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Geschichte

1665: Robert Hooke


1. Beobachtung, Zellen von Lebewesen

16 Jhd.: Zacharias Janssen


→ 1. Lichtmikroskop

17 Jhd.: Antoni van Leeuwenhoek


Entdeckung: Bakterien, 1. Blutzellen, 1. menschliches Spermien +
Pflanzenforschung früher: Homunculus: künstlicher kleiner Mann

1885: Rudolf Victor


→ omnis cellula e cellula: jede Zelle besteht aus Zellen

1857: Kölliken
→ Entdeckung: Mitochondrien → Kraftwerk Zelle

1924/1926: Gorter + Grendel


→ Phospholipid Doppelschicht

3. Cytologie
3.1 Untersuchung (Enquête)
von Zellen mittels
Mikroskopie
• Du weißt, was die visuellen Grenzen des Auges sind
sichtbar bis zu 100 μm

Lichtmikroskope -> 100nm

Elektronenmikroskop -> 0.1 nm


Arten Mikroskop
Lichtmikroskop
Leiten (diriger) :
sichtbares Licht → Untersuchungsmaterial + Systeme: Glaslinsen
Linsen (lentilles) :
Beugen (diffraction) Licht → vergrößre Abbild

Was?
Zelle, Zellkern, Mitochondrien + Bakterien

Elektronenmikroskop
Ein Elektronenmikroskop (EM) verwendet einen Elektronenstrahl,
um eine Probe zu beleuchten und ein stark vergrößertes Bild davon
zu erzeugen.

Sie können viel höhere Vergrößerungen von bis zu 2 Millionen Mal


erreichen, während die besten Lichtmikroskope auf eine 2000-fache
Vergrößerung beschränkt sind.

Was?
kl. Bakterien, Viren, Ribosom, Proteine, Lipide, klein Moleküle +
Atome

Unterschied:
Der Unterschied besteht darin, dass ein Elektronenmikroskop
elektromagnetische Linsen und einen Elektronenstrahl hat, während
ein Lichtmikroskop einen Lichtstrahl und Glaslinsen verwendet.
3.1.2 Aufbau des Mikroskops
•Du kennst den grundlegenden Aufbau eines Lichtmikroskops und
kannst die verschiedenen Bestandteile beschreiben.
Bestandteil Funktion
Mikroskop Fuss Stabilität
Mikroskop Bestandteil des optischen Apparates dran
Stativ befestigt
Objekttisch Hier wird das Objekt aufgelegt. In der Höhe
verstellbar.
Grob- und Lässt Objekttisch hoch und runter bewegen. Bild
Feintrieb kann so scharf gestellt werden.
Kondensor Blende zur Regulierung des Lichteinfalls.
Objekthalter Zur Befestigung der Objektträger
Revolver Trägt mehrere Objektive mit unterschiedlichen
Brennweiten (Vergrösserungsstufen). Kann
gedreht werden.
Objektive 1.Vergrösserung vom Präparat
Tubus Schräges Rohr, das als Halterung für das Okular
dient.
Okular 2.Vergrösserung
Lichtquelle Elektrische Lampe
• Du weißt, welche Wellenbereiche des Lichtes für uns sichtbar sind

3.2 Struktur von Zellen


• Du kennst die Unterschiede zwischen Procyten und Eucyten
Procyte Eucyte
Kleinere Zelle Grössere Zelle
Kein Zellkern Zellkern
Fast keine Organellen Viele Organellen
Bakterien Einzeller
DNA frei in Cytoplasma DNA im Chromosome
Die Zellwand von Bakterien Kein Peptidoglykan in Zellwand
besteht aus Peptidoglykan

Bakterien sind Prokaryoten

Prokaryot -> bedeutet Vorkernige, denn diesen Lebewesen fehlt der


typische Zellkern, den die Eukaryoten (Echtkernigen) besitzen.

Die einzelne prokaryotische Zelle, die Procyte, unterscheidet sich


auch sonst sehr von der eukaryotischen Zelle, der Eucyte

In Abb. 1 siehst du eine Größe vergleich sowie die wichtigsten


Merkmale einer Procyte.

Die Zellmembran ist von einer festen Zellwand umgeben.


In vielen Fällen folgt eine widerstandsfähige Kapsel.

Die Zellwand von Bakterien besteht aus Peptidoglykan, einem


Makromolekül.
Antibiotika
Da diese Art von Zellwand bei Eukaryoten nicht vorkommt, ist sie der
Ansatzpunkt vieler Antibiotika zur Bekämpfung von Bakterien.

Die Äußere Kapsel setzt sich aus Kohlenhydraten zusammen und


kann fest oder schleimig sein.

Zellwand und Kapsel schützen das Bakterium vor schädlichen


Umwelteinflüssen.

