You are on page 1of 1074

CD

==CD = 00

^[^

= 00 = 00

1

mmmmmmmmmsm^tm

1

Das Attische Recht und
Rechtsverfahren
unter Benutzung des Attischen Prozesses
von

M. H.

E.

Meier und G.

F.

Schömann

da

r

of

es

t

e

1

1

justus

Hermann

Lipsius.

Leipzig,

O.

R.

R

e

i

s

1

a n d

1915.

Alle Rechte vorbehalten.

Das Attische Recht und
Rechtsverfahren
mit Benutzung des Attischen Processes
von

M. H.

E.

Meier und G.

F.

Schömann

dargestellt
von

Justus

Hermann

Lipsius.

Erster Band.

Leipzig,

O. R. R e

i

s

1

a n d.

1905.

Vorw^ort.
Bereits

wenige

Jahre

nach

Abschlufs

meiner

Neu-

bearbeitung des Attischen Processes von Meier und Schömann

war

die

nicht kleine Auflage

vollkommen

vergriffen.

Der

nicht nachlassenden Nachfrage aber liefs sich nur durch ein

neues
soll.

Werk

entsprechen, das an die Stelle des alten treten
die beträchtliche Erweiterung unseres

Das gebot schon

Wissens, die vor allem der Wiederauffindung von Aristoteles

Buch über den Staat der Athener verdankt wird.

Aber un-

abweisbar war auch eine Erweiterung des früheren Planes,

da einmal die Blutgerichte nicht mehr ausgeschlossen bleiben durften, anderseits das materielle Hecht eine vollständigere Berücksichtigung forderte, als es bei Meier gefunden hatte.
ein System des attischen Rechts darstellen zu wäre eitles Beginnen. Das Gesetzbuch von Athen war nach den Behörden geordnet, denen die Fürsorge für Beobachtung der Gesetze und die Jurisdiktion über ihre Darum werden die Bestimmungen des Übertreter oblag. privaten ebenso wie des Strafrechts am zweckmäfsigsten im

Freilich

wollen

Zusammenhange mit den Klagen dargelegt,

die

zu ihrer

Aufrechthaltung eingerichtet waren, wie dies schon im Attischen Processe geschehen ist. Im einzelnen durfte aus dem

Werke herübergenommen werden, was in ihm eine noch heute vollbefriedigende Behandlung gefunden hatte. Am wenigsten war dies in dem jetzt erscheinenden ersten Bande der Fall, der aufser der Einleitung die früheren zwei ersten Bücher und einen Teil des dritten ersetzt. Ausursprünglichen

ly

Vorwort.

drückliche Hinweise auf abweichende Aufstellungen im Atti-

schen Procefs wie in den Parallel werken von Heffter Die athenäische Gerichtsverfassung (1822) und Platuer Der Pro-

und die Klagen bei den Attikern (1824 f.) sind nur da Die beiden die Sache sie zu fordern schien. letzteren Werke werden ebenso wie Thonissen Le droit penal de la republique Athenienne (1875) und Beauchet Histoire du droit prive de la republique Athenienne (1897) nur mit
cefs

gegeben, wo

dem Namen

der Verfasser angeführt.
ich so rasch folgen lassen, als

Die weiteren Teile werde es mir möglich ist.

Leipzig, am

12.

März 1905.
J.

H. Lipsius.

Einleitung*

Lipsitis, Attisches Kecht

X

Den gewaltigen Fortschritt der Ersetzung der der
in

in

der

Kulturentwicklung,

Selbsthilfe

durch geordnete

das Volk von Anspruch \ Aber schon in der homerischen AtheD Welt begegnen die Anfänge einer Rechtspflege. Kur die Kyklopen, die keinerlei Gemeinschaft pflegen, wissen von rechtlichen Satzungen (t^suij—c) so wenig wie von beratenden Versammlungen; bei ihnen richtet jeder nach Willkür über Weib und Kinder-. Aber einem hellenischen Gemeinwesen fehlt es nicht an rechtswaltenden Männern oixas-oXoi) die Diese gelten als für Wahrung der Rechtsnormen sorgen. von Zeus selber überkommen^, und darum zürnt der Gott die gewalttätig auf dem Markte krumme Rechtsdenen sprüche fällen und die Gerechtigkeit verbannen Auch im Lager vor Troja ist so gut wie für den Versammlungsplatz auch für die Gerichtsstätte gesorgt-^. Und wie geläutig die Anschauung richterlicher Tätigkeit den Dichtern ist, beweisen Ein ausdie Vergleiche, die sie dieser Sphäre entnehmen*'.
Rechtspflege
liegt,
in

nimmt

Griechenland

für sich in

(

,

,

"*.

^

Ailian V. G. III 38
26,

A-'y-ot;

ooövoc. v.ai /.aßsTv TjOpov AS^r^vaio'. -ptüto'..

Cicero pro Flncco

62 und für die Blutgerichtsbarkeit schon Isokr.

Paneg. 40 K.
2
^
i

10.

112

ff.

*

A 238 n 386

o'.xa3-o/.o'.

ot rs

i^i'nz-oi^

-po; Ato;

zio-ja.z'xu

Ziy; ote

otj

p'

avopcGat xoT£a3aa£vo;
§'!x7jv

ya).t-^'^^r^ ot

.Sitj

stv ^yopifj

axo/tä; xpivcuat i)£u.i5~a;, ix 0£

c/.aswsi iH£(üv ö'ziv ojx 'i).£Yovt£;.
u. T.

An-

klingend auch im Wortlaut Hesiod W.
'

220

ff.

A

807

hoL

O'-s'

^Y^P^i

"^^

~'

^-i^<-i

^t)v-

Aus einem Vergleiche stammt die A. 4 angeführte Stelle. Und der Bestimmung der Tageszeit dient - 439 r^ao; o' iizl ooprov ivyjp
^

dyop^'}£v i^jiz-r^ xpivojv v£''x£a -oXÄä oixa^oa^vwv aiCxfiis.

Jene Stelle

ge-

hört aber, wie die in A. 3 zitierte, zu den ältesten Partien der Ilias;

zu den jüngsten dagegen die gleich zu verwertende Stelle von S. 1*

über-

;

4
geführtes Bild

Einleitung.

einer Gerichtsszene

aber nimmt eine bevor-

zugte Stelle unter den Darstellungen ein, mit denen die Kunst des Hephaistos den Schild für Achill geschmückt hat. Zwei Männer streiten auf dem Markte über das Sühngeld für einen erschlagenen Mann; der eine behauptet, es ganz
erlegt, der andere, nichts

empfangen zu haben.

Sie

kommen

dahin überein, die Entscheidung dem Schiedssprüche der Gereuten zu übertragen, die auf dem Markte in geweihtem

Kinge

lauten Zuruf

von der Volksmenge, die durch teils dem andern zustimmt darum heifsen sie Helfer im Streite (dptoYot). Nachdem und beide Teile gesprochen, erheben sich die Richter mit ihren
sitzen,
teils

umdrängt

dem

einen,

Stäben und geben der Reihe nach ihre Stimme ab. Dem, der nach ihrem Urteile, also mindestens dem Spruche der Mehrheit, sein Recht am besten dargelegt hat, fallen die
zwei Talente Goldes zu
sie bilden also

die vor ihnen niedergelegt sind den Gegenstand des Streites, den Betrag der Blutsühne, den der Beklagte deponiert und im Falle seines Sieges zurückzuerhalten, audernfalls aber dem Kläger zu
,

überlassen hat^

Wie

in dieser

Szene also nicht eine eigentliche Gerichts-

verhandlung, sondern ein Schiedsgericht vorgeführt wird, so
haupt lassen sich
renzen
''

in den hier behandelten Fragen zwischen den verschiedenen Teilen der homerischen Gedichte keine wesentlichen Diffe-

aufzeigen,

wie

das Brehier de graecorum

iudiciorum origine

(Paris 1899) p. 53 u. sonst versucht.

ist in

1 497 ff. Das oben befolgte Verständnis der wichtigen Stelle den Leipziger Studien XII (1890) S. 225 ff. begründet, namentlich gegenüber der verbreiteten Auffassung, wonach der Streit vielmehr der Frage gilt, ob der Bluträcher zur Annahme des Sühngeldes zu verpflichten sei. Der zuletzt wieder von Dareste NoureVes e'tudes d'histoire du droit (1902) p. 1 ff. gemachte Versuch, diese Auffassung in der Weise zu vertreten, dafs es sich zunächst um Entscheidung darüber handle, ob der begangene Totschlag ein vorsätzlicher oder unvorsätzlicher sei, scheitert schon daran, dafs die homerischen Gedicthe in der Behandlung beider keinen Unterschied kennen, und hat keinen meiner sprachlichen Gründe zu entkräften vermocht. Die sprachlich nicht unmögliche, aber sachlich sehr unwahrscheinliche Deutung, die in den Geronten nur die Beisitzer sieht, die der Schiedsrichter (fa-wp) berufe, ohne sich der eigenen Entscheidung zu begeben, wird nur noch

Einleitung.

5

nötigt auch keine sonstige Stelle der homerischen Gedichte,

andere Richter als solche anzAinehmen
Parteien sich freiwillig unterwerfen.
geeinigt haben,
die

,

deren Spruche die
wie dort,
sobald

Und

die Streitenden auf die Anrufung von Schiedsrichtern sich

Geronten
sie

als

solche von selbst gegeben

erscheinen, so werden wir auch unter den SixasiroXot der Ilias

(Anm.
hierin

3)

zunächst

zu

verstehen

haben.

Aber

auch

stehen die Geronten nur

dem König

zur Seite, der

zum

obersten Hüter des Rechts berufen ist. Von den Segnungen, die von einem gottesfürchtigen König, der das Recht in Ehren hält (suStxia? avs/jjOi), über sein ganzes Land aus-

gehen, entwirft die Odyssee eine glänzende Schilderung^. Von Sarpedon heifst es, dafs er durch seine Rechtssprüche wie durch seine Kraft Lykien beschirmt hat^. An Stelle des abwesenden Odysseus geniefst Telemach nach der Nekyia die Ehren des SuasTioXo^, da ihn alle zum Mahle laden ^°, wie nach einer anderen, freilich noch späteren Stelle desselben Gesangs Minos noch in der Unterwelt den Rechtsuchenden

Auf solche Äufserungen mag der bekannte Satz des Aristoteles sich stützen, der dem heroischen Königtum neben der Heerführung im Kriege und der Ausrichtung der Staatsopfer als dritte charakteristische Funktion unter deutlicher Bezugnahme auf Homer die Entscheidung
seine Bescheide erteilt ^^

der Rechtsstreite zuschreibt

^^.

unannehmbarer, wenn man in dem faTwp den König ei'kennt, wie Gilbert will, Beiträf/e zur Entioickeliinrjsgescluchte des griechischen Gerichtsverfahrens {Jahrb. f. Mass. Fhilol. Suppl. XXIII [1896]) S. 459. Und mit diesem und Brehier p. 69 die zwei Talente als Gerichtsgebühr für den (a-cop aufzufassen verbietet sich darum, weil es unstatthaft ist, txetä
Tolat allein
8 9
i*»

mit
ff.

^'^ov-axa

zu verbinden, statt mit

{%'rn'x-'x

tl-r^.

T 109

n
X

542.
186.

%i'}.i(sx(iz

o't y-o t/J^t.-^w /a-ctp'i; x£>iou3t 298 Aber I 156 meint nicht blofs Sportein für die Rechtspflege, wie Xitzsch zu a 117 u. a. wollen, sondern feststehende Gebühren, im Gegensatz zu den freiwilligen Abgaben, Sw-ivai, wie Schömann Griech. Alt. I* S. 34 bemerkt hat. Gerechtsame des Königs überhaupt heifeen Hixistz^ I 98
-/.oei

=

Aui TOI Ze'j? i-f('jdKiU'/

a-/.r,-Tp'jv

t'

tjO£

>')3aiata; ?va aca^at ^o'Az^r^'s'Üi.

"
12

l 568
Folit.

ff.

III

9(14),

7

S.

1285

b

11.

Was

Brehier p. 47

ff.

gegen

Q

Einleitung.

Wild aber, soviel wir sehen können, von den staatlichen Organen nur eine schiedsrichterliche Tätigkeit ausgeübt, so
sind auch für deren Betätigung sehr enge Grenzen gesteckt.

Gerade

die

schwersten Rechtsverletzungen

,

die sich

gegen

und das Eigentum der einzelnen richten, sind ihrer Einwirkung vollkommen entzogen. Denn die Erkenntnis, dafs solcher Angrifif gegen den einzelnen zugleich einen Eindie Person
griff in die

Sicherheit

der Staatsordnung bedeutet,

ist

der

homerischen Kulturstufe noch nicht aufgegangen. Wenn in der Odyssee ^^ die Freier die Befürchtung äufsern, das Volk

von Ithaka werde von Telemach zu einer Versammlung berufen und von ihren Anschlägen gegen sein Leben in Kenntnis gesetzt werden, dann aber sie selber aus dem Lande treiben, so besorgen sie nicht einen richterlichen Akt des Volks, sondern einen Ausbruch seiner Erbitterung, wie nach einer gleich folgenden Erzählung ^* der Vater des Antinoos einem solchen beinahe zum Opfer gefallen wäre. Ebenso bezweckt Telemach in der früher von ihm berufenen Versammlung nur den Unwillen des Volks gegen die Freier rege zu machen und dadurch ihrem Treiben Einhalt zu tun. Selbst gegenüber Handlungen, die unmittelbar das Interesse der Gesamtheit

gefährden,

ist

für

diese

kein

Weg
sie

zu

gerichtlichem
,

Einschreiten geordnet.

Wenn Hektor
würden
meint er
damit

zu Paris sagt

wären

die Troer nicht zu feige, so
steinigt

schon lange ihn ge-

haben

^^
.

so

nur

eine

Handlung

Aristoteles einwendet, hängt mit seiner oben Ansicht zusammen.
13 14
71
TT

S.

5

zurückgewiesenen

376 ff. 424 ff.
f.

1^

r 56

Gilbert

a. a.

0. S. 445fl". meint, dafs in der ältesten Zeit

gegen die Gesamtheit gerichtete Handlungen der Aburteilung der Volksgemeinde unterlagen, an deren Stelle dann der König mit seinem Geronteurat getreten sei, kann sich dafür aber nur auf später bei den Makedouern, Epeiroten, Akarnanen nachzuweisende Einrichtungen berufen. Dafs den Volksversammlungen der homei'ischen Zeit überhaupt beschliefsende Gewalt zugestanden habe, ist zwar sehr oft, besonders von Gladstone Homerische Studien, bearbeitet von Schuster, S. 327 ff. und zuletzt von Moreau Eevue des e'tudes grecques VI (1893j p. 404 ff. behauptet, aber niemals bewiesen worden.
einzelne
direkt

Einleitung.

7

öffentlicher

Selbsthilfe

,

die

auch

später mit begreiflicher
gegriffen hat.

Vorliebe zu

dem

Mittel der Steinigung

Und

auf

sich auch der einzelne in allen den Fällen angewiesen, die später Gegenstand kriminalrechtlicher

Selbsthilfe

sah

Vor allem ist die Verfolgung des sind. Mordes lediglich den Verwandten des Getöteten überlassen, denen die Pflicht der Blutrache auch dann oblag, wenn die Tötung eine unabsichtliche gewesen war. Diese Gleichstellung der vorsätzlichen und unvorsätzlichen Tötung liefert
den deutlichen Beweis,
einer

Ahndung geworden

wie

die

der Blutrache

zugrunde-

liegende Absicht nicht die strafender Gerechtigkeit, sondern

Genugtuung für den Getöteten ist, dem noch nach dem die Macht zusteht, seinen Zorn über dessen unterbliebene Sühnung fühlbar zu machen. Dieser ursprüngliche Gedanke aber ist in der homerischen Anschauung bereits so
Tode
dafs als Motiv für die Blutrache nur noch die unerträgliche Schande geltendgemacht wird die bei Mitlebenden und Nachwelt den triff't, der sie unterläfst ^^. Dagegen gilt die Rache, die Orestes an Aigisthos nahm, allen des höchsten Ruhmes wert^^. Der Kreis der zur Blutrache verpflichteten Verwandten erscheint nicht genau begrenzt; zunächst sind es natürlich Söhne, Brüder, Väter, aber auch Vettern und wenigstens an einer Stelle auch die

weit zurückgetreten,

,

Verwandten (l-ai) ^^. Koch über den Verwandtenkreis hinaus wurde das Bedürfnis empfunden, für den im Kriege Gefallenen Vergeltung (iroivi^) ^^ zu üben, die freilich nur uneigentlich als Blutrache bezeichnet werden kann. Nur seiner Freundespflicht glaubt Achill zu genügen, wenn er an Hektor und den Troern grausame Rache nimmt ^^.
entfernteren
16
(D

433
273

ff.
ff.

"

a 298

Y 196

f.

'l 119. Der Sinn des Begriffs Ixai ist wenigstens an den Stellen nicht zweifelhaft, wo er mit xaaiyvTy-oi gepaart ist. Zu genaue Bestimmungen versucht Leist Gräco-italische Rechtsgeschichte
;

vgl.

auch

S. 42.
'^ Auch an P 38
ff".

der viel mifsverstandenen Stelle

N

659: zu vergleichen

mit

Besonders bezeichnend dafür E 90

ff.

<r

179

ff.

8

Einleitung.

Der Blutrache zu entgehen,

bietet sich für den

Urheber

einer Tötung eine doppelte Möglichkeit, einmal durch Flucht

aus der Heimat, andernteils dadurch, dafs er durch ein Sühngeld (-otvTQ im engeren Sinne) die Verwandten des Getöteten zum Verzicht auf ihre Rache bestimmt. „Selbst vom Mörder des Bruders oder des Sohnes", heifst es in der Rede des Aias an den unversöhnlichen Achill ^\ „nahm mancher das Bufsgeld; jener bleibt dann im Lande gegen reichliche Zahlung, dem andern aber wird Herz und Gemüt beschwichtigt, wenn er das Bufsgeld empfangen." Die Annahme des Bufsgeldes war also ebenso wie seine Höhe in das freie Belieben der zur Blutrache Berufenen gestellt, im wesentlichen UnterKonnte der Totschied von dem altdeutschen Wergeid aber die Verwandten nicht zur Annahme des Sühneschläger geldes bewegen oder war er aufserstande, es zu erlegen, so blieb ihm nichts übrig, als die Heimat zu verlassen, gleichviel ob die Tötung eine vorsätzliche oder unvorsätzliche gewesen war^^. In dem einen wie dem anderen Falle findet er in der Fremde anstandslos Aufnahme und kann zu bedeutsamer Stellung gelangen, wie die homerischen Epen mit zahlreichen Beispielen, vor allem des Tlepolemos und des
'•^^.

21

I

632

fi.

0. Müller Äschylos

Eumeniden
I ^ S.

S.

145 vermutet,

dafe

das Sühngeld aus einer Sühnung des zürnenden Geistes durch Tieropfer erwachsen
aber, dafs bei
sei,

und Rohde Psyche

261 stimmt zu, bemerkt

Homer

die abgeschiedene Seele gar nicht

mehr

beteiligt,

sondern nur noch an die Abfindung des lebenden Rächers gedacht sei. Indessen scheint eine Spur der ursprünglichen Anschauung in der Stelle Q 592 ff. (auch bei Brehier p. 39) bewahrt zu sein, an der Achill dem toten Patroklos gegenüber sich wegen Auslieferung von Rektors L eiche damit entschuldigt, dafs er an dem reichen Lösegeld auch ihm den gebührenden Anteil zukommen lassen werde. 22 Tacitus Germ. 21. Vgl. Grimm Deutsche Bechtsältertümer S. 272 ff. 661. Dals es in der Gerichtsszene der Ilias sich nicht um die Frage handelt, ob der Bluträcher zur Annahme des Sühnegelds zu verpflichten sei, ist schon oben S. 4 A. 7 hervorgehoben. 23 Flucht nach vorbedachtem Mord v 259 ff., nach unvorsätzlicher Tötung *F 85 ff. (Patroklos). Bei den übrigen Beispielen ist nicht gesagt, ob beabsichtigte oder unbeabsichtigte Tötung vorliegt: B 662 Tlepolemos). N 696 335. 432. U 573. g 380. o 224.

=

Einleitung.

9

Patroklos

belegen-*.
sie

Reinigung, wie
weifs

Von einer religiösen Sühnung oder der spätere Glaube auch für die Fälle
nichts-^.

der unfreiwilligen und der gerechtfertigten Tötung forderte,

Homer noch durchaus
Ahndung

Blieb die

selbst des
,

lich der Privatrache überlassen

so

Tötungsverbrechons ledigsah vollends gegenüber

sich ausschliefslich

anderen Angriffen auf Person oder Eigentum der einzelne auf Selbsthilfe angewiesen. Von einem Manne, der bei der Verteidigung seines Besitzes Wunden

empfangen hat, spricht eine Stelle der Odyssee^'', an der nach dem Zusammenhange nicht wohl an einen der in homerischer Zeit so häutigen Raubzüge von Auswärtigen gedacht

Nur in der eigenen Stärke findet jeder die GeAnerkennung seines Rechts. Gegen das Treiben der Freier, das nach dem allgemeinen Bewufstsein allem Rechte Hohn spricht und das göttliche Strafgericht auf sie
sein kann.

währ

für die

ist Telemach in seiner Vereinsamung ohnmächtig. Aber sobald sie der von Odysseus drohenden Gefahr innewerden erbieten sie sich zu reichlichem Ersätze Durch solche Bufse wird Ahndung wie des Mordes, so auch alles anderen Unrechts abgekauft. Falls der Zweikampf zwischen Paris und Menelaos gegen die Troer entscheidet, sollen sie aufser Rückgabe der Helena und ihrer Schätze noch die gebührende Bufse für ihren Raub erlegen ^^. Für die Weg-

herabruft,

,

'

.

2*
2^

Vgl.

ß 480 S.

So nach Platner notiones iuris et iuxtitiae p. 121 besonders Ijobeck Aglaophamus p. 300 f. und wider die gegenteilige Meinung von 0. Müller dem es bis heute nicht an Nachfolge gefehlt hat a. a. 0. S. 134 ff. (teilweise auch bei Gilbert S. 505), Nägelsbach Homerische Theologie * Dafs aus 118 nichts zu folgern ist, hat schon Schömann S. 298 f. Der Ausdruck der Stelle ist beGriech. Altert I* S. 47 f. bemerkt. dingt durch den Gegensatz zwischen dem einen Mann, der wenig Helfer hat, und den Freiern, dem spact izoXr^oz- Die ersten Beispiele einer Reinigung von Blutschuld finden sich bei Hesiod und in der unter Arktinos Namen gehenden Aithiopis; vgl. die Nachweisungen Griech.
, •[>

Altert. II* S. 362.
26 2^
28 p

470

ff.

y 55

ff.

(TiarjJ.
(tiiatj

f 284 ff.

und

-owtj).

10

Einleitung.

nähme der

Briseis leistet

liches Bufsgeld^^.

Agamemnon dem Achill Und nach gleichem Grundsatz
Für
die

anermefs-

wird auch

in der Götterwelt verfahren.

Entführung des Gany-

med

hat Zeus seinem Vater Ersatz geleistet ^^, und für den

Ehebruch mit Aphrodite fordert Hephaistos von Ares entsprechende Bufse^\ Sonach beschränkt sich die schiedsrichterliche Tätigkeit
auf Entscheidung privatrechtlicher Streitigkeiten, wie nach
(S. 4) gegebenen Nachweise des Streites über Erlegung einer Schuldsumme oder etwa über Teilung eines Grenzgebietes^^. Auch zur Entscheidung einer Wette wird ein

dem oben

Schiedsrichter (hzuip) bestellt ^^. Einen Schiedsspruch verlangt von den Fürsten der Achaier auch Menelaos, als der Siegespreis bei den Leicheuspielen für Patroklos ihm von Antilochos streitig gemacht wird, macht aber den Spruch selbst sofort dadurch entbehrlich, dafs er diesem einen Eid deferiert, nicht der Hinterlist seinen Vorsprung zu verdanken^*. Einen eigentlichen Vertrag (p'JjTpTj) bietet der verkleidete Odysseus dem Eumaios zur Bekräftigung seiner Voraussage baldiger Kückkunft des Herrschers an bestätigt sie sich soll jener ihn bekleiden und heimsenden, andernfalls sein eigenes Leben verwirkt sein^^. Für Befriedigung einer Forderung wird Bürgschaft gestellt ^^. Vertragsschlüssen nicht nur zwischen ganzen Völkern sondern auch zwischen Parteien desselben Volkes ^^ wird durch Eide und auch Eidopfer bindendere Kraft verliehen, freilich ohne dafs diese Gewähr gegen Treubruch leisten.
:

,

,

Etwas fortgeschrittenere Rechtszustände lassen
dischen
-^
I

die hesio-

Gedichte
120 266
(ötTTotva).

erkennen.
Aber
ß

Die
ist

Mahngedichte an seinen
nur
von Rückgabe des Ein-

132

gebrachten der Penelope die Rede.
30
31
5)

E

(Ttoiv-/^).

332

iixoiydypia).

32 33

Nach Anleitung des
>F

Gleichnisses

M

421.

486.

3* 35 3ß
3^

W
e

570

ff.

393

ff.

& 347
(o

ff.

(ifför^

und

iypäa&cti

nur hier bei Homer).

546.

Einleitung.

U
mit

Bruder Perses beginnt der

Dicliter

Abmahnungen von

seiner Händelsucht, die ihn zu einem tieilsigen Zuhörer bei

den Prozessen auf dem Markte macht ^^. In einem früheren um das väterliche Erbe hatte Perses den Bruder übervorteilt, weil er durch Bestechung die Richter, die An diese Stopocp^Yoi ßa3iXr,£c auf seine Seite gebracht hatte. unmittelbar wendet sich das Gedicht im weiteren Verlaufe und mahnt sie, gewissenhaft ihre Ptliciit zu tun, eingedenk vor allen von der Dike der sonst von den Unsterblichen
Rechtsstreite
,

drohenden Ahndung""; ihr gegenüber werden die reichen Segnungen gestellt, die über das ganze Land ausgehen von denen die für Fremde wie Einheimische gerechte Richtersprüche fällen"*''. Im einzelnen wird belegt, dafs der Zeuge auf seine Aussage sich auch eidlich verpflichtet ^^ Wie in den bei Hesiod mit dem Richteramt betrauten ßaaiXr^s?*^ die höchste Behörde von Thespiai, zu dessen Gebiet die Heimat des Dichters, Askra, gehört, zu erkennen ist. so liegt in Athen nach der ältesten Staatsordnung, die für unsere Kenntnis erreichbar ist die richterliche Gewalt in den Händen der obersten Beamten, der neun Archonteu: sie hatten das Urteil in den Rechtshändeln zu fällen, bei denen ihnen später nur noch die Voruntersuchung und die Leitung der Gerichtsverhandlung zustand*''. Und zwar war die Rechtsprechung vorzugsweise Aufgabe der sechs unteren, erst nach Einführung des jährigen Beamtenwechsels zu den drei oberen hinzugetretenen Archonten; diese hiefsen {^sajxo,

,

^*

W:

u. T.

28

fATjOE

a'

l'pt;

y.axdyapTo;

et?:'

Epyou 8'jaöv

ipjy.o'.

ver/s'

6rnit£'JovT' äyopiis

i7zaY.o'jb^i
ff.

iowTo.

Besonders Y. 249
225

^{y.ct;

und das folgende. Dazu 220 ff. Die Mv.r^ \>t zuerst
y.cti

bei

Hesiod

personitiziert.
**'
oi.

?£ivoiai

ivoYjaoiat

oiooOaiv

Octct;

ToTat teOt^/.e

TioAi;

und

weiter.
-/.£

*^ 282 Auf den aapT'jpt7)aiv exojv ItzI opxov 6[j.(jaaa? ^süsexctt. äs oi Zeugeneid, nicht den Richtereid, geht auch 219 ib-i/.i 77p tpi/si "Opy.o?
OLixoL

jy.o/.t^ii

hl-Arfii'i.

*'

W.
a.

u. T. 38. 263.

Vgl. die %vM-.o-6).rji

ßaai>.T,£;

Fr.

3.

4.

Honi.

Hymn.
xptvEtv

Bern. 103. 473.
St.
tosTrsp

*^ Aristot.
y.ctt

d. Atli. 3,

5

y-üptoi

V

r^sctv

y.al

t7.;

wa'xc

ol-j-otz^.zU

o'jy

vöv TTpoavaxptvEiv.

*^ Aristot. Aber gerade aus der vorsolonischen Zeit wird ihre gemeinsame Tätigkeit bezeugt**'. 5 fjoav o' oby_ a\). 139 Bl.j. 3. die Ausführung der Gesetze zu überwachen darum hatte er das Recht. Amtslokale gemeint ist. t6 i}£a|xo&£T£tov ouvrjX&ov. Bhein. namentlich keinerlei richterliche Befugnisse ihm zustehen. mit Geldoder anderen Strafen zu belegen. 4 i}£a. o't ivvea ä'p^ovTE?* dXX' 6 fxev ßaaiXeus sT^e t6 v-jv -/aXo'j(j. Seine Bestimmung war. 8 tote Se xa noWö.).evov Bo'jxo?aov xtX. OTTW? otva-j'pcf'iavTe? Ta cpu^-ctTtwai t^v tojv dpicpi- aß7]To6vT(uv 7. ein Zeugnis.j. des Archen und der Thesmotheten wird angegeben. I 58 xai auv£t7T£Tv.ptatv. Iv Ocux^pu) vciij. ** TOI? Aristot.12 öltai Einleitung. Damit kann nicht nur ein Aufgeben getrennter auf die auch später nicht verzichtet worden Laert. vgl. Daneben übte der Rat auf dem Areopag eine weitgehende Strafgewalt aus.oi}£Tai os — rp^'^TjOav 9£a. als die Aufzeichnung der in ihren Entscheidungen zum Ausdruck gebrachten Rechtsnormen vgl. Damit kann nicht sowohl die schriftliche Fixierung eines bindenden Gewohnheitsrechts gemeint sein. *^ Thukyd.<x Ticfvre. dafs erst unter Selon die neun Archonten zu einem einheitlichen Kollegium sich zusammenschlössen*^. weil ihre Behandlung wesentlich durch religiöse Gesichtspunkte bedingt war. . Mus. sein. 335 ff. 3. bei Pollux IV 122 rA {Fr. während in dem Zeitalter der Redner dem Gesamtkollegium nur ganz vereinzelte Funktionen verblieben sind. eben davon. es in um' so unbedingteren Glauben verdient. Ziehen N. iTTpaoaov. L.ia f^OT] xat' ^viauxöv aipoufj-^vcuv Tipo. dafs sie die Reelitssatzungen aufzuzeichnen und für den gerichtlichen Gebrauch aufzubewahren hatten^*. für die eine Jahresbehörde am wenigsten geeignet war. Im Zusammenhang mit der Überlieferung von der allmählichen Beschränkung der königlichen Gewalt durch Einsetzung des Polemarchen. Aber auch den drei oberen Archouten war ein Anteil an der Rechtsprechung zugewiesen. wie ihm nach Aristoteles . das — I 126. TTpöüTo? ttjv auvaywyTjv twv cprjOtv ^vv^cr dpj^rJvTtov inrArpt^ (SoAcuv) ziz t6 7r£pi WS 'A7roXXo5(upo. LIV (1899) S. vor allem mufste die Blutgerichtsbarkeit dem Basileus als dem Erben des alten Königtums schon darum verbleiben. im os SoXtovoe aTravxe? £(. als bewufstem Gegensatz zu der Angabe von Herodot V 71 steht. alle. Hyper.oi)£Twv ist a'JvO£t7rv£tv zu schreiben. ipy^iz. Aber bei Diog. twv -oXtTtxwv ^wsa ä'pyovTEs . die sich gegen die bestehende Ordnung vergingen.

zumal auch deren in seiner Bestellung lag. xov Dafs mit dieser Beschränkung die Worte des Aristoteles 8. 45 aus dem 3. 2 I©' kyt-daTTi xcüv äpyüJv Itz' iv'.ouxtvorjV i'axavxo. Freilich. *'' 3. mit der von ihm geübten Blutgerichtsbarkeit in unverkennbarem Zusammenhang.auxov i'p^ovxa dtTc^axcX^ev zu verstehen sind. tTTt-Vjoetov «"psai. Zum — Wilamowitz *^ strich ihn darum 19. von der das Kollegium den Namen erhalten hat. 641. wenn man in Aristoteles 50 4 die Blutgerichtsbarkeit hineindeuten wollte. ivo^xo^irrioz Tispl t(Lv ivve'a ausgehenden Worte einhält 16X(a^ dtpyovxwv. 1891 S. Mit keinem Worte gedenkt Aristoteles und ebensowenig die sonstige gescliichtliche Überlieferung^^ unter den die ur- sprünglichen Befugnissen des Areopags derer. Wiss. xtüv cipyovTOJv ctpiax^vor^v -/ai 7r/. richtiger geurteilt als Spätere. 157 f. 2 vorouxu). Ges. S. so verstöfst der letztere Zusatz gegen den Zusammenhang. 6 über die irpwxTj Tzo)d-zd<x Gesagten gefolgert worden t. rept xdJv äpyöJv zu schreiben. ich ziehe vor.tv dys xoO tioXe'. Wenn man dagegen die 8. . Auch durch Solons Verfassung wurde an jener censorischen Gewalt des Areopags nichts geändert. dtxoSfAoüvxct. Aber schon die Bezeichnung des •'^". ist bereits Sitzungsher. Danach läfst sich nicht zweifeln. Über die Neuerung des Aischylos Worte 8. wenn er sagen wollte. Aristoh: 66 S.£i 8s za T^Xzla-ia -xal xä fjL^yis-a xiüv iv t^ xoXd- Couaa xai *8 ^^r^nio'jsa Trctvxa. d. . d. fjv 1? iuv o't 'ApEorctytxai xa&- mindesten mufete Aristoteles sich ganz anders ausdrücken.Einleitung. Vgl. . Eitles Bemühen war es. . hat 0.. xuptws.ev Tct. in dieser seine ursprüngliche Bestimmung zu erkennen aus der seine politischen Befugnisse sich erst allmählich entwickelt hätten ist nach dem Bekanntwerden des aristotelischen Zeugnisses am wenigsten noch angängig. von der Sage auf die ältesten Zeiten zurückgeführt wird und ihm am längsten verblieben ist: der Rechtsprechung in ^lordklagen. nach der vor- solonischen Ordnung Hand mit Ausnahme der neun Archonten *^. Müller Eumen. dafs er auch den Beamten gegenüber das Recht der Coercition übeiliaupt geübt hat. 22 ff. Sachs. Dazu steht die Stätte. G. wie Demosthenes rühmt die Götter selbst dort Recht genommen und in dem Streit zwischen den Eriuyen und Orestes zu Gericht gesessen haben. 13 der grölste und wichtigste Teil der Staatsverwaltung zufiel^". dafs der Areopag auch seine eigenen künftigen Mitglieder gewählt habe. Sollten doch. 6 7j OE T«Jüv '\pzoTza'(n:üi\ ßouXT] ttjv ij. oiaTTjpEtv '/al Tous vofjiou. Plutarch SoI. tou. Siojy.

Müller a. wie mau nur zu oft gefolgert hat. wie die spartanische Gerusia beide Funktionen miteinander verbunden hat. 0. Aber die weitere Überlieferung weist vielmehr in andere Richtung. Nägelsbach Nachhomerische Theologie S. des GeImmerhin bliebe denkbar. dafs in weit höherem Grade als sonstige Eingriffe in fremde Rechtssphäre Angriffe auf das Leben eines anderen und auch deren Verfolgung durch die Betroffenen den sicheren Bestand der staatlichen Ordnung gefährdeten. das den obersten Beamten des Staates beratend zur Seite stand. Von doppelter Seite her mufste sich das Bedürfnis immer fühlbarer machen. Jene Sagen aber bezeugen doch ebenso wie die auf sie sich gründenden Äufse- rungen der Redner nur das hohe Alter der Gerichtsstätte. fiel dies Gebiet der Rechtsprechung dem ursprünglich ersten. dafs das Kollegium. sondern auch allen. das auf dem Areopag über Mordklagen entschied. kann nicht einmal pag gesessen hat. die eine Sühnung und Reinigung erheische ^^ Als darum der Staat die Verfolgung des Totschlägers in seine Hand nahm. die Ahndung des Tötungsverbrechens nicht mehr. ausschliefslich der Blutrache der Nächstbeteiligten zu überlassen. ausschliefslich auf dem Areoauf die wie er ja auch später noch an anderer als zusammengetreten er fast lediglich Blutgerichtsbarkeit beschränkt war. als die Unterscheidung von einer anderen dies nötig wurde.24 Einleitung. langte unter Andererseits aber ge- dem Einilufs des delphischen Orakels die An- schauung zu immer allgemeinerer Anerkennung. 133 f. wie in den homerischen Zeiten. dafs das vergossene Blut eines Volksgenossen nicht nur dem Täter selbst. dafs schon vor der Zeit ihrer Entstehung der alte Rat ist. und seine die natürlich erst volle Benennung ßouXr^ r^ Itt' '4pEtc|) Tca'Yto ßouXVi. dann zweiten aus der Zahl ^^ ZaMreiche Belege aus den Dichtern und den Rednern. 357 f. Stelle beweisen. bei 0. eine Befleckung zuziehe. richtshofs. keineswegs aber. nicht ver- schieden war von dem. a. Einmal konnte man sich auf die Dauer nicht der Erkenntnis verschliefsen. die mit ihm in Gemeinschaft treten. S. aieopagitischen Kollegiums als ßouXT^ steht mit solcher Auf- fassung im Widerspruch. besonders Antiphon. . dann sich bilden konnte.

dafs diese Bedeutung von IzTfi durch Aischyl. 377 N. praefecti = civium optimo iure. scheitert schon daran.cd vofj. die den Namen s^s'xai führen. während selbst Philippi seine Zustim- auf meinen Einspruch hat fallen lassen Biogr. ^^ St. 41. Will (1895) Die jüngste Deutung von de Sanctis '\ti)i. I p. Fr. Schümann IccExai. Jahrb.ÖK. .oy? s»hjX£v. wie sie ihrer Hat es doch auch in späterer Pflicht zu genügen hätten ^^.^ ojte Sf^fAos out' ett^s dvi^^p in keiner Weise belegt wird.. ajttiq. als es keine Epheten mehr gab. W. Apc(xiov toü? i\ r^ }}£a. Aber sein eignes Verständnis o\ i-\ toi. Die alte Erklärung bei Pollux VIII 125 -apsocoxE ttjv xpi'atv l'. ein sprechender Beweis. Namens acad. mung .. Brunsmid vain Dictionn. den zur Anstellung der Mordklagen Verpflichteten die nötige Anweisung zu geben. ist v. die namentlich C. den iWa-zrfi ebenso bezeichnet wie etarum. 15 und sonst vertreten hat. i. bei Inschriften u. 7. (1833) = opusc. an andern Stellen im Gegensatz zum Beamten (jetzt noch luschr. d. Hermann de Dracone lequmlatore (1851) p. Ath. 2 i^ iizl ApaxovTo. u.3) widerlegt. wie sehr die Behandlung der Blutklagen im attischen Rechte immer von religiösen ist. wenn sie zugleich die Aufgabe hatten. wo l-rj. de Areopago ephetis p. 4 ir. ^ n. d. Gesichtspunkten beherrscht worden der Aufgabe wird Bei der Wichtigkeit dem -^^ Basileus schon frühzeitig ein Beirat zur Seite getreten sein. zettoitjff.i. Zulasser S. in im Jahre 621/0 zuerst in schriftliche Athen das geltende Herkommen Gesetze fafste. 933 Z.o'j? ävEypa'Lav iTptTjTov. graec. 169 f. der nach Aristoteles Nach der Ordnung von Drakon. 12). ist sachlich wie sprachlich unmöglich. der mit dem Namen auch fugnisse des alten Königs geerbt hatte. zzoliz ovxe.i '^piSTar/ao'j ap^ovTo. 15 die sakralen Beist der Archonten zu. träfe nur ein untergeordnetes Moment. Münzen Dahnatiens S. (roÄiTstct. zur religiösen Reinigung.p£OtiJiov ort — ö czTrö toö ßaStXeiu. 7 f. F. p. Ta:ts). ^^ In etwas anderem Sinne die richtige Etymologie des et zuerst von Apaxiüv ToT. Lange de ephetarum Atlieniensium nomine (187. und ihm jederzeit verblieben.. aber sicherlich ist er ebenso wie das von ihm nicht zu trennende Wort IcpsxixVj von £<pi£cri}ai in dem Sinne von „anweisen" abzuleiten. nicht an'Rechtsweisern Selbsthilfe untersagte. „Anweiser des Rechts" konnten die Blutrichter die der Staat einsetzte als er die . übte der Basileus die Blutgerichtsbarkeit zusammen mit einem Kollegium von einundfünfzig Gliedern der Adelsgeschlechter. um so passender heifsen. Über den Grund des Namens ist viel vermutet worden. Zeit. 196 aufgestellt. d. Noch andere Deutungen hat L. (I. 2 ^= Dittenberger Sylloge Trotzdem stimmt mit Lange noch Lecriinscr. 170.Einleitung.

85 ff. läfst sich älteren unschwer widerlegen. besonders die lehrreiche Stelle [Demosth. zusammengefafsten Gründen um so eher geneigt sein. TrevTTjXovxa E^atv oTiioi o\ i-zo ApctTov . a. dv^ypa-i/av rpcü- und den S. 4 S. so weiden wir aus den am besten von Busolt Griech. sondern dafs sie erst nachträcrlich eingearbeitet und nur äufserlich mit dem übrigen Buche ausgeglichen ist. das ursprünglich von einer Verfassung des Drakon ebensowenig wufste als die Politik des Aristoteles mit vdfxot fXEv zlai. Dabei mufs ersterer selbst das Zugeständnis Parteischrift zugrunde liege. 368. 4 samt jenen beiden Verweisungen als Zusätze eines fremden Interpolators ausgeschieden. Altert. Gesch.o'j? il Apczr-ov-o? 51 xobs e&Tjxs II 9 (12). ^•5 Aufser Betracht mufs dabei bleiben die Darstellung einer dem Drakon zugeschriebenen Verfassung bei Aristot. S. machen. 1274'' 15. 36 ff. (ecr(Y-/)xaO gefehlt. 0£ xa'JTTjV rj ^tti Apctxovxos (xa^isl ^v f xat vo|j. denen die Exegese über die Reinigung der mit Blutschuld Behafteten zustand. d. II* S. 5* Vgl. vgl. Dorotheos bei Anders Gilbert Athenai. dafs sie nicht blofe. u. hauptsächlich wegen des Widerspruchs. 7roXiT£ia o' urapy^oüaTj ihrem bekannten Urt vo[j. aus dem alten Geschlecht der Eupatriden. 2 [XETO. 3. Denn der zuletzt von Blafs in seiner dritten Ausgabe der roXtrsta XXII ff. 410 B. dafs die Einsetzung der Epheten durch sie erfolgt sei ^^. p. Zuletzt hat Wilcken Apophoreton (1903) S. Ath. wieder K. 2) eingefügt sind. für die frühere uns zu entscheiden. gemachte Versuch. die Auskunft gaben schen Gesetzgebung ihr wesentlich Ist über feinere Fragen des Blutrechts aber der Charakter der drakonti- richtig dahin bezeichnet.] g.ou. 4. Piaton. den er zwischen dals dem Kapitel eine oligarchisihe 41. gelungen ist. 12 ausgeschriebenen Worten 3. die ich aber nach dem oben Gesagten nicht so hoch anschlagen kann. 1160 und Piaton Euthyph. dafs es sich bei um Kodifizierung des schon zuvor in Geltung stehenden Gewohnheitsrechts gehandelt hat^^. a. •'^*. Steht uns aber die Wahl zwischen der und der späteren Auffassung des Aristoteles frei. 0. 507.2g Einleitung. ebenso an Glaubwürdigkeit. zwischen beiden Stellen zu vermitteln. 96 ff. 9 S. IX 78 S. Aber nach der wenig glücklichen Art. 41. d. läfst sich nicht bezweifeln. in der Bezugnahmen auf sie an zwei späteren Stellen des Buchs (7. 4 findet. die dem Drakon zugeschriebenen Einrichtungen in den Entwickelungsgang der attischen Verfassung über- zeugend einzugliedern. so verliert die Angabe späterer Gewährsmänner. aus anderer Quelle stammt als der gröfste Teil der übrigen Verfassungsgeschichte. °^ Timaios Lex. 68 ff. als es weder Wilamowitz noch vollends Keil SoJonische Verfassung S. 4C. Gemeint sind wohl die Exegeten S. II ^ S. Griech. St. Euerg. W. wie Wilamowitz-Möllendorff im Zusammenhange mit seiner Ansicht von Aristoteles mechanischer und dürftiger Quellenbenutzung annahm.

und andere zu dem Glauben an die Einsetzung der Epheten durch Drakon zurückgekehrt.. Lesbar gemacht zuerst durch U.£voi. geurteilt. 493 ff. Alterth. Paragraph mit den wahrscheinlichen Ergänzungen ^^ [i-y. jetzt im wesentlichen lantiquierte Literatur s. Auf die Lipsius. a. SoÄiuv oe o' aÜTot. die mit To'jxo'j. TtpoaxaTcarrjGE ttjv i? Apet'o'j — ciyo'j ßo-jX-r^v. Folgt die A. class. dem sie bewirkt wurde ist erhalten und wenigstens in Auf den Yolksseinem oberen Teile meist leserlich ^^. 604 f. 57 S. 285 ff.p'. als erster xal sau. A.d^ovTi? Pollux VIII 125 ~ev-£ i'^pETOtt tÖv api&ijiöv Xai ToT. d. f. dafe er in den Epheten auch den alten Staatsrat sah. u)? 8]txaC£iv oe xou? ßotJiXsac cpovou [kdv at-iaxoti ßou]X suaavxa. II (1873) S. TTEpl 'iovo'j or/.] (7. xovTo. Richtiger hatte schon 0. ff'. I. 5 vorliegt (toötoi.T. S. gang von andern dies Urteil auch auf die ganze Nachricht über die Einsetzung der Epheten durch Drakon ausgedehnt worden. 5i aiu.OVTOt. Dagegen steht die Zahl der Epheten aus einem auf uns ge- kommenen Keste von Drakous Gesetzen vollkommen fest.Tott. J/aA-ari." EOlV. XV (1878) S. sfs Dafs unter den „Königen" zunächst y.. xx>. ^^ 1348 ff. 53 erledigte Etymologie des Namens.). 'x irpovotac otitiüjv -/-[srvirj r^ -ic xiva Tt? cpeuYsiv.Einleitung. 52 und Becueil des Danach C. Auf Anlafs der Yerfassungsrevision des Jahres 409/8 wurde durch Yolksbeschlufs die erneute Aufzeichnung von Drakons Der Stein auf (<p6yo?) angeordnet. Jahrb. Attisches Recht.. xaxä fiixpöv xaxEyEAcza^ xö xÄv i'fETüJv oixctaxT^. Dagegen war von Schümann N. Köhler Hermes II (1868) S.CUV O' aÖTOVJC XOtTEaTTjGEV ciplCTtVOT^V octp£&£vTa. 152 ff. Müller Äsch. der Epheten äpiaxtvor^v a'tpeS^vxas als milsverständliche Folgerung aus einer falsch gelesenen Stelle des drakontischen Gesetzes. S. dem gleichen Fehler bei [Demosth. Die kleineren Lücken habe ich nicht bezeichnet. i'y' Apa'y.'i £v zoic oixof3Trjp''ci'. 27 Dittenberger Sylloge^ n. Pollux Angabe über den Wahlmodus. Über die jenem Fund vorausliegende. Eumen. 5e ot rövxVjxovxct xa* verw orfen und dann Areopag u. 17 wie die Entstehung einer solchen Tradition begreiflicli wird". TTcVTTJy.piov. äT Von Philippi ist zuerst N. CXI (1875) S. der aber darin durch den Fund von Aristoteles Politie widerlegt ist. beschlufs folgt unter der Überschrift -pÄToc aqwv zunächst Gesetz über Totschlag . 0. I n. 203 nach dem Vor- Pollux mit dem vorausgesetzten Mifsverständnis sich in entschiedenen Widerspruch mit den vorausgehenden Gesetzesworten gesetzt haben würde. 153 ff. Philol. tou? 8e l'fiTocc oiaYvÄvai.Ot^OV oi(uxofj. 1069. Ergänzung der zweiten Zeile ist später zurückzukommen. CV (1872) S. dafs th äpiaxivor^v a'tpcfabwv für Epheten S. geltendgemacht worden. 61 = inscriptions juridiques grecqnes II p. 2 . Danach sind jetzt Gilbert a. 1 ^^ fl". . f. Jahrb. Jahresher.

dafs sie darauf abzweckte. der Akad. ^2 Nur aus Mifsverständnis des dpian'voTiv ist die Glosse Suidas UTTEp bei Photios : u. 36). CXIII (1876) S. Jahrh. urteilen ist wie die 201. S. Icp^rat in ihrem zweiten Teile entstanden avBpe? TTEVTTjXovTa yeyovoTE. Ges. Eph. Seguer. ET7] u. der S. Berlin 1874 S. zutreffender Schömann iV. war schon vor ®' Denkbar wäre freilich dem Fund der aristotelischen Politie nicht lebensfähig. 106. aal aptOT« ße^iiox^vat OTidÄTjiiv ejjovtes (ähn- lich Lex. 401. der Philippi Areop. wird nachher weiter zu hegründen sein. S.ai ö ßofOi^. W. d. darf aus der von Aristoteles noch für seine Zeit bezeugten Praxis gefolgert werden. das erstere auf die Gerichtsvorstandschaft im Sinne des späteren attischen Rechts beschränkt zu denken. h. d. dafs die Zahl 51 ebenso zu bea. nur dafs sie aus edlen Geschlechtern genommen wurden. wechselnden Archonteu dieses Namens zu verstehen sind. M. aus dem Traurigen des Ge- Für den Areopag hatte die schäfts. Stimmengleichheit möglichst zu verhtiten. auch. W. Wenn als ihre Aufgabe das oixaCsiv im Gegensatz zu dem oia"(V(üvat der Epheten bezeichnet wird. während er sonst für die Geschäfte des Gerichtsherrn nur das Wort elad^Biv hat.. Durch Drakons Gesetzgebung Ath. Dafs aber der dem Blutgerichte Vorsitzende König auch an der Urteilsfindung beteiligt war.18 die jährlich Einleitung. Anm. 501 u. Die künstliche Hypothese von Lange Eplieteti nnd Areopag {Abhandl der Sachs. Etymol. müfsten wir auch 56) annehmen'^-. 210 f. sich vollkommen anschlofs (s. d. Dürfen wir sonach den König in die Zahl der Epheten miteingereclmet glauben. 7. 187 ff. 240 ff. IV 188. irgendwelche Konfusion mit Philippi Areopag u.sui oiav oixa^Yj TrsptaipEiTa! tÖv axeipavov Sache schon Kirchhoff Monber. mit den aus Aristoteles geflossenen Worten des Pollux YlII 90 belegt und das Ablegen des Kranzes auf die Niederleguug des Amts als Gerichtsvorstand erklärt. 12 ff. 105 ff. Denn von der Tätigkeit des Königs beim Blutgericht gebraucht er denselben Ausdruck otxaCsiv wie von den Richtern ^^. 187-3) S. z. 4 nun aber auch die ^° St. während der Angabe über das Alter Zahl zugrunde liegen wird. u. Anders freilich Keil Solonische . bei den späteren Geschworenengerichten. hl. vgl. d. ist Angabe des Pollux (Anm. 78). so gewinnen wir zugleich damit die einfachste Erklärung für ihre auffällige Zahl*^\ Über die Art ihrer Bestellung -Ohne die sind wir nicht unterrichtet. so liegt es nahe. Epheten Verfassung S.

