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19.

Jahrgang 2/2006 – April 2006

EDITORIAL
Industrialisierung in der Nach dem Interview
Technischen Dokumentation mit unserem Leiter
der Technischen
Im Interview in der letzten ABZ-Ausgabe (ABZ 01/2006) sprach der Leiter der Dokumentation über
Technischen Dokumentation bei TANNER, Andreas Schlenkhoff, von der zuneh- deren Entwicklung
menden Industrialisierung bei der Erstellung und Verteilung technischer Informa- zum Prozessfaktor im
tionen. Damit löste er eine Reihe von Leser-Reaktionen mit dem Wunsch nach letzten „ABZ“ haben
mehr Basis-Informationen aus. Daher greift das aktuelle ABZ dieses Thema erneut uns viele Reaktionen von Lesern
auf und skizziert die Hintergründe der TANNER-Strategie. erreicht. Wir konnten feststellen, dass
die Faszination dieses Themas auch
auf Sie übergesprungen ist. Ich darf
Industrialisierung von Dienstleistungen Deutschland seither stetig zu. Im Gegen- mich herzlich für Ihr reges Interesse
ist hierzulande eine der größten Heraus- satz zu ihrer gesamtwirtschaftlichen und Ihre Nachfragen danken!
forderungen. Nachdem in den 1970er Rolle muten Dienstleistungen an vielen
Jahren die De-Industrialisierung der ent- Stellen jedoch nach wie vor in Konzep- Den Diskussionsbeiträgen konnten
wickelten Industrienationen konstatiert tion und Umsetzung als improvisiert wir auch entnehmen, dass es ein
worden war, traten Dienstleistungs- und und handgemacht an. Bedürfnis nach grundsätzlichen
Wissensgesellschaft ihren Siegeszug als Erläuterungen zu unserer Strategie
Orientierungspunkte und Hoffnungsträ- Die Herausforderung lautet daher: der Industrialisierung bei der Erstel-
ger neuer Wachstumschancen an. Und Dienstleistungen müssen als Produkte lung und Verteilung technischer
tatsächlich nahm der Anteil der Dienst- verstanden werden. Informationen gibt. In der vorliegen-
leistungen an der volkswirtschaftlichen den Ausgabe wollen wir versuchen,
Wertschöpfung beispielsweise in ❱ Lesen Sie weiter auf Seite 2 diese Basis-Informationen zu liefern.

Daneben dürfen wir Sie über unser


Abschneiden beim Bayerischen Qua-
litätspreis 2006 informieren und setzen
unsere Artikel-Serie über DITA fort.

ANSI Z535.6 kommt Auf der diesjährigen CeBIT hat unser


Seit langem empfiehlt TANNER die Erstellung von Warnhinweisen entsprechend langjähriger Kunde Avira GmbH –
der Norm ANSI Z535 („Safety Signs and Labels“). Folgende Informationen sind ehemals H+BEDV – die neue Version
seiner bekannten Antiviren-Software
damit für den Anwender gewährleistet:
„AntiVir“ präsentiert. Sie erfahren in
dieser Ausgabe, welchen Anteil wir an
• Schwere der Gefahr und Wahrschein- dem gelungenen Release verbuchen
lichkeit, dass der Schaden eintritt dürfen.
• Art und Quelle der Gefahr
Ihr Helmut Tanner
• Folgen bei Nichtbeachten des Warn-
hinweises
• Anleitung zum Handeln, um das Ein-
treten des Schadens zu verhindern
I N H A LT
Allerdings bezieht sich die ANSI-Norm Diesen Sachverhalt hat das ANSI-Komi- Industrialisierung in der Technischen
explizit auf Warninformationen auf tee nun aufgegriffen. Für das Frühjahr Dokumentation ..................................................1
„Schildern“ bzw. „Aufklebern“. Ein 2006 ist mit ANSI Z535.6 eine Erweite-
ANSI Z535.6 kommt.........................................1
Umstand, der von TANNER stets als rung geplant, die sich ausdrücklich mit
Bestandteile und Funktionsweise von DITA ....3
nicht sehr glücklich angesehen wurde. „Safety Information in Product
Denn die Anforderungen an die Erkenn- Manuals, Instructions, and Other Colla- Aktuelle TANNER-Umfrage ............................4
barkeit der Warninformation sind in die- teral Materials“ befasst. Sobald es mehr Bayerischer Qualitätspreis 2006 .......................5
sem Fall schärfer zu formulieren als bei Informationen dazu gibt, erfahren Sie Anleitung zur Sicherheit: TANNER
Warnhinweisen in einer Dokumentation. dies unter www.tanner.de. dokumentiert neue AntiVir-Produkte ................6
INDUSTRIALISIERUNG

