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PARTNERHOCHSCHULEN STUDIENBRÜCKE - BESCHREIBUNG ALLER ANGEBOTENEN STUDIENGÄNGE

INHALT
Ruhr-Universität Bochum ............................................................................................................................................................................................................................... 2

Technische Universität Dortmund .............................................................................................................................................................................................................30

Universität Duisburg-Essen .........................................................................................................................................................................................................................62

Europa-Universität Viadrina ........................................................................................................................................................................................................................ 88

RWTH Aachen ....................................................................................................................................................................................................................................................90

Universität Siegen ........................................................................................................................................................................................................................................... 97

Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn .............................................................................................................................................................................122

Bauhaus-Universität Weimar ....................................................................................................................................................................................................................133

Stand: Januar 2021

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RUHR-UNIVERSITÄT BOCHUM

Angebotene Studiengänge:

• Angewandte Informatik (NC-Fach)


• Bauingenieurwesen
• Biochemie (NC-Fach)
• Biologie (NC-Fach)
• Chemie
• Elektrotechnik und Informationstechnik
• Geographie (NC-Fach)
• Geowissenschaften
• IT-Sicherheit / Informationstechnik (NC-Fach)
• Maschinenbau
• Mathematik
• Physik
• Sales Engineering and Product Management (NC-Fach)
• Umwelttechnik und Ressourcenmanagement

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Angewandte Informatik Bachelor of Science - 6 Semester – NC-Fach

Informationen zum Studium

Informatik ist überall: Wie kaum eine andere Wissenschaft durchdringt sie nahezu alle Bereiche unseres Lebens. Auch und gerade dort, wo es keiner sieht –
versteckt in Smartphones, Haushaltsgeräten, Robotersteuerungen oder Autos – lenkt, reguliert, misst und warnt sie. Die Informatik ermöglicht immer kleinere
Produkte, immer schnellere Abläufe. Die dabei zu lösenden Informatikprobleme werden komplexer und umfangreicher. Folglich wird Spezialwissen aus vielen
verschiedenen Wissensdisziplinen benötigt.
Die Ruhr-Universität Bochum mit ihren zwanzig Fakultäten bietet ideale Voraussetzungen, Studierenden dieses Wissen zu vermitteln, um solch komplexe
Informatikprobleme zu lösen. Das Studium der Angewandten Informatik bietet neben theoretischen Grundlagen der Informatik und Mathematik eine in den
Anwendungsbereichen der Informatik breit gefächerte Ausbildung an. Ziel des Studiums ist es, als Basis strukturelles Denken und die Kompetenz zum
Wissenserwerb zu vermitteln.
Dafür wird in den ersten Semestern fundiertes Grundlagenwissen in Informatik und Mathematik erworben. Dazu gehört das Erlernen von unterschiedlichen
Programmiersprachen wie das Erschließen von hardwarenahen Themengebieten, der Umgang mit Datenstrukturen und die Analyse von Algorithmen. Dabei stehen
auch wirtschaftswissenschaftliche Aspekte auf dem Stundenplan.

Im Vertiefungsstudium erhalten die Studenten die Möglichkeit Veranstaltungen nach Wahl aus 6 Schwerpunktfeldern zu belegen:
• Ingenieurinformatik
• Bioinformatik
• Computerlinguistik
• Kryptologie
• Neuroinformatik
• Operations Research.

Während des Studiums muss eine praxisnahe Projektarbeit (Studienprojekt) über etwa ein Semester bearbeitet und abgeschlossen werden. Sowohl das
Studienprojekt als auch die Bachelorarbeit können wahlweise in Zusammenarbeit mit der Industrie oder in Arbeitsgruppen an der Universität ausgearbeitet
werden.

Studienpläne und Vorlesungsverzeichnisse: http://www.ai.rub.de/studierende/studienplaene-vorlesungsverzeichnisse/


Studienverlaufsplan: https://www.ini.rub.de/PEOPLE/wiskott/AI/StudienplanBachelorPO13.pdf

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Modulhandbuch: https://www.ini.rub.de/PEOPLE/wiskott/AI/ModulhandbuchBachelor_PO13.pdf

Berufsmöglichkeiten

Der Studiengang Angewandte Informatik deckt mit seinen Studienrichtungen genau die Ausbildungsbereiche ab, die in der Industrie dringend gesucht werden. Für
die Absolventen des Studiengangs bieten sich deshalb in den nächsten Jahren hervorragende Berufsaussichten.
In vielen Branchen unserer Wirtschaft wie in der Informationstechnik, in der Telekommunikation, in der Automobilindustrie oder in der Banken- und
Versicherungsbranche tragen Informatiker entscheidend zum technischen Fortschritt bei. In Softwareunternehmen und Systemhäusern entwickeln Informatiker
Multimedia-Anwendungen, planen Netzwerke oder optimieren Betriebssysteme.
Angewandte Informatiker arbeiten darüber hinaus oftmals in „fremden“ Bereichen, wie zum Beispiel in Produktionsbetrieben oder im Bankwesen. Auch in der
Automobilindustrie bieten sich verschiedene Einsatzgebiete. In der Forschung setzen Angewandte Informatiker neue Trends in zukunftsträchtigen Technologien,
beispielsweise WLAN (Wireless Local Area Network).
Der Einfluss informatischer Anwendungen in so genannten Sekundärbranchen wie Maschinenbau, Elektrotechnik, Fahrzeugbau, Telekommunikation und
Finanzdienstleistungen nimmt ständig zu. Laut Informationen der Bundesagentur für Arbeit sind neben IT-Kenntnissen oft auch Fachkompetenzen anderer
Studiengänge gefragt.

Hinweis zum Masterstudium

Bachelor-Absolventen haben unterschiedliche Möglichkeiten ihr Studium in der Masterphase fortzusetzen. Nähere Information erhalten Sie auf den jeweiligen
Seiten der Fakultäten.

Weiterführende Links

• Homepage der Fakultät • Einführungsveranstaltungen


www.ai.rub.de/ www.rub.de/zsb/einf.htm
• Homepage zum Studiengang • Termine für Propädeutika, Vorkurse, Sprachkurse und Einstufungstests
www.ai.rub.de/bachelor/ www.rub.de/zsb/vorkurse.htm
• Fachberatung • Informationen für Erstsemester
www.ai.rub.de/studienberatung/ https://ai.ini.rub.de/de/studierende/erstsemester

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Bauingenieurwesen Bachelor of Science – 6 Semester

Informationen zum Studium


Die Fakultät für Bau- und Umweltingenieurwissenschaften bietet einen Bachelor- und einen Masterstudiengang im Bauingenieurwesen an. Gegenstand des sechs-
semestrigen Bachelorstudiums ist das Bauingenieurwesen mit all seinen Fachbereichen. Sie müssen grundlegende Lehrveranstaltungen in Mathematik, Mechanik,
Informatik, Umwelttechnik und Ökologie und Vermessungswesen absolvieren. Hinzu kommen Module über die Grundlagen der Bauingenieurfächer:
• Baustofftechnik
• Bauphysik und Baukonstruktionen
• Statik und Tragwerkslehre
• Stahlbeton- und Spannbetonbau
• Stahl- und Holzbau
• Grundbau
• Baubetrieb und Bauverfahrenstechnik
• Wasserwesen
• Verkehrswesen.

Grundlagen und Pflichtveranstaltungen


Die oben genannten Module (siehe auch Studienverlaufsplan Module 1 bis 22) gehören zu den Pflichtveranstaltungen, mit denen im Laufe des Bachelor-Studiums
insgesamt 170 CPs erzielt werden. Das Studium wird mit einer dreimonatigen Bachelorarbeit abgeschlossen. In der Bachelorarbeit (12 CPs) soll gezeigt werden,
dass innerhalb einer vorgegebenen Frist eine Aufgabenstellung aus dem Bauingenieurwesen mit wissenschaftlichen Methoden bearbeitet werden kann. Die
Bachelorarbeit kann theoretisch, praktisch, konstruktiv oder organisatorisch ausgerichtet sein.

Vertiefung und Wahlveranstaltungen


Weiterhin sind Wahlmodule im Umfang von mindestens 10 CPs zu erbringen. Dabei können beliebige Fächer aus dem Angebot der RUB z. B. Fremdsprachen,
Rechtsfragen, Baugeschichte oder Ethik belegt werden. Eine Vertiefung der Grundlagen erfolgt dann im Master-Studium oder über weiterführende Wahlmodule.

Studienverlaufsplan: https://www.fbi.rub.de/fbi/mam/content/pruefungsamt/studierende/bsc_bi_wise1819.pdf
Modulhandbuch: https://www.fbi.rub.de/fbi/mam/content/pruefungsamt/modulhandbuch-ws1920-bscbi.pdf

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Besonderheiten des Bauingenieurstudiums an der Ruhr-Universität
Dieser Studiengang bietet eine breite Bauingenieurausbildung auf Universitätsniveau. Er orientiert sich an den Erfordernissen des Berufes und den Bedürfnissen
unserer Gesellschaft, aufgebaut auf modernen wissenschaftlichen Methoden und wird verwirklicht durch ein ausgewogenes Konzept aus theoretischen
Lehrinhalten, eigenen Entwürfen, Feldstudien, Experimenten und Praktika.
Eine Vielzahl an Tutorien unterstützen den Zugang zu Lehrinhalten und nicht zuletzt das große Engagement der Studierendenvertretung (Fachschaft) erleichtern
den Eintritt ins Studium. Professoren, wiss. Mitarbeiter und die Fachstudienberatung stehen für Informationen, Fragen und Hilfestellungen rund um das Studium
zur Verfügung.

Berufsmöglichkeiten

Absolvent*innen stehen im Wesentlichen Arbeitgeber aus folgenden Bereichen mit ihren Aufgabenfeldern zur Verfügung:
• Bauunternehmen, z.B. mit den Aufgabenfeldern Projektentwicklung, Konstruktion, Bauleitung
• Ingenieur- und Planungsbüros mit z.B. Aufgaben im Bereich der Planung, Konstruktion, Berechnung und Überwachung von Baumaßnahmen oder
Spezialisierung auf Sondergebiete
• Öffentlicher Dienst mit hoheitlichen Aufgaben im Bereich der Bauüberwachung, als Bauherr für die öffentliche Hand oder Tätigkeiten bei angegliederte
Zweckbetriebe, z.B. kommunale Verkehrsunternehmen, Wasserversorgung und -entsorgung und Wasser- und Schifffahrtsverbände
• Universitäten mit Forschung und Lehre.

Hinweis zum Masterstudium

Bachelor-Absolventen haben unterschiedliche Möglichkeiten ihr Studium in der Masterphase fortzusetzen. Nähere Information erhalten Sie auf den jeweiligen
Seiten der Fakultäten.

Weiterführende Links
• Homepage der Fakultät für Bau- und • Informationen zum Berufsbild des Bauingenieurs
Umweltingenieurwissenschaften www.werde-bauingenieur.de/
http://www.fbi.rub.de/studium/bachelorbi.html.de
• Homepage der Fachschaft
http://www.rub.de/fsr-bauing/

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Biochemie Bachelor of Science - 6 Semester – NC-Fach

Informationen zum Studium

Die Fakultät für Chemie und Biochemie setzt Schwerpunkte auf den zukunftsweisenden Gebieten Materialwissenschaften, Molekulare Chemie und
Biowissenschaften („Life Sciences“). Die Forschungsthemen reichen von der Lösung praxisbezogener Probleme aus der modernen Oberflächentechnik und
Katalyseforschung mit Industriepartnern bis hin zu Fragen der chemischen Herkunft des Lebens und molekularen Mechanismen von Gedächtnisprozessen.
Spitzenforschung und innovative Lehre sind in der Fakultät für Chemie und Biochemie vereint. Wir zeichnen uns durch ein unverwechselbares Forschungsprofil,
moderne Studienstrukturen im Bachelor-/Master-System und ein internationales Umfeld aus. Die Fakultät ist eine von wenigen in Deutschland, die ihre
Promotionsstudiengänge in einer Graduierten-schule internationalisiert hat (International Graduate School of Chemistry und Biochemistry - GSCB). Gestartet als
durch den DAAD gefördertes Projekt nutzt die GSCB nun Synergien mit der RUB-Research School, die im Rahmen des Exzellenzwettbewerbs in Bochum etabliert
wurde (Themenschwerpunkt: Interfacial Systems Chemistry).
Näheres unter: www.chemie.rub.de/studium/index.html.de

Grundlagen und Pflichtveranstaltungen


Das Bachelorstudium vermittelt im ersten Teil (1.-4. Semester) die Grundlagen der Allgemeinen und Analytischen Chemie, der Biochemie, der Molekularbiologie,
der Organischen und Physikalischen Chemie – sowohl in Vorlesungen, als auch in Übungen, Seminaren und Praktika. Ein besonderes Merkmal unseres
Studiengangs ist die starke Betonung der praktischen Laborarbeit. Hinzu kommen Lehrveranstaltungen in Biologie, Medizin, Mathematik, Physik,
Versuchstierkunde und Gentechnikrechtskunde.

Vertiefung und Wahlveranstaltungen


Im zweiten Teil (5.-6. Semester) erhalten Sie eine vertiefende Ausbildung in Biochemie, Molekularbiologie, Organischer und Physikalischer Chemie,
Strukturanalyse, Bioethik und einem Wahlfach aus den Themen-bereichen der Schwerpunktausbildung (siehe Masterstudiengang). Als Zusatzfächer können Sie
Ange-wandte Informatik, Betriebswirtschaft, Jura, Philosophie der Naturwissenschaften, Fremdsprachen oder andere naturwissenschaftliche Fächer wählen. Die
Bachelorarbeit können Sie zu einem Thema der Praktika des 5. oder 6. Semesters oder zu einem Thema der Zusatzfächer anfertigen.

Besonderheiten des Biochemiestudiums an der Ruhr-Universität


Der Studiengang Biochemie ist ein fachübergreifender Studiengang der Fakultät für Chemie und Biochemie, der Fakultät für Biologie und Biotechnologie sowie der
Medizinischen Fakultät

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Prüfungsordnung: http://www.chemie.ruhr-uni-bochum.de/studium/bachelor/biochemie/index.html.de

Berufsmöglichkeiten

Besonders geeignet sind die biotechnologische, pharmazeutische, chemische und medizintechnische Industrie. Ein weiterer Schwerpunkt sind Forschung- und
Lehrinstitute. Möglichkeiten sind aber auch in öffentlichen Ämtern und Verwaltungen vorhanden.

Hinweis zum Masterstudium

Bachelor-Absolventen haben unterschiedliche Möglichkeiten ihr Studium in der Masterphase fortzusetzen.Nähere Information erhalten Sie auf
den jeweiligen Seiten der Fakultäten.

Weiterführende Links

• Homepage der Fakultät • Fachberatung


www.chemie.rub.de/studium/berater.html
www.chemie.rub.de/
• Fächerliste der RUB
• Fachschaft
www.rub.de/zsb/faecher.htm
www.rub.de/frchemie/
• Einführungsveranstaltungen und Orientierungstutorien
• Studienordnungen
www.rub.de/zsb/einf.htm
www.chemie.rub.de/studium/ordnplaene.html www.rub.de/tutprogramm/Orientierungstutorien.html

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Biologie Bachelor of Science - 6 Semester – NC-Fach

Informationen zum Studium

Grundlagen und Pflichtveranstaltungen


Der 1-Fach-Studiengang „Bachelor of Science in Biologie“ dauert sechs Semester und endet mit der Abschluss Bachelor-Arbeit. In den ersten vier Fachsemestern
des Bachelorstudiums bekommen Sie einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der Biologie (Zoologie und Zellbiologie, Botanik und Biodiversität,
Genetik, Mikrobiologie, Biochemie, Biophysik, Bioinformatik sowie Zell-, Tier- und Pflanzenphysiologie). Darüber hinaus erlangen Sie grundlegende Kenntnisse in
den Fächern Mathematik, Chemie und Physik.

Vertiefung und Wahlveranstaltungen


Im fünften und sechsten Fachsemester wird das Grundlagenwissen in experimentell orientierten Blockveranstaltungen wählbarer Bereiche vertieft. Dabei erlernen
Sie auch die Darstellung und Präsentation von Forschungsergebnissen. In Ergänzung zur fachlichen Ausbildung werden vertiefende, disziplinübergreifende und
berufsqualifizierende Lehrveranstaltungen im Rahmen des BioPlus Programms angeboten. Es können Module aus vier verschiedenen Bereichen gewählt werden:
Soft Skills der Wissenschaft, fachliche Vertiefung, Praxis, Sprachen. Das Studium schließt mit einer experimentellen Bachelorarbeit ab. Zum Nachweis für die
einzelnen Lehrveranstaltungen oder Prüfungen werden nach dem voraussichtlich erforderlichen Arbeitsaufwand mit Kreditpunkten (Credit Points, CP) vergeben.
Ein CP entspricht dem geschätzten Arbeitsaufwand von ca. 30 Stunden. CP werden nur vergeben, wenn die Anforderungen der Veranstaltung oder Prüfung erfüllt
sind. Für den Bachelorstudiengang werden 180 CP vergeben.

Besonderheiten des Biologiestudiums an der Ruhr-Universität


Das Biologiestudium in Bochum zeichnet sich durch einen hohen Praxisanteil inkl. der experimentellen Abschlussarbeiten aus. Das Basisstudium (1. – 4. Semester)
ist übersichtlich gegliedert und die Schwerpunktsetzung (5. und 6. Semester) ist individuell gestaltbar. In der Fakultät ist das Lehrangebot weit gefächert.
Insgesamt gibt es 25 Lehrstühle bzw. Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Forschungsschwerpunkten in den Bereichen Zellbiologie der Signalaufnahme und
Signalantwort, Proteinforschung und Bioengineering sowie funktioneller Biodiversitätsforschung. Durch die Vermittlung klassischer und moderner Methoden in
Theorie und Praxis ist eine fächerübergreifende Lehre gewährleistet.
Nähere Informationen zum Studium unter: www.rub.de/biostudium

Studienverlaufsplan: http://www.biologie.ruhr-uni-bochum.de/mam/content/bsc/_03_studienverlaufsplan.pdf
Modulhandbuch: http://www.biologie.ruhr-uni-bochum.de/mam/content/verzeichnisse/handbuch_basismodule_b.sc.-21.08.2017-internetversion.pdf

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Berufsmöglichkeiten

• Tätigkeiten in biotechnologischen Unternehmen


• Tätigkeiten in Unternehmen der Pharmabranche
• Tätigkeiten in Unternehmen der Medienbranche
• Tätigkeiten in Unternehmen der Lebensmittelbranche
• Tätigkeiten in Forschungseinrichtungen und Hochschulen
• Tätigkeiten in Behörden und Verbänden, Museen, zoologische Gärten
• Tätigkeiten in biologisch/medizinischen Analyselaboratorien
Innerhalb der Unternehmen bzw. der Einrichtungen sind Biolog*innen z.B. in der Forschung & Entwicklung, im Marketing und Verkauf, in der Qualitätskontrolle, in
der Beratung, im Management, in der Öffentlichkeitsarbeit, im Patentwesen, im Umweltschutz oder in der Verwaltung tätig. Einen lebhaften Ein-druck
verschiedenster Tätigkeitsfelder vermittelt das Buch „perspektiven – berufsbilder von und für biologen“ (s. www.vbio.de)

Hinweis zum Masterstudium

Bachelor-Absolventen haben unterschiedliche Möglichkeiten ihr Studium in der Masterphase fortzusetzen. Nähere Information erhalten Sie auf den jeweiligen
Seiten der Fakultäten.

Weiterführende Links

• Homepage • Biotechnologische Studenteninitiative


www.biologie.rub.de/ www.bts-ev.de

• Informationen zum Studium • Einführungsveranstaltungen


www.biologie.rub.de --> Studium www.rub.de/zsb/einf.htm

• Fachschaft / Tutorenprogramm • Termine für Propädeutika, Vorkurse, Sprachkurse und Einstufungstests


www.rub.de/frbio/ www.rub.de/zsb/vorkurse.htm

• Jobbörse der Life Sciences


www.jobvector.com

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Chemie Bachelor of Science - 6 Semester

Informationen zum Studium


Grundlagen und Pflichtveranstaltungen
Das Basisstudium des Studiengangs Chemie kann nach 6 Semestern mit der ersten berufsqualifizierenden Stufe, dem Bachelor of Science, erfolgreich beendet
werden. Das Bachelor-Studium gliedert sich in den viersemestrigen Teil I (1. - 4. Semester) und den zweisemestrigen Teil II (5. - 6. Semester).
Im Teil I des Bachelor-Studiums werden die essentiellen Lehrinhalte der Kernfächer Allgemeine Chemie, Analytische Chemie, Anorganische Chemie, Organische
Chemie und Physikalische Chemie sowie der benachbarten naturwissenschaftlichen Fächer Mathematik und Physik in 7 Pflicht-Gesamtmodulen vermittelt. Neben
dem klassischen Fächerkanon werden die Studierenden bereits im Teil 1 des Studiengangs in dem Pflichtmodul "Spezielle Chemie" in die Fächer Biochemie,
Technische Chemie und Theoretische Chemie eingeführt. Teil I vermittelt einen Überblick über Methoden und Gegenstände des Gesamtgebietes der Chemie und
schafft damit das Fundament für Teil II.
Teil II des Bachelor-Studiums dient der Erweiterung der Ausbildung in Chemie sowie nach Wahl auch dem Erwerb von Grundkenntnissen in anderen Fächern. Für
Studentinnen oder Studenten, die nach Erwerb des Bachelor-Grads Studien- und Prüfungsleistungen im Master-Studiengang ablegen wollen, soll die Ausbildung im
Teil II des Bachelor-Studiums in den Gesamtmodulen Synthesechemie, Physikalische Chemie und Strukturanalytik, sowie in der Lehrveranstaltung
Chemikalienrecht - Toxikologie und in einem zusätzlichen Wahlpflichtfach erfolgen. Hierbei kann aus den Fächern Analytische Chemie, Biochemie, Technische
Chemie oder Theoretische Chemie von der Studentin bzw. dem Studenten ihrer bzw. seiner Neigung entsprechend gewählt werden.
Nach Wahl können Studentinnen oder Studenten im Teil II des Bachelor-Studiums bis zu 30 Kreditpunkte für Studien- und Prüfungsleistungen in anderen Fächern
erwerben. In diesem Fall müssen zum Erwerb des Bachelor-Grads mindestens 30 Kreditpunkte für frei wählbare Studien- und Prüfungsleistungen zu
Veranstaltungen des Teil II des Bachelor-Studiums in Chemie nachgewiesen werden.
Im Teil II des Bachelor-Studiums ist eine Bachelor-Arbeit anzufertigen, die eine schriftliche Hausarbeit zu einer praktischen Studienleistung von in der Regel zwei
Wochen Dauer umfasst. Chemisch-orientierte Bachelor-Arbeiten müssen zu einem Themenbereich aus einem der folgenden Praktika angefertigt werden: F-
Praktikum für Synthesechemie, Physikalisch-chemisches F-Praktikum, Analytisch-chemisches F-Praktikum, Biochemisches Praktikum, Technisch-chemisches
Praktikum oder Theoretisch-chemisches Praktikum. Sie sollen zeigen, dass die Kandidatin oder der Kandidat in der Lage ist, innerhalb einer vorgegebenen Frist
einen Befund zu erheben, darzustellen und auszuwerten. Die Bachelor-Arbeit befasst sich mit einem der Praktika des 5. bzw. 6. Semesters oder einem der
Zusatzfächer.

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Besonderheiten des Chemie-Studiums an der Ruhr-Universität
Die Fakultät für Chemie und Biochemie setzt Schwerpunkte auf den zukunftsweisenden Gebieten Materialwissenschaften, Molekulare Chemie und
Biowissenschaften („Life Sciences“). Die Forschungsthemen reichen von der Lösung praxisbezogener Probleme aus der modernen Oberflächentechnik und
Katalyseforschung mit Industriepartnern bis hin zu Fragen der chemischen Herkunft des Lebens und molekularen Funktionen von Gedächtnisprozessen.
Spitzenforschung und innovative Lehre sind in der Fakultät für Chemie und Biochemie vereint. Wir zeichnen uns durch ein unverwechselbares Forschungsprofil,
moderne Studienstrukturen im Bachelor-/Master-System und ein internationales Umfeld aus. Die Fakultät ist eine von wenigen in Deutschland, die ihre
Promotionsstudiengänge in einer Graduierten-schule internationalisiert hat (International Graduate School of Chemistry und Biochemistry - GSCB). Gestartet als
durch den DAAD gefördertes Projekt nutzt die GSCB nun Synergien mit der RUB-Research School, die im Rahmen des Exzellenzwettbewerbs in Bochum etabliert
wurde. (Themenschwerpunkt: Interfacial Systems Chemistry).

Detaillierte Informationen siehe www.chemie.rub.de/studium/

Studienverlaufsplan: http://www.uv.ruhr-uni-bochum.de/dezernat1/amtliche/ab1227.pdf#page=21
Modulhandbuch: https://www.chemie.ruhr-uni-bochum.de/imperia/md/content/chemie/studium/modulhandbuch_chemie_20.02.2018.pdf

Berufsmöglichkeiten
Die Mehrzahl der Absolventen des Bachelorstudiengangs beginnt in der Folge ein konsekutives Masterstudium. Die Promotion qualifiziert zu Führungsaufgaben in
Forschung und Entwicklung. Derzeit sind über 90 % der Chemiker promoviert. Weiterführende Literatur sowie Studien- und Prüfungsordnungen erhalten Sie beim
Studienfachberater oder im Geschäftszimmer.

Hinweis zum Masterstudium


Bachelor-Absolventen haben unterschiedliche Möglichkeiten ihr Studium in der Masterphase fortzusetzen. Nähere Information erhalten Sie auf den jeweiligen
Seiten der Fakultäten.

Weiterführende Links
• Gesellschaft Deutscher Chemiker • Einführungsveranstaltungen
www.GDCh.de/ www.rub.de/zsb/einf.htm
• Das Netzwerk der Biowissenschaften • Termine für Propädeutika, Vorkurse, Sprachkurse und Einstufungstests
www.vdbiol.de www.rub.de/zsb/vorkurse.htm

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Elektrotechnik und Bachelor of Science - 6 Semester
Informationstechnik

Informationen zum Studium


Grundlagen und Pflichtveranstaltungen
Elektrotechnik/Elektronik Fächer, die sich mit physikalischen und technischen Prozessen in Materialien der Elektronik und den da-mit gefertigten Bauelementen
und Schaltungen beschäftigen und damit die Grundlagen für die Analyse und den Entwurf elektronischer Geräte legen. Informationstechnik Fächer, die
systemtheoretische Methoden für die Analyse und den Entwurf informationsverarbeitender Systeme vermitteln. Computerwissenschaften Fächer, die die
Funktionsweise und den Einsatz digitaler Rechner betreffen und dabei vor allem auf den Aufbau und die Programmierung von Rechnern mit modernen Methoden
des Software-Engineering eingehen. Grundlagenfächer Behandlung wichtiger Kenntnisse aus den Gebieten Mathematik und Physik

Vertiefung und Wahlveranstaltungen


Fächer zur Vertiefung der Kenntnisse entweder im Bereich Elektronik oder im Bereich Informationstechnik, sowie individuell gewählte Kernfächer:
Elektronik Informationstechnik
• Elektronische Materialien • Lineare Optimierung
• Quantenmechanik und Statistik • Sprach- und Audiokommunikation
• Rechnergestützte Schaltungsanalyse • Übertragung digitaler Signale
• Praktika Elektronische Schaltungen und Energietechnik • Matlab-Praktika A und B
• Vertiefungsseminar und -praktikum Elektronik • Vertiefungsseminar und -praktikum Informationstechnik
Kernfächer
• Automatisierungstechnik + Messtechnik Wahlfächer und praktische Fächer Vermittlung von "Soft Skills" wie
• Leistungselektronik Projektmanagement, Patentrecht, technisches Englisch oder
• Grundlagen der Hochfrequenztechnik Präsentationstechniken nach Wahl.
• Rechnerarchitektur
• Nachrichtentechnik
• Optoelektronik + Elektrophysik
Besonderheiten
Das Studium Elektrotechnik und Informationstechnik integriert zwei Wissensgebiete, die in der Praxis schon lange nicht mehr zu trennen sind: Elektrotechnische
Kenntnisse sind notwendig, um Materialien, Bauelemente, Schaltungen, Geräte und Anlagen zu verstehen, weiterentwickeln und produzieren zu können. Die
Informationstechnik nutzt diese Elemente, um die moderne Informationsgesellschaft zu vernetzen und die gesammelten Informationen in vielfältiger Weise zu

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anzuwenden. Elektrotechnik und Informationstechnik bilden eine solide Basis im Bachelor-Studium, die durch Computerwissenschaften sowie Grundlagenfächer
(Mathematik, Physik) ergänzt wird. Nichttechnische Fächer vermitteln die für die spätere Berufstätigkeit erforderlichen „Soft Skills“. Wer alle Prüfungen bestanden
hat, erhält den Bachelor-Abschluss in Elektrotechnik und Informationstechnik.
Studienverlaufsplan: https://www.ei.ruhr-uni-bochum.de/studium/etit/bachelor/po13/verlauf/
Modulhandbuch: http://www.ei.rub.de/studium/etit/bachelor/po13/dokumente/modulhandbuch.pdf

Berufsmöglichkeiten
Der Bedarf an Ingenieuren im mittleren und höheren Management wird fast ausschließlich mit Hochschulabsolventen gedeckt, da hier Fertigkeiten gefragt sind,
die ein Universitätsstudium vermittelt. Dazu zählen selbstständiges Arbeiten, analytisches Denken, Abstraktionsvermögen und Entscheidungsfreude.
Ingenieurinnen und Ingenieure können entspannt in die Zukunft blicken: Mit etwa drei Prozent liegt die Arbeitslosenrate von Absolventen der
Ingenieurwissenschaften unter der von Ärzten, schon kurz nach dem Masterabschluss stehen die allermeisten fest im Berufsleben. Firmen konkurrieren verstärkt
um qualifizierten Nachwuchs und umwerben die Studierenden bereits während ihres Studiums. Ein Blick auf den Arbeitsmarkt zeigt in allen
ingenieurwissenschaftlichen Bereichen erfreuliche Tendenzen für zukünftige Berufseinsteiger. All jenen, die sich nicht auf Vorhersagen verlassen wollen, sei
schließlich ans Herz gelegt: Ein antizyklisches Verhalten bei der Studienwahl hat sich oft bewährt. Niedrige Studienanfängerzahlen bedeuten automatisch
steigende Chancen für Absolventen in vier bis sechs Jahren.

Hinweis zum Masterstudium


Bachelor-Absolventen haben unterschiedliche Möglichkeiten ihr Studium in der Masterphase fortzusetzen. Nähere Information erhalten Sie auf den jeweiligen
Seiten der Fakultäten.

Weiterführende Links
• Homepage der Fakultät • Einführungsveranstaltungen
www.ei.rub.de/studium/etit/ www.rub.de/zsb/einf.htm
• Homepage zum Studiengang • Termine für Propädeutika, Vorkurse, Sprachkurse und Einstufungstests
http://www.ei.rub.de/studium/etit/bachelor/ www.rub.de/zsb/vorkurse.htm
• Fachschaft
www.fsr-etits.ruhr-uni-bochum.de/

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Geographie Bachelor of Science - 6 Semester – NC-Fach

Informationen zum Studium


Am Geographischen Institut der Ruhr-Universität sind folgende Arbeitsbereiche vertreten: Humangeographie, Physische Geographie, Geomatik, Geographie-
Didaktik. Der dreijährige B.Sc.-Studiengang ist eigenständig und berufsqualifizierend angelegt. Er gewährleistet eine breite, theoretisch fundierte und methodisch
orientierte Ausbildung mit aktuellen Inhalten, um den Erfordernissen der beruflichen Praxis gerecht zu werden. So steht Studierenden, die keine weiterführende
wissenschaftliche Ausbildung anstreben, bereits nach drei Jahren der Einstieg in den Arbeitsmarkt offen. Alternativ kann ein Master-Studiengang unmittelbar
angeschlossen werden. Der Studiengang konzentriert sich auf das Fach Geographie, wobei die Nachbardisziplinen Geologie, Chemie, Physik, Botanik und
Wirtschaftswissenschaften durch Module direkt in das Studium eingebunden sind. Ab dem dritten Semester kann eine erste Schwerpunktsetzung erfolgen. Neben
der Fachausbildung sind in den Studiengang die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit, Methodenkompetenz und Umgang mit spezifischen
EDV-Anwendungen sowie ein berufsorientiertes Praktikum fest integriert. Bestandteil des Geographie-Studiums ist eine mehrtägige Exkursion innerhalb
Deutschlands oder ins Ausland. Zur Vorbereitung auf den Beruf gehört ergänzend ein geographisches Berufspraktikum. Die Fachinhalte von Nachbardisziplinen,
die grundlegend für die Geographie sind, sind verbindlich in das Studium integriert. Jeder Studierende wird zur individuellen Betreuung und Beratung in Fragen
des Studienaufbaus und -ablaufs einem Dozenten als Mentee zugeordnet.
Grundlagen und Pflichtveranstaltungen
Die Module in der ersten Hälfte des Studiums sind überwiegend Pflichtmodule. Mit einer Mischung aus Vorlesungen, Seminaren, Übungen und
Geländeveranstaltungen vermitteln sie die inhaltlichen und methodischen Grundlagen des Studienfaches und geben Einblicke in wichtige Nachbardisziplinen.
Wenn Sie am Geographischen Institut der Ruhr-Universität Bochum Geographie studieren, erwarten Sie u.a. die folgenden Inhalte:
• Grundlagen der Physischen Geographie: Bodenkunde, Vegetations- und Klimageographie sowie Geomorphologie;
• Grundlagen der Humangeographie: Struktur und Entwicklung von Siedlung und Bevölkerung, Wirtschaft und Gesellschaft; Globalisierungsfragen und
Entwicklungsforschung;
• Grundlagen der Geomatik mit Geographischen Informationssystemen (GIS), Fernerkundung und Kartographie;
• Überblick über die Landschaften und Ökosysteme Mitteleuropas + Einführung in Entwicklung und Planung urbaner Räume.
Vertiefung und Wahlveranstaltungen
In der zweiten Studienhälfte absolvieren Sie überwiegend Wahlpflichtmodule. Hier wählen Sie aus dem jeweiligen Angebot des Semesters Module, die Ihre
angestrebte inhaltliche und regionale Schwerpunktbildung unterstützen.

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• vertiefende Einblicke in eine Region inner- oder außerhalb Deutschlands im Rahmen einer großen Exkursion (mindestens sechs Tage);
• Berufsvorbereitung durch ein betreutes Praktikum;
• Wahlveranstaltungen mit unterschiedlichsten inhaltlichen Ausrichtungen (z. B. Stadt-, Immobilien- oder Einzelhandelsentwicklung, Tourismus,
Entwicklungszusammenarbeit, Umweltbeeinflussung, Lärm, Bodenentwicklung, Fernerkundung oder Visualisierung mit moderner Kartographiesoftware).
Hier können Sie aus dem jeweiligen Lehrangebot der RUB oder der Nachbaruniversitäten Ihre eigene Schwerpunktbildung vertiefen.

Besonderheiten des Geographiestudiums an der Ruhr-Universität


Als eines der größten Geographischen Institute in Deutschland kann das GI Bochum ein sehr umfangreiches Lehrangebot über die meisten wichtigen Teilgebiete
der Geographie anbieten. Gut ausgestattete Computerräume, ein Umweltlabor mit zahlreichen modernen Analysegeräten, viele mobile Messgeräte (z. B.
Wärmebildkameras, Fledermausindikatoren, ein Klimamessbus, PDA mit GPS-Funktionen u. v. m.) oder eine umfangreiche Institutsbibliothek bieten sehr gute
Studienbedingungen. Die unterschiedlichen Forschungsrichtungen arbeiten zusammen mit Partnereinrichtungen aus anderen Hochschulen der Region und
privatwirtschaftlichen Akteuren in einem gemeinsamen Forschungsschwerpunkt „Transformation of Urban Landscapes“ zusammen.
https://www.geographie.rub.de/transformation-urbaner-landschaften/

Studienverlaufsplan: https://www.geographie.rub.de/studium/modulfuehrer/bachelor-of-science/
Modulhandbuch: http://www.geographie.ruhr-uni-bochum.de/studium/modulfuehrer/bachelor-of-science/

Berufsmöglichkeiten
Kernbereiche des sehr vielfältigen Berufsfeldes sind Tätigkeiten sowohl in der Privatwirtschaft als auch im öffentlichen Dienst und in den Bereichen: Planung,
Wirtschaftsförderung, Umweltschutz, Politikberatung, Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit, Medien, Geodaten-Management, Kartographie/Geovisualisierung,
Entwicklungshilfe, etc.

Hinweis zum Masterstudium


Bachelor-Absolventen haben unterschiedliche Möglichkeiten ihr Studium in der Masterphase fortzusetzen. Nähere Information erhalten Sie auf den jeweiligen
Seiten der Fakultäten.

Weiterführende Links
Eine Vielzahl von Informationen zum Studienfach und zum www.geographie.rub.de/institut/sites/index.html
Geographischen Institut finden Sie unter:

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Geowissenschaften Bachelor of Science - 6 Semester

Informationen zum Studium


Grundlagen und Pflichtveranstaltungen
Die Geowissenschaften mit den Teilbereichen Geologie, Mineralogie und Geophysik gewinnen und vermitteln naturwissenschaftliche Kenntnisse über das System
Erde. Ziel des Studiums ist es, dieses System als Ganzes oder in seinen Teilen zu beschreiben und zu verstehen, seine Ressourcen verantwortlich zu nutzen,
Risiken für den Lebensraum Erde zu ermitteln und zu vermeiden. Das Bachelor-Studium mit solider naturwissenschaftlicher (Mathematik, Physik, Chemie) und
breiter geowissenschaftlicher Grundausbildung schafft. Zusammen konzentrieren wir uns auf die Lehre sowie auf grundlagenorientierte und angewandte
Forschungsprojekte, wobei Lehre und Forschung untrennbar miteinander verknüpft sind. Unsere Projekte führen wir in Zusammenarbeit und regem Austausch mit
den Nachbarfakultäten als auch anderen geowissenschaftlichen Instituten im In- und Ausland durch. Weiterhin kooperieren wir mit Kollegen aus der Industrie und
Ministerien. Das Bachelor-Studium in Geowissenschaften gliedert sich in drei Abschnitte. In den ersten beiden Semestern werden neben geowissenschaftlichen
Grundlagen auch die Grundzüge in Mathematik, Physik und Chemie vermittelt. Ziel der folgenden drei Semester ist das Erlernen von Kenntnissen und Fähigkeiten
in den einzelnen Teildisziplinen der Geowissenschaften. Neben der Wissensvermittlung in Vorlesungen und Übungen stehen auch vermehrt Geländekurse auf dem
Programm. Im sechsten Semester erfolgt vor allem die Anfertigung der Bachelor-Arbeit im Umfang von 40 Arbeitstagen.
Detaillierte Informationen: www.gmg.rub.de/studium/
Studienordnung: http://www.gmg.ruhr-uni-bochum.de/mam/content/studium/17bsc3.pdf

Berufsmöglichkeiten
Geowissenschaftler haben die Möglichkeit in geologischen Ämtern, Ingenieurbüros, Wasserwerke, Exploration und Förderung fossiler Brennstoffe und von Erzen,
Entsorgungstechnik (CO2, Kernbrennstoffe, etc.), Glas-, Keramik-, Bindemittel- und Stahlindustrie, Materialanalytik und Materialwissenschaften, Fahrzeugindustrie
als auch im akademischen Bereich als Forscher(-in) zu arbeiten. Es gibt eine Vielzahl von Betrieben, die die besonderen Fähigkeiten von Geowissenschaftlern
schätzen, ohne direkt mit Geoprodukten zu arbeiten. In der Regel wird ein*e Bewerber*in in den o.g. Bereichen mit einem Master-Abschluss gewünscht.

