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DIN EN ISO 4404-1:2012-10

Nationales Vorwort
Dieses Dokument (EN ISO 4404-1:2012) enthält die deutsche Übersetzung der Internationalen Norm
ISO 4401-1:2012, die vom Technischen Komitee ISO/TC 28 „Petroleum products and lubricants“, dessen
Sekretariat vom ANSI (USA) gehalten wird, in Zusammenarbeit mit dem Technischen Komitee CEN/TC 19
„Gasförmige und flüssige Kraft- und Brennstoffe, Schmierstoffe und verwandte Produkte mit
mineralölstämmiger, synthetischer oder biologischer Herkunft“ (Sekretariat: NEN, Niederlande) erarbeitet
wurde.

Das zuständige nationale Gremium ist der Arbeitsausschuss NA 062-06-61 AA „Prüfung von Schmierölen,
sonstigen Ölen und Paraffinen“ im Fachausschuss Mineralöl- und Brennstoffnormung des Normenaus-
schusses Materialprüfung (NMP).

DIN EN ISO 4404 Mineralölerzeugnisse und verwandte Produkte — Bestimmung der korrosionsverhin-
dernden Eigenschaften von schwer entflammbaren Druckflüssigkeiten besteht aus:

 Teil 1: Wasser enthaltende Flüssigkeiten

 Teil 2: Nicht-wässrige Flüssigkeiten

Für die in diesem Dokument zitierten Internationalen Normen wird im Folgenden auf die entsprechenden
Deutschen Normen hingewiesen:

ISO 648 siehe DIN EN ISO 648


ISO 3696 siehe DIN ISO 3696
ISO 4404-2 siehe DIN EN ISO 4404-2
ISO 6344-1 siehe DIN ISO 6344-1
ISO 6743-4 siehe DIN EN ISO 6743-4
ISO 20783-1 siehe DIN EN ISO 20783-1

Änderungen

Gegenüber DIN EN ISO 4404-1:2006-11 wurden folgende Änderungen vorgenommen:

a) normative Verweisungen aktualisiert;

b) zur Vergrößerung der Aufhängung wurden Abstandsringe aufgenommen;

c) zur Bewertung der HFA-Flüssigkeit ist anstelle von DIN 51346 nun ISO 20783-1 heranzuziehen;

d) in den Tabellen A.1 und A.2 wurde das Prüfwasser Nr. 4 aufgenommen;

e) die Zusammensetzungen der Standard-Prüfbleche (Tabelle B.1) wurde überarbeitet;

f) Tabelle für die Angabe der Ergebnisse als Anhang D aufgenommen.

Frühere Ausgaben

DIN EN ISO 4404-1: 2006-11

2
DIN EN ISO 4404-1:2012-10

Nationaler Anhang NA
(informativ)

Literaturhinweise

DIN EN ISO 648, Laborgeräte aus Glas — Vollpipetten

DIN EN ISO 4404-2, Mineralölerzeugnisse und verwandte Produkte — Bestimmung der korrosionsverhin-
dernden Eigenschaften von schwer entflammbaren Druckflüssigkeiten — Teil 2: Nicht-wässrige Flüssigkeiten

DIN EN ISO 6743-4, Schmierstoffe, Industrieöle und verwandte Erzeugnisse (Klasse L) — Klassifizierung —
Teil 4: Familie H (Hydraulische Systeme)

DIN EN ISO 20783-1, Mineralölerzeugnisse und verwandte Produkte — Bestimmung der Emulsionsstabilität
von schwer entflammbaren Flüssigkeiten — Teil 1: HFAE-Flüssigkeiten

DIN ISO 3696, Wasser für analytische Zwecke — Anforderungen und Prüfungen

DIN ISO 6344-1, Schleifmittel auf Unterlagen — Korngrößenanalyse — Teil 1: Prüfung der Korngrößen-
verteilung

3
DIN EN ISO 4404-1:2012-10

— Leerseite —

4
EUROPÄISCHE NORM EN ISO 4404-1
EUROPEAN STANDARD
NORME EUROPÉENNE Juli 2012

ICS 75.120 Ersatz für EN ISO 4404-1:2006

Deutsche Fassung

Mineralölerzeugnisse und verwandte Produkte - Bestimmung


der korrosionsverhindernden Eigenschaften von schwer
entflammbaren Druckflüssigkeiten - Teil 1: Wasser enthaltende
Flüssigkeiten (ISO 4404-1:2012)

Petroleum and related products - Determination of the Pétrole et produits connexes - Détermination de la
corrosion resistance of fire-resistant hydraulic fluids – résistance à la corrosion de fluides hydrauliques
Part 1: Water-containing fluids (ISO 4404-1:2012) difficilement inflammables - Partie 1: Fluides contenant de
l'eau (ISO 4404-1:2012)

Diese Europäische Norm wurde vom CEN am 30. Juni 2012 angenommen.