Die Herausgeber des Reciieil stimmen zu. 510 aus der Inschrift Z. der die drei Fälle und den des Daidalos. für den cpovo? dxouaio? am Palladion für den cpovoc Sixaioc am Delphinion. so ist auch die Gerichtsstätte für alle ursprünglich eine einheitliche gewesen. dafs Drakon nicht sowohl neues Recht geschaffen als bereits bestehendes .Einleitung. 18. Wilamowitz Deutung richtig schon Gleue de homicidarnm in Areopago Atheniensi iwlicio (Gott. zu denen für besondere Fälle noch zwei weitere Gerichts. ^3 Das Gegenteil glaubte -/. Eurip. Das Nähere darüber darzulegen mufs unserem zweiten Buche vorbehalten bleiben.otl Gilbert S. sondern kann sehr wohl der Erweiterung der zu ihrer Erteilung Berechtigten 'gelten. Wie aber die verschiedenen Tötungsklagen. entzieht sich sicherer Beurteilung. ^* Hellanikos im Schol. 19 twoe tc' r^caij-a f. . Aber schon vor Drakon wurden für beide Kategorien besondere Malstätten eingerichtet. über welche ist. folgern zn diirfen: oi -po'-ipov -/. 1648. iv hzyi:itkov. soweit wir zurückzusehen vermögen.? überhaupt verliehen zu werden. 2* .tstvavTe. zwischen Mord rechtfertigter . 19 Scheidung der Tötungsverbrechen die athenische Gerichtspraxis fixiert worden. . immer von dem einen Ephetenkollegium entschieden worden sind. Inwieweit freilich jene Scheidung schon durch die vordrakontische Praxis vorbereitet war. indessen darf man auch hier der Annahme sich zuneigen. niemals hinausgekommen Während . jeden immer durch drei Menschenalter von dem andern getrennt. Gegen v. sanktioniert hat*'^. in eine chronologische Reihe bringt. das Heiligtum am Areopag. in der unabsichtlicher und absichtlicher aber geTötung scharfe Grenzlinien zu ziehen. Or. 1894) p. das Paradigma für die 'vorsätzliche Tötung. Dort läfst die Sage auch die mythischen Reclitsfälle verhandelt werden. homerischen Welt vorsätzliche und unvorsätzliche Tötung noch unterschiedslose Behandlung erfahren hatten ist das attische Recht zuerst dazu fortgeschritten. Aber die rückwirkende Kraft braucht mit diesen Worten durchaus nicht der Einführung der ott^cai. die für den unvorsätzlichen und den gerechtfertigten Totschlag als vorbildlich galten die Fälle des Kephalos des Halirrhothios und des Orestes*^*. Unsere Kenntnis gerade dieses Rechtsgebietes ist durch den vorhin erwähnten inschriftlichen Fund in erfreulicher Weise gesichert worden.

dazu Gilbert Aber dessen Behauptung. schon namentlich über die Entstehung des Palladion ihr Sagen jüngeres Alter deutlich genug verraten ^^. Vgl. 66 Pollux a. was den Blutbann betraf. 475 gemacht (wenig glücklich von Wilamowitz Aristoteles u. den Epheten entzog und auf das den Archonten als Beirat zur Seite stehende Kollegium übertrug. sich nur an die Epheten wandte ^^. Drakon bestanden haben noch durch ihn eingerichtet sein können. beruht in ihrer ersten Hälfte auf dem A. im Heiligtum des Phreatos und am Prytaneion. Anm.c(C£tv oiaJfdyt(i%(xi töjv cpovtxiLv. Einleitung. 68 Die Bemerkung ist von Wachsmuth Stadt Athen I S. die Plutarch als die im Altertum herrschende bezeichnet: dafs der areopagitische Rat über- worden sei. Und es auch darauf stützen. dafs er ihren wichtigsten Teil. öüJA xoT? ^cpsTat? TÖ del p. 63 zurückgewiesenen Irrtume. Die Tatsache aber wird den Anlafs zu der weitergehenden Annahme gegeben haben. 53 .r. das damit seinen Sitz auf dem Areopag und davon seinen Namen empfing. 497 f.20 Stätten traten. zum andern Teile auf einer handgreiflichen Mifsdeutung von Demosth. da die drakontischen Gesetze dem späteren Altertume nur insoweit zugänglich gewesen sein können. d. Ein direktes Zeugnis für diese Neuerung des Solon liegt uns nur bei einem späten Gewährsmann vor^^. im llaX^aoii^j wieder. ooxst ij-aXiaxa 'ApeoTTaytTas. Freilich war damit die Richtigkeit der Meinung noch keineswegs erwiesen. 73.oü Tov Apaxovra Xiyzi\ Tiept xoti (5vo[i. Eine wichtige Epoche auch in der Entwicklung der Auch von allen Blutgerichtsbarkeit bezeichnet die Verfassung Solons dadurch. diesen Malstätten wurden die Ursprünge wenn auch die in die mythische Vorzeit verlegt. als sie in die solonische Gesetzgebung Aufnahme gefunden hatten*'^. Athen I S. [aev St.oaij. Und das ausdrückliche Gegenzeugnis haupt erst durch Solon eingesetzt durfte diese Annahme sich ®-^ Verschiedene Versionen der Atthidographen Phanodemos und Kleitodemos gibt Suidas u. die Rechtsprechung über vorsätzliche Tötung. Aristoh: 70. dafs die fünf Malstätten weder vor S. 56 6'' Plutarch Solon 19 ot etprjTott a. 74. ouv TcXeTaroi ttjv cpaaiv' I| Apet'o'j iz'ifo'j ßouXrjv &Ziiep SoXwvot auaTTJaotat^at xai fiaprupeiv a'JxoT. dafs Drakon in seinen Gesetzen nirgends die Areopagiteu erwähnte und in allem. g.

p. die. 69 Politik II 9 (12). d.£v vdfjios ia-zh oyxos Apotxovxo. und damit scheinbar <i\ i^XXcit auch das über die Blutgerichtsbai-keit des Areopags einbezieht.r|V xccl ttjv tüjv dpyöJv atpsaiv. A. von diesem aber auf dem Areoi)ag durch das nun nach diesem benannte Ratskollegiuni ersetzt worden seien. "^^ 204 a. 200 f. die Epheten hätten bis auf Solons Zeit an den fünf Blutgerichtsstätten gerichtet. a.ct[-i. ix twv cpovtxwv vorj. Philippi a. Das betonten über Gebtihr zuletzt namentlich noch Philippi Areopag S. durch das Solon die.cov 7rap£ypa'J. 21 dahin amendiert. . a. 21 für die vorsolonische Existenz des areopagitischen Rats. Ebensowenig wird aber die Angabe des Pollux über den Areopag. Mit unserem Ergebnis. dafs Demosthenes g. 12 nach Verlesung einer Eeihe von Gesetzen sagt: ö ij. 03oi «tiixch Tj^av ~plv r^ Y.ÖK{si'n i'p?cti. Von Plutarch ist der Wortlaut des Gesetzes bewahrt. Vgl. 58] zu der Meinung Veranlassung gegeben habe). Unter den von Areopag oder Epheten fassung zählte. Ath. wegen Mords oder Blutvergiefsens oder wegen Tyrannis landflüchtig waren. f. xal 5' oao'j. wie Gleue durch die ganz allgemein gehaltene Äufserung a.Einleitung. 62 Plutarch a. 0. von Aristoteles St. aber sofort zur Diskreditierung der Angabe von Pollux verwendet worden. Aristokr. Solon habe die drakontischen Gesetze aufgehoben ttXtjv tcöv cpovtxwv. läfst sich auch ein wertvoller Rest der solonischen Gesetzgebung in besten Einklang setzen. 'io. 486. tV^v te ßG'j/. liegt in . auf dem Areopag oder bei den Epheten oder im Prytaneion unter Vorsitz der Könige verurteilt.'jaat. 0.xz ok SoÄwv IxEtva aev -j-- — apyovxa TrpoTspov ob l'otxc xa-o/. 1 widerlegt. der Politie desselben Verfassers vor die .cDv Die attischen Geschworenengericht!' S. 2 S. welche vor seinem Archontat ihrer bürgerlichen Rechte verlustig gegan-gen waren. dafs gerade der uns erhaltene Stein [Anm. 636. 51 S. unzweideutigster Weise . aus dem gewöhnlich die entgegengesetzte Folgerung gezogen worden ist. 1374 i. in deren Oenufs wieder einsetzte mit Ausnahme von denen. S. 7. Epheten f. und Fränkel 0. dafs A. S. iTiu. Am allerwenigsten aber kann beweisen. a. u. 14 glaubt. wie wir gesehen den areopagitischen Pat zu den wesentlichen Elementen schon der ältesten Verbis auf Solon die Epheten an allen Blutstätten gerichtet haben. das man jetzt in einer Stelle der aristotelischen Politik wegen ihrer ^^ vorsichtigen Ausd rucks weise in nicht anerkennen wollte.Tjv. als dies Gesetz erschien "'. 0. Gilbert a.

ephetis (1883) = Opusc. bis auf Drakon hätten über alle Blutklagen die Areopagiten. ^2 p. " Darum waren. dafs erst Solon dem areopagitischen Rate Gerichtsbarkeit verliehen habe. t/. gerade wenn die Eegelung des gerichtlichen Verfahrens für die früher zur Blutrache berufenen Angehörigen erst dem Drakon angehört. Daneben aber seien Popularklagen. der es an jeder inneren Wahrscheinlichkeit gebricht ^^• ^TTiTifi-öuc sTvat ttXt^v o'ac/i £? 'Apet'ou irdfou yj oa&t iv. wieder an den Areopag abgegeben. 13 A. nicht zu entbehien gewesen. 157 hat Schömann selbst zuletzt N. wie schon bemerkt ^^. Die Auskunft. dafs. dafs er für die der Kompetenz des Areopags unterstehenden Verbrechen den Unterschied zwischen Bluträchei klagen und Popularklagen aufhob und beide bei den Areopagiten anzubringen gestattete. zu seiner Zeit schwerlich schon das Bedürfnis nach einem auch iür Nichtverwandte anwendbaren Rechtsmittel gegen den Totschlag sich geltendgemacht haben kann. die zur Zeit Rede stehenden Verbrechen kompetent waren bedarf keiner Widerlegung.22 Einleitung. Jahrb. seit Solon al)er den wichtigsten Teil ihrer seines Erlasses für die in . die über vorsätzliche Tötung. (1875) S. Rechtsprechung. Philol. yj täv IcfsxoJv tj r. 49. f. Blutvergiefsen (sul acpayaratv) landHüchtig Damit aber schien das Gesetz schon dem Plutarch in Widerspruch zu treten mit der Annahme. Tcp'jxa- vet'ou xaTaSixaaOevTSc Otto xüiv ßaaiAEtuv IcpCtVin £7rt cf^vw acpayotraiv cTtI Tupavvtot eCp£UY&V 0T£ 6 ÖEOfJlÖ? '^ OOE. et Besonders I in der Abhandlung de Areopago ff. entbehrt nicht nur für die vorsolonische Areopags. CXI seine Ansicht dahin modifiziert. acad. Die Neuerung Solons aber werde darin bestanden haben. die von den ehemals zur Blutrache berufenen Vei wandten zu erheben f. Verurteilten müssen wir schon nach der Wortstellung die verstehen. die wegen der verwandten Verbrechen cpovo) -q Mord oder waren. Aber es leuchtet ein. jedes Zeugnisses. dafs er die Epheten von Drakon nur für die Bluträchei klagen verordnet werden läftt. seit Drakon gleichfalls über alle die Epheten gerichtet. die auch von Nichtangehörigen augestellt werden konnten. dessen Existenz ja 'selbst für die Zeit . sondern setzt auch eine Entwicklung vorBlutgerichtsbarkeit des aus. 190 S. die Plutarch nicht ohne eigenes Bedenken vorschlägt . das Gesetz nenne die Gerichtshöfe . Aber auch die namentlich von Schömann ^^ begründete und lange Zeit herrschende Ansicht.

Der A'ersuch von de Sanctis 'AxiK. die Alkmeoniden seien wegen doEßsta verurteilt worden. XLVI (1891) S. 151 gefunden und von Philippi früher N. Mus. kann ich ebensowenig aufrechthalten. Mus. p. Meine frühere Meinung. Trpovoia. S. Massenmord bedeutet. Bhein. 25a Wilamowitz Aristoteles und Athen I S.Einleitung. 17 A. die und dadurch war dessen Erwähnung bedingt ''\ in Solons Amnestiegesetze ist Nicht mit der gleichen Sicherheit in Nen- nung des Prytaneion daran läfst dem Gesetze zu worden erklären. Die Bezeichnung des Anklägers Myron als 0>u£'!)?. der aus die hundert Mitgliedern der Adelsgeschlechter gebildet wurde. Es kann keinem Zweifel unterliegen. wie ich ihre Deutung der a'siayai auf die Blutklagen aufser ciovo. dafs doi't über Tyrannis gerichtet dei" Redner nur nun das unten und auch dar- in (S. Gesch. sondern die Heimat des Lyko- miden. die die Genossen des Kylon nach dem Scheitern seines Versuches zur Gewinnung der Tyrannis hatten. braucht nicht das Demotikon zu geben. 274 ff. Jenes Ge- richt aber konnte nirgends anders als an der altherkömmlichen vorsätzlichen abgehalten werden. Zwar wieder schon die Wortstellung nicht zweifeln. jy-oüaios (Stahl) oder auf -^vjixol iv. die nun durch Aristoteles endgültig beseitigt ist. die auch Busolt Griech. Plutarch Solon 12 ans deiselben Quelle. Ath. die schon dem Ai-istoteles nach den leider verstümmelten Worten vorlag. gefolgt sind.. 209 Bedenken erregte. XXIX (1874J S. der sie später in seinem Buche gegen die Hypothese von Lange über das Verhältnis von Areopag und Epheten aufgegeben hat. II ^ S. 24 u. dem getroffenen Abkommen zuwider niedergemacht stellten die Auf Zureden des Solon mit dieser Blutdrei- schuld Behafteten sich einem Gerichtshofe. fl". ist. streitet gegen alle Überlieferung. a. Gesellsch. ^^ 1. d. der eigentlich Gemetzel. 9. 31) beschränktem Umfang zu erweisen ist. Wiss. dafs unter den wegen dieses Verbrechens Verurteilten die zu verstehen sind. ist bereits von AVesterniann Berichte der Sachs. 6 gebilligt worden. Bhein. 23 Den Wej^" zur Lösung der Schwierigkeit zeigt der im Gesetz mit Tötung (ttovoc) zusammengestellte Ausdruck acpa-j-a-'. (Wilamowitz) mit dem Wortbegriff vereinbar finde. der Stahl N. auch wider Herodot und Thukydides. Dazu kommt zu verwertende Zeugnis des Aristoteles St. und mufsten sämtlich Blutstätte für Heimat verlassen Totschlag ^*. mit denen seine Politie im Papyrus beginnt. 1849 . die Erhebung von Kylon erst hinter die zweite Vertreibung von Peisistratos herabzudrücken. ''^ Die Erklärung d.

Die einzigen für sie der Name Prytanen. 482 f. Bitt. 0. der den Gerichtsliof der über unbekannte Mörder sowie über Tiere und leblose Gegenstände. wie schon vorher Stahl N. 2. '" ''^ Aristot. XL VI S. die dann Freilich ist unter Vorsitz des Königs zusammentreten ''^. hält Stahl a. 77 gegen alles natürliche Verständnis der Worte behauptet. soweit sie dem Blutbade entgangen waren. der den Rat auf dem Areopag aus 60 Mitgliedern bestehen läfst. auyxaTaxÄciaOEVTEc tu' IvjÄwvt ^v 'Apei'tjj xf äxpo7:oÄ£i tlz Trjv xpt'aiv xaTsßr^aav £v TTCtyuj. Anm. war'^'^. speziell des Archon. Ehein. die den Tod eines Menschen verschuldet. Ath. 0. in den dort tagenden Richtern die neun Archonten zu sehen. Areopag und aber ebensowenig auf jenes allein.. oder vielmehr TtpuTctvEt. 61 genannten Abhandlung begründet worden. so weist anderseits die Bezeichnung gewisser Gerichtsgebühren auf einen ständigen Gerichtshof. noch später übliche als TrpüxavsTa vielmehr Und da das Prytaneion auch in Athen der Sitz der leitenden Behörden. an der Spitze der VerLandes stehenden Beamten. 12. so scheint es nahezuliegen. Prytanen nicht zu erweisen. der Naukrareu der waltungsbezirke des attischen Mit Ausnahme von Gleue a. p. Denn in dem Amnestiegesetz müssen die "Worte -/aTaotxcoff^vTE. d. die übrigen 51 als IcoEtai die Blutgerichtsbarkeit geübt hätten. von denen neun auf jedes Jahr als opj^ovre. Und dafs die Epheten zugleich Mitglieder des Areopags gewesen. Die im Text erwähnte Ansicht ist namentlich von Lange in der Anm. . II 15. wie es Schöffer in Pauly-Wissowa BeaUncyclopädie III S. Scheint es sich aber hiernach auch in diesem Falle nur um ein aufserordentliches Gericht zu handeln. sind. St. zur Führung der Regierung bestellt wurden. die wir für Athen kennen. dessen Bericht freilich zugunsten der Alkmeo- . a. dem areopagitischen Rat zu nach einem wenig verlässigen Scholion zu Aristoph. dafs die auf solchen Grund Verurteilten Kylon und seine Genossen sind. Mus. auf das Prytaneion so gut wie auf den die Ephetenhöfe. ^^ Herodot V 71. 76 a. zu urteilen hatte die Rechtsprechung über Tyrannis schreibt er. 5. Über besteht Einigkeit'^. Da dieser Prytanen gerade nur in Herodots Bericht über die Unterdrückung von Kylons Erhebung'^ Erwähnung gedie Prytanen . Thukyd. wenn wir von der angeblich drakontischen Verfassung bei Aristoteles absehen. selbst nach dem Funde des Aristotelesbuches fest.24 Einleitung. 445 ol £7:1 '^ up'jxavEtuj verstellt. d. 'S. ÜTO -LüJv ßaatAEtuv sich notwendig auf alle drei vorgenannten Gerichts- stätten beziehen.

d. in ihaen die Teilnehmer an dem Attentat zu erblicken. in der das drakontische Blutgesetz im Jahre 409 wieder veröffentlicht worden ist mufste durch Solons Neuerung bedingt werden. 429 f. Es hebt. auf jeder ^^ Nach Keil Prytaneion die aber der Volksbeschlufs vorausgeschickt worden. 1 ff. niden gefärbt und auch in betrefi" der dem Amte zugeschriebenen Bedurch Thukydides es.\ai] 126 kor- ist. (Herdherr. so wenig wie die Prytaneia ihren Namen erhalten haben. ^2 Sehr künstlich ist die Annahme von Gleue a. Meyer in Curtius Studien VIT S. Aber ein törichter Gedanke war darum die Pr}'tanen der Naukraren ®** als blofse Erfindung des Herodot zu betrachten. im allgemeinen gehen kann. dafs das folgende or/d^siv ok tou. 0. 25 auch die Richter über Nur könnte nach dieser verhältnismäfsig jungen Behörde ^" das Prytaneion. Und deutlich zutage liegt auch das .. für uns verschollenen Amte^^ schiebt. Gesetzes offenbar der . sind Richter am Phylenkönige. 'x . nicht Schiffsherr) zu stützen gesucht. Wilamowitz Aristoteles u. in dem von alters her der Staatsherd sich befand. Athen I S. 1873) S. nur die Worte lav ix TTpovoia. Auch die Form. 108 ff.). a. hat freilich die Naukraren für den uralten Staatsrat der Könige und ihrer Nachfolger erklärt und diese Auffassung durch eine neue Deutung des Namens vaüxpctpo. Denn abgesehen von allem andern. trotz Heibig Les vasef! du Dipylon et les naucraries (1897).povoiac xTEiv-f. 17). Ti'c TIV7. d. ist also nicht mitaufgezeichnet worden und zwar sicherlich darum weil er nicht mehr in Geltung war.Einleitung. seitdem Selon die Rechtsprechung über dies Tötungsverbrechen von den Epheten auf die Areopagiten übertragen hatte ^^. wie bemerkt (S. der vorausgehende Teil des ursprünglichen sätzliche . 175 ff. G.povo. sondern von einem früheren. Ganz verkehrt aber ist es wenn Gilbert S.1 Mfx \ir. die Exjheten und die Naukraren (Sitzungsber. 15. so erweist auch die ganze Naukrarienvorfassung durch ihren unverkennbar administrativen Charakter sich als relativ jung und wird nicht viel älter als Solon sein. v-). Akad. T. empfiehlt es sich. Bayr. — . der über vor- Tötung handelt. ßaai?ia. Wie aber diese Ableitung verfehlt erscheint (vgl. Wiss. Ähnlich v. ihre spätere Scheingerichtsbarkeit (Anm.Tetvrj ti? Tiva^d^TToftavEiv rj cpe'jyetv xal za iv. '/-/. . beweist die . auf dem Steine an mit den Worten: X7. 76) sei nur der Rest früherer gi-öfserer Machtstellung. das drakontische Gesetz sei auf mehreren Tafeln aufgezeichnet.thrj'j öfTtfxa eTvai weggelassen glaubt. 94 f. I deutung rigiert (ot Ticp k'vsfjLov TOTE xds '\'H. nicht auf . rst'j'(Eiy . Solonische Verfassung S. -/. p.. "Wecklein Der Areopag.

f. die Eide. ®^ Philippi Areopag und Epheten S. analog dem StayiyvwaxEtv in Z.26 Einleitung'. ob eine Tötung vorsätzlich oder unvorsätzlich. hatte diese Trennung der Kompetenz die Unzuträglichkeit zur Folge. 17 redet freilich der Eingang des drakontischen Gesetzes überhaupt nur von der Entscheidung darüber. nur auf unvorsätzliche Tötung beziigliclien Bestimmungen. berechtigt oder unberechtigt war. nur den eigentlichen Urteilsspruch darüber bezeichnen. A. bald dem anderen Gerichtshof nach dem Inhalt der Klage bezw. Phüol. 85 f. . und dieser Kompetenz haben die Epheten zutreffen. zu dem seine Verfassung Freilich allen vermögenden Bürgern den Zutritt erschlofs. Dafs schon an der Voruntersuchung des Vorsitzenden Basileus haben hat^^. als diese durch die Neuordnung des Kleisthenes alle Bedeutung ver- Ausfülirliehkeit der weiteren. AristoJcr. . 29 (bei Demosth. dafs er von ihrem Urteilsspruch die Appellation an das Volksgericht gestattete. wie sein konnten. CXIII (1876) S. die im Falle einer Einrede auf dem Areopage.). Ebenso wie er auf den anderen Gebieten der Rechtsprechung der Willkür der zuständigen Beamten dadurch eine Schranke setzte. der Einrede zustand. 603 die Epheten durch Perikles beschränken lassen. dafs die Entscheidung darüber. Motiv. teilgenommen wohl aber scheinen bei ihr ebenso wie bei der Leitung der Gerichtsverhandlung dem Könige die vier Phylenkönige zur Seite gestanden zu haben. ob ein vorsätzlicher Totschlag vorliegt oder nicht. sondern in die Hauptverhandlung gehören. während er den bedeutungsvolleren in die Hand des Kollegiums legte. man geglaubt . Nach Schömann N. die allein für die Zuweisung mafsgebend die Richterkollegien. g. Auf eine ähnliche Funktion hatte vor dem Funde des Gesetzes Rauchenstein Phüologus X (1850) S. das ihn dabei geleitet hatte. Jahrb. beliefs er den nur nach dem Vorrecht der Geburt bestellten Epheten von der Blutgerichtsbarkeit nur den minder wichtigen Teil. 632 i. ob ein Totschlag als vorsätzlich oder unvorsätzlich zu behandeln sei. läfst sich nicht erweisen die seit alters attischen an der Spitze der vier alten Stämme des Volkes standen und auch dann noch.. des Be- klagten. da vorzugsweise ihre Erwähnung in dem Amnestiegesetz zu danken. 37 S. dessen Beweisstellen nicht von denen sie reden. aber durch die Epheten zu erfolgen gehabt. bald je dem einen. Aber das StayvdJvai des Gesetzes kann. nicht in die Voruntersuchung.

A. Während an den Gerichtshöfen des Palladion.Tj. zu der Wilamowitz Aristot. G. sowne dafs noch die zu Aristoteles Zeit Phyleukönige mit dem Basileus die Prvtaneion über unbekannte Totschläger und Tiere und leblose Dinge ausübten die einem Scheingerichtsbarkeit am . Sächf. J. II a. I. 108 und Gleue ^^ a. zwei sich scheinbar widersprechende Angaben des PoUux VIII 90 und 120 ihre Ausgleichung gefunden. in den beiden Gesetzen. hat Scholl -Jenaer Literaturzeittmg 1875 S. Dafs der Plural dieser Deutung nicht unbedingt im Wege steht. Wiss.Einleitung. Von noch weit eingreifenderer Bedeutung aber für die RechtspHege wurde Solons Gesetzgebung durch die Einsetzung der Volksgerichte. ä.) empfohlen war und jetzt fast allgemein angenommen ist. 2271 belegt. 27 fortführteu ***. d. 690 durch C. II (1873) S. 57 a. a. Menschen den Tod gebracht ^'^. class. wo das von dem Basileus und den Phylenkönigen zusammen prädizierte ot/cotCstv in dem gleichen Sinne wie Damit haben sonst in dem Kapitel (Anm. 333 if. CXIII (1876) S. 844. als in dals sowohl dem drakontischen Blutgesetz Mehrzahl von dem als solonischen Anmestiegesetz Königen rechtsprechend genannt wird. Unstatthaft ist jedenfalls die f. das dem Pollux mit Keil a. 1891 S. a. 52. getan. ^ä St. Jahrb. Ätii. alte Deutung auf die Phylenkönige allein. die zuerst von Philippi O^esonders Areopag it. Doch wird man richtiger den Archon-König und die Phyleukönige zusammen verstehen. C. 571. E. S. eine sich Schatteiiexistenz Wenig- stens erklärt unter der in gedacliten Voraussetzung eine am einfachsten.. u. II n. Sitzungsber. Ai'ist. d. p. Die eigentliche Gerichtsin vorstandschaft bei Tötungsklagen lag aber der Hand des Archon-Königs. Aus diesem Grunde für die bin ich Jahresher. 12 nicht zu glauben sehe ich keinen Grund. Gesellsch. Delphinion nnd des Phreatos die Epheten durch Heliasten ersetzt wurden. . 0. loreu luitteu . 94 wieder zurückgekehrt ist. A. 1350 Beziehung der ßaat^. Mit gröfserer Bestimmtheit als in ein s-t C. d. I. Dafs aber dort einst Epheten gesessen haben. wie schon vor dem Funde des Aristoteles Schömann N. n. vgl. weil dessen Kompetenz sich nur auf eine Zeremonie beschränkte. 0. Epheten S. f. Athen I S. Fhilol. auf die nacheinander amtierenden Archonten dieses Namens eingetreten. Alterth. bedurfte es am Prytaneion keines solchen Ersatzes. 18 f. 60) gefafst werden mufs. wie besonders die im letzten Teil des fünften Jahrhunderts verfafste Rede Antiphons vom Tode des Chor- knaben erweist ®^.

Von Solon sei ^"^ dem Volke lediglich das Recht verliehen worden.. die Geschworenengerichte hätten nur in einem Teile der Rechtstreite. i'sidvrj ik yäp zAEiaToc £Ta(. I p. dagegen in Kriminalsachen in erster und einziger Instanz entschieden. Auf den ungenauen Ausdruck des Plutarcli hatte Animadversiones de iudicns heliasticis (1848) Optisc.£ TÖJv ota'xidpcuv ^vezitttev y. d.xXr^Sta.£y£{)£. yi'yvETCzi tt^. t6 otxaaxijptov v. Gerade hierin erkennt Aristoteles eine der für den volks- freundlichen Charakter der solonischen Verfassung besonders bezeichnenden Mafsnahmen und zugleich das hauptsächlichste Mittel.ij. otxaaxTjpta — avTwv. . eJ. Solon 18 8 ör|TE. 3 Tot.Evois. «0 = Schömann 112 s.oi'. TToXiTEt'a. Ol xci rJrjXtxov teXoOS'.oy.28 paar Äufserungen seiner Schrift in Einleitung. ßoi)Xo|j.'jpto.tv. v. — x'jpio.xÄr^ataCeiv oixct^Eiv fjiovoi' ij. Gegenüber der früheren Bezeugung jener Tatsachen durch Plutarch^'' und den minder präzisen Angaben der aristotelischen Politik durfte ein Zweifel an deren Richtigkeit geBesonders von Grote ist in seiner Gestattet erscheinen. III S. und weiter dieser Anteil näher dahin präzisiert.o? ttj. yäp wv ö ofjiJ.al TctTTjV dTTOoioovort TU) §'jvaij. jjidvov.aXt3Ta cpaaiv (sy'jxEvai 'IitjCso'j to rX7)&o?. dafs er die Yolksgerichte als Appellhöfe einrichtete." xai e?.aaTT^piov £'-ica£t. A. xax' «p/öt. die Ansicht gegründet. ly. tv. 96 ff. i. roXiTEiac Tpia TotO-' rj Etvoti ri or^ao- TptTov w [j. 2 S. TO Toi. aber gegen des Gesetzgebers eigene Intention geführt habe^^. xotl -rw [jlev a'jvEv.v TT^. ouoev.XTjPÜ)t6v 'KOL-zoL TTjv SoXcuvo? yEVEC&oti ToÜTO Tipocttpsaiv OTjtj. Sp/aT? eocuxe toT.(o — 'yat'vEtai OE O'J Ittei SoXcüv '(t EOf/c TTiv dvay/.oa oixaaTTypt'iuv (j-eteocüxe 9.ptvEiv. -oXtxEi'otc.ETEt)[ov ' TTj. dafs die Volksgerichte erst durch die weitere Ausbildung der Demokratie möglich geworden und erst von Kleisthenes oder vielmehr von Perikles eingerichtet seien. 422 f. Ö'v yäp SoCTEpa -XUptOV TOlTjGaVTa TÖ OlZaSTTiplOV TTCtTTCDV V. öy-oiü). Aristoteles Politik^'' ist es jetzt in vom Staatswesen der Athener bezeugt. v. xotl fjLE[i.at toÜs or/aaTot. 1274 -oiTjOa.Eivtov tö oty. in Zivilsachen als Appellationsinstanz. £?. Eoixe oio oe SoÄwv — t'-Jv ofjixov ct'JToT" xaTaa-rrjOat Xüaa'. üffTepov oe 7:c!tp. iv. —Ept ^y. schichte Griechenlands^" die Meinung lebhaft verfochten worden.tpov-at xive. an die vom Spruche der Beamten Berufung (i'cpsatc) eingelegt werden konnte. ^'^ — 1 oc/XEi OE o' SoXujvo. II 9 (12). dafs Solon der gesamten Biirgerschaft mit Einschlufs der untersten Yermögensklasse Anteil an der Rechtsprechung gewährte. das zur späteren Ausbildung der Demokratie. TixuiTaxa Ecssai. 230 ff. 274 f. <^P/^? aipEtai^ai E'j&'jvstv. yip osot xat. Übers. *^ 7.

f. Die Einführung einer solchen Entschädigung. 149 unten einzugehen.Einleitung. attischen Geschworenengerichte (1877) ist 9' E. 746 ff. auf die Grote und seine Anhänger sich vorzugsweise gestützt hatten dafs Solon eine politisch unmündige Menge unmöglich zu regelmäfsiger Ausübung richterlicher Funktionen habe heranziehen können. Fränkel D. Gerade die prinzipiellen Erwägungen. N. die erst durch Perikles bewirkt wurde. Rella. ^2 Verfafisiingsr/eschichte Athens (1854) S. 439 ff. die Urteilssprüche der Beamten einer Revision zu unterziehen. Phllol ff. . Jahrb. sprechen in noch stärkerem Grade gegen die Annahme einer der Gesamtgemeinde gegebenen Berechtigung. XCIII (gegen Müller und Oncken). Und wenn Grote den Gedanken . der von anderen'-*^ dann dahin ausgestaltet wurde. denn damit wäre ihr eine viel weitergehende Befugnis eingeräumt worden als durch die Zulassung zu dem an ein gewisses Alter gebundenen Richterausschufs. zur Rechenschaft zu ziehen. 29 Archonten für ihre richterliclieu Entscheide in seiner Versammlung. bei der Rechenschaftslegung der Ar- chonten die Urteilssprüche derselben einer Revision zu unter- Aber schon vor dem Funde der aristotelischen Politie war die lange und eifrig geführte Kontroverse zugunsten der nun aufser Zweifel gesetzten Überlieferung entschieden. wie Grote meinte.-^ I (1865) S. (gegen Grote). sondern hat im Gegenteil eine längere Wirksamkeit der Volksgerichte zur notw^endigen Voraussetzung. Athen u. Zumal da in diesem der niederen Volksklasse keinesfalls das Übergewicht zufallen konnte solange für das Richtergeschäft noch keine Vergütung gewährt wurde. hauptsächlich durch das Verdienst von Schömann ^^. 585 ff'. Jahrb. einer Appellation mit dem . attischen so ist Gerichtsverfahren in vollem Widerspruch fand diese auch von Gegnern LXXV (1857) S. und der Staatsstreich des Epkialtes. Die solonische Heliäa (1866) S. 33 ff. . die den Namen Heliaia geführt. 492 ff. ist also nicht. ein Satz. das Volk habe durch Solon die Bedie — rechtigung erhalten. Müller N. werfen. die Bedingung für eine regelmäfsige Ausübung richterlicher Tätigkeit. Oncken StaaUhhre des Aristoteles II (1875) S. Auf die eigentümliche Weiterbildung von Grotes Ansicht durch M.

30 Einleitung.orcp xat So/. nicht etwa der vom Beamten zuerkannten Strafe. Wiss. sondern auch zur Verantwortung zu ziehen ^^.pet. dafs sie durch das Los bestellt wurden. dürfen wir nach einer Äufserung des Aristoteles^'^ annehmen. zu der von dem Gesetz ver- hängten. ccv^ccEpev tlz.i. xal 4 i:a te öt'ÄÄa tö: rJ. eine Beschränkung.üjv Vgl. Aber Eine . TTEVTE Tov TTo'oa iöiv TTpootiij-Tjarj d./. die dem Areopag auch nach der solonischen Verfassung zustand. I Yj 16 S. die das dreifsigste Lebensjahr erfüllt hatten. 28 A.'J3£i toO or. Über die Organisation der Volksgerichte. Theomn. 1898 S.al oicTT. 9^ 9^ y. d. irX xaTa/. Es läfst sich danach nicht bezweifeln dafs auch die Beamten der Kontrolle des Areopags unterstellt geblieben sind. d. wenn sie noch immer Vertreter findet.cüv xctt twv d'/.und anderen Strafen zu belegen. dafs nur die zugelassen wurden. .iuv tive? . r^fi-epa. xai TO'j. 6. 156 o' Iv ff. an der auch die fortgeschrittene Demokratie jederzeit gehalten hat. deren Be- zeichnung als Heliaia durch ein altes. dafs man sich nur wundern kann. auf Selon zurückgeführtes Gesetz verbürgt wird^*. h. St. 87. Grotes geteilte Meinung durch Aristoteles und inschriftliche Zeugnisse so gründlich widerlegt ^^.ao'j auvtarauivous Ixpivsv SoXtüvo? &£v-o. 8. A. ixTtaet. Und zwar verfuhr er dabei so selbständig. fängliche fest- wesentliche Beschränkung übrigens für die anBedeutung der Volksgerichte lag in der Strafgewalt.v. die sich gegen die bestehende Ordnung vergingen mit Geld. S. aEyiaTot tiöv ttoÄiti"/. Als AusÜufs der ihm nach wie vor obliegenden Aufsicht über die Ausführung der Gesetze verblieb ihm auch das Recht.T. Aristot. 7 S. GeseJlsch.n-'x Tj'j}}'jvtv xai -zri. tou. 47) tzoXiv oüx iTriypctcpouaa -po-^aaiv toü ix-tviG&at. alle. Aufserdem läfst sich das eine noch mit Sicherheit voraussetzen. Bei Lysias g. 357 ozoia^'xi TjAtaia. Anm.ov 9' III 6 (11). Freilich läfst Aristoteles in der Politik dem Volke durch Solon das Recht verleihen die Behörden nicht nur zu wählen. vo. tt -oooxay. 1281 1> 31 o'. Übereinstimmung mit ty-jV 3. dafs er bei Abführung der Bufsgelder an die Staatskasse die Veranlassung zu ihrer Auflegung gar nicht namhaft machte''^. 93 9* Berichte der Sachs. äaapTdvovTots x'jptot o^aa ^r^fi-toüv xai xoXa^siv (bis hierher in fast wörtlicher xal T«. .

.tav otoo'j.&£U ij. A'ersuche auf Sturz der Gesetz Solons verVerfassung abzuurteilen. 4 S.civ y.o'jf. or/. i~[ o'jv.axä xou. Noch besondere Zuständigkeit wurde diesem durch ein liehen. 87i. Aristot. cOJ.Einleitung. (1. die Anfänge der Volksgerichtsworden sind. A.T. dafs jedem Bürger das Becht zustehe. äT:o/./. xai Tioxe 7:poa7. apyiiv 15 (Anm. 31 dafs die darin ein historisches Zeugnis dafür zu erblicken. xoti xä. verbietet sich Aber aus dem durch die Anm. 9. zu denen das griechische Rechtsverfahren nur in einzelnen Ausnahmefällen gegriffen hat. Wie damit ein Ersatz gewonnen wurde für den Mangel öffentlicher Ankläger. fi'. TÄv dpydvTüJV. "Apetov -ayov dcTTTjVxrjKv (u. cipycdpEata. 96 bemerkte Übereinstimmung der Stelle mit 1"" 8. ^^ ^^ oe xor-ä fxo'va. so ist von ihm auch der für das attische Strafrecht mafsgebende Grundsatz zur Durchführung gebracht. als er einmal vofjLO&ETÜiv TctTTOuatv (xö TzKri^ioz TÜ)v TToÄt-üiv) ejö-jvot.£xo -7vxc( ototßouXoiAEvio Ttacupciv o'JO£|j.OYTjaoa£vo. dem Volksgerichte ebensowenig vertragen ^^.bj cpdvo'J £{. 7:XcOV£. 8 ev xe yxp xoi.oii lßo'j?. wegen der an einem anderen begangenen Rechtsverletzung ein strafrechtliches Verfahren einzuleiten ^*^*'. sauxw ct'jxo. zwischen den Anm. 1 ETieiTa t6 ^•'^ c.totv y. Wohl aber hat wenigstens Peisistratos nach einstimmiger Überlieferung an den Gesetzen nichts geändert. wie mit der eine dem Areopage verbliebenen Strafgewalt. die die sehr bald nach Solons Archontat wieder ausgebrochenen Parteikämpfe ablöste. Von der Tyrannis. T£ To. 88 ausgeschriebenen Worten ör £p tiöv ä8f/.. Scholl früher l)ehauptete de synegoris Atticis (1876l Tj'ji%v£ mit Keil Die solonische Verfassung S. 1274 a p. II 9 (12).T^v vojj-O'j. Wie K. . 19.Evcuv. St. davon wird im dritten Buche liarkeit geschaffen Wie aber von Solon unserer Darstellung weiter zu sprechen sein.£ivai tio Aristot. später übliche Form der Rechenschaftslegung der Beamten Volksgericht bereits von Solon geordnet worden würde sich mit der offenbar auf genauerer Information beruhenden Angabe der Politie über die Kompetenz der vor sei ^^.v. 6. war keine Fortführung seines Werks zu erwarten. Iw3'.». 113 ein Zeugnis für die Rechenschaftsabnahme durch den Areopag herzuleiten. Als tung vor dem Gesetze wird berichtet ein ^*'\ Beweis seiner Achdafs.. 16. wie er mindestens die Form der l)estehenden Verfassung wahrte.

Seine Absicht ging dabei wie bei anderen Mafsnahmen dadie ländliche Bevölkerung von der Stadt fernzuhalten hin und ihr zugleich den ungestörten Betrieb des Ackerbaues . (1. 1315 *> 21. unter dem sie Archontat des Lysikrates 4. ö U -poaxct>. A. ä'atu xccto: otjIao'js -/. 26. dafs von dem Rechte der Appellation in immer weiterem Umfange Gebrauch gemacht und damit den Urteilssprüchen der Beamten immer mehr ihre Bedeutung genommen wurde. Durch solche Voraussetzung aber wird es nicht ausgeschlossen. 81 . . 5 OTicu. 32 Einleitung. '•'^ Aristot.iXä»ai twv spycuv.otxsaxs'jaaö oizctSTcrs xaTaßc/i'vovTcs zlq.i.) 3. Vorbereitet aber wird jener Schritt sich in der Weise haben. Nach des dem Fall der Peisistratiden- herrschaft scheint die Behörde abgeschafft worden zu sein in der Mitte ^^^. die wichtige Reform mit dem Manne in Verbindung zu bringen in dem schon das Urteil des Altertums den Fortsetzer von Solons Werk und den eigent. attischen Magistratur immer als wesentliches Merkmal ver- blieben ist. Kürzer Poläili Y 9 (12). wurde wiederhergestellt Der entscheidende Schritt über den von Selon gelegten Grund hinaus war der.£ac(|x£vo? cpoßr^&et? zh-vj. *S'(. wegen einer Bluttat vor den Areopag geladen war.piou) beschränkt Befugnis. 21 S. zu erst ermöglichen^'*^. xö 7rc(pa. — Plutarch SoJon 31. die in den Landgemeinden Ter- mine zur Aburteilung von Rechtshändeln abzuhalten hatten.i.: . fünften (Ol. sondern allein und endgültig das Urteil fällte damit wurden die Beamten auf die Instruktion und Leitung die mit der der Prozesse (-fjYsjxovia 6txaaf/. Aristot. 16. Jahrhunderts. er zu seiner Verantwortung dem Gerichtshof sich stellte. (Zitate aus Aristoteles ohne nähere Bezeichnung meinen im folgenden überall das Buch vom 105 Staat der Athener. Ordnungswidrigkeiten innerhalb ihres Geschäftskreises durch kleine Geldbufsen (imßoXai) zu ahnden. dafs das Volksgericht nicht mehr blofs im Falle einer Berufung vom Spruche der Beamten in Tätigkeit trat. während der Kläger aus Furcht ausblieb. 453/2). der . .7) 8t6 xal to'j. Eine Neuerung aus wesentlich egoistischen richter (oixaa-at xata Motiven traf er mit Einsetzung der Demenör^jj-o-j?).

aber aufserhalb des Bereichs unserer Darstellung es sich bei fällt. letzteres. . sind die Fälle. al)wesend von der Volksgemeinde zum Tode verurteilt ^^^\ Die Fälle sind zu zahlreich. Plutarch Kimon 14. gleichfalls gegen deren Sicherheit gerichtete Verbrechen ausgedehnt wurde *"''. und ä-oXoyo'jasvo.aSTc?. beide des Hochverrats angeklagt. Zur Sicherstelluug der neugegründeten Verfassung schuf Kleisthenes auch das eigentümliche Institut des Ostrakismos. 3 . 10). die Volksgemeinde Verbrechen zuständig sein. wenn ein Verbrechen die Sicherheit des Staates zu gefährden schien. -pö. dem de Sanctis 'AtJJi. (Arist. ihm nicht um einen Akt der strafenden Gerechtigsondern nur der politischen Zweckmäfsigkeit handelt. Lipsins. 445 ff. dafs die an seinen Namen sich knüpfenden Einrichtungen auf eine längere Reihe von Jahren sich verteilt hahen. ^"^ Xoch vor die bald zu erörternde Reform des Ephialtes fallen dessen Klagen gegen Mitglieder des Areopags (Aristot. So wurde ^liltiades nach dem unglücklichen Ausgange der Exi)edition gegen Faros wegen Täuschung des Volkes von ihm gerichtet. auf die Ausdrücke zU twv -/. als dafs es angängig liehen Kleisthenes.. für die gegen die Gesamtheit gerichteten 145 folgt. p. bei Plutarch ist. Von ältester Zeit her läfst Gilbert freilich Wäre ihm Beiträge S. 1**^ und andere Fälle bringt Verlafs. Attisches Recht. der Sohn des Charmos. 33 Begründer der attischen Demokratie erkannt hat. Verlafs ^"^ Die näheren Nachweise über diese das Kapitel über die Eisangelie. so müfste auf die Erzählung über den Sturz des Areopags bis auf Ephialtes die Zuständigkeit für Klagen auf Hochverrat verblieben sein. wäre. das der Gerichte zu erblicken. mit zumal wir wissen.aTTjYopiuv Otto toO ot^iaou zpoßcßXrjuevo. dafs ebenfalls durch Kleisthenes die Zuständigkeit für Klagen auf Hochverrat vom Areopag auf die Volksgemeinde übertragen und auf verwandte. Perikl. in ihnen nur vereinzelte Übergriffe in die Rechtssphäre Vielmehr berechtigen sie zu der Folgerung. 2) und höchst wahrscheinlich auch die Klage gegen Kimon nach dessen Feldzug gegen Thasos wenn 1. Älter aber als die ersten uns überlieferten Beispiele von Prozessen die von dem Geschworenengerichte entschieden worden sind^'''*. 27. so Themistokles und Hipparchos. 25. weil keit. or/. to-j. in denen die gesamte Volksgemeinde dann zu Gerichte safs.Einleitung. ein an das Gericht verwiesener Eisangelieprozefs.

d. die Verfassung strenger zu gestalten (a'jvToviüT^pav TToifjOat ttjv TcoXiTEtav).Trj. besondere Periode der attischen Verfassungsgeschichte aufgeführt werden ^^\ Besondere Anlässe. Berl. Cantabr. III 1 S. ^.lv TrepieiXs to tov t^s TroXtTEtas cp'jXaxT^ xal Tois UEVTaxoaiots xa 51 tuT oi^j-'-u) y. Sehr dem Oberaufsichtsrecht fliefsendeu Befugnisse der Ausdruck xa im^zra. Aber schon Politik V 3 (4). 5 S.azi'kmt 'üf^ dem Satze. dessen Quelle nach Busolt freilich auch Theramenes sein soll. dafs das Seevolk sein Verdienst ßouXr] Tfi üTTsp Toü aiöiAaTo. 25. oxe '']cptc«).34 Einleitung. ItzI Kovcovo? * ap^ovTos T(i [j. Die Dreifsig. und ihm kaum etwas anderes die Blutgerichtsbarkeit in ihrem wichtigsten Teile beliefs^"^. die Verfassung der A'äter wiederherzustellen (Anm. I S. w. oe f^oav (o't voaoceüXaxe?) ic. Areopags sich noch 'empfindlicher als sonst fühlbar gemacht mögen dazu geführt haben. wie Köhler Sitzungsher. 'Apstou —dfo^i -/al xotTeatTjaotv. Gesch. auffällig ist für die aus . die sich das Sturz des Areopags. 1304 a 20 redet Aristoteles davon. in unmittelbarem Zusammenhang mit um den Sieg bei Salamis und die Erwerbung der Seeherrschaft zur Stärkung der Demokratie gebraucht habe. 108 Philochoros im Lex. 23. OiAo^opo. so dafs die Jahre seines Regimentes stellung in Aristoteles Politie war. alle die Befugnisse entzog. dafs unter dem Archontat des Konon Ol. 3. Und ähnliche Anschauungen über eine Herrschaft des Areopags entwickelt Isokrates im Areopagitikos. 127). 25. 462/1 Ephialtes ein Gesetz durchbrachte. dafs. gaben sich den Anschein. die die Gesetze des Ephialtes aufhoben. besonders 51 Kap. war erheblich ge- wachsen. [jidva y. die beiden als eine Hauptquelle der Politie gilt. 2. und Busolt Griech. dafs der Areopag sein in den Perserkriegen gevi'onnenes Ansehen dazu benutzte.. 162 41. Zur vollen Bedeutung aber gelangten erst gegen Mitte die Volksgerichte des fünften Jahrhunderts durch den von Ephialtes bewirkten dienste. GtTToevTa Aristot. 27 f. Nacli Wilamowitz ArisL u. 20. 1 f. 79.ri'&ETa 8i' 1 iTcstTot -^v ifj ttj? ßo'jX-^. ohne dafs . Kollegium um sein Durch die VerAbwendung der PerserEinflufs gefahr durch energisches Eingreifen vor der Schlacht bei Salamis erworben hatte. 1. 674 stito.. ist der Bericht ungesthichtlich und stammt aus einer oligarcliischen Parteisclirift von Theramenes 10^ oder wenigstens aus seinem Kreise. Nach der freilich jedenfalls übertreibenden Dar- ihm besondere tatsächlich die Leitung des waren Befugnisse verliehen Staates ihm zugefallen. bei denen die Macht des als hatte. S. welches dem Areopag durch die als er seine gesetzlich wohl nie scharf umgrenzte Aufsicht über die Gesetze geübt hatte.<x\ toi? Sr/aOTr^ptoi? äTTE§u>x£v. Möglich. Ätli.

die sich schon durch ihren Namen als Erben der vorher dem Areopag obliegenden Gesetzeswacht ankündigen. die die Macht des Areopags gebrochen. "" II 9 (12). 108) und läfst sich trotz dem Schweigen von Aristoteles nicht länger bezweifeln. teils auf den Rat der Fünfhundert. Die dem Areopag genommenen Befugnisse wurden. wie Aristoteles (Anra.ous tou? ^'2 twv 'ApsoTrayt-wv xa&eiXov i^ 'Apetou izriyo'J. Von letzterem sagt auch die Politie. wo man die Nennung des 1 7. d. stratos eingebracht^^'. der an ihr dem Themistokles zugeschrieben wird. Wiss.'. dafs er dem Areopag einige nicht näher bezeichnete Rechte genommen habe offenbar solche. Ephialtes und Perikles nennt ^^". die Ephialtes ihm noch gelassen hatte. Wiss. woraus aber natürlich die historische Berechtigung der Behauptung keineswegs folgen würde. ist aus chronologischen Gründen unmöglich '"'*. Anonymus S.. Argentinensis § 9 mit den ff.Eink'itiuijr. zu dem Zeugnis des Philochoros ein anderes über die Aufhebung der Behörde am Ende des fünften Jahrhunderts hinzugetreten isf ^. ijiv TipoaeTrotoüvTo OKuxstv TTjv TTGt-ptov -oXtTEt'av xal Toüs t' 'EcpiaXxou Tiepi xal Ap)(£aTpo(TOU vdjj. das als die Männer. seitdem tragen.. 1892 S. teils auf die Volksversammlung und die Gerichtshöfe über- Unerwähnt läfst er die Errichtung eines neuen Amtes. . Ejjhialtes für seine Reform gelteudmachte. die Kompetenz des Areoi^ags habe sich ursprünglich auf die Blutgerichtsbarkeit beschränkt. 1"^ Zuerst ausgesprochen lierichte d. oiy. Vielmehr bleibt das Zeugnis der aristotelisclien Politik zu vollem Rechte bestehen. Sachs. und der Anteil. 44. die zu dieser kann keinen höheren Wert beanspruchen als den einer Anekdote. 1274a 8 xat za oi xr^v oiv h^'Arjziw -ctyiu tj. 35 Die Erzählung der Politie über die Vorgänge.ai)o'fopa [io^j/^j K-MdU-r^i izoAouas xat llspixÄrj. Gesellsch. wurde das betreffende Gesetz auf seine Veranlassung von Archepolitischen Vernichtung des Areopags führten. 2 zö oüv getilgt hatte. d. Über ihre Kompetenzen ward leider Akad. 108) lehrt. TrpoJTOv — yöcp Twv 'ApeoTraYt-üiv svia -apciÄSTO.cn-isTr^sz ll£pr/. 1891 S.11 Perikles an der ersten Stelle sehr mit Unrecht 35. sagt Philochoros (Aum. Bemerkungen des Heraus- gebers Keil 170 8* . wie es scheint. 3 S. 344 vermutet.Ä7j.aaxrjpia -/. der Nomophylakes. '^^ 27. Dafs ihre Einsetzung damals erfolgt ist.

dieser geniale Gedanke aber. d. Anderseits hat Schümann die ypacpr) rapavo'rjiov schon der ff". dafs wie die jüngeren zieht sich auch die älteren Gesetzeswächter die Aufgabe hatten. u. 288 d. Seguer. habe ich in dem Jahresberichte f. 25 "3 Hierin behält Böckli Plan der AWiis des Philochoros (1832) Kleine Schriften V S. Beschlüsse der Volksversammlung zu verhüten. das jedem Staatswesen unentbehrliche konservative Element durch Konstituierung der reiferen Bürger zu einer engeren.36 Einleitung. Für „mindestens solonisch" erklärte die Klage Wilamowitz ^mi. 309 dargetan. Aber in der Natur der Sache liegt es. 20ff. ein überaus bedeutso gesetzwidrige S. in gerichtlichen Formen verhandelnden Versammlung zu gewinnen. Ü. von dem dafe sie eine Kontrollinstanz für alle habe. ff. IIP gebildet Beschlüsse der Gesamtgemeinde Abänderung des bestehenden Rechts involvierten. ot iv = lxxX7]öia 7. Verfassung von Solon zugewiesen. Y S. class. und Friinkel Die attischen Geschtcorenengerichte S. die jedem Bürger das Recht verlieh. dafs die Kompetenz der Volksgerichte in der Rechtsprechung weder aufgehe noch auch nur wesentlich durch diese charakterisiert sei. Die Thesmotheten hätten . Wie wenig aber Fränkels Vorstellungen von der weittragenden Kompetenz der Gerichte zutreffen. und darum die Vorsitzenden verhindern konnten. aber konnte einem solchen Einspruch nur Suspensivkraft zugestanden werden. 193 f. die Gesetzlichkeit eines Volksbeschlusses anzufechten und seine Gültigkeit von dem Ausspruch eines Gerichtshofs abhängig zu machen ^^^. soweit (diese eine also auch die Einsetzung der Volksgerichte herrühre. Natürlich solche Anträge zur Abstimmuug zu bringen ^^*. Über seine Berechtigung hatte auf Anrufen der Gerichtshof zu entscheiden.ai i\ ßouXf fiexi xüiv irposSpiov xa&TjiJievoi xat dvctyxa^ovxes iTri'l^Tjcpi'^eiv aürouc ToT. denn was von solchen angegeben wird. und so mufs im Zusammenhang dieser Reformen die Klage auf Gesetzwidrigkeit (Ypacprj -Kapavojxtüv) geregelt worden sein. d Tt zXtj 7rapo('voii.ov yj dtjüp-cpopov x" TidXet. die zu den Neuerungen des Demetrios von Phaleron gehört"^. XV S. nichts berichtet. entschieden recht. Griech. be- auf eiue jüngere Behörde gleichen Namens. 424 ff. sondern Grote Gesch. 16 (nach Philochoros) ap^^ovTs. die Einrichtung der ypatpTj -apccvoawv in Verbindung gebracht. II S. letzterer im Zusammenhang mit seiner These. könne nur dem Perikles gehören. 283. die aber die Heliaia nur als Appellationsinstanz kennt. 1^* Lex. "^ Mit den Reformen des Ephialtes und Perikles haben namentlich S. Alterth. Ath. vo[AOtc ypTjaSai xai xwX-jovte.

. der noch im Jahre Areopag durch besonderen Volksbeschlufs mit der Dokimasie eines gjvoixo. beauftragen läfst. wahrscheinlicher. partei geführt hat. die sein. 189. 344'3 den Vgl. III 1 S. Überhaupt wird dem Geschäftskreise der Volksgerichte im ganzen und grofsen durch Ephialtes und Perikles die Ausdehnung gegeben worden sein. gelungen der die Demosthenes einen neuen scheidung in Volksbes. 7 führt nur darauf. seit einem nicht näher bestimmten Zeitpunkt unter Zuziehung eines Volksgerichts entschieden. 48). zum Meuchelmord des Führers der Volks- Aus gleichem Grunde wird man geneigt auch die beiden wichtigen Geschcäfte der Dokimasie der designierten Beamten"*' und der Abnahme ihrer Rechenschaft nach Ablauf der Amtsfrist. die ihm verblieben ist. erinnert hat. 109. so versteht des man um Leidenschaftlichkeit bis um den Areopag geführten Kampfes. wie schon Busolt Griecli. soweit sie den Gerichten später nach den im zweiten Buche zu gebenden Nachweisen zugestanden hat. Man allein könnte glauben. (Anm. Eine Beteiligung des Areopags sei darum nicht denkbar. 406. vgl. mit der in ganz singulärer Weise auch das Recht der Ersatzwahl verbunden wäre. dafs der sie sich das schon seit den Tagen Volksso eher des Kleisthenes geschaffen hat. Gesch. Wilamowitz II S. . nachdem durch Überrumpelung der Volksversammlung die Bestellung des Aischines]zum Anwalt Athens in dem Rechtsstreite über das delische Heiligtum durchsetzte. -cepot-p. Kranz 134 S. Aber der Bericht von Demosthenes v. damals auf sie übertragen zu denken. über sie ehedem selbständig. 271 a. 1. weil er damit eine Kontrolle des Volkssouveräns ausgeübt hätte. E. dafs.'hl'ifs war.Kiiileitiing. Dazu ist die Berufung auf die alljährliche Vereidigung des Volks auf die Gesetze hinfällig denn eine solche Vereidigung hat es niemals gegeben. mit ti. 37 sanies Rechtsiiiittol das feste in dem die Demokratie seitdem immer Bollwerk ihres sicheren Bestandes erkannt hat. 209 S. 116 Y\\r die Dokimasie ist die Zuständigkeit des Areopags um so . Aber es liegt auf der Hand. als er bis auf Solon die meisten Beamten zu bestellen hatte Ol. Wenn aber bis auf Ephialtes eines Areopag über die Gesetzlichkeit besehlusses die zu betinden hatte. dafe dies Argument in noch höherem Grade gegen die Aburteilung der Klage durch die Thesmotheten allein sprechen würde. solange die demokratische Verfassung bestanden hat. Ent- der ganzen Sach9 auf den Areopag übertrug wegen des religiösen Charakters der Frage. 280 A.

den Wohlhabenderen hatten überlassen müssen. wurde doch damit den ärmeren Bürgern die Teilnahme an den Gerichten erleichtert. II Über sein. Eine Heranziehung aller Klassen der Bürgerschaft zur richterlichen Tätigkeit mufste um so mehr sich empfehlen je stärker deren Umfang anwuchs mit der steigenden Bedeutung der Stadt und der Ausdehnung ihrer Gerichtsbarkeit auf den gröfsten Teil des Bundesgebiets. dafs nur Unabhängigkeit der Stellung zur Anteilnahme an der Ausübung der staatlichen Funktionen solange . Denn in dem Verlust der Selbständigkeit. etwa dreizehn Pfennige. Auch für die Bildung der Gerichtshöfe wurde eine Mafsnahme des Perikles von maftsgebender Bedeutung: die Einführung einer Auslösung für die Ausübung des Richtergeschäfts ^^^. Das Nähere über diesen Gerichtszwang der Bundesgenossen ist in einem besonderen Kapitel darzulegen und an anderer Stelle zu zeigen. PdUtilc 27. nur einen Obolos. Besoldung der Richter (p. Ath. Um so eher konnte von den Gegnern des Perikles der Vor- "^ Aristot. die Höhe 9 (12). eine Bezahlung also für diese nicht statthaft sei. war der Verzicht auf den wesentlichsten Teil der eigenen Jurisdiktion inbegrirten. ä. für die Sitzung betrug . die Mühe und Versäumnis nicht vergütet worden war. Allerdings aber lag in der Gewährung dieser Auslösung und der gleichzeitig eingeführten für die Mitglieder des Rats der Fünfhundert ([i. Buche zu sprechen . Wenn dieselbe bemessen war. die sie.ttj{}6? ßouXsüTixoc) und in noch höherem Grade der später hinzugekommenen Entschädigung für den Besuch der Volksversammlungen ([jlisöö? ixxX-/iataaTix6?) ein Abfall von dem alten Grundsatze. mit dem die mit Gewalt zu dem Bunde zurück gezwungenen Bundesglieder ihren Abfall büfsen mufsten. 110). des Richtersolds wird im ersten St.ia&6c: oixaaTtxo?) sich bald dem Bedürfnis gegenüber als unzureichend erwies und seine Erhöhung insbesondere durch die Notlage der Bürgerschaft im Peloponnesischen Kriege geboten wurde. 4. i.38 Einleitung. wie die Athener sagten. berechtige. so im Anfang nur sehr niedrig d. 1274a 8 (Anm. 3 S. wie die ursprüngliche Höhe der Entschädigung oder.

Wie das später sich änderte und ebenso die Bestellung der Gerichtshöfe aus der zur Verfügung stehenden Richterzahl in den liefert wird ^^^ das scheiden. Geschäfte. r^pou- ij-Eviuv 120 ^-^ i7rt[jL£?. 3 f. in dem jene Zahl bei Aristoteles überläfst sich mit unseren Mitteln nicht entDie Berufung zum Richteramte durch das Los ist nicht erst durch Perikles eingerichtet. wahrscheinlich durch Solon. teles*^^ lesen: er . . Bei Plutarch Fer.xX. 39 wurf gegen ihn erhoben werden den wir heute bei Aristohabe bei seiner Neuerung sich durch eigensüchtige Gründe leiten lassen. Inwieweit durch das oligarchische Regiment der Vier- "^ 27. da von nun an die geraeinen Leute sich eifriger zur Losung drängten als die tüchtigen Bürger"^. die an den mit theatralischen Vorstellungen verbundenen Festen an das Volk gezahlt wurden. yccp xaTE3TTj5c(v oe xai toi. 95) gesagt. möglichst vielen Bürgern Anteil an der staatlichen Unterstützung zu verschaffen.Einleitung.üi. habe er auf Anstiften seines Ratgebers Damonides von Oie zur Verteilung öffentlicher Gelder gegriffen. weil er an Reichtum hinter Kimon zurückgestanden und darum nicht die gleiche Freigebigkeit habe üben können. cjveßaivev TiXetou. dsl txäXXov tAv T'jyovxüjv r^ xGi'i iTTiEixüiv dvt^pioztuv. Inwieweit aber die Bemessung der jährlichen Richterzahl auf nicht weniger als sechstausend nicht allein durch den Umfang der richterlichen . wenn auch bei ihm nicht als sein eigenes Urteil Perikles habe durch Einführung der Besoldungen die Athener trag. 515 E. wie dies der Zusammenhang empfehlen will. Und in noch allgemeinerer Wendung kehrt dieser Vorwurf bei Piaton *^^ wieder. verschiedenen Zeiten seit Perikles sich verschieden gestaltete. feig. Als Folge davon werde die Verschlechterung der Gerichtshöfe dem Perikles zur Last gelegt.). TioXXot. yäp T^aav ilivMyjXioi 7. r^ oisu'jpto'j. Gorgias 71 24. avopc«? xp£'^£5i)fzi. ^^® 27. wie oben (Anm. 4 äcp' (UV ahm-noLi Tives ysfptu yev^aBat (to SixaSTirpia). sondern.bi eiOT^YTjaaTO. eü~optav xpocpfj? loazjp 'AptaxstOTjC aTTÖ xcöv cpopiuv zat xiüv xeXöüv xai xdtv a'jaactvujv otxotSxoti \). 9 wird der Vorwurf namentlich auch durch die Theorika. geschwätzig und habsüchtig gemacht. motiviert. die Spenden. 7. ist später im Zusammenhang darzustellen. sondern zugleich durch den Wunsch bedingt worden ist. .3 S.

