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Enzyklopädie der Neuzeit Online

Bauernkrieg
(4,208 words)

1. Zeitliche Einordnung
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Der Begri f B. bezeichnet unterschiedliche Ereignisse und
1. Zeitliche Einordnung
Phänomene der Nz. Der Umschlag eines gegen die Türken
geplanten Kreuzzuges in eine Erhebung gegen den Adel 2. Der Bauernkrieg von 1525
im Jahr 1514 ist als »ungarischer B.« in die Historiographie
eingegangen. Im dt.sprachigen Raum werden Aufstände
(Revolte) in Oberösterreich (1626) und Bayern (1705/6) als B. bezeichnet [19. 39 f.]. Es handelte
sich dabei um landespatriotische Erhebungen, die gegen eine Besatzungsmacht gerichtet
waren; ähnlich 1809 in Tirol. In Oberösterreich 1626 und in Bayern 1705 wurden im Verlauf der
Aufstände allerdings nicht nur die Kontributionen in Frage gestellt, die von fremden Herren
aufgebürdet wurden, sondern auch die Belastungen, für welche die einheimischen
Herrenstände verantwortlich zeichneten. Von »Krieg« wird deswegen gesprochen, weil die
beteiligten Bauern bewa fnet in – mehr oder weniger militärisch-geordneten – Formationen
auftraten und mit Gewaltanwendung zumindest drohten. Diese Kennzeichen gelten auch für
den »deutschen« (1524–1526) und den Schweizer (1653) B. [21], für die der Begri f B. gemeinhin
verwendet wird. Anders als die Bewegungen in Bayern, Oberösterreich und Tirol waren sie
nicht gegen eine Okkupationsmacht gerichtet, sondern gegen »einheimische«
Herrschaftsträger, darin dem Aufstand von 1381 in England vergleichbar, der in der
dt.sprachigen Literatur bisweilen auch als B. bezeichnet wird.

Werner Troßbach

2. Der Bauernkrieg von 1525

Der B. von 1525 lässt sich nicht auf ein politisches Gebilde eingrenzen. Die Ereignisse fanden in
verschiedenen Teilen des Alten Reiches und der Eidgenossenschaft statt, strahlten in franz.
besiedelte Regionen aus und erreichten ein Gebiet wie das ostpreuß. Samland, dessen
staatsrechtliche Zurechnung prekär war. Das Attribut »deutsch« ist daher problematisch [6.
49]. Ein weiterer Unterschied zum Schweizer B. von 1653 besteht darin, dass die Bewegung von
1525 in weit umfassenderem Maße in die politischen und religiösen Auseinandersetzungen der
/
Zeit verwoben war. Insbes. das Verhältnis von B. und Reformation hat die Forschung lange
beschäftigt [4. 237–244]. Die Stellungnahmen der Reformatoren waren nicht einheitlich.
Müntzer in Thüringen und Hubmaier am Hochrhein waren führend am Aufstand beteiligt –
ähnlich wie im kleineren Maßstab eine Reihe von lokalen Klerikern. Zwingli und Bucer
versuchten zu vermitteln, Luther äußerte nach anfänglichem Verständnis für einzelne
Forderungen nach der Zunahme von gewalttätigen Ausschreitungen die bekannte harsche
Ablehnung, an der sich ein Großteil seiner Anhänger orientierte.

Es kamen aber auch ältere naturrechtliche Vorstellungen zum Tragen (Naturrecht und
Rechtsphilosophie), die bereits im hochma. Sachsenspiegel ihren Niederschlag gefunden
hatten [3. 223 f.], und Projekte der Reichsreform, die an der Wende vom MA zur Nz. Kaiser und
Reichstage beschäftigt hatten [16. 131].

2.1. Kommunikation

Die weiträumige Ausdehnung – vom Zürcher Oberland, Tirol und Salzburg über das Elsass,
Oberschwaben und Franken bis nach Thüringen mit Ausläufern nach Ostpreußen – und die
charakteristischen geographischen »Lücken« (Bayern, Hessen) bzw. Zonen ländlicher Ruhe
(Norddeutschland) werfen die Frage auf, inwieweit überhaupt von »dem« B. gesprochen
werden kann. Tatsächlich kam es nie zu einem koordinierten Vorgehen im Gesamtmaßstab,
und die einzelnen regionalen Erhebungen unterscheiden sich vielfach in Vorgehensweise und
in Programmatik. Andererseits waren die führenden Exponenten der einzelnen Regionen
überzeugt, dass die Aufständischen gemeinsame Interessen verfolgten und über einen Vorrat
gemeinsamer Werte verfügten. In der Kürze der Zeit war jedoch nur wenig Gelegenheit, die
Einzelbewegungen programmatisch zusammenzuführen. Auch viele »einfache« Teilnehmer
glaubten an grundlegende Gemeinsamkeiten. Die Nachricht von Erhebungen an anderen
Stellen war ein wichtiger Stimulus für die Organisation lokaler Beschwerden und
Vorgehensweisen. Im Elsass wurde auf das Vorbild verwiesen, das die Aufständischen im
Schwarzwald und in Schwaben abgaben [8. 80], Thomas Müntzer sah »ganz Deutschland und
Welschland« [12. 265] in Bewegung.