Oft handelt es sich bei dieser Umwelt um das Körperinnere anderer


Lebewesen.

Die Oberfläche vieler Bakterienzellen trägt Fortsätze, wobei sich drei


Typen unterscheiden lassen:

Fimbrien, Sexpili und Geisseln

Im Cytoplasma existiert bei der Procyte ein Bereich, in dem ein


einzelnes Chromosom liegt.

Viele Bakterien besitzen zusätzlich noch kleine DNA-Ringe, die man


Plasmide nennt (Abb. 1).

Im molekularen Gedränge des Cytoplasmas sind Ribosomen verteilt.


-> Sie sind eine Art Werkstatt, in der die Zelle aus einzelnen
Aminosäuren Proteine herstellt.
Sie sind in der Procyte kleiner als in der Eucyte.
• Du kannst die Zellorganellen aufgrund ihres Aufbaus und ihrer
Funktion beschreiben
(Zellkern, Mitochondrium, Ribosomen, ER, Golgi-Apparat, Lysosom,
Cytoskelett, Chloroplast, Cytoplasma, Vakuole)

Zellkern
Struktur:

Zellkernhülle:
doppelte Membran, die den Zellkern umhüllt von Kernporen
durchbrochen; bildet ein Kontinuum mit dem ER
Nucleolus:
nicht von einer Membran umhülltes Organell, das an der von
Ribosomen beteiligt ist, ein Zellkern kann einen oder mehrere
Nucleoli aufweisen

Chromatin:
aus DNA und Proteinen bestehendes Material; in einer sich
teilenden Zelle als einzelne Chromosomen sichtbar

Herstellung
Funktion:
Die Hauptfunktionen des Zellkerns sind die Steuerung wichtiger
Stoffwechselprozesse wie zum Beispiel der Zellteilung und die
Lagerung der Erbinformationen (DNA) in Form von Chromosomen.

Mitochondrium
Organell, in dem die Zellatmung abläuft und der Großteil des ATP
gebildet wird

Ribosomen
Komplexe, die die Proteinbiosynthese durchführen; frei im Cytosol
oder gebunden an die Membranen des rauen ER
Endoplasmatisches Reticulum (ER)
Netzwerk aus Membransäcken und -röhren; Ort der
Membranbiosynthese sowie anderer synthetischer und
metabolischer Vorgänge; besitz raue (mit Ribosomen) und glatte
Bereiche

Golgi-Apparat
Organell, das in die Synthese, Modifikation, Sortierung und Sekretion
von Zellprodukten eingebunden sind

Lysosom
Verdauungs-organell, in die Makromoleküle hydrolysiert werden

Cytoskelett (Zellskelet)
Verstärkt die Zellgestalt,
wirkt an der Zellbewegung mit;
besteht aus Proteinen

Chloroplast
Photosyntheseorganell; wandelt Lichtenergie in chemische Energie
in Form von Zuckermolekülen um
Cytoplasma

Vakuole
Hervorstechendes Organell älterer Pflanzenzellen; dient der
Einlagerung von Substanzen, dem Abbau von Abfallprodukten, der
Hydrolyse von Makromolekülen; die Vergrößerung der Vakuole ist
der Hauptmechanismus des Pflanzenzellwachstums
• Du kennst die Unterschiede zwischen Pflanzen- und Tierzellen

Unterschiede zwischen Pflanzen- und Tierzellen


Sie unterscheiden sich in Form, Größe und Funktion.
Pflanzliche und tierische Zellen weisen im Bau Gemeinsamkeiten auf,
wie Zellmembran, Zellplasma und Zellkern.
Bei pflanzlichen Zellen sind neben den genannten Bestandteilen die
Zellwand, Chloroplasten mit Chlorophyll und Vakuolen
(Zellsafträume) vorhanden.

In tierischen, aber nicht in pflanzlichen Zellen:


Lysosomen
Centrosomen, mit Centriolen
Flagellen (vorhanden bein machen pflanzlichen Spermien)

Alte Prüfung
3.3 Struktur und Funktion
biologischer Membranen

Biomembran
Aufgaben:
Umhüllt die Zelle und gibt ihr Festigkeit Schütz vor Flüssigkeit Verlust
und Verletzungen sorgt für die Aufrechterhaltung des inneren
Milieus Transitreche für alle Stoffe in und aus der Zelle

Eigenschaften:
Die wichtigsten Eigenschaften von Biomembranen sind der
Stoffaustausch und die Funktion als Trennschicht.

Biomembranen besitzen eine selektive Permeabilität. Das heißt, dass


nicht alle Stoffe die Zellwand passieren können. Nur für bestimmte
Stoffe sind die Biomembranen durchlässig. Verantwortlich hierfür ist
der Aufbau der Biomembranen.

