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GRIECHISCHE GESCHICHTE

1 Die Mittelmeerwelt – Wiege der Antike:


Bis zum 3. Jahrtausend vor Chr.:

 viele Hochkulturen  bedeutende Entwicklung vollzogen;

Europa:

Es herrschten immer noch jungsteinzeitliche Lebensformen;

 Ausnahme KRETA und der übrige ägäische Raum  im 3.Jahrtausend ähnliche Lebensformen wie
in Ägypten und im Vorderen Orient;

MINOISCHE KULTUR:

 Benannt nach König Minos;


 Eine der bedeutendsten Kulturen des mitteleuropäischen Raumes;
 Hatte bereits eine eigene Schrift ( Linearschrift A)
 Stadtähnliche Siedlungen mit großen Palästen (z.B.: Knossos = „Palastwirtschaft“)
 Ackerbau und Viehzucht
 Tauschwirtschaft ( auf Fernhandel basiert)
 Technische Errungenschaften ( teilweise aus den östlichen Hochkulturen übernommen –
Räderfahrzeug)

Bezüglich Herrschaftsform und Gesellschaftsschichten sind viele Fragen offen:

 Bestand Kreta aus mehreren Stadtstaaten oder bereits aus einem großen Reich, das auch die
ägäischen Inselwelt beherrschte?

Restliche Mittelmeerwelt:

 War von solchen Errungenschaften bzw. Entwicklungsstufen noch weit entfernt;


 Lebten wahrscheinlich in größeren Sippenverbänden vorwiegend in kleineren
Dorfgemeinschaften;
 Ackerbau und Viehzucht bildeten die Grundlage dieser geschlossenen Hauswirtschaften;

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Die griechische Geschichte (Mai 2011) von Magda und Babsi
Ende des 3.Jahrtausends:

Beginn der Metallverarbeitung und Metallnutzung;

 Weibliche Figuren in unterschiedlichen Darstellungsformen weisen darauf hin, dass die


Stellung der Frau in einigen Regionen rund um das Mittelmeer sehr bedeutsam war;
(auch die Etrusker verehrten die Frauen  Urnen);
 Die Erde selbst wurde als weibliches Wesen gesehen;
(Diese „Mutter-Göttinnen“ werden von vielen Forschern als Vorfahren der griechischen und
römischen Göttinnen gesehen);

Die Indoeuropäer strömen in den Mittelmeerraum:

2.Jahrtausend vor Christus:

 Einwandern mehrerer Indoeuropäischer Gruppen in Richtung Mittelmeerraum;


 Nach Kleinasien, Griechenland und Italien;
 Haben sich teilweise mit bodenständiger Bevölkerung vermischt und diese teilweise
verdrängt;

MYKENISCHE KULTUR:

Im heutigen Griechenland (besonders in Peloponnes) folgte der minoischen Kultur die mykenische
Kultur;

 Gewaltige Burgen (in Mykene oder Tiryns)


 Herrscher unbekannt;
 Eigene Schrift – Linearschrift B  gibt keine Auskunft über Herrscher  beschränkt sich auf Orts-
und Götternamen, sowie auf Rechnungen;
 Aus Vermischung indoeuropäischer Einwanderer und bodenständiger Bevölkerung –> Griechen;

Wende zum 1. Jahrtausend vor Christus:

 Eingewanderte Stämme zogen teilweise auf die ägäischen Inseln und an die kleinasiatische Küste
weiter  Epoche der ersten griechischen Kolonisation;

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Die „Ost-West-Kulturdrift“:

Wende des 1.Jahrtausends:

 Wanderbewegung aus dem ägäischen Raum nach Mittelitalien (Toskana, Umbrien);


 Aus der Vermischung dieser Einwanderer mit der autochthonen (=bodenständigen)
Urbevölkerung  Etrusker;

Etrusker:

 Eigene Schrift;
 Hohe kulturelle Leistungen;

8.Jahrhundert vor Chr.:

Griechen siedelten in:

 Unteritalien
 an der Ostküste Siziliens;

Sie brachten griechisches Kulturgut nach Westen  Epoche der zweiten griechische Kolonisation;

