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Prüfungstraining

DSD Stufe 2
Deutsches Sprachdiplom
der Kultusministerkonferenz

Modelltest
von Jürgen Weigmann
Modelltest 1
Leseverstehen

Leseverstehen
Der Prüfungsteil Leseverstehen besteht aus vier Teilen. Für die Bearbeitung der vier Teile
haben Sie insgesamt 75 Minuten Zeit. Anschließend haben Sie 10 Minuten Zeit, um die Lösungen auf
das Antwortblatt zu übertragen.

Teil 1
Besondere Ereignisse
Lesen Sie zuerst die folgenden Überschriften (A – I). Lesen Sie dann die nachstehenden Kurztexte (1 – 5).
Welche Überschrift passt zu welchem Kurztext?
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Schreiben Sie den richtigen Buchstaben (A – I) in die rechte Spalte.

Sie können jeden Buchstaben nur einmal wählen. Vier Buchstaben bleiben übrig.

Beispiel:

Z Schwierige Suche nach Verunglücktem


Alle Rechte vorbehalten.

Aufgaben:

A Barfuß durch die Berge


B Nervenkitzel über dem Abgrund
C Ein Spaziergang im Leipziger Zoo
D Unfall bei Landung in Frankfurt
E Ohne Mutter unterwegs
F Verkehrssünder ohne Reue
G Urlauberflugzeug bricht Flug ab
H Schnellfahrer gerät in Radarkontrolle
I Unfall in den Bergen

Autor: Jürgen Weigmann


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Modelltest 1
Leseverstehen

In Oberhausen musste ein 55-Jähriger letzte Nacht lange auf seine Retter warten, nach-
dem er mit dem Auto in einen tiefen Graben gerutscht war. Der Mann konnte sich zwar
per Handy bei der Feuerwehr melden und mitteilen, dass er sich selbst nicht mehr be-
freien könne. Da er aber keine Ortsangaben machen konnte, wurde eine Handy-Ortung
0 vorgenommen. Die ergab, dass der Anrufer im weiteren Bereich zweier Straßen in Ober- Z
hausen zu finden sein müsste. Dennoch suchten sechs Streifenwagenbesatzungen
stunden­lang vergeblich nach dem Verunglückten, bevor sie den leicht Verletzten ber-
gen konnten.

Eine Boeing 757 ist am Montag kurz nach dem Start in einen Vogelschwarm geraten
und musste zum Frankfurter Flughafen zurückkehren. Eines der beiden Triebwerke der
Maschine sei beschädigt und abgeschaltet worden, sagte ein Sprecher in Kelsterbach
1 bei Frankfurt am Main. Deshalb habe der mit 253 Touristen besetzte Ferienflieger eine
Notlandung absolviert. Alle 245 Passagiere und acht Crewmitglieder seien wohlauf. Die
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Boeing sei sicher gelandet, sagte eine Flughafensprecherin. Zu keiner Zeit seien die
Passa­giere in Gefahr gewesen.

Gewöhnlich spannen Slackliner ihre Gurte zwischen zwei Bäumen im Park auf. Das ist
Michael Kemeters Sache nicht. Er balancierte in einer Höhe von 3770 Metern in den
Alpen. Der Gang dauerte rund zwei Minuten. Eine kurze Zeit, doch für Michael eine
2 halbe Ewigkeit. Er balancierte barfuß auf dem zweieinhalb Zentimeter breiten Gurt.
Alle Rechte vorbehalten.

Wind brachte die Slackline zum Schwingen, zudem schneite es und der Gurt war leicht
vereist. Doch Kemeter, der gesichert war, schaffte die 45 Meter lange Strecke ohne
Proble­me.

Gestern stoppte die Polizei einen Autofahrer in Berlin, nachdem er auf der Autobahn
ständig auf der linken Spur andere Autos gedrängelt und rechts überholt hatte und
über eine rote Ampel gefahren war. Als die Beamten den 18-Jährigen schließlich stopp-
3 ten und wegen seiner nicht zum Auto gehörenden Kennzeichen befragten, antwortete
er lässig, dass dadurch die Identifizierung in Radarfallen unmöglich werde und man so
auch besser Rennen fahren könne. Die Kennzeichen seien gestohlen und außerdem
wolle er jetzt schnell nach Hause.

In einem Kaufhaus in der Leipziger Innenstadt kam es gestern zu einer ungewöhnlichen


Begegnung: Ein junges Wildschwein spazierte durch den Haupteingang und dann in die
Damenabteilung. Durch aufgeregte Kunden erschreckt sprang das Tier in ein Schau­
4 fenster für Sommerkleider und beschädigte in seiner Panik mehrere Kleidungsstücke
und Schaufensterpuppen. Die herbeigerufene Polizei konnte das Tier einfangen und
brachte es in den Tierpark. Die Suche nach dem Muttertier verlief ergebnislos.

Am Dienstagnachmittag erhielt die Notrufzentrale der Bergwacht die Meldung, dass


zwei Personen in den Alpen abgestürzt seien. Sofort wurde die Rettungskolonne alar-
miert. Nach mehreren Stunden fanden die Retter eine Mutter mit ihrer 10-jährigen
5 Tochter. Die 38-Jährige hatte bei dem Sturz über den steilen Abhang glücklicherweise
nur ihre Turnschuhe verloren. Aber da sie barfuß in dem steinigen Gelände nicht weiter-
gehen konnte, musste sie mit ihrer kleinen Tochter bei starkem Regen warten, bis die
Retter kamen.

Ende Teil 1

Autor: Jürgen Weigmann


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Leseverstehen

Teil 2
Die Gute Karte
Lesen Sie den Text und die Aufgaben (6 – 12).

Kreuzen Sie bei jeder Aufgabe (6 – 12) an: „richtig“, „falsch“ oder „Der Text sagt dazu nichts“.

Der Verein „Sozialhelden“ hat regelmäßig kreative Ideen, wie sich die Welt ein kleines bisschen sozialer
gestalten lässt. Neueste Idee: Die GUTschein-Karte, die andere Menschen zu guten Taten animieren
soll.

Der alten Dame dabei helfen, den richtigen Bahnsteig zu finden. Oder dem erkälteten Mitbewohner
eine Hühnersuppe kochen. Eigentlich bieten sich ständig Gelegenheiten, eine kleine, aber durchaus
gute Tat zu vollbringen. Nur irgendwie denken wir nicht so oft daran, wie wir gern würden. Damit sich
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das ändert, gibt es seit Kurzem den „GUTschein zum GUT sein“. Das kleine Kärtchen in Signalrot er­
innert uns daran, mal wieder etwas Nettes für andere zu machen. Das Prinzip ist einfach: Man tut eine
gute Tat und gibt dem Empfänger der guten Tat das rote Kärtchen.