Ein wichtiger Bestandteil der Biomembran sind die


Membranproteine. Diese werden in zwei Gruppen unterteilt: Die
integralen und peripheren Membranproteine.

3.3.1 Die Membranstruktur


Integrale Membranproteine
Erlauben die Passage von Molekülen durch die Membran.

Periphere Membranproteine
Melden der Zelle Moleküle (z.B. Hormone) -> dies löst im inneren der
Zelle eine Reaktion aus.
(Membranrezeptoren)
Funktion von Membranproteinen
Typen von Proteinen:
• Du kannst die Transportmöglichkeiten der erleichterten Diffusion
beschreiben (Kanalproteine und Carrierproteine)
Kanalprotein:
Hydrophile Kanäle
Ionenkanäle ->
Stimulus führt zum Öffnen oder Schliessen.

Carrierprotein
Konformationsänderung (es verändert seine Form)

Uniport, Symport und Antiport


• Du kennst den Unterschied zwischen aktivem- und passivem
Stofftransport durch eine Membran.
Passiver Transport:
benötigt keine Energie

erfolgt in den meisten Fällen durch Diffusion

Aktiver Transport:
benötigt Energie (in Form von ATP).

Beim primär aktiven Transport wird direkt beim Transportvorgang


ATP hydrolysiert.
Beim sekundär aktiven Transport ist der Transportprozess an einen
zweiten Prozess gekoppelt, der durch ATP-Hydrolyse die nötige
Energie liefert.

• Du kannst den aktiven Stofftransport anhand des


Natriums/Kalium-Pumpe erklären.

Sie pumpt drei Natriumionen aus der Zelle heraus und im Gegenzug
zwei Kaliumionen in die Zelle hinein. (Antiporter)

Dafür braucht die Pumpe Energie und spaltet deshalb für jeden
Transportvorgang ein Adenosintriphosphat (ATP) ab.

3.3.2 Passiver Transport


• Du kannst das Prinzip der Osmose und Diffusion erklären und
anwenden.

hypertonisch:
Konzentrierter als Vergleichslösung (solution de référence)

isotonisch:
Zwei Lösung gleicher Konzentration

hypotonisch:
weniger konzentriert als Vergleichslösung (solution de référence)
Osmose
Das Phänomen der Osmose bezieht sich auf die Bewegung von
Wassermolekülen (oder Lösungsmitteln) aus einem Medium mit
geringerer Konzentration an gelösten Stoffen in ein Medium mit
höherer Konzentration an gelösten Stoffen.
Diese Verschiebung findet so lange statt, bis die Konzentrationen in
den beiden Medien im Gleichgewicht sind, d. h. die gleiche
Konzentration aufweisen.

Diffusion
Stoffdiffusion ist ein Prozess, bei dem sich die Moleküle eines
gelösten Stoffes von einem Bereich mit hoher Konzentration zu
einem Bereich mit niedriger Konzentration bewegen.
Diese Bewegung findet so lange statt, bis die Konzentrationen in
beiden Medien im Gleichgewicht sind, d. h. die gleiche Konzentration
aufweisen.

3.4 Zellzyklus
• Du kannst den Zellzyklus mit Fachbegriffen erklären
• Interphase ist der Zeitraum zwischen der letzten und der nächsten
Kernteilung (Mitose).

3 Phasen
• In der G1-Phase ('G' von engl. 'gap'), erfolgt im wesentlichen
Zellwachstum und Bildung von Organellen.

•In der nachfolgenden S-(Synthese-) Phase findet die Verdopplung


der Chromosomen bzw. der DNA statt.

•In der G2-Phase schließlich erfolgt weiteres Wachstum


3 Phasen der Zellteilung
Zellzyklus:

Interphase
• DNA-Replikation: Verdoppelung der DNA
• Vergrößerung der Zelle vor der Zellteilung

Mitose
Zytokinese

Organismus Zellteilung?
•Wachstum
•Heilung
•Fortpflanzung

Wie viele Chromosomen hat der Mensch?


46
23 von Papi, 23 von Mami

Interphase G2
Prophase
(Prometaphase)
Metaphase
Anaphase
Telophase:
(Frühe Telophase)
(Späte Telophase)
Interphase G1
4. Stoffwechsel
in Zellen

4.1 Grundsätze der Energie


• Folgende Begriffe sind dir klar: anabol, katabol, offenes,
geschlossenes System, Thermodynamik
Was ist Metabolismus oder Stoffwechsel?
Der Metabolismus ist die Gesamtheit der in einem Organismus
ablaufenden chemischen Prozess, seinem Auf- und Umbau
beziehungsweise dem Erhalt seiner Substanz, seiner Funktion und
Energieversorgung dienen.

offenes System
ein Austausch von Materie und Energie erlaubt ist

geschlossenes System
Ein geschlossenes System ist materieundurchlässig, lässt aber einen
Energieaustausch, zum Beispiel durch Wärme, zu.

