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Vorlesung 16.11.

2020 Medienwissenschaft – die Medien und die Künste VI

Ausschnitt aus Fernsehsendung voll von Ästhetischem Potential aus Kulturmagazin von Alexander Kluge-
Eine Frau wie ein Vulkan – zeigt was Ästhetische Funktion des Fernsehens sein könnte.
- Kluge bringt hier Oper ins Fernsehen
- Am Anfang Interview mit Opernsängern vor belebten unruhigen Hintergrund wo es um
Wahrhaftigkeit des Ausruckes geht
- Dann Opern ausschnitt und in diese Oper gibt es Zwischentitel, der Inhalt der Oper wird berichtet
eine kurze Zusammenfassung, ein Erbe des Stummfilmes, hier hatten sie Funktion Handlung
voranzubringen und Dialoge zu verschriftlichen
- dann Zwischentitel – wer die Rolle der Norma spielt
- währenddessen geht das Duett weiter, aber man sieht das Kameraauge bleibt auf Norma,
Männerstimme sehen wir nicht.
- Dann wieder harter Schnitt man sieht Musikalischen Leiter, der auseinandernimmt was wir gehört
haben auch vor belebten Hintergrund. Analyse. Analytischer Überschwang

Texte in Reihenfolge auf den Folien


1. Hans Magnus Enzensberger - Es geht um die Begriffsbestimmung, er versucht dem einerseits mit
Beispielen näher zu kommen. Zum anderen indem er Begriff der Bewusstseinsindustrie dem der
Kulturindustrie gegenübersetzt. Den er aber als überholt empfindet und mit Bewusstseinsindustrie überholt.
Nennt 4 Bedingungen.
a. Primäre Akkumulation - Primärer Anhäufung von Reichtum, um in Maschinen Fabriken
zu investieren, andere Leute für sich arbeiten lassen.
b. Industrialisierung – Gesellschaft erlauben Kopf über Morast des alltags zu heben.
c. Wirkungen der Bewusstseinsindustrie das Bewusstsein induszieren sollen, um es
auszubeuten. Wirkend der Bewusstseinsindustrie immaterielle Ausbeutung.
d. Im letzten Block Strategien gegenüber Bewusstseinsindustrie vor allem sagt er ein
Rückzug in den Elfenbeinturm ist ausgeschlossen es geh nicht darum sich in Sicherheit zu
bringen, sondern sich auf das Gefährliche mit der Bewusstseinsindustrie einzulassen.

2. László Maholy-Nagy - Die gegenwärtige, damalige Erziehungspraxis in Frage stellt unter dem Begriff des
Sektorhaften Menschen dem er gegenüberstellt den ganzen Menschen. Entwickelt Programm für künftige
Pädagogik – Bauhaus. Spricht rhythmisch über heutiges Produktionssystem, Erziehungssystem. Stellt frage
wie man sich der heutigen Technik verhalten soll. Er sagt Bauhaus stellt sich nicht gegen Technik, sondern mit
ihr aber sie wollen die Begebenheiten verändern. Es geht darum die Schäden der technischen Revolution zu
bekämpfen. Er zeigt, wie Bauhaus versucht diese Veränderung herbeizuführen – das lebensganze zu fassen.

3. Humberto Eco - Im ersten Absatz wo er darüber spricht das bei einem Putsch nicht darum geht Militär
oder Polizei zu kontrollieren, sondern geht darum das die Petschierenden Generäle sich Kontrolle über Medien
verschaffen zu versuchen. (Ungarn alle Medien auf Regierungsebene gebracht wurden) wichtig bei eco ist das
er Theoretiker als Wissenschaftler erkennt worin eine mögliche Strategie gegenüber Massenmedien,
bombardieren der Information bestehen könnte. Untersucht Informationskette. Er sagt, dass in dieser
Kommunikationskette gibt es einen schwachen Punkt, die Quelle und Sendegerät werden kaum einzunehmen
sein. Viel leichter ist es sich am Ort des Empfangs niederzulassen und dort Bedeutung der Botschaften in
Frage zu stellen bzw. diese anders zu lesen (anders nicht falsch). Dann führt er aus das es hier um die Frage
des gemeinsamen Codes, runterschiedlichen Codes zwischen Empfänger und Sender geht. Aber er entwickelt
ein Modele von Subcodes sodass Empfänger andere Codes ins Spiel bringt als die vom Sender intendierten.
Abweichen davon kann Empfänge Botschaft interpretieren. Er nennt als Grundgesetz der
Massenkommunikation die Interpretationvariabilität. Geöffnete Kunstwerk- Wesen der modernen Kunst
besteht darin, dass es offen ist für Interpretation unterschiedlicher Art, gibt nicht eine einzige Interpretation. In
moderner Kunst geht es nicht um die richtige Lektüre, sondern Offenheit verschiedener Interpretationen,
sowohl in Malerei, Musik etc. Empfänger ist in seiner Interpretation nicht vom Sender beeinflusst, Freiheit hat
Botschaften zu dekonstruieren, sie auseinander zu nehmen, kritisch zu betrachten. Boomerang Effekt – je mehr
und laute jemand redet desto unglaubwürdiger ist er. Was hinter Botschaften steht nenn er Taktik semiotischer
Guerilla -das Botschaften auf Wahrheitsgehalt überprüft werden müssen und warum bestimme Informationen
in Umlauf gebracht werden oder nicht. Diese Strategien werden in späten 60er Jahren erfolgreiche Strategie
geworden ist. Die andre Strategie wäre Selbstmedien zu gründen. Die von eco vorgeschlagene Strategie ist
nicht die einzige mit dem Umgang der Massenmedien.
4. Roman Jakobson – hier braucht man nur ersten 2-3 Seiten genauer lesen denn darin steckt alles, gerade
erster Satz nach Abstract. In diesem Satz attackiert er die Vorstellung eine Universalität von Gesten und
Bewegungen indem er zeigt, dass diese naiven Vorstellung eine falsche Generalisierung zugrunde liegt weil
Gesten anscheinend eine größer Reichweite als Sprachen haben. Dieser Sachverhalt führt zu dieser falschen
Generalisierung, Gesten wären universell. Bringt 2 Beispiele sind interessant, weil er den Unterschieden der
verschiedenen Missverständnisse gut zeigt. Eine 2. falsche Generalisierung ist, die das er auch warnt vor der
falschen Generalisierung das es sich bei ja und nein um 2 oppositionelle Systeme handle. Denn 3. Sagt er das
Analyse zeigt das es eine latente Bildlichkeit gibt. Iconicity. Und führt dann auch verschiedenen Beispiel an.
Politisch Implikation besteht darin, dass man sich durch Analyse von falschen Implikationen(?) hüten kann.

