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EDMUND HUSSERL

STUDIEN ZUR
STRUKTUR DES BEWUSSTSEINS

TEILBAND IV

TEXTKRITISCHER ANHANG

HERAUSGEGEBEN VON

ULLRICH MELLE
UND

THOMAS VONGEHR
STUDIEN ZUR STRUKTUR DES BEWUSSTSEINS
TEILBAND IV
TEXTKRITISCHER ANHANG
HUSSERLIANA
EDMUND HUSSERL
GESAMMELTE WERKE

BAND XLIII/4

STUDIEN
ZUR
STRUKTUR DES BEWUSSTSEINS

TEILBAND IV
TEXTKRITISCHER ANHANG

AUF GRUND DES NACHLASSES VERÖFFENTLICHT VOM


HUSSERL-ARCHIV (LEUVEN) UNTER LEITUNG VON

ULLRICH MELLE
EDMUND HUSSERL

STUDIEN
ZUR
STRUKTUR DES BEWUSSTSEINS
TEILBAND IV
TEXTKRITISCHER ANHANG

HERAUSGEGEBEN
VON

ULLRICH MELLE
UND
THOMAS VONGEHR

123
Edmund Husserl†

Hrsg.
Ullrich Melle Thomas Vongehr
Husserl Archives Husserl Archives
Leuven, Belgien Leuven, Belgien

Husserliana: Edmund Husserl – Gesammelte Werke


ISBN 978-3-030-36096-2 ISBN 978-3-030-36097-9 (eBook)
https://doi.org/10.1007/978-3-030-36097-9

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INHALT

Zur Textgestaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1

Beschreibung der Konvolute . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

Textkritische Anmerkungen zu Teilband I . . . . . . . . . . . 47

Textkritische Anmerkungen zu Teilband II . . . . . . . . . . . 167

Textkritische Anmerkungen zu Teilband III . . . . . . . . . . 269

Zeittafel der Manuskripte . . . . . . . . . . . . . . . . . . 361

Nachweis der Originalseiten und Angaben zur Rekonstruktion 369

Nachweis der Originalseiten und Angaben zur Rekonstruktion


Teilband I . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 371

Nachweis der Originalseiten und Angaben zur Rekonstruktion


Teilband II . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 429

Nachweis der Originalseiten und Angaben zur Rekonstruktion


Teilband III . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 485

Namenregister . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 537
ZUR TEXTGESTALTUNG

Die vorliegende Edition besteht aus insgesamt vier Bänden. In


den Bänden 1–3 werden Texte aus Husserls Nachlass veröffentlicht,
und zwar unter den Titeln „Verstand und Gegenstand“ (Husserliana
XLIII/1), „Gefühl und Wert“ (Husserliana XLIII/2), „Wille und
Handlung“ (Husserliana XLIII/3). Über die allgemeinen Kriterien
der thematischen Auswahl und Anordnung dieser Texte sowie über
deren Entstehungsgeschichte gibt die „Einleitung“ im ersten Band
Auskunft. Im vorliegenden vierten Band (Husserliana XLIII/4) wird
der für alle drei Textbände geltende Textkritische Anhang wiederge-
geben. Die Konzeption dieser Edition weicht damit von derjenigen
bisheriger Husserliana Bände ab. Ein Hauptgrund für die Zusammen-
legung des Textkritischen Anhangs in einen eigenen Band war, dass
langwierige Wiederholungen bei den einzelnen Textbeschreibungen
vermieden werden sollten und so der Textkritische Anhang und die
gesamte Edition für den Leser übersichtlicher gestaltet werden konnte.
Bei den in diesen Bänden edierten Texten handelt es sich um bislang
unveröffentlichte Forschungsmanuskripte aus dem Nachlass Edmund
Husserls, der im Husserl-Archiv Leuven aufbewahrt wird. Ausgewählt
wurden Texte aus folgenden Konvoluten: A I 14, A I 15, A I 16, A I 21,
A VI 3, A VI 6, A VI 7, A VI 8 I, A VI 8 II, A VI 12 I, A VI 12 II, A VI
12 III, A VI 14a, A VI 24, A VI 26, A VI 27, A VI 30, A VI 31, A VI
34, B I 9 I, F IV 3, M III 3 I 1 I, M III 3 I 4, M III 3 II I, M III 3 II III,
M III 3 XIII, XIV.
Die Gliederung der ausgewählten Texte in römisch bzw. arabisch
nummerierte Haupttexte, in Beilagen und Ergänzende Texte und deren
Gruppierung unter Großbuchstaben sowie die Gliederung der länge-
ren Texte in Paragraphen stammen von den Herausgebern. Wo die
Titel Husserls über den Inhalt des Textes nicht hinreichend Auskunft
gaben, wurden sie durch entsprechende Angaben ergänzt oder durch
passende Titel ersetzt und die ursprünglichen Titel in den Textkritischen
Anmerkungen verzeichnet. Titel bzw. diejenigen Teile der Titel, die von
den Herausgebern stammen, sind durch spitze Klammern kenntlich
gemacht.

© Springer Nature Switzerland AG 2020 1


U. Melle, T. Vongehr (Hrsg.), Studien zur Struktur des Bewusstseins, Husserliana:
Edmund Husserl – Gesammelte Werke 43-IV, https://doi.org/10.1007/978-3-030-36097-9_1
2 zur textgestaltung

Die Anordnung der Texte und der diesen von den Herausgebern
zugeordneten Beilagentexte erfolgte weitgehend nach chronologischen
Gesichtspunkten. Da der Zeitpunkt der Niederschrift einiger von Hus-
serl nicht datierter Texte nur geschätzt werden konnte, ist die chro-
nologische Anordnung der Texte allerdings nicht immer gesichert.
In Fällen, in denen Husserl selbst aus verschiedenen Zeiten stam-
mende Blätter in einer bestimmten Reihenfolge zusammengelegt hat,
haben die Herausgeber statt der streng chronologischen die von Hus-
serl stammende Anordnung übernommen. Die Zuordnung der Bei-
lagentexte zu den Texten erfolgte, wo es sich nicht um von Husserl
selbst als Beilagen bestimmte Texte handelte, nach sachlichen Ge-
sichtspunkten. In Fällen, in denen die einem Beilagentext zugrunde
liegenden Originalblätter in der Ordnung des Konvoluts unmittel-
bar auf die Originalblätter des Haupttextes folgen, wurden auch hier
Ausnahmen von der chronologischen Anordnung gemacht und der
betreffende Beilagentext den chronologisch früheren Beilagen voran-
gestellt.
Fast alle in der vorliegenden Edition veröffentlichten Texte sind
in Gabelsberger’scher Stenographie und mit Tinte geschrieben. Ab-
weichungen von dieser Regel (z. B. schreibmaschinenschriftlich oder
kurrentschriftlich) werden in den Textbeschreibungen und in den Text-
kritischen Anmerkungen angegeben. Viele Manuskripte sind von Hus-
serl mit Bleistift, Rotstift oder Blaustift nachträglich bearbeitet, wobei
diese Bearbeitung von bloßen Unterstreichungen bis zu umfangreichen
Textkorrekturen und kritischen Kommentaren reicht. Der Gebrauch
eines anderen Schreibmittels als desjenigen, das bei der ursprünglichen
Niederschrift verwendet wurde, weist auf eine wahrscheinlich spätere
Entstehung der betreffenden Textveränderung (Ersetzung, Einfügung,
Streichung, Ergänzung, Randbemerkung etc.) hin. Daher gibt die An-
gabe des Schreibmittels in den Textkritischen Anmerkungen Aufschluss
über eventuell verschiedene Phasen der Überarbeitung eines Textes.
Wird kein abweichendes Schreibmittel angegeben, so wurde die je-
weilige Textveränderung ebenfalls mit schwarzer Tinte vorgenommen,
was darauf hindeutet, dass sie bei der ursprünglichen Niederschrift
des Textes entstanden ist. Auf einigen Manuskripten Husserls, die sein
Assistent Ludwig Landgrebe für die Arbeit an den Studien zur Struk-
tur des Bewusstseins (vgl. dazu die Einleitung im ersten Teilband der
Edition, Husserliana XLIII/1) herangezogen hat, finden sich mit Blei-
zur textgestaltung 3

stift geschriebene Bemerkungen Landgrebes, die an seiner im Vergleich


mit Husserl eckigeren Handschrift identifiziert werden können. Diese
Bemerkungen (meist Hinweise zur Bearbeitung der Texte) werden hier
nicht wiedergegeben.
Die in Husserls Manuskripten häufig und in verschiedenen Funktio-
nen verwendeten Anführungszeichen wurden generell übernommen.
In Fällen, wo Husserl einzelne Worte bzw. Begriffe nennt – was er
oft, aber nicht immer durch den Gebrauch von Anführungszeichen
kenntlich macht –, wurden diese, wo sie den Herausgebern für den
Lesefluss hilfreich erschienen, ergänzt. In einigen Fällen sind den Tex-
ten kursiv gedruckte Inhaltsangaben vorangestellt, die von Husserl
selbst stammen und sich in aller Regel auf den Umschlägen finden, in
denen die Texte innerhalb der Konvolute liegen. Diese Angaben zum
Inhalt haben nicht selten auch kommentierenden Charakter oder stellen
den folgenden Text in einen größeren sachlichen Zusammenhang. Die
vielen Unterstreichungen in den Manuskripten dienten Husserl oft nur
als Lesehilfe. Sie wurden von den Herausgebern nur in den Fällen
berücksichtigt, in denen es sich um vom Kontext geforderte Hervor-
hebungen handelt; sie sind im Text durch Sperrdruck wiedergegeben.
Alle Hervorhebungen in dieser Edition stammen also von Husserl.
Die Zeichensetzung weicht – ohne dass dies in den Textkritischen
Anmerkungen eigens vermerkt wird – in den in den vorliegenden Bän-
den abgedruckten Texten zugunsten der Lesbarkeit von der von Hus-
serl meist sehr frei gehandhabten Zeichensetzung ab. Zeichensetzung
und Rechtschreibung wurden den seit dem 1. August 2006 geltenden Re-
geln unter Verwendung von „Wahrig. Die deutsche Rechtschreibung“
(2006) angepasst. In manchen Fällen mussten im Text Verschreibungen
oder syntaktische Fehler Husserls korrigiert oder fehlende Worte einge-
fügt werden. Die Korrekturen der Herausgeber sind an entsprechender
Stelle in den Textkritischen Anmerkungen mit Seiten- und Zeilenan-
gabe verzeichnet. Von den Herausgebern eingefügte Worte sind im Text
durch spitze Klammern h…i kenntlich gemacht. Anmerkungen der
Herausgeber wurden im Text selbst als solche durch den Zusatz „Anm.
der Hrsg.“ gekennzeichnet. Bloß grammatische oder stilistische Verän-
derungen, die von Husserl selbst offensichtlich während der ersten Nie-
derschrift vorgenommen wurden, finden in den Textkritischen Anmer-
kungen zumeist keine Erwähnung. Einfügungen, die während der ur-
sprünglichen Niederschrift verfasst wurden, sind in den Textkritischen
4 zur textgestaltung

Anmerkungen nur erwähnt, wenn sie im Manuskript deutlich als solche


erkennbar sind. Darüber hinaus sind alle Veränderungen und Anno-
tationen, die nicht im Zusammenhang mit der ersten Niederschrift des
Textes entstanden sind, in den Textkritischen Anmerkungen vermerkt.
Bei der Angabe von Textbearbeitungen wird unterschieden zwi-
schen Veränderung, Einfügung, Ergänzung, Notiz und Randbemer-
kung. Veränderungen sind Textbearbeitungen, die zur Ersetzung eines
vorherigen Textes bestimmt sind. Einfügungen sind Zusätze, die an
einer bestimmten Textstelle einzufügen sind. Ergänzungen sind Zu-
sätze, die die Herausgeber nach eigener Einsicht in den Text eingefügt
haben. Notizen sind Zusätze mit äußerlichen Angaben (Datierungen
oder Hinweise auf andere Manuskripte oder Signaturen). Randbe-
merkungen sind inhaltliche Zusätze, meistens mit kommentierendem
Charakter, die sich nicht in den fortlaufenden Text eingliedern lassen.
Solche Randbemerkungen werden meist als Anmerkungen wiederge-
geben. Randtitel sind stichwortartige Zusätze am Rand, die den Inhalt
eines Textstückes angeben oder zusammenfassen. Die Angaben zur Pa-
ginierung der Originalmanuskripte (die von Husserl, manchmal auch
von seinen Assistenten stammen) beziehen sich durchweg auf Blätter
und nicht auf Seiten, da Husserl lediglich ganze Blätter zählte und
diese nummerierte, indem er sie jeweils auf der Vorderseite mit Ziffern
oder Buchstaben oder einer Kombination aus beiden versah. Wo in den
Textkritischen Anmerkungen auf eine Seite des Originalmanuskriptes
Bezug genommen wird, geschieht dies durch Angabe des Blattes mit der
Leuvener Archiv-Signatur (z. B. A VI 8/5 oder Bl. 5) sowie der Angabe
der Vorder- oder Rückseite des Blattes mit den Buchstaben a oder b.
Alle Texte sind „letzter Hand“ herausgegeben. Das heißt: Husserls
Einfügungen, Ergänzungen, Randbemerkungen, Veränderungen –
gleichgültig, ob sie während oder nach der Niederschrift entstanden –
erscheinen, ohne als solche kenntlich gemacht zu werden, im laufen-
den Drucktext. Die von Husserl vorgenommenen Eingriffe in den
jeweiligen Text sind, wie erwähnt, in den Textkritischen Anmerkungen
verzeichnet; dort sind auch alle gestrichenen Stellen wiedergegeben.
Um umständliche Wiederholungen zu vermeiden, wird den Text-
beschreibungen und den Textkritischen Anmerkungen eine allgemeine
Beschreibung der 26 Konvolute vorangestellt (hier ab S. 7), aus denen
die in vorliegender Edition veröffentlichten Manuskripte stammen.
Außerdem wird auf den S. 361 ff. eine von Landgrebe stammende
zur textgestaltung 5

Zeittafel der Manuskripte wiedergegeben und erläutert, die ein wich-


tiges Hilfsmittel bei der oftmals schwierigen Datierung der Texte ist.
In der Tabelle auf den S. 371 ff. findet der Leser Angaben, die für
die Rekonstruktion des ursprünglichen Zusammenhangs der Texte
wichtig sind (z. B. die seiten- und zeilengenaue Angabe der Entspre-
chung zwischen Editionstext und den Originalseiten der Manuskripte,
die Originalpaginierungen der Blätter, Hinweise auf Datierungen und
Signaturen).
In den Textkritischen Anmerkungen werden die folgenden Abkür-
zungen verwendet: Anm. = Anmerkung, Anstr. = Anstreichung, Bl. =
Blatt oder Blätter, beschr. = beschrieben, Bleist. = Bleistift (Blaust. =
Blaustift, Rotst. = Rotstift, Grünst. = Grünstift), E.S. = Edith Stein, Einf.
= Einfügung, Erg. = Ergänzung, Erg. Text = Ergänzender Text, geschr.
= geschrieben, gestr. = gestrichen, Hua = Husserliana, Kl. = Klammer,
L. = Ludwig Landgrebe, Ms. (Mss.) = Manuskript(e), Rb. = Randbe-
merkung, unterstr. = unterstrichen, Unterstr. = Unterstreichung, V. =
Veränderung.
BESCHREIBUNG DER KONVOLUTE

Die den Texten dieser Edition zugrundeliegenden Bl. liegen zu


einem großen Teil verstreut in verschiedenen Konvoluten in Husserls
Nachlass, und zwar handelt es sich um die schon oben genannten
26 Konvolute: A I 14, A I 15, A I 16, A I 21, A VI 3, A VI 6,
A VI 7, A VI 8 I, A VI 8 II, A VI 12 I, A VI 12 II, A VI 12
III, A VI 14a, A VI 24, A VI 26, A VI 27, A VI 30, A VI 31,
A VI 34, B I 9 I, F IV 3, M III 3 I 1 I, M III 3 I 4, M III 3 II I,
M III 3 II III, M III 3 XIII, XIV. In der folgenden allgemeinen
Beschreibung werden die Aufschriften auf den Gesamtumschlägen
dieser Konvolute und auf den Umschlägen derjenigen Binnenbündel
wiedergegeben, aus denen die den Texten der Edition zugrundelie-
genden Originalbl. stammen. Daneben werden Umfang und Datie-
rung der Konvolute genannt und auf die Bl. hingewiesen, die daraus
schon in anderen Husserliana Bänden veröffentlicht sind oder die
in den einzelnen Teilbänden der vorliegenden Edition veröffentlicht
werden. Diese und weitere Angaben werden bei den späteren Textbe-
schreibungen nicht wiederholt. Die häufig in diesen Mss. zu finden-
den Verweise Husserls auf andere Texte (unter Angabe von Signatur
und Paginierung der Bl.) konnten von den Herausgebern leider nicht
immer zweifelsfrei bestimmt werden. Nähere Angaben zu den von
Husserl verwendeten Signaturen und den ihnen zugehörigen Mss. fin-
det der interessierte Leser unten in der Zeittafel der Manuskripte (S.
361 ff.) und in der daran anschließenden Tabelle mit dem Nachweis
der in den Bänden dieser Edition veröffentlichten Originalblätter (S.
371 ff.).

A I 14

Das Konvolut A I 14 zählt 31 Bl. mit Texten, die größtenteils


zwischen September und Oktober 1911 entstanden sind. Aus diesem
Konvolut, aus dem bislang noch keine Bl. in der Husserliana veröffent-
licht sind, werden in vorliegender Edition die Bl. 4–27 veröffentlicht. –

© Springer Nature Switzerland AG 2020 7


U. Melle, T. Vongehr (Hrsg.), Studien zur Struktur des Bewusstseins, Husserliana:
Edmund Husserl – Gesammelte Werke 43-IV, https://doi.org/10.1007/978-3-030-36097-9_2
8 beschreibung der konvolute

Diese Bl. liegen in folgenden Umschlägen: Der Gesamtumschlag des


Konvoluts (Bl. 1 + 31: ein mit Schreibmaschine beschr. und mit 89
paginiertes Bl., dessen Text wohl von Landgrebe im Zusammenhang
mit seiner Dissertation verfasst wurde) trägt auf der Vorderseite von
Bl. 1 die mit Blaust. geschr. Signatur Xa und darunter die von Land-
grebe mit Rotst. geschr. Notiz Erledigt. – Aus einem Binnenumschlag
(Bl. 2 + 30) stammen die in Hua XLIII/1 als Text Nr. 11 (Bl. 16–27),
Text Nr. 14 (Bl. 7–15) und als Beilage XX (Bl. 4–6) veröffentlich-
ten Bl. Auf der Vorderseite von Bl. 2 trägt der Umschlag folgende,
mit verschiedenem Schriftmaterial geschr. Angaben, die später von
Landgrebe mit Rotst. gestr. und mit der Notiz Erledigt überschrieben
wurden: Xa. 1911. Zu X (Bl., die die Signatur X tragen, liegen im
Konvolut A I 15). Schlussstück. Wichtig. Neues auch zu hLogischei
Unthersuchungi III über Ganzes und Teil. Darunter in eckigen Kl.
Ganzes und Teil. Substantivierung, 1911, darin L (L). Zur Relations-
theorie. Explikation. Konstitution von Eigenschaft und Teil. Ist α, hat
A. Charakteristisches der Verbindung. Fundamentum relathionisi.
Fundhamenti für eigenschaftliche Bestimmungen. Unterschiede der
Fundhierungi bei Vergleichungsrelationen und Verbindungsrelatio-
nen = Deckungsrelationen. – Auf der Vorderseite von Bl. 3 hat Husserl
mit Bleist. notiert 1) Dies ist Papier, ein Papier. Dies ist ein Tisch, ein
Mensch, ein Haus. 2) Dies ist weiß, elastisch, klobig, dünn etc. Es
ist größer als ein Haus usw. Das sind aber nicht alle Prädikationen.
Zum Beispiel: Dies ist Hans, dies ist Berlin. Dies ist der Sachverhalt
(2 × 2 = 4). In meinen Untersuchungen von Sept.-Okt. 1911 habe
ich ausschließlich hypnotisiert hingesehen auf die gewöhnlichen ad-
jektivischen Prädikationen, weiß etc., und ihre Verwandlung in re-
lationelle Prädikationen. Ich habe aber gar nicht überlegt, wie es
mit den substantivischen Prädikationen wie 1) steht, die doch bei
aller Substantivierung auftreten. Dies hat eine Weiße, dies hat eine
Farbe.

A I 15

Das Konvolut A I 15 zählt 69 Bl. mit Texten, die überwiegend


aus der zweiten Hälfte des Jahres 1911 stammen. Aus diesem Konvo-
lut, aus dem bislang noch keine Bl. in der Husserliana veröffentlicht
beschreibung der konvolute 9

sind, werden in vorliegender Edition die Bl. 5–27, 29–53, 56–57, 61–
67 veröffentlicht. – Diese Bl. liegen in folgenden Umschlägen: Der
Gesamtumschlag des Konvoluts (Bl. 1 + 69) trägt auf der Vorderseite
von Bl. 1 die Angabe September 1911 und daneben mit Rotst. die
Signatur X. Die weiteren Angaben sind zumeist mit Blaust. geschr.
(später wohl von Landgrebe mit Rotst. gestr., dazu seine Notiz Er-
ledigt): Explikation und Prädikation. Beziehendes Denken: ist, hat.
Teil – Inhalt. Relative Prädikation. Eigenschaftliche Urteile und Re-
lationsurteile. Fundamentum relationis. Z4. Vgl. dazu V (siehe zur
Signatur V den Hinweis in Hua XLI, S. 432). Kollektion. Relation. 12.
Absoluter Eindruck und relatives Prädikat. Ad Substrat: Zielobjekt,
Thema, Gegenstand der Zuwendung. Zusammennehmen (Kollek-
tion). Beziehung. Verbindung. 2 Blätter: Aktuelle Akte innerhalb
der Vergegenwärtigungen. – Aus einem Binnenumschlag (Bl. 2 + 58)
stammen die in Hua XLIII/1 als Text Nr. 8 (Bl. 5, 7–15, 19–23),
Beilage IX (Bl. 51–53), Beilage X (Bl. 50), Beilage XI (Bl. 56–57),
Beilage XII (Bl. 67), Beilage XIII (Bl. 6), Beilage XIV (Bl. 16–18),
Beilage XV (Bl. 24–27), Text Nr. 9 (Bl. 29–35), Nr. 10 (Bl. 37–47 u. 49),
Beilage XVI (Bl. 36) und als Beilage XVII (Bl. 48) veröffentlichten
Bl. Auf der Vorderseite (Bl. 2) des Umschlags ist mit Bleist. notiert
Erledigtes aus X. Als Umschlag wurde ein Bl. verwendet, auf dem
sich der mit Schreibmaschine (wohl etwa Anfang 1928) geschr. und
später wieder mit Tinte gestr. Lebenslauf von Landgrebe befindet.
An den oberen Rand dieses Bl. hat Husserl mit Tinte geschr. Prof.
E. Husserl, Freiburg (darunter steht von Husserl geschr. Text, der nicht
vollständig entziffert werden kann, etwa zu lesen als: ad Dr. P/Sch.
19/28, Freiburg, Das Forschungsstiphendiumi für Dr. Landgrebe).
Aus dem Lebenslauf Landgrebes werden nachfolgend nur diejenigen
Passagen wiedergegeben, die über seine Assistententätigkeit bei Husserl
Kenntnis geben: h…i Ich studierte sodann an der Universität Wien
vom W.S. 1921/22 – W.S. 1922/23 und vom S.S. 1923 – W.S. 1926/27
an der Universität Freiburg i.Br. Hier erhielt ich im Herbst 1923 die
Stelle eines Privatassistenten bei Herrn Geheimrat Husserl, die ich
bis jetzt innehabe. h…i Durch meine Assistententätigkeit war mir
die Gelegenheit geboten, mir eine eingehende Kenntnis der Husserl-
schen Phänomenologie zu erwerben und mich durch Ausarbeitung
Husserlscher Manuskripte mit deren Arbeitsmethoden und speziel-
len Problemen vertraut zu machen. Am 24.II.1927 promovierte ich
10 beschreibung der konvolute

an der Universität in Freiburg i. Br. mit der Arbeit „Wilhelm Dil-


theys Theorie der Geisteswissenschaften“ mit dem Prädikat summa
cum laude. Als Hauptfach hatte ich Philosophie, als Nebenfächer
Geschichte und Kunstwissenschaft. (Die Arbeit erscheint in Husserls
Jahrbuch für Philosophie und phänomhenologischei Forschung, Bd.
IX, im Sommer 1928.) Im darauf folgenden Jahr bis jetzt beschäf-
tigte ich mich vor allem mit der Ordnung und Ausarbeitung eines
großen, mehre tausend Blätter umfassenden Komplexes Husserlscher
Manuskripte; diese Ausarbeitung ist gedacht als Unterlage für eine
Publikation (vgl. sub 1.). Daneben arbeitete ich an einer größeren
Ergänzung meiner Dissertation und sich daran anschließenden wei-
tergreifenden phänomenologischen Untersuchungen sowie an der
Herstellung eines Sachregisters zur 3. Auflage von E. Husserls „Ideen
zu einer reinen Phänomenologie …“. – Die Vorderseite des Titelbl. 4
trägt folgende Aufschriften mit Blaust. Ad X. Inhaltsverzeichnis. In X.
Es folgt mit Tinte Betrachtung Yp2 ff. Hinzunehmung und Zusammen-
nehmung hdaneben die Einf. mit Blaust. cf. Πλ IIi. Hinausblicken
über die Zusammengenommenen auf neue Sachen. Thematisches In-
betrachthaben und Inbetrachtziehen. Erblicken eines Objekts, „das
nicht hineingehört“. Hineinziehen in den Rahmen der thematischen
Betrachtung. Verschiedene Bedeutungen von „Inbetrachtziehen“.
Substrat einer thematischen Betrachtung und das, was als „an ihm“
oder „in Bezug auf es“ in Betracht gezogen worden ist. Im letzteren
Fall: Gegenpunkt der Betrachtung. Schlechthin betrachteter Gegen-
stand, an dem nichts und in Bezug auf den nichts betrachtet worden
ist. Der thematisch ausgezeichnete (oder im Plural: die thematisch
ausgezeichneten) Gegenstände und die nebenbei erblickten. Begriff
des theoretischen Interesses p 3. Das beziehende Betrachten. Kon-
stitution von Relationsinhalten. Was alles dazugehört: Übergang, in
die Betrachtung hineinziehen. Das ursprüngliche Thema erhält den
„Wert“ des Betrachtungssubstrats. Es folgt mit Blaust. Zielobjekt
(Substrat), Thema und Gegenstand der Zuwendung in Πλ. Das Für-
sich-Gelten (zwei Begriffe von), Z3 und Πλ. – Aus einem Binnen-
umschlag (Bl. 59 + 68) stammen die in Hua XLIII/1 als Text Nr. 8
veröffentlichten Bl. 61–66 und das als Beilage XII veröffentlichte Bl.
67. Auf der Vorderseite des Umschlags (Bl. 59) steht mit Bleist. Ex-
plikation, Prädikation und dazu mit Blaust. die Datierung IX/X 1911.
Ausgeschiedene Blätter.
beschreibung der konvolute 11

A I 16

Das Konvolut A I 16 zählt 112 Bl. mit Texten, die etwa zwischen
1898 und 1911 entstanden sind. Aus diesem Konvolut wurden bislang
die Bl. 5–6, 19–40, 42–45, 50–52 in Hua XX/2, das Bl. 94 in Hua XXVI
und die Bl. 59–62, 68–72, 79, 87–88, 91–92 in Hua XL veröffentlicht.
In vorliegender Edition werden die Bl. 7–14 u. 17–18 veröffentlicht. –
Diese Bl. liegen in folgenden Umschlägen: Der Gesamtumschlag des
Konvoluts (Bl. 1 + 112: ein umgewendeter Briefumschlag mit der Ab-
senderangabe Akademie-Verlag) trägt auf der Vorderseite von Bl. 1
folgende Angaben mit Blaust. Aus den Manuskripten über Tendenz
etc. (Landgrebes Ausarbeitung), Studien III, 168–206. Über Moda-
litäten. Ferner alte Manuskripte darüber, im Besonderen über ne-
gative Urteile. Glaubensneigungen, Lebhaftigkeit der Überzeugung.
Darunter mit Grünst. Alte Studien Landgrebe. – Ein Binnenum-
schlag (Bl. 2 + 55: Briefumschlag mit Absenderangabe Darmstädter
und Nationalbank) trägt auf der Vorderseite von Bl. 2 die mit Blaust.
geschr. und später mit Blaust. wieder gestr. Angaben Aus Studien II
„Modalität und Tendenz“, 1–207. Darunter steht mit Blaust. geschr.
Modalität, gehört aber auch wesentlich zu Ausdruck und Ausdruck
von Gemütssätzen. – Aus einem Binnenumschlag (Bl. 4 + 54) stammen
die in Hua XLIII/2 als Haupttext V (Bl. 7–14) und als Erg. Text Nr. 15
(Bl. 17–18) veröffentlichten Bl. Der Umschlag trägt auf der Vorderseite
von Bl. 4 die mit Rotst. geschr. römische Zahl III, dann mit Bleist.
und Rotst. Ursprünglich zusammengestellt für das Schlusskapitel in
Lhogischei Uhntersuchungeni VI. Ausdruck der Wunschsätze etc. Es
folgt mit Tinte Analyse der Glaubensmodalitäten und der Modalitäten
in der Apophansis, Analyse der Gemütssätze. Aussagen von all dem;
darunter mit Blaust. Gemütssätze, Wunschsätze, Schlusskapitel der
LU VI.

A I 21

Das Konvolut A I 21 zählt 15 Bl. mit Texten, die hauptsächlich im


Herbst 1917 entstanden sind. Aus diesem Konvolut wurden bislang
noch keine Bl. in der Husserliana veröffentlicht. Einige Bl. aus die-
sem Konvolut hat Landgrebe in der von ihm 1938 redigierten Schrift
12 beschreibung der konvolute

„Erfahrung und Urteil“ verwendet (vgl. dazu Dieter Lohmar, „Zu


der Entstehung und den Ausgangsmaterialien von Edmund Husserls
Werk ‚Erfahrung und Urteil‘ “, in Husserl Studies, 13, 1996, S. 31–
71). In vorliegender Edition werden die Bl. 2–14 wiedergegeben, und
zwar in Hua XLIII/1 in Text Nr. 15 die Bl. 2–12, in Beilage XXI
das Bl. 13 und in Beilage XXII das Bl. 14. – Der Gesamtumschlag
(Bl. 1 + 15) des Konvoluts trägt auf der Vorderseite von Bl. 1 die mit
Blaust. geschr. Angabe Aus V (siehe zur Signatur V die Hinweise in
Hua XLI, S. 432), daneben mit Tinte Herbst 1917 und darunter wieder
mit Blaust. Ist-Synthesen 6 h= A I 21/7; siehe Hua XLIII/1, Text Nr.
15i und Beziehungssynthheseni und Ganzes. Gleichheit, Verbindung;
Relation, Verhältnis, Sachverhalte, Beziehung erster und höherer
Stufe, Unverträglichkeit, fundhamentumi relhationisi. Zur Urteils-
theorie und Relationstheorie. Es folgt, wohl von Landgrebe mit Rotst.
geschr. Verwendet, Landgrebe und darunter mit Rotst., wohl wieder
von Husserl Vgl. Fo.

A VI 3

Das Konvolut A VI 3 zählt 83 Bl. mit Texten, die hauptsächlich


zwischen 1909 und 1914 entstanden sind. Aus diesem Konvolut wurden
bislang die Bl. 58–61 in Hua XXVIII veröffentlicht. In vorliegender
Edition werden die Bl. 5, 7–25, 31, 41–43, 69–74 u. 77–79 veröffent-
licht. – Diese Bl. liegen in folgenden Umschlägen: Der Gesamtum-
schlag (Bl. 1 + 83: ein mit Schreibmaschine beschr. und mit 45 paginier-
tes Bl., dessen Text wohl von Landgrebe im Zusammenhang mit seiner
Dissertation verfasst wurde) trägt auf Bl. 1 die Angaben mit Rotst.
Von Landgrhebei; es folgt von Landgrebe geschr. Nicht verwertetes
Material (Reste) zur II. Studie (Gemüt und Wille); es folgt darunter
mit Blaust., wieder von Husserls Hand Zum Teil wichtig. Kopfständig
befindet sich auf diesem Bl. dann noch die Notiz mit Rotst. II. Studie.
Die Rückseite des Umschlags (Bl. 83) trägt mit Rotst. die Angabe
II. Studie darin. – Aus einem Binnenumschlag (Bl. 2 + 66) stammen die
in Hua XLIII/3 als Haupttext VI (Bl. 7–8, 10–17), Erg. Text Nr. 12 (Bl.
21), Nr. 13 (Bl. 22), Nr. 17 (Bl. 23–25), Nr. 42 (Bl. 5), Nr. 44 (Bl. 31), Nr.
45 (Bl. 18–20), Nr. 46 (Bl. 41), Nr. 49 (Bl. 9) und Nr. 50 (Bl. 42–43) ver-
öffentlichten Bl. Der Umschlag trägt auf der Vorderseite von Bl. 2 die
beschreibung der konvolute 13

von Landgrebe geschr. Angaben mit Bleist. Zur Ethik und Wertlehre.
Kritik der Pfänderschen Abhandlung. Dazu am Rand mit Blaust.
die Signatur „Pf“ (wohl als Kürzel für „Pfänder“). Das in diesem
Umschlag liegende Titelbl. (Bl. 4) trägt ebenfalls auf der Vorderseite
mit Blaust. die Signatur „Pf“; zusätzlich steht dort mit Tinte geschr.
Juli 1914. Zunächst Auseinandersetzung mit Pfänders Abhandlung
aus den Münchener Abhandlungen. Dazu eine Reihe anderer, davon
unabhängiger Untersuchungen. Auch die Parallelen zwischen Ur-
teilsbegründung und Willensbegründung; Urteilseinsicht, -wahrheit
und Willenseinsicht, -wahrheit. Das Subjekt der urteilsvernünftigen
Stellungnahme; das Subjekt der willensvernünftigen Stellungnahme.
Zugleich als Ergänzungen zu den Untersuchungen aus Anlass der
Vorlesungen über formale Ethik. Es folgt darunter mit Blaust. Wille
und daneben mit Bleist. Willensüberlegung, Willensfrage. Auf der
Rückseite dieses Bl. befindet sich der obere Teil einer auf etwa 1914 zu
datierenden Drucksache (Aufruf zum Bau eines Kantmausoleums). –
Aus einem Binnenumschlag (Bl. 67 + 82) stammen die in Hua XLIII/2
als Erg. Text Nr. 2 (Bl. 69–70), Nr. 3 (Bl. 71–74) und Nr. 5 (Bl. 77–79)
wiedergegebenen Bl. Der Umschlag trägt auf der Vorderseite von Bl.
67 mit Blaust. die Signatur Q1’ und daneben mit Bleist. Früher in Q. Es
folgt mit Blaust. Gemütsevidenz. Verworrene und klare Gemütsakte.
7 Blätter h= A VI 3/71–74 u. A VI 12 II/104–107; siehe Hua XLIII/2,
Erg. Text Nr. 3i. Erfüllung (von Begehrungs- und Willensintentionen)
gegenübergestellt der Auswertung; Begründung in der Gemütssphäre
h= A VI 12 II/147–149; siehe Hua XLIII/2, Erg. Text Nr. 4i. Stimmen,
convenient sein h= A VI 3/77–79; siehe Hua XLIII/2, Erg. Text Nr. 5i.
Wertnehmung (Wahrnehmung von Werten) h= A VI 3/69–70 u. A VI
24/4–6; siehe Hua XLIII/2, Erg. Text Nr. 2i.

A VI 6

Das Konvolut A VI 6 zählt 27 Bl. mit Texten, die vorwiegend aus


der Zeit um 1910 stammen. Aus diesem Konvolut wurden bislang die
Bl. 5–7 in Hua XXVIII veröffentlicht. In vorliegender Edition werden
die Bl. 10–16 u. 20–24 veröffentlicht, und zwar in Hua XLIII/2 als
Erg. Text Nr. 7 (Bl. 20) und in Hua XLIII/3 als Text Nr. 11 (Bl. 21–24)
und Nr. 20 (Bl. 10–16). – Der Gesamtumschlag des Konvoluts (Bl.
14 beschreibung der konvolute

1 + 27: ein Briefumschlag mit Absenderangabe Max Niemeyer Verlag)


trägt auf der Vorderseite (Bl. 1) die Aufschriften mit Blaust. Meist
alt. Werten und Wert. Gut, Wert als Schönwert. Neigung, Pflicht,
Tugend, Trieb (Leidenschaft). Genuss, Habe. Probleme des Egoismus.
Sympathie. Ästhetik und Phänomenologie. Freude am Schönen. Auf
der Rückseite des Bl. ist mit Blaust. notiert Becker Jahrbuch; auf der
Vorderseite von Bl. 27 steht mit Blaust. Becker.

A VI 7

Das Konvolut A VI 7 zählt 71 Bl. mit Texten, die hauptsächlich


zwischen 1902 und 1910 geschr. wurden. Aus diesem Konvolut wurden
bislang noch keine Bl. in der Husserliana veröffentlicht. In vorliegender
Edition werden die Bl. 4–17, 19–20, 22–41, 43–49, 51–54, 56–57 u. 67
wiedergegeben, und zwar in Hua XLIII/2 als Haupttext I (Bl. 4–8),
Erg. Text Nr. 23 (Bl. 9–14), Nr. 24 (Bl. 15), Nr. 26 (Bl. 16), Nr. 27 (Bl.
17), Nr. 28 (Bl. 19), Nr. 29 (Bl. 20), Nr. 31 (Bl. 29–31), Nr. 33 (Bl. 24–
25), Nr. 34 (Bl. 26–27), Nr. 35 (Bl. 28), Nr. 36 (Bl. 32), Nr. 37 (Bl. 33),
Nr. 38 (Bl. 34–38), Nr. 39 (Bl. 39), Nr. 42 (Bl. 40–41) und Nr. 43 (Bl. 22–
23) sowie in Hua XLIII/3 als Haupttext I (Bl. 47–48), Haupttext II (Bl.
49), Haupttext V (Bl. 51–54), Erg. Text Nr. 8 (Bl. 43–44, 46), Nr. 9 (Bl.
45), Nr. 10 (Bl. 67) und Nr. 18 (Bl. 56–57). – Der Gesamtumschlag des
Konvoluts (Bl. 1 + 71) trägt auf der Vorderseite von Bl. 1 mit Blaust. die
Angabe Fühlen, Werten, Genießen, Wünschen (Begehren), Wollen.
1902–1910. – Hinweise auf die Datierung und den Zusammenhang der
Bl. geben verschiedene Titelbl. innerhalb des Konvoluts. So ist auf der
Vorderseite des Titelbl. 2 mit Blaust. das W/S 1909/10 sowie die Signatur
Ph angegeben. Die Signatur Ph ist wahrscheinlich ein Kürzel für den
danebenstehenden und mit Blaust. geschr. Titel Phänomenologie des
Fühlens, Begehrens, Wollens. Unter diesem Titel stehen die Angaben
mit Blaust. Darin über Meinen und Objektivieren, Bewusstsein und
Intention αα p 4 h= A VI 7/12; siehe Hua XLIII/2, Erg. Text Nr. 23i.
Nota bene. Es folgt mit Bleist. Nichts besonders Neues: genau ebenso
wie in K, darunter steht mit Tinte Zu einem Teil Neubearbeitungen der
ziemlich umfangreichen Untersuchungen von Ostern 1902 und über-
haupt aus der Zeit der ersten Vorlesungen über Grundzüge der Ethik.
Ferner die gesammelten Materialien aus den Übhunigen über Kants
beschreibung der konvolute 15

Ethik. Husserl bezieht sich mit dem letzten Hinweis wahrscheinlich auf
seine im Sommersemester 1906 gehaltenen „Philosophische Übungen
über Kants Prinzipienlehre nach der Grundlegung zur Metaphysik
der Sitten und der Kritik der praktischen Vernunft“ (vgl. Husserl-
Chronik, S. 95). Der mit Tinte geschr. Text fährt fort Ferner die Ausfüh-
rungen über Motivation und Causation. Zu dem gesamten mit Tinte
geschr. Text notierte Husserl am Rand (Januar 1910). Die anderen An-
gaben auf Bl. 2 sind größtenteils mit Bleist., vereinzelt auch mit Blaust.
geschr. Dazu die Überlegungen über Werten und Wert November
1909. Bis 1910, Januar. – Auf der Vorderseite des Titelbl. 3 befindet sich
(zumeist mit Tinte geschr., vereinzelt mit Blaust. und Bleist.) folgende
Inhaltsangabe, die sich auf die von 26 bis 32 paginierten Bl. aus dem
Konvolut A VI 7 bzw. A VI 12 II bezieht (diese Bl. werden veröffentlicht
in Hua XLIII/2, Text I): Aus Q. Es folgt der mit Blaust. gestr. Text
Ob Gefühlsappherzeptioneni ihr Pendant haben in Begehrungs- und
Willensappherzeptioneni 26b h= A VI 12 II/22bi. Darunter folgen die
nicht gestr. Angaben Begehren, Wünschen, Wollen 28 h= A VI 7/4i,
29 h= A VI 7/5i. Richtung des Wunsches auf Werte, „Richtung“ des
Wertes auf Wert. Werten im Wünschen und Sichfreuen 29b h= A VI
7/5bi. Ferner Umwillen 30 h= A VI 7/6i. Verhältnis von Wünschen
und Wollen 30b h= A VI 7/6bi, 31 h= A VI 7/7i. Verhältnis Freude
und Wunsch 32 h= A VI 7/8i. Im Weiteren bezieht sich Husserl auf
einige der im Konvolut A VI 3 liegenden Bl. (diese Bl. werden in
Hua XLIII/2 als Erg. Text Nr. 2 veröffentlicht): Lust und Wert II h=
A VI 3/69i; Wertkonstitution und Billigung. Von da aus: Analogie
zwischen Gemütssphäre und intellektiver Sphäre: Wertnehmung und
Wahrnehmung III h= A VI 3/70i. Adhäquati und inadhäquati in der
Wertungssphäre. Verworrenes Werten. Es folgt ein mit Blaust. gestr.
Text, an dessen Rand Husserl mit Bleist. notierte Ist zu K gelegt und
bei K. Der mit Blaust. gestr. Text lautet: Billigung IV h= A VI 24/4i.
Billigung und Werterfassung IVa h= A VI 24/5i. Billigung und Urteil.
Urteil und Beurteilungen V h= A VI 24/6i. Die folgenden Angaben
beziehen sich auf die in Hua XLIII/2 als Erg. Text Nr. 5 veröffentlichten
Bl.: Das Urteil stimmt – die Freude stimmt: wozu? ξα h= A VI 3/77i.
Der Wille stimmt. Begründung der Freude. Auseinandersetzung mit
Brentano. Convenientes Verhalten. Einsichtiges Werten und seine
Grundlage. Lust am Schlechten ξβ h= A VI 3/78i, ξγ h= A VI 3/79i.
Edler Schmerz an der unterdrückten Unschuld.
16 beschreibung der konvolute

A VI 8 I

Das Konvolut A VI 8 I zählt 164 Bl. Es enthält Texte, die haupt-


sächlich aus den Jahren 1904 bis 1912 stammen. Aus diesem Konvolut
wurden bislang die Bl. 99–100 in Hua XXVI und die Bl. 2–21, 23–
33, 92–93, 121–126a in Hua XXXVIII veröffentlicht. In vorliegen-
der Edition werden die Bl. 36–58, 60–69, 71, 73–79, 81–85, 90–91,
94–98, 102, 104–116, 127–128, 131–132, 134–139, 142–152, 155–158,
160–163 wiedergegeben. – Diese Bl. liegen in folgenden Umschlägen:
Aus einem Binnenumschlag (Bl. 35 + 86; ein weiterer, darin liegen-
der Binnenumschlag, Bl. 59 + 70, wird unten beschr.) stammen die in
Hua XLIII/1 als Beilage V (Bl. 56–57) und Beilage VI (Bl. 58) sowie
die in Hua XLIII/2 als Haupttext II (Bl. 71, 73–77), Haupttext III (Bl.
36–44), Haupttext IV (Bl. 45–50), Beilage V (Bl. 51), Haupttext V (Bl.
78–79, 81–85) und als Beilage VI (Bl. 52–55) veröffentlichten Bl. Auf
der Vorderseite des Umschlags (Bl. 35) stehen folgende Angaben mit
Bleist.: Ausführliches Inhaltsverzeichnis inliegend. Zu den anderen
gereiht! Wichtiges zur Phänomenologie der Wahrnehmung. Es folgt
mit Tinte Θ S. 1–15 h= Hua XLIII/2, Haupttext IIIi. Rezeptivität
und Spontaneität (bei Seins- und Wertobjekten). Affektionen und
Funktionen. Ist Zuwendung ein Akt? Eine Spontaneität? Immanente
Inhalte als Reize der Zuwendung. Gesamt- und Teilfunktionen bei der
äußeren Wahrnehmung. Auffassungen und schöpferische Verstan-
desfunktionen. Sinnliche Gefühle, axiolhogischei Zuwendung und
thematische Akte. Schlichte und synthetische Akte der Gemütss-
phäre. Die Einheit von Empfindungsdaten und sinnlichen Gefühlen.
Gefühlsauffassungen und theoretische Auffassung. Rezeptivität und
Spontaneität im Werten. Dingapperzeption und Wertapperzeption
usw. Zur Affekt-, Stimmungs-Theorie und Werttheorie. Ax 30–58
h= Hua XLIII/2, Haupttext VIi. Dazu vorn Einlagen 4 Blätter I–
IV h= A VI 8 I/52–55; siehe Hua XLIII/2, Beilage VIi und einige
weitere über Lebendigkeit von Überzeugungen etc. 30–35 ad Geiger
h= Hua XLIII/2, Haupttext VIi. Meinen als Hinwendung, Abgesehen-
haben-auf, thematisches Meinen und Beachten. Exakte Klärung der
Begriffe „Beobachtung“ und Interesse. Vorstellungsgrundlagen aller
Akte 44 h= A VI 12 I/270; siehe Hua XLIII/2, Haupttext VIi. Konstitu-
ierte Gegenstände als Feld thematischen Meinens. Onthischei Wert-
prädikate als Korrelate der Gefühlszuwendung. Gemütsbewegung.
beschreibung der konvolute 17

Ich-Tiefe der Gefühle. Usw. Zur Lehre von Affekten, Stimmungen,


Struktur der Freude etc. Aπ 58–67 h= Hua XLIII/2, Haupttext IIi,
Lust am Forschen etc. Ay 68–81 h= Hua XLIII/2, Haupttext Vi …
Ausdruck der Gemütsakte und ihr Korrelat … Wertapperzeption und
Gemütsstellungnahme. Gemütskorrelate als gegenständliche Prädi-
kate, als Objekte thematischer Betrachtung. Besonders Subjektivität
der Gemütsakte gegenüber den objektivierenden Akten. Empirische
Appherzeptioni und Wertappherzeptioni. – In einem Binnenumschlag
(Bl. 59 + 70) liegen die in Hua XLIII/2 als Haupttext VI (Bl. 60–69)
veröffentlichten Bl. Der Umschlag trägt zwar auf der Vorderseite von
Bl. 59 mit Blaust. die Angabe Ax (30–57), enthält aber nur von 30 bis
39 paginierte Bl. (= A VI 8 I/60–69). Die ebenfalls in Hua XLIII/2
als Haupttext VI veröffentlichten Bl. mit der Paginierung Ax 40–57
liegen in den Konvoluten A VI 12 I (Bl. 266–271) und A VI 12 II
(Bl. 71–72 u. 126–135). – In einem weiteren Binnenumschlag (Bl.
87 + 141: Verlobungsanzeige von Marie Mez und Narziß Ach, datiert
Königsberg i. Pr. im Februar 1911) liegen die in Hua XLIII/1 als Text
Nr. 2 (Bl. 135–139), Beilage III (Bl. 127–128), Text Nr. 4 (Bl. 102,
104–108), Beilage IV (Bl. 90–91), Text Nr. 5 (Bl. 109–116), Beilage VII
(Bl. 131–132, 134) sowie die in Hua XLIII/2 als Erg. Text Nr. 19 (Bl.
94–98) veröffentlichten Bl. In diesem Binnenumschlag befinden sich
insgesamt vier Umschläge (Bl. 88 + 101, 103 + 117, 118 + 129, 130 + 140),
die mit römischen Zahlen von I bis IV paginiert sind. Da diese Um-
schläge schon ausführlich in Hua XXXVIII, S. 501 ff. beschr. wurden,
werden hier nur die für die vorliegende Edition wichtigen Angaben
auf der Vorderseite des Umschlagsbl. 87 wiedergegeben. Mit Bleist.
steht dort am oberen Rand die Signatur Str und daneben mit Tinte
März 1911 und mit Bleist. September Oktober 1911. Es folgt die
Überschrift Struktur des Bewusstseins. Darunter stehen die Angaben
Akt hgestr. Aufmerken und Bemerkeni und Objektivieren. Objekti-
vierender Akt: Verschiedene Begriffe von Thema und intentionaler
Gegenständlichkeit. Aktschichten, Aktstufen und thematische Stu-
fen. Thematischer Akt als enger Begriff von stellungnehmendem
Akt. Intentionales Erlebnis (latentes und offen); es folgt mit Blaust.
„Vorstellung“, „Zuwendung“ theoretisches Meinen und mit Tinte
Anschließend an den Brentano’schen Satz, dass jedes Bewusstsein
Vorstellen ist oder ein Vorstellen zur Grundlage hat. Eine eigene
wichtige Ausführung zu diesem Satz in K 74 ff. h= A VI 8 I/94 ff.; siehe
18 beschreibung der konvolute

Hua XLIII/2, Erg. Text Nr. 19i (diese liegt jetzt hier). Und ebenso
von 51 h= A VI 12 II/41 ff.; siehe Hua XLIII/2, Erg. Text Nr. 12i
ab wiederholte Ausarbeitungen darüber, wie Gemütsakte und wie
im Gegensatz dazu „objektivierende“ Akte fundiert sind und ihre
Beziehung auf ihre „Gegenständlichkeit“ gewinnen. Im Zusammen-
hang damit Akt als Stellungnahme und korrelativ der allgemeinste
Begriff von Wert (Seinswert, Gemütswert) 76 h= A VI 8 I/96; siehe
Hua XLIII/2, Erg. Text Nr. 19i. Überhaupt handelt das K von Ver-
stand – Gemüt, sinnlicher Appherzeptioni, Gemütsappherzeptioni
etc. Vorläufig beigelegt (aus IB 1910). Das Folgende ist jeweils mit
einer geschweiften Kl. zusammengefasst Akte erster und höherer
Stufe, korrelativ Gegenstände erster und höherer Stufe sowie pri-
märe Zuwendungen und „Reflexionen“, primäre Gegenstände und
Reflexionsgegenstände. Es folgt Zur Lehre von der Korrelation der
Grundformen des Bewusstseins und der Regionen von Gegenständ-
lichkeiten; dann wieder mit einer geschweiften Kl. zusammengefasst
Empirisches Bewusstsein, reines Bewusstsein – korrelativ: transiente,
empirische Gegenstände, ideale, immanente Gegenstände; es folgt
mit Blaust. Materie (= thematischer Inhalt), Qualität. – In einem Bin-
nenumschlag (Bl. 142 + 153: eine undatierte Universitäts-Drucksache)
liegen die in Hua XLIII/1 als Text Nr. 1 veröffentlichten Bl. 142–
152. Der Umschlag trägt auf der Vorderseite von Bl. 142 die No-
tiz mit Bleist. ad 1918 zu verwenden sowie die sich auf die Pagi-
nierung der in diesem Umschlag liegenden Bl. beziehende Angabe
mit Bleist. 29–37. Ein auf den Umschlag aufgeklebtes, kleinformati-
ges Bl. trägt die Angabe mit Bleist. 29–38 und die Bemerkung mit
Blaust. Sehr wichtig und zusätzlich eine kurze Inhaltsangabe der von
29 bis 35 paginierten Bl. Diese Inhaltsangabe wird in Hua XLIII/1
zu Beginn von Text Nr. 1 wiedergegeben. – In einem Binnenum-
schlag (Bl. 154 + 164: abgerissener Teil eines Bl. mit schreibmaschi-
nenschriftlichem Text aus unbekanntem Zusammenhang) liegen die in
Hua XLIII/1 als Text Nr. 7 (Bl. 160–163), Beilage VIII (Bl. 155–156)
und als Beilage XXXIV (Bl. 157–158) veröffentlichten Bl. Der Um-
schlag trägt auf der Vorderseite von Bl. 154 die wohl von Landgrebe mit
Blaust. geschr., allerdings nicht sicher zu entziffernde Angabe Fräulein
Shteini.
beschreibung der konvolute 19

A VI 8 II

Das Konvolut A VI 8 II zählt 173 Bl. mit Texten, die vorwiegend aus
den Jahren 1904–1912 stammen. Aus diesem Konvolut wurden bislang
die Bl. 74–78 in Hua XX/2, das Bl. 106 in Hua XXIV und die Bl. 117–
153 in Hua XXXVIII veröffentlicht. In vorliegender Edition werden
die Bl. 2–16, 18–30, 33–38, 41–47, 51–55, 63–74, 79–83, 86, 89–96, 167–
169 wiedergegeben. – Diese Bl. liegen in folgenden Umschlägen: In
einem Binnenumschlag (Bl. 1 + 31: eine Universitätsdrucksache, datiert
Göttingen, den 15. Oktober 1911) liegen die in Hua XLIII/1 als Text
Nr. 13 (Bl. 18–22), Nr. 16 (Bl. 2–13), Beilage XXIII (Bl. 14), Bei-
lage XXVI (Bl. 15–16), Text Nr. 17 (Bl. 23–29) und als Beilage XXIX
(Bl. 30) veröffentlichten Bl. Der Umschlag trägt auf der Vorderseite von
Bl. 1 die folgenden, zumeist mit Blaust. und Rotst. geschr. Angaben
1911 Oktober – November. Vgl. O1, cf. Yo. Ms. Vgl. Str und die
Ausarbeitung vom 15/9 11 in Xo. Vgl. auch X (besonders Πλ). Die
folgenden Aufschriften sind mit Bleist. und Blaust. geschr. und zum Teil
mit Tinte nachgeschr. worden, die Seitenangaben beziehen sich auf die
Bl. 6–12 aus dem Konvolut A VI 8 II, die in Hua XLIII/1 als Text Nr. 16
wiedergegeben werden: Wichtig: Stellungnahmen. Spezifisches Mei-
nen und sein Substrat. Substrat der Zuwendung, der schlichten und
meinenden. Resultate p. 11. Begriff der Vorstellung, Begriff des Aktes
im prägnanten Sinn als Vernunftakt gegenüber allen bloßen Vorstel-
lungen. Substrat und intentionales Erlebnis. Substrat und „Materie“
12. Zielobjekt und Thema der Zuwendung cf. Πλ in X. Affektion
und Funktion 13. Spontaneität und Freiheit 13. Spontaneität und
Wille 14. Auch Denken und Wollen. Gegenstände „ursprünglich“
konstituhierenderi Erscheinungen; auch vorher originär und artiku-
liert 6 f. Originär und evident, ferner Σ 3, Blatt 6 ff. Verschiedene
Begriffe von Objektivation 17 f. Verschiedene Arten, in denen ein und
derselbe Gegenstand bewusst sein kann. Retrospektiver Blick auf den
fertig konstituierten Gegenstand, auch bei sinnlichen Gegenständen,
bei Vorgängen: Blatt 6 ff. Qualität des Aktes. Sinnliche Erscheinun-
gen vor und in der Zuwendung bzw. der Spontaneität des wachen
Erfassens Σ 17 ff. Vorgegebene Erscheinungen und nachgegebene.
Einteilung der Erscheinungen im weitesten Sinn in sinnliche und
Verstandeserscheinungen. Am unteren Rand des Bl. 1 befindet sich
die Notiz mit Rotst. Ad Yo. – Aus einem Binnenumschlag (Bl. 32 + 39:
20 beschreibung der konvolute

eine Drucksache des Bund Deutscher Gelehrter und Künstler, datiert


Berlin NW 7, den 20. April 1918) stammen die in Hua XLIII/1 als
Beilage XXVII (Bl. 35), Beilage XXVIII (Bl. 36–38) und als Text
Nr. 19 (Bl. 33–34) veröffentlichten Bl. Der Umschlag trägt am oberen
Rand der Vorderseite von Bl. 32 die mit Blaust. eingekreiste Signatur
MAα und die Notiz Dazu MAβ. Aus MA 1912. Modi der Stellung-
nahmen. Entschiedenheit (Gewissheit), Ungewissheit. Überzeugung.
Urteilswahl. (Wählen zwischen Setzung und Gegensetzung). Zweifel.
Negation. Stellungnahmen im Sinn des Sich-Entscheidens. Es ist nicht
zwischen der Stufe der Sinnlichkeit und der höheren Spontaneitäten
unterschieden und die Untersuchung allgemein geführt und für alle
Qualitäten von eigentlichen Akten. Darunter mit Bleist. Blätter über
„Gewissheit“ und Modi der Gewissheit als zu allen Akten gehörige
Modalitäten. – Aus einem Binnenumschlag (Bl. 40 + 49) stammen die
in Hua XLIII/1 als Text Nr. 3 (Bl. 44–47), Beilage XXIV (Bl. 42–
43) und als Beilage XXV (Bl. 41) veröffentlichten Bl. Der Umschlag
trägt auf der Vorderseite von Bl. 40 am oberen Rand die mit Rotst.
geschr. Signatur Oa und die mit Bleist. geschr. Notiz U 207–218;
die Bl. gehören zu einem von Edith Stein in ihrer Assistentenzeit
bei Husserl zusammengestellten Konvolut über „Urteilstheorie“ (vgl.
Hua XL, S. 416 ff.). Die weiteren, mit Tinte geschr. Angaben auf dem
Umschlag lauten: Objektivierender Akt als meinend im Sinn der
Doxa (und im eigentlichsten Sinn der Urdoxa). Substrat der Doxa als
qualifizierte Materie. Anschauliches Meinen (die Doxa aufgrund von
„Erscheinungen“) 212 h= A VI 8 II/44; siehe Hua XLIII/1, Text Nr. 3i.
Leeres Meinen. Verborgene und offenbare intentionale Gegenstände
213 h= A VI 8 II/45; siehe Hua XLIII/1, Text Nr. 3i. Anschauen
und überhaupt Vorstellen und „Denken“. Modi des Urteilens be-
stimmt durch Retention. Nachgegenwärtigung. Einfallende Urteile,
festgehaltene Urteile (nicht mehr explizit synthetisch geurteilt), pas-
sives – aktives Urteilen. 217 h= A VI 12 I/73; siehe Hua XLIII/1,
Text Nr. 3i: Urteilen als actus, spontanes Tun. Urteil als Ergebnis
und so bei jedem Akt. Der folgende mit Bleist. geschr. Text steht
zwischen eckigen Kl. und ist mit Bleist. gestr.: Begriff des Urteilsaktes
überhaupt; Urteilsqualitäten und Tendenzen, Begriff des loghischeni
Aktes, 279–281, 286 ff. über Urteilsmodalitäten hdie Seitenangaben
beziehen sich auf sogenannte „U-Blätter“ zur Urteilstheorie; vgl. dazu
Hua XL, S. 440 f.i. Gewissheit als Urteilsmodalität und Gewissheit
beschreibung der konvolute 21

als innere, innerliche Sicherheit etc. Urteilen mit gutem Gewissen.


Glaubensneigungen, Stärke der Überzeugung. Auf der Rückseite des
Umschlags (Bl. 49) ist mit Bleist. geschr. und wieder mit Tinte gestr.
U 219–232 und weiter mit Tinte geschr. und ebenfalls mit Tinte gestr.
Idealität der Bedeutungen. Analytische Urteile mit Beziehung auf
andere Wesensurteile und ihre Evidenz. Der folgende Text ist mit einer
geschweiften Kl. zusammengefasst und mit der Signatur „ψ“ versehen
Wahrnehmungsurteil, Erinnerungsurteil. Urteil in der Phantasie und
wirkliches Urteil über Phantasiertes. Wesensurteil und Tatsachenur-
teil. – Aus einem weiteren Binnenumschlag (Bl. 50 + 56: eine undatierte,
auf nach 1923 zu datierende Drucksache der Gesellschaft der Freunde
der städtischen Sammlungen zu Freiburg i. Br. E.V.) stammen die in
Hua XLIII/1 als Beilage XXXV (Bl. 53–55) und als Beilage XXXVI
(Bl. 51–52) veröffentlichten Bl. Der Umschlag trägt auf der Vorderseite
von Bl. 50 die mit Rotst. und Blaust. geschr. Angaben Zu MA gehörig,
Osterferien 1912. Wichtig. Cf. Yo. Stellungnahme im prägnanten Sinn,
„bewertende“ Akte (kritische Akte, Entscheidung). Wo ist MA oder
MAβ? Darunter folgt die wohl von Landgrebe stammende, mit Bleist.
geschr. Angabe Dazu noch einmal vgl. Ay gegen Schluss. – Aus einem
Binnenumschlag (Bl. 61 + 98) stammen die in Hua XLIII/2 als Erg.
Text Nr. 9 (Bl. 63), Nr. 11 (Bl. 64), Nr. 12 (Bl. 65), Nr. 14 (Bl. 66–68),
Nr. 18 (Bl. 69–70), Nr. 20 (Bl. 71), Nr. 21 (Bl. 72–74), Beilage XXI
(Bl. 81), Beilage XXII (Bl. 79–80) und als Erg. Text Nr. 22 (Bl. 82–
83) veröffentlichten Bl. Auf der Vorderseite des Umschlags (Bl. 61)
befindet sich die Signatur K und die Datierung Oktober – November
1909 sowie die Hinweise Cf. einige Resultate 92 h= A VI 8 II/82; siehe
Hua XLIII/2, Erg. Text Nr. 22i; ferner die Blätter ad 63 I h= A VI 8
II/90; siehe Hua XLIII/2, Erg. Text Nr. 17i, die darauf folgen. Vgl. die
Inhaltsverzeichnisse im eigenen Umschlag h= A VI 8 II/57–61; dieses
Inhaltsverzeichnis wird weiter unten wiedergegebeni. Objektivierende
Akte und Gemütsakte und ihre Beziehungsweise auf Objekte. Vgl.
W, Q. – In einem im eben beschr. Umschlag (Bl. 61 + 98) liegenden Bin-
nenumschlag (Bl. 84 + 97: ein kleinformatiges Papier, auf dem nur mit
Bleist. notiert ist II) befinden sich die in Hua XLIII/2 als Erg. Text Nr. 13
(Bl. 86), Nr. 16 (Bl. 89, 92–96) und Nr. 17 (Bl. 90–91) veröffentlichten
Bl. – In einem Binnenumschlag (Bl. 155 + 173: eine Drucksache des
Frommanns Verlag, datiert Stuttgart, den 21. November 1927) liegen
die in Hua XLIII/1 als Beilage XXXIII (Bl. 167–169) veröffentlichten
22 beschreibung der konvolute

Bl. Der Umschlag trägt auf der Vorderseite von Bl. 155 die Aufschrift
mit Bleist. Alte von Frl. Stein verworfene Blätter. – Der Text der
einzeln in diesem Konvolut liegenden Bl. 57–61 fasst den Inhalt einiger
Bl. aus der Signaturgruppe K zusammen. Da dieser Text zum Teil schon
in Hua XX/2, S. 572 f. veröffentlicht ist, wird im Folgenden nur der sich
auf die in der vorliegenden Edition veröffentlichten K-Bl. beziehende
Teil dieses Inhaltsverzeichnisses wiedergegeben (Angaben zu den der
folgenden Paginierung entsprechenden Texte in der vorliegenden Edi-
tion finden sich in der Tabelle, unten ab S. 461): Inhaltsverzeichnis
zu K. Ob jeder Akt nicht in gewissem Sinn „objektivierend“ ist,
46 ham Rand mit Bleist. Q 23 ff.i. Jeder Akt histi Bewusstsein von
etwas. Wunsch histi Bewusstsein von etwas, Wunschinhalt, sozusagen
Wunschsatz vor der begrifflichen und sprachlichen Fassung. Aber
Wünschen histi kein Denken, sondern eben Wünschen. Der Wunsch
„S möge p sein“ und die Aussage „Dass S p sei, sei zu wünschen“,
die wahr und falsch sein kann. Wünschen unmittelbare Unterlage
des Denkens, 46b unten. Parallel: die prädikative Identifizierung
als unmittelbare Unterlage des Begreifens, 47 Rand. Problem der
Wunschaussage. Im Wünschen „steht Vorgestelltes als Gemochtes
da“, 49. Als Gemochtes: Ist das ein gegenständliches Merkmal? Und
Dastehen als solches? Der „Sachverhalt“, das Vorgestellte steht da
als gemocht = der Inhalt „S ist p“ vor der Qualifizierung steht da als
gemocht, ihr Inhalt eines „möge“, so wie derselbe Inhalt „dasteht“
als wirklich, als gewesen etc. Im Gefallen steht etwas als gefällig
da. Beziehung des Gefälligen zum Gefallen, 50. Der Gegenstand
oder ein Sachverhalt „erregt“ mein Gefallen, macht mir Freude.
„Erregt“ auch ein Sachverhalt mein Fragen? Und zwar so, dass der
erfragte Sachverhalt „erregt“? Nein. Ebenso das Vermutliche, das
Geglaubte.
Die Beziehung der Freude, des Gefallens auf sein Objekt ist et-
was ganz anderes als die Beziehung der Wahrnehmung etc. auf das
wahrgenommene Objekt. ham Rand mit Bleist. Vgl. in Q (Werten und
Wert) die Rekapitulation p. 26.i Das Vermutlichsein ist kein Prädikat
des „Gegenstands“ oder „Sachverhalts“ in dem Sinn, wie das Er-
freulichsein und Gefälligsein es ist. Glaubhaft (= wahr), fraglich, ver-
mutlich, zweifelhaft sind keine Prädikate von Sachverhalten, sondern
von puren „Inhalten“ (Satzinhalten) „S ist p“. Dagegen, erfreulich
ist die „Tatsache“, das im aktuellen Glauben Gesetzte: das onthischei
beschreibung der konvolute 23

Korrelat des aktuellen Glaubens. ham Rand Die Rede von Gegenstän-
den und Sachverhalten als Subjekten für wahrscheinlich etc. ist also
eine Bedeutungsverschiebung. Die intentionalen Inhalte, die bloßen
„Satzinhalte“. Vgl. das nächste Blatt des Inhaltsverzeichnisses: das
„gemocht“ gleich gestellt mit „wahr“ etc., 49.i Näheres Studium
dieser Sachen, 51. Die Parallelen: Beziehung der Gemütsakte auf in-
tentionale Objekte. Die Beziehung der „objektivierenden“ Akte auf
ihre Objekte. In 522: Denken und „zugrundeliegende Vorstellung“
(ganz anders als Gemütsakt und fundierender Akt); „begriffliche“
Fassung – auch bei perzeptionalen Akten zu unterscheiden zwischen
diesen Akten selbst und ihrer begrifflichen Fassung („Ausdruck“),
53. 702 ff. und Beilage dort.
532: Alle Akte, das ist ihr Grundcharakter, sind Stellungnahmen
zu etwas. Bewusstsein von einem Inhalt, zu dem sie Stellung nehmen.
hgestr. Dabei wird aber das bloße Vorstellen unter Stellungnahme
mitbefasst!i 54, phanseologisch: Jeder Akt hat Aktform (Qualität,
Stellungnahme) und Aktmaterie. Fundierung der emotionalen Akte:
Grundverschieden ihr „Haben eines Inhalts“ von dem Haben in der
Sphäre der intellektiven Akte. Grundverschieden ihre Beziehung-
auf. Die inthellektiveni Akte haben unmittelbar einen Inhalt als Sat-
zinhalt (ohne Qualität), die emotionalen mittelbar, durch das Medium
der fundierenden intellektiven Akte.
Ontologisch-semasiologisch: Intellektive Bedeutungen (zunächst
und eigentlich Bedeutungs-Aktualitäten) mit logischer Qualität und
logischem Inhalt (z. B. Satzinhalt, rein). Gemütsbedeutungen. Sie sind
komplex. Jede schließt eine volle intellektive Bedeutung in sich, und
zu dieser tritt bloß hinzu ein neues Bedeutungsmoment: „gefällig“
etc. in Anführungszeichen.
59 bis 61. Parallele Ausführungen nach den ethischen Vorlesungen.
Etwas geändert. Zunächst eine Rekapitulation der alten Auffassung.
Gemütsakte nicht objektivierend etc. Bemerkenswert 61: Modi des
Glaubens. Darunter Glaubensmodi des spezifischen „Meinens“.
Blatt 55 (aufgebaut auf den Analysen der vorangegangenen Blät-
ter). Individuelle Gegenstände vor der logisch-begrifflichen Fassung:
a) Sinnen-Gegenstände (Gegebenheiten der sinnlichen Erschei-
nung), b) Gemüts-Gegenstände (Gegebenheiten der Gemüts-
Erscheinungen). Vorher: Individuelle Gegenstände sind entweder
schlichte oder denkmäßig geformte. Vgl. 53 und 702 ff.
24 beschreibung der konvolute

70 ff. begreifende Akte und beliebige andere Akte als ihre Unter-
lagen. „Begreifen“ hier die zum „Ausdrücken“ gehörigen Akte, nicht
die Akte des Allgemeinheitsbewusstseins. Doppelsinn von Begreifen.
Der ursprüngliche Bedeutungsbegriff (der „Logischen Untersuchun-
gen“), Beilage zu 71. Kategorialien und Konzeptualien, Beilage II.
Jeder Akt ist eine „Vorstellung“ oder hat eine Vorstellung zur
Grundlage und die zugehörigen Probleme: Akt und Beziehung auf
ein Objekt. „Objektivierende“ Akte und wertende. Zwei Grund-
klassen von Akten. Wertung und Wert im weitesten Sinn. ham Rand
mit Blaust. 74–80 liegt in Str. hStr. mit Rotst. wieder gestr.i Alles bis
93: Intellekt und Gemüt.i Intellekt und Gemüt 80 ff. Die „sinnliche
Motivation“ (sinnliche Apperzeption, besser Apprehhensioni), 81b.
Das in sie sich einlebende „spezifische Meinen“ (doxisch verstan-
den) als das primär Intellektuierende im Sinn des Logifizierenden,
andererseits die sinnliche Motivation bzw. Apprehension macht in
dem anderen Sinn das Eigentümliche der Verstandessphäre, deren
Korrelat Natur im weitesten Sinn ist.
Wiederholte Erörterung von sinnlicher Appherzeptioni und Ge-
mütsappherzeptioni, 83. Fühlen, Begehren, Wollen vor allem Aus-
druck und vor aller „Meinung“. Mechanisches Wollen und Handeln
ohne Hineinmeinung (es wird nicht geschieden Meinen und objek-
tivierendes Meinen!), 83. Das spezifische Meinen als das eigentliche
Objektivieren, 84. Akte im eigentlichen Sinn. Sind Frage, Zweifel,
Für-möglich- und -wahrscheinlich-Halten Modi der Meinung? Mei-
nend Wünschen, Wollen etc. Ist dieses Meinen dasselbe wie das ob-
jektivierende „spezifische Meinen“? 84b. Das führt auf das Problem
der Wunschaussage, 85; dazu zwei wichtige Beilageblätter. Dabei
schwebt mir immer vor: Darüber klar zu werden, ob und inwiefern
der Ausdruck als solcher etwas mit dem Meinen in dem einen und
anderen Sinn (die aber noch nicht geschieden sind) zu tun hat. Wie
oben schon angegeben, ist die Fortsetzung dieses Inhaltsverzeichnisses
in Hua XX/2, S. 572 veröffentlicht.

A VI 12 I

Das Konvolut A VI 12 I zählt 292 Bl. mit Texten, die nicht alle von
Husserl stammen. Die von Husserl stenographisch beschr. Bl. stammen
beschreibung der konvolute 25

hauptsächlich aus den Zeitraum zwischen 1909 und 1914. Sie sind
wahrscheinlich von Landgrebe zusammengelegt worden, als dieser an
den Studien zur Struktur des Bewusstseins arbeitete. Von Landgrebe
stammen die Texte auf den Bl. 3, 4, 13, 14, 25, 36, 40, 53, 60, 64, 71, 75,
87, 95, 100 u. 111 (ebenfalls in Gabelsberger Stenographie geschr.). Die
von ihm (wohl um 1927) verfassten Texte haben meist einleitenden oder
überleitenden Charakter; Landgrebe versuchte, die aus verschiedenen
Zusammenhängen und Zeiten stammenden Mss. Husserls zu einem
kohärenten Text zusammenzufügen. Aus dem Konvolut A VI 12 I
wurden bislang die Bl. 84–86 in Hua XXIII, die Bl. 30–32, 58–59 in
Hua XXIV, die Bl. 41–50, 54–57, 65–67, 272 in Hua XXXVIII und die
Bl. 63, 68–69, 238, 241–243, 249–250, 255–257, 262–265 in Hua XL
veröffentlicht. In vorliegender Edition werden die Bl. 5–12, 15–24,
26–29, 34–35, 37–39, 51–52, 61–62, 70, 72–74, 76–83, 88–94, 96–99,
101–110, 112–118, 126–134, 144–152, 155–164, 167–168, 170, 189–190,
193–206, 208–209, 211–216, 218–234, 236–237, 239–240, 254, 258–261,
266–271, 273–291 (sowie ein Bl. ohne Archivpaginierung) wiedergege-
ben. – Diese Bl. liegen in folgenden Umschlägen: Der Gesamtumschlag
des Konvoluts (Bl. 1 + 292: eine Werbeanzeige vom Schuhhaus Renz,
Freiburg) trägt auf der Vorderseite von Bl. 1 die Aufschrift von Land-
grebe mit Bleist. Im 1. Abschnitt (Neufassung) verwendet. Auch: bei
der letzten Durchsicht Verwendetes und Ausgeschaltetes. – In einem
Binnenumschlag (Bl. 2 + 119: Kopf und Anrede eines Briefentwurfes
von Husserl an Prof. Dr. Windelband, datiert Freiburg, den 24. I. 1926)
liegen die in Hua XLIII/1 als Text Nr. 3 (Bl. 73–74), Nr. 6 (Bl. 34–35,
37–39), Nr. 13 (Bl. 6–10, 70, 72, 76–83), Beilage XXV (Bl. 61–62),
Nr. 19 (Bl. 90–93), Beilage XXX (Bl. 94), Beilage XXXII (Bl. 51–
52) und die in Hua XLIII/2 als Beilage VII (Bl. 15–16) sowie die in
Hua XLIII/3 als Haupttext VI (Bl. 11–12), Erg. Text Nr. 2 (Bl. 109–
110), Nr. 3 (Bl. 101–108), Nr. 4 (Bl. 96–99), Nr. 6 (Bl. 112–118), Nr. 21
(Bl. 88–89), Nr. 22 (Bl. 5), Nr. 23 (Bl. 26), Nr. 24 (Bl. 27), Nr. 25 (Bl.
28–29), Nr. 33 (Bl. 22–24), Nr. 38 (Bl. 19), Nr. 40 (Bl. 20–21) und Nr. 42
(Bl. 17–18) veröffentlichten Bl. Der Umschlag trägt auf der Vorderseite
von Bl. 2 die von Landgrebe mit Bleist. geschr. Angabe Studien zur
Struktur des Bewusstseins. 1. Abschnitt (Manuskripte). – Aus den
ineinanderliegenden Binnenumschlägen (Bl. 153 + 174 u. 154 + 173)
stammen die in Hua XLIII/3 als Erg. Text Nr. 1 (Bl. 163–164), Nr.
4 (Bl. 155–156), Nr. 5 (Bl. 157–159), Nr. 6 (Bl. 160–162), Nr. 7 (Bl.
26 beschreibung der konvolute

167–168), als Beilage IV (Bl. 170) und als Erg. Text Nr. 46 (Bl. 150–
152) veröffentlichten Bl. Der äußere Binnenumschlag (Bl. 153 + 174:
eine Drucksache mit dem Programm der Schweizer Tage, die vom
3. bis 5. Mai 1923 in Freiburg stattfanden) trägt auf der Vorderseite
von Bl. 153 die mit Blaust. geschr., aber später wieder mit Rotst. gestr.
Signatur N sowie folgende mit Blaust. geschr. Angaben Neigung, Zwei-
fel, Frage, Anmutung, Vermutung. Entscheidungen und entschiedene
Akte (Aktentscheidungen). Aktenthaltungen (in allen Sphären). An-
setzen. Zumutung. „Erwartung“ als Modus in allen Akten. Denken
als Tätigkeit. Akt und Tendenz. Darunter von Landgrebe mit Blaust.
Erledigt. Landgrebe. Der innere Binnenumschlag (Bl. 154 + 173) trägt
auf der Vorderseite von Bl. 154 mit Blaust. die Signatur N und etwa
auf der Mitte der Seite groß und mit Rotst. geschr. den Titel Akt
und Tendenz sowie folgende Angaben mit Blaust. 1910 neu durch-
gearbeitet, geht zurück bis 1907. Dazu IB und O1. Im Akte leben,
Hingabe an einen Akt, sich einer Freude, einem Begehren hingeben,
und Aktenthaltung, Urteilsenthaltung, Freudenenthaltung, Willen-
senthaltung ham Rand steht mit Bleist. Dazu HH in Q am Schlussi.
„Subjektive Weise des Vollzugs“ eines Aktes hdarunter mit Rotst.
Vgl. IBi. „Lebendigkeit“ einer Überzeugung, eines Aktes überhaupt.
Aktneigungen, ob Neigung bei allen Akten etwas Gleichartiges ist
und in die Sphäre des Langens, in die Sphäre der Tendenzen hin-
eingehört. Neigung und Anmutung und Vermutung. Zweifel, Frage
ham linken Rand steht mit Tinte Vgl. dazu IB 1910 und am rechten
Rand Assertorhischesi, problhematischesi Urteil. Bis zu den Anfän-
gen der Wahrscheinlichkeitslehrei. Aktentschiedenheiten bzw. Ent-
scheidungen. Regungen, Wunschregungen etc. Neigungen hdarüber
mit Rotst. Tendenzi und intenthionalei Strahlen in allen Akten. Ad
Motive und Motivationsstrahlen. Denken als Tätigkeit. Ansetzung
und Zumutung. Erwartungen. – Aus einem weiteren Binnenumschlag
(Bl. 188 + 191) stammen die in Hua XLIII/3 als Haupttext VII ver-
öffentlichten Bl. 189–190. Der Umschlag trägt auf der Vorderseite
von Bl. 188 das folgende von Landgrebe mit Schreibmaschine geschr.
Inhaltsverzeichnis, und zwar zu den zum Typoskript der Studien zur
Struktur des Bewusstseins gehörenden Texten, deren Datierung mit
Bernau, August 1918 angegeben ist: „Ich kann“ hdaneben stenogra-
phisch von Husserl Ich tue. Ich willi. 1. Das „Ich kann“ bezogen auf
die Gegebenheit eines in unwillkürlicher Ichtätigkeit ursprünglich
beschreibung der konvolute 27

konstituierten Willensweges als Tätigkeitsfeldes des empirischen Ich.


Das Tätigkeitsfeld als praktisches Feld, Feld möglicher Willkür des
Ich. 2. „Ich kann“ in zweierlei Bedeutung: Als die Möglichkeit mich
als Subjekt einer Fortführung des Lebens vorzustellen und als die der
Überwindung einer Hemmung. „Ich kann“ und „Ich will“. Wollen als
Thema eines „Ich kann“. 3. Ursprüngliche und sekundäre Passivität
und das „Ich tue“ (im weitesten Sinne des monadischen Agere). Un-
terscheidung des Willkürlichen und Unwillkürlichen im Bereich des
Ego. Der attentionale Modus des „Ich tue“. Der Doppelsinn in der
Rede von Willkür und Unwillkür. Danach stenographisch von Husserl
Vgl. über praktische (und axhiologischei) Affektion und über das „Ich
kann“ bzw. die praktische Möglichkeit im Konvolut 1923 über objek-
tivierende und wertende Akte. Quer über das Inhaltsverzeichnis hat
Landgrebe mit Rotst. geschr. Verwendet. – In einem Binnenumschlag
(Bl. 192 + 235) liegen die in Hua XLIII/3 als Erg. Text Nr. 21 (Bl. 205),
Nr. 22 (Bl. 204, 206), Nr. 23 (Bl. 208), Nr. 26 (Bl. 198–201, 226–227),
Beilage V (Bl. 227), Beilage VI (Bl. 202 + ein Bl., das keine offizielle
Archivzählung trägt), Beilage VII (Bl. 223), Erg. Text Nr. 27 (Bl. 218),
Nr. 28 (Bl. 228–229), Nr. 29 (Bl. 211–212), Nr. 30 (Bl. 219–221), Nr. 31
(Bl. 230), Nr. 32 (Bl. 231), Nr. 33 (Bl. 213), Nr. 34 (Bl. 232–234), Nr. 36
(Bl. 194–197), Beilage VIII (Bl. 193), Beilage IX (Bl. 214), Erg. Text
Nr. 37 (Bl. 222), Nr. 39 (Bl. 203, 224–225), Nr. 41 (Bl. 215–216) und
als Beilage X (Bl. 209) veröffentlichten Bl. Der Umschlag trägt auf der
Vorderseite von Bl. 192 mit großen Buchstaben die mit Blaust. geschr.
Signatur Td hTd später mit Rotst., wohl von Landgrebe gestr.i, dar-
unter mit Blaust. den Hinweis Cf N. Weiterhin befinden sich folgende
Angaben mit Tinte auf dem Umschlag Allgemeines über Vorstellungs-
tendenzen und Tendenzen überhaupt in der gesamten Bewusstseinss-
phäre. Tendenz als Aktmodus = „Intention“ hdaneben steht am Rand
mit Bleist. K. Hofmann, Die antithetische Struktur des Bewusstseins
1914i. Intention im spezifischen Sinn des Meinens. Aufmerksamkeit
im engeren Sinn in der Sphäre der objhektivierendeni Akte. Analoga
der Aufmerksamkeit bei allen „Stellungnahmen“. Aufmerksamkeit
und „theoretisches Interesse“ = thematisches Bewusstsein. Es folgt
darunter mit Rotst. Dazu Yo. Ms z. B. darin Σ sinnliche Erscheinun-
gen vor der Zuwendung und in der Zuwendung. Es folgt weiter mit
Bleist. Ms, vgl. ferner „vorgegebene Gegenstände“ etc. Begriff der
Originarität. Auf der Rückseite des Umschlags (Bl. 235) steht der
28 beschreibung der konvolute

folgende mit Rost. gestr. Text: zunächst mit Blaust. geschr. Tendenz,
Intention, Zeichen, darunter mit Tinte Intention, Tendenz, Zeichen
darunter kopfständig, mit Rotst. geschr. und gestr. Verte. – Einige Bl.
liegen vereinzelt, d. h. nicht in Binnenumschlägen des Konvoluts, und
zwar die in Hua XLIII/1 als Beilage I (Bl. 277–279), Text Nr. 12 (Bl.
283–291), Beilage XVIII (Bl. 258–261), Beilage XIX (Bl. 280–282),
Beilage XXXI (Bl. 254) sowie in Hua XLIII/2 als Haupttext III (Bl.
273–276), Haupttext VI (Bl. 266–271), Erg. Text Nr. 44 (Bl. 132, 239–
240) und als Erg. Text Nr. 57 (Bl. 148) sowie die Hua XLIII/3 als Erg.
Text Nr. 8 (Bl. 237), Nr. 15 (Bl. 128), Nr. 24 (Bl. 126), Nr. 35 (Bl. 127),
Beilage VIII (Bl. 133–134), Erg. Text Nr. 46 (Bl. 150–152), Nr. 47 (Bl.
129, 131), Nr. 48 (Bl. 130), Nr. 52 (Bl. 236), Nr. 55 (Bl. 144–146) und
als Nr. 62 (Bl. 147, 149) veröffentlichten Bl.

A VI 12 II

Das Konvolut A VI 12 II zählt 218 Bl. Die in zwei Umschlägen


liegenden Texte stammen etwa aus dem Zeitraum 1901 bis 1911. Wie
schon bei dem Konvolut A VI 12 I handelt es sich auch hier um
eine wohl von Landgrebe stammende Zusammenstellung von Texten
Husserls, die ihm als Grundlage für die Ausarbeitung der Studien zur
Struktur des Bewusstseins (Gesamtsignatur des Typoskripts: M III
3 I–III) diente. Zahlreiche Bl. des Konvoluts sind von Landgrebe
stenographisch beschr. (so die Bl. 2–7, 10, 18, 25, 33, 39, 52, 66, 76,
82, 87, 89, 90, 93, 94, 98, 108, 109, 110, 113, 125, 136, 150–154, 157–158,
188, 196, 210). Dabei handelt es sich auch hier zumeist um Einleitungs-
bzw. Überleitungstexte, die Landgrebe (wohl um 1927) verfasst hat,
um die aus verschiedenen Zusammenhängen und Zeiten stammenden
Manuskripte Husserl zu einem kohärenten Text zusammenzufügen.
Aus dem Konvolut A VI 12 II wurden bislang noch keine Bl. in
der Husserliana veröffentlicht. In vorliegender Edition werden die
folgenden Bl. wiedergegeben: Bl. 8–9, 11–17, 19–24, 26–32, 34–38,
40–49, 67–74, 77–81, 83–86, 88, 91–92, 95–97, 99–107, 111–112, 114–
124, 126–135, 137–149, 155–156, 159–163, 186–187, 189–195, 197–209,
211–217. – Diese Bl. liegen in zwei Umschlägen: Im ersten Umschlag
(Bl. 1 + 50) liegen die in Hua XLIII/1 als Text Nr. 4 (Bl. 8–9, 11–
13, 17, 19–21), Nr. 5 (Bl. 14–16, 45–49) und die in Hua XLIII/2 als
beschreibung der konvolute 29

Haupttext I (Bl. 22, 26–32, 34–38), Beilage II (Bl. 40), Erg. Text Nr. 12
(Bl. 41–44) und Nr. 21 (Bl. 23–24) veröffentlichten Bl. Der Umschlag
trägt auf der Vorderseite von Bl. 1 die von Landgrebe stammende
Aufschrift mit Bleist. Studien zur Struktur des Bewusstseins. Zusatz
zum 1. h1. V. mit Bleist. für 2.i Abschnitt (Manuskript); kreuzweise und
mit großen Buchstaben mit Blaust. hat Landgrebe auf dieses Bl. geschr.
Erledigt. – Aus dem zweiten, umfangreicheren Umschlag (Bl. 51 + 218:
eine Einladung des Musiksalon L. Doblinger, I. Dorotheergasse 10
zu Kammermusikabendehni, 4. November 1926 bis 17. März 1927)
stammen die in Hua XLIII/2 als Haupttext I (Bl. 83–84), Haupttext II
(Bl. 67–68, 88), Beilage IV (Bl. 69), Haupttext IV (Bl. 72–73, 91–92,
95–97), Haupttext V (Bl. 70), Haupttext VI (Bl. 71, 74, 126–135), Nr.
3 (Bl. 104–107), Nr. 4 (Bl. 147–149), Nr. 6 (Bl. 77–81), Nr. 8 (Bl.
99–103), Nr. 16 (Bl. 85–86), Nr. 24 (Bl. 111, 114–115, 137), Nr. 30
(Bl. 116), Nr. 32 (Bl. 112), Nr. 40 (Bl. 117–119), Nr. 41 (Bl. 120–124)
und Nr. 45 (Bl. 138–146) sowie die in Hua XLIII/3 als Haupttext I
(Bl. 186–187, 190–195, 208–209, 216–217), Haupttext II (Bl. 197–201),
Haupttext III (Bl. 203–206, 211–215), Haupttext IV (Bl. 159–163, 189),
Haupttext VII (Bl. 155–156), Erg. Text Nr. 14 (Bl. 202) und Nr. 16 (Bl.
207) veröffentlichten Bl. Der Umschlag trägt von Landgrebes Hand
auf der Rückseite von Bl. 218 die Aufschrift mit Bleist. Studien zur
Struktur des Bewusstseins. 2. Abschnitt hdesi Manuskripts; auf der
Vorderseite des Umschlags (Bl. 51) hat Landgrebe mit Bleist. notiert
Anmerkung zu 71 beachten.

A VI 12 III

Das Konvolut A VI 12 III zählt 168 Bl. mit Texten, die hauptsächlich
aus etwa 1908 bis 1912 stammen. Aus diesem Konvolut wurden bislang
die Bl. 133, 146–150 u. 155–157 in Hua XXIII, die Bl. 47, 62–64 u.
76 in Hua XXVI, die Bl. 3–7, 9–25, 124–125 in Hua XXXVIII und
die Bl. 28, 55–61, 66–69, 76–84 u. 97–111 in Hua XL veröffentlicht.
In vorliegender Edition werden die Bl. 29–34, 134–145 u. 151–154
wiedergegeben. – Diese Bl. liegen in folgenden Umschlägen: In einem
Umschlag (Bl. 1 + 127: ein mit Schreibmaschine beschr. und mit 154
paginiertes Bl., dessen Text wohl von Landgrebe im Zusammenhang
mit seiner Dissertation verfasst wurde) liegen die in Hua XLIII/1 als
30 beschreibung der konvolute

Beilage XXXII (Bl. 29–34) veröffentlichten Bl. Auf der Vorderseite des
Umschlags (Bl. 1) hat Landgrebe mit Rotst. notiert Erledigte Blätter
aus B1 und B2. Darunter und auf der Rückseite des Umschlags (Bl.
127) befindet sich ein Deleaturzeichen mit Bleist. – In einem Umschlag
(Bl. 128 + 158) liegen die in Hua XLIII/1 als Text Nr. 18 (Bl. 151–
154), Nr. 20 (Bl. 139–145) u. Nr. 21 (Bl. 134–138) veröffentlichten
Bl. Der Umschlag trägt folgende Angaben mit Bleist. Zur falschen
Aufmerksamkeitstheorie des Sich-Denkens. Ferner der Begriff der
Vorstellung. Ebenfalls wohl nicht viel wert. Ausgeschiedenes.

A VI 14a

Das Konvolut A VI 14a zählt 68 Bl. mit Texten, die größtenteils


Anfang der 1930er Jahre entstanden sind. Aus diesem Konvolut wur-
den bislang die Bl. 15–34a in Hua XXXIX und die Bl. 4–13 u. 15 in
Hua XLII veröffentlicht. In vorliegender Edition werden aus diesem
Konvolut die Bl. 40–43, 45–48, 51–57 u. 61–66 wiedergegeben. – Diese
Bl. liegen in folgenden Umschlägen: Der Gesamtumschlag (Bl. 1 + 68:
ein umgewendeter und zurechtgeschnittener Briefumschlag mit einer
Verlagswerbung für das Lexikon Der Große Herder) trägt auf der
Vorderseite von Bl. 1 folgende Angaben: Juni 1930. Die phänome-
nologische Problematik von Geburt, Tod, Unbewusstsein (I–VIII)
zurückgeleitet zur allgemeinen Theorie der Intentionalität. Auch zur
Lehre von der Neutralität in Beziehung auf Interesselosigkeit für
Sein oder Nichtsein (Irrelevanz) und zur Lehre vom ästhetischen
Gegenstand (ästhetischer Wert). Darunter die mit Blaust. geschr. Kon-
volutsignatur A VI 14. – Aus einem Binnenumschlag (Bl. 39 + 49)
stammen die in Hua XLIII/3 als Erg. Text Nr. 68 (Bl. 40–43) und
Nr. 69 (Bl. 45–48) veröffentlichten Bl. Das Umschlagsbl. trägt auf der
Vorderseite (Bl. 39) die mit Tinte, Rotst. und Blaust. geschr. Aufschrif-
ten Das wache Leben. Assoziation und Interesse, Streben. Affektion.
Bewusstsein-von und Tendenz, Streben. Darunter steht mit Bleist.,
wohl von Landgrebe geschr. Lag im vorangehenden Umschlag am
Schluss. – Aus einem Binnenumschlag (Bl. 50 + 59: ein Briefumschlag
mit Absenderangabe H.J. Pos, Poststempel Amsterdam 23. II. 1931)
stammen die in Hua XLIII/3 als Erg. Text Nr. 70 (Bl. 51–52), Nr. 71 (Bl.
53–54) und Nr. 72 (Bl. 55–57) veröffentlichten Bl. Der Umschlag trägt
beschreibung der konvolute 31

auf der Vorderseite von Bl. 50 die folgenden Aufschriften mit Blaust.
1931. Tun und Können. Erfahrung und Urteil als Tun. Stellungneh-
men und Stellunghaben – habituelle Geltung und Fortgeltung. Und
zur Lehre von der Intentionalität. – In einem Binnenumschlag (Bl.
60 + 67: ein abgetrennter Teil eines Briefumschlags mit der gestempel-
ten Angabe Absender, Rickert, München Siegfriedstr. 21) liegen die
in Hua XLIII/1 als Text Nr. 22 (Bl. 61–66) veröffentlichten Bl. Der
Umschlag trägt auf der Vorderseite von Bl. 60 folgende Aufschriften,
und zwar zunächst mit Blaust. geschr. die Signatur Z und darunter
mit Blaust. Stellungnahme und Aufmerksamkeit und daneben mit
Bleist. Etwa 1929 oder 1930. Es folgt darunter mit Tinte Das führt
aber auf das Problem der Positionalität und Neutralität und die Frage
des Verhältnisses des Irrelevanz-Bewusstseins hinsichtlich Sein und
Nichtsein (Interesselosigkeit dafür) und Neutralität. Ferner zur Frage,
ob das „Bildobjekt“ als Phantasiegegenstand bzw. in seiner Erschei-
nungsweise – im Als-ob – das ästhetisch Gewertete ist oder hobi
nicht (wie in Wahrheit) eine Einstellungsänderung statthat, in der das
Fiktum gegenständlich wird. Und so überhaupt für die Konstitution
von ästhetischen Wertobjekten.

A VI 24

Das Konvolut A VI 24 zählt 11 Bl. mit Texten, die aus etwa 1908,
in einzelnen Fällen auch aus der Zeit vor 1900 stammen. Aus die-
sem Konvolut, aus dem bislang noch keine Bl. in der Husserliana
veröffentlicht sind, werden in vorliegender Edition die Bl. 4–10 wie-
dergegeben, und zwar in Hua XLIII/2 als Erg. Text Nr. 1 (Bl. 7–10)
und als Erg. Text Nr. 2 (Bl. 4–6). – Der Gesamtumschlag (Bl. 1 + 11:
ein Universitätsschreiben, datiert Göttingen, den 3. Juli 1911) trägt
auf der Vorderseite von Bl. 1 die Überschrift mit Blaust. Billigung und
darunter mit Tinte Billigung als ein Gefallen (bzw. in solchem Gefallen
fundiertes Streben), das auf die doxische, axiolhogischei, praktische
Richtigkeit geht und sich in der Evidenz von dieser Richtigkeit selbst
erfüllt. Demnach „Beurteilungen“ als Urteile darüber, dass Urteile,
Wertungen, Wollungen etc. zu billigen sind, anzuerkennen sind. –
Doppelsinn von Billigung und Anerkennung. Mit Blättern zur Kritik
von Hume.
32 beschreibung der konvolute

A VI 26

Das Konvolut A VI 26 zählt 156 Bl. Die in zahlreichen Binnen-


konvoluten liegenden Texte stammen hauptsächlich aus den Jahren
1921 bis 1931. Aus diesem Konvolut wurden bislang die Bl. 5–10 in
Hua IX, die Bl. 117–127, 137–138 in Hua XXIII, die Bl. 82 u. 88 im
Husserl-Briefwechsel, Bd. IV, das Bl. 86 im Husserl-Briefwechsel, Bd.
VIII und das Bl. 114 im Husserl-Briefwechsel, Bd. II veröffentlicht. In
vorliegender Edition werden die Bl. 22–24, 27–28, 35–42, 45–51, 54–57,
61–66, 69–80, 83–87, 91–94, 98–103 u. 128–136 wiedergegeben. – Diese
Bl. liegen in folgenden Umschlägen: Der Gesamtumschlag (Bl. 1 + 156)
trägt auf der Vorderseite von Bl. 1 die mit Blaust. geschr. und zum Teil
mit Tinte nachgeschr. Angaben: Zur allgemeinen Lehre von der Inten-
tionalität, von 1921 bis 1931. Ferner Interesse, aber doxisch. Tendenz,
theoretisches Interesse, Affektion. Zumutung, Enthaltung, Modali-
tät, bloße Vorstellung, bloßer Gedanke. Darin ein Stück aus dem
Manuskript Epoché und Thema. Phantasie und Neutralität. Der fol-
gende Text ist von einer geschweiften Kl. zusammengefasst Zuwendung
und Affektion. Implikation und Enthüllung. Terminierende Akte.
Behaupten und Urteilen. Neben der geschweiften Klammer steht Ver-
gleiche dazu die sehr umfassenden Untersuchungen über Intentiona-
lität in den Konvoluten über Zeitigung. Es folgen die Angaben Doxa
(Erkennen), Werten, Wollen. Erkenntnisfreude – Beispiel der Mathe-
matik. Zur allgemeinen Theorie der Intentionalität. Am Rand steht
mit Grünst. die Konvolutsignatur A VI 26. – Ein zum Konvolut gehö-
render Karton ohne Archivnumerierung (wohl ein Teil der Mappe, in
der diese Bl. ursprünglich lagen) trägt unter der Signatur des Konvoluts
(A VI 26) die Aufschrift mit Bleist. Elementares zur Lehre von der
Intentionalität bis 1931 und darunter mit Bleist. gestr. Darin aber
auch Geburt und Tod. – Der Umschlag (Bl. 2 + 155: Briefumschlag
einer Drucksache des Max Niemeyer Verlag) trägt auf der Vorderseite
von Bl. 2 die Aufschriften mit Blaust. I. Zur allgemeinen Theorie der
Intentionalität, zunächst zum I. Abschnitt, darunter mit Tinte Auf-
merksamkeit, theoretisches Interesse, Aktivität im spezifischen Sinn.
Gradualität der Hingabe. Gegenüber Rezeptivität die Aktivität hö-
herer Stufe im Urteilen, das auf Fixieren, auf Im-Griff-Behalten und
Im-Besitzh-Behalteni Gerichtetsein. Stellungnahme und Aufmerk-
samkeit hdarunter mit Blaust. gestr. Urteileni. Daneben mit Bleist. I
beschreibung der konvolute 33

Gutes Älteres bis vor h19i30, darunter wieder mit Blaust. Zu 1927,
Logische Studien. Elementares zur Lehre von der Intentionalität. –
Aus einem Binnenumschlag (Bl. 21 + 33: ein Briefumschlag mit Ab-
senderangabe C. Troemer’sche Universitätsbuchhandlung mit Post-
stempel Freiburg 1.12.h19i34) stammen die in Hua XLIII/3 als Erg.
Text Nr. 73 (Bl. 22–24) und als Erg. Text Nr. 74 (Bl. 27–28) veröf-
fentlichten Bl. Der Umschlag trägt auf der Vorderseite von Bl. 21 die
Aufschriften mit Blaust. Handlung im Wahrnehmungsfeld und darun-
ter mit Tinte Evidenz des Ich-kann. Actus, Handlung. Befriedigung
und Lust und darunter mit Bleist. Notizen 1934. – Aus einem Binnen-
umschlag (Bl. 34 + 43: ein abgetrennter Teil eines Briefumschlags mit
Absenderangabe Universitätsbibliothek Freiburg i. Br.) stammen die
in Hua XLIII/1 als Beilage XLVI (Bl. 35–37), Beilage L (Bl. 38–39),
Beilage LI (Bl. 40) und Beilage LIII (Bl. 41) veröffentlichten Bl. sowie
das in Hua XLIII/3 als Erg. Text Nr. 60 veröffentlichte Bl. 42. – Aus
einem weiteren Binnenumschlag (Bl. 44 + 52: ein abgetrennter Teil eines
Briefumschlags mit Poststempel London. W.C. 2 Oct 1933) stammen
die in Hua XLIII/1 als Text Nr. 23 (Bl. 46–49), Beilage XXXVII
(Bl. 50–51) und als Beilage XXXVIII (Bl. 45) veröffentlichten Bl.
Der Umschlag trägt auf der Vorderseite von Bl. 44 die Aufschrift
Freiburg und darunter Stellungnahme und Aufmerksamkeit. – Aus
einem Binnenumschlag (Bl. 53 + 59) stammen die in Hua XLIII/3 als
Haupttext XI veröffentlichten Bl. 54–57. Der Umschlag trägt auf der
Vorderseite von Bl. 53 mit Bleist. die Aufschrift II. und mit Blaust.
die Signatur ΨN sowie die Angaben mit Blaust. WS 1921. Vorstellen,
Denken und Handeln. Wahrnehmungsbild, Erinnerungsbild. Danach
mit Blaust. gestr. Vgl. dazu ΙN. – Aus einem Binnenumschlag (Bl.
60 + 67: ein kurzes an Husserl gerichtetes Schreiben von Karl Diehl mit
der Bitte um Benützung der philosophischen Seminarbibliothek durch
eine Schülerin, datiert 29. Juli 1927) stammen die in Hua XLIII/1 als
Beilage XXXIX (Bl. 65–66) und in Hua XLIII/3 als Erg. Text Nr.
63 (Bl. 61–64) veröffentlichten Texte. Auf dem Umschlag steht auf
der Vorderseite von Bl. 60 Anfänge der Lehre von der Aktivität, 4
Blätter. Neugier, theoretisches Interesse als Trieb hals Trieb Einf.
mit Blaust.i. Neuheit und Bekanntheit als Charaktere, darunter mit
Blaust. und Rotst. Auch zu der Einführung des Urteilens gegenüber
der Rezeptivität der Kenntnisnahme. Wichtig zhuri Ahusarbeitungi.
Mit Blaust. gestr. sind die Angaben Aufmerksamkeit. Rezeptivität als
34 beschreibung der konvolute

Kenntnisnahme gegenüber eigentlicher Aktivität, daneben mit Rotst.


November 1921. Auf der Rückseite von Bl. 60 hat Husserl notiert
Sommer. Fr Liszt. Ingold Zur Kritik des Nominalismus. Weyermann-
sche Abhhandlungeni 1926. Auf der Rückseite des Umschlags (Bl.
67) hat Husserl mit Blaust. notiert Genesis von Apperzheptioneni.
Allgemeinster Begriff von Appherzeptioni im Konvolut Genesis. Wo
liegt überhaupt Appherzeption?i – In einem weiteren Binnenumschlag
(Bl. 68 + 81) liegen die in Hua XLIII/1 als Text Nr. 24 (Bl. 69–72), Nr.
25 (Bl. 73–77) und Beilage XL (Bl. 78) sowie die in Hua XLIII/2
als Beilage X (Bl. 79–80) veröffentlichten Bl. Auf dem Umschlag ist
auf der Vorderseite von Bl. 68 mit Blaust. notiert Nota bene; der
daneben stehende Text Zuwendungen in allen Akten, alle Akte in
ihrer Weise „meinende“ ist später mit Blaust. wieder gestr. worden.
Am rechten Rand steht mit Blaust. geschr. und mit Tinte nachgeschr.
Über theoretisches Interesse 3 und darunter mit Blaust. Denken als
Behaupten, Urteilen – Aussagen, mit Beziehung darauf terminie-
rende Akte und dann wieder mit Tinte geschr. Wahrnehmen, Urteilen
und Aussagen mit Beziehung auf terminierende Akte. Glauben als
nicht terminierend. Thema, im terminierenden Meinen Gemeintes
(auch = Noema). Auch zur Lehre von den Gemütssätzen, Wunsch-
sätzen. – Aus einem Binnenumschlag (Bl. 82 + 88) stammen die in
Hua XLIII/3 als Haupttext XII (Bl. 83–87) veröffentlichten Bl. Als
Umschlag dient ein an Gnädige Frau Geheimrat Professor gerichte-
ter Brief von H. Tanabe, datiert auf 5. Juni 1923 (veröffentlicht im
Husserl-Briefwechsel, Bd. IV). Auf die Vorderseite des Umschlags (Bl.
82) hat Husserl mit Blaust. geschr. Objektivierende Akte, Urteile,
wertende Akte und darunter mit Rotst. theoretisches Interesse 3 und
daneben mit Bleist. III. – Aus einem Binnenumschlag (Bl. 89 + 96:
ein Schreiben des Ministerium des Kultus und Unterrichts, datiert
30. November 1922) stammen die in Hua XLIII/3 als Erg. Text Nr.
66 veröffentlichten Bl. 91–94. Auf die Vorderseite des Umschlags (Bl.
89) hat Husserl (größtenteils mit Blaust.) geschr. Nota bene. Herbst-
Winter 1922, während der Ausarbeitung der Kaizo-Vorträge über
Erneuerung (darin Neues über Erkenntnisfreude der Mathematik).
Erkenntnis (Urteil), Wertung, Wollen (Streben), cf. Resultat 32. Das
Streben als „Modalität“ der Akte; der Wille als Modalität des Stre-
bens. Darin ausführliche Erörterung über Lust, Wert, Gut. „Liebe
zur Erkenntnis“, Erkenntnisfreude, Erkenntnisstreben. Konstitution
beschreibung der konvolute 35

der sich forterhaltenden und steigernden Erkenntnisfreude in der


Mathematik als Exempel, als erstes Bild eines rationalen Lebens im
unendlichen Horizont. Theoretisches Interesse, p. 4. Manches wichtig
und vielleicht neu. Experiment in Wissenschaft, Technik, in allen
praktischen Sphären. Erstes Blatt. Das (personale) Leben sich in allen
Sphären vollziehend in den Formen der Allgemeinheit. Verschiedene
Formen des Allgemeinheitsbewusstseins. – Aus einem Binnenum-
schlag (Bl. 97 + 104: Schreiben der Verlagsbuchhandlung Emmanuel
Reinicke, datiert Leipzig, am 16. November 1925) stammen die in
Hua XLIII/3 als Erg. Text Nr. 65 (Bl. 98–100) und als Beilage XII (Bl.
101–103) veröffentlichten Bl. Auf der Vorderseite des Umschlagsbl. 97
steht mit Blaust. Zuhri transzhendentaleni Logik 1920/21 und darunter
mit Tinte Freie Ichakte als ein besonderer Akttypus, in zwei Formen:
a) Entscheidung aus Überlegung; b) ohne Zwang etc. Freiheit im
prägnanten Sinn. Ichaktivität und Rezeptivität im Zusammenspiel.
Daneben mit Blaust. Das Ansetzen, das freie Inhibieren. Es folgt mit
Tinte Interesse als willentliches Dabeisein. Freie Überlegung. Ent-
scheidung aus Überlegung. Logische, ethische, praktologische Akte.
Affektion vor der Zuwendung. Neigung während der Zuwendung.
Tätig vollzogene Entscheidungen des Sklaven etc. gegenüber freien
Entscheidungen im prägnanten Sinn. Zusammenspiel von Sponta-
neität und Rezeptivität. Darunter mit Blaust. Annehmen. – In einem
Binnenumschlag (Bl. 116 + 139: ein Briefumschlag mit Poststempel
Heidelberg, 3. 8. 1924) liegen die in Hua XLIII/1 als Text Nr. 26 (Bl.
128–132, 134–135), als Beilage XLI (Bl. 133) und als Beilage XLII
(Bl. 136) veröffentlichten Bl. Auf der Vorderseite des Umschlags (Bl.
116) befinden sich folgende Aufschriften mit Tinte und Blaust.: ΦN.
Positionales und neutrales Bewusstsein. Phantasie – Neutralität. Vgl.
Oσ „1–7“. Wichtig. Allgemeinstes über Epoché als Aktenthaltung. In
Beziehung auf die Idee der Neutralität. 1921/1924. Vorgegebenheit –
Affektion = Tendenz, Zumutung. Die vorgebende und thematische
Intentionalität als thematische, als Akt zu vollziehen. Affektion und
Modalität. Enthaltung allgemein als Nicht-Mittun einer zugemuteten
Aktion, im Besonderen willkürliche Epoché (Enthaltung). Wahrneh-
mungsbild, Erinnerungsbild, Phantasiebild, Gedanke (bloßer Ge-
danke), bloße Vorstellung – bloß intentionaler Gegenstand –, Ur-
sprung dieser Gegenständlichkeiten aus Enthaltung der betreffenden
Akte unter Vollzug neuer Akte, wahrnehmender. Verschiedene Mo-
36 beschreibung der konvolute

difikationen (Passivität in Aktivität und umgekehrt). Modifikation


der Phantasie (als reproduktive Neutralität). Modifikation der Ent-
haltung (der willkürlichen oder unwillkürlichen, also der Neutralität
überhaupt).

A VI 27

Das Konvolut A VI 27 zählt 28 Bl. mit Texten, die der Aufschrift


auf dem Gesamtumschlag zufolge aus dem Jahr 1923 stammen. Aus
diesem Konvolut, aus dem bislang noch keine Bl. in der Husserliana
veröffentlicht sind, werden in vorliegender Edition die Bl. 2–27 wie-
dergegeben, und zwar liegen die in Hua XLIII/2 als Haupttext VII
(Bl. 2–12) und als Beilage VIII (Bl. 13–15) sowie die in Hua XLIII/3
als Haupttext XI (Bl. 25–27), Haupttext XII (Bl. 19–21), Erg. Text
Nr. 64 (Bl. 22–24) und als Erg. Text Nr. 67 (Bl. 16–18) veröffent-
lichten Bl. im Gesamtumschlag (Bl. 1 + 28) des Konvoluts. Dieser
Umschlag trägt auf der Vorderseite von Bl. 1 die Aufschriften: Zur
Lehre von der Intentionalität, Freiburg 1923, darunter mit Bleist.
und von Landgrebe geschr. Verwendet (in der III. „Studie“) Land-
grebe. Darunter eine mit Schreibmaschine geschr. und später mit Bleist.
wieder gestr. Inhaltsangabe von Texten Husserls, die Landgrebe in
das Typoskript der Studien zur Struktur des Bewusstseins (Signa-
tur: M III 3 I–III) aufgenommen hat; hierzu die kurrentschriftliche
Notiz von Husserl: Inhaltsangabe von Landgrebe (?!). Der Schreib-
maschinentext lautet: Erfüllungsgestalten des positiven und negati-
ven Strebens und das unerfüllte Streben beiderseits. – Angst und
Hoffnung als protentionales Streben. – Schmerz als Erleben eines
Widerstrebens in der Fülle. Die Entleerungsprozesse positiven und
negativen Strebens. Streben als Spannung. Der Nullzustand der po-
sitiven und negativen Spannung. – Die Erfülltheit negativen Stre-
bens als maximale Spannung. Unterscheidung von Graden der Af-
fektion und Graden der Hingabe im Genuss. – Die Prozesse des
Lustabfalls, der Lusterhaltung und Luststeigerung. – Genuss zweiter
Stufe.
beschreibung der konvolute 37

A VI 30

Das Konvolut A VI 30 zählt 240 Bl. mit Texten, die hauptsächlich


aus der ersten Hälfte der 1920er Jahre stammen (einige Bl. sind auf die
Zeit um 1910 datiert). Aus diesem Konvolut sind bislang die folgenden
Bl. veröffentlicht: Bl. 5 in Hua XIII, Bl. 21–23 in Hua XIV, Bl. 197–
200 in Hua XXVIII, Bl. 99–112 u. 123 in Hua XLII und die Bl. 25b,
42a im Husserl-Briefwechsel, Bd. VIII. In der vorliegenden Edition
werden die Bl. 6–20, 59–66, 70–72, 78–79, 84–93, 95–97b, 113, 125–
128, 135–148, 152, 156–163, 167–177, 180–186, 189–190, 192–193, 201–
206, 211–215, 218–237 wiedergegeben. – Diese Bl. liegen in folgenden
Umschlägen: Der Gesamtumschlag (Bl. 1 + 240: ein Briefumschlag
einer Drucksache mit Absenderangabe Verlag der Philosophischen
Hefte, Poststempel Berlin-Wannsee 6.1.31) trägt auf der Vorderseite
von Bl. 1 die Aufschriften Aus Wollen, Werten, Fühlen 1920/25, cf.
Inhaltsverzeichnis von Landgrebe (das Inhaltsverzeichnis auf dem
Binnenumschlag, Bl. 150 + 188, wird unten wiedergegeben), darunter
mit Blaust. Darin auch über Egoismhusi. – Das Titelbl. (2) trägt die
Angaben mit Blaust. Trieb – Begehren, Wollen. Willensanalysen. In
Bx (bleibende Stellungnahmen). Wirken des Ich als Ich, dann mit
Rotst. = Habe (bleibende Stellungnahme). – Der Binnenumschlag
(Bl. 3 + 56: eine Honorar-Abrechnung der C.H. Beck’schen Verlags-
buchhandlung, datiert München, den 27.2.1919) enthält drei geson-
derte Umschläge (Bl. 4 + 24, 25 + 42 u. 43 + 55; siehe die Beschreibung
unten), auf denen jeweils mit Blaust. das Wort Habe notiert ist. Auf
der Vorderseite des Umschlags (Bl. 3) sind folgende Angaben (teils
kreuz und quer stehend) notiert, die mit Blaust., Tinte und verein-
zelt mit Rotst. geschr. wurden Elementaranalysen. Bx, cf. Bxy. Habe
II. Wirken des Ich als Ich, auch von Ich auf Ich. Gegenstandskonsti-
tution und Ich-Tun, die Welt als ichliche konstituiert. Habe. Bleibende
Stellungnahmen, bleibende Überzeugungen, Entschlüsse, bleibende
Erinnerungen und Erwartung. Bleibend in ihrer Fortgeltung für das
stellungnehmende Subjekt. Trieb, ichliches Streben, Begehren, Wil-
lensanalyse. Objektivität der geistigen Prädikate, der geistigen Ge-
genstände. Das Ich der Konsequenz und Selbsterhaltung – als Ich
der transzendentalen Appherzeptioni. Die sich bleibend konstituie-
rende Natur und Struktur der universalen Erfahrung. Muss es eine
Welt geben? Hexis. Auch zur Lehre von der Motivation. Zu den
38 beschreibung der konvolute

Medithationeni. Zhuri Ahusarbeitungi. Vgl. R. Darin Habe I und


Habe II. Praktisches Wirken. Darin auch Willensanalysen (Handeln,
Begehren, Trieb, Ichstreben). Wirken des Ich als Ich. Ichstreben
gegenüber Trieb, Wille. Danach mit Rotst. gestr. Darin: Gegen die
Unterscheidung zwischen aktivem und passivem Intellekt. Darin 2
wichtige Blätter über den Unterschied „sinnlicher“ und kategorialer
Vorgegebenheit und Gegebenheit, bzw. sinnlicher und kategorialer
Gegensthändei. Auch sonst Gegenstände des akthiveni Intellekts.
Zum gestr. Text die Notiz mit Bleist. Jetzt Bxy. – In einem Binnen-
umschlag (Bl. 4 + 24) liegen die in Hua XLIII/3 als Haupttext X veröf-
fentlichten Bl. 6–20. Der Umschlag trägt auf der Vorderseite von Bl. 4
die Angaben mit Tinte und Blaust. Habe I. November 1921. Personale
Hexis (Habitualitäten des Ich) und personales Wirken. Schwieriges
Problem, wie man von einer Eigenheit seines Ich, von einer Hexis
Erkenntnis gewinnt. Ich-Wirken und Affektion und Habe. Wirken
des Ich. Willensanalysen. Intersubjektives Wirken von Ich auf Ich.
Gegenstände habituelle Besitztümer aus Erzeugung. Selbstgebung als
Selbsterzielung. Auch zur Willensanalyse. Trieb, praktisches, ichliches
Streben, Begehren. Reiz, Affektion. – Aus einem Binnenumschlag
(Bl. 57 + 68) stammen die in Hua XLIII/2 als Beilage XI (Bl. 59) sowie
die in Hua XLIII/3 als Haupttext IX (Bl. 60–66) veröffentlichten Bl.
Der Umschlag trägt auf der Vorderseite von Bl. 57 die Angaben mit
Blaust. Affektion. Doxische, axiotische und praktische Zuwendungen
in allen Akten. Alle Akte „Meinungen“. Nach Grundarten. Apper-
zeptionen. Triebe. Cf. über sinnliche Affektionen in den Konvolu-
ten über sinnliche Mehrheiten und Einheiten. – Auf dem Titelbl. 58
hat Husserl notiert Einiges Wichtige über die verschiedenen Domä-
nen entsprechenden Affektionen, so über axiothischei Affektion und
praktische im Konvolut von 1923 über objektivierende und wertende
Akte gegen Schluss. Dort auch über Instinktstreben vor und nach
der Enthüllung. Auch über sonstige Grundfragen der Affektion und
Intention. – Aus einem Binnenumschlag (Bl. 69 + 74: Teil eines hand-
schriftlich nach Schluchsee umadressierten Briefumschlags mit Post-
stempel Freiburg (Breisgau) 29.7.1933) stammen die in Hua XLIII/3
als Erg. Text Nr. 61 veröffentlichten Bl. 70–72. Der Umschlag trägt auf
der Vorderseite von Bl. 69 die mit Blaust. geschr. und zum Teil mit
Tinte nachgeschr. Angaben Wichtig. Trieb, Streben, Tun, Handeln.
Ich kann. „Rezeptivität“, synthetische Aktivität. Aus St. Märgen
beschreibung der konvolute 39

1921, „π”σ “ (betrifft vorgegebene Welt, in Unterstufe Natur, beson-


ders Raumkonstitution). Vergleiche dazu die auf die Konstitution
„transzendenter Gegenstände“ (speziell Raumding-Wahrnehmung)
bezüglichen Untersuchungen π”σ, die selbst heranzuziehen sind, worin
auch noch Allgemeines zum „Ich tue, Ich kann“ etc. gut ausge-
führt ist. – Aus einem Binnenumschlag (Bl. 75 + 81) stammen die in
Hua XLIII/2 als Beilage IX veröffentlichten Bl. 78–79. Auf der Vorder-
seite des Umschlags (Bl. 75) befindet sich die mit Rotst. geschr. Angabe
„Vorstellung“, daneben mit Tinte Alt und mit Blaust. Freiburg. Es
folgt darunter mit Tinte „Anschauungen“ als sinnliche und katego-
riale Akte: klare und dunkle intentionale Erlebnisse. Dunkelheit eine
bloße Gradualität. Leervorstellung, Leerbewusstsein unterschieden
von Dunkelheit. Appräsentation. Begriff der Erfahrung, der Vorstel-
lung. Zum Nachdenken über diese unvollkommen geklärten Funda-
mentaldifferenzen. Zur Zeitigung. – Das Titelbl. 82 (ein abgetrennter
Teil eines Briefumschlags des Verlags Max Niemeyer mit Poststempel
Halle (Saale) 31.1.25) trägt auf der Vorderseite die Angaben mit Tinte
Axiologisches und daneben mit Blaust. – formale Wertelehre und
Ethik; es folgt wieder mit Tinte Zu den Grundfragen über Werten
und Wert etc. Niedergeschrieben gelegentlich der Nachüberlegung
der parallelen Durchführung der formalen Axiologie gegenüber der
formalen Logik in hderi „Einleitung“ von 1919/20. Es folgt mit Blaust.
Jedenfalls in der Zeit 1923 oder 24. – In einem Binnenumschlag (Bl.
83 + 133) liegen die in Hua XLIII/2 als Beilage XII (Bl. 84–86), Erg.
Text Nr. 25 (Bl. 87), Nr. 46 (Bl. 88–92) und Nr. 47 (Bl. 125–128)
sowie die in Hua XLIII/3 als Erg. Text Nr. 56 (Bl. 93, 95), Nr. 57
(Bl. 97b), Nr. 58 (Bl. 96) und Nr. 59 (Bl. 113) veröffentlichten Bl. Die
Vorderseite des Umschlags (Bl. 83) trägt folgende Angaben am oberen
Rd., zunächst mit Blaust. 1920 Neigung und daneben mit Bleist. der
Hauptsache nach 1920; es folgt weiter mit Tinte Leidenschaft, Trieb,
Triebgefühle und daneben mit Blaust. geschr. und mit Rotst. eingekreist
Nota bene; es folgt mit Blaust. und teilweise mit Tinte nachgeschr.
Neigung und Pflicht. Tugend hundi Egoismus. Moralisches Handeln
und dann mit Tinte Ethische Bedeutung der verschiedenen Affektivi-
tät, die ein gleiches Schönes für verschiedene Subjekte haben kann.
„Berufswahl“. Lust, Wert, Gut. Genuss, Habe, sinnliche und geistige
Werte und Güter. – Aus einem Binnenumschlag (Bl. 134 + 149: ein
abgetrennter Teil eines an Husserl adressierten Briefumschlags ohne
40 beschreibung der konvolute

Poststempel) stammen die in Hua XLIII/2 als Haupttext VIII (Bl.


140–146a), Beilage XIII (Bl. 146), Beilage XIV (Bl. 147), Beilage XV
(Bl. 148), Beilage XVI (Bl. 135–136), Beilage XVII (Bl. 137–138) und
als Beilage XVIII (Bl. 139) veröffentlichten Bl. Die Vorderseite des
Umschlags (Bl. 134) trägt die Aufschrift mit Blaust. Zur Lehre vom
Gemüt. Ad 1920–1925. – Aus einem Binnenumschlag (Bl. 150 + 188),
in dem zwei weitere Umschläge (Bl. 155 + 165 u. 178 + 187, siehe die Be-
schreibung unten) liegen, stammen die in Hua XLIII/2 als Beilage XIX
(Bl. 152), Erg. Text Nr. 49 (Bl. 167), Nr. 50 (Bl. 168–169), Nr. 52 (Bl.
170–171), Nr. 54 (Bl. 172), Nr. 55 (Bl. 173), Nr. 56 (Bl. 174) und Nr. 57
(Bl. 175–177) veröffentlichten Bl. Auf der Vorderseite des Umschlags
(Bl. 150) befindet sich folgendes von Landgrebe geschr. Inhaltsver-
zeichnis (auf dieses Inhaltsverzeichnis bezieht sich Husserl auf Bl. 1 des
Gesamtumschlags des Konvoluts, siehe oben): Q I hQ I V. mit Bleist. für
Lag in Qi (Konvholuti „Wollen, Werten, Fühlen“) (1920/25). Inhalt:
1+ ff. h= A VI 30/152, 156–161 u. 162–163i Analyse des interesselosen
Wohlgefallens. 4 ff. h= A VI 30/167–169 u. 180i Werten und sinnliche
Lust. – Wert und Gut. 8 f. h= A VI 30/170–172 u. 181i Werterfas-
sen und aktuelles Genießen. 12 f. h= A VI 30/173–174i Versuch, die
Freude als Willensmodus aufzufassen. 14 ff. h= A VI 30/175–177, 182
u. A VI 12 I/148i Empfinden und Fühlen. 19 f. h= A VI 30/183–184i
Apperzeption als das ursprünglich gebende Gegenstandsbewusst-
sein. – Wertapperzeption und wertende Stellungnahme. Am Rand
des Bl. hat Husserl mit Rotst. notiert 1920/25. Von Lhandgrebei nicht
benützt (mit Ausnahme wohl der rot angestrichenen hBlätteri). – Aus
einem Binnenumschlag (Bl. 155 + 165) stammen die in Hua XLIII/2
als Haupttext IX (Bl. 156–161) und als Beilage XX (Bl. 162–163)
veröffentlichten Bl. – Aus einem Binnenumschlag (Bl. 178 + 187: ein
abgetrennter Teil eines Kalenderbl. mit gedruckter Datumsangabe 3.–
5. Juli 1927) stammen die in Hua XLIII/2 als Erg. Text Nr. 51 (Bl. 180),
Nr. 53 (Bl. 181), Nr. 57 (Bl. 182), Nr. 58 (Bl. 183–184), Nr. 59 (Bl. 185)
und Nr. 60 (Bl. 186) veröffentlichten Bl. Das Umschlagsbl. 178 trägt auf
der Vorderseite die Aufschrift mit Bleist. Aus Q I. ausgeschieden. – Aus
einem Binnenumschlag (Bl. 217 + 239) stammen die in Hua XLIII/2
als Haupttext I (Bl. 219–222, 224–227, 232–235), Beilage I (Bl. 223),
Erg. Text Nr. 6 (Bl. 218), Nr. 7 (Bl. 236–237) und Nr. 10 (Bl. 228–231)
veröffentlichten Bl. Auf der Vorderseite des Umschlags (Bl. 217) stehen
die mit verschiedenem Schriftmaterial geschr. Angaben Q. II. Vgl. dazu
beschreibung der konvolute 41

W. Werten und Wert II. 1909/10 (03) hgestr. I. 1920/25i. Schön und gut.
Von Landgrebe nicht benützt. Objhektivierendei Akte und wertende.
Weisen des Sichbeziehens-auf, Gerichtetseins-auf. – Einige Bl. liegen
verstreut im Gesamtumschlag, nämlich die in Hua XLIII/3 als Erg.
Text Nr. 43 (Bl. 215 u. 193), Nr. 50 (Bl. 205–206), Nr. 51 (Bl. 201–204),
Nr. 53 (Bl. 189), Beilage XI (Bl. 190) und als Erg. Text Nr. 54 (Bl.
211–214) veröffentlichten Bl.

A VI 31

Das Konvolut A VI 31 zählt 59 Bl. mit Texten, die hauptsächlich aus


dem Jahr 1928 stammen. Aus diesem Konvolut wurden bislang die Bl.
8–14, 45–47, 55–58 in Hua IX und das Bl. 2 im Husserl-Briefwechsel,
Bd. VIII veröffentlicht. In vorliegender Edition werden die Bl. 5–
7, 15–16, 18 u. 24 wiedergegeben. – Diese Bl. liegen in folgenden
Umschlägen: Der Gesamtumschlag (Bl. 1 + 59: ein kartonierter und
umgewendeter Briefumschlag einer Drucksache vom Max Niemeyer
Verlag mit Poststempel von 1930) trägt auf der Vorderseite von Bl. 1
die mit Blaust. geschr. und zum Teil mit Tinte nachgeschr. Angaben Ad
1928 Vorlesungen hdarunter gestr. Richtung auf (= Aufmerksamkeit)i.
Elementares zur Lehre von der Intentionalität. Ferner beigelegt ein
Stück meiner Vorlesung von h19i28 hdarunter gestr. Nur ein Teil
von Landgrebe abgeschriebeni. Am Rand des Umschlags (Bl. 1) hat
Husserl notiert Darin die „Einleitung“, die ich zu den „Studien“
entwerfen wollte, die aber ganz misslang (die genannte „Einleitung“
befindet sich allerdings nicht im Konvolut A VI 31; wahrscheinlich
handelt es sich dabei um die Bl. 19–42 aus dem Konvolut M III 3
XIII, XIV = Hua XLIII/1, Text Nr. 27). Es folgt mit Rotst. Zhuri
Ahusarbeitungi und darunter mit Grünst. die Signatur des Konvoluts
A VI 31. – Aus einem Binnenumschlag (Bl. 4 + 22: ein abgetrennter
Teil eines an Husserl adressierten Briefumschlags ohne weitere Auf-
schriften) stammen die in Hua XLIII/1 als Beilage XLIV (Bl. 15–16),
Beilage XLV (Bl. 18), Beilage XLVIII (Bl. 5–6) und Beilage XLIX
(Bl. 7) veröffentlichten Bl. – Das in Beilage XLVII veröffentlichte Bl.
24 liegt einzeln im Gesamtumschlag.
42 beschreibung der konvolute

A VI 34

Das Konvolut A VI 34 zählt 41 Bl. mit Texten, deren Entstehung auf


dem Gesamtumschlag mit 1931 angegeben wird. Aus diesem Konvolut,
aus dem bislang noch keine Bl. in der Husserliana veröffentlicht sind,
werden in vorliegender Edition die Bl. 21–29 u. 32–37 wiedergege-
ben. – Diese Bl. liegen in folgenden Umschlägen: Der Gesamtumschlag
(Bl. 1 + 41) trägt auf der Vorderseite von Bl. 1 die mit verschiedenem
Schriftmaterial (Grünst., Blaust., Rotst.) geschr. Angaben Zur Lehre
von der Intentionalität in universaler oder totaler Betrachtungsweise.
1931. Februar 1931. Harmonie. Akt. Gemütsakte, Streben. Wich-
tiges. Gefühl, Streben, Aktivsein, Instinkt. Universelle Harmonie.
Intentionalität. Ist-Funktion (objektivierende). – Aus einem Binnen-
umschlag (Bl. 20 + 30: ein abgetrennter Teil eines Briefumschlags mit
Poststempel Leipzig 8.6.1932) stammen die in Hua XLIII/3 als Haupt-
text XIII (Bl. 24–29) und als Beilage II (Bl. 21–23) veröffentlichten
Bl. – Aus einem Binnenumschlag (Bl. 31 + 40: ein abgetrennter Teil
eines Briefumschlags mit Poststempel München 4.3.1933) stammen
die in Hua XLIII/3 als Haupttext XIII (Bl. 34, 36–37), Beilage I (Bl.
35) und als Beilage III (Bl. 32–33) veröffentlichten Bl.