Die Idee dazu hatte Sabine Kruppa von den „Sozialhelden“. Der Berliner Verein initiiert beinahe regel-
mäßig Projekte, die die Welt ein wenig sozialer machen sollen. „Mit der Karte hat man etwas auf der
Alle Rechte vorbehalten.

Hand. Damit fällt es leichter, die Augen offen zu halten“, erklärt die 31-Jährige.

Am liebsten wäre es ihr, wenn die Karten immer an Fremde und am besten anonym weitergegeben
würden. Schließlich ist es ja nicht Sinn der Sache, mit den eigenen guten Taten anzugeben.

Allerdings: So völlig in alle Himmelsrichtungen zerstreuen sollen sich die Kärtchen inklusive der Ge-
schichten dann doch nicht. Die GUTscheine sind nummeriert und jeder Besitzer hat die Möglichkeit,
Nummer und Erlebnis in ein Online-Archiv einzutragen. Dort sammeln sich mittlerweile viele kleine
Geschichten von Menschen, denen ein Gefallen getan wurde. „Ich habe den Gutschein von meinem
Sohn bekommen“, schreibt zum Beispiel Tanja. „Er ist 10 Jahre alt und hat mir die Wäsche aufgehängt.“

Manchmal sind es aber auch Fremde, die einem Gutes tun. Sarah aus Berlin schreibt: „Als ich heute
Morgen mein Fahrrad aus dem Hof geholt habe, war ein Wunder geschehen: Es war nicht mehr platt.
Irgendwer hat mir die Reifen aufgepumpt und das Kärtchen mit Klebeband an den Lenker geklebt.“
Viele der GUTschein-Besitzer arbeiten selbst im sozialen Bereich. So wie Petra. Die Berlinerin hat gleich
fünf Karten bestellt und viele davon direkt weitergegeben: „Als eine S-Bahn hielt und der Fahrer aus-
stieg, sagte ich ihm, dass er einen tollen Job macht, und gab ihm eine Karte.“

Offensichtlich kommt die Idee gut an, wurden doch die ersten 1000 Karten bereits verschickt und so
viele bestellt, dass es demnächst eine zweite Auflage geben soll.

Klar, mit so einer kleinen Karte, die sich kaum von den Dutzend anderen in der Brieftasche unter­
scheidet, lassen sich keine großen Dinge bewegen. Aber darum geht es Sabine Kruppa und den
„Sozial­helden“ auch nicht. Sie wollen zeigen: „So schlecht, wie alle sagen, ist die Welt doch gar nicht.“

© Steffi Hentschke, Süddeutsche Zeitung vom 01. 11. 2011

Autor: Jürgen Weigmann


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Leseverstehen

Der Text sagt


richtig falsch
dazu nichts
A B C
Mit der GUTschein-Karte kann man gute Taten bei ande-
 6
ren Menschen bestellen.
Der GUTschein erinnert daran, dass wir etwas Gutes für
 7
andere tun sollten.
Mit ihren sozialen Projekten unterstützen die „Sozial-
 8
helden“ Menschen in vielen Ländern.
Frau Kruppa möchte, dass der Empfänger nicht weiß, von
 9
wem der GUTschein kommt.
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Jeder Besitzer eines GUTscheins muss seine guten Taten


10
in ein Online-Archiv eintragen.
Viele Leute bestellen gleich mehrere GUTscheine, um sie
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an andere weiterzugeben.
Die „Sozialhelden“ wollen mit ihrem Projekt zeigen, dass
12
die Menschen besser sind, als viele denken.
Alle Rechte vorbehalten.

Ende Teil 2

Autor: Jürgen Weigmann


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Leseverstehen

Teil 3
Als Trainee im Ausland arbeiten
Sie finden unten einen Lesetext. Dieser Text hat fünf Lücken (Aufgaben 13 – 17).

Setzen Sie aus der Satzliste (A – G) den richtigen Satz in jede Lücke ein.

Zwei Sätze bleiben übrig.


Als Erstes lesen Sie ein Beispiel. Das Beispiel (0) hat die Lösung Z.

Zwei Monate im Ausland arbeiten, den Flug vom Arbeitgeber bezahlt bekommen, für viele Hochschul-
absolventen gehört das heute zum Standardprogramm. (0)  Z  . Das hat die Studie eines großen
deutschen Wirtschaftskonzerns vor Kurzem ergeben.
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Das Auswandern auf Zeit hat viele Vorteile: Wer sich in einem fremden Land durchschlagen muss,
erwei­tert seinen Horizont und schult das Einfühlungsvermögen. Außerdem werden Gewissheiten in-
frage gestellt und nicht selten durch neue Erkenntnisse ersetzt. (13)     . Warum also nicht bei
einem ausländischen Arbeitgeber anheuern und statt zwei, drei Monaten gleich ein ganzes Jahr
bleiben?

Das dachte sich auch Anke Walter, 23, und suchte nach einem Traineeprogramm in den USA, am
Alle Rechte vorbehalten.

besten in Kalifornien. Ein guter Freund hatte ihr geraten, sich direkt auf den Internetseiten ausländi­
scher Firmen zu informieren. Nach 90 Bewerbungen, fünf Absagen und 85 fehlenden Antworten hätte
sie es beinahe aufgegeben. Aber dann stieß Anke Walter im Internet auf eine große Agentur aus
Hamburg. (14)     . Nach eigenen Angaben hat sie in 16 Jahren Tausende von jungen Menschen in
inter­natio­nalen Hotels auf der ganzen Welt untergebracht und manchmal auch große Karrieren an­
geschoben.

Billig ist das Ganze aber nicht. Weit über 100 Euro kostet die Vermittlung pro Monat ins Ausland, in­
klusive Krankenversicherung, hinzu kommen über 1200 Dollar fürs Visum für die USA. „Wenn ich nicht
vorher in einem Hotel in der Schweiz gearbeitet hätte, hätte ich mir das nicht leisten können“, sagt
Walter.
Nach einem Telefon- und einem Webcam-Interview bekam sie die ersten Jobangebote, in Minneapolis,
Atlanta und Los Angeles. Kalifornien war natürlich die erste Wahl, doch beim Urlaubsbesuch stellte
sich das Hotel in Los Angeles als graue Herberge am Flughafen heraus. (15)     . Dort stellte sie
sich gleich persönlich vor: „Dass ich gerade im Urlaub da war, war echt ein großer Vorteil.“

Sechs Wochen nach dem Urlaub flog sie wieder nach Kalifornien und begann ihr Traineeprogramm an
der Hotelrezeption, allerdings ohne offiziell als Management-Trainee angenommen worden zu sein.
Wie die Management-Trainees hatte Anke Walter einen Einsatzplan. (16)     . Der Unterschied: Auf
den Stundenplänen der offiziellen Trainees stehen Fächer wie Finanzwesen, Marketing und Mitar­
beiterführung. Walter bekam keinen Unterricht und ihr Stundenlohn lag bei zehn Dollar. „Die Über-
stunden wurden mit 200 Prozent bezahlt, das hat mich gerettet“, sagt sie.

