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Serie 32

SP 4400
SP 5008

LITERARISCHES
UND KÜNSTLERISCHES EIGENTUM
DER FIRMA
ANTONIO CARRARO SPA

Der Nachdruck – auch auszugsweise –


des Textes und der Illustrationen ist verboten

Gebrauchs- und Wartungsanleitung


Übersetzung der „ORIGINALANLEITUNG"
Ausg. Juni - 2016
Cod. 47302411/03
Kompliment!
Sie haben eine gute Wahl getroffen.
Ihre Maschine wurde auf der Basis der modernsten Entwurfs- und Produktions-
techniken hergestellt. Die äußerst vielseitige Anwendbarkeit der Antonio-Carraro-
Maschinen ermöglicht deren Einsatz nicht nur im landwirtschaftlichen, sondern
auch im industriellen und kommunalen Bereich.
Der hohe technologische Wert und die internationale Konkurrenzfähigkeit des
Markenzeichens Antonio Carraro sind das Ergebnis von Entwicklungs- program-
men, die darauf zielen, die führende Stellung des seriösen und stark innovativen
Unternehmens weiterhin zu kräftigen.

Antonio Carraro S.p.A.


Via Caltana, 24
35011 CAMPODARSEGO (Padova) Italia
Tel. 049/9219921 - Fax 049/9219999 - http://www.antoniocarraro.com

Gebrauchs- und Wartungsanleitung, die mit dem Traktor mitgeliefert wird,


welcher durch die aufgelisteten Elemente identifiziert wird:

Traktormodell ........................... Seriennummer ......................... Baujahr.....................................


KONFORMITÄTSERKLÄRUNG

Antonio Carraro S.p.A.


Via Caltana, 24 - 35011 Campodarsego Padova Italy
Phone +39 049 921 9921 - info@antoniocarraro.it - www.antoniocarraro.com
Partita IVA IT 00186830287 - Cap. Soc. € 2.107.320 i.v. - M/PD010221
R.E.A. PD 126503 - Registro imprese PD060-9846

EG-KONFORMITÄTSERKLÄRUNG FÜR MASCHINEN


(Maschinenrichtlinie 2006/42/EG, Anhang II A)

Hersteller: ANTONIO CARRARO S.p.A.


Adresse: Via Caltana, 24 - 35011 Campodarsego - PD - ITALY

Name und Adresse der zur Erstellung des technischen Heftes autorisierten Person:
Name: (ANTONIO CARRARO S.p.A. - VORSTAND)
Adresse: Via Caltana, 24 - 35011 Campodarsego - PD - ITALY

Hiermit erklären wir, dass die Maschine


Landwirtschaftstraktor
Serie/Modell: 32 / SP 4400 - SP 5008
Seriennummer: siehe das Typenschild

den Bestimmungen der Maschinenrichtlinie (2006/42/EG) und folgenden Änderungen ent-


spricht,

der Richtlinie 2003/37/EG und folgende Änderungen zur Zulassung von landwirtschaftli-
chen Traktoren entspricht

Campodarsego, den Unterschrift:


Dichiarazione.fm

__/__/____ ANTONIO CARRARO S.p.A.


MARCELLO CARRARO
Vorstand
INHALTSVERZEICHNIS

1 ALLGEMEINE INFORMATIONEN 4 HINWEISE ZU BEFÖRDERUNG UND


Zweck dieses Handbuchs...........................................3 TRANSPORT
Kundendienstanforderung ..........................................4 Empfehlungen zu Beförderung, Auf- und Abladen ..63
Beiliegende Dokumentation........................................5 Transportart ...............................................................63
Begriffe und Definitionen.............................................5 Art des Auf- und Abladens........................................64
Vorgehensweise beim Abschleppen der Maschine.66
2 INFORMATIONEN ZUR SICHERHEIT
Einführung in die Sicherheitshinweise......................10 5 INFORMATIONEN ZU DEN
Allgemeine Sicherheitshinweise...............................11 EINSTELLUNGEN
Sicherheitshinweise für den Arbeitgeber..................13 Empfehlungen für die Einstellungen.........................67
Hinweise für die Sicherheit bei Zubringung und Einstellung des Fahrerplatzes ..................................68
Transport ...................................................................14 Einstellung der vorderen Scheinwerfer ....................69
Sicherheitshinweise für den Fahrer..........................16 Einstellung des vorderen Hubwerks.........................71
Sicherheitshinweise für den Straßenverkehr ...........19 Einstellung des hinteren Hubwerks ..........................72
Hinweise für die Sicherheit vor der Inbetriebnahme 21 Wechsel der Spurweite.............................................73
Sicherheitshinweise für den An- und Abbau von
(Anbau- oder Anhänge-) Geräten.............................24 6 INFORMATIONEN ZUM GEBRAUCH
Hinweise für die Sicherheit während der Empfehlungen zu Gebrauch und Betrieb.................74
Verwendung ..............................................................27 Beschreibung der Bedienelemente ..........................75
Sicherheitshinweise während des Gebrauchs auf Beschreibung der Instrumente und
abschüssigem oder unwegsamem Gelände. ..........29 Kontrollleuchten.........................................................76
Sicherheitshinweise für den Gebrauch mit Beschreibung der Bedienelemente des
(Anbau- oder Anhänge-) Geräten.............................31 Armaturenbretts.........................................................78
Hinweise für den Gebrauch mit Sprühgeräten.........33 Beschreibung der Bedienelemente zum Fahren und
Sicherheitshinweise für den Gebrauch in der Anhalten.....................................................................80
Forstwirtschaft ...........................................................34 Beschreibung der Arbeitsbedienelemente ...............82
Hinweise für die Sicherheit für die Verwendung mit Beschreibung der Joystick-Bedienelemente............83
Ballasten....................................................................35 Beschreibung der Bedienelemente der Kabine .......86
Hinweise für die Sicherheit nach der Verwendung..36 Beschreibung der Beschriftung der
Hinweise für die Sicherheit bei Einstellungs- und Bedienelemente ........................................................88
Wartungsarbeiten......................................................37 Zugang zum Fahrersitz.............................................89
Sicherheitshinweise bezüglich der Auswirkungen auf Anlassen und Ausschalten des Motors ....................90
die Umwelt.................................................................40 Fahren und Anhalten der Maschine .........................92
Hinweise zu den Restrisiken ....................................41 Anlassen des Motors mit entladener Batterie ..........94
Beschreibung der Sicherheits- und Hinweisschilder42 Vorbereitung für den Straßenverkehr.......................95
An- und Abbau des Geräts - vorderes Hubwerk......96
3 TECHNISCHE INFORMATIONEN
An- und Abbau des Geräts - hinteres Hubwerk .......98
Kenndaten von Hersteller und Maschine.................44 An- und Abbau des Geräts - Schleppkupplung .....100
Allgemeine Maschinenbeschreibung .......................46 An- und Abkuppeln der Kardanwelle......................101
Beschreibung der Hauptkomponenten (Maschine ) 48 Anschluss der Hydraulikanschlüsse.......................103
Beschreibung der Hauptkomponenten (Kabine) .....52 Anschluss der Stromanschlüsse ............................103
Beschreibung der Hydraulikkreisläufe......................54 Formel zur Ballastberechnung mit am hinteren
Beschreibung des vorderen Hubwerks....................55 Hubwerk angebautem Gerät ..................................104
Beschreibung des hinteren Hubwerks .....................56 Installation der vorderen Räderballaste..................105
Beschreibung der auf Anfrage erhältlichen
438-070-1TOC.fm

Ratschläge für den Gebrauch.................................106


Ausstattung ...............................................................57 Tanken von Diesel...................................................108
Beschreibung der Vorrichtungen für den Einsatz im Längerer Maschinenstillstand.................................109
Straßenverkehr .........................................................58 Wiederingangsetzung der Maschine......................110
Beschreibung der Sicherheitsvorrichtungen ............59
Position der Sicherheits- und Hinweisschilder.........61
Gefahrenbereiche .....................................................62

Die Reproduktion dieses Dokuments, auch auszugsweise, ohne schriftliche Genehmigung des Herstellers ist, auch auszugsweise, verboten. Dieser bemüht sich
um die ständige Verbesserung und behält sich daher das Recht vor, dieses Dokument unangekündigt zu ändern, soweit dadurch die Sicherheit nicht beeinträchtigt
wird. © 2009 - IDM Experten für technische Dokumentation - Forlì - Autor der Texte, Abbildungen und des Umbruchs. Die Texte können, ganz oder auszugsweise,
wiedergegeben, vorausgesetzt, dass der Autor zitiert wird.

Deutsch -1-
7 INFORMATIONEN ZUR WARTUNG Auf den Fahrer übertragene Vibrationen................162
Empfehlungen zur Wartung....................................111 Neigungen (Maschine in statischer Position).........162
Wartung während der Einfahrzeit...........................112 Spurweiten der Maschine .......................................163
Tabelle der Zeitabstände der Wartung...................113 Maschinengeschwindigkeit.....................................165
Öffnung der Motorhaube.........................................115 Hintere Schleppkupplung........................................166
Reinigung der Maschine.........................................115 Maximale vertikale Belastung an der
Reinigung des Kühlers............................................116 Schleppkupplung der Maschine .............................167
Reinigung des Motor-Luftfilters...............................117 Maximale Zugbeanspruchung an der
Reinigung Kabinenluftfilter......................................118 Schleppkupplung der Maschine .............................168
Kontrolle des Reifenfülldrucks ................................119
11 ANLAGEN
Kontrolle des Batteriefüllstands (mit Anzeige) .......121
Kontrolle der Feststellvorrichtungen Gelenke Schaltplan des Motors.............................................170
(Elastomere)............................................................122 Schaltplan des Armaturenbretts .............................172
Schema der Schmierstellen....................................123 Schaltplan der Joystick-Bedienelemente ...............174
Tabelle der Schmiermittel .......................................124 Schaltplan der Leitung des Elektroventilblocks......176
Tabelle der Kühlflüssigkeit......................................124 Schaltplan der Hauptleitung....................................178
Füllstandskontrolle des Scheibenreinigers.............125 Elektrischer Schaltplan der
Standkontrolle Motoröl............................................125 Pedalsteuerungsleitung ..........................................180
Standkontrolle Motor-Kühlflüssigkeit......................126 Schaltplan optionaler Satz ......................................182
Ölstandkontrolle vorderes und hinteres Getriebe ..127 Stromplan Fahrerkabine .........................................184
Überprüfung des Ölstandes der Brems- und
Kupplungsanlage ....................................................128
Ölwechsel vorderes und hinteres Getriebe............129
Austausch des Hydraulikölfilters.............................131
Entlüftung der Brems- und Kupplungsanlage........132
Außerordentliche Wartung......................................132

8 INFORMATIONEN ZUR FEHLERSUCHE


Störungen, Ursachen und Abhilfen ........................133

9 INFORMATIONEN ZUM TEILEERSATZ


Empfehlungen zum Ersatz von Teilen ...................138
Austausch des Motorluftfilters.................................139
Ersatz der Batterie ..................................................140
Reifenwechsel.........................................................141
Wechsel der Lampen der (vorderen)
Scheinwerfer ...........................................................142
Wechsel der (hinteren) Warnlampen .....................144
Wechsel der Lampen der Kabine...........................145
Innenbeleuchtung austauschen .............................146
Austausch der Schmelzsicherungen......................147
Zerlegung und Verschrottung der Maschine..........148

10 TABELLEN DER TECHNISCHEN DATEN


Einführung zu den Tabellen der technischen
Daten .......................................................................149
Leergewicht Maschine (in fahrbereitem Zustand) .149
438-070-1TOC.fm

Maximal zulässiges Gewicht der Maschine ...........149


Abmessungen vorderes Hubwerk..........................150
Abmessungen hinteres Hubwerk ...........................151
Ballast......................................................................152
Abmessungen .........................................................153
Eigenschaften des Motors, des Antriebs und der
Anlagen ...................................................................155
Kardanwelle.............................................................159
Eigenschaften Zapfwelle.........................................160
Schallpegel..............................................................161

Deutsch -2-
ALLGEMEINE INFORMATIONEN 1

ZWECK DIESES HANDBUCHS


– Dieses Handbuch soll den Personen, an die es sich richtet (Maschinenführer
und Bediener) die "Bedienungsanleitung" nahebringen, um Risiken, die auf-
grund einer Mensch-Maschine-Interaktion entstehen, vorzubeugen und zu
minimieren.
Die Informationen wurden in der Muttersprache des Herstellers (ITA-
LIENISCH) auf den Grundlagen des akademischen Schreibens in
Übereinstimmung mit der Norm ISO 3600:1996 und den geltenden
Vorschriften verfasst.
Zum leichteren Lesen und Verständnis der Hinweise wurden Kom-
munikationsgrundlagen angewandt, die den Eigenschaften der Ziel-
gruppe entsprechen.
Zur genauen Bedeutung einiger im Handbuch verwendeten speziel-
len Ausdrücke siehe Absatz "Begriffe und Definitionen".
Die Hinweise können in andere Sprachen übersetzt werden, um den
gesetzlichen und/oder geschäftlichen Anforderungen zu genügen.
Die Übersetzungen müssen den Texten der ORIGINALANLEITUNG
entsprechen, ohne dass Änderungen vorgenommen werden.
Jede Übersetzung (auch die vom Beauftragten oder von der Person,
die die Maschine im jeweiligen Sprachgebiet einführt, vorgenomme-
ne) muss den Vermerk "ÜBERSETZUNG DER ORIGINALANLEI-
TUNG" aufweisen.
– Die Zielgruppe des Handbuchs muss die Eigenschaften der Maschine
kennen, die Sicherheitshinweise berücksichtigen und die am Arbeitsplatz gel-
tenden Gesetze befolgen.
– Bewahren Sie dieses Handbuch für die gesamte Nutzungszeit der Maschine
an einem allen bekannten und leicht zugänglichen Ort auf, damit es immer
greifbar ist, wenn darin nachgeschlagen werden muss.
C143807100.fm

– Für eine einfache Suche der spezifischen Themen ist das Sachregister zu
konsultieren.
– Einige Informationen könnten nicht vollständig mit der tatsächlichen Ausfüh-
rung der überreichten Maschine übereinstimmen.
Die evtl. zusätzlich angebrachten Hinweise beeinflussen weder die Lesbar-
keit noch beeinträchtigen sie die Sicherheitsstufe.

Deutsch -3- ALLGEMEINE INFORMATIONEN


– Die Darstellungen könnten die Maschine ohne Schutz- und Sicherheitsvor-
richtungen zeigen, um die Informationen deutlicher zu gestalten.
Die Darstellungen ohne die Schutz- und Sicherheitsvorrichtungen dürfen
NICHT als Ausgangspunkt für den normalen Maschinenbetrieb betrachtet
werden.
– Der Hersteller behält sich das Recht vor, ohne Vorankündigung Änderungen
an den Informationen vorzunehmen, sofern diese Änderungen die Sicher-
heitsstufe nicht beeinträchtigen.
– Um wichtige Textabschnitte oder Erklärungen hervorzuheben, werden die im
Folgenden dargestellten und beschriebenen Symbole verwendet.
Gefahr
Achtung
Das Symbol weist auf Situationen ernster Gefahr hin, die bei Nicht-
beachtung die Gesundheit und Sicherheit von Personen ernsthaft
gefährden können.
Vorsicht
Wichtiger Hinweis
Das Symbol weist darauf hin, dass angemessene Verhaltensweisen
erforderlich sind, um die Gesundheit und Sicherheit von Personen
nicht zu gefährden und keine wirtschaftlichen Schäden zu verursa-
chen.

Wichtig
Das Symbol weist auf besonders wichtige technische und betrieb-
liche Informationen hin, die unbedingt beachtet werden sollten.

KUNDENDIENSTANFORDERUNG
– Für jede Erfordernis wenden Sie sich bitte an den Kundendienst des Herstel-
lers.
Bei jeder Anforderung eines Kundendiensteingriffs müssen die auf dem Ty-
penschild angegebenen Daten, die ungefähren Betriebsstunden und die Art
des aufgetretenen Defekts angegeben werden.
C143807100.fm

Deutsch -4- ALLGEMEINE INFORMATIONEN


BEILIEGENDE DOKUMENTATION
Zusammen mit diesem Handbuch wird dem Kunden die unten aufgeführte Do-
kumentation ausgehändigt.
– Betriebs- und Wartungsanleitungen des Motors
– Garantieschein
– EG-Konformitätserklärung
Die EG-Konformitätserklärung wird für die Maschinen, die in den Mitglieds-
staaten der Europäischen Union auf den Markt gebracht werden, abgegeben.

BEGRIFFE UND DEFINITIONEN


In der Liste sind einige Begriffe und Definitionen mit einer kurzen Erklärung der
Bedeutung aufgeführt, um das Verständnis beim Lesen zu erleichtern.
Begriffe
– KATEGORIE 1 (Kabine): Das Kürzel weist darauf hin, dass die Kabine
NICHT über eine spezielle Schutzvorrichtung für den Maschinenführer wäh-
rend des Sprühens von Pflanzenschutzmitteln verfügt.
– PSA (Persönliche Schutzausrüstung): Diese wird je nach Risiko von den
Bedienern zum Schutz der eigenen Sicherheit während der Arbeit angelegt.
– EGR (Engine Gas Recirculation): Die Abkürzung bezeichnet das Abgas-
rückführventil der Anlage.
– FOPS (Falling Objects Protective Structure): Die Abkürzung bezeichnet
den Aufbau, der den Fahrer im Falle eines Herunterfallens von Gegenstän-
den von oben schützt.
– OPS (Operator Protective Structure): Das Kürzel bezeichnet die Konstruk-
tion, die den Fahrer bei einem Risiko seitlichen Eindringens von Gegenstän-
den schützt.
– ROPS (Roll Over Protective Structure): Das Kürzel weist darauf hin, dass
der Schutzbügel sowie die Rahmen-/Kabinenkonstruktionen den Vorschriften
entsprechen und das Verletzungsrisiko des Fahrers bei einem Umkippen ver-
ringern.
C143807100.fm

Deutsch -5- ALLGEMEINE INFORMATIONEN


Definitionen
Einige Definitionen werden in vereinfachter Form verfasst (z.B. " Unter sicheren
Bedingungen abgeschaltete Maschine") , ohne die vollständige Erklärung zu
wiederholen, um Weitschweifigkeiten zu vermeiden.

Unter sicheren Bedingungen abgeschaltete Maschine


In diesem Zustand sind aufgeführten Bedingungen in der
angegebenen Reihenfolge herzustellen.
- Die Maschine auf einer stabilen und ebenen Fläche abstellen.
- Wendegetriebehebel in Position „Vorwärtsfahrt" oder
„Rückwärtsfahrt" stellen. (wenn vorhanden)
- Schalthebel auf den „ersten Gang" stellen.
- Feststellbremse der Maschine anziehen.
- Die Zapfwelle der Maschine deaktivieren.
- a) Mit angebautem Gerät: Hubwerk absenken und auf dem Boden
absetzen.
- b) Mit geschlepptem Gerät: Feststellbremse des Geräts anziehen.
- Den Motor abstellen und den Zündschlüssel abschalten.
- Sicherheitskeile unter die Räder setzen, um einen sicheren Halt zu
gewährleisten.

Unter sicheren Bedingungen parkende und eingeschaltete Maschine


In diesem Zustand sind aufgeführten Bedingungen in der
angegebenen Reihenfolge herzustellen.
- Die Maschine auf einer stabilen und ebenen Fläche abstellen.
- Wendegetriebehebel in Position „Leerlauf" bringen. (wenn
vorhanden)
- Schalthebel in Position „Leerlauf" bringen.
- Feststellbremse der Maschine anziehen.
- Die Zapfwelle der Maschine deaktivieren.
- a) Mit angebautem Gerät: Hubwerk absenken und auf dem Boden
absetzen.
- b) Mit geschlepptem Gerät: Feststellbremse des Geräts anziehen.
Sicherheitskeile unter die Räder setzen, wenn die
Betriebsbedingungen dies erfordern.

Maschinenbetrieb
Die Definition weist auf "alle vorgesehenen Verwendungszwecke, in
C143807100.fm

denen eine Mensch-Maschine-Interaktion stattfindet", hin.


Die Mensch-Maschine-Interaktion umfasst beispielsweise den
Transport, das Fahren, den Gebrauch, die ordentliche Wartung usw.

Maschine Version „Kabine"


Die Definition bezeichnet einen "Fahrerplatz mit geschlossener
Kabine". Es kann eine Klimaanlage vorhanden sein.

Deutsch -6- ALLGEMEINE INFORMATIONEN


Maschine Version „Schutzbügel"
Die Definition bezeichnet einen "Fahrerplatz mit Kabine ohne Türen
und Seitenfenster".

Ordentliche Wartung
Die Definition bezeichnet "die Gesamtheit der Eingriffe, die
erforderlich sind, um die angemessene Funktionsfähigkeit und die
Leistungsfähigkeit der Maschine zu erhalten".
Normalerweise wird die ordentliche Wartung vom Hersteller
programmiert, der die Zeitabstände und die Vorgehensweise
bestimmt.

Erfahrener Wartungstechniker
Die Definition bezeichnet einen "vom Hersteller oder dem
Bevollmächtigten ausgewählten und befugten Techniker mit
Fachkenntnissen, um die Eingriffe einwandfrei und risikolos
auszuführen".

Außerordentliche Wartung
Die Definition bezeichnet"die Gesamtheit der Eingriffe, die
erforderlich sind, um die Funktionsfähigkeit und die
Leistungsfähigkeit der Maschine zu erhalten".
Die ordentliche Wartung wird im "Bedienungs- und
Wartungshandbuch" nicht beschrieben und muss durch einen
erfahrenen Wartungstechniker erfolgen.

Vertragswerkstatt
Die Definition bezeichnet eine "vom Hersteller der Maschine
ausgewählte und offiziell zur Ausführung aller (ordentlichen und
außerordentlichen) Wartungseingriffe befugte Werkstatt".

Restrisiko
Die Definition bezeichnet "alle Risiken, die trotz der Tatsache
weiterhin vorhanden sind, dass während der Entwurfsphase alle
Sicherheitslösungen angewandt und eingebaut wurden".

Bediener
Die Definition bezeichnet "Personal mit anerkannten Befugnissen,
C143807100.fm

das in den verschiedenen Betriebsphasen der Maschine einschreiten


kann".

Transporteur
Die Definition bezeichnet "Transportpersonal mit anerkannten
Befugnissen zum Auf- und Abladen der Maschine auf
Transportmittel".

Deutsch -7- ALLGEMEINE INFORMATIONEN


Fehlanwendung
Die Definition bezeichnet "den Gebrauch der Maschine in einer laut
Betriebsanleitung nicht beabsichtigten Weise, die sich aus leicht
absehbarem menschlichem Verhalten ergeben kann".

Gefahrenbereich
Die Definition bezeichnet "jeden Bereich in einer Maschine und/oder
in ihrem Umkreis, in dem die Sicherheit oder die Gesundheit einer
Person gefährdet ist".

Fahrer
Die Definition bezeichnet "Personal mit anerkannten Befugnissen,
das die Maschine in den verschiedenen Betriebsphasen fahren
kann".
C143807100.fm

Deutsch -8- ALLGEMEINE INFORMATIONEN


Die Abbildung zeigt die Richtungsangaben, die im Handbuch verwendet
werden.

VORN

RECHTE SEITE
LINKE SEITE

IDM-43802808200.tif
HINTEN
C143807100.fm

Deutsch -9- ALLGEMEINE INFORMATIONEN


INFORMATIONEN ZUR SICHERHEIT 2

EINFÜHRUNG IN DIE SICHERHEITSHINWEISE


– Der Abschnitt "Sicherheitshinweise" enthält Mitteilungen zur Sensibilisierung
der Zielgruppen (Fahrer und Bediener), die mit der Maschine umgehen.
– Die Informationen verweisen auf angemessene Verhaltensweisen, um die Ri-
siken während der Mensch-Maschine-Interaktion zu minimieren.
– Die Liste enthält die nach Arbeiten unterteilten Sicherheitshinweise.
– Allgemeine Sicherheitshinweise
– Sicherheitshinweise für den Arbeitgeber
– Hinweise für die Sicherheit bei Zubringung und Transport
– Sicherheitshinweise für den Fahrer
– Sicherheitshinweise für den Straßenverkehr
– Hinweise für die Sicherheit vor der Inbetriebnahme
– Sicherheitshinweise für den An- und Abbau von (Anbau- oder Anhänge-
) Geräten
– Hinweise für die Sicherheit während der Verwendung
– Sicherheitshinweise während des Gebrauchs auf abschüssigem oder
unwegsamem Gelände.
– Sicherheitshinweise für den Gebrauch mit (Anbau- oder Anhänge-) Ge-
räten
– Hinweise für den Gebrauch mit Sprühgeräten
– Sicherheitshinweise für den Gebrauch in der Forstwirtschaft
– Hinweise für die Sicherheit für die Verwendung mit Ballasten
– Hinweise für die Sicherheit nach der Verwendung
– Hinweise für die Sicherheit bei Einstellungs- und Wartungsarbeiten
– Sicherheitshinweise bezüglich der Auswirkungen auf die Umwelt
– Hinweise zu den Restrisiken
In den Sicherheitshinweisen sind auch die FEHLANWENDUNGEN in Bezug
C243807100.fm

auf die jeweiligen Arbeiten aufgeführt.


Wichtig
Die Sicherheitshinweise werden ebenfalls im Zusammenhang mit Ar-
beitsphasen wiederholt, um die von den Bedienern geforderte Um-
sicht und Verhaltensweisen hervorzuheben.

Deutsch - 10 - INFORMATIONEN ZUR SICHERHEIT


ALLGEMEINE SICHERHEITSHINWEISE

Die allgemeinen Sicherheitshinweise weisen auf einige Richtlinien hin,


die bei der Mensch-Maschine-Interaktion zu berücksichtigen sind, um die
Risiken über die gesamte vorgesehene Lebensdauer zu minimieren und
diesen vorzubeugen.
Das Auftreten (oftmals auch schwerer) Unfälle im Zusammenhang mit
dem Gebrauch von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten ist von
vielen Faktoren abhängig.
Ein Faktor, der sich häufig auf die Sicherheit auswirken kann, ist der
Zustand des Arbeitsumfelds, wobei nicht immer alle Risiken
vorherzusehen sind.
Weitere Faktoren, die während der Mensch-Maschine-Interaktion Risiken
darstellen können, sind mangelnde Aufmerksamkeit sowie das
unangemessene Verhalten und die Unfähigkeit des Bedienpersonals.

– Der Hersteller hat in der Entwurfs-


phase außer der jeweils geltenden
Gesetze auch sämtliche "Regeln
der Technik" berücksichtigt.
Es wurde eine Risikobewertung vor-
genommen, um die Betriebs-
grenzen zu ermitteln, die Gefahren
zu erkennen und die Risiken zu be-

IDM-43800104100.tif
werten, um die Sicherheit der Per-
sonen zu schützen.

– Aus der Risikobewertung ging


hervor, dass die Maschine mit allen
Vorrichtungen ausgestattet ist, die
sie sicher gestalten.
– Ein unkorrekter und "waghalsiger"
Gebrauch der Maschine durch den
Fahrer kann trotz der angewandten
C243807100.fm

Sicherheitslösungen (auch tödliche)


IDM-43801805500.tif

Unfälle verursachen.
– Verwenden Sie die Maschine NUR
mit den original vom Hersteller in-
stallierten Sicherheitsvorrichtungen.
Die Beschädigung und die Umgehung der Sicherheitsvorrichtungen kann zu
(auch schweren) Risiken für das Bedienpersonal führen.
Deutsch - 11 - INFORMATIONEN ZUR SICHERHEIT
– Die Vorsicht ist unersetzlich. Die Sicherheit liegt auch in Händen derer, die mit
der Maschine im Laufe der vorgesehenen Nutzungsdauer zu tun haben.
Wenn es zu einem Unfall kommt, ist es zu spät, sich daran zu erinnern, was
getan hätte werden müssen.
– Lesen Sie die im Handbuch ange-
gebenen und direkt an der Ma-
schine angebrachten
"Bedienungsanleitungen" auf-
merksam.
Es ist wichtig, der Lektüre der "Be-
dienungsanleitungen" etwas Zeit zu
widmen, um die Risiken zu mini-

IDM-43801805400.tif
mieren und gefährliche Unfälle zu
vermeiden.
Der Fahrer muss sich vergewissern,
den Inhalt der "Bedienungsanleitungen" vor dem Umgang mit der Maschine
verstanden zu haben.
– Achten Sie auf die direkt an der Maschine angebrachten und in der "Bedie-
nungsanleitung" aufgeführten SICHERHEITSHINWEISE.
– Für den gut lesbaren Zustand der Hinweisschilder sorgen und die angege-
benen Anweisungen befolgen.
Die Hinweisschilder können verschiedene Formen und Farben haben, um
Gefahren, Gebote, Verbote und Hinweise anzuzeigen.
C243807100.fm

Deutsch - 12 - INFORMATIONEN ZUR SICHERHEIT


SICHERHEITSHINWEISE FÜR DEN ARBEITGEBER
– Die Führung der Maschine darf AUSSCHLIESSLICH Bedienpersonal mit
Sachkenntnissen und Erfahrungen im Umgang mit Maschinen des landwirt-
schaftlichen Sektors bzw. ähnlicher Sektoren anvertraut werden.
– Für Bediener, die nicht über die erforderlichen Sachkenntnisse zum Ge-
brauch der Maschine verfügen könnten, sind Schulungen einzuplanen.
– Der Bediener muss über die leicht absehbaren FEHLANWENDUNGEN und
die bleibenden RESTRISIKEN informiert werden.
– Der Bediener muss in der Lage sein, das Bedienungshandbuch zu lesen und
zu verstehen, und er muss die Sicherheitsschilder erkennen können.
– Der Bediener muss zeigen, dass er die entsprechenden Sachkenntnisse hat
und muss sich in einem Zustand befinden, der ein Arbeiten zu Sicherheitsbe-
dingungen ermöglicht.
– Der Arbeitgeber sollte die erfolgte Schulung der Bediener belegen können,
um diese Dokumentation im Falle eines Streitverfahrens vorlegen zu können.
– Die Führung der Maschine NICHT Bedienern anvertrauen, die für diese Auf-
gabe nicht geeignet sind, um unzureichende Sicherheitsbedingungen zu ver-
hindern.
C243807100.fm

Deutsch - 13 - INFORMATIONEN ZUR SICHERHEIT


HINWEISE FÜR DIE SICHERHEIT BEI ZUBRINGUNG UND TRANSPORT

Die Sicherheitshinweise weisen auf einige Richtlinien hin, die das


Personal (Fahrer und Bediener) während des Handlings und des
Transports der Maschine einzuhalten hat.
– Der Maschinentransport kann direkt mit dem Fahrer, der seine Position ein-
genommen hat, erfolgen, oder indem die Maschine auf ein Transportmittel
geladen wird.
– Das Handling (Aufladen, Abladen und Beförderung) muss entsprechend der
direkt an der Maschine sowie in der "Bedienungsanleitung" angegebenen
Hinweise stattfinden.
– Das Personal, das für das Auf- und
Abladen der Maschine zu Trans-
portzwecken auf das Transport-
mittel zuständig ist, muss über
entsprechende Sachkenntnisse
und Fähigkeiten verfügen und um-
sichtig vorgehen.
– AUSSCHLIESSLICH geeignete

IDM-43801805800.tif
Rampen bzw. andere Systeme ver-
wenden, die die angemessenen Si-
cherheitsbedingungen während des
Auf- und Abladens vom Transportmittel gewährleisten können.
– Zum Aufladen und/oder Abladen AUSSCHLIESSLICH die entsprechende
(korrekt an den Anschlagpunkten der Maschine eingehakte) Zugstange ver-
wenden.
– Eine weitere Person muss (im Si-
cherheitsabstand) während des
Auf- und Abladens auf das Trans-
portmittel entsprechende Zeichen
geben.
C243807100.fm

– Vor dem Aufladen auf das Trans-


portmittel IMMER die Zapfwelle der
Maschine deaktivieren.
IDM-43801805900.tif

– Die auswechselbaren Geräte der


Maschine abkoppeln, wenn wäh-
rend des Auf- und Abladens vom

Deutsch - 14 - INFORMATIONEN ZUR SICHERHEIT


Transportmittel Sicherheitsrisiken vorliegen sollten
– Sicherstellen, dass die Maschine und deren Bauteile angemessen am Trans-
portmittel verankert sind.
– Die geeigneten Hinweiszeichen prüfen und vorbereiten, wenn das Maschi-
nenprofil die für den Straßenverkehr zulässigen Außenabmessungen über-
schreitet.
– Den Transport mit geeigneten Mitteln angemessener Tragfähigkeit vor-
nehmen.
– Bei der Annahme überprüfen, ob die Maschine und ihre Komponenten unbe-
schädigt sind. In Fällen von Beschädigungen oder des Fehlens einiger Teile
den Hersteller oder den Gebietsvertreter kontaktieren, um das weitere Vor-
gehen zu vereinbaren.

Fehlanwendungen

Die aufgelisteten Verbote stellen die häufigsten Fehlanwendungen


dar. Die Nichtbeachtung kann zu Risiken für Sicherheit und Gesund-
heit von Personen führen.
– Die Maschine NICHT mithilfe von Hebevorrichtungen (Kran) oder Gabelhub-
wägen (Gabelstapler) heben.
C243807100.fm

Deutsch - 15 - INFORMATIONEN ZUR SICHERHEIT


SICHERHEITSHINWEISE FÜR DEN FAHRER

Die Sicherheitshinweise heben die notwendige Aufmerksamkeit und das


angemessene Verhalten des Fahrers hervor, um zu
Sicherheitsbedingungen einzugreifen zu können.
Das Auftreten (oftmals auch schwerer) Unfälle im Zusammenhang mit
dem Gebrauch von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten ist von
vielen Faktoren abhängig.
Ein Faktor, der sich häufig auf die Sicherheit auswirken kann, ist der
Zustand des Arbeitsumfelds, wobei nicht immer alle Risiken
vorherzusehen sind.
Weitere Faktoren, die während der Mensch-Maschine-Interaktion Risiken
darstellen können, sind mangelnde Aufmerksamkeit sowie das
unangemessene Verhalten und die Unfähigkeit des Bedienpersonals.

– Die Maschine NUR bedienen,


nachdem das Handbuch gelesen,
die Funktionen der Bedienelemente
erkannt und einige Manöver - insbe-
sondere Start und Stopp - simuliert
wurden.
– Die Maschine darf NUR dann ge-
fahren werden, wenn die entspre-

IDM-43800104800.tif
chenden Sachkenntnisse zum
Gebrauch von Maschinen des land-
wirtschaftlichen Sektors bzw. ähnli-
cher Sektoren vorliegen.
– Die Maschine darf NUR von Personen mit den im jeweiligen Land gesetzlich
vorgeschriebenen Voraussetzungen benutzt werden.
– Um die Maschine korrekt und professionell zu manövrieren, müssen die
Funktionen aller Bedienelemente erlernt werden.
– Die Maschine ist vorsichtig und verantwortungsbewusst zu fahren, potentielle
Gefahren sollten rechtzeitig vorausgesehen werden.
C243807100.fm

Die Maschine darf NUR DANN gefahren werden, wenn der Fahrer sich gei-
stig-körperlich in geeignetem Zustand befindet und die für die anstehenden
Arbeiten erforderlichen Fähigkeiten besitzt.
– Vorsichtig fahren und Tätigkeiten vermeiden, die die Konzentration mindern
könnten (Telefonieren, Essen usw.).
– Die Maschine NUR für die vom Hersteller vorgesehenen Zwecke und auf die

Deutsch - 16 - INFORMATIONEN ZUR SICHERHEIT


vorgesehene Weise verwenden.
– Auf dem Fahrersitz darf sich NUR der Fahrer befinden.
– AUSSCHLIESSLICH angemessene Kleidung und Schuhwerk tragen, um die
Bedienelemente korrekt zu betätigen und sich nicht in den sich bewegenden
Teilen zu verfangen.
– Die in der "Bedienungsanleitung"
angegebene und von den geltenden
Arbeitsgesetzen vorgesehene PSA
anlegen.
– Der Erste-Hilfe-Kasten muss sich
immer im Bereich des Fahrersitzes
befinden (ohne zu stören) und voll
bestückt sein.

IDM-43801805700.tif
Fehlanwendungen

Die aufgelisteten Verbote stellen die häufigsten Fehlanwendungen


dar. Die Nichtbeachtung kann zu Risiken für Sicherheit und Gesund-
heit von Personen führen.
– Die Maschine NICHT "waghalsig" fahren.
– Die Maschine darf NICHT verwendet werden, wenn die mit der Bedienung be-
traute Person Stoffe oder Medikamente eingenommen hat, die die Reflexe
während der Fahrt beeinträchtigen können.
– Die Maschine NICHT verwenden, ohne die Funktion der Bedienelemente zu
kennen und ohne Manöver professionell, korrekt und frei von Risiko ausfüh-
ren zu können.
C243807100.fm

Deutsch - 17 - INFORMATIONEN ZUR SICHERHEIT


– Die an der Maschine installierten Si-
cherheitsvorrichtungen dürfen
NICHT manipuliert, umgangen, ent-
fernt oder kurzgeschlossen werden.
– Die Maschine darf NIEMALS von
Bedienern benutzt werden, die nicht
angemessen geschult, informiert
und dazu befugt wurden.

IDM-43801805500.tif
– Der Gebrauch der Maschine darf
NIEMALS Bedienern anvertraut
werden, die nicht in der Lage sind, die "Bedienungsanleitung" zu lesen und
zu verstehen und die Sicherheitshinweise zu erkennen.
– KEINE anderen Tätigkeiten (z.B. am Mobiltelefon antworten) ausführen, die
die Aufmerksamkeit während des Gebrauchs und des Fahrens der Maschine
ablenken könnten.
– Auf dem Fahrersitz, in anderen Ma-
schinenbereichen oder an den an-
gekoppelten Geräten dürfen KEINE
Personen, Haustiere oder Gegen-
stände befördert werden.
– KEINE Kleidung anlegen, die sich in
den sich bewegenden Teilen ver-
fangen oder ungewollt eine Bedie-

IDM-43801806000.tif
nung aktivieren kann.
– KEIN ungeeignetes Schuhwerk
tragen (barfuß, Hausschuhe usw.),
das stören könnte oder die korrekte
Betätigung der Bedienelemente
verhindern könnte.
C243807100.fm

Deutsch - 18 - INFORMATIONEN ZUR SICHERHEIT


SICHERHEITSHINWEISE FÜR DEN STRAßENVERKEHR

Die Sicherheitshinweise weisen auf einige Richtlinien hin, die der Fahrer
zusätzlich zur StVO zu befolgen hat, um während der Fahrt Unfälle zu
vermeiden.
– Die Fahrt auf öffentlichen Straßen ist NUR erlaubt, wenn die Ausführung der
Maschine mit jener zum Zeitpunkt der Zulassung bestehenden identisch ist.
– Vor der Fahrt die Vorrichtungen zur Gewährleistung von Bremsung und Sta-
bilität sowie die vorgesehenen Sicherheitseinrichtungen betätigen, darüber
hinaus alle beweglichen Teile sichern.
Mit der schwingenden Zugstange ausgestattet ist die Maschine nicht für
das Fahren auf öffentlichen Straßen zugelassen.
– Vor der Fahrt auf öffentlichen Straßen muss die Funktionstüchtigkeit der
Warn- und Beleuchtungsvorrichtungen der Maschine sowie der Druck und die
Abnutzung der Reifen kontrolliert werden.
– Während der Fahrt auf öffentlichen Straßen (in Ortschaften oder außerhalb)
muss der Fahrstil den Verkehrs- und Straßenbedingungen angepasst
werden.
– Während der Fahrt auf öffentlichen Straßen mit angeschlossenen (Anbau-
oder Anhänge-) Geräten die Geschwindigkeit drosseln.
Bedenken Sie, dass sich mit einem angekoppelten Gerät die Verteilung des
Gewichts und die Stabilität ändern und die Bremsleistung verringert wird.
– Auf öffentlichen Straßen darf sich der Sitz bei der Fahrt NUR in der normalen
Position und nicht in der umgekehrten Position befinden.
– Bei Fahrten auf öffentlichen Straßen NUR das Gas-Pedal (mit Handhebel auf
"Minimum") verwenden.
– NUR auf öffentlichen Straßen fahren, wenn die Hubvorrichtung in der Position
ganz oben blockiert ist.
– Den Frontantrieb während der Fahrt auf öffentlichen Straßen auskoppeln, um
eine unnötige Reifenabnutzung zu vermeiden und die Lenkbarkeit der Ma-
schine zu steigern.
C243807100.fm

– Sollten an Gefällen auswechselbare Geräte angekoppelt sein, empfiehlt es


sich, den Frontantrieb einzuschalten, um eine höhere Bremswirkung der Ma-
schine zu erzielen.