BI9I

Das Konvolut B I 9 I zählt 109 Bl. mit Texten, die wohl hauptsächlich
aus den Jahren 1925 bis 1927 stammen. Aus diesem Konvolut wurden
bislang die Bl. 73–77, 102–106 in Hua IX, die Bl. 48–55, 58–64, 69–72,
78–84 in Hua XIV, die Bl. 35–43 in Hua XXXIV, die Bl. 13–14 in Bd. IV
sowie das Bl. 41 im Bd. VII des Husserl-Briefwechsels veröffentlicht.
In vorliegender Edition (und zwar in Hua XLIII/1) wird das Bl. 89 in
Beilage VIII veröffentlicht. – Der Gesamtumschlag des Konvoluts (Bl.
1 + 110) trägt auf der Vorderseite von Bl. 1 mit Blaust. die Angaben An-
thropologie – Psychologie, auch psycho-physischer Parallelismus. –
Das Bl. 89 befindet sich in einem Binnenumschlag (87 + 99), der auf
der Vorderseite von Bl. 87 die Aufschrift mit Blaust. trägt 1926/1930.
ΣΣ. Zur Lehre von der psychologischen und phänomenologischen
Reduktion. Parallele halternative Lesart für das Stenogramm von Par-
allele ist Paradoxi.
beschreibung der konvolute 43

F IV 3

Das Konvolut F IV 3 zählt 174 Bl. Aus diesem Konvolut wurden


bislang die Bl. 145, 146b–148a, 149b–152a, 154a in Hua IV, die Bl. 6–10
in Hua V, die Bl. 115–126 in Hua XIII, die Bl. 85–94 in Hua XIV, die Bl.
171–173 in Hua XXXV und die Bl. 61, 64–73 in Hua XLI veröffentlicht.
In vorliegender Edition werden die Bl. 77–83 veröffentlicht. – Diese
Bl. liegen in folgenden Umschlägen: Auf dem Gesamtumschlag (Bl.
1 + 174: ein an den H. Haessel Verlag in Leipzig adressierter Briefum-
schlag) befindet sich die Angabe Abgetippte Manuskripte Landgrebe.
In dem Konvolut befinden sich also stenographierte Texte Husserls, die
seinem Assistenten Landgrebe zur Abschrift mit der Schreibmaschine
vorlagen. – Aus einem Binnenumschlag (Bl. 76 + 84) stammen die in
Hua XLIII/3 als Haupttext VII (Bl. 82–83) und als Haupttext VIII (Bl.
77–81) veröffentlichten Bl. Der Umschlag trägt auf der Vorderseite von
Bl. 76 die Angaben Bernau, Sommer 1918, August. Willensanalysen.
Durchaus wertvolle Überlegungen, aber durcheinander. Umschrei-
ben! Ich kann. Ich tue (ago im weitesten Leibnizh‘scheni Sinn des
monadischen „Tuns“). Ich will (volo). Einsatzpunkt eines ago und
fiat des Willens. Weg in jedem Willen. Willensthesis – Willensthema.
Willkür – Unwillkür. Das empirische Ich als das Subjekt des Ichle-
bens, das in der Einheit seines Lebens einen bestimmten empirischen
Gesamtstil und an jeder Stelle seiner zeitlichen Bahn und hinsicht-
lich jeder Art von „Lebensbetätigungen“ oder „Ichbetätigungen“
sein geordnetes System von Lebensmöglichkeiten hat. Jedes solche
System ist ein möglicher praktischer Bereich, jede Linie darin eine
solche des „Ich (dieses empirischen Ich) kann“. Es folgt mit Blaust.
Praktischer Bereich eines Ich. Danach wieder mit Rotst. die Notiz
Landgrebe abgetippt. Landgrebes Abschrift der Originaltexte Hus-
serls befindet sich im Konvolut A VI 12 I (der Text der Bl. 175–184 ist
eine Abschrift der Bl. F IV 3/82–83; siehe auch M III 3 III 1 II/30–41
bzw. M III 3 III 3 II/51–62) sowie im Konvolut A VI 12 II (der Text
der Bl. 164–185 ist eine Abschrift der Bl. F IV 3/77–81 bzw. M III 3
II III/56–79). Auf dem Binnenumschlag befindet sich dann noch die
Notiz mit Rotst. 1–4 herausgenommen (gemeint sind wahrscheinlich
die von 1 bis 4 paginierten Bl. – A VI 12 II/155–156 und A VI 12 I/189–
190 –, die in Hua XLIII/3 zu Beginn von Haupttext VII wiedergegeben
werden).
44 beschreibung der konvolute

M III 3 I 1 I

Das Konvolut M III 3 I 1 I besteht aus 217, überwiegend mit der


Schreibmaschine beschr. Bl. Die Texte gehören zu dem von Landgrebe
hergestellten Typoskript der Studien zur Struktur des Bewusstseins
(Signatur des Typoskripts: M III 3 I–III). Aus diesem Konvolut ist
bislang das Bl. 171 in Hua XL veröffentlicht. In vorliegender Edition
werden die von Husserl stenographisch beschr. Bl. 164–165 veröf-
fentlicht (in Hua XLIII/1 als Beilage II) sowie das Bl. 7, auf dem
sich die von Landgrebe hergestellte und so bezeichnete Zeittafel der
Manuskripte befindet (siehe unten, S. 361 ff.). – Auf dem Gesamtum-
schlag (Bl. 1 + 214) ist mit Rotst. angegeben Dublette und dann mit
Schreibmaschine Studien zur Struktur des Bewusstseins. I. Abschnitt
hvor I. Abschnitt mit Tinte geschr. und später mit Tinte wieder gestr.
Zusatz zumi; darunter hat Landgrebe mit Tinte geschr. Aktivität und
Passivität; größtenteils veraltet, das Wesentliche verwendet in der
Ausarbeitung der Urteilstheorie.

M III 3 I 4

Das Konvolut M III 3 I 4 besteht aus 214 Bl., die zum überwiegenden
Teil von Landgrebe mit der Schreibmaschine beschr. sind. Der Text ist
zum Teil identisch mit dem I. Abschnitt des von Landgrebe herge-
stellten Typoskripts zu den Studien zur Struktur des Bewusstseins
(Signatur des Typoskripts: M III 3 I–III). Der Text ist von Husserl
handschriftlich korrigiert worden und durch beigelegte stenographisch
beschr. Bl., die sich vor allem im ersten Binnenbündel des Konvoluts
(Bl. 2 + 12) befinden, erweitert worden. Aus diesem Konvolut, aus dem
bislang noch keine Bl. in der Husserliana veröffentlicht sind, wer-
den in vorliegender Edition die Bl. 3–8 u. 10–11 wiedergegeben. –
Der Gesamtumschlag (Bl. 1 + 214) trägt folgende, zunächst mit Rotst.
geschr. Angaben Intentionalität. Elementares; es folgt dann zumeist
mit Blaust. geschr. I. § 1–102; 1–102, dann § 12, 25–26, 29–30, 36–
38. Studien hgestr. Einleitung zur Lehrei. Anfang der Lehre von
der Intentionalität. „Meinen“ etc. Intentionalität. – Aus einem Bin-
nenumschlag (Bl. 2 + 12), der auf der Vorderseite von Bl. 2 den mit
Schreibmaschine geschr. Titel Studien zur Struktur des Bewusstseins.
beschreibung der konvolute 45

I. Abschnitt trägt, stammen die in Hua XLIII/1 als Beilage XLIII


(Bl. 3–4), Beilage LII (Bl. 10–11) und als Beilage LIV (Bl. 5–8)
veröffentlichten Bl.

M III 3 II I

Das Konvolut M III 3 II I umfasst 160 Bl., und zwar handelt es sich
um einen Durchschlag des Typoskriptes des II. Teils von Landgrebes
Ausarbeitung zu den Studien zur Struktur des Bewusstseins (Signatur
des Typoskripts: M III 3 I–III). Im Typoskript liegen von Husserl
stenographisch beschr. Bl., die wahrscheinlich zur Einarbeitung in den
Schreibmaschinentext gedacht waren. – Aus diesem Konvolut ist bis-
lang lediglich ein Teil des Textes von Bl. 116 in Hua XX/2 veröffentlicht.
In vorliegender Edition werden die stenographisch von Husserl beschr.
Bl. 16–18, 47–48, 115 und ein weiterer Teil des Textes von Bl. 116
wiedergegeben. – In dem Gesamtumschlag (Bl. 1 + 160) liegen die in
Hua XLIII/2 als Beilage III (Bl. 16), als III. Text (Bl. 17–18), als V. Text
(Bl. 115–116) und als Erg. Text Nr. 24 (Bl. 47–48) veröffentlichten
Bl. Der Umschlag trägt auf der Vorderseite von Bl. 1 die Aufschrift
von der Hand Landgrebes Studien zur Struktur des Bewusstseins.
II. Teil. Wertkonstitution, Gemüt, Wille. Zusätzlich hat Landgrebe
am oberen Rand mit Rotst. notiert Dublette. Am unteren Rand des Bl.
steht mit Bleist. Ursprünglich: Gesamtumschlag zu § 1–39. Auf dem
Umschlag (Bl. 160) befinden sich die mit Bleist. von Landgrebe geschr.
und wieder gestr. Aufschriften Studien zur Struktur des Bewusstseins.
Zusatz zum I. Abschnitt, kann eventuell angeknüpft werden bei 74
(des I. Abschnittes). Reste.

M III 3 II III

Das Konvolut M III 3 II III zählt 178, hauptsächlich von Landgrebe


mit der Schreibmaschine beschr. Bl., die zu den Studien zur Struktur
des Bewusstseins (Gesamtsignatur des Typoskripts: M III 3 I–III)
gehören. Aus diesem Konvolut, aus dem bislang noch keine Bl. in der
Husserliana veröffentlicht sind, werden in vorliegender Edition die Bl.
7–10 u. 12–13 veröffentlicht, und zwar in Hua XLIII/2 als Erg. Text
46 beschreibung der konvolute

Nr. 44 die Bl. 12–13 und in Hua XLIII/3 als Erg. Text Nr. 19 die Bl.
8–10 sowie als Erg. Text Nr. 21 das Bl. 7.

M III 3 XIII, XIV

Das Konvolut M III 3 XIII, XIV zählt 43 von Landgrebe mit der
Schreibmaschine beschr. Bl. Aus diesem Konvolut, aus dem bislang
noch keine Bl. in der Husserliana veröffentlicht sind, werden in vorlie-
gender Edition die Bl. 2–42 veröffentlicht, und zwar in Hua XLIII/1
die Bl. 2–18 als Text Nr. 28 und die Bl. 19–42 als Text Nr. 27. – Die
Bl. liegen in einem braunen Gesamtumschlag (Bl. 1 + 43), der auf der
Vorderseite von Bl. 1 folgende Aufschriften mit Blaust. trägt Entwurf
1927. Zur Einleitung in die „Studien“, die ich angekündigt hatte zur
Logik und darunter ebenfalls mit Blaust. Manuskripte hEntzifferung
von Manuskripte nicht sicheri der Pariser Vorlesungen. Auf dem Um-
schlagsbl. steht zudem mit Bleist. und wohl nicht von Husserl geschr.
Dubletten. – Der mit der Maschine von Landgrebe geschr. Text der von
1 bis 17 paginierten Bl. (2–18) ist mit handschriftlichen Korrekturen
und Annotationen von Husserl versehen. Auf der Rückseite von Bl. 18
hat Husserl mit Blaust. notiert Dispositionsentwurf zur I. loghischeni
Studie. Zur allgemeinen Lehre von der Intentionalität.
TEXTKRITISCHE ANMERKUNGEN
ZU TEILBAND I
HUSSERLIANA XLIII/1

Text Nr. 1 (Hua XLIII/1, S. 1–14)

Text Nr. 1 beruht auf den Bl. 142–152 aus dem Konvolut A VI 8 I. –
Die von 29 bis 37 paginierten Bl. liegen in einem Binnenumschlag (Bl.
142 + 153), der auf der Vorderseite von Bl. 142 die Notiz ad 1918 zu
verwenden trägt. Die kurze Inhaltsangabe der von 29 bis 35 paginierten
Bl., die sich auf einem auf diesen Umschlag geklebten Bl. befindet,
wird im Editionstext am Anfang von Text Nr. 1 wiedergegeben. Der
Text des Bl. 143 wird S. 3, Anm. 2 wiedergegeben. – Nur die ersten Bl.
des Textes sind etwas stärker mit Tinte, Bleist. und Blaust. bearbeitet;
Unterstr. sind vor allem mit Blaust. ausgeführt. Eine genaue Datierung
ist schwierig. Der Text ist wahrscheinlich 1910 geschr. worden, da sich
diese Zeitangabe auf den ähnlich aussehenden und der Paginierung
nach vorangehenden, von 26 bis 28 paginierten Bl. (A VI 12 I/277–
279; siehe Hua XLIII/1, Beilage I) befindet. Möglicherweise hat Hus-
serl den Text im Jahr 1918 (entsprechend der oben erwähnten Notiz
ad 1918 zu verwenden) im Zusammenhang mit der Arbeit an seiner
„Urteilstheorie“ (vgl. Hua XL, S. 416 ff.) erneut gelesen. Aus dieser Zeit
stammen wohl auch die oben erwähnte Inhaltsangabe (auf Bl. 142) und
der Text des Bl. 143 (S. 3, Anm. 2) sowie die zumeist mit Bleist. geschr.
Erg., die in den Anmerkungen zu Text Nr. 1 wiedergegeben werden.

1, 7 nach Apparenziale im Ms. mit Bleist. 29 h= A VI 8 I/144i || 1,


7 nach Modifikationen im Ms. mit Bleist. 30 h= A VI 8 I/145i || 1, 9
nach Stufe im Ms. mit Bleist. 30 h= A VI 8 I/145i || 1, 10–11 ebenso
für Bewusstsein Einf. mit Bleist. || 1, 11 vor Phanseologische im Ms.
mit Bleist. 31 h= A VI 8 I/146i || 1, 12 appherzeptivei Erg. mit Bleist. ||
1, 13 vor Reine im Ms. mit Bleist. 34 h= A VI 8 I/149i || 1, 15 nach
Bewusstsein im Ms. mit Bleist. 35 h= A VI 8 I/150i || 1, 16 Rb. mit

© Springer Nature Switzerland AG 2020 47


U. Melle, T. Vongehr (Hrsg.), Studien zur Struktur des Bewusstseins, Husserliana:
Edmund Husserl – Gesammelte Werke 43-IV, https://doi.org/10.1007/978-3-030-36097-9_3
48 textkritische anmerkungen teilband i

Blaust. Wichtig || 1, 21 vor Wir gestr. mit Blaust. Hier nur soviel. ||
1, Anm. 2 = Rb. mit Bleist. || 2, 1 jeder V. für jedem || 2, 9 dann
V. mit Bleist. für genauer || 2, 10 (Wahrheit) Einf. mit Bleist. || 2, 11
(X) Erg. mit Bleist., Kl. von den Hrsg. || 2, 12 (das wahre X) Einf.
mit Bleist. || 2, 20 statt dem im Ms. den || 2, 20 gemeinte Einf. || 2,
25 Gattungen von Einf. || 2, 28 entsprechenden Einf. || 2, Anm. 1 =
Einf. mit Bleist., im Ms. zwischen Kl. || 2, Anm. 2 = Rb. mit Bleist. ||
2, Anm. 3 = Rb. mit Bleist. || 2, Anm. 4 = Rb. mit Blaust., Tinte und
Bleist. || 2, Anm. 5 Objekt in unmodifizierter Rede. Erg. mit Bleist., im
Ms. zwischen Kl. || 3, 5–6 wahrnehmenden im Ms. in der Schreibweise
wahr-nehmenden || 3, 7 möglicher Einf. || 3, 8 wahrnehmenden im
Ms. in der Schreibweise wahr-nehmenden || 3, 12–13 Randtitel mit
Bleist. Allgemeinster Begriff der Erscheinung || 3, 32 und negative
Aufmerksamkeit Einf. || 3, Anm. 1 = Randtitel mit Blaust. || 3, Anm. 2
= Text auf Bl. A VI 8 I/143a || 4, 3 worunter zur Verdeutlichung mit
Bleist. nocheinmal geschr. || 4, 3–5 bei (worunter bis Zuwendung) Kl.
mit Bleist. || 4, 6 Anführungszeichen bei „Akt“ mit Bleist. || 4, 9 statt
in im Ms. aus || 4, 10 zwar Einf. mit Bleist. || 4, 11 nach das im Ms.
das || 4, 20 nach ausschließend gestr. sondern || 4, 22 Schließung der
Kl. nach geachtet wird von den Hrsg. || 4, 23 Aktbewusstsein V. für
Bewusstsein || 4, Anm. 1 = Randtitel mit Blaust. || 4, Anm. 2 = Rb.
mit Bleist. || 5, 2 nach sich gestr. aus || 5, 3 von den im bis höherer
Ordnung Einf. || 5, 7–8 Kl. bei (z. B. Kollektion, darüber Logische
Untersuchungen) von den Hrsg.; darüber Logische Untersuchungen
ist eine Erg. || 5, Anm. 1 = Rb. || 5, Anm. 2 = Rb. mit Bleist. || 6, 11
sinnliches Einf. || 6, 29 nach Ding gestr. oder || 6, Anm. 1 = Erg. ||
7, 9 statt z. B. auf Akte im Ms. auf Akte z. B. || 7, 11 nach des gestr.
reflektierenden || 7, 17 urteilende Einf. || 7, 27 nach Akt gestr. (hier den
Akt des urteilenden Vermeinens) || 7, 32 Gegenstand der Einf. || 8, 33
nach sagen: gestr. Phänomenhologischei || 8, 34–35 ursprünglich Einf.
mit Bleist. || 8, 35 ursprünglich Einf. mit Bleist. || 8, 38 nach Objekte.
Schlusszeichen mit Bleist. || 9, 29 wenn nicht Einf. || 9, 30 nach so gestr.
oder || 9, 32 Randtitel mit Blaust. „Ich“ || 9, 38 bzw. Handlungen Einf. ||
10, 6 ein V. für das || 10, 34 – 11, 7 von Vielleicht ist bis das korrekt?
im Ms. zwischen eckigen Kl. || 10, Anm. 1 = Rb. mit Blaust. || 12, 10
vor Hat, Öffnung einer eckigen Kl., die nicht geschlossen wird || 12, 20
statt Dagegen wenn ich auf die Phasen achte, z. B. auf die Phasen im
Ms. Dagegen auf die Phasen, wenn ich achte, z. B. auf die Phasen ||
textkritische anmerkungen teilband i 49

12, 26–27 Anstr. am Rand mit Blaust. || 13, 26 eine V. für ein || 14,
30 nach mit gestr. Haupt- || 14, 32–34 am Rand geschweifte Blaust.-
Kl.

Text Nr. 2 (Hua XLIII/1, S. 15–21)

Text Nr. 2 beruht auf den Bl. 135–139 aus dem Konvolut A VI 8 I. –
Die von β1 bis β5 paginierten Bl. liegen in einem Binnenumschlag (Bl.
130 + 140). – Der Text ist mäßig mit verschiedenem Schreibmaterial
bearbeitet; Unterstr. sind vor allem mit Blaust. ausgeführt. Auf Bl. 137
ist als Datierung Oktober 1910 angegeben, auf Bl. 135 der 16. Oktober
1910.

15, 21 nach Geurteilte gestr. als solches || 15, 22 nach Geurteilte


gestr. als solches || 15, 23 von (gerade bis natürlich) Einf. mit Bleist. ||
15, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 15, Anm. 2 = Rb. mit Bleist.; Wahrheit und
Wahrscheinlichkeit mit Tinte nachgeschr. || 16, 18 (intentionale Quali-
tät – intentionale Materie) Erg. mit Blaust., Kl. von den Hrsg. || 16, 20
statt den im Ms. der || 16, 21 Existenz V. mit Bleist. für Gegenstand ||
16, 32 vor Doch mit Blaust. gestr. Es scheint sich also gegenüber den
schlichten Vorstellungen um begriffliche Vorstellungen zu handeln,
also um jene Urteilsfunktionen, oder in Urteile eingehende höhere
Akte, die eben wie die ganzen Urteile setzend sind. || 17, 6 Phantasie-
Vorstellung im Ms. leicht mit Blaust. durchgestr. || 17, 19 mit „lebe“
aber nicht im endet der Text auf der Vorderseite von A VI 8 I/138;
der Text der Rückseite dieses Bl. ist mit Blaust. gestr., dazu die Rb.
mit Blaust. Unreif und darunter mit Bleist. ein Delaturzeichen sowie
die Rb. mit Bleist. Aber folgende Seite h= A VI 8 I/139i wichtig. Der
gestr. Text lautet Wir sprechen aber von Vorstellen nicht bloß in dem
engeren Sinn der äußeren und inneren Anschauung und der übrigen
zugehörigen Akte. So sprechen wir vom Vorstellen einer Zahl, und
das führt wohl in die Sphäre des Begreifens hinein und in das Gebiet
der „Vorstellungen“, die als begriffliche Vorstellungen innerhalb der
Urteile auftreten, dort eine prädikative Form annehmend. Wir spre-
chen auch da von „Existenz“ in einem Sinn, der nicht mit Dasein
zusammenfällt; selbst da nicht ohne weiteres, wo die begriffliche Vor-
stellung sich auf Daseiendes bezieht. Doch ist da zu scheiden. Kommt
50 textkritische anmerkungen teilband i

in einem behauptenden Satz vor „der König von Portugal“, so kann


ich sagen: Die Vorstellung ist eine setzende Vorstellung, nämlich
der „Inhalt“ „der König von P“ ist Inhalt einer Wahr-Setzung; wir
haben hier kein passendes Wort. Es ist nicht Inhalt einer Wahrheit
im vollen Sinn, aber doch ist es ein Verwandtes. Diese Wahrsetzung
ist Bestandstück der Wahrheit und selbst etwas darin Abgegrenz-
tes. Sage ich, „der angebliche König von P“, so ist das Inhalt einer
andersartigen Setzung, einer Falschsetzung, die aber nicht nebenge-
ordnet ist, wie es zunächst scheint, der Wahrsetzung. Nehmen wir
aber Zahlen, wie 4, 23, so möchte man sagen, da seien Gegenstände
gesetzt. Aber ist das wirklich etwas wesentlich anderes? Sind es
nicht begriffliche Gegenstände? Oder Rot etc.? Haben wir aber nicht
zu unterscheiden, so wie zwischen Eigennamenvorstellung und der
Vorstellung, die keine Eigennamenvorstellung ist, so zwischen der
Vorstellung „rot“ und der bezeichnenden Eigennamenvorstellung
„Rot“? Indessen, ist der Unterschied nicht der bloß der prädikativen
Funktion? || 17, 26–32 Anstr. am Rand mit Blaust. || 17, 36–37 von als
Für-wahr-Halten bis Im-Bewusstsein-der-Nichtigkeit-Haben, Einf. ||
18, 8 Ebenso beim Für-nichtig-Halten. Erg. || 18, 9 und ebenso der
Akt des Für-nichtig-Haltens Erg. || 18, 17 Nichtigkeitsbewusstsein
Einf. || 18, 20 nach und vermeinten gestr. Wahrscheinlichkeiten || 18,
21 zum Teil Einf. || 18, Anm. 1 = Einf. || 19, 1–2 negative Einf. ||
19, 9 Gleichheitszeichen bei Meinen = Zum-Gegenstand-Machen V.
mit Blaust. für Komma || 19, 10 nach kann im Ms. als || 19, 18 nach
speziell gestr. oder || 19, 21–22 von (Akte im bis cogito) Einf. mit
Bleist., Kl. von den Hrsg. || 19, Anm. 1 = Notiz mit Blaust. || 19, Anm. 2
= Rb. || 19, Anm. 3 = Rb. mit Bleist. || 19, Anm. 4 = Rb. || 20, 1
nach haben gestr. hier || 20, 1 bei den vorbegrifflichen Meinungen
Einf. || 20, 20 im weitesten Sinn Erg. || 20, Anm. 1 = Rb. mit Bleist.;
zusätzlich der Randtitel „Akt“ und urteilendes = (in irgendeinem
Sinn setzendes) Vermeinen || 21, 4–9 Anstr. am Rand mit Blaust. || 21, 6
(„Synthese“) Einf. mit Blaust. || 21, 12 nach so zum gestr. Gegenstand
wahr || 21, 25 in ihm Einf. || 21, 28 nach wir gestr. in || 21, 28–29
Anführungszeichen bei „Bewusstsein von“ mit Blaust. || 21, 33–34
Anführungszeichen bei „Jedes Bewusstsein ist Bewusstsein von“ mit
Blaust.
textkritische anmerkungen teilband i 51

Beilage I (Hua XLIII/1, S. 22–26)

Beilage I beruht auf den Bl. 277–279 aus dem Konvolut A VI 12 I. –


Die von 26 bis 28 paginierten Bl. tragen jeweils am Rand die Signatur
Str. IV. – Der Text ist mit Bleist. und Tinte bearbeitet; Unterstr. sind
vor allem mit Blaust. durchgeführt. Auf der Vorderseite des ersten Bl.
(A VI 12 I/277) hat Husserl mit Bezug auf die Paginierung des hier
wiedergegebenen Text notiert 26–28 sehr wichtig. Aus Ie entnommen
(1910). Der Text wird daher auf 1910 datiert.

22, 6–9 von Gehen wir bis formale Disziplinen. Einf. || 22, 6 Rb.
mit Blaust. Nota bene || 22, 23 Anführungszeichen bei „Bedeutung“
mit Bleist. || 22, 23 Anführungszeichen bei „Urteilsbedeutung“ mit
Bleist. || 22, 27 statt das im Ms. und || 22, Anm. 1 = Nota bene. ist mit
Blaust., die restliche Rb. ist mit Bleist. geschr.; 1910 im Ms. zwischen
Kl. || 22, Anm. 2 = Randtitel mit Bleist. und mit Tinte nachgeschr. || 22,
Anm. 3 = Randtitel || 23, 9–10 von Natürlich ist bis zu beachten, im
Ms. zwischen Bleist.-Kl. || 23, 15 sagt man im Ms. zwischen Bleist.-Kl. ||
23, 18 Anführungszeichen bei „Meinen“ mit Blaust. || 23, 28 speziell
etwa Einf. || 23, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 24, 5 (neuer Urteile)
Einf. mit Bleist. || 24, 9 vor bzw. im Ms. Öffnung einer Kl., die nicht
geschlossen wird || 24, 10 synthetische Einf. mit Bleist., Kl. von den
Hrsg. || 24, 12 synthetischen Fassen Einf. mit Bleist. || 24, 16 statt
Akte im Ms. Urteile || 24, 21 statt es korrelativ im Ms. korrelativ es ||
24, 22 und zwar im Modus des Meinens Einf. || 24, 28 bewusst V.
für Bewusstsein || 24, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 25, 3 statt das im
Ms. wo dem || 25, 5 von dieser Tatsache selbst Einf. || 25, 33 Arten
von Einf. || 25, 35 wahrscheinlich Einf. || 25, 37 gegebene Einf. mit
Bleist. || 26, 7 nach Platz ist gestr. Wir setzen an 1) Bewusstsein in
seinen verschiedenen Gestaltungen, aber diesen Titel nur vorläufig,
da man sofort an Psychologie denken wird, an psychische Subjekte
etc., die unter einem anderen Titel aufgeführt werden. danach mit
Blaust. gestr. 2) Bewusstseinsinhalte als Bewusstseinsvermeintheiten,
„Bedeutungen“, 3) bedeutete Gegenstände. Wir können aber auch
zweigliedrig zunächst unterscheiden als korrelatives: Bedeutungen
und Gegenstände, die nicht Bedeutungen sind. hdazu die Rb. Dies
ist aber unvollständig. Bedeutungen sind die bloßen Gemeintheiten.
Ihnen reihen sich aber an die „Wahrnehmungen“ (unmodifizierten
52 textkritische anmerkungen teilband i

„Erscheinungen“) hdanach gestr. die „Bilder“i = die Gegebenhei-


ten (welche in adäquate und inadäquate zerfallen), die Verbildli-
chungen (das im Bild Dargestellte als solches, gesetzt), ferner die
Wesen als die idealen Gegenständlichkeiten, die aus Bewusstseins-
modifikationen zu entnehmen sind, und zwar gegeben sind. Wesen
sind nicht Allgemeinheiten, Gattungen.i Jeder Kategorie von Ge-
genständen, die nicht Bedeutungen sind, entspricht eine Katego-
rie von Bedeutungen. Betrachten wir die Gegenstände, die nicht
Bedeutungen sind, so sind sie entweder „schlichte“ Gegenstände
hdanach gestr. „sinnliche“ Gegenstände (Gegenstände der äußeren
Sinnlichkeit oder „Erscheinungen“, „Bewusstsein“)i oder Gegen-
stände höherer Stufe. Die schlichten Gegenstände sind immanente
Gegenstände oder transiente. hdazu die Erg. die Vorstellungsgegen-
stände, Gegenstände des schlichten Bewusstseins vorstellen und wie-
der des reflektierenden Bewusstseinsi Die ersten: „sinnlicher Inhalt“,
sinnliche Einheiten mit ihren Komponenten Dauer, Qualität etc. oder
„Bewusstsein“, „Erscheinung“, Reflexionsinhalte. Die transienten
Gegenstände: Natur und Geist. Die Gegenstände höherer Stufe: die
Urteilsgegenstände: Sachverhalte. Genauer die synthetischen Gegen-
stände, Gegenstände der synthetischen Einheit, der Identifikation etc.
Die begriffenen Gegenstände, hdanach mit Bleist. gestr. begrifflichen
Gegenständei die „schlichten Gegenstände“ in Form „des Begriffs“.
Ist der Ausdruck nicht schief? Das Gemeinte ist ein Begriffliches, ist
ein Nominales oder Propositionales. hdanach mit Bleist. gestr. Und die
synthetischen Gegenstände in Form des Urteilsverhalts, des begriffe-
nen Sachverhalts, danach wohl irrtümlich nicht gestr. mit ihren höhe-
ren Stufen.i Die Vermutungsgegenstände: die Wahrscheinlichkeiten.
Die Wunschgegenstände: die Gehofftheiten. Die Sollensgegenstände:
Gesolltheiten usw. hvon Die Vermutungsgegenstände bis usw. mit
geschweifter Kl. zusammengefasst, dazu der folgende Text Und die
entsprechenden begrifflichen Gegenstände. Wunschaussage, Vermu-
tungsaussage etc. und die betreffenden prädikativen Sachverhalte.i
Da ergibt sich eine Einteilung von Wissenschaften:
textkritische anmerkungen teilband i 53

Beilage II (Hua XLIII/1, S. 26–28)

Beilage II beruht auf den Bl. 164–165 aus dem Konvolut M III
3 I 1 I. – Die von Husserl stenographisch beschr. Bl. liegen in dem
von Landgrebe erstellten Typoskript der Studien zur Struktur des
Bewusstseins (Signatur: M III 3 I–III). Auf der Vorderseite von Bl.
164 steht der Hinweis ad 26–28 Str. IV (gemeint sind die in Beilage I
wiedergegebenen Bl. A VI 12 I/277–279). – Der Text ist kaum be-
arbeitet; Unterstr. sind mit Tinte und Blaust. ausgeführt. Als Papier
hat Husserl eine auf den 25. November 1911 sowie eine auf den 29.
Juli 1911 datierte Universitätsdrucksache benutzt. Der Text wird daher
wohl etwa Ende 1911 entstanden sein.

27, 15 statt das es im Ms. des

Beilage III (Hua XLIII/1, S. 28–30)

Beilage III beruht auf den Bl. 127–128 aus dem Konvolut A VI 8 I. –
Der Text der von 41 bis 42 paginierten Bl., die in einem Binnenumschlag
(Bl. 87 + 141) liegen, ist leicht mit Tinte bearbeitet; Unterstr. sind vor
allem mit Blaust. und Rotst. ausgeführt. Als Datierung hat Husserl auf
der Vorderseite von Bl. 127 angegeben Aus Dezember 1909.

28, 10–12 Anstr. am Rand mit Blaust. || 28, 21 Erfassen von Identität,
aber ein Einf. || 28, 26 bzw. Einf. || 28, 28–29 der kontinuierlichen
Wahrnehmungseinheit Einf. || 28, 29 in Einf. || 28, Anm. 1 = Rb. mit
Bleist. || 28, Anm. 2 = Rb., vor Kontinuierlich im Ms. a) || 29, 7 (eines
jedes Aktes überhaupt!) Erg. am Rand, Kl. von den Hrsg. || 29, 7
statt jeden im Ms. jedes || 29, 8 statt ein so sich nach ihnen richtendes
Denken im Ms. eines so sich nach ihnen richtenden Denkens || 29,
23–24 ein schlichtes Perzipieren Einf. || 29, 25 nach objektiviert gestr.
doch || 29, 29 positionalen Einf., Kl. von den Hrsg. || 29, 37 statt zwar
nicht so, dass im Ms. zwar so, dass nicht || 30, 5–7 von Vor allem bis
gegeneinander ab? Erg.
54 textkritische anmerkungen teilband i

Text Nr. 3 (Hua XLIII/1, S. 31–41)

Text Nr. 3 beruht auf den Bl. 44–47 aus dem Konvolut A VI 8 II und
auf den Bl. 73–74 aus dem Konvolut A VI 12 I. – Die von 212 bis 217 pa-
ginierten Bl. gehören zu einer von Edith Stein besorgten Textsammlung
mit dem Titel „Urteilstheorie“, mit der sich Husserl im Frühjahr 1918
beschäftigt hat (vgl. Hua XL, S. 416 ff.). – Der Text ist zum Teil stark
mit Bleist. und Tinte, vereinzelt mit Blaust. und Rotst. bearbeitet; es fin-
den sich zahlreiche Unterstr. mit verschiedenem Schriftmaterial. Eine
genaue Datierung des Textes ist schwierig. In der Zeittafel der Manu-
skripte werden die zur Textsammlung „Urteilstheorie“ gehörigen Texte
auf den Zeitraum 1908/11 datiert. Die Bl. gehören wahrscheinlich etwas
präziser zur Signaturgruppe Oa, die in der Zeittafel der Manuskripte
auf 1910/11 datiert wird. Auch inhaltliche Gründe sprechen dafür, dass
der vorliegende Text in diesem Zeitraum entstanden ist.

31, 6 vor Bisher mit Blaust. gestr. Als Substrat kann statt einer
„schlichten Erscheinung“, einer Daseinserscheinung, eventuell aber
auch ein Wunsch, eine Freude etc. fungieren, die ihrerseits schon
in Meinungen fundiert sein können, aber nicht gerade sein müssen.
Dann meint sich eben das Meinen in diese „Erscheinungen höherer
Stufe“ hinein, setzt in ihnen das oder jenes, gliedert und verknüpft
sie etc. und richtet sich in seinem Aktmodus nach seiner Unterlage,
nach dem, was ihr hihr V. mit Bleist. für seini Wesen vorschreibt.
hdazu die mit Bleist. geschr. und mit Bleist. wieder gestr. Rb. Zum
Beispiel, ob es ein aktueller oder inaktueller Akt ist. Danach ist die
meinende Objektivation unmodifiziert oder modifiziert.i Jede Ein-
heit von Akten ist wieder ein Akt und kann vermöge eines Meinens
konstitutiv werden für eine Gegenständlichkeit. Auch jede Einheit
von Meinungen kann konstititutiv werden für einen Gegenstand.
Zum Beispiel, wenn eine Einheit der Meinung durch eine Kontinuität
von Erscheinungen hindurchgeht, so kann ein gliederndes Meinen
aus der Kontinuität Teile herausheben und zur Synthese bringen.
Und der Synthesis entspricht dann ein neuer, fundierter Gegenstand.
Soweit wäre nun alles geordnet. im Ms. folgt ein Schlusszeichen || 31,
6 Randtitel von E.S. Meinen auf Grund von Erscheinung und leeres
Meinen. || 31, 15 im ersten Sinn Einf. mit Bleist. || 32, 7 nach Aktes im
Ms. sich || 32, 9 Meinen V. mit Bleist. für Akt || 32, 18–19 von (das bis
textkritische anmerkungen teilband i 55

nennen) Einf. mit Bleist. || 32, Anm. 1 = Rb., darunter der Randtitel
von E.S. Vergegenwärtigung, leeres Meinen und vergegenwärtigtes
Meinen. || 33, 3 Randtitel Unklares Denken || 33, 13 impressionale V.
mit Bleist. für aktuelle || 33, 15 (Quasi-Meinen) Einf. mit Bleist. || 33,
17 Blickfeldes des Einf. mit Bleist. || 33, Anm. 1 = Rb., (= Impression)
Erg. mit Bleist., Kl. von den Hrsg.; reproduktiven Einf. mit Bleist.;
Feld des Einf. || 34, 16 (auch leere) Einf. || 34, 23 von ich Retention
bis Meinung als solcher. V. für Retention im echten Sinn, nämlich als
eine Funktion der Synthese. || 34, 27 der Meinung Einf. || 34, Anm. 1
= Rb.; vor leeres im Ms. 1) || 34, Anm. 2 = Rb. || 35, 4 gewöhnlichen
und Einf. || 35, 8–12 von (kein Akt bis fortdauernder Akt. Einf. ||
35, 28 lebendig Einf., danach gestr. die Einf. gegenwärtigend || 35, 29
zunächst Einf. || 35, 29 nach ein gestr. dieses || 35, 31–32 von wenn
ich bis gerichtet hatte. V. für wobei aber keine primäre Zuwendung
statthat, die eben immer neue Zuwendung ist, also || 35, 34 in Einf. ||
35, 35 – 36, 6 von Das die bis Abwendung des Blickes. Erg. || 35,
35 – 36, 1 Das-die-Meinung-Festhalten V. mit Bleist. für Die Meinung
festhaltend || 35, Anm. 1 = Rb.; vor Nachklang im Ms. 2) || 36, 12
Randtitel von E.S. Einfälle und festgehaltene Urteile als nicht expli-
zite Urteile || 36, 21 allerdings Einf. || 36, 31 statt mindestens im Ms.
mindest || 36, 32–34 von Das früher bis neue Setzung? Einf. || 37,
9–12 Im Festhalten bis phänomenologische Art? Einf. mit Bleist. ||
37, 25–30 von Das wirkliche bis einem Zug. Einf. || 37, Anm. 1 =
Rb.; Nein ist eine Erg. mit Bleist. || 37, Anm. 2 = Rb. || 37, Anm. 3
= Rb. || 38, 1 „lebendig“ aktiv Einf. || 38, 4 Modifikation V. für
Vergegenwärtigung || 38, 4–5 in neuer expliziter Aktivität Einf. ||
38, 11–12 (lebendigen, aktiven), spontanen Urteilsvollzügen Einf. ||
38, 22 Anführungszeichen bei „genau so“ mit Blaust. || 38, 24 ohne
wahrnehmendes Meinen Einf. || 38, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 38,
Anm. 2 = Einf. mit Bleist. || 39, 3–7 am Rand geschweifte Blaust.-Kl.,
dazu Rb. mit Rotst. Nota bene || 39, 3–4 rezeptives, nicht wirklich
spontanes Einf. mit Bleist. || 39, 24 am Rand mit Rotst. Nota bene ||
39, Anm. 1 = Rb. || 39, Anm. 2 = Rb. || 40, 9 Randtitel Rückblick und
Entnahme des einheitlichen Gegenstandes || 40, 18–20 von Vor allem
bis „Erfasstes“ werden. Einf. || 40, 26–29 Anstr. am Rand mit Rotst. ||
40, 32 nach Meinungen gestr. handelt || 40, 37 Frage: Einf. || 41, 2
Aussagen V. für Urteile
56 textkritische anmerkungen teilband i

Text Nr. 4 (Hua XLIII/1, S. 42–66)

Text Nr. 4 beruht auf den Bl. 102 u. 104–108 aus dem Konvolut
A VI 8 I sowie auf den Bl. 8–9, 11–13, 17 u. 19–21 aus dem Konvolut
A VI 12 II. – Einige der Bl. (A VI 8 I/102, 104, A VI 12 II/9, 11, 17
u. A VI 8 I/107, 108, A VI 12 II/13) sind einheitlich von 1 bis 5 und
dann wieder von 7 bis 9 paginiert. Ein in diese Abfolge gehörendes
Bl. 6 konnte im Nachlass Husserls nicht aufgefunden werden. Auf
den restlichen Bl. (A VI 8 I/105–106 u. A VI 12 II/19–21), die in
abweichender Schreibweise ebenfalls von 1 bis 5 paginiert sind, hat
Husserl jeweils notiert ad p. 6 bzw. ad 6. Wahrscheinlich sollten diese
Bl. das in der obigen Abfolge fehlende, mit 6 paginierte Bl. ersetzen. So
bezieht sich der am Anfang des mit ad p. 6 gekennzeichneten Bl. (A VI
8 I/105) stehende Satz Auf dieser Seite kommt eine Unstimmigkeit
hinein wahrscheinlich auf dieses fehlende Bl. Ähnliche Bezugnahmen
finden sich auch an anderen Stellen des Textes (z. B. A VI 12 II/19a:
wie ich es ursprünglich auf dem Blatt 6 sagte). – Der größte Teil
des Textes des mit 4 paginierten Bl. A VI 12 II/11 ist mit Blaust.
gestr.; am Rand steht die Notiz Dafür Beilage (gemeint ist das mit
4a paginierte und als Beilage gekennzeichnete Bl. A VI 12 II/12). –
Die bis 9 paginierten Bl. des Textes ähneln dem Schriftbild nach den
von 12 bis 26 paginierten Bl., die nachfolgend in Text Nr. 5 wiederge-
geben werden. Blätter, die die Lücke in der Paginierung (also mit den
Paginazahlen 10 u. 11) schließen, konnten in Husserls Nachlass nicht
aufgefunden werden. – Der Text ist teilweise stark mit Tinte und Bleist.
bearbeitet; Unterstr. sind vor allem mit Tinte und Blaust. ausgeführt.
Auf dem mit 1 paginierten Bl. des Textes ist als Datierung März 1911
angegeben.

42, 12 nach zunächst gestr. ein || 42, Anm. 1 = Notiz am Rand ||


43, 4 konkreten Einf. || 43, 12–13 von ich könnte bis qualitativ ein-
schichtigen Einf. || 43, 20–22 von Aber leider bis Gattung sind. Einf.,
nach leider im Ms. ein Ausrufezeichen || 43, 24–28 Anstr. am Rand mit
Blaust., dazu der Randtitel Sich-Richten-auf; nach „richtet“. mit Tinte
und Blaust. gestr. Das ist erst der Fall, wenn Aufmerksamkeit auf den
Gegenstand besteht, und zwar hzwar V. für soi in jedem Fall, wo ein
Gegenstand zum Thema gemacht ist, zum Worüber, wenn an ihm
dann dies oder jenes gesetzt oder gefunden wird. Jedes Bewusstsein,
textkritische anmerkungen teilband i 57

in dem ein Gegenständliches bemerkt oder Aufgemerktes ist, und gar


ein thematisch Gemeintes, ist auf dieses Gegenständliche gerichtet,
in dem Sinn, dass es dies merkt und hmerkt und Einf.i meint; und
ist in solchem Bewusstsein ein anderes gleicher Materie fundiert, so
ist auch dieses auf das Gegenständliche gerichtet in etwas anderem
Sinn. Ein objektivierender Akt in dem besonderen Sinn ist dann ein
thematischer. || 43, Anm. 1 = Rb. || 44, 22 von (im ersten bis bloßen
Aufmerksamkeit) Einf. mit Bleist. || 44, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. ||
45, 1 Zugewendetsein V. für Zuwenden || 45, 1 statt zu anderem im
Ms. auf anderes || 45, 3 Anstr. am Rand mit Bleist. || 45, 6–12 von
Ob das bis erweitern ist. im Ms. zwischen Kl., die später wieder gestr.
wurden || 45, 8 nach Klasse im Ms. Bleist.-Str. || 45, 24–26 Kl. von
(Diese zum bis zu studieren.) Einf. mit Bleist. || 45, Anm. 1 = Rb.
mit Bleist.; im Ms. zwischen Kl. || 46, 2 Objekte V. für Akte || 46,
3 nach ihrem Gehalt Einf. || 46, 9 sein Einf. || 46, 15 statt höherer
Stufe hat im Ms. hat höherer Stufe || 46, 27 thematischen nur beim
Einf. || 46, 27 doxischen Einf. mit Bleist. || 46, 28 doxischen Einf. mit
Bleist. || 46, 29 sagen wir vorläufig, dass Einf. || 46, 29 thematische
Einf. || 46, 30 – 47, 4 Anstr. am Rand mit Rotst. || 46, 33 theoretischen
Einf. || 46, 34 im engeren Sinn, Einf. || 46, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. ||
46, Anm. 2 = Rb. || 47, 9 eventuell mit seiner Grundlage Einf. || 47,
11–12 als Gefallen, Wünschen Einf. || 47, 13 Unbewusstsein V. mit
Bleist. für Hintergrund || 47, Anm. 1 = Rb.; Also doxisch Einf. mit
Bleist.; statt runde Kl. bei (auch = theoretisches, doxisches Meinen)
im Ms. eckige Kl.; vor auch im Ms. mit Bleist. gestr. wohl; nach auch
im Ms. gleich und doxisch ist eine Einf. mit Bleist. || 48, 3–6 Anstr.
am Rand mit Bleist. || 48, 14 Erlebnisgehalt V. für Gehalt || 48, 18–
19 ein meinendes, sich-richtendes zunächst gestr., dann Streichung
wieder rückgängig gemacht || 48, 19 ein intendierendes Erg., zur
Verdeutlichung ein zweites Mal in Kurrentschrift geschr. || 48, 19–20
(einen Akt) statt runde Kl. im Ms. eckige Kl. || 48, 23 nach Gemeinte
richtet gestr. „Akt“ im weiteren Sinn; Anführungszeichen bei „Akt“
mit Blaust. || 48, 23 intendierendes Bewusstsein im weiteren Sinn im
Ms. zwischen Kl. || 48, 24 Das heißt V. für Es genügt; davor gestr.
Aber da gibt sie nur Verwirrung || 48, 24 1) Einf. || 48, 27–29 von
2) dass bis Erlebnis nennt. Einf. || 48, 30 Bewusstsein im weiteren
Sinn V. für inthentionalesi Erlebnis || 48, 32 – 49, 1 wirklich patent
intendierend und latente Intentionalität sind Erg. mit Bleist., Kl. von
58 textkritische anmerkungen teilband i

den Hrsg. || 48, Anm. 1 = Rb., vor „Bewusstein“ gestr. Ein Begriff ||
48, Anm. 2 = Rb. || 49, 5 statt mit dem im Ms. zum || 49, 11–14 von (Wir
können bis intentionaler Charakter.) Einf., Kl. mit Bleist. || 49, 15–16
(= Bewusstseinscharakter im weiteren Sinn) Einf., Kl. von den Hrsg. ||
49, 17 phänomenologischen Inhalt des Einf. || 49, 30 Schließung der
Kl. nach Sein. mit Bleist. || 49, 31 nach ist gestr. auch wenn sich kein
Bewusstsein darauf richtet bzw. || 49, Anm. 1 = Rb.; Endlich Einf.
mit Blaust.; wirklich ist jeweils eine Einf. mit Bleist. || 49, Anm. 2 =
Rb. || 50, 2 nach entnehmen. ist der folgende Text der Vorderseite und
der der anschließenden Rückseite des Bl. A VI 12 II/11 mit Blaust.
gestr. Neben den gestr. Text hat Husserl mit Blaust. notiert Dafür
Beilage (gemeint ist der Text des nachfolgenden, d.h. in Teilband I,
S. 50, 3–51, 24 wiedergegebenen Bl. A VI 12 II/12). Der gestr. Text
lautet: Wie steht es weiter mit dem Begriff der intentionalen, the-
matischen hintentionalen, thematischen Einf.i Materie? Haben wir
mehrere Bewusstseinserlebnisse fundierter Art „gerichtet“ auf eine
intendierte Gegenständlichkeit, hes folgt die nicht gestr. Rb. Hier ist
also Materie verstanden als intentionales Wesen.i so haben sie alle
dieselbe Materie, wenn die unterliegende thematische hthematische
Einf.i Intention, das unterliegende Meinen, dem intentionalen Wesen
nach dasselbe ist. Sie haben im „Wesen“ denselben objektivierenden
Akt als Grundlage. Dem gesamten Thema nach oder zugleich dem
Charakter nach: Das ist also doppeldeutig. Im Übrigen, auch wenn
wir die Objektivation erweitern und somit fundierte Objektivationen
bilden, so können wir von verschiedenen solchen sagen, sie haben
dieselbe Materie, und so bei jederlei Objektivationen. Zwei Objek-
tivationen haben dieselbe volle Materie, wenn sie sich nur durch
Anschaulichkeit und dgl. unterscheiden. Ein Wunsch „Es möge S p
sein“ und ein Fragen „Ist S p?“ haben nicht dieselbe volle Materie,
wenn wir das Ganze als Objektivation nehmen oder dafür nähmen.
Dass S p ist, ist zu wünschen, das ist zu fragen. Sie haben aber dieselbe
substruierte Materie. Die Materie der fundierten Akte dieser Art
erhält sozusagen eine höhere Schicht. Überhaupt geht die Materie der
fundierten Akte in die fundierenden ein, aber in sehr verschiedener
Weise. Es ist das eben eine eigene Weise, wo ein gesamter Sachverhalt,
der in einer unterliegenden Meinung gemeint ist, vermöge eines dar-
über geschichteten hdanach gestr. Meinensi Bewusstseinsmoments
als Ganzes einen objektiven Charakter begründet. hvon Wie steht
textkritische anmerkungen teilband i 59

es bis Charakter begründet. zwischen eckigen Blaust.-Kl.i hdazu die


nicht gestr. Rb. Das ist insofern bedenklich, als hier unter substruierter
Materie verstanden werden kann und wohl verstanden ist nicht ein
intentionales Wesen, sondern die Materie im Sinn der Logischen
Untersuchungen.i Weiter ist in Betreff der „objektivierenden Akte“
zu sagen: Alle Objektivation führt auf gewisse Objektivationen un-
terster Stufe zurück, und das sind die vorstellenden Akte im engsten
Sinn. Ferner, zu jeder Gemeintheit gehören a priori gewisse Formen
der Bildung neuer Gemeintheiten. Das sind die logischen Formen.
All diese rechnen wir zur selben Schicht. Somit haben wir neben
den schlichten untersten Objektivationen die aus ihnen synthetisch
gebildeten (die logischen Gebilde aus solchen), und die ergeben lo-
gische Vorstellungsgebilde verschiedener Stufe. Dann kommt aber
eine neue Schicht durch die neuen zu objektivierenden Momente
des Bewusstseins. || 50, 9 selbst Einf. mit Bleist.; Anführungszeichen
bei „Sachverhalt selbst“ mit Bleist. || 50, 19 identisch Einf. || 50, 28
unter theoretischem Einf. mit Bleist. doxisch || 50, 30 doxisch- Einf. ||
50, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. und mit Tinte nachgeschr.; statt ist hier
im Ms. ist in Str (vgl. die Angaben zu den Signaturgruppen, unten
S. 361 ff.) || 50, Anm. 2 = Einf. mit Bleist.; existiert mit Tinte nach-
geschr. || 51, 10 doxische Einf. mit Bleist. || 51, 11 nach Gemeintheit.
Schlusszeichen || 51, 25 von Es ist bis Folgendes herauszustellen im
Ms. mit Bleist., wohl von L., gestr. || 52, 1 Erlebnissen V. für Akten ||
52, 6 von (synthetisches Bewusstsein, bis ich lieber) Einf. mit Bleist.,
Kl. von den Hrsg. || 52, 9–11 von Diese synthetischen bis genauerer
Beschreibungen. im Ms. in Bleist.-Kl. || 52, 9 nach man gestr. nicht || 52,
33 nach Form. gestr. Aber das Aufmerken steckt beständig darin, im
ständigen Identifizieren des Worüber. || 52, Anm. 1 = Rb. || 53, 1–2 von
mit dem bis einwohnenden Aufmerken Einf. || 53, 4 nach Gemeintheit.
der gestr. und am Rand mit einem Fragezeichen mit Bleist. versehene
Text Doch kehren wir zurück zu dem Ende der vorigen Seite: Wir
können doch nicht ernstlich Aufmerken und Meinen trennen. Alles
Meinen ist Aufmerken, aber im Aufmerken auf ein und dasselbe
haben wir verschiedene funktionale Formen zu unterscheiden, auch
auf Eigenschaft etc. merken wir auf. || 53, 15 1) Einf. mit Blaust. || 53, 22
statt liegt im Ms. liegen || 53, Anm. 2 = Rb. mit Bleist. || 54, 5 2) Einf. mit
Blaust. || 54, 6 was V. für mit || 54, 8 selbst ausmacht V. für zu tun hat ||
54, 9 andere Einf. || 54, 13 von liegt er bis neuen Linie Einf. || 54, 16–17
60 textkritische anmerkungen teilband i

Rb. mit Blaust. Was hier thematischer Akt heißt || 54, 23–26 von Es
müsste bis schöpferischer Spontaneität. Einf. || 54, 29 Erg. am Rand
p. 6 uhnteni || 54, 30–31 Anführungszeichen bei „weisen zurück auf
schlichte Akte der Rezeptivität“ mit Blaust. || 54, 35 schöpferischen
Einf. || 55, 16 am Rand Bleist.-Pfeil || 55, 24 vor Die im Ms. eckige
Kl. mit Bleist. || 55, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 55, Anm. 2 = Rb. ||
55, Anm. 3 = Rb. || 56, 3 nach und gestr. zusammen || 56, 13 nach
oder gestr. wie wir wohl auch || 56, 14 nach Akten? gestr. Jedenfalls ||
56, 27–29 von Doch nichts bis bloßer Sinnlichkeit. Einf. || 56, 29–30
von In gewissem bis sagte, im Ms. mit Bleist., wohl von L., gestr.; statt
wie ich es ursprünglich sagte im Ms. wie ich es ursprünglich auf dem
Blatt 6 sagte. Vgl. dazu oben, S. 56. || 56, 31 nach „synthetischen“
gestr. in einem spezifischen Sinn spontanen || 56, 36 in (produktive
Gegebenheit) ist produktiv mit Bleist. nachgeschr. und Gegebenheit
eine Einf. mit Blaust. || 56, 36 Oder auch so im Ms. mit Bleist., wohl von
L., gestr. || 56, 37 theoretischen V. für thematischen || 57, 8 gebenden
Einf. || 57, 9 nach Erfahrung, gestr. Anschauungen || 57, 12 möglicher
Einf. || 57, 13 (ihm, dem gegebenen) Einf. mit Bleist. || 57, 13–14 in
der Gegebenheit Einf. mit Bleist. und mit Tinte nachgeschr. || 57, 19
nehmende Einf. mit Bleist. || 57, 22 nehmenden Einf. mit Bleist. || 57,
22 Randtitel mit Blaust. Nehmen – Geben || 57, Anm. 1 = Rb. mit
Bleist. || 57, Anm. 2 = Rb. mit Bleist. und mit Tinte nachgeschr. || 57,
Anm. 3 = Rb. || 58, 1 und zwar im prägnanten Sinn Einf. mit Bleist.,
teilweise mit Tinte nachgeschr. || 58, 5 eigentlich Einf. || 58, 6 (natürlich
eigentliche) Einf. || 58, 10 statt eben erst des Rezipierens im Ms. erst
des Rezipierens eben || 58, Anm. 1 = Rb. || 59, 2 nach ursprünglich gestr.
rezeptive || 59, 4 Aktivität V. für Spontaneität || 59, 12–14 Anstr. am
Rand mit Bleist. || 59, 17–18 Nicht alle schöpferisch erzeugenden Akte
sind V. mit Bleist. für Nicht alle „thematischen“ Akte (worunter wir
seit p. 6 immer die schöpferisch erzeugenden Akte verstehen) sind ||
59, 18–20 von und zwar bis schöpferisch erzeugten V. mit Bleist. für
(aus Thesis und Synthesis hervorgehenden, schöpferisch erzeugten) ||
59, 23 Randtitel Über fundierte Sinnlichkeit || 59, 30 – 60, 5 von und
sich bis wahllos übergehen. Einf. || 59, 30 statt sich im Ms. sie || 59,
Anm. 1 = Rb. || 59, Anm. 2 = Rb.; der Satz Aber das darf nicht
gebend heißen! ist eine Bemerkung zu dem in der Rb. vorangehenden
Satz, der im Ms. zwischen eckigen Kl. steht und später mit Bleist.,
wohl von L., gestr. wurde || 60, 2 statt in „dienender“ Weise speziell
textkritische anmerkungen teilband i 61

Fundierende im Ms. speziell Fundierende in „dienender“ Weise || 60,


17 am Rand Fortsetzung über fundierte Sinnlichkeit || 60, 27–28 am
Rand mit Bleist. und Tinte Naturobjekte und axiologische Objekte ||
60, 38 Anführungszeichen bei „außerwesentlich“ mit Bleist. || 61, 1
statt ausmachend im Ms. ausmachen || 61, 14 am Rand „ästhetische“
oder „physische Sinnlichkeit“ || 61, Anm. 1 = am Rand mit Bleist.;
innere Sinnlichkeit mit Tinte nachgeschr.; nach gehört im Ms. ein
Fragezeichen mit Bleist. || 62, 7 logisch- oder doxisch- Einf.; logisch mit
Bleist. und mit Tinte nachgeschr. || 62, 12 logisch- Einf. mit Bleist. || 62,
13 korrelativ Einf. || 62, 15 doxischen Einf. || 62, 17 der Gegenstände-
worüber Einf. || 62, 18 Anführungszeichen bei „Regionen“ mit Bleist. ||
62, 19 (Grundklassen von Akten) Einf., Kl. von den Hrsg. || 62, 20 nach
zurückführen. Schlusszeichen || 62, 23 latent intentionale Bewusstsein
V. für sozusagen latente || 62, 24 Dann Einf. || 62, 24 logisch Einf.
mit Bleist. || 62, 25 logischen Einf. mit Bleist. || 62, 27 erfassendes,
betrachtendes V. mit Bleist. für bemerkendes || 62, 28 logisch- Einf. ||
62, 28–29 (Subjekt, Beschaffenheit etc.) V. mit Bleist. für (objektivie-
rendes, intentionales) || 62, Anm. 1 = Rb.; statt Dies im Ms. Er, und
durch die Einf. || 63, 1 ästhetisches V. für physisches || 63, 3 nach dem
gestr. latenten und zwar || 63, 3–4 nach sinnlichen ist der größte Teil des
folgenden Textes auf der Rückseite des Bl. (A VI 8 I/107) zu Beginn mit
Tinte, dann mit Blaust. gestr. oder zunächst diesen und in synthetischer
Beziehung zu ihm den axiologischen. Dabei ist zu bemerken, dass
die Unselbständigkeit des sinnlichen Moments der höheren Schicht
(oder korrelativ des konstituierenden sinnlichen Bewusstseins der
höheren Schicht), die zu dem Konkretum des niederen Bewusstseins
nur eine unselbständige Schicht eben hereinbringt, die Folge hat,
dass der physische Gegenstand als ein Selbständiges dasteht, der
axiologische Gegenstand aber zwar auch als selbständig, aber him
Ms. folgt sichi vom physischen nur durch eine unselbständige Schicht
unterschieden ist, nur dadurch, dass am ästhetischen Gegenstand,
am physischen hvon zwar auch bis am physischen Einf.i axiologische
Merkmale auftreten, äußerlich an ihm, aber nicht in ihm, nicht sein
Wesen ausmachend. Oder wenn beides ungeschieden bleibt, steht
da ein Gegenstand, der neben den physischen auch die axiologische
Beschaffenheit hat. Wie nun der schlichte Gegenstand, der physisch
schlichte, axiologische Merkmale hat bzw. wie das physisch-sinnliche
Bewusstsein ein unselbständiges axiologisches Bewusstseinsmoment
62 textkritische anmerkungen teilband i

trägt, so kann ein beliebiges, synthetisch meinendes Bewusstsein eine


axiologische Bewusstseinsschicht tragen, und das ganze fundierte Be-
wusstsein kann nun wieder konstitutiv sein für eine neue Gegenständ-
lichkeit, wobei das axiologische Bewusstseinsmoment konstitutiv ist
für ein axiologisches Prädikat. Es sind also neue meinende Akte
möglich, welche dem axiologischen Bewusstsein, korrekt gesprochen,
eine neuartige Gegenständlichkeit entnehmen, usw. hdazu die Rb.
mit Bleist. Von hier an muss neu ausgearbeitet werden!i || 63, 5 nach
sinnlichen gestr. aufgemerkten || 63, 8 objektivierende Einf. || 63, 11
logische, schöpferisch spontane Einf. || 63, 17 nach Verstandsbewusst-
sein gestr. noch thematisch || 63, Anm. 1 = Rb. || 63, Anm. 2 = Rb.,
zum Teil mit Bleist. geschr. und dann mit Tinte nachgeschr. || 64, 4
aber merklich Einf., merklich mit Bleist. und mit Tinte nachgeschr. ||
64, 5 nach aber gestr. denkend || 64, 7 nach nicht gestr. „logisch“ ||
64, 8 Noch ein Wichtiges: Einf. || 64, 10 nach das gestr. thematische ||
64, 13 schlichten V. für eigentlich || 64, 13 nach Akten gestr. den
thematischen || 64, 17 bloßen Einf. || 64, 24 ein Bewusstsein Einf. || 64,
25 im weiteren Sinn Einf. || 64, Anm. 1 = Rb.; nach Objekt? gestr. Ist
nicht das der Unterschied zwischen bemerkt und aufgemerkt, dass
das Aufgemerkte schon Anfang des Thematischen ist? || 64, Anm. 2 =
Rb. || 64, Anm. 3 = Rb. || 64, Anm. 4 = Rb. || 65, 4 Randtitel Aktmoment ||
65, 5 Bewusstseinscharakter Erg. || 65, 5–6 jedes Bewusstsein Erg. ||
65, 6 Randtitel Sinn || 65, 7 „Bewusstseinsaktes“ V. für Aktes || 65,
14 nach „Gemeinte“. Schließung einer eckigen Bleist.-Kl. || 65, 15
nach logische, gestr. Einf. theoretische || 65, 15 doxische Einf. || 65,
16 eigentlichere V. mit Bleist. für eigentliche || 65, 22–24 von aber
dabei bis das also? Einf. || 65, 25 von als in bis gefunden werden,
Einf. || 65, 26 nach Unterschiede. gestr. Zwar gehören || 65, 27 von
(besser doch bis als solcher) Einf., Kl. von den Hrsg. || 66, 10 vor oft
Öffnung einer Kl., die nicht geschlossen wird || 66, 10 nach Urteilen
gestr. im || 66, 17 nach etc. gestr. Wir haben dabei folgende Fälle zu
unterscheiden

Beilage IV (Hua XLIII/1, S. 66–68)

Beilage IV beruht auf den Bl. 90–91 aus dem Konvolut A VI 8 I. –


Der Text der nicht paginierten Bl. ist mäßig mit Bleist. bearbeitet; Un-
textkritische anmerkungen teilband i 63

terstr. sind mit Tinte und Blaust. vorgenommen. Der Binnenumschlag


(Bl. 87 + 141), in dem diese Bl. liegen, und das Titelbl. A VI 8 I/89 tragen
jeweils die Datierung 1911 sowie den Hinweis auf die Zugehörigkeit
der Texte zur Signaturgruppe Str, die in der Zeittafel der Manuskripte
auf Frühjahr 1911 datiert wird.

66, 25 (intendierenden) Einf. mit Bleist. || 66, 32 (intendierenden)


Einf. mit Bleist. || 67, 10 Warum denn nicht? Einf. mit Bleist. || 67, 17
nach Erscheinungen gestr. da || 67, 19 das Gefühlsbewusste Einf. mit
Bleist. || 67, 24 begrifflich-nominale V. mit Bleist. für nominale || 67, 26
(setzen). Einf. mit Bleist. || 67, 28 das Fragezeichen nach zusammen-
nehmen ist eine Einf. mit Bleist. || 67, 37 unsinnliche Einf. || 67, 39 – 68,
3 am Rand geschweifte Blaust.-Kl.

Beilage V (Hua XLIII/1, S. 68–70)

Beilage V beruht auf den Bl. 56–57 aus dem Konvolut A VI 8 I. –


Die in einem Binnenumschlag (Bl. 35 + 86) liegenden Bl. sind von 1
bis 2 paginiert; auf dem ersten Bl. wird auf diesen Text mit der Notiz
2 Blätter hingewiesen. – Der Text ist mit Tinte und Bleist. bearbeitet;
Unterstr. sind hauptsächlich mit Blaust. vorgenommen. Als Datierung
hat Husserl auf dem mit 1 paginierten Bl. Osterferien, März 1911
angegeben.

68, 18 Sachverhalt Einf. mit Bleist. || 68, Anm. 1 = Notiz am Rand ||


68, Anm. 2 = Rb. || 69, 6 und noch weniger Einf. || 69, 9 nach nennen.)
gestr. Manche || 69, 12 nach Urteilsmotive gestr. in die || 69, 31 statt
anbelangt im Ms. anlangt || 69, 35 nach kommt. im Ms. Schlusszeichen ||
69, Anm. 1 = Rb. mit Bleist.

Beilage VI (Hua XLIII/1, S. 70)

Beilage VI beruht auf dem Bl. 58 aus dem Konvolut A VI 8 I. –


Der Text des nicht paginierten Bl. ist kaum bearbeitet; Unterstr. sind
mit Blaust. ausgeführt. Eine genaue Datierung ist schwierig. Das Bl.
ähnelt nach Schriftbild und Papier den im Konvolut voranliegenden,
64 textkritische anmerkungen teilband i

in Beilage V veröffentlichten Bl. 56–57. Die Hrsg. datieren den Text


daher auf wohl 1911.

70, 18 als gegeben Einf.

Text Nr. 5 (Hua XLIII/1, S. 71–94)

Text Nr. 5 beruht auf den Bl. 109–116 aus dem Konvolut A VI 8
I und auf den Bl. 14–16 u. 45–49 aus dem Konvolut A VI 12 II. –
Die Bl. sind von 12 bis 26 paginiert und schließen wahrscheinlich
(wegen des Inhalts, des ähnlichen Schriftbildes und der Schreibweise
der Paginierung) an die in Text Nr. 4 veröffentlichten Bl. an, die von 1
bis 9 paginiert sind (Bl. mit den Paginierungen 10 u. 11 fehlen; vgl. dazu
oben die Beschreibung zu Text Nr. 4). – Auf Bl. A VI 12 II/46 findet
sich die Notiz ad 18; der Text dieses Bl. ist also dem mit 18 paginierten
Bl. (A VI 12 II/45) zugeordnet und wird S. 80, Anm. 2 wiedergegeben. –
Der Text ist hauptsächlich mit Bleist. bearbeitet; Unterstr. sind mit Tinte,
Blaust. und Rotst. ausgeführt. Auf dem ersten Bl. des Textes ist ange-
geben 1911 Osterferien (ausgebessert mit Bleistift Anfang Oktober),
das Bl. 47 aus dem Konvolut A VI 12 II trägt die Datierung 2. April
1911. Husserl scheint den Text aber nach 1913 noch einmal gelesen
zu haben, wie man aus der auf die „Ideen“ bezugnehmenden Notiz
mit Bleist. (S. 83, Anm. 1) schließen kann. Aus dieser Zeit stammen
wahrscheinlich auch die anderen mit Bleist. geschr. Hinzufügungen,
die in Text Nr. 5 als Anm. wiedergegeben werden.

71, 11 I Einf. mit Blaust. || 71, 15 II Einf. mit Bleist. || 71, 27–28
Notiz am Rand mit Bleist. Aus 1910 || 71, Anm. 1 = Rb. mit Bleist., die
Jahreszahl 1911 V. mit Bleist. für 1910 || 72, 1 mit Blaust. gestr. Rb. Doch
nicht auf den bloß thematischen Inhalt „S ist p“, sondern auf „S ist
p!“, und das ist das Thema. || 72, 8 (in dem einen Sinn) Einf., Kl. von
den Hrsg. || 72, 14 so und so Einf. || 72, 17 nach dass gestr. etwas, das
da || 72, 22 mit Bleist. geschr. und mit Bleist. wieder gestr. Rb. mit Bleist.
Nein. Bewusst ist das volle Thema, der Inhalt mit seiner Qualität.
Cf. Rand der folgenden Seite. hgemeint ist die mit Tinte geschr. und
ebenfalls mit Bleist. wieder gestr. Rb. auf der Rückseite des Bl. (A VI 12
II/15), die mit Ja, kann man beginnt (siehe unten)i || 72, 23–26 mit Tinte
textkritische anmerkungen teilband i 65

geschr. und mit Bleist. wieder gestr. Rb.; siehe dazu die Bemerkungen
oben Ja, kann man so sprechen? Können wir anderes sagen, als dass
einmal thematisch bewusst sei: S ist p!, das andere Mal: Ist S p?
usw.? Also im Gegenteil. Die Weise des thematischen Inhalts fällt in
das Thema, an dem wir eben die zwei Komponenten unterscheiden
müssen! || 72, 23–24 auf denselben Inhalt Einf. mit Bleist. || 72, 27 nach
affiziert gestr. mit Bleist. aber auch || 72, 28 und V. mit Bleist. für aber ||
72, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 72, Anm. 2 = Erg. mit Bleist. || 72, Anm. 3
= Rb. mit Bleist., im Ms. zwischen Kl. || 73, 1 von Jede Qualität bis
Inhalt hineinziehen! V. mit Bleist. und Tinte für Aber jede Qualität
lässt sich sozusagen thematisieren. || 73, 3–4 der gesamte thematische
Inhalt V. mit Bleist. und Tinte für das Gesamtthema || 73, 4 nach Aktes
zu mit Bleist. gestr. Thema, oder nun zu; vor Thema wohl irrtümlich
nicht gestr. einem nominalen || 73, 6 der ursprüngliche thematische
Inhalt V. mit Bleist. für das ursprüngliche Thema || 73, 9 von Nun, ein
bis der Weise V. für Nun, eine Wendung des thematischen Blickes
auf die Weise, wie eben das Thema „charakterisiert“ ist, liefert ||
73, 12 Doch ist die Redeweise nicht bedenklich? V. mit Bleist. und
Tinte für Doch die Redeweise ist bedenklich. || 73, 13 ebenso V. mit
Bleist. für bzw. || 73, 14 nach Inhalt) mit Bleist. gestr. heißt es || 73, 14
Anführungszeichen bei „S p ist bis M n“ mit Bleist.; nach M n“ mit
Bleist. gestr. im Thema || 73, 19 Inhalt Einf. mit Bleist. || 73, 19 nach
Gewissheit. gestr. Also || 73, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 74, 1 nach der
gestr. thematische sicher || 74, 4 Inhalt Einf. || 74, 5 Inhalt Einf. || 74,
5 Inhalt Einf. || 74, 7 Inhalt Einf. || 74, 17 statt das hat er natürlich,
er im Ms. das hat es natürlich, es || 74, 21 nach Inhalt gestr. Thema ||
74, 25 von (immer Thema bis thematischer Inhalt) Einf. || 74, 30 (der
thematische Inhalt) Einf. || 74, 35 Inhalten Einf. mit Bleist. || 74, 38
thematischen Inhalte V. für Themata || 75, 4–5 nämlich in Prädikation
über Gewissheit verwandelten V. mit Blaust. für (in Prädikation über
Gewissheit verwandelten) || 75, 8 unmittelbar Einf. || 75, 16 themati-
schen Inhalt V. für Thema || 75, 27–28 auf das Thema V. für auf den
thematischen Inhalt || 75, 28 nach begabt. gestr. Der Charakter ist
auch, wenn auch in einem anderen Sinn „bewusst“. || 75, 31 vor Kann
mit Blaust. gestr. Man kann aufgrund des Gedankenbewusstseins na-
türlich den „Gedanken“ zum Objekt machen, seine Formen, Teile,
usw. unterscheiden. Der pure Gedanke (objektiviert) hobjektiviert
Einf., Kl. von den Hrsg.i ist nichts anderes als der rein thematische
66 textkritische anmerkungen teilband i

Inhalt. So kann man sagen, dass das stellungnehmende Bewusstsein


als solches reicher ist als das bloße stellungslose Bewusstsein. ham
Rand des gestr. Textes ein Fragezeichen mit Bleist. und die Bemerkung
mit Bleist. Was ist das für ein Unsinn?i || 75, Anm. 1 = Erg. mit
Bleist. || 75, Anm. 2 = Rb. mit Bleist. || 75, Anm. 3 = im Ms. vom
Haupttext abgerückt || 76, 6 Inhalts Einf. mit Bleist. || 76, 6 nach hat,
gestr. und einer die wir thematischen Inhalt nennen || 76, 13 die dem
Inhalt entspricht, Einf. || 76, 21 bloß Einf. || 76, 22–23 von schon darum
bis Schicht ist Erg. mit Bleist. || 76, 23 und zudem Einf. mit Bleist. ||
76, Anm. 1 = Rb.; bis 18 Einf. mit Bleist.; Kl. von den Hrsg. || 76,
Anm. 2 = Rb. mit Bleist. || 77, 8–9 von (in denen bis etc. konstituieren)
Einf. mit Bleist. || 77, 21 die Materie Einf. mit Bleist. || 77, 22 Rb. mit
Bleist. Wichtig || 77, 24 Rb. mit Bleist. Materie || 77, 29 nach Thema
im Ms. und || 77, Anm. 1 = Einf. mit Bleist. || 77, Anm. 2 = Einf. mit
Bleist., im Ms. zwischen Kl. || 77, Anm. 3 = Erg. mit Bleist. || 77, Anm. 4
= Erg. mit Bleist.; bzw. in „bloßen Vorstellungen“ im Ms. zwischen
eckigen Bleist.-Kl. || 77, Anm. 5 = Rb. mit Bleist. || 78, 1 von in der
bis der Urteilsakte Einf. mit Bleist. || 78, 4 Parallele V. mit Bleist. für
Modifikation || 78, 17 oder Quasi-Qualität Einf. || 78, 22 Theorie Einf. ||
78, 22–25 von und höchst bis legen möchte Einf. || 78, 28 identisches
Einf. || 78, Anm. 1 = Rb. || 79, 1 bloß Einf. || 79, 5 wahrhaftes V. mit
Bleist. für Wahrheit || 79, 8 nach Gewissheitscharakteren im Ms. auch ||
79, 23 Randtitel Komponenten und Unterlagen: stellungnehmendes,
doxisches Bewusstsein || 79, 10–24 von Soll man bis ein im Ms. mit
Blaust. gestr. || 79, 25 vor In im Ms. spitze Bleist.-Kl. || 79, Anm. 1 =
Rb. || 80, 5 Randtitel Gemütsbewusstsein || 80, 31 – 81, 4 von das als bis
Korrelate). Erg. mit Bleist. || 80, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 80, Anm. 2
= Text der Vorderseite des Bl. A VI 12 II/46; Anführungszeichen bei
„Stellungnehmen“ mit Blaust.; (neue Qualität) Einf. mit Blaust. || 81,
9–10 statt durch jede Form geht das Freudebewusstsein hindurch im
Ms. jede Form hindurchgeht das Freudebewusstsein || 81, 11 nach
es gestr. dabei || 81, 13 (der Wahrheitscharakter im Thema) Einf. mit
Bleist. || 81, 24–28 von (Natürlich bedarf bis Freude fungieren etc.) Erg
mit Bleist.; dazu mit Bleist. Cf. folgendes Blatt || 82, 1 vor Wiederholt
Öffnung einer Kl., die nicht geschlossen wird || 82, 3 (Materie) Einf.
mit Bleist. || 82, 4 (Qualität) Einf. mit Bleist. || 82, 5 „vollen“ Einf. mit
Bleist. || 82, 20 statt treten im Ms. kehren || 82, 26–30 Anstr. am Rand
mit Blaust. || 82, Anm. 1 = Revision Rb. mit Blaust.; der Rest der Anm.
textkritische anmerkungen teilband i 67

ist eine Rb. mit Bleist. || 82, Anm. 2 = Rb. mit Blaust. || 82, Anm. 3 =
Rb. mit Bleist. || 83, 1 Notiz am Rand mit Bleist. 2. April 1911 || 83, 3–4
Anführungszeichen bei „Beziehung auf eine Gegenständlichkeit“ mit
Bleist. || 83, 15–17 von Da der bis wirklichen Thema im Ms. mit Bleist.
unterschlängelt, dazu die radierte Rb. mit Bleist. Ist das wichtig? ||
83, 20–21 Ich meinte nun weiter im Ms. zwischen Bleist.-Kl. || 83, 21
nach dass gestr. jedem || 83, Anm. 1 = Erg. mit Bleist. || 83, Anm. 2
= Erg. mit Bleist. || 84, 7 objektiv-logischen V. für logischen || 84, 27–
31 von Ich hatte bis Gegenständlichkeit herausholt. im Ms. zwischen
Bleist.-Kl. || 84, 28 oder vielmehr seinen Inhalt Einf. mit Bleist. || 84,
Anm. 1 = Rb. || 85, 7 derselbe thematische Inhalt V. mit Bleist. für
dasselbe Thema || 85, 19 Der thematische Inhalt V. mit Bleist. für
Das Thema || 85, 22 Randtitel Thematischer Inhalt von Wunsch und
Wille || 85, 23 das Seinsollensbewusstsein, Einf. mit Bleist. und Tinte ||
85, 23–24 erfreulichen Gedanken V. mit Bleist. für Erfreulichkeits-
gedanken || 85, 24 Wertgedanken Einf. || 85, 24 thematischen Inhalt
V. für Thema || 85, 26 auf den gedachten Seinswert Einf. mit Bleist.
und Tinte || 85, 28 Seinsollensbewusstseins V. mit Bleist. und Tinte für
Begehrens || 85, 29 sein V. für das || 85, 29 Seinsollende V. mit Bleist.
für Wunsch || 85, 30 Anführungszeichen bei Ewünschte mit Bleist. || 85,
30 nach Gesetzte. Schlusszeichen || 85, 33 also auch bei den doxischen
Einf. mit Bleist. || 85, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. und Tinte || 86, 14–15
Anführungszeichen bei „Dass S p bis zweifelhaft“ mit Bleist. || 86,
18–21 am Rand Blaust.-Pfeil || 86, 20–21 thematischen Inhalt V. mit
Bleist. und Tinte für Themathischesi || 86, Anm. 1 = Erg. || 86, Anm. 2
= Rb. mit Blaust. und Bleist. || 86, Anm. 3 = Erg. mit Blaust. || 87, 5–6
Überlegen wir näher. Erg. mit Bleist. || 87, 9 Das Verhältnis zwischen
Einf. mit Bleist. || 87, 16 nach Q etc. im Ms. ist || 87, 18 nach der gestr.
Gewissheitscharakter || 87, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 87, Anm. 2
= Rb. mit Bleist. || 88, 19 (noematisch) Einf., Kl. von den Hrsg. ||
88, 24 wirklichen, unmodifizierten V. für vollen || 88, 25 Sätze V. für
Setzungen || 89, 2 nach fundierten gestr. Akte || 89, 18 allgemeinen
Einf. || 89, 25 als Rotsetzung, Einf. || 89, 32 (Eidos) Einf., Kl. von den
Hrsg. || 89, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 90, 19 Quasi Einf. mit Bleist. || 90,
24 (Werthaltung) Einf. mit Bleist., Kl. von den Hrsg. || 90, 25 (Wert)
Einf. mit Bleist., Kl. von den Hrsg. || 90, 25–26 Seinsollensbewusstsein:
Guthaltung V. mit Bleist. für Wunsch || 90, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. ||
91, 8 von Einf. mit Bleist. || 91, 14 von (oder ich bis jetzt nicht) Einf., Kl.
68 textkritische anmerkungen teilband i

von den Hrsg. || 91, 20 hier Einf. || 92, 5 scheint es Einf. || 92, 7–8 nach
Quasi-Urteil. gestr. Und das ist allerdings ein stärkeres Argument. ||
92, 16 am Rand mit Blaust. Dagegen: || 92, 31 nach ersetzen. gestr. und
das war oben das Argument || 93, 1 nach nicht gestr. wahrscheinlich ||
93, 3 ist, Einf. || 93, 26 nach Wahrscheinlichkeitsurteil gestr. ein || 93,
33 statt ihn im Ms. es || 93, 34 des Ausdrucks Einf. || 94, 2 formale Einf.

Beilage VII (Hua XLIII/1, S. 95–97)

Beilage VII beruht auf den Bl. 131–132 u. 134 aus dem Konvolut
A VI 8 I. – Die unpaginierten Bl. liegen in einem Binnenbündel (Bl.
130 + 140). Der Text beginnt mit den Worten Seite 20 sage ich. Das mit
20 paginierte Bl. A VI 12 II/48 wird in Text Nr. 5 (und zwar S. 83,29–
85,18) wiedergegeben. – Der Text ist kaum bearbeitet, Unterstr. sind mit
Blaust. ausgeführt. Auf der Vorderseite von Bl. 131 hat Husserl notiert
Ad Ostern h19i11; der Text ist also den Ostern 1911 entstandenen
Texten zugeordnet (siehe z. B. Text Nr. 5) und daher wohl ebenfalls auf
1911 zu datieren.

96, 31 nach Sinn gestr. bewusst und || 96, 40 von „Die Tatsache bis
ist seinsollender“ Einf. || 97, 9 statt Die Urteile im Ms. Das Urteil ||
97, 10 gefällig Einf. || 97, 19 Gegensatz V. für Gegenstand

Text Nr. 6 (Hua XLIII/1, S. 98–105)

Text Nr. 6 beruht auf den Bl. 34–35 u. 37–39 aus dem Konvolut A VI
12 I. – Die Bl. sind von 23 bis 27 paginiert. Auf dem ersten Bl. des Textes
befindet sich die Signatur Str III und die Bemerkung 23–27 brauchbar,
ja sehr gut. – Der Text ist mäßig mit verschiedenem Schriftmaterial
bearbeitet und trägt Unterstr. mit Blaust. und Tinte, vereinzelt auch
mit Rotst. Der Zeittafel der Manuskripte zufolge sind die Bl. aus der
Signaturgruppe Str auf Frühjahr 1911 zu datieren.

98, 13 vor Natürlich Absatzzeichen mit Bleist. || 98, 18 phänome-


nologische Einf. || 98, 23 ich Einf. mit Bleist. || 99, 3 nun Meinen
V. für Meinung || 99, 30 (Gemeintheit) Einf. mit Bleist., Kl. von den
textkritische anmerkungen teilband i 69

Hrsg. || 99, 32–33 Randtitel mit Bleist. Wahrnehmendes und denkendes


Objektivieren. || 100, 1 1) mit Rotst. nachgeschr. || 100, 2 erfassen V. mit
Rotst. für fassen || 100, 7 Verbindung Einf. || 100, 8 kontinuierlich V. mit
Bleist. für synthetische || 100, 9 statt ich habe im Ms. habe ich || 100, 26
nach nach gestr. Einheit in Einheit über, oder || 100, 30–31 von Ebenso
wenig bis Gegenstand-worüber Einf., nach Gegenstand-worüber im
Ms. ist || 100, 31 ist Einf. mit Blaust. || 100, 31–32 von (d. h. als bis „ist
eine“) Einf. mit Bleist. || 100, 34 nach mache gestr. sie || 100, Anm. 1
= Rb. mit Bleist., zusätzlich am Rand ein Fragezeichen mit Bleist. ||
101, 2 „Dies ist α etc.“ teilweise mit Bleist. nachgeschr. || 101, 27 nach
Einheit. gestr. mit Blaust. || 101, 27–29 von Habe ich bis vorstehenden
Blättern? im Ms. mit Bleist., wohl von L., gestr. || 101, Anm. 1 = Rb. mit
Blaust. || 102, 13–14 nach Konstituierenden mit Rotst. gestr. Inhalt ||
102, 23 nach kommen. gestr. mit Bleist. Und soll ich || 102, 27 nach
Deckung gestr. statt || 103, 13–16 am Rand geschweifte Rotst.-Kl. ||
104, 5 nach Akten gestr. des Meinens || 104, 5 nach Meinungen im Ms.
kann || 104, 11 von Meinen mit bis und korrelativ Einf. mit Bleist. || 104,
23 vor Jede mit Blaust. gestr. Zwei Meinungen (Perzeptionalien kann
ich auch sagen) können von derselben Bedeutung sein, auch wenn sie
sich im Modus der Klarheit unterscheiden und ebenso in hderi Stel-
lungnahme. Zum Beispiel, sehe ich ein Ding – von einer bestimmten
Seite natürlich – in bestimmter Beleuchtung etc. und phantasiere ich
dasselbe Ding genau ebenso oder stelle es leer vor, aber wieder genau
so, so haben sie alle trotz verschiedenen Modi ein gemeinsames Was,
die Bedeutung. Wenn ich vom Was einer Vorstellung spreche, so kann
ich meinen, wie, als was der Gegenstand dasteht, nämlich mit welcher
Bestimmtheit (oder Unbestimmtheit), in welcher Orientierung usw.
Ich kann aber auch den Modus heranziehen, das Wie in einem ande-
ren Sinn, nämlich ob er perzeptiv-wahrnehmungsmäßig dasteht oder
bloß vergegenwärtigt oder bloß leer vorgestellt. || 104, 24 statt sie im
Ms. es || 104, Anm. 1 = Rb.; von Denn das bis bevorzugt werden mit
Bleist., wohl von L., gestr.

Text Nr. 7 (Hua XLIII/1, S. 106–112)

Text Nr. 7 beruht auf den Bl. 160–163 aus dem Konvolut A VI 8
I. – Der Text der von 1 bis 4 paginierten Bl., die in einem undatierten
70 textkritische anmerkungen teilband i

Binnenumschlag (Bl. 154 + 164) liegen, ist mäßig mit Bleist. und Tinte
bearbeitet; Unterstr. sind mit Blaust. und Rotst. ausgeführt. Eine genaue
Datierung des Textes ist schwierig. Husserl scheint den Text zumindest
nach 1913 noch einmal gelesen und bei dieser Gelegenheit auch leicht
bearbeitet zu haben, wie man aus seiner Bezugnahme (S. 107, Anm. 1)
auf die „Ideen“ schließen kann. Die Hrsg. nehmen aus inhaltlichen
Gründen an, dass der Text (so wie die nachfolgende Beilage VIII und
weitere Texte aus dem Konvolut A VI 8 I) wohl 1911 verfasst wurde
und nach 1913 leicht überarbeitet wurde.

106, 2 Cogitatio und ihr Korrelat als Überschrift, teilweise mit


Blaust. geschr.; daneben mit Blaust. Korrelat, Wahrheit, Wirklichkeit,
Evidenz und darunter mit Blaust. Nota bene. Darunter mit Bleist.
die Rb. Nur durchsehen, wohl nicht mehr wesentlich. – Vgl. Str über
„Thema“ (vgl. die Angaben zu den Signaturgruppen, unten S. 361 ff.). ||
106, 9 Deckungszusammenhängen V. mit Bleist. für Zusammenhän-
gen || 106, 11–12 nach dasselbe. gestr. und das Wahrgenommene,
der coghitiertei Gegenstand kann || 106, 26 nach Orientierung gestr.
und || 106, 30 statt Was im Ms. Das || 106, 31 Dargestellte im Ms.
mit Bleist. verändert in Darstellende || 106, 31–32 statt Darstellenden
im Ms. Dargestellten || 106, 33 Anführungszeichen bei „cogitatio“
mit Bleist. || 107, 2–4 Anführungszeichen bei „Das ist bis gerichtet
hatte“ mit Bleist.; hatte V. mit Bleist. für habe || 107, 8–9 statt dem
Etwas, das „Gegenstand“ ist, das als „wirklich“ charakterisiert sein
kann im Ms. das Etwas, das „Gegenstand“ ist, kann als „wirklich“
charakterisiert sein; nach kann gestr. wieder || 107, 21 statt dem im
Ms. den || 107, Anm. 1 = Rb. || 108, 7 den Einf. mit Bleist. || 108, 7
den Einf. mit Bleist. || 108, 14 Kl. bei (jetzt in anderer Einstellung
bewusste) mit Blaust. || 108, 16 da ist Einf. mit Bleist. || 108, 19 vor Ein
Ichstrahl spitze Rotst.-Kl. || 108, 24 jede V. mit Bleist. für alle || 108,
25 gehört V. mit Bleist. für gehören || 108, Anm. 1 = Rb. mit Bleist.,
im Ms. zwischen eckigen Kl. mit Blaust. und Bleist.; das Fragezeichen
ist eine Einf. mit Blaust. || 109, 4 Anführungszeichen bei „Korrelaten“
mit Blaust. || 109, 5 auf Seiten der V. mit Bleist. für in den || 109,
12 von Auf das „Geben“ bis sich beziehen V. mit Bleist. für Auf
das „Geben“ des, sich Beziehung || 109, 19 finde, dass es Einf. mit
Bleist. || 109, 22 immer Einf. mit Bleist. || 109, 22 dabei Einf. mit
Bleist. || 109, 26 im Fall der Evidenz Einf. mit Bleist. || 109, 29–30
textkritische anmerkungen teilband i 71

von „Es besteht bis trifft zu“ Einf. || 109, 31 ein V. mit Bleist. für
kein || 109, 33 Fälle: Einf. mit Bleist. || 110, 6 nach und gestr. wirklich ||
110, 7–8 gegenüber der Darstellungsgegebenheit: V. mit Blaust. für
In der Darstellungsgegebenheit: || 110, 20 Korrelat des adäquaten
Gegebenhabens mit Bleist. verdeutlicht || 110, 21 Anführungszeichen
bei „Objektiv-evident“-Sein mit Bleist. || 110, 22 Dieses Korrelat hat
V. mit Bleist. für dessen Korrelat-Sein || 110, 32 statt Meinung, die sie
gibt, ist möglich im Ms. Meinung ist möglich, die sie gibt || 110, 33
gebenden Einf. || 110, 34 nach dann gestr. selbst || 111, 1 überhaupt
Einf. mit Bleist. || 111, 21 statt in Bezug im Ms. bezüglich || 111, 33 nach
Korrelaten gestr. also || 112, 3 nach etc. gestr. Ebenso Gegebenes ||
112, 5 das Einf. mit Bleist. || 112, 10 Vermutung Einf.

Beilage VIII (Hua XLIII/1, S. 112–115)

Beilage VIII beruht auf den Bl. 155–156 aus dem Konvolut A VI 8 I
und auf Bl. 89 aus dem Konvolut B I 9 I. – Die Zusammengehörigkeit
der aus diesen Konvoluten stammenden Bl. ergibt sich u. a. aus der
Paginierung, die von 1 bis 3 läuft. Zudem trägt das mit 1 paginierte
Bl. aus dem Konvolut A VI 8 I die Überschrift Der Blick auf, die auf
dem mit 3 paginierten Bl. aus dem Konvolut B I 9 I leicht abgewandelt
wiederholt wird (Blick auf die „Phänomene“). – Der Text ist vor allem
mit Blaust. und Rotst. bearbeitet; Unterstr. sind mit Blaust., Rotst. und
Tinte ausgeführt. Auf der Vorderseite von Bl. A VI 8 I/155 befindet sich
die Angabe Sommersemester 1911.

112, Anm. 1 = Rb. mit Rotst. || 113, 8 mit Blaust. gestr. Rb. Dass ein
meinender Blick, ein schauender, das Identische fassen kann? Doch
das sagt schon das Weitere. || 113, 8–11 von Betrifft das bis eintreten
können? im Ms. zwischen spitzen Blaust.-Kl. || 113, 12 ausmacht V. für
angeht || 113, 25 „der reinen Apperzheptioni“ Einf. mit Rotst. || 113,
28–32 von Was an bis Ich „gehören“. im Ms. zwischen spitzen Blaust.-
Kl. || 113, 28 an reduzierten Phänomenen Einf. mit Bleist. || 113, 30 von
und das bis blicke“ ausmacht) im Ms. zwischen eckigen Bleist.-Kl. ||
113, 32 reinen Einf. mit Rotst. || 113, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 113,
Anm. 2 = Rb. mit Rotst. || 114, 8 von Der „Blick“ bis Apperzeption“
als Randtitel mit Bleist., darüber die Notiz mit Blaust. Göttingen und
72 textkritische anmerkungen teilband i

darunter die Rb. mit Blaust. Nota Bene || 114, 8 Anführungszeichen bei
„Blick“ mit Rotst. || 114, 16 statt so von dem Phänomen über im Ms.
so über von dem Phänomen || 114, 39 statt „absolute Betrachtung“
selbst im Ms. „absolute Betrachtung selbst“

Text Nr. 8 (Hua XLIII/1, S. 117–148)

Text Nr. 8 beruht auf den Bl. 5, 7–15, 19–23 u. 61–66 aus dem Konvo-
lut A I 15. – Ein Großteil der Bl. ist doppelt paginiert. Die ursprüngliche
Paginierung, die nur noch zum Teil erkennbar ist, lief wohl bis 19; sie ge-
hört zur weitgehend fortlaufenden Paginierung (1 bis 51) des Konvoluts
A I 15. Später wurden Bl. aus dieser Abfolge herausgenommen bzw.
neue hinzugefügt. Die Wiedergabe des Textes folgt der neuen und fort-
laufenden Paginierung der Bl. von 1a bis 19a. – Einige Bl. sind kaum,
andere dagegen sehr stark mit Bleist., Blaust. und Tinte bearbeitet;
Unterstr. sind mit Tinte, Rotst., Blaust. ausgeführt. Auf dem mit 1a pagi-
nierten Bl. befindet sich die Datierung September 1911, zweite Hälfte.

117, Anm. 1 = die Datierung ist eine Notiz mit Bleist. auf der
Vorderseite von Bl. A I 15/7, der Rest des Anmerkungstextes ist eine
Rb. mit Tinte und Bleist.; zusätzlich findet sich am Rand dieses Bl.
der Randtitel mit Tinte Explikation und prädikative Synthesis || 117,
Anm. 2 = Text auf der Vorderseite des Bl. A I 15/5; vor in Betracht im
Ms. von vornherein || 118, 17 statt auf im Ms. in || 118, 23 statt noch Un-
terschiede im Ms. Unterschiede noch || 118, 25 wohl auch Einf. || 118,
26–29 von Man wird bis von Phänomenen. im Ms. zwischen eckigen
Bleist.-Kl. || 118, 38 statt Gewesene im Ms. Gewesenes || 119, 6–10 am
Rand folgende Zeichnung || 119, 21 Objekt Einf. || 119,
24–25 von Die ursprüngliche bis auch nannte. im Ms. zwischen eckigen
Bleist.-Kl.; bzw. thematische Erfassung, wie ich es sonst auch nannte
V. für oder sagen wir zunächst Behaltung || 119, 27 Erfassen Einf. ||
119, 32 bloßes Einf. || 120, 2 zusammennehmenden V. für zusammen ||
120, 11 nach Ende gestr. also || 120, 22 nach Interesse“ gestr. verbleibt ||
120, 22 dann Einf. || 120, 22–23 nicht mehr erfasst V. für nicht mehr als
„Teil“ erfasst || 120, 23–30 von Bei der bis zum Erblickten. Einf. || 120,
24 vor expliziert mit Bleist. gestr. analytisch || 120, 28 der thematischen
textkritische anmerkungen teilband i 73

Erfassung V. für den thematischen Charakter || 120, 32 nach ohne


Erfassung gestr. noch || 120, 35 Explikat oder als Einf. || 121, 3–5 von
Endlich scheint bis oben gesagt. im Ms. zwischen eckigen Bleist.-Kl. ||
121, 11 Partialakte Einf. || 121, 26–27 von Es ist bis das zusammen“
im Ms. zwischen eckigen Kl. || 121, 31 stetigen Einf. || 121, 34–35
stehenden Einf. || 122, 13–14 in diesem Explikat Einf. || 122, 20–22
von eine eingeschmolzene bis explizierenden Gegenstandes Einf. ||
122, 26 eventuell Einf. || 122, 29 explikative Einf. || 122, Anm. 1 = Rb. ||
123, 5 von Fortlaufen des Betrachtens bis „Einheit gegenständlicher
Beziehung“. im Ms. zwischen spitzen Bleist.-Kl. || 123, 8 Explikationen
Einf. || 123, 8 Randtitel Explikation und Prädikation || 123, 10–11 nach
Prädizieren gehört? gestr. Man wird doch sagen müssen, dass hier
noch Unterschiede sind. || 123, 11–12 von Das ist bis sich aufdrängen.
Einf. || 123, 17 nach zurückzugehen, gestr. Schon das ist ein offenbarer
Unterschied || 124, 6 nach vor gestr. aber || 124, 23 Explikaterfassung
Einf. || 124, 23 nach fasst gestr. noch einmal || 124, 24 bloß Einf. || 124, 26
gesonderte Einf. || 124, 27 nach hinein. mit Blaust. gestr. Nun können
wir diese Synthese wieder „auflösen“ hgestr. oderi und gemeint ist
natürlich das Ergebnis jener hjener V. für dieseri Synthese als eines
Aktvollzuges hals eines Aktvollzuges Einf.i: Also wir stellen jetzt
gegenüber das G (das die Verdeutlichungsstelle a hat, das hinsichtlich
a verdeutlichte G) und das a (das charakterisiert ist als verdeutli-
chend) h(das charakterisiert ist als verdeutlichend) Einf. mit Bleist.i.
Aber das ist eigentlich nicht korrekt. Wir stellen nicht gegenüber, um
dann etwas zu tun, sondern G und a treten einander gegenüber oder
treten auseinander dadurch, dass ich artikuliert erfasse G hat a und
umgekehrt a ist in G, ist Teil von G. Ich bin jetzt dem Haben oder
Darinsein zugewendet, und es ist dabei und dadurch die G-Erfassung
und a-Erfassung im Auseinander, und etwas ist erfasst, was vorher
nicht erfasst war, das Verhältnis. Und muss man nicht sagen, es liegt in
der Art, wie die neue G-Erfassung und a-Erfassung statthat, in der Tat
in der Weise derselben etwas Neues vor? G sei als Unterlage gesetzt
und him Ms. folgt undi in Hinblick auf a sei daraufhin gesetzt das „hat
a“. || 124, 27 am Rand geschweifte Blaust.-Kl. || 125, 17 nach erfassend
gestr. sie an ihm auszeichnend || 125, 18–19 von oder vielmehr bis
sich bestimmend. V. für und zugleich ungeschiedenen vielmehr sich
deckend damit den ganzen Gegenstand nach dem, als was er noch
darüber hinaus intendiert ist || 125, 21 in eins und ungeschieden Einf. ||
74 textkritische anmerkungen teilband i

125, 22–23 von in seiner bis auseinandergelegten Einheit. Einf. || 125,


31 „Blick“ im Ms. mit Bleist. unterstrichelt || 125, Anm. 2 = Rb. ||
126, 13–16 G jeweils Einf. mit Bleist. || 126, 19–21 Anstr. am Rand mit
Blaust. || 126, 25 vor Wenn Absatzzeichen mit Blaust. || 126, Anm. 1
= Rb. mit Blaust. || 126, Anm. 2 = Rb. mit Bleist. || 127, 2 thematische
Einf. || 127, 6 vor Worauf Blaust.-Str. || 127, 9 nach Blicke gestr.
sondern || 127, 10 vor auf gestr. sozusagen || 127, 13 und durch ihn
Einf. || 127, 16–19 von wenn das bis erfassen sollte. Einf. || 127, 19–20
angeblich schlicht erfasste Einf. || 127, 25 nach Prädikation gestr. das
aber || 127, 26 angeblich schlicht erfasste Einf. || 127, 27 nach werden
soll im Ms. in || 127, 29–32 von Aber ist bis unendliche Regresse. Einf. ||
127, 33 statt einerseits sagen im Ms. sagen einerseits || 127, 34–35 und
andererseits ist sicher Einf. || 127, 35 verborgenen V. für Deckung || 127,
Anm. 1 = Notiz am Rand || 128, 1 die Einheit, konstituiert im Prozess,
der V. für die Einheit des Prozesses der || 128, 11 bestimmendes V.
für prädizierendes || 128, 15 Erfassend im Blick V. für Originär || 128,
19 nach „G ist α“ mit Bleist. gestr. oder G kein α ist || 128, 20 statt
als im Ms. wie || 128, 22 einer Wiederholung Einf. mit Bleist. || 128,
25 und wir hätten noch keine Prädikation Einf. mit Bleist. || 128, 28
vor Ein Absatzzeichen mit Bleist. || 128, 32 auf welche Einheit? Einf. ||
128, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 129, 2 dieses Übergangs Einf. || 129,
7 nach seinem gestr. konkreten || 129, 13 Phänomens des Einf. || 129,
14–15 Explikanden-Phänomens, und des Explikat-Phänomens V. für
Explikanden und des Explikat || 129, 21 die Form Einf. || 129, 21 nach
Synthese gestr. zum || 129, 22 (und zwar jedes in seiner Form) Einf. mit
Bleist. || 129, 24 von Danach ist das bis kommenden „Sachverhalts“.
im Ms. zwischen spitzen Bleist.-Kl. || 129, 31 eventuell Einf. || 130, 18
einfachen Einf. || 130, 18 nach Prädikation? im Ms. eine spitze Bleist.-
Kl. || 130, 34–35 von Das Weiß-Sein bis keine relative. Einf. || 131,
29 als „G ist weiß“ Einf. mit Bleist. || 131, 32 Anführungszeichen bei
„Objektiviertes“ mit Blaust. || 131, 32–33 (selbständiges Thema) Einf.;
Kl. von den Hrsg. || 131, 35 Anführungszeichen bei „Objektivieren“
mit Blaust. || 131, 35 Anführungszeichen bei Zum-„Gegenstand“-
machen mit Blaust. || 131, 38 – 132, 19 von Es ist nun bis den Teil“?
zwischen eckigen Blaust.-Kl. || 132, 3 nach dass gestr. sein || 132, 5 Man
möchte sagen: Einf. || 132, 5 Diese V. für Sie || 132, 10 statt Teil im
Ms. als Teil || 132, 16 analoge wie Einf. || 132, 19 vor das Ganze gestr.
hat || 132, Anm. 1 = Rb. mit Bleist.; im Ms. mit Bleist., wohl von L.,
textkritische anmerkungen teilband i 75

gestr. || 133, 3–4 von es ist bis nicht nur Einf. mit Bleist. || 133, 5 von
Es ist bis Gegenstand Gerichtetsein V. mit Bleist. für des auf ihn in
speziellem Sinn gegenständlich Gerichtetsein || 133, 7–8 und zugleich
ein Erfassen als Bestimmbares Einf. || 133, 15 nach Und gestr. wieder ||
133, 15 doch in der Explikation Einf. || 133, 16 nach wird man gestr.
wieder || 133, 21–23 von von „eine Absicht … und dispositional).
Einf. || 133, 24 sprechen wir Einf. || 133, 30 vor ein Absehen gestr.
sind || 133, Anm. 1 = Rb. mit Bleist.; im Ms. mit Bleist., wohl von
L., gestr.; statt es sie im Ms. er ihn || 133, Anm. 2 = Rb.; im Ms. mit
vorgesetzter spitzer Bleist.-Kl. || 134, 2–3 statt nämlich Absehen auf
den im Ms. nämlich das Absehen des || 134, 8 erzielenden Einf. || 134,
13–14 untergeordnete, dienende Einf. mit Blaust. || 134, 23 thematisch
V. mit Bleist. für als Thema || 134, 26 worüber später mehr im Ms. mit
Bleist., wohl von L., gestr. || 134, 29 thematisches Objekt V. mit Bleist.
für Thema || 134, 30 thematisches Objekt V. mit Bleist. für Thema || 135,
4–6 von das heißt, ich bis psychophysischen Wirklichkeit V. mit Bleist.
für oder nur sehr unvollkommen: || 135, 6 wirklich Einf. || 135, 8–9 von
ohne realisierende bis Interesse voraussetzt Einf. mit Bleist. || 135,
12 statt der im Ms. dem || 135, 13 nach außer Spiel. gestr. Wir sagen
nun, ein thematischer Akt kann thematisch in erster oder höherer
Stufe sein und dem entsprechen Themata erster und höherer Stufe.
Das primäre Thema enthält selbst wieder Themen, aber implicite. ||
135, 17–18 thematisches Objekt V. mit Bleist. für Thema || 135, 18–
19 sonderthematischen Objekten V. mit Bleist. für Sonderthemen ||
135, 21 thematischen Objekten V. mit Bleist. für Themata || 135, 22
thematischen Objekte V. mit Bleist. für Themata || 135, 28 statt für im
Ms. durch || 135, 30 Objektthemata V. mit Bleist. für Themata || 135,
35 Thema-Objekt V. mit Bleist. für Thema || 135, 36 „gegenständlich“
davor gestr. wirklich || 135, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 136, 14 Wieder
anderes Beispiel: Einf. mit Bleist. und Blaust. || 136, 20 vorhanden und
Einf. || 136, 33 leicht erledigen V. mit Bleist. für wohl ausschalten ||
136, Anm. 1 = Rb. m. Bleist. || 137, 1 als Plural Einf. mit Bleist. || 137,
1 Randtitel Plurale Themata || 137, 2 singulärer Einf. mit Bleist. || 137,
4–5 als Einzelheit Einf. mit Bleist.; zusammengenommen Einf. mit
Tinte || 137, 5–7 von Doch es bis sagen zunächst: Einf. mit Bleist. || 137,
9 statt pluraler im Ms. plurale , als Einf. mit Bleist. || 137, 25–26 (als
singulären Gegenstand) Einf. mit Bleist. || 137, 27–28 thematisches
Objekt, ein singuläres V. mit Bleist. für Thema, nur ein einziges ||
76 textkritische anmerkungen teilband i

137, 31 Allee, und das sagt auch, auf die Einf. mit Bleist. || 137, 35–
36 schlichte thematische Akte vollzieht. V. für thematisch setzende
Akte vollzieht || 137, 38 Mittelbar-thematisches-Objekt-Sein Einf. mit
Bleist. || 138, 1–3 Anstr. am Rand mit Blaust. || 138, 1 vor Im gestr.
Das || 138, 1 (thematischen Objekt) Einf. mit Bleist.; Kl. von den
Hrsg. || 138, 4 statt eine eigene es setzende im Ms. ein eigener es
setzende || 138, 5 thematische Objekt V. mit Bleist. für Thema || 138,
6 statt ein mehr oder minder im Ms. ein oder mehr minder || 138, 15
thematisches Objekt V. mit Bleist. für Thema || 138, 16 abgesehener
Einf. mit Bleist. || 138, 19 Randtitel mit Blaust. Einfältige, teilbare und
mehrfältige teilbare Gegenstände. || 138, 27 zu G Einf. mit Bleist. || 138,
28 Anführungszeichen bei „eigentlichen Thema“ mit Blaust.; (Ziel-
thema) Einf. mit Bleist. || 138, 32 Schließung der Kl. nach Habenden)
von den Hrsg. || 139, 16–17 von einen, der bis anderen willen Einf. mit
Bleist. || 139, 18 herrschendes (auch freies absolutes) V. mit Bleist. für
ausradierten nicht mehr leserlichen Text, Kl. von den Hrsg. || 139, 20
dienende und (Mittel-Thema, abhängiges) Einf. mit Bleist., Kl. von
den Hrsg. || 139, 21 vor Worum Blaust.-Str. über die ganze Seite || 139,
23 freie V. mit Bleist. für selbständige || 139, 24 nach nicht sind. folgt
im Ms. als Einf. mit Bleist. (Genau besehen ist jedes Explikat || 139, 28
freie absolute V. mit Bleist. für selbständige || 139, 32 für sich geltende
V. mit Bleist. für selbständige || 139, Anm. 1 = Rb. m. Bleist. || 140,
17–18 derart, dass aber das Explizierte V. mit Bleist. für das aber ||
140, 19–21 von (und zwar bis Teile implizierend) V. mit Bleist. für und
zwar selbständigem und nicht aus selbständigen zusammengesetztem,
überhaupt keine selbständigen Themata als Teile implizierend || 140,
21 statt dem Gegenteil im Ms. das Gegenteil || 140, 22 Kann man nun
sagen: Einf. mit Bleist. || 140, 24 Fragezeichen nach setzen? Einf. mit
Bleist., dahinter im Ms. ein zweites Fragezeichen mit Bleist. || 140, 27
statt daran im Ms. darauf || 140, 31 nach Thema usw. gestr. Die bloße
Explikation verwandelt sich dann in eine Modifikation: Die Betrach-
tung nimmt die Form der Teilaussonderung und Teilbetrachtung an.
hinter den gestr. Text hat Husserl geschr. Nein! || 140, 34 nach für das
gestr. schlichte Ganze, das immerfort ohne Setzung von Enthemen
verbleibt || 140, 34 Ganze im Ms. wohl irrtümlich gestr. || 141, 17 vor
Ich lasse gestr. synthetisch || 141, 28–34 von was ein Gegenstand bis
wir gegenüber Einf. || 141, 29 eigenschaftlich Einf. mit Bleist. || 142,
1–2 von Innerhalb der bis sagen wir: V. für Ist ebenfalls bestimmen,
textkritische anmerkungen teilband i 77

was er in Bezug auf andere Gegenstände ist. || 142, 5–6 von innere
Bestimmung bis und Momenten V. für „absolute Prädikate“ und
Bestimmung durch Teile und Momente || 142, 7 vor Relative im Ms.
eckige Bleist.-Kl. || 142, 23 nach bestimmend ist mit Bleist. gestr. oder
in einer gewissen Begrenzung es ist || 142, 25 nominalen und Einf.
mit Bleist. || 142, 25 vor Intention im Ms. Anführungszeichen || 142,
27 substanziale Einf. mit Bleist. || 142, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. ||
142, Anm. 2 = Rb. || 143, 5–8 von in demselben bis Explikation
hereinkommt? Einf. || 143, 9–10 nach oder Teil gestr. das in einer
Fürsichsetzung zum selbständigen Thema wird. Auf diese Streichung
bezieht sich wohl die zwischen eckigen Kl. stehende und gestr. Rb.
Das wäre falsch angesetzt. Explikation ändert nicht ihr Wesen und
wird nur mittelbare Explikation, wenn das Explikat zu selbständigem
Thema wird. Etwas ganz anderes ist die beziehende Synthese von
Ganzes und Teil, aber das müsste dialektisch ausgearbeitet werden. ||
143, 12 wir sagen dürfen, dass Einf. || 143, 15 nach Sachverhalt gestr.
G hat || 143, 20 beziehenden Einf. || 143, 21 beziehende Einf. || 143,
22–27 von Umkehrung, und zwar bis sein kann.) V. für Umkehrung,
weil es zum Wesen dieser Übergangssynthese gehört, dass sie anfängt
mit einer „Vergegenständlichung“, einer Setzung eines selbständigen
Themas, eines Gegenstandes im prägnanten Sinn. Die Setzung des
Explikats kann nicht an der Spitze stehen: Die Form der thematischen
Unselbständigkeit, die abgesehen von der Form des Explikats hier
auftritt, kann hgestr. eini im Endglied einer Explikation erwachsen.
Aber niemals im Anfangsglied einer solchen und überhaupt einer
hsolchen und überhaupt einer Einf.i Übergangssynthese.) || 143, 28–29
unmittelbar Einf. || 143, 29–30 Übergangssynthesis V. für Synthesis ||
143, 30 besser der Gleichheit Einf. || 143, 31–36 von Man kann bis
keine Bestimmung. im Ms. zwischen eckigen Kl. || 143, Anm. 1 = Rb.;
nach Farbe“ im Ms. Schließung einer Kl. || 144, 3 wäre, wenn die
versuchte Ansicht richtig ist V. für ist || 144, 8 diejenige Einf. || 144,
8 nach seiend usw. gestr. Jeder solche synthetisch vereinheitlichende
(im prägnanten Sinn synthetisch) Übergang bringt zur „Deckung“,
im Übergang || 144, 10 nicht unrichtig? V. mit Bleist. für unrichtig, ||
144, 24 statt statt im Ms. ein || 144, Anm. 1 = Rb. || 144, Anm. 2 = Rb. ||
145, 1 in gewissem Sinn Einf. || 145, 19 etabliert V. für konstituiert ||
145, 20–28 von Wichtig ist bis Leben des A. zum Teil mit Blaust.
unterstrichelt und am Rand mit Blaust. angestrichelt || 145, 32 und
78 textkritische anmerkungen teilband i

eigentlicherem Einf. || 145, 33–38 Anstr. am Rand mit Blaust. || 146,


1–2 von Doch haben bis „im Beziehen-auf“ Einf. || 146, 2 vor besagt
gestr. andererseits aber || 146, 3 Eigentümlichkeit Einf. || 146, 4–5
Korrelat der Einf. || 146, 15–16 beziehenden Einf. || 146, 23 vor So
mit Bleist. gestr., und zwar der Randtitel Arten von Synthesen spe-
ziell von explikativen und dann folgender Text So wie innerhalb des
allgemeinen Typus relationeller Synthese Wesensverschiedenheiten
bestehen, nach denen sich die Gattungen der Relationen gruppieren,
so auch innerhalb des allgemeinen Typus der explikativen Synthese
(und näher, da das selbstverständlich genügt, der irrelativen, inneren).
Zunächst wäre da der Unterschied der unmittelbaren und mittelbaren
Explikation zu erwähnen (das Explikat wird wieder expliziert und
es expliziert sich dabei das Hauptthema. || 146, 26 für die Synthese
Einf. || 146, 31 Anführungszeichen bei „Ist“ mit Blaust. || 147, 8 nach
Relation. ist folgender Text mit Bleist. gestr., mit einer Null sowie
mit insgesamt drei Fragezeichen mit Bleist. versehen Wenn ich aber
dieses Haus betrachtend in bloßer Explikation lebe und erfasse nun
explizierend diese Stelen (der Veranda), dieses Fenster, das Dach
etc., so sage ich „Das Haus hat ein Dach, hat Fenster“ etc. Hier
drückt das „hat“ unmittelbar nur das Explikat oder vielmehr das Sein
desselben aus, nur als eines Selbständigen genommen, das ebenso gut
als „hat den Teil“ interpretiert werden kann, obschon das nur ein
Äquivalent ist. hRb. Doppelsinn des Hat: einmal Ausdruck einer Hat-
Explikation, das andere Mal einer Relationi Soviel ist also richtig in
meinen früheren Versuchen, dass die „Hat-Synthese“ und die „Ist-
Synthese“, beides in gewissem Sinn verstanden, gleichstehen. Wir
können nämlich jetzt sagen: Innerhalb der irrelativen Explikationen
besteht ein Wesensunterschied zwischen solchen, deren Explikate
(und zwar zunächst unmittelbare Explikate) selbständige Themata
sind, und solche, die unselbständig sind: die einen hsindi Gegenstände
für sich, die anderen nicht. Die einen werden mit „hat“ ausgedrückt,
die anderen mit „ist“. Nun haben unselbständige Momente eines
Gegenstandes das Wesentliche, dass sie in der Explikation nur als
unselbständige Themata auftreten können und erst nachträglich Ver-
selbständigung als Themata erfahren können. Demnach spricht sich
die erste Explikation durch „ist“ aus und die zweite durch „hat“.
Weiter haben Stücke, selbständige Teile eines Gegenstandes, das Ei-
gentümliche, dass sie in der Explikation auch als hstatt als im Ms. aufi
textkritische anmerkungen teilband i 79

Explikat statt nur als selbständige Themata auftreten und nicht erst
Verselbständigung zu erfahren haben. Demnach treten selbständige
Stücke als Explikate in Bestimmungen nur auf in der Form des „hat“.
Was endlich unselbständige „Momente“ anlangt, die nicht Momente
direkt des Ganzen sind (Eigenschaften im besondersten Sinn), so sind
sie primäre Momente in Stücken und werden von diesen „gehabt“.
In Beziehung auf sie schwankt die Rede: A ist rot (nur an einer
Stelle); A hat hier eine rote Stelle etc. || 147, 9 vor Was gestr. Was
charakterisiert „Eigenschaften“? Was charakterisiert die reinen Ist-
Explikate, die in Beziehung auf den Gegenstand nicht Gehabtes sind?
Und was unterscheidet umgekehrt Gehabtes, was nicht als „innere
Eigenschaft“ fungieren kann? hdazu die Rb. Unterscheidung der Ex-
plikate in Ist-Explikate (im prägnanten Sinn) und Hat-Explikate. Im
weiteren Sinn ist jedes Explikat ein Ist.i (Sind nicht alle Prädikate Ist-
Prädikate, nicht Gehabtes, und erst auf dem Umweg in Gehabtes zu
verwandeln? Ja auch die Relationsprädikate. Aber ihnen entsprechen
eben Relationsexplikate, die vermöge eines Beziehens neu erwachsen
und nicht durch direkte Explikation des Gegenstandes in sich selbst.)
hstatt runde Kl. im Ms. eckige Kl.i Besteht nicht ein Unterschied ur-
sprünglicher Art zwischen dem Gehabtsein der Weiße, der Färbung
des thematischen Gegenstandes und dem Gehabtsein eines Gelbs,
des „Fußes“ etc.? || 147, 10–14 am Rand geschweifte Kl. || 147, 11
inneren Einf. || 147, 14 nach deckt sich gestr. voll || 147, 21 ungedeckt
V. für ohne Deckung || 147, 22 Sinnesschichten V. für Sinnesstrahlen ||
147, 31 – 148, 2 von Es ist bis ausgesprochen wird. V. für Mit einem
Mal wird es mir klar, dass hier eigentlich keine Deckungssynthese
vorliegt, dass der Fall radikal anders liegt als bei der eigentlichen
Synthese, schon bei der Hat-Synthese. || 147, Anm. 1 = Randtitel ||
148, 3–5 von so fasse bis beziehend gegenüber. V. für so teile ich nicht
ab, begrenze ich nicht, fasse ich keine Teile heraus. || 148, 13 nach ich
gestr. wirklich || 148, 14 nach Man wird gestr. vielleicht || 148, 16 vor
Wenn gestr. Selbst || 148, 19–20 von zweier sich bis gegenübergesetzter
Gegenstände. Einf. || 148, 20 beziehenden Einf. || 148, 23–24 für sich
vergegenständlichenden Einf. || 148, Anm. 1 = Rb. mit Bleist.
80 textkritische anmerkungen teilband i

Beilage IX (Hua XLIII/1, S. 148–152)

Beilage IX beruht auf den Bl. 51–53 aus dem Konvolut A I 15. –
Die Bl. sind doppelt paginiert; einmal von 1 bis 3, dann von 47 bis
49. Letztere Paginierung gehört zu der von 1 bis 51 weitgehend fort-
laufenden Paginierung des Konvoluts. – Der Text ist zum Teil stark
mit Tinte, Bleist. und Blaust. bearbeitet; Unterstr. sind mit Blaust. und
Bleist. vorgenommen. Der Datierung auf dem Gesamtumschlag (Bl.
1 + 69) des Konvoluts A I 15 zufolge ist der Text im September 1911
verfasst worden.

149, 8 statt bestehen im Ms. ist || 149, 10 nach formale Unterschiede,


gestr. nur durch den Inhalt bestimmte: muss sodann || 149, 11 also
Unterschiede der Explikation, Einf. || 149, 14 Betrachtung V. für
Betrachtung nicht etwa das erste Explikat zu einem G’ wird, das
G nicht etwa || 149, 14 prädikativen Einf. || 149, 15 prädikativen Einf. ||
149, 16 Randtitel mit Blaust. Hauptsache || 149, 16 (das entspricht
dem Subjekt) Einf., Kl. von den Hrsg. || 149, 18 (das entspricht dem
Prädikat) Einf., Kl. von den Hrsg. || 149, 27–28 von (Aber in der
bis großer Unterschied.) statt runde Kl. im Ms. eckige Kl. || 149,
30 prädikative V. mit Tinte für das mit Bleist. gestr. explikative ||
149, 33–34 in prädikativ gesetzte Bestimmung und in das im Sach-
verhalt prädikativ gesetzte Merkmal. Einf. || 149, 35 in beziehender
Setzung im Ms. mit Blaust. unterstrichelt || 149, Anm. 1 = Rb., nach
erfassten G gestr. und Setzung || 150, 5 statt es im Ms. sie || 150,
6 thetisches Objekt, nominales, und zwar Subjekt V. mit Bleist. für
Thema und zwar Subjektthema || 150, 12 nominal-substantivische V.
für nominale || 150, 15 nominales Objekt V. mit Bleist. für theoreti-
sches Thema || 150, 19 nach „G ist α“ gestr. Einf. mit Bleist. (alles
innerhalb der Synthesis!), dazu ein großes Fragezeichen mit Bleist. ||
150, 20 statt Ich werde geneigt, immer mehr im Ms. Immer mehr
werde ich geneigt || 150, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 150, Anm. 2 =
Rb. mit Bleist. || 151, 10 Akzidens zum Teil mit Bleist. nachgeschr. ||
151, 24 nach interessierten gestr. Betrachten || 151, 29–30 P sei dabei
ein Moment. Einf. || 151, 31 vor Handelt gestr. Ebenso || 151, 35
nach erblicke ich gestr. (auf dem Tisch, auf dem es liegt) || 152,
12 Akzidens mit Bleist. nachgeschr. || 152, 16–17 wie nicht anders
möglich Einf. || 152, 19–20 (ähnlich – in Bezug auf A, größer – als B
textkritische anmerkungen teilband i 81

etc.) Einf., Kl. von den Hrsg. || 152, 33–35 am Rd. geschweifte Rotst.-
Kl.

Beilage X (Hua XLIII/1, S. 153–154)

Beilage X beruht auf Bl. 50 aus dem Konvolut A I 15, dessen Bl. zum
größten Teil fortlaufend von 1 bis 51 paginiert sind. – Der Text des mit
46 paginierten Bl. ist kaum bearbeitet; es sind lediglich einige Unterstr.
mit Blaust. vorgenommen. Der Datierung auf dem Gesamtumschlag
(Bl. 1 + 69) des Konvoluts A I 15 zufolge ist der Text im September
1911 verfasst worden.

153, 15 nach den Teil gestr. Und wieder kann man fragen || 153,
18 vor Etwa gestr. Oder || 154, 4–5 nach Subjekt und gestr. Prädikat ||
154, 5 vor Konstitution gestr. expliziere

Beilage XI (Hua XLIII/1, S. 154–155)

Beilage XI beruht auf den Bl. 56–57 aus dem Konvolut A I 15. – Die
Bl. des Konvoluts sind weitgehend fortlaufend von 1 bis 51 paginiert.
Der Text auf der Vorderseite des mit 51 paginierten Bl. (A I 15/57) wird
S. 155, Anm. 1 wiedergegeben, da er zwar von der Paginierung, nicht
aber vom Satzbau an das vorhergehende, mit 50 paginierte Bl. (A I
15/56) anschließt. – Der Text ist bis auf eine mit Blaust. vorgenommene
Streichung des auf der Rückseite von Bl. A I 15/57 stehenden Textes
(siehe unten) nicht bearbeitet; es finden sich lediglich einige Unterstr.
mit Blaust. Der Datierung auf dem Gesamtumschlag (Bl. 1 + 69) des
Konvoluts A I 15 zufolge ist der Text im September 1911 verfasst
worden.

154, 9–10 Titel der Beilage als Randtitel || 154, 12 Anführungszeichen


bei „Synthese“ mit Blaust. || 154, 27 zeitlichen Einf. || 155, 5 Explikats
V. für Explikanden || 155, 6 unmittelbares Einf.
82 textkritische anmerkungen teilband i

Beilage XII (Hua XLIII/1, S. 155–156)

Beilage XII beruht auf dem mit 1 paginierten Bl. 67 aus dem Kon-
volut A I 15, dessen Bl. weitgehend fortlaufend von 1 bis 51 paginiert
sind. – Der Text ist leicht mit Tinte und Bleist. bearbeitet; Unterstr.
sind mit Tinte und Blaust. vorgenommen. Der Datierung auf dem
Gesamtumschlag (Bl. 1 + 69) des Konvoluts A I 15 zufolge ist der Text
im September 1911 verfasst worden.

155, 17 seinen „Inhalt“ Einf. || 155, Anm. 1 = der Text befindet sich
auf der Vorderseite von Bl. A I 15/57. Auf der Rückseite befindet sich
folgender mit Blaust. gestr. Text: Im Fall der inneren Explikanten, und
zwar der teilschaftlichen, ist der Teil, etwa ein selbständiges Stück
des innerlich hinnerlich Einf.i explizierten Gegenstandes, allerdings
in gewisser Weise als Eigengegenstand (als Eigensache) gefasst. Aber
als ein solcher, in der zugleich der Explikand ist. Das Sein des Ex-
plikanden lebt sozusagen im Sein seiner Teile; das Haben und das
Gehabtsein ist im unmittelbaren Bewusstsein des „G hat T“-Sein
„in“ dem eigengefassten Gegenstand, der da Teil heißt. Darin liegt
eine unvollkommene Selbständigkeit der Herausstellung als ein Eige-
nes. Demgegenüber erfordert die Konstitution der Relation zwischen
Ganzem und Teil, dass im Relationsbewusstsein der Teil zunächst als
ein „seiender“ Eigengegenstand und nicht als partialidentischer, als
der in dem der Ausgangsgegenstand ist, aufgenommen ist. Von der
Funktion der inneren Bestimmung, die der Eigengegenstand trägt
und die ihm eine Form gibt, wird abgesehen. Ghanzesi und Teil sind
verschiedene Gegenstände beide gleich/Relation selbständig gefasst,
oder als ein für sich, als ein Eigenes gefasst, beide einander gegenüber
hgegenüber Einf.i in der Beziehung auf den anderen ein anderer.
Und nun decken sie sich im Übergang durch Partialidentität, und
es etabliert sich ein Relationsbewusstsein äußerer Art, d. i. ein wirk-
liches und echtes Relationsbewusstsein. In der inneren Explikation
sind einander Gegenstand und Bestimmung, auch die substantivierte
Bestimmung, nicht gegenüber, nicht nebeneinander gestellt, sondern
eben eins im anderen. || 155, Anm. 3 = Rb. || 156, 4 nach des Explikats.
mit Bleist. gestr. Das substantivische Weiß ist aber kein Explikat. || 156,
6 von Ganzem und Teil Einf. || 156, 8 explhizierendei Einstellung V.
mit Bleist. für Ist-Einstellung || 156, 9 beziehende Einf. || 156, 14 nach
textkritische anmerkungen teilband i 83

wie „weiß“. folgt der auf der Rückseite von Bl. A I 15/67 mit Tinte
und Blaust. gestr. Text Unterscheidung von Eigenschaftsmomenten –
Teilung: Hinblick auf, Erfassung von Stücken. hdanach gestr. Das
Ganze „ist“ in seinen Momenten und Teilen, aber in verschiedener
Weise.i A ist rot, rund, bucklig, vielblättrig = viele Blätter habend. Ein
Ton ruhig, ist hoch, niedrig, hell, dumpf etc. Er ist von der Tonhöhe
c. Der Akkord ist dur oder moll, vollklingend, dumpf, er enthält
mehrere unterscheidbare Töne. Ist überall ein Moment oder Teil am
„Ganzen“ erfasst, nun so haben wir überall A hat B, hat es als Eigen-
schaft, als Teil (Stück) je nach Art der Teile. Und was es hat, ist wieder
bestimmbar. Also zunächst wird man sagen: In der explizierenden und
beziehenden hexplizierenden und beziehenden Einf.i Synthese sind
alle Fälle gleich, sofern immer der als Ganzes gesetzte Gegenstand in
Teile expliziert wird. Es liegt immer eine Partial-Total-Deckung vor,
und der Substratgegenstand bestimmt sich im Übergang zum Teil: Er
erhält durch ihn seine Bestimmung. Indessen, ist in jeder Bestimmung
das Substrat als Ganzes aufgefasst und der Teil als Teil? Dieses Papier
ist weiß, ist viereckig, dieser Körper da ist da rund, dort eckig etc.
Da fasse ich das Subjekt doch nicht als Ganzes auf. Ein Ganzes ist
eine verbundene Einheit von Teilen, mindestens von zwei. Also nur
wenn ich das G als Einheit, die zwei hoderi mehrere Glieder hat,
bewusst hbewusst V. für erfassti habe, kann ich von einem Ganzen
sprechen, das diese Glieder als Teile enthält. Glieder = disjunkte
Einzelheiten. In der Synthese der Teilbeziehung steht die Sache so
hvon In bis so Einf.i, dass G und T sich decken hstatt sich decken im
Ms. decken sichi, aber so, dass ein „Überschuss“ in G sich abhebt.
hdanach gestr. Das tut es bei Stücken, aber nicht bei unselbständigen
Gesamtmomenten. Anders bei Momenten an Stücken. A hat hier
eine rote Färbung, dort eine blaue.i Das setzt voraus eine Synthese
zwischen zwei wirklich hwirklich Einf.i als eigenen Gegenständen
gesetzten Gegenständen. Und die Synthese ist eine total andere als
die explikative. Ich brauche aber nicht etwa das G schon als Verbin-
dung im Voraus aufgefasst zu haben. Vielmehr in der Deckung selbst
zwischen G und T konstituiert sich G als Ganzes: Es hebt sich der
Überschuss ab.
84 textkritische anmerkungen teilband i

Beilage XIII (Hua XLIII/1, S. 156–157)

Beilage XIII beruht auf Bl. 6 aus dem Konvolut A I 15. – Die Bl. des
Konvoluts sind weitgehend Teil fortlaufend von 1 bis 51 paginiert. –
Der Text des mit 2 paginierten Bl. ist nur wenig mit Blaust. bearbeitet
und trägt wenige Unterstr. mit Blaust. Der Datierung auf dem Gesam-
tumschlag (Bl. 1 + 69) des Konvoluts A I 15 zufolge ist der Text im
September 1911 verfasst worden.

156, 16–17 Titel als Randtitel mit Blaust. || 156, 28 nach mit gestr.
diesem || 157, 13–14 Bewusstseinseinheit V. für Einheit || 157, 17–19
von Jede Relation bis gegeben ist?) Erg. mit Blaust., davor, nach einem
Abschlusszeichen mit Blaust., der gestr. Text Eine weitere wichtige
Bemerkung zur Lehre von der Explikation ist folgende. || 157, Anm. 1
= Rb.