Hinweis zum Masterstudium


Bachelor-Absolventen haben unterschiedliche Möglichkeiten ihr Studium in der Masterphase fortzusetzen. Nähere Information erhalten Sie auf den jeweiligen
Seiten der Fakultäten.

Weiterführende Links
Wichtige Informationen zum Studium finden Sie auf unserer Homepage: www.gmg.rub.de/studium/studgang.html.de

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IT-Sicherheit/ Bachelor of Science - 6 Semester – NC-Fach
Informationstechnik

Informationen zum Studium

Die Fächer im Einzelnen:


IT-Sicherheit Fächer wie Kryptographie, Netzsicherheit und Systemsicherheit ermöglichen eine IT-Sicherheitsausbildung von beispielloser Breite und Tiefe.
Systemtheorie Fächer, die systemtheoretische Methoden für die Analyse und den Entwurf informationsverarbeitender Systeme vermitteln.
Computerwissenschaften Fächer, die die Funktionsweise und den Einsatz digitaler Rechner betreffen und dabei vor allem auf den Aufbau und die Programmierung
von Rechnern mit modernen Methoden des Software-Engineering eingehen. Elektrotechnik/Elektronik Fächer, die sich mit physikalischen und technischen
Prozessen in Materialien der Elektronik und den da-mit gefertigten Bauelementen und Schaltungen beschäftigen.

Grundlagen und Pflichtveranstaltungen


Grundlagenfächer Behandlung wichtiger Kenntnisse aus den Gebieten Mathematik und diskrete Mathematik.

Vertiefung und Wahlveranstaltungen


Wahlfächer und praktische Fächer Vermittlung von "Soft Skills" wie Projektmanagement, Patentrecht, technisches Englisch oder Präsentationstechniken nach Wahl.

Besonderheiten des Studiums der IT-Sicherheit/Informationstechnik an der Ruhr-Universität


Das Studium der IT-Sicherheit an der RUB ist umfassend und interdisziplinär ausgerichtet. Vor allem die Kombination von ingenieurtechnischem Denken und
Fachwissen in Informatik und IT-Sicherheit wird von den Arbeitgebern in der IT-Branche hoch geschätzt. IT-Sicherheit, Informationstechnik und
Computerwissenschaften bilden die Basis im ITS-Bachelorstudium. Sie werden durch die Elektrotechnik sowie weitere Grundlagenfächer ergänzt. So bekommen
Studenten in den Vorlesungen „Einführung in die Kryptographie 1 und 2“ von Beginn an Wissen über moderne Verschlüsselungsverfahren, digitale Signaturen und
Protokolle vermittelt. In den Vorlesungen „Netzsicherheit 1 und 2“ werden konkrete kryptographische Systeme betrachtet und von allen Seiten auf ihre Sicherheit
hin beleuchtet. Zusätzliche „Soft Skills“ werden durch nicht-technische Fächer vermittelt.

Weitere Informationen zum Studium IT-Sicherheit (ITS) unter www.ei.rub.de/studium/its/

Studienverlaufsplan: http://www.ei.rub.de/studium/its/bachelor/po13/verlauf/
Modulhandbuch: https://www.ei.ruhr-uni-bochum.de/studium/its/bachelor/po13/dokumente/modulhandbuch.pdf

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Berufsmöglichkeiten
Die Spitzenstellung der RUB auf dem Gebiet der IT-Sicherheitsausbildung macht sich bezahlt: Nach Bachelor- oder Master-Abschluss ergeben sich hervorragende
Betätigungsfelder. In der Regel können unsere Absolventen zwischen verschiedenen attraktiven Arbeitgebern wählen. Typische Betätigungsfelder sind.
IT-Sicherheits-Branche (Software): Es gibt hunderte von Unternehmen, die IT-Sicherheit als Hauptgeschäftsfeld haben. Unsere Absolventen entwerfen
beispielsweise Software zum Virenschutz oder beraten Unternehmen bei der Absicherung der IT-Infrastruktur.
IT-Sicherheits-Branche (Hardware): Oft müssen Sicherheitslösungen in Hardware-Chips (ICs) realisiert werden. Deutschland ist international führend auf dem
Gebiet der Smart Card Chips, die etwa in der Gesundheitskarte oder im elektronischen Personalausweis zum Einsatz kommen. Auch die Mobilfunkindustrie
benötigt zunehmend Hardware-Sicherheit. Die Bochumer Absolventen entwerfen und realisieren beispielsweise hoch effiziente Kryptografie für Smart Cards und
Handhelds oder analysieren deren Sicherheit gegen Reverse-Engineering.
IT-Abteilungen: Praktisch jedes Unternehmen hat Abteilungen, die IT-Infrastruktur (Computernetze, Hardware, Software) betreuen. Seit einigen Jahren werden
hier Sicherheits-Spezialisten benötigt. Bochumer Absolventen sind zum Beispiel in Banken und Versicherungen, Handelshäusern oder Energieunter-nehmen tätig.
Beratungstätigkeit: Praktisch alle großen Unternehmensberatungen, wie zum Beispiel Capgemini, Ernst & Young oder McKinsey, sind auch im Bereich IT-Sicherheit
aktiv. Unsere Absolventen übernehmen hier verantwortungsvolle Tätigkeiten in der Kundenberatung, Planung und Umsetzung.
Datensicherheitsbehörden: Durch die zunehmende Bedeutung der IT für die moderne Gesellschaft hat das Thema Sicherheit für offizielle Stellen stark an
Bedeutung gewonnen. Die Nachfrage nach qualifizierten Mitarbeitern seitens des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik, Ermittlungsbehörden oder
Behörden des Verteidigungsministeriums ist ungebrochen. Die Tätigkeiten für Bochumer Absolventen reichen von Planung und Beratung bis hin zu Forensik und
klassischem Codebrechen.
Akademischer Arbeitsmarkt: IT-Sicherheit hat sich in den letzten Jahren zu einem extrem aktiven Forschungsgebiet entwickelt. Die forschungsnahe Ausbildung
im Masterstudiengang und der internationale Bekanntheitsgrad der Bochumer Wissenschaftler geben den Absolventen hervorragende Möglichkeiten zu hoch
interessanten Promotionsstellen im In- und Ausland.

Hinweis zum Masterstudium


Bachelor-Absolventen haben unterschiedliche Möglichkeiten ihr Studium in der Masterphase fortzusetzen. Nähere Information erhalten Sie auf den jeweiligen
Seiten der Fakultäten.

Weiterführende Links
• Homepage der Fakultät • Einführungsveranstaltungen und Orientierungstutorien
www.ei.rub.de/ www.ruhr-uni-bochum.de/zsb/einf.htm
• Homepage zum Studiengang: www.ruhr-uni-bochum.de/tutprogramm/Orientierungstutorien.html
www.ei.rub.de/studium/its/ https://www.ei.rub.de/studium/vor-dem-studium/vorkurs/

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Maschinenbau Bachelor of Science - 6 Semester

Informationen zum Studium


Im Bachelor-Studiengang Maschinenbau liegt in den ersten vier Semestern der Schwerpunkt auf der Vermittlung von mathematisch-/ naturwissenschaftlichen
Grundlagen in den Fächern Mathematik, Physik und Chemie und von ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen in den Fächern Mechanik, Werkstoffe, Elektrotechnik,
Thermodynamik und Konstruktionstechnik. Im Rahmen von CAD-Übungen, des Werkstoffpraktikums, des Messtechnischen Laborpraktikums wird das Erlernte
bereits frühzeitig praxisnah angewendet. Mit der in den ersten vier Semestern erworbenen Wissensbasis stehen ab dem fünften Semester vier moderne
Studienschwerpunkte mit innovativen Schwerpunktprofilen zur Wahl. Die verschiedenen Schwerpunkte erlauben eine Wahl der Ausbildung in weiten Grenzen und
mit unterschiedlicher inhaltlicher Ausprägung. Sie geben auch einen Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten und Chancen, die sich hinter dem Begriff
„Maschinenbau“ verbergen.

Vertiefungsrichtungen
Angewandte Mechanik
Diese Vertiefungsrichtung soll verstärkt das grundlegende Wissen vermitteln, das später in der Praxis - etwa im Bereich der Konstruktion oder Entwicklung –
benötigt wird. Mit dem Blick auf den raschen Wandel des Faktenwissens wird dabei besonderer Wert auf eine vertiefte methodische Ausbildung gelegt, die es
ermöglicht, diesem Wandel jederzeit folgen zu können und sich in neue Aufgaben und Probleme einzuarbeiten. Die Mechanik stützt sich auf drei Säulen: -
theoretische Betrachtung, - numerische Methoden und - experimentelle Untersuchungen. Durch die Ausrichtung auf Grundlagen bietet sich den Absolventen und
Absolventinnen eine große Fülle von Einsatzmöglichkeiten mit einem gewissen Vorrang für Forschungs- und Berechnungsaufgaben insbesondere im Bereich der
Mechanik und der Festigkeit von Maschinen, Apparaten und Bauteilen.

Energie- und Verfahrenstechnik


Energietechnik und Verfahrenstechnik, zählen zu den grundlegenden Produktionstechniken, ohne die un-sere moderne Gesellschaft nicht denkbar wäre. Ihr
Arbeitsgebiet wird geprägt durch Verfahren, Anlagen, Maschinen und Apparate, die der Umwandlung und Veredelung von Energie und Stoffen unter den
Bedingungen von Markt und Umwelt dienen. Energie- und Verfahrenstechnik bestimmen auf der technischen Seite z.B. das Geschehen in der chemischen und
petrochemischen Industrie, in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie, in der Raffinerie-, Pharma- und Textilindustrie sowie in der Energie-, Kern- und
Kraftwerkstechnik. Besonderer Wert wird dabei auf Verfahren mit hohen Wirkungsgraden, geringen CO2-Emissionen und niedrigen sonstigen Emissionen gelegt.
Zu den Anwendungsgebieten zählen in erster Linie die chemische Industrie, die mineralölverarbeitenden und pharmazeutischen Betriebe, die Keramik-, Papier-,
Textil- und Nahrungsmittelindustrie sowie der Apparate- und Maschinenbau. In den letzten Jahren hat sich mit der Umwelttechnik ein neuer, stark expandierender
Zweig der Verfahrenstechnik entwickelt.

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Konstruktions- und Automatisierungstechnik mit den Profilen:

Im Schwerpunkt Konstruktionstechnik werden einerseits Methoden für die Produktionsentwicklung und Konstruktion sowie informationstechnische Systeme für
den Produktentstehungsprozess und andererseits innovative Produkte und Verfahren unter Einbeziehung zukunftsorientierter Technologien als Lehrinhalte
angeboten. Im Themenbereich der Automatisierung werden Methoden und Informationssysteme für die Aufbau- und Ablauforganisation, für die Fertigungsplanung
und -steuerung sowie Regelungs-, Steuerungs- und Messtechniken für Produkte und Prozesse behandelt. Außerdem werden laseranwendungstechnische
Entwicklungen von neuartigen mess- und versuchstechnischen Komponenten bis hin zu Fertigungstechnologien auch in Verbindung mit der modernen
Mikrosystemtechnik behandelt. Auch im Rahmen der informationstechnischen Systeme, die in Konstruktions- und Produktionsbereichen allgegenwärtig sind,
können rechnerunterstützte Teilbereiche der Produktentwicklung und Konstruktion, der Arbeitsplanung, der Produktionsplanung und -steuerung, der NC-Fertigung
sowie der Qualitätssicherung vertieft werden.

Studienverlaufsplan: https://www.mb.rub.de/studium-mb/sites/studiengang/studienverlaufsplaene.php

Modulhandbuch: https://www.mb.rub.de/studium-mb/sites/studiengang/modulbeschreibungen.php

Berufsmöglichkeiten
Die Berufsfelder wissenschaftlich ausgebildeter Absolventen im Maschinenbau, sind wie bei den einzelnen Vertiefungsrichtungen bereits erwähnt, sehr vielfältig.
Sie können in allen technischen Bereichen der Industrie sowohl in der Forschung und Entwicklung als auch in der Produktion, Instandhaltung, Qualitätssicherung,
im Vertrieb, in Führung und Management, Beratung, Service und als Berater, Gutachter, Versuchs- und Prüfingenieure eingesetzt werden. Während der Bachelor-
Studiengang vor allem für Tätigkeiten in der technischen Sachbearbeitung in Konstruktion, Fertigung und Auslegung qualifiziert, bereitet der Master-Studiengang
verstärkt auf Tätigkeiten in der Entwicklung und Forschung sowie für die Übernahme von Führungspositionen vor.

Hinweis zum Masterstudium

Bachelor-Absolventen haben unterschiedliche Möglichkeiten ihr Studium in der Masterphase fortzusetzen. Nähere Information erhalten Sie auf den jeweiligen
Seiten der Fakultäten.

Weiterführende Links

• Ruhr Universität Bochum, Fakultät für Maschinenbau • Prüfungsordnung Maschinenbau B.Sc. Sept. 2013
www.mb.rub.de/ https://www.uv.ruhr-uni-bochum.de/dezernat1/amtliche/ab982.pdf

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Mathematik Bachelor of Science - 6 Semester

Informationen zum Studium


Die Mathematik ist eine Basistechnologie unserer Gesellschaft und bietet ein Reservoir an Modellen für die Natur-, Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften. Die
Bochumer Fakultät zeichnet sich aus durch die große Vielfalt ihrer Arbeitsgebiete. Dazu gehören Ana-lysis, Algebra, Geometrie, Topologie, Numerische
Mathematik, Stochastik, Informatik, Kryptographie, die Mathematische Physik und die Didaktik der Mathematik. Die Wissenschaftler der Fakultät beteiligen sich an
zahlreichen Forschungsschwerpunkten, an einem Graduiertenkolleg und an zwei Sonderforschungsbereichen. Die vielen internationalen Kontakte ermöglichen
Auslandsaufenthalte der Studierenden in Austauschprogrammen. Die Fakultät hat zudem ein Mentorenprogramm: Die Studienanfänger bekommen aus der Gruppe
der Do-zenten und wissenschaftlichen Mitarbeiter eine Mentorin bzw. einen Mentor. Bei regelmäßigen Treffen besprechen sie zusammen Probleme sowie
Entwicklungschancen im Studium.

Grundlagen und Pflichtveranstaltungen


Die verschiedenen Teilgebiete der Mathematik nach inhaltlichen und methodischen Gesichtspunkten in drei Gruppen, im folgenden Gebiete genannt, eingeteilt:
Gebiet 1 ("Analysis"): z.B. Differentialgeometrie, dynamische Systeme, Funktionentheorie, Funktionalanalysis, Maßtheorie und Wahrscheinlichkeitstheorie,
partielle Differentialgleichungen, Differentialtopologie
Gebiet 2 ("Algebra"): z.B. Algebra, algebraische Geometrie, Zahlentheorie, Topologie, Gruppentheorie, Darstellungstheorie, Diskrete Mathematik, Theoretische
Informatik
Gebiet 3 ("Angewandte Mathematik"): z.B. Mathematische Statistik, Numerische Mathematik, Praktische Informatik, Kryptologie.
Das Studium beginnt mit den beiden einführenden Modulen „Analysis“ und „Lineare Algebra“, die jeweils aus zwei Vorlesungen im Winter- und Sommersemester
bestehen. Diese beiden Module stellen die Grundausbildung in Mathematik dar und ihre Inhalte werden für alle anderen Veranstaltungen vorausgesetzt.
Zu den Pflichtveranstaltungen im weiteren Verlauf zählt die „Einführung in die Programmierung“ und die „Analysis III“. Ebenso gibt es ein verpflichtendes
Praktikum. Alle anderen mathematischen Veranstaltungen können in einem gewissen Rahmen frei gewählt werden.
Der Wahlbereich im Mathematikstudium kann von den Studierenden frei gewählt werden. Die jeweiligen Pflichtveranstaltungen für das Studium des Nebenfachs
finden Sie unter: www.rub.de/ffm/studium/studiengaenge/nebenfach.html

Vertiefung und Wahlveranstaltungen


Eine formale Wahl von Vertiefungsschwerpunkten gibt es im B.Sc.-Studiengang Mathematik im Allgemeinen nicht. Durch Wahl der belegten Veranstaltungen kann
der Wissensschwerpunkt innerhalb der Ma-thematik selber bestimmt werden. Eine Ausnahme bildet der Schwerpunkt „Informatik“, in dem innerhalb eines
Mathematikstudiums eine stärkere Ausprägung auf die Informatik erfolgen kann. Beachten Sie hier-zu bitte auch die Anmerkungen zum Studienverlaufsplan. Dort
werden die Unterschiede zum nicht-vertieften Mathematikstudium erläutert. Es besteht die Möglichkeit, im Rahmen von 4 Kreditpunkten beliebige

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Veranstaltungen an der Ruhr-Universität Bochum zu belegen (z.B. Sprachkurse, interdisziplinäre Vorlesungen usw.). In einigen Nebenfächern müssen
Schwerpunktgebiete gewählt werden. Hierzu finden Sie genauere Informationen unter: www.ruhr-uni-bochum.de/ffm/studium/studiengaenge/nebenfach.html
Detaillierte Informationen zum Studium: www.rub.de/ffm

Studienverlaufsplan: https://www.ruhr-uni-bochum.de/ffm/Ordnungen/studienverlaufsplan_BSC.pdf

Modulhandbuch: https://www.ruhr-uni-bochum.de/ffm/Ordnungen/Modulhandbuch_BSc.pdf

Berufsmöglichkeiten

Den Beruf „Mathematiker“ als solchen gibt es nicht. Mathematiker und Mathematikerinnen werden in einer Vielzahl von Branchen und Berufssparten eingesetzt.
Dazu gehören u.a.:
• Informationstechnologie
• Versicherungen
• Banken
• Forschung und Entwicklung
• Und vieles mehr…
Auf unserer Homepage finden Sie weitere Informationen zur Berufswahl unter dem Link: www.ruhr-uni-bochum.de/ffm/studium/berufsfelder/index.html

Hinweis zum Masterstudium


Bachelor-Absolventen haben unterschiedliche Möglichkeiten ihr Studium in der Masterphase fortzusetzen. Nähere Information erhalten Sie auf den jeweiligen
Seiten der Fakultäten.

Weiterführende Links

• Informationen zum Fach Mathematik • kommentiertes Vorlesungsverzeichnis


kmathf.math.uni-bielefeld.de/math/ www.ruhr-uni-bochum.de/imperia/md/content/mathematik/vvz_gesamt.pdf

• Fachschaft Mathematik
www.ruhr-uni-bochum.de/ffm/Fachschaft/index.html

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Physik Bachelor of Science - 6 Semester

Informationen zum Studium


Sie faszinieren technische Wunder ebenso wie Wunder der Natur? Sie wollen aber über die Phänomene der Natur und moderne Technologien nicht nur staunen,
sondern diese auch erklären? Dann bietet Ihnen ein Physikstudium an der Ruhr-Universität Bochum die Gelegenheit, Lösungsansätze für bisher ungeklärte
physikalische Fragestellungen zu finden. Dabei werden Sie schnell merken, dass es in der Physik nicht auf Auswendiglernen ankommt. Viel wichtiger ist es, Daten
und Fakten kritisch zu analysieren und zu strukturieren, Gesetzmäßigkeiten zu erkennen und Zusammenhänge herzustellen. Die physikalische Forschung basiert
auf einem ständigen Wechselspiel zwischen theoretischen Überlegungen und Berechnungen sowie experimentellen Versuchen und sorgfältiger Beobachtung. Oft
geht es darum, Theorien über die Gesetzmäßigkeiten der Natur zu entwerfen und im Experiment zu überprüfen oder umgekehrt Ergebnisse von Experimenten
oder Beobachtungen theoretisch zu erklären. Als Sprache verwendet die Physik die Mathematik.
Im Bachelorstudium erhalten Sie eine wissenschaftliche Grundausbildung in experimenteller und theoretischer Physik. Sie lernen, analytische und experimentelle
Methoden auf konkrete Probleme der Physik anzuwenden und Lösungen zu erarbeiten. Dabei arbeitet die Fakultät für Physik und Astronomie immer am Puls der
Zeit. Denn bei uns sind Forschung und Lehre eng miteinander verknüpft und neue wissenschaftliche Entwicklungen fließen unmittelbar in die Lehrveranstaltungen
ein. Dadurch lernen Sie, immer wie-der neue Aufgaben zu lösen und mit neuen Forschungsergebnissen Schritt zu halten. In den ersten Semestern werden Sie
Kenntnisse und Kompetenzen auf den Gebieten Mechanik, Wärmelehre, Elektrodynamik, Optik, Schwingungen und Wellen, Atomphysik und Quantenmechanik
erwerben. Im Physikalischen Praktikum können sie ausgiebig selber experimentieren. Sie erhalten eine fundierte Grundausbildung in Physik und Mathematik und
haben zusätzlich die Möglichkeit, attraktive berufsnahe Module zu wählen. Der sogenannte Wahlbereich umfasst einerseits Module aus benachbarten Fächern wie
die „Allgemeine Chemie“ oder die „Einführung in die Informatik“, andererseits aber auch Module aus dem Lehrangebot der RUB, die fachübergreifende
Schlüsselqualifikationen wie z.B. Fremdsprachenkenntnisse, EDV-Kenntnisse, Präsentationstechniken vermitteln.
Weitere Informationen unter: www.phy-sik.rub.de/studium

Grundlagen und Pflichtveranstaltungen


Einführung in die Experimentalphysik, Praktikum, Schwerpunkte A und B, Mathematik, Theoretische Physik

Vertiefung und Wahlveranstaltungen


Der außerphysikalische Wahlbereich umfasst einerseits Module aus benachbarten Fächern, die in einem sinnvollen Zusammenhang zur Physik stehen, andererseits
aber auch Module aus dem Lehrangebot der RUB, die fachübergreifende Schlüsselqualifikationen vermitteln
Die Bachelor-Arbeit sollte im 5. oder 6. Semester angefertigt werden.

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Die Fakultät für Physik und Astronomie bietet Ihnen ein einzigartiges Spektrum an Schwerpunkten: Biophysik, Didaktik, Festkörperphysik und
Materialwissenschaften, Hadronenphysik, Neuroinformatik und Plasmaphysik. Außerdem sind wir die einzige Physikfakultät im Ruhrgebiet, an der Sie den
Schwerpunkt Astronomie/Astrophysik studieren können. Nach dem Motto „Nichts ist unmöglich“ decken wir mit 21 Lehrstühlen und Arbeitsgruppen eine Vielfalt an
experimentellen und theoretischen Forschungsgebieten ab. Die Forschungsbereiche beschäftigen sich mit verschiedenen Fragen wie zum Beispiel der Geburt
neuer Sterne, der Erforschung magnetischer Nanopartikel oder der Entwicklung leistungsstarker Plasmalampen. Diese Breite in der Forschung garantiert ein
umfang-reiches Lehrangebot und zahlreiche Möglichkeiten der Spezialisierung und der Mitarbeit für Studierende.

Studienverlaufsplan: https://www.physik.ruhr-uni-bochum.de/fileadmin/data/Physik/Studium/Pruefungsamt/Studien-
_und_Pruefungsordnungen/Bachelor_of_Science___Master_of_Science/20150511_Physik_BSc_Studienplan_mit_Mobiliaetsfenster.pdf
Modulhandbuch: https://www.physik.ruhr-uni-bochum.de/studium/studiengaenge/bachelor-of-science/modulhandbuecher/

Berufsmöglichkeiten
Nach dem Abschluss haben Physikerinnen und Physiker aufgrund ihrer sehr breit gefächerten Ausbildung beste Aussichten auf dem Arbeitsmarkt. Überall dort, wo
neben „know-how“ auch „know-why“ gefragt ist, finden sie interessante und lukrative Tätigkeitsfelder. Physikerinnen und Physiker arbeiten in Forschung und
Lehre, als Gutachterinnen und Gutachter oder Sachverständige (etwa beim TÜV), aber auch in der Software-Entwicklung (z.B. in der IT-Branche), in der
Unternehmensberatung oder sogar als Patentanwältinnen und -anwälte. Auch Qualitäts- und Materialkontrolle, Prozesskontrolle und -entwicklung kommen als
Beschäftigungsfelder in Frage. Die Berufsaussichten für Physikerinnen und Physiker sind gut: Viele unserer Absolventinnen und Absolventen haben schon eine
Stellenzusage bevor sie die letzte Prüfung abgelegt haben.

Hinweis zum Masterstudium


Bachelor-Absolventen haben unterschiedliche Möglichkeiten ihr Studium in der Masterphase fortzusetzen. Nähere Information erhalten Sie auf den jeweiligen
Seiten der Fakultäten.

Weiterführende Links
• Fakultät für Physik und Astronomie • Physik-Portal
www.physik.rub.de www.pro-physik.de
• Fachschaft Physik an der Ruhr-Universität Bochum Welt der Physik
https://fachschaft.physik.ruhr-uni-bochum.de/ www.weltderphysik.de
• Deutsche Physikalische Gesellschaft
www.dpg-physik.de

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Sales Engineering and Bachelor of Science - 7 Semester – NC-Fach
Product Management

Informationen zum Studium


Grundlagen und Pflichtveranstaltungen
Der interdisziplinäre Studiengang Sales Engineering and Product Management kombiniert zu zwei Dritteln technische Inhalte des Maschinenbaustudiums mit
einem Drittel nichttechnischer Lehrinhalte. Dazu arbeitet die Fakultät Maschinenbau eng mit anderen Fachbereichen der RUB zusammen, z.B. der juristischen
Fakultät und der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften. In dem Beruf des Sales Engineers sind Schlüsselkompetenzen gefragt, die ein Maschinenbaustudium nicht
vermitteln kann. Daher dient diese Kooperation der Qualifikation in den Bereichen Management, Betriebs- und Mitarbeiterführung, als auch Jura.
Mathematisch/Naturwissenschaftliche Grundlagen:
• Ingenieurmathematik 1 + 2 / Physik I für Ingenieure / Chemie
Ingenieurwissenschaftliche Grundlagen:
• Grundlagen der technischen Mechanik 1 und 2 • Grundlagen der Konstruktionstechnik 1 und 2
• Werkstoffe 1 und 2 und Werkstoffpraktikum • Grundlagen der Messtechnik und Messtechnisches Laborpraktikum
• Maschinenbauinformatik + Elektrotechnik • Grundlagen der Regelungstechnik
• Grundlagen der Thermodynamik • Grundlagen der Strömungsmechanik

Vertiefung und Wahlveranstaltungen

Ingenieurwissenschaftliche Anwendungen:
Maschinen- und Automatisierungssysteme, Energie- und Verfahrenstechnik, ein technisches Wahlfach
Industrielles Vertriebs- und Produktmanagement:
• Industrielles Kunden- und Vertriebsmanagement (Grundlagen) • Grundlagen des Projektmanagements
• Industrielles Kunden- und Vertriebsmanagement (Methoden) • Planspiel Business-to-Business Marketing
• Psychologie in der Business-Kommunikation • Deutsches und Internationales Handels- und Gesellschaftsrecht
• Interkulturelles Management • Praxis des Industriellen Kunden- und Lieferantenmanagements
• Betriebswirtschaftslehre • Technical English and Business English
• Industrial Management • Product Management
• Kosten- und Investitionsrechnung • Nicht-Technisches Wahlfach

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Bachelor-Arbeit, Praktikum Technik, Praktikum Vertrieb.

Besonderheiten des Sales Engineering and Product Management-Studiums an der Ruhr-Universität


Im Bachelor- und im Masterstudiengang lernen die Vertriebsingenieure von Morgen neben technischem Wissen so genannte „soft skills“, z. B.
Präsentationstechniken und andere psychologisch begründete Verkaufsstrategien, um Produkte und Dienstleistungen gezielt zu verkaufen. Diese Kompetenzen mit
ingenieurswissenschaftlichen Kenntnissen vereint, zielen genau auf den derzeitigen Bedarf an qualifiziertem Nachwuchs ab und daher ist der Studiengang am Puls
der Zeit. Ein zentraler Bestandteil des Studiums ist die Nähe zur Industrie. Sowohl Lehrbeauftragte in ihren Veranstaltungen, als auch Gastreferenten aus
verschiedenen Unternehmen, die zu regelmäßigen Gesprächsrun-den, dem SEPM- Kaminabend eingeladen werden, stellen fortlaufend einen aktuellen Bezug zur
Praxis her und verbinden dies mit der Theorie. Dies macht SEPM mit seinen Inhalten zu einem Hochschulstudium, welches einzigartig in Deutschland ist.
Studienverlaufsplan: unter www.sepm.rub.de/

Berufsmöglichkeiten
Sales Engineers und Product Manager von Morgen haben jederzeit gute Einstiegschancen und Jobperspektiven, dies beweisen zahlreiche Arbeitsmarktstudien und
Statistiken. Ein Unternehmenserfolg definiert sich heute immer mehr durch Kundenbetreuung und Kundenpflege, die zentralen Aufgaben eines
Vertriebsingenieurs. Ebenso hat die Kundenorientierung im internationalen Wettbewerb zugenommen. Dies beweist, dass es ein Beruf mit Zukunft ist und die
Nachfrage nach qualifiziertem Nachwuchs steigen lässt. Zu den Kundenkenntnissen gehört auch das technische Know-how über ein Produkt. Zu den Aufgaben
eines Produktmanagers gehören alle Tätigkeiten, die mit dem Produktlebenszyklus korrespondieren und Vertrieb, Service und Logistik betreffen.

Hinweis zum Masterstudium


Bachelor-Absolventen haben unterschiedliche Möglichkeiten ihr Studium in der Masterphase fortzusetzen. Nähere Information erhalten Sie auf den jeweiligen
Seiten der Fakultäten.

Weiterführende Links
• Homepage des Studiengangs • Praktikumsberatung und Anerkennung
www.sepm.rub.de/ www.rub.de/praktikum/
• Forum der Fachschaft SEPM für Fragen an Studierende • Ein Einblick in das Berufsleben
www.sepm.info/ www.ingenieurkarriere.de/
• Homepage der Fakultät Maschinenbau
www.mb.rub.de/

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Umwelttechnik und Bachelor of Science - 6 Semester
Ressourcenmanagement

Informationen zum Studium

Umwelttechnik und Ressourcenmanagement (UTRM) ist ein fakultätsübergreifender Studiengang der Fakultäten für Bau- und Umweltingenieurwissenschaften und
für Maschinenbau. Das sechs-semestrige Bachelorstudium vermittelt ein fundiertes Wissen in Mathematik, Chemie, Physik und Informatik. Studierende können
hierbei zwischen den Vertiefungsrichtungen Umwelttechnik und Umweltplanung (Schwer-punkte: Umweltmanagement, Wasserwirtschaft und Grundbau) sowie
Nachhaltige Prozess- und Umwelt-technik (Schwerpunkte: Prozesstechnik, Ressourcenmanagement, Verfahrenstechnik) wählen. Zusätzlich werden juristische und
betriebswirtschaftliche Inhalte vermittelt.
Grundlagen und Pflichtveranstaltungen
Zu den Pflichtveranstaltungen gehören: Mathematik, Numerische Mathematik, Ingenieurinformatik, Mechanik, Strömungsmechanik. Chemie und Chemielabor,
Physik, Elektrotechnik, Siedlungswasserwirtschaft, Technische Mikrobiologie, Umweltchemie, Ressourcenmanagement, Umwelthygiene, BWL, Bauvertragsrecht,
Umweltrecht. Das Studium wird mit einer dreimonatigen Bachelorarbeit abgeschlossen. Die Bachelorarbeit kann theoretisch, praktisch, konstruktiv oder
organisatorisch ausgerichtet sein.
Vertiefung und Wahlveranstaltungen
Ab dem 3. Semester entscheidet man sich für eine der Vertiefungsrichtungen „Nachhaltige Prozess- u. Umwelttechnik“ oder „Umwelttechnik u. Umweltplanung“.
Nachhaltige Prozess- u. Umwelttechnik: Thermodynamik, Werkstoffe, Energiewirtschaft, Energietechnik und RM, Grundlagen der Verfahrenstechnik, Apparatebau,
Reaktions- und Trennapparate, Wärme- und Stoffübertragung, Messtechnik und Regelungstechnik, Grundlagen der Fluidenergiemaschinen, Elektrotechnik und
Labor UTRM.
Umwelttechnik u Umweltplanung: Siedlungswasserwirtschaft II, Baustoffe UTRM, Statik und Tragwerkslehre, Stahlbetonbau, Stahlbau, Bauphysik, Grundbau,
Bodenmechanik und Umweltgeotechnik, Verkehrsplanung und -technik, Umwelttechnik in Straßenplanung und –bau, Hydrologie und Wasserwirtschaft,
Umweltsystembetrachtungen, Baubetrieb und Bauverfahrenstechnik, Labor UTRM.
Weiterhin sind Wahlmodule zu erbringen. Fächer aus dem Angebot der RUB z. B. Fremdsprachen, Kostenrechnung u. Preisgestaltung u.a.m. können belegt werden.
Besonderheiten des Umwelttechnik und Ressourcen-Management-Studiums an der Ruhr-Universität
„Umwelttechnik und Ressourcenmanagement“ ist ein wissenschaftlich fundiertes, grundlagenorientiertes Studium, das ein breites und in ausgewählten Teilgebieten
vertieftes Fachwissen sowie eine umfassende, anwendungsorientierte Methodenkompetenz vermittelt. Die Studierenden werden zur interdisziplinären Forschung
auf dem Gebiet der Umwelttechnik und des Ressourcenmanagements angeregt. Im Vordergrund steht die Zusammenarbeit mit den Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts-
und Sozialwissenschaften, um so dem anhaltenden Bedarf von Industrie, Wirtschaft und Gesellschaft nach qualifizierten Ingenieurleistungen Rechnung zu tragen.

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Die Vermittlung analytischer, kreativer und anwendungsbezogener Fähigkeiten, im Umgang mit modernen Rohstoffen und Produkten und Berechnungs-
/Auslegungsmethoden unter der Maßgabe, innovative Problemlösungskonzepte zu entwickeln, sind oberstes Ziel des Studiums. Großer Wert wird auch auf die
Vermittlung von ökonomischen, arbeitswissenschaftlichen und juristischen Zusammenhängen und Sozialkompetenzen wie Teamfähigkeit, Führungs- und
Kommunikationsfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und strategisches Denken gelegt. Eine Vielzahl an Tutorien unterstützen den Zugang zu Lehrinhalten und
nicht zuletzt das große Engagement der Studierendenvertretung (Fachschaft) erleichtern den Eintritt ins Studium. Professoren, wiss. Mitarbeiter und die
Fachstudienberatung stehen für Informationen, Fragen und Hilfestellungen rund um das Studium zur Verfügung.
Studienverlaufsplan: https://utrm.rub.de/index.php/studium-sp-3553/studienverlaufsplan
Modulhandbuch: https://www.utrm.rub.de/doc/Modulhandbuch/Modulhandbuch_UTRM_BSC_PO13.pdf

Berufsmöglichkeiten
Absolvent*innen stehen im Wesentlichen Arbeitgeber aus folgenden Bereichen zur Verfügung:
Öffentlicher Dienst umweltbezogene Tätigkeit bei Stadt- und Landkreisverwaltungen, bei Regierungspräsidien, bei Land und Bund, z.B. bei Umweltämtern,
Naturschutzbehörden, Gewerbeaufsicht, Umweltüberwachungsbehörden, Forschungsanstalten und Instituten.
Gewerbliche Wirtschaft z.B. in Betrieben und Verbänden der Energieversorgung, der Wassergewinnung und -aufbereitung, der Abfallbeseitigung und -verwertung,
in Abteilungen von Großbetrieben, der chemischen und artverwandten Industrie und des Anlagenbaus mit den Arbeitsbereichen Energie- und Wasserversorgung,
alternative Roh-stoffe und Energie, Immissionsschutzes, allgemeiner Umweltschutz.
Private Wirtschaft z.B. in Ingenieur- und Planungsbüros, bei Landschaftsarchitekten oder Umweltschutzdienstleistern.
Als Selbständige z.B. als freie Umweltberater und -dienstleister oder als Sachverständige.

Hinweis zum Masterstudium


Bachelor-Absolventen haben unterschiedliche Möglichkeiten ihr Studium in der Masterphase fortzusetzen. Nähere Information erhalten Sie auf den jeweiligen
Seiten der Fakultäten.

Weiterführende Links
• Homepage der Fakultät für Bau- und • Homepage des Studiengangs Umwelttechnik und Ressourcenmanagement
Umweltingenieurwissenschaften www.fbi.rub.de/ http://www.utrm.rub.de/
• Homepage der Fakultät für Maschinenbau • Homepage der Fachschaft
www.mb.rub.de/ https://www.rub.de/fs-utrm/

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TECHNISCHE UNIVERSITÄT DORTMUND

Angebotene Studiengänge:

• Angewandte Informatik
• Bioingenieurwesen
• Chemie
• Chemieingenieurwesen
• Chemische Biologie
• Data Science
• Elektro- und Informationstechnik
• Informatik
• Informations- und Kommunikationstechnik
• Logistik
• Maschinenbau
• Mathematik
• Medizinphysik
• Physik
• Statistik
• Technomathematik
• Wirtschaftsmathematik

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Angewandte Informatik Bachelor of Science - 6 Semester

Informationen zum Studium

Der Bachelorstudiengang Angewandte Informatik bietet die Möglichkeit, Methodenwissen der Informatik in einem ingenieurswissenschaftlichen Fach anzuwenden.
Der im Vergleich zum Bachelorstudiengang Informatik reduzierte Wahlbereich ermöglicht einen stärkeren Fokus auf Anwendungsbereiche der Informatik. Das
Studium untergliedert sich in Veranstaltungen aus den Bereichen Software, Hardware, Systeme, formale Grundlagen sowie Wahlbereiche. So lernen die
Studierenden unter anderem, Software zu entwickeln, Rechner-Architekturen zu verstehen, Betriebssysteme, Rechnernetze, Datenbanken und verteilte Systeme zu
durchblicken und anhand von theoretischen Grundlagen aus der Mathematik praktische Probleme effizient zu lösen.

