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eWIEsion [eVizH&n] ->> die Motivation oder Überzeugung, etwas zu erreichen.

Weblogs als neues Kommunikationsmedium


in der Bildungswissenschaft

Beschreibung, Umsetzung und


Reflexion einer eigenen Weblogidee

Hausarbeit

zum Modul 1
Lehren und Lernen in der Wissensgesellschaft
Modulbetreuung:
Prof. Dr. Theo Bastiaens

angefertigt im MA Bildung und Medien - eEducation


an der FernUniversität in Hagen

von
Heinz Krettek
Oberhofweg 5
72221 Haiterbach
Matr.-Nr. 8441049

Themenstellung am 04.01.2011
Vorgelegt am 15.03.2011
Inhalt

1 Einleitung 1

2 Der Einsatz von Weblogs in der Bildungswissenschaft 2

2.1 Welche Funktionen und Motive können Weblogs in der 2


Bildungswissenschaft übernehmen?
2.2 Konzept und Instruktionsdesign von Weblogs als 4
Medium im Bildungswesen

3 Das Weblog „eWIEsion.com“ 7

3.1 Funktion und Motiv 7


3.2 Konzept und Instruktionsdesign des Weblogs 9
3.3 Funktionalität und Aufbau des Weblogs 10

4 Reflexion 12

Literaturverzeichnis 15

Erklärung
1 Einleitung

Die Medienwelt unterliegt einem stetigen Wandel. Die Jugendlichen nutzen das Handy,
den MP3-Player und das Internet hat Einzug in den Alltag gehalten. Aktuelle Studien
(JIM2010) belegen, dass jeder Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren nahezu täglich
im Internet unterwegs ist. 87 % der Befragten nutzen eine Suchmaschine mehrmals die
Woche.

Der E-Learning-Experte Stephen Downes (2005) prägte schon im Jahr 2005 den Begriff
„E-Learning 2.0“ und will damit aufzeigen, welches Veränderungspotential durch die Nut-
zung der Social Software aus dem Web 2.0 Bereich beim mediengestützten, elektro-
nischen Lernen möglich ist. Plattformen wie Facebook, SchülerVZ oder im Süddeutschen
Raum Kwick erleichtern es Texte, Bilder, Audiodateien, Videos und Multimediadateien zu
erstellen, zu teilen, zu verändern und zu veröffentlichen. Die Studien belegen jedoch,
dass die Jugendlichen die meisten Web 2.0 Anwendungen nur zur Darstellung des eig-
enen Profils nutzen. Eigene Internetinhalte werden kaum erstellt, nur 4 % der Jugend-
lichen verfassen täglich/mehrmals pro Woche Weblogartikel oder Twittern.1

Die Lernenden und vor allem die Lehrenden stehen so vor der Herausforderung und der
Möglichkeit, wie die neuen Formen der Wissensvermittlung und -aneignung in den Unter-
richtsalltag hineingebracht werden können. Die externen Reize, die durch die tägliche
Nutzung der sozialen Netzwerke entstehen, können die intrinsische Motivation zum Ler-
nen aufbauen/fördern. Die eigene Online-Community ist dann nicht nur Anlaufpunkt zum
Vernetzen sondern auch Plattform um Unterrichtsinhalte zu besprechen und Erlerntes zu
reflektieren. Eine früh vermittelte Medienkompetenz sollte es den Lernern erleichtern, die
angestrebten Bildungs- und Lernziele zu verfolgen. Die Bildungseinrichtungen sind gefor-
dert entsprechende Rahmenbedingungen (z.B. Aufhebung der Handyverbote) zu schaf-
fen, damit im Unterricht dank der technischen Neuerungen mögliche Methoden auch die
erwünschten Prozesse anstoßen. Die geeigneten Instrumente können die Schüler/innen
dann während jeder Phase ihres Lebenslangen Lernens begleiten. Sehr interessant ist
die Frage, mit welchen Werkzeugen und wie Lernwege und Lernerfolge dokumentiert
werden können.

Die Hausarbeit soll die Vorzüge eines Weblogs als mögliches Lernwerkzeug darstellen
und die bildungsrelevanten Einsatzmöglichkeiten des Weblog näher betrachten. Anhand
des Weblogs „eWIEsion.com“2 wird aufgezeigt, wie die Informations- und Wissensver-
mittlung sowie die Lern- und Lehrmöglichkeiten hierbei optimal eingesetzt werden kön-
nen.
1 http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/
2 http://ewiesion.com

1
2 Der Einsatz von Weblogs in der Bildungswissenschaft

Das World Wide Web und insbesondere die aktuellen Web 2.0 Techniken erleichtern
den Nutzer/innen den Zugang zu Informationen. Das Internet befriedigt das Bedürfnis
zum Austausch von Wissen und ist Medium für die individuelle Suche danach. Ohne
große Kenntnisse können eigene Internetpräsenzen gestaltet oder ein Weblog ange-
legt werden. Das Weblog bietet zahlreiche Möglichkeiten der Wissensvermittlung und
Informationsbereitstellung. Die lern- und lehrbezogenen Nutzungsmöglichkeiten sol-
len im Folgenden dargestellt werden.

