Lateinische übersetzt worden sein (Bd. 3/1, S. 149).
Die Aussagen der Tabula Smaragdina werden heute von vielen Esoterikern als
grundlegende Wahrheiten angesehen. Sie sind auch unter den Bezeichnungen
Kybalion oder Sieben hermetische Axiome bekannt.
Hier eine Übersetzung der Tabula smaragdina des Hermes Trismegistos:
1. Wahr ist es ohne Lügen, gewiss und aufs allerwahrhaftigste.
2. Dasjenige, welches Unten ist, ist gleich demjenigen, welches Oben ist: Und
dasjenige, welches Oben ist, ist gleich demjenigen, welches Unten ist, um zu
vollbringen die Wunderwerke eines einzigen Dinges.
3. Und gleich wie von dem einigen Gott erschaffen sind alle Dinge, in der
Ausdenkung eines einigen Dinges. Also sind von diesem einigen Dinge geboren
alle Dinge, in der Nachahmung.
4. Dieses Ding Vater ist die Sonne, dieses Dinges Mutter ist der Mond.
5. Der Wind hat es in seinem Bauche getragen.
6. Dieses Dinges Säugamme ist die Erde.

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7. Allhier bei diesem einigen Dinge ist der Vater aller Vollkommenheit der
ganzen Welt.
8. Desselben Dinges Kraft ist ganz beisammen, wenn es in der Erde verkehrt
worden.
9. Die Erde musst du scheiden vom Feuer, das Subtile vom Dicken,
lieblicherweise, mit einem grossem Verstand.
10. Es steigt von der Erde gen Himmel, und wiederum herunter zur Erde, und
empfänget die Kraft der Oberen- und der Unteren-Dinge.
11. Also wirst du haben die Herrlichkeit der ganzen Welt. Derohalben wird von
dir weichen aller Unverstand. Dieses einige Ding ist von aller Stärke die
stärkeste Stärke, weil es alle Subtilitäten überwinden und alle Festigkeit
durchdringen wird.
12. Auf diese Weise ist die Welt erschaffen.
13. Daher werden wunderliche Nachahmungen sein, die Art und Weise
derselben ist hierin beschrieben.
14. Und also bin ich genannt Hermes Trismegistos, der ich besitze die drei Teile
der Weisheit der ganzen Welt.
15. Was ich gesagt habe von dem Werk der Sonnen, daran fehlet Nichts, es ist
ganz vollkommen.

Golden Dawn – Der rechte und der linke Pfad der


Theurgie
Viele Magier sind sich der Tatsache bewusst, dass es zwei fade der
hermetischen Magie gibt: den rechten und den linken Pfad. Jedoch gab es
bisher wenige, die den Versuch unternommen haben, eine aussagekräftige
Definition zu präsentieren, was denn diese beiden Pfade ausmacht. Dieser
Mangel einer klaren Definition hat zu einer Vielzahl gegensätzlicher Ansichten
darüber geführt, welche Systeme der Magie Teil welchen Pfades und welche
Systeme harmonisch mit anderen kombinierbar sind. Hinzu kommt, dass aus
diesem Zustand auch andere irrige Ideen entstehen, wie zum Beispiel jene,
dass beide Pfade gleichzeitig begangen werden könnten oder dass ein solcher
Versuch dem Begehen der mittleren Säule des kabbalistischen Baums des
Lebens gleichkomme. Es soll hierbei bemerkt werden, dass Magier beider Pfade
gehalten sind den Pfad der mittleren Säule zu gehen, was heisst, dass wir
unsere Natur ins Gleichgewicht bringen, sodass wir nicht übermässig streng
oder schwächlich gnädig sind, so dass wir uns in einer perfekten Balance
zwischen Gnade und Strenge, Intellekt und Intuition, Wissen und Praktik,
wissenschaftlicher Skepsis und Glauben befinden. Auf der anderen Seite, ist
der Pfad der Hermetik für den wir uns entscheiden, ob nun den Linken oder den
Rechten, ein fundamental moralischer Standpunkt und eine Richtung die wir
wählen. Man kann beide Pfade so wenig gleichzeitig gehen, wie man
gleichzeitig in entgegengesetzte Richtung marschieren kann. Wie dem auch
sei, der Pfad der mittleren Säule ist jener, dem Suchende beider Pfade
verschreiben können und letztlich auch müssen, wenn sie ihre Version der
Erleuchtung erlangen wollen.