Im Wahlbereich steht ein großer Katalog an Wahlpflicht- und Wahlmodulen zur Auswahl, aus dem die Studierenden nach ihren Interessen wählen können.
Zusätzlich entscheiden sie sich für ein Anwendungsfach. Zur Wahl stehen unter anderem Elektrotechnik, Logistik, Maschinenbau, Robotik und
Dienstleistungsinformatik. Auch individuelle Anwendungsfächer sind möglich. Das Anwendungsfach bereitet darauf vor, die im Studium erlernten Kompetenzen
interdisziplinär anzuwenden und erfolgreich ins Berufsleben zu starten. Ergänzend werden in wirtschaftswissenschaftlichen Modulen betriebswirtschaftliche
Kenntnisse vermittelt.

Aufbau des Bachelorstudiengangs Angewandte Informatik


Der Bachelorstudiengang Angewandte Informatik ist ein Vollzeit- und Präsenzstudiengang mit einer Regelstudienzeit von sechs Semestern (drei Jahren) und wird
mit dem Grad Bachelor of Science (B.Sc.) abgeschlossen.

Software-Zyklus: In den Veranstaltungen des Software-Zyklus lernen Sie, Software zu entwickeln. Das Spektrum reicht von der Erstellung kleiner Programme über
die Untersuchung der Effizienz bestimmter Algorithmen bis zur Entwicklung größerer Projekte im Team.
Hardware-Zyklus: Ohne Verständnis für Rechner-Architektur sind viele Probleme nicht lösbar. Das ingenieurwissenschaftliche Anwendungsfach ergänzt diesen
Bereich.
Systeme-Zyklus: Sie lernen wichtige Systeme der Informatik kennen: Betriebssysteme, Rechnernetze, verteilte Systeme und Informationssysteme (Datenbanken).
Sie gehören zum Handwerkszeug jeder Informatikerin und jedes Informatikers.
Formale-Grundlagen-Zyklus: Die Informatik benutzt formale Methoden, die Sie in den Mathematik- und Theorie-Veranstaltungen erlernen, um praktische
Probleme zu analysieren und effizient lösen zu können.

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Wahlbereiche: Für ein Wahlpflichtmodul entscheiden Sie sich nach Ihren Interessen aus einem großen Katalog der Wahlpflicht- und Wahlmodule. Im Proseminar
lernen Sie wissenschaftliches Arbeiten an einem Thema kennen, das Sie besonders interessiert. Im Fachprojekt geht es um anspruchsvolle Aufgabenstellungen,
durch die Sie das bisher Gelernte in einem Team anwenden können. Damit sind Sie für eine erfolgreiche Bachelor-Arbeit bestens vorbereitet.
Wirtschaftswissenschaften: Betriebswirtschaftliche Kompetenzen erwerben Sie durch die wirtschaftswissenschaftlichen Module.

Anwendungsfach: Als Informatikerin oder Informatiker werden Sie Ihre Kompetenzen interdisziplinär anwenden. Das ingenieurwissenschaftliche Anwendungsfach,
das Sie darauf vorbereitet, können Sie nach Ihren Interessen wählen, z.B. Elektrotechnik, Logistik, Maschinenbau, Robotik oder ein individuelles Anwendungsfach,
das Ihren Vorstellungen entspricht. Alternativ können Sie das wirtschaftsnahe Anwendungsfach Dienstleistungsinformatik wählen.

Studienplan: https://www.cs.tu-dortmund.de/nps/de/Studium/Studienplaene/Bachelor_AI/index.html

Modulhandbuch: https://www.cs.tu-dortmund.de/nps/de/Studium/Ordnungen_Handbuecher_Beschluesse/Modulhandbuecher/Bachelor_AI/index.html

Berufsmöglichkeiten
Die Berufsaussichten nach einem Informatikstudium (Informatik und Angewandte Informatik gleichermaßen) gehören zu den besten unter allen Fächern - auch
bereits nach dem Bachelorabschluss. Grund hierfür ist die außerordentliche Durchdringung nahezu aller Lebens- und Wirtschaftsbereiche mit IT-Systemen. Folglich
ist der Bedarf an Informatikabsolventinnen und -absolventen überaus groß. Bemerkenswert ist des Weiteren eine vergleichsweise geringe Abhängigkeit der
Arbeitsplätze von konjunkturellen Schwankungen.
Vor dem Hintergrund einer hohen technologischen Dynamik gewinnt ein umfassend angelegtes, methodenorientiertes Informatikstudium – das den
Anwendungsbezug nicht vernachlässigt und unabhängig ist von kurzlebigen, speziellen Modetrends – an essenzieller Bedeutung.
Den Absolventinnen und Absolventen in Dortmund wird der Einstieg in das Berufsleben nicht zuletzt durch die Vielfalt attraktiver Arbeitgeber im angrenzenden
Technologiepark sowie generell durch die international sichtbare IT-Szene in der Region leicht gemacht.

Hinweis zum Masterstudium


Bachelor-Absolventen haben unterschiedliche Möglichkeiten ihr Studium in der Masterphase fortzusetzen. Nähere Information erhalten Sie auf den jeweiligen
Seiten der Fakultäten.

Weiterführende Links
• Studienberatung • Mentoring-Programm
https://www.cs.tu- https://www.cs.tu-dortmund.de/nps/de/Studium/Mentoring/index.html
dortmund.de/nps/de/Studium/Beratung/index.html

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Bioingenieurwesen Bachelor of Science - 7 Semester

Informationen zum Studium

Das Bioingenieurwesen ist ein technisch geprägter Studiengang, in dem es darum geht, die Erkenntnisse der Biowissenschaften in technische Anwendungen
umzusetzen. Mathematik, Chemie, Thermodynamik und Verfahrenstechnik werden umfassend wissenschaftlich behandelt und verknüpft mit Kenntnissen der
Gentechnik, der Bioprozesstechnik, Molekular- und Zellbiologie. Hierauf aufbauend folgen Lehrveranstaltungen zu den bioingenieurspezifischen Fachgebieten, z. B.
Verfahrenstechnik, Bioreaktionstechnik, Biomaterialien, Apparate biotechnologischer Prozesse, Prozessdynamik und Regelung, Prozessgestaltung sowie nach
Neigung wählbare Vertiefungsveranstaltungen. Das anspruchsvolle Bachelorstudium legt die Grundlagen, die später im Masterstudium vertieft werden können. Die
in den Vorlesungen und Übungen theoretisch erworbenen Kenntnisse werden in Laborpraktika gefestigt und in einer Projektarbeit zur Planung einer
Produktionsanlage praktisch erprobt. Der Studienverlaufsplan beinhaltet ein 12-wöchiges industrielles Praktikum.

Testen Sie Ihre Eignung für das Bioingenieurwesen mit dem Self Assessment-Test der Fakultät BCI: https://www.tudo.bci.tu-dortmund.de/frontend/www/
Für Studienanfängerinnen und -anfänger ist die Teilnahme am Test eine Voraussetzung für die Einschreibung.

Studienplan und Modulhandbuch: https://www.bci.tu-dortmund.de/cms/de/Studium/Studiengaenge/Bioingenieurwesen/Bachelor/index.html

Berufsmöglichkeiten

Die Einsatzmöglichkeiten im Bioingenieurwesen sind so breit gefächert wie die Ausbildungsgebiete: Nach dem Bachelorstudium haben Sie die grundlegenden
Kenntnisse und Fähigkeiten für eine berufliche Tätigkeit erworben. Sie sind damit zum einen für das weiterführende, forschungsorientierte Masterstudium
vorbereitet, zum anderen aber auch für den Berufseinstieg in der Industrie, der Verwaltung oder in Forschungseinrichtungen.
Beispiele künftiger Einsatzgebiete:
• als Verfahrensingenieur/-in in der Pharma-, Kosmetik-, Lebensmittel-, Bio- oder Chemieindustrie neue Verfahren entwickeln oder bestehende verbessern.
• als Projektingenieur/-in in der Biotechnik oder in einem Ingenieurbüro Apparate, Anlagenteile oder ganze Anlagen für die Biotechnik entwickeln.
• als Ingenieur/-in oder Wartungsmanager/-in im Bioanlagenbau Anlagen bauen, betreiben und instand halten.
• als Produkt- oder Vertriebsingenieur/-in – als Spezialist/in für ein ganz bestimmtes Produkt oder Verfahren Kunden über Produkteigenschaften beraten
und Produkte verkaufen.
• in der Marketingabteilung oder im Management von Biotech-Unternehmen mitarbeiten.
• in der Dokumentation, im Prüf- und Sicherheitswesen, im Arbeitsschutz oder im Patentwesen tätig sein.

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Hinweis zum Masterstudium

Bachelor-Absolventen haben unterschiedliche Möglichkeiten ihr Studium in der Masterphase fortzusetzen. Nähere Information erhalten Sie auf den jeweiligen
Seiten der Fakultäten.

Weiterführende Links
• Studienberatung • Erstis
https://www.bci.tu-dortmund.de/cms/de/Studium/Kontakt-und- https://www.bci.tu-dortmund.de/cms/de/Studium/Erstis/index.html
Beratung/index.html
• Mentoring
• Einstieg https://www.bci.tu-dortmund.de/cms/de/Studium/Mentoring-fuer-BCI-
https://www.bci.tu-dortmund.de/cms/de/Einstieg/index.html Studierende-durch-Alumni/index.html

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Chemie Bachelor of Science - 6 Semester

Informationen zum Studium

Chemische Produkte finden sich überall in unserem Alltag: Medikamente, Kosmetika, Speichermedien, Kunststoffe – an allem sind Chemikerinnen und Chemiker
beteiligt. Sie untersuchen die Struktur und die Eigenschaften von Stoffen, experimentieren mit Verbindungen und erforschen innovative Einsatzgebiete.

Das Bachelorstudium der Chemie setzt sich aus folgenden Lehrveranstaltungen zusammen:

• Chemie (Allgemeine, Analytische, Anorganische, Organische und Physikalische Chemie)


• Methoden der Strukturaufklärung
• Mathematik und Physik
• Toxikologie und Rechtskunde
• Technische Chemie
• Bioorganische Chemie
• Wahlpflichtvorlesungen und -praktika

Die meisten Pflichtveranstaltungen werden von Laborpraktika begleitet. Diese umfassen mit den dazugehörigen Seminaren fast 50% der Präsenzzeit im Studium.
Für Lehre und Praktika im Bereich der Chemie sind mehr als 75% der Anwesenheitszeit an der Universität vorgesehen.

Eine Besonderheit des Bachelorstudiums der Chemie an der TU Dortmund ist die Möglichkeit, in Technischer Chemie einen Einblick in die Verfahren der
chemischen Industrie und die Umsetzung von Reaktionen vom Labormaßstab in den Großmaßstab zu bekommen. Zudem erlernen die Studierenden in
Bioorganischer Chemie, welche Eigenschaften Biomoleküle wie Proteine, Peptide, Oligonukleotide und Nukleinsäuren haben und wie man mit ihnen Reaktionen
z.B. für neue Produkte durchführen kann. Das Bachelorstudium wird mit einer Bachelorarbeit abgeschlossen, die eine erste eigene wissenschaftliche Arbeit ist.

Studienplan: https://ccb.tu-dortmund.de/studium/chemie/bachelor/studienplaene/

Modulhandbuch: https://ccb.tu-dortmund.de/studium/chemie/bachelor/modulhandbuecher/

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Berufsmöglichkeiten

Chemikerinnen und Chemiker haben vielfältige berufliche Perspektiven zum Beispiel auf folgenden Gebieten:
• Innovative Werkstoffe (z.B. Kunststoffe mit besonderen Eigenschaften)
• Wirkstoffe zur Bekämpfung von Krankheiten
• Additive (z.B. Flammschutzmittel, Weichmacher, Lichtschutzmittel)
• Erschließung neuer nachwachsender Rohstoffe
• Produkte der Computertechnik und Mikroelektronik
• Medien für die Speicherung von Energie, Informationen etc.
• Entwicklung nachhaltiger Produkte
• Entwicklung neuer Tests, Messmethoden und -geräte
• …
Chemikerinnen und Chemiker können nicht nur in der Forschung und Entwicklung tätig sein, sondern auch im Bereich Anwendungstechnik, Prozessoptimierung,
Qualitätsmanagement, chemische Analytik, Produktmanagement, Vertrieb, Marketing, Patentwesen, Dokumentation, Organisation, Unternehmenskommunikation,
Öffentlichkeitsarbeit, Wirtschaftsberatung, Versicherungswesen, Pharmaberatung etc.

Der Bachelorabschluss qualifiziert für das Berufsleben. Fast alle Studierenden schließen jedoch ein Masterstudium und oft eine Promotion an.

Hinweis zum Masterstudium

Bachelor-Absolventen haben unterschiedliche Möglichkeiten ihr Studium in der Masterphase fortzusetzen. Nähere Information erhalten Sie auf den jeweiligen
Seiten der Fakultäten.

Weiterführende Links

• Studienberatung • Organisatorisches
https://ccb.tu-dortmund.de/studium/studienberatung/ https://ccb.tu-dortmund.de/studium/organisatorisches/

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Chemieingenieurwesen Bachelor of Science - 7 Semester

Informationen zum Studium

Im Bio- und Chemieingenieurwesen sind Frauen und Männer gleichermaßen gefragt, wenn es um die kleinen und großen Probleme des Lebens geht: saubere
Wäsche, sauberes Wasser und saubere Luft – aber auch Farbe, Kosmetik, Medizin, Dünger oder neue Energieformen. Chemieingenieurwesen, auch unter dem
Begriff „Chemietechnik” bekannt, ist ein interdisziplinärer, naturwissenschaftlich-technischer Studiengang, in dem die Verfahren der Stoffumwandlung umfassend
wissenschaftlich behandelt werden, mit denen ungefähr die Hälfte der deutschen Industrieprodukte erzeugt wird.
Das anspruchsvolle Studium vermittelt ein breites und fundiertes mathematisch-, natur- und ingenieurwissenschaftliches Grundlagenwissen und bildet die
Studierenden zu Verfahrensingenieurinnen und -ingenieuren aus, die chemietechnische Prozesse planen, entwickeln, umsetzen, beurteilen und betreiben können.
Im Bachelorstudium werden zunächst neben einer allgemeinen Einführung in die verfahrenstechnische Produktion vor allem die notwendigen Grundlagen der
Mathematik, der Physik, der Anorganischen und Organischen Chemie, der Technischen Mechanik, der Werkstoffkunde, der Thermodynamik, der
Strömungsmechanik und der Lehre der Transportprozesse vermittelt.
Hierauf aufbauend folgen Lehrveranstaltungen zu den spezifischen Fachgebieten des Chemieingenieurwesens, z. B. Verfahrenstechnik, Technische Chemie,
Apparatebau, Prozessdynamik und Regelung, Prozessgestaltung, Numerische Mathematik sowie nach Neigung wählbare Vertiefungsveranstaltungen.
Die theoretisch erworbenen Kenntnisse werden in Praktika verfestigt und im Design Project im Rahmen einer Anlagenplanung praktisch angewandt. Nach der
Anfertigung der Bachelorarbeit ist das berufsqualifizierende Bachelorstudium abgeschlossen.

Studienverlaufsplan: https://www.bci.tu-dortmund.de/cms/de/Studium/Studiengaenge/Chemieingenieurwesen/Bachelor/index.html

Modulhandbuch: https://www.bci.tu-dortmund.de/cms/Medienpool/Lehre_Studium/Modulhandbuecher/MHB_PO_2019_nov.pdf

Berufsmöglichkeiten

Die Einsatzmöglichkeiten im Chemieingenieurwesen sind so breit gefächert wie die Ausbildungsgebiete: Nach dem Bachelorstudium haben Sie die grundlegenden
Kenntnisse und Fähigkeiten für eine berufliche Tätigkeit erworben. Sie sind damit zum einen für das weiterführende, forschungsorientierte Studium vorbereitet,
zum anderen aber auch für den Berufseinstieg in der Industrie, der Verwaltung oder in Forschungseinrichtungen.

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Beispiele künftiger Einsatzgebiete:
• als Verfahrensingenieur*in in der Pharma-, Kosmetik-, Auto-, Lebensmittel-, oder Chemieindustrie neue Verfahren entwickeln oder bestehende verbessern
• als Projektingenieur*in in der Großchemie oder in einem Ingenieurbüro Apparate, Anlagenteile oder ganze Anlagen für die Chemietechnik entwickeln.
• als Ingenieur/-in oder Wartungsmanager/in im Chemieanlagenbau Anlagen bauen, betreiben und instand halten.
• als Produkt- oder Vertriebsingenieur/-in – als Spezialist/in für ein ganz bestimmtes Produkt oder Verfahren Kunden über Produkteigenschaften beraten
und Produkte verkaufen.
• in der Marketingabteilung oder im Management von Chemieunternehmen mitarbeiten.
• in der Dokumentation, im Prüf- und Sicherheitswesen, im Arbeitsschutz oder im Patentwesen tätig sein.

Hinweis zum Masterstudium

Bachelor-Absolventen haben unterschiedliche Möglichkeiten ihr Studium in der Masterphase fortzusetzen. Nähere Information erhalten Sie auf den jeweiligen
Seiten der Fakultäten.

Weiterführende Links

• Chemieingenieurwesen studieren • Erstis


https://www.bci.tu- https://www.bci.tu-
dortmund.de/BCI.fertig/Lehre_Studium/zukunft_studieren_CIW_2020_1205.pdf dortmund.de/cms/de/Studium/Erstis/index.html

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Chemische Biologie Bachelor of Science - 6 Semester

Informationen zum Studium

Das Bachelorstudium der Chemischen Biologie ist stark interdisziplinär ausgerichtet und wird unter Beteiligung des benachbarten Max-Planck-Instituts für
Molekulare Physiologie angeboten. Die Studierenden erlangen ein breit gefächertes Grundlagenwissen durch Lehrveranstaltungen in den folgenden Bereichen:
• Chemie (Allgemeine, Analytische, Anorganische, Organische und Physikalische Chemie)
• Methoden der Strukturaufklärung
• Mathematik und Physik
• Toxikologie und Rechtskunde
• Biochemie und Molekularbiologie
• Zellbiologie und Mikrobiologie
• Bioorganische Chemie
• Bioanorganische und Biophysikalische Chemie
• Wahlpflichtvorlesungen
Die meisten Pflichtveranstaltungen werden von Laborpraktika begleitet. Diese umfassen mit den dazugehörigen Seminaren 46 % der Präsenzzeit im Studium. Das
Bachelorstudium wird mit einer Bachelorarbeit, einer ersten wissenschaftlichen Arbeit, abgeschlossen.
Da die Betrachtung chemischer Vorgänge in biologischen Systemen im Vordergrund steht, ist der Studiengang stärker chemisch ausgerichtet als die meisten
Biochemiestudiengänge. In den Lehrveranstaltungen der Chemischen Biologie lernen die Studierenden in Theorie und Praxis insbesondere mehr über die
Eigenschaften von Biomolekülen und wie man mit ihnen Reaktionen z.B. für neue Produkte durchführen kann.

Studienplan: https://ccb.tu-dortmund.de/studium/chemische-biologie/bachelor/studienplaene/
Modulhandbuch: https://ccb.tu-dortmund.de/studium/chemische-biologie/bachelor/modulhandbuecher/

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Berufsmöglichkeiten

Chemische Biologinnen und Biologen können nach dem Studium zum Beispiel auf folgenden Gebieten tätig sein:
• Grundlagenforschung
• Neue Arzneimittelwirkstoffe
• Entwicklung von Biosensoren
• Biotechnologische Produkte
• Diagnosemethoden
• Lebensmittelzusätze
• Kosmetika und Waschmittel
• Entwicklung medizinischer Messmethoden und –geräte
• ...
Ein Großteil der Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs ist in der Forschung tätig. Berufsmöglichkeiten bestehen aber auch in den Bereichen
Produktmanagement, Klinische Studien, Qualitätsmanagement, Analytik, Vertrieb, Marketing, Patentwesen, Dokumentation, Organisation, Öffentlichkeitsarbeit,
Unternehmensberatung, Pharmaberatung etc.
Der Bachelorabschluss qualifiziert für das Berufsleben. Fast alle Studierenden schließen jedoch ein Masterstudium an.

Hinweis zum Masterstudium

Bachelor-Absolventen haben unterschiedliche Möglichkeiten ihr Studium in der Masterphase fortzusetzen. Nähere Information erhalten Sie auf den jeweiligen
Seiten der Fakultäten.

Weiterführende Links

• Studienberatung • Organisatorisches
https://ccb.tu-dortmund.de/studium/studienfachberatung/ https://ccb.tu-dortmund.de/studium/organisatorisches/

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Data Science Bachelor of Science - 6 Semester

Informationen zum Studium


Neue Erkenntnisse in Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Technik entstehen heute fast immer aus großen und komplexen Datenmengen. Zum sachgerechten
Umgang mit Patienten- oder Kundendaten, Aktienkursen und -renditen sowie Wetter- oder Klimainformationen braucht man Kenntnisse aus der Statistik, der
Informatik und der Mathematik. Im Studiengang Data Science werden diese Fächer kombiniert. Studierende erlangen die Befähigung zu statistischen
Datenanalysen und gleichzeitig tiefere Einsichten in Konzepte und Methoden der Informatik. Das Studium vermittelt ein grundlegendes Fachwissen im Umgang mit
großen Datenmengen mit dem Ziel, wissenschaftliche Erkenntnisse zur Entwicklung von Methoden und zur Lösung von Problemen in relevanten
Anwendungsfeldern einzusetzen. Im ersten Jahr werden die notwendigen Grundlagen in Mathematik, Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik und
Programmierung erlernt. Im zweiten und dritten Jahr folgen Spezialvorlesungen zur Darstellung, Verarbeitung und Auswertung von Daten sowie zur
Computergestützten Statistik und zu Statistischem Lernen. In Wahlpflichtveranstaltungen und Fallstudien lernen die Studierenden schon früh, einen Bezug zu
praktischen Problemen herzustellen.
Modulhandbuch: https://www.statistik.tu-dortmund.de/fileadmin/user_upload/Studium/Studiengaenge-Infos/ModHb_BSc_DaSc_2020.pdf
Studienverlaufsplan: https://www.statistik.tu-dortmund.de/fileadmin/user_upload/Studium/Studiengaenge-Infos/Studienverlaufsplan_BSc_DaSc_2020.pdf

Berufsmöglichkeiten
Die Absolventinnen und Absolventen der Fakultät Statistik arbeiten schwerpunktmäßig in der Medizin und Pharmaforschung, bei Banken und Versicherungen oder
im Marketing und in der Qualitätskontrolle bei großen und kleinen Unternehmen. Weitere populäre Arbeitsgebiete sind Unternehmensberatung,
Softwareentwicklung sowie Markt- und Meinungsforschung. Arbeitslosigkeit ist bei unseren Absolventen so gut wie unbekannt. Die Einsatzmöglichkeiten der
Statistik wachsen stetig und verglichen mit Großbritannien oder den Vereinigten Staaten, wo es Dutzende von Statistikfakultäten und zehntausende von
ausgebildeten Statistikern gibt, ist das Potential an Einsatzmöglichkeiten in Deutschland noch lange nicht erschöpft. Speziell für Expertinnen und Experten in Data
Science öffnen sich riesige Aufgabenbereiche durch die ständig wachsenden Datenmengen in allen Bereichen von Wirtschaft, Wissenschaft und Alltag.

Hinweis zum Masterstudium


Bachelor-Absolventen haben unterschiedliche Möglichkeiten ihr Studium in der Masterphase fortzusetzen. Nähere Information erhalten Sie auf den jeweiligen
Seiten der Fakultäten.

Weiterführende Links
• Studienfachberatung und Fragenkatalog • Studieninteressierte
https://www.statistik.tu-dortmund.de/88.html https://www.statistik.tu-dortmund.de/studieninteressierte.html

41
Elektro- und Informationstechnik Bachelor of Science - 6 Semester

Informationen zum Studium

Der Bachelorstudiengang Elektro- und Informationstechnik beschäftigt sich mit Fragestellungen aus vielfältigen technischen Bereichen. Diese reichen von
Energieumwandlung und -übertragung über KFZ-Elektronik sowie Entwicklung und Prozessierung von Mikrochips bis hin zur Datenkommunikation.
Angefangen bei den mathematischen und physikalischen Grundlagen erhalten die Studierenden im Verlauf ihres Studiums viele Einblicke in die Funktionsweisen
elektrotechnischer Systeme. Dabei können sie sich ab dem vierten Semester für eine von drei Vertiefungsrichtungen entscheiden: Elektrische Energietechnik,
Mikrosystemtechnik und Mikroelektronik sowie Informations- und Kommunikationstechnik. Zum Studium gehört ebenfalls ein Industriepraktikum im Umfang von
12 Wochen, das für das sechste Semester empfohlen wird. Hier sollen sich die Studierenden eigenständig bei einem Unternehmen bewerben, bei dem sie dann im
Laufe des Praktikums ihre im Studium erworbenen Kenntnisse unter Beweis stellen können. Zum Abschluss wird die Bachelorarbeit geschrieben.
Aufbau des Studienganges
Der Bachelor-Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik ist forschungsorientiert und zeichnet sich zugleich durch einen hohen Anteil an praktischen
Lehrveranstaltungen aus. Insgesamt wird großer Wert auf eine fundierte Grundlagenausbildung gelegt, die für alle Studierenden verpflichtend ist. Das Bachelor-
Studium gliedert sich inhaltlich in drei Abschnitte. Im ersten Teil, der drei Semester dauert, liegt der Schwerpunkt auf der allgemeinen Grundlagenausbildung mit
Veranstaltungen aus der Mathematik, Elektrotechnik, Informatik und Physik. Der zweite Teil umfasst zwei Semester und deckt die fachliche Grundausbildung der
Elektrotechnik und Informationstechnik ergänzt durch thematisch fokussierte Wahlpraktika ab. Außerdem wird in dieser Phase der Schwerpunkt bestimmt.
Schließlich beinhaltet der letzte Teil die praktische Anwendung der erworbenen Kenntnisse in der berufspraktischen Ausbildung und der Bachelorarbeit.
Für die Bachelorarbeit wählt die Kandidatin / der Kandidat ein Thema aus oder legt dieses Thema gemeinsam mit einem Betreuer fest. Häufig sind
Themenstellungen Teil der Forschungsprojekte der Lehrstühle oder entstehen in unmittelbarer industrieller Zusammenarbeit. Über die Ergebnisse ihrer
Bachelorarbeit berichten die Studierenden in einem Abschlussvortrag. Hier lernen die Studierenden unterstützt durch wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter mit Hilfe professioneller Präsentationstechniken die in der Bachelorarbeit erworbenen Erkenntnisse und Fähigkeiten einem technisch interessierten
Publikum zu vermitteln. Weiterhin müssen die Studierenden der TU Dortmund Leistungspunkte im so genannten Studium fundamentale mit Modulen aus anderen
Fachbereichen der TU Dortmund erwerben.
Qualifikationsziele und fachliche Kompetenzen
Den Studierenden werden breite und fundierte methodische Kenntnisse im mathematischen und algorithmisch/-programmiertechnischen Bereich vermittelt, die es
Ihnen ermöglichen elektrotechnische und informationstechnische Probleme abstrakt darzustellen und mit den erworbenen Methoden zu lösen. Weiterhin besitzen
die Absolventinnen und Absolventen die Fähigkeit, die Bedeutung einzelner technischer Vorgänge im Rahmen eines Gesamtsystems einzuordnen. Diese
methodischen Kenntnisse werden ergänzt durch ein breites technisches Grundlagenwissen, dass die Bereiche Technologie der Elektrotechnik, Informations- und

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Kommunikationstechnik sowie elektrische Energietechnik beinhaltet.
Das breite und fundierte Grundlagenwissen der Absolventinnen und Absolventen befähigt sie zur anschließenden Aufnahme eines forschungsorientierten
Masterstudiums. Ein entsprechendes Angebot ist durch die Master-Studiengänge „Elektrotechnik und Informationstechnik“ sowie „Automation and Robotics“ der
Fakultät gegeben.

Studienplan: https://www.e-technik.tu-
dortmund.de/cms1/de/Lehre_Studium/Studienangebot/Bachelor_ETIT/Studienplan_Bachelor_ETIT_ab_WiSe_2019_20/index.html
Modulhandbuch: https://www.e-technik.tu-dortmund.de/cms1/Medienpool/Lehre_Studium/2020-03-31_Modulhandbuch_B_ETIT_SoSe_2020.pdf

Berufsmöglichkeiten
Die Einsatzgebiete von Elektrotechnikerinnen und -technikern sind vielfältig und richten sich zum Teil nach dem im Studium gewählten Schwerpunkt. Doch alle
Fachgebiete haben eins gemeinsam: Die Nachfrage nach Ingenieurinnen und Ingenieuren im Bereich der Elektrotechnik ist heutzutage so groß wie nie zuvor: Die
Aufgaben für Elektrotechnikerinnen und -techniker können neben Forschung, Entwicklung und Produktion auch z.B. der technische Support oder die
Unternehmensberatung sein. Unternehmen aus dem Sektor Energiedienstleistungen benötigen Elektroingenieurinnen und -ingenieure für Bereitstellung, Transport
und Vertrieb elektrischer Energie. Die Automobilindustrie hat ebenfalls einen hohen Bedarf an Elektrotechnikerinnen und -technikern, da elektronische Systeme
inzwischen jedes Fahrzeug bestimmen. Doch auch in der Automatisierungstechnik, Robotik und Telekommunikation sind die Absolventinnen und Absolventen sehr
gefragt. Im Bereich der Klein- und Unterhaltungselektronik arbeiten sie zum Beispiel an der Entwicklung von Mikrochips, Sensoren, Smartphones, etc. Die
wachsende Bedeutung der elektronischen Systeme in unserem Alltag bietet also hervorragende Berufschancen.

Hinweis zum Masterstudium


Bachelor-Absolventen haben unterschiedliche Möglichkeiten ihr Studium in der Masterphase fortzusetzen. Nähere Information erhalten Sie auf den jeweiligen
Seiten der Fakultäten.

Weiterführende Links
• Infos Studienstart • Beratungsangebote
https://www.e-technik.tu- https://www.e-technik.tu-
dortmund.de/cms1/de/Lehre_Studium/Infos_Studienstart/index.html dortmund.de/cms1/de/Lehre_Studium/Beratungsangebote/index.html

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Informatik Bachelor of Science - 6 Semester

Informationen zum Studium

Der Bachelorstudiengang Informatik vermittelt ein solides Methodenwissen, das die Grundlage für ein erfolgreiches Berufsleben bildet.
Das Studium untergliedert sich in Veranstaltungen aus den Bereichen Software, Hardware, Systeme, formale Grundlagen sowie Wahlbereiche. So lernen die
Studierenden unter anderem, Software zu entwickeln, Rechner-Architekturen zu verstehen, Betriebssysteme, Rechnernetze, Datenbanken und verteilte Systeme zu
durchblicken und anhand von theoretischen Grundlagen aus der Mathematik praktische Probleme effizient zu lösen.
Im Wahlbereich steht ein großer Katalog an Wahlpflicht- und Wahlmodulen zur Auswahl, aus dem die Studierenden nach ihren Interessen wählen können.
Zusätzlich wählen sie ein Nebenfach, das sie darauf vorbereitet, interdisziplinär zu arbeiten. Zur Wahl stehen z.B. Elektrotechnik, Logistik, Maschinenbau,
Mathematik, Philosophie, Physik, Rehabilitationstechnologie, Statistik, Theoretische Medizin und Wirtschaftswissenschaften. Auch individuelle Nebenfächer sind
möglich.
Aufbau des Bachelorstudiengangs Informatik
Der Bachelorstudiengang Informatik ist ein Vollzeit- und Präsenzstudiengang mit einer Regelstudienzeit von sechs Semestern (drei Jahren) und wird mit dem Grad
Bachelor of Science (B.Sc.) abgeschlossen.
Software-Zyklus In den Veranstaltungen des Software-Zyklus lernen Sie, Software zu entwickeln. Das Spektrum reicht von der Erstellung kleiner Programme über
die Untersuchung der Effizienz bestimmter Algorithmen bis zur Entwicklung größerer Projekte im Team.
Systeme-Zyklus Sie lernen wichtige Systeme der Informatik kennen: Betriebssysteme, Rechnernetze, verteilte Systeme und Informationssysteme (Datenbanken).
Sie gehören zum Handwerkszeug jeder Informatikerin und jedes Informatikers.
Hardware-Zyklus Ohne Verständnis für Rechner-Architektur, Elektro- und Nachrichtentechnik, das Ihnen im Hardware-Zyklus vermittelt wird, sind viele
Probleme nicht lösbar. Im Hardware-Praktikum wenden Sie diese Kenntnisse u.a. beim Bau von Robotern an.
Formale-Grundlagen-Zyklus Die Informatik benutzt formale Methoden, die Sie in den Mathematik- und Theorie-Veranstaltungen erlernen, um praktische
Probleme analysieren und effizient lösen zu können.
Wahlbereiche Der Bachelor-Studiengang Informatik bietet Ihnen ein Maximum an Wahlmöglichkeiten. Dafür sorgen mehr als 20 Hochschullehrerinnen und
Hochschullehrer mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Im Proseminar lernen Sie wissenschaftliches Arbeiten an einem Thema kennen,
das Sie besonders interessiert. Im Fachprojekt geht es um anspruchsvolle Aufgabenstellungen, durch die Sie das bisher Gelernte in einem Team anwenden können.
Damit sind Sie für eine erfolgreiche Bachelor-Arbeit bestens vorbereitet.

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Nebenfach Als Informatikerin oder Informatiker werden Sie interdisziplinär arbeiten. Das Nebenfach, das Sie darauf vorbereitet, können Sie nach Ihren Interessen
wählen, z.B. Elektrotechnik, Logistik, Maschinenbau, Mathematik, Philosophie, Physik, Rehabilitationstechnologie, Statistik, Theoretische Medizin,
Wirtschaftswissenschaften oder ein individuelles Nebenfach, das Ihren Vorstellungen entspricht.

Praxis im Bachelor-Studium
Die in Vorlesungen vermittelten Kenntnisse wenden Sie nicht nur in Ü̈bungsgruppen, sondern auch in den in den Studienplan integrierten Praktika an. Im
Software-Praktikum werden Sie in Gruppenarbeit anspruchsvolle Software-Projekte erarbeiten, um wertvolle Programmiererfahrung und Kompetenzen wie
Teamarbeit und Projektmanagement zu erwerben. Auch im Fachprojekt geht es um anspruchsvolle Aufgabenstellungen, die in der Gruppe bearbeitet werden.

Studienplan: https://www.cs.tu-dortmund.de/nps/de/Studium/Studienplaene/Bachelor_Inf_WS/index.html
Modulhandbuch: https://www.cs.tu-dortmund.de/nps/de/Studium/Ordnungen_Handbuecher_Beschluesse/Modulhandbuecher/Bachelor_Inf/index.html

Berufsmöglichkeiten
Die Berufsaussichten nach einem Informatikstudium (Informatik und Angewandte Informatik gleichermaßen) gehören zu den besten unter allen Fächern – auch
bereits nach dem Bachelorabschluss. Grund hierfür ist die außerordentliche Durchdringung nahezu aller Lebens- und Wirtschaftsbereiche mit IT-Systemen. Folglich
ist der Bedarf an Informatikabsolventinnen und -absolventen überaus groß. Bemerkenswert ist des Weiteren eine vergleichsweise geringe Abhängigkeit der
Arbeitsplätze von konjunkturellen Schwankungen. Vor dem Hintergrund einer hohen technologischen Dynamik gewinnt ein umfassend angelegtes,
methodenorientiertes Informatikstudium – das den Anwendungsbezug nicht vernachlässigt und unabhängig ist von kurzlebigen, speziellen Modetrends – an
essenzieller Bedeutung. Den Absolventinnen und Absolventen in Dortmund wird der Einstieg in das Berufsleben nicht zuletzt durch die Vielfalt attraktiver
Arbeitgeber im angrenzenden Technologiepark sowie generell durch die international sichtbare IT-Szene in der Region leicht gemacht.

Hinweis zum Masterstudium


Bachelor-Absolventen haben unterschiedliche Möglichkeiten ihr Studium in der Masterphase fortzusetzen. Nähere Information erhalten Sie auf den jeweiligen
Seiten der Fakultäten.

Weiterführende Links
• Studienberatung • Vorkurse
https://www.cs.tu- https://www.cs.tu-dortmund.de/nps/de/Studieninteressierte/Vorkurse/index.html
dortmund.de/nps/de/Studieninteressierte/Beratung/index.html

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Informations- und Kommunikationstechnik Bachelor of Science - 6 Semester

Informationen zum Studium

Der Bachelor-Studiengang Informations- und Kommunikationstechnik ist forschungsorientiert und zeichnet sich zugleich durch einen hohen Anteil an praktischen
Lehrveranstaltungen aus. Insgesamt wird großer Wert auf eine fundierte Grundlagenausbildung gelegt, die für alle Studierenden verpflichtend ist. Das Bachelor-Studium
gliedert sich inhaltlich in drei Abschnitte. Im ersten Teil, der drei Semester dauert, liegt der Schwerpunkt auf der allgemeinen Grundlagenausbildung mit Veranstaltungen
aus der Mathematik, Elektrotechnik, Informatik und IT-orientierter Betriebswirtschaft. Der zweite Teil umfasst zwei Semester und deckt die fachliche Grundausbildung in
Informationstechnik und Kommunikationstechnik ergänzt durch thematisch fokussierte Wahlpraktika ab. Schließlich beinhaltet der letzte Teil die praktische Anwendung
der erworbenen Kenntnisse in der berufspraktischen Ausbildung und der Bachelorarbeit.
Vertiefungsmöglichkeiten im Bachelor-Studienganges
In dieser Phase können durch die Auswahl verschiedener Wahlpflichtvorlesungen und Praktika Schwerpunkte gesetzt werden, die den persönlichen Interessen
entsprechen. Dabei besteht die Möglichkeit je zwei Wahlpflichtfächer und zwei Wahlpraktika auszuwählen und hierdurch eine Spezialisierung in der ausgewählten
Studienrichtung zu erreichen.
Spezifische Merkmale des Bachelor-Studienganges
Alle Studiengänge der Fakultät sind forschungsorientiert. Zugleich zeichnen sich die Studiengänge durch einen hohen Anteil an praktischen Arbeiten aus. So werden die
meisten Lehrveranstaltungen durch integrierte Praktikumsversuche ergänzt. Auf diese Weise wird eine enge Verzahnung zwischen theoretischer und praktischer
Ausbildung erreicht. Zusätzlich enthalten zwei Module in den ersten beiden Semestern umfangreiche Praktika, die zum einen den Studierenden die Möglichkeit
verschaffen, erworbene Programmierkenntnisse intensiv einzuüben, und zum anderen die informationstechnischen Grundlagen zu Algorithmen und Datenstrukturen zu
erarbeiten und auch praktisch zu erproben. Überwiegend werden die Übungsveranstaltungen der Fakultät in Kleingruppen durchgeführt. Dies soll in naher Zukunft für
alle Übungsveranstaltungen gelten.
Die im vierten und fünften Semester angebotenen Wahlpflichtpraktika stehen jeweils unter einem den wählbaren Studienschwerpunkten zugeordneten Rahmenthema. So
werden die Studierenden in diesen auswählbaren Gebieten von einfachen Einführungsaufgaben zu komplexeren Aufgabenstellungen geführt. Diese themenspezifischen
Praktika werden teilweise auch als Blockpraktika angeboten, sodass die Studierenden konzentriert und zusammenhängend an den Aufgabenstellungen arbeiten können.
Da diese Praktika nicht in einem direkten engen Zusammenhang zu anderen Lehrveranstaltungen stehen und im Allgemeinen nicht durch eine Modulprüfung sondern
durch Testate bewertet werden, sind sie organisatorisch nicht in die Modulstruktur integriert.