Elementare Voraussetzung war die Information über die Ereignisse in anderen Regionen. Sie
konnte auf »traditionellem« Wege hergestellt werden, z. B. durch reisende Kau eute [12. 239];
[17. 244]. Die Seite der Obrigkeiten war insofern im Vorteil, als sie sich durch bestehende
Korrespondenzen verhältnismäßig schnell einen Überblick verscha fen konnte
(Kommunikation; Botenwesen). Einzelne Bauernformationen versuchten, diesen Vorsprung
durch die Einrichtung von Feldschreibereien aufzuholen. Auf diese Weise erhielt die Gemeinde
Merxleben in Thüringen einen Brief von Thomas Müntzer, den der Pfarrer »ufm anger vorm
bagkhause« [2. 649] vorlesen musste. Entscheidend war jedoch, dass im Verlauf der
Auseinandersetzung ein erst junges Medium eingesetzt wurde. Die »Zwölf Artikel«, die
grundlegende Forderungen der Aufständischen enthielten, wurden kurz nach ihrer Abfassung
zunächst in Augsburg und danach noch 24 weitere Male gedruckt (Buchdruck) [7. 282]. In
Windeseile waren sie in den Aufstandsgebieten verbreitet [4. 91–96]. Den Analphabeten
(Analphabetismus) halfen Lesekundige. Im thüringischen Merxleben hatten sich einige Bauern
/
»ein buche« bescha ft, »darinnen die 12 artigkel beschriben gewest.« Sie versammelten die
Dorfgemeinde, und das »buch« musste »ihnen George, der kirchner, als ein gemeiner knecht,
ufm anger leßen« [2. 649]. Für andere Fälle ist aber auch dokumentiert, dass kleinere Gruppen
in der Gemeinde – meist wohlhabende Bauern – oder benachbarte Dörfer Zwang zur
Teilnahme am Aufstand ausübten und manche Teilnehmer anfänglich nicht wussten, um was
es ging [24. 180 f.].

2.2. Programmatik

Die »Zwölf Artikel« entstammen lokalen Forderungskatalogen, die von einzelnen Dörfern um
Memmingen und einer anderen oberschwäbischen Formation, dem sog. »Baltringer Haufen«,
erhoben wurden. Vermutlich ossen Anregungen vom Oberrhein ein [23. 110–113]. In den
meisten Artikeln, die von dem Memminger Prediger Christoph Schappeler und dem
theologisch versierten Kürschnergesellen Sebastian Lotzer, dem Feldschreiber des Baltringer
Haufens, Anfang März 1525 ausgearbeitet wurden, ging es nicht darum, die Grundlagen der
Ständegesellschaft zu erschüttern (Stand, Stände). Eines der Schlüsselworte war »Billigkeit«:
Man wollte solche Art von Herrschaft akzeptieren, die sich auf anerkannte Grundsätze stellte;
bäuerliche Leistungen an die Herrschaft – Abgaben, Fronen, Gerichtsgebühren – wurden nur
in Frage gestellt, wenn sie auf Missbräuchen beruhten. Auf dem Gebiet der Allmende hingegen
gingen die Artikel davon aus, dass die jeweilige Herrschaft Beweise für Nutzungs- oder
Kontrollrechte zu erbringen habe. Aber auch in dieser Hinsicht waren die Artikel nicht
ultimativ, sondern als Grundlage für ein Schiedsverfahren gedacht, in dem prominente
Theologen, Luther an der Spitze, entscheiden sollten [23. 119]. Nur zwei Gegenstandsbereiche
waren den Schiedsverhandlungen entzogen. Die Leibeigenschaft und die damit verbundenen
Todfallabgaben (eine Art Erbschaftssteuer, durch die die Armen auch prozentual stärker
belastet waren als die Reichen) wurden grundsätzlich verworfen. Ebenso unnachgiebig wurde
in den »Zwölf Artikeln« die Predigt des »reinen Evangeliums« und die Wahl der Pfarrer durch
die Gemeinde gefordert. Hier war nicht mehr die Billigkeit entscheidend, sondern eine
Legitimationsgrundlage, die sich nicht mit Schiedsverfahren (Schiedsgerichtsbarkeit) vertrug:
das »göttliche Recht« [4. 147–149]. Die »Zwölf Artikel« können somit nicht als Manifest eines
»gemäßigten Flügels« charakterisiert werden, sondern stellen ein ambivalentes Dokument dar,
in das Forderungen verschiedener Richtungen Eingang fanden.

