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University of Kelaniya

Department of Modern Languages

Subject Details
Subject Teaching German as foreign language
Subject Code GERM 32556
Name of the Lecturer Miss. Sarasi Kanangara

Students Details

Student Name Student Number Signature

1 S.A.G.K.Kulathuna HS/2020/2016
Nature of the Assessment Individual Assignment

Assignment topic Vergleich GÜM und DM

Word count -965

Due date / Time 31.07.2020

Individual / Group Declaration


.
Signature Date 30.07.2020
Einführung
Aus dieser Aufgabenstellung heraus möchte ich die beiden Lehrmethoden GUM und Dm in
verschiedenen Aspekten vergleichen.

Als erste globale Methode des Fremdsprachenunterrichts gilt die


GrammatikÜbersetzungs-Methode (GÜM). Angelehnt an die Unterrichtsmethode der alten
Sprachen Latein und Altgriechisch, entwickelt sie sich im 19. Jahrhundert. Bei der Einführung
des Unterrichts moderner Fremdsprachen in den Schulen übertrug man die GÜM zunächst
auch auf diesen Unterricht.

Ende des 19. Jahrhunderts gab es heftige Auseinandersetzungen zu der Frage, ob der
neusprachliche Unterricht nicht andere Ziele verfolgen und andere Methoden verwenden
müsste. „Man forderte die Abschaffung von Grammatik- und Übersetzungsunterricht und
plädierte für einen natürlichen Weg desFremdsprachenlernens, so wie er bei Kindern zu
beobachten ist, die ihre Muttersprache lernen” (Henrici 2001, 844).
Vergleichstabelle

GUM DM
Hintergrund  Im 19. Jahrhundert. Bei der  Ende des 19. Zeitalters
Einführung des Unterrichts entstand aufgrund der
moderner Fremdsprachen Kritik an der
in den Schulen übertrug Lehrmethode GÜM die
man die GÜM zunächst neue Lehrmethode
auch auf diesen Unterricht. Direkte Methode.
 Wilhelm Vietor als
entschiedener Kritiker
war fuer eine völlige
umkehr des neueren
fremdsprachlichen
Unterrichts.
Pädagogische  Beim höher Literatur gute  Naturgemäßes Lernen
Grundlage Persönlichkeit bilden  man versuchte, den
Schülern die Sprache in
 Biem Sprachenlernen ein lebensnahen Situationen
Prozess der Persönlichkeit beizubringen .
 So wurde auch die
Umgangssprache in den
Unterricht
miteinbezogen.
Grammatik  Name der Regal  Grammatikalischen Regeln
 Erklärung mit Muttersprache nicht gegeben war.
 Ausnahme  Die Studenten hatten ihre
 Beispeil mit eigenen Freuden, die Regeln
muttersparchlichen zu unterschreiten.
Übersetzungen.  Grammatik wurde durch
Exerzitien gelernt.
 Es wurden Exerzitien zum
Zuhören, Dialoge und viele
andere praktische
Sprachlerntechniken
verwendet.
Ubungen und  Übersetzung von Mutter  Visuelles Element: Bilder,
Aufgaben Sprache in die Fremdsprach. Wandbilder
 Übersetzungvon Fremdsprach  Der Schüler führt einzelne
in die Mutter sprache Handlungen selbst aus
unverbundenen.
 Umgangs und
 Literarische Texte Alltagssprache

 Die Fussnoten  -Grammatikunterricht:


Nachahmung und
Gewöhnung,

 induktiv

 -Übungsformen:
einsprachige Übungen,
Nacherzählungen und
Gespräche über die Lektüre

Texte  Viele Texte wurden aus  Ein fremdsprachlicher Text


literarischen Werken von mit einem Situationsbild
hohem Niveau
entnommen.  Geschichte zu einer
 wurde oft trasaliert Grammatikeinheit
 viele Übungen zur  Schwierige Ausdrücke:
Texttransformation. mithilfe von Bildern,
Umschreibungen,
Synonymen

Landeskunde
Lehrer und Lehrer
Schulerrolle  Eine aktive Rolle  beide sind aktiv
 Zielsprache nie  Viele Gespräche waren zu
gesprochen sehen.
Schuler  Die Studenten haben eine
 Nicht sehr aktiv gewisse Freiheit bei ihren
 alles wurde angeleitet, er Studien.
musste alles auswendig  Der Unterricht wurde
lernen interessant.
 Nicht nur Grammer, auch
die Kultur, der Lebensstil
und die Literatur wurden
mit einbezogen.