Schließlich findet eine berufspraktische Ausbildung von 12 Wochen gegen Ende des Studiums statt. Damit wird eine ingenieurnahe Tätigkeit möglich, die u. U. auch
inhaltlich durch die Bachelorarbeit ergänzt werden kann. Diese berufspraktische Ausbildung wird in einem Industrieunternehmen absolviert und unterliegt
Rahmenbedingungen, die in der Praktikantenordnung der Fakultät festgelegt sind.

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Für die Bachelorarbeit wählt die Kandidatin / der Kandidat ein Thema aus oder legt dieses Thema gemeinsam mit einem Betreuer fest. Häufig sind Themenstellungen Teil
der Forschungsprojekte der Lehrstühle oder entstehen in unmittelbarer industrieller Zusammenarbeit. Über die Ergebnisse ihrer Bachelorarbeit berichten die
Studierenden in einem Abschlussvortrag. Hier lernen die Studierenden unterstützt durch wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Hilfe professioneller
Präsentationstechniken die in der Bachelorarbeit erworbenen Erkenntnisse und Fähigkeiten einem technisch interessierten Publikum zu vermitteln. Weiterhin müssen
die Studierenden der TU Dortmund Leistungspunkte im so genannten Studium fundamentale mit Modulen aus anderen Fachbereichen der TU Dortmund erwerben.

Studienplan: https://www.e-technik.tu-dortmund.de/cms1/de/Lehre_Studium/Studienangebot/Bachelor_IKT/Studienplan_Bachelor_IKT_neu/index.html
Modulhandbuch: https://www.e-technik.tu-dortmund.de/cms1/Medienpool/Lehre_Studium/Modulhandbuch_B_IKT.pdf

Berufsmöglichkeiten
Die Einsatzgebiete für Ingenieuren und Ingenieurinnen sind vielfältig und richten sich zum Teil nach den im Studiengang gewählten Vertiefungen. Doch alle Fachgebiete
haben eins gemeinsam: Die Nachfrage nach Ingenieuren und Ingenieurinnen im Bereich der Informationstechnik ist heutzutage so groß wie nie zuvor: Die Aufgaben
können neben Forschung, Entwicklung und Produktion auch z.B. der technische Support oder die Unternehmensberatung sein. Un­ter­neh­men im Bereich der
Informationsdienstleistungen benötigen Ingenieurinnen und Ingenieure für Bereitstellung, Transport und Vertrieb elektronischer Systeme. Die Automobilindustrie hat
ebenfalls einen hohen Bedarf an Informationstechnikerinnen und -technikern, da Daten- und Informationsübertragung inzwischen essentiell für ein Fahrzeug sind. Doch
auch in der Automatisierungstechnik, Robotik und Telekommunikation sind die Absolventinnen und Absolventen sehr gefragt. Im Bereich der Klein- und
Unterhaltungselektronik arbeiten sie an der Entwicklung von Mikrochips, Sensoren, Smartphones, etc. Die wachsende Bedeutung informationstechnischer Systeme in
unserem Alltag bietet also hervorragende Berufschancen.

Hinweis zum Masterstudium


Bachelor-Absolventen haben unterschiedliche Möglichkeiten ihr Studium in der Masterphase fortzusetzen. Nähere Information erhalten Sie auf den jeweiligen Seiten der
Fakultäten.

Weiterführende Links
• Orientierungsphase und Vorkurse
• Beratungsangebote
https://www.e-technik.tu-
https://www.e-technik.tu-
dortmund.de/cms1/de/Lehre_Studium/Orientierungsphase_und_Vorkurse/index.html
dortmund.de/cms1/de/Lehre_Studium/Beratungsangebote/index.html
• Infos Studienstart
https://www.e-technik.tu-
dortmund.de/cms1/de/Lehre_Studium/Infos_Studienstart/index.html

47
Logistik Bachelor of Science - 6 Semester

Informationen zum Studium

Logistik ist der technologische Eckpfeiler der Globalisierung. Erst die effiziente Planung und Steuerung von Wertschöpfungsketten ermöglicht die weltweite
Beschaffung, Produktion und den Absatz von Gütern. Der Studiengang Logistik ist interdisziplinär ausgerichtet und bildet das vielseitige Berufsbild der Branche
ab. Die Vermittlung logistischer Lerninhalte erfolgt im Kontext aktueller Erkennt­nisse der Ingenieurs-, Wirtschafts- und Naturwissenschaften. Es wird die
Kompetenz vermittelt, komplexe Probleme gesamtheitlich zu betrachten und effizient zu lösen.

Die Unterteilung des Studiums in Technik, Betriebswirtschaftslehre, Datenverarbeitung und Logistik verdeutlicht die interdisziplinäre Ausrichtung. Innerhalb eines
Bereichs werden zunächst Grundlagenkenntnisse vermittelt, in den höheren Semestern besteht dann die Möglichkeit, die Bereiche Intralogistik, Transportwesen
sowie Simulation zu vertiefen. Zusatzqualifikationen und Industriepraktika runden die Fachkenntnisse ab und erleichtern ihre Anwendung im Berufsumfeld.

Im Anschluss an das Bachelorstudium ist eine Vertiefung spezifischer Disziplinen im Masterstudium möglich.

Modulhandbuch und Studienverlaufsplan: https://www.mb.tu-dortmund.de/cms/de/Studiengaenge/Logistik-B_Sc_/Modulhandbuch___Studienverlauf/index.html

Berufsmöglichkeiten
Gemessen an der Anzahl der Beschäftigten ist die Logistik mit ca. drei Millionen der drittgrößte Wirtschaftszweig Deutschlands. Die Studierenden werden in
Bereichen ausgebildet, die auf dem Arbeitsmarkt stark nachgefragt sind. Neben der Planung von Transport- und Intralogistik sind das Supply Chain Management
sowie die IT-Entwicklung typische Einsatzfelder. Aufgrund ihrer analytisch-technischen Fähigkeiten und struk­tu­rier­ten Arbeitsweise werden Logistikerinnen und
Logistiker in vielen Branchen geschätzt. Der Bachelorabschluss ermöglicht sowohl den Direkteinstieg in die Wirtschaft, als auch die Aufnahme eines
Masterstudiums. Für eine wissenschaftliche Laufbahn empfiehlt sich ein Masterabschluss.

Hinweis zum Masterstudium


Bachelor-Absolventen haben unterschiedliche Möglichkeiten ihr Studium in der Masterphase fortzusetzen. Nähere Information erhalten Sie auf den jeweiligen
Seiten der Fakultäten.

Weiterführende Links

• Vorkurse
http://www.mathematik.uni-
dortmund.de/de/studieninteressierte/vorkurs.html

48
Maschinenbau Bachelor of Science - 7 Semester

Informationen zum Studium


Die Produktion sämtlicher Industrie- und Verbrauchsgüter setzt den Einsatz von Maschinenbauingenieurinnen und -ingenieuren voraus. Die Gestaltung von
Maschinen und Anlagen sowie die Entwicklung neuer Fertigungsprozesse erfordern nicht nur spezielle technische, sondern auch fundierte Kenntnisse in
Mathematik, Physik, Chemie, Elektrotechnik, Informatik und Betriebswirtschaft. Der Studiengang Maschinenbau ist stark forschungsorientiert. Zahlreiche
Forschungsaktivitäten und verschiedene Lehrveranstaltungen gemeinsam mit Partnern aus der Industrie sichern eine praxisnahe Ausbildung rund um die
Produktentwicklung und -fertigung. Der Studiengang setzt eine Vielfalt von Lehrmethoden wie Vorlesungen, Übungen, Praktika, Labore, Planspiele und betreute
Projektarbeiten ein, um die Studierenden auf unterschiedlichste Weise theoretisches Wissen zu vermitteln und sie in selbstständigem Arbeiten zu schulen. Um auf
eine gezielte individuelle Schwerpunktbildung vorzubereiten und eine sichere Entscheidungsgrundlage zu bieten, wird zunächst das Fundament der Ingenieur-
ausbildung durch ein intensives Studium der erforderlichen Grundlagenfächer gelegt z. B. um Module der Mathematik, Physik, Chemie, Messtechnik, Informatik,
Elektrotechnik oder Mechanik. Ab dem 5. Semester wählen die Studierenden eines von 5 Profilmodulen, um so ihr Studium zu spezifizieren.
Profil – Produktionstechnik
Die Aufgabe der Produktionstechnik besteht in der wirtschaftlichen Herstellung von Gütern. Dabei stehen neben den Verfahren und Maschinen zur Bearbeitung
der Güter auch die Fragen der Organisation und der Kosten der betrieblichen Abläufe im Vordergrund. In der Regel bestehen Güter aus mehreren Bauteilen, die
durch unterschiedliche Fertigungsprozesse hergestellt werden müssen. Die Auswahl der am besten geeigneten Methoden verlangt umfassende Kenntnisse über die
Fertigungsverfahren. Von besonderer Bedeutung ist aber auch das Verstehen der Prozessabläufe und der auftretenden Wirkvorgänge.
Profil - Werkstofftechnik/Werkstoffprüfung
In unserem Alltag sind Werkstoffe allgegenwärtig. Daher müssen sowohl bei der Produktion, beim Einsatz als auch bei der Entsorgung das werkstoffspezifische
Verhalten bekannt sein und berücksichtigt werden. In dieser Vertiefungsrichtung erlangen die Studierenden ein grundlegendes Wissen hinsichtlich etablierter
werkstofftechnischer Verfahren und Analysemethoden. Die Vorlesungen vermitteln den Studierenden einen praxisorientierten Bezug zur Werkstofftechnologie.
Profil - Technische Betriebsführung
Im Profil Technische Betriebsführung werden Fragen der Planung, Gestaltung, Steuerung und Kontrolle eines Betriebes, insbesondere der Arbeitsabläufe und der
Produktionssysteme diskutiert. Bezüglich der Arbeitsabläufe werden arbeitswissenschaftliche Fragestellungen, z.B. der ergonomischen Sicht, betrachtet. Das
Profilmodul vermittelt seinen Studierenden ein möglichst breites und fundiertes Spektrum an Methoden und Wissen und bereitet so auf die zukünftigen
beruflichen Aufgaben vor. Abgerundet wird das theoretische Wissen durch Gastvorträge von Experten, um die Studierenden mit den aktuellsten Trends und
Entwicklungen in Industrie und Wissenschaft vertraut zu machen.
Profil - Maschinentechnik

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Im Profil Maschinentechnik werden umfangreiche Kenntnisse in den Bereichen Automatisierungs- und Robotertechnik, Konstruktionssystematik, CAD und
Konstruktionslehre, dem Konstruieren mit Kunststoffen sowie Maschinendynamik und Fluidenergiemaschinen vermittelt. Es werden übergeordnete
Zusammenhänge, wie die Beurteilung von automatisierungstechnischen Themenstellungen, Planung und Realisierung von neuen Anlagen vermittelt, Aspekte der
Wartung und Instandhaltung behandelt, Sensorkonzepte und Bildverarbeitungssysteme betrachtet sowie Methoden und Hilfsmittel zur systematischen
Bearbeitung von konstruktiven Aufgabenstellungen und die kunststoffgerechte Gestaltung und Berechnung von Kunststoffbauteilen thematisiert.
Profil - Modellierung und Simulation in der Mechanik
Im Vordergrund der Modellierung und Simulation steht die Entwicklung neuer physikalisch-mathematischer Modelle, die reale Materialien, Strukturen und
technologische Prozesse zutreffend und angemessen abbilden. Sie trägt somit entscheidend dazu bei, das Verhalten von Strukturen und Werkstoffen aber auch die
Eigenschaften von herzustellenden Produkten zu prognostizieren, vor ihrer Realisierung zu optimieren, und so den Anteil der in der Regel kostenintensiven "trial
and error"-Arbeitsweise bei der Entwicklung neuer Produkte und Verfahren zu reduzieren.
Modulhandbuch und Studienverlaufsplan: https://www.mb.tu-dortmund.de/cms/de/Studiengaenge/Maschinenbau-
B_Sc_/Modulhandbuch___Studienverlaufsplan/index.html

Berufsmöglichkeiten
Überall, wo Maschinen und Anlagen entwickelt, gebaut, betrieben und instandgesetzt werden, bestehen Beschäftigungsmöglichkeiten für
Maschinenbauingenieur*innen. In Abhängigkeit vom jeweiligen Studienschwerpunkt sind sie z. B. in der Entwicklung, Projektierung, Konstruktion und Erprobung, in
der Produktionsplanung und -überwachung, in der Fertigung und Arbeitsvorbereitung, in der Qualitätssicherung, in der Instandhaltung und im Service, in der
Anwendungsberatung und im Vertrieb tätig. Darüber hinaus bestehen Beschäftigungsmöglichkeiten in Ingenieurbüros, bei Wirtschafts- und Berufsverbänden, in
Forschung und Lehre, bei technischen Überwachungsvereinen und im öffentlichen Dienst. Auch eine selbstständige Tätigkeit z. B. in der Planung und Konstruktion
oder als Sachverständige ist möglich. Alternative Tätigkeitsfelder ergeben sich in der Unternehmensplanung und -beratung oder im Bereich der Technischen
Redaktion. Zukünftig wird mit einem weiteren starken Bedarf an gut ausgebildeten Ingenieurinnen und Ingenieuren gerechnet.

Hinweis zum Masterstudium


Der B.Sc. in Maschinenbau ist ein erster berufsqualifizierender Studienabschluss und bereitet zugleich auf ein Masterstudium des Maschinenbaus vor. Bachelor-
Absolventen haben unterschiedliche Möglichkeiten ihr Studium in der Masterphase fortzusetzen. Nähere Information erhalten Sie auf den jeweiligen Fakultäten.

Weiterführende Links
• Vorkurse
http://www.mathematik.uni-dortmund.de/de/studieninteressierte/vorkurs.html

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Mathematik Bachelor of Science - 6 Semester

Informationen zum Studium

Mathematikerinnen und Mathematiker sind in der Lage, konkrete Probleme in mathematische Fragestellungen zu übersetzen, diese zu lösen und daraus
Schlussfolgerungen für den Anwendungsfall zu ziehen. Das Bachelorstudium führt zu einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss. Außerdem bereitet es auf ein
Masterstudium in Mathematik vor.
Die Anfangsphase des Studiums besteht aus der Vermittlung grundlegender mathematischer Inhalte und Methoden in den Bereichen Analysis und Lineare Algebra.
Später kommen Elemente aus Numerik, Algebra und Stochastik dazu. Einführende Softwarekurse finden als Blockveranstaltungen (1-2 Wochen) in den
vorlesungsfreien Zeiten ab dem zweiten Studienjahr statt. Ab dem 4. Semester werden speziellere Kenntnisse in verschiedenen Bereichen durch den Besuch von
Vertiefungsmodulen erworben. Das 6. Semester dient unter anderem zur Anfertigung der Bachelorarbeit.
Neben Mathematik wird ein Nebenfach mit Bezug zur Mathematik studiert. Hier lernen die Studierenden dessen Grundlagen sowie exemplarisch die
mathematische Behandlung von Problemen eines anderen Faches kennen. Das Nebenfach kann aus folgenden Fächern gemäß den Nebenfachvereinbarungen mit
den jeweils entsprechenden Fakultäten gewählt werden:
• Baumechanik-Statik
• Chemie
• Elektro- und Informationstechnik
• Informatik
• Physik
• Statistik
• Technische Mechanik
• Wirtschaftswissenschaften
Weitere Anwendungsfächer können auf Antrag als Nebenfach studiert werden.

Modulhandbuch: http://www.mathematik.tu-dortmund.de/modulhandbuch/

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Berufsmöglichkeiten

Das Berufsfeld der Mathematikerinnen und Mathematiker ist weitgehend branchenunabhängig und weitet sich ständig aus. Schwerpunkte lassen sich ausmachen
im Dienstleistungsbereich aus dem IT-, Kredit-, Versicherungs- und Finanzdienstleistungsgewerbe, in Unternehmensberatungen, im öffentlichen Dienst, an
Hochschulen und Forschungsinstituten. Zunehmend stellen auch Unternehmen aus Bereichen wie Medizin, Chemie, Logistik oder des produzierenden Gewerbes
Mathematikerinnen und Mathematiker ein.
Die berufliche Praxis der Mathematikerinnen und Mathematiker erfordert die Fähigkeit zur Strukturierung der in den verschiedensten Bereichen anfallenden
Aufgaben, ihre Übersetzung in mathematische Probleme (Modellbildung, Mathematisierung), deren mathematische oder numerische Lösung und schließlich die
Rückübersetzung und Interpretation der Lösung in die Sprache der Anwenderinnen und Anwender.
Durch die breiten Einsatzgebiete sind die Berufsaussichten sehr gut.

Hinweis zum Masterstudium

Bachelor-Absolventen haben unterschiedliche Möglichkeiten ihr Studium in der Masterphase fortzusetzen. Nähere Information erhalten Sie auf den jeweiligen
Seiten der Fakultäten.

Weiterführende Links

• Mathematik an der TU Dortmund • Vorkurse


http://www.mathematik.tu-dortmund.de/ http://www.mathematik.uni-dortmund.de/de/studieninteressierte/vorkurs.html
http://www.mathematik.tu-dortmund.de/media/infos/Flyer-
Mathematik-studieren-Bachelor-Master.pdf

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Medizinphysik Bachelor of Science - 6 Semester

Informationen zum Studium

Medizin ist mehr und mehr auch angewandte Physik. Längst sind hochkomplexe und ausgefeilte Geräte weder aus Krankenhäusern noch aus Arztpraxen
wegzudenken. Ultraschallsensoren zeigen Ablagerungen in Arterien, starke Magnetfelder in Tomographen machen Muskeln, Organe und Fett sichtbar. Nicht nur bei
der Diagnose, auch bei der Behandlung geht es physikalisch zu: Laser schneiden genauer als Skalpelle, Beschleuniger zerstören Tumore mit hochenergetischer
Strahlung und schonen gesundes Gewebe rundherum.
Um diese komplexe Technik zu entwickeln und anzuwenden, braucht es Expertinnen und Experten. Es braucht Medizinphysikerinnen und -physiker. Mit ihrem
physikalischen Wissen helfen sie, die Medizin besser, sicherer und damit auch menschlicher zu machen. Dabei schlagen sie eine Brücke zwischen den Disziplinen,
aber auch zwischen Industrie und Krankenhaus. Medizinphysikerinnen und -physiker entwickeln nicht nur die erforderlichen Technologien, sie sind es auch, die
sie bei Patientinnen und Patienten einsetzen. Das verlangt nicht nur fachliches Können, sondern auch Verantwortungsbewusstsein und Geschick im Umgang mit
Menschen.

Der Studiengang wird in Kooperation mit der Ruhr-Universität Bochum angeboten, die für den medizinischen Teil verantwortlich ist. Es handelt sich um einen
Physik-Studiengang, der auf ein besonderes und wichtiges Anwendungsgebiet der Physik ausgerichtet ist, nämlich physikalisch-technische Aspekte der Medizin.
Dem entsprechend sind die Physik-Anteile im Vergleich zu einem normalen Physik-Studiengang nur leicht reduziert, um Raum für einen Anteil des Fachs Medizin
zu schaffen.

Studienplan: https://www.physik.tu-dortmund.de/cms/Medienpool/Studiengaenge/Medizinphysik/studienplan_tabelle_neu.pdf

Modulhandbuch: https://www.physik.tu-dortmund.de/cms/Medienpool/Studiengaenge/Medizinphysik/MHB_BSc-Medizinphysik_PO-2017_Version-2020-10-14.pdf

Berufsmöglichkeiten

Als Fachleute sind Medizinphysikerinnen und -physiker auf dem Arbeitsmarkt gefragt - der Bedarf an Expertinnen und Experten steigt mit dem technischen
Fortschritt weiter an. An Forschungszentren, Beschleunigeranlagen und in Medizintechnik-Firmen entwickeln, verbessern und testen sie Verfahren und Geräte.
Zum Beispiel sind die Verfahren in der Nuklearmedizin durch die Forschung in den vergangenen Jahrzehnten genauer und schneller geworden. Dabei machen
radioaktive Stoffe Veränderungen von Gewebe und Stoffwechsel sichtbar. An Kliniken und in Praxen überwachen Medizinphysikerinnen und -physiker den Einsatz

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der Geräte und nehmen leitende und beratende Aufgaben wahr. Bei der Strahlentherapie von Krebspatientinnen und -patienten arbeiten sie mit den Ärztinnen
und Ärzten im Team. Um Tumore gezielt zu zerstören, planen sie die Strahlungsdosen aus verschiedenen Richtungen auf den Millimeter genau.

Hinweis zum Masterstudium

Bachelor-Absolventen haben unterschiedliche Möglichkeiten ihr Studium in der Masterphase fortzusetzen. Nähere Information erhalten Sie auf den jeweiligen
Seiten der Fakultäten.

Weiterführende Links

• Allgemeine Informationen zu Studiengang • Studieninteressierte


https://www.physik.tu- https://www.physik.tu-
dortmund.de/cms/de/Studium/Studierende/Studiengaenge/Bachelor-of-Science- dortmund.de/cms/de/Studium/Studieninteressierte/index.html
in-Medizinphysik/index.html
• Medizinphysik an der TU Dortmund
https://www.physik.tu-dortmund.de/cms/Medienpool/Allgemeine-
Informationen/Medizinphysik/110608_faltblatt_physik_zickzack_3mmanschnitt.pdf

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Physik Bachelor of Science - 6 Semester

Informationen zum Studium

Die Physik versucht, die quantifizierbaren Naturerscheinungen durch gezielte Experimente messend zu erfassen und durch möglichst einfache grundlegende
Modelle theoretisch zu beschreiben. In ständiger wechselseitiger Befruchtung von Experiment und Theorie ist die Physik heute bis in die Bereiche der größten
Dimensionen – in der Astrophysik – ebenso wie in die der kleinsten Dimensionen – in der Elementarteilchenphysik – vorgedrungen. Die in der Forschung so
erfolgreiche Integration von Experiment und Theorie bereits in der Ausbildung zu verankern, ist eins der Leitmotive des Physikstudiums an der Technischen
Universität Dortmund.

Grundlage des Bachelorstudiums ist der viersemestrige "integrierte Kurs" (Physik I-IV), der von einem experimentellen und einem theoretischen Dozierenden
gemeinsam gestaltet und durchgeführt wird. Zweimal wöchentlich werden Übungen in kleinen Gruppen zur Vertiefung und Diskussion des Vorlesungsstoffs
durchgeführt. Dieser umfasst Mechanik, Wärmelehre und Relativitätstheorie (I), Elektrodynamik (II), Wellen und Felder, Optik und analytische Mechanik (III) sowie
schließlich Atomphysik und Quantenmechanik (IV). Hinzu kommt im 3. und 4. Semester das physikalische Anfängerpraktikum. Weitere Komponenten des
Bachelorstudiums sind die Nebenfächer Mathematik (mit Vorlesungen und Übungen) und wahlweise entweder Chemie (mit einer Vorlesung und einem Praktikum)
oder Informatik (mit einer Vorlesung incl. Übungen und zugehörigem Praktikum). Hinzu kommen weitere Pflichtveranstaltungen aus dem Bereich der Physik, das
allgemeine Vertiefungsgebiet (außerhalb der Physik) und das physikalische Vertiefungsgebiet. Mit der Bachelorarbeit schließt das Studium ab.

Das Studium hat eine Regelstudienzeit von sechs Semestern und beginnt im Wintersemester. Vor Beginn des Studiums empfehlen wir allen Studierenden dringend
den Besuch der mathematischen Vorkurse. Den besonderen Schwierigkeiten in der Anfangsphase des Studiums ist unser Mentoren- und Tutorenprogramm
gewidmet.

Folgende Bereiche sind zu absolvieren:


• Integrierter Kurs Physik
• Mathematik
• Theoretische Physik
• Experimentalphysik
• Praktikum
• Bachelorarbeit mit Präsentation
• Wahlbereich 14-17 je nach Wahl Chemie/Informatik im Wahlpflichtbereich
• Wahlpflichtfach: Chemie oder Informatik

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Die fachlichen Schwerpunkte unserer Forschung, und damit auch die möglichen Spezialisierungsrichtungen unserer Studierenden, liegen auf den Gebieten
• Physik der kondensierten Materie (Festkörper und andere Dinge, die man anfassen kann)
• Elementarteilchenphysik (an Bechleunigern und mit Teilchen aus dem Universum)
• Beschleunigerphysik und Synchrotronstrahlung
• Medizinphysik

Studienverlaufsplan: https://www.physik.tu-dortmund.de/cms/de/Studium/Studierende/Studiengaenge/Bachelor-of-Science-in-Physik/Studienplan/index.html

Berufsmöglichkeiten
Die traditionellen Berufsfelder für Physikerinnen und Physiker sind Forschung, Entwicklung und Lehre, im staatlichen (Universitäten, Forschungsinstitute,
Behörden,...) und nichtstaatlichen Bereich (Elektroindustrie, chemische Industrie, Medizintechnik, Maschinen- und Fahrzeugbau...). Die Breite der Ausbildung im
Physikstudium erschließt aber auch zunehmend den Zugang zu Tätigkeiten in nichttraditionellen Bereichen, wie etwa Information und Telekommunikation,
Unternehmensberatung sowie Bank- und Finanzwesen, so dass die Berufsaussichten der Absolventinnen und Absolventen, mit oder ohne Promotion, auch in
wirtschaftlich schwierigen Zeiten gut sind. Ausschlaggebend für die erfolgreiche Tätigkeit von Physikerinnen und Physikern sowohl in den traditionellen wie auch
in den neuen Berufsfeldern sind die breit angelegte Grundausbildung sowie die im Laufe des Studiums ausgebildete Fähigkeit zur Analyse und Lösung komplexer
technisch-wissenschaftlicher Probleme.

Hinweis zum Masterstudium


Bachelor-Absolventen haben unterschiedliche Möglichkeiten ihr Studium in der Masterphase fortzusetzen. Nähere Information erhalten Sie auf den jeweiligen
Seiten der Fakultäten.

Weiterführende Links
• Studienberatung • Allgemeine Informationen
https://www.physik.tu- https://www.physik.tu-
dortmund.de/cms/de/Studium/Studienberatung/index.html dortmund.de/cms/de/Studium/Studierende/Allgemeine-
• Fachschaft Informationen/index.html
https://www.physik.tu- • Mentoren und Tutorenprogramm
dortmund.de/cms/de/Studium/Studierende/Fachschaft/index.html https://www.physik.tu-dortmund.de/cms/de/Studium/Studierende/Mentoren-
Tutoren/index.html

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Statistik Bachelor of Science - 6 Semester

Informationen zum Studium

Täglich begegnen uns Tabellen und Grafiken in Zeitungen, im Fernsehen und im Internet. Deshalb denken viele, das wäre schon Statistik. In Wahrheit steckt
dahinter sehr viel mehr. Statistik, das ist das Trennen von Zufall und System, das Schließen von Stichproben auf Grundgesamtheiten, das Identifizieren von
Kausalbeziehungen oder das Auffinden von kleinen Nadeln in großen Heuhaufen.
Statistik wird in fast allen Bereichen von Wirtschaft, Wissenschaft und Alltag immer wichtiger. Das Planen klinischer Studien, die Qualitätskontrolle in der
Industrie, die Prognose von Wahlergebnissen oder wirtschaftlichen Wachstumsraten sind auf moderne Statistik angewiesen.
Das Studium vermittelt ein breites Spektrum theoretischer Grundlagen und Fachwissen sowie Methodenkompetenzen für den Einstieg in die berufliche Praxis. Die
Absolventinnen und Absolventen sind in der Lage, wissenschaftliche Erkenntnisse zur Entwicklung von Methoden und zur Lösung von Problemen in relevanten
Anwendungsfeldern einzusetzen.
Zu Studienbeginn werden die notwendigen Grundlagen in Statistik, Mathematik und Wahrscheinlichkeitsrechnung vermittelt. Später folgen Spezialvorlesungen zur
Darstellung, Verarbeitung und Auswertung von Daten aus verschiedenen Perspektiven. Dabei wird zusätzlich in verschiedenen Projekten frühzeitig der Bezug zu
praktischen Problemen hergestellt.
Ein Pflicht-Nebenfach vermittelt den Studierenden Grundlagenwissen in einem möglichen Anwendungsgebiet der Statistik. Der Nebenfachkatalog umfasst aktuell
13 Fächer und ist bei Bedarf erweiterbar.

Überblick über die Nebenfächer


• Chemie • Physik
• Elektrotechnik • Psychologie
• Informatik • Raumplanung
• Logistik • Sport
• Maschinenbau • Theoretische Medizin
• Mathematik • Wirtschaftswissenschaften
• Philosophie • Wirtschaftswissenschaften für Amtsstatistiker

Ein Auslandssemester oder ein Praktikum lassen sich ebenfalls ins Studium einbinden.

Modulhandbuch: https://www.statistik.tu-dortmund.de/fileadmin/user_upload/Studium/Studiengaenge-Infos/ModHb_BSc_Stat_2019.pdf

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Studienverlaufsplan: https://www.statistik.tu-dortmund.de/fileadmin/user_upload/Studium/Studiengaenge-Infos/Studienverlaufsplan_BSc_Stat_2019.pdf

Berufsmöglichkeiten

Die Absolventinnen und Absolventen der Fakultät Statistik arbeiten schwerpunktmäßig in der Medizin und Pharmaforschung, bei Banken und Versicherungen oder
im Marketing und in der Qualitätskontrolle bei großen und kleinen Unternehmen. Weitere populäre Arbeitsgebiete sind Unternehmensberatung,
Softwareentwicklung sowie Markt- und Meinungsforschung. Arbeitslosigkeit ist bei unseren Absolventinnen und Absolventen so gut wie unbekannt.
Die Einsatzmöglichkeiten der Statistik wachsen stetig, da es immer leichter ist Daten zu sammeln. Verglichen mit Großbritannien oder den Vereinigten Staaten, wo
es Dutzende von Statistikfakultäten und Zehntausende von ausgebildeten Statistikerinnen und Statistikern gibt, ist das Potential an Einsatzmöglichkeiten in
Deutschland noch lange nicht erschöpft.
Die meisten der Bachelor-Absolventinnen und Absolventen setzen ihr Studium im Masterstudiengang Statistik fort, aber auch ohne Master findet man problemlos
eine Stelle.

Hinweis zum Masterstudium

Bachelor-Absolventen haben unterschiedliche Möglichkeiten ihr Studium in der Masterphase fortzusetzen. Nähere Information erhalten Sie auf den jeweiligen
Seiten der Fakultäten.

Weiterführende Links

• Studieninteressierte • Studienfachberatung
https://www.statistik.tu-dortmund.de/studieninteressierte.html https://www.statistik.tu-dortmund.de/88.html

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Technomathematik Bachelor of Science - 6 Semester

Informationen zum Studium

Viele technische Prozesse werden zunächst nicht konkret realisiert, sondern modelliert und mit Computern simuliert. Um beispielsweise herauszufinden, wie lange
ein Bauteil mechanische Belastungen aushält und wann es die ersten Risse bekommt, werden nicht echte Bauteile oder Maschinen bei Tests zerstört, stattdessen
werden die gesuchten Antworten durch Simulationen ermittelt. Technomathematikerinnen und -mathematiker entwickeln und optimieren solche Simulationen und
wirken so an der intelligenten Produktentwicklung mit.

Das Bachelorstudium führt zu einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss; außerdem bereitet es auf ein Masterstudium in (Techno-)Mathematik vor. Die
Anfangsphase des Studiums besteht aus der Vermittlung grundlegender mathematischer Inhalte und Methoden in den Bereichen Analysis und Lineare Algebra und
verläuft parallel zum Mathematikstudiengang, zudem werden Grundlagen der Informatik studiert. Einführende Softwarekurse finden als Blockveranstaltungen (1-2
Wochen) in den vorlesungsfreien Zeiten ab dem zweiten Studienjahr statt. Später kommen insbesondere Elemente aus Numerik und Optimierung hinzu, um auf
Themen der mathematischen Modellbildung und des wissenschaftlichen Rechnens vorzubereiten. Einen weiteren Kern der Berufsqualifizierung bildet das
Studienprojekt "Modellierung und Simulation". Hierin werden die Kompetenzen des selbständigen wissenschaftlichen Arbeitens wie auch der Projektarbeit, der
programmtechnischen Umsetzung in Arbeitsgruppen und der Präsentation zusammengefasst. Die Projekte sollen eng an natur- oder ingenieurwissenschaftliche
Fragestellungen angelehnt sein. Ziele des Projekts sind die Ausarbeitung eines Themas der Technomathematik, das Erstellen von Software in einer Arbeitsgruppe
sowie die schriftliche und mündliche Präsentation.

Neben Mathematik wird ein Nebenfach mit Bezug zur Technomathematik studiert. Hier lernen die Studierenden dessen Grundlagen sowie exemplarisch die
mathematische Behandlung von Problemen eines anderen Faches kennen. Als Nebenfächer (Anwendungsfächer) werden derzeit angeboten:

• Baumechanik & Statik


• Chemie
• Elektro- und Informationstechnik
• Physik
• Technische Mechanik.

Weitere naturwissenschaftlich-technische Anwendungsfächer sind auf Antrag als Nebenfach möglich.

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Modulhandbuch: http://www.mathematik.tu-dortmund.de/modulhandbuch/

Berufsmöglichkeiten

Technomathematikerinnen und Technomathematiker werden in Industrie- und Forschungszweigen eingesetzt, in denen Entwicklungsarbeiten mittels
computergestützter Simulation durchgeführt werden. Hierdurch können z.B. kostenaufwendigere experimentelle Untersuchungen ersetzt werden. Hierzu gehören
nahezu alle Produktionszweige (Maschinenbau, Autoindustrie, Elektrotechnik), die Logistik ebenso wie die Software-Entwicklung. Wie andere Mathematik-
Fachleute arbeiten sie ebenfalls häufig in Unternehmensberatungen, im öffentlichen Dienst, an Hochschulen und Forschungsinstituten. Die Nachfrage nach
Technomathematikerinnen und Technomathematikern kann als expansiv und die Berufsaussicht können daher als sehr gut eingeschätzt werden.

Hinweis zum Masterstudium

Bachelor-Absolventen haben unterschiedliche Möglichkeiten ihr Studium in der Masterphase fortzusetzen. Nähere Information erhalten Sie auf den jeweiligen
Seiten der Fakultäten.

Weiterführende Links

• Mathematik an der TU Dortmund • Vorkurse


http://www.mathematik.tu-dortmund.de/ http://www.mathematik.uni-dortmund.de/de/studieninteressierte/vorkurs.html
http://www.mathematik.tu-dortmund.de/media/infos/Flyer-
Mathematik-studieren-Bachelor-Master.pdf

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Wirtschaftsmathematik Bachelor of Science - 6 Semester

Informationen zum Studium

Wirtschaftsmathematiker und -mathematikerinnen wenden mathematische Methoden auf ökonomische Fragestellungen an. Das Studium der
Wirtschaftsmathematik setzt sich aus Mathematik, Wirtschaftswissenschaften und Informatik zusammen.
Der Studiengang wird gemeinsam von der Fakultät für Mathematik und der Fakultät Wirtschaftswissenschaften angeboten. Die Anfangsphase des Studiums
besteht aus der Vermittlung grundlegender mathematischer Inhalte und Methoden in den Bereichen Analysis und Lineare Algebra und Informatik. Später kommen
in der Mathematik Elemente aus Numerik, Optimierung und Stochastik sowie Betriebs- und Volkswirtschaftslehre und weitere (wirtschafts-)mathematische und
wirtschaftswissenschaftliche Felder dazu. Einführende Softwarekurse finden z.T. als Blockveranstaltungen (1-2 Wochen) in den vorlesungsfreien Zeiten ab dem
zweiten Studienjahr statt. Die Bachelorarbeit kann wahlweise in Mathematik oder in Wirtschaftswissenschaften angefertigt werden. Das Bachelorstudium führt zu
einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss. Außerdem bereitet es auf ein Masterstudium in Wirtschaftsmathematik oder verwandten Fächern vor.

Modulhandbuch: http://www.mathematik.tu-dortmund.de/modulhandbuch/

Berufsmöglichkeiten
Wirtschaftsmathematikerinnen und -mathematiker arbeiten z. B. bei Banken und Versicherungen, Investmentgesellschaften, Consulting-Firmen
(Unternehmensberatungen), in der Computerbranche und in der Industrie, an Hochschulen und Forschungsinstituten. Beispielhafte Tätigkeitsfelder sind neben der
Forschung: Systemanalyse, Organisation, Planung, Investition und Finanzierung, Risikoanalyse und -management, Controlling. Die Breite dieser Anwendungsfelder
in Verbindung mit dynamischen Entwicklungen in einigen Bereichen (z. B. im Finanzsektor) führen zu günstigen Berufsperspektiven.

Hinweis zum Masterstudium


Bachelor-Absolventen haben unterschiedliche Möglichkeiten ihr Studium in der Masterphase fortzusetzen. Nähere Information erhalten Sie auf den jeweiligen
Seiten der Fakultäten.