Sie errichteten in diesem Zuge aber auch Siedlungen (=Kolonien) im restlichen Mittelmeerraum und an
der Schwarzmeerküste;

Am Beginn des 1. Jahrtausends:

Phöniker: von Syrien ins westliche Mittelmeer aufgebrochen;

8oo vor Chr.:

 Phöniker gründen an der nordafrikanischen Insel die Handelsstadt KARTHAGO (handelspolitisch


bestens gelegen);
 Fernhandel reichte im Süden bis nach Guinea und im Norden bis nach England;
 Karthager beherrschten aber auch den Westen Siziliens;
 Hatten Stützpunkte auf den Balearen und an der spanischen Küste;

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Die Phöniker hatten schon seit dem 2. Jahrtausend vor Christus enge Kontakte zum ägäischen Raum;

 Daher zählen sie zu den wichtigsten Vermittlern orientalischer (Hoch-)Kulturen nach dem
Westen;

Phönikische Schrift:  diente als Vorlage der:

 Etruskischer Schrift;
 Griechischer Schrift ( im 1.Jahrtausend);
 Indirkekt dem lateinischen Alphabet;

Die „griechisch-römische Antike“:

1.Jahrtausend vor Chr.:

Eine Hochkultur, die „griechisch-römische Antike“ entwickelt sich:

 Im Griechischen Osten;
 Auf der Apenninenhalbinsel;

In ihr wurden Grundlagen für das spätere Europa geschaffen:

 Die Entwicklung der Städte ( Infrastruktur, gesellschaftliche Differenzierung) aus dörflichen


Hauswirtschaften;
 Herausbildung monarchischer und republikanischer Staatsformen;
 Herausbildung oligarchischer, diktatorischer und demokratischer Herrschaftsformen;

 Entwicklung: abendländischer Philosophie,


 Natur- und Rechtswissenschaften;
 christliche Religion;

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2 DIE GRIECHISCHE POLIS
8.Jahrhundert vor Chr.:

In der griechischen Welt entwickelt sich die Polis (Gemeinde- oder Stadtstaat) zu politischen
Organisationen;

Zentrum:

 Dörfliche oder städtliche Siedlung, um die sich ein verschieden großes Umland befand;

Athen (2 500km2) war die größte Polis;

Der griechische Historiker Thukydides berichtet im 5.Jahrhundert v.Chr. über die Entstehung seiner
Heimatpolis Athen;

Wesentlich für die Entstehung dieser Stadtstaaten war:

 Die geographische Eigenart Griechenlands;


- Die durch Gebirgslage und Meer getrennten Kleinlandschaften förderten die Ausbildung
lokaler Herrschaften und verhinderten die Ausbildung größerer Flächenstaaten;

Bedeutende Merkmale der Polis:

 Selbstverwaltung ( jede hatte eigenständige Verfassung mit unterschiedlichen


Herrschaftsformen:  Aristokratie (= Herrschaft des Adels);
 Oligarche (= Herrschaft von Wenigen);
 Tyrannis (= Alleinherrschaft);
 Demokratie (=Volksherrschaft);

 Unabhängigkeit nach außen  obwohl die Poleis untereinander oft Bündnisse eingingen;
 Wirtschaftliche Selbstständigkeit;

Je nach ihrer Größe entwickelten sich die Poleis zu:

 Religiösen, kulturellen und wirtschaftlichen Zentren;

Größte Städte:  Athen und Syrakus  40 000 bis 50 000 Einwohner;

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Ende des 4.Jahrhunderts:

Ausbildung der hellenistischen Großreiche  Polis verlor UNABHÄNGIGKEIT nach außen;

Die Entwicklung von Herrschaft in Griechenland:

Bis ins 8. Jahrhundert vor Christus:

Königsherrschaft : Monarchie;

Monarch als höchste Autorität: Heerführer, Gesetzgeber, Richter, oberster


Priester;

Dazu: Ältestenrat –Heeresversammlung;

Seit dem 8. Jahrhundert vor Christus:

Zurückdrängung der Monarchie durch: Adelsherrschaft (Aristokratie)