Beilage XIV (Hua XLIII/1, S. 157–161)

Beilage XIV beruht auf den Bl. 16–18 aus dem Konvolut A I 15. –
Die Bl. sind doppelt paginiert. Die Paginierung von 12 bis 14 gehört zu
der von 1 bis 51 weitgehend fortlaufenden Paginierung des Konvoluts.
Eine zweite Paginierung der hier wiedergegebenen Bl. läuft von 1 bis
3. Das erste Bl. (A I 15/16) trägt auf der Vorderseite die Notiz 1–3.
Beilagen zur Umarbeitung von 10a ff. und darunter Vor 10a ff. zu
lesen. Auf dem mit 10a paginierten Bl. A I 15/19, das in Text Nr.
8 (Hua XLIII/1) veröffentlicht wird, findet sich eine entsprechende
Bemerkung Vgl. die Blätter 1–3, die nachfolgen, mit den Hauptbe-
stimmungen zur Umarbeitung. – Der Text ist nur wenig mit Blaust.
und Bleist. bearbeitet und trägt Unterstr. mit Blaust. und Tinte. Der
Datierung auf dem Gesamtumschlag (Bl. 1 + 69) des Konvoluts A I 15
zufolge ist der Text im September 1911 verfasst worden.

158, 7 2) Einf. mit Blaust. || 158, 8 vor adjektivisches gestr. primär ||


158, 14–15 nach was dazu gestr. und dem Superstruierten, dem sekun-
däres, abhängiges Thema-Sein. || 159, 5 (Substantivische) Einf. mit
Bleist. || 159, 8 von Es ist bis sagen kann: Einf. || 159, 9 handle V. für
handelt || 159, 10 substantivische Einf. mit Bleist. || 159, 16–22 von Wir
textkritische anmerkungen teilband i 85

können bis für falsch. im Ms. zwischen eckigen Bleist.-Kl. || 159, 16


wenn wir das behaupten wollten Einf. || 159, 19 das Substantivische V.
mit Blaust. für das Nominale (Substantivische) || 159, 22–24 von Über-
legen wir bis folgenden Ansatz V. für Man könnte nämlich überlegen,
ob dann nicht in der Übergangssynthese folgendes zu unterscheiden
sei || 159, 27–28 = substantivisch Einf. mit Bleist., dazu im Ms. ein
Ausrufezeichen mit Bleist. || 159, 33 können Einf. mit Bleist. || 159, 35
Wir sehen, wir müssen besser unterscheiden: V. für Dann würde man
wohl sagen müssen: || 159, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 159, Anm. 2
= Einf. mit Bleist. || 160, 1 (substantivische) Einf. mit Bleist., Kl. von
den Hrsg. || 160, 6 nach Explikat gestr. hat || 160, 12 substantivische
V. mit Blaust. für nominale || 160, 18–20 am Rand Rotst.-Pfeil || 160,
24 erfasse V. mit Blaust. für erfasst || 160, 31 statt in der substantivi-
schen Form im Ms. in der nominalen hnominalen mit Blaust. gestr.i
Form (substantivischen) || 160, 39 substantivischen Einf. || 161, 2–3
Doppelpunkt und Kl, mit Blaust. || 161, 4–7 von Wir können bis auf
den“. im Ms. zwischen spitzen Bleist.-Kl., Anführungszeichen jeweils
mit Blaust. || 161, Anm. 1 = Rb.

Beilage XV (Hua XLIII/1, S. 161–165)

Beilage XV beruht auf den Bl. 24–27 aus dem Konvolut A I 15. –
Die Bl. sind doppelt paginiert. Die Paginierung 20 bis 23 gehört zu
der von 1 bis 51 weitgehend fortlaufenden Paginierung des Konvoluts.
Die Bl. sind außerdem von 1 bis 4 paginiert. Das erste Bl. (A I 15/24),
auf dessen Vorderseite mehr als die Hälfte des Textes gestr. ist, trägt die
eingekreiste Signatur Y sowie die Signatur X, die sich auch auf der mit
2 paginierten Seite befindet. – Der Text ist meist mit Blaust., an einigen
Stellen auch stark mit Tinte bearbeitet; Unterstr. sind hauptsächlich
mit Blaust. ausgeführt. Der Datierung auf dem Gesamtumschlag (Bl.
1 + 69) des Konvoluts A I 15 zufolge ist der Text im September 1911
verfasst worden.

161, 12 vor Aber mit Blaust. gestr. Text, dessen Streichung auf der
Rückseite des vorangehenden Bl. (A I 15/23) beginnt Ich hatte mir
zunächst gedacht, und darum hatte ich hier die ganze Betrachtung
angestellt hund darum hatte ich hier die ganze Betrachtung angestellt
86 textkritische anmerkungen teilband i

Einf.i, dass dieser sicherlich bedeutsame Unterschied zwischen ein-


stufiger (unmittelbarer) h(unmittelbarer) Einf.i Explikation (ohne
Konstitution selbständiger Themata) und jener mittelbaren, die in
zweiter Stufe die Explikate zu hdie Explikate zu Einf.i eigenen Ge-
genständen macht, ihre Explikation derjenigen des herrschenden
Substrats einordnet, seine entscheidende Rolle spielt in der Schei-
dung zweier Arten von prädikativen Synthesen: 1) die eine sei die
schlichteste Ist-Synthese „G ist α“, das Papier ist weiß, quadratisch
usw. Die adjektivische Form deutet, dachte ich mir hdachte ich mir
Einf.i, in erster Linie die Unselbständigkeit in thematischer Hin-
sicht an. Der Explikand wird zum Subjekt der „Bestimmung“, das
Explikat als unselbständig thematisch entfaltendes wird zum hgestr.
adj.i Prädikat der „Bestimmung“. Ich meinte weiter: Und 2) ist aber
die Explikation nicht bloß und eigentlich explizierende, sondern er-
hält das Explikat alsbald hgestr. zugleichi die Form eines selbstän-
digen Themas, so habe die Synthese die Form der Hat-Synthese.
Aber das ist falsch. hdazu die Rb. Niemals darf man Explikation,
auch wenn sie in ihrer Stufenfolge selbständige Themata setzt und
dem Hauptthema einordnet, mit beziehender Synthese verwechseln
und diese Einordnung verwechseln mit der des Teils in das Ganze.i
hdanach mit Tinte gestr. Vielleicht ist es am korrektesten zu sagen: Ein
schlichtes Thema (mag es Enthhemeni enthalten oder nicht) kann
entweder bloß expliziert, schlicht expliziert werden. Das unmittel-
bare Explikat ist dann immer unselbständig und geht nur eventuell
sogleich über in Umwandlung in ein selbständiges Thema. Wäh-
rend die Einheit des Deckungsbewusstseins mit dem Haupttthema
verbleibt. Je nachdem haben wir schlicht bestimmende Explikation
und him Ms. folgt und, danach gestr. Prädikationi in Teilgegenstände
zerlegende und durch Teile und Teilbestimmung bestimmende Prä-
dikation.i Die Erfassung „G ist ©“ erfasst (nicht eine „Relation“,
sondern) einen Sachverhalt, der einem Subjekt eine innere Bestim-
mung beilegt. Freilich hat diese Erfassung nicht den Charakter ei-
ner „objektivierenden“, sie ist eine synthetische Erfassung. Ihr liegt
das Resultat des „explizierenden“ Übergangs von G zu © und des
darin sich herausbildenden Einheits-(Deckungs-)Bewusstseins zu-
grunde (wörtlich genommen ist es auch eine Synthese, aber nicht
das, was wir im besonderen Sinn mit diesem Worte verstehen). In
gewisser Weise ist das Ineinander schon konstituiert. Das kontinu-
textkritische anmerkungen teilband i 87

ierlich erfasste G, auf das wir kontinuierlich „gerichtet“ sind (ob-


jektivierend), ist in Folge der Partialerfassung, „das sich am T ver-
deutlichende G“, G mit und in der „Bestimmung“. Das Sonde-
rerfasste ist und bleibt hgestr. „eingelegt“i „eingeordnet“ dem G
oder vielmehr ihm „Bestimmtheit verleihend“. Wenn ich nun in der
Betrachtung bleibe, betrachtend Schritt für Schritt weitergehe von
© zu ©’ …, so bereichert sich zwar das im kontinuierlichen Objek-
tivieren stehende Objekt G, es wird immer „bestimmter“, immer
reicher an Bestimmungen, die, in der Betrachtung einbezogen, dem
Objekt expliziten Bestimmungsgehalt, einen Gehalt an pointierten,
herausgehobenen und ihm eingeordneten Bestimmungen geben. ||
161, 15 nach vollzogen werden: gestr. G hat T || 161, 15 und relatio-
nell G hat T im Ms. zwischen eckigen Blaust.-Kl. || 161, 16–17 die
Relation zwischen Ganzem und Teil bzw. im Ms. zwischen eckigen
Blaust.-Kl. || 161, 17 tragende V. für habende || 161, Anm. 3 = Rb.:
die Zahlen 1) und 2) sind jeweils Einf. mit Blaust. || 162, 21 Stellen
wir eine allgemeinere Betrachtung an Einf. mit Blaust. || 162, 23
Randtitel Hinzunehmung und Zusammennehmung mit Blaust. und
mit davorgesetztem Blaust.-Pfeil || 162, 24 nach immer ist im Ms.
das || 162, Anm. 1 = Rb. mit Blaust. || 163, 3 Randtitel mit Blaust.
„Hinblick auf“, Heranziehen, In-Betracht-Ziehen || 163, 19 Randtitel
mit Blaust. thematische Betrachtung || 163, 21 thematischer Einf. ||
163, 21–23 von zwischen schlichter … sprechen wir Einf. || 163, 30
als schlichtes Thema fungieren und überhaupt als Thema V. für als
Substrat || 163, 31–32 Er hat dabei eine auszeichnende Geltung. V.
für Er gilt für sich als Gegenstand, eben im Gegensatz dazu, dass
er nicht für sich gilt, sondern nur in Bezug auf einen anderen gilt.
Doch reicht das nicht aus. || 163, 32 Thema V. für Substrat || 163, 35
nach Gegenstände als gestr. Substrate || 163, 36 Anführungszeichen
bei „Interesse“ mit Blaust., dazu der Randtitel mit Blaust. theoreti-
sches Interesse || 163, 40 nach theoretischer gestr. Einf. thematischer ||
163, 41 nach „Theoretischen“.) Schlusszeichen mit Blaust. || 164, 1
Randtitel mit Blaust. beziehendes Betrachten || 164, 7 Substrat V. für
Thema || 164, 7 des Einf. mit Blaust. || 164, 15–17 statt Von der als
schlank ausgezeichneten Pipette zur Spitze, die die Sonderauffassung
als dickgeformt erhält, übergehend, erhält die Letztere im Ms. Von
der als schlank ausgezeichneten Pipette übergehend zur Spitze die
Sonderauffassung als dickgeformt erhält übergehend, erhält sie || 164,
88 textkritische anmerkungen teilband i

25 nach vielmehr ist mehrfach gestr. aufgrund der sinnlichen Einheit,


die hier waltet, zugrunde liegt, verknüpft „hat“, erfährt || 164, 30
nach sein muss im Ms. folgendes Schema || 164, Anm. 1 =
Rb. || 165, 3 am Rand zwei parallele Striche unterschiedlicher Dicke
(bezeichnet mit a und b) || 165, 7 statt als im Ms. wie || 165, Anm. 1 =
Rb.

Text Nr. 9 (Hua XLIII/1, S. 166–174)

Text Nr. 9 beruht auf den Bl. 29–35 aus dem Konvolut A I 15. –
Die Bl. sind doppelt paginiert. Die Paginierung 25 bis 31 gehört zu
der von 1 bis 51 weitgehend fortlaufenden Paginierung des Konvoluts.
Die Bl. sind zudem von 1 bis 7 paginiert (mit jeweils vorangestell-
tem Signaturzeichen Z). Eine kurze Inhaltsangabe zu den Bl. mit der
Signatur Z befindet sich auf dem voranliegenden Bl. A I 15/28, und
zwar: Z1. In der Explikation: Hauptexplikand (herrschend) und Ne-
benexplikand. In den Sachverhalten: Hauptsubjekte und Nebensub-
jekte. Z2. Analysen zur Explikation gehörig. Das Für-sich-Gelten des
Explikanden als solchen, das Nicht-für-sich-Gelten (Unselbständig-
keit) des Explikats. Hauptexplikand und Nebenexplikand. Innerhalb
der Einheit einer Explikation ein absolut dominierender Explikand.
Der Hauptgegenstand ist schon vor der Explikation „Gegenstand
des theoretischen Interesses“ und behält diese Eigengeltung in der
Explikation. Zwei Klassen von Explikaten: 1) Gegenstände, die in
möglicher Funktion als Explikate stehen können, können Eigengel-
tung nur erlangen dadurch, dass sie vorher schon Explikate waren.
Grundeigenschaft der unselbständigen Momente. Z3. 2) Selbständige
Inhalte. Zwei Begriffe von Für-sich-Geltung: 1) die des Explikanden,
2) die des „selbständigen Inhalts“, des „Dinges“. hdanach Einf. mit
Blaust. Cf. dazu Cf. Πλ p. 6 f. (= A I 15/41 f.; siehe Hua XLIII/1, Text
Nr. 10) und Li Ganzes und Teil: Aussonderung einer ursprünglichen
Substantivität aus einer anderen. Z4: fundamentum relathionisi, ur-
sprüngliche Substantivität. Relationsbewusstsein Ansatz bis Z7. –
Text Nr. 9 ist mit Blaust. und Bleist. bearbeitet und trägt Unterstr.
mit Blaust. und Tinte. Der Datierung auf dem Gesamtumschlag (Bl.
1 + 69) des Konvoluts A I 15 zufolge ist der Text im September 1911
verfasst worden.
textkritische anmerkungen teilband i 89

166, 23 am Rand Nota bene mit Blaust. und mit davorgesetztem


Bleist.-Pfeil || 166, Anm. 2 = Notiz am Rand mit Bleist. || 167, 16 – 168,
6 von Nun finden wir bis Für-sich-Geltung. im Ms. zwischen spitzen
Bleist.-Kl || 167, 16 vor Nun finden spitze Bleist.-Kl. und Absatzzeichen
mit Blaust. || 167, 17 statt er im Ms. es || 167, 20 statt er im Ms. es || 167,
21 nach Explikaten gestr. sein wirkliches Explikat || 167, 21–22 Dies ist
also ein zweiter Sinn von Eigengeltung. Einf. || 167, 22–23 entweder
schon haben oder sie Einf. || 167, 24–25 die in möglicher Funktion als
Explikate stehen können. Einf. || 167, 27 ohne jene Einf. || 167, 32–34
statt runde Kl. im Ms. eckige Kl. || 168, 14 nach Prädikatseite steht.
im Ms. Schließung einer spitzen Bleist.-Kl. || 168, 20 die ursprüngliche
Substantivität Einf. mit Bleist. und Blaust. || 168, 22 ursprüngliche
Substantivität V. mit Bleist. und Blaust. für Objektstellung || 168,
24–25 ursprünglich substantivische Einf. mit Bleist. || 168, 25 nach
Objekte. im Ms. (zwei ursprünglich substantivische) || 168, 32 nach
dem anderen. im Ms. Schließung einer spitzen Bleist.-Kl. || 168, Anm. 1
= Notiz am Rand mit Blaust. || 168, Anm. 2 = Notiz mit Bleist. || 169, 6
statt eine Explikation vorhergegangen im Ms. vorher eine Explikation
gegangen || 169, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 170, 4–5 und Lesen Einf. ||
170, 14 ist, was hier erfasst ist, V. für das || 170, 26 einzelnen Einf. ||
171, 3 vor Was mit Blaust. gestr. Es scheint mir aber sehr fraglich,
ob dann, wenn wir eine Relation erfassen sollen, erst die Einheit
der Beziehungspunkte (das fundamentum relationis im alten Sinn)
erfasst sein muss. Natürlich „da“ muss es sein, ein „Vorhandenes“,
etwas, worauf man hinsehen kann. Aber das reicht wohl hin. Das
Inbeziehungsetzen besteht aber darin, dass ein Übergang der Erfas-
sung von dem Beziehungspunkt a zu b statthat, wobei a im Griff
bleibt, und dann ist es b, das zweite erfasste Glied, an dem zuerst
ein „Relationsprädikat“ merklich wird. Schreiben wir α ρ β, so ist
im Durchlaufen α also das Zweite und nicht das Erste. Und nun
wird man sagen, das Beziehungsmerkmal ist etwas an α. Relatives
Merkmal, Merkmal überhaupt ist Gehabtes. Das ist das eine und das
andere ist || 171, 10 Beziehungsmerkmal V. für Merkmal || 171, 14 vor
Wie Absatzzeichen || 171, 18 statt als im Ms. wie || 171, 21 mindestens
Einf., im Ms. mindest statt mindestens || 171, 24 und erfassen Einf. ||
171, 31–33 von Im ersten bis nötig ist. Einf. || 171, Anm. 1 = Rb. ||
172, 3–4 (kein artikuliertes, deutliches und gar gebendes) Einf. || 172,
4 primäres Einf. || 172, 14 vor Beziehung gestr. wirkliche || 172, 29
90 textkritische anmerkungen teilband i

nach zu beschreiben ist der folgende Text mit Blaust. gestr. Und was
habe ich dann? Sei a das Lautere, b das Leisere. Die Ordnung der
Sukzession sei a – b. Nun erfasse ich rückblickend die Einheit der
beiden. Ich erfasse nun zuerst im besonderen etwa das leisere b hetwa
das leisere b V. für das bi, das spätere, und gehe mit dem erfassenden
Blick gegen das frühere, das lautere. Muss ich dann nicht, in dem
ich an ihm das Lautersein erfasse, um zu haben „a ist lauter wie b“
wieder umkehren mit dem Blick, der Aussage gemäß? Ebenso in der
Koexistenz b – a. Ich gehe von b zu a über, und es zeigt sich als rechts:
von b. Kehrt sich da der Blick nicht um? Das erste Durchlaufen führt
mich zum a mit seinem „Merkmal“, das ein durch das Durchlaufen
aufgrund der „Einheit“ erwachsener Annex ist. Es erwächst sozusa-
gen ein Ganzes a enthaltend und außerdem das sich im Auslaufen von
b konstituierende und es mitbefassende, den Annex. Aber Annex?
Das ist doch verkehrt. Es erfährt das „a“ als dieser Endpunkt etwas,
ähnlich wie ein Gegenstand in der bestimmenden hbestimmenden V.
für Partial-i Explikation etwas erfährt. Blicken wir vergleichend auf
den Fall der Explikation und der Erfassung der inneren Merkmale
eines Gegenstandes hinneren Merkmale eines Gegenstandes V. für
der Beziehung von Ganzes und Teileni hin. Durch den Übergang der
hden Übergang der Einf.i Explikation wird aus dem a (Papier) das
als weiß bestimmte Papier. Und nun richtet sich der Blick als syn-
thetische Setzung darauf: Dieses (das als weiß-bestimmt dastehende
Papier) hat Weiße, ist weiß. Die Explikation führte zunächst zum
Teil, aber das Ganze wurde zum bestimmten Ganzen, und darauf
wende ich mich zurück, wenn ich das Ganze zum Subjekt machen
will. Zunächst stehe ich aber beim Teil, und der hat schon gleich den
Charakter des Teiles. Mache ich diesen nun zum Subjekt, so wendet
sich die Bewegung zurück gegen das G. hvon Die Explikation führte
bis gegen das G. Einf.i Ebenso: im Übergang von b zu a steht das a
als das rechts von b bestimmt da. Es erfährt die Übergangsbestim-
mung, und das so Dastehende ist nun Ausgangspunkt der Setzung,
es wird gesetzt a, und der Blick richtet sich auf das „a ist rechts von
b“. Bei einer inneren Bestimmung gehe ich zuerst explizierend von
dem Papier zum Weiß (das steht nun als „Teil“ da), und gehe ich
nun zum Papier zurück, und dieses steht als Ganzes da. Ich erfasse
es, und indem ich hinblicke auf das Weiß, vollziehe ich Identifika-
tion (bestimmend). Das Papier (in seinem Charakter als Ganzes,
textkritische anmerkungen teilband i 91

als Subjekt von weiß, als weiß bestimmtes dastehend) wird erfasst
und im Identitätsakt Einheit mit dem erfassten Weiß hergestellt (das
seinerseits den Teilcharakter hat). Man könnte vorsichtig sagen: Das
als weiß bestimmte Papier stimmt im Einheitsbewusstein mit dem
papierbestimmenden weiß. Bei einer äußeren Bestimmung: Habe
ich zuerst nicht Explikation oder ihr Gegenstück hoder ihr Gegen-
stück Einf.i, d. h. keinen Übergang von der Gegenstandserfassung
zu etwas in ihm oder umgekehrt hoder umgekehrt Einf.i, sondern
Application, ein Hinausgehen über den Gegenstand und kein ihn
„Erweitern“ hund kein ihn „Erweitern“ Einf.i und ein ihm etwas
Zueignen, was im Daneben liegt hwas im Daneben liegt Einf.i. Ich
gehe zu einem zweiten Gegenstand über, aber freilich innerhalb einer
sie beide umspannenden und bewusstseinsmässig zuhanden seienden
Einheit. Ich frage mich, ob es darauf ankommt und ob das überhaupt
notwendig zugrunde liegen muss. Doch wohl. hvon und ob bis wohl.
Einf.i Das Wesentliche ist, dass ich vom ersten zum zweiten Gegen-
stand übergehend (den ersten dabei im Griff behaltend) diesem eine
Übergangsbereicherung verschaffe und eine solche, die im Wesen
eines Übergangs so gearteter Gegenstände gründet. Gehe ich zu
a zurück, so hat dieses eine umgekehrte Bestimmung. Erfasse ich
nun „a ist dicker wie b“, so ist das a durch den Übergang von b zu
ihm hin das in der Dicker-als-b-Bestimmung bewusste: Es wird nun
gesetzt, und die Identifikation, das „Bewusstsein des Stimmens“, das
ein Erfassen ist, mit dem „dicker in Beziehung auf b“ vollzogen. Am
Rand befindet sich der folgende Text: Ich sehe aber nicht ein, warum
gerade vom Ganzen ausgegangen werden musste. Ich kann auch vom
Teilerfassen ausgehen (der noch kein „Teil“ ist) und im Übergang
zum Ganzen vermöge der Deckung im Einheitsbewusstsein, das kein
erfassendes ist, erhält das G den „Charakter“ des Ganzen. hgestr.
Und nun kann ich von hier ausgeheni Und das festgehaltene T
erhält den Charakter des Teiles. Nun sehe ich bei G und von hier
aus konstatiere ich synthetisch „G hat T“. Vor der „Explikation“
mag dann liegen und muss wohl liegen die Erfassung des G mit teils
abgehobenem T oder im umgekehrten Fall die Erfassung des T mit
teils abgehobenem G. Nun fragt es sich aber, ob diese Analyse nicht
Anstoß erregt. || 172, 32 statt als im Ms. wie || 172, 33 statt als im Ms.
wie || 172, 35 und klein Einf. || 172, 36 statt können Kontrastprädi-
kate sein. im Ms. kann ein Kontrastprädikat sein. || 173, 3–4 nach
92 textkritische anmerkungen teilband i

„Überschiebung“, „Deckung“. gestr. Außerdem ergibt das bloße


Zusammenhalten oder Zusammenhaben || 173, 22 statt wächst im Ms.
erwächst || 173, 32 nach Ganzes im Ms. ist || 173, 34 nach auf das gestr.
dem || 173, 37 Anführungszeichen bei „vergegenständlichenden“ mit
Blaust.

Text Nr. 10 (Hua XLIII/1, S. 175–195)

Text Nr. 10 beruht auf den Bl. 37–47 u. 49 aus dem Konvolut A I
15. – Die Bl. sind doppelt paginiert. Die von 33 bis 43 (bzw. 45) lau-
fende Paginierung gehört zu der von 1 bis 51 weitgehend fortlaufenden
Paginierung des Konvoluts. Eine andere Paginierung – mit Ausnahme
des mit 18 paginierten Bl. (A I 15/49) – läuft von 1 bis 6 und dann
wieder von 9 bis 14. Das Bl. A I 15/34 ist sowohl mit 2 als auch mit 3
paginiert; Bl. mit der Paginierung 7 u. 8 konnten im Nachlass Husserls
nicht aufgefunden werden. Viele Bl. tragen die Signatur Πλ, einige die
Signatur X. – Der Text ist in der Hauptsache mit Blaust. und Tinte
bearbeitet; Unterstr. sind mit Blaust. und Tinte ausgeführt. Das Datum
der Niederschrift ist auf dem ersten Bl. des Textes (A I 15/37) mit
19.9.h19i11 angegeben.

175, 11 – 176, 2 von Ein starker bis ausführlicher Erörterungen.


im Ms. zwischen eckigen Kl. || 175, Anm. 1 = Notiz am Rand ||
175, Anm. 2 = Rb. mit Bleist. || 176, 14–15 statt von Allgemeinen
bis sonderzubeachten. im Ms. Allgemeinen vielerlei „Einzelheiten“
abzuscheiden und sonderzubeachten Möglichkeiten gibt. || 176, 14 vor
vielerlei im Ms. sehr || 176, 23 statt mindestens im Ms. mindest || 176,
23 nach ein „Weilchen“. im Ms. Schließung einer spitzen Bleist.-Kl. ||
177, 2 abgezielter Einf. || 177, 3 liegt zugrunde Einf. || 177, 4–5 und
dieses Eine ist das Zielobjekt der Zuwendung V. für das Objekt der
Zuwendung ist || 177, 10–11 als Ziel Fungierenden, des eigentlichen
Objekts der Aufmerksamkeit V. für Gesamtgemeinten || 177, 21–23
von „Eigentlicher“ Gegenstand bis sagen Substrat? Einf. || 177, 25
nach einheitlicher gestr. „Meinung“ || 177, 30 nach ist gestr. dieses ||
177, 33 „unser Einf. || 177, 34–35 von Objekt der bis ihn Erfassens
Einf. || 177, 35 – 178, 1 vor zur Gegebenheit im Ms. betrachtet || 177,
Anm. 1 = Rb. mit Blaust. || 177, Anm. 2 = Rb. mit Blaust. || 178, 7–9 von
textkritische anmerkungen teilband i 93

Und diese bis „Substrat“ zu. Erg. || 178, 10 immer dem Gegenstand,
dem Substrat V. für einem Gegenstand || 178, 15 Zielgegenstand V. für
Gegenstand || 178, 15–16 nicht um ihretwillen, um ihrer selbst willen
gegenständlich Einf. || 178, 18 eventuell Einf. || 178, 19 in letztem
Grund Einf. || 178, 21 „letztlich abgesehener“ Einf. || 178, 22 vor
Dem gestr. Die Schale || 178, 22–23 als letztlich abgesehenem Einf. ||
178, 26 glänzenden Einf. || 178, 26 in diesem Einf. || 178, 28 „eigene“
Einf. || 178, 31 Beachtung V. für Schwierigkeit || 178, 32 Relations in
Relationsurteil Einf. || 178, Anm. 1 = Rb., nach Betrachtung gestr. es
abgesehen ist || 178, Anm. 2 = Rb. || 179, 1–18 von Der Unterschied
zwischen bis gegenüber dem Subjekt). Rb. || 179, 8 nach Gemeinsames
da: gestr. das Vorstellen || 179, 9 einmal Einf. || 179, 10 andere Mal
Einf. || 179, 32–33 Substratgegenstand V. für Gegenstand || 180, 17
nach kann gestr. auch || 181, 36 und Einheitszusammenhänge Einf. ||
181, 37–38 statt runde Kl. im Ms. eckige Kl. || 182, 2 nach ausgezeich-
neten gestr. Sachlichkeiten || 182, 3–25 von Gehen wir bis anderen“
vollziehen. im Ms. zwischen spitzen Bleist.-Kl. || 182, 26 ursprünglich
Einf. || 182, 27 Man darf V. für Das durfte ich || 182, 29 muss man
sich V. für muss man mich || 182, 32 statt betrifft im Ms. statthaben
daneben Rb. weitere Beispiele || 182, 33 ein Einf. || 182, Anm. 1 = Einf.,
im Ms. zwischen Kl. || 183, 6 abgesehenes Einf. mit Bleist. || 183, 11
daneben Randtitel Sonderauffassung ohne Sondererfassung || 183, 12
(als schlichtes Totalobjekt) Einf., vor als gestr. als Substrat || 183, 21–
22 Einzelerfassung und -betrachtung V. für Einzelbetrachtung || 183,
27 (um ihrer selbst willen) Einf. || 183, 30 (eigentlich abgesehener)
Einf. || 183, 31–32 von (wobei bis ist) Einf. || 183, Anm. 1 = Notiz am
Rand mit Blaust. || 184, 12 nach objektiviert mit Bleist. gestr. aber || 184,
12–13 primär als Abgesehenes Einf. mit Bleist., nach Abgesehenes im
Ms. Schließung einer Kl. || 184, 15 nach Einheit“ vollziehen. gestr.
Jedes originäre horiginäre Einf.i Konstituieren von kateghorialeni
Gegenständlichkeiten fordert selbständige Objekte bzw. selbständige
Objektivationen, die zur Synthese kommen; eine Synthese, durch die
sich eben auf dem Untergrund der Objekte für sich fundierte Ob-
jekte, Objekte höherer Stufe konstituieren; das An-und-für-sich-zum-
Objekt-Machen – mag es auch ein unselbständiges Moment sein (also
Doppelsinn von Unselbständigkeit!) – ist das Wichtige und Eigenar-
tige und Voraussetzung jeder „Synthesis“). || 184, 28 Partialerfassun-
gen V. für Partialauffassungen und -erfassungen || 184, 30 statt sind im
94 textkritische anmerkungen teilband i

Ms. ist || 184, Anm. 1 = Rb., primäres, herrschendes ist eine Einf. mit
Bleist., sekundäres Objekt V. mit Bleist. für Partialobjekt || 185, 5 nach
hat nun gestr. Hebungen und || 185, 6 nach d. i. gestr. Überlebsel die ||
185, 7–8 auf dem Grund der damaligen Totalerfassung Einf. || 185,
12 nach sich stetig“ gestr. sich || 185, 17–18 von (Das „Infolge“ bis
etwas Phänomenologisches!) Einf. || 185, 28 nach Ob gestr. irgend ||
185, 37 sozusagen kataleptische Einf. || 186, 3 nach haben gestr. Die
Aktualität der Totalerfassung des Gegenstandes gibt ihnen selbst
einen Aktualitätswert: oder vielleicht heißt es besser || 186, 9 nach
Aber gestr. ihren || 186, 12 statt seine im Ms. ihren || 186, 13 a) Einf. mit
Blaust.; statt als a) im Ms. 1) als || 186, 15 statt b) im Ms. 2) als V. mit
Blaust. für und || 186, 17–18 nach etwas partial gestr. konzentriert ||
186, 18 Nachwirkung V. für Retention || 186, 19–20 von in das bis
Eigens-im-Griff-Behalten. V. für noch Gehaltenes || 186, Anm. 1 =
Rb. || 187, 1 Teile in den Einf. || 187, 13 statt gerichtet auf im Ms. an ||
187, 18–22 Anstr. am Rand mit Blaust. || 188, 15 statt Eigenerfassung im
Ms. Eigenserfassung || 189, 3 nach oder gestr. mit || 189, 11 wiederholte
Einf. || 189, 14–15 nach hat das gestr. distributive || 189, 15 nach vor
dem gestr. synthetische || 189, 17 in Selbstgegebenheit Einf. || 189,
33 – 190, 1 Randtitel Relation || 189, Anm. 1 = Rb. || 190, 1–3 von (die
bis umgekehrt) Einf. || 190, 7 nach der Beachtung“ gestr. Einf. wohl
sofern das Ganze aus A und B gegenständlich wird || 190, 9 Schließung
der Kl. nach Einheit.) von den Hrsg. || 190, 13 Randtitel mit Blaust.
Ganzes, Teil || 190, 26 a priori Einf. || 190, 28 nach etabliert werden.
gestr. Man wird wohl sagen dürfen, dass Voraussetzung davon das
Explizieren selbst ist, wenn ich || 190, 31–33 statt Eigenvorstellung
im Ms. jeweils Eigensvorstellung || 190, 34 nach kein Zusammenneh-
men. gestr. Eventuell bilde ich ein Zusammennehmen nachher, ich
verwandle das Nochbewussthaben des ersten Gegenstandes in ein
Wiedererfassen, ich greife auf ihn zurück und nehme ihn mit dem
zuletzt Erfassten und noch Erfassten zusammen (eventuell ihn auch
wiedererfassend). || 191, 1 darum doch Einf. || 191, 3 statt Eigenvor-
stellung im Ms. Eigensvorstellung || 191, 6 statt Gegenstände G und
T für sich im Ms. Gegenstände für sich G und T || 191, 12 Substrat
in Substratgegenstand Einf. || 191, 16 nach nicht gestr. auch || 191, 16
nach vielmehr gestr. aber nicht der Gegenstand für sich verengert sich
mit, sondern in ihm verengert sich; es folgt gestr. sondern || 191, 17
nach während gestr. einem || 191, 23–24 von Dagegen bis B sind V. für
textkritische anmerkungen teilband i 95

Soweit bleiben || 191, 24–25 den Objekten ihrer Auffassungen V. für


ihren Auffassungen || 191, 26 in seiner umgrenzten Einheit Einf. || 191,
27–28 von von der bis zu Partialauffassungen Einf. || 191, Anm. 1 =
Rb., nach inneren gestr. Akt || 192, 6–7 statt Eigenerfassungen im Ms.
Eigenserfassungen || 192, 7–8 von Das Ganze bis bewusst sein V. für
Das Ganze erscheint, ist auffassungsmäßig irgendwie bewusst || 192,
11 statt Eigenerfassungen im Ms. Eigenserfassungen || 192, 14 daneben
Randtitel mit Blaust. Relation und mit Tinte Relationssynthese || 192,
28–29 Kl. mit Blaust., als V. für Kommata || 193, 2 nach bewusst ist.
gestr. Doch dürfte wohl die Wiederholung überflüssig sein || 193, 3
Fragt man nun, ob V. für Fraglich ist nun, ob || 193, 24 nach erweitern
muss. folgt zum größten Teil mit Blaust. gestr. Text Ich halte das T
fest und halte es doch nicht fest, halte es nämlich nicht für sich und
zugleich für sich. Die Für-sich-Erfassung vollziehe ich und halte sie
dann aufrecht. Nun aber sehe ich im T das G in Besonderung, gehe
durch T in sein Ganzes, es für sich erfassend. Man wird wohl sagen
müssen, dass das nicht die einfache heinfache Einf.i Umkehrung des
explizierenden Übergangs von der schlichten G-Auffassung und Set-
zung hund Setzung Einf.i zur Partialerfassung des T ist. Jetzt habe ich
zunächst schlichte T-Erfassung, die hineingeht zur Totalerfassung,
aber wieder zurück zur Partialerfassung hvon aber bis Partialerfas-
sung Einf.i. Vorhin wurde aus der schlichten Für-sich-Erfassung des
G durch explizierenden hexplizierenden Einf.i Übergang zu T eine
Totalerfassung und aus der Partialerfassung erst nachträglich eine
Für-sich-Erfassung des T als Teil. Jetzt steht zu Anfang die Für-sich-
Erfassung des T, sie wird zur Partialerfassung, indem das Ganze für
sich gegenständlich wird und dabei das hdas V. für in demi T in das
Ganze aufgeht. Aber das will sagen: Ein Akt des Partialerfassens
(und nicht Selbsterfassens) konstituiert sich, sowie das G für sich
gegenständlich geworden ist; hgestr. ein Akti G wird selbst erfasst und
nun kehrt die Wendung hTranskription von Wendung unsicheri um
zu T, das explikativ hexplikativ Einf.i partial erfasst wird, und damit
deckt sich die festgehaltene Selbsterfassung des T. || 193, 24–25 von
Das für bis verdeutlicht-abgehobenen T. Einf. || 193, 26 – 194, 6 von
Man darf bis der Umkehrung. Erg. nach Dies setzt gestr. Explikation,
nämlich || 193, Anm. 1 = Rb.; neu aktuell erfasste Einf. || 194, 12–13
von Es bedarf bis des T Einf. || 194, 14 originär Einf. || 194, 15 nach T
zu G gestr. Im letzteren Fall ist die Sachlage komplizierter, weil der
96 textkritische anmerkungen teilband i

Übergang statt hat von Selbsterfassung des T zu der des G und dann
Explikationsbewusstsein (G, T) und Synthesis der Selbsterfassung
des T mit dem T der Partialerfassung, wodurch T und G in Synthese
treten: || 194, 16 nach Fall gestr. der ein phänomenologisch einfacher
ist || 194, 29–33 Anstr. am Rand mit Blaust. || 195, 15 statt als im Ms.
wie

Beilage XVI (Hua XLIII/1, S. 195–196)

Beilage XVI beruht auf Bl. 36 aus dem Konvolut A I 15, dessen
Bl. zum größten Teil fortlaufend von 1 bis 51 paginiert sind. – Das
mit 32 paginierte Bl. trägt die Notiz zu Πλ; diese Signatur tragen auch
einige der in Text Nr. 10 (Hua XLIII/1) veröffentlichten Bl. – Das Bl.
ist mit Ausnahme einiger Unterstr. mit Blaust. nicht weiter bearbeitet.
Der Datierung auf dem Gesamtumschlag (Bl. 1 + 69) zufolge ist der
Text im September 1911 verfasst worden.

Beilage XVII (Hua XLIII/1, S. 196–198)

Beilage XVII beruht auf Bl. 48 aus dem Konvolut A I 15, dessen
Bl. weitgehend fortlaufend von 1 bis 51 paginiert sind. – Der Text
des mit 44 paginierten Bl. ist hauptsächlich mit Tinte bearbeitet und
trägt wenige Unterstr. mit Tinte. Am Rand des Bl. hat Husserl notiert
Vorläufige Überlegung. Der Datierung auf dem Gesamtumschlag (Bl.
1 + 69) zufolge ist der Text im September 1911 verfasst worden.

197, 6 und dass ich mich dem Sachverhalt V. für dem ich mich ||
197, 14–18 von Ich erfasse bis Nicht-Erfassungen. Rb. || 197, 19 vor
Die Rezeption gestr. Textstück, dazu die Rb. mit Bleist. Das ist un-
vollkommen, unklar; der gestr. Text lautet Und der Hinblick auf das
a bedeutet dabei nicht die Setzung des a, sondern das noch erfasste
und fortdauernd erfasste a wird als gehabtes a in der Form „G –
hat a“ gesetzt. In diesem Phänomen liegt auch ein Erfassen des G
und a, aber ein ganz anderes als vorhin in der bloßen Explikation hin
der bloßen Explikation Einf.i, und es liegt darin ein Erfasstes, das
vorhin nicht erfasst war, eben das „G hat a“; aber ein Erfasstes, das
textkritische anmerkungen teilband i 97

in eigener Art erfasst ist, ganz anders als vorhin das G und das a im G,
das zugleich ein Erfassen des G hinsichtlich des a war: alles in einem
Puls. || 197, 29 nach auf ein gestr. Objekt || 197, 30–32 von „Erfassende“
bis theoretische Setzung. Einf.; nach Wahrnehmens gestr. und dgl. ||
197, 35 rezeptive Zuwendung Erg. || 197, Anm. 1 = Rb., vor Thema,
und im Ms. als; vor Explikat im Ms. als || 198, 4 statt zu der im Ms. an
die || 198, 6 „neuer“ V. für „objektivierender“

Text Nr. 11 (Hua XLIII/1, S. 199–217)

Text Nr. 11 beruht auf den Bl. 16–27 aus dem Konvolut A I 14. – Die
Bl. sind zumeist doppelt paginiert; und zwar sind sie einmal fortlaufend
von 13 bis 24 paginiert. Eine andere Paginierung läuft zunächst von
1 bis 6 und dann wieder in unregelmäßiger Folge von 1 bis 4. Einige
Bl. tragen die Signatur Xa. – Der Text ist stark mit Tinte und mit
Bleist. bearbeitet; Unterstr. sind mit Tinte und Blaust. ausgeführt. Auf
dem Titelbl. (A I 14/3) wird dieser Text auf September/Oktober 1911
datiert.

199, 30 des Sachverhalts auf Seiten Einf. || 200, 20 dazu am Rand


„als b“ || 200, 21 primär Einf. || 200, Anm. 1 = Rb.; statt tiefer als b im
Ms. tiefer wie b || 201, 4 Randtitel mit Blaust. Prädikat und Adjektiv ||
201, 14–15 aufgrund der eigenschaftlichen Explikation Einf. || 201, 19
Randtitel mit Blaust. Adjektivischer Kern || 201, 20 im V. für das || 201,
28 adjektivisch Gesetzte V. für Adjektiv || 202, 4 Absolute und relative
Beschaffenheiten. als Überschrift || 202, 10 statt was es im Ms. was er ||
202, 20–21 nicht als Teile einwohnenden V. für disjunkte || 202, 21
nach Gegenständen gestr. (als welche inhaltlich ihm keine fremden
Teile mit ihm gemein hat) || 202, 30 nach Momente“, die gestr. ihm ||
202, 31 adjektivische Einf. || 202, 33 beziehend Einf. || 203, 4 statt α)
im Ms. a) || 203, 6 der inneren, irrelativen Bestimmung Einf. || 203, 7
nach was sich gestr. wesentlich || 203, 12 statt β) im Ms. b) || 203, 16
Anführungszeichen bei „S hat P“ mit Bleist. || 203, 17 – 204, 25 von
Ferner, wenn bis logischen Form. im Ms. zwischen spitzen Bleist.-Kl. ||
203, 17 wenn das Erstere statthat Einf. || 203, 18 Anführungszeichen
bei „A hat T“ Einf. || 203, 22 statt Teil im Ms. Ganzes || 203, 27–28 statt
ausgedrückt als „A hat B“, entsprechend im Ms. entsprechend und
98 textkritische anmerkungen teilband i

ausgedrückt als „A hat b“; wobei und ausgedrückt als „A hat B“ eine
Einf. ist || 203, 28 statt „A enthält B als Teil“ im Ms. „A enthält b als
Teil“ || 203, 29 B V. für b || 203, 29 vor Der gestr. Dieser letztere || 203,
30–31 am Rand eine Null mit Bleist || 203, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. ||
203, Anm. 2 = Rb. mit Bleist. || 203, Anm. 3 = Rb. mit Bleist. || 204,
6–8 von die nominalisierte Adjektivität bis Farbe Weiß. Einf.; die Kl.
von den Hrsg. || 204, 12–13 von dass sie vermöge bis irrelativer Art
Einf. || 204, 14–16 von ungeeignet sind bis Gehabtes, das V. für nur
Hat-Form annehmen können, die || 204, 29–30 Randtitel mit Blaust.
Explikation und prädikative Synthese || 204, Anm. 1 = Einf., im Ms.
zwischen Kl. || 204, Anm. 2 = Rb. mit Bleist. || 205, Anm. 1 = Rb.
mit Bleist. || 205, Anm. 2 = Rb. mit Bleist. || 206, 7 statt Explikand
im Ms. Explikat || 206, 8 a im Ms. zwischen eckigen Kl. || 206, 17 a
im Ms. zwischen eckigen Kl. || 206, 18 von neuem Einf. || 206, 23–24
statt Sachverhalt „G ist a“ zum Bewusstsein im Ms. Sachverhalt zum
Bewusstsein „G ist a“ || 206, 25 vor a die im Ms. auf || 206, 27 vor
sondern gestr. sondern || 206, 31–33 Kl. im Ms. mit Blaust. || 206, 35 a
im Ms. zwischen eckigen Kl. || 207, 12 a im Ms. zwischen eckigen Kl. ||
207, 24 und auch von der Form des „Subjekts“ und „Prädikats“ Einf.
mit Bleist. || 207, 25 Ausrufezeichen nach Frage V. für ist; danach im
Ms. ein Komma || 207, 33–36 von (Der Glanz bis eigene Gegenstände!)
Einf. || 208, 3–4 oder mit sich führt Erg. mit Bleist. || 208, 5 von und
zwar bis „abgesehen“ ist Einf. || 208, 8 statt dem im Ms. der || 208, 8–9
ausdrücklich prädikativen Einf. mit Bleist. || 208, 10–12 von also hier
bis bestimmenden „an“ Einf. mit Bleist. || 208, 12 räumliche Einf. ||
208, 14 (= substantivische Form) Einf. mit Bleist. || 208, 16–19 von
(Die Substantivität bis einer Attribution.) Einf. mit Bleist. || 208, 21–22
(ebenso subjektivische und prädikativische) Einf. mit Bleist., Kl. von
den Hrsg. || 208, 22–23 eigentlich Einf. || 208, 24 prädikativen Einf.
mit Bleist. || 208, 25 prädikative Einf. mit Bleist. || 208, 26 annimmt
Einf. mit Bleist. || 208, 27 und tragenden Einf. mit Bleist. || 208, 28
und subjektivische in unterer Formung Einf. mit Bleist. || 208, 29
prädikative Einf. mit Bleist. || 208, 29–30 als Daraufhin-Setzung Einf.
mit Bleist. || 208, 31 zukommende Einf. mit Bleist. || 208, 31–33 von (Die
Hauptsache bis ist, erwächst.) Einf. mit Bleist. || 209, 15 Prädikate V.
mit Bleist. für Bestimmungen || 209, 15 Prädikate Einf. mit Bleist. || 209,
17 Anführungszeichen bei „Aussage“ mit Bleist. || 209, 17–18 Setzung
V. mit Bleist. für Formung || 209, 18 („geschaffen“ wird das „S ist p“)
textkritische anmerkungen teilband i 99

Einf. mit Bleist.; danach mit Bleist. gestr. Eigenschaften im weitesten


Sinn sind entweder adjektivische Eigenschaften, und die Prädikate
haben hierbei die Form „ist a“, oder sie sind gehabte „Teile“, teil-
schaftliche Bestimmungen, die zum Ausdruck kommen in der Form
„S hat P“. || 209, 21 statt „vergegenständlichte Eigenschaft“ im Ms.
„vergegenständlichte“ Eigenschaft || 209, 22 und muss es sein Einf.
mit Bleist. || 209, 31 S V. für G || 209, Anm. 1 = Rb. || 209, Anm. 2 = Rb.
mit Bleist. || 209, Anm. 3 = Rb. mit Bleist. || 210, 2 substantivisches Einf.
mit Bleist.; statt substantivisches im Ms. substantivischer || 210, 6 nach
der Explikation gestr. explikativen Synthesis || 210, 16–17 und zwar ein
„beziehendes“ V. mit Bleist. für ein || 210, 18 der Prädikation Einf. mit
Blaust. || 210, 18 vorher Einf. mit Bleist. || 210, 19 doch Einf. mit Bleist. ||
210, 34 versuchen zu sagen V. für eigentlich sagen || 210, 34 im Grunde
V. für eigentlich || 210, 35 nach bestimmt sich gestr. einmal durch
ein unselbständig in ihm liegendes (und im Allgemeinen ist gemeint
ein oder primär in ihm liegendes) Moment, das andere Mal durch
ein || 210, Anm. 1 = Einf. mit Bleist. || 210, Anm. 2 = Rb. mit Bleist. ||
211, 6 vor Aber gestr. Freilich || 211, 9–12 von Eben das bis steckt
ein „ist“. Einf. mit Bleist. || 211, 17 vor Bei Relationen mit Blaust.
gestr. Ist in der Weise der Konstitution der beiderseitigen Bestim-
mungen und Prädikationen oder in der Erfassung der beiderseitigen
eigenschaftlichen oder teilschaftlichen hteilschaftlichen V. mit Bleist.
für relativeni Sachverhalte ein kardinaler Unterschied? Abgesehen
davon, dass einmal das Explikat als „Gegenstand“ hingestellt ist, das
andere Mal nicht, können wir einen wesentlichen Unterschied nicht
finden. Es mag sein, dass die Synthese, die Deckung und Beziehungs-
form dadurch verschiedenen Charakter erhält und das drückt sich ja
in den verschiedenen Bestimmungen aus, aber im Übergang ist die
Weise des Übergangs von Explikation zu Prädikation dieselbe. Sollte
die gegenständliche Fassung einen eigenen Schritt besagen (wie zum
Beispiel von weiß zu Weiße), so wäre das ja eine Komplikation, aber
außer ihr finden wir keine Komplikationen, es ist nicht komplizierter
artikuliert und voll eigentlich zu erfassen „A ist b“ und „A hat
B“. Eben dasselbe gilt für alle Relationen, für Gleichheitsrelationen,
Verschiedenheitsrelationen, Lagerelationen usw.? hdas Fragezeichen
ist eine Einf. mit Bleist.i || 211, 19 innerer Einf. || 211, 20 (immer =
innere Explikation) Einf., Kl. von den Hrsg. || 211, 21 (und applikative
Explikation = äußere) Einf. mit Bleist. || 211, 28 statt der eine im Ms.
100 textkritische anmerkungen teilband i

ein || 211, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 212, 10 inneren Einf. mit Bleist. ||
212, 14 Nur Einf. mit Bleist. || 212, 18 scheint es Einf. mit Bleist. || 212,
25–26 nach Synthese erfährt. Einf. mit Bleist. und mit Bleist. wieder
gestr. Wohlgemerkt, das mag alles richtig sein, aber mit der Frage,
ob zu der Hat-Synthese (als explikative) und der Relation zwischen
Ganzem und Teil nicht ein wesentlicher Unterschied besteht, hat
all das nichts zu tun! || 212, Anm. 1 = Rb., schief V. mit Bleist. für
richtig || 213, 6 (natürlich falsch) Einf. mit Bleist., Kl. von den Hrsg. ||
213, 9 als Einf. mit Bleist. || 213, 27 nach kann gestr. also || 213,
Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 213, Anm. 2 = Richtig und brauchbar.
Nota Bene. ist eine Rb. mit Bleist. || 214, 7 in abgesetzten Schritten
Einf. mit Bleist. || 214, 15 und „dunkler“ Einf. || 214, 19 innere Einf.
mit Blaust. || 214, 21 nach wenn ich gestr. vom Explikat Farbe zu
dem entsprechenden Farbe überhaupt || 214, 24 nach zu B über gestr.
und vollziehe || 214, 28 besonderen Einf. || 214, 31–32 aufgrund des
Übergangs und seiner Synthese Einf. mit Bleist. || 214, 33 aufgrund
der explikativen Übergangssynthese Einf. mit Bleist. || 214, 35 bloß
explikative Synthese V. mit Bleist. für Explikation || 214, Anm. 1 = Rb.
mit Bleist. || 215, 1–2 zu einem „anderen“, sondern nur zum eigenen
Einf. mit Bleist. || 215, 3 zu anderem Einf. mit Bleist. || 215, 6–7 von
(und speziell bis am A) Einf. || 215, 21 und seiner Erfassung Einf. ||
215, 22 statt den erfassenden Blick auf das „weiß“ richten im Ms.
den Blick auf das „weiß“ erfassend richten || 215, 23 innere Einf.
mit Bleist. || 215, 24 nach „Eigenschaft“) gestr. erfassen || 215, 33
Schließung der Kl. nach sein.) von den Hrsg., danach folgt der mit
Blaust. gestr. Text Es ist es, wenn der A-Gegenstand es entweder
schon im Urteil erfassen, in seinem Sinn wirklich enthält, oder wenn
das Phänomen sich inzwischen so weit geändert hat, dass es innerhalb
der Einheit des A-Bewusstseins in seinen Sinn oder Inhalt muss auf-
genommen haben, in der Sinneserweiterung, die dann Voraussetzung
ist für die Möglichkeit der Explikation || 215, Anm. 1 = Rb. mit Bleist.;
nach gemein haben folgt im Ms. eine undeutliche Zeichnung || 215,
Anm. 2 = Rb. mit Bleist. || 216, 8 beziehenden Einf. || 216, 8–9 von
Nominalien zu Nominalien Einf. mit Bleist. || 216, 9 solchen Einf. mit
Bleist. || 216, 26 statt als im Ms. wie || 216, 29–30 nach Korrelat-Objekt.
Querstrich mit Bleist. über die ganze Seite || 216, Anm. 1 = Rb. mit
Bleist. || 216, Anm. 2 = Rb. mit Bleist., vor allererst gestr. es || 217,
14 vor reine gestr. ein || 217, 17 nach jedem gestr. an || 217, Anm. 1
textkritische anmerkungen teilband i 101

= Rb. mit Bleist. || 217, Anm. 2 = Rb. mit Bleist. || 217, Anm. 3 =
von Synthesen der Identifikation bis ein Mensch“ vom übrigen Text
abgesetzt

Text Nr. 12 (Hua XLIII/1, S. 218–233)

Text Nr. 12 beruht auf den Bl. 283–291 aus dem Konvolut A VI 12
I. – Die Bl. sind von 1 bis 6 paginiert. Auf einigen Bl. ist die Signatur Msξ
angegeben. – Der Text ist mit verschiedenem Schriftmaterial bearbeitet;
Unterstr. sind vor allem mit Tinte und Blaust. ausgeführt. Auf dem mit
1 paginierten Bl. (A VI 12 I/283) ist als Datum der Niederschrift der
23.9.h19i11 angegeben.

218, 17 selbständige V. für Substrat || 218, 19 nach bleibt, gestr.


speziell || 218, Anm. 1 = Rb.; Wichtig ist mit Blaust. geschr. || 219, 4
nach eigentümlichen gestr. Erlebnis || 219, 27 wirklich Einf. || 219, 33
im Ms. der || 219, 34 Rb. mit Blaust. Nota bene. || 219, 38 phansische
Einf. || 220, 24–27 am Rand geschweifte Blaust.-Kl. || 221, 8 können
Einf. || 221, 17 nach von gestr. Perzep- || 221, 18 nach aus gestr. nun ||
221, 21 statt Erfasste im Ms. Erfassende || 221, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. ||
222, 9 nach sind gestr. die || 222, 10 nach ist, gestr. vorhanden || 222, 10
bezieht Einf. || 222, 15 nach das gestr. sie || 222, 19–20 statt einen neuen
im Ms. eines neuen || 222, 24 statt können im Ms. kann || 222, 31–33 von
(Würden wir bis sprechen haben.) statt runde Kl. im Ms. eckige Kl. ||
222, Anm. 1 = Rb. mit Blaust. || 222, Anm. 2 = Rb. mit Bleist. || 223, 1
Nun bleibt aber noch Folgendes zu erwägen. im Ms. mit Bleist., wohl
von L., gestr. || 223, 5 nach bloßes gestr. vorhanden, oder || 223, 16 Griff
V. mit Bleist. für Blick || 223, 24 nach dass gestr. andererseits || 223, 24
Griff V. mit Bleist. für Blick || 223, 25 Anführungszeichen bei „Blick“
mit Bleist. || 223, 26 nach nur im Ms. und || 223, 27 Anführungszeichen
bei „gesehen“ mit Bleist. || 223, 28 das Einf. mit Blaust. || 224, 5–21
von Die Hauptfrage bis Freilich im Ms. zwischen Bleist.-Kl. || 224, 19
nach gleich im Ms. ich || 224, 30 oft so Einf. || 224, Anm. 1 = Rb. ||
224, Anm. 2 = Rb. || 225, 3 nach eines gestr. perzeptiven || 225, 5
Anführungszeichen bei „auftritt“ mit Blaust. || 225, 6–7 von das ihn
bis erfasse es. Einf. || 225, 22 nach Sachverhalt gestr. gegeben ist, ja ||
225, 23 und produktiver Setzung Einf. || 225, 33 des Vorgangs Einf. ||
102 textkritische anmerkungen teilband i

226, 1–2 von setzen es bis erzeugender Weise Einf. || 226, 3 echten
Einf. || 226, 4 von und stellen bis „dieses Papier“ Einf. || 226, 14 auf
Einf mit Bleist. || 226, 18 in gleicher Weise Einf. || 226, 25 statt beim
im Ms. im || 227, Anm. 1 = Rb. mit Rotst. || 228, 17 statt Erfasste im
Ms. erfasst || 228, 26 (Apparenz) Einf., Kl. von den Hrsg. || 229, 4
statt getroffen im Ms. betroffen || 230, 16–22 von Nachdem wir bis
Blick festhalten. Einf. || 230, 25 nach und gestr. wenden || 230, 25 statt
das im Ms. den || 230, 30 nach kontinuierliches gestr. im || 231, 13–
14 Klar- und Deutlichmachen V. für Klarmachen || 231, 36 bringen
V. für fassen || 232, 3–4 Zum-Gegenstand-Machen-und-Haben V. für
Zum-Gegenstand-Haben || 232, 7 in einem anderen Sinn Einf. || 232,
8 eben Einf. || 232, 10 nach Zuwendung? gestr. Statt Zuwendung
können wir auch sagen Erfassen. Urteilen wir, so erfassen wir auch
in gewisser Art den Sachverhalt. || 232, 11 bewusst V. für zu erfas-
sen || 232, 13 aber nicht objektivierend. Einf. || 232, 15 Bewusstsein
V. für Erfassen || 232, 17 am Rand Objektivieren = Richtung-auf. ||
232, 21 nach Nämlich gestr. solche || 232, 24 1) Einf. mit Rotst. und
Blaust. || 232, 31 2) Einf. mit Rotst. und Blaust. || 232, 33 nach Es gestr.
können

Beilage XVIII (Hua XLIII/1, S. 233–237)

Beilage XVIII beruht auf den Bl. 258–261 aus dem Konvolut A VI
12 I. – Die von 318 bis 321 paginierten Bl. wurden von Edith Stein
in eine Textsammlung mit dem Titel „Urteilstheorie“ aufgenommen,
mit der sich Husserl im Frühjahr 1918 beschäftigt hat (vgl. Hua XL,
S. 416 ff.). Das mit 320 paginierte Bl. trägt die Signatur Ob. – Der Text
ist mäßig mit Bleist. und Tinte bearbeitet; Unterstr. sind mit Blaust.
und Tinte ausgeführt. Auf dem mit 318 paginierten Bl. (A VI 12 I/258)
befindet sich die Datierung Anfang Oktober 1911.

233, 14 Anführungszeichen bei „Objektivation“ mit Blaust., dazu


der Randtitel mit Blaust. Objektivation || 233, 20 statt es im Ms. sie ||
233, 23 statt der im Ms. den || 233, 24 in der und der Darstellungsweise
etc., Einf. mit Bleist. || 233, 30 1) Einf. mit Blaust. || 233, 31 – 234, 1
versuchen zu Einf. || 233, Anm. 1 = Rb. || 233, Anm. 2 = Rb. mit Bleist. ||
234, 1 Diese V. für Die || 234, 2 (Erfassen als solches) Einf., Kl. von
textkritische anmerkungen teilband i 103

den Hrsg. || 234, 16 2) Einf. mit Blaust. || 234, 16–17 nach wesentlich
gestr. etwas gemeinsam haben || 234, 18 konkreten Einf. || 234, 33–37
von Phänomenologisch haben bis Objektivationen bezeichnen. Einf. ||
234, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 235, 26 entsprechende Einf. || 235, 30–
34 von Es handelt bis verschiedenen Formen. Einf. || 235, Anm. 1 =
Rb. mit Blaust. || 236, 6 nach etwas gestr. Gegenständliches || 236, 7
Tun ist Einf. || 236, 33 jener Einf. || 237, 19 neu erzeugt Einf. || 237, 24
vorlogischen Einf.

Beilage XIX (Hua XLIII/1, S. 238–241)

Beilage XIX beruht auf den Bl. 280–282 aus dem Konvolut A VI 12
I. – Vor den Paginazahlen der von 1 bis 3 paginierten Bl. befindet sich
jeweils der Buchstabe Σ bzw. auf dem mit 1 paginierten Bl. die Signatur
Ms. – Der Text ist mäßig mit Tinte und Blaust. bearbeitet; Unterstr. sind
mit Tinte und Blaust. ausgeführt. In der Zeittafel der Manuskripte
werden die Texte der Signaturgruppe Ms auf Oktober/November 1911
datiert.

238, 2 Sinnliche Erscheinungen vor und in der Zuwendung als


Überschrift || 238, 11 diese Einheit Einf. || 239, 3 Quasi-Hintergrundes
V. für Hintergrundes || 239, 11 das Objekt Einf. || 239, 16–18 von und
dass bis Freiheit haben Einf. || 239, 21 nach ist gestr. das Substrat ||
239, 35 nach wobei er im Ms. sich || 239, 36 stetig Einf. || 240, 13 nach
den gestr. unveränderten || 240, 18 dass er doch hier zur Gegebenheit
kommt Einf. mit Bleist. || 240, 35 (gebende) Einf. mit Bleist. || 241, 20
statt die im Ms. den || 241, 22–36 von Es ist dann bis Materie ist? am
Rand mit einer geschlängelten Linie und mit einem Fragezeichen mit
Bleist. versehen || 241, 25 den V. für das || 241, 31 nach dass im Ms.
nicht || 241, 31 nach sein kann im Ms. ein Fragezeichen

Text Nr. 13 (Hua XLIII/1, S. 242–271)

Text Nr. 13 beruht auf den Bl. 18–22 aus dem Konvolut A VI 8 II
und auf den Bl. 6–10, 70, 72 u. 76–83 aus dem Konvolut A VI 12 I. –
Die Bl. sind von 1 bis 19 paginiert und gehören zur Signaturgruppe Ms,
104 textkritische anmerkungen teilband i

wie auf den mit 1 u. 13 paginierten Bl. angegeben ist (zusätzlich jeweils
noch ein a hinter die Signatur gesetzt). – Der Text ist zum Teil stark mit
Bleist. und Tinte bearbeitet; Unterstr. sind mit Blaust. und Tinte, ver-
einzelt auch mit Rotst. vorgenommen. Der Text des mit 17 paginierten
Bl. (A VI 8 II/20) ist auf einem gedruckten Universitätsschreiben mit
Datumsangabe 31. Oktober 1911 geschr.; das mit 1 paginierte Bl. (A VI
12 I/70) ist auf Oktober 1911 datiert; das mit 18 paginierte Bl. (A VI 8
II/21) trägt die Datierung 1. XI. 1911. In der Zeittafel der Manuskripte
werden die Texte der Signaturgruppe Ms auf Oktober/November 1911
datiert.

242, 19 statt einheitlich im Ms. einheitliche || 242, Anm. 2 = Rb. mit


Bleist. || 243, 14–15 des „prädikativen Urteils“ V. mit Bleist. für der
Doxa || 243, 23–24 von damit einerseits bis und andererseits im Ms.
mit Bleist., wohl von L., gestr. || 243, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 244,
5 als so-seiend, das Behaupten Einf. mit Bleist. || 244, 6–7 und sich
in Sachverhalt-Gegenständliches verwandelt. Einf. mit Bleist. || 244,
23 statt gesehenen im Ms. gesehenes || 244, 28 nach auch gestr. neu ||
244, 31 Deckungseinheit V. für Einheit || 244, 32 dunklen Einf. || 245,
8 Erfassen V. für Meinen || 245, 10 Ohne es zu fassen Einf. mit Bleist. ||
245, 14 quasi-vollzogen V. mit Bleist. für vollzogen || 245, 15 nicht
eigentlich vollzogen Einf. mit Bleist. || 245, 17 zugerichtet V. mit Bleist.
für zugewendet || 245, 18–22 am Rand geschweifte Bleist.-Kl. und die
Bemerkung mit Bleist. Nicht erfassendes Perzipieren. Vorschweben-
der Sachverhalt. || 245, 23 anschaulichen Einf. mit Bleist. || 245, 25 oder
ein Vorgang Einf. || 245, 25 anschaulichen Einf. mit Bleist. || 245, Anm. 1
= Rb. mit Bleist., sehenden V. für einsehenden || 246, 4 also Einf. mit
Bleist. || 246, 4 prädizierende Einf. mit Bleist. || 246, 11 Anführungszei-
chen bei zuzu „sehen“ mit Bleist. || 246, 12 statt ohne im Stufenbau der
Erzeugungen der im Ms. ohne in Stufenbau der Erzeugungen dem
der || 246, 15 denkend Einf. || 246, 15 nach „meinen“ gestr. statt zu den-
ken || 246, 25 1) Einf. mit Blaust. || 246, 30 nach Sich-Konstituierenden
mit Blaust. gestr. Andererseits kann nach der spontanen Erzeugung
eine Rückwendung des Blickes der Zuwendung auf das „Erzeugte“
statthaben, wobei nicht die Erzeugung wiederholt ist, wobei vielmehr
das so wieder aufgenommene Urteilen als eine einheitliche Erschei-
nung fungiert, aber die Erscheinung ist modifiziert, ist nicht mehr das
„originäre Konstituieren“ des Gemeinten. hdanach mit Tinte gestr.
textkritische anmerkungen teilband i 105

als ein „Substrat“, dessen Erscheinendem sich der Blick zuwendet


und in einem Strahl zuwendet, genauso wie bei einer sinnlichen Er-
scheinung.i S ist P! Daraus folgt, dass … Ebenso: „Aus dem vorhin
Erwiesenen (S ist p) können wir aber einen Schluss ziehen …“. Hier
haben wir eine Vergegenwärtigung, aber nicht eine „wiederholende“
Vergegenwärtigung; nicht eine solche, in der wir Schritt für Schritt
wieder vergegenwärtigen. „Erst war das geurteilt, dann das, in der
synthetischen Verknüpfung etc.“ Unser Blick wendet sich zurück auf
das Urteil als Einheit bzw. auf den Sachverhalt als Einheit, auf den
Beweis (Sachverhaltszusammenhang) als Einheit usw. Das Ganze ist
ein Phänomen, in dem eine mehr oder minder komplizierte Einheit
„erscheint“, „vorstellig ist“. hdazu die Rb. Hier ist aber ein großer
Unterschied: Einmal vollziehe ich das Urteil, und unmittelbar daran
anschließend gebe ich dem fertig konstituierten Gegenständlichen
die syntaktische Form des Dies und dgl. Ich halte das Konstituierte
unmittelbar fest und mache es zu einem Dies. Das andere Mal habe
ich eine verworrene Vergegenwärtigung.i || 246, 36 nach ist gestr. hier ||
246, 36 nach nicht gestr. etwa || 247, 29 gewesenen Einf. || 248, 29 als
solcher Einf. || 248, Anm. 1 = Erg. mit Bleist. || 249, 10 substanzialen
Einf. || 249, 16 nach Erscheinungen im Ms. Schließung einer Kl. || 249,
37 nach und gestr. eventuell || 250, 5 nach es gestr. ja || 250, 5 nach dass
im Ms. das || 251, 2 nach die gestr. starre || 251, 3 erzeugendes Einf. ||
251, 7 nach da gestr. von || 251, 25–26 ursprüngliches Einf. || 251, 35
Rb. mit Rotst. Nota bene || 252, 1 bei der Sinnlichkeit Einf. || 252, 27
hier Einf. mit Bleist. || 252, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 253, 4 vor ihren
im Ms. auch || 253, 21 Randtitel mit Rotst. Anschauung || 253, 23–26
am Rand geschweifte Blaust.-Kl. || 253, 23 vor Es im Ms. eckige Kl., die
nicht geschlossen wird || 254, 9 ursprünglich = anschaulich! Einf. mit
Bleist. || 254, 13–14 ergebenden Einf. || 254, 15 nach nun gestr. meinen ||
254, 19 gebenden Einf. mit Bleist. || 254, 20 Erlebnis des Einf. || 254,
23–26 am Rand geschweifte Blaust.-Kl. || 254, 27 im weitesten Sinn
Einf. || 254, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 255, 9 nach jede gestr. das
vergegenwärtigte Jetzt || 255, 12 nun Einf. mit Bleist. || 255, 32 einem
Strahl der Einf. || 256, 5 nach aber, gestr. ganz || 256, 16 nach noch gestr.
und jedes Vorschweben überhaupt || 257, 8 mit Einf. || 257, 21–22 am
Rand mit Blaust. Ergebnis || 257, 26 ursprüngliche Einf. mit Bleist. ||
257, 29 ursprüngliche Einf. || 257, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 258, 8
(und sinnlich akzipiere) Erg. mit Bleist. || 258, 9 ursprünglich Einf. ||
106 textkritische anmerkungen teilband i

258, 13 ursprünglich Einf. mit Bleist. || 258, 18 ursprüngliche Einf. ||


258, 20–21 Randtitel Substrat des doxhischeni Meinens || 258, 24 also
dem „Substrat“ Einf. mit Bleist., statt dem im Ms. das || 258, Anm. 1 =
Rb. mit Bleist. || 258, Anm. 2 = Rb. mit Bleist. || 258, Anm. 3 = Rb. mit
Bleist. || 259, 1 in diesem Sinn Einf. || 259, 5 Zuwendung V. mit Bleist.
für Aufmerksamkeit || 259, 6 Gesamtsubstrat V. für Substrat || 259, 7
wirklich und eigentlich vollzogene Einf. mit Bleist. || 259, 11 nach das
im Ms. das || 259, 15–16 im Bewusstseinshintergrund auftauchenden
Einf. mit Bleist. || 259, 16 doxhischeni Inhalt, Einf. || 259, 18 mehr oder
minder Einf. || 259, Anm. 1 = Rb. || 259, Anm. 2 = Rb. mit Bleist. ||
259, Anm. 3 = Rb. mit Bleist. || 260, 11 eventuellen Einf. || 260, 18–19
schöpferischen Einf. || 260, 20 Denkgestaltung V. für Gestaltung || 260,
29 bisher natürlich Einf. || 260, 29 am Rand „Passivität“ || 260, Anm. 1
= Rb. || 261, 10 Stoff Einf. || 261, 14 durch die Funktionen Einf. ||
261, 14–15 Randtitel Affektion und Funktion (Stoff und „Form“) ||
261, 18 deskriptiv Einf. || 261, 27 nach des gestr. inneren || 261, 32
fundamentaler Einf. || 262, 5 Gegensatz V. für Gegenstand || 262,
7–8 statt Das Denken ist nicht immer, nicht als Auftauchen einer
verworrenen Meinung, sondern nur als artikuliertes Prädizieren, ein
im Ms. Das Denken nicht immer, nicht als Auftauchen einer verwor-
renen Meinung, sondern als artikuliertes Prädizieren ist ein || 262, 7–9
Randtitel Aktivität (Spontaneität) als Feld der „Freiheit“ || 262, 38
Randtitel Denken und Wollen. Überhaupt Spontaneität und Wille ||
263, 5 nach allenfalls mit Bleist. gestr. noch als || 263, 6–8 von und
wieder bis ergreife schon Einf. || 263, 16 und fiat Einf. || 263, 20 und
Wechsel von Zuwendungen, Einf. || 263, 34 statt richtet im Ms. richten ||
263, Anm. 1 = Rb. || 264, 2–3 nach auslebenden gestr. freien || 264, 6
nach Willenshandlung gestr. nicht || 264, 26 unvermittelten Realisie-
rungswillens Einf., statt unvermittelten im Ms. unvermittelnden || 264,
29 statt (das eine Handlung einleitet) gehört es im Ms. gehört es (das
eine Handlung einleitet) || 265, 13–18 Kl. als Einf. mit Bleist. || 265,
25 Randtitel Spontaner Akt und Zustand || 266, 2 Randtitel Zustand
gegenüber Akt || 266, 4 Zustände V. für Zuwendungen || 266, 6–8
von Dabei kann bis der Aktivität. Einf. mit Bleist. || 266, 7 statt von
im Ms. zwischen || 266, 17 Ganzes Einf. || 266, 20 nach auf gestr. sich
aufdrängende || 266, 27 schlichte Einf. || 266, 34–35 von (Freilich besagt
bis thematisches Interesse.) im Ms. mit Bleist., wohl von L., gestr. ||
266, 38 – 267, 1 von (und in bis zur Grundlage). im Ms. mit Bleist.,
textkritische anmerkungen teilband i 107

wohl von L., gestr. || 267, 2 meinenden Einf. || 267, 4 objektivierende


Einf. || 267, 6 objektivierende Einf. || 267, 16 Randtitel Intentionale
Zuständlichkeit und nicht-intentionale || 267, 20 nach ursprünglich
gestr. den || 267, 24 schlichte Einf. || 267, 25 spontanen Einf. || 267, 32
sein Einf. || 268, 1 werden kann Einf. || 269, 5 Randtitel Objektivation ||
269, 23 Notiz am Rand mit Bleist. 1.XI.1911 || 269, 26 nach annimmt.
gestr. Danach müsen wir sagen: || 269, 29 nach richtig? gestr. Wie ist
das gemeint? Doch || 269, Anm. 1 = Rb. || 270, 1 nach nichts, gestr.
etwas || 270, 8 also nicht sinnliche Inhalte Einf. mit Bleist. || 270, Anm. 1
= Rb. || 271, 1 vor Innerhalb im Ms. 2) || 271, 13 nach usw. gestr. Weiter,
was scheidet danach Schlusszeichen

Text Nr. 14 (Hua XLIII/1, S. 272–285)

Text Nr. 14 beruht auf den Bl. 7–15 aus dem Konvolut A I 14. –
Die Bl. sind doppelt paginiert. Sie sind mit Ausnahme von Bl. 15,
das als Beilage bezeichnet ist und hier am Schluss von Text Nr. 14
wiedergegeben wird, von 1 bis 8 paginiert. Außerdem sind sie von 4 bis
12 paginiert. Einige Bl. des Textes tragen die Signatur Xa. – Der Text
ist mäßig mit Bleist. und Blaust. bearbeitet; Unterstr. sind mit Blaust.,
Bleist. und Tinte ausgeführt. Auf dem ersten und auf dem letzten Bl.
des Textes ist als Datierung Mitte Oktober 1911 angegeben.

272, 8 Randtitel mit Blaust. Zur Lehre von den Ganzen und Tei-
len || 272, 16–17 nach ob Gegenstände gestr. hinten || 272, Anm. 1
= Notiz am Rand || 272, Anm. 2 = Notiz mit Blaust. || 273, 1 Also
extensive Einf. || 273, 2 nach wie die Ganzen. Absatzzeichen mit
Blaust. || 273, 9 statt denke: Was im Ms. denke und was || 273, 32
statt ihre im Ms. seine || 273, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 274, 1 zunächst
Einf. || 274, 4 nach sagen müssen: im Ms. spitze Bleist.-Kl. || 274, 7
(als Folge der Selbständigkeit des Teils) Einf. mit Bleist. || 274, 7–8
nach unselbständigen Moments gestr. im Gegenteil, dass es || 274,
10–11 von Doch das bis definieren wir: Einf. mit Bleist., zusätzlich
am Rand mit Rotst. Definition || 274, 16 als Folge Einf. mit Bleist. ||
274, 31 Anführungszeichen bei „Stücke“ mit Blaust. || 274, Anm. 1
= Einf. || 275, 3 statt zumindest im Ms. zum mindest || 275, 13 statt
der III. Logischen Untersuchung im Ms. U. III. || 275, 33 1) Einf.
108 textkritische anmerkungen teilband i

mit Blaust. || 276, 2 nach Sinn gestr. mittelbare || 276, 5 nach Teil-
Inbegriffen etc.). folgt auf der Rückseite des Bl. A I 14/9 kopfständiger
Text Ein anderes Beispiel: Der Mensch als Ganzes aus Leib und
Seele. Der Mensch ist nicht extensiv zusammengesetzt aus Leib und
Seele || 276, 10 statt der III. Logischen Untersuchung im Ms. den LU
III || 276, 24 Randtitel mit Bleist. Phänomenologisches zum Begriff
der Verbindung || 276, 25 nach das mit Bleist. gestr. das || 276, 32 –
277, 2 Anstr. am Rand mit Blaust. || 277, 6–30 von Es bestehen bis
verbunden wäre. im Ms. zwischen spitzen Bleist.-Kl. || 277, 8–12 am
Rand Blaust.-Pfeil || 277, 16–18 Anstr. am Rand mit Blaust. || 277, 28
auch Einf. || 278, 6 nach weiß ist gestr. das weiß erhält hier (seine
Unselbständigkeit charakterisiert es als etwas an dem A) || 278, 12
nach was Träger gestr. der Bestimmung || 278, 24 Man möchte sa-
gen: V. für oder vielmehr || 278, 24 – 279, 5 von Man möchte bis
Bestimmungssubjekt fungiert. im Ms. zwischen spitzen Bleist.-Kl. ||
278, 24 – 279, 8 von Man möchte bis Weise auszuführen: im Ms.
zwischen eckigen Kl. || 278, 30 nach zwar gestr. im || 279, 8–26 von
1) In jeder bis Logischen folgt. im Ms. zwischen eckigen Bleist.-Kl. ||
279, 27 – 280, 2 von 2) Gegenstände bis werden können. im Ms.
zwischen eckigen Bleist.-Kl.; nach werden können mit Bleist. gestr.
Einf. besser: zu logischen Substantiven || 279, 33 Substantivierung
V. für Substanzialisierung; dazu der Randtitel logische Substantivie-
rung || 280, 21 Anführungszeichen bei „an etwas“ mit Blaust. || 280,
29–30 von (Explikation ist bis an Verbindungsformen) Einf. || 281,
13–14 Randtitel mit Blaust. Relationen || 281, 16 logische Einf. || 281,
17 nach sei es im Ms. die Erg. prädikativ: || 281, 18 also eventuell
Einf. || 281, 19 beziehenden V. für synthetischen || 281, 19–21 von
Wir können bis in der Prädikation. Einf. || 281, 22 vorprädikativen
Einf. || 281, 27 nach von gestr. substantivisch erfassten || 281, Anm. 1
= Rb. mit Blaust. || 282, 10 nach relative Bestimmungen mit Bleist.
gestr. eine davon ist das Haben des Teils (in der Doppelheit: Haben
des Stücks und Haben der substantivierten Eigenschaft). || 282, 10–23
von Wir haben bis Teilen wäre. Einf. || 283, 6 eigenschaftlichen Einf. ||
283, 12–16 Beschaffenheiten jeweils V. für Eigenschaften || 283, 13
vor kommen gestr. werden || 283, 32 Sachlage V. für Sachverhalt ||
284, 1 (allgemeiner: Deckungsrelationen) Einf. mit Blaust. || 284, 9
eine V. für die || 284, 16 nach zu begründen. gestr. Schlusszeichen ||
284, 33 Randtitel mit Blaust. Unzerstückbarkeit des Ich || 284, 34 statt
textkritische anmerkungen teilband i 109

zumindest im Ms. mindest || 285, 9 statt er im Ms. es || 285, 15 nach


müssen im Ms. in dem Teil

Beilage XX (Hua XLIII/1, S. 285–290)

Beilage XX beruht auf den Bl. 4–6 aus dem Konvolut A I 14. – Die
Bl. sind von 1 bis 3 (mit jeweils vorgesetzter Signatur Xa) paginiert.
Sie sind außerdem mit römischen Zahlen von I bis III paginiert. – Der
Text ist mäßig mit Tinte und Bleist. bearbeitet; Unterstr. sind mit Blaust.
ausgeführt. Die Datierung erfolgt wie bei Text Nr. 14 auf Mitte Oktober
1911.

285, 29 nach sagen, das gestr. Prädikat || 285, 31 das nominalisiert


wurde Einf. || 285, Anm. 2 = Rb. mit Blaust., statt (III. Logische
Untersuchung) im Ms. (U III) || 286, 3–4 von (es besteht bis Subjekts
S) V. für (es besteht der Sachverhalt S ist weiß) || 286, 5 Prädikatglied
V. für Prädikat || 286, 32 ein Adjektiv, und zwar Einf. || 286, Anm. 1
= Rb. || 287, 10 zusammen Einf. || 287, 11 eines V. für einem || 287, 13
nach Entferntsein, gestr. Absehen || 287, 15 nach und die gestr. von ||
287, 18 Größersein-als-etwas, -als B V. für Größersein mit etwas, mit
B || 287, 27–32 am Rand Rotst.-Pfeil || 287, 34–36 von (wenigstens
bei bis Einheitsform. Einf. || 287, 36 nach Relationsfundament gestr.
Eigenschaft, warum geht das nicht? Nämlich || 287, 38–39 von nicht
unmittelbar bis dem Paar. Einf. || 288, 3 vor Die Verbindungsformen
gestr. Die einen sind reale Relationen insofern reale Einheitsformen
insofern als || 288, 10 individuellen Einf. || 288, 11 Die V. für Sie ||
288, 25 intuitiven Einf. || 288, 27–30 Anstr. am Rand mit Rotst. || 288,
31 statt den im Ms. des || 288, Anm. 1 = Notiz am Rand mit Bleist.;
am Rand ein Rotst.-Pfeil || 289, 2–9 Anstr. am Rand mit Blaust. || 289,
12 statt von derselben im Ms. von der derselben || 289, 15–21 von
Muss man bis Synthese bestimmt. Einf. || 289, 21–24 von Die Relation
bis eigentliches fundamentum. Einf. || 289, 33 Anführungszeichen bei
„eigentliches“ mit Blaust. || 289, 35 statt mindestens im Ms. mindest ||
290, 3 auch Einf.
110 textkritische anmerkungen teilband i

Text Nr. 15 (Hua XLIII/1, S. 291–307)

Text Nr. 15 beruht auf den Bl. 2–12 aus dem Konvolut A I 21. –
Die Bl. sind von 1 bis 11 paginiert. – Der Text ist zumeist mäßig, an
einigen Stellen aber auch stark mit Bleist. und Tinte bearbeitet; Unterstr.
sind mit Tinte und Blaust. ausgeführt. Auf dem Gesamtumschlag (Bl.
1 + 15) des Konvoluts ist als Datierung Herbst 1917 angegeben.

291, 10–11 ursprünglich Einf. || 292, 6 nach eignet gestr. sich || 292,
16 nach werden gestr. (kollektive Einheit) || 292, 18 vor Die im Ms.
1) || 292, 19 vor werden im Ms. (2) || 292, 20 nach gebracht im Ms.
werden || 292, 31 nach während gestr. doch || 292, 36 nach Synthese
gestr. Der erste Fall ist nun der, wo ich das durch || 293, Anm. 1 =
Rb. mit Bleist. || 294, 1 a) Gleichheit Einf., die am Rand mit Bleist.
wiederholt wird || 294, 12 Ähnlichkeit Erg. mit Bleist. || 294, 25 statt
c) im Ms. 3) als Einf. mit Bleist. || 294, Anm. 1 = Rb. || 295, Anm. 1
= Rb. || 295, Anm. 2 = Rb. || 295, Anm. 3 = Rb. || 295, Anm. 4 =
Rb.; Nein! Vgl. Rand folgende Seite ist eine Einf. || 296, 11–18 von So
ähnlich bis bringen. Erg. am Rand || 296, Anm. 1 = Rb. || 296, Anm. 2
= Rb. || 297, 2 Randtitel Vergleichen im prägnanten Sinn || 297, 14
nach ein Akt gestr. in der || 297, 19–21 von Ich müsste bis selbständig
fundierte Erg. || 297, 25 Randtitel mit Blaust. Verbindung und Ganzes ||
298, 15 Randtitel mit Blaust. Relation || 298, 21 nach gewissermaßen
gestr. und in diesem Aufeinanderproduzieren || 299, 3 Randtitel mit
Blaust. Ist-Synthesen und relationelle Synthesen || 300, Anm. 1 =
Rb. || 300, Anm. 2 = Rb., vor thematisches Substrat im Ms. dieser ||
302, 9 vor erst im Ms. entweder || 303, 16–17 Anführungszeichen bei
„Relationen der Homogeneität“ mit Blaust. || 303, 23 Randtitel mit
Blaust. Kollektion || 303, 32 (die vor aller aktiven Synthese liegt)
Einf. || 304, 22 konkreten V. mit Blaust. und Tinte für realen || 304,
29–30 Anführungszeichen bei „eine Relationstheorie aufstellen“ mit
Blaust. || 304, Anm. 1 = Rb. || 305, 19 statt sind Substrate der ersten im
Ms. sind als Substrate die ersten || 305, 25–26 vor Phänomenologisch
mit Bleist. gestr. phänomenologisch || 305, 28 treten kann Einf. || 306,
2 Ganzen Einf. mit Bleist. || 306, 9 die Zahlen 1), 2), 3) sind Einf. mit
Bleist. || 306, 12 nach Relationen im Ms. zu den anderen || 306, 13–
14 Verbindungsform V. für Form || 306, 24–26 statt runde Kl. im Ms.
eckige Bleist.-Kl. || 306, 27 Randtitel mit Bleist. Die Verhältnisse der
textkritische anmerkungen teilband i 111

Identität „mit sich selbst“ || 306, Anm. 1 = Rb. || 307, 10 Gleichheit


oder Identität V. für Identifizierung || 307, 13 Fragezeichen nach Teil?
ist eine Einf. mit Bleist.

Beilage XXI (Hua XLIII/1, S. 307–308)

Beilage XXI beruht auf Bl. 13 aus dem Konvolut A I 21. – Der Text
des unpaginierten Bl. ist mit Bleist. und Tinte bearbeitet; Unterstr. sind
mit Bleist., Blaust. und Tinte ausgeführt. Auf dem Gesamtumschlag
(Bl. 1 + 15) des Konvoluts ist als Datierung Herbst 1917 angegeben.

307, 33 nach das ist mit Bleist. gestr. entweder || 307, 33 nach volle
Konkretion, gestr. Gegenstand || 307, Anm. 2 = Rb. || 308, 3 die Gegen-
stände V. mit Bleist. für sie || 308, 12 und so V. mit Bleist. für Komma ||
308, 18 Anführungszeichen bei „Beziehung“ als das „Verhältnis“ mit
Bleist. || 308, 21–22 oder überhaupt Zusammenhänge Einf. mit Bleist. ||
308, 24 „Sachlagen“ V. mit Bleist. für „Sachverhalt“ || 308, Anm. 1 =
Rb. || 308, Anm. 2 = Rb. mit Bleist. || 308, Anm. 3 = Rb. || 308, Anm. 4
= Rb.

Beilage XXII (Hua XLIII/1, S. 309–310)

Beilage XXII beruht auf Bl. 14 aus dem Konvolut A I 21. – Der
Text des mit 1 paginierten Bl. ist mäßig mit Bleist. bearbeitet; Unterstr.
sind mit Bleist. und Blaust. ausgeführt. Auf dem Gesamtumschlag des
Konvoluts A I 21 ist als Datierung Herbst 1917 angegeben.

309, 8 Randtitel mit Bleist. Unverträglichkeit || 309, 10–13 statt von


dass wir bis hzui bringen im Ms. dass der „Ansatz“, irgendetwas sei
rot und grün „zugleich“ (örtlich-zeitlich) oder eine Ausbreitung sei
mit Rot und Grün zugleich, und zwar in entsprechender Verteilung,
erfüllt, beginnen diesen Ansatz zur Realisierung bringen || 309, 15
statt runde Kl. im Ms. eckige Bleist.-Kl. || 309, 15 statt runde Kl. im
Ms. eckige Bleist.-Kl. || 309, 20 statt sind im Ms. ist || 309, 21 nach ist
„möglich“. die Einf. || 309, 33 statt es mit einem „Urteil“ oder einem
im Ms. ein „Urteil“ oder ein || 309, Anm. 2 = Rb. mit Bleist.
112 textkritische anmerkungen teilband i

Text Nr. 16 (Hua XLIII/1, S. 311–329)

Text Nr. 16 beruht auf den Bl. 2–13 aus dem Konvolut A VI 8 II. –
Die in einem Binnenumschlag (Bl. 1 + 31) liegenden Bl. sind von 7
bis 18 paginiert. Auf die Zusammengehörigkeit der Bl. wird auf dem
ersten Bl. mit der Notiz 7–18 hingewiesen; zusätzlich hat Husserl notiert
Nummeriert von p. 7 an bis 18. Lag früher in O1 bei p. 6 sowie aus O1.
Ein mit 6 paginiertes Bl. aus dieser Signaturgruppe konnte im Nachlass
Husserls nicht aufgefunden werden. – Der Text ist mit Bleist. und Tinte
bearbeitet; Unterstr. sind mit Tinte, Blaust. und vereinzelt mit Rotst.
ausgeführt. Auf dem ersten Bl. des Textes (A VI 8 II/2) hat Husserl als
Datierung angegeben (Wohl Oktober) 1911.

311, 11 nach Setzung gestr. mit Bleist. (theoretische Setzung) || 311,


22–23 von und mir bis Erfassung bringen Einf. || 311, Anm. 1 = Notiz
am Rand mit Blaust. || 312, 4 statt heraus im Ms. ab || 312, 6 nach diese,
gestr. hier und || 312, 14 Erlebnisses V. für Aktes || 312, 18 Anfüh-
rungszeichen bei „Meinung“ mit Blaust. || 312, 19 Anführungszeichen
bei „meinende Akte“ mit Blaust. || 312, 21–23 Anstr. am Rand mit
Blaust. || 312, 22 Anführungszeichen bei „offenbar“ mit Bleist. || 312,
Anm. 1 = Rb. mit Bleist., zum Teil mit Tinte nachgeschr. || 313, 11–12 in
der Rückwendung Einf. mit Bleist. || 313, 14 Erfassung V. mit Bleist. für
Setzung || 313, 18 Anführungszeichen bei „Meinung“ mit Bleist. || 313,
22 Anführungszeichen bei „Setzung“ mit Blaust. || 313, 24 darin Einf. ||
314, 5 nach Modalitäten gestr. „Qualitäten“ || 314, 15 im ersten Fall
Einf. || 314, 16 des belief Einf. || 314, 17–24 Anstr. am Rand mit Blaust. ||
314, 18 Nichtigkeitscharaktere V. für Nichtigkeitsbewusstsein || 314,
19–21 von Muss man bis zugehören können? V. für Die „belief“-
Charaktere gehören den Erscheinungen schon vor der Zuwendung
zu. || 314, 31–32 Randtitel mit Bleist. Hintergrundproblem || 315, 11
Reproduktion V. für Phantasie || 315, 19 nach oder nicht? kopfstän-
diger und mit Blaust. und Tinte gestr. Text auf der Rückseite des Bl.
(A VI 8 II/4) Genauer gesprochen: Ein Vorgang, ein Werden ist eine
Gegenständlichkeit, zu deren Wesen es gehört, dass sein Erscheinen
die Form eines phänomenologischen Werdens, eines Erscheinungs-
flusses hat, in welchem das „Erscheinende als solches“ sich werdend
erzeugt. Ebenso gehört es zum Wesen eines Sachverhalts, dass sein
deutliches und klares „Erscheinen“ sich vollzieht in einem phäno-
textkritische anmerkungen teilband i 113

menologischen Verlauf, indem das „Erscheinende als solches“, das


Urteilsvermeinte als solches, hdas Urteilsvermeinte als solches Einf.i
der erscheinende Sachverhalt, allmählich, schrittweise bewusst bzw.
erfasst wird. Aber freilich, das Urteilsvermeinte, der „Sachverhalt“
(in Anführungszeichen), ist kein Vorgang, ist kein zeitliches Werden,
wie vorhin im Fall einer sinnlichen Erscheinung. Und es ist klar, dass
alles Sinnliche, alle sinnliche Gegenständlichkeit, ein Ding oder ein
Vorgang, in bloßer Rezeptivität bewusst wird, dass die Erscheinung
passiv abläuft und nur der erfassende Blick entnimmt hdanach gestr.
während im Fall des Urteilens der Sachverhalt in einer Spontaneität
bewusst wirdi, die schöpferisch ist, sofern in ihr, im spontanen Fas-
sen und Formen das Urteilsvermeinte als solches sich konstituiert.
(Nicht der Sachverhalt wird „erzeugt“, sondern das Sachverhalt-
vermeinte als solches, als „immanentes“ Objekt.) Das Gemeinsame
müssen wir aber festhalten, dass synthetische Gegenständlichkeiten
so wie sinnliche Vorgänge (wie „Zeitgegenständlichkeiten“) in einem
phänomenologischen Abfluss von „Akten“, von Erscheinungen zu
ursprünglichem Bewusstsein, zu eigentlicher Erfassung, sprich zur
„Gegebenheit“ kommen. || 315, 24 nach wohl gestr. auch || 315, Anm. 1
= Rb. mit Bleist., nach Punkte folgt im Ms. in und danach die gestr.
Signatur Ms || 316, 3 statt oder im Ms. und || 316, 11 nach Bildauffas-
sung gestr. etwas || 316, 15 hellen im Ms. zusätzlich in Kurrentschrift
verdeutlicht || 316, 17 statt sind im Ms. ist || 316, 30 belief-Modi V.
für Qualität, die || 316, 32 belief-Modi V. für Qualität || 317, 1 Akt
im prägnanten Sinn Einf. mit Bleist. || 317, 9 von (prädikative bis
Meinung) Erg., Kl. von den Hrsg. || 317, 10 belief- in belief-Qualität
Einf. || 317, 12–13 belief-Modalisierung, Einf. || 317, 14 (synthetische)
Einf., Kl. von den Hrsg. || 317, 18 Anführungszeichen bei „erfasse“
mit Blaust. || 317, 24 synthetische V. für theoretische || 317, 28–29
synthetischen V. für theoretischen || 317, Anm. 2 = Rb. || 318, 30
statt übergeht im Ms. übergehen || 319, 23 nach Substrat gestr. und ||
319, 29 nach Substrat gestr. Erscheinung || 320, 11–12 Herauserfassen
V. für Herauserfassten || 320, 16 nach exhibieren gestr. wird || 320,
20 nach sie gestr. (oder || 320, 22 in unserem Fall Einf. || 320, 27
nach auf gestr. Setzung || 320, Anm. 1 = Rb. || 321, 7–8 (bzw. durch
das zugehörige Erscheinende als solches) Einf. || 321, 11 nach jedes
gestr. theoretische || 321, 13 belief- in belief-Qualität Einf. || 321, 19
„Formen“ von Einf. || 321, 32 nach der gestr. theoretischen || 321,
114 textkritische anmerkungen teilband i

Anm. 1 = Rb. || 322, 1 nach Meinung. gestr. Rb. Ist gemeint Prädikation,
die den bedeutungsmäßigen Ausdruck als eine neue Schicht mit sich
führt? danach die mit Bleist. geschr., jedoch wieder radierte Rb. Doch
wohl nicht, sondern Setzung wie sie als Subjektsetzung z. B. fungiert ||
322, 1 nach die gestr. theoretische || 322, Anm. 1 = Rb. || 322, Anm. 2
= Rb. || 323, 5–6 von synthetisches und bis ein denkendes Einf., nach
denkendes ein Ausrufungszeichen || 323, 10 belief-Qualität V. für Qua-
lität || 323, 17 synthetisches V. für theoretisches || 323, 25 synthetischen
V. für theoretischen || 323, Anm. 1 = Rb. mit Blaust. || 324, 2 nach für
gestr. Subjektsetzung || 324, 5 nach setzen. Schlusszeichen || 324, 10–12
Anstr. am Rand mit Blaust. || 324, 10 synthetischer und Einf. || 324, 14
(Sinnlichkeit höherer Stufe) Einf. || 324, 25 nach Gefallenserlebnis,
gestr. Einf. das Gefälligsein || 324, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 325, 14
doxischer V. für theoretischer || 325, 18 Fragezeichen nach richten?
mit Blaust. || 325, 20 sozusagen Einf. || 325, 23–25 am Rand Blaust.-
Pfeil || 325, 26 – 326, 13 am Rand Rotst.-Pfeil || 325, 28 – 326, 3 Anstr.
am Rand mit Blaust. || 325, Anm. 1 = Rb. mit Bleist., zum Teil mit
Tinte nachgeschr. || 325, Anm. 2 = Rb. mit Bleist. und Blaust.; unten
V. mit Tinte für in Ms || 325, Anm. 3 = Einf. mit Bleist. || 326, 4–5
statt eine Materie qualifizierend im Ms. qualifizierend eine Materie ||
326, 22–23 von in niederer bis der Zuständlichkeiten Einf. || 326,
24–25 von und was bis höherer Stufe Einf. || 326, 25–31 Anstr. am
Rand mit Blaust. || 326, 29 möglichen Einf. || 326, 35 Anstr. am Rand
mit Blaust. || 327, 17 Anführungszeichen bei „richtet“ mit Blaust. ||
327, 20 nach Setzung statthat. ein Absatzzeichen mit Blaust. || 327, 27
Meinung Einf. mit Blaust. || 327, 30 statt sind im Ms. ist || 327, Anm. 1
= Rb. mit Bleist. || 328, 5–8 am Rand Blaust.-Pfeil || 328, 8 nach ob
im Ms. wir || 328, 12 und bleibt Einf. mit Bleist. || 328, 15 1) Einf. mit
Blaust. || 328, 35 (emotionale) Einf., Kl. von den Hrsg. || 329, 1 nach
dass im Ms. wir || 329, 3 theoretische, emotionale, volitionale Einf. mit
Blaust.

Beilage XXIII (Hua XLIII/1, S. 330–331)

Beilage XXIII beruht auf Bl. 14 aus dem Konvolut A VI 8 II. – Das
in einem Binnenumschlag (Bl. 1 + 31) liegende Bl. ist mit 19 paginiert
und schließt der Paginierung nach an die vorangehend in Text Nr.
textkritische anmerkungen teilband i 115

16 veröffentlichten Bl. an; zudem bezieht sich Husserl zu Beginn auf


diesen Text mit den Worten Nach den Untersuchungen O1 16 ff. h= A VI
8 II/11 ff.i scheiden sich h…i. – Der Text ist kaum bearbeitet; Unterstr.
sind mit Tinte, Blaust. und Rotst. vorgenommen. Auf der Vorderseite
hat Husserl mit Rotst. notiert Wichtig. Die Datierung des vorliegenden
Textes auf wohl Oktober/November 1911 erfolgt aufgrund der ent-
sprechend lautenden Angabe auf dem Binnenumschlag des Konvoluts
A VI 8 II (Bl. 1 + 31).

330, 7 nach Grundklassen gestr. (regional) || 330, 14 Anführungs-


zeichen bei „Qualität“ mit Blaust. || 330, 15 in V. mit Bleist. für und ||
330, Anm. 2 = Rb. || 331, 12 wahren Einf.

Beilage XXIV (Hua XLIII/1, S. 331–333)

Beilage XXIV beruht auf den Bl. 42–43 aus dem Konvolut A VI
8 II. – Die Bl. sind von 210 bis 211 paginiert; sie gehören zu einer
von Edith Stein unter dem Titel „Urteilstheorie“ bearbeiteten Text-
sammlung, mit der sich Husserl im Frühjahr 1918 beschäftigt hat (vgl.
Hua XL, S. 416 ff.). – Der Text ist teilweise stark mit Tinte und Bleist.
bearbeitet; Unterstr. sind mit Tinte, Rotst. und Blaust. ausgeführt. Die
Zugehörigkeit der Bl. zur Signaturgruppe Oa ergibt sich aus dem
Inhalt und der Paginierung der Bl. In der Zeittafel der Manuskripte
werden die zur Signaturgruppe Oa gehörigen Texte auf 1910/11 da-
tiert.

331, 18 Theoretische mit Blaust. und Bleist. zur Verdeutlichung


nachgeschr.; vor 1) Theoretische im Ms. Überlegungen: durchaus in-
nerhalb der Aktualität || 331, 19 (den „Setzungen“) Einf. mit Bleist. ||
331, 20 Theoretische zur Verdeutlichung mit Blaust. nachgeschr. ||
331, 22 Randtitel von E.S. Unterschiede der Aktqualität und der
Materie (des Sinnes und seiner Fülle). || 331, 25 sich zuwendende
Einf. || 331, 27–28 (wahrnehmend, urteilend, wünschend, wollend
„gerichtet“ sein auf etwas, ihm zugewendet sein) Erg. || 331, 31
überhaupt Einf. mit Blaust. || 331, 33 phansische Einf. || 331, 33
Aktmaterie V. mit Blaust. für Aktsubstrat || 332, 1 Materie V. mit
Blaust. für Substrat || 332, 2 vor Materie im Ms. als || 332, 5 Akte
116 textkritische anmerkungen teilband i

V. mit Bleist. für Aktsubstrate || 332, 8 In der Materie V. mit Blaust.


für Im Substrat || 332, 9 dadurch Einf. || 332, 12 der Aktmaterie V.
mit Blaust. für des Aktsubstrats || 332, 15 Materien V. mit Blaust. für
Substrate || 332, 21 statt und im Ms. von || 332, 21–22 Wir stellen
die Frage zurück: Einf. mit Bleist. || 332, 23 nach Setzungen hin-
aus? im Ms. Einf. mit Bleist. Aber erwägen wir zunächst folgenden
Zweifel: danach mit Blaust. gestr. Die Setzung fordert ein Substrat.
Aber bestimmt die Setzung nicht den Sinn des Substrats? Aufgrund
desselben Substrats können wir doch Verschiedenes setzen, so hso
Einf. mit Bleist.i möchte man sagen. Und der Sinn gehört nicht zum
Substrat, sondern zur Setzung, die ihn dem Substrat „entnimmt“.
Eine und dieselbe Wahrnehmungserscheinung, und wie vielerlei kann
da gesetzt werden. Oder eine Einheit mehrerer Wahrnehmungser-
scheinungen, einmal Identität gesetzt, das andere Mal nicht etc. || 332,
24 Nicht zu verwechseln: Einf. mit Blaust. || 332, 24 gleich Materie
Einf. mit Blaust.; Kl. von den Hrsg. || 332, 26–27 (immer vollkommen
genommen, nicht bloß der Sinn) Einf. || 332, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. ||
333, 4 Setzungsmaterie V. mit Blaust. für Setzungssubstrat || 333, 4
Aktmaterie V. mit Blaust. für Aktsubstrat || 333, 6 statt ihr im Ms.
sein

Beilage XXV (Hua XLIII/1, S. 333–336)

Beilage XXV beruht auf Bl. 41 aus dem Konvolut A VI 8 II sowie


auf den Bl. 61–62 aus dem Konvolut A VI 12 I. – Die Bl. sind von 207
bis 209 paginiert; sie gehören zu einer von Edith Stein unter dem Titel
„Urteilstheorie“ bearbeiteten Textsammlung, mit der sich Husserl im
Frühjahr 1918 beschäftigt hat (vgl. Hua XL, S. 416 ff.). – Der Text ist
zum Teil stark mit Tinte und Bleist. bearbeitet; Unterstr. sind mit Tinte,
Rotst. und Blaust. ausgeführt. Die Zugehörigkeit der Bl. zur Signatur-
gruppe Oa ergibt sich aus dem Inhalt und der Paginierung sowie aus
Angaben im Typoskript der Studien von Landgrebe. In der Zeittafel
der Manuskripte werden die zur Signaturgruppe Oa gehörigen Texte
auf 1910/11 datiert.

333, 13 Randtitel von E.S. Meinen als δοξα und als Zuwendung. ||
333, 24 Randtitel mit Blaust. Meinen = δοξα, Glaube. || 333, 25 positive
textkritische anmerkungen teilband i 117

Einf. mit Bleist. || 333, 25 statt Ausnahmestellung im Ms. Ausnahmsstel-


lung || 333, 27–28 von Gibt es bis denn nicht Einf. || 333, 31 meinender
V. mit Bleist. für Glaubens- || 333, Anm. 2 = Rb. mit Bleist. || 334, 1
Speziell V. mit Bleist. für So || 334, 7 1) Einf. || 334, 7 statt die im Ms.
denen || 334, 9 statt die im Ms. denen || 334, 12 vor Ist gestr. Aber ||
334, 12 urteilend Einf. mit Bleist. || 334, 12 also auch Einf. || 334,
17 schlicht vorstellende Setzung und Einf. mit Bleist. || 334, 17 nach
Urteilssynthesis? gestr. Und ist dies wirklich vorstellbar als etwas vom
„Meinen“ Unterschiedenes? || 334, 27 nach noch mit Bleist. gestr.
primär || 334, 28 etc. Einf. mit Bleist. || 334, 29–33 von Es ware bis
etabliert hat. Erg. || 334, 30 „identifizierenden“ Anführungszeichen
mit Bleist. || 334, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 334, Anm. 2 = Rb. mit
Bleist. || 335, 2 Randtitel von E.S. Mögliche Überführung aller Akte
in die Aufmerksamkeits- und in die doxische Modifikation || 335, 4
Anführungszeichen bei „meinten“ mit Bleist. || 335, 14 Aber Einf.
mit Blaust. || 335, 15–16 (= doxische Gewissheit) Einf., Kl. von den
Hrsg. || 335, 21 nach Inaktualität. mit Blaust. gestr. Erg. Hier spielt
die Bedeutung eine Rolle und die Tendenz auf ein Identifizieren,
Unterscheiden, Erkennen, kurzum, auf Urteilen und Erkennen. Der
durchgehende Wille ist gerichtet auf Erjagen der Wahrheit, auf Fest-
haltung der gewonnenen Wahrheit und daraus Erschließung neuer
etc. || 335, 22–24 von Wir haben bis werden kann; V. für Wir haben das
allgemeine Gesetz, dass jeder Akt, der nicht von einem Aufmerken
und nicht von einem, hErg. dazu: wohl noch 1)i beseelt ist, in die Auf-
merksamkeitsmodifikation übergeführt werden kann. || 335, Anm. 1
= Rb. nach setzen? die mit Blaust. gestr. Erg. Indessen, hier ist es not-
wendig, die verschiedenen Formen scharf zu unterscheiden und dann
eine passende Terminologie zu schaffen. 1) Die Hebung der Akte, „in
denen wir leben“, deren „Objekte“ sich uns „entgegendrängen“, ja
schon zur Erfassung „bereit liegen“, ohne dass sie doch gemeint sind.
2) Objekte sind gemeint, das ist, ein setzender (objektivierender) Akt
ist vollzogen (in dem wir leben). Das ist Aufmerksamkeit im normalen
Sinn? Nein, das ist Bemerksamkeit. 3) Das Meinen ist ein themati-
sches Meinen, ein „thematisches Interesse“ richtet sich unter hunter
V. für aufi gemeinten Objekten auf eine Objektsphäre, und zwar auf
das Objekt in der Weise, wie es bedeutet ist. || 335, Anm. 2 = Einf. ||
335, Anm. 3 = Rb. mit Bleist. || 335, Anm. 4 = Rb., doxisch ist jeweils
eine Einf. mit Bleist. || 336, 9 doxisches Einf. || 336, 16–17 Randtitel von
118 textkritische anmerkungen teilband i

E.S. Urteil = unmodifizierte δóξα, der logische Grundakt. || 336, 19


statt als im Ms. wie || 336, 22 nach die fundamentalste. mit Bleist. gestr.
Doch nun zur Frage nach dem Verhältnis von Urteil, Aussage und
nach dem Verhältnis von Ausdruck und zum Ausdruck kommenden
Akt. || 336, Anm. 1 = Einf.

Beilage XXVI (Hua XLIII/1, S. 337–339)

Beilage XXVI beruht auf den Bl. 15–16 aus dem Konvolut A VI 8
II. – Die in einem Binnenumschlag (Bl. 1 + 31) liegenden Bl. sind von
1 bis 2 paginiert. – Der Text ist mäßig mit Bleist. bearbeitet; Unterstr.
sind mit Blaust. ausgeführt. Auf der Vorderseite des mit 1 paginierten
Bl. befindet sich die Datierung Oktober 1911.

337, 9 theoretisches Einf. mit Bleist. || 337, 13 entnehmend nach


Einf. mit Bleist || 337, 15 da ist die Schwierigkeit, Einf. mit Bleist. ||
337, 16 Anführungszeichen bei „richten“ mit Blaust. || 337, 21 An-
führungszeichen bei „sich richtender“ mit Blaust. || 337, 32 diese
V. mit Bleist. für die || 337, Anm. 1 = Rb. mit Bleist., darunter mit
Tinte Problemerwägung || 338, 5 den V. für etwas vom || 338, 5 aus
Zuständlichem Einf. || 338, 6 nach Oder gestr. das macht || 338, 18–19
nach Rezeptivität. gestr. Verhältnis || 338, 26–27 statt das Reden von
Zuwendung, Setzung, Erfassung ebenso im Ms. das Reden ebenso
von Zuwendung, Setzung, Erfassung || 338, 32 bezieht teilweise mit
Bleist. geschr. || 339, 6–9 am Rand Blaust.- und Rotst.-Pfeil

Text Nr. 17 (Hua XLIII/1, S. 340–350)

Text Nr. 17 beruht auf den Bl. 23–29 aus dem Konvolut A VI 8
II. – Die in einem Binnenumschlag (Bl. 1 + 31) liegenden Bl. sind von
1 bis 7 paginiert (hinter der Paginazahl jeweils der Buchstabe η). – Der
Text ist zum Teil stark mit Bleist. und Blaust. bearbeitet; Unterstr. sind
mit Blaust., Rotst. und Tinte ausgeführt. Auf der Vorderseite des mit 1
paginierten Bl. befindet sich die Datierung Oktober 1911.
textkritische anmerkungen teilband i 119

340, 11–14 Anstr. am Rand mit Rotst. || 340, 11 wieder Einf. mit
Blaust. || 340, 16 theoretische Einf. mit Bleist. || 340, 22 theoretische
Meinung im Modus Einf. mit Bleist. || 340, 24 theoretischen Einf.
mit Bleist. || 340, 24 – 341, 3 von Zugewendet bin bis „modalisierten
Erscheinung“. V. mit Bleist. für Zugewendet bin ich in der Weise der
Vermutung dem Erscheinenden, dem „Substrat“. Aber in der Weise
der Vermutung zugewendet sein, das macht eine neue Erscheinung,
eine Erscheinung höherer Stufe, und nun kann sich eine setzende
Zuwendung, eine „meinende“, auf das hier Erscheinende, auf das
„Vermutlich ist S p“ richten. Nun ist aber zu überlegen: Ich habe 1)
das Substrat „S ist p“; 2) seine Vermutungsqualifizierung, und das
macht das Ganze einer „qualifizierten Erscheinung“. || 340, 25 „S
ist p“ Einf. mit Bleist. || 340, Anm. 1 = Notiz am Rand mit Bleist.
und Rotst. || 340, Anm. 2 = Rb. mit Bleist. || 341, 5–6 von (theoretisch
qualifiziert bis Modus Vermutung) Einf. mit Bleist., Kl. von den Hrsg. ||
341, 13–15 von Was besagt bis ich zugewendet. im Ms. mit Bleist.,
möglicherweise von L., gestr. und am Rand mit Bleist. angestrichelt ||
341, 15–17 von und theoretische Setzung bis Gewissheit hat. Erg.
mit Bleist. || 341, 18–25 am Rand geschweifte Blaust.-Kl. || 341, 21
nach das gestr. wahrscheinliche || 341, 24–26 von Bei jedem bis diesen
beziehen. Einf. mit Bleist. || 341, 34 nach usw. ein kopfständiges und
gestr. Textstück aus anderem Zusammenhang Im Vergleich mit b ist
a das größere und c das kleinere. Aber wie steht es im wirklichen
Relationsgedanken? a ist im Vergleich mit b größer. || 341, Anm. 1 =
Rb. mit Bleist. || 342, 1 modalisierte V. mit Bleist. für qualifizierte || 342,
1 bald zum Teil mit Bleist. geschr. || 342, 2 bald zum Teil mit Bleist.
geschr. || 342, 3–4 charakterisiert V. mit Bleist. für qualifiziert || 342,
6–8 seinen Charakter, seine Wertprädikate, in bestimmter Modalität,
seinen „Wertcharakter“ V. mit Bleist. für seine „Qualität“, seinen
„Charakter“ || 342, 12 bewertet V. mit Bleist. für qualifiziert || 342, 13
Bewertungen V. mit Bleist. für Qualifizierungen || 342, 17 Bewertung
V. mit Bleist. für Qualifizierung || 342, 19 nach nachdem. gestr. Wenn
das || 342, 19 Wert V. mit Bleist. für Qualität || 342, 25–30 am Rand
Pfeil mit Blaust. und Rotst. || 342, 29 überhaupt Einf. mit Blaust. || 342,
34 – 343, 2 Anstr. am Rand mit Blaust. und Rotst. || 342, 35 prädikative
Einf. mit Bleist. || 343, 3 angeblichen Einf. mit Bleist. || 343, 4 sondern
Modalitäten Einf. mit Bleist. || 343, 7 statt den im Ms. dem || 343, 10 nach
etc. im Ms. Schlusszeichen mit Blaust. || 343, 20 Modalität V. mit Bleist.
120 textkritische anmerkungen teilband i

für Qualität || 343, 23–24 (im Modus der Gewissheit, Anmutlichkeit


etc.) Einf. mit Bleist. || 343, 28 statt seinen im Ms. ihren || 343, 29 – 344,
1 von Kann man bis noch behaupten: Einf. mit Bleist. || 343, Anm. 1 =
Erg. mit Blaust. || 343, Anm. 2 = Rb. mit Bleist. || 344, 11 nach habe gestr.
über || 344, 19 konstituierende Einf. || 344, 20 nach expliziere gestr. das
setzt voraus entweder || 344, 24–26 von theoretisch. Wie bis unterlie-
genden Erscheinung? Einf. mit Bleist. || 344, 31 Anführungszeichen bei
„entnimmt“ mit Blaust. || 344, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 345, 4 bloßen
Einf. mit Bleist. || 345, 7 und Einf. mit Bleist. || 345, 13 statt schneide
im Ms. scheide || 345, 17 Anführungszeichen bei „Qualität“ und bei
„Wirklichkeit“ mit Blaust. || 345, 17–18 statt in im Ms. nach || 345, 21
das erscheinende V. für den erscheinenden || 345, 26 bzw. modalisierte
Einf. mit Bleist. || 345, 27–28 in seinem Wertcharakter Einf. mit Bleist. ||
345, 29 Wert- in Wertcharakter Einf. mit Bleist. || 345, 30 bewertete
V. mit Bleist. für qualifizierte || 345, 31 Wertcharakter V. mit Bleist.
für Qualitätscharakter || 345, 33 Modalität V. mit Bleist. für Qualität
danach gestr. mit dem || 345, Anm. 1 = Rb. mit Blaust. || 346, 1 nach als
gestr. mit Bleist. qualifiziertes und gestr. mit Bleist. die Einf. modale ||
346, 14 Bewertetes V. mit Bleist. für Qualifiziertes || 346, 16 (Modalität)
Einf. mit Bleist., Kl. von den Hrsg. || 346, 17–18 Anführungszeichen
bei „dieses Hauses“ mit Blaust. || 346, 24 Wertung V. mit Bleist. für
Qualifizierung || 346, 24 erscheinungsmäßig Einf. || 346, 28 statt es im
Ms. sie || 347, 6 vor Es im Ms. eckige Kl. mit Blaust. || 347, 19 nach steht
gestr. in schlichter || 347, 34 nach Charakter gestr. „Wunsch“ || 347,
Anm. 1 = Rb. mit Blaust. || 348, 28 Randtitel mit Blaust. Negation ||
348, 29 Dame V. für Puppe || 348, 36 nach Nichtigen. gestr. (Die ge-
samte Erscheinung mit dem Hintergrund hat in gewisser Weise auch
den Nichtigkeitscharakter, aber so, dass dieser nicht die Treppe etc.
angreift, sondern in der Einzelbetrachtung || 349, 6 nach Fiktion gestr.
ich habe in dieser Zuwendung die Damenerscheinung im Charakter
der Nichtigkeit || 349, 18 eine Einf. || 349, 31 widerstreitenden Einf. ||
350, 2 nach Dame gestr. ist || 350, 2 erfährt mit Bleist. nachgeschr. ||
350, 20 Randtitel mit Blaust. Zweifel || 350, 29 statt Ansetzungen im
Ms. Ansetzung
textkritische anmerkungen teilband i 121

Text Nr. 18 (Hua XLIII/1, S. 351–357)

Text Nr. 18 beruht auf den Bl. 151–154 aus dem Konvolut A VI
12 III. – Die in einem Binnenumschlag (Bl. 128 + 158) liegenden Bl.
sind von 1 bis 4 paginiert. – Der Text ist mäßig mit Tinte, Bleist.
und Rotst. bearbeitet; Unterstr. sind mit Rotst. und Blaust. ausgeführt.
Auf dem mit 1 paginierten Bl. befindet sich die Datierung 1912. Ende
März.

351, 15 oder anaxiontisch Einf. mit Bleist. || 351, 16 unterscheiden


V. für klassifizieren || 351, 16 konkreten Einf. mit Bleist. || 351, 18
besondern V. für klassifizieren || 351, 22 (oder Anaxiose) Einf. mit
Bleist. || 351, Anm. 1 = die Datumsangabe 1912. Ende März ist eine
Notiz am Rand; Wohl nicht mehr viel wert. ist eine mit Rotst. geschr.
Rb. || 351, Anm. 2 = Rb., nach fragt sich gestr. ob unter dem Titel
Substrat. – Da Husserl den Ausdruck „Substrat“ im vorliegenden
Text Nr. 18 nicht verwendet, bleibt undeutlich, worauf er sich be-
zieht. || 352, 1 nach wenn im Ms. wenn || 352, 2 nach Unvernunft
gestr. mit Bleist. bzw. Neutralität von Vernunft und Unvernunft. ||
352, 4 nach Sinn) gestr. maßgebenden || 352, 5 oder ihre Korrelate
Einf. || 352, 7 statt anbelangt im Ms. anlangt || 352, 16 nach Verhalten
gestr. besteht darin || 352, 28 relativ Einf. || 352, 33 statt ihre im
Ms. seine || 352, 38 nach vorhanden. gestr. Endlich || 353, 4 nach
Modifikation mit Bleist. gestr. Das Analogon einer am leichtesten
bei den Glaubensakten aufweisbaren Modifikation: || 353, 4–10 von
Jedem Urteilen bis bloße Privationen. im Ms. zwischen eckigen Kl. mit
Bleist. || 353, 4 Modifikation V. für parallel || 353, 11–12 als Parallele
Einf. || 353, 15 nach die gestr. intentionale || 353, 17 nach ab. gestr.
mit Bleist. Wir rechnen nun hdanach gestr. mit Tinte axiontische und
anaxiontischei die Axiosen und Anaxiosen, die jeweils parallelen,
als wesensmäßig zusammengehörig in eins und denken uns so viele
Grundklassen davon und rechnen sie zusammen unter den weites-
ten Begriff der Axiose und || 353, 18 statt Anaxiosen im Ms. Axio-
sen || 353, 23 nach Unvollzogenheit gestr. auch in der Vollziehung
entsprechende Anaxiose. || 354, 20 nach den gestr. potenziellen ||
355, 4 nach dass im Ms. in || 355, 9 nach gegeben hzui haben gestr.
heißt aber nicht || 355, 12 aktuell Einf. || 355, 21 mag V. für möge ||
356, 9 statt kann im Ms. können || 356, 11 zugleich Einf. || 356,
122 textkritische anmerkungen teilband i

13 Form Einf. || 356, 15–18 von (Es ist bis sein wird.) statt runde
Kl. im Ms. eckige Kl. || 356, 17 nach das gestr. vielleicht || 356, 28
statt es im Ms. sie || 356, 33 statt potenziellen im Ms. potenzialen ||
356, Anm. 1 = Rb., statt als Satz besonders im Ms. besonders als
Satz

Beilage XXVII (Hua XLIII/1, S. 357–358)

Beilage XXVII beruht auf dem Bl. 35 aus dem Konvolut A VI


8 II. – Das mit 2 paginierte Bl. liegt in einem Binnenumschlag (Bl.
32 + 39) des Konvoluts. Das mit 1 paginierte Bl. A VI 12 I/254, das
hier in Beilage XXXI wiedergegeben wird, könnte möglicherweise zu
dieser Paginierung gehören, sowie auch die von 3 bis 5 paginierten Bl.
(A VI 8 II/36–38), die in der folgenden Beilage XXVIII veröffentlicht
werden. – Der Text ist mit Bleist. bearbeitet; Unterstr. sind mit Bleist.
und Rotst. ausgeführt. Auf dem Binnenumschlag (Bl. 32 + 39) befindet
sich die Datierung 1912 sowie der Vermerk aus MA 1912, MAα. In der
Zeittafel der Manuskripte werden die Texte aus der Signaturgruppe
MA etwas genauer auf März/April 1912 datiert.

357, 15 Randtitel mit Bleist. Gewissheit, Doxa, Gemütsstellung-


nahme. Gewissheit als Modus aller „Akte“ und unterschieden von
Doxa. || 357, 15 vor im im Ms. im || 357, 18 vor und im Ms. und || 357,
22–28 Anstr. am Rand mit Rotst. || 357, 31 nach und gestr. modifizier-
ter Urteile || 357, 35 Randtitel mit Bleist. Gewissheit als Modus des
Gefühlsbewusstseins selbst.

Beilage XXVIII (Hua XLIII/1, S. 358–361)

Beilage XXVIII beruht auf den Bl. 36–38 aus dem Konvolut A VI
8 II. – Die Bl. sind von 3 bis 5 paginiert. Sie liegen in einem Bin-
nenumschlag (Bl. 32 + 39), in dem sich auch das mit 2 paginierte Bl.
(A VI 8 II/35) befindet, das in Beilage XXVII wiedergegeben wird
(vgl. auch die Beschreibung dort). Das mit 5 paginierte Bl. ist von
anderer Papiersorte als die beiden anderen Bl. dieses Textes. Am Rand
des Bl. steht ein großes Fragezeichen, dazu die Bemerkung Das ist
textkritische anmerkungen teilband i 123

wohl ein verworfenes Blatt?. – Der Text ist leicht mit Tinte und Bleist.
bearbeitet; Unterstr. sind mit Tinte und Bleist. ausgeführt. Auf dem
Binnenumschlag (Bl. 32 + 39) befindet sich die Datierung 1912 sowie
aus MA 1912, MAα. In der Zeittafel der Manuskripte werden die
Texte aus der Signaturgruppe MA etwas genauer auf März/April 1912
datiert.

358, 26–27 von (das „seiend“, das bis bestehend etc.) Einf. || 358,
30 nach Moment gestr. hat das || 358, 30 ist verdeutlicht mit Bleist. || 358,
34 nach es gestr. des || 358, 34 nach ist gestr. „in der Erscheinung“ ||
359, 8 gegenwärtig V. für da || 359, 14 axiotisches V. mit Bleist. für
axionthischesi || 359, 17 den V. für dem || 359, 22 entweder Einf. || 359,
31 nach wirklich gestr. da || 359, 36 von Korrelataussage (unter bis
absolut evident Einf. || 359, 37 nach spricht gestr. vom || 360, 8–35 an
den Rand des Textes hat Husserl ein Fragezeichen mit Rotst. gesetzt
und mit Bleist. notiert Das ist wohl ein verworfenes Blatt? || 360, 10
nach selbst gestr. allgemein zu reden || 360, 12 nach ein im Ms. ein ||
360, 20 statt Spiel im Ms. spielt || 360, 20 nach charakterisiert gestr.
als || 361, 2 statt schlicht konstituieren im Ms. konstituieren schlicht ||
361, 3 nach Stellungnahme). gestr. dann als schlichte gefühlsmäßige
(eine zweite Stellungnahme), also schichtenweise durch || 361, 6 nach
im gestr. Glaube || 361, 13 Innere Einf. || 361, 13 statt einen inneren
belief im Ms. ein inneres belief || 361, 19 nach ist gestr. bloß

Text Nr. 19 (Hua XLIII/1, S. 362–370)

Text Nr. 19 beruht auf den Bl. 33–34 aus dem Konvolut A VI 8 II
sowie auf den Bl. 90–93 aus dem Konvolut A VI 12 I. – Die Bl. sind
von 1 bis 6 paginiert; vor die Paginazahl ist jeweils die Signatur MAα
geschr. – Der Text ist zum Teil stark mit Tinte, Bleist., Blaust. und
Rotst. bearbeitet; Unterstr. sind mit Tinte und Blaust. ausgeführt. Auf
dem ersten Bl. (A VI 12 I/90) des Textes ist als Datierung angegeben
Aus „MA 1912, 21.3. – 20.4.“.

362, 21 nach Stellungnahmen gestr. immer || 362, 26 gewisse V.


mit Bleist. für entschiedene || 362, 28 (erweiterten) Einf. mit Bleist.,
Kl. von den Hrsg. || 362, 28 statt ein im Ms. eine || 362, 28 – 363,
124 textkritische anmerkungen teilband i

2 von gewisser bis Überzeugung aus. V. mit Bleist. und Blaust. für
entschiedene Stellungnahme (mag ich dabei vorher gewählt haben
oder nicht). Entschiedene Stellungnahme: Das schließt nicht eine
Dimension der größeren oder geringeren Gewissheit (Überzeugung)
aus. || 362, 30 – 363, 1 die entschiedene Stellungnahme im Ms. mit
Bleist. gestr. || 362, Anm. 1 = Rb., im Ms. zwischen Kl.; von Nota bene
bis zu denken. ist eine Rb. mit Rotst.; der Titel des Textes Modi der
Stellungnahmen ist ein Randtitel mit Blaust. || 363, 7 entschiedenen
Stellungnahme im Ms. mit Bleist. gestr. || 363, 16 statt sind im Ms. ist ||
363, 18 von 1) die bis zu sagen im Ms. zwischen Bleist.-Kl. || 363, 19 also
Einf. mit Bleist. || 363, 27 Glaubenssetzung oder Einf. mit Bleist. || 363,
30 Urteilssetzung Einf. mit Bleist. || 363, 31 nach Charakter gestr. hat ||
363, Anm. 1 = Rb. mit Bleist., im Ms., wohl von L., mit Bleist. gestr.;
statt immer so genommen im Ms. immer genommen so || 363, Anm. 2
= Rb. mit Bleist. || 364, 4 gewisse V. für rein || 364, 4 nach Tendenz, gestr.
auf || 364, 6–7 nach analog gestr. dem was praktisch die Intensität ||
364, 18 axiotischen V. für axiontischen || 364, 22 statt eigener im Ms.
eigenes || 364, 23 nach des gestr. Axion- || 364, 23 Axiotischen V. mit
Bleist. für Axiontischen || 364, 24 Randtitel mit Blaust. Urteilswahl und
allgemeiner Wählen zwischen Setzung und Gegensetzung. || 364, 30
vor Das im Ms. Öffnung einer Kl., die nicht geschlossen wird || 364, 38
statt zum Trotz im Ms. zu trotz || 365, 9 Tonanschauung V. für Ton || 365,
9 Tonanschauung V. für Ton || 365, 33 nach kann; gestr. dass || 365, 33–34
nach Vermutungsentscheidung gestr. prinzipiell keine „Gewissheit“
hat || 366, 9 nach Überwiegens gestr. selbst || 366, 11 statt zum Trotz im
Ms. zu trotz || 366, 25 (Glaubensentscheidung, Setzungsentscheidung)
Einf. mit Bleist. || 366, 30 nach ich im Ms. ich || 366, Anm. 1 = Rb.
mit Blaust. || 367, 1 vor Wir Öffnung einer Kl., die nicht geschlossen
wird || 367, 7 nach Korrelatcharaktere. im Ms. Schlusszeichen || 367, 15
(= Entschiedenheit) Gleichheitszeichen Einf. mit Blaust., im Ms. vor
der Kl. stehend || 367, 16–17 des Sich-fürh-Seini-und-für-Wahrheit-
Entscheidens Einf. mit Bleist. || 367, 19 Affirmierens Einf. mit Bleist. ||
367, 34 Randtitel mit Bleist. Ein prägnanter Begriff von Stellungnahme
als Sich-Entscheiden. || 368, 4 statt er im Ms. es || 368, 9 axiotische
teilweise mit Bleist. || 368, 9 Anführungszeichen bei „Vollzugs“ mit
Blaust. || 368, 12–15 Anstr. am Rand mit Blaust. || 368, 12 axiotisches
V. mit Bleist. für axiontisch || 368, 25–26 von Entscheidungen für bis
ablehnende Entscheidungen. Einf. || 368, 27 statt es also im Ms. also es ||
textkritische anmerkungen teilband i 125

368, 27 schlichtes Einf. || 368, 32–33 oder Für-wahrscheinlich-Halten


Einf. || 368, 33 eine V. für ein || 368, Anm. 1 = Rb.; Urteilsnegation
V. für Negation; Anführungszeichen mit Blaust. || 369, 10 nach oder
im Ms. als || 369, 14 fundierenden V. für fundierten || 369, Anm. 1 =
Rb. || 369, Anm. 2 = Rb. mit Bleist. || 370, 3 nach etc. Schlusszeichen ||
370, 13 axiotisch V. mit Bleist. für axiontisch || 370, Anm. 1 = Rb. mit
Bleist.

Beilage XXIX (Hua XLIII/1, S. 371)

Beilage XXIX beruht auf Bl. 30 aus dem Konvolut A VI 8 II. –


Die Rückseite des in einem Binnenumschlag (Bl. 1 + 31) liegenden
Bl. ist Teil einer undatierten Drucksache (Firma Otto Bode vormals
G. Ardeck-Meyer). – Der Text ist leicht mit Bleist. bearbeitet; die
wenigen Unterstr. sind mit Tinte vorgenommen. Die Datierung des
Textes auf Oktober/November 1911 erfolgt aufgrund der entsprechend
lautenden Angabe auf dem Binnenumschlag.

371, 8–12 von als gewisses bis gleich möglich). V., größtenteils mit
Bleist., für gewisses Sein. Ich sehe im Dunkeln etwas, „ich fasse es
in bestimmter Weise auf“, aber „ungewiss“. Es mutet sich an. hmit
Tinte gestr. Oderi Eventuell ziemlich „lebhaft“, aber es könnte auch
anders sein. || 371, 12 gleich möglich im Ms. zwischen Kl. || 371, 14
gestr. und wohl aus anderem Zusammenhang stammende Notiz am
Rand 8 ähnlich 3/4, darunter die Notiz 15,5 || 371, 21 nach sich gestr.
sondern || 371, 30 objektiv Einf. || 371, 35 nach das gestr. sich || 371, 36
nach Stellungnahme gestr. die hier notwendig ist.

Beilage XXX (Hua XLIII/1, S. 372–373)

Beilage XXX beruht auf Bl. 94 aus dem Konvolut A VI 12 I. –


Das Bl. trägt den Vermerk Vorblatt und ad MA 3. Mit MA 3 ist
das im Konvolut voranliegende Bl. 92 bezeichnet, das in Text Nr. 19
veröffentlicht ist. – Der Text ist kaum bearbeitet; die wenigen Unter-
str. sind mit Blaust. vorgenommen. In der Zeittafel der Manuskripte
werden die zur Signaturgruppe MA gehörenden Texte auf März/April
126 textkritische anmerkungen teilband i

1912 datiert; da Husserl aber (S. 372, 7) auf die „Ideen“ verweist, deren
Bleistiftmanuskript im Herbst 1912 entstanden ist, erfolgt die Datierung
in diesem Fall auf wohl 1912/13.

