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Jade Hochschule WS 2021/22

Studienort Wilhelmshaven

Matr.-Nr.: 6031390
Fachbereich: Ingenieurswissenschaften
Studiengang: Elektrotechnik
Name: Milch
Vorname: Patrick Klaus-Dieter

Fach: Ökologie und erneuerbare Energien

Hausarbeit – Thema:
Landwirtschaftliches Nutzungspotential von Biomasse

Prüfer: Jörg Anderlohr Abgabe der Hausaufgabe:


23.12.2021

Bewertung:

.
(Note) (Prüfer, Datum)

Die Arbeit habe ich am eingesehen.

(Student/in, Datum)

13
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung ................................................................................................................................. 1

2 Definitionen und begriffliche Abgrenzungen ............................................................................ 2

2.1 Eigenschaften und technologische Eignung der Energie aus Biomasse .............................. 4

2.2 Einsatz und Anwendungen im heutigen Energiesystem ..................................................... 7

2.3 mittelfristige Einsatz- und Anwendungsperspektiven für den Energiebauern .................... 8

3 Fazit mit Ausblick auf langfristige Perspektiven der Biomasseverwertung ........................................... 10

6 Literatur ................................................................................................................................. 11

-14-
1 Einleitung
Mit dem Ausstieg aus Atomkraft und Kohleverstromung sind zwei - von umweltbedingten Schwankungen
unabhängige - Stützen des Strommixes in der Bundesrepublik Deutschland mittelfristig nicht mehr
verfügbar; von den aktuellen erneuerbaren Sekundärenergiequellen kann nur die Biomasseverstromung 1
Wind- und Sonnenflauten ausgleichen. Gleichzeitig sinken aber die EEG-Förderungen für Biogasanlagen
kontinuierlich (§ 44a „Absenkung der anzulegenden Werte für Strom aus Biomasse” Erneuerbare-
Energien-Gesetz - EEG 2021).

Die Nutzung von Biomasse in der Landwirtschaft hängt in der Europäischen Union von der Entscheidung
der Landwirte ab, die Eigentümer des bewirtschafteten Bodens sind und das unternehmerische Risiko
ihrer Entscheidungen alleine tragen müssen.
Die Sachverhaltsuntersuchung in dieser Hausarbeit bezieht sich wegen der in Europa und der Welt
uneinheitlichen agrarwirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen insbesondere auf die Lage in der
Bundesrepublik Deutschland, die zusammengetragenen Erkenntnisse lassen sich aber mittelfristig
zumindest auf andere EU-Staaten übertragen.

Soweit es politisch gewollt ist, dass die Agrarwirtschaft einen Beitrag zur Energiewende liefert, müssen
Marktbedingungen geschaffen werden, die eine nachhaltige Energieerzeugung im Einklang mit den
wirtschaftlichen Interessen der bäuerlichen Unternehmer erlauben. Der Landwirt hat sich in seinen
Entscheidungsprozessen aber nicht ausschließlich auf die dynamischen subventions-, steuer- und
agrarrechtlichen Rahmenbedingungen abzustimmen, sondern auch immer schon dem technischen
Fortschritt und natürlich einer sich wandelnden Nachfragesituation.

Diese Hausarbeit soll deshalb Antworten auf die Frage liefern, welche Chancen und Risiken in der
Zuwendung von der Nahrungs- zur Energieerzeugung liegen und durch welche technischen
Entwicklungsprozesse eine Fortführung der Biomasseproduktion auch bei sinkender EEG-Förderung noch
wirtschaftlich sein kann.
Dabei soll weder der Eindruck entstehen, dass der Autor der Landwirtschaft eine reine Profitorientierung
unterstellt, noch dass den Entscheidern die freiwillige Erhaltung einer lebenswerten Umwelt nicht
abzuverlangen wäre. Der Landwirt ist durch seine im Erbwege erlangte Unternehmereigenschaft zum
schicksalshaft zum Wirtschaften aufgefordert und hat statt der Pflicht das Volk mit Nahrungsmitteln zu

1
Abgesehen vom aus ökologischer Sicht indiskutablen Zukauf von ausländischem Strom aus Kernenergie und
fossilen Energieträgern. Die Energiewende kann nicht nur mit dem Ziel betrieben werden die lokalen Emissionen zu
reduzieren, sondern müssen mit Blick auf das globale Klima betrieben werden. Unterstützend, aber nicht alleinig,
kann die Stabilisierung auch mit Speicherwerken betrieben werden, sie erzeugen aber Umwandlungsverluste und
Betriebskosten.