Weiterführende Links

• Mathematik an der TU Dortmund • Vorkurse


http://www.mathematik.tu-dortmund.de/ http://www.mathematik.uni-dortmund.de/de/studieninteressierte/vorkurs.html
http://www.mathematik.tu-dortmund.de/media/infos/Flyer-
Mathematik-studieren-Bachelor-Master.pdf

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UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN

Angebotene Studiengänge:

• Angewandte Informatik - Schwerpunkte Ingenieur- oder Medieninformatik


• Angewandte Informatik - Systems Engineering
• Bauingenieurwesen
• Chemie
• Elektrotechnik und Informationstechnik
• Energy Science (Englischkenntnisse B2 erforderlich)
• Maschinenbau
• Mathematik
• NanoEngineering
• Physik
• Technomathematik
• Wirtschaftsmathematik
• Water Science, Wasser: Chemie, Analytik, Mikrobiologie

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Angewandte Informatik - Bachelor of Science - 6 Semester
Schwerpunkte Ingenieur-
oder Medieninformatik

Informationen zum Studium


Im Studium werden die Grundlagen der Informatik, der Mathematik und Kenntnisse aus Schwerpunkt- und Anwendungsfächern vermittelt. Dabei werden die
Absolvent*innen durch eine grundlagen- und methodenorientierte Ausbildung und durch die Vermittlung wissenschaftlicher Arbeitstechniken dazu befähigt, sich
nachhaltig auch auf zukünftige Technologien einstellen zu können und eine erfolgreiche Tätigkeit über das gesamte Berufsleben hinweg auszuüben. Daher werden
den Studierenden nicht nur gegenwartsnahe und aktuelle Anwendungen vermittelt, sondern auch theoretisch untermauerte Konzepte und Methoden, die auf lange
Sicht Bestand haben werden. Dabei erwerben die Studierenden neben einem breiten Grundlagenwissen formale, algorithmische und mathematische Kompetenzen,
sie erlernen Methoden zur Analyse, zum Design und zur Realisierung von (Software-)Projekten und eignen sich grundlegende technologische Kenntnisse an. Sie
erlernen Techniken zum Wissenserwerb und zum Projektmanagement und erlangen fachübergreifende und soziale Kompetenzen.
Ausgehend von allgemeinen Pflichtveranstaltungen zu Grundlagen der Informatik und zu Grundlagen der Mathematik wählen die Studierenden einen Schwerpunkt
(Ingenieur- oder Medieninformatik) und Anwendungsfächer, die eng im Studium verzahnt sind. Die Studierenden werden dazu befähigt, Transferleistungen zu
vollbringen und ihre in der Kerninformatik erworbenen Kenntnisse in das jeweilige Schwerpunktgebiet einzubringen.

Studienstruktur
1. • Grundlegende Programmiertechniken 2. • Fortgeschrittene Programmiertechniken
Semester • Logik Semester • Datenstrukturen und Algorithmen
• Modellierung • Automaten und Formale Sprachen
• Grundlagen der technischen Informatik • Mathematik für Informatiker
• Diskrete Mathematik 1 • • Eine Vorlesung/Übung aus dem Wahlkatalog
• Eine Vorlesung/Übung aus dem Wahlkatalog
3. • Rechnernetze und Kommunikationssysteme 4. • Sicherheit in Kommunikationsnetzen
Semester • Berechenbarkeit und Komplexität Semester • Rechnerarchitektur
• Software-Technik + Software-Technik - Praktikum • Programmierparadigmen
• Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik • Eine Vorlesung/Übung aus dem Wahlpflichtkatalog "Mathematik 2"
• Eine Vorlesung/Übung aus dem Wahlkatalog sowie aus "Vertiefung der Informatik 1"
• Eine Vorlesung/Übung aus dem Wahlpflichtkatalog "Mathematik" • Eine Vorlesung/Übung aus dem Ergänzungsbereich

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5. • Betriebssysteme 6. • Vorlesung/Übung aus dem Wahlpflichtkatalog "Vertiefung d Informatik"
Semester • Datenbanken + Datenbanken - Praktikum Semester • Ergänzungsbereich
• Software-zentriertes Praxisprojekt – Bachelorarbeit • Bachelor-Seminar
• Zwei Vorlesungen/Übungen aus dem Wahlpflichtkatalog "Vertiefung • • Bachelor-Arbeit (mit Kolloquium)
der Informatik"

Studienverlaufsplan: https://www.uni-due.de/studienangebote/studiengang.php?id=1

Berufsmöglichkeiten
Bei erfolgreichem Absolvieren der Bachelor-Prüfung wird ein erster berufsbefähigender Abschluss erreicht. Aufgrund der raschen Entwicklung der
Computertechnik ist die Arbeitsauswahl einer Informatikerin bzw. eines Informatikers mit Bachelor-Abschluss sehr groß:
• Entwicklung anwendungsreifer Methoden, Verfahren und Systeme als Programmierer*in/Systementwickler*in
• Beschäftigung in Rechenzentren, DV-Abteilungen, Anwendungsabteilungen, Projekten
• Vertrieb von DV-Systemen und Beratung von Anwender*innen bei der Planung, der Installierung und dem Einsatz dieser Systeme als Verkaufsmanager*in/-
berater*in
• Konzeption und Durchführung von Schulungen in der Benutzung von DV-Systemen, Aus- und Weiterbildung in Informatik und ihren Anwendungen als
Kursleiter*in/Lehrer*in
Diese Tätigkeiten können in einer Vielzahl von Unternehmen, Betrieben, Beratungsfirmen sowie in privaten und öffentlichen (Bildungs-)Einrichtungen ausgeübt
werden. Die bestandene Bachelor-Prüfung ermöglicht außerdem ein Studium in einem entsprechenden Master-Studiengang.

Hinweis zum Masterstudium


Mögliche Masterstudiengänge
• Angewandte Informatik – Ingenieur- oder Medieninformatik • Communications Engineering (ISE)
• Elektrotechnik und Informationstechnik • Automation and Safety (ISE)
• Computer Engineering (ISE) • Angewandte Informatik - Systems Engineering
• Embedded Systems Engineering (ISE) • Wirtschaftsinformatik

Weiterführende Links
• Offene Sprechstunden der Studienberatung • FAQ-Studium
www.udue.de/persoenlicheberatung https://www.uni-due.de/faq-studium/
• Informationen und Angebote für Studieninteressierte • Studiengangsflyer
www.udue.de/studieninteressierte https://www.uni-due.de/studienangebote/angew_inf_ing-medieninf_du.pdf

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Angewandte Informatik - Bachelor of Science - 6 Semester
Systems Engineering

Informationen zum Studium

Das Bachelorstudium „Angewandte Informatik – Systems Engineering“ zielt auf eine anwendungsbezogene und praxisorientierte Ausbildung für die
unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche im Umfeld von Computern, Internet, Software und E-Business, wobei die Grundlagen im Bereich der Mathematik und
theoretischen Informatik auf die Anforderungen eines anspruchsvollen Studiums abgestimmt sind. Hinzu kommen kommunikationstechnische Kenntnisse und
Fähigkeiten aus dem Bereich der Informatik, der Wirtschaftsinformatik und der Betriebswirtschaft. Damit sind die Absolventen für die in der Wirtschaft immer
wichtiger werdenden Schnittstellenfunktionen qualifiziert, in denen informations- und kommunikationstechnische Aspekte mit ingenieurwissenschaftlichen,
ökonomischen und organisatorischen Randbedingungen gemeinsam betrachtet werden müssen. Bereits vom ersten Semester an arbeiten die Studierenden
praktisch mit aktuellen Technologien und lernen im Laufe ihres Studiums gängige Software-Werkzeuge für die unterschiedlichen Aufgaben kennen. Mit den
optionalen Vertiefungsrichtungen Network Systems Engineering und Software Systems Engineering wird das gesamte Spektrum von der Netzinfrastruktur bis hin
zu betrieblichen Anwendungssystemen abgedeckt.

Studienverlaufsplan: https://www.uni-due.de/studienangebote/studiengang.php?id=3

Berufsmöglichkeiten

Bachelor mit der Vertiefung "Network Systems Engineering"


Die Qualifizierungsziele dieser Vertiefungsrichtung bestehen darin, Funktionsweise und Eigenschaften von Rechnernetzen zu verstehen, um deren Einsatz für
gegebene Anwendungen planen zu können. Dies gilt insbesondere für Anwendungen, die Rechnernetze als ihr "Rückgrat" benötigen; die Anpassung und
Erweiterung von Rechnernetzen für spezielle Anwendungserfordernisse, die Planung von Rechnernetz-Kapazität, Bewertung und Schwachstellenanalyse von
vorhandenen Rechnernetzen und Weiterentwicklungen unter Berücksichtigung von Kompatibilität, Leistung, Kosten und Zuverlässigkeit von Rechnernetzen. Das
Berufsfeld ist bei Herstellern und Anwendern von Rechnernetzen zu sehen; die Absolventen können in Projekten zur Entwicklung von netzbasierten Anwendungen
tätig sein, als Experte für Rechnernetze mitarbeiten und als Entscheidungsträger hinsichtlich des Einsatzes von Rechnernetzen beratend mitwirken.

Bachelor mit der Vertiefung "Software Systems Engineering"


Die Qualifizierungsziele dieser Vertiefungsrichtung bestehen darin, sowohl theoretische als auch praktische Kenntnisse über die Entwicklung von software-
intensiven Produkten und Systemen zu erlangen. Hierzu zählen Kenntnisse in den Bereichen Requirements Engineering, Softwaredesign, komponentenbasierte

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Softwarerealisierung, Softwarequalitätssicherung, Softwarewartung und Softwareevolution sowie Softwareproduktionsmodelle und -kosten,
Softwareentwicklungsprozesse sowie deren Verbesserung. Das Berufsfeld ist im Bereich der Softwareentwicklung, Softwarewartung und -evolution, der
Entwicklung von software-intensiven Produkten und Systemen (insbesondere eingebetteter Systeme) zu sehen; Absolventen können in
Softwareentwicklungsprojekten in verschiedenen Rollen, aber auch als Experten bei dem Entwurf komplexer Systeme mit signifikantem Softwareanteil sowie als
Berater für Softwarefragestellungen eingesetzt werden.

Hinweis zum Masterstudium

Mögliche Masterstudiengänge
• Angewandte Informatik - Schwerpunkte Ingenieur- oder Medieninformatik
• Wirtschaftsinformatik
• Software and Network Engineering

Weiterführende Links

• Allgemeine Informationen zum Studiengang • FAQ-Studium


https://www.uni-due.de/studienangebote/studiengang.php?id=3 https://www.uni-due.de/faq-studium/

• Studieninhalte
https://www.wiwi.uni-due.de/studium/angewandte-
informatik/bsc-ai-se/informationen/

66
Bauingenieurwesen Bachelor of Science - 7 Semester

Informationen zum Studium


Der Studiengang vermittelt sowohl wissenschaftliche Grundlagen des Bauingenieurwesens wie Mathematik, Technische Mechanik, Werkstoffe sowie
Grundkenntnisse in Physik, Chemie, Ingenieurbiologie als auch ein breites Basiswissen in den zentralen fachspezifischen Grundlagenfächern des
Bauingenieurwesens: Baubetrieb und Bauwirtschaft, Geotechnik, Infrastruktursysteme, Konstruktiver Ingenieurbau, Numerische Methoden und Bauinformatik,
Ökosysteme und Umwelttechnik, Statik und Dynamik, Stadtplanung, Verkehr, Wasser. Der Abschluss Bachelor of Science bietet die Möglichkeit der konsekutiven
oder fächerübergreifenden Fortsetzung in einem Master-Studiengang im nationalen oder internationalen Raum. Darüber hinaus stellt der Abschluss eine erste
Qualifikation für eine Berufstätigkeit als Bauingenieur mit der Verpflichtung zur qualifizierten berufsbegleitenden Weiterbildung. Letzteres ermöglicht die
Beschäftigung als einfache Ingenieure bei Bauunternehmen, Wirtschaftsunternehmen, Ingenieurbüros und im öffentlichen Dienst. Dabei übernehmen die
Absolventen Aufgaben im Rahmen der Planung über die Konstruktion und Berechnung, der Bauausführung bis hin zur Projektentwicklung und Vermarktung, der
Modernisierung und Instandhaltung, der Überwachung und der Steuerung von Bauvorhaben.

Berufsmöglichkeiten
• Als Bauleiter Einsatz je nach Vertiefungsrichtung in den Bereichen Hoch- und Tiefbau, Städtebau/Stadtentwicklung, Verkehrswegebau, Leichtbau, Stahlbau,
Massivbau, Wasserbau u. a.
• Planung, Entwurf und Konstruktion von Gebäuden, Tunnel, Kläranlagen, Straßen, Brücken, Stadien usw., auch Sanierung und Instandhaltung.
• Tätigkeitsbereiche in der Bauleitung: Organisation, Koordination und Überwachung des gesamten Bauablaufs; Angebotsbearbeitung neuer Projekte; Führung
eines Teams.

Hinweis zum Masterstudium


Master-Studiengang Bauingenieurwesen, wählbar in den Vertiefungsschwerpunkten
• Baubetrieb und Wirtschaftswissenschaften
• Infrastruktur und Umwelt
• Konstruktiver Ingenieurbau
• Werkstoffwissenschaften und Werkstofftechnologie

Weiterführende Links
• Allgemeine Informationen zum Studiengang • Studiengangsflyer
https://www.uni-due.de/studienangebote/studiengang.php?id=13 https://www.uni-due.de/studienangebote/bauingenieurwesen.pdf

67
Chemie Bachelor of Science - 6 Semester

Informationen zum Studium

Das Modell eines reformierten Studiums der Chemie umfasst ein konzentriertes Basisstudium (B.Sc.) von 6 Semestern mit den essentiellen Lerninhalten aus einem
Spektrum an Kernfächern der Chemie, an das sich ein viersemestriges Schwerpunktstudium als Aufbaustudiengang anschließt (M.Sc.). Dieser konsekutive
Studiengang ist mit der zweizügigen internationalen Struktur der Hochschulausbildung (Bachelor of Science und Master of Science) kompatibel.

Die Module im Bachelor-Studiengang unterteilen sich in einen Pflicht- und Wahlpflichtbereich.

Pflichtbereich:
• Allgemeine Chemie u. Praktikum Allgemeine Chemie
• Mathematik für Naturwissenschaftler
• Grundlagen der Physik und Physikpraktikum
• Numerische Methoden der Chemie
• Anorganische Chemie 1 und 2 sowie Grundpraktikum
• Organische Chemie 1und 2 sowie Grundpraktikum
• Physikalische Chemie 1 und 2 sowie Grundpraktikum
• Theoretische Chemie 1
• Analytische Chemie 1
• Technische Chemie 1 und 2 sowie Grundpraktikum
• Technische Chemie 2
• Biochemie, Toxikologie, Gefahrstoffrechtskunde

Im Wahlpflichtbereich werden die Kenntnisse vertieft. Hier stehen folgende Fächer zur Auswahl:

Anorganische Chemie 3 u. 4, Organische Chemie 3, Spektroskopische Methoden in der organischen Chemie, Grenzflächen, Statistische Thermodynamik,
Theoretische Chemie 2, Analytische Chemie 2 sowie Praktikum, Chemische Reaktionstechnik 2, Makromolekulare Chemie, Einführungsseminar
Physiologie/Physiologische Chemie sowie Einführungspraktikum, Chemiedidaktik, Synthesepraktikum, Praktikum Spektroskopie und Datenanalyse,
Strukturmethoden, fachnahes E1-, E3- Angebot des IOS

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Modulhandbuch: https://www.uni-due.de/imperia/md/content/fb9/modulhandbuch-bachelor-chemie-29-09-11_bearbeitet_07082019_02042020.pdf

Studienverlauf: https://www.uni-due.de/studienangebote/studiengang.php?id=21

Berufsmöglichkeiten

Das erfolgreich abgeschlossene Bachelor-Studium stellt einen ersten berufsbefähigenden Abschluss dar. Für die Studierenden, die den direkten Berufseinstieg
nach dem Bachelor-Abschluss wählen, wird deshalb die Möglichkeit zum Erwerb von berufsbefähigenden Qualifikationen im dritten Studienjahr betont.
Dagegen wird die Mehrheit der Studierenden, die weiterhin eine forschungsorientierte Tätigkeit nach einem anschließenden Master-Abschluss bzw. der Promotion
anstreben, die wissenschaftliche Weiterbildung in dieser Phase bevorzugen.
In Folge der fortschreitenden Globalisierung bieten sich die Berufsfelder für Bachelor-Absolventen ähnlich an wie in anderen westeuropäischen bzw.
angelsächsischen Ländern: Prozesskontrolle, Technische Entwicklung und Kundendienst, Marketing und Verkauf, Pharma-Außendienst, Feuerwehr, TÜV und
Gewerbeaufsichtsämter, Arbeitssicherheit, Sicherheitsmanagement, Informatikberufe usw.

Hinweis zum Masterstudium

Mögliche Masterstudiengänge
• Chemie
• Water Science (in englischer Sprache)

Weiterführende Links

• Fakultät
https://www.uni-due.de/chemie/
https://www.uni-due.de/chemie/vor_dem_studium.shtml

69
Elektrotechnik und Bachelor of Science - 6 Semester
Informationstechnik

Informationen zum Studium

In den ersten drei Semestern des Vollzeitstudiengangs werden die später benötigten Grundlagen aus Mathematik, Physik, Elektrotechnik und Informationstechnik
vermittelt.
Darauf bauen anwendungsorientierte Lehrveranstaltungen auf, die spezifische Grundlagen verschiedener Anwendungsgebiete behandeln (siehe
Tätigkeitsfelder/Arbeitsmarkt) und exemplarisch Anwendungen aufzeigen.
Elektrotechnik ist ein äußerst vielseitiges Fachgebiet, ohne dessen Komponenten und Systeme viele heutige Produkte und Produktionsanlagen nicht funktionsfähig
sind. Zur Elektrotechnik gehören unter anderem die folgenden Teilgebiete:
• Automatisierungstechnik: Messen, Steuern, Regeln und Überwachen technischer Vorgänge, zum Beispiel in Produktionsanlagen, Fahrzeugen, Flugzeugen.
• Elektrische Energietechnik: Erzeugung, Transport und Speicherung elektrischer Energie (inkl. erneuerbare Energien).
• Mikro- und Optoelektronik: Herstellungstechnologien von Bauelementen, Schaltungstechnik für elektronische Schaltungen.
• Nachrichtentechnik: Übertragung von Information über Kabel, Lichtwellenleiter, Funkwellen, komplexe Kommunikationsnetze.
• Technische Informatik: Informationsverarbeitung, Rechnersysteme, Rechnernetze, Software-Technologien.

Der Bachelor-Studiengang beinhaltet noch keine Spezialisierung. So werden ausreichende Grundlagen erworben, sowohl für ein nachfolgendes
forschungsorientiertes Master-Studium als auch für unterschiedliche, typischerweise im Lauf des Berufslebens mehrfach wechselnde Tätigkeitsfelder und
Anwendungsgebiete. Tätigkeitsfelder sind zum Beispiel Forschung und Entwicklung, Projektierung, Vertrieb, Produktion, Instandhaltung, Schulung.
Anwendungsgebiete finden sich in der elektrotechnischen Industrie, in Informations- und Kommunikationstechnik, Energiewirtschaft, Maschinen-/Anlagenbau,
Automobilindustrie, Luft-/Raumfahrt, Chemie, Verfahrenstechnik, Medizintechnik, in Ingenieurbüros, Softwarehäusern, bei Unternehmensberatern, in
Forschungsinstitutionen und bei Behörden.

Studienverlauf: https://www.uni-due.de/studienangebote/studiengang.php?id=36

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Berufsmöglichkeiten

Für Ingenieurinnen und Ingenieure der Elektrotechnik und Informationstechnik bieten sich interessante und vielfältige Tätigkeitsmöglichkeiten, z.B. in Forschung
und Entwicklung, Projektierung, Vertrieb, Fertigung, Aus- und Weiterbildung.
Anwendungsfelder sind: Informationstechnik/technische Informatik (Verarbeitung und Speicherung von Information), Nachrichten-/Kommunikationstechnik
(Übertragung von Information), Mikro- und Optoelektronik (Bauelemente und Schaltungen bis hin zu Rechnersystemen als Basistechnologie für die anderen
Anwendungsfelder), Automatisierungstechnik (Messen, Steuern, Regeln) und elektrische Energietechnik (Erzeugung, Transport und Speicherung elektrischer
Energie, alternative Energien).
Wegen der im Vergleich zum Bedarf geringen Absolventenzahl bestehen hervorragende Stellenaussichten nicht nur in der elektrotechnischen Industrie, in
Kommunikationstechnik und Energiewirtschaft, sondern auch in Maschinenbau, Kraftfahrzeug-Industrie, Luft- und Raumfahrt, Anlagenbau, Chemie, Grundstoff-
und Nahrungsmittelindustrie, Medizintechnik, Softwarehäusern, Ingenieurbüros, Behörden.

Hinweis zum Masterstudium

Mögliche Masterstudiengänge
• Elektrotechnik und Informationstechnik
• Studiengänge des UDE-Studienprogramms "International Studies in Engineering"
• NanoEngineering
• Wirtschaftsingenieurwesen mit der Studienrichtung "Energie und Wirtschaft"

Weiterführende Links

• Studiengangsflyer • Studiengang
https://www.uni- https://www.uni-due.de/iw/de/studium/studiengangdetail.php?studiengang_id=4
due.de/studienangebote/elektro_informationstechnik.pdf

71
Energy Science Bachelor of Science - 6 Semester

Informationen zum Studium


Der Studiengang Energy Science vermittelt interdisziplinär den aktuellen Stand der Forschung über Energiewandlung und –speicherung sowie einen allgemeinen
Überblick über die dazugehörigen Technologien und ihre Nachhaltigkeit. Um dieses Wissen zu verankern, erwerben die Studierenden umfassende Kenntnisse in
Physik und Chemie. Die Absolventinnen und Absolventen sollen darüber hinaus die internationale Dimension der Energiethematik erfahren haben, um im
Berufsleben verantwortliche Entscheidungen fällen zu können.
Das Studium bietet eine breitgefächerte Grundlagenausbildung und spricht folgende Themen an:
• Naturwissenschaftliche Grundlagen der Bereitstellung nutzbarer Energie: fossile Energieträger, Kernenergie, Sonnenenergie, Windenergie, regenerative
Energietechnik, Restwärme, energierelevante Materialien
• Energie Management: Energieeffizienz, Energietransport, Energiespeicherung, Nachhaltigkeit
• Energie und Gesellschaft: Umweltverträglichkeit, Wirtschaftlichkeit, gesellschaftliche Akzeptanz
Partner
Der internationale Studiengang „Energy Science“ wird zusammen mit ausländischen Partneruniversitäten durchgeführt, an denen die Studierenden ihr drittes
Studienjahr verbringen. Studiensprache im dritten und vierten Jahr ist Englisch.
Vor Ort in Duisburg ist der Studiengang eng verbunden mit verschiedenen Forschungseinrichtungen, die im Umfeld der Energiewissenschaft aktiv sind.
Insbesondere sind hier folgende zu nennen:
• Center for Energy Research Universität Duisburg-Essen (CER.UDE)
• Center for Nanointegration Duisburg-Essen (CeNIDE)
• NanoEnergieTechnikZentrum (NETZ)
• Zentrum für Brennstoffzellentechnik (ZBT)
Inhalte
1. Naturwissenschaftliche Grundlagen: Physik, Chemie, 2. Bereitstellung nutzbarer Energien:
mathematische Methoden • fossile Energieträger
• Kernenergie
• Sonnenenergie
• Windenergie
• regenerative Energietechnik
• Restwärme

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• energierelevante Materialien
3. Energie-Management 4. Energie und Gesellschaft
• Energieeffizienz • Umweltverträglichkeit
• Energietransport • Wirtschaftlichkeit
• Energiespeicherung • Akzeptanz
• Nachhaltigkeit
Studienverlaufsplan + Stundenplan: https://www.uni-due.de/studienangebote/studiengang.php?id=39

Berufsmöglichkeiten
Die beruflichen Einsatzmöglichkeiten nach Ihrem Studium sind breit gefächert. Bei der Suche nach einer Tätigkeit helfen Ihnen die lösungsorientierte
Herangehensweise an Herausforderungen während des Studiums, die mathematische Ausbildung und die Schärfung des logischen Denkens. Sehr wichtig sind auch
die Netzwerke die Sie sich im Studium aufbauen werden. Im Beruf erwartet man von den Absolventinnen und Absolventen wissenschaftliche Eigenständigkeit,
Flexibilität und die Fähigkeit, sich selbstständig in neue Arbeitsgebiete einzuarbeiten. Anstellungen findet man ganz allgemein im Umfeld energierelevanter
Arbeitsfelder und z. B.:
• in Forschungs- und Entwicklungslaboratorien der Industrie und im Vertrieb,
• in Großforschungseinrichtungen (z. B. Max-Planck- und Fraunhofer-Institute),
• an staatlichen Institutionen wie Umweltministerien,
• in Instituten des Umweltschutzes,
• im Umfeld von Unternehmensberatungen und Energieberatungsfirmen,
• in der Forschung zu erneuerbaren Energien

Hinweis zum Masterstudium


Mögliche Masterstudiengänge
• Energy Science
• Physik
• NanoEngineering

Weiterführende Links
• Studiengangsflyer Was ist Energy Science?
https://www.uni-due.de/studienangebote/energy_science.pdf https://www.uni-due.de/physik/studium/studieninteressierte_es.php

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Maschinenbau Bachelor of Science - 7 Semester

Informationen zum Studium

Der Bachelorstudiengang Maschinenbau ist breit angelegt. In den ersten Semestern werden den Studierenden überwiegend Grundlagen in den Fächern
Mathematik, Mechanik, Naturwissenschaften und technischer Darstellung vermittelt; hinzu kommen Vorlesungen in Informatik, Elektrotechnik, Werkstofftechnik
und Maschinenelemente.

Ab dem vierten Semester haben die Studierenden die Möglichkeit, sich für die verschiedenen Vertiefungsrichtungen zu entscheiden, je nach Wahl der
Studienrichtung sind hier die entsprechenden Veranstaltungen obligatorisch.

Im Bachelorstudiengang sind die folgenden Vertiefungsrichtungen vorgesehen:


• VT 1: Allgemeiner Maschinenbau
• VT 2: Energie- und Verfahrenstechnik
• VT 3: Mechatronik
• VT 4: Produkt Engineering
• VT 5: Schiffs- und Offshoretechnik
• VT 6: Gießereitechnik
• VT 7: Metallverarbeitung und –anwendung.

Das Konzept dieses Studienganges geht vom Master als Regelabschluss aus.

Studienplan: https://www.uni-due.de/studienangebote/studiengang.php?id=64

https://www.uni-due.de/iw/de/studium/studiengangdetail.php?studiengang_id=5

Berufsmöglichkeiten

Ingenieurinnen und Ingenieuren des Maschinenbaus stehen vielfältige berufliche Möglichkeiten offen. Typische Tätigkeitsbereiche sind:
• Entwicklung (Planung, Berechnung, Konstruktion und Erprobung technischer Anlagen und Systeme),
• Produktion (Planung, Fertigung, Betrieb und Überwachung technischer Anlagen und Systeme, Prüfung der Produkte und Verfahren, Qualitätswesen),

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• Vertrieb technischer Anlagen und Produkte,
• Führungstätigkeit in der Industrie, in privatwirtschaftlichen Unternehmen und bei Behörden,
• Lehrtätigkeit,
• Forschung in Forschungsinstituten des Staates und in privatwirtschaftlichen Unternehmen.

Branchen sind u. a. die Automobilindustrie, die Energie- und Umwelttechnik, die Medizintechnik, die Pharmaindustrie, der allgemeine Maschinen- und
Apparatebau, Schiffstechnische und Zulieferindustrie sowie Dienstleistungs- und kleinere Unternehmen.

Hinweis zum Masterstudium

Weiterführender Master: Maschinenbau

Weiterführende Links

• Studiengangsflyer • Studiengang
https://www.uni-due.de/studienangebote/maschinenbau.pdf https://www.uni-due.de/iw/de/studium/studiengangdetail.php?studiengang_id=5

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Mathematik Bachelor of Science - 6 Semester

Informationen zum Studium

Der Bachelorstudiengang Mathematik (der üblicherweise drei Jahre dauert) führt in die grundlegenden Strukturen und Techniken der Mathematik ein, von Anfang
an geben wir auch Ausblicken und Anwendungen Raum. Mit Übungen in Kleingruppen werden analytisches Denken, Abstraktionsvermögen und die Fähigkeit,
komplexe Zusammenhänge zu strukturieren, geschult. Dabei lernen unsere Studierenden auch, mit anderen zusammenzuarbeiten. Im Anschluss an den
Bachelorstudiengang empfehlen wird den zweijährigen Masterstudiengang.
Das Studium qualifiziert für ein breites Spektrum an Tätigkeiten in denen Problemlösekompetenz und interdisziplinäre Teamarbeit gefragt sind. Neben klassischen
Tätigkeiten in Wissenschaft, Finanz- und Versicherungswesen entwickeln sich beständig neue Einsatzgebiete in Simulation, Konstruktion und Datenanalyse. So ist
es beruhigend zu wissen, dass unsere Absolventinnen und Absolventen sehr schnell nach ihrem Studium einen interessanten Job finden.

Durch die Wahl eines Anwendungsfaches besteht die Möglichkeit bereits zu Studienbeginn eigene Neigungen und spätere berufliche Interessen in der
individuellen Studiengestaltung zu berücksichtigen. Im Bachelorstudiengang Mathematik werden aktuell die folgenden Anwendungsfächer angeboten:
• Angewandte Informatik
• Chemie
• Elektrotechnik
• Informatik
• Maschinenbau
• Modellierung und Simulation in den Ingenieurwissenschaften
• Physik
• Wirtschaftswissenschaften

Die Mathematischen Grundlagen umfassen die folgenden obligatorischen Module


• Grundlagen der Analysis und Ergänzungen zur Analysis
• Grundlagen der Linearen Algebra
• Diskrete Mathematik
• vier weitere Grundlagenmodule aus: Analysis III, Algebra, Numerische Mathematik I; Optimierung I, Stochastik

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Aufbaumodule sind den folgenden Schwerpunkten zuzuordnen:
Analysis, Algebra, Numerische Mathematik, Optimierung und Stochastik

Studienverlauf: https://www.uni-due.de/imperia/md/content/mathematik/bsc_math_winter.pdf

Berufsmöglichkeiten

Bei erfolgreichem Absolvieren der Bachelor-Prüfung wird ein erster berufsbefähigender Studienabschluss erreicht. Die Berufsmöglichkeiten für
Mathematikerinnen und Mathematiker sind vielfältig und u.a. von der Wahl des Anwendungsfaches sowie des Schwerpunktes abhängig. Mathematikerinnen und
Mathematiker sind z.B. in der IT-Branche, bei Versicherungen und Banken, bei Unternehmensberatungen, in der industriellen Forschung und Entwicklung, der
Biotechnologie und im Management tätig. Die bestandene Bachelor-Prüfung ermöglicht ein Studium im Master-Studiengang Mathematik, Technomathematik oder
Wirtschaftsmathematik, sofern alle weiteren Zugangsvoraussetzungen erfüllt sind.

Hinweis zum Masterstudium

Mögliche Masterstudiengänge
• Mathematik
• Technomathematik
• Wirtschaftsmathematik

Weiterführende Links

• Studiengangsflyer • Fakultät Mathematik


https://www.uni-due.de/studienangebote/mathematik.pdf https://www.uni-due.de/mathematik/

77
NanoEngineering Bachelor of Science - 6 Semester

Informationen zum Studium

Nanotechnologie ist die Herstellung und Nutzung von Strukturen, die in mindestens einer Dimension kleiner als 100 nm (0,000 000 1 m) sind. Entscheidend dabei
ist, dass allein aus der Dimension der Systemkomponenten neue Funktionalitäten und Eigenschaften zur Verbesserung bestehender oder Entwicklung neuer
Produkte entstehen. Das Gebiet Nanowissenschaft und Nanotechnologie hat sich in den letzten 25 Jahren außerordentlich dynamisch und stark fachübergreifend
entwickelt. Nanotechnologie ist zu einer Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts geworden.

Ihr umfangreiches Anwendungspotential kann wirtschaftlich nur dann genutzt werden, wenn die in der Grundlagenforschung entdeckten "Nanoeffekte" und die
entsprechenden neuen Eigenschaften von Nanomaterialien und Nanostrukturen in industrielle Produkte umgesetzt werden. Das Vordringen in die Welt der
elementarsten Bausteine ist dabei eine Herausforderung, die immer neue, immer weitere, faszinierende Möglichkeiten für neue Produkte und Märkte offenbaren
wird. Diese Übertragung ist eine ingenieurwissenschaftliche Aufgabe, zu der Studierende des Bachelor-Studiengangs "NanoEngineering" ausgebildet werden.

Zunächst werden im Bachelor-Studiengang "NanoEngineering" die grundlegenden Methoden der Mathematik und Naturwissenschaften erarbeitet. Die
ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen setzen sich aus Modulen des Maschinenbaus und der Elektrotechnik mit den Schwerpunkten Thermodynamik,
Elektrotechnik, Materialwissenschaften und Informatik zusammen. Parallel hierzu werden Grundlagen der Nanotechnologie in den Modulen "Grundlagen der
Nanotechnologie" und "Nanocharakterisierung", aufgebaut. Erste Vertiefungen finden statt in den Modulen "Grundlagen der Optoelektronik", "Bauelemente",
"Reaktionstechnik" sowie "Eigenschaften und Anwendungen von Nanostrukturen". Die praxisnahe und interdisziplinäre Zusammenarbeit wird intensiv einstudiert
in den Modulen "Nano Engineering Praktikum", "Projekt", "Industriepraktikum" und der Bachelor-Abschlussarbeit. Ergänzt werden die Pflichtveranstaltungen durch
Wahlpflichtfächer und nichttechnische Fächer.

Der Bachelor-Studiengang ist breit angelegt, mit wenig Wahlmöglichkeiten, um ausreichende Grundlagen sowohl für die vielfältigen beruflichen Tätigkeitsfelder
und Anwendungsgebiete als auch für ein nachfolgendes Master-Studium zu vermitteln.

Studienverlaufsplan: https://www.uni-due.de/nanoengineering/bachelor.php

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Berufsmöglichkeiten

Bis 2015 wird nach Einschätzung der Experten in allen Industriezweigen mit nanotechnologischen Komponenten bzw. Verfahren gearbeitet werden.
Nach Aussagen der U.S. National Nanotechnology Initiative werden weltweit in den nächsten 10 - 15 Jahren etwa 2 Millionen Experten auf diesem Gebiet benötigt.
Die wichtigsten Bereiche sind dabei die Elektronik, die Chemie, der Automobilbau, die optische Industrie und der Gesundheitsbereich.
Der Bachelor of Science NanoEngineering stellt einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss für die o. g. Bereiche dar. Die ingenieurwissenschaftliche
Ausrichtung des Studiengangs bietet neben der Forschungs- und Theorieorientierung auch einen Anwendungsbezug und Praxisnähe. Mögliche Einsatzgebiete sind
Tätigkeiten als Prozessingenieur, in der Entwicklung und Vertrieb sowie in der Qualitäts- und Prozesskontrolle.

Hinweis zum Masterstudium

Im Master-Studiengang NanoEngineering sollen die im Bachelor-Studiengang erworbenen Qualifikationen vertieft und darüber hinaus Fähigkeiten vermittelt
werden, die dazu dienen, wissenschaftliche Methoden auf dem Gebiet der Nanotechnologie nicht nur für komplexe Probleme anzuwenden, sondern auch zu
analysieren und weiterzuentwickeln. Je nach Wahl der Vertiefungsrichtung erfolgt dabei eine ausgeprägte exemplarische Schwerpunktsetzung auf einem der
Anwendungsgebiete.

Weiterführende Links

• Studiengangsflyer • Studienprogramm
https://www.uni-due.de/studienangebote/nano_engineering.pdf https://www.uni-due.de/nanoengineering/bachelor.php

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Physik Bachelor of Science - 6 Semester

Informationen zum Studium

Im Bachelor-Studiengang Physik und im darauf aufbauenden forschungsorientierten Master-Studiengang Physik erwerben die Studierenden unter
Berücksichtigung der internationalen Anforderungen und Veränderungen der Berufswelt fachliche Kenntnisse und methodische Fähigkeiten, die sie zur
Anwendung und kritischen Einordnung wissenschaftlicher Erkenntnisse und zu verantwortlichem Handeln befähigen. Das Studium vermittelt insbesondere
vertiefte Kenntnisse in der experimentellen und theoretischen Physik.

1. Studienjahr
• Methodische Grundlagen der Naturwissenschaften
• Grundlagen der Physik I (Mechanik, Wärmelehre, Elektro- und Magnetostatik)
• Mathematik für Physiker I und II
• Grundlagenpraktikum I
• Schlüsselqualifikationen und Studium Liberale

2. Studienjahr
• Theoretische Physik I (Mechanik) und II (Quantenmechanik)
• Grundlagen der Physik II (Optik, Quantenphänomene)
• Mathematik für Physiker III
• Grundlagenpraktikum II
• Schlüsselqualifikationen und Allgemeinbildende Grundlagen

3. Studienjahr
• Theoretische Physik III (Elektrodynamik)
• Grundlagen der Physik III (Einführung Festkörperphysik, Kern-und Teilchenphysik, Kooperative Phänomene)
• Theoretische Physik IV (statistische Physik) oder Physikalische Vertiefung
• Fortgeschrittenen-Praktikum
• Naturwissenschaftliche Methoden (Moderne Messmethoden, Computersimulation)

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• Schlüsselqualifikationen (Projektplanung und -präsentation)
• Bachelor-Arbeit

Studienverlauf: https://www.uni-due.de/studienangebote/studiengang.php?id=85

Berufsmöglichkeiten

Im Beruf erwartet man von der Physikerin bzw. dem Physiker wissenschaftliche Eigenständigkeit, Flexibilität und die Fähigkeit, sich selbständig in neue
Arbeitsgebiete einzuarbeiten. Physiker*innen finden beispielsweise Anstellungen
• in Forschungs- und Entwicklungslaboratorien der Industrie und im Vertrieb
• in Großforschungseinrichtungen, Max-Planck- und Fraunhofer-Instituten
• staatlichen Instituten
• im Hochschulbereich
• in Instituten des Umweltschutzes
• bei Banken, Versicherungen, Unternehmensberatungsfirmen

Arbeitsmarktdaten belegen einen Mangel an qualifizierten Physiker*innen über die nächsten Jahre. „Es gibt praktisch keinen arbeitslosen Physiker unter 35
Jahren.“

Hinweis zum Masterstudium

Der forschungsorientierte Master-Studiengang Physik baut auf dem Bachelorstudiengang Physik auf.

