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Wie vier Tugenden die Sprache

verankerten
Joannes Richter

Aischylos (467 v. Chr.) Platon in Politeia und Nomoi Xenophon (Sokrates)


Sieben gegen Theben (V. 375 BC
610)
Griechisch Deutsch Griechisch Deutsch Griechisch Deutsch
sóphron verständig Σωφροσύνη Besonnenheit
(sophrosýne)
díkaios gerecht δικαιοσύνη Gerechtigkeit δικαιοσύνη Gerechtigkeit
(dikaiosýne) (dikaiosýne)

eusebés fromm Φρόνησις (phrónesis) Klugheit εὐσέβεια Frömmigkeit


σοφία (sophía) Weisheit (eusébeia)
Agathós tapfer ἀνδρεία Tapferkeit
agathós (“gut”) (andreia)
Tabelle 1 Festlegung der Kardinaltugenden nach Aischylos, Platon, Xenophon und Sokrates

Kurzfassung
Die Festlegung der Kardinaltugenden nach Aischylos, Platon, Xenophon und Sokrates zeigt, dass es
Kardinaltugenden gab, aber niemand genau wusste, wie man die Wörter in Griechisch definiert oder
schreibt.
Zwei von diesen Tugenden gehörten zu den ersten beiden Ehefrauen des Himmelgottes Zeus. An
diesen Namen kann man etwa ein Dutzend „Verankerungen“ der Sprachen wahrnehmen.
Zusammen mit den Namen der Himmelsgöttern und Eltern (Vater und Mutter) gehört das
Verständnis der Kardinaltugenden zu den bedeutendsten Wortbildungen, die verraten, wie man
früher die bedeutendsten Wörter aus den fünf Tonquellen zusammengesetzt hat.
Die Namensbildung der griechischen Götter und Tugenden stimmt im Hauptbereich der
Kardinaltugenden weitgehend überein mit einem Hauptteil der germanischen Tugenden und
Götternamen.
Zu den Verankerungen 10-20 gehören auch die „5-Gram“ Götternamen, die man in der 2-
dimensionalen Tabellenform der Alphabeten und Futhark bzw. Ogham Symbolreihen ablesen kann.
Die Verankerung der Sprachen
Das Schöne an der Sprache ist, dass jeder einen Diamanten am Strand der Wörter finden mag. Vier
Edelsteine hatte ich gefunden als die Kardinaltugenden des Sehers Amphiaraos im Drama „Sieben
gegen Theben“ von Aischylos: die Klugheit, Gerechtigkeit, Frömmigkeit und Tapferkeit, die alle
schon bekannt waren in 467 v. Chr.

Die Kardinaltugenden in „Sieben gegen Theben“ von Aischylos


Im griechischen Text befinden sich folgende Wörter für die Kardinaltugenden (σώφρων δίκαιος
ἀγαθὸς εὐσεβὴς)1 im Vers 610 (in den Zeilen 568-625):
οὕτως δ᾽ ὁ μάντις, υἱὸν Οἰκλέους λέγω,
σώφρων δίκαιος ἀγαθὸς εὐσεβὴς ἀνήρ,
μέγας προφήτης, ἀνοσίοισι συμμιγεὶς
θρασυστόμοισιν ἀνδράσιν βίᾳ φρενῶν,
τείνουσι πομπὴν τὴν μακρὰν πάλιν μολεῖν,
Διὸς θέλοντος ξυγκαθελκυσθήσεται. 2

Die Übersetzung von Herbert Weir Smyth, Ph.D., Ed. für diese vier Wörter lautet: moderate, just,
noble, reverent. Diese Übersetzung in Englisch lautet:
“Just so the seer, Oecles' son, [610] although a moderate, just, noble, reverent man and a
great prophet, mixes with impious, rash-talking men against his own judgment, men
stretching out in a procession that is long to retrace,3 and, if it is Zeus's will, he will be
be dragged down in ruin along with them. “

In einem Gedicht kann der Autor Aeschylus vielleicht nicht die symbolisch zusammenhängende
Struktur Metis, Themis, Thymos, Mythos anwenden: (1) Metis anstatt σώφρων, (2) Themis anstatt
δίκαιος, (3) Thymos anstatt ἀγαθὸς, und (4) Mythos anstatt εὐσεβὴς. Aus unbekannten Gründen hat
er gewählt: σώφρων, δίκαιος, ἀγαθὸς, εὐσεβὴς. Zur Lebenzeit von Aeschylus war der Symbolismus
der Kardinaltugenden vielleicht schon verloren gegangen.