2.1 Welche Funktionen und Motive können Weblogs in der Bildungswissenschaft


übernehmen?

Weblogs oder Blogs (Wikipedia) sind regelmäßig aktualisierte Webseiten, die Bei-
träge werden chronologisch absteigend präsentiert und können von den Nutzer/
innen mit einfachen Tools bearbeitet werden. In der Regel erfolgt eine Vernetzung
mit anderen Blogs. Die Wortschöpfung „Weblog“ ist entstanden aus dem umgangs-
sprachlichen Begriff „Web“ für das Internet und „Logbuch“ , was auf den tagebuch-
artigen Charakter des Blogs hinweist, das ursprünglich annotierbare Linksamm-
lungen enthielt (Röll, 2005, S. 2).

Das Blog wird technisch mit einem einfach handhabbaren Content Management
System (CMS) umgesetzt. Bereits die kostenlose Variante bei Wordpress 3 bietet
durch den textbasierten Aufbau ein leicht nutzbares System. Wer sich für eine bei
einem Provider gehostete Installation oder auf dem eigenen Webspace installierte
Weblogsysteme entscheidet, kann zusätzlich individuelle Anpassungen vornehmen
und nützliche Erweiterungen integrieren.

Das Blog kann eine Vielzahl von Blogfunktionen unterstützen (Pullich, 2007, S. 8)
Neben privaten Online-Journalen, die oft der Selbstdarstellung und dem Identitäts-
management dienen, gibt es Blogs, als Unternehmenskommunikationsmittel, journa-
listisch ausgerichtete Angebote, sowie als Plattformen, die zur Expertenkommunika-
tion oder dem persönlichen Wissensmanagement eingesetzt werden. Die Nutzung
im Rahmen des persönlichen Wissensmanagements soll im Folgenden beleuchtet
werden. Röll (2006) beschreibt vor diesem Hintergrund „Knowledge Blogs“ mit den
folgenden Funktionen, die Wissensarbeit unterstützen sollen. Die Blogs sind Con-
tainer für Informationen. Schon während der Erfassung des Materials und bei der

3 http://wordpress.com

2
Dokumentation wird eine Reflexion eingeleitet. Die Blogschreiber sind hierbei in der
Rolle des Produzenten. Die bereitgestellten Artikel ermöglichen es den Lesern als
Rezipienten aktiv zu werden. Das Blog als Kommunikationsmedium eröffnet allen
Beteiligten die Möglichkeit, das Potenzial zur Vernetzung zu nutzen (Reinmann,
2008a).

Der Austausch wird durch einige Funktionen, die von Weblogs unterstützt werden
erleichtert und gefördert. Jeder Leser eines Blogs kann veröffentlichte Artikel kom-
mentieren und so neue Fragen und Standpunkte einbringen. Der Autor kann ent-
scheiden, ob diese durchaus erwünschte Funktion ermöglicht wird. Ein entstehen-
der Diskurs wird den Wissenserwerb aller Beteiligten befruchten. Ein Tool zum Ver-
senden einer E-Mail-Nachricht informiert über neue „Antworten“. Durch entsprech-
ende Plugins können die Autoren die zunehmenden SPAM-Kommentare eindäm-
men.

Der mögliche Rollenwechsel vom Produzenten zum Rezipienten impliziert, dass die
Beteiligten die Inhalte des Blogs selbst erschließen und den Prozess der Wissens-
konstruktion eröffnen. Dieses problemorientierte Lernen begünstigt den Lerntrans-
fer. Die kritische und kreative Auseinandersetzung mit den Beiträgen fördert die
Kompetenz der Autoren Wissen und Zusammenhänge entdeckend zu lernen (vgl.
Bastiaens, Schrader, Deinmann, 2009, S. 30). Die beiden Rollen, die ein Mensch
im Umgang mit Wissen einnehmen kann, sind nicht klar trennbar. Sie sind innerhalb
von Weblogs fließend, da ein Autor als Produzent für seinen eigenen Artikel auftritt,
später dann aber auch Beiträge von Kolleg/innen, Freunden oder anderen studiert
und dadurch den Blickwinkel des Rezipienten einnimmt.