Für Gesellschaftsentwürfe war in den »Zwölf Artikeln« kein Platz. Sucht man ein »positives«
Schlüsselwort, ndet man »Gemeinde« [4. 134–136], weniger jedoch als Gestaltungsprinzip,
sondern als Widerpart von »Herrschaft«. Diese Lücke wurde erst im weiteren Verlauf des
Aufstandes gefüllt. Der radikalste Entwurf stammt von Thomas Müntzer, der führenden
Autorität des B. in Thüringen. Er zielte, von den auch bei anderen Theologen verbreiteten und
in den »Zwölf Artikeln« spürbaren Endzeit-Erwartungen überwältigt, auf einen Zustand, in
dem »das Schwert« dem »gemeinen Mann« zu überantworten sei, um die Wiederkunft Christi
vorzubereiten (Apokalyptik; Millenarismus). Inwieweit die Einsicht der Merxlebener, »es were
nu die Zeit, das man den adel und pfa fen vortreiben solt« [2. 649], dem verlesenen Müntzer-
Brief entstammt, muss o fen bleiben. Im Lager vor Schmalkalden gab ein ansässiger
Messerschmied Ende April den Bauern den Rat, »man silt der adel aler erstech, so kriegten sie
/
buren das Regiment« [1. 490]. Ähnliche Stimmungen breiteten sich Anfang Mai [7. 318]; [10.
108], als sich die Frontstellungen verhärtet hatten, ohne Müntzers Ein ussnahme auch in
Franken, Oberschwaben und dem Elsass aus. Inwieweit der Satz »omnia sunt communia«
(»Alles ist gemeinsam«), der Müntzer 1525 vor seiner Hinrichtung unter Folter abgepresst
wurde, Vorstellungen von Gütergemeinschaft also, im Thüringer Aufstand eine Rolle spielte, ist
nicht zu klären.

Im Entwurf Michael Gaismairs, der Anfang 1526 entstand, war wie in Müntzers Vorstellungen
kein Platz für geburtsständische Unterschiede. Mit der Forderung nach Verstaatlichung des
Bergbaus (Montanwesen) bezog er konkrete wirtschaftliche Veränderungen ein [4. 223–226];
[7. 317 f.]. Während Gaismairs Katalog auf die Grafschaft Tirol beschränkt blieb, zielte das sog.
»Heilbronner Programm« auf eine Umgestaltung des Reiches, ohne allerdings auf eine
Au ebung der geburtsständischen Unterschiede zu dringen. Das Reich sollte zu einer
Monarchie umgebaut werden, die nicht allein fürstlichen und adligen, sondern auch
bürgerlichen und bäuerlichen Interessen Raum geben sollte. In der Forderung nach
Abscha fung von Zöllen und der Vereinheitlichung des Münzwesens (Münzregal; Münze) ist
eine eigenartige Antizipation liberaler Losungen des 19. Jh.s gesehen worden (Liberalismus).
Jedenfalls wurden damit auch Anliegen artikuliert, die nicht genuin bäuerlich waren, sondern
Interessen Handel treibender Schichten ausdrückten. Zu einer Rückkopplung dieses von
Friedrich Weygandt, einem kurmainzischen Lokalbeamten, am Schreibtisch erdachten
Entwurfs mit der bäuerlichen Bewegung kam es allerdings nicht [7. 320].