Deutsch - 19 - INFORMATIONEN ZUR SICHERHEIT


Fehlanwendungen

Die aufgelisteten Verbote stellen die häufigsten Fehlanwendungen


dar. Die Nichtbeachtung kann zu Risiken für Sicherheit und Gesund-
heit von Personen führen.
– Die Maschine NICHT im Straßenverkehr benutzen, wenn die Reifen mit
Wasser gefüllt sind.
– Die Maschine im Straßenverkehr NICHT mit dem Fahrersitz in umgekehrter
Position benutzen.
– Die Maschine im Straßenverkehr NICHT in einer anderen als jener Ausfüh-
rung benutzen, die zum Zeitpunkt der Zulassung berücksichtigt wurde.
– NICHT mit gezogenen Geräten auf öffentlichen Straßen fahren, wenn die Ma-
schine mit schwindender Zugstange ausgestattet ist, weil diese nicht zuge-
lassen ist.
– Im Straßenverkehr NICHT den Gas-Hebel benutzen.
C243807100.fm

Deutsch - 20 - INFORMATIONEN ZUR SICHERHEIT


HINWEISE FÜR DIE SICHERHEIT VOR DER INBETRIEBNAHME

Die Sicherheitshinweise weisen auf einige Richtlinien hin, die das


Personal (Fahrer und Bediener) während der Mensch-Maschine-
Interaktion einzuhalten hat.
– Um zu bestimmen, ob die Maschine angemessen ausgerüstet ist, um die Si-
cherheit des Bedieners zu schützen, müssen IMMER die Gefahren im Zu-
sammenhang mit dem Gebrauch bewertet werden.
– Die zu berücksichtigenden Gefahren sind das Risiko des Umkippens, das
Herunterfallen von Gegenständen und/oder Materialien, das Einatmen von
sprüh baren Pflanzenschutzmitteln usw.
– Die Maschine reinigen, um Defekte und etwaige Brüche besser erkennen zu
können.
– Per Sichtkontrolle prüfen, dass die Maschine sich im einwandfreien Zustand
befindet, keine Flüssigkeiten verliert und keine Bauteile gelockert sind.
– Die Maschine NUR DANN benutzen, wenn die programmierten Wartungsein-
griffe ordnungsgemäß ausgeführt wurden.
– Den allgemeinen Zustand der Reifen kontrollieren (unversehrtes Gehäuse,
keine Risse usw.) und prüfen, dass die Lauffläche nicht zu stark abgenutzt ist.
– Die Funktionstüchtigkeit des Schalldämpfers kontrollieren, um den einwand-
freien Betrieb des Motors zu gewährleisten und die Lärmbelästigung einzu-
schränken.
– Die Trittbretter zum Aufsteigen und die Steuerpedale STETS sauber und frei
von Schlamm und/oder Schutt halten.
– Kontrollieren, dass der Fahrersitz frei von Gegenständen ist, die die Betäti-
gung der Bedienelemente behindern könnten.
– Die Position des Sitzes, des Lenkrads und der Rückspiegel kontrollieren, um
eine korrekte Ergonomie und gute Sicht vom Fahrersitz aus zu gewährleisten.
– Den Fahrersitz je nach Fahrtrichtung, die für die Tätigkeit notwendig ist, ori-
entieren (normal oder in die umgekehrte Position gedreht).
– Den Fahrersitz NUR drehen, während die Lenkung der Maschine nicht einge-
C243807100.fm

schlagen ist und diese unter sicheren Bedingungen abgeschaltet wurde.


– Immer nach dem Drehen des Fahrersitzes prüfen, dass die Bedienelemente
einwandfrei funktionieren.
– Überprüfen, ob alle installierten Schutz- und Sicherheitsvorrichtungen (Sen-
soren, Sicherheitsgurte, Überrollbügel usw.) unbeschädigt und funktionsfähig
sind.

Deutsch - 21 - INFORMATIONEN ZUR SICHERHEIT


– Den Kraftstoff an einem offenen und belüfteten Ort auffüllen; dabei muss der
Motor Umgebungstemperatur haben und die Maschine unter sicheren Bedin-
gungen abgeschaltet sein.
– Den Tank nicht vollständig füllen, damit kein Kraftstoff austritt (dieser dehnt
sich beim Anstieg der Temperatur aus).
Austretender und auf heiße Oberflächen oder elektrische Bauteile tropfender
Kraftstoff kann einen Brand verursachen.
– IMMER sicherstellen, dass der Überrollbügel in der Hochstellung korrekt
blockiert ist; die Sicherheitsgurte anlegen, um bei einem Umkippen das Ri-
siko zu verringern.
– Der Überrollbügel kann NUR gesenkt werden, um die Maschine zeitweilig in
Bereiche zu befördern, in denen kein RISIKO eines Umkippens besteht. Es
muss sich um kurze Strecken handeln.
Wenn der Überrollbügel gesenkt ist, darf der Fahrer NICHT den Sicherheits-
gurt anlegen und muss - da er bei einem Umkippen nicht geschützt ist. Äu-
ßerst vorsichtige Lenkmanöver mit der Maschine ausführen.
– Die Kabinenfenster sauber halten (innen und außen), um eine optimale Sicht
zu gewährleisten. Bei Beschlagen die entsprechenden Bedienelemente betä-
tigen.
– Die Kabine ist NICHT als Sicherheitsvorrichtung FOPS und OPS gegen her-
abfallendes und/oder seitlich eindringendes Material ZERTIFIZIERT.
– Die mit einer Überdruckkabine und Aktivkohlefiltern ausgestattete Kabine er-
möglicht die Befestigung einer Ausrüstung zum Sprühen von Pflanzenschutz-
mitteln mit einem geringeren Risiko des Einatmens.
Zum Sprühen von Pflanzenschutzmitteln IMMER die PSA anlegen, um das
Risiko eines Einatmens zu minimieren. Dies gilt auch bei Vorhandensein
einer Überdruckkabine und Aktivkohlefiltern.

Fehlanwendungen

Die aufgelisteten Verbote stellen die häufigsten Fehlanwendungen


dar. Die Nichtbeachtung kann zu Risiken für Sicherheit und Gesund-
heit von Personen führen.
C243807100.fm

– Die Maschine NICHT verwenden, wenn der Zeitabstand für die program-
mierte Wartung abgelaufen ist.
– Die Maschine NICHT verwenden, wenn sich die Reifen in keinem guten Zu-
stand befinden oder technische Eigenschaften und Abmessungen aufweisen,
die von den vom Hersteller vorgesehenen abweichen.
– Die Maschine NICHT mit Ballasten und abgebautem Gerät benutzen, um das

Deutsch - 22 - INFORMATIONEN ZUR SICHERHEIT


Risiko einer Instabilität zu vermeiden.
– Die Maschine NICHT mit Überrollbügel in Hochstellung verwenden, ohne die
Sicherheitsgurte angelegt zu haben.
– Die Maschine NICHT mit gesenktem Überrollbügel verwenden - es sei denn,
dies ist unbedingt notwendig und auf einen kurzen Zeitraum beschränkt.
– NICHT die Sicherheitsgurte anlegen, wenn die Maschine für einen kurzen
Zeitraum und über eine kurze Strecke mit gesenktem Überrollbügel transpor-
tiert werden muss.
– KEINE Pflanzenschutzmittel sprühen, ohne die PSA angelegt zu haben. Dies
gilt auch bei Vorhandensein einer Überdruckkabine und Aktivkohlefiltern.
– Die Maschine NICHT bei einem Risiko des Herunterfallens von Material ver-
wenden (auch mit Kabine), da sie NICHT als Sicherheitsvorrichtung FOPS
ZERTIFIZIERT IST.
– Die Maschine NICHT bei einem Risiko des seitlichen Eindringens von Mate-
rial verwenden (auch mit Kabine), da sie NICHT als Sicherheitsvorrichtung
OPS ZERTIFIZIERT IST.
– Während des Tankens NICHT rau-
chen, und NICHT in potentiell ge-
fährlichen Umgebungen tanken
(Brand- und/oder Explosionsrisiko).
– KEINE gezogenen Geräte anschlie-
ßen, wenn diese nicht mit der Ma-
schine kompatibel sind (Leistung,
Beanspruchung der Schleppkupp-

IDM-43801806500.tif
lung, Drehzahl der Zapfwelle, Brem-
sanlage usw.).
– Verwenden Sie die Maschine
NICHT, wenn die Sicherheitsvor-
richtungen nicht ordnungsgemäß angebracht und funktionsfähig sind.
C243807100.fm

Deutsch - 23 - INFORMATIONEN ZUR SICHERHEIT


SICHERHEITSHINWEISE FÜR DEN AN- UND ABBAU VON (ANBAU- ODER
ANHÄNGE-) GERÄTEN

Die Sicherheitshinweise weisen auf einige Richtlinien hin, die das


Personal (Fahrer und Bediener) während der Mensch-Maschine-
Interaktion einzuhalten hat.
– Während des An- und Abbaus von Anbaugeräten Fremden den Zugang zum
Arbeitsbereich verwehren.
– Je nach auszuführender Arbeit müssen die für den Anschluss am besten ge-
eigneten (Anbau- oder Anhänge-) Geräte ausgesucht werden, um Gefahren
vorzubeugen und die Risiken zu minimieren.
– Konsultieren Sie die "Bedienungsanleitung" des anzuschließenden Geräts,
um die Funktionsweise sowie die mit dem Einsatz zusammenhängenden Ri-
siken zu verstehen.
– Zur Berechnung der Kompatibilität des anzuschließenden Anbaugeräts die
entsprechende (vom Maschinenhersteller angegebene) Formel anwenden.
– Damit die Stabilität der Maschine erhalten bleibt, AUSSCHLIESSLICH An-
baugeräte verwenden, die mit den Ergebnissen der entsprechenden Formel
übereinstimmen.
– Wer den Anbau von NICHT vom Hersteller der Maschine HERGE-
STELLTEN Anbaugeräten vorsieht, muss aus der Kombination von Ma-
schine und Anbaugerät bedingte Gefahren selbständig erkennen und
trägt die Verantwortung für deren Beseitigung.
Der Hersteller der Maschine hat AUSSCHLIESSLICH mit der Maschine
oder aus der Kombination Letzterer mit Anbaugeräten aus seiner Pro-
duktion einhergehende Gefahren berücksichtigt und ausgeschlossen
(nur für vom Hersteller vorgesehene Kombinationen).
– Den (mit der entsprechenden Formel berechneten) erforderlichen Ballast kor-
rekt installieren, um die Stabilität und die einwandfreie Bodenhaftung der Ma-
schine zu gewährleisten.
– Alle Anbau- und Ausbauphasen der
(Anbau- oder Anhänge-) Geräte
IMMER bei unter sicheren Bedin-
gungen abgeschalteter Maschine
C243807100.fm

ausführen.
– Die Anbaugeräte immer korrekt an
das Hubwerk anschließen, um ein
unbeabsichtigtes Ablösen zu ver-
IDM-43801806100.tif

meiden.
– Kontrollieren Sie, dass das Anbau-
gerät korrekt befestigt ist und dass
Deutsch - 24 - INFORMATIONEN ZUR SICHERHEIT
das Hubwerk nicht schwingt, um unbeabsichtigte Ablösungen zu vermeiden.
– Die Anhängegeräte AUSSCHLIESSLICH am Abschlepphaken und NICHT
am Zughaken der Maschine befestigen.
Die gezogenen Geräte müssen mit den Eigenschaften der Maschine kompa-
tibel sein (Leistung, Beanspruchung der Schleppkupplung, zulässige Anhän-
gelast, Drehzahl der Zapfwelle, Bremsanlage usw.).
– Prüfen, ob die Drehzahl der Zapfwelle des Geräts mit jener der Maschine
kompatibel ist.
– Für den einwandfreien Betrieb des Geräts IMMER mit dem entsprechenden
Bedienelement der Maschine die erforderliche Drehzahl auswählen.
– Kontrollieren, dass die Schutzvorrichtungen der Kardanwelle unversehrt und
funktionstüchtig sind; die jeweilige "Bedienungsanleitung" berücksichtigen.
Eine nicht korrekte Installation der Kardanwelle und die Unwirksamkeit der
Schutzvorrichtungen können (sogar tödliche) Unfälle verursachen.
– Die Kardanwelle zunächst an die Zapfwelle der (Anbau- oder Anhänge-) Ge-
räte und dann an jene der Maschine anschließen.
Beachten Sie beim Anschließen der Kardanwelle die richtige Reihenfolge, um
- sollte die Zapfwelle der Maschine unerwartet starten - ein Schleudertrauma
mit Todesfolge zu verhindern.
– IMMER korrekt die Sicherheitskettchen anbringen, um eine Rotation der
Schutzhülle der Kardanwelle zu verhindern.
– Prüfen Sie, dass die Kardanwelle (insbesondere beim ersten Verbinden der
Maschine mit dem Gerät) die geeignete Länge hat, damit sie während der
Nutzung nicht blockiert oder austritt.
– Die Schnellanschlüsse und Buchsen reinigen und auf ihre Unversehrtheit
prüfen, bevor das Gerät hydraulisch an die Maschine angeschlossen wird.
Beim Abbau des Geräts die entsprechenden Stopfen anbringen, um die Hy-
draulikanschlüsse zu schützen. Die Rohre so weglegen, dass sie nicht be-
schädigt werden.
– Die Maschine kann Geräte ohne Bremsen (Anhänger, Zisternen, usw.)
ziehen, Geräte mit einem Auflaufbremssystem oder Geräte mit einem unab-
hängigen mechanischen System.
Die Aktivierung der Bremssteuerung über das unabhängige, mechanische
System erfolgt anhand der Positionierung des Hebels in einer auf der Ma-
schine vorgesehenen Halterung (Siehe „Beschreibung der Hauptkompo-
C243807100.fm

nenten").
– Die gezogenen Geräte, die an die Maschine angebaut werden können, müs-
sen ein Maximalgewicht besitzen, das innerhalb der vom Hersteller angege-
benen Grenzen liegt (Siehe „Tabellen der technischen Daten").

Deutsch - 25 - INFORMATIONEN ZUR SICHERHEIT


– Den Zughaken so regeln, dass die Deichsel des gezogenen Geräts sich in der
korrekten Position befindet, um die vertikale Belastung sowie die Zugbean-
spruchung nicht zu verändern.
– Die Haltevorrichtungen (Stecker, Splinte usw.) einsetzen, um ein unbeabsich-
tigtes Ablösen zu vermeiden; die elektrischen und hydraulischen Anschlüsse
des Geräts korrekt ausführen.
– Verwenden Sie für den Anschluss der hydraulischen Anlage von (Anbau-
oder Anhänge-) Geräten, die vorn und hinten an der Maschine angeschlos-
senen sind, Schnellanschlüsse mit verschiedenen Farben.

Fehlanwendungen

Die aufgelisteten Verbote stellen die häufigsten Fehlanwendungen


dar. Die Nichtbeachtung kann zu Risiken für Sicherheit und Gesund-
heit von Personen führen.
– NICHT die vordere Schleppkupplung verwenden, um Anbaugeräte zu ziehen
oder andere unsachgemäße Tätigkeiten auszuführen.
– KEINE (Anbau- oder Anhänge-) Geräte verwenden, wenn diese nicht mit den
technischen Eigenschaften der Maschine kompatibel sind.
– NICHT den Frontlader an der Maschine anschließen, wenn sie werkseitig
nicht mit den Anschlagpunkten für diese Ausrüstung ausgestattet ist.
– KEINE (Anbau- oder Anhänge-) Geräte anschließen, wenn diese nicht über
funktionstüchtige und korrekt installierte Sicherheitsvorrichtungen verfügen.
– KEINE Geräte an der Maschine anschließen, wenn die Informationen der je-
weiligen Handbücher nicht ausreichen, um unvorhergesehene Restrisiken zu
vermeiden.
– Die (Anbau- oder Anhänge-) Geräte NICHT verwenden, wenn die Kardan-
welle nicht korrekt angeschlossen ist und die Schutzvorrichtungen nicht intakt
sind.
– Die Anbau- und Abbauphasen der Geräte sowie der Versorgungsanschlüsse
NICHT vornehmen, wenn die Maschine nicht unter sicheren Bedingungen ab-
geschaltet wurde.
– Verwenden Sie für den Anschluss der hydraulischen Anlage von (Anbau-
C243807100.fm

oder Anhänge-) Geräten, die vorn und hinten an der Maschine angeschlos-
senen sind, KEINE Schnellanschlüsse derselben Farbe.
– Die (vordere) Schleppkupplung NICHT verwenden, um irgendein Anbaugerät
zu schleppen.

Deutsch - 26 - INFORMATIONEN ZUR SICHERHEIT


HINWEISE FÜR DIE SICHERHEIT WÄHREND DER VERWENDUNG

Die Sicherheitshinweise weisen auf einige Richtlinien hin, die das


Personal (Fahrer und Bediener) während der Mensch-Maschine-
Interaktion einzuhalten hat.
– Benutzen Sie die Maschine AUSSCHLIESSLICH in Übereinstimmung mit den
Gesetzen zur Arbeitsregelung sowie, bei Fahrten auf öffentlichen Straßen, ge-
mäß der StVO.
– NUR unter Verwendung der entsprechenden Trittbretter und des Handlaufs auf
den Fahrersitz steigen bzw. diesen verlassen, um das Risiko eines Absturzes zu
verhindern.
– Vor dem Starten des Motors sicherstellen, dass sich alle Bedienelemente in der
neutralen Position (Leerlauf) befinden, um ein unkontrolliertes und gefährliches
Starten zu vermeiden.
– Den Motor NUR starten, wenn der Fahrersitz eingenommen wurde. Die Sicher-
heitsgurte während der Arbeit anlegen.
– Den Motor vor Beginn der Arbeit (bei niedriger Drehzahl) mit dem Gashebel an-
gemessen warmlaufen lassen.
Es wird empfohlen, den Motor warmlaufen zu lassen, insbesondere während der
Einfahrzeit und bei niedrigen Temperaturen.
– Den Gashebel NUR in den Startphasen, bzw. um den Motor in den Arbeits-
phasen auf einen ständigen Drehzahlbereich einzustellen, betätigen.
– Die Maschine sofort abschalten und den Motor abstellen, wenn während des Ge-
brauchs verdächtige Störungen, Geräusche und/oder Vibrationen auftreten.
Die Maschine ERST wieder starten, nachdem die normalen Betriebsbedin-
gungen wieder hergestellt wurden.
– Wenn die Maschine in Wohnge-
bieten benutzt wird, muss die Mo-
tordrehzahl gedrosselt werden, um
Störungen zu vermeiden.
– Prüfen, ob bei angeschlossenem
Gerät die Sicht auf dem Fahrersitz
ausreicht, um Personen oder an-
C243807100.fm

dere Risiken wahrzunehmen.


IDM-43801806900.tif

– Schätzen Sie ab, ob der Arbeitsbe-


reich ausreichend Bewegungsfrei-
heit bietet und geeignete
Umgebungsbedingungen aufweist.
– In der Nacht darf die Maschine NUR mit perfekt funktionierenden und intakten
Beleuchtungsvorrichtungen verwendet werden.

Deutsch - 27 - INFORMATIONEN ZUR SICHERHEIT


– Die Maschine muss sofort abge-
schaltet werden, wenn sich in ihrem
Arbeitsbereich Unbefugte aufhalten
(Kinder, ältere Menschen, Tiere
usw.).
– NUR auf die Maschine steigen, ab-
steigen und/oder den Fahrersitz
verlassen, wenn die Maschine unter
sicheren Bedingungen abge-

IDM-43801806300.tif
schaltet wurde.
– Bei schlechter Sicht die Beleuch-
tungsvorrichtungen aktivieren und
den Fahrstil den Umgebungsbedingungen anpassen.

Fehlanwendungen

Die aufgelisteten Verbote stellen die häufigsten Fehlanwendungen


dar. Die Nichtbeachtung kann zu Risiken für Sicherheit und Gesund-
heit von Personen führen.
– Den Fahrersitz NICHT über andere Punkte als jene erreichen, die vom Her-
steller in der "Bedienungsanleitung" vorgesehen und angegeben wurden.
– Die Maschine NICHT benutzen, ohne den Motor bei angemessener Drehzahl
vorzuwärmen. Dies gilt insbesondere während der Einlaufphase und bei nied-
rigen Temperaturen.
– Die Maschine NICHT weiter benutzen, wenn verdächtige Störungen, Geräu-
sche und/oder Vibrationen auftreten.
– Die Maschine NICHT weiter benutzen, wenn der Arbeitsbereich vom Fahrer-
sitz aus nicht gut einsehbar ist, und wenn sich innerhalb dessen Personen
und/oder Tiere aufhalten.
– NICHT auf die Maschine auf- oder absteigen, ohne dass sie zunächst unter
sicheren Bedingungen abgeschaltet wurde.
– Den Motor nicht in geschlossenen
und nicht ausreichend belüfteten
Räumen laufen lassen; die Abgase
sind schädlich und können ernst-
hafte Folgen für die Gesundheit von
C243807100.fm

Personen verursachen.
– NICHT in der Nacht arbeiten, wenn
nicht alle Beleuchtungsvorrich-
IDM-43801806400.tif

tungen der Maschine und des Ge-


räts perfekt funktionstüchtig und
intakt sind.

Deutsch - 28 - INFORMATIONEN ZUR SICHERHEIT


– Wenn das Risiko einer Emission von Gefahrenstoffen vorliegt, NICHT ar-
beiten, ohne die PSA angelegt zu haben. Dies gilt auch bei Vorhandensein
einer Überdruckkabine und Aktivkohlefiltern.

SICHERHEITSHINWEISE WÄHREND DES GEBRAUCHS AUF


ABSCHÜSSIGEM ODER UNWEGSAMEM GELÄNDE.

Der Fahrer muss die Maschine auf korrekte Weise fahren und IMMER mit
Vorsicht, besonders in den Situationen, in denen die Gefahr besteht
umzukippen.
Es ist nicht einfach, ein vollständiges Verzeichnis aller Situationen,
Verhaltensweisen und Umgebungsbedingungen, zu erstellen, die ein
Umkippen verursachen könnten.
Das Einhalten der aufgeführten Hinweise kann die Umkippgefahr
vermindern, aber NICHT vollständig eliminieren.
– Die Fahrgeschwindigkeit der Maschine STETS an die Bodenbedingungen
anpassen und stets mit höchster Vorsicht fahren.
– Bei Arbeiten an Gefällen muss das Risiko eines Umkippens bedacht werden,
insbesondere wenn die Maschine mit Geräten und Ballast ausgerüstet ist.
– Vermeiden Sie jede Art von Hindernis, vor allem auf steilen Hängen (Gräben,
Mulden, nachgiebigen Böden usw.), wodurch die Stabilität gefährdet und
somit die Umkippgefahr erhöht werden könnte.
– Den Allradantrieb aktivieren, um die Bodenhaftung bei kritischen Bedin-
gungen (uneben, nachgiebig, mit zu starken Neigungen usw.) zu verbessern.
Mit Allradantrieb eingeschaltet muss man vorsichtig fahren, um ein Umkippen
der Maschine zu vermeiden.
– Ein niedriges Übersetzungsverhältnis
einlegen, bevor ein starkes Gefälle
angefahren wird (um die Bremsung
des Motors auszunutzen) und vor
starken Anstiegen (um einen guten
C243807100.fm

Antrieb zu haben).
– Aufpassen, wenn sich die Maschine in
Situationen befindet, in denen sie sich
leicht aufbäumen kann (zum Beispiel
beim Herausfahren aus einem
Graben), um zu verhindern, nach

Deutsch - 29 - INFORMATIONEN ZUR SICHERHEIT


hinten umzukippen.
Das Umkipprisiko erhöht sich auf unvorhersehbare und unkontrollierte Weise,
wenn man extrem schnell fährt oder wenn die Maschine auf "enge Spurweite"
konfiguriert ist.
– Seien Sie besonders vorsichtig auf nicht kompakten Böden (einschließlich
auf ebenen Untergründen), die auch auf widrige Witterungsverhältnisse zu-
rückzuführen sind (starker Regen, überschwemmter Boden, usw.).
– Bei der Arbeit in der Nähe von Grä-
ben, Böschungen, Kanälen etc. ist
höchste Vorsicht geboten, weil der
Boden weniger kompakt ist und abrut-
schen könnte.
– Behalten Sie die Kontrolle über die
Maschine, bleiben Sie auf dem Fah-
rersitz und vermeiden Sie instinktives,
unvernünftiges Verhalten, wenn das
Risiko eines Umkippens vorliegt.
Umfassen Sie im Falle eines Umkip-
pens der Maschine das Lenkrad fest und neigen Sie sich gleichzeitig ent-
gegen der Umkipprichtung. Stützen Sie die Füße fest am Boden ab und
stemmen Sie sich gegen die Sitzlehne.
– Ermitteln Sie die (im Handbuch angegebenen) Fluchtwege, um beim Um-
kippen einer Maschine mit Kabine reagieren zu können.

Fehlanwendungen

Die aufgelisteten Verbote stellen die häufigsten Fehlanwendungen


dar. Die Nichtbeachtung kann zu Risiken für Sicherheit und Gesund-
heit von Personen führen.
– KEINE plötzlichen Lenkungen oder Lenkungen bei überhöhter Geschwindig-
keit ausführen, um das Verlieren der Stabilität der Maschine und die Gefahr
des Kippens zu verhindern.
– Auf steilen Hängen NIEMALS den Gang wechseln, um zu verhindern, dass
C243807100.fm

der Gang nicht korrekt eingelegt wird (Gang im Leerlauf).

Deutsch - 30 - INFORMATIONEN ZUR SICHERHEIT


SICHERHEITSHINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH MIT (ANBAU- ODER
ANHÄNGE-) GERÄTEN

Die Sicherheitshinweise weisen auf einige Richtlinien hin, die das


Personal (Fahrer und Bediener) während der Mensch-Maschine-
Interaktion einzuhalten hat.
– Die Zapfwelle NUR aktivieren, wenn sich das (Anbau- oder Anhänge-) Gerät
in der Arbeitsposition befindet.
– Das Anbaugerät heben und angemessen blockieren, um unkontrollierte und
plötzliche Bewegungen während der Straßenfahrt zu vermeiden.
NUR auf öffentlichen Straßen fahren, wenn die Hubvorrichtung in der Po-
sition ganz oben blockiert ist.
– Die Maschine NUR befördern, wenn sich das Anbaugerät in der Hochstellung
befindet. Die Sicherheitsvorrichtungen aktivieren, um die Stellung beizube-
halten.
– Während der Fahrt auf öffentlichen
Straßen mit angeschlossenen
(Anbau- oder Anhänge-) Geräten
die Geschwindigkeit drosseln.
Fahren Sie vorsichtig, wenn an der
Maschine ein (Anbau- oder An-
hänge-) Gerät angeschlossen ist,
um das Risiko der Instabilität einzu-

IDM-43801806800.tif
schränken.
Bedenken Sie, dass sich mit einem
angekoppelten Gerät die Verteilung
des Gewichts und die Stabilität ändern und die Bremsleistung verringert wird.
– Fahren Sie während des Gebrauchs von angeschlossenen (Anbau- oder An-
hänge-) Geräten, auf denen weitere Bediener anwesend sind, vorsichtig, um
deren Unversehrtheit zu schützen.
– Informieren Sie sich über die aus Sicherheitsgründen einzuhaltenden Verhal-
tensweisen, wenn beim Gebrauch der (Anbau- oder Anhänge-) Geräte die
C243807100.fm

Anwesenheit von Bedienpersonal vorgesehen ist.


– Treffen Sie geeignete Maßnahmen, um gefährliche Bewegungen zu ver-
meiden, wenn an der Maschine ein statisch arbeitendes Gerät ange-
schlossen ist (Säge, Holzspalter usw.).
– Während des Betriebs angemessene Maßnahmen ergreifen; es besteht die
Gefahr eines Herabfallens bzw. des seitlichen Eindringens von Material.

Deutsch - 31 - INFORMATIONEN ZUR SICHERHEIT


Die Schutzkonstruktion des Fahrers IST NICHT als FOPS- oder OPS-Si-
cherheitsvorrichtung ZERTIFIZIERT.
Die Maschine verfügt über keine Stellen zum Anbringen von FOPS- oder
OPS-Sicherheitsvorrichtungen und über Anschlusspunkte zum An-
bringen von Frontladern.

Fehlanwendungen

Die aufgelisteten Verbote stellen die häufigsten Fehlanwendungen


dar. Die Nichtbeachtung kann zu Risiken für Sicherheit und Gesund-
heit von Personen führen.
– NICHT scharf bremsen oder lenken, sondern die Geschwindigkeit anpassen,
wenn an der Maschine (Anbau- oder Anhänge-) Geräte angeschlossen sind.
– NICHT die Zapfwelle der an die Maschine angeschlossenen (Anbau- oder
Anhänge-) Geräte aktivieren, wenn diese sich nicht in der Arbeitsstellung be-
finden oder am Straßenverkehr teilnehmen.
C243807100.fm

Deutsch - 32 - INFORMATIONEN ZUR SICHERHEIT


HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH MIT SPRÜHGERÄTEN

Die Sicherheitshinweise weisen auf einige Richtlinien hin, die das


Personal (Fahrer und Bediener) während der Mensch-Maschine-
Interaktion einzuhalten hat.
– Konsultieren Sie die "Bedienungsanleitung" des Sprühgeräts, um die Funkti-
onsweise sowie die mit dem Einsatz zusammenhängenden Risiken zu ver-
stehen.
– Der Fahrersitz schützt den Fahrer nicht vor Gefahrenstoffen, auch wenn er
mit einer Kabine der KATEGORIE 1 ausgestattet ist.
– Die Anweisungen auf den zu verwendenden Pflanzenschutzmitteln konsul-
tieren, um zu bewerten, welche Art von PSA als Schutz vor Einatmen und
Kontakt angelegt werden soll.
– Die Informationen (insbesondere die Sicherheitshinweise) auf den Pflanzen-
schutzmitteln sind einzuhalten, und es müssen angemessene Vorbeugungs-
maßnahmen getroffen werden.
– Unterbrechen Sie den Sprühvorgang, wenn sich im Arbeitsbereich Personen
aufhalten, die dem Risiko eines Einatmens der Pflanzenschutzmittel ausge-
setzt sind.
– Halten Sie die Türen und Fenster während des Sprühvorgangs immer ge-
schlossen, um ein Einatmen der Pflanzenschutzmittel zu vermeiden.
– Das Gerät und auch die Maschine (sofern notwendig) nach dem Sprühen wa-
schen, um auf den Flächen abgelagerte Rückstände der Pflanzenschutz-
mittel zu beseitigen.
– Die Reinigung an einem dafür geeigneten Ort vornehmen, damit die
Waschrückstände nicht in die Umwelt gelangen.
– Die Maschine mit dem Sprühgerät an einem nicht zugänglichen Ort parken
um zu vermeiden, dass Unbefugte in Kontakt mit den Pflanzenschutzmitteln
geraten.
– Die während des Sprühens verwendete PSA sorgfältig reinigen und an einem
Ort lagern, der für den Erhalt der Funktionstüchtigkeit geeignet ist.
C243807100.fm

Fehlanwendungen

Die aufgelisteten Verbote stellen die häufigsten Fehlanwendungen


dar. Die Nichtbeachtung kann zu Risiken für Sicherheit und Gesund-
heit von Personen führen.
– KEINE Pflanzenschutzmittel sprühen, ohne die PSA angelegt zu haben. Dies
gilt auch bei Vorhandensein einer Überdruckkabine und Aktivkohlefiltern.
Deutsch - 33 - INFORMATIONEN ZUR SICHERHEIT
SICHERHEITSHINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH IN DER
FORSTWIRTSCHAFT

Die Sicherheitshinweise weisen auf einige Richtlinien hin, die das


Personal (Fahrer und Bediener) während der Mensch-Maschine-
Interaktion einzuhalten hat.
In der Liste sind die häufigsten Risiken bei einem Gebrauch der Maschine in der
Forstwirtschaft aufgeführt.
-Risiko eines Herunterfallens von Bäumen, Stämmen oder anderem Mate-
rial in den für den Fahrer vorgesehenen Bereich.
-Risiko eines seitlichen Eindringens von Bäumen, Stämmen oder anderem
Material in den für den Fahrer vorgesehenen Bereich.
– Forstwirtschaftliche Arbeiten NUR bei abgeschalteter Maschine ausführen,
wobei das angeschlossene Gerät durch die Zapfwelle angetrieben wird.
– Während des Betriebs angemessene Maßnahmen ergreifen; es besteht die
Gefahr eines Herabfallens bzw. des seitlichen Eindringens von Material.
Die Schutzkonstruktion des Fahrers IST NICHT als FOPS- oder OPS-Si-
cherheitsvorrichtung ZERTIFIZIERT.
Die Maschine verfügt über keine Stellen zum Anbringen von FOPS- oder
OPS-Sicherheitsvorrichtungen und über Anschlusspunkte zum An-
bringen von Frontladern.

Fehlanwendungen

Die aufgelisteten Verbote stellen die häufigsten Fehlanwendungen


dar. Die Nichtbeachtung kann zu Risiken für Sicherheit und Gesund-
heit von Personen führen.
– Die Maschine, auch wenn sie mit einer Kabine ausgestattet ist, NICHT in der
Forstwirtschaft verwenden, wenn das Risiko eines Herunterfallens und/oder
seitlichen Eindringens von Material besteht.
C243807100.fm

Deutsch - 34 - INFORMATIONEN ZUR SICHERHEIT


HINWEISE FÜR DIE SICHERHEIT FÜR DIE VERWENDUNG MIT BALLASTEN

Die Sicherheitshinweise weisen auf einige Richtlinien hin, die das


Personal (Fahrer und Bediener) während der Mensch-Maschine-
Interaktion einzuhalten hat.
– NUR die erforderliche Menge Ballast symmetrisch installieren, um ein kor-
rektes Gleichgewicht der Maschine herzustellen.
– Damit die Maschine ausbalanciert ist auf beiden Seiten die gleiche Menge an
Ballasten installieren.
– Sollte als Ballastbeschwerung der Maschine Flüssigkeit in den Reifen ver-
wendet werden, darf dieser Eingriff AUSSCHLIESSLICH von erfahrenem
Personal vorgenommen werden.
In der kalten Jahreszeit ein angemessenes Frostschutzmittel verwenden,
damit die Flüssigkeit in den Reifen nicht gefriert.
– Vorne die Ballaste anbringen, um die Stabilität zu garantieren, wenn schwere
und lange austauschbare Arbeitsgeräte an die Maschine angebaut sind.
– Die Ballaste STETS abmontieren, wenn die Anbaugeräte abgekoppelt
werden, damit die Stabilität der Maschine nicht verändert wird.
Wenn an der Maschine der Ballast installiert, jedoch das Gerät abgekoppelt
ist, wird es instabil, die Reifen nutzen sich zu schnell ab und es wird mehr
Kraftstoff verbraucht.

Fehlanwendungen

Die aufgelisteten Verbote stellen die häufigsten Fehlanwendungen


dar. Die Nichtbeachtung kann zu Risiken für Sicherheit und Gesund-
heit von Personen führen.
– Die Maschine NICHT mit Ballasten und abgebautem Gerät benutzen, um das
Risiko einer Instabilität zu vermeiden.
– Die Maschine NICHT mit Ballasten verwenden, die nicht entsprechend des
angebauten Anbaugeräts und der Bodenbedingungen, auf denen gearbeitet
wird, verteilt sind.
C243807100.fm

– Die Maschine NICHT mit Ballasten verwenden, falls diese nicht notwendig
sind, um ihre Leistungen und Funktionsfähigkeit nicht zu beeinträchtigen.
– Die Maschine NICHT über das zulässige Maximalgewicht hinaus mit Balla-
sten überlasten.

Deutsch - 35 - INFORMATIONEN ZUR SICHERHEIT


HINWEISE FÜR DIE SICHERHEIT NACH DER VERWENDUNG

Die Sicherheitshinweise weisen auf einige Richtlinien hin, die das


Personal (Fahrer und Bediener) während der Mensch-Maschine-
Interaktion einzuhalten hat.
– Die Maschine unter Sicherheitsbedingungen an einem geeigneten Ort parken
und abschalten, so dass sie keine Behinderung oder Gefahr darstellt.
– Für angemessene Bedingungen sorgen und die Türen mit einem Schlüssel
verschließen (Maschine mit Kabine), damit der Zutritt von Unbefugten verhin-
dert wird.
– Beurteilen Sie, sollte die Maschine in einem geschlossenen Raum abgestellt
werden, ob dieser ausreichend belüftet ist.
– Zur Vermeidung von Brandgefahr den Motor immer ausreichend abkühlen
lassen.
– In der kalten Jahreszeit die Batterie ausbauen, um ein Gefrieren des Elektro-
lyts zu verhindern.
– Das Kabel der Batterie (Minuspol) abtrennen und die beiden Pole der Batterie
mit zähflüssiger Vaseline bedecken.
– Ergreifen Sie bei einem langen Nichtnutzungszeitraum der Maschine geeig-
nete Maßnahmen, um die Betriebstüchtigkeit zu erhalten und Beschädigun-
gen vorzubeugen.

Fehlanwendungen

Die aufgelisteten Verbote stellen die häufigsten Fehlanwendungen


dar. Die Nichtbeachtung kann zu Risiken für Sicherheit und Gesund-
heit von Personen führen.
– Die Maschine nicht mit heißem Motor in geschlossenen, schlecht belüfteten
Räumen abstellen.
– Den Fahrersitz NICHT verlassen, ohne die Maschine unter sicheren Bedin-
gungen abgeschaltet zu haben.
C243807100.fm

Deutsch - 36 - INFORMATIONEN ZUR SICHERHEIT


HINWEISE FÜR DIE SICHERHEIT BEI EINSTELLUNGS- UND
WARTUNGSARBEITEN

Die Sicherheitshinweise weisen auf einige Richtlinien hin, die das


Personal (Fahrer und Bediener) während der Einstellungen und der
Wartung der Maschine einzuhalten hat.
– Es kommt zu einem Garantieverfall, wenn die Wartungsprogramme sowie die
in der Bedienungsanleitung angegebenen Zeitabstände für die Inspektion
und Wartung nicht eingehalten werden.
Die Wartungsprogramme müssen in zugelassenen Vertragswerkstätten ent-
sprechend der vom Hersteller vorgegebenen Verfahren bearbeitet werden.
– Sorgen Sie immer für die maximale
Funktionstüchtigkeit der Maschine
und führen Sie die programmierte
Wartung entsprechend der vom
Hersteller vorgegebenen Zeitab-
stände und Anweisungen aus.
– Die Wartungstabelle konsultieren,
um einen Gebrauch der Maschine

IDM-43801807000.tif
nach Ablauf des Zeitabstands für
die programmierte Wartung zu ver-
meiden.
Durch eine gute Wartung macht es möglich, die Leistungen auf Dauer zu er-
halten, eine längere Betriebsdauer zu erreichen und die Sicherheitsvoraus-
setzungen konstant zu halten.
– Alle Hauptkomponenten (Motor, Batterie, Kraftstofftank, etc.) stets sauber
halten, um eine Brandgefahr aufgrund der Ansammlung von Staub und Rück-
ständen zu vermeiden.
– Die Funktionstüchtigkeit des Schalldämpfers erhalten, um den einwandfreien
Betrieb des Motors zu gewährleisten und die Lärmbelästigung einzuschrän-
ken.
– Die normalen Einstellungen sowie die ordentliche Wartung müssen von Ma-
schinenpersonal ausgeführt werden, das über erworbene und bescheinigte
C243807100.fm

Fachkenntnisse und Erfahrungen auf dem Gebiet des Eingriffs verfügt.