❱ Fortsetzung von Seite 1


Jüngst stellten BDI (Bundesverband der
Deutschen Industrie), FhG (Fraunhofer-
Gesellschaft zur Förderung der ange-
wandten Forschung) und VDMA (Ver-
band Deutscher Maschinen- und Anla-
genbauer) in einem 32-Thesen-Papier
gemeinsam fest: Oftmals würden pro-
duktbegleitende Dienste „nur unzurei-
chend geplant und organisiert“. „Sie
bedürfen ebenso der Industrialisierung
und wirtschaftlichen Bewertung wie die
Produktionsprozesse selbst“. Nach De- zess Technischer Dokumentation steigen. Industrialisierung macht den Weg frei
Industrialisierung und der Konzentration Time-to-market beherrscht eben nicht nur für Wachstum
auf Dienstleistungen folgt also die In- das Produkt, sondern auch die Produktin- Die Übernahme moderner Methoden aus
dustrialisierung der Dienstleistung. formation. der Fertigung in den Dienstleistungssek-
tor eröffnet enorme Potenziale. Folge der
Anders gewendet bedeutet das, nur wer Von der Schreibwerkstatt zur Automatisierung wiederkehrender Tätig-
seine Dienstleistungen analog zur klassi- Informationsfabrik keiten, beispielsweise durch intelligente
schen Produktion versteht, kann sie Die professionelle Erfassung der Inhalte – Generatoren, sind schlankere Prozesse,
beschreiben, messen und damit führen. das Redakteurshandwerk – wandelt sich in schnellere Leistungserbringung und
Technische Dokumentation als Dienstlei- diesem Prozess ebenfalls. Wie für die ge- letztlich sinkende Preise.
stung fordert heute die Querschnittskom- samte Industrialisierung, so markieren auch
petenz aus Inhalts-, Prozess- und System- hier Modularisierung, Standardisierung und Wird ein Software-Entwickler oder
Know-how. Alle drei bedürfen daher der Automatisierung die Eckpfeiler der Trans- Technischer Redakteur als – interner
Industrialisierung. formation. Die Tendenz, Produkte aus klei- oder externer – Dienstleister durch ratio-
neren, wieder verwendbaren Teilen aufzu- nalisierte Prozesse und standardisierte
Für die Prozess-Dimension folgt daraus: bauen, gilt auch für das Produkt „Text“. Inhalte von Teilen seiner traditionellen
Immer kürzere Produktlebens- und -ent- Dies umso mehr, seit der Einsatz von Re- Aufgaben entlastet, so wird er diese
wicklungszyklen, eine zunehmende daktionssystemen die Trennung von Inhalt, Wert schöpfend für sein Unternehmen
Variantenzahl und immer neue Produkt- Struktur sowie Layout und damit Arbeits- oder seine Kunden einbringen: für mehr
