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Seite 1 - Die vier Fälle

was sind die 4 Fälle des Nomens?


In einem Satz kann das Nomen verschiedene Fälle, den sogenannten Kasus,
annehmen. Um den jeweiligen Fall des Nomens zu bestimmen, wird nach
dem Nomen gefragt? Der deutsche Name des Falls leitet sich von dem
jeweiligen Fragewort ab. Die Artikel des Nomens und das Nomen selbst
passen sich dem Fall an.

. Fall deutsche Bezeichnung Frage

1. Fall Nominativ Wer-Fall Wer oder Was?

2. Fall Genitiv Wessen-Fall Wessen?

3. Fall Dativ Wem-Fall Wem?

4. Fall Akkusativ Wen-Fall Wen oder Was?

Die vier Fälle des Nomens anhand von Beispielen


bestimmen
Der Nominativ
Der Nominativ ( in der Grundschule auch Wer-oder-Was-Fall genannt) gibt
Antwort auf die Frage, wer etwas tut.

Beispiele: 

 Der Junge sitzt auf dem Stuhl. -> Wer / was sitzt auf dem Stuhl?
-> der Junge
 Morgens geht mein Papa zur Arbeit. -> Wer / was geht morgens zur
Arbeit?
-> mein Papa
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Der Genitiv
Der Genitiv, daher auch Wessen-Fall genannt, gibt Antwort auf die
Frage: Wessen?

Beispiele:

 Dort liegt das Buch des Schülers. -> Wessen Buch liegt dort? -> des
Schülers
 Das Kleid der Frau gefällt mir. -> Wessen Kleid gefällt mir? -> der Frau
Der Dativ
Der Dativ, Wem-Fall genannt, gibt Antwort auf die Frage: Wem?

Beispiele: 

 Der Stift gehört dem Kind. -> Wem gehört der Stift? -> dem Kind
 Der Lehrerin fällt nichts mehr ein. -> Wem fällt nichts mehr ein?  -> der
Lehrerin
Der Akkusativ
Der Akkusativ, auch Wen-oder-was-Fall genannt, gibt Antwort auf die Frage:
Wen oder was?

Beispiele:

 Er gibt mir einen Tipp. -> Wen / was gibt er mir? -> einen Tipp
 Den Film sehe ich mir an. -> Wen / was sehe ich mir an? -> den Film
Satzarten
Aussagesatz, Fragesatz und Aufforderungssatz
Setze das fehlende Satzzeichen, unterstreiche das Zeitwort rot und bestimme die
Satzarten!

Satzart

1 Es war bitterkalt im Blockhaus

2 Bringen Sie den Koffer zum Bahnhof

3 Lernt das Gedicht bis nächsten Freitag

4 Was kann ich für dich tun

5 Die Polizei konnte noch rechtzeitig eingreifen

6 Gerald, sprich bitte etwas lauter

7 Warum machst du solch einen Krach

8 Nehmt euch zusammen, ihr Faulpelze

9 Ich danke dir für deinen lieben Brief

10 Wen sollen wir bei einem Unfall benachrichtigen

11 Er wohnt nicht weit entfernt von uns

12 Kommst du auch zu Sandras Geburtstag

13 Bleiben Sie doch endlich stehen

14 Gehst du nach dem Unterricht gleich nach Hause

15 Die Mutter wartet schon mit dem Essen

16 Wann sehe ich ihn wieder

17 Toni, hängst du das Bild auf

18 Kinder, kommt alle einmal her

19 Hattest du Glück bei der Lottoziehung

20 Weshalb schreibst du deine Aufgabe nicht


Satzarten
Aussagesatz, Fragesatz und Aufforderungssatz
Setze das passende Satzzeichen ein und ordne die jeweiligen Satzarten zu.

Tipp: Der Aussagesatz hat als Satzzeichen einen Punkt.


Bei einem Fragesatz steht als Schlusszeichen ein Fragezeichen.
Ein Aufforderungssatz/Ausrufesatz endet mit einem Ausrufezeichen.

1) Ich kann schon gut auf dem Besen fliegen _

2) Gib den Ball her, sonst werfe ich dich vom Besen _

3) Harry Potter, folge mir sofort _

4) Wer hat Ron gesehen _

5) Niemand hat Ron beim Fliegen gesehen _

6) Seid still _

7) Potter, ich stelle dir Woods vor _

8) Harry ist euer neuer Sucher_

9) Ist das euer ernst, Professor_

10) Super, ich freue mich riesig _

11) Uff, das Training ist aber hart _

12) Hast du das nicht gewusst _


Satzarten
Aussagesatz, Fragesatz und Aufforderungssatz
Versuche die Lücken zu füllen.

1. Der Aussagesatz
Ein Aussagesatz will etwas aussagen, erzählen oder mitteilen. Am Ende eines
Aussagesatzes steht ein _______________. Das ______________ steht immer
an zweiter Stelle.