Übersicht der Kardinaltugenden in „Sieben gegen Theben“ von Aischylos


Folgende Übersicht beschreibt die Tugenden in der Reihenfolge der Tragödie „Sieben gegen
Theben“, die übereinstimmt mit der Dichtzeile: „σώφρων δίκαιος ἀγαθὸς εὐσεβὴς ἀνήρ“:
# „Sieben gegen Übersetzung v. Gottheit oder Pentagramm Pentagramm Tugend
Theben“ Herbert Weir (virtuelle) (Griechisch) (Germanisch)
von Aischylos Smyth (Englisch) Tugend
1 σώφρων moderate Metis ΜΗΗΤ(ΙΣ) WIT(ES) (Wotan) Weisheit
2 δίκαιος just Themis ΘΈΜ(ΙΣ) TIW(AS) (Tiw) Justiz
3 ἀγαθὸς noble Thymos ΘΥΜ(ΌΣ) WYT(an) Passion
WUT (Wotan)
4 εὐσεβὴς reverent Mythos ΜΥΗΘ(ΟΣ) MYTh(OS) Frömmigkeit
(TYW or Tiw)

Tabelle 2 Übersicht der Kardinaltugenden in „Sieben gegen Theben“ von Aischylos

1 for (1) wise, (2) righteous, (3) brave and (4) pious
2 Aeschylus, Seven Against Thebes Herbert Weir Smyth, Ph.D., Ed.
Platons Anpassungen
Von den vier Kardinaltugenden übernahm Platon die Tapferkeit, Gerechtigkeit und Besonnenheit,
aber ersetzte die Frömmigkeit durch Klugheit oder Weisheit. Nach einer Aussage von Xenophon
akzeptierte Sokrates aber nur zwei Tugenden: Frömmigkeit (für die Beziehung zwischen Mensch
und Gott) und Gerechtigkeit (für die Menschen untereinander)3.
Offensichtlich war und blieb die genaue Festlegung der Kardinaltugenden lange Zeit unsicher. Es
war klar, dass man lange Zeit vier Tugenden kannte, aber deren genaue Definition verloren hatte.
Durch Zufall fand ich nun einen Schlüssel, der die Wortwahl in der griechischen und germanischen
Sprachen festlegen könnte. Es waren vier Wörter Metis, Themis, Mythos, Thymos, in Griechisch
Μῆτις, Θέμις, μῦθος, θυμός, die genau genommen zusammengehören. Die Bedeutung dieser
Wörter lautet: (1) Weisheit, (2) Gerechtigkeit, (3) Glaube und (4)Passion.

Anker 1: Relationen (Met↔Θem, Myth↔Θym, Met↔Myθ, Θem↔Θym)


Ein erster Anker basiert auf die Spiegelungen: Met ↔ Them und Myth ↔ Thym und die
Ähnlichkeiten: Met ↔ Myth und Them ↔ Thym.

Anker 2: Die Klangquellen der 5-Grammen


Ein zweiter Anker betrifft die Zusammensetzung der Wörter, die alle vier aus genau 5 Buchstaben
bestehen, welche die Klangkategorien der menschlichen Stimme vertreten: es sind die Zunge,
Lippen, Palatal, Luftröhre und die Zahnreihen, welche zur Identifizierung in diesem Essay farblich
markiert werden. Die 5-Grammen werden N-Gramm genannt. Das 5-Gramm ist ein Pentagramm4.

Anker 3: Zusammensetzung der 5-Grammen


Der dritte Anker ist der Zusammenhang der Wortspiegelungen Met ↔ Them und Myth ↔ Thym.
Ähnlichkeiten Met ↔ Myth und Them ↔ Thym UND die Zusammensetzung der 5-Grammen.