Die CEN-Mitglieder sind gehalten, die CEN/CENELEC-Geschäftsordnung zu erfüllen, in der die Bedingungen festgelegt sind, unter denen
dieser Europäischen Norm ohne jede Änderung der Status einer nationalen Norm zu geben ist. Auf dem letzten Stand befindliche Listen
dieser nationalen Normen mit ihren bibliographischen Angaben sind beim Management-Zentrum des CEN-CENELEC oder bei jedem CEN-
Mitglied auf Anfrage erhältlich.

Diese Europäische Norm besteht in drei offiziellen Fassungen (Deutsch, Englisch, Französisch). Eine Fassung in einer anderen Sprache,
die von einem CEN-Mitglied in eigener Verantwortung durch Übersetzung in seine Landessprache gemacht und dem Management-
Zentrum mitgeteilt worden ist, hat den gleichen Status wie die offiziellen Fassungen.

CEN-Mitglieder sind die nationalen Normungsinstitute von Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, der ehemaligen jugoslawischen
Republik Mazedonien, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta,
den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, der Schweiz, der Slowakei, Slowenien, Spanien, der
Tschechischen Republik, der Türkei, Ungarn, dem Vereinigten Königreich und Zypern.

EUROPÄISCHES KOMITEE FÜR NORMUNG


EUROPEAN COMMITTEE FOR STANDARDIZATION
COMITÉ EUROPÉEN DE NORMALISATION

Management-Zentrum: Avenue Marnix 17, B-1000 Brüssel

© 2012 CEN Alle Rechte der Verwertung, gleich in welcher Form und in welchem Ref. Nr. EN ISO 4404-1:2012 D
Verfahren, sind weltweit den nationalen Mitgliedern von CEN vorbehalten.
DIN EN ISO 4404-1:2012-10
EN ISO 4404-1:2012 (D)

Inhalt Seite

Vorwort ................................................................................................................................................................3
Einleitung .............................................................................................................................................................4
1 Anwendungsbereich .............................................................................................................................5
2 Normative Verweisungen ......................................................................................................................5
3 Begriffe ...................................................................................................................................................5
4 Kurzbeschreibung .................................................................................................................................5
5 Chemikalien und Materialien ................................................................................................................6
6 Geräte ......................................................................................................................................................6
7 Herstellung der Prüfflüssigkeit aus einem HFA-Konzentrat .......................................................... 10
8 Durchführung ...................................................................................................................................... 10
8.1 Vorbereitung der Prüfbleche ............................................................................................................. 10
8.2 Prüfung ................................................................................................................................................ 11
8.3 Beurteilungen ...................................................................................................................................... 11
9 Angabe der Ergebnisse ...................................................................................................................... 13
10 Präzision .............................................................................................................................................. 13
11 Prüfbericht ........................................................................................................................................... 13
Anhang A (normativ) Herstellung des Prüfwassers ..................................................................................... 14
Anhang B (informativ) Festlegungen für alternative Standardwerkstoffe der Prüfbleche ....................... 16
Anhang C (informativ) Erläuterungen und Kommentare.............................................................................. 17
Anhang D (informativ) Tabelle zur Angabe der Ergebnisse......................................................................... 18
Literaturhinweise ............................................................................................................................................. 19

2
DIN EN ISO 4404-1:2012-10
EN ISO 4404-1:2012 (D)

Vorwort
Dieses Dokument (EN ISO 4404-1:2012) wurde vom Technischen Komitee ISO/TC 28 „Petroleum products
and lubricants“ in Zusammenarbeit mit dem Technischen Komitee CEN/TC 19 „Gasförmige und flüssige Kraft-
und Brennstoffe, Schmierstoffe und verwandte Produkte mit mineralölstämmiger, synthetischer oder
biologischer Herkunft“ erarbeitet, dessen Sekretariat vom NEN gehalten wird.

Diese Europäische Norm muss den Status einer nationalen Norm erhalten, entweder durch Veröffentlichung
eines identischen Textes oder durch Anerkennung bis Januar 2013, und etwaige entgegenstehende nationale
Normen müssen bis Januar 2013 zurückgezogen werden.

Es wird auf die Möglichkeit hingewiesen, dass einige Texte dieses Dokuments Patentrechte berühren können.
CEN [und/oder CENELEC] sind nicht dafür verantwortlich, einige oder alle diesbezüglichen Patentrechte zu
identifizieren.

Dieses Dokument ersetzt EN ISO 4404-1:2006.

Entsprechend der CEN/CENELEC-Geschäftsordnung sind die nationalen Normungsinstitute der folgenden


Länder gehalten, diese Europäische Norm zu übernehmen: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland,
Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg,
Malta, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen,
Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei,
Ungarn, Vereinigtes Königreich und Zypern.

Anerkennungsnotiz

Der Text von ISO 4404-1:2012 wurde vom CEN als EN ISO 4404-1:2012 ohne irgendeine Abänderung
genehmigt.