– Die Eingriffe entsprechend der Angaben der Bedienungsanleitung ausführen;
dazu AUSSCHLIESSLICH die geeigneten, nicht abgenutzten Werkzeuge
sowie die angemessenen Ausrüstungen und Vorrichtungen verwenden.
– Sorgen Sie für angemessene Sicherheitsbedingungen entsprechend der für
den Arbeitsplatz geltenden Gesetze, bevor Einstellungs- und Wartungsein-
griffe in Gefahrenbereichen vorgenommen werden.

Deutsch - 37 - INFORMATIONEN ZUR SICHERHEIT


– Die Maschinenelemente, die während der Einstellung und Wartung ange-
hoben werden müssen, sind unter sicheren Bedingungen zu blockieren, um
das Risiko einer plötzlichen Senkbewegung zu vermeiden.
– Legen Sie sowohl die persönlichen Schutzausrüstungen an, die in der "Be-
dienungsanleitung" und/oder an der Maschine angegeben sind, als auch jene
gesetzlich vorgesehenen.
– Bei der Suche nach Öllecks unter Druck ist geeignete persönliche Schutzaus-
rüstung zu tragen, um Verletzungen vorzubeugen.
– Vor der Ausführung der Einstellungs- und Wartungseingriffe müssen alle Si-
cherheitsvorrichtungen der Maschine aktiviert werden.
– Die Einstellungs- und Wartungseingriffe vornehmen, während die Maschine
unter sicheren Bedingungen abgeschaltet ist.
– Während der Einstellungen und Wartungen am Motor oder im umliegenden
Bereich sicherstellen, dass die Temperatur der Bauteile kein Risiko eines
Verbrennens birgt.
– Die Maschinenarbeiter, die zu Ein-
griffen an der Maschine befugt sind,
müssen über erworbene und be-
scheinigte Erfahrungen auf dem
spezifischen Gebiet verfügen.
– Außerordentliche Wartungseingriffe
dürfen AUSSCHLIESSLICH von er-
fahrenen Wartungstechnikern aus-

IDM-43801805600.tif
geführt werden, die unter
Berücksichtigung der Arbeitsge-
setze arbeiten können.
– Zu stark abgenutzte Teile ersetzen,
insbesondere die die Sicherheit be-
treffen, und NUR Originalersatzteile
oder Komponenten, die die gleichen
Eigenschaften aufweisen, ver-
wenden.
Die Verwendung der Maschine mit
C243807100.fm

nicht originalen Ersatzteilen oder


IDM-43801807100.tif

solchen mit anderen Eigenschaften


(insbesondere bei Komponenten,
die die Sicherheit betreffen) enthebt
den Hersteller jeglicher Verantwortung und setzt alle geltenden Garan-
tierechte außer Kraft.

Deutsch - 38 - INFORMATIONEN ZUR SICHERHEIT


– NUR Schmiermittel (Öle und Fette) und Kühlgase verwenden, die vom Her-
steller empfohlen wurden. All dies kann die Funktionsfähigkeit der Maschine
und das vorgesehene Sicherheitsniveau gewährleisten.

Fehlanwendungen

Die aufgelisteten Verbote stellen die häufigsten Fehlanwendungen


dar. Die Nichtbeachtung kann zu Risiken für Sicherheit und Gesund-
heit von Personen führen.
– Ohne ausdrückliche Genehmigung des Herstellers KEINE Eingriffe ausfüh-
ren, die nicht im Handbuch aufgeführt sind.
– KEINE Arbeiten an der Maschine oder den abgebauten Anbaugeräten vor-
nehmen, falls die Maschine nicht unter Sicherheitsbedingungen abgeschaltet
wurde.
– KEINE Arbeiten an der elektrischen Anlage oder Schweißarbeiten an der Ma-
schine ausführen, ohne zuvor die Batterie und Verbinder der elektronischen
Steuerkarte abgetrennt zu haben.
– Die Maschine NICHT mit dem Wasserstrahl direkt auf die elektrischen Kom-
ponenten gerichtet reinigen oder waschen und keine entzündlichen und/oder
korrosiven Produkte verwenden, um die Komponenten nicht zu beschädigen.
– KEINE Arbeit an den Komponenten irgendeines unter Druck stehenden
Kreislaufs (Hydraulikanlage, Klimaanlage, etc.) ausführen, ohne zuvor den
Druck abgelassen und überprüft zu haben, ob noch Restenergie vorhanden
ist.
– Schadstoffe nicht in die Umwelt gelangen lassen; die Entsorgung muss unter
Einhaltung der einschlägigen Gesetze erfolgen.
C243807100.fm

Deutsch - 39 - INFORMATIONEN ZUR SICHERHEIT


SICHERHEITSHINWEISE BEZÜGLICH DER AUSWIRKUNGEN AUF DIE
UMWELT
Jeder Betrieb hat die Aufgabe, Maßnahmen zu ergreifen, um den Einfluss der
eigenen Aktivitäten (Produkte, Services, etc.) auf die Umwelt zu bestimmen,
abzuwägen und zu überwachen.
Die Maßnahmen zur Bestimmung der bedeutsamen Auswirkungen auf die Um-
welt müssen die folgenden Faktoren berücksichtigen:
– Emissionen in die Atmosphäre
– Abwässer
– Abfallmanagement
– Bodenkontamination
– Verwendung von Rohstoffen und der natürlichen Ressourcen
– Lokale Problematiken, die den Umweltschutz betreffen
Um die Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren macht der Hersteller im
Folgenden Angaben, die von denjenigen zu berücksichtigen sind, die in irgen-
deiner Position die Maschine im Laufe der vorgesehenen Nutzungsdauer ver-
wenden.
– Alle Verpackungsbestandteile sie sind gemäß den jeweils geltenden Bestim-
mungen zu entsorgen.
– Wenn der Motor in geschlossenen Räumen eingeschaltet ist, für einen aus-
reichenden Luftaustausch sorgen, um zu verhindern, dass es zu einer ge-
sundheitsschädlichen Konzentration von Abgasen kommt.
– Während der Verwendung und der Wartung darauf achten, dass keine um-
weltschädliche Produkte (Öle, Fette, etc.) in die Umwelt gelangen und für eine
Mülltrennung entsprechend der Zusammensetzung der verschiedenen Pro-
dukte und gemäß der geltenden Gesetzgebung im Umweltbereich sorgen.
– Den Lärm auf ein Minimum reduzieren, um die Lärmbelastung möglichst ge-
ring zu halten.
– Schadstoffe nicht in die Umwelt gelangen lassen; die Entsorgung muss unter
Einhaltung der einschlägigen Gesetze erfolgen.
– Elektroschrott kann gefährliche Substanzen enthalten, die umwelt- und ge-
C243807100.fm

sundheitsschädlich sein können. Es wird empfohlen , die Entsorgung korrekt


auszuführen.
– Bei der Außerbetriebnahme alle Komponenten entsprechend ihrer chemi-
schen Eigenschaften sortieren und getrennt gemäß der geltenden Gesetzge-
bung im Umweltbereich entsorgen.
– In Bezug auf die WEEE-Richtlinie (Waste Electrical and Electronic Equip-

Deutsch - 40 - INFORMATIONEN ZUR SICHERHEIT


ment) muss der Verwender die elektrischen und elektronischen Kompo-
nenten bei der Außerbetriebnahme trennen und an den entsprechenden
autorisierten Sammelstellen entsorgen oder sie noch installiert dem Her-
steller bei Erwerb eines neuen Produktes zurückgeben.
– Alle Komponenten, die getrennt und auf spezielle Art und Weise zu entsorgen
sind, sind durch ein entsprechendes Zeichen gekennzeichnet.
– Das unbefugte Entsorgen des Elektroschrotts (WEEE) werden entsprechend
der Gesetze des Landes bestraft, in dem die Rechtsverletzung stattfindet.

HINWEISE ZU DEN RESTRISIKEN

Restrisiko
Die Definition bezeichnet "alle Risiken, die trotz der Tatsache weiterhin
vorhanden sind, dass während der Entwurfsphase alle Sicherheitslösungen
angewandt und eingebaut wurden".
In der Liste sind die typischen Restrisiken für diese Maschinebauart aufgeführt.
– Gefahr, die Stabilität zu verlieren: Der Fahrer muss vorsichtig und verant-
wortlich fahren, um die Gefahr des Überschlagens und/oder Umkippens der
Maschine zu vermeiden.
Die Gefahr, die Stabilität zu verlieren, könnte erhöht sein, wenn Arbeitsgeräte
an die Maschine angebaut sind, die Ballaste angebracht sind und wenn man
in der Nähe von Gräben und abschüssigen Stellen, auf nicht ebenen Unter-
gründen und unter ungünstigen Wetterbedingungen arbeitet.
– Stolpergefahr: Der Fahrer muss beim Aufsteigen auf und Absteigen vom
Fahrersitz darauf achten, nicht über einige Steuervorrichtungen zu stolpern.
– Stoßgefahr oder Gefahr des Schleuderns: Bei der Installation der Kardan-
welle des mechanischen Antriebs MUSS der Fahrer sie ZUERST an das An-
baugerät ANSCHLIESSEN und dann an die Maschine.
Beim Abbau der Kardanwelle MUSS der Fahrer diese IMMER ERST vom An-
trieb der Maschine ABGETRENNEN.
Um ein gefährliches „SCHLEUDERTRAUMA" zu vermeiden, MÜSSEN der
Anbau an und den Abbau der Kardanwelle von der Maschine korrekt und in
C243807100.fm

der vorgesehenen Reihenfolge ausgeführt werden.


– Quetschgefahr: Der Fahrer darf den An- und Abbau der austauschbaren Ar-
beitsgeräte NUR vom Fahrersitz aus ausführen und darf es KEINEM ge-
statten, sich im Bereich des Anbauens aufzuhalten.
– Schergefahr: Die oberen Gliedmaßen nicht dem Kühlgebläse oder den be-
weglichen Teilen ohne Schutzvorrichtungen nähern.

Deutsch - 41 - INFORMATIONEN ZUR SICHERHEIT


– Gefahr durch Inhalation gefährlicher Substanzen: Der Fahrer darf die Ma-
schine NICHT in geschlossenen oder nicht ausreichend belüfteten Räumen ver-
wenden.
Wenn das Risiko einer Emission von Gefahrenstoffen vorliegt, IMMER die PSA
angelegen. Dies gilt auch bei Vorhandensein einer Überdruckkabine und Aktiv-
kohlefiltern.
– Gefahr des Mitnehmens und der Verstrickung: Sich der (vorderen oder
hinteren) Kardanwelle NICHT nähern, wenn sie in Bewegung ist, um das Ri-
siko zu vermeiden, sich darin zu verfangen und mitgeschleppt zu werden.
– Reibungs- und Abrasionsgefahr: Der Fahrer darf die Reifen NIEMALS be-
rühren, wenn die Maschine in Bewegung ist.

BESCHREIBUNG DER SICHERHEITS- UND HINWEISSCHILDER


Die Abbildungen zeigen die Sicherheits- und Hinweisschilder, die auf der Ma-
schine angebracht sind. Neben jedem Signal ist die entsprechende Bedeutung
wiedergegeben.
A - Allgemeine Gefahr: Vor jeder Art
Eingriff muss der Motor abge-
schaltet, und der Schlüssel ge-
zogen werden.
B - Schergefahr der oberen Glied-
maßen: Nicht in die beweglichen
Organe greifen.

C - Verbrennungsgefahr: Achtung,
heiße Oberflächen.

D - Gefahr des Herunterfallens und


Überfahrenwerdens: Keine Per-
sonen befördern, wenn außer dem
C243807100.fm

Fahrersitz keine angemessenen


Sitzplätze vorhanden sind, um
diese nicht in Gefahr zu bringen.

Deutsch - 42 - INFORMATIONEN ZUR SICHERHEIT


E - Quetschgefahr des Körpers: Im
Arbeitsbereich der Maschine dür-
fen sich keine Personen aufhalten.

F - Kippgefahr: die Maschine nicht


mit falsch ausgerichtetem Sicher-
heitsbügel (ROPS) verwenden.

G- Quetschgefahr des Körpers:


den Bereich bei drehenden Teilen
nicht betreten.

H - Mitreißgefahr: nicht an dre-


henden mechanische Teile heran-
treten.

L - Allgemeine Gefahr: Der Neben-


antrieb darf ausschließlich zur Ak-
tivierung der auf der Maschine
installierten Anbaugeräte aktiviert
werden.

M- Warnzeichen: Zeigt die Tempe-


ratur an, bei der die Kühlflüssigkeit
zu gefrieren beginnt.
Wichtig
Bei Temperaturen nahe der
auf dem Schild angegebenen
muss die Kühlflüssigkeit
durch eine Mischung ersetzt werden, die auch bei
C243807100.fm

niedrigen Temperaturen wirksam ist.

Deutsch - 43 - INFORMATIONEN ZUR SICHERHEIT


TECHNISCHE INFORMATIONEN 3

KENNDATEN VON HERSTELLER UND MASCHINE


Die Abbildung zeigt die Typenschilder und ihre Position.

Die Liste gibt die auf jedem Typenschild wiedergegebenen Beschreibungen an.
A - Typenschild mit den Kenndaten von Hersteller und Maschine
1) Kenndaten des Herstellers
2) Maschinenmodell
3) EG-Zulassungsnummer
4) Seriennummer
C343802803.fm

5) Zulässige Masse: Gesamt


6) Zulässige Masse: Vorderachse
7) Zulässige Masse: Hinterachse
8) Zulässige Anhängermasse: ungebremst
9) Zulässige Anhängermasse: mit unabhängiger Bremse
10) Zulässige Anhängermasse: mit Auflaufbremse

Deutsch - 44 - TECHNISCHE INFORMATIONEN


11) Zulässige Anhängermasse: mit Servobremse
12) Baujahr
B - Typenschild Kabine mit Sicherheitsvorrichtung (ROPS)
13) Kenndaten des Herstellers
14) Strukturtyp
15) Laufende Nummer Aufkleber
16) Maschinenmodell
17) EG-Zulassungsnummer
C - Typenschild mit den Kenndaten des Motors
Wichtig
Für die Kenndaten des Motors wird auf die entsprechende Betriebs-
anleitung verwiesen.
D - Seriennummer der Maschine
E - CE-Zeichen
18) Kenndaten des Herstellers
19) CE-Zeichen
20) Maschinenmodell
21) Baujahr
22) Seriennummer und Modell
23) Nennleistung
24) Gewicht der Maschine
25) Horizontale Nutzlast der hinteren Schleppkupplung
26) Vertikale Nutzlast der hinteren Schleppkupplung
F - Typenschild der Kabine
27) Kenndaten des Herstellers
28) Kabinenmodell
29) Kennnummer der Kabine
C343802803.fm

Deutsch - 45 - TECHNISCHE INFORMATIONEN


ALLGEMEINE MASCHINENBESCHREIBUNG
– Die Maschinen der Serie "32 SP" wurden so konstruiert und gebaut, dass sie
den verschiedenen Anforderungen der Landwirtschaft und des Gartensektors
gerecht werden.
– Die Maschine ist zum Schieben, Schleppen und dem Betrieb gekuppelter,
teilweise geschleppter und geschleppter Anbaugeräte geeignet.
Wichtig
ES IST VERBOTEN, den Frontlader an der Maschine anschließen, da
sie werkseitig nicht mit den Anschlagpunkten für diese Ausrüstung
ausgestattet ist.
– Die Maschine ist durch den integralen Schwingrahmen ACTIO™ des Typs
„mittige Knicklenkung" gekennzeichnet, der schnelle Manöver auch auf be-
grenztem Raum ermöglicht.
– Der Vierradantrieb gewährleistet eine hohe Bodenhaftung auch auf schlecht
befahrbaren Böden.
– Die Maschine zeichnet sich dadurch aus, dass sich der Motor im hinteren Teil
des Fahrgestells befindet. Dies ermöglicht den Einsatz einer Kabine mit
einem weiten Sichtfeld, die das Arbeiten angenehmer macht.
Vom Fahrersitz aus hat der Fahrer unter sicheren Bedingungen eine direkte
und indirekte (Rückspiegel) Sicht für den Betrieb der Maschine bei den vor-
gesehenen Einsätzen.
– Die Maschine ist extrem vielseitig, um sowohl auf ebenem, als auch auf hü-
geligem Gelände, auch mit starkem Gefälle, zu arbeiten.
– Aufgrund der Breite und der reduzierten Abmessungen, des niedrigen
Schwerpunkts und dem minimalen Lenkradius eignet sich die Maschine ins-
besondere für Arbeiten in Sonderkulturen, Gartenarbeiten öffentlicher Ein-
richtungen, usw.
Alle Funktionseigenschaften und die Abmessungen (Leistung, Abmes-
sungen, Gewichte, etc.) sind in den Tabellen der technischen Daten aufge-
führt.
– Die Maschine ist serienmäßig mit einem vorderen hydraulischen Hubwerk mit
Drei-Punkt-Kupplung, mit Schleppkupplung und mit Zapfwelle ausgestattet.
C343802803.fm

Die Hydraulikanlage der Maschine ist mit (einfach- oder doppeltwirkenden)


Hydraulikanschlüssen für die Betätigung der verschiedenen (vorderen oder
hinteren) Anbaugeräte versehen.
Um die Leistungen zu verbessern, kann die Maschine auf Anfrage hinten mit
einem hydraulischen Hubwerk mit Drei-Punkt-Kupplung ausgestattet werden.
– Die Maschine ist mit einer Vorrichtung (Speed Fix) ausgestattet, die es er-

Deutsch - 46 - TECHNISCHE INFORMATIONEN


möglicht die Vorschubgeschwindigkeit konstant zu halten, ohne die Be-
dienelemente zur Beschleunigung (Pedal oder Hebel) betätigen zu müssen.
– Die Maschine wurde zur Prüfung ihrer Leistungen verschiedenen Labortests
unterzogen; insbesondere zur Ermittlung der maximal zulässigen Neigungen
und der Kippgrenzen.
Wichtig
Die Berücksichtigung der maximal zulässigen Neigungen schließt
nicht das Risiko eines Umkippens aus, da die Einschätzung von
möglichen Umgebungsbedingungen im Labor schwierig ist.
– Die Maschine ist für für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen.
Für die Verwendung der Maschine ist EIN EINZIGER BEDIENER (Fahrer)
notwendig, der, mit korrekt angelegten Sicherheitsgurten und unbeschädig-
ten und funktionsfähigen Sicherheitsvorrichtungen, auf dem Fahrersitz sitzt.
– Der Fahrer muss nicht nur angemessen im Gebrauch der Maschine unter-
wiesen und ausgebildet sein, sondern MUSS auch die Fähigkeiten und Kom-
petenzen besitzen, die für die auszuführenden Arbeiten erforderlich sind, und
MUSS in der Lage sein, die Arbeiten sicher auszuführen.
ES IST GRUNDLEGEND, DASS DER FAHRER VERANTWORTUNGSBE-
WUSST IST UND DIE GRENZEN DER VERWENDUNG KENNT und sich
angemessen verhält, um die eigene Sicherheit und die anderer Per-
sonen zu schützen, die gefährdet werden könnten.
C343802803.fm

Deutsch - 47 - TECHNISCHE INFORMATIONEN


BESCHREIBUNG DER HAUPTKOMPONENTEN (MASCHINE )
Die Abbildung zeigt die Hauptkomponenten und die Liste führt deren Beschrei-
bung und Funktion auf.
C343802803.fm

Deutsch - 48 - TECHNISCHE INFORMATIONEN


1) Fahrerplatz: Nach ergonomischen Grundsätzen entworfen und hergestellt,
vom Fahrer in verschiedene Positionen einstellbar.
Der Fahrer kann vom Fahrerplatz aus alle Bedienelemente der Maschine
mühelos überwachen und betätigen.
2) Lenkaggregat: Bewirkt die zur Drehung des Lenkrads proportionale Len-
kung der beiden Gelenkkörper. Die Hydrolenkung betätigt zwei an die Ge-
lenkkörper angeschlossene Hydraulikzylinder und sorgt somit für die
Drehung.
3) Armaturenbrett: Es ist mit verschiedenen Kontrollvorrichtungen (Tacho-
meter, Anzeiger, etc.) und Bedienelementen für die Betätigung der Be-
triebsfunktionen und hydraulischen Anwendungen versehen.
Für nähere Angaben wird auf den Abschnitt "Beschreibung der Be-
dienelemente des Armaturenbretts" verwiesen.
4) Joystick-Bedienelement: Mit ihr können, in Kombination mit einer der
Auswahltasten und dem Totmannschalter die Hilfsfunktionen der an die Ma-
schine angebauten Anbaugeräte aktiviert werden.
Für nähere Angaben wird auf den Abschnitt "Beschreibung der Joystick-
Bedienelemente" verwiesen.
5) Motorhaube: kann für die notwendigen Inspektionen geöffnet werden.
6) Abschlepphaken: zum Abschleppen der Maschine im Pannenfall.
7) Vordere Hydraulikanschlüsse: Sie sind mit Steckverbindungen für einen
schnellen Anschluss versehen und dienen dem Anschluss der hydrauli-
schen Betriebsfunktionen der Anbaugeräte.
8) Behälter: Er enthält den Kraftstoff für die Versorgung des Motors.
9) Schleppkupplung: Sie dient dem Anbau geschleppter Anbaugeräte.
Die Komponente ist je nach gewünschtem Zulassungstyp in verschiedenen
Ausführungen erhältlich.
10) Hintere Hydraulikanschlüsse: Sie sind mit Steckverbindungen für einen
schnellen Anschluss versehen und dienen dem Anschluss der hydrauli-
schen Betriebsfunktionen der Anbaugeräte.
11) Elektrische Steckdose: für den Anschluss der elektrischen Anlage des An-
baugeräts
12) Hebewerk: "3-Punkt-Kupplung" zum Ankuppeln und Heben der Anbauge-
räte.
Das Hubwerk ist auf Wunsch in der Version erhältlich, die am besten für die
C343802803.fm

Arbeitsbedürfnisse geeignet ist.


Für nähere Angaben wird auf den Abschnitt "Beschreibung des vorderen
Hubwerks" verwiesen.
13) Batterie: Diese ist fest mit der Maschine verbunden und dient der Versor-
gung der Elektroanlage.
Die Verbindung zwischen Batterie und elektrischer Anlage kann mit einem
Batterieschalter (22) isoliert werden.
Deutsch - 49 - TECHNISCHE INFORMATIONEN
- Bedienelement in Position "ON": Die Batterie ist angeschlossen (der
Schlüssel (23) bleibt stecken).
-Bedienelement in Position "OFF": Die Batterie ist abgetrennt (Schlüssel
(23) abziehen und entsprechende Schutzvorrichtung (24) einsetzen).
Der Batterieschalter dient der Ausführung von Arbeiten an der elektrischen An-
lage, längeren Stillständen der Maschine und um zu verhindern, dass diese von
nicht autorisierten Personen gestartet wird.
Bevor man Schweißarbeiten an der Maschine ausführt, müssen stets die Bat-
teriekabel und eventuelle Verbinder der elektronischen Steuerkarte abgetrennt
werden, um die Komponenten nicht irreversibel zu beschädigen.
Wichtig
Um die elektrische Anlage von der Batterie zu isolieren das Be-
dienelement auf "OFF" stellen, den Schlüssel (23) abziehen und für
nicht autorisiertes Personal unzugänglich aufbewahren.

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14) Verbrennungsmotor: liefert allen Hauptorganen die notwendige Energie.


Für weitere Einzelheiten siehe Kapitel "Tabellen der technischen Da-
ten".
15) Antriebseinheit: ist ein hydrostatischer Vierradantrieb mit stufenloser Re-
gulierung und umfasst die aufgelisteten Elemente.
-Vorderachse: Überträgt die Bewegung über das Differenzial auf die Vor-
derräder und ist mit Differenzialsperre mit mechanischer Steuerung ausge-

Deutsch - 50 - TECHNISCHE INFORMATIONEN


stattet.
-Schaltgetriebe: hydrostatisch mit stufenloser Regelung und mechani-
scher Schaltung der Drehzahlbereiche.
- Zapfwelle (PTO): Sie dient der Übertragung der Leistung der Maschine auf
das (gekuppelte oder geschleppte) Anbaugerät.
Die Zapfwelle besitzt eine mechanische Stufenkupplung und kann mit un-
terschiedlichen Drehzahlen betrieben werden.
-Hinterachse: Sie ist mit unabhängigen Untersetzungsgetrieben (einem pro
Rad) und Differentialsperre mit mechanischer Steuerung ausgestattet.
16) Luftfilter: saugseitig am Motor. Auf Anfrage kann der Filter mit einem Si-
cherheitsfiltereinsatz ausgestattet werden.
17) Schalldämpfer: Er leitet die Abgase und reduziert den vom Motor erzeug-
ten Lärm.
18) Kühler: Er kühlt die Flüssigkeit des Kühlkreislaufs des Motors.
19) Kühler: Er dient der Kühlung der Klimaanlage.
20) Kühler: Kühlt das Öl der Hydraulikanlage.
C343802803.fm

Deutsch - 51 - TECHNISCHE INFORMATIONEN


BESCHREIBUNG DER HAUPTKOMPONENTEN (KABINE)

Wichtig
Die Kabine gehört der KATEGORIE 1 an und schützt den Fahrer nicht
vor Gefahrenstoffen.
– Legen Sie immer die PSA an, um den Kontakt mit Gefahrenstoffen zu verhin-
dern. Dies gilt auch bei Vorhandensein einer Überdruckkabine und Aktivkoh-
lefiltern.
– Die Anweisungen auf den zu verwendenden Pflanzenschutzmitteln konsul-
tieren, um zu bewerten, welche Art von PSA als Schutz vor Einatmen und
Kontakt angelegt werden soll.
– Halten Sie die Türen und Fenster während des Sprühvorgangs immer ge-
schlossen, um ein Einatmen der Pflanzenschutzmittel zu vermeiden.
Die Abbildung zeigt die Hauptkomponenten und die Liste führt deren Beschrei-
bung und Funktion auf.

E H A E

IDM-43802800401.pdf
B

C1

G
C D
C343802803.fm

A - Kabine: Sie ist als Sicherheitsvorrichtung ROPS zugelassen. Sie ist lärm-
geschützt, um den Komfort des Fahrers zu verbessern.
Die Kabine ist mit Bedienelementen für den Betrieb all ihrer Vorrichtungen
(Einschaltung der Scheinwerfer, Scheibenwaschanlage, etc.) und mit einer
Klimaanlage (Heizung oder klimatisierte Luft) ausgestattet.
Für nähere Angaben wird auf den Abschnitt "Beschreibung der Be-
dienelemente der Kabine" verwiesen.
Deutsch - 52 - TECHNISCHE INFORMATIONEN
Wichtig
Die Kabine ist NICHT als Sicherheitsvorrichtung FOPS und OPS
gegen herabfallendes und/oder seitlich eindringendes Material ZER-
TIFIZIERT.
B - Heck- und Frontscheibe: Sie sind aus gehärtetem Glas.
Die Frontscheibe besitzt einen elektrischen Scheibenwischer mit Scheiben-
waschanlage.
Die Heckscheiben sind am Träger der Kabine scharniert und können mit
einem Griff mit Feststellsystem (bis zum Öffnungsanschlag) geöffnet
werden.
C - Türen: Sie befinden sich an beiden Seiten der Kabine und sind mit einem
einbruchsicherem Schließungssystem versehen.
Um die entsprechende Tür zu öffnen, muss der Hebel (C1) betätigt werden.
Die Türen dienen im Falle eines Umkippens der Maschine als Notaus-
gänge.
D - Behälter: Er enthält die Reinigungslösung zum Waschen der vorderen
Windschutzscheibe.
E - Scheinwerfer: Sie können manuell verstellt werden, um den Lichtstrahl in
den gewünschten Bereich zu richten.
F - Rückspiegel: Sie sind für die Straßenfahrt der Maschine Pflicht.
G - Luftfilter: Er nimmt die Unreinheiten der Klimaanlage auf.
Auf Wunsch kann die Maschine mit anderen Filterarten bestellt werden.
Für nähere Angaben wird auf den Abschnitt "Beschreibung der auf An-
frage erhältlichen Ausstattung" verwiesen.
H - Warnlichthalterung: Sie ist mit einer einpoligen Steckdose versehen, um
ein Warnlicht (Rundumleuchte) installieren zu können.
C343802803.fm

Deutsch - 53 - TECHNISCHE INFORMATIONEN


BESCHREIBUNG DER HYDRAULIKKREISLÄUFE
Die Abbildung zeigt die
Hauptkomponenten und die
Liste führt deren Beschrei-
bung und Funktion auf.
A - Behälter: Er liefert das Öl
C
zu der Pumpe , die die auf-
gelisteten Hydraulikkreis-
läufe versorgt. B

-Versorgungskreislauf des

IDM-43802800500.pdf
vorderen Hubwerks A
-Versorgungskreislauf des
hinteren Hubwerks
-Versorgungskreislauf der
vorderen Hydraulikan-
schlüsse
-Versorgungskreislauf der hinteren Hydraulikanschlüsse
-Versorgungskreislauf der Lenkanlage
B - Behälter: liefert Öl, das den Hydrostatikmotor. versorgt.
C - Behälter: Er versorgt die aufgelisteten Hydraulikkreisläufe mit Öl.
-Versorgungskreislauf der Bremsanlage der Maschine
-Versorgungskreislauf der Kupplungssteuerung
C343802803.fm

Deutsch - 54 - TECHNISCHE INFORMATIONEN


BESCHREIBUNG DES VORDEREN HUBWERKS
Das Hubwerk mit (vorderer) Drei-Punkt-Kupplung ist bei der Standardausfüh-
rung mit einem System zum An- und Abbau der Anbaugeräte des Typs „Kugel-
gelenk" ausgestattet.
Die Abbildung zeigt die Hauptkomponenten und die Liste führt deren Beschrei-
bung und Funktion auf.

E D

E
B

IDM-43802800600.pdf
D
B

A - Hydraulikzylinder: Sie treiben das Hubwerk an.


B - Hubarme: Se sind mit den Hubstreben (E) für die Höhenregulierung und
den Hubstreben (D) für die Erleichterung des Anbaus von Anbaugeräten
und deren Stabilisierung ausgestattet.
C - Strebe: Sie dient dem Ankuppeln des Oberlenkers des Anbaugeräts.
Für die technischen Eigenschaften und die Abmessungen des Hubwerks
mit Drei-Punkt-Kupplung siehe Kapitel „Tabellen der technische Daten".
C343802803.fm

Deutsch - 55 - TECHNISCHE INFORMATIONEN


BESCHREIBUNG DES HINTEREN HUBWERKS
Die Abbildung zeigt die Hauptkomponenten und die Liste führt deren Beschrei-
bung und Funktion auf.

IDM-43802800700.pdf
A
B

A - Hydraulikzylinder: Sie treiben das Hubwerk an.


B - Hubarme: Sie dienen dem Heben der Anbaugeräte mit kompatiblen Ab-
messungen.
C - Strebe: Sie dient dem Ankuppeln des Oberlenkers des Anbaugeräts.
Für die technischen Eigenschaften und die Abmessungen des Hubwerks
mit Drei-Punkt-Kupplung siehe Kapitel „Tabellen der technische Daten".
C343802803.fm

Deutsch - 56 - TECHNISCHE INFORMATIONEN


BESCHREIBUNG DER AUF ANFRAGE ERHÄLTLICHEN AUSSTATTUNG
Die Abbildung zeigt das Zube-
hör, das auf Anfrage erhältlich
ist und die Liste gibt die Be-
schreibung und Funktion der D
Ersatzteile wieder.
A - Hinteres Hubwerk (mit B
Kugelgelenk): Es besitzt
eine Drei-Punkt-Kupplung
mit einem Anbausystem
mit Kugelgelenk.

IDM-43802800800.pdf
B - Vorderes Hubwerk (mit
kurzen Hubarmen): Es A
besitzt eine Drei-Punkt-
Kupplung mit einem An-
bausystem mit Kugelge-
lenk.
C - Räderballaste: Sie C C
dienen der Verbesserung
der Stabilität der Ma-
schine und können nur an den Vorderrädern installiert werden.
Die Installation von Ballast ist am vorderen Maschinenrahmen nicht vorge-
sehen.
Wichtig
Für die Bestimmung des Gewichts und der entsprechend den Be-
triebserfordernissen zu installierenden Ballaste siehe "Installation
der vorderen Räderballaste".
D - Innerer Einsatz des Luftfilters: Er ist besonders bei längeren Arbeiten mit
der Maschine bei maximaler Leistung und unter erschwerten Bedingungen
(Staub, Feuchtigkeit, etc.) von Nutzen.
E - Lichtmaschine
C343802803.fm

Deutsch - 57 - TECHNISCHE INFORMATIONEN


BESCHREIBUNG DER VORRICHTUNGEN FÜR DEN EINSATZ IM
STRAßENVERKEHR
Auf der Abbildung ist die Position der Vorrichtungen an der Maschine darge-
stellt.

8
2 1

1
6
2

3
6 4

3 4

IDM-43802801201.pdf
7

1) Vordere Scheinwerfer
2) Vordere Blinker
3) Rücklichter
4) Hintere Fahrtrichtungsanzeiger
5) Kennzeichenbeleuchtung
6) Rückspiegel
7) Hupe
8) Blinklicht (orangefarbene Leuchte) (Option).
C343802803.fm

Deutsch - 58 - TECHNISCHE INFORMATIONEN


BESCHREIBUNG DER SICHERHEITSVORRICHTUNGEN
Die Abbildung zeigt die Position der Vorrichtungen und die Liste führt deren Be-
schreibung und Funktion auf.
C343802803.fm

A - Kabine: Sie ist als Sicherheitsvorrichtung ROPS zugelassen. Sie ist lärm-
geschützt, um den Komfort des Fahrers zu verbessern.
Für nähere Angaben wird auf den Abschnitt "Beschreibung der Hauptkom-
ponenten (Kabine)" verwiesen.

Deutsch - 59 - TECHNISCHE INFORMATIONEN


Wichtig
Die ROPS-Vorrichtungen werden Tests unterzogen, um im Falle
eines Umkippens oder seitlichen Überschlagens als Sicherheitsvor-
richtungen zu dienen.
B - Sensor: Er erfasst den Betriebszustand der Steuerung der Zapfwelle.
Wenn die Zapfwelle aktiviert ist, verhindert der Sensor den Start des Motors.
C - Sensor: Er erfasst den Betriebszustand des Wendegetriebes. Wenn das
Wendegetriebe aktiviert ist, verhindert der Sensor den Start des Motors.
D - Kontrollleuchten: Sie zeigen einzeln oder in Kombination eine Betriebs-
störung oder die Aktivierung eines Arbeitsbedienelements an (Für nähere
Angaben wird auf den Abschnitt "Beschreibung der Instrumente und
Kontrollleuchten" verwiesen).
E - Sicherheitsgurt
F - Schutzschirm: Zusammen mit der Schutzhülle der Kardanwelle verhindert
er die Berührung der Zapfwelle der Maschine.
G - Schutzhaube: Sie verhindert das unbeabsichtigte Berühren der Kupplung
der Zapfwelle und schützt sie.
H - Akustisches Warngerät: Zeigt zusammen mit der Einschaltung der Kon-
trollleuchten auf dem Armaturenbrett eine Betriebsstörung an.
L - Sensor: Wenn DER BEDIENER NICHT KORREKT AUF DEM FAHRER-
SITZ SITZT, führt er die aufgelisteten Funktionen aus.
-Maschine mit ausgeschaltetem Motor: der Sensor verhindert das Starten
des Motors..
-Maschine steht mit eingeschaltetem Motor: der Sensor verhindert die Be-
wegungssteuerung der Maschine. Der Motor bleibt eingeschaltet.
-Fahrende Maschine (auch wenn die Vorrichtung „Speed fix" eingeschaltet
ist): der Sensor verhindert das Fahren der Maschine. Die Maschine bleibt
mit eingeschaltetem Motor stehen.
M - Batterieschalter: Er dient der Abtrennung der Batterie von der elektrischen
Anlage der Maschine.
C343802803.fm

Deutsch - 60 - TECHNISCHE INFORMATIONEN


POSITION DER SICHERHEITS- UND HINWEISSCHILDER
In der Abbildung werden die Positionen der Sicherheitsschilder angezeigt. Ihre
Bedeutung wird im Abschnitt „Beschreibung der Sicherheitsschilder" be-
schrieben.
Wichtig
Die Schilder müssen leserlich sein; andernfalls reinigen oder bei Be-
darf austauschen und in Originalposition wieder anbringen.
C343802803.fm

Deutsch - 61 - TECHNISCHE INFORMATIONEN


GEFAHRENBEREICHE
Auf der Abbildung sind die Gefahrenbereiche dargestellt, in denen sich nie-
mand aufhalten darf, solange die Maschine in Betrieb ist. Es ist Aufgabe des
Fahrers, den Zugang zu diesen Bereichen zu verhindern; falls erforderlich,
muss er die Maschine sofort anhalten und die Personen wegschicken.

6m

6m

IDM-43802801500.pdf
C343802803.fm

Deutsch - 62 - TECHNISCHE INFORMATIONEN


HINWEISE ZU BEFÖRDERUNG UND TRANSPORT 4

EMPFEHLUNGEN ZU BEFÖRDERUNG, AUF- UND ABLADEN


Die Beförderung und Ladung muss unter Beachtung der vom Hersteller er-
teilten Informationen erfolgen, die direkt an der Maschine, am Fahrerplatz und
in der Betriebsanleitung angegeben sind.

TRANSPORTART
Der Transport kann mit ver-
schiedenen Transportmitteln
erfolgen, die unter anderem
auch vom Bestimmungsort
abhängen.
Auf dem Schema sind die
gängigsten Lösungen darge-
stellt.

IDM-43802406700.pdf
C443802803.fm

Deutsch - 63 - HINWEISE ZU BEFÖRDERUNG UND TRANSPORT


ART DES AUF- UND ABLADENS
Hierzu ist folgendermaßen
vorzugehen.
1. Maschine starten.
2. Anhand der entspre-
chenden Steuerungen
den Kraftheber heben.
Für nähere Angaben
wird auf den Abschnitt
"Beschreibung der Ar-
beitsbedienelemente"
verwiesen.
Während des Manövrie-
rens mit direkter Benut-
zung der Maschine muss
der Fahrer die erforderli-
chen Verfahrensweisen
kennen, um diese Vor-
gänge unter Bedingungen
IDM-43802807400.pdf
der absoluten Sicherheit
durchzuführen.
3. Die Maschine mit dem Fahrer am Fahrerplatz auf das Transportmittel laden.
Vorsicht
Wichtiger Hinweis
Um die Maschine auf das Transportmittel zu laden, ge-
eignete Rampen benutzen.
4. Den Motor abstellen, die Feststellbremse betätigen, einen niedrigen Gang
einlegen und den Zündschlüssel abziehen.
C443802803.fm

Deutsch - 64 - HINWEISE ZU BEFÖRDERUNG UND TRANSPORT


5. Die Maschine gemäß
Abbildung mit Gurten
und Bremsklötzen auf
dem Transportfahr-
zeug sichern.
6. Überprüfen, dass der
Umriss der Maschine
die maximal zulässi-
gen Abmessungen
des Transportmittels
nicht überschreitet.

IDM-43802801600.pdf
C443802803.fm

Deutsch - 65 - HINWEISE ZU BEFÖRDERUNG UND TRANSPORT


VORGEHENSWEISE BEIM ABSCHLEPPEN DER MASCHINE
Folgendermaßen vorgehen.