Anker 4: Die Kardinaltugenden in den germanischen Sprachen


Der vierte Anker bedeutet, dass diese Pentagrammen auch gelten für ein Teil der Kardinaltugenden
in den germanischen Sprachen, in dem die Götter Wortstämme wie Wit ↔ Tiw und Myth ↔ Mut
oder Wut enthalten.

3 Quelle: (Wikipedia) Kardinaltugenden


4 Arten von N-Grammen (in N-Gramm): Pentagramm
Die Kardinaltugenden
Man kann die Kardinaltugenden in der optimalen Schreibweise in folgender Tabelle
zusammenfassen.

Griechisch Kern Pentagramm Germanisches Beschreibung Personifikation in der alten


Äquivalent griechischen Mythologie
Metis Μῆτ ΜΗΗΤΙΣ WIT(ES) Titanin, Weisheit
Μῆτις ΜΗΗΤ (Wotan) erste Ehefrau von Zeus
Themis Θέμ ΘΈΜΙΣ TIW(AS) Kind der Titanen, Justiz, Gesetz, Traditionen
Θέμις ΘΈΜ (Tiw) 2e Ehefrau v. Zeus

Mythos Μῦθ ΜΥΗΘΟΣ MYTh(OS) religiöse Mythen Glaube


μῦθος ΜΥΗΘ (TYW od. Tiw) Frömmigkeit (eusebés) (~λόγος (logos))
Thymos Θυμ ΘΥΜΌΣ WYT(an) Courage, und Wut Passion, und Wut
θυμός ΘΥΜ WUT (Wotan)
Tabelle 3 Kardinaltugenden als gespiegelte Strukturen in den griechischen und germanischen Sprachen

Die Anker 5 (Metis) und 6 (Themis) als die erste Ehefrauen von Zeus
Zwei Anker möchte ich an dieser Stelle noch hinzufügen:
• Metis (die Weisheit) ist die erste Ehefrau von Zeus.
• Die zweite Ehefrau von Zeus heißt Themis (Gerechtigkeit).
Damit sind schon zwei Kardinaltugenden ziemlich sicher als Anker identifiziert.

Anker 7: Die Übereinstimmung der Tugenden zwischen Sprachen


In den germanischen Sprachen kann man die Göttinnen Metis als die Tugend Weisheit („Wotan“, WITES)
und Themis als die Tugend „Gerechtigkeit“ („Tiw“, TIWAS) identifizieren.
Der siebte Anker entspricht der Übereinstimmung der Spiegelungen WIT (WITES) ↔ TIW (TIWAS).

Anker 8: Die Verankerung der Tugenden in den Wochentagen


Der achten Anker ist, dass man diese Tugenden (und Götter), wohl noch immer in den
niederländischen und englischen Wochentagen (Woensdag, Wednesday → Mittwoch),
beziehungsweise (Dinsdag, Tuesday → Dienstag) identifizieren kann.

Anker 9: Die Tugend „Tapferkeit“ als Wotans Wut


Im Altertum wurde der archaische Mythos bestimmt als religiöses Fundament interpretiert, den man
heute als „Glaube“ oder „Frömmigkeit“ definiert.
Hinweise deuten darauf, dass der wütende Wotan die Tapferkeit vertritt.
Die Namen der Himmelsgötter als Pentagrammen
Die Ankerpositionen 1-9 bildeten die Verankerungen der Tugenden als ein zusammenhängendes
Muster von Pentagrammen. Die Pentagrammen wurde jedoch nicht nur für die Kardinaltugenden,
aber auch bei der Wortbildung der Himmelgötter und unserer Eltern angewandt.

Anker 10: DYAUS-PITAR


Wichtig war die Entdeckung, dass einige Götternamen (wie der Himmelsgott DYAUS) genau 5
Buchstaben haben und diese Buchstaben D, Y, A, U und S genau diese 5 Kategorien entsprechen. In
meiner Dokumentation benutze ich Farben um die 5 Kategorien (lingual, palatal, guttural, labial
und dental) zu markieren, damit man sofort sieht ob ein Wort ein perfekt 5-Buchstabenwort (5-
Gramm5 oder Pentagramm wie „DYAUS“) ist.

