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fuzzyTECH® 8.

51d Professional Demo


INFORM GmbH

Kurze Einführung

E. Darweshi
Agenda

1. INFORM GmbH
2. Hardwarevoraussetzung für fuzzyTECH®
3. Benutzeroberfläche
4. Neues Projekt erstellen: Manuell
5. Neues Projekt erstellen: Fuzzy-Assistent
6. Regelblock-Assistent (RA)
7. Projekt testen
8. Diagramme

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1. INFORM GmbH

• fuzzyTECH® wurde von INFORM GmbH


entwickelt
– Hauptsitz in Aachen
– 1969 gegründet von Prof. Dr. mult Hans-Jürgen
Zimmermann
– fuzzyTECH ist mit über 16.000 Lizenzen in Bereich der
professionellen Fuzzy-Entwicklungstools Marktführer
– INFORM beschäftigt über 350 Mitarbeiter (Aachen, Frankfurt und Chicago)
• Die Software unterstütz die Entwicklung von Fuzzy-Systemen
– Mittels neuartiger Codegenerierung kann fuzzyTECH® Fuzzy-Lösungen auf Standard-Microprozessoren und
–controllern integrieren
– Durch eine innovative „Online“-Technik können Modifikationen und Optimierungen im laufenden Fuzzy-
Systemen durchgeführt werden
• fuzzyTECH® ist kostenpflichtig. Eine Demo Version steht unter
http://www.fuzzytech.de/ zur Verfügung
• Die Demo-Version erfordert eine Registrierung auf der fuzzyTECH® Homepage

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2. Hardwarevorraussetzung für fuzzyTECH®

Anforderungen Empfohlen
Betriebssystem Windows 98, NT 4.0,
2000 , XP und Win7
Speicherkapazität Min. 30 MB
Arbeitsspeicher Min. 16 MB RAM

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3. Benutzeroberfläche

Menü-
leiste

Strukturbaum Projekteditor

• Auflistung aller • Arbeitsfläche


Variablengruppen, • Alle Elemente werden
Regelblöcke, Texte hier visualisiert
und Diagramme • Per DropDown-Funktion
• Navigation ähnlich können Elemente hin
wie Microsoft und her bewegt werden
Explorer

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3.1 Menüleiste

Neues
2D-Kennfeld Oszilloskop Statistik Variable
Projekt
Regelblock

Fuzzy- Regel-
Interaktiv 3D-Kennfeld Optionen
Assistent Analysator

Alle Symbole auf einem Blick (pdf-Anhang)

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3.1 Menüleiste: Die wichtigsten Symbole
Symbol Funktion
Fuzzy-Assistent Die Dialogfolge des Fuzzy-Assistenten für die Erstellung eines vollständigen Fuzzy-Systems wird
aufgerufen (siehe Abschnitt: „Neues Projekt erstellen“  Fuzzy-Assistant).
Interaktive Das interaktive Debugmodus wird gestartet. Hierzu wird ein Watch-Fenster geöffnet. Über das
Watch-Fenster können die Eingangs- und Ausgangsgrößen verstellt werden. Dadurch kann man
das Fuzzy-System testen.
2D-Kennfeld Mit dem 2D-Kennfeld können Sie die Übertragungscharakteristik des von Ihnen entwickelten
Fuzzy-Systems analysieren.
3D-Kennfeld Das 3D-Kennfeld ermöglicht eine Analyse der Übertragungscharakteristik des von Ihnen
entwickelten Fuzzy-Systems in einer 3-dimensionalen Kennfelddarstellung.
Oszilloskop Mit Hilfe des Oszilloskops kann das charakteristische Systemverhalten über die Zeit analysiert
werden.
Regel-Analysator Mit Hilfe des Regel-Analysators kann festgestellt werden, welche Regeln den aktuellen Wert
einer Variable beeinflusst haben.
Statistik Der Tabellen-Regeleditor wird um eine Statistikspalte erweitert.

Variable Der Variablen-Assistent zur Erzeugung einer neuen linguistischen Variablen wird aufgerufen.

Regelblock Der Regelblock-Assistent zur Erzeugung eines neuen Regelblocks wird aufgerufen.

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4. Neues Projekt erstellen: Manuell

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4. Neues Projekt erstellen: Manuell

Regelblock
Ausgang
Eingänge

Über das Strukturbaum können Eigenschaften des Projektes, Variablen und


Regelblöcke bearbeitet werden.