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DIN EN ISO 4404-1:2012-10
EN ISO 4404-1:2012 (D)

Einleitung
Wasserhaltige Druckflüssigkeiten werden in Systemen eingesetzt, in denen schwerentflammbare Flüssig-
keiten wegen der am Einsatzort herrschenden Bedingungen benötigt werden. Die korrosionshemmenden
Eigenschaften dieser Flüssigkeiten sind zu bewerten bei der Auswahl geeigneter Konstruktionen und zur
Erstellung von Instandhaltungsrichtlinien.

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DIN EN ISO 4404-1:2012-10
EN ISO 4404-1:2012 (D)

WARNUNG — Die Anwendung dieser Norm kann den Einsatz gefährlicher Stoffe, Arbeitsgänge und
Geräte mit sich bringen. Diese Norm gibt nicht vor, alle mit ihrer Anwendung verbundenen
Sicherheitsprobleme anzusprechen. Der Anwender dieser Norm ist dafür verantwortlich, vorher
angemessene Maßnahmen zu ergreifen und die Anwendbarkeit einschränkender Vorschriften zu
ermitteln.

1 Anwendungsbereich
Dieser Teil der ISO 4404 legt ein Verfahren fest zur Bestimmung der korrosionshemmenden Eigenschaften
von wasserhaltigen Druckflüssigkeiten der Klassen HFA, HFB und HFC, die in ISO 6743-4 klassifiziert sind.
Das Prüfverfahren ermöglicht die qualitative Beurteilung der korrosionsverhindernden Eigenschaften dieser
Flüssigkeiten gegenüber in der Konstruktion von Hydraulikanlagen und Anlagenkonstruktionen eingesetzten
Metalle.

Ein ähnliches Prüfverfahren für Flüssigkeiten der Klasse HFD ist in ISO 4404-2 beschrieben.

2 Normative Verweisungen
Die folgenden zitierten Dokumente sind für die Anwendung dieses Dokuments erforderlich. Bei datierten
Verweisungen gilt nur die in Bezug genommene Ausgabe. Bei undatierten Verweisungen gilt die letzte
Ausgabe des in Bezug genommenen Dokuments (einschließlich aller Änderungen).
ISO 648:2008, Laboratory glassware — Single-volume pipettes
ISO 3696:1987, Water for analytical laboratory use — Specification and test methods
ISO 3819:1985, Laboratory glassware — Beakers
ISO 5598:2008, Fluid power systems and components — Vocabulary
ISO 6344-1:1998, Coated abrasives — Grain size analysis — Part 1: Grain size distribution test
ISO 20783-1:2011, Petroleum and related products — Determination of emulsion stability of fire-resistant
fluids — Part 1: Fluids in category HFAE
DIN 12331:1988, Laborgeräte aus Glas — Becher

3 Begriffe
Für die Anwendung dieses Dokuments gelten die Begriffe nach ISO 5598:2008.

4 Kurzbeschreibung
Die Prüfbleche geeigneter Metalle, einzeln und als Paare, werden teilweise in die zu prüfende Flüssigkeit bei
einer angegebenen Temperatur und für eine bestimmte Zeitdauer eingetaucht. Am Ende der Prüfdauer wird
die Massenänderung der Prüfbleche registriert und das Aussehen sowohl der Prüfbleche als auch der zu
prüfenden Flüssigkeit mit den festgelegten Klassifizierungskriterien verglichen.

ANMERKUNG 1 Wenn die Korrosivität von HFAE- und HFAS-Flüssigkeiten bewertet wird, kann es erforderlich sein, die
Flüssigkeit aus einem Additivkonzentrat und Wasser herzustellen. Die Qualität des Wassers kann das Messergebnis
signifikant beeinflussen. Das Wasser sollte daher sorgfältig ausgewählt werden und vorzugsweise den Wassern
entsprechen, die kommerziell gebräuchlich sind. Die Auswahl des Prüfwassers kann anhand der in Anhang A
aufgeführten Prüfwasser, entionisiert, erfolgen oder wenn zwischen Anwender und Flüssigkeitslieferant vereinbart, kann
Leitungswasser verwendet werden.

ANMERKUNG 2 Die Auswahl der Metalle für die Korrosionsprüfung kann vom Anwendungsfall und der Art der zu
prüfenden Flüssigkeit abhängen. So darf z. B Aluminium nicht im Bergbau verwendet werden, während hingegen der
Kontakt zwischen HFC-Flüssigkeiten mit Zink so gut wie möglich minimiert werden muss.

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DIN EN ISO 4404-1:2012-10
EN ISO 4404-1:2012 (D)

5 Chemikalien und Materialien


5.1 Aceton, p.a.

5.2 Heptan p.a.

5.3 Wasser, nach a), b) oder c):

a) entsprechend den Prüfwasserzusammensetzungen, die in Anhang A festgelegt sind;

b) entionisiert entsprechend Klasse 3 nach ISO 3696:1987; oder

c) Leitungswasser, das kommerziell verwendet werden kann.