Das »Heilbronner Programm« macht deutlich, dass auch andere Schichten an Veränderungen
interessiert waren. Die Historiographie der DDR hat aus solchen Konvergenzen den Schluss
gezogen, dass B. und Reformation in ein zeitlich länger dimensioniertes und sozial breiter
ausgelegtes Geschehen einzubetten seien, die sog. » Frühbürgerliche Revolution« [27]. Dem
widerspricht, dass es in der Praxis weniger zu einem Bündnis von Bauern und
handeltreibendem Bürgertum als vielmehr zu einem Zusammengehen von Bauern und
unzufriedenen Stadtbewohnern kam, die meistens den Zünften oder den Unterschichten
angehörten. Dies heißt aber auch, dass parallel zu dem B. zahlreiche Unruhen in größeren und
kleineren Städten auftraten, insbes. im Einzugsgebiet von Neckar und Main, z. B. in Frankfurt,
Mainz, Heilbronn und Kitzingen. Wenn in Norddeutschland 1525 von Aufständen berichtet
wurde, waren ausschließlich Städte gemeint, z. B. Münster, Osnabrück und Köln, die größte dt.
Stadt [17]. Vonseiten der bundesrepublikanischen Geschichtswissenschaft wurde daher
vorgeschlagen, den Begri f »B.« durch »Revolution des gemeinen Mannes in Stadt und Land«
[4. 191–195] zu ersetzen. Entsprechende Formulierungen nden sich in den Quellen [17. 245];
für eine solche Au fassung spricht auch die Tatsache, dass »Gemeinde und Herrschaft« in
zahlreichen Städten ebenso wie auf dem Land ein Gegensatzpaar bildeten. Allerdings war der
Begri f »B.« auch den Zeitgenossen präsent [4. 192], nicht zuletzt aufseiten der Aufständischen,
wie eine – sogar programmatisch gemeinte – Formulierung aus dem Bauernlager vor Würzburg
beweist [10. 108].

/
Der Begri f »B.« macht am ehesten deutlich, von wem die Initiative ausging. Allein in
Thüringen wurde die Erhebung der Bauern maßgeblich durch die Umgestaltungen in der
Müntzer-Stadt Mühlhausen in Gang gebracht. Ansonsten war die Regel, dass Bauern vor die
Städte zogen und sich städtische Schichten – aufgefordert oder nicht – anschlossen, während
die Stadträte so lange wie möglich zu lavieren suchten. Die »Zwölf Artikel«, der am weitesten
verbreitete Forderungskatalog, ignorieren städtische Zustände völlig. Allerdings versuchte die
Opposition gegen den Frankfurter Rat, bei der Formulierung städtischer Beschwerden an die
Diktion der »Zwölf Artikel« anzuknüpfen. Die Tatsache, dass in einigen Stadtrevolten des
Nordwestens die Frankfurter Artikel ihrerseits rezipiert und zur Grundlage eigener
Artikelbriefe gemacht wurden, ist so gedeutet worden, dass Frankfurt die Schleuse bildete, die
die bäuerliche Bewegung in bürgerliches Fahrwasser geleitet habe [12. 228].

2.3. Verlauf

Der Wortbestandteil »Krieg« lenkt die Aufmerksamkeit auf den Verlauf. Die Anfänge sind im
Frühsommer des Jahres 1524 im äußersten Südwesten des Reiches und im Norden der
Eidgenossenschaft zu suchen. Sie waren beschränkt auf die »dem Rhein nahen Landschaften
Schwarzwald, Klettgau, Stühlingen, Thurgau und Hegau« [6. 11 f.]. Die Unruhen vom Sommer
1524 enthalten im Kern bereits die Widersprüche, die sich später potenzieren sollten. Einerseits
wurden in traditioneller Weise separat Beschwerden einzelner Herrschaftsgebiete vorgetragen
und Verhandlungslösungen nicht ausgeschlossen. Andererseits wählten insbes. die Stühlinger
Bauern rudimentäre Formen militärischer Organisation, indem sie »ein Fähnlein aufwarfen«
und einen »Feldhauptmann« wählten [8. 64 f.]. Später wurden vergleichbare
Zusammenschlüsse unter Anlehnung an die Sprache der Landsknechte »Haufen« genannt. Sie
sorgten im Frühjahr 1525 in allen Aufstandsgebieten für Disziplin im Inneren und übten Zwang
gegenüber Dörfern aus, die nicht teilnehmen wollten. Als »christl. Vereinigungen« stellten sie
rudimentäre Formen von Gegenmacht dar [7. 287 f.]. Auch die Suche nach Unterstützung in
der Nachbarschaft, u. a. in der nahegelegenen Stadt Waldshut [8. 65], gehörte nicht zum
traditionellen Repertoire des spätma. Bauernprotests. Im Januar 1525 schließlich fassten die
Bauern im Hegau den Beschluss, beim Austrag der Kon ikte mit ihrer Obrigkeit den Rechtsweg
zu verlassen.