funktionen tragen dazu bei, dass die teilung ermöglicht. Bedingung für Modu- Beratung, Qualitätssicherung und Inno-
Anforderungen an den Erstellungspro- larität, Wiederverwendbarkeit und mithin vation – sowie für die Produktion von
Automatisierung ist ein hoher Grad an mehr Informationen in derselben Zeit.
Standardisierung der Informationen.
IMPRESSUM Das Aufgabenspektrum der Spezialisten
Die Industrialisierung der Software-Er- im Umfeld der Technischen Dokumenta-
stellung ist unter IT-Entscheidern momen- tion wird folglich in Summe nicht weni-
tan das meistdiskutierte Thema. Doch ger, aber es wird sich in diesem Zuge
Herausgeber
TANNER AG nicht nur in der Software-Welt, auch für merklich wandeln.
Kemptener Straße 99
D-88131 Lindau (B)
IT-Dienstleister sind Methoden der Indu-
Telefon +49 (0) 83 82 / 272 - 0 strialisierung relevant. Auch sie können Im Ergebnis können dadurch Möglich-
Telefax +49 (0) 83 82 / 272 - 900
E-Mail: info@tanner.de ihre Angebote modularisieren und zum keiten bei der Erstellung und Verteilung
http://www.tanner.de
Beispiel für bestimmte Branchen vorkonfi- Technischer Informationen ausgeschöpft
Verantwortlich:
Dr. Sven Bergert
gurierte Service-Pakete definieren. werden, die in der Vergangenheit häufig
Redaktion und Mitarbeit bei dieser Ausgabe: Dadurch sind sie in der Lage, die Ferti- aufgrund zu hoher Kosten ungenutzt blei-
Peter Ebenhoch, Uwe Peschka, Andreas Schlenkhoff, gungstiefe zu verringern und ihrerseits in ben mussten.
Helmut Tanner, Sabine Waizenegger, Jörg Weißenborn
Druck
Teilbereichen Services zuzukaufen oder
Druckerei Kling Aufgaben in Offshore-Regionen zu verla- Hochgradige Standardisierung gewähr-
Nachdruck – auch auszugsweise – nur mit schrift- gern. TANNER hat auch hier den Prozess leistet auch weitestgehende Nachvoll-
licher Genehmigung erlaubt. Für unverlangt einge-
sandte Manuskripte und Fotos übernimmt die mit der Gründung einer Niederlassung in ziehbarkeit und damit die Chance, den
TANNER AG keine Haftung. Das ABZ erscheint
sechs- bis achtmal jährlich und wird kostenlos an In-
Vietnam längst eingeleitet. Dort arbeiten Forderungen nach immer individuelle-
teressenten verteilt. Ein Rechtsanspruch besteht nicht. schon heute etwa 40 Prozent der Mitarbei- ren Dienstleistungen bei optimaler Qua-
ter im Bereich der Software-Entwicklung. lität effizient nachzukommen.

