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Bodas de Sangre

Federico García Lorca

Die Tragödie „Bodas de Sangre“ von Federico García Lorca, geschrieben 1933, handelt von einem
Familiendrama in Andalusien um 1930. Die wichtigsten Personen sind neben dem Bräutigam und
seiner Mutter und der Braut und ihrem Vater, Leonardo und dessen Frau.

Im ersten Akt befinden sich der Bräutigam und seine Mutter im Wohnzimmer ihres Hauses. Im
Gespräch geht es um Waffen, den Tod des Vaters und des Bruders. Der Sohn hat genug von diesem
Thema und lenkt das Gespräch auf die bevorstehende Hochzeit, denn er möchte um die Hand der
Braut anhalten. Darauf kommt die Nachbarin zu besuch und die Mutter erfährt, dass die Braut in der
Vergangenheit mit Leonardo verlobt war.

Die folgende Szene spielt nun im Haus von Leonardo, der nach Hause kommt während sich seine
Frau und seine Schwiegermutter um das Kind kümmern (ihm ein Schlaflied vorsingen). Die Frau
erzählt Leonardo von der baldigen Hochzeit ihrer Cousine und dieser verschwiegt, dass er vor 3
Jahren mit derselben verlobt war.

Die letzte Szene des ersten Aktes spielt im Haus der Braut wo die Mutter und der Bräutigam vom
Dienstmädchen empfangen werden. Gemeinsam wir die Zukunft des Ehepaares besprochen.
Nachdem ein geeigneter Termin für die Hochzeit gefunden wurde verlassen Mutter und Bräutigam
die Szene. Die Braut erfährt von dem Dienstmädchen, dass Leonardo in der letzten Nacht ums Haus
schlich und tatsächlich sehen die beiden ihn auf einem Pferd davonreiten.

Im zweiten Akt geht es um die Hochzeit. Alle sind aufgeregt und freuen sich für das junge Paar.
Leonardo kommt dazu, als das Dienstmädchen die Braut zurecht macht. Er provoziert die Brut und
redet über die gemeinsame Zeit, die sie zusammen verbracht hatten. Im Anschluss machen sich alle
Gäste auf den Weg zur Kirche.

In der Kirche wird viel geredet. Die Mutter des Bräutigams unterhält sich mit dem Vater der Braut
über ihre tragische Vergangenheit, während die Braut sich zurückzieht. Leonardos Frau sucht
vergeblich nach ihrem Mann und der Bräutigam nach der Braut. Es kommt der Verdacht auf, dass die
beiden zusammen geflohen sind und die Verfolgung wird aufgenommen.

Im letzten Akt tritt der Tod auf, verkleidet als Bettlerin, welche Den Bräutigam und einen Knecht zu
Leonardo und der Braut führt. Es folgt ein Szenenwechsel, in dem sich Leonardo und die Braut
unterhalten. Sie wiesen dem Schicksal die Schuld zu und während die Braut weiter fliehen will, will
Leonardo dem ein Ende setzen. Der Bräutigam und Leonardo töten sich im Zweikampf gegenseitig.

Die letzte Szene zeigt ein Gespräch der Bettlerin mit Frauen und Mädchen, wie wissen wollen was
passiert ist. Die Braut kommt hinzu und will der Mutter erklären wieso sie so gehandelt hat,
woraufhin die Mutter sie schlägt. Das Stück endet mit einem Monolog der Mutter über das Messer
als Motiv für den Tod.

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