Die Verlinkung mit anderen Websites oder Blogs ist über die vorhandene RSS-
Technologie sehr einfach. Die interessierten Leser können sich so schnell über
neue Blogeinträge informieren. Die feste vergebene URL-Adresse erleichtert das
Finden und Verknüpfen von Beiträgen. Die technischen Werkzeuge sind hier aber
nur die Grundlage für vielfältige Kommunikations- und Wissensaustauschmöglich-
keiten. Die Ziele des kooperativen, entdeckenden und problemlösenden Lernen
werden durch den möglichen Informationsaustausch und die entstehenden Dis-
kussionen verfolgt. Die Blogs fördern durch die webbasierten Kommunikationsmög-
lichkeiten das persönliche Identitäts-, Informations- und Beziehungsmanagement,
welches zugleich Voraussetzung für eine gute und gesunde Lernumgebung ist
(Schmidt, 2006)

3
2.2 Konzept und Instruktionsdesign von Weblogs als Medium im Bildungs-
wesen

Blogs werden seit der rasanten Entwicklung der Social Software Applikationen auch
vermehrt im Bildungswesen eingesetzt. Die vielfältigen Nutzungsformen müssen
aber dabei sorgfältig implementiert werden. Die Lehrenden können sich dabei an
den Empfehlungen des Instructional Design orientieren, das schrittweise Anleitun-
gen für die Einführung und Umsetzung von E-Learning Angeboten gibt. Die Ver-
fahrensschritte der Bedarfsanalyse, Planung/Konzeption, Entwicklung, Implemen-
tation und Evaluation unterstützen gerade weniger geübte Lehrende (Reinmann,
2008b). Nach der möglichst genauen Beschreibung des Lernzweckes sind im
folgenden Schritt der Planung und Konzeption insbesondere didaktische
Entscheidungen hinsichtlich der Zielgruppe, der Ziele und Inhalte zu treffen. Es
stehen also zunächst die Ziele und didaktischen Überlegungen im Fokus. Erst wenn
dieser Schritt abgeschlossen ist, wird überlegt welche speziellen Möglichkeiten
durch die Wahl eines speziellen Werkzeugs entstehen. Der Lehrende wird dann
ermitteln, welche pädagogischen und didaktischen Erwartungen, die an den
Wissensvermittlungsprozess zu stellen sind, mit welchen Funktionen realisiert
werden können? Die Durchführung des Projektes muss (begleitend) evaluiert und
eine Qualitätssicherung sicher gestellt werden (de Witt, 2005).

Die Lehrenden müssen sich also Gedanken machen, wie die Bildungsziele und
-inhalte mit einem Blog realisiert werden können. Zahlreiche Fragen entstehen,
wenn man sich mit den pädagogischen und didaktischen Möglichkeiten, aber auch
der Anforderungen durch den Einsatz von Weblogs beschäftigt. Eine besondere Be-
achtung sollte darauf gerichtet werden, dass die lernende Gemeinschaft über das
Bereitstellen von Informationen hinausgeht und sich die Lernenden durch aktiven
Austausch und Reflexion mit den anderen Bloggern und dem Thema auseinander-
setzen. Hierzu sollten die Bildungsinhalte einfach zugänglich und kontextuell stim-
mig bereitgestellt werden. Aufgrund authentischer Problemschilderungen, die die
Autoren bzw. betreuende Tutoren veröffentlichen, werden gewissermaßen Ankerrei-
ze gesetzt, „die dazu anregen, sich mit Problemen intensiv auseinander zu setzen“
(de Witt, 2005, S. 212). Dies kann zum Beispiel mit Hilfe von Aufzeichnungen, rea-
len Aufgaben oder Erlebnisschilderungen geschehen. Den Lernenden ist es dann
vorbehalten, selbst zu entscheiden, welche Inhalte sie für ihre Lernzwecke nutzen
können bzw. welche Inhalte für ihre Ziele relevant sind. Sie organisieren und steu-
ern ihr Lernen also selbst, entscheiden über das individuelle Lerntempo und werden
zu Autoren ihrer eigenen Lerninhalte. Es steht hier nun also nicht mehr die Didaktik
im Vordergrund, sondern vielmehr der Lernende, der die Lerninhalte selbst produ-

4
ziert und entscheidet, welche Information er teilt und somit stärker ins Zentrum der
Lehre rückt (vgl. Bastiaens et al., 2009, S. 45). Das Blog eröffnet auch den Per-
sonen außerhalb eines Hörsaals oder Klassenzimmers die Beteiligung am Wissen-
bildungsprozess. So können also nicht nur reale Teilnehmer/innen sondern auch
Außenstehende Informationen, Gedanken und Ideen beitragen. Die in Echtzeit im
Internet erscheinenden Änderungen gewähren stets hochaktuelles Material auf das
die Lernenden zugleich zugreifen können. Über abonnierte RSS-Feeds können sich
die Leser regelmäßig über alle Vorgänge des eigenen und verlinkter Weblogs infor-
mieren. Die eingehenden E-Mails mit der Aufforderung, Aktionen zu moderieren
sind eine weitere Möglichkeit am Puls des Blogs zu bleiben. Nicht nur für sta-
tistische Auswertungen empfiehlt sich aber auch das direkte Mitverfolgen über ein
entsprechendes Plugin. So kann gut mit erlebt werden, wer, woher, welche Artikel
liest und aktiv wird. Darüber hinaus besteht die Option, per Linkliste, Hyperlinks und
Blogroll eine externe Kommunikation zu verfolgen und auf externe Inhalte zu
verweisen. Dies in den Randleisten angezeigten Informationen, Hyperlinks und
weitere Blöcke ergänzen die eigenen Inhalte und können vom Autor und den Blog-
lesern als ergänzendes Lernmaterial herangezogen werden. Besonders die Blog-
neulinge profitieren von einer immer wieder aktualisierten Blogroll, vor allem wenn
über die RSS-Funktion auch die aktualisierten Artikel in einen Feedreader geladen
werden.