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4.1 Eingänge und Ausgänge definieren

Änderung der Variableneigenschaften:


1. Rechtemaus-Taste auf z.B. „in1“
2. Im Popup-Menü Eigenschaften auswählen

Allgemeine Angaben:
• Name der Variable definieren
• Variable-Typ definieren
• Methodenfestlegung
• Berechne MBF: Die Zugehörigkeitsgrade Basisvariable einstellen:
der Eingangsvariablen zu den Termen • Wertebereich der Variable definieren (Min, Max)
werden anhand der scharfen • Startwert definieren (Default)
Eingangswerte berechnet • Einheit festlegen
• Fuzzy: Die Fuzzifikation wird • Rasterauflösung bestimmen
unterdrückt

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4.2 Parametereinstellung über den Projekteditor

Der Variableneditor wird Mit Hilfe des Variableneditor


durch das Doppel-Klick auf können die linguistischen
eine Variable geöffnet Variablen definiert werden

Mit Doppel-Klick auf das Regelblock RB1 können


die Zusammenhänge zwischen den Eingang- und
Ausgangsvariablen definiert werden.

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4.3 Linguistische Variablen setzten und Zugehörigkeiten einstellen

Variableneditor

Linguistische Variable
definieren

Mit der Maus können die Ankerpunkte


der LV-Kennlinie (LV=Linguistische
Variable) verschoben werden. Somit
kann eine präzisere Einstellung der
Zugehörigkeiten vorgenommen
werden.

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4.4 Regeln definieren
In dem Tabellen-Regeleditor In der Matrix können die
werden die Regeln bzgl. der Zusammenhänge
Eingangs- und zwischen den LV näher
Ausgangsgrößen erstellt untersucht werden

Die Zeilen in der Tabelle werden durch anklicken


gesetzt. Hier stellt der Entwickler die Regeln auf.
DoS = Plausibilitätsgrad (siehe Anhang)

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5. Neues Projekt erstellen: Fuzzy-Assistent

• Mit dem Fuzzy-Assistent (FA) hat der Entwickler eine weitere Möglichkeit in
fuzzyTECH® Projekte zu erstellen
• Hierbei übernimmt der Assistent die meisten Aufgaben und generiert ein Fuzzy-
System semi-automatisch
• Weiterhin kann durch den FA ein bestehendes Projekt/ System durch weitere
Fuzzy-System ergänzt werden

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5. Neues Projekt erstellen: Fuzzy-Assistent

1 Starte FA 2 Anzahl der Variablen definieren

• Zwischenvariablen dienen zur


Übergabe von „Informationen“ in
linguistischer Form von einem
Regelblock zu einem Anderen

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5. Neues Projekt erstellen: Fuzzy-Assistent

3 Variablendefinition 4 Defuzzifizierungsmethoden festlegen

• Hier werden die Ein- und • Bester Kompromiss:


Den besten Kompromiß zwischen dem Erfüllungsgrad der Terme
Ausgänge definiert (CoM-Defuzzifikation  siehe Anhang)

• Plausibelstes Ergebnis:
Die plausibelste Lösung aus dem Erfüllungsgrad der Terme erhalten
Sie dagegen über die MoM-Defuzzifikation (siehe Anhang)

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5. Neues Projekt erstellen: Fuzzy-Assistent

5 Anzahl der Regelblöcke setzen 6 Ergebnis

• Anzahl der Regelblöcke festlegen • Das FA liefert eine fertige Fuzzy-Lösung mit 125
• Den DoS-Wert setzten oder Regeln (125 = 5³  5 Terme à 3 Variablen)
zufällig bestimmen lassen • Die hohe Anzahl an Regeln können durch das
Löschen von Regeln oder durch den Regelbock-
Assistenten auf die Relevantesten minimiert werden

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6. Regelblock-Assistent (RA)

Regelblock-Assistent

Matrix-Regeleditor

125 Regeln sollen durch den Regelblock-


Assistenten minimiert werden

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6. Regelblock-Assistent (RA)

125 Regeln
wurden auf 25
minimiert

• Im RA kann der Anwender den Einfluss der


Eingangsgröße auf die Ausgangsgröße anhand
von LV‘s bestimmen
• Der vorhandene Regelsatz wird anhand dieser
Einschätzung auf die Relevantesten beschränkt

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7. Projekt testen

• In fuzzyTECH® kann der Anwender das entwickelte Fuzzy-System mit der


Schaltfläche „Interaktiv“ simulieren/ testen

• Sobald das
Interaktiv aktiviert
ist, können die
verschiedenen
Analysatoren
eingesetzt werden