Anker 11: Die Himmelsgötter als Vater und Mutter


Es gab nicht nur einen sondern eine Reihe Götternamen „DYAUS-PITAR“ (Dyaus pitar), „TIVAS”,
„DIOUS-PITER“ (Jupiter), „DĪVES-PATER“ (Dīs Pater), MINERVA und „LIBER-PATER”, wobei
einige Namen mit einer extra Titel „PITAR”, „PITER” oder „PATER“ („Vater“) genannt wurden.

Anker 12: Vater & Mutter als Pentagrammen (Vatir & Matir)
Merkwürdigerweise wurden in den extra Titeln „PITAR”, „PITER” die Namen als Pentagrammen
buchstabiert, obwohl der Vater als “PATER” ohne „I“ geschrieben wird. Dieses Detail kann aber als
Beweis dienen, dass auch „PATER“ und „MATER“ in Latein ursprünglich vielleicht „PITER“
beziehungsweise „MITAR“ geschrieben wurden. Vielleicht existierte ursprünglich nur ein
Götterpaar, das vielleicht von einigen, „guten“ Tugenden umgeben wurde.

Anker 13: Die (falsche) Bildung der 2-dimensionalen Alphabeten


Zufälligerweise entdeckte ich, dass einige Archäologen wie Flinders Petrie (mit Lepsius, Donaldson
und Taylor) fast das Geheimnis der Alphabeten in Tabellenform entdeckte hatte. Er versuchte
jedoch vergeblich das 2-dimensionale Alphabet von links nach rechts aufzufüllen.

Abb. 1 Alphabet in Tabellenform nach Flinders Petrie)

Das korrekte Auffüllen der 2-dimesionalen Tabellen findet statt in in den Tabellenspalten, in den
man die Buchstaben in alphabetischer Reihenfolge lückenlos von unten nach oben in den passenden
Kolumnen auffüllt6.
5 Bespiele der N-Gramm Analyse findet man in der Google Ngram Viewer
6 Ein archaischer Entwurf in den griechischen und germanischen Mythologien
Anker 14: Die Bildung der (korrekten) 2-dimensionalen Alphabeten
Bei der Bildung der korrekten 2-dimensionalen Alphabeten kann man in der zweiten Reihe im
schwarz umrandeten Kasten den 5-stelligen Namen des Proto-Indo-Europäischen Himmelgottes T9-
I10-Ε5-V6-S15 und auch den Hauptnamen7 I10-Ε5-V6 des „Buch der Formung“ „Sefer Jetzira“
ablesen8:

Lingual Palatal Guttural Labial Dental


5 Taw T22 Shin S21
4 Nun N14 Qoph K19 Ayin Gh16 Pe Ph17 Resh R20
3 Lamedh L12 Kaph Ch11 Heth H8 Mem M13 Tsade Ts18
2 Teth T9 Yodh I10 He Ε5 Waw V6 Samekh S15
1 Dalet D4 Gimel G3 Aleph Æ1 Bet B2 Zayin Z7
Tabelle 4: Das hebräische Alphabet, sortiert in einem 2-dimensionalen Array

Anker 15: Die Abbildung des TIWas-Namens


Obwohl die Runen-Reihe des Kylversteins einige Unsicherheiten aufweist, kann man relativ sicher
die Reihenfolge der 24 Runen vervollständigen.
Die sich oberhalb der Anzeigereihe befindende Buchstaben spielen für die Anzeige der
Götternamen keine Rolle mehr. Man kann die Runen-reihe „oberhalb der Anzeige“ beliebig
erweitern, ohne den Namen auf der Anzeige zu verstümmeln.