Anke Walter ist mit ihrem 12-monatigen Traineeprogramm insgesamt zufrieden. Die letzten zwei
Mona­te arbeitete sie als Schichtleiterin an der Rezeption: „Meine Chefin hätte mich gern über­
nommen, aber dazu braucht man eine Arbeitserlaubnis.“ Anke Walter hat sich jetzt bei der Green Card-
Verlosung angemeldet. (17)     . Jetzt hofft sie, dass sie Glück hat.

Autor: Jürgen Weigmann


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Leseverstehen

Jedes dritte Unternehmen bietet seinen Nachwuchskräften einen mehrmonatigen Auslands­


Z
aufenthalt an.
Wer gewinnt, darf in den USA arbeiten – ein Traineeprogramm bekommt man aber nicht ver-
A
mittelt.
B Diese vermittelt gegen Bezahlung Traineestellen, auch nach Kalifornien.
C Deswegen hat sich Anke Walter erst einmal direkt bei den ausländischen Firmen beworben.
Walter lehnte ab und bekam von der Agentur das nächste Angebot, eine Stelle in einem inter-
D
nationalen Hotel in San Diego.
E Besser kann man sich auf das spätere Berufsleben kaum vorbereiten.
F Walter nahm trotzdem an und blieb gleich in Kalifornien.
Sie durchlief mehrere Abteilungen, arbeitete an der Rezeption, bei der Gästebetreuung, in der
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G
Reservierungsabteilung.

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Autor: Jürgen Weigmann


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Leseverstehen

Teil 4
Lesen Sie den Text und die Aufgaben 18 – 24.

Kreuzen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung an.

Warum eine Helmpflicht Radlern wenig hilft


Endlich, so scheint es, hat auch der deutsche Verkehrsminister sein Herz für die Fahrradfahrer ent-
deckt. Genauer gesagt sorgt er sich um deren Sicherheit. Vor allem schwere Kopfverletzungen be­
reiten ihm Sorgen. Die führen häufig zu langfristigen Schäden und bei durchschnittlich 450 Radfahr-
ern im Jahr sind sie sogar tödlich. Das erklärte der Minister vor Kurzem in Berlin. Viele dieser schweren
Unfälle seien vermeidbar, wenn die Radfahrer einen Helm tragen würden. Doch mehr als neunzig
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Prozent verzichteten auf den Kopfschutz. Wenn sich daran nichts ändere, komme die Helmpflicht,
kündig­te er an.

Das klingt zunächst vernünftig. Wenn Menschen sich nicht ausreichend schützen, muss man sie dazu
zwingen. Beim Sicherheitsgurt war es schließlich nicht anders, den wollten zunächst viele Autofahrer
auch nicht freiwillig anlegen. Doch die Situation beim Fahrradhelm ist komplizierter. Eine Helmpflicht
wird sicher die Folgen manches schweren Sturzes abmildern - daran gibt es keinen Zweifel. Sie wird
Alle Rechte vorbehalten.

auch Menschenleben retten. Aber die Gesamtbilanz eines Helmzwanges könnte trotzdem negativ
ausfallen. Denn in der Folge könnte die Radnutzung zurückgehen.

Wenn derzeit nur einer von zehn deutschen Radfahrern einen Helm aufsetzt, was machen dann die
neun ohne Schutz, wenn die Pflicht kommt? Einige werden widerwillig zum Helm greifen, einige
werden weiter ohne fahren – und ein großer Teil wird womöglich wieder aufs Auto umsteigen.

Wenn aber die Radnutzung sinkt, dann sinken auch die positiven gesundheitlichen Effekte des Rad-
fahrens für die Gesellschaft. Wer täglich radelt, stärkt Herz und Kreislauf und bleibt länger fit. Eine
umfas­sende Analyse der Folgen der Helmpflicht muss dies berücksichtigen.

Hinzu kommt die psychologische Wirkung: Sie lässt Radfahren gefährlicher aussehen, als es tatsächlich
ist. In den Niederlanden, der Radfahrnation Nummer eins, denkt niemand ernsthaft über eine Helm­
pflicht nach. Dort trägt auch kaum jemand einen Helm. Warum auch? Radfahren ist in Holland be­
sonders sicher, weil Autofahrer immer mit Zweirädern rechnen und weil es gut ausgebaute Fahrrad-
wege gibt.

Und da liegt der Kern des Problems: Wie kann man die Sicherheit der Radfahrer verbessern – und
welche Rolle spielt dabei der Helm? Schwere Kopfverletzungen sind nur ein Teil des Problems. Viele
Unfälle verlaufen ohne gravierende Folgen für Leib und Leben. Meist gibt es nur Prellungen, Schürf-
wunden oder auch mal einen Knochenbruch. Der Helm schützt nur bei ganz bestimmten Stürzen. Wer
schnell im Verkehr unterwegs ist oder sich wagemutig auf dem Mountainbike steile Bergen hinunter-
stürzt, der sollte unbedingt einen Helm tragen. Doch wer gemütlich mit 15 km/h auf dem Fahrrad zum
Bäcker rollt, der braucht den Kopfschutz nicht zwingend. Zumindest, solange es sichere Radwege und
aufmerksame Autofahrer gibt.

Vor allem bei der Infrastruktur besteht gewaltiger Nachholbedarf. Ein kaum ein Meter breiter Streifen
auf dem Fußweg reicht nicht aus, wenn immer mehr Menschen aufs Rad steigen, wie es in den ver­
gangenen Jahren geschehen ist. Viele der Konflikte zwischen Radfahrern, Fußgängern und Auto­

Autor: Jürgen Weigmann


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Leseverstehen

fahrern gehen letztlich auf schlecht ausgebaute Radwege zurück. In den Städten und Gemeinden,
aber auch im Bundesverkehrsministerium hat man den Fahrrad-Boom schlicht verschlafen. Ein
Problem, um das sich der Verkehrsminister ebenso kümmern könnte, sind die folgenschweren Unfälle
an Kreuzungen mit Lastwagen, die rechts abbiegen wollen. Sie enden für den Radfahrer, der neben
dem Lastwagen fährt und eigentlich Vorfahrt hat, häufig im Krankenhaus. Der Radfahrerverein ADFC
fordert daher Warnsysteme für Lkw, die automatisch Alarm schlagen, wenn neben dem Fahrzeug ein
Radfahrer unterwegs ist.