Bei Andok. VIII 67. Ivftaoe [f. Aber seit der Reform Verfassung bei ihrer Wiederherstellung nach dem zweiten verwertete 17) über Totschlag.7] [i. 30. dafs. für oi. dafs dies damals bereits au die Heliasten übergegangen sei.i:ptvtou] oixaa&eiGtv ü-6 ßaat>. Nur das wird standen berichtet. Bhein. Auch der damals ausgearbeitete. 110 f. 256 sich vollkommen anschliefst. Keil Solonisclu Verfassung 'S. 29. noch nicht aber das Palladion. 37 -Xyjv ÖTroaa r^ Iv axTjÄats y^ypaTrTat TÖiv [J. So die in meiner Ausgabe gegebene Fassung. Myster. 2.) besprochenen Klausel des solonischen Amnestiegesetzes als die vom Areopag. v.£ivc(VT(uv (^oX<i) [yj] iz '\peiou Ttay^ou t\ twv dcpeTÄv ti's 7] ix Tipu- TavEt'o'J \r\ Ae).40 . die Klage wegen Gesetzwidrigkeit und die unmittelbar an Rat oder Volk gehenden Eisangelien aufgehoben und das Recht zur Vorladung vor das Gericht beschränkt wurde ^^^. einsetzt. 4 genauer als Thukyd. — . . Einleitung. will die Zufügung des Delphiuions damit schützen. 3Ius. 123 124 Bei Aristot. die Gerichtsverfassung eine Veränderung erfahren hat. kratie nötig . den Epheten und dem Prytaneion Verurteilten bezeichnet werden der die demokratische konnten ^^*. XLVI S. . 78 S. der Stahl N. klären dafs wenige Jahre später in dem nach der Katastrophe von Aigospotamoi von Patrokleides veranlafsten Volksbeschlufs. nur dafs er oaoi. d. eine sehr unwahrscheinliche Sonderung. aber nie in Kraft getretene Verfassungsentwurf'^^. das freilich nur vier Monate behundert des Jahres 411 hat. setzes Neuaufzeichnung des drakontischen GeDa diese Wiederaufzeichnung des Gesetzes keinem anderen Zwecke gedient haben kann als dem seiner praktischen Anwendung. so müssen die Epheten sich damals noch mit dem Areopag in die BlutgerichtsUnd ebendaraus ist auch zu erbarkeit geteilt haben.£u>v [t^] lirt cpdvtu iaxi ouyr] Octvaxos xaTeyvwa&rJ t] acpayatstv i^ xupavviSt. das Idealbild einer olig- archischen Verfassung Gerichte. die davon Ausgenommenen in fast wörtlicher Übereinstimmung mit der oben (S. 122 Aristot. enthält keine Bestimmung über die Aus der nach Wiederherstellung der vollen Demogewordenen Gesetzesrevision stammt die bereits (S. um für die Verfassungsänderung die Bahn freizumachen. entzieht sich unserer Kenntnis. 21 f. der zur Verstärkung der Wehrkraft die vom Bürgerrecht Ausgeschlossenen wieder in seinen Genufs einsetzte.

wissensch. 501 f. 21 erwähnten Prozesse. 279.svoi (ähnlich 96 richtige S. stelle ganz übersehen haben. während die frühere sei und Böckh. deren Zeit sich nicht näher bestimmen läfst. ist von Keil Anonymus Argentinensis S. 41 oligarchischen Regimente der Dreifsig unter dem Archontat nicht des Eukleides Ol. wiesen. 232 aus dem unsicheren Grunde behauptet Avorden. Für die Worte des Antiphon üh. ähnliche Bestimmung nicht fehlen könne. Erm. XXII das Verständnis ge- dern die Athener überhaupt bezeichnet. wohl konservieren. tiöv ZoAiovo. wiesen. sondern mit Heliasten Blutgerichtsbarkeit Dals auch dem Areopage die ihm von Ephialtes belassene wenigstens vorübergehend durch die Dreifsig entzogen worden sei wie vielfach angenommen wird ^^^. erscheinen am Palladion und am Delphinion l)esetzt *^-^.ci'. ikaaojv oaot oiaacpis- . 30 s. 175 f. KaUim. mehr mit Epheten. dafs der Prozefs vor dem Palladion länger zurückliegt. 108) in Forchhammers disputatio contra BoecWiium de Areopago non privato per Ephicüten homicidii iudiciis (1828) widerlegt war. . 45 f.Einleitung.oü oiail/Tjcpi^dfj. sonÜber Lysias üb. I S. die Gerichtshöfe 2. mafsvollen Zeit ihrer Herrge- dem Areopag sogar Heliasten ihm durch in l^phialtes '-5 am Palladion zuerst einem von Isokrates //. Kritik 1829 S. dafs die Dreifsig schaft in der ersten. und Keil Anonymus Argentinensis S. dafs Ofjiets Kl. schwerlich aber wieder ins Leben rufen'-^ Zuletzt von Gilbert Beiträge S. Im Gegenteil sind wir durch Aristoteles die ^^"^ belehrt. 2 -/. Die Rede fällt nach §§ 25. ^2'^ im Mund des Mytilenaiers nicht die Heliasten. etwa 400. 129. 403/2 unterworfen wurde. Kap. t' 35. 754 Perikles entzogen und erst nach üfjLsTs l'asa&c oi yAv. 04. 'Ecptc^^TOU xoti 'ApyEaTp^-o'j voao'j. Erm. 'Apeiou —dyo'j 7. die Blutgerichtsbarkeit Ansicht von Schömann dem Areopag schon durch dem Sturz der Dreifsig wiedergegeben worden.a&£i/ov 1. Dafe die Neuaufzeichnung des drakontischen Gesetzes eine Wiederherstellung der Epheten bedeute. während Antiphons Rede über den Choreuten noch vor den Epheten gesprochen ist. Anm. ist durch die dafür angerufenen Belege nicht er. die beide die gleich im Text verwei-tete Aristoteleszuerst von Schömann Jahrbücher f. Anm.zl -spl u. 759) hatte schon Platner Proc. Eine solche Antiquität liefs sich entbehrt aller Wahrscheinlichkeit.Ott TO'j. weil sonst vewoti oder eine 52 ff. Iij. also vor Eukleides gehört. Herod. toI)? zspl twv '\peo7raYtTUJv 7. wie Keil zu glauben geneigt ist (vgl. Heliasten am Delphinion wahrscheinlich in der P>ede des Lysias von der Tötung des Eratosthenes. schon vor Kenntnis des entscheidenden Gegenzeugnisses von Philochoros (Anm. Eratosth. 83). 90 S.

Daraus begreift sich. 35. 84 'Ap£i'o'j S. otxaGTT|p((jj T(i7 S. als mit G.42 Einleitung.£/aöio r) d.rneuerung der demokratischen Verfassung ebenso unterlegen habe. 4.ctCsiv vorziehen ^Troo^ooTat in dem nächstliegen- = den Sinne von redditum est. .a. 'ApE^'i'j Trayo'j w xctl TrotTpfvv tSTiv x<xl i-^' üji-ojv äTioOtOOTc« Wi cpovo'j Tci. 33) »28 '-* Aristot. als die Herrschaft der Dreifsig bald in einen Terrorismus aus- artete. da von Ausübung sich nicht die geringste Spur erhalten hat. 5 tos Si d-^itxeivev 1.30 nach wird man auch bei Lysias üb. Aristot. l'sephisma des Teisamenos bei Andok. 31 f. kurzem nicht weniger als fünfzehnhundert Bürgern das Leben kostete'^".dyo-j 40 täv OTiio. ifj '^^ l7tet5Ö!v v(>(i. /pdivTai.>oi. Aristolr. oü or^u-oxpotTfc« T-ij cpovi/. Aber die Äufserung des Demosthenes g. i7:t!j. Von weiteren Veränderungen. Aber allerdings mufste auch des Areopags Tätigkeit lahmgelegt werden. IV p.Tj7. oi T£r)(Laiv vJij. worauf unten zurückzukommen ist. vitj-oi. x£ia6. wie sie auch durch präzisere Fassung mancher Gesetze der Entscheidung der Gerichte engere Schranken zogen. 301 im Sinne von competit zu fassen.£v oüx <5). Krmord. toü '^«^vo'j eTvai xctti xa zctxpta. xüJv 5^ TtctpzXr^X'jOoTcuv (xr^oevl [ir^o^^a . 641 28 toOto ixovov tö oixa. der unter dem Archontat des Eukleides dem Kampfe der beiden Parteien der Bürgerschaft ein Ende machte. denen das Gerichtswesen bei der P^. et xii Ttva ot'JT'jyeip ^ ^Tpcuaev.avTjai7.. wie wir es von den Verwaltungseinrichtungen wissen. atr^piov vjy\ Tjpavvc/. 66 S.ct. nu t.').. abgesehen von dem Modus der Richterbestellung.£/. oi'xot. Trotz dem Zusatz des ccj-^I/stp mufs vorzugsweise der Areopag gemeint sein. Ausübung der Gesetze Demokratien^**. o(7.tyotp-/_t'ct.a7.ot. zpö.. 18 f. Hier. Eratosth. beliefs Auch die Aufsicht über ihm zunächst die wiederkann sie hergestellte Indessen ihrer ihm nicht lange verblieben sein.j. av Ott 'Jtpyai toT. 5(7. Hermann de hyperhole p. 37. ä'j>£/i5i}c(i ist mehr o( als eine hy])erbolische Tirade.u>v. ßo'jXrj r. or/. iz Myster. dafs der in in den Vergleich.£tv i^tivai. die dem Areopag die von alters her geübte Blutgerichtsbarkeit auch für die Zukunft ausdrücklich die verbürgte'^'-*. v. nominene Gesetzeswacht zurückgegeben haben. eine Bestimmung Aufnahme fand. Opusc. T£To/. läfst unsere Überlieferung nichts erkennen. 39. Neben dem regel- mäfsigen liechtswege hat im vierten wie im fünften Jahr- hunderte die Volksgemeinde das wohl seit Kleisthenes (S. vgl.

in der Gemeindeversammlung. 93.£vov ^z—oof/. a. als Ol. von dem ein Zehntel dem Schatz der Burggöttin zufieP^^. richt über ^"' 3. a. xhv töjv Ä&r^vatcuv or^jxuv unter die die bekannten Verurteilungen sich leicht einreihen. 2. y. in dem auf Kannonos Ander nur die Formen für seine Ausübung näher festsetzt.iz p. elass. mit Recht. 0.. die Feldherren der Arginussenschlacht erst Mit ganz unzulänglicher Begründung wird er nach 415 gesetzt von '•'^ Böhm de daoiyyt^Aot.e-jst /Ott Tt.ivo\ nach Aristoph. p.ov d'jiY. cctv I 7. Alterth. 82 vermifste Vorschrift der Einzelbehandlung bei einer Mehrzahl von Angeklagten nicht in dem Psephisma gestanden hat.[jivov zu schreiben. Geschuorenengerichte S. wie vor ihm schon Böhm a. aber nach der Altertümlichkeit von Inhalt wie Ausdruck schwerlich jünger ist als die Mitte des fünften Jahrhunderts ^^^ Nach ihm soll. 43 in ihr zusteheiKle Kecht ausgeübt. -r)v äor/tV^v nicht den Klaggrund. civ 7. 301 hervorgehoben war. auf beiden Seiten festgehalten. wer sich gegen das Volk vergeht. so trafen ihn Hinrichtung durch Hinabstürzen in das Barathron und Konfiskation seines Vermögens.jivov oder besser noch mit Rose Commentationes philologicue (München 1891) p. 1089 f.f. fiel der Spruch des Volkes gegen ihn aus. Die Bestimmung des Zeitmafses für die Verteidigung bezeugt Krateros im Scholion zu Aristoph. und das Hina!)Stürzcn in das Barathron. £(. mkles. d. wegen Verrats und Täuschung des Volks begegnet wenigstens jenes Recht trag gefafsten Volks])eschlufs. f.aT0(YvtüaH7J OL'j-r/j ä-o&avsfv ty]. V. 0.axö'.-. 72 S. 91.£/. für die ihm ein bestimmtes Zeitmafs gegeben war. bereits die Verurteilung des Miltiades nach dem Psephisma des Kannonos erfolgen. 516 E dem Miltiades im Falle der Verurteilung bevorstand. td os ypT^ist (xotTa orja£U)}7ivai ftöoO to cTTtor/aTOv sTvat. 26 f.r^. XV S. übersieht aber den entscheidenden Gegengrund. Aber bei Herodot VI 136 bezeichnet y. Bamberg Hermes XIII (1878j S. tÖ ßoffiGtr^pov caßXr^dsvTot. das nach Piaton Gorg.rjij. 88 otet). bemerkt Rose a. Mit Unrecht läfst er auch. mit v. 92 f.etv iv otj[auj. in denen die rechtswidrige Handlung gegen 6i^lxf^). In Kraft stand das Psephisma noch. 22. Xenoph.at 5cOc|j.cfv. Dafs die von Grote und besonders von Fränkel Ätt. 20 tö KavvtowO otjij. 510 otcit>. a. der schon im Jahresb. tÖv tiüv '\>lrjva[a)v äor/. p. Hellen. 'b-i^'M^ijA Is-tv (a/'jpo-ot-ov -rti" o xe/. sondern steht im Gegensatze zu xati Trjv d-oX-jatv toO Uocvä-ro'j. 406 Gegehalten Ol.j. . Für ozoztj. seine Verantwortung führen.Einleitung. -i: den Fällen selbst das Urteil zu fällen. ist überhaupt die älteste Form der Hinrichtung. das Volk gerichtet war (sav In dieser Fassung.

Damals beantragte . id'! Tt? ttjv [i-rj t:o?.at Tipoof^Tat.f. in dem das Gesetz in der uns vorliegenden Formulierung zur Anwendung gelangte. y. Aus dem ganzen Berichte aber geht mit voller Deutlichkeit hervor. wie wenig scharf die richterlichen Kompetenzen der Volksversammlung gegenüber den Volksgerichten damals noch abgegrenzt w^aren ^^*.'xaTrjpüo slvoti. Genauer abgegrenzt wurde der Umkreis der der Rechtsprechung der Volksversammlung anheimfallenden Verbrechen erst durch das Eisangeliegesetz (voixo? etsa'y'YeXxixo?) dessen Kenntnis wir der Rede des Hypereides für Euxenippos verdanken. . die die attische Rechtsbildung auch sonst genommen hat. entschieden recht behält. Einleitung.44 . 0£ 5(pT^ij. 79 if. 22 toüto §' ei ßo'jXsaSs xcLia tov§e tov yj vo'ij. . das für die Behandlung des Falls vom Rate beantragt war. nach dem überaus lehrreichen Berichte von Xenophon in der entscheidenden Volksversammlung Euryptolemos die Anwendung des Psephisma. dafs zur Zeit des Feldherrnprozesses das Eisangeliegesetz noch nicht bestanden haben kann. dafs aufser den gesetzlichen Bestimmungen auf die Euryptolemos Bezug nimmt. . ^'^ Hellen. Es läfst sich denken. c(v zcütayvwai}^ xacpf^vai ht xf '^xxf/. Der erste uns bekannte Fall. auch noch eine oder die andere bestand. Es würde dies ganz der Entwicklung entsprechen. Keinem dieser Vorschläge wurde von dem Volke entsprochen.. hervorgehoben. .axa a'Jxoö or^aoaict "* Dies ist mit gebührendem Naclidruck von Fränkel Die attischen Geschworenengerichte S. . sondern das Verfahren beliebt. Hierauf ist unten zurückzukommen. I 7.[v TrpoSiocj" xi Upa X7. . nach erfolgtem Siege die die beschuldigt waren wurde Leichen der Gefallenen und die Schiffbrüchigen nicht haben aus dem Meere aufsuchen zu lassen. Dafs dies in ein paar Punkten mit den attischen Rechtsnormen in Widerspruch stand wird in anderem Zusammenhange zu zeigen sein.ov xpt'vctTe i^ o? laxiv IttI toTc lepoa'iXoi. der auch darin gegen Thalheim Hermes XXXVII (1902) S. die eine Beteiligung des Volkes an der Rechtsprechung in einzelneü Fällen regelte. xAEiTT/j. 342 ff. xpiSsvTot bi Of/. stellte aber in seiner Rede daneben die Feldherren nach einem anderen Gesetze zur Wahl das die Entscheidung eines Gerichtshofs richten zu lassen über Verrat und Tempelraub vorsah ^^^.

39. fler Prozefs gegen Philokrates ^^•\ fällt in 343.aaxT'piov. Eingang der Rede angeführten Fälle.Giuw-oii xoüxo x6p'ov cTv<xt. o xi ctv o't 'Irf^'. xo or/. 109. hatte er nur Strafantrag zu stellen schwereren Vergehen.ov IDsto.Ott osiv tj xal ypV. 29 C. 45 das Jahr Ol. xis -/. dtor/siv ßo'jXT) xaTayvuT £(. l-t^Tjat«j5£t. Das bezeugt Aristoteles ^'^^ etwas anekdotenhafte Erzählung über den Anlafs hinzufügt. der zu einer wesentlichen Beschränkung des Strafrechts des Rates führte. Geldbufsen bei bis Seitdem verblieb ihm nur noch die Befugnis. Wilamowitz Aristot. 8£a. 1. Eisangelieverfahren ist dem Abschnitt vorzubehalten.ot-aYvioast? xoti xoti xä. . zur Höhe von 500 Drachmen zu verhängen. die eine härtere Strafe bedingten. Euxen. Doch verhilft zu einiger Aufklärung ein leider sehr fragmentiertes Gesetz über die Kompetenzen des Rats.ij-aat xotl vdjj. . 6 oi oTjao.Einleitung.(wairj. 1^6 die im zat 45^ i . Inschrift wird von ihrem Herausgeber mit ebenso hoher Wahrscheinlichkeit in die Zeit nach dem Sturze der Vierhundert gesetzt. und nicht älter als aus der Mitte des vierten Jahrhunderts können auch die Strafbestimmungen sein. Dabei S. dafs die BeEisangelieverfahrens dingungen für Anwendbarkeit des erst damals fixiert worden sind. sondern erstreckte sich sogar auf Leib und Leben der zugleich eine der Bürger. Alles Nähere über das enthielt. über den ein von den . die es Aber auch anderes spricht dafür.oftETa. nicht eine Strafgewalt in seiner Eigenschaft als oberste Verwaltungsbehöide des Staates Und zwar beschränkte das Recht. ä'v itvo. a. Trfi ßo'jX-^. Thesmotheten präsidierter Gerichtshof zu entscheiden hatte ^^\ Über den Zeitpunkt dieser Beschränkung erfahren wir durch Aristoteles nichts. Auch dem Pate der Fünfhundert hat zugestanden. sie sich in älterer Zeit blois auf Haft und Geldstrafen zu ver^ hängen. wie er in 135 Hyper. 0. Athen II 196 Geldbufsen über das dem Rate belassene Strafmafs zu verstehen. u.j. to i^avot-oOv /) -/. der über die Gerichtsbarkeit von Volk und Ptat zu handeln hat.f^ ?jI ßo'jX}] -po-epov uiv r^v xopta xat ypT'iaaaiv '^r^ixiiJi'jcii ''" Aristot. a. CTjij. i-^zO^tzo ^r^i^-io-Jv. 5i*/aaxcei thd'fzi'j Tov). das das Recht zu Todesurteilen die ausdrücklich dem Volkssouverän vorbehält. sind unter ^TriCrjaiwaet? mit v. Keine Folgerung gestatten f.

dafs die von Lely- veld de infamia p. g. o. 9 eine Instruktion des Rates für den Vorsitz in der Volksversammlung sehen kann. 195 A. ttXyj&üovto. mit alleiniger Ausnahme der Hoch. toj o/ju-ou toü [at] '\i>rjvoti(uv eIvoci t. 4 xal ob TÜ)V Cp'jyOVTWV. 848. Nüom. einen Bürger in Haft zu nehmen.aTa die richtige ist). Agorat. Im Falle des Kleophon (Lysias g. den Rat bis in das vierte Jahrhundert selbst über hinein im Besitz der vollen Gerichtshoheit Leben und Tod der Bürger. 37 und b Z. 730 a. wurde an engere Sehranken gebunden. 1^^ C. I. 0. 44. dazu die 500 Drachmen a Z. 57. So bewährt sich uns wenigstens in einzelnem Anzeige ^^'^. v. Dafs der Oligarchie der Jahre 411 und 404 niemand aus der Ausübung jener Gewalt den Vorwurf eines Übergriffs gemacht. 745. Wilamowitz a. öujotv ^TTtßaXstv 'Aftr^vaiiov fxr^oe [svij. 11 S. I n. ^^^ Das ist in dem Abschnitt über die Gerichtsbarkeit des Rates zu besi^rechen. 98 S. 144 S. Timokr. schliefst die Berechtigung zur Verhaftung ein. Wilamowitz I S. Andok. 'A- ~. die ein nach der Amnestie des Jahres 403 in den Buleuteneid eingeschobener Passus ^'^^ erweist. 199 gegebene Definition der 7rpoaxaTaßXT^. 731. 91 S. [j. die heilige oder Staatsgelder den öffentlichen Kassen vorenthielten ^^-. 452) handelte . Aber die Fassung. Danach glaubt v. sichert jeden Bürger vor Haft. Myster. i'veu t. sofern gegen die von ihm innerhalb seiner Kompetenz verhängten Geldstrafen an das Volksgericht appelliert werden konnte ^^^. ist mir unerfindlich. E. die dieser Eid ein halbes Jahrhundert später angenommen hat. 12 S.. 1*0 ^*' Aristoph. 4 a. 929 ff. 32. sobald er drei Bürgen derselben Steuerklasse stellt. Aber seine Belege erweisen sich bei näherem Zusehen sämtlich als hinfällig. steht mit unzweideutigen Aufserungen des Thukydides und der Redner in Widerspruch. 10 (die Vergleichung beider Stellen lehrt übrigens. In den Thesmophoriazusen des Aristophanes (411) darf ein Prytanis im Namen des Rats auf Grund einfacher den Mnesilochos sofort in den Block und die Befugnis zur Annahme von Apagoge und spannen Endeixis.£VCOV TiXtjV Demosth. a.j.und Landesverräter sowie der säumigen Staatspächter und derer. 12 f.Tj sTvai Oocvaroüv besonders a Z.46 ihr die Einleitung. cl. Erneuerung eines älteren Gesetzes erkannt hat ^^^. Auch sein Recht. o£?o[jiai oüoe äTiotycuyTjv ?V£Xa T(Lv TtpOTSpOV 1*2 Y£Y£Vrj[i. Wie darin V. In späterer Zeit wurde die Strafgewalt des Rates noch weiterer Beschränkung unterworfen. A. 96 S. Tliesm. g.

Wie nischen Aristoteles in dem systematischen Teile seiner Schrift naturgemäfs die Verfassungseinrichtungen des athesie Staats . Wiss.Einleitung. 40.i\ sfaiv a?ta i}avc(Tou efpyaafjiEvoi.) — oiaysyevrj-at 'Mx?^ c/Üt6.aij. wovon abzugehen die Bemerkungen von Schöffer Jahresh. da diese in Volksversammlung übergegangen und Gerichtshof alle Gewalt übte. Denn unsere Kenntnis des attischen Gerichtswesens haben es sich docli Hell. der zweiten Hälfte des vierten Jahrunsere Darstellung hunderts^**.ott iv. Ges.aaiv oixaa-ajpt'ot. Sachs. Alterth. i)[x5s oioev ^ttov tjjj-oüv yvwaea&c/t Also gab das Gesetz nur dem Gerichtshofe das Recht zur Fällung eines Todesurteils. Dem Verlangen mehrerer Redner. LXXV (1893) S. sondern wider AVilamowitz. bei Swoboda Hermes XXVIII 1** (1893) S.oiTotaTaat. töv vo. xtX. ^axtv y.u. Genauer habe ich die Zeit der Entstehung der Schrift sofort Jahre 329 325 bestimmt Berichte d. Iv ot? 6 or^ao. ein Todesurteil über Kleophon zu verhängen.|3dvo'jaa 6 TzXi^^zi y. wie zu seiner Zeit d. hätte der Rat das formelle Recht gehabt. xpt'ast? £?.aUooov riiT (v. f. 45. bioi'AtiTat. ot'xofta ti ij. mich nicht bestimmen können. 47 noch das Wort. -/. d. so kann des attischen Rechts und Rechtsverfahrens im wesentlichen nur die Ordnung des gleichen Jahrhunderts ins Auge fassen. so hätte man nicht erst zu der Fiktion eines Gesetzes Ebenso beweist Lysias Rede gegen die C'jv5ty. 2). zur Darlegung in gebracht hat. ebenso wie in dem des Archinos (Aristot.paxwv xat ycip ai xr]? ßouXTj.ov 35).cd "^^^ ^^"^ '^^'^ rp&a£-t}. «TravTwv ydtp aüxöv Tinzoi-qxzv . xüpiov o -dtvToc ' tLr^cpta[j.i. ^*^ 41. stellte der Sprecher den Antrag gegenüber xp^veiv tou? atTOTiiöÄa. um Ausnahmezustände (axaaew. y. xtvo? ysvofjivrj. OTjao. xov OTjaov IÄrjX6i)a5tv. clasft. Die Beanstandung der Äufserung 596 bedarf ihrerseits wesent- licher Modifikation. d.c(Ceiv ttjv ßouXrjv gegriffen. netpauü.tTa TTjv drcö ^uXfjC v. r.aT'}. 2 q ij. I 7. seitdem auch die richterlichen Entscheidungen des Rats an das Volk seien ^^^. selbst über Metoiken. sie dxpt-ou? den Elfmännern zu überliefern. 1891 S. Xenoph. mit dem Aristoteles seinen Überblick über die athenische Verfassungsgeschichte schliefst : seit ihrer Wiederherstellung habe die Demokratie die Befugnisse der grofsen Menge noch gesteigert.ai ttjv £. vofjLi^iov T7. bestanden haben. auf die — .o'ja(av. Kornhändler nicht für. 22 f.

einer älteren Dardie entnommen ist^*^. class. Auf die Urkunden der drei im Texte genannten Reden ist. nicht. im Interesse der von ihnen vertretenen Sache Rechts- normen umzudeuten oder zu verdrehen ^^'^. Ol. Franke auf alle Einlagen auch der andern Reden ausgedehnt. wie in der unter Demosthenes Xamen überlieferten zweiten Rede gegen Stephanos §§ 14 ff. aber seine eigne Bestimmung auf Ol. 88. 11. . während die jüngsten für die Besonderen Wert beanspruchen die in einem Teil dieser Reden eingelegten Gesetze und sonstigen Urkunden. 256 ff. f. des fünften Jahrhunderts ^"^-^ . wie man mit unzuselbst reichender Begründung stellung '*-5 angenommen Sind hat. G. gegenwärtig. 412/1 ist durch B. Suppl. Bei der Benutzung der Reden selbst ist aber insofern Vorsicht geboten. durch diesen Fund Schölls Ansatz von Antiphons Rede über den Choreuten auf 1. Dafs . gegeben. S. auf Neubürger übertragen wird. wir in erster Linie aus den erhaltenen Gerichtsreden zu von denen keine älter ist als das letzte Viertel schöpfen . f. sind die Zweifel namentlich in den Arbeiten von Westermann und für Fr. 221 ff. 1*8 So v. widerlegt. deren Verfasser sich nicht gescheut haben. Droysen als un- echt erwiesen waren.33 das für Adoptivsöhne geltende gesetzliche Verbot. im Verlauf imserer Darstellung zurückzukommen. 225 ff. die seiner eigenen Kenntnis entstammt. Wilamowitz Aristoteles u. die gleichfalls Tiotr^Toi heiCsen. mit Ausnahme der Aktenstücke in Demosthenes Kranzrede und Aischines Rede wider Timarch sowie eines Teiles der Einlagen in Demosthenes Rede gegen Meidias für gesichert gelten kann ^^^. 210ff. Athen I S. deren Authentizität harpalischen Prozesse des Jahres 323 geschrieben sind. In zweiter Linie verdanken wir dem Buche des Aristoteles wertvollste Belehrung über attisches Recht und Gerichtswesen. 32 S. Durch besondere Rabulistik zeichnet sich der Verfasser der fälschlich dem Demosthenes zugeschriebenen Reden gegen Makartatos und Olympiodor aus. Keil Hennes XXIX (1894) S. Philol. später aber mit Hilfe erweiterter epigraphischer Kenntnis die meisten widerlegt worden. Eine Geschichte und Revision der ganzen Streitfrage hat Drerup Jahrb. als in ihnen Prozefsschriften vorliegen. XXIV ri897) S. 92. 4 blematischen Kombinationen.48 Einleitung. soweit sie Gesetze enthalten. ^*'' Ein schlagendes Beispiel dafür liefert die Art.387 f. ruht auf pro- 1*0 Seitdem die Urkunden der Kranzrede im Jahre 1839 durch die im ganzen durchschlagende Untersuchung von J. zu testieren.

auf man vor ihm an- gewiesen war. "^ Eine Anführung der von Aristoteles abhängigen Grammatikerstellen hat keinen Zweck.Einleitung. 1. Aber solche Stellen berechtigen so wenig wie das von Aristoteles 56. 49 die Angaben späterer Grammatiker. in Pollux Onomastiken. 7 abweichend vom Gesetz gebrauchte axT^TTTsaftai und Ähnliches zu der Folgerung. bis in das Einzelne sie . Vollständig sind sie gesammelt von WentzeL in Kenyons Berliner Ausgabe. vielfach . 2 S. 1891 über 54. Sachs. auf Aristoteles beziehen . S. Attisches Recht. Bif. der freilich im einzelnen mehrfach irrt. die jene Angaben . dals die ganze Darstellung der Verfassung nichts ist als eine stark und ungleich kürzende und auf den Zustand des derzeit geltenden Eechts revidierte Wiedergabe fremder Arbeit. 1 sofort 1. 65 A. habe ich für hervorgehoben Belichte d. '\^r^^'xi^üv partis alterius fönte et aucturitate (Jurjew 1897) p. im grofsen und ganzen gröfsere Glaubwürdigkeit beanspruchen darf. Wiss. zu einem beträchtlichen Teile entbehrlich geworden ^^^. Lipsius. 45 über 52. d. Gesellsch. den wie sie namentlich Aristoteles gelegentlich abweichende Ansichten bekämpft. vgl. 1. des Wortlauts auch da gefunden haben wo sich nicht junge Überlieferung Beweis geliefert dafs diese in Harpokrations Lexikon zu den zehn Rednern. 52. Bursy de Aristoteh's 7toXiT£(ot.. . dem fünften der Lexika Segueriana und dem Lexikon Cantabrigiense bewahrt ist. am stärksten p. als man ihr früher zuzugestehen sich berechtigt glaubte. so hat auf der anderen Seite die überraschende Bestätigung. Vgl. 54 A.

.

Die Gerichtsverfassung. .Erstes Buch.

.

wegen Ungehorsam gegen ihre Anordnungen oder leichterer Gesetzesübertretungen die in ihren Amtskreis fallen. so hatten sie den Fall unter Stellung eines Strafantrags dem Gerichtshofe vorzulegen 2. als Rest früherer. . Mikart. II Lysias Lys.rt'i. 840. '^T^\>-l'x. welche einem Geschäftskreise selbständig vorstehen. sodann ganz an diese übergegangen war. i. 75 S. die der griechische Sprachgebrauch Sixaaxr^piou. Im übrigen stand allen Beamten. Dessen Entscheidung war auch ^ Epibole von g. iccv TTOtf xjp'. als Wert . zusammenfafst. Älkib. auch ohne dafs jemand geklagt hat. Gesetz bei [Demosth. weitergehender Befugnisse das Recht zu. d.o^ im^iWvM -xard t6 xiXo^. ooxf sTvat. bei denen es sich um keinen höheren zehn Drachmen handelte.j Ti T.. 565. von Amts wegen eine Bufse bis zu fünfzig Drachmen zu verhängen (ir:ißoXr. o^pCr. Privatprozesse nur deren Instruktion und Leitung verblieben. wurden von der für sie zuständigen Behörde selbständig entschieden. Die Beamten. £3TU) (ö ap)^(ov) ^l'. xsur Bagatellsachen. Nikom. die auch untergeordnete Beamte treffen konnte ^ schien eine höhere Strafe angezeigt. ok (j.Erstes Hauptstück.'xri'iwj.-Assiasvo.v IrißaUsiv). 18 iiv U -t. 2 f^ 5 S.2t^ovo. war den Beamten für öffentliche wie für richtswesens dazu geführt hatte. dea Strategen über ein^n Pnylarclieu verhängt von den Archonten über einen 'iva-j'pa-^Ej. Trpoa/.o. g. 1076. 3 S. g. Seitdem die dargelegte Entwicklung des attischen Gedafs die Rechtsprechung der Beamten zuerst durch Bestellung einer Berufungsinstanz in den Volksgerichten beschränkt. iz'^''}ZVl--'x xal Tiarj'xa iizi- . in dem Ausdruck t^-^b- [lovCa Gerichtsvorstandschaft.

In Verbindung mit dem Rechte der Multierung ist die Gerichtsvorstandschaft so sehr das charakteristische Merkmal des Beamtentums. Hier Bemerkung genügen. der de multa qnae ^TrtßcXrj dicitnr (Berlin s. 420. 573^ lir^rftaSai neipateüatv [Lysias] id\ TIS Tt TOUTtuv Trapa Taüxa e(s TTOt-^. 320 f.a-zimr^oa-j. class. g. bei der er von den Parteien Sache dienlichen Erklärungen und die Beweisstücke für ihre Behauptungen einzufordern und zu den Akten zu nehmen hatte. Andok. Wesp. 323 [f. Worin die Tätigkeit eines Gerichtsvorstands bestand. sobald das ihnen aufgetragene Geschäft eine Dauer von mehr als dreifsig Tagen in Anspruch nahm*. 400. Tmarch S. vgl.aaTT^piov ypü)p. I. 18 f. g.6p<. und daraus irrtümlich Pollux YIII 97: vgl. Damit erklärt sich Aristoph. Stojentin de Jidii PoUncis in ptiblicis Athenienshim antiquitatibiis enarrandis auctoritate p. 1. Danach war d.oaav ^v 'j|j. ^v. dafs sie auch den aufserordentlichen Beamten zukam. V. Lysias Sold. wenn gegen die ir^i^oX-^ von dem Betroffenen Widerspruch erhoben wurde ^. 61 die Summe von 50 Drachmen bezeugt. II n.54 Erstes Buch. Als is^t Höhe des x^Xos. 21 S. efaofyeiv t6 5t7. Alterth. Über alle sonstigen auf die Epibole bezüglichen Fragen 1876). ypaij^afÄevos av Sox-^ ab-ZLÜ eJGayaYETW £(? t7]v riXiat'av. XV (1878) S. der A. Sold. Stratbefugnis des einzelnen Beamten. Menn sie auf Beschwerde des Betreffenden nach nochmaliger Prüfung der Sache die Einschreibung als ungerecht verweigerten. n. Bemerkungen * d. C. dafs sie namentlich in vier Stücken sich äufsert: bei dem Anbringen der Klage. 764 B fest. Den doppelten Betrag setzt Piaton Gesetze VI 10 S.£vov toT? oi xsTvTat [nepl Aber es geschah auf eigene Gefahr der mit Erhebung der Bufsen betrauten Praktores oder (nach Ablauf der Zahlungsfrist) der Schatzmeister der Athena. 56. Siegfried nur dem Begriffe eine zu weite Ausdehnung gibt.oti. etaa^Oel? zk tö or/aaTT^ptov. mufs die vorläufige bei der alle zur Vorprüfung (dvaxptatc). f. 11 S.Tv tt)v imTzpayßi^'za 4'''j¥*P x'jpta '/. 770 und wohl auch Dag. 35^ und für die Proedroi des Eats im Gesetz bei Aischin. lY 1 Aristot. 7 zu ergänzen. d. 326 oote eic oiy-aaTT^piov eJaeXftovTec Tot f. . tov Sifjp. 6 S. iTitßoXTjv ^TrißaXovxa vojj. Aischin. ^ Lysias d. kann erst bei Darstellung des Prozefsganges gezeigt werden.apyov toutojv. ti o' ouv 35 — ßoXr^v xtX. 27 S. für die kpoTiotot C. meine Jahresb. f. Ktes. dann von den Beamten einzuholen. i. bei der Verhandlung vor dem Gerichtshöfe^ o ti (1. über deren Annahme oder Abweisung er zu befinden hat. gegen bedurfte die Epibole eines Demarchen wohl stets der Bestätigung durch den Gerichtshof. St. Die Gerichtsverfassung. A. 219 i? eTrißoXfj. E. A. 14 S.

597.o'Jtxt\oi f. Theomn. Aber auch bei der Gerichtsverhandlung Mitteln. 17) SixaCetv oe xous ßaCi/Jas Gesetz bei Demosth. Aristokr. Kläger wird EiGayEtv z. vgl. Seguer. B. nur auf verdächtiger Überlieferung Aristokr. ÄlJcib. Meid. tioio'J- ^0^OTiij. xo'j. I 21 S. 39 S. 8e ott xat tou. sfatv dem Gesetze oe -coy? bei Demosth. 23. legibus p. S. in denen der Sprecher nicht blofs mit Bitten sich an die Vorsitzende Behörde wie an die Richter wendet. ouvccfxecu. Frohberger zu Lysias g. 532 von den Strategen £äv cauTÄv Tives [Asvoi. 25 xi. Seguer. g. — g. sTvat zspl toöxtuv zpo.üevxcs dyüiva Lysias g.'Fantain. 1 Vom uXr^cl. yjjrii). ^ Icp^xa. g. Drakontisches Gesetz (S. heifst der Gerichtsvorstand Nur in der altertümlichen Sprache der Gesetze^ und ^ danach ver5^ Vgl. TÜJv dp)^ovT(uv ßor^dttiatv aüru" ^TTtösi^iv fiev x^. 11. die versitzenden crjvowot Lys. 26 f. 976. sondern jene ausdrücklich ermahnt. g. o5o' ziarf[a-(z xov [IoX'jCtjXov nur mit ähnlicher Übertragung gesagt. besonders g. dem Fiskus an v. V in 250. 28 (Anm. wie aus mehrfachen Stellen des Lysias hervorgeht. 55 die seiner Leitung unterstand und endlich bei der Ausführung des richterlichen Urteils. 28 S. Die Beamten. 10 S. 1 22. acu^eiv oüvavxai xtX. 6 ixo&Extüv. abgesehen von im attischen Sprachgebrauche dem späten Lex.oüv condemnare. xo'j. II 2 S. 34 S. cpavsptü? rjfxapTrjxdxa. 14. selbst fehlte es dem versitzenden Beamten nicht an auf deren Ausgang einzuwirken. U-aolc. In gleichem Sinne ot x'. 5s oixaaxat efat. II 1 S. i'pycivxa. 68 zu bessern ist siotfepsiv §' i'pyovxoc. von den Parteien meist in Verbindung mit or/r^v oder ähnlichen Akkusativen. Nikias Verm.Erstes Hauptstück. ^^sivat. 629. für die er wenigstens bei den ötfentlichen Prozessen Sorge zu tragen hat. für efacp^psiv apyovras ezotaToi hiv-tzmai tu" ßouXoaEviu wohl mit Schelling de Solonis lohc. 71 S. Alkih. ^ Dafs für eiaayetv auch sfacsspEiv gesagt worden S. Demosth. Prozefs in den Gerichtshof einführt daa-ioi^zoq''. Am bedeutsamsten tritt die Tätigkeit des Gerichtsvorstandes bei . welcher den (stofaYEi)^. cov wo zic. xciv Vgl. oi Makart. (ov k'xaaxoi . 1074. 527. gebracht waren. Einflufs nicht zugunsten der einen Partei zu mifsbrauchen Als der. 557 Bitten des Beklagten in einem Streit mit oTjfx&a. sc. wie Cir/fAtoiJv dxtfj. V S. 17 oüx ö'vxiov eiaaytuYcojv xwv ))£5^xeivos 'jzö Tovj rioXuCTjJou '' — g. beruht. 6). Lex. der Anakrisis hervor. Dagegen ist der eigentliche Ausdruck von den beiden Parteien wie von der Klage selbst (neben eJadysaSat) efai^vat und sJaep/eadcti. 613.. da bei der Gerichtsverhandlung keine Beweismittel zulässig waren die nicht schon bei jener bei. 246. bei Demosth. ihren •^. otayvwvat. 559. sei. -.

Von Grammatikern tu dazu in Verbindung mit B.p£to'j rctyou durch Demosth. gesichert [jiev iTTtyeiprjToviav [Trept] xtüv ßou^^euTixüiv. ttoieiv Bayr. Die Gerichtsverfassung. Zweifel von töjv i. 60. sondern zugleich der Gliederung der attischen Gesetze. Unter den Gerichtsvorständen voran stehen die Beamten.56 Erstes Buch. die Vierzigmäuner. während die drei oberen Archonten ursprünglich Verwaltungsbehörden waren. dessen Ächtheit gegen Westermann d. g. 3. Harpokr. 2. die in der Sprache der Redner nur den Geeinzelt auch bei Aristoteles schworenen zukommen. und die vdfAoi iz. S. liche Revision der Gesetze bei Demosth. vop-ujv. Alle übrigen Behörden dienen den verschiedenen Zwecken der Verwaltung und üben eine Gerichtsvorstandschaft nur insoweit aus als innerhalb des einer jeden zugewiesenen Geschäftskreises Ver. 1886 I S. z. die Klagarten zu bestimmen. £(cdyovT£? 52. elxa Ttüv aAXtuv. und unter diesen wieder die sechs Thesmotheten deren eigentliche Aufgabe die Rechtspflege gewesen ist. die Eisagogeis im engeren Sinne und die Nautodiken. ^ IJber Aristoteles vgl. allem wesentlichen ^yiss. u. 84 ff. -apaßjaxov = i'ollux VIII 121 iv ^° i5ixaCov liefert o't ivosxa. anlassung zu Klagen geboten war. soweit möglich. Den Beweis dafür die vor allem das Gesetz über die jährg. denen die Jurisdiktion über die xaxoOpYoi von alters her zugestanden haben mufs. in deren Hand in älterer Zeit die Rechtsprechung gelegen hatte. S. deren Amtstätigkeit durch sie geregelt wurde *'^. d. SeuTEpov o£ Tcöv xrjivwv (d. Wir folgen damit nicht allein dem Vorgang des Aristoteles. Ihnen zunächst stellen sich die wenigstens für Solons Zeit von Aristoteles bezeugten Elfmänner. Äkad. Von allen diesen Beamten haben wir einzeln zu sprechen und. Aristohr. 235 CD bezeugt durch Polemon und Krates bei Athen. die neun Archonten. Timokr. ''\. 18 A. VI 26 f. welche letzteren aber wenigstens seit der Mitte des vierten Jahrhunderts nicht mehr in Tätigkeit waren. für die sie zuständig waren. 20 in S. 53. 22 . und den Grammatikern^ werden von seiner Tätigkeit auch die Ausdrücke oixaCsiv und SixaöT^? verwendet. elxa ol xeivtai toi? dvvEct ä'pyouotv. die nach den Behörden geordnet waren. Tipcüxov durch Scholl ist: Sitzher. 234 F. der die Beamten im allgemeinen angehenden). Speziell die \6\xoi toü ßaaiX^u). tragen drei ausschliefslich richterlichen Charakter. Unter den jüngeren Behörden . 706.

Gesellsch. weil er dem Jahre seinen Namen gibt^^. 157 der Archon habe geheifsen.zi'xz. 31. 18. Erat. weil Name an 4. ä. Lange Leipziger ^7i(ov'j.i. Lysias v.. cdv. d. zuerst von £-(uvujxo? dem Archon. twv i^Tr/Xr^piuv neben Trepi t(üv XwTroS'jTuiv u. Die ueuu Archouten. 29. 59. Wir hal)en also nur von den einzelnen Archonten zu reden.iü)v nichts mit den Archonten zu schaffen haben. ßz-aßr^. teils jetzt durch Aristoteles widerlegt.Erstes Hauptstück. Lah: 3 S. v. 1. TsXcuvixot Demosth. dafür darf man mit Scholl S. Die Meinung von L. 53. 20. (j.os C. in Eine gemeinschaftliche Tätigkeit hat der Zeit der in einzel- ausgebildeten Demokratie das Gesamtkollegiuin nur nen Geschäften ausgeübt ^\ von denen sich keines auf ihre Jurisdiktion bezieht. der Spitze der unter seiner Amtsführung in die ist Stamm- dadurch hinfällig geworden. 1^ Aristot. die aber beide Obliegenheiten des Archon betrafen (Plutarch Solan 24. 30 S. Euxen. III n. Pantain. A. Aristot. An der Verlosung der Geschworenen unter die Richtersektionen waren zwar alle Archonten beteiligt. Aristot. Die verlässigste Liste der uns bekannten Archonten bietet jetzt Kirchner Prosopographia Attica II (1903) p. 63). 88 £fi. die er sofort nach Antritt seines Amts noch in Aristoteles Zeit zu erlassen hatte . zl(sa-c{z).'j:. 24. Daneben kommen auch Benennungen der Gesetze nach ihrem Inhalte vor. 35 S. Timoh: 96 S. 730. Andok. ixcTaXlivjJi Demosth. Sachs. C.zv/..ot . A.] g. Wiss. C. vgl. rptr^pap/ixo. [f. 48 f. lY 2 n. ff. in der er allen S. 15 S. Studien sein (1878) S. was aber schwerlich das einzige gemeinsame Geschäft gewesen ist. g. 2 erwähnt nur den Zuschlag der von den Poleten versteigerten Güter von Verurteilten. sehr disparate Gesetze vereinigt waren. aber ein jeder besorgte sie selbständig für die Richter seiner Phylp. dafs nach twv if)Xi7. wie oiatTTjtr/. ö.. d. 924. f.'dt ußpscu. atto?). 57 1. Hj-per. Berichte d. 10. u. 89f. 7 die i7r(i)V'j[j. d. Als ersten Beamten des Staats kennzeichnet ihn auch die Bekanntmachung. im Kollegium nicht vertretenen Phyle der aus dieser erloste Schreiber der Thesmo- theten ^^. 627. 458 u. 24. 1. 329. 47. £Tatp7|a£üj. ist teils schon durch Rednerstellen (Anm. (alles Dafs aber diese Ordnung der Gesetze nach dem bei Demosthenes). geltendmachen. erst in der Kaiserzeit ap/wv darum benannt. 10. Inhalt der nach den Behörden untergeordnet war. Was man aber früher nach PoUux VIII 86 f. 63. Demosth. 631 tf. 976. 1891 12 13 S. als solches ansah. Die Beamten. C. und für die der zehnten. Kranz 312 S. roUeiEingetragenen stand. oder v.Tiopf/ot [Demosth. dafs auf Solons erster Gesetztafel zwei «i. 212. 21. I.. Harpokr. 81. 9.o. Töclt. I 7.

. Bei [Demosth. . Hyper.£Xe(s&u> TOÜTOJv xal (xt) daxiu üßpi'Ceiv (XTjBEva Trept to'jtou. das am Markt gelegen haben mufs ^^. 2. die ebenso im staatlichen wie im religiösen Interesse geboten schien. abgesehen von der Fürsorge für die Feier mehrerer Feste. 56. bei dem nur i'' die dritte Kategorie fehlt. dem Prytaneion.] g. die auszusterben drohen die Häuser und die Erbtöchter für die Frauen Sorge zu tragen. In einem uns bewahrten Gesetze wird ihm aufgetragen. 30 xal S. . So sind es also die schwachen und besonderen Schutzes bedürftigen Glieder der Familie. 179 eintritt. verpachtet das Vermögen der Waisen gegen Beschaffung der nötigen Sicherheit und hält . über die darum dem Archon ein AufsichtsEbenso überwacht er die Bestellung und recht zustand. Die Gerichtsverfassung. wie für die der übrigen Archonten die drei folgenden Kapitel. Griech. 10 ouxoüv iTrixXVjpwv T(iJv Tol ä'p^ovTi TTpooTETaxTat imij. die Vormünder zu Gewährung des Unterhalts (aixos) für die für die ^* Aristot. 56. 15 Aristot. xal öpcpavüiv f. 6 C. Das Kapitel ist unsere Hauptquelle Kompetenzen des Archon. Euxen.] Tox£(uv g.oufj. für Lipsius S. Erbe des Apollod. 5. auf die Aufsicht über die Verhältnisse des Familienrechts beschränkt. I^ S. 443 A. 14 S. 85 iTa\j. Stuclieii ö Vgl.. Sein Anteil an der Verwaltung aber war in der Rednerzeit. Aristot.£vouaiv ^v toIs otxoi. 1076 i'pywv xüiv (5pcfav(jüv tAv iTTixÄr^piuv xai toüv otxiov twv £?£pTjfj. Alterth. schwanger zu sein. 2 ausgeschriebenen Worte. zurückbleiben ^^. Alkib. Aus dem Gesetze v. Darum hatte er auch sein Amtslokal in dem Stadthaus. '^ Anders Polaud Griechische g. T(üv ävopdiv Ttüv T£&vT|XdTcuv cpdaxo'jtjat xueiv. Amtsführung der Vormünder.z\ziij%ix> f.58 Erstes Buch. für die Isai. für die er zu sorgen hat. Lahr. noch die Eltern zugerechnet ^^. 118. oaai |j. von denen nachher zu reden ist. 48 S. . 940.] -/ai Makart. für die Waisen.EV(uv xat töüv yuvai- xÄv S. d7rt[ji. Darauf die 7.tXeladai. in der die Archouten noch die Regierung des Staates geführt hatten. Dem letzteren Zwecke diente namentlich die Adoption. damit verbindet sich aber zugleich die Fürsorge für Erhaltung der Familien. Anderwärts werden denen deren Obhut dem Archen obliegt. die in dem Hause ihrer verstorbenen Männer unter der Angabe. 1. 53 A. [Demosth. 3. 75 S. ein Rudiment aus älterer Zeit. Bürgern den ungestörten Besitz ihres Eigentums während seiner Amtszeit zusicherte^*. 24 cpaü?vOs £0x1 Trpö? xous EauxoO yovEis" 6 apj^ouv etiI xo'jxou xoc&Tjxat. [Andok.

öi-ou zu^^. die ebenfalls zh i~t-po-rjC oiaoixaaiav. [Demostli. Nur für das Eherecht und die ypoc^pT] dpyi'as stehen die Belege hier. V. 1362.aTa Xctij. 0. AOLi TO'j. eine besondere Klage konnte wegen Schädigung eines Waisenvermögens (xGtxfüai? oi'xou op'iGtvixou) angestellt werden. 7 £U)? ä'v . 118.cd -riüv iizi- xXrjpiov. eine Alimentationsklage oi'xr.'ltu):. o'Jto. Rechtsverletzungen.)^\ Geht sie vom Manne aus (a-o-su-Si?). 22 23 Pollux VIII [Demosth. id\ g. Vormundschaftslvlagen.^^ und. Erbe 8. cl.317. Desgleichen alle or/. oioEiov. auf Aristoteles 56. a. Pyrrh. iTiiTpoTiou?.Erstes Iluuptstück. Waisen und Erbtöchteru vor sein Forum. y£v/]-ai. die wider die seinem Schutze Strafbefugnis anvertrauten Kategorien begangen werden. Das auf Familienrecht angewendete Sachenrecht ist das Erbrecht. der wahnsinniger Verschwendung des Vermögens beschuldigt '* AristOt. Buche klarzumachen Wesen erst im nächsten Auch das Eherecht unterstand der Aufsicht des Archon. g. 6 zu verweisen und weitere Belegstellen der Besprechung im zweiten Buche vorzubehalten. TTatcil TÖv GiTov. xal t« ä~0Ti.ßctvct.l l-ixXr^pojv. Die Beamten. TIS T£TTapaxcttO£7. die auf Teilung einer Erbschaft geht. '^^ Für die im folgenden genannten Klagen genügt es./. zioTzp'izzti. a. «jfxou.[i!)oT ok -/. ebenso die Klage zk oy-r^xmv alpzaiv . die aus diesem entspringen. wenn sie von der Frau ausgeht (d~rAEvl\. wohl aber steht der Frau dagegen ein RechtsKlagarten. 56.1 xXr^pojv x7.al to'j. 14 S. Neaira 52 f. mit Suid. Plutarch Alkib.a7. E. bringt sie mit einem Ebenso^" gehören die Klagen Dritter wegen Schädigung (x7//. Allib. u.] 21 1^ Isai.(i>ai?) von Eltern. 64 a.] rj. S. [Andok.] 31. darum gehören alle Klagen. 59 Waisen an innerhalb ^^. . fxTj otowsi Toi. die 1-101X7. (Z'jTov s-fcpa-yai und ist. im weitesten Umfange vor den Archon . twv öptiocviüv /.|j. 78 S.j. ahndet er selbst seiner oder Strafantrag vor den Gerichtshof^^. so hat der Archon nicht zu konkurrieren. l-thierhergehörige ek lacpavöjv xa-aaracriv. weil Aristoteles beider nicht gedenkt. 24 ff. falls die Mitgift nicht zurückgegeben wird. vgl. Vor ihm erfolgt die Scheidung der Ehegatten.£xt'. aui'ser der gewöhnlichen l-rpoTTp gegen rechtswidrige Führung der Vormundschaft die speziellen Klagen Tpo-ov si? i~>-[jO-r^^ xaxaa-aaiv. deren mittel in der ou/j ä-o-iu. Endlich stellt sich zu den familienrechtlichen Klagen auch die oU-q Trapavoia? gegen den. Makait.

60 534 27 i. und ihm steht die Jurisdiktion über die wegen Übernahme der Choregie erhobenen Einreden (axr^(]. 3. Männer.und Männerchören. weil in beiden Fällen zunächst das Interesse der Familie geschädigt wird -*. ebenso wie für losten kmiieXr^xai) . Auch für die zur Festfeier auf Delos abgeordneten Chöre bestimmte der Archon die Choregen und für die Festgesandtschaft den Führer (dpyj. insbesondere für die wesentlichsten Bestandteile beider Feiern in . wicht dieser Obliegenheit beigemessen wurde zeigt die Be. als er das zu Preihen für die Athleten bestimmte Öl von den Besitzern der Grundstücke. Festzüge hatte er auch an den Festen des Asklepios und des Zeus Soter zu besorgen. früher auch Für die für den komischen die Choregen zu bestelleo. dafs "* Lexik. Belegten) nach Aristot. einen Meid. einzuziehen hatte. wird im nächsten Buche zu zeigen sein. auf jeden Erwerb verzichtet. Neben der Aufsicht über das Familien. A. Dafs die Khige iu früherer Zeit vor den Areopag gehörte. auf denen Welches Geheilige Ölbäume standen. teils ein szenischer von Komödien und Tragödien. 56. zu andere auf die Choregie an beiden Festen bezügliche Rechtsstreite^*'. Die Gerichtsverfassung. . an den Thargelien nur von ersterer Art war. Aristot. die Aristoteles seinem Berichte hinzufügt ^^ . Y S. für die Festprozession (an den grofsen Dionysien Gemeinschaft mit zehn früher Aristoteles Zeit nach den Phylen erund für den musischen Agon der an den Dionysien teils ein lyrischer von Knallen. CO. gegen den. 3 5. erwähnt Demosth. 26 f. 3.£i?) und Anträge auf Vermögenstausch (dvxiooasis) zu.(30 Erstes Buch. Alle diese Agone hat der Archon zu leiten und für den tragischen. ohne Vermögen zu besitzen. der. — Eine Nichtbürger S.und Knabenchöre und zu Aristoteles Zeit auch für die Komödien werden die Choregen ihm von den Phylen präsentiert. 310. aufnahm. der g. vom Volk erwählten. merkung . 25 Das folgende alles (abgesehen von dem Anm. 26 Klage in seinen Chor beim Archon gegen den Choregen.Mwf>o^). An der Feier der ranathenaieu war er nur insofern beteiligt. und die -^pa/^ri dp^iai. Seguer.und Erbrecht liegt dem Archon^-^ die Fürsorge für die Feier der grofsen Dionysien und der Thargelien ob. wird.