Die beschriebenen und vielen weiteren Funktionen sind die Basis für den Einsatz
der Blogs in der Lehre. Die Lerner können das Blog als organisatorisches und infor-
matives Werkzeug nutzen, das ihre Lernprozesse unterstützend begleitet. Die
lehrenden Blogger bieten ihre Lerninhalten in einem einfachen Content-Manage-
ment-System an und ermöglichen zuweilen den Lernenden über die Kommentar-
funktion Rückfragen zu stellen oder ein Feedback abzugeben. Neben dieser Nut-
zung als Abrufmedium werden in der Lehre aber auch Weblogs mit inhaltsorientier-
tem und diskussionsorientiertem Charakter eingesetzt. Diese Varianten ermöglichen
neben der Bereitstellung von Informationen zusätzlich die Gelegenheit, die Ergeb-
nisse einer Gruppe, eines Seminars oder eines Projektes in das Weblog einzupfle-
gen und zur Diskussion zu stellen. Da solche Blogs leicht sehr unübersichtlich wer-
den, werden in anderen Szenarien neben einem Hauptblog für die Lernenden eige-
ne Blogs angeboten, die sowohl die Ausarbeitungen der Lernenden als auch Verlin-
kungen auf Blogs der anderen Lernenden anbieten. Durch die technischen Möglich-
keiten können auf diese Art vernetzte Learning Communities aufgebaut werden, die
die Gruppenergebnisse darstellen, durch die Verlinkungen Bezug auf die erstellten
Artikel nehmen und so gemeinsam das Gruppenziel verfolgen. Wenn dieser Prozess

5
optimal verläuft, finden sich Expertengruppen zusammen, die durch die gemein-
same Arbeit nicht nur die bereitgestellten Ergebnisse diskutieren sondern auch den
Prozess der Arbeit reflektieren (vgl. Bastiaens et al., 2009, S. 53-58).

Gerade auch beim Einsatz der Portfoliomethode hat das persönliche Blog als Lern-
tagebuch eine besondere Bedeutung, um persönliche Informationen abzuspeichern.
Die Dokumentation der Lernprozesse und -entwicklungen leitet den Transformati-
onsprozess hin zu neuem Wissen ein (Baumgartner, 2005) Das Zusammenspiel von
Blog und E-Portfolio bietet einen Ansatz, um den Lernenden auch Kompetenzen für
den Lernprozess an die Hand zu geben. Das Führen eines digitalen Lerntagebuchs
unterstützt das individuelle Lernen. Die Schreiber können über die Kommentarfunk-
tion ältere Beiträge nach einem Reflexionsprozess abändern oder ergänzen. Durch
die hierarchische Anordnung der Kommentare kann die eigene Lernentwicklung do-
kumentiert werden. Die Betrachter erhalten die Option den Prozess der Wissens-
konstruktion mit zu verfolgen.

Beim Blog stehen die Bedürfnisse und Interessen der Autoren im Mittelpunkt, sie
sind also lernerzentriert. Der Autor entscheidet, welche Inhalte er in welcher Form
veröffentlicht und auf Kommentare eingeht.

Der kombinierte Einsatz von Blog und E-Portfolio fördert die Kompetenz der Lernen-
den, selbstständig und selbstverantwortlich geeignete Artefakte auszuwählen, die
den individuellen Lernprozess belegen können. Daraus ergeben sich folgende
wichtige didaktische Konsequenzen:

• Der Lerner erfährt eine Unterstützung bei der Selbststeuerung des Lernpro-
zesses

• Der Lerner eignet sich in der Auseinandersetzung mit den eigenen Artefakten
des Lernprozesses eine Metasprache an. „die nicht nur die statischen Merk-
male der Produkte reflektiert sondern auch den Lernprozess selbst.“ (Baum-
gartner, 2005, S. 6)

Ein Weblog erfüllt die aufgeführten Funktionen meist zeitgleich in verschiedener


Ausprägung. Der Erwerb von Medienkompetenzen ist aber bei allen Funktionen be-
absichtigt.