2. Der Fragesatz
Mit einem Fragesatz will man etwas fragen oder etwas wissen. Am Ende eines
Fragesatzes steht ein ______________________ .

3. Aufforderungssatz
Mit einem Aufforderungssatz will man jemanden auffordern oder bitten etwas
Bestimmtes zu tun. Am Ende eines Aufforderungssatzes steht ein
_________________________ . Am Anfang eines Aufforderungssatzes steht
immer ein ______________________.

4. Ausrufesatz
Mit einem Ausrufesatz will man Gefühle ausdrücken, z.B. Freude, Ärger,
Verwunderung. Ein Ausrufesatz beginnt manchmal mit einem Ausrufewort. Am
Ende eines Ausrufesatzes steht immer ein ___________________________ .

Schreibe hinter jeden Satz die Satzart.

a) „Ich werde dir ein Leben lang treu sein!“ __________________


b) „Willst du meine Braut werden?“ _________________________
c) „Komm jetzt, meine Geduld ist am Ende!“ _________________
d) „Keiner kann so gut tanzen wie ich.“ ______________________
e) „Gab es im Zirkuszelt etwas zu essen?“ ____________________
f) „Ja, ich habe Balkonblumen.“ ____________________________
g) „Ach, würde mir nur jemand einen Blumenstrauß
schenken!“__________________
h) „Hole sofort die Blumen!“ ____________________
Satzglieder
Umstell- und Verschiebeprobe

Merke: Um herauszufinden, welche Wörter tatsächlich zusammen-


gehören, ist die Umstell- und die Verschiebeprobe eine gute Hilfe.
Die Wörter, die dabei zusammenbleiben, gehören zu einem Satzglied.

Ermittle die einzelnen Satzglieder und verwende dabei die Umstellprobe. Wie oft
lassen sich die einzelnen Satzteile verschieben?

v Nach einer Weile kommt Pauls Schwester endlich zurück.

1. Variante:
2. Variante:
3. Variante:
4. Variante:

v Die beiden Mädchen backen gemeinsam einen leckeren Kuchen.

1. Variante:
2. Variante:
3. Variante:
4. Variante:

v Thomas spielt in seiner Freizeit am liebsten Fußball.

1. Variante:
2. Variante:
3. Variante:
4. Variante:
5. Variante:
6. Variante:

v Tanja freut sich schon sehr auf die Sommerferien.

1. Variante:
2. Variante:
3. Variante:
4. Variante:
Cynomys
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PRÄRIEHUND
Mit Hunden haben Präriehunde nichts zu tun - sie sind Nagetiere und keine
Raubtiere. Aber weil sie bellen können, wurden sie von kanadischen Trappern
"Präriehunde" genannt.