1. soweit sie überhaupt fortbestand. hat gewisse sakrale Verpflichtungen zu erfüllen. während dessen übrige Gewalt.al rä. leptüouvrj.J a. S. 32 PoUux VII 57. u. xoti aüxöv dasßet'ot. T.yjxou yf/parxat. u. xTjv [Demosth. E. 219. I 3. ^e Xcqyaw-non os Tipo. Ihm liegt darum die Darbringung fast aller altherkömmlichen Opfer ob^^. xwv äp^at'tuv öuaiöJv dTioocOoa&ai. 1 w.ov{a Stxaaxr^pt'ou. vOv Ypctcprjv Neaira 73 flf. 30 Aristot. 2^ Haiivette-Besnault de archonte rege (Paris 1884) Aristoteles Politie ist durch den Fund von ^^ und wichtigen Inschriften in wesentlichen Stücken antiquiert. V S. 310. die ßaaiXicjafa oder ßotaO>ivva. seit dem Ende des fünften Jahrhunderts kennen wir als solchen die Königshalle auf dem Markte. 9. nahe der Halle des Zeus Eleutherios^^ Als Oberpriester des Staats. der überlieferten Lesung scheint zu sprechen. :ra-piou. 33 Aristot. Ebenso fallen unter seine Gerichtsbarkeit die Klagen wegen Religionsfrevels (dasßsta) wohl in allen einschlagenden Klagvor ihrer Erfüllung . war nach Aristoteles Vermutung der alte Amtssitz des Basileus. Für die Richtigkeit S. Euthyjjh. axoörv i-nl xoü M£>. auch seine Gattin. Die Beamten. 3^ Piaton Theait. xav xt. Der Basileus-^ hat mit dem Namen auch die sakralen Befugnisse des alten Königtums geerbt. . Aristot. wie der Basileus sich auch durch die ihm allein von allen Beamten zukommende Amtstracht darstellt ^^. Pausan. xi? uTrep xöäv iepäiv äTra'aa. unter denen ihre mystische Vermählung mit Dionysos voransteht ^''. i.daca. 290E g. Das Lokal derselben. öuata. cpaat iffit S. xöt? 2 yp^'f^J'i xtvct. oioixel o'JTo. t(iT Xa/ov-t ßaatXsI xä aeavo- Taxa xocl TictTpia 5. ßX dem Archon die Aufnahme in den Areopag versagt blieb. 20 yeptSv. dacpiaßr^xf 77. das in der Nähe des Prytaneion gelegene Bukoleion.Erstes Haiiptstück. 85. hat er die Jurisdiktion in den Fällen wenn ein Priestertum zwischen verschiedenen Personen oder eine Kulthandlung zwischen mehreren Geschlechtern oder Priestern streitig ist^^. leptOat aij-cpiaßriXTaiti. Seguer. A. Trpo's oiaotxc<Cei xols yEVESt -mi xoi. aber kpAv Phot. seit Einsetzung des Archon grofsenteils an diesen übergegangen war. ohroc. 30 ij-aAiaxct Itto? zlizzlv y. o' Piaton Politik. was über die in solchen Diadikasien gehaltenen Pieden berichtet wird.- Für ieptüv lesen die meisten Herausgeher mit Lex. if)YE[j. 37. 1369 f. ixkv -i^v dTrotvxTjXEOv fJ-^ ij-ot zk xrjv xoO ßaaiXsto. Suid. 3.

tov ßaat^Eo:. LaJcrit. Die Gymnasiarchen. bestellt er ebenso wie die Choregen für das Lenaienfest und ist Gerichtsvorstand für die Rechtsstreite. efai Ttpo? tov ßctat)v£a. 25 TTj? . 997. Acharn.' 48 S. Cetv Tipo. oio'/ ^pyjav ßaSi). Bei der Feier der Mysterien stehen ihm vier Festordner (ilzllle\r^Ta() zur Seite. daeßsi'a? cpai'vctv xarä Tocj-'i laxtv dTTCtystv. Festen noch für die Anthesterien^^ und Arrhephorien^* zu sorgen. nennt Aristoteles^^ die Mysterien und die Dionysien am Lenaion. Vielmehr wird mit einem andern Scholion an ein schiedsrichterliches Verfahren zu denken sein. M.Eu. 57. ä&Xo&^Tai xtX. . Euxen. Oo. ItawIkx'co ä^prjcpopo'j. [Demosth. 36. 27 S. ist Aus dem vorausgehenden Gliede schaft der keinesfalls eine Gerichtsvorstand- Eumolpiden zu erschliefsen.52 formen^'*. Aufserdem hat wie wir aus anderen Quellen erfahren von sonstigen er . u. 1224. Etym. vgl. je einer aus den Geschlechtern der Eumolpiden und Kerykes. Ebenso teilen diese die Sorge für den Festzug an den Lenaien mit ihm. 601. die seiner Fürsorge anvertraut sind. Erstes Buch. Von Festen. Anm. I 9 S. ^^ 36 St'xTjv). zu denen die eine oder andere dieser Leiturgien Anlafs gibt^^.] dX). Die Gericlitsverfassung. 21 C. 66. ^'' 3^ Aristoph. ypdcssa&oti. 1. d. S. g. Suid. Von seine weiteren Aufsicht Verwaltungsgeschäften ist uns be- sonders über die den Göttern gehörigen Grundstücke bekannt. zwei aus der gesamten Bürgerschaft. JBoiot. Pollux VIII 108. 227. 11 f. die mit der Mysterienfeier in Zusammenhang standen. Foucart les grands myateres d'Eleusis p. 55. 21 daEßei tu "spl t7. Über die letzten Worte die Handschriften) ist in dem Kapitel über die Phasis zu sprechen. die diese Wettläufe auszurüsten haben.a&taxf si. auch für das folgende. Myster. Noch andere Klagformen nennt Demosth. 0£ g. d. 111 S. aber auch nicht mit einem Scholion zu Demosthenes die Bestellung eines Richterkollegiums aus dem Geschlecht der Eumolpiden. 13 Tiapi tcü ^aailtl (ypTj Äaßsiv oi)x Tt laalv y^lJ^vaatap^^oi oüol daeßeiot? o'jSsva Ypacpdjxeöa. S. den anderen Bestandteil des Festes. XrjTO'jpyt'av. . aufser Aristoteles und Piaton a. dpyrj y. die das Volk erwählt. 31 aa. oixct^£a&at (cppd- Tipös E'jtj-oXrioa. 940. kpi' ypa'^pai Durch Endeixis wurde Andokides wegen dseßeia. 5 5v cOXr^ xt.. g. Androt. er hat über ihren ungeminderten Be^* Über die ypa'frj daeßstas f. Hyper. das sich natürlich nur auf Streitigkeiten erstreckte. getan hat. i-iwixxTO' 6 ßocat^Eu. den Agon besorgt er allein und leitet ferner die an verschiedenen Festen üblichen Fackel wettläufe. wie schon der Scholiast zu Aristeid. Frevels an den Mysterienheiligtümern beim Basileus angeklagt. v. 15Ddf.

53* 104 a (Dittenberger 587 Z. Tüiv Teix£V(Lv dvotypd'La. Als der betreffende Passus zwei Jahrhunderte später in dem Psephisma des Patrokleides wieder Aufnahme fand (S. A. die immer mehr von religiösen als von juristischen Gesichtspunkten aus behandelt worden sind. 58 f.cd c. IV 1 n.).). 16. Die Beamten. Dagegen dürfen wir seinem Forum auch die Klage wegen Brandstiftung (-upxata?) darum zuweisen weil über sie der Areopag entschied und alle vom Areopag gerichteten Sachen zur Jurisdiktion des Basileus gehörten. Dafs er bei den Blutklagen nicht blofs die Funktionen des Gerichtsvorstands ausübte. (Dittenberger n.A'. IV 1 n. Den wichtigsten Teil seiner aber bildeten die Klagen wegen gegen Leib und Leben. Z. IV 2 n. 10. (ziz ttjv ßouArjv) xa.Erstes Hauptstück. 20) Z. 789) n.iuuevoi. 550) n. Auch die in dem solonischen Amnestiegesetz erwähnte Jurisdiktion der Könige über Tyrannis hat bereits ihre Erklärung gefunden (S. aber schon vor dem ersten Perserkriege zum wesentlichsten Teile und seines 39 C. 34 (Dittenberger Ä. ßaai^. 27t (Dittenberger Sylloge^ n.aaaT£i'oi. hatte er seine Bedeutung verloren.j'j. 22 f. poge oder Endeixis zur Anwendung kamen. Der Polemarch hat von der ursprünglichen Aufgabe Amts. Z.ai)(o3ci. 11. . X£)v£'J7. 25. I. 31. C. 568) Z. I. 23 f. n. sondern zugleich an der Urteilsfindung beteiligt war. statt der Tyrannis war damals Umsturz der Demokratie (xaTaXoai? tou ot^u-oo) abzuwehren. ist schon in anderem Zusammenhang dargelegt (S. iv Ypa. 2(3 f. 54. konnten. Verbrechen sie Arten dieser Klagen und die für ist im nächsten Hauptstücke zu handeln. 63 stand zu wachen und Kontravenienten zur Verantwortung zu ziehen ^'^ den Ertrag der Grundstücke aber zu \eri)achten und die geschlossenen Verträge dem Rat zur Erhebung der Pachtgelder Jurisdiktion mitzuteilen *^. 246). 29. 243. 6. für die nur die Thesmotheten zuständig sein . 841 (Dittenberger n. II n.. Zur Kompetenz des Basileus gehörten sie nur dann nicht wenn die summarischen Klageformen der Apa- Über die verschiedenen zuständigen Gerichtshöfe . 6 ö^a'^epei 5s -/. *'^ Aristot. 40). 834 1 II Z. 47. die ihm den Namen gegeben hat. 18) und ebenso die Beteiligung der 'fuAoßaatXstc an seinen Geschäften erörtert worden (S. .

so lag es nahe. 2 sagt im Zusammenhang mit der Nachricht über im zwölften Jahre vor der Schlacht bei Marathon erfolgte Einsetzung der zehn Strategen x^. sagt. Vgl. 166 *5 f. bald dauach ganz ihm genommen war*^. v.64 Erstes Buch. 58. Die Gerichtsverfassung. noch Thukyd. dem römischen praetor Wie dessen Amtskreis auf Zivilgerichtsbarkeit sich beschränkt. und in der Schlacht den Ehrenplatz auf dem rechten Flügel. I n. Griech. 22. II 46. 111 als zu seiner Zeit sclion lange nicht mehr bestehend (xö TiaXaiov In nicht näher x«5x£). U a-ctai)? a-rpa-iöi. Gesch. Folitik II 5 4 1268 a 10. Ebenso liegt ihm die Fürsorge für die Eltern. Richtiger wird er zu dem heiligen Bezirk des Apollon Lykeios in Beziehung gesetzt. tjeiiiov f^v 6 -oXsactpyos. vgl. Weil aber für die antike Anschauung die Begriffe „Freund" und „Feind" von Haus aus so zusammenfielen dals man für beide den gleichen Ausdruck verwendete *-5. die sich aus den uns bekannten Kompetenzen des Polemarchen nicht erklären läfst. Busolt Gr. ** Aristot. dem die . 5. A. 112 S. bei Aber schon Marathon hatte der Polemarch nur Kriegsrat neben den — *2 Aristot. Aristot. nach Schol. Wenn Piaton Menex. E. Auch sein Amtssitz aufserhalb der Stadt. dieselben inter Befugnisse zuzuweisen. 222. 20 12 der Polemarch gemeint. Noch dunkler ist eine Anspielung in den bald nachher aufgeführten Wespen des Aristophanes V. Demosth. und Kinder der im Kriege Gebliebenen ob*^. so ist damit TimolT. dem Beamten. zu bestimmendem Zusammenhang wird der Polemarch noch neben den Strategen erwähnt in dem Volksbeschlufs über Feststellung der Bundestribute C. soweit es sich um in die *• Aristot. Über die Sache selbst S. Obhut für die Wehrmacht des Staates oblag. II* S. Wilamowitz Hermes XXII (1887) S. dafs diese Fürsorge der obersten Behörde aufgetragen g. der den Namen von einem Neubau des Amts- hauses durch Epilykos ableitet. 88. S. 21 S. nur wenige meist sakrale Obliegenheiten bewahrt: er leitet die Wettspiele zu Ehren der im Kriege Gefallenen und bringt die Totenopfer und Harmodios und Aristogeiton. 4. 37 aus Ol. 1042. sei. 248 a. eine Stimme im zehn Strategen. vgl. *^ 1. wie peregrinos. für diese für das Epilykeion. AJterth. 3. sowie die Opfer Artemis Agrotera und Enyalios dar ^2. 425. (8). erinnert an die in alter Zeit ihm zustehende Leitung des Heerwesens**. zwischen denen der Oberbefehl täglich wechselte. 21. so gelangen an den Polemarchen mit einer einzigen Ausnahme nur Privatprozesse. 706. und beides erwähnt Herodot VI 109. . I.

ai die 0' otV. verstehen.o:'. 5 . in die Zeit Bemerkung von Wilhelm des ersten Bundes gehört 'A^}y^yr^'ji [AEV 'ADT.j. yiyvofjLcv«'. t£ -/. at' tc to?.cToix<. (Dittenberger 72).' dTiO^xo^'j'. II n. dem Kapitel über *' y. a. Iz /.ri'j ö'j'x '/.oa'ir) a-poax7.j. und nicht Fremde waren nur und Handelsklagen rechtsfähig. I-* S. anderen Privatklagen Polemarchen ^ß 11. ucTOtv. Von den ^letoiken sagt Aristoteles'*''.oty/avovTGC. verglichen mit 53. Am. Aristoteles in der nächsten Anmerkung angeführten Worten des könnte auch die Klage aTic/a-aato'j als Privatklage erscheinen. aber ihrer Natur nach kann sie nur eine ypctcp-/) gewesen sein und wird als or^fj-oaia ausdrücklich bezeichnet von Pollux VIII 35. aber auch dann wenn die Verletzung von einem Bürger ausgegangen war.tDaay.c«. r..ohzijApyii) /.: p]rstes Hau])t>tii(k. die Wilamowitz und Kaibel und die Folgenden vornelimen.al äTrpciataat'j'j yJ. um Metoiken einder d-b für öixcti der bevorzugten ansässige Klassen der tjoxsXsi.. tc(. dals die sie betreffenden Frbschaftsund ErbtochteraujxßoXojv sachen unter seine Gerichtsbarkeit fallen. gemeint sein können. Sodann fallen ihm die Klagen zu.iTÖJv -ivc«. ö 7ioÄ£.cvoi. v. I. . ist in 58. 2. u. wie Wilamowitz Arist. eigentümliche Rechtsstellung der Metoiken beziehen. Dafs dabei nur Klagen gegen Metoiken. überhaupt . Lipsius. vgl.£v. mufs der Polemarch kompetent gewesen . xcä Tot.ot.:jio'j *^. sclilielslich -rio. 7:o?. Attisches Recht.'xi 58. Alterth. Bei ihnen mufste es sich meist um solche Fälle handeln. . A. ytyvcaOcc. nicht auch Klagen von Metoiken gegen Bürger.t-a'. lehrt das Folgende.xG(pyo. alles. zpci.t. ö i^yuri TotOta TOt. boTE^ia».ovov. 7rpo. Über die taoTjXet. x-xi E^aayc'. 204 f. T-i. wird dem Aristoteles ein Schnitzer auf- Xach den gebürdet.->.. *^ [jisTor/COt. Auf das wichtige Psephisma d-o aoaSoXtuv zurückzukommen. oi[j. Aber mit der Änderung des uiv in |j. ^'Jtciv Ivv. 91 u. l'liaselis auch alle sind zunächst beim 'gibt 11 Aber dieser sie 2 Volksbeschlufs für C. or/. die d-oci-aöi'o'j und die y. deren letztere aber gleichfalls wenigstens im fünften Jahrhundert vor den Poleniarchen gehörten**'. über toi. Griech.. 3 tJto. Gel. ^^ Aristot.£vot. also 65 Attika ansässige Fremde handelt. der aber nach der überzeugenden Götting.o!'. sein. Clerc les meteques Atlieniens p.vr^at rotp'J: a'jijißdXawv Ycvr^Toti izrjo. toI. Die Beamten. oi'zoe. die sich auf die 8iV/. 378. 250. gegen Metoiken anhängig zu machen*^: uui. bei was bei den Bürgern der Archon denen beide Parteien dem Metoikenstande angehören.cüt toö -7. 2 oc/. t(iT 1898 S. Athen I S.)'/. zu besorgen habe also alle familienrechtlichen Angelegenheiten der Metoikeu.Yjpcov dTiixÄTJpüJv Tot.

-0 ao\x[-i6l(j)v) . 1102. dafs es in den hauptung des Redners das Volk so . xai dOTCt ooxiiJ. xal [t7. äoixf aÜTÖv Avonach auch II n.Qß Erstes Buch. ist o:Ä?ot.T^Tai. I. Falle. Theokr. Ä. wie nach [Demosth. 551 y. 9. o£ xai ctv o -i oi'p/iuv v. aufgebracht war. Isaios bei Harpokr. Tro/iaapxo. Stcjyh. I 4 S. 14 K. Trapez. der Bruder des Theokrines als Thesmothet (Ol.a.£VO[. = S.ßouXoi wählen. Eine Ypotcpi] (Jßpsto? gegen einen Metoiken Demosth. 62 Isokr.oU'mpyoi = Gloss.ai or/. töv TToXeaap/ov 7!vcj -p'jT^vtttov . von TTäpeopoi bei allen neun Archonten sprechen. g. oö. wenn Schol. dafs er sich dem Gerichte stellen werde. 1361. Fhaiär. Ähnlich Trap^opo-J? . Ebenso kannten Klagen nur einen sachlichen. standen zwei ein die mit ihm Kollegium die Tipocsvoi II* S. g.0. 26. die diesen fiir den Fall einer Übersiedlung nach Athen verliehen werden: C. Gerichtsstand unter dem Polemarchen gehört zu den Privilegien. Herod.7TrjyYU(üvTo Tcaxrjy'jwv) xou. 313 B. und ebenso n. Jedem der besprochenen Beisitzer (rotpsopot) zur Seite drei Archonten ^^. dct'v -t. 5 f.evo'j. sowie die auf Rechtsverträgen mit auswärtigen Staaten beruhenden Klagen (oiv.aaTo.ai 7. 235 D Xs'j. 1330. -po. gerichtet auch wenn sie gegen einen Metoiken vor die Thesmotheten gehörten. 29.aOa-cp] tot. S. Neaira 40 1042 49 S. 20. Schol. bei denen das Nähere über diese Überweisung darzulegen ist.. r. 60 61 131 zu ergänzen mit AVilhelm (rpoaooov ergänzte beide- 59. 890. (1. keinen -^^ Vor welche Behörde aber auch eine Klage gehörte: sobald von einem Metoiken Bürgen dafür gefordert wurden. 63 Suid. Zenotli. . VI 109 dtp/iov Ttpö.] '[/. [Demosth. Plat. worüber nach der Be344/3) diesen als ajaßo-jXo.otaßcfvo'j^fi ?y'jrj Aristot. u.] g. 29 S. 1. IV 1 n. 27 S. u. Aristoph. in einer leider lückenhaft überlieferten Stelle. TFesp. Ausgenommen waren nur die Klagen in Handels. Eine ungenaue Ausdrucksweise ist es. 16. 1358. 42 '^Htjvt^ci rpö. a. mal Köhler). Schol. Uff. 8. die wenigstens in der Zeit des Aristo- teles^" in jedem waren.? oi'xGt?] elvai a'JToT -pö? tÖv rc/iactp/ov [-/. Die Gerichtsverfassung. 1 /. 56. otoootatv ^zäv Tiapsopcö^waiv.ai 6 i^aat- -Arn ö -rliiyoL^jyo- £-/. geschah diese Forderung vor dem Polemarchen alle öft'entlichen persönlichen Gerichtsstand (xaxEYTuäv -pö? xo) 7:rjX£[xap/cp)°".V/j/. öv y. angenommen hatte.a^ovTai Iv Tiü otxa3-rjpii|) rptv -ap£op£'j£iv y. dann zur weiteren Behandlung an die Vierzigmänner ab. g.ai e'jD'jvcz. Aischin. Timarch 158 Die Thesmou. 109.und Bergwerkssachen (öt'xat l[x-opixai und (xsTotXm7. theten konnten sich nur a6[j.

Ob aber die Beiauch selbständige Pflichten hatten. rechtigt waren antritt der darum auch Geldbufsen aufzuerlegen beSie waren wie alle Beamten vor ihrem Amts- Dokimasie unterworfen und hatten nach Ablauf des Amtsjahres Rechenschaft abzulegen. 1373. Aber die Wahl seiner Beisitzer hatte der Archon selbst zu treffen und pflegte Verwandte oder Freunde dazu zu nehmen ^^.rc?. 19. l7ir/£ipoTovtc£t alle Tliesmotlieten o'V/. Die Absicht der Einrichtung wird vor allem darauf gegangen sein auch bei den drei ältesten . 179 S. -rjöaiai 0ic-7. 32 S. II S. ^^. g.p(v/j.ot'jv£i d-ö Tc-ü a'jvcop. dafs die Annahme von Beisitzern nach Belieben der Archonten ^^ . Zugleich war damit aber auch ein Mittel des Ausgleichs für den Fall gegel)en. Unzulässig ist die Annahme von Heraldus de rerum iudicat. Neaira 72 S. Die letztere Stelle lehrt auch. mufs dahingestellt sitzer bleiben. (57 (3'jvsopiov) bildeten uiul ilm in seinen Amtshandlungen ver- tieten konnten^'*.et'.) nach Mitteilung von Bethe 5* . g. Bei Pollux VIII 101 in ist (hinter Erwähnung der voa'iüiTa'.] Theolr. Meid. wenn sie nicht ver- sprochen hätten. Ämtern das Prinzip der Kollegialität zur Anerkennung zu bringen. das bei allen nach ihnen geschaffenen Behörden zur erst im Verlauf des vierten Jahrhunderts bei einzelnen Ämtern wieder verlassen wurde. nimmt der Sohn seinen Vater. 148. Neaira 83 S. absetzen wollte. g. I 8. Timarcli 158 S. 572. 1369. t>jv ^p/Y''. 159 wird der bekannte Staats- mann Aristophon aus 59 dem Demos Azenia als Beisitzer eines un- bekannten Archon genannt. Meid. Ath. Trpo. ^5 Demosth. unterljleiben konnte. (j. wie man nach einer unsicheren Spur angenommen hat^''. auctor.] g. 20 der Schwiegersohn seinen Schwiegervater als Beisitzer. 14. Eine Klagschrift nimmt der Beisitzer des Archon an [Demosth. ^* (j. Bei Demosth. w. 10 töv S-E'^avov ci. wahrend das Amt der -apsopot war. 256 A. Aber es war eine dies otp-/Y^ eine mehr private Stellung.Erstes Hauptstiick.o'j auf Anlafs einer Auseinandersetzung mit dem Areopag. ^^ Bei Aischin. welchen Wert mau auf das Amt legte. Wilamowitz "^r. Die Beamten. 14. der u. dafs das Los einen der Geschäfte wenig Durchführung gelangt war und Kundigen zum Archon berufen hatte ^^. ^"^ [Demosth. 1332. In besonderen Fällen konnte der Archon einen Beisitzer auch im Laufe des Amtsjahres entlassen ^^.

ypa'fct* UeaaoiisTüJv auvsoptov Wenn in dem Falle bei Deniosth. 4 (S. iv ~r^ t. I'-^ S. Staatsalt. 165 S. sondern das Amtshaus der A'ierzigmänner. bei Pollux IV 122 (Fr. 613 B. Die Gerichtsverfassung. Wachsmuth ^^ P. zwei Thesmotheten dem ein Mifsverständnis zugrunde. die Thesmotheten zunächst dadurch.aa ti. macht die Entwicklung ^yortes o'joETEpoy. der in ihren Entscheidungen zum Aus- druck gebrachten Rechtsnormen..u.ßg Erstes Buch. sts 5 yi^txobsTai o' tlyo\ to \ksixr. 542. i. f.axTov TU iV'oc Toö il£/. yäp ^apz'^.m^jo- t6 &£a. S. dafs sie jederzeit nur als Kollegium tätig sind*^''. Aber -o tiöv äpyov-iov &r-/T^tjia bei Demosth. 355. die Thesmotheten seien aus den Paredroi der oberen Archonten hervorgegangen (voll gebilligt von Lecoutere Varchontat Athe'nien [1893] des attischen Richtertums unverp. ®^ ctTiavTEs Arifctot. 714 C }}£a. ihre spezielle Aufgabe auf die der Name weist. äaTttüv-o iv -f s-oö. 114).W/. d. 21 a. Kuxen. E.) o'i o' hrAa. -otpeopoi outoi -ctpE'^ü/. Die nur zur Erklärung der Zahl der Thesmotheten ersonnene Hypothese von Gilbert Griech. der Reehtsatzungen bestimmt nennt sie Aristoteles^^. wie man gewöhnlich glaubt. 542 i. das vielmehr bedeutet: weder die Behörde noch den Straton. Aber für die Rednerzeit ist dieser Sprachgebrauch nur in allen Handschrifteü aufser [ATj AB x£tp£'. Meid. 6 C. des 86 S.v. g. das überliefert. A.. 8 Hudtwalcker Schiedsrichter als daayüjyeis fungieren lassen.oj derbnis führt 6*^ die Lesung von r/j-oi A Aber auf eine schwerere Vero^jtm (d. a. 3. Rasur von : 10—12 Buchstaben) Hypereid. aber immer nur die gewesen ist Zur Aufzeiclinung und Aufbewahrung die Rechtsetzung. irA St. älteren Zeit zu tun gehabt haben. ständlich. sa-t. minder korrekt ebenda VII 9 S.%zTe.Q. Meid. oi lö'/. -ap^ivo. Thesmotheteion. Im weiteren Sinne wird der Name auch auf das Gesamtkollegium der Archonten ausgedehnt. ce'p-/ovT£. überliefert: xT?. IIS. Danach wohl gemeint von Hyper. das in dem drei oberen Von den sechs unteren nach Aristoteles Thesmotheteion seinen Sitz hat*^^ Wesentlicher aber ist der andere Unterschied dafs sie mit der Staatsverwaltung nur als Glieder des Gesamtkollegiums der Archonten in der . das ebenfalls im Thesmotheteion zusammentritt. i. 12 A. 124. wie schon oben erläutert. . Noch anders Stadt Athen II 1 S.aob£-£tov O'jvr^XOov (an der ersteren OcGjAoilETtov wie bei Plutarch Sytnp.a3Yf/. 441. . Archonten unterscheiden sich die später zu ihnen hinzugekommenen. 85 S.oi)£Ciov). ist nach dem Zusammenhang nicht. so liegt 82 u. g.

Eiibul 66 S. 1319. 6 Tjaßo/. Für den späteren Gebrauch besonders C.. 'ip/v. 116 töv i'p. Den Umkreis der nicht Jurisdiktion ist der Thesmotheten im einzelnen genau festzustellen uns auch durch Aristoteles möglich geworden. dafs Zeitalter sich wieder belebt ^^. ganze Jahr über ein ständiges Richterkollegium zu verfügen hatten. Dagegen die Athen mit auswärtigen Staaten schliefst.iuv. S. S. in dem Kai)itel über die St'xat aTiCi *^ Darauf sofort Berichte a. nach Demosth. oben bemerkt.Erstes Hauptstück. Leokr. 18. 67l. . g. 57 A. unberechtigt 86 den neun Archonten zurückkehrende Verbannte zu töten. (aufjLßoXot) zu nachdem der Inhalt der Verträge durch einen von ihnen präsidierten Gerichtshof festgestellt ist*'^. liegt. die Befugnis beilegt. 11 S. 1320. irfi Thesmotheten zustand. und ^iv'ixp'. an welchen . So wenigstens im vierten Jahrhundert. 235 D. verglichen mit Piaton Phaidr. soweit für das sie eine umfangreiche Jurisdiktion auslibten. Pollux VIII 85. Das Nähere a. T. 121 11. warum Pollux YIII S. sich die Als die eigentlichen Gerichtsherren sie stellen Thesmotheten die darin die Tage bestimmen. des Schreibers der Thesmotheten beteiligt waren ist schon werden auch alle die Auslosung der Geschworenen aus der Gesamtzahl der Bürger besorgt haben. wieder den Thesmotheten ausschliefslich die Ratifikation der Rechtsverträge fällt . (39 einzelnen altertümlichen Formeln nachzuweisen und hat erst in dem römischen dar. III n. Die Beamten. 630. 10. verglichen mit § 70 S. A. 0. 59. während vorher die Be- amten.oikT(Lv aus Solon 25. Fraglich aber ist. Gerichtshöfe Sitzungen halten sollen. 20. und diese dann durch das Los allen Behörden zuweisen die ihrer bedürfen. ist (Anm.o? twv ))£C. g. vgl. dritte Hauptstück Die näheren Nachweise darüber wird das bringen. woraus Demosth. ein jeder so Und für die Mitglieder 'seiner Phyle . ob Pliitarch ®^ x\ls darin auch der Grund die S. Aristokr.j. Dazu ist die Gerichtsbarkeit der Thesmotheten solche Formehl ergeben sich ö'p'/. solange eine solche Auslosung bestand. 31 Lykurg g. I.av-a 221 vielmehr den sechs To'j ßastyvECüc iv öeau-oilEtat.^i. der hier so wenig wie bei den anderen Beamten erschöpfende Vollständigkeit bezweckt. &. 47 hingewiesen worden. legen sondern nur die wesentlichen Seiten ihrer Tätigkeit darwill*^5. sich erklärt. *** Aristot. Dafs an der Verlosung der alle Richter unter die Sektionen Archonten mit Zuziehung .

vor besondere Handelsrichter (vau-ooixat) dazu die Klagen gegen Sklaven wegen Schmähungen von Freien und gegen falsches Zeugnis vor dem Areopag''^.70 Erstes Buch. za^ irJj -wv auij-ßo^iov ctactyo'jai xoel -y. weit weniger geschlossep und einheitlich als die der anderen Gerichtsvorstände . v.-^(o'(zX<. Straferkenntnis (xata/sipotovta) begleitet wie im Proboleverfahren. überwiesen wurde. mit denen der Volkssouverän selbst sich befafst hatte. oder vorläufigen Verweisung mit einem oder. ''''.? oiv-ct. 70. wie bald zu zeigen. .'jpo'Jat [jiapT'jpta -7. Anm. Die Gerichtsverfassung. ^^ ^^ Mit der aus 59. y. -is'joo- I? '\p£tci'j Tia'yo'j. soweit sie nicht in den Amtskreis der drei oberen Archonten fielen.at [jLc-Gt/Xix7. Den Thesmotheten verblieben zunächst die Stxczi d-o cü[xß6Xojv Aufserdem nennt Aristoteles von Privatklagen nur die Handels. i[jL7rcipi"/Ö!. Insbesondere galt dies von den Privatprozessen. -/. von denen die ersteren aber ein Jahrhundert lang. in Hegemonen in denen es sich um ein gegen den Staat selbst gerichtetes Verbrechen handelte. Die bedeutsamste Tätigkeit aber übten Hie Thesmotheten als allen den Prozessen. Aber auch der Einspruch gegen die Ausstofsung aus dem Demos durch dessen Gemeindeversammlung und die daraus folgende Entziehung des Bürgerrechts^^ wurde als Privatsache behandelt.cd -</. zhdfO'jsi ot'xot. so mufste sie mit der weiteren Ausbildung des Beamtentums auf immer engere Grenzen beschränkt werden. weil es sich dabei nur um gehört hatten. mochte er eine an ihn gebrachte Strafanzeige sofort an das Gericht zur Entscheidung verwiesen haben. das Interesse des einzelneu handelte.ci\ 5 f.. wovon der Grund in der geschichtlichen Entwicklung des attischen Gerichtswesens liegt: hatte ihre Zuständigkeit von Haus aus alle Rechtsstreite umfafst. 65 sich ergehenden Beschränkung.und die Bergwerksklagen (lix-opixai und usTocXXixaO. toict. wie dies bei dem Eisangelieverfahren seit der Mitte des vierten Jahrhunderts wohl ausoft nahmslos und schon zuvor diese genug geschehen war. ^^ Vgl. S.oa o'JTOi y. ok y. deren grofse Mehrzahl den Vierzigmännern und den elaoi. Darum fallen ihnen zunächst alle die Fälle zu.

59. 61.cti Aristot. 59. Kranz 8 1230. zhdyo'J'jVJ o'Jxoi (üher die Lesung s. pr^xopr/r) (daraus Lexik. 41.A£vo'j. xaxaY'^ioaci. f. 99). Alles nach Aristot.ctToc/ctpoxovict ' /. 'J-' xdiv 5r^|j. einfachen S. Aristot. Auch an der Kontrolle der durch Los oder Wahl berufenen Staatsbeamten vor und nach Niederlegung ihres Amts sind die Thesmotheten beteiligt. s.Tza xiöv a'jxo'yctvxwv -poßoX'i. 1 2. xi.'y. t7. Von diesen beiden Kategorien des ist bald in dem Hauptstück über die Beteiligung Volks und Rats an der Rechtsprechung näher zu Weiter aber gehören den Thesmotheten die Klagen^ gegen rechtswidrige Handlungen der Vorsitzenden in den die A'olksversammlungen und Ratssitzungen sich richten (YP^cpYj handeln. oder aber gegen die innerhalb seiner Kompetenz sich haltenden Straffälle an Straferkenntnisse Berufung eingelegt war ^". TrpuxavtxT].O'J'jn £(. 59. die Epicheirotonie mit der Pro- bole zusammengeworfen -/.? z'. V S. . Die Beamten. -/. 5 Anm./. die durch den Ausfall der Volksabstimmung nur susjiendiert. y. Hauptst. ist. 299. '' Über diese -/. sofern sie die Prüfung ihrer BeAntritt ^^ Aristot. bedeutet r. aTiaiat. wo nur die aus Harpokr.ny.ct-oc/stpo-ov.) ih'xyyf/J. Seguer.Erstes Hauptstück.axayvwaei. Hier neben zl'j'X'c[z)doii und rpoßoXcti gestellt wird der Ausdruck insbesondere auf die von der s-f/ctpoTovt'a Twv dp/ovTiov Betroffenen (äTroycipoTovrj&Evxe. u. 'i^o^ t.yyz/J.. 71 wenigstens liabeu ^'\ ein Präjudiz wider den Beklagten abgegeben .ai xäs /a-:cc/£tr>r>T'jv!0(.. fehlt. zaxa/EtpcixcivrjOEtVj zh x6 otxaaxTjpiov.. Harpokr. erst durch Entscheidung des Gerichts abgesetzt werden konnten.^ (').v 'Ai)/jVrjat xatä xiöv 'xrj'/yniw) xai Vgl. 20 Über Demosth. 4 xä.) gehen. Iv xiö otju. Verweisungsbeschlufs 88. tov o/jaov 7. ä-c'I/rj'^t3. ooxtfxaatct. 24) bekannte -p'jxavr/. P'. o(p/c(T. u. die wohl durch die Tipoeopix/j ersetzt war. v.benso steht ihnen die Vorstandschaft zu wenn den Rat der Fünfhundert zur Anzeige gelangt und von ihm einer über seine Kompetenz hinausliegenden Strafe wert erachtet worden waren (xaTa-fvcuast? Ix xr^c: ßouXr^?). xr^. 2 'i-i os rd. 2. eingehender schon 45.w ttilEailai' cioToc c'"aTj£To zi rti xi.al TTpr-ß^Äi. ötTiaaa. 18 oe Hauptst. darum auch die mit einer Strafbestimmung verbundenen Yerweisungserkenntnisse bei der Eisangelie und die Erkenntnisse bei der Probole. "^^ bei Deinarch S.« bezeiclinet jede Abstimmung des Volks zu jemandes Nachteil. 5 A. xai. Tiposöpixrj . wo nur Einen g. c^S'iyo'jaiv Aristog.axa-/. ^/c trierarch. eTiiaxaTixVi). -/. ßo'jXr. xctl xctl xou.ox(öv xa. oder einen in einer als dieser Versammlungen ("(pacp)] gestellten Beschlufsantrag gesetzwidrig nachteilig -ctpavoijKuv) (Ypacpy) oder einen Gesetzesantrag voixov [xtj als anfechten s-ixt^osiov hah'xi)''^.

47 g. S. zu S. . Demosth. (8i:>xi[xaata) . a? ol Aischin. 17. I Aris'tot. wenn nicht aller. — ds^aoi^sTa'. Stephan. 976. die Klagen 6£xa3[xo'j ''^ ußpso)?^^ ixaipr^SEfuc'^' y. für die die Gerichtsvorstandschaft der Thesmotheten feststeht. Lochii 2 K. 601.] Gesetz bei Demosth.o- x?. In Zusammenhang damit dürfen wir setzen. Wenn bei ihnen zum ''''^ Über Iv diese hat Aristoteles schon 48. 2. Eine Reihe von Klagen dieser Art.£vrc(c auxocpavTta? ßouXs'jasoj. gehandelt. 1102. [Demosth. -lü Ktcsiph. wenn gegen ihre Amtsführung besondere öftentliche Klagen (-jpa'focl rspl täv euö'jvöiv) eingegangen sind '^-. 4 //. 935. 13 S. Stephmi. des Lokals mit '* 59. S. Neaira 66 1367. Die Gericlitsverfassung. '8 ^^ Androt.72 Erstes Buch. Unter die öffentlichen Klagen rechnet die griechische Anschauung aber auch Klagen" gegen solche Vergehen. die Klagen. Demosth.7)poüatv oT^aiij.Aoatcov ypr^ij-Cf-iuv folgt die A'orstandschaft aus Aber auch für sonstige ypousai und o-xai yj. S. 33 3. wiewohl dafür das Schol.'kr^-Eioi: aSixcDC stpxi)/.vat w? . g.xoty6v '^ zAo-9. g. Aristoph. 4 S. ar. 529. 599. Pantain. d-jpa'fi'ou und [xoi/stac. g. so doch der meisten zu besorgen haben ^^. 601.] g. 14. 7. " Demosth. f. verglichen mit Aischin. deren Erklärung dem nächsten Buche vorbehalten bleiben 'i/3'jO£YYpacpr. II 26 S. 3. S. Auch hier ist aber keine Vollständigkeit der Aufzählung beabsichtigt.oTzffi wird man mit Meier und van Eyk Bjieveld de fuHi delicto iure Attico p. Gesetz bei [Demosth. 23 den gleichen Gerichtsstand anzunehmen haben. rechtigung folgt. PS. Über den anscheinenden Widersiiruch wegen 1 s. 41. 432 A. 1. Altoih. 23. Isokr. Wesp. g. '5 '^ g. Wir kennen noch mehrere andere öffentliche Klagen dieser zweiten Kategorie. führt Aristoteles''* auf als -j'pacpczl wv -apaataai? owpojv Tifjsxoci. amten. 62. Meid. g. Titnarch 16 S.c 'iisuSo- mufs. ?evia? oojpo. 1137. Denn dies beruht ebenso wie die gleiche Angabe für die ypacprj dacßeta.?''*. soweit diese vor dem Gerichtshof er. g. die zur Jurisdiktion der Thesmotheten gehören. 19 nichts beweist. 10. dafs die Thesmotheten auch die Erlösung der Be- und ihre Recheuschaftsablegung bei (sodovct) Strategen in jedem Falle. durch die zunächst ein persönliches und nur mittelbar ein öffentliches Interesse verletzt wird. bei den den übrigen Beamten wenigstens dann zu leiten haben. Griech. 21 S. Für xÄoTTT) OT^. Androt. 399 'if^y/z.

ovo'j -:ojt''/j rojv aoty-r^ij-^^-rojv v. die 73 Teile. Seguer. die sonst wie die Endeixis meist den Elfmännern zufällt. Soweit flir von den Thesmotheten zu verfolgenden Rechtsverletzungen andere Klagformen zulässig waren.ct'i £vo£i.of/cia denkt v. (xd. Y S. Wegen o'. Ol i)£a. Damit zugleich die Be- rechtigung. u.£i. wie die Phasis in Bergwerkssachen ^^ Dafs auch gewisse Arten der Endeixis vor die Thesmotheten teles^^./.Erstes Haiiptstück. die sich in übrigens. so stens hei der vpacpr) wenig- ülipEwc durch hestinimtes Rednerzeugnis entfällt al)er ausgeschlossen^'*. sagt Aristo- Bezeugt sind ^^. 69 A. 0£ TOJV cVO£'!.c<5TT^pto'j und Lex.j.eic) ifoayo'jaiv ot svocxa.oti 'i^rj TTJTa.i. 222 A. A. werden auch diese vor ihr Forum gehört hahen. Iv0£tyi)£v-a. II. mit Pollux VIII *^ 52. Wilamowitz Arist. 34 S. 2 K.aTa. I S. gehörten sie . V. »leatj-oHcTctc zocHci—cp 'y'f'/'fj ö Y£''/. Gesetz bei Demosth. 71. 18.ct^TTJpiov xatöi töv voaov '/-}. Lochit. E^aayjv'iuv £i. in jenem Zusatz w die -apacyras-.j. Timokr. hatte .j.'t ypa-ioci vor die Thesmo- Isokr.''-i)iTOf'. 63 angeführten Stellen des Lykurg und Demosthenes.fj. 976. *" x7. dafs Aristoteles die Klagen 47. Unzulänglich die ist danach die Scheidung von "NVilamowitz I S. öivc'j l-oiV^aotv. 119 an die Möglichkeit.c -i'fh-ai das Merk- mal zu erkennen. 8* Vgl.-Y'y. ocjtwv o-/^.o'Acr. in den Gerichtshof eingeführt. die S. rjzfj.Cl lvoct.jo/. man sich wenigstens es zu wenden wenn handelte. 81 Demosth. Thesmotheten Hochverräter Attika betreffen liefsen**.tX or/. S. 22 ivt ti. TO'j. 244 A. namentlich ])ei der Ypccfv.£WV ^' TIVC«. .tov tiü o't 0£ y)t'j\). der Ver^vandtschaft von {ißpis und . dafs alle tlieten gehörten. g. 1 y. 810. |j. Die Rpaniten. Auch dann dann an die sich um Mörder und für wenn das Gesetz Privatklagen ein anderes 26 auf der talsclien Voraussetzung. die zunächst an den Rat gebracht waren.. 3 -cpl -c(f/c/. vergl. thdyo'j'ji. . Paniain. g. Tol». mit und ohne rapäaTctsi? vermengt habe. g. y.rj^i-OL\. welche ein öffentliches Amt bekleiden der wiewohl Schuldner des Staates Mittels verwandten Klagform der Ap- agoge. 707 i. durch das die Zuständigkeit der Thesmotheten auch nur für die zweite Art von öffentlichen Klagen l)estimmt wird.. 14 beruht also auf Irrtum. Ath. ist es für die Endeixis gegen die.xo'j Erlegung eines ist sie Suklvumltenzgeldes walirscheiulicli erscheint.7.o3ui) ' i3TU) ~p6.ot? Die Einreiliung der ypcciTj 'jßpiw? in die sonst mit Aristoteles stimmende Liste bei Harpokr. tö or/. Thesmotheten hätten die ivoc''. •[poi. 8£xot(5..

E. die die erlosten Mitgliedern Angabe von Elfzahl aus der Zurechnung des Damit wird Schreibers der Behörde zu den zehn aus den einzelnen Phylen erklären wilP^ wie es nur auf einer Verwechslung beruht. mindestens die solonische die Verfassung durch Aristoteles^" bezeugt Pollux hinfällig. G.. 8« 7. cpuXr^s /->.^ n. Andok. wenn nach demselben Gewährsmann die Elf durch Demetrios von Phaleron den Namen voao'foMit uneigentlichem Ausdruck X7. Harpokr. 977 (Ditteniterger Syll. eine Angabe von Pollux gelten weil er aus dem unten Anm. 65) heifsen kann „nach dem Zeugnis des überstehende 7. Vjf/O'^'j^.o!T7. konnte durch besonderen Volksbeschlufs der einzelne Fall den Thesmotheten zugewiesen werden.^ S. I 222 A.'jXavc£. in Den Gerichtsbehörden"^ stand schon Exekutivbehörde deren Existenz in alter Zeit eine den Elfmiinnern für ist. S. Ehendaraus erklärt sich die Bestimmung im Psephisma für Eteokarpathos I. I-ex.axä Tov <Do(Xrjp£'z hier so wenig wie VIII 53 (Ilaujttst. Forum bestimmte. 27.74 Erstes Buch. iy'vct'y xal YpaaiJ. Cantabr.j. Einer anderen Konfusion der Nomophylakes mit den Thesmotheten verdanken wir die Belehrungen der Grammatiker über die ersteren. 3 I'h. Den ersten Teil der Notiz verstand Wilamo- witz Ar. 88 Über . die Diadikasie an die Thesmotheten gewiesen. äcp' v/Az-r^^ . sobald ein wesentliches öffentliches Interesse in Frage stand ^'. u. d. rechnet auch sonst nur mit der Zehnzahl der Phylen.o'f. erhalten haben sollen ^^. Die Elfmäimer. 28 S. 673. 0£ •/otto. Ath. 2. 69). ot YIII 102 k'vocxcc sf. der Entdeckung Frevler wurde.". auf die Beloliininaen.XS«. u.azc.ccre'j. Anm.c(af)T. (ot Iv^sxa) zur Seite. von verschiedenen Seiten Ansi)ruch erholten als 8^ So wurde. 8^ 3. des Demetrios s. v. Dagegen Zeit die wollte Busolt 233 für die nachkleisthenische lassen. voMCi'^JÄaxE. Aber die Formel StaatsaU. S. zukommt. Myster.f'j/Y). Die Gerichtsverfassung. 14 a.. XII 1 n. Dafs /. 94 verwerteten Volksbeschlufs Schreibers der Elf folgerte. 36. welche der Staat auf die au den Hermen und dai" Entweiher der Mysterien gesetzt hatte. a'JTOi.j. 70 von der Ausgleichung der Mitgliederzahl seit mit der Phylenzahl sF? dizo deren Vermehrung auf zwölf. als sie Bedeutung des sonst den Schreibern der Behörden gröfsere die vo.'3av. töv tl'otÄrjpsot acT(ovo. beweist das an letzterer Stelle gegen- löÄiova. auv/jfit>)aciTO.

j. den diese mit dem Tode büfsten .awv {Fr. bei Lukian. nur auf einem ahen Versehen beruhen. 765. 7. 'ivc(7. i%a[jiocp'jXay.Erstes Hanptstück.a-/. Sklaven sah in dem ävayxctiov Wachsmuth Stadt Athen II 1 S. xav piv ctTroci'jycoa'. seine Verfolgung ^^ War schuldnern. in Ausnahmefällen 89 .. 4.aÖtaTCtat os xat tou. . 28 S. 68 S. 80 S.atx£. Schömann zu Isai.tal als Aufselier über die Übeltäter twv xaxo'jpyojv). die sofort nach Bezahlung ihrer Schuld in Freiheit zu setzen waren. M. die übrigen so wenig mit dem athenischen Staatswesen zu tun haben wie die andere Glosse des Hesychios av^pay/ci. 231 f. I 56 S. falls ein ist." OT^awc. Denn ihre nächste Aufgabe In ersterer die Aufsicht über das Geihnen zu.'zxs?) bezeichnet*"^. 9^ Deinarch g. p. Androt. Timokr. 84 i. 384. Mord d. 208 f. st. 1 -/. Ein besonderes Zwangshaus für vgl. 787.) wie im boiotischen Sprachgebrauche ist ebenso euphemistischer Ausdruck wie das bei den Rednern nicht seltene otxT|.7j. 765. es Einkerkerung traf diese übrigens nur war eine besonders scharfe Mafsnahme.] g. Eine Umnamung der Elf durch Demetrios in o£aaocfJ/. nahm Stojentin de PoUncis auctoritate p. [Demosth. S. 451.c(l Tou. ßo(>. 44) auf einer Verwechslung zu beruhen scheint. o£ [j. Nikostr. öfjScrov. so hatten die Elfmänner für deren Einhaltung zu sorgen so insbesondere bei den Staats.'Avayxaio. 'xv o' cf äiJLcptaßrjTcöatv £iaa. ^'•' 75 werden sie vom Redner Antiphon (l-iasXr. hat spräche 1821) schon Ullrich über die Elfmünner (Anhang zu Vier platonische GeS. Aiit. Demosth. 493 f. 1108 Danach wird auch Schol. TOTc i)ava-:toaov-a?. 17. 14 S. namentlich aus Demosth. Timolr. 764. 21 und g. Aristog.ov-c(.. Nichts dagegen beweisen die von Meier beigebrachten Glossen des Hesychios u. S. av uiv öjj-oAoywat UavctTcj ^7j.£. Aristog. 1 wahrscheinlich gemacht. 9f Schol. g. Androt. 614.a.£- 7:oot3T7. die Elf. Dafs es in Athen nur ein Gefängnis gab. ~o otxaSTY'piov..£Ar^5ci(J. 52. 84. Einen Fall willkürlicher Freilassung von Verhafteten durch berichtet Isai. Haft Genommenen Sorge sprungen für Gefangener ent- der Haft eine bestimmte Frist gesetzt. bei Suidas u. S. von denen die erstere (= Etym. 9. 17 713. 26 S.cs 9^ Aristot. (osaaocp'j/. 13. A. Erbe d. Wesp. evSsxa xXV^pw tovj? i7ri[j. g.j. 52 S.. 22. Von anderen Orten wiederholt Aristoph.v äcpTjaovra. bei Isai. 29 an. in fängnis zu führen und die Vollziehung der Todesstrafen zu leiten ^^ Beziehung kommt es für sichere Verwahrung der aus irgendwelchem Grunde zu tragen und. Herod. g. mit allgemeinem Namen von Späteren als Gefängniswächter ist. Die Beamten. Xtonoo'jTOt?. 684. V. das aber bei der bemerkten Konfusion mitgespielt zu haben scheint. l'W).twaovT0(?. v.

. S. die auf Grund einer vom Rate der Fünfhundert angenommenen Eisangelie in Haft Genommenen. S'jv toi? 'j-r^pstat? ztX. g. II 3. 11 n. öfter mit dem Zusatz SaviTcij Cr^'xiM'j'ui Lysias g. 9* C. 811 C Z. g. oder wenn Deniosth. to-jc ?vo£xa ira rov 0Tjpa. Die Gericlitsverfassung. dafs sie die Vollstreckung der Todesurteile zu überwachen hatten. 13. Hell. r/. 535. einen in Attika betroffenen Mörder mit dem Tode zu bestrafen. A. die das attische Recht nur in ®^ Deniosth. falls der Verweisungsbeschlufs des Rates nicht binnen 30 Tagen an die Thesmotheten gelangt ist. „den Elfmännern jemand überantworten" (-ctpaooOvczi TOI? ivosxa) heifst ihn zur Hinrichtung übergeben ^^ Auch Folterung. Vgl. 144 mit Böckh Urkunden über das attische Seewesen S. ihrerseits vor Gericht zu stellen ^^. Kornhändler 2 Aischin. os £[Oc). 39 E. wo der Überantwortung an die Elfmänner nicht ausdrücklich gedacht wird. g. Durch ein von Timokrates beantragtes Gesetz werden sie angewiesen.rjV* Ixctvc. 49 S. d. Aristokr. sich S. Allib. 31 S. Die zum Tode Verurteilten hatten sie Empfang zu nehmen^". dafs die Elfmäuner Verzeichnisse über die von den Staatsschuldnern gescluildeten Beträge zu führen hatten. welche den dritten Teil der Apologie ausmacht. 731. 54 IxE^euas ö twv Tpi'ixovTa xr^p-j. Anärot. 430 irrig . 609. der auch Antiph. 14 den Thesmotheten die Befugnis zuschreibt.. Die Beschwerde des Redners richtete § vor allem gegen das Eindringen der Elf in die Häuser 52 f. Die Zeit bis zum Erscheinen der Elf läfst Platon den Sokrates zu einer Ansprache an die Richter benutzen. Ermord. 130. Reroä.otßovtct? (to'j? r^izciz dTra/rtevrot. Leoh: 121 S. Piaton Apol. Auch da.a£v Xenoph. 42.aoTTapa/. bei Eintreibung der rückständigen Schuldbeträge ihn von den Elfmännern zwecks sofortiger Verhaftung der Säumigen begleiten zu lassen ^^. wie wenn es bei Lykurg g. 608. ^'^ Lysias g.) TrapotooOvott -zw Itzi toü rjp'jyij. I 17 S. Zu häufigerer Erwähnung gibt Anlafs . müssen wir sie hinzudenken. Abzahlungen solcher Schuldner bei eigener Verantwortlichkeit zu buchen^*. riatner Proc. 720. Kl. 221 heifst to'j. 529. Timoh: 63 S. u. 19. wo gegen Schömann die Vermittlung der Elfmänner in Abrede stellt. Timarch 16 S.7() Erstes Buch. 70 S. In Zusammenhang mit jener Obliegenheit steht. Oc3. 739.a-o. I. wenn Androtion das Volk zu dem Beschlüsse bestimmte. "5 ^^ Deniosth. 13 aus dem Zu- sammenhange sich versteht. I S. 630. v.a^. in einem erhaltenen Volksbeschlufs wird ihr Schreil)er verpflichtet.i}ovt£. 31 S.

476. 721. 59E. St. Tat ergriffen waren. o'i Lex.a-dzai . 24. Fried. 3 S. 296. in denen die Ergritfenen geständig waren im Fall ihres Leugnens hatten die Elfraänner die Entscheidung eines Gerichtshofs einzuholen dessen Leitung ihnen zustand ^^^. 113 S. 0. Seitdem Athen sich zum Rechtsstaate entwickelt hatte. oTjfJuo. 20 S. 131. Weiter beschränkte das Gesetz diese Befugnisse auf bestimmte Kategorien von Übeltätern die es als /. Kamen or^aioc oder o-zjao/otvo? führt. tiöv hozv. a. 102 Aristot.o7. 16. der dem Sokrates im Gefängnis den Giftbecher reichte. war diese Befugnis auf die Fälle beschränkt. 98 [Demosth.aijL'i. hatten sie in Klagen.'x. 46. 62 S. S. frischer Aus der Exekutivgewalt der Elfmänuer hat sich auch Gemeine Verbrecher die auf . soviel wir sehen.cuveiov) ist übrigens. u. der aufserhalb der Stadt wohnte. o't 'j-r^rA-'x'. OT^[i. Dtmosth. Isokr. K. von der alten Hinrichtungsweise durch Hinabstürzen in das Barathron auch 6 i-l -r/j op-j^aaTo? oder -m op^^aaii heifst '^^ der die euphemistischen ihre Jurisdiktion entwickelt. Demosth. or^aoa'-o. 141.a-p. 10 S. d. ö ^-l '^ . Piaton Phaid. Aristot. 9. 1 (Anm. nachdem die Elfmänner selbst ihm die bevorstehende Hinriclitung angekündigt und die Fesseln abgenommen haben. 23 ^. M. iL W.). g. 117 A. g. 1. u. Thalheim Gr. 296. Eratoslh. v.oivo. Lysias g. denen ein Staatsinteresse in Frage stand. . hatten sie von jeher das Recht gehabt. 15 TW dpYfxa-ri Deinarch g. vüv 'j-TypiTO'JvTc. 1254.). 116 B. Ath. '''^.>. 9^ ^^•^ a. zu leiten IJei allen diesen Geschäften hatten'natürlich Diener {'j-r^^A-7. . .v'. 45. Nikostr. V (/.91).aio. Piaton Eep. 77 bei gegen Unfreie kennt. Agov. sofort mit dem Tode zu bestrafen. Verschieden von dem Henker. vgl. 113.Erstes Hauiitstück.) ihnen zur zu gehen wurden^'-* rjrj. g. g. Die Hinrichtung durch den SchierlingsS. Seltener ist die Tötung mit der Keule (dTrorja-^v.J Aischin. Lykurg a. 65 S. die aus der Zahl der Staatssklaven Hand genommen und bei ihnen die eigentümliche trugen^"". Stiefm. 480. Lysias S. Antipli. Aischin. 126 S. 56 11. Rechtsalt. S. a. 17 S.. 439 E an anderen Stellen Lei Lobeck zu Phryn..ir (falsche " Lesung ö oV. 82 -apoca-:a-c«'. Trapez. Timarch 91 S. S. 122.o'jp7'jt in engerem Wortsinne bezeichnete und aucli . 2. Die Beamten. ist der •j-r^p£TT. 615. Andok. erst durch die Dreifsig in Aufnahme gekommen. Bezeichnung -aGenannt wird vorzugsweise der Henker.'Z7. Timokr. 65 f. Aischiu. d. 3c<37. 52. Etymol. IV 14 p. -ar. Segiier. -. ßotaavt3-:o(u ^''^ Phot. becher (-/. 0.

oj-oo'j-rai) und Menschenräuber (dvorva-ooisiotO wohl auch Einbrecher (toi.v — oXtv' utJA I 10 S. g.0(7. 47 S. dvo|ia-oota-r^v. a/. 3Iord d. ihnen auf die Wahl der summarischen Klagform der Apagoge.oi aus krates aufgefordert. Danach werden auch IX 3 S. 707 f.oü to —pooioovai /..cüaiv. kannten Kategorien nennt. Xenoph. nur die drei aus Aristoteles bedie S. v. man habe Epigesetzten ßaXavTtoToiJ. VIII 7 552 D hinzu- dem attischen Gesetze stammen. o oüosi.01 v. Die Tot/top'j/ot darf man hinzu- fügen aus [Demosth. gesetzliche Bestimmungen über die Grenzen ihres Geltungsbereichs hinaus für verwandte Fälle zur Anwendung yjiipu-/oi) zu l)ringen auf diesem Joä . "zm twv Tcpi xotxo'Jpytov vo. oüo' £if Tt? TTOttoa d.i) Kleiderräuber (/. um den Verbrecher zu greifen.aTtov d-oSso-jaSctt tov yiTwvt'axov övop. 62. xcti xa't 6fj.78 bei Erstes Buch. so ist auch der Kategorie der worden'*^*.ct/. Lahit. \j.ot) aufgeführte'*^. A2)omn. tj.oOpYO? Ivo/o. 5 zeigen. . um die Apagoge anwendbar erscheinen zu lassen.evo. g. a.vo|j. Etactyo'jatv.hi cpovo'j or/T^v cpeüycu v.Evos äTCoSsgato ^t. 940. o'j v.otv-ioT6u. dXX' äcpsiVi? tov «ütöv Tpo-ov O'jx ort o'j /tuTroB-j-rj. TO icpoS'j/. /lupl. '*** Wie weit man die im Gesetz gebrauchten Ausdrücke zu dehnen geneigt war. kann die Erzählung bei Hj-per. xaxo'jpyou.OC XeiTOJl. dafs der Kläger die auf der Tat ertappten Verbrecher zu der Behörde abführte: ergänzend trat ihr die Ephegesis zur Seite.iij ah-oX oOrot to-jtou ye aapt'jpc.' —ept a'JTCüv o'jo' ixctOTou ot xEivrai.axoSp-oi eine weitere Ausdehnung gegeben Insbesondere sind die Elf- Wege Tötungsklagen durch Apagoge an a.oXoy(L ijiyta-ov y£. der ihn beim Verkaufe von Sklaven übervorteilt hatte.czC£TC(i • ^xoeo'jaOott. 7 äÄ>7. v. ^voij. S. Herod. 62 Eej)./. Alles Nähere über diese Klagformen mufs dem nächsten Buche vorbehalten Ideiben. Die Gerichtsverfassung. ctv 350 5v twv rj evOEXGt ye.civ V0IJ. Aufser Aristot. a'JTÖv dvopa- rooia-yyv Elvort.oüpyos y-yj ^voeosiyfi. 9 o'jo' f.«ytov ÄTjCfOE^Tj. r. cz-ayot '^icz'axuiv 8oiiJ.j. bei der der Kläger die Behörde zu dem Tatorte hinfiihrte. d-ayciv w. Wie es aber durchgehende Gewohnheit der attischen Rechtspraxis war. a. tm-o-' yip tcöv Twv hi TauTr. — posöv lyw CZ-cSctZCZV. xai Tou. Piaton 575 B.ol XAc-TüJV Xai Xlü-O0'JT«Ä)V cpaat ö VOJJ.j. lOV O'JOEV yäyEvr^vTar £. deren wesentlichstes Merkmal darin bestand. Antiph. ä'XXo'j. . wiewohl an allen drei Stellen auch die kpds'jXoi in die Eeihe aufgenommen sind. 12 C.] Isokr. E. und Beutel Schneider (ß7. xal lö. Lysias £i Theomn. TipÄTOv l'rcti^s yip zr^ 7. Äthenog. -/. t/.. S. Als xaxo'jpYoi im technischen Sinne wurden in dem Gesetze ausdrücklich Diebe (xli-TCf. den Athenogenes. i-i OavwTo) ootoi wiewohl auch bei Umtausch 90 I 2. to'j. (jiv 0.ay_£r äv cpaax&t. — 0£ a'JTO ye t6 dirox-etveiv [-liya xaxo'jpyrjuot slvai. Tot/cop-J/o'j.). EfrEp toi.oa vli--oii.\xt.