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Vom Standpunkte dieser Zeilen repräsentieren die Lehren des Esoteric Order of
the Golden Dawn, der Rosenkreutzer, des Martinismus und der Freimaurerei
alle Beispiele des rechten Pfades, während Beispiele des linken Pfades in ihren
höchsten Punkten Thelema und Chaosmagie und in ihren niederen Punkten
Satanismus und Setianismus einschliessen. Es wird hier verstanden und
angenommen, dass diese Gruppierung für eine Mehrheit der Vertreter der
Thelema als beleidigend empfunden wird. Sollte der Leser jedoch Geduld
zeigen und weiterlesen und die Definitionen die hier präsentiert werden
betrachten, so wird er oder sie herausfinden, dass es sich hierbei nicht um eine
Verunglimpfung handelt, sondern um Gemeinsamkeiten einiger Prinzipien,
welche zwischen diesen Gruppen herrschen und die fundamental gegensätzlich
zum anderen Pfade verlaufen.

GEMEINSAME PRINZIPIEN
Beide Pfade haben mehrere Punkte gemeinsam, obgleich die Definition und
Ausübung dieser Punkte drastisch verschieden sein können. Einige der
gemeinsamen Punkte sind:
1. Jeder Mensch hat einen Grund zusein, den man den “wahren Willen”
nennt und diesem zu folgen bringt den grössten Erfolg und das grösste
Glück für einen Menschen. Die Erkenntnis und Erfüllung dieses “wahren
Willens“ nennt man “Grosse Werk“.
2. Jeder Mensch hat einen höheren Teil seines Selbsts, welches das einzige
ist, das uns in der Vollendung des Grossen Werkes assistieren kann.
3. Der Zweck der Spiritualität und der Magie ist es, Zugang zu diesem
höheren Teil zu erlangen.

GEGENSÄTZLICHE PRINZIPIEN
Die unterschwellige Philosophie und die Ansicht des rechten Pfades
beinhalten die folgenden Konzepte:
1. Es gibt einen allmächtigen, höchsten Schöpfer, dem sowohl der
Makrokosmos (das Universum), als auch der Mikrokosmos (der Mensch)
am Herzen liegt und der mit beiden interagiert.
2. Die beste Ausrichtung der Anstrengungen und der Fähigkeiten eines
Individuums ist es, in Übereinstimmung mit dem Willen dieses
höchsten Schöpfers zu arbeiten.
3. Da alle Dinge, die oben sind in allen Dingen, die unten sind reflektiert
werden, haben Symbole nicht nur Anteil an der Psychologie und
Konditionierung eines Individuums, sondern auch an universellen
Wahrheiten, die jenseits des menschlichen Einflusses, seiner Psyche oder
Kondition teilhaben. Daher haben Symbole definierte, universale
Bedeutungen, die durch den Menschen weder erschaffen, noch
beeinflusst werden können, sondern nur durch die göttliche Quelle die
ihm gegeben ist. Der Einfluss auf die Bedeutung eines Symbols durch die
Psychologie und Konditionierung eines Individuums entsteigt lediglich aus
dem mikrokosmischen Schleier, der sich zwischen der Person und dem
Symbol befindet.
4. Aus den selben Gründen wie in Nummer 3 gibt es auch ein

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universelles, definiertes Verständnis von richtig und falsch sowie
Gut und Böse jenseits von menschlicher Psychologie, Konditionierung
und kulturellem/sozialem Denken.
5. Eine der wichtigsten Richtungen der Anstrengungen und Studien eines
Menschen ist das Verständnis der wahren makrokosmischen
Bedeutung der Symbole und einen korrekten Sinn für richtig und
falsch und daraus die Anpassung des Geistes und des Herzens an die
Anwendung der Früchte, die aus diesem Verständnis geboren werden.
6. Einige der oben erwähnten Werte beinhalten folgendes:
a. Einfach und friedvoll zu leben
7. Respekt gegenüber Autorität, Hierarchie und Gesetz
8. Reinheit (d.h. ausgeglichene und reife Zurückhaltung in der Sexualität, in
extremen Verhaltensweisen und im Konsum von Substanzen wie
bewusstseinserweiternden Drogen oder Alkohol)
9. Selbstlosigkeit
10.Dienst an einem höheren Gut und aneinander
11.Hingabe an den höchsten Schöpfer
12.Bescheidenheit
13.Eide/Schwüre müssen zum spirituellen Fortkommen eingehalten
werden.
14.Die Macht, mit der die einzige Magie, die es wert ist getan zu werden,
bewirkt, ist das Göttliche
15.Der Preis für spirituellen Wachstum, vollkommenen Frieden, Glück und
den grössten Segen für einen selbst ist die Selbstaufopferung.
16.Glaube und religiöse Hingabe muss mit der Wissenschaft des
Okkulten gepaart werden um höchste und schnellste spirituelle
Erleuchtung und Erfolg im Grossen Werk zu erlangen.
Die unterschwellige Philosophie und die Ansicht des linken Pfades
beinhalten die folgenden Konzepte:
1. Das Konzept und die Existenz eines höchsten Schöpfers ist eher Sache
des individuellen Glaubens, als makrokosmische Tatsache. Es spielt
keine Rolle für das spirituelle Werk, ob es einen Schöpfer gibt
oder nicht, welche Form er hat oder ob es viele Götter oder nur einen
gibt oder ob ein solches Wesen irgendwelche Notiz von seiner Schöpfung
nimmt.
2. Es gibt keine beste Ausrichtung der Anstrengungen und der
Fähigkeiten eines Individuums. Ob sie in den Dienst einer Gottheit,
eines Nächsten oder jemandes Selbst gestellt werden hat keinen Einfluss
auf das Grosse Werk.
3. Die Definition und der Gebrauch von Symbolen ist gänzlich ein Ergebnis
des menschlichen Schaffens, seiner individuellen Psychologie und des
kollektiven Unterbewusstseins. Es spielt auch keine Rolle welches Symbol
man wofür einsetzt. Das Einzige, was eine Rolle spielt ist, wie man
sich einem Symbol gegenüber fühlt und wie dieses Gefühl mit dem
gewünschten Resultat im Einklang steht.
4. Aus den selben Gründen wie in Nummer 3 gibt es auch kein
universelles, definiertes Verständnis von richtig und falsch sowie
Gut und Böse jenseits von menschlicher Psychologie, Konditionierung
und kulturellem/sozialem Denken