Im Allgäu war ein ähnlicher Beschluss mit der Konstituierung eines herrschaftsübergreifenden
Zusammenschlusses am 15. Februar 1525 verbunden [23. 101]. Dies bedeutete nicht, dass
Verhandlungen abgelehnt wurden. Die Konstellationen hatten sich jedoch verändert. Der
Schwäbische Bund [9], ein Zusammenschluss süddt. Herrschaftsträger, war nicht mehr – wie in
zahlreichen Auseinandersetzungen zuvor – Schiedsrichter in einem partikularen Kon ikt
zwischen einer Klosterherrschaft und ihren Untertanen, sondern Gegner, bestenfalls
Verhandlungspartner der bäuerlichen Vereinigungen. Trotz der veränderten Zielsetzung blieb
die Position der Aufständischen widersprüchlich, wie sich in der Memminger Bundesordnung
vom 6. März zeigt. Zwar wurden Adel und Geistlichkeit aufgefordert, ihre festen Häuser, die
Zentren ihrer Macht, den Aufständischen zugänglich zu machen, dies solle jedoch nur in
freiwilliger Übereinkunft geschehen [23. 110]. Demonstrationen und Umzüge, von Drohungen
begleitet, kennzeichnen diese Phase.
/
Erst als klar wurde, dass Verhandlungen kaum zustande kamen oder zu nichts führten, wurden
in der zweiten Märzhälfte Klöster und Schlösser systematisch gestürmt. Damit war eine zweite
Phase eingeleitet, die auch an anderen Kriegsschauplätzen einsetzte. Nicht immer waren
prinzipielle Erwägungen ausschlaggebend, wenn ein Kloster geplündert wurde. Neben
organisatorischen Erfordernissen – Verproviantierung einer großen Menschenmenge –
standen die Aussicht auf Beute oder – wenn die »eigenen« Untertanen ein Kloster besetzten
wie im württembergischen Weißenau (vgl. Abb. 1) oder Ottobeuren – »alte Rechnungen« oder
spontaner Unmut im Vordergrund. Die Niederlage der Baltringer bei Leipheim (4. April 1525)
und die Rückkehr der Bodenseebauern auf den Verhandlungsweg (Weingartener Vertrag, 17. 
April) beendete in Oberschwaben die kriegerischen Ereignisse.

Die Situation in anderen Gebieten hatte sich inzwischen


zugunsten der konsequenter vorgehenden
Aufständischen verändert. An beiden Ufern des Rheins
lesen sich die Ereignisse der ersten beiden Maiwochen
»wie eine einzige Erfolgsmeldung« [8. 83]. In den
fränkischen Haufen, v. a. im Taubertaler und im
Neckartal-Odenwälder, wurde der »Schlösserartikel« [26]
konsequent formuliert und gehandhabt. Allein im Abb. 1: Bauern der Umgebung
Hochstift Bamberg wurden an die 200 »feste Häuser« plündern das Kloster Weißenau
besetzt [10. 101]. Für große Erbitterung auf Seiten der (Kolorierte Federzeichnung
Obrigkeiten sorgte die einzige »Bluttat«, die von den nach Anleitung durch Abt Jacob
Bauern verübt wurde: In Weinsberg jagten nach der Murer, ca. 1525–1530). Der
Erstürmung der Stadt erboste Bauern des Neckartal- Zeichner ist bemüht, die
Odenwald-Haufens am 16. April den Grafen von Plünderung als ungeregelte und
Helfenstein und Angehörige seiner Garnison nach ungehobelte Aktion erscheinen
Landsknechtsart »durch die Spieße«. Das Heer des zu lassen. Akte sinnloser Gewalt
Schwäbischen Bundes unter Georg Truchseß von und materieller Gier werden
Waldburg verließ darau in sein Operationsgebiet, um hervorgehoben.
Adel und Geistlichkeit in Franken zu Hilfe zu eilen.
Anfang Juni bereitete seine Streitmacht dem B. in
Franken vor Würzburg ein blutiges Ende [12. 176–207].

In Thüringen mündeten die reformatorischen Unruhen der Jahre 1524 und 1525, die sich auf
Müntzers Betreiben stetig radikalisiert hatten, erst Ende April in einen – sehr kurzen –
Bauernaufstand. In der Endphase waren Müntzers Drohungen gegen den Adel zwar von keiner
Mäßigung mehr gezügelt, in der Praxis war der Zug durch das Eichsfeld jedoch weniger
gewaltsam als viele Ereignisse in den fränkischen Gebieten (Gewalt). Die schnelle Reaktion der
Fürsten – mit dem protest. Philipp von Hessen und dem altgläubigen (kath.) Georg von
Sachsen an der Spitze – führte bereits am 15. Mai 1525 zur blutigen Niederlage vor
Frankenhausen [12. 238–270]. Zwei Tage später wurden die elsässischen Bauern, die sich bereits
ergeben hatten, von den Truppen des Herzogs von Lothringen bei Zabern niedergemetzelt,

/
während in den Ursprungsgebieten des B. am Oberrhein die Niederlage erst im November
besiegelt war und die Salzburger Bauern im Sommer 1526 zusammen mit dem Tiroler Michael
Gaismair die Kraft hatten, einen zweiten Versuch zu unternehmen [5. 200].