5.4 Salze, nach Tabelle A.1, p.a.

6 Geräte
6.1 Bechergläser, 400 ml Fassungsvermögen, mit einer Höhe von etwa 135 mm, ohne Auslauftülle, den
allgemeinen Anforderungen der ISO 3819:1985 entsprechend (siehe Bild 1). Höchstens 10 Bechergläser sind
für jede zu prüfende Flüssigkeit erforderlich.

6.2 Becherglas, Typ H 1000, nach DIN 12331:1988, 1 000 ml Fassungsvermögen.

6.3 Pipette, nach ISO 648:2008, Klasse A.

6.4 Uhrgläser, 10 Stück, zum Abdecken der Bechergläser (6.1) mit einem im Mittelpunkt gebohrten Loch
für die Glashaken (6.5) (siehe Bilder 1 und 2).

6.5 Glashaken, so geformt, dass eine freie Aufhängung der Prüfbleche im Becherglas gegeben ist, mit
einem kugelförmigen, verdickten Ende, damit das Loch im Uhrglas beim Einhängen verschlossen wird (siehe
Bilder 1 und 2).

6.6 Heizbad über einen Thermostaten geregelt, oder ein Ofen, ausgerüstet für die Einhaltung einer über
die gesamte Versuchsdauer sichergestellten konstanten Temperatur von (35 r 1) °C. Das Heizbad muss mit
einem Rührer ausgerüstet sein, um eine gleichmäßige Temperaturverteilung in allen Bereichen sicher-
zustellen.

6.7 Abstandsring, aus Gummi, Kork oder Plastik, 8 mm dick und mit einem Durchmesser von 1,5 cm bis
2 cm.

6.8 Analysenwaage, geeignet um Wägungen auf 0,000 2 g durchzuführen.

6.9 Schleifpapier, verschiedene Aluminiumoxid-Körnungen, einschließlich P 120, P 400, und P 600 nach
ISO 6344-1:1998.

6.10 Putzwolle (Wattebausch).

6.11 Pinzetten aus Kunststoff, geeignet für die Handhabung der Prüfbleche.

6.12 Exsikkator, ausgestattet mit trockenem Silicagel als Trocknungsmittel oder alternativ ein
Vakuumexsikkator.

6.13 Schleifstein (fein), Drehzahl etwa 1 400 min1.

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DIN EN ISO 4404-1:2012-10
EN ISO 4404-1:2012 (D)

6.14 Prüfbleche, aus den in Tabelle 1 aufgeführten Werkstoffen mit den Maßen 100 mm u 20 mm u 1 mm
und an einem Ende mit einem Loch von 4 mm Durchmesser zur Aufnahme eines Glashakens (6.5).

Die Prüfbleche dürfen nicht wärmebehandelt sein.

Es dürfen ebenfalls Prüfbleche mit den Maßen 100 mm u 20 mm u 2 mm benutzt werden.


ANMERKUNG 1 Diese Prüfung kann ebenfalls mit jedem anderen Werkstoff ausgeführt werden (Metall und/oder Legie-
rungen), der in hydraulischen Systemen eingesetzt wird, wenn die Prüfbleche die in diesem Unterabschnitt genannten
Abmessungen aufweisen.

ANMERKUNG 2 Zink reagiert mit einigen Flüssigkeiten auf Wasserbasis und vereinzelt auch mit Wasser-Polymer-
Lösungen (Wasser-Glykol-Gemisch) chemisch. Daher beschränkt sich die Verwendung von Zink bei Systemen, die
HFC-Flüssigkeiten enthalten, derzeit auf kleinere Vorrichtungen und Anschlüsse.

6.15 Abstandshalter, aus Polyhexamethylenadipinsäureamid (Nylon), rechteckig, 15 mm u 10 mm u 1 mm


mit zwei Bohrungen von 5 mm Durchmesser für den Glashaken (6.5) und den Schraubenbolzen (6.16) (siehe
Bild 2).

6.16 Einspannung.

ANMERKUNG M4 u 16 Maschinenschraube, Nylon 6.6, und flache Schraubenmutter, Nylon 6.6.

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DIN EN ISO 4404-1:2012-10
EN ISO 4404-1:2012 (D)

Maße in Millimeter

Legende
1 Uhrglas
2 Glashaken
3 Becherglas ohne Auslauftülle
4 Prüfblech
5 zu untersuchende Flüssigkeit

Bild 1 — Anordnung eines Prüfbleches im Becherglas

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DIN EN ISO 4404-1:2012-10
EN ISO 4404-1:2012 (D)

Maße in Millimeter

Legende
1 Uhrglas 5 Schraubbolzen mit Mutter M4 aus Nylon
2 Abstandsring 6 Prüfblechpaar
3 Glashaken 7 Becherglas ohne Auslauftülle
4 Abstandhalter aus Nylon (15 u 10 u 1) 8 zu untersuchende Flüssigkeit