Theolr. Mnrd und Ehelunch f. a. an die Erweiterung des man gedacht aus- wenigstens für die Rednerzeit durch Aristoteles Eher kann man eine spätere Änderung der Gesetzgebung über die xaxoupYot wegen eines Volksbeschlusses aus dem Anfange des ersten vorchristlichen Jahrhunderts wahrscheinlich finden.rjV. v. A.. 720. wie die Verteidigungsrede von den Antiphon für den Mytilenaier. II n. geschlossen''*^.ldtzo'j'j[J. fällt den sie Elfmännern ihn vor als Exekutivliehörde zu . -c(pc(-f>.£t[j.Erstes llan])tstiitk.a — hi^y/r. '"•^ zu legen hat. Izl TüJv y.i'/ov ce'jtoj tiöv vo^ataiov eüpysaJJai sJaicbv o-ot f^?.taic(v y.) existieren natürlich nur g. TIÖV 5i' Tj worden aus Aischin. 10'' Timohr. K. 58 S.r^Tai y.cty.o-jpyElv bei [Demosth.3o'j?7j I. 105 darpaTcta. 1339. . Tt InaEÄciaOco oj y. die sich gegen Atime richtet.ay. nach dem. wie dieser für Isokr. I.£V aEyia-ro: y.T7. Y| czTro'-pe'j^'ivTa'. 344. r^ in der Phantasie des Komikers. tt^v Die letzten Worte wollte Meier.C('i . Auch die andere Art der Apagoge. r^ U ti. ä5i7. Athener Herodes ermordet zu liaben zu hat. die unten besprechen sind. ge- folgert öoo. 23 nicht auf die Vorstandschaft im Gerichtshofe beziehen.v. Aber die GeVI 8 S. die ist Mit Unrecht ^. ä-cz/U-^ -rjrjzipr^ij. um auch für diesen Fall die Zuständigkeit der Thesmotheten festhalten zu können. T7. vom Areopag nach den Gesetzen über die zaxoOpYoi gerichtet werden soll '"*'.ci'JpYCüv voacj. Apstou tA-(0'j tÖv y. iäv 125 f.al ^r^ata.o'Jv-(uv 0£ zfioiTTovrcuv Auch von den See- räuhern ist y.o-jpYÖv Im iri. 55 ff. St. 311 u. die den ihnen Zuge- führten zunächst in Fesseln einen stellen ^°^. 145 S. Die Beamton.o/ ot^sTio y.töacoj. der lieschuldigt .cf/. [XETpa v. iiv hi tu äÄiay. -. ebenso wie in dem anderen Gesetz derselben Rede 63 S. S. welche sich an verbotenen Stätten betreffen lassen. TO'j. Yj oeocixtk'. 733. sondern nur bedeuten lassen: „den Beklagten aus dem (jefängnisse in den Gerichtshof dem Vorstand . ' 118 t'!.ay.T/. Twv yovEtov -yccty. OTjOav-ojv a-JTOv ol svOcxct xai cIsayjVTCuv ei. 9 Gesetz bei Demosth. ij. 4 in nichttechnischem Sinne gehrancht. dann liaben Gerichtshof zur Bestimmung der Strafe zu Wenn aber gegen Mörder und Hochverräter.ctv.iyi'j'a.ay.Xt— -(ÜV Äc'ilpa TWV UOl/WV toOto TOJV dcVOpO'J/OVtÜV 0(fj3ci o''y.oupycov y.] ff. r^ cpavcoci /. wer sich an den Normalmafsen und -gewichten vergreift. anerkannt ist. war.7. Aischin. aTaÜ[j.y.o'jpYOÜvTa ~£pl TaÜT« y. TlÖV TV. Umtausch 313 S. 226 (Fr. yifj tojv TCÖV y. T<i Timarch 90 Tj S. und die von Lysias geschriebene Klagrede gegen Agoratos erweisen. o't das namentlich tür ß.. 79 niäniier gobraclit worden . Jedenfalls ist eine Gesetzes selbst auf andere Verbrecher. 476 Z.rj ypTJ. setze des Aristonikos bei Alexis Asßrj? bei Athen.o'jf/yo'JvTc. saÄwxw. 'Oß C.£vo) Tispt ttj? tiöv y.:^ zn-m tiö Tj voiaco rj tw y.

bei ä-ct/l)-^ sei nur an ein Einschreiten ex officio zu denken. zuführen".. i. ztuÄTj-ai. würde nicht widersprochen 'A. 82) ohne die letzteren näher Wenn er aber die auch durch Demosthenes ^^^ geglaubt . also -j-ö -wv ilca. £(ad.'jA(ij.m. 73 A. cfccp .ovtc(. 746 i. ~poOV[V(^jOt.. Timokr. 84). bestätigte sollen in einzelnen Fällen vor die Thesmotheten ge. die zwecklos sei. so werden wir hierin ein Überbleibsel älterer Gesetzgebung erkennen dürfen.ctv:7 ilvctt -ctpaocoaovTos. 83). auf Anträge auf Konfiskation. 45 haben. . ^^° 52. wenn der Kläger schon in dem dTrotytuv vorhanden wäre. wenig probable Vermutung. d.ic y^ ^3-tv i^ ä-aYioy). A. Bursy de ä-oypocj-ojAiva orjfjLoatc« /lupt'c« xal oixi'a. schlofs Meier aus der folgenden Bestimmung -/.a-rjopstTw ö ßo'jÄofxcvo. Den nächsten Anlais dazu mag gegeben haben dafs nach attischem Recht die . wenn er nicht das Wesen der Apographe vollkommen verkannt hätte.' tov o' b^oziy^vj-a otrcc/ilEVTa oy^JavTtuv o: svotv. die Apagoge vielmehr an die Thesmotheten ging (Anm.or/. erstreckt. Ähnlich war auch für die mit der Apagoge nahe verwandte Klagforni der Endeixis die Zuständigkeit zwischen beiden Behörden geteilt.30 Erstes Buch. 91 ausgeschriebenen Worten) xal tv. während die Zuständigkeit der Thesmotheten für eine Art der Endeixis bezeugt ist (S. Dafs an Anstellung einer Apagoge durch einen Privaten zu denken sei. sagt Aristoteles (Anm. to . Arislotelis ~.rj cir^v -/. Zuletzt aber hat sich die Jurisdiktion der Elf. p. nach Attika zurückkehrten. voaot. Kompetenz der Elf ausdrücklich versichern zu hat. auch auf die Apographe. dafs von jener nur selten Gebrauch gemacht wurde.a iV T(ü ^°^ . In der Tat erfahren wir von keinem Beispiele in dem die Endeixis an die Elfmänner gegangen wäre. ö(v 146 S.aoi>cT(Jjv zu ergänzen.-/. hörte. toi. dafs es der Apagoge in keinem Falle an Anklägern fehle.—-:o £v Toi. Dafs sie in der Regel vor das Forum der Elf und nur zu bezeichnen.aaTYVji'JV xal ta o'-J. im Widerspruch wie wir annehmen müssen zu einer gegenteiligen Ansicht ^°'*. so wird diese doch nur daraus begreiflich. £i. Die Gerichtsverfassung. Diese Deutung streitet aber gegen den feststehenden Sprachgebrauch und gewinnt auch nicht an Wahrscheinlichkeit durch die andere.u. wie jetzt wiederum aus Aristoteles^"^ feststeht. 1"^ G. 1 (nach den Ai.. ooD' ö'acuv £vo£t. . Indessen konnte die Absicht des Gesetzgebers in diesen wie in ähnlichen Fällen sehr wohl darauf gehen.

Die Yierzigmäiiuer. in der Mitte des fünften Jahrhunderts wieder eingerichtet wurde. fxe-cl: c7ti TÜiv Tptct- xovTa ö/. g. cOiV. 118). o'O.i"/pt [i. A. dafs diese Behörde. mit dem Sturz der Peisistratiden wie es scheint in Wegfall gebracht war. oiaiTr^Tati. to'j or^aoo.ovT0( trß. o' ü-£p toüto t6 S.cc. '*^ . S. C.a. I. und 116). Die Verwechslung bei Pliot. in der Einleitung (S.O'j? repitov-e. S. und ebenso gezeigt.-/ipoüat -/. Demosth. Xay/7vo'jaiv ot rp'jTEpov 0£ ttjv (i. Gerichtshof gebracht werden. 53 TTpö. die darauf abzweckten. IxcEaT/p. Lipsiuä. Die Beamten. 21. Amtsname ot TöTtctpaxovxa^^^. •/. xal TÖt [isv 5^xa opayfxwv a'JTO~£?. I* 408. bereits oi Tö-cxotpaxov-ot. i'2 Qriecli. 109 (Aiiin.ovra /. seitdem betrug die Zahl die bei den Gram- hat. 6 . Seguer. nachdem sie ist Es teles berichtet . . Isokr. 976. oiV. 'fjÄr^. II n./.ax'j. to'j? oYjO. Lex. Ti. . 3. Älterth. die attische Landbevölkerung möglichst au ihre Scholle zu fesseln und von dem Verkehre in der Stadt fernzuhalten. tiel so hatten die Elf den diese zugunsten des AnVerkauf der Grundstücke durch die Poleteu zu veranlassen.£i? £{5t oixaCctv.a7][xa xoT. — eine Zahl. AristOt.£v r^aav Tptä- /. Wenigstens ihrer Mitglieder dreifsig ^". ycyovadtv. S. 32) nach Aristoworden dafs zu den Mafsnahmen des Peisistratos. r^vi-Avna. trags aus. Tcapaoiooctatv. 11 Umtausch 237 (Anm. 33 Attisches Recht. otÄ/.aCov.tyapyt'av T£Ttapct7. Hesych 113 u. die Einsetzung von Demenrichtern (Stxaöxal xa-ä Ö7][xou?) gehörte die in den Landgemeinden Termine zur Aburteilung von Piechtshändeln abzuhalten liatten. Nach wurde die Zahl der Mitglieder zur Vermeidung der milsliebig gewordenen Ziffer der Volksversammlungen zu kontrollieren der Vertreibung der dreifsig Tyrannen auf vierzig erhöht bestellt. 81 Todesstrafe iimuer mit Fliuziehuiig des Vermögens verbunden Aber darüber hinaus niulsten aus welchem Grunde immer Liegenscliaftcu als Eigentum des Staates in Ansjjruch genommen wurden darauf zielende Anträge an die Elfmänner gel)raclit und von ihnen zur Entsclieidung an einen war.oil tö:. namentlich matikern zu mancher Verwechslung Veranlassung gegeben mit den dreifsig ^•Alo-^zd. die zusammen mit den Lexiarchen die Berechtigung zum Besuch hatten ^^-. 349. . je vier aus jeder Phyle durch das Los daher ihr offizieller ok to-j. V v.Erstes Hauptstiiik.od TcTTapcrxovta tSTTapotc • tt^. t/. /. Pantain. 310.

u. 5 (Anm.j. von Caillemer Dictionnaire des antiquite's II p. xarct otjuous toI. jc(/. Vgl. S. Ihre Kompetenz aber umsoweit sie nicht fafste alle vermögensrechtlichen Klagen Monatsklagen (sfxfXTjvot) d. t7)v '. Erst gleichzeitig mit dieser Vermehrung der Mitglieder aber. in geschiedenen Abteilungen für die einzelnen Phylen glieder in die aus jeder Phyle erlosten vier Mit- den Prozessen. Schon vor dem Funde des Aristotelesbuchs war der Satz Att. dSTUvofio. die ot'xac Xay/avouaiv. Es darf hervorgehoben werden. . von dem einzigen Gelehrten aber. die sie in erster Instanz entschieden wurde gegen deren Spruch Phyle angestrengt . 109 ^v oh Tal? twv TETTOfpa'xovtct (sotviatv ävayxctrov 5txat(u. SixaCouoiv. y. zugewiesen hatte. fXT] iyxa/. dafs auch diese wichtige Tatsache gegenüber der herrschenden Ansicht. -/. Aristot.0'j. o't oe —apaXotßov-e../. innerhalb Monatsfrist zu erledigen waren. ä'vi)pa)-oc xat iotioTTjS xal -o/. t' iv Toi. tierten die Vierzig . und bestätigt sich durch das. 735.oövTa. d. vor die Apodektai.j. 2 Ttocpaoiooaai (oi otaitrjTaO toI? o' toi. Und zwar entschieden sie Streitsachen unter zehn Drachmen Wert selbständig. ^'^ Es die folgt dies aus den Worten rpo? o'J? tk. 2 (Anm. 90 aus zwei vorher mifsdeuteten Rednerstellen Lysias r/. xctl y. eü&'jvctt. ii. wenn anders auf den Wortkam das Abhalten von Gelaut bei Aristoteles Verlafs ist richtsterminen in den Demen in Abgang. liv xatayvoJ -apaoi'ocuSi xä ßia xolc oixatJTai? toT. Umtausch. 7) g. Privatprozesse mit Ausnahme der vor Eisagogeis und Apodektai gehörenden. 53. TT^VTjs oixaaTTjc 6t). Timokr. "Wohl aber amnoch . xÄctttj.£v 48. was 48. die alle diese Klagen vielmehr den Thesmotheten. welche gegen Angehörige ihrer waren ^^^. schon in der Neubearbeitung des attischen Prozesses erkannt und durchgeführt. ^'^ Aristot. c^yopavoiAo.TjpojTTjv ^p/Tjv ä'piot?. von denen unmittelbar zuvor gesprochen ist. f.tjv toü cpeiyovTo. h. r. . Die Gerichtsverfassung. tö oixaa-T^ptov. neben dem aber auch die alte Bezeichnung als Demenrichter üblich blieb ^^*.tüv ä'-£tpo. 5 fxsv 6 8e (e'j&uvo. der sich näher über die Frage geäufsert. als der Justizbehörde xat' i^oyr^w. eiaayo'jstv ef. 10 £{ uiv -ri. Joiotc -pay. 200 f. von denen die. ^ 117). Proc. PanJcl. 5 und 58. hil\OLi) to6. 2 S. ht -ai. 115). 48. h.(ux£v. 730 und Isaios bei Harpokr. 1 S. welche Zollsachen betrafen.Äa. Sachen von höherem Werte hatten sie an die Schiedsrichter (otaixr^Tai') der Phyle zu verweisen. ^'* Demosth. 237 S. 2 über die Überweisung von Klagen durch die Euthynen und den Polemarchen gesagt wird. die übrigen vor die Eisagogeis gehörten ^^^.ocra 112 S. oxi (Fr. entschieden geleugnet worden ist.s'j/. . a/. 58./.82 Erstes Buch.a3tv äotxoOvTot? xal to'j. Isokr. ttjv cpuXvjv Ta'JTTjv c^aayouatv.) erwiesen worden.) ?vOtß(bv toOto xat (iv[axptva].

bcGaoilETOt. verordnet Praxis.ot/öv otaiTTjTotl.Erstes Ilauptstück. Toy. ^20 Politik dafs sie Die Bestimweggebrochen. Und da für die Verteilung dieser Streitsachen unter die zehn Sektionen die sonst entscheidende Zugehörigkeit zu den Phylen nicht in Frage kommt. os ttjv otxcf^ovTotc -rot? t^ ä-oooOvai.Tjv Ocxct [jip/) "C. 4 445/4 aus den Hestiaia und Ellopia angesiedelten Kleruchen zu bilden eines Gerichtshofs. 83. I n. "^ Demosth. p. . 1300'' 23 tte-j-tov (of/. 65 f.ajjovrot oictvct'fj-avTc« cp'j/. 1 S. 29 mit den Ergänzungen IV 1 die Prozesse über zehn S. deren betreffende . 33 . 49 ausgescliriebenen Worten) sxcjanfj ttJ y. Die otxr^ "9 C. 85. /. 2 (nach y. i''' Aristot. Die Beamten. an die athenischen r. hat aber später ihr Forum gewechselt: I. 11 \j. A.otar/^p'. teT-ctpofxov-a 'n oe zrfi {ißpiiu. sofern sie während die Privatklageu sind (ouat ai'xsia? und |3ia''a>v) öffentliche Klage (Tpa?>j ußpso)?) an die Thesmotheten geht"^. Für die selbständige Judikation der Behörde in Bagatellsachen werden wir übrigens ein Analogon bei den Apodektai finden.oL xctl tiLv ßicticuv -pö. ^^''. 976. Dies gilt nicht allein von den Klagen gegen Bürger.ai den Anni. TOÜTiv 58.) festgestellten Norm zunächst an den Polemarchen gelangen und erst durch diesen an die Vierzigniänner abgegeben werden. 12. 83 oder vielmehr Gerichtshofs Berufung eingelegt. Gerichtshöfe gewiesen wurden.ov) to tiLv 6* . s. so hatten das die Vierzig Sektion Urteil eines den Vorsitz hatte. mung über Drachmen ist leider aber wohl mit Böckh dahin zu ergänzen. -pö. sondern auch gegen Metoiken nur dafs die letzteren nach der oben (S. für die keine gröfsere Anzahl von Richtern nötig sei^^o^ einen doppelten Gerichtshof fordert. zrj. so mufs darüber das Los entscheiden "^ Aufser den vermögensrechtlichen Klagen gehören vor das Forum der Vierzigmänner noch die wegen Injurien und Gewalttätigkeit. S..ctl Oci /. tou. TTnd bis zu der gleichen Grenze ging auch die herbeizuführen in sie . den anderen für die Bagatellsachen im Betrag von einer bis zu fünf Drachmen oder etwas mehr. nlxtioLz TO'j. (cfat) fi- Pantuin. Insoweit entspricht in es also der attischen wenn Aristoteles der Politik für Privatklagen den einen für die von höherem Belang. 'juAf IJÄpOi rpoaikivat.irA IV 13 (16j.h lixv. die Zollstreitigkeiten unter zehn Drachmen Wert entscheiden. dem Kompetenz in haltener Volksbeschlufs bald den ein bruchstückweise ernach Ol.

otaTiüv Y7. d. Finden wir also jene noch zu Aristoteles Zeit ausschliefslich für Monatsklagen zuständig. so (5t(uv a'JvaXXaY(i. -/ai twv i'(poiiJ. Gesch. ^^^ C. als das mächtige Anwachsen der richterlichen Geschäfte gegen Mitte des fünften Jahrhunderts eine Vermehrung auch der Gerichtsvorstände notwendig machte ^^^.aa xat fjuxpiü oüv. Wenn jeder Beamte. 2 Z. bezügliche Rechtsfälle binnen Monatsfrist vor den Gerichts- hof zu bringen. so hat es noch eine besondere mit diesem Namen bezeichnete Behörde gegeben. Die Gerichtsverfassung. Die Zahl der Mitglieder.dxt\)z. i^ ßo'jXTj. I. delischund danach C. 4. 7 und am Ende Bundes S. 38 v. 223.c(TU)v [J. in dem sie hier genannt werden. iTZiixchr^-d^' o'i os — I J30(yÖvtcov Eaar^vo: 123 Etwas anders Wilanmwitz Ari>it.EV oaa opay|j. Köhler 1869 hergestellten Volksbeschlufs über die Feststellung der bundesgenössischen Tribute aus dem Jahre Ol. I n. ok di "X'^&o. Nach einem anderen zeitigen Volksbeschlufs aber waren gewisse auf die Tribute . sondern von einer aufserordentlichen Kommission (eT. TravTa tcüt« TÖ Tispl Twv Oct ij-r/pöv 0'JVGf>?.i^zXr^-zai)^^^. 63 den sicheren Ergänzungen) -/.£taxi'a. u. «pyovto.84 Erstes Buch. so dafs man sogar ihre Existenz hat in Abrede stellen wollen.ayjj.c(T(ov xöJv r/ov-wv -£pi ijiye&o. .. Athen S.* of/. f -po? TO'j. A. — rpwToe iypOLixixdTVJZ — ItzI ZTparoxXsou. Ixa^ev TOfA cpdpov TTJat ttoXssi Köhler fi'. Die Eisagogeis. dem die Ycsixovia 5ixaar/)piou zusteht^ lieifst im weiteren Wortsinn staa-c«)Y£6? (S..p xat -ri'JTiuv v. waren sie mit der Leitung der Verhandlungen im Gerichtshof über die Festsetzung der etwa gleichBundestribute betraut. viTzirz-zii -Xei'ovo. I. dafs gerade für solche das Amt geschaffen wurde. 37 Z. allerdings nicht von den siaaYojyst?. ^2^ attischen (mit Urhcnden und Untersuchungen z. 88. so liegt die Annahme nahe. 4. r^ n?. 425 urkundlich verbürgt wurde ^^^ Nach dem Zusammenhange. bis sie durch den von U. 32 eti oe -ciod. Ka Ä. cCJaywyEcov of. I n.pisiv. 55).tctta •[hza'^'xi v-ori -cv-c(Opay.ctTa -dos. in wird damals auf zehn normiert worden Aristoteles Zeit war sie wegen der Verringerung ihrer Geschäfte auf fünf beschränkt. sein. die durch das Los bestellt wurden.iJ. über die früher nur abgerissene Notizen der Grammatiker vorlagen.

118) angeführten Äufserung in Demosthenes Rede gegen Pantainetos vielmehr den Vierzig unterstand. 346/5 oder unmittelbar darauf gehalten ist. 2 oi'xot. wäre denkbar . nahm aber von dieser Beschränkung die besonders gefährdeten Darlehen an Marktund Trapeziten aus. Seguer. welche sich mit der für Athen allerdings mäfsigen Verzinsung von 12**/o nicht begnügten. etat 0' eixijlt^voi "jiO'. die Ol.Erstes IIaui)tstü(k. 23 angibt. o't -ä. die Klage aus leicht ersichtlichem Grunde ^--^ unter die '^* Aristot. die aus den Rechtsverhältnissen von Yergnügungsvereinen oder anderen Korporationen sieh ergeben der (01x7. spotvixai und xoivojvtxoti). die Thesmotheten die Hegemonie (Anm. aixsiac.o?) und wegen unterlassener Rück- zahlung von Darlehen.-/. die Klage hätte sogar inüerhalb vier Tagen vor den Gerichtsliof gebracht werden müssen (stJ-rjyiTo). 3.[^. Weiter gehörten zu den Monatsklagen und darum vor die Eisagogeis solche Eigentumsstreitigkeiten. xav xi. bevor die Spuren der Schläge verwischt waren. Wir müssen also annehmen dafs bald nach der Zeit dieser händler . Rede. Den Eisagogeis verbleiben nach Aristoteles die Monatsklagen. ti. Ausgeschlossen von der Wohltat des abgekürzten Verfahrens liefs also der Gesetzgelier die Gläubiger. 52. wenn sie zu keinem höheren Zinsfufs als 12 °/o oder zu dem Betrieb eines Marktgeschäfts gewährt waren.xo. V S. sowie die Klagen gegen Wechsler (Sixoti tpa-cCiTtxaO.x7) o-joiv '.TjVO'JS siaaYO'jat .u. £dv ti. 67). irX opa/jxTj oavetsaiAtvo. Iv 'i'fopa ßou/. 360. y. Die Beamten. ferner auf Erstattung Mitgift (otxr^ -por/. 108.'. spocvixal xai xoiviovixal xal dvopa-o'ocav xat ü-o^'jy'iuv xai Tpir^pap/ixal xat Tparc^iTixoti. 85 ausübte*^*.oaexoti vos ^pyct^eabat oavEtarj-at — apa Ttvo.r^[jo0ai os xai cJaaywYEot.s'j/. I[j.. ä-oa-sp-^. z' ot'vopot..aTv exocito.. Zugtiere und trierarchische Leistung.'as Lex. für letztere hatte Finanzbehörde der Apodektai. Ö'jei/üjv ä-ooiiT. dafs jedes die Jurisdiktion für je zwei Phylen Es imterstandeu ihr aber alle Monatsklagen (oixat e.voij mit Ausnahme der Handelsklagen (oi/oti la-opixaO und der von oder gegen die Gefälli)ilcliter angestellten . Endlich nennt Aristoteles hier noch die oix-/. . ä'^opfjnrjv* ert 0' «{xEta.j. die nach einer oben (Anm.ötv x>. wenigstens dann. bei denen der Gegenstand Beschleunigung des Verfahrens geboten erscheinen liefs die Klagen über Sklaven. fürerstere. wenigstens seitdem sie Arouatsklagen geworden waren. 125 ^.

4. xai toT? r. 26.-i. also nicht vor den Perser. 3 ötpyovxe. ^^® Harpokr.aaav. kann aber erst dann sich fühlbar gemacht haben als Athen sich zu einem Handelsplatz von hoher Bedeutung entwickelt hatte. A/. gegen (Si'xai Die nächste Bestimmung der Behörde. die aus einem Gesetzesbruchstück und Aristophanes ältester Komödie d. V S. 1257. während zuvor einseitig bürgerliche Abkunft genügt hatte ^^^. ein besonderes Amt für diese Klagen zu schaffen. d.7]Xitüvt vccjtooixoit oüx i. Für solonisch erklärte die vccjTooty. v^v 'AUT^vr^aiv ot vc('jToo(V.cfCovTe. 200 ff. 6 ff". Wiss. ^2'^ toT ra[j.at noch Schömann Ath.TToprxaO^^'^. und Philippi Biiträge zu einer Geschichte des attischen Bürgerrechts S. 5. Ifj. 5 S. war Kaufleute. efsi toT? va'jxXTypot? Siv. Ver- fassungsgeschichte S. £i yvT. ypT)fA.7. Die Zuständigkeit der Nautodiken für diese Klagen. dessen Zeugnis gegenüber die früher besonders von Westermann Berichte d. vocjTootxot'. 593 -epusi efATiopov) [aev o'jv oieypct'J/avTO \xvj t<x. 4 mit § 7 S. binnen Monatsfrist zu erledigenden aufgenommen und darum einer anderen Behörde unterstellt worden ist. [jiTjvt o't slvat* vjvi oe Xa/ovxos (vor Bekker XayovxE?) Richtig danach Phot. I (1849) S. Sachs. sv ~m "pö. 1'^^ Aristot. 47. Die Nautodikai. dafs zi'^ifiz-zo irrtümlich von Anhängigraachung der Klage gesagt ist. Ges. = Lex. d. u. 1258. Dann niiifste die Rede des Demosthenes gegen Konon jener Änderung vorausliegen. 2 451/0 gefordert wurde. Die Gerichtsverfassung. 21.. Suid. dafs zu ihnen nament- nur unter der Voraussetzung.eoi7. erklärt sich daraus. wie wir das gleiche sofort für die Handelsklagen nachweisen werden.£vot.ato. § 3 S. 23 geäufserten Bedenken nicht mehr aufrechtzuerhalten sind. W. vgl. cppaTpi^T].atcz[jL'ioTv KpotTspoc yoüv i\ Ziü o' twv 'bYM'jijA-MV cpr^aiv' sdv oe ti. ouöxctv clvai . u. '2^ Lysias tt. A'jat'a. Si'xaj IfjLTTopoi (falsch Francken Iv cpdaxovTs. 'ip/i''. die sich in ihrem Kamen ausdrückt. or^jjioa.. kriegen ^^\ Zugleich aber hatten ztvioi?. Seguer. welche sich das Bürgerrecht angemafst hatten ohne Abkunft von einem bürgerlichen Vater und einer bürgerlichen Mutter. die durch ein Gesetz des Perikles aus dem Jahre Ol. ' Xdyo. i.gö Erstes Buch. 82. ic ^Evotv yr/ovio.t^X t6 tu-optov ipYot^o. sie die Vorstandschaft in den Klagen gegen die.' "^t. belegt wird^^^. da die in ihr begründete Klage mindestens ein Jahr nach geschehener Beleidigung verhandelt worden ist. u.t|jiocor|V. die Jurisdiktion in Prozessen die das attische Emporium besuchten Das Bedürfnis. 283.

Handelsklagen waren damals noch nicht stj-f^r^vot. fahren binnen tiö aiToJi va'JTootxai —— tö Sc/czaTT. dafs des letzteren Kollegiums nach Anfang des vierten Jahrhunderts überhaupt nicht weiter Erwähnung ge- Fremden Anlals schieht seit Mitte dieses Jahrhunderts Monatsklagen gemacht worden sind ^^*. . 1^'- für die ypcc^pal . 398/7. v. S.] (/. Aber auch jene beiden Klagarten gehörten in der Zeit des Demosthenes nicht mehr vor ihr Forum. |ja'I/a.)' iösXco -pö. sondern vor das der Thesmotheten^^\ die für die YpacpT] ^svta? wohl schon vor Einsetzung der Nautodiken zuständig gewesen waren ^^^.. verfochtene Annahme. und nach dem Zusammenhang auch die von Harpokration erläuterte Stelle der Lysiasrede. 79. va-JTO(Xcipwvc. sind die Worte erhalten: Es scheint Tiov. ^^* Die Zeitbestimmung zwischen 355 und 342 ist schon früher von mir aus Vergleichung von Xenoph. für beide Aristot. Da aber die liegt TuT ßo'j?. 1363. dafs die Nautodiken zu Monatsfrist zu Ende in gewissen Fällen das VerAber die bringen hatten.piov -ctps/ov- also. 95. stand schon vor Bekanntwerden des Volksbeschlusses über Hestiaia mit allen Zeugnissen in Widerspruch. i.viooa?./. in der schon die Al)kunft von einem bürgerlichen Vater für genügend erklärt wurde. 59. lieh die Die Beamten. Flopot 3. 126 angef. Phorm. 595) fällt in Ol. 75 mit dem oben erwähnten des Perikles identifizieren.7. Wilamowitz S. 4 lATjvi o't f. 225 K.) rpöJxov Tta^ct.evta. u.cty/cfvciv 0£ -r^ 'i\r^ xat vc« "pö. g. I S. Handelsklagen zu ^^^. 3.oTj Geschäft meinte y. zhi. 22 gewonnen worden. 'AptaTccfavT^.o[/£'v(ij 'A')tjvc<!(ov ot. Eher dürfte mit Meier an eine etwas spätere Zeit zu denken sein. und wenigstens nicht viel später kann die von Harpokration angezogene Rede sein. Rede des Lysias (vgl. 20.at iazopr/. ^^ai'cfVT^?. Die Anm. 177) mit Hegesipp Der Widerspruch von Keil V.-optVyj) seien nicht Gerichtsvorstände.' wurde. (j. In Einklang damit steht. Gesetz bei [Demosth. 223 f. ^'^ In dem Anm. 223 A. S. 12 S. 7. 233 K. Ath. die Nautodiken (und die unten zu bei^-' sprechenden irijAc/Tj-ccl ToO l|j. 3. oi'xa'. Weitere Geschäfte der Behörde sind wenigstens für uns nicht erkennbar ^^^.t7jv 766 (Fr.] 5.at [Demosth. 37 durch Handel und Gewerbe nach Athen geführten bieten mulsten. wogegen die strengere Regel Mieder durch Aristophon oder Xikomenes erneuert i-dyu) Tpta y. 67 if. Damit hebt sich auch das Bedenken von v. A. auch § 8 S. dva'.at Kratinos ixkw bei Schol. Halon. 131 Für die otV. Toü. Wilamowitz Ar. Das Gesetz bei Krateros wollte v. /. AaiTct/cOatv (Fr. sondern Richter gewesen. va-jTOOtxa. 3 (Anm. Die besonders von Baumstark emporii et nautodicis apud Athenienseft fFreiburg 1828) ile curatoribus p. 45 Neaira -52 920. 119 angeführten Volksbeschlufs Z. Apat. ?£vov Dasselbe Vö. Aristoph.) votuTo- otxa.Erstes Haiiptstück.

d. nicht für letzteren wurden.rjvoi ausschliefse. mit dieser in Veränderung auch den Wechsel des Forums jedenfalls gehen die Zeugnisse über den genannten Zeitpunkt hinaus. dafs ihrer zehn waren und sie durch das Los bestellt Zusammenhang zu bringen. Worte -' und 290. stellen wir die voran. nach Analogie ähnlicher Behörden aber dürfen wir annehmen. und 52. 232 gegen die Gleichzeitigkeit beider Änderungen ruht auf der irrigen Behaui)tung. 136 Vgl. Ath. 5 willkürlich hineingetragen. S. die Sitophylakes.Y3vot führen. Anm.] g. Die Gerichtsverfassung.tJvc/'j. da auch die TeXcuvtxat 135 nicht ausgenommen sind. Apat.7roptxat von den £[i. 2 ist -i. ^[aij.a. die für die verschiedenen Zweige der Staatsverwaltung geschaffen sind und nur insoweit eine Jurisdiktion ausüben. bei denen dies in weiterem Umfang der Fall war: 6. Aber dafs die Thesmotheteu nach Aristoteles keine Efji[ji. h. otV.. von denen bei den vier zuerst genannten Behörden je fünf für . 50 Vgl. Wohl aber scheint schon zu Lysias Zeit die Anstellung der Handelsklagen auf die Wintermonate vom Boedromion bis zum Munichion beschränkt gewesen zu sein^^^. da dem antiken Rechtsstaat der umfassende Sinn des ^^*^. 900. es nahe. Den Astynomoi unterstand weitestem Umfange. 1" Aristot. ist in 59. [Demosth. die Polizeibeliördeu. als innerhalb ihres Geschäftskreises Anlafs zu Klagen geboten war. die Metronomoi und die Aufseher des Handelshafens (sTrttxEÄTjTal xou itx-oprou) alle fünf durch das Los ernannt und aus zehn Mitgliedern bestehend. 23 S. I 170. die Hauptstadt und für den Peiraieus bestimmt die waren '^^.88 Erstes Buch. nicht zu pressen. Böckh f. v. 3. . modernen Begriffes Polizei fremd war und Marktpolizei betrauten Ämter.[j. Ygj_ i^ygias angeführte Staatsh. der letzteren die Agoranomoi. dafs Aristoteles zweimal die l[j. Von den übrigen Behörden. Über Zahl und Erneunungsart der Nautodiken ist nichts überliefert. Insbesondere Strafsenpolizei sie in haben nach Aristo- Solonische Verfassung S. die mit der Strafsen- Der ersteren dienten von ständigen Kollegien die Astynomoi.

ävoiyoo.at t7. zotclv tcz.o'JVTat y.oywv . (j. 50.r^acv wvoOvto oiv wv r^v -j'y)ttA-iT^ o'jtw öuyva. II 2. den Digesten versteht unter dax-jvoiAcii doch wohl die Über die Astynomoi in anderen griechiin dem . 3 S. 1076. Dafs das Aufgehen der Türen nach aufsen in Griechenland die Regel bildete. nicht Fenster. ttjv öoov ävoiystv' xct'! Tob. Wilamowitz Anm. 20 beweist. ist nur ein falscher Schlufs aus der Komödie. Landgemeinden legt die gleiche Pdicht mit sehr detaillierten Vorschriften dem Demarchen auf das Gesetz bei [Demosth.al Tic öoou.ai feto. E^ovxa. 9. or^ixociia. Atli.cd xaraßocXcI v. •/.crv TStyo'j.al v.T|0£U cVTo. Wilamowitz Ar. 89 wachen. oder Türen. 75 '*! Die Fürsorge für gute Ordnung (rJ-z-osiAict) bei den ftft'entlicheu und privaten Gebäuden.7. Auch für die Abfuhr des Strafsenschmutzes haben sie zu sorgen und darauf zu sehen dafs er von den Unternehmern (xorf/oXo-yoi) nicht innerhalb einer Entfernung von zehn Stadien von der Stadtmauer abgeladen wird. 759 A. 763 C f.e/. dafs sie überhaupt die Strafsen in Ordnung und gutem Stande zu erhalten haben ^*^.. 217 A. *^^ Al'istot.(uX'Joucii Sp'j'iaxTO'j. Stelle !)'jpto£? Charikles P S. wie v.] S. Richtig urteilte bereits Becker wie Plutarch Puhl. -/pT^iJLaxa crto/. u. 4 S. * i' aTaouov ToO 7. 30. wie bei Piaton.o'j? y. Hupioa. Die Beamten. Ähnliche Vor- schriften gibt für seinen Staat Piaton Ges.j. die ihren Austiufs nach der Strafse hal)en. /. 1347a 4.ooo. In einem Volksteles^^^ darüber zu baue oder durch . twv ootöv 'JTrcpTEi'vsiv £'!. auf das v. beweist. die sich recht ergiebig erwiesen habe: 'I--ta. 140 j'Qj.j.%-'x TO!? D'jpcf. die nach ihr sich öffnen ^^'. I S. -po'^pdyaaTa t« a-i^\}.a'i ^"[jj.d~pov 'JTzip v. dafs Hippias auf Balkone und ähnliche Vorbauten eine Steuer gelegt habe.oti to'jc * avaßa&[j.ai £u TÖt.i "/. Iphikrates Polyain Strateg. ö/etoI)? si? T7]v öoöv sxpo'j? rcti.] Oikon. -i •j-£pc-/ov-ct TÜJv y-cpouov v. aus ist. l'?io y. Ta. 13211' 19 die Aufgal)e der daTovoaict zu bilden. VI 7 S. öoo'j. £v öooTc "9 Dagegen berichtet [Aristot.Erstes Hauptstück. Aber der von Papinian verfafste 'AsTuvoiAivcd.iva.aTot7. ein Bruchstück ei-halten römische Munizipalbehörde. Die letzteren Funktionen dürfen wir dahin erweitern. 10 S. Irrtümlich berichtet Ähnliches von Die Cbereinstimmung der ersteren auch in der Politie Türen sind. 59 hinweist. dafs III. 2 v. Malcart. die auf der Strafse Verunglückten haben sie durch die ihnen unterstellten Staatssklaven aufheben zu lassen'**^.orfio/. dafs niemand die Strafsen verBalkone einenge oder Dachrinnen ani)ringe. Erhaltung und Herstellung der Strafsen und Wahrung der Grenzen hat auch nach der Politik des Aristoteles VI 5 (8). 58 behauptet. (ije 89 ff. t(T)v v. 6 'AHr^varo.

aber sie in Ordnung zu erhalten und die Ablagerung von Schutt und Anlegung von Mist statten auf ihnen nicht zu dulden ^^^. auch Beschaffung einer Taube zum Reiniund diese Fürsorge als eine von gungsopfer beauftragt Aber für gröfsere altersher ihnen ol)liegende bezeichnete*^. Ktes. 15 S. g. Waschen der Götterbilder. 54. 1. xai tepwv ^-laxsyaaTori Ö£xa dtvops. '*^ Aischin. stens in Aristoteles Zeit ein besonderes. Ebenso bestand damals zur Instandhaltung der Strafsen ein besonderes ständiges Kollegium von fünf. bauliche Herstellungen in den Heiligtümern bestand wenigIn 283) . Die Gerichtsverfassung.z'jaa-al lepöjv. A. k-iay. lY 2 n. ipyaxas lyvjni -Az öooü. äv Ol 'äaT'jvo[j.. die Spottverse gegen Metiochos bei riutarch j^oZii. gleichfalls durch das Los bestellten Strafsenmeistern (6 5 o t: o oQ e*^. 50. während frühere Erwähnungen in ihnen eher aufserordeutliche Kommissionen vermuten lassen ^'^'^. 115. I. 1*3 C. besonders Z. (xÄr^poüai) -iy~t ou -poaTETaxtat or^ij. 25 8. einem etwas jüngeren Volksbeschlufs (aus Ol.ßavov-£. class. Tpiaxovxa -apä riöv dTToSsy. XV 1887) S. 556). dem zur Reparaturen jährlich der Betrag von dreifsig Minen aus der Staatskasse angewiesen wurde ^**.Ttöv Ta [jLa/.ta~a o£0[ji£va Tüiv lepöiv.oii'o'j.(Dittenberger Syll. f. 811 F. 8 ff. mit Streichen der Altäre. 124. 192*.ae/.ciav "otüivTat toO kpo'j -zrfi 'A'^pciOtTT^. A. werden die Astynomen mit einigen Herstellungen im Tempel der Aphrodite Pandemos für deren bevorstehendes Fest. 500j. denen zeitweilig die Obliegenheiten der Astynomen übertragen waren. \\ 2 n. I. -ctTpia. Verpichen des Dachs.90 Erstes Buch. 1 x^^r^poüv-ai |J-V5. 314 c (Dittenberger SylV^ n.euct^o'jai Xaij. Philol.ot oi det XayydvovTc. . Vorschr. . beschlufs von Ol. Häderli die hellenischen Astynomen und Agormiomen Suppl. 61 '** Aristot. in denen sie sich nötigsten i Vornahme der sehen Städten (Jahrbücher 1^2 c. j-taxe'jd^gtv. ^*^ Aristot. 419. ä-'. ozw. 1 öoorotoü. angewiesen für die bevorstehende Prozession an den Festen des Zeus Soter und Dionysos den Markt und die zu Straisen im Peiraieus von Schutt säubern zu lassen auch für die Zukunft ebnen und instandzusetzen." n. -r^? IlotvOTjfiLO'j xa-ä oe tv. s. Vgl. 45 ff. Zuletzt standen den Astynomen noch gewisse sittenpolizeiliche Kompetenzen zu. 1. i-isv. mit zehn Mitgliedern durch das Los besetztes Amt. 320/19 werden die Agoranomen.

/.a£i ti o/jaocjiov.c(Toc/.at (vor -ä? den Anni..et'o'j. .at tw /ayovTt ii. erwähnten äarjvoiAO'. Zur Durchführung der ihnen obliegenden mannigfachen Aufsichtsptiichten konnten aber die Astynomen gegenüber den Übertretern der ihrer Obhut anvertrauten Gesetze und Ordnungen einer gewissen Strafgewalt nicht entbehren. . über Bürger Geldbufsen bis zur gesetzlichen Höhe (S. II n. Flötenspielerinnen zu einem höheren als dem gesetzlich erlaubten Preise gedungen zu haben. 142) zu schliefsen l)is zu fünfzig Hieben ^^^. o'ütot axo~o'jatv a'j-rjv ö'-io. 4 ef Tt.rjpo'jai v. 764 B f. VI 90.£v ocüXc? ^ — /. A. 1*^ 3.Tptot. 138 ausgeschriebenen Worten) 'Lo/. 3 Hyper. Die auf die Bestrafung der Freien bezügliche Bestimmung ist leider weggebrochen./. TO'JTOJv 71 -of^ i'iv [i. so mufs in ihnen die Gerichtsvorstandschaft den Astynomen zugestanden haben. VI 10 S.. 16 f.Erstes Ilauptstück. nach sie Aristoteles haben darauf zu sehen .ovTa -/. sondern nach C . 91 mit den l)ald zu bespreclienden Agoranomen berührten. 7j o'jstv opayaalv aisDüjih'^oovTctt y. o'jToi Nichts zu geben ist auf oic(7. niclit nach Athen.i})af(iatf>!a. sogar an das Volk durch Eisangelie gebracht worden ^^*^. Euxen. die beschuldigt waren. 546 Z. Anekdote bei Diog. Die Beamten. 7. die ^*^ Z. 53) verhängen gröbere Vergehen mufsten sie zur Ahndung an einen von ihnen geleiteten Gerichtshof bringen.ooo. /'. -Äsiovo. Wenn in der unter Xenophons Namen überlieferten Schrift vom Staat der Athener unter den alljährlich von den Gerichten zu treffenden Entscheidimgen auch die Fälle genannt werden. 40 f. "^^^ 19. in denen es sich um Vorbauten über die Strafsenflucht hinaus handelte ^*^. Köri)erliche Züchtigungen auch gegen Fremde gestattet den Agoranomen und Astynomen l'laton Ges.3av£tto -2VTTJ-/. weil er Kleider aus feiner Baumwolle trug.av -/.oti v. 1 v. nach dem oben angezogenen Volksbeschlufs (Anm. Mifsbräuchlich ist freilich eine Klage gegen zwei Männer. t7.tai>oOaiv. c'iv 0£ Tt. Lohn als zwei und Drachmen gedungen werden und wenn mehrere zugleich dieselbe die Entscheidung durch das Los zu Person mieten wolleu treffen^*'.Tjyz. Al)er die C. Laert. tt)v a-O'joaawai Äaßciv.aa. Über Sklaven und wohl auch Fremde durften sie eine körperliche Züchtigung. Wenn aber einmal bei den Astynomen . **'' 50. y. gehören Koresos auf Keos. wonach der Kyniker Krates von den Astynomen gerügt wurde.ai -dz it ayj a'JÄTjxpioot. I. dafs Flöten- Saitenspielerinnen zu keinem höheren .

navotHrjvaiwv zlz 1Io(vc<{}t'vc(ic( wie in den älteren Inschriften überhaupt der Xame die jährlichen Panathenaien bezeichnet. für die tsi/o-owi'. oe — zoioüai xÄr^pu)-«. Dafs in der aus den Übergabeurkunden der Schatzmeister der Athena bekannten Formel h. Die Gerichtsverfassung. besondere Verdienste erworben hatte. Teile derselben als besondere Zweige die Herstellung von Mauern. Them. Kleon. die grofse Feier im Auge habe (Mommsen Feste der Stadt Athen S. 111. wo er in der -oXiTst'a 'Aibr|Vaiwv von Panathenaien spricht. dafs in volkreicheren Staaten für einzelne .92 Erstes Buch. an denen der Zusammenhang die Beziehung aufser Zweifel setzt. 45). ob das spätere Amt schon damals als ein regelmäfsiges bestanden hat. also eine vierjährige andere AutYassung geboten. y. die die Zuführung des erforderlichen Wassers für Athen hatte. Aber bei Aristoteles schien eine grofse. 169 !>.r^z>j\i.i'j-z'i. -/al i~\ -/. 14 <ip"/«. kommissarische Behörde und werden begegnen in Athen als von der Hafenaufsicht unter diesen besprochen werden ist bei der Marktpolizei zu reden.ott t6 ))ccupixöv xct't Toiv xpr^vtüv Taüra. oi'pyo'jaiv Ix nava&r^voc'tuv zU IlavaHTjVata. 4. dafs er unter Panathenaien nur das Ein Ehrendekret aus Ol. sondern durch Wahl auf ein Finanzjahr ernannt wurde. V. Amtsperiode der genannten Wahlbeamten bezeuge. to'j ttÄt^v Tcttj-tou arpatttuTti-i\j. ^^^ iCtüv Aristot. 333 für Pytheas. der nicht durch das Los. 43. 141) Aristoteles die Bemerkung an. ist bereits von Böckh festgestellt. der sich in dem Amte Nach C. Doch fragt sich. im Anfange jedes dritten Olympiadenjahrs begangene Fest verstehe. S. 19 f. Indessen ist das richtig nur für Stellen. Der Besprechung der Astynomie fügt in der Politik (Anm. die Fürsorge für Brunnen und die Aufsicht über die Häfen an. weil er überall. d. TÜiv t«.-rfi -joctTiov gewesen. f. Von besonderer Bedeutung ist bei der Wichtigkeit. 31. denn Testamente beihrer Gültigkeit durften nach attischem Rechte zu falls keines- der Hinterlegung bei einer Behörde.prjvojv i-iDie ersteren jxsXr^xat und )au. wie . Die Stelle des Aristoteles ist meistens (auch von mir früher) dahin verstanden worden. das Amt des s-iu-sXr^T-yj? täv xp-/)vojv. 6e yetpozovoösiv o't /eipoTovr^ftEVTc. A. feste bis zum nächsten Erbe 1 lief^^^. IV 2 n.{t. ein Testament deponiert wird sie und infolgedessen nicht ohne zurückgenommen werden kann ^^\ so steht das in keinerlei Beziehung zu ihrem Geschäftskreis. Plutarch ist schon Themistokles iz. ^51 Isai. das von einem Panathenaien- Beamte ernannt wurden und führt solche .£va>v ooKaxtg bestellt würden. /.

irfi Tc bi tt] äyopa £'jxci3|j. Ath. 6 aus C. ihm aufgetragene Kommission kann Z. p.ctt ä-/''ßorj/. 2 den Athlotheten die Fürsorge für die Panathenaien zusteht. -^ oeI -rtvä otp/Tjv cTvat ttjv l'^opcöaav -spt t£ ti aufißoXaia xai ttjv ^^^ '-pT^at Harpokr. 93 der Die Alarktpolizei liegt grofsenteils [in den Häuden Agoranomoi. I S. 3. TO'JTWv u. verfälschte Politik . I. so wissen wir aus C. Ähnlich drückte sich Theophrast aus. OTTO). A. 1321b 12 iTnijAuii — r^ ttjv äyopdv i^' c'jy.olzo. der als besonderen Gegenstand ihrer Obhut das bei den Pvedneru mehrfach erwähnte Gesetz hervorhebt.(üv aus dem oben erwähnten Ehrendekret. 62. Die Beamten. (Dittenberger I. Und das gleiche folgt für den l-tu. wie 18.a TM/. dafs alles nach der Ordnung zugehe '^*.£>. 17 gelten. die v.v. 2 dafs sie den (v. Oro vo'j. Auch Theorikenvorsteher ist Demosthenes gewifs nicht Ol. 1 TO'JT'ji. das im Anfang eines vierten Olympiadenjahrs dem Pytheas einen goldnen Kranz bestimmt. Wilamowitz selbst hervorhebt. oder auf eine nähere Bezeichnung kein Gewicht f. 5 (Dittenberger Syll. u. 207). -avTcuv za8api y.wv -rj'jZ-i-z'u. für eine n. 7. sondern nur 110. eine Schwierigkeit. 57j.\i. Ebenso erklärt sich die Besprechung der auf vier Jahre erlosten Athlotheten hinter allen anderen Losbeamten aus der ihnen allein eigenen Amtsdauer und berechtigt nicht zu dem Schlüsse. dafs er vor Ablauf seiner Amtszeit. aber nach 61.Erstes Hauptsti'uk. I. -rrjv iyj^'JM ä'ie'JOttv* TO'JC öeocppao-o. II n. Waren auf feilgeboten werden allgemeiner in der Geschäfte zu überwachen und darauf zu sehen.pY.oa|jLtav.tl'j))ix<. 2 S. iv Tot. A.ipzz'xi. dals nur echte und un^'^^. A. a. Wenn Übergang zu vierjährigen Wahlbeamten vermitteln sollten Wilamowitz Ar. I. II 162 c ^^^ 50. In der Politie bezciclmet Aristoteles es als ihre Obliegenheit. 181) nachgewiesen. 4 — — Xicht besser begründet ist aber der noch immer verbreitete Glaube an die vierjährige Amtsfrist des erst nach Aristoteles geschaffenen Beamten irA tt.zl.-'Xi twv ojvüov -eot i~i. ohne sie lösen zu können. I* S. 49.. nur gewesen. Alterth.Tp7]c -Äv 7. 110. dafür zu sorgen. dafs dies auch für die kleinen Panathenaien gilt. 239. Man läfst sich dabei noch immer von der ÜberHeferung über die Penteteriden von Lykurgs Finanzverwaltung leiten. 737 mindestens am Ende des vierten Jahrhunderts jährig war. A. Für den Kriegsschatzmeister habe n. St. (z.''a. 1-5* YI 5 (8). das Käufern wie Verkäufern jedwede Täuschung untersagte ^^^ insbesondere hatten sie die dem Markte geschlossenen .^ S. 454 A. 295). I n. ~trA vduoiv O'joiv c-[ijLc/. 3 111.cTailc(t äyojjavo'xo'j. 188 Z. 54. ototy-r^ac'. Dittenberger z. Busolt Gr. 37 Z. gelegt wird. gewifs nicht volle drei Jahre ich aber bereits Griech. sobald er ßechenschaft abgelegt. . der doch niemals jenes Amt bekleidet haben kann.. 3. B. die TctpctcTiot C. -/. u.

0. i-\ Se Taürrj v^ "^^'/yXi yoopts 3iTocp'jXaxo(s d—oxXr^ poÖTc. 34 8. 159 Demosth. was bei ihm nicht ohne weiteres Lcpt.o(7. von ihrem Geschäftskreise war der Getreidehandel.0V0V TOU? -l-pGtSXOVTCZ.£ytaTrjv iAct^sTE 0-t o'iy t' to'jtwv Trovr^pta. xaTzaTT. Aus dem Ertrag dieser Abgaben. bestritten sie die auf sie angewiesenen Ausgaben. ist also der Kleinhandel nicht der Grofshandel (la-opia). Aristoph. a. cp'jÄaxa. 9. vgl. llfif. der von der besonderen Behörde der Sitophylakes überwacht wurde Das Detail der den Agoranomen obliegenden Verpflichtungen war durch ein besonderes Gesetz (vouo? d-cof>avo. 722 cjtiu lo. Anwendung Es richtigen Mafses und Gewiegtes zu kontrol(xa--/.or^ft£''ot.. 2.cü. XII. 129 Z. das auch den Tarif für die Marktsteuer (ayopa? xsXo?) enthielt. oDJ^oh cbvi'oi. lierend^^. V-Otl ~r/j d'l/c'JOEtV r/. t6 oe dvct). d. f. g. 220 zu denken.o'j. "Wenn Xenophon.ot slvctt si. Gymn. 595.). Hyper. 19. Symp. totÜTOi iv. österr. Athenog. -o?a. [Jlovtj Tol)? dYO[>otvo(j.xix6c) geregelt. 1308. Vgl. 15 f. Vgl. Ausgeschlossen ^^'^. Verschieden von ihr war das Standgeld (csvixov xiko<.-' oh ^tti rA/. Getreideh. S. 14 C.aocxc. 16 /j S.94 die Erstes Buch. tojtwv zavo'jpyia. '^^ Xach Xenoph. 6. Die Gerichtsverfassung. wie nach dem oben (Anm. ä'/. G. im Auge hat (anderwärts führten die Agoranomen auch über den Getreidehandel die Aufsicht.j. '^' XXVI 5. wie in Faros. g. 9 S. T7]v . Euhul. 5 n. *^® Schol.j. 1309. feststeht.Tj ti. der ihnen untersteht. Demnsth. oFot Tjor^ rap' Ixetvujv -oXiTÜiv ovtüjv ^aav tyj. 459. Als Deklarationen für die Entrichtung dieses Zolls scheinen die in mehreren Exemplaren erhaltenen Bleimarken der Agoranomen verwendet worden zu sein. spezifisch attische Sitte ^®' Lysias xoti g. f. d. so ist an einen Wechsel der Kompetenzen mit V. ^c/ior»!. Demosth.(I) 203 Iv -w äyopavoatxw voaw 'Ar^r^vctituv otsara/ -Ott f/9'jcov xat ly/EX'jwv TEÄrj. '«« Vgl. toj dpyjpi'o'j oy o't ayopotvoiAOi . a. die nach der Verschiedenheit der stellten zum Verkauf ge- Warengattungen abgestuft war ^^^. 142) angeführten Volksbeschlufs ^"^ die Kosten für die ihnen an .'/A XOtl TO'J? (bvO'JIJ-EVO'J?. 20 wogen die Agoranomen auch die Brote nach. ^TrixpocTTjaoti.ni fXEv -epl tt. den ein solonisches von Aristophon erneuertes Gesetz den Bürgern vorbehalten hatte ^^^. Benndorf Zeitschr. i'rotai 7.X£i'a).). k'yvtoxev toi. 896. Hom. I. Wilamowitz I S. St'xTjV xotl TioXXaxi. gegen dessen Erlegung auch Fremden Handelsbetrieb auf dem Markte gestattet war. 31 S. während nach Aristoteles (S. über die die Agoranomen natürlich Buch und Rechnung zu führen hatten ^•^^. 96) dies vielmehr Sache der Sitophylakes war. IJ. Z.