A
A

IDM-43802801700.pdf
1. Die Stange (A) an der vorderen Schleppkupplung der Maschine und am
Haken der Abschleppfahrzeugs einhängen.
Wichtig
Überprüfen, dass die Kupplungszapfen korrekt eingeführt und mit
den entsprechenden Sicherheitsstiften blockiert sind, um ein unbe-
absichtigtes Lösen zu verhindern.
2. Schalthebel und Wendegetriebehebel in die neutrale Position (Leerlauf)
schalten.
3. Feststellbremse lösen.
4. Die Maschine mit am Fahrerplatz sitzendem Fahrer abschleppen.
Wenn möglich, sollte die Maschine mit laufendem Motor abgeschleppt werden,
um die Funktionen der Servolenkung der Maschine nutzen zu können.
Wenn die Maschine mit abgeschaltetem Motor abgeschleppt wird, leistet das
C443802803.fm

Lenkrad Widerstand.
Wichtig
Die Maschine muss an einen Schlepper mit angemessener Leistung
und Größe angehängt werden.
Sie darf nur über kurze Strecken und bei einer Höchstgeschwindig-
keit von 10 km/h abgeschleppt werden.
Nach dem Abschleppen den ursprünglichen Zustand der Maschine wieder her-
stellen.
Deutsch - 66 - HINWEISE ZU BEFÖRDERUNG UND TRANSPORT
INFORMATIONEN ZU DEN EINSTELLUNGEN 5

EMPFEHLUNGEN FÜR DIE EINSTELLUNGEN


Das die Eingriffe ausführende Personal muss die Verfahren kennen, die Sicher-
heitshinweise einhalten und die für die Sicherheit am Arbeitsplatz erforderli-
chen Maßnahmen ergreifen.
Alle Einstellungen müssen - sofern nicht ausdrücklich anders angegeben - bei
unter sicheren Bedingungen abgeschalteter Maschine erfolgen.

Unter sicheren Bedingungen abgeschaltete Maschine


In diesem Zustand sind aufgeführten Bedingungen in der angegebenen Reihenfolge
herzustellen.
- Die Maschine auf einer stabilen und ebenen Fläche abstellen.
- Wendegetriebehebel in Position „Vorwärtsfahrt" oder „Rückwärtsfahrt" stellen. (wenn
vorhanden)
- Schalthebel auf den „ersten Gang" stellen.
- Feststellbremse der Maschine anziehen.
- Die Zapfwelle der Maschine deaktivieren.
- a) Mit angebautem Gerät: Hubwerk absenken und auf dem Boden absetzen.
- b) Mit geschlepptem Gerät: Feststellbremse des Geräts anziehen.
- Den Motor abstellen und den Zündschlüssel abschalten.
- Sicherheitskeile unter die Räder setzen, um einen sicheren Halt zu gewährleisten.
C543802803.fm

Deutsch - 67 - INFORMATIONEN ZU DEN EINSTELLUNGEN


EINSTELLUNG DES FAHRERPLATZES
Um optimale ergonomische Bedingungen zu erreichen, können das Lenkrad
und der Sitz des Fahrerplatzes vom Fahrer verstellt werden.
Die Abbildungen zeigen, wie die notwendigen Einstellungen auszuführen sind.

Kg

IDM-43802801801.pdf

Vorsicht
Wichtiger Hinweis
Die Einstellungen dürfen nur bei stillstehender Maschine durchge-
führt werden.
Nach der Einstellung überprüfen, dass das Lenkrad in Position blok-
kiert ist.
C543802803.fm

Deutsch - 68 - INFORMATIONEN ZU DEN EINSTELLUNGEN


EINSTELLUNG DER VORDEREN SCHEINWERFER
Folgendermaßen vorgehen.
– Die Maschine auf einer ebenen Fläche in 5 m Entfernung von einer Wand auf-
stellen. Sicherstellen, dass die Maschine unbeladen, und der Reifendruck
korrekt ist.
– Abblendlicht einschalten und überprüfen, ob die Scheinwerfer korrekt ausge-
richtet sind (siehe Abbildung).
Wenn die Ausrichtung nicht korrekt ist, wie angegeben vorgehen.

A x=1/5 B

5m
B

IDM-43802808000.pdf
C543802803.fm

Deutsch - 69 - INFORMATIONEN ZU DEN EINSTELLUNGEN


1. Die Position der Schein-
werfer (C) manuell ein-
stellen.
Wichtig
Im öffentlichen Stra-
ßenverkehr müssen
die Scheinwerfer den
Bestimmungen der
Straßenverkehrsord-
nung entsprechen und

IDM-43802805710.pdf
C
so eingestellt werden,
dass sie die Fahrer der
anderen Fahrzeuge
nicht belästigen.
C543802803.fm

Deutsch - 70 - INFORMATIONEN ZU DEN EINSTELLUNGEN


EINSTELLUNG DES VORDEREN HUBWERKS
Die Einstellung muss jedes Mal durchgeführt werden, wenn die Maschine
mit einem Anbaugerät verwendet wird, das andere Anhängungspunkte,
als das zuvor angebaute Gerät besitzt.
Bein erstmaligen Anhängen eines gekuppelten austauschbaren Geräts
muss überprüft werden, ob das Gewicht (an dessen Schwerpunkt) mit der
Höchstbelastung des Kupplungspunktes der Maschine kompatibel ist.
Abwägen, ob Ballaste angehängt werden müssen, um die Stabilität der
Maschine während der Arbeit zu gewährleisten.

C
A
E

A
B

IDM-43802801900.pdf
E
B

1. Die Maschine dem anzubauenden Anbaugerät nähern.


2. Die Arme des Hubwerks auf die Höhe der Anhängungspunkte des Anbau-
geräts senken.
3. Die Maschine unter sicheren Bedingungen anhalten.
4. Die Sicherheitsfeststeller der Hubstreben (A) lösen und einstellen, um die
Höhe der Arme (B) festzulegen.
C543802803.fm

5. Sicherheitsfeststeller (C) der Strebe (D) lösen, deren Länge einstellen und
den Feststeller erneut blockieren.
Die Arme (E) dienen der Stabilisierung der Hubarme (B) nachdem das Anbau-
gerät angehängt wurde.

Deutsch - 71 - INFORMATIONEN ZU DEN EINSTELLUNGEN


EINSTELLUNG DES HINTEREN HUBWERKS
Die Einstellung muss jedes Mal durchgeführt werden, wenn die Maschine
mit einem Anbaugerät verwendet wird, das andere Anhängungspunkte,
als das zuvor angebaute Gerät besitzt.
Bein erstmaligen Anhängen eines gekuppelten austauschbaren Geräts
muss überprüft werden, ob das Gewicht (an dessen Schwerpunkt) mit der
Höchstbelastung des Kupplungspunktes der Maschine kompatibel ist.
Abwägen, ob Ballaste angehängt werden müssen, um die Stabilität der
Maschine während der Arbeit zu gewährleisten.
1. Die Maschine dem anzubauenden Anbaugerät nähern.
2. Die Arme (A) des Hubwerks auf die Höhe der Anhängungspunkte des An-
baugeräts senken.
3. Die Maschine unter sicheren Bedingungen anhalten.
4. Sicherheitsfeststeller der Strebe (B) lösen, deren Länge einstellen und den
Feststeller erneut blockieren.

IDM-43802802100.pdf

A
C543802803.fm

Deutsch - 72 - INFORMATIONEN ZU DEN EINSTELLUNGEN


WECHSEL DER SPURWEITE
Vor einem Wechsel der Spurweite den Abschnitt „Spurweiten der Maschine"
konsultieren, um abzuwägen, welche die geeignetste für die tatsächlichen Ar-
beitsbedürfnisse ist.
Diese Arbeit muss in einer mit geeigneten Werkzeugen ausgestatte-
ter Werkstatt von Personal mit Fachkompetenzen ausgeführt wer-
den.
Nach jedem Wechseln der Spurweite muss überprüft werden, dass die Räder
nicht mit der Karosserie oder anderen Maschinenteilen interferieren.
C543802803.fm

Deutsch - 73 - INFORMATIONEN ZU DEN EINSTELLUNGEN


INFORMATIONEN ZUM GEBRAUCH 6

EMPFEHLUNGEN ZU GEBRAUCH UND BETRIEB


– Die Häufigkeit von auf die Benutzung von Maschinen zurückzuführen-
den Unfällen hängt von vielerlei Faktoren ab, die sich nicht immer vor-
hersehen und kontrollieren lassen.
Einige Unfälle können auf nicht immer voraussehbare Umweltfaktoren
zurückzuführen sein, andere auf eine „waghalsige" Fahrweise.
– Beim ersten Gebrauch darf der Fahrer die Maschine ERST DANN be-
nutzen, wenn er die Gebrauchs- und Wartungsanleitung gelesen, sich
mit den Funktionen der Bedienelemente vertraut gemacht und einige
Manöver simuliert hat.
Die Kenntnis der Funktionen aller Bedienelemente ist wichtig, um die
Manöver richtig und natürlich ausführen zu können.
– Die Maschine ist vorsichtig, verantwortungsbewusst und ohne sich ab-
lenken zu lassen zu fahren, um potentielle Gefahren rechtzeitig voraus-
sehen zu können.
Die Maschine darf NUR DANN gefahren werden, wenn der Fahrer sich
geistig-körperlich in geeignetem Zustand befindet und die für die anste-
henden Arbeiten erforderlichen Fähigkeiten besitzt.
– Vor Gebrauch der Maschine muss der Fahrer sicherstellen, dass die Si-
cherheitsvorrichtungen ordnungsgemäß angebracht und funktionsfä-
hig sind.
Die Vorsicht ist unersetzlich. Die Sicherheit liegt auch in Händen de-
rer, die mit der Maschine im Laufe der vorgesehenen Nutzungsdauer
zu tun haben.
Wenn es zu einem Unfall kommt, ist es zu spät, sich daran zu erin-
nern, was getan hätte werden müssen.
C643802803.fm

Deutsch - 74 - INFORMATIONEN ZUM GEBRAUCH


BESCHREIBUNG DER BEDIENELEMENTE
Für ein einfaches Auffinden und Erkennen sind die Steuerungen wie nachste-
hend aufgeführt unterteilt.
– Instrumente und Kontrolllampen
Für nähere Angaben wird auf den Abschnitt "Beschreibung der Instru-
mente und Kontrollleuchten" verwiesen.
– Armaturenbrett
Für nähere Angaben wird auf den Abschnitt "Beschreibung der Bedienele-
mente des Armaturenbretts" verwiesen.
– Steuerungen für Fahrbetrieb und Stopp
Für nähere Angaben wird auf den Abschnitt "Beschreibung der Bedienele-
mente zum Fahren und Anhalten" verwiesen.
– Betriebssteuerungen
Für nähere Angaben wird auf den Abschnitt "Beschreibung der Arbeitsbe-
dienelemente" verwiesen.
– Joystick-Bedienelemente
Für nähere Angaben wird auf den Abschnitt "Beschreibung der Joystick-
Bedienelemente" verwiesen.
– Bedienelemente in der Kabine
Für nähere Angaben wird auf den Abschnitt "Beschreibung der Bedienele-
mente der Kabine" verwiesen.
C643802803.fm

Deutsch - 75 - INFORMATIONEN ZUM GEBRAUCH


BESCHREIBUNG DER INSTRUMENTE UND KONTROLLLEUCHTEN
Die Abbildung zeigt die Vorrichtungen und die Liste führt deren Beschreibung
und Funktion auf.

1 3

2 4

8 5

9 10

rpm
6 km/h 7

16 15

17 18

IDM-43802802201.pdf
13 14

12 11

1) Kontrollleuchte (rot): Wenn sie sich einschaltet und die Hupe ertönt, si-
gnalisiert sie, dass der Druck des Motoröls unzureichend ist.
Die Hupe bleibt nur eingeschaltet, bis die Störung beseitigt ist, wenn der
Motor eingeschaltet ist.
2) Kontrollleuchte (rot): Wenn sie sich einschaltet und die Hupe ertönt, si-
gnalisiert sie, dass die Lichtmaschine die Batterie nicht lädt.
Die Hupe bleibt nur eingeschaltet, bis die Störung beseitigt ist, wenn der
Motor eingeschaltet ist.
3) Kontrollleuchte (rot): Wenn sie sich einschaltet und die Hupe ertönt, si-
gnalisiert sie, dass die Temperatur der Kühlflüssigkeit zu hoch ist.
Die Hupe bleibt nur eingeschaltet, bis die Störung beseitigt ist, wenn der
Motor eingeschaltet ist.
4) Nicht verwendete Kontrollleuchte
C643802803.fm

5) Kontrollleuchte (rot): Wenn sie sich einschaltet und die Hupe ertönt, si-
gnalisiert sie, dass der Luftfilter verstopft ist.
Die Hupe bleibt nur eingeschaltet, bis die Störung beseitigt ist, wenn der
Motor eingeschaltet ist.
6) Kontrollleuchte (rot): Wenn sie eingeschaltet ist, signalisiert sie, dass die
Filter des Hydraulikkreislauf verstopft sind.
7) Kontrollleuchte (rot): Wenn sie sich einschaltet und die Hupe ertönt, si-

Deutsch - 76 - INFORMATIONEN ZUM GEBRAUCH


gnalisiert sie, dass die Feststellbremse eingelegt ist.
Die Hupe bleibt nur eingeschaltet, bis die Störung beseitigt ist, wenn der
Motor eingeschaltet ist.
Wichtig
Wenn sich die Kontrollleuchten (1-2-3-5-7) einschalten den Motor so-
fort abschalten, um keine Schäden zu verursachen.
Die Störung wird weiterhin von der entsprechenden Kontrollleuchte,
auch wenn der Motor ausgeschaltet ist, vorausgesetzt, dass die Ma-
schine mit dem Zündschlüssel in der Position 1 (Stand-by) abge-
schaltet wurde.
8) Kontrollleuchte (gelb): Sie signalisiert das Vorglühen der Motorglühker-
zen.
9) Kontrollleuchte (gelb): Wenn sie sich einschaltet, signalisiert sie, dass die
Reserve des Kraftstoffs erreicht ist.
10) Kontrollleuchte (gelb): wenn sie sich einschaltet, signalisiert sie, dass die
Zapfwelle aktiviert ist.
11) Kontrollleuchte (blau): Wenn sie sich einschaltet, signalisiert sie, dass das
Fernlicht eingeschaltet ist.
12) Kontrollleuchte (grün): Wenn sie sich einschaltet, signalisiert sie, dass die
Positionslichter und das Abblendlicht eingeschaltet sind.
13) Kontrollleuchte (grün): Wenn sie blinkt, signalisiert sie, dass die Fahrtrich-
tungsanzeiger eingeschaltet sind.
Die Leuchte schaltet sich ein, wenn die Warnblinkanlage aktiviert wird.
14) Kontrollleuchte (grün): Wenn sie blinkt, signalisiert sie, dass die Fahrtrich-
tungsanzeiger des Anbaugeräts eingeschaltet sind.
Die Leuchte schaltet sich ein, wenn die Warnblinkanlage aktiviert wird.
15) Thermometer: Es zeigt die Temperatur der Kühlflüssigkeit des Motors an.
16) Kraftstoffstandanzeige
17) Tachometer: Es zeigt die aktuelle Geschwindigkeit der Maschine (km/h
oder m/h) oder die Gesamtbetriebsstunden der Maschine an.
18) Drehzahl des Motors (RPM)
C643802803.fm

Deutsch - 77 - INFORMATIONEN ZUM GEBRAUCH


BESCHREIBUNG DER BEDIENELEMENTE DES ARMATURENBRETTS
Die Abbildung zeigt die Vorrichtungen und die Liste führt deren Beschreibung
und Funktion auf.

D C

A B

5
2
3
1
0
7 1
4

IDM-43802802301.pdf
0 2
4 3
6

A - Leuchtschalter (rot): Er dient der Aktivierung der Warnblinkanlage.


Ein Blinken zeigt an, dass die Funktion aktiviert ist.
B - Anlasser: Er dient dem Anlassen des Motors.
Den Schlüssel während des Drehens des Zündschlosses leicht gedrückt
halten.
C643802803.fm

- Bedienelement in Position 0: Der Betrieb ist deaktiviert und der Schlüssel


kann abgezogen werden.
-Bedienelement in Position 1: Die Lichter des Armaturenbretts schalten
sich ein und die Maschine führt einen Check-up aus, um den korrekten Be-
trieb zu überprüfen.
-Bedienelement in Position 2: Den Schlüssel in Position halten, um die
Vorglühphase der Motorglühkerzen zu starten.
Deutsch - 78 - INFORMATIONEN ZUM GEBRAUCH
Beim Loslassen kehrt der Schlüssel in Position 1 zurück.
- Bedienelement in Position 3: Schlüssel in der Position halten, um den
Motor zu starten.
Beim Loslassen kehrt der Schlüssel in Position 1 zurück.
- Bedienelement in Position 4: Die Parklichter werden eingeschaltet. Der
Schlüssel kann weiterhin abgezogen werden.
- Multifunktionssteuerung: Sie dient der Aktivierung der aufgelisteten
Funktionen.
- Bedienelement in Position 0 (OFF): Der Betrieb ist deaktiviert.
- Bedienelement in Position 1: Die Positionslichter werden eingeschaltet.
- Bedienelement in Position 2: Das Abblendlicht wird eingeschaltet.
- Bedienelement in Position 3: Die (linken) Fahrtrichtungsanzeiger werden
aktiviert.
- Bedienelement in Position 4: Die (rechten) Fahrtrichtungsanzeiger
werden aktiviert.
- Bedienelement in Position 5: Durch mehrmalige Betätigen wird die Licht-
hupe aktiviert.
- Bedienelement in Position 6: Das Fernlicht wird eingeschaltet.
- Bedienelement in Position 7: Wird der Steuerschalter gedrückt, wird das
akustische Warngerät (Hupe) aktiviert.
C - Sicherungskasten: enthält die Schmelzsicherungen zum Schutz der elek-
trischen Anlage.
Das Armaturenbrett ist mit einer Hupe ausgestattet, die beim Einschalten
einer der roten Kontrollleuchten signalisiert, dass eine Betriebsstörung
an der Maschine vorliegt.
Die Störung wird nur vom akustischen Warngerät signalisiert, wenn der Motor
eingeschaltet ist.
Die Störung wird weiterhin von der entsprechenden Kontrollleuchte, auch wenn
der Motor ausgeschaltet ist, vorausgesetzt, dass die Maschine mit dem Zünd-
schlüssel in der Position 1 (Stand-by) abgeschaltet wurde.
C643802803.fm

Deutsch - 79 - INFORMATIONEN ZUM GEBRAUCH


BESCHREIBUNG DER BEDIENELEMENTE ZUM FAHREN UND ANHALTEN
Die Abbildung zeigt die Vorrichtungen und die Liste führt deren Beschreibung
und Funktion auf.

G
F

M
1
F N C
2
N D D1
H 1
2 3
L
E A

IDM-43802802500.pdf
A - Pedal der Betriebsbremse: zum Bremsen bw. Anhalten der Maschine
B - Hebel der Feststellbremse: Er dient dem Blockieren der Maschine in Po-
sition während des Haltens oder Parkens.
C - Gashebel: zur Einstellung einer konstanten Motordrehzahl
Vorsicht
Wichtiger Hinweis
Dieser Hebel dient ausschließlich zum Starten oder beim Betrieb zur
Konstanthaltung der Motordrehzahl.
D - Gaspedal: Es dient der Änderung der Fahrtgeschwindigkeit der Maschine.
C643802803.fm

E - Kupplungspedal: dient zur Betätigung der Kupplung beim Wechsel der


Geschwindigkeitsbereiche.
F - Hebel: zur Auswahl der Schaltgruppe
- Bedienelement in Position (N): Gang im Leerlauf
- Bedienelement in Position 1: Drehzahlbereich „Langsame".
- Bedienelement in Position 2: Drehzahlbereich „Normale".
- Bedienelement in Position 3: Drehzahlbereich „Schnelle".

Deutsch - 80 - INFORMATIONEN ZUM GEBRAUCH


-Wengetriebehebel: zur Auswahl der Fahrtrichtung
- Bedienelement in Position "N": Gang im Leerlauf
- Bedienelement in Position "F": Die Maschine bewegt sich „vorwärts".
- Bedienelement in Position "R": Die Maschine bewegt sich „rückwärts".
- Hebel: Er dient der Aktivierung und Deaktivierung des Antriebs der Vorder-
räder.
- Bedienelement in Position 1: Der Frontantrieb ist aktiviert.
- Bedienelement in Position 2: Der Frontantrieb ist deaktiviert.
Wichtig
Bei Fahrten der Maschine auf öffentlichen Straßen ist der Antrieb der
Vorderräder zu deaktivieren, um einen unnützen Verschleiß der
Reifen zu vermeiden und die Manövrierfähigkeit der Maschine zu ver-
bessern.
L - Pedal: Es dient der Aktivierung der (vorderen und hinteren) Differential-
sperren.
Das Pedal drücken und gedrückt halten, um die Differentialsperre zu akti-
vieren.
M - Taste (gelb): Dient der Aktivierung der Funktion der „Speed Fix"-Vorrich-
tung.
Um die Vorrichtung bei zu aktivieren, wenn die gewünschte Geschwindig-
keit erreicht ist, die Taste (M) drücken. Die Maschine fährt mit der einge-
schalteten Geschwindigkeit.
Zum Deaktivieren der Vorrichtung und zum Zurücksetzen der Maschine in
ihren normalen Zustand müssen folgende Vorgänge ausgeführt werden.
-Die Taste (M) erneut betätigen.
-Die Taste (D1) drücken und schnell wieder loslassen.
-Kupplungspedal betätigen.
-Bremspedal betätigen.
-Vom Fahrersitz erheben.
C643802803.fm

Deutsch - 81 - INFORMATIONEN ZUM GEBRAUCH


BESCHREIBUNG DER ARBEITSBEDIENELEMENTE
Die Abbildung zeigt die Vorrichtungen und die Liste führt deren Beschreibung
und Funktion auf.

A N

IDM-43802802600.pdf

A - Hebel der Zapfwelle: Er dient der Auswahl des Betriebsmodus der Zapf-
welle.
- Bedienelement in Position (N): Der Betrieb ist deaktiviert.
- Bedienelement in Position 1: Die Zapfwelle läuft mit 540 Umdrehungen/
min.
C643802803.fm

- Bedienelement in Position 2: Die Zapfwelle läuft mit 1000 Umdrehungen/


min.

Deutsch - 82 - INFORMATIONEN ZUM GEBRAUCH


BESCHREIBUNG DER JOYSTICK-BEDIENELEMENTE
Die Abbildung zeigt die Vorrichtungen und die Liste führt deren Beschreibung
und Funktion auf.

L1 D Q
F P
2 3
C N1
E H N
4 1 M
L 5
G
B A

0 1 2

IDM-43802805502.pdf
Standardversion
Version mit hinterem Hubwerk

Ölablasss
chraube:

S2
T2

Version mit hinteren


Ölablassschraube:
Hydraulikanschlüssen
U
K
C643802803.fm

S
T
S
T

Deutsch - 83 - INFORMATIONEN ZUM GEBRAUCH


A - Hebel: Er ist ein Joystick-Bedienelement und dient in Kombination mit der
Taste mit Totmannfunktion (B) der Aktivierung des Hubwerks und der Hy-
draulikanschlüsse (orange) für die Hilfsfunktionen der Geräte, die an die
Maschine angebaut werden können.
Um die Funktionen des Bedienelements zu aktivieren, muss der Schalter
(M) betätigt werden.
-Bedienelement in die Richtungen 1-2 betätigt: Es wird das vordere Hub-
werk gehoben und gesenkt.
- Bedienelement in Richtung 3 betätigt: Der orange Hydraulikanschluss
(S) wird aktiviert.
- Bedienelement in Richtung 4 betätigt: Der orange Hydraulikanschluss
(T) wird aktiviert.
-Bedienelement in Richtung 5 betätigt: das vordere Hubwerk hebt sich
schneller.
B - Taste (grün): sie besitzt eine Totmannfunktion und dient der Freigabe der
Funktionen des Hebels (A).
C - Taste (gelb): Dient der Aktivierung der Funktion der „Speed Fix"-Vorrich-
tung.
Für nähere Angaben wird auf den Abschnitt "Beschreibung der Be-
dienelemente zum Fahren und Anhalten" verwiesen.
D - Taste (blau)
-Standardversion: nicht freigegeben
-Version mit hinteren Hydraulikanschlüssen: Er dient der Aktivierung der
Schwimmstellung der grünen Hydraulikanschlüsse (S2-T2).
-Version mit hinterem Hubwerk: Dient zur Aktivierung der Absenkung (in
Schwimmstellung) des hinteren Hubwerks.
Die Taste drücken und gedrückt halten, um die Bewegung der Vorrichtung
zu aktivieren.
E - Taste (grün)
-Standardversion: nicht freigegeben
-Version mit hinteren Hydraulikanschlüssen: Dient zur Aktivierung des
grünen Hydraulikanschlusses (S2).
-Version mit hinterem Hubwerk: nicht freigegeben
-Taste (grün)
-Standardversion: nicht freigegeben
C643802803.fm

-Version mit hinteren Hydraulikanschlüssen: Dient zur Aktivierung des


grünen Hydraulikanschlusses (T2).
-Version mit hinterem Hubwerk: Dient zur Aktivierung des Hebens des
hinteren Hubwerks.
Die Taste drücken und gedrückt halten, um die Bewegung der Vorrichtung
zu aktivieren.

Deutsch - 84 - INFORMATIONEN ZUM GEBRAUCH


F - Taste (rot): Sie dient der Aktivierung des roten Hydraulikanschlusses (U).
G - Taste (rot): Sie dient der Aktivierung des roten Hydraulikanschlusses (K).
Die Tasten (G-H) sind Auswahltasten. Um eine Funktion zu aktivieren, die ent-
sprechende Taste wiederholt drücken.
L - Taste (orange): Sie dient der Aktivierung und Deaktivierung der Schwimm-
stellung des Hubwerks.
Das Einschalten der Kontrollleuchte (L1) signalisiert, dass die Funktion
aktiv ist.
M - Schalter: Dient zur Betätigung des Hebels (A) und zur Einstellung der Ge-
schwindigkeit der hydraulischen Antriebe der angeschlossenen Geräte.
- Bedienelement in Position 0: Der Betrieb ist deaktiviert.
-Bedienelement in Position 1: Hebel (A) betätigt mit hydraulischen An-
trieben, die langsam funktionieren.
-Bedienelement in Position 2: Hebel (A) betätigt mit hydraulischen An-
trieben, die schnell funktionieren.
Die Betriebsgeschwindigkeit des Hubaggregats ist nicht an die Posi-
tionen (1-2) des Schalters (M) gebunden.
N - Leuchtschalter (orangenes Licht): wird dieser zusammen mit der Frei-
gabevorrichtung (N1) gedrückt, aktiviert sich der Dauerdruck des orangen
Hydraulikanschlusses (S-S2).
P - Leuchtschalter (orangenes Licht): Er dient der Aktivierung der Schwimm-
stellung der orangefarbenen Hydraulikanschlüsse (S-T) - (S2-T2).
Q - Leuchtschalter (rot): Er dient der Aktivierung der Schwimmstellung der
roten Hydraulikanschlüsse (U-K).
Vorsicht
Wichtiger Hinweis
Die Joystick-Bedienelemente aktivieren die hinteren und vorderen
Hydraulikanschlüsse der gleichen Farbe.
Die Schnellanschlüsse im hinteren Teil und die des vorderen Teil (die
die gleiche Farbe haben) NICHT gleichzeitig anschließen, um zwei
Anbaugeräte zu aktivieren.

Wichtig
Am Ende jedes Arbeitstages ist der „Joystick" mit der entspre-
chenden Schutzabdeckung abzudecken.
C643802803.fm

Deutsch - 85 - INFORMATIONEN ZUM GEBRAUCH


BESCHREIBUNG DER BEDIENELEMENTE DER KABINE
Die Abbildung zeigt die Vorrichtungen und die Liste führt deren Beschreibung
und Funktion auf.

F G H M M1 N

R
Q
A B C D E L

IDM-43802805202.pdf
L L Q
0 1 2

L P
L

A - Schalter: Er dient dem Ein- und Ausschalten der hinteren Scheinwerfer.


Die Steuerung ist nur für Maschinen erhältlich, die mit hinteren Scheinwer-
fern ausgestattet sind.
B - Schalter: Er dient der Aktivierung des Warnlichts (Rundumleuchte).
C - Schalter: zur Einschaltung des Scheibenwischers.
- Bedienelement in Position 0: Der Betrieb ist deaktiviert.
- Bedienelement in Position 1: Der Scheibenwischer wird aktiviert.
- Bedienelement in Position 2: Die Scheibenwaschanlage wird aktiviert.
Beim Loslassen der Position 2 kehrt das Bedienelement in Position 1 zu-
rück.
D - Schalter: Er dient dem Ein- und Ausschalten der vorderen Scheinwerfer.
E - Schalter: Er dient der Aktivierung und Deaktivierung der Klimaanlage.
F - Schaltknopf: Er dient der Aktivierung und Deaktivierung des Gebläses und
dessen Einstellung (3 Geschwindigkeit).
G - Schaltknopf: Er dient der Aktivierung, Deaktivierung und Einstellung der
C643802803.fm

Temperatur der Klimaanlage.


H - Sicherungskasten: enthält die Schmelzsicherungen zum Schutz der elek-
trischen Anlage.
Für nähere Angaben wird auf den Abschnitt "Austausch der Schmelzsi-
cherungen" verwiesen.
L - Luftdüsen: Er dient der Einstellung des Luftstroms in der Kabine.

Deutsch - 86 - INFORMATIONEN ZUM GEBRAUCH


M - Deckenlampe: Sie dient der Beleuchtung des Fahrerplatzes.
- Schalter (M1): Er dient dem Ein- und Ausschalten der Lichter der Decken-
lampe.
N - Autoradio (Optional): zur Verwendung und zum Betrieb siehe entspre-
chendes Handbuch.
P - Schaltknopf: Er dient der Einstellung der Heizung des Kabinenraums.
Q - Luftumlaufdüse: dient zum Zirkulieren die Kabinenluft durch die von au-
ßen zugeführten Luft.
R - Sonnenschutzvorhang: Er dient dem Schutz des Fahrers vor der direkten
Sonnenstrahlung.

Enteisung Kabinenfenster
Folgendermaßen vorgehen.
1. Die Luftdüsen (L) auf die beschlagenen Fenster richten.
2. Die Klimaanlage mit dem Drehknopf (G) aktivieren.
3. Die Temperatur in der Kabine mit dem Drehknopf (P) auf den Höchstwert
stellen.
4. Den Ventilator mit dem Drehknopf (F) auf die höchste Stufe stellen, um den
Vorgang zu beschleunigen.
5. Sollten die Fenster beschlagen bleiben, die Temperatur graduell herunter-
schalten.
Wichtig
Einige Minuten vor dem Abschalten der Maschine die Klimaanlage
ausschalten, wobei Heizung und Ventilator eingeschaltet bleiben,
um die Bildung von Kondenswasser zu verhindern.
C643802803.fm

Deutsch - 87 - INFORMATIONEN ZUM GEBRAUCH


BESCHREIBUNG DER BESCHRIFTUNG DER BEDIENELEMENTE
Auf der Abbildung sind die Schilder der Steuerungen dargestellt.

speed
fix
C643802803.fm

Deutsch - 88 - INFORMATIONEN ZUM GEBRAUCH


ZUGANG ZUM FAHRERSITZ
In der Liste sind einige Verhaltensweisen und Maßnahmen aufgeführt, die aus
Gründen der Sicherheit vom Fahrer zu berücksichtigen sind.
– NUR unter Verwendung der entsprechenden Trittbretter und des Handlaufs
auf den Fahrersitz steigen bzw. diesen verlassen, um das Risiko eines Ab-
sturzes zu verhindern.

IDM-43802807500.pdf
– Die Trittbretter zum Aufsteigen und die Steuerpedale STETS sauber und frei
von Schlamm und/oder Schutt halten.
– Kontrollieren, dass der Fahrersitz frei von Gegenständen ist, die die Betäti-
gung der Bedienelemente behindern könnten.
– Kontrollieren, ob die Kabinenfenster (innen und außen) sauber und nicht be-
schlagen sind, um eine optimale Sicht zu gewährleisten.
Für nähere Angaben wird auf den Abschnitt "Beschreibung der Bedienele-
mente der Kabine" verwiesen.
– Die Position des Sitzes, des Lenkrads und der Rückspiegel kontrollieren, um
eine korrekte Ergonomie und gute Sicht vom Fahrersitz aus zu gewährleisten.
Vorsicht
Wichtiger Hinweis
Auf dem Fahrersitz darf sich NUR der Fahrer befinden.
NUR auf die Maschine steigen, absteigen und/oder den Fahrersitz
C643802803.fm

verlassen, wenn die Maschine unter sicheren Bedingungen abge-


schaltet wurde.

Deutsch - 89 - INFORMATIONEN ZUM GEBRAUCH


ANLASSEN UND AUSSCHALTEN DES MOTORS

B
F

1 D

A C
N

F
E
G

IDM-43802802700.pdf
0 2
4 3

Hierzu ist folgendermaßen vorzugehen.


1. Sich auf dem Fahrersitz setzen
Vorsicht
Wichtiger Hinweis
Den Motor NUR starten, wenn der Fahrersitz eingenommen wurde.
Die Sicherheitsgurte während der Arbeit anlegen.
C643802803.fm

2. Vor dem Starten des Motors sicherstellen, dass sich die Bedienelemente
der Zapfwelle (A) und des Wendegetriebes (B) in neutraler Position be-
finden.
3. Den Hebel (C) zur Einstellung der Motordrehzahl auf halben Hubweg
bringen.

Deutsch - 90 - INFORMATIONEN ZUM GEBRAUCH


4. Den Zündschlüssel (D) einstecken und im Uhrzeigersinn auf Position "2"
drehen.
Die Kontrollleuchten schalten sich ein. Wenn die Kontrollleuchten (E-F-G)
nicht leuchten, eine autorisierte Werkstätte kontaktieren.
5. Nach Erlöschen der Kontrolllampe (G) den Zündschlüssel (D) zum Starten
des Motors im Uhrzeigersinn auf (Pos. "3") drehen und dann wieder los-
lassen.
Nicht zu viele Zündversuche unmittelbar nacheinander ausführen,
um den Anlasser nicht zu beschädigen.
Um einen neuen Startversuch auszuführen muss man den Schlüssel
wieder in Position "0" stellen.
Mindestens eine Minute zwischen einem Versuch und dem nächsten
warten, um den Anlasser abkühlen zu lassen.
6. Den Hebel (C) betätigen und ihn in die Position der Minimaldrehzahl
schalten.
7. Den Motor der Maschine vor Beginn der Arbeit (bei niedriger Drehzahl) an-
gemessen warmlaufen lassen.
Es wird empfohlen, den Motor warmlaufen zu lassen, insbesondere
während der Einfahrzeit und bei niedrigen Temperaturen.
Vorsicht
Wichtiger Hinweis
Den Motor nicht in geschlossenen und nicht ausreichend belüfteten
Räumen laufen lassen; die Abgase sind schädlich und können ernst-
hafte Folgen für die Gesundheit von Personen verursachen.
Vor dem Abstellen des Motors das gekuppelte Anbaugerät auf den Boden stüt-
zen.
1. Den Hebel (C) betätigen und ihn in die Position der Minimaldrehzahl
schalten.
2. Den Hebel(A) betätigen, um die Zapfwelle zu deaktivieren.
3. Mit dem Hebel (B) das Wendegetriebe in neutrale Stellung bringen.
4. Mit dem Hebel (H) die Feststellbremse ziehen.
5. Den Schlüssel (D) gegen den Uhrzeigersinn drehen, um den Motor abzu-
stellen. Den Schlüssel ziehen und den Schutz einsetzen.
C643802803.fm

Deutsch - 91 - INFORMATIONEN ZUM GEBRAUCH


FAHREN UND ANHALTEN DER MASCHINE
Hierzu ist folgendermaßen vorzugehen.

B
H

M A D
C
P

L Q

1
0 2

IDM-43802802800.pdf
4 3

1. Den Motor der Maschine starten.


2. Das Bremspedal (Q) drücken und gedrückt halten.
3. Mit dem Hebel (M) die Schaltgruppe auswählen.
4. Das Kupplungspedal (L) treten und getreten halten.
5. Mit dem Hebel (B) die Fahrtrichtung auswählen.
6. Mit dem Hebel (H) die Feststellbremse lösen.
C643802803.fm

7. Das Brems- und Kupplungspedal (L-Q) loslassen, um die Maschine zu be-


wegen.
8. Das Gaspedal (P) und das Bremspedal (Q) betätigen, um die Geschwindig-
keit der Maschine angemessen anzupassen.
Vorsicht
Wichtiger Hinweis
NIEMALS beim Fahren mit der Maschine vom Fahrersitz erheben, um

Deutsch - 92 - INFORMATIONEN ZUM GEBRAUCH


ein plötzliches Anhalten zu vermeiden.
Um die Maschine abzuschalten, wie angegeben vorgehen.
1. Das Gaspedal (P) loslassen.
2. Die Maschine mit den Kupplungs- und Bremspedalen (L-Q) anhalten.
3. Den Hebel (B) betätigen, um das Wendegetriebe in die neutrale Position
(Leerlauf) zu schalten.
4. Den Hebel(A) betätigen, um die Zapfwelle zu deaktivieren.
5. Mit dem Hebel (H) die Feststellbremse ziehen.
6. Den Schlüssel (D) gegen den Uhrzeigersinn drehen, um den Motor abzu-
stellen. Den Schlüssel ziehen und den Schutz einsetzen.
Wichtig
Die Maschine muss abgeschaltet werden, sodass ihr Betrieb vom
Fahrersitz aus durch nicht autorisierte Personen nicht möglich ist,
und in einem geeigneten Bereich geparkt werden, damit sie kein Hin-
dernis und keine Gefahr für den Straßenverkehr darstellt.