2.4. Ergebnisse und Nachklang

Schätzungen gehen von etwa 70 000 Todesopfern aus [13. 329]. Darin sind auch die im Zuge
verschiedener »Strafaktionen« Hingerichteten inbegri fen (Todesstrafe); für diese Gruppe
nden sich Zahlen zwischen 2 000 und 10 000 [14. 35]. Nicht zu ermitteln ist die Zahl der von
anderen Strafen Betro fenen. Mit einer bloßen Unterwerfung (vgl. Abb. 2) gaben sich die
wenigsten Herrschaftsträger zufrieden. Der Landesverweis war sicherlich die am meisten
verbreitete Strafe »zweiter Ordnung« (Verbannung), durch Verstümmelungen wurde örtlich
Terror ausgeübt, z. B. in Kitzingen, wo der Markgraf von Brandenburg-Ansbach 60 Bürger
blenden ließ [14. 49–51]. Vermögensstrafen kamen individuell und kollektiv zur Anwendung.
Kollektive Strafzahlungen wurden in Franken und v. a. im Herrschaftsbereich des Schwäbischen
Bundes verhängt, wo sie 230 000 Gulden umfasst haben sollen, sowie in den ernestinischen
Ländern Thüringens, wo sie mit 106 600 Gulden mehr als das Doppelte der »normalen«
Staatseinnahmen ausmachten [13. 331 f.]; [14. 55–62]. Für die Beteiligten stellten die
unmittelbaren Folgen – »Opfer, Schäden und Strafen« – einen erheblichen Aderlass dar.

Mittelfristig wurde durch die Niederlage im B. die


Stellung des Landesfürstentums gestärkt, was sich insbes.
auf die Durchführung der Reformation auswirkte. Die
soziale und rechtliche Lage der Bauern hatte sich
hingegen nicht nachhaltig verschlechtert – von einzelnen
Gemeinden abgesehen, die Privilegien auf dem Gebiet
des Gerichtswesens verloren [14. 74]. In einigen Gebieten
führte der B. sogar zu deutlichen Verbesserungen, bes.
Abb. 2: Die Bauern des Klosters
dort, wo sich einzelne Fürsten auf Verhandlungen
Weißenau ergeben sich den
einließen. So wurden in zahlreichen Territorien zwischen
Bundestruppen »auf Gnade und
Basel und Straßburg der »kleine Zehnt« und die
Ungnade« (Kolorierte
Todfallabgabe vertraglich abgescha ft, in den
Federzeichnung nach Anleitung
Landgebieten von Zürich und Bern sogar die
durch Abt Jacob Murer, ca. 1525–
Leibeigenschaft als solche. In Kempten blieb die
1530). Signatur dieses Bildes ist
Leibeigenschaft zwar nominell bestehen, der
»Die Ordnung«, was v.a. im
Zusammenschluss der Bauern wurde jedoch als
Kontrast zur Darstellung der
landständische Korporation anerkannt (Landständische
Plünderung deutlich wird. Dem
Verfassung) [4. 253–271]. Die Chance einer
geordneten Auftreten der
übergreifenden Regelung, 1526 auf dem Reichstag zu
siegreichen Truppen entspricht
Speyer vorübergehend ins Auge gefasst, wurde jedoch
die »ordentliche« Unterwerfung
verpasst [4. 246–256]. Dennoch kam es im Verlauf des 16. 
der Bauern. Allein die Racheakte
Jh.s in zahlreichen Territorien Süddeutschlands zu einer
einzelner Reiter an den Rändern
Bedeutungsverminderung der Leibeigenschaft und zu
einer Monetarisierung und Reduktion der verhassten
/
Todfallabgaben. Inwieweit die Furcht vor einem »neuen des Bildes lassen die
B.« – bei vielen Obrigkeiten über Jahrzehnte hinweg Gewaltförmigkeit der
lebendig [13. 343]– eine Rolle spielte, ist ungewiss. Unterwerfung erahnen.
Eindeutig ist jedoch, dass der B. auch für die
Unterlegenen eine unauslöschliche Erfahrung darstellte. Bis zum Ende des 16. Jh.s orientierten
sich zahlreiche Bauern bei der Frage nach ihrem Lebensalter an diesem Ereignis – fast immer
als »B.« bezeichnet –, z.T. noch in der zweiten Generation [22. 223, 235].

