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Anwendung des Begriffes ökologische Nische

S. 205/205

Nr. 1

a)

+Zusatz:

Die ökologische Nische beschreibt die Gesamtheit aller Wechselbeziehungen einer Art mit ihrer
Umwelt. Wenn verschiedene Arten unterschiedliche ökologischen Nischen belegen, ist eine
Koexistenz im selben Raum möglich, da sie z. B. unterschiedliche Nahrungsgrundlagen haben.

Nach dem Konkurrenzausschlussprinzip können verschiedene Arten nicht in derselben ökologischen


Nische koexistieren, da sie sonst um bestimmte Bedingungen, wie z. B Nahrung, konkurrieren
müssten.

Zusammenhang

b)

Lonchorhina aurita (Barro Island)

:kurze breite Flügel kleine Fluginsekten (langsamer Wald Flug)

Ort: dichte Regenwaldvegetation/ nahe Boden

c)

Abb.1

Die unterschiedlichen Nischen gründen sich auf die Höheneinteilung des tropischen Waldes. Dieses
bedeutet dichte Sträucher-/Buschwuchs in Bodennähe und Bäume in höheren

Baumkronen:

Artibeus.( Nektar) Glassophaga (Früchte) Baukronen +aber unterschiedliche Nahrung-> keine


Konkurrenz

Molossus () Insekten keine Konkurrenz

Offener Luftraum/Wasseroberfläche

Noctilio-> Fische/kl. Insekten keine Konkurrenz

 Viel Paltz/offener Raum

dichter Boden:

Tonatia ( kleine Insekten

Desmondos  Blut (große Tiere)

 Keine Konkurrenz um Nahrung/

d)
Spezialisierung

Wenig fliegen/Lauern-> Sturzflug

Amphibien/große Tausendfüßer keine Konkurrenz mit den Arten im Bereich Nahrung  Andere
ökologische Nische wird belegt