6
3 Das Weblog „eWIEsion.com“

3.1 Funktion und Motiv

Den Unterricht an einer Hauswirtschaftlichen Schule besuchen hauptsächlich sozial be-


nachteiligte Schüler/innengruppen, daher gilt das Hauptinteresse der Frage: „Wie können
E-Portfolios oder andere Web 2.0-Applikationen für den Berufseinstieg der Schüler/innen
erfolgreich implementiert werden?“ Seit 2007 bildet das Thema „E-Portfolio“ aus ver-
schiedenen Gründen auch den Arbeitsschwerpunkt der außerschulischen Beschäftigun-
gen:

 Auf der Moodle-Konferenz in Duisburg am 28./29. März 2007 wurde das erste Mal
die Neuseeländische Portfolio-Entwicklung Mahara4 erwähnt. Nach der Installation
auf dem eigenen Webhost5 erfolgte in der Folgezeit die Übersetzung und Pflege des
deutschen Sprachpaketes.

 Im Jahr 2008 begann die Fortbildungstätigkeit für das Projekt MOSEP6 (MOre Self-
Esteem with my E-Portfolio) an der Landesakademie für Fortbildung und Personal-
entwicklung an Schulen in Esslingen.

 Auf der Moodle-Konferenz in Heidelberg und bei verschiedenen Workshops für das
eLearning Kompetenzzentrum der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalfüh-
rung in Dillingen wurden Vorträge zum Thema „Arbeiten mit Mahara“ übernommen.

 Nach der Ausbildung zum Teletutor für das Regierungspräsidium Karlsruhe werden
Blended-Learning-Kurse „Projekt- und Sozialkompetenz“ für Lehrer/innen, die im
Berufseinstiegjahr (BEJ) unterrichten, begleitet.

 Seit 2008 werden Onlinefortbildungen „E-Portfolio - Methode und digitales Lern-


werkzeug für die Akademie Dillingen betreut.

Ein Thema aus dem Bereich der Portfolioarbeit könnte im Rahmen der Master Thesis for-
schend unter die Lupe genommen werden. Das Führen des Weblog ist eine wichtige
Säule in diesem langfristigen Forschungsprozess.

Bei den E-Portfolio-Tätigkeiten wird immer wieder die Frage in den Raum gestellt: „Was
ist denn eigentlich ein E-Portfolio?“ Thomas Häcker (2007) zitiert Folgendes: „Ein Portfo-
lio ist eine zielgerichtete und systematische Sammlung von Arbeiten, welche die
individuellen Bemühungen, Fortschritte und Leistungen der / des Lernenden in einem
4 http://mahara.org
5 http://ewiesion.com/mahara
6 http://mosep.org

7
oder mehreren Lernbereichen darstellt und reflektiert. Im Portfolioprozess wird die / der
Lernende an der Auswahl der Inhalte, der Festlegung der Beurteilungskriterien sowie an
der Beurteilung der Qualität der eigenen Arbeit beteiligt (Paulson et al., 1991, 60;
Übersetzung T.H.)“. Bei dieser Definition fehlt aber die elektronische Komponente. Serge
Ravet (2007) umreißt in seinem Positionsapier das E-Portfolio und beschreibt den
Wunsch, dass “in 2010, every citizen will have an ePortfolio“7. Er frägt aber schon 2008
vorsichtig: „The ePortfolio is dead? Long life to Digital Identity!“8 Somit stellt sich die
Frage, ob er hier eine Variante der Personal Learning Environments (PLE) sieht, die in
verschiedenen Veröffentlichungen dargestellt werden9.

Zentrales Anliegen des Weblogs ist es, eine Einordnung der verschiedenen Begriffe zu er-
arbeiten und eine Beschreibung des Spannungsverhältnisses zu entwerfen.

Das forschungsleitende Blogthema lautet:

In welchem Spannungsverhältnis stehen E-Portfolio, Personal Learning Envi-


ronment (PLE) und Digital Identity?

Eine 1. Grobgliederung der Blogposting sieht vor, zunächst die Ergebnisse der Literaturre-
cherche darzustellen. Im Anschluss sollen dann die möglichen Positionen erarbeitet und
eingeordnet werden. Parallel dazu sollen für die interessierten Leser/innen Tutorials zur
Arbeit mit Mahara veröffentlicht werden. Diese Blogposting sind sicherlich dazu geeignet
einen Diskurs über die Möglichkeiten der Portfolioarbeit in der Schule anzuregen. In einer
Master Thesis könnte dann untersucht werden, in welcher Gestalt ein E-Portfolio das ge-
eignete Werkzeug und die passende Methode für Schüler/innen ist.