Mehr Sicherheit für Radfahrer würde laut ADFC auch eine konsequente Geschwindigkeitsbegrenzung
in Städten bringen. Denn die Folgen einer Kollision mit einem Auto sind umso schwerwiegender, je
schneller das Auto unterwegs ist. Dabei müssen Autos nicht einmal zum langsam Fahren gezwungen
werden. Würden Nebenstraßen zu Fahrradstraßen ausgebaut, könnten Autos auf der parallel ver­
laufenden Hauptstraße weiter mit 50 km/h unterwegs sein. Doch überall dort, wo Pkw und Radler
gemein­sam unterwegs sind, sollte Tempo 30 gelten. Auch die Radfahrer sind in der Pflicht, wenn es
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um ihre Sicherheit geht. Der Kopfschutz hilft nur wenig, solange in Städten wie Berlin jedes dritte Rad
ohne Licht im Dunkeln unterwegs ist und damit die Unfallgefahr steigt.

Und: Wer eine Helmpflicht für Radler fordert, müsste diese eigentlich konsequenterweise auch für
Fußgän­ger verlangen. Denn auf Deutschlands Straßen kommen in der Regel mehr Fußgänger als Rad-
fahrer ums Leben. Bei einem Unfall ist ihr Kopf genauso wenig geschützt.
Alle Rechte vorbehalten.

Der Helm ist also nur ein kleiner Mosaikstein im Gesamtkonzept für sicheres Radfahren. Das vielleicht
überzeugendste Argument gegen den Zwang zum Kopfschutz aber lautet: Die Helmpflicht ist typisch
für Länder, in denen das Fahrradfahren noch keine große Rolle spielt. In Australien ist der Helm obli­
gatorisch, in vielen US-Bundesstaaten zumindest für Kinder und Jugendliche. Dort schwingen sich je-
doch auch deutlich weniger Menschen auf den Drahtesel als in Holland, Dänemark und Deutschland.

© Holger Dambeck, SPIEGEL ONLINE vom 19. 10. 2011

Aufgaben 18 – 24

Kreuzen Sie die richtige Lösung an.

18 Der Minister ist der Meinung, dass durch die Helmpflicht

A   viele Unfälle mit dem Fahrrad verhindert werdem könnten.

B   neunzig Prozent der Radfahrer vor Unfällen geschützt wären.

C   weniger Radfahrer an den Folgen eines Unfalls sterben würden.

19 Die Helmpflicht könnte dazu führen, dass

A   die Anzahl der Fahrradunfälle zurückgeht.

B   weniger Menschen Rad fahren.

C   die Gefahr von Verletzungen steigt.

Autor: Jürgen Weigmann


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Leseverstehen

20 Der Autor vertritt die Meinung, dass

A   Radfahren nicht so gefährlich ist, wie es scheint.

B   Radfahrer nicht so gesund leben wie angenommen.

C   Autofahrer viel aufmerksamer sind, als wir vermuten.

21 Ein Helm schützt den Fahrer bei

A   riskanter Fahrweise in der Stadt und im Gelände.

B   allen Arten von Stürzen mit dem Fahrrad.

C   Prellungen, Schürfwunden und Knochenbrüchen.


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22 Viele schwere Unfälle mit Lastwagen könnten verhindert werden, wenn

A   die Radfahrer die Vorfahrt der Lastwagen beachten würden.

B   die gefährlichen Kreuzungen besser ausgebaut wären.

C   die Lastwagen ein modernes Alarmsystem hätten.


Alle Rechte vorbehalten.

23 Nach Meinung des Radfahrvereins ADFC wäre es wichtig,

A   auch für Fahrräder eine Geschwindigkeitsbegrenzung festzulegen.

B   geeignete Nebenstraßen als Fahrradstraßen auszubauen.

C   in allen Städten Tempo 30 für Autos und Fahrräder einzuführen.

24 Der Autor möchte zeigen, dass die Helmpflicht für Radfahrer

A   die Verkehrssicherheit in den Städten erhöht.

B   bei Unfällen den Radfahrer zuverlässig schützt.

C   wahrscheinlich mehr Nachteile als Vorteile hat.

Ende Teil 4

Bitte übertragen Sie nun Ihre Lösungen (1 – 24) auf das Antwortblatt.

Ende Prüfungsteil Leseverstehen

Autor: Jürgen Weigmann


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Leseverstehen

Antwortblatt Leseverstehen
Sie haben 10 Minuten Zeit, um Ihre Lösungen auf das Antwortblatt zu übertragen.

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so:  ✕ so nicht:  ●     ✓

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ganz aus:  

Und markieren Sie anschließend das richtige Feld so:  ✕

Teil 1: Besondere Ereignisse


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A B C D E F G H I
 1
 2
 3
 4
Alle Rechte vorbehalten.

 5

Teil 2: Die Gute Karte Teil 3: Als Trainee im Ausland arbeiten


A B C A B C D E F G
 6 13
 7 14
 8 15
 9 16
10 17
11
12

Teil 4: Warum eine Helmpflicht Radlern wenig hilft


A B C
18
19
20
21
22
23
24

Autor: Jürgen Weigmann


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Modelltest 1
Hörverstehen

Hörverstehen
Der Prüfungsteil Hörverstehen besteht aus drei Teilen. Alle Arbeitsanweisungen und Pausen sind auf
der CD enthalten. Während des Hörens gibt es Pausen, in denen Sie die Aufgaben lösen sollen.
Notieren Sie Ihre Lösungen zuerst auf den Aufgabenblättern. Nach dem Abspielen der CD haben Sie
10 Minuten Zeit, um Ihre Lösungen auf das Antwortblatt zu übertragen.

Teil 1
Interview mit dem Extremsportler Alexander Lange
Alexander Lange ist ein bekannter Rock-Musiker und Musikproduzent, der auch in der Sportszene für
Aufsehen sorgt.
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Lesen Sie jetzt die Aufgaben (1– 8). Sie haben dafür zwei Minuten Zeit.

Kreuzen Sie beim Hören bei jeder Aufgabe die richtige Lösung an.

Sie hören das Interview einmal.


Alle Rechte vorbehalten.

1 Das Wichtigste bei einem Wettkampf ist für Alexander Lange,

A   als Sportler dabei zu sein.

B   seine Grenzen auszutesten.

C   als Erster durchs Ziel zu gehen.

2 Bei einem Wettlauf gegen ein Pferd im letzten Jahr

A   war Alexander Lange mit seiner gelaufenen Zeit sehr zufrieden.

B   hat Alexander Lange mit einer Minute Vorsprung gewonnen.

C   ist Alexander Lange vor laufenden Kameras zusammengebrochen.

3 Voller Ehrgeiz ist Alexander Lange nach eigener Überzeugung

A   nur im sportlichen Bereich.

B   vor allem in seinem Beruf.

C   bei den meisten Dingen.

4 Alexander Lange ist sich sicher, dass Extremsportler

A   kein Mitleid verdienen.

B   sehr viel Ehrgeiz benötigen.

C   viel Energie verlieren.

Autor: Jürgen Weigmann


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Modelltest 1
Hörverstehen

5 Alexander Lange ärgert sich darüber, dass er

A   ständig über den geplanten Lauf gegen das Pferd nachdenken muss.