Reihenfolge 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24

Rune ᚠ ᚢᚦᚨᚱᚲᚷ ᚹ ᚺᚾ ᛁ ᛃᛈ ᛇ ᛉᛊᛏᛒᛖ ᛗ ᛚᛜᛞᛟ


Transliteration [f] u þ a r k g [w] h n i j p ï (æ) z s t b e m l ŋ d o
Kategorie [F] U Þ A R K G [W] H N I J P Ï / Æ Z S T B E M L Ŋ D O
Tabelle 5 Eindimensionale Tabelle der Runen-Reihe auf dem Kylverstein
(…ᚢᚦᚨᚱᚲᚷ…ᚺᚾᛁᛃᛈᛇᛉᛊᛏᛒᛖᛗᛚᛜᛞᛟ )
Nach der Auffüllung der Tabelle zeigt die dritte Zeile den Namen einer Göttername TIWÆS
(”Justiz”), was gelegentlich auch buchstabiert wird als TIWÆZ. Es wäre ein Zufall wenn bei einer
willkürlichen Reihenfolge der Runen-reihe einen lesbaren Namen in der Tabelle produziert.
Vielmehr bedeutet ein ablesbarer Name, dass die Reihenfolge gezielt ausgewählt worden ist.

7 „Great Name“ in Sefer Yetzirah CHAPTER I -11. He selected three letters from among the simple ones and sealed
them and formed them into a Great Name, I H V
8 The Derivation and Composition of the PIE-Theonyms
Normalerweise wird dieser Name gekürzt als Tiw. Der zugehörige Wochentag „Tiwesday“
(Dienstag; Englisch: Tuesday) wurde ursprünglich nach dem Gott „Tiw“ (der Gottheit für die
Gerechtigkeit) benannt.

Lingual Palatal Labial Guttural Dental


6 ᛞ- D ᛗ- M
5 ᛜ- Ŋ ᛒ- B ᛟ- O
4 ᛚ- L ᛃ- J ᛈ- P ᛖ- E
3 ᛏ - T ᛁ - I ᚹ- W ᛇ - Æ ᛊ - S
2 ᚾ- N ᚷ- G ᚢ- U ᚺ- H ᛉ- Z
1 ᚦ - Þ ᚲ - K ᚠ- F ᚨ - A ᚱ - R
Tabelle 6 Anzeige des germanischen Götternamens TIWÆS (Tiw) in der Futhark-Tabelle
Quelle: How to Read the Theonym „TIWÆS“ in the Runic „Futhark"-Signary...

Anker 16: Die Abbildung der Varianten TIWÆS, WITES und TIEWS
Durch Vertauschen der Tabellenspalten in der og. Tabelle „TIWÆS (Tiw)“ kann man den
angezeigten Namen auf Reihe 3 variieren. Die verfügbare Namen entsprechen der germanischen
Triade: TIWAS (”Justiz”), WITES oder WITAS (“Wotan”, “Weisheit”, “WISSEN”) und TIEWS
(der Himmelsgott)9. Diese Götter wurden den Wochentagen Dienstag, Mittwoch und Donnerstag
gewidmet.

9 Why the Tues-, Wednes- and Thursday are Sacred Day...


Anker 17-20: Die Varianten (3 x TIEU und 1 x NgIΕM) der Ogham-Reihe
Es gibt eine standardisierte Reihenfolge (aus Wikipedia), lokale Reihenfolgen (Goidelisch oder
Gälisch und Pictisch) und chronologisch definierte Reihenfolgen wie die Mittelalterlichen
Reihenfolge. Die Folgen sind mehr oder weniger gleichwertig 10.

Reihenfolge Aicme Beithe Aicme hÚatha Aicme Muine Aicme Ailme


Goidelisch B L N F/V S H D T C Q M G NG SS R A O U Ε I
Pictisch B L V S N H D T K KH M G NG ST R A O U Ε I
Mittelalterlich B L F S V H D T K Q M G NG DD R A O U Ε I
Standard B L F S N H D T C Q M G NG Z R A O U Ε I
Tabelle 7 Drei chronologische Reihenfolgen aus Proto-Ogham (2008) und ein “standard order”.
(und zusätzlich, die weitere „forfeda“ : CH, TH, P, Ph, X-SK, und/oder EA, OI, UI, IA, AE.)

Anker 17: Der Name TIΕU in der goidelischen Symbolreihenfolge


1- die chronologische Goidelische Riehenfolge; B, L, N, F/V, S, H, D, T, C, Q, M, G, NG, SS , R,
A, O, U, Ε, I, mit forfeda; CH, TH, P, Ph, X-SK, and/or EA, OI, UI, IA, AE.

