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Thema 2: Gefahrenquellen für Pflegebedürftige 


Struktur (Welche, Wodurch, Maßnahmen, Risikogruppen, …?)


Fragen des Telc-Prüfers?
1. Was können sie als Pflegende tun, damit gefährliche Situationen nicht entstehen?
2. Welches sind die typischen Gefahren, denen die Patienten im Krankenhaus oder im Pflegeheim ausgesetzt
sein können?
3. Wie werden Pflegefehler dokumentiert?
4. Welche Erfahrungen haben Sie mit gefährlichen Situationen in der Pflege?
5. Was können sie tun, wenn sie selbst einen Pflegefehler gemacht haben?
6. Was können Sie als PFK tun, um Gefahren zu vermeiden?
7. Haben Sie Erfahrung damit, wie sie die Gefahr, die für ihren Patienten bestand, verhindern konnten? Können
Sie uns darüber berichten?
8. Was tun sie als erstes, wenn ein Patient aus dem Bett gefallen ist?
9. Wie können Sie den Gefahren für die Patienten vorbeugen, wenn es Personalmangel gibt?
10. Welche Gefahrenquellen kennen Sie?
11. Welche Sicherheitsmaßnahmen würden Sie bei Patienten mit Bewegungseinschränkungen anwenden?
12. Welche Maßnahmen zur Prävention von Infektionen würden Sie empfehlen?
13. Können Sie mir einige antiseptische Maßnahmen nennen?

