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Gestaltung braucht Haltung

„In jedermann ist etwas Kostbares, das in keinem anderen ist.“


(Martin Buber)

10. Mai 2019


Rudolf Zdrahal, MA BEd MSc
390 Schülerinnen und Schüler
47 Lehrerinnen und Lehrer
25 iBP (Shadows)
9 Freizeitpädagoginnen und -pädagogen
3 Praktikantinnen und Praktikanten mit Behinderung

Haltung
Bindung Vertrauen Resonanz Sinn
UE? Schule für Alle inklusive Settings
PE?
Internationalisierung digitale Kompetenz
Transition
SE?
Transparenz Wertschätzung

Miteinander Innovation

Fokus Schuleingang Begabungen „sehen“


Offenheit
Verantwortung
OE?
multiprofessionelle Teams
SE = PE + UE + OE

Drei-Wege-Modell der Schulentwicklung (nach Rolff,


Grundlagen der Schulentwicklung, 2012, S. 25)
SE = PE + UE + OE

Drei-Wege-Modell der Schulentwicklung (nach Rolff,


Grundlagen der Schulentwicklung, 2012, S. 25)
Annäherung über die UE …
Inklusiver Unterricht
Inklusiven Unterricht gibt es nur dann, wenn Strategien und Techniken in den
Unterricht aufgenommen werden, die von den traditionell verwendeten
abweichen (Sanches, 2005).

Das ist abhängig von:

 Einstellung, Wissen, Kompetenz und den Fähigkeiten der LehrerIn in


innovativen und kreativen Kontexten

 Unterstützung der LehrerInnen im Bereich der Fortbildung

 räumlichen Ressourcen

 personellen Ressourcen
Haltung ist …
Haltung verlangt …
• Biographiearbeit

• Reflexion ➔ Normen und Einstellungen reflektieren

• Bewusst werden ➔ vorbehaltlos und vorurteilsfrei

• Offenheit und Neugier

• Respekt ➔ vor der individuellen Verschiedenheit.

Im Trennenden liegt die Chance, das Gemeinsame zu


entdecken.
Bedeutung im System Schule
Aufnahme aller Schüler aus der Um- Team Teaching, zieldifferenter Unterricht,
gebung, Verringerung der Aussonderung Unterricht wird auf Vielfalt hin geplant,
Prüfung der Ursachen von Schulproblemen Lehrer planen im Team, Aufbau und
Umfassende Barrierefreiheit, Schulung Organisation von inklusiven Lerngruppen,
der Lehrkräfte in Bezug auf Barrieren aktives, gemeinsames Lernen

Bekämpfung von Diskriminierung Einbezug von Ressourcen und


Abbau von Mobbing/Gewalt Aktivitäten außerhalb der Klasse
Inklusive Fort- und Weiterbil- Fokus auf Stärken/schulüber-
dung von Pädagogen greifende Erfahrungen,
(„Inklusion im Team“) Bewertung in individuellen
Portfolios

Gemeinsames inklusives Leitbild, Sensibilisierung der Lehrkräfte im Hinblick auf Lernhindernisse


und Teilhabebarrieren, Sensibilisierung der SchülerInnen (Information, Projekte zur gegenseitigen
Unterstützung), Förderung von Gemeinschaft, Wertschätzung, Respekt

Rudolf Zdrahal, MA BEd MSc


Haltung bewirkt …
Projekt „Gelebte Inklusion“
➢ inklusive Schule = Schule für Alle
➢ jedes Kind kann sich entsprechend seiner/ihrer Stärken und
Entwicklungspotentiale individuell entfalten besonderen
Begabungen
➢ Alle Kinder haben somit die gleiche Chance auf Bildung und
bedarfsgerechte Förderung.

Seit Schulbeginn 2017/18 arbeiten vier Praktikant/innen mit


Behinderungen als Expertinnen und Experten für digitales Lernen in der
Volksschule Viktor Kaplan.
• Kerstin ist eine wertvolle administrative Hilfe in der Direktion.
• Patrick unterstützt das Personal in der Küche.
• Helin und Kevin arbeiten mit den Kindern an der digitalen
Kompetenz.
IM-P.U.L.S. VS Graz – Viktor Kaplan
Inklusive multi-professionelle Unterstützungs- und Leistungssysteme

Steiermark = inklusive Modellregion


Graz = Stadt der Menschenrechte
Anzahl der Kinder mit SBH in öffentlichen Schulen steigt
Schulplätze für sie sind begrenzt vorhanden
VS Viktor Kaplan = (barrierefreie) Schule für alle Kinder
Konzepte/Modelle/Fachpersonal und –wissen in multiprofessionellen Teams

➔ erhöhter Bedarf an individuell angepassten Förderangebote und Stimuli Die

Ziele
• Entlastung System Familie durch schulnahes Angebot
• inklusive Haltung und Angebot langfristig wirksam gestalten
• friktionsfreie Übergänge an den Transitionsstufen ermöglichen
• Konzept zur Ausstattung und Nutzung entwickeln
Sprach(los) inklusiv
Pilot Schulassistenz
Inklusion ist dann umgesetzt,
wenn niemand mehr darüber
redet….

… dafür brauchen wir neue


Unterstützungskonzepte
sowie Vernetzungs- und
Sensibilisierungsaktivitäten
für Schulgemeinschaft und
Gemeinde!

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