Ausschaltung der Heeresversammlung;

Macht beruht auf: Grundbesitz und berittene Krieger;

Seit dem 7.Jahrhundert vor Christus:

Zurückdrängung des Adels durch: (Groß-)bauern und (Groß-)händler;

Macht beruht auf: militärische Leistung (schwer bewaffnete


Fußkämpfer) und Geld;

Seit dem 6. Jahrhundert:

In einigen Poleis  Tyrannenherrschaft (Alleinherrschaft – gaben Geld den


Armen)

Macht beruht auf: Militär und Masse des Volkes;

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Herrschaft von wenigen Adeligen (Oligarchie)

Macht beruht auf: Militär und Grundbesitz;

Entwicklung zur Volksherrschaft (Athen);

Die Entwicklung der attischen Demokratie:

Auch in der Frühzeit herrschten in Athen Könige (Bsp.: Theseus);

Seit dem 8. Jahrhundert vor Christus:

Gefolgsleute der Könige (berittene Adelige) übernahmen die politische Macht.

Sie besaßen große Güter und galten als die BESTEN (=aristoi) der Gesellschaft;

Machtübernahme geschah in Athen durchaus friedlich.

Zuerst wurde die Regierungsdauer des Königs auf zehn Jahre beschränkt;

Ab dem 7. Jahrhundert vor Christus:

Zunächst teilten sich drei, bald danach neun Adelige als Archonten (Oberbeamte) die Regierungsgewalt;

Später wechselten sie einander sogar jährlich ab;

Seit dem 7.Jahrhundert vor Christus:

Gesellschaftliche Veränderungen führten zu einem großen sozialen Konflikt.

Es gab aufstrebende Bevölkerungsgruppen:

 Den „neuen“ Geldadel:


 durch Handel mit Kolonien ( -Geldwirtschaft) entstanden;
 Die reichen Großgrundbesitzer;

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Ihnen standen die vielen Kleinbauern als Verlierer gegenüber.

 Gerieten in wirtschaftliche Schwierigkeiten;


 Mussten bei den Grundbesitzern Schulden machen und dafür ihr Land als Sicherstellung bieten;

Wenn sie nicht in der Lage waren, den Kredit zurückzuzahlen  zwei Möglichkeiten:

 Besitz dem Grundherrn überlassen und in die Stadt ziehen;


 Leibeigenschaft;

Viele der freien Bauern wurden schließlich als Sklaven verkauft;

Die Verfassungsreform des Solon:

Der Archon SOLON (einfacher Kaufmann) soll als „Versöhner und weiser Reformator“ diesen sozialen
Konflikt lösen, da ihm alle Bevölkerungsgruppen vertrauten.

Sein Reformprogramm:

 Die auf Grundstücken lastenden Schulden wurden wesentlich gemindert;


 Alle wegen Schulden leibeigen gewordenen Personen wurden freigelassen;
 Die ins Ausland verkauften Sklaven wurden auf Staatskosten zurückgeholt;
 Die Verpfändung der eigenen Person wurde verboten;
 Ein neues Recht sah für reiche wie arme Bürger die gleiche Behandlung (Gleichheitsgrundsatz –
Isonomie);

Solon vergrößerte aber auch die politischen Rechte des „Geldadels“, der ihn als Gesetzgeber in das
Regierungsamt gedrängt hatte.

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Er teilte die attischen Bürger in vier Vermögensklassen ein:

 Großgrundbesitzer (stellten dem Heer Schiffe zur Verfügung);


 Reiche Handwerker, Bauern (stellten dem Heer Reiter zur Verfügung);
 Bauern, Handwerker (stellten dem Heer Hopliten, Leichtbewaffnete z. Verfügung)
 Besitzlose, Lohnarbeiter;

Je nach der Größe ihres Vermögens und ihrer Steuerleistung durften sie künftig in der Politik
mitbestimmen.