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5. Eine der wichtigsten Richtungen der Anstrengungen und Studien eines
Menschen ist das Verständnis der eigenen Bedeutung der Symbole
und des eigenen Verständnisses von richtig und falsch.
6. Die folgenden Aktivitäten sind nicht nur akzeptabel sondern werden oft
auch ermutigt:
a. Selbstsucht
7. Aufsässigkeit und Leben an der Grenze zum Illegalen
8. Rebellion gegen jede Form von Autorität, Hierarchie und Gesetz
9. der Gebrauch von Sex und von bewusstseinserweiternden Drogen in der
Magie und bei spirituellen Vorhaben.
10.Das gänzliche unberücksichtigt lassen der allgemeinen Religionen,
basierend auf der eigenen Vorstellung ihrer Anhänger (wobei sie diese
auf Grund von Ungereimtheiten, die sie selbst auch haben, da sie
menschlich sind, heuchlerisch verurteilen)
11.Schwüre/Eide können gebrochen werden wenn man sich danach
fühlt, diese nicht mehr einhalten zu müssen, da daraus keine karmischen
Konsequenzen entstehen. Weiter, dass es keine karmische oder Ursache-
Wirkung Reaktion auf Grund des Guten oder Bösen im eigenen Verhalten
gibt.
12.Es ist hilfreich und effektiv für den individuellen Fortschritt im Grossen
Werk, auf extensive Weise die Energien und Partnerschaft irdischer und
infernalischer Quellen als Basis für die eigene magische Macht
aufzubauen.
13.Die Werte von Selbstaufopferung, Selbstlosigkeit, Gehorsam,
Bescheidenheit und Einfachheit im Leben für die Vollendung des
Grossen Werkes nicht nötig sind, sondern Bestenfalls hilfreich seien, doch
nicht für alle und uns Schlechtestenfalls zu Sklaven und einfacher zu
kontrollieren macht.
14.Glaube und religiöse Hingabe haben wenig bis gar nichts mit dem
Erlangen spiritueller Erleuchtung und Erfolg im Grossen Werk zu tun.

LETZTER PUNKT
Wie aus den obigen Ausführungen ersichtlich wird, ist das Konzept, beide Pfade
gleichzeitig zu begehen, gänzlich unhaltbar. Gerade die Konzeptionierung und
der Versuch dies trotzdem zu tun, würde jemanden bereits auf den linken Pfad
allein weisen, da dieser der einzige ist, der ein solches Konzept überhaupt
zulässt und dies für möglich hält. Es sollte auch beachtet werden, dass nur
Vertreter des linken Pfades argumentieren werden, dass man trotzdem
Versuchen könne oder sogar sollte.
Es sollte Beachtet werden, dass diese Definitionen aus dem Studium
und der Praktik beider Pfade zu verschiednen Zeiten entstanden sind
und eine grosse Anzahl der Lehren und Menschen repräsentieren, die
diese Pfade bearbeitet haben. Trotzdem kann man in den obigen
Definitionen noch Löcher aber auch Ausnahmen, welche die Regel
bestätigen, finden. Gewiss gibt es auch Systeme sowohl des rechten, als
auch des linken Pfades, die nicht ganz in alle Punkte der obigen Definitionen
passen, doch werden sie die meisten trotzdem repräsentieren und bestätigen,
wenn nicht in ihrer Theorie, dann sicher in der Praktik und den Früchten ihrer

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Arbeit. Sicher ist auch, dass es enorme Ausnahmen gibt, wenn man einzelne
Individuen betrachtet, doch im Ganzen halten die obigen Definitionen und
Zuweisungen stand.

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