7 oti äpyai at.ßavc'. Zur Zeit des wichtigen Volksv.at r/o'jac« -p6. a' ö'cTt.. Deinarch bei Harpokr. dafs Mafse und Gewichte im Handel gebraucht Erwähnt werden sie nur bei Aristoteles und aus Metrouomoi. Vor Fund dieser Inschriften aus Piaton Ges. Stayetpi'Co'JSiv. xatotßccÄXc'. Chr. 72-3 f. Atli. dyopavofj.. bestimmt hätten.iov . Die abweichende Auffassung von Komer I S. Wilamowitz Ar. 62 f. Herodes Attikos.£Tpovdji. 51. yp7. die darauf zu sehen haben.\)o: 4yopavo.v für S. 2 z^r^poüv-at ok xal jj. . hat Meier aus der Glosse des Suidas u.aa oi o't otiYpa'iOv äyopavoiAOi ö'aov Pjsi Äotaijctvciv e-atpav iv. XI 3 S. Dafs die Agoranomen auch die Höhe des -opvtxöv teÄo. Die Beamten. 1888 kannten wir das Amtshaus allein wie das äatuvoaiov.. 115 K.'x'j-ziyoOaDai tov rspt ^^* tt^v f.ajTr^v herauslesen wollen. die er gegen Sykophanten und Lamachos zu Hilfe ruft. deyopiv /axo'jpyoüvToc. Doch vgl. 917. 1406 -poaxa/. dann }. 5 oi ä'pyovTE. actpovoaot und Pollux lY 167. Studien zu Aristophanes erkannte Didymos. toö? äyopocvoijLO'j. die Seite stand eine besondere Aich- nur einer richtige werden.v stehen miifste 2.txov zu denken. Eine Strafkompetenz stand ihnen in gleichem Umfange wie den Astynomen zu. Chr. ebenso 189. scheitert an der Unmöglichkeit. ßÄaßrp -riöv 'fop-icov /lr^zr^p' XctipecpiüvTa to'jtovi. in der V.ot xai ouxoi tAv ij-Expcüv Twv aTO[0[j. ot vo'fxot TTpoGTaTTOuat.ctij. ^®^ In den Acharnern des Aristophanes bestellt Dikaiopolis drei Peitschenriemen zu Agoranomen V. i' '^^ Aristot. ist. n.oct'oi.s. (Anm. Dafs die Sprecherin eine -ipToriüXi. u. 95 Astynomoi aufgetragene Strafsenherstellung und Reparatur ihres Amtshauses (ayopavouiov) ^*'^. Den Agoranomen zur behörde. dp/aioÄ. el V. oiaypo(|j. 824.) hi tw -/. 106) haben sie schwerlich noch bestanden da dieser nur in allgemeinen Ausdrücken von den kompetenten Beamten redet ^^^.byi'^a Eytuv an ein t/. gegenüber Bürgern kleinere Geldbufsen.o0v-5(t i-avtcuv o-u). '^2 Ein anderes AeÄ-t'ov u.aov~ai or/.A£/. w tov a'V/cva IvilevTct oeT ij. Aristophanes Wespen bietet ^'^*.ä)v £-t.• Erstes IIau])tstück. Nach Pollux X 177 ist bei den Worten des Kratinos in der Nemesis {Fr. errichtete im S. Deinarch^'^^. — xal '*^ Z. die Kompetenz der Agoranomen zu erklären. 968. Über schwerere Übertretungen hatten sie einen Gerichtshof entscheiden zu lassen wofür einen Beleg die Vorladung des Philokleou durch die von ihm geschädigte Brothändlerin in Stelle der die . 61.j. Rede des beschlusses aus dem ersten Jahrhundert . I 218 A.Jahrh.o'Jij. o't — toXoövTs. gegenüber Sklaven und Fremden körperliche Züchtigung ^^•^.'Vfwvt töv a.

Den Sitophylakes weit wie bemerkt. lovios £0X0(1 oixat'cus.. dafs die Müller das Mehl entsprechend dem Preise der Gerste und die Bäcker das Brot entsprechend dem Preise des Weizens und zu dem von ihnen festgesetzten Gewichte verkaufen. 157). 8. sie hätten sogar mit den härtesten Strafen dafür büfsen müssen. TÜJv xpi&üiv xd ä'/cpiTC« TTtoXV^aouctv xal o(pTO~wÄat ~pös "d? tiij. 51. Mit welchen Schwierigkeiten sie aber bei Durchführung ihrer Aufgabe zu kämpfen hatten. die zu Lysias Zeit noch zehn betragen hatte. ot Ol' Tc [j. nach der sie die Beobachtung aller Mafsnahmeu zu überwachen hatten. (cpop[i. zur Zeit des Aristoteles auf fünfunddreifsig vermehrt war. OTTco. dafs das unverarbeitet auf den Markt kommende Getreide dem Gesetze gemäfs verkauft wird. .Ev o~(ü. 8 Aristot.o.'j/. 169 Demosth. so ist der Grund Übertragung der Auf- die Stadt und fünfzehn für den Peiraieus dieser '^' Vermehrung 51. setzes.cÄo'JvToct ETTSti}' TipiÖTov [j. 168 § 5 f. Die Gerichtsverfassung. 467. OiTo. S. Wenn trotzdem die Zahl der Sitophylakes.96 Erstes Buch. 718. 5. Lcpt. fünfzig Körben Zur Kontrolle der aus denen die Menge des eingeführten Getreides ersichtlich war ^^^. um einer künstlichen Steigerung der so besonders des als Getreidepreise möglichst vorzubeugen.o:. erkennen wir aus der Angabe des Lysias.oO Ge- das bei ein Aufkaufen von mehr untersagte ^^^. S. vielleicht in der 3 oÜTOt i— t'j. f. Auf viel weitergehende Kompetenzen führt Lysias Rede gegen die Getreidehändler. nach Aristoteles wenigstens. "0 Lysias R. sodann auch darüber. xiüv Tiupiüv to'j. XEÄe'Jsi xat Tov ataUfAGv ayovxa. zwanzig für ^^^. des Kornwuchers Herr zu werden (Anm.ioilpoi ~pöc Totc Ttjj. dafs sie nicht imstande gewesen waren. die der Staat getroffen. die Aufsicht über den Getreidehandel ob. darüber zu wachen. Eine Bestimmung des Getreidepreises liegt darin natürlich nicht und ist auch durch unzweideutigste Äufserungen des Lysias und der ijseudodemosthenischcn Rede gegen Phormion ausgeschlossen. äpyo. liegt. soNach ihm^^^ haben sie einmal er Kleinhandel ist. 715 g. ö £v äfopS. scheint ihnen um die Mitte des vierten Jahrhunderts die Schaf- fung der sogleich zu besprechenden Behörde der Hafenaufseher gebracht zu haben. oaov av o5xoi Ta^coatv" 6 ydp vd[ji. i'pTOU? to'jto'j. 32 S. a. Eine Entlastung Todesstrafe sie Einfuhr hatten darum Listen zu führen .os TczTxetv.

ein Zusatz des Redners anstatt der von ihm ausgelassenen weiteren Bestimmungen des Gesetzes. für die die erwähnte Rede ist. Ein anderweit erhaltenes Gesetz verbot attischen Bürgern und Metoiken Geld auf ein Schiff zu leihen.a^atv £(. 156). A. Mv. g. sondern der Thesniotheten statt. drittletzten Jahrzehnts des vierten Jahrhunderts.crai)a[ xal toO sitoj toü xaxaTrX^ovto.WJ'io. nach dem von allem in den Hafen eingeführten Getreide zwei Drittel auf den attischen Markt gebracht werden mufsten. 51 S. Lipsius.c^. i'i Mit Y. 0£ -poOTSTaxTcn ef.£T0i7. verbürgt. für Getreideversorgung Attihas besonders wichtige hervor.. weil sie durcli den Rat gelangte und von diesem an das Gericht letzter Stelle unter den Polizeibehörden nennt Aristo- verwiesene Denuntiation veranlafst war. WilamoAvitz I S. Attisches Recht.hw at xa). eTv^i cpaatv 7.rjTä. 7 .£iv xä Y£Ypa. xAr.rjO£vt v. wie Böckh Sth. Also ist nichts zu ändern. Aristoteles hebt von ihnen nur das eine. xi.' Erstes Hauptstiuk.t'C£iv. xajxot.S.ctaxo-j oc'jxwv' Prt hi XY]v aixov 'Ai)Vjva^£. Gesetz bei [Demosth.und Ausfuhrgesetze zu überwachen hatten.jiy. wv ovi-ot x'jptoi ctoiv zU ^tOL\>-j T^Ti. -/afta-Ep xfjc vEws xai Die gesperrt gedruckten Worte sind. An teles^'^ die Vorsteher des Hafens (s-ifxsXr^xai xou IjiKopiou). nur ein Drittel wieder ausgeführt werden durfte.<x. 941.i 'Ai)r^vaia)v xwv [j. 97 sieht auch über die Müller und Bäcker zu suchen ^^^ Eine Strafgewalt mufs ihnen innerhalb der bei den Astynomen und Agoranonien nachgewiesenen (Irenzen zugestanden haben. Aber die Gerichtsverhandlung. a -apa xaöx'.£ vcz -£pt iv.ri l^slvai ij-t^oe /. Die Zeit der Veränderung setzt er in die grofse Teuerung im Beginn de^.£XT^xa. v. t/. ^''^ 51. h. to aSTU ct-txov mehrfach beanstandeten Tüiv IjA-opi'tov '''^ Die Richtigkeit des wird durch den vorausgehenden Plural Lakr. an diese die Phasis gegen die Bürger oder Metoiken gedie .c/.''/Jv-a)v \). «v . 220 (vgl. Die Beamten. Tüiv t' ^'x-opKov Tot ^7ri[j.at xr^v ä-cypacpTiV xo\i at'xo'j xoO ctpyjpio'J -pö.a7] [t-O^Xr^ a.ctxdl: xo'j? l-t[i. Anm. y.po'Jatv xo'jTot.0[j. 7.] xctl 9 dtppptov os (j.£Totxa»v Ttöv 'Artr^vr^ai fi. 79 f. erkannte. die die Aufsicht über den Handelshafen zu führen und die Beobachtung der Ein. xo aiTtzov liATopiov O'jo fAEpTj dvay/. Elp-/jxa!. 4 cij-TTopiV/j 0£ snv. des Lysias geschrieben eine an fand nicht unter dem Vorsitz der Sitophylakes. I . das nicht Rückfracht von Getreide oder anderen Waren nach Athen nehme gegen die Übertreter des Gesetzes solle Apographe oder Phasis Ebenso wird bei der Hafenbehörde angebracht werden ^'^.

begründet. Zu den genannten noch Deinarchs Kede IfxTroptov zha-fizlioi xotTa HuJ^eou dji-Tioptoj -epl tojv xata t6 ^'''' nach Harpokr. Das hat Böckh über den Plan der f. S. 1325. Demosthenes Namen überliefert ist"^. Eine auf sie bezogene Äufserung des Xenophon macht vielmehr wahrscheinlich. Tropot 3.oya dp^f (bs fj. besonders 9 ei S. Ihm gegenüber wollte Stojentin de Pollucis aitctoritate p. l'cpr^ve "5 TcXoiov. 156. V S. 19 tov Mtxiova oj to 12 S. dafs sie zu seiner Zeit noch nicht bestanden hat^". av xaJTa t« ttÄeicj. ok xal tt. 941. 47 ö'.ot osTi? oixatoTaTa xai Td^^iaxa oiatpotVj otöt xa dTToxiuX-jea&at «TTOTiXelv TÖv ßou?d(jLevov.7j ai)/. 24 = Atthis des PMlochoros (1832) Kl. 476 Z. TrXdTavos die richtige ^^° Form bewahrt hat. tou Iv rieipaiet Xifi-svo?. oder s-l tov Xi[i. der sie zu [Deinosth. der erst auf Inschriften römischen auftritt 1^^ Von den bisher besprochenen Behörden wesentlich verschieden sind die yuvaixovoixoi^'^ dadurch. ff. wie Baumstark de curatoribus emporii p. Die Gericlitsverfassimg. ol -pci3r|xev — '. 50 mit Zustimmung von Wachs- . Tt. 422 f. Emporium die unter die Getreide anderswohin als in das attische führten "*. 1324.sva oder i~i Zeit xhv risipaisa. diixcpövoya Nach dem Zusammenhang können meinen und die äp-/)) nur Handelsprozesse Epimeleten sein.] et g. ist aber auch hier nach einem Teile der Handschriften um so unbedenklicher zu korrigieren.(uv -zol la/aT« yj iTrixtixia TTpoTsOr^zoTtov ^[jiTroptGv. A.j. 3 TIS iTzi[>. Eine Phasis einer der letzteren beiden Arten wird in der Rede gegen Theokrines erwähnt. eTrtiAe/. olv-üiv A^V^vr^atv aXXoQi aiTTjYTjOciev ziz tö 'AttixÖv g. Lakr. 13241. 4. Und verschieden von ihr ist der der k-lll^kr^z•r^<. wenn die imixtXr^TOLi toü IjATiopiou damals (355) schon bestanden hätten. Sehr. S. III n. 5 täv Tzoi ok v6[j. ^''^ § 8ff. to\) d. 19.r^-r dTroÄcyta. ttoXi. Sie sind aber eine Schöpfung ^''* erst des Demetrios von Phaleron^^". als auch Hesychios in der Parallelstelle u. "8 C. Leohr. 918. II n. V.oi steht nur bei Pollux VIII 112 im Texte. Aber den Ausdruck würde Xenophon schwerlich gewählt haben. 50 Lykurg g. 458. gaugen sein .-opto'j dfjL'^i/. 985 wiederholt. S. Phorm. ifj-Troptou zi u. dafs sie lediglich sittenpolizeilichen Zwecken dienen.'/. Aber alle Belege für die Tätigkeit der Behörde gehören ausschliefslich der zweiten Hälfte des vierten Jahrhunderts an^'^.s. toO ijATiopioj nicht die ^''^ Die Form y'jvaixoxocj[i. 48.pat'vet.98 Erstes Buch. 27 S. xe xal T^Btov ifjiTrope'JoivTO. I. 18 Be TtXe'jsavra ocjtöv otxai'cu. 37 S. auch xoD risipotta)?. 475 Z. annahm und dadurch sich in schwere Irrtümer verstricken liefs.rjTTjs und die -poTitJet'r^ ihm zugeschriebene 'Ep[At'a Xenoph.

1^^ Erlösung nahm Meier an. 1323 a 4.h. ^^^ Ersteres bezeugt Harpokr. Zu diesen schon frülier von mir geltendgemachten Gegeugründen kommt jetzt das Schweigen der in der Politik die pvar/. IV 12 (1-5). 3. 21 an. den Frauen. da wegen ihrer späten Entstehung aus der Anaden von Athenaios ^^^ logie der übrigen Polizeibehörden kein sicherer Schlufs ge- zogen werden kann ^^^. Ihre Zahl und die Art ihrer Bestellung ist nicht zu bestimmen. II S. dafs sie in Gemeinschaft mit den Areopagiten darüber zu wachen hatten. die diese Zahl übersteigenden Gäste hatten sie das Recht auszuweisen und sollen zur Ausübung der Kontrolle Listen der Garköche geführt haben. 1300» 4.ä. 5 wegen Menander t:. verhängten Strafen brachten sie durch eine auf dem Markte an einer Platane aushängende Tafel zur öffentWeiter aber hatten sie auf Befolgung lichen Kenntnis ^^^ Aus aller gegen den Luxus erlassenen Gesetze zu achten. 2 nur eine Erweiterung ihrer Befugnisse durch den Phalereer gelten lassen.. der aber gar nicht von Athen spricht. 2 S. letzteres Pollux und Hesychios. die Sorge für Einhaltung von Sitte und Gesetz durch die Frauen.aoi nur des Aristoteles in der Politie als aristokratische Institution kennt. und gegenüber der Nichterwähnung bei den Rednern ist die Kombination der Hypereidesstelle (Anm. durch die er zur Hebung des Volkswohlstandes übertriebenem Luxus zu steuern suchte. 7* . Die Beamten. Aber was als ihr ursprünglicher Geschäftskreis bezeichnet wird. den Komikern Timokles und Meuauder und dem Lynkeus zusammengestellten Aufserungen geht hervor. muth Stadt Athen . A.. von ihnen aus Philochoros. s. 245 A f. u. dafs bei Hochzeiten und anderen Festen nicht mehr als die gesetzliche Zahl von dreifsig Gästen zugegen war. Andere Bestimmungen gegen den Luxus der Frauen führt Plutarch Sol. VI 5 (8).a-a xa? ooou?) bei einer Strafe von tausend Drachmen untersagt hatte die . wie der Name lehrt. gedenkt aber der Gynaikonomen nur für Chaironeia.Erstes Hauptistiuk. § 150.ovo. 204 AV. Zunächst galt ihre Aufsicht. 9 S. denen ein bereits von Hypereides erwähntes Gesetz unanständiges Auftreten auf der Strafse (axoaaöTv /. 99 Hütern der Gesetze bestellte. aus Hypereides ohne Nennung der Gynaikonomen. 182 VI 45 f. 390 A. Wahl Hermann St. 181) mit der Xotiz bei Pollux und Hesychios nicht durchschlagend. bedingte keine liesondere Behörde neben den Astynomen.. 13 S. It. oTt yy.

842 B.i. 70 fAEToiztov berichtet Plutarch Flamin.aaT/^- piov zlz'i'jovzzz 185 [Demosth.TOti toT. 446 begieren wollen. tö iJLSTOtxtov etu/ev. Eine Jurisdiktion kommt von den verschiedenen Finanzämtern. Aristofieii. iTta\)t^' r. xai xatv TÜJv -i'Ä/.ojviöv (oixct^O'jat) to: oixci opayaiöv ö'vtc.s-oty. 12.' tc/.i-poLx' av toütov. u. 3 aev 'Asypt 'i\i. anstandet. 817 ff.i'o'j. die im fünften und vierten Jahrhundert den wesentlichsten Teil der Staatseinkünfte.100 Erstes Buch. soweit das Streitobjekt einen Wert von mehr als zehn Drachmen hat. zu vereinnahmen hatten. Leipziger Studien VI (1883) S. er- gegen Metoiken. ir.\). die die mangelnde Sachkenntnis des Verfassers der Rede beweisen. 7. die Erträgnisse der Verpachtungen und Verkäufe. oi o' ä-oor/. Für oder Rechtsstreite. äufserst gewaltsam Blafs -pö? tou? TTtuXr^Ta. TO-oiy. ti o' si. Die Finanz!) ehörden. 52. erfolgte im Falle der Überweisung Verkauf in die Sklaverei durch die Poleten. Die Richtigkeit dieser Angabe ist nicht zu beanstanden. die ihr Schutzgeld nicht hierin eine Anmafsung des Bürgerrechts erblickte. soviel wir sehen. Leben d. 25 w. Die Gerichtsverfassung. pachtungen und Verkäufe. xjpioi. man ^^* Aristot.r^-i'x. die von Pächtern dieser Gefälle (-tXüiv'xi) gegen angestrengt werden und binnen Monatsfrist zu er- ledigen sind. alle Verpachtet wurden auch vom sie Staat erhobenen Zölle und Steuern (cikr^). ~pci. 787. oLTzrffayE ' — g. vgl. a'JTO? I 57 S. TcÄtovat.2Totxtov Avird nicht ohne Grund von Böckh Stli. 10 Redner S. I^ &. haben die Apodekten die Gerichtsvorstandschaft.£~or/. der -zo'j fxsTotxto-j strich. an der ersten Stelle die Erwähnung des rtu/ r^TT^piov toO ob es für die Versteigerung der Einnahme aus dem Schutzgeld eines besonderen Lokals bedurft hätte. geringfügigere Streitigkeiten entscheiden sie Auch den Poletai. die alle staatlichen Verselbständig ^^*. . ij. da ist eine Jurisdiktion zugeschrieben worden. Aber die Frage ob das . Von einer Abführung des Philosophen Xenokrates durch einen Zollpächter -po.tov und Polhix VIII 99. insbesondere legten. Daraus ersichtlich Hari^okr.] ä'v8pa)7:o. sowie die Verdingung öffentlicher Arbeiten besorgen. Man hat darum korriist als am leichtesten Sauppe. Allein die Stelle gehört nur zu denen. Bedenklich . o' o-r/. Äaßwv ci fjLT) aÜToystpia -6 7rioÄr|":7'piov toü [XcTotv-too otcc xal xeifjievov «6x7. i~. so wenig auch ihr Gewährsmann für einwandsfrei gelten kann ^^'. Aber auch das Lokal [j. allein den Apodektai zu.

Alterth. die Logistai. eher die andere. 185.Erstes Hauptstück.aarr^. wie v. waren entsprechend (s'j&ova) des Eechenschafts- Hechnungsbehörde. 189 Mehr als über andere Behörden hat die Politie des Aristoteles über diese Ämter neue Aufschlüsse gebracht. oh der des Schutzgeldes Ansprucli Genommene zur Erlegung ver- sondern vor den Polemarcheu gehören würde ^*''^. Koch de Atheniensium V. Darum haben nach der älteren Arbeit von R. eingesetzt sein.Tjpo\Jai 0£ v. IQl Scliutzgeld erlegt sei oder nicht . 48. Arbanitopullos Trepi Ttöv s'j&uvöiv TüJv äp-/ovTci)v (Athen 1900). Dem ersteren Kollegium standen zur Zeit des Aristoteles ^^^ und gewifs verfahrens die eigentliche zwei erforderlich überhaupt im vierten Jahrhundert die Synegoroi zur Seite. c'ji^'jvo'j.oi'. konnte kaum Gegenstand in eines Rechtsstreites werden^*'*'.£-:oi-/. Schenkl Wiener Studien II (1885) S. 188 Griech. Wilamowitz Arist. H. Rechenschaftsbehördeu der Zweiteiligkeit .ioj konstruieren. 195 ausgeschriebenen Worte — folgt x). Ein jedes dieser Kollegien setzte sich aus zehn. I* S.j. sva ß' r/cfatio Twv £Üi%vojv. die die von den Gerichten oder Beamten verhängten Geldhufsen einzuziehen hatten aber nur die Stellung von Sub^*^^. und die Euthynoi. 41 mit Streichung des Artikels bei Pseudodemosthenes eine i-cnytufq . u. Athen II S. Wilamowitz aus Aristot. Aus dem fünften Jahrhundert geschieht der Synegoren keine Erwähnung. .f^. äxotaTr^c "/-«t "aocopou. 1^° Aber nicht aus den Katsmitgliederu. Noch weniger aher ist mit Meier eine Gerichtsvorstandschaft der Praktores anzunehmen. Am wenigsten damnatorum p. Scholl de synecioris Atticis (. Die Beamten. 451.Jena 1875) die Untersuchung wieder aufgenommen 251. ohne volle Klarheit zu schaffen. 8. ivot rr^ ci'j/. alternbeamten einnahmen pflichtet sei. die aber nicht vor die Poleten. da- 186 Vgl. 8. E. wo auf die Anm. 2 schlofs. 231 lof/istis euthynis synegoris (Zittau 1894). Auf Gerichtsvorstandschaft hat das vom Rat bestellte Kollegium keinen Anspruch. . nach den Phylen erlosten Mitgliedern zusammen. aber die Euthynen wurden anders als die anderen Losbeamten vom Rate erlost und einem jeden zwei Beisitzer zugelost ^^^. Dann nuifste auch hier i~ eccjtcöv statt ttj? 'fj/fj? iv. durfte Meier de bonis 187 Yg]_ ] Christ de publicis populi Atheniensis rationibus j).

riaTr^\.o'. 433 422 vom Staate den heiligen Geldern entnommenen Summen samt Zinsen auf ^^^. 223 K. aber Eupolis bei Harpokr. 434 über Einsetzung der Schatzmeister der anderen Götter (Anm. gegen betrug die Zahl der Logisten damals dreifsig^^^ nach der Zahl der Trittyen. bildeten.a Tou. Damit erledigen sich die Vermutungen von Scholl \^. An Ik 191 o'i C. deren Aufgabe war es. unter den Dreifsig seien Logisten. -/.. 5 S. 273. in jeder Prytanie die von den Beamten eingereichten Rechnungen A. cixpißw. 5e T(5/. 25 f.oyiaTai noch n. W.oyov oioovtwv — irpö.0YtaT(I>v könnte man Nach den letzten Worten q ßo'j>. Die aus den Tributlisten von den Bundesschatzmeistern. XJnfraglich verschieden ist von dieser die ebenfalls aus zehn durch das die Ratskommission. 3 tocT. I einer Prüfung zu unterziehen ^^^. . 86. HcOi. I. 189 193 C. Tous XoytCTa.a£vo'j. 19* Vgl. abnahme gedacht ^^*.oyt^Tic £c cOtwv ot ßo-j/ c'jTot't or/. 226 und 228.|()2 Erstes Buch. suvaytoyTj. I n.?.T] a'jtoxpc«-«). 842 o't '>9. Syuegoren und Euthynen oder Logisten. Die Gerichtsverfassung. Los bestimmten Mitgliedern bestand und gleichfalls den Namen Logisten führte. A. Nikom. 2. dafe die Dreifeig kein einheitliches Kollegium es nicht Z.Xr^po-jai Aristot. 14. ?>oyto'J. n. 86.. ^p/czTc ttjv -p'jTotvEiav t7./. wegen des Umfangs der Geschäfte die ihnen während der Blüte des attischen Bundes In dem von Kallias beantragten Volksbeschlufs oblagen. Sj'negoren und Ratslogisten (Anm.ccr'i ijiev xoti /. 192 (^^ j 4 j ]. Nur einmal wird aus der gleichen Zeit ihrer Beteiligung an der Rechenschafts. 226 ist in den Überschriften der Tributquotenlisten die Nennung der Tpiaxovta noch zweimal erhalten. os v. I. — die seit Ende des Jahrhunderts der auf zehn Mitglieder verminderten Behörde vorzugsweise obliegt. Darauf geht "''•«"'i Lysias g. 2. 195) zusammengefafst. die 1'. den Hellenotamiai. In nicht erkennl)arem Zusammenhang /. berechneten Beträge des an den Schatz der Burggöttin fallenden Sechzigstels haben sie nachzuprüfen ^^^. o'i n. - n. 21) A 7 /oyiaoiaikov XoytaTcd -ptazovTot ofeep vjv (J'ici/. Istco. 35 und Arbanitopullos S. wenn hiefse o\ ciki Tocat'oei J. von Ol. u. Xoyt5T(zt Tcöv 19^ 'j7r£'ji}'!)v(üv -/opcöv. 4 bis 89. 191) werden sie mit Berechnung der Schuld des Staates an die Tempelschätze beauftragt ebenso stellen sie die Berechnung über die während der Jahre Ol.ojxeva toi. -r^ axi-w\ <üp"/7j? "p'JTctvsiav . glauben. t}'. d. von den vorher genannten nicht verschieden sein können. 32 (Dittenberger Tot Sijll.) ävope. 48. {Fr.

u.oytaTo:. £7.Aov Ti.V O'j -pö IxTctav) El OE 0'. 24. e(. 22 £v S. wie wir aus anderer Quelle ^^^ erfahren. .ofxovra otczv ^YT^^ iTTOikövToct oi i'p/OVTeS. or/. I Dafs diese Rats295 f.oy'. /. B. -po.aßovTa l~i- OctSioit xc(t xctTayviöatv otxaaTot!.a). 1891 S.•/) poüat) osv. ^'-^"^ . der sich dafür auf die Mehrzahl der u. aTCOTtvcTat ar. tÖ!.OÜV. ^.^ /.£y. Diese Prüfung war.c(VTa? y.£po'jat .o'jv" av o' äotxEiv TT).oy. hat bezügliche Erkhärung abzugeben es dann. d. 65 f. kommission von der Logistenbehörde streng zu scheiden ist.jZ'iz. 51 to08' t6 0£ äTT/. S'jvr^yopoj.crv. tfal ^^^ Harpokr.Erstes Hauptstück.ctv asv Ttva x/iTTTOvr' l. -*"' Mit Scholl die p. OEXCt—ÄoOv '^' OlTT/OÜTCtt.ü)at yvcuaHiv ci^oTtvexai o't -/.aTc??. )/. fj..eJe'.ai . Sachs..k xt/.v os tivc owpc/ ?. in ihren ^•*^./.töaiv. binnen und diese Frist konnte nach dreifsig Tagen zu erledigen der vorgängigen Kontrolle der Ratsdeputierten um so eher .a /. 414.. iTfes. ö vo. die ist Sache der Logisten die im Verein mit den Syne goren Rechnungen einzelnen Posten zu prüfen.OV)TC('.o'J'ji y. o'i 210. 103 die Logistenbehörde haben nacli der von Aristoteles ^^^ bezeugten Praxis alle Beamten. . t'/jto'. dc-evsy/. acad. nach Ablauf ihres Amts ihre Rechnung einzureichen (Xoyov i^-fpacpsiv oder a-ocpspsiv) wer nichts mit öffentlichen Geldern zu tun gehal)t. ausreichen.oyci'j. Die Tätig- recldendis über welche Stelle schon Sfhömann de ab r. Vgl. 220) und einer Rede des Deinarch von Harpokr.z'jWnoi. . Tp'. /vOytSTai" 0£ tÖv c(pti}.[j.i.-/.o?) Eyypäcictv Tzpö.5 S. T/. Die Beamten. wurde sofort Berichte d. yc(p «TravTa. z.cti y. . Anderes A.? eöftüva? ot tö oi7. bemerkt.. 'j-. Aischin.aSTal "xctTaytyvw- to oexarXoOv ' c7.ovoi o'i. dals die Mitglieder ^•'". 'avccy-z-Ty -ou. magistratimm gestorum rationibus p.oytatTjp'. o\)~oi etat Toi.«. /.a beruft. überall nur die Behörde bezeichnet.? 0£7. /.£/.o'[iCrr/-'-jn T^aEpcc. ebenso dafs eine Spur der doppelten Logisten auch bei PoUux VIII 99 erhalten ist. . tov //. eÖiVjvcic twv ot(t)XT^. Wiss. 414 xal tojtov ä-ccp^psiv xeXe'jsi (6 198 Tpö. gewifs auch nach Be- finden die Rechnungspflichtigen (utts-jöuvoi) zu näherer Aus- kunft und Vervollständigung der Belege anzuhalten.'. Ä^. belegt wird. aus dem Psephisma des Patrokleides (Anm. 77roTtvc-ai oe xai to'jto o£xot~/. ocopcüv Ttaw^'v. äoixio'j Tt? T'.o(aT7jp'. 403 xai Äoyov 22 S. Auf den Inschriften und bei den Rednern ist mit dem Xamen 196 O'j.ottt. ypatJiixctTia vo[i. im wesentlichen richtig geurteilt hatte. 54^ 2 xat /. Aisch.^O'xsvoi t7. ft' xa-ayvüisiv -p'JTOtVctO!. 5 == Ojntsc. Ges. (xe/. '^p/^C ap.a. 0£xa -i. xal 1. (/.-.os) /. d.ov ciactyovTö.j. W.). beider Behörden sich in das Geschäft teilten Xoyov ä-ocf. soweit sie staatliche Gelder in den Händen gehabt haben.oyov to'J? to'j. ]). wenn wir annehmen dürfen ./.iV(ov i-/.

Die Gerichtsverfassung. Aristot. ri.ai Toü-oi. f).a' ci. . o'i or/. 415. Nach einer Äufserung des Demosthenes ^^^ könnte dafs dabei auch Klagen wegen anderer als der es scheinen genannten drei Amtsvergehen erhoben werden konnten wie wegen Pflichtwidrigkeit von Gesandten (-apa-psaßstac). j'va y. 8 vy. . Kram oi 117 S.oyta-at. Das Verhältnis Kies. jx' v. U(Jt.ot. [a^v 341. a-jvavaxpi'vo'jat toÜtoi. 2 ydp siacÄSetv £(. <zvoc/.£l — c-payijLEVtuv tov dvrpr^xs tiöv irt Tot. ^toXtrefa outcu ho-fiSToä Se z/. IX&ovTcov. Heroldsruf die Aufforderung an jeden.104 Erstes Bucli. sondern auch auf solche Amtsvergehen. ot'-tvs.TjpoüvTat v./.ai iioi}. Cantabr. . xat £'!. 203). ocOcoxot' Tipiv xal o'jx ovH' 'jTrc'jüuvov. ebenso wie die Angabe des HarjjoTtsvxaxoaiou?.roo) genannt. -03 n. Der letztere kration 202 Anm. 406. /. yeyevrjfjiEvas oa-dvoc. Aber die bekannten Klagen dieser Art sind bei dem Verfahren . Aber 2 S. in jedem Falle hatten sie den Rechnungspflichtigen vor einen Gerichtshof zu stellen.' xd. ii. xal Xoyov ooOvoci tüjv d7:£t>. ist wichtig für die Beurteilung Itei dieser Grammatikerüberlieferung.rj'fi!io\zon ^'/. eItoc i'^ptcvroti or/aSTT^ptov Zusatz stammt aus anderer Quelle. S. eT-a efarjov /. der sie unstreitig Gleichzeitig aber erging durch ihren Namen verdanken. Die gleiche Aufforderung der Dokimasie. . 2 xarrjopiö ok vjvi xai Izt xd? f^xw.ä. 23 S.i)(uv Atayt'vr^? o'jtosI toi. wie § 223 S. l^u)v [Adtp-upa. als Kläger gegen den Beamten aufzutreten ^^^^ wozu aber auch bereits während der Anakrisis Gelegenheit geboten gewesen sein mufs. 201 Ersteres nach Demosth. — ctpotTip. wegen deren die Logisten Strafwerden neben Unterschlagung antrag zu stellen haben (xXo-r^c) Bestechung (owfxuv) und Amtsmifsbrauch (aor/. ob xaTr^Yopei. der mit fünfhundert und einem Richter besetzt war ^"^ In ihm hatten die Logisten den Vorsitz die Synegoren die Vertretung etwaiger Anklagen. o~s.p[vovrc(t — pwtov . Tr^ 'Ai}r|vatu)v Für xot letzteres Lex.oyiatCKt. ^v 211 (Anm. 4. * S. 7io/. Aischin. verdient aber darum nicht minder Glauben. Trapwv. tc- s'j&öva.ou osxa Tiap' oh "/. . ~. Tots o' r£piuöv kann auf das Verfahren vor den Euthynen £'j»}'jva./oy..a a'JVTjyopot?. gehen. . M' ä'/l' doi'xcu. Mochten sie nun aber Anlafs zur Erhebung einer dieser Anklagen gefunden haben oder nicht. 266. di-rjyopc'j£ E'jB'jvoc. TiapaTip. 211 25 [xt] -poac/. 199. TTäoai Ol ap/ai t£ )J^ixix(x-a. £'j)%va. 20 'Apta-oteÄr^. xa/eiv § £. 7rap7. 672. 410. Tjp^a. der da wollte. 55. keit der Logisten erstreckte sich aber nicht blofs auf die Prüfung der vorgelegten Rechnungen. tö SixaiTT^ptov tb. oioovte. die mit Geldstrafen vom Gesetz bedroht waren als solche Vergehen.

ä"'? Darüber vorläufig Aisch. v. ..£V Tl cJv Ot'J-lÖ ö 0£ /. t'. 4 ^J-. -/. so erhielt der Beamte Decharge lässigen ArbanitopuUos stellt S.£vov ro'jvoaa to D' ccjtoü ziij.aaTrjptoj c'jU'Jva. Ypot'Lct. toT.^ /. 79 neben die drei nach Aristoteles zuKlagen die -apct-fjs^jßcw. 4.aör^ciJoc.aTctYviü.7) xal to OlOlOltV t7. -tvay. xi'v Tt? ßoüXrjTa.. 90.£Oi}a'. g. ^v -uT oi7. 208 43^ ti'j/. Nachher lesen alle Ausgaben Iv-ö? y' r^aEpojv. ttjv i)£- T7'JTrjV zi'jdyj-J'j'. 007. Um so weniger war ein ergänzendes Verfahren zu entbehren.cÄ£UX(uij.^jriy^rä6'J * lazl Tat? al. das freilich in dem Sinne . 105 vor den Euthyiien angebracht worden und konnten in Logistengericht schwerlich dem zum Austrag gebracht werden 2^*.ptva]? i'/V ot^ij-O'j. Die Beamten. to'jto 7.TjV T:7pc(0iooj3'.oi^£T7i I7.i . Ol 0£ a|j.7'. bei dem die E u t h y n e n in Tätigkeit traten. .Aßc«/.3coaiv -of/.V 7:7p7/. 1 amva^iJ. Kranz 250 S. 21 S. c{. bestätigt jetzt Kenyon.' Tli) c'Jt)'JV(i). 2Ö5 Demosth.. 412 .71 äv[a7. nur ein Richter seine Stimme abgab. Tt av l-cxot?.C«ßüJV TOÖtO toT? 7. S. [i.iov /./01i7 TOI? }}£a. 13 n.z sy&'jvav <zv t (ot'av i'v T£ £.'jpiov iativ. 7V7YP7. sondern 2°^ in dem allgemeinen als-richtig-anerkennen zu fassen. wie bei der Dokimasie.ci '/. Ktes.riij. OEOcuxortov ivTÖ. 101 sogar eine Klage s-j&'jvöiv.v.piov xat Tl 7v yviöaiv oi oi/. \\i. von den Richtern und darum nicht im eigentlichen Sinne des Untersiegeins.7-7.Ypa'Laasvo. l~2arj[j.y 0/^. tcöv tö:. Wurde von keiner Seite eine Klage erhoben oder die erhobene durch Abstimmung der Richter ^*^\ Das ganze von selten der SynVerfahren wird wenigstens dann wenn egoren kein Strafantrag gestellt war.C(T7. Ansprechend vermutet Koch p.an den Markttagen" nicht zu belegen ist. kaum zu finden. Dafs aber auch das von ist eine mir sofort vermutete i- '/.Erstes Hauptstück. to oixaStT. £'j&'Jva. f. Für die Lücke im An- fang bessere Ergänzung als Kenyons 7Yop7r.OV TOV Zffi jy-aatr^.a3TaT. falls kein Kläger auftrat. denen bis zu seiner Beendigung der Rechenschaftspflichtige unterlag-**^. Cp'J/.cd t6 TCiO 'ic'jyovTo.v -:7'JTrjV t/^v £'ji)'jv7v £(. die der Rechenschaftslegung vielfach analog war.. TÖv i-tÜVJ|J. -"). in recht summarischer Weise sich vollzogen haben ^"*'. Kix OE rote ot7. 310. von da dies nach Aristoteles nur zur Verhängung Geld- strafen berechtigt war. ..cii ^-'. konnte gegen jeden Beamten auch nach seiner Entlastung durch das Logistengericht innerhalb einer leider nicht sicher überlieferten Frist bei dem Euthynos seiner Phyle . .a(v£a!l£. Wie wir erst aus Aristoteles Buch^°^ gelernt haben.'y£'.. dazu nötigte ebenso die grofse Zahl der ihm zu unterwerfenden Beamten wie die Beschränkungen.aOi)£T7i.tv cicrciyo'ja'. y' Iriiiosici'/ r^'Jicpüiv äcp' q^ zovr/. -/. 21 -Az £'ji%va. dafs. gelesen werden kann.v aäv -Jj. 7. 7.fj? r}. 7. 2<** .. abgewiesen.'x'jzy.

TiapctTip. 61. 1. IV 2 n. 2" C. da Lysias Rede gegen Eratosthenes gewifs ypocfv] Tiept c'jÜ'jvwv gehalten ist. I. zeigt. der seiner Rechenschaftsi)fiicht genügt hat. Fand der Euthynos bei seiner Prüfung. ^oyicfTotc ö voji. g. 24 folgern. II n. 191) angezogenen Volksbeschlufs über Einsetzung der Schatzmeister der anderen Götter wird diesen zur Pflicht gemacht Äoyov va? 8i8ovT(uv. denn nur bei dieser zuerst von Meier ausgesprochenen Auffassung wird die ganze Anlage der Rede verständlich.rjv ttjv n. II n. 446 Z. Der Zusatz eis xö fArjxpojov bei einer 209 Exemplar in dem Staatsarchiv niederzulegen war.106 Erstes Buch. Erst mit dieser Rechenschaftsverfahren endgültig erledigt. Ktes. 20 S. Die Gerichtsverfassung. . 2-0 C.»:). 197) richtig bezogen ist von Scholl p. oio6vTojv--fiö? touc Xo^iatac xal suOu- und von einem Beamten. tt. der nicht auf die Freisprechung in einer bei dem Euthynos angebrachten Klagsache gehen kann. 1 aus der rhetorischen "Wendung bei Demosth. I.ai c'JiH'Jvcc. Und sehr häufig wird die Gesamtheit Wenigstens Isotelen. 16 f. Dafs aber auch Fremde mit einer solchen Klage auftreten konnten. 20 f. 29 f. A. 469 Z. 14 n. 444 Z. heifst es in Ehrendekreten noch des zweiten Jahrhunderts v. Zusatz iv T(p SixacTTr^pici) xata -ou? v6u. repl a-av-wv wv (uxovofir^xev drievrivoyev Xo^ouc: ei? x^ [xyjtptoov xal r^ph^ tou? Xo^iaxic xal xac Dafs aber der letztere Teil der Formel nicht ausschliefslich auf das Verfahren vor dem Euthynos bezogen werden darf.oa?^". für die ihm zwei Beisitzer zur Seite gegeben waren die Klage be. A. 366. dafs ein zweites Iv Apstiu Tiayiu oioovoct. möchte ich nicht mit Koch p. 42. SSS-i Z. 81 S. so gab er handelte. von Bürgern wie Metoiken ^^^ Klage wegen Verletzung eines öffentlichen oder privaten Interesses schriftlich angebracht werden. gründet. Sache. 470 Z. die eine richterliche Entdas scheidung herbeizuführen hatten. zeigt der wiederholt zu ihr gemachte su^uva? sofoxs^^". 27 Vollständig sagt auch Aisch. xeXe'jsi Xoyov y. Chr. um eine Privatsache falls um eine öffentliche ist an die Thesmotheten ab. falls es sich an die Vierzigmänner. In dem oben (Anm. sie. Die geschilderte Zweiteiligkeit des Rechenschaftsverfahrens hat auch im Sprachgebrauch ihren Ausdruck gefunden. Dieselbe Formel ohne den ersten Passus bis wj? ^-oytaTcf. 408 ttjv ßo'j/. worauf auch die Nennung des Staatsschreibers in gleichem Zusammenhange bei Aischines (Anm. lyYpcf'^stv Tipo? Toi>.

der die EehauiJtung von Wilamowitz l'owxev II n. im Berufungsfalle der Gemeindeversammlung die Entscheidung zusteht: erst nach ihr darf der Euthynos . nur das Stadium der Rechenschaft bestanden haben Inwieweit das Rechenschaftsverfahren des fünften Jahr- hunderts den aus Aristoteles bekannten Einrichtungen entsprochen hat. . Nach einem Beschlufs des Demos Myrrhinus aus der Mitte des vierten Jahrhunderts hat der Euthynos sieh eidlich zu verdie einer Annahmestelle pflichten gegen Pflichtwidrigkeiten des abgetretenen DemPrüfung seiner Amtsführung wahrnimmt.o\ E'jftüvot. als manche Spuren auf weitergehende Befugnisse hinweisen. 197) das von den Handschriften hinter o-jts '/Ayow S. 758 1191. die er bei 2^' Die Stellen boi Koch C. £'j))'jva. 26 S. in A. über den einer aus den Gemeindegliedern gewählten Kommission von zehn Synegoroi. wie nach der die Kraft treten genauei-e Xo-pv soll. ?a. 16. ist 12 S. sTtsiSav xa? söOuva? Seltener begegnet dafür das xal suöuva? oioovai-^^. Die Beamten. und ähnIV 2 ttj. die dem Euthynos in den Ordnungen der Einzelgemeinden zugewiesen ist. I. -/. Aber 15 g. 26 S. 208) zweimal. 397 ettsk».] gebotene xal Timoth.. 897. Ktes. 416. läfst sich um so weniger bezweifeln. 25 vOv b—zyio )(pTj. 107 des Yerfahreus durch in su&uva? 8i86vai der stehenden Formel der Ehrendekrete. 615 b. 11 S. die im kleinen die Einrichtungen des Gesamtstaates nachzubilden pflegen. dpyffi 31 S. 373? Z. 581.Erstes Hauptstück. 213 lich n. Äoyo. j). £j>%vai bezeichne nur das Verfahren vor den Logisten. IV 2 n.«i widerlegt hat. in zusammengefafst. 403 (Anm. beschlossene Auszeichnung erst dann wenn der Beamte Rechenschaft 0(5^^^. mit Recht von Dobree gestrichen. — öXeio. während es an Stellen nicht fehlt. die ^^*.623c. entsprechenden Strafantrag zu stellen. in denen £u&uva? Seooixsvai selbst von denen gesagt wird erste . abgelegt. 24 S. 426. Zunächst die Aufgabe. entzieht sich näherer Bestimmung.uaTa otajfstpi'aas -njs c-ji^-jvot. 419. 22. ä.T. 21* Äoyov a'JT(7jv '/jts 'ip/V'' ^'p^^? o'yjtiü'X') So besonders in der Hauptstelle des Aristoteles (Anni. 20 Xoyov v. den Beschlüssen von Demen und Kollegien Aisch. EÜiJuva? S. (j. Lysias f. GebrecM. archen. ot'owat [Demosth. Dafs aber Euthynen am wenigsten von Haus aus auf die Rolle für Klagen gegen abgetretene Beamte beschränkt gewesen sind.

rj A.10g Erstes Buch. 1 C I.?] t(üv OS [e'jH'jviu [AT] i. dem die Kontrolle der Rechnungen obliegt Auch in mehreren anderen Demenurkunden geschieht des Euthynos. die seinen Verordnungen nicht nachkommen.c. hängt und den Euthynos und seine Beisitzer anweist. 325/4 über Gründung einer Kolonie im adriatischen Meere. II u.a. schlufs noch des Jahres Ol. soweit sie mir sicher erscheinen. der nicht allein über Beamte. xp'jßoTjV — elvai ol xoct £cp£3tv ociTiö £(. 571.ca tÖv opxov ajvrjyopoj. A. 590. Aber auch für die staatlichen Euthynen lassen dafs ihnen nicht nur ein paar Volksbeschlüsse erkennen Recht. . [xt] Tzon]<3r^ oh £xa3-a ö fi-Tj TaxTCti fx'jpt'a. 30 herrühren. ot^ixotoc. Tov XoyiaxTjv /. neben ihm fungiert ^^•^. Z. Die Ergänzungen. -i.aetv xoT Stju. I 809 n. 9 ff.(u Tii) tä orxotta xai dir^cpteiaUat e'jft'jvav öi'v (xot ooxr) oixaioToc-a elvai. 34 Z. . suvTjYopT. sondern sogar über Private.£Ä£tv ttjv löiv ar] toI. ti II n.. 6'f£i?.r^ ävrjXcüXEvat. Ebenso notwendig erscheint mir. 1. ähnliche Bestimmungen waren in einem Volks- aus der zweiten Hälfte des fünften Jahrhunderts wie die erhaltenen Bruchstücke noch deutlich er- weisen Dafs es sich dabei nicht um die dem Euthvnos ^^° C.v £'jO'jv7.otl i'i'i aoi ooxt^ 'j/Av. 4. 578 Z. i^ A. 1 xaTot lav 0£ -t. doch sind sie zu fragmentarisch erhalten um weitere Aufklärung zu gewähren ~^^. II n. A. habe ich unhezeichnet gelassen. auch an dem von Koch p. 1.tov et slvcti t'< — ö.oytsiaiJai ctv [AOt w/. sondern die Pflicht zugestanden hat. tooe to E'jH'jvo. auf diese Strafe bei eigener Zahluugspflicht zu erkennen ^^''. ^^^.£Tio opcc/iAi. die ersten Worte mit Scholl auf den vom Euthynos zu leistenden Eid zu beziehen. 113. IV n. 'iiY-pia(i. 4 Die Gerichtsverfassung. suSuvo? xat oi rA^topoi n. i.z^ tjtwv xaTaYiyvujaxovTwv 218 a'ixol ^'^Et/. TtX^oGtv 0£X5t Ttöv a'tp£Ö£VT(uv Sia'I/T^cpt^ofiEvoi. ^^"^ C. auch seiner Beisitzer Erwähnung.v). oo. Decharge erteilen ein Logist. xr 'Aih)vä xat ö -l^ xo(l ot -i^jtorjrji irAvcf^v. ä'pytuv {ouörr^. die von Scholl p.ai m av . 11 beanstandeten 'irj'^i£ia!)at darf nach den von Kumanudis und Köhler gelesenen Buchstabenspureu nicht gezweifelt werden. to'j.r^iirL' dtorz-siv xa-s'jO'jvw gcjtoj [xai TtfXTjau}] -/. 11 nach sicherer Ergänzung von Scholl . 'i~a-)zn. Und ganz beschlufs getroffen.£Tvai l. rzpoa-i-oiTjGct. 2. -/.uv'jva[ 0£ y.1101 ^oxtJ ä'. (s^sXetv t-}. C. eine Strafe von 10 000 Drachmen ver. mit ihren das Beisitzern zusammen ein vorläufiges Erkenntnis auf Zahlungsdie gegen ein Gesetz oder pflicht von Beamten abzugeben Zunächst ein Beeinen Volksbeschlufs verstofsen hatten.ovxcov. to'j. 216 E'j8uvo.

£fai 7i£pl £'J>l'JVtÖV.CtCiTTjptOV fp'XOai rj[ -l\it. soweit sie nicht den finanziellen Teil der Amtsführung bedarf. Die Beamten. aber noch nicht weitergegeben sind. Danach wird man auch in dem Amnestiedekret des Patrokleides (Ol.al ' —apEOpo. d. r^ auroi 21^ Nur eine Verlegenheitsausrede ist es.Erstes Hauptstück. besorgt haben müfsteu.6-^~u)-j cc'JTÖJv i-rJ'/Tiv. ö ok c'jU'jvo? 7.oytaTct''. dürfen glaubte zu der das von Aristoteles bezeugte Rechenschafts- verfahren eingeführt sei.ai (die £Yv(u3fji. 946 D seinen sehr anders gearteten Euthynen zu. -poGtETaxTcti iu'^/. h. erdal's gibt sieh daraus. xai tiü 7roX£ii. Schob Piaton Ges.0(1 Ttv£.0(pyoj dp///? t) toi? i}£afi. .-£p -dp£Opot Tot? iwza ap/o-jat (ti Trpoaotipo'jvTa'. Ix— p7. die von ihnen zwar angenommen. ohne selbst eine bi-auchbare Erklärung bieten zu können. xal tuT ßa5t^v£i öfioi'iu. v.a|j. auf die von den Euthynen und ihren Beisitzern erkannt ist. d. sondern in weiterem Sinne zu verstehen haben.o&tTat. 405'4) die Geldstrafen.hlOLl zi^ Of/. einem Privatmann gegenüber aber über- haupt nicht möglich ist^^*-*. weist Piaton Ges. 78 S.z.TjTTlO zi'iT^'ftJ. aiai xa-uro TO Tüiv e'j&'jviov y. wobei auch von Bedeutung ist. oi ?. Denkbar aber ist eine solche Tätigkeit der Euthynen doch nur unter der Voraussetzung dafs einem jeden ein bestimmter Geschäftskreis zugewiesen war.ßavovT£s Tiapä Ttüv dpyovxtov.'x~''-jL'[i]'[-JWT/.. £'ji%vas icp' Excta-irj S.aa£i Oc ö £'jO'jvo? oaa l-l ttj. £(a~paTTCi'jat zal tovj. während vorher die Euthynen schon nach Ausweis ihres Namens die siiSuva. die Rechenschaft. TO OT^aoaiov. Die £j»)'jvo: im weiteren Sinne. die sie den einzelnen Verwaltungsbehörden zugeordnet sein lassen ^-^ . -/.c(t o]'t Ttapcopo'. 459 Bk.ov Ttv£S £j. 22 die Bestimmimg für eine leere Formel erklärte. XII TÖt.£vai iv Tol. ar/^fj-TAz. /. XII 3 S. Myster. wenn er S. Nach anderer des Psephisma Seite irrte Arbanitopulloä ab. 4. 19 zu. 945B y^p S. Pollux VIII 100 outoi o' o't 6£ £'jy'jvoi öj.oyiaTTyptois Handschrift TÖJV f^] tojv TiapEOpiUV 221 1] I^. iyo'^-a^ twv 0'/jij. dafs die Euthynen in den nach den Logisten benannten Amtshäusern zu amtieren haben -^^. Koch p. ]oO nach Aristoteles zustehende Vorprüfung handehi kann. wenn Wilamowitz S. 287 Das gesteht A. 220 Bei Andok. und insoweit verdienen auch die allerdings verwirrten Notizen der Grammatiker einige Beachtung. 37 oswv s'j&uvai tive. /. nicht auf die Klagen beschränken dürf'en. 'i'p/ovTt 7. fuSTT£p £'j&'Jvos zal Tjv o't xai -ctp£Opoi dp/'^' "'Cotl "^"7 y.03iiuv er- gänzt E'jö'jvot mau £{c!iv aus J'avorinus). wegen des Kallias das Jahr 435 als die Zeit bestimmen zu . 93. diese nur im Fall der Einreichung einer Klage eintritt. 26 if.

300. 298/7 'Ecfrj[j. C. die wir für Athen kennen gelernt haben. ßGoXEliaat St'c Vgl. sTvat (äp/Tjv) ttjv XTj(|.. das Amt der Strategen. weil jeder das Fufsvolk seiner Phyle zu führen hatte. 62. Allgemeiner Aisch. 22* und dem eine Sonderstellung einnehmenden ir. übrigens Wenn 9. neben den TpiTT'jotpxot Zahlungen an. direkte Anträge an Rat und Volk zu stellen 22^ Als Zahl der Strategen war seit ihrer bald nach Kleisthenes erfolgten Einsetzung die Zehnzahl geboten. ol oe /.\>. g. sondern durch W^ahl des Volkes« besetzt werden und allein von allen wiederholt bekleidet werden dürfen ^^s. 459. A. 225 Aristot. 223 Seguer. abgesehen von ein paar erst im vierten Jahrhundert geschaffenen Finanzbehörden ^^*. I.\. dafs sie allein. Timarch 113 S. ::.. wie Timarch vom Volk nach Euboia geschickt wurde. um die Zahl der dort stehenden Söldner zu kontrollieren ^^^. Grieclu AUerth. so begegnen diese hier nur als Kontrolleure in besonderem Auftrag. dpxottoX. 1900 S. 120. 152). E?£aTt ttAeovcixi?. . noch IgsTotaxai genannt werden. 252. II n. Aischin. 10 S. zu leitender Bedeutung im Staate gelangen. von Aristoteles ^^^ als Rechenschaftsbehörde zu den drei. VI 5 Xoyiajxöv Toürr/j. 13221) 8 dvayxaiov e-epav . Im Anfang des dritten Jahrhunderts weist der ^c£~aOTT^. Die Kriegsämter haben vor den übrigen Ämtern das Doppelte voraus. rrapaTip. seitdem Athen an die Spitze eines ausgedehnten Bundes getreten war. V S.oyiaTc/. nicht durch das Los. während der Oberbefehl zunächst noch dem Polemarchen 222 Polü.. xüiv 8' 22« aXXouv oioEfju'av. 0£ (8). was in ihrem Wesen begründet ist. 177 S. 3.z\r^iyfi xwv xpr^vwv (Anm. die auch darin sich ausdrückt. sonst dafs ihnen allein das der attischen Magistratur abgehende Recht zusteht. 132 ff. 131 nach der Erklärung des Lex.£TaaT7s oi 0£ auvr^- yopou. Die Gerichtsverfassung.^vTjv xat 7ipoa£U)}'jvo'jaav ol «üttjv ij-TjOev oia)j£tpuo'jaav ?-cpoV xa?voOot piv £Üi%vou. 298. Um so eher konnte das oberste dieser Ämter. 339. ot oe i. I* S.IIQ Erstes Buch. 3 ap^eiv ttXtjv ok t«? fjLSv xaxa Tro/Efjiov äpyi.o(i. 297. Ein Ehrendekret der auf Sunion garnisonierenden Bürger und Söldner für einen i^zxacx-tf aus dem Jahre Ol.

x-). III 4. Fr. jetzt Arist. 229 Aristot. weil sie unter 57 den auf den verschiedenen Kriegsschauplätzen des . I n. I.^ xal Ta^ictp^^a.d'j^z. läfst sich leider nicht be{Piniol. der einzelnen -^'' Der Zeitpunkt dieser Veränderung Als S. ö.os iv xf //»pa Yt'yvrjxai TroXefXEi ouxos' 060 3' xöv Iktpaiä. 1 yeipoTovoüai oe xm töis "pö? töv tz6'kz<j.Erstes Hauptstück. Aber der zweite Ansatz wird eher das Richtige treffen. -poxepov fxev dcp' ^xaa-njs cpuXxjS £va. j:pö. n. 228 Yg2_ (jjg Zusammenstellungen bei Beloch attische Politik seit Perikles S.E[i. wie es scbeint.a3tcc.Jahres Gefallenen neben dem aTpaTrjyos Hippodamas einen aTpa-rjüiv Phrynichos aufführt (womit aber der Strateg des Vorjahrs gemeint t.) post quem sah Wilamowitz früher das Jahr der Totenliste der Erechtheis C. 182 N. £'!3Gcy£t" xat xds 5iaor/. 88 dasselbe Jahr als termiuus ante quem wegen Aisch. Darum gaben sie die Führung der Pliylen an die zehn Taxiarchen ab^^^ Aber die Phylenwahl wurde auch für die Strategen insoweit beibehalten. Die Beamten. der nach Ablauf seiner Amtszeit den Befehl zunächst noch fortführt. wie Aristoteles sie für Dafür wurde den Strategen mindestens bei zum Teile ein bestimmter Geschäftskreis gleich Wahl zugewiesen der in den Spezialnamen der . Ticcpovxa -payac/xa ixTTE. termiuus ff. sondern auch aus jeder Phyle je ein Strateg gewählt wurde.. cpuXaxxsi. wohl Ol. A. Atli.r)pict.aTcouatv. seine Zeit bezeugt ^^^. xpir^pctp^ouc xorxaXcysi xat xä? ävxtooGct. über die Aber uocli im Laufe der Perserfiel deu Strategen der Oberbefehl Land. sva CiTtXixüiv iizi xou? oTrXt'xas. xal OTpaTctpycts -/al IxaTovxdpj^as exala. Unters. 459/8) an. I 433 (Dittenberger Syll. 9. Erst seitdem also ist die Wahl aus der Gesamtheit der Bürger erfolgt. xöv ^-i(j. Iv Fleipaiei' £va 6' a'j|jitj. Dafs die Wahl mindestens zu Xenophons Zeit für jede Phyle einzeln stattfand.£?vOÜvxai xüiv fxev eig xrjv Mouvi/tav. 0' 'ÄXou. 61. xctv iizi T:o/. stimmen. xr)v 'AxxTjV. II S. ol xt^s cp'jXaxv). xou. 259 ff. ö. xöv ^-t xä. als nicht blols für jede Phyle. Anm. 1 erwiesen. Vorbereitung des Krieges bezüglichen Geschäfte zu. 5 ff. aus Memor. hat Droysen Hermes IX (1874) S. 2.ein wird. . kriege. fjiev vöv o' iz ä-ctvTcuv* 8s rffzl-iai xai toÜtouc oiaxaTTouai xf j^stpoxovt'a. u.und Seemacht wie die Versorgung aller auf 41). Wenigstens hat bis in die Mitte des vierten Jahrhunderts nach Ausweis der uns bekannten Strategenlisten in der Regel jede Phyle nur einen und niemals mehr als eine Phyle zwei Strategen gestellt ^^^. eva 5' ini xtjv ywpav. Hl verblieb (s. xo'j. wie auch sonst nachzuweisen).ow cip/a? oir. das ebensowenig einen sicheren Schlufs gestattet. auxols ocjxoi. Tzoiii 5' £(. 80. aTpa-njYous oexa. xwv av i^iiü<ji.