Weiterführende Links

• Studiengangsflyer • für Studieninteressierte


https://www.uni-due.de/studienangebote/physik.pdf https://www.uni-due.de/physik/studium/studieninteressierte_p.php
https://www.uni-due.de/physik/studium/rund_ums_studium_p.php
• Fakultät Physik
https://www.uni-due.de/physik/studium/studium.php

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Technomathematik Bachelor of Science - 6 Semester

Informationen zum Studium

Der Bachelorstudiengang Mathematik führt in die grundlegenden Strukturen und Techniken der Mathematik ein. Ziel des Studiums ist es die Studierenden mit den
wesentlichen mathematischen Teildisziplinen vertraut zu machen sowie mathematische Denk- und Arbeitsweisen zu vermitteln. Darüber hinaus werden
analytisches Denken, Abstraktionsvermögen und die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge zu strukturieren, geschult.
Da der erfolgreiche Studienabschluss für Berufe qualifiziert, in denen Problemlösekompetenz und interdisziplinäre Teamarbeit gefragt sind (also für ein breites
Spektrum von Tätigkeiten in Forschung, Wirtschaft und Verwaltung), ist die Wahl eines Anwendungsfaches obligatorisch. Der Bachelorstudiengang
Technomathematik ist anwendungsbezogen gestaltet und sieht ein Verhältnis von Mathematik zu Anwendungsfach von ungefähr 3:2 vor. Dabei besteht die
Möglichkeit bereits zu Studienbeginn spätere berufliche Interessen in der eigenverantwortlichen, individuellen Studiengestaltung durch die Wahl des
Anwendungsfaches zu berücksichtigen. Im Bachelorstudiengang Technomathematik werden aktuell die folgenden Anwendungsfächer angeboten:
• Angewandte Informatik
• Bauingenieurwesen
• Chemie
• Elektrotechnik
• Informatik
• Maschinenbau

Der Prüfungsausschuss kann im Einzelfall auf schriftlichen Antrag hin auch andere Fächer als Anwendungsfächer zulassen.

Die angestrebten fachbezogenen Ziele des Bachelorstudiengangs sollen durch spezifische Lernergebnisse erreicht werden; stichpunktartig handelt es sich dabei
um die folgenden zentralen Schlüsselqualifikationen:
• Fundiertes mathematisches Grundwissen
• Beherrschen grundlegender mathematischer Beweisprinzipien und -techniken
• Flexible Anwenung mathematischer Methoden aus den grundlegenden mathematischen Teilgebieten sowie Fähigkeit gewonnene Erkenntnisse in andere
Teilgebiete, Anwendungen oder in das gewählte technische Anwendungsfach zu übertragen
• Abstraktionsvermögen und Befähigung zum Erkennen von Analogien und Grundmustern
• Befähigung zu konzeptionellem, analytischem und logischem Denken

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• Grundkenntnisse rechnergestützter Simulationsmethoden, mathematischer Software sowie Programmierung zur Lösung mathematischer Probleme
• Grundlegendes Verständnis technischer Zusammenhänge
• Befähigung zur Lösung einer umfangreicheren mathematischen Aufgabenstellung (in der Regel im Rahmen der Bachelorarbeit unter Beweis zu stellen)

Studienverlauf: https://www.uni-due.de/studienangebote/studiengang.php?id=100

Berufsmöglichkeiten

Bei erfolgreichem Absolvieren der Bachelor-Prüfung wird ein erster berufsbefähigender Studienabschluss erreicht. Die Berufsmöglichkeiten für Absolventinnen
und Absolventen des Bachelorstudiums Technomathematik sind vielfältig und u.a. von der Wahl des Anwendungsfaches sowie des Schwerpunktes während des
Studiums abhängig. Sie werden beruflich in Industriebranchen tätig, in denen Simulationen und Modellierungen integraler Bestandteil der Entwicklung neuer
Produkte sind. Dazu gehören bspw. der Maschinenbau, die Automobil-, Luft- und Raumfahrtindustrie, die Elektrotechnik, die Logistik, die Medizintechnik, die
Biotechnologie, die chemische und pharmazeutische Industrie sowie die Verfahrenstechnik. Aber auch im Bauingenieurwesen, in der Software-Entwicklung, im
Consulting oder in Ingenieur- und Planungsbüros finden Technomathematikerinnen und Technomathematiker potenzielle Beschäftigungsmöglichkeiten.

Hinweis zum Masterstudium

Die bestandene Bachelor-Prüfung ermöglicht ein Studium im Master-Studiengang Mathematik. Technomathematik oder Wirtschaftsmathematik, sofern alle
weiteren Zugangsvoraussetzungen erfüllt sind.

Weiterführende Links

• Studiengangsflyer • Fakultät Mathematik


https://www.uni-due.de/studienangebote/mathematik.pdf https://www.uni-due.de/mathematik/

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Wirtschaftsmathematik Bachelor of Science - 6 Semester

Informationen zum Studium

Das Bachelor-Studium Wirtschaftsmathematik umfasst ein Studium der Mathematik und des Anwendungsfaches Wirtschaftswissenschaften.

Das Bachelor-Studium gliedert sich in folgende Bereiche:


• Mathematische Grundlagen
• Mathematisches Schwerpunktfach (inclusive Bachelorarbeit)
• Anwendungsfach Wirtschaftswissenschaften
• Berufspraktische Tätigkeiten
• Ergänzungsbereich

Der Bereich Mathematische Grundlagen:


• Grundlagen der Analysis
• Ergänzungen zur Analysis
• Grundlagen der Linearen Algebra
• Diskrete Mathematik
• vier weitere Grundlagenmodule

Für die vier weiteren Grundlagenmodule stehen zur Auswahl: Analysis III; Algebra; Numerische Mathematik I, Optimierung I, Stochastik

Der Bereich Anwendungsfach Wirtschaftswissenschaften umfasst Module und ein anwendungsorientiertes Praktikum zur Numerischen Mathematik, Optimierung
oder Statistik.

Studienverlauf: https://www.uni-due.de/studienangebote/studiengang.php?id=114

Berufsmöglichkeiten

Die Berufsaussichten für Mathematiker sehen im Allgemeinen sehr gut aus, da sie in sehr vielen Branchen begehrt sind und „auch dort eingestellt werden, wo in
einer Stellenanzeige ihr Beruf zwar nicht explizit genannt wird, aber ihre besonderen Fähigkeiten gefragt sind: ein sehr gutes Abstraktionsvermögen, die Fähigkeit zu

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systematisieren und klar zu formulieren. Hinzu kommt die Erfahrung aus dem Studium eines Fachs, das ausdauerndes Arbeiten erfordert“ … “und mit bloßem
Auswendiglernen nicht zu bewältigen ist.“ … “Zu den vertrauten Arbeitsplätzen in der IT-Branche, bei Versicherungen und Banken“ … „sind in den letzten Jahren
weitere Einsatzgebiete hinzugekommen: bei Unternehmensberatungen, in der industriellen Forschung und Entwicklung, der Biotechnologie und zunehmend im
Management. Erhöht werden die Chancen für diese Branchen bereits während des Mathematik-Studiums durch die Wahl von Ergänzungs- bzw. Anwendungsfächern,
die an den Campi Duisburg und Essen in breiter Auswahl vorhanden sind.

Hinweis zum Masterstudium

Die bestandene Bachelor-Prüfung ermöglicht ein Studium im Master-Studiengang Mathematik. Technomathematik oder Wirtschaftsmathematik, sofern alle
weiteren Zugangsvoraussetzungen erfüllt sind.

Weiterführende Links

• Studiengangsflyer • Fakultät Mathematik


https://www.uni-due.de/studienangebote/mathematik.pdf https://www.uni-due.de/mathematik/

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Water Science, Wasser: Bachelor of Science - 6 Semester
Chemie, Analytik,
Mikrobiologie

Informationen zum Studium

Die Herausforderung "Wasser": Wasser ist eine der kostbarsten Ressourcen der Erde. Damit möglichst viele Menschen es in hinreichender Menge und Qualität
bekommen und damit es für die vielfältigen Zwecke geeignet ist, für die es verwendet wird, ist interdisziplinäres Wissen notwendig. In diesem Studiengang
werden Sie ausgebildet, diese Ressource effizient, ökonomisch und zukunftsorientiert zu nutzen. Sie werden die Chemie des Wassers verstehen, es analysieren
können, das darin enthaltene Leben kennen und über die Kreisläufe Bescheid wissen. Sie kennen sich in Wasserversorgung und Abwasserreinigung aus und helfen,
die Ressource Wasser optimal zu nutzen und nachhaltig zu schützen.

Das Bachelor-Studium umfasst sechs Semester, in denen in Theorie und Praxis naturwissenschaftliche Grundlagen (mit Schwerpunkt Chemie), und essentielle
Kenntnisse der Analytik und der Mikrobiologie vermittelt werden. Das Studium wird im Rahmen von insgesamt 21 Modulen absolviert:

Allgemeine Chemie, Mathematik, Physik, Biologie, Physikalische Chemie 1, BTG (Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Toxikologie und Gefahrstoffrechtskunde),
Anorganische Chemie 1, Mikrobiologie, Organische Chemie 1, Organische Chemie 2, Statistik, Aquatische Mikrobiologie, Analytische Chemie 1, Physikalische Chemie
2, Molekularbiologie und Biochemie, Wasserchemie/Wasseranalytik, Thermische Verfahrenstechnik, Analytische Chemie 2, Chemiedidaktik, Exkursionen, Aspekte
zum Thema Wasser.

Optional schließt sich an das Bachelor-Studium ein viersemestriges Schwerpunktstudium als Aufbaustudiengang an (M.Sc.). Dieser konsekutive Studiengang ist mit
der zweizügigen internationalen Struktur der Hochschulausbildung (Bachelor of Science u. Master of Science) kompatibel.

Der Bachelor-Studiengang Water Science – Wasser: Chemie, Analytik, Mikrobiologie ist gekennzeichnet durch eine Chemie-orientierte Grundlagenausbildung mit
interdisziplinären Anteilen, insbesondere auf dem Gebiet der Biologie/Mikrobiologie. Weiterhin werden Grundlagen der Mathematik, Statistik sowie der Physik
vermittelt.

Studienverlaufsplan: https://www.uni-due.de/studienangebote/studiengang.php?id=108

Modulhandbuch: https://www.uni-due.de/imperia/md/content/fb9/modulhandbuch-bachelor-water-science-29-09-11_bearbeitet_07082019.pdf

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Berufsmöglichkeiten

Als Absolvent dieses Studienganges haben Sie beste Voraussetzungen und Aussichten in folgenden Tätigkeitsbereichen und Berufsfeldern:
• Trinkwasserversorgung
• Meerwasserentsalzung
• Abwasserreinigung
• Verantwortung für Brauchwassersysteme, z.B. in der Kraftwerks-, Lebensmittel-, Pharma-, Halbleiter- oder Automobil-Industrie
• Überwachungsbehörden
• chemisch-analytische Laboratorien
• mikrobiologische Wasserlabors
• als Wasserexperte in Entwicklungsländern und Katastrophengebieten
• u. v. a. m.

Hinweis zum Masterstudium

• Water Science (in englischer Sprache)

Weiterführende Links

• Studiengangsflyer • Studieneinführung
https://www.uni-due.de/studienangebote/water_science_ba.pdf https://www.uni-
due.de/imperia/md/content/fb9/einführung_bachelor_water_science_2019.pdf

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EUROPA-UNIVERSITÄT VIADRINA
Angebotene Studiengänge:

Wirtschaftswissenschaften Bachelor of Science - 6 Semester


– Internationale
Betriebswirtschaftslehre

Informationen zum Studium

Studienstruktur
Das sechssemestrige Bachelorstudium gliedert sich inhaltlich u.a. in die Grundlagenausbildung und die Schwerpunktbildung. In den ersten drei Semestern, die der
Orientierung dienen, absolvieren die Studierenden die Module der Grundlagenausbildung und erbringen im Rahmen der Fremdsprachenausbildung den Nachweis
im Modul Englisch. Der zweite Studienabschnitt (4. bis 6. Semester) dient der Profilierung.
Wirtschaftswissenschaftliche Grundlagenausbildung
Die Module der wirtschaftswissenschaftlichen Grundlagenausbildung dienen der Orientierung und vermitteln die Grundlagen für das weitere Studium. Die Module
aus diesem Bereich werden in der Regel innerhalb der ersten drei Semester absolviert.
• Externes Rechnungswesen • Mathematik
• Finanzierung & Investition • Mikroökonomie
• Internationales Management • Produktion & Logistik
• Internes Rechnungswesen • Statistik
• Makroökonomie • Unternehmensbesteuerung
• Marketing • Wirtschaftsinformatik
Schwerpunktbildung
Im zweiten Studienabschnitt (4. bis 6. Semester) erweitern die Studierenden im Rahmen der Schwerpunktbildung ihre Fachkenntnisse in drei der zur Verfügung
stehenden Schwerpunkte. Zur Auswahl stehen:
• The Management Process • Accounting
• Innovation & Marketing • Finance

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• Information & Operations Management • Quantitative Methods
• European Taxation • European Economics
• Domestic Taxation • Banking & International Finance
Der internationalen Orientierung des Studienganges Rechnung tragend, absolvieren die Studierenden im zweiten Studienabschnitt ein integriertes
Auslandssemester an einer unserer ca. 200 weltweiten Partneruniversitäten oder haben die Option, einen Doppelbachelorabschluss an ausgewählten
Partneruniversitäten zu erwerben.

Außerfachliche und überfachliche Qualifikationen


Die außerfachlichen und überfachlichen Qualifikationen umfassen die Sprachausbildung in Englisch und ggf. einer zweiten Fremdsprache sowie weitere Softskills,
darunter Praktika.

Berufsmöglichkeiten
Nach dem Studium sind die Berufsaussichten sehr vielfältig. Jedes größere Unternehmen benötigt Wirtschaftswissenschaftlerinnen und
Wirtschaftswissenschaftler, selbst Krankenhäuser und politische Parteien kommen nicht mehr ohne eine kaufmännische Geschäftsführung aus. Nicht zu vergessen
ist auch die Wissenschaft, in der die Inhalte des Faches durch Forschung weiterentwickelt und die Studierenden ausgebildet werden. Wo man letztlich einen Job
findet, richtet sich oft nach den Schwerpunkten im Studium und den nebenbei gesammelten Erfahrungen. Letztere erhält man insbesondere durch Praktika und
Auslandsaufenthalte. Das Career Center und das Gründungszentrum der Viadrina unterstützen mit verschiedenen Angeboten aktiv bei der Berufs- und
Karriereplanung.

Hinweis zum Masterstudium


Masterstudiengänge
• International Business Administration
• European Studies
• Master of Digital Enterpreneurship (MODE)

Weiterführende Links
• Weiterführende Informationen zum Studiengang Internationale • Warum an der Viadrina?
Betriebswirtschaftslehre (IBWL) https://study.europa-uni.de/de/wiwi/bachelor/warum-
https://study.europa-uni.de/de/wiwi/bachelor/programme/ibwl/index.html viadrina/index.html
• Warum ein Wirtschaftsstudium? • FAQ Wirtschaftswissenschaften
https://study.europa-uni.de/de/wiwi/bachelor/warum-wiwi/index.html https://study.europa-uni.de/de/wiwi/bachelor/beratung/faq/index.html

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RWTH AACHEN

Angebotene Studiengänge:

• Maschinenbau
• Wirtschaftsingenieurwesen, Fachrichtung Maschinenbau
• Compuational Engineering Science

Maschinenbau Bachelor of Science - 7 Semester

Informationen zum Studium

Fahrzeuge müssen energiesparender, Produktionswege effizienter, der Materialeinsatz preiswerter und umweltschonender werden. Um diesen stetig wachsenden
Ansprüchen gerecht zu werden, sind hoch spezialisierte Maschinen notwendig. Sie zu entwickeln und damit passgenaue Lösungen für fast alle technischen
Anwendungsgebiete zu schaffen, ist Aufgabe des Maschinenbaus. Er stützt sich dabei auf naturwissenschaftliche und ingenieurwissenschaftliche Grundlagen wie
Mathematik, Mechanik, Thermodynamik und Werkstoffkunde. Diesen aktuellen Anforderungen entsprechend ist der Bachelorstudiengang der RWTH konzipiert. Er
kombiniert ein anspruchsvolles Grundlagenstudium mit zukunftsorientierten und fachübergreifenden Projekten. Dabei beschränkt er sich nicht auf den aktuellen
Wissensstand, sondern vermittelt theoretisch untermauerte, grundlegende Konzepte und Methoden, die über gegenwärtige Trends hinweg Bestand haben.
Durch eine enge Verbindung von Forschung und Lehre erhalten angehende Ingenieurinnen und Ingenieure in sieben Semestern eine Ausbildung auf der Höhe der
Entwicklung sowie viele Praxiseinblicke. Sie lernen, technische Gegebenheiten mit Wirtschaftlichkeit und Anwendersicherheit zu kombinieren. Dies befähigt sie

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später, Aufgaben in den ingenieurwissenschaftlichen Anwendungsfeldern unter Berücksichtigung der technischen, ökonomischen und sozialen
Rahmenbedingungen zu bewältigen.

Ab dem fünften Semester können Studierende sich spezialisieren und eines der angebotenen Berufsfelder wählen:
• Die Produktionstechnik entwickelt komplexe Verfahren, die eine kostengünstige Produktion mit langfristig gleichbleibender Qualität ermöglichen – und
das in jeder Größenordnung: vom Einzelwerkzeug bis hin zu kompletten Produktionsanlagen.
• Die Produktentwicklung legt den Fokus auf die Optimierung maschinenbaulicher Produkte. Das Spektrum reicht von Werkstoffen bis hin zum Industrial
Design.
• Die Energie- und Verfahrenstechnik beschäftigt sich mit Bereitstellung und Umwandlung von Energie und Stoffen. So wird beispielsweise Erdöl zu
einem Kosmetik-Bestandteil, Biomasse zu Treibstoff oder Windkraft und Sonnenlicht zu Energie.
• Die Textil- und Kunststofftechnik widmet sich der Herstellung und Verarbeitung von Kunststoffen und textilen Materialien. So entstehen zum Beispiel
aus Fasern technische Bausteine oder aus Kunststoffen Produkte für jeden Lebensbedarf.
• Ziel der Verkehrstechnik ist die Optimierung aller Verkehrsmittel – vom PKW über Schienenfahrzeuge bis hin zu Luft- und Raumfahrzeugen.

Studienstruktur
Semester Studieninhalte
1 Einführung in den Maschinenbau, Mathematik I, Maschinengestaltung I, Mechanik I, Physik, Chemie, Kommunikation und Organisationsentwicklung
2 Mechanik II, Mathematik II, Informatik, CAD-Einführung, Grundlagen der Elektrotechnik für mechatronische Systeme, Thermodynamik I
3 Mechanik III, Mathematik III, Werkstoffkunde I, Messtechnisches Labor, Thermodynamik II, Maschinengestaltung II
4 Maschinengestaltung III, Werkstoffkunde II, Simulationstechnik, Strömungsmechanik I, Numerische Mathematik
5 Wärme- und Stoffübertragung, Regelungstechnik, Business Engineering, Fächer des gewählten Berufsfeldes
6 Qualitäts- und Projektmanagement, Projektarbeit – 6 Wochen, Fächer des gewählten Berufsfeldes
7 Praktikum und Bachelorarbeit
Studienverlaufsplan: https://www.maschinenbau.rwth-aachen.de/global/show_document.asp?id=aaaaaaaaafwmccg

Berufsmöglichkeiten
Von Automotive Branche bis Verfahrenstechnik – die Berufsperspektiven für Maschinenbauingenieurinnen und -ingenieure sind weltweit sehr gut. Dies liegt vor
allem daran, dass sie in ihrer Ausbildung den Transfer von Grundlagen zu Anwendungen vollzogen und das notwendige Methodenwissen erworben haben. Ein
solches Studienprofil ist das optimale Rüstzeug für den späteren Berufsweg – auch jenseits der ursprünglich eingeschlagenen Spezialisierung. Hinzu kommen das
weltweite Renommee der RWTH im Bereich des Maschinenwesens und die intensiven Industriekontakte der einzelnen Institute.

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Aufgrund ihrer fundierten Grundlagenausbildung und ihrer hohen Problemlösungskompetenz arbeiten Absolventinnen und Absolventen der RWTH insbesondere in
Forschungs- und Entwicklungsabteilungen. Aber auch in nicht erstrangig technischen Berufsfeldern fassen sie schnell Fuß, zum Beispiel in
Unternehmensberatungen, im Vertrieb oder im Key-Account-Management. Neben den klassischen Maschinenbaubranchen bieten auch fachübergreifende
Anwendungsbereiche wie Bionik, Mechatronik oder Therapietechnik hervorragende Einstiegschancen.

Hinweis zum Masterstudium


Nach Abschluss des Bachelorstudiums können Studierende zwischen acht verschiedenen RWTH-Masterstudiengängen wählen:
• Allgemeiner Maschinenbau,
• Energietechnik,
• Produktentwicklung,
• Fahrzeugtechnik und Transport,
• Kunststoff- und Textiltechnik,
• Luft- und Raumfahrttechnik,
• Produktionstechnik,
• Verfahrenstechnik.
Idealerweise wird die im Bachelorstudium gewählte fachliche Spezialisierung fortgeführt.
Im Verbund mit führenden französischen Hochschulen, einer japanischen und einer spanischen Universität wird das T.I.M.E.-Doppelmasterprogramm angeboten.
Hier sind – je nach Kooperationshochschule – verschiedene Fachrichtungen wählbar. Darüber hinaus verleiht die RWTH zusammen mit der renommierten
chinesischen Tsinghua-Universität einen Doppelabschluss in den Schwerpunkten Production Engineering und Automotive Engineering.
Zudem kann das Studium – gegebenenfalls mit Auflagen – auch in interdisziplinären RWTH-Masterstudiengängen fortgeführt werden, so zum Beispiel in
Automatisierungstechnik, Nachhaltige Energieversorgung oder Biomedical Engineering..

Weiterführende Links
• Fachstudienberatung • Vorkurse
https://www.rwth-aachen.de/cms/root/Studium/Beratung- https://www.rwth-aachen.de/cms/root/Studium/Vor-dem-Studium/~vcl/Vorkurse/
Hilfe/~tmy/Fachstudienberatungen/
• Erstsemestereinführung
• Fachschaften https://www.rwth-aachen.de/cms/root/Studium/Im-
https://www.rwth-aachen.de/cms/root/Studium/Beratung- Studium/Studieneingangsphase/~vcn/Erstsemestereinfuehrung/
Hilfe/~wrk/Fachschaften/

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Wirtschaftsingenieurwesen, Bachelor of Science - 7 Semester
Fachrichtung Maschinenbau

Informationen zum Studium


Wenn technische Entwicklungen unter wirtschaftlichen Aspekten bewertet werden müssen, ist die Expertise von Wirtschaftsingenieurinnen und -ingenieuren
gefragt. Durch ihre interdisziplinäre Ausbildung sind sie prädestiniert für Aufgaben im Überschneidungsbereich zwischen Technik und Wirtschaft. Sie haben
sowohl ingenieurwissenschaftliches Knowhow als auch ökonomisches Wissen und schaffen daher den Spagat zwischen beiden Welten. Das wirtschaftsingenieur-
wissenschaftliche Studium mit der Fachrichtung Maschinenbau ist an der RWTH deutlich technisch geprägt. Die intensive Ausbildung in natur- und ingenieur-
wissenschaftlichen Fächern vermittelt ein Kompetenzprofil, das dem einer rein ingenieurwissenschaftlichen Ausbildung sehr nahe kommt. Dies zeigt sich auch in
den ungewöhnlich vielfältigen Spezialisierungsmöglichkeiten. Das Studienkonzept ergänzt die vielfältigen technischen Fachperspektiven durch wirtschaftswissen-
schaftliche Module. So erwerben Studierende in 7 Semestern die typische Schnittstellenkompetenz, die Wirtschaftsingenieur*innen auszeichnet.
Ab dem fünften Semester vertiefen sie ihre Kenntnisse in einem der fünf Berufsfelder des Maschinenbaus:
• Die Energie- und Verfahrenstechnik beschäftigt sich mit der Bereitstellung und Umwandlung von Energie und Stoffen. So wird zum Beispiel Erdöl zu einem
Kosmetik-Bestandteil, Biomasse zu Treibstoff, Windkraft oder Sonnenlicht zu Energie.
• Die Produktentwicklung legt den Fokus auf die Optimierung maschinenbaulicher Produkte. Das Spektrum reicht von Werkstoffen bis hin zum Industrial Design.
• Die Produktionstechnik entwickelt komplexe Verfahren, die kostengünstige Produktion mit langfristig gleichbleibender Qualität ermöglichen. Sie betrachtet
Herstellungsprozesse in jeder Größenordnung: vom Einzelwerkzeug bis hin zu kompletten Produktionsanlagen.
• Die Textil- und Kunststofftechnik widmet sich der Herstellung und Verarbeitung von Kunststoffen und textilen Materialien. So werden beispielsweise Fasern
zu technischen Bausteinen oder Kunststoffe zu Produkten für jeden Lebensbedarf.
• Ziel der Verkehrstechnik ist die Optimierung aller Verkehrsmittel – vom PKW über Schienenfahrzeuge bis zu Flug- und Raumfahrzeugen
Studienstruktur
Semester Natur- und ingenieurwissenschaftliche Grundlagen Wirtschaftswissenschaftliche Grundlagen
1 Mathematik I, Mechanik I, Physik, Maschinengestaltung I Entscheidungslehre, Buchführung und Internes Rechnungswesen
2 Mathematik II, Mechanik II, Thermodynamik I, CAD-Einführung, Einführung in die Betriebswirtschaftslehre
Qualitäts- und Projektmanagement
3 Mathematik III, Mechanik III, Maschinengestaltung II, Thermodynamik II Produktion und Logistik, Mikroökonomie I
4 Maschinengestaltung III, Informatik im Maschinenbau, Statistik Makroökonomie I, Quantitative Methoden der
Wirtschaftswissenschaften, Absatz und Beschaffung
5 Werkstoffkunde I, Regelungstechnik, Fächer des gewählten Berufsfeldes Investition u. Finanzierung, Einführung empirische Wirtschaftsforschung

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6 Werkstoffkunde II, Einführung in die Arbeitswissenschaft, Fächer des Personal und Organisation, Wahlpflichtmodul
gewählten Berufsfeldes
7 Praktikum und Bachelorarbeit
Studienverlaufsplan: https://www.maschinenbau.rwth-aachen.de/global/show_document.asp?id=aaaaaaaaafwmhot

Berufsmöglichkeiten
Von Erneuerbaren Energien über Automotive-Technologien bis hin zur Kommunikationstechnik – Wirtschaftsingenieur*innen halten technischen Innovationsgeist
und unternehmerisches Denken im Gleichgewicht. Als interdisziplinär ausgebildete Schnittstellenspezialistinnen und -spezialisten nutzen sie ihre Expertise für
Aufgaben im Überschneidungsbereich zwischen Technik und Wirtschaft. Zu ihren klassischen Aufgaben gehören zum Beispiel Kostenkalkulation für
Innovationsprozesse, Marktanalysen für Neueinführungen von Produkten oder Optimierung des Energie- und Rohstoffeinsatzes für Produktionsprozesse. Aufgrund
ihrer umfassenden Fachkompetenz sind sie als Bindeglied zwischen verschiedenen betrieblichen Bereichen gefragt. In strategischen Belangen werden sie auch
gerne als externe FachConsultants eingesetzt. Ihre intensive Grundlagenausbildung ermöglicht Absolvent*innen der RWTH darüber hinaus, auch Tätigkeiten in rein
technischen oder wirtschaftlichen Unternehmensbereichen zu übernehmen.

Hinweis zum Masterstudium


Im gleichnamigen Masterstudiengang wird das in der Bachelorphase gewählte Berufsfeld idealerweise vertieft. Ergänzend zu den technischen Studieninhalten
entscheiden sich Studierende für eine aus vier wirtschaftswissenschaftlichen Research Areas oder den Bereich General Business and Economics und bauen so ein
individuelles Kompetenzprofil auf. Im Verbund mit führenden französischen Hochschulen, einer japanischen und einer spanischen Universität wird das T.I.M.E.-
Doppelmasterprogramm angeboten. Hier sind – je nach Kooperationshochschule – verschiedene Fachrichtungen wählbar. Darüber hinaus offeriert die RWTH
zusammen mit der renommierten chinesischen Tsinghua-Universität ein Double Degree Programm. Alternativ kann unter den Masterprogrammen des
Maschinenbaus gewählt werden: Allgemeiner Maschinenbau, Energietechnik, Fahrzeugtechnik und Transport, Kunststoff- und Textiltechnik, Produktentwicklung,
Luft- und Raumfahrttechnik, Produktionstechnik, Verfahrenstechnik. Zudem können interdisziplinäre Studiengänge studiert werden, wie zum Beispiel
Automatisierungstechnik, Nachhaltige Energieversorgung oder Energietechnik. Die Zulassung erfolgt gegebenenfalls mit Auflagen.

Weiterführende Links
• Fachstudienberatung • Vorkurse
https://www.rwth-aachen.de/cms/root/Studium/Beratung- https://www.rwth-aachen.de/cms/root/Studium/Vor-dem-
Hilfe/~tmy/Fachstudienberatungen/ Studium/~vcl/Vorkurse/
• Fachschaften • Erstsemestereinführung
https://www.rwth-aachen.de/cms/root/Studium/Beratung- https://www.rwth-aachen.de/cms/root/Studium/Im-
Hilfe/~wrk/Fachschaften/ Studium/Studieneingangsphase/~vcn/Erstsemestereinfuehrung/

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Compuational Engineering Bachelor of Science - 7 Semester
Science

Informationen zum Studium


Ein gigantisches Maschinenteil mit 100 km/h um die eigene Achse drehen oder die neue Airbag-Generation des noch geheimen PKW-Prototypen in einem
simulierten Crashtest auf die Probe stellen – in Computational Engineering können sowohl Fertigungsverfahren und Produktionsabläufe als auch Konstruktionen
und Materialzusammenstellungen schon vor der technischen Realisierung erprobt werden. Mit computergestützten Simulationsverfahren werden Fehlinvestitionen
vermieden und verlässliche Risikoabschätzungen vorgenommen. Die Herausforderung dieser interdisziplinären Fachrichtung liegt darin, die relevanten
Fragestellungen mathematisch darzustellen, sie zu modellieren. Gelingt dies, können technische Lösungen am Computer entwickelt, geprüft und optimiert werden.
Spezialistinnen und Spezialisten der Fachrichtung Computational Engineering Science werden an der RWTH fachübergreifend ausgebildet. Sie erwerben ihre
Expertise sowohl im Maschinenbau als auch in der Simulationstechnik, der Informatik und der Mathematik.
Nach einem breit angelegten Grundlagenstudium konzentrieren sich die Studierenden ab dem fünften Semester auf eines der sechs angebotenen Berufsfelder:
• Das Berufsfeld Energie- und Verfahrenstechnik vermittelt Kenntnisse in der Entwicklung, Betriebsführung, Analyse und Verbesserung von Prozessen zur
Energie- und Stoffumwandlung. Simulationen gewährleisten, dass diese Prozesse effizient gestaltet werden können.
• Im Feld Informatik beschäftigen sich Studierende mit dem Einsatz von (Hochleistungs-)Rechnern zur Lösung von Simulationsproblemen in den
Ingenieurwissenschaften.
• Die Richtung Mathematik zielt auf die Entwicklung von mathematischen Modellen und numerischen Verfahren, mit denen eine Problemstellung abstrahiert
und mit Hilfe eines Computers gelöst werden kann.
• In der Materialwissenschaft erwerben Studierende Einblick in die Entdeckung, Entwicklung, Herstellung und Verwendung von innovativen Materialien. Diese
finden zum Beispiel Einsatz in den Bereichen saubere Energie oder nationale Sicherheit.
• Das Berufsfeld Mechanische Systeme nutzt die grundlegenden Methoden und Herangehensweisen zur theoretischen Modellierung, numerischen Simulation
und experimentellen Validierung und hat ein breites Anwendungsspektrum in allen ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen.
• Strömung und Verbrennung bietet Einblicke in die Entwicklung von Verbrennungskraftmaschinen und Kraftwerkskomponenten. Besonderes Augenmerk liegt
dabei auf der strömungs- und verbrennungstechnischen Optimierung.

Studienstruktur
Semester Grundlagen
1 Simulationstechnik I und II, Material- und Stoffkunde, Mechanik I und II, Mathematische Grundlagen I, Einführung in die Programmierung
2 Mechanik I und II, Thermodynamik I und II, Mathematische Grundlagen II, Datenstrukturen und Algorithmen

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3 Simulationstechnik I und II, Thermodynamik I und II, Mathematische Grundlagen III, Software Engineering, Prozessmesstechnik, High-Performance
Computing
4 Strömungsmechanik I, Mathematische Grundlagen IV, Einführung in die angewandte Stochastik, Softwareentwicklungspraktikum, Mechanik III
5 Regelungstechnik, Partielle Differentialgleichungen, Softwareentwicklungspraktikum, Data Analysis+Visualization, Fächer des gewählten Berufsfeldes
6 Modellgestützte Schätzmethoden, Numerische Strömungssimulation, Projektarbeit, Fächer des gewählten Berufsfeldes
7 Praktikum und Bachelorarbeit
Studienverlaufsplan: https://www.maschinenbau.rwth-aachen.de/global/show_document.asp?id=aaaaaaaaafwmhot

Berufsmöglichkeiten
Ob Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrttechnik oder Energiesektor – die Entwicklung komplexer Produkte oder Produktionswege ist ohne Computersimulation
kaum noch denkbar. Zu hoch wäre der finanzielle, materielle und personelle Aufwand – und das ohne Erfolgsgarantie! Nach dem Studium der Computational
Engineering Science stehen den jungen Ingenieur*innen also alle Bereiche offen, in denen technische Fragen im Maschinenwesen durch den Einsatz moderner IT
gelöst werden. Absolvent*innen des Studiengangs der RWTH profitieren von ihrem breiten technischen Fachwissen und ihrer interdisziplinären Lösungskompetenz.
Ihr Studium erschließt ihnen alle Berufsfelder, in denen rechnergestützte Verfahren zur Entwicklung innovativer Produkte genutzt werden. Neben den
ingenieurwissenschaftlich ausgerichteten Arbeitsfeldern bietet sich auch eine Laufbahn in der Software-Industrie an.

Hinweis zum Masterstudium


Nach dem Abschluss des Bachelorstudiums können Studierende den konsekutiven Masterstudiengang Computational Engineering Science belegen. Drei
Studienschwerpunkte bieten die Möglichkeit, über das Pflichtprogramm hinaus ein individuelles Profil aufzubauen: Ingenieurwissenschaften, Informatik und
Mathematik. Während die beiden letzten Schwerpunkte ein eher methodenorientiertes Profil unterstützen, finden Studierende im Spezialisierungsbereich
Ingenieurwissenschaften eine Vielfalt anwendungsorientierter Wahlfächer aus den Bereichen Maschinenwesen und Werkstoffingenieurwesen. wie z.B.
Kraftfahrzeugtechnik, Raumfahrttechnik, Medizintechnik oder Anthropotechnik. Interessierte können ihr Studium mit rechtzeitiger Planung des Studienprogramms
und gegebenenfalls Auflagen auch in anderen Masterstudiengängen, zum Beispiel im Studiengang Automatisierungstechnik, fortsetzen

Weiterführende Links
• Fachstudienberatung • Vorkurse
https://www.rwth-aachen.de/cms/root/Studium/Beratung- https://www.rwth-aachen.de/cms/root/Studium/Vor-dem-
Hilfe/~tmy/Fachstudienberatungen/ Studium/~vcl/Vorkurse/
• Fachschaften • Erstsemestereinführung
https://www.rwth-aachen.de/cms/root/Studium/Beratung- https://www.rwth-aachen.de/cms/root/Studium/Im-
Hilfe/~wrk/Fachschaften/ Studium/Studieneingangsphase/~vcn/Erstsemestereinfuehrung/

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UNIVERSITÄT SIEGEN

ANGEBOTENE STUDIENGÄNGE:

• Bauingenieurwesen
• Chemie
• Elektrotechnik
• Fahrzeugbau
• Informatik
• Maschinenbau
• Mathematik
• Physik
• Wirtschaftsingenieurwesen
• Wirtschaftsinformatik
• Betriebswirtschaftslehre (BWL)
• Volkswirtschaftslehre (VWL)

97
Bauingenieurwesen Bachelor of Science - 6 Semester

Informationen zum Studium

Bauingenieur*innen beschäftigen sich mit der Planung, Errichtung, Sanierung und Instandhaltung von Objekten des Hoch- und Tiefbaus, des Wasserbaus und
Verkehrsbaus. Dabei handelt es sich um Bauwerke wie Brücken, Tunnel, Hochhäuser, Straßen, Kanäle, Kläranlagen, aber auch Offshore-Windkraftanlagen und
Bahnhöfe, um nur einige Beispiele zu nennen. Interesse und Spaß an mathematischen und naturwissenschaftlichen Fächern helfen im Studium. Das
Bachelorstudium Bauingenieurwesen lässt sich in drei Abschnitte unterteilen:
• Grundlagenstudium (Pflicht)
• Grundfachstudium (Pflicht)
• Vertiefung (Wahlpflicht)

An das Grundlagenstudium der mathematisch-naturwissenschaftlichen und der ersten fachspezifischen Fächer (Baukonstruktion, Baustoffkunde, Geodäsie,
Baumechanik etc.) knüpfen die Vorlesungen des Grundfachstudiums an. Das hier vermittelte Basiswissen der klassischen Themenfelder umfasst Statik, Geotechnik,
Konstruktiver Ingenieurbau, Verkehrswesen, Wasserwirtschaft, Baubetrieb sowie Baurecht. Im letzten Semester wählen die Studierenden nach ihren Neigungen
und den im späteren Beruf angestrebten Tätigkeitsfeldern eine Vertiefung aus den Fächern Konstruktiver Ingenieurbau, Wasserwirtschaft oder Verkehrswesen.

Studienstruktur

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Wichtige Informationen
• Baupraktische Tätigkeit im Umfang von insgesamt 12 Wochen bis spätestens zu Beginn des 4. Semesters. Davon sind mind. 6 Wochen auf einer Baustelle zu
absolvieren, für die weitere Zeit werden auch Planungs- bzw. Bürotätigkeiten akzeptiert. Empfohlen wird, das gesamte Praktikum bereits vor
Studienaufnahme abgeschlossen zu haben.
• Wird auch als praxisintegrierter dualer Studiengang angeboten (Studium + praktische Tätigkeit im Unternehmen).