1
versorgen zuvörderst ein Recht seine Familie mit dem Ertrag aus dem im Eigentum stehenden Kapital
ernähren zu können. Da auch sein Betrieb von seinen Nachkommen fortgeführt werden soll, liegt eine
gemäßigte Ausbeutung des Produktionsfaktors Boden/Umwelt auch in seinem Sinne. Im besten Fall
sollte eine bilaterale Gewinnsituation entstehen, bei der die Landwirtschaft auch im eignen Interesse an
der erforderlichen Energiewende partizipiert, ohne dass die Nahrungsmittelerzeugung dabei aufgegeben
oder Raubbau betrieben werden muss.

Der Anschließende Hauptteil stellt unter 2 Definitionen und begriffliche Abgrenzung wichtige Begriffe im
Kontext der Energieerzeugung aus Biomasse vor, die zur Abgrenzung des Themas zu anderen
Hausarbeiten erforderlich sind (insbesondere zur Photovoltaik und Windkraft, die im gewichtigen
Umfang auch auf agrikulturellen Flächen zur Energiegewinnung genutzt werden), darunter werden in 2.1
Eigenschaften und technologische Eignung der Energie aus Biomasse die Stärken und die Schwächen
dieser Energieform, neben Umfangsprognosen der möglichen Erträge dargestellt. Die aktuelle Nutzung in
der Bundesrepublik ist Thema des Unterabschnittes 2.2 Einsatz und Anwendungen im heutigen
Energiesystem, in 2.3 Einsatz- und Anwendungsperspektiven für den Energiebauern ist ein mittelfristiger
Ausblick auf alternative Betreibermodelle für bestehende Biogasbetriebe gegeben. Das Fazit (3.
Hauptabschnitt) fasst die dargestellten Themen zusammen und verdeutlicht ihre Zusammenhänge.

2 Definitionen und begriffliche Abgrenzungen


Das originäre Ziel der Landwirtschaft ist die Urproduktion von pflanzlichen und tierischen Erzeugnissen
auf einer für diesen Zweck bewirtschafteten Fläche. Dabei werden klassisch nicht energiewirtschaftliche
Zwecke verfolgt, sondern die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln als Energieträger steht
im Fokus der landwirtschaftlichen Tätigkeit. In jedem Fall wird die - von der Sonne durch die Atmosphäre
in den für die Agrarwirtschaft nutzbaren Raum gelangte – elektromagnetische Strahlungsenergie in Tier
und Pflanze, bei brach liegenden Flächen auch im Boden, gespeichert. Nur jener Anteil der in und über
den landwirtschaftlichen Nutzflächen gebundenen Energie, der dann für den Menschen nicht als
Nahrungsmittel oder sonstiges Nutzerzeugnis (etwa Holz, Tabakerzeugnisse und Hanfprodukte als
Genussmittel oder als Faserrohstoff) genutzt, sondern in einen allgemein verwertbaren Energieträger
(aktuell insbesondere elektrischer Strom, Biokraftstoffe) umgewandelt oder direkt an den
Endverbraucher als Nutzenergie geliefert (Fernwärme) wird, bezeichnet man in diesem Zusammenhang
als „Agrarenergie“ (vgl. Kaltschmitt / Hartmann / Hofbauer 2016: 1f.).

Weil es sich bei Agrarenergie nicht mehr um eine Primärenergie handelt, muss die Weiterverarbeitung
der primären Erzeugnisse zu einem Sekundärenergieträger (elektrischer Strom, Kraftstoffe aus Biomasse)
volkswirtschaftlich zweifelsfrei dem gewerblichen Sekundärsektor (Industrie und weiterverarbeitende
Betriebe) zugerechnet werden (vgl. Neubäumer / Hewel / Lenk 2017: 9ff.). Diese Überlegung liegt
schließlich der Konstruktion der Abgrenzung des Themas dieser Hausarbeit gegenüber den
Themenbereichen Windkraft und Photovoltaik zu Grunde:

2
Auf den von Landwirten bewirtschafteten Flächen wird regelmäßig auch Energie aus Windkraft und
Photovoltaik erzeugt: Da hier aber kein „Urprodukt“ weiterverarbeitet wird, sondern die elektrische
Energie das erste Produkt der Tätigkeit ist, handelt es sich dabei nach dieser Definition um eine
Urproduktion, selbst wenn der so produzierte elektrischen Strom Sekundärenergie darstellt.
Nach Meinung des Autors ist die Differenzierung - nicht nach Energieform sondern - nach der
Produktionsebene sinnvoll, da für den sekundären Sektor ein besonderer Anspruch auf die Effizienz und
Wirtschaftlichkeit bei der Energiewandlung erhoben werden darf. Zwar entstehen auch bei der
Umwandlung von Sonnenlicht oder Windkraft in Strom vom Wirkungsgrad bestimmte
Transformationsverluste, genauso wie es klassischer Sekundärenergiegewinnung aus radioaktiven,
fossilen oder nachwachsenden Brennstoffen der Fall ist. Konventionelle Energiegewinnung aus
Primärenergieträgern setzt aber eine Verfügungsmacht (unmittelbares Eigentum) über die Edukte der
Energiegewinnung voraus. Mit dieser Verfügungsmacht entsteht im Sinne des Art. 14 Abs. 2 Grundgesetz
auch eine gehobene Verantwortung bei dem Transformationsprozess im Interesse der Allgemeinheit
nicht verschwenderisch zu agieren und damit den Energiepreis für die Ärmsten unerschwinglich zu
gestalten.
Bei „flüchtigen“ Energiequellen, wie Wind- und Wasserströmung oder dem Sonnenlicht, an denen kein
Eigentum denkbar ist, hat die Erfassung von Transformationsverlusten insoweit eine ganz
wesensunterschiedliche Aussage, als das die Energie bei einem Unterlassen der Transformation für den
Menschen praktisch nicht mehr anderweitig zu verwenden ist. Ein noch so schlechter Wirkungsgrad ist
bei der Wandlung der Naturkräfte stets ein Gewinn.
Der Autor betrachtet deshalb elektrische Energiegewinnung aus Naturkräften als Urproduktion eines
Energieträgers und da diese aus der Verwertung des volkswirtschaftlichen Produktionsfaktors Boden
entsteht, handelt es sich bei den Energieerzeugungen aus nachwachsender Biomasse oder Naturkräften
gleichermaßen um Landwirtschaft.

Diese Hausarbeit bezieht sich inhaltlich ausschließlich auf den Teil der landwirtschaftlichen
Energieerzeugung, der nach dem hier definitorisch abgegrenztem als Energieerzeugung im
Sekundärsektor in Verwertung der landwirtschaftlichen Urerzeugnisse gilt. Mit den landwirtschaftlichen
Urerzeugnissen liegt stets Biomasse vor, denn diese umfasst alle lebende, abgestorbene oder
ausgeschiedenen Stoffe organischer Herkunft2 (vgl. Kaltschmitt / Hartmann / Hofbauer 2016: 3.).
Auch forstwirtschaftlich genutzte Flächen werden - ebenso wie landwirtschaftliche Flächen -verwendet,
um die natürlich entstehenden Erzeugnisse durch planmäßige Maßnahmen zur Gewährung einer hohen

2
Laut Martin Kaltschmitt ist Torf der jüngste fossile Energieträger und sollte nicht mehr zur regenerativen Biomasse
gezählt werden. Dieser Standpunkt leuchtet aus ökologischer Sicht auch nach Meinung des Autors dieser Hausarbeit
ein, denn bei der Verwertung von Torf wird rasch wieder Kohlenstoffdioxid frei, der in einem längeren mehrstufigen
Prozess gebunden worden ist. Ein Beitrag zu den Klimazielen durch die Torfverbrennung ist damit nicht zu erwarten.

3
Ausbeute nutzbar zu machen und zu verwerten (vgl. Definition der Land- und Forstwirtschaft in den
Einkommensteuerrichtlinien 15.5 Abs. 1 S. 1). Bisher werden forstwirtschaftliche Flächen regelmäßig aber
nicht unmittelbar zur Erzeugung von Energie aus Biomasse verwendet, das Urprodukt ist das Holz und
dieses wird von dritten Teilnehmern (Sekundärer Sektor oder Privathaushalte) in der Regel zur
Umsetzung in Wärmeenergie oder als Konstruktionswerkstoff genutzt. Ein nachhaltigeres
Nutzungspotenzial muss in diesem Wirtschaftszweig weniger dringend gefunden werden. So wäre ein
„Auskehren“ des Waldbodens zur Gewinnung zusätzlicher Biomasse technisch zwar denkbar,
wirtschaftlich aber zweifelhaft und biologisch sogar sündhaft. Der „grünste“ Gedanke wäre wohl das Holz
in seiner Eigenschaft als schadstoffarmer Kohlenstoffcontainer vermehrt als Werkstoff und nicht mehr
als Brennstoff zu nutzen. Die benötigte Wärmeenergie müsste aber auf anderem Wege nachhaltig
gewonnen werden.
Holz ist als Erscheinungsform von Biomasse seit Jahrtausenden geschätzt für seine relevante
Energiedichte und leichte Verarbeitbarkeit zu Folgeprodukten und wird deshalb hier aus der Betrachtung
der Zukunftspotenziale landwirtschaftlicher Sekundärenergieerzeugung ausgeblendet; wesentlich
spannender ist der Fokus auf die landwirtschaftlich entstandene Biomasse, die weder zum
Nahrungsmittel, noch zum marktfähigen Energieträger taugt und zum Teil gar ein zuvor keiner
effizienten Verwertung 3 zuführbares Abfallprodukt darstellte.