Die angebotenen Vorträge auf den Moodle-Konferenzen, die Tweets zum Thema „Portfo-
lio/E-Portfolio“, zahlreiche Blogeinträge, diverse Workshops und die erhaltenen Ein-
ladungen zu Schulungen zeigen, dass die Portfolioarbeit immer mehr in den Fokus ge-
langt. Im deutschsprachigen Raum ist noch nicht das Interesse wie in Neuseeland oder
auch in England spürbar, aber die elektronische Variante des Portfolio erfährt Konjunktur.

Das Weblogprojekt soll der Anlass sein, um interessierten Kollegen/Kolleginnen eine Aus-
gangsbasis für eigene Experimente zu bieten. Die Beiträge sollen aufzeigen, welchen An-
teil die Portfolioarbeit, in all ihren Facetten, dazu leisten kann, dass Schüler/innen ihren
Weg in das Lebenslange Lernen finden.

Der Bereich der Tipps und Tricks rund um Mahara soll das Interesse der Rezipient/innen

7 http://eife-l.org
8 http://www.learningfutures.eu/2008/04/eportfolio-is-dead-long-life-to-digital.html
9 http://www.downes.ca/cgi-bin/page.cgi?author=Helen%20Barrett

8
entfachen. Ein Abschnitt „Frequently Asked Questions (FAQ)“ kann Anlaufstation und Be-
suchermagnet sein. Die Abschnitte zum Microbloggingdienst Twitter und die Lesezeichen-
sammlung bei delicious10 unterstützen die Vernetzung und bieten allen Interessierten eine
zusätzliche Kommunikationsplattform.

3.2 Konzept und Instruktionsdesign des Weblogs

Das Motiv für das Weblog liegt in der Funktion als individuelles Lernwerkzeug. Die Arbeit
mit einem Weblog ist stark konstruktivistisch geprägt, da hier ein Höchstmaß an Freiheit
zur Exploration und Wissensaneignung möglich ist. Mit diesem persönlichen, webbasier-
ten Lern- und Forschungsjournal sollen die von Röll (2006) aufgeführten Funktionen ge-
nutzt werden. In der Anfangsphase wird durch die Sammlung von interessanten Doku-
menten und Links die Rolle eines Informationsspeichers im Vordergrund stehen. Durch
das Bearbeiten und Bezugnehmen auf vorhandenes Blogmaterial wird die Funktion als
Reflexionsmedium an Bedeutung gewinnen. Es bleibt abzuwarten, ob die Möglichkeit der
Diskussion angenommen wird. Die Aktualität des Themas könnte den Auftakt für einen
Austausch bieten. Für das Führen von Lernjournalen hat Zeder (2006) eine Systematik
der Gestaltungsdimensionen erarbeitet. Nach Pullich (2007) kann man diese Tabelle für
webbasierte Journale übernehmen:

Merkmal Beschreibung

Format Schriftlich, digital, webbasiert, inklusive der Möglichkeit, Bilder einzu-


betten und zusätzliche Dateien bereitzustellen.

Umfang Der Umfang einzelner Einträge ist nicht vorgegeben; ich will versu-
chen pro Woche ein Blogposting zu veröffentlichen

Struktur Freie Reflexion

Reflexionsinhalt Es sollen sowohl Sachinhalte als auch der Lernprozess reflektiert wer-
den.

Einsatzgebiet Projektbegleitend zum Studium

Einsichtnahme Das Weblog wird im WWW öffentlich geführt.

Austausch Ein Austausch wird dadurch ermöglicht, dass das Weblog öffentlich
im WWW geführt wird und dass eine Kommentarfunktion vorhanden
ist, die es erlaubt, jeden Eintrag zu kommentieren.

10 http://delicious.com/h1moodle

9
3.3 Funktionalität und Aufbau des Weblogs

Das Weblog wird mit der freien Software Wordpress aufgesetzt. Das Layout des verwen-
deten Theme „BlogPimp WidgetNews 1.1“11 ist sehr schlicht gehalten. Der 3-spaltige
Aufbau mit flexibler Breite soll die Orientierung erleichtern. Die Diskussion im Moodle-
Forum zu den 5 vorgestellten Blogs hat ergeben, dass effektheischende Elemente eher
als störend erlebt werden.

Das aktuellste Posting wird in der mittleren Spalte in chronologisch absteigender Reihen-
folge angezeigt. Ältere Einträge werden dann darunter in zwei Subspalten dargestellt. Die
Beiträge können kommentiert werden. Zunächst soll eine Kommentierung ohne Anmel-
dung angeboten werden und es ist sicherlich spannend zu verfolgen, welche Spamangrif-
fe eintreffen. Die Aktivierung der Trackback-Option ermöglicht durch die wechselseitige
Verlinkung die Vernetzung und kollaboratives Arbeiten.