Nur die Reichsten konnten Archonten werden und nur die Besitzlosen durften nicht in die Regierung;

Aber alle Bürger waren in der Volksversammlung vertreten, wo die Gesetze beschlossen wurden;

Timokratie = Herrschaft des Vermögens;

Tyrannis auch in Athen:

Solons Reformen änderten nichts daran, dass besitzlose Bauern weiterhin als billige Arbeitskräfte in
Landwirtschaft und Gewerbe ihr Auslangen finden mussten;

560 vor Christus:

Der Adelige Peisistratos nutzte die Unzufriedenheit der Bauern und erkämpfte sich mit deren Hilfe die
Alleinherrschaft (=Tyrannis);

 Er verbannte feindlich gesinnte Adelige und teilte deren Grundbesitz und Staatsboden unter den
mittellosen Bauern auf;

 Er beschäftigte arme Stadtbauer im: Straßen-, Wasserleitungs- und Tempelbau;



 Er förderte durch viele Auftrage Kunst und Kultur;

510 vor Christus:

Gegnerische Adelsgeschlechter beendeten die von seinem Sohn HIPPIAS fortgeführte Tyrannis;

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Kleisthenes entwickelt die attische Demokratie weiter

Hat an der Vertreibung des letzten Adeligen mitgewirkt;

508 vor Christus:

Führte als neuer „weiser Gesetzgeber“ die nächste Verfassungsreform durch:

 Er löste die alten, auf Verwandtschaft beruhenden, vier Stammesverbände (Phylen) auf und
fasste die attischen Bürger in zehn neuen Phylen zusammen.

Eine Phyle bildete gleichzeitig eine Heereseinheit.

 Weiterhin konnten nur die Reichsten Archonten werden.


 Nun konnten auch Besitzlose in die Regierung gelost werden.
 Neu war seit Kleisthenes das Amt des Strategen:

Von der Volksversammlung wurde aus jeder Phyle ein militärischer Oberbefehlshaber gewählt (= die
einzige Funktion, welche die Athener auf Grund der Wichtigkeit nicht dem Losentscheid überließen);

Kleisthenes wollte auch die Tyrannis für alle Zukunft in Attika verhindern  deshalb führte er das
Scherbengericht (Ostrakismos) ein: ( Jährlich wurde abgestimmt, ob jemand die Alleinherrschaft
anstrebte – wenn ja, wurde dieser für 10 Jahre aus Athen verbannt);

Die Griechen besiegen die übermächtigen Perser:

Außenpolitische Ereignisse beeinflussten die weitere Entwicklung der Demokratie in Attika:

Im Osten hatten die Perser ein Großreich (von der Donaumündung bis zum Indus; und vom Kaukasus bis
Ägypten)

500 vor Christus:

Griechen unterstützen Aufstand von kleinasiatischen Griechenstädte gegen die Perser;

 Strafexpedition der Perser folgte;

Doch Griechen siegten über die Flotten und Armeen der Perser;

Die Peloponnesische Polis Sparta verfügte dabei über das stärkste Landheer.

Athen  auf Grund der Erfolge über Perser  wichtigste Seemacht in der Ägäis;

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Ruderer der neuen Flotten  Theten (Bürger der vierten, besitzlosen Klasse)

Mit ihrer Hilfe wurden die Perser in der Seeschlacht bei Salamis vernichtend geschlagen (479 v. Chr.).

Verfassung des Solon:

Das gesamte Volk von Athen (vier Vermögensklassen) ist in der Volksversammlung vertreten. Diese wählt
aus den drei oberen Klassen (nur Besitzende) den Rat der 400 bzw. aus allen vier Klassen das
Volksgericht. Aus der ersten Klasse wird für 1 Jahr der Aeropag oberstes Gericht, ehem. Archont) und 9
Archonten (Staatsoberhaupt, oberster Priester, Feldheer, 6 oberste Richter) gewählt;

Frauen, Fremde, Sklaven  keine politische Mitbestimmung;

3 DIE ENTWICKLUNG DER ATTISCHEN DEMOKRATIE

Die Griechen besiegen die übermächtigen Perser (Seite 22)


Im Osten hatten Perser ein Großreich. Aufstand der kleinasiatischen Griechenstädte gegen die
persischen Fremdherrscher (von Athen u.a. unterstützt)  Strafexpeditionen der Perser