Bild 2 — Anordnung eines Prüfblechpaares im Becherglas

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DIN EN ISO 4404-1:2012-10
EN ISO 4404-1:2012 (D)

Tabelle 1 — Zusammensetzung der metallischen Prüfbleche


Bezug zu
Zusammensetzung
Metall ISO EN ASTM
% (m/m)
(Klasse) (Klasse) (Klasse)
Stahl Fe 97,31 bis 97,69
C 0,42 bis 0,50
Mn 0,5 bis 0,8
EN 10083-2:2006
Si max. 0,40 Kurzname C45
Kennbuchstabe + A
S max. 0,045 — —
(weichgeglüht ohne
P max. 0,045 Oberflächen-
behandlung)
Cr max 0,40
Mo max. 0,10
Ni max. 0,40
Kupfer Cu 99,9 ASTM B152/B152M-09
— EN 1652:1997
(Elektrolyt-Qualität) (C 11000)
Messing Cu 65 ASTM B36/B36M-08a
— —
Zn 35 (C 26800)
Zink Zn 99,5 ISO 752 En 1179:2003

(Reinzink) (99,5) (Z4)
Aluminium Al 99,5 ISO 209
— —
(Reinaluminium) (Al 99,5/1050A)
ANMERKUNG Äquivalente Normen zu den hier aufgeführten, siehe informativen Anhang B.

7 Herstellung der Prüfflüssigkeit aus einem HFA-Konzentrat


Die Menge an Emulsion (HFAE/HFB-Flüssigkeit) oder Lösung (HFAS-Flüssigkeit) wird durch Zugabe des
ausgewählten Wassers in ein Becherglas (6.2) und der anschließenden unter gleichmäßigem Rühren
innerhalb von 10 min erfolgenden Zugabe der erforderlichen Menge an Konzentrat mittels einer Pipette (6.3)
erhalten. Nach Beendigung der Konzentratzugabe wird die gesamte Flüssigkeit noch weitere 5 min gerührt.
Anschließend werden sofort 250 ml der Prüfflüssigkeit in die vorbereiteten Bechergläser (siehe 8.1.6)
abgefüllt.

Wird ein Prüfwasser aus den in Anhang A angegebenen Typen ausgewählt, muss es die höchste Härte
aufweisen, mit der noch eine stabile Emulsion gebildet wird, d. h. eine Bewertung 1A und 1R nach
ISO 20783-1:2011 erreichen. Vorzugsweise sollte das ausgewählte Wasser in seiner Zusammensetzung so
weit wie möglich dem entsprechen, wie es kommerziell eingesetzt wird.

Die Prüfung ist am Tag der Herstellung der Emulsion oder Lösung zu beginnen.

8 Durchführung

8.1 Vorbereitung der Prüfbleche


8.1.1 Vor dem Polieren der Prüfbleche (6.14) sind diese an dem Schleifstein (6.13) sorgfältig zu entgraten.

8.1.2 Anschließend werden die Prüfbleche nacheinander mit Schleifpapier (6.9) zunehmender Körnung
z. B. P 120, P 400 und schließlich P 600 poliert bis eine glatte Oberfläche erreicht wird, die frei von
Schrammen und Zeichen maschineller Verarbeitung ist.

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DIN EN ISO 4404-1:2012-10
EN ISO 4404-1:2012 (D)

8.1.3 Die Prüfbleche sind ab jetzt nur noch mit der Kunststoffpinzette (6.11) zu handhaben, werden mit
einem trockenen Wattebausch (6.10) gereinigt und anschließend mit einem in Heptan (5.2) getauchten
Wattebausch nachgereinigt.

8.1.4 Wenn alle Reste des Lösemittels verdampft sind, sind die Proben schnell in den Exsikkator (6.12) zu
überführen und für 24 h bis 36 h zu lagern.

8.1.5 Unmittelbar vor Verwendung sind die Prüfbleche auf 1 mg zu wägen und der Wert festzuhalten.

8.1.6 Jedes der Bechergläser (6.1) wird mit 250 ml der homogenisierten Prüfflüssigkeit gefüllt.

8.1.7 Wenn einzelne Metallarten geprüft werden sollen, dann sind einzelne Prüfbleche aus Stahl, Kupfer,
Zink, Aluminium und Messing an Glashaken (6.5) unterhalb des Uhrglasdeckels so einzuhängen, dass etwa
(60 r 2) mm des Prüfbleches in die Flüssigkeit eintauchen (siehe Bild 1).
ANMERKUNG Die einzelnen Prüfbleche können auch mit dem Abstandshalter (6.15) und dem Schraubenbolzen mit
Mutter (6.16) eingehängt werden.

8.1.8 Wenn Metallpaarungen geprüft werden sollen, sind die folgenden Prüfblechkombinationen dieser in
die Prüfflüssigkeit einzubringen, siehe 8.1.7:

a) Stahl und Zink;


b) Kupfer und Zink;
c) Zink und Aluminium;
d) Aluminium und Stahl.