2.5. Teilnahme und Ursachen

Analysen der wirtschaftlichen Ursachen können an den Angaben der Beschwerdeschriften


ansetzen, eine genaue Einordnung ist jedoch sehr schwierig. Allgemein waren die Ressourcen
in zahlreichen Gebieten im Zuge der wirtschaftlichen Erholung nach der spätma. Agrarkrise
knapper geworden. Dies kommt in den Allmendeartikeln am deutlichsten zum Ausdruck.
Insofern kann der B. auf hoher Abstraktionsstufe als Verteilungskon ikt innerhalb enger
gewordener Grenzen bezeichnet werden. Betrachtet man die regionale Ausbreitung, gewinnt
dieses Argument durch die Tatsache an Plausibilität, dass v. a. die dichter bevölkerten Gebiete
beteiligt waren [11. 220], die dünner besiedelten im Norden hingegen nicht. Der
Ressourcendruck war auf verschiedenen Ebenen spürbar. In nahezu allen Aufstandsgebieten
waren soziale Unterschiede in den Dorfgemeinden stark ausgeprägt. Für einige Dörfer des
Südwestens und Frankens haben neuere Untersuchungen gezeigt, dass groß- bzw.
vollbäuerliche Schichten ( Großbauern) an der Wende zum 16. Jh. versuchten, die Gemeinden
– etwa bei der Regelung des Allmendezugangs – für ihre Interessen zu monopolisieren [18];
[24. 179]. In diesem Kontext erscheint die Zentrierung der bäuerlichen Gemeinde in
zahlreichen Aufstandsprogrammen in neuem Licht: als Versuch nämlich, die nachdrängenden
Schichten von der Entscheidung über die Ressourcenverteilung fernzuhalten. Das Argument
wird verstärkt durch die Beobachtung, dass zu Beginn der Erhebung in manchen Dörfern die
»kleinen Leute« nicht »eingeweiht« wurden [24. 179].

Die Au ellung dieser Gegensätze hat das Wissen über die Hintergründe des B. erheblich
erweitert; es wäre jedoch abwegig, darin das Hauptmotiv der Bewegung(en) von 1525 erkennen
zu wollen. Zur Durchsetzung großbäuerlicher Dominanz in einzelnen Dorfgemeinden hätte es
eines Krieges gegen Klerus (Geistliche) und Adel nicht bedurft. Um die tatsächliche
Frontstellung zu verstehen, sind die Interessen dieser Kräfte einzubeziehen. Zahlreiche
Herrschaftsträger versuchten an der Wende vom MA zur Nz. nach einer langen Depression,
den wirtschaftlichen Aufschwung und die politische Stabilisierung nachhaltig zu eigenen
Positionsverbesserungen zu nutzen [11. 226–234] (Agrarkonjunktur). Dass dabei vielfach auf
archaische Herrschaftstitel wie die Leibeigenschaft zurückgegri fen wurde, erklärt, dass im
Gegenzug zahlreiche Forderungen der Aufständischen »progressiv« anmuten. Die
Leibeigenschaft war insbes. in solchen Gebieten inadäquat, in denen sich bereits im 15. Jh.
»moderne« gewerbliche Produktionsweisen herausgebildet hatten, die städtischen und
dör ichen Gruppen Mobilität und wirtschaftliche Selbständigkeit abverlangten [11. 236]
(Ländliches Gewerbe). Das Viereck zwischen Donau, Bodensee und Lech, das von Februar bis
April 1525 das Zentrum des Aufstandes bildete, wird in der Forschung zu Recht als die dt.
/
Gewerberegion par excellence beschrieben, was nicht heißt, dass es nicht noch andere gegeben
hätte, z. B. die Zentren der thüringischen Aufstände um Mühlhausen und Erfurt, in denen die
Färbep anze (Farbsto fe) Waid kultiviert wurde, und die Montangebiete in den Alpen und
Mittelgebirgen.