Linguale Palatale Gutturale Labiale Dentale


5 NG
4 T I Ε U
3 D G O M R
2 N Q A F/V SS
1 L C H B S
Tabelle 8 Anzeige der Göttername TIΕU in der Goidelische Ogham-Symbolreihenfolge

Anker 18: Der Name TIΕU in der pictischen Symbolreihenfolge


2- Pictische Reihenfolge; B, L, V, S, N, H, D, T, K, KH, M, G, NG, ST, R, A, O, U, Ε, I,
Forfeda; P, und D, RR, und/oder OI, UI, IA, OE, und O-HO, MA. 36

Linguale Palatale Gutturale Labiale Dentale


5 NG
4 T I Ε U
3 D G O M R
2 N KH A V ST
1 L K H B S
Tabelle 9 Anzeige der Göttername TIΕU in der Pictischen Ogham-Symbolreihenfolge

10 Quelle: The Arrays (and the Presumed Theonym TIEU) of the Ogham Signary (11.02.2021)
Anker 19: Der Name NgIΕM in der mittelalterlichen Symbolreihenfolge
3- Mittelalterliche Symbolreihefolge; B, L, F, S, V, H, D, T, K, Q, M, G, NG, DD, R, A, O, U, Ε, I,
forfeda; EA, OI, UI, IA, AE.
Linguale Palatale Gutturale Labiale Dentale
5 DD U
4 NG I Ε M
3 T G O V
2 D Q A F R
1 L K H B S
Tabelle 10 Anzeige der Göttername NgIΕM in der mittelalterlichen Ogham-Symbolreihenfolge

Anker 20: Der Name TIΕU in der mittelalterlichen Standardreihenfolge


4- die Standardreihenfolge; B, L, F, S, N, H, D, T, C, Q, M, G, NG, Z, R, A, O, U, Ε, I,
forfeda; EA, OI, UI, IA, AE. P,...11

Linguale Palatale Gutturale Labiale Dentale


5 NG
4 T I Ε U
3 D G O M R
2 N Q A F Z
1 L C H B S
Tabelle 11 Anzeige der Göttername TIΕU in der Ogham Symbolreihe (Standardreihenfolge)

11 online source : www.ancientscripts.com/ogham.html


Historische Übersicht der Pentagrammen
Folgende historische Ereignisse korrelieren mit der Definition einiger Pentagrammen: 12
Zeitpunkt (Jahre) Ereignis (Titel) Beschreibung Runen/Pentagrammen
1 4000 BCE Eridu Erste Stadtbildung ERIDU
2 1500 BCE Rig Veda (in Sanskrit) Himmelgott DIAUS-PITER
3 1400 BCE Ugaritisches Alphabet Alphabetische Keilschriftcode
(Nord Semitisches Alphabet in Reihenfolge im ṬḪYWŠ, oder
Lateinischer Transliteration) Ugaritischen Alphabet ZḪYWŚ
4 715–673 BC Numa Pompilius Installation des Kults *DIOUS
oder von Sabiner Ursprung um Jupiter -PITER
5 467 v. Chr. Sieben gegen Theben (V. 610) Kardinaltugenden ΜΗΗΤ(ΙΣ), ΘΈΜ(ΙΣ),
von Aeschylus (467 BCE) ΘΥΜ(ΌΣ), ΜΥΗΘ(ΟΣ)

6 41–54 AD Drei Buchstaben von Claudius Claudius führt 3


Buchstaben ein
7 2e und 3e JH Runen Erste runische Runische Symbole
(100 – 300 AD) Vimose inscriptions Inschrift in Jutland TĪWAZ,
LAGUZ,
INgWAZ.
8 Frühes 3e JH. Goten Erste Dokumentation
(~200 AD) über Goten
9 235–284 AD Krise des dritten Jahrhundert Römisches Reich in
Reichskrisis im Krisenmodus