Gefahren / Risiken / Maßnahmen / Prävention / Beispiel / Eigene Meinung /


Gefahrenquellen / Präventionsmaßnahmen persönliche Erfahrung
Risikofaktoren
Sturzrisiko / Sturzgefahr Bettgitter benutzen, Stolperfallen aus dem Bett fallen, über Kabel
beseitigen, Notbeleuchtung stürzen, über den Teppich
anbringen, geeignete stolpern, auf den Fliesen
Beleuchtungsverhältnisse ausrutschen, …
schaffen, (für ausreichend
Beleuchtung sorgen),
Hausschuhe tragen, geeignete
Hilfsmittel benutzen, den Boden
trocken halten, Raumgestaltung
prüfen, regelmäßige
Beaufsichtigung gewährleisten,
Bettklingel anbringen, Haltegriffe
und Handläufe anbringen, bei
Bewegungsabläufen unterstützen
Risiken aufgrund von mehr Pflegepersonal einstellen, …?
Überbelastung, Stress, (weniger Patienten aufnehmen),
Konzentrationsverlust, Patientenaufnahme den
Personalmangel… Kapazitäten anpassen,
Verringerung der Arbeitszeit,
Entspannungsmaßnahmen wie
spazieren gehen Sport oder
andere Hobbys, Zeitmanagement
der Einrichtung verbessern,
persönliches Zeitmanagement
und Vorausplanung,
Selbstkontrolle für ruhiges und
konzentriertes Arbeiten,
Protokolle und Richtlinien für
Arbeitsabläufe und Organisation,
Infektionsrisiko, Infektionsgefahr, antiseptische Maßnahmen, Krankehauskeime, MRSA,
Risiko aufgrund von Händedesinfektion, regelmäßiges ESBL, ...
Krankenhauskeimen, Risiko von Handwäschen, Arbeiten mit
Ansteckung, Risiko für sterilem Material, Kohorte von
Kreuzinfektionen Patienten, Tragen von
Einmalhandschuhen bzw.
Schutzkleidung oder ggf.
Schutzausrüstung, Nutzen einer
Gesichtsmaske, sterile Technik
anwenden, Anzahl der Besucher
beschränken, korrekter Umgang
mit verunreinigtem Material,
Oberflächen desinfizieren und
sauber halten, ..
Gefahren / Risiken / Maßnahmen / Prävention / Beispiel / Eigene Meinung /
Gefahrenquellen / Präventionsmaßnahmen persönliche Erfahrung
Risikofaktoren
falsche Diagnose / umfassende Einschätzung, Mammografie - falsche Diagnose
Digagnosefehler richtige Beurteilung, Nutzen von bei der Brustkrebsvorsorge
Laborergebnissen zur Diagnose,
Prüfen der Diagnose durch eine
dritte Person, Kommunikation Arzt
Patient optimieren, Biografie
berücksichtigen,
Krankengeschichte
berücksichtigen,
Familienanamnese
berücksichtigen, Anamnese
gründlich durchführen, gründliche
Diagnose und konstante
Überwachung, Aus- und
Weiterbildung zur
Diagnoseerstellung, EDV
implementieren um
Diagnosefehler zu identifizieren,
um eine zweite Meinung
(Diagnose) bitten, ..
falsche Behandlung / ärztliche Anordnungen sorgfältig Nebenwirkungen, Komplikationen,
Behandlungsfehler prüfen, gute Zusammenarbeit des unerwünschte
Gesundheitsteam, Visite als Team Begleiterscheinungen, Allergien,
durchführen, Kontrolle aller Unverträglichkeiten
Maßnahmen, genügend PP auf
Station, immer Patientenakte und
-infos überprüfen, Überprüfung
der Patientendaten vor Beginn
des Dienstes, multiprofessionelle
Teams bilden, gute Beziehung zw.
Patient und PFK schaffen,
Verwechslungen Identifikationsarmband für Verwechslung der Patienten, der
Patienten, eine zweite oder dritte Medikamente, Verwechslung bei
PFK prüft erneut, … Operationen, Verwechslung von
Köperhälften bei OP's
Verletzungsgefahr sichere Umgebung für den Pat. Verletzungen durch Stürze,
schaffen, Pat. über Maßnahmen Verletzungen bei der Nassrasur,
und Verfahren aufklären, Verletzungen bei der Fuß- und
Verwendung geeigneter Fingernagelpflege, …
Hilfsmittel, Aufsicht rund um die
Uhr gewährleisten, Hilfe bei
Körperhygiene falls nötig, evtl.
Bettgitter verwenden, bessere
Beleuchtung…
Gefahren / Risiken / Maßnahmen / Prävention / Beispiel / Eigene Meinung /
Gefahrenquellen / Präventionsmaßnahmen persönliche Erfahrung
Risikofaktoren
falsche Medikation / die richtigen Verfahren zum falsches Medikament, falscher
Medikationsfehler Richten der Medikamente Patient, falsche Zeit, falscher
befolgen, Ablenkungen beim Weg, falsche Dosis, falsche
Richten der Medikamente Häufigkeit…
vermeiden, Medikamente
ordnungsgemäß lagern, ähnliche Namen, ähnliche
ordnungsgemäße Identifizierung Verpackung, ähnlicher Wirkstoff,
des Patienten, identifizieren und ähnliche Form, ….
überprüfen der Medikamente,
Prüfen der unleserliche Schrift des Arztes…
Patienteninformationen, zwei PFK
sollten das Richten der
Medikamente übernehmen,
Überwachung des Pat. bei der
Medikamenteneinnahme,
Verfallsdatum prüfen,
Medikamentenkompetenz
aufrechterhalten, aktualisiertes
Wissen über neue Medikamente
und Wirkstoffe,
Risiko durch Unverträglichkeiten / Allergien und Unverträglichkeiten
Allergien sollten in der Patientenakte
enthalten sein, Patientenakte auf
Unverträglichkeiten oder Allergien
prüfen
Risiko für Dekubitus / Risiko eines Positionswechsel alle zwei dauerhaftes Liegen, mangelnde
Druckgeschwürs Stunden, gesunde Ernährung, Bewegung, Druckstellen,
ausreichende Bewegung, wenn schlechte Positionierung…
möglich Mikrobewegungen, Haut
trocken und sauber halten, gute
Hautpflege, eine milde Seife
benutzen, Feuchtigkeitscreme
und Hautschutzmittel verwenden,
Medikamente Anti-Diabetes
verabreichen, Anti-Dekubitus-
Matratze benutzen,
druckentlastende Kissen
benutzen, kontinuierliche
Kontrolle der Haut, Mobilisierung,
Druckentlastung,
Bewegungsförderung, Blutzucker
kontrollieren, genügend
Flüssigkeitsaufnahme, richtige
Positionierung, tragen
atmungsaktiver Kleidung wenn
möglich aus Baumwolle, zum
Schutz der Haut richtige Kleidung
Schuhe und Bettwäsche
verwenden, Verwendung von Gel-
Kissen, Dehydration vermeiden,
30º Lagerung mit Kissen,