Hinweise für den Wechsel der Geschwindigkeitsbereiche


– Der Geschwindigkeitsbereich darf zur Vermeidung von Beschädigungen des
Antriebs nur bei vollkommen still stehender Maschine und in Neutralstellung
positioniertem Gaspedal (P) gewechselt werden.
– Die Bewegung des Hebels für den Wechsel des Geschwindigkeitsbereichs
(M) nicht unter Kraftaufwand ausführen.
Sollten Schwierigkeiten bei der Bewegung des Hebels aus der Position (N) in
die Positionen (1-2-3) auftreten, gemäß der Angaben vorgehen.
1. Das Bremspedal (Q) drücken und gedrückt halten. Auf Neigungen den
Hebel (H) betätigen, um die Feststellbremse zu ziehen.
2. Das Gaspedal (P) drücken und sofort loslassen, um die Synchronisierung
der internen Antriebsorgane auszuführen.
3. Das Kupplungspedal (L) treten und getreten halten.
4. Mit dem Hebel (M) die Schaltgruppe auswählen.
C643802803.fm

Deutsch - 93 - INFORMATIONEN ZUM GEBRAUCH


ANLASSEN DES MOTORS MIT ENTLADENER BATTERIE
Falls die Batterie entladen ist,
den Motor mithilfe einer an-
deren Batterie starten, deren
Nennspannung und Strom-
- D
stärke mindestens der der
entladenen Batterie entspre- A +
chen.
Vorsicht
Wichtiger Hinweis
- C
Vor einem solchen
Hilfsstart müssen B +

IDM-43802802900.pdf
sämtliche Maßnahmen
getroffen werden, um
Gefahren für die Si-
cherheit der Personen
bzw. Schäden an den
elektrischen Kompo-
nenten der zwei Ma-
schinen auszuschließen.
Funken oder Flammen von der Batterie fernhalten.
Die Batterieflüssigkeit nicht berühren.
Hierzu ist folgendermaßen vorzugehen.
1. Kabel geeigneten Querschnitts mit isolierten Klemmen vorhalten.
2. Alle nicht unbedingt erforderlichen Stromverbraucher abschalten.
3. Sicherstellen, dass die Maschine stillsteht, die Feststellbremse angezogen
ist, sich das Wendegetriebe in der neutralen Position befindet, die Zapfwelle
ausgeschaltet ist und sich der Zündschlüssel in der Position 0 befindet.
4. Die Motorhaube öffnen.
5. Die Kabel in der Reihenfolge (A-B-C-D) anschließen.
6. Den Motor der Hilfsmaschine starten und auf eine Drehzahl von mindestens
1500 U/min beschleunigen.
7. Den Fahrerplatz der Pannenmaschine besteigen.
8. Den Motor anlassen.
9. Die Kabel in der Reihenfolge (D-C-B-A) abtrennen.
C643802803.fm

10. Die Motorhaube nach Beendigung des Eingriffs wieder schließen.

Deutsch - 94 - INFORMATIONEN ZUM GEBRAUCH


VORBEREITUNG FÜR DEN STRAßENVERKEHR
Nur zugelassene Maschinen sind für den Straßenverkehr freigegeben, wobei
der Fahrer die gesetzlich vorgeschriebene Fahrerlaubnis besitzen muss.
Wichtig
Vor dem Befahren öffentlicher Straßen überprüfen, ob Reifen und
Spurweiten der Straßenverkehrsordnung im jeweiligen Anwen-
dungsland entsprechen.
Hierzu ist folgendermaßen vorzugehen.
1. alle beweglichen und ausscherenden Teile sichern
2. die Erdklumpen an der Maschine entfernen, um die Straßenbelag nicht zu
verschmutzen
3. die Einhaltung der zulässigen Maschinenmaße überprüfen Sofern erforder-
lich, die Maschine mit den jeweiligen Warnschildern versehen
4. die einwandfreie Funktion der Beleuchtungs- und Anzeigevorrichtungen für
den Straßenverkehr prüfen.
5. Das Anbaugerät anheben und mit den vorgesehenen Sicherheitsvorrich-
tungen blockieren.
Vorsicht
Wichtiger Hinweis
Beim Verkehr auf öffentlichen Straßen niemals die Differentialsperre
einrücken.
C643802803.fm

Deutsch - 95 - INFORMATIONEN ZUM GEBRAUCH


AN- UND ABBAU DES GERÄTS - VORDERES HUBWERK
Der An- und Abbau des Geräts müssen von einer einzelnen Person (Fahrer)
auf festem und ebenem Bodenausgeführt werden.
Es ist möglich, sich von einem Helfer (außerhalb des Gefahrenbereichs) helfen
zu lassen, der dem Fahrer zum korrekten Annähern der Maschine an die An-
hängungspunkte des Anbaugeräts Zeichen gibt.
Die angegebenen Vorgehensweisen zur Ausführung dieser Arbeit gehen davon
aus, dass die Kombination Maschine-Gerät bereits festgelegt wurde.
Wichtig
Wer den Anbau von NICHT vom Hersteller der Maschine HERGE-
STELLTEN Anbaugeräten vorsieht, muss aus der Kombination von
Maschine und Anbaugerät bedingte Gefahren selbständig erkennen
und trägt die Verantwortung für deren Beseitigung.
Der Hersteller der Maschine hat AUSSCHLIESSLICH mit der Ma-
schine oder aus der Kombination Letzterer mit Anbaugeräten aus
seiner Produktion einhergehende Gefahren berücksichtigt und aus-
geschlossen (nur für vom Hersteller vorgesehene Kombinationen).
Um die notwendigen Einstellungen für eine neue Maschine-Gerät-Kombination
auszuführen siehe "Einstellung des vorderen Hubwerks".

A E F
C D B P G

IDM-43802803000.pdf
C643802803.fm

B B

1. Die Maschine an das Anbaugerät heranfahren und anhand des Hebels (A)
die Hubarme (B) mit den Aufnahmen ausrichten.
2. Die Maschine unter sicheren Bedingungen anhalten.
3. Die Hubstreben (P) lockern.

Deutsch - 96 - INFORMATIONEN ZUM GEBRAUCH


4. Die Arme (B) in die Zapfen (C) einführen und die Sicherheitsstifte (D) ein-
führen.
5. Die Strebe (E) mittels des Zapfens (F) an den Oberlenker des Anbaugeräts
anschließen.
6. Den Sicherheitsstift (G) einstecken.
7. Den Hebel (A) so bewegen, dass die Ausrüstung angehoben wird.
8. Den Stützfuß des Anbaugeräts heben.
Wenn das Anbaugerät nicht parallel zum Boden ausgerichtet ist den Sicher-
heitsfeststeller der Strebe (E) lösen, deren Länge einstellen und den Fest-
steller erneut blockieren.
9. Die Hubstreben (P) einstellen, um die Schwingungen der Hubarme zu be-
seitigen.
10. Die elektrischen, hydraulischen etc. Anschlüsse des Anbaugeräts an die
Anschlüsse der Maschine anschließen.
11. Die Verbindung der Kardanwelle (Gerät mit mechanische Kraftübertragung)
an die Zapfwelle ausführen.
Für nähere Angaben wird auf den Abschnitt "An- und Abkuppeln der
Kardanwelle" verwiesen.
Die Kardanwelle so anbauen, dass die Sicherheitsvorrichtung voll
funktionsfähig sind. Die falsche Installation und die Ineffizienz der Si-
cherheitsvorrichtungen sind die Hauptursache von (auch tödlichen)
Unfällen.
Um das Anbaugerät abzubauen einen geeigneten Platz finden, um die Ma-
schine anzuhalten.
1. Mit dem Hebel (A) das Anbaugerät auf den Boden ablassen.
2. Den Motor abstellen und den Zündschlüssel abschalten.
3. Den Stützfuß des Anbaugeräts senken.
4. Die elektrischen, hydraulischen etc. Anschlüsse von den Anschlüssen der
Maschine abtrennen..
5. Die Kardanwelle von der Zapfwelle der Maschine antrennen und auf die ent-
sprechende Halterung stützen, um sie nicht zu beschädigen.
6. Den Sicherheitsstift (G) entnehmen und den Bolzen (F) herausziehen.
7. Die Strebe (E) des Oberlenkers abtrennen und mit dem entsprechenden
Riemen blockieren.
C643802803.fm

8. Die Hubstreben (P) lockern.


9. Die Sicherheitsstifte (D) entnehmen und die Ausleger (B) von den Bolzen
abziehen, so dass das Anbaugerät abgenommen werden kann.

Deutsch - 97 - INFORMATIONEN ZUM GEBRAUCH


AN- UND ABBAU DES GERÄTS - HINTERES HUBWERK
Der An- und Abbau des Geräts müssen von einer einzelnen Person (Fahrer)
auf festem und ebenem Bodenausgeführt werden.
Es ist möglich, sich von einem Helfer (außerhalb des Gefahrenbereichs) helfen
zu lassen, der dem Fahrer zum korrekten Annähern der Maschine an die An-
hängungspunkte des Anbaugeräts Zeichen gibt.
Die angegebenen Vorgehensweisen zur Ausführung dieser Arbeit gehen davon
aus, dass die Kombination Maschine-Gerät bereits festgelegt wurde.
Wichtig
Wer den Anbau von NICHT vom Hersteller der Maschine HERGE-
STELLTEN Anbaugeräten vorsieht, muss aus der Kombination von
Maschine und Anbaugerät bedingte Gefahren selbständig erkennen
und trägt die Verantwortung für deren Beseitigung.
Der Hersteller der Maschine hat AUSSCHLIESSLICH mit der Ma-
schine oder aus der Kombination Letzterer mit Anbaugeräten aus
seiner Produktion einhergehende Gefahren berücksichtigt und aus-
geschlossen (nur für vom Hersteller vorgesehene Kombinationen).
Um die notwendigen Einstellungen für eine neue Maschine-Gerät-Kombination
auszuführen siehe "Einstellung des hinteren Hubwerks".

A
A1
E F
C D B G

IDM-43802803101.pdf
C643802803.fm

B B

1. Die Maschine dem Gerät nähern und die Taste (A) betätigen, bis die Hu-
barme (B) auf die Kupplungen ausgerichtet sind.
2. Die Maschine unter sicheren Bedingungen anhalten.

Deutsch - 98 - INFORMATIONEN ZUM GEBRAUCH


3. Die Arme (B) in die Zapfen (C) einführen und die Sicherheitsstifte (D) ein-
führen.
4. Die Strebe (E) mittels des Zapfens (F) an den Oberlenker des Anbaugeräts
anschließen.
5. Den Sicherheitsstift (G) einstecken.
6. Die Taste (A1) betätigen, um das Anbaugerät zu heben.
7. Den Stützfuß des Anbaugeräts heben.
Wenn das Anbaugerät nicht parallel zum Boden ausgerichtet ist den Sicher-
heitsfeststeller der Strebe (E) lösen, deren Länge einstellen und den Fest-
steller erneut blockieren.
8. Die elektrischen, hydraulischen etc. Anschlüsse des Anbaugeräts an die
Anschlüsse der Maschine anschließen.
9. Die Verbindung der Kardanwelle (Gerät mit mechanische Kraftübertragung)
an die Zapfwelle ausführen.
Für nähere Angaben wird auf den Abschnitt "An- und Abkuppeln der
Kardanwelle" verwiesen.
Die Kardanwelle so anbauen, dass die Sicherheitsvorrichtung voll
funktionsfähig sind. Die falsche Installation und die Ineffizienz der Si-
cherheitsvorrichtungen sind die Hauptursache von (auch tödlichen)
Unfällen.
Um das Anbaugerät abzubauen einen geeigneten Platz finden, um die Ma-
schine anzuhalten.
1. Die Taste (A) betätigen, um das Anbaugerät auf den Boden zu stützen.
2. Den Motor abstellen und den Zündschlüssel abschalten.
3. Den Stützfuß des Anbaugeräts senken.
4. Die elektrischen, hydraulischen etc. Anschlüsse von den Anschlüssen der
Maschine abtrennen..
5. Die Kardanwelle von der Zapfwelle der Maschine antrennen und auf die ent-
sprechende Halterung stützen, um sie nicht zu beschädigen.
6. Den Sicherheitsstift (G) entnehmen und den Bolzen (F) herausziehen.
7. Die Strebe (E) des Oberlenkers abtrennen und mit dem entsprechenden
Riemen blockieren.
8. Die Sicherheitsstifte (D) entnehmen und die Ausleger (B) von den Bolzen
abziehen, so dass das Anbaugerät abgenommen werden kann.
C643802803.fm

Deutsch - 99 - INFORMATIONEN ZUM GEBRAUCH


AN- UND ABBAU DES GERÄTS - SCHLEPPKUPPLUNG
Der An- und Abbau des Geräts müssen von einer einzelnen Person (Fahrer)
auf festem und ebenem Bodenausgeführt werden.
Es ist möglich, sich von einem Helfer (außerhalb des Gefahrenbereichs) helfen
zu lassen, der dem Fahrer zum korrekten Annähern der Maschine an die An-
hängungspunkte des Anbaugeräts Zeichen gibt.
1. Den Sicherheitsstift (A) entnehmen und den Bolzen (B) herausziehen.
2. Die Maschine dem Anbau-
gerät nähern.
3. Den Stützfuß (C) des An-
baugeräts betätigen, bis B
die Zugöse (D) der
Deichsel auf die Schlepp-
kupplung (E) ausgerichtet
ist.
4. Die Maschine soweit zu- A

rückfahren, bis Zughaken

IDM-43802803200.pdf
und Öse miteinander
fluchten.
5. Die Maschine unter si-
C
cheren Bedingungen an-
halten.
6. Den Bolzen (B) mitsamt
Sicherungsstift (A) ein-
stecken.
E D
7. Den Stützfuß (C) des An-
baugeräts heben.
8. Die elektrischen, hydraulischen etc. Anschlüsse des Anbaugeräts an die
Anschlüsse der Maschine anschließen.
9. Die Verbindung der Kardanwelle (Gerät mit mechanische Kraftübertragung)
an die Zapfwelle ausführen.
Für nähere Angaben wird auf den Abschnitt "An- und Abkuppeln der
Kardanwelle" verwiesen.
C643802803.fm

Die Kardanwelle so anbauen, dass die Sicherheitsvorrichtung voll


funktionsfähig sind. Die falsche Installation und die Ineffizienz der Si-
cherheitsvorrichtungen sind die Hauptursache von (auch tödlichen)
Unfällen.

Deutsch - 100 - INFORMATIONEN ZUM GEBRAUCH


Um das Anbaugerät abzubauen einen geeigneten Platz finden, um die Ma-
schine anzuhalten.
1. Den Motor abstellen und den Zündschlüssel abschalten.
2. Den Stützfuß (C) des Anbaugeräts senken.
3. Die elektrischen, hydraulischen etc. Anschlüsse von den Anschlüssen der
Maschine abtrennen..
4. Die Kardanwelle von der Zapfwelle der Maschine antrennen und auf die ent-
sprechende Halterung stützen, um sie nicht zu beschädigen.
5. Den Sicherheitsstift (A) entnehmen und den Bolzen (B) herausziehen.

AN- UND ABKUPPELN DER KARDANWELLE


Das An- und Abhängen der Kardanwelle an und von der Zapfwelle sind Teil des
An- uns Abbaus des (gekuppelten oder geschleppten) Anbaugeräts der Ma-
schine.
Um die Kardanwelle an das
(gekuppelte oder ge-
schleppte) Anbaugerät anzu-
schließen wie angegeben 1
vorgehen. A N
1. Den Hebel (A) auf Neutral-
stellung (Pos. (N)) 2
bringen.
2. Die Schutzabdeckung (B)
der Zapfwelle entfernen.
3. Reinigen und überprüfen,
B
ob die Welle der Zapfwelle
der Maschine und die
Kupplung der Kardanwelle
unbeschädigt sind.
IDM-43802803300.pdf

4. Die Kardanwelle (C) an


C
der Zapfwelle einsetzen.
C643802803.fm

Gefahr
Achtung
Die Kardanwelle muss zuerst an die Zapfwelle des Geräts und dann
an die der Maschine gekuppelt werden. Andernfalls kann das unbe-
absichtigte Einschalten der Zapfwelle einen tödlichen "Prellschlag"
verursachen.

Deutsch - 101 - INFORMATIONEN ZUM GEBRAUCH


5. Die Sicherheitskettchen anbringen, um eine Rotation der Schutzhülle der
Kardanwelle zu verhindern.
6. Die elektrischen, hydraulischen etc. Anschlüsse des Anbaugeräts an die
Anschlüsse der Maschine anschließen.
7. Mit einem Test feststellen, ob bei minimalem sowie maximalem Ausziehen
etwaige Störungen auftreten und ein ausreichender Freiraum zum Schutz
vor Schäden der Kardanwelle vorliegt.
Um die Kardanwelle von dem (gekuppelten oder geschleppten) Anbaugerät ab-
zutrennen wie angegeben vorgehen.
1. Den Hebel (A) auf Neutralstellung (Pos. (N)) bringen.
2. Den elektrischen und hydraulischen Anschluss vom Gerät lösen.
3. Sicherheitskettchen der Kardanwelle aushängen.
4. Die Kardanwelle (C) von der Zapfwelle der Maschine antrennen und auf die
entsprechende Halterung stützen, um sie nicht zu beschädigen.
5. Die Schutzabdeckung (B) der Zapfwelle wieder montieren.
Wichtig
Weitere Informationen zur Kardanwelle finden sich in der Betriebsan-
leitung des Herstellers.
C643802803.fm

Deutsch - 102 - INFORMATIONEN ZUM GEBRAUCH


ANSCHLUSS DER HYDRAULIKANSCHLÜSSE
Der Anschluss an und das Abtrennen der Hydraulikleitungen von den Anschlüs-
sen sind Teil des An- uns Abbaus des (gekuppelten oder geschleppten) Anbau-
geräts der Maschine.
1. Reinigen und überprüfen,
ob die Schnellanschlüsse
(A) und die Hydraulikan-
schlüsse unbeschädigt A
sind.
2. Die Schnellanschlüssen
an die Hydraulikan-
schlüsse anschließen.
3. Den einwandfreien An-
schluss und die Entspre-

IDM-43802803400.pdf
chung zwischen
Steuerung und Bewegung
des Geräts überprüfen.
4. Beim Abtrennen die Hy-
draulikanschlüsse mit den entsprechenden Abdekkungen schützen und die
Hydraulikleitungen so ablegen, dass die Schnellanschlüsse nicht beschä-
digt werden.

ANSCHLUSS DER STROMANSCHLÜSSE


Der Anschluss an und das Ab-
trennen der elektrischen Ver-
bindungen von den
Anschlüssen sind Teil des An-
uns Abbaus des (gekuppelten
oder geschleppten) Anbauge-
räts der Maschine.
– Den Stromanschluss ge-
mäß Abbildung herstellen.
Vorsicht
IDM-43802803500.pdf

Wichtiger Hinweis
C643802803.fm

Die elektrischen Ver-


bindungen NUR aus-
führen, wenn der
Zündschlüssel abge-
zogen ist.
– Den einwandfreien Betrieb aller elektrischen Vorrichtungen und Anzeigen
des Geräts nachweisen.
Deutsch - 103 - INFORMATIONEN ZUM GEBRAUCH
FORMEL ZUR BALLASTBERECHNUNG MIT AM HINTEREN HUBWERK
ANGEBAUTEM GERÄT
Beim Anschluss eines Anbaugeräts muss die zu installierende Ballastmenge
berechnet werden, um die auf der Vorderachse ruhende Last zu kompensieren.
Die Darstellung zeigt den Plan mit den erforderlichen Quoten zur Berechnung
des Gesamtgewichts des zu installierenden Ballasts.

T1
T M
Z

IDM-43802807601.pdf
c d d2

M x (d + d2 ) - (T1 x c) + (0,25 x T x c)
 c

Zeichenerklärung
Z = Gesamtgewicht des zu installierenden Ballasts
M = Gewicht des anzuschließenden Anbaugeräts (Siehe Bedienungsanleitung
des Geräts).
d = Abstand zwischen der Mitte der Hinterachse und Reduzierkugeln (Siehe
"Tabellen der technischen Daten").
d2 = Abstand zwischen dem Massemittelpunkt des angeschlossenen Anbau-
geräts und Reduzierkugeln (Siehe Bedienungsanleitung des Geräts).
T = Leergewicht Maschine (in fahrbereitem Zustand) (Siehe "Tabellen der tech-
nischen Daten").
T1 = Leergewicht Vorderachse (in fahrbereitem Zustand) (Siehe "Tabellen der
technischen Daten").
c = Achsabstand (Siehe "Tabellen der technischen Daten").
Das Ergebnis stimmt mit dem Gewicht des Ballasts überein, der für den Erhalt
einer ausreichenden Last auf der Vorderachse installiert werden muss.
C643802803.fm

– Wert mit "-" Zeichen (minus): Die Installation von Ballast ist nicht erforder-
lich.
– Wert zwischen "0" (Null) und dem Höchstgewicht des installierbaren
Ballasts: Es ist notwendig, die Nutz-Ballastmenge zu installieren, um das Er-
gebnis zu erreichen.
– Wert über dem Höchstgewicht des installierbaren Ballasts: Der An-
schluss des gewünschten Geräts ist nicht möglich.
Deutsch - 104 - INFORMATIONEN ZUM GEBRAUCH
INSTALLATION DER VORDEREN RÄDERBALLASTE
– Um die Stabilität der Maschine und die Zugkraft zu verbessern, den Ballast
ERST installieren, wenn ein (Anbau- und/oder Anhänge-) Gerät ange-
schlossen wird.
– Wenn ein Anbaugerät am vorderen Hubwerk angebracht wird, ist das An-
bringen von Ballast an den Hinterrädern als Gegengewicht nicht zulässig.
Es sind stets einige Test-Manöver zu simulieren, um mögliche Gefahrensitua-
tionen zu vermeiden und um zu beurteilen, ob die Kombination der Maschine
mit vorn angebautem Gerät stabil ist.
– Alle Arbeiten zur Installation und Entfernung der Ballaste müssen ausgeführt
werden, wenn sich die Maschine an einem angemessen ausgestatteten Ort
(z. B. Werkstatt) befindet, um die Arbeiten unter Sicherheitsbedingungen aus-
zuführen.
Installation von Ballast von
20÷45 kg
Hierzu ist folgendermaßen
vorzugehen.
1. Jeweils zwei Muttern (A)

IDM-43802805801.pdf
der Befestigung des
Rades (kreuzweise) ent-
fernen.
Wichtig
Bei der Wahl der zu
entfernenden Muttern
berücksichtigen, dass
die Vertiefung des Bal-
lastes bei der Montage B C
mit dem Lufteinlas-
sventil übereinstim- D A
men muss.
2. Die beiden Verlängerungen (B) und die Stiftschrauben (C) montieren.
3. Die Ballaste (D) montieren und mit den Muttern (A) befestigen.
4. Arbeit auf der anderen Seite wiederholen.
5. Danach überprüfen, ob die Ballaste korrekt befestigt sind.
C643802803.fm

Vorsicht
Wichtiger Hinweis
Während der Montage und/oder Demontage der Ballaste MUSS das
Personal vorsichtig sein, um eine Quetschgefahr von Körperteilen zu
vermeiden.
Damit die Maschine ausbalanciert ist auf beiden Seiten die gleiche
Menge an Ballasten installieren.

Deutsch - 105 - INFORMATIONEN ZUM GEBRAUCH


Sind Ballaste an der Maschine installiert, aber keine austauschbaren
Arbeitsgeräte angebaut, wird sie instabil (Bremsung und Lenkung),
die Reifen nutzen sich vorzeitig ab und es wird mehr Kraftstoff ver-
braucht.
Die Ballaste STETS abmontieren, wenn die austauschbaren Arbeits-
geräte abgebaut werden, damit die Stabilität der Maschine nicht ver-
ändert wird.
Die Maschine NICHT mit Ballasten verwenden, falls diese nicht not-
wendig sind, um ihre Leistungen und Funktionsfähigkeit nicht zu be-
einträchtigen.
Die Maschine NICHT über das zulässige Maximalgewicht hinaus mit
Ballasten überlasten.

RATSCHLÄGE FÜR DEN GEBRAUCH


Nachstehend sind einige Hinweise aufgeführt, an die man sich beim Gebrauch
der Maschine unbedingt halten sollte.
– Auch wenn man sich vorher entsprechend informiert hat, sollte man beim er-
sten Gebrauch unbedingt einige Arbeitsvorgänge ausprobieren, um sich mit
den Steuerungen – vor allem Starten und Anhalten – und den Hauptfunk-
tionen der Maschine vertraut zu machen.
– Zum Einsatz bei niedrigen Temperaturen den Motor unbedingt ausreichend
vorwärmen.
– Alle Füllstände kontrollieren (Öl, Wasser, Kraftstoff).
– Abnutzung und Fülldruck der Reifen überprüfen.
– Den Anzug der Befestigungsschrauben der Hauptorgane überprüfen.
– Fahrbereich und Wendegetriebe nur bei stehender Maschine schalten.
– Während der Benutzung besteht immer Anschnallpflicht.
– Das Kupplungspedal beim Schalten der Gänge durchdrücken.
C643802803.fm

– Das Kupplungspedal während der Fahrt nicht gedrückt halten.


– Das Gefälle des Geländes überprüfen und die jeweils geeigneten Bedin-
gungen zum sicheren Arbeiten auswerten.
– Stets den auf das Gefälle und die Beschaffenheit des Geländes abge-
stimmten Gang einlegen.
– Die Fahrgeschwindigkeit dem jeweils installierten Arbeitsgerät anpassen.

Deutsch - 106 - INFORMATIONEN ZUM GEBRAUCH


– Auf abschüssigem Gelände oder bei Gefälle niemals im Leerlauf fahren.
– Vor dem Starten der Zapfwelle die Maschine anhalten und auf Minimaldreh-
zahl bringen.
– Die Zapfwelle der Maschine während der Überfahrt deaktivieren, um die
Funktionen des Anbaugeräts auszuschalten.
– Bei Rückwärtsfahrten die Zapfwelle abschalten und das Anbaugerät an-
heben.
– Mit Anhängegerät und laufendem Kardanantrieb die Zapfwelle bei Lenkein-
schlägen zum Schutz der Kardanwelle abschalten.
– Die Geräteteile weisen bei Abschaltung der Zapfwelle einen gewissen Nach-
lauf auf. Sich daher dem Gerät erst dann nähern, wenn die Teile zum Still-
stand gekommen sind.
– Beim Bewegen der Maschine, auch bei ausgeschaltetem Motor und im Leer-
lauf, auf die synchronisierte Zapfwelle (Wegzapfwelle) achten, weil ihre Akti-
vierung von der Radrotation abhängt.
Die synchronisierte Zapfwelle ist an das Maschinengetriebe gepaart.
Der Drehsinn der synchronisierten Zapfwelle entspricht der Fahrtrichtung der
Maschine.
– Vor Einrücken der Differentialsperre den Motor auf Leerlaufdrehzahl dros-
seln.
– Die Differentialsperre bei Durchdrehen bzw. verminderter Haftung ver-
wenden.
– Die Differentialsperre nur wenn unbedingt notwendig, und nur für kurze Zeit
benutzen.
– Die Differentialsperre nicht in oder vor Kurven einrücken.
– Die Maschine nicht mit eingeschalteter Differentialsperre lenken.
Vor Verlassen der Maschine bzw. jeglichen Eingriffen müssen folgende Bedin-
gungen geschaffen werden:
– Die Zapfwelle der Maschine abschalten und somit die Funktionen des Anbau-
geräts stoppen.
– Die Feststellbremse ziehen.
– Den Kraftheber der Maschine soweit absenken, bis das Anbaugerät am
C643802803.fm

Boden aufliegt.
– Den Motor ausschalten.
– Den Zündschlüssel aus dem Zündschloss abziehen und dieses mit der vor-
gesehenen Schutzabdeckung versehen, um der Oxidierung der Kontakte
oder einem Kurzschluss in der elektrischen Anlage vorzubeugen.

Deutsch - 107 - INFORMATIONEN ZUM GEBRAUCH


TANKEN VON DIESEL
1. Den Deckel (A) öffnen und
den Tank nicht bis zum
Rand füllen.
A
Wichtig
Es muss sich um Die-
selkraftstoff handeln,
der den vom Motorher-
steller angegebenen

IDM-43802803600.pdf
Vorschriften ent-
spricht. Die Betriebs-
anleitung des Motors
einsehen
2. Nach dem Tankvorgang
den Deckel (A) wieder zu-
schrauben.
Vorsicht
Wichtiger Hinweis
Alle Kraftstoffe sind entzündlich. Austretender und auf heiße Ober-
flächen oder elektrische Bauteile tropfender Kraftstoff kann einen
Brand verursachen. Rauchen Sie nicht während des Tankens oder
wenn Sie sich im Tankbereich befinden.
Vorsicht
Wichtiger Hinweis
Während des Tankens darauf achten, dass kein Kraftstoff in die Um-
welt gelangt.
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Deutsch - 108 - INFORMATIONEN ZUM GEBRAUCH


LÄNGERER MASCHINENSTILLSTAND
Wenn die Maschine für längere Zeit unbenutzt bleibt, folgendermaßen vor-
gehen:
– Die Maschine komplett säubern.
– Den Kühler säubern
– Den Luftfilter säubern.
– Alle mit Schmierpumpe ausgestatteten Teile schmieren.
– Die Batterie abhängen.
– Alle nicht lackierten Teile einer Rostschutzbehandlung unterziehen.
– Alle Maschinenteile kontrollieren und gegebenenfalls ersetzen.
– Den Anzug der Befestigungsschrauben der Hauptorgane überprüfen.
– Vor Einlagern der Maschine den Motor abkühlen lassen und den Kraftstoff-
tank entleeren.
Vorsicht
Wichtiger Hinweis
Der Tank muss an einem ausreichend gut belüfteten Ort durchge-
führt werden, um Explosions- oder Brandgefahr zu vermeiden.
– Die Maschine an einem geschützten, und für Unbefugte nicht zugänglichen
Ort abstellen.
– Lackschäden oder lackfreie Stellen an den Oberflächen mit einer Lackierbe-
handlung gegen Rost schützen.
– Zur vollen Funktionstüchtigkeit des Motors sollte dieser regelmäßig gestartet
und einige Minuten lang (10-15) bei Leerlaufdrehzahl betrieben werden.
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Deutsch - 109 - INFORMATIONEN ZUM GEBRAUCH


WIEDERINGANGSETZUNG DER MASCHINE
Vor der erneuten Inbetriebnahme der Maschine nach einem längeren Stillstand
sollten die wichtigsten Systeme auf ihre Leistung und Wirksamkeit überprüft
werden.
Insbesondere folgende Eingriffe vornehmen:
– Den Zustand der Batterie überprüfen.
– Alle Füllstände kontrollieren (Öl, Wasser, Kraftstoff).
– Das Anzugsmoment der wichtigsten Befestigungsschrauben überprüfen.
– Den allgemeinen Zustand der hydraulischen Schlauchleitungen überprüfen.
– Sämtliche Schmierstellen einfetten.
– Die erforderlichen Wartungsarbeiten durchführen.
– Den Motor starten und auf Leerlaufdrehzahl warmlaufen lassen.
– Die Funktion sämtlicher Sicherheitsvorrichtungen überprüfen.
– Eine allgemeine Reinigung der Maschine und besonders von Fahrerplatz und
Steuerungen durchführen.
– Den Reifenfülldruck überprüfen.
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Deutsch - 110 - INFORMATIONEN ZUM GEBRAUCH


INFORMATIONEN ZUR WARTUNG 7

EMPFEHLUNGEN ZUR WARTUNG


– Vor der Durchführung jeglicher Wartungs- und Einstellungsarbeit akti-
vieren Sie alle vorgesehenen Sicherheitseinrichtungen und schätzen
ab, ob es notwendig ist, das eingesetzte sowie das in der Nähe anwe-
sende Personal entsprechend einzuweisen. Insbesondere sind die an-
grenzenden Zonen ausreichend zu kennzeichnen und der Zugang zu
allen Vorrichtungen zu unterbinden, bei deren Aktivierung unerwartete
Gefährdungssituationen mit Beeinträchtigung der Sicherheit und Ge-
sundheit von Personen eintreten könnten.
– Halten Sie die Maschine in einwandfreiem Funktionszustand und führen
Sie die Arbeiten der planmäßigen Wartung durch.
– STETS die vorgesehenen Inspektionen (in der Tabelle "Tabelle der Zeit-
abstände der Wartung" angegeben) in einer autorisierten Werkstatt des
Herstellers ausführen, und zwar in den vorgegebenen Abständen oder
mindestens einmal jährlich.
Durch eine gute Wartung macht es möglich, die Leistungen auf Dauer
zu erhalten, eine längere Betriebsdauer zu erreichen und die Sicher-
heitsvoraussetzungen konstant zu halten.
– Den korrekten Anzug der hydraulischen Anschlüsse, der wichtigsten
Schrauben und der Radschrauben kontrollieren.
– Ersetzen Sie die abgenutzten Teile stets durch Originalersatzteile.
– Verwenden Sie die vom Hersteller empfohlenen Öle und Fette. Keine Öle
verschiedener Marken oder mit unterschiedlichen Eigenschaften mi-
schen.
– Keine umweltschädlichen Flüssigkeiten, verschlissene Teile oder War-
tungsrückstände in der Umwelt zurücklassen. Sie sind gemäß den je-
weils geltenden Bestimmungen zu entsorgen.
– Wenn nicht ausdrücklich anders angegeben, muss für sämtliche War-
tungseingriffe der Motor abgestellt, sowie der Zündschlüssel gezogen,
und vom Fahrer aufbewahrt werden.
C743802803.fm

Vor Durchführung von Eingriffen am Motor oder in dessen Umgebung


muss sichergestellt werden, dass er vollständig abgekühlt ist.
Die Person, die zur Durchführung der Eingriffe befugt ist, muss alle er-
forderlichen Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit der betroffenen
Personen zu garantieren und die Vorschriften der geltenden Gesetze
über die Sicherheit am Arbeitsplatz befolgen.

Deutsch - 111 - INFORMATIONEN ZUR WARTUNG


Wenn Arbeiten am Motor ausgeführt werden STETS vergewissern,
dass die Motorhaube vollständig und korrekt gehoben ist, um zu ver-
hindern, dass sie sich plötzlich schließt und den Körper einquet-
schen kann.

Wichtig
Es kommt zu einem Garantieverfall, wenn die Wartungsprogramme
sowie die in der Bedienungsanleitung angegebenen Zeitabstände für
die Inspektion und Wartung nicht eingehalten werden.
Die Wartungsprogramme müssen in zugelassenen Vertragswerk-
stätten entsprechend der vom Hersteller vorgegebenen Verfahren
bearbeitet werden.

WARTUNG WÄHREND DER EINFAHRZEIT


Die Maschine verlässt die Werkstatt in fahrbereitem Zustand und mit einer
kurzen Einfahrzeit.
In der Anfangszeit müssen die angegebenen Wartungsintervalle unbedingt be-
achtet werden.
Nach den ersten 50 Stunden
– Motoröl wechseln
Für weitere Einzelheiten siehe die Motor-Bedienungsanleitung.
– Motorölfilter austauschen
Für weitere Einzelheiten siehe die Motor-Bedienungsanleitung.
– Öl im vorderen Getriebe wechseln
Für nähere Angaben wird auf den Abschnitt "Ölwechsel vorderes und hin-
teres Getriebe" verwiesen.
– Öl im hinteren Getriebe wechseln
Für nähere Angaben wird auf den Abschnitt "Ölwechsel vorderes und hin-
teres Getriebe" verwiesen.
– Hydraulikölfilter austauschen
Für nähere Angaben wird auf den Abschnitt "Austausch des Hydrauliköl-
filters" verwiesen.
C743802803.fm

Deutsch - 112 - INFORMATIONEN ZUR WARTUNG


TABELLE DER ZEITABSTÄNDE DER WARTUNG

Tabelle 7.1: Zeitabstände der periodischen Wartung


Häufigkeit Bauteil Eingriff Art der Arbeit
Siehe "Reinigung
Kabinen-Luftfilter Reinigung ausführen
Kabinenluftfilter"
Siehe "Reinigung des
Reinigung ausführen
Motor-Luftfilters"
Motor-Luftfilter
Siehe "Austausch des
Wechsel ausführen
Motorluftfilters"
Siehe "Reinigung des
Bei Bedarf oder Kühler Reinigung ausführen
Kühlers"
jährlich
Siehe "Reinigung der
Maschine Reinigung ausführen
Maschine"
Entlüftung der Brems- Eine autorisierte
Das System entlüften
und Kupplungsanlage Werkstatt aufsuchen
Inspektion und Kontrolle
Schläuche der Eine autorisierte
der Abnutzung und
Hydraulikanlage Werkstatt aufsuchen
Korrosion
An jedem Siehe "Standkontrolle
Motoröl Stand überprüfen
Arbeitstag Motoröl"
Siehe "Reinigung des
Motor-Luftfilter (²) Reinigung ausführen
Motor-Luftfilters"
Die Betriebsanleitung
Kraftstofffilter: Das System entlüften
des Motors einsehen
Lüfterriemen Die Betriebsanleitung
Spannung überprüfen
Lichtmaschine des Motors einsehen
Siehe
Flüssigkeit der
Stand überprüfen "Füllstandskontrolle des
Scheibenwaschanlage
Scheibenreinigers"
Siehe "Standkontrolle
Kühlflüssigkeit Stand überprüfen
Motor-Kühlflüssigkeit"
Alle 50 h
Siehe "Ölstandkontrolle
Öl vorderes und hinteres
Stand überprüfen vorderes und hinteres
Getriebe
Getriebe"
Siehe "Überprüfung des
Kupplungsflüssigkeit Stand überprüfen Ölstandes der Brems-
und Kupplungsanlage"
Siehe "Überprüfung des
Bremsflüssigkeit Stand überprüfen Ölstandes der Brems-
C743802803.fm

und Kupplungsanlage"
Siehe "Schema der
Maschinenteile Schmieren
Schmierstellen"
Siehe "Kontrolle des
Bereifung Druck überprüfen
Alle 150 h Reifenfülldrucks"
Radschrauben Spannung überprüfen Siehe "Reifenwechsel"

Deutsch - 113 - INFORMATIONEN ZUR WARTUNG


Tabelle 7.1: Zeitabstände der periodischen Wartung
Häufigkeit Bauteil Eingriff Art der Arbeit
Die Betriebsanleitung
Motoröl (¹) Wechsel ausführen
des Motors einsehen
Die Betriebsanleitung
Motorölfilter (¹) Wechsel ausführen
des Motors einsehen
Siehe "Reinigung des
Motor-Luftfilter Reinigung ausführen
Motor-Luftfilters"
Siehe "Ölwechsel
Öl vorderes und hinteres
Wechsel ausführen vorderes und hinteres
Alle 250 h Getriebe (¹)
Getriebe"
Siehe "Austausch des
Hydraulikölfilter (¹) Wechsel ausführen
Hydraulikölfilters"
Lüfterriemen Die Betriebsanleitung
Wechsel ausführen
Lichtmaschine des Motors einsehen
Inspektion und Kontrolle Siehe "Kontrolle der
Feststellvorrichtungen
der Abnutzung und Feststellvorrichtungen
Gelenke (Elastomere)
Korrosion Gelenke (Elastomere)"
Siehe "Kontrolle des
Alle 400 h Batterie Die Ladung überprüfen Batteriefüllstands (mit
Anzeige)"
Die Betriebsanleitung
Alle 500 Stunden Kraftstofffilter: Wechsel ausführen
des Motors einsehen
oder einmal
jährlich Siehe "Austausch des
Motor-Luftfilter Wechsel ausführen
Motorluftfilters"
Die Betriebsanleitung
Alle 1000 h Kühlflüssigkeit Wechsel ausführen
des Motors einsehen
Eine autorisierte
Alle 2000 Kupplungsflüssigkeit Wechsel ausführen
Werkstatt aufsuchen
Stunden oder
alle zwei Jahre Eine autorisierte
Bremsflüssigkeit Wechsel ausführen
Werkstatt aufsuchen
Schläuche allgemeine
Hydraulikanlage
Schläuche
Eine autorisierte
Alle 5 Jahre Hydraulikanlage Wechsel ausführen
Werkstatt aufsuchen
Bremsen
Schläuche allgemeine
Kupplung

(¹) Der erste Wechsel muss nach den ersten 50 Stunden ausgeführt werden
(²) Den Einsatz nach 6 Reinigungsvorgängen oder alle 12 Monate austauschen.
C743802803.fm

Bei den Maschinen mit Filteraggregat mit innerem Einsatz den Wechsel alle 2
Auswechslungen des externen ausführen.

Deutsch - 114 - INFORMATIONEN ZUR WARTUNG


ÖFFNUNG DER MOTORHAUBE
Hierzu ist folgendermaßen
vorzugehen.
1. Die Maschine unter si- B
cheren Bedingungen an-
halten.
2. Sicherheitsstecker her-
ausnehmen und die
Zapfen (A) herausziehen.
3. Den Kasten (B) heben.
4. Die Motorhaube mit dem
A
Hebel (C) öffnen.
Wichtig C

IDM-43802807000.pdf
Beim Schließen der
Motorhaube die Si-
cherheitsstecker ein-
setzen, um zu
verhindern, dass die
Zapfen (A) verloren gehen.

REINIGUNG DER MASCHINE


Hierzu ist folgendermaßen vorzugehen.
1. Den Zündschlüssel aus dem Zündschloss abziehen und dieses mit der vor-
gesehenen Schutzabdeckung versehen, um der Oxidierung der Kontakte
oder einem Kurzschluss in der elektrischen Anlage vorzubeugen.
2. Sämtliche Gras- und Laubrückstände entfernen
3. Maschine mit einem Wasserstrahl waschen, ohne diesen nicht direkt auf
elektrische Bauteile zu richten.
Für die Reinigung biologisch abbaubare Reinigungsmittel für industrielle
Zwecke verwenden.
KEINE chemisch aggressiven Produkte und/oder Produkte mit Lösungsmitteln,
Kohlenwasserstoff oder Alkohol verwenden, insbesondere nicht für die Kompo-
nenten aus Kunststoff.
C743802803.fm

Den Wasserstrahl nicht auf den heißen Motor, das Auspuffrohr oder auf
Teile richten, die durch den Wasserdruck beschädigt werden könnten.
4. Mit Druckluft abtrocknen. Die Schmierstellen und alle Gleitflächen mit was-
serabweisendem Fett schmieren.