372, 3 am Rand die Notiz mit Bleist. Vgl. Konvolut über Billigungen
(vgl. die Angaben zu den Signaturgruppen, unten S. 361 ff.). || 372, 4–5
Anführungszeichen bei ‚Wertung‘ mit Bleist. || 372, 9 wirklichen Einf. ||
372, 16 statt antwortende im Ms. sich antwortende || 373, 1 sein V. für
haben || 373, 2 nach sollen im Ms. als

Beilage XXXI (Hua XLIII/1, S. 373–374)

Beilage XXXI beruht auf Bl. 254 aus dem Konvolut A VI 12


I. – Das mit 1 paginierte Bl. trägt die Signatur Maα (vgl. auch die
Textbeschreibung oben zu Beilage XXVII). – Der Text ist mit Tinte
und Bleist. bearbeitet; Unterstr. sind mit Tinte und Blaust. ausgeführt.
Der zur Signaturgruppe MAα gehörende Text ist der Zeittafel der
Manuskripte zufolge auf März/April 1912 zu datieren.

373, 10 Rb. mit Rotst. Nota bene || 373, 13–14 von (ferner die
bis und Unlebendigkeit) im Ms. zwischen eckigen Bleist.-Kl. || 373,
14 nach der gestr. Klarheit || 373, 15 die anaxiotische Modifikation
Einf. || 373, 15 nach ergibt gestr. die || 373, 16 oder der doxischen Modi
Einf. || 373, 18 in der Tat Einf. || 373, 20 Rede von Einf. mit Bleist. ||
373, 21–22 axiotisch oder anaxiotisch im Ms. mit Bleist. nachgeschr. ||
373, 22 nach einem gestr. Stellungssubstrat || 373, 23 axiotischen V. für
axiontischen || 373, 24–26 von Diese selbst bis axiotische nennen. Erg.
am Rand; statt axiotische im Ms. axiontische || 373, 25 nach Charakter
gestr. des glaubhaft || 373, 27 cogitatio V. für Akt || 373, 28–29 Kl. bei
(axiologischen) mit Bleist.; statt runde Kl. im Ms. eckige Kl. || 373, 33
nach birgt also im Ms. in sich || 374, 4 axiotische V. für axiontische ||
374, 4 statt den wir im Ms. das wir || 374, 6 axiotisch-einheitliches V.
für axiontisch-einheitliches || 374, 9–10 axiotische Erlebnisse V. für
die axiontischen) || 374, 12–16 von Objektivierende Akte bis doxische
Erlebnisse. im Ms., wohl von L., mit Bleist. gestr. und zwischen Bleist.-
Kl. gesetzt || 374, 14 vor die gestr. ob
textkritische anmerkungen teilband i 127

Text Nr. 20 (Hua XLIII/1, S. 375–384)

Text Nr. 20 beruht auf den Bl. 139–145 aus dem Konvolut A VI
12 III. – Die in einem Binnenumschlag (Bl. 128 + 158) liegenden Bl.
sind von 1 bis 7 paginiert. Auf die Zusammengehörigkeit der Bl. wird
auf dem ersten Bl. mit der Notiz 1–7 hingewiesen. – Der Text ist nur
leicht mit Tinte und Bleist. bearbeitet; Unterstr. sind mit Tinte und
Blaust. ausgeführt. Eine genaue Datierung ist schwierig. Nach Inhalt,
Schriftbild und Lage im Konvolut dürfte der Text zu den anderen der
in vorliegender Edition veröffentlichten, im März/April 1912 entstan-
denen Texten gehören.

375, 7 vor Ich habe die Überschrift Attention (bloßes Vorstellen


und vorstellende Richtung in Axiosen) in Impressionen und Repro-
duktionen, darunter mit Rotst. Nota bene || 375, 13 nach Zunächst
gestr. um Verwirrung auszuschalten || 375, 16 nach Stellungnahme
lebe. gestr. Rb. Nach dem auf der folgenden Seite näher Ausgeführten
ist das aber gar nichts anderes als aktueller Vollzug der Reproduktion,
die Reproduktion von einem axiotischen Erlebnis ist. || 375, 28 nach
Phantasiestellungnahmen. gestr. mit Blaust. Doch das Prädizieren
haben wir hier herauszunehmen. || 375, Anm. 2 = Rb. mit Bleist. ||
376, 6–13 Anstr. am Rand mit Rotst. || 376, 9 nach Wahrnehmen gestr.
(ein Reproduzieren eines Wahrnehmens) || 376, 13 nach solchen gestr.
Quasi- || 376, 13–14 der Phantasie Einf. || 376, 21 oder vielmehr Einf. ||
376, 25 aktuelle Einf. || 376, 26 Vernunftakt V. für Akt || 376, 31–36 von
Damit ist bis Privation besagt. Einf. || 376, 32 nach dass gestr. nicht ||
376, 36 vor Und gestr. Bleiben wir hier bei den Fällen, die wir hier
hatten stehen. || 377, 13 statt der Glaube (doxische Gewissheit) keinen
Vorzug im Ms. kein Vorzug der Glaube (doxische Gewissheit) || 377,
18–19 von zuoberst eine bis bloßes Vorstellen Einf. || 377, 23 nach
eine gestr. einzige || 377, 32–36 Anstr. am Rand mit Rotst. || 378, 15
statt Stellungnahme im Ms. Materie || 378, 20 1) Einf. mit Blaust. || 378,
Anm. 1 = Rb. || 379, 7 vorliegt V. für zugrunde liegt danach im Ms. sich ||
379, 8–9 nach Aufmerksamkeit im Ms. auch || 379, 20 nach und im Ms.
und || 380, 6 auch unschön, nicht bestehend etc. Einf., nach bestehend
gestr. falsch || 380, 14 nach z. B. gestr. dass S p ist || 380, 17 seiend
Einf. || 380, 20–21 Anführungszeichen bei „Jeder Akt bis falsch etc.“
mit Blaust. || 380, 28 nach sagen, gestr. durch || 380, 28 nach geht gestr.
128 textkritische anmerkungen teilband i

durch || 381, 19 nach sozusagen gestr. Anschauungen und zwar || 381,


32 nach ausschalten im Ms. doppeltes Ausrufezeichen || 381, Anm. 1
= Rb. || 382, 15 nach das gestr. das || 382, 34–35 (besser: eine Axiose)
Einf., Kl. von den Hrsg. || 382, 35 – 383, 1 (eine Anaxiose) Einf. || 383,
8 im ersteren Fall Einf. || 383, 13 statt im im Ms. in || 383, 15 nach
höheren gestr. Substrate || 383, 18 oder vermeintlich seiend Einf. ||
383, 27–28 statt Begriff des Substrats bzw. des Substratbewusstseins
zu verschieben im Ms. Begriff des Substrats zu verschieben bzw. des
Substratbewusstseins || 383, 31 nach das gestr. Tatsache || 384, 2 nach
aktuellen gestr. Intentionalitäten || 384, 9 statt axiotischen im Ms.
axiontischen V. für Axiosen || 384, 14 nach der gestr. Charakter || 384,
27 stellungnehmenden Erlebnisse V. für Akte

Beilage XXXII (Hua XLIII/1, S. 385–392)

Beilage XXXII beruht auf den Bl. 51–52 aus dem Konvolut A VI
12 I und auf den Bl. 29–34 aus dem Konvolut A VI 12 III. – Die
Bl. sind mit Ausnahme des Bl. A VI 12 III/30, das den Hinweis
ad 168 trägt, von 168 bis 174 paginiert. Die Bl. gehören zu einer
von Edith Stein unter dem Titel „Urteilstheorie“ bearbeiteten Text-
sammlung, mit der sich Husserl im Frühjahr 1918 beschäftigt hat (vgl.
Hua XL, S. 416 ff.). – Der Text ist mäßig mit Tinte und Bleist. bear-
beitet; Unterstr. sind mit Blaust., Rotst. und Tinte ausgeführt. Auf der
Vorderseite von Bl. 51 hat Husserl notiert Abschrift einer Ausführung
von 22. Oktober 1908. Diese Ausführung (also die Grundlage seiner
Abschrift) befindet sich im Konvolut B III 12, und zwar handelt es
sich dabei um das Bl. 170, das am Rand der mit 1 paginierten Rück-
seite folgende Angaben trägt: zunächst mit Bleist. geschr. Oktober
1908, darunter mit Tinte 22. Oktober 1908 und darunter mit Bleist.
und Blaust. (Gut. Wieder gelesen 1909/10.) Allerdings in mancher
Beziehung beschränkt. Der Text von 1908 (Bl. B III 12/170), der dem
vorliegenden Text zugrunde liegt und den Husserl also wohl 1909/10
abgeschr. hat, lautet: Analyse einer „Erscheinung“ „unabhängig vom
Sein oder Nicht-Sein des Erscheinenden.“ Erscheinung kann da ge-
meint sein phanseologisch, sie kann aber auch gemeint sein phäno-
menologisch, ontisch hontisch Einf. mit Blaust.i: das Erscheinende,
so wie es erscheint, d. i. als was es sich darstellt, mit welchen Be-
textkritische anmerkungen teilband i 129

stimmtheiten es gegeben oder quasi-gegeben ist (Wahrnehmung oder


„Erinnerung“ oder Phantasie). Oder auch mit welchen Bestimmt-
heiten es uneigentlich vorstellig ist, nämlich nicht dargestellt ist, oder
beides ist.
Was ist das „Erscheinende als solches“, und was für eine Urteils-
weise liegt vor? hdazu am Rand mit Blaust. Analyse des „Erscheinen-
den als solchen“. Was für eine Urteilsweise ist das?i
1) Das Analogon der Bedeutung im Urteilsgebiet. Ich urteile auf
Grund der Wahrnehmung etc. Aber ich habe nicht die Urteilsstellung,
wie wenn ich einen Glauben des „Inhalts“ A hätte (auf den Gegen-
stand „gerichtet“) und bestimme nicht den „Gegenstand, der da als
seiend“ steht. Das heißt als Gegensatz: Ich kann „glauben“, ich habe
eine Wahrnehmung, ich vollziehe eine Erinnerung. Und nun sage ich
auf Grund dieses Glaubens aus: „Das ist ein Haus“ oder „Dieses
Haus ist zweistöckig etc.“ hdazu am Rand mit Blaust. Was ist der
„Sinn“ in bloßer Sinnes„analyse“?i So hzui urteilen heißt, über den
Gegenstand Haus urteilen. Dazu gehört wesentlich die Möglichkeit
zu urteilen: Dies, das Haus, ist ein wirkliches etc., bzw. ist das eine
Urteil richtig, so auch dies Existenzialurteil. Das vorhin gefällte Urteil
hat seine Weise der Begründung durch „Wahrnehmung und Erfah-
rung“. Ich kann aber auch das Bewusstsein einer Fiktion, einer Hallu-
zination, einer puren Phantasie haben. Ich vollziehe keinen Glauben,
oder ich bin sogar ungläubig, ich habe ein Wahrnehmungsbewusst-
sein, dessen Glaubensmodus aufgehoben ist durch einen Widerstreit.
Gleichwohl ich urteile „Dies ist ein Haus“ etc., genauso wie vorhin.
Jetzt kann ich nicht sagen „Das Haus ist in Wirklichkeit, es existiert“,
und ich kann es nicht durch „Wahrnehmung und Erfahrung“ wie
vorhin ausweisen.
a) Ich kann hier natürlich assumtiv urteilen. Ich versetze mich in
einen Glauben hinein und nehme an, es wäre das, tue so, als wäre es.
Lassen wir das einmal gelten: Was wäre davon auszusagen, was wäre
es?
Nun ist zu hbeiachten: Auch wenn ich in der Phantasie lebe und
sie ausdrücke (ohne eine Assumtion zu machen), so kann ich die
Stellung haben: Was ist das? Ein sonderbares Ding, ein Zentaur, der
tanzt etc. Ebenso bei einem Bild, bei einer stereoskopischen Fiktion:
etwa ein regelmäßiger Körper „da drinnen“, der gar nicht existiert,
ein „Bild“. Es ist ein regelmäßiger Hexhaederi. Ich glaube gar nicht
130 textkritische anmerkungen teilband i

an „seine Existenz“. Ich sage aus, was es ist, und nicht, dass es ist. Ich
mache keine Hypothese, es sei. Ich nehme es aber (so könnte man
sagen) hin, und das ist schon eine Glaubensmodifikation, und nun ist
das ganze Urteil ein „modifiziertes“.
Aber ich kann auch die Intention darauf haben, zu beschreiben,
was ich phantasiere, was ich „im Bilde habe“, also urteilen: Ich
phantasiere, und „der Inhalt der Phantasie ist so zu beschreiben“:
… Man wird nun sagen: Inhalt? Nein, der Gegenstand! Der in dieser
Phantasie phantasierte Gegenstand, der Bildgegenstand. Aber heißt
einen Gegenstand beschreiben, nicht aussagen, was der Gegenstand
ist? Und wie kann ich aussagen, was ein Gegenstand ist, der, wie
ich glaube, überhaupt nicht ist? Kann ein Gegenstand Eigenschaften
haben (und „was er ist“, das heißt doch, seine Eigenschaften ange-
ben), der überhaupt nicht ist? Also die alte Schwierigkeit. Sage ich,
etwas hat Eigenschaften, so sage ich damit doch implizite, es sei (nach
logischen Gesetzen liegt doch das eine im anderen).
Nun hat doch aber die Phantasie sicherlich die Eigenschaft, „sich
auf ein Hexhaederi zu beziehen“, und die Zentauren-Phantasie,
Phantasie von Zentauren zu sein.
Die Phantasie wird man sagen, hat einen Sinn, und ihr Sinn ist es,
dieses Zentauren-Bewusstsein zu sein, und zwar speziell von der Art
Phantasiebewusstsein zu sein. Und der Glaube ist darin nicht anders
gestellt (ebenso Erinnerung) h(ebenso Erinnerung) V. für (ebenso das
„Dahingestelltseinlassen“ und das hypothetische Annehmen)i. Die
Wahrnehmung ist Wahrnehmungsbewusstsein vom Zentauren. Sie
hat den Sinn, Zentauren wahrzunehmen. Das Gemeinsame ist beider-
seits der gleiche und eventuell genau identische Sinn. Aber einmal ist
die Anschauung eine „vermeintlich gegenständliche“, „vermeintlich
sich auf Wirklichkeit beziehende“, das heißt, sie ist mögliches Fun-
dament h…i

385, 15–17 von Vielfach lautet bis nicht vorgezeichnet Erg. || 385,
Anm. 1 = Rb.; dazu der Randtitel mit Tinte von E.S. Vorstellungs-
bestand (Sinn) und Stellungnehmen; Beschreibung des Sinnes und
seinssetzende Aussagen. Darunter mit Bleist. von E.S. Vgl. 6, 12, 54,
107, 117, 121, 202. || 385, Anm. 2 = Text der Vorderseite des Bl. A VI
12 III/30, das den von E.S. geschr. Randtitel Sinn und Wesen trägt;
Apparenz in onthischi: Apparenz ist eine Einf.; statt was hinweist
textkritische anmerkungen teilband i 131

im Ms. das hinweist || 386, 1 vor Indem gestr. mit Bleist. 1) || 386,
8 Dieses V. für Das || 386, 13 vor Es gestr. mit Bleist. 2) || 386, 14
positiven Einf. || 386, 15 nach Phantasie. gestr. Ferner kann es auch
sein || 386, 31 einzig mögliche Einf. || 386, 32 nach Einstellung gestr.
die Urteile, wie sie subhsumierti 2) gemeint sind || 386, 33 nach lassen.
gestr. zu gehen || 386, 34–35 Klammern bei (= Was erscheint da?)
mit Bleist. || 386, 40–41 Genau in dieser Einstellung kann ich aber
aufgrund der Wahrnehmung urteilen Einf. || 386, 41 vor Ich gestr.
Also gestr. mit Blaust. 3) || 387, 12–20 Anstr. am Rand mit Blaust. ||
387, 18–19 statt speziell von der Art Phantasiebewusstsein im Ms.
von der Art speziell Phantasiebewusstsein || 387, Anm. 1 = Rb. ||
388, 5 nach gegenüber gestr. diesem schlichten Urteilen || 388, 12
nach dasteht. gestr. Sinn der Wahrnehmung und || 388, 13 in fester
„Weise“ Einf. || 388, 17 nach urteile gestr. oder || 388, 19–25 von Mit
Rücksicht bis Stellung genommen. geschweifte Blaust.-Kl. am Rand ||
388, 23 nach und gestr. seinem || 388, 30 eine Einf. || 388, 31 nach
„in der Phantasie“. mit Blaust. gestr. Text der Rückseite des Bl. (A
VI 12 III/29) Intentionale Erlebnisse: Erlebnisse, die eine Intention
in sich haben. Jedes intentionale Erlebnis hat eine intentio auf einen
Inhalt und Modi der Intentionalität, die den Unterschied ausmacht
für die „Wesen“, wie dieser Inhalt „bewusst“ ist. Im intentionalen
Erlebnis haben wir als Korrelate den Inhalt selbst und die modalen
Charaktere des Inhalts, wie immer sie wieder zu klassifizieren sind.
Zu jedem gehört die Möglichkeit, auf ihn ein Erfassen zu gründen,
in welchem der Inhalt in seinem Charakter oder Charakterkomplex
erfasst wird. Ebenso wie das intentionale Erlebnis selbst wird, eines
als Korrelat vom anderen. Erscheinendes, Vermeintes als solches
(als Inhalt), Vermeintes als solches, als Charakter, Vermeintes als
Prädikat beider. Bewusstsein innerhalb der intentionalen Erlebnisse:
1) die Intention-auf; 2) für den Charakter sind wir ja nicht blind,
aber das Sehen des Charakters ist etwas total anderes als das in-
tentionale hintentionale Einf.i Zugewendetsein zum Inhalt. Jedes
intentionale Erlebnis hat ein Thema, ist Bewusstsein vom Thema
(Inhalt-Charakter), aber dieses Erlebnis ist gerichtet auf den Inhalt.
Es charakterisiert, bewährt den Inhalt. || 388, 35 geht ab, Einf. || 388,
39–40 eventuell Einf. || 389, 2 Anstr. am Rand mit Rotst. || 389, 6–8 am
Rand geschweifte Blaust.-Kl. || 389, 13 von demselben Gegenstand,
der Einf. || 389, 15 statt bzw. der im Ms. bzw. was || 389, 22 a) Einf.
132 textkritische anmerkungen teilband i

mit Blaust. || 389, 26 b) V. mit Blaust. für Fürs Zweite || 389, 29


ein gewisses Etwas, Einf. || 389, 34 c) V. mit Blaust. für 3) || 389,
Anm. 1 = Rb. || 390, 19 oder zu überlegen, Einf. || 390, 21 Zeit- Einf.
mit Bleist. || 390, 23–25 von Und weiter bis andere Unbestimmtheit.
Erg. || 390, 26 statt ein im Ms. eine || 390, 28 Randtitel (wohl von
E.S.) Unmöglichkeit einer wirklichen Identifizierung von Phantasie-
gegenständen. Individualität – Existenzform. || 390, 33 bestenfalls
Einf. || 390, 35 am Rand Rotst.-Pfeil || 391, 6 kontinuierlich Einf. ||
391, 13 am Rand Rotst.-Pfeil || 391, 18 von demselben Einf. || 391,
20 selben Gegenstand innerhalb des Einf. || 391, 27 nach beziehe?
gestr. Da || 391, 27–32 von Der Zentaur bis wesentlicher Unterschied.
V. für. Der Zentaur, der da fingiert ist als treibend hic et nhunci,
auf dem höheren Weg, in der objektiv zu bestimmenden Zeit, ist
einer, und er ist derselbe, wenn ich oder wie immer einen Zentaur
desselben Inhalts ein andermal für diesen Zeitpunkt fingiert: Aber
unter Assumtion er sei in der Zeit auf dem höheren Weg. || 391, 40
statt Richtenden im Ms. Richtendes || 392, 4–5 von Offenbar ist bis
zu identifizieren. V. für Im Übrigen ist das „Etwas“ nur als Wesen,
als so und so zu Beschreibendes zu identifizieren. || 392, 7 Anstr.
am Rand mit Rotst. || 392, 12 nach erhalten gestr. wir || 392, 18 statt
können soll im Ms. soll können || 392, 20 statt beides als seiend im Ms.
als seiend beides || 392, Anm. 1 = Rb., statt im Aufheben im Ms. in
Aufheben

Beilage XXXIII (Hua XLIII/1, S. 393–398)

Beilage XXXIII beruht auf den Bl. 167–169 aus dem Konvolut A VI
8 II. – Die in einem Binnenumschlag (Bl. 155 + 173) liegenden Bl. sind
von 1 bis 3 paginiert. – Der Text ist mäßig, vor allem mit Bleist. bear-
beitet; Unterstr. sind meist mit Tinte ausgeführt. Eine genaue Datierung
ist schwierig. Auf dem Binnenumschlag ist nur ganz allgemein notiert
Alte von Frl. Stein verworfene Blätter. Nach Inhalt und Schriftbild zu
urteilen, ist der Text wohl etwa 1909/10 geschr. worden.

393, 6 Urteilen über den bloßen Inhalt einer Phantasievorstellung


als Überschrift || 393, Anm. 2 = Gut ist eine Rb.; Und zur Urteilstheorie
überhaupt! ist eine Erg. mit Rotst. || 394, 8 nach erscheinenden gestr.
textkritische anmerkungen teilband i 133

(die Vorstellung und den vorgestellten) Zusammenhang || 394, 24 nach


eben gestr. auch || 395, 2 Anführungszeichen bei „beimisst“ mit Rotst. ||
395, 2 statt mit der im Ms. an die || 395, 3 vor Sind mit Rotst. geschr.
und mit Blaust. wieder gestr. Anfang fehlt || 395, 17 seiend Einf. || 395,
19 impressionale Einf. mit Bleist. || 395, 19–20 Es ist der Charakter
der Idee. Einf. mit Bleist. || 395, 21 nach sondern gestr. zeitlich || 395,
25 (Idee-Sein) Einf. mit Bleist. || 395, 30 und existiert Einf. mit Bleist. ||
395, 31–34 Rb. mit Rotst. Nota bene || 395, 41 prädikativ Einf. mit
Bleist. || 396, 6 Reflexion auf im Ms. mit Blaust. gestr. || 396, 7 das
Prädikat V. für den Charakter || 396, 7–8 (Urteil = Prädikation) Einf.
mit Bleist. || 396, 14–15 nach bloß vor. mit Tinte und Bleist. gestr.
Aber besteht das Wesen eines Urteils auch hier in dem Glauben. ||
396, 19 Im Quasi-Urteil V. für Ich || 396, 21 gegenständlichen Einf.
mit Bleist. || 396, 22 Anführungszeichen im Ms. mit Bleist. || 396, 28
Bedeutungsgehalt Einf. || 396, 31 Gilt es mir als das, dann urteile ich
im vollen Sinn Einf. mit Bleist. || 396, Anm. 1 = Erg. mit Bleist. ||
396, Anm. 2 = Einf. mit Bleist., im Ms. zwischen Kl. || 397, 3 am
Rand mit Rotst. Nota Bene || 397, 5 Gegenständliche Einf. || 397, 8
nach Ich gestr. stelle || 397, 13 oder Setzung Einf. mit Bleist. || 397,
20 nach zu erheben. gestr. Ich beschreibe nicht || 397, 26 nach das
nun im Ms. Einf. mit Bleist. dies || 397, 30 – 398, 7 von Zum Beispiel
bis Fall gilt. Einf. mit Bleist.; danach folgt Text, der sich wegen Be-
schädigung des Bl. nicht mehr sinnvoll rekonstruieren lässt, eventuell
zu lesen als Modifizierter Sinn der Dauer || 398, 18 Vorstellung V.
für Erscheinung || 398, 22 (Impression) Einf. mit Bleist. || 398, 25–
26 statt Gelegenheitsausdruck im Ms. gelegenheitlicher Ausdruck ||
398, 34 Der impressionale Vollzug der Einf. mit Bleist., mit Tinte
nachgeschr.

Beilage XXXIV (Hua XLIII/1, S. 399–400)

Beilage XXXIV beruht auf den Bl. 157–158 aus dem Konvolut
A VI 8 I. – Die Bl. liegen in einem undatierten Binnenumschlag (Bl.
154 + 164). – Der mit Note. Einzelnes Blatt. überschriebene Text auf
Bl. 157 ist mit Tinte bearbeitet; Unterstr. sind mit Blaust. und Tinte
ausgeführt. Der auf Bl. 158 stehende Text wird S. 399, Anm. 2 wie-
dergegeben, er ist mit Bleist. und Blaust. bearbeitet. Unterstr. sind mit
134 textkritische anmerkungen teilband i

Blaust. ausgeführt. Eine genaue Datierung des Textes ist schwierig.


Nach Inhalt und Schriftbild zu urteilen, ist der Text wohl etwa 1909/10
geschr. worden.

399, 28 nach haben. im Ms. Schlusszeichen || 399, Anm. 2 = Text auf


der Vorderseite des Bl. A VI 8 I/158; Bewussthaben, Zugewendetsein
im weitesten Sinn. als Randtitel mit Blaust.; Zuwendung mit Blaust.
geschr.; Nota bene! ist eine Rb. mit Blaust.; nach vorliegt im Ms.
mit Bleist. geschr. Darüber H 8 ff.; (Das wäre ein dritter Begriff von
Zuwendung.) ist eine Rb. mit Bleist., Kl. von den Hrsg. || 400, 1 nach
herausstellt gestr. entweder

Beilage XXXV (Hua XLIII/1, S. 400–403)

Beilage XXXV beruht auf den Bl. 53–55 aus dem Konvolut A VI
8 II. – Der Text der von 1 bis 3 paginierten Bl. ist mit Bleist. und
Blaust. bearbeitet; Unterstr. sind mit Blaust., vereinzelt auch mit Rotst.
ausgeführt. Auf dem mit 1 paginierten Bl. hat Husserl notiert Noch
ziemlich unvollkommen. Die Bl. gehören (wie die daran anschließen-
den, mit 4 u. 5 paginierten Bl.; siehe folgende Beilage XXXVI) zur
Signaturgruppe MA, deren Texte in der Zeittafel der Manuskripte auf
März/April 1912 datiert werden.

400, 13 (Setzung) Einf. mit Bleist., Kl. von den Hrsg. || 400, 13 Quasi-
Setzung (Nichtsetzung, Inaktualität) V. mit Bleist. für Enthaltung ||
400, 16 (= nur beim doxischen Akt) Einf. mit Bleist., Kl. von den
Hrsg., statt = nur beim doxischen Akt im Ms. nur beim doxischen
Akt = || 400, 23 nach ist gestr. unlebendig || 400, 27 nach etc. gestr.
Auch Wollen kann ich in der Weise des Nicht-darin-Lebens. || 400,
Anm. 2 = Rb. mit Blaust., zum Teil mit Bleist. nachgeschr. || 401,
22–23 Anstr. am Rand mit Bleist. || 401, 37–38 statt Erscheinenden
(eigentlich oder uneigentlich Erscheinenden) nach dem oder jenem
Moment Zuwenden im Ms. Erscheinenden nach dem oder jenem
Moment (eigentlich oder uneigentlich Erscheinenden) Zuwenden ||
402, 14 schrittweisen Einf. mit Bleist. || 402, 21 Anstr. am Rand mit
Blaust. || 402, 25 nach ihm gestr. mit Bleist. in seiner Wirklichkeit ||
402, 27 nach in gestr. dem || 402, 30 statt a) im Ms. 1) als Einf.
textkritische anmerkungen teilband i 135

mit Blaust. || 402, 32 statt b) im Ms. 2) als Einf. mit Blaust. || 402,
Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 403, 3–4 von oder jede bis von Gegenständ-
lichkeiten Einf. || 403, 7 nach Gedanken) folgt im Ms. ein Satzteil,
der durch eine teilweise Streichung keinen Sinn mehr ergibt, aber
nicht alle doxischen Akte und Erlebnisvorstellungen hdanach gestr.
kenntnisnehmendei. Doxisches Erlebnis ist der weitere Begriff. ||
403, 11 positional oder neutral V. mit Bleist. für Stellungnahme oder
Nichtstellungnahme || 403, 28 statt a) im Ms. 1) || 403, 29 nach ist
im Ms. in || 403, 31 statt b) im Ms. 2) || 403, 32 nach aber gestr.
denke mich in ein Werten hinein || 403, 37–38 nach unterscheiden.
mit Bleist. gestr. Terminologie: Sollen wir nicht sagen: stellungneh-
mende, positionale hpositionale Einf. mit Bleist.i Akte (setzende)
h(setzende) Einf. mit Bleist.i, stellungnehmende cogitationes und stel-
lungsfreie cogitationes (nicht setzende, neutrale) h(nicht setzende,
neutrale) Einf. mit Bleist.i; und zwar für das, was ich 1909 als Inak-
tualitätsmodifikation bezeichnet habe. Also jedem stellungsnehmen-
den Akt entspricht ein stellungsfreier gleichen intentionalen Inhalts
(Materie), gleichen Substrats. Die Rede von Aktualität bezieht sich
besser auf Lebendigkeit, auf Leben in Zuwendung. Es ergibt sich
auch aus meinen Überlegungen, dass wir nicht unterscheiden kön-
nen

Beilage XXXVI (Hua XLIII/1, S. 404–406)

Beilage XXXVI beruht auf den Bl. 51–52 aus dem Konvolut A VI 8
II. – Der Text der mit 4 u. 5 paginierten Bl. (die von 1 bis 3 paginierten
Bl. werden in vorangehender Beilage XXXV wiedergegeben) ist stark
mit Bleist. bearbeitet; Unterstr. sind mit Blaust. und vereinzelt mit Rotst.
und Bleist. ausgeführt. Das mit 4 paginierte Bl. trägt die Signatur MA.
In der Zeittafel der Manuskripte werden die Texte dieser Signatur-
gruppe auf März/April 1912 datiert.

404, 9 (neutral) Einf. mit Bleist. || 404, 12 neutrale V. mit Bleist.


für quasi-positionale || 404, 16 nach vollzogen mit Bleist. gestr., aber
auch keine da || 404, 17 axiotisch V. mit Bleist. für axiontisch || 404,
23 anaxiotische V. mit Bleist. für anaxiontische || 404, Anm. 2 = Rb.
mit Bleist., zu Beginn des Textes mit Rotst. Nota bene || 404, Anm. 3
136 textkritische anmerkungen teilband i

= Rb. mit Bleist. || 405, 2 nach entnommen werden. mit Bleist. gestr.
wenn es axiotisch ist, und wenn nicht, so kann ihm sein Gegenstand
schlechthin entnommen werden, das ist, es kann in ein axiotisches
Erfassen verwandelt werden. || 405, 3 Axiotische V. mit Bleist. für
Axiontische || 405, 9–10 Anführungszeichen bei „herausziehen“ und
bei „hineinlassen“ mit Bleist. || 405, 17–25 von Aber sind bis zu
können. Erg. mit Bleist., zum Teil mit Bleist. nachgeschr. || 406, 25
nach und im Ms. nicht || 406, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 406, Anm. 2 =
Rb.; universale ist eine Einf.

Text Nr. 21 (Hua XLIII/1, S. 407–414)

Text Nr. 21 beruht auf den Bl. 134–138 aus dem Konvolut A VI 12
III. – Die Bl. sind von 1 bis 5 paginiert, vor der Paginazahl steht jeweils
die Signatur M. Der Text eines wohl dazugehörigen, mit M0 paginierten
Bl. (A VI 12 III/133) ist in Hua XXIII als Beilage XLI (S. 446 f.)
veröffentlicht. Auf diesen Text bezieht sich Husserl wohl gleich zu
Beginn von Text Nr. 21 (S. 407, 11). – Der Text ist mäßig mit Blaust.,
Bleist. und Tinte bearbeitet; Unterstr. sind mit Tinte, vor allem aber
mit Blaust. und Rotst. ausgeführt. Eine genaue Datierung ist schwierig.
Die Bl. gehören wahrscheinlich zur Signaturgruppe MA, deren Texte
in der Zeittafel der Manuskripte auf März/April 1912 datiert werden.

408, 5 können Einf. mit Blaust. || 409, 4–16 Anstr. am Rand mit
Blaust. || 409, 8–9 von (in gleicher bis sich ändert) Einf. mit Bleist. || 409,
9–10 von (zunächst beim bis doxischen Bewusstsein) Einf. mit Bleist.,
Kl. von den Hrsg. || 409, 11 Urteilsakt V. mit Blaust. für Akt || 409, 15
doxische Einf. mit Blaust. || 409, 15 statt vollzogen im Ms. unvollzogen ||
409, 21 nach nicht, gestr. mit Blaust. sondern || 409, Anm. 1 = Rb. mit
Rotst. || 410, 5 nach Steinen. gestr. etwa || 410, 7 nach Es gestr. wird || 410,
18 nach ich im Ms. auf || 410, 28 bzw. ein neues Prädikat Einf. || 410, 30
(„Dass S p ist, das ist“) statt runde Kl. im Ms. eckige Kl. || 410, Anm. 1 =
Rb. mit Bleist. || 411, 8 betrachtende V. für wirkliche oder modifizierte ||
411, 9 nach ich gestr. doxisch wirklich oder phantasiemäßig etc. die
Glaubenserfassung der neuen Gegenständlichkeiten vollziehe || 411,
17 nach Jede gestr. neue || 411, 19 erinnert Einf. || 411, 21 intuitiven
V. für Glaubens- || 411, 23 nach in gestr. Glaubens- || 411, 29 statt
textkritische anmerkungen teilband i 137

ursprünglich im Ms. Ursprung || 411, 34 statt als im Ms. wie || 412,


1 und danach Einf. mit Blaust. || 412, 5 nach Grundfehler gestr. von
mir || 412, 7 nach von gestr. prädikativer Synthese || 412, 12–13 eines
Stellungnahmecharakters V. für einer Stellungnahme sondern || 412,
Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 412, Anm. 2 = Rb.; statt als Urteil im Ms.
wie Urteil || 413, 5 nach die gestr. überhaupt || 413, 9 statt sein im Ms.
sind || 413, 18 vor Das im Ms. Einf. mit Blaust. a) || 413, 24 statt denen
im Ms. den || 414, 15–16 von Da haben bis komplexen Aktes Erg. ||
414, 19–21 von und gegenüber bis ist ein Mensch. Einf. || 414, Anm. 1
= Rb. mit Bleist. || 414, Anm. 2 = Rb.

Text Nr. 22 (Hua XLIII/1, S. 415–425)

Text Nr. 22 beruht auf den Bl. 61–66 aus dem Konvolut A VI 14a. –
Die von 1 bis 6 paginierten Bl. liegen in einem Binnenumschlag (Bl.
60 + 67) des Konvoluts. Auf die Zusammengehörigkeit der Bl. wird
auf dem ersten Bl. mit der Notiz 1–6 hingewiesen. Dort befindet sich
auch die Signatur Z. – Der Text ist zum Teil stark mit Tinte und Bleist.
bearbeitet; Unterstr. sind mit Tinte, Blaust. und Rotst. durchgeführt.
Der Text ist auf dem mit 1 paginierten Bl. datiert, und zwar auf wohl
Ende der h19i20er Jahre.

415, 2 Stellungnahme und Aufmerksamkeit als Überschrift; dane-


ben mit Blaust. Das bloße „Betrachten“. Beispiel des Bildes || 415, 10
gerade Einf. mit Bleist. || 415, 11 nach gerichtet sein gestr. das kann
heißen || 415, 15 nach auf den gestr. gegenständlichen Sinn || 415,
24 von des schon bis gewandelten Seins Einf. || 415, 27–30 von d. i.
ich bis hervortretenden Bestimmungen V. für d. i. zufrieden mit dem
darin sich Gebenden, es ist und ist so und so, bei der Wahrnehmung
mit dem schlicht daseienden Ding und seinen in der Betrachtung
hervortretenden Bestimmungen || 416, 1 Im normalen V. für Das
normale || 416, 1–2 unterschieden Einf. || 416, 3–4 bietet selbst derart
scheidungslos Wahrgenommenes V. für ist selbst Wahrgenommenes ||
416, 9 auch bei unanschaulichem Bewusstsein Einf. || 416, 10 vom je-
weiligen Erlebnis zu neuen Erlebnissen Einf. || 416, 11 nach (dasselbe
Haus) gestr. mein || 416, 12 (wahrgenommen) Einf. || 416, 12 nach und
gestr. mein || 416, 12 (wiedererinnert) Einf., Kl. von den Hrsg. || 416,
138 textkritische anmerkungen teilband i

18 aber Einf. || 416, 20 „Urteilsinhalt“ V. für „Inhalt“ || 416, 20 der


Position V. für des Glaubens || 416, 21 nach derselbe gestr. Inhalt als ||
416, 25 Anführungszeichen bei „Urteil“ mit Blaust. || 416, 28 etwa
Einf. || 416, 28–29 ohne Gegenüberstellung und Vergleichung V. für
von mir aus || 416, 34–36 von auf das Wahrgenommene bis zu beziehen
V. mit Bleist. für auf die Komponenten besonders zu beziehen || 416, 37
statt zu einer bloßen im Ms. als bloße || 416, 38 Erinnerung etc. Einf. ||
417, 1 nach Wahrgenommene, gestr. oder Aufmerken || 417, 1 nach
das Erinnerte gestr. Das Aufmerken ist selbst das Betrachten, das ist
im Einzelwahrnehmen (das Wahrgenommene explizit wahrnehmen,
betrachten) (im einzelnen Erinnern das Erinnerte explizieren) || 417,
2–3 des aufmerkenden Strahls Einf. mit Bleist. || 417, 10 herstelle V. für
erwecke || 417, 15 beirrende Einf. || 417, 16–18 von dass so leicht bis än-
dert und V. für nicht gemerkt worden ist || 417, 21 Anführungszeichen
bei „Wahrnehmen“ mit Blaust. || 417, 27 danach auch V. für auch ||
417, 30 aus dem Uninteressiertsein Einf. || 417, 33–34 betreffenden
Aktvollzugs, der V. für betreffenden Vollzugs, der || 417, 34 allerdings
besonders angreift Einf. || 417, 34–35 nach geradehin gestr. illusionär ||
417, 35 Beispielsfall V. für Fall || 417, Anm. 1 = Rb. || 418, 2 im Beispiel
V. für im Stellungsmodus Negahtioni || 418, 2 in sich den Modus
Einf. || 418, 4–5 von ändere ich bis eine „Wahrnehmung als ob“ V. für
„Enthalte ich mich der Negation“ oder lasse sie vielmehr (in diesem
Beispiel im Gegensatz zu anderen willkürlichen Aktionen) außer
Geltung. Darin liegt, ich bin in Einstellung einer Wahrnehmung „als
ob“. || 418, 5 in der Einf., danach im Ms. der || 418, 7 nach war da gestr.
in der || 418, 10–12 statt runder Kl. im Ms. eckige Kl. vor Das gestr. Das
geht jetzt uns || 418, 15 vor als gestr. die || 418, 16–18 von ursprünglich
schlicht bis Bildbetrachtung heißt V. für in der Bildbetrachtung || 418,
21–22 aus „Einstellungsänderung“ hervorgegangen, somit erlebnis-
mäßig Einf. || 418, 22 illusionären Einf. || 418, 24 statt vorliegen im Ms.
vorliegend || 418, 25 illusionären Einf. || 418, 26 Hier ist nun weiter zu
beachten: V. für Aber || 418, 29 solche Einf. || 418, 32 Vollzug V. für
Geltung || 418, 33 Geltung V. für Vollzug || 418, Anm. 1 = Rb.; nach als
ob“ gestr. und zugleich || 419, 2–3 statt runde Kl. im Ms. eckige Kl. || 419,
15–16 von (dabei ist bis „Wahrnehmungsobjekt“ ist) Erg.; statt runde
Kl. im Ms. eckige Kl. || 419, 22–23 die Hintergrundwahrnehmung wird
aktualisiert Einf. || 419, 25–26 (des konstituierenden Vollzugs) Erg.,
Kl. von den Hrsg. || 419, 28–31 von ein „Ich kann“ bis achten im
textkritische anmerkungen teilband i 139

Ms. zwischen eckigen Kl.; nach achten gestr. Ich kann || 419, Anm. 1
= Rb. mit Blaust. || 419, Anm. 2 = Rb. || 420, 1 dann Einf. || 420, 1
nach „ansetzen“, gestr. Ich kann ferner || 420, 3–5 von Ich kann an
bis ihnen gegenüber Erg. || 420, 8 die reine Apparenz V. mit Bleist.
für das reine Phantom || 420, 13 aktuell Einf. || 420, 13 Schließung der
Kl. nach sich tragend) von den Hrsg. || 420, 14–15 von (eventuell ein
bis mathematische Theorie) Einf. mit Bleist., Kl. von den Hrsg. || 420,
28–29 wie auch das Einf., danach im Ms. das || 420, Anm. 1 = Rb., vor
Vollzug gestr. außer || 420, Anm. 2 = Rb., Einwand Einf. mit Bleist.;
der Einf. mit Bleist. || 420, Anm. 3 = Erg. || 420, Anm. 4 = Rb. || 420,
Anm. 5 = Rb., als Einf. mit Bleist.; nach sozusagen im Ms. über || 421,
4 Schließung der Kl. nach Sinn) von den Hrsg. || 421, 8 das Frage-
zeichen nach Ausdruck? als Einf. mit Blaust. || 421, 15 (so kann man
einwenden) Einf. mit Bleist. || 421, 17 Wir würden dann zu scheiden
haben V. mit Bleist. für Wir haben || 421, 18 1) mit Rotst. nachgezogen ||
421, 21 träumend Einf. mit Bleist. || 421, 21–22 Anführungszeichen bei
„Phantasie“ mit Bleist. || 421, 25 2) mit Rotst. nachgezogen || 421, 26
bzw. (rezeptiv) In-Geltung-Hinnehmen-und-Haben Einf. mit Bleist. ||
421, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 422, 10–11 von In purer bis außer Spiel
V. für Die Welt, mein ganzes positionales Leben ist außer Spiel ||
422, 11 aber auch Einf. || 422, 28 im Gemüt V. für genießend || 423,
1 den ästhetisch Eingestellten Einf. || 423, 18–19 Schließung der Kl.
nach heraus) von den Hrsg. || 423, 24 nach Überzeugung Einf. || 423,
25 nach mit dazu. gestr. zu den Erscheinungsweisen || 423, 31 nach
solcher Urteile, gestr. ich urteile nicht || 423, 32 nach bzw. gestr. was
und wie ich ihr || 423, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 423, Anm. 2 = Rb. mit
Bleist. || 424, 3 seinsgeltenden Einf. mit Bleist. || 424, 4 Gegenstände
Einf. mit Bleist. || 424, 13 Anführungszeichen bei „Bild“ mit Bleist. ||
424, 15 Anführungszeichen bei „Sache“ mit Bleist. || 424, 15 wertvoll V.
mit Bleist. für wert || 424, 17 realen Einf. || 424, 19 Anführungszeichen
bei „an“ mit Bleist. || 424, 23 statt durch im Ms. und als durch || 424, 23
als den realen Träger Einf. mit Bleist. || 424, 29–30 von sondern das bis
seiner Erscheinungsweise. V. mit Bleist. für sondern es im Wie seiner
Erscheinungsweise. || 424, 31–35 von Dieser Gegenstand bis Typus
Wertobjekt. Einf. mit Bleist.
140 textkritische anmerkungen teilband i

Text Nr. 23 (Hua XLIII/1, S. 427–433)

Text Nr. 23 beruht auf den Bl. 46–49 aus dem Konvolut A VI 26. –
Die von I bis IV paginierten Bl. liegen in einem Binnenumschlag (Bl.
44 + 52). Das erste Bl. des Textes trägt die Signatur V. – Der Text ist zum
Teil stark mit Tinte, vereinzelt auch mit Blaust. und Bleist. bearbeitet;
die zahlreichen Unterstr. sind mit verschiedenem Schriftmaterial aus-
geführt. Eine genaue Datierung des Textes ist schwierig. Aufgrund des
Inhalts und des Schriftbildes und gestützt auf Datierungen an anderen
Stellen im Konvolut A VI 26 nehmen die Hrsg. an, dass der Text etwa
1921/22 verfasst wurde.

427, 7–9 Titel unter Verwendung des Randtitels Vorstellung als


Grundlage. Aufmerksamkeit (attentionale Struktur) und Stellung-
nahme und Konstitution. Sonderung der spontanen Akte in eigentli-
che und uneigentliche in einem neuen Sinn || 427, 10–11 Anführungs-
zeichen bei von „in jedem bis als Substratbewusstsein“ mit Rotst. ||
427, 10–11 konkret geschlossenen Einf. || 427, 12 nach eine gestr.
abstraktiv || 427, 21 nach Inhalt gestr. (und in genau demselben wie
der Erscheinungsweise) || 427, Anm. 2 = Einf. || 427, Anm. 3 = Einf.,
im Ms. zwischen eckigen Blaust.-Kl. || 428, 2 nach Erscheinungsweise
gestr. oder was eventuell dasselbe besagen kann – die Gegenstand-
serscheinung || 428, 6 statt nehme im Ms. habe || 428, 8 Randtitel
mit Blaust. Aufmerksamkeit und Stellungnahme || 428, 18–19 nach
„Stellungnahme“ gestr. Ich und ist nichts neben ihr, nichts von ihr
zu Trennendes || 428, 19–21 von Wo das bis und stellungnehmendes.
Einf.; zu Beginn gestr. Wo keine eigentlichen Stellungnahmen vom Ich
ausgehen wie in der rezeptiven „Erfahrung“ und ihrer Gewissheit.
Aber ist nicht schon Negation in der Erfahrung eine Ablehnung || 428,
Anm. 1 = Rb. || 428, Anm. 2 = Rb. || 429, 7–13 von Das Hintergrunder-
lebnis bis aktive Gestalt. Einf.; zu Beginn gestr. Doch! Nämlich, wenn
es sich um ein eigentliches Stellungnehmen handelt. || 429, 32 vor
nur im Ms. und || 430, 2 Randtitel Aufmerksamkeit in Vorstellung
und Stellungnahme || 430, Anm. 1 = Rb. || 431, 24 nach reell da ist
mit Blaust. gestr. Das tut etwa schon die Spontaneität selbst und so
alles, was die Reflexion erst lehrt über die Erscheinungsmodi und erst
recht über die Hintergründe im spontanen Erlebnis selbst (da dieses
nicht mit dem Gegenständlichen im Wie und allem, was da auf der
textkritische anmerkungen teilband i 141

„noematischen“ Seite zu finden ist, zusammenfällt. || 431, Anm. 1 =


Rb. || 432, 12 nach Modus. gestr. Und so sehr, dass selbst Verborgenheit
sich iteriert, also || 432, 13 nach Verborgenheiten, gestr. sein können ||
432, 13–14 nach beständig. gestr. wie sich zeigt sein müssen || 432, 18
nach einzugehen. gestr. Hier ist nicht geschieden || 432, Anm. 1 = Rb. ||
432, Anm. 2 = Rb.; zu Beginn gestr. Hier ist nicht geschieden || 432,
Anm. 3 = Rb. || 433, 1 „intentionale“ V. für „vorstellige“

Beilage XXXVII (Hua XLIII/1, S. 433–435)

Beilage XXXVII beruht auf den Bl. 50–51 aus dem Konvolut A VI
26. – Die unpaginierten Bl. liegen in einem Binnenumschlag (Bl.
44 + 52). Auf dem ersten Bl. dieses Textes hat Husserl notiert auch
zu V (ein V trägt auch das in Text Nr. 23 veröffentlichte Bl. 46 aus
dem Konvolut A VI 26). – Der Text ist leicht mit Bleist. und Blaust.
bearbeitet; Unterstr. sind mit Tinte, Blaust. und Rotst. ausgeführt. Eine
genaue Datierung des Textes ist schwierig. Aufgrund des Inhalts und
des Schriftbildes und gestützt auf Datierungen an anderen Stellen im
Konvolut A VI 26 nehmen die Hrsg. an, dass der Text etwa 1921/22
geschr. wurde.

433, 16 Notiz am Rand auch zu V.; darunter mit Blaust. Nota bene ||
434, 25 statt sind hfolgendei Unterscheidungen zu sondern im Ms.
hfolgendei Unterscheidungen zu sondern sind || 434, 30 Entscheidun-
gen im Ms. gestr. || 434, 32 vor Setzungen gestr. Thesen || 434, Anm. 1 =
Rb. mit Blaust. || 435, 1 I.) Spontane Rezeptivität: 1) Einf. mit Blaust. ||
435, 3 2) Einf. mit Blaust. || 435, 6 II Einf. mit Blaust. || 435, 7 Das
Kategoriale. Einf. mit Blaust., danach kopfständig Vorzugsstellung

Beilage XXXVIII (Hua XLIII/1, S. 435–436)

Beilage XXXVIII beruht auf Bl. 45 aus dem Konvolut A VI 26. –


Der Text des unpaginierten Bl., das in einem Binnenumschlag (Bl.
44 + 52) liegt, ist leicht mit Tinte bearbeitet; Unterstr. sind mit Blaust.
und Rotst. ausgeführt. Eine genaue Datierung des Textes ist schwierig.
Aufgrund des Inhalts und des Schriftbildes und gestützt auf Datie-
142 textkritische anmerkungen teilband i

rungen an anderen Stellen im Konvolut A VI 26 dürfte der Text etwa


1921/22 geschr. worden sein.

435, 9–10 Titel unter Verwendung der Überschrift Aufmerksamkeit.


Gradualität der Hingabe, dazu mit Blaust. Interesse und Aufmerk-
samkeit und darunter mit Rotst. Wichtig zhuri Ahusarbeitungi || 435,
14 1) Einf. mit Blaust. || 435, 14–15 von sondern in bis ihr sein. Einf. ||
435, 20 2) Einf. mit Blaust.

Text Nr. 24 (Hua XLIII/1, S. 437–442)

Text Nr. 24 beruht auf den Bl. 69–72 aus dem Konvolut A VI 26. –
Der Text der von 1 bis 4 paginierten Bl., die in einem Binnenumschlag
(Bl. 68 + 81) liegen, ist mäßig mit Bleist. und Blaust. bearbeitet; Unterstr.
sind mit Blaust. und Rotst. vorgenommen. Eine genaue Datierung des
Textes ist schwierig. Aufgrund des Inhalts und des Schriftbildes und
gestützt auf Datierungen an anderen Stellen im Konvolut A VI 26
nehmen die Hrsg. an, dass der Text etwa 1921/22 geschr. wurde.

437, 4–5 Titel am oberen Rand des Bl.; und wertende ist eine Einf.
mit Bleist.; darunter als Randtitel Urteil || 437, 9 aktuelle Einheit, auf
V. für Identifikation || 437, 17 Rb. mit Rotst. Nota bene || 437, Anm. 2
= Rb. mit Bleist. || 438, 3 nach Wertprädikate auf. Schlusszeichen ||
438, 8 vor Das Wahrnehmen im Ms. als Überschrift Doxa und Urteil.
Urteilen und aussagendes Behaupten. || 438, 8 andererseits V. mit
Bleist. für anders || 438, 12 freie Einf. mit Bleist. || 438, 28 so Einf. ||
439, 9–10 Randtitel mit Lilast. Ein eigentümlicher und ursprünglich
berechtigter Begriff von analytischem Urteil. || 439, 37 Randtitel mit
Bleist. Vorgegebenheit || 440, 17 Titel unter Verwendung des Randtitels
mit Bleist. Theoretisches Interesse || 440, 29 in Einf. mit Bleist. || 440,
32 1) Einf. mit Bleist. und Lilast. || 440, 33–34 des „Begriffs“, des
gegenständlichen Wissens also Einf. mit Bleist. || 440, 34 statt die
Gegenstände im Ms. sie || 440, 34 zunächst wirklich Einf. mit Bleist. ||
441, 1 2) Einf. mit Bleist. und Lilast. || 441, 3–4 von das Vermögen bis
wiederherzustellen Einf. mit Bleist. || 441, 19 Titel unter Verwendung
der Überschrift Urteil und Aussage. || 441, 27 oder besser in Einf. mit
Bleist. || 441, 28 es Einf. mit Bleist. || 442, 3 bedeutete Sinn = die Einf.
textkritische anmerkungen teilband i 143

mit Bleist. || 442, 3 nach Wo gestr. gegegen || 442, 6 nämlich gesprochen


Einf. || 442, 11 als das Einf. || 442, 12 statt für mich im Ms. mir || 442,
13 statt sie im Ms. ihr, danach gestr. Angriffe sicher stellen || 442, 28
nach den gestr. bestimmenden

Beilage XXXIX (Hua XLIII/1, S. 443–444)

Beilage XXXIX beruht auf den Bl. 65–66 aus dem Konvolut A VI
26. – Der Text der von 1 bis 2 paginierten Bl., die in einem Binnenum-
schlag (Bl. 60 + 67) liegen, ist mit Tinte und Rotst. bearbeitet; Unterstr.
sind mit Rotst. und Blaust. ausgeführt. Eine genaue Datierung des
Textes ist schwierig. Aufgrund des Inhalts und des Schriftbildes und
gestützt auf Datierungen an anderen Stellen im Konvolut nehmen die
Hrsg. an, dass der Text etwa 1921/22 geschr. wurde.

443, 19 der Text der Rückseite dieses Bl. (A VI 26/65) ist gestr. und
nur noch rudimentär erhalten || 443, 21–22 Randtitel Rezeptivität als
Kenntnisnahme (gegenüber Aktivität des erfahrenden Zueignens) ||
443, 29 2) Einf. mit Rotst. || 443, 33 3) Einf. mit Rotst. || 443, Anm. 2 =
Rb. || 444, 3 Forschen und Einf.

Text Nr. 25 (Hua XLIII/1, S. 445–451)

Text Nr. 25 beruht auf den Bl. 73–77 aus dem Konvolut A VI 26. –
Der Text der von 1 bis 5 paginierten Bl., die in einem Binnenumschlag
(Bl. 68 + 81) liegen, ist nur leicht mit Bleist. und Rotst. bearbeitet;
Unterstr. sind mit Rotst., Blaust. und Tinte vorgenommen. Eine ge-
naue Datierung des Textes ist schwierig. Aufgrund des Inhalts und
des Schriftbildes und gestützt auf Datierungen an anderen Stellen im
Konvolut A VI 26 nehmen die Hrsg. an, dass der Text etwa 1921/22
geschr. wurde.

445, 6 vor Das im Ms. die Überschrift Das Urteilen und Aussagen;
danach Regressiv. Aussagen überhaupt. 1) || 445, 17 nach scheiden
gestr. 2) || 445, 26–27 von und zwar bis Intentionen einlebend Einf.
mit Bleist. || 445, 30 Randtitel mit Bleist. Willkürliche Rezeptivität ||
144 textkritische anmerkungen teilband i

446, 31 gleichsam wirklich Einf. || 446, 38 nach selbst gestr. notwendig ||


447, 24–25 statt „aussagendes“ Mit-den-Worten-Meinen im Ms. mit
den Worten (als ein „aussagendes“) Meinen || 447, 31 Natürlich! Einf.
mit Bleist. || 447, 31 freilich Einf. mit Bleist. || 447, 33 Aber wir haben
ja die Einf. mit Bleist. || 448, 1–3 von Eben damit bis also ändern.
Einf. mit Bleist. || 448, 14 Randtitel Terminierende Akte || 448, 30
Aber Einf. mit Bleist. || 448, 33 nach Redenden, Urteile. folgender
mit Blaust. und Rostst. gestr. Text auf der Rückseite des Bl. (A VI
26/75) Wenn ich monologisch rede, so teile ich mir freilich nichts mit,
während in der mitteilenden Rede der Hörende durch die gehörten
Worte Kunde gewinnt, dass der Redende mit denselben das und
das meint und andererseits der Redende sich an sein Gegenüber
wendet und die Worte äußernd erwartet, dass er verstanden wird,
oder „sich“ in ihnen äußernd, seine Gedanken äußernd die Absicht
hat, dass sie als Anzeigen seiner Gedanken bei dem Anderen fun-
gieren werden, ist das für den Monologischen natürlich nicht der
Fall. Aber wenn er monologisch redet, so sind mit den Worten seine
Gedanken da, beides liegt nicht zusammenhangslos nebeneinander,
sondern in einer Einheitsgestalt ist es verknüpft, und im Wort, in
der Rede, drückt sich der Gedanke und bei vollständigem Ausdruck
nach Gliedern und Formen aus. In dem Mit-dem-A-das-B-Meinen
liegt der Hinweis, und es liegt im Wort die Hinweisintention, die eine
Mitsetzung, ein Mitglaube ist, der erfüllt vorliegt in dem wirklich
daseienden als mitdaseienden Gedanken. Aber es ist zu beachten,
dass ich als Monologischer schon auf Rede, auf Aussage eingestellt
bin. Wenn ich in meiner wahrnehmungsmäßigen äußeren Umgebung
etwas neu besehe, davon Kenntnis nehme, so mögen mir für Farbe,
Form, für konkretes Ding dieser neuen oder hier in dieser Umgebung
auffälligen Sorte zunächst die Worte nicht einfallen. Tun sie es und
werden sie mit dem Gegenständlichen einig, so schließe ich ab mit
der Fixierung, mit der Aussage, die nun in mein Wissen eingeht, hier
ist ein A, das α β ist, eine Aussage, die ich mir nach Einfallen der
Worte (statt sie un-„verknüpft“ mir durch den Kopf gehen zu lassen)
selbst bilde, als Wahrnehmungsaussage. In anderen Fällen habe ich
einen „Vorgedanken“, z. B. in wissenschaftlichem Nachdenken. Aber
ich habe nicht den Gedanken „selbst“, sondern in einer antizipieren-
den Leerintention bin ich auf ihn gerichtet, wobei er noch völlig
ungegliedert sein mag. Und gerichtet ist meine praktische Intention
textkritische anmerkungen teilband i 145

nicht auf einen bloßen Gedanken, ihn herzustellen, sondern als wis-
senschaftlich Nachdenkender von vornherein auf eine Aussage oder
haufi einen Gedanken in einer Verleiblichung, auf eine ausdrückliche
Wahrheit, einen ausdrücklichen Beweis etc. Die Intention geht also
immer auf ein sprachlich Verleiblichtes, aber freilich hText bricht abi ||
449, 18–26 von Ursprungsfrage: bis denken usw. im Ms. zwischen
eckigen Bleist.-Kl. || 449, 20 statt vorher eins im Ms. eins vorher || 449,
26 nach denken gestr. und sein Mitdasein, sein Folgen etc. || 449, 36
(Substratthema) Einf., Kl. von den Hrsg. || 450, 5 einerseits Einf. || 450,
6 andererseits Einf. || 450, 22–23 nach Bewusstseins gestr. als || 450, 27
bei ist = nur Gleichheitszeichen von den Hrsg. || 450, Anm. 1 = Rb. mit
Rotst. || 451, 6 derselbe Sinn Einf. mit Bleist. || 451, 12 urteilende Einf.
mit Bleist. || 451, 21 nach kann gestr. zwar

Beilage XL (Hua XLIII/1, S. 452–453)

Beilage XL beruht auf Bl. 78 aus dem Konvolut A VI 26. – Auf


dem unpaginierten, in einem Binnenumschlag (Bl. 68 + 81) liegenden
Bl. befindet sich der Hinweis Zur Lehre von den Wunschsätzen etc. –
Der Text ist vor allem mit Tinte bearbeitet; Unterstr. sind mit Tinte und
Blaust. ausgeführt. Eine genaue Datierung ist schwierig. Aufgrund des
Inhalts und des Schriftbildes und gestützt auf Datierungen an anderen
Stellen im Konvolut A VI 26 nehmen die Hrsg. an, dass der Text etwa
1921/22 geschr. wurde.

452, 2–3 Subjektive Ausdrücke von Gemütsphänomenen (Ge-


mütsinhalten). als Überschrift; am Rand mit Blaust. Nota bene || 452,
5–10 von „Theoretische“ Einstellung bis ein Sich-Ausströmen? Rb. ||
452, 12 nach Tatsache. gestr. und || 452, 24 nach aus. gestr. dabei || 452,
Anm. 2 = Rb., dazu mit Blaust. und zwischen spitze Kl. gesetzt Zur
Lehre von den Wunschsätzen etc. || 453, 1–2 nach beistehen! gestr.
da || 453, 11 Identifizieren Einf. || 453, 11 nach allen gestr. Ausdruck ||
453, 16 ordentlich Einf.
146 textkritische anmerkungen teilband i

Text Nr. 26 (Hua XLIII/1, S. 454–466)

Text Nr. 26 beruht auf den Bl. 128–132 u. 134–135 aus dem Konvolut
A VI 26. – Die Bl. sind von 1 bis 7 paginiert. Das mit 1 paginierte Bl.
trägt die Signatur Φ und die Notiz Landgrebe 1–5 verwendet, aus
α1. Mit α1 ist das Bl. 133 aus dem Konvolut A VI 26 bezeichnet,
das nachfolgend in Beilage XLI wiedergegeben ist. – Der Text ist
vor allem mit Tinte, vereinzelt mit Bleist. bearbeitet; Unterstr. sind
mit verschiedenem Schriftmaterial ausgeführt. Die Bl. liegen in einem
Binnenumschlag (Bl. 116 + 139), der die Datierung 1921/24 trägt. In
der Zeittafel der Manuskripte werden die Texte der Signaturgruppe Φ
genauer auf 1924 datiert.

454, 2–3 Titel als Überschrift, daneben mit Blaust. Gut || 454, 16
statt es im Ms. das Ich || 454, 24 vor Ich Öffnung einer Kl., die nicht
geschlossen wird || 454, Anm. 2 = Rb., || 455, 7 statt das intentionale
Objekt im Ms. es || 455, 14 statt das Erlebnis im Ms. es || 454, 26 nach ich
gestr. gewiss || 455, 15–19 von Genauer gesprochen bis ja „Gleichheit“.
Einf. || 455, 24 thematische Einf. || 455, 25 äußeren Einf. || 455, 35 nach
Auftrittsmodalität gestr. hervor || 455, 35–38 von wie andererseits bis
Vorgegebenen, Vorgemeinten. Einf. || 456, 5 eigentlicher Einf. || 456,
6–7 dass das ganze Phänomen eine Vergegenwärtigung sei Einf. || 456,
12 Abklingen mit Bleist. geschr. und zusätzlich zur Verdeutlichung mit
Tinte in Kurrentschrift geschr. || 456, 14 nach ist im Ms. aber; danach
gestr. nicht || 456, 26 nach vergangenes Ich gestr. zum || 456, 31 nach ihn,
kann gestr. dasselbe || 456, 32 jetzt wieder Einf. || 457, 12 bewusst Einf. ||
457, 20 früher Einf. || 457, 29 (thematisch in doppeltem Sinn) Einf., Kl.
von den Hrsg. || 457, 32 in oben beschriebener Weise reproduktiv ver-
mittelt bewusst Einf. || 457, Anm. 1 = Rb. || 457, Anm. 2 = Rb. || 458, 2–5
von Das besagt bis „vorgestellten“ Thematik. Einf.; nicht ist mit Bleist.
geschr. || 458, 11 herausstellen Einf. || 458, 23 Ur- in Urakte Einf. || 458,
24 entspringt Einf. || 458, 26 thematische Einf. || 458, 29 statt befriedi-
gen im Ms. befriedigt || 458, 31 Seiendes Einf. || 458, Anm. 1 = Rb. || 459,
4–5 nach einstellen und gestr. um etwa || 459, 14 Randtitel Erweiterung
der Betrachtung über das Reich (eigener) Erfahrung || 459, 15 nach
hatten gestr. jetzt || 459, 16 nach Erinnerungen gestr. Erwartungen ||
459, 17 Randtitel Theoretische Einfälle, überhaupt Akte der erweiter-
ten Sphäre || 459, 22 nach das darin gestr. quasi || 459, 25 Randtitel Ten-
textkritische anmerkungen teilband i 147

denz zur Zuwendung || 459, 26 1) Einf. mit Rotst. || 459, Anm. 1 = Rb. ||
460, 1 Randtitel Übergang zum Phänomen der Enthaltung (Epoché) ||
460, 1 2) Einf. mit Rotst. || 460, 1 gelegentlich Einf. || 460, 2 statt es Einf. ||
460, 11 in diesen Fällen Einf. || 460, 14 nach von mir gestr. zunächst ||
460, 19 Randtitel Affektion aus Einfühlung und Mitteilung || 460, 30
die anderen Einf. || 460, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 461, 12 Randtitel Das
Nicht-Mitsetzen und seine Motivation || 461, 21 statt Hineinpassendes
im Ms. hinein sich Passendes || 461, Anm. 1 = Rb. || 462, Anm. 1 = Rb.
mit Bleist. || 463, 16 1) Einf. mit Blaust. || 463, 16–17 dadurch Einf. || 463,
19 als die eine und selbe beständig seiende Erfahrung Einf. || 463, 21
Randtitel Das Reich der urlogischen Gewissheit aus Erfahrung || 463,
22 möglichen Einf. mit Bleist. || 463, 29–30 zwischen vorthematischem
und thematischem Bewusstsein Einf. || 463, 31 hier Einf. || 463, 32 nach
aktualisiere gestr. meine Geltung, die sich mir nicht als eine fremde
gibt, sondern von vornherein als die meine || 464, 2 gewissen Einf. ||
464, 25 aktuelle Einf. || 464, 27 2) Einf. mit Blaust. || 464, Anm. 1 = Rb. ||
464, Anm. 2 = Rb. || 465, 3 3) Einf. mit Blaust. || 465, 10–11 unmittelbare
oder mittelbare Einf. || 465, 15 nach Induktion aus gestr. der andere ||
465, 16 besonderen Einf. || 465, 17 nach Geltungsquellen gestr. aus
denen || 465, 26 gewinne ich Einf. || 465, 34–35 (aber aus besonderen
Gewohnheiten) Erg., Kl. von den Hrsg. || 466, 7 schwanken Einf.

Beilage XLI (Hua XLIII/1, S. 466–467)

Beilage XLI beruht auf Bl. 133 aus dem Konvolut A VI 26. –
Als Papier hat Husserl ein Bankschreiben benutzt (Reichsschatzan-
weisungen für die Jahre 1917 u. 1918). Auf der Vorderseite des Bl.
steht die Notiz ad Φ. Der Text wird daher als Beilage zu Text Nr. 26,
dessen Bl. die Signatur Φ tragen, wiedergegeben. – Der Text ist wenig
bearbeitet; Unterstr. sind mit verschiedenem Schriftmaterial ausgeführt.
Die Datierung erfolgt wie bei Text Nr. 26 auf 1924.

466, 18 Randtitel Vorgegebenheit || 466, 29 allgemein Einf. || 467, 2


nach Ich gestr. mein || 467, 12 nach Einheit gestr. mit vollziehe || 467,
18 nach vorgegebenes gestr. oder vermeinendes Bewusstsein || 467,
30–31 statt die Vorstellungen und angemuteten Stellungnahmen im
Ms. sie
148 textkritische anmerkungen teilband i

Beilage XLII (Hua XLIII/1, S. 468)

Beilage XLII beruht auf dem Bl. 136 aus dem Konvolut A VI
26. – Das unpaginierte Bl. trägt den Vermerk Aus Φ. – Der Text ist
wenig bearbeitet oder unterstr. Das Bl. liegt in einem Binnenumschlag
(Bl. 116 + 139), der die Datierung 1921/24 trägt. In der Zeittafel der
Manuskripte werden die Texte der Signaturgruppe Φ genauer auf 1924
datiert.

468, 6 Randtitel Vorstellungsgrund des Fragens. Neutralitätsmodi-


fikation || 468, 22–23 von eine Modifikation bis Geltungsmodifikation
ist Einf. || 468, 37 nach bin im Ms. als || 468, 38 nach Gewissheit
etc. folgender kopfständiger und gestr. Text, wohl aus anderem Zu-
sammenhang Eine andere Scheidung ist die zwischen bloßer Natur
und zugehöriger Wissenschaft von der bloßen – physischen – Natur.
Darin fällt Wissenschaft vom raum-zeitlich kausalen – induktiven –
Sein, Natur im erweiterten Sinn

Text Nr. 27 (Hua XLIII/1, S. 469–488)

Text Nr. 27 beruht auf den mit Schreibmaschine beschr. Bl. 19–42
aus dem Konvolut M III 3 XIII, XIV. – Bei dem fast durchgängig
von 1 bis 25 paginierten Text handelt es sich um eine von Landgrebe
angefertigte Abschrift eines von Husserl stenographisch geschr. Textes,
der im Konvolut A VI 26 liegt (Bl. 141–153). Auf dem ersten Bl. (A VI
26/141) hat Husserl notiert Zur Einführung und daneben mit Blaust.
Zur Disposition, von Landgrebe abgeschrieben. Auf dem Gesamtum-
schlag des Konvoluts M III 3 XIII, XIV (Bl. 1) hat Husserl u. a. mit
Blaust. angegeben Entwurf 1927. Zur Einleitung in die „Studien“, die
ich angekündigt hatte zur Logik. Das Typoskript (M III 3 XIII, XIV)
trägt auf dem mit 1 paginierten Bl. (19) die Überschrift Gedankengang
der Einleitung und der I. „Studie“. Auf diesen Text nimmt Husserl
wahrscheinlich auch Bezug auf dem Umschlag des Konvoluts A VI
31, auf dem er auf Bl. 1 notiert hat: Darin die „Einleitung“, die ich
zu den „Studien“ entwerfen wollte, die aber ganz misslang. – Husserl
hat das Typoskript von Landgrebes Abschrift offenbar aufmerksam
gelesen und mit zahlreichen Anmerkungen und Änderungen versehen.
textkritische anmerkungen teilband i 149

Der Text wird hier mit den von Husserl gemachten Änderungen als
von ihm autorisierter Text letzter Hand wiedergegeben. Auf dem mit
1 paginierten Bl. (M III 3 XIII, XIV/19) ist als Datierung Zweite
Augusthälfte 1927 angegeben.

469, 5 Anführungszeichen bei „Studie“ mit Bleist. || 469, Anm. 1 =


Notiz || 470, 28 vor Die der Zwischentitel Sinn und Möglichkeit einer
reinen Psychologie. || 470, 30–31 einer Seele und seelischen Lebens
in seiner Eigenwesentlichkeit Einf. mit Bleist. || 470, Anm. 1 = Rb.
mit Bleist. || 471, 7 Selbstwahrnehmung V. für Wahrnehmung || 471,
9 das Problem V. für die Probleme || 471, 10 positive Einf. || 471,
15–17 von von daher bis also voraussetze V. für von daher gelten
kann für mich, dass ich in eben einer solchen Reflexion höherer Stufe
sie erfasse und damit ihre Geltung voraussetze || 471, 17 skeptischen
Einf. || 471, 20 aber Einf. || 471, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 472, 8 als
Geltendes Einf. mit Bleist. || 472, 12 eigene Einf. mit Bleist. || 472, 13
Einheit und Einf. || 472, 14 Meinungen, aller Einf. mit Bleist. || 472,
15–16 seines eigenen psychophysischen Seins als Menschen in der
Welt Einf. mit Bleist. || 472, 17–18 das er in Geltung setzen und haben
darf V. mit Bleist. und Tinte für das er hat bzw. in Geltung setzen darf ||
472, 18–19 und sich selbst rein als Ich dieses Bewusstseins, somit nur
Einf. mit Bleist. || 472, 23 Einf. mit Bleist. || 472, 24 reinen Einf. mit
Bleist. || 472, 26 Epoché zur V. mit Bleist. für Reduktion als || 472,
27–28 als des universalen Themas einer reinen Psychologie Einf. mit
Bleist. || 472, 31–32 der für diese thematische Sphäre erforderlichen
Einf. mit Bleist. || 473, 4 reine Einf. mit Bleist. || 473, 4 und Psychologie
überhaupt Einf. mit Bleist. || 473, 6–7 aus originaler Erfassung von
individuellen psychischen Möglichkeiten V. mit Bleist. für des jewei-
ligen Psychologen || 473, 7 nach ausgebildet wird mit Bleist. gestr. und
natürlich ohne jede erkenntnistheoretische Frage nach der Methode
der Rechtfertigung der Ergebnisse vor anderen bzw. ohne Frage, ob
und inwiefern sie auch für andere gültig sein mögen. || 473, 17 gültigen
Einf. mit Bleist. || 473, 17–19 von kann aber bis unerwogen bleiben.
Einf. mit Bleist. || 473, 24 letzte V. für eigenwesentliche || 473, 29–30
Dementsprechend unterscheiden sich Einf. mit Bleist. || 474, 3–5 von
und auch bis gilt es; der Text folgt hier der stenographischen Vorlage
Husserls (Bl. A VI 26/144a), da L. diese Textpassage wohl irrtümlich
nicht abgeschr. hat || 474, 5–6 hinsichtlich Einf. mit Bleist. || 474, 12
150 textkritische anmerkungen teilband i

zunächst Einf. || 474, 17 vor Die Brentano’schen im Ms. II. 1. || 474,


22 in sie noch nicht eindringen V. für sie noch nicht begründen || 474,
31–35 von Der Mangel bis objektiver Zeit. mit Blaust. und Bleist.
eingeklammert || 475, 3–4 (oder „auf die immanente Gegenständlich-
keit“) V. mit Bleist. für, „auf die immanente Gegenständlichkeit“ ||
475, 12 Anführungszeichen bei „Reflexion“ mit Bleist. || 475, 17 nach
fruchtbar werden. folgt in dem der Schreibmaschinenabschrift zugrun-
deliegenden Ms. (A VI 26/145b) folgender Text Husserls, der von L.
nicht abgeschr. wurde Unklarheit des Begriffs „intentionales Objekt“
und zugehörige Probleme, Unklarheit des Begriffs der „Richtung-
auf“, „Beziehung-auf“, das Verschwinden des Ich (Egophobie der
deskriptiven Psychologie): Das gibt drei Problemlinien. Methodisch
von vornherein der Grundfehler des naturalistischen Vorurteils, Ver-
wechslung des Sinnes einer Deskription als der reiner „psychischer
Phänomene“ und einer naturalen Deskription (etwa zoologischer)
und demnach auch Klassifikation. Übersehen der Notwendigkeit und
der Art einer „Wesens“ deskription (als eidetischer), deren ganzer
Charakter aber durch die „Intentionalität“ ein total anderer ist als
eine Eidetik realer Tatsachen. Es werden von Brentano daher nicht
die Fragen aufgeworfen, die als erste aufgeworfen werden müssen:
1) Was ist phänomenologisch immanentes Objekt – als Wesenscha-
rakter am psychischen Phänomen? Vieldeutigkeit und zugehörige
Probleme. 2) Was charakterisiert Modi des Bewusstseins zunächst als
wechselnde Modi von demselben? Welche Wesensgesetzlichkeiten
verbinden und sondern sie? 3) Was für heinei Rolle spielt das „Ich“
als phänomenologisch aufweisbares? hnach aufweisbares kopfständig
und gestr. Thema – aktuelles Thema – in der Intentionalitätssphäre;
das Intentionale als Gebildei || 475, 27 „wachen Bewusstsein“ im
Typoskript mit Bleist. wellenförmig gestr. || 475, 33 Erwägung V. für
Frage || 476, 1–2 nach „bezogenen“ Intentionalität. mit Bleist. gestr.
und zum Teil zwischen eckige Bleist.-Kl. gesetzt Wesenseigenschaften
der Intentionalität besagt eben die Wesenseigenheiten der mannigfal-
tigen „Erlebnisse“ des lch, des einen und selben, das also ihnen allen
gegenübersteht als der Mannigfaltigkeit, in der es sein Leben hat. ||
476, 3–4 gewisse Einf. mit Bleist. || 476, 4 Ich-Erlebnisse V. mit Bleist.
für dieser Erlebnisse || 476, 7 nach in einer gestr. unübersehbaren ||
476, 10 Randtitel mit Bleist. Polarität und Synthesis der Identifikation ||
476, 10–11 im Typoskript in Heraustreten jeweils mit Bleist. gestr. aus ||
textkritische anmerkungen teilband i 151

476, 21 nur Einf. || 476, 25 immanenten Inhalt, „intentionalen Objekt“


V. mit Bleist. und Tinte für Intentionalen || 476, 26–30 von die also bis
von Bewusstseinsabwandlungen, V. mit Bleist. und mit Tinte nachge-
schr. für also bei freier Variabilität der intentionalen Objekte und
sie betrifft einerseits das überall notwendig strukturell Gemeinsame,
als die a priori vorgezeichneten Möglichkeiten von Abwandlungen, ||
476, 32 selbst Einf. || 476, 34 und das in sehr verschiedenen Dimen-
sionen Einf. || 476, 34–35 und in recht verschiedenem Sinn Einf. mit
Bleist. || 476, 35 fürs Zweite V. mit Bleist. und Tinte für anderseits ||
476, 37 nach Bewussthabens bestimmen. mit Bleist. gestr. Weiter aber
zeigt sich, dass unter dem Titel des im Bewusstsein intentionalen
Gegenständlichen Strukturunterschiede zu machen sind. || 476, 38
nach Unklarheit gestr. insbesonders wenn es wie bei Brentano auf
allgemeine Bewussstseinseigenheiten abgesehen ist. || 477, 2 Erg. am
Rand § 3, ein Stück § 20 || 477, 5 nach schrittweise gestr. Probleme,
davor wohl irrtümlich nicht gestr. ihre || 477, 18–23 von Diese letztere
bis aufgewiesen werden. im Typoskript zwischen spitzen Rotst.-Kl. ||
477, 19 hier Einf. || 477, 20–22 die eigenwesentlich zu intentionalen
Gegenständen als solchen gehören, kurzum Einf. || 477, 23 nach ihnen
gestr. und || 477, 24 nach Erstes ist gestr. als || 477, 28–29 Erlebnisse –
einer wiederholten Reflexion unter synthetischer Identifikation – V.
mit Bleist. für Erlebnisse und der wiederholten Reflexion auf sie unter
Identifikation || 478, 1 Wandel und Einf. mit Bleist. || 478, 2–4 der
konstituierende Fluss hundi als dessen konstituierte Einheit der Zeit-
gegenstand in zeitlichem Werden. Einf. || 478, 6 nach in einem gestr.
Einf. „konstituierenden“ || 478, 9 Momentan-Gegenständlichkeit V.
für Gegenständlichkeit || 478, 11 bloßes Einf. || 478, 13–14 am oberen
Rand die Notiz mit Bleist. 1922/23 § 1, 2. Gegenstandspol. § 3 Synthesis
in Wahrnehmung und Erinnerung, § 10 Tondatum in der immanenten
Zeit || 478, 14 bestimmter V. für zuerst || 478, 15–16 in der ein Imma-
nentes, ein Erlebnis sich als Zeitgegenständlichkeit konstituiert Einf.
mit Bleist. || 478, 20–21 jedenfalls auch mit V. mit Bleist. für auch ||
478, 21 Synthesis Einf. mit Bleist. || 478, 32–33 einer intentionalen
Gegenständlichkeit Einf. mit Bleist. || 478, 33 kontinuierliche Einf. ||
478, 33 – 479, 2 von und erweitert bis kommen können. Einf. || 478,
Anm. 1 = Erg. mit Bleist. geschr. und mit Tinte nachgeschr. || 479, 7
Zeitstelle V. für Zeit || 479, 8 der Erlebnisse V. für des Erlebnisses ||
479, 9 Zeitstelle V. für Zeit || 479, 15 als Haben Einf. mit Bleist. ||
152 textkritische anmerkungen teilband i

479, 16 nach Gegenständlichkeiten mit Blaust. gestr. Einf. und der


zu diesen selbst gehörigen Eigenheiten || 479, 16 Diese V. für Sie ||
479, 16 das Erlebnis und Einf. mit Bleist. || 479, 17 unabtrennbar
Einf. || 479, 18 Reelles V. für Irreelles || 479, 18–19 in der einzigartigen
Weise der Bewussthabe V. mit Bleist. für in Zeitweiligkeit || 479, 27
im obigen weiten Sinn Einf. mit Bleist. || 479, 30–31 oder Verschie-
denen (Nicht-Identischen) Einf. mit Bleist. || 479, 31–32 bewusst in
mehreren Bewusstseinskonkretionen ist V. für gegenüber mehreren
Bewusstseinskonkretionen von ihm ist || 479, Anm. 1 = Rb. || 480,
1–2 von Die Synthesen … gestellt werden, V. für Auf die Synthesen
muss immer rekurriert werden, || 480, 3–10 von Nicht nur bis Urteil
etc. Einf. mit Tinte; ab Dahinter steht mit Bleist. geschr. || 480, 11–12
unter dem Titel Explikation seines Objekts mit gewissem anderen V.
für mit anderem || 480, 13–18 von Es unterscheidet bis Gegenstände
sind? Einf. || 480, 20 im Ausgang von V. für in || 480, 23 – 481, 4
von Aber in bis vieldeutig sein. Einf. || 481, 8 der Noesis Einf. || 481,
8 nach des „Unbewussten“ gestr., das aber am besten zugänglich
wird in der Behandlung der Wesensgesetzmäßigkeiten jener Man-
nigfaltigkeiten, auf die „dasselbe“ intentionale Objekt bezogen ist.
Fixieren wir also ein Objekt (natürlich in einem Bewusstsein) und
fragen nach den Mannigfaltigkeiten des Bewusstseins von ihm. ||
481, 8–10 zur Klärung des sichtlich gewordenen Kontrasts zwischen
Offenem und Verborgenem V. für dabei || 481, 11 statt und seine
Vieldeutigkeit an im Typoskript an und seine Vieldeutigkeit || 481,
11–12 in einem weitesten Sinn dieser Rede V. für in ihm || 481, 13
dieses Selbe V. für das Selbe || 481, 13–14 Demgegenüber V. für Nun ||
481, 14–15 Anführungszeichen jeweils Einf. || 481, 19 nach in Frage
sein? gestr. Einf. Knüpfen wir an eine Beispielssphäre an: || 481, 23
wie gesagt Einf. || 481, 23 Anführungszeichen bei „normalen“ Einf. ||
481, 24 sagt dann Einf. || 481, 26 (geistig, ichlich dabei) Einf. || 481,
27 Anführungszeichen bei „beschäftigt“ Einf. || 481, 28 Anführungs-
zeichen bei „erwacht“ Einf. || 481, 28 das heißt Einf. mit Bleist. ||
481, 34 also Einf. || 481, 34 Anführungszeichen bei „Gerichtetsein-
auf“ Einf. || 481, 35 nach Aufmerksamkeit gestr. des Blickes auf ||
481, 35 – 482, 13 Einf.; nach ob das, worauf gestr. was; statt tritt im
Typoskript tretend; nach auf jenes gestr. vor dem allein; nach evident
gestr. das || 482, 13 Anführungszeichen bei „Hintergrundbewusstsein“
Einf. || 482, 14 als das V. mit Bleist. für und sofern es das seine
textkritische anmerkungen teilband i 153

ist || 482, 15 es muss also V. mit Bleist. für muss es || 482, 19 von
demselben Einf. mit Bleist. || 482, 22–25 von (Ich werde bis werden
müssen.) Kl. Einf. || 482, 22 Anführungszeichen bei „aufmerksam“
Einf. || 482, 27 normalem Sinn (der allerdings sich gelegentlich er-
weitert) V. für Sinn || 482, 30 Anführungszeichen bei „aktualisieren“
Einf. || 482, 31 dazu die gestr. Anm. Ein Ausdruck, der zugleich als
hgestr. betonteri überfüllter, unterstreichender gleichwertig ist mit
dem normalen „Ich denke“ – gleichsam die „Blick-auf“-Struktur
unterstreichend. Das ego cogito seinerseits unterstreicht schon, aber
nur, dass das Ich dabei ist. || 482, 31 war V. mit Bleist. für ist ||
482, 32 und rechtfertigt Einf. || 482, 38 – 483, 4 von natürlich all
bis werden kann. im Typoskript zwischen eckigen Blaust.-Kl. || 483,
3 übrigens V. mit Bleist. für überhaupt || 483, 9 aktuelle Einf. mit
Bleist. || 483, 33–35 von Hintergrund ist bis eintreten kann? im Ty-
poskript zwischen Blaust.-Kl. gesetzt || 484, 6–10 von Nur was bis
Potenzialität ist. im Typoskript zwischen eckigen Bleist.-Kl., dazu die
Rb. mit Bleist. wiederholt || 484, 13 statt steht im Typoskript steckt ||
484, Anm. 1 = Rb. || 485, 11–12 statt synthetisch eine vielgliedrige
Einheit im Typoskript synthetisch eine Einheit vielgliedrig || 485, 29
und Einf. mit Bleist. || 485, 30 zueinander Einf. mit Bleist. || 485, 36
bzw. zugewendet ist Einf. mit Bleist. || 486, 9–11 von worunter man
bis haben darf Einf. mit Bleist. || 486, 13 und damit Einf. mit Bleist. ||
487, 7–8 zu Deutsch seiner „intentionalen Abwandlung“, das aber
Einf. mit Bleist., nach aber im Typoskript in || 487, 12–15 von Das
Sinken bis intentionale Modifikation V. mit Bleist. für Das Sinken in
den Hintergrund als solche Abwandlung, ebenso die Modalitäten der
Stellungnahme. Jede Modifikation || 487, 16 als intentionale Einf. mit
Bleist. || 487, 18 eigentlicher oder Einf. mit Bleist. || 487, 18–19 das
Ursprüngliche, das das Es-Selbst gibt Einf. mit Bleist. || 487, 22–23
eigentlich konstituierenden hUrteilensi, das aber gegenüber gestellt
Einf. mit Bleist. || 487, 26 obschon V. mit Bleist. für und doch || 487,
27 konstituiert seiende V. mit Bleist. für konstituierte || 487, 33 statt
zu im Ms. in || 488, 8 statt der konstituierten Zwischengegenstände im
Typoskript der der konstituierten Zwischengegenständen || 488, 8–9
der Konstitution Einf. mit Bleist.
154 textkritische anmerkungen teilband i

Beilage XLIII (Hua XLIII/1, S. 488–491)

Beilage XLIII beruht auf den Bl. 3–4 aus dem Konvolut M III 3
I 4. – Der Text der von 1 bis 2 paginierten Bl. ist kaum bearbeitet
oder unterstr. Er wird im Zusammenhang mit Husserls Beschäftigung
mit Landgrebes Typoskript der Studien zur Struktur des Bewusstseins
(M III 3 I–III) entstanden sein, also wohl ebenfalls im Sommer 1927.

488, 13 Naivität des Verfahrens als Randtitel || 488, 27 statt es


unmöglich im Ms. unmöglich es || 489, 27–28 auf sich selbst Einf. ||
489, 34 nach Anfang gestr. haben || 489, 35 nach haben, gestr. aber ||
490, 2 nach Kritik gestr. gewonnen || 490, 41 – 491, 1 allgemein ihr Ziel
und damit das Allgemeine ihrer Wege V. für ihr Ziel und damit ihre
Wege

Beilage XLIV (Hua XLIII/1, S. 491–493)

Beilage XLIV beruht auf den Bl. 15–16 aus dem Konvolut A VI 31. –
Auf den mit P1 bzw. P2 bezeichneten Bl., die in einem Binnenumschlag
(Bl. 4 + 22) liegen, befindet sich jeweils die Angabe Beilage. Auf dem
mit P1 bezeichneten Bl. hat Husserl zusätzlich notiert Cf. Th (und darin
auch Beilage M). Mit der Signatur Th (= Thema) ist eine zumindest
sieben Bl. zählende Textsammlung bezeichnet (A VI 31/8–14), die
schon in Hua IX als Beilage XIV veröffentlicht ist. Mit Beilage M
ist das hier in Beilage XLV wiedergegebene Bl. A VI 31/18 gemeint. –
Der Text ist nur wenig bearbeitet; Unterstr. sind vor allem mit Blaust.
vorgenommen. Der Text wird im Zusammenhang mit Husserls Be-
schäftigung mit dem von Landgrebe erstellten Typoskript der Studien
zur Struktur des Bewusstseins entstanden sein, also wohl ebenfalls im
Sommer 1927.

491, 12 vor Brentano im Ms. c) || 491, 14 Anführungszeichen bei


„Beziehungsweisen“ mit Blaust. || 491, 19 nach einer Ordnung gestr.
der Allgemeinheit || 491, 23 nach ihre gestr. mögliche || 491, 29 induk-
tiver Einf. || 491, 32 induktive Einf. || 492, 11 statt an die im Ms. nach
der || 493, 2 temporalen Einf.
textkritische anmerkungen teilband i 155

Beilage XLV (Hua XLIII/1, S. 493–494)

Beilage XLV beruht auf dem Bl. 18 aus dem Konvolut A VI 31. –
Das Bl., das in einem Binnenumschlag (Bl. 4 + 22) liegt, trägt u. a. die
Notizen M Beilage und cf. P1, mit denen Husserl auf den Text des in
der Beilage XLIV wiedergegebenen Bl. A VI 31/15 verweist (vgl. die
Textbeschreibung oben). – Der Text ist mit Tinte bearbeitet und weist
einige Unterstr. mit Blaust. auf. Der Text wird im Zusammenhang mit
Husserls Beschäftigung mit dem von Landgrebe erstellten Typoskript
der Studien zur Struktur des Bewusstseins entstanden sein, also wohl
ebenfalls im Sommer 1927.

493, 12 zeitliche Einf. || 494, 10–11 und Methode einer Erkenntnis


von Realitäten, als wären Einf. || 494, 11–12 nach Ist nicht gestr.
teleologisch || 494, 12–13 als Realitätsmodus Einf. || 494, 14–16 von die
mit bis als Funktionsanalyse Einf. || 494, 16–19 von Reelle Analyse
bis wissenschaftliches Thema. V. für Text, der wegen mehrfacher Str.
nicht mehr sinnvoll rekonstruiert werden kann || 494, Anm. 1 = Rb.

Beilage XLVI (Hua XLIII/1, S. 495–497)

Beilage XLVI beruht auf den Bl. 35–37 aus dem Konvolut A VI 26. –
Die von 1 bis 3 paginierten Bl. liegen in einem Binnenumschlag (Bl.
34 + 43). Bei der Rückseite von Bl. 35 handelt es sich um eine Drucksa-
che der Universität Freiburg (Honorarbefreiungskommission, datiert
8. Juli 1927). Die Rückseite von Bl. 37 stammt aus Landgrebes Ty-
poskript zu den Studien zur Struktur des Bewusstseins. – Der Text
ist bis auf einige längere Streichungen mit Blaust. wenig bearbeitet;
Unterstr. sind mit Tinte, Blaust. und Rotst. ausgeführt. Der Text wird
im Zusammenhang mit Husserls Beschäftigung mit dem von Land-
grebe erstellten Typoskript der Studien zur Struktur des Bewusstseins
entstanden sein, also wohl ebenfalls im Sommer 1927.

495, 2–3 von Zum Anfang bis intentionalen Erlebnisse als Über-
schrift; nach Begriff mit Blaust. gestr. der Meinung; nach Erlebnisse
mit Blaust. gestr. als „meinend“, „vermeinend“ im weitesten Sinn ||
495, 27 nach Beziehung gestr. dass eines mit dem anderen || 495, 27
156 textkritische anmerkungen teilband i

nach „Entsprechens“. der mit Blaust. gestr. Text, zunächst am Rand


des Bewusstseinsmäßigen im Bewusstsein entspricht die Wirklichkeit,
es macht sie in mehr oder minder vollkommenem Entsprechen es
folgt der weiter mit Blaust. gestr. Text vorstellig macht, in verschie-
denen Modi bewusst macht; mehr oder minder vollkommen – aber
dazu gehört auch: es kommt des Öfteren vor, dass ein Bewusstsein
etwas bewusst hat, ein Haus, dass es zu vermieten sei, dass es schön
etc. sei, während sich nachträglich herausstellt, dass dem Bewusst-
sein eine Wirklichkeit überhaupt nicht entspricht; die Wahrnehmung
kann an und für sich Wahrnehmung sein wie eine andere, sie könnte
„psychisch“ ganz gleich beschaffen sein wie eine andere, sie macht
noch ein Wahrgenommenes bewusst (d. i. das wahrnehmende Subjekt
hat immer noch vor sich das und das Haus als leibhaftiges Da),
aber es zeigt sich hinterher, dass es „ein illusionäres Haus“ histi.
Wollen wir nun die die psychischen Erlebnisse nach ihrem eigenen
Wesen betrachten, wollen wir kein Vorurteil über Wirklichkeiten
und Unwirklichkeiten maßgebend werden lassen, und hwollen wiri
ganz uninteressiert für alles andere, als was das Bewusstsein rein für
sich uns lehrt und sich rein deskriptiv (eigenwesentlich) ihm absehen
lässt, reine Bewusstseinsforschung treiben, so darf also jede Aussage
über das, was in einem Bewusstsein bewusst ist, nicht das Mindeste
von jenen Aussagen über Wirklichkeit in sich bergen, mit denen
wir überall im Leben und hin deri Wissenschaft operieren. || 496,
19 nach unabtrennbar. eckige Blaust.-Kl. und dann mit Blaust. gestr.
Text Vielfach dient die Rede vom Meinen (auch Vermeinen) und
Meinung um intentionale Erlebnisse so zu bezeichnen, dass dabei jede
Entscheidung über Wirklichkeit und Nichtigkeit ihres intentionalen
Inhalts (des Bewussten) außer Spiel bleibt, die im betreffenden Ich
und Bewusstseinserlebnis als für wirklich gehaltene. Ein Haus wahr-
nehmen ist jedenfalls ein Meinen (Vermeinen) „des daseienden Hau-
ses“, das Urteilen ein Meinen des betreffenden Sachverhalts usw. So
wird Meinen zum allgemeinen Begriff für Bewussthaben überhaupt
(intentionales Erlebnis überhaupt), und zwar in Einstellung (die in
der Phänomenologie universal und streng konsequent verbreitet ist),
dass jedes normale Urteil über Wirklichkeit des intentionalen Was
bzw. über Richtigkeit oder Unrichtigkeit des Bewussteins von diesem
Was außer Spiel bleiben soll. Im Leben geschieht dies nur zeitweilig
und gerade in Absicht auf Kritik, da wo Sein- und Nichtsein gerade in
textkritische anmerkungen teilband i 157

Frage ist. In der Phänomenologie (bzw. phänomenologischen Psycho-


logie) ist das überhaupt nicht die Frage – ihre Frage geht ausschließ-
lich auf die eigenwesentlichen Beschaffenheiten der intentionalen
Erlebnisse und ganz und gar nicht ihre Beziehung auf eine ihnen äu-
ßere Wirklichkeit; und die Frage geht soweit Bewusstsein überhaupt
reicht und Bewusstsein mit Bewusstsein sich wieder zu Bewusstsein
eigenwesentlich verknüpft. Wie weit dann Probleme der Erkenntnis,
der Richtigkeit und Wahrheit in Betracht kommen, entscheidet rein
dieses Ziel selbst – das des universalen Bewusstsein in seiner „reinen
Immanenz“. || 496, 20 als Dafürhalten Einf. || 496, 22 Randtitel Das
Haus schlechthin || 496, 24 nach behauptet. gestr. Ausweisbarkeit als
wirklich || 496, 28 damit V. für womit

Beilage XLVII (Hua XLIII/1, S. 497–498)

Beilage XLVII beruht auf Bl. 24 aus dem Konvolut A VI 31. –


Der Text ist nur leicht mit Bleist. und Tinte bearbeitet; Unterstr. sind
mit Rotst. und Tinte vorgenommen. Der Text, auf dem Husserl no-
tiert hat Zu Aughusti 1927 Einleitung wird im Zusammenhang mit
Husserls Beschäftigung mit dem von Landgrebe erstellten Typoskript
der Studien zur Struktur des Bewusstseins entstanden sein, also wohl
ebenfalls im Sommer 1927.

497, 19 vor Ein psychisches gestr. Intentionales || 497, 30 nicht


feststellende Wahrnehmung ist Einf. mit Bleist. || 497, Anm. 1 = Notiz
mit Blaust.

Beilage XLVIII (Hua XLIII/1, S. 498–501)

Beilage XLVIII beruht auf den Bl. 5–6 aus dem Konvolut A VI 31. –
Die mit α1 und α2 bezeichneten Bl. liegen in einem Binnenumschlag
(Bl. 4 + 22). – Der Text ist vor allem mit Tinte bearbeitet; Unterstr. sind
mit Rotst., Blaust. und Tinte vorgenommen. Der Text wird im Zusam-
menhang mit Husserls Beschäftigung mit dem von Landgrebe erstellten
Typoskript der Studien zur Struktur des Bewusstseins entstanden sein,
also wohl ebenfalls im Sommer 1927.
158 textkritische anmerkungen teilband i

498, 20 statt von Meinung bis übergeht. im Ms. Meinung synthe-


tisch in die andere übergeht, kontinuierlich oder diskret. || 498, 22–
29 von Allgemeinste bis (irreeller Gehalt). im Ms. mit Rotst. leicht
durchgestr. || 498, 22–23 Titel als Überschrift; davor im Ms. mit Rotst.
Nota bene || 498, 26 statt 2) im Ms. irrtümlich 1), davor am Rand § 3 ||
499, 3 Exemplarisch Erg. || 499, 9 nach Gegenstand selbst). am Rand
Eine andere Typik verschiedener Modi, wie dasselbe bewusst wird.
Allgemeinst: danach gestr. Text Seinsmodalitäten und ihr Wechsel.
Erhaltung der Modalität Gewissheit. Bruch der Gewissheit. Das Was
(das intentionale) spaltet sich in das Identische der Seinsmodalitäten
und diese selbst. Diese gehören zum Was. Denn wir haben abermals
einen Wechsel der Bewusstseinsweisen. || 499, 16 nach derselben
gestr. Der rechtmäßige Sinn der Vorstellung als Komponente des
Bewusstseins, im Wechsel der Thesen. || 499, 24 Nun aber V. für
Aufmerksamkeit und „Stellungnahme“ || 499, 25 Erg. am Rand In
beiderlei Sinn eine allgemeine Struktur || 499, 26–29 Notiz am Rand
mit Blaust. Cf. 7 || 499, 28 Sinn V. für Kern || 499, 35 Randtitel Be-
vorzugung der doxischen Spontaneität || 499, 39 Spontaneität V. für
Aktivität || 500, 11 nach oder der gestr. quasi-originalen || 500, 13 Kl. bei
(nicht individuelle) als Einf. mit Bleist. || 500, 16 nach Spiel sind gestr.
„außertheoretische“ || 500, 19 vor Das „Urteils“gebiet im Ms. 11),
darunter der Randtitel Rezeptivität als Gebilde konstituierend und
daneben gestr. die schöpferische Spontaneität || 500, 38–39 Randtitel
Die schöpferische Spontaneität, die spezifisch aktive. Nicht schöpfe-
risch wie die Explikation. || 500, Anm. 1 = Rb. || 501, 5 Randtitel Thema
und Interesse und intentionale Gegenständlichkeit. || 501, 8 nach hat
Substrate. im Ms. Einfügungszeichen und danach Das hText bricht abi

Beilage XLIX (Hua XLIII/1, S. 501–502)

Beilage XLIX beruht auf dem Bl. 7 aus dem Konvolut A VI 31. –
Das in einem Binnenumschlag (Bl. 4 + 22) liegende Bl. ist mit 3A
bezeichnet. – Der Text ist vor allem mit Tinte bearbeitet; Unterstr. sind
zumeist mit Tinte und Blaust. vorgenommen. Der Text wird im Zusam-
menhang mit Husserls Beschäftigung mit dem von Landgrebe erstellten
Typoskript der Studien zur Struktur des Bewusstseins entstanden sein,
also wohl ebenfalls im Sommer 1927.
textkritische anmerkungen teilband i 159

501, 14 Randtitel mit Blaust. Explizieren, Bestimmen || 501, 22 nach


durchgehenden gestr. Identitäts- oder vielmehr || 501, 23 nach Identi-
fizierten, gestr. das sich uns fortschreitend enthüllt || 501, 24 nach Sub-
strates gestr. und desselben || 501, 24 aktuell zur V. für explizit zur || 501,
25 in einem Akt Einf. || 501, 25 nach sich erfasst, gestr. aber in der in-
tentionalen Deckung hgestr. mit dem kontinuierlichen Bewusstseins-
substrat liegt enthüllendei mit dem Substrat, die wir Partialdeckung
nennen; das Substratbewusstsein in dem neuen Schritt hat den neuen
Charakter „Substrat als sich im Explikat explizierend“. || 501, 26–30
von Aber jeder bis „erschlossen“. Einf. || 502, 3–4 so und so bestimm-
tes V. für zur Bestimmung Gekommenen || 502, 11 aktuell und Einf. ||
502, 23 Substratbewusstseins Einf. || 502, 24 nach aber gestr. zugleich,
aber zunächst || 502, 24 konstituiert es mit in sich V. für birgt es in sich

Beilage L (Hua XLIII/1, S. 502–504)

Beilage L beruht auf den Bl. 38–39 aus dem Konvolut A VI 26. –
Die unpaginierten Bl. liegen in einem undatierten Binnenumschlag (Bl.
34 + 43). – Der Text ist mit Tinte bearbeitet; Unterstr. sind mit Tinte und
Rotst. ausgeführt. Obwohl sich der Text von Bl. 39 auf der Rückseite
eines auf den 27. November 1918 datierten Schreibens der Universität
Freiburg (Einladung zur Senatssitzung) befindet, nehmen die Hrsg.
an, dass der Text im Zusammenhang mit Husserls Beschäftigung mit
dem von Landgrebe erstellten Typoskript der Studien zur Struktur des
Bewusstseins entstanden ist, also wohl 1927.

502, 30–33 von Meinen: Bewusstseinserlebnisse bis bloß „ver-


meintlicher“. Einf. || 502, Anm. 1 = Rb.; gibt V. für liegt; nach Substrat
gestr. beigelegt oder besser ihm eingelegt; nach herausgeschlossen
gestr. und so als ein ihm, ihm beigelegtes, aus ihm herausgeholtes;
nach nun mehr gestr. das Substrat || 503, 4 Dasein des Hauses V.
für das daseiende Haus || 503, 10 Zusammensein der Einf. || 503, 12
nach Bewusstes gestr. in sich || 503, 19 nach pflegt. folgt kopfständig
stehender Text mit Bleist. aus anderem Zusammenhang Wahrnehmung
etc. Sammelmappe für einzuordnendes Wertvolles. Auf der Rückseite
des Bl. (A VI 26/39) befindet sich die Notiz Der Begriff des intentio-
nalen Erlebnisses und der allgemeine Begriff der Meinung || 503, 20
160 textkritische anmerkungen teilband i

Verhältnis zum hstatt zum im Ms. zui V. mit Blaust. für Gleichsetzung
mit; || 503, 34 nach Gemüts ist. gestr. Ebenso sprechen wir || 503, 40
(als am Was dem Zweifeln entsprechend) Einf. || 503, 41 einem V. für
ein || 504, 12 Dafürhaltens V. für Für-Wahrheit-Haltens || 504, 13 eng V.
für nah || 504, 14 diese engere Sphäre von „Meinungen“ V. für diesen
engeren Begriff || 504, 16 nach als Urmodus. folgt kopfständig stehen-
der Text aus anderem Zusammenhang Das erste Kapitel geht von der
natürlichen Einstellung aus und somit von der vorgegebenen Welt,
und Wesen ist Wesen von Realem. Ideale Gegenständlichkeiten.

Beilage LI (Hua XLIII/1, S. 504–505)

Beilage LI beruht auf Bl. 40 aus dem Konvolut A VI 26. – Das un-
paginierte Bl. liegt in einem undatierten Binnenumschlag (Bl. 34 + 43). –
Der Text ist mit Tinte bearbeitet; Unterstr. sind mit Blaust. und Rotst.
ausgeführt. Das Schriftbild ähnelt dem der anderen zu Text Nr. 27
zugehörigen Beilagen. Die Datierung erfolgt daher ebenfalls auf wohl
Sommer 1927.

504, 18 Titel als Randtitel; thetischen ist eine Einf. || 504, 21 und
Modalisierung derselben Einf. || 504, 22 als erwachsend in Prozessen
V. für das als Prozesse || 504, 24–26 von Die Negationen

Beilage LII (Hua XLIII/1, S. 505–506)

Beilage LII beruht auf den Bl. 10–11 aus dem Konvolut M III 3 I 4. –
Die unpaginierten, stenographisch beschr. Bl. liegen in Landgrebes
Typoskript zu den Studien zur Struktur des Bewusstseins. – Der Text
ist nur wenig bearbeitet oder unterstr. Er wird im Zusammenhang mit
Husserls Beschäftigung mit Landgrebes Typoskript der Studien zur
Struktur des Bewusstseins entstanden sein, also wohl ebenfalls im
Sommer 1927.

505, 11–12 von und zwar bis das Wahrnehmungsfeld handelt Einf. ||
505, 16–18 von beziehen bis gemeint sind. V. für nicht mehr rekonstru-
ierbaren Text || 505, 18 nach Sehen nicht gestr. unbemerkt || 505, 22
textkritische anmerkungen teilband i 161

Gegebenheitsweise V. für Weise || 505, 24 nach des Bewussthabens ge-


str. im prägnanten Sinn || 505, 28 statt dem im Ms. den || 505, 29–30 von
des primär bis des sekundär V. für des primär Darauf-Gerichtetseins
und des sekundär || 506, 1 nach betreffende gestr. intentionale || 506,
2 statt seiner im Ms. ihrer || 506, 6 nach wahrnehmendes gestr. Akte ||
506, 35 nach dasselbe im Ms. gilt von der || 506, 38 nach auch anderes.
im Ms. Jedenfalls

Beilage LIII (Hua XLIII/1, S. 507–508)

Beilage LIII beruht auf Bl. 41 aus dem Konvolut A VI 26. –


Das unpaginierte Bl. liegt in einem undatierten Binnenumschlag (Bl.
34 + 43). – Der Text ist leicht mit Blaust. und Bleist. bearbeitet; Unterstr.
sind mit Blaust. und Rotst. ausgeführt. Das Schriftbild ähnelt dem der
anderen zu Text Nr. 27 zugehörigen Beilagen. Die Datierung erfolgt
daher ebenfalls auf wohl 1927.

507, 6–8 Anstr. am Rand mit Blaust. || 507, 6 Komma nach Seinsset-
zung, V. mit Bleist. für Kl. || 507, 7 Gleichheitszeichen nach Meinung
Einf. mit Blaust. || 507, 8 nach erhält. im Ms. Schließung einer Kl. ||
507, 9 eventuell Einf. || 507, 9 nach Identifizierung mit Bleist. gestr. Ak-
tivität der Seinssetzung, Aktivität der Seinskonsequenz, Erzeugung
von Sachverhalten, und heineri ausdrücklich fixierenden, als aktiven
Gebilden. || 507, 17 vor Das eckige Rotst.-Kl. || 507, 24 nach sich mit
Blaust. gestr. aufmerkend || 507, 28 Anstr. am Rand mit Rotst. || 507, 33
es wird zur Einf. || 507, 35 nach Zuwendung gestr. Substrat || 508, 3–4
von Eventuell ist bis für Rezeptivität. Einf. || 508, 5 Anführungszeichen
bei „Sinnlichkeit“ mit Blaust. || 508, 8 eventuell Einf.

Beilage LIV (Hua XLIII/1, S. 508–511)

Beilage LIV beruht auf den Bl. 5–8 aus dem Konvolut M III 3 I 4. –
Der stenographische Text der unpaginierten Bl. ist kaum bearbeitet
oder unterstr. Er wird im Zusammenhang mit Husserls Beschäftigung
mit Landgrebes Typoskript der Studien zur Struktur des Bewusstseins
entstanden sein, also wohl ebenfalls im Sommer 1927.
162 textkritische anmerkungen teilband i

508, 16–34 von So wird bis erfüllten Dauer. mit Bleist., wohl von L.,
gestr. || 508, 24 (in einem anderen Sinn) Einf. mit Bleist. || 508, 24 nach
der Vorstellung im Ms. nur || 508, 24 Anführungszeichen bei „sein“
mit Bleist. || 508, 26 nach einerseits als gestr. kontinuierliche || 508, 28
statt des im Ms. der || 508, 32 als Einf. mit Bleist. || 508, 32 Anführungs-
zeichen bei „Vorstellen“ mit Bleist. || 508, 32 bezeichnen V. mit Bleist
für nennen || 508, 33 Anführungszeichen bei „Vorstellung“ mit Bleist. ||
508, 33 statt die ihrerseits im Ms. das seinerseits || 508, Anm. 1 = Rb.
mit Blaust. || 509, 1 sonst Einf. || 509, 3–4 nur sich eben vermehrenden
Einf. mit Bleist. || 509, 7 nach es gestr. in der Wahrnehmung || 509, 30–31
nach konstituierte sind. gestr., kopfständiger Text Oder betrachten wir
eine Dingwahrnehmung und zwar in der ursprünglichen Form einer
visuellen oder taktuellen Wahrnehmung. In jeder ihrer Phasen || 509,
32–39 von konstituiert sich bis wir Folgendes: V. mit Bleist. für und sich
diese Gegenständlichkeit als zwar jeweils nur einseitig verwirklichte,
aber doch so, dass es notwendig auch sinngemäß die Möglichkeit in
sich trägt, hinterher auch nach den unsichtigen Seiten verwirklicht
werden zu können. Da tritt das Merkwürdige auf, dass wesensmäßig
die späteren Modi auch für den onthischeni Sinn der früheren mit-
konstitutiv sind für den onthischeni Sinn, und nicht bloß die früheren
für die späteren. || 509, 40 fortan in Geltung. V. für den einstimmigen
Fortgang der Wahrnehmung vorausgesetzt, oder, was dasselbe histi,
Reinerhaltung der kontinuierlichen Synthese und damit ihrer kon-
stitutiven Einheitsleistung vorausgesetzt – fortan in Geltung || 510,
2 Synthesis V. mit Bleist. für Synthese || 510, 3 Kl. als V. mit Bleist.
für Kommata || 510, 3 möglichen Einf. || 510, 6 Geltung kommt Einf.,
danach gestr. das ist urpräsenter Geltung || 510, 7 Hierbei V. mit Bleist.
für Aber hier || 510, 8 nach Urpräsenz gestr. durch || 510, 9 statt das
Urpräsente im Ms. es || 510, 9–10 reell in sich hat (adäquat gegeben
hat) V. mit Bleist. für selbst gibt || 510, 10–11 oder, was dasselbe histi,
nur eine V. mit Bleist. für die nicht es selbst ist, sondern || 510, 13 nach
„Seite“ ist. gestr. Im Fortgang des Wahrnehmens || 510, 14–21 von Die
wahrnehmungsmäßig bis dann Unbestimmte vielfach mit Bleist. und
Tinte veränderter Text für Die Meinung als Seite des Dinges beschließt
offenbar mehr als das wirklich Urpräsente, das den Gehalt der Seite
leibhaftig bewusst macht, mitgemeint ist in nicht impressionaler, in
leerer Weise auch das Unsichtige, schon Bekannte oder auch voll-
kommen fremde Unbekannte und dann Unbestimmte || 510, 23 zur
textkritische anmerkungen teilband i 163

Bewusstseinsweise jeder Seite V. mit Bleist. für zu jeder Seite || 510, 23


Anführungszeichen bei „Leerhorizont“ mit Bleist. || 510, 24 möglicher
Einf. || 510, 25 vor Im Fortgang gestr. Geht nun || 510, 26 jede hat als
ein Neues ihren Leibhaftigkeitsgehalt V. für jede bringt Neues an
Leibhaftigkeitsgehalt || 510, 26 dazu Erg. am Rand eventuell verliert
sie aber || 510, 28 von und das bis „Noch“-Bewusstseins V. mit Bleist.
für retentional noch Bewussten || 510, 31 in Einf. mit Bleist. || 510, 31
nach retentionaler gestr. Fortgeltung || 510, 32 soeben verlassene V. mit
Bleist. für früher || 510, 32 in V. für mit || 510, 38 soweit V. für solange ||
510, 39 noch Selbiges V. für „dasselbe“ || 510, 40–41 und so, konkreter
gesprochen V. mit Bleist. für bzw. || 511, 3 rückgreifende Wirkung Einf.
mit Bleist. || 511, 4 vor Denn mit Tinte und Blaust. gestr. Vielmehr hier,
wo in der gemeinten zeitlichen Fülle, die neue Erstreckungsform der
Räumlichkeit auftritt und sich die Dinggegenständlichkeit als zwar
nur jeweils einseitig verwirklichte, so doch als nach den anderen Sei-
ten hinterher näher zu bestimmende und zu verwirklichende gilt, da
tritt das Merkwürdige auf, dass die späteren Modi auch mitkonstitutiv
sind für das Onthischei der früheren und nicht bloß die früheren für
die späteren. Dann die in der gesamten Synthesis der abgelaufenen
und in retentionaler Abwandlung || 511, 4 nach der gestr, jeweils ||
511, 5 impressionalen V. mit Blaust. für urimpressionalen || 511, 9
nach unbestimmt gestr. präsentierten || 511, 11 nach eine bloße gestr.
sukzessive || 511, 16–17 nach hervorgetretenen und gestr. bekannt ||
511, 18–19 von erbt voraussichtlich bis werden muss V. für erbt von
der Zukunft, sofern sie zur Gegenwart werden muss im Forthgangi ||
511, 20 nach jetzt gestr. neue Sichtliche || 511, 22 vor sondern gestr.
sondern auch || 511, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. und Blaust.

Text Nr. 28 (Hua XLIII/1, S. 512–523)

Text Nr. 28 beruht auf einem von Landgrebe mit der Schreibma-
schine verfassten und dann von Husserl stenographisch korrigierten
Text, der sich auf den Bl. 2–18 im Konvolut M III 3 XIII, XIV befin-
det. – Neben den Titel Disposition der I. Studie (zugleich als Leitfaden
für die Umarbeitung) hat Husserl mit Bleist. geschr. Landgrebe. Die
großformatigen, mit Schreibmaschine beschr. Bl. sind von 1 bis 17
paginiert. Auf der Rückseite des mit 17 paginierten Bl. (M III 3 XIII,
164 textkritische anmerkungen teilband i

XIV/18b) hat Husserl mit Blaust. notiert Dispositionsentwurf zur I.


loghischeni Studie. Zur allgemeinen Lehre von der Intentionalität. –
Husserl hat Landgrebes Text gelesen und mit zahlreichen Anmerkun-
gen und Änderungen versehen. Der Text wird hier mit den von Husserl
gemachten Änderungen als von ihm autorisierter Text letzter Hand
wiedergegeben. Landgrebes Text sowie die Korrekturen Husserl sind
wohl 1927 entstanden.

512, 2–3 Disposition der I. Studie (zugleich als Leitfaden für die
Umarbeitung) als Überschrift, dazu die Notiz von Husserl mit Bleist.
Landgrebe || 512, 7–8 nach intentionales Erlebnis mit Blaust. ge-
str.; Unterscheidung von nicht intentionalem „Bewusstsein“, etwa
den Empfindungsdaten || 512, 8 nach Das mit Bleist. gestr. inten-
tionale || 512, 10–11 von dem Bewusstsein selbst als „psychischem
Erlebnis“ V. mit Bleist. für von den „psychischen Erlebnissen“ ||
512, 12 nicht Einf. mit Blaust. || 512, 12 nach Gerichtetsein-auf mit
Bleist. gestr. einen oder mehrere Gegenstände heinen oder mehrere
Gegenstände V. mit Bleist. für einen Gegenstandi und ist nicht etwas
davon Abzutrennendes. || 512, 12–16 von Man sagt bis der Wahr-
nehmung. V. mit Bleist. für Das Korrelat dieses weitesten Begriffes
von intentionalem Bewusstsein ist der Inhalt als das, was jedem Be-
wusstsein Beziehung auf seinen Gegenstand gibt (der „Sinn“ der
„Ideen“). || 512, 17 dabei Einf. mit Bleist. || 512, 18 wahrgenom-
mene Erg. mit Bleist. || 512, 18 selbst V. mit Bleist. und Tinte für
schlechthin || 512, 19 wahrgenommener Einf. mit Bleist. || 512, 20
Einstimmigkeit Einf. mit Bleist., Kl. von den Hrsg. || 512, 25–28 von
das Meinen bis herausmeint. V. mit Bleist., teilweise mit Tinte nachge-
schr., für das Herausmeinen als eine Funktion, die aus dem gemein-
ten Was in ausgezeichnetem Sinne heraushebt. || 513, 3 (doxhischeri
Modus) Einf. mit Bleist. || 513, 11 nach ist mit Bleist. gestr. Auffas-
sen; davor, wohl irrtümlich nicht gestr., als || 513, 33–35 von Aus-
gehend von bis werden können, im Ms. zwischen eckigen Bleist.-
Kl. || 514, 1 nach das mit Bleist. gestr. auffassende bzw. || 514, 14–
22 von Das „bloße Betrachten“ bis weiteren Sinne.“ im Ms. zwi-
schen eckigen Bleist.-Kl. || 514, 25 herstammen im Ms. mit Bleist.
gestr. || 514, 35 – 515, 1 Vorstellung als Vorstellung V. mit Bleist.
für Auffassung als Auffassung || 514, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. ||
515, 10 nach sein muss mit Bleist. gestr. das ist der gewöhnliche
textkritische anmerkungen teilband i 165

Sinn der Rede vom „bloßen Betrachten“. || 515, 11–12 Anführungs-


zeichen bei „Abstraktion“ Einf. mit Bleist. || 515, 17 Erfassen V.
mit Bleist. für Hinsehen || 515, 29 gesamte Einf. mit Bleist. || 515,
Anm. 1 = Rb. mit Bleist.; vor Ein der Hinweis mit Bleist. Ändern ||
515, Anm. 2 = Rb. mit Bleist. || 516, 1–2 Eine-Stellung-Haben, Eine-
Position-Haben, Stellung-Haben V. mit Bleist. für Stellungnehmen ||
516, 3 in Urteils-sphäre mit Bleist. gestr. Urteils || 516, 4 In-Geltung-
Haben V. mit Bleist. für In-Geltung-Setzen || 516, 9 Näheres Einf. mit
Bleist. || 516, 21–22 vermeintlich Wahren im Typoskript mit Bleist.
gestr. || 517, 7 statt § 133 im Typoskript S. 274 || 517, 11 z. B. Einf.
mit Bleist. || 518, 5 statt dort § 122 im Ms. dort S. 253 || 518, 14–
16 von Es wird bis ergeben wird. im Typoskript zwischen eckige
Bleist.-Kl. gesetzt || 518, 17–18 von und das bis das Passive V. mit
Bleist. für und das retentional Abklingende, das „noch“ im Griff
behalten ist in seinem Abklingen || 518, 19 nach nicht als mit Bleist.
gestr. aktuell || 518, 26–29 von Wie Abgehobenheit bis hier offen.
im Typoskript zwischen eckige Bleist.-Kl. gesetzt || 518, Anm. 2 =
Rb. mit Bleist. || 519, 13 statt § 85 im Typoskript S. 172 f. || 519, 23
im entwickelten Ich Einf. || 519, 28 statt was im Typoskript das ||
520, 3 für Explikation, Bestimmung etc. Einf. || 520, Anm. 1 = Rb.
mit Bleist. || 520, Anm. 2 = Rb. mit Bleist.; Perzeption zu Beginn
mit Tinte geschr. || 520, Anm. 3 = Rb. mit Bleist. || 521, 4 auch ak-
tiv V. mit Bleist. für wieder || 521, 7 und der schlichten und mehr-
heitlichen Substrate Einf. mit Bleist. || 521, 19–21 von In gewisser
bis Erzeugen voraus V. mit Bleist. und Tinte für In gewisser Weise
ist sein Erfassen auch ein Erzeugen || 521, 26–27 nach erzeugen-
den mit Bleist. gestr. Erfassens || 521, 28–32 von wonach nicht bis
Gegenstände, werden V. mit Bleist. für wonach nicht etwas perzi-
piert wird, sondern kategorial gestaltet wird. Es ist nicht ein Sub-
strat da, das sich bestimmt; die sich hier konstituierenden Gegen-
stände können erst Substrate eines schlichten Erfassens werden ||
522, 1 spiegeln im Typoskript mit Bleist. gestr. || 522, 2–6 von Die
schlichte bis unteren Stufe, V. mit Bleist. für Die schlichte Erfassung
ist hier die Nominalisierung. Sie kann als kategoriale Perzeption der
sinnlichen Perzeption, als der schlichten Erfassung auf der unteren
Stufe, || 522, 30 die Erfüllung im Einf. mit Bleist. || 522, 30 statt wahren
Selbst im Typoskript das wahre Selbst || 522, 33 nach objektivie-
rendes mit Bleist. gestr. Gegenstände setzendes || 522, 35 – 523, 1
166 textkritische anmerkungen teilband i

(hbzw.i das „evident selbst gebende“ bzw. das erkennende Sein und
So-Sein bewährende Bewusstsein bezeichnet) Erg. mit Bleist., Kl.
von den Hrsg.; nach das erkennende mit Bleist. gestr. im so gegebe-
nen
TEXTKRITISCHE ANMERKUNGEN
ZU TEILBAND II
HUSSERLIANA XLIII/2

Haupttext I (Hua XLIII/2, S. 1–47)

Textgrundlage sind die Bl. 4–8 aus dem Konvolut A VI 7, die


Bl. 22, 26–32, 34–38 u. 83–84 aus dem Konvolut A VI 12 II sowie
die Bl. 219–222, 224–227 u. 232–235 aus dem Konvolut A VI 30. –
Der Text der durchlaufend von 1 bis 32 paginierten Bl. ist nur wenig
mit Tinte, Blaust., vor allem aber mit Bleist. bearbeitet; Unterstr. sind
hauptsächlich mit Blaust. vorgenommen. Einige Bl. tragen die Signatur
Q II, andere Bl. die Signatur Ph. In der Zeittafel der Manuskripte
werden die Texte aus diesen beiden Signaturgruppen auf jeweils 1909/10
datiert. Außerdem gibt es folgende Datierungshinweise: Mit Bezug auf
das Thema des vorliegenden Textes ist auf dem Umschlag (Bl. 1 + 71)
des Konvoluts A VI 7 notiert Dazu die Überlegungen über Werten
und Wert November 1909. Das Bl. 22 aus dem Konvolut A VI 12
II trägt die Datierung 1909/10; das Bl. 225 aus dem Konvolut A VI
30 ist auf 1910 datiert. Die Notiz auf Bl. A VI 30/232, die da lautet:
21.3.h19i03 (Abschrift und Verkürzung), ist wohl so zu verstehen, dass
sich Husserl in diesem Fall mit einem aus dem Jahr 1903 stammenden
Text beschäftigt hat. Die Hrsg. datieren den vorliegenden Text auf wohl
1909/10.