Studienverlaufsplan: https://www.bau.uni-siegen.de/lehre/pruefungsamt/studienverlaufsplaene/bachelor_po_2013.pdf

Modulhandbuch: https://www.bau.uni-siegen.de/lehre/pruefungsamt/studienverlaufsplaene/bachelor_po_2013.pdf

Berufsmöglichkeiten

Bauingenieur*innen widmeten sich früher vorwiegend dem Entwurf und Bau von Brücken, Kanälen und Straßen. Im Laufe der letzten Jahrzehnte entwickelten sie
die wissenschaftlichen Grundlagen, die sie heute befähigen, Bauwerke großen Ausmaßes zu schaffen, wie Hochhäuser, Industrieanlagen, Verkehrs- und
Wasserbauten. Neben den technischen Herausforderungen werden heute zunehmend Aufgaben des Bau- und Projektmanagements an Bauingenieur*innen gestellt.

Hinweis zum Masterstudium

Bei dem Masterstudiengang Bauingenieurwesen handelt es sich um einen konsekutiven Studiengang von vier Semestern. Das Studium im Masterstudiengang
Bauingenieurwesen vermittelt eine Vertiefung des Fachwissens auf der Basis der im Bachelorstudiengang erworbenen Kenntnisse. Die wissenschaftlichen
Grundlagen und Methodenkompetenzen werden erweitert und vertieft. Diese Inhalte verbessern die arbeitsmarktorientierten Kompetenzen der Absolvent*innen.

Weiterführende Links
• Infos für Studienbeginner • Studienberatung
https://www.bau.uni-siegen.de/studienbeginner/?lang=de https://www.bau.uni-siegen.de/lehre/ansprechpartner/?lang=de

• Brückenbauwettbewerb
https://www.bau.uni-siegen.de/mint/?lang=de

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Chemie Bachelor of Science - 6 Semester

Informationen zum Studium

Der Bachelorstudiengang Chemie soll durch eine fundierte, kompakte chemische Grundausbildung gewährleisten, dass die Studierenden die Berufsbefähigung im
Bereich der Chemie erlangen. Darüber hinaus sollen im Rahmen dieses Studiengangs die theoretischen und praktischen Grundlagen für ein weiterführendes
naturwissenschaftlich orientiertes Masterstudium mit anschließender Promotion vermittelt werden. Zur chemischen Grundausbildung gehören an der Universität
Siegen folgende Haupt- bzw. Kernfächer: Anorganische Chemie, Organische Chemie und Physikalische Chemie. Die Nebenfächer der chemischen Grundausbildung
sind: Analytische Chemie, Bau- und Werkstoffchemie sowie Makromolekulare Chemie. Weiterhin stellen die Aneignung von Schlüsselqualifikationen im Umgang mit
chemischen Stoffen (Recht, Sicherheit, Toxikologie) sowie die Erlangung von berufsbefähigenden Qualifikationen in den Bereichen Kommunikation, Fremdsprachen
und Datenbankverwaltung wesentliche Komponenten des Studiums dar.

In den ersten beiden Semestern werden allgemeine naturwissenschaftliche Grundlagen des Faches Chemie und die Grundlagen der Physik und Mathematik
vermittelt. In diesem Teil des Studiums sollen die Studierenden entsprechend den Anforderungen eines naturwissenschaftlichen Studiums solide Grundkenntnisse
erwerben. In den beiden folgenden Semestern sollen die Studierenden lernen, grundsätzliche chemische Phänomene und Fragestellungen zu verstehen und zu
erörtern sowie chemische Probleme mit Hilfe von wissenschaftlichen Methoden zu lösen. Im 5. und 6. Semester werden die chemischen Fächer vertieft. Die
Kombinationsmöglichkeiten der Wahlpflichtfächer sind nur wenig eingeschränkt und ermöglichen den Studierenden eine gezielte Fokussierung auf chemische
Teildisziplinen mit forschungsorientierten Schwerpunkten. Im letzten Drittel des Bachelorstudiums werden somit diejenigen Schlüsselqualifikationen erworben, die
einen erfolgreichen Übergang in den forschungsorientierten Masterstudiengang gewährleisten.

Studienverlaufsplan: https://www.chemie-biologie.uni-siegen.de/studium/studiengaenge/bachelor.html
Modulhandbuch: https://www.chemie-biologie.uni-siegen.de/studium/studiengaenge/ba_mhb_chemie_korr1016.pdf

100
Studienstruktur

Berufsmöglichkeiten
Grundsätzlich sind die typischen Arbeitgeber*innen der Absolvent*innen die Firmen in der chemischen Industrie.

Hinweis zum Masterstudium


Mögliche Masterprogramme
• Chemistry (Sprache: Englisch)
• Materialwissenschaft & Werkstofftechnik
• Nanoscience and Nanotechnology (Sprache: Englisch)

Weiterführende Links
• Studienberatung • Arbeitsgruppen
https://www.chemie-biologie.uni- https://www.chemie-biologie.uni-siegen.de/arbeitsgruppen/?lang=de
siegen.de/studium/studienberatung/?lang=de

101
Elektrotechnik Bachelor of Science - 6 Semester

Informationen zum Studium

Der Bachelorstudiengang Elektrotechnik ist grundlagen- und methodenorientiert ausgerichtet. Er vermittelt innerhalb von 6 Studiensemestern alle
berufsqualifizierenden Grundlagen und Methoden, die für die Lösung von Problemen im Fachgebiet Elektrotechnik erforderlich sind. Eine Vertiefung erfolgt erst im
Masterstudiengang. Ein weiteres Ziel ist die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen wie Kommunikations- und Teamfähigkeit, Präsentations- und
Moderationskompetenzen. Ein hoher Wert wird darauf gelegt, dass die Studierenden ein fundiertes Fach- und Systemwissen in den Kernbereichen der
Elektrotechnik erwerben, das durch die Basismodule vermittelt wird. Dies ermöglicht das Verständnis und die Analyse von Zusammenhängen in den
elektrotechnischen Systemen.

Studienstruktur

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Wichtige Informationen
• Ein einschlägiges Vorpraktikum mit einer Mindestdauer von 14 Wochen sollte in der Regel vor der Anmeldung zur ersten Prüfung im 3. Fachsemester
nachgewiesen werden.
• Wird auch als praxisintegrierter dualer Studiengang angeboten (Studium + praktische Tätigkeit im Unternehmen).

Studienverlaufsplan: https://www.eti.uni-
siegen.de/dekanat/studium/pruefungsaemter/dokumente/studienverlaufsplaene/bachelor_et_studienverlaufsplan_ws_09_13.pdf

Modulhandbuch: https://www.eti.uni-
siegen.de/dekanat/studium/pruefungsaemter/dokumente/modulhandbuecher/b_modulhandbuch_bama_etechnik_15.7.2013.pdf

Berufsmöglichkeiten

Elektroingenieur*innen arbeiten in fast allen Industrie- und Dienstleistungszweigen, in der klassischen Elektrotechnik und Elektronik ebenso wie im Maschinen-
und Automobilbau, in der Medizintechnik oder in der IT- und Telekommunikationsbranche. Elektroingenieur*innen sind Innovatoren, nicht nur in den klassischen
Bereichen der Elektro- und Informationstechnik, sondern auch in anderen Schlüsselbranchen.

Hinweis zum Masterstudium

Mögliche Masterprogramme
• Elektrotechnik
• Mechatronics (Sprache: Englisch)
• Materialwissenschaft & Werkstofftechnik
• Nanoscience and Nanotechnology (Sprache: Englisch)

Weiterführende Links
• Informationen für Studienanfänger
https://www.eti.uni-
siegen.de/dekanat/studium/erstsemester/?lang=de

103
Fahrzeugbau Bachelor of Science - 6 Semester

Informationen zum Studium

Mit den mathematisch-naturwissenschaftlichen Grundlagen, die zu Beginn des Studiums vermittelt werden, soll eine fundierte Basis für die dann folgenden
ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen und Anwendungen gelegt werden. Im dritten Studienjahr sollen die Studierenden die erforderlichen Fachkenntnisse und
praktischen Fähigkeiten lernen, die eine erfolgreiche fachübergreifende und teamorientierte Berufstätigkeit im Bereich des Fahrzeugbaus ermöglichen.
Fahrzeugbauspezifische Studieninhalte erlauben es den Studierenden Kenntnisse in einem zukunftsorientierten Arbeitsfeld zu vertiefen. Herausragendes Element
ist das obligatorische Planungs- und Entwicklungsprojekt im 4. Semester. Hier üben die Studierenden neben der Erarbeitung von technischen und evtl.
betriebswirtschaftlichen Inhalten auch die Teamfähigkeit, Projektplanung, Zeiteinteilung, Projektdokumentation und Projektpräsentation ein.
Studienstruktur

104
Wichtige Informationen
• Vor Studienbeginn mind. 8 Wochen Grundpraktikum: Kennenlernen der Werkstoffe und ihrer Bearbeitbarkeit; Überblick über Fertigungseinrichtungen und -
verfahren. Die Anerkennung erfolgt im Praktikantenamt und muss bis spätestens Ende des 3. Semesters im Prüfungsamt eingereicht werden und
• im Studium mind. 7 Wochen Fachpraktikum: Ergänzen und Vertiefen von im Studium erworbenen Kenntnissen durch Mitarbeit in verschiedenen betrieblichen
Bereichen und eine erste Einarbeitung in die Ingenieurpraxis.

Modulhandbuch: https://www.mb.uni-siegen.de/department/pruefungsamt/mhb/bsc_fzb_modulhandbuch_ws2020_21.pdf

Berufsmöglichkeiten

Die Automobilindustrie ist mit den Herstellern von Kraftfahrzeugen (OEM) und den zahlreichen Zulieferern sowie vielen beteiligten Branchen der größte
Arbeitgeber in der Bundesrepublik Deutschland. Dies betrifft auch die Region um die Universität Siegen mit einer erfolgreichen Historie und einer
vielversprechenden Zukunft in der Automobilindustrie. Als typische Tätigkeitsbereiche können genannt werden: Forschung und Entwicklung, Konstruktion,
Produktentwicklung, Versuchsplanung und -durchführung, Logistik, Fertigungsplanung und Fertigungssteuerung, Management, Ingenieurdienstleistungen.

Hinweis zum Masterstudium

Das Studium im Masterstudiengang Fahrzeugbau bildet den zweiten Abschnitt eines konsekutiven Ingenieurstudiums. Es bereitet auf Berufsbilder vor, die eine
erhöhte Qualifikation als Ingenieur*in erfordern. Vor allem wird der Blick auf die Gesamtheit des Fachs erweitert, wodurch die Fähigkeit zum selbstständigen
Arbeiten und zum Entwickeln von neuen Methoden ausgebaut wird. Aufbauend auf den im Bachelorstudiengang vermittelten Grundlagen werden sowohl die
natur- und ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen als auch die Aspekte des Maschinenbaus erweitert und vertieft. Schwerpunkt wird auf Themen der
Fahrzeugtechnik und der damit verbundenen Fertigungstechnik gelegt. Es soll ein gutes Verständnis für das Gesamtfahrzeug entwickelt werden, das die
Absolvent*innen befähigt, in der Entwicklung und Optimierung von Fahrdynamiksystemen und Fahrzeugstruktur mitzuwirken.

Weiterführende Links
• Beratung
https://www.mb.uni-
siegen.de/lehre/bachelorstudium/ansprechpartner.html?lang=de

105
Informatik Bachelor of Science - 6 Semester

Informationen zum Studium

Unsere heutige Gesellschaft ist durchdrungen von technischen Innovationen. Rasant jagt ein Fortschritt den nächsten, und die Beschleunigung nimmt immer weiter
zu. Angefangen bei Apps für Smartphones über Bordcomputer in PKWs bis hin zur Steuerung von Kraftwerken, überall sorgt die Informatik für einen
reibungslosen, sicheren und komfortablen Einsatz von Technik. In den ersten drei Semestern des Studiums werden verschiedene Programmier- und
Modellierungssprachen erlernt, ferner mathematische, theoretische und technische Grundlagen vermittelt. Hierauf aufbauend werden anschließend vertiefende
Grundlagen der Informatik behandelt, z.B. Rechnerarchitekturen, Rechnernetze, Betriebssysteme, Softwaretechnik, Datenbanksysteme und Computergrafik, ferner
ein Hardware- und ein Programmierpraktikum sowie ein Praktikum zu einem der Grundlagenmodule. Neben der Bachelor-Arbeit sind 20-25% des Studienvolumens
für ein Anwendungs- bzw. Vertiefungsgebiet reserviert. Zur Auswahl stehen dabei Embedded Systems (Technische Informatik), Visual Computing, Softwaretechnik
und Medizinische Informatik. Ziel der Ausbildung ist die Vermittlung eines hinreichenden Methoden- und Grundlagenspektrums für eine berufliche Tätigkeit in
Projekten zur Entwicklung von Software oder digitaler Hardware. Die Studierenden werden durch professorale Mentor*innen bei der Fächerwahl betreut.
Aufbauend auf das Bachelorstudium wird ein Masterstudiengang angeboten.
Studienstruktur

106
Wichtige Informationen
Wird auch als praxisintegrierter dualer Studiengang angeboten (Studium + praktische Tätigkeit im Unternehmen).

Modulhandbuch: https://www.eti.uni-siegen.de/dekanat/studium/pruefungsaemter/dokumente/modulhandbuecher/modulhandbuch_bama_inf.pdf

Studienverlaufsplan: https://www.eti.uni-siegen.de/dekanat/studium/pruefungsaemter/dokumente/studienverlaufsplaene/ba-informatik.pdf

Berufsmöglichkeiten

Das Berufsfeld der Informatiker*innen umfasst alle Arten von Tätigkeiten, die die Mitarbeit in Projekten zur Erforschung grundlegender Fragestellungen oder zur
Entwicklung, zum Betrieb und zur Wartung komplexer Systeme der Informationsverarbeitung betreffen. Dies umfasst viele Wirtschaftszweige wie z.B. die
Informations- und Kommunikationswirtschaft, die Medienindustrie, die Medizintechnik und Gesundheitswirtschaft, die Fertigungsindustrie oder auch die
Automobil- und Automobilzulieferindustrie.

Hinweis zum Masterstudium

Mögliche Masterprogramme
• Informatik
• Human Computer Interaction
• Materialwissenschaft & Werkstofftechnik
• Mechatronics (Sprache: Englisch)
• Business Analytics

Weiterführende Links
• Informationen für Studienanfänger
https://www.eti.uni-
siegen.de/dekanat/studium/erstsemester/?lang=de

107
Maschinenbau Bachelor of Science - 6 Semester

Informationen zum Studium

Im Bachelor-Studiengang Maschinenbau werden grundlegende mathematisch-naturwissenschaftliche und ingenieurwissenschaftliche Fachkompetenzen vermittelt.


Ein weiteres Ziel ist die Vermittlung von sozialen Kompetenzen bzw. Schlüsselqualifikationen wie Kommunikations- und Teamfähigkeit, Präsentations- und
Moderationskompetenzen sowie die Fähigkeiten zur Nutzung moderner Informationstechniken. Absolvent*innen sind in der Lage, eine Ingenieurtätigkeit in
Unternehmen des Maschinenbaus oder in anderen Bereichen der Wirtschaft auszuführen. Zudem können die Studierenden das Studium in einem Master-
Studiengang fortsetzen. Nach erfolgreichem Abschluss des Bachelor-Studiums wird der akademische Titel Bachelor of Science, abgekürzt B.Sc., verliehen.
Studienstruktur

108
Wichtige Informationen
• Vor Studienbeginn mind. 8 Wochen Grundpraktikum: Kennenlernen der Werkstoffe und ihrer Bearbeitbarkeit; Überblick über Fertigungseinrichtungen und -
verfahren. Die Anerkennung erfolgt im Praktikantenamt und muss bis spätestens Ende des 3. Semesters im Prüfungsamt eingereicht werden und und
• im Studium mind. 7 Wochen Fachpraktikum: Ergänzen und Vertiefen von im Studium erworbenen Kenntnissen durch Mitarbeit in verschiedenen betrieblichen
Bereichen und eine erste Einarbeitung in die Ingenieurpraxis.
• Wird auch als praxisintegrierter dualer Studiengang angeboten (Studium + praktische Tätigkeit im Unternehmen).

Modulhandbuch: https://www.mb.uni-siegen.de/department/pruefungsamt/mhb/bsc_mb_modulhandbuch_ws2020_21.pdf

Berufsmöglichkeiten

Allgemein besteht seit vielen Jahren ein Mangel an Ingenieur*innen. Diese langfristige Einschätzung wurde auch in den letzten Jahren mit Konjunkturschwächen in
der Industrie immer noch bestätigt. Die Ingenieur-Absolvent*innen der Universität Siegen hatten in den letzten Jahrzehnten praktisch keine Schwierigkeiten, einen
ausbildungsadäquaten Arbeitsplatz, sei es in der Industrie oder auch im Forschungsbereich, zu bekommen. Zu den wichtigen Wirtschaftszweigen der Beschäftigung
von Absolvent*innen gehören der Maschinenbau, der Fahrzeugbau und der Bereich Metallerzeugung und Metallbearbeitung. Sowohl die Einschätzung von
Unternehmen und Absolvent*innen bestätigen den Bedarf an Ingenieur*innen mit Bachelor-Abschluss. Die Erfahrung zeigt zudem, dass ein großer Teil der
erfolgreichen Bachelor-Absolvent*innen auch den nachfolgenden konsekutiven Master-Abschluss anstrebt.

Hinweis zum Masterstudium

Die Studierenden setzen im Masterstudium Maschinenbau eigenständig Schwerpunkte: Je nach Neigung und Interesse wählen sie angewandte
ingenieurwissenschaftliche Inhalte aus umfangreichen Katalogen. Experimentelle und programmiertechnische Fachlabore in Kleingruppen dienen zur praktischen
Vertiefung und Ergänzung des vermittelten Wissens.

Weiterführende Links
• Beratung
https://www.mb.uni-
siegen.de/lehre/bachelorstudium/ansprechpartner.html?lang=de

109
Mathematik Bachelor of Science - 6 Semester

Informationen zum Studium

In den ersten Semestern erfolgt die Vermittlung der Grundlagen der Analysis, Linearen Algebra, Numerik I, Stochastik I sowie der Grundlagen des
Anwendungsfachs. Hinzu treten weitere Wahlpflichtmodule wie z.B. Funktionentheorie, Funktionalanalysis, Algebra und Zahlentheorie. In den letzten Semestern
können Module aus dem Angebot der Mathematik nach Interessenschwerpunkt gewählt werden. Ein verpflichtendes Beratungsgespräch unterstützt die
Studierenden bei der Studienorganisation.

Als Anwendungsfächer können gewählt werden:


• Naturwissenschaft und Technik
• Wirtschaftsmathematik

Studienstruktur

Modulhandbuch: https://www.uni-siegen.de/fb6/fb6/pruefamt/formularschrank/modulhandbuch-2015.pdf

110
Berufsmöglichkeiten

Eine/n Mathematiker*in zeichnen nicht nur Fachkenntnisse aus, sondern insbesondere Fertigkeiten wie die Fähigkeit zu Abstraktion, logischem Denken und das
Auffassen und Strukturieren komplexer Sachverhalte. Mögliche Aufgabenstellungen in der Wirtschaft und Industrie sind:
• Erstellung von Risikoprognosen (Versicherungen)/Analyse der Kursentwicklungen im Bereich der Finanzwirtschaft (Aktien etc.)
• Verbesserung von Codierungstechniken für z.B. Onlinebanking und Telefon, Internet, Musik und Bild
• Optimierung von Fahrplänen für z.B. Zug, Bus, Flug
• Entwicklung von mathematischen Modellen (Auto-, Raumfahrt, Stahlindustrie, Medizin)
• Verarbeitung und Auswertung der Daten, z.B. bei Banken und Versicherungen

Hinweis zum Masterstudium

Mögliche Masterprogramme
• Mathematik
• Business Analytics

Weiterführende Links
• Vorkurse • Fachgruppen
https://www.uni-siegen.de/fb6/fb6/vorkurs/?lang=de https://www.uni-siegen.de/fb6/fb6/fachgruppen/?lang=de

111
Physik Bachelor of Science - 6 Semester

Informationen zum Studium

Die moderne Physik hat unser Weltbild entscheidend geprägt. Physik ist die Basis aller Ingenieur- und Naturwissenschaften und viele technologische
Entwicklungen sind ohne das Verständnis der physikalischen Zusammenhänge undenkbar. Das Bachelorstudium bietet einen umfassenden Überblick über die
Grundlagen der Physik und eröffnet damit den Zugang zu den aktuellen Forschungsrichtungen wie der Elementarteilchenphysik, Astrophysik, Quantenoptik oder
Festkörperphysik. Dazu kommt eine entsprechende Ausbildung in Mathematik und die Vermittlung von überfachlichen Qualifikationen wie dem Verfassen
wissenschaftlicher Texte, technisch-wissenschaftlichem Programmieren und Vortragskompetenz in deutscher und englischer Sprache. Darüber hinaus erwerben
Studierende breite Kenntnisse im praxisbezogenen Bereich der Physik sowie schwerpunktmäßig in Gebieten anderer Natur- oder Ingenieurwissenschaften.

Die Lehrveranstaltungen im Bachelorstudium der Physik umfassen:


• Experimentalphysik
• Theoretische Physik
• Mathematik
• Angebot aus dem Wahlpflichtbereich

Der Wahlpflichtbereich umfasst weitere Bereiche aus der experimentellen und theoretischen Physik, wie beispielsweise Astroteilchenphysik/Kosmologie,
Allgemeine Relativitätstheorie, Elementarteilchen, Optik oder Strahlenschutzphysik. Die nicht-physikalischen Wahlfächer bieten ein breites Angebot aus den
Studiengängen Mathematik, Chemie, Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau und Wirtschaftswissenschaften.
Um Schulabsolvent*innen auf einen vergleichbaren Wissensstand in physikalischen und mathematischen Grundlagen zu bringen, werden in der Regel vor Beginn
eines jeden Semesters Vorkurse angeboten.

112
Studienstruktur

Modulhandbuch: https://www.physik.uni-siegen.de/pruefungsamt/modbuchbsc_2019.pdf

Studienverlaufsplan: https://www.uni-siegen.de/physik/pruefungsamt/studienverlaufplan_bsc_ws1213.pdf

Berufsmöglichkeiten
Absolvent*innen des Bachelorstudiengangs Physik sind bestens für den Masterstudiengang Physik vorbereitet und in vielen Berufsfeldern gefragt. Die
Möglichkeiten reichen von wissenschaftlichen Einrichtungen und Entwicklungsabteilungen von Industrieunternehmen über den gesamten IT-Bereich, Produktion
und Vertrieb bis hin zu Versicherungen, Banken und Unternehmensberatungen.

Hinweis zum Masterstudium


Mögliche Masterprogramme
• Physik (Sprache: Deutsch oder Englisch)
• Materialwissenschaft &Werkstofftechnik
• Nanoscience and Nanotechnology (Sprache: Englisch)

Weiterführende Links
• Physikstudium • Warum Physik studieren?
https://www.physik.uni-siegen.de/studium/?lang=de https://www.physik.uni-siegen.de/studium/warum_physik.html?lang=de
• Physik in Siegen • Ansprechpartner
https://www.physik.uni-siegen.de/studium/physik.html?lang=de https://www.physik.uni-siegen.de/studium/ansprechpartner.html?lang=de

113
Wirtschaftsingenieurwesen Bachelor of Science - 6 Semester

Informationen zum Studium

Ziel des Studiengangs ist die Vermittlung einer allgemeinen und sich ergänzenden Ausbildung auf dem Gebiet des Maschinenbaus und der
Wirtschaftswissenschaften. Auf diesen Wissens gebieten soll eine Doppelqualifikation erreicht werden. In den ersten beiden Studienjahren sollen die Studierenden
sich primär eine fundierte Basis für theoretisches und anwendungsbezogenes Wissen schaffen. Im dritten Studienjahr sollen die Studierenden die erforderlichen
Fachkenntnisse und praktische Fähigkeiten lernen, die eine erfolgreiche fachübergreifende und teamorientierte Berufstätigkeit im Bereich des
Wirtschaftsingenieurwesens ermöglichen. Durch die Wahl eines Anwendungsfaches aus einem größeren Fächerspektrum und durch die Wahl einer Speziellen
Betriebswirtschaftslehre können die Studierenden entsprechend ihrer persönlichen Interessen ein individuelles Ausbildungsprofil erwerben.

Studienstruktur

114
Wichtige Informationen
• Vor Studienbeginn mind. 8 Wochen Grundpraktikum: Kennenlernen der Werkstoffe und ihrer Bearbeitbarkeit; Überblick über Fertigungseinrichtungen und -
verfahren. Die Anerkennung erfolgt im Praktikantenamt und muss bis spätestens Ende des 3. Semesters im Prüfungsamt eingereicht werden und und
• im Studium mind. 7 Wochen Fachpraktikum: Ergänzen und Vertiefen von im Studium erworbenen Kenntnissen durch Mitarbeit in verschiedenen betrieblichen
Bereichen und eine erste Einarbeitung in die Ingenieurpraxis.

Modulhandbuch: https://www.mb.uni-siegen.de/department/pruefungsamt/mhb/bsc_wiw_modulhandbuch_ws2020_21.pdf

Berufsmöglichkeiten

Insgesamt soll das Bachelorstudium unter Berücksichtigung der Anforderungen der Berufswelt den Studierenden die erforderlichen Grundkenntnisse, einschlägige
Methoden und Fähigkeiten so vermitteln, dass sie sowohl zu einer selbstständigen Tätigkeit als Wirtschaftsingenieur*in in Unternehmen des Maschinenbaus oder
in anderen Bereichen der Wirtschaft als auch zu wissenschaftlicher Arbeit befähigt werden. Gleichzeitig werden die Studierenden an den aktuellen Wissens- und
Erkenntnisstand in diesem Berufsfeld herangeführt, um das Studium in einem Masterstudiengang fortsetzen zu können.

Hinweis zum Masterstudium

Mögliche Masterprogramme
• Wirtschaftsingenieurwesen
• Mechatronics (Sprache: Englisch)
• Materialwissenschaft & Werkstofftechnik

Weiterführende Links
• Beratung:
https://www.mb.uni-
siegen.de/lehre/bachelorstudium/ansprechpartner.html?lang=de

115
Wirtschaftsinformatik Bachelor of Science - 6 Semester

Informationen zum Studium

In unserer modernen Informationsgesellschaft wird die Wirtschaft stark durch immer wieder neue Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) bestimmt.
Innovative technische Möglichkeiten bieten IT-Lösungen an, um Prozesse in Unternehmen optimaler zu gestalten und die Informationsversorgung zu verbessern.
Das Studium der Wirtschaftsinformatik setzt genau an dieser Schnittstelle an. Zur Analyse, Gestaltung und Nutzung der IKS greift die Wirtschaftsinformatik auf
Ansätze der BWL, der Informatik, der Mathematik und auch des Wirtschaftsrechts zurück. Das Bachelorstudium Wirtschaftsinformatik lässt sich in drei Säulen
unterteilen:
• Betriebswirtschaftliches Grundlagenwissen
• Einführung in die Informatik und Mathematik
• Aspekte der Modellierung und Gestaltung von betrieblichen Anwendungssystemen
Das grundlegende betriebswirtschaftliche Rüstzeug wird in den Modulen Buchführung und Abschluss, Kosten- und Erlösrechnung, Investition und Finanzierung,
Logistik und Produktion vermittelt. Als weitere Säule dienen die Module der Informatik, in denen u.a. die Themen Datenbanken und Softwaretechnik behandelt
werden. Unterstützt werden diese Module durch Grundlagenveranstaltungen aus der Mathematik. Die dritte Säule ist das Bindeglied zwischen den beiden ersten.
Hier werden grundlegende Aspekte der Modellierung und Gestaltung von betrieblichen Anwendungssystemen gelegt. Ergänzend sind Module über IT-Sicherheit
und den Einsatz von Anwendungssystemen im Lehrangebot enthalten.
Studienstruktur

116
Wichtige Informationen
Im Studiengang werden unterschiedliche Praktika absolviert (Designpraktikum, Programmierpraktikum, betriebliches Praktikum).

Modulhandbuch: https://pafak3.wiwi.uni-siegen.de/info/wp-content/uploads/Studiengang/MH_und_PO/winf-bsc-2014_mh.pdf

Studiengangsübersicht: https://pafak3.wiwi.uni-siegen.de/info/wp-content/uploads/Studiengang/Studiengangsuebersichten/winf-bsc-2014.pdf

Berufsmöglichkeiten
Wirtschaftsinformatiker*innen sind in Unternehmen der IT- und Medienbranche sowie bei Anwendern in verschiedenen Branchen und Unternehmensgrößen tätig.
Mögliche Einsatzfelder:
• Entwicklung von Informationssystemen
• Betriebssystemverwaltung und -nutzung
• Implementierung von Softwaresystemen und -produkten
• IT-Projektleitung
• IT-Beratung und Consulting
• Anwenderschulung und -betreuung
• Vertrieb von IT-Systemen

Hinweis zum Masterstudium


Mögliche Masterprogramme
• Human Computer Interaction
• Informatik
• Wirtschaftsinformatik
• Business Analytics

Weiterführende Links
• Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik • Studienanfänger
https://pafak3.wiwi.uni- https://pafak3.wiwi.uni-siegen.de/info/studienanfaenger/
siegen.de/info/studiengaenge/bachelor/winf/

117
Betriebswirtschaftslehre Bachelor of Science - 6 Semester

Informationen zum Studium

Der B.Sc. in Betriebswirtschaftslehre führt Studierende zum ersten akademischen Titel des zweistufigen Studienmodells (Bachelor/Master) und damit auch zum
ersten berufsqualifizierenden Abschluss. Der Studiengang ist modular und integrativ aufgebaut, wobei das Fachgebiet der Betriebswirtschaftslehre um Inhalte aus
den Fachgebieten der Volkswirtschaftslehre, der Rechtswissenschaften und der Wirtschaftsinformatik ergänzt wird. Der Studiengang bietet zahlreiche Wahl- und
Vertiefungsmöglichkeiten und ermöglicht gleichzeitig eine Ausbildung mit deutlichem Praxisbezug.
Das Bachelorstudium beginnt mit den grundlegenden Fächern in der Betriebswirtschaftslehre, der Wirtschaftsinformatik sowie der Mathematik und Statistik im
ersten und teilweise im zweiten Studienjahr. Im zweiten Studienjahr werden zusätzlich die Volkswirtschaftslehre sowie die Erste Spezielle
Betriebswirtschaftslehre behandelt, während schließlich im dritten Studienjahr Schlüsselqualifikationen, die Zweite Spezielle Betriebswirtschaftslehre, eine
analytische Vertiefung und ein Wahlbereich folgen. Die Bachelorarbeit ist im 6. und letzten Semester anzufertigen.

Zu den Speziellen Betriebswirtschaftslehren gehören:


• Betriebswirtschaftliche Steuerlehre
• Controlling
• Finanz- und Bankmanagement
• Management kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU)
• Marketingmanagement
• Medienmanagement
• Operations Research in der Logistik
• Personalmanagement und Organisation
• Produktions- und Logistikmanagement
• Technologiemanagement
• Umwelt- und Wertschöpfungsmanagement
• Wirtschaftsinformatik
• Wirtschaftsprüfung

Modulhandbuch: https://pafak3.wiwi.uni-siegen.de/info/wp-content/uploads/Studiengang/MH_und_PO/bwl-bsc_2012_mh.pdf
Studiengangsübersicht: https://pafak3.wiwi.uni-siegen.de/info/wp-content/uploads/Studiengang/Studiengangsuebersichten/bwl-bsc-2012.pdf

118
Studienstruktur

Berufsmöglichkeiten
Der erfolgreiche Abschluss des Studiums befähigt zur Durchführung vielfältiger kaufmännisch-betriebswirtschaftlicher Tätigkeiten, sowohl ausführender als auch
leitender Art in unterschiedlichen Bereichen. Infrage kommen ebenfalls sämtliche planende, steuernde, kontrollierende und verwaltende Tätigkeiten in kleinen und
mittleren Unternehmen jeglicher Branche, aber auch in Großunternehmen, in Verbänden und in der öffentlichen Verwaltung. Die breite Auswahl an
Spezialisierungs-, Wahl- und Vertiefungsmöglichkeiten erlaubt individuelle Studienbiographien und eröffnet den Studierenden vielfältige Einstiegsmöglichkeiten in
nahezu jeder Branche.

Hinweis zum Masterstudium


Mögliche Masterprogramme
• Entrepreneurship and SME Management
• Management und Märkte
• Accounting, Auditing & Taxation
• Controlling und Risikomanagement
• Plurale Ökonomik
• Business Analytics

Weiterführende Links
• Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaftslehre • Studienanfänger
https://pafak3.wiwi.uni- https://pafak3.wiwi.uni-siegen.de/info/studienanfaenger/
siegen.de/info/studiengaenge/bachelor/bwl/

119
Volkswirtschaftslehre Bachelor of Science - 6 Semester

Informationen zum Studium

Im Rahmen des 6-semestrigen Bachelorstudiums beschäftigen sich die Studierenden mit monetären, strukturellen und sektoralen Problemen der europäischen
Wirtschaft (insb. Geld-, Währungs-, Finanz-, Wettbewerbs-, Wachstums- und Umweltpolitik der EU) sowie Fragen der europäischen Kultur-, Wirtschafts- und
Sozialgeschichte. Der Fokus wird insbesondere auf die Herausforderungen der europäischen Integration und globaler Verflechtungen gelegt.

Der Studiengang ist modularisiert, wobei die 21 Module in Pflicht- und Wahlpflichtmodule unterteilt sind. In der ersten Phase des Studiums sollen mathematische,
statistische und fachspezifische Methoden erlernt werden; in den späteren Semestern sollen die Fachkompetenzen in den klassischen Themenfeldern der
wirtschaftswissenschaftlichen Theorie erworben werden. Zudem werden Synergien mit anderen Studienfächern der Fakultät (z.B. Betriebswirtschaftslehre,
Wirtschaftsrecht, Wirtschaftsinformatik), aber auch mit Fächern weiterer Disziplinen hergestellt.

Studienstruktur

Studiengangsübersicht: https://pafak3.wiwi.uni-siegen.de/info/wp-content/uploads/Studiengang/Studiengangsuebersichten/vwl-bsc-2019.pdf

Modulhandbuch: https://pafak3.wiwi.uni-siegen.de/info/wp-content/uploads/Studiengang/MH_und_PO/vwl-bsc_2011_mh.pdf

120
Berufsmöglichkeiten

Mit dem Bachelorabschluss in Volkswirtschaftslehre eignen Sie sich grundlegende wirtschafts-politische und -theoretische Zusammenhänge sowie
betriebswirtschaftliche und mathematische Kenntnisse an, die Ihnen ausgezeichnete Karriereperspektiven in zahlreichen Branchen eröffnen. Der Europabezug
bereitet Sie insbesondere auf eine Tätigkeit in international agierenden Unternehmen bzw. Institutionen vor. Zu den möglichen Arbeitgebern zählen unter
anderem:
• Staatliche Institutionen auf lokaler, regionaler, nationaler und europäischer Ebene (Ministerien, Verwaltung, Europäische Kommission etc.)
• Kredit- und Geldwesen (EZB, Bundesbank, private Banken, IWF)
• Internationale Organisationen (OECD, WTO, UNICEF)
• Privater Sektor (Unternehmensberatungen, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Großkonzerne)

Hinweis zum Masterstudium

Mögliche Masterprogramme
• Economic Policy
• Plurale Ökonomik
• Business Analytics

Weiterführende Links
• Bachelor-Studiengang Volkswirtschaftslehre • Studienanfänger
https://pafak3.wiwi.uni- https://pafak3.wiwi.uni-siegen.de/info/studienanfaenger/
siegen.de/info/studiengaenge/bachelor/vwl/

121
RHEINISCHE FRIEDRICH-WILHELMS-UNIVERSITÄT BONN

Angebotene Studiengänge:

• Chemie
• Geodäsie und Geoinformation
• Geowissenschaften
• Meteorologie und Geophysik
• Physik

122
Chemie Bachelor of Science - 6 Semester

Informationen zum Studium

Die Naturwissenschaft Chemie befasst sich mit der Zusammensetzung, der Struktur, den Eigenschaften und der Umwandlung von Stoffen. Wichtige Aspekte sind
die Darstellung und Charakterisierung von Stoffen sowie die physikalischen Gesetzmäßigkeiten, denen die Stoffumwandlungen gehorchen. Damit liefert die Chemie
unter anderem die Grundlage für die Herstellung neuer Substanzen und Materialien zur Anwendung in Medizin, Energiespeicherung, Landwirtschaft oder im
Haushalt und zur Entwicklung neuer analytischer Verfahren in Diagnostik, Umweltschutz und Qualitätssicherung.

Die drei Hauptgebiete der Chemie sind die Anorganische Chemie (Verbindungen der Elemente: Darstellung, Eigenschaften, Bindungssituation), die Organische
Chemie (Verbindungen mit Kohlenstoffgerüst, u. a. auch Biomakromoleküle) und die Physikalische Chemie (Anwendung physikalischer Methoden zur Untersuchung
von Stoffen und Stoffumwandlungen). Dabei ist eine scharfe Trennung weder möglich noch sinnvoll. Das Experiment ist in den induktiv arbeitenden
Naturwissenschaften das wichtigste Mittel zum Erkenntnisgewinn. Daher ist die Vermittlung solider handwerklicher Fertigkeiten im chemischen Labor essentieller
Bestandteil der universitären Chemieausbildung.

Der Bachelorstudiengang Chemie umfasst sechs Semester mit 180 Leistungspunkten (LP). Der Studiengang ist konsekutiv, d. h. nach sukzessivem Erwerb aller
Leistungspunkte wird von der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bonn der akademische Grad Bachelor of Science im Fach Chemie
verliehen. Inhaltlich werden in den ersten fünf Semestern solide theoretische Grundlagen und praktische Fähigkeiten in den Kernfächern Anorganische und
Analytische Chemie (40 LP), Organische Chemie und Biochemie (41 LP) und Physikalische und Theoretische Chemie (41 LP) vermittelt. Darüber hinaus müssen die
naturwissenschaftlichen Grundlagenfächer Mathematik (10 LP) und Physik (14 LP) belegt werden. Im dritten und sechsten Semester sind neben den "Chemie-
Modulen" jeweils ein freies Wahlpflichtmodul1 mit insgesamt 10 LP vorgesehen.
• Laborsicherheit in Theorie und Praxis
• Vermittlung chemischen Grundwissens
• Recht und Toxikologie
• Sprachkurse am SLZ (besonders Englisch für Naturwissenschaftler)

Das sechste Semester dient dann der Schwerpunktsetzung mit der Wahl eines fachgebundenen Wahlpflichtmoduls (12 LP, erste Semesterhälfte) und der sich in der
Regel anschließenden Bachelor-Arbeit (12 LP, zweite Semesterhälfte).