8.1.9 Unter Verwendung von Abstandsringen (6.7) sind diese vier Prüfblechpaare an Glashaken (6.5)
unterhalb des Uhrglasdeckels so aufzuhängen, dass (60 r 2) mm des Prüfbleches in die Flüssigkeit
eintauchen und mithilfe des Abstandshalters (6.15) der Abstand zwischen den Oberflächen der Prüfbleche
1 mm beträgt.

8.1.10 Ein mit Prüfflüssigkeit befülltes Becherglas (6.1) ist mit einem Uhrglas, in das kein Prüfblech
eingehängt ist, abzudecken, um Veränderungen der Prüfflüssigkeit während der Prüfung zu erkennen.

8.2 Prüfung
8.2.1 Die 10 Bechergläser werden in das Heizbad oder den Ofen (6.6) eingesetzt. Dabei ist sicherzustellen,
dass die Versuchstemperatur im Temperaturraum gleichmäßig (35 r 1) °C beträgt.

8.2.2 Die Bechergläser verbleiben für die Versuchsdauer von (672 r 2) h (etwa 28 Tage) ungestört im
Heizbad oder Ofen.

8.3 Beurteilungen
8.3.1 Am Ende der Versuchsdauer werden die Prüfbleche und die zu prüfenden Flüssigkeit unter normaler
Beleuchtung (etwa 646 lx) nach Augenschein geprüft und wie folgt beurteilt:

a) Prüfbleche:
 allgemeines Aussehen;
 gebildete Ablagerungen;
b) Prüfflüssigkeit:
 Farbe;
 Aussehen;
 Ablagerungen.
Dabei sind die Prüfbleche nur mit der Pinzette (6.11) zu handhaben.

Die Bewertung der Prüfbleche erfolgt nach Tabelle 2.

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DIN EN ISO 4404-1:2012-10
EN ISO 4404-1:2012 (D)

Tabelle 2 — Klassifizierung der Prüfbleche

Klassifizierung Beschreibung
0 keine Veränderung
1 leichte farbliche Veränderung oder Oxidation auf weniger als 20 % der Oberfläche
2 starke farbliche Veränderung
3 Ablagerungen oder Oxidation auf mehr als 20 % der Oberfläche
4 Korrosion oder Lochfraß
5 andere Effekte (sind anzugeben)

Die Bewertung der Flüssigkeit erfolgt nach Tabelle 3.

Tabelle 3 — Klassifizierung der Flüssigkeiten

Klassifizierung Beschreibung
0 keine Veränderung
1 Ablagerungen
2 Phasentrennung, z. B. Ansammlung von Öl auf der Oberfläche
3 Trübungen einer eingangs klaren Flüssigkeit
4 farbliche Veränderungen
5 andere Effekte (sind anzugeben)

ANMERKUNG Die Klassifizierung nach dieser Tabelle ist nicht progressiv und eine Flüssigkeit kann mehr als einer
Klassifizierung zugeordnet werden.

8.3.2 Nach der visuellen Bewertung sind die Prüfbleche einzeln in Becher mit Wasser und/oder Lösemittel
zu tauchen und solange zu bewegen bis die Prüfflüssigkeit vollständig entfernt ist.

Für die verschiedenen Flüssigkeitsklassen sind folgende Lösemittel zu verwenden:

a) Für Prüfflüssigkeiten der Klassen HFAE und HFAS: zuerst destilliertes Wasser (5.3), danach
Heptan (5.2), danach Aceton (5.1);

b) Für Prüfflüssigkeiten der Klasse HFB: zuerst Heptan (5.2), danach Aceton (5.1);

c) Für Prüfflüssigkeiten der Klasse HFC: zuerst destilliertes Wasser (5.3), danach Aceton (5.1).

Wenn nach dem Eintauchen noch Prüfflüssigkeit auf der Oberfläche der Prüfbleche sichtbar ist, muss das
Verfahren wiederholt werden.

Nach dem Eintauchen in Aceton sind die Prüfbleche mit der Pinzette zu handhaben und an der Luft voll-
ständig zu trocknen.

Nachdem die Prüfbleche gereinigt und getrocknet sind, ist jedes einzelne sofort auf 1 mg zu wägen und der
Wert zu notieren.

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DIN EN ISO 4404-1:2012-10
EN ISO 4404-1:2012 (D)

9 Angabe der Ergebnisse


9.1 Angabe der Ergebnisse der visuellen Prüfung (siehe 8.3.1)

9.2 Die Massenänderung jedes Prüfbleches ist anzugeben und dabei die Differenz zwischen den in 8.1.5
und in 8.3.2 ermittelten Massen bei Zunahme mit „“ und bei Abnahme mit „“ zu kennzeichnen. Eine für die
Angabe der Ergebnisse geeignete Tabelle ist im Anhang D enthalten.

ANMERKUNG Zur Interpretation der Ergebnisse siehe Erläuterungen im Anhang C.