B   nächstes Jahr wieder gegen dasselbe Pferd laufen muss.

C   auch beim nächsten Lauf wieder an seine Grenzen gehen muss.

6 Alexander Lange wird an einem Wüstenrennen in Nordamerika teilnehmen, weil er

A   an dem Preisgeld interessiert ist.

B   ein ehrgeiziger Extremsportler ist.

C   in den USA sehr bekannt ist.


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7 Alexander Lange hat schon an Wettkämpfen teilgenommen, bei denen er

A   vor dem Ziel abbrechen musste.

B   als Letzter durchs Ziel ging.

C   nicht gewonnen hat.


Alle Rechte vorbehalten.

8 Die Frau von Alexander Lange

A   fördert den Ehrgeiz ihrer Kinder.

B   fordert Rücksicht von ihrem Mann.

C   belastet ihren Mann mit ihren Sorgen.

Ende Teil 1

Autor: Jürgen Weigmann


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Modelltest 1
Hörverstehen

Teil 2
Schlankheitsdiäten

Teil 2 A
Sie hören gleich Aussagen von vier Personen zum Thema Schlankheitsdiäten. Entscheiden Sie beim
Hören, welche Aussage (A, B oder C) zu welcher Person (Aufgaben 9 –12) passt.

Lesen Sie nun zunächst die Aussagen A, B und C. Sie haben dazu 30 Sekunden Zeit.

Wie bewerten die Personen die Wirkung von Schlankheitsdiäten?

A Die Person glaubt nicht an die Wirksamkeit von Schlankheitsdiäten.


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B Die Person hält Schlankheitsdiäten für schädlich.


C Die Person hält Schlankheitsdiäten für sinnvoll.

Aufgabe A B C
Die Person glaubt nicht Die Person hält Die Person hält Schlank-
Alle Rechte vorbehalten.

an die Wirksamkeit von Schlankheitsdiäten heitsdiäten für sinnvoll.


Schlankheitsdiäten für schädlich.
 9 Person 1
10 Person 2
11 Person 3
12 Person 4

Autor: Jürgen Weigmann


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Modelltest 1
Hörverstehen

Teil 2 B
Sie hören dieselben Meinungen der vier Personen gleich ein zweites Mal.
Entscheiden Sie beim Hören, welche der Aussagen A – F zu welcher Person passt (Aufgaben 13 – 16).
Zwei Aussagen bleiben übrig.

Lesen Sie zunächst die Aussagen A – F. Sie haben dazu eine Minute Zeit.

A Es ist wichtig, dass die Menschen mit ihrem Körper zufrieden sind.
B In den Medien werden die immer neuen Diätpläne infrage gestellt.
C Durch Diäten können gesundheitliche Probleme entstehen.
D Mit einem Diätplan ist es einfacher abzunehmen, auch wenn es nicht immer klappt.
E Die Medien verdienen viel Geld mit Diäten, die eigentlich nicht helfen.
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F Mit der richtigen Diät kann man auf Dauer schlank werden.

Aufgabe A B C D E F
13 Person 1
Alle Rechte vorbehalten.

14 Person 2
15 Person 3
16 Person 4

Ende Teil 2

Autor: Jürgen Weigmann


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Modelltest 1
Hörverstehen

Teil 3
Musik zum Wohlfühlen
Sie hören gleich einen Radiobericht über Hintergrundmusik im Alltag.

Lesen Sie jetzt die Aufgaben 17 – 24. Sie haben dafür zwei Minuten Zeit.

Kreuzen Sie beim Hören bei jeder Aufgabe die richtige Lösung an.

Sie hören den Text zweimal.

17 Es ist allgemein bekannt, dass Hintergrundmusik zu Hause

A   viele Menschen bei der Unterhaltung stört.


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B   die Gespräche in der Familie verstummen lässt.

C   auf viele Menschen entspannend wirkt.

18 Hintergrundmusik in Geschäften

A   gab es schon vor einigen Jahrhunderten.


Alle Rechte vorbehalten.

B   bringt einigen Musikproduzenten viel Geld.

C   beeinflusst den Musikgeschmack der Kunden.

19 Die Hersteller von Hintergrundmusik achten darauf, dass die

A   Kunden auf die Stücke auch tanzen können.

B   Musik eine entspannende Stimmung schafft.

C   Stücke den Pulsschlag der Kunden leicht erhöhen.

20 In der Firmenzentrale von Eugen Tillmann

A   können die Mitarbeiter ihre Hintergrundmusik selbst auswählen.

B   werden die Mitarbeiter mit klassischer Musik beschallt.

C   stellen die Mitarbeiter Musik für Wohlfühl-CDs zusammen.

21 Die meisten Untersuchungen zeigen, dass Hintergrundmusik

A   von den Menschen bewusst wahrgenommen wird.

B   wenig Einfluss auf das Kaufverhalten der Menschen hat.

C   den Umsatz von Supermärkten und Kaufhäusern steigert.

Autor: Jürgen Weigmann


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Modelltest 1
Hörverstehen

22 Bei einem Versuch mit Schülern konnten die Wissenschaftler feststellen, dass

A   der persönliche Eindruck der Schüler mit den Testergebnissen übereinstimmte.

B   der Einfluss auf die Leistung der Teilnehmer von der Lautstärke der Musik abhängt.

C   die Arbeitsleistung der Teilnehmer ohne jede Hintergrundmusik am besten ist.

23 Immer mehr Menschen in unserer Gesellschaft wollen

A   ihre Gewohnheit, neben der Arbeit Musik zu hören, aufgeben.

B   nicht mehr gegen ihren Willen mit Musik beschallt werden.

C   nur noch psychisch wohltuende Hintergrundmusik hören.


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24 In diesem Text wird hauptsächlich

A   der positive Einfluss der Musik auf Umsatz und Arbeitsleistung infrage gestellt.

B   die Arbeitsleistung von Menschen in unserer modernen Gesellschaft untersucht.

C   die Wirkung der Musik auf die menschliche Arbeitsleistung erklärt.


Alle Rechte vorbehalten.

Ende Teil 3

Bitte übertragen Sie nun Ihre Lösungen (1 – 24) auf das Antwortblatt.

Ende Prüfungsteil Hörverstehen

Autor: Jürgen Weigmann


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Modelltest 1
Hörverstehen

Antwortblatt Hörverstehen
Sie haben 10 Minuten Zeit, um Ihre Lösungen auf das Antwortblatt zu übertragen.

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so:  ✕ so nicht:  ●     ✓

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Teil 1: Interview mit dem Extremsportler Alexander Lange


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A B C
 1
 2
 3
 4
Alle Rechte vorbehalten.