. l-i xac 3'jixu. 5. l-l ty. 233 Lysias g. 212). 352). und iüi tt)v /üi^a^i tt^v £-' 'EXe'jalvos. I.axr^v xf^. 107. 521. A. 894.\ ttjv yiöpav geteilt in zwei. 25. der axp. 14 S. Dagegen wurde die Provinz i-. 319. oTAa oder s~l to'j? 67r>a'-:a?. g. 146 S.112 Erstes Buch. 809 a Z. Sold. A. I. 11. •J31 ^^^ Di-ei weitere Ämter. 1043. . (Ol. Solcher Einzelkompetenzen hatten von der Mitte des vierten Jahrhunderts bis zur Abfassungszeit von Aristoteles Buch fünf ausgebildet-'^*': der öxpaTTj-j-o? £-1 10. 19 f.c'jTjV und i-\ zohc. 190 S. A. wenn der Feind in Attika selbst steht. führt die Streitmacht beim Auszug ins Feld der axp. fand. sondern sorgen auch C.. der dann in der Kaiserzeit der leitende Beamte der Gemeinde geworden ist und sich mit dem Archon in die Ehre der Eponymie teilt. I. 5 S. Ir't ttjv -apas/. ist Die Jurisdiktion der Strategen von doppelter Art. -. lY 2 n. 536. e-l tyjv Mouvi/tav und der axp. Nach letzterer Beziehung leiten sie nicht blofs die Aushebung der Mannschaft -^^. Allcib. 104a Z. I. g. Aisch. entsprechend der Zweiteiligkeit ihrer Tätigkeit. 331 (Dittenberger Syll. Plmin. 3 aTpct-rrjol ^-l tov Ileipaiä C. in dem sie auch zusammen opfern und sich . 1. 497). n. 1040. -apct-p. zusammen erwähnt in i~i -Tjv yiöpotv T7)v -apaXi'av II index. d. 1207 (Dittenberger 2=»2 Demosth. |6. l-'t t6 vocjt'. I 6 S. 15. die aufser dem Heerbefehl auch die auf das Kriegswesen bezüglichen Geschäfte umfalst. 400. A. ettI 'AxxTjV sind zum Schutze der Häfen und der MarineX7.xov. Auch diesen ist später ein besonderer Wirkungskreis überwiesen.o'j. C. II n. A. f. g. II n. Zuerst nachweisbar der aTpa-r/^yo. Diog. 209.v /«upotv hat für die Sicherheit des Landes zu sorgen und führt nur dann Krieg. Die Gerichtsverfassung. auch sind manche Verschiebungen in den Kompetenzen der einzelnen vorgenommen worden ^^^ Ihr gemeinsames Amtshaus haben die Strategen.v anlagen bestimmt der 3xp. Plutarch Nik. 10: vgl. die fünf übrigen bleiben für sonstige Aufgaben verfügbar. einem Ehrendekret aus dem vierten Jahrzehnt des dritten Jahrhunderts C. seinen Ausdruck speisen -^^. 4 S. /"'p^t. i-\ -lyjv -^'j/. Ktes. dagegen lür die Symmorien der Eisphora alle Strategen noch tätig nach der 330 oder kurz darauf gehaltenen Rede fj. II n. Phainippos b S. 1. 3Tp. C. n.opi'a? hat die mit der Trierarchie zusammenhängenden Geschäfte zu besorgen.

über einen Phylarchen verhängten Epihole redet Lysias g. 9 tou. 996 a. g. Namen SaauToü 17 S.opi«t) die Einschreibung in die Steuer- darum haben sie die Jurisdiktion über alle Rechtshändel. ^vayxaC'^l-trjV zaTO TO'Jvo[j. Lipsius. Alkib. o' l| E-jßoi'ac xwv aipaTttoTÄv XtTTOTa^to'j "poaEzXTji}?] vAyC» TO[. 1.ol\ scufxaatv ziadfO'na £(c oixaöirjpiov r^ -£ti}ovTa.rjp\».J g. Namen a. Von einer II 5 f. zo'j — ot-pot^sv c<v osysailat OT'. /. S. 23* 235 Demosth. von einer gegen einen Soldaten. 238 d.aüta-avat osl xoc-ä -öv votxov to'j? ouvatiuTaTO'j? xai ypr^im'ji v. 11 dt-£/. 48 940. 323. Xt-oxa^i'o'j. In ihrer Jurisdiktion werden die Strategen von den Taxiarchen unterstützt bei Demosthenes ist einmal davon die Rede dafs ein Taxiarch ein Klage angenommen und gegebenenfalls vor den Gerichtshof zu bringen gehabt hätte -^^. Ein gleiches dürfen wir danach. v. S. — irrsot. 00. 565. 236 23" aa. Aristot. A. wenn der Beklagte nicht zu den Hopliten sondern zur Reiterei gehörte. G. Boiot. ztjW Xrj|tv' xal zi ataHo. deren Begriff im zweiten Buche näher zu bestimmen Leichtere Vergehen können sie. C. [Demosth.cd orpfxi tÖv c^Tay-ToüvTa xal Ix7. für den Phylarchen seiner Phyle oder für den Hipparchen voraussetzen. schaft über die auf Ableistung der Kriegspflicht bezüglichen Verbroclien aaTpatsiotc. Phainipp.(sta^opa) sowie später der Trierarchie (cju[xu.XEtv. ij-t). die zum Dienst . abgesehen von dem ihnen wie allen Behörden zustehenden Rechte der Ei)ibole. V. Attisches Recht. .aX dü>iiaai V Irtßa/.}}ovT(üv ttj.at y.a-o. r/.iap)^ü>v cpyX^. 999. von dem sie aber nach Aristoteles keinen Gebrauch zu machen pflegen. rjyaoiiT/Joo ist. Alkib. dosis^^'\ Als Heerführer aber hal)en sie die Gerichtsvorstand^^''. 557 f. die die Übernahme der Trierarchie und Eisphora betreffen insbesondere im Falle der Antiklassen an-^^. Dem letzteren war nach Xenophon '^^ insbesondere die Aufgabe zugewiesen. 8 . cfarjov oTjXov (vor den Zürichern sinn- widrig zhr^io^ d'v 239 Hipparch. — rj -/. 16. Lahr. . Boiot. II 1 f. 6 S. 809 a 209. Lysias g. ozikiac.Erstes Hauptstück. II n. oixota-Tjpi'yt. 2 xüpiot 5' eJaiv oxcev yjywvTat ^-CjSoXtjv drißaXsIv' o'x/. aber vor dem Auszug Sold. E. Die Beamten. I. 113 für die AiifstelluDg der Trierarchen ^^* und ordnen zum Be- hufe der aulserordentlichen Verniögenssteuei. im Felde durch Fesselung und Ausstofsung aus dem Heeresverbande ahnden-'^'. . 8 S. S. iTTopisi^Tj Tot. 61.

. . so ist dabei nicht an eine eigentsondern an eine liche Klage auf Erfüllung der Pflicht . 811 106 ff. 48 ff. d. als zur Ergänzung der Reiterei ein anderes Verfahren eingeführt ward. Auch deren bedurfte es nicht mehr. 212 dem Glotz Dictionn. I. tou? täv vsioptcuv iiz\. Die Gerichtsverfassung.W^ in Erstes Buch. Diadikasie wie bei der Trierarchie zu denken.\i. II n. TrposexaXEadfjirjv TTpo.piov Ttspi töiv axsutöv. £(? tö otxaaTT. aber diese waren. Böckh 210 rechnet diesen Fall zur Gerichtsbarkeit der Stra- tegen. immer mafsgebende Darstellung von Böckh Ur. Mvesih.] g. das ein Trierarch vom andern zu fordern hat-*-. künden über das Seeivesen des attischen Staats (1840) S. Da die Tätigkeit der Behörde bis zum lamischen Kriege die . Kriegsämter schliefse ich wegen ihrer Bedeutung Wehrkraft des Staates die Aufseher der Marineanlagen (i-ifxsXrjTat xwv vetopimv). u. Daher steht ihnen die Vorstandschaft zu in Diadikasien über das dem Staate gehörende Gerät. die wie die übrigen Verwaltungsbehörden durch das Los aus den zehn Phylen bestellt werden 24^ Eine ihrer wesentlichsten Obliegenheiten ist es. Euerg. Aristot. 22 f. Ebenso haben wir sie als Hegemonen bei den in den Seeurkunden häufig erwähnten Gerichtsverhandlungen darüber zu denken ob ein Trierarch für ein verloren gegangenes oder beschädigtes Schiff" oder Gerät Ersatz zu leisten hat ^^*. ^*^ [Demosth. und dazu Hermann ^*o ^*^ de equitihus Atticis p. A. da das Halten eines Pferdes (iTUTroTpocpia) aber als Leiturgie galt. S. 235). die An für die durch Nichtablieferung des Gerätes veranlafst sind^*^. Das tote bezieht sich doch lediglich auf die vorübergehende Konkuiu-enz der (S.ai ^tpo.z\rfz'ii. antiq. 49. die Schiff"e und das zu ihnen gehörige Gerät den Trierarchen auszuhändigen und von ihnen wieder in Empfang zu nehmen. der aber darum die Jurisdiktion der Strategen nicht auf das Fufsvolk beschränken durfte. der Reiterei Verpflichteten im Weigerungsfalle vor Gericht zu stellen. aufserordentlichen Behörde der ir. ebenso in Klagen. die noch sia^yciv TOT£ xöt. r/jxoi ydp Vgl.oaToltU 243 C. S. für Streitigkeiten über die Trierarchie nur insoweit kompetent. oiaotxaata. 2. v. ff. mit Böckh fc 117). 672 vergeblich widerspricht. als es sich um Über- nahme der Leistung handelte. E. T£ TOi>c dTToOToXea. 26 S. das zu Aristoteles Zeit bestand 24«. soviel wir sehen (Anm. II 24* 2 p. . 1146 a.

22. die Stammgenossen für ihn^^^ In sind zunächst die a 6 das Wort die . . I'ür den V. d. 584«^ Z. Aisch. ist ihre Nichterwähnung ^*'''.Erstes Hauptstück. vojAoÖExat. Timarch 19 S. dieser wählt sie sich entweder selbst oder andere. 18 a'jvor/. An Cseror deutliche Behördeu i v o x o i. S. a. 23 toI. 501. arch. Die Beamten. Diese Partei kann entweder der Staat sein der zur Verteidigung eines angeklagten Gesetzes oder zur Vertretung eines anderen -•*'• Staatsinteresses cfuvSixoi bestellt -*^. 23. J. o'i . ^*® Glotz a. a'JvaTroXoyT^aofx^vou? TcevTc d'vopa. Demosth. A. tÖv ofjfjiov bi toi. . g. p. 17 f. 2^° Andok. ÜTTo Toü OTjiAO'j ttXeov Tj Lept.. C. 503. Aber auch Erwähnung notwendig und ihre Gerichtsbarkeit un0. III n. in einem Rechtsstreite vertreten.T|3ai iqcV/ai ^ctpoTovr^OEvra und das Verbot fixr den e-atpr^aot.oi auvBixEiv. IV 2 u. V. Lücke in dem Buche des Aristoteles Auch aus der zweiten Hälfte des fünften Jahrliuiiderts sind uns ein paar Erwähnungen erhalten. 417 handelt es sich um eine Marinekommission des Rats. 195) als dann wäre denkbar. Die Hypothesen von Keil An- S. 22 ^pTjVToti Tiö vo[jiu) -/al '[Ac«/. oder eine Korporation oder ein Privatmann. kc. andern Fall vgl. X'Jtov-ai '\i)Yjva[(uv arct'vTcuv. IV 1 onymus ArgenÜnensis 78 a. 2*" C I. 418 ihre Kolbe Mittheil. 271. 146 S. 689. keit zuschreiben wollte.al Gesetz bei Demosth. 6 av — -apä twv c&'jAetwv ctTTa. Timokr. Widerlegung gefunden. 2*9 Suvoixot von Demen C. d. votjiot. A. oi 707. 1^. eti oe -/al ol '^'Ai-cxi 7)prj[i. E. a. Nach Kolbe S. 213 der ihnen eine viel weitergehende Tätigsofort durch ff. 2*8 Ersteres ist aus Demosthenes Rede für Leptines bekannt. Instit. Demosth. Kranz 134 S. I. 10. 115 durch die Urkunden bezeugt eine auffällige ist.^voi ij. g. 45 ij-TjOe a'jvotxfjaat tw or^aoaiw. ihre darum die Epimeleten wie die RatsKommission des Rats auffassen. g. 2 ff. av 15 aipeicrflat os toü. B. z. 77. von Eranisten für die Dokimasie neuer Mitglieder III n. -'*6 C. I n. 670 wollte n. A. Myster. Beiden Kategorien gilt [at) das Gesetz bei Demosth. in haben Athen XXVI (1901) S. In allgemeinem Sinne bezeichnet Anwälte welche eine Partei insbesondere einen Beklagten. logisten (Anm.ta&' oi ostvot Asyctv ot'vopcs. Ä. e-iixsXoujxsvot in denen ihr Name aber Die gleichzeitig mit ihnen vorkommenden -"^'^ vstopt'ou werden also eine auf irgend- welchen Anlafs aufserordentlicherweise bestellte Kommission gewesen sein.llb2 S. ZOO vetopoi lautet^-*". 38. g. AristoJcr. 206 S. u. mit dem y. I..

in denen ein Privatmann das Ganze oder einen Teil eines konfiszierten Vermögens wir in als ihm gehörig in Anspruch nahm. 612 d^tiö oe -/otl to'jtou? toü? auvotxoy? s'jvous TjfAiv elvat. Richtiger wäre mindestens TiEpt or^jj-oaitov illustratae (1873) p.dT(uv. ebenso für die Rede gegen Poliochos nach § 26 S. g. ist^^^. durch die langjährigen Wirren veranlafsten Besitzstreitigkeiten das Interesse des Fiskus wahrzunehmen. 606 a. 1127 a. Ebenso in den Fragmenten des Isaios und Lysias bei Harpokr. 14 f. 12 S. sondern für eine Klagrede in einer YpacfTj 7rapavo. .116 Erstes Buch. speziellem Sinne wird mit dem Namen eine Behörde bezeichnet. -^1 So Scholl quaestioncs . S. welche bald nach der Wiederherstellung der demokratischen Verfassung unter Eukleides eine Reihe von Jahren hindurch wohl durch Wahl bestellt wurde ^^\ um in den zahlreichen. 2 ff.. E.'88o. 635. fiscales iuris Attici ex Lysiae orationihus während Meier die aövotxot durch das Los ernannt glaubte. so stützen sie sich lediglich auf die anerkannt verderbten Worte § 14 S. hr^^ioaiiov dSixr^fi-axcuv überschrieben den ersteren in desselben Reden über das Vermögen des Aristophanes und gegen Poliochos^^^. vgl. I 84 S. xat TTspl 253 TOUTtov OT] dfjLcpoT^pcuv TTapavofxcuv cpeuyovTos toü «ütoü dvopös Tdvavxta acpt'aiv i^Lrjcpi'aavTo. zu m. Wenn gleichwohl Meier und jetzt noch Thalheim die Rede nicht ^p7][j.o<3. Namentlich scheinen zu ihrer Jurisdiktion alle Anträge auf Einziehung eines Vermögens oder Vermögensteiles als dem Staate gehörig oder anheimgefalleu ebenso wie die Rechtsstreite gehört zu haben. Dort aber ist mit leichter Besserung TiapavoijLU). es sollten die. also eine Diadikasie gegen den Fiskus Lysias anstellte. Scholl ]). Stephan. aüvotxoi. zu denen der Volksbeschlufs Anlafs gab. 597 und die Erläuterung des Rechtsfalls bei Meier de bonis damnatorum p. Nach den im folgenden genannten Reden steht ihre Existenz fest für die Jahre 397—387. 9f. Für die Rede über das Vermögen des Aristophanes ist der Vorsitz der aüvor/ot sicher nach § 32 S. u. schreiben. A. für eine Verteidigungsrede gegen den Antrag auf Konfiskation der von Eukrates hinterlassenen Güter.aa)v gegen den Antrag auf Konfiskation erklären. § 9 f. Den die letzteren fälschlich Fall haben Ttepi siebzehnter Rede. y_prj[i. Unter dieselbe Kategorie" fielen auch Prozesse. verglichen mit den Schlufsworten der Rede tt. welche unter den Dreifsig als Reiter geTtvEs rjprjfj. 252 Vgl. g. Die Gerichtsverfassung.£voi aivoixoi OET^i^üJatv. quaestionum Lysiacartim specirnen (1864) p. Zenotli. 24. ori]j. 190 ff.

das konfisziert werden sollte.Xoyei. 'Cjfri-zai Lex. Andok. von ^^*. einer aufserordentlichen Behörde von zehn aus der ganzen Bürgerschaft gewählten 25* Lysias f. 81) unterliegt keinem Zweifel mehr. 25^ 238 ff. 402/1 fallenden Erwähnung erst bei Lysias darf man mit p. V S. 4. während Harpokration und PoUux VIII 115 heide Arten von 'irfir^-zii vermengen. (= ausgew. 7. sie Seguer. Sehr. welche tums betraut wurden die Untersuchung über unter aufserordentlichen Umständen verübte Verbrechen zu führen haben.fahre eingesetzt 18. XY S. 2" Lysias ä-oÄ. wiederholt der ä-oaToXsi. 65 S. owpoo. 94. or Tivcs V S. Mantith. Aufserclem vrelclie ist werden nur von Harpokration aus Isaios MsTotzixo. 14 S.pOTovTjToi ä-£YpG('j>ovTO oüaias TÄv öAiyapyr/. 7 S. angeführt. Die Beamten. Scholl 268 3. gleichfalls durch Walil ernannt. Aus = der in Ol. 696. 14 folgern. 86 S. Denn die Verschiedenheit von den (S. Phot. 20. 705. den Phylardien angezeigt weiden und das haltene Equipierungygeld (xataaraaic) der Staatskasse zurückerstatten Aus der gleichen Zeit wie die a-jvoixoi werden die auXXoYSi? erwähnt. 8 f. 574 4 tä. (p. g. u. S. 9j Rede nach SchöUs wahrscheinliclier Vermutung identisch der mit der gegen Elpagoras und Demophanes. Demosth. Myster. 304. Seguer. die in besonderen Fällen mit Aufsuchung des den Staats. ütto tou OTjfxou •/t'. um Verzeichnisse über das Vermögen von Oligarchen.'Erstes Ilauptstück. dafs die (SoXko^eXq nicht selbst eine Gerichtsvorstandschaft gehabt haben. 256 a'jvotxot Er- a'jXXoyer. und Suid. a'jÄÄoYeT?* i'p/ovTö. 69 ff. 261. 32. 11 S. in welcher wähnung geschah. Timolr.üiv. Lex. mit Sauppe FMol. dafs die a'j/. gedacht. r. . sondern die Klagen auf Einziehung des von ihnen ermittelten Staatseigentums an die oüvoixoi einzureichen und in der gerichtlichen Verhandlung zu vertreten hatten ^•'^. 9. nachzuweisen nur für den Hermoko])idenprozefs ^^^. wurden. nach jenem .oder heiligen Kassen vorenthaltenen öffentlichen EigenVerschieden sind die Crjf/]TC(i. d.). 40 S. 16 S. Ein gleiches wird hiernach auch für die ^r^-r^Tai anzunehmen sein. Aus der zweiten Hälfte des vierten Jahrhunderts wird -•'^'^. toO otjiao'j So Scholl p. 117 er- dient . aufzustellen und von anderen Angaben hierüber entgegenzunehmen ^-^^ Diese Gleichzeitigkeit beider aufserordentlichen Behörden macht es wahrscheinlich .

mit denen das Vermögen der einzelnen in die Symmorien eingetragen war. die im Falle der Einhebung einer Eisphora der einzelne zu zahlen hatte. ä'vopot au(A[jiopiat. Volksbeschlufs C. 26^ Seit tisch an. 3. II n. W. war. 236.iYpacpsi? und Sia^pa^Ei? zugeschrieben. ö-oaov l'xaa-ov Tijxr^[j. auf die 378/7) sein. Cantabr. d. TrofpctTrp.\\Q Erstes Buch. Mitgliedern. g. xaHEaxrjxoTa. VI S. oictypot-^eu. u. der Kriegsflotte Sorge zu tragen hatten sie Säumige Trierarchen das Recht in Fesseln zu legen. ersteres nach Nichts Weiteres lehren die Er177 S. Kranz 107 S. 100. i-iypa'fi'xz' V bei Harpokration mit ihren Belegstellen: tou. 22. iV'jat'ct? (ohne das Zitat auch bei Pollux VIII 103 und Lex. iv toT -ept £-1 Tiö ypc(<B£tv Öttosov öcpsi'XouGtv eiacpepetv ef.ai äTOaxoXea. ~pö. deren Aufgabe es Grund der Selbsteinschätzung der Steuerpflichtigen Höhe der Beiträge zu bestimmen. oidYpaij-j^. ö ajTO? TcdXiv cpavEpov Tcotsi Iv iizif^jocfzU tw xaTÖ: IIoX'jeüxxo'j. d. 18. Pollux VIII 99. Und zwar scheint vor Einführung der Symmorien (Ol. T7rep£t'orj. dafs sie einmal in Gemeinschaft mit den Vorstehern der Schiffswerften die Vorstandschaft in Streitigkeiten der Trierarchen hatten. 26 (Anm.a " W. TOO dTTOOToXoD XaSotTTEp TT ßo'jAf TTpoGT^TaXTat. 242). 435. dWä ^v [AEvo. S. dies Geschäft von den l-i^pacpei? besorgt worden zu nach ihr von den Sia^pacpsTc. OoXvE'JXTO'j TiEpt otayp7![ji[jLaTos. hiefs oiaypafjtij. Nach Lex.. tt. . 339. von einem dem andern zu übergebende gerät entstandene^". die Liste der bei Steuerbeträge einzelnen 25» die zu erlegen einer bestimmten Eisphora von den waren e*'^ Für die Metoiken wurden A. TÖ oüat'a. jjlevtoi IotIv ö xaOiaxa- iv xals a'j(j. L 809^ 20 kXiaWon U -/. Mit Unrecht dagegen wird eine Jurisdiktion den Ir. t6 TctTTO[A£vov £v Tat. deren Aufgabe es ist. Von ihrer Juris- diktion hören wir.). tö OTj. 212 sieht man beide Namen als idenAber auf den oben gemachten Unterschied führen die Artikel Lex. 262. wähnungen bei Aischin. 203. Böckh Staatsh. pafst die Erwähnung der bei Isokrates gegen 390 (Anm. u. bei Harpokr. für das schnelle Auslaufen ^^^. das oia^pap-ixa aufgestellt. die über das dem Staate zuSchiffs- gehörige . V S.a auch die Liste der Schätzungssummen. 'Fjur/Xioc.. 9 und Suid. Trept ok to'jtwv aa'f£0-a-a SeSr^Xioxtv T(j) xaT7. 2^° Letzteres nach [Demosth.c( -zriz Eiscc^pstv oei. w. 'T~£peiory? i\ toT Trpö. 29. Seguer.oaiov' eiacpopä.j. otvaaüvTct^i. Die Gerichtsverfassung. Philoch. Demosth. Eucnj. Itc(ttcto oe oü t6 ai-o -äotv.] v. Seguer. Dazu 262). u. Von den letzteren wurde in den Symmorien .aopic(is £:ri tuT Siaxptvat — oaov Exotaxos ävTjp efSEvEyxEiv dcpEiXst. PS.

2^* Plat. 0.Xr^piotat attischen o'i . 1900 91 ff. u. W. wurde N. Jahrb. CXVII (1878) S. Trapez. d. -/. wie früher (S. Androt. Insbesondere gilt dies von den Vorstehern der öffentlichen Bauten (er. Die Beamten. 48 S. beruht auf Verwechslung teils mit diesen. E. Wenn aber die Grammatiker angeben. 67. a.' Erstes Hauptstück. auch inschriftlich belegt. äpyal TTpaxt'jpiov cxXoyiCov zai nicht mit Böckh ist. g. wie dann auch besondere Symmorien für sie eingerichtet wurden^''-. tous o'jv. wo die Köhler Urkunden u. 263 METotxtxal S. Dafs die Existenz der exÄoyii.at PqUjix a. sfaf^yciv äpXawX. 21. auii-pi-optott der auch die Ei-wählung der jetzt bezeugt. Doch ist über- haupt ihre Existenz nicht sicher bezeugt ^^"\ Nicht allein aber den vom Volke selbst. VIII S. 190. sagt ganz allgemein IxXeyov-s. -®^ Harpokr. y. wie die ihnen obliegenden Ansätze der von den unterwürfigen Staaten zu zahlenden Tribute vor dem kompetenten Forum ^'*. Ges.£vct Tiü OTjfxu) die Belege aus Antiphon und Lysias gelten den ^/Xoyst. toO '-popou. 212 durch Demosth. ^/Xoyet. zu stützen gezeigt. IV S. u. über die Köhler a. werden nur ihre Veranlagung vor Gericht zu laxT-at die vertreten gehabt haben. 25. 298 A. 113) gezeigt. gedacht werden. 607 a. die in ihren Geschäftskreis fielen. sondern an Streitigkeiten tlber die Höhe der Einschätzung . 26 -/.. die in zehn Losen unter die Phylen verteilt zu werden l-typctcpeis 'Ecctjix. 132. die als die Ein- nehmer der Eisphora angesehen werden. UntersucMmgen zur Geschichte des delischBundes S. 119 besondere E])igrai)heis erwählt. die iTctYpacper? In solchen Fällen aber gehörte die Juris- diktion. a. sobald sie öffentliche Gelder zu verwalten hatten und ihr Auftrag auf eine längere Frist als dreifsig Tage lautete. hinzusetzt.ai etarpctTTcivTcc T(i (5'^£iXoti. Philol. ypacsei? cJ-^ypccjci. I S. sondern auch den auf seinen Beschlufs von den einzelnen Phylen gewählten Behörden stand eine Gerichtsvorstandschaft für Rechtsfälle. heifsen. dvTtypccjiccov. welche die Zahlung der Eisphoi-a verweigerten vor Gericht zu stellen hatte -'''^. zu. 41 K. efs'^spovra. 0. vielmehr den Strategen. Was Suid. Seguer. Z. 2®2 Isokr.iaxd-ai tö)v o [x o a w v r^ i spY«) v). 3 . so kann dabei nicht an säumige Kontribuenten. Am wenigsten glaublich Lex. dal's die Behörde die. Noch weniger ist an eine Jurisdiktion der ixXoYsT? zu denken-. teils mit den 5tccypo(-i£t. f. S. 850 C. dz t6 or/aGTr^ptov i-i- und aus gleicher Quelle Schol.

584 c Z. 573 1 (Anm. xal oaoi Xajjtßavo'jatv yjy£[j. a. Antrag und unter Beteiligung des Demosthenes im Jahre 337 erfolgten Herstellung der athenischen Befestigungswerke wissen ^*^^. R. I. die während der Zeit des ersten attischen Bundes gelegentlich mit der Instruktion von Prozessen wider Bündner beauftragt werden. 14 S. . 1017 f. betreffs Einzeichnung in die Bürgerliste 7pa[xu. 2^^ Aischin. l'pywv iTzia'dzii —avTs. die pflegten. 841 b. . III n. erhellt aus der Tatsache.120 Erstes Buch. je Zur Bestimmung vier im Jahre mit je ihres Geschäftskreises der Art ihrer Bestellung fehlt es an jedem Anhalts- punkte. Ein gleiches ist von den kommissarischen Behörden vorauszusetzen. 3). IV 2 n. (cpyjaiv 6 ^ixoM-zr^i) oaoi ?tay£tpi'Couat' ti xdJv tyjs ttoXecus Vjysfjioviac xpiaxovi}' •/ji. Ebenso uneigentlich wird auch die Be- schlufsfassung des Demos sie selbst als Sixa'Csiv bezeichnet ^'^^. wie wir das von der auf zu staatlichen Aufträgen in nicht näher bekannten Fällen von den Demen und Trittyen ernannt wurden^*'''. 268 a I. A. 400 rXeov -q xat -cavxa. das in einem Beschlufs des Demos Peiraieus dem Demarchen aufgegebene eiaa'YSiv etc xö otxaaTT^piov ^^^ ist nicht in technischem Sinne zu fassen. zwei Schreibern wie vorkommen.Vgl. 26'' Aisch. dafs gegenüber den Beschlüssen der Demoten. 262 angeführte Volksbeschlufs Z. 584 c Z. Bazu jetzt der Anm. die vorzugsweise staatliche Bedeutung beanspruchen. 27 S. Dagegen haben die Demarchen keine Jurisdiktion gehabt. II n. 32. A. 29 425. 21. Ebenso otaotxaat'a wiederholt von der Phratrie der Demotioniden IV 2 n. Schliefslich txeXrjxal sei erwähnt. 425. Die Gerichtsverfassung. IV 2 n. I. als Denn wie wenig richterliche Über die £irt{jL£A-/jtoti.civ(a otxaaTTjpicuv' o'l ok TtLv S. A. Ktes. ^pcövrai otzaOTTjpi'ou. 420. 30 S. 269 C.axsrov) Appellation an den Gerichtshof (Kri^ifxpyi-Khv möglich war. 11. 2''° Fraameute von Listen derselben C.iipa. g. dafs in der Kaiserzeit l-i- xüiv Sixaoxrjpiwv ^^". ist im Zusammenhang mit den Prozessen der Bundesgenossen zu sprechen. Entscheidung gelten kann.

nicht geschaffenen. 48. vjrl. Wie der Staat die Entscheidung über diese Verbrechen früher als über andere Rechtsverletzungen in seine Hand genommen hat. Ebenso hat das Verfahren vor dem Areopag seine altertümlichen Formen stets bewahrt während in dem sonstigen Strafprozefs der Rechtsgang im wesentlichen der gleiche ist wie im Zivilprozefs. die. sondern bereits vorgefundenen Epheten. Von jener Art der Zu- 1 3. die über Verbrechen gegen Leib und Leben zu richten haben. den von Drakon. S.Zweites Hauptstück. soviel wir sehen. sondern Anfang an einem besonderen Kollegium zugewiesen. Gebildet wurde das areopagitische Kollegium schon in der nach Aristoteles ältesten Verfassung aus den gewesenen Archonten ^ Natürlich aber kann dies erst von der Zeit gelten. Eine Sonderstellung Rechtspflege in der Entwicklung der attischen nehmen die Blutgerichte ein. während in den von übrigen Blutgerichtshöfen heliastische seit der Reform unter Eukleides der Epheten getreten sind. von denen dann durch Solon der wichtigere Teil der Blutsgerichtsbarkeit auf den Rat auf dem Areopag übertragen worden ist. Und diesem ist er dann bis in die späteste Zeit verblieben. Die Blutg-eriehte. so hat er sie nicht seinen Beamten überlassen. sichere Über die frühere Bestellungsweise der Areo- pagiten lassen sieh el)enso wie über die der Epheten nur un- Vermutungen 6. als mindestens schon eine Dreizahl jähriger Archonten Richter an Stelle . . bestand. aufstellen. h. d. 13 A.

22 S. auch in der römischen Zeit nicht abgegangen wie auch die LebensJänglichkeit der Mitgliedschaft ihm verblieben ist. der Bestätigung durch das Volksgericht ^. hei * Daher Bestimmungen wie im Gesetz 4 o'i Demosth. g. 30 und Trebellius Pollio Gallieni 11 auf Wahl geschlossen werden durfte von ot 5oy. richten reichen. 22 ist von Philippi ebensowenig mit Recht hierhergezogen ein späteres Jahr von Berl. 109). 566 F {Fr. E. ist sammensetznng des Areopags man.t. 707. 22 Vgl. denn dafs tou. Aber Demosth. g. Ölb. E. Demosth. 55 f. ^vo£ty>)EvTot. ähnlieh wie die analoge Ausstofsung aus dem Rate der Fünfhundert. W.). wie aus Cicero pro Balbo 12. Schol. ist eine leere Ausrede. das sie nach Befinden sogar mit Ausschlielsung bestrafen konnte. fteafi-orlETOd [xTj to'jc El. XIII 21 S.aaifEvtE? dveßcc. s Lysias v. S. Auch nach erfolgter Aufnahme unterstanden dei- die Mitglieder der Disziplinargewalt des Kollegiums. wie Aristoteles nachdrücklich hervorhebt^. 1 S.vov e(. II 5 S. d. 164 Sp.j. nachdem er über seine Amtsführung in genügender Weise Rechenschaft abgelegt hatte ^. zu vergleichen) und g. dafs die Verschiebung der Anklage auf Anfang an in Aussicht ^u nehmen war2(Cohn Wochenschr. Ivvsa d'pyovxac eine feste. S. 240 A. 151 f. war dort im voraus widerlegt. 1264. 797 mit Leipziger Studien IV 1881) S. und zwar ihm allein von allen attischen Be- hörden. gesehen. Konon 25 S. PoUux VIII 118. Was gegen die Beweiskraft der ersten Stelle eingewendet worden ist. wie es eine unberechtigte Unterstellung ist. g. ziz g. soweit unsere Nach-. 1397). mit Philippi Areopag u.122 Erstes Buch. . 174 ff. 802. Aisch. Das Richtige hatte übrigens bereits Sigonius de republica Athen iensium II a. Thnolr. 3. Auf diese Disziplinargewalt bezieht sich auch Hypereides bei Athen. u. a. 9 ot' nach griechischem Sprachgebrauch das Gegenteil so wenig. 60. so haben die Archonten schon während ihres Amtsjahres Sitz und Stimme im Areopage gehabt^. Aber dürfen wir ein paar Äufserungen des Lysias genau nehmen. 39 f. in Paulys RealencyM. 1893 S. [Demosth.] r/. 280 (womit Demosth. aber zu Lysias Zeit bedeutungslose Formel sei (Wilamowitz Aristot. ^ Deinarch g. doch bedurften die von ihm verhängten Strafen. 6. 6. Konon 28 S. Timarch 19 u. Äristog. Ath. Epheten S."Ap£tov Tiayov folgt Westermann 3 3. pliilol. u. Gramm. Euand. Die Gerichtsverfassung. Aus dem Ausdrucke von Plutarch Dafs der Vorsitzende a'jttöv (t<üv äpyüiv) ^ Perikl. öfsayovtwv t6 otxaaxTjptov xaTa Tov vojAov Yj äviovTwv "\p£iov TrGtyov und ähnlich Aristot. 12 S. Dauernd erwarb gewesene Archon erst dann die Mitgliedschaft. 1265 a.

Ausgehoben iv. h. 337 f. bei der Verfassungsrevision des Jahres 400/8 das drakontische Ge- Tötung wieder aufgezeichnet worden ist^. 343. oo'k)'^.. t'ber letztere Stelle s. 350). ® Die Bedenken gegen die Echtheit der Einlagen sucht Philippi noch in seinem Buche über den Areopag und die Epheten aufrechtzuerhalten. Erm. S. Auf dem Areopag standen auch die Gesetze über die anderen Tötungsverbrechen nach Lysias üb.cty. . twv '^ovtxcöv vo. -348. Stwh über erstere unten bei der ßo'j^s'jat.wird im zweiten Buche ihre Rechtfertigung finden. a. Die Einwendungen gegen die Authentizität der Formel in § 28 sind in dem wesentlichsten Punkte fS. etwas freierer Wiedergabe bei Aristot. 3. 30 S. Zusammenhange hervorgehoben worden (S. mufs aber dabei dem angeblichen luterpolator nicht nur sorgfältige Benutzung der im Rednertext verstreuten Andeutungen und schlaue Absicht zuschreiben.Zweites Hauptstück. setz tiber brechen sind Neaira 80 f. . Leips. 280). 'Apsio'j -dy/j § 22 S. . Basileiis. Scheidung der verschiedenen Malstätten ist älter als Drakon: vgl. 627. wie oben (S. sondern auch zur Annahme eines glücklichen Zufalls die Zuflucht nehmen (S.. 339. gibt vollgültigen Aufschlufs das Gesetz. An der Authentizität dieser Einlagen kann kein Zweifel mehr bestehen. das sich in Demosthenes Rede gegen Aristokrates mit anderen von den auf dem Areopag aufgestellten Blutgesetzen eingelegt findet ".cov twv e. Vier Veres. JEh'atosth.aä. auf dem. 0. 19. 48 A. Brandstiftung (-upxaac) und Tötung durch Darreichung von Gift Die Einreihung der ('faptiaxtuv la'y xi? cz-oxtsivt. : Vollständig lautet das Gesetz. izpo^oiaz xai -'jpv. das mit gleichem Wortlaut im otxa^etv os ttjv ßo'jÄTjv ttjv ^v 'Apsuu ccapij. Über die Verbrechen die vor den Areopag gehörten.tov Ictv -t. so durfte sein Urteil ^ noch entschiedener lauten.. seine Prüfung der Einlagen der Aristokratea dahin zusammenfafst. 19. 345) falsch. bei den Blutgerichten auch an der Urteil- tindung beteiligt war. 0. 31 gewifs aus dem vom Redner selbst im folgenden angedeuteten Grunde. Die Begriffsbestimmung des TpaOijict i-A -rjrj-jrjia. die das Gesetz dem Areopag zur Aburteilung überweist: vorsätzliche Tötung ((bovoü iz -povoiag). Wenn darum Drerup a. 1372. 17) erwähnt. d. Denn die worden a. xat d-oxT£tv7j 006. S.j. 123 abweichend von der sonstigen Praxis des attischen ist Rechtsverfahrens. S. dafs deren Fälschung nicht mehr als erwiesen gelten kimne (S. 146 a. Körperverletzung in tötlicher Absicht (-pa-juaro? Ix -povoia?). seitdem ein Teil von ihnen sich auf dem Steine wiedergefunden hat. schon in anderem 18). Text der Rede wiederkehrt -ayw o6wj In xat Tpaüii-a-ro. Die Blutgerichte. '' als g. 57..

folgt trotz der nicht ganz präzisen Fassung der Gesetzesworte aus der Analogie der drei anderen Verbrechen. 628 if. Gleue 0. wofür die dichterische Verwendung von i'yiov (wv natürlich nicht das mindeste beweisen kann. die durch einen Liebestrank oder sonstige Zauberei gegen ihre Absicht einem infolge falscher Beurteilung von Antiphons cpap|i. Vgl. . Partizipien wie sycuv . und wird sich uns bei Besprechung der Klage noch weiter bestätigen. gleichfalls gegnet "^ . Die Gerichtsverfassung. sein. Schon darum kann der Zusatz des ooü. de homicidarum in areopago Atheniensi iudiciis (1894) p. 32 f. p. Und auch die Sonderstellung der Giftmischerei neben dem eigentlichen Tötungsverbrechen teilt das attische Gesetz mit dem römischen. Auch die weitere Voraussetzung für die Zulässigkeit der Klage. wie sie in einem auf Drakon zurückgeführten Gesetze bedem welcher einen (in der Verbannung . 32 annehmen. der durch eigene genommen oder zu nehmen versucht Dauer konnte das unbemerkt einer Ergänzung nicht andern. mit denen sie ohnedies gar nicht hätte zusammengestellt werden können. sondern auch durch die böswillige Absicht bedingt war.ax(ov Stiefmutter die Klage das Leben S. wenn Gleue ff. Ganz verfehlt war es. und mufste die Notwendigkeit sich fühlbar machen. Klage wegen Brandstiftung unter die Blutklagen erklärt sich dafs man in ihr ein Verbrechen gegen Leib und daraus Leben erblickte. genommen hätten. und a. weil unter Tötung zunächst gewaltsamer Mord verstanden war'*'. Dafs aber die Zuständigkeit des Areopags für Giftmischerei nicht blofs durch den tödlichen Erfolg. dafs das Gift eigenhändig dTToxTEtv^i dargereicht sein mufste (idv xi? oo'jc). das mit Handlung einem andern das Leben hatte '^ Aber auf die Unzulängliche einer solchen Beschränkung bleiben. 32 Rede wider die gegen die gerichtet glaubte. das in allen seinen Teilen sich lediglich gegen den richtete. Die sonstigen Argumente von Passow finden durch meine weitere Darlegung ihre Erledigung.124 Erstes Buch. Mommsen Bömiscites Strafrecht S. nicht so bedeutungslos wie Passow de erimine ßou/i'iaecas (Göttingen 1886) p. wie aus dem gleichen Gesichtspunkt auch im römischen Strafrecht böswillige Brandstiftung in das Mordgesetz einbezogen war. eutspHcht nur der Gesamttendenz des Ge- setzes. a. Richtiger urteilte hierin Gilbert Beiträqe 517 ^' ff.

der f. 9 S. Ixouoto'j 12 13 '* gehörte vor das Palladion. in Mordprocessen (Alidruck aus den acta socieiatis seientiarum Fennicae XYI. die ßouXsuatc cpovou vor den rj. 125 . ßouÄS'jiac die Damit mufste auch für Behandlung des durchgreifende Scheidung von vorsätzlicher und unvorsätzlicher Tötung mafsgebend werden nur die ßo'jÄsua'. Wie wenig streng er sich an die Gesetzesworte bindet. um der Kürze ^^.ai bestanden hat. a. I n. sondern durch Erlafs der allgemeinen Bestimmung. wie in anderem Zusammenhange nachzuweisen sein wird. 227 bemerkt ist. töv r7'^ yji(A cpYaj7'(i. 61 Z. habe ich a. wegen diesen Ausdruck bei- zubehalten. d. seinen 'f Tod veranlalst : lav -1? dvopocpovov xtsivt. d. Piaton Euthyphr. 36 Andok. 46. der die Tötung eines anderen verschuldete.Zweites Hauptstück. 1^ In diesem Sinne ist die vielverhandelte Kontroverse über das . konnte er der Kürze wegen sehr wohl sich eines nicht-offiziellen Ausdrucks bedienen. d. In der angezogenen Gesetzesbestimmung liegt zunächst dies. 1886) den oI)en ausgesprochenen Satz formuliert. 37 S.ol\ Iv x(S otuTtS hi-/ß3\}oL<. Aristokr. 631 E. ct^rioc ovo-j a-£)(6tx£vov xtX. der ßo'jXs'jja? ist mit eigner Hand vollbracht: -ov ßouXsuaav-a y. Myster. da es eine besondere ßouXs'jastüs in dem bezeichneten Sinne wenigstens vor Aristoteles nicht gegeben hat und auch csovoo gegen den ßouXeuaa? die geklagt werden konnte. lebenden) Totschläger tötet xov .3vov ^^. Demosth. 16) gibt keinen sicheren Beweis. üb. 4 A. 94 S. Denn der im Sinne des Gesetzes von dem al'ttoc nicht verschieden. Antiph. Choreut. Aber auch das Forum mufste Klage nur für beide dasselbe sein. 783. dafs. Z. ebenso zu behandeln sei sie wie der. I. Anonymus Argeniinensis S. hervorgehoben und danach zuerst Heikel über die sogenannte ßo'jXc'jat. Andok. unter den csovr/. den gleichstellt r. ^- Die unerliiisliche Ergänzung aber suchte der attische Gesetzgeber nicht durch Einrichtung einer be- sonderen Klage gegen den. 'foyou dxousto'j. 26 ti'. 610. 15 a. 4 S. B. Aber auch Aristoteles (Anm. gabe über das Delphinion. zeigt namentlich die AnS. nur von einer ganz verschiedenen Klage gebraucht wird. Dafs bei den Rednern und auf Inschriften ßo-j^eüaew. Anm.c . wer die Tat veranlafst. Areopag Eine Änderung hierin muls a. dafs zu seiner Zeit eine ypa'y'/ Denn. A. 766. dafs die Folgen für den Veranlasser der Tat die gleichen sein sollen wie für den Täter. d. = C. V. a. wie auch von Keil ßo'jXe'jCEuj. 0. wie zahlreiche Rednerstellen bestätigen^'*. Die lilutgeiiclite. 0. g. StiefnmUer 11 S.

ov:ujv. Die Gerichtsverfassung. Aber aus dem vorausvor der Veröffentlichung von nischen Aristoteles Staat (zwischen 329 und 325) getroffen liegenden Jahrhundert nissen für die haben wir eine Mehrzahl von Zeug- Kompetenz des Areopags. dafs Aristoteles der Aufzählung der vor den Areopag gehörigen Verbrechen die Worte Taöxa yäp r^ ßo'j/. — (otzd^cjaiv) o't i~i ohne jeden beschränkenden Zusatz. Act'vapyo? os Iv 'Apetiij 'Api3T0TeXT|. . der 289 f. Bei Harpokr. ^^ 57. 605 toI. Weiter erklärt der Sprecher von Lysias die Dreifsig vor dem Areopag wegen ß^üÄe-jat. wie bereits ^^ Aber dann durfte wenigstens Kompetenzen des Areopags nicht ^v Iv Gleue p. Forum S. u. 2.. Anm. f. 0. 200. tv? 0£ ot'xot. 616 ötj-si. ./. vdfxoi. cl. 51 erinnert hat. Rede vor dem machen mehrfache Äufserungen Rede gegen Theomnestos. ria/. Wilamowitz Hermes Gegen den Areopag entscheidet nach Philippi S. um allein Ausschlag geben zu können. Allein.' ij-apTu. die beschuldigt ist. v.aoiw — S. wie schon a. 3 heifst es tiöv o' äxo'jat'cuv xotl ßo'jXcucreio. dafs die Areopage gesprochen in ihr unzweifelhaft ^^.euaic dem Palladion überwiesen worden sein^^. Iv zf. besonders § 22 S. 0. 15 a. aber nicht lange zuvor. '\8TjVatiov —oXiTci'a 'laai'tu ayii-cpiüvci. äroi}v7.52 freilich Wilamowitz Aristot. k'Jto i)|j.at § 3 S. wenn anders auf die betreffende Kotiz Yerlafs ist^". heifsen müsse. (1887) S. '^ Vgl. wenn der Wechsel erst kurz vor Abfassung der Schrift erfolgt war. TOt. a.a7. Alterth. d. 5' oj tüjv dt-ox-reivctv-tov ia-k ^orfioi dWä o'j. Nur sollte man ein vüv zugefügt erwarten. [~£p[ TTjc 7. erinnert wurde. von selbst.126 Erstes Buch.vj [Aova oiy. Zunächst in Antiphons erster Rede wider die Stiefmutter. I meint.d-fw.aTa'LTjCcta£u).] otzd^cCc.st'or^v riiSTici'j im riotXXaotio T. XV (1878) gegen Philippi entschieden worden der in eingehender Erörterung die Kompetenz des Palladion in jedem Falle behauptet hatte. Ath.d'lti anschliefst. von mir schon Jahresh. die ßouXEuat. p. Für einen Wechsel im Forum kann man mit Gleue a.. ihren Gatten zugleich mit seinem Freunde Philoneos vermittelst eines ihnen durch eine Sklavin des letzteren ge- reichten Gifttranks getötet zu haben. Xsycuv sTvat tiü toj tcjj -p&s xaTo: E'jx/. ist. wofür es w ßciuXr. Buch vom atheund alle Fälle von ßo'j).Et£pot. ist diese Folgerung durch den Sprachgebrauch in Lysias drei areopagitischen Keden nicht genug gesichert. Tüiv i'A rpovotot. u. 'laato. da eine Rede des Deinarch für die Zuständigkeit des Areopags angeführt wird. -apa twv &£iüv t(Lv -poyovcuv otaoeidfAEvoi xaTa t6 Ix£ivr3t. 41 die Anrede w i'vopE. 51 geltend- machen. cpovou äxo-jatou unter den fehlen. ßo'jXs'JSeco. d. XXII und dazu v. die Beschi-änkung ergebe sich aus der Nennung uacli den dxo'jaioi.

47 f. der sie doch nur den gleichen Anteil gehabt haben werden wie Eratosthenes an dem Tode von Lysias Bruder Poleniarchos und nicht anders ist es zu verstehen wenn der gleiche Redner den Sprecher gegen Euandros (382) sagen läfst. bei dem der Rat auf dem Areopag den Vater einer Priesterin.ji7]v d v -aSitvi irfi auvE^T]. 'Ap£t'o'J Tzdyo'j. 374. -2 Gilbert Beiträge S. 797.£ßa/. ^^ Lysias g. wenn der Sprecher an den von Konon und Genossen empfangenen Schlägen gestorben wäre dieser die schwerste Strafe zu gewärtigen hatte. töv ßo-jAv) y Bjja'jpuivoftcv .tovo'j gehandelt haben kann. gegen sie den Paragraphen in dem unter Eukleides zwischen den Oligarchen und Demokraten getroifenen Abkommen zu verwerten. Tia-spa o'jy ci'iia|j. . Endlich ein Bericht in Demosthenes Rede gegen Konon. csovou tAv ötxo- 0£ivoTC(TU)v XoYO'j[jicvcu. 21 Die Berufung in Harpokrations Glosse (Anm. da es bei diesem sich um ßo'jXc-jatc dxouat'o'j '. f. Euand. £. 49 ^^ § 25 S. av •^v b— oor/c/?. Diese fortlaufende Reihe von Zeugnissen ^^ gestattet nun auch nicht.c('. kann : Beweis dafür.Zweites Hauptstück. S.£vov t. sondern weil der Beschuldigte seiner Bestrafung sich durch die Flucht entzog. Dann aber würde der Fall jede Beweiskraft für den Zweck des Redners verlieren. (j. nicht sein nach der Mitte als des vierten Jahrhunderts geschrieben dals. die an .£'j5aT0 £. Theomn.Eßa>v£v Beiträge S. wird an einen neuerlichen Vorfall erinnert. der die Kompetenz des Areopags auf die auTo/cipia verübten Tötungsverbrechen zu beschränken scheint (S. der zugestandenermafsen den Getöteten gar nicht berührt.£v Strafe. Aber die Fassung des Paragraphen entsprach nur dem Inhalt des drakontischen Gesetzes über die Zuständigkeit des Areopags ^2. in die Verbannung getrieben hatte ^". 1264. 42 A. 127 Tötung seines Vaters zur Verantwortung gezogen zu hal)en. weil der wohl nicht als Areopag nur auf unvorsätzliche Tötung erkannte (Gilhert I. 502 findet in der Bestimmung eine Be- . upcia. 17) auf Isaios widerspricht ihnen nicht. toö tsXsuTTjaavTos tj oti tijT -«TCtcavTt rj-Tstv -ap- ex£?. 31 -/. sondern nur den Täter zum Schlagen aufgemuntert. Philippi S. xi [jloi 12 S. 18 . Künstliche xal Ausflüchte sucht Philippi S. . Die I5lutgeiichte. dieser verdiene wegen der unter den Dreifsig begangenen Freveltateu vor den Areopag gestellt zu werden ^^. 129). versteht es mit Westermann von der Ausstofsung aus der Zahl der Areopagiten. 530).

Von weiteren und andere fallen richterlichen Befugnissen des Areopags — — aus ist aus der Rednerzeit der attische ihm Land verstreuten heiligen Rahmen dieser Darstellung nur noch eine überliefert die obliegenden Aufsicht über die über das nicht in den . Andernfalls wären sie auf die Bestimmung schwerlich eingegangen. 263. der Sprecher habe nur den Stumpf eines heiligen Ölbaums ausgerodet ^^. Wenn nach anderen Stellen der Rede (3 S.se des Areopags. Gegen eine hierauf gerichtete Klage ist Lysias Rede über den Ölbaum geschrieben -spl -ou srjxou betitelt. R. dafs die Abgabe an Öl nicht . u. 25 S. 23. oder einfach aopiai) resultierte. zu Für das Kompositum zeugen Harpokr.7)(j. Zu Aristoteles Zeit bestand das Gesetz zwar noch war aber dadurch aufser Kraft getreten. weil der Kläger Nikomachos bei der mündlichen Verhand.ivo'jvo'j?). 260 f. Aber diese Eximierten waren ja nur zur Eechenschaft verpflichtet. deren Ertrag hörte Ölbäume (eXaat aopiai dem Staate geDie Kontrolle über Areopag teils durch besondere und von ihm verpachtet wurde. d. seitens der Grundbesitzer mit Auf Ausrodung eines solchen Baumes stand Todesstrafe ^*.o(To: -cüpEy/jaevot abzulegen hatten. Trspi toü atofAa-o. 286. durch SachGeld- verständige (yvw'xovs? oder eriYvcuaovs?) imd ahndete kleinere Beeinträchtigungen bufsen^^. schreiben läfst sich nicht sicher feststellen. angerufenen Instanzen keine Entscheidung bringen. . Seguer. die die iv ä'c-ct vor den Tri Tt[j. dafs dem Verurteilten ebenso wie dem Mörder die Freiheit belassen wurde. der Todesstrafe sich durch die Flucht zu entziehen. Ölb. hat man dies mit Wilamowitz Aristot. deren Mordtaten nicht unter die Kategorie der aÜToyetpia fielen. -/. sxivo'jvE'jov). Rauchensteins Einleitung z. 41 S. 282. W. Die Gerichtsverfassung. 3 und Lysias 15 S. 292) dem Sprecher Yei'bannung und Konfiskation seines Vermögens in Aussicht stehen.128 Erstes Buch. 32 S. Athen I S. 282. -* So Aristoteles 60. 241 damit auszugleichen. 2^ oder snpwaovc. die von den Athenern aus dem Peiraieus in den Vertrag hineingehracht worden und gegen die von der Amnestie Ausgeschlosseneu gerichtet sei. schränkung der richterlichen Befngnis. ^^ Lysias 2 S. 282 (toy. Oh da yvoj^ove. v. . lung seine Klage dahin modifiziert hatte. während die sonst Lysias ist. und über die Bedeutung von ar//co. d. übte der teils ihren unversehrten Bestand seine eigenen Mitglieder . und Hesych u. 26 S. 274 (-epl tt^s ixt'fhzr^z ^r^itii:. Y S. fiir das Simplex die Handschrift und die Glosse in Lex. 228. 25 S.

liegt Sehr nahe als aasßeia angesehen wurde. av ßciXuivtat 'AÖTjvafwv Tivöt xoXaaoi. Aber sein Einschreiten gegen den Basileus Theogenes der Neaira zum Weib genommen und durch sie die Opfer hat verrichten lassen ^^. 1. wie unten darzulegen ist. 9 . In der Zwischenzeit haben. IV 2 n. Sind doch auch die aus dieser Periode bezeugten Betätigungen des Areopags in Kultusangelegenheiten nur als Überbleibsel aus einer Zeit umfassender Kompetenzen verständallen Asebieprozessen stellt. 352 dem Areopag die Fürsorge für heiliges Land der eleusinischen Göttinnen ebenso wie für die übrigen attischen Tempelgüter aufgetragen wird^^. //. sondern vom ganzen GrundDie ausnehmende Härte des Strafmafses begreift sich daraus.] O'J yäp aÜTOxpotTopE? 28 C. besonders die Worte w. religiöser Frevel. 104a (Dittenberger Sylloge^ n. g. Die Blutgerichte. in zustehenden Rechtsprechung darihm im Zusammenhang mit seiner sittenpolizeilichen Gewalt von Demetrios von Phaleron (317 307) zurückgegeben worden ist. Und wenn in einem Yolksbeschlufs von Ol. 16 f. zu Demosth. Zwar die Bestellung der Opferbesorger der Eumeniden durch ihn^^ erklärt sich aus seiner nahen Beziehung zum Kult dieser Göttinnen. I. so wird ihm solche Obhut auch sonst obgelegen . 789) Z. 115 mit Töpft'ei" Attische Genealogie S. ihre Vernichtung darum als stücke erhüben wurde. wohl unter — -ß Schol. Über die Beauftragung des Areopags mit der Untersuchung Staats gefährdender Verbrechen ist bei Darstellung des Prozefsgangs zu sprechen. Attisches Kecht. Die drei Blutgerichtshöfe.Zweites Hauptstiuk. Meid. S. die über die anderen Kategorien von Tötungsverbrechen zu richten hatten. 1372. ^'J [Demosth. 107. zu vermuten. nur die Heliasten über Asebie gerichtet. seitdem auch sie wie früher gezeigt (S.). 129 mehr von dem einzelnen Baum.40f. wie sie — lich. dafs die staatlichen Ölbäume als der Athena heilig galten. eJaiv Lipsius. 174 A. richtet sich nicht gegen ihn als Mitglied des Kollegiums. dafs jene vereinzelte Befugnis nur den Rest der dem Areopag bis auf die Reform des Ephialtes es. unterschieden sich. Vgl. A. 1. haben. Neaira 80 f.