In den Gewerbe- und in den zahlreich unter den Aufstandsgebieten vertretenen verstädterten
Weinbauregionen (Wein) waren die sozialen Gegensätze innerhalb der Dörfer [11. 222] stärker
ausgeprägt als im eher landwirtschaftlich strukturierten Norden. Man kann daher den B. auch
als Versuch begreifen, die Perspektiven gewerblich bzw. kommerziell [28] durchdrungener,
stark di ferenzierter ländlicher Gesellschaften insgesamt auf Kosten der »traditionellen«
rentenbeziehenden Kräfte wie Klerus und Adel zu verbessern. Dass dabei die Gegensätze
innerhalb der Dörfer nicht überspielt werden konnten, ist eine wichtige Einsicht. In der
neueren Literatur wird versucht, diese Gegensätze auf unterschiedliche Verlaufsformen und
Programme zu beziehen. Diese Ansätze tragen stärker der Tatsache Rechnung, dass nicht alle
»Führer« aus der dör ichen Oberschicht kamen. In Franken gab es z. B. »ausgesprochene
Habenichtse« [10. 100] unter ihnen. Manche Autoren setzen die (frühen) Verhandlungsphasen
mit der Dominanz vollbäuerlicher Kräfte gleich, während für (spätere) gewalttätige Abschnitte
der Druck nicht- oder unterbäuerlicher Schichten verantwortlich gemacht wird [24. 180], eine
Zuordnung, die für die Klöster Ottobeuren [20. 40–42] und Ochsenhausen [18. 43] untermauert
werden konnte. Allerdings sollte nicht vergessen werden, dass auch gutsituierte Bauern wie
»Jäcklein« Rohrbach aus Böckingen am Neckar und Erasmus Gerber aus Molsheim im Elsass
zu gewaltsamem Vorgehen aufriefen, wenn auch eher in strategischer Absicht.

Dass die Unterschichten wenig mit gemeindezentrierten Programmen anzufangen wussten,


wird nicht zuletzt mit ihrer räumlichen Mobilität in Verbindung gebracht. In Weinbaugebieten
gab es zahlreiche Tagelöhner, die in Städten lebten, ohne Bürger zu sein, und in dör ichen
Weinbergen arbeiteten, ohne Bauern zu sein. Gerade den Weingärtnern, gleichgültig ob in der
Stadt oder auf dem Land, wird eher ein Interesse an kurzfristigen Aktionen wie
Klosterbesetzungen (s. auch Abb. 1 oben) nachgesagt, die dem Bedürfnis nach sozialem
Ausgleich eruptiv nachkamen [8. 87]; [25. 151 f.]. Der »arme Mann« bzw. die »arme Frau« [15]
gewinnt auf diese Weise stärker an Statur – weniger als Gegner des »gemeinen Mannes«,
sondern als eine eigensinnige, wenn auch wenig beständige Kraft neben ihm.

Verwandte Artikel: Bauern | Großbauern | Kleinbauern | Reformation | Revolution | Sedition |


Soziale Kon ikte | Stadt-Land-Beziehungen | Unterschichten

Werner Troßbach

Bibliography

Quellen

[1] G. F / O. M (Hrsg.), Akten zur Geschichte des Bauernkriegs in Mitteldeutschland,


Bd. 1, 2. Abt., 1934 (Ndr. 1964)
/
[2] G. F / W. G. F (Hrsg.), Akten zur Geschichte des Bauernkriegs in
Mitteldeutschland, Bd. 2, 1942 (Ndr. 1964).

Sekundärliteratur

[3] P. B , Das göttliche Recht und die naturrechtliche Tradition, in: P. B (Hrsg.),
Bauer, Reich und Reformation (FS für G. Franz), 1982, 200–234

[4] P. B , Die Revolution von 1525, 21981

[5] P. B , Alpenländer, in: H. B et al. (Hrsg.), Der dt. Bauernkrieg, 1984, 191–214

[6] P. B , Der Bauernkrieg. Die Revolution des Gemeinen Mannes, 1998

[7] H. B , Legitimation, Verlaufsformen und Ziele, in: H. B et al. (Hrsg.), Der dt.
Bauernkrieg, 1984, 281–321

[8] H. B , Oberrheinlande, in: H. B et al. (Hrsg.), Der dt. Bauernkrieg, 1984, 61–
96

[9] H. C , Der Schwäbische Bund. Landfrieden und Genossenschaft im Übergang vom


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Troßbach, Werner, “Bauernkrieg”, in: Enzyklopädie der Neuzeit Online, Im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen) und in Verbindung
mit den Fachherausgebern herausgegeben von Friedrich Jaeger. Copyright © J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag
GmbH 2005–2012. Consulted online on 14 May 2020 <http://dx-doi-org.uaccess.univie.ac.at/10.1163/2352-0248_edn_COM_244627>
First published online: 2019