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Mobilität und Reise

Was ist nachhaltige Mobilität?

Nachhaltige Mobilität hat verschiedene Ziele. Einerseits geht es um die effizientere


Nutzung von Transportmitteln.

Andererseits werden im Rahmen des Konzepts Wege gesucht, um Emissionen zu


verringern und einen geringeren Ressourcenverbrauch zu erreichen.

Warum ist eine nachhaltige Mobilität wichtig?

Mobilität ist in unserer Gesellschaft ein hohes Gut. Eine nachhaltige, gut
funktionierende Struktur für Mobilität ist nicht nur elementar, um wertvolle
Ressourcen einzusparen und Umweltverschmutzung durch Abgase zu vermeiden.

Nachhaltig und mobil im Urlaub – geht das?

Gerade für den Urlaub spielt Mobilität eine große Rolle. Denn meistens geht es
darum, seine gewohnte Umgebung zu verlassen und sich an einen anderen Ort zu
begeben. Doch Flüge und Kreuzfahrten sind besonders schlecht für das Klima und
vergrößern deinen ökologischen Fußabdruck enorm.

Wie wäre es zum Beispiel mit einem Urlaubsziel, das du mit dem Zug erreichen
kannst? Europaweit erreichst du viele Urlaubsziele mit der Bahn. Falls du doch eine
Flugreise bevorzugst, kannst du einen Klimaausgleich zahlen, der in Projekte wie
das Pflanzen von Bäumen investiert wird. Am Urlaubsort selbst kannst du auf einen
Mietwagen verzichten und die Umgebung mit Bus und Bahnen oder zu Fuß
entdecken – das ist nicht nur nachhaltig, sondern auch spannend.

Quelle:

https://projekt-enera.de/blog/was-ist-nachhaltige-mobilitaet-und-wie-kann-ich-das-
umsetzen/

Nachhaltiger Tourismus
Im nachhaltigen Tourismus gibt es diverse Konzepte, die ökologischen Auswirkungen zu
reduzieren. Im Bereich Mobilität existieren zum Beispiel alternative, gemeinschaftliche
Mobilitätskonzepte vor Ort, Anreizsysteme für die Nutzung der Bahn oder die CO2-
Kompensation von Flügen.
Billigairlines, Fernbusse, Last-Minute-Angebote – durch die Weltgeschichte zu reisen wird
immer einfacher und so zieht es jedes Jahr massenhaft Touristen an Orte wie Bali oder
Mallorca.
Zehn Millionen Touristen verirren sich pro Jahr nach Venedig. Hinzu kommen 14 Millionen
Tagesgäste. Ein Großteil davon wird mit gigantischen Kreuzfahrtschiffen angekarrt, Sie
produzieren nicht nur riesige Mengen Abfall, sondern verpesten auch Luft und Wasser.
 Die Wasserbusse sind auch extrem umweltfeindlich und verursachen zudem einen stetigen
Wellengang, der große Schäden an den Gebäuden anrichtet. Barcelona ist ein weiterer
Beschädigte des Massentourismus. Fast 30 Millionen Menschen besuchen die katalonische
Hauptstadt im Jahr. In Klammern gesagt 1,6 Millionen Einheimische leben hier. Mit der
Billigairline Ryanair fliegt man aus ganz Europa binnen weniger Stunden nach Barcelona, ab
einem Preis von lächerlichen 9 Euro. Das perfekte Ziel für einen Wochenendausflug. Dabei
produzieren die kurzen Flugstrecken unfassbare Menge schädliche Treibhausgase.
Gibt es sinvolle Alternativen?
Der Umwelt wäre schon geholfen, würden Reisende das Fliegen reduzieren. Ein Flug in den
Urlaub nach Mallorca ist genauso schädlich für das Klima wie ein ganzes Jahr lang Auto
fahren.
Die Anreise mit dem Zug in Skiorte und europäische Städte ist ein weiterer Schritt in die
richtige Richtung. Ebenso wichtig: ein bewusster Umgang mit den Gegebenheiten am
Urlaubsort. Das heißt zum Beispiel: Wasser sparen in trockenen Gegenden, Müll vermeiden
oder zumindest ordentlich entsorgen, möglichst bei lokalen Familienbetrieben einkaufen, die
Kultur und Privatsphäre der Einheimischen respektieren.

Wie kann man den Fußabdruck reduzieren beim Reisen?


GRÜN REISEN: SIEBEN EINFACHE WEGE EUREN ÖKOLOGISCHEN FUSSABDRUCK BEIM REISEN
ZU REDUZIEREN:
eder der schon viel gereist ist, vor allem wenn man dabei verschiedene Kontinente besucht
hat, dürfte zahlreiche Flugstunden und Meilen gesammelt haben. Zeit einmal hinter die
Kulissen des Tourismus zuschauen um festzustellen, welchen Einfluss dieser eigentlich auf
die Umwelt hat.

Nach Angaben des Centre of Responsible Travel (Zentrum für verantwortungsbewusstes


Reisen) ist Tourismus für 5% der globalen CO2 Emissionen verantwortlich. Legt man den
Strahlungsantrieb zu Grunde, d.h. den Anteil an der tatsächlichen Erderwärmung, könnte der
Anteil sogar bis zu 14% betragen. Wenn bis 2035 keine Maßnahmen ergriffen werden, wird
sich bis dahin der durch Tourismus verursachte Ausstoß von CO2 verdreifachen. Das klingt
wahrhaftig besorgniserregend.

Und die weltweite Reiselust wird so schnell nicht weniger werden – mehr als 1.235.000
Menschen weltweit sind im letzten Jahr international verreist – weniger Reisen scheinen also
als Lösung erstmal ausgeschlossen zu sein. Stattdessen müssen neue und nachhaltige Wege
des Tourismus gefunden werden. Es hat ein bisschen gedauert – und es ist auch nach wie vor
sehr viel zu tun – aber viele Hotels, Airlines oder Reiseveranstalter haben reagiert. So
kooperiert die Royal Caribbean Cruise Group, ein Veranstalter von Kreuzfahrten, mit dem
WWF um die Meere und Ozeane besser zu schützen, Airlines wie Qantas, Lufthansa,
American Airlines oder JetBlue investieren in Kraftstoff-effizientere Flugzeuge, viele
Reiseveranstalter operieren inzwischen klimaneutral und ökologische Hotels werden mehr
und mehr zum Mainstream.
Tipps:
1.Zug statt Flugzeug:
2. Und wenn du fliegen musst: Spende
3. Tauscht das Hotel-Fitnessstudio mit einer Runde Joggen
4. Sage Nein zu Wildlife-Produkten
5. Fahre mit dem Fahrrad
6. Regional speisen und lokale Produkte kafen
 Lokale Produkte kaufen: Statt zu testen, ob Pommes im McDonald überall
gleich schmecken, schmeckt es in kleinen Restaurants in der Seitengasse abseits
der Touristenströme oftmals viel besser. Dort warten ganz neue kulinarische
Eindrücke auf die Reisenden und es bietet sich die tolle Chance, mit
Einheimischen ins Gespräch zu kommen.  

7. Investiere in eine Stofftasche

Quelle: https://www.isango.com/theguidebook/artikel/grun-reisen-sieben-einfache-wege-euren-
okologischen-fusabdruck-beim-reisen-zu-reduzieren/

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