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A R T I K E L - S E R I E D I TA I I

Bestandteile und Funktions-


weise von DITA
Nachdem in der letzten ABZ-Ausgabe die Vorteile von DITA als „Metastandard“
beschrieben wurden, beschäftigt sich der zweite Teil unserer Artikel-Serie mit
Bestandteilen und Funktionsweise der Darwin Information Typing Architecture.

Bausteine von DITA Die topicorientierte Erfassung erfordert wurde, decken diese Domains vorwie-
Der DITA-Standard umfasst eine „Lan- ein Abwägen, wie Inhalte am besten auf gend die Ansprüche an Software-Doku-
guage Reference“ und eine „Architectu- einzelne Topics aufgeteilt werden sollen, mentation ab.
ral Reference“. Für beide gilt, dass um sie als einzelne Informationseinhei-
DITA funktionell gleichwertig mit Hilfe ten festlegen zu können. Aus diesem Darüber hinaus können eigene Domains
von DTDs oder Schemas genutzt wer- Grund sieht DITA eine Verschachte- entwickelt werden. Diese erlauben die
den kann, die zum freien Download zur lungsmöglichkeit vor. Jedes Topic kann Erweiterung der vorgegebenen Element-
Verfügung stehen. Zusätzlich ist ein dadurch auch untergeordnete Topics auf- bezeichnungen um eigene. Der Bezug
Open Toolkit verfügbar, das einer der nehmen. der neu eingeführten zu den vorgegebe-
folgenden Beiträge behandeln wird. nen Elementbezeichnungen wird über
Da nur der Titel eines Topics verpflich- das Attribut „class“ erfasst. Dadurch
Topics, Domains und Maps sind die tend ist, lassen sich auf diese Weise auch bleibt eine „Generalisierung“ als
wesentlichen DITA-Grundbegriffe: hierarchische Informationen erfassen. Umwandlung in die von DITA vorgege-
❱ Topics sind Container zur Erfassung Eine zu tiefe Verschachtelung kann bene Ausgangsdefinition jederzeit mög-
von Information. Ein Topic soll so allerdings die Möglichkeiten zur Wie- lich.
viel Inhalt aufnehmen, dass es für derverwendung einschränken. Wie der
sich alleine stehen könnte. Standard erwähnt, sollte dies mit DITA-Maps
❱ Domains erlauben die Anpassung Bedacht erfolgen. Sehr zentral für DITA ist die grundle-
der Feinstruktur mit sprechenden, gende Trennung von Erfassung und
dem Redakteursumfeld und dem DITA-Domains Publikation. Diese ist Grundlage für
Fachgebiet angepassten Elementbe- Für die Feinstruktur verwendet DITA jede Form des Single Source Publish-
zeichnungen. CALS-Tabellen (in Form des von ings und erlaubt eine umfassende Wie-
❱ Maps ermöglichen die Strukturierung OASIS leicht angepassten Exchange derverwendung. Nur wenn die Inhalte
der Topics für Ausgabezwecke. Table Models) und lehnt sich eng an medien- und kontextneutral erfasst wer-
XHTML an. Für Technische Redak- den, lassen sie sich einfach für verschie-
teure, die auch mit HTML Erfahrung dene Medien ausgeben und wiederver-
Diese drei Komponenten sind in der haben, bietet sich somit ein vertrautes wenden. Wenn z. B. von vornherein in
Language Reference und in den verfüg- Umfeld. einer Buchstruktur erfasst wird, lässt
baren DTDs bzw. Schemas konzeptio- sich diese häufig nur mühsam als
nell vorgegeben und bilden das Kern- Mit seinen knappen und formatbezoge- Online-Hilfe ausgeben, die einzelne
stück von DITA. Die Architectural Spe- nen Elementbezeichnungen bietet Themen auf isolierten Seiten darstellt.
cification sieht darüber hinaus die „Spe- HTML allerdings wenig Potenzial zur
zialisierung“ als Anpassung dieser vor- funktionalen Gestaltung von Informa- Die mit DITA erfassten Inhalte liegen
gegebenen Informationsmodelle an die tion. DITA sieht deshalb eine Erweite- deshalb zunächst immer als Topics vor.
eigenen Bedürfnisse vor. rungsfähigkeit mit Hilfe so genannter Diese Topics sind grundsätzlich gleich-
Domains vor. Daher erlauben diese die berechtigt, können aber ineinander ver-
DITA-Topics Anpassung der Feinstruktur an die schachtelt sein.
Jedes DITA-Topic, auch wenn es den eigenen Erfordernisse.
eigenen Bedürfnissen entsprechend
„spezialisiert“ ist, hat zwingend ein Der DITA-Standard bringt von Haus aus Für die kommenden beiden Ausgaben
<title>- und optional ein <body>-Ele- schon einige Domains mit: Die Pro- sind Beiträge zu folgenden Themen
ment. Dies stellt die wichtigste Grund- gramming-Domain umfasst beispiels- geplant:
struktur dar, die DITA vorgibt. Ergän- weise Elemente für die Dokumentation ❱ Optimale Unterstützung des
zend kann das Topic Metadaten, eine von Programmiersprachen, die Userin- Redakteurs
kurze Beschreibung, weiterführende terface-Domain Elemente für Auszeich- ❱ Wann und wie ist der Umstieg auf
Links sowie untergeordnete Topics nung von Bildschirmelementen. Da DITA am sinnvollsten?
beinhalten. DITA ursprünglich von IBM entwickelt