10 Präzision
Die Präzision dieses Prüfverfahrens steht noch nicht fest.

11 Prüfbericht
Der Prüfbericht muss mindestens die folgenden Angaben enthalten:

a) eine Verweisung auf diesen Teil der ISO 4404, d. h. ISO 4404-1:2012;

b) den Typ und die vollständige Kennzeichnung des untersuchten Produktes;

c) das Prüfergebnis (siehe Abschnitt 9);

d) den Typ des verwendeten Prüfwassers (siehe Abschnitt 7);

e) jede Abweichung, vereinbart oder nicht, von dem in Norm festgelegtem Verfahren;

f) das Prüfdatum.

Eine für die Angabe der Ergebnisse geeignete Tabelle ist im Anhang D enthalten.

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DIN EN ISO 4404-1:2012-10
EN ISO 4404-1:2012 (D)

Anhang A
(normativ)

Herstellung des Prüfwassers

A.1 Für jede Prüfung sind mindestens 2,5 l Prüfwasser unter Verwendung der in der Tabelle A.1
angegebenen Salze herzustellen.

Tabelle A.1 — Zusammensetzung des Prüfwassers

Konzentration Ionenkonzentration
Zusätze an Salzen Härte
mg/l mg/l
Prüfwasser Nr. 1
Natriumhydrogencarbonat 87 mg/kg temporäre Härte
90 24,6 Na 65,4 HCO3
NaHCO3 als Ca(HCO3)2
Magnesiumchlorid-Hexahydrat 71,3 mg/kg permanente
145 17,3 Mg2 50,6 Cl
MgCl2 ˜ 6 H2O Härte als CaCO3
Calciumsulfat-Dihydrat 128,1 mg/kg permanente
220 51,3 Ca2 122,8 SO42
CaSO4 ˜ 2 H2O Härte als CaCO3
Natriumsulfat Na2SO4 40 13,0 Na 27,0 SO42 —
Natriumchlorid NaCl 245 96,3 Na 148,7 Cl —
Natriumnitrat NaNO3 27 7,3 Na 19,7 NO3 —
Prüfwasser Nr. 2
Natriumhydrogencarbonat 245,9 mg/kg temporäre
255 69,8 Na 185,5 HCO3
NaHCO3 Härte als Ca(HCO3)2
Magnesiumchlorid-Hexahydrat 206,8 mg/kg permanente
420 50,2 Mg2 146,6 Cl
MgCl2 ˜ 6 H2O Härte als CaCO3
Calciumsulfat-Dihydrat 151,3 mg/kg permanente
260 60,6 Ca2 145,1 SO42
CaSO4 ˜ 2 H2O Härte als CaCO3
Natriumchlorid NaCl 90 35,4 Na 54,6 Cl —
Natriumnitrat NaNO3 27 7,3 Na 19,7 NO3 —
Prüfwasser Nr. 3
Magnesiumsulfat-Heptahydrat 375,5 mg/kg permanente
924 91,2 Mg2 360,1 SO42
MgSO4 ˜ 7 H2O Härte als CaCO3
Calciumsulfat-Dihydrat 375,4 mg/kg permanente
645 150,4 Ca2 360,0 SO42
CaSO4 ˜ 2 H2O Härte als CaCO3
Natriumchlorid NaCl 330 130,0 Na 200,0 Cl —
Prüfwasser Nr. 4
Magnesiumsulfat-Heptahydrat 125,2 mg/kg permanente
308 30,4 Mg2 120,0 SO42
MgSO4 ˜ 7 H2O Härte als CaCO3
Calciumsulfat-Dihydrat 125,1 mg/kg permanente
215 50,1 Ca2 120,0 SO42
CaSO4 ˜ 2 H2O Härte als CaCO3
Natriumchlorid NaCl 330 130,0 Na 200,0 Cl —

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A.2 Zunächst wird in einer geeigneten Flasche das Calciumsulfat in dem entionisierten oder destillierten
Wasser (5.3) gelöst.

ANMERKUNG Calciumsulfat ist schwer löslich und kann ein zweitägiges Rühren bis zur völligen Auflösung erforderlich
machen. Falls es nicht als feinkörniges Pulver zur Verfügung steht, kann es hilfreich sein, es fein zu mahlen.

A.3 Nach vollständigem Auflösen des Calciumsulfats sind die restlichen Metallsalze zugegeben und zu
lösen.

A.4 In der verschlossenen Flasche wird das Wasser anschließend gut durchgeschüttelt.

ANMERKUNG Die Lagerfähigkeit des Prüfwassers beträgt höchstens 24 h.