2.1 Eigenschaften und technologische Eignung der Energie aus Biomasse


Im Vergleich der in Deutschland nutzbaren Energieformen - solare Strahlung, Windenergie, Wasserkraft,
Erdwärme und photosynthetisch gebundene Energie in Biomasse - hat die aus Biomasse gewinnbare
Sekundärenergie das Alleinstellungsmerkmal, dass keine direkte Kopplung an eine Primärquelle vorliegt,
weshalb (mit Ausnahme der Erdwärme) kurzfristig Angebotsschwankungen bei den anderen
Energieformen vorliegen. Ausschließlich bei der Biomasse ist die maximale Produktionsmenge durch
Bevorratung des Energie-Eduktes möglich und somit eignet sie sich zur Anpassung der angebotenen
Energie an die temporäre Nachfrage und damit erhöhten Versorgungssicherheit (vgl. Kaltschmitt /
Hartmann / Hofbauer 2016: 2f.).

Von den global verfügbaren (nicht fossilen oder kernenergetischen) Energieformen hat die solare
Strahlung die höchste Energiedichte, deshalb braucht sich der Mensch aber nicht auf dessen Nutzung
beschränken. Für alle Energieformen gilt, dass sie heute global nur zu einem Bruchteil des
Nutzungspotenzials abgefordert werden (einen Engpass bildet nur die Wasserkraft, dessen Nutzung in
Deutschland weniger wirtschaftlich ist und auch schon zu mindestens 80 % ausgereizt ist; Quelle:

3
Die Tierexkremente zur Bodendüngung - statt zur Verbrennung in sogenannten Güllekleinanlagen - zu verwenden
ist in dem Sinne ineffizient, als dass effektivere Düngemittel mit geringerer Klimaschädlichkeit marktverfügbar sind.
Dort ist dann die Klimaeffizienz größer, auch wenn die wirtschaftliche Effizienz für den Landwirt geringer sein kann.

4
Umweltbundesamt). Interessanter als der relative Anteil am Energiepotenzial ist zunächst ein Mal der
Absolute Wert. Es ist aus der in der Abgrenzung angedeuteten Überlegung sinnvoll das globale
Bioenergiepotenzial von Nutzholz nicht zu erfassen. Für Holz gibt es nachhaltigere Verwendungszecke,
als die Verbrennung, auch müsste in vielen Regionen der erfolgte Raubbau erst einmal rückgängig
gemacht werden, Wälder sind schließlich neben einer günstigen Energiequelle auch Lebensräume. Der
folgende Auszug aus einer Tabelle von Martin Kleinschmitt zeigt, dass das Potenzial von Holzbiomasse
(Nebenprodukte der nachhaltigen Holzwirtschaft, die nicht als Holz marktfähig wären), halmgutartiger
Biomasse (Neben- und Abfallprodukte der Landwirtschaft, z. B. Stroh) und sonstiger Biomasse (Gülle,
Klärschlamm, Nahrungsabfälle) sogar das mittlere Potenzial der Energiepflanzen übersteigen. Das
Potenzial der Energiepflanzen wurde hier nicht durch Umwidmung von zum Nahrungsanbau genutzten
Flächen, sondern alleine per zusätzlicher Nutzung von heutigen Brachflächen abgeschätzt. Zusammen
liegt für die zurückliegende Dekade ein geschätztes Potenzial von jährlich gut 300 Exajoule vor (vgl.
Kaltschmitt / Hartmann / Hofbauer 2016: 19):

Holz- Halmgut- Sonstige Summe ohne Energie- Summe mit


[EJ/a]
Biomasse Biomasse Biomasse Energiepflanzen Pflanzen Energiepflanzen
Afrika 14 1 1 16 54 70
Amerika 49 9 4 62 63 125
Europa/Asien 45 31 6 82 28 110
Summen 108 41 11 160 145 305

Tabelle 1: Technisches Energiepotenzial aus Biomasse (./. Holzverbrennung) 2010/20, bearbeitet nach Kaltschmitt

Die Globalertragsaussichten von anderen Stellen liegen dabei in einem weiten Rahmen um diese
ausgeglichene Abschätzung; konservativere Werte liegen bei geringeren 180 EJ/a (Wesselak / Schabbach
/ Link / Fischer 2017: 171) oder optimistischen 700 EJ/a seitens der Internationalen Energieagentur
(ebenda.).
Allen drei Abschätzungen liegt zu Grunde, dass nur Potenziale betrachtet wurden, welche die weltweite
Nahrungsmittelversorgung und Biodiversität nicht gefährden würden. Ausbaupotenziale liegen eher in
der Ertragssteigerung der konventionellen Landwirtschaft mit Aufnahme der Energiepflanzen in die
Fruchtfolge und konsequenter Brachflächennutzung. Die Ertragsaussichten dieser Flächen können bisher
aber nur ungenau geschätzt werden.