123
Ziel des Bachelor-Studiengangs Chemie ist es, gründliche Kenntnisse im Fach Chemie zu erwerben sowie fachspezifische Techniken und die Anwendung
wissenschaftlicher Methoden zu erlernen. Die Absolventen sollen dadurch die für den Übergang in die Berufspraxis oder in ein Masterstudium notwendigen
Fähigkeiten erwerben.

Studienverlaufsplan: https://www.chemie.uni-bonn.de/studium/bachelor-studienbeginn-ab-ws2020-
21/downloads/BSc%20Chemie%20PO2020%20Moduluebersicht.pdf

Berufsmöglichkeiten

Forschung und Entwicklung, Produktion, Anwendungstechnik, Kundenbetreuung und Marketing in der chemischen Industrie sowie in mittelständischen
Chemiebetrieben und chemienahen Unternehmen; im Öffentlichen Dienst (z. B. in Umweltämtern Überwachung von Boden-, Wasser- und Luftqualität; Forensik);
externe oder interne Qualitätskontrolle von Nahrungsmitteln und Materialien; Tätigkeit als Gutachter*in und Sachverständige*r bei freiberuflicher Tätigkeit;
Bibliotheks-, Dokumentations- und Patentwesen; wissenschaftliche Tätigkeit an Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen und außeruniversitären
Forschungseinrichtungen.

Hinweis zum Masterstudium

Der Masterstudiengang Chemie richtet sich vor allem an Studierende mit abgeschlossenem Bachelorstudium der Chemie, aber auch Quereinsteiger können
angenommen werden. Der Studiengang ist konsekutiv aufgebaut.

Weiterführende Links
• Fachschaft • Vorkurse
https://www.chemie.uni- https://www.chemie.uni-bonn.de/studium/studienanfaenger/vorkurse_mnf
bonn.de/studium/studienanfaenger/einfuehrungsveranstaltung-1

124
Geodäsie und Bachelor of Science - 6 Semester
Geoinformation

Informationen zum Studium

Die Geodäsie befasst sich mit der Vermessung der Erde in globalen, regionalen und lokalen Maßstäben. Die Geoinformation wiederum stellt den Zusammenhang
zwischen den erfassten Daten und deren Raumbezug, der Verarbeitung mit computergestützten Verfahren und deren Präsentation mit digitalen
Geoinformationssystemen her. Geodäsie und Geoinformation ist eine Ingenieurwissenschaft, die interdisziplinär arbeitet und moderne Messtechniken,
Analyseverfahren und Kommunikationsmedien einsetzt. Ziel vieler Anwendungen ist die Darstellung und Gestaltung unseres Lebensraums, wie z.B. die Bewertung
von (knappen) Ressourcen unserer Erde, oder die Entwicklung und Planung unserer Umwelt und Infrastruktur.

In den Grundmodulen werden zunächst Kenntnisse in der Ingenieurmathematik, der Experimentalphysik, der Ausgleichungsrechnung sowie der Geodäsie und
Geoinformation vermittelt. Das anschließende Fachstudium befasst sich u.a. auch mit der mathematischen Auswertung von Satellitenmissionen zur Bestimmung
des Schwerefeldes der Erde, photogrammetrischen Mess- und Auswertemethoden oder gestalterischen Aspekten im Städtebau. Neben den Lehrveranstaltungen
sind praktische Anteile in Form von Übungen und Messpraktika wichtige Bestandteile des Studiums.

Der Studiengang Geodäsie und Geoinformation ist ein moderner Studiengang, der naturwissenschaftlich geprägt und interdisziplinär angelegt ist. Er beschäftigt
sich mit der Digitalisierung der Erde - in globalen, regionalen und lokalen Maßstäben. Geodäten entwickeln Verfahren, die aus den Signalen eines
weltumspannenden Systems von Satelliten (GPS) die Koordinaten eines Standorts auf der Erde berechnen können. Die raumbezogenen Sachdaten zu den
Koordinaten liefert die Geoinformation - die mit modernsten Sensoren Daten erfasst, computergestützt verarbeitet, über das Internet verbreitet und multimedial
präsentiert.

Das Studium der Geodäsie und Geoinformation beruht auf mathematischen, physikalischen und technischen Grundlagen. Verstärkt entwickeln sich aber auch im
Bereich der Grundlagen Kenntnisse in der Datenverarbeitung und der Informationstechnologie. So werden dementsprechend in den ersten (zwei bis drei)
Semestern verstärkt die Grundlagen in den Fächern Ingenieurmathematik, Experimentalphysik, Statistik, Geodäsie und Geoinformation gelegt. Das Fachstudium,
beginnend ab dem dritten Fachsemester, stellt die Breite und Berufsfeldorientierung der Geodäsie und Geoinformation dar. Wissen in den Bereichen Theoretische
Geodäsie Ingenieurgeodäsie Geoinformation Städtebau und Bodenordnung Photogrammetrie und Astronomische, Physikalische und Mathematische Geodäsie wird
vermittelt und gefestigt.

Fachinhalte:
• Ingenieurmathematik
• Fernerkundung

125
• Gedätisches Rechnen
• Photogrammetrie
• Messtechnik
• Satellitengeodäsie
• Statistik
• Flächenmanagement
• Geoinformation
• Immobilienbewertung
• Kartographie
• Geo-Algorithmen

Studienverlauf: https://www.gug.uni-bonn.de/studieninteressierte/kurzinfo/2018-gug-flyer-web.pdf

Berufsmöglichkeiten
Leitende Positionen in öffentlichen Vermessungsverwaltungen (Katasterämter, Landesvermessungsämter), öffentlich bestellte*r Vermessungsingenieur*in,
gewerbliche Ingenieursbüros, Unternehmen (Geoinformation, Verkehr, Kartographie, Photogrammetrie, Energieversorgung etc.), Kredit-/Immobilienwirtschaft,
Bauwirtschaft, Sachverständigen-/Planungsbüros, Liegenschaftsabteilungen großer Unternehmen, Kommunen/ Fachverwaltungen, Luft- und Raumfahrt,
Softwareentwicklung, Wissenschaft (Lehre/ Forschung an Hochschulen, Forschungseinrichtungen etc.)

Hinweis zum Masterstudium


An das Bachelorstudium Geodäsie und Geoinformation lässt sich ein gleichnamiger zweijähriger Masterstudiengang anschließen. Das Masterstudium Geodäsie und
Geoinformation (MSc) bereitet auf Ingenieurtätigkeiten in der Wirtschaft, in der Verwaltung oder in der Wissenschaft vor. Ziel ist die Vermittlung von höheren
mathematischen, methodischen und technischen Fähigkeiten, die mit aktuellen Forschungsprojekten der Dozenten korrespondieren. Der Master-Abschluss ist
übrigens auch Voraussetzung für das Referendariat für den höheren vermessungstechnischen Verwaltungsdienst. Im MSc-Studium wird forschungsorientiert
gelehrt und gelernt. Nach dem Masterstudium kann man entscheiden, ob man die Promotion an der Landwirtschaftlichen Fakultät zum Dr.-Ing. anstreben möchte.

Weiterführende Links
• Erklärvideo • Studienanfänger
https://www.gug.uni-bonn.de/ https://www.gug.uni-bonn.de/studienanfaenger

126
Geowissenschaften Bachelor of Science - 6 Semester

Informationen zum Studium

Die Geowissenschaften erforschen die Entwicklung der Erde und die des Lebens seit ihrer Entstehung bis heute. Wissenschaftliche Fragen zum globalen Wandel, zu
Umwelteinflüssen und -risiken und zur Verfügbarkeit gefragter Rohstoffe können mit dem Verständnis der beteiligten Geoprozesse beantwortet werden.
Die geologische Untersuchung des Erdaufbaus und der oberflächennah auftretenden Gesteine liefern wertvolle Hinweise auf bisherige und zukünftige Prozesse
(z.B. Vulkanismus, Tsunamis, Erdbeben, Klimawandel). Während geophysikalische Verfahren uns den Blick ins Erdinnere erlauben, geben geochemische Analysen
Hinweise auf vergangene Abläufe, deren Spuren oft nur noch in den Gesteinen gespeichert sind. Das Verständnis hydrogeologischer Systeme in der oberen
Erdkruste hilft die weltweite Trinkwasserversorgung zu gewährleisten. Mit der Entwicklung des Lebens in Abhängigkeit vom Lebensraum und Klima, auch mit Blick
auf heutige Szenarien, beschäftigt sich die Paläontologie.
Das breit gefächerte Studium bietet mit Geologie, Paläontologie, Geochemie/Petrologie und Geophysik alle Kernbereiche der Geowissenschaften an.
Geowissenschaftliche Grundlagen werden gemeinsam mit den Fächern Chemie, Biologie, Physik und Mathematik gleich zu Beginn vermittelt. Innerhalb der
geowissenschaftlichen Spezialisierung steht eine praxisnahe und forschungsorientierte Ausbildung im Gelände, Labor und am Rechner im Vordergrund.
Der Bachelor-Studiengang wurde speziell so konzipiert und in der Folge bedarfsgerecht weiterentwickelt, dass außer dem Pflichtprogramm ein großes Spektrum
von Wahlmöglichkeiten innerhalb der Geowissenschaften angeboten und zielführend sowie praxisnah studiert werden kann. Kernbereiche sind hierbei Geologie,
Paläontologie, Geochemie/Petrologie und Geophysik, sowie die sich daraus ergebenden interdisziplinären Themenkreise (s.u.). Die Arbeit im Gelände hat bei der
Konzeption einen sehr hohen Stellenwert gehabt, die Ausbildung in den Geowissenschaften ist ohne einen Schwerpunkt in der Geländeausbildung nicht denkbar.
Das geowissenschaftlich breit angelegte, naturwissenschaftliche Grundwissen des Bachelor-Studienganges in Bonn hilft den Absolventen nach dem Studium, sich
im stark wandelnden Arbeitsmarkt zurecht zu finden. Studierende, die den Master-Abschluss und später eine wissenschaftliche Zukunft anstreben, orientieren sich
schon während des Bachelor-Studiums entsprechend ihren Interessen an den Angeboten der Kernbereiche (s.u.).
Geologie Paläontologie Geochemie und Petrologie Geophysik
• Allgemeine Geologie • Vertebraten • Geochemie • Angewandte Geophysik
• Angewandte Geologie • Invertebraten • Petrologie
• Umweltgeologie • Paläobotanik • Mineralogie/Kristallographie
• Hydrogeologie • Mikropaläontologie
• Sedimentologie
• Strukturgeologie

127
Studienverlauf, Module, Prüfungsordnung: https://www.geowissenschaften.uni-bonn.de/de/bachelor/Studienverlauf_Module_Pruefungsordnung

Berufsmöglichkeiten

Angewandte Geologie (Grundwasserressourcen, Entwicklungshilfe, Umweltschutz, Georisiken), Ministerien/Ämter (Umweltbereich), Geologische Dienste,
Rohstoffexploration/-nutzung und Werkstoffe (Industrie), Öffentlichkeitsarbeit und Museen, Wissenschaft (Lehre/Forschung an Hochschulen,
Forschungseinrichtungen)

Hinweis zum Masterstudium

Die konsekutiven Masterstudiengänge Geologie, Paläontologie und Geochemie/Petrologie greifen das breite Spektrum auf, dass im Bachelor-Studiengang
charakteristisch für die Geowissenschaften in Bonn sind. Sie wurden zum WiSe 2018/19 eingeführt und lösen den bisherigen Masterstudiengang Geowissenschaften
ab. Die Idee, die hinter diesen neuen Studiengängen steckt ist der Wunsch zur fachliche Spezialisierung und zugleich die bewährte geowissenschaftliche
Interaktion zwischen den Fachrichtungen zu bewahren.

Weiterführende Links
• Studienberatung • Fachschaft
https://www.geowissenschaften.uni-bonn.de/de/kontakte- https://www.fachschaft-geowissenschaften.uni-bonn.de/
1/studienberatung

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Meteorologie und Bachelor of Science - 6 Semester
Geophysik

Informationen zum Studium

Meteorologie ist die vorwiegend physikalisch-chemisch orientierte Naturwissenschaft, die sich mit dem Zustand, der Zusammensetzung und der Bewegung der
Atmosphäre beschäftigt. Klassisches Ziel der Meteorologie ist es, Wetter zu verstehen und es vorherzusagen. Modernste Geräte mit Radar- und Lasertechnik aber
auch Satelliten und Radiosonden unterstützen die Beobachtung der atmosphärischen Prozesse und liefern eine Vielzahl von Messdaten. Nach Aufbereitung der
Messdaten mit statistischen Methoden werden diese Daten als Anfangsfelder in mathematisch-physikalischen Modellen zur Prognose verwendet. Die Ergebnisse
werden von Wettervorhersager*innen sowie mit nachgeschalteten statistischen Modellen interpretiert.

In einem anderen klassischen Teilbereich der Meteorologie werden die zurückliegende und die kommende Entwicklung des Erdsystems mit den bedeutenden
Austauschprozessen zwischen den beteiligten Sphären (Atmosphäre, Ozeane, Eisflächen, Biosphäre und Erdboden) modelliert (Klimatologie).

Eine fundierte Grundausbildung in den Fächern Physik, Mathematik und Elektronische Datenverarbeitung erfolgt zu Beginn des Studiums. Darauf aufbauend findet
eine Spezialisierung in den Teilbereichen der Meteorologie statt. Die im Studium erlernten Fähigkeiten der Beobachtung, Analyse, Modellerstellung, -betrieb und -
auswertung sind für viele Berufe der modernen Arbeitswelt grundlegend.

Übergeordnetes Ziel des Bachelorstudiengangs Meteorologie und Geophysik ist die Erlangung von Kenntnissen und Fertigkeiten, die zur Ausübung des Berufs des
Meteorologen oder des Geophysikers befähigen. Dies umfasst im weitesten Sinne die Fähigkeit zu einer mathematisch-naturwissenschaftlichen Betrachtung,
Analyse und Vorhersage der Physik von Umweltveränderlichkeiten, die in oder mit der Atmosphäre bzw. des Erdbodens einhergehen.

Als Lernergebnis bietet der Bachelorstudiengang Meteorologie und Geophysik Grundlagenwissen der Meteorologie und der Geophysik, gleichzeitig aber auch die
Anwendung, Umsetzung und Kommunikation wissenschaftlicher Erkenntnisse. Mit Abschluss des Studiengangs haben die Studierenden die folgenden
fachspezifischen Kompetenzen:

• Auf der Basis der üblicherweise zu Verfügung stehenden Beobachtungen (einschließlich der Fernerkundung) können die Studierenden eine Diagnose der
atmosphärischen und der geophysikalischen Dynamik vornehmen
• Die üblicherweise zur Verfügung stehenden Prognosen können wissenschaftlich korrekt interpretiert und ausgewertet werden
• Beobachtungsdaten der Atmosphäre und des Erdbodens können wissenschaftlich interpretiert und ausgewertet werden
• Diese Erkenntnisse können in wissenschaftlich angemessener Weise und in korrekter Formulierung schriftlich und mündlich präsentiert werden

129
• Die Studierenden haben ein Bewusstsein für die ökonomische und/oder politische Relevanz der Aussagen entwickelt
• Es werden folgende allgemeine Schlüsselqualifikationen vermittelt: Programmierung, Informationstechnologie, Präsentationstechnik, Teamfähigkeit, Benutzung
von Fremdsprachen
• Es werden Kenntnisse über nationale und internationale Organisationen vermittelt
• Im Rahmen des Moduls "Forschungsorientiertes Modul" kann mit einem Praktikum bei einer Organisation oder
• Im Rahmen des Moduls "Forschungsorientiertes Modul" kann alternativ zum Besuch eines Moduls aus dem Master Physik der Erde und Atmosphäre mit einem
Praktikum bei einer Organisation oder Firma, die Meteorologen oder Geophysiker beschäftigt, ein Einblick in die Berufswelt gewonnen werden

Studienverlaufsplan: https://www2.meteo.uni-bonn.de/Studienberatung/module/Studienverlaufsplan_bsc_mug.pdf

Berufsmöglichkeiten

Öffentlicher Dienst (Deutscher Wetterdienst, Umweltschutz-/Wasser-/Schifffahrtsämter), öffentlich-rechtliche/private Medien (Radio, Fernsehen, Online),
Gutachter*innentätigkeiten (Versicherungen, Umwelt-/Ökologieverbände, Beratungsfirmen), Verfahrens-/Software-/ Produktentwicklung, technische
Datenerhebung/-analyse (z.B. Überwachungsvereine), Wissenschaft (Lehre/Forschung an Hochschulen, Forschungseinrichtungen etc.), Gutachten und Vertrieb im
Bereich regenerativer Energien (Solar und Wind); Strombörse

Hinweis zum Masterstudium

Ein weiterführendes Studium im Studiengang Master in Physik der Erde und Atmosphäre ist möglich.

Weiterführende Links
• zum Studium der Meteorologie
https://www2.meteo.uni-
bonn.de/Studienberatung/meteorologiestudium.html

130
Physik Bachelor of Science - 6 Semester

Informationen zum Studium

Die Physik hat zum Ziel, Zustände und Vorgänge in der Natur auf quantitativer und qualitativer Ebene zu erfassen und durch allgemeingültige Gesetzmäßigkeiten
zu beschreiben. Auf verschiedenen Ebenen werden die Grundbausteine der uns umgebenden Welt, die Zusammenhänge zwischen Mikro- und Makrokosmos,
erforscht.

Ein wesentlicher Bestandteil des Studiums ist dabei die verwendete „Sprache der Physik“, die Mathematik. Die Physik selbst gliedert sich in die
Experimentalphysik und die Theoretische Physik. In der Experimentalphysik wird ausgehend von experimentellen Beobachtungen auf die zugrunde liegenden
Naturgesetze geschlossen – von der Mechanik bis hin zur Teilchenphysik. Die Theoretische Physik indessen beschreibt ausgehend von wenigen Axiomen in
logisch-mathematischer Weise das Zusammenspiel der Körper und Kräfte auf makroskopischen und mikroskopischen Skalen.

Die einzelnen Vorlesungen werden von Übungen und teilweise Laborpraktika ergänzt, um die jeweiligen Themen in Kleingruppenarbeit vertieft zu behandeln. Je
nach Studieninteresse können im fortgeschrittenen Studium forschungsorientierte Lehrveranstaltungen aus dem Masterstudium besucht, ein Projektpraktikum
durchgeführt oder ein Berufsfeldpraktikum absolviert werden. Die Wahl eines physikalischen (z.B. Astronomie oder Meteorologie) oder nicht-physikalischen
Nebenfachs weitet den Blick über die eigenen Fachgrenzen hinaus.

Das Bachelorstudium vermittelt die Grundlagen der experimentellen und der theoretischen Physik, auch durch Laborpraktika, und führt zum ersten
berufsqualifizierenden Abschluss. Es bereitet auf die konsekutiven, weiterführenden Masterstudiengänge vor. Im Wahlbereich wird die Möglichkeit geboten, einige
Lehrveranstaltungen aus den Master-Studiengängen zu wählen oder alternativ ein Betriebspraktikum zu absolvieren.

Module Physik I-V Einführung in die experimentelle Physik anhand klassischer Phänomene (Mechanik, Elektrodynamik, Optik)und mikroskopischer
Konzepte (Wellenmechanik, Atome, feste Körper,Kerne und Teilchen) in Vorlesung und Praktikum
Module Theoretische Einführung in die Konzepte der theoretischen Physik (Mechanik, Elektrodynamik, Quantenmechanik, Statistische Physik)
Physik I-IV

Module Mathematik Lineare Algebra, Infinitesimalrechnung, Funktionentheorie, Differentialgleichungen, Vektor- und Funktionalanalysis
I-III
Wahlpflichtmodule

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Im Wahlbereich werden Grundlagen anderer Fächer (von der Astronomie bis zu Wirtschaftswissenschaften), Präsentationstechniken u.a. Qualifikationen erlernt.

Modulplan: https://www.physik-astro.uni-bonn.de/studies-de/study-courses-1/bsc-grafik2014.pdf

Berufsmöglichkeiten

Wissenschaft (Lehre/Forschung an Hochschulen, Forschungseinrichtungen etc.), Forschung und Entwicklung (Industrie), Verwaltung und Management, Patentwesen,
Behörden und Ministerien, Finanz- und Softwaredienstleistung, Consulting, Überwachung/Kontrolle von Produktion und Vertrieb

Hinweis zum Masterstudium

Die Vertiefungsrichtungen des Masterstudiengangs Physik orientieren sich an den Bonner Forschungsschwerpunkten in der Teilchenphysik sowie der Photonik und
der Kondensierten Materie. Im Masterstudiengang Astrophysik lernen Studierende astrophysikalische Problemstellungen aufzugreifen und sie mit
wissenschaftlichen Methoden auch über die aktuellen Grenzen des Wissensstandes hinaus zu lösen. Darüber hinaus befähigen interdisziplinäre Fragestellungen die
Studierenden dazu, fachübergreifende Zusammenhänge zu erkennen und wissenschaftlich einzuordnen. Es wird erlernt, wissenschaftliche Methoden und
Erkenntnisse selbständig, (eigen-)verantwortlich und selbstkritisch anzuwenden.

Weiterführende Links
• Vorkurse und Vorlesungsverzeichnis • Studienberatung
https://www.physik-astro.uni-bonn.de/studies-de/study-courses- https://www.physik-astro.uni-bonn.de/studies-de/student-guidance
1
• Fachgruppe
https://www.physik-astro.uni-bonn.de/kontakt

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BAUHAUS-UNIVERSITÄT WEIMAR

ANGEBOTENE STUDIENGÄNGE:

• Informatik mit den Schwerpunkten "Medieninformatik" und "Security and Data Science"
• Bauingenieurwesen
• Umweltingenieurwissenschaften
• Management [Bau, Immobilien, Infrastruktur]

133
Informatik mit Bachelor of Science - 6 Semester
Medieninformatik und
Security and Data Science

Informationen zum Studium


Der Bachelor-Studiengang Informatik ist grundlagen- bzw. forschungsorientiert, dauert sechs Semester und bereitet Studierende auf die gesellschaftlich
hochaktuellen Informatikbereiche IT-Sicherheit, Datenwissenschaften und Visual Computing vor. Der Studiengang beinhaltet 12 Pflichtmodule, die in den ersten
vier Semestern liegen und in denen die Grundlagen der Mathematik und Informatik vermittelt werden:
• Lineare Algebra, Diskrete Mathematik, Analysis, Numerik und Stochastik • Technische und Praktische Informatik
• Einführung in die Programmierung, Softwareengineering I und II • Modellierung
• Algorithmen und Datenstrukturen • Formale Sprachen
Anwendungsspezifische Pflichtmodule:
Im Lauf des Studiums werden zunehmend Kompetenzen mit einem klaren Anwendungsbezug vermittelt. Selbständiges wissenschaftliches Arbeiten ist eine der
Kernkompetenzen, die Studierende im Informatik-Studium an der Bauhaus-Universität Weimar erwerben, bspw. im Rahmen der Pflichtmodule Mensch-Maschine
Interaktion, Parallele und Verteilte System, Datenbanken sowie Kryptographie.
Wahlmodule:
Ab dem zweiten Semester ermöglichen die Wahlmodule (15 ECTS) den Studierenden, ihr Wissen durch den Besuch von Veranstaltungen aus anderen Bereichen und
Fakultäten zu erweitern. Auch die Anerkennung von Sprachkursen (max. 6 ECTS) ist im Rahmen dieses Moduls möglich.
Projekte:
Bereits mit Beginn der zweiten Studienhälfte werden die Studierenden im Rahmen von Projekten in Kleingruppen an das selbstständige wissenschaftliche Arbeiten
herangeführt. Die Projekte dienen auch dem Erwerb von berufsrelevanten „Soft Skills“, wie Kommunikationskompetenz, Grundkenntnissen des
Projektmanagements, etc.
Schwerpunkt:
Nach dem dritten Semester haben die Studierenden die Wahl zwischen den beiden Schwerpunkten „Medieninformatik“ oder „Security and Data Science“.
Schwerpunkt Medieninformatik: Innerhalb des Schwerpunkts „Medieninformatik“ entwickeln die Studierenden ihr fachliches Profil in Richtung visueller
Algorithmen und Technologien – international auch als Visual Computing bezeichnet. Hier stehen die menschliche Wahrnehmung sowie moderne webbasierte
Schnittstellen als grundlegende Aspekte der meisten medien-technologischen Systeme im Fokus. Dieser Schwerpunkt bietet auch die Möglichkeit, Projekte und
Lehrveranstaltungen der Fakultät Kunst und Gestaltung zu belegen.

134
Schwerpunkt Security and Data Science: Innerhalb des Schwerpunkts „Security and Data Science“ beschäftigen sich die Studierenden mit dem Spannungsfeld
zwischen Big Data und Privacy. Die Teilgebiete IT-Sicherheit und Datenanalyse sind daher die zentralen Inhalte des Schwerpunkts und bieten gleichermaßen
wichtige Anknüpfungspunkte für die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Geisteswissenschaften an der Fakultät Medien.
Modulkatalog: https://www.uni-weimar.de/fileadmin/user/fak/medien/hauptseiten/Studium/Medieninformatik/Modulkatalog_I-BSc.pdf
Curriculum: https://www.uni-weimar.de/de/medien/studium/informatik-bsc/curriculum/

Berufsmöglichkeiten
Mit einem Bachelor-Abschluss Informatik können Alumni zum Beispiel in diesen Bereichen arbeiten:
• Software- und Web-Entwicklung
• IT-Sicherheit
• Projektmanagement im IT-Bereich
• Interface Design
• Games-Entwicklung
• Forschung an Universitäten oder in der Industrie
Kontakte zu internationalen Arbeitgebern: Im Rahmen der angewandten Praxisprojekte verfügen unsere Lehrenden über gute Kontakte zu Top-Unternehmen der
IT-Branche. Unsere Professorinnen und Professoren unterstützen dabei auch die Vermittlung zu attraktiven Arbeitgebern weltweit, z.B. Google, Adobe, IBM,
Volkswagen und Zeiss.

Hinweis zum Masterstudium


Die Möglichkeiten eines weiterführenden Studiums in Weimar oder an anderen Studienorten sind vielfältig: Sie können ein Master-Studium in den Bereichen der
angewandten Informatik aufnehmen. An der Fakultät Medien der Bauhaus-Universität Weimar bieten wir zwei englischsprachige, forschungsorientierte Master-
Studiengänge in den Bereichen Computer Science for Digital Media (nach Vertiefungsrichtung „Security and Data Science“) und Human-Computer Interaction (nach
Vertiefungsrichtung „Medieninformatik“) an. Gemeinsam mit der Fakultät Bauingenieurwesen gibt es den englischsprachigen Master-Studiengang Digital
Engineering.

Weiterführende Links
• Allgemeine Informationen • Studieren in Weimar
https://www.uni-weimar.de/de/medien/studium/informatik-bsc/ https://www.uni-weimar.de/de/medien/studium/informatik-bsc/studieren-in-
weimar/
• Angebote für Studieninteressierte
https://www.uni-weimar.de/de/medien/studium/informatik-
bsc/angebote-fuer-studieninteressierte/

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Bauingenieurwesen Bachelor of Science - 6 Semester

Informationen zum Studium

Im Studiengang »Bauingenieurwesen« erlernen Sie, wie Bauwerke und Infrastrukturanlagen richtig geplant, technisch umgesetzt und dauerhaft instandgehalten
werden. Auf Basis mathematisch-naturwissenschaftlicher Grundlagen vermitteln wir Ihnen im Bachelor-Studium zunächst fachspezifische Fertigkeiten und
Methoden in den Disziplinen Mathematik, Informatik, Chemie, Physik, Baukonstruktion, Geodäsie, Mechanik, Statik, Baustoffkunde, Stahlbau, Holz- und
Mauerwerksbau, Baubetrieb und Betriebswirtschaftslehre. Je nach Fähigkeiten und Interesse können Sie Ihre Kenntnisse nach dem Grundstudium in den
Vertiefungsrichtungen »Konstruktiver Ingenieurbau« oder »Baustoffingenieurwissenschaft« weiter ausbauen und sich im Rahmen eines entsprechenden Master-
Studiengangs spezialisieren.

Grundstudium
Im Fokus der ersten vier Semester steht der Bereich Naturwissenschaften, insbesondere in den Fächern Mathematik, Baukonstruktion, Geodäsie, Bauphysik,
Bauchemie, Bauinformatik, Mechanik / Statik, Baustoffkunde, Stahlbau, Holz- und Mauerwerksbau, Stahlbetonbau, Bodenmechanik, Baubetrieb und
Betriebswirtschaftslehre. Eine hinreichende Wissensbasis auf diesem Gebiet ist eine wichtige Voraussetzung für ein erfolgreiches Studium.

Konstruktion
Im 4. und 5. Semester entscheiden Sie sich für eine Vertiefungsrichtung. In der Vertiefung Konstruktiver Ingenieurbau werden Ihnen Kenntnisse im Stahlbeton- und
Spannbetonbau, im Stahl- und Verbundbau, im nachhaltigen Bauen oder in den Grundlagen der Finite Elemente Methode vermittelt. Eine wesentliche Säule des
Studienganges ist das Projektstudium.

Baustoffe
Im 4. und 5. Semester entscheiden Sie sich für eine Vertiefungsrichtung. In der Vertiefung Baustoffe und Sanierung erlernen Sie, wie wichtig das Material ist, mit
dem eine Baukonstruktion errichtet wird. Ihnen werden die Eigenschaften, Herstellungsmöglichkeiten und Anwendungsfelder von Baustoffen vermittelt.

Weiterführende Informationen: https://www.uni-weimar.de/de/bauingenieurwesen/studium/bauingenieurwesen-bsc/studium/

Berufsmöglichkeiten
Absolventinnen und Absolventen finden Arbeitsplätze in den folgenden privaten und öffentlichen Firmen und Institutionen:
• Planungsbüros des Hoch-, Tief-, und Brückenbau • Büros der Baustoffprüfung, -zulassung und Qualitätssicherung am Bau
• regional, überregional oder international tätige Bauunternehmen • Gutachterbüros zur Schadensdiagnose und Ursachenforschung
• Unternehmen des Maschinen-und Anlagenbaus • Unternehmen der Softwareentwicklung

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• Unternehmen der Bausanierung und Bauwerkserhaltung • Universitäten, Hoch- und Fachhochschulen
• Planungsbüros der Umwelttechnik • außeruniversitäre Forschungseinrichtungen
• Unternehmen der Energie- und Wasserwirtschaft sowie Ver- und • Unternehmen der Wohnungswirtschaft
Entsorgungsunternehmen • staatliche und kommunale Verwaltungen
• Unternehmen des Recycling und Umweltschutz • Einrichtungen der Entwicklungshilfe

Hinweis zum Masterstudium


Mögliche Masterstudiengänge
• Bauingenieurwesen - Konstruktiver Ingenieurbau
• Baustoffingenieurwissenschaft
• Digital Engineering
• Umweltingenieurwissenschaften
• Management [Bau Immobilien Infrastruktur]
• Natural Hazards and Risks in Structural Engineering

Weiterführende Links
• Allgemeine Informationen • Studieren in Weimar
https://www.uni- https://www.uni-weimar.de/de/medien/studium/informatik-bsc/studieren-in-
weimar.de/de/bauingenieurwesen/studium/bauingenieurwesen- weimar/
bsc/studium/
• Vorstellung des Studiengangs Bauingenieurwesen
https://vimeo.com/437128505

137
Umweltingenieurwissenschaften Bachelor of Science - 6 Semester

Informationen zum Studium

Im Bachelorstudiengang »Umweltingenieurwissenschaften« werden Ingenieurinnen und Ingenieure ausgebildet, die sich aktiv mit den Zukunftsthemen
Ökologisches Handeln, Ressourcenschutz, Mobilität und Klimawandel auseinandersetzen und diese nachhaltig und sozial verträglich gestalten.

Grundstudium
In den ersten Semestern werden Ihnen neben ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen in den Bereichen Mathematik, Bauchemie, Bauphysik und Technische
Mechanik auch fachspezifische Grundlagen der Umweltingenieurwissenschaften wie Umweltchemie, Mikrobiologie, Thermodynamik, Mobilität, Klima und
Meteorologie vermittelt.

Fachstudium
Ab dem vierten Semester vertiefen Sie ihr Wissen auf dem Gebiet der Abfallwirtschaft und biologischer Verfahrenstechnik, Energiewirtschaft,
Siedlungswasserwirtschaft, Verkehrswesen und Urbane Stoffstromnutzungen in Planung, Bau und Betrieb. Ergänzt wird das Curriculum durch zusätzliche
Wahlmodule aus dem Gesamtangebot der Universität wie z.B. Sprachkurse oder Entwurfsseminare der Fakultät Architektur und Urbanistik. Sie erwerben die erste
akademische Berufsbefähigung und können sich für den gleichnamigen Masterstudiengang »Umweltingenieurwissenschaften« bewerben und Ihr Fachwissen
weiter ausbauen.
Alternativ können Sie ab dem 5. Semester in die Studienrichtung »Baustoffe und Sanierung« wechseln. Neben der Wahl geeigneter Baustoffe für Neubauten aller
Art, steht der Umgang mit baulichem Bestand, mit Bauschäden sowie der Instandsetzung und Sanierung im Fokus. Überdies setzen Sie sich mit Rohstoffressourcen
und den Möglichkeiten des Baustoffrecyclings auseinander. Sie erwerben die erste akademische Berufsbefähigung und können Ihr Fachwissen im
Masterstudiengang »Baustoffingenieurwissenschaft« weiter ausbauen.

Bachelorarbeit
Im sechsten Semester fertigen Sie studienbegleitend eine Bachelorarbeit an, welche fachkundig betreut und mit einer Verteidigung abgeschlossen wird.

Weiterführende Informationen: https://www.uni-weimar.de/de/bauingenieurwesen/studium/bachelor/umweltingenieurwissenschaften-bsc/

Berufsmöglichkeiten

Im Bachelorstudiengang Umweltingenieurwissenschaften werden Studierende auf die Planung, Errichtung, Anpassung und Bewirtschaftung der technischen
Infrastruktur in Städten sowie die Erforschung und Entwicklung von intelligenten Lösungen zur Schonung der Ressourcen der lokalen Umwelt vorbereitet.
Wesentlich sind dabei fachübergreifendes und vernetztes Denken.

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Das Berufsbild von Umweltingenieurinnen und Umweltingenieuren ist dabei extrem breit gefächert: Sie arbeiten bspw. in der Wasser-, Energie- und
Abfallwirtschaft, in der Verkehrssystemplanung und im Verkehrsmanagement oder in der Stadt- und Regionalplanung. Ziel ist es, die technische Infrastruktur in
diesen Bereichen nachhaltig und sozial verträglich zu gestalten.

Absolventinnen und Absolventen finden Arbeitsplätze in den folgenden privaten und öffentlichen Firmen und Institutionen:
• Ingenieur- und Planungsbüros
• Fach- und Aufsichtsbehörden, staatliche und kommunale Verwaltungen
• Entwicklungshilfe
• Ver- und Entsorgungsunternehmen
• Stadtentwicklung und -management
• Forschungseinrichtungen

Hinweis zum Masterstudium


Mögliche Masterstudiengänge
• Bauingenieurwesen - Konstruktiver Ingenieurbau
• Baustoffingenieurwissenschaft
• Digital Engineering
• Umweltingenieurwissenschaften
• Management [Bau Immobilien Infrastruktur]
• Natural Hazards and Risks in Structural Engineering

Weiterführende Links
• Allgemeine Informationen • Studieren in Weimar
https://www.uni-weimar.de/de/bauingenieurwesen/studium/bachelor/ https://www.uni-weimar.de/de/medien/studium/informatik-
umweltingenieurwissenschaften-bsc/ bsc/studieren-in-weimar/

• Clip zum Studiengang


https://vimeo.com/455707660

139
Management Bachelor of Science - 6 Semester
[Bau Immobilien
Infrastruktur]

Informationen zum Studium

Der Bachelorstudiengang Management [Bau Immobilien Infrastruktur] dauert sechs Semester. In den ersten drei Semestern werden Ihnen allgemeine wirtschafts-
und ingenieurwissenschaftliche Grundlagen, anwendungsorientierte Basiskenntnisse und -Fertigkeiten sowie spezifische Fach- und Methodenkompetenzen
vermittelt (Grundstudium). Ab dem 4. Semester beginnt das Fachstudium, das sich vorwiegend interdisziplinären Grundlagen wie Projektentwicklung,
Immobilienbewertung sowie Projekt-, Qualitäts-, Ethik-, Risiko-, Stakeholder- und Strategischem Management widmet.
Mit der abschließenden Bachelorarbeit erwerben Sie eine erste akademische Berufsbefähigung und können Ihr Know-how im konsekutiven Masterstudiengang
weiter ausbauen.
Weiterführende Informationen: https://www.uni-weimar.de/de/bauingenieurwesen/studium/mbb/
Didaktisch gliedert sich der Bachelorstudiengang Management [Bau Immobilien Infrastruktur] in drei Teile:

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Berufsmöglichkeiten
Nach dem Studium sind Sie vielseitig und international einsetzbar und können sowohl im öffentlichen Dienst als auch bei Wirtschaftsunternehmen Sachbearbeiter-
und Führungsaufgaben mittlerer Komplexität auf unterer Managementebene übernehmen.
Zu den vielfältigen Tätigkeiten gehören:
• Entwicklung, Durchführung und Überwachung von öffentlichen oder privat-wirtschaftlichen Projekten in den Bereichen Immobilien und Infrastruktur,
• Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen von Bau-, Immobilien- und Infrastrukturprojekten,
• Managementaufgaben in der Bau-, Immobilien- und Infrastrukturbranche: Marktanalysen, Strategie- und Geschäftsentwicklung, Projekt- /
Unternehmenscontrolling, Risiko- und Qualitätsmanagement, Baustellenlogistik,
• Aufgaben des technischen, infrastrukturellen und kaufmännischen Facility Managements,
• Strukturierung von Versicherungslösungen und anderen Dienstleistungen der Versicherungsbranche

Hinweis zum Masterstudium


Mögliche Masterstudiengänge
• Bauingenieurwesen - Konstruktiver Ingenieurbau
• Baustoffingenieurwissenschaft
• Digital Engineering
• Umweltingenieurwissenschaften
• Management [Bau Immobilien Infrastruktur]
• Natural Hazards and Risks in Structural Engineering

Weiterführende Links
• Allgemeine Informationen • Studieren in Weimar
https://www.uni- https://www.uni-weimar.de/de/medien/studium/informatik-bsc/studieren-in-
weimar.de/de/bauingenieurwesen/studium/mbb/studium/ weimar/
• Vorstellung des Studiengangs Management (Bau, Immobilien,
Infrastruktur)
https://vimeo.com/437128742

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