1, 3 vor Sind im Ms. die Überschrift Werte als Gegenstände || 1,


Anm. 2 = Rb. || 2, 1 rein sachliche, reale im weitesten Sinn Einf. mit
Bleist., Kl. von den Hrsg. || 2, 14–15 Anführungszeichen bei „bloße
Objektivationen“ mit Bleist. || 2, 16 nach schließen. gestr. Eine heroi-
sche Tat ist schön: Da liegt zunächst zugrunde ein Vorstellen, das sich
auf die heroische Tat bezieht. Was sie vorstellt, ist etwa die Handlung
und Tat eines Menschen, der nicht nur vorstellt, sondern wertet. ||
2, 18 statt schon hdasi als schön und gut Gewertete im Ms. schon

© Springer Nature Switzerland AG 2020 167


U. Melle, T. Vongehr (Hrsg.), Studien zur Struktur des Bewusstseins, Husserliana:
Edmund Husserl – Gesammelte Werke 43-IV, https://doi.org/10.1007/978-3-030-36097-9_4
168 textkritische anmerkungen teilband ii

gewertet als schön und gut Gewerte || 2, 27–28 Anführungszeichen bei


„erst durch das Werten“ mit Blaust. || 2, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 2,
Anm. 2 = Rb. mit Bleist. || 2, Anm. 3 = Rb. mit Bleist. || 3, 20 (I) Einf.
mit Blaust., Kl. von den Hrsg. || 3, 22 (II) Einf. mit Blaust., Kl. von den
Hrsg. || 3, 26 I) Einf., statt I) im Ms. I. || 3, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. ||
3, Anm. 2 = Rb. mit Bleist., mit Tinte nachgeschr. || 4, 18 II) Einf.,
statt II) im Ms. II. || 4, 33 nach Sättigung. mit Bleist. gestr. (Das Wort
„assoziativ“ werde ich wohl nicht festhalten. Besser wohl empirische,
empirisch-perzeptive oder sensationelle Intentionen. Immerhin deu-
tet das Wort „assoziativ“ gut an. || 4, 34–35 einer Erscheinung (einer
empirischen, sensationellen) V. mit Bleist. für einer sensationellen
Erscheinung (einer empirischen) || 5, 27 nach also gestr. wirklich || 5,
30 Gefühlsempfindungen V. für Empfindungen || 5, 33–36 Anstr. am
Rand mit Bleist. || 5, 36 nach Aber im Ms. von || 6, 3–5 Anstr. am
Rand mit Blaust. || 6, Anm. 1 = Rb. || 7, 19 Anführungszeichen bei
„Vorgestelltes“ mit Blaust. || 7, 21 statt stammen im Ms. stammt ||
7, 27 bloß Einf. || 7, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 8, 15–16 (des Seins
im Sinn der Wahrheit) Einf. mit Bleist. || 8, 25 Anführungszeichen bei
„Wunsch“ mit Blaust. || 9, 10 oder -erscheinung Einf. || 9, 24 empirisch-
sinnlichen Einf. || 9, Anm. 1 = Notiz am Rand mit Blaust. || 10, 3–4
Sinnlich-empirische Einf. || 10, 28 wieder Einf. || 10, Anm. 1 = Rb. mit
Bleist. || 11, 6–8 am Rand geschweifte Blaust.-Kl. || 12, 3 als solches
Einf. || 12, 26 nach Sachverhalt gestr. nicht ist seiender Sachverhalt als
solcher und überhaupt || 13, 15 (Meinungen, intentionale Akte) Einf.
mit Bleist., Kl. von den Hrsg. || 13, 15–16 (richten sich) Einf. mit Bleist.,
Kl. von den Hrsg. || 13, 26–28 von ob das bis hierbei gleichgültig Einf. ||
13, Anm. 2 = Rb. || 14, 7 objektiven Einf. || 14, 10–11 von Sie ist bis
von Sachverhalten etc. Einf. || 14, 21 Anführungszeichen bei „Akte“
mit Blaust. || 14, 22–23 Erfahrung in Erfahrungsapperzeptionen Einf.
mit Bleist. || 14, 34 statt es im Ms. er || 16, 6 nach Gefallendes gestr.
(was gefallen würde || 16, 10 statt gefallen im Ms. gefällt || 16, 14–16
Anstr. am Rand mit Blaust. || 16, 29 nach Wahrnehmung gestr. das
worauf || 17, 25–26 (durch illustrierende Vergegenwärtigung Aktu-
elle) Einf. mit Bleist. || 18, 4 „objektivierenden“ Einf. mit Bleist. ||
18, 6 Anführungszeichen bei „Ich sehe“ mit Bleist. || 18, 15–19 Kl.
von (und mag bis Zweifels sind) mit Blaust. || 18, 21 nach Trauer-
über, gestr. von Hoffnung etc. || 18, 24 nach hübsch gestr. gut || 18, 27
Schließung der Kl. bei verstehen.) von den Hrsg. || 18, Anm. 1 = Rb. ||
textkritische anmerkungen teilband ii 169

18, Anm. 2 = Rb. || 18, Anm. 3 = Rb. || 19, 5 Der Gefühlscharakter V.


für Das Gefühl || 19, 9 Vorstellungsunterlage V. für Unterlage || 19, 17
Erscheinungsmöglichkeiten Einf. || 19, 29 meinend Einf. || 19, 30 nach
Wertprädikats gestr. zu konstituieren, || 19, 34–36 am Rand Blaust.-
Pfeil || 20, 4–8 Anstr. am Rand mit Blaust., dazu die Rb. mit Bleist. Doch
sehen wir davon zunächst ab. || 20, 16–17 der prädikativen Synthesis
und verbalen Konzeption Einf. mit Bleist. || 20, 17 einer Aussage Einf.
mit Bleist. || 20, 19 nach die gestr. empirische || 20, 22 prädikative
Einf. || 20, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 21, 17 nach Apperzeptionsschicht
im Ms. sich || 21, 20–21 von (Das kann bis denkende Bestimmen.)
Einf. mit Bleist. || 21, 21 und urteilsmäßig gesetzt Einf. mit Bleist. ||
21, 24–25 abgesehen vom Urteil Einf. mit Bleist. || 21, 28–31 bei (Im
Allgemeinen bis ist schön.) Kl. mit Blaust. || 21, Anm. 1 = Notiz
am Rand mit Blaust.; vor Zur im Ms. mit Blaust. Ferner BI || 22, 21
sinnlichen Einf. || 22, 22 Anführungszeichen bei „Intentionen“ mit
Blaust. || 22, 34 phansischen Einf. || 22, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. ||
23, 15 nach ist gestr. zugleich || 23, 15–16 statt Gefallen-an im Ms.
Gefallen über || 23, 25 visuellen Einf. || 23, Anm. 1 = Rb.; im Ms. mit
Bleist., wohl von L., gestr. || 24, 14 nach ausweisen, gestr. auch || 24, 18
ja eines Dingwahrnehmens! Einf. || 24, 19 nach Stufe gestr. der zum
Wahrnehmen wohl ähnlich steht wie das Urteilen (Prädizieren) als
Wahrnehmungsurteil (als Urteil über schlichte Wahrnehmbarkeiten).
danach nicht gestr. (falsch!) || 24, 24 Empfindens und Einf. mit Bleist. ||
24, Anm. 1 = Rb. mit Bleist., zum Teil mit Tinte nachgeschr. || 25, 12
statt zukommend im Ms. zukommen || 25, 13 von unter hypothetischer
bis haben würde. V. für als unter gewissen Umständen gerade seiend
vorgestellt wird || 25, 13 statt Annahme im Ms. angenommen || 25,
24 Anführungszeichen bei „wert“ mit Blaust. || 25, 27–28 auch nicht
Einf. || 25, Anm. 1 = Einf. || 25, Anm. 2 = Rb. || 26, 1 aktuell Einf. || 26,
2 gegeben zu haben V. für zu erleben || 26, 3 erschauen V. für erleben ||
26, 10 nach nimmt mit Bleist. gestr. Und eigentlich gesprochen: Nein! ||
26, 12 transzendenten Dingwahrnehmung V. für Wahrnehmung || 26,
13 Dinggegenstand V. für Gegenstand || 26, 17 vor Wahrnehmen gestr.
Doch davon abgesehen || 26, Anm. 1 = Rb. mit Blaust. || 27, 4 vor
Aber Öffnung einer Kl. mit Bleist. || 27, 8 synthetischen „Denken“
teilweise mit Bleist. geschr. || 27, 10 von Einf. || 27, 17 Anzünden
Einf. || 27, 20 wollen Einf. mit Blaust. || 27, 21 Anführungszeichen
bei „Denkakte“ mit Blaust. || 27, 23 nach ist gestr. (was nachher noch
170 textkritische anmerkungen teilband ii

zu überlegen) || 27, Anm. 1 = Rb.; Jede Dingwahrnehmung V. mit


Blaust. für Jede Wahrnehmung || 28, 5 über Geige kurrentschriftliche
Einf. mit Bleist. Geige || 28, 24 nach sich gestr. als unter dieser An-
nahme || 28, 26–27 von nur eben bis als Wertwahrnehmung. Einf. ||
28, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 29, 2 statt es im Ms. sie || 29, 6 statt
solchen im Ms. solches || 29, 11 nach d. h. das gestr. als || 29, 14 Akt
im Ms. mit Bleist., wohl von L., gestr. || 29, 14–25 von Solche noch
bis fundierten, gegenübersteht. im Ms. zwischen Bleist.-Kl. || 29, 22–
25 von (Aber schließlich bis fundierten, gegenübersteht.) statt runde
Kl. im Ms. eckige Kl. || 29, Anm. 1 = Rb.; sinnliche Dingerscheinung
und sinnliche Werterscheinung. V. mit Bleist. für nicht Gefühl und
Denken || 30, 5 statt es im Ms. er || 30, 16–17 oder Erscheinungsweisen
willen Einf. mit Bleist., willen irrtümlich doppelt im Ms. || 30, 19–20
nach verbundener gestr. anschaulicher || 30, Anm. 1 = Rb. mit Bleist.,
Kl. von den Hrsg. || 31, 2 Schließung der Kl. bei ist.) von den Hrsg. ||
31, 16 nach Werthaltung. Schlusszeichen mit Bleist. || 31, 30 primär
Einf. || 31, Anm. 2 = Rb. mit Bleist., teilweise mit Tinte nachgeschr. ||
32, 1–9 von Prinzipiell ist bis wesentliche Unterschiede? Einf. || 32,
12–30 von Objekt, das bis entsprechender Vorstellungskategorie. im
Ms. zwischen eckigen Bleist.-Kl. || 32, 26 nach und folgt im Ms. und ||
32, 28 statt ihr im Ms. sein || 32, Anm. 1 = Notiz am Rand mit Bleist. ||
32, Anm. 2 = Rb. mit Bleist., teilweise mit Bleist. nachgeschr.; dazu
mit Blaust. der Randtitel „Vorsthellungi“ || 33, 20 oder direkt Einf. ||
33, 23 Fasse mit Bleist. nachgeschr. || 33, Anm. 1 = Rb. mit Bleist.
und mit Tinte nachgeschr., im Ms. zwischen eckigen Bleist.-Kl. || 34,
3 nach Auffassung gestr. befriedigt mich nicht mehr || 34, 17 nach
noch im Ms. das || 34, 25 Anführungszeichen bei „Akt“ mit Bleist. ||
34, Anm. 1 = Rb. || 35, 9 Anführungszeichen bei „Bewusstsein“ mit
Blaust. || 35, 17–20 von Vielleicht ist bis Bevorzugungen etc. am Rand
zusammengefasst mit geschweifter Blaust.-Kl., dazu mit Blaust. Nota
bene || 35, 22 (= Aufmerken) Einf. mit Bleist., Kl. von den Hrsg. ||
35, 29 in mit Bleist. nachgeschr. || 35, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 35,
Anm. 2 = Rb. mit Bleist. || 35, Anm. 3 = Rb. mit Bleist. || 36, 4 nach
gemeint Einf. mit Bleist. Cf. Rand. als Hinweis auf die Anmerkung
unten (= S. 36, Anm. 1) || 36, 17 (des seinssetzenden Zum-Objekt-
Machen) Einf. mit Bleist., Kl. von den Hrsg. || 36, 25 – 37, 2 von Die
Objektivierung bis sinnlichen Vorstellen). am Rand mit geschweifter
Blaust.-Kl. zusammengefasst, dazu mit Blaust. Nota bene || 36, Anm. 1
textkritische anmerkungen teilband ii 171

= Rb. mit Bleist. || 36, Anm. 2 = Notiz am Rand mit Blaust. || 36,
Anm. 3 = Rb. mit Bleist. und teilweise mit Bleist. nachgeschr. || 36,
Anm. 4 = Einf. mit Bleist. || 37, 1 (Wertnehmen) Einf. mit Bleist., Kl.
von den Hrsg. || 37, 2 (überhaupt hzumi sinnlichen Vorstellen) Einf.
mit Bleist. || 37, 8 apperzeptive Einf. mit Bleist. || 37, 14 Wertsachen
Einf. mit Bleist. || 37, 17–19 am Rand Blaust.-Pfeil || 37, 18–19 bzw.
Apperzeption Einf. mit Bleist. || 37, 21 (setzendem) Einf. mit Bleist. ||
37, 21–22 (Sachapperzeption) Einf. mit Bleist., Kl. von den Hrsg. ||
37, 22 Werten V. für Wertstellen || 37, 22 (Wertapperzeption) Einf.
mit Bleist., Kl. von den Hrsg. || 37, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 37,
Anm. 2 = Rb. mit Bleist. || 37, Anm. 3 = Rb. mit Blaust.; daneben
mit Bleist. 1909/10 || 37, Anm. 4 = Rb. mit Bleist. und später mit Tinte
nachgeschr. || 38, 6 inhalte in Empfindungsinhalte Einf. mit Bleist. || 38,
8 als Objekt Gemeintes Einf. mit Bleist. und mit Tinte nachgeschr. ||
38, 9 auch Einf. mit Blaust. || 38, 14 Empfindungsinhalten V. mit Bleist.
für Empfindungen || 38, 14–15 Aktempfundenheiten V. mit Bleist.
für Aktempfindungen || 38, 20 einheitliche Einf. mit Blaust. || 38, 26–
27 abgesehen von der Empfindungsunterlage mit Bleist. verändert in
abgesehen etwa als „Empfindungsunterlage“ || 38, 27 psychologisierte
im Ms. zwischen Kl. || 38, 37 nämlich Wertungen von Empfindungs-
inhalten. Einf. mit Bleist. || 39, 6 Anstr. am Rand mit Blaust. || 39, 13
können mit Bleist. nachgeschr. || 39, 17 Fragezeichen bei geglückt? mit
Blaust. nachgeschr. || 39, 33 Anführungszeichen bei „Vorstellung“ mit
Bleist. || 39, 33 als den objektivierenden Akt Einf. mit Bleist. || 39,
Anm. 1 = Einf. mit Bleist. || 40, 1–2 als Objektivation Einf. mit Bleist. ||
40, 7 vor Und im Ms. und || 40, 8–9 von (Darin liegt bis Gegenstand
konstituierend.) Einf. mit Bleist. || 40, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 41, 3
statt darauf an im Ms. daran || 41, 4 Kl. bei (die leider noch unklare)
mit Bleist. || 41, 8 nach Vermögenseinteilung im Ms. welche || 42, 22
einerseits Einf. mit Bleist. || 42, Anm. 1 = Randtitel mit Blaust. || 43, 3
Anführungszeichen bei „Inhalt“ mit Blaust. || 43, 4 Anführungszeichen
bei „Wirklichkeit“ mit Blaust. || 43, 5 nach Werten? auf dem Kopf
stehender gestr. Text Das Wollen als realisierende Wertungsfunktion ||
43, 14–15 (nicht gerade real Seiendes, sondern Existierendes) Einf. mit
Bleist., teilweise mit Tinte nachgeschr. || 43, 15–17 von (in der Weise bis
gut wäre) Einf. mit Bleist., teilweise mit Tinte nachgeschr. || 43, Anm. 1
= Erg. mit Bleist., mit Tinte nachgeschr. || 43, Anm. 2 = Erg. mit Bleist. ||
44, 4 Vergegenwärtigung V. für Phantasie || 44, 6 Vergegenwärtigungs-
172 textkritische anmerkungen teilband ii

urteil V. für Phantasieurteil || 44, 10 statt nicht im Ms. Nein || 44, 21


Randtitel mit Blaust. Wunsch im Willen? || 44, 26–30 bei (Natürlich
kann bis Werk Gesetzten“.) im Ms. eckige statt runde Kl., teilweise mit
Blaust. geschr. || 44, 26 ein Handeln V. für eine Handlung || 44, Anm. 1
= Rb. mit Bleist., teilweise mit Tinte nachgeschr. || 44, Anm. 2 = Rb.
mit Bleist., teilweise mit Tinte nachgeschr. || 45, 4–5 von Ich habe bis
„Ich kann“. Einf. || 45, 14 oder vielmehr ungenau. Einf. mit Bleist.,
danach gestr. Hege ich nur den Wunsch, vorerst in Beziehung auf das
A-Sein, wobei A keine Handlung ist || 45, 30 Muss V. mit Bleist. in
Ist es || 45, 32–33 wirkliche und antizipatorische Einf. mit Bleist. || 45,
Anm. 1 = Rb. || 46, 4 derart Einf. mit Bleist. || 46, 4 der Wunsch Einf. mit
Bleist. || 46, 5 dann Einf. mit Bleist. || 46, 14–15 von wenn man bis Sinn
versteht, Einf. || 46, 16–20 von Nimmt man bis wird lauten: Einf. || 46,
24 Anführungszeichen bei „erfüllt“ mit Blaust. || 46, Anm. 1 = Rb. || 46,
Anm. 2 = Einf. || 46, Anm. 3 = Rb. || 46, Anm. 4 = Randtitel mit Blaust. ||
47, 3–14 von Nämlich sofern bis Komponenten ist. Einf. || 47, 12 nach
nämlich gestr. während || 47, 12 so Einf. || 47, 14 Anführungszeichen bei
„vermeint“ mit Bleist. || 47, 18 Anführungszeichen bei „Vermeinen“
mit Bleist. || 47, 19 Anführungszeichen bei „Richtung-auf“ mit Bleist. ||
47, 21 Anführungszeichen bei „Richtung auf das wahrhaft Gute“ mit
Bleist. || 47, 22–23 ungebrochen ablaufende Einf. || 47, 26–27 von nicht
auch bis ist etc.). V. mit Bleist. für nicht erfüllt, wenn nämlich das Ziel
nicht wahrhaft gut ist.

Beilage I (Hua XLIII/2, S. 47–48)

Beilage I liegt das Bl. 223 aus dem Konvolut A VI 30 zugrunde. –


Das in einem Binnenumschlag (Bl. 217 + 239) liegende Bl. trägt am
oberen Rand die Notiz Nota z. B. ad 11 ff. und ist damit den von 11 an
paginierten Bl. (A VI 30/224 ff.) zugeordnet, die hier in Haupttext I (§ 4)
veröffentlicht werden. – Der Text ist mit Bleist. bearbeitet; Unterstr. sind
mit Tinte und Blaust. ausgeführt. Der Beilagentext wird wie Haupttext I
auf wohl 1909/10 datiert.

48, 1 statt vom im Ms. zum || 48, 1 statt vom im Ms. zum || 48, 4
(seinssetzende!) Einf. mit Bleist., Kl. von den Hrsg. || 48, 10 statt er im
Ms. es || 48, 14 (Seinssetzung also) Einf. mit Bleist. || 48, 30 zu Einf. || 48,
textkritische anmerkungen teilband ii 173

31–37 von Systematisch und bis Korrelats (Wertes)? Erg. mit Bleist. ||
48, 34 nach alles Meinen im Ms. sei es || 48, Anm. 1 = Rb. mit Bleist.

Beilage II (Hua XLIII/2, S. 49–50)

Beilage II beruht auf Bl. 40 aus dem Konvolut A VI 12 II. – Das


in einem Binnenumschlag (Bl. 1 + 50) liegende Bl. trägt die Notiz zu
Q 12 Beilage. Der Text ist also dem mit 12 paginierten Bl. 30 aus
dem Konvolut A VI 12 II zugeordnet, das hier in Haupttext I (§ 4)
veröffentlicht wird. Auf diesen Text bezieht sich Husserl ausdrücklich
zu Beginn der Beilage, und zwar mit dem Satz: Hier kommt die Pro-
blematik nicht zu klarer Abhebung. – Der Text ist mit Bleist., Blaust.
und Tinte bearbeitet; Unterstr. sind mit Tinte und Blaust. ausgeführt.
Der Beilagentext wird wie Haupttext I wohl 1909/10 geschr. worden
sein.

49, 5–6 Anführungszeichen bei „richten sich“ mit Blaust. || 49, 6


Zunächst Einf. mit Blaust. || 49, 6–7 Anführungszeichen bei „richten
sich“ mit Blaust. || 49, 12 nach der gestr. sie || 49, 18 logischen Einf. ||
49, 20 Anführungszeichen bei „richten“ mit Blaust. || 49, 31 sich im
prägnanten Sinn „richtenden“ Einf. mit Bleist. || 49, 35–36 Kl. bei (als
einem Titel für „Verstandesakte“) mit Blaust. || 49, 35 nach einem
gestr. Verstandes || 49, 36 eigenen Einf. || 49, 36 nach Vernunftakten
gestr. Gemütsakten || 50, 5 und Parallelität Einf. || 50, 14 in besonderem
Sinn Einf. || 50, 15–18 Anstr. am Rand mit Blaust. || 50, 16 eigentümliche
Einf.

Beilage III (Hua XLIII/2, S. 50–51)

Beilage III beruht auf Bl. 16 aus dem Konvolut M III 3 II I. – Auf
diesem Bl. hat Husserl notiert Wichtige Note und daneben an den
Rand die Signatur Q sowie Beilage zu 26 geschr. Der Text ist also dem
mit 26 paginierten Bl. A VI 12 II/22 zugeordnet, das hier in Haupttext I
(§ 6) veröffentlicht wird. – Der Text ist leicht mit Bleist., Blaust. und
Tinte bearbeitet; Unterstr. sind mit Blaust. ausgeführt. Das Bl. 16 ähnelt
nach Schriftbild und Papier den im Konvolut M III 3 II I unmittelbar
174 textkritische anmerkungen teilband ii

folgenden und auf 1911 zu datierenden Bl. 16 u. 17 (= Hua XLIII/2,


Haupttext III, § 4). Die Hrsg. datieren daher die vorliegende Beilage
ebenfalls auf 1911.

51, 17–19 am Rand geschweifte Kl. || 51, Anm. 1 = Rb. mit Bleist.,
mit Tinte nachgeschr.

Haupttext II (Hua XLIII/2, S. 53–70)

Textgrundlage sind die Bl. 71 u. 73–77 aus dem Konvolut A VI


8 I und die Bl. 67–68 u. 88 aus dem Konvolut A VI 12 II. – Die Bl.
sind zusammen mit dem nachfolgend in Beilage IV veröffentlichten Bl.
(A VI 12 II/69) von 58 bis 67 paginiert (eine wohl ältere Paginierung
der Bl. von 1 bis 9 ist teilweise ausradiert). – Die Bl. zeigen Bearbei-
tungsspuren mit unterschiedlichem Schriftmaterial (Bleist., Tinte und
Blaust.); Unterstr. sind mit Tinte und Blaust. ausgeführt. Das erste Bl.
(mit der Paginierung 58) trägt am oberen Rand die Signatur Aπ und
den sich wohl auf die ursprüngliche Paginierung der Bl. beziehenden
Hinweis 1–9 sowie die Datierung Meditation Anfang September 1911.

53, 11 statt ist das das im Ms. das ist das || 53, 20 affizierte Einf. ||
53, 21 Randtitel von E.S. Spontanes Werten und Affiziertwerden.
Werthöhe und Gefühlsintensität. Ausstrahlung der Gefühle; darunter
mit Bleist., ebenfalls von E.S. vgl. 1, 8, 14, 19, 60, 69, 75, 87. || 53, Anm. 1
= Rb. mit Bleist. || 53, Anm. 2 = Rb. || 53, Anm. 3 = Erg., im Ms. zwischen
Kl. || 54, 9–11 von Wie aber bis minder wert. im Ms. mit Bleist., wohl
von L., unterschlängelt || 54, 19 erregte Einf. || 54, 24–26 von ist nicht
bis auch bestimmt V. für ist nicht nur durch das Erregende, sondern
auch bestimmt || 54, 28 alle V. für alles || 54, Anm. 1 = Rb., im Ms. mit
Bleist., wohl von L., gestr. || 55, 6 nach (Frau-Objekt) gestr., ihr Sein
steht als Wert da || 55, 7 vor sie gestr. oder || 55, 9 Randtitel von E.S.
Fundierung der Affekte auf Wertungen. Richtung der Affekte auf
Gegenstände und Sachverhalte bzw. Sachlagen; darunter mit Bleist.,
ebenfalls von E.S. vgl. 16, 22, 48, 55, 68, 74, A9. || 55, 12 Gefühlsakte V.
für Gefühle || 55, 15–16 wird man sagen Einf. || 55, 25 nach Gegenstand
gestr. der || 55, 27 statt Geliebten im Ms. liebten || 56, 3 unmittelbar
Einf. || 56, 6 Und in him Ms. folgt ini gewisser Weise auf ihre Termini:
textkritische anmerkungen teilband ii 175

V. für Und gewiss ihre Termini: || 56, 11 eventuell Einf. || 56, 12


nach eigentlicher im Ms. bzw., danach gestr. vollständiger, „früher“,
von || 56, 12–13 vor Sachlagen wohl irrtümlich nicht gestr. den || 56,
18–21 von Nämlich die bis bin erfreut. Einf. || 56, 24–28 am Rand
Blaust.-Kl. || 56, 32 Randtitel von E.S. Möglichkeit von Affekten ohne
Wertungsgrundlage und ohne erregenden Gegenstand. Sinnliche Ge-
fühle; darunter mit Bleist., ebenfalls von E.S. vgl. 1, 8, 14, 19, 58, 69,
75, 87. || 56, Anm. 1 = Einf. || 57, 5 in der Form Einf. || 57, 6 nach
Problem so: im Ms. (A) || 57, 17–18 nach das Problem im Ms. (A) ||
57, 28–30 von wobei ich bis am Kuchen, V. für oder auch nur || 57, 37
wesentlich Einf.; davor Anführungszeichen || 58, 3 nicht hören kann,
sie wird nicht gespielt V. für nicht höre || 58, 23 nach Anfänge im
Ms. und || 59, 18–32 von Darauf wäre bis haben kann? Einf. || 59,
24 statt manchmal im Ms. manchermal || 59, 25 momentan Einf. ||
59, 30 Gefühlsempfindungsbetonung V. für Empfindungsbetonung ||
59, 34–35 von etwas aus Einf. || 60, 8 im eigentlichen Sinn Einf. ||
60, Anm. 1 = Rb. || 60, Anm. 2 = Rb. mit Blaust. || 60, Anm. 3 =
Rb. || 61, 8–9 statt die Empfindungsgefühle eventuell nicht bloß neue
Gefühle im Ms. eventuell nicht die Empfindungsgefühle bloß neue
Gefühle || 61, 27 vor speziell am Rand Bleist.-Kl. || 61, 31 statt der im
Ms. den || 61, 32–37 Anstr. am Rand mit Blaust. || 61, 38 nach kann
gestr. erst || 62, 1 eventuell Einf. || 62, 12 – 63, 9 Anstr. am Rand mit
Blaust. || 62, 13 sinnliche V. für Empfindungs || 62, Anm. 2 = Einf.
am Rand || 63, Anm. 1 = Erg. mit Bleist. || 63, Anm. 2 = Erg. mit
Bleist. || 63, Anm. 3 = Rb. || 64, 1 der Einf. || 64, 13 nach sich gestr.
nur || 64, 14 statt Mischung im Ms. Mischungen || 64, 17–18 von sei es
bis dinglichen Gefühlstones Einf. mit Bleist., Kl. von den Hrsg. || 64,
24 nach Den-Wohlgeschmack-Empfindens als mit Bleist. gestr. Ding ||
64, 31 statt im im Ms. zum || 64, 33–35 von Jederlei Sache bis als
Eigenschimmer. im Ms. zwischen Kl. || 64, Anm. 1 = Erg. mit Bleist. ||
65, 18 Randtitel von E.S. Gefallen an einer sinnlichen Lust (mit und
ohne Zuwendung) und seine allgemeine Gefühlswirkung; darunter
mit Bleist., ebenfalls von E.S. vgl. 85. || 65, 19 nach das kann im Ms.
entweder || 65, 28 eventuell Einf. || 65, 35 natürlich Einf. || 65, 38 und
dgl. Einf. || 66, 2–4 Randtitel mit Blaust. Gefallen ohne Zuwendung ||
66, 6 eventuell Einf. || 66, 14–17 am Rand geschweifte Blaust.-Kl. ||
66, 24–26 am Rand geschweifte Blaust.-Kl. || 66, 29 Randtitel von E.S.
Lust am Phantasieren, am Forschen etc. und intentionales Gefallen
176 textkritische anmerkungen teilband ii

(Missfallen) daran. || 67, 4 ich Einf. || 67, 25 nach Gefühlsbetonung


gestr. die Freude || 67, 26 und die Essenslust Einf. || 67, 34–36 am
Rand Blaust.-Pfeil || 67, 38 Des V. für Es || 68, 1 ja Einf. || 68, 3–
6 am Rand Blaust.-Pfeil || 68, Anm. 2 = Erg. || 68, Anm. 3 = Erg.;
im Ms. zwischen eckigen Kl. || 69, 5 Randtitel von E.S. Wesentliche
Zugehörigkeit der Gefühle zum Bestand der wertenden Akte || 69,
14–15 von und zunächst bis gegeben sind. Einf. || 69, 17 sind Einf. ||
69, 17 nach erscheinen gestr. etc. || 69, 21 nach dgl. gestr. da ist ||
69, Anm. 1 = Rb. || 70, 7–13 von Die Empfindungen bis nämlich
Ichzustände. zwischen eckigen Blaust.-Kl. || 70, 9 statt sie im Ms. sich

Beilage IV (Hua XLIII/2, S. 70–71)

Beilage IV beruht auf Bl. 69 aus dem Konvolut A VI 12 II. – Das mit
62 paginierte Bl. trägt die Notiz Beilage ad 5 (63) der Ausbesserungen
8. Septhemberi h19i11; das Bl. ist also dem mit 5 (bzw. 63) paginierten
Bl. (A VI 8 I/73) zugeordnet, das in Haupttext II (§ 3) wiedergegeben
wird. – Der Text ist nur wenig bearbeitet; Unterstr. sind vor allem
mit Blaust. ausgeführt. Der Beilagentext wird wie Haupttext II auf
September 1911 datiert.

70, 16–18 Randtitel 1) Empfindungsgefühle = Gefühlstöne, 2) Ge-


genstandsgefühle = Gefallen || 70, 17 Kl. bei (der „Gefühlston“) mit
Blaust. || 70, 24 statt ihnen im Ms. ihm || 70, 26–28 Kl. bei (wenn etwa
bis Intensitätscharakteren nach) mit Blaust. || 70, 33 statt ist nicht im
Ms. hat nicht || 71, 4–9 von Natürlich wird bis bloßer Empfindungsge-
genstand. zwischen eckigen Kl. || 71, Anm. 1 = Rb.

Haupttext III (Hua XLIII/2, S. 73–95)

Textgrundlage sind die Bl. 36–44 aus dem Konvolut A VI 8 I, die


Bl. 273–276 aus dem Konvolut A VI 12 I und die Bl. 17–18 aus dem
Konvolut M III 3 II I. – Die Bl. sind durchlaufend von 1 bis 15 paginiert;
einige Bl. tragen die Signatur Θ. Texte mit dieser Signatur werden in der
Zeittafel der Manuskripte auf 1909/11 datiert. Auf dem letzten (mit 15
paginierten) Bl. wird auf die Fortsetzung in Ax verwiesen (Texte mit der
textkritische anmerkungen teilband ii 177

Signatur Ax werden im Haupttext VI in Hua XLIII/2 wiedergegeben). –


Der Text ist mit verschiedenem Schriftmaterial bearbeitet und unterstr.
Die Hrsg. folgen bei der Datierung des Textes der sich auf dem mit 14
paginierten Bl. befindlichen Angabe Anfang November 1911.

73, 10 statt ihre im Ms. seine || 73, 12 Randtitel von E.S. Rezeptivität
und Spontaneität bei der Konstitution von Seins- und Wertobjektitä-
ten; darunter mit Bleist., ebenfalls von E.S. vgl. A18, W8, 14, 19, 58, 60,
69, 75, 87. || 73, 24 statt nicht im Ms. nicht für || 73, 27 Willensobjekti-
täten V. für Willenswerte || 74, 8 c) Erg. mit Blaust. || 74, 17 c) Einf. mit
Blaust. || 74, Anm. 1 = Rb. || 74, Anm. 2 = Rb. || 75, 3 Anführungszeichen
bei „Haben einer Erscheinung“ mit Blaust. || 75, 13 Randtitel von E.S.
Bloße Affektionen und Funktionen (spontane und rezeptive sinnliche
und Gefühlsauffassungen). || 76, 3 Weise Einf. || 76, 11 Erg. am Rand
bloße Affektionen || 76, 11 Erg. am Rand bloße Affektionen || 76,
14–15 immanenter Erlebnisse V. für Affektionen || 76, 15 nach Zeit
gestr. Ich sage „aller“: Sofern jedes immanente Erlebnis, als Einheit
der immanenten Zeitlichkeit, aber auch durch „Affektion“ bewusst
ist. Das sagt ja im Grunde nichts anderes. || 76, Anm. 1 = Rb. mit
Bleist. || 77, 15–16 statt es ist im Ms. ist es || 77, 19 Randtitel von E.S.
Immanente Inhalte als Reize der Zuwendung; darunter mit Bleist.,
ebenfalls von E.S. vgl. 30, 36, A3 || 77, 33 des V. für der || 77, 35 imma-
nenten Reflexionsarten Einf. || 78, 4 nach erhält. gestr. Hierbei sind
wir in der sinnlichen Sphäre, und zwar der der sinnlichen Empfindung
sozusagen sinnlich gebunden || 78, 12 statt 3) im Ms. 2) || 78, 17 Randtitel
von E.S. Gesamt- und Teilfunktionen der äußeren Wahrnehmung. ||
78, 26 bloße Einf. || 78, 37 nach auch gestr. näher || 79, 6 immer neue
V. für immer neu gegeben, immer || 79, 8 zu dem V. für des || 79,
14–15 nach wonach die gestr. verworrenene Intentionen in || 79, 22
Gegebenen zum Teil mit Bleist. geschr. || 79, 24 statt zum im Ms. im ||
79, 31–33 Anstr. am Rand mit Bleist. || 79, 31 nach haben wir gestr.
wir || 80, 14 aktive Einf. || 80, 18 nach Entfaltung gestr. der || 80, 19
Bestimmtes ist bis bestimmt ist, Einf. || 80, 34 nach Durchlaufen gestr.
hypothetische Vergegenwärtigungen von Erscheinungen vergange-
ner || 81, 5 Raumgestalt V. für Raum || 81, 10 als Verstandesfunktionen
Einf. || 81, 11 Randtitel von E.S. Auffassungen und schöpferische
Verstandesfunktionen. || 81, 12–15 von überhaupt die bis gegeben
erscheint. Einf. || 81, 19 nach eigentlich gestr. spontanen || 81, 23 statt
178 textkritische anmerkungen teilband ii

der im Ms. des || 81, 25 Randtitel mit Bleist. „Auffassung“ || 81, 28


nach Erscheinung um. gestr. Wir machen das nicht || 81, 34–35 statt
vorher bestehen kann im Ms. bestehen kann vorher || 81, 37 – 82,
2 am Rand geschweifte Blaust.-Kl. || 82, 10 Zuwendens teilweise mit
Bleist. geschr.; statt allen im Ms. alles || 82, 28 aktives, vollziehendes
V. für selbst gebendes || 82, 28 nach Denken. gestr. Es ist ebenso wie
ich mich einem abgelaufenen Vorgang rückschauend zuwende, ohne
ihn auch nur wieder zu vergegenwärtigen. Er ist dann in einem Blick
verworren vorstellig, aber nicht gegeben. || 82, 32–34 Anstr. am Rand
mit Blaust. || 82, 34 Nein Einf. || 82, 37 konstituiert V. mit Bleist. für da ||
82, 38 nach zuwendete mit Bleist. gestr. und mir an ihm zu schaffen
machte. || 83, 3–6 Anstr. am Rand mit Tinte || 83, 6–9 von aber dann bis
mehr Vollzogen-Sein. Einf. || 83, 10–11 und daraufhin neue Urteile
vollziehen. Einf. || 83, 11–13 Anstr. am Rand mit Blaust. || 83, 14–17
Anstr. am Rand || 83, 16 aktiven Einf. || 83, 18–19 Randtitel Funktion
der niederen Synthesis und Funktion der höheren Synthesis || 83, 29–
30 und phänomenologisch-genetisch Einf. mit Bleist. || 83, 31 statisch
Einf. mit Bleist. || 84, 7–11 Anstr. am Rand mit Blaust. || 84, 8–9 nach
Nichtvollzugs, die gestr. wieder || 84, 14 statt als im Ms. wie || 84,
16–17 belief-Moments und ähnlicher Momente im Ms. mit Bleist.,
wohl von L., gestr. || 84, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 85, 17 Randtitel
von E.S. Sinnliches Gefühl, Gemütszuwendung (empirisches Werten)
und theoretische Akte; darunter mit Bleist., ebenfalls von E.S. vgl. 1,
14, 19, 58, 60, 69, 75, 87. || 85, 17–20 Anstr. am Rand mit Blaust. || 85,
24–25 Anführungszeichen bei Im-Gefühl-„Fassen“ mit Blaust. || 85,
25 „verstandesmäßigen“ V. für theoretischen; Anführungszeichen mit
Bleist. || 85, 26–27 bei (einem Seinssetzen bzw. seinen Modifikationen)
Kl. mit Blaust. || 85, 32 statt sind im Ms. ist || 85, 32 statt sind im Ms. ist ||
86, 17–23 Anstr. am Rand mit Blaust. || 86, 18 Denksetzen V. mit Bleist.
für Setzen || 86, 22 statt es im Ms. ihn || 86, 23–28 Anstr. am Rand mit
Blaust. || 86, 27–29 Kl. bei wenn er bis erfassender ist mit Blaust. || 87,
12–13 (Denksetzung) Einf., Kl. von den Hrsg. || 87, 23 nach Substrat
gestr. beziehen || 87, Anm. 1 = von Ich sagte bis sehr gefährlich ist. ist
eine zwischen Kl. gesetzte Erg., dazu die Notiz Vgl. in Ms hsiehe zu
den Texten mit dieser Signatur die Angaben unten S. 366i || 87, Anm. 2
= Rb. mit Bleist. || 88, 1 zunächst V. mit Bleist. für allerdings || 88, 24
statt das Ding, Denksubjekt, im Ms. Denksubjekt, das Ding, || 89, 8
Randtitel von E.S. Schlichte und synthetische Akte der Denk- und
textkritische anmerkungen teilband ii 179

Gemütssphären. || 89, 10–14 Anstr. am Rand mit Blaust. || 89, 13 in der


Sphäre Einf. || 89, 16 als das Allgemeinere Einf. mit Bleist. || 89, 29
nach dass gestr. A || 89, 29 statt nicht in der Weise im Ms. in der Weise
nicht || 89, 30 bei „Ich freue mich“ und bei „Ich würde mich freuen“
Anführungszeichen mit Blaust. || 90, 14 statt dann im Ms. das || 90, 18–
20 Anstr. am Rand mit Blaust. || 90, 25 nach Folge“ gestr. Charakter ||
90, 27 bei (etwa real … zugleich seiend) Kl. mit Blaust. als V. für
Kommata || 90, 32 bei „infolge“ Anführungszeichen mit Blaust. || 91,
4 statt Zum im Ms. Im || 91, 10–11 nach Gleichzeitigkeit gestr. solches
gilt nun auch von den axiologischen „Auffassungen“ || 91, 15 nach
Charakter gestr. der || 91, 22 relativ zum Teil mit Bleist. nachgeschr. ||
91, Anm. 1 = Erg. mit Bleist. || 92, 1 statt C D! im Ms. C wird D! ||
92, 15 Paragraphentitel als Überschrift || 92, 21 Randtitel von E.S.
Einheit der sinnlichen Gefühle mit primären sinnlichen Inhalten, der
Gefühlsauffassungen mit theoretischen Auffassungen; darunter mit
Bleist., ebenfalls von E.S. vgl. 1, 8, 19, 58, 60, 69, 75, 87. || 92, Anm. 1
= Notiz am Rand mit Bleist. || 93, 1 inneren Einf. || 93, 2 Erlebnis in
Erlebniseinheit Einf. || 93, 9 nach bestimmten gestr. Konstituens || 93,
16 nach kann gestr. hier || 93, 16 nach selbst sein gestr. dann haben wir ||
93, 21 Schließung der Kl. bei Bewusstseins.) von den Hrsg. || 93, 28
nach nicht-intentionale gestr. sinnliche (primäre) Inhalt || 94, 2 nach
fundiert gestr. mit der || 94, 19 Randtitel von E.S. Gefühlserscheinung
= Auffassung eines primären Gefühls. || 94, 36 theoretischen Einf. ||
95, Anm. 1 = Rb. mit Blaust.

Haupttext IV (Hua XLIII/2, S. 97–115)

Textgrundlage sind die Bl. 45–50 aus dem Konvolut A VI 8 I und


die Bl. 72–73, 91–92 u. 95–97 aus dem Konvolut A VI 12 II. – Eine
ursprünglich von 1 bis 13 laufende Paginierung der Bl. wurde später
in 16 bis 28 verändert; darauf bezieht sich die Notiz auf dem mit 16
paginierten Bl., und zwar HH 1–13 jetzt S. 16–29 (das mit 29 paginierte
Bl. A VI 8 I/51 wurde dem Text wohl erst später hinzugefügt; es wird
daher in der Beilage V wiedergegeben). – Der Text ist mit verschiede-
nem Schriftmaterial bearbeitet und unterstr. Die Bl. gehören, wie auf
einigen Bl. angegeben, zur Signaturgruppe H. Das mit 16 paginierte
Bl. trägt am oberen Rand die Angabe Anfang Dezember 1911; der
180 textkritische anmerkungen teilband ii

Text des mit 25 paginierten Bl. ist auf eine auf den 2. Dezember 1911
datierte Drucksache der Universität Göttingen geschr. Der Text wird
daher auf Anfang Dezember 1911 datiert.

97, 5 am oberen Rand des Bl. mit Blaust. gestr. Noten || 97, 9 statt
reagiert im Ms. reagiere || 97, 15 Randtitel von E.S. Werterfassung und
Gefühlsreaktion. Rezeptivität der Wertapperzeption, Spontaneität
der Gemütsbewegung; darunter mit Bleist., ebenfalls von E.S. vgl. 22,
48, 55, 59, 68, 74. || 97, 15 nach habe im Ms. aber || 97, Anm. 1 = Rb. || 98,
10 statt und darauf gebauter im Ms. darauf baut sich die || 98, 25 statt
obschon sie dieses im Ms. obschon es sich, es dieses || 98, 25 Objekt V.
für Prädikat || 99, 4 nach zurückbezieht. Schlusszeichen || 99, 8 Randtitel
von E.S. Ding- und Wertapperzeption. Phantom- und Dingwerte. ||
99, 15 vor Wenn im Ms. 1) als Zählung, die nicht fortgeführt wird || 99,
30–31 Gefühlscharakteristik V. für Gefühls-Mannigfaltigkeit || 100, 4
realen Einf. || 100, 14 nach Also gestr. wenn || 100, 21 angenehmer Er-
folge, als mögliches Mittel des Willens V. für Wertbeschaffenheiten ||
100, 32 Öffnung der Kl. vor ich von den Hrsg. || 100, 37 vor wenn im
Ms. Öffnung einer Kl., die nicht geschlossen wird || 101, 12 statt es im
Ms. ihn || 101, 31 nach Beschaffenheiten im Ms. wie sonst || 102, 9–13
Anstr. am Rand mit Bleist. || 102, 32 Randtitel von E.S. Körperlich
lokalisierte sinnliche Gefühle als Folge von Affekten. Ausbreitung
der Affekte; darunter mit Bleist., ebenfalls von E.S. vgl. 1, 8, 14, 58,
60, 69, 75, 87. 23, 50, 58. || 103, 4 (ja infolge hder Schönheiti) Einf., Kl.
von den Hrsg. || 103, 23 nach lebe gestr. Erfreuendes knüpft sich an
Erfreuen || 103, 25 Randtitel von E.S. Motiviertheit von Stimmungen;
darunter mit Bleist., ebenfalls von E.S. vgl. 50 || 104, 2–3 von (Aber
die … gerichtet ist.) Einf. || 104, 28 gerade da ist, das eine aktuelle
V. für gerade ein aktuelles || 105, 18 Rb. mit Bleist. Über Hingabe an
Akte der Freude etc. cf. „N“ am Anfang. Zusätzlich der Randtitel von
E.S. Gemütsreaktion und Wille ohne fundierende Wertapperzeption;
darunter mit Bleist., ebenfalls von E.S. vgl. 16, 48, 55, 59, 68, 74 || 105,
18 Jemand V. für Ich || 105, 32–33 es zu erreichen Einf. || 106, 21 nach
Einzige im Ms. oder ein Endziel || 106, 25–27 am Rand geschweifte Kl. ||
106, 25 nach sagen, gestr. Wert || 107, 3 Randtitel von E.S. Übertragung
von Wertung und Gemütsstellungnahmen vom Zweck auf das Mittel;
darunter mit Bleist., ebenfalls von E.S. vgl. 19, 50, 58. || 107, 16 nach
absolut gestr. wertend || 107, 17 Objektiv V. für Absolut || 107, Anm. 1
textkritische anmerkungen teilband ii 181

= Rb. || 108, 13 Randtitel von E.S. Objektiver Wert als rein im Inhalt
gründender im Gegensatz zum hedonischen. || 108, Anm. 1 = Rb. || 109,
4 Randtitel von E.S. Werten und Hingabe an Werte. Intentionalität
der Gemütsreaktionen; darunter mit Bleist., ebenfalls von E.S. vgl. 29,
51, 35, 54, 56. || 109, 9 statt dem im Ms. das || 109, 17–18 von Und finden
bis allen Gemütsakten? Einf. || 109, 31 statt am im Ms. auf das || 110,
14 statt auf im Ms. über || 110, 14–16 von Nämlich die bis der Sache.
Einf. || 110, 16 Richtung V. für nichts ohne Beziehung || 110, 20–21
nicht Richtungsbewusstsein auf das erregende Wertobjekt. Sie ist V.
für ist möglich ohne Bewusstsein vom erregenden Wertobjekt und
jedenfalls ist sie || 110, 22 statt motivierendes im Ms. motiviertes || 110,
28–32 Anstr. am Rand mit Bleist. || 111, 16 statt Objekte im Ms. eine
Objektive || 111, 35–36 (wenn auch vielleicht bloß vermeintlich durch
den Inhalt bestimmt) Einf. || 112, 3 statt dem im Ms. den || 112, 33–34
Wertnehmungen V. für Wertmeinungen || 112, Anm. 1 = Rb. || 113, 17
nach Gefühlseinheit; gestr. es nicht als ob || 113, 26 explizites Einf. ||
113, Anm. 1 = Notiz am Rand; Wichtig mit Bleist. || 114, 18 statt sind
im Ms. ist || 114, 22 äußere Einf. || 115, 3 nach Ausstrahlungen, gestr.
durch

Beilage V (Hua XLIII/2, S. 115–116)

Beilage V beruht auf dem Bl. 51 aus dem Konvolut A VI 8 I. –


Der Text des mit 29 paginierten Bl. ist bis auf wenige Unterstr. nicht
weiter bearbeitet. Der Beilagentext wird wie Haupttext IV (vgl. die
Textbeschreibung dort) wohl Anfang Dezember 1911 entstanden sein.

116, 3 Randtitel von E.S. Grade der Intensität, Lebendigkeit, Hin-


gabe an einen Affekt; darunter mit Bleist., ebenfalls von E.S. vgl. 24,
51.

Haupttext V (Hua XLIII/2, S. 117–142)

Textgrundlage sind Bl. aus den Konvoluten A I 16 (Bl. 7–14), A VI 8


I (Bl. 78–79, 81–85), A VI 12 II (Bl. 70) und M III 3 II I (Bl. 115–116). –
Die Bl. sind von 1 bis 4 und dann wieder von 7 bis 15 paginiert. Eine
182 textkritische anmerkungen teilband ii

zweite, wohl von Edith Stein stammende Paginierung der Bl. (von 68
bis 71 und dann von 74 bis 87) schließt von der Paginierung her bei
der bei 67 endenden Paginierung der in Haupttext II veröffentlichten
Bl. an. Die in obiger Abfolge fehlenden Bl. mit der Paginierung 71
bis 73 bzw. 4 bis 6 liegen in den Konvoluten M III 3 II I (Bl. 116)
und A I 16 (Bl. 5–6). Der Text dieser Bl. ist in Hua XX/2, S. 428–431
als Beilage LV unter dem Titel „Das ausdrückliche Wünschen in der
Redeform mit ‚möge‘ und der Ausdruck des Wunsches“ veröffentlicht
(vgl. die Textbeschreibung dort, S. 622 f.). – Der Text ist nur mäßig
mit Tinte, Blaust. und Bleist. bearbeitet; Unterstr. sind vor allem mit
Blaust. ausgeführt. Auf einigen Bl. befindet sich die Signatur Ay. Auf
der Vorderseite von Bl. A VI 8 I/78 steht die Datierung Dezember 1911.
Die Rückseite dieses Bl. ist ein Universitätsschreiben, datiert auf den 8.
Dezember 1911; das Bl. A I 16/11 ist ein Universitätsschreiben, datiert
16. Dezember 1911.

117, 5 Randtitel von E.S. Freude aufgrund von Anschauungen und


aufgrund von Urteilen; darunter mit Bleist., ebenfalls von E.S. vgl.
16, 22, 48, 55, 59, 74 || 117, 13 Kl. bei (anschaulich) von den Hrsg. ||
117, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 118, 9 nach gedacht etc. gestr. daran
freue || 118, 9 nach wirklich gestr. schmeckend || 118, 17 Randtitel
von E.S. Wertapperzeption aufgrund sinnlicher Gefühle; darunter
mit Bleist., ebenfalls von E.S. vgl. 1, 8, 14, 19, 58, 60, 75, 87. || 118, 23
Anführungszeichen bei „Reagiert“ mit Blaust. || 118, 26 dann Einf. ||
118, 27 nach aktive gestr. spontane || 118, Anm. 1 = Rb. || 120, 6 I. Einf.
mit Blaust. || 120, 24 II. Einf. mit Blaust. || 120, 30 statt seinen im Ms.
ihren || 120, 30 statt seiner im Ms. ihrer || 120, Anm. 1 = Notiz am Rand
mit Blaust. || 121, 7 statt gehören im Ms. sind || 121, 13 Randtitel von E.S.
Wertapperzeption und Gemütsstellungnahmen; darunter mit Bleist.,
ebenfalls von E.S. vgl. 16, 22, 48, 55, 59, 68. || 121, 25 nach Sehnsucht
gestr. Ausstrahlens || 121, Anm. 2 = Rb. mit Blaust. || 122, 4 1) Einf.
mit Blaust. || 122, 4 2) Einf. mit Blaust. || 122, 6 3) Einf. mit Blaust. ||
122, 33 Schließung der Kl. bei gehört.) von den Hrsg. || 122, 34 1)
Einf. mit Blaust. || 122, 35 2) Einf. mit Blaust. || 122, 36 statt der im
Ms. die || 122, 38 statt steigere im Ms. steigert || 123, 12 Randtitel von
E.S. Sinnliche Erzeugung als Konstituens der Gemütsakte; darunter
mit Bleist., ebenfalls von E.S. vgl. 1, 8, 14, 19, 58, 60, 69, 87 || 124, 5–6
oder wie die Empfindungen nicht zur Aussage gehören. Einf. || 124,
textkritische anmerkungen teilband ii 183

15 Randtitel von E.S. Die Korrelate der Gemütsakte als Prädikate des
Gegenstandes. || 124, 15 statt Gefallen im Ms. Fallen || 125, 16 auch
das kann vergleichend herangezogen werden. Einf. || 126, 9 Sind V.
für Es ist || 126, 25 statt heißt im Ms. ist || 126, 32 Fragezeichen bei da?
V. mit Blaust. für Punkt || 126, 33 ja Einf. || 126, 34 wirklich Einf. ||
127, 4 nach strahlenden Schönheit. gestr. Ich vollziehe die Gemüts-
zuwendung || 127, 21 Gefühlscharakter V. für Gefühl || 127, 37 statt
Schönheit im Ms. Schöne || 128, 27 Randtitel von E.S. Affektzuwen-
dung und theoretische Zuwendung; darunter mit Bleist., ebenfalls von
E.S. vgl. 3, 30, 36, A3 || 128, 35 Anführungszeichen bei „urteile“ mit
Bleist. || 129, 8 Psychologen teilweise mit Bleist. nachgeschr. || 129, 9–10
Anführungszeichen bei von „Das ist bis Verlaufsart etc.“ mit Bleist. ||
129, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 130, 21 merkwürdiges teilweise mit
Bleist. nachgeschr. || 130, 21 Anführungszeichen bei „Als-erfreulich-,
Als-traurig-etc.-Dastehen“ mit Bleist. || 130, 32 Erfreulichkeit V. mit
Bleist. für Freude || 131, 12 statt anderen im Ms. anderem || 131, 20
nach sagen: gestr. ich habe in ihm die Freude am Objekt. Im Akt der
Liebe fühle ich Liebe zum Objekt || 131, 21 die Geliebte V. für das
Geliebte || 131, 28 statt Gewünschtem als solchem im Ms. Gewünschtes
als solches || 131, 33 nach Sachbewusstsein Schließung einer Kl. ||
132, 25–26 Randtitel von E.S. Korrelate der Gemütsakte als Objekte
theoretischer Betrachtung || 132, 30 nach „dasteht“. Schließung einer
Kl. || 132, 34 statt Wunschbewusstsein im Ms. Urteilsbewusstsein ||
133, 19 von aber auch bis der Liebe. Erg. || 133, 25 vor die ich im
Ms. auf || 133, 27 objektiv Einf. || 134, 9 Randtitel von E.S. Besondere
Subjektivität der Gemütsakte gegenüber den objektivierenden; Cha-
rakter der Positivität und Negativität. || 134, 13 nach eigentümlichen
gestr. relativen zum Unterschied der Erfassung und Nichterfassung ||
134, 21–22 von 3a) Das denkende bis Vorgegebenem richtet. Erg. ||
134, 32 Rb. mit Bleist. Vgl. Konvolut über Billigung || 134, 33–34 aber
auch des Verstandes Einf. mit Bleist. || 135, 5 nach denke gestr. an ||
135, 30 statt das Letztere im Ms. es || 136, 1–17 von Dabei ist bis
Zeitbewusstsein konstituierend. im Ms. zwischen Blaust.-Kl. || 136, 11
statt in sich im Ms. in ihr || 136, 25–31 von Positivität und Negativität
treten bis subjektiven Seite. im Ms. zwischen eckigen Bleist.-Kl. || 136,
25 statt treten im Ms. tritt || 136, 26 theoretischen Einf. || 136, 26 statt
treten im Ms. tritt || 136, 28 (Seinsmodus) Einf. mit Bleist., Kl. von
den Hrsg. || 136, 29 statt gehören im Ms. gehört || 136, 33 vor Wenn
184 textkritische anmerkungen teilband ii

als Überschrift Apperzeption und der Randtitel von E.S. Empirische


Apperzeption und Wertapperzeption || 136, 34 statt im neuen Fall im
Ms. in neuem Fall || 137, 23–24 als Ding und in seinem empirischen
Wert, Einf. mit Bleist. || 137, Anm. 1 = zwischen eckigen Bleist.-Kl.
stehender Text auf der Rückseite von Bl. A VI 8 I/83; nicht nur Einf.;
des Gemüts Einf. mit Bleist.; statt Aktes, das Bewusste im Ms. Aktes,
bald das Bewusste; statt bezieht diese im Ms. bezieht es || 138, 9 die
und die wirklichen Akte Einf. || 138, 17 nach die folgt im Ms. die ||
138, 18–19 als etwas, das das und das ist Einf. mit Bleist. || 138, 20 nach
auf im Ms. auf || 138, 32 vor einführt gestr. voraussetzt || 139, 4–15 von
Es ist bis gegenüber? zwischen eckigen Bleist.-Kl. || 139, 23 vor Man
Öffnung einer eckigen Bleist.-Kl. || 139, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. und
mit Bleist. nachgeschr.; = 65 ist eine Einf. mit Bleist. || 140, 9 nach etc. mit
Blaust. gestr. Doch mische ich hier nicht Verschiedenes zusammen? ||
140, 9–10 von Aufgrund dieser bis Gefallen statthaben. Einf. || 140,
12–14 von Aktuell entzückte bis Tones willen Einf.; vor Aktuell gestr.
Zunächst || 140, 15 nach gefällt sie. gestr. Und wieder, wenn ich sie
nur sehe, ohne dass ich aktuelles Entzücken fühle, beurteile ich sie als
entzückend, und dieses Urteil gründet sich auf einer unmittelbaren
empirischen Auffassung. || 140, 15–21 Anstr. am Rand mit Blaust. || 140,
15 sozusagen Einf. || 140, 19 nach sind gestr. Träger des || 140, 27–30
am Rand Blaust.-Pfeil || 140, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 141, 1–7 Anstr.
am Rand mit Blaust. || 141, 15 Werteigenschaften V. mit Blaust. für
Eigenschaften || 141, 29 am Rand die Notiz mit Bleist. Ein Blatt || 141,
33 Randtitel von E.S. Einheitsform sinnlicher Gefühle; darunter mit
Bleist., ebenfalls von E.S., vgl. 1, 8, 14, 19, 58, 60, 69, 75, 87. || 142, 5 nach
dass gestr. sofern nun || 142, 6 in sich Einf. || 142, 7 vielleicht Einf. || 142,
8 nach werden können gestr. sofern auch || 142, 9 und das jedenfalls
Einf. || 142, 11 ist sinnlich Einf. || 142, 18 nach Gefühlsmilieu, gestr.
einer || 142, 23 nach ich gestr. mich erinnere || 142, 25 das Originalms.
ist an dieser Stelle beschädigt; die Worte Mischungen bzw. wurden einer
unbeschädigten Kopie entnommen

Haupttext VI (Hua XLIII/2, S. 143–183)

Textgrundlage sind Bl. aus den Konvoluten A VI 8 I (Bl. 60–69),


A VI 12 I (Bl. 266–271) und A VI 12 II (Bl. 71, 74 u. 126–135). – Die
textkritische anmerkungen teilband ii 185

Bl. sind von 30 bis 57 paginiert; sie schließen an die mit 29 endende
Paginierung der im Haupttext IV und in Beilage V veröffentlichten
Bl. an. Das Bl. mit der Paginierung 30 (A VI 8 I/60) trägt am oberen
rechten Rand die Notiz ad Geiger 30–35. Gemeint ist der Text der
Bl. 60–65 aus dem Konvolut A VI 8 I. Husserl setzt sich hier mit
dem Aufsatz von Moritz Geiger „Das Bewusstsein von Gefühlen“
(in: „Münchener Philosophische Abhandlungen, Theodor Lipps zu
seinem sechzigsten Geburtstag gewidmet von früheren Schülern“, hrsg.
von A. Pfänder, Leipzig 1911, S. 125–162) auseinander. – Der Text zeigt
Bearbeitungsspuren und Unterstr. mit verschiedenem Schriftmaterial
(Bleist., Tinte und Blaust.). Auf einigen Bl. befindet sich die Signatur
Ax. In der Zeittafel der Manuskripte werden die Texte der Signatur-
gruppe Ax auf 1909/11 datiert. Wegen Husserls Auseinandersetzung
mit dem 1911 erschienenen Aufsatz von Geiger muss dieser Text auf
1911 datiert werden.

143, 6 Notiz am Rand ad Geiger und der Randtitel Ob eine ana-


lysierende Beobachtung von „emotionalen Gefühlen“ möglich ist;
darunter mit Bleist. vgl. 3, 36, 74, A3. || 144, 2 beobachte V. für
beachte || 144, 12 statt seinen im Ms. ihren || 144, 16 nach heller,
gestr. gefühlsmäßig || 145, 1 Randtitel von E.S. Spaltung des Ich in
ein erlebendes und ein beobachtendes. || 145, 12–31 von Hier haben
bis Sich-auf-ein-Urteilen-anderer-Menschen-Beziehens etc. im Ms.
zwischen eckigen Kl., zusätzlich vor Kann man nicht eckige Kl. || 145,
37 vor Was im Ms. eckige Kl. || 146, 7 nach dass gestr. ein || 146, 10
statt Freunden alternative Lesart Feinden || 146, 28 nach Goethe: gestr.
Geh‘! Gehorche meinem Winke soweit || 147, 28–29 statt mich im Ms.
mir || 147, 33–34 statt runde Kl. im Ms. eckige Kl.; die eckigen Kl. V.
für runde Kl. || 148, 2 nach wird im Ms. Relationszeichen || 148, 2 nach
Gesamtheit gestr. Einheit || 148, 3–4 statt runde Kl. im Ms. eckige Kl. ||
148, 19 statt S. 138 im Ms. als Notiz am Rand Gheigeri 138. || 148, 20
nach und im Ms. zwischen || 148, 37 – 149, 8 von Das ist richtig bis das
Entscheidende. zwischen eckigen Kl., zusätzlich am Rand geschweifte
Kl. || 149, 9 Notiz am Rand mit Bleist. von E.S. vgl. 54, 56, 24. || 149,
12 nach wird, wie gestr. wird || 149, 14–15 von meine Stellung bis ist
verkehrt V. für wenn damit auch meine Stellung bezeichnet sein soll,
so ist das verkehrt || 149, 22 nach wenn er gestr. selbst || 149, 26 statt
den im Ms. das || 149, 34–35 denselben unvermeidlichen Ausdruck
186 textkritische anmerkungen teilband ii

wie ich V. für jenen unvermeidlichen Ausdruck || 149, 38 den ich doch
auch oft verwende V. für (was eigentlich mein Wort ist) || 150, 4 vor
Es gestr. Schon || 150, 4–7 von Es ist bis unvermeidlich dargelegt.
im Ms. zwischen eckigen Kl. || 150, 5 nach auch die gestr. Richtung ||
150, 12 statt unterscheidet im Ms. unterschied || 150, 15 rein Einf. ||
150, 16 vor Im im Ms. ein Anführungszeichen || 150, 18 vor wollen
im Ms. Anführungszeichen || 150, 30 Randtitel von E.S. Vorder- und
Hintergrund in verschiedenem Sinn und bei allen Akten; darunter mit
Bleist., ebenfalls von E.S. vgl. 3, 30, 74, A3. || 150, 33 vor Geiger Öffnung
einer Kl. || 151, 11 statt nicht-thematisch im Ms. nicht-thematischen ||
151, 27 Randtitel von E.S. Unterschiede der Aufdringlichkeit, Klarheit
und Deutlichkeit; darunter mit Bleist., ebenfalls von E.S. vgl. W 55 ||
151, 30 nach z. B. sich gestr. noch des || 152, 23 statt das im Ms.
dem || 152, Anm. 1 = Rb. || 153, 2 auf der Rückseite des Bl. (A VI
8 I/67) steht folgender gestr. und kopfständiger Text ein einheitliches
Ich bildet Gefühle und beobachtet sie, will sie mit Aufmerksamkeit
erfassen, macht sie zum Gegenstand. Andererseits kann sich trennen
und gegenüberstellen: ein beobachtendes Ich und ein erlebendes, das
Ich gespalten. Man beobachtet, wie man gefühlsmäßig auf bestimmte
Erlebnisse reagiert, wie Freude und Angst sich bilden, wie Liebe
und Hass entstehen, wie man mitleidig und grausam ist, wie man in
Wut ausbricht. Während das eine Ich all das erlebt, sieht das andere
ruhig zu (hS.i137), nimmt Stellung dazu, ist erstaunt darüber, freut
sich darüber etc. Eventuell fragt sich dieses Ich, was andere Leute
wohl zu dem Gefühlsausbruch sagen werden, denken werden. Hier
teilt sich das Ich für mein Erleben. Das eine Ich erlebt, während
das andere beobachtet. Nicht sind zwei Strahlen eines einheitlichen
Bewusstseins-Ich hIch V. für Tatsachei vorhanden, von denen der
eine im Gefühl auf die Gegenstände geht, der andere das Gefühl
beobachtet, sondern das Ich selbst teilt sich. Nur verdeckt ist es hier,
das Gefühl selbst, das beobachtet wird. Es ist vielmehr das erlebende
Ich in seiner Gesamtheit mit den zugehörigen Gefühlen, dem sich ein
anderes beobachtendes gegenüberstellt. || 153, 3–4 Randtitel von E.S.
„Meinung“ als Hinwendung und als spezifische Richtung auf. Meinen
(= Spontaneität) der fundierenden und der fundierten Akte; darunter
mit Bleist., ebenfalls von E.S. vgl. A34 ff., A47, A53, U101 ff., U207 || 153,
5 vor Meinung Einf. mit Rotst. a) || 153, 10 nach man deuten) gestr.
wenn ein || 153, 21 nach Passivität mit Bleist. gestr. (Rezeptivität). ||
textkritische anmerkungen teilband ii 187

153, 29 – 154, 2 Anstr. am Rand mit Blaust. || 153, 32 Passivität V. mit


Bleist. für Rezeptivität || 153, Anm. 1 = Notiz mit Bleist. am Rand ||
153, Anm. 2 = Einf. mit Bleist. || 153, Anm. 3 = Erg. mit Bleist. ||
154, 4–5 am Rand die Notiz mit Blaust. cf. O1 || 154, 18 Randtitel von
E.S. Ursprüngliche Schöpfung, Festhaltung, Reaktivierung; darunter
mit Bleist., ebenfalls von E.S. vgl. U302 || 155, 8–9 (allgemeiner in
der sachkonstituierenden) Einf. mit Bleist. || 155, 10 Randtitel von
E.S. Unterschiede des thematischen Meinens in Vorstellungs- und
Gemütssphäre. || 155, 13 beziehend Einf. || 155, 22 nach Das gestr.
gebe || 155, 23–28 Anstr. am Rand mit Blaust. || 155, 29 Randtitel mit
Blaust. Thematisch || 155, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 156, 8 statt sie
im Ms. es || 156, 11 einsetzenden zum Teil mit Bleist. verbessert ||
156, 12 statt Akten im Ms. Akt || 156, 12–13 statt dem im Ms. das ||
156, Anm. 1 = Rb. || 157, 10–11 statt Auf der einen Seite ist Gefühl
das Thema meines Lebens, im Ms. Auf der einen Seite Gefühl das
Thema meines Lebens ist, || 157, 15 Kann man sagen: Einf. || 157,
16–17 Sicher kann man umgekehrt sagen: V. für Und zwar noch
mehr, es ist nicht nur Bemerktes, sondern speziell Aufgemerktes.
Ist unsere Darstellung korrekt, so ist „Aufmerksamkeit“ || 157, 20
statt ein eigener Charakter an der Sache im Ms. an der Sache ein
eigener Charakter || 157, 23 in jedem Sinn Einf. || 157, 34 neben-
her Einf. || 158, 9–10 das Alte Einf. || 158, 29 in merkender Weise
Einf. || 158, 36–37 Nun soll sich das in genauer Analogie übertragen
im Ms. mit Bleist. unterschlängelt || 159, 12 so Einf. || 159, 13 jeden
Einf. || 159, 14 „Interesse“ Anführungszeichen mit Blaust. || 159, 20
sich hinwendende und Einf. || 159, 25 nach nicht. im Ms. folgendes
kopfständiges und gestr. Satzfragment aus anderem Zusammenhang
Hoch verehrter und lieber Herr Kollege || 159, 27 nach aller gestr.
sich hinwendenden, sich richtenden || 159, 30–31 Die thematische
Intentionalität im Ms. verändert mit Bleist., wohl von L., in Etwas
anderes, damit sich kreuzend ist die thematische Intentionalität, siehe
unten. Diese Textpassage steht zwischen Blaust.-Kl. und ist wie der
nachfolgende Absatz bis Willensthema usw. mit Bleist., wohl von L.,
gestr. || 159, 31 nach Akten gestr. (den sich richtenden) || 159, 33 als
Thema Einf. || 159, Anm. 1 = Rb.; Das ist alles nicht besonders gut im
Ms. mit Bleist., wohl von L., gestr.; nach und sich-nicht-hinwendende
gestr. abzielende und nicht-abzielende; andererseits Einf. mit Bleist. ||
160, 1 nach bemerken, gestr. wenn wir || 160, 8–9 wesentlichen Einf. ||
188 textkritische anmerkungen teilband ii

160, 13 pointierenden Einf. || 160, 13 Randtitel Aufmerksamkeit (Be-


merksamkeit) und ihre Verallgemeinerung || 160, 18 nach oder -unlust
Einf. mit Bleist., wohl von L. (die auch Gefallen sein kann, cf. Aπ) ||
160, 19 nach „Richtung“. folgt im Ms. mit Bleist. ein Zeichen für
Abschrift || 160, 19–20 von Die Hinwendung bis ein Besonderes! im
Ms. mit Bleist., wohl von L., gestr. || 160, 36 (als Bemerksamkeit)
Einf. mit Bleist. || 161, 14 Stimmung weckt. Randtitel von E.S. Exakte
Klärung der Begriffe Beobachtung und Interesse. Aufmerksamkeit
als Zuwendung. || 161, 18 Anstr. am Rand mit Blaust. || 161, 31 von
Also hätten bis anderen nicht. im Ms. mit Bleist., wohl von L., gestr. ||
161, 35 Notiz am Rand Cf. 152 || 162, 10 durchbrechende Einf. ||
162, 21 statt sind im Ms. ist || 162, 30 – 163, 17 von Man wird bis
immanenter Empfundenheiten. im Ms. mit Bleist., wohl von L., gestr.
und zwischen eckige Bleist.-Kl. gesetzt || 162, 32–33 statt entweder
meinendes Vorstellen ist im Ms. ist entweder meinendes Vorstellen ||
162, 35 Randtitel von E.S. Vorstellungsgrundlage aller Akte || 163,
3 erfassende Einf. || 163, 10–11 vor Vorstellungsaktualitäten im Ms.
die Einf. mit Bleist. umgekehrt || 163, 20 dunklen Einf. || 163, 22 statt
mindestens im Ms. mindest || 163, 28 Notiz am Rand Cf. 14 || 163, 36
Anführungszeichen bei „Hintergrund“ mit Blaust. || 164, 10 Randtitel
von E.S. Die weiteste Sphäre der konstituierten Gegenstände als Feld
der Auswahl für das thematische Interesse || 164, 20 Merksamkeit V.
mit Blaust. für Aufmerksamkeit || 164, 35 Anführungszeichen bei „Feld
der konstituierten Objektitäten“ mit Blaust. || 164, 36 konstituierten
Onta Einf. || 165, 14 I Einf. mit Blaust. || 165, 14 also auch Einf. || 165,
14–15 Randtitel von E.S. Akt und Zustand || 165, 16–17 von I a) Im
Akt bis Herrlichkeit finden Erg. mit Blaust. am Rand || 165, 18 II)
Einf. mit Blaust. || 165, 21 II a) Einf. mit Blaust. || 165, 24 I) Einf. mit
Blaust. || 165, 28 II a) Einf. mit Blaust. || 165, 29 Kl. bei (es erfüllt bis
Glück, Freude) mit Bleist. || 165, 30 I a) Einf. mit Blaust. || 165, 35 –
166, 1 (nicht des abgebildeten Gegenstandes schlechthin) Einf. || 166,
10 geht im Ms. mit Bleist., wohl von L., gestr. || 166, 13–20 am Rand
geschweifte Blaust.-Kl. || 166, 22–24 von Ich sehe bis dahin sind. im Ms.
zwischen Bleist.-Kl. || 166, 33 nach Wiedererinnerung gestr. so || 167, 8
statt retiniert im Ms. retendiert || 167, 30–31 etwa erfreulichen Folgen
nachgehend Einf. || 168, 4 Randtitel von E.S. Affekt als Zustand im
Gegensatz zur Werthaltung; darunter mit Bleist., ebenfalls von E.S.
vgl. 16, 22, 55, 59, 68, 74. || 168, 7 Wellen in Wellengipfeln Einf. ||
textkritische anmerkungen teilband ii 189

168, 11 allerdings Einf. || 168, 16 eines Einf. || 168, 18 freudige Einf. ||


168, 19–23 von (Statt Turnen … ausgeschlossen wird) im Ms. teilweise
mit Bleist., wohl von L., gestr. || 168, 23 vor Ich Rotst.-Str. || 168,
28 Wohlgefühl V. für Wohlgefallen || 168, 31 statt Sind im Ms. Ist ||
169, 1–3 von Aber sind bis könnte einwenden: Einf. || 169, 11–12
wie in Fällen körperlich-seelischer Frische Einf. || 169, 22–23 nach
seiner Zustandskomponente Einf. || 169, 27 Temperatur Einf. || 169,
35–38 von Bei der bis mitverbundene Komponente. Einf. || 169, 36
gleich Null V. mit Bleist. für Null || 170, 13 ein positiver oder negativer
Affekt Einf. || 170, 16 ihre Stellungnahme Einf. || 170, 21 nach das gestr.
Erregung fortführen || 170, 31 nach „vorstellend“ gestr. und urteilend ||
171, 7 d. i. Einf. || 171, 7 nach zu gestr. || 171, 9 kann ich sagen: Einf. ||
171, 10 im Bewusstsein der Schönheit Einf. || 171, 16 von er ist bis
jedenfalls „Lust“ V. für eventuell Erregung || 171, 17 Randtitel von E.S.
Motiviertheit der Stimmungen (Affekte); ihre Ausbreitung auf neue
Werthaltungen; darunter mit Bleist., wohl ebenfalls von E.S. vgl. 20. ||
171, 21 In anderen Fällen kann es sein: Einf. || 171, 28 fröhlich singend
im Ms. mit Bleist., wohl von L., unterschlängelt || 171, 30 – 172, 1 Ich
singe im Ms. mit Bleist., wohl von L., unterschlängelt || 171, Anm. 1
= Rb. || 172, 6–7 (nämlich es erhält einen erborgten Glanz) Einf. ||
172, 8 gute Mahlzeit im Ms. mit Bleist., wohl von L., unterschlängelt ||
172, 11 nach weil …“. gestr. Ich kann auch sagen, das ist recht, da ||
172, 16 Kl. bei (erborgter Glanz) von den Hrsg. || 172, 18–21 von
Wenn wir bis Ausbreitung, Ausstrahlung im Ms. zwischen Bleist.-Kl. ||
172, 27 Randtitel von E.S. Körperliche Lokalisation; darunter mit
Bleist., ebenfalls von E.S. vgl. 19, 23, 58 || 172, 36 Leibesauffassung
V. für Leibesempfindung || 173, 14–15 Randtitel von E.S. Gleiche
Erregungen verschiedenen Ursprungs; darunter mit Bleist., ebenfalls
von E.S. vgl. 24, 29. || 173, 18 nach Vorstellung im Ms. die || 173,
Anm. 1 = Erg. || 174, 4 Randtitel von E.S. Hingabe an Werte und
Hingabe an ihren Genuss || 174, 7 durch bedeutungslos gewordene
Zeremonien, kirchliche Formen etc. Einf. || 174, 11–12 von und da
bis Quellen stammen. Einf. || 174, 13–15 am Rand Blaust.-Pfeil || 174,
13–14 (die Stellungnahme) Einf., Kl. von den Hrsg. || 174, 30 Randtitel
von E.S. Ontische Wertprädikate als Korrelat der Gefühlszuwendung.
Gemütsbewegung. || 174, Anm. 1 = Notiz am Rand mit Bleist. || 174,
Anm. 2 = Rb. || 174, Anm. 3 = Rb. mit Bleist. || 175, 7 statt und sein Geha-
ben mir im Ms. mir und sein Gehaben || 175, 11 statt verhalten im Ms.
190 textkritische anmerkungen teilband ii

verhält || 175, 16 in unserem Beispiel Einf. || 175, 20 von Unterschiede


der bis der Lebhaftigkeit. V. für keine Unterschiede des Grades (den
Wert identisch erhalten) || 175, 22 vor tiefer oder weniger im Ms.
irrtümliche Wiederholung von mehr oder minder tief traurig bewegt;
davor gestr. Ich meine sogar: Zweifellos liegen hier sinnliche Lüste
vor, ausstrahlend von der Lustquelle, der Ursprungslust. Oder man
kann sagen: Ein sinnlicher Gehalt ist notwendig als appherzeptivei
Grundlage. Dieser trägt sinnliche Gefühle (Empfindungsgefühle) und
darauf gründet sich erst die Wertappherzeptioni. Es kann sich aber
ein Gehalt an sinnlichen Gefühlen (aufgrund sinnlicher Empfindung)
immer neu hinzutun, das Sinnliche kann sich verbreiten, erweitern,
ohne dass die Freude als Freude über das und jenes, das Wohlgefallen
an dem und jenem, sich ändert. || 175, 22–31 am Rand Blaust.-Pfeil ||
175, 24 Randtitel von E.S. Ichtiefe der Gefühle || 175, 27–28 von
wohl eine bis geringerer Erregung im Ms. mit Bleist., wohl von L.,
gestr. || 176, 3 gerecht zu werden Einf. mit Bleist. || 176, 7–8 von dann
Aufregung bis vor Freude Einf. || 176, 9 nach usw. im Ms. gerecht zu
werden || 176, 15 Randtitel von E.S. Genießen als Erfüllungsgefühl mit
Rückwendung: Freude zweiter Stufe. || 176, 22 und seinem Rhythmus
Einf. || 176, 23 nach verbindet sich gestr. genießende Zuwendung ||
176, 23–24 (siehe unten) Einf. mit Bleist., Kl. von den Hrsg. || 176,
29 nach anknüpft. gestr. Diese Gefühle || 177, 28–29 Randtitel von
E.S. Freude als Zustand und ihre Intentionalität, abgesehen von der
Wertung; darunter mit Bleist., ebenfalls von E.S. vgl. 24, 35, 56. ||
177, Anm. 1 = Notiz am Rand mit Bleist. || 178, 3 Anführungszeichen
bei „Zustände“ mit Blaust. || 178, 4 Anführungszeichen bei „Akte“
mit Blaust. || 179, 8 Randtitel von E.S. Art der Fundierung der Freu-
denintentionalität auf die wertende; darunter mit Bleist., ebenfalls
von E.S. vgl. 16, 22, 48, 59, 68, 74 || 179, 10 der Freude Einf. || 179,
14 statt entfalten im Ms. entfaltet || 179, 31 statt Vorstellen im Ms.
Vorstellung || 179, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 180, 20 nach Weiter
ist gestr. eine andere Situation die schon besprochene || 180, 25–
27 von Zum Beispiel bis darauf gerichtet. Erg. am Rand || 180, 31
Randtitel von E.S. Freude ohne bestimmt gerichtete Intentionalität;
darunter mit Bleist., ebenfalls von E.S. vgl. 24, 35, 56. || 180, 33 der
Freude Einf. || 181, 1 nach Schimmer, das gestr. erborgte Licht ||
181, 25 nach ihre gestr. Schimmer || 182, 17 statt sich als im Ms. als
sich
textkritische anmerkungen teilband ii 191

Beilage VI (Hua XLIII/2, S. 183–188)

Beilage VI beruht auf den Bl. 52–55 aus dem Konvolut A VI 8 I. –


Die Bl. sind mit römischen Zahlen von I bis IV paginiert. Am Rand des
mit I paginierten Bl. stand zunächst 3 Blätter, was dann in 4 Blätter
verändert wurde. Das mit IV paginierte Bl., auf dem Zusätze steht,
wurde demnach erst später zu den anderen drei Bl. hinzugelegt. Husserl
hat auf dem mit I paginierten Bl notiert Nota bene! Sehr wichtig und
darunter Umfassende Ausführungen in HH in Q. Texte mit der Signatur
HH werden im Haupttext IV in Hua XLIII/2 veröffentlicht. – Der Text
ist mäßig mit Bleist. und Blaust. bearbeitet; Unterstr. sind vor allem mit
Blaust. ausgeführt. Nur das mit IV paginierte Bl. zeigt etwas stärkere
Bearbeitungsspuren (u. a. mit Rotst.). Husserls Angabe auf dem mit I
paginierten Bl. zufolge ist der Text auf 1909 zu datieren.

183, 28 nach und im Ms. und || 183, 30 von Wie es bis Parallelen
überall: Erg. || 183, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 183, Anm. 2 = Rb.
mit Bleist. || 185, 1 nach umgekehrt gestr. ebenso || 185, 12 soweit in
insoweit im Ms. mit Blaust. gestr. || 185, Anm. 1 = Einf. mit Blaust. ||
185, Anm. 2 = Rb. mit Bleist. || 186, 8 nach das gestr. sie || 186, 13 dem
V. für der || 186, 22 nach „Hingabe“ gestr. an || 186, 41 – 187, 1 in Bezug
auf Einf. || 187, 2 des Genusses Einf. || 187, 9 nach phanseologisch im
Ms. Schließung einer Kl. || 187, 16 ein V. mit Rotst. für der || 187, 16–17
Anführungszeichen bei „Stellungnahme“ mit Blaust. || 187, 19–21 von
(als Glaube bis Urteil begründet) Kl. mit Blaust. || 187, 25 nach Nein-
Bewusstsein. mit Bleist. wellenförmig gestr. also als entgegengesetztes
Urteil. Mit wieder solchen Charakteren. Insofern gehört das nicht
mehr her. || 187, Anm. 1 = Rb. mit Rotst. || 187, Anm. 2 = Rb. mit
Bleist.; das Gleichheitszeichen ist eine Einf. mit Rotst. || 188, 7 1) Erg.
mit Blaust. || 188, 11 2) Erg. mit Blaust.

Beilage VII (Hua XLIII/2, S. 188–190)

Beilage VII beruht auf den Bl. 15–16 aus dem Konvolut A VI
12 I. – Die Bl. sind von 55 bis 56 paginiert. Das mit 55 paginierte
Bl. trägt die Signatur Aσ. – Der Text ist nicht bearbeitet und trägt
keine Unterstr. Eine genaue Datierung des Textes ist schwierig. Dem
192 textkritische anmerkungen teilband ii

Typoskript der Studien von Landgrebe zufolge gehören die Bl. zur
Signaturgruppe A, deren Texte in der Zeittafel der Manuskripte auf
1911 datiert werden.

188, 20–21 Titel unter Verwendung der Überschrift Das Sich-Auf-


drängen. Die Unterschiede der Aufdringlichkeit || 188, 26 Wie ist
diesem Unterschied phänomenologisch beizukommen? im Ms. zwi-
schen Bleist.-Kl. || 188, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 188, Anm. 4 = Notiz
am Rand mit Bleist. || 189, 18 nach doch gestr. noch || 189, 18 nach
Objekt, gestr. noch || 190, 2 warm V. für wärmer

Haupttext VII (Hua XLIII/2, S. 191–209)

Textgrundlage sind die Bl. 2–12 aus dem Konvolut A VI 27. – Die
Bl. sind durchlaufend von 1 bis 11 paginiert. – Der Text ist mit Tinte
(vereinzelt auch mit Bleist. bzw. mit Lilast.) bearbeitet; Unterstr. sind
meist mit Tinte und Rotst., aber auch mit Bleist. und Blaust. vorgenom-
men. Die Hrsg. folgen bei der Datierung des Textes der entsprechenden
Angabe auf dem Gesamtumschlag (Bl. 1 + 28) des Konvoluts A VI 27,
und zwar auf 1923.

191, 4 Das terminierende Meinen. als Überschr. || 191, 7 als Einf. ||


191, 17 nach ihres gestr. dauernden || 191, 22 sein können V. für
sind || 192, 13 aktive Einf. || 192, 13–14 schlummerndes Einf. || 192,
16 statt für im Ms. von || 192, 19 rezipiert Einf. || 192, 21 „gerne“, in
einem wertenden Interesse „willig“ V. für in einem bevorzugenden
Interesse || 193, 11–12 und anschauliche Vorvergegenwärtigung Einf.,
nach Protention gestr. Kl.; Schließung der Kl. nach Vorvergegenwär-
tigung von den Hrsg. || 193, 14–15 endlich auch die „Quasi-Akte“ als
Phantasien Einf. || 193, 31 nach Ich gestr. her || 194, 8–13 am Rand
Rotst.-Pfeil || 194, 21 gegenständliche Einf. || 194, 22 bloßen Einf. ||
194, 22 nach Reihe der gestr. bloßen || 194, 26 gegenständliche Einf. ||
195, 3 statt ihren im Ms. seinen || 195, 5 statt nur hineinleben im Ms.
hinein nur leben || 195, 21–22 gegen das nichts spricht Einf. || 195,
27–30 Anstr. am Rand mit Rotst. || 195, 30 vor und gestr. sondern || 195,
37 hier Einf. || 195, 37 nach Modi gestr. hier || 196, 9 nach es sie im Ms.
wieder || 196, 31–32 praktische Zweckidee V. für (wohl versehentlich
textkritische anmerkungen teilband ii 193

nicht gestr.) Idee || 196, Anm. 1 = Rb. || 196, Anm. 2 = Rb. || 197,
16 vorgegebener Einf. || 197, Anm. 1 = Rb. || 198, Anm. 1 = Rb.
mit Bleist. || 199, 1 Ich in Ichaktivität Einf. || 199, 5 und Betrach-
tung Einf. || 199, 16 Grundklassen V. für Grundweisen || 200, 4–5
konstituiert V. für erzeugt || 201, 1 statt es im Ms. sie || 201, 37 nach
und gestr. oder || 202, 14 Anführungszeichen bei „Intentionalität“ mit
Bleist. || 202, 15 Anführungszeichen bei Intention mit Bleist. || 203,
2–3 notwendigen Einf. || 203, 17 perspektischer Kontraktion V. für
Verdeckung || 204, 6 begehrendes Einf. mit Bleist. || 204, 27 (Modus)
Einf., Kl. von den Hrsg. || 204, 29 fundierten Einf. || 205, 11 statt
eine im Ms. ein || 205, 11 genannt sinnliche Gefühle Einf. || 205,
25 statt strebt im Ms. strebe || 205, 29 – 206, 7 von Es ist bis die
sinnliche Lust. Einf. || 205, Anm. 1 = Rb. || 205, Anm. 2 = Erg. ||
205, Anm. 3 = Erg. || 206, 9–10 von Aber bedarf bis des Wertens?
Erg. || 206, 9–10 statt erst der Aktivierung im Ms. der Aktivierung
erst || 206, 14 statt eine im Ms. ein || 206, 19 nach sonstiger gestr.
Wertung || 206, 26–27 von Objektivation vollziehend bis und endlich
Einf. || 206, Anm. 1 = Rb. || 207, 5–7 von Ich erkenne bis gespro-
chen werden? im Ms. zwischen Bleist.-Kl. und Anstr. am Rand mit
Rotst. || 207, 6 nach keine gestr. anderen || 207, 20 statt sind im Ms.
ist || 207, 29 – 208, 22 von Das monadische bis allein, ist. im Ms.
zwischen Bleist.-Kl. || 207, 29–35 Anstr. am Rand mit Rotst. || 207,
32 eigentlichen, ichlichen Einf. || 208, 7 nach „Sinneshorizont“ gestr.
bestimmten || 208, 11 Ichtätigkeit V. mit Bleist. für Bewusstseinstä-
tigkeit || 208, 14 synthetische Einf. || 208, 27 sehr Einf. || 208, 28
statt Herausstellen im Ms. Herausstellenden || 208, 28 gehören V.
mit Bleist. für gehört || 208, 29 Bewusstseinsweisen V. mit Bleist. für
Bewusstsein || 208, 29 stehen und ihre V. mit Bleist. für stehen und
seine || 208, 32 Anführungszeichen bei „Konstitutive“ mit Bleist. ||
208, 33 vor Das im Ms. Anführungszeichen mit Rotst. || 208, 36 Anfüh-
rungszeichen bei „konstitutive Funktion“ mit Rotst. || 208, Anm. 1 =
Notiz am Rand mit Lilast.; im Ms. folgt nach unten 1, zweite Seite ||
209, 3–4 Randtitel Einheitssynthesis || 209, 18 im Wertbewusstsein
Einf. mit Bleist. || 209, 19 in eigener Synthesis Einf. || 209, 25 Einf.
mit Bleist. || 209, 28–35 von Die Lust ist bis wir Relation. Einf.,
patent V. mit Bleist. für latent; nach und dann ist Lust eine Einf.
194 textkritische anmerkungen teilband ii

Beilage VIII (Hua XLIII/2, S. 210–214)

Beilage VIII beruht auf den Bl. 13–15 aus dem Konvolut A VI
27. – Die Bl. sind von 1 bis 3 paginiert. Auf dem mit 1 paginierten
Bl. weist Husserl auf das letzte Bl. (A VI 27/12) des in Haupttext VII
veröffentlichten Textes hin. – Der Text ist nur wenig mit Tinte und
Bleist. bearbeitet; Unterstr. sind vor allem mit Lilast., aber auch mit
Rotst. ausgeführt. Die Hrsg. folgen bei der Datierung des Textes der
entsprechenden Angabe auf dem Gesamtumschlag (Bl. 1 + 28) des
Konvoluts A VI 27, und zwar auf 1923.

210, 17 nach sich gestr. und sich passiv enthüllende Affektionen


(intentional) || 210, 28 – 211, 2 von So kann bis der Reflexionen.
zwischen Bleist.-Kl. || 211, 3–5 Kl. V. mit Blaust. für Kommata || 211,
4–5 Anführungszeichen bei „Gegenstände“ mit Blaust. || 211, 18 Man
möchte nun sagen (Widerlegung nachher): Einf. mit Bleist. || 211, 18–
19 bei Was liegt hier anders vor denn eine fundierte Objektivation?
im Ms. Anführungszeichen mit Bleist. || 211, Anm. 1 = Notiz am Rand
mit Blaust. || 212, 9 statt liege im Ms. liegt || 212, 13 vor Ich gestr. Habe
ich hier nicht zu unterscheiden: || 212, 22–23 Anführungszeichen bei
„Objektivation“ und bei Gefühls-„objektivation“ jeweils mit Blaust. ||
212, 24 Anführungszeichen bei „Objektive“ mit Blaust. || 213, 12 statt
erregen im Ms. erregt || 213, 13 statt sind im Ms. ist || 213, 13 statt
bestimmen im Ms. bestimmt || 213, 14 statt ihnen im Ms. ihm || 214, 1
nach Modalitäten im Ms. sind || 214, 6 Modi der Positionalität Erg. ||
214, 12–13 (Urteilen, Werten) Kl. mit Blaust.

Beilage IX (Hua XLIII/2, S. 214–216)

Beilage IX beruht auf den Bl. 78–79 aus dem Konvolut A VI 30. –
Die von 1 bis 2 paginierten Bl. liegen in einem Binnenumschlag (Bl.
75 + 81) des Konvoluts. – Der Text der Bl. ist mit Tinte und Bleist.
bearbeitet; Unterstr. sind mit Tinte und Blaust. ausgeführt. Eine genaue
Datierung des Textes ist schwierig, da auf dem Umschlag (Bl. 75)
nur allgemein angegeben ist alt Freiburg. Aus inhaltlichen Gründen
datieren die Hrsg. den Text auf wohl 1920.
textkritische anmerkungen teilband ii 195

214, 19 Randtitel mit Blaust. Vorstellung || 214, 20–22 von Die Vor-
stellungsgegenstände bis möglicherweise wechselnden V. für mehr-
fach geänderten und daher nicht mehr sinnvoll rekonstruierbaren Text ||
214, 27 unserem Martinstor V. für ihm || 214, 28 eines Seienden gewiss
ist V. für einer seienden Wirklichkeit bewusst ist || 214, 29–31 von
Für-seiend-Halten bis Seinssetzung. Einf. || 214, 32 nach Gegenstand
erscheint gestr. Verwickelter ist || 215, 22 nach gegebene Gegenstand
gestr. sondern als nichtseiend oder nicht-so-seiend als || 215, 23 nach
eines seinsollenden, gestr. eines erwünschten oder || 215, 31 nach doch
gestr. Einheit || 215, 32 in V. für es können von ihnen nicht || 215, 40
Wertsein V. für Wertseiend || 216, 1 ohne konkrete einfache Erlebnisse
im Ms. mit Bleist., wohl von L., gestr. || 216, 2 vollziehen, mehrere V.
für oder || 216, 5–8 von in thematischen bis praktischen Interesses am
Rand mit Bleist. angestrichelt || 216, 9 nach verschiedenen Nuancen.
folgt auf der Rückseite des Bl. A VI 30/79 kopfständiger, aber nicht
gestr. Text (als Variante des Anfangs der Beilage) Wir haben bisher
allerschlichteste Akte herangezogen – die einen bestimmten Begriff
von Vorstellung erfüllen, Akt – mit je einem schlichten Sinn, nämlich
einem schlichten vermeinten Gegenstand, in einer schlichten Seins-
qualifizierung: Entsprechend den beiden Komponenten des hgestr.
gegenständlicheni Sinnes gehört zu jedem solchen schlichtesten Akt
der Vorstellung eine Aktschicht die den Gegenstand inhaltlich vor-
stellig macht und eine qualifizierende Schicht. || 216, Anm. 1 = Rb. mit
Bleist.

Beilage X (Hua XLIII/2, S. 216–218)

Beilage X beruht auf den Bl. 79–80 aus dem Konvolut A VI 26. – Die
von 1 bis 2 paginierten Bl. liegen in einem Binnenumschlag (Bl. 68 + 81)
des Konvoluts. – Der Text ist leicht mit Tinte und Bleist. bearbeitet;
Unterstr. sind mit Blaust., Rotst., Bleist. und Tinte ausgeführt. Auf der
Vorderseite von Bl. 79 ist die Datierung 1920 angegeben.

216, 19 als Akte Einf. || 216, 22 aktiven Einf. || 216, Anm. 2 = Notiz
am Rand mit Bleist.; darüber der Randtitel Urteilssätze, Wertsätze
etc. || 217, 22 nach und im Ms. und || 217, 25 entsprechend Einf. mit
Bleist. || 217, 27 nach Denkinhalte gestr. mit Bleist. entsprechend ||
196 textkritische anmerkungen teilband ii

217, 28 statt und im Ms. in || 217, 29 entsprechen teilweise mit Bleist.


geschr. || 217, 31 sind zu erwähnen Einf. mit Bleist. || 217, 36 Am V. für
Der || 217, 36 an den V. für der || 217, 37 den Gegenständen V. für der
Gegenstände || 217, 37 erzeugen sich Einf. || 217, 38 nach die sich gestr.
apperzeptiv || 217, 41 späterhin in der Genesis Einf. || 218, 2 nach dem
V. für als || 218, 7 nach worden ist gestr. und || 218, 10 theoretischen
teilweise mit Bleist. geschr.

Beilage XI (Hua XLIII/2, S. 218–219)

Beilage XI beruht auf dem Bl. 59 aus dem Konvolut A VI 30. – Das
mit 1 paginierte Bl. gehört zwar der Paginierung nach zu den von 2 bis
4 paginierten Bl. (A VI 30/60–62), die in Hua XLIII/3 im Haupttext IX
veröffentlicht sind, aus inhaltlichen Gründen wird der Text des Bl.
jedoch hier als Beilagentext wiedergegeben. – Der Text ist mäßig mit
Tinte bearbeitet; Unterstr. sind mit Rotst., Blaust. und Tinte ausgeführt.
Auf dem im Konvolut A VI 30 nachfolgenden Bl. 60 befindet sich die
Datierung 1919/20, die die Hrsg. auch für den Text des vorliegenden
Bl. 59 übernehmen.

218, 16 vor Idee als Überschrift Materialien und der Randtitel


Doxische und axiotische Affektion. Sachgegenstände und Wertge-
genstände. || 218, 17 Schließung der Kl. bei kommend von den Hrsg. ||
218, 18 dazu am Rand mit Blaust. Gefühlsempfindungen || 218, 20 bloß
sachlichen V. für doxischen || 218, 22 statt erstere im Ms. letztere || 218,
23 sachlichen V. für doxischen || 218, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 219, 5
eben Einf. || 219, Anm. 1 = Rb. || 219, Anm. 2 = Rb., Sachliche teilweise
mit Bleist. geschr. || 219, Anm. 3 = Rb.

Beilage XII (Hua XLIII/2, S. 220–223)

Beilage XII beruht auf den Bl. 84–86 aus dem Konvolut A VI 30. –
Die in einem Binnenumschlag (Bl. 83 + 133) liegenden Bl. sind von 1
bis 3 paginiert. – Der Text ist kaum bearbeitet; Unterstr. mit Blaust.
finden sich nur auf der Vorderseite des mit 1 paginierten Bl. Dort ist
auch die Datierung des Textes mit 1919 angegeben.
textkritische anmerkungen teilband ii 197

220, 2 Sachen und Werte als Überschrift || 220, 20 nach die gestr.
Sach- || 220, Anm. 1 = Notiz am Rand mit Blaust. || 221, 8 nach
Hinsicht gestr. als || 221, 10 erfasst und Einf. || 221, 11–12 nach vor
dem gestr. Bewusstsein || 221, 38 vor ansieht gestr. nachgeht || 222, 15
vor konstituieren im Ms. sie || 223, 8 nach muss? gestr. nämlich wo es
sich um ein bloßes Meinen handelt?

Haupttext VIII (Hua XLIII/2, S. 225–237)

Textgrundlage sind die Bl. 140–146 aus dem Konvolut A VI 30. –


Die Bl. sind von 1 bis 7 paginiert. Der Teil des auf Bl. 146 stehenden
Textes, den Husserl am Rand mit Beilage gekennzeichnet hat, wird
nachfolgend in Beilage XIII veröffentlicht. – Der Text ist vor allem mit
Tinte und Bleist. bearbeitet; Unterstr. sind mit Tinte, Blaust. und Rotst.
ausgeführt. Die Bl. liegen in einem Binnenumschlag (Bl. 134 + 149),
der auf der Vorderseite von Bl. 134 die Aufschrift mit Blaust. trägt
Zur Lehre vom Gemüt. Ad 1920–1925. Der vorliegende Text und
die ihm hier folgend zugeordneten Beilagen XIII bis XVIII können
etwas genauer datiert werden, da Husserl auf dem in Beilage XV
wiedergegebenen Bl. A VI 30/148 notiert hat etwa 1923/24.

225, 7 und praktischen Einf. || 225, 8 Sich-daran-genießend-Freuen


V. mit Bleist. für Sich-daran-Freuen || 225, 10 d. i. in der Einstellung
der Neutralität Einf. || 225, 11–12 von (nicht bis Individual-Idee) Einf.
mit Bleist. || 225, 14–15 von (oder bis Phantasie) Einf. mit Bleist. ||
225, 17 vor Wandlung gestr. Der || 226, 9 nach ist gestr. Wunsch || 226,
27 relativen Einf. || 226, 32 nach Bewusstseinsfeld gestr. oder || 226,
Anm. 1 = Fragezeichen am Rand mit Bleist. || 227, 1–2 (lässt es „unter
sich“) Erg., Kl. von den Hrsg. || 227, 4–5 Kl. von (aber bis ist) mit
Blaust. || 227, 4 als sattes Begehren Einf. || 227, 5 Strebens teilweise
mit Bleist. geschr. || 227, 7 (wo diese geweckt ist) Erg. mit Bleist., Kl.
von den Hrsg.; statt ist im Ms. sind || 227, 24 das Gleichheitszeichen
nach Wert ist eine Einf. mit Blaust. || 227, 26–28 von Und, wenn bis
unmessbaren Größenordnung Einf. || 227, Anm. 1 = Rb., statt in der
im Ms. in denen || 227, Anm. 2 = Rb., nach aber mit Bleist. gestr. ja,
danach nur teilweise mit Bleist. geschr. zwei beliebige || 227, Anm. 3
= Rb., 1) und 2) jeweils teilweise mit Blaust. geschr., (Minderung)
198 textkritische anmerkungen teilband ii

Einf., Kl. von den Hrsg.; Das geht nicht. Einf. mit Bleist. || 228, 7–
8 dazu dienen Einf. mit Bleist. || 228, 8 Kl. bei (die schön sind)
mit Bleist. || 228, 9 zu Einf. mit Bleist. || 228, 10 m. a. W. Einf. mit
Bleist. || 228, 10 die Schönheit Einf. mit Bleist. und Tinte || 228, 11 und
praktischen Absehens Einf. || 228, 13 ursprünglichen Einf. || 228, 16
nach im Begehren gestr. vorstellungsmäßig bewusst || 228, 20 hungrig
bin Einf. || 228, 26 Randtitel mit Bleist. Instinkt || 228, 30–31 nach
Begehrungslust gestr. trägt || 228, 31 nach Begehrungswert. Str. || 228,
Anm. 1 = Rb. || 229, 1 nach erfüllen vermag, gestr.: nämlich durch
die von ihm zu erwartende Freude (nicht durch seinen Seinsgehalt,
im Wesenssinn fundierte Begehrungslust ist || 229, 1 nach Wert im
Ms. ein Gleichheitszeichen || 229, 1 nach hier gestr. sinnlichen || 229,
2 nach artmäßig gestr. mit Bleist. Gattung von || 229, 2 Öffnung der
Kl. bei (empirisch) mit Bleist. || 229, 13 1) Einf. mit Bleist. || 229, 15
2) Einf. mit Bleist. || 229, 16 reines Einf. mit Bleist. || 229, 20 und
ausschließlich Einf. mit Bleist. || 229, 30 statt der Begehrungswerte im
Ms. des Begehrungswertes || 229, 30 nach gehört gestr. (ja ich mache
das Wesen des Begehrungswertes) || 229, 30–32 von dass sie bis gehen
Einf. mit Bleist. || 229, 33 – 230, 2 von also das bis Befriedigenden
Einf. || 229, Anm. 1 = Rb.; durch empirische Objekte bestimmt V.
mit Bleist. für emprisch bestimmt || 229, Anm. 2 = Rb. mit Bleist. ||
230, 4 aber Einf. mit Bleist. || 230, 4 schließlich Einf. mit Bleist. ||
230, 6 statt ihres im Ms. des || 230, 7 nun Einf. mit Bleist. || 230,
15 (von real gerichteten Begierden) Einf. mit Bleist., Kl. von den
Hrsg. || 230, 20–21 (des Im-Theater-sein-Wollens, des Als-dieses-Ich-
dabei-sein-Wollens) Einf. mit Bleist., Kl. von den Hrsg. || 230, 21 real
gerichteten Einf. mit Bleist. || 230, 22–23 betreffende Einf. mit Bleist. ||
230, 23–24 von die auf bis geht Einf. mit Bleist. || 230, 25 malerischen
Einf. || 230, 29 und abwechseln Einf. || 230, 33 1) Einf.mit Blaust. ||
230, 34 Strebungen, Wollungen Einf. mit Bleist. || 230, Anm. 1 = Rb.
mit Bleist. || 231, 2 Befriedigungslust V. für Begehrungslust || 231, 2
soweit sie V. mit Bleist. für die || 231, 3–4 und nicht zum Schönen
selbst gehören Einf. mit Bleist. || 231, 4 2) Einf. mit Blaust. || 231,
14 nach nicht gestr. Wert || 231, 15 nach Wert haben, gestr. sie als
werthabend erfahren und bestimmen || 231, 15–16 ihrerseits im Sinn
einer Größenschätzung V. für insofern ihrerseits || 231, 21–24 von
Begehrungsziele können bis schlechteres sein. Einf. || 231, 25 vor
Genuss gestr. im || 231, 25 vor Haben gestr. im || 231, 26 nach sind
textkritische anmerkungen teilband ii 199

gestr. praktische || 231, 26 nach Fähigkeit willen gestr. als Werte


genossen zu werden || 231, Anm. 1 = Rb.; von ja Selbstvergessen-
heit bis wirkliches Gefühl mit Bleist. || 232, 1–25 von Begehrendes
Streben bis oder Apperzeptionen. im Ms. zwischen eckigen Kl. ||
232, 2–3 von habe ich bis Wertes. V. für tritt der Genuss an der
Verwirklichungsfreude, als Freude am Genuss, Freude an der Habe
des Wertes ein. || 232, 26 Genüsse teilweise mit Blaust. geschr. || 232,
29 einen Einf. mit Blaust. || 232, 32 Anstr. am Rand mit Blaust. ||
232, Anm. 1 = Rb. || 232, Anm. 2 = Rb. || 233, 4 Schönheitswerte
V. für Werte || 233, 6 Schönheitswerte V. für Werte || 233, 10 rein
Einf. || 233, 14 statt für im Ms. von || 233, 18–24 von A) Zunächst
bis in der Urteilssphäre? Einf. || 233, 34 formale Einf. mit Bleist. ||
234, 9 positiv-wert V. für wert || 234, 9 nach genossen gestr. wird
und || 234, 24 unschön Einf. || 234, 31 – 235, 4 von Dazu brauche
bis praktischen Gegenwartssphäre. Einf. || 234, Anm. 1 = Rb. || 234,
Anm. 2 = Einf. || 235, 6–7 (trotz seiner Relativität und in ihr) Einf.,
Kl. von den Hrsg. || 235, 7 nach Schönheitswert. gestr. Was dasselbe
ist || 235, 13 reinen Einf. || 235, 15–16 von d. i. ein bis reinen Wert
Einf. || 235, 19 vor Besondere gestr. Jeder || 235, 20 sind V. für ist ||
235, 21 vor Er gestr. Gibt es einen absoluten || 235, 26 Genauer:
Einf. || 235, 27 nach praktischen, gestr. dann müsste er || 235, 28 nach
jedermann gestr. weil || 235, 28 seinen allgemeinen Sinngehalt V. für
seine Materie || 235, Anm. 1 = Rb. || 235, Anm. 2 = Rb. || 236, 6–11
von Betrachten wir bis allgemeinen Inhalt. Einf. || 236, 7 den V. für
dem || 236, 7 nach mich gestr. guten || 236, 11 Normgehalt V. für Norm ||
236, 12 nach er gestr. sie || 236, 14 invariable Einf. || 236, 26 statt es
im Ms. ihn || 236, 30 überhaupt oder Einf. || 236, 30–31 überhaupt
oder Einf. || 236, 33 Anstr. am Rand mit Bleist. || 236, 37 statt vom
Zögern, da im Ms. im Zögern, wo || 237, 16 (richtiger) Erg., Kl. von
den Hrsg.

Beilage XIII (Hua XLIII/2, S. 237–238)

Beilage XIII gibt einen Teil des Textes von Bl. 146 aus dem Konvolut
A VI 30 wieder, und zwar den Teil, den Husserl selbst am Rand des
Bl. als Beilage gekennzeichnet hat. Der vorangehende Textteil dieses
Bl. wird in Haupttext VIII wiedergegeben. – Der Text des in einem
200 textkritische anmerkungen teilband ii

Binnenumschlag (Bl. 134 + 149) liegenden Bl. ist nur wenig mit Tinte
bearbeitet. Die Datierung erfolgt wie bei Haupttext VIII und den zu-
geordneten Beilagen (XIV bis XVIII) auf etwa 1923/24.

237, 21 eventuell Einf. || 237, 22–25 von Einerseits Allgemeinheiten


bis sein könnten. Einf. || 237, 23 nach und im Ms. andererseits || 237,
24 statt jene im Ms. diese || 237, 29 wirklich Einf. || 237, 29 formal
Einf. || 237, 31 statt wählen im Ms. wählend || 238, 1 etwas Einf. || 238,
2 unrichtig Einf. || 238, 4–6 von Konkret und bis Willen Richtigkeit V.
für Aber die richtige Wahl ist hier schon im Willen Richtigkeit? || 238,
16 oder -unwert Einf. || 238, 16–17 Wert in eigenem Sinn, unmittelbar
oder mittelbar Einf.

Beilage XIV (Hua XLIII/2, S. 238–239)

Beilage XIV beruht auf dem Bl. 147 aus dem Konvolut A VI 30. –
Das in einem Binnenumschlag (Bl. 134 + 149) liegende Bl. trägt auf
der Vorderseite die Notiz Beilage ad 7. Der Text ist damit dem mit
7 paginierten Bl. A VI 30/146 zugeordnet, von dem ein Teil selbst ein
Beilagentext ist (Beilage XIII). – Der Text ist mit Bleist. und Tinte bear-
beitet; Unterstr. sind mit verschiedenem Schriftmaterial durchgeführt.
Die Datierung erfolgt wie bei Haupttext VIII und den zugeordneten
Beilagen auf etwa 1923/24.

239, 4–7 von Hier ist bis aufgenommen Einf. || 239, 9 von (in
der bis gebenden Unterlage) Einf., Kl. von den Hrsg. || 239, 18 bzw.
das Mindere und das Schlechte. Einf. || 239, 21 von Richtigkeit bis
Gerichtetheit auf Einf. mit Bleist. || 239, 22 Kl. bei (nicht als bloß
wertes, sondern) mit Bleist., bloß ist eine Einf. || 239, 31 nach Wahrheit,
gestr. bzw. || 239, 31 (praktisch Gutes) Erg., Kl. von den Hrg. || 239, 32
(praktisch Verwerfliches) Erg., Kl. von den Hrsg.

Beilage XV (Hua XLIII/2, S. 240)

Beilage XV beruht auf Bl. 148 aus dem Konvolut A VI 30. – Der
Text des in einem Binnenumschlag (Bl. 134 + 149) liegenden Bl. ist
textkritische anmerkungen teilband ii 201

kaum bearbeitet; es finden sich wenige Unterstr. mit Tinte und Blaust.
Auf der Vorderseite des Bl. befindet sich die Datierung etwa 1923/24.

240, 12 ursprünglichen Einf. || 240, 17 vermeinter Einf. || 240,


Anm. 1 = Notiz am Rand mit Blaust.

Beilage XVI (Hua XLIII/2, S. 241–242)

Beilage XVI beruht auf den Bl. 135–136 aus dem Konvolut A VI
30. – Die in einem Binnenumschlag (Bl. 134 + 149) liegenden Bl. sind
mit 1 u. 2 paginiert. – Der Text zeigt keine Bearbeitungsspuren und nur
wenige Unterstr. mit Tinte. Die Datierung erfolgt wie bei Haupttext VIII
und den zugeordneten Beilagen auf etwa 1923/24.

241, 18–19 am individuell Existierenden in Hinblick auf sein Was


Einf. || 241, 27 nach Zusammenhang gestr. das || 242, 2 ideale Einf. ||
242, 9 ästhetische Einf.

Beilage XVII (Hua XLIII/2, S. 242–245)

Beilage XVII beruht auf den Bl. 137–138 aus dem Konvolut A VI
30. – Die in einem Binnenumschlag (Bl. 134 + 149) liegenden Bl. sind
mit I und II paginiert. – Der Text ist mit verschiedenem Schriftmaterial
bearbeitet und nur vereinzelt unterstr. Der Text wird zur gleichen Zeit
wie Haupttext VIII und die zugeordneten Beilagen verfasst worden
sein, also etwa 1923/24.

243, 1 nach Geleisteten gestr. rein wissenschaftlichen || 243, 17


der Verwirklichung von Gefühlswerten Erg. || 243, 18 im weitesten
Sinn Einf. || 243, 20 der reinen Schönheitswerte Einf. || 243, 23 reine
Seligkeit Erg.; Kl. von den Hrsg. || 243, 26 statt unterbrochen im Ms.
unterbrochener || 243, 29 „Schönheits“werte V. für „hedonischen“
Werte || 243, 31 in diesem Reich V. mit Bleist. für sind || 243, 33 nach in
gestr. Vorzugs- || 243, 34 vor Schönheitswertes gestr. Genusswertes ||
243, 35 Schönheitswert V. für Genusswert || 243, 38 Schönheitswerte
V. für hedonische Werte || 244, 2 Anführungszeichen bei „Berufs“-
202 textkritische anmerkungen teilband ii

mit Blaust. || 244, 4 Wissenschaftler und Einf. || 244, 5–6 Publikum, das
Schönes genießen will V. für genießende Publikum || 244, 9 Schön-
heitswerte V. für hedonische Werte || 244, 11 Schönheitswerten V. für
hedonischen Werte || 244, 12 Schönheitswert V. für hedonische Wert ||
244, 15 Schönheitswerte V. für hedonische Werte || 244, 21 noch Einf.
mit Bleist. || 244, 22–23 von (dass ihm bis ist) Einf. mit Bleist. || 244, 27–
28 von (so natürlich bis evidente ist) Einf. || 244, Anm. 1 = Erg. || 244,
Anm. 2 = Rb. || 244, Anm. 3 = Rb. || 245, 1 Setzen wir an: Einf. || 245, 6
ihrer Echtheit und ihrer praktischen Möglichkeit. Erg. || 245, 15 nach
in der gestr. hedonisch || 245, 16–17 nach der Möglichkeit gestr. So mag
ich eine Geige für sehr wert halten, die ich als Instrument wirklich
besitze, deren Wert aber nur vermeinter ist, eine Meinung, die auf eine
mögliche Verwirklichung hinweist. Aktualisiere ich sie in der Vorstel-
lung, so stelle ich einen herrlich großen Ton vor, in dem die Geige in
kundigen Händen erklingt. Aber das hängt hier an Realitätsvoraus-
setzungen, über die ich mich täuschen kann, was noch in eine andere
Linie gehört, in der eben der Erfüllung von Tatsachenmeinungen.
Der Übergang und strebende Übergang von bloßer Meinung zu der
klar erfüllten ist kein Streben nach dem Genuss, sondern eben nach
Klärung der Idee. hdazu die ebenfalls gestr. Rb. Es kann aber auf siche-
rer Erinnerung beruhen, und dann verwirklicht sich auch die Idee des
Wertes, als wirklich vorhanden.i Sinnesklärung von Meinungen – da
geht voraus der Besitz eines solchen, so gearteten Sinnes als anschau-
lichen. Im Streben lasse ich mich im Allgemeinen von Wertungen als
Wertmeinungen leiten, die ich mir vor der Realisierung mehr oder
minder klar mache, mindest klarmachen kann. Aber ist jedes Streben
in diesem Sinn von einem Werten geleitet. hText bricht abi

Beilage XVIII (Hua XLIII/2, S. 245–246)

Beilage XVIII beruht auf Bl. 139 aus dem Konvolut A VI 30. – Das
unpaginierte Bl., auf dessen Vorderseite Husserl Einwände notiert hat,
liegt in einem Binnenumschlag (Bl. 134 + 149) des Konvoluts. – Der
Text zeigt wenige Bearbeitungen mit Tinte; Unterstr. sind mit Blaust.,
Rotst. und Bleist. ausgeführt. Der Text wird zur gleichen Zeit wie
Haupttext VIII und die zugeordneten Beilagen verfasst worden sein,
also etwa 1923/24.
textkritische anmerkungen teilband ii 203

245, 22 vor Beispiel. die Überschrift Wertrichtigkeit und Willens-


richtigkeit. Adäquation. daneben am Rand mit Blaust. Einwände ||
245, 24 nach wertfühlend. gestr. Diese Schönheit || 246, 23 am Miss-
lingen fremden Strebens Einf.; nach am gestr. edlen

Haupttext IX (Hua XLIII/2, S. 247–255)

Textgrundlage sind die Bl. 156–161 aus dem Konvolut A VI 30. – Die
Bl. sind von 1+ bis 6+ paginiert. Die Notiz auf dem ersten Bl. des Textes
Cf. Beilage bezieht sich auf das in der Beilage XIX veröffentlichte Bl.
A VI 30/152. – Der Text ist mit Tinte und Bleist. bearbeitet; Unterstr. sind
mit Tinte, Blaust. und vereinzelt mit Rotst. ausgeführt. Die Bl. liegen
in einem Binnenumschlag (Bl. 150 + 188), der auf der Vorderseite von
Bl. 150 die Signaturangabe Q I und die Datierung 1920/25 trägt. Da
Papiersorte und Schriftbild dem auf 1925 datierten Bl. A VI 30/152
gleichen (siehe Beilage XIX), kann der Text (wie auch Beilage XX)
genauer auf wohl 1925 datiert werden.

247, 7–8 konkreten Einf. || 247, 8–9 hinsichtlich dieses Wesens


bekannt V. für als dieses Wesens bekannt || 247, 17 es im Ms. eventuell
gestr. || 247, 18 nach an gestr. der || 247, 20 nach das gestr. ist || 247, 21 mit
Einf. || 247, 23 nach das gestr. das || 248, 5 am Rand Str. mit Tinte und
Blaust. || 248, 9 nach ein Gefallen gestr. (Schön-Finden), Erschauen ||
248, 11 Seinserfassen V. für Seinsnehmen || 248, 11 Finghiereni Einf. ||
248, 18 nach dafür habe, gestr. dass || 248, 18–19 als in dieser Hinsicht
motivierend Einf. || 248, 23 also Einf. || 248, 24–27 von aber wohlge-
merkt bis Glauben motiviert. Einf. || 248, 27–28 Sagt man so, dann
gerät man in die Einf. || 248, 28 vor schiefe Frage: gestr. Aber nun ||
248, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 249, 1 nach Aber gestr. dann || 249, 2
eine V. für und || 249, 6–10 von Aber hier bis Thema gebildet. Einf. ||
249, 10 als uninteressiertes Einf. mit Bleist. || 249, 11 als Seienden
Erg. mit Bleist. || 249, 11–12 statt Dann wäre es interessiert. im Ms.
als Erg. mit Bleist. Das wäre interessiert. || 249, 13 vor Dieses gestr.
Und || 249, 13 nach Wesen ist gestr. damit || 249, 13–14 von wenn
das bis Frage ist Erg. mit Bleist. || 249, 20 bzw. Setzen Einf. || 249, 21
Gutes Einf. mit Bleist. || 249, 26 Dazu: Einf. mit Bleist. || 249, Anm. 1
= Rb., nach Wohlgefallen, das gestr. durch; von oder bis am Sein
204 textkritische anmerkungen teilband ii

Einf. mit Bleist. || 249, Anm. 2 = Erg. mit Bleist. || 250, 3–4 von reine,
eigentliche bis Wesen entsprechen) V. mit Bleist. für Schönheiten von
konkreten Wesen. || 250, 4 Sein Einf. mit Bleist. || 250, 25 nach nicht
gebildet gestr. zu haben || 251, 2 Anführungszeichen bei „Inhalt“ mit
Bleist. || 251, 2–3 von dem in bis gesetzt, dem Einf. mit Bleist. || 251,
4 Wesen im Ms. zwischen eckigen Bleist.-Kl. || 251, 13 statt es sich mit
diesen Modalitäten verhalten im Ms. es mit diesen Modalitäten sich
verhalten || 251, 15 bzw. Neutralisierung Einf. mit Bleist. || 251, 20 ein V.
für eine || 251, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 251, Anm. 2 = Rb. mit Bleist. ||
252, 4 Bild-Landschaft V. für Landschaft || 252, 14 nach gesprochen, ich
gestr. inhibiere die || 252, 15 nach die gestr. von || 252, 20–21 von Aber
auch bis an. Denn Einf. mit Bleist. || 252, 30 nach nur im Ms. sich || 253,
7 reinen Einf. || 253, 31 das Fragezeichen nach Analoga? ist eine Einf.
mit Bleist. und Blaust. || 253, 34 des Hässlichen Einf. || 254, 1 Als-schön-
Gefallens V. mit Bleist. für Gefallens || 254, 1 Als-hässlich-Missfallen
V. mit Bleist. für Missfallen || 254, 8–9 vermöge dieses Inhalts Einf.
mit Bleist. || 254, 14 Anführungszeichen bei „stört“ mit Bleist. || 254,
31–32 Anstr. am Rand mit Blaust. || 255, 8 statt vorangehendem im
Ms. vorangehendes || 255, 12 überhaupt Einf. mit Bleist. || 255, 18
Instinktwerte, bloße Einf. mit Bleist. || 255, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. ||
255, Anm. 2 = Rb.

Beilage XIX (Hua XLIII/2, S. 256–257)

Beilage XIX beruht auf dem Bl. 152 aus dem Konvolut A VI
30. – Die Notiz auf der Vorderseite des in einem Binnenumschlag
(Bl. 150 + 188) liegenden Bl. vor 1+, nähere Überlegungen in 1+ ff.
bezieht sich auf die entsprechend paginierten Bl. A VI 30/159–169, die
im Haupttext IX veröffentlicht werden. Der Text ist vor allem mit Tinte
bearbeitet; Unterstr. sind mit Rotst. und Tinte ausgeführt. Das Bl. trägt
auf der Vorderseite die Datierung 1925.

256, 6 dass im Ms. gestr. || 256, 7 statt sie als solche im Ms. es als
solches || 256, 8 statt sind im Ms. ist || 256, 9 vor Wirklichkeit gestr.
Verwirklichung; nach Wirklichkeit gestr. bzw. der Realisierung || 256,
10 seiner bloßen Erscheinung Einf. || 256, 10–11 nach das ist gestr.
an dem wirklich seienden || 256, 13–14 an ein in einer Erscheinung
textkritische anmerkungen teilband ii 205

Erscheinendes Einf. || 256, 20 nach bleiben gestr. während || 256,


20–21 von um seiner bis wird es Einf. || 256, 23 nach andererseits
gestr. dessen || 256, 27 wird rein um seines V. für um seiner reinen ||
256, 32 – 257, 4 von Das überträgt bis sein mögen.Erg. || 256, 33
welche V. mit Bleist. für die || 256, 34 nach zu haben. gestr. Ein Gutes,
Gewissheit, Gewissheit oder vom Dasein || 256, 37 Modalitäten V. für
Seinsmodalitäten || 256, Anm. 1 = Notiz mit Rotst.

Beilage XX (Hua XLIII/2, S. 257–258)

Beilage XX fußt auf den Bl. 162–163 aus dem Konvolut A VI


30. – Die in einem Binnenumschlag (Bl. 150 + 188) liegenden Bl. wa-
ren ursprünglich mit 1 u. 2 paginiert und wurden dann zu 7x u. 8x
umpaginiert. – Der Text ist mäßig mit Tinte bearbeitet; Unterstr. sind
mit verschiedenem Schriftmaterial ausgeführt. Die Beilage wird wie
Haupttext IX auf wohl 1925 datiert.

257, 12 vor Scheiden Absatzzeichen mit Blaust.; davor mit Blaust.


gestr. und andererseits eigentliche kunstmäßige ästhetische aus
„kunst“mäßiger Betätigung erwachsen. || 257, 14 etwa Kunstschö-
nes Erg. mit Bleist. || 257, 16 nach Eigenwesen gestr. Wohlgefallen
begründet || 257, 16 nach Wert hat gestr. oder rein um dessen willen,
weil es so ist, wie es ist, nicht aber, weil es ist || 257, 16–22 von worin
beschlossen bis am Daseinszusammenhang. Einf. || 257, 24 Möglich-
sein und sonstige Seinsmodalitäten Einf. || 257, 25 nach Wert gestr.
gebenden || 257, 25 nach gesprochen gestr. sind die || 257, 26 nach dem
ein gestr. solches || 257, 26–27 gegenständliches Einf. || 257, 28 In V.
für Aufgrund || 257, 30 nach erfasst wird Absatzzeichen mit Blaust. ||
257, 30 statt Dagegen ist das Werten eines Guten im Ms. Dagegen
das Werten eines Guten ist; als Einf. das Werten || 257, 30–31 nach
fundiert gestr. in der || 257, 34 nach als gestr. rein || 258, 1 nach gut ist
gestr. rein || 258, 5–16 die Reihenfolge von 2) und 4) im Ms. wohl verse-
hentlich vertauscht || 258, 9 statt gehören im Ms. gehört || 258, 12 nach
ästhetisch? gestr. sofern || 258, 15 nach bloß meint. gestr. Einf. Aber ist
das selbst etwas anderes denn das Eigenwesen? Oder das Seiende des
Eigenwesens. Siehe unten. || 258, 20 nach nun das im Ms. in das || 258,
25 ad 3) Einf. mit Bleist. || 258, 37 Wird V. für Ist || 258, Anm. 1 = Rb.
206 textkritische anmerkungen teilband ii

Erg. Text Nr. 1 (Hua XLIII/2, S. 261–268)

Text Nr. 1 beruht auf den Bl. 7–10 aus dem Konvolut A VI 24. –
Die Bl. sind doppelt paginiert; einmal (wohl von Edith Stein) mit 150,
150,1 hV. für 151i, 150,2 hV. für 152i u. 150,3 hV. für 153i. Edith Stein
hat diese Bl. während ihrer Assistentenzeit bei Husserl (1916–1917)
in eine Manuskriptsammlung zu den Themen „Wahrnehmung, Verge-
genwärtigung, Stellungnahmen“ aufgenommen (vgl. dazu Hua XXIII,
S. 601 ff.). Eine zweite, ältere und wohl von Husserl stammende Pagi-
nierung läuft von 1 bis 5, wobei auch die Rückseite des ersten Bl.
(A VI 24/7) in die durchlaufende Paginierung einbegriffen ist. – Die Bl.
sind mit Bleist. und Tinte bearbeitet; Unterstr. sind mit Blaust., Bleist.
und Tinte ausgeführt. Eine genaue Datierung des Textes ist schwierig.
Angaben in Landgrebes Typoskript der Studien zufolge gehören diese
Bl. zur Signaturgruppe Billigung, die in der Zeittafel der Manuskripte
auf 1911 datiert wird. Nach Inhalt, Schriftbild und Papiersorte zu
urteilen, ist der Text jedoch in der Zeit vor den „Logischen Untersu-
chungen“ entstanden, möglicherweise 1896/97 (im Zusammenhang mit
Husserls Vorlesung über „Ethik und Rechtsphilosophie“; vgl. Husserl-
Chronik, S. 51). Einige Anmerkungen Husserls zum Text, wie z. B. die
auf der Vorderseite von Bl. A VI 24/8: Das Weitere ist mangelhaft
und durch meine Lhogischeni Uhntersuchungeni überholt. Doch noch
lesenswert, sind wahrscheinlich anlässlich einer späteren Lektüre etwa
1908/08 entstanden (vgl. die Beschreibungen der Erg. Texte Nr. 2 bis
5).

261, 3 Titel als Randtitel mit Blaust. || 261, 11 angenehm Einf. ||


261, 20 es gefällt mir Einf. || 262, 5 des Lusthabens im Ms. gestr. ||
262, 11 im prägnanten Sinn Einf. || 262, 32 wirklich Einf. || 262, 33
(es wird für wert gehalten) Einf. mit Bleist. und mit Tinte nachgeschr.,
Kl. von den Hrsg. || 262, 33 es erscheint als wert Einf. || 262, Anm. 1
= Erg. mit Bleist. || 263, 1–2 von Aufgrund der bis Prädikat „wert“.
Einf. mit Bleist. und mit Tinte nachgeschr. || 263, 3 nach der gestr.
subjektive || 263, 9 statt sie im Ms. sich || 263, 14 Evidenz zum Teil
mit Tinte nachgeschr. || 263, 20–23 von Erlebe ich bis gerichtet ist.
Einf., zu Beginn eckige und am Ende runde Kl. || 263, Anm. 1 = Erg.
mit Bleist., zum Teil mit Tinte nachgeschr. || 263, Anm. 2 = Rb. || 264,
4 über unverträglich Einf. mit Bleist., aber mit Bleist. wieder gestr.
textkritische anmerkungen teilband ii 207

eventuell zu missbilligen || 264, 5 nach und gestr. im Besonderen,


dass || 264, Anm. 2 = Rb. mit Bleist. || 264, Anm. 3 = Einf. mit Bleist. ||
264, Anm. 4 = Rb. || 265, 2 Zu billigen V. für Richtig || 265, 3 statt zu
missbilligen im Ms. unrichtig || 265, 4 statt verhalten im Ms. verhält ||
265, 11 nach ist wertvoll. gestr. Es ist identisch dasselbe Urteil wie
das, was ich mit Evidenz als wahr erkenne. || 265, 14 objektive Einf. ||
265, 22 vollkommenes V. für sicheres || 265, 23–24 (und Evidenz ein
innerer Charakter des Urteils selbst ist) Einf., Kl. von den Hrsg. ||
265, 25 darin liegende V. für daran geknüpfte || 265, 25–26 nach Wert
haben? gestr. Da urteilen wir wohl den Satz. Wenn A einen Wert W
hat, so hat A’ das identisch mit A ist, denselben Wert. Die Wertung
richtet sich. Indessen reicht das hin? || 265, 34 am Rand die mit Blaust.
geschr., aber wieder gestr. Notiz vgl. 10; 157 || 265, 36 – 266, 5 Anstr.
am Rand mit Bleist. || 265, 36 nach wenn es gestr. evident gebilligt ist ||
266, 1 statt ihn im Ms. sie || 266, 1–2 oder zu erleben fähig ist Einf. ||
266, 28 nach entsprechend gestr. eigentümlichen || 266, Anm. 1 = Erg.
mit Bleist. || 266, Anm. 2 = Rb. mit Bleist. || 266, Anm. 3 = Rb. mit
Bleist. || 267, 7 statt wir aber im Ms. aber wir || 267, 23 nach andere
gestr. gelten || 267, 31 Anführungszeichen bei „Ein Urteil ist richtig“
mit Bleist. || 267, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 268, 2–3 zur Evidenz zu
bringen V. mit Bleist. für anzuschauen || 268, 16 vor Dieses gestr. Den ||
268, 32 nach in infinitum? folgt auf der Rückseite des Bl. (A VI 24/10)
der mit Blaust. gestr. Text Was ist nun damit geleistet? Zunächst dies,
dass wir die missdeutlichen Reden von der intentionalen Existenz
(als ob sie eine Existenz des Gegenstandes wäre) und der wirkli-
chen Existenz reduziert haben auf gewisse der Missdeutung nicht
unterworfene wahre Sätze. Im einen Fall gilt der existenziale Satz „A
existiert (oder existiert nicht)“, im anderen Fall der begriffliche Satz:
Der Begriff A schließt den Begriff des Gegenstandes ein, also: Ist
ein A, so ist ein Gegenstand, der A ist. Ein A und ein Gegenstand,
der A ist, sind äquivalente Begriffe. Jede Vorstellung hat Beziehung
auf einen Gegenstand, das heißt, jede Vorstellung kann in den Zu-
sammenhang eines solchen gültigen Urteils treten. Jede Vorstellung
ist äquivalent einer Vorstellung, die bereichert ist um den Begriff des
Gegenstandes. „Sokrates“ und „Gegenstand Sokrates“, ein Leib und
ein Gegenstand Leib usw., das sagt „dasselbe“. Und dass es dasselbe
besagt, das ist im anderen Ausdruck gesagt: „Jede Vorstellung ist
Vorstellung eines Gegenstandes.“ Dass intentionale Existenz nicht
208 textkritische anmerkungen teilband ii

wirkliche Existenz bedeute, das besagt dann wieder, dass mit dem
eben Gesagten nicht gegeben ist das affirmative Existenzurteil: Es
gibt etwas, das A ist.

Erg. Text Nr. 2 (Hua XLIII/2, S. 269–275)

Text Nr. 2 beruht auf den Bl. 69–70 aus dem Konvolut A VI 3 und
auf den Bl. 4–6 aus dem Konvolut A VI 24. – Die Bl. sind mit römischen
Zahlen von II bis V (das Bl. 5 mit IVa) paginiert. Ein in diese Abfolge
passendes, mit I paginiertes Bl. konnte im Nachlass Husserls nicht
aufgefunden werden (siehe dazu unten). – Die Bearbeitungen und Un-
terstr. des Textes sind mit Tinte, Bleist. und Blaust. vorgenommen. Re-
konstruktion des Textzusammenhangs und Datierung sind schwierig.
Einige Bl. liegen in einem Binnenumschlag (Bl. 67 + 82) des Konvoluts
A VI 3, der auf der Vorderseite von Bl. 67 u. a. die Aufschrift trägt Q1’
und daneben Früher in Q. Texte aus der Signaturgruppe Q‘1 (alterna-
tive Schreibweise Q1‘) werden in der Zeittafel der Manuskripte auf vor
1900 datiert. Auf der Vorderseite des mit II paginierten Bl. hat Husserl
notiert Abschrift des abgerissenen 2. Blattes, am Rand der oberen
Hälfte des mit III paginierten Bl. steht Fortsetzung der Abschrift; am
Rand der unteren Hälfte dieses Bl. steht Zusätze, Umänderungen und
auf dem mit IV paginierten Bl. hat er notiert Ich setze die Abschrift
und Reinigung des Blattes hdanach gestr. Ii fort. Möglicherweise hat
Husserl das mit I paginierte Bl. des alten Textes nach der Abschrift
vernichtet. Auf dem mit IVa paginierten Bl. befindet sich die Notiz
Umarbeitung 1908, das mit V paginierte Bl. trägt die Notiz Zusätze
(1907). Die Hrsg. nehmen an, dass Husserl 1907/08 einen aus älterer
Zeit (wahrscheinlich aus 1896/97) stammenden Text abgeschr. bzw. bei
dieser Gelegenheit überarbeitet hat (vgl. die Beschreibungen der Erg.
Texte Nr. 1, 3, 4 u. 5).