5. Günter anders – schreibt wie sehr Mensch gegenüber gewaltigem technischem medialem Vortritt als
antiquiert herausstellt. Eine 2. Aktualisieren erfuhr dieser Gedanke der Antiquiertheit des Menschen in einem
3. Band. Anhand Kampfs gegen Atom Industrie erneut seine These aktualisiert gesehen. Hier in diesem Text,
wo es um die Massenmedien geht die er in Amerika schon in entwickelterer Form als Europa erlebt hat,
schreibt er vor allem über frage das Kultur und Medien nach Hause kommen und nichtmehr ins Theater etc.
gehen müssen. Welt nach Hause bringen. Am Schluss ersten Paragrafen richtet er sich an die Konsumenten,
sie sollen innehalten, sich fragen wer bin ich, was tut man da mit mir- Welt als etwas ganz Erstaunliches
betrachten. Dieses erstaunen will er als Erkenntissinstrument verstanden wissen. Entwickelt Begriffe es
Begriffes des Heimarbeiters, Masseneremiten, gesammelt vor Empfangsgeräte sitzen. Zeigt auch, dass wir
auch für dies Kulturwasserhähne auch mehrfach bezahlen.

6. Alexander Kluge – Begriff der Medien entwickelt gegenüber unmittelbarer Erfahrung. Charakterisier
klassische Öffentlichkeit als Ort der Erfahrung und Geschichten Erzählens und dem gegenüber setzte er die
Medien insbesondere das Fernsehen. Er hat erkannt das das Privatfernsehen einen neuen Zustand der
Bewusstseinsindustrie einleitete, es geht darum nichtmehr filme für Kinopublikum machen muss. Medium
fernsehen verstehen. Im ersten ausschnitt zeigt er wie er es schafft das ins Fernsehen zu transponieren. Er
nennt vor allem Dauer und Einmaligkeit gegenüber Flüchtigkeit und Wiederholbarkeit. Dauer nicht
beschnitten wird ist wichtiger als jeder Inhalt.
7. Andre Bazin - beschreibt er die Vorgeschichte des filmischen Bildes, sagt das Fotografie gebrochen hat
durch ihre Kunst was die Malerei Jahrhunderte lang beherrscht hat - Wunsch Realität abzubilden. Wahn zur
Ähnlichkeit. Die Originalität der Fotografie liegt in ihrer Objektivität- Dieser zwang die Wirklichkeit
abzubilden wurde durch Fotografie ausgesetzt. Er sagt die Aufgabe der Kunst war es gegen die Zeit eine
Resistenz zu erreichen. Vor allem die Kunst des Einbalsamierens ist eine Ursache der Bildenden Kunst. Sieg
über die Zeit. Fotografie hat die Malerei befreit vom zwang zu Realismus und eigen Ästhetik der Abstraktion
zu entwickeln. Film ist Vollendung der Fotografie.

8. Jean Baudrillard – darin entwickelt er den selben Zusammenhang zu treffen nur sieht er im Verhältnis
von Vorbild und Abbild das dann von der Fotografie und Medien weitergeführt wurde einen Riss , er sieht
Bilder unter mediale Bildern losgelöst von Realität. Schwindelerregende Konfusion zwischen Realität und
Bild. Zusammenstoß von Realität und Bild- es existiert eine Ununterscheidbarkeit. Es gibt Umkehr von
Vorbild und Abbild. Malerei nimmt Natur als Vorbild, es gibt nun eine Konfusion zwischen Vorbild und
Abbild, Medien selbst schreiben Drehbuch der Wirklichkeit. Bilder sich auf nichtmehr in der Wirklichkeit
beziehen

9. Pierre Lévy – Text der immer noch uns beflügeln könnte auch in seiner analytischen Qualität. Er definiert
4 Räume in historischer Abfolge.
a. 1. Raum der Nomaden Raum der Erden und Position auf der Erde wird dem Subjekt
durch Namen zugeteilt. Wichtig in diesem Raum ist Sprache und Technologie und
sozialer Organisation.
b. 2. Territorium- Sesshaftigkeit. Erfindung Schrift als dominierende Form des Wissens.
Nach dem Namen kommt die Adresse als wichtiger Bezugspunkt.
c. 3. Raum der Waren – Weltmarkt, Eroberung Amerikas. Wichtig ist der Fluss - von
Energie, Arbeitskraft, Information etc. Subversion der Territorien durch diese Flüsse.
Reichtum kommt von den verschiedenen Flüssen
d. 4. Raum der Zukunft prognostiziert diesen der Raum der kollektiven Intelligenz. Raum des
Wissens. Es geht um eine kollektive Vorstellungskraft Nicht Einbildungskraft!!!

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