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Herr V.

, 77 Jahre alte hat sich heute in unserer hausärzlicher Praxis vorgestellt, weil er seit 2
Jahren Schmerzen in linker Hüfte habe, die in das Gesäß ausstrahlen. Die Schmerzen sind
bewegungsabhängig, der Pat. könne nur 200-300 m. ohne Schmerzen gehen, dann müsse er
wegen Schmerzes einer Pause machen. Heute könne er nicht aus dem Auto selbst aussteigen
(der Begleiter half ihm). Die Intensität vom Schmerz sei auf der Schmerzskala 2-3 in Ruhe
und 8-9 bei Bewegung. An Vorerkrankungen sind «Knochenschwund» seit 20 Jahre und
arterielle Hypertension bekannt. Keine Op, Unterarmfraktur (es ist wichtig - auf welcher Seite,
der Pat. Antwortete mich «egal» - er vergaß). Die Medikation besteht aus Ramipril 5 mg, p.o.,
1-0-1, HTC 12,5 mg, p.o., 1-0-0, Simvastatin 1 Tablette 0-0-1. Seit 4 Wochen nehme er
Ibuprofen 600 mg, p.o., x2 wegen der Schmerzen ein, aber es helfe ihm schon nicht. (Die
Prüferin fragte über Ubuprofen - «wie lange?». Ich wiederholte und sagte, dass mann PPI
einordnen soll, z.B. Omeprazol 20 mg, weil es für den Magen schädlich ist). Allergie gegen
Penicillin. Beide Eltern vom Patienten sind nicht am Leben; die Mutter hatte DM (vermutlich
1 Typ, insulinabhängig) und Hirntumor, der Vater hatte arterielle Hypertension und
Schlaganfall. (Die Prüferin fragte anderen Begriff von Schlaganfall, ich nannte Insult und
vergaß Apoplex). Noxenanamnese ist unauffällig (der Pat. rauche seit 20 Jahren nicht,
Alkohol- und Drogenkonsum wurde verneint). Vegetative Anamnese ist unauffällig. Der Pat.
ist ein Rentner, früher arbeitete als Ingenieur in Straßenbau. Lebt mit seiner Ehefrau, haben 4
Kinder, alles sind gesund.
V.a. auf pAVK, weil der Pat. typische Symptome hat und er hat Risikofaktoren für die
Gefäßerkrankungen: arterielle Hypertonie, «Fett im Blut» - Hypercholesterinämie vermutlich,
Familienanamnese.
Dd Coxarthrose, Coxarthritis, Schmerzen wegen N. Ischiadikus, kompressione Fraktur wegen
vorbestehende Osteoporose
Diagnostik 1. Labor: BB, BZ, LDL, Trygliceride, Harnstoff, Kreatinin, Ca, Ph, CRP, CPT,
Billirubin, yGT, AP, D-Dimere, Quick (die Prüferin fragte über D-Dimere, ich antwortete,
dass es für Venenthrombose passt, nicht für Arterien, aber ich wollte das überprüfen).
2. Doppler-Sono (die Prüferin fragte, warum. Ich antwortete, um Fluss in arteriellen Gefäße
zu überprüfen. Die Prüferin fragte über andere diagnostische Möglichkeiten - DSA, CTA,
MRA.
3. Rö Becken und Hüftgelenk in 2 Ebenen.
Dann Prüferin fragte, welche Therapiemöglichkeiten gibt es für pAVK. Ich sagte, dass für 2
Stadium kann man Gehtraining machen, in 3 ist die OPI emphohlen. Welche operative
Möglichkeiten? --> Thrombendarteriektomie, eine interventionelle Methode, wenn
Endothelium der Arterie entfernt werden kann; mann kann auch Stent anlagen und
Ballonkatheter benutzen.
Die Prüferin fragte, wie nennt man destruktiven Prozess in der Hüftgelenk, Coxarthrose,
welche Therapiemöglichkeiten gibt es --> Schmerztherapie, Ibuprofen hilft nicht, wir müssen
gehen weiter auf WHO-Stufenschema, vielleicht müssen wir mal etwas stärkeres auf 1 Stufe,
wie Metamizol probieren oder sofort leichte Opioida aus 2 Stufe einordnen. Welche OPI gibt
es? - TEP.

Fachbegriffe: Abdomen, Colon, HI (2 Bedeutungen - Herzinfarkt und Herzinsuffizienz),


Anaphylaxie und Biopsie.

Vorbereitung zur Prüfung: überwiegend Amboss-miamed; Fallbuch, «Menschen im Beruf»


- CD (140 Gespräche) + Abkürzungen) und «Deutsch für Ärztinen und Ärtze». Ich bereitete
mich als ob zur GWP vor: alle Hauptthemen detaliert, mit Pharmaka und
Behandlungsschemаta. Extra wiederholte ich OPI und Interventionen (um in ein paar Wörter
zu beschreiben), Labor und Untersuchungsmetoden. Und ich trainierte viel zu schreiben und
20 Min. auf der Prüfung waren mir genug.

Viel Erfolg!

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