 5
 6
 7
 8

Teil 2 A: Schlankheitsdiäten Teil 2 B: Schlankheitsdiäten


A B C A B C D E F
 9 13
10 14
11 15
12 16

Teil 4: Musik zum Wohlfühlen


A B C
17
18
19
20
21
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Autor: Jürgen Weigmann


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Modelltest 1
Schriftliche Kommunikation

Schriftliche Kommunikation
Aufgabe

Fitnesstraining
Schreiben Sie einen zusammenhängenden Text zum Thema „Fitnesstraining“. Bearbeiten Sie in Ihrem
Text die folgenden drei Punkte:

– Arbeiten Sie wichtige Aussagen aus dem Text und der Grafik heraus.
– Erörtern Sie die Vor- und Nachteile des Fitnesstrainings.
– Welche Sportart halten Sie für besonders interessant? Begründen Sie Ihre Meinung.

Sie haben insgesamt 120 Minuten Zeit.


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Fitnesstraining immer beliebter


Wenn es nur nach den Zahlen geht, dann ist Fußball nicht mehr die Nummer 1 der beliebtesten Sport-
arten in Deutschland. Über sieben Millionen Mitglieder hatten die Fitnessstudios im letzten Jahr, der
Deutsche Fußballbund hingegen „nur“ 6,7 Millionen.
Alle Rechte vorbehalten.

Fitnesstraining ist heute sehr beliebt, weil eine regelmäßige Teilnahme nicht erforderlich ist. Die
Menschen sind so beschäftigt mit Studium oder Beruf, dass sie ein Körpertraining bevorzugen, das sie
individuell planen und ausführen können. Wenn nötig, auch nach Mitternacht, wenn keine Mails be-
antwortet werden müssen oder die Internetrecherche ruht.

Alle möchten gut aussehen, ob im Privatleben oder im Beruf. Dafür trainieren sie stundenlang in ihren
Fitnessstudios. Die Muskelmasse der Profibodybuilder ist bei Männern heute zwar nicht mehr gefragt,
aber ein perfekt proportionierter, muskulöser Körper gilt mehr denn je als wünschenswert. Was
manche aber nicht bedenken: Trotz aller Anstrengungen lässt sich nicht jeder Körper genauso formen,
wie man ihn gerne hätte.

Von einem Fitnesswahn kann trotzdem nicht die Rede sein, obwohl die Zahlen vielleicht einen
anderen Eindruck vermitteln. Das Verhalten hat sich einfach verändert: Statt sich auf Mannschafts-
sportarten und damit eine Routine festzulegen, will der moderne Mensch unabhängig und zeitlich
flexibel bleiben.

Autor: Jürgen Weigmann


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Modelltest 1
Schriftliche Kommunikation

Umsatz der Fitness-Branche in Deutschland von 2000 bis 2011 (in Mrd. Euro)
5

3,90 4,00
4
Umsatz in Milliarden Euro

3,43
2,97 2,88
3 2,75 2,72
2,32 2,23 2,35
2,21
2,03
2

0
2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
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i  Deutschland, Deloitte, DSSV

© Statista 2013; Deloitte, DSSV


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Modelltest 1
Mündliche Kommunikation

Mündliche Kommunikation
Aufgabe

Soziale Netzwerke im Internet


Erläutern Sie die Bedeutung der sozialen Netzwerke im Internet.

Berücksichtigen Sie dabei mindestens fünf der folgenden Aspekte:

Freundeskreis Informationen Kommunikation

Soziale Netzwerke
Themen Gefahren
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im Internet

Vorteile internationale Kontakte …

Bereiten Sie zu dem oben angegebenen Thema einen Kurzvortrag (3 – 5 Minuten) vor. Verwenden Sie
Alle Rechte vorbehalten.

dazu mindestens fünf Stichwörter aus der obigen Vorlage. Darüber hinaus können Sie Ihren Vortrag
mit eigenen Stichwörtern erweitern.

Zur Unterstützung Ihres Vortrags können Sie Materialien (Folien, Skizzen, Stichwörter) erstellen.

Autor: Jürgen Weigmann


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Modelltest 1
Hörtexte

Teil 1: Interview mit dem Extrem- I: Mit dieser Einstellung machen Sie sich bestimmt nicht nur
sportler Alexander Lange Freunde.

L: Wahrscheinlich nicht. Aber darüber kann ich nur lachen.


I = Interviewerin / L = Alexander Lange
Ich war schon immer der Meinung, dass man hart arbeiten
I: Alexander, sind Sie eigentlich Musiker, Unternehmer oder muss, um beneidet zu werden. Mitleid gibt es umsonst, das
Extremsportler? ist was für Verlierer. Aber mich interessiert nicht, ob mich
jemand beneidet oder bemitleidet. Da verliert man nur
L: Eigentlich Musiker. Aber der Sport ist ein wichtiger Teil
Energie. Die sollte man für wichtigere Ziele nutzen, sowohl
meines Lebens. Und die Produktion von Musik, na ja, mit
privat als auch im Beruf oder im Sport. Vor allem Extrem-
der verdiene ich mein Geld.
sport geht einfach nicht ohne tief sitzenden Ehrgeiz.
I: Sie wirken immer sehr ehrgeizig. Warum?
I: Hört sich gut an, aber gibt es auch Dinge, über die Sie sich
L: Sport ist für mich eine Leidenschaft. Mir macht es Freude, ärgern?
mich zu fordern und vorn dabei zu sein. Es reicht mir nicht,
L: Nicht so oft. Aber wenn ich jetzt schon daran denke, dass
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nur im Mittelfeld mitzulaufen.


ich nächstes Jahr wieder gegen dieses Pferd laufen muss und
I: Was ist für Sie am wichtigsten, der Sieg oder die Heraus- mir das richtig Stress macht, dann ärgert mich das natür-
forderung? lich. Trotzdem frage ich mich die ganze Zeit, wie ich diesmal
mit meiner Kraft umgehen soll, wie ich es schaffen kann, ob-
L: Für mich ist der Sieg das Wichtigste. Ich will nicht nach
wohl ich schon beim ersten Mal an meinen Grenzen war. Da
einem Lauf erschöpft zusammenzubrechen, um meine Gren-
bin ich vielleicht stur.
zen auszutesten. Das interessiert mich nicht, auch wenn es
Alle Rechte vorbehalten.

manchmal passiert. Ich mache mit, weil ich Erster sein will. I: Demnächst wollen Sie in Amerika 190 Kilometer durch
die Wüste laufen. Haben Sie da Vorteile, weil Sie ein be-
I: Sind Sie bei einem Wettkampf schon einmal an Ihre Gren-
kannter Musiker sind?
zen gekommen?
L: Nein, natürlich nicht. In den USA kennt mich sowieso
L: Im letzten Jahr bin ich in einer Show einen 100-Kilometer-
keiner. Ich zahle genau so viel wie die anderen Teilnehmer.
Lauf gegen ein Pferd gelaufen. Eine Minute vor dem Ziel hat
Es gibt auch kein Preisgeld für den Sieger. Mir geht es nicht
mich das Pferd überholt. Das hat mich natürlich geärgert,
ums Geld. Ich arbeite hart und verdiene genug Geld mit
aber trotzdem fühlte ich mich wunderbar, denn die 100 Kilo-
meiner Musik. Mir geht es darum, dass ich ganz vorne dabei
meter bin ich in neun Stunden und vier Minuten gelaufen.
bin. Für mich zählen Kampf und Ehrgeiz. Dieser Lauf durch
Aber zehn Minuten später, nachdem die Fotografen ihre Bil-
die Wüste kostet mich Geld, ich bekomme nichts dafür.
der gemacht hatten, bin ich zusammengebrochen. Da war
ich am Ende meiner Kräfte. I: Waren Sie schon einmal Letzter in einem Wettkampf?