269, 2 Randtitel mit Blaust. Wert und Wertnehmung || 269, 17 ich


V. für ist || 269, 18 nach diese gestr. hat || 269, 20–22 am Rand ge-
schweifte Blaust.-Kl. und Anstr. mit Bleist. || 269, 23 nach „intendiert“
ist gestr. zum Objekt hat || 270, 3–4 statt runde Kl. bei (Ich sagte bis
schlechter Ausdruck.) im Ms. eckige Kl. || 270, 19 (Sachverhalt) Einf.,
Kl. von den Hrsg. || 270, 24–25 Titel als Randtitel mit Blaust. || 270,
textkritische anmerkungen teilband ii 209

26 vor In der im Ms. eckige Kl. || 271, 9–10 dann die Unterlagen für
wahrnehmende im Ms. mit Bleist. unterschlängelt || 271, 15 doch eo
ipso Einf. mit Bleist. || 271, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 271, Anm. 2 =
Rb. || 271, Anm. 3 = Rb. || 272, 8–14 von Denn indem bis zu ihm. Einf.;
es handelt sich dabei zum Teil um eine Abschrift des folgenden zu
Beginn der Vorderseite von Bl. A VI 24/4 mit Bleist. gestr. Textes Denn
indem die verworrene, leere Wertung sich verwandelt in eine volle
Wertung, Wertfülle annehmend, wird nicht ein Sein erkannt, sondern
ein Wert. Ein Wertsein! Aber die Frage ist: Inwiefern? Der Wert ist
doch auch ein Sein und wird identifiziert. Der Gegenstand, der so und
so vorgestellte, und eventuell gerade als so vorgestellter, erscheint als
Wert, und es stellt sich heraus, er ist wirklich Wert, der Wert gehört
zu ihm. danach Schließung einer eckigen Kl. || 272, 16 vor Kann im
Ms. Ich setze die Abschrift und Reinigung des Blattes hgestr. Ii fort: ||
272, 16 Randtitel mit Blaust. Billigungen || 272, 18 statt einem im Ms.
einen || 272, Anm. 2 = Rb. || 273, 11–12 nach nicht wertkonstituierend?
ist folgender Text der Rückseite des Bl. (A VI 24/4) mit Blaust. gestr. Im
edlen Wollen, Wünschen, im edlen Gefallen, in der edlen Freude oder
Trauer läge also nicht der Wert, nämlich darin konstituierte er sich
nicht, sie wären nicht Wertnehmungen, vielmehr erst im „Gefühl“ der
„Billigung“? Das ist zu erwägen. Natürlich müsste man sagen: hvon
Das ist bis man sagen: V. für Das geht nicht an. Natürlich könnte man
von der Gegenseite sagen:i Gewiss, im edlen Wollen „liegt“ der Wert,
aber nur dadurch, dass das edle Wollen mögliches Fundament eines
gewissen billigenden hbilligenden V. für gefallendeni Aktes ist. hRb.
Nun wie beim Urteil: Ich muss eben nachsehen, ob die Gemütsakte
wirklich adäquat gemacht, ob sie „begründet“ werden können bzw.
die in ihnen fundierten Werturteile. Und sind sie schon evident, ob sie
wirklich evident sind, keine unerfüllte Intention mehr enthalten etc. –
Konsequent müsste ich hier fortführen: Im evidenten Urteil liegt der
Wert, sofern es mögliches Fundament eines billigenden Aktes ist.
Und so wäre es zu parallelisieren, wenn in der Tat „edles Wollen“
und evidentes Urteil in Parallele stände. Wir müssen aber richtiges
Urteil und richtiges (edles) Wollen parallelisieren und beiderseits
„Billigung“ durch Reflexion und Rückgang auf Evidenz. Und bei-
derseits wäre Evidenz noch nicht Anerkenntnis des Wertes, sondern
nur implizites Haben des Wertes. Es bedarf dann einer Explikation.i
(Im evidenten Urteil erfassen wir die Wahrheit. Das Einsehen, das
210 textkritische anmerkungen teilband ii

evidente Urteilen, ist nicht selbst die Wahrheit, sondern Wahrheit ist
der Urteilsinhalt. Oder noch besser: Im evidenten Urteil erfassen wir
den wahrhaft seienden Sachverhalt. Dieser ist nicht das Einsehen,
hdasi evidente Urteilen, sondern das Eingesehene. So erfassen wir im
Billigen den Wert, aber das Billigen ist nicht selbst der Wert, sondern
das Gebilligte, das im Billigen „Erfasste“. Also eine Äquivokation
läge hier vor. Im Billigen läge der Wert (er konstituiert sich darin) –
im Gebilligten läge der Wert.) hstatt runde Kl. im Ms. eckige Kl.i Ganz
recht hdanach gestr. antworten wiri, aber überlegt muss das noch wer-
den. Die Frage ist also die, ob das Billigen (Wertschätzen, Für-einen-
Wert-Erachten, Hochschätzen, Hochachten, Verachten, Abschätzen)
entweder das Werturteil ist, das aus unterliegenden Vorstellungen
von Gemütsphänomenen den Wert entnimmt und prädiziert hvon
das aus bis und prädiziert Einf.i – wir erkennen hdanach gestr. ebeni
den Wert, der sich in Gemütsphänomenen konstituiert hat, in denen
er liegt als hini wertnehmenden Akten –, oder hob das Billigeni ein
Gemütsphänomen histi, das sich dann noch dazu einstellt. Zum Bei-
spiel, ich sehe auf eine Grausamkeit hin, sehe, dass Grausamkeit ein
Unwert ist, und nun tadele ich, ich missbillige. Ich brauche aber nicht
zu tadeln und kann doch gewissermaßen theoretisch urteilen: Das ist
ein Unwert. Nun, tadeln brauche ich nicht, aber den Unwert muss
ich empfinden, damit der Gegenstand als unwerter dastehen soll, und
diesen „Unwert empfinden“, das meint das Missbilligen, das ist das
den Unwert-Nehmen. Das Missbilligen ist aber noch nicht „tadeln“.
Zum Beispiel kann ein Unwert in sich ein relativer Wert sein und
somit Lob statt Tadel berechtigt sein. Auf die Akte hdesi Vorziehens
ist überhaupt Rücksicht zu nehmen. Auch dies weist darauf hin, dass
Billigungen oder Missbilligungen (nicht im Sinn von Tadel) zugrunde
liegen, und nun in höherer Stufe wird das verbunden im Vorziehen.
Es scheint also richtig zu sein, dass nicht Gemütsakte überhaupt
wertkonstituierend sind, sondern nur Billigungen, die das Analogon
der Urteile sind. || 273, 30 Stange V. für Grundstück || 273, Anm. 1
= Notiz am Rand mit Bleist. || 274, 1 statt oder der im Ms. oder an
die || 274, 23 möglichem Einf. || 274, 26 statt auch im Ms. auf || 274, 28
statt sich im Ms. sie || 274, 30–32 Kl. bei von (das ist schlecht bis und
Beseitigung) von den Hrsg. || 275, 17 nach konstituiert gestr. noch ||
275, 18–20 von Also Urteilen bis des Schätzens. Einf. || 275, Anm. 1 =
Einf.
textkritische anmerkungen teilband ii 211

Erg. Text Nr. 3 (Hua XLIII/2, S. 276–286)

Text Nr. 3 fußt auf den Bl. 71–74 aus dem Konvolut A VI 3 und
auf den Bl. 104–107 aus dem Konvolut A VI 12 II. – Die Bl. sind
(abgesehen von dem mit 2a paginierten Bl. A VI 3/73) durchgehend
von 1 bis 7 paginiert. Auf die Zusammengehörigkeit dieser Bl. wird
auf dem mit 1 paginierten Bl. mit der Notiz 7 Blätter hingewiesen. –
Der Text ist nur leicht mit Tinte bearbeitet und unterstr. Auf dem mit
1 paginierten Bl. hat Husserl notiert Abschrift eines eng beschriebe-
nen Doppelblattes auf altem vergilbtem Briefpapier. Ich glaube aber
nicht, dass es älter ist als h18i97 (oder 96?). Und auf dem letzten, mit 7
paginierten Bl. hat er seitwärts an den Rand geschr. Nota. Das war nicht
eine bloße Abschrift, sondern vielfach Besserung und in Einigem
Vertiefung. Eine genaue Datierung ist schwierig. Einige Bl. liegen in
einem Binnenumschlag (Bl. 67 + 82) des Konvoluts A VI 3, der auf der
Vorderseite von Bl. 67 u. a. die Aufschrift trägt Q1’ und daneben Früher
in Q. Darunter hat Husserl mit Bezug auf den vorliegenden Text notiert
Gemütsevidenz. Verworrene und klare Gemütsakte. 7 Blätter. Texte
aus der Signaturgruppe Q‘1 (alternative Schreibweise Q1‘) werden
in der Zeittafel der Manuskripte auf vor 1900 datiert. Auf dem mit
1 paginierten Bl. befinden sich die Buchstaben Ax. Wahrscheinlich
sind die Texte der Signaturgruppe Ax gemeint, die in der Zeittafel
der Manuskripte auf 1909–1911 datiert werden. Die Hrsg. nehmen
daher an, dass Husserl etwa um 1909 einen aus älterer Zeit (1896/97)
stammenden Text abgeschr. bzw. bei dieser Gelegenheit überarbeitet
hat (vgl. die Beschreibungen der Erg. Texte Nr. 1, 2, 4 u. 5).

276, 7 nach an im Ms. dem || 276, 19 Geschmack V. für Wohlge-


schmack || 276, 26 Randtitel Evidenz in der Gemütssphäre. Gegeben-
heit des Wertes (Konstitution des Wertes). Anhängende und innerlich
gegründete, verworrene – klare Gemütsakte. || 276, Anm. 1 = Notiz
am oberen Rand, daneben mit Blaust. der Randtitel Gemütsevidenz.
Verworrene und klare Gemütsakte || 276, Anm. 2 = Erg. am Rand ||
276, Anm. 3 = Einf. am Rand || 277, 16 nach dass gestr. das || 277, 16–17
nach Stellungnahme gestr. das || 277, 22 d. h. seinen objektiven Wert
ändern, es Einf. || 277, 24–25 von (mit dieser bis wieder „objektiv“)
Einf. || 277, 32 statt und a) im Ms. a) und || 277, Anm. 1 = Rb. || 278,
4 Gefühlsempfindungen V. für Empfindungen || 278, 8 in V. für von ||
212 textkritische anmerkungen teilband ii

278, 25 nach nach dem gestr. der || 278, 38 dann Einf. || 279, 8–9 von
das wir bis und gut“ im Ms. zwischen eckigen Kl. || 279, 10 in weiterer
Folge V. für die Freude an diesem Gefallen || 279, 16 statt ist im Ms.
sind || 279, 23 Sein oder Einf. || 279, 28 nach ich gestr. es || 279, Anm. 1
= Rb. || 280, 21 nach ist berechtigt, gestr. evident || 280, 28 und zu so
einem überhaupt Einf. || 280, 31 ist V. für gefällt nicht nur, er kann
gefallen und ist selbst || 280, Anm. 1 = Rb. || 281, 8 nach sondern
gestr. dieses || 281, 14–15 Kl. bei (oder ein ganz spezifisch eigenartiges
Billigen) mit Bleist. || 281, 16 statt „wertgeschätzt“ werden im Ms.
„wertgeschätzt zu werden“ || 281, 23 statt gehören im Ms. gehört ||
281, 34 statt nach Freuden im Ms. an Freuden || 282, 7 Schließung der
Kl. nach etc.) von den Hrsg. || 282, 12 nach und Wertsein, gestr. von
naiv Werten || 282, 15 Analogie mit dem intellektiven Gebiet. im Ms.
mit Bleist. unterschlängelt || 282, 16 und vollkommene Einf. || 282, 25
nichts weiter. Einf. || 282, 34 dann Einf. || 282, Anm. 1 = Rb. || 283,
1 nach Fall des gestr. Seins || 283, 3 begründetem Einf. || 283, 19–22
am Rand Bleist.-Pfeil || 283, 30 nach Einheit gestr. eine Art adäquatio,
ein Stimmen des Gefühls zu seiner Unterlage || 283, 33 nach Sache
gestr. bzw. der Gegebenheit der Sache || 283, Anm. 1 = Rb. || 284, 3
Randtitel Vages Gefühl || 284, 20 Kl. bei (und jeder Gemütsakt ist)
von den Hrsg. || 284, 32 Gegenständlichkeiten Einf. || 284, Anm. 1 =
Rb. || 285, 17 vor bloß im Ms. sich || 285, 27 statt aus im Ms. dar || 286,
Anm. 1 = Rb.

Erg. Text Nr. 4 (Hua XLIII/2, S. 287–292)

Text Nr. 4 beruht auf den Bl. 147–149 aus dem Konvolut A VI 12 II. –
Die Bl. sind mit 1a, 1b und 1c paginiert. Das mit 1a paginierte Bl. trägt
am Rand die Aufschrift Wichtig! Abschrift und zugleich Verbesserung
des zweiten Blattes und die Signatur Q’1 „3 Blätter“. – Der Text ist
mit Blaust., Bleist. und Tinte bearbeitet. Eine genaue Datierung ist
schwierig. Die Bl. aus der Signaturgruppe Q‘1 (alternative Schreib-
weise Q1‘) werden in der Zeittafel der Manuskripte auf vor 1900
datiert. Da Husserl auf einem nach Papiersorte und Schriftbild ähnlich
aussehenden Bl. (A VI 3/71), das im Erg. Text Nr. 3 wiedergegeben
wird, notiert hat Abschrift und Besserung und dies dort auf einen
Text bezieht, der aus der Zeit nicht vor h18i97 (oder 96?) stammt,
textkritische anmerkungen teilband ii 213

gehen die Hrsg. von einer ähnlichen Datierung wie beim Erg. Text Nr.
3 aus. Es könnte sich also auch bei vorliegendem Text um eine etwa
um 1909 vorgenommene Abschrift und zugleich Verbesserung eines
ursprünglich aus der Zeit 1896/97 stammenden Textes handeln (vgl.
die Beschreibungen der Erg. Texte Nr. 1, 2, 3 u. 5).

287, 7 vor Kann im Ms. Ebenso das Verhältnis von „Intention“


und Erfüllung nur bei Gemütsimpressionen (den unmodifizierten
Akten). || 287, 9 (erfüllendem Akt) Einf., Kl. von den Hrsg. || 287, 14
nach Übergangserlebnis gestr. der || 287, 20–27 am Rand geschweifte
Kl. || 287, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 287, Anm. 3 = Einf. mit Blaust. ||
287, Anm. 4 = Rb., im Ms. zwischen eckigen Kl.; nach von Erfül-
lungen oder gestr. vielleicht besser || 287, Anm. 5 = Rb. mit Blaust.,
Intention und Erfüllung mit Bleist. nachgeschr. || 288, 5–6 Indessen,
wird diese Auffassung sich durchführen lassen? V. für Indessen, diese
Auffassung wird sich nicht durchführen lassen. || 288, 13 Urteilssphäre
V. mit Bleist. für objektivierenden Sphäre || 288, 26 statt realisieren
und damit „berechtigen“ ließe. im Ms. realisieren ließe und damit
„berechtigen“. || 288, 33 vor Stelle Öffnung einer Kl. || 289, 2 und
fasse es denkmäßig als Werturteil. Einf. || 290, 4–7 am Rand Bleist.-
Pfeil || 290, 14 statt ihre im Ms. seine || 290, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. ||
291, 16–17 Befriedigung Einf. mit Bleist., Kl. von den Hrsg. || 291, 19
einem Einf. || 291, 22 nämlich Einf. || 291, 24 sachobjektivierende V.
mit Bleist. für objektivierende || 291, 33 des sich voll begründenden
Einf. || 291, 38 ein Abgesehenhaben Einf. || 292, 3 statt jedes im Ms.
es || 292, 6 bei „Erfüllung“ Anführungszeichen mit Blaust. || 292, 9–11
von Erfüllung im bis geschieden werden. Einf.

Erg. Text Nr. 5 (Hua XLIII/2, S. 293–296)

Text Nr. 5 beruht auf den Bl. 77–79 aus dem Konvolut A VI 3. –
Die in einem Binnenumschlag (Bl. 67 + 82) liegenden Bl. sind mit
ξα, ξβ u. ξγ paginiert. – Der Text ist zumeist mit Tinte bearbeitet;
Unterstr. sind mit Tinte und Blaust. vorgenommen. Eine genaue Da-
tierung ist schwierig. Die Zugehörigkeit der Bl. zur Signaturgruppe
Q1’ und damit ein Hinweis auf ihre Datierung ergibt sich aus dem
Randtitel auf der Vorderseite von Bl. A VI 3/77 Stimmen, convenient
214 textkritische anmerkungen teilband ii

sein, Begründung der Gemütsakte, „Auswertung“, der sich auch auf


dem die Signatur Q1‘ tragenden Binnenumschlag (Bl. 67 + 82) befin-
det. In der Zeittafel der Manuskripte wird die Signaturgruppe Q‘1
(alternative Schreibweise Q1‘) auf vor 1900 datiert. Im Text (S. 294,
Anm. 2) nimmt Husserl auf ein großes Unglück wie das Erdbeben
in Süditalien Bezug. Da es sich dabei wohl um das Erdbeben in der
sizilianischen Hafenstadt Messina vom 28. Dezember 1908 handelt,
scheint es wahrscheinlich, dass Husserl auch in diesem Fall etwa um
1909 einen aus älterer Zeit (wohl 1896/97) stammenden Text abgeschr.
bzw. bei dieser Gelegenheit überarbeitet hat (vgl. die Beschreibungen
der Erg. Texte Nr. 1 bis 4).

293, 4–5 von mit der bis gegeben ist. Einf. || 293, 8 Die Hand-
lung V. für Die Sache; im Ms. Die irrtümlich gestr. || 293, 9 Randtitel
mit Blaust. Stimmen, Konvenientsein, Begründung der Gemütsakte,
„Auswertung“. || 293, 22 nach sie gestr. bleibt bestehen || 293, 31
nach Gemütsakt ist. folgt auf der Rückseite des Bl. (A VI 3/77) fol-
gender gestr. Text Sympathie 1. Stufe. Mein persönliches Interesse,
Eigennutz. Interesseloses Wohlgefallen (ästhetisch und moralisch),
keine existenziale Wertung. Wertungsevidenz schon Urteilsevidenz.
Zur Wahrnehmung gehört das Urteil. Natürliche und künstliche Tu-
genden. hes folgen mehrfach untereinander und nebeneinander ge-
schr. die Worte Sympathie und die Verantwortungi Billigung von
Handlungen, Gesinnungen, Charaktereigenschaften. Wir sympathi-
sieren, fühlen uns in die anderen ein, das Vorstellungsgefühl geht
in ein Wirklichkeitsgefühl über. Wertung in der Imagination, es be-
darf keiner Existenzialsetzung. Existenzialgefühl, Aktualitätsgefühl,
ästhetisches Gefühl (καλÞν). Das Stimmen (Übereinstimmung und
Widerstreit). Hass der Grausamkeit, Freude an der Grausamkeit,
Freude am Leiden eines anderen, Befriedigung der Lust am Leiden
eines anderen. Erfüllung: Glaubenserfüllung „S ist P“. Dass S P ist,
das bestätigt sich, das ist wirklich so. Freude, dass S P ist. Trauer
… Billigung der Freude: Gefallen an. (S ist P) … erfreulich. Freude
über „S ist P“. Erfreulichkeitsmeinung (Wertung) stimmt mit dem
Wert. Die Wertung stimmt. Die Wertung – die Wertungsevidenz.
Billigungsurteil. Urteil, dass … wirklich ist; das Urteil ist richtig, es
stimmt. Die „Meinung“ stimmt mit der Sache. Das Urteil stimmt.
Das Urteil – Evidenz. || 294, 5 auch Einf. || 294, 9 nach nicht ein
textkritische anmerkungen teilband ii 215

gestr. recht || 294, 11 nach ist gestr. aber || 294, 13 ins Extreme der
Widerwärtigkeit V. für ins Widerwärtigste || 294, 22 nach Unwerten,
gestr. also || 294, 23 nach Gut, gestr. sondern || 294, Anm. 2 = Rb.;
das Schlechte V. für die Summe des Schlechten; nach Schlechten im
Ms. wohl irrtümlich nicht gestr. nicht || 295, 2 vor bei im Ms. das ||
295, 2 oder V. für am Schlechten oder eines || 295, 4 nach Wertung
gestr. rein || 295, 4 nach nach gestr. und der Akt ist einmal Gefallen
und das andere Mal Missfallen || 295, 15–16 statt von Bei der bis
zu beachten im Ms. Dass bei der Wertung eines Gefallens oder
Missfallens am Schlechten Folgendes zu beachten ist || 295, 22 vor
Freude gestr. das || 295, 25 nach ist die gestr. Existenz || 295, 34 nach
mich mit. gestr. Wert || 296, 4–5 statt Unter Voraussetzung des Un-
glücks ist die Trauer ein Wert. im Ms. Unglück unter Voraussetzung
des Unglücks ist die Trauer ein Wert. || 296, 6 vor um gestr. Es ist
also

Erg. Text Nr. 6 (Hua XLIII/2, S. 297–306)

Text Nr. 6 beruht auf den Bl. 77–81 aus dem Konvolut A VI 12 II
und auf dem Bl. 218 aus dem Konvolut A VI 30. – Die Bl. sind von I
bis VI paginiert. Das mit I paginierte Bl. trägt die Notiz Zur Dingphä-
nomenologie und Wertphänomenologie. VI Blätter. Diese sechs Bl.
gehörten wohl ursprünglich zu einer umfangreicheren Textsammlung
zum Thema „Wahrnehmung“. Texte daraus sind in Hua XXXVIII
(S. 232–270) veröffentlicht (vgl. die Textbeschreibung dort, S. 499). –
Bearbeitungen und Unterstr. sind mit verschiedenem Schriftmaterial
vorgenommen, jedoch in der Hauptsache mit Tinte. Husserls Angabe
auf dem mit I paginierten Bl. zufolge ist der Text auf 1909 zu datieren.

297, 5 Dingintuition Einf. || 297, 5 nach Wahrnehmung mit Bleist.


gestr. (von Natur), Kl. bei (Wahrnehmung) von den Hrsg. || 297,
6 Randtitel 1) Perzeptionale und Wahrnehmung || 297, 8 Anfüh-
rungszeichen bei „Inhalts“ mit Bleist. || 297, 9 Anführungszeichen bei
„Wahrgenommenen als solchen“ mit Bleist. || 297, 10–11 hat wieder
einen „Inhalt“ Einf., Anführungszeichen bei „Inhalt“ mit Bleist.; den
bloßen Sinn ist eine Einf. mit Bleist. || 297, 12 nach „Qualität“. im
Ms. zwischen eckigen Bleist.-Kl. und mit Bleist. gestr. In der Wahr-
216 textkritische anmerkungen teilband ii

nehmung ist es qualitativ „charakterisiert“ als „seiend“ h„seiend“


V. mit Bleist. für „wahr“i, „wirklich“, aber so, dass nicht das Prädi-
kat seiend hseiend V. mit Bleist. für wahri ist, sondern nur „seiend“
h„seiend“ V. mit Bleist. für „wahr“i in Anführungszeichen, der zur
vollen Bedeutung (zum vollen Perzeptionale) der Wahrnehmung, die
sowohl Inhalt als Qualifizierung enthält, gehörige Bedeutungscharak-
ter wahr, eben die Bedeutungsqualität. || 297, 23–24 von oder mit bis
beides zusammen) Einf. || 297, Anm. 1 = 1909 ist eine Notiz am Rand
mit Bleist.; Zur Dingphänomenologie und Wertphänomenologie ist
ein Randtitel mit Blaust., danach im Ms. mit Blaust. VI Blätter ||
298, 2–5 am Rand ein Pfeil und die Bemerkung Nota bene || 298,
21–22 von „Mehrfältig“, wenn bis sich ändern. Einf. || 299, 1 vor
Denken gestr. Im || 299, 18 nach das gestr. aber || 299, 21 Randtitel
Wertnehmungen || 300, 5 Randtitel Wertnehmung und perzeptionaler
bzw. intuitiver Inhalt. || 300, 16 statt haftet im Ms. greift || 300, 20 ist im
Ms. wohl irrtümlich gestr. || 300, 35 Inhalt, der V. für Wesen, das || 301,
7 Randtitel mit Bleist. Schönheitswerte, Existenzialwerte || 301, 12–14
von da nicht bis Frage kommen. Einf. || 301, 20 Randtitel Wertung
der Erscheinungen, im ontischen Sinn und phanseologischem Sinn. ||
301, 28 Randtitel Beziehungen zwischen Perzeptionale und ontischer
Darstellung („Erscheinung“) || 301, Anm. 1 = Rb. || 301, Anm. 2
= Bedeutungsmäßige ist im Ms. mit Bleist. gestr.; Bedeutungsanalog
mit Tinte geschr.; der Rest der zwischen Kl. stehenden Bemerkung ist
mit Bleist. geschr. || 302, 8–9 als solche Einf. || 302, 16 nach ändern
sich gestr. während die || 302, 17 wirklich gegebene V. für wirkliche ||
302, 21 statt verhält im Ms. verhalten || 302, 30 Farbendarstellungen
V. für Darstellungen || 302, 35 Randtitel Schichten der Konstitution
des Dinggegenstandes mittels der verschiedenen Stufen ontischer
Einheiten als ihren Erscheinungen verschiedener Stufe || 302, 37
sehen wir V. für gehört || 302, 38 nach bedeckt. gestr. Und zwar ||
303, 8 Randtitel Das Sich-Durchdringen der verschiedenen Einheiten
und ihre beständige Beziehung auf die Dingeinheit || 303, 15 statt
sondern im Ms. aber || 303, 19 statt sondern im Ms. aber || 303,
21 vor Die gestr. Das || 303, 22 Randtitel Malerische Erscheinung
als okulomotorische Einheit (abgesehen von den anhängenden ge-
danklichen Momenten) || 303, 22 vor Aber gestr. Das heißt || 303, 27
Randtitel Erscheinung von darunter noch einmal Erscheinung von ||
303, 37 – 304, 5 von Und wieder bis hinein usw. zwischen eckigen
textkritische anmerkungen teilband ii 217

Kl. || 304, 2 nach für gestr. Büste || 304, 7 Randtitel Präzise Gegenüber-
stellung der Begriffe Perzeptionale etc. und ontische Darstellung.
„Erscheinung“. || 304, 7–8 Zum Beispiel Einf. || 304, 10 eigentlich und
uneigentlich Einf. || 304, 16 nach fällt gestr. welche Seiten, Merkmale
etc. und das wie; danach wohl irrtümlich nicht gestr. es in die Erschei-
nung fällt, || 304, 21 Randtitel Anwendung auf die Bestimmung der
primären Substrate ästhetischer Wertnehmung in der Anschauung ||
304, 30–32 von Demnach ist bis zu ergänzen. im Ms. zwischen Bleist.-
Kl. || 304, 35 Randtitel Ästhetische Wertung (Inhaltswertung) und
existenziale Wertung || 305, 1 Randtitel die Qualifizierung || 305, 27
die Einf. || 305, 30–31 Randtitel Schönheit der Darstellung || 305, 32
sc. Einf. || 305, Anm. 1 = Rb. mit Bleist., zusätzlich der Randtitel
Sachschönheiten

Erg. Text Nr. 7 (Hua XLIII/2, S. 307–312)

Text Nr. 7 beruht auf dem Bl. 20 aus dem Konvolut A VI 6 und
auf den Bl. 236–237 aus dem Konvolut A VI 30. – Die Bl. sind von 1
bis 3 paginiert und zeigen nur wenige Bearbeitungen und Unterstr. mit
Tinte, Bleist. und Blaust. Auf der Vorderseite des Binnenumschlags (Bl.
217 + 239), in dem die aus dem Konvolut A VI 30 stammenden Bl. lie-
gen, ist die Signatur Q II angegeben. In der Zeittafel der Manuskripte
werden die Texte aus dieser Signaturgruppe auf 1909/10 datiert.

307, 17–21 Anstr. am Rand || 307, 25 oder tut Einf. || 307, 32–33
statt von Ebenso wie bis gewertet wird, im Ms. Ebenso wie eines und
das andere verbundene Merkmal gewertet werden, || 308, 28 (auch
das Wertprädikat) Einf., Kl. von den Hrsg. || 309, 6 und Wertverhalts
Einf. mit Bleist. || 309, 7 Antwort: Einf. mit Bleist. || 309, 7–9 von
Betrachten bis und zwar V. für Zum Wesen von Wertprädikaten,
sagen wir Werten an sich, gehört es, dass sie Wesensprädikate sind. ||
309, 30 Es gehört Einf. mit Bleist. || 310, 4–8 am Rand mit geschweifter
Blaust.-Kl. zusammengefasst || 310, 10 in die das Vorstellungsding sich
einordnet V. für zu der das Vorstellungsding gehört || 310, 13 wäre V.
für ist || 310, 17–18 statt Sachverhalt (nicht Wertsachverhalt) im Ms.
(nicht Wertsachverhalt) Sachverhalt || 310, Anm. 1 = längsseitig geschr.
Rb. || 311, 11 nach Wertlage gestr. darstellt in logischer Fassung || 311,
218 textkritische anmerkungen teilband ii

21 statt oder ob ich objektiv sage im Ms. und objektiv || 311, 24 nach
erfreulich. gestr. Sage ich || 311, 26 vor Ich biete Öffnung einer Kl. ||
311, 28 nach macht) gestr. Ich freue mich || 311, 30 nach Apfel gestr.
wirklich

Erg. Text Nr. 8 (Hua XLIII/2, S. 313–319)

Text Nr. 8 beruht auf den Bl. 99–103 aus dem Konvolut A VI 12
II. – Auf dem ersten der von 1 bis 5 paginierten Bl. befindet sich die
Bemerkung Durchaus fertig! und die Notiz 3 Blhätteri. Auf den mit
1 u. 4 paginierten Bl. befindet sich jeweils die Signatur Billigung. –
Der Text ist mit Tinte bearbeitet; es finden sich nur wenige Unterstr.
mit Blaust. In der Zeittafel der Manuskripte werden die Texte aus der
Signaturgruppe Billigung auf 1911 datiert.

313, 9 nach angenehm, gestr. traurig || 313, 23 vor er Öffnung einer


Kl. || 313, 29 nach mir.) gestr. Das Gefällige kann (wenn es nicht
gegeben ist) Gegenstand des Wunsches werden: Das Gefällige wird
zum Erwünschten. || 313, Anm. 1 = Durchaus fertig! Rb. mit Blaust.;
Vgl. Ax Notiz am Rand mit Bleist. || 313, Anm. 2 = Erg. || 313, Anm. 3
= Erg. || 314, 5 Akte und zunächst auch auf Einf. || 314, 12 vor Zu
gestr. Ferner || 314, 15 nach gerichtet ist gestr. oder dass es || 314, 32
Schließung der Kl. im Ms. nach richtet || 314, Anm. 1 = Notiz am
Rand || 315, 3 U Einf. || 315, 10 nicht nur Einf. || 315, 12 nach Urteil im
Ms. Einf. (1) || 315, 14–15 oder sie ist dann ausgewertet. Einf., wertet
in ausgewertet zur Verdeutlichung mit Bleist. nachgeschr. || 315, 16–18
von Es ist bis Art evidente. Einf. || 315, 31–34 Anstr. am Rand || 315,
35 statt verhalten im Ms. verhält || 315, Anm. 1 = Erg. || 316, 13 in dem
Sinn Einf. || 316, 15 ein V. für das || 316, 19 statt oder im Ms. und || 316,
19–20 Anstr. am Rand || 316, 21 verbale zusätzlich zur Verdeutlichung
kurrentschriftlich nachgeschr. || 316, 21–24 am Rand geschweifte und
eckige Blaust.-Kl. || 316, 25 Anstr. am Rand || 316, 27 oder Missbilligung
Einf. || 316, 28–29 bzw. Missbilligung Einf. || 316, 32 statt er im Ms. es ||
316, 35 auch Einf. || 316, 36 und damit zugleich Einf. || 316, Anm. 1 =
Einf. || 317, 1–2 am Rand eckige Blaust.-Kl. || 317, 1 wertschätzender
Einf. || 317, 3 Anführungszeichen bei „schätzen“ mit Bleist. || 317, 5
Randtitel bzw. Signatur mit Blaust. Billigung || 317, 31 nach ich gestr.
textkritische anmerkungen teilband ii 219

über || 317, Anm. 1 = Rb. || 317, Anm. 2 = Rb. || 317, Anm. 3 = Rb.,
vor Erstreben gestr. Erstreben || 318, 3 nach Urteilen gestr. richten ||
318, 28 statt sind im Ms. ist || 319, 6 nach überall im Ms. 1) Beginn
einer Zählung, die nicht fortgeführt wird || 319, 14 Wahrhaftsein V. für
Sein

Erg. Text Nr. 9 (Hua XLIII/2, S. 321–323)

Text Nr. 9 beruht auf dem Bl. 63 aus dem Konvolut A VI 8 II. – Das
in einem Binnenumschlag (Bl. 61 + 98) des Konvoluts A VI 8 II liegende
Bl. trägt den Hinweis „vor 50“. Mit 50 ist das im Konvolut nachfolgend
liegende Bl. 64 gemeint, das zur Signaturgruppe K gehört und hier im
Erg. Text Nr. 11 wiedergegeben wird. – Der Text ist mit Tinte und Blaust.
bearbeitet; die Unterstr. sind vor allem mit Blaust. vorgenommen.
Bei der Datierung richten sich die Hrsg. nach Husserls Angabe auf
dem Binnenumschlag, in dem das Bl. zusammen mit anderen Bl. der
Signaturgruppe K liegt. Dort (und in der Zeittafel der Manuskripte)
werden die Texte aus dieser Signaturgruppe auf Oktober – November
1909 datiert.

321, 8 I 1) Einf. mit Blaust. || 321, 8 vorstellende Einf, Kl. von den
Hrsg. || 321, 9 2) Einf. mit Blaust. || 321, 14 3) Einf. mit Blaust. || 322,
1 4) Einf. mit Blaust. || 322, 2 II Einf. mit Blaust. || 322, 8 III Einf. mit
Blaust. || 322, 12 IV Einf. mit Blaust. || 322, 15 V Einf. mit Blaust. ||
322, 15–16 von Ferner, allgemeine bis (Phantasie, Bild). Einf. || 322,
17 VI Einf. mit Blaust. || 322, 28 vorstellendes Meinen, Glaube im
Ms. zwischen Kl. || 322, 30 VII Einf. mit Blaust. || 322, 30–34 von Neu
gestiftete bis „Lebendigkeit“ (Hintergrund). Erg. || 322, Anm. 1 =
Erg. || 322, Anm. 2 = Rb. || 323, 1 VIII Einf. mit Blaust. || 323, 1–4 von
Motivation: wieder bis Verständnisses zusammenschließen. Erg.

Erg. Text Nr. 10 (Hua XLIII/2, S. 324–329)

Text Nr. 10 beruht auf den Bl. 228–231 aus dem Konvolut A VI
30. – Die in einem Umschlag (Bl. 217 + 239) liegenden Bl. sind durch-
laufend von 46 bis 49 paginiert. Bei den vorangehend von 1 bis 45
220 textkritische anmerkungen teilband ii

paginierten Bl. handelt es sich um die Textsammlung, die als Text


Nr. 2 in Hua XXXVIII (S. 232–270) unter dem Titel Perzeptionale
veröffentlicht ist (vgl. die Textbeschreibung dort, S. 495 ff.). Auf diesen
Text bezieht sich Husserl wohl, wenn er zu Beginn des mit 46 paginier-
ten Bl., das den Signaturbuchstaben K trägt, schreibt (später wieder
mit Blaust. gestr.): Was wir nun von Vorstellungen als sinnlichen
Vorstellungen (schlichten Meinungen von Individuellem) sowie von
Urteilen ausgeführt haben, gilt nun allgemeiner. – Der vorliegende
Text ist mit verschiedenem Schriftmaterial bearbeitet; Unterstr. sind
vor allem mit Blaust. ausgeführt. Bei der Datierung richten sich die
Hrsg. nach Husserls Angabe auf dem Binnenumschlag (Bl. A VI 8
II/61 + 98), in dem ein großer Teil der K-Bl. liegt. Dort (und in der
Zeittafel der Manuskripte) werden die Texte aus der Signaturgruppe
K auf Oktober – November 1909 datiert.

324, 6–8 Anstr. am Rand mit Blaust. || 324, 6 vor Müssen mit Blaust.
gestr. Was wir nun von Vorstellungen als sinnlichen Vorstellungen
(schlichten Meinungen von Individuellem) sowie von Urteilen aus-
geführt haben, gilt nun allgemeiner. Die Nebeneinanderstellung von
diesen sinnlichen Vorstellungen und Urteilen ist ja ohnehin keine
richtige Gleichstellung. Urteile können ja auch auf anderem als sinn-
lichen Vorstellungen aufgebaut sein (unmittelbar wenigstens; mögen
mittelbar zuletzt auch sinnliche Vorstellungen irgendwie mit im Spiel
sein: was genau zu untersuchen ist bei der Behandlung der Frage
der „Vorstellungsunterlage“ der Urteile), so z. B. auf Ideationen,
auf generalisierende „Allgemeinvorstellungen“ etc. Aber schließ-
lich können ja Akte jeder Art den Urteilen unmittelbar zugrunde
liegen. Und damit kommen wir auf einen Hauptpunkt. || 324, 22–23
aufmerkender und thematischer Zuwendung Erg. mit Bleist. || 324,
27 dem ontischen Einf. || 324, 31 dem V. für der || 324, Anm. 2 =
Notiz am Rand mit Bleist. || 325, 3 vor Denken im Ms. einem ||
325, 3–7 am Rand geschweifte Blaust.-Kl. || 325, Anm. 1 = Rb. mit
Bleist. || 325, Anm. 2 = Rb., die später mit Bleist., wohl von L.,
wieder gestr. wurde || 326, 6 nach Akten. folgt folgender gestr. Text
auf der Rückseite des Bl. (A VI 30/229) Zum Beispiel Gefallen an
einem Wahrgenommenen, Gefallen an ihm als Seiendem, Gefallen
an einer gewissen Erscheinungsweise, Gefallen am Bild und der Bil-
derscheinung; Freude darüber, dass etwas ist; Trauer darüber, dass
textkritische anmerkungen teilband ii 221

es nicht ist. Wollen – Entschluss – Handlung – Tat (Getanes, etwas,


das als Resultat einer Handlung hervorgegangen ist). Hier steht die
Handlung als willensmäßig ablaufender Vorgang da. Und da haben
wir einmal den Vorgang und die Frage, ob er wirklich ist oder nicht
ist; das andermal die Willensmäßigkeit hund die Fragei, ob er wirklich
aus dem Willen hervorgegangen, wirklich willensmäßig ist oder nicht.
Endlich aber auch hdie Fragei, ob der Wille ein richtiger ist oder
nicht bzw. ob die Handlung eine gute ist oder nicht. Im Willen liegt
ein Vermeinen, dass der Vorgang wirklich ablaufe; wieder liegt ein
Vermeinen in ihm, dass der Vorgang willentlich ablaufe; und wieder
ein Vermeinen, dass das Gewollte (die Handlung und Tat) gut sei.
Das alles sind schwierige Dinge. Im Werten: gerichtet auf Sein: Das
sollte sein. Das ist und steht als gut da, ist als gut gesetzt im Gefallen.
S ist P und steht als erfreulich da, als „richtig“, dass es so ist; es ist als
das gesetzt im Sachverhaltswerten. Ist das Freuen selbst ein Werten
oder impliziert es nur ein Werten? Kann ich nicht etwas als gut hnach
gut gestr. erkläreni werten, kann es nicht als gut dastehen, ohne dass
es mich freut? Es können andere Antriebe die Freude hemmen; nur
das ist richtig, dass zum Wert die Freude gehört, dass das Werte
erfreulich ist. || 326, 7 nach da gestr. im aktuellen Werten || 326, 8 Seins
in Seinswert Einf. || 326, 16 recht V. mit Bleist. für richtig || 326, 18 statt
seine im Ms. seiner || 326, 25 Positiv-Werten V. mit Blaust. für Werten ||
326, 27 positiv Einf. mit Blaust. || 326, Anm. 1 = Rb. mit Blaust. || 327,
5 Was Lust anlangt Einf. mit Bleist. || 327, 5 statt könnte man im Ms.
man könnte || 327, 5 Sie gehört nicht hierher Einf. mit Bleist. || 327, 8
nach ich Lust; gestr. sehe ich weg || 327, 10–13 am Rand Blaust.-Pfeil ||
327, 30 Schlusszeichen am Rand || 327, 31 – 328, 13 von Führen nicht
bis ein Letztes. im Ms. zwischen eckigen Kl. || 327, Anm. 1 = Rb. mit
Blaust. || 328, 2 meine ich Einf. || 328, 4 eventuell Einf. || 328, 4 und
zwar V. für in dem Sinn || 328, 4–5 von (Kann man bis Gesolltsein
nennen?) Einf. || 328, 17 die Vorstellung vom Haben, der Gedanke
an das V. für das vorgestellte || 328, 19–21 am Rand Blaust.-Pfeil ||
328, 24 Anführungszeichen bei „Es steht da“ mit Blaust. || 328, 37
Anführungszeichen bei „Sachverhalt“ mit Blaust. || 329, 8–10 von sein
kann bis als rechter. V. für ist, kann der Wunsch Wert sein etc. || 329,
14 lassen V. für erheben || 329, 16–20 Anstr. am Rand mit Blaust. || 329,
17 bloßen Einf.
222 textkritische anmerkungen teilband ii

Erg. Text Nr. 11 (Hua XLIII/2, S. 330–331)

Text Nr. 11 beruht auf dem Bl. 64 aus dem Konvolut A VI 8 II. –
Das in einem Binnenumschlag (Bl. 61 + 98) des Konvoluts liegende Bl.
ist mit 50 paginiert (vgl. die Textbeschreibung zum Erg. Text Nr. 9). Die
Zugehörigkeit des Bl. zur Signaturgruppe K ergibt sich aus Inhalt, Pa-
ginierung und Lage im Konvolut. – Der Text ist vor allem mit Tinte und
Blaust. bearbeitet; Unterstr. sind hauptsächlich mit Blaust. ausgeführt.
Bei der Datierung richten sich die Hrsg. nach Husserls Angabe auf
dem Binnenumschlag, in dem das hier veröffentlichte Bl. zusammen
mit anderen K-Bl. liegt. Dort (und in der Zeittafel der Manuskripte)
werden die Texte aus der Signaturgruppe K auf Oktober – November
1909 datiert.

330, 10–11 von Das Gefallen wird bis des Ich. Erg. || 330, 19 nach
Gefallen“ mit Bleist. gestr. der Gegenstand „begründet“ mein Ge-
fallen etc. || 330, 33 nach mitphantasieren gestr. und „hypothetisch“
setzen, asshumiereni || 330, 34 nach ein gestr. hypothetisches || 330,
Anm. 1 = Rb. || 331, 8 Anführungszeichen bei „Sachverhalt“ mit
Blaust. || 331, 9 Fragezeichen bei „Ist S P?“ mit Blaust. geschr. ||
331, 9–10 Die Tatsache Einf. || 331, 11 Anstr. am Rand mit Blaust. ||
331, 12–13 bzw. einer Tatsache Einf. || 331, 14 seienden Einf. || 331,
16 einer V. für der || 331, 19–25 von im vollen Sinn bis Idee ist. V.
für folgenden vielfach geänderten Text sondern das kategoriale We-
sen mit Ausschluss des Wahrheitscharakters, der Wahrheitsmeinung.
Ganz anders scheint es sich bei der Freude, beim Gefallen überhaupt
zu verhalten. Hier sind doch nicht Bedeutungen dasjene, was die
Prädikate erfreulich etc. trägt. Schön ist primär nicht ein Prädikat
eines Gegenstandes, sondern etwa einer gewissen Erscheinung des
Gegenstandes (sinnlicher Erscheinung, gegenständlich), einer gewis-
sen (in analogem Sinn genommen) Leervorstellung etc., auch wohl
einer Phantasieerscheinung, eines „Gedankens“, … || 331, 21–22 beim
Gefallen überhaupt im Ms. zwischen eckigen Bleist.-Kl. || 331, Anm. 1
= Rb. mit Blaust. || 331, Anm. 2 = Rb., nach Freude gestr. der Schön-
heitswertung
textkritische anmerkungen teilband ii 223

Erg. Text Nr. 12 (Hua XLIII/2, S. 332–338)

Text Nr. 12 beruht auf dem Bl. 65 aus dem Konvolut A VI 8 II


und auf den Bl. 41–44 aus dem Konvolut A VI 12 II. – Die Bl.
sind von 51 bis 55 paginiert. Auf die Zusammengehörigkeit der Bl.
weist Husserl am Rand des mit 51 paginierten Bl. hin: 5 Blätter h5
V. mit Blaust. für 4i sehr wichtig (51–55). Die Zugehörigkeit der Bl.
zur Signaturgruppe K ergibt sich aus Inhalt und Paginierung sowie
aus Angaben im Typoskript der Studien von Landgrebe. – Der Text
trägt Bearbeitungsspuren mit verschiedenem Schriftmaterial; Unterstr.
sind vor allem mit Tinte und Blaust. ausgeführt. Der Text ist aus der
Bearbeitung eines älteren, und zwar aus dem Jahr 1898 stammenden
Textes hervorgegangen, worauf Husserl auf der Vorderseite von Bl.
A VI 12 II/41 mit der Notiz hinweist: Aus „98“ wiederholt überar-
beitet. Bei der Datierung der Niederschrift dieses Textes richten sich
die Hrsg. nach Husserls Angabe auf dem Binnenumschlag (Bl. A VI
8 II/61 + 98), in dem ein großer Teil der K-Bl. liegt. Dort (und in der
Zeittafel der Manuskripte) werden die Texte aus der Signaturgruppe
K auf Oktober – November 1909 datiert.

332, 6 1) Einf. mit Bleist. || 332, 8 2) Einf. mit Bleist. || 332, 10 Randti-
tel mit Blaust. Die „Beziehung“ der Gemütsakte auf ihr intentionales
Objekt in Vergleichung mit der „Beziehung“ der objektivierenden
Akte || 332, 13 I. Erg. mit Blaust. || 332, 14 nach nicht das gestr. mit
Blaust. das A selbst || 332, 16 Anführungszeichen bei „bezieht sich“
mit Blaust. || 332, Anm. 2 = Erg. mit Blaust. || 333, 2–3 Kl. bei (oder das
Gefallen gehört zum Objekt) von den Hrsg. || 333, 7 Anführungszei-
chen bei „Vorstellung“ mit Blaust. || 333, 7 (eine Seinssetzung) Einf.
mit Bleist., Kl. von den Hrsg. || 333, 14–15 (mit Seinssetzung) Einf. mit
Bleist. || 333, 27 ich V. für man || 333, 35 II. Einf. mit Blaust. || 334, 2
Randtitel mit Blaust. Denken und zugrunde liegende „Vorstellung“ ||
334, 5 statt Unausgesagten im Ms. Unausgesagtem || 334, 15 statt das
sind im Ms. das ist || 334, 16–17 nach Charaktere gestr. von || 334,
17 bedeutungsgebenden im Ms., eventuell von Landgrebe, mit Bleist.
gestr. || 334, 17 statt Was im Ms. Etwas nämlich || 334, 18 statt obwohl
im Ms. oder || 334, 23 nach wahr gestr. ist || 334, 28 (Wahrnehmung,
Erinnerung) Einf. mit Blaust. || 334, 29 nach in im Ms. in || 334, 30 oder
fundierten nicht-konzeptiven Einf. mit Bleist. || 334, Anm. 1 = Rb. mit
224 textkritische anmerkungen teilband ii

Blaust., teilweise mit Bleist. nachgeschr. || 335, 3 statt semasiologisch


im Ms. wohl irrtümlich seismatolgisch || 335, 10–15 Anstr. am Rand
mit Blaust. || 335, 11 sinnlichen Einf. mit Bleist. || 335, 17–19 Anstr. am
Rand mit Blaust., dazu mit Blaust. Nota bene || 335, 20–23 am Rand
geschweifte Blaust.-Kl. || 335, 22 (Qualitäten) Einf. mit Blaust. || 335,
23–24 von Dabei aber bis Sinn gebraucht. im Ms. zwischen Bleist.-Kl.,
danach mit Bleist. und Blaust. gestr. Jenes bloße Vorstellen als bloßes
Vorschweben-Haben in der Phantasie oder auch als hvon Jenes bis
als zwischen eckigen Bleist.-Kl.i neutrales Verhalten, wenn entgegen-
gesetzte Glaubenstendenzen sich hdiei Waage halten, ebenso wie die
entsprechenden Fälle in der Sphäre des Denkens, sind unter dem
Titel Stellungnahme befasst. hdazu die Rb. mit Bleist. Nur fragt es
sich, ob wir, was Phantasie anlangt, nicht Stellungnahme und ihre
Modifikation (Impression – Idee) unterscheiden müssen.i Nur wenn
es möglich wäre, jeden Akt in Komponenten, und zwar Stücke zu
zerlegen, derart, dass ein Vorstellen, das kein Akt ist (kein Moment
enthält, das dem Glauben, Zweifeln etc. gleichzustellen wäre), überall
zugrunde läge als ein selbständiges Stück, zu dem die Aktcharaktere,
die ich Stellungnahmen nenne, nur hinzuträten, wäre es anders. hdazu
ein Fragezeichen mit Bleist. und die Rb. mit Bleist. Vorstellen ist keine
Stellungnahme, sondern Modifikation einer solchen.i Doch das habe
ich eben nicht durchführen können. Was da Vorstellen heißt, ist ein
abstrakter Zug jedes „Bewusstseins“, und ein ergänzendes abstraktes
Moment, das den Aktcharakter macht, ist die Stellungnahme. Jedes
Bewusstsein ist ein Akt und ist als solches Stellungnahme aufgrund
eines Bewusstseinsinhalts. || 335, 31 emotionalen Einf. || 335, Anm. 1
= Rb. mit Blaust. || 336, 4 intellektiven Einf. || 336, 7 Inhalt (Materie)
V. mit Bleist. für Bedeutungsinhalt || 336, 8 „Inhalt“ (Materie) V. mit
Bleist. für Bedeutungsinhalt Kl. von den Hrsg. || 336, 13 statt als im
Ms. wie || 336, 14 in der Weise V. mit Bleist. für das heißt || 336, 16 aber
meist modifiziertem! Einf. mit Bleist. || 336, 19 unmittelbares Einf. ||
336, 22 1) Einf. mit Blaust. || 336, 22 vor selbständige mit Blaust. gestr.
1) || 336, 23 Kl. bei (volle und ganze) mit Blaust. || 336, 25 2) mit
Blaust. nachgeschr. || 336, 28 statt sie im Ms. ihn || 336, Anm. 1 = Rb.
mit Bleist. || 336, Anm. 2 = Rb. mit Bleist. || 337, 8 a) und b) Einf. mit
Blaust. || 337, 18–19 von (ferner in bis die „Abschattungen“) Einf.,
Kl. von den Hrsg. || 337, Anm. 1 = Rb. mit Blaust. || 337, Anm. 2 = Rb.
mit Bleist. || 337, Anm. 3 = Einf. am Rand immanente nach die wir
textkritische anmerkungen teilband ii 225

Einf. || 338, 6–7 Auffassungsrepräsentanten Einf. mit Bleist., Kl. von


den Hrsg. || 338, 8 (empirischen, intellektiven) Einf. mit Bleist. || 338,
9 intellektiv Einf. mit Bleist.

Erg. Text Nr. 13 (Hua XLIII/2, S. 339–340)

Text Nr. 13 beruht auf dem Bl. 86 aus dem Konvolut A VI 8 II. –
Das in einem Binnenumschlag (Bl. 84 + 97) liegende Bl. ist mit 58
paginiert. Die Zugehörigkeit des Bl. zur Signaturgruppe K ergibt sich
aus Inhalt, Paginierung und Lage im Konvolut. – Der Text ist vor
allem mit Tinte bearbeitet; Unterstr. sind mit Blaust. ausgeführt. Bei
der Datierung richten sich die Hrsg. nach Husserls Angabe auf dem
Binnenumschlag (A VI 8 II/61 + 98), in dem das hier veröffentlichte
Bl. zusammen mit anderen K-Bl. liegt. Dort (und in der Zeittafel
der Manuskripte) werden die Texte aus der Signaturgruppe K auf
Oktober – November 1909 datiert.

339, 10 Anführungszeichen bei „subjektiv gut“ mit Blaust. || 339,


14 fraglichen Einf. || 339, 15–19 von Es liegt bis gelten muss. V. für
nämlich: die Rede „A ist erwünscht“ (sc. für den und jenen, eine Per-
son, die nicht genannt ist und den verschwiegenen Beziehungspunkt
ausmacht) || 339, 19 nach hat gestr. solchen || 339, 22–24 von Prädikate
und bis sie nicht V. für die genannten Prädikate bloß als subjektive ||
339, 33–34 Fragezeichen bei bezogen? mit Blaust. || 340, 24 Schließung
der Kl. bei (sinnliche Inhalte) von den Hrsg.

Erg. Text Nr. 14 (Hua XLIII/2, S. 341–345)

Text Nr. 14 beruht auf den Bl. 66–68 aus dem Konvolut A VI 8 II. –
Die in einem Binnenumschlag (Bl. 61 + 98) liegenden Bl. sind von 59
bis 61 paginiert. Die Zugehörigkeit des Bl. zur Signaturgruppe K ergibt
sich aus Inhalt, Paginierung und Lage im Konvolut. Auf der Vorderseite
von Bl. A VI 8 II/66 weist Husserl auf seine Ethik-Vorlesung von
1908/09 (vgl. Hua XXVIII, S. 237–378) hin: Zweite Ausarbeitung. Die
erste lag der Vorlesung über Ethik WS 1908/09 zugrunde. Am Rand
dieses Bl. findet sich die Notiz mit Bleist. Rekhapitulationi, aber etwas
226 textkritische anmerkungen teilband ii

anders: nämlich so, wie ich es in der ethischen Vorlesung gedacht


hatte. – Der Text ist mit Tinte und Bleist. bearbeitet; Unterstr. sind mit
Bleist. und Blaust. ausgeführt. Bei der Datierung richten sich die Hrsg.
nach Husserls Angabe auf dem Binnenumschlag, in dem die hier ver-
öffentlichten Bl. zusammen mit anderen K-Bl. liegen. Dort (und in der
Zeittafel der Manuskripte) werden die Texte aus der Signaturgruppe
K auf Oktober – November 1909 datiert.

341, 6 von In den bis Folgendes aus: Einf. mit Bleist. || 341, 16 nach
etc. gestr. bei der unterliegenden Erscheinungen, oder vielmehr || 341,
21 statt bauen im Ms. baut || 341, Anm. 1 = Rb. || 341, Anm. 2 = Rb.
mit Bleist. || 342, 3 solches Einf. || 342, 3–4 des bloß Vorgestellten
zwischen eckigen Bleist.-Kl. || 342, 6–12 Anstr. am Rand mit Bleist. ||
342, 8 Sache mit Bleist. nachgeschr. || 342, 12 heißt V. mit Bleist. für ist ||
342, 12 Anführungszeichen bei „vom“ mit Bleist. || 342, 14 nach enthält
mit Bleist. gestr. schon || 342, 15 bewusst Einf. mit Bleist. || 342, 18–21
Anstr. am Rand mit Bleist. || 342, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 342, Anm. 2
= Rb. mit Bleist. || 342, Anm. 3 = Erg. mit Bleist. || 342, Anm. 4 = Rb. mit
Bleist. || 343, 4 Anführungszeichen bei „Beziehung“ mit Blaust. || 343,
12 Anführungszeichen bei „Meinen im spezifischen Sinn“ mit Blaust. ||
343, 22 Anführungszeichen bei „S möge P sein“ mit Blaust. || 343, 23
nicht Objekt Einf. mit Bleist. über nicht gestr. „Objekt“ || 343, Anm. 1 =
Notiz am Rand mit Bleist. || 343, Anm. 2 = Rb. mit Bleist. || 343, Anm. 4 =
Rb. zum Teil mit Bleist. und mit Tinte nachgeschr., Anführungszeichen
bei „S möge P sein“ von den Hrsg. || 344, 1 Anführungszeichen bei
„S ist P“ mit Blaust. || 344, 3 Anführungszeichen bei „S ist P“ mit
Blaust. || 344, 4 Anführungszeichen bei „möge“ mit Blaust. || 344, 15
Anführungszeichen bei „richtet“ mit Bleist. || 344, 16 über „schön“
Einf. mit Bleist. schön || 344, 19 nach Gefallensbewusstsein gestr.
richtet sich auf || 344, 25 Anführungszeichen bei „herausmeinen“ mit
Bleist. || 344, 29 1) Einf. mit Blaust. || 344, 30 2) Einf. mit Blaust. || 344,
Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 344, Anm. 2 = Erg. mit Bleist. || 345, 1 statt
3) im Ms. 3)tens teilweise mit Blaust. geschr. || 345, 1 als δÞξα Einf. mit
Bleist. || 345, 2 nach spezifische mit Bleist. gestr. meinend || 345, 2–4
von (das „meinend bis Fall ist) Einf. mit Bleist. || 345, 5 im Sinn der
δÞξα Einf. || 345, 6 urteilend Einf. || 345, 9 Also Einf. mit Bleist.
textkritische anmerkungen teilband ii 227

Erg. Text Nr. 15 (Hua XLIII/2, S. 346–349)

Text Nr. 15 beruht auf den Bl. 17–18 aus dem Konvolut A I 16. – Die
mit 62° u. 62°° paginierten Bl. gehören zur Signaturgruppe K. Auf dem
mit 62° paginierten Bl. steht die Notiz vgl. 63 ff. h= A VI 12 II/85 ff.; siehe
Erg. Text Nr. 16i und darunter aus K (Schluss). Obwohl Husserl auf
diesem Bl. bemerkt Ein altes Blatt, wie es scheint Osterferien h18i98,
unterscheidet sich das Bl. nach Papierformat, -sorte und Schriftbild
nicht von den anderen hier veröffentlichten Bl. der Signaturgruppe K,
die auf 1909 datiert sind. Es ist daher wahrscheinlich, dass Husserl im
Jahr 1909 (wie auch beim Erg. Text Nr. 12) einen älteren Text (wohl
aus den Osterferien 1898) abgeschr. bzw. umgearbeitet hat. – Der Text
ist mäßig mit Tinte und Bleist. bearbeitet; Unterstr. sind vor allem
mit Blaust. ausgeführt. Bei der Datierung richten sich die Hrsg. nach
Husserls Angabe auf dem Binnenumschlag (Bl. A VI 8 II/61 + 98),
in dem ein großer Teil der K-Bl. liegt. Dort (und in der Zeittafel
der Manuskripte) werden die Texte aus der Signaturgruppe K auf
Oktober – November 1909 datiert.

346, 8 Anführungszeichen bei „neuen Bestimmtheiten“ mit


Blaust. || 346, 14 nach Rede gestr. Freilich || 346, 20–21 Anführungs-
zeichen bei „gegenständliche Bestimmungen“ mit Blaust. || 346, 29
Rede von Gemütsprädikaten Einf. || 346, 31 bewusstseinsmäßig Einf. ||
346, Anm. 1 = Notiz am oberen Rand; vgl. 63 ff. aus K (Schluss) Notiz
am rechten Rand mit Blaust. || 346, Anm. 2 = Rb. || 347, 4 nach das
gestr. was das || 347, 21 statt vom bloßen im Ms. von bloßem || 347, 24
den V. mit Bleist. für der || 347, 25 „selbstgegebenen“ V. mit Bleist. für
„selbstgegeben“ || 347, 25 gegebenen V. mit Bleist. für gegeben || 347,
28 statt können auch Wunschprädikate im Ms. auch Wunschprädikate
können || 347, Anm. 1 = Rb. || 348, 19–20 (Aktualitätsakte) Einf. mit
Blaust. || 348, Anm. 1 = Einf. am Rand || 348, Anm. 2 = Rb. mit Bleist.

Erg. Text Nr. 16 (Hua XLIII/2, S. 350–360)

Text Nr. 16 beruht auf den Bl. 85–86 aus dem Konvolut A VI 12 II
und auf den Bl. 89 u. 92–96 aus dem Konvolut A VI 8 II. – Die Bl.
sind fast fortlaufend von 63 bis 69 paginiert. Eine Ausnahme macht
228 textkritische anmerkungen teilband ii

nur das Bl. 89 aus dem Konvolut A VI 8 II, auf dem auf der Vorderseite
ad 63 und die Notiz Beilage zu 63 unten u. ff. steht. Der Text dieses
Bl. wird S. 352, Anm. 1 wiedergegeben. Die Bl. 85 u. 86 aus dem
Konvolut A VI 12 II tragen jeweils am oberen Rand die Signatur K (auf
Bl. 85 befindet sich zusätzlich die Signatur I (I wohl als Abkürzung
für „Intellekt“) und der Hinweis früher I„7–15“). – Der Text ist mit
Bleist. und Blaust. bearbeitet; Unterstr. sind hauptsächlich mit Blaust.
ausgeführt. Bei der Datierung richten sich die Hrsg. nach Husserls
Angabe auf dem Binnenumschlag (Bl. A VI 8 II/61 + 98), in dem ein
großer Teil der K-Bl. liegt. Dort (und in der Zeittafel der Manuskripte)
werden die Texte aus der Signaturgruppe K auf Oktober – November
1909 datiert.

350, 4–5 statt Wertobjektivation im Ms. Werteobjektivation; am


Rand die Notiz mit Bleist. früher „I 7–15“ || 350, 7 in Form V. für
vermöge || 350, 13 Randtitel mit Blaust. Intellekt und Gemüt. Theo-
retische Prädikate zum „Wesen“ der Sache gehörig und Gemütsprä-
dikate || 350, 21 statt Einerseits im Ms. 1) || 350, 24 und die darauf
sich gründenden Denkakte Einf. || 350, 28 nach in im Ms. in || 350, 30
richtig Einf. || 350, Anm. 2 = Erg. mit Bleist. || 351, 2–3 statt anderen
im Ms. anderem || 351, 13 Randtitel mit Blaust. Nota bene. Wesent-
liche Prädikate. Inwiefern die Wertprädikate außerwesentliche der
gewerteten Sache sind. || 351, 25–30 Anstr. am Rand mit Blaust. || 351,
30 statt ein wesentliches. im Ms. eine wesentliche. || 351, Anm. 1 =
Rb. mit Bleist. || 352, Anm. 1 = Text auf dem Bl. A VI 8 II/89a, das
mit Bleist. als ad 63 und mit Blaust. als Beilage zu 63 unten u. ff.
gekennzeichnet ist; vor Prädikate von Gegenständen im Ms. 1) als
Zählung, die nicht fortgeführt wird ihrem „Wesen“ Einf.; essenziell
Einf.; nach sind, gestr. oder nicht wären, was Anführungszeichen bei
„Das Objekt erregt meine Lust“ von den Hrsg. Vgl. die Beantwortung
dieser Fragen 63 ff. Rb. mit Blaust. || 353, 7–9 Anstr. am Rand mit
Blaust. || 353, 32 Zeit, Natur Einf. || 353, 34 nach bezieht mit Blaust.
gestr. sich || 353, 37 statt Gewertete im Ms. Gewerte || 354, 8 – 355,
10 von Aber es kann bis zu Recht. zwischen eckigen Bleist.-Kl. || 354,
9–10 die Materie, hier die propositionale Materie Einf. mit Bleist. ||
354, 10 vorgestellt und Einf. || 354, 22–24 von Das Vorgestellte bis etc.
zukomme? am Rand mit geschweifter Blaust.-Kl. zusammengefasst,
zusätzlich Blaust.-Pfeile || 354, 22 die „Materie“ Einf. mit Bleist. || 354,
textkritische anmerkungen teilband ii 229

26 Wünschen Einf. || 354, 27 Materie V. mit Bleist. für Bedeutung || 354,


29 Materien V. mit Bleist. für Bedeutungen || 354, 30 Materie V. mit
Bleist. für Bedeutung || 354, 31 Materie V. mit Bleist. für Bedeutung ||
354, 32 Materien V. für Bedeutungen || 354, 32 statt nicht im Ms.
Nein || 355, 8–10 von Oder auch bis zu Recht. zwischen Bleist.-Kl. ||
355, 8 mit Änderung des Gedankens Einf. mit Bleist. || 355, 27 statt
seinem im Ms. ihrem || 355, 30–33 von Erfahrungsprinzipien bedürfen
bis Erfahrung aussprechen. zwischen eckigen Blaust.-Kl. || 355, 32–33
Wesens in Wesensbedingungen Einf. || 355, Anm. 1 = Einf. am Rand ||
356, 6 vor Zum Öffnung einer Kl. || 356, 28 nach Überzeugung gestr.
oder || 356, 30 Randtitel mit Blaust. Doppelte Richtung, in der die
Berechtigung eines Gemütsaktes zu prüfen ist || 356, Anm. 1 = Einf.
mit Bleist. || 357, 3 statt sind im Ms. ist || 357, 13 (objektive) Einf., Kl. von
den Hrsg. || 357, 18 nach Einheit ist folgt ein auf der Rückseite des Bl.
A VI 8 II/94 mit Blaust. gestr. Text die objektivierenden Akte stehen
unter der Idee der Geltung oder Nicht-Geltung, zu ihnen gehören
die logischen Gesetze. Wie sie zu ihnen gehören, das braucht hier
nicht näher erörtert zu werden. Jedenfalls handelt es sich phänome-
nologisch hphänomenologisch Einf.i um Wesensgesetze, welche die
objektivierenden Phänomene regeln, wofern sie Geltungseinheiten
konstituieren sollen. Wie steht es nun bei den fundierten Akten? Von
derjenigen Geltung, die den objektivierenden Akten zugehört, und
die auf Zusammenhänge der Identifikation und Prädikation zurück-
führt, ist hier natürlich keine Rede. Gibt es aber nicht noch andere
Geltung? Dabei ist aber zu beachten, dass alles Feststellen, Konstatie-
ren in die objektivierende Sphäre gehört, dass, wenn wir über nicht-
objektivierende Akte und ihre Geltungen sprechen und darauf be-
züglich Eigentümlichkeiten derselben feststellen, wir natürlich lauter
objektivierende Akte vollziehen. Die Objektivation ist es, die aus den
nicht-objektivierenden Akten das oder jenes entnimmt, seine oder
ihre immanenten Verhältnisse und Zusammenhänge objektivierend
auffasst, beurteilt usw. Es muss also das, was Sache dieser Objektiva-
tionen ist, sorgfältig geschieden werden von dem, was Sache der nicht-
objektivierenden Akte und Aktgeltungen selbst ist. hunter diesem Text
mit Bleist. und ebenfalls mit Blaust. gestr. Spruchreif werden diese
fundamentalen Probleme erst sein, wenn ich volle Klarheit erlangt
habe über das Wesen der „Stellungnahmen“ in der intellektiven
Sphäre und über die Frage, ob bei der anderen Schicht der Wahr-
230 textkritische anmerkungen teilband ii

nehmungen und ihrer Verwandten überhaupt von Stellungnahme im


eigentlichen Sinn gesprochen werden kann. Die Stellungnahmen sol-
len ja das eigentliche Analogon sein zu den Gemütsstellungnahmen;
darunter mit Blaust. die Notiz Vgl. auch die späteren Ausführungen
z. B. „I“ 7 ff. und daneben mit Bleist. (einige Blätter weiter)i || 357,
20–21 Randtitel mit Blaust. Werten = Gemütsakt || 357, 24 nach nicht
gestr. Charakter || 357, 37 statt zweite Ausrufungszeichen im Ms. große
Ausrufungszeichen. Im Ms. ist dieses Ausrufungszeichen, auf das sich
Husserl mit der Bezeichnung „groß“ bezieht, entsprechend durch eine
größere Schreibweise hervorgehoben. || 358, 14 evident Einf. || 358, 30
anschaulich Einf. || 358, 34 1) Einf. mit Blaust., im Ms. vor einerseits ||
358, 38 2) Einf. mit Blaust. || 359, 2 nach nicht im gestr. Wesensdenken ||
359, 16 (ideierende) Einf. mit Bleist., Kl. von den Hrsg. || 359, 20 das
Wortbedeuten Erg. || 359, 21–22 des „ausdrückenden“, erkennenden,
bedeutenden Aktes Einf. || 359, 26–27 Wertmeinungen und Einf. || 359,
Anm. 1 = Notiz am Rand mit Blaust.

Erg. Text Nr. 17 (Hua XLIII/2, S. 361–364)

Text Nr. 17 beruht auf den Bl. 90–91 aus dem Konvolut A VI 8
II. – Die in einem Binnenumschlag (Bl. 84 + 97) liegenden Bl. sind
mit 8 u. 9 paginiert (ältere Paginierung 5 u. 6). Die Zugehörigkeit zur
Signaturgruppe K ergibt sich aus dem Inhalt, der Paginierung und der
Lage im Konvolut. Ursprünglich gehörten die Bl. (wie die im Erg. Text
Nr. 16 wiedergegebenen Bl.) zu einer Textsammlung mit der Signatur I
(I wohl als Abkürzung für „Intellekt“). Das Bl. 90 trägt den Vermerk
ad 63 ff. als Verweis auf die von 63 bis 69 paginierten Bl., die im Erg.
Text Nr. 16 veröffentlicht werden. – Der Text ist größtenteils mit Tinte
und Bleist. bearbeitet; Unterstr. sind mit Tinte und Blaust. ausgeführt.
Bei der Datierung richten sich die Hrsg. nach Husserls Angabe auf
dem Binnenumschlag (Bl. 61 + 98), in dem die hier veröffentlichten
Bl. zusammen mit anderen K-Bl. liegen. Dort (und in der Zeittafel
der Manuskripte) werden die Texte aus der Signaturgruppe K auf
Oktober – November 1909 datiert.

361, 6–7 von Beachten wir bis und Modifikationen. Einf. || 361,
19 gewissermaßen V. für gleichsam || 361, 29 – 362, 1 (denkmäßigen,
textkritische anmerkungen teilband ii 231

konzeptiven Fassung) Einf., Kl. von den Hrsg. || 361, Anm. 2 = Rb.
mit Bleist. || 361, Anm. 3 = Rb. mit Bleist., im Ms. zwischen Kl. || 361,
Anm. 4 = Erg. || 362, 2 nach setzt, gestr. (im Grunde ist das nichts an-
deres als Vorstellungs-Impression. Vorstellungs-Impression ist nicht
Vorstellung + Setzung, ebenso wie Vorstellungs-Modifikation nicht
ist Vorstellung – Setzung (minus, also „bloß“)) || 362, 8 nach vorliegt?
gestr. zugrunde liegt || 362, 21 sinnlicher Einf. || 362, 29 Will man etwa
sagen V. für Indessen || 362, 33 – 363, 1 Was ist aber Bedeutung?
Einf. || 362, Anm. 1 = Rb. || 362, Anm. 2 = Erg. || 363, 16 Versuch
eines Einwandes. Einf. mit Blaust. || 363, 16–18 von Aber man bis
einzuwenden versuchen: V. für Aber nun die passende Einschränkung
und Umkehr! So wird man uns zurufen. Man wird einwenden || 363,
38 bzw. Einf. || 363, 38 nach Vorstellungssphäre). mit Blaust. gestr. und
zwischen eckigen Bleist.-Kl., dazu ein schwach lesbares Deleaturzei-
chen mit Bleist. am Rand Es ist also so, dass es Objektivieren gibt: 1) in
Bezug auf die Sphäre der Sinnlichkeit (im engeren Sinn); 2) in Bezug
auf die Aktsphäre, und zwar A) die immanenten Objektivationen, B)
die transienten Objektivationen. Was B) anlangt: a) die Objektiva-
tionen, welche in Bezug auf die Sinnlichkeit hdie Sinnlichkeit Einf.i,
die Objektivationen der sinnlichen Natur und in Zusammenhang
mit ihr die psychologischen Objektivation ausmachen (Assoziation);
b) 1) die Objektivationen, welche sich beziehen auf die logische
Sphäre als Sphäre der Objektivationsformen und -normen: Wahr-
heit und Falschheit; 2) die Objektivationen, welche sich beziehen
auf die Gemütssphäre, nämlich auf die Gemütsprädikate; die Ob-
jektivationen, welche sich auf die Formen der Zusammenhänge der
verschiedenen Kategorien von Gemütsprädikaten beziehen und auf
all das, was von der bestimmten Besonderung der Gemütsprädikate
unabhängig ist. Die physische Natur. Die psychophysische Natur. Die
gesellschaftlich-geschichtliche Welt. Die Logik und Mathematik, die
Ethik, die Wertlehre. Die reine Praktik. Die Gemütsbeziehungen
und überhaupt die Motivationsbeziehungen, Motivationszusammen-
hänge in dem einzelnen Geist und in der Einheit des Geisteslebens, in
allgemeiner Betrachtung und in morphologisch-konkreter Betrach-
tung. – Das ist alles noch wüst. Sehr wahr!
232 textkritische anmerkungen teilband ii

Erg. Text Nr. 18 (Hua XLIII/2, S. 365–368)

Text Nr. 18 beruht auf den Bl. 69–70 aus dem Konvolut A VI 8
II. – Die in einem Binnenumschlag (Bl. 61 + 98) liegenden Bl. sind mit
70 u. 73 paginiert. Die Zugehörigkeit der Bl. zur Signaturgruppe K
ergibt sich aus dem Inhalt, der Paginierung und der Lage im Konvolut.
Blätter, die die Lücke in der Paginierung zwischen 70 u. 73 schließen,
konnten im Nachlass Husserls nicht aufgefunden werden, worauf im
Drucktext (S. 366, Anm. 1) hingewiesen wird. – Der Text ist mit Bleist.
und Blaust. bearbeitet; Unterstr. sind mit Tinte und Blaust. ausgeführt.
Bei der Datierung richten sich die Hrsg. nach Husserls Angabe auf
dem Binnenumschlag, in dem die hier veröffentlichten Bl. zusammen
mit anderen K-Bl. liegen. Dort (und in der Zeittafel der Manuskripte)
werden die Texte aus der Signaturgruppe K auf Oktober – November
1909 datiert.

365, 12 statt (regionale?) Prädikat im Ms. Prädikat (regionale?) ||


365, 15–16 von (im Vergleich bis fundierenden Vorstellungsakte)
Einf. || 365, 20 nach sagte, gestr. vielleicht zu weit || 365, 21–22 Aber
das geht nicht. Einf. || 365, 29 nach dieser gestr. Zigarre || 366, 10–11
Anstr. am Rand mit Blaust. und der Randtitel mit Blaust. Syntheti-
sche und begreifende Akte ganz anders fundiert wie Gemütsakte ||
366, 12–17 Anstr. am Rand mit Blaust. || 366, 13 und seinssetzenden
Einf. mit Bleist. || 366, 24 nach „Kategoriale“. Öffnung einer eckigen
Bleist.-Kl. || 366, 24–27 von Nicht ebenso bis gleich gegenüber. V. mit
Bleist. für und ebenso die Funktion des Begriffs: Beide sind ja so
innig aufeinander bezogen, dass ich immer wieder überlege, ob nicht
mit der Synthesis schon notwendig Begrifflichkeit gegeben ist, was
aber doch nicht der Fall zu sein scheint. || 366, Anm. 2 = Notiz am
Rand || 367, 3 vor Wenn gestr. nämlich || 367, 5 Anführungszeichen
bei „Sachverhalt“ mit Bleist. || 367, 5–6 kein wirklicher Sachverhalt.
Korrelativ gesprochen: Einf. mit Bleist. || 367, 9 Transkription von
in meinem nicht sicher || 367, 9 nach Unternehmen, gestr. so || 367,
14 statt auch im Ms. so || 367, 22 bloßen Einf. || 367, 24 Was die
Bedeutungen (als Gemeintheiten) anlangt: V. mit Bleist. für Aber
Bedeutungen? Es handelt sich doch um die bestimmt vorgestellten
Gegenstände, diese singulären Gemeintheiten. Aber ist das ein Ein-
wand? || 367, 31 nach Wunschmodus gestr. (denn dieser || 367, 33
textkritische anmerkungen teilband ii 233

nach und gestr. Wunsch || 367, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 368, 2
zu überzeugen meine V. für überzeuge || 368, 3 nach bestätigen. am
unteren Rand des Bl. kopfständiger Text Diese zerfallen in sinnliche
Gegenstände

Erg. Text Nr. 19 (Hua XLIII/2, S. 369–377)

Text Nr. 19 beruht auf den Bl. 94–98 aus dem Konvolut A VI 8
I. – Die Zugehörigkeit der von 74 bis 78 paginierten Bl. zur Signa-
turgruppe K ergibt sich aus Inhalt, Paginierung und der Lage der Bl.
im Konvolut. – Der Text ist vor allem mit Bleist. bearbeitet; Unterstr.
sind mit Blaust. ausgeführt. Auf dem mit 74 paginierten Bl. hat Husserl
notiert Neue Ausarbeitung nach Blättern aus 1908. Er hat den Text
nach 1910 noch einmal gelesen, da sich auf dem letzten Bl. (Rückseite
von Bl. A VI 8 I/98) mit Bleist. die Notiz findet Vgl. die Bearbei-
tungen dieses Problems im Januar/Februar 1910. Bei der Datierung
der Niederschrift richten sich die Hrsg. nach Husserls Angabe auf
dem Binnenumschlag (Bl. A VI 8 II/61 + 98), in dem ein großer Teil
der K-Bl. liegt. Dort (und in der Zeittafel der Manuskripte) werden
die Texte aus der Signaturgruppe K auf Oktober – November 1909
datiert.

369, 24 Erscheinung V. mit Bleist. für Erscheinen || 369, 31–32


von als das bis „gesetzt“ ist. Einf. || 369, Anm. 1 = Rb., darunter
mit Bleist. die eingekreiste Notiz Nur durchsehen und einige Sätze
herausschreiben || 370, 1 im Fragen V. für in der Frage || 370, 1
Anführungszeichen bei „bezieht“ mit Blaust. || 370, 2 Anführungs-
zeichen bei „bezieht“ mit Blaust. || 370, 4 statt der im Ms. den || 370,
10–12 am Rand eine Kl. mit Blaust. || 370, 15 und Modifikationen
Einf. || 370, 20 nach steht gestr. als || 370, 32 statt ja im Ms. jetzt ||
371, 29–30 Anführungszeichen bei „vorgestellten Sachverhalt“ mit
Blaust. || 371, 31 Fragezeichen bei Akte? V. mit Blaust. für einen
Punkt || 371, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 372, 13 statt werden im Ms.
wären || 372, 25 von Jeder synthetische bis prädizierende Urteil. V.
für Jedes Wahrnehmungsurteil ist fundiert. || 372, 29–30 nach „Ist S
P?“ gestr. abgesehen || 372, 34–35 am Rand geschweifte Blaust.-Kl. ||
372, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 373, 6 nach ist im Ms. es || 373, 6 nach
234 textkritische anmerkungen teilband ii

Gemütsakte im Ms. es || 373, 6 sind V. für ist || 373, 7 neuartige Einf.


mit Bleist. || 373, 8 oder Quasi-Stellungnahme Einf. mit Bleist. || 373,
9 Anführungszeichen bei „bloße Vorstellung“ mit Bleist. || 373, 10
nach „Wahrnehmung“ gestr. eine bloße sinnliche Vorstellung oder
eine Wahrnehmung || 373, 11 nach hier gestr. schon || 373, 25–26
(ontische Materien in diesen Charakteren) Einf. mit Bleist. || 373,
28 Anführungszeichen bei „Wertcharaktere“ mit Bleist. || 373, 32–
33 so weit verstandenen Einf. mit Bleist., Anführungszeichen bei
„Werte“ mit Bleist. || 373, Anm. 1 = Rb. mit Blaust. || 374, 1 so
verstandenen Einf. mit Bleist. || 374, 5 weiter Einf. mit Bleist., An-
führungszeichen bei „gewertet“ mit Bleist. || 374, 7 Anführungszeichen
bei „Wahrheitswertung“ mit Bleist. || 374, 8 Anführungszeichen bei
„Sinn“ mit Bleist.; (bei derselben Materie) ist eine Einf. mit Bleist.,
Kl. von den Hrsg. || 374, 14 letzter Einf. || 374, 25–28 Anstr. am Rand
mit Blaust. || 374, Anm. 1 = Rb. mit Blaust. || 374, Anm. 2 = Rb. mit
Bleist. || 374, Anm. 3 = Rb. mit Bleist. || 374, Anm. 4 = Rb. mit Bleist.
über ausradierten, nicht mehr rekonstruierbaren Text geschr. || 375, 6
der unterliegenden Tatsache Einf. || 375, 6–7 darauf gebauten Einf. ||
375, 11 (oder drei?) Einf. mit Bleist., Kl. von den Hrsg. || 375, 23
(Gemütswertungen) Einf., Kl. von den Hrsg. || 375, 24 sie können es
Einf. || 375, 26 als Freudenwert Einf. || 375, 28–32 von Zu beachten
bis als solchen. im Ms. zwischen eckigen Kl. || 375, 31 nach fundiert im
Ms. nicht || 375, 36 statt Das heißt genauer im Ms. Genauer das heißt ||
376, 14–16 Schließung der Kl. im Ms. nach ordentlich beherrsche. ||
376, 21 nach Urteil. Absatzzeichen mit Bleist. || 376, 22–23 von Alle
objektivierenden bis es scheint. Einf. || 376, 29 ist das Einf. || 376,
Anm. 1 = Einf. am Rand || 377, 1 Akte V. für Gemütsakte || 377,
Anm. 1 = Rb. mit Bleist., schon seit 1907 oder noch früher ist eine
Einf. mit Bleist.

Erg. Text Nr. 20 (Hua XLIII/2, S. 378–379)

Text Nr. 20 beruht auf dem Bl. 71 aus dem Konvolut A VI 8 II. – Das
mit 79 paginierte Bl. liegt in einem Binnenumschlag (Bl. 61 + 98) und
gehört der Paginierung, dem Inhalt und der Lage im Konvolut nach
zu den Bl. der Signaturgruppe K. – Der Text ist nur leicht mit Bleist.
bearbeitet; Unterstr. sind mit Blaust. vorgenommen. Bei der Datierung
textkritische anmerkungen teilband ii 235

richten sich die Hrsg. nach Husserls Angabe auf dem Binnenumschlag,
in dem dieses Bl. mit weiteren K-Bl. liegt. Dort (und in der Zeittafel
der Manuskripte) werden die Texte aus der Signaturgruppe K auf
Oktober – November 1909 datiert.

378, 20 statt Erstens im Ms. 1) Einf. mit Blaust. || 378, 27 statt Fürs
Zweite im Ms. teilweise mit Blaust. geschr. Fürs 2)te || 379, 5–10 von
Dabei meinte bis leisten könnte. zwischen eckigen Bleist.-Kl.; statt das
Gegebene im Ms. dem Gegebenen || 379, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. ||
379, Anm. 2 = Rb. mit Bleist.

Erg. Text Nr. 21 (Hua XLIII/2, S. 380–387)

Text Nr. 21 beruht auf den Bl. 72–74 des Konvoluts A VI 8 II und
auf den Bl. 23–24 des Konvoluts A VI 12 II. – Die Bl. sind von 80 bis
84 paginiert. Auf den Bl. mit der Paginierung 81 u. 82 befindet sich
jeweils der Signaturbuchstabe K. Die Fortsetzung des mit dem Satz Sie
sind alle verwandt und alle Modi der „Meinung“ endenden Textes
ist in Hua XX/2 (S. 417–419) veröffentlicht, und zwar als Text Nr. 34
unter dem Titel „Der Sinn der Wunschaussage“ (vgl. auch die Text-
beschreibung dort, S. 619). – Der Text ist nur leicht mit Tinte, Blaust.
und vereinzelt mit Bleist. bearbeitet; Unterstr. sind meist mit Blaust.
ausgeführt. Bei der Datierung richten sich die Hrsg. nach Husserls
Angabe auf dem Binnenumschlag (Bl. A VI 8 II/61 + 98), in dem ein
großer Teil der K-Bl. liegt. Dort (und in der Zeittafel der Manuskripte)
werden die Texte aus der Signaturgruppe K auf Oktober – November
1909 datiert.

380, 21 nach Fragen, gestr. Gefallensakte || 381, 5 Bewusstsein


Einf. || 381, 6 und Wollen Einf. mit Bleist. || 381, 11 Ausdruck, Einf.
mit Bleist. || 381, 16 Anführungszeichen bei „vorstellt“ mit Blaust. ||
381, 20 normativen Einf. || 381, 24–25 bei (das universellste bis nicht“
ist) Kl. mit Blaust. || 381, 37 I. Einf. mit Blaust. || 382, 12–25 am Rand
Blaust.-Pfeil und Anstr. mit Blaust., sowie der Randtitel mit Blaust.
„Sinnliche Motivation“ sinnliche Apperzeption || 382, 24–25 (Die
Intentionen zunächst als dunkle Motivationen, die Erlebnisse sind!)
Nun V. mit Bleist. für Die Intentionen zunächst als dunkle Motiva-
236 textkritische anmerkungen teilband ii

tionen, die Erlebnisse sind und nun || 382, 25–26 Anführungszeichen


bei „spezifische Meinen“ mit Blaust. || 382, 28 (aussagenden) Einf.,
Kl. von den Hrsg. || 382, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 383, 18 spezifische
Einf. || 383, 23 II. Einf. mit Blaust. || 383, 23–25 von Es ist nicht bis
Bewusstseins an. V. für insofern, als es nicht nur selbst seine Erfah-
rungsverflechtung hat, das ist selbstverständlich und kommt hier nicht
in Frage, weil in dieser jetzt keine Meinung lebt, sondern insofern als
das Gemütsmeinen ein neues Meinen ist, das in Erfahrungsmeinen,
in intellektivem Meinen fundiert ist. || 383, Anm. 1 = Rb. || 384, 5
Schließung der Kl. bei Empfindungsinhalte) von den Hrsg. || 384, 16–
17 statt von Apperzeptionen bis beziehenden im Ms. Apperzeptionen,
sondern auf empirische Apperzeptionen fundiert beziehenden || 384,
25–26 Vermögen zu Einf. || 384, 27 Randtitel mit Blaust. Die Rede von
Funktion und „Apperzeption“ || 384, 28 nach „Rezeptivität“ im Ms.
einmal || 384, Anm. 1 = statt Kant, Kritik der reinen Vernunft, B 93 im
Ms. die Erg. 93II Kr. || 384, Anm. 2 = Rb. mit Blaust. || 385, 6 Randtitel
mit Blaust. „primäre Inhalte“ || 385, 20 nach Inhalte gestr. als die ||
385, 21–23 von Und hzui bis sinnlichen Vorstellungen. Einf. || 385,
34 Sein-Sollendes V. mit Bleist. für Sein || 386, 1 Randtitel mit Blaust.
Leergefühle || 386, 5–8 am Rand Blaust.-Pfeil und der Randtitel mit
Blaust. Unbewusster Wille. Wille vor dem spezifischen Meinen || 386,
11 oder drehe Einf. || 386, 11 Randtitel mit Blaust. Mechanische Hand-
lungen || 386, 12 von Ich schreibe bis die Sachen. Einf. || 386, 18 Anfüh-
rungszeichen bei „Objektivieren“ mit Blaust.; dazu der Randtitel mit
Blaust. Das spezifische Meinen als das eigentliche Objektivieren || 386,
27–29 von und das bis Denkgegenstände, Verstandesapperzeptionen.
Einf. || 387, 2–4 von entsprechen. Aber bis leerer Gedanke V. zum
Teil mit Bleist. für entsprechen; also hier „bloßer Gedanke“ „S ist P“
als „intuitiver“ und leerer Gedanke. Aber auch speziell höhere, in
die Denksphäre gehörige Modifikationen || 387, 3–4 Kl. bei („bloßer
bis leerer Gedanke) von den Hrsg. || 387, 9 Anführungszeichen bei
„Meinung“ mit Blaust. || 387, Anm. 1 = Erg. || 387, Anm. 2 = Rb.

Beilage XXI (Hua XLIII/2, S. 387–388)

Beilage XXI beruht auf dem Bl. 81 aus dem Konvolut A VI 8


II. – Das in einem Binnenumschlag (Bl. 61 + 98) liegende Bl. trägt am
textkritische anmerkungen teilband ii 237

oberen Rand die Notiz ad 80–85, womit neben den von 80 bis 84 pagi-
nierten K.-Bl. (Erg. Text Nr. 21) auch das mit 85 paginierte Bl. (A VI 8
II/75) gemeint ist, das in Hua XX/2 als Text Nr. 34 veröffentlicht ist (vgl.
oben die Beschreibung vom Erg. Text Nr. 21). – Der Text ist mit Bleist.
und Blaust. bearbeitet; Unterstr. sind meist mit Blaust. vorgenommen.
Bei der Datierung richten sich die Hrsg. nach Husserls Angabe auf
dem Binnenumschlag, in dem das hier veröffentlichte Bl. zusammen
mit anderen K-Bl. liegt. Dort (und in der Zeittafel der Manuskripte)
werden die Texte aus der Signaturgruppe K auf Oktober – November
1909 datiert.

387, 17 nach von gestr. an dem || 387, 19 Transkription von syn-


thetischen nicht sicher || 387, 25 lebendigen Einf. || 387, Anm. 5 = Rb.
mit Bleist. || 388, 2 Anführungszeichen bei „Akte“ mit Blaust. || 388,
2 als Setzungen in einem erweiterten Sinn und Einf. mit Bleist. || 388,
4 einer Setzung Einf. mit Bleist. || 388, 5 nach als gestr. sich || 388,
6–7 Urteils-Synthesis V. mit Blaust. für Synthesis || 388, 7 Ist-Setzung
V. mit Bleist. für Seinssetzung || 388, 8 ist- Einf. mit Bleist. || 388, 9
theoretische Akte Einf. mit Blaust. || 388, 10 nach sprechen, gestr.
von || 388, 12 statt VI. im Ms. irrtümlich V. || 388, 12–13 (als Setzungen
in einem erweiterten Sinn) Einf. mit Bleist. || 388, 15 statt VII. im Ms.
irrtümlich VI. || 388, 15 vollzogen im Ms. zwischen eckigen Bleist.-Kl. ||
388, 19 statt VIII. im Ms. VII.

Beilage XXII (Hua XLIII/2, S. 388–391)

Beilage XXII beruht auf den Bl. 79–80 aus dem Konvolut A VI 8
II. – Die mit 1 bzw. 2 paginierten Bl. liegen in einem Binnenumschlag
(Bl. 61 + 98) und tragen den Hinweis Beilage ad 88 bzw. ad 88. Die
Bl. sind damit dem mit 88 paginierten K-Bl. A VI 8 II/78 zugeordnet,
dessen Text in Hua XX/2 (S. 236,11–238,3) zusammen mit den mit 86
u. 87 paginierten K-Bl. (A VI 8 II/76 u. 77) als Beilage XXVII unter
dem Titel „Synthesis und Konzeption als schöpferische Funktionen des
Meinens. Funktionen der Rezeptivität und der Spontaneität in Intellekt
und Gemüt. Das Problem des Ausdrucks“ veröffentlicht ist (vgl. die
Textbeschreibung in Hua XX/2, S. 571 ff.). – Der Text ist mit Bleist.
und Blaust. bearbeitet; die Unterstr. sind mit Blaust. vorgenommen.
238 textkritische anmerkungen teilband ii

Bei der Datierung richten sich die Hrsg. nach Husserls Angabe auf
dem Binnenumschlag, in dem die Bl. zusammen mit anderen K-Bl.
liegen. Dort (und in der Zeittafel der Manuskripte) werden die Texte
aus der Signaturgruppe K auf Oktober – November 1909 datiert.

388, 30 wie Einf. mit Bleist. || 388, Anm. 1 = Einf. mit Bleist., statt =
VII. im Ms. (= VI.) || 388, Anm. 2 = Einf. mit Bleist., im Ms. zwischen
Bleist.-Kl. || 389, 18 1) Einf. mit Blaust. || 389, 19 (Affektion) Erg., Kl.
von den Hrsg. || 389, 19 2) Einf. mit Blaust. || 389, 22 (dunkle Funktion)
Erg., Kl. von den Hrsg. || 389, 25 3) Einf. mit Blaust. || 389, Anm. 1 =
Rb. mit Bleist. || 389, Anm. 2 = Rb. mit Bleist. || 389, Anm. 3 = Rb. mit
Blaust. || 390, 5 etc. Einf. || 390, 7 unmittelbare Einf. || 390, 17 oder
Vernunft Einf. || 390, 19–20 (Imagination als Bildungskraft) Einf. mit
Blaust. || 390, Anm. 1 = Notiz mit Bleist. am Rand

Erg. Text Nr. 22 (Hua XLIII/2, S. 392–394)

Text Nr. 22 beruht auf den Bl. 82–83 aus dem Konvolut A VI 8
II. – Die in einem Binnenumschlag (Bl. 61 + 98) liegenden Bl. sind mit
92 u. 93 paginiert. Sie gehören dem Inhalt, der Paginierung und der
Lage im Konvolut nach zur Signaturgruppe K. – Der Text ist nur wenig
mit Bleist. bearbeitet; Unterstr. sind zumeist mit Blaust. ausgeführt. Bei
der Datierung richten sich die Hrsg. nach Husserls Angabe auf dem
Binnenumschlag, in dem die Bl. zusammen mit anderen K-Bl. liegen.
Dort (und in der Zeittafel der Manuskripte) werden die Texte aus der
Signaturgruppe K auf Oktober – November 1909 datiert.

392, 2 Resultate als Randtitel mit Blaust. || 392, 28 Anführungs-


zeichen bei „Empfindung“ mit Blaust. || 392, 32–33 statt wohl von
empirischer Apperzeption sprechen können. im Ms. wohl können von
empirischer Apperzeption sprechen. || 393, 2 „assoziativen“ teilweise
mit Bleist. nachgeschr.; Anführungszeichen mit Bleist., || 393, 20–25
Anstr. am Rand mit Bleist. || 393, 23 also Einf. mit Bleist. || 393, Anm. 1
= Rb. mit Bleist., im Ms. zwischen Kl. || 393, Anm. 2 = Rb. mit Bleist. ||
393, Anm. 3 = Rb. mit Bleist. || 394, 4 Ausdrücken Einf. mit Bleist. ||
394, 12 bloß Einf. || 394, 22 somit Einf.
textkritische anmerkungen teilband ii 239

Erg. Text Nr. 23 (Hua XLIII/2, S. 395–405)

Text Nr. 23 beruht auf den Bl. 9–14 aus dem Konvolut A VI 7. –
Die Bl. sind durchlaufend von 1 bis 6 paginiert. Die ersten vier Bl.
tragen am Rand jeweils die Signatur αα. – Der Text ist nur leicht mit
Tinte bearbeitet und weist wenige Unterstr. mit Blaust. auf. Auf der
Vorderseite des mit 1 paginierten Bl. (A VI 7/9) hat Husserl notiert
Abschrift von einigen Blättern aus Ostern 1902. Zugleich Verbesse-
rung. Entsprechend lautet die Angabe auf dem Titelbl. im Konvolut
A VI 7 (Bl. 2): Zu einem Teil neue Bearbeitungen der ziemlich
umfangreichen Untersuchungen von Ostern 1902 und überhaupt aus
der Zeit der ersten Vorlesungen über Grundzüge der Ethik. Daneben
ist das Entstehungsdatum der Texte angegeben: Januar 1910.

395, 4 Einige Grundpunkte zur Lehre vom Gefühl. als Überschrift ||


395, 7 vor „Direkte“ im Ms. eine römische I || 395, 22 statt ihn im Ms.
es || 395, 24 statt ihn im Ms. sich || 395, 24–25 nach darstellenden gestr.
Gegenstand || 395, Anm. 1 = Rb., im Ms. zwischen Kl. || 396, 8 nach
einlösend. Absatzzeichen mit Blaust. || 396, 25–26 „theoretische“ V.
für Gegenstandes || 396, 30 nach der Wahrnehmung. Absatzzeichen
mit Blaust. || 396, 37–38 von Doch ist bis mehr entsprechen. Einf. ||
397, 14 nach und gestr. onthischi || 397, 26 statt unvollkommen im
Ms. unvollkommener || 397, 27 statt unvollkommen im Ms. unvoll-
kommener || 397, 31 sehr extendierten Einf. || 397, 34 ethischen Wert
im Ms. zwischen eckigen Kl. || 397, 38 nach ins gestr. speziell || 398,
21 dann Einf. || 398, Anm. 1 = Rb. || 399, 2 kurzweg: Momentanlust
am Gegenstand Einf. || 399, 6 statt gehören im Ms. gehört || 399, 10
statt sind die Worte im Ms. ist das Wort || 399, 15–17 von als wäre bis
gemeinten Gegenstände Einf. || 399, 23–24 Dinggegenstandes Einf. ||
400, 10 nach trennen gestr. so || 400, 30 dabei also Einf. || 401, 5
(Zuwendung zu ihm) Einf. mit Bleist. || 401, 7 bloßes Einf. || 401, 15
intuitives Einf. || 401, 35 – 402, 3 am Rand geschweifte Blaust.-Kl. ||
401, Anm. 1 = Notiz am Rand mit Blaust., dazu ein Blaust.-Pfeil || 402,
22 da eigentlich Einf. || 402, Anm. 1 = Rb. || 403, 11 nach mir gestr.
wieder || 403, 20 vor Es Einf. am Rand die Zahl 2 || 403, 21–22 in sich
Einf. || 403, 32–33 von (Wert ist bis ist wertvoll Erg. am Rand || 403,
Anm. 1 = Rb. || 404, 13 sind Einf. || 404, Anm. 1 = Rb. || 404, Anm. 2 =
Rb.
240 textkritische anmerkungen teilband ii

Erg. Text Nr. 24 (Hua XLIII/2, S. 406–416)

Text Nr. 24 beruht auf Bl. 15 aus dem Konvolut A VI 7, auf den Bl.
111, 114–115 u. 137 aus dem Konvolut A VI 12 II und auf den Bl. 47–48
aus dem Konvolut M III 3 II I. – Der Text der doppelt paginierten Bl.
(von 1 bis 7 bzw. von 9 bis 15) ist nur wenig und mit verschiedenem
Schriftmaterial bearbeitet; Unterstr. sind meist mit Blaust. ausgeführt.
Auf dem mit 15 bzw. 7 paginierten Bl. ist die Signatur Ph angegeben.
Texte mit dieser Signatur werden in der Zeittafel der Manuskripte auf
1909/10 mit Teilen von 1902 datiert. Papiersorte, Schriftbild und Inhalt
sprechen für eine Entstehung des Textes 1909/10.

406, 17 Schließung der Kl. bei Folgegefühle) von den Hrsg. || 406,
20 Randtitel mit Blaust. Freude am Genuss || 406, 26 werden V. für
gehören || 406, 28 – 407, 2 Anstr. am Rand mit Blaust. || 407, 3 nach
umgekehrt. Absatzzeichen || 407, 8 nach oder eine gestr. indirekte ||
407, 9 nach ich gestr. ihn || 407, 12 nach eigenen gestr. handle ||
407, 28 nach bin, mit Bleist. gestr. auch || 407, 29 Folgewertungen
V. für abhängige Wertungen || 407, 31 eine Einf. mit Bleist. || 408,
1 nach sondern ein gestr. quasi || 408, Anm. 1 = Rb. || 409, 11 vor
Erwartung im Ms. wohl irrtümlich der || 409, 13 Randtitel mit Blaust.
Sättigung || 409, 27–33 von Erwartungsfreude ist bis am Genießen. im
Ms. zwischen Bleist.-Kl. und mit Bleist., wohl von L., gestr. || 409, 28
doppelte Anführungszeichen bei „künftigen ‚Genuss‘ gerichtet ist“
mit Blaust. || 409, Anm. 1 = Rb., mit Bleist., im Ms. mit Bleist., wohl
von L., gestr.; statt hinsichtlich im Ms. gegenüber || 410, 2 Wertneh-
mung. im Ms. mit Bleist., wohl von L., gestr. || 410, 8 nach wird: gestr.
nämlich || 410, 23 nach Gefallen gestr. z. B. bestimmt || 410, 28 statt
des im Ms. der || 410, Anm. 1 = Rb. mit Blaust. || 411, 29 auch Einf. ||
412, 1 nach dann gestr. auch || 412, 1 stetig Einf.mit Bleist. || 412, 11
statt wahrgenommenen und wahrnehmbaren Gegenstandes im Ms.
wahrgenommenen Gegenstandes und wahrnehmbaren || 412, 29–30
sinnlichen Anschauungen V. für sie || 412, 32–35 von die den bis sie sich
V. für und nur bei diesen kann von dergleichen hier verhandelten Din-
gen die Rede sein, in der sich || 413, 1–2 statt welche die Grundwertung
erfahren, zusammengenommen im Ms. zusammengenommen, welche
die Grundwertung erfahren || 413, 29 – 414, 15 von Dabei gibt es bis
realisierende ist. im Ms. zwischen eckiger Rotst.- und geschweifter
textkritische anmerkungen teilband ii 241

Blaust.-Kl. || 414, 21 Steigerungskontinuität V. für ist nach || 415, 9


wirklich Einf. || 415, 17 nach ungesättigte, gestr. so wie in || 415, 28
nach Wertnehmung gestr. Oder wohl vielmehr des eigentlich || 415,
29–32 Kl. bei (nämlich des bis eigentlichen Darstellung) mit Blaust. ||
415, Anm. 1 = Rb. mit Blaust. || 415, Anm. 2 = Rb.; nach ontischen
Charakter gestr. Zum Beispiel || 416, 20 vor Ein anderes gestr. Ich
hatte zu unterscheiden gesucht das || 416, 21 stehen V. für sehen ||
416, 22 auch Lust schlechthin an A Einf. || 416, 23 Vermissen des A
Einf.

Erg. Text Nr. 25 (Hua XLIII/2, S. 417–418)

Text Nr. 25 beruht auf Bl. 87 aus dem Konvolut A VI 30. – Das in
einem Binnenumschlag (Bl. 83 + 133) liegende Bl. ist mit 16 paginiert. –
Der Text ist leicht mit Tinte und Bleist. bearbeitet; Unterstr. sind meist
mit Tinte ausgeführt. Der Paginierung und dem Inhalt nach gehört das
Bl. zur Signaturgruppe Ph. Auf der Vorderseite des Bl. findet sich die
Zeitangabe August 1910.

417, 10 statt Der Wert im Ms. Er || 417, 19 fremden Einf. || 417,


Anm. 1 = Rb., daneben die Überschrift („Güte“ und „Schönheit“)
hKl. mit Blaust.i Willenswerte und Gefallenswerte, Wunschwerte ||
417, Anm. 2 = Rb. mit Bleist. || 418, 10–11 nach anderen statt im Ms.
ein gleiches || 418, 13 statt ein Gutes ist im Ms. ist ein Gutes || 418, 25
statt Ausnahmefällen im Ms. Ausnahmsfällen

Erg. Text Nr. 26 (Hua XLIII/2, S. 419)

Text Nr. 26 beruht auf dem Bl. 16 aus dem Konvolut A VI 7. –


Der Text des mit 17 paginierten Bl. ist kaum bearbeitet; Unterstr. sind
mit Blaust. ausgeführt. Der Paginierung und dem Inhalt nach gehört
das Bl. zur Signaturgruppe Ph. Texte dieser Signatur werden in der
Zeittafel der Manuskripte auf 1909/10 mit Teilen von 1902 datiert.
Papiersorte, Schriftbild und Inhalt sprechen für eine Entstehung des
Textes 1909/10.
242 textkritische anmerkungen teilband ii

419, 6–7 (besser für ein Vorstellen) Einf., Kl. von den Hrsg. || 419,
19 „S sei p“ Einf. || 419, 29–30 Anstr. am Rand mit Blaust. || 419, 31
entsprechende Einf.

Erg. Text Nr. 27 (Hua XLIII/2, S. 420)

Text Nr. 27 beruht auf dem Bl. 17 aus dem Konvolut A VI 7. – Der
Text des mit 19 paginierten Bl., an dessen Rand Husserl notiert hat
Unausgeführte Noten, ist kaum bearbeitet; Unterstr. sind mit Blaust.
ausgeführt. Der Paginierung und dem Inhalt nach gehört das Bl. zur
Signaturgruppe Ph. Texte dieser Signatur werden in der Zeittafel der
Manuskripte auf 1909/10 mit Teilen von 1902 datiert. Papiersorte,
Schriftbild und Inhalt (so die Bezugnahme auf die Veröffentlichung
von Münsterberg aus dem Jahr 1908) sprechen für eine Entstehung des
Textes 1909/10.

420, 10–11 eines möglichen „Gefühlsaktes“ V. für einer möglichen


„Gefühlsapperzeption“ || 420, 28 (Welt und Kultur) Einf., Kl. von den
Hrsg. || 420, Anm. 2 = Rb. || 420, Anm. 3 = Rb.

Erg. Text Nr. 28 (Hua XLIII/2, S. 421–422)

Text Nr. 28 beruht auf dem Bl. 19 aus dem Konvolut A VI 7. – Der
Text des mit 21 paginierten Bl. ist kaum bearbeitet oder unterstr. Der
Paginierung und dem Inhalt nach gehört das Bl. zur Signaturgruppe
Ph. Texte dieser Signatur werden in der Zeittafel der Manuskripte auf
1909/10 mit Teilen von 1902 datiert. Papiersorte, Schriftbild und Inhalt
sprechen für eine Entstehung des Textes 1909/10.

421, 10 statt indirekten im Ms. indirektem || 421, 19–21 von Genieße


ich bis nicht „genieße“? Einf. || 421, Anm. 2 = Rb. mit Bleist.
textkritische anmerkungen teilband ii 243

Erg. Text Nr. 29 (Hua XLIII/2, S. 423–424)

Text Nr. 29 beruht auf dem Bl. 20 aus dem Konvolut A VI 7. – Der
Text des mit 22 paginierten Bl. ist kaum bearbeitet oder unterstr. Der
Paginierung und dem Inhalt nach gehört das Bl. zur Signaturgruppe
Ph. Texte dieser Signatur werden in der Zeittafel der Manuskripte auf
1909/10 mit Teilen von 1902 datiert. Papiersorte, Schriftbild und Inhalt
sprechen für eine Entstehung des Textes 1909/10.

423, 15 innerhalb Einf. || 423, 28 nach engeren Sinn im Ms. sind

Erg. Text Nr. 30 (Hua XLIII/2, S. 425–426)

Text Nr. 30 beruht auf dem Bl. 116 aus dem Konvolut A VI 12
II. – Der Text des mit 24 paginierten Bl. ist leicht mit Bleist. bearbeitet;
Unterstr. sind mit Tinte und Blaust. ausgeführt. Der Paginierung und
dem Inhalt nach und aufgrund entsprechender Angaben im Typoskript
der Studien von Landgrebe gehört das Bl. zur Signaturgruppe Ph.
Texte dieser Signatur werden in der Zeittafel der Manuskripte auf
1909/10 mit Teilen von 1902 datiert. Papiersorte, Schriftbild und Inhalt
sprechen für eine Entstehung des Textes 1909/10.

425, 14 setzende Einf. mit Blaust. || 425, 18–19 am Rand geschweifte


Blaust.-Kl. || 425, 30 hier Einf. || 426, 8 nicht gerade lebhafte im Ms.
zwischen Kl. || 426, 18 c) im Ms. mit Bleist., wohl von L., gestr.

Erg. Text Nr. 31 (Hua XLIII/2, S. 427–432)

Text Nr. 31 beruht auf den Bl. 29–31 aus dem Konvolut A VI 7. – Die
Bl. sind doppelt paginiert (von 1 bis 3 bzw. von 26 bis 28) und nur wenig
mit Tinte und Blaust. bearbeitet; Unterstr. sind zumeist mit Blaust.
vorgenommen. Der Paginierung und dem Inhalt nach gehören die Bl.
zur Signaturgruppe Ph. Eine genaue Datierung ist schwierig. Auf dem
mit 1 (bzw. mit 26) paginierten Bl. hat Husserl notiert Abschrift und
daneben mit Blaust. (1902) und Verbesserung. Gelesen 1910 Januar.
Besonders folgende Seite u. ff. Nota bene. Wahrscheinlich stammt
244 textkritische anmerkungen teilband ii

der Text (Abschrift) der mit 1 u. 2 paginierten Bl. (A VI 7/29 u. 30),


die sich im Schriftbild und der Papiersorte von dem mit 3 paginierten
Bl. (A VI 7/31) unterscheiden, aus dem Jahr 1902. Wahrscheinlich ist
der Text des dritten Bl. (A VI 7/31) anlässlich der Lektüre der ersten
beiden Bl. von 1902 entstanden, und zwar, wie von Husserl angegeben
(siehe oben), im Januar 1910. Der Text auf dem dritten Bl. beginnt mit
Also c) und setzt damit die auf den vermutlich älteren Bl. begonnene
Aufzählung (a) und b)) fort. Der Text wird also, wie in der Zeittafel
der Manuskripte für die Texte der Signaturgruppe Ph angegeben, auf
Januar 1910 mit Teilen von 1902 datiert.

427, 4 vor Das die Überschrift Wunsch und Wille, Gefühl, Gefal-
len. || 427, 24–25 statt erregt vermöge der sonstigen Wahrnehmungen
im Ms. vermöge der sonstigen Wahrnehmungen, erregt || 427, 29 und
Einf. mit Blaust. || 427, 30 nach „Interesse“. gestr. Ist die Art der
Zuwendung, die das an ihr ein „Lustvolles“ erscheint oder || 428, 3–7
am Rand Blaust.-Pfeil || 428, 12 nach wie gestr. in sich || 428, 17–19 am
Rand geschweifte Blaust.-Kl. || 428, 29–33 am Rand Kl. mit Blaust. ||
429, 4–5 statt die eine als sachlich konstituierende Empfindung und
die andere zur im Ms. zur sachlich konstituierenden und zur || 429, 8
statt Farbton im Ms. Farbenton || 429, 12–19 von Der Gegenstand bis
folgenden Punkt. im Ms. zwischen eckigen Kl.; die Setzung der runden
Kl. bei Dass das bis Punkt. durch die Hrsg. || 429, 14 inneren Einf. || 429,
18 am Gegenstand Einf. || 429, 18 unmittelbare Einf. || 429, 20–21 als
innerlich fundierte Einf. || 429, 37 an ihm Einf. || 430, 5 konsthitutiveni
Einf. || 430, 13 nach Beschaffenheiten gestr. richten und nach ihren ||
430, 16 zuunterst Einf. || 430, 21 nach Sinn im Ms. doch || 430, 29
1) Einf. mit Blaust. || 430, 31 2) Einf. mit Blaust. || 430, Anm. 1 =
Rb. mit Blaust. || 431, 3 statt auf seinem gefühlswirkenden im Ms. auf
sein gefühlswirkendes Verhalten || 431, 6 dann Einf. || 431, 12–13 also
bewusst ist V. für also „gemeint“ ist || 431, 13 innere Einf. || 431, 20 statt
dem im Ms. den || 432, 6 nach Gefühlston, gestr. oder Gefühls. Was
besser ist wie Gefühlsfarbe (weil Farbe in einem appherzipierteni Sinn
ein Einheitliches ist, wenn wir es im gewöhnlichen Sinn gebrauchen,
und jedenfalls hwenn esi hier als Einheitliches genommen wird)
textkritische anmerkungen teilband ii 245

Erg. Text Nr. 32 (Hua XLIII/2, S. 433–435)

Text Nr. 32 beruht auf dem Bl. 112 aus dem Konvolut A VI 12 II. –
Der Text des mit 29 paginierten Bl. mit der Signatur Ph ist fast aus-
schließlich mit Tinte bearbeitet; Unterstr. sind mit Blaust. ausgeführt. In
der Zeittafel der Manuskripte werden die Texte aus der Signaturgruppe
Ph auf 1909/10 mit Teilen von 1902 datiert. Papiersorte, Schriftbild und
Inhalt sprechen für eine Entstehung des Textes wohl 1902.

433, 10 ad 1) im Ms. mit Bleist., wohl von L., gestr. || 433, 24


uninteressiertes Einf. mit Bleist. || 434, 7 aktuell Einf. || 434, 8 nach
nicht im Ms. daran || 434, 12 nach beschaffenen gestr. wirklich || 434,
21 Gefallen V. für gefallend || 434, 22 Begehren V. für begehrend ||
434, 25 Verlangen V. für Freude || 434, Anm. 1 = Erg. || 434, Anm. 2
= Erg. || 435, 11 bewusst Einf. || 435, 13 (und Fülle) Einf., Kl. von
den Hrsg. || 435, 15 eines Einf. || 435, Anm. 1 = Rb. || 435, Anm. 2 =
Erg.

Erg. Text Nr. 33 (Hua XLIII/2, S. 436–438)

Text Nr. 33 beruht auf den Bl. 24–25 aus dem Konvolut A VI 7. –
Der Text der mit 30 u. 31 bzw. 1 u. 2 paginierten Bl. ist kaum bearbeitet
oder unterstr. Der Paginierung und dem Inhalt nach gehören die Bl.
zur Signaturgruppe Ph. Auf der Vorderseite von Bl. A VI 7/24 hat
Husserl als Datierung angegeben 1910.

436, 2–6 Titel als Überschrift || 436, 10 alles Einf. || 436, 21 Schließung
der Kl. nach ist) von den Hrsg. || 436, 22 statt Hier haben wir im Ms.
Haben hier wir || 436, Anm. 1 = Notiz am Rand mit Blaust. || 437, 16
nach und gestr. andererseits

Erg. Text Nr. 34 (Hua XLIII/2, S. 439–442)

Text Nr. 34 beruht auf den Bl. 26–27 aus dem Konvolut A VI 7. –
Die Bl. sind doppelt paginiert (von 32 bis 33 bzw. von 1 bis 2). – Der
Text ist nur wenig mit Blaust. bearbeitet; die wenigen Unterstr. sind mit
246 textkritische anmerkungen teilband ii

Blaust. oder Tinte ausgeführt. Der Paginierung und dem Inhalt nach
gehören die Bl. zur Signaturgruppe Ph. Texte dieser Signatur werden in
der Zeittafel der Manuskripte auf 1909/10 mit Teilen von 1902 datiert.
Papiersorte, Schriftbild und Inhalt sprechen für eine Entstehung des
Textes 1909/10.

439, 8–10 statt Wir unterscheiden reine Freude, reine Lust, die
nichts von Unfreude, nichts von Unlust, nichts von Missfallen mitver-
schmolzen hat, von unreiner. im Ms. Wir unterscheiden reine Freude,
reine Lust, von unreiner, die nichts von Unfreude, nichts von Unlust,
nichts von Missfallen mitverschmolzen hat. || 439, 11 Randtitel mit
Blaust. Modi der Lustvollkommenheit bestimmt durch die unter-
liegenden Modi der Vorstellungsimpressionen. Parallele Modi der
Wunschbefriedigung || 439, 14 nach nicht im Ms. … || 439, 23 nach
unverträglich. Schlusszeichen mit Blaust. || 439, 32 nach nämlich die
gestr. Erfüllung oder besser || 440, 5 vor zu im Ms. Anführungszeichen ||
440, 6 der Befriedigung Einf. || 440, 8 langenden Einf. || 440, 12 statt
Gemisch im Ms. gemischt || 440, 13 reine Unfreude V. für unreine
Freude || 440, 17 nach vermischt gestr. mit || 440, 37 statt jetzt können
wir im Ms. können wir jetzt || 441, 4 nach nicht folgt im Ms. in || 441,
17 nach gründendes gestr. Erfüllung und || 441, 28 statt Intensität im
Ms. Intension

Erg. Text Nr. 35 (Hua XLIII/2, S. 443–444)

Text Nr. 35 beruht auf Bl. 28 aus dem Konvolut A VI 7. – Der


Text des mit 34 paginierten Bl. ist kaum bearbeitet und nur spärlich mit
Tinte unterstr. Der Paginierung und dem Inhalt nach gehört das Bl. zur
Signaturgruppe Ph. Texte dieser Signatur werden in der Zeittafel der
Manuskripte auf 1909/10 mit Teilen von 1902 datiert. Da Husserl als
Papier eine Universitätsdrucksache benutzt hat, die auf den 15. Januar
1910 datiert ist, ist der Text wahrscheinlich Anfang 1910 entstanden.

443, 2–3 Titel unter Verwendung des Randtitels mit Blaust. Wert-
steigerung, Bevorzugung und Intensität der Lust und Unlust || 443,
10 und der Werte Einf. || 443, 19 zugehörigen Einf. || 443, 25 nicht
die V. für die abhängig von der || 443, 28 statt als Schmerz im Ms. wie
textkritische anmerkungen teilband ii 247

Schmerz || 444, 8 allein Einf. || 444, 12 nach Intensitäten gestr. so wie


der Nullpunkt der beiden Qualitäten

Erg. Text Nr. 36 (Hua XLIII/2, S. 445–447)

Text Nr. 36 beruht auf Bl. 32 aus dem Konvolut A VI 7. – Der Text des
mit 35 paginierten Bl. ist mit Tinte bearbeitet; Unterstr. sind mit Blaust.
vorgenommen. Auf der Vorderseite des Bl. hat Husserl mit Bleist.
notiert Ad Schwarz. Der Text ist, wie auch andere Texte dieser Edition
(vgl. Erg. Text Nr. 24, 25, 28, 33, 37, 42, 43 u. 44) aus Husserls Ausein-
andersetzung mit den Schriften von Hermann Schwarz (1864–1951),
besonders mit dessen „Psychologie des Willens. Zur Grundlegung der
Ethik“ (Leipzig 1900) hervorgegangen. Ein Exemplar dieses Buches
befindet sich in Husserls Bibliothek, die im Husserl-Archiv in Leuven
aufbewahrt wird. Das Buch (Signatur BQ 432) enthält zahlreiche Lese-
spuren. Auf der Vorderseite des hier veröffentlichten Bl. notierte Hus-
serl Wieder gelesen 1/1910 und auf der Rückseite 1910 durchdacht. In
der Zeittafel der Manuskripte werden die Texte aus der Signaturgruppe
Ph auf 1909/10 mit Teilen von 1902 datiert. Papiersorte, Schriftbild und
Inhalt sprechen für eine Entstehung des Textes wohl 1902.

445, 5 vor Wie gestr. Man könnte vielleicht sagen: Stelle ich mir
einen Genuss vor || 445, 10 statt Vergleich im Ms. Verhältnis || 445,
11–12 kannibalisch Einf. || 445, 15 am Rand mit Blaust. Bevorzugen,
besser Gefallen || 445, 28–30 von und da bis Urteil begründet. Einf. ||
445, Anm. 2 = Ad hHermanni Schwarz mit Bleist. geschr.; Wieder
gelesen Januar hstatt Januar im Ms. 1i 1910 mit Blaust. geschr. || 446, 2
das als nicht gegeben dasteht Einf. || 446, 6 nach ist gestr. Wollen des ||
446, 8 Aber das scio meliora? Einf., Fragezeichen mit Blaust. || 446,
9 am Rand mit Blaust. Bevorzugen. 1910 durchdacht. || 446, 15 statt
ein eigentümliches Sich-Zuwenden im Ms. ein sich eigentümliches
Zuwenden || 446, 19 des Besseren Einf. || 446, 25–34 von Aber dem
bis vorziehenden Aktes. Einf. || 446, 36 statt evidente im Ms. und
evidente || 447, 5 Zunächst immanente Einf. || 447, 7 könnte Einf.
248 textkritische anmerkungen teilband ii

Erg. Text Nr. 37 (Hua XLIII/2, S. 448)

Text Nr. 37 beruht auf Bl. 33 aus dem Konvolut A VI 7. – Der


Text des mit 36 paginierten Bl. ist nur leicht mit Bleist. bearbeitet. Der
Paginierung und dem Inhalt nach gehört das Bl. zur Signaturgruppe
Ph. Texte dieser Signatur werden in der Zeittafel der Manuskripte auf
1909/10 mit Teilen von 1902 datiert. Papiersorte, Schriftbild und Inhalt
sprechen für eine Entstehung des Textes wohl 1902.

448, 12 Den V. für Der || 448, 22 nach Akt im Ms. a b, dazwischen


ein bogenförmiges Zeichen || 448, 24 Transkription von ungleichseitig
nicht sicher || 448, 27–31 von Wir sagen aber bis b verbindet Erg. mit
Bleist.

Erg. Text Nr. 38 (Hua XLIII/2, S. 449–460)

Text Nr. 38 beruht auf den Bl. 34–38 aus dem Konvolut A VI
7. – Es handelt sich um zwei großformatige Bl., die zu Normalformat
gefaltet sind, sowie um ein Bl. im Normalformat. Die Bl. sind doppelt
paginiert (von I bis III bzw. von 37 bis 39). Der Paginierung und dem
Inhalt nach gehören die Bl. zur Signaturgruppe Ph, deren Texte in
der Zeittafel der Manuskripte auf 1909/10 mit Teilen aus 1902 datiert
werden. Am oberen Rand der Bl. ist jeweils als Datierung angegeben
Osterferien 1902, auf der Vorderseite von Bl. A VI 7/38 steht als Datum
14. 3. und auf der Vorderseite von Bl. A VI 7/34 findet sich die Notiz
zusammenfassende Überlegung, wieder aufgenommen 1910 (20. 1.).
Husserl hat sich also mit diesen in den Osterferien 1902 geschr. Texten
im Januar 1910 wieder beschäftigt. Die Bl. tragen Bearbeitungsspuren
mit Tinte, die vermutlich aus der Zeit der Niederschrift (1902) stammen,
aber auch wenige, vermutlich von 1910 stammende Bearbeitungsspu-
ren (hauptsächlich Unterstr.) mit Blaust.

449, 8 nicht Einf. mit Blaust. || 449, 14 vor Es Öffnung einer eckigen
Kl. || 449, 18 (unmittelbar) Einf. || 449, 31 Transkription von übersätti-
gend nicht sicher || 449, 32 statt und im Ms. von || 449, Anm. 1 = Notiz
am oberen Rand; Wieder aufgenommen 1910 (20.1.) ist mit Blaust.
geschr. || 450, 1–5 am Rand Blaust.-Pfeil || 450, 8 Anführungszeichen
textkritische anmerkungen teilband ii 249

bei „indirekt“ mit Blaust. || 450, 9–17 am Rand geschweifte Blaust.-Kl. ||


450, 17 Gefühlsmeinungen V. mit Blaust. und Tinte für Gefühlssurro-
gaten || 450, 19 statt geringeres im Ms. größeres || 450, Anm. 1 = Rb. ||
451, 2 adäquat Einf. || 451, 5–6 von in „eigentlichem“ bis den Wert
Einf. || 451, 14 Einen V. für Ein || 451, 16 vielleicht Einf. || 451, 27 jetzt
nur Einf. || 451, Anm. 1 = Rb. || 452, 9 unter Gefühlsklaviatur Einf.
Klaviatur || 452, 22 „uneigentliche“ Einf. || 452, 25 statt zuteil im Ms.
zugeteilt || 452, 30 „uneigentliche“ Einf. || 452, Anm. 1 = Rb. || 452,
Anm. 2 = Rb. mit Blaust., ist wohl eine spätere Bemerkung von 1910 ||
453, 4 Gefühlsprädikat V. für Gefühle || 453, 8 bloße Einf. || 453, 9–10
aktuell Einf. || 453, 11–14 von die wohl bis empfunden wird im Ms.
zwischen Kl. statt Kommata || 453, 19 statt führen im Ms. führt || 453, 20
vor Anschauung im Ms. Öffnung einer Kl. || 453, 23–24 am Rand mit
Blaust. Osterferien 1902 || 454, 5 und dunkel Einf. || 454, 7 Anstr. mit
Blaust. am linken Rand und am rechten Rand Blaust.-Pfeil || 454, 9 oder
auch nicht Einf. || 454, 17 vorgestellten V. für hypothetischen || 454, 27
A Einf. || 454, Anm. 1 = Erg. || 454, Anm. 2 = Rb. || 454, Anm. 3 = Rb. ||
455, 7 Kl. bei (wünschens)werter mit Blaust. || 455, 8 nach Heftigkeit.
gestr. sondern || 455, 12 (aber ein Akt des Gefallens?) V. mit Bleist. für,
ein Akt des Gefallens, || 455, 27 in V. für nach || 455, Anm. 1 = Rb. mit
Bleist. und mit Tinte nachgeschr. || 455, Anm. 2 = Rb. || 455, Anm. 3
= Rb., durch Öffnung einer eckigen Kl. vom übrigen Text abgesetzt
und Anstr. am Rand mit Blaust.; in ihrem V. für nach ihrem und der
kategorialen Synthesis V. für des Kategorialen || 456, 13–14 nach gut“
gestr. (schön) || 456, 14–23 von Das erstere bis richtiges Gefallen. im
Ms. zwischen eckigen Blaust.-Kl. || 456, 14 erstere ist Einf. || 456, 22
statt so im Ms. und || 456, 25 etwas anderes V. für eine andere Sache ||
456, Anm. 1 = Rb. || 457, 1 nach Notwendigkeit, gestr. die da zwingt ||
457, 2–7 am Rand Blaust.-Pfeil || 457, 15–16 lustbetonten Einf. || 457,
17 und zwar mitsamt ihrer Lust- und Unlustbetonung, Einf. || 457, 24–
25 die Lustbetonung und somit Einf. || 457, 27 gefühlsbetonten Einf. ||
457, 29 nach Gegenstand gestr. der emphirischei || 457, Anm. 1 = Rb.
mit Blaust., es handelt sich wohl um eine spätere Bemerkung von 1910 ||
458, 1 Geschmacksbetonung V. für Geschmacksempfindung || 458, 3
Geschmacksbetonung V. für Geschmacksempfindung || 458, 3 nach
hat, gestr. oder || 458, 13 Unterscheidung V. für Vergleichung || 458,
22–28 Randtitel mit Blaust. Richtig charakterisierte Gemütstätigkeit ||
458, 24 nach Sehnsucht gestr. Liebe || 458, 27 statt und wie im Ms. und
250 textkritische anmerkungen teilband ii

so || 458, 29–32 am Rand Blaust.-Pfeil || 458, 33 ihn V. für den Wert ||


458, 34 der nämlich den Wert V. für oder der ihn nämlich || 458, Anm. 1
= Notiz am Rand || 459, 2 adäquat konstituiert Einf. || 459, 3 und in
dem darauf bezogenen adäquaten Wahrnehmen. Einf. || 459, 6 (oder
vielmehr korrelativ!) Erg., Kl. von den Hrsg. || 459, 8 (onthischei)
Einf. || 459, 9 korrelatives Einf. || 459, 16 selbst mit V. für selbständig
in || 459, 32 statt den sie im Ms. die sie || 460, 2–3 von (Malebranche
bis Gefallen) Erg. am Rand mit Bleist., Kl. von den Hrsg.

Erg. Text Nr. 39 (Hua XLIII/2, S. 461–462)

Text Nr. 39 beruht auf dem Bl. 39 aus dem Konvolut A VI 7. –


Der Text des mit 40 paginierten Bl. ist leicht mit Tinte, Bleist. und
Blaust. bearbeitet; Unterstr. sind mit Tinte und Blaust. ausgeführt. Der
Paginierung und dem Inhalt nach gehört das Bl. zur Signaturgruppe
Ph, deren Texte in der Zeittafel der Manuskripte auf 1909/10 mit Teilen
von 1902 datiert werden. Nach Schriftbild und Papiersorte zur urteilen,
stammt der Text wohl aus 1902.

461, 19 nach sind gestr. mein || 461, 25 nach sich gestr. und seiner ||
461, Anm. 2 = Rb. || 462, 2 statt nach im Ms. an || 462, 4 statt Gegners
im Ms. Gegenstandes || 462, 9 nach empfangen. folgt auf der Rückseite
des Bl. (A VI 7/39) der mit Bleist. geschr. Text Analytisch vorziehen:
Wir ziehen stets das vor, bei dessen Nichtsein uns etwas fehlt, also das,
was wir wünschen, und zwar im Vergleich mit dem anderen wünschen,
oder das, was, wenn wir es hätten, im Vergleich zum anderen keinen
Wunsch hnach Wunsch mit Bleist. gestr. erregen könntei nach diesem
anderen offen ließe. Wir ziehen das „satter“ Gefallende vor. Es folgt
ein mit Tinte geschr. und mit Blaust. wieder gestr. Text; zunächst wohl ei-
nige Schreibübungen und dann wiederholt geschr. Die Philosophie der
Neuzeit. danach Unmittelbare, adäquate Freude. Der Wert „selbst
gegeben“, der Wert wahrgenommen, erschaut, nicht bloß für wert
halten, sondern den Wert besitzen. Wert eine Kategorie des Seins.
Subjektiver Wert
textkritische anmerkungen teilband ii 251

Erg. Text Nr. 40 (Hua XLIII/2, S. 463–467)

Text Nr. 40 beruht auf den Bl. 117–119 aus dem Konvolut A VI
12 II. – Der Text der doppelt paginierten Bl. (von 41 bis 43 bzw.
von 1 bis 3) ist nur leicht mit Tinte bearbeitet; die wenigen Unterstr.
sind mit Blaust. ausgeführt. Der Paginierung und dem Inhalt nach
und aufgrund entsprechender Angaben im Typoskript der Studien von
Landgrebe gehören die Bl. zur Signaturgruppe Ph. Auf der Vorderseite
des Bl. A VI 12 II/117 hat Husserl notiert Abschrift (1910 Januar) alter
Blätter von 1901 oder h19i02.

463, 6 aufgrund Einf., Kl. von den Hrsg. || 463, 9 nach wäre, gestr.
so || 463, 26–28 von Es kann bis Frage kommen. Einf. || 463, Anm. 1
= Notiz am Rand || 464, 22 Schließung der Kl. bei sind) von den
Hrsg. || 465, 2 Phantasieanschauung V. für Anschauung || 466, 12
nach Zusammenhang. im Ms. ein Schlusszeichen || 466, 17 Bild V.
für Bildobjekt

Erg. Text Nr. 41 (Hua XLIII/2, S. 468–473)

Text Nr. 41 beruht auf den Bl. 120–124 aus dem Konvolut A VI 12
II. – Der Text der doppelt paginierten Bl. (von 44 bis 48 bzw. von 1
bis 5) weist wenige Bearbeitungsspuren auf; Unterstr. sind mit Blaust.
ausgeführt. Der Paginierung und dem Inhalt nach sowie aufgrund
entsprechender Angaben im Typoskript der Studien von Landgrebe
gehören die Bl. zur Signaturgruppe Ph. Auf der Vorderseite von Bl.
A VI 12 II/117 hat Husserl das Datum der Niederschrift des Textes
notiert: 20.1.1910.

468, 28 über solchem zur Verdeutlichung geschr. solchem || 468,


33 – 469, 1 oder am Rhythmus von allerlei Gefühlen, Begehrungen
etc. in der Einf. || 468, Anm. 1 = Notiz am Rand, Wichtig ist mit Blaust.
geschr., dazu der Randtitel Akte, „wirkliche Akte“, in der Phantasie ||
469, 28 nach Rose, gestr. wirklich || 470, 34 als einer Einf. || 470, Anm. 1
= Rb. || 471, 5 Leersetzungen, Urteile Einf. || 471, 30 nach gegen die
gestr. etwas || 471, 31 statt ankämpft im Ms. ankämpfen || 471, 36 nach
bestimmt. folgt mit Blaust. gestr. Text Aller Wechsel des Glaubens
252 textkritische anmerkungen teilband ii

muss also so statthaben und statthaben können, dass eine einheit-


liche „wirkliche Welt“ als durchgehende und feste verbleibt. Dies
aber besagt wieder, dass ein fester Grundstock von Wahrnehmungen
und auf die Wahrnehmungssphäre bezogener Glaubensakte im stetig
fortschreitenden Bewusstseinslauf in Konsequenz festgehalten bleibt,
derart, dass hnach dass gestr. z. B. ein Glaube als wiederkehrend
und im Erinnern identifizierter da stehen kanni hierbei immerfort
stetige Einheit der gesamten Glaubenssetzung und Auffassung be-
steht und dass diese Einheit über das momentan explizite, in Son-
derglaubensakten, Sonderwahrnehmungen etc. Gegebene und Ge-
setzte, hinausreicht, dass diese Einheit bei aller weiteren Änderung
Einheit behält und immerfort hnach immerfort gestr. Eintritt neuer
Sonderakte immer als sich bloß explizierende, oder als sich näheri
den Charakter eines stetigen Bewusstseins einer identisch gesetzten
Welt hat, einer Welt, die sich in den neuen und hnach und gestr.
einzelni neuen Einzelakten, sich abhebend vom jeweiligen gesamten
Glaubensgrund, immerfort teils bloß expliziert, teils immer neu und
näher bestimmt, sie, die in aller Neubestimmung, in aller zeitlichen
Veränderung eine und selbe, mit sich identische. || 472, 1 für das
setzende Bewusstsein Einf. || 472, 20 der Welt Einf. || 472, 20 näher
Einf.