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7. Projekt testen

Watch-Fenster

• Im Watch-Fenster kann durch das Verstellen der Ein- oder Ausgänge das Fuzzy-System
simuliert werden
• Dabei wählt der Anwender eine Variable aus und stellt dessen Parameter mit Hilfe des
Schiebereglers (Alternativ kann ein Wert direkt in das Textfeld neben dem Schieberegler
eingegeben werden) ein
• Dabei werden die Parameter der anderen Variablen berechnet

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8. Diagramme

• Während des Interaktiv-Modus kann das Verhalten des Fuzzy-Systems


mittels verschiedener Diagramme untersucht werden
 2D-Kennlinie

 3D-Kennlinie

 Oszilloskop

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Laufkatze-Regelung mit fuzzyTECH®

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fuzzyTECH – Kran Simulation

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Performance-Vergleich zwischen den Fuzzy-Systemen

Distanz

Zeit

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Anhang
„Plausibilitätsgrad (DoS):
Unter Verwendung der Standardmethoden MAX-MIN/MAX-PROD besteht die Optimierung der Regelbasis aus einem problemadäquaten Hinzufügen
und Löschen von Regeln. Dies kann in einem Durcheinander an Versuchen enden, wobei die Wichtigkeit jeder Regel entweder durch eine 0 oder
eine 1 ausgedrückt wird.
Aus diesem Grund unterstützen die meisten fuzzyTECH Editionen eine erweiterte Inferenzmethode, die sogenannte "Fuzzy Assoziative Maps", meist
mit FAM abgekürzt. Hier wird jede Regel als Assoziation betrachtet, was in einer vereinfachten Form eine individuelle Gewichtung jeder Regel
bedeutet. Dies entspricht dann Regeln, die selber "fuzzy", "unscharf" sind, also auch "mehr oder weniger wahr" sein können.
Der Wahrheitswert der Schlußfolgerung wird über einen Kompositionsoperator aus den Wahrheitswerten der eingehenden Bedingungen mit dem
Plausibilitätsgrad der Regeln bestimmt. Wird der Produktoperator für die Komposition gewählt, so reflektiert der Plausibilitätsgrad die "Signifikanz"
der Regel.

Beispiel:
Gegeben ist folgendes Beispiel für eine Regel:

WENN "Abstand" = mittel UND "Winkel" = pos_klein DANN "Leistung" = pos_mittel

Der Plausibilitätsgrad der Regel sei 0,8. Unter Verwendung des Produktoperators für die Komposition würde sich das folgende Resultat ergeben:

PROD {Wahrheitsgrad der Bedingung, Plausibilitätsgrad } = Ergebnis der Regel (Wahrheitsgrad der Schlußfolgerung)
z.B.: PROD {0,8;0,8} = 0,64.

dies bedeutet, daß das Ergebnis pos_mittlere "Leistung" den Wahrheitsgrad 0,64 besitzt. Eine komplette Beschreibung der Fuzzy-Inferenz ist in den
Fuzzy-Regeln gegeben.“

Quelle: fuzzyTECH Hilfe

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Anhang
CoM Defuzzifikation:
Die Center-of-Maximum-Methode (CoM) wird bei dem Großteil der Fuzzy Logic Anwendungen zugrundegelegt. Da mehr als ein
Ausgabewert als wahr angesehen werden kann, muß über die Defuzzifikation ein Kompromiß zwischen den verschiedenen
Ergebnissen gefunden werden. Die Center-of-Maximum-Methode (CoM) berechnet über das gewichtete Mittel der Maxima der
Zugehörigkeitsfunktionen den scharfen Wert der Ausgangsgröße. Das Gewicht stellt dabei das Ergebnis der Inferenz dar.
Im Interaktiv Debug Modus ist die Defuzzifikation im Variableneditor visualisiert. Die individuellen Maxima sind bei der CoM-
Methode durch die grauen Pfeile gekennzeichnet, die Ergebnisse der Inferenz sind durch den schwarzen Anteil dargestellt.

MoM Defuzzifikation:
Die Mean-of-Maximum-Methode (MoM) berechnet den Ausgangswert der Variablen anhand des Terms mit dem größten
Zugehörigkeitsgrad. Der Basisvariablenwert dieses Terms bestimmt das Ergebnis.
Wenn der maximale Zugehörigkeitsgrad nicht eindeutig ist, gewinnt der Term, der in der Liste an oberster Stelle steht.
Wenn der Basisvariablenwert des Terms nicht eindeutig ist, wie beispielsweise bei Zugehörigkeitsfunktionen des PI-Typs, wird der
Mittelpunkt des Intervalls mit der maximalen Zugehörigkeit für die Berechnung herangezogen.

Quelle: fuzzyTECH Hilfe

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