Unterrichtsprinzipien  Schriftlicher Gebrauch der  Der Lehrer stellt Fragen


Sprache
 Die Schüler lesen den Text
 im ZentrumTextgrundlage
laut vor
bilden oft Werke bedeutender
Autoren aus der Zielkultur  Übungen: Satzergänzungen,
mit synthetische Texte mit Satzumstellung,Diktat,
einem grammatikalischen Erzählungen, freier Aufsatz,
Schwerpunkt wichtig bei allem die
gleichzeitige Schulung einer
guten Aussprache

Linguitische  SPRACHLICHE Regeln nach  PHONETIK als


Grundlage den Kategorien der wissenschaftliche Methode.
lateinischen Grammatik  Statt Regelgrammatik die
 viele Ausnahmen „Beispielgrammatik“

Aus der oberen Tabelle habe ich die Unterschiede zwischen den beiden Lehrmethoden kurz aufgelistet.
Im 19. Jahrhundert war das Studium der Fremdsprachen nur etwas für reiche Leute aus der Oberschicht. Die
Fremdsprachen wurden meist studiert, um den logischen und systematischen Geist zu betonen.

sollten ihren Verstand an der Logik und Systematik der Sprache [...] schulen“ (Neuner/Hunfeld 1993, 19).

„Das Lehrziel eines an der GÜM orientierten Unterrichts war nicht, mit dem Erwerb einer fremden Sprache
ein Kommunikationsmittel für den Alltag zu erhalten“ (Brill 2005, 112), sondern eine geistig-formale
Schulung (vgl. Brill 2005, 112).

Auf der anderen Seite stieg die Direktmethode durch die Kritiker am GUM.Die direkte Methode steht als
Vertreter zahlreicher Theorien, die um die Jahrhundertwende für Fremdsprachenunterricht neuartige Wege
und Ziele entwickelten. Ihr Hauptanliegen war eine Orientierung weg von der bisher praktizierten starren
Gramatikmethode hin zum aktiven FU, in dem die gesprochene Sprache den apsoluten Vorrang hat.

“Entscheidend für die Herausbildung der neuen Methodenkonzeption ist also der Versuch, sich von
der Lehrmethode der Alten Sprachen zu lösen und
Unterrichtsverfahren zu entwickeln, die dem Gegenstand – der ‚lebenden‘ gesprochenen Fremdsprache –
angemessener sind als die der GrammatikÜbersetzungs-Methode”(Neuner 2007, 228).

Im GUM, das Erlernen eines grammatischen Themas folgt meist einem festen Schema.
Die Grammatikregel wird in der Muttersprache erklärt. Nicht nur Grammatik, sondern sollte den schuellern
auch einen Zugang zur Lierarischen Hochkultur der jeweiligen Sprache ermoeglichen. Sprache wurde mit
Blick auf ihre Strukturen und Formen gelehrt. Im Fokus der GÜM stand die Grammatik, also die
Regelkenntnisse der Sprache. Diese sollten anhand von meist literarischen Texten geschult werden. Dabei
wurde entweder ein Text aus der Muttersprache in die Fremdsprache übersetzt oder aus der fremden Sprache
in die Muttersprache. In der Übersetzungsarbeit sollte sich zeigen, ob Regeln, Grammatik und Wortschatz
korrekt angewandt und demnach verstanden wurden
Aber im DM es ist anders. Als Gegenbewegung zur Grammatik-Übersetzungsmethode entwickelte
sich im 19. Jahrhundert ein Ansatz, der nicht mehr den Grammatikunterricht in den Vordergrund stellte,
sondern den natürlichen Spracherwerb in den Mittelpunkt zu rücken suchte. Sprache sollte wie bei Kindern
durch Nachahmung gelernt werden. Eine aktive mündliche Sprachbeherrschung beim Erlernen einer
Fremdsprache wird verfolget.

Das langweilige und harte Konzept der Verankerung von Grammer-Regeln zu beseitigen. Diese
Methode führte in einer interessanten Atmosphäre mit Bildern, Diagrammen und vielen attraktiven Techniken
in die leranischen Sprachen ein, um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Die Praxis der Textübersetzung
und der Verfeinerung der Grammer-Regeln verschwindet. Die Schülerinnen und Schüler erhielten die
Möglichkeit, selbstständig zu arbeiten und mit der Sprache, die sie lernen, praktischer umzugehen. Der
Gebrauch der Muttersprache wurde minimiert.

Sie kann jedoch nicht einfach definiert werden, da die Praxis des GUM nicht in Gebrauch ist.
Beispielsweise werden in Schulen in Sri Lanka Foerignsprachen immer noch durch GUM-Praktiken
unterrichtet.
Die Referenzen

 Brill, Lilli Marlen (2005): Lehrwerke/Lehrwerkgenerationen und die


Methodendiskussion im Fach Deutsch als Fremdsprache. Aachen: Shaker.

 Henrici, Gert (2001): Methodische Konzepte für Deutsch als Fremdsprache. In: Helbig, Gerhard /
Götze, Lutz / Henrici, Gert et al. (Hg.): Deutsch als Fremdsprache. Ein internationales Handbuch.
Berlin/New York: Walter de Gruyter, S. 841-853.
 https://prezi.com/v4ouogy-tkje/die-direkte-
methode/?frame=f37cc2f65670c395814d16591a4782646aed4de5

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