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Thomas Klevers

Wertstrom-Mapping und
Wertstrom-Design

Verschwendung erkennen – Wertschöpfung steigern

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ISBN 978-3-636-03097-9 | Print-Ausgabe

ISBN 978-3-86880-060-9 | E-Book-Ausgabe (PDF)

E-Book-Ausgabe (PDF): © 2009 by mi-Wirtschaftsbuch, FinanzBuch Verlag GmbH, München.


www.mi-wirtschaftsbuch.de

Print-Ausgabe: © 2007 by mi-Fachverlag, Redline GmbH, FinanzBuch Verlag GmbH, München.

Redaktion: Leonie Zimmermann, Landsberg am Lech


Lektorat: Stephanie Walter, Landsberg am Lech
Umschlaggestaltung: Jarzina Kommunikations-Design, Köln
Satz: TypoGrafik S. Kampczyk, Mering
Bindung: Thomas, Augsburg
Printed in Austria

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Einleitung

Mitteleuropa steht als Produktionsstandort unter Druck. Diese Über-


schrift könnte man über die derzeitige Diskussion setzen, die sich in der
Öffentlichkeit und in den Betrieben abspielt. Zu hohe Fertigungskosten
zwingen die Unternehmen dazu, sich nach günstigeren Standorten mit
niedrigeren Produktionskosten umzuschauen. Länder wie China, Indien
oder Osteuropa profitieren davon, die Wertschöpfung in Mitteleuropa
nimmt ab.
Ist aber der Blick auf die Lohnkosten anderer Regionen und die
Ausrichtung nur auf diesen Faktor richtig? Führt er vor allem zu einer
nachhaltigen und langfristigen Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit?
Zweifel sind hier angebracht, denn in der Regel machen die Fertigungs-
kosten nur einen Bruchteil der tatsächlichen Herstellkosten aus - und neu
entstehende Kosten, wie Transport- oder Managementkosten, verschlin-
gen oftmals den vermeintlichen Kostenvorteil einer Verlagerung. Eine
genaue Betrachtung der Situation ist also gefordert, wozu zunächst die
Frage gehört, ob denn am heimischen Standort tatsächlich alle Potenziale
gehoben worden sind.
Verschwenden wir Ressourcen? Und wie können wir Verschwendung
vermeiden? Diese Fragen geistern nicht erst seit der jüngsten Klimadis-
kussion durch die Öffentlichkeit. Sie sind bereits seit Jahren Basis einer
Diskussion, die in immer mehr Betrieben geführt wird. Unter Ressourcen
werden dabei alle eingesetzten Mittel verstanden, also Material, Maschi-
nen, Personal, Platz - und somit auch Finanzmittel in jeglicher Form.
Setzen wir diese Ressourcen in unseren Betrieben so ein, dass wir ein
Höchstmaß an Wettbewerbsfähigkeit erreichen? Und wird der Ressour-
ceneinsatz durch eine Verlagerung in die sogenannten Billiglohnländer
denn tatsächlich verbessert? Oder werden etwa nur Unzulänglichkeiten
überdeckt, weil Verschwendung in diesen Ländern billiger ist und somit
nur eine vermeintliche Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit erreicht
wird, die aber nicht nachhaltig ist?
Wie können wir Abläufe und Strukturen so gestalten, dass die Ver-
schwendung von Ressourcen minimiert wird? Letztlich ist das die ent-
scheidende Frage, mit der sich Manager und Berater immer schon
beschäftigt haben. So auch Mitarbeiter bei Toyota in Japan, die seit den
fünfziger Jahren nach neuen Wegen gesucht haben, die in der westlichen

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Einleitung

Welt so beliebte tayloristische Arbeitsteilung zu verändern und Struktu-


ren zu schaffen, die eine nachhaltige Reduzierung von Verschwendung
ermöglichen. Das Ergebnis ist die Philosophie der schlanken Produktion,
in der sich alles danach ausrichtet, einen kontinuierlichen Strom der
Wertschöpfung - einen Wertstrom - zu erreichen.
In diesem Buch werden die Ansätze und Möglichkeiten der Wertstrom-
Fabrik dargestellt und detailliert erläutert. Jahrelange Beschäftigung mit
diesem Thema und die Erfahrungen aus der Durchführung unzähliger
Projekte bei verschiedensten Kunden sind in diese Ausarbeitung einge-
flossen. Das Buch soll Entscheidern wie Praktikern aufzeigen, wie man
Verschwendung signifikant reduzieren und somit die Wettbewerbsfähig-
keit steigern kann - auch und gerade an Hochlohnstandorten.

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