Zum Vergleich mit obigen Werten betrug der historisch bisher höchste Globalbedarf an Primärenergie in
2019 knapp 600 Exajoule:

5
Abbildung 1: Weltweiter Primärenergieverbrauch 1980 bis 2020 (übernommen von Statista.com)

Die Schätzungen müssen auch deshalb vorsichtig verwendet werden, als dass Sie das rein technische
Potenzial bestimmen, also nicht beinhalten, ob die Flächen auch rechtlich oder nach dem Stand der
Technik bereits erschließbar sind; auch die wirtschaftliche Nutzbarkeit ist eine weitere Schranke, die erst
endgültig wegfallen würde, wenn alle nicht-regenerativen Energiequellen zur Nutzung untersagt werden
würden. Zu jedem Zeitpunkt ohne Subventionen nur die Energie aus Biomasse nachhaltig erzeugbar, die
in allen sich überschneidenden Feldern liegt:

Abbildung 2: Überschneidungen der Energiepotenzialarten (aus Kaltschmitt, dort Abb. 1.4)

Wie oben erwähnt, muss die Biomasse aber nicht die Energieprobleme der Menschheit im Alleingang
lösen; sie kann augenscheinlich aber einen gewichtigen Beitrag leisten und ist dabei auch gegenüber den
anderen erneuerbaren Energiequellen flexibler, da die Biogaskraftwerke ihren Auslastungsgrad flexibel
nach dem Bedarf ausrichten können. Es ist dazu im Vergleich mit den konventionellen Großkraftwerken
auch die bessere Flächenverteilung dieser kleinen und mittleren Kraftwerke mit 2 bis 60 MW
thermischer Leistung hervorzuheben; da erzeugte Wärme und Strom näher am Verbraucher entstehen,
fallen auch geringere Leitungsverluste an.

6
2.2 Einsatz und Anwendungen im heutigen Energiesystem
Stromerzeugende Biomassekraftwerke verwenden im ökologisch sinnvollen Regelfall jene
Primärenergieträger, die lokal zur Verfügung stehen oder gezielt angebaut werden können. Dabei sind
insbesondere Holz und Rapsöl 4 auch handelsfähig, während für Biogas aus Gülle- und Silagevergärung
kein Rohstoffmarkt besteht. Dieser Energieträger wird in von Landwirten betriebenen Blockkraftwerken
verwertet, wobei neben dem elektrischen Strom auch erhebliche Wärmemengen anfallen, welche als
Fernwärme lokal verteilt werden können. Die Drehstromgeneratoren werden vom Drehmoment aus der
Welle von Verbrennungskraftmaschinen (Diesel- oder Gasmotoren) angetrieben. Unterscheidungswürdig
sind die Kraftwerke mit rieselfähigen Brennstoffen (gepresste Pellets) von jenen mit flüssigen oder
gasförmigen Energieträgern, die in einer Vorstufe eines Biomassekonverters gewonnen wurden (Schwab,
Adolf J. 2017: 256).
Ein Blockkraftwerk kann aus den Edukten von regional kooperierenden landwirtschaftlichen Betrieben
große Biogasmengen und daraus Strom erzeugen es gibt auch einfache, kleine Anlagen, die
ausschließlich der Wärmeerzeugung dienen. Auch heute schon bestehen Großanlagen, die das Biogas
mit Methan anreichern, reinigen und in das Ferngasnetz einspeisen können. Die folgende Abbildung zeigt
eine von Schmack und E.ON betriebene Biogasanlage in Schwandorf mit 10 MW Gasleistung und
zusätzlich 2,5 MW elektrischer Leistung und dem Kompaktblockkraftwerk, der Notfackel so wie der
Steuerung in Containern:

Abbildung 3: Hybride Biogasanlage in Schwandorf (aus Schwab, dort Bild 6.31.)

4
Gerade bei Rapsöl besteht der gewichtige Konkurrenzzweck in der Beimischung zum Dieselkraftstoff für konventionelle
Verbrennungsmotoren. Hier besteht die EU-RICHTLINIE 2009/28/EG, welche sich unter Absatz 8 eine 10%ige Beimengung von
Biodiesel/ Bioethanol zum konventionellen Kraftstoff wünscht. Bekanntlich erfreut sich der E10 Ottokraftstoff aber keiner
großen Beliebtheit, so dass hier regelmäßig nur E5 in den Markt geht. Auch beim Diesel liegt die tatsächliche Beimengung in der
BRD bei maximal 7% (B7 Diesel).
Quelle: Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfahlen (“Biodiesel erreicht Rekordniveau” vom 10.06.2021)