Deutsch - 115 - INFORMATIONEN ZUR WARTUNG


REINIGUNG DES KÜHLERS
Hierzu ist folgendermaßen
vorzugehen.
D B C
1. Die Maschine unter si-
cheren Bedingungen an-
halten.
2. Den Motor ausreichend
abkühlen lassen, um Ver-
brennungen zu ver- A

meiden. B
3. Das Schutzgitter (A) ent-
fernen.
4. Die Knäufe (B) lösen und
den Verflüssiger (C) her- IDM-43802803700.pdf

ausnehmen.
5. Den Verflüssiger (C) und den Kühler (D) mit einem Druckluftstrahl reinigen.
Den Luftstrahl nicht zu sehr den Kühlrippen nähern, um diese nicht zu be-
schädigen.
6. Den Verflüssiger (C) wieder positionieren und die Knäufe (B) anziehen.
7. Das Schutzgitter (A) wieder montieren.
Vorsicht
Wichtiger Hinweis
Schutzbrille und Schutzmaske tragen, um zu verhindern, dass die er-
zeugten Stäube in die Augen und die Atemwege gelangen können.
C743802803.fm

Deutsch - 116 - INFORMATIONEN ZUR WARTUNG


REINIGUNG DES MOTOR-LUFTFILTERS
Hierzu ist folgendermaßen B
vorzugehen.
1. Die Maschine unter si-
cheren Bedingungen an-
D
halten.
2. Den Motor ausreichend C

abkühlen lassen, um Ver-


brennungen zu ver-
meiden. F
3. Die Motorhaube öffnen
(Siehe "Öffnung der Mo-
torhaube").
4. Die Schelle (B) lösen und E
das Filteraggregat heben.
5. Die Schraube (C) lösen

IDM-43802803800.pdf
und die Abdeckung (D)
entfernen.
6. Den Einsatz (E) heraus-
nehmen.
7. Den Einsatz (E) mit einem Luftstrahl (max 3 bar) von innen nach außen rei-
nigen.
8. Das Ablassventil (F) und den Innenteil des Filterbehälters mit einem
feuchten Tuch reinigen.
9. Den Filtereinsatz (E) wieder einbauen und den Deckel (D) schließen.
10. Filteraggregat reinigen und Schelle (B) wieder anbringen.
11. Die Motorhaube nach Beendigung des Eingriffs wieder schließen.
Vorsicht
Wichtiger Hinweis
Schutzbrille und Schutzmaske tragen, um zu verhindern, dass die er-
zeugten Stäube in die Augen und die Atemwege gelangen können.
C743802803.fm

Deutsch - 117 - INFORMATIONEN ZUR WARTUNG


REINIGUNG KABINENLUFTFILTER
Hierzu ist folgendermaßen
vorzugehen.
1. Die Maschine unter si-
cheren Bedingungen an-
B
halten. A
2. Die Drehknöpfe (A) auf-
drehen und die Abdek-
kung (B) abnehmen.
3. Den Filter (C) heraus-
nehmen und mit einem
Druckluftstrahl reinigen. A
C
Luft vom innen nach au-
ßen blasen, bis der Staub IDM-43802803900.pdf

vollständig entfernt wurde.


Den Luftstrahl nicht zu sehr dem Luftfilter nähern, um diesen nicht zu be-
schädigen.
4. Filter (C) wieder montieren.
5. Nach erfolgter Operation das Gehäuse (B) wieder einbauen.
C743802803.fm

Deutsch - 118 - INFORMATIONEN ZUR WARTUNG


KONTROLLE DES REIFENFÜLLDRUCKS
Hierzu ist folgendermaßen vorzugehen.
1. Die Maschine auf ebenem und festem Boden parken, den Motor abstellen
und den Zündschlüssel abziehen.
2. Abnutzung und Fülldruck der Reifen überprüfen.
Wichtig
Die Überprüfung des Drucks ohne zusätzliche Gewichte an der Ma-
schine und ohne Anbaugeräte ausführen.
Zum Füllen der Reifen auf den korrekten Druck ist Folgendes zu berücksichti-
gen: - Reifenmarke und -typ; - Reifenmaße; - am Transporter installiertes Gerät;
- Art der auszuführenden Arbeit. Hinweis: Zur bestmöglichen Einstellung des
Reifenfülldrucks sind die Hinweise der jeweiligen Reifenhersteller zu beachten.

Reifenfülldruck bei Nutzung auf nachgebenden Böden


A - Korrekter Reifenfülldruck: Mit einem Reifenfülldruck, der auf den vorge-
sehenen Mindestwert für die betreffende Last eingestellt wird, erhält man
Folgendes: korrekter Eintritt der „Reifenkrampen" in den Boden, gute Bo-
denhaftung, Reinigung der Reifenlauffläche.
B - Reifenfülldruck zu niedrig: Mit einem Reifenfülldruck, der auf einen unzu-
reichenden Wert für die betreffende Last eingestellt wird, ist Folgendes zu
verzeichnen: nicht korrekter Eintritt der „Reifenkrampen" in den Boden,
schlechte Bodenhaftung, Schädigung der Reifenkarkasse (insbesondere in
den Zugphasen).
C - Zu hoher Reifenfülldruck: Mit einem Reifenfülldruck, der für die betref-
fende Last auf einen zu hohen Wert als erforderlich eingestellt wird, ist Fol-
gendes zu verzeichnen: reduzierte Bodenhaftung, höhere
Wahrscheinlichkeit von Schnittschäden und sonstigen Schädigungen der
Reifenkarkasse im Fall von Schlagbelastungen, offensichtliche Schädigung
des Bodens.

Reifenfülldruck bei Nutzung auf harten Böden oder auf Straße


D - Korrekter Reifenfülldruck: Mit einem Reifenfülldruck, der auf den vorge-
sehenen Höchstwert für die betreffende Last eingestellt wird, erhält man
C743802803.fm

Folgendes: geringer Verschleiß der „Krampen" der Reifenlauffläche, opti-


maler Erhalt der Reifenkarkasse.
E - Reifenfülldruck zu niedrig: Mit einem Reifenfülldruck, der auf einen unzu-
reichenden Wert für die betreffende Last eingestellt wird, ist Folgendes zu
verzeichnen: rascher und unregelmäßiger Verschleiß der Reifenlauffläche,
Schädigung der Reifenkarkasse, instabile Drehung des Reifens.
F - Zu hoher Reifenfülldruck: Mit einem Reifenfülldruck, der für die betref-

Deutsch - 119 - INFORMATIONEN ZUR WARTUNG


fende Last auf einen zu hohen Wert als erforderlich eingestellt wird, ist Fol-
gendes zu verzeichnen: mangelnder Komfort für den Fahrer, rascher und
unregelmäßiger Verschleiß der Reifenlauffläche, höhere Wahrscheinlich-
keit von Schnittschäden und sonstigen Schädigungen der Reifenkarkasse
im Fall von Schlagbelastungen.

REIFENDRUCK AUF DEM ACKER

A B C

korrekter Fülldruck unzureichender zu hoher Fülldruck


Fülldruck

D E F

korrekter Fülldruck unzureichender zu hoher Fülldruck


Fülldruck
REIFENDRUCK AUF DER STRASSE

Tabelle 7.2: Reifendruck


Fülldruck (vorn). Fülldruck (hinten). Maximaler Druck
Bereifung
bar bar bar
240/70 - 15 (*) 1,4 1,4 4
29x12,50-15
0,8 1,4 1,4
Good Year XTRA-TRAC
29x12,50-15
0,6 1 1
Carlisle TRU POWER
29x12,50-15
0,8 1,4 1,4
Titan MULTITRAC
6,50 - 16 1,4 1,4 3,75
C743802803.fm

(*) Standardreifen

Deutsch - 120 - INFORMATIONEN ZUR WARTUNG


KONTROLLE DES BATTERIEFÜLLSTANDS (MIT ANZEIGE)
Bei mit Anzeige ausgestat-
teten Batterien gemäß der An-
gaben vorgehen.
1. Die Maschine unter si-
cheren Bedingungen an-
halten. A
2. Die Farbe des Gucklochs
(A) überprüfen.
-Grün = Batterie geladen.
-Grau = Batterie erschöpft.
-Weiß = Batterie muss ge-
wechselt werden.

IDM-43802807700.pdf
Für nähere Angaben
wird auf den Abschnitt
"Ersatz der Batterie" ver-
wiesen.
C743802803.fm

Deutsch - 121 - INFORMATIONEN ZUR WARTUNG


KONTROLLE DER FESTSTELLVORRICHTUNGEN GELENKE
(ELASTOMERE)
Hierzu ist folgendermaßen
vorzugehen.
1. Die Maschine 1 wie in der
Abbildung dargestellt kon-
figurieren.
2. Die Maschine unter si-
cheren Bedingungen an-
halten.
3. Sicherstellen, dass die
Feststellvorrichtung des
Gelenks (A) unversehrt
ist.
Wichtig
Die Komponente aus-
tauschen lassen, wenn
Risse und Brüche fest-
gestellt werden. Eine
autorisierte Werkstatt
aufsuchen
4. Arbeit auf der anderen
Seite wiederholen.
C743802803.fm

Deutsch - 122 - INFORMATIONEN ZUR WARTUNG


SCHEMA DER SCHMIERSTELLEN
Die dargestellten Teile müssen in den vorgegebenen Abständen und auf die
beschriebene Weise geschmiert werden.

50 h

IDM-43802804000.pdf
C743802803.fm

50 h

Wichtig
Vor der Schmierung müssen die betroffenen Teile und die Schmier-
pumpen sorgfältig gereinigt werden, damit sich keine Unreinheiten
mit dem Schmiermittel vermischen.
Deutsch - 123 - INFORMATIONEN ZUR WARTUNG
TABELLE DER SCHMIERMITTEL
Die Maschinen Antonio Carraro benötigen Schmiermittel, die unter Be-
achtung der technischen Spezifikationen hohe Leistungen garantieren.
– Mit dieser Vorgabe hat Antonio Carraro spezielle Schmiermittel ausgewählt,
die Ihnen auch für Wartungseingriffe nach der ersten Werksfüllung zur Verfü-
gung gestellt werden.
– "Tony Gold Premium" ist die einzige von Antonio Carraro garantierte
Schmiermittellinie, die zur Senkung des Kraftstoffverbrauchs beiträgt, daher
umweltfreundlich ist und hohe Leistungen und höchste Zuverlässigkeit bietet.
– Fragen Sie Ihren Vertragshändler nach Schmiermitteln der Linie "Tony Gold
Premium", die in praktischen Gebinden verfügbar sind.

Tabelle 7.3: Eigenschaften der Schmiermittel


Schmierstoff Schmierteile Menge (Liter) (*)
Öl Tony Gold PREMIUM STOU
siehe Betriebsanleitung des
15W40 oder Mobil Agri Super Motor
Motors
15W-40
Öl Tony Gold PREMIUM STOU
15W40 oder Mobil Agri Super hinteres Getriebe 12,5
15W-40
Öl Tony Gold POWERFLUID XP
vorderes Getriebe 8,5 (**)
oder Mobilfluid 424
Brems- und
Öl Mobil Brake Fluid DOT4 -
Kupplungssteuerung
Fett Mobil Grease XHP 222 Schmiernippel -

(*) Richtwerte
(**) Für Temperaturen unter 0°C ist Öl vom Typ "Esso Torque Fluid 47" zu be-
nutzen

TABELLE DER KÜHLFLÜSSIGKEIT

Tabelle 7.4: Prozentsatz der Konzentration des Kühlflüssigkeit


Mischverhältnis (Frostschutz Gisteda-Flù) Betriebstemperatur
C743802803.fm

18% bis zu -8°C


28% bis zu -13°C
36% bis zu -20°C
40% bis zu -24°C
50% bis zu -38°C

Deutsch - 124 - INFORMATIONEN ZUR WARTUNG


FÜLLSTANDSKONTROLLE DES SCHEIBENREINIGERS
Hierzu ist folgendermaßen
vorzugehen.
1. Die Maschine unter si-
cheren Bedingungen an-
C A
halten.
2. Den Knauf (A) lösen und
den Tank (B) heraus-
nehmen.
3. Den Deckel (C) ab-

IDM-43802804200.pdf
nehmen.
4. Den Tank füllen.
B
5. Den Deckel (C) wieder zu-
schrauben.
6. Den Tank (B) wieder posi-
tionieren und den Knauf (A) anziehen.

STANDKONTROLLE MOTORÖL
Hierzu ist folgendermaßen
vorzugehen.
A
1. Die Maschine unter si-
cheren Bedingungen an-
halten.
2. Den Motor ausreichend
abkühlen lassen, um Ver-
brennungen zu ver-
meiden.
Für diese Kontrolle
muss die Maschine IDM-43802804300.pdf

perfekt eben stehen


und der Motor kalt
sein.
C743802803.fm

3. Die Motorhaube öffnen (Siehe "Öffnung der Motorhaube").


4. Den Ölmessstab (A) und den Ölstand kontrollieren. Falls erforderlich bis
zum markierten Höchststand nachfüllen (Die Betriebsanleitung des Motors
einsehen).
5. Die Motorhaube nach Beendigung des Eingriffs wieder schließen.

Deutsch - 125 - INFORMATIONEN ZUR WARTUNG


STANDKONTROLLE MOTOR-KÜHLFLÜSSIGKEIT
Hierzu ist folgendermaßen vor-
zugehen.
1. Die Maschine unter si-
cheren Bedingungen an-
halten.
2. Den Motor ausreichend ab-
kühlen lassen, um Verbren-
nungen zu vermeiden.
3. Die Motorhaube öffnen
(Siehe "Öffnung der Motor-
haube").
Vorsicht
Wichtiger Hinweis
Öffnen Sie den Deckel
des Kühlers NICHT,
bevor die Temperatur der Kühlflüssigkeit auf Umgebungstemperatur
gesunken ist (kalter Motor).
4. Den Deckel (A) abschrauben, den Flüssigkeitsstand im Kühler überprüfen
und ggf. auffüllen.
Wichtig
Der Füllstand des Kühlers muss zu dessen Schutz anhand einer Mi-
schung aus destilliertem Wasser und Frostschutzmittel gewährlei-
stet werden. Die Konzentration der Mischung mindestens einmal
jährlich mithilfe des vorgesehenen Instruments prüfen.
5. Den Deckel wieder zuschrauben.
6. Die Motorhaube nach Beendigung des Eingriffs wieder schließen.
C743802803.fm

Deutsch - 126 - INFORMATIONEN ZUR WARTUNG


ÖLSTANDKONTROLLE VORDERES UND HINTERES GETRIEBE
Hierzu ist folgendermaßen
vorzugehen.
1. Hubwerk vollständig
senken.
2. Die Maschine unter si-
cheren Bedingungen an-
halten.
3. Den Motor ausreichend
abkühlen lassen, um Ver-
brennungen zu ver-
meiden.

IDM-43802804401.tif

vorderes Getriebe
4. Den Einfüllstutzen (C) aufschrauben.
5. Den Verschluss (D) aufschrauben und überprüfen, ob das Öl bis in die Nähe
des unteren Randes reicht.
6. Neues Öl durch den Einfüllverschluss (C) bis zur Unterkante der Bohrung
am Füllstandverschluss (D) füllen.
7. Die Verschlüsse (C-D) wieder anschrauben.

hinteres Getriebe
8. Den Verschluss (A) aufschrauben und überprüfen, ob das Öl bis in die Nähe
des unteren Randes reicht.
9. Nachfüllen (falls notwendig) und Verschluss (A) wieder anschrauben.
C743802803.fm

Deutsch - 127 - INFORMATIONEN ZUR WARTUNG


ÜBERPRÜFUNG DES ÖLSTANDES DER BREMS- UND
KUPPLUNGSANLAGE
Hierzu ist folgendermaßen
vorzugehen.

IDM-43802804500.pdf
1. Die Maschine unter si- A
cheren Bedingungen an-
halten.
2. Den vorschriftsmäßigen
Füllstand der Flüssigkeit
im Behälter (A) überprü-
fen und ggf. nachfüllen.
Wichtig
Überprüfen, dass der
Ölstand nicht unter
den angegebenen Min-
deststand sinkt.
Ölsorten mit Eigenschaften gemäß "Tabelle der Schmierstoffe" ver-
wenden.
C743802803.fm

Deutsch - 128 - INFORMATIONEN ZUR WARTUNG


ÖLWECHSEL VORDERES UND HINTERES GETRIEBE

Hierzu ist folgendermaßen vorzugehen.


1. Hubwerk vollständig senken.
2. Die Maschine unter sicheren Bedingungen anhalten.
3. Den Motor ausreichend abkühlen lassen, um Verbrennungen zu vermeiden.
4. Einen Behälter mit ausreichendem Fassungsvermögen unter den Ab-
lassstutzen stellen.

vorderes Getriebe
5. Den Einfüllstutzen (C) aufschrauben.
6. Den Füllstanddeckel (D) abschrauben.
C743802803.fm

7. Den Ölablassdeckel (B) aufschrauben und das ganze Öl in das Gefäß ent-
leeren.
8. Den Ölablassdeckel (B) wieder zuschrauben.
9. Neues Öl über Füllstutzen (C) bis zum unteren Rand des Füllstandsdeckels
(D) einfüllen.
10. Die Verschlüsse (C-D) wieder anschrauben.

Deutsch - 129 - INFORMATIONEN ZUR WARTUNG


11. Nach dem Beenden aller Arbeiten überprüfen, dass sich in der Nähe der
Verschlüsse kein ausgetretenes Öl befindet.

hinteres Getriebe
12. Den Einfüllstutzen (A) aufschrauben.
13. Den Flansch (E) abmontieren und das Öl im Behälter vollständig abfließen
lassen.
14. Den Flansch (E) wieder montieren und mit den Schrauben befestigen.
15. Neues Öl über Füllstutzen (A) bis zum unteren Rand des Füllstandsdeckels
einfüllen.
16. Den Deckel (A) wieder zuschrauben.
17. Nach dem Beenden aller Arbeiten überprüfen, dass sich in der Nähe der
Verschlüsse kein ausgetretenes Öl befindet.
Wichtig
Ölsorten mit Eigenschaften gemäß "Tabelle der Schmierstoffe" ver-
wenden.
Schadstoffe nicht in die Umwelt gelangen lassen; die Entsorgung
muss unter Einhaltung der einschlägigen Gesetze erfolgen.
C743802803.fm

Deutsch - 130 - INFORMATIONEN ZUR WARTUNG


AUSTAUSCH DES HYDRAULIKÖLFILTERS
Hierzu ist folgendermaßen
vorzugehen.
1. Die Maschine unter si-
cheren Bedingungen an-
halten.
2. Den Motor ausreichend

IDM-43802804801.pdf
abkühlen lassen, um Ver-
brennungen zu ver- A
meiden.
Für diese Kontrolle
muss die Maschine
perfekt eben stehen
und der Motor kalt B
sein.
3. Einen Behälter mit ausrei-
chendem Fassungsver-
mögen unter den
Ölablassbereich stellen.
Wichtig
Schadstoffe nicht in die Umwelt gelangen lassen; die Entsorgung
muss unter Einhaltung der einschlägigen Gesetze erfolgen.
4. Den Hydraulikölfilter des Saugfilters (A) aufschrauben.
5. Die Dichtung des neuen Filters mit Hydrauliköl schmieren.
6. Den neuen Filter montieren und ihn nur mit den Händen anschrauben.
7. Den Filter mit einem Bandschlüssel bis zum Anschlag anschrauben.
8. Den Hydrauliköldruckfilter (B) aufschrauben.
Um diesen Vorgang durchführen zu können, könnte es notwendig
werden, dass der Öltank des Versorgungskreises des hydrostati-
schen Motors geleert werden muss.
9. Die Filterkartusche entnehmen und den Behälter reinigen.
10. Die neue Filterkartusche in den Behälter einsetzen.
C743802803.fm

11. Den Filter wieder in seinem Sitz montieren.


12. Den Hydraulikölstand überprüfen (Siehe "Ölstandkontrolle vorderes und
hinteres Getriebe").

Deutsch - 131 - INFORMATIONEN ZUR WARTUNG


ENTLÜFTUNG DER BREMS- UND KUPPLUNGSANLAGE
Diese Arbeit muss in einer mit geeigneten Werkzeugen ausgestatteter
Werkstatt von Personal mit Fachkompetenzen ausgeführt werden.

AUßERORDENTLICHE WARTUNG
Die Maschine ist zwar für die Arbeit unter schwierigsten Einsatzbedin-
gungen ausgelegt, aber nach einigen Jahren müssen einige außerordent-
liche Wartungseingriffe durchgeführt werden, um ihre perfekte
Funktionstüchtigkeit zu erhalten und die allgemeine Sicherheit zu
wahren.
Diese Eingriffe müssen von Fachpersonal mit spezifischer technischer
Kompetenz in entsprechend ausgerüsteten, und vom Hersteller autori-
sierten Werkstätten vorgenommen werden.
C743802803.fm

Deutsch - 132 - INFORMATIONEN ZUR WARTUNG


INFORMATIONEN ZUR FEHLERSUCHE 8

STÖRUNGEN, URSACHEN UND ABHILFEN


Die nachstehend aufgeführten Informationen haben den Zweck, zur Auffindung
und Behebung eventueller Störungen und Fehlfunktionen beizutragen, die
beim Gebrauch der Maschine unter Umständen auftreten können.
Wichtig
Um bei der Fehlerbehebung das beste Resultat zu erzielen, empfiehlt
es sich, diese Eingriffe in einer Vertragswerkstatt durchführen zu
lassen, wo auch eine allgemeine Inspektion der Maschine durchge-
führt werden kann.

Tabelle 8.1: Störungen beim Anlassen des Motors


Störungen Ursache Abhilfe
Die Batterie aufladen oder
Batterie entladen austauschen (Siehe "Ersatz der
Batterie").
Die Klemmen reinigen und mit
Batterieklemmen oxidiert
Fett gegen Oxidation schützen
Sicherung austauschen (Siehe
Allgemeine Sicherung defekt "Austausch der
Schmelzsicherungen").
Den Anlassermotor austauschen
Der Anlassermotor dreht Anlassermotor defekt
(¹)
nicht
Den Schalter austauschen (¹)
Bedienelement zum Einkuppeln
der Zapfwelle deaktivieren (Siehe
"Beschreibung der
Sicherheitssensoren aktiviert Arbeitsbedienelemente").
oder beschädigt
Den Hebel auf Neutral stellen
Die Funktionsfähigkeit der
Sensoren überprüfen und diese
ggf. ersetzen. (¹)
Den Filter reinigen oder
austauschen (Die
Kraftstofffilter verstopft
Betriebsanleitung des Motors
einsehen).
C843802803.fm

Sicherung austauschen (Siehe


Sicherung des Steuergeräts der
"Austausch der
Glühkerzen defekt
Schmelzsicherungen").
Motor springt nicht an
Tanken (Siehe "Tanken von
Dieseltank leer
Diesel").
Elektroventil der Einspritzpumpe Elektroventil überprüfen und ggf.
des Motors verklemmt ersetzen (¹)
Mangelnde Stromversorgung am
Eine autorisierte Werkstatt
Stromkreis des Elektroventils der
aufsuchen
Einspritzpumpe des Motors
Deutsch - 133 - INFORMATIONEN ZUR FEHLERSUCHE
Tabelle 8.1: Störungen beim Anlassen des Motors
Störungen Ursache Abhilfe
Einspritzdüsen verschmutzt oder Die Einspritzdüsen reinigen oder
defekt austauschen (¹)
In einen niedrigeren
Geschwindigkeitsbereich
Überbelastung des Motors
Schwarzer Rauch aus dem schalten oder die Belastung
Auspuff vermindern
Den richtigen Ölstand
wiederherstellen (Die
Motorölstand zu niedrig
Betriebsanleitung des Motors
einsehen).
Den Kühler säubern (Siehe
Kontrolllampe der Kühler verstopft
"Reinigung des Kühlers").
Motorkühlflüssigkeit ist
Flüssigkeitsstand im Kühler zu Den richtigen Flüssigkeitsstand
erleuchtet
niedrig im Kühler wiederherstellen
Den Filter reinigen oder
Luftfilter verschmutzt austauschen (Siehe "Reinigung
des Motor-Luftfilters").
In einen niedrigeren
Zu hoher
Geschwindigkeitsbereich
Kraftstoffverbrauch Überbelastung des Motors
schalten oder die Belastung
vermindern
Einspritzdüsen verschmutzt oder Die Einspritzdüsen reinigen oder
defekt austauschen (¹)

(¹) Eingriffe in autorisierten Werkstätten durch Fachpersonal

Tabelle 8.2: Störungen an den Aggregaten der Zapfwelle und des


Differentials
Störungen Ursache Abhilfe
Mit dem Hebel die Zapfwelle
Zapfwelle dreht nicht Hebel der Zapfwelle auf Neutral
auswählen
Der Vorderradantrieb Beschädigter Zug der Steuerung
Das Getriebe austauschen (¹)
schaltet sich nicht ab für Antriebsabschaltung
Differentialsperre rückt nicht Beschädigter Zug der Steuerung
Das Getriebe austauschen (¹)
ein für Differentialsperre

(¹) Eingriffe in autorisierten Werkstätten durch Fachpersonal


C843802803.fm

Deutsch - 134 - INFORMATIONEN ZUR FEHLERSUCHE


Tabelle 8.3: Störungen am Hubwerk
Störungen Ursache Abhilfe
Das Anbaugerät abbauen Vor
Das Gewicht des Geräts
Anschluss eines Anbaugeräts
überschreitet die
die Abstimmung seiner
Belastungsgrenze der
Eigenschaften auf die Maschine
Hubvorrichtung
nachweisen.
Den richtigen Ölstand
Ölstand im hinteren Getriebe zu wiederherstellen (Siehe
Das Anbaugerät hebt sich nicht niedrig "Ölstandkontrolle vorderes und
hinteres Getriebe").
Öldruck zu niedrig Pumpe (¹) ersetzen
Hydraulikpumpe beschädigt Pumpe (¹) ersetzen
Prioritätsventil defekt Das Ventil austauschen (¹)
Überdruckventil des
Steuergeräts der hydraulischen Das Ventil austauschen (¹)
Anschlüsse defekt

(¹) Eingriffe in autorisierten Werkstätten durch Fachpersonal

Tabelle 8.4: Störungen an den Kupplungs-, Brems- und Lenkaggregaten


Störungen Ursache Abhilfe
Schwierigkeiten beim Das System entlüften (Siehe
Einkuppeln der Luft im Hydraulikkreislauf "Entlüftung der Brems- und
Geschwindigkeitsbereiche. Kupplungsanlage").
Das System entlüften (Siehe
Luft im Hydraulikkreislauf "Entlüftung der Brems- und
Kupplungsanlage").
Die Bremsscheiben
Bremsscheiben abgenutzt
austauschen (¹)
Schwache Bremswirkung und
übermäßiger Bremspedalweg Hydraulikpumpe beschädigt Pumpe ersetzen (¹)
Den richtigen Ölstand
wiederherstellen (Siehe
Ungenügender Ölstand "Überprüfung des Ölstandes
der Brems- und
Kupplungsanlage").
Rost oder Schmutz in den Die Systeme reinigen und
Schwergängiges Betätigen der Schaltsystemen einfetten
Feststellbremse der Seilzug gleitet nicht korrekt
Kabel schmieren
in der Hülle.
C843802803.fm

Auf richtigen Fülldruck bringen


Ungleichmäßige Abnutzung
Reifenfülldruck zu niedrig (Siehe "Kontrolle des
der Reifen
Reifenfülldrucks").
Öldruck zu niedrig Pumpe (¹) ersetzen
Hydraulikpumpe beschädigt Pumpe (¹) ersetzen
Sehr schwergängiges Lenkrad
Die Hydrolenkung (¹)
Hydrolenkung defekt
austauschen

Deutsch - 135 - INFORMATIONEN ZUR FEHLERSUCHE


Tabelle 8.4: Störungen an den Kupplungs-, Brems- und Lenkaggregaten
Störungen Ursache Abhilfe
Luft im Hydraulikkreislauf Das System entlüften (¹)
Die Maschine hält die Dichtungen des
Dichtungen (¹) ersetzen
Fahrtrichtung des Lenkrads Hydraulikzylinders abgenutzt
nicht Nicht perfekt angeschlossene
Leitungen festmachen (¹)
Leitungen
Öldruck zu niedrig Pumpe (¹) ersetzen
Hydraulikpumpe beschädigt Pumpe (¹) ersetzen
Die Hydrolenkung (¹)
Hydrolenkung defekt
Die Maschine lenkt nicht austauschen
Den richtigen Ölstand
Ölstand im vorderen Getriebe wiederherstellen (Siehe
zu niedrig "Ölstandkontrolle vorderes und
hinteres Getriebe").

(¹) Eingriffe in autorisierten Werkstätten durch Fachpersonal

Tabelle 8.5: Störungen an der Elektroanlage


Störungen Ursache Abhilfe
Sicherung austauschen (Siehe
Allgemeine Sicherung defekt "Austausch der
Schmelzsicherungen").
Kein Strom in der elektrischen
Die Batterie aufladen oder
Anlage Batterie entladen
austauschen
Die Klemmen reinigen und mit
Batterieklemmen oxidiert
Fett gegen Oxidation schützen
Spannen oder ggf. den Riemen
Riemen der Lichtmaschine austauschen (Die
Kontrolllampe der locker oder abgenutzt Betriebsanleitung des Motors
Lichtmaschine ist bei einsehen).
laufendem Motor erleuchtet Die Lichtmaschine austauschen
Lichtmaschine defekt (Die Betriebsanleitung des
Motors einsehen).
Den richtigen Ölstand
wiederherstellen (Die
Ungenügender Ölstand
Kontrolllampe des Betriebsanleitung des Motors
Motoröldrucks ist bei einsehen).
laufendem Motor erleuchtet Filter ersetzen (Die
Motorölfilter verschmutzt Betriebsanleitung des Motors
C843802803.fm

einsehen).

Deutsch - 136 - INFORMATIONEN ZUR FEHLERSUCHE


Tabelle 8.5: Störungen an der Elektroanlage
Störungen Ursache Abhilfe
Den Kühler säubern (Siehe
Kühler verstopft
"Reinigung des Kühlers").
Den richtigen Flüssigkeitsstand
Kontrolllampe der Flüssigkeitsstand im Kühler zu im Kühler wiederherstellen
Motorkühlflüssigkeit ist niedrig (Siehe "Standkontrolle Motor-
erleuchtet Kühlflüssigkeit").
Pumpe ersetzen (Die
Pumpe der Kühlflüssigkeit des
Betriebsanleitung des Motors
Motors defekt
einsehen).
Filterkartusche reinigen oder
Kontrolllampe Luftfilter ist
Luftfilter verschmutzt ersetzen (Siehe "Reinigung des
erleuchtet
Motor-Luftfilters").

Tabelle 8.6: Störungen am Kabinenaggregat


Störungen Ursache Abhilfe
Füllstand der Kühlflüssigkeit
Unzureichender Füllstand der des Motors wieder herstellen
Kühlflüssigkeit des Motors (Siehe "Standkontrolle Motor-
Die Heizanlage der Kabine Kühlflüssigkeit").
funktioniert nicht
Sicherung austauschen
Elektroventil defekt Elektrogebläse überprüfen und
ggf. ersetzen (¹)
Durchgebrannte Sicherung austauschen (Siehe
Schmelzsicherungen der "Austausch der
Schutzkreise Schmelzsicherungen").
Die Verflüssiger der Verflüssiger reinigen (Siehe
Die Klimaanlage funktioniert Klimaanlage ist schmutzig "Reinigung Kabinenluftfilter").
nicht Spannung und Verschleiß des
Die Verflüssiger der
Transmissionsriemens
Klimaanlage ist defekt
überprüfen (¹)
Unzureichender Füllstand des Füllstand der Kühlflüssigkeit
Kühlmittels der Klimaanlage wieder herstellen (¹)

(¹) Eingriffe in autorisierten Werkstätten durch Fachpersonal


C843802803.fm

Deutsch - 137 - INFORMATIONEN ZUR FEHLERSUCHE


INFORMATIONEN ZUM TEILEERSATZ 9

EMPFEHLUNGEN ZUM ERSATZ VON TEILEN


Bevor irgendein Teil ersetzt wird, müssen alle vorgesehenen Sicherheitsein-
richtungen aktiviert, und eventuell beurteilt werden, ob das in der Nähe arbei-
tende Personal informiert werden muss.
Vorsicht
Wichtiger Hinweis
Sämtliche Eingriffe müssen, soweit nicht ausdrücklich angegeben,
bei abgestelltem Motor, betätigter Feststellbremse und abgezo-
genem sowie mitgenommenem Zündschlüssel erfolgen. Das für die
Eingriffe zuständige Personal muss sämtliche Vorkehrungen treffen,
um die Sicherheit der Personen gemäß den gesetzlichen Anforde-
rungen zur Sicherheit am Arbeitsplatz zu gewährleisten.
Abgenutzte Teile stets durch Originalersatzteile ersetzen. Für Personen- oder
Sachschäden, die durch die Verwendung nicht originaler Ersatzteile und infolge
ohne Genehmigung des Herstellers durchgeführte außerordentliche, die Si-
cherheit der Maschine verändernde Eingriffe verursacht werden, ist jede Haf-
tung ausgeschlossen. Für die Ersatzteilanforderung befolgen Sie bitte die im
Ersatzteilkatalog enthaltenen Anleitungen.
C943802803.fm

Deutsch - 138 - INFORMATIONEN ZUM TEILEERSATZ


AUSTAUSCH DES MOTORLUFTFILTERS
Hierzu ist folgendermaßen
vorzugehen.
1. Die Maschine unter si-
cheren Bedingungen an-

IDM-43802804900.pdf
E
halten.
2. Den Motor ausreichend C

abkühlen lassen, um Ver- B


brennungen zu ver-
meiden. F

3. Die Motorhaube öffnen D


(Siehe "Öffnung der Mo-
torhaube").
innerer Sicherheitseinsatz
4. Die Schelle (B) lösen und (Option)
das Filteraggregat heben.
5. Die Schraube (C) lösen
und die Abdeckung (D)
entfernen.
6. Die Mutter (E) aus-
schrauben.
7. Den auszustauschenden Einsatz (F) herausziehen.
8. Den Filtereinsatz (F) wieder einbauen und den Deckel (D) schließen.
9. Filteraggregat reinigen und Schelle (B) wieder anbringen.
10. Die Motorhaube nach Beendigung des Eingriffs wieder schließen.
Wichtig
Schadstoffe nicht in die Umwelt gelangen lassen; die Entsorgung
muss unter Einhaltung der einschlägigen Gesetze erfolgen.
C943802803.fm

Deutsch - 139 - INFORMATIONEN ZUM TEILEERSATZ


ERSATZ DER BATTERIE
Hierzu ist folgendermaßen
vorzugehen.
1. Die Maschine unter si- E
cheren Bedingungen an- E
halten.
2. Die Schrauben (C) lösen
und den Bügel (D) ent-
fernen.
3. Die Klemmen (E) trennen. D
Vorsicht
Wichtiger Hinweis
F C
Die Minusklemme (-)
zuerst trennen.
IDM-43802805001.pdf

4. Die Batterie (F) heraus-


nehmen und ersetzen.
5. Die Klemmen (E) wieder anschließen.
Vorsicht
Wichtiger Hinweis
Beim Anschließen der Klemmen auf die korrekte Polung achten. Die
Plusklemme (+) mit Fett bestreichen und zuerst anschließen.
6. Den Bügel (D) montieren und mit den Schrauben (C) befestigen.
Wichtig
Die gebrauchten Batterien nicht in die Umwelt gelangen lassen. Die
Entsorgung muss unter Einhaltung der einschlägigen Gesetze er-
folgen.
C943802803.fm

Deutsch - 140 - INFORMATIONEN ZUM TEILEERSATZ


REIFENWECHSEL

Hierzu ist folgendermaßen vorzugehen.


1. Die Maschine unter sicheren Bedingungen anhalten.
2. Zum Anheben den Wagenheber an den angegeben Punkten anbringen.
Vorsicht
Wichtiger Hinweis
Der Reifenwechsel ist, auch aufgrund des Gesamtgewichts der Ma-
schine, eine gefährliche Arbeit.
Um (auch große) Gefahren zu vermeiden, wird empfohlen, die Arbeit
von Fachpersonal (z. B. einem Reifendienst) ausführen zu lassen,
der in der Lage ist, die Arbeit korrekt und sicher auszuführen.
3. Nach dem Auswechseln sicherstellen, dass der Anzugsdrehmoment der
Spannschrauben und Klemm-Muttern der Räder korrekt ist.

Tabelle 9.1: Anzugsdrehmomente


Anzugsdrehmoment
Dimensionen Schrauben / Muttern
Nm (kgm)
M14 x 1,5 140 (14,3)
M16 x 1,5 210,7 (21,5)
M16 x 1,5 (Senkschraubenmutter). 210,7 (21,5)
C943802803.fm

Deutsch - 141 - INFORMATIONEN ZUM TEILEERSATZ


WECHSEL DER LAMPEN DER (VORDEREN) SCHEINWERFER

IDM-43802805900.pdf
A

Hierzu ist folgendermaßen vorzugehen.


1. Die Maschine unter sicheren Bedingungen anhalten.
2. Die Schrauben (A) wieder lösen und das Dach (B) abmontieren.
Lampen des Fahrtrich-
tungsanzeigers
3. Die Lampenfassung (C)
drehen und abziehen.
4. Die Lampe heraus-

00 df
E
nehmen und durch eine D
neue mit denselben Merk- C
malen ersetzen.
5. Die Lampenfassung (C)
G
einfügen und drehen, um
sie zu sperren.
IDM-43802806800.pdf

Positionslichter - Fernlicht
F
und Abblendlicht
C943802803.fm

6. Die Schrauben (D) lösen


und den Scheinwerferein-
satz (E) ausbauen.
7. Die Lampenfassung drehen und abziehen.
8. Die Lampe herausnehmen und durch eine neue mit denselben Merkmalen
ersetzen.
9. Die Lampenfassung einfügen und drehen, um sie zu sperren.
Deutsch - 142 - INFORMATIONEN ZUM TEILEERSATZ
Abblendlicht
10. Die Schrauben (F) lösen und den Scheinwerfereinsatz (G) ausbauen.
11. Die Lampenfassung drehen und abziehen.
12. Die Lampe herausnehmen und durch eine neue mit denselben Merkmalen
ersetzen.
13. Die Lampenfassung einfügen und drehen, um sie zu sperren.
C943802803.fm

Deutsch - 143 - INFORMATIONEN ZUM TEILEERSATZ


WECHSEL DER (HINTEREN) WARNLAMPEN
Hierzu ist folgendermaßen vorzugehen.
1. Die Maschine unter sicheren Bedingungen anhalten.
Positionslichter - Lampen
des Fahrtrichtungsanzei-
gers
2. Die Schraube lösen und
die Schutzabdeckung (A)
abnehmen.
A
3. Die Lampe heraus-
nehmen und durch eine
neue mit denselben Merk-

IDM-43802806100.pdf
malen ersetzen.
4. Die Schutzabdeckung (A)
wieder aufsetzen und die
Schraube anziehen.
Kennzeichenbeleuchtung
5. Die Maschine unter si-
cheren Bedingungen an-
halten. B
6. Die Schraube lösen und
die Schutzabdeckung (B)
abnehmen.
7. Die Lampe heraus-
nehmen und durch eine

IDM-43802806200.pdf
neue mit denselben Merk-
malen ersetzen.
8. Die Schutzabdeckung (B)
wieder aufsetzen und die
Schraube anziehen.
C943802803.fm

Deutsch - 144 - INFORMATIONEN ZUM TEILEERSATZ


WECHSEL DER LAMPEN DER KABINE
Hierzu ist folgendermaßen
vorzugehen.
1. Die Maschine unter si-
cheren Bedingungen an-
halten.
2. Den Scheinwerfer (A)
A
drehen, die Lampenfas-
sung (B) drehen und ihn
herausziehen.
C
3. Die Lampe (C) heraus-
nehmen und durch eine B
neue mit denselben Merk- IDM-43802806300.pdf

malen ersetzen.
4. Die Lampenfassung (B)
einfügen und drehen, um sie zu sperren.
C943802803.fm

Deutsch - 145 - INFORMATIONEN ZUM TEILEERSATZ


INNENBELEUCHTUNG AUSTAUSCHEN
Hierzu ist folgendermaßen
vorzugehen.
C B
1. Die Maschine unter si-
cheren Bedingungen an-
halten.
2. Die Schraube (A) lösen
und die Schutzabdeckung
(B) abnehmen.
3. Die Lampe (C) heraus-
nehmen und durch eine A
neue mit denselben Merk- IDM-43802807900.pdf

malen ersetzen.
4. Die Schutzabdeckung (B)
wieder aufsetzen und die
Schraube (A) anziehen.
C943802803.fm

Deutsch - 146 - INFORMATIONEN ZUM TEILEERSATZ


AUSTAUSCH DER SCHMELZSICHERUNGEN
Hierzu ist folgendermaßen
vorzugehen.
1. Die Maschine unter si-
cheren Bedingungen an-
halten. A
2. Die Motorhaube öffnen
(Siehe "Öffnung der Mo-
torhaube").
3. Den Schutz (A) ausbauen
und die Schmelzsicherung
durch eine gleichartige er-
setzen.