Abbildung: Entwurf des geplanten Bloglayout

Die rechte Spalte des Blogs bietet die Tools zum Suchen und zum
Abonnement des RSS-Feed. Der Link auf die beste-
hende Mahara Plattform wird mit dem bereits existie-
renden Logo besonders hervorgehoben. Darunter
soll auch eine „Inhaltsübersicht“ erledigter Kleinthe-
men und vorhandene Tutorials, sowie einen Abschnitt FAQ angezeigt werden. Hier wer-
11 http://blogpimp.de/2007/01/17/wp-theme-bp-widgetnews-10.html

10
den auch die Widget-Plugins zu den Twitter- und Delicious-Accounts eingebaut.

Die linke Spalte soll die aktuellsten Kommentare, die Kategorienliste, die Archive und die
Blogroll aufnehmen. Der Block „Metadaten“ erlaubt das Anmelden und Abonnieren der Ar-
tikel und Kommentare. Die Inhalte des Blog sollen unter einer Creative Commons 3.0
Deutschland Lizenz, Namensnennung-Nicht-kommerziell-Weitergabe unter gleichen
Bedingungen, veröffentlicht werden.

Der überwiegende Teil der Blogelemente wird sicherlich aus Text bestehen. Im Bereich
der Tutorials sollen eigene Videos erstellt und eingebunden werden. Für gelungene Best-
practise-Beispiele bietet es sich an Screenshots einzubinden, die dann aber auch verlinkt
werden sollen. Bei öffentlich bereitgestellten Mahara-Ansichten erfolgt auch eine direkte
Verlinkung.

Abbildung: Screenshot eWIEsion Artikel Wissenswert Blog Carnival

Für die immer häufiger anzutreffenden Handynutzer/innen wird


als besonderer Service ein QR-Code des Blog angezeigt. Die
Domain hat den Namen: eWIEsion.com. So soll der Begriff
„Vision“ („die Motivation oder Überzeugung, etwas zu er-
reichen“12) in den Mittelpunkt stellen, dass es sehr wichtig ist, für
die Schüler/ innen auch in der virtuellen Welt ein Begleiter zu
sein. Da eine Verbindung mit dem „e“ für den Domainnamen nicht mehr verfügbar ist,
wurde die schwäbische Lautschreibweise „eWIEsion“ („eviĵən“) gewählt.

12 http://www.duden.de

11
4 Reflexion

Die „Über mich“ Seite und der erste Artikel mit dem kurzen Videocast am 10.12.2010
sollten „auf die kommende Zeit einstimmen und die Neugierde der Leser/innen wecken“.
Nach 20 Artikeln und 86 erhaltenen Kommentaren (Stand: 11.03.2011) sind die Erwar-
tungen mehr als erfüllt. Die Befürchtung, dass das Weblog nur ein privates, geheimes
Lerntagebuch bleibt, war bald vergessen.

Das Statistik-Plugin WassUp13 liefert Echtzeit-Statistiken, die unter Beachtung der Da-
tenschutzvorschriften detaillierte Rückschlüsse auf die Blogaktivitäten zulassen. Die um
Spam und Suchmaschinenzugriffe bereinigte Auswertung verzeichnet mehr als 2000 Be-
suche mit fast 5000 Seitenaufrufen. Spitzenreiter der Artikel mit mehr als 500 Aufrufen
waren der Artikel „Wissenswert Blog Carnival – Was sind Ihre E-Learning Trends für
2011?“14 und die Ausführungen zur Mahara 1.4 Roadmap15. Neben den Kommentaren
sind auch die erhaltenen Ping und Trackbacks zu diesen Artikeln Hinweis auf das vor-
handene wissenschaftliche Interesse16. Mit einem zusätzlich installierten Kommentar-
plugin können sich die Leser/innen per E-Mail über neu eingegangene Kommentare un-
terrichten lassen und werden so an das Blog gebunden. Der eigene Google-Reader zeigt
an, dass bisher 9 Leser/innen das Blog abonniert haben und sich somit regelmäßig über
neue Artikel informieren lassen.

Abbildung: eWIEsion Blogstatistik

Die „Werbung“ über Twitter und Facebook steigert ebenfalls die Zugriffszahlen. Die Be-
obachtung der Zugriffe nach einer Facebook Nachricht und den zeitgleichen Tweets
zeigt, dass das Soziale Netzwerk gut funktioniert und die interessierten Mitleser/innen
dann auch meist auch noch andere Artikel aufrufen. Im letzten Monat häufen sich auch
die Zugriffe über Google-Suchanfragen. Total überraschend sind die manchmal langen
13 http://www.wpwp.org/
14 http://ewiesion.com/2011/01/15/wissenswert-blog-carnival-was-sind-ihre-e-learning-trends-fur-2011/
15 http://ewiesion.com/2010/12/21/der-blick-in-die-zukunft-mahara-1-4/
16 http://www.wissensdialoge.de/e-learning-trend-2011-transparenz/