10  311–383 AD Ulfilas Gotisches Alphabet


Gotischer Bibel
11 400 AD Kylver Stein Reihenfolge der Futhark words
Elder Futhark TĪWAZ
Runen-Reihe *TIEWS
12 431 AD Palladius' Reise nach Irland Reihenfolge der Ogham word
(Gälische Reihenfolge) Ogham Symbole TIΕU
13 432 AD – 452 AD Palladius' Reise nach Schottland Reihenfolge der Ogham word
(Pictsche Reihenfolge) Ogham Symbole TIΕU
14 500 AD Vadstena bracteate Futhark Runen-Reihe TĪWÆZ
15 6e Jahrhundert Grumpan bracteate Futhark Runen-Reihe ~ TĪWÆZ
16 539 – 584 AD King Chilperic I's letters (ΔΘZΨ) Zusätzliche Symbole
17 466 AD Clovis I (c. 466–511) Erster König Louis (Ch)LOUIS
16 814 AD LOUIS XIX of Frankrijk und Navarra Ende d. Louis LOUIS XIX
Dynastie

Tabelle 12 Historische Übersicht der Pentagrammen


Quelle: A Possible Historical Record for the Development of European Languages
(datiert: Jun 11, 2021)

12 Source: A Possible Historical Record for the Development of European Languages (dated: Jun 11, 2021)
Zusammenfassung
Die Festlegung der Kardinaltugenden nach Aischylos, Platon, Xenophon und Sokrates zeigt, dass es
Kardinaltugenden gab, aber niemand genau wusste, wie man die Wörter in Griechisch definiert oder
schreibt.
Zwei von diesen Tugenden gehörten zu den ersten beiden Ehefrauen des Himmelgottes Zeus. An
diesen Namen kann man etwa ein Dutzend „Verankerungen“ der Sprachen wahrnehmen.
Zusammen mit den Namen der Himmelsgöttern und Eltern (Vater und Mutter) gehört das
Verständnis der Kardinaltugenden zu den bedeutendsten Wortbildungen, die verraten, wie man
früher die bedeutendsten Wörter aus den fünf Tonquellen zusammengesetzt hat.
Die Namensbildung der griechischen Götter und Tugenden stimmt im Hauptbereich der
Kardinaltugenden weitgehend überein mit einem Hauptteil der germanischen Tugenden und
Götternamen.
Zu den Verankerungen 10-20 gehören auch die „5-Gram“ Götternamen, die man in der 2-
dimensionalen Tabellenform der Alphabeten und Futhark bzw. Ogham Symbolreihen ablesen kann.
Inhaltsverzeichnis
Kurzfassung..........................................................................................................................................1
Die Verankerung der Sprachen.............................................................................................................2
Die Kardinaltugenden in „Sieben gegen Theben“ von Aischylos...................................................2
Platons Anpassungen.......................................................................................................................3
Anker 1: Relationen (Met↔Θem, Myth↔Θym, Met↔Myθ, Θem↔Θym)..................................3
Anker 2: Die Klangquellen der 5-Grammen....................................................................................3
Anker 3: Zusammensetzung der 5-Grammen..................................................................................3
Anker 4: Die Kardinaltugenden in den germanischen Sprachen.....................................................3
Die Kardinaltugenden...........................................................................................................................4
Die Anker 5 (Metis) und 6 (Themis) als die erste Ehefrauen von Zeus..........................................4
Anker 7: Die Übereinstimmung der Tugenden zwischen Sprachen................................................4
Anker 8: Die Verankerung der Tugenden in den Wochentagen.......................................................4
Anker 9: Die Tugend „Tapferkeit“ als Wotans Wut.........................................................................4
Die Namen der Himmelsgötter als Pentagrammen..............................................................................5
Anker 10: DYAUS-PITAR..............................................................................................................5
Anker 11: Die Himmelsgötter als Vater und Mutter........................................................................5
Anker 12: Vater & Mutter als Pentagrammen (Vatir & Matir)........................................................5
Anker 13: Die (falsche) Bildung der 2-dimensionalen Alphabeten.................................................5
Anker 14: Die Bildung der (korrekten) 2-dimensionalen Alphabeten.............................................6
Anker 15: Die Abbildung des TIWas-Namens................................................................................6
Anker 16: Die Abbildung der Varianten TIWÆS, WITES und TIEWS........................................7
Anker 17-20: Die Varianten (3 x TIEU und 1 x NgIΕM) der Ogham-Reihe..................................8
Historische Übersicht der Pentagrammen..........................................................................................10
Zusammenfassung..............................................................................................................................11

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