Zahlenmäßig unterlegenen Griechen schlagen die persische Armee und Flotte (Sparta = stärkstes
Landheer; Athen = wichtigste Seemacht der Ägäis)

Ruderer der neuen schlagkräftigen Flotte waren die Theten (4., besitzlose Klasse)

Seeschlacht bei Salamis (479 v. Chr.): Perser vernichtend geschlagen

Athens brutale Machtpolitik im Seebund


Attisch-Delischer Seebund: um künftig gegenüber dem Perserreich besser gerüstet zu sein

Vorherrschaft hatte Athen, fast 400 griechische Poleis schlossen sich diesem Seebund an, dafür mussten
sie Schiffe und Mannschaften stellen oder Geldzahlungen leisten

Später Attisches Seereich

Aus ursprünglich gleichberechtigten Bundesgenossen von Athen wurden abhängige Untertanen

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Waffengewalt und Bedrohung durch Besatzung wenn man aussteigen wollte

der Widerstand der Bündnispartner gegen die Unterdrückung durch die Athener wuchs, 432 v.Chr.
sperrten die Athener die Handelsstadt Megara vom gesamten attischen Markt aus, da es aus dem
Seebund ausgetreten war und sich den Spartanern angeschlossen hatte;

Länder beim Peloponnesischen Krieg: der von Athen aus geführte „Attische Seebund“ und der von Sparta
aus geführte „Peloponnesische Bund“

Dauer: fast 30 Jahre;

Ausgang: Sparta besiegte das „Attische Seereich“, politische und wirtschaftliche Macht Athens war
gebrochen → Sparta übernahm die Hegemonie (Vorherrschaft) in Griechenland

Höhepunkt der attischen Demokratie unter Perikles (Seite 23)


Perikles (Urenkel des Kleisthenes) machte Athen zum Sozialstaat:

 Alle männlichen Bürger (außer Besitzlosen) waren jetzt zum Archontat zugelassen werden
 Ratsmitglieder u. Geschworene erhielten für ihre Tätigkeit Taggelder = Diäten
 Bürger erhielten ein Festtags- und Theatergeld sowie Getreidespenden

Betrieb Beschäftigungspolitik (Ausbau der Akropolis, Bau der „Langen Mauern“, Ruderdienst)
Perikles war nie Archon aber 15-mal gewählter Stratege

Demokratie des Perikles (Seite 24)


Metöken: a) kein Bürgerrecht, b) keine politische Mitbestimmung, c) waren von der Volksversammlung
und allen höheren Ämtern ausgeschlossen, frei

Frauen (a, b; frei), Kinder (a, b; frei), Metöken, Sklaven (a, b; unfrei): nicht wahlberechtigt

Anteil der politisch berechtigten Bürger in Attika (5.Jh): 40 000 Männer über 20 Jahren

10 Strategen: sie befehlen Heer und Flotte, handeln Staatsverträge aus

Rat der 500: die Amtszeit war ein Jahr, es gab einen Vorsitzenden (wechselt täglich, Los) und je 50
Mitglieder aus den 10 Phylen, er führt 1/10 des Jahres die Regierungsgeschäfte, bereitet die Gesetze vor,
werden aus der Volksversammlung gelost

Volksversammlung: alle männlichen Bürger über 20 Jahre, Beratung u. Abstimmung der Gesetze,
Verbannung durch Scherbengericht, wählt die Strategen, bildet Bürgerheer aus

Archonten: höchste Beamte (Ministerfunktion), kulturelle u. richterliche Funktion, durch Los aus der
Volksversammlung bestimmt, Amtszeit 1 Jahr, verantwortlich gegenüber Volksversammlung

Finanzbeamte; 6000 Geschworene

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Die Kunst (Seite 26)
Griechischer Tempel aus dem altgriechischen Haus (Megaron) entwickelt, war Aufstellungsort des
Götterbildes

Pracht dieser Gebäude wurde wesentlich durch die Zahl und Größe der Säulen bestimmt.