I: Ärgern Sie sich in so einem Moment über Ihren Ehrgeiz? L: Ich hatte Wettkämpfe, bei denen war ich kurz vor dem
Zusammenbruch. Da hat es mich die letzte Kraft gekostet, bis
L: Nein. Wenn so etwas passiert, bin ich schnell wieder auf
zum Schluss durchzuhalten. Aber Letzter war ich nie und
den Beinen. Dass ich wegen einer Minute verloren habe,
ins Ziel habe ich es immer geschafft.
hätte nicht passieren dürfen. Im nächsten Jahr gibt es eine
Revanche gegen das Pferd. Da werde ich mich besser vor­ I: Waren Sie schon immer so ehrgeizig?
bereiten.
L: Ich glaube schon. Alles, was ich in meinem Leben gemacht
I: Sind Sie nur im Sport so ehrgeizig? habe, habe ich sehr intensiv gemacht. Und der Extremsport,
ich glaube, der hat meinen Ehrgeiz sogar noch verstärkt.
L: Na ja, in meiner Firma habe ich natürlich bestimmte Ziele
und Vorstellungen, die ich unbedingt erreichen will. Und I: Und in Ihrer Familie, sind da alle so ehrgeizig wie Sie?
Ehrgeiz im Sport ist eine gute Basis für das ganze Leben.
L: Na ja, meine Kinder sind genau so ehrgeizig wie ich. Aber
Dadurch lernt man Dinge, die eigentlich in allen Bereichen
meine Frau ist da eher zurückhaltend. Das ist auch gut so,
wichtig sind, zum Beispiel Geduld und Ausdauer. Die
denn manchmal übertreibe ich wahrscheinlich. Ich möchte
braucht man auch, wenn man gute Musik machen will. Nur
extrem viel erleben, aber das darf natürlich nicht zu Lasten
zu Hause, bei meiner Familie, bin ich ganz entspannt.

Autor: Jürgen Weigmann


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Modelltest 1
Hörtexte

meiner Familie gehen. Dafür sorgt dann meine Frau. Sie einer ist ein bisschen dicker, einer ein bisschen dünner, das
achtet darauf, dass ich nicht zu egoistisch bin. war schon immer so und wird auch so bleiben. Es wäre ja
auch langweilig, wenn alle Menschen gleich aussehen
I: Vielen Dank für das Interview, Alexander.
würden. Was mich wirklich ärgert, ist, dass sich so viele
L: Gerne. Menschen davon beeinflussen lassen und lieber irgendwelche
Diäten machen, als sich so zu geben, wie sie sind. Und das
hat schlechte Auswirkungen auf die Menschen, denn immer
Teil 2: Schlankheitsdiäten
neue Schlankheitsdiäten führen nur dazu, dass viele
Person 1 Menschen unzufrieden mit sich sind und ihren eigenen
Mir ist schon klar, dass Übergewicht schlecht für die Ge- Körper nicht mögen.
sundheit ist, aber meine Erfahrung sagt mir, dass das ein-
fach nicht klappt. Mit den tollen Diätvorschlägen machen
Teil 3: Musik zum Wohlfühlen
die Verlage und Zeitungen richtig viel Geld, weil sich die
meisten von uns zu dick fühlen und gerne abnehmen Jeder kennt das: Kaum hat man ein Kaufhaus oder eine
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würden. Und mit jedem neuen Plan hofft man wieder aufs Bouti­que betreten, hört man im Hintergrund Musik. Nicht
Neue. Aber ich habe es aufgegeben, gegen meine Pfunde laut, aber laut genug, um in das Unterbewusstsein zu
anzu­kämpfen. Das bringt nichts. Für mich steht fest: Egal dringen.
welche Diät ich ausprobiert habe, nach anfänglichen Er­
Auch zu Hause ist das nicht viel anders. Viele schalten,
folgen geht allmählich der Durchhaltewille verloren, und
wenn sie nach Hause kommen, erst einmal das Radio ein.
dann wird man doch wieder dicker. Da helfen auch die
Ohne Musik haben sie das Gefühl sich nicht entspannen zu
schönsten Diätpläne nichts.
Alle Rechte vorbehalten.

können. Und auch wenn alle sich unterhalten, läuft das


Person 2 Radio weiter. Niemand hört hin, und keiner stört sich daran,
Ich weiß schon, dass es nicht leicht ist, eine Diät längere Zeit dass die Musik wie eine Klangwolke über den Gesprächen
durchzuhalten. Ich habe das auch schon mehrmals aus­ schwebt. Was für ein Schock, wenn plötzlich jemand das
probiert und bisher immer abgebrochen. Jetzt habe ich aber Gerät ausmacht. Die Stille im Raum ist oft überwältigend.
seit einiger Zeit einen festen Plan und damit geht es leichter. Sie macht die Menschen fast verlegen. Und manch einer ver-
Mich stört nicht, dass die Modezeitschriften und andere viel stummt mitten im Satz und wagt es nicht, diese Stille mit
Geld mit solchen Diätplänen verdienen, aber einfach Worten zu überbrücken.
weniger essen, das schaffe ich einfach nicht. Deswegen
Die Idee, Menschen mit Musik zu berieseln, auch wenn sie
mache ich jetzt wieder mal eine Diät nach Plan, denn ich bin
nicht zuhören, ist nicht neu. Tafelmusik, das heißt Musik, die
einfach wieder zu dick geworden. Danach fühle ich mich be-
während des Essens bei vornehmen Gesellschaften gespielt
stimmt wieder besser und lebensfroher. Und gesund ist es
wurde, gab es schon vor hunderten von Jahren. Aber wer
auch, man darf es nur nicht übertreiben.
heutzutage in Supermärkten einkauft, durch Kaufhäuser
Person 3 spaziert oder ein Restaurant betritt, wird mit sogenannter
Klar, wenig Zucker, wenig Fett essen, das ist bestimmt ge- Wohlfühlmusik empfangen, ob er will oder nicht. Und diese
sünder. Man kann ja überall lesen, dass man dadurch vielen Musik wird nicht nach dem Zufallsprinzip oder nach per-
Krankheiten vorbeugen kann. Aber eine Diät ist ja etwas sönlichen Vorlieben der Geschäftsleitung ausgewählt. Diese
ande­res, da isst man nach einem bestimmten Plan, je nach funktionelle Musik ist so gestaltet, dass sie möglichst viele
Diät nur bestimmte Lebensmittel oder nur bestimmte Menschen positiv beeinflusst und in eine gute Stimmung ver-
Mengen. Das ist immer einseitig und meistens geht auch die setzt, die zum Konsum verlocken soll. Auf die Gestaltung
Freude am Essen verloren. Wenn alles beim Essen nur und Produktion dieser Musik-CDs haben sich einige Firmen
darauf ausgerichtet ist, dass man möglichst viele Kilos ab- spezialisiert und machen damit gutes Geld.
nimmt, das ist doch unnatürlich und ungesund und es führt
Damit die Hörer sich wohlfühlen, werden bei der Zusam-
auch zu vielen gesundheitlichen Problemen. Schauen Sie sich
menstellung von Hintergrundmusik nur einfache Stücke ver-
doch nur die vielen kranken Models an.
wendet. Bekannte Melodien schaffen Vertrautheit und be­
Person 4 ruhigen den Kunden. Gelegentliche Tanzrhythmen wie
Warum müssen wir denn alle so aussehen wie die Leute auf Walzer, Fox oder leichter Samba hingegen sollen zum Kauf
Werbeplakaten? Alle Menschen sind ein bisschen anders, stimulieren. Nie darf die Musik zu laut oder sehr schnell