Katabolismus
Phase des Stoffwechsels, die den Abbau organischer Verbindungen
mit Energiefreisetzung und Abfallentsorgung umfasst.
Den Großen Molekülen sind dividiert in kleineren Molekülen.

Anabolismus
Anabolismus ist das Gegenteil von Katabolismus. im Gegensatz zum
Katabolismus, der große Moleküle in kleine Moleküle und Energie
trennt, wandelt der Anabolismus Energie und kleine Moleküle in
große Moleküle um.

Die Energie
Energie ist lebensnotwendig, da sie für alle Bewegungen benötigt
wird: ein Buch lesen, gehen, schlafen etc.
• Du verstehst die verschiedenen Energieforme
Es gibt verschiedene Arten von Energie:
kinetische Energie (Bewegung),
thermische Energie (Wärme),
potenzielle Energie (Schlafen),
Lichtenergie usw.

Die kinetische Energie ist eine Art von Energie, die in der Natur
vorkommt.
Chemische Energie ist potenzielle Energie, die durch chemische
Reaktionen verfügbar wird.

Merke
Energie kann zwar übertragen und umgewandelt, nicht aber erzeugt
oder vernichtet werden.

Thermodynamik:
Die Thermodynamik entspricht einem Teilgebiet der Physik, das das
thermische Verhalten von Körpern untersucht, genauer gesagt die
Wärmebewegungen.
Im Allgemeinen interessiert sich die Thermodynamik für das Studium
der Energie (insbesondere der inneren Energie) und ihrer
Umwandlungen.

• Die Hauptsätze der Thermodynamik sind verstanden.


Der erste Hauptsatz der Thermodynamik
Energie kann übertragen und umgewandelt, aber nicht erzeugt oder
vernichtet werden.
Stromkonzerne erzeugen keinen Strom, sie wandeln ihn nur in eine
bequeme Form um.
Durch die Umwandlung von Sonnenlicht in chemische Energie
fungiert eine Pflanze auch als Energiewandler, nicht als
Energieproduzent.

Der zweite Hauptsatz der Thermodynamik


Wenn Energie nicht zerstört werden kann, sollten Organismen ihre
Energie leicht wiederverwerten können.
Leider wird aber nur ein kleiner Teil davon wiederverwertet, der Rest
wird als Wärme in die Luft abgegeben.

(Entropie)
(beschreibt die Unfähigkeit der in einem System enthaltenen
Energie, Arbeit zu verrichten:
je höher diese Größe, desto mehr wird die Energie verteilt).

4.2 Photosynthese
6CO2 + 6H2O ----E----> C6 H12 O6 + O2

Poste 1
Poste 2
Poste 3
Poste 4
Poste 5

Poste 6
Poste 7
verbraucht ATP und NADPH aus den Lichtreaktionen, um CO2 in
Zucker umzuwandeln.
TEILPROZESS DER PHOTOSYNTHESE 3 Schritten:
- 1.CO2- Fixierung
- 2.Reduktion
- 3.Regeneration

Poste 8
Fixierung
1. 6 CO2 eingespeist
2. 6 C5-Ribulosediphosphate binden CO2

Reduktion
1. 12 C3-Körper: stabilere C3-Körper → durch Wasserstoff → 3-
Phosphoglcerinaldehyd:
3-PGA
Energieverbrauch → 18 ATP + 12 NADPH

Regeneration
10 C3-Körper: geht weiter im Zyklus
Es gibt eine umwandlung durch ATP → +1 Phosphat / 2 Kohlenstoffe
6C5-Körper → Ribulosedisphosphat: 2 Phosphate →
reaktionsfreudig:
Fixieren → 6CO

4.3 Zellatmung
Aufbau von Blättern

3 aufeinanderfolgenden Schritten
Wurzel, Spross und Blätter

Wurzel
Verankerung der Pflanze, Aufnahme von Wasser und Mineralstoffen

Spross
oberirdische Form, Wasser und Mineralstoffen zu den Blättern
transportiert.

Blätter
Aufnahme von Licht, Photosynthese

Quizlet
Mikroskop (image) :
https://quizlet.com/263610420/mikroskop-flash-cards/
(Définition)
https://quizlet.com/de/548633513/mikroskop-flash-cards/

Zellzyklus:
https://quizlet.com/de/642756509/zellzyklus-flash-cards/

Zellorganen:
(Image)
https://quizlet.com/de/162861274/zellorganellen-flash-cards/

Def:
https://quizlet.com/557069816/zellorganellen-flash-cards/

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