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A R T I K E L - S E R I E D I TA I I

chenden Element-Definitionen dazu. gangsform zurückführen. Ein DITA-


❱ Fortsetzung von Seite 3 Die Definitionen werden in einer Shell- Werkzeug (als Editor oder Publishing-
DTD vor den DITA-Kernmodulen gela- Generator) kann somit jeden DITA-
Zur Ausgabe und für das Publizieren den und überschreiben dadurch deren Inhalt auf seine Ausgangsform zurück-
von Information sieht DITA Maps vor. Voreinstellungen. Für XML-Schemas führen und verarbeiten – auch wenn es
Maps sind einfache, beliebig strukturier- wird dafür der redefine-Mechanismus die konkrete Spezialisierung überhaupt
bare XML-Konstrukte. Sie bestehen im verwendet. nicht kennt!
Wesentlichen aus dem Element
<topicref>, das wie ein „include“-Befehl Spezialisierung durch Vererbung Architectural Specification beachten
die gewünschten Topics einbindet. Bei jeder Spezialisierung muss der Dies funktioniert allerdings nur, wenn
Bezug der eigenen Bezeichnung und des der Ausgangsrahmen, den DITA vorgibt,
Auf diese Weise können publikations- eigenen Inhaltsmodells zu den original nicht gesprengt wurde. Dafür stehen
orientierte Strukturen erstellt und die DITA-Ausgangsdefinitionen mit Hilfe derzeit noch keine Prüfwerkzeuge zur
erfassten Inhalte in Topicform eingebun- des class-Attributs hinterlegt werden. Verfügung. Bei der Erstellung eigener
den werden. Das Open Toolkit umfasst Dieses Attribut bildet auf diese Weise Ableitungen muss deshalb die „Archi-
dazu Beispielinhalte und eine bookmap den „Stammbaum“ der konkreten Ele- tectural Specification“ beachtet werden.
für eine Buchpublikation. mentdefinition ab.
Sofern Restriktionen durch bereits
Funktionsweise von DITA Da sich neue Elementdefinitionen auf bestehende Informationsmodelle eine
Sämtliche vorgestellten Grundbausteine, diese Weise von bereits bestehenden Abweichung erzwingen, müssen diese
also Topics, Domains und Maps lassen herleiten lassen, wurde in Anlehnung an dokumentiert werden, um wenigstens
sich den eigenen Bedürfnissen entspre- die Vererbungshierarchien in der Evolu- durch ein Postprocessing DITA-Konfor-
chend anpassen. DITA nennt dies „spe- tionstheorie auch der Name „Darwin mität erreichen zu können.
zialisieren“. Information Typing Architecture“
gewählt.
Technisch wird dies so realisiert, dass
im Kernbereich der Informationsmodel- Das Klassenattribut wird bei der Erstel- Der nächste Teil der Serie kümmert
lierung sämtliche Elementbezeichnun- lung einer Ableitung fix hinterlegt. Es sich um die Perspektive des Redak-
gen als Parameter Entities definiert sind. soll vom Redakteur nicht angefasst wer- teurs bei der Arbeit mit DITA und
Ein Modul für einen neuen Domain-, den und dient den Anwendungen (z. B. betrachtet unter anderem die drei vom
Topic- oder Maptyp besteht dann aus XSLT-Skripts), die mit den DITA-Inhal- DITA-Standard inhaltlich bereits vor-
einer Datei mit den neuen erweiterten ten arbeiten. Diese können damit jeden gegebenen „spezialisierten“ Topicty-
Entity-Definitionen und den entspre- DITA-konformen Inhalt auf die Aus- pen task, concept und reference näher.

Aktuelle TANNER-Umfrage
Im Rahmen unserer regelmäßigen Online-Umfrage haben wir den Besuchern der Unter www.tanner.de finden Sie regel-
TANNER-Homepage zuletzt die Frage gestellt, mit welchem Printmedium sie sich mäßig eine aktuelle Frage zu Themen
bevorzugt über Technische Dokumentation informieren. Hier das Ergebnis: der Technischen Dokumentation, Pro-
duktkatalogen und Informationsmana-

?
Product Global gement. Stimmen Sie einfach mit –
Welches der folgenden Print-Medien nutzen Ihre Meinung ist uns wichtig!
Sie am meisten, um sich über News und
Branchen-Themen der Technischen
55
ABZ
ttekom
23
+
Dokumentation zu informieren?