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Modelltest 1
Hörtexte

werden. Und kein Stück hat mehr als 70 Schläge pro Mi­ angenehm Musik für die Psyche des Menschen auch sein
nute – ähnlich wie der menschliche Puls. Auch das schafft mag, Hintergrundmusik wird von vielen Menschen zu­
Wohl­behagen und fördert die Kaufbereitschaft der Kunden, nehmend als akustische Umweltverschmutzung wahrge-
sagen die Hersteller. nommen und abgelehnt.

Auch Eugen Tillmann, ein freundlicher Mensch mit Glatze Das gilt natürlich nicht für Musik, der sich die Menschen
und offenem Hemdkragen, ist ein Anhänger der Wohlfühl­ willentlich aussetzen. Diese Musik kann motivieren und
idee. Die nüchternen Büros beschallt Tillmann mit Hinter- stimu­lieren. Sie beruhigt und entspannt oder sorgt für gute
grundmusik. Jeder Arbeitsplatz wird aus kleinen Laut­ Laune und kann tiefe Emotionen auslösen. Kein Wunder
sprecherboxen an der Decke gedämpft mit Musik berieselt. also, dass das Hören von Musik zu den beliebtesten Freizeit-
Seine Mitarbeiter können abspielen, was sie gerne hören beschäftigungen nicht nur bei Jugendlichen gehört. Musik ge-
wollen. „Einer hört sogar Klassik“, erklärt Tilmann, bei dem hört einfach dazu und ist aus unserer Gesellschaft nicht
gerade Cher läuft. Halblaut, aus dem Wohlfühlprogramm mehr wegzudenken.
eines bekannten Produzenten von Hintergrundmusik. „Das
höre ich tagsüber am liebsten“, meint Tillmann. Er möchte
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nebenbei ein bisschen motiviert werden. Die Musik soll ja


nicht stören und ablenken, sondern unbewusst Stimmung
und Wohlbefinden verschaffen und die Arbeitsleistung seiner
Mitarbeiter steigern.

Aber fördert Musik im Hintergrund den Umsatz in Ge­


schäften tatsächlich? Musik, die von der Funktion her als
Alle Rechte vorbehalten.

Hintergrundmusik konzipiert ist, wird meistens nur unbe-


wusst wahrgenommen. Das zeigen die meisten Unter­
suchungen der letzten circa 60 bis 70 Jahre. Sie hat keinen
Einfluss oder nur schwer zu interpretierende, schwache
Effekte auf den Menschen in Supermärkten oder Kauf­
häusern.

Auch zu der Frage der Arbeitsleistung bei Hintergrund­


musik gibt es interessante Untersuchungsergebnisse. Bei
einer Untersuchung mit Schülern vor einigen Jahren kamen
die Wissenschaftler zu einem klaren Ergebnis. Musik stört
die Konzentration erheblich und zwar unabhängig von Art
und Lautstärke der Musik. Selbst wenn im Hintergrund nur
leise ihre Lieblingsmusik lief, erzielten die Schüler – zu ihrer
eigenen Überraschung – eindeutig schlechtere Ergebnisse als
bei Tests, bei denen im Raum vollständige Ruhe herrschte.

Damit ist erwiesen, dass das Hören von Musik ablenkt und
die Konzentrationsfähigkeit negativ beeinflusst, auch wenn
der eigene, subjektive Eindruck vielleicht ein anderer ist.
Hintergrundmusik verschlechtert die Arbeitsleistung – egal
ob uns der Song gefällt oder nicht.

Während viele Menschen trotz solcher Erkenntnisse nicht


von ihrer Gewohnheit lassen wollen, auch bei der Arbeit
Musik zu hören, und viele Firmen ihre Mitarbeiter oder
Kunden weiterhin mit Hintergrundmusik beschallen,
wächst in der Gesellschaft allgemein das Bedürfnis nach
Stille. Stille wird von vielen (und nicht nur von älteren)
Menschen heute als seltenes Gut empfunden. So wichtig und

Autor: Jürgen Weigmann


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Modelltest 1
Lösungen

Leseverstehen Teil 1
1: G; 2: B; 3: F; 4: E; 5: I

Leseverstehen Teil 2
6: B; 7: A; 8: C; 9: A; 10: B; 11: C; 12: A

Leseverstehen Teil 3
13: E; 14: B; 15: D; 16: G; 17: A

Leseverstehen Teil 4
18: C; 19: B; 20: A; 21: A; 22: C; 23: B; 24: C
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Hörverstehen Teil 1
1: C; 2: A; 3: C; 4: B; 5: A; 6: B; 7: C; 8: B

Hörverstehen Teil 2 A
9: A; 10: C; 11: B; 12: B
Alle Rechte vorbehalten.

Hörverstehen Teil 2 B
13: E; 14: D; 15: C; 16: A

Hörverstehen Teil 3
17: C; 18: B; 19: B; 20: A; 21: B; 22: C; 23: B; 24: A

Schriftliche und Mündliche


Kommunikation
ohne Lösungen; besprechen Sie Ihre Ausarbeitungen
bitte mit Ihrem Lehrer / Ihrer Lehrerin.

Autor: Jürgen Weigmann


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