IDM-43802806400.pdf
4. Schutzvorrichtung (A)
wieder montieren.
5. Die Motorhaube nach Be-
endigung des Eingriffs
wieder schließen.
Die Abbildung zeigt die Position der Schmelzsicherungen und die Liste führt
deren Funktion auf.

2 15 16 17

18 19 20
1

3 4 5 6
IDM-43802802400.pdf

7 8 9 10
11 12 13 14
C943802803.fm

Wichtig
Im Fall einer Auswechslung nur Schmelzsicherungen verwenden,
die dieselben Merkmalen wie die in der Tabelle angegebenen be-
sitzen.

Deutsch - 147 - INFORMATIONEN ZUM TEILEERSATZ


Tabelle 9.2: Beschreibung der Schmelzsicherungen
Position Beschreibung Maßeinheit Wert
Schmelzsicherungen der Maschine
1 Allgemeine Elektroanlage A 40
2 Anlassanlage des Motors und Elektroanlage der Kabine A 40
Schmelzsicherungen des Armaturenbretts
3 Warnblinkanlage A 15
4 Akustisches Warngerät A 15
Positionslichter vorne rechts und hinten links, Kontrollleuchte
5 A 7,5
Positionslichter, Steuerung Positionslichter
Positionslichter vorne links und hinten rechts, Steuerung
6 A 7,5
Positionslichter
Fahrtrichtungsanzeiger und Elektrogebläse zur Kühlung des
7 A 15
Motoröls
8 Hintere Stromanschlüsse A 15
9 Rechtes Abblendlicht A 7,5
10 Linkes Abblendlicht A 7,5
Motorglühkerzen, Treibstoffstandanzeige, Solenoid
11 A 10
Motorstopp
Versorgung Steuergerät „Speed Fix",
12 A 10
Multifunktionsmessinstrument, Tachometersensor
Relais und Bremslichter, Bedienelemente Sitz,
13 A 20
Bedienelemente Kabine
14 Fernlicht und Kontrollleuchte A 10
Schmelzsicherungen der Kabine
Einpolige Steckdose, Deckenlampe der Kabine und
15 A 7,5
Autoradio
16 Umluftgebläse A 20
17 Autoradio A 10
18 Pumpe des Scheibenreinigers und Scheibenwaschanlage A 10
19 Verdichter der Klimaanlage A 7,5
20 Rundumleuchte, vordere und hintere Arbeitsleuchten A 15

ZERLEGUNG UND VERSCHROTTUNG DER MASCHINE


Dieser Vorgang muss durch erfahrene Facharbeiter unter Befolgung der
geltenden Gesetze über die Sicherheit am Arbeitsplatz durchgeführt
C943802803.fm

werden. Nicht biologisch abbaubare Produkte, Schmieröle und nicht ei-


senhaltige Bauteile (Gummi, PVC, Kunstharze usw.) nicht in die Umwelt
gelangen lassen. Die Entsorgung muss unter Einhaltung der einschlägi-
gen Gesetze erfolgen.

Deutsch - 148 - INFORMATIONEN ZUM TEILEERSATZ


TABELLEN DER TECHNISCHEN DATEN 10

EINFÜHRUNG ZU DEN TABELLEN DER TECHNISCHEN DATEN


Um das Auffinden und die Konsultation der technischen Daten zu erleichtern,
wurden diese in mehrere Tabellen unterteilt.
In den Tabellen sind sowohl allgemeine als auch spezifische Daten enthalten
(insbesondere bezüglich Zulassung der Maschine).

LEERGEWICHT MASCHINE (IN FAHRBEREITEM ZUSTAND)


In den Tabellen sind die Leerewichte der Maschine im fahrbereiten Zustand
(ohne Werkzeug und ohne angebrachtem Ballast), mit vollem Brennstofftank
und Fahrzeugführer mit einem Gewicht von 75 kg aufgeführt.

Tabelle 10.1: Leergewicht der Maschine (in fahrbereitem Zustand)


Wert
Beschreibung Maßeinheit
SP 4400 SP 5008
Leergewicht insgesamt kg 1350÷1425 1395÷1470
Leergewicht Vorderachse kg 465÷510 485÷530
Leergewicht Hinterachse kg 885÷915 910÷940

MAXIMAL ZULÄSSIGES GEWICHT DER MASCHINE


In den Tabellen sind die maximalen Gewichte (eingeschlossen Leergewicht in
fahrbereiten Zustand) aufgefüllt, die vom Gerät erreicht werden können.

Tabelle 10.2: Maximal zulässiges Gewicht


Gewicht auf der Gewicht auf der
Gesamtgewicht
Bereifung Vorderachse Hinterachse (kg)
(kg) (kg)
240/70 - 15 (*)
29x12,50-15 Good Year XTRA-TRAC
29x12,50-15 Carlisle TRU POWER 1200 1300 2250
29x12,50-15 Titan MULTITRAC
438-044-1.fm

6,50 - 16

(*) Standardreifen

Deutsch - 149 - Tabellen der technischen Daten


ABMESSUNGEN VORDERES HUBWERK
Die Abbildung zeigt die technischen Daten des vorderen Hubwerks mit „Kugel-
gelenk-Anbausystem".

10
÷5
355

IDM-43802800900.pdf
460

E
340÷
P

683 B

D
A

287
Tabelle 10.3: Abmessungen des Aggregats
Maß Hubarme (Standardausführung) Hubarme (kurze Ausführung)
A 575 mm 480 mm
B 320 mm 330 mm
D 266 mm 222 mm
E 458 mm 382 mm
P (150 bar) 1100 kg 1300 kg
438-044-1.fm

Deutsch - 150 - Tabellen der technischen Daten


ABMESSUNGEN HINTERES HUBWERK
Die Abbildung zeigt die technischen Daten des hinteren Hubwerks mit „Kugel-
gelenk-Anbausystem".
438-044-1.fm

Deutsch - 151 - Tabellen der technischen Daten


BALLAST
Die Tabelle gibt die Art und die Menge der Ballaste an, die installiert werden
können, um die Maschine stabiler zu machen und die Zugfähigkeit zu erhöhen,
falls ein sehr schweres Arbeitsgerät verwendet wird.
Zur Vorgehensweise bei der Installation siehe „Installation der Ballaste".

Tabelle 10.4: Gewicht der Ballaste


Menge der Menge der Ballaste und
Typ Bereifung Stückgewicht Ballaste (pro Gesamtgewicht (auf beiden
Rad) Seiten)
240/70 - 15 20 kg 1 2 (40 kg)
Ballastgewichte
20 kg 1 2 (40 kg)
(Vorderachse). 29x12,50 - 15
45 kg 1 2 (90 kg)

Wichtig
Die Ballaste dürfen nur an der Vorderachse angebracht werden.
An den Achsen können nicht gleichzeitig die Ballaste von 20 kg und
die Ballaste von 45 kg installiert werden.
Das Anbringen der Ballaste ist NICHT möglich, wenn die Maschine
mit Reifen 16" ausgerüstet ist.
– Die Ballaste STETS abmontieren, wenn die austauschbaren Arbeitsge-
räte abgebaut werden, damit die Stabilität der Maschine nicht verändert
wird.
Sind Ballaste an der Maschine installiert, aber keine austauschbaren Ar-
beitsgeräte angebaut, wird sie instabil (Bremsung und Lenkung), die
Reifen nutzen sich vorzeitig ab und es wird mehr Kraftstoff verbraucht.
Wichtig
Damit die Maschine ausbalanciert ist auf beiden Seiten die gleiche
Menge an Ballasten installieren.
438-044-1.fm

Deutsch - 152 - Tabellen der technischen Daten


ABMESSUNGEN

G
B C D
A

L M O N

IDM-43802805100.pdf
Tabelle 10.5: Abmessungen der Maschine
SP 4400
Bereifung
Maß
240/70 - 15 (*) 29x12,50-15 6,50 - 16
A 3120 3120 3120
B 760 760 760
C 1380 1380 1380
D 980 980 980
G 230 255 255
mm

I 1985 2010 2010


L 1115÷1255 1310 1115÷1275
M Zur Bestimmung des Maßes siehe "Spurweiten der Maschine".
N 1185÷1275 1315 1125÷1290
438-044-1.fm

O Zur Bestimmung des Maßes siehe "Spurweiten der Maschine".

(*) Standardreifen

Deutsch - 153 - Tabellen der technischen Daten


I

G
B C D
A

L M O N

IDM-43802805100.pdf
Tabelle 10.6: Abmessungen der Maschine
SP 5008
Bereifung
Maß
240/70 - 15 (*) 29x12,50-15 6,50 - 16
A 3220 3220 3220
B 760 760 760
C 1380 1380 1380
D 1080 1080 1080
G 230 255 255
mm

I 1985 2010 2010


L 1115÷1255 1310 1115÷1275
M Zur Bestimmung des Maßes siehe "Spurweiten der Maschine".
N 1185÷1275 1315 1125÷1290
O Zur Bestimmung des Maßes siehe "Spurweiten der Maschine".

(*) Standardreifen
438-044-1.fm

Deutsch - 154 - Tabellen der technischen Daten


EIGENSCHAFTEN DES MOTORS, DES ANTRIEBS UND DER ANLAGEN

Tabelle 10.7: Technische Daten


SP 4400
Beschreibung und Eigenschaften Maßeinheit Wert
Motorisierung
Verbrennungsmotor YANMAR - Modell 3TNV88 - DCR
Verbrennungsmotor YANMAR - Modell 3TNV88 - BDCR
- Emissionsklasse Abgas Phase 3A
- Viertakt-Dieselmotor
- Direkteinspritzung
- Flüssigkeitskühlung
- Anzahl der Zylinder 3
- Hubraum cm³ 1642
- Leistung (Modell 3TNV88 - DCR). kW (CV) 28 (38)
- Leistung (Modell 3TNV88 - BDCR). kW (CV) 28,1 (38,2)
Umdrehungen/
- Umdrehungszahl (max.) 3000
min
- Max. Drehmoment (bei 1200 U/min) (Modell 3TNV88 -DCR). Nm 111
- Max. Drehmoment (bei 1200 U/min) (Modell 3TNV88 - BDCR). Nm 107.2
- Spezifischer Verbrauch (Modell 3TNV88 - BDCR). g/kWh (g/CVh) 252 (185)
- Fassungsvermögen des Kraftstofftanks l 30
- Kühlkreisinhalt l 8,4
Antriebselemente
Vierradantrieb und Achsendgetriebe hinten
Hydrostatischer mit stufenloser Regelung mit 3
Drehzahlbereichen.
Gleichzeitige Sperre des (vorderen und hinteren)
Differenzials mit mechanischer Kupplung
System zum Auskuppeln des Frontantriebs mit mechanischer
Steuerung
Einscheiben-Trockenkupplung mit mechanischer Betätigung
über Pedal
- Ölmenge hinterer Getriebekasten l 12,5
- Ölfüllmenge im Getriebegehäuse l 8,5
Lenkaggregat
Hydrauliklenkung mit zwei einfachwirkenden Zylindern am
mittleren Gelenk
438-044-1.fm

- Minimaler Lenkradius (innen) mm 1445


- Minimaler Lenkradius (Außenlenkradius) mm 2625
Bremsanlage
Trommelbetriebsbremse mit hydraulischer Pedalbetätigung,
die auf die Hinterräder wirkt

Deutsch - 155 - Tabellen der technischen Daten


Tabelle 10.7: Technische Daten
SP 4400
Beschreibung und Eigenschaften Maßeinheit Wert
Mechanische Feststellbremse mit Hebelsteuerung, die auf die
hinteren Bremsen wirkt
Hydraulisches System
- Ölfiltereinsatz mit Filtergrad μ 25
- Ölfilter Hydrostatikmotor μ 10
Hydraulische Zahnradpumpe
- Hubraum cm³ 10,8
- Förderleistung (bei 3000 U/min) l/min 30
Aufladpumpe Hydraulikmotor
- Hubraum cm³ 9
- Förderleistung (bei 3000 U/min) l/min 27
Pumpe und hydrostatischer Motor
- Hubraum cm³ 28
Hydraulikanschlüsse mit für einen schnellen Anschluss der
Betriebsfunktionen, einfachwirkend, doppeltwirkend und
doppeltwirkend mit Schwimmstellung
- Maximaler Betriebsdruck bar 150
Elektrische Anlage
- Versorgungsspannung V 12
- Lichtmaschine V-A 12 - 40
- Lichtmaschine (Optional) V-A 12 - 75
- Anlasser kW 2
- Wartungsfreie Batterie V-A 12 - 74
Anzeigen und Beleuchtung
- Lampe für Abblendlicht (vorderer/oberer Teil der Kabine) W 55
- Lampe für Fernlicht (vorderer/oberer Teil der Kabine) W 55
- Lampe für Positionslichter (vorderer/oberer Teil der Kabine) W 5
- Lampe der Arbeitsleuchten (hinterer Teil der Kabine) W 55
- Lampe Abblendlicht (asymmetrische Scheinwerfer) W 55
- Lampe für Fahrtrichtungsanzeiger (vorderer/oberer Teil der
W 21
Kabine)
- Lampe Positionslichter (hintere) W 5
- Lampe für Bremslicht W 21
- Lampe für Kennzeichenbeleuchtung W 5
438-044-1.fm

- Innenbeleuchtung W 5
Hebewerk
Hydraulisches Hubwerk mit Drei-Punkt-Kupplung (Kategorie
1-2). Für nähere Angaben wird auf den Abschnitt
"Abmessungen vorderes Hubwerk" verwiesen.

Deutsch - 156 - Tabellen der technischen Daten


Tabelle 10.8: Technische Daten
SP 5008
Beschreibung und Eigenschaften Maßeinheit Wert
Motorisierung
Verbrennungsmotor YANMAR - Modell 4TNV88 - BLCR
- Emissionsklasse Abgas Phase 3A
- Viertakt-Dieselmotor
- Direkteinspritzung
- Flüssigkeitskühlung
- Anzahl der Zylinder 4
- Hubraum cm³ 2190
- Leistung kW (CV) 33,4 (45,4)
- Umdrehungszahl (max.) Umdrehungen/min 2700
- Max. Drehmoment (bei 1000 U/min) Nm 143,5
- Spezifischer Verbrauch g/kWh (g/CVh) 256 (189)
- Fassungsvermögen des Kraftstofftanks l 30
- Kühlkreisinhalt l 10
Antriebselemente
Vierradantrieb und Achsendgetriebe hinten
Hydrostatischer mit stufenloser Regelung mit 3
Drehzahlbereichen.
Gleichzeitige Sperre des (vorderen und hinteren) Differenzials
mit mechanischer Kupplung
System zum Auskuppeln des Frontantriebs mit mechanischer
Steuerung
Einscheiben-Trockenkupplung mit mechanischer Betätigung
über Pedal
- Ölmenge hinterer Getriebekasten l 12,5
- Ölfüllmenge im Getriebegehäuse l 8,5
Lenkaggregat
Hydrauliklenkung mit zwei einfachwirkenden Zylindern am
mittleren Gelenk
- Minimaler Lenkradius (innen) mm 1445
- Minimaler Lenkradius (Außenlenkradius) mm 2625
Bremsanlage
Trommelbetriebsbremse mit hydraulischer Pedalbetätigung,
die auf die Hinterräder wirkt
Mechanische Feststellbremse mit Hebelsteuerung, die auf die
438-044-1.fm

hinteren Bremsen wirkt


Hydraulisches System
- Ölfiltereinsatz mit Filtergrad μ 25
- Ölfilter Hydrostatikmotor μ 10
Hydraulische Zahnradpumpe
- Hubraum cm³ 10,8

Deutsch - 157 - Tabellen der technischen Daten


Tabelle 10.8: Technische Daten
SP 5008
Beschreibung und Eigenschaften Maßeinheit Wert
- Förderleistung (bei 2700 U/min) l/min 26
Aufladpumpe Hydraulikmotor
- Hubraum cm³ 9
- Förderleistung (bei 2700 U/min) l/min 24
Pumpe und hydrostatischer Motor
- Hubraum cm³ 28
Hydraulikanschlüsse mit für einen schnellen Anschluss der
Betriebsfunktionen, einfachwirkend, doppeltwirkend und
doppeltwirkend mit Schwimmstellung
- Maximaler Betriebsdruck bar 150
Elektrische Anlage
- Versorgungsspannung V 12
- Lichtmaschine V-A 12 - 55
- Lichtmaschine (Optional) V-A 12 - 75
- Anlasser kW 2
- Wartungsfreie Batterie V-A 12 - 74
Anzeigen und Beleuchtung
- Lampe für Abblendlicht (vorderer/oberer Teil der Kabine) W 55
- Lampe für Fernlicht (vorderer/oberer Teil der Kabine) W 55
- Lampe für Positionslichter (vorderer/oberer Teil der Kabine) W 5
- Lampe der Arbeitsleuchten (hinterer Teil der Kabine) W 55
- Lampe Abblendlicht (asymmetrische Scheinwerfer) W 55
- Lampe für Fahrtrichtungsanzeiger (vorderer/oberer Teil der Kabine) W 21
- Lampe Positionslichter (hintere) W 5
- Lampe für Bremslicht W 21
- Lampe für Kennzeichenbeleuchtung W 5
- Innenbeleuchtung W 5
Hebewerk
Hydraulisches Hubwerk mit Drei-Punkt-Kupplung (Kategorie 1-
2). Für nähere Angaben wird auf den Abschnitt "Abmessungen
vorderes Hubwerk" verwiesen.
438-044-1.fm

Deutsch - 158 - Tabellen der technischen Daten


KARDANWELLE
Während der Arbeit
sollten die Dreh-
achsen, die Zapfwelle
und die Welle, auf die
die Gerätebewegung
übertragen wird, mög-
lichst genau aufein-
ander ausgerichtet
sein.

IDM-43804300900.pdf
In der Tabelle sind die
zulässigen Gelenk-
winkel der an die Ma-
schine
angeschlossenen Kar-
danwelle angegeben.

Tabelle 10.9: Gelenkwinkel Kardanwelle


Beschreibung Höchstwert
Vertikale Verschiebung (oben) (α) 45°
Vertikale Verschiebung (unten) (β) 35°
Seitliche Verschiebung (mit installiertem Hubwerk) (δ) 30°
Seitliche Verschiebung (ohne installiertes Hubwerk) (δ) 50°

Wichtig
Die maximal zulässigen Gelenkwinkel der Kardanwelle sind im Hand-
buch des Herstellers angegeben.
438-044-1.fm

Deutsch - 159 - Tabellen der technischen Daten


EIGENSCHAFTEN ZAPFWELLE
Eigenschaften Zapfwelle für mechanischen Antrieb
– Zapfwelle mit mechanischer Steuerung
Drehrichtung Im Uhrzeigersinn (Siehe die Keilwelle von der Maschinenvor-
derseite aus).
– Keilwelle ASAE 1" 3/8
Die Tabelle gibt die Drehzahlwerte der Zapfwelle an (synchronisiert mit dem
Motor).
Wichtig
Bevor ein Anbaugerät angebaut wird, muss in dem entsprechenden
Handbuch kontrolliert werden, welche Geschwindigkeit hier erfor-
derlich ist und so für das Gerät genutzt werden muss.

Tabelle 10.10: Umdrehungen Zapfwelle


Mit dem Motor synchronisierte Zapfwelle (vom Schaltgetriebe
Version unabhängig)
Zapfwellendrehzahl Drehzahl
Zapfwelle 540 540 2500
Zapfwelle 1000 1000 2460
438-044-1.fm

Deutsch - 160 - Tabellen der technischen Daten


SCHALLPEGEL
In der Tabelle sind die Schallpegel aufgeführt, die mit der Maschine unter be-
stimmten Betriebsbedingungen und in den angegebenen Ausführungen ge-
messen wurden.
Die Werte wurden gemäß der einschlägigen Richtlinien und Gesetze ge-
messen.

Tabelle 10.11: Schallpegel


SP 4400
Messwert
Beschreibung
3TNV88-DCR 3TNV88-BDCR
Schallpegel bei stehender
77 dB(A) 79 dB(A)
Schallpegel im Maschine
Maschinenumfeld (¹) Schallpegel bei fahrender
81 dB(A) 80 dB(A)
Maschine
Schallpegel am Fahrerohr
(Maschine mit offener 85 dB(A) 86 dB(A)
Schallpegel auf dem Kabine).
Fahrerplatz (²) Schallpegel am Fahrerohr
(Maschine mit geschlossener 83 dB(A) 82 dB(A)
Kabine).

Tabelle 10.12: Schallpegel


SP 5008
Messwert
Beschreibung
4TNV88-BLCR
Schallpegel bei stehender
77 dB(A)
Schallpegel im Maschine
Maschinenumfeld (¹) Schallpegel bei fahrender
77 dB(A)
Maschine
Schallpegel am Fahrerohr
(Maschine mit offener 85 dB(A)
Schallpegel auf dem Kabine).
Fahrerplatz (²) Schallpegel am Fahrerohr
(Maschine mit geschlossener 80 dB(A)
Kabine).
438-044-1.fm

(¹) Die Werte wurden in Übereinstimmung mit der Richtlinie 2009/63/CE erhoben.
(²) Die Werte wurden in Übereinstimmung mit der Richtlinie 2009/76/CE erhoben.
Vorsicht
Wichtiger Hinweis
Bei längerem und fortwährendem Einsatz der Maschine die persönli-
che Schutzausrüstung (Gehörschutz) zur Reduzierung des Schallpe-
gels am Bedienerplatz verwenden.

Deutsch - 161 - Tabellen der technischen Daten


AUF DEN FAHRER ÜBERTRAGENE VIBRATIONEN
Der Vibrationspegel, der am Fahrersitz ermittelt wird, ist immer kleiner oder
gleich 1,25 m/s².
Der Wert wurde in Übereinstimmung mit der Richtlinie 78/764/CEE und fol-
gende Änderungen erhoben; er kann je nach Gewicht des Fahrers variieren.

NEIGUNGEN (MASCHINE IN STATISCHER POSITION)


Die Neigungswerte sind das
Ergebnis unterschiedlicher
vom Hersteller ausgeführter
statischer Prüfungen.
Die Prüfungen wurden an der
Maschine ohne Ausrüstung
und/oder ohne angebrachtem

IDM-43802801100.pdf
Ballast ausgeführt, gestoppt
auf einer geneigten Fläche
und mit nicht eingeschlagener
Lenkung.
Bei den Laborprüfungen kön-
nen nicht alle Umgebungsbe-
dingungen nachvollzogen
werden.
Die ermittelten Daten stellen nur Bezugswerte dar und DÜRFEN NICHT als "si-
chere Grenzen" angesehen werden, die ein Arbeiten ohne Umkippgefahr ga-
rantieren.

Tabelle 10.13: Kippgrenze (Maschine in statischer Position)


Position der Maschine Messwert Anmerkungen
Maschine bergauf gestoppt
32°
(Längsposition)
Maschine bergab gestoppt Stabilitätsprüfungen, Maschine
32° wie angegeben ausgerüstet.
(Längsposition)
- Bereifung 240/70 - 15
Maschine in geneigter Position - Vordere Spurweite 920 mm
25°
gestoppt (Querstabilität rechts)
438-044-1.fm

- Hintere Spurweite 950 mm


Maschine in geneigter Position
25°
gestoppt (Querstabilität links)

Wichtig
Der Fahrer muss die Maschine auf korrekte Weise fahren und IMMER
mit Vorsicht, besonders in den Situationen, in denen die Gefahr be-
steht umzukippen.

Deutsch - 162 - Tabellen der technischen Daten


SPURWEITEN DER MASCHINE

A
C

1 2 3 4 5

IDM-43802805300.pdf
6 7 8 9 10

Tabelle 10.14: Abmessungen der Spurweite


Maß Bereifung
Typ
(mm) 240/70-15 (*) 29x12,50-15 6,50-16
A
1
B 1005
A 1000
2
B
A
3
B 950 945
A 920
4
B 1015 1010
A 950
5
B 1110
A 935 1010
6
438-044-1.fm

B 1170 (**)
A 945
7
B 1040 1030
A 990 935
8
B 1105 (**) 1095
A 960 1035
9
B 1195 (**)

Deutsch - 163 - Tabellen der technischen Daten


Tabelle 10.14: Abmessungen der Spurweite
Maß Bereifung
Typ
(mm) 240/70-15 (*) 29x12,50-15 6,50-16
A 1020 1095
10
B 1255 (**) 1260 (**)
C 235 310 180

(*) Standardreifen
(**) nicht für den Straßenverkehr, sondern nur für Arbeitseinsätze geeignete
Spurweiten.
Wichtig
Nach jedem Wechseln der Spurweite muss überprüft werden, dass
die Räder nicht mit der Karosserie oder anderen Maschinenteilen in-
terferieren.

Wichtig
Nach dem Wechsel der Spurweite sicherstellen, dass der Anzugs-
drehmoment der Spannschrauben und Klemm-Muttern der Räder
korrekt ist (Siehe "Wechseln von Reifen").
438-044-1.fm

Deutsch - 164 - Tabellen der technischen Daten


MASCHINENGESCHWINDIGKEIT

Tabelle 10.15: Maschinengeschwindigkeit (mit Motor auf 3000 Umdrehungen/


min)
SP 4400
Bereifung
Geschwindigkeitsberei 29x12,50-15 29x12,50-15 29x12,50-15
ch 240/70 - 15 (*) Good Year Carlisle TRU Titan 6,50 - 16
XTRA-TRAC POWER MULTITRAC
Langsame
5,53 5,67 5,76 5,79 5,70
Vorwärtsfahrt

Bereiche
(km/h).

Normale
11,75 12,05 12,23 12,30 12,11
Bereiche
Schnelle
24,97 25,62 25,99 26,14 25,72
Bereiche
Langsame
5,53 5,67 5,76 5,79 5,70
Rückwärtsfahrt

Bereiche
(km/h).

Normale
11,75 12,05 12,23 12,30 12,11
Bereiche
Schnelle
24,97 25,62 25,99 26,14 25,72
Bereiche

(*) Standardreifen

Tabelle 10.16: Maschinengeschwindigkeit (mit Motor auf 2700 Umdrehungen/


min)
SP 5008
Bereifung
Geschwindigkeitsberei 29x12,50-15 29x12,50-15 29x12,50-15
ch 240/70 - 15 (*) Good Year Carlisle TRU Titan 6,50 - 16
XTRA-TRAC POWER MULTITRAC
Langsame
4,98 5,11 5,18 5,21 5,13
Vorwärtsfahrt

Bereiche
(km/h).

Normale
10,58 10,85 11,01 11,07 10,89
Bereiche
Schnelle
22,48 23,05 23,39 23,53 23,15
Bereiche
Langsame
4,98 5,11 5,18 5,21 5,13
Rückwärtsfahrt

Bereiche
(km/h).

Normale
438-044-1.fm

10,58 10,85 11,01 11,07 10,89


Bereiche
Schnelle
22,48 23,05 23,39 23,53 23,15
Bereiche

(*) Standardreifen

Deutsch - 165 - Tabellen der technischen Daten


HINTERE SCHLEPPKUPPLUNG

Schleppkupplung mit EG-Zulassung Schleppkupplung mit Zulassung für


Italien

IDM-43802805400.pdf
Tabelle 10.17: Höhe der Schleppkupplung
SP 4400
Bereifung A (mm) H (mm) B (mm) H1 (mm)
240/70 - 15 (*) 905 380 880 335
29x12,50 - 15 905 405 880 360
6,50 - 16 905 405 880 365

(*) Standardreifen

Tabelle 10.18: Höhe der Schleppkupplung


SP 5008
Bereifung A (mm) H (mm) B (mm) H1 (mm)
240/70 - 15 (*) 1000 380 975 335
29x12,50 - 15 1000 405 975 360
6,50 - 16 1000 405 975 365

(*) Standardreifen
438-044-1.fm

Deutsch - 166 - Tabellen der technischen Daten


MAXIMALE VERTIKALE BELASTUNG AN DER SCHLEPPKUPPLUNG DER
MASCHINE
Vor dem Anbau des geschleppten Anbaugeräts ist es notwendig, die Tabelle
der maximalen vertikalen Belastungen und der maximalen Zugbeanspru-
chungen an der Schleppkupplung der Maschine zu konsultieren.
An die Maschine KEINE (gekuppelten oder geschleppten) Anbauge-
räte anbauen, die technische Merkmale und Betriebseigenschaften
haben, die nicht mit denen der Maschine konform sind (Leistung, Ge-
wicht, Beanspruchung an der Schleppkupplung, Drehzahl der Zapf-
welle, etc.).

Italienische Zulassung

Tabelle 10.19: Maximale vertikale Belastung


Ohne Ballaste Mit Ballaste
Bereifung
N (kg) N (kg)
240/70 - 15 (*)
29x12,50-15 980,7 (100) 980,7 (100)
6,50-16

(*) Standardreifen

EG-Zulassung

Tabelle 10.20: Maximale vertikale Belastung


Ohne Ballaste Mit Ballaste
Bereifung
N (kg) N (kg)
240/70 - 15 (*)
29x12,50-15 980,7 (100) 980,7 (100)
6,50-16

(*) Standardreifen
438-044-1.fm

Deutsch - 167 - Tabellen der technischen Daten


MAXIMALE ZUGBEANSPRUCHUNG AN DER SCHLEPPKUPPLUNG DER
MASCHINE

Italienische Zulassung

Tabelle 10.21: Maximale Zugbeanspruchung


Wert
Art der Bremsung
N (kg)
Geschlepptes Gerät ohne unabhängige Bremse 8826 (900)
Geschlepptes Gerät mit unabhängiger Bremse -
Geschlepptes Gerät mit Auflaufbremse 11768 (1200)

EG-Zulassung

Tabelle 10.22: Maximale Zugbeanspruchung


Art der Bremsung Wert
N (kg)
Geschlepptes Gerät ohne unabhängige Bremse 8826 (900)
Geschlepptes Gerät mit unabhängiger Bremse -
Geschlepptes Gerät mit Auflaufbremse 11768 (1200)
438-044-1.fm

Deutsch - 168 - Tabellen der technischen Daten


438-044-1.fm

Deutsch - 169 - Tabellen der technischen Daten


C1143802803.fm

Deutsch
COLLEGARE A LINEA COLLEGARE A LINEA
COLLEGARE A LINEA X1.3 X1.1
X1.2 CRUSCOTTO CRUSCOTTO
CRUSCOTTO
1 2 3 4 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21
X1.2 X1.2 X1.3 X1.3 X1.1 X1.1

X9
hh
X9
gg

N 1
A 1
G 1
H 1
R 1

R 6
X9

M 1.5
Z 0.5
L 0.5
B 0.5

N 2.5
V 1.5

G-M 1
S-B 1
B/R 1
B/N 1
A-G 1
C-L 1
H-R 1
C-N 1
R-N 1
L-N 1
G-N 1
H-N 1

R-V 1
A-V 1
ff

L-G 0.5
S-L 0.5
Z-B 0.5
S-N 0.5
Z-N 0.5
A-B 0.5

G-V 0.5
V-S 0.5
H-V 0.5
X9
ee
X9
dd
X9
cc
X9
bb
X8 R-G 1 R-G 1 X9
6 aa
X8 N 1.5 N 1.5 X9
5 W
X8 B/N 1 B/N 1 X9
4 V
X8 B/R 1 B/R 1 X9
3 U

COLLEGARE A LINEA
PEDIPOLATORE
X8 G-M 1 G-M 1 X9
2 T
X8 S-B 1 S-B 1 X9
S

R-G 1.5
1
X9

X8
R
R 1 X9
P
R 6 R-G 1.5 R-G 1.5 X9
N
L-G 0.5 C-L 1 C-L 1 X9
M
V-S 0.5 V-S 0.5 X9
L
COLLEGARE A LINEA
INTERNO CABINA

S-N 0.5 V-N 1 V-N 1 X9


K
V-N 1 V-N 1 X9
J
G/N 1 G/N 1 X9
H
X9

B 0.5 H-N 1 H-N 1 X9


A 2.5 G
H 1 H 1 X9
F
L-B 0.5 L-B 0.5 SAL4 G-N 0.5 G-N 0.5 X9
E
G 1 SAL3 G 0.5 X9
S-G1.5 D
L-N 1 SAL2 L-N 0.5 X9

R-N 1
SCHALTPLAN DES MOTORS

C
SAL1 A 0.5 A 0.5 X9
86 87 B
1 K30 X30 X30 V 1.5 V 1.5 X9
X23 A
86 87 X9
4

L 2.5
B23 C 2.5 C 2.5 C 2.5 X9
t 85 30 3
N 4 N 4 X9
2
85 30 M 4 X9
X30 X30 1
2
X23
A 1
A 0.5
G 0.5
L-N 1

G-N 0.5

M2.5

G-V0.5
A 1

G-N 1
K34
N 4
N 1.5

M-B 1

53S
T
53M
15
31
N1.5
N0.5
X10 N 2.5
87a 30 85 87 86 SAL6

- 170 -
X34 X34
L-N 0.5

M 1.5

A 2.5
M 1

R 6
S-G1.5

N 0.5

M 2.5
L-B0.5

S-G 1.5
S-V1
S-V1
N 0.5
M 4 M 4
N 6
N 0.5
N 0.5

B2.5
B2.5
G 0.5

M 2.5
R-B0.5

R 6
1 1

G0.5
X31.1 X31.2

L-G0.5
S-N0.5
L-B0.5
K31
F1a F1a 1 2 3 2 86 87
X28 X29 X32 X32 X33 X33
ANLAGEN

F28 F29 85 30
40A 40A A32 A33
2 1

B 2.5
L 2.5

R-N 1
X31.1 X31.3
A 1
R 1

3 4 4 1
G 0.5

N 6
L-N 1
G-N 1

X32 X32 X33 X33

L 0.5
Z 0.5

N 1
H-R 1
F1b F1b

N 0.5
N 0.5
N 0.5
B 0.5
G 0.5

Z-N 0.5
L-N 0.5

A-G 1
C-N 1
X28 X29

A-B 0.5
Z-B 0.5
L-B 0.5
S-L 0.5

H-V 0.5

M 2.5
N0.5

N 0.5
R-B 0.5

R-N0.5

R 6
R 6
SAL5

R-N0.5
A 0.5
R 0.5
G 0.5
G 0.5

G-N 0.5

R-N 0.5

R 4
N 6
B 0.5
R 0.5

H-R 1
R-N 1
G/N 1

A-V 1
R-V 1
V-N 1
V-N 1

Z-N 0.5

L 2.5

M1
4 3 1 1 4 3 1 1 3 4 5 6 7

M1
1 2 3 4 1 2 2 X24 X24 X24 X27 X17 X17 X17 X26 X26
X5 1 1 1 1 1 X38.1 X37 - X39 1 A

L 0.5
Z 0.5
X5 X18
L

X2 X3 X4 X6.1 X7 X15 X22 X25 1

R-N0.5
57
57

R-N 1
B38 E24 E17
59c
59c

E27

B2.5
1 1 B2 B7 B20 X20 M39 B18 B25 X16
R35 1 3 2 X35 X36 B3 B4 H6 p B15 B22 PRESA

R 10
X13 X13 X13 1 2 3 1 2 p p B37 M p p
M35 M36 X19.1 X19.1 X19.1 X19.2 X19.2 X21 S5 t M16 RIMORCHIO
31
31

X11 X12 X14 PTO


G1 G11 M
D+ M M 2 1 B 2 2 2

N 0.5
N 2.5
30 50 G14 30 W Y19 R21
G X2 2 X38.2 3 t X25 X24 X27 X17
12Vcc
M X4 1 X37
3 ELETTROMAGNETE X10 X6.2 1
U X39
N 1

N1
N1

N0.5

31
2 2 X10 X10 X10 X10
X35 X36
N 1

S-V1

N35
N 1

S-V1
X10

IDM-43802806800.pdf
11

ANLAGEN
Tabelle: Komponenten der elektrischen Anlage
Pos. Beschreibung Pos. Beschreibung
A32 Steuergerät Elektromagnet H6 Hupe
A33 Steuergerät Zündkerzen K30 Relais Anlasser
B2 SW Kupplung K31 Relais Steuerung Elektromagnet
B3 Handbremse K34 Relais Elektrogebläse
B4 SW Bremse M16 Verdichter Klimaanlage
B7 Druckwächter Hydraulikölfilter M35 Elektrogebläse li.
B15 Wassertemperatursensor Motor M36 Elektrogebläse re.
B18 Thermistor Wassertemperatur Motor M39 AC Kraftstoffpumpe
B20 Druckwächter Hydraulikölfilter R21 Glühkerzen
B22 Druckwächter Hydraulikölfilter S5 Zapfwelle
B23 Thermostat Öltemperatur Steckverbinder
X1.1
Armaturenbrettschnittstelle
B25 Druckwächter Klimaanlage
Steckverbinder
B37 Sensor Kraftstofffüllstand X1.2
Armaturenbrettschnittstelle
B38 Druckwächter Luftfilter
Steckverbinder
E17 Linke hintere Leuchte X1.3
Armaturenbrettschnittstelle
E24 Rechte hintere Leuchte Steckverbinder Schnittstelle
X8
E27 Kenntafelbeleuchtung Fußsteuerung
F28 Haupt-Schmelzsicherung Steckverbinder Schnittstelle
X9
F29 Haupt-Schmelzsicherung Kabineninneres
G1 Batterie X10 Gewicht

G11 Anlassen des Motors X26 7-poliger Anschluss


G14 Lichtmaschine Y19 Elettromagnet

Tabelle: Legende der Farben der Elektrokabel


C1143802803.fm

Code Farbe Code Farbe

A Blau M Braun
B Weiß N Schwarz
C Orange R Rot
G Gelb S Rosa
H Grau V Grün
L Blau Z Violett

Deutsch - 171 - ANLAGEN


C1143802803.fm

P1 A11

Deutsch
A6 B15
SENSORE
TACHIMETRO
STRUMENTO 1
X7.p
2
X7.p
3
X7.p X4.p
1
X4.p
2
SPEED FIX X7.s 1 X7.s 2 X7.s 3 X4.s 1 X4.s 2