12
Verweilzeiten auf dem Blog.

Abbildung: Verweilzeit

Das Verhältnis erhaltene Kommentaren / Seitenaufrufen belegt das in der Literatur ange-
sprochene Nutzerverhalten. Viele Nutzer/innen sind auf der Suche nach Material, schau-
en auch sehr oft und regelmäßig vorbei. Es ist aber schwer einen Kommentar zu provo-
zieren. Die beiden Mahara Artikel sind die große Ausnahme; hier entwickelte sich zwi-
schen dem Übersetzer und engagierten Nutzer/innen ein interessanter Diskurs mit
insgesamt 57 veröffentlichten Kommentaren. Ein sehr nützliches Plugin ist Akismet17, das
zahlreiche Kommentar und Trackback Spamangriffe verhindert hat.

Der geplante Blogschwerpunkt ist bearbeitet. Das Spannungsverhältnis der Begriffe E-


Portfolio, PLE und Digital Identity ist umrissen. Aber es gibt noch sehr viele Aspekte die
angesprochen werden sollten. Die Erfahrung hat gezeigt, dass ein fundierter Artikel sehr
zeitaufwändig ist, sich aber immer wieder auch andere interessante Themen dazwischen
schieben. Der Blogcarnival Artikel war in dieser Hinsicht sehr wertvoll und könnte mit den
angesprochenen MOOC (Massive Open Online Course) Ideen Grundlage für weitere
17 http://akismet.com/

13
Studienschwerpunkte sein. Die Artikel zur E-Portfolio Software Mahara lösten inter-
essante Diskussionen aus. Durch das Statistikplugin konnte aber auch beobachtet wer-
den, dass nur wenige Leser/innen den Schritt aus der Anonymität wagen und aktiv ihre
Meinung veröffentlichen.

Das eWIEsion Blog wird weitergeführt. Dabei soll die Funktion als Forschungstagebuch
weiter ausgebaut werden. Dem Blogschreiber macht es richtig Spaß, für die anstehen-
den Artikel zu recherchieren und seine Gedanke in eine schriftliche Form zu bringen. Die
wichtigen Kriterien (Genauigkeit der Notizen, Regelmäßigkeit der Eintragungen, Über-
sichtlichkeit und Gliederung, sowie Nachvollziehbarkeit)18 des Forschungstagebuchs kön-
nen/sollen neue Lernprozesse begleiten und erleichtern.

Da die E-Portfolio Software Mahara in der aktuellen Version 1.3 nun für öffentliche
Mahara-Nutzerblogs die Veröffentlichung von RSS-Feeds implementiert hat, ist zu über-
legen, ob ein Wechsel der Blogsoftware schon sinnvoll ist. Es könnte ein weiterer Schritt
hin zu einem Personal Learning Environment sein.

Abbildung: Layout eWIEsion Blog

18 http://www.ph-freiburg.de/projekte/quasus/einstiegstexte-in-methoden-der-qualitativen-sozial-unterrichts-
und-schulforschung/datenerhebung/datenerhebungsmethoden/forschungstagebuch.html

14
Literaturverzeichnis
Bastiaens, T., Schrader, C., Deimann, M. (2008). Lehren und Lernen in der Wissens-
gesellschaft. Studienbrief 33080 der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften.

Baumgartner, P. (2005). Eine neue Lernkultur entwickeln: Kompetenzbasierte Aus-


bildung mit Blogs und E-Portfolios. Hagen. [Online-Dokument]
URL:http://www.educa.ch/dyn/bin/131141-131143-1-eportfoliodeutsch.pdf (abgerufen am
13.03.2011)

Bernhardt, T. & Kirchner, M. (2007). E-Learning 2.0 im Einsatz. "Du bist der Autor!" - vom
Nutzer zum WikiBlog-Caster. Boizenburg: Hülsbusch. [Online-Dokument]
URL:http://bvbr.bib-bvb.de:8991/F?
func=service&doc_library=BVB01&doc_number=016275783&line_number=0001&func_c
ode=DB_RECORDS&service_type=MEDIA. (abgerufen am 13.03.2011)

de Witt, C. (2005). Integration von E-Learning in die Bildung. Edited by H. Kleber (Hrsg.).
München: KoPäd. (Perspektiven der Medienpädagogik in Wissenschaft S. 204-217 und).
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17
Erklärung

Hiermit erkläre ich, dass ich die vorliegende Hausarbeit mit dem Thema

„Weblogs als neues Kommunikationsmedium


in der Bildungswissenschaft“

ohne fremde Hilfe erstellt habe. Alle verwendeten Quellen wurden angegeben. Ich ver-
sichere, dass ich bisher keine Hausarbeit oder Prüfungsarbeit mit gleichem oder ähn-
lichem Thema an der FernUniversität oder einer anderen Hochschule eingereicht habe.

Haiterbach, 15.03.2011

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