Steckbrief
Auf den ersten Blick könnte man Präriehunde für Murmeltiere halten - sie sind aber nur halb so groß
und viel schlanker als ihre Verwandten aus den Bergen.
Präriehunde sind Nagetiere und gehören zu den Hörnchen-Artigen, also zur selben Tiergruppe
wie Ziesel, Eichhörnchen und Murmeltier.
Präriehunde sind 28 bis 35 Zentimeter lang, haben einen Schwanz, der drei bis zehn Zentimeter misst
und wiegen 700 bis 1400 Gramm. Ihr Fell ist gelblich-grau bis braun und dunkel gesprenkelt. Bauch und
Kehle sind etwas heller.
Präriehunde leben in Nordamerika: von Kanada über die USA bis Mexiko.
Präriehunde leben - wie der Name schon sagt - in den Prärien.
So werden die weiten Gras- und Steppenlandschaften Nordamerikas genannt.
Zum Schutz vor Feinden und Kälte legen die Präriehunde unterirdische Baue und lange Gänge an.
Die Forscher unterscheiden fünf verschiedene Präriehund-Arten: Schwarzschwanz-Präriehund,
Weißschwanz-Präriehund, Gunnison's-Präriehund, Mexiko-Präriehund und Utha-Präriehund. Die
verschiedenen Arten der Präriehunde sind jedoch schwer voneinander zu unterscheiden. Nur zwei von
ihnen haben ein unverwechselbares Merkmal: die Schwanzspitze der Schwarzschwanz-Präriehunde ist
dunkel, die der Weißschwanz-Präriehunde ist weiß.
Präriehunde werden im Durchschnitt acht, manchmal auch zehn bis elf Jahre alt.
Präriehunde sind berühmt dafür, dass sie richtige "Städte" anlegen: Sie leben mit vielen tausend Tieren
in einem weit verzweigten System aus unterirdischen Bauen und Gängen, die bis fünf zu Meter tief in
den Boden reichen. Deshalb kann der Boden in der Prärie durchlöchert sein wie ein Käse.
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Die größte Präriehund-Kolonie soll 65.000 Quadratkilometer groß gewesen sein - das ist ein Fläche, die
so groß ist wie der Freistaat Bayern.
Vermutlich haben dort früher Millionen von Präriehunden gelebt.
Für die Präriehunde sind diese Gänge und Höhlen unverzichtbar:
Sie sind in der weiten, offenen Landschaft die einzige Zuflucht vor Raubtieren und Greifvögeln und
bieten den Tieren im Winter Schutz vor Schnee und Kälte.
Eine Präriehund-Kolonie besteht aus vielen kleinen Familiengruppen. In einer Präriehund-Familie leben
meist ein Männchen, bis zu vier Weibchen und ihre Jungen zusammen.
Innerhalb der Familie gibt es eine streng geregelte Rang-Ordnung.
Wenn die einzelnen Familienmitglieder in ihren Bau zurückkehren, begrüßen sie sich mit einem so
genannten "Erkennungskuss". Präriehunde spielen auch gerne miteinander, pflegen sich gegenseitig das
Fell und helfen sich bei der Betreuung der Jungtiere.
Präriehunde sind gute Nachbarn. Die einzelnen Familiengruppen kommen gut miteinander aus, und
passen gegenseitig auf sich auf: auf den bis zu 60 Zentimeter hohen Erdhügeln, die beim Ausgraben der
Höhlen entstehen, stehen einige Präriehunde hoch aufgerichtet und halten aufmerksam Wache.
Entdecken sie einen Feind, stoßen sie einen bellenden Ruf aus. So warnen sie die ganze Kolonie, und die
Tiere können rechtzeitig unter die Erde flüchten.
Die Erdhügel vor dem Bau sorgen außerdem dafür, dass die Gänge und Höhlen bei starkem Regen nicht
überschwemmt werden.
Wenn der eisige Wind im Winter über die Ebenen der Prärie pfeift, ziehen sich die Präriehunde in ihre
gut mit Gras und Laub ausgepolsterten Höhlen zurück und verschlafen dort die kalte Jahreszeit.
Vor allem Greifvögel, Schlangen, Füchse, Kojoten sowie Prärie-Eulen und Schwarzfuß-Iltisse werden den
Präriehunden gefährlich. Ihr größter Feind ist aber der Mensch: Weil die vielen Löcher im Prärieboden
eine Gefahr für die weidenden Rinderherden waren und auch bei der Bearbeitung der Äcker störten,
wurden sehr viele Präriehunde von Farmern mit Gift und Gas getötet.
Im Frühjahr bringen die Weibchen nach 30 Tagen Tragzeit meist drei bis fünf, manchmal aber auch acht
Junge zur Welt. Sie wiegen nur 15 Gramm, sind noch nackt, blind und taub. Knapp zwei Monate lang
werden sie von der Mutter gesäugt; nach fünf bis sechs Wochen unternehmen sie die ersten Ausflüge
aus dem Bau. Die Jungen bleiben etwa zwei Jahre bei ihrer Familie, bis sie erwachsen sind. Dann werden
die männlichen Tiere vom Vater vertrieben und suchen sich ein eigenes Revier. Die Weibchen bleiben
noch etwas länger bei ihrer Familie, bevor sie mit einem Männchen eine neue Familie gründen.
Neben dem Warnruf, der wie das Bellen eines Hundes klingt, verständigen sich die Präriehunde
untereinander mit weiteren Rufen und Pfiffen.
So gibt es zum Beispiel einen Territorialruf, mit dem die Tiere zeigen, dass ein bestimmter Platz zu ihrem
Wohnbezirk gehört.
Präriehunde fressen vor allem Gräser und Kräuter, manchmal aber auch Insekten.
Um über den Winter zu kommen, fressen sie sich im Sommer ein Fettpolster an, von dem sie in der
kalten Jahreszeit zehren können.
Als Heimtiere werden Präriehunde kaum gehalten, weil sie dafür nicht geeignet sind: entweder braucht
man ein ganzes Zimmer oder einen sehr großen Käfig, am besten aber ein großes Gehege im Freiland.
Werden Präriehunde im Haus gehalten, muss der Raum, in dem sie leben, "nagesicher" eingerichtet
sein.
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Da sie sehr neugierig sind und an allem knabbern, was sie finden. Und weil Präriehunde richtige
"Familientiere" sind, ist es auch besser, immer mehrere Tiere zu halten - aber die brauchen jede Menge
Platz.

A.Abschreiben Seite 1

B/ Fragen Schriftlich Antworten,

1, Wie sieht ein Präriehund aus?

2, Wo leben Präriehunde?

3, Welche Präriehundearten gibt es?

4, Wie alt wird ein Präriehund?

5, Wie leben Präriehunde?

6, Freunde und Feinde des Präriehunds

7, Wie kommunizieren Präriehunde?

8, Was frisst ein Präriehund?


Name Datum Blatt

http://papier.schulkreis.de
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http://papier.schulkreis.de
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