Stützen für kleine Tempel: Mädchenfiguren = Koren

Triglyphen (Dreischlitze)

Metopen mit Relief versehen

Cella (Raum für die Aufstellung des Götterbildes)

Volute: schneckenförmiges Ornament

Ornament: regelmäßig sich wiederholende Zierform,


wiederkehrende Ornamente oft unter anderen Begriffen
zusammengefasst (z.B. Fries)

Bildhauerei:

Ägyptische u. orientalische Vorbilder

1 Bewegungslosigkeit, Block, steif, statisch

2 erste Ansätze von Bewegungen, Fuß vorgestellt, ein feines Lächeln, ..

3 Standbein, Spielbein, Gefühle, natürliche Bewegung, Leichtigkeit, Eleganz, dramatischer Ausdruck

Griech. Theater:

 3: Skene = Bühne
 2: Orchestra = Platz des Chores
 1: Zuschauerraum (stieg in Stufen aufwärts)

Griech. Ordnungen:

Dorischer Tempel: einfachere Linienführung, gedrungenere Säulen, gewisse Schwere

Dorische Säulenordnung: Ordnung, bei der die Säulen ohne Basis direkt auf den Boden gesetzt sind und
flache, wulstförmige Kapitelle tragen

Ionischer u. korinthischer Tempel: schlanke Eleganz und Kraft


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Ionische Säulenordnung: Ordnung, bei der die Säulen auf einer mehrgliedrigen Basis stehen und das
Kapitell durch 2 Voluten charakterisiert ist

Korinthische Säulenordnung: Reiche Zierformen kennzeichnen bei dieser Ordnung die Kapitelle, Basis
ähnelt der ionischen Ordnung

6 DER HELLENISMUS

Ein Weltreich nie gekannter Größe (Seite 30)


Peloponnesischer Krieg war zu Ende und die Vorherrschaft Athens ging verloren

 andere Stadtstaaten, z.B. Makedonien:

Philipp II. plante Krieg gegen Perser (Rachefeldzug)

Änderte sein Heer und schuf einen neuen Aufmarsch der Krieger: Phalanx

Wurde während den Vorbereitungen ermordet

Sohn von Philipp II. (und Nachfolger) Alexander ließ sich den Auftrag vom Hellenischen Bund bestätigen

Schlacht am Granikos (334 v. Chr.): schlägt persische Statthalter

Zieht weiter

Schlacht bei Issos (333 v. Chr.): persischer Großkönig Dareios III. unterliegt Alexander, flieht

Zieht weiter

Nach Ägypten: dort Gründung der Stadt Alexandria (sollte Welthauptstadt des Hellenismus werden)

5tägige Massenhochzeit zu Susa: Verschmelzung von Persern und Makedoniern

Schlacht bei Gaugamela (331 v. Chr.): Dareios III. wird geschlagen, auf der Flucht ermordet

In Susa: nahm persischen Staatsschatz, machte daraus Münzen  Befruchtung der Wirtschaft

In Persepolis: brannte Palast der Perserkönige nieder, Rachefeldzug beendet

Zieht weiter

Will bis zum Indus, Truppen zwangen ihn zur Umkehr

2 Gruppenbewegungen: Flotte und der Rest marschierte


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Die „Verschmelzung“ der Kulturen (Seite 31)
5tägige Massenhochzeit zu Susa: Verschmelzung von Persern und Makedoniern

Die Strukturen der Diadochenreiche


Tod von Alexander, Zerfall des Reiches

Diadochenreiche als Nachfolge: z.B.

 Antigoniden (Makedonien, Griechenland)


 Ptolemäer (Ägypten)
 Seleukiden (Kleinasien bis Indus)
 Attaliden (Pergamon = ein Mittelstaat)

Weltwirtschaft
Internationaler Fernhandel spielte wichtige Rolle  transkontinentaler Handel

China (Seide), Arabien (Gewürze), Indien (Elfenbein, Perlen, Edelsteine)

Austausch von Gedanken, Fertigkeiten, religiösen Bräuchen

Griechisch wurde zur „Weltsprache“

Wichtigste Handelszentren: Alexandria in Ägypten, Seleukia am Tigris

Italien (Seite 32)

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Die griechische Geschichte (Mai 2011) von Magda und Babsi

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