7
Es haben sich drei Typen von Anlagen herausgebildet: Die kleinen Hofanlagen sind noch aus
Eigenkapital oder mit Hilfe von Fremdkapitalgebern realisierbar. Viele Landwirte können wegen
der knappen Erzeugerpreise oder bei erhöhtem Kapitalbedarf in Wachstumsbetrieben schon
mittelgroße Anlagen kaum ohne Partnerschaften als landwirtschaftliche Gemeinschaftsanlagen
oder in Partnerschaft mit Energieversorgungsunternehmen (siehe Anlage Schwandorf von
Schmack und E.ON) errichten. Netzbetreiber sind auch der bevorzugte Partner für den Betrieb
von Großanlagen mit und ohne Gaseinspeisung, bei denen z. B. die Kompetenzen für
Rohstoffgewinnung vom Landwirt und die der Energieerzeugung vom Energieversorger
eingebracht werden. Das Beteiligungskapital ist am Markt vergleichsweise leicht verfügbar.
Noch um 2010, als es in Deutschland bereits knapp 2 Gigawatt installierte Leistung gab, wurde
bei einer von der Landwirtschaftlichen Rentenbank geförderten Forschungsprojekt
Forschungsbedarf zu den Vor- und Nachteilen unterschiedlicher Beteiligungs- und
Kooperationsmodelle festgestellt (Degenhart, Heinrich / Lars Holstenkamp 2011: Abstract und S. 73).

Der folgende Unterabschnitt soll exemplarisch für die anhaltenden Studien zu dieser Thematik eine
Studie vom 16.11.2020 betrachten, diese stellt ein zukunftsfähiges Betreibermodell für Bestandsanlagen
vor:

2.3 mittelfristige Einsatz- und Anwendungsperspektiven für den Energiebauern


In der Studie Combining Electricity and Fuel Supply: Operational Strategies for Biogas Plants,
veröffentlicht am 16.11.2020 in Chemical Engineering & Technology und als Open-Access-Paper frei
verfügbar in der Wiley Online Library haben die Autoren die ökonomischen Potenziale der Kombination
eines flexibel betriebenen Blockheizkraftwerks (BHKW) mit angeschlossener netzunabhängiger
Biomethan-Tankstelle untersucht. Dabei ging man auch der Frage nach, welche Speicherkapazität jeweils
benötigt würde, wenn eines von vier vorher erdachten Betreibermodellen verfolgt wird.
Speicherkapazität ist bei einer netzeinspeisungsfreien Gaserzeugung zum Ausgleich von Gasnachfrage
und Produktionsertrag unverzichtbar, verursacht aber Investitions- und Betriebskosten.
Die Betreibermodelle gingen von einer unterschiedlichen Priorisierung zwischen der Strom- und
Gaserzeugung aus. Das Szenario mit priorisierter Kraftstoffproduktion Stromerzeugung in der
Anlagenrestkapazität führte zu den geringsten Zusatzkosten. Hier war die Installation einer
geringvolumigen Biogasspeicherkapazität ausreichend und die Opportunitätskosten bei der
Stromvermarktung (da nicht auf Zeiträume hoher Strommarktpreise hin optimiert werden kann) fallen
vergleichsweise gering aus.

Zum Vergleich: Die notwendige Biogasspeicherkapazität liegt um ein Vierfaches höher, wenn parallel
nach der Strom- und Brennstoffnachfrage optimiert werden würde (dies wiegen die gesparten
Opportunitätskosten nicht wieder auf).

8
Der Untersuchung liegt das Problem der Energiebauern zu Grunde, dass sie sich wegen sinkender EEG 5-
Förderungen um einen Alternativen Absatzweg für bestehende und geplante Anlagen bemühen müssen,
aber keine Erfahrungswerte vorliegen, was auch die Kapitalbeschaffung erschwert. Die vom EEG
vorgeschlagene Alternative zur Vor-Ort-Erzeugung von Strom aus Biogas ist die Aufbereitung
und Einspeisung von Biomethan in das Erdgasnetz, doch decken auch die EEG-Vergütungen
zusammen mit den Marktpreisen für BioCNG die Investitionskosten nicht, bestenfalls können
profitable Großanlagen entstehen (vgl. Beispielanlage unter 2.2 Einsatz und Anwendungen im
heutigen Energiesystem). Eine Alternative für kleinere Bestandsanlagen und Landwirte, die ihre
unternehmerische Souveränität bewahren wollen, muss gefunden werden.
Laut dieser Studie besteht diese Alternative in flexibel betriebenen Blockheizkraftwerken mit
netzfernen Biomethan-Tankstellen. Biomethan aus Biogas ist im Vergleich zu den BtL 6-
Kraftstoffen einfach herzustellen und kann in kostengünstig umgerüsteten Benzinmotoren
verbrannt werden. Voraussetzung für die Einsparung von Netz- und Verteilkosten durch die
direkte Betankung der Endverbraucher ist ein funktionierendes Vertriebsnetz, also auch die
Akzeptanz durch die Landbevölkerung. Deshalb schlagen die Betreiber garantierte Abnehmer
vor, etwa die Fuhrparks ländlich angesiedelter Unternehmen.