Erg. Text Nr. 42 (Hua XLIII/2, S. 474–477)

Text Nr. 42 beruht auf den Bl. 40–41 aus dem Konvolut A VI 7. –
Der Text der doppelt paginierten Bl. (von 49 bis 50 bzw. von 1 bis
2) ist leicht mit Tinte und Blaust. bearbeitet; Unterstr. sind mit Tinte
und Blaust. vorgenommen. Auf der Vorderseite von Bl. A VI 7/40 hat
Husserl notiert Gelesen 1/1910. Auf der Vorderseite von Bl. 41 hat
er kritisch bemerkt Ad Schwarz: nicht sehr wesentlich. Husserl setzt
sich in diesem wie auch in anderen Texten der vorliegenden Edition
mit Hermann Schwarz auseinander (vgl. die Beschreibung vom Erg.
Text Nr. 36). Der Paginierung und dem Inhalt nach gehört das Bl. zur
Signaturgruppe Ph. Texte dieser Signatur werden in der Zeittafel der
Manuskripte auf 1909/10 mit Teilen von 1902 datiert. Nach Schriftbild
und Papiersorte zu urteilen, stammt der Text wohl aus 1902.
textkritische anmerkungen teilband ii 253

474, 13 nach Mangel gestr. begründet || 474, 18 nach das gestr.


uns || 474, 30 – 475, 2 von gegenüber dem bis unmerklich wird Einf. ||
474, Anm. 3 = Rb. – Das Zitat wurde von Husserl korrigiert. Bei
Schwarz heißt es irrtümlich: „Nur solches ungesättigtes Gefallen ruft
einem Wünschen, das gegen satteres kontrastiert, welches wir früher
erlebten.“ („Psychologie des Willens. Zur Grundlegung der Ethik“,
Leipzig 1900, S. 110) || 475, 8 Unlustgefühl V. für Gefühl || 475, 12 nach
Dann kann gestr. es uns || 475, 28–30 von und zwar bis Sachverhalt
vorliegt Einf. || 475, 36 nach gegenwärtiges unsattes gestr. (welches
doch das Erinnerungserlebnis selbst || 475, 38 negative Einf. || 476, 1
nach ausgesprochen gestr. und wohl auch nicht intuitiv vollzogen ||
476, 2 phantasiemäßig oder Einf. || 476, 5–10 von (Das ist bis wir
erleben.) statt runde Kl. im Ms. eckige Kl. || 476, 15 Gefälliges Einf. ||
476, 20 Das V. für Es || 476, 26 nach haben gestr. aber || 476, 32 statt Das
ist richtig im Ms. Das richtig ist || 476, 38 statt auf dem im Ms. am || 477,
3 nach ausdrücklich denke. folgt auf der Rückseite des Bl. (A VI 7/41)
mit Blaust. gestr. Text, dessen Anfangszeile wegen Abtrennung des
oberen Teiles des Bl. nicht mehr vollständig lesbar ist gefallen, wenn
wir es erlebten“ „das wäre schön“, „das möchte mir gefallen“, „hätte
ich es, dann wäre ich zufrieden“. Lust wird in beiden Fällen erlebt.
Im ersten Fall genießen wir Lust, es ist Lust an der Bildlichkeit, an
der Vorstellung. Das Vorgestellte erscheint als lustvoll hdanach gestr.
aberi, es ist ein rosiger Schimmer über das Vorgestellte ergossen,
aber die Lust erscheint hier nicht als „bloß vorgestellte Lust“. Sie
wird in Freuden genossen. So ist ein Gefallen aufgrund des bildlichen
Vorstellens, das Gefallen an der Bildlichkeit war. ham Rand die Notiz
Beilage dazu Bi Anders im zweiten Fall. Das Vorgestellte ist ein
als lustvoll Vorgestelltes. Und wie das Objekt so ist die Lust bloß
vorgestellte und nicht genossene Lust. Das Vorgestellte gefällt nicht,
es würde gefallen, es ist gefällig, d. h. es erscheint als ein solches,
dem Lustbejahung zukommen würde, wenn es eben da wäre. Wo das
Vorgestellte als nicht seiend und die zu ihm gehörige Lust als bloß
mögliche, an seine Verwirklichung geknüpfte Lust vorgestellt wird, da
tritt anstelle des Gefallens das Begehren, anstelle des Lustgenießens,
des Lusterlebens, der Lustmangel. Doch ist hier zunächst noch zu
erforschen: das Wissen, Glauben vom hWissen, Glauben vom Einf.i
Nichtsein des Objekts, mit der ihm im Fall des Seins zukommenden
Lust, bedingt Trauer über Nichtsein des Objekts mit seiner Lust, oder
254 textkritische anmerkungen teilband ii

Trauer über Nichtsein der vorgestellten Lust oder Begehren nach


dieser Lust. Wie verhalten sich beide? Ferner, die Lust ist eigene
Lust, obschon sie nicht als meine beurteilt sein muss. Gefallen ist
entweder Gefallen an der Sache selbst hdanach gestr. die angeschaut
isti, deren Lust genossen wird. hes folgt im Ms. Und; danach gestr.
oderi (Gefallen in der Überzeugung, dass die Sache hdanach gestr.
die lustbringende wärei in Wirklichkeit ist. Ohne dass ich sie sehe:
Da handelt es sich um eine Freude, die auf bloße Tatsache des Wirk-
lichseins geht und die in dieser Überzeugung schon genossen wird.)
Oder Gefallen am Bild, ästhetisches Gefallen.

Erg. Text Nr. 43 (Hua XLIII/2, S. 478–481)

Text Nr. 43 beruht auf den Bl. 22–23 aus dem Konvolut A VI 7. –
Der Text der von 51 bis 52 paginierten Bl. ist nur leicht mit Tinte
bearbeitet; Unterstr. sind mit Blaust. ausgeführt. Der Paginierung und
dem Inhalt nach gehören die Bl. zur Signaturgruppe Ph. Texte dieser
Signatur werden in der Zeittafel der Manuskripte auf 1909/10 mit
Teilen von 1902 datiert. Papiersorte, Schriftbild und Inhalt sprechen
für eine Entstehung des Textes 1909/10.

478, 4 vor Wunsch im Ms. die Notiz Nota || 478, 18 nach ein.
Schlusszeichen || 478, Anm. 2 = Rb. || 479, 15 und mit Einf. || 479, 16 statt
sind im Ms. ist || 479, 18–19 mit zugehörigem assumiertem Gefallen
Einf. || 479, Anm. 1 = Notiz am Rand mit Blaust. || 479, Anm. 2 =
Notiz am Rand mit Blaust. || 480, 21 der Phantasie Einf. || 480, 23
wirklich Einf. || 480, 25 nach sei, gestr. so || 480, 26 wahrscheinlich
Einf.

Erg. Text Nr. 44 (Hua XLIII/2, S. 482–490)

Text Nr. 44 beruht auf den Bl. 132 u. 239–240 aus dem Konvolut
A VI 12 I und auf den Bl. 12–13 aus dem Konvolut M III 3 II III. – Die
Bl. sind doppelt paginiert (von 2 bis 6 bzw. von 54 bis 58). Neben den
Paginazahlen 54, 57, 58 befindet sich jeweils die Signatur Ph. – Der Text
ist nur leicht mit Tinte und Bleist. bearbeitet; Unterstr. sind mit Blaust.
textkritische anmerkungen teilband ii 255

ausgeführt. Die Rekonstruktion der Textentstehung ist schwierig. Auf


dem mit 2 paginierten Bl. (A VI 12 I/239) notierte Husserl: Bloße
Abschrift des zweiten Blattes eines wohl 1901 geschriebenen (außer-
ordentlich eng geschriebenen) Blattes der Auseinandersetzung mit
hHermanni Schwarz. 1910. Dieses wohl aus dem Jahr 1901 stammende,
mit 2 paginierte Bl. scheint Husserl nach der Abschrift vernichtet zu
haben, nur das erste Bl. des alten Textes ist wohl erhalten geblieben.
Dabei handelt es sich um das mit 1 bzw. mit 53 paginierte Bl. 42
aus dem Konvolut A VI 7. Es trägt die Signatur S – wohl als Kürzel
für „hHerrmanni Schwarz“, mit dem sich Husserl in diesen Texten
auseinandersetzt. Zudem hat Husserl auf diesem Bl. mit Bezug auf den
vorliegenden Text notiert 6 Blätter, von 2 ab über die Intentionalität
des blinden Begehrens. Im vorliegenden Erg. Text Nr. 44 werden von
diesen 6 Blätterhni also nur die fünf Bl. (nämlich von 2 ab) veröf-
fentlicht. Der wohl aus dem Jahr 1901 stammende Text des Bl. mit der
Paginierung 1 (A VI 7/42) wird hier wiedergegeben:
6 Blätter, von 2 ab über die Intentionalität des blinden Begehrens.
Nota bene.
Von hHermanni Schwarz aufgestellt hin:i „Die empiristische Wil-
lenspsychologie und das Gesetz der relativen Glücksförderung“, hin:i
Vhierteljahrsschrifti fhüri whissenschaftlichei Phhilosophiei hLeipzig,
18i99, Bd. 23, hS. 205–234i.
S. 211: 1) Wir stellen manchmal keine Willensziele vor.
2) Wir stellen zwar etwas vor, aber es ist nicht das Ziel.
3) Wir können stark wollen und nicht stark oder gar nicht fühlen
(Willensstärke und Gefühlsstärke nicht dasselbe).
4) Es gibt Wünschen und Wollen, bei dem wir keine Spannung von
Lust und Unlust erleben.
Ausführung:
A) Mittelbares Wollen. Beispiele: Wollen der Operation um der
Gesundheit willen. Selbstmord: den Tod wollen, um nicht in Schande
hzui leben. Wir widerstreben einer Speise, die uns schmeckt, aber
nicht bekommt.
a) Das mittelbare Wollen kann sehr unlustvoll sein (das Gewollte).
b) Es kann neutral sein, so wenn wir uns der Zwecke nicht erin-
nern, wegen deren wir wollen. Wir haben dann den Eindruck, das, was
wir vorhaben, sei irgendwie und -warum wichtig. Wir ziehen den Rock
an, warum? (Es wäre unpassend, aber das stellen wir nicht vor.) Wir
256 textkritische anmerkungen teilband ii

schließen schnell ab, warum? Das wird gar nicht vergegenwärtigt; das
Ziel des Widerstrebens, das uns hier leitet, ist nicht vorgestellt. Also
Wollen setzt nicht eine lustbetonte Vorstellung seines Gegenstandes
voraus. Das Wollen des Selbstmörders wäre lustvoll? Die Vorstellun-
gen des Ausgehenden, das Zum-Schrank-Gehen, den Rockwechseln
wären lustvoll? „Wer in meiner Abwesenheit kommt, soll warten.“
Die Vorstellung wäre lustvoll. Das alles widerspricht der Erfahrung.
Der Selbstmörder: Er ist in verzweifelter Stimmung. Die positive
Qualität des Willens vereint mit einer sehr starken negativen Ge-
fühlsbetonung des begleitenden Vorstellens. Ferner: Würde man in
den anderen Beispielen sagen, die Gefühle seien unmerklich, so wäre
einzuwenden: Selbst wenn die Willensqualität identisch wäre mit der
Gefühlsqualität, mit der Intensität stimmt es nicht. Das Wollen ist
doch sehr merklich. Die Wollensintensität kann also nicht mit der
Gefühlsintensität identisch sein.
Weitere Beispiele: Der Richter wünscht zu wissen, wie alt der
Angeklagte ist; das Dienstmädchen geht zur Herrschaft, den Besuch
zu melden. Der Arzt besucht berufsmäßig den Kranken. Der Schmied
schickt sich an, das Pferd zu beschlagen.
Alle diese Personen wollen mittelbar. Sie alle haben den Eindruck,
dass hdasi, was sie vorhaben, aus irgendeinem Grund wichtig sei.
Aber aus welchem, das vergegenwärtigen sie sich nicht und darum
lässt sie es ohne Gefühlsbewegung. Der Richter vergegenwärtigt sich
nicht, dass ihn sein Gerechtigkeitssinn treibt etc. Das Vorstellen ist
also für das Wollen nicht wesentlich. „Es fehlt jegliches Vorstellen,
das in den verborgenen unmittelbaren Willensregungen als Fackel
leuchtet.“ Es ist also falsch, dass sich alles Wollen aus Vorstellen und
Fühlen zusammensetzt.
B.) Das Widerstreben. Dieses soll, sagt man, Unlustqualität haben.
Es müsste umso energischer auftreten je größer die Unlust. Und das
Ziel müsste klar vorliegen.
Die Qualität keines Widerstrebens lässt sich auf Lust und Unlust
zurückführen.
Was für eine Vorstellung ist es, die sich mit dem Widerstreben mög-
lichst deckt: Dass uns das Unlustige, das Missfällige erspart bleibe.
Mir widerstrebt, Ricinus einzunehmen. Ich wünsche mir die Unlust
vom Hals, die mir droht (besser wohl das Unlustbringende). Ich
verwünsche die Medizin und meinen Zustand, der mich zwingt, sie
textkritische anmerkungen teilband ii 257

einzunehmen. Wie könnte die Vorstellung selbst unlustvoll sein, die


gerade gegen die Unlust geht?
Aber auch lustvoll kann die Vorstellung nicht sein. Verbrecher, der
zum Richtblock geschleppt wird. Er widerstrebt dem Schrecklichen.
Aber mit Lust? Das Widerstreben richtet sich gegen das Objekt, das
missfällt, aber noch lange nicht auf ein solches, das gefällt.
Zweierlei pflegt uns vorzuschweben, wenn wir widerstreben: 1)
Wir stellen den missfälligen Gegenstand vor, dass er bevorstehe:
Diese Vorstellung ist unlustvoll. 2) Wir stellen sein Aufhören vor:
Dies kann nur lustvoll sein.
Aber hätte die Ansicht recht (der „Empirismus“), dass Wider-
streben mit Unlust am Vorgestellten identisch wäre, so kämen wir in
Widerstreit. Fürs Erste: Die Unlust an dem Bevorstehen des missfälli-
gen Gegenstandes ist nicht das Widerstreben. Das wäre bloße Trauer.
Die Trauer geht auf das Missfällige, das Widerstreben richtet sich
dagegen. Fürs Zweite: Das Aufhören, das wir vorstellen, ist lustvoll,
das ist kein Widerstreben, das ja eine negative Qualität hat. Ferner
wird ausgeführt: Das Wünschen des Nichtseins (das halsi lustvoll
vorgestellt wird) ist nicht dasselbe wie Widerstreben dem Sein. Soweit
Schwarz.
Husserl: Nun ja, das haben wir schon längst angenommen, dass
Wünschen und Widerstreben nicht zusammenfällt mit lust- und un-
lustbetontem Vorstellen. Und sicher richtig ist, dass die Intensität der
Lust und Unlust, die gleichgültig wie im Zusammenhang mit dem
Wünschen etc. auftreten mag, nicht identisch ist mit der Intensität
des Begehrens, oder des daran angeschlossenen Vorstellens.
Es bliebe die Frage: Ist ein Gefühl tatsächlich entbehrlich für das
Phänomen des Begehrens und Wollens? Sind Begehren und Wollen
nicht völlig zu trennen? Sind Begehren und Wollen auf der einen und
Vorstellen auf der anderen Seite trennbar, sind sie keine intentionalen
Akte in dem Sinn, der ein zugrunde liegendes Vorstellen voraussetzt?

482, 10 statt als im Ms. wie || 482, Anm. 1 = Rb., Kl. von den
Hrsg.; 1910 am Rand mit Blaust. || 483, 1 nach von der gestr. Vor-
stellungsbedeutung implizieren, die wir mit dem Wort Mangel und
mit dem Mangel selbst gegeben zu pflegen || 483, Anm. 1 = Rb. ||
484, 4 oder schrittweisen Einf. || 484, 16 der Unlustintensität Einf.,
im Ms. zwischen Kl. || 484, 17 einer V. für der || 484, 20–21 Qualitäten
258 textkritische anmerkungen teilband ii

der Einf. || 484, 24 statt stehen im Ms. steht || 485, 5–6 im „Magen“
Einf. || 485, 18 etwas weniger heftiger im Ms. zwischen Kl. || 485,
20–21 ursprünglicher, blind triebartiger Einf. || 485, 27–28 zuerst in
der psychologischen Entwicklung Einf. || 485, Anm. 1 = Rb. || 485,
Anm. 2 = Erg. || 486, 5–12 von Es ist bis die Phänomenologie? im
Ms. zwischen eckigen Kl. || 486, 5 nach ist gestr. nun || 486, 7 nach
oder gestr. geradezu || 487, 10–11 und dadurch lustvoll Einf. || 487,
18 im Ms. Anführungszeichen bei ein || 487, 33 nach Mangels gestr.
(des Bedauerns) || 487, Anm. 1 = Erg. || 488, 11–12 im positiven Sinn
bessert Einf. || 488, 13 und Besserseins Einf. || 488, 14–15 Bessernde
Einf. || 488, Anm. 1 = Rb. das nach oder Einf. mit Bleist. || 489, 20 ich
Einf. || 489, 22 könnte V. für kann || 489, 25 irdische Einf. || 489, 34
Gefühls in Gefühlsbewusstsein Einf. || 489, Anm. 1 = Notiz am Rand
mit Bleist. || 490, 11 statt setzt er im Ms. setzt es

Erg. Text Nr. 45 (Hua XLIII/2, S. 491–505)

Text Nr. 45 beruht auf den Bl. 138–146 aus dem Konvolut A VI
12 II. – Die Bl. sind doppelt paginiert, und zwar von 63 bis 71 und
von 1 bis 9. Das erste Bl. dieser Abfolge (Bl. A VI 12 II/138) trägt am
Rand der Vorderseite die Signatur Ph sowie die Signatur WB, letztere
wahrscheinlich als Kürzel für den auch von Husserl in der Überschrift
dieses Bl. verwendeten Titel Wünschen und Begehren. – Der Text ist
nur leicht mit Tinte, Blaust. und Bleist. bearbeitet; Unterstr. sind mit
Tinte und Blaust. ausgeführt. Auf der Vorderseite von Bl. A VI 12 II/138
hat Husserl notiert Zunächst nach Hallenser Blättern und darunter mit
Blaust. Die weiteren Ausführungen fundamental. 20.1.1910. Der Text
ist demnach aus einer auf den 20.1.1910 zu datierenden Bearbeitung
eines aus der Zeit vor 1900 (Husserls Hallenser Zeit) stammenden
Textes hervorgegangen.

491, 2 Wünschen und Begehren. als Überschrift || 491, Anm. 1 =


Rb.; von Die weiteren bis 1910 mit Blaust. || 492, 3 statt irgendetwas
wünschen im Ms. wünschen irgendetwas || 492, 7 nach wünsche gestr.
und insofern ich wünsche || 492, 15 Wie steht es nun mit dieser Impli-
kation? im Ms. mit Bleist. unterschlängelt || 492, 17 statt folgenden im
Ms. folgendes || 492, 27–28 nach Assumtionen, gestr. oder durch || 492,
textkritische anmerkungen teilband ii 259

29–30 statt von (in der bis Gefühle begründen. im Ms. begründen (in
der Einheit des Bewusstseins) die korrelaten geänderten Gefühle. ||
492, Anm. 1 = Rb.; davor im Ms. Anmherkungi || 492, Anm. 2 = Erg.
zwischen eckigen Kl.; wäre zu verbessern Einf. || 493, 4 vor Doch
Öffnung einer Kl. || 493, 5 nach einem gestr. Verlauf || 493, 20 nach
erinnere gestr. sondern || 493, Anm. 1 = Rb. || 494, 2–3 statt kann es nun
im Ms. nun kann es || 494, 16 nach dabei gestr. ineinander in einer ||
494, 19 vorstelle V. für Vorstellung || 494, 33 nach Bewusstseinsarten.
Schlusszeichen mit Blaust. || 495, 15 vor Wir Einf. mit Blaust. 1) ||
495, 15 also Einf. mit Bleist. || 495, 33 – 496, 3 von Wünsche ich bis
etc. Gedanke. im Ms. zwischen Bleist.-Kl. || 495, Anm. 1 = Notiz am
Rand mit Blaust. || 496, 10 Doch wohl. im Ms. mit Bleist., wohl von
L., gestr. || 496, 15 nach Theorie“ gestr. nicht || 496, 17–18 von und
die bis dieses Mathematischen. Einf. || 496, 28 nach Sache“, gestr.
nämlich als eine erfreuliche || 496, 30–31 von Und was bis ein solches
Einf. || 497, 4 nach Erfreulichkeit gestr. Gefälligkeit || 497, 14 in Fällen,
wie dieses Beispiel sie illustriert Einf. || 497, 16 des Nichtseins des
Freudenverhalts Einf. || 497, 18 statt dieses immer mit dem Bedauern
im Ms. immer mit dem Bedauern dieses || 497, 25 notwendig auch
Einf. || 497, 29 nach kommen. gestr. kopfständiger Text Das A-Sein
steht aber als erfreulicher da. Natürlich wirkliche Freude ist || 497,
Anm. 1 = Rb. mit Blaust.; positiv mit Tinte nachgeschr. || 498, 6–7 von
wie es bis sich bringt Einf. || 498, 9 statt Leidtun im Ms. Leidsein ||
498, 13 das Lust- im Ms. mit Bleist., wohl von L., gestr. || 498, 19
statt mein im Ms. im || 498, 24 statt steht mir höher als der frühere
und kleinere im Ms. gegenüber dem früheren und kleineren || 498,
25 bedauerlicherweise im Ms. zwischen eckigen Blaust.-Kl. || 498, 28
nach Bessergefallen mit Blaust. gestr. eines Nichtseienden gegenüber
der gegebenen Seinslage || 498, Anm. 1 = Rb. mit Blaust. || 499, 14 statt
des Nichtseins im Ms. am Nichtsein || 499, 18 statt des Nichtseins im
Ms. am Nichtsein || 499, 18 Freudenlage Einf. || 499, 21 als solchem
Einf. || 499, 30–31 geringe Güter und selbst Einf. || 499, 38 Schließung
der Kl. im Ms. nach ist || 500, 2 Ist V. für In || 500, 31 1) im Ms. in
Anführungszeichen || 500, 32 2) im Ms. in Anführungszeichen || 500,
Anm. 1 = Erg. || 501, 6 statt keine im Ms. eine || 501, 16 nach Geräusch
gestr. wird || 501, 23 nach also gestr. der Kontrast als || 501, 23–24 nach
in Betracht gestr. und zwar der Steigerungskontrast || 501, 27 nach
Gegenstände im Ms. die || 502, 28 Schließung der Kl. im Ms. nach
260 textkritische anmerkungen teilband ii

über || 502, 33–36 von (Fundiertsein bis fundieren werden. Einf. ||


502, 37 des Z Einf.; Z V. für G || 503, 5 (versuchsweise) Erg. mit
Blaust. || 503, 15 sei es auch stetiger Einf. || 503, 19 Anführungszeichen
bei „Sättigung“ mit Blaust. || 503, 26–29 von Dies ist bis Langen ein.
Einf. || 503, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 504, 22 in meinem Portemon-
naie Einf. || 504, 28–29 (verstanden als: Ich vermisse Regen, es fehlt
Regen) Einf. mit Bleist. || 504, 30 dann Einf. mit Bleist. || 505, 7 erfüllt
Einf.

Erg. Text Nr. 46 (Hua XLIII/2, S. 507–512)

Text Nr. 46 beruht auf den Bl. 88–92 aus dem Konvolut A VI 30. –
Der Text der in einem Binnenumschlag (Bl. 83 + 133) liegenden Bl.,
die von 1 bis 5 paginiert sind, ist kaum bearbeitet; Unterstr. sind
hauptsächlich mit Tinte, vereinzelt mit Blaust. ausgeführt. Auf dem
mit 1 paginierten Bl. 88 hat Husserl ohne weitere Angaben notiert
Abschrift 1916. Als Papier hat Husserl bei Bl. 91 ein Bankschreiben
benutzt (datiert 4. Dezember 1916), bei Bl. 92 handelt es sich um ein
Krankenkassen-Schreiben (datiert Oktober 1916). Der Text ist also auf
wohl Ende 1916 zu datieren.

507, 16–17 nach sich entscheiden. im Ms. Schlusszeichen || 508,


4 trifft V. für betrifft || 508, 22 statt dich im Ms. dir || 508, 24 nach
dinglichen gestr. Genüssen || 508, 34 statt günstigstenfalls (ersehnt) im
Ms. günstigsten(ersehnten)falls || 508, 36 in der Urstiftung Einf. || 508,
37 nach Fall gestr. der Liebe || 508, 37 nach eines gestr. und verliebt ||
509, 8 Schließung der Kl. nach ist) mit Tinte und Blaust. || 509, 14 den
sinnlichen Wert V. mit Blaust. für das sinnliche Gefühl || 509, 22 nach
mich hingegeben gestr. mich entschieden || 509, 34 nach übergehen
gestr. kann || 510, 7 nach Aktivität gestr. macht || 510, 8 entspringt aus
Einf. || 510, 10 nach zu sein gestr. ein || 511, 1 sich aufeinanderbauende
Einf. || 511, 4–9 am Rand Braunst.-Pfeil || 511, 9 statt den im Ms. das ||
512, 4 statt mir im Ms. mit || 512, 15 vor zugleich gestr. die || 512, 17
statt Die im Ms. In der || 512, 23 Transkription von blinde nicht sicher ||
512, 34 statt behandeln im Ms. behandelnd
textkritische anmerkungen teilband ii 261

Erg. Text Nr. 47 (Hua XLIII/2, S. 513–519)

Text Nr. 47 beruht auf den Bl. 125–128 aus dem Konvolut A VI 30. –
Die Bl. sind mit 1, 2, 3 u. 5 paginiert. Ein in diese Abfolge eventuell
passendes, also mit 4 paginiertes Bl. konnte im Nachlass Husserls
nicht aufgefunden werden. Inhaltlich scheint kein Bruch im Text zu
bestehen. – Der Text ist nur im Anfangsteil leicht mit Tinte bearbeitet
und weist wenige Unterstr. mit Tinte auf. Gemäß der Datierung auf
dem Binnenumschlag (Bl. 83 + 133), in dem die Bl. liegen, ist der Text
auf wohl 1920 zu datieren.

513, 10 nach Sich-Wohlfühlen gestr. eines Lustgefühls || 513, 10


nach aufgrund gestr. erregenden, in Form || 513, 12 statt das Lust
Bringende im Ms. das als Lust bringend || 513, 14 vor Das gestr. Oder
sage ich nicht besser || 513, 15 nur Einf. || 513, 24–26 von 1a) Lust
bis das Subjekt. Einf. || 514, 9 nach ist und gestr. ihm leere Lust-
Möglichkeiten (Phantasie-Möglichkeiten) || 514, 11 statt dessen im
Ms. es || 515, 24 Schließung der Kl. nach Handeln) von den Hrsg. ||
515, 30–31 von Die doxische bis Intention, Meinung? Erg. || 516, 31
Schließung der Kl. nach schön) von den Hrsg. || 517, 23 vor Ähnlich
Öffnung einer Kl. || 518, 21 nach zu gestalten im Ms. und als solche ||
519, 5 nach eines Schönen im Ms. nur || 519, 8–9 statt von dasselbe bis
gefällig im Ms. dasselbe gleich, in den zugehörigen Momenten fest
fundierte, gefällig || 519, 10 Genau Einf.

Erg. Text Nr. 48 (Hua XLIII/2, S. 520–521)

Text Nr. 48 beruht auf dem Bl. 192 aus dem Konvolut A VI 30. – Der
Text des unpaginierten Bl. ist nur leicht mit Tinte bearbeitet; Unterstr.
sind mit Bleist. ausgeführt. Eine genaue Datierung des Textes ist schwie-
rig. Auf dem Gesamtumschlag (Bl. 1 + 240) steht Aus Wollen, Werten,
Fühlen 1920/25. Schriftbild und Papiersorte legen eine Entstehung des
Textes wohl um 1920 nahe.

520, 6 vor Die reine im Ms. die Überschrift Nota. Zur Werttheorie.
Schönheit, šρωσ allumspannend (Werte überhaupt). Wert und Wahr-
heit. φιλοσοφÝα – φιλοκαλÝα. || 520, 7 was und Einf. || 520, 13 statt
262 textkritische anmerkungen teilband ii

eines in im Ms. ein in || 520, 18 statt dessen im Ms. des || 520, 18–19 von
Auch die bis Kunst ist V. für die Schönheit der edlen Kunst || 520, 20
leibliche und geistige Einf. || 520, 26 reine Einf. || 520, 28 praktischen
Einf. mit Bleist. || 520, Anm. 2 = Rb., längsseitig zum Text geschr. ||
521, 3–4 (Wahrsein nicht Wertsein) Einf.; Kl. von den Hrsg. || 521, 13
korrelativ gesprochen Einf., im Ms. zwischen Kl.

Erg. Text Nr. 49 (Hua XLIII/2, S. 522–523)

Text Nr. 49 beruht auf Bl. 167 aus dem Konvolut A VI 30. – Der
Text des mit 4 paginierten Bl. ist mit Tinte bearbeitet und trägt Unterstr.
mit Tinte. Das Bl. liegt in einem Binnenumschlag (Bl. 150 + 188), der
auf der Vorderseite von Bl. 150 die Datierung 1920/25 trägt. Da das Bl.
nach Papiersorte und Schrift den im selben Binnenumschlag liegenden,
auf 1920 datierten Bl. 174 u. 175 (siehe Erg. Text Nr. 56 u. 57) ähnelt,
wird dieser Text ebenfalls auf 1920 datiert.

522, 6 Randtitel Werten und sinnliche Lust || 522, 9 nach der gestr.
inneren || 522, 15 sinnliche Einf. || 522, 21 passiv Einf. || 523, 8 nach der
gestr. Lust || 523, 11–12 und Vorstellens sinnlicher Daten Erg. || 523,
16–24 von So ist bis aktuelle Vernunft. Einf. || 523, 25–29 von Es ist
bis motiviert ist. Einf., die mit Fortsetzung von bezeichnet ist

Erg. Text Nr. 50 (Hua XLIII/2, S. 524–526)

Text Nr. 50 beruht auf den Bl. 168–169 aus dem Konvolut A VI 30. –
Der Text der mit 5 u. 6 paginierten Bl. ist leicht mit Tinte und Bleist.
bearbeitet; Unterstr. sind mit Bleist., Blaust. und Rotst. ausgeführt.
Die Bl. liegen in einem Binnenumschlag (Bl. 150 + 188), der auf der
Vorderseite von Bl. 150 die Datierung 1920/25 trägt. Da das Bl. nach
Papiersorte und Schrift den im selben Binnenumschlag liegenden, auf
1920 datierten Bl. 174 u. 175 (siehe Erg. Text Nr. 56 u. 57) ähnelt, wird
dieser Text ebenfalls auf 1920 datiert.

524, 5 Randtitel Lust, Wert, Gut || 524, 12 nach schönfärbt. mit


Bleist. gestr. Die sinnliche Freude, aber auch die geistige Freude oder
textkritische anmerkungen teilband ii 263

korrelativ die sinnliche und geistige Lust vergeht. || 524, 13 ist wert
Einf. mit Bleist. und V. für das gestr. und ursprünglich am Ende des
Satzes stehende ist wert || 525, 1 praktisch Einf. || 525, 8 nach doppelter
gestr. davon || 525, 25 hypothetisch- Einf. || 525, 25 nach für gestr.
irgend || 525, 29 vor irgendwelche gestr. findet || 525, 30 nach erwar-
tenden gestr. aktuellen || 525, 32 statt ihn im Ms. ihm || 525, Anm. 1 =
Rb. || 526, 1 nach begehrt gestr. (die freie Verfügung kann selbst zum
Gut werden) || 526, 3 nach Bearbeitens gestr. das Holz des Baumes
ist || 526, 8 verfügbare Einf. || 526, 10 unter möglichen Bedingungen
Einf.

Erg. Text Nr. 51 (Hua XLIII/2, S. 527–529)

Text Nr. 51 beruht auf Bl. 180 aus dem Konvolut A VI 30. – Der Text
des mit 7 paginierten Bl. ist leicht mit Bleist. bearbeitet; Unterstr. sind
mit Blaust. und Bleist. ausgeführt. Das Bl. liegt in einem Binnenum-
schlag (Bl. 178 + 187), der die Aufschrift aus Q I ausgeschieden trägt.
In der Inhaltsübersicht, die Landgrebe zu den Bl. mit der Signatur Q I
geschr. hat (auf Bl. A VI 30/150), und in der Zeittafel der Manuskripte
werden die Texte aus der Signaturgruppe Q I auf 1920/25 datiert.

527, 5 Randtitel mit Bleist. Werten und Fühlen, Gutwerten und


Sich-daran-Freuen || 527, 7–10 Anstr. am Rand mit Blaust. || 527, 8
nach Wesen gestr. eines || 527, 11 nach sein gestr. das doxhischi || 527,
21–22 als in der Reproduktion Einf. || 527, 22 Werten V. mit Bleist. für
Gefallen || 527, 23 das V. mit Bleist. für Gefallen || 527, 24 Natürlich.
Einf. mit Bleist. || 527, 24–25 Kl. bei (Freudenwert, Begehrungswert.)
mit Bleist. || 527, Anm. 2 = Erg. mit Bleist. || 528, 10 andererseits
Einf. mit Bleist. || 528, 11 auch Einf. mit Bleist. || 528, 13 Hypothetisch
V. mit Bleist. für In Neutralisierung: || 528, 22 nach Erfüllung gestr.
Bestätigung || 528, 25 Heißt das Einf. mit Bleist. || 528, 33 nach vor –
gestr. also Mangel || 528, 33 statt den im Ms. das || 528, Anm. 1 = Einf.
mit Bleist. || 528, Anm. 2 = Rb. mit Bleist. || 529, 1 statt ihn nicht etc.
als das Bedürfnis Befriedigende im Ms. es nicht etc. also Bedürfnis
befriedigend || 529, Anm. 1 = Rb. mit Bleist., nach intersubjektive im
Ms. subjektive
264 textkritische anmerkungen teilband ii

Erg. Text Nr. 52 (Hua XLIII/2, S. 530–531)

Text Nr. 52 beruht auf den Bl. 170–171 aus dem Konvolut A VI
30. – Der Text der mit 8 bzw. 9 paginierten Bl. ist leicht mit Tinte und
Bleist. bearbeitet; Unterstr. sind mit Tinte und Blaust. ausgeführt. Die
Bl. liegen in einem Binnenumschlag (150 + 188), der die Aufschrift Q I
trägt. Dort und in der Zeittafel der Manuskripte werden die Texte aus
der Signaturgruppe Q I auf 1920/25 datiert

530, 12 Man könnte auch Folgendes heranziehen wollen: Einf. ||


530, 13–15 statt von eines Urteils bis setzen kann im Ms. eines Urteils
enthalten kann, es außer Aktion willkürlich setzen kann, das ich
„habe“, das meine Überzeugung ist und selbst eine Einsicht || 530, 25
an die Spitze gestellten Einf. || 531, 2 müde oder Einf. mit Bleist. || 531,
5 weil es Einf. || 531, 8 statt nicht nur im Ms. nur nicht || 531, 9 B V. für
A

Erg. Text Nr. 53 (Hua XLIII/2, S. 532–533)

Text Nr. 53 beruht auf Bl. 181 aus dem Konvolut A VI 30. – Der
Text des mit 10 paginierten Bl. ist hauptsächlich mit Tinte bearbeitet
und unterstr. Das Bl. liegt in einem Binnenumschlag (Bl. 150 + 188), der
neben der Signatur Q I auf der Vorderseite von Bl. 150 die Datierung
1920/25 trägt. Da das Bl. nach Papiersorte und Schrift den im selben
Binnenumschlag liegenden, auf 1920 datierten Bl. 174 u. 175 (siehe Erg.
Text Nr. 56 u. 57) ähnelt, wird dieser Text ebenfalls auf 1920 datiert.

532, 12 wahrnehmungsbereit Einf. || 532, 15 statt sie ist im Ms.


ist sie || 532, 23–32 von Relative bis erwiesen ist. im Ms. zwischen
eckigen Kl. mit Tinte und Bleist. || 532, 26 vor Wir gestr. Das ist schief
ausgedrückt. || 532, Anm. 2 = Rb., darunter im Ms. (natürlich absolut
evident); danach gestr. und zwar „unmittelbar evident“ || 533, 11 statt
der im Ms. den || 533, 13–14 statt nicht nur die Möglichkeit der Sache
im Ms. die Möglichkeit der Sache nicht nur || 533, 20 nach rot ist. folgt
im Ms. Wenn ich die Möglichkeit eines roten Hauses || 533, Anm. 1 =
Rb.
textkritische anmerkungen teilband ii 265

Erg. Text Nr. 54 (Hua XLIII/2, S. 534–535)

Text Nr. 54 beruht auf dem mit 11 paginierten Bl. 172 aus dem
Konvolut A VI 30. – Der Text ist wenig bearbeitet und trägt Unterstr.
mit Bleist. und Blaust. Das Bl. liegt in einem Binnenumschlag (Bl.
150 + 188), der auf der Vorderseite von Bl. 150 neben der Signatur Q I
die Datierung 1920/25 trägt. Da das Bl. nach Papiersorte und Schrift
den im selben Binnenumschlag liegenden, auf 1920 datierten Bl. 174 u.
175 (siehe Erg. Text Nr. 56 u. 57) ähnelt, wird dieser Text ebenfalls auf
1920 datiert.

534, 18 Randtitel mit Blaust. Objektivität einer „Aussicht“, eines


Anblicks || 534, 27 „Schein“ mit Bleist. geschr. und zusätzlich kurrent-
schriftlich wiederholt

Erg. Text Nr. 55 (Hua XLIII/2, S. 536–537)

Text Nr. 55 beruht auf Bl. 173 aus dem Konvolut A VI 30. – Das
mit 12 und mit 1a paginierte Bl. ist recht stark vor allem mit Bleist.
und Tinte bearbeitet; Unterstr. sind mit verschiedenem Schriftmaterial
ausgeführt. Das zur Signaturgruppe Q I gehörende Bl. liegt in einem
Binnenumschlag (Bl. 150 + 188), der auf der Vorderseite von Bl. 150
neben der Signatur Q I die Datierung 1920/25 trägt. Da das Bl. nach
Papiersorte und Schrift den im selben Binnenumschlag liegenden, auf
1920 datierten Bl. 174 u. 175 (siehe Erg. Text Nr. 56 u. 57) ähnelt, wird
dieser Text ebenfalls auf 1920 datiert.

536, 2–3 Titel unter Verwendung der Überschrift Freude – Wunsch


und Willen. Fühlen, Begehren, Wollen || 536, 5 vor Wenn mit Blaust.
gestr. Angenommen, heri strebe nach einem in sich Guten. Das Gute
beseligt ihn, was besagt das?; daneben der ebenfalls mit Blaust. gestr.
Randtitel Seligkeit als Ziel || 536, 8–9 Erfahrung, Wahrnehmung Einf.
mit Bleist. || 536, 15 etc. Einf. || 536, Anm. 2 = Rb. mit Bleist. || 536,
Anm. 3 = Rb. mit Bleist. || 536, Anm. 4 = Rb. || 537, 11 Inhaltliche
teilweise V. mit Bleist. || 537, 12 das Erfüllende V. mit Bleist. für Freude ||
537, 16 Anstr. am Rand mit Rotst. || 537, 24 thetischen Einf. || 537, 26
am Rand kopfständig Angenommheni || 537, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. ||
537, Anm. 2 = Rb.
266 textkritische anmerkungen teilband ii

Erg. Text Nr. 56 (Hua XLIII/2, S. 538–539)

Text Nr. 56 beruht auf Bl. 174 aus dem Konvolut A VI 30. – Der Text
des mit 13 paginierten Bl. ist nur leicht mit Tinte bearbeitet; Unterstr.
sind mit Bleist. und Blaust. ausgeführt. Das Bl. liegt in einem Binnen-
umschlag (Bl. 150 + 188), der auf der Vorderseite von Bl. 150 neben der
Signatur Q I die Datierung 1920/25 trägt. Auf der Vorderseite von Bl.
174 ist als Datum der Niederschrift das Jahr 1920 angegeben.

538, 2 Titel als Überschrift || 538, 15 nach aber gestr. auf mehrere
miteinander || 538, 21 statt den Ausdrücken im Ms. dem Ausdruck ||
538, 29–30 Randtitel Das Begehrenswerte als das Gesollte || 538, 33
nach Schätzen das gestr. wertende || 538, Anm. 1 = Notiz am Rand

Erg. Text Nr. 57 (Hua XLIII/2, S. 540–546)

Text Nr. 57 beruht auf den Bl. 175–177 u. 182 aus dem Konvolut A VI
30 und auf Bl. 148 aus dem Konvolut A VI 12 I. – Der Text der doppelt
paginierten Bl. (von 14 bis 18 und von 1 bis 5) ist mit Tinte und Bleist.
bearbeitet; Unterstr. sind mit Blaust., Tinte und Bleist. ausgeführt. Die
Bl. aus dem Konvolut A VI 30 liegen in einem Binnenumschlag (Bl.
150 + 188), der auf der Vorderseite von Bl. 150 neben der Signatur Q I
die Datierung 1920/25 trägt. Auf der Vorderseite von Bl. 175 aus dem
Konvolut A VI 30 und auf der Vorderseite von Bl. A VI 12 I/148 ist als
Datierung 1920 angegeben.

540, 9 Anführungszeichen bei „Begehren“ mit Blaust. || 540, 20–27


von weil dadurch bis Art fundiert. Einf. || 540, 29 nach Gefühl. gestr.
Das negative Gefühl ist entweder || 540, Anm. 1 = Notiz am Rand,
darunter im Ms. Später: Empfinden und Fühlen, Empfindung und
Gefühl. || 541, 6–7 als gegenüber der originären, die vergegenwärtigte
Einf. || 541, 10 Anstr. am Rand mit Blaust. || 541, 24 Randtitel mit Blaust.
Sinnliches Gefühl und sinnliche Empfindung || 541, Anm. 1 = Erg. mit
Bleist. || 542, 1 Notiz am Rand 1920 und der Randtitel mit Blaust.
Vorstellen und Fühlen || 542, 16 Randtitel mit Blaust. Vorstellungs-
„Intention“ und Gefühlsintention || 542, 17–19 von (zunächst eine bis
begreift usw.) Kl. mit Bleist. als V. für Komma || 542, Anm. 1 = Rb.;
textkritische anmerkungen teilband ii 267

vor ähnliche im Ms. auch || 543, 2 dann den bestimmenden. Einf. mit
Bleist. || 543, 12 statt Empfindungselemente im Ms. Empfindungsele-
ment || 543, 32 nach fundierten gestr. prinzipiell nicht in || 544, 26 nach
hat. am unteren Rand folgender kopfständiger und gestr. Text Ich kann
das Gefühl durchstreichen. Wir stoßen darauf, dass das Gefühl, das
als; darunter ebenfalls gestr. Gefühl so || 544, 29 nach Erfassung gestr.
und tätige Identifizierung || 545, 7 (Wahrnehmungsgewissheiten) Einf.
mit Bleist., Kl. von den Hrsg. || 545, 8 nach keine gestr. echten || 545, 17
und noematische Einf. mit Bleist. || 545, 33 dabei Einf. || 545, 33 nach
nicht gestr. dinglich || 546, 12 nach Schwierigkeiten im Ms. entgegen ||
546, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 546, Anm. 2 = Einf. mit Bleist.

Erg. Text Nr. 58 (Hua XLIII/2, S. 547–549)

Text Nr. 58 beruht auf den Bl. 183–184 aus dem Konvolut A VI 30. –
Der Text der doppelt paginierten Bl. (von 19 bis 20 bzw. von 1 bis 2) ist
nur leicht mit Bleist. und Blaust. bearbeitet; Unterstr. sind mit Blaust.,
Tinte und Bleist. ausgeführt. Das Bl. liegt in einem Binnenumschlag
(Bl. 150 + 188) des Konvoluts, der auf der Vorderseite von Bl. 150 neben
der Signatur Q I die Datierung 1920/25 trägt.

547, 13 der Modalitäten Einf. || 547, 27 nach dasselbe gestr. sich ||


547, 34 aktiven Einf. mit Bleist. || 548, 23 Anführungszeichen bei
„Wertakte“ mit Blaust. || 548, 37 einerseits Einf. mit Bleist. || 548, 38 1)
Einf. vor die mit Blaust. || 549, 3 2) V. für und im Ms. vor andererseits ||
549, 7 statt von Zusammenhängen im Ms. an Zusammenhängen ||
549, 11 statt von im Ms. davon || 549, 15 eventuell Einf. || 549, 19
insofern Einf. mit Bleist. || 549, 22 bzw. bezeugt Einf. mit Bleist. ||
549, 25 Gedankenstrich nach Gegenstand Einf. mit Bleist. || 549, 26
Gedankenstrich nach ist V. mit Bleist. für Komma

Erg. Text Nr. 59 (Hua XLIII/2, S. 550)

Text Nr. 59 beruht auf Bl. 185 aus dem Konvolut A VI 30. – Der
Text ist mit Blaust. bearbeitet; Unterstr. sind mit Tinte und Blaust.
ausgeführt. Das Bl. liegt in einem Binnenumschlag (Bl. 150 + 188) des
268 textkritische anmerkungen teilband ii

Konvoluts, der auf der Vorderseite von Bl. 150 neben der Signatur Q I
die Datierung 1920/25 trägt.

550, 3 vor Das Substrat Öffnung einer eckigen Kl., davor der mit
Blaust. gestr. Text Der Wille angeblich alleiniger, echter hechter Einf.i
„Träger“ des Sittlichen hS.i 1 ff. Die Handlungen als Träger des Sitt-
lichen. Das personale Wesen als Träger. Einleitende Betrachtungen.
Direkter und indirekter Träger. hHusserl bezieht sich hier wohl auf
Dietrich von Hildebrand: „Die Idee der sittlichen Handlung“, in:
Jahrbuch für Philosophie und phänomenologische Forschung, Bd. III,
1916i || 550, 18 Eigen- in Eigenwerte Einf. || 550, 19 statt Eigenwerte
der Sache, aber im Ms. Eigenwerte, aber der Sache || 550, 24 dazu
der Randtitel mit Blaust. „Wertschaft“ gegenüber Eigenschaft || 550,
24–25 „Wertschaften“ teilweise mit Bleist. geschr. || 550, 30 nach
genommen. Schließung einer eckigen Kl., danach mit Blaust. gestr.
Text Begriff des Sittlichen vage umgrenzt, hS.i 132, eine qualitativ
geeinte Klasse von Werten. Güter, Großmut, Kleinlichkeit, Beson-
nenheit, Treue, Edelmut. Nicht alle Person- und Aktwerte sittliche:
Witz, Schlagfertigkeit. Analyse der Handlung und der Faktoren, die
„sittlich“ bedeutsam sind.

Erg. Text Nr. 60 (Hua XLIII/2, S. 551)

Text Nr. 60 beruht auf Bl. 186 aus dem Konvolut A VI 30. – Der Text
ist leicht mit Tinte bearbeitet; Unterstr. sind mit Tinte, Blaust. und Bleist.
ausgeführt. Das Bl. liegt in einem Binnenumschlag (Bl. 150 + 188) des
Konvoluts, der auf der Vorderseite von Bl. 150 neben der Signatur Q I
die Datierung 1920/25 trägt.

551, 9 nach Konstituierten gestr. erwachsen || 551, 22–23 statt dem


Ich in besonderer Weise der Gegenstand, der Sachverhalt im Ms. das
Ich in besonderer Weise dem Gegenstand, dem Sachverhalt || 551,
23 Sachverhalt, Satz Einf. || 551, 29 statt identisch sein im Ms. sich
identifizieren || 551, 30 dem V. für im oder am || 551, 31 statt jene im
Ms. alle solche || 551, 31–32 von während alle bis betreffen Einf.
TEXTKRITISCHE ANMERKUNGEN
ZU TEILBAND III
HUSSERLIANA XLIII/3

Haupttext I (Hua XLIII/3, S. 1–21)

Textgrundlage sind die Bl. 47–48 aus dem Konvolut A VI 7 und die
Bl. 186–187, 190–195, 208–209 u. 216–217 aus dem Konvolut A VI 12
II. – Auf die Zusammengehörigkeit der von 1 bis 14 paginierten Bl.
wird auf dem mit 1 paginierten Bl. mit der Notiz 1–14 hingewiesen.
Auf allen Bl. befindet sich die Zahl 78. – Neben einigen Unterstr. mit
Blaust. und wenigen Rb. mit Blaust. ist der Text hauptsächlich mit Tinte
bearbeitet. Die Zugehörigkeit der Bl. zur Signaturgruppe Ph ergibt sich
aus dem Inhalt und der Paginierung sowie aus Angaben im Typoskript
der Studien von Landgrebe. In der Zeittafel der Manuskripte werden
die Texte aus der Signaturgruppe Ph auf 1909/10 mit Teilen von 1902
datiert. Papiersorte, Schriftbild und Inhalt sprechen in diesem Fall für
eine Entstehung des Textes 1909/10.

1, 23 – 2, 3 statt runde Kl. im Ms. eckige Kl. || 2, 1 nach unter im Ms.


unter || 2, 5 sogar Einf. || 2, 8 auch Einf. || 2, Anm. 1 = Rb. || 3, 2 An-
führungszeichen bei „Ursache“ mit Blaust. || 3, 3 Anführungszeichen
bei „wird“ mit Blaust. || 3, 32–34 Kl. bei (Solche Willentlichkeiten bis
phänomenologische Untersuchung.) mit Bleist. || 3, 38 statt richte im
Ms. zu richten || 4, 7 statt physischen im Ms. psychischen || 5, 2 An-
führungszeichen bei „willkürliche Bewegung“ mit Blaust. || 5, 4 sonst
Einf. || 5, 10 Anführungszeichen bei „Wenn ich will, so kann ich“ mit
Blaust. || 6, 19–20 statt aneinandergefügten selbständigen im Ms. an-
einandergefügter selbständiger || 7, 13 nach bzw. gestr. charakterisiert
ist als || 7, 29 sondernd Einf. || 7, 30 nach unterscheiden, gestr. Begriffe,
die auf andere Verhältnisse Beziehung haben || 7, 32 statt das im Ms.
den || 8, 6 realisierende Einf. || 8, 7 nach es gestr. eben || 8, 17–20 von das
bedeutet bis eine Handlung. Einf. || 8, 26 Randtitel mit Blaust. fiat und

© Springer Nature Switzerland AG 2020 269


U. Melle, T. Vongehr (Hrsg.), Studien zur Struktur des Bewusstseins, Husserliana:
Edmund Husserl – Gesammelte Werke 43-IV, https://doi.org/10.1007/978-3-030-36097-9_5
270 textkritische anmerkungen teilband iii

Handlung || 8, 27–28 nach Willensimpuls gestr. aber || 8, 32 motivierte


Einf. || 9, 1 der „Hemmung“ erfährt Einf. || 9, 7 gegenüber dem fiat
Einf. || 9, 9 statt von im Ms. vor || 9, 12–13 solches vorausliegende V. für
solche Vorausgänge || 9, 13 nach wäre. Schließung einer eckigen Bleist.-
Kl. || 9, 14 Allgemeine Unterscheidung der Vorgänge überhaupt: Einf.
mit Blaust. || 9, 31 Leibesbewegungen V. für Bewegungen || 9, Anm. 1 =
Rb. mit Blaust. || 9, Anm. 2 = Einf. am Rand; ich oder meine Hand fällt.
ist dazu eine Erg. || 10, 18–19 statt Willkür (ontisch: die Willentlichkeit)
ist dabei im Ms. Willkür ist dabei (ontisch: die Willentlichkeit) || 10,
31 äußere Einf. || 10, 31 erscheinungsmäßig Einf. || 10, 35 – 11, 2 von
Ich übersehe bis jetzt an. im Ms. zwischen eckigen Kl. || 10, 38 und
-bewegung Einf. || 11, 5–11 Indessen, wir … Fälle, wo V. für Es blei-
ben also doch bloß die Unterschiede des willentlichen Meinens, des
aufmerksamen Erzeugens und des Aufmerksamwerden. Wir finden
nichts anderes? Aber ist nicht ein Unterschied je nachdem || 11, 15
Anführungszeichen bei „muss“ mit Blaust. || 11, 21 nach und gestr.
auf || 11, 38 Anführungszeichen bei „achtsamen“ mit Blaust. || 12,
9 und gewollte Einf. || 12, 11 Anführungszeichen bei „aus dem fiat
Hervorgegangenes“ mit Blaust. || 12, 12 Überhaupt Einf. mit Blaust. ||
12, 12–13 statt von Überhaupt ist bis nicht bloß im Ms. Überhaupt das,
was in der primäten Handlung geschieht, ist nicht bloß || 12, 23–29 von
Ich sagte bis keine Antwort. im Ms. zwischen Bleist.-Kl., wohl von L. ||
12, 38 – 13, 1 statt Entquellendes im Ms. entquellend || 13, 11 nach
Vorgang ist, gestr. sich um einen Vorgang handelt || 14, 7–10 von Setzte
der bis man sagen im Ms. zwischen Bleist.-Kl., wohl von L. || 14, 8 bei
jeder Handlung Einf. || 14, 11 nach voraus gestr. so || 14, 28 „Werde!“
Einf. || 14, 32 müsste ich, könnte man sagen V. für müsste ich || 14,
34 nach hat. gestr. In der Tat, ich will diese Uhr heben || 15, 2–3 von
Überlegen wir bis Uhr heben. Einf. || 15, 22 in erster Linie Einf. || 16,
4 nach wirklichen Zeit gestr. sondern || 16, 16–22 Notiz am Rand mit
Blaust. Cf. A || 16, 23–24 Randtitel mit Blaust. Erwartung; darunter ein
Blaust.-Pfeil || 16, 28–29 Randtitel mit Blaust. Erwartung || 17, 24–25
Randtitel mit Blaust. Erwartung || 17, 31–32 statt intermittierenden im
Ms. intermedierenden || 18, 17–18 statt auf einem nächst angrenzenden
Jetzt im Ms. auf ein nächst angrenzendes Jetzt || 18, 18 statt geht im
Ms. liegt || 19, 9–12 Randtitel mit Blaust. „Erwartung“ || 20, 3 statt des
Sein-Werdenden im Ms. das den Werdenden || 20, 3 nach zum gestr.
Jetzt || 21, 10 statt oder im Ms. und
textkritische anmerkungen teilband iii 271

Haupttext II (Hua XLIII/3, S. 23–32)

Textgrundlage sind Bl. 49 aus dem Konvolut A VI 7 und die Bl. 197–
201 aus dem Konvolut A VI 12 II. – Auf die Zusammengehörigkeit
der von 1 bis 6 paginierten Bl. wird mit der Notiz 1–6 auf dem mit
1 paginierten Bl. hingewiesen. Auf allen Bl. befindet sich die Zahl
79. – Neben einigen Unterstr. und Streichungen mit Blaust. ist der
Text hauptsächlich mit Tinte bearbeitet. Die Zugehörigkeit der Bl. zur
Signaturgruppe Ph ergibt sich aus dem Inhalt und der Paginierung
sowie aus Angaben im Typoskript der Studien von Landgrebe. In der
Zeittafel der Manuskripte werden die Texte aus der Signaturgruppe
Ph auf 1909/10 mit Teilen von 1902 datiert. Papiersorte, Schriftbild und
Inhalt sprechen in diesem Fall für eine Entstehung des Textes 1909/10.

23, 9–12 von Ich entscheide bis Urteil usf. Einf. || 24, 6 nach sein
ohne folgender Text der Rückseite des Bl. (A VI 7/49) mit Blaust. gestr.
Phantasie vorstelle, so hat er zwar seine Dauer, seinen Ablauf, aber er
hat keine wirkliche Stellung in einer Zeit, ich meine auch nicht in einer
Phantasiezeit. Er hat eine unbestimmte und frei bestimmbare Phanta-
siezeitumgebung. Ich kann denselben Vorgang demnach wiederholt
vorstellen, indem ich diese frei bestimmbare Zeitumgebung im Sinn
der Identität bestimme: So wie ich ein Erinnerungsereignis in wieder-
holter Erinnerung als dasselbe vorstelle: Sofern ich dem Vorgestell-
ten immer wieder dieselbe Zeiteinordnung in Bezug auf denselben
Erinnerungszusammenhang bis zum aktuellen Jetzt erteile. So stelle
ich auch einen Vorgang in der Phantasie vor in einer unbestimmten
Zeit und stelle ihn dauernd, auch nachdem er nicht mehr lebendig
konstituiert ist oder vielmehr über lebendige Konstitution hinaus
vorstellig ist, eben als denselben vor: Und diesen Selben setze ich
erwartungsmäßig an und d. i., ihn in hdiei Zukunft versetzen. Damit ist
er zunächst in keine Zeitumgebung hgestr. derarti versetzt, so wie ein
Vorgang durch die bloße Erinnerung dieses Vorgangs noch nicht (mit
bestimmter Zeitumgebung) in eine Vergangenheit hineinversetzt ist
hgestr. etwa historisch eingeordnet wird; gestr. Titel am Rand die bloße
Erinnerungi. Aber ich kann nun von ihm zu immer neuen Vorgängen
hVorgängen Einf.i im Sinn erinnerungsmäßig oder wissensmäßig ge-
setzter Zeit fortschreiten, und ebenso von früheren Ereignissen der
Erinnerung oder des Wissens hder Erinnerung oder des Wissens Einf.i
272 textkritische anmerkungen teilband iii

zu ihm hin als dem in der Zeit folgenden. Davon enthält Erwartung
unmittelbar nichts. Aber zum Wesen der Erwartung gehört es, dass
ihre „Erfüllung“, ihre Realisierung in einem Ereignis besteht bzw. in
einer aktuellen „Wahrnehmung“ eines Ereignisses, das erinnerungs-
mäßig sich als identisch erweist mit dem erwartungsmäßig Gesetzten
der früheren Vorstellung, und so ist Erwartung eine bestimmte, die
Zeit erwartende Ereignissetzung (analog wie die Erinnerungssetzung
die unmittelbar anschauliche Gegenwartszeitstrecke in anderer Rich-
tung erwartet). am Rand gestr. die bloße Erinnerung; darunter gestr.
Phasen || 24, 6 vor Wollen im Ms. ohne || 24, 14 statt für es im Ms.
für ihn || 24, 19 Jedes Handeln V. für Jede Handlung || 24, 27 nach
Wollens gestr. dem || 24, 32 statt gleich im Ms. ein Gleichheitszeichen ||
24, 36 einer V. für der || 25, 3–4 von Was wir bis ist dies im Ms. mit
Bleist., wohl von L., gestr. || 25, 5 Genauer im Ms. mit Bleist., wohl
von L., gestr. || 25, 9–14 Anstr. am Rand mit Blaust. || 25, 9 es besteht
ein Zweifel darüber im Ms. mit Bleist., wohl von L., gestr. || 25, 34
Anführungs- und Ausrufezeichen bei „Werde!“ im Ms. mit Blaust. ||
25, 34 dasselbe V. mit Blaust. für das || 26, 27–29 Kl. bei (der immerfort
bis nicht geschaffener) V. mit Blaust. für Kommata || 26, 27 und Einf.
mit Blaust. || 26, Anm. 1 = Einf. am Rand || 27, 10 nach kann im Ms.
das || 27, 13 nach auftreten im Ms. kann || 27, 32–33 von Ich gebe bis
allerdings Wiederholungen). im Ms. mit Bleist., wohl von L., gestr. ||
28, 3 nach d. i. im Ms. die || 28, 7–8 von (anstatt „voluntäre bis das
„Voluntäre“) Erg. || 28, 16 selbst unselbständigen Einf. || 28, Anm. 1
= Erg. || 29, 2 nach hindurchgeht gestr. und || 29, 31–32 (soweit sie
unrealisiert bleibt) Einf. || 30, 2 nach Einf. || 30, 34 statt übergeht im
Ms. übergehend || 31, 10 Wollensphasen V. für Wollungen || 31, 15–19
von Es ist bis Vorstellung der Wahrnehmung. im Ms. zwischen eckigen
Kl. und mit Bleist., wohl von L., gestr. || 31, 15 vor Meinung teilweise
gestr. urteilende || 31, 29 eine stetige V. für in der stetigen || 31, 35 statt
der im Ms. des

Haupttext III (Hua XLIII/3, S. 33–46)

Textgrundlage sind die Bl. 203–206 u. 211–215 aus dem Konvolut


A VI 12 II. – Die in einem Umschlag (Bl. 51 + 218) liegenden Bl.
sind von 1 bis 9 paginiert. Auf allen Bl. steht zudem die Zahl 84.
textkritische anmerkungen teilband iii 273

Auf die Zusammengehörigkeit dieser Bl. wird mit der Notiz 1–9 auf
dem mit 1 paginierten Bl. hingewiesen. – Neben einigen Unterstr. mit
Blaust. und Tinte sowie wenigen Rb. mit Bleist. und Blaust. ist der
Text hauptsächlich mit Tinte bearbeitet. Die Zugehörigkeit der Bl. zur
Signaturgruppe Ph ergibt sich aus dem Inhalt und der Paginierung
sowie aus Angaben im Typoskript der Studien von Landgrebe. In der
Zeittafel der Manuskripte werden die Texte aus der Signaturgruppe
Ph auf 1909/10 mit Teilen von 1902 datiert. Papiersorte, Schriftbild
und Inhalt sprechen in diesem Fall für eine Entstehung des Textes
1909/10.

33, Anm. 2 = Rb. mit Bleist. || 34, 2–3 von ich drücke bis endlich, es
Einf. mit Bleist. || 34, 9 der V. für seiner || 34, 21 nach oder im Ms. ob ||
34, 23 Anführungszeichen bei „Streben“ mit Bleist. || 34, Anm. 1 = Rb.
mit Bleist. || 35, 3–4 von in jeder bis Wollungen überhaupt. Einf. || 35,
7 bei „Ich will bis Berlin fahren.“ Anführungszeichen mit Bleist. || 36,
4 statt Ein Handeln im Ms. Eine Handlung || 36, 18 des Einf. || 36, 27
statt die im Ms. das || 36, 30 Gesetzten V. für Charakterisierten || 37,
12 nach dass im Ms. das || 37, 27 statt dann selbst im Ms. selbst dann ||
37, 30 statt sind im Ms. ist || 38, 30–33 am Rand geschweifte Blaust.-
Kl. || 39, 15 Transkription von eines Sein-Werdens nicht sicher || 39,
29 zu 1) der Randtitel mit Blaust. Ziel (Absicht) || 39, 29 eine Absicht
Einf. || 39, 35 seine Absicht Einf. || 40, 11 Randtitel mit Blaust. Weg ||
40, 11 des Absehens (Absicht) Einf. || 40, 12 Kl. bei (begrifflich) von
den Hrsg. || 40, 38 Was der Einf. || 41, 2 statt zusammenfallen im Ms.
zusammenfällt || 41, 4 Randtitel mit Blaust. Zweck, Mittel || 41, 8 statt
als Handlung im Ms. als Handlungen || 41, 12 statt worunter im Ms.
als worunter || 41, 25 phänomenalen im Ms. zwischen Kl. || 42, 3 statt
Hainberg-Gasthof im Ms. Hainbergsgasthof || 42, 9 nach dass im Ms.
wie bei einfachen so || 42, Anm. 1 = Rb.; statt sein Bewusstein im Ms. ihr
Bewusstsein || 44, 1 unter dem Begriff Absicht Einf. || 44, 7 als Zweck
Einf. || 44, 12 statt ist im Ms. sind || 44, 13 nach Aufmerksamkeit gestr.
oder vielmehr es sind Unterschiede der || 44, 22 1) Einf. mit Bleist. ||
44, 30 2) Einf. mit Bleist. || 45, 15 oder ein Einf. || 45, 19–20 m1, m2, mn
V. für α, β, A || 45, 34 Basel V. für München || 45, 35 Gotthard V. für
Brenner || 45, 37 (durch das „hindurch“) Einf., Kl. von den Hrsg. ||
46, 17 Willensintention V. für Befriedigung || 46, 17 nach nämlich der
gestr. uneigentlichen, aber doch der
274 textkritische anmerkungen teilband iii

Haupttext IV (Hua XLIII/3, S. 47–57)

Textgrundlage sind die Bl. 159–163 u. 189 aus dem Konvolut A VI


12 II. – Die in einem Umschlag (Bl. 51 + 218) liegenden Bl. sind von
1 bis 6 paginiert. Auf allen Bl. steht die Zahl 97. – Die Bl. sind nur
wenig bearbeitet (fast ausschließlich mit Tinte) und tragen nur wenige
Unterstr. mit Blaust. Die Zuordnung der Bl. zur Signaturgruppe Ph
ergibt sich aus dem Inhalt und der Paginierung sowie aus Angaben im
Typoskript der Studien von Landgrebe. In der Zeittafel der Manu-
skripte werden die Texte aus der Signaturgruppe Ph auf 1909/10 mit
Teilen von 1902 datiert. Papiersorte, Schriftbild und Inhalt sprechen in
diesem Fall für eine Entstehung des Textes 1909/10.

47, 1–2 Titel mit Blaust. am Rand || 47, 3 Wille und Handlung
als Überschrift des Textes; Handlung und Hemmung ist ein Randtitel
mit Blaust. || 47, 4 statt Sind im Ms. Ist || 47, 5 nach trennen? gestr.
Natürlich || 47, 5 vor Ich im Ms. Anführungszeichen || 47, 9 statt Ist da
mit dem fiat nicht im Ms. Mit dem fiat ist da nicht || 47, 16 vor schon im
Ms. doch || 47, 17 wirklich Einf. || 47, 19–22 Anstr. am Rand mit Blaust. ||
47, 23 vor Wir gestr. Handle || 47, Anm. 2 = Erg. mit Blaust. || 47, Anm. 3
= Erg. || 48, 4–6 nach zusammengesetzte. gestr. Ich will mir das Buch
holen; am Rand mit Blaust. Einfache und zusammengesetzte Hand-
lungen, unmittelbare und mittelbare. || 48, 8 nach daran H2 usw. im Ms.
folgende Skizze / || 48, 12 nach Folge an-
knüpft. im Ms. folgende Skizze; unter die geschlängelte Linie hat Hus-
serl stenographiert natürliche Folge / || 48, 17

vor Im Öffnung einer eckigen Bleist.-Kl. || 48, 23–24 bei „objektiviert


sich der Wille“ Anführungszeichen mit Blaust. || 48, 26 sie wird bre-
chen, sie muss V. für sie muss brechen || 49, 14 nach zwar als gestr.
Zustand || 49, 17 nach Aktes gestr. als Bestimmung || 49, 36 nach
solcher und solcher gestr. Appherzeptionsi || 50, 5 reellen Einf. || 50, 7
möglichen Einf. || 50, 9 Überlegen wir. im Ms. mit Bleist., wohl von L.,
gestr. || 51, 10 das kommt nicht in Frage, im Ms. mit Bleist., wohl von
L., gestr. || 51, 20–21 Ich vollziehe eine eigentümliche Apperzeption
Einf. || 51, 38 als objektivem Ding Einf. || 52, 3 nach stehen gestr.
wie eben ein Leib „erlebt“. || 52, 12 nach etc. im Ms. etc. || 52, 12–
textkritische anmerkungen teilband iii 275

13 von und so bis verstehe.Einf. || 52, 19 nach anderen gestr. die


Voraussetzung || 52, 22 nach Und gestr. ebenso für mich || 52, 25
aktuelle Einf. || 52, 27 außerleiblichen Einf. || 53, 8 ein Beobachter V.
für eine Erscheinung || 53, 13 durch sie Einf. || 54, 15 statt des Willens im
Ms. der Wiederholung || 54, 19 Innervhationi Erg., Kl. von den Hrsg. ||
54, Anm. 1 = vom laufenden Text mit Kl. abgesetzt || 54, Anm. 2 =
im Ms. zwischen Kl. || 55, 3 nach dass gestr. primär || 55, 19 bedingt
tatsächlich Einf. || 55, 22–33 von Das wird bis sich usw. im Ms. zwischen
Bleist.-Kl. || 55, 30–31 A annehmend, muss ich auch annehmen, dass
B eintreten wird V. für A denkend muss ich annnehmen, dass sein
Eintreten auch B eintreten hlässti. || 56, 1 vor in ihren Öffnung einer
Kl. || 56, 2 oder genau Einf. || 56, 21–22 von Und so bis meine Tat.
Einf. || 56, 27 nach eingetreten usw. mit Bleist. gestr. Da haben wir
doch ein Abhängigkeitsverhältnis von Tatsachen. Nicht läuft der A-
Vorgang für sich ab und der Wille stempelt ihn nur zur Tat, sondern
das Wollen der Person „verursacht“ den Vorgang als die Handlung.
Da ist nicht auszuweichen. Das ist das Entscheidende. A hat ein
Geschehen zugelassen, er hätte es willentlich verhindern, es anders
dirigieren können, er hat Ja gesagt, er hätte Nein sagen hkönneni,
er hat gestohlen, er hätte sich zurückhalten können etc. Und damit
ist er verantwortlich. Er ist der Täter seiner Taten. Müssen wir nun
sagen: Es kann geschlossene Naturkausalität nicht geben? Das ist
geschlossene physische Kausalität? hdanach gestr. Oderi Und sollen
wir geschlossene Naturkausalität annehmen und sagen, die Kausation
des Willens sei Schein? Etc. Nun, wenn wir die Willenskausation auf-
heben, dann müssten wir auch die erfahrungsmäßigen Einwirkungen
der Dinge untereinander aufheben.

Haupttext V (Hua XLIII/3, S. 59–66)

Textgrundlage sind die Bl. 51–54 aus dem Konvolut A VI 7. – Die


Bl. sind fortlaufend von 90 bis 93 paginiert. – Der Text ist nur wenig
bearbeitet (fast ausschließlich mit Tinte) und trägt Unterstr. mit Blaust.
Die Zuordnung der Bl. zur Signaturgruppe Ph ergibt sich aus dem
Inhalt und der Paginierung sowie aus Angaben im Typoskript der
Studien von Landgrebe. In der Zeittafel der Manuskripte werden die
Texte aus der Signaturgruppe Ph auf 1909/10 mit Teilen von 1902
276 textkritische anmerkungen teilband iii

datiert. Papiersorte, Schriftbild und Inhalt sprechen in diesem Fall für


eine Entstehung des Textes 1909/10.

59, 2–3 Willenskausalität ist ein Randtitel mit Bleist., darunter mit
Blaust. Zur Analyse der primären schöpferischen Handlung || 59, 9 1)
mit Blaust. nachgeschrieben || 59, 12 2) mit Blaust. nachgeschrieben ||
59, 17 innerhalb Einf. || 59, 21 der mich umgebenden V. für der sich
bewegenden || 59, 27 in gleich wesentlicher Weise Einf. || 60, 6 besser,
um Fiktionen zu vermeiden Einf. || 60, 27 nach Kausation? Schluss-
zeichen mit Blaust. || 60, Anm. 1 = Rb., fiat-Willen V. für Willen || 61,
27–28 von Und dem bis notwendigen Folge. Einf. || 62, 6 „wirklichen“
Anführungszeichen mit Blaust. || 62, 7 statt zu im Ms. von || 62, 8 statt
zu im Ms. von || 62, 34 Fragezeichen nach Form mit Blaust. || 64, 5
statt Exakt bestimmen im Ms. Bestimmen exakt || 64, 25 nach ist gestr.
ein || 64, 36 nicht nur überhaupt Einf. || 64, 36 statt es im Ms. sie || 65, 9
Anführungszeichen bei „notwendiger Folge“ mit Blaust. || 65, 9 nach
liegt. gestr. (Und man darf || 65, 16 Anführungszeichen bei „infolge“
mit Blaust. || 65, 25 Transkription von entsprechende nicht sicher || 65,
28 statt Hemmungen im Ms. Hemmung || 65, Anm. 1 = Rb. || 66, 1
genaues Einf.

Haupttext VI (Hua XLIII/3, S. 67–85)

Textgrundlage sind die Bl. 7–8 u. 10–17 aus dem Konvolut A VI


3 und die Bl. 11–12 aus dem Konvolut A VI 12 I. – Die Bl. sind von
1 bis 12 paginiert. Auf dem mit 1 und auf dem mit 6 paginierten Bl.
befindet sich jeweils die Signatur Pf II. – Die Bl. sind hauptsächlich mit
Tinte bearbeitet; Unterstr. hauptsächlich mit Tinte, vereinzelt aber auch
mit Rotst. und Blaust. In der Zeittafel der Manuskripte werden die
Manuskripte, die zur Signaturgruppe Pf gehören, auf Juli 1914 datiert.

67, 5 vor Tendenz im Ms. Reflexion || 67, 16 nach Zuwendungen


im Ms. und || 67, Anm. 2 = Rb. || 68, 5 statt ein im Ms. statt || 68, 28
nach Stärke“ gestr. ist das || 68, 30 statt bejahen oder verneinen im
Ms. bejahen und verneinen || 68, Anm. 1 = Erg. || 69, 3 von Wie ist
bis Treiben bezogen? Erg. || 69, 17 nachgebe V. für nicht nachgebe ||
69, 26 Schließung der Kl. bei dasteht.) von den Hrsg. || 69, Anm. 1 =
textkritische anmerkungen teilband iii 277

Einf. am Rand; statt ergänzen im Ms. ergänzenden || 70, 6 statt wegen


im Ms. vermöge || 70, 11 nach Vernunft“, gestr. der || 70, 12–13 vor
aus heterologischen im Ms. Öffnung einer Kl. || 70, 26 nach noch nicht
gestr. nicht || 70, 29 (die Vorstellung) Erg., Kl. von den Hrsg. || 70, 30
(der Trieb und das triebmäßige Tun) Erg., Kl. von den Hrsg. || 70, 34
statt geistigen im Ms. geistigem || 71, 13 Frage- und Ausrufungszeichen
bei des Ich?! Einf. mit Bleist. || 71, 17 Das andere Mal V. für Hier ||
71, 19–20 das Vorgestellte Einf. mit Bleist., Kl. von den Hrsg. || 71,
30 nach Das mit Bleist. gestr. Einf. empirische || 71, 32–34 Anstr. am
Rand mit Tinte und Blaust.; (wie Pfänder sagt) Einf. mit Blaust. ||
71, 36–37 von Versenken bis einen Willensentschluss: V. für den mit
Bleist. gestr. Text Und kann ich nicht sagen: || 72, 3 nach nämlich mit
Bleist. gestr. als || 72, 6 nach Objekten mache mit Bleist. gestr. und
ihnen allererst ein Ich einlege. || 72, 7 thematisch Einf. mit Bleist. ||
72, 7 Anführungszeichen bei objektivieren mit Bleist. || 72, 7–10 von
Ich tue es aber bis zu mir selbst sagend. V. mit Bleist. für Tue ich es,
dann habe ich die Menschenvorstellung. || 72, 23–26 Anstr. am Rand
mit Blaust. || 73, 9 strebenden Einf. || 73, 13 „Folgens“ V. für „Ich
folge“ || 73, 15 Transkription von Kontinuität nicht sicher || 73, 19
nach eine gestr. willentliche || 74, 17 klar Einf. || 74, 17 statt vorstellig
und bestimmt sein im Ms. vorstellig sein und bestimmt || 74, 17 und
bestimmt Einf. || 75, 23 statt Akt im Ms. Akte || 75, 26 nach rund etc.
gestr. Fragezeichen || 76, 1–2 von Schon Leibniz bis und Deutlichen“.
im Ms. mit Bleist., wohl von L., gestr. || 76, 9 nach Spontaneität. gestr.
Sind || 76, 24 nach „explodieren“. Absatzzeichen || 76, 37 – 77, 2 Kl. bei
(Das Subjekt bis bzw. einsehend.) mit Bleist. || 77, 29 vor Das Sehen
gestr. Schon || 77, 32 und Explizieren Einf. || 77, Anm. 1 = Rb., nach
dass wir im Ms. uns || 78, 2 aufgeklärt Einf. || 78, 9–11 von oder der
bis richtenden Denkens Einf. || 79, 3 nach Analogon gestr. der || 79, 6
statt dem im Ms. im || 79, 7 nach Was den gestr. Akten der || 79, 31 statt
Das-dem-Vorgang-Zusehen im Ms. Das Zusehen dem Vorgang. || 79,
Anm. 1 = Rb., im Ms. zwischen Kl. || 80, 8–11 Anstr. am Rand || 80, 21
statt aus im Ms. auf || 80, 32 Titel als Überschrift des Textes || 81, 3 nach
zeigt gestr. in der || 81, 15 Strecke teilweise mit Blaust. geschr. || 82, 3
nach die im Ms. 1) || 82, 30 nach Bewegungsempfindungen gestr. und
Tastempfindungen || 83, 2 statt gehören im Ms. gehört || 83, 12 sind
Einf. || 83, 13 der anschließende Text auf der Rückseite des Bl. A VI
3/16 und zu Beginn der Vorderseite von Bl. A VI 3/17 sind gestr. Ein
278 textkritische anmerkungen teilband iii

„Bewegungstrieb“? Aber das kann doch nicht ein gerichteter Trieb


sein, wenn dieser in seiner „Richtung“ auf Aktualität zurückweisen
soll. Aber so können wir es vorstellen, dass es trieblose Bewegungen
sind, bewusstseinsmäßig durch nichts motiviert, ebenso wenig als
bewusstseinsmäßig motiviert ist der Gehalt des Gesichtsfeldes. Mit
den Bewegungen wandeln sich die Inhalte des Gesichtsfeldes: Diese
mögen das Gefühl berühren, und eine Wandlung eines Gesichtsin-
halts möge erwünscht sein, dem „assoziativ“ zugehört ein gewisser
Bewegungsinhalt bzw. eine gewisse Veränderungsvorstellung mit ei-
nem zugehörigen Bestandstück „Bewegungsveränderung“. Genügt
das nicht als ursprüngliche Tendenz zu einem „Es sei“, „Es werde“,
das in Realisierung übergeht, sofern eben die Bewegungen „frei
verfügbar“ sind, sobald sie nur in der Vorstellung differenziert sind
vermöge der „Erfahrung“? Danach wären solche Wünsche ursprüng-
liche Tendenzen, und sie wären von vornherein ein „Es werde“, wenn
nicht Gegentendenzen dawider sind. Und Lebhaftigkeit des Willens
überwindet „Widerstand“ bzw. erregt Wahl und Entscheidung und
ein „entschiedenes“ „hIchi will“ für die eine Seite. Also hier die
primitiven Fälle der Wahl bezogen auf primitive Hemmungen. – Aber
ist es nicht korrekter, so darzustellen: hnach so darzustellen: gestr.
Ursprünglich nichts von Wollen. Ursprünglicher Trieb hat noch nichts
vom Wollen. Ursprünglich gehört zu Annäherung ein Gefälliges, ein
Trieb dahin, zu Entfernung davon ein Trieb zur Annäherung oder
ein Trieb gegen die Entfernung.i Die ursprünglichen Bewegungen,
trieblose Bewegungen, z. B. Beinbewegungen (Strampeln), erregen
Gefallen, zunächst Aufmerksamkeit (als eine erste freie Ichbetäti-
gung und vielleicht in solchen Fällen überhaupt „Erwachen“ des Ich),
und nachdem eine Bewegung erfolgt ist, herfolgti nicht nur passive
Aufmerksamkeit auf den Gang solcher Bewegungen, sondern auf
Wiederholung geht ein „Es werde“, oder hes gehti im Abfluss der
ihrem Verlauf nach schon bekannten Bewegung ein „Es werde“ in
sie hinein, dessen Folge Verstärkung, Verschnellung etc. ist. Even-
tuell treten in Wiederholung Hemmungen ein, ein energisches „Es
werde“ geht hinein und überwindet die Hemmung. Soll man sagen,
ein Begehren, ein Trieb erwacht aufgrund des eben dahingegange-
nen Gefallenden oder in der späteren Erinnerung, und das ist, wo
keine Gegentendenzen, alsbald Ausführung. So gewinnt das Kind
„Herrschaft“ über das Bewegungsfeld und lernt es kennen als freies
textkritische anmerkungen teilband iii 279

Feld. Anders geht es in anderen Sinnesfeldern. Das Begehren und


Fliehen hat keine praktische Wirkung! Es tritt keine Erfüllung ein.
Aber bloßes Begehren und Erwartung der Erfüllung ist es nicht.
Sollen wir sagen, die Vorstellung der wiederholten Bewegung, die
angenehm gewesen war und hdiei die Bewegung als gefällige, aber
vermisste bewusst macht, erregt eben unmittelbar eine praktische
Thesis, ein Willens-Ja, und erst wenn dies nichts nützt, tritt ein Ärger,
Begehren in eins mit der Trauer, dass es nicht eintritt, Bewusstsein
der Ohnmacht haufi. Solche Überlegungen zeigen, dass man da in
Phantasien gerät, die doch nicht viel helfen, weil sie kein Studium
ursprünglicher Vorstellungen herbeischaffen. Es ist schade für die
Mühe. || 83, 21 statt einerseits im Ms. teils || 84, 1 statt von im Ms. an ||
85, 12 nach überhaupt. gestr. Die

Haupttext VII (Hua XLIII/3, S. 87–97)

Textgrundlage sind die Bl. 189–190 aus dem Konvolut A VI 12


I, die Bl. 155–156 aus dem Konvolut A VI 12 II und die Bl. 82–
83 aus dem Konvolut F IV 3. – Die Bl. A VI 12 II/155–156 sind
zusammen mit den Bl. A VI 12 I/189–190 von 1 bis 4 paginiert. Die in
der Edition daran anschließend wiedergegebenen Bl. 82–83 aus dem
Konvolut F IV 3 sind von 1 bis 2 paginiert; sie liegen mit den im
Haupttext VIII wiedergegebenen Bl. 77–81 in einem Binnenumschlag
(Bl. 76 + 84) des Konvoluts F IV 3, der auf der Vorderseite von Bl.
76 die Angabe Bernau, Sommer 1918, August trägt. Eine wohl von
Landgrebe stammende maschinenschriftliche Abschrift der Bl. F IV
3/82–83 befindet sich im Konvolut A VI 12 I (Bl. 175–184). – Der Text
ist nur wenig mit Tinte bearbeitet und trägt nur wenige Unterstr. mit
Tinte. Auf der Vorderseite von Bl. A VI 12 II/155 befindet sich die Zeit-
und Ortsangabe August 1918, Bernau.

87, 11 vor Rein im Ms. Anführungszeichen || 87, 11 oder Wesensver-


träglichkeiten V. für oder bloße Verträglichkeiten || 87, 13 Zufällige
Einf. || 87, 15 aufgrund V. für in Form || 87, 15 dass V. für daher || 87, 25
nach möglich, dass gestr. das Phantasie-Ich || 87, Anm. 1 = Notiz am
Rand mit Bleist.; darüber im Ms. als Überschrift des Textes „Ich kann“.
Das personale Ichliche oder geistige hgeistige Einf.i personale Psy-
280 textkritische anmerkungen teilband iii

chische und das niedere Psychische, der seelische Naturuntergrund ||


88, 1 statt sagen im Ms. fragen || 88, 13 statt gehen im Ms. geht || 88,
24 statt oder im Ms. und || 88, 25 nach kann gestr. Öffnung einer Kl. ||
88, 34 statt ergibt im Ms. ergeben || 89, 9 dieser V. für der || 89, 29 statt
abgehoben im Ms. gehoben || 89, 30 statt für dessen Möglichkeiten
im Ms. dass Möglichkeiten für || 89, 34 – 90, 27 von Das „Ich kann“
bis mich danach. im Ms. mit Bleist., wohl von L., gestr. || 89, 36 das
reale Subjekt V. für den realen Menschen || 90, 3 nach Einwirkungen,
gestr. von anderen Menschen || 90, 10 vor nämlich gestr. allgemein ||
90, 10–11 vor (als mögliches gestr. speziell || 90, 14 nach Vermögen.
gestr. Andererseits || 90, 15 statt unter im Ms. nur || 90, 19 Gehört nicht
hierher: V. für Besagt das nicht: || 90, 20 1) Einf. || 90, 21 Tun und
Einf. || 90, 21 2) Einf. || 90, 28 nach Es ist gestr. voraus || 90, 29 statt
ausgehenden im Ms. ausgehen || 90, 29 Anstr. am Rand mit Blaust. || 90,
31 nach Reiz übt. gestr. Das Ich folgt dem Reiz oder folgt ihm nicht. In
dem Folgen kann es empirisch geregelt sich verhalten, so wie im Sich-
Erinnern, in der Assoziation, es kann sich aber auch als autonomes
oder souveränes Ich betätigen. In der Art, wie es das tut, hat es wieder
seinen „Charakter“, aber das indiziere hier eine eigene, mit der ange-
deuteten anderen Regelung nur verflochtene Regelung. || 90, Anm. 1
= Rb. || 91, 2–3 im weitesten Sinn Einf. || 91, 3 nach gehört gestr. Kl. ||
91, 5 Randtitel Natürliche Psyche (Unterschicht), geistige Psyche || 91,
26 eines Menschen Einf. || 91, 33 Nachgeben V. für Nachgebenden ||
91, 34 frei entscheidenden, souveränen V. für frei tätigen; vor frei
entscheidenden gestr. Einf. autonomen || 91, 36 tue V. für bewege || 92,
1–4 von am Anfang bis eintreten kann? Einf. || 92, 2 eines V. für und ||
92, 16 nach welches gestr. nachdem || 92, 20–21 von Da könnte bis
eingewendet werden: 1) Einf. || 92, Anm. 1 = Rb. auf der Vorderseite
und Rückseite von Bl. A VI 12 I/190; statt zur im Voraus im Ms. zum
im Voraus || 93, 9 kinethischeni V. für Empfindungs || 93, 10 so wie 2) es
fordert Einf. || 93, 13–15 von Es wird bis ichentsprungen ist. Einf. || 93,
18 Randtitel „Passivität“ der ursprünglichen Sinnlichkeit || 93, 21–26
von oder nicht bis Ich entquellendes. Einf. || 93, Anm. 1 = Rb. || 94, 3
eventuell Einf. || 94, 5 entsprechend Einf. || 94, 9–10 von ein „Ich bis
ursprünglichen Könnens Einf. || 94, 12 ursprünglicheren Einf. || 94, 14
Tun und sachliches Sein und Geschehen V. für Tat und Tatsache || 94,
16 eigentlichen Einf. || 94, 19 vor Sachliches gestr. Das || 94, 22–26 von
Wir scheiden bis willentlichen, aktiven V. für Wir scheiden nun das
textkritische anmerkungen teilband iii 281

Außerwillentliche, das an sich ist, sachliches Geschehen und das – im


weitesten Sinn – Willentliche, und wir unterscheiden dabei weiter das
Außerwillentliche und Unwillkürliche wie das Willentliche || 94, 26
statt vom im Ms. wie || 94, 27 des ago Einf. || 94, Anm. 1 = Rb. || 95, 1
und Weg Einf. || 95, 2–3 von einen Weg bis sich ausströmendes Einf. ||
95, 6–7 von ein Geschehen bis Reiz affiziert Einf. || 95, 10–11 von dem
Ur-Ich bis Du-Menschen) V. für dem Willens-Ich || 95, 14 statt Subjekt-
Ich im Ms. Subjektsich || 95, 20 nach ist gestr. „Bewegung“ || 95, 21 vor
muss gestr. und || 95, 34 und wann Einf. || 95, 35 aufmerkend Einf. ||
95, 38 nach Zwischenmodi gestr. zwischen || 96, 17 (im prägnanten
Sinn) Einf., Kl. von den Hrsg. || 96, 29 zunächst Einf. || 96, Anm. 1 =
Einf; statt Siehe folgende Anmerkung. im Ms. Vorige Seite Rand. ||
96, Anm. 2 = Rb., die sich auf der Vorderseite von Bl. F IV 3/83
befindet; statt Fortgang gibt im Ms. Fortgang hat, statt Intention im
Ms. intentionale, statt dem Gegensatz im Ms. den Gegensatz || 97,
6 und keine intentionale Thesis Einf. || 97, 9 nach Verflechtungen
gestr. Aber nicht bloße „gewohnheitsmäßige“ Vorweisungen auf das
Kommende und Reihenbildungen in der antizipierenden Vorstellung;
sondern im Willentlichen selbst vollziehe sich eine Antizipation, ein
durch die vorstellungsmäßig antizipierte Reihe hindurch Tendieren ||
97, 9 vor Bewusstsein gestr. Subjekt || 97, 9–10 statt eine Einheit im Ms.
einer Einheit || 97, Anm. 1 = Rb.; echte Einf., nach „Willensbejahung“
gestr. das fiat || 97, Anm. 2 = Rb.

Haupttext VIII (Hua XLIII/3, S. 99–108)

Der Text beruht auf den Bl. 77–81 aus dem Konvolut F IV 3. –
Die von 1 bis 5 paginierten Bl. liegen in einem Binnenumschlag des
Konvoluts (Bl. 76 + 84), in dem auch einige der in Haupttext VII
veröffentlichten Bl. liegen. Das Bl. 77 trägt auf der Vorderseite die
von Landgrebe stammende Notiz abgetippt Landgrebe. Die maschi-
nenschriftliche Abschrift dieser Bl. befindet sich in leicht voneinander
abweichenden Fassungen in den Konvoluten A VI 12 II (Bl. 164–185)
und M III 3 II III (Bl. 56–79). – Der Text ist zum Teil stark mit
Tinte bearbeitet; Unterstr. sind mit Tinte, Blaust., Rotst. und Bleist.
ausgeführt. Auf der Vorderseite des Umschlagsbl. 76 befindet sich die
Angabe Bernau, Sommer 1918, August.
282 textkritische anmerkungen teilband iii

99, 8 vor das Ich gestr. auch || 99, 10 nach seine gestr. hypothetisch ||
99, 19 also V. für ansetze || 99, 23 vor Nun Absatzzeichen mit Bleist. || 99,
Anm. 1 = Notiz auf dem Umschlagsbl. (F IV 3/76) || 99, Anm. 2 = Rb., 1)
Einf., 2) V. für und, statt Aber auch 3) im Ms. 3) Aber auch || 100, 1 vor
Nehmen Absatzzeichen mit Bleist. || 100, 15–16 von nur in bis subjektiv
entspringen. Einf. || 100, 27 korrelative Phänomen V. für Gegenphä-
nomen || 100, 28 Ichbewegungsreihe V. für Bewegungsreihe || 100, 30
des Fortgangs Einf. || 101, 4 von Wie steht bis kann“? im Ms. zwischen
Bleist.-Kl. || 101, Anm. 1 = Rb., oder ein gegliederter Zusammenhang
von kontinuierlichen Schritten Einf.; nach Augenlage folgt aus im Ms.;
oder Augenbewegung aus Einf. mit Bleist.; Das System existiert Einf.;
im zeitlichen Nacheinander erfahrend erleben V. für gewahren; nach
Beweisens gestr. gewahren || 102, 3 nicht etwa bloß V. für keine ||
102, 4 das Einf. || 102, 13 vor Setzt Absatzzeichen mit Bleist. || 102, 17
Willensentschließung V. für Willensentscheidung || 102, 24 Wort V. für
Sprichwort || 102, 27–28 von der in eins bis nicht ein V. für und dieser
besteht in der beliebigen Vorstellung eines || 102, 30 möglichen Einf. ||
102, Anm. 1 = Rb. || 102, Anm. 2 = Rb. || 102, Anm. 3 = Rb. || 103,
15 vor Unwillkürliche Absatzzeichen mit Bleist. || 103, 17 Wege V. für
Felder || 103, 27 2) Einf. mit Bleist. || 103, 31 statt einen im Ms. einem ||
103, Anm. 1 = Rb. || 103, Anm. 2 = Rb. || 104, 6 gattungsmäßigen V. für
systematischen || 104, 11 von mir Einf. || 104, 11 nach desselben gestr.
im || 104, 20 nach gesprochen, gestr. als Feld der „Gangbarkeit“ || 104,
23 3) Einf. mit Bleist. || 104, 28 statt das Tätigkeitsfeld im Ms. es || 104,
Anm. 1 = Rb. || 104, Anm. 2 = Rb. || 105, 6 nach Willensentschlüsse
gestr. voraussetzen || 105, 27 vor Im Übrigen am Rand Schlusszei-
chen || 105, 32 statt letztem im Ms. letztes || 105, 33 nach verbunden
sind. Schlusszeichen, daneben mit Bleist. II und am Rand mit Tinte
Nocheinmal „Ich kann“ und seine verschiedenen Bedeutungen || 105,
Anm. 1 = Rb. || 105, Anm. 2 = Rb. || 106, 4 vor Jeder im Ms. mit Bleist.
1) || 106, 7 auch höherer Stufe, Einf. || 106, 13 vor Habe im Ms. 1) || 106,
22 unannehmliche Folgen V. für Unannehmlichkeiten || 106, 30 die Tä-
tigkeitsreihe V. für eine derartige Tätigkeit schon nach Voraussetzung
erlebt habe und ich sie || 107, 7 Anführungszeichen bei „Ich muss“,
„Ich kann nicht anders“ mit Bleist. || 107, 9 nach Wertungen im Ms.
mir || 107, 11 Anführungszeichen bei „Ich kann“ mit Bleist. || 107, 12 die
Reden von Einf. mit Bleist. || 107, 19 Fragezeichen nach bringt Einf. mit
Bleist. || 107, Anm. 1 = Rb. || 107, Anm. 2 = Einf. || 108, 2 auch Einf. || 108,
textkritische anmerkungen teilband iii 283

4 nach umspannt im Ms. auch || 108, 11 nach bevorzugen“ etc. gestr.


und kopfständiger Text Ein nach allen Vermögensseiten vernünftiges,
ein möglichst viel Vernunft realisierendes oder ein möglichst wertvol-
les Sollseinkönnen hTranskription von Sollseinkönnen nicht sicheri.
Ein Vernunftsubjekt höchster Dignität. || 108, Anm. 1 = Rb.

Haupttext IX (Hua XLIII/3, S. 109–120)

Textgrundlage sind die Bl. 60–66 aus dem Konvolut A VI 30. –


Von den in einem Umschlag (Bl. 57 + 68) liegenden Bl. sind die Bl.
60–62 von 2 bis 4 paginiert; die übrigen Bl. (Bl. 63–66) sind nicht
paginiert. Das mit 1 paginierte Bl. (A VI 30/59) mit Husserls Randtitel
Gefühlsempfindungen wird aus inhaltlichen Gründen in Beilage XI in
Hua XLIII/2 wiedergegeben. – Der Text ist vor allem mit Tinte und
Bleist., vereinzelt mit Blaust. bearbeitet; Unterstr. sind mit Tinte, Blaust.
und Rotst. ausgeführt. Die Vorderseite von Bl. 60 trägt die Datierung
1919/20.

109, 1–2 Entwicklung „praktischer Apperzeptionen“ als Über-


schrift des Textes; (des Willens) ist eine Einf. mit Blaust. || 109, 7 vor
fragen im Ms. 1) || 109, 20–22 Anstr. am Rand mit Rotst. || 109, 23–24
Randtitel mit Blaust. Affektion, doxisch und praktisch || 109, Anm. 1
= Rb. mit Blaust. || 110, 4 wiedererlebenden Einf. || 110, 4 Entspannt
Einf. || 110, 6 nach Vorgang gestr. (einem „Ich bewege“) || 110, 17
nach das gestr. Ich || 110, 28–30 von Hier wirkt bis da ist“ Einf. ||
110, Anm. 1 = Rb. || 111, 1–2 Anstr. am Rand mit Rotst. || 111, 21
nach erziele gestr. handelnd || 111, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 112, 4
Notiz am Rand Vgl. die Konvolute über „Ich kann“ und „Ich will“
hvgl. dazu die Angaben zu den Signaturgruppen, unten S. 361 ff.i. ||
112, 15 statt Widersinn im Ms. Widersinnige || 112, 28 insbesonders
V. mit Bleist. für wo da || 112, 33–34 Kl. bei (oder könnte bis die
Bedingungen) mit Bleist. || 112, Anm. 1 = Rb. || 113, 3 nach kann ich
gestr. (so könnte ich), Öffnung der Kl. mit Blaust. || 113, 12 hier in der
praktischen Sphäre Einf. || 113, 15 vor subjektives gestr. eines || 113,
23–29 Anstr. am Rand mit Blaust. || 113, Anm. 1 = Rb. || 113, Anm. 2 =
Rb. || 114, 2–3 (kontinuierlich praktisches bis „Ich tue“.) Einf. || 114,
3 schlichte Vollziehen, Nachgehen V. für schlichte Nachgehen || 114,
284 textkritische anmerkungen teilband iii

5 schlichte Vollziehen V. für passive Nachgeben || 114, 7–8 von wir


im bis der Protention) Einf. || 114, 9 nach Willensbejahung gestr. als
einen scharfen und eigenartigen Einsatzwillen || 114, 11–12 von (Aber
alle bis Erfüllung entgegen!) Einf., im Ms. eckige statt runde Kl. || 114,
14 wenn Einf. || 114, 26–27 statt (Vorstellungsgehalt), noematisch den
Charakter des Seins in seinen Modalitäten und den Vorstellungssinn,
im Ms. (Vorstellungsgehalt, noematisch den Charakter des Seins in
seinen Modalitäten und den Vorstellungssinn), || 115, 8 vor dass jedes
im Ms. als || 115, 21 Anmutung V. für Anmutende || 115, 25–26 von
Erst bei bis es Modalitäten V. für Bei den Apperzeptionen gibt es
erst Modalitäten || 115, 27 und Erwartungen. Erst Assoziation schafft
Modalität. Einf., nach und gestr. primitiven Protentionen || 115, 30
nach innere gestr. Akte || 115, Anm. 1 = Rb. || 115, Anm. 2 = Rb. ||
116, 7 als Einf. || 116, 9 nach das gestr. sich || 116, 23 Gegenwärtig-
„Gewesene“ V. für „Gewesene“ || 116, Anm. 1 = Rb. || 117, 5–6 von in
der bis vollzogenes wird. Einf. mit Bleist. || 117, 11 nach ein im Ms. ein ||
117, 12 subjektive Einf. || 117, 13 Was ist Zuwendung in ursprünglicher
Form? Einf. || 117, 17 tendenziöser Einf. || 117, 18 der Annehmlichkeit
Einf. || 117, 18–19 von Das Ende kann bis eines Begehrens V. für Das
Ende kann zum Optimum werden, zu einem Begehrten, zum Ende ei-
nes Triebes, eines Begehrens, || 117, 20–23 Anstr. am Rand mit Blaust. ||
117, 25 Willensbejahung V. mit Bleist. für Willensbestimmung || 117,
27 nach verschiedenem Sinn. folgt ein zwar nicht vollständig gestr.,
aber durch einzelne Streichungen und Einf. stark bearbeiteter Text,
den Husserl auf dem nachfolgenden Bl. (A VI 30/65) abgeschr. hat.
Der wegen der vielen Änderungen schwierig zu rekonstruierende Text
lautet In Wahrheit haben wir Zuwendung, Übergang zu einem cogito
in allen Aktsphären. Das Schwierige ist nun, die wahren Parallelen
zu finden und zu verstehen. Doxisch ein ganz Ursprüngliches in der
Passivität hin der Passivität Einf. mit Bleist.i ist das ursprüngliche
Wahrnehmen, das wir Empfinden nennen. Das Empfindungsdatum
„konstituiert“ sich, und darin liegt, es ist beständig eine intentionale
Einheit, in gewissem Dasein, mit einer soeben gewesenen Strecke
hstatt soeeben gewesenen Strecke im Ms. Strecke soeben geweseni
und einer protentionalen noch nicht „eigentlich“ wahrgenommenen
Strecke. Dann Assoziation, Apperzeption im weitesten Sinn – Antizi-
pation. Das Parallele: Eine Leibesbewegung und analoge subjektive
Prozesse. Dann wieder Assoziationen: Sie haben eine normale Ände-
textkritische anmerkungen teilband iii 285

rung mit sich gebracht. In ähnlichem Fall assoziativ antizipiert, taucht


die Vorstellung einer ähnlichen Leibbewegung auf mit ähnlichem
Erfolg, aber nicht bloß als Vorstellung und bloße Erwartung, sondern
als praktische Antizipation, also sie erhält nicht, sondern hat ohne
weiteres das Praktische schon vor der „Zuwendung“. Könnte man
sagen, hier gehe eine Phase des Wunsches vorher, des Begehrens
vorher? Oder ist nicht vielmehr Wunsch ein gehemmtes Wollen, ein
ganz unerfülltes? hder letzte Satz zwischen eckigen Blaust.-Kl. und
mit einem Frage- sowie einem Ausrufezeichen mit Blaust. versehen,
was später wieder gestr. wurdei || 118, 25 subjektiven Einf. || 119, 4
Tun V. für Wollen (Tun) || 119, 5 Streben V. für Begehren || 119, 12
schon in der Passivität, vor der Zuwendung, ein Streben V. für ein
Begehren || 119, 14 wie passiv, so in der Zuwendung aktiv V. für im
fiat || 119, 15–16 von Urwollen, das bis den Charakter V. für Tun, aber
einem fiat, das nicht den Charakter || 119, 17 gehemmtes Wollen V.
mit Bleist. für den zum Teil mit Bleist. und Tinte gestr. Text Wunsch,
als gehemmtes Begehren || 119, 18 möglichen Einf. || 119, 19–20 von
Also Entscheidung bis Willenszieles Einf. mit Bleist. || 119, 20 nach wir
nicht im Ms. etwa || 119, 21 nicht Einf. mit Bleist. || 119, 24–27 Anstr. am
Rand mit Blaust. || 119, 27–30 von so in der bis und Zuwendung Einf.
mit Bleist. || 119, 33 – 120, 3 von Das schlichte bis Verneinung etc. Einf.
mit Bleist. || 119, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 119, Anm. 2 = Rb. mit Bleist.

Haupttext X (Hua XLIII/3, S. 121–143)

Textgrundlage sind die Bl. 6–20 aus dem Konvolut A VI 30. – Die in
einem Umschlag liegenden Bl. (Bl. 4 + 24) sind von 1 bis 15 paginiert. –
Der Text ist mit verschiedenem Schriftmaterial bearbeitet und unterstr.
Das mit 1 paginierte Bl. trägt die Datierung November 1921.

121, 21 Erklingen V. für erklingenden || 121, 27 reflektieren V.


für reflektierend || 121, Anm. 1 = Notiz am Rand mit Blaust., dazu
der Randtitel mit Blaust. Hexis und Person, personales Wirken und
Kausalität überhaupt. danach mit Bleist. Konstitution als Erzeugung.
Erzeugung des Wahren selbst, äußeres Erzeugen, Handeln. Trieb
und Streben (als spezifisches „Ich strebe“), Begehren, Wollen. Zur
Willensanalyse. || 122, 19 im Ms. bei habe gestr. Anführungszeichen
286 textkritische anmerkungen teilband iii

bei || 122, 22–23 ursprünglichen Einf. || 122, 24 Schließung der Kl. nach
lässt) von den Hrsg. || 122, 29 das sind Einf. || 123, 14 nach der gestr.
anders || 123, 24 Randtitel mit Blaust. Das Ich als Person gegenüber
seinen Veränderungen. || 123, 30 nur sicher sein Einf. || 124, 8–10 von
nur für bis ursprünglich gibt. V. für für A etwa spricht. || 124, 23–25 von
als in bis „hineinlebend“ V., teilweise mit Bleist., für in Bezug auf sein
Leben, so || 124, 26–27 von Akten Einf. || 124, 32 Wesenstatsachen V.
für Tatsachen || 124, 35–36 von deren bis etc. ist Einf. mit Bleist. || 125, 6
auch Einf. || 125, 10 Urteilsüberzeugung V. für Überzeugung || 125, 11
vor Eine im Ms. Öffnung einer Kl. || 125, 18–19 (mein Behaupten) Erg.
mit Bleist., Kl. von den Hrsg. || 125, Anm. 1 = Rb. || 126, 1–2 Randtitel
mit Bleist. Wirken des Ich || 126, 20–21 von oder ein bis zu sehen Einf. ||
126, 25 von zur Erfüllung bis zu bringen V. für zur Wahrnehmung zu
bringen || 126, 28–33 Randtitel mit Bleist. Apperzeption, insbesondere
Weltapperzeption als Habitus || 127, 1 im gewöhnlichen Sinn Einf. ||
127, 9 von dem Ich her Einf. mit Bleist. || 127, 20 Randtitel Trieb und
Ich-Streben hIch-Streben V. mit Blaust. für Strebeni || 127, 21–22 des
erfahrenden Strebens Einf. mit Bleist. || 127, 25 das Ich wird Einf. ||
127, Anm. 1 = Rb. || 128, 4 vor Das gestr. Das || 128, 6 Randtitel mit
Bleist. Ich-Wirken im Vollzug von eigentlichen Akte, Handlungen
im weitesten Sinn. Inneres Tun. || 128, 35 zugehörig zu der Einf. ||
128, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 129, 6–10 Titel unter Verwendung des
Randtitels mit Bleist. Äußeres Erzeugen von Werken || 129, 20–21 nach
Gegenstand erzeugen. gestr. Ich kann nachher an der Gestalt eines
Gegenstandes || 129, 32 Randtitel mit Bleist. Wirken von Werken. Zur
Willensanalyse (Handlung). || 130, 1 statt durch im Ms. das || 130, 21 vor
Ein gestr. Ein Wille || 130, 21 Randtitel mit Bleist. Begehren || 130, 30 ich
Einf. || 130, 35 – 131, 3 von wenn der bis Wollungsvorgang sein. Einf.;
Wollungsvorgang V. für Handlungsvorgang || 131, 11 statt er im Ms.
es || 131, 12 vor Der Wille gestr. Es kann auch || 131, 17 als Einf. || 131,
26 vor So Öffnung einer Kl. || 131, 27 eine V. für ein || 131, 29 Der Wille
geht auf V. für Aber der Wille geht meist auf || 131, 35 vor Umgekehrt
gestr. Oder || 132, 3 statt fungieren im Ms. fördern || 132, 22 statt oder
im Ms. und || 132, 26 statt Besitz im Ms. besitzt || 133, 6–7 Anstr. am
Rand mit Bleist. || 133, 17 wahren logischen V. für logisch wahren || 134,
9 nach geweckt gestr. wird || 134, 13 statt Sinn im Ms. sind || 134, 15 als
das bewusste Etwas und Einf. || 134, 16 statt ihr im Ms. sein || 134, 17
statt ihren im Ms. seinen || 134, 19 vor des gestr. oder || 134, 21 Kenntnis
textkritische anmerkungen teilband iii 287

und Einf. || 134, 27 eventuell Einf. || 134, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 135,
9 vor 1) Das gestr. Alles Ich-Wirken ist Tun. Wirkungen auf das Ich.
Ist Affiziert-Werden in jeder Art Leiden? || 135, 14 nach des Ich gestr.
in der || 135, 14 nach das Ich gestr. wird || 135, 16 nach des Gefühls ist.
gestr. oder vielmehr Gefühls || 135, 16 oder inexpliziten Einf. || 135,
20 vor Der gestr. Das || 135, 20 ichferne Einf. || 135, 25 des Genusses
Einf. || 135, 27 nach und ihn gestr. von || 135, 31 (strömt aus) Einf., Kl.
von den Hrsg. || 135, Anm. 1 = Rb. || 136, 10 nach Auslösung“. gestr.
Interesse ist der richtige Ausdruck für || 136, 20 statt erfüllendem im
Ms. erfüllenden || 136, 26 Gefühl in V. für die Einf. im antizipatorischen
Gefühl gewertete Gefühl in || 136, 29 an Einf. || 136, 32 aktiven Einf. ||
136, 34 nach selbstgebende gestr. das originale Bewusstsein || 136, 35
des Ich Einf. || 137, 12 vorher Einf. mit Bleist. || 137, 23 nach Werte-
wahrheit, gestr. ein Wert || 137, 29 Wertung und Einf. || 137, 37 statt auf
im Ms. in || 138, 8 nach 1) gestr. Ich vollziehe freie Akte || 138, 12 statt
mehr/weniger im Ms. ± || 138, 20 entsprechende Einf. || 138, 24 vor
Aktualisierungen gestr. Betätigungen || 138, 27 nach Ich gestr. wird ||
138, 33 nach intentionales gestr. Bewusstsein || 139, 3 statt Medium
eine Intention, ein Streben im Ms. Medium einer Intention, eines Stre-
bens || 139, 7 nach Tätigkeit ist im Ms. entweder || 139, 8–9 im weitesten
Sinn Einf. mit Bleist. || 139, 23–24 von also das bis Sinn ist. Einf. || 139, 31
Erzielen Einf. || 139, 34 eines Handelns V. für von einem Handeln || 140,
12 bald aktiver, bald Einf. || 140, 16 vor Urteilsantizipation gestr. Wert ||
140, 25 fungiert als Ursache, ist Prinzip von Veränderungen Einf. ||
140, Anm. 1 = Rb. || 141, 17 nach will gestr. als || 141, 29 nach Handelns,
gestr. zum || 141, 37 spezieller Einf. || 142, 5 diese V. für die || 142, 12
nach dieser gestr. einseitigen und Wechsel- || 142, 22 nach gedacht
im Ms. das || 142, 31–32 von Eine Liebe bis wertender Akt V. für
Eine gemeinschaftliche Liebe (Liebe im besonderen Sinn personaler
Liebe) ist ein wertender Akt || 142, 36 nach webt. gestr. Aber ist das
alles? || 143, 5 statt vom im Ms. von || 143, 7 nach mich gestr. kommend

Haupttext XI (Hua XLIII/3, S. 145–156)

Textgrundlage sind die Bl. 25–27 aus dem Konvolut A VI 27 und die
Bl. 54–57 aus dem Konvolut A VI 26. – Auf die Zusammengehörigkeit
der von 1 bis 7 paginierten Bl. wird auf dem ersten Bl. (A VI 27/25) mit
288 textkritische anmerkungen teilband iii

der Notiz 7 Blätter hingewiesen. – Der Text ist mit verschiedenem


Schreibmaterial bearbeitet (Tinte, Bleist., Blaust., Rotst.); auch die
zahlreichen Unterstr. sind mit verschiedenem Schreibmaterial ausge-
führt. Bei der Datierung folgen die Hrsg. Husserls Angabe auf der
Vorderseite des mit 1 paginierten Bl. auf das Wintersemester 1921/22.

145, 1 Titel als Überschrift des Textes || 145, 13 als Erwartetes, aber
nicht bloß als das Einf. || 145, 17 begrifflich Einf. mit Bleist. || 145, 19
statt Eine im Ms. Ein || 145, Anm. 1 = Notiz mit Bleist. am Rand ||
145, Anm. 2 = Rb., von Erinnerungs„bild“ bis Klarheit. mit Bleist.;
von Für die bis sehr wichtig. mit Blaust. || 146, 1–2 Anführungszeichen
bei „Erinnerungsbild“ mit Bleist. || 146, 8 des V. für der || 146, 10–
12 Anstr. am Rand mit Blaust. || 146, 14 Also Einf. mit Bleist. || 146,
Anm. 1 von Die Rede bis gegenwärtig geworden. ist eine Bemerkung
am linken Rand; von Wenn später bis eins geht. steht am unteren
Rand; Kl. bei (siehe unten) von den Hrsg.; Anführungszeichen bei
„Repräsentanten“ mit Blaust. || 147, 7 statt Fall im Ms. Falles || 147,
13 d. i. Einf. mit Bleist. || 147, 21–22 statt Ich werde vorangehend mir
sagen im Ms. Nur wenn ich vorangehend mir sage || 147, 27 nach
haben. gestr. Das gibt so voll genommen || 147, 29–32 Randtitel mit
Blaust. Erscheinungen als Urbilder und repräsentierende Bilder von
urbildlich oder repräsentativ gegebenen Gegenständen. || 147, 33 rein
grammatische Einf. || 147, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. geschr. und mit
Tinte nachgeschr. || 147, Anm. 2 = Rb. mit Bleist. || 148, 1–2 von was
aber bis Interesse ist Erg. || 148, 8 von Einf. || 148, 18 nach zwar gestr.
als unmittelbares solches Erzeugen || 148, 25 (real-isieren) Erg. mit
Blaust., Kl. von den Hrsg. || 148, 26 nach wobei gestr. mit Bleist. ist || 149,
1 a) Einf. mit Blaust. || 149, 3 (Urbild) Einf. mit Blaust. || 149, 6 b) Einf.
mit Blaust. || 149, 8 das eine Mal erzeugen wir aus einem „Urbild“ V.
mit Bleist. für aus einem Urbild erzeugen wir || 149, 9 Gegebenen V.
mit Bleist. für gegeben || 149, 10 vor und Öffnung einer Kl. || 149, 12
Gegenwärtige Einf. || 149, 18 1) Einf. mit Rotst. || 149, 19 2) Einf. mit
Rotst. || 149, 20 von Erscheinungen zu Erscheinungen Einf. mit Bleist. ||
149, 24 unstimmigen Einf. || 149, 26 nach „Ab“bilder. Schlusszeichen
mit Bleist. || 149, 27 diejenigen Einf. mit Bleist. || 149, Anm. 1 = Rb.,
Kl. mit Rotst., nach urbildliche Erscheinungen gestr. oder || 150, 2
quasi-setzenden V. mit Bleist. für setzenden || 150, 5 urbildlich V. für
abbildlich || 150, 12–13 Anführungszeichen bei „Realisierung“ mit
textkritische anmerkungen teilband iii 289

Blaust. || 150, 13 im gewöhnlichen Sinn Einf. mit Bleist. || 150, 21


immanenten Einf. mit Bleist. || 150, 22 auf ihn also Einf. mit Bleist., V.
für über || 150, 23 nach Gegebenheit mit Bleist. gestr. oder dgl. || 150, 23
nach Phänomenologe, gestr. Bilder selbst, davor nicht gestr. auf die ||
150, Anm. 1 = Rb. mit Blaust. || 151, 6–7 eines äußeren Gegenstandes,
z. B. Dinges Einf. mit Bleist., eines äußeren Gegenstandes V. mit Bleist.
für eines Gegenstandes || 151, 12 Das erste muss sein Einf. mit Bleist. ||
151, 16 eine V. für die || 151, 23 nach zugleich gestr. oder nach ||
152, 4 Gedankenstrich vor das mit Bleist. || 152, 13–14 von Im naiven
Wahrnehmen bis eines Wahrnehmungsobjekts V. mit Bleist. für Das
Kenntnisnehmen eines Wahrnehmungsobjekts ist || 153, 6 am Rand
mit Blaust. Auch für sich zu nehmen, darunter mit Rotst. Vernunft
und Wissenschaft || 153, 11 zwar Einf. mit Bleist. || 153, 20 das V. mit
Bleist. für einer || 153, 22 nach die gestr. sich || 153, Anm. 1 = Text mit
Bleist. auf dem unteren Teil der Rückseite von Bl. A VI 26/55 || 153,
Anm. 2 = Rb. Zum Beispiel Einf. mit Bleist.; und nichts Weiteres Einf.;
Ziele V. für Wahrheit || 154, 5 so wie er merkt Einf. || 154, 14 ersten
Einf.mit Blaust. || 154, 19 nach Erkenntnishandlung. gestr. Die Evidenz
dieses praktischen || 154, 22 Anführungszeichen bei „Erkenntnis“ mit
Blaust. || 154, 23 solche V. für seine || 155, 3 statt ihrer im Ms. seiner ||
155, 12–15 Anstr. am Rand mit Blaust. || 155, 28 der Gegenstand V.
für es || 155, 37 nach gerichtet. gestr. Jede || 156, 2 im Modus der
Gewissheit Einf. || 156, 3 nach für gestr. das

Haupttext XII (Hua XLIII/3, S. 157–171)

Textgrundlage sind die Bl. 83–87 aus dem Konvolut A VI 26 und


die Bl. 19–21 aus dem Konvolut A VI 27. – Die im Text unter a)
veröffentlichten Bl. 83–87, die in einem Binnenumschlag (Bl. 82 + 88)
des Konvoluts A VI 26 liegen, sind von 1 bis 5 paginiert. Dieser Text ist
mäßig mit Tinte und Bleist. bearbeitet; Unterstr. sind mit verschiedenem
Schriftmaterial ausgeführt. Zur Datierung gibt es folgende Hinweise:
Für den Umschlag (Bl. 82 + 88) hat Husserl ein Schreiben vom 5. Juni
1923 verwendet; der Text von Bl. 85 ist auf einer Heiratsanzeige geschr.
(datiert Utrecht 28 April 1923), der Text von Bl. 86 ist auf einem
Brief des Ministerium des Kultus und Unterrichts (datiert 19. Februar
1923) geschr. – Die im Text unter b) veröffentlichten Bl. 19–21 aus dem
290 textkritische anmerkungen teilband iii

Konvolut A VI 27 sind mit Bleist. von 1 bis 3 paginiert. Dieser Text ist
zum Teil stark mit Tinte, Bleist. und Blaust. bearbeitet; die zahlreichen
Unterstr. sind mit Tinte, Blaust. und Rotst. ausgeführt. Der unter b)
wiedergegebene Text wird, wie Textteil a), aufgrund der Angabe auf
dem Gesamtumschlag des Konvoluts A VI 27 (Bl. 1 + 28) auf wohl
1923 datiert.

157, Anm. 2 = Rb., von Vorbetrachtung bis brauchbar mit Bleist. ||


158, 1–2 Bewusstsein hindurchgehendes Einf. || 158, 2–3 Kenntnis und
Erkenntnis des gegenständlichen „Selbst“ V. für das gegenständliche
„Selbst“ || 158, 12 vor jedes gestr. aber || 158, 12 vor Streben gestr. ist ||
158, 17 nach mannigfachen gestr. Modalitäten || 158, 20–21 Anstr. am
Rand mit Blaust. || 158, 22 1) Einf. mit Blaust. || 158, 26 positionales V.
für positives || 158, 38 statt Bei Dingvorstellungen haben wir im Ms.
Bei Dingvorstellungen. Wir haben || 159, 1 anschaulich Einf. || 159,
14 als strebend V. für Streben auf || 159, 19 2) Einf. mit Blaust. || 159,
22 begehrenden Einf. || 159, 32 nach wertfremde gestr. bewusst || 159,
Anm. 1 = Rb. || 160, 8 nach Was gestr. unmittelbar || 160, 34 nach haften
im Ms. lassen || 160, 38 nach anderem steht gestr. etc. || 161, 26 statt
im im Ms. in || 161, 34 wertender Einf. || 162, 4 im „Ich habe Genuss“
sattes Gefallen. Einf. || 162, 9 Flucht Einf. || 162, 13 reinen Einf. || 163,
1 modifiziert Einf. || 163, 15 statt bei einem im Ms. einen; danach gestr.
fallenden brennenden kleinen || 163, 24 vor Die im Ms. 1) Dass; danach
gestr. ursprünglich schwächer || 163, 35 statt kennen im Ms. zu kennen ||
163, 35 statt kennenlernen im Ms. kennen zu lernen || 164, 12–13 Rand-
titel „Streben“ als Urstreben und Luststreben (Begehren) || 164, 24
eventuell schon entwickelten Horizonte Einf., im Ms. folgt Horizont ||
164, 29 geht Einf. || 164, Anm. 1 = Rb., statt runde Kl. im Ms. eckige
Kl. || 164, Anm. 2 = Rb. || 165, 10 immer reicheren Einf. || 165, 16–18
von hat sich bis und dgl. im Ms. zwischen Kl. || 165, 22 nach nicht gestr.
überhaupt || 165, Anm. 1 = Rb. || 165, Anm. 2 = Rb. || 166, 7 das Lustob-
jekt V. für die Lust || 166, 12 in der Latenz Einf. || 166, 16 urteilsmäßig
Einf. || 166, 22 Lust erregenden Einf. || 166, 26 1) Einf. mit Blaust. ||
166, 29 von (auf Erfüllung bis nach Lust) Einf.; nach durch Lust
im Ms. gerichtet || 166, 33 Randtitel mit Lilast. Unterscheidung zwi-
schen dem Urstreben in der Objektivierung von dem erst genetisch
erwachsenden wertenden Streben nach Erkenntnis (mit dem Ziel der
Realisierung von Erkenntniswerten). || 166, Anm. 1 = Rb. || 167, 8 diese
textkritische anmerkungen teilband iii 291

V. für die || 167, 31 2) Einf. mit Blaust. || 167, 31 wertende Interesse und
Einf. || 167, 33 eventuell Einf. mit Bleist. || 167, 35 Anführungszeichen
bei „vorstellige“ mit Bleist. || 167, 35 (affektive) Einf. mit Bleist. || 167,
Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 168, 1 und Wirken, Wollen Einf. || 168, 6
thematisch Einf. || 168, 10 eigentlich Einf. || 168, 25–26 statt von woran
sich bis noch anschließt im Ms. woran sich hinsichtlich des Erwarte-
ten der Fortdauer äußerstes Widerstreben als noch unerfülltes, aber
erwartetes noch anschließt || 168, 29 nach B Einf. || 168, Anm. 1 = Rb. ||
169, 1–2 und eigentliches Werterfahren, Wert-Wahrnehmen ist Einf. ||
169, 6 Gegenstände Einf. || 169, 11 fundierte Einf. || 169, 19 vor es gestr.
aber || 169, 20–21 den Gegenstand „urteilend“, konstatierend Einf. ||
169, Anm. 1 = Rb. || 170, 19 da Einf. || 170, Anm. 1 = Rb. || 171, 5–13
von 5) Die bis der Erkenntnisfreude. Einf. || 171, 5 erkennende Einf.

Haupttext XIII (Hua XLIII/3, S. 173–184)

Textgrundlage sind die Bl. 24–29, 34 u. 36–37 aus dem Konvolut


A VI 34. – Der Text der mit römischen Zahlen von I bis IX pagi-
nierten Bl. ist zum Teil auf Papier mit dem gedruckten Briefkopf des
Jahrbuch für Philosophie und phänomenologische Philosophie mit
Datumsvorgabe 192 … geschr. – Der Text ist mit Tinte, Blaust. und
Bleist. bearbeitet; zahlreiche Unterstr. mit Tinte, Grünst., Blaust. und
Bleist. Wie auf dem Gesamtumschlag (Bl. 1 + 41) des Konvoluts A VI
34 angegeben, ist der Text auf Februar 1931 zu datieren. Das Bl. A VI
34/34 trägt auf der Vorderseite die präzise Angabe 23.2.1931.

173, 11–14 I, II und III jeweils Einf. mit Grünst. || 173, 13 ne-
ben (Gefallendes, Schönes) am Rand die Erg. mit Bleist. ist es ein
Neues || 173, Anm. 1 = Notiz am Rand || 174, 2–3 doxische, aber
explizierte Erg. mit Bleist. || 174, 4 das implizite Einf. mit Blaust. ||
174, 7 (Vor-Doxa) Einf. mit Bleist.; Kl. von den Hrsg. || 174, 8 nach
ebenso ein folgt im Ms. ein || 174, 10 eigentliche Einf. mit Bleist. ||
174, 12 1) Einf. mit Grünst. || 174, 14 statt der im Ms. das || 174,
16 statt der Einheiten des im Ms. die Einheiten des || 174, 19 2)
V. mit Grünst. für und || 174, 19 statt und 3) im Ms. 3) und; 3)
ist eine Einf. mit Grünst. || 174, 38 nach der Mutterbrust gestr. des
Atmens || 175, 22–23 sich zunächst aus unter Leitung der „sinnlichen
292 textkritische anmerkungen teilband iii

Gefühle“ V. für sich aus unter Leitung der „sinnlichen Gefühle“


zunächst || 175, 33 nach das Bessere mit Tinte und Blaust. gestr.
die besseren, die beste Möglichkeit || 176, 4 „Spielräume“ V. für
Horizonte || 176, 32 als Einf. mit Blaust. || 176, 33 nach Menschheit
gestr. Gemeinschaft || 177, 3 nach Natürlich gestr. in Eigentlichkeit ||
177, 4 Sphäre der „Praxis“ V. für Willens-Passivitäts-Sphäre || 177,
6 statt sind zwar gerichtet im Ms. zwar gerichtet sind || 177, 18 nach
die aber im Ms. aber || 177, Anm. 1 = Rb. || 178, 9 statt ihm im Ms.
ihr || 178, 19 „verwirklicht“ Einf. mit Bleist. || 178, 20 nach Weise
des mit Bleist. gestr. Genießens || 178, 25 auch Einf. mit Bleist.; Kl.
bei (auch nicht im Willen) mit Bleist. || 179, 4 einem „eleganten“
teilweise mit Bleist. geschr. || 179, 8 ist, ist Einf. mit Bleist. || 179,
8 ein Einf. mit Bleist. || 179, 8 nach verstandesmäßiges gestr. Be-
weisen und Beweis || 179, 8 Tun Einf. mit Bleist. || 179, 9 ist Einf.
mit Bleist. || 179, 9 nach Beweisen, im Ms. fundiert || 179, 16 nach
wiederholten Werten mit Blaust. gestr. und mehrfach umgearbeite-
ter Text des Gemüts sich einigend deckt; eine „Identifikation“, die
keine „Verstandes“-Sache ist, da sie das im Gemüt liegende Ein-
heitsbewusstsein betrifft. Nicht die eigentliche „Identifikation“, die
der Urteilssphäre eigentümliche. Auch wenn diese hier ansetzt, ist
sie keine bloße Verstandessache. Jede Einheit kann affizieren und
kann ein Seinsinteresse erregen, es urteilsmäßig erfassend als ein
Dieses, als Identifizierbares, als was man sich merken, wiederer-
kennen, identifizieren will, was man auslegen will in seine iden-
tifizierbaren Bestimmungen und prädikativ in Begriff und Prädi-
kation einbeziehen. Werte sind Seiendes als erfahrbare, beurteil-
bare. Werte sind „implizit“ da, selbst da, erschaut, erfahren – vor
ihrem Erfahren im prägnanten Sinn, nämlich dem der Seinserfas-
sung (Seinssetzung), Identifizierung, Seinsbeurteilung. Eine Sphäre
bloßen Seins, eines nicht auf derartiger Umstellung beruhenden,
ist das Reich der „bloßen“ Natur. Wir müssen dabei aber, wo sie
gewertet war, wo sie praktisch war, eine Abstraktion von all dem,
also eigentlich doch eine Einstellungsänderung vollziehen, nur dass
wir die Werte dann nicht mit ins Seiende nehmen, sondern sie aus
dem uns interessierenden Sein ausschließen. Ohne diesen Ausschluss
haben wir nicht bloße Natur in dem Sinn der Naturwissenschaft.
Die bloße Natur konstituiert sich in einer Unterschicht des Lebens
in Vor-Erfahrungen, vorurteilsmäßigen Weisen – nämlich wenn das
textkritische anmerkungen teilband iii 293

Wort Erfahrung (also auch Wahrnehmung, Wiedererinnerung), wie


in den Wissenschaften und wie in der Unterscheidung zwischen in-
nerer und äußerer Erfahrung in der Psychologie, auf Selbsterfassung
von tatsächlichem Dasein der Welt bezogen wird. Natur konstituiert
sich übrigens auch nicht bloß passiv-assoziativ, sondern durch Akte;
Akte nicht des Gemüts, aber des Willens, nur eines vor-weltlichen
Willens. In der Welt – in Beziehung auf die fertig konstituierte –
haben wir die Sonderung: bloße Erfahrungssphäre als strebend Ge-
richtetsein und eventuell willentlich hGerichtetseini auf Natur, die
nichts von Werten enthält (wertfreie Schicht und eventuell Sphäre
der Welt), ferner die Sphäre des Schönwertens, die die Schönheit
der Natur, aber auch die „Schönheit“, den Wert von allem sonst
Wertbaren enthält, und das ist alles Weltliche überhaupt. Was nun
die Sphäre weltlichen Handelns, weltlichen Begehrens und Wollens
anlangt, so ist zu sagen: Streben geht in jede Intentionalität ein
und kann in jeder die Gestalt des Wollens annehmen und somit
die eines „Handelns“ (handelndes Erfahren, handelndes Schönwer-
ten etc.). || 179, 21 aktiven Einf. mit Bleist. || 179, 21–24 von und
Konstitution bis originalen Identifizierung. Einf. || 179, 25–26 von
Bleibende Sachen bis des Ich V. für Sie || 179, 30–31 erworbene Einf.
mit Bleist. || 179, 35 weiterhin auch Einf. mit Bleist. || 179, Anm. 1 =
Rb. mit Bleist. und mit Tinte nachgeschr.; statt a) im Ms. 1) || 180, 2–3
statt zunächst das, was es „im Einzelnen“ ist, das im Ms. zunächst
auf das, was es „im Einzelnen“ ist, auf das || 180, 11–14 statt die
Funktionen des Ein-zunächst-ungeschiedenes-Etwas-als-identisches-
Substrat-identifizierbarer-Bestimmungen-Identifizierens und hdesi
Auf-habituellen-Erwerb-des-Identischen-als-immer-wieder-Identifi-
zierbaren-Gerichtetseins im Ms. die Funktionen des ein Etwas, ein
zunächst Ungeschiedenes und dann als identisches Substrat identifi-
zierbarer Bestimmungen Identifizierens, und auf habituellen Erwerb
des Identischen als immer wieder Identifizierbares Gerichtetsein ||
180, 21–25 von Dazu die bis modalen Prädikaten. Einf. || 180, 28 statt
im im Ms. in || 180, 33 Anführungszeichen bei „da“ mit Grünst. || 180,
Anm. 1 = Rb. || 181, 4–5 von die Erfahrung bis wissenschaftlicher
Rede im Ms. zwischen Bleist.-Kl. || 181, 6–7 nach dem „Willen“ gestr.
(ob man beide nun sondert oder für eine „Grundklasse“ hält, ist
uns hier einerlei). || 181, 15 nach der Werte gestr. (eventuell Reich
der Schönheitswerte, nämlich der Werte des Gefühls und der Sol-
294 textkritische anmerkungen teilband iii

lenswerte als Werte des Willens) || 181, 18 nach der Natur gestr.
Wir könnten dann aber so weiter fragen: Sind nicht alle Idealitäten
überhaupt, auch die ideal seienden Werte ein Reich wertfreien || 181,
23 Anführungszeichen bei „wertfrei“ mit Grünst. || 181, 27–29 von
in Anmessung bis sprechen also Einf. || 181, 30 nach Urteile in gestr.
urteilsmäßigen und näher einsichtigen oder einsehbaren || 181, 31 statt
vermeintlich ausweisbar im Ms. ausweisbar vermeintlich || 181, 32–33
Anstr. am Rand mit Blaust. || 181, 35 – 182, 1 von oder besser bis
und Identifizierbares Einf. || 182, 23 nach charakterisiert als gestr. im
urteilenden Verhalten || 182, 26 statt sie im Ms. es || 182, 31–32 statt
und eigentlich aller Weisen aktiven Verhaltens alle diese Modi im
Ms. alle diese Modi und eigentlich aller Weisen aktiven Verhaltens ||
183, 2 Schließung der Kl. nach sein kann) von den Hrsg. || 183, 18–19
statt erworben oder als schon Bekanntes wiedererkannt wird im Ms.
erworben wird oder als schon Bekanntes wiedererkannt || 183, 19–25
von oder als bis buchen zu können. Einf. || 183, 24 Das-immer-wieder-
später-Könnens V. mit Bleist. für Das-immer-wieder-Könnens || 183,
35–36 oder ein Entwurf mit Zweck und Mitteln sein Einf. || 184, 5 statt
und gewiss im Ms. geschweige denn || 184, 8–13 von Vor der bis Inhalt
hätte. Einf. || 184, 14 weiteren Sinnes) V. für solche des gewöhnlichen
engen Sinnes, etwa die eines Dinges oder Vorgangs der Natur || 184,
26 nach Bewusstseinsfeld im Ms. schon || 184, Anm. 1 = Erg. mit
Bleist.