Gnd
Spia frecce rimorchio
ritorno alternato
spia frecce
+ centralina
1 2 3

N 0.5
A 2.5 B 2.5 X15 X15

M 1.5
G-V 2.5 1 2 4 5 6 2 8 5 10
B2 X11 X11 X11 X11 X11 X12 X12 X12 X12
L 2.5 1 1 1 3 4 6 8 9 10
X10.1 X10.2 X6 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 1 0
A-B 0.5 X6 X1

N 0.5
X1

B-N 0.5
G-R 0.5
S12

N 1.5
Z 1.5

N 0.5
N 0.5

B/R 1
B/R 1
B/N 1
B/N 1
H-G 1
L-N 1
L-N 1

V/B 1
V-B 1

B-N 1.5
B-N 1.5
G-L 1.5
B-R 1.5

G-V 1.5
4 6 3 1 7

N1
N1
X12 X12 X12 X12 X12

L 0.5
B 0.5
G 0.5
N 0.5
Z 0.5

V 0.5

H-G 1
G-R 1
G-M 1

R-V 1
V-B 1
V/B 1

S-B 0.5
S-L 0.5
C-N 0.5
Z-B 0.5
A-G 0.5
G-R 0.5
H-R 0.5
S-N 0.5
B-N 0.5
Z-N 0.5

H-V 0.5
R-V 0.5
A-V 0.5
1 1 1 1 1

A1
Z 1.5
X13.2 X13.4b X13.5 X13.3

B-N 1.5
1 P
58 15 19 50 M 1.5
3 0
2

S13 30
S2
B/N 1 X2 4
1 1
X13.1b X13.1a B/R 1 X2 3 DEVIO
G-V 0.5 X2 2 GUIDA
C-L 1 X2 1
A1

G-R 0.5
11
S3
B-N 1.5 X3

X3 10
L-N 1 X3 9

R6
R 1.5
C-B 1 X3 7

N1
N1
A1

L 0.5
B 0.5
G 0.5
N 0.5
Z 0.5
N 0.5

L 2.5
B 2.5
V 0.5

G-R 1
G-M 1
B/R 1
B/N 1
C-L 1

R-V 1

S-L 0.5
S-B 0.5
C-N 0.5
Z-B 0.5
A-G 0.5
G-R 0.5
H-R 0.5
S-N 0.5
Z-N 0.5
A-B 0.5

H-V 0.5
G-V 0.5
R-V 0.5
A-V 0.5
M-B 1 X3 6 DEVIO
X3 5 LUCI
X3 3
G-L 1.5 X3 2
B2 X3 1
M 1.5

R6
N1
R-V 1
H-N 1.5
V-N 1.5

R 1.5
V-S 0.5 G 0.5

L-N 1

N1
R-G 1 R-G 1

V-S 0.5
G-R 1

- 172 -
R-G 0.5
86 87 86 87 R-G 1.5
X9 X9 X8 X8
SCHALTPLAN DES ARMATURENBRETTS

C 2.5
K9 86 87a 87 K8 86 87a 87 G-R 0.5
V 0.5
R-N 1.5
85 30 85 30

85 30 85 30
X9 X9 X8 X8
H-N 1
S-L 0.5 H1

R-V 1
G-N 1

N 0.5
G1

R1

S-L 0.5
V 1.5
V 0.5

G1
H1

M 1.5
M 1.5

G 0.5
C 2.5

G-N 1
C-B 1
G-R 1
H-N 1

R-N 1.5
R-G 1.5

G-R 0.5
G-R 0.5

B-R 1.5

F1a F3a F4a F2a F5a F6a F9a F10a F11a F7a F8a F12a
X5 X5 X5 X5 X5 X5 X5 X5 X5 X5 X5 X5
F1 F3 F4 F2 F5 F6 F9 F10 F11 F7 F8 F12
N 0.5 15A 7.5A 7.5A 15A 15A 15A 10A 10A 20A 7.5A 7.5A 10A
N 1.5
F1b F3b F4b F2b F5b F6b F9b F10b F11b F7b F8b F12b
N1 X5 X5 X5 X5 X5 X5 X5 X5 X5 X5 X5 X5
N 0.5
N 2.5
SAL3
R 1.5
M 1.5
A 2.5
A 2.5
A 2.5
A 2.5
A 2.5
A 2.5
A 2.5
A 2.5
A 2.5
A 2.5
A 2.5
B 2.5
H-N 1.5
H-N 1.5
H-N 1.5
H-N 1.5

G-V 1.5
G-V 1.5
G-V 1.5
V-N 1.5

G-V 2.5

A 2.5
G-V 2.5
B 2.5
A1
G1
H1
R1

R6
M 1.5
Z 0.5
L 0.5
B 0.5

L 2.5
C 2.5
N 2.5
V 1.5

G-M 1
B/R 1
B/N 1
C-L 1
M-B 1
L-N 1
G-N 1
H-N 1

R-G 1.5
R-N 1.5

S-B 0.5
S-L 0.5
Z-B 0.5
A-G 0.5
H-R 0.5
C-N 0.5
S-N 0.5
Z-N 0.5
A-B 0.5

G-V 0.5
V-S 0.5
H-V 0.5
R-V 0.5
A-V 0.5

X14.2 1 2 X14.2
3 4 X14.3 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 X14.3
12 13 X14.1 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 X14.1
20 21

COLLEGARE A COLLEGARE A COLLEGARE A


X14.2 X14.3 X14.1
LINEA ANTERIORE LINEA ANTERIORE LINEA ANTERIORE

IDM-43802806700.pdf

ANLAGEN
Tabelle: Komponenten der elektrischen Anlage
Pos. Beschreibung Pos. Beschreibung
A6 Speed Fix Schmelzsicherung Instrument-
F10
Speed Fix-Tachometersensor
A11 Steuergerät Blinker
F11 Schmelzsicherung Bremslichter
B15 Sensor Tachometer
F12 Schmelzsicherung Fernlicht
F1 Schmelzsicherung +30 Warning
K8 Relais Bremslichter
F2 Sicherung Umschalter Licht
K9 Relais Steuerung Speed Fix
F3 Schmelzsicherung Positionslichter
P1 Instrument
F4 Schmelzsicherung Parklichter
S2 Umschalter Lenkung
F5 Schmelzsicherung +15 Warning
S3 Umschalter Licht
Schmelzsicherung Satz der hinteren
F6 X14.1 Anschluss mit vorderer Leitung
Abnehmer
F7 Schmelzsicherung Abblendlicht X14.2 Anschluss mit vorderer Leitung
F8 Schmelzsicherung Fernlicht X14.3 Anschluss mit vorderer Leitung
F9 Schmelzsicherung Abnehmer Motor

Tabelle: Legende der Farben der Elektrokabel


C1143802803.fm

Code Farbe Code Farbe

A Blau M Braun
B Weiß N Schwarz
C Orange R Rot
G Gelb S Rosa
H Grau V Grün
L Blau Z Violett

Deutsch - 173 - ANLAGEN


C1143802803.fm

1
9

2
3
4
5
6
7
8
X2.2

Deutsch
T
53S
85
87a

31
53M
15
86
30
87

X8 X10

N
H
N

M1
M1
M1
M1

H-L
H-L

H-V
H-N

X3.2

2
3
4
5
6
7
8

1
9
X1 N1
1
C1,5
2
H
3 X2.1
H-N H-N
4 1
H-B C-N
5 2
C-N C-L
6 3
C-L Z
7 4
G R
8 5
Z M-B
9 6
V V-N
10 7
V-B B-N
11 8
R
12
R-N

- 174 -
13
R-V
14 X13
G-N V
15 1
G-R G
16 2
L-R
17 3
V-B
18 4
B R
19 5
M1,5 R-N
20 6
V-N H-V
21 7
V Z
22 8
M-B H-N
23 9
R-N C-L
SCHALTPLAN DER JOYSTICK-BEDIENELEMENTE

24 10
C-N
11
H-B
12
M1
13
B-R1
14
B-R1
15
H
16
N
17

M1

M1

R-V
G-N
M1
M1
M1
B-L
G-R
M1
N1
N
H-B
C1,5
B-N
M1
M1
M1
M1,5
N
B-L
B
M1
M1
N
L-B
M1
L-B
C-N
L-B
L-B
M
M
N
L-R
M1
M
N
B-L
B-N
B-N
B-N
B-N
B-N
B-N
B-L

2
3
4
5
6
7
X4 X11 X9 X7 X5 X3.1

2
3
4
5
6
7
8
9
2
3
4
5
6
7
8
9
2
3
4
5
6
7

2
3
4
5
6
7
8
9

X6
86
30
87
86
30

1
1
8
1
1
1
8

85
85
87

10
10
10

87a

IDM-43802806600.pdf

ANLAGEN
Tabelle: Komponenten der elektrischen Anlage
Pos. Beschreibung Pos. Beschreibung
X1 Anschluss Hauptleitung X6 Oranger Dauerschalter
X2.1 Anschluss Rückschlagdioden Mini-Steuerrelais Elektroventil
X7
Hydraulikmotor
X2.2 Diodenblock (Anode)
Steuerrelais Absenkung/
X3.1 Anschluss Rückschlagdioden X8
Aufhängung
X3.2 Diodenblock (Kathode)
X9 Mini-Steuerrelais Sperrventil
Schalter vorderes Hubwerk gelb/
X4 X10 Mini-Entriegelungsrelais Entladen
Schwimmstellung rot
X11 Off-Schalter
Doppeltwirkender, orangefarbener
X5 X13 Joystick
Schalter Schwimmstellung

Tabelle: Legende der Farben der Elektrokabel


C1143802803.fm

Code Farbe Code Farbe

A Blau M Braun
B Weiß N Schwarz
C Orange R Rot
G Gelb S Rosa
H Grau V Grün
L Blau Z Violett

Deutsch - 175 - ANLAGEN


C1143802803.fm

Deutsch
1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2
X1 X3a X4a X2 X6a X5a X9a X8a X7a

B
N
Z
V

N
N
N
N
N
N
R
N
N

C-L

H-B

H-N
C-N
R-N
X10 X11
N1,5 N1,5
1
B N1,5
2
Z N0,5
3
H-N N
4
H-B N
5
C-N N
6
C-L N
7
V N
8
R N
9
R-N
10
11
H/N1
12
H/L1
13
C/N1
14
C/L1
15
R/N1
16
L/R1
17
V/N1
18
N1,5

- 176 -
19
SCHALTPLAN DER LEITUNG DES ELEKTROVENTILBLOCKS

N
N
C/L1

R/N1
C/N1

N
N
N
N

L/R1
H/L1
H/N1

V/N1
1 2
X9b 1 2
X7b 1 2
X8b 1 2
X5b 1 2
X6b 1 2
X3b 1 2
X4b

IDM-43802804100.pdf

ANLAGEN
Tabelle: Komponenten der elektrischen Anlage
Pos. Beschreibung Pos. Beschreibung
X1 Elektro-Sperrventil Doppeltwirkendes rotes/
X7a einfachwirkendes Elektroventil
X2 Elektroventil 2. Geschwindigkeit
Heben hinteres Hubwerk
X3a Elektroventil Absenkung Hubwerk
X7b Elektroventil Block
X3b Elektroventil Block
Doppeltwirkendes rotes/
X4a Elektroventil Heben Hubwerk X8a einfachwirkendes rotes Elektroventil
X4b Elektroventil Block (optional)
Doppeltwirkendes oranges X8b Elektroventil Block
X5a
Elektroventil Einfachwirkendes grünes
X9a
X5b Elektroventil Block Elektroventil (optional)
Doppeltwirkendes oranges X9b Elektroventil Block (optional)
X6a
Elektroventil X10 Anschluss Hauptleitung
X6b Elektroventil Block X11 Gewicht

Tabelle: Legende der Farben der Elektrokabel


C1143802803.fm

Code Farbe Code Farbe

A Blau M Braun
B Weiß N Schwarz
C Orange R Rot
G Gelb S Rosa
H Grau V Grün
L Blau Z Violett

Deutsch - 177 - ANLAGEN


ANLAGEN - 178 - Deutsch
14

18
17
16
15
13
12
10

19
4

8
7
6
5
3
2

11
1

R
B
Z

L/R
C-L
V-B

V/B
R-N
H-B

V-N

R/N
C-N

V/N
H-N
X1 N1,5

C/L1
H/L1
C/N1
H/N1

IDM-43802806501.pdf

R-N
1 1 1
Z
2 2 2
C1143802803.fm

H
3 3 3
H
4 4 4
R-V
5 5 5
H-N
6 6 6
R-V
7 7 7
C-L
8 8 8
L-R
9 9 9
L-R
10 10 10
R
11 11 11
C-N
12 12 12
13 13 13
X4.1

X5.2
X4.2

R/N1
1
H/N1
2
H/N1
3
H/L1
4
R/N1
5
H/L1
6
L/R1
7
C/N1
8
C/N1
9
C/L1
10
L/R1
11
C/L1
12
13
X5.1
N1
1
C1,5
2
H
3
H-N
4
H-B
5
C-N
6
C-L
7
S-V
8
Z
9
V-B
10
V-N
11
R
12
R-N
13
R-V
14
A-V
15
B-N
16
L-R
17
18
B
19
M
20
21
22
M-B
23
M-B
24

X7
C
N

M1
V-B
A-V

V-N
B-N

V/B1
V/N1
C1,5
1
N2,5
2

X8
S-V
3

8
7
6
5
3
2

9
1

N2,5
N1,5
4

N1

X6
SCHALTPLAN DER HAUPTLEITUNG
Tabelle: Komponenten der elektrischen Anlage
Pos. Beschreibung Pos. Beschreibung
X1 Anschluss Blockleitung X4.2 Diodenblock (Anode)
X2.1 Anschluss Rückschlagdioden X5.1 Anschluss Rückschlagdioden
X2.2 Diodenblock (Anode) X5.2 Diodenblock (Kathode)
X3.1 Anschluss Rückschlagdioden X6 Anschluss Joystick
X3.2 Diodenblock (Kathode) X7 Anschluss Joystick-Leitung
X4.1 Anschluss Rückschlagdioden X8 Anschluss optionaler Satz

Tabelle: Legende der Farben der Elektrokabel


C1143802803.fm

Code Farbe Code Farbe

A Blau M Braun
B Weiß N Schwarz
C Orange R Rot
G Gelb S Rosa
H Grau V Grün
L Blau Z Violett

Deutsch - 179 - ANLAGEN


ELEKTRISCHER SCHALTPLAN DER PEDALSTEUERUNGSLEITUNG
C1143802803.fm

IDM-43802808100.tif

Deutsch - 180 - ANLAGEN


Tabelle: Komponenten der elektrischen Anlage
Pos. Beschreibung Pos. Beschreibung
X1 Anschluss leitung pedalsteuerung X3.2 Sw fahrpedal

X2 Magnetventil vorwärts X4 Magnetventil rückwärts

X3.1 Sw fahrpedal X5 Magnetventil "speed fix"

Tabelle: Legende der Farben der Elektrokabel


C1143802803.fm

Code Farbe Code Farbe

A Blau M Braun
B Weiß N Schwarz
C Orange R Rot
G Gelb S Rosa
H Grau V Grün
L Blau Z Violett

Deutsch - 181 - ANLAGEN


C1143802803.fm

Deutsch
X2
L-V1
X1 T
G-M
1 31
N N
2 53M
B-N V
3 15
A-V M1
4 53S
V-B M
5
V/N1
6
V/B1
7
V-N
8
M1
9
SCHALTPLAN OPTIONALER SATZ

- 182 -
V-N
V
V
V-B
V-N
V-B
V-N
V-B
V/N1
V/N1
V/B1
V/B1
B/N
B/N
G
G
N
M
G-M

X4.1 X5.1 X3
86
30
87

1
2
3
4
5
6
7
8
9
1
2
3
4
5
6
7
8
9
85
87a

1
2
3
4
5
6
7
8
9
X4.2

X5.2

1
2
3
4
5
6
7
8
9
IDM-43802807200.pdf

ANLAGEN
Tabelle: Komponenten der elektrischen Anlage
Pos. Beschreibung Pos. Beschreibung
X1 Anschluss Rücklauf optional X4.1 Anschluss Rückschlagdioden
Relais Entlastung Einfachwirkend X4.2 Diodenblock
X2
Grün/hubwerk hinten X5.1 Anschluss Rückschlagdioden
Mini-relais Freigabe Entlastung X5.2 Diodenblock
X3 Doppeltwirkend Grün/hubwerk
hinten

Tabelle: Legende der Farben der Elektrokabel


C1143802803.fm

Code Farbe Code Farbe

A Blau M Braun
B Weiß N Schwarz
C Orange R Rot
G Gelb S Rosa
H Grau V Grün
L Blau Z Violett

Deutsch - 183 - ANLAGEN


C1143802803.fm

Deutsch
G 1.5
G 1.5
G 1.5
G 1.5
G-N 1.5
G 1.5
G 1.5

1
1 51A
52A

Y41 B28 S52 1 1


Y3 S19 H16 H34 0 1 50 50A
E17 E11 E12 E13 E14 E15 E7 E29 E30 E31 E32 E33 E35 E36 0 1 2
1 9
1 0
S51 1 2 3 4 5 6 7 8
1 2 4 3 5 6 8 7
1 2 4 3 5 6 8 7 1
1 2 3 4 1 2 3 4 4 7 8 3 4 5 6 1 1 1 1 - - - - - 1 1 1 1 1 - - - - - - 1 1 - - 1 1 - - 1 - - - 1 2 3 4 5 6 7 8 1 51 51 51 51 51 51 51 51 51B 5 10
3 3 3 3 41 41 41 41 1 2 3 4 5 27 27 27 28 28 28 28 16B 16A 34B 34A 17A 17B 11A 11B 12A 12B 13A 13B 14A 14B 15A 15B 7A 7B 29A 29B 30A 30B 31A 31B 32A 32B 33A 33B 35A 35B 36A 36B 52 52 52 52 52 52 52 52 52B
S50
19 19 19 19 19 2 1
50 50B

H1
N1

N 1.5
N 1.5
N 1.5
N 1.5
N 1.5
N 1.5
N 1.5
N 1.5
N 1.5
N 1.5
N 1.5
N 1.5
N 1.5
N 1.5
H 1.5

N1
N1
H-L 1
H-G 1
H 1.5

L 1.5
L 1.5

N 1.5
S 1.5
N 1.5
N 1.5
S 1.5
N 1.5
B 1.5
B 1.5

V 1.5
V 1.5
G 1.5

M 1.5
M 1.5
M 1.5
M 1.5
M 1.5

R-N 1.5
H-N 1.5
H-N 1.5

A-V 1.5

H-L 1

R4
R-V 1
H-G 1

N1
R1
N1
N1
R1
N1

A1
A1
L-N 1.5
N1

S 1.5
L-N 1.5
L-N 1.5
L-N 1.5

M 1.5

R-N 1.5
R-N 1.5
R-N 1.5
H-N 1.5
H-N 1.5

L-N 0.5
A-N 1.5
G-N 1.5

M-B 1.5
A-V 1.5
N1

G-N 0.5
A-B 0.5
26 21 21 21 21 21 21 21 26 26 26 26 26 26 26

G-N 1.5

N 1.5
G-N 1.5

26

6
H-L 1

N 2.5
N 2.5 N 1.5
6 21 G-N 1.5 H-N 1
21 H-N 1.5

N 1.5
1 H-N 1.5
18B

G 1.5
E18
M H-G 1

H-N 1
-
18A H1
N1
R-N 1.5 G 1.5

G-N 1.5
STROMPLAN FAHRERKABINE

S4
V-N 1

R4
R-V 1
M-B 1.5
R-N 1.5
G 1.5
G 1.5
B 1.5
B 1.5
G 1.5
G 1.5

B 1.5
M 1.5
A-N 1.5
L 1.5
A-V 1.5

1 1 1 1
N 2.5
N1
R 1.5
M4
V-N 1
G-N 1.5
R-V 2.5
R 1.5
R4
G-N 1.5
R 1.5
R4

53 53A 54 54A B40


S4

G-N 1.5
1 S20
2 1 9 1 9
1 0 1 0 1 3 4
X2 E37 22 22 22 86 87 86 87 F1a F2a F3a F4a F5a F6a
- 23 23 24 24 25 25 25 25 25 25
1A M22 K23 K24

- 184 -
S4
5 10 5 10
1 2 3 S53 S54 53a 86 87a 87 86 87a 87 F1 F2 F3 F4 F5 F6
4 4 4 2 1 2 1
B1 1 2 1 1 S 1.5 1 1 - 53 31b 7.5A 10A 20A 7.5A 10A 15A
53 53B 54 54B 20 20 55 56 SA-2 40A 40B 40C
M
2 85 30 85 30
2 1 1
37B 37A 31
85 30 85 30 F1b F2b F3b F4b F5b F6b

S 1.5
S 1.5
S 1.5

N 1.5
C 2.5
N1
N1
N1
- 23 23 24 24 25 25 25 25 25 25
N 1.5

S 1.5
S 1.5
N 1.5
N 1.5
G 1.5

M 1.5
G-N 1.5

G 0.5

V-S 0.5
1B 2

V-N 1

S 1.5
22
N 1.5
Z 1.5
N1
R4
S4

R 10

C 2.5
R 2.5
R 2.5
G-N 1

N 1.5
N 1.5
L-N 1.5
M-B 1.5

N 1.5
N 1.5

N 2.5 N 2.5
21 26

M 1.5
G 0.5

V-N 1 G-N 1.5

M-B 1.5 M-B 1.5


A-B 0.5
G-N 1 G-N 1
R4 R4
M4 M4
B 1.5 R-V 2.5
R-V 1
R-V 1
R-V 2.5
B 1.5
R 1.5

R 2.5
N1 N4 Z 1.5 R 2.5 R4
6 6
SA-3 SA-1
R 10 R4

N 1.5

C 2.5
R-G 1.5
R-V 1
C-L 1
N1
R-V 1
N1
M4
N4
C 2.5
V 1.5
A-B 0.5
L-N 0.5
G 0.5
H1
H-N 1
G-N 1
V-N 1
V-N 1
V-S 0.5
C-L 1
R-G 1.5

G-N 0.5
8 1 8 2 9 1 9 2 10 1 10 2 5 1 5 2 5 3 5 4 5 A 5 B 5 C 5 D 5 E 5 F 5 G 5 H 5 J 5 K 5 L 5 M 5 N 5 P 5 R 5 S 5 T 5 U 5 V 5 W 5 aa 5 bb5 cc 5 dd5 ee 5 ff 5 gg 5 hh

IDM-43802807300.pdf

ANLAGEN
Tabelle: Komponenten der elektrischen Anlage
Pos. Beschreibung Pos. Beschreibung
Füllstandssensor Sicherung Scheibenwisch-
B1 F2
Scheibenwaschflüssigkeit waschanlage Vorn
B28 Autoradio F3 Sicherung Elektroventile
B40 Thermostat F4 Sicherung Verdichter
Abblendlicht-scheinwerfer Unten F5 Sicherung Autoradio
E7
Links Sicherung Arbeits-sw Hinten + Opt.
F6
Arbeitsscheinwerfer Optional Vorn Sw. Vorn + Rundumleuchte
E11
Links H16 Lautsprecher Links
E12 Fahrtrichtungsanzeiger Links H34 Lautsprecher Rechts
Abblendlicht-scheinwerfer Oben K23 Hauptrelais
E13
Links K24 Relais Scheibenwischer Vorn
Abblendlicht-scheinwerfer Oben M22 Wischermotor
E14
Links
S4 Manipulator
E15 Positionslicht Oben Links
S19 Schalter Für 3 Drehzahlen
E17 Arbeitsscheinwerfer Hinten Links
S20 Schalter Optionale Arbeits-sw
E18 Rundumleuchte
S50 Schalter Klimaanlage
E29 Arbeitsscheinwerfer Hinten Rechts
S51 Umschalter Abblendlicht Oben/unten
E30 Fernlicht-scheinwerfer Oben Rechts
Schalter Scheibenwisch-
E31 Positionslicht Oben Rechts S52
waschanlage Vorn
Abblendlicht-scheinwerfer Oben S53 Schalter Rundumleuchte
E32
Rechts
S54 Schalter Arbeits-sw Hinten
Abblendlicht-scheinwerfer Unten
E33 X2 Zigarettenanzünder
Rechts
E35 Fahrtrichtungsanzeiger Rechts Y3 Elektroventil Links
Arbeitsscheinwerfer Optional Vorn Y41 Elektroventil Rechts
E36
Rechts 5 Stecker Haupt-stromversorgung
E37 Deckenlampe 8 Stecker Für Sitz-anschluss
Sicherung 9 Stecker Für Sitz-anschluss
F1 Deckenlampe+autoradio+einpolige 10 Stecker Für Sitz-anschluss
Steckdose

Tabelle: Legende der Farben der Elektrokabel


C1143802803.fm

Code Farbe Code Farbe

A Blau M Braun
B Weiß N Schwarz
C Orange R Rot
G Gelb S Rosa
H Grau V Grün
L Blau Z Violett

Deutsch - 185 - ANLAGEN


C1143802803.fm

Deutsch - 186 - ANLAGEN


STICHWORTVERZEICHNIS

A Batterie, Austausch der 140


Ab- und Aufladens, Art des 64 Bedienelemente, Beschreibung der 75
Abhilfen, Störungen, Ursachen 133 Begriffe und Definitionen 5
Abladen, Aufladen und Beförderung, Beiliegende Dokumentation 5
Empfehlungen zu 63 Beschreibung der Arbeitsbedienelemente 82
Abmessungen 153 Beschreibung der auf Anfrage erhältlichen
Abmessungen hinteres Hubwerk 151 Ausstattung 57
Abmessungen vorderes Hubwerk 150 Beschreibung der Bedienelemente 75
Abschleppen der Maschine, Vorgehensweise Beschreibung der Bedienelemente der Kabine 86
beim 66 - Enteisung Kabinenfenster 87
Allgemeine Maschinenbeschreibung 46 Beschreibung der Bedienelemente des
Allgemeine Sicherheitshinweise 11 Armaturenbretts 78
An- und Abbau des Geräts - hinteres Hubwerk 98 Beschreibung der Bedienelemente zum Fahren
An- und Abbau des Geräts - Schleppkupplung 100 und Anhalten 80
An- und Abbau des Geräts - vorderes Hubwerk 96 Beschreibung der Beschriftung der
An- und Abkuppeln der Kardanwelle 101 Bedienelemente 88
(Angebaute und gezogene) Geräte, Sicherheit Beschreibung der Hauptkomponenten (Kabine) 52
beim An- und Abbau 24 Beschreibung der Hauptkomponenten (Maschine )
- Fehlanwendungen 26 48
(Angebautes und gezogenes) Geräte, Beschreibung der Hydraulikkreisläufe 54
Sicherheitshinweise für den Gebrauch 31 Beschreibung der Instrumente und
- Fehlanwendungen 32 Kontrollleuchten 76
Anlassen des Motors mit entladener Batterie 94 Beschreibung der Joystick-Bedienelemente 83
Anlassen und Ausschalten des Motors 90 Beschreibung der Sicherheits- und
Anleitung, Zweck der 3 Hinweisschilder 42
Anschluss der Hydraulikanschlüsse 103 Beschreibung der Sicherheitsvorrichtungen 59
Anschluss der Stromanschlüsse 103 Beschreibung der Vorrichtungen für den Einsatz im
Arbeitsbedienelemente , Beschreibung 82 Straßenverkehr 58
Armaturenbretts , Beschreibung der Beschreibung des hinteren Hubwerks 56
Bedienelemente des 78 Beschreibung des vorderen Hubwerks 55
Armaturenbretts, Schaltplan des 172 Beschriftung der Bedienelemente, Beschreibung
Art des Auf- und Abladens 64 der 88
Auf Anfrage erhältliche Ausstattung, Beschreibung Bremsanlage, Entlüftung 132
57
D
Auf den Fahrer übertragene Vibrationen 162
Defekte, Ursachen und Abhilfe 133
Auf- und Abladens, Art des 64
Definitionen und Begriffe 5
Aufladen, Abladen und Beförderung,
Diesel, Tanken von 108
Empfehlungen zu 63
Ausschalten und Anlassen des Motors 90 E
Austausch der Schmelzsicherungen 147 Eigenschaften des Motors, des Antriebs und der
Austausch des Hydraulikölfilters 131 Anlagen 155
Austausch des Motorluftfilters 139 Eigenschaften Zapfwelle 160
Austausch von Teilen, Empfehlungen für den 138 Einführung in die Sicherheitshinweise 10
438-070-1IX.fm

Auswirkungen auf die Umwelt, Einführung zu den Tabellen der technischen Daten
Sicherheitshinweise bezüglich der 40 149
Außerordentliche Wartung 132 Einlaufzeit, Wartung während der 112
Einsatz im Straßenverkehr, Beschreibung der
B
Vorrichtungen für den 58
Ballast 152
Einstellung der vorderen Scheinwerfer 69
Ballasten, Hinweise für die Sicherheit für die
Einstellung des Fahrerplatzes 68
Verwendung mit 35
Einstellung des hinteren Hubwerks 72
- Fehlanwendungen 35

Deutsch - 187 -
Einstellung des vorderen Hubwerks 71 - Fehlanwendungen 39
Einstellungen, Empfehlungen für 67 Hinweise für die Sicherheit bei Zubringung und
Einstellungs- und Wartungsarbeiten, Hinweise für Transport 14
die Sicherheit bei 37 - Fehlanwendungen 15
- Fehlanwendungen 39 Hinweise für die Sicherheit für die Verwendung mit
Elektrischer Schaltplan der Ballasten 35
Pedalsteuerungsleitung 180 - Fehlanwendungen 35
Empfehlungen für die Einstellungen 67 Hinweise für die Sicherheit nach der Verwendung
Empfehlungen zu Beförderung, Auf- und Abladen 36
63 - Fehlanwendungen 36
Empfehlungen zu Gebrauch und Betrieb 74 Hinweise für die Sicherheit vor der Inbetriebnahme
Empfehlungen zum Ersatz von Teilen 138 21
Empfehlungen zur Wartung 111 - Fehlanwendungen 22
Entladener Batterie, Anlassen des Motors mit 94 Hinweise für die Sicherheit während der
Entlüftung der Brems- und Kupplungsanlage 132 Verwendung 27
Ersatz der Batterie 140 Hinweise für die Sicherheit, Einführung 10
Hinweise zu den Restrisiken 41
F Hydraulikanschlüsse, Anschluss der 103
Fahren und Anhalten der Maschine 92 Hydraulikkreisläufe, Beschreibung 54
Fahren und Anhalten, Beschreibung der Hydraulikölfilters, Wechsel des 131
Bedienelemente zum 80
Fahrer übertragen werden, Vibrationen, die auf I
den 162 Inbetriebnahme, Hinweise für die Sicherheit vor
Fahrer, Hinweise für die Sicherheit 16 der 21
- Fehlanwendungen 17 - Fehlanwendungen 22
Fahrerplatz , Zugang 89 Innenbeleuchtung , Auswechseln 146
Fahrerplatzes, Einstellung des 68 Innenbeleuchtung austauschen 146
Formel zur Ballastberechnung mit am hinteren Installation der vorderen Räderballaste 105
Hubwerk angebautem Gerät 104 Instrumente und Kontrollleuchten , Beschreibung
Füllstandskontrolle des Scheibenreinigers 125 der 76

G J
Gebrauch auf abschüssigem oder unwegsamem Joystick-Bedienelement, Beschreibung 83
Gelände, Sicherheitshinweise 29 Joystick-Bedienelemente, Schaltplan 174
Gebrauch in der Forstwirtschaft, K
Sicherheitshinweise 34 Kabine, Beschreibung der Bedienelemente der 86
- Fehlanwendungen 34
- Enteisung Kabinenfenster 87
Gebrauch und Betrieb, Empfehlungen zu 74 Kabine, Schaltplan der 184
Gefahrenbereiche 62
Kabinenluftfilters, Reinigung des 118
H Kardanwelle 159
Hauptkomponenten (Kabine ), Beschreibung der Kardanwelle, An- und Abhängen der 101
52 Kenndaten von Hersteller und Maschine 44
Hauptkomponenten (Maschine ), Beschreibung Kontrolle der Feststellvorrichtungen Gelenke
der 48 (Elastomere) 122
Hersteller und Maschine, Angabe 44 Kontrolle des Batteriefüllstands (mit Anzeige) 121
Kontrolle des Reifenfülldrucks 119
438-070-1IX.fm

Hintere Schleppkupplung 166


Hinteren Hubwerks, Beschreibung des 56 Kontrollleuchten und Instrumente , Beschreibung
Hinteres Hubwerk , Abmessungen 151 der 76
Hinteres Hubwerk, An- und Abbau des Geräts 98 Kühlers, Reinigung des 116
Hinteres Hubwerk, Einstellung Aggregat 72 Kühlflüssigkeit des Motors, Überprüfung des
Hinweise für den Gebrauch mit Sprühgeräten 33 Füllstandes der 126
- Fehlanwendungen 33 Kühlmitteltabelle 124
Hinweise für die Sicherheit bei Einstellungs- und Kundendienst, Anforderung 4
Wartungsarbeiten 37 Kundendienstanforderung 4

Deutsch - 188 -
L O
Lampen der (hinteren) Scheinwerfer, Wechsel 144 Öffnung der Motorhaube 115
- Kennzeichenbeleuchtung 144 Öl der Brems- und Kupplungsanlage,
- Positionslichter 144 Ölstandskontrolle 128
Lampen der Kabine, Wechsel der 145 Öl des vorderen und hinteren Getriebes ,
Lampen der (vorderen) Scheinwerfer, Wechsel der Überprüfung des Standes 127
142 - Hinteres Getriebe 127
- Abblendlicht 143 - Vorderes Getriebe 127
- Lampen des Fahrtrichtungsanzeigers 142 Ölstandkontrolle vorderes und hinteres Getriebe
- Positionslichter 142 127
Längerer Maschinenstillstand 109 - Hinteres Getriebe 127
Leergewicht Maschine (in fahrbereitem Zustand) - Vorderes Getriebe 127
149 Ölwechsel vorderes und hinteres Getriebe 129
Leergewicht Maschine (in fahrbereitem Zustand) - Hinteres Getriebe 130
??1 104 - Vorderes Getriebe 129
Luftfilters des Motors, Wechsel des 139
P
M Position der Sicherheits- und Hinweisschilder 61
Maschine , allgemeine Beschreibung 46
R
Maschine , Beschreibung der Hauptkomponenten
Ratschläge für den Gebrauch 106
der 48
Reifendrucks, Kontrolle des 119
Maschine , Spurweiten 163
Reifenwechsel 141
Maschine (in fahrbereitem Zustand) , Leergewicht
Reinigung der Maschine 115
der 149
Reinigung des Kühlers 116
Maschine (in fahrbereitem Zustand) ??1,
Reinigung des Motor-Luftfilters 117
Leergewicht der 104
Reinigung Kabinenluftfilter 118
Maschine, Angaben zu Hersteller und 44
Restrisiken, Hinweise 41
Maschine, Geschwindigkeit 165
Maschine, Maximal zulässiges Gewicht der 149 S
Maschine, Reinigung der 115 Schallpegel 161
Maschine, Wiederingangsetzung der 110 Schaltplan der Hauptleitung 178
Maschinengeschwindigkeit 165 Schaltplan der Joystick-Bedienelemente 174
Maschinenstillstand, Längerer 109 Schaltplan der Leitung des Elektroventilblocks 176
Maximal zulässiges Gewicht der Maschine 149 Schaltplan des Armaturenbretts 172
Maximale vertikale Belastung an der Schaltplan des Motors 170
Schleppkupplung der Maschine 167 Schaltplan optionaler Satz 182
- EG-Zulassung 167 Schema der Schmierstellen 123
- Italienische Zulassung 167 Schleppkupplung der Maschine , Maximale
Maximale Zugbeanspruchung an der vertikale Belastung an der 167
Schleppkupplung der Maschine 168 - EG-Zulassung 167
- EG-Zulassung 168 - Italienische Zulassung 167
- Italienische Zulassung 168 Schleppkupplung der Maschine , Maximale
Motor , Schaltplan Leitung 170 Zugbeanspruchung an der 168
Motorluftfilter, Reinigung 117 - EG-Zulassung 168
Motoröls, Überprüfung des Ölstandes des 125 - Italienische Zulassung 168
Motors des Antriebs und der Anlagen, Schleppkupplung, An- und Abbau des Geräts 100
438-070-1IX.fm

Eigenschaften des 155 Schmelzsicherungen, Austausch der 147


Schmiermitteltabelle 124
N
Schmierung, Schema der Schmierpunkte der 123
Nach der Verwendung, Hinweise für die Sicherheit
Sicherheits- und Hinweisschilder, Position der 61
36
Sicherheitshinweise bezüglich der Auswirkungen
- Fehlanwendungen 36
auf die Umwelt 40
Neigungen (Maschine in statischer Position) 162
Sicherheitshinweise für den An- und Abbau von
(Anbau- oder Anhänge-) Geräten 24

Deutsch - 189 -
- Fehlanwendungen 26 Vorderes Hubwerk, Einstellung Aggregat 71
Sicherheitshinweise für den Arbeitgeber 13 Vorgehensweise beim Abschleppen der Maschine
Sicherheitshinweise für den Fahrer 16 66
- Fehlanwendungen 17
Sicherheitshinweise für den Gebrauch in der W
Forstwirtschaft 34 Wartung während der Einfahrzeit 112
- Fehlanwendungen 34 Wartung, Empfehlungen zur 111
Sicherheitshinweise für den Gebrauch mit (Anbau- Wartung, Tabelle der Zeitabstände der 113
oder Anhänge-) Geräten 31 Wartungs- und Einstellungsarbeiten, Hinweise für
- Fehlanwendungen 32 die Sicherheit bei 37
Sicherheitshinweise für den Straßenverkehr 19 - Fehlanwendungen 39
- Fehlanwendungen 20 Wechsel der (hinteren) Warnlampen 144
Sicherheitshinweise während des Gebrauchs auf - Kennzeichenbeleuchtung 144
abschüssigem oder unwegsamem Gelände. 29 - Positionslichter 144
Sicherheitshinweise, allgemeine 11 Wechsel der Lampen der Kabine 145
Sicherheitsschilder, Beschreibung der 42 Wechsel der Lampen der (vorderen) Scheinwerfer
Sicherheitsvorrichtungen, Beschreibung der 59 142
Sprühgerät, Hinweise für den Gebrauch 33 - Abblendlicht 143
- Fehlanwendungen 33 - Lampen des Fahrtrichtungsanzeigers 142
- Positionslichter 142
Spurweite, Wechsel der 73
Spurweiten der Maschine 163 Wechsel der Spurweite 73
Standkontrolle Motor-Kühlflüssigkeit 126 Wiederingangsetzung der Maschine 110
Standkontrolle Motoröl 125 Z
Störungen, Ursachen und Abhilfen 133 Zapfwelle , Merkmale 160
Straßenverkehr, Hinweise für die Sicherheit 19 Zerlegung und Verschrottung der Maschine 148
- Fehlanwendungen 20 Zubringung und Transport, Hinweise für die
Straßenverkehr, Vorbereitung für den 95 Sicherheit bei 14
Stromanschlüsse, Anschluss der 103 - Fehlanwendungen 15
Stromplan Fahrerkabine 184 Zugang zum Fahrersitz 89
T Zweck dieses Handbuchs 3
Tabelle der Kühlflüssigkeit 124
Tabelle der Schmiermittel 124
Tabelle der Zeitabstände der Wartung 113
Tanken von Diesel 108
Technischen Daten, Einführung zu den Tabellen
der 149
Transportart 63
U
Überprüfung des Ölstandes der Brems- und
Kupplungsanlage 128
V
Verschrottung und Zerlegung der Maschine 148
Verwendung, Empfehlungen für die 106
Verwendung, Hinweise für die Sicherheit während
438-070-1IX.fm

der 27
Vorbereitung für den Straßenverkehr 95
Vordere Räderballaste , Montage 105
Vorderen Scheinwerfer, Einstellung der 69
Vorderes Hubwerk , Abmessungen 150
Vorderes Hubwerk, An- und Abbau des Geräts -
Aggregat 96
Vorderes Hubwerk, Beschreibung Aggregat 55

Deutsch - 190 -
note.fm
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