Zusammenfassend kann man daraus schließen, das der technische Stand für eine
wirtschaftlichere Vermarktung der Bioenergie aus Biomasse bereits vorliegt, aber noch
Pioniergeist seitens der Betreiber, Investoren und des Gesetzgebers benötigt werden würde.
Wie einleitend erwähnt: Nur wenn der Landwirt für seine Risikobereitschaft eine verlässliche
Erfolgsaussicht geboten bekommt, wird er weiterhin in steigendem Maß an der Energiewende
mitwirken können.
Ein gutes Beispiel für eine gelungene politische Rahmenbildung für die ökologischere
Landwirtschaft ist das große Potenzial zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen durch
Güllekleinanlagen, das nur durch die EEG-Förderung rentabel ist (§44 EEG 2021). Die Gülle ist
relativ energiearm, aber wegen der Zulagen lohnt sich der Betrieb dennoch. Hier darf nicht die
Subvention eines unwirtschaftlichen Betriebes vermutet werden, vielmehr stellt die Förderung
das Entgelt für die Dienstleistung des Bauern dar die Gülle klimafreundlich zu verwerten. So
geht es auch nicht um den Erhalt maroder Betriebe, sondern um einen Anreiz zum Bau weiterer
Kleinanlagen, mit denen das Klimaschädliche Methan aus der Rindermast und Milchviehhaltung
reduziert werden muss (vgl. Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V).

5
Erneuerbare-Energien-Gesetz, vgl. Quellenliste Rechtsquellen
6
Biomass to Liquid bezeichnet Bio-Kraftstoffe der zweiten Generation, die synthetisch aus Biomasse
hergestellt werden (siehe 3 Fazit mit Ausblick auf langfristige Perspektiven der Biomasseverwertung

9
3 Fazit mit Ausblick auf langfristige Perspektiven der Biomasseverwertung
Die Biomasseverwertung ist weiterhin ein zuverlässiger Lieferant von erneuerbarer Energie. Der
zukünftig auch wegen des Ausstieges aus der Kohlekraft gebotene Ausbau des Nutzungsumfanges der
Biomassekapazitäten muss dabei nicht signifikant auf Kosten der Biodiversität oder
Lebensmittelversorgung geschehen. Ein Aufwuchspotenzial ist schon durch die Ertragssteigerung der
klassischen Landwirtschaft auch im relativ dicht besiedelten Deutschland möglich. Wenn zusätzlich die
riesigen Brachflächen erschlossen werden können, ohne dabei zu stark in die unberührten Lebensräume
einzugreifen, hat die Bundesrepublik das Rüstzeug zum konsequenten Vollzug der Energiewende.
Bezüglich der für den Lebenskomfort wichtigen Wärmeenergie können Photovoltaik- und
Windkraftanlagen nur über Wärmepumpen einen ökologisch sinnvollen Beitrag leisten, was leider
wieder Umwandlungsverluste bedeutet. Eleganter ist, dass bei der Strom- Gas- oder
Flüssigkraftstofferzeugung in der Biomasseverwertung bereits Wärmeenergie als Nebenprodukt anfällt.
Auf derselben Stufe gibt es für nicht in elektrische Energie gewandelte Sonnenstrahlung oder Windkraft
keinerlei Fruchtziehung.
Die Stromerzeugung wird trotzdem zukünftig im höheren Maße durch Windkraft und Photovoltaik
bestimmt werden; doch zwingen die instabilen Primärenergieniveaus hier zu einer Zwischenspeicherung
der in Hochzeiten überschüssig gewonnen Sekundärenergie, beispielsweise in Pumpkraftwerken. Die
entstehenden Transformationsverluste lassen sich durch den Ausbau der Biomasseverwertung
verringern. Dort kann direkt der Primärenergieträger, etwa in Form von Silage, günstig gelagert werden
und die Auslastung der Biomassekraftwerke unterliegt nicht dem Diktat von Wetterbedingungen
sondern kann bedarfsgerecht und effizienzorientiert gesteuert werden.
Die Flexibilität der Biomasseverwertung reicht so weit, dass der Sekundärenergieträger desselben
Kraftwerkes wahlweise Gas oder elektrischer Strom sein kann: Wie Marktes es gerade braucht. Mit
gegebenem Willen müssten Fortschritte bei der Erzeugung von BtL-Kraftstoffen nicht abgewartet
werden: Diese aus Biomasse erzeugten „künstlichen“ Derivate von Diesel und Benzin verfügen bisher
über einen - im Vergleich zum fossilen Vorbild - geringeren (doch ausreichenden) Energiegehalt,
andererseits verbrennen sie sauberer (keine aromatischen- oder Schwefelverbindungen im Treibstoff)
und auch in nicht extra umgerüsteten, bestehenden Fahrzeugmotoren. BtL-Diesel und -Benzin sind
technisch bereits herstellbar, für eine wirtschaftliche Produktion ist noch ein Verfahren zu finden. Aus
denselben Ausgangsstoffen wird auch Cellulose-Ethanol hergestellt. Außerdem steht mit der
Wasserstofferzeugung ein weiterer Konkurrent um den grün produzierten mobil einsetzbaren
Energieträger der Zukunft parat. Die Investition in BtL-Technik ist also mit erheblichem Risiko verbunden.
Dabei steht ein einfacherer Biokraftstoff der zweiten Generation, das BioCNG bereits technologisch zur
Verfügung, dieses erlaubt zumindest den Weiterbetrieb von bestehenden Ottomotoren. Damit sich diese
Technik auch für mittlere und Kleinanlagen ohne Anschluss an das Gasnetz lohnen kann, sollten Politik
und Wirtschaft zeitnah Pilotprojekte für Regionale Biotankstellen fördern.