Beilage I (Hua XLIII/3, S. 185–186)

Beilage I beruht auf dem Bl. 35 aus dem Konvolut A VI 34. – Das in
einem Umschlag (Bl. 31 + 40) liegende Bl. trägt die Paginierung Ia und
ist aufgrund der Notiz Zu II oben als Beilage dem mit II paginierten Bl.
(A VI 34/36) zugeordnet, das im Haupttext XIII veröffentlicht wird. –
Das Bl. ist mit Tinte und Bleist. bearbeitet (Unterstr. mit Tinte und
Blaust.). Der Text ist, wie auf dem Gesamtumschlag (Bl. 1 + 41) des
Konvoluts A VI 34 angegeben, auf Februar 1931 zu datieren.

185, 7 nach kann beliebig gestr. das nicht mehr Wahrgenommene


wiederkriegen und als dasselbe identifizieren || 185, 7–18 von das
in Wahrnehmungsgegenwart bis einem Schlage.) Einf., zum Teil mit
textkritische anmerkungen teilband iii 295

Bleist. geschr. || 185, 20–21 Kl. bei (später als immer wieder zu Erken-
nendes) mit Bleist.; später Einf. mit Bleist.

Beilage II (Hua XLIII/3, S. 186–189)

Beilage II beruht auf den Bl. 21–23 aus dem Konvolut A VI 34. – Die
in einem Umschlag liegenden Bl. (Bl. 20 + 30) sind von 1 bis 3 paginiert;
der Text ist teilweise auf Papier mit dem gedruckten Briefkopf des
Jahrbuch für Philosophie und phänomenologische Philosophie mit
Datumsvorgabe 192 … geschr. – Der Text ist leicht mit Bleist., Grünst.
und Tinte bearbeitet (Unterstr. mit Tinte, Grünst., Blaust. und Bleist.).
Auf der Vorderseite von Bl. A VI 34/21 hat Husserls notiert Wohl auch
Februar: 1931

186, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 187, 1 nach und seine gestr. wech-
selnde || 187, 9 statt dieses nicht bloß im Wie im Ms. nicht dieses bloß im
Wie] || 187, 17 nach auch „objektiv“. folgt gestr. und kopfständiger Text
aus anderem Zusammenhang, der hier nicht transkribiert wird. || 187,
18 Randtitel mit Grünst. „Wert und Stimmung“ || 187, 19 statt zuhöchst
im Ms. höchstens || 187, 22 statt auf der im Ms. in der || 188, 10 statt so wie
im Ms. sofern || 188, 11 statt muss im Ms. musste || 189, 3 nach stimmt
nicht“ gestr. uns insbesondere natürlich des es stimmt nicht oder || 189,
5 statt Wohlstimmung (Missstimmung allgemein gesprochen) im Ms.
(Wohlstimmung, Missstimmung allgemein gesprochen) || 189, 18 nach
Bedauern). gestr. Aber versuchte ich nicht längst, alle diese Gefühle
als die Willensmodi selbst zu interpretieren?

Beilage III (Hua XLIII/3, S. 190–192)

Beilage III beruht auf den Bl. 32–33 aus dem Konvolut A VI 34. –
Die in einem Umschlag (Bl. 31 + 40) liegenden Bl. sind mit I0 und II0
paginiert; der Text ist teilweise auf Papier mit dem gedruckten Briefkopf
des Jahrbuch für Philosophie und phänomenologische Philosophie
mit Datumsvorgabe 192 … geschr. – Der Text ist leicht mit Blaust. und
Tinte bearbeitet (Unterstr. mit Tinte, Grünst., Blaust. und Bleist.). Der
Text ist, wie auf dem Gesamtumschlag (Bl. 1 + 41) des Konvoluts A VI
34 angegeben, wohl auf Februar 1931 zu datieren.
296 textkritische anmerkungen teilband iii

190, 8–9 statt das Wahrsein zum Ziel habe und darauf aus bin im
Ms. und darauf aus bin, das Wahrsein zum Ziel habe || 190, 30 nach
ein Seinsglaube gestr. und in der Selbsthabe durch Erfüllung findet
damit Bewährung || 190, 33 nach Antizipation von gestr. Glaube ist ||
190, Anm. 2 = Rb. || 190, Anm. 3 = Rb.

Erg. Text Nr. 1 (Hua XLIII/3, S. 195–199)

Text Nr. 1 beruht auf den Bl. 163–164 aus dem Konvolut A VI
12 I. – Die in einem Binnenumschlag (Bl. 154 + 173) liegenden Bl.
sind von 1 bis 2 paginiert. Am oberen Rand des mit 1 paginierten Bl.
steht die (später radierte) Notiz N 2 Blätter. – Der Text ist zumeist
mit Tinte und im Fall einer längeren Rb. auf der Vorderseite von Bl.
A VI 12 I/164 auch mit Bleist. bearbeitet. Unterstr. sind mit Tinte und
mit Blaust. ausgeführt. In der Zeittafel der Manuskripte werden die
Texte der Signaturgruppe N auf 1909/10 datiert. Die Hrsg. datieren
den Text jedoch aufgrund folgender Indizien auf wohl 1907: Dem
Schriftbild und der Papiersorte nach ähneln die Bl. dem im selben
Binnenumschlag (Bl. 154 + 173) liegenden Bl. A VI 12 I/172 (als Papier
hat Husserl hier eine Drucksache vom Januar 1907 verwendet). Der
Binnenumschlag trägt u. a. die Aufschrift 1910 neu durchgearbeitet,
geht zurück bis 1907.

195, 5 Titel als Überschrift des Textes || 195, 6 vor Im im Ms. 1. ||


195, 8 Randtitel Urteilsneigung als Begehrungs-, Willensphänomen
aufgefasst. || 195, 19 – 196, 6 von Die Urteilsneigung bis Fall ist. im Ms.
zwischen eckigen Blaust.-Kl. || 195, 22 nach Neigung gestr. berechtigt ||
195, 24 nach richtig gestr. dann hätten || 195, 24 – 196, 1 bei (das zu
bis ich jetzt) statt runde Kl. im Ms. eckige Kl. || 195, 25 überwiegend
Einf. || 195, Anm. 2 = Einf., im Ms. zwischen Kl. || 195, Anm. 3 = Rb.,
danach im Ms. Vgl. dazu ein Blatt || 196, 25 nach Vermutung) gestr.
sei es dass || 196, 27 (= Befriedigung) Einf. || 196, Anm. 1 = Rb., nach
auch vermuten, gestr. dass || 197, 12 antworten: V. für unterscheiden:
Urteil im Sinn des Satzes || 197, 15–16 bei (zu der bis keinen Sinn) statt
runde Kl. im Ms. eckige Kl. || 197, 20 statt mit im Ms. als || 197, 26–27
von Aber das bis motiviert sein. V. für Aber motiviert kann das Urteil
vernünftig oder unvernünftig sein. || 197, 30 Kl. bei (mich „urteilend
textkritische anmerkungen teilband iii 297

entscheiden“) von den Hrsg. || 197, Anm. 1 = Rb. || 197, Anm. 2 = Rb.
mit Bleist.; nach gehört. im Ms. mit Bleist. Vgl. die früheren Blätter von
1910. || 198, 7 nach sich im Ms. an || 198, 8 statt welche im Ms. bei der ||
198, 13 wird sich ja mehr V. für pflegt sich || 198, 14 statt widerspiegeln
im Ms. widerzuspiegeln || 198, 16 statt scheint im Ms. erscheint || 198, 27
nach so und so gestr. weiter || 198, 37 statt äußeren im Ms. Äußerungen

Erg. Text Nr. 2 (Hua XLIII/3, S. 200–202)

Text Nr. 2 beruht auf den Bl. 109–110 aus dem Konvolut A VI 12
I. – Die Bl. sind von I bis II paginiert. Das mit I paginierte Bl. trägt
am oberen Rand die Signatur N und die wohl auf die in Hua XLIII/3
im Erg. Text Nr. 1 veröffentlichten Bl. (A VI 12 I/163–164) bezügliche
Bemerkung: Gut, obschon im Wesentlichen in den vorigen Blättern
schon enthalten. – Bearbeitungen sind zumeist mit Tinte und im Fall
einer Rb. auch mit Bleist. vorgenommen. Der Text ist mit Tinte und
Blaust. unterstr. In der Zeittafel der Manuskripte werden die Texte der
Signaturgruppe N auf 1909/10 datiert. Dem Inhalt, der Papiersorte und
dem Schriftbild nach ist dieser Text jedoch wie der Erg. Text Nr. 1 auf
wohl 1907 zu datieren.

200, 28 (besser: entschiedener) Einf., Kl. von den Hrsg. || 200, 31


lebe nicht in ihnen Einf. || 200, Anm. 2 = Rb. mit Bleist. || 201, 4–5 umso
leichter übergeht Einf. || 201, 8 entschiedenen Einf. || 201, 18 des V.
für der || 201, 19–20 je kleiner die Gegenanmutungen sind Einf. ||
201, 20 sich verwandelt V. für findet und V. für übergeht || 201, 29
entschiedenen Einf. || 201, 30 unterschiedenen Einf. || 201, Anm. 1 =
Rb. || 202, 10–11 und freie Einf. || 202, 17 wie beim Essen im Ms. mit
Bleist., wohl von L., gestr.

Erg. Text Nr. 3 (Hua XLIII/3, S. 203–212)

Text Nr. 3 beruht auf den Bl. 101–108 aus dem Konvolut A VI 12 I. –
Die Bl. sind von 1 bis 8 paginiert. Auf die Zusammengehörigkeit der
Bl. wird auf dem mit 1 paginierten Bl. mit der Notiz 1–8 hingewiesen.
Neben der wohl von Landgrebe geschr. Notiz „8 Blätter“ befindet sich
298 textkritische anmerkungen teilband iii

die Signatur N. – Der Text ist, abgesehen von einer längeren Streichung
mit Blaust. auf der Vorderseite von Bl. A VI 12 I/104, nur wenig und
meist mit Tinte bearbeitet (Unterstr. mit Tinte und Blaust.). Der Zeit-
tafel der Manuskripte zufolge sind die Texte, die zur Signaturgruppe
N gehören, auf 1909/10 zu datieren.

203, 2–4 Randtitel mit Blaust. Urteil, Anmutung, Vermutung, Über-


zeugung; darunter mit Bleist. geschr. (bis zum Anfang der Wahrschein-
lichkeitslehre) h= S. 211,25i. || 203, 15 deutliche oder vage Einf. || 203,
17 deutliche oder vage Einf. || 203, 21 Anführungszeichen bei „realer
Möglichkeit“ mit Blaust. || 204, 27 wohl Einf. || 205, 9 nach aus“; gestr.
aber auch || 205, 10 verstanden werden Einf. || 205, 16 statt führen im
Ms. führt || 205, 18 Nicht-Regen Einf. || 205, 22 von gewisser Art Einf. ||
205, 26–27 von die Anzeichen bis nicht sind. V. für seien sie stark die
Anzeichen für das Gegenteil sind oder solche, die es nicht sind. || 205,
28 „gehören“ V. für „gehört“ || 205, 29 statt Es im Ms. als || 205, 34–35
statt von größerem im Ms. vom größeren || 205, 37 nach Bewusstsein
im Ms. ein || 205, 38 statt aktgemäß im Ms. aktgemäßig || 206, 12
nach und mit Bleist. gestr. uns || 206, 33–34 nach ist Wirklichkeit“.
mit Bleist. gestr. Beispiele! || 206, 35 vor Subjektiv können mit Blaust.
gestr. Im Urteil habe ich das Bewusstsein: Es ist so! S ist p! In der losen
Vermutung das Bewusstsein: Es dürfte so sein, es mag so sein. In der
Anmutung: Es hat etwas für sich, dass es so ist. Für die „Annahme“, es
sei so, spricht etwas. Letzteres geht im Allgemeinen zu weit: Ich werde
bei der vagen Anmutung nicht sagen können: Es spricht etwas dafür.
Ich brauche nichts Bestimmtes vor Augen zu haben. Bei der bloßen
Anmutung können wir nicht sagen: Es dürfte so sein, es scheint so zu
sein. So ist die Rede, wenn keine entgegengesetzte Anmutung oder
gar Entscheidung vorliegt, oder wir uns im Sinn einer „stärkeren“
Anmutung gegenüber schwächeren „entscheiden“. Aber macht eine
Anmutung ohne Gegen-Anmutungen schon eine Vermutung: denn
das wären ja Vermutungen? Liegt nicht bei jeder Vermutung, bei
jedem „Es dürfte so sein“ eine Entscheidung vor? Mindest sehe ich
zu, ob nichts dagegen spricht. Es scheint doch, dass ich eine Anmutung
haben könnte, ohne zu vermuten. „Es ist so, als ob es regnen wollte.“
Es mutet sich so an. Aber ich vermute darum noch nicht. Objektiv
sage ich: Es ist die Möglichkeit, dass es regnen wird. Andererseits,
wenn bloß das vorliegt, so besteht auch die entgegengesetzte Möglich-
textkritische anmerkungen teilband iii 299

keit, nicht als leer logische. Nämlich, es kommt vor, dass trotz dieser
Anzeichen, ganz derselben, doch kein Regen eingetreten ist, also
besteht trotz Mangels positiver Anzeichen für schönes Wetter doch
auch Motivation für Nicht-Regen und Bevorzugung, und so bei jeder
Vermutung. || 206, 35 oft V. für immer || 206, 36–38 von Doch werden
bis und Vermutung. V. für Es ist mir so, als wäre es || 207, 3 Anmutung,
Vermutung Einf. || 207, 6 ließ es so scheinen, machte es anmutlich.
Einf. || 207, 10 nach wieder gestr. dass || 207, 10 Gegenteil V. für
Gegenmotiv || 207, 12 Vermutung, Anmutung Einf. || 207, 13 (das „Es
dürfte so sein“) Einf.; Kl. von den Hrsg. || 207, 21 (Anmutung und Ver-
mutung) Einf., Kl. von den Hrsg. || 207, 26 Schließung der Kl.nach nicht
sei von den Hrsg. || 207, 30 (Anmutungen) Einf., Kl. von den Hrsg. ||
207, 33 (Anmutung) Einf., Kl. von den Hrsg. || 207, Anm. 1 = Rb. || 208,
2 (Anmutung, Vermutung) Einf. || 208, 32 (besser, mit ihm verfloch-
tenen) Einf., Kl. von den Hrsg. || 209, 8–9 statt nicht seine im Ms. seine
nicht || 210, 19 nach eine gestr. zureichende || 211, 17 ebenso V. für
kein || 212, 1–2 als mögliche Gegenstücke Einf. || 212, 2 freilich nicht
einfache Einf. mit Bleist. || 212, 3 nach Disjunktion gestr. was || 212, 4
statt erscheint. im Ms. erscheint? || 212, 7–8 Bevorzugung Einf. || 212, 10
statt als im Ms. wie || 212, Anm. 1 = Einf. || 212, Anm. 2 = Rb. mit Bleist.

Erg. Text Nr. 4 (Hua XLIII/3, S. 213–220)

Text Nr. 4 beruht auf den Bl. 96–99 u. 155–156 aus dem Konvolut
A VI 12 I. – Die Bl. sind von 1 bis 6 paginiert. Auf der Vorderseite
des mit 1 paginierten Bl. befindet sich die Angabe 10 Blhätteri. Wahr-
scheinlich gehören zu diesen 10 Bl. auch die von 7 bis 9 paginierten
Bl., die im folgenden Erg. Text Nr. 5 wiedergegeben werden. Ein dazu
passendes, mit 10 paginiertes Bl. konnte im Nachlass Husserls nicht
aufgefunden werden. Der Text des nur auf der Vorderseite beschr. Bl.
mit der Paginazahl 6 wird S. 220, Anm. 1 wiedergegeben. – Der Text ist
nur leicht (zumeist mit Tinte) bearbeitet und trägt nur wenige Unterstr.
mit Tinte und Blaust. Auf Bl. A VI 12 I/96 ist 1909 als Datierung des
Textes angegeben.

213, 2 Titel als Randtitel mit Blaust. || 213, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. ||
214, 17 vor Wenn Absatzzeichen mit Bleist. || 214, 17 Randtitel mit
300 textkritische anmerkungen teilband iii

Blaust. theoretischer Zweifel || 214, 19 statt in Rücksicht zu ziehen im


Ms. Rücksicht zu ziehen auf || 215, 8–9 von oder ich bis Anmutung
empfinde Einf. || 215, 29–30 Randtitel Positive und negative Anmu-
tungen || 215, 36 nach werden; gestr. ohnehin || 216, 1 vor Kann Absatz-
zeichen mit Bleist. || 217, 20 „bloß“ Einf. || 217, 30 in gewisser Hinsicht
Einf. || 218, 4 nach gefällig, gestr. schön || 218, 6 Missfällige V. für
Unschöne || 218, 7 vor Hier gestr. Aber freilich kann man bedenklich
werden. || 218, 14 nach Gegenstand gestr. als || 218, 22–23 (die Bestim-
mung und gewissermaßen Entscheidung ihres Wertes) Einf. || 218, 36
nach entscheidet etc. gestr. kopfständiger Text Wir könnten alle Akte
mit Beziehung darauf, dass wir in allen Klassen doch Unterschiede fin-
den zwischen || 219, 1–2 Kl. bei (als unentschiedene Akte) mit Blaust. ||
219, 3–4 (in der Urteilssphäre sind das die Behauptungen) Einf. mit
Bleist., Kl. von den Hrsg. || 219, 8 oder keine Einf. || 219, 10 statt im im
Ms. auf || 219, 21 nach Willensentscheidung. gestr. Vielleicht || 220, 15
nach an gestr. auf || 220, Anm. 1 = Text auf Bl. A VI 12 I/156

Erg. Text Nr. 5 (Hua XLIII/3, S. 221–225)

Text Nr. 5 beruht auf den Bl. 157–159 aus dem Konvolut A VI 12
I. – Die von 7 bis 9 paginierten Bl. gehören wohl zu den 10 Bl., auf die
auf der Vorderseite des im vorherigen Erg. Text Nr. 4 wiedergegebenen
Bl. A VI 12 I/96 hingewiesen wird. – Der Text ist nur leicht (zumeist mit
Tinte) bearbeitet und trägt nur wenige Unterstr. mit Tinte und Blaust.
Der Text wird wie Erg. Text Nr. 4 auf 1909 datiert.

221, 27 die Wunschentschiedenheit etc. Einf. || 221, Anm. 2 = Rb.


mit Bleist. || 222, 1 (besser: entschiedenen Akten) Einf., Kl. von den
Hrsg. || 222, 2 das Übergangs-, Einheitsphänomen V. für Phänomen ||
222, 4 nach werden gestr. es || 222, 4 nach Gebieten im Ms. noch || 222,
6 -entschiedenheit Einf. || 222, 30 statt dem im Ms. den || 222, 32 – 223, 1
von und das bis Seienden zueignet) Einf. || 222, Anm. 1 = Einf., im Ms.
zwischen Kl. || 222, Anm. 2 = von Begründung bis gehörig ist ein Rand-
titel; Nein! ist eine Erg. dazu || 222, Anm. 3 = Erg., im Ms. zwischen Kl. ||
223, 5–6 Befriedigung der Willensintention Einf. || 223, 6 (Handlung)
Einf., Kl. von den Hrsg. || 223, 9–12 am Rand Blaust.-Pfeil || 223, 10
spielen V. für spielt || 223, 19 schon problematisch sich anmutenden
textkritische anmerkungen teilband iii 301

Einf. mit Bleist. || 223, 26 Begründen V. für Begründeten || 224, 10 (hier


dem Urteil) Einf., Kl. von den Hrsg. || 224, 14 nahe Einf. || 224, 15 nicht
in sich selbst, in seinem eigenen Wesen V. für nicht selbst || 224, 31
spezifische Einf. || 224, 37 nach Forderung. gestr. Führen sich diese Par-
allelen überall durch? danach mit Blaust. gestr. Aber die Analogie mit
der Freude als erfüllender Akt zum Wunsch ist nur eine verführende.

Erg. Text Nr. 6 (Hua XLIII/3, S. 226–239)

Text Nr. 6 beruht auf den Bl. 112–118 u. 160–162 aus dem Konvolut
A VI 12 I. – Die Bl. sind von 1 bis 10 paginiert. Auf den Bl. mit
den Paginazahlen 1 u. 2 befindet sich jeweils am oberen Rand die
Signatur N. – Die Bl. sind nur wenig, zumeist mit Tinte bearbeitet;
die wenigen Unterstr. sind mit Tinte und Blaust., auf dem letzten Bl.
(A VI 12 I/162) auch mit Rotst. ausgeführt. Die zur Signaturgruppe N
gehörenden Texte werden in der Zeittafel der Manuskripte auf 1909/10
datiert.

226, 4–6 Randtitel mit Blaust. Neigung und Motive als „intentionale
Strahlen“ in allen Aktarten || 226, 22 statt a im Ms. „a)“ || 226, 23–31
statt a und b im Ms. jeweils a) und b) || 227, 9–22 statt a und b im
Ms. jeweils a) und b) || 228, 4 statt aufhebt im Ms. aufhebe || 228,
10 Anführungszeichen bei „das Für-das-eine-Stimmen, -Sprechen“
mit Blaust. || 228, 10 Sprechen Einf. mit Blaust. || 228, 18–19 die
Gefallens- oder Missfallensmotive V. für Gefallensmotive || 229, 7
nach gehörigen gestr. Motivationen || 229, 17–18 statt des Eintritts
im Ms. an den Eintritt || 229, 38 drittens Einf. mit Blaust. || 230, 27
im Gesamtbewusstsein Einf. || 230, 27 vor jeder im Ms. in || 230, 33
solchen Einf. || 231, 18 vor Charakter im Ms. mit dem || 231, 27 statt
oder im Ms. und || 232, 17 nach bevorzugt. im Ms. Schlusszeichen ||
232, 35 statt das nicht im Ms. nicht das || 233, 1–2 von Doch damit bis
geben können. im Ms. zwischen Bleist.-Kl. und mit Bleist., wohl von
L., gestr. || 234, Anm. 1 = Rb. || 235, 25 – 236, 3 von Zunächst hätte bis
gedachtes sein. im Ms. zwischen Bleist.-Kl. || 235, 32 statt da überall im
Ms. überall da || 236, 29 nach Sachverhalt gestr. als „dahingestellter“ ||
236, 32 vor Lassen im Ms. Anführungszeichen || 239, 13–17 Anstr. am
Rand mit Rotst. || 239, 24 statt ab im Ms. voraus
302 textkritische anmerkungen teilband iii

Erg. Text Nr. 7 (Hua XLIII/3, S. 240–243)

Text Nr. 7 beruht auf den Bl. 167–168 aus dem Konvolut A VI 12 I. –
Der Text der von 1 bis 2 paginierten Bl. ist leicht mit Tinte und Bleist.
bearbeitet; die wenigen Unterstr. sind mit Tinte und Blaust. ausgeführt.
Der Randtitel Denken als eine Tätigkeit auf dem ersten Bl. des Textes
(Bl. A VI 12 I/167) befindet sich auch auf dem Binnenumschlag (Bl.
154 + 173) des Konvoluts, in dem diese Bl. liegen. Neben der Signa-
turangabe N hat Husserl dort notiert 1910 neu durchgearbeitet, geht
zurück bis 1907. In der Zeittafel der Manuskripte werden die Texte
mit der Signatur N auf 1909/10 datiert.

240, 2–3 Titel unter Verwendung der Überschrift Denken: Willens-


richtung auf Wahrheit. Also Denken als eine Tätigkeit. || 240, 13 nach
ich gestr. auch || 240, 18 Handeln Einf. || 240, 29 rechtwinkliges Einf. ||
240, 30 rechtwinkliges Einf. || 240, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 241, 13
nach falsch im Ms. Anführungszeichen || 241, 22 nach Sachverhalts-
zusammenhang gestr. ist || 241, 24 Urteile Einf. || 241, 35 im anderen
Beispiel V. für auf der anderen Seite || 242, 10–11 von das Immer
bis (-sein-Werden) Einf. || 242, 23–28 von Ich strebe bis die Sachen.
im Ms. zwischen eckigen Kl. || 242, 28 nach „Phänomene“ gestr. ich
will mir nicht die Phänomene ansehen || 243, 3 statt Hauen im Ms.
Aufhauen || 243, 8 nach nichts gestr. Gesondertes || 243, 12 statt als ein
im Ms. wie ein || 243, Anm. 1 = Rb. mit Bleist.

Erg. Text Nr. 8 (Hua XLIII/3, S. 245–250)

Text Nr. 8 fußt auf dem Bl. 237 aus dem Konvolut A VI 12 I und
auf den Bl. 43–44 u. 46 aus dem Konvolut A VI 7. – Die Bl. sind
durchlaufend von 59 bis 62 paginiert; eine zweite Paginierung läuft von
1 bis 3. – Der Text ist leicht mit Tinte und Bleist. bearbeitet (Unterstr. mit
Blaust.). Einige Bl. tragen die Signatur Ph. Texte dieser Signaturgruppe
werden in der Zeittafel der Manuskripte auf 1909/10 mit Teilen von
1902 datiert. Im Text bezieht sich Husserl auf die 1910 erschienene
Schrift von Else Wentscher („Der Wille. Versuch einer psychologischen
Analyse“). Der Text des mit 1 paginierten Bl. befindet sich auf der
Rückseite eines auf den 21. Januar 1910 datierten Universitätsschrei-
bens. Der Text wird wahrscheinlich Anfang 1910 geschr. worden sein.
textkritische anmerkungen teilband iii 303

245, 11 unmittelbaren Einf. || 245, 11 Anführungszeichen bei


„Triebhandlungen“ mit Bleist. || 245, Anm. 2 = Rb.; darunter mit
Bleist. Trieb, Wille, Handlung. Extra, noch irgendwo einzuordnen ||
246, 1 nach zitiert: im Ms. Mikrhokosmusi I, 287 || 246, 3 unwillkürlich
Einf. || 246, 14 Anführungszeichen bei „Triebhandlungen“ mit Blaust. ||
246, 14 die ideomotorischen Einf. mit Bleist. || 246, 15 statt ihren im
Ms. seinen || 246, 26–27 statt uns gibt im Ms. uns geben || 247, 26
nach gegenüber gestr. einer anders gerichteten || 247, 31 statt Davon-
Abgezogenwerden im Ms. Abgezogenwerden davon] || 248, 12 statt
in Kauf im Ms. in den Kauf || 248, 25 Trieb und Einf. || 248, 26 statt
werden ihrem im Ms. wird seinem || 248, 28 vor Realisierung gestr.
an gewisse || 248, 29 statt vorgestellt im Ms. gevorstellt || 249, 13 nach
und gestr. anders; danach nicht gestr. zwischen || 249, 20–25 von Im
Übrigen gibt bis gewissen Vernünftigkeit. Einf. || 249, 26 vor Eine
Frage Schlusszeichen mit Blaust. || 249, 27 meinenden Einf. || 249, 35
nach unterscheidet im Ms. sich || 250, 7 willentlich Einf.

Erg. Text Nr. 9 (Hua XLIII/3, S. 251–252)

Text Nr. 9 beruht auf dem Bl. 45 aus dem Konvolut A VI 7. – Der
Text des mit 72 paginierten Bl. ist kaum bearbeitet oder unterstr. Dem
Inhalt und der Paginierung nach gehört das Bl. zur Signaturgruppe Ph,
deren Texte in der Zeittafel der Manuskripte auf 1909/1910 mit Teilen
von 1902 datiert werden. In diesem Fall sprechen Inhalt, Papiersorte
und Schriftbild für eine Entstehung des Textes wohl 1909/10.

251, 2–3 Titel unter Verwendung der Überschrift Zur Zusammen-


stellung der Unterscheidungen || 251, 8 nach Veränderung im Ms.
ist || 251, 15 und in ihnen Einf. || 251, 26–27 von Erzeugtwerden bis
Verteilung Einf. || 252, 6 nach im folgt im Ms. im || 252, 16–17 im Ms.
steht die 1) vor Die Tat || 252, 27 es Einf.

Erg. Text Nr. 10 (Hua XLIII/3, S. 253–255)

Text Nr. 10 beruht auf dem Bl. 67 aus dem Konvolut A VI 7. – Der
Text des mit 73 paginierten Bl. ist mit Tinte und Blaust. bearbeitet und
304 textkritische anmerkungen teilband iii

stark mit Blaust. unterstr. Dem Inhalt und der Paginierung nach gehört
das Bl. zur Signaturgruppe Ph, deren Texte in der Zeittafel der Manu-
skripte auf 1909/10 mit Teilen aus 1902 datiert werden. Über dem Text
hat Husserl notiert Abschrift eines Bleistiftblattes und daneben mit
Blaust. geschr. 1902. Wahrscheinlich handelt es sich um eine auf 1902
zu datierende Abschrift eines nicht näher datierbaren, älteren Textes.

253, 7 der Punkt nach „Befriedigendes“. wurde später mit Blaust.


in ein Fragezeichen verändert || 253, 7–9 von Stelle ich bis Wunsches
vor? im Ms. zwischen spitzen Blaust.-Kl. || 253, 12 ja Einf. || 253,
14–15 oder ein Wahrgenommenes als solches Einf. || 253, 22 Quasi-
Gefallen V. für Gefallen || 253, 25 nach genauso gründet gestr. genauso
gründet || 253, 29–33 von das wäre bis selbst teile im Ms. zwischen
eckigen Blaust.-Kl. || 253, 31 statt Form im Ms. vor || 253, Anm. 1 =
Rb.; (1902) mit Blaust. geschr. || 254, 2 (gedachte) Einf.; Kl. von den
Hrsg. || 254, 2–3 als seiend assumierte Einf. || 254, 22 (wenigstens ist
das keine klare Ausdrucksweise) Einf., Kl. von den Hrsg. || 254, 26
oder Überzeugung Einf. || 254, 34–35 Aber ist der Wunsch darum
Bestandstück des Willens? V. für Aber der Wunsch ist doch wohl
nicht Bestandstück des Willens? || 254, Anm. 1 = Erg. mit Blaust.; im
Ms. zwischen Blaust.-Kl. || 255, 2–3 statt Wunsch und Wille im Ms.
Wille und Wunsch || 255, Anm. 2 = Erg. mit Bleist.

Erg. Text Nr. 11 (Hua XLIII/3, S. 256–261)

Text Nr. 11 beruht auf den Bl. 21–24 aus dem Konvolut A VI 6. – Die
Bl. 21–23 sind doppelt paginiert (von 74 bis 76 bzw. von 1 bis 3). Auf
das mit 76 paginierte Bl. hat Husserl geschr. Dazu 1 Beilage, womit das
mit 77 paginierte Bl. (A VI 6/24) gemeint ist, das den entsprechenden
Vermerk Beilage zu p. 3 trägt (der Text dieses Bl. wird S. 259, Anm. 2
wiedergegeben). – Die Bl. sind wenig, zumeist mit Tinte, bearbeitet und
weisen nur spärlich Unterstr. mit Tinte und Blaust. auf. Der Text des
mit 77 paginierten Bl. ist auf einer auf den 14. Januar 1910 datierten
Drucksache der Universität Göttingen geschr. Das mit 74 paginierte
Bl. trägt am Rand die Signaturen Ph und N. In der Zeittafel der
Manuskripte werden die Texte dieser Signaturgruppen auf 1909/10
datiert.
textkritische anmerkungen teilband iii 305

256, 7 Randtitel Wille und Willensdrang. Urteil und Urteilsdrang.


Urteilsentscheidung. Einem Drang folgend. Willensentscheidung.
Dem Drang folgend. || 256, Anm. 2 = Notiz am Rand mit Bleist. ||
257, 4 als Urteil Einf. || 257, 20 vor Es Öffnung einer Kl. || 257, 33
nach die gestr. Rede von || 258, 7 nach Wunsch gestr. der || 258, 33
statt gleich im Ms. auf gleich || 258, Anm. 1 = Rb. || 259, 8 oder im
Wünschen Einf. || 259, 8 gegebenes lebhaftes V. für verbundenes ||
259, 9 nach nicht gestr. doch || 259, 9 nach was im Ms. ich || 259, 16–17
und Erwartung Einf. || 259, Anm. 1 = Erg. || 259, Anm. 2 = der Text, der
die Überschrift Begehren und Willensneigung trägt, befindet sich auf
der Vorderseite von Bl. A VI 6/24 || 260, 18–19 am Rand Blaust.-Pfeil ||
260, Anm. 1 = Rb.; die Notiz Cf. M ist mit Blaust. geschr. || 260, Anm. 2
= Erg. mit Bleist.; im Ms. zwischen eckiger und runder Bleist.-Kl. || 261,
18 Kl. im Ms. V. mit Bleist. für Kommata

Erg. Text Nr. 12 (Hua XLIII/3, S. 262–263)

Text Nr. 12 beruht auf dem Bl. 21 aus dem Konvolut A VI 3. –


Der Text des mit 80 paginierten Bl. ist mit Tinte bearbeitet (Unterstr.
mit Blaust. und Tinte). Dem Inhalt und der Paginierung nach gehört
das Bl. zur Signaturgruppe Ph. Der Zeittafel der Manuskripte und
Husserls Aufschrift auf dem Titelbl. A VI 7/2 zufolge sind die Texte aus
der Signaturgruppe Ph auf 1909/10 mit Teilen von 1902 zu datieren.
Papiersorte, Schriftbild und Inhalt sprechen in diesem Fall für eine
Entstehung des Textes 1909/10.

262, 16 nach Handlung, als gestr. sich || 262, 17 Bewusstsein des


Einf. || 262, 21 man könnte sagen Einf. || 262, 30 des Handelns V. für
der Wahrnehmung der Handlung || 263, 10 nach könnte gestr. dann ||
263, Anm. 1 = Rb.

Erg. Text Nr. 13 (Hua XLIII/3, S. 264–265)

Text Nr. 13 beruht auf dem Bl. 22 aus dem Konvolut A VI 3. – Der
Text des mit 81 paginierten Bl. (gestr. ist die Paginazahl 5) ist mit Blaust.
und Tinte bearbeitet (Unterstr. mit Blaust. und Tinte). Als Papier hat
306 textkritische anmerkungen teilband iii

Husserl ein Universitätsschreiben (Göttingen den 27. Dezember 1909)


benutzt. Der Text gehört dem Inhalt und der Paginierung nach zur
Signaturgruppe Ph, deren Texte in der Zeittafel der Manuskripte auf
1909/10 mit Teilen von 1902 datiert werden. Der Text wurde wohl
1909/10 geschr.

264, 5 Man könnte sagen: Erg. mit Blaust. || 264, 10 Anführungs-


zeichen bei „Wenn ich bis geschieht das“ mit Blaust. || 264, 16–19 von
Indessen muss bis willkürlichen Bewegung. Einf. || 264, 23 nach ist
gestr. sondern || 264, 25 nach der im Ms. ein oder den || 264, 27–28
von d. i. irgendeiner bis einer Willkürbewegung Einf. || 264, 34 bloß
Einf. || 265, 2 am Rand mit Blaust. Verte als Verweis auf den Text der
Rückseite von Bl. A VI 3/22 || 265, 34 statt setzt im Ms. macht

Erg. Text Nr. 14 (Hua XLIII/3, S. 266–267)

Text Nr. 14 beruht auf dem Bl. 202 aus dem Konvolut A VI 12
II. – Der Text des mit 82 paginierten Bl. (gestr. ist die Paginazahl 6)
ist mit Bleist. und Tinte leicht bearbeitet und mit Blaust. und Tinte
unterstr. Als Papier hat Husserl den unteren Teil einer undatierten
Drucksache der Firma Seckel & Hirsch benutzt. Das Bl. gehört dem
Inhalt und der Paginierung nach zur Signaturgruppe Ph, deren Texte in
der Zeittafel der Manuskripte auf 1909/10 mit Teilen von 1902 datiert
werden. Inhalt, Papiersorte und Schriftbild sprechen in diesem Fall für
eine Entstehung des Textes 1909/10.

266, 2 Titel als Randtitel || 266, 9 nach erfolgt gestr. oder || 266,
11–12 Kl. bei (und nicht selbst erfüllende) mit Blaust. || 266, 16 Im
Ms. folgende Skizze, unter die Husserl stenographiert hat: fiat und
Handlung || 266, Anm. 2 = Rb. mit Bleist. || 266, 19 nach
vage gestr. Intention; nach der Kl. gestr. in Form einer Vorstellung ||
266, 30 gilt V. für darf || 266, 31 statt statt im Ms. Sein || 267, 19 nach
Während gestr. wenn
textkritische anmerkungen teilband iii 307

Erg. Text Nr. 15 (Hua XLIII/3, S. 268–270)

Text Nr. 15 beruht auf dem Bl. 128 aus dem Konvolut A VI 12
I. – Der Text des mit 85 paginierten Bl., das die Signatur Ph trägt,
ist kaum bearbeitet und zeigt nur wenige Unterstr. mit Bleist. und
Blaust. Die zur Signaturgruppe Ph gehörenden Texte werden in der
Zeittafel der Manuskripte auf 1909/10 mit Teilen von 1902 datiert.
Inhalt, Papiersorte und Schriftbild sprechen in diesem Fall für eine
Entstehung des Textes 1909/10.

268, 2–3 der Titel Aufmerksamkeit und Wille, theoretisches und


praktisches Interesse im Ms. als Randtitel || 268, 4–6 von Die Unter-
schiede bis sind Unterschiede Einf. || 268, 8 weiter oder enger V. für
enger oder weiter || 268, 19 bei „Aufmerksamkeit“ Anführungszei-
chen mit Blaust. || 269, 2 nach denen gestr. sich || 269, 28 nach ja im
Ms. an || 269, Anm. 2 = Rb.

Erg. Text Nr. 16 (Hua XLIII/3, S. 271–272)

Text Nr. 16 beruht auf dem Bl. 207 aus dem Konvolut A VI 12
II. – Der Text des mit 86 paginierten Bl. ist wenig bearbeitet und nur
vereinzelt mit Blaust. und Bleist. unterstr. Die Zugehörigkeit des Bl.
zur Signaturgruppe Ph ergibt sich aus dem Inhalt und der Paginierung
sowie aus Angaben im Typoskript der Studien von Landgrebe. Die
zur Signaturgruppe Ph gehörenden Texte werden in der Zeittafel der
Manuskripte auf 1909/10 mit Teilen von 1902 datiert. Papiersorte,
Schriftbild und Inhalt sprechen in diesem Fall für eine Entstehung
des Textes 1909/10.

271, 5–7 „Leere“ Willensintention bis evidentes Wollen. zum Teil


am Rand geschr. || 271, 28 und einsichtig Einf. || 272, 17 bei „logische“
Anführungszeichen mit Bleist.
308 textkritische anmerkungen teilband iii

Erg. Text Nr. 17 (Hua XLIII/3, S. 273–277)

Text Nr. 17 beruht auf den Bl. 23–25 aus dem Konvolut A VI
3. – Die Bl. sind doppelt paginiert (von 87 bis 89 bzw. von 1 bis
3). Auf die Zusammengehörigkeit der Bl. wird mit der Notiz 1–3 auf
der Vorderseite von Bl. A VI 3/23 hingewiesen. – Der Text ist kaum
bearbeitet und nur zu Beginn vereinzelt mit Blaust. unterstr. Die Bl.
gehören dem Inhalt und der Paginierung nach zur Signaturgruppe Ph,
deren Texte in der Zeittafel der Manuskripte auf 1909/10 mit Teilen
von 1902 datiert werden. Papiersorte, Schriftbild und Inhalt sprechen
in diesem Fall für eine Entstehung des Textes 1909/10.

274, 24 das V. für mein || 274, 31 nach ist gestr. diese Bindung || 274,
37 nach gefällig gestr. Wunsch, Wert || 275, 15 nach werden, und im
Ms. sehr || 275, 27 statt erscheinend im Ms. erscheinenden || 275, 27–29
von Ist es bis der Gefühlsprädikate V. für Natürlich müssen wir auch
ausscheiden jene Auffassung der Prädikate || 277, 1 statt vom im Ms.
beim || 277, 7 von oder „mittelbar“ bis Befehle erteile Einf.

Erg. Text Nr. 18 (Hua XLIII/3, S. 278–280)

Text Nr. 18 fußt auf den Bl. 56–57 aus dem Konvolut A VI 7. –
Die Bl. sind weder paginiert noch tragen sie eine Signatur. Dem Inhalt
und dem Schriftbild nach gehören sie aber zu den Texten der Signa-
turgruppe Ph, von denen ein großer Teil ebenfalls im Konvolut A VI
7 liegt. – Der Text ist kaum bearbeitet und nur vereinzelt mit Tinte
unterstr. Die zur Signaturgruppe Ph gehörenden Texte werden in der
Zeittafel der Manuskripte auf 1909/10 mit Teilen von 1902 datiert.
Inhalt, Papiersorte und Schriftbild sprechen in diesem Fall für eine
Entstehung des Textes 1909/10.

278, 21 dem V. für ihm || 279, 7 Ich-Empfindungen V. für Empfin-


dungen || 279, 17 bloßen Einf. || 279, 22 statt Bei der im Ms. Die || 279,
22 nach schon im Ms. der, danach gestr. primären Raumfülle und ||
280, 5 nach entgegen gestr. gesetzt wäre
textkritische anmerkungen teilband iii 309

Erg. Text Nr. 19 (Hua XLIII/3, S. 281–285)

Text Nr. 19 beruht auf den Bl. 8–10 aus dem Konvolut M III 3
II III. – Der Text der von 94 bis 96 paginierten Bl. ist nur wenig
(fast ausschließlich mit Tinte) bearbeitet und nur vereinzelt mit Tinte
unterstr. Die Bl. gehören dem Inhalt und der Paginierung nach zur
Signaturgruppe Ph, deren Texte in der Zeittafel der Manuskripte auf
1909/10 mit Teilen von 1902 datiert werden. Inhalt, Papiersorte und
Schriftbild sprechen in diesem Fall für eine Entstehung des Textes
1909/10.

281, 12 freie Einf. || 281, 23 seiner V. für seinem || 281, 28 statt


ohne überzeugt zu sein im Ms. und überzeugt sein || 282, 20 statt
spielen im Ms. spielt || 283, 1 nach sehen: gestr. natürlich || 283, 3 statt
vertragen im Ms. verträgt || 283, 36 nach Folge gestr. mit || 284, 21 und
erfahrungsmäßige Überzeugung Einf.

Beilage IV (Hua XLIII/3, S. 285–286)

Beilage IV fußt auf dem Bl. 170 aus dem Konvolut A VI 12 I. – Der
Text des mit 1 paginierten Bl. ist wenig bearbeitet und nur vereinzelt
mit Tinte und Blaust. unterstr. Eine genaue Datierung ist schwierig. Die
Hrsg. datieren den Text aufgrund folgender Indizien auf wohl 1907:
Dem Schriftbild nach ähnelt das Bl. dem Bl. A VI 12/172 (als Papier hat
Husserl eine Drucksache vom Januar 1907 verwendet), das zusammen
mit dem hier wiedergegebenen Bl. 170 in einem Binnenumschlag (Bl.
154 + 173) liegt, der u. a. die Aufschrift trägt 1910 neu durchgearbeitet,
geht zurück bis 1907.

285, 19 Erwartung desselben (gewöhnliche Erwartung) Einf. || 285,


25–26 nämlich hinsichtlich der Einf. || 285, 28 nach und im Ms. und ||
285, Anm. 2 = Rb. || 286, 17 nach sein gestr. es || 286, 26 sein möge,
V. für eintreten möge || 286, 26 nach es gestr. eintritt || 286, 37–38
Bejahungen, Verneinungen Einf. || 286, Anm. 1 = Rb.
310 textkritische anmerkungen teilband iii

Erg. Text Nr. 20 (Hua XLIII/3, S. 287–295)

Text Nr. 20 beruht auf den Bl. 10–16 aus dem Konvolut A VI 6. – Auf
die Zusammengehörigkeit der von 1 bis 7 paginierten Bl. wird auf der
Vorderseite des mit 1 paginierten Bl. mit der Notiz 1–7 hingewiesen. –
Der Text ist bis auf eine längere Streichung auf der Rückseite von Bl.
14 kaum bearbeitet und auch nur vereinzelt unterstr. Die Datierung
des Textes ist schwierig. Auf dem Gesamtumschlag (Bl. 1 + 27) hat
Husserl als Datierung der Texte des Konvoluts A VI 6 nur sehr vage
angegeben Meist alt. Der Text des im Konvolut liegenden Bl. 24 ist auf
eine Drucksache der Universität Göttingen, datiert 14. Januar 1910,
geschr. Eine Datierung des vorliegenden Textes auf wohl 1910 wird
auch von Inhalt und Schriftbild nahegelegt.

287, 17–18 statt eine individuell bestimmte Handlung oder eine


vorgesetzte Handlung ausdrückt im Ms. ausdrückt eine individuell
bestimmte Handlung oder eine vorgesetzte Handlung || 287, 23 Basel
V. für München || 287, 23 Gotthard V. für Brenner || 288, 38 künftiges
Einf. || 289, 7 und dieses nur möglich Einf. || 289, 12 nach hypotheti-
schen Rede: gestr. Wenn ich A will, so || 289, 29 nach Aussage im Ms.
haben || 289, 37 nach sich gestr. vernünftigerweise || 290, 12–13 statt
„Wenn M ist, so ist U!“ und „Entweder M ist oder U ist!“ im Ms.
(Wenn M ist, so ist U)! und (Entweder M ist oder U ist)! || 290, 20 nach
will ich W gestr. oder sie besteht nicht, dann will ich W nicht || 290,
28 statt „Wenn W1, so W!“ im Ms. (Wenn W1, so W)! || 290, 29 statt
„Entweder W1 oder W!“ im Ms. (Entweder W1 oder W)! || 290, 34 statt
sind vielmehr Formen im Ms. ist vielmehr eine Form || 290, Anm. 1 =
Rb. || 291, 24 nach auch ein im Ms. ein || 292, 6 den vollen Vorsatz Einf. ||
292, 12 statt Im im Ms. Auf dem || 292, 32 nach evidenten Urteil gestr.
dasselbe ist Inhalt einer Gegebenheit || 293, 11–12 der anschließende,
auf der Rückseite des Bl. (A VI 6/14) stehende Text ist mit Blaust.
gestr. Natürlich kann ich auch bei der empirischen Interpretation,
willentlichen Interpretation sagen: Angenommen die Tatsache, es
will jemand A, dann wird er B wollen oder B B’ wollen hder Text
bricht hier ab; es folgt der mit einem Tintenstr. abgegrenzte und weiter
mit Blaust. gestr. Texti Es ist aber nicht leicht zu entscheiden, ob das
Ablehnen einer vorgestellten Handlung ein Willensablehnen ist und
das Zustimmen zu einer proponierten Handlung ein Wollen. Gibt es
textkritische anmerkungen teilband iii 311

ein Wollen, das kein Sich-Entschließen ist und dessen Realisierung


kein Handeln ist? Stimme ich einer proponierten Handlung zu, so
heißt das, ich entschließe mich zu ihr. Ich fasse den Vorsatz zu ihr.
Habe ich aber nichts weiter als das fiat des Vorsatzes? Als ob ich
nicht schon eine volle Handlung vorgestellt hätte mitsamt ihrem fiat
etc. Ich fühle mich in das Handeln ein, ich handle gleichsam. Oder
jemand sagt mir, tue das, und ich stelle mir dieses Tun vor. Und nun
tue ich. Aber ich tue nicht bloß, ich stimme zu. Ich sage Ja. Was liegt
in diesem Ja? Auf hdemiUrteilsgebiet: Jemand sagt „S ist p“ und ich
stimme zu. So ist es wirklich, oder dass Sp ist, das ist wirklich so.
Subjektiv: Ich stimme zu. Objektiv: Es ist wahr. Ist das der Ausdruck
der Zustimmung? Wir gebrauchen es doch oft so. Jemand sagt „S ist
p“, und wir sagen darauf: Ja, das ist wahr, das ist so. Besagt „das ist
wahr“ dasselbe wie das Ja? Nun, das Proponierte (eventuell aber bloß
Gedachte, Erwogene) ist dasselbe wie das gleichstimmig Geurteilte.
Das ist als „wahr“ gesetzt. Das Urteilen ist In-der-Wahrheitsweise-
Setzen. Ich sage nun von dem vorgestellten, || 293, 38 vor in der
Art gestr. Gehen wir wieder zum Willen zurück || 294, 6 statt ist
im Ms. sind || 294, 6–7 nach wenn ich im Ms. entweder || 294, 21
nach kehren wir um im Ms. Umgekehrt || 294, 28 nach mittelbar will
gestr. (er will, dass ich will, aber es kommt ihm darauf an und das
will er eigentlich, dass ich das tue) || 294, 28–29 oder was er von
mir fordert, wünscht: Einf. || 295, 19 vorstellungsmäßig modifiziertes
Einf.

Erg. Text Nr. 21 (Hua XLIII/3, S. 297–303)

Text Nr. 21 beruht auf dem Bl. 7 aus dem Konvolut M III 3 II III
und auf den Bl. 88–89 u. 205 aus dem Konvolut A VI 12 I. – Die
Bl., die jeweils die Signatur Td tragen, sind (mit Ausnahme des Bl.
A VI 12 I/205) von 1 bis 3 paginiert und zusätzlich durch eine jeweils
unterschiedliche Anzahl von waagerechten Strichen gekennzeichnet.
Der kommentierende Text, der sich auf Bl. A VI 12 I/205 befindet,
wird S. 301, Anm. 1 wiedergegeben. – Die Bl. zeigen kaum Bearbei-
tungsspuren oder Unterstr. In der Zeittafel der Manuskripte werden
die Texte, die zur Signaturgruppe Td gehören, auf 1913/14 datiert.
312 textkritische anmerkungen teilband iii

297, 13 vor Die Tendenz die Überschrift des Textes Die Tendenz in
der äußeren Aufmerksamkeit || 297, 23 vor innerhalb gestr. im || 298,
5 statt ihre im Ms. seiner || 298, 13–14 statt von und im bis gewissen
Veränderungsziel im Ms. und vor liegt im Horizont eine Veränderung
bis zu einem gewissen Veränderungsziel || 298, 19 statt weisen im Ms.
schreiben || 298, 25 vor vorschwebenden im Ms. ihm || 298, 27 erteilt
V. für erzeugt || 298, 29 nach der gestr. erzeuge || 298, 31 nach Thesis
gestr. die || 298, 38 künftig Einf. || 299, 5 statt sind im Ms. ist || 299,
27 nach ich gestr. vollziehe || 299, 29 Zentauren-Landschaft V. für
Landschaft || 299, 36 aktuell Einf. || 300, 1 statt Bei einem eigenen im
Ms. Ein eigenes || 300, 37 vor Es im Ms. 1) || 300, 38 – 301, 1 doxischen
Aktcharakter V. für Charakter || 301, Anm. 1 = Text auf der Vorderseite
von Bl. A VI 12 I/205 || 302, 7 nach die im Ms. die || 302, 23 nach Mal
gestr. die Setzungs-Materie Unterlage eines neuen

Erg. Text Nr. 22 (Hua XLIII/3, S. 304–307)

Text Nr. 22 beruht auf den Bl. 5, 204 u. 206 aus dem Konvolut
A VI 12 I. – Die Bl. sind von 4 bis 6 paginiert (die Bl. A VI 12 I/5
u. 206 sind zudem von 1 bis 2 paginiert). Alle Bl. tragen die Signatur
Td. Der Text des mit 6 paginierten Bl. (A VI 12 I/204) wird S. 305,
Anm. 2 wiedergegeben. Auf der Vorderseite des im Konvolut A VI 12
I liegenden Titelbl. 207 hat Husserl Folgendes notiert; zunächst: 6 und
7 -4 (gemeint ist wohl das mit 6 paginierte Bl. A VI 12 I/204 sowie
das mit 7 paginierte Bl. 208, das im Erg. Text Nr. 23 wiedergegeben
wird). Weiterhin hat Husserl auf dem Titelbl. notiert Ad Aufmerken.
Theoretisches Interesse. Wichtiges in dem Umschlag über Aufmer-
ken nach den Vorlesungen von 1904, p. 55 ff. (vgl. Hua XXXVIII,
S. 423). Auf der Rückseite des Titelbl. steht dann noch der folgende
mit Blaust. gestr. Text: Über Aufmerksamkeit und reines Ich, über
das Hier und Jetzt und das Bild vom Richtungsstrahl, der vom reinen
Ich zum aufgemerkten Objekt geht. Über Aufmerken und Bemerken
und den Hintergrund, ohne Richtungsstrahlen. – Der Text ist nur
wenig mit Bleist. und Tinte bearbeitet und unterstr. In der Zeittafel der
Manuskripte werden die Texte, die zur Signaturgruppe Td gehören,
auf 1913/14 datiert.
textkritische anmerkungen teilband iii 313

304, 4–5 von (Grad: Intensität bis des Wollens.) Erg. mit Bleist.,
Kl. von den Hrsg. || 304, 6–7 von („Intensität“ des bis vermutende
Erwartung?) Erg. mit Bleist. || 304, 10 (der Erwartung z. B.) Einf. mit
Bleist. || 304, 11 ferner Einf. mit Bleist. || 304, 14–15 von (Tendenz,
Aufmerksamkeit bis das Objekt) Einf., Kl. von den Hrsg. || 304, 19
nach vielmehr gestr. Werterzielung) || 304, 20 Schließung der Kl. nach
Gemütsevidenz von den Hrsg. || 304, 31 darin Einf. mit Bleist. || 305,
5 Anführungszeichen bei „Aufmerksamkeit“ mit Bleist. || 305, 9 ist
V. für wäre || 305, 12 Anführungszeichen bei „vollzogen“ mit Bleist. ||
305, 13 Anführungszeichen bei „fiat“ mit Bleist. || 305, Anm. 1 = Einf.
mit Bleist. || 305, Anm. 2 = Text auf Bl. A VI 12 I/204; vor Lesen gestr.
Hören; Schließung der Kl. nach Anschauungen von den Hrsg.; (d. h.
ungehemmt folgend) V. mit Bleist. für d. h. ungehemmt; von (dieses
„frei“ bis einer Tendenz) Einf. || 306, 31 inneren oder Einf. || 306,
Anm. 1 = Erg. mit Bleist., im Ms. zwischen Kl.

Erg. Text Nr. 23 (Hua XLIII/3, S. 308–311)

Text Nr. 23 beruht auf den Bl. 26 u. 208 aus dem Konvolut A VI 12
I. – Der Text der von 7 bis 8 paginierten Bl. (vgl. die Textbeschreibung
zum Erg. Text Nr. 22) ist nur mäßig mit Tinte, Rotst. und Blaust.
bearbeitet; Unterstr. sind zumeist mit Tinte ausgeführt. Die Zugehörig-
keit des Textes zur Signaturgruppe Td ergibt sich aus dem Inhalt und
der Paginierung sowie aus Angaben im Typoskript der Studien von
Landgrebe. In der Zeittafel der Manuskripte werden die Texte, die zur
Signaturgruppe Td gehören, auf 1913/14 datiert.

308, 8–9 von Akt und bis zur Auslösung. am Rand mit einem
Fragezeichen mit Blaust. versehen || 309, 3 statt für im Ms. auf || 309,
25 vor eine gestr. ein || 309, 26–27 im Ms. folgt nach erscheint ein
Fragezeichen || 309, 29 doch im Ms. mit Bleist., wohl von L., gestr. ||
310, 11 als Erlebnis im inneren Bewusstsein Einf. || 310, 14 Schließung
der Kl. nach hseiendi) von den Hrsg. || 310, 18–19 von Offenbar gehört
bis inneren Bewusstsein V. für Gehört also die Tendenz zum inneren
Bewusstsein? || 310, 18–21 Anstr. am Rand || 310, 25 und Wollen Einf. ||
310, 28 – 311, 9 Anstr. am Rand mit Rotst. || 310, 29 nach geht gestr.
auf || 310, 34 oder Vielleicht-Nichtseins Einf. || 310, Anm. 1 von Aber
314 textkritische anmerkungen teilband iii

ist bis ausreichend? Ja. im Ms. zwischen Bleist.-Kl. || 311, 3 endlich


Einf. || 311, 6–9 Anstr. am Rand mit Rotst. und Tinte || 311, 8 (Langen,
Sehnen) Einf., Kl. von den Hrsg. || 311, 9 Freudenverhalt Einf., Kl.
von den Hrsg.

Erg. Text Nr. 24 (Hua XLIII/3, S. 312–314)

Text Nr. 24 beruht auf den Bl. 27 u. 126 aus dem Konvolut A VI 12
I. – Die Bl. sind von 9 bis 10 paginiert. Das mit 10 paginierte Bl. trägt
die Signatur Td. – Der Text ist mit Tinte bearbeitet; Unterstr. sind mit
Tinte, Blaust. und Rotst. ausgeführt. In der Zeittafel der Manuskripte
werden die Texte, die zur Signaturgruppe Td gehören, auf 1913/14
datiert.

312, 2–3 Titel als Überschrift des Textes || 312, 4 vor Tendenz im
Ms. 1) || 312, 5 Schließung der Kl. bei (Wahrnehmung als Erschei-
nung) von den Hrsg. || 312, 26–27 statt den „Gefallensintentionen“
nachgehen im Ms. nachgehen den „Gefallensintentionen“ || 312, 28
nach Gefallen im Ms. aber || 313, 6–7 Erwünschte als solches im Ms.
zwischen Kl. || 313, 13 vor Anschaulichmachung gestr. Klärung || 313,
21 vor Zu im Ms. 1) || 313, 23 vor Aber im Ms. 2) || 313, 30 Erfasstes
V. für Gemeintes || 313, 30 nach Durchgang gestr. Gemeinhtesi || 313,
Anm. 1 = längsseitig an den Rand notiert || 314, 1 dann Einf. || 314,
2 theoretisches Einf. || 314, 10 statt Erfassen im Ms. erfassend || 314,
Anm. 1 = Erg. || 314, Anm. 2 = Erg. am Rand

Erg. Text Nr. 25 (Hua XLIII/3, S. 315–318)

Text Nr. 25 beruht auf den Bl. 28 u. 29 aus dem Konvolut A VI 12 I. –


Die Bl. sind mehrfach paginiert (von 12 bis 13, von 1 bis 2 und von 8 bis
9). – Der Text ist hauptsächlich mit Tinte und Bleist. bearbeitet; Unterstr.
sind mit Tinte, Blaust. und Rotst. ausgeführt. Die Zugehörigkeit der Bl.
zur Signaturgruppe Td ergibt sich aus dem Inhalt und der Paginierung
sowie aus Angaben im Typoskript der Studien von Landgrebe. In der
Zeittafel der Manuskripte werden die Texte, die zur Signaturgruppe
Td gehören, auf 1913/14 datiert.
textkritische anmerkungen teilband iii 315

315, 6–7 statt desgleichen auch im Ms. desgleichen und || 315, 20


nach Auffassungen etc. Schlusszeichen und der Randtitel Glaube ||
315, 23 Anführungszeichen bei „Objektivation“ mit Blaust. || 315, 26–
27 (ein praktisches Hingerichtetsein, heinei Strebung) Erg., Kl. von
den Hrsg. || 316, 2 von (analog wie bis der Trieb) Erg.; nach wie mit
Bleist. gestr. eben; Kl. von den Hrsg. || 316, 5 nach Vermutliche? gestr.
und zwischen eckige Kl. gesetzt Bei diesen Gegen-Akten ist doch
von keiner Tendenz hTendenz V. für Intentioni die Rede. Und nun
die Ursprungsakte. – Aber doch: Ich lehne ab. Negative Tendenz. Je
klarer ich bin, je deutlicher ich der Unstimmigkeit bewusst bin, umso
„käftiger“ wird die Ablehnung. hdazu die mit Bleist. gestr. Bemerkung
Gehört das hierhin?i || 316, 27 Seinsthesisbewährung V. für Bewäh-
rung || 316, 29 nach Materie, gestr. der || 316, Anm. 1 = Erg. || 317, 5 An-
führungszeichen bei Sich-„Neigen“ mit Bleist. || 317, 6–11 von Ebenso
bei bis liegen mag. Einf. || 317, 20–22 von Und nicht bis Phänomen
walten. Einf. || 317, 25 – 318, 5 1), 2), 3), 4) jeweils Einf. mit Blaust. ||
317, 26 vor Begehren gestr. Begehrung || 317, 34 nach „bestätigt sich“
im Ms. aber || 318, 8 in der graduellen Kraft, Bekräftigung Einf. mit
Bleist., Kraft mit Tinte nachgeschrieben || 318, 11–12 (d. i. Wunschten-
denzen, Willenstendenzen oder einfach praktische hTendenzeni) V.
mit Bleist. für (d. i. Wunsch-, Willens-, Gefühlshtendenzeni) || 318, 12
als Tendenzen im Ms. zwischen Kl. || 318, 18 ein Einf. || 318, 22 für
„Bekräftigung“ Einf. mit Bleist. || 318, 26 Tendenz Einf. || 318, Anm. 1
= Erg. mit Bleist. || 318, Anm. 2 = Erg. || 318, Anm. 3 = Rb. mit Bleist.

Erg. Text Nr. 26 (Hua XLIII/3, S. 319–326)

Text Nr. 26 beruht auf den Bl. 198–201 u. 226–227 aus dem Konvolut
A VI 12 I. – Die Bl. sind doppelt paginiert: von 14 bis 17 bzw. von
19 bis 20 (das mit 18 paginierte Bl. A VI 12 I/202 wird in Beilage VI
wiedergegeben; vgl. die Textbeschreibung dort) und dann durchlaufend
von 1 bis 6. – Der Text ist mit verschiedenem Schriftmaterial bearbeitet
und unterstr. (mit Tinte, Bleist., Rotst. und Blaust.). Die Zugehörig-
keit der Bl. zur Signaturgruppe Td ergibt sich aus dem Inhalt und
der Paginierung sowie aus Angaben im Typoskript der Studien von
Landgrebe. In der Zeittafel der Manuskripte werden die Texte, die zur
Signaturgruppe Td gehören, auf 1913/14 datiert. Als Papier hat Husserl
316 textkritische anmerkungen teilband iii

bei den Bl. 198 u. 199 die Hälften einer Drucksache der Universität
Göttingen benutzt, die auf den 3. Februar 1914 datiert ist. Der Text
wird daher wohl etwas präziser Anfang 1914 entstanden sein.

319, 8 nach Erfahren gestr. Wissen || 319, 11–19 von Erwartung


eines bis der Sache. im Ms. zwischen Bleist.-Kl. || 319, 12 wirklich
Einf. || 319, 23 statt ins im Ms. in || 319, 24 er V. für es || 319, 27 bei
solcher Erwartung Einf. || 319, 27 Randtitel Erwartung und Frage || 319,
29 „Ungewissheits-, Zweifelsbewusstsein“ V. für „Ungewissheits-
bewusstsein“ || 320, 1 erwartungsmäßig Einf. || 320, 16 nach leiden-
schaftlicher. gestr. Rb. Leidenschaftlichkeit des Begehrens, eine ei-
gene Gradualität, Intensität des Begehrens. Aber Begehren ist keine
Spannung. Es kann sich allmählich sättigen, und die Intensität nimmt
ab? Aber es erfüllt sich dabei. Neben der Intensität (Leidenschaftlich-
keit) ist zu unterscheiden die Gradualität der Erfüllung. || 320, 22 die
mit Einf. || 320, 24 nach oder gestr. Durchstreichung des Begehrens ||
320, 26–27 den Begriff des Einf. || 320, 27 damit Einf. || 320, 30 nach
übergehend? gestr. Das ist || 320, 36 Anstr. am Rand mit Rotst. ||
321, 11 das sind ja V. für Wir haben hier || 321, 13 Nachtrag Einf. ||
321, 13 beim Erwarten Einf. || 321, 13–14 disjunktive Einf. || 321,
22 nach Spannung. Notiz mit Blaust. Fortsetzung 4 hgemeint ist der
unmittelbar anschließend wiedergegebene Text des mit Blaust. mit 4
gekennzeichneten Bl. A VI 12 I/201i. Nach Fortsetzung 4 folgender
auf der Rückseite des Bl. A VI 12 I/200 stehender und gestr. Text
Gespannt bin ich, weil ich eben am aktuellen Eintritt „interessiert“
bin. Also in der Gegenwart erregt irgendetwas die sukzessive As-
soziation, weckt die „Vorerinnerung“ mit dem zugehörigen Glau-
ben, eventuell mit disjunktiven Unbestimmtheiten etc. Aber was die
Vorerinnerung erregt, ist nicht schon Erreger der Spannung. Die
präsumtiven Gefühle, die Gemütsstellungnahmen, die sich präsumtiv
an das Vorerinnerte knüpfen, erregen nun ihrerseits die Spannung,
erregen die Erwartung, bedingen diesen Modus der Vorerinnerung,
den des Entgegengezogen-Seins. Aber müssen es Gefühle sein? Das
Kommende selbst interessiert mich: Besagt hier immer Interesse ir-
gendein Gefühl? Kontinuierliche Erwartung im Zusammenhang der
Wahrnehmung: hvon Aber müssen bis der Wahrnehmung Erg.i Bei
der Betrachtung von Vorgängen: Sie haben sein „Interesse“, das geht
nicht nur auf das Gegenwärtige, sondern auch hauch Einf.i in den
textkritische anmerkungen teilband iii 317

Zukunftshorizont hinein, und so sehen wir kontinuierlich gespannt


auf das Gegebene und dem Kommenden entgegen, „aufmerksam“
auf das hnach das gestr. Kommendei Ablaufende (das Kommende
ist erregt, aber wir hsindi vorgerichtet wie beim Wettrennen). hvon
(das Kommende bis beim Wettrennen) Einf.i Die Spannung des
„Interesses“ als Aufmerksamkeit. Auch das Gegenwärtige „zieht
mich an“, etwa weil es mir gefällt, weil es mein Wissen bereichert etc. –
oder unmittelbar, es „drängt sich auf“. hvon oder unmittelbar bis sich
auf“ Einf.i Die „Anziehung“ ist eine sich im Betrachten nicht schon
hnicht schon Einf.i lösende, immer wieder neu entzündende Span-
nung: Solange wir interessiert sind, sind wir gespannt. Der schöne
Geigenton: Wir hören gespannt, sind im Hören ganz hingegeben, wir
gehen darin ganz auf. Wir können aber weniger aufgehen. hSolange
wir bis weniger aufgehen. Einf.i Ein Zug, der solange ich interessiert
bin, in Spannung bleibt. hnach bleibt. gestr. und der Zukunft entgegen
gehti Besser: Das noch nicht Gesehene vom Gegenstand sowie das
noch nicht klar Gesehene zieht mich an. Das noch nicht klar Gesehene
ist künftig zur Klarheit zu bringen, das noch nicht Erscheinende, dass
es erscheine und dann zur Klarheit komme: Soweit es „auffällt“,
„interessiert“. Das Interesse vielleicht lässt nach, oder es überwiegt
ein Interesse an anderen Momenten. Es reizt nicht mehr. hvon Soweit
es bis nicht mehr. Einf.i Wie steht all das zu den „attentionalen
Wandlungen“? Wir haben da Modifikationen des Bewussthabens von
Gegenständen, je nachdem intentional schon bewusste Gegenstände
im „Licht“ der Aufmerksamkeit sind oder nicht, schon bemerkte
sind oder speziell aufgemerkte. Und ein Strahl des reinen Ich geht
auf sie oder ein Hauptstrahl auf das Aufgemerkte, Nebenstrahlen auf
andere Objekte, und endlich ein Horizont der Aufmerksamkeit, der
nichts von Ich-Strahlen enthält. || 321, 28 Entscheidung des Einf. || 321,
Anm. 1 = Rb. || 321, Anm. 2 = Rb., Aktmodus V. für Modus, statt runde
Kl. im Ms. eckige Kl. || 322, 24–25 am Rand Rotst.-Pfeil || 322, Anm. 1 =
Notiz am Rand mit Rotst. || 323, 3 nach Objekts gestr. entspricht || 323,
5–6 Sich-nicht-nur-Hinwenden, sondern Sich-dem-Zug-Hingeben, V.
für Sich-Hinwenden, auch Hingeben, || 323, 7 nach Ich gestr. an das ||
323, 12–13 von oder dasselbe bis mich fest. Einf. || 323, 14 nach hören
gestr. der Grund ist der || 323, 26 Aber handelt es sich V. für Aber es
handelt sich nicht || 323, Anm. 1 = Rb.; der Satz Bilder sind gefährlich.
im Ms. leicht mit Blaust. gestr. || 323, Anm. 2 = Erg. am Rand || 323,
318 textkritische anmerkungen teilband iii

Anm. 3 = Rb. || 324, 1 nach Erwartung, gestr. Spannung || 324, 9–12


Anstr. am Rand mit Rotst. || 324, 18–22 am Rand Rotst.-Pfeil || 324, 26
(erzielen) Einf., Kl. von den Hrsg. || 324, 26–27 ihnen nachgegeben
wird und Einf. || 324, 29 in Hinsicht auf ihre Intensität V. für die nicht
selbst Tendenz ist || 324, Anm. 1 = Rb. || 324, Anm. 2 = Rb. || 324, Anm. 3
= Randtitel || 324, Anm. 4 = Rb. mit Bleist. || 325, 7 nach die folgt im Ms.
nun, danach gestr. modfizierte || 325, 12 erzielen V. für entspannen,
danach wohl irrtümlich nicht gestr. sich || 325, 13–14 Vielleicht ist das
richtig. V. für Aber das geht nicht. || 325, 14 noch nicht ganz klar. V.
für nicht klar; danach gestr. Was heißt „Entspannen“ von Tendenzen?
Es heißt || 325, 14–29 von Aber das bis seine Gradualität hat im Ms.
zwischen eckigen Blaust.-Kl. und mit Bleist., wohl von L., gestr. || 325,
14 Wir scheiden ab: Einf. || 325, 21 stetig Einf. || 325, 25 nach dem
gestr. hin || 325, 29 ein Drang V. für eine Willenstendenz || 325, 30 Man
sieht, V. für In jeder Weise aber ist klar || 325, 31 statt aussehen im
Ms. aussieht || 325, Anm. 1 = Rb. || 326, 5–6 eigentümlichen Einf. ||
326, 7 Vorerinnerung im Ablauf der Zeit V. für Erwartung || 326,
8 von (aufgrund des bis bestimmten Zeitstelle) Einf. || 326, 20–21
von hier bei bis bloße „Folgeleisten“ V. mit Bleist. für hier nicht das
„Folgeleisten“ || 326, 22–23 von auch sich bis selbstgegeben ist Einf. ||
326, Anm. 1 = Rb.; Falsch. mit Bleist.; Cf. Beilage zu 4 mit Rotst.
geschr. || 326, Anm. 2 = Rb. || 326, Anm. 3 = Rb. || 326, Anm. 4 = Rb.
mit Bleist., mit geschweifter Bleist.-Kl. zusammengefasst

Beilage V (Hua XLIII/3, S. 327)

Beilage V beruht auf dem Bl. 227 aus dem Konvolut A VI 12 I. – Ein
Teil des Textes dieses Bl. ist schon im Erg. Text Nr. 26 wiedergegeben.
Den hier wiedergegebenen Textteil des Bl. hat Husserl ausdrücklich am
Rand als Beilage gekennzeichnet. – Der Text ist mäßig mit Tinte be-
arbeitet; Unterstr. sind zumeist mit Tinte und Rotst. ausgeführt. Dieser
Beilagentext wird wie der Erg. Text Nr. 26 wohl Anfang 1914 entstanden
sein.

327, 27 nach Deutlichkeit gestr. und Klarheit || 327, 32–36 am Rand


geschweifte Rotst.-Kl. || 327, 34 das Aufmerken Einf. || 327, 35 statt
einem im Ms. eins || 327, Anm. 2 = Rb.
textkritische anmerkungen teilband iii 319

Beilage VI (Hua XLIII/3, S. 328–330)

Beilage VI beruht auf dem Bl. 202 aus dem Konvolut A VI 12 I


und auf einem Bl. ohne offizielle Archivzählung. – Auf dem mit 18
paginierten Bl. 202 hat Husserl notiert ad 4 und Beilage zu S. 4 unten.
Dieses Bl. wurde daher als Beilage dem mit 4 paginierten Bl. 201
aus dem Konvolut A VI 12 I, das im Erg. Text Nr. 26 wiedergegeben
ist, zugeordnet. Auf diesem Bl. findet sich der entsprechende Hinweis
Dazu die wichtige Beilage. – Der Text ist mäßig mit Tinte und Bleist.
bearbeitet; Unterstr. sind vor allem mit Blaust. ausgeführt. Der Beil-
agentext wird wie der Erg. Text Nr. 26 wohl Anfang 1914 entstanden
sein.

328, 18 nach nur im Ms. etwa || 328, 21 (die Stellungnahme) Einf.


mit Bleist. || 328, 21 Vollziehen Einf. || 328, 30 – 329, 5 von Wir haben bis
Nicht-Erzielung hat. im Ms. mit Bleist., wohl von L., gestr. || 328, 30–
36 Anstr. am Rand mit Blaust. und Rotst. || 329, 1–2 der vollzogenen
cogito Einf. mit Bleist. || 329, 2 statt ihre im Ms. seine || 329, 9–10
ihrem Gehalt nach Einf. || 329, 12–13 statt von Tendenz mit bis nicht
verschwunden im Ms. Tendenz nicht verschwunden hdanach gestr.
sondern und nichti mit ihrem Modus der Hingabe, der Zuwendung,
der aktuellen Intention || 329, 20–26 Anstr. am Rand mit Rotst. ||
329, 25 statt in einer erzielenden Erwartung auf ein „Kommendes“
hzui leben im Ms. in einer erzielenden Erwartung leben, auf ein
„Kommendes“ || 329, 27–29 am Rand mit Bleist. Nota bene || 329,
29 Fall V. für Besonderung || 329, 31 statt sie im Ms. es || 329, Anm. 1
= Rb. || 330, 19 statt Vorgestelltheiten im Ms. Vorstelltheiten || 330, 28
dann Einf.

Beilage VII (Hua XLIII/3, S. 331–332)

Beilage VII beruht auf dem Bl. 223 aus dem Konvolut A VI 12 I. –
Das mit 49 paginierte Bl. trägt die Notiz bei 5 ff. und wird daher als
Beilage zu dem mit 5 paginierten Bl. A VI 12 I/226 (im Erg. Text Nr. 26)
wiedergegeben. – Der Text ist vor allem mit Bleist. bearbeitet; Unterstr.
sind mit Tinte, Rotst. und Blaust. ausgeführt. Der Beilagentext wird wie
der Erg. Text Nr. 26 wohl Anfang 1914 entstanden sein.
320 textkritische anmerkungen teilband iii

331, 9–11 am Rand Rotst.-Pfeil || 331, 10 „erregten“ Einf. mit


Bleist. || 331, 17 übrigens Einf. mit Bleist. || 331, 23 Anführungszeichen
bei „bei ihm selbst“ mit Blaust. || 331, 24–25 statt von (das Erwartete
bis stetig weiter. im Ms. (das Erwartete fängt selbst an, und nun geht
das Erzielen stetig weiter: am Ziel Spazierengehen) || 331, Anm. 2 =
Rb. mit Bleist. || 332, 3 statt mit im Ms. von || 332, 4 vor Grad im Ms.
Öffnung einer Kl. || 332, 6–7 (mit der Erzielung) Einf. mit Bleist., Kl.
von den Hrsg. || 332, Anm. 1 = Rb. mit Bleist.

Erg. Text Nr. 27 (Hua XLIII/3, S. 333–334)

Text Nr. 27 beruht auf dem Bl. 218 aus dem Konvolut A VI 12 I. –
Der Text des doppelt paginierten (mit 21 bzw. mit 10) und nur auf der
Vorderseite beschriebenen Bl. ist mit verschiedenem Schriftmaterial
(Tinte, Bleist. und Rotst.) bearbeitet und unterstr. Der Hinweis Vgl.
aber Beiblatt zu 5 bezieht sich auf Bl. 223 aus dem Konvolut A VI
12 I, das in Beilage VII veröffentlicht wird. Die Zugehörigkeit der Bl.
zur Signaturgruppe Td ergibt sich aus dem Inhalt und der Paginierung
sowie aus Angaben im Typoskript der Studien von Landgrebe. In der
Zeittafel der Manuskripte werden die Texte, die zur Signaturgruppe
Td gehören, auf 1913/14 datiert.

333, 5–11 Anstr. am Rand mit Bleist. || 333, 13 über Tendenzen Einf.
mit Bleist. Oho || 333, 14–15 d. h. hier Strebungen Einf. || 333, 26 (= aus
der Aufmerksamkeit) Einf. mit Bleist. über theoretischen; statt (gleich
aus der Aufmerksamkeit) im Ms. aus der Aufmerksamkeit = || 333,
Anm. 2 = Rb. || 333, Anm. 3 = Rb. mit Bleist. || 333, Anm. 4 = Notiz
am Rand mit Bleist. || 333, Anm. 5 = Erg. mit Bleist. || 333, Anm. 6 =
Erg. || 334, 1 statt der im Ms. an die || 334, 5 Transkription von sein
nicht sicher || 334, 8 Anführungszeichen bei „Frage“ mit Bleist. || 334, 8
Anführungszeichen bei „Möglichkeit“ mit Bleist. || 334, 9 auf Antwort,
Entscheidung durch Einf. || 334, 10 Anführungszeichen bei „will“ mit
Bleist. || 334, Anm. 1 = Erg. mit Bleist.
textkritische anmerkungen teilband iii 321

Erg. Text Nr. 28 (Hua XLIII/3, S. 335–337)

Text Nr. 28 beruht auf den Bl. 228 u. 229 aus dem Konvolut A VI
12 I. – Der Text des mit 23 paginierten Bl. (A VI 12 I/228) ist mit
Tinte und Bleist. bearbeitet; Unterstr. sind mit Tinte, Bleist., Blaust. und
Rotst. vorgenommen. Auf dem kleinformatigen und auf der Rückseite
zum Teil schwarz umrandeten Bl. (A VI 12 I/229) befindet sich der
S. 335, Anm. 5 wiedergegebene Text. Am Rand dieses Bl. steht Nota.
Aus Td. In der Zeittafel der Manuskripte werden die Texte, die zur
Signaturgruppe Td gehören, auf 1913/14 datiert.

335, 6 darunter kann verstanden werden Erg. mit Bleist. || 335,


11–13 statt von die Vorstellung bis Die-Seinssetzung-Vollziehen im
Ms. die Vorstellung in der Zuständlichkeit verbleibt, und speziell
das Glauben, das Vermuten etc., und dann ein zweites ist das Die-
Seinssetzung-Vollziehen || 335, Anm. 2 = Rb. mit Bleist. || 335, Anm. 3
= Notiz am Rand || 335, Anm. 4 = Rb. || 335, Anm. 5 = Text des Bl.
A VI 12 I/229; Nota ist eine Notiz am Rand.; Aufmerksamkeit. als
Überschrift des Textes; statt stärker im Ms. stark; vor primären gestr.
als; nach Aufmerken gestr. (im erweiterten Sinn: tätig sein || 336, 10
„erfasse ihn“ Einf.

Erg. Text Nr. 29 (Hua XLIII/3, S. 338–340)

Text Nr. 29 beruht auf Bl. 212 und auf dem S. 338, Anm. 2 wie-
dergegebenen Bl. 211 aus dem Konvolut A VI 12 I. – Der Text der
mit 24 und mit 25 paginierten Bl. ist mäßig mit Tinte und Bleist.
bearbeitet; die zahlreichen Unterstr. sind mit Tinte, Blaust. und Rotst.
vorgenommen. Die Bl. gehören dem Inhalt und der Paginierung nach
zur Signaturgruppe Td, deren Texte in der Zeittafel der Manuskripte
auf 1913/14 datiert werden.

338, 8 die Liebe, das Begehren Einf. || 338, 17 Interesse am Gegen-


stand, also Einf. mit Bleist. || 338, Anm. 2 = Text auf Bl. A VI 12 I/211;
nach willen? gestr. Kann man das Wesensgesetz formulieren: Positive
Gefühle, die sich auf Gegenstände beziehen, fundieren Tendenzen
zur Betrachtung der Gegenstände, aber nicht in jeder Hinsicht etc. ||
322 textkritische anmerkungen teilband iii

339, 15–16 von bzw. ein bis theoretischer Intentionen V. mit Bleist. für
ein „theoretisches“ Interesse, theoretische Intentionen || 339, 19 nach
auslaufend, gestr. die

Erg. Text Nr. 30 (Hua XLIII/3, S. 341–345)

Text Nr. 30 beruht auf den Bl. 219–221 aus dem Konvolut A VI 12 I. –
Der Text der doppelt paginierten Bl. (von 26 bis 28 bzw. mit römischen
Zahlen von I bis III) ist hauptsächlich mit Tinte, aber auch mit Bleist.
bearbeitet; Unterstr. sind mit Tinte, Blaust. und Rotst. vorgenommen.
Die Bl. gehören dem Inhalt und der Paginierung nach zu den Texten der
Signaturgruppe Td, die in der Zeittafel der Manuskripte auf 1913/14
datiert werden.

341, 6 mehr oder minder Einf. || 341, 10 vor das im Ms. 2a) || 341,
16 Beispiel vom Trinker Einf., vor Beispiel im Ms. Zum Beispiel ||
341, 24 statt zwischen a) im Ms. a) zwischen || 341, Anm. 2 = Rb., sehr
Einf. || 341, Anm. 3 = Rb. || 342, 3 (Willensanmutung: Analogon der
doxischen Anmutung) Einf. mit Bleist. || 342, 3 eine V. mit Bleist. für
einer || 342, 5 nach Rauchgenuss gestr. beginnt || 342, 13–18 von Oder
ein bis ohne Bejahung? Einf., nach Bejahung? im Ms. siehe oben h= S.
342, Anm. 1i. || 342, 29 sozusagen außerhalb des Ich Einf. || 342, Anm. 1
= Rb., dazu im Ms. die Notiz, der entsprechend der Anmerkungstext
positioniert wurde Zu dem unten seitwärts Notierten || 343, 19 Modus
Einf. || 343, 20 schon Einf.mit Bleist. || 344, 2 statt den im Ms. der || 344,
7 eigentlich Einf. || 344, 13 (ist ein Trieb?) Einf. || 344, 16 (oder Trieb
ist) Erg., Kl. von den Hrsg. || 344, 23 Modus des Einf. || 344, 28 wie der
Wille Einf. || 344, 29 statt Erfüllungsverlaufs im Ms. Erfüllensverlaufs

Erg. Text Nr. 31 (Hua XLIII/3, S. 346)

Text Nr. 31 beruht auf Bl. 230 aus dem Konvolut A VI 12 I. – Der
Text des mit 29 paginierten und nur auf der Vorderseite beschr. Bl. ist mit
Tinte bearbeitet; die Unterstr. sind mit Tinte und Blaust. vorgenommen.
Die Zugehörigkeit des Bl. zur Signaturgruppe Td ergibt sich aus dem
Inhalt und der Paginierung sowie aus Angaben im Typoskript der
textkritische anmerkungen teilband iii 323

Studien von Landgrebe. In der Zeittafel der Manuskripte werden die


Texte, die zur Signaturgruppe Td gehören, auf 1913/14 datiert.

346, 9 statt Dem-Trieb-Folgen im Ms. Folgen dem Trieb || 346,


18 vor so Öffnung einer Kl. || 346, 19 Gebiet der Erwartung V. für
Glaubensgebiet || 346, 20 Erwartungsglauben V. für Glauben || 346,
20 worin V. für wovon || 346, 21 erwarteten V. für geglaubten || 346,
22 statt verwechseln im Ms. Verwechslung || 346, Anm. 2 = Rb. || 346,
Anm. 3 = Rb.

Erg. Text Nr. 32 (Hua XLIII/3, S. 347–348)

Text Nr. 32 beruht auf Bl. 231 aus dem Konvolut A VI 12 I. –


Der Text des mit 30 paginierten Bl. ist mit Tinte und Bleist. bearbeitet;
die Unterstr. sind mit Tinte, Blaust. und Rotst. vorgenommen. Die
Zugehörigkeit des Bl. zur Signaturgruppe Td ergibt sich aus dem Inhalt
und der Paginierung sowie aus Angaben im Typoskript der Studien von
Landgrebe. In der Zeittafel der Manuskripte werden die Texte, die zur
Signaturgruppe Td gehören, auf 1913/14 datiert.

347, 2 Wille und Trieb als Randtitel || 347, 8 nach ist im Ms. sich ||
347, 15 Thesis auch „Stellungnahme“. Einf. || 347, 17 statt Die Triebe
(die Tendenzen) sind aber verschieden im Ms. Die Triebe sind aber
verschieden (die Tendenzen) || 347, 20 und sie anzuzünden Einf. || 347,
31 – 348, 1 am Rand Rotst.-Pfeil || 347, Anm. 2 = Erg. mit Bleist., im
Ms. zwischen Bleist.-Kl. || 348, 4 (Willkür) Erg., Kl. von den Hrsg. ||
348, 8 nach Triebe gestr. wenn sie abfließen || 348, 10 aus sich heraus
V. für sich

Erg. Text Nr. 33 (Hua XLIII/3, S. 349–354)

Text Nr. 33 beruht auf den Bl. 22–24 u. 213 aus dem Konvolut
A VI 12 I. – Der Text der doppelt paginierten Bl. (von 31 bis 34 bzw.
von 1 bis 4) ist mäßig mit Tinte bearbeitet; Unterstr. sind mit Tinte,
Bleist., Blaust. und Rotst. vorgenommen. Die Zugehörigkeit der Bl.
zur Signaturgruppe Td ergibt sich aus dem Inhalt und der Paginierung
324 textkritische anmerkungen teilband iii

sowie aus Angaben im Typoskript der Studien von Landgrebe. In der


Zeittafel der Manuskripte werden die Texte, die zur Signaturgruppe
Td gehören, auf 1913/14 datiert.

349, 5–8 von und Gefallentendenz bis so überall. Einf. || 349, 7 statt
Wollen selbst (Willensintention) im Ms. Wollen (Willensintention)
selbst || 349, Anm. 2 = Rb., Nein und (nämlich cf. p. 3) sind jeweils
Einf. mit Bleist., Kl. von den Hrsg. || 349, Anm. 3 = Erg. mit Bleist. || 350,
1 Kl. bei (würde man sagen) mit Bleist. || 350, 9 nach Objekt gestr. das
sagt || 350, 10 vor dadurch gestr. wesentlich || 351, 16 vor So im Ms. 1) ||
351, 16–17 statt wie wir bei der bloßen Objektivation (Vorstellung)
Erfüllung als „Sättigung“ haben im Ms. wie bei der bloßen Objek-
tivation (Vorstellung) haben wir Erfüllung als „Sättigung“ || 351, 24
statt ist das Gefallen als Gefallen am intentionalen Gegenstand selbst
im Ms. das Gefallen als Gefallen am intentionalen Gegenstand ist
selbst || 351, 31 Anstr. am Rand mit Rotst. || 352, 25 statt je missfälliger
im Ms. je mehr || 352, 26 negative Einf. || 352, 33 vor wurzelt gestr.
entfaltet || 353, 2 Transkription von es nicht sicher || 353, 4 in V. für
für || 353, 4 hineingehen V. für gehen || 353, 24 statt den im Ms.
der || 353, 26 statt den im Ms. der || 353, 30–37 Anstr. am Rand mit
Rotst. || 353, 30–31 (egozentrisch) Einf., Kl. von den Hrsg. || 353, 34–35
nach Willensmeinung. Absatzzeichen || 354, 6 willensgemeinter V. für
gemeinter || 354, 13 Anstr. am Rand mit Rotst.

Erg. Text Nr. 34 (Hua XLIII/3, S. 355–359)

Text Nr. 34 beruht auf den Bl. 232–234 aus dem Konvolut A VI
12 I. – Die Bl. sind von 35 bis 37 paginiert. Das mit 35 paginierte Bl.
trägt die Signatur Td. – Der Text ist hauptsächlich mit Tinte bearbeitet;
Unterstr. sind vor allem mit Tinte ausgeführt. In der Zeittafel der
Manuskripte werden die Texte, die zur Signaturgruppe Td gehören,
auf 1913/14 datiert.

355, 2–3 Titel als Überschrift des Textes || 355, 6–9 von oder sofern
bis Vollzugs betrachten. Einf.; statt sofern wir sie im Ms. die wir || 355,
13 aktuelle oder potenzielle Einf. || 355, 19 aktuelle Einf. || 355, 21 als
seine Thesis. Einf. || 355, 26 die V. für jede || 355, 27 nach Gesamten
textkritische anmerkungen teilband iii 325

gestr. einer solchen || 355, 27 ist V. für gehört || 355, 31 Zunächst im


Ms. mit Bleist., wohl von L., gestr. || 355, 32 statt in sich im Ms. sich in ||
356, 15 statt gesetzten im Ms. besetzten || 356, 28 – 357, 38 von Man
könnte bis Vollzug ein? im Ms. zwischen doppelten eckigen Kl. und
mit Bleist., wohl von L., gestr. || 356, 35 einzeln Einf. || 356, Anm. 1
= Rb., mit geschweifter Kl. zusammengefasst || 357, 4 nach thetischer
gestr. dieser || 357, 6 nach Denn gestr. jede || 357, 13 nur es ist V.
für indessen es ist doch || 357, 25 nach also gestr. jedenfalls || 357, 28
nach vorgezeichnet? gestr. Gehen wir nun über zu den Gemütsnoesen
und zu den doxischen Modalitäten. || 357, 33 statt vorgezeichnet ist
im Ms. ist vorgezeichnet || 358, 2 nach Thesen. gestr. Aber hier ist
die Potenzialität eine ganz andere. || 358, 12 statt als im Ms. wie ||
358, 14 nach schon im Ms. schon || 358, 24 im weiteren Sinn Einf. ||
358, 26 einseitigen Einf. || 358, 31 – 359, 4 von Also ist bis und nicht
vollzogene. Einf. am Rand || 358, 37 nach wirklich gestr. originär || 358,
38 statt Eigen-Vollzug im Ms. Eigens-Vollzug || 358, 38 nach Vollzug
gestr. originäre || 359, 1–2 Qualität als Einf. || 359, 8 nach Erlebnis
gestr. ist entweder ur || 359, 9 nach doxische gestr. hat urdoxische ||
359, 9 statt das sind im Ms. das ist || 359, 10 urdoxische V. für doxische ||
359, 11 urdoxische V. für doxische || 359, 11 neue Einf. || 359, 18 eine
V. für die

Erg. Text Nr. 35 (Hua XLIII/3, S. 360–361)

Text Nr. 35 beruht auf dem Bl. 127 aus dem Konvolut A VI 12 I. –
Der Text des mit 38 paginierten Bl. ist mit Tinte bearbeitet; Unterstr.
sind mit Tinte, Blaust. und Rotst. ausgeführt. Der Text gehört dem
Inhalt und der Paginierung nach zur Signaturgruppe Td, deren Texte
in der Zeittafel der Manuskripte auf 1913/14 datiert werden.

360, 12 auch Einf. || 360, Anm. 2 = Rb. || 361, 5 statt er im Ms.


es || 361, 15 Stellungnahmen des Glaubens V. für Glaubensakte || 361,
25–27 Anstr. am Rand mit Rotst. || 361, 30 im weiteren Sinn Einf. ||
361, 31 in ein Einf.
326 textkritische anmerkungen teilband iii

Erg. Text Nr. 36 (Hua XLIII/3, S. 362–369)

Text Nr. 36 beruht auf den Bl. 194–197 aus dem Konvolut A VI 12
I. – Die Bl. sind doppelt paginiert (von 39 bis 42 bzw. von 1 bis 4). Auf
der Rückseite des letzten Bl. (Bl. A VI 12 I/197) wird auf die in der
nachfolgenden Beilage VIII veröffentlichten Bl. (A VI 12 I/133–134)
mit der Bemerkung hingewiesen wichtige Beilagen ξ 1–2. – Der Text
ist hauptsächlich mit Tinte, vereinzelt mit Bleist. und Blaust. bearbeitet;
Unterstr. sind mit Tinte, Blaust. und Rotst. vorgenommen. Auf der
Vorderseite von Bl. A VI 12 I/194 steht (wohl von Landgrebe geschr.)
aus Td (1912). Für eine spätere Datierung als 1912 spricht, dass die zur
Signaturgruppe Td gehörigen Texte in der Zeittafel der Manuskripte
auf 1913/14 datiert werden. Zudem ist die Beilage VIII, die Husserl dem
vorliegenden Text zugeordnet hat, auf Drucksachen der Universität
Göttingen, datiert auf den 28. Februar 1914, geschr. Eine Datierung
des Erg. Textes auf Anfang 1914 scheint daher wahrscheinlich.

362, 13–16 von an denen bis Gemeinte wären V. für das signitive
Vorstellen und Aufmerken geht zu diesen Momenten hin, durch sie
hindurch || 362, 20–21 aber hier doch in gewisser Weise Einf., vor aber
wohl irrtümlich nicht gestr. und || 362, 31 Eigenschaften Einf. || 363,
3 von (ich sehe bis des Landwirts) Erg., Kl. von den Hrsg. || 363, 12
vor Nämlich gestr. Nämlich || 363, 14–15 Ist es also so: V. für Indessen:
Nein. Aufmerken ist „Mittel“. Oder sollen wir besser sagen:] || 363,
15 nach ausgezeichnete gestr. am || 363, 16 nach Gefühl gestr. die Einf.
nicht bloß || 363, 17 kommt dieser Reiz nur dem V. für das || 363, 18
Nein, das wäre nicht richtig, Einf. || 363, 19 jetzt überhaupt Einf. || 363,
23–24 Zuwendung Einf. || 363, 29 als Unterlage, Mittel V. mit Bleist.
für die „aufmerkende“ || 363, 30 nun Einf. || 363, 32 statt diejenige im
Ms. diejene || 363, 33 als was er ist Einf. || 363, 34 (im ausgezeichneten
Sinn!) Einf., Kl. von den Hrsg., dazu der Randtitel Der ausgezeich-
nete Begriff von Aufmerksamkeit || 363, 35–36 das objektivierende
Meinen Einf. || 364, 13 im Vorbeigehen Einf. || 364, 14–15 das eine
durchgehende Einheit verbleibt Einf. || 364, 17 thematisch Einf. || 364,
20 nach vollziehe gestr. nicht im Handeln || 364, 29 statt ihnen im Ms.
ihr || 364, 30–31 (besser von ihren Werten, von ihren Nützlichkeiten
ausgehen) Einf. || 364, Anm. 1 = Rb. || 364, Anm. 2 = Erg. || 365, 5
willkürlich Einf. mit Blaust. || 365, 10 nicht theoretisches Interesse V.
textkritische anmerkungen teilband iii 327

für doch nicht wirklich theoretisches Interesse, nicht reines || 365, 17


statt an ihnen im Ms. sie || 365, 22 vor um gestr. um || 366, 24 von
etwas, was bis worden ist. Einf. || 366, 38 explizite Einf. mit Bleist. ||
367, 4 explizite Einf. mit Bleist. || 367, 7 vor Habe Öffnung einer
eckigen Bleist.-Kl., die später nicht geschlossen wird || 367, 9–10 nach
aber Sich-Freuen gestr. darüber || 367, 12 Gegenstand Einf. || 367, 14
statt des Sich-Bestimmens im Ms. der sich Bestimmendes || 367, 15
statt auftretenden im Ms. auftreten || 367, 30 nach Objektarten gestr.
Sachverhaltsarten || 367, 31 auch Einf. || 367, Anm. 1 = Rb. mit Bleist.,
mit vorgesetzter geschweifter Bleist.-Kl. || 367, Anm. 2 = Erg., V. für
Das ist freilich fraglich, darüber im Ms. zwei Fragezeichen || 368, 8–9
(mit dem Sinn) V. mit Bleist. für in dem Sinn || 368, 9 statt das In-
der-Freude-Leben ist fundiert im Ms. dass das In-der-Freude-Leben
fundiert ist || 368, 30 nach Lehre) gestr. ein wirkliches Auskommen ist
für die Unterscheidung zwischen || 368, Anm. 1 = Erg. || 368, Anm. 2
= Rb. mit Blaust. || 369, 5–6 (aber doch nicht eigentlich!) Einf. || 369,
14 Erforschung der Einf.

Beilage VIII (Hua XLIII/3, S. 369–372)

Beilage VIII beruht auf den Bl. 133–134 u. Bl. 193 aus dem Konvolut
A VI 12 I. – Die Bl. sind doppelt paginiert (von 45 bis 47 bzw. von 1 bis
3). Auf dem ersten Bl. (A VI 12 I/134) befindet sich die Signatur Td und
der auf die mit 1 u. 2 paginierten Bl. zu beziehende Hinweis Beilage ξ
1–2. Auf diese beiden Bl. wird auch auf dem Bl. A VI 12 I/197 (Erg. Text
Nr. 36) hingewiesen, und zwar durch die Notiz wichtige Beilagen ξ 1–
2. Der Text der unteren Hälfte des mit 3 paginierten Bl. ist am Rand mit
einem großen A markiert. Auf diesen S. 371, Anm. 1 wiedergegebenen
Textteil weist Husserl auf dem mit 1 paginierten Bl. mit der Bemerkung
hin cf. Beiblatt A. Der Text der oberen Hälfte des Bl. wird S. 372,
Anm. 1 wiedergegeben. – Der Text ist nur wenig bearbeitet; Unterstr.
sind mit Tinte, Blaust. und Rotst. vorgenommen. Die Bl. gehören zu
den Texten der Signaturgruppe Td, die in der Zeittafel der Manu-
skripte auf 1913/14 datiert sind. Der Text der mit 2 u. 3 paginierten Bl.
ist jeweils auf der Rückseite einer Drucksache der Universität Göttingen
geschr., die in beiden Fällen auf den 28. Februar 1914 datiert ist. Der
Text der Beilage wird daher auf Anfang 1914 datiert.
328 textkritische anmerkungen teilband iii

369, 19 Freude an der Forschung als Überschrift des Textes || 369, 27


nach Zusammenhänge gestr. erforschen || 370, 5 und Tun Einf. || 370,
20–21 statt eine sportliche Freude an dem anschaulichen Erfahren
des Gegenstandes sein im Ms. sein eine sportliche Freude an dem
anschaulichen Erfahren des Gegenstandes || 370, 24 statt bringen im
Ms. bringt || 371, 1 nach Tatsache im Ms. an || 371, 28 rein im Ms. mit
Bleist., wohl von L., gestr. || 371, 31–32 nach ausgehendes Interesse
gestr. und doch ein uninteressiertes Interesse || 371, 32 statt ohne das
im Ms. in dem || 371, Anm. 1 = Text auf dem unteren Teil der Vorderseite
von Bl. A VI 12 I/193

Beilage IX (Hua XLIII/3, S. 372–373)

Beilage IX beruht auf dem Bl. 214 aus dem Konvolut A VI 12 I. –


Auf dem Bl. ist notiert Beilage zu 4. Bei dem mit 4 paginierten Bl.
handelt es sich um das Bl. A VI 12 I/197, das hier im Erg. Text Nr.
36 wiedergegeben ist. – Der Text ist wenig bearbeitet; Unterstr sind mit
Tinte ausgeführt. Der Beilagentext wird wie der Erg. Text Nr. 36 auf
wohl Anfang 1914 datiert.

372, 5–6 Titel als Randtitel || 372, 16 sie erfasse und verfolge Einf. ||
372, 24 was V. für hier || 372, Anm. 1 = Text auf dem oberen Teil der
Vorderseite von Bl. A VI 12 I/193 || 373, 7 statt bin im Ms. ist

Erg. Text Nr. 37 (Hua XLIII/3, S. 374–375)

Text Nr. 37 beruht auf dem Bl. 222 aus dem Konvolut A VI 12 I. –
Der Text des mit 43 paginierten und die Signatur Td tragenden Bl. ist
nur leicht mit Tinte bearbeitet und vereinzelt mit Tinte unterstr. In der
Zeittafel der Manuskripte werden die Texte, die zur Signaturgruppe
Td gehören, auf 1913/14 datiert.

374, 2–3 Titel als Randtitel || 375, 9 statt auch ohne Stellungnahme
tun im Ms. ohne Stellungnahme auch tun || 375, Anm. 1 = Rb.
textkritische anmerkungen teilband iii 329

Erg. Text Nr. 38 (Hua XLIII/3, S. 376–377)

Text Nr. 38 beruht auf dem Bl. 19 aus dem Konvolut A VI 12 I. –


Der Text des mit 44 paginierten Bl. ist leicht mit Tinte bearbeitet. Die
Zugehörigkeit des Bl. zur Signaturgruppe Td ergibt sich aus dem Inhalt
und der Paginierung sowie aus Angaben im Typoskript der Studien von
Landgrebe. In der Zeittafel der Manuskripte werden die Texte, die zur
Signaturgruppe Td gehören, auf 1913/14 datiert.

376, 5–12 statt der Aufzählung 1) bis 4) im Ms. 1°), 1), 2), 3); von
1°) Tendenz vor bis der Spannungsstärke. ist eine Erg. || 376, 14 statt
diese oder jene im Ms. dieses oder jenes || 377, 5 nach forttreiben,
gestr. von der || 377, Anm. 1 = Erg.

Erg. Text Nr. 39 (Hua XLIII/3, S. 378–382)

Text Nr. 39 beruht auf den Bl. 203, 224 u. 225 aus dem Konvolut A VI
12 I. – Die Bl. sind mit 48, 50 u. 51 paginiert. Das zwar der Paginierung
(49), nicht aber dem Inhalt nach dazugehörende Bl. (A VI 12 I/223),
das die Notiz bei 5 ff. trägt, ist dem mit 5 paginierten Bl. A VI 12
I/226 zugeordnet ist (Erg. Text Nr. 26). Es wird als Beilage VII wie-
dergegeben. Das mit 51 paginierte Bl. (A VI 12 I/225 in Hua XLIII/3)
trägt die Signatur Td. – Der Text ist mit Tinte, Bleist., Blaust. und Rotst.
bearbeitet; Unterstr. sind mit Tinte, Blaust. und Rotst. ausgeführt. In der
Zeittafel der Manuskripte werden die Texte, die zur Signaturgruppe
Td gehören, auf 1913/14 datiert.

378, 3 statt stehen im Ms. steht || 378, 7 von V. für zu || 378, 18–19
statt die in der Seinsausweisung ihr Ziel erreichte im Ms. die sich in
der Seinsausweisung erzielte || 378, 31–32 (Erfüllung der disjunktiven
Intention) Erg., Kl. von den Hrsg. || 379, 25 gewisser Einf. || 379, 26
von Glaube (wofern bis Wahrnehmungsglaube ist) V. mit Blaust. für
Glaube bestätigt sich (wofern er nicht schon Wahrnehmungsglaube
ist und wofern er auf Gegenwärtiges geht) || 379, 30 nach weiter gestr.
durch || 380, 25 Fragezeichen bei Bestätigung? mit Bleist. || 380, 26 vor
Aktuelle mit Blaust. gestr. Ich kann mich leichter an die Gedanken
wiedererinnern, und zwar genau in der Fassung, die sie erhalten hatten
330 textkritische anmerkungen teilband iii

unverändert mit anderen Gedanken: insbesondere wird dadurch das


Operieren mit leeren Gedanken, mit matten Anschauungen erleich-
tert etc. Eine gewisse Verstärkung liegt auch darin, dass wir einmal die
bloße thematische Zuwendung zu den Sachen haben, das andere Mal
aber außer den Zeichen auch das Bedeuten, d. h. das im Hinweisen
sich vollziehende Ausdrücken, Abdrücken der thematischen Mei-
nungen. Denn die Hinweise haben ihre Richtung auf die Sachen und
sind also eine intentionale Form, die den Bedeutungen (den Sinnen
der Sachen) entsprechen. – Die Intentionen der Sprachüblichkeit, die
Hinweisintentionen. || 380, 29 dem V. für das || 380, 30 vor Begehrungs-
intentionen Öffnung einer eckigen Bleist.-Kl. || 380, Anm. 1 = Rb. || 380,
Anm. 2 = Erg. mit Bleist. || 381, 8–9 von eine Phantasieintention bis
allseitiges Phantasieren Einf. mit Bleist. || 381, 11 oder Ungewissheit
des Seins Einf. || 381, 11 neuen Einf. || 381, 29 nach das im Ms. als ||
381, 30 im Sinn eines Strebens V. für die Erkenntnis || 381, Anm. 1 =
Rb. || 382, 3 nach ist. gestr. mit der Terminologie hängt auch viel von
den Grundauffassungen || 382, 3 (= Intention) Einf.; Kl. von den Hrsg.

Erg. Text Nr. 40 (Hua XLIII/3, S. 383–386)

Text Nr. 40 beruht auf den Bl. 20–21 aus dem Konvolut A VI 12
I. – Die Bl. sind von 51 bis 52 und von 1 bis 2 paginiert. Auf dem
mit 51 paginierten Bl. steht die Signatur Td. – Der Text ist leicht mit
Tinte bearbeitet; Unterstr. sind hauptsächlich mit Blaust., vereinzelt mit
Rotst. ausgeführt. In der Zeittafel der Manuskripte werden die Texte,
die zur Signaturgruppe Td gehören, auf 1913/14 datiert.

383, 23 statt ohne dabei im Ms. dabei ohne || 383, 33 nach Folge,
gestr. Einf. in meiner Macht steht, steht || 384, 1 in V. für außer || 384, 13–
14 von ich die bis „frei“ verändere V. für sich die in der perzeptiven
Apperzeption liegende Richtung selbst „frei“ verändert. || 384, 16
kontinuierlichen Einf. || 384, 21 sagten wir Einf. mit Bleist. || 384, 32
vor Diese mit Blaust. gestr. Also || 385, 1–2 Kl. bei (aber freilich, es
ist nicht mein Objekt) mit Bleist. || 385, 13 nach lieber gestr. ich habe
ein Handeln || 385, 16 Schließung der Kl. nach nicht von den Hrsg. ||
385, 17 nach achte gestr. so || 385, 19 Bleiben V. für Bleibendes || 385,
20 statt Abwenden im Ms. Abwendens || 385, 22 allgemeiner V. mit
textkritische anmerkungen teilband iii 331

Bleist. für allgemein || 385, 23–24 Kl. bei von (die Tendenzen bis Akten
überhaupt) mit Bleist.; überhaupt Einf. mit Bleist. || 385, Anm. 1 = Rb.
mit Blaust.

Erg. Text Nr. 41 (Hua XLIII/3, S. 387–389)

Text Nr. 41 beruht auf den Bl. 215 u. 216 aus dem Konvolut A VI
12 I. – Der Text der von 53 bis 54 paginierten Bl. ist mit Tinte und
Bleist. bearbeitet; Unterstr. sind hauptsächlich mit Tinte, vereinzelt aber
auch mit Blaust. vorgenommen. Der Text auf der Rückseite des Bl.
A VI 12 I/216 bricht mit dem folgenden, mit Bleist. geschr. Teilsatz ab
Insbesonders nicht bei den Gemütsintentionen unterschieden wurde
die Stellungnahme und – h…i Die Zugehörigkeit der Bl. zur Signatur-
gruppe Td ergibt sich aus dem Inhalt und der Paginierung sowie aus
Angaben im Typoskript der Studien von Landgrebe. In der Zeittafel
der Manuskripte werden die Texte, die zur Signaturgruppe Td gehören,
auf 1913/14 datiert.

387, 2 Intention und Erfüllung als Überschrift des Textes || 387, 6


also Einf. mit Blaust. || 387, 8 (Gemütserwartung) Einf. mit Bleist. ||
387, 24 nach und im Ms. als || 387, 25 V. für es hat eine bestimmte
immanente || 388, 11 (im Sinn von 1) Einf. mit Bleist. || 388, 22 Anfüh-
rungszeichen bei „statischen“ mit Blaust. || 388, 22 kinetische im Ms.
zwischen Kl., davor in Anführungszeichen mit Blaust. und mit Bleist.
gestr. „dynamische“ || 388, 23 oder V. für so || 388, 25 kinetischen im
Ms. mit Bleist. leicht gestr. || 388, Anm. 1 = Rb. mit Bleist. || 388, Anm. 2
= Rb. mit Bleist. || 388, Anm. 3 = Rb. mit Bleist. || 388, Anm. 4 = Rb. mit
Bleist. || 389, 5 vor entschiedenen gestr. entschiedenden || 389, 9 nach
wurde. folgt im Ms., zum Teil mit Bleist. geschr. und abbrechender Text
Insbesonders nicht bei den Gemütsintentionen unterschieden wurde
die Stellungnahme und –

Erg. Text Nr. 42 (Hua XLIII/3, S. 391–396)

Text Nr. 42 beruht auf dem Bl. 5 aus dem Konvolut A VI 3 und auf
den Bl. 17–18 aus dem Konvolut A VI 12 I. – Der Text der von 30 bis 32
332 textkritische anmerkungen teilband iii

paginierten Bl., von denen die beiden ersten die Signatur Pf II tragen,
ist nur leicht mit Tinte bearbeitet; die wenigen Unterstr. sind mit Blaust.
vorgenommen. In der Zeittafel der Manuskripte werden die Texte, die
zur Signaturgruppe Pf gehören, auf Juli 1914 datiert.

391, 15 bzw. Unvernunft Einf. || 391, 26 1911 Einf., Kl. von den
Hrsg. || 392, 2 nach Literatur gestr. bisher || 392, 9–10 nach Nach-
weisung der gestr. allgemeinen || 392, 16 sehr V. für so || 392, 22
vor Ich Absatzzeichen mit Blaust. || 392, 24 nach Wesen gestr. des
Unterschiedes || 392, 33 vor Gehen Absatzzeichen mit Blaust. || 392,
36–37 einen Pfiff Einf. || 393, 6 angefangen hat V. für erfasst || 393,
14 unbemerkte Einf. || 393, 15 nach Ich gestr. wende mich || 393, 20
nach erscheint“ gestr. für denselben || 393, 29 nach obschon es gestr.
schon || 393, 38 erscheinenden Einf. || 394, 7 den V. für seinen || 394, 13
nach Übergangs aus gestr. der || 394, 16 berührend Einf. || 394, 26 nach
sofern gestr. dass || 395, 3 geistige Einf. || 395, 12 wahrgenommenen
Einf. || 395, 13 statt einem im Ms. ein || 395, 13 eventuell Einf. || 395, 14
nach schon gestr. da || 395, 14 statt bei im Ms. in || 395, 38 besser Einf. ||
396, 7–8 von Versuchen wir bis Willenssphäre nachzugehen. im Ms.
zwischen Bleist.-Kl.

Erg. Text Nr. 43 (Hua XLIII/3, S. 397–398)

Text Nr. 43 beruht auf den Bl. 193 u. 215 aus dem Konvolut A VI
30. – Die Bl. sind mit 13 und mit 13a paginiert. – Der Text ist nur
leicht mit Tinte bearbeitet; nur vereinzelt sind Unterstr. vorgenommen
(zumeist mit Tinte und nur wenig mit Blaust.). Dem Inhalt und der
Paginierung nach gehören die Bl. zur Signaturgruppe Pf, deren Texte
in der Zeittafel der Manuskripte auf Juli 1914 datiert werden.

397, 2–3 Sollensbewusstsein in der Willenssphäre als Überschrift


des Textes || 397, 16 nach das Sollen gestr. So wie || 397, 17 statt Vom
Objekt geht der Reiz aus im Ms. Vom Objekt der Reiz ausgeht || 398,
2 nach nicht Sp. gestr. Evidenz der Vortrefflichkeit
textkritische anmerkungen teilband iii 333

Erg. Text Nr. 44 (Hua XLIII/3, S. 399–400)

Text Nr. 44 beruht auf dem Bl. 31 aus dem Konvolut A VI 3. – Der
Text des mit 14 paginierten Bl. ist nicht bearbeitet, es finden sich keine
Unterstr. Dem Inhalt und der Paginierung nach gehört der Text zur
Signaturgruppe Pf, deren Texte in der Zeittafel der Manuskripte auf
Juli 1914 datiert werden.

399, 4 vor Ich die Überschrift Wünschen, Begehren, Streben || 399,


29 statt Wie stehen im Ms. Wie steht || 399, 30–31 statt Wie stehen im
Ms. Wie steht || 399, 32 nach noch zu gestr. wünschen

Erg. Text Nr. 45 (Hua XLIII/3, S. 401–406)

Text Nr. 45 beruht auf den Bl. 18–20 aus dem Konvolut A VI 3. –
Der Text der von 15 bis 17 paginierten Bl. ist stark mit Tinte bearbeitet;
Unterstr. sind fast ausschließlich mit Tinte vorgenommen. Dem Inhalt
und der Paginierung nach gehört der Text zur Signaturgruppe Pf, deren
Texte in der Zeittafel der Manuskripte auf Juli 1914 datiert werden.

401, 9 durchgestr. Randtitel Wille, Bewegung, Handlung || 401, 20


statt Vorgestelltes im Ms. Vorgestellte || 401, 28 nach Möglichkeit folgt
der kopfständige und gestr. Text In welchem Sinn haben die ursprüngli-
chen Willensakte keine Zielvorstellungen? Die ursprünglichen prak-
tischen Akte sind ganz schlichte, in ihnen ist der Wille als Streben ins
Objekt hinein oder vom Objekt weg gerichtet, ohne Vorstellungen
der Erzielung, ohne vermittelnde Vorstellung der Erzielung selbst;
hdanach gestr. keinei ist kein Wille ursprünglich erzielend? Ein ur-
sprünglicher Wille kann seinem Ziel nach sehr unbestimmt sein, z. B.
hderi Wille sich zu bewegen, allgemein strampeln etc. dazu der Rand-
titel Wille und Zielvorstellung || 402, 14 ist Einf. mit Blaust. || 402, 32
Anführungszeichen bei „Erfassen“ mit Bleist. || 403, 3 nach beziehen,
z. B. gestr. man hat im Fernrohr auf dem Mond || 403, 5 statt stelle
mich im Ms. stehe (Transkription unsicher) || 403, 9 äußeren Einf. ||
403, 13 statt deren im Ms. dessen || 403, 15 auch Einf. || 403, 22–23
statt der Vorstellung praktischer Möglichkeiten zurück im Ms. zurück
der Vorstellung praktischer Möglichkeiten || 404, 11 statt zu im Ms.
334 textkritische anmerkungen teilband iii

mit || 404, 23 nach selbst als im Ms. dann || 404, 25 nach „dann“ gestr.
eintreten || 404, 30 hypothetisch angesetzten Einf. || 404, Anm. 1 = Rb. ||
405, 5 (und nicht ein bloßes Fundiertsein) Einf., Kl. von den Hrsg. ||
405, 6 nach Es gestr. liegt || 405, 6–7 von (etwa gar bis Gewissheit
Voraussetzung) Einf., Kl. von den Hrsg. || 405, 9–10 von und in bis
perzeptive Gewissheit Einf. || 405, 20 Seins in Seinsgewissheit Einf. ||
405, 21 ist im Ms. wohl irrtümlich gestr. || 406, 3 statt „vielleicht“ im
Ms. als „vielleicht“ || 406, 5 nach motivierte, gestr. also || 406, 14–15
das wir hier beschrieben Einf.

Beilage X (Hua XLIII/3, S. 406–407)

Beilage X fußt auf dem Bl. 209 aus dem Konvolut A VI 12 I. –


Das Bl. ist nicht paginiert und trägt auch keine Signatur. – Der Text
ist nicht bearbeitet und nur wenig mit Tinte unterstr. Die Datierung ist
schwierig. Das Bl. liegt mit anderen Bl., die die Signatur Td tragen,
in einem Umschlag (Bl. 192 + 235), auf dessen Vorderseite sich die
Signatur Td befindet. Auch Inhalt, Papiersorte und Schriftbild legen
die Zugehörigkeit des Textes zur Signaturgruppe Td nahe. Texte mit
dieser Signatur werden in der Zeittafel der Manuskripte auf 1913/14
datiert.

407, 11 problematische Einf.

Erg. Text Nr. 46 (Hua XLIII/3, S. 408–414)

Text Nr. 46 beruht auf dem Bl. 41 aus dem Konvolut A VI 3 und auf
den Bl. 150–152 aus dem Konvolut A VI 12 I. – Die Bl. sind doppelt
paginiert (von 18 bis 21 bzw. von 1 bis 4). Auf dem mit 2 paginierten
Bl. ist die Signatur Pf verzeichnet. Das aus dem Konvolut A VI 3
stammende Bl. trägt eine Seitenfaltung; es ist auch ein wenig schmaler
als die anderen drei Bl., die nach Papiersorte und Schriftbild ähnlich
aussehen. – Die Bl. sind mäßig, in der Hauptsache mit Tinte bearbeitet.
Die wenigen Unterstr. sind mit verschiedenem Schriftmaterial vorge-
nommen (Tinte, Blaust., Rotst.). Texte mit der Signatur Pf werden in
der Zeittafel der Manuskripte auf Juli 1914 datiert.
textkritische anmerkungen teilband iii 335

408, 7 vor Die gestr. Was ist die eigentümliche Natur des Wollens
gegenüber dem bloßen Wünschen? || 408, 9 mit Bleist. gestr. Randti-
tel Wollen gegenüber bloßem Wünschen; daneben der Randtitel mit
Bleist. Unwillkürliche und willkürliche Bewegungen || 408, 14 nach
sitze gestr. „unbewegt“ || 408, 22 nach von anderen gestr. ebenfalls ||
408, 23 relative Einf. || 409, 1 nach Bewegung gestr. sie || 409, 6
nach Glied gestr. physikalisch || 409, 12 dem Wagen V. für mit der
Eisenbahn || 409, 12 nach fahre. Absatzzeichen || 409, 20 genauere V.
für weitere || 409, 24 nach als gestr. sich || 409, 34 nach auf den gestr.
Gegenstand || 410, 2–3 von andererseits der bis wollend vollziehe.
Einf. || 410, 4 vor oder im Ms. Öffnung einer Kl. || 410, 17 noch
eigenen Charakter folgt im Ms. nach dem zwischen Kl. stehenden
Satzteil || 410, 20 nach eine Empfindungsänderung) gestr. den Cha-
rakter eines Fortgehens, dem sich eine Hemmung entgegen stellt,
die die Bewegung zum Stillstand bringt || 410, 30 nach zurück gestr.
aber || 411, 18 statt des Zustandes im Ms. der Zustände || 411, 21
Ausatmen V. für Aufatmen || 411, 32 nach Trieb zu ihr gestr. aus ||
412, 1 statt der Bewegung im Ms. ihr || 412, 18 in Form Einf. || 412,
25 nach Vorsatz und gestr. lasse ihn || 412, 26 nach subjektiven gestr.
Getriebens || 413, 13 anschauliche Einf. || 413, 13 nach Erinnerung
gestr. Kommende || 413, 20 nach auch das gestr. subjektive || 413,
23 statt mehrstufiger im Ms. mehrfach stufiger || 414, 4 zwei V. für
ein || 414, 7 nach „Reiz“ gestr. der Feder || 414, 9 statt Es im Ms.
Sie

Erg. Text Nr. 47 (Hua XLIII/3, S. 415–418)

Text Nr. 47 beruht auf den Bl. 129 u. 131 aus dem Konvolut A VI
12 I. – Der Text der doppelt paginierten Bl. (von 22 bis 23 bzw. von 1
bis 2), auf denen jeweils die Signatur Pf steht, ist nicht bearbeitet und
nicht unterstr. Texte mit der Signatur Pf werden in der Zeittafel der
Manuskripte auf Juli 1914 datiert.

415, 17 statt mit im Ms. dem || 415, 19 nach wir im Ms. uns || 416, 28
Triebbewegung V. für Triebhandlung || 417, 22 vor Aber gestr. Aber
was sagt das || 417, 22 bloße Einf. || 417, 33 statt als im Ms. wie || 418, 9
nach Wollens gestr. Modalität
336 textkritische anmerkungen teilband iii

Erg. Text Nr. 48 (Hua XLIII/3, S. 419–421)

Text Nr. 48 beruht auf dem Bl. 130 aus dem Konvolut AVI 12 I. –
Der Text des mit 26 paginierten Bl., das die Signatur Pf trägt, ist mit
Tinte bearbeitet; Unterstr. sind mit Tinte vorgenommen. Texte mit der
Signatur Pf werden in der Zeittafel der Manuskripte auf Juli 1914
datiert.

419, 4–8 Anstr. am Rand || 419, 10–11 sei es des Sich-Entschließen-


den, sei es eines Dritten. Einf. || 419, 12 auch Einf. || 419, 18 Streit
von Gegentendenzen V. für (Streit für Gegentendenzen) || 419, 19
hinsichtlich der Ziele Einf. || 419, 25–26 nach Angemutetsein im Ms.
sein || 419, 31 nach auch im Ms. ein || 420, 3 nach ziehen. gestr. gebe
nach || 420, 6 und schon darum: Einf. || 420, 10 und insofern dabei sein
Einf. || 420, 15 äußeren Einf. || 420, 27 nach durch den gestr. handle ||
420, Anm. 1 = Rb.; ein V. für eine

Erg. Text Nr. 49 (Hua XLIII/3, S. 422–423)

Text Nr. 49 beruht auf dem Bl. 9 aus dem Konvolut A VI 3. –


Der Text des mit 29 paginierten Bl. ist mit Tinte bearbeitet; Unterstr.
sind mit Tinte und Blaust. ausgeführt. Die Zugehörigkeit des Bl. zur
Signaturgruppe Pf ergibt sich aus dem Inhalt und der Paginierung.
Texte mit der Signatur Pf werden in der Zeittafel der Manuskripte auf
Juli 1914 datiert.

422, 5 vor Das im Ms. Wie nun für die Willensakte || 422, 7–9 von
Ob man bis Unlust liegt? zwischen eckigen Kl. || 422, 10 statt dass
in jedem eigentlichen Wollen im Ms. dass jedes eigentliche Wollen ||
422, 17 Willensmotiv V. für Motiv || 422, 18 lautes Einf. || 423, 14 nach
Erinnerung gestr. fort

Erg. Text Nr. 50 (Hua XLIII/3, S. 424–429)

Text Nr. 50 beruht auf den Bl. 205–206 aus dem Konvolut A VI
30 und den Bl. 42–43 aus dem Konvolut A VI 3. – Der Text der
textkritische anmerkungen teilband iii 337

doppelt paginierten Bl. (von 33 bis 36 bzw. von 1 bis 4) ist nur leicht,
in der Hauptsache mit Tinte bearbeitet; Unterstr. sind mit verschiede-
nem Schriftmaterial vorgenommen (Tinte, Blaust., Rotst.). Die letzten
beiden Bl. tragen die Signatur Pf. Texte mit dieser Signatur werden in
der Zeittafel der Manuskripte auf Juli 1914 datiert.

424, 19 nach gut ist. gestr. Kann man sagen: Ist G ein mögliches
Gutes, so ist die Nichtexistenz dieses Guten ein Übel? || 425, 24 Gott
V. mit Blaust. für Er || 425, 35–38 Anstr. am Rand mit Blaust. || 426, 10
nach Wesen gestr. jeder || 426, 27 statt einsichtig urteile im Ms. urteile
einsichtig || 427, 10 nach Grund für gestr. ein || 427, 19 vor Ferner
gestr. Und noch radikaler || 427, 24 – 428, 11 von Das transeunte bis
zu enden. im Ms. zwischen eckigen Kl. || 428, 24–28 am Rand Nota
bene || 429, 2 z. B. Erwartung Einf. || 429, 5 statt in der Wunschsphäre
auch im Ms. auch Wunschsphäre auch || 429, 6 statt soweit im Ms.
als || 429, 11 statt dem im Ms. das || 429, 8–11 am Rand geschweifte
Kl.

Erg. Text Nr. 51 (Hua XLIII/3, S. 430–436)

Text Nr. 51 beruht auf den Bl. 201–204 aus dem Konvolut A VI
30. – Die Bl. sind doppelt paginiert (von 37 bis 40 bzw. mit römi-
schen Zahlen von I bis IV). Auf der Rückseite von Bl. A VI 30/202
befindet sich die Notiz Dazu (© 1–4). Gemeint sind die im Konvolut
A VI 30 liegenden, auf wohl 1914 zu datierenden Bl. 197–200, die in
Hua XXVIII, S. 154–157 als eine Beilage zu Husserls Ethik-Vorlesung
von 1914 veröffentlicht sind. – Der Text ist wenig, in der Hauptsache
mit Tinte bearbeitet; Unterstr. sind mit verschiedenem Schriftmaterial
ausgeführt (mit Tinte, Rotst., Bleist.). Die Zugehörigkeit der Bl. zur
Signaturgruppe Pf ergibt sich aus dem Inhalt und der Paginierung.
Texte mit der Signatur Pf werden in der Zeittafel der Manuskripte auf
Juli 1914 datiert.

430, 16 vor Ich gestr. Aber || 430, 17 vernünftig Einf. || 430, 17 das V.
für wenn es || 430, 26–27 nach Gegebenem, im Ms. ist || 430, 31–34 am
Rand Rotst.-Pfeil || 430, 34 welches Einf. || 431, 1–2 statt von Das logisch
bis besteht darin im Ms. Das logisch Pflichtmäßige besteht darin (das
338 textkritische anmerkungen teilband iii

Urteilen im Bewusstsein der Pflichtmäßigkeit) || 431, 17 nach weiter:


gestr. In besonderem Maß || 431, 19 Kl. schließt im Ms. in der Zeile
zuvor nach gewissenhaft“ || 431, 34 „wirklich“ Einf. || 432, 8–9 statt
nicht nur von „richtig“ und „unrichtig“ im Ms. von „richtig“ und
„unrichtig“ nicht nur || 432, 13 nach werten das gestr. Begehren || 432,
32–35 von Aber reines bis und Wollung. V. für Aber reines Werten
ist nicht schon Schönwerten? Nicht unempfindlich gegen Sein und
Nichtsein im Sinn der existenzialen Feststellung und der begehrenden
Strebung und Wollung? || 433, 2 nach Inhalts gestr. oder || 433, 2
Aber da ist Werten etwas anderes als Gutwerten. V. für Aber das ist
Werten! || 433, 12 kann Einf. mit Blaust. || 433, 20 dieser V. für meiner ||
433, 31 reflektiv Einf. || 433, 33–34 Wissens in Wissensbewusstsein
Einf. || 433, Anm. 1 = Erg. mit Bleist., © 1–4 im Ms. zwischen Bleist.-
Kl. || 434, 12 nach (wertvolles) gestr. Urteil || 434, 12 nach Wollen im
Ms. zu || 434, 15–16 statt der, der die Form im Ms. der die Form ||
434, 18 nach Noch besser im Ms. ist || 434, 24 leicht Einf. || 434, 25
nach ist, dass gestr. dann || 434, 30 vor Beste im Ms. das || 434, 37 statt
Willensakt im Ms. Wollensakt || 435, 14 nach gesicherte im Ms. und ||
435, 20–21 fernwirkende Einf. || 435, 21–22 spezifisch ethisches Einf. ||
435, 29 statt höherer im Ms. erhöhter || 435, 29 statt als früher im Ms.
als die früher war

Erg. Text Nr. 52 (Hua XLIII/3, S. 437–439)

Text Nr. 52 beruht auf dem Bl. 236 aus dem Konvolut A VI 12 I. –
Der Text des mit 46 paginierten Bl., das die Signatur Pf trägt, ist leicht
mit Tinte bearbeitet und nur vereinzelt mit Tinte unterstr. Texte mit
der Signatur Pf werden in der Zeittafel der Manuskripte auf Juli 1914
datiert.

437, 2–3 Titel unter Verwendung des Randtitels Ursprünglicher


Wille || 437, 19 Transkription von statthaben nicht sicher || 437, 23 statt
Mit-dabei-Sein im Ms. dabei || 437, 29 nach „Zielvorstellungen“?
gestr. Höchstens im Aufsteigen und Absteigen der Liebsamkeit ||
438, 20 statt von da aus Übergang zu kinästhetischen Reihen im Ms.
Übergang zu kinästhetischen Reihen von da aus || 438, 25 eventuell
Einf. || 438, 31 praktischen Einf.
textkritische anmerkungen teilband iii 339

Erg. Text Nr. 53 (Hua XLIII/3, S. 440–441)

Text Nr. 53 beruht auf dem Bl. 189 aus dem Konvolut A VI 30. –
Der Text des mit 54 paginierten Bl. zeigt keine Bearbeitungsspuren.
Die Zugehörigkeit zur Signaturgruppe Pf ergibt sich aus dem Inhalt
und der Paginierung des Bl. Texte mit der Signatur Pf werden in der
Zeittafel der Manuskripte auf Juli 1914 datiert.

440, 16 besser: Einf. || 441, Anm. 1 = Erg.

Beilage XI (Hua XLIII/3, S. 442–443)

Beilage XI fußt auf dem Bl. 190 aus dem Konvolut A VI 30. – Der
Text des nicht paginierten und keine Signatur tragende