Tabelle A.2 — Eigenschaften des Prüfwassers

Eigenschaften des Prüfwasser


Einheit Kommentar
Prüfwassers Nr. 1 Nr. 2 Nr. 3 Nr. 4
mg/kg 199,4 358,1 750,9 250,3 CaCO3 äquivalent
Gesamthärte (Ca2  Mg2)
mg/kg 111,8 200 421 140 CaO äquivalent
Temporäre Härte (alkalisch)
mg/kg 87 245,9 — — Ca(HCO3)2 äquivalent
(HCO3 Säurekapazität)
Mg2 Ionen mg/kg 17 50 91 30 —
Ca2 Ionen mg/kg 51 61 150 50 —
SO42 Ionen mg/kg 150 145 720 240 —
NO3 Ionen mg/kg 20 20 — — —
Cl Ionen mg/kg 199 201 200 200 —
Na Ionen mg/kg 141 113 130 130 —
Summe der Erdalkalien mmol/l 1,99 3,58 7,5 2,50 Ca2  Mg2

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Anhang B
(informativ)

Festlegungen für alternative Standardwerkstoffe der Prüfbleche

Tabelle B.1 — Anforderungen an die Werkstoffe der Prüfbleche

Bezug
Zusammensetzung
Metall ASTM SAE
% (m/m)
(Klasse) (Klasse)
Stahl Fe 98,16 bis 98,73
C 0,43 bis 0,50 ASTM A29/A29M-11a SAE J403
Mn 0,6 bis 0,9
Si max. 0,15 bis 0,35
S max. 0,050 (ASTM 1045) (ASTM 1045 oder
AISI 1045)
P max. 0,040
Kupfer Cu 99,9 SAE J463
(Elektrolyt- — (CA 110)
Qualität)
Messing Cu 65 SAE J463

Zn 35 (CA 268)
Zink Zn 99,5
— —
(Reinzink)
Aluminium Al 99,5
— —
(Reinaluminium)

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Anhang C
(informativ)

Erläuterungen und Kommentare

Bei der Bewertung der Prüfergebnisse nach diesem Prüfverfahren können die folgenden Informationen hilf-
reich sein.

a) Die Massendifferenz der Prüfbleche aus Werkstoffen mit einer Dichte über 7 kg/dm3 sollte 11 mg nicht
überschreiten; bei Prüfblechen aus Werkstoffen mit einer Dichte unter 7 kg/dm3 sollte die Massen-
differenz 5 mg nicht überschreiten. Der Massenverlust bei Zink sollte nicht mehr als 22 mg je Prüfblech
betragen, der für Aluminium nicht mehr als 5 mg je Prüfblech.

b) Auf den Prüfblechen sollten sich im Normalfall keine Ablagerungen bilden. Die Ablagerungen je Prüfblech
sollten 5 mg nicht überschreiten.

c) Auf den in die Prüfflüssigkeit eingetauchten Oberflächen der Prüfbleche sollte keine deutliche
Farbänderung sichtbar sein. Falls Farbänderungen auftauchen, sollten Untersuchungen zur Feststellung
der Ursachen gemacht werden.

d) Auf den nicht in die Prüfflüssigkeit eingetauchten Oberflächen der Prüfbleche sollte keine signifikante
Korrosion sichtbar sein.

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Anhang D
(informativ)

Tabelle zur Angabe der Ergebnisse

Name des Produktes: Prüfdatum:


Art des verwendeten Wassers: Verdünnung:
Aussehen der Prüfflüssigkeit/Klassifizierung:
a) vor der Prüfung: b) nach der Prüfung:

Metallprobe Gewicht vor Gewicht Unterschied Visuelle


der Prüfung nach der Klassifizierung
Prüfung der Metallprobe
(in mg) (in mg) (in mg) nach der Prüfung
Einzelne Proben

Stahl

Kupfer

Zink

Aluminium

Messing

Probenpaare aus Metall

Stahl/Zink Fe

Zn

Kupfer/Zink Cu

Zn

Zink/Aluminium Zn

Al

Stahl/Aluminium Fe

Al

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Literaturhinweise

[1] ISO 209, Aluminium and aluminium alloys — Chemical composition

[2] ISO 752, Zinc ingots

[3] ISO 4404-2, Petroleum and related products — Determination of the corrosion resistance of fire-
resistant hydraulic fluids — Part 2: Non-aqueous fluids

[4] ISO 6743-4, Lubricants, industrial oils and related products (class L) — Classification — Part 4:
Family H (Hydraulic systems)

[5] ASTM A29/A29M-11a, Standard specification for steel bars, carbon and alloy, hot-wrought, General
requirements for

[6] ASTM B36/B36M-08a, Standard specification for brass plate, sheet, strip, and rolled bar

[7] ASTM B152/B152M-09, Standard specification for copper sheet, strip, plate and rolled bar

[8] EN 1179, Zinc and zinc alloys — Primary zinc

[9] EN 1652, Copper and copper alloys — Plate, sheet, strip and circles for general purposes

[10] EN 10083-2, Steels for quenching and tempering — Part 2: Technical delivery conditions for non-alloy
steels

[11] SAE J403:2001, Chemical compositions of SAE carbon steels

[12] SAE J463:2002, Wrought copper and copper alloys

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