Gefahren / Risiken / Maßnahmen / Prävention / Beispiel / Eigene Meinung /


Gefahrenquellen / Präventionsmaßnahmen persönliche Erfahrung
Risikofaktoren
Dokumentationsfehler alle Maßnahmen sofort nach der wegen Zeitmangel unvollständig,
Durchführung dokumentieren, nur verspätet, unleserlich,
zugelassene Abkürzungen Verwendung von allgemeinen
verwenden, lückenlose und exakt Abkürzungen, …
Dokumentation sicherstellen,
auch Fehler müssen dokumentiert
werden, lesbar schreiben,
kontinuierlich Patientenakte
aktualisieren
Thromboserisiko Verwenden von …
Kompressionsstrümpfen bzw.
Antithrombosestrümpfe, gesunder
Lebensstil, …
mangelnde Erfahrungen bzw. an Fort- oder Weiterbildungen …
Wissen des PP teilnehmen, Seminare besuchen,
sich spezialisieren, umfassende
Einarbeitung des neuen
Pflegepersonals, …
Risiko für Dehydration beim Trinken Unterstützung
leisten, evtl.
Flüssigkeitsversorgung per
Infusion sicherstellen, Hautturgor
prüfen, subcutane Infusion falls
nötig, Überwachung der
Flüssigkeits-Ein- und Ausfuhr,
Wasserflasche und Tasse
griffbereit hinstellen, regelmäßig
an Trinken erinnern, Beobachtung
von evtl. Verwirrung Unruhe oder
verlangsamten Reaktionen
Risiko für Aspiration / Oberkörper-Hochlagerung bei der
Erstickungsgefahr Nahrungs- und
Flüssigkeitsaufnahme,
Bewusstseinsstufe bewerten um
Aspiration zu vermeiden,
Schluckreflex prüfen, Kostform
anpassen, Atemübungen
durchführen, Essen in kleine
mundgerechte Stücke schneiden,
evtl. das Essen reichen, zu
richtigem Kauen motivieren,
Risiko für Kontrakturen frühe Mobilisation,
Bewegungsübungen, regelmäßig
neu positionieren, ausreichende
Schmerztherapie zur Vermeidung
einer Schonhaltung, Bewegung
fördern,
falsche Injektion bzw. Infusion nur geschultes medizinisches Vene wird nicht getroffen, sondern
Personal und Ärzte dürfen umliegendes Gewebe
Injektionen vornehmen
Risiko bei Operationen Überwachung durch den Herzkreislaufprobleme während
Narkosearzt, … der Narkose
https://www.grossesblutbild.de/gefahren-im-krankenhaus-risiko-patient.html

https://www.tagesspiegel.de/politik/gefahren-fuer-patienten-wenn-kliniken-zum-risiko-werden/12335734.html
mögliche Struktur?

A Begrüßung A … A … A …
B Benennung des Themas B … B … B …
C Vorstellung der Gliederung C … C … C …
I Risikofaktoren (min.3) I meine Erfahrungen I Ursachen (min.3) I meine Erfahrungen
II Maßnahmen (min.3) II Risiken (min.3) II Maßnahmen (min.3) II Gefahren (min.3)
III meine Erfahrungen III Prävention (min.3) III meine Meinung III Maßnahmen (min.3)
D Abschluss / Fazit D … D … D …

Die Strukturierung des KV entspricht max. 10% des Kurzvortrages!!!!


A Guten Tag. Mein Name ist …

B Heute werde ich über das Thema … sprechen.

C Zuerst gehe ich auf ( I ) ein. Dann spreche ich über ( II ) Zum Schluss nenne ich ( III )

I persönliche Erfahrungen

II typische Risiken und entsprechende Maßnahmen

III eigene Meinung

ggf. FAZIT …

ENDE Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Haben Sie noch Fragen?

ABC Einleitung

sprechen über (Akk.)…


besprechen (Akk.)…
berichten von (Dat.)…
berichten über (Akk.)…
diskutieren (Akk.)…
ein·gehen auf (Akk.)…
auf·zeigen (Akk.)…
erzählen von (Dat.) ….

Beispiele für eine gelungene Gliederung!

Guten Tag mein Name ist … Heute werde Ich über das Thema “…” sprechen. Zuerst gehe ich auf
verschiedene Probleme ein, dann gehe ich ins Detail und zum Schluss äußere ich meine Meinung.

1. Wenn man im Krankenhaus arbeitet, können viele unterschiedliche Situationen auftreten. Wie
zum Beispiel…

2. Da ich nur über zwei Minuten Zeit verfüge, werde ich mich auf .… konzentrieren…

3. Meiner Meinung nach .…

Damit bin ich meines Vortrags. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

_______________________________________________________

Guten Tag, mein Name ist … Meine Präsentation ist zu dem Thema “…” Zuerst werde ich auf die
Risiken eingehen, danach auf die Prävention und zuletzt teile ich meine Erfahrungen mit.

1. Die Patientensicherheit ist sehr wichtig für die Gesundheitsversorgung. Zu den Gefahren
gehören unter anderem Medikationsfehler oder Dokumentationsfehler. Des weiteren besteht
ein erhöhtes Risiko für Infektionen oder Stürze sowie Verletzungen.

2. Um Medikationsfehler zu vermeiden, muss man ... 




Zur Vermeidung von Stürzen sollte man .... 


Infektionen lassen sich vermeiden, indem man ...

3. Während meiner Tätigkeit im Krankenhaus

Damit bin ich am Ende meines Vortrags. Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

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