„technische kommunikation”
(tekom-Nachrichten) 23 %
7,5
7 ,
%
„Produkt Global”
(Hüthig Verlag) 32 %
Knapp die Hälfte der Besucher der TANNER-
Homepage www.tanner.de bevorzugen „Das
„Das ABZ” (TANNER AG) 45 % ABZ“ als Printmedium zur Information. Wir
danken allen Teilnehmern!

4
Q U A L I TAT S M A N A G E M E N T

TANNER auf Top-Position beim


Bayerischen Qualitätspreis 2006
Bei ihrer ersten Teilnahme am Bayerischen Qualitätspreis hat die TANNER AG auf
Anhieb den Sprung in die Endausscheidung der besten Sechs geschafft. Nach
einem mehrstufigen Auswahlverfahren trennten das Lindauer Unternehmen nur
wenige Prozentpunkte vom Sieg in der Sparte „Unternehmensorientierte Dienst-
leister“. Beim Kriterium „Qualität der Dienstleistungsentwicklung“ ist TANNER
sogar führend unter den Dienstleistern des Freistaats. Über alle Bewertungskrite-
rien hinweg übertrifft das Lindauer Unternehmen die Mittelwerte aller Teilneh-
mer um durchschnittlich fast 20 Prozent. Auf dieses Ergebnis sind wir stolz.

Als Innovationstreiber bestätigt 10 von 10: Kundenbefragung liefert Qualität als Wettbewerbsfaktor
„Das hervorragende Abschneiden beim Bestergebnisse Der Bayerische Qualitätspreis wird seit
Bayerischen Qualitätspreis bestätigt Erst im Februar 2006 ergab die Abfrage 1993 jährlich vom Bayerischen Wirt-
unsere mehr als 20-jährigen Erfahrun- der Kundenzufriedenheit, die bei schaftsminister vergeben. Ziel ist es,
gen im Qualitätsmanagement sowie die TANNER obligatorisch am Ende eines innovative Qualitätssicherungskonzepte
Ergebnisse unserer kontinuierlichen Projekts durchgeführt wird, im Bereich zu prämieren und damit die Rolle der
Kundenbefragungen“, freut sich Vor- Technischer Dokumentation den durch- Qualität als Wettbewerbsfaktor zu unter-
standsvorsitzender Helmut Tanner. schnittlichen Spitzenwert 10 von 10 streichen.
„Dass wir im Bereich der Dienstleis- möglichen Punkten. „Das ist eine ein-
tungsentwicklung bayernweit über alle drucksvolle Bestätigung der exzellenten Verliehen wird der Bayerische Qualitäts-
Branchen hinweg führend sind, unter- Leistung unserer Mitarbeiter, die sich in preis in den Sparten Dienstleistungs-,
streicht außerdem unsere Philosophie jedem Projekt aufs Neue mit viel Sach- Industrie-, Handwerks- und Handelsun-
und unseren Anspruch, stets am Puls der kenntnis und Herzblut für ihre Kunden ternehmen sowie für wirtschaftsfreund-
Zeit zu bleiben und Innovationstreiber engagieren“, konstatiert Segmentleiter liche Gemeinden. In der Kategorie der
unserer Kunden zu sein.“ Andreas Schlenkhoff. Dienstleistungsunternehmen werden
Kriterien wie Qualitätsstrategie, Con-
Als erstes Unternehmen seiner Branche „Auf der anderen Seite zeigt es uns, dass trolling des Qualitätsmanagements und
konnte TANNER 1993 sein Qualitäts- wir die Anforderungen unserer Kunden die Qualität der Dienstleistungserbrin-
management-System nach der ISO- bis ins Detail verstehen und punktgenau gung bewertet.
Norm DIN/EN/ISO 9001 zertifizieren. umsetzen können. Da macht es auch
Seither haben Kunden-Audits von Sinn, immer wieder etwas mehr Energie Mehr Informationen zum Bayerischen
Unternehmen wie Siemens Medical zu investieren, um die optimale Lösung Qualitätspreis und zu den Siegern 2006
Solutions, Nokia oder Dade Behring zu finden.“ gibt es im Internet unter
diesen Standard mehrfach bestätigt. www.bayerischer-qualitaetspreis.de.
Am Bayerischen Qualitätspreis können
Unternehmen nicht aus eigener Initiative
teilnehmen. Voraussetzung ist vielmehr
die Nominierung durch ein Expertengre-
mium aus Wissenschaft, Industrie und
Politik. Auf Grundlage einer umfassen-
den schriftlichen Selbstauskunft der
Unternehmen eruieren die unabhängigen
Experten dann den engsten Kreis an
Kandidaten. Diese müssen sich bei einem
Ortstermin einem umfassenden Auditing
der Jury stellen. 2006 gingen die beiden
Preise in der Sparte „Unternehmensori-
entierte Dienstleister“ an den Kurier-
„Time to Market“ als kritischer Erfolgsfaktor: Wir Dienstleister TNT Express und das IT- Seit 1995 im Schnitt 7,5 von 10 möglichen Punk-
haben verstanden. Beratungsunternehmen Viveon. ten sprechen eine klare Sprache.