10
6 Literatur
Online-Zitate
Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages (2007, Mai 16). Biomasse vs. Nahrungsmittel.
Verfügbar unter https://www.bundestag.de/resource/blob/424958/
c0b9d7ba2bdcd917d38d8f76d7d95ed4/WD-5-105-07-pdf-data.pdf, abgerufen am 20.12.2021

RICHTLINIE (EU) 2015/1513 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES (9. September 2015).
Verfügbar unter https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32015L1513&from=DE,
abgerufen am 20.12.2021

Umweltbundesamt (2019, September, 18). Stromproduktion aus Wasserkraft in Deutschland. Verfügbar unter
https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/fluesse/nutzung-belastungen/nutzung-von-fluessen-
wasserkraft#stromproduktion-aus-wasserkraft-in-deutschland. Abgerufen am 21.12.2021

Breitkopf, A. auf Statista.com (2021, Juli 12). Verfügbar unter


https://de.statista.com/statistik/daten/studie/42226/umfrage/welt-insgesamt---verbrauch-an-
primaerenergie-in-millionen-tonnen-oelaequivalent/hh. Abgerufen am 21.12.2021

Wurm, Heiner (Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfahlen): “Biodiesel erreicht Rekordniveau” (2021 Juni


10.) veröffentlicht auf https://www.oekolandbau.nrw.de/fachinfo/pflanzenbau/allgemeine-themen/standard-
titel-8. Abgerufen am 22.12.2021

Hudde, Jessica, Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V (2021). Verfügbar unter


https://www.fnr.de/presse/pressemitteilungen/aktuelle-mitteilungen/aktuelle-nachricht/guellekleinanlagen-
im-eeg-2021. Abgerufen am 23.12.2021

Buch-Zitate
Neubäumer, Renate / Brigitte Hewel / Thomas Lenk (2017): Volkswirtschaftlehre – Grundlagen der
Volkswirtschaftstheorie und Volkswirtschaftspolitik, 6. Aufl., Wiesbaden, Deutschland: Springer Gabler

Kaltschmitt, Martin / Hans Hartmann / Hermann Hofbauer (2016): Energie aus Biomasse -
Grundlagen, Techniken und Verfahren, 3., aktualisierte und erweiterte Aufl., Berlin Heidelberg, Deutschland:
Springer Vieweg

Wesselak, Viktor / Thomas Schabbach / Thomas Link / Joachim Fischer (2017): Handbuch Regenerative
Energietechnik, 3. Aufl., Berlin Heidelberg, Deutschland: Springer Vieweg

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Schwab, Adolf J. (2017): Elektroenergiesysteme - Erzeugung, Übertragung und Verteilung elektrischer Energie,
5. Aufl., Berlin Heidelberg, Deutschland: Springer Vieweg

Degenhart, Heinrich / Lars Holstenkamp (2011): Finanzierungspraxis von Biogasanlagen in der Landwirtschaft
- Eine empirische Untersuchung zu Stand und Entwicklungslinien, 1. Aufl., Wiesbaden, Deutschland: Gabler

Paper
Gökgöz / Winkler / Barchmann / Weinrich / Liebetrau / Nelles (2021): Combining Electricity and Fuel Supply -
Operational Strategies for Biogas Plants. Chem. Eng. Technol., 44: 183-193. Verfügbar auf
https://doi.org/10.1002/ceat.202000268, zuletzt abgerufen am 23.12.202

Rechtsquellen
Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz - EEG 2021) EEG 2021;
Ausfertigungsdatum: 21.07.2014, Stand: Zuletzt geändert durch Art. 6 G v. 8.8.2020 I 1818

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