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S O F T W A R E - D O K U M E N TAT I O N

Anleitung zur Sicherheit: TANNER AG


ADRESSEN

TANNER dokumentiert neue Kemptener Straße 99, D-88131 Lindau (B)


Tel. 00 49 / 83 82 / 2 72 - 1 19

AntiVir-Produkte Fax 00 49 / 83 82 / 2 72 - 9 00
E-Mail: info@tanner.de

Seit beinahe vier Jahren arbeitet TANNER für den Hersteller der wohl bekanntes- Niederlassung Braunschweig
Carl-Miele-Straße 4, D-38112 Braunschweig
ten Antiviren-Software in Deutschland: AntiVir aus dem Hause Avira (ehemals Tel. 00 49 / 5 31 / 2 15 78 58
H+BEDV). Dies war auch für die jetzt verfügbare Version 7 der Fall, die auf der Fax 00 49 / 5 31 / 2 31 75 31
CeBIT offiziell gelauncht wurde. E-Mail: olaf.herrscher@tanner.de

Niederlassung Duisburg
Bismarckstraße 142, D-47057 Duisburg
Auf der diesjährigen CeBIT in Hanno- Vom Ergebnis kann sich jeder selbst ein Tel. 00 49 / 2 03 / 2 98 86 68
ver hat die Avira GmbH, bis 28. Februar Bild machen. Unter www.avira.de ste- Fax 00 49 / 2 03 / 3 46 64 43
2006 H+BEDV Datentechnik GmbH, hen die Avira AntiVir PersonalEdition E-Mail: sabine.aschmutat@tanner.de
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Niederlassung Hamburg
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wender hat neben zusätzlichen Funktio- Fax 00 49 / 40 / 70 29 18 83
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dertes Gesicht und eine vereinfachte Niederlassung München
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Zur Umsetzung der grafischen Benut- E-Mail: klaus.busch@tanner.de
zer-Oberfläche, von Software-Handbuch
Niederlassung Nürnberg
und Online-Hilfe hat der Tettnanger Regensburger Str. 334 a, D-90480 Nürnberg
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arbeit der beiden Bodensee-Anrainer hat der Firmierung Avira GmbH die E-Mail: jens.stoetzner@tanner.de
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ren die Experten aus Lindau Sicherheits- ihre Schwestergesellschaft AntiVir Am Heilbrunnen 47, D-72766 Reutlingen
lösungen von Avira. Personal Products GmbH zusammen- Tel. 00 49 / 71 21 / 14 49 34 - 0
Fax 00 49 / 71 21 / 14 49 34 - 20
geschlossen. Das Unternehmen gehört E-Mail: gunnar.beschle@tanner.de
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ger Security-Schmiede künftig in der Markennamen AntiVir systemüber-
Lage, alle Informationen zur Bedienung greifende Sicherheitslösungen für den
ihrer Software aus einer Datenquelle Geschäfts- und Privatkundenbereich.
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Online-Veröffentlichungen. Darüber nationale und internationale Unter-
hinaus hat TANNER alle Dokumentatio- nehmen, diverse Bildungseinrichtun- Weitere Infos
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Avira überarbeitet.