290. unter denen das attische Tötung für straflos erklärte. 8 beidemal von erster Hand Iv OpeaiTou bietet . S. 0. 640 a. aber ^csexat. Iv Opedxou (so nach den besten Handschriften). a. 37 S. 641 ff. werden wir im zweiten Buche kennen lernen. Theophrast bei Harpokr.] g. [Demosth. a. Avie ich schon früher erinnert. 32 i^ (ppedxo'j §ixaCo'jaiv sagt Aristoteles. Aufserdem hatte es die Tötung von Sklaven. durch Xot/ovre. S. 12. ist die Ergänzung der entscheidenden Worte gerade nach den neueren Lesungen unsicherer wie zuvor. in der zweiten Hälfte des vierten Jahrhunderts kann nach dem oben gewonnenen Ergebnis die ßouXeuatc ohne jede Einschränkung dem Palladion überwiesen worden sein. blieben. aber als gesetzlich gerechtfertigt in Anspruch genommen wurde. Aber nicht blofs die Gerichtsstätten. Jahresber. 632 i. 107 f. E. offenbar auf Falls. vgl. in ihrer Besetzung nicht von den sonstigen Gerichten. Eine Spur des Richtigen hat auch bei Demosthenes der beste Kodex 1 bewahrt. Eukleides von den Epheten auf die Heliasten übertragen waren. Demosth. Aristdkr. dritter Gerichtshof war. 645. wenn auch Epheten erlassenen Gesetze für sie natürlich in Gültigkeit verblieben^". 57. soviel wir sehen. cl. 4. in 29 TiapaTtp. ist nun Aristoteles 57. Aischin.. 3 getreten. Bei Aristot. der § 77 S. Metoiken und Fremden zu richten ^^ Dem Gerichtshofe am Delphinion hatte der König die Fälle zuzuweisen. Neaira 10 S. 646. g. ebenso Gesetz eine wie die Folgen der Urteilssprüche beider Gerichtshöfe. 47 und 78 S. 87 Äristokr. XV S. die alther- gebrachten den Namen Ephetai Dafs die zu diesen Gerichten erlosten Heliasten fortführten. ausgeschlossen. in denen die Tötung von dem Beschuldigten zugestanden. ist unerweislich und undie für die wahrscheinlich. Die Gerichtsverfassung. 52 ff. Aristot. Schon vor dessen Fund hätte das Forum für Tötung von Nichtbürgern nicht zweifelhaft sein sollen. A. 1348. sondern auch die Formen — der Verhandlung 2^. Alterili. gegen Philippi S. und dafs der Gerichtshof von einem Heros Phreatos seinen Namen hat. Die Bedingungen. 30 Damit erklärt sich Demosth. ^^ Zu der früheren Hauptstelle über die fünf Blutgerichtshöfe in Demosthenes Rede gegen Aristokrates 65 ff. Ein Grund eines besonderen dem heiligen Bezirk eines Heros Phreatos^^ auf der g. Klagen wegen unvorsätzlicher Tötung gehören vor den Gerichtshof am erst Palladion mit Einschlufs der entsprechenden ßo'jXeust?. 265. trotz Keil Solonische Verfassung S. 63 S.[30 Erstes Buch. d. f.

den Tod eines Menschen herbeigeführt hatten. dort Gericht gehalten . 1300b 29. der am Prytaneion. Gegen diesen wurde. das Tier nach vorheriger Tötung. wem die Pflicht oblag. ohne das Land zu bePeiraieushalbiusel eingerichtet worden. Mord d. Die letztere Form steht ohne Variante hei IV 13 a6). Das eine wie das andere. sei es als Werkzeug in der Hand eines unbekannten Täters. Vorschriften der attischen Praxis 3* ^^ entnommen Antiph. der treten. dessen Urheber nicht zu ermitteln war. oben S. 12. die Kündung (~p6ppriaiq) auf dem Markte ausgesprochen und ihm geboten. um der für die Vulgata iv ^psaTToI. wie die früher besprochenen xo l-t OaX^aoi«). Befleckung durch den Totschläger zu entgehen ^^. ^^ So nach Piaton Gesetze IX 12 Vgl. dessen einschlagende sind. die. 709 ctTTavxa t« oixaa-TJp'. weil ihn im Falle der Entdeckung die Todesstrafe treffen werde ^^. während früher auch am Prytaneion Epheten gesessen haben (S. Aristot.Zweites Hauptstück. V. weil die Blutrichter unter freiem Himmel tagten. 23 f. Keine wirkliche Richtertätigkeit hatte ein fünfter Gerichtshof. -o i-\ AsActv'u). S. Dieses rein zeremonielle Geschäft besorgten zu Aristoteles Zeit die vier Phylenkönige unter Vorsitz des Basileus. Nichts mit dem Blutgerichte haben die in Solons Amnestiegesetz erwähnten Urteile des Prytaneions zu schaffen ^•*. 10. I 28. das Land des Getöteten zu meiden. An ihn wendete sich. Ebenso wurde dort Tieren der Prozefs gemacht. wie gegen jeden andern Totschläger. Herod. zu berichtigen nach II 29. und leblosen Dingen. wurde über die Grenze geschaff"t. und die Gründungssage Pausan. 2 S. vor "(iem Exil begangenen Mordes beschuldigt war. Polit. um das Land von der Befleckung zu befreien. Über das Lokal. HS. das er Phreattys nennt. Jenes heifst xo k-l Urjo-c/. sei es auf zufälligen Anlafs.a iv 9* . 27). 874 A. durch die ein Mensch zu Tode gekommen war. zu üben. Die Blutgerichte. er führte seine Verteidigung von einem Schifte aus. 131 wurde über den wegen unvorsätzlichen Totschlags aufser Landes gegangen und noch vor Ablauf der gesetzlichen Verbannungszeit eines andern vorsätzlichen.veuo oixaaxV^ptov. einen Totschlag zu verfolgen.

toO cpövoy oüosvo? ä'XXou evsxa f. 5(xa.. • ToÜTu) tTzl Izk'^mw Ebenso Demosth. wie im dritten Buche näher dar- lediglich von dem Inhalte der Einrede des Beklagten abhängig. . 644. bei Klagen eine be- sonders eingängliche war. yelpct. richtig geurteilt. to'j. 'jitai'&po) Of/. Aristot. 39 (Idv) xtsi'vtj oe yvöüat oe ol iz>iroLi Über den von Gilbert aus Z. 54 K. ob eine Tötung mit Vorbedacht verübt sei. t'va toOto aev o\ oixaaxotl fcucitv xö aö-rö toT. zulegen ist. cp-^ ^® Aristot. so hatte der Basileus den Fall dem Delphinion zuzuweisend^. 26 S. allerdings etwa auf Grund diesen der Vor- untersuchung. je nachdem sie auf vorsätzliche oder unvorsätzliche Tötung lautete.a^v t'. . tiq. g. Wurde aber sondern war Klagschrift bezw. dem Palladion oder dem Delphinion verhandelt werden sollte. Neaira 9 S. Ethik 16 (17) S. 57. 1188''. t'va jxyj \xr^ xoti^apots töi. ob eine Klage wegen Tötung vor dem Areopag. eines Bürgers Die Entscheidung darüber. man dem die Basileus zu. Die Gerichtsverfassung. gezogenen Schlufs hat schon Drerup 272 f. I Z. wie axtov. Gab der Beklagte die Tatsache der Tötung zu. Euerg. Z. 490 glaubte.132 Erstes Buch. verneint und somit auf Freisprechung oder blofs zeitweilige Verbannung erkannt werden konnte ^^. yt'yvrjTat Tiö toüto 51 6 otwxiuv xrjv oi'xTjV Toü «povo'J öijLtupO'^to.oi.[Demosth. so war die Klage. 25. 70 3^ Kallim. der der Tatbestand der Tötung selbst bestritten. wie von den Areopagiten die Frage. Belege dafür liefert die Rede des Lysias über die Tötung des Eratosthenes die von der Klage als vorbedachter Mord qualifiziert worden war. Gr. so konnte umgekehrt der Gerichtshof am Delphinion die wenn er eine Tötung nicht Strafe des Mordes verhängen als gerechtfertigt anerkannte. Nichts dagegen beweist. oe xotTÖ. entweder vor den Areopag oder vor das Palladion zu verweisen ^^ Eine Verurteilung wegen Mordes konnte also vor dem letzteren zunächst nur dann erfolgen. wie geglaubt hat. 1160. behauptete aber. btj. AristoJcr. f. 1348.31. 7fr. 16 TTEVTTiXOv-a xal et. g. zu ihr berechtigt gewesen zu sein. Aber wenn er an einem Nichtbürger verübt war^^. ^^ Die Belege für das Palladion bei Isokr. Gilbert S. stand nicht.'i^et fiT] Tot. o'i der Inschrift axovxa XTsTvat.. f.] g. in . 74 S. 3 vofxous — im o' ^TroxTcivctt otxcz^o'jstv. 21. B. g. aö>)£v-r].ofT^. 18. . S.

und wurde von einem zahlreich besetzten Gerichtshof (tü>v oixaactvTcuv To'xe zoXXot. 537 f. *" '**' ifib Y^p "'^"^ '^°" ^^P^ . 124 *^ 6r. if. weil dieser ihm einen Schlag versetzt.Zweites Hauptstück. weil er die Grenzen der Notwehr überschritten halte. Die Blutgerichte. Gelage getötet. 71 . 133 ihren Sehlufsworten und der Fall des Euaion. Meid.aTo? xal repl tOüv ypr^fj-ctTcuv xal rüiv oXXujv äTTccvTcov xivo'jvE'jcu f. "^O'j Oü)|j. Dasselbe Recht wird aber auch dem Hofe am Palladion zugestanden haben. Euaion hatte den Boiotos bei einem S. also nicht Areopag) mit einer Stimme Majorität verurteilt. mit der Bemerkung von Frohberger und Philippi S. von dem Demosthenes berichtet*'.

kann der Umfang ihrer Geschäfte und wohl auch die Anzahl der zu ihrer Erledigung zu Bestellenden nur beschränkt gewesen sein. Selon. in denen Berufung vom Spruche der Beamten eingelegt wurde. Auch die Verwendung des Loses zur Aushebung der Richter aus der Gesamtheit der Berechtigten rührt nach glaubwürdigem Zeugnis von Solon her.Drittes Hauptstück. Im Wesen der antiken Demokratie liegt es. zwar den Zutritt zu den obrigkeitlichen Ämtern den drei oberen seiner vier Vermögensklassen mit gewissen Abstufungen vorbehalten aber zum Richteramt auch die unterste Schatzungsklasse zugelassen. kratie durch blofs Kleisthenes die Geschworenengerichte nicht mehr als Appellhöfe. dafs die Geschworenen das dreifsigste Lebensjahr erfüllt haben mufsten \ Selbstverständliche Voraussetzung für die Teilnahme an den Gerichten wie an den Gemeindeversammlungen ist dafs der Bürger nicht durch eigenes Verschulden seine bürgerlichen Rechte zeitweilig oder dauernd eingebüfst hat. . oben S. Darum hatte der Begründer der attischen Demokratie. Die Gesehworeneng'eriehte. Seitdem aber infolge der Weiterbildung der Demo. 30. sondern in erster und einziger Instanz Recht zu sprechen hatten. mufste die aufserordent1 Vgl. mit der einen Beschränkung. Da er aber die Zuständigkeit der Volksgerichte auf die Rechtsfälle beschränkte. . sondern Ittitiixo? ist. dafs jedem Bürger ohne Unterschied der Geburt und des Vermögens die Beteiligung an der Ausübung der richterlichen Gewalt ebenso zusteht wie die Teilnahme an den souveränen Volksversammlungen.

Die gleiche Anzahl läfst darum auch Aristophanes in den wenige Jahre zuvor aufgeführten Wespen den Bdelykleon seiner Berechnung des jährlichen Aufwandes für den Richtersold zugrunde legen.Drittes Hauptstück. 17 S.Athens und die Ausdehnung" seiner Gerichtsbarkeit auf die Bundesgenossen zur Folge hatten. Myster. 9 angeführten Schrift S. alljährlich nicht weniger als sechstausend Athener durch das Los zum Richteramte berufen. class. IV 1 n. wie Fränkel in der Anm. die Voraussetzung von 300 Gerichtstagen im Jahre. ^i^aaatv -/. Um die Mitte des fünften Jahrhunderts.. Alterth. unverkennbar auf nehmen dürfen Übertreibung beruht. nommen und ^ das Richteralbum nach den Phylen geordnet^. I. als Athen unter Perikles Staatsleitung den Höhepunkt seiner Machtentfaltung erreicht hatte . Formund Umfang Wahl •5 des letzten Worts weisen auf ein Dichterzitat.al TTapavofjLtov xai i^-fiM^haxo i^axia^tXtot. 9 iv xi'Treira 6 Tratrjp — typa'Lotxo tov y. also die Gesamtheit der Geschworenen. dessen sich nicht genau abgrenzen Nach dem Volksbeschlufs C. cl. 24. 135 liehe Vermehrung der richterlichen Geschäfte. ist schon Jahresbericht f.t'i'j'. als der andere Faktor der Rechnung. 661 c. wo freilich die erst später fixierten Zustände schon auf ^Lr. * V. wonach die Äufserung allein zu einem sicheren Rückschlüsse um so weniger berechtigen würde. und so viele.TZizo'* Aristeides Zeit zurückdatiert werden. cl. Heranziehung immer gröfserer Bruchteile der Bürgerschaft zur richterlichen Tätigkeit unabweisbar machen. 88 ff. behauptete. haben nach dem Berichte des Redners Andokides^ in einem Prozesse des Jahres 415 gegen einen gesetzwidrigen Antrag das Urteil zu fällen gehabt. 35^ sollen für das . wurden . A. Die Geschworenengerichte. dafs noch nie eine gröfsere Zahl im Lande Wohnung genommen*. 302 gezeigt worden. 'Ai^r^vaitov acTsXotßs or/aa~(Jüv Toao'jTwv o'JO£ otaxoai'as 'LTjcpo'Jc ö S-s'jctTnro. 3. Die Erlösung der 6000 erfolgte nach Phylen und wahrscheinlich auch nach Demen aus jeder Phyle wurde also die gleiche Zahl von 600 Richtern ent. läfst. welche die die rasche Entwickluiifi. freilich mit dem begründenden Zusätze. Dafs der Rechtsstreit zwischen Leogoras und Speusippos nicht von der Volksversammlung entschieden worden ist.ojiZüj —XzIcj^ cv t-^ y(f)pa xaT^vaa})£v. * V. XV S. wie wir einer Angabe des Aristoteles ent.

die Geltung jedes Zeugnisses immer auf die Zeit zu beschränken. es ratsam machen. Wie nun aber aus der sind. 500. 1 ff. dafs jedei'zeit 6000 Richter. aus jeder Phyle einer. und die erheblichen Veränderungen. 32. dafs neben der Gliederung nach Phylen schon damals eine Einteilung in Sektionen zu 500 oder glaublicher zu 600 einherging ^. Lex. wohl aus Stesimbrotos. begründeten Ansicht. dazu Scholl Sitzher. Wiss. aus der es herstammt ^. und der ihr von Fränkel Attische Geschworenengerichte (1877) S. die eine aus I dem Rate. ausgelost worden seien. d. 4 beruht. u. Wahrscheinlich mag es darum erscheinen. Die Gerichtsverfassiing. für Entscheidung wichtigerer iRechtsfälle traten schon damals zwei oder drei Dikasterien zusammen. dafs in dem berühmten Prozesse gegen Perikles 1500 Bürger zu Gerichte gesessen haben ^ und für Eisangelieprozesse die Zahl von 1000 Richtern durch ein altes Gesetz geboten war. l'xpivov. etOaYyeXt'ot. cJaayY'^^'^^ Dafs den zehn Sektionen ursprünglich die Phylengliederung zugrunde gelegen habe. der hayer. nämlich 10 Sektionen zu je 500 und dazu 1000 Ersatzmänner. das auf Solon zurückgeführt wird'.136 Erstes Buch. wie sie auch später lange als solche gegolten hat. das läfst sich Gesarutzahl der für jedes Jahr nicht erlosten Richter die einzelnen Gerichtshöfe bestellt im einzelnen mehr feststellen. Ath. Plut. aus einer Scholiennotiz zu . entgegengesetzten Lehre. wenngleich die Richtersektiouen erst für den Anfang des vierten Jahrhunderts bezeugt sind. u. Cantabr. '^ Arist. dafs schon seit Perikles alle epitimen Bürger . acad. 201 vermutet und darum wahrscheinlich. ^ Plutarch Per. die lediglich auf einem Mifsverständnis von Aristot. Verbürgt Fest der Hephaistia zwei Kommissionen von je 10 kpoTroiot erlost werden. denen die Besetzung der Richterkollegien nachweislich unterlegen hat. wie wir denn hören.ioi xaT« . I p. 7 f. 1887 Dafs die Richter auch demenweise erlost wurden ist von S. 68. worden Die Normalzahl für die Besetzung eines Dikasterions für öffentliche Klagen wird bereits im fünften Jahrhundert dieselbe gewesen sein. die andere aus den Richtern. 200 ff. 5 f. Pollux VIII 53 ^O. I S. Wilamowitz Arist. Akaä. weil auch im Rate der Fünfhundert die Demen vertreten waren. 92 ff. Vgl.xev xov SoXtuva Ta. in dem die Zahl der 6000 nicht mehr erfüllt wurde. folgerte Scholl S. namentlich von Schömann de sortitione nidicuni aimd Athenienses (1820) = Ojnisc. ^ Gegenüber der früher herrschenden. Vgl. 277. xaxöt Se tov OaXr^p^a xai Ttpo? -evxaxociiot.

Lex.u. Taylor für 1 der Handschr. n. ^^ Dafs im vierten Jahrhundert die Klagen akou im Odeion anhängig gemacht wurden. die der dem Chore der Heliasten in den Mund legt V. ot 8 £v (uostii) oixaCoua os Trapi xoi? Und zwar wird von Antiphon wir nur von als Gerichtshof der Elfmänner das llapaßnitov.Drittes Ilauptstück. 'Avticscüv ü. 1107 ff. sich nicht mit Sicherheit sagen. I. ^'^ Har])okr. die dort verliandelt wurde. zwischen den verschiedenen Zeiten zu scheiden. Die Zuständigkeit des Archon wird wenigstens für Aristophanes Zeit durch die Wespenstelle wenig Hauptst. Myster. 52. iy. Chor. Die Geschworenengerichte. 31. ^oXXsYSVTE? Ol -j'ap xa&' ecjuo'jc oi oi Ä^-sp 0£ elq -:ävi)p7)vi7. wie später.z'^t ^v tiü Trpö. den oixai aixou. 75 -spl oi . 21 S. ist aber darum glaublich. evoexa. 29). [xsv ' yjatüv O'jTTSp ay/wv. wie die 7:por/. Neaira 52 S. . -öiv opcüv.oxpa-n). Genauere Unterscheidung der einzelnen Entwicklungsstadien ist durch Aristoteles Politie ermöglicht und von Teusch de sortitione iudicum apud Athenienses (Göttingen 1894) durchgeführt worden.rj>}£Täiv. W. Seguer. erst am seien. IV eTvai 9. 14 (Anm. 2). wenn die oixat ot-ou Monatsklagen waren. V S. '. d. Phot. 24. TY]v Antipli. letztere.aKzl-'j -t tüiv -c«p' 'AUr^vat'ot. 774 rjXiotxT^v <I)i). 27 S. da einer Klagart hören. napvißuaxov ot oütcu. weil das Odeion Gerichtshof war. bezeugt [Demosth. dafs sie dort auch entschieden wurden. steht ^^ für die der Gerichtsvorstand nicht ganz festDafs aber auch die Richter nicht. w iOtxaCov V. und Suid. t)jv 17) Z. u. steht nur bei den Grammatikern PoUux VIII 33. Ecpeatv 'Aör^va^E d^ 'H/. als Gerichtshof der Thesniotheten die Heliaia bezeugt. in der Neubearbeitung des Attischen Processes betont worden. -apa to'jc ivoExct.o{}£Tä. 137 aber für die Zeit des peloponnesischen Krieges lich ist namentdurch Aristophanes Wespen zweierlei. dz 'H>aaiav (so C. Dazu Toüxtuv A. Welche Behörde im Odeion läfst ihre Gerichts- sitzungen abhielt. soweit sie sich über dreifsig Jahre zur Ausübung des Kichteramtes berufen worden zu dessen t'bernahme bereit erklärten. Für die Gerichtsvorstandschaft kommen der Archon und die ziaaytoyzii in Frage. 317.v bei Andok.o. NtxoxAcct -epi o-j-oal dvotßi. ist die Not- wendigkeit.J r/.ao9£T(I)v mit Die Heliaia also ist gemeint unter dem oixaaTT^piov Tüiv »£3|i. v. 27.) ttjv tOüv }}£C. dals den einzelnen Behörden für die unter ihrem Vorsitze zu entscheidenden Rechtsfälle bestimmte Gerichtshöfe und ebenso die Richter für das ganze Jahr denselben Gerichtsliöfeu zugewiesen waren.. d. 5 A. 27 a (Dittenberger Syll n.iottav ttjv tüjv &£a. Dichter Über das erstere lassen keinen Zweifel die Worte. beides ^'^. zziyjoi'. iv u. 1362. (Aristot. otxaaTTjpi'tuv.

cipc(xtov aoi — xdv copa . Bestanden also damals Sektionen zu je zur Verteilung gelangten .:piu f. dafs in Tage nacheinander dieselben Richter bei Darum wissen Aristophanes die Heliasten immer im voraus. '* Antiph. i'axai Aa/r^xi vüv. iyut £(? t6 oixaatTjpiov dies 28 776 xai sTtiov t£ Taüxa Iv t(Ü otxaOTTjpiVu 1-5 1^ ~Wesp. dafe der (denn nur dieser kann verstanden sein) die Gerichtssitzung absagt. 12 Die Jährigkeit des Richteramts bezeugt Wesp. wer zu spät Richtergeschäft ausgeschlossen wurde und ohne ging ^^. als etwas Singuläres hervorgehoben. bis die erforderliche Zahl voll war. S. angeführten Bamberg Hermes XIII (1878) S. künstlichen Deutungen der Worte und der in der nächsten zuerst von des Instituts vermissen. 303 dfye ih TicfTsp . ^Tretor] oe outo. 7T0§£v (üvKjaofAEi}' ä'piSTo Gemeint ist die Möglichkeit. vjv V . 508 f. Avieviel Zeugen für den ganzen Hergang zur Verfügung stehen. 0.ßoXa) Höhe aber die Marken der gegen die Richtersold gezahlt wurde. empfohlen. Die Gerichtsverfassung. 400 i'jXXrj'j/ea)}' o-'j ÖTrdaoist 1^ Si'xori TrjXE. wonach es in der Hand des liegt. wie Wilamowitz Sitzungsber.£v Wesp. S. gröfsere Anzahl zugewiesen war. 61 greifen. sondern um zu zeigen. oxav £{a£/.r^ 156 . dafs jeder Heliast in einem beliebigen Gerichtshof Zutritt fand. dafs damals ein Prozefs über mehrere Tage sich erstrecken konnte. Akaä. zol'jx' wohl noch an demselben Tage. anderen Archen nicht ^^. if. auf die der Heliast angewiesen verwertet ist die Stelle Archon aus irgendwelchem Grunde ist. 64.2AQ iXX' £Yxov(L[i. aJxot? oixaaxat?. 544 meint. Die Identität der Richter wird nicht. folgt aus einer Äufserung der Wespen. ob ein Diskasterion Sitzung haben wird oder und bestätigt sich durch eine Angabe des Antiphon der Heliaia mehrere safsen^*. ToTs auTot? or/aSTais sXs. ^^ Gerichtstage ihm zugewiesen. xal Trpo'Jxa/.« oti xtX. dann kam. ävaßdt. 404 A. um der im Text gezogenen Folgerung zu entgehen. läfst alle Kontinuität in der Entwicklung Zu sehr Anm. a. 288 fi". — sÄcyEv. . a. piXXouaiv saea&at.)>öv i'vopE. in welcher Sache sie zu entscheiden haben Es scheint aber. t^v l^h '^^ otxaa-Tjptov ä'pj^iuv xa&taif) v^iv.]^38 Erstes Buch. 1900 S. Berl. nur in der letzteren ((3ü[j. Richtig Stelle mufs Teusch p. Am wenigsten reicht also die Stelle zu dem Erweise aus. als zur Beschlufsfähigkeit erforderlich war. V. d. 687 ff.o'jiATjV airov sü^.. wie Thumser zu Hermann Gr. tö. Toxe xotl au&is xf öaxspoct'a iv xoi. nach der im Odeion in der Regel andere Behörden gesessen haben müssen. so dafs. St-A. Seine eigene Annahme. sondern für das ganze Jahr seinem Gei'ichtshofe zugelost waren. vom Sold aus- 600 Mann.j. 2 behauptet. rjX£tv zlr. dafs jedem Gerichtshof eine werden ^^.

Drittes Hauptstück. .. 11 auf 392 oder von Wilamowitz Herm. anzunehmen. u. XXXIV (1899) S.391. ersterer nach F. (ijs o. Gerichtshöfe seit Beginn des vierten Jahrhunderts. Mit der erstangeführten Stelle berühren sich auch im Wortlaute die Verse Ekkles. sondern an jedem einzelnen Tage wurden ihnen die Richter durch das Los zugewiesen. 774 f. Kahler de Ar. 215 if. leitet die (Gerichtshöfen von 200 Geschworenen ab.Tti. Aber darum war noch keineswegs die Zahl von 30 Gerichtshöfen erforderlich. roO arj. ist unzweifelhaft. Vgl. zumal kein Grund vorliegt. und die Stellen. da nur die oO Trittyen landschaftlichen Zusammenhang hatten. Bost. den Ekklesiazuseu (390 oder 389^^) und dem Plutos (388). lect. Eine wesentliclie Veränderung erfuhr die Bildung der . offenbar um damit den Parteien die Möglichkeit zu entziehen. um einen (ierichtshof mit 501 Richtern zu besetzen und unter Voraussetzung der später feststehenden Zehnzahl der Sektionen ist zugleich die einfachste Erklärung für die Zahl 6000 gegeben^''. 234 f. 1893 p. Die Art der Zulosung aber war wieder eine verschiedene im Beginn und im zweiten Teile des Jahrhunderts. entgegentritt. die mit den zehn ersten Buchstaben des Alphao'. in beide nach den Zeitanspielungen glaublicher als der von Schwartz Ind./. Dafs die Zahl der Demenrichter durch die der Trittyen bedingt wurde. lag dem Verfahren die Gliederung der Richter in zehn Abteilungen zugrunde. Eccl. diese Zahl jedenfalls aus. 617 auf . Nach der infolge der Verfassungsreform unter Eukleides. 289 ff. ^^ Letzterer Ansatz nach Götz de temporibus Ecdesiazuson Aristophanis (1874). ctv OfAcüv {isTcpo. letzten wie sie uns in den beiden Komödien des Aristophanes.. ständige Kollegien richteten in Praxis der ersten Jahrzehnte. die die ursprünglichen Zahl von den Gau- gerichte oder vielmehr Trittyengerichte darstellten.xaaov)}'. tempore et choro (1889). Die Geschworenengerichte. trotz den unvermeidlichen Abgängen infolge von Krankheit oder sonstigen Behinderungen.£io'j xö xpttußoÄov oö y-oiitciTat. 139 SO reichte. dafe die Demenrichter nicht schon nach ihrer Wiedereinsetzung die Gerichts vorstandschaft Phylenabteilungen ausgeübt haben. 245 ff. also wohl Nicht mehr bestimmten Gerichtshöfen. nach denen auch in der Volksversammlung nur eine begrenzte Anzahl von S'jfißoXot '^ Weg zur Verteilung gelangt Keil ist. Anonymus Argentinensh S. durch ungesetzliche Mittel auf die Entscheidung des Richterkollegiums einzuwirken. ö. sAUr. nach denen die Heliasten noch in der Xacht sich auf den machen.

durch einfache Zulosung einer auch für öffentliche der Normalzahl 500 zu besetzen. nirgends die Richteraliteilung verstanden ist^^. 20 21 Vgl. = 210 und Teusch p. bezeichnet wurden und davon Ypocfifi-ara heifsen Die Verlosung der Kichter unter die Sektionen geschah nach den Phylen. a. mit seltenen linken Seite aber den Buchstaben der Abteilung trug. so daTs die Verlosung sich auf Zu seiner Legitimation die Neueintretenden beschränkte. die in dem Idealstaat der Praxagora die Männer zum Zwecke der öffentlichen Speisung in ähnlicher Weise in die Hallen verteilen läfst wie sonst in die Gerichtshöfe zum Zwecke '^ Aristoph. 0. Klagen einen Gerichtshof mit Das Verfahren wird klar gemacht durch die Parodie in Aristophanes Ekklesiazusen. 885 sprechenden Xummern im Supplementband IV 2 S. wenn von einem Dikasterion vou 500 gevierten Jahrhundert haben — sprochen wird. fehlt es an direkten Angaben. 277 ^v t^ aopoT vuvt Xayöv tö Ypc(|jLfxa 30'j otxa^eiv. Jetzt gesammelt 300 ff. Brück Phihl LH (1893) uud im C. später aber ein verblieb jeder lebenslänglich in der Abteilung. so dafs aus jeder Phyle jeder Abteilung mindestens annähernd die gleiche Anzahl zugewiesen wurde. Aber die Stärke der letzteren weil nicht erheblich unter die oben wahrscheinlich gefundene Ziffer herabgehen zu lassen Sektion . da. Vgl. Mehr Täfelcheu aus Bronze. a. selbst vou A bis K ^'^. erhielt jeder Kichter darum ein Täfelchen (Tttvaxiov) . 0. dazwischen Ausnahmen den Namen seines Vaters. 45 f. wenigstens annähernd in allen die gleiche gewesen sein wird. 405 ff. 106. 22 Dies hat Brück erwiesen a. a. nach der richtige!^ Auslegung von Schömann a. S. I. 63. welche Stelle unten zu besprechen ist.140 bets . ebenso wie später. der er angehörte. der er einmal zugewiesen war^^. ursprünglich wohl alljährlich. 212 f. Aristot. Über die Zahl der Mitglieder der Sektionen. es nur damit möglich wurde. überall der Gerichtshof. Die Gerichtsverfassung. mufste sich darum empfehlen . '' die ent- . p. 875—940. 1176 OTre'jSo'jatv ^v TroÄÄoi? ysypotcpl^ai ypafxixaaiv. S. 17 f. auf der als achtzig solcher . Fränkel a. die. 0. . A. das seinen Namen und sein Demotikon. die man diesem Besitze angedeihen liefs. 4. alle aus sich allmählich in den dem Gräbern von Attika gefunden -\ ein Beweis der Wertschätzung. Flut. S. II n. Erstes Buch.

883 ff.£t TO'j. to'jto'j? rjaiv./. deren safs für diesen und herausgekommen war.. 10 u. ot(|j 0£ 70 yoaijiy. i}j. Iva 7..' o'r/. lloot.aH' o o£i-v/ja£'. 70\> Byj-ü' tci £-1 Trjv axoiotv 0£ ftT^T' d(y. Die GeschM-orenengerichte. auf der andern einen Buchstaben oder aber auf beiden Seiten einen oder zwei Buchstaben zeigen. streitet die gegebene Deutung wegen der Marke mit Z. T7)v ßacii7. cy. 1? ttjv Tiapä Ta'JTTjv.£Xy. Svoronos bed'arche'ol. 4 n.T0~lO?vtV. numism. Taf. c(7:£/. mit der Bezeich- nung der einzelnen Gerichtshöfe durch Buchstaben von A in das andere aber zehn Lose geworfen .. 47. hofe..' h' 0£t— vüistv. und reiht die drei Marken unter die mehreren Hunderte von ihm gesammelter Marken.r>X'>'jt)£Tv 685 0£t::vTjaov:a. 'v^ ö-oim yp^^M-uaT'. £37«'. iwz ri. f. 9. Dpa.Cp'. 51. jedes dem Buchstaben einer der zehn Richterabteilungen beDann wurde aus beiden Gefäfsen zu gleicher Zeit die Abteilung der Richter. Danach wurden zwei Losgefäfse in (/Xr^pfoxi^pia) und eines derselben so viele Lose. n.'j-'x 'j~ifi't'jy. TOJTO -ap' 690 Das Verfahren ist nur insofern ein verschiedenes. 4?. 141 des Richtens aufgestellt -^. auf der Rückseite einen Zahlbuchstaben. Ypctjj. welche auf der einen Seite vier diagonal gestellte Eulen mit der Umschrift ösaaoOstäiv zeigen. B?£7:..a xaft' -* Zuerst die Marke mit E aus dem Berliner Münzkabinet veröffentlicht und in obigem Sinn gedeutet von Fränkel Zdfschr.. et. wie gezeigt. ein Los gezogen. 0£ •/. kann aber nicht den TÖ Buchstaben der Sektion. tTjV xyop'iv '/. aX).a uTj '. die auf der einen Seite den Kopf der Athena.£l TOUS TO'J Kd~-.'j3>}-^ v. diesem Akte stehen wahrscheinlich drei in Athen gefundene Bronzemarken in Beziehung. die nach Svoronos die einzelnen Abteilungen des Dionysostheaters bezeichnen.u.77:Tüja'. Jetzt alle drei zusammen bei Svoronos Jonrnal intenmt. sondern des Lokals meinen. sie vielmehr bestätigt. ky. . dessen Los Mit Tag in dem Gerichts- Los zugleich mit dem ihren gezogen war.£iov iv. 11.Drittes Hauptstück. Nioniam. — G(p' 'Apaooüi) xXrjpwadj iz'hnn.'. und ebenso ist ov~'n\azi zu verstehen.(üa!v i'-avtE. Unrichtig Teusch p.' c? .. BX^-.- A. als Praxagora zuerst die Männer in die den Richtersektionen entsprechenden zehn Abteilungen verlosen mufs.rjptoTYjpta -ol -rpE-Lii. der letzte einen Gerichtshof bezeichnete von denen Sache der -^ V. I Taf. also AE und ^*. TTjV ITOf/V yOjpcTv TTjV l-i-v.. die. 682 flf. als an dem Tage aufwärts mit zeichnet. Gerichtshöfe zu besetzen waren. III S. -z'j. -5 .v xai XTjp'j.v Opa. BXcTT.

kommen Im zweiten Falle wird aus den Abteilungen. t\i Worten 27 xal JidvTiuv 778 oiä i.£v(ov toüto Xa^eiv xö 'A»h)vai'iuv fxo'vot oT5' xi. TtdvTwv apxt xX7]pou[i. wenn in ihm Volksversammlung stattfand. dXX' oxt uixeis ctuTot ei. 200 oder 400^^. erforderliche Anzahl ausgehoben worden diesen Noch in Wie er also in Marken Eintrittskarten zum Theater erkennt. in denen nicht die Hälfte der Sektionsmitglieder in Tätigkeit zu treten hatte.X42 Erstes Buch. zu sitzen hatten. att. so seien jene drei aüp-ßoXa. 59. aber auch für die frühere Zeit unbedenklich vor28 auszusetzen. Die zweifache Losung wird der Verfasser der ersten Rede gegen Aristogeiton vor Augen gehabt haben in den vielbehandelten S. au o' oü ßaot'Cets zu entnehmen. so dafs es mehrmals mit mehreren Sektionen heraus. sv xrj aopw vuvt Xayov to ypcffjiijia ao'j otxdCstv.Evcuv Sixaaxr^piov Dafe zur Zeit des Prozesses diese doppelte Losung nicht mehr bestand und auch vorher SixaCs^' r^(i. von den Thesmotheten für den Eintritt in das Theater gegeben wurden. aus dem mit den Losen der Richterabteilungen so viel Lose. es seien nur so viel a-jfAßoXa verteilt worden. wenn man nicht den Witz des Komikers zu sehr prefst. Aber die zugrundeliegende Voraussetzung. mutet dem Gesetzgeber eine starke Unbilligkeit namentlich in den Fällen zu. Gefäfs Im ersteren Falle genügte es. Einer Modifikation bedurfte das angegebene Verfahren dann. 2" Kein Gegengrund ist mit Teusch p. ßouXo(i. wenn ein Gerichtshof für wichtigere öffentliche Prozesse mit einer gröfseren Zahl von Richtern. Die Gerichtsverfassung. 1. die ihrer zur Entscheidung der bei ihnen anhängigen Prozesse bedurften. als nötig waren. durch eine zweite Losung die sein^'. Theater bei Volksversammlungen nach Phylen geordnet gesessen habe. 10()0 oder 1500. A. oxi iXöyzxtf elx' äTrexXrypioihjxe. und nach deren Erfüllung kein Zutritt mehr gewährt worden. Teuschs eigene Auskunft. zu besetzen war. oder aber für Privatsachen mit einer geringeren Anzahl. gelost war. dafs das Volk im S. Ähnlich schon Benndorf Beiträge zur Kenntniss d.tv. die 25 Arist. . Bezeugt sind die letzteren Zahlen erst für die zweite Hälfte des Jahrhunderts. ist von Svoronos so wenig wie von Benndorf erwiesen. die Gerichtshöfe auch den übrigen Behörden zuzuweisen. Thesmotheten war es ja auch spcäter ^^. herauszuziehen oder in das andere Gefäfs das Los des betreffenden Gerichtshofes mehrere Male ein- zulegen. als die Zahl der erforderlichen Richter betrug. Theat. 51 den Worten in Aristophaues Pintos 211 f. 64. der ihnen zuwelche nur zum Teile in dem Gerichtshofe mufste.

gegen die Korrektur von Photiades 'A&Tjvä XIV (1902) S. Vgl. diese nur von solchen. t). eiv öaöi.pt'^£a8cti lix-opixtüv oixdCovxots. 217 ^^ f. 14 k'oo^e hl xo-J-rot. dafs nicht die Richter den Gerichtshöfen. VIII 123. sondern die Gerichtshöfe den Behörden zugelost werden.Drittes Hauptstück. 415 Bezug hat. solchen Richtern entschieden werden. was in dem "Wintermonat.. 43 S. ot7. für die Richter mit besonderen Eigenschaften gefordert wurden.z\x'jrp%z xai iop'i-/. zweitens Prozesse über Vergehen gegen die Mysterien. die Nichtgeweihten auszusondern und durch andere zu ersetzen ^'^. Guy^topü) so'^uj-a-ov sTvoti to'jtov.. sie Vorzugs- .\xw Tolv ftcoiv t£pc(. welche den betreffen- den Feldzug mitgemacht hatten^**.aov £Tvai iii. ins In dem zweite Stelle des Andokides gerichtet. Andok. abgesehen von demselben Grunde. 143 anderer Weise mufste bei solchen Prozessen verfahren werden. 28 S. E. 328 f. In dem letzteren Falle genügte es. wie dies aus dem Prozei's gegen Andokides bekannt ist^^. Alkih. Aber da ist nicht von einer besonderen Kompetenz der Richter die Rede. vgl. 21 £<rij^£ip£t otXT^v EJsaytuYi. Jene konnten nur von . ^^ Eine ähnliche Einrichtung auch für die Handelsklagen anzunehmen. 2^ Lysias g. 938. 30 f. Gegen die jüngste Erkläning von "Wilamowitz bei Teusch p.ct-£ r. Ai-o-a. izzlar^ xou. Leipziger Studien VI S. 520 a.ov xeXe'jöiv lav ti. älinl. 358 iKv/.x-opixa. soviel gehörenden Falle. wie Ypacpal erstens Prozesse über militärische Vergehen aa-patsiotc. vgl. S. denen die Entscheidung durch das Los zugewiesen war. Ttspl Tüiv aufAßoXai'ojv xüJv Ttet'&etv ü|i. otxct. ostÄiot? u. 25 xai lytoye xal a'jxi. aus den Richterabteilungen. T7]v Tct^tv = — . i. tov oe votj. dürfen nicht ein paar Stellen der Rede gegen Lakritos verleiten. 31 S.(üv v'jvl xi. ixyj und 46 xtjv S. "epl TO'JTiuv TO'j? aTpottwuTct. Myster. 2. 91.i.cE. auf den die haben alle Heliasten des Jahres ihrer geweiht waren. 36 spricht. in dem die Klage verhandelt ist. sondern von dem. xw hi xoT twv i^caaoftcTÜJv oiaoixctsaü ^° Poll. Dazu Schömaun p. 135.io'j.lr^[jM^rpoL'^. 'iiTj'. ist nur ein Beweis für die geringe Bekanntschaft des Verfassers mit dem attischen Hecht. für die sie schwer sich hätte durchführen lassen. die in die Mysterien eingeweiht waren. ISS. gegen Speusippos ihre Gesamtheit gesessen hat. Wir kennen zweierlei Arten von solchen Prozessen. Und ähnlich wird man in den Prozessen gegen Militärvergehen verfahren haben ^^ bei der Schwere des Falls nicht in Frage kommen konnte. -a V. Xi-r. 16 zpo. dafs sie f/Ay^i^t in anderem Sinne nimmt als das vorausgehende /. d. 939.7ropix7jv xtjxtjv SixaCovTüJv 'jij.ay_ctv.7^£iv. wie in dem Prozefs des Leogoras Jahr Ol. Die rioschwoionengerichte.

Aber das Verfahren vor dem Eumolpidengericht mufs nicht nur auf Vergehen beschränkt gewesen sein. wie dies Aristoteles für seine Zeit bezeugt^-. Vollends ständige Eichterkollegien. der das dreifsigste Jahr erfüllt hat. 384) für Handels. 11(36 hervorgeht: oux Itö? aTtavTS? ot SixaCovxec: dctixa STrsuSoucJtv Iv tto/. Vgl.Xoic •(Z'^pdobai ^pajx- weise beschäftigt. Die Gerichtsverfassung. 900. Noch stärker ging Töpfifer in die Irre. wie sie Platner (I S. 24). griff um die Richterabteiluugen zu füllen. wenn er sogar das Verfahren gegen Alkibiades (Hauptst. es nur der Meldung die bedarf. wie sie Hauvette-Besnault de archonte rege p. Apatur. g. 965. die Eintragung in mehrere Sektionen zugleich zu gestatten. Ähnl. um zur Ausübung des Richteramtes berufen Infolge der enormen Menschenverluste aber. 2. 66. 3. . Und sicherlich ist es richtiger. Für nähere Begrenzung seiner Kompetenz. Neaira 116 S. finden in der attischen Gerichtsverfassung des vierten Jahrhunderts keine Stelle. 85 versucht. 27 S. dafs mit dem otxaaTTjptov. als Richterkollegium mit den Scholien zur Stelle zu verstehen denn als Gerichtsvorstand mit Schol. YJi\i. Einen besonderen Gerichtshof für Asebieprozesse hat man allerdings aus einer Stelle des Demosthenes g. sondern dafs. und darum man zu dem Auskunftsmittel. in wie aus einer Anspielung f. also nur zu Strafen religiöser Art. für jeden epitimen Bürger.oK~\. Androt. der unter den gegen Asebie anwendbaren Rechtsmitteln auch oixc/'reai)«' 7rp6. Töpfi'er Aber nach zweifellosem Attische Sprachgebrauche behält er gegen Genealogie S. 23 S. etwa dauerndem oder zeitweiligem Ausschlufs von den Mysterien u. S. dafs er nicht mehr durch das Los erlangt wird. 68 darin recht. konnte die Zahl der jährlichen Meldungen nicht mehr zu werden. Athen während des peloponnesischen Krieges erlitten hatte. sein mufs.z nennt. 1384 a. 601. den Hierophanten Archias richtete. geführt haben. ausreichen. sondern kann auch lediglich kultliche Bedeutung gehabt. das Geschlecht der Eumoliiiden. Wohl gleichzeitig aber mit Einführung der neuen ßehat sich setzungsweise der Gerichtshöfe im Zutritt zum Richteramte die wesentliche Veränderung vollzogen.5 folgern zu dürfen geglaubt. Aristeid. 16) au den Richterstuhl der Elumolpiden verwies. wie für Mysterien- in'Ozesse annahm. 32 63. Pantain. p. vorläufig [Demosth. E.und Bergwerksklagen (für letztere wohl in ii'riger Folgerung aus der Hyjiothesis zu Demosth. das in dem Kult der eleusinischen Mysterien eine bevorzugte Stellung einnahm. die mit der Mysterienfeier in Zusammenhang standen. XXIII.144 Erstes Buch.] ff.lo. 15 Ddf.) Aristophanes Plutos (V.. 5 Anm. ein Heliastengericht gemeint. XLII. 3. fehlt es an Anhaltspunkten. das nach [Demosth.] g.

Areop. 60 f. (Rostock 1835) p. d. VII (1883) p. V. 29 if. ^'^ oixaa-Tjpt'iu ~p6. und Brück Ob aber auf den Richtertäfelchen sich Spuren der aus Aristophanes corresp.(hw xr^. o'Jol d. 1898. a. ^^ Um die Zusammensetzung der sehr zerstückten Rolle hat nach dem ersten Herausgeber besonders Blafs in seiner zweiten Ausgabe (1895) sich verdient gemacht. [i-sv Isokr. 50 f. Dafs es nur so lange bestanden hat. war uns schon aus Lysias^^. 145 in aaaiv^^. oüos TTpo. nach ihm Wilcken durch seine Neuvergleichung für die dritte Ausgabe von Kaibel und Wilamowitz (1898) die Herstellung des Schlufsteils erheblich gefördert. äyopä. S. macht Teusch p.. denen die Erhaltung des Buches verdankt wird. ßo'jXe'JTT^pi'oj Xor^ 656 iyf'ji oh. 20 oxav Attisches Recht. 1903) ist der Abschnitt zu benutzen. Vermöcf. A. sind wir heute durch den Anhang zu seiner Schrift vom Staate der Athener näher unterrichtet. 54 K. w'^ilrjv oüoe-oj-ote. als die Anmeldung zum Richteramt alljährlich wiederholt werden mufste. Fritzsche ^3 ft". die auf erneuter Revision des Papyrus beruht und die Einteilung auch dieses letzten Teiles in Kapitel und Paragraphen zum ersten Male durchführt. kunstvoll durchgebildete Ordnung. dafs vor den Gerichtshöfen die tägverDas Verständnis der wichtigen Stelle wird Fränkel S. als man für die Bildung der Gerichtshöfe eine neue Ordnung durchführte. wie sie in der Zeit des Aristoteles bestanden hat. -oX/voüs tüjv TioÄixtüv Lipsius. ^^ Lysias üb. 55 S. 212 sie von einem oft gespielten Betrüge verstand. und verlor vollends seinen Zweck. dankt. 4. nicht für die ganze Lebenszeit galt. 96 Schömann j). Mylonas Bulletin de a. vgl. Das Zugestcäudnis wird al)er nur vorübergehend Kraft gestanden haben ^*. 0. Hellen. erschlossenen Tatsache erhalten haben. bekannt. 10 . seitdem es gelungen ist. ist mindestens zweifelhaft. Nur in der letzt- genannten oder den späteren Ausgaben von Blafs (3. 419 ^* f. Die Geschworenengerichte. Über diese neue. auch die letzte der vier Papyrusrollen. für die weniger die Zugehörigkeit zu den Richterabteilungen als zu den Phylen in Frage kam. 20 p. während = de sortitione iudicum ap.Drittes Ilauptstück. Dafs die Mehrzahl der Gerichtshöfe auf dem Markte lag. A. Athen. der sonst gegen Schömanns Ergebnisse eine meist unglückliche Polemik gerichtet hat. Aristoph. his mit dem Wiederanwachsen von Athens Macht und Wohlstand auch die Zahl seiner Bürger sich wieder gehoben hatte. mit Ausnahme einer Kolumne fast überall lesbar zu machen ^^. und aus Isokrates^^ wufsten wir. a'Jxo'j. Auf richtigerem Wege war hier F. am besten aber in der Berliner Ausgabe von Kenyon (1903). wahrscheiulich.

7. eft)' e'. 18. 29.? zu stecken (eix--/. jeden Unterschleif bei dem Geschäfte zu verhüten. Aufnahme der Eicheln dienen. 32. nicht LosDie Bestätigung liegt in der Zweizahl der gefäfs. 2 eraoooi o^ eiaiv eJc T'-*^'^ za. sondern zur Phyle mafsInnerhalb jenes Platzes waren 20 Losungs(xX/^ptü-T^pia) abgeteilt. 31. je zwei für jede Phyle. in eine den zehn Eingänge führten. wie 66. 31. seitdem für — die Bildung der Gerichtshöfe nicht mehr die Zugehörigkeit des Richters zu einer Sektion. heilst. Seine tägliche Erlösung bezweckte. alle dem die Aufgabe zufiel. 10 Laden (xißtuxia) vor. 1 S. 2. Lade wurde von dem mit diesem Geschäft betrauten Thesmotheten^** zunächst der bestimmt. die mit den Buchstaben der Sektionen A bis K bezeichnet waren täfelcheu in die Sektion trug. also -wie 63. 38 ausgehobenen Worten kein Zweifel bestehen. Beim Eintritt in die seiner Phyle zugewiesene Abteilung fand. 18 kann in ihnen x^piuxT)ptov bedeuten. kann dfoch über die Sache nach den Anm.0'jaiv sfe [j. dafs zu diesem Zwecke vor den Gerichtshöfen liegender Platz abgegrenzt war. *ö So wenig sich sagen läfst. mit oder ohne den Zusatz ö i'^eaxr^xüj. Einrichtung.Tj. 16. Aristoteles zugelernt.Yv6vaij . für jede Phyle einer ^^. 4 S. 9 eXxei 6 OsapLo&^xr^. Unrichtig glaubte Photiades in seiner . die sich notwendig gemacht hatte. Jetzt haben wir aus ein geräumiger.r^poM- 3^ 59. 64. warum nicht nur ein Losungsraum jeder Phyle angeM'iesen ist. Täfelchen seiner Sektion an die mit ihrem Buchstaben (xavovi'?) bezeichnete Stange er e[xT:T^xxr. wer gebend war. So richtig Teusch p.. 31. die nach 59. 3 S. um das räume Losungsgeschäft zu rascherer Erledigung zu bringen. Danach wurde durch Würfetöv TTEpi T(üv ctvayxoH'cuv . 5 derselbe in allen während von den in den einzelnen Phylen fungierenden Archonten es ö ä'pytuv. 5'jo x-^ 39 Exctarrj. xat xXrjpiuTTjpta etxoat. Denn nur Losungsraum wie 64. 2 S. Losurnen (üopt'ai) für jede Phyle. an dem Richtergeschäfte des Tages sich beteiligen wollte. 7:pö oixaSTTjpituv y}. wovon hiefs. fxt'a x^ ^^^fi ^xdaT?). 26 nur zur Phylen. Die Gerichtsverfassung.. 8ixaaTT^pia oiy. Solcher Stangen waren also in jedem der beiden für die Phyle bestimmten Losungsräume 5 vorhanden*''. und hatte sein LegitimationsLade zu werfen. die den Buchstaben seiner Durch Ziehung je eines Täfelchens aus jeder . Losung der Richter stattfand. 64.246 liehe Erstes Buch. .

*i Die früher mifsverstandenen Worte 64. 17 werfen. dafe ein Würfel immer auf fünf nvctxia kommt. und eben daraus zu erklären. zuerst Teusch p. 20 ff. Zu dem Zwecke dienen Eicheln (|da/. was alle Herausgeber aufser Blafs und jetzt 10* xä -ivctxia 63. 2 so wenig Erwähnung getan wie der Gefäfse. die an der Reihe des Abhebens sind. nicht [o^xct]. durch einen schwarzen Würfel die nächsten fünf ausgeschlossen. dazu wurden weifse und schwarze Würfel aus Erz verwendet. so sind die Inhaber der fünf Täfelchen.tßwxiot ein . 31. Schon vor Beginn der Richterlosung ist jedem . Abhandlung 'Ai^Tjvöt -spt xÄr^pwattu. so viele. als Richter erforderlich sind. so dafs auf je fünf zu Berufende ein weilser. 270 die eine twv r^ÄiaciTr/./. zieht aus der Urne eine Eichel und zeigt dem Archen worauf dieser sein Täfelchen die den gleichen Buchstaben wie die in eine Lade wirft Solcher Laden stehen jedem Archon also Eichel trägt. Drittes Hauptstück.al -Är^pwaEüj. richtig. Wäre hinter y. deutet j würfel bestimmt. XIV (1902) S.'ilwTi[a Das sind die ezEpa 2. 20 Losurnen (uopi'ai) Die Eicheln sind zu gleichen Teilen in verteilt. [tt^vte] ^v exas-iu töüv -/Xr^^uiTr^piu)'/ zu ergänzen. 31. Wer aufsie gerufen wird. ein Buchstabe. als Gerichtshöfe zu besetzen sind. in die die Archonten die Metallwürfel 64.. eis ä] laßcz/. 3 S. 251. •/. auf je fünf Überzälilige ein schwarzer Würfel kam"*^ Zieht der der Phyle angehörende Archen einen weil'sen Würfel.r^ptuTT'pta wird in der vorgängigen Übersicht 59. für jede Phyle zwei. Der 66. Danach ist in der vorausgehenden Zeile mit Blafs thi oe xotvovioe. so würden wir die Zahl der Gerichtshöfe kennen. 147 lung entschieden. . Aber oiy. und seiner Phyle vor.a (t'). dem Herold aufgerufen und unter die Gerichtshöfe ver- die an dem Tage Recht zu sprechen haben. zu Richtern des Tages bestimmt. der aber wohl nie dagestanden hat. Die letzteren erhalten ihre Täfelchen zurück die Erlosten zu denen auch der iazT^x-rr^c gehört werden .i. y. von A aufwärts.ctaTÖiv Zahlbuchstabe erhalten. 21 *^ f. von teilt.otvoi) in ihrer Gesamtzahl so Auf jeder Eichel steht viel. so viel zur Hand. 3 S. Gerichtshofe von dem Thesmotheten sein Buchstabe durch das Los zugewiesen und an seinem Eingange von einem Diener angebracht. wer von den Gemeldeten jeder Phyle zum Richteramt berufen werden sollte. .öJv or/otaTr^pttuv Urne für Aufnahme der Losungs- 1 zur Verwendung kommenden zwei v. als Gerichtshöfe zu besetzen sind^-. Die Gesclnvorenengerichte.XtTctt rtöv Xayovtwv or/.

1 S. Denn man niüfste zehn für jede Phyle verstehen. 32. Sehr. ihre Zulosung an die Behörden. Die Gerichtsverfassung. ypwij-oiTOi tii tÖ £v xXirjpioTT. ist ohne alle Gewähr. övoaaxa d<. VlI S. == Kl. 585. 34 f. wenigstens von zweien kennen wir die Farbe. 478 ff. rufenen eine Marke . 609 ff. vgl. 32. werden nach Beendigung des Losungsgeschäftes an diese Ist schon damit Vorsorge getroffen.148 Erstes Buch. 581. Denn an jedem Gerichtshof war der Oberschwelle der Eingangstür eine andere Farbe gegeben*^.c(l uopi'ai O'jo geboten ist.. die Böckii Berl.ptov. werfen in das eine Metallwürfel mit den Farben der Gerichtshöfe. Fabricius Hermes XVII (1882) S. ** 66.aaTrjpiot. yptüfjia iTziyiypoLTZTai ExaSTo) nach der Deutung der letzten Worte. weil ihnen nach ihr immer der Name. die mittlerweile vom Archon jeder Phyle an den Gerichtshof gelangt sind. Beim Eintritt in seinen Gerichtshof erhält der Richter. yip or/. Zuvor aber erfolgt. wie die bedenkliche . verblieben ist. wie dieselbe Auffassung für das sogleich folgende y. *'^ Kenyon 65. unzutreffend aber auch Blafs Gegengrund. wahrscheinlich gemacht hat. einsetzen. Jahrb. der grüne (xh Baxpa/iouv) und überbracht. das zu ändern man kein Recht hat. dafs jedem gegen Vorweisung seiner Eichel von einem Diener ein Stab (ßaxxrjpia) eingehändigt wird von der Farbe des Gerichtshofs dem der Buchstabe der Eichel zugelost ist. der rote (xh Ooivr/ao'jv) . Zwei Losgefäfse werden in dem ersten Gerichtshof aufgestellt und zwei Thesmotheten. die das Los dazu bestimmt hat. 1835 II S. von dem durch das Los dazu Be(a'j. TOI. in das andere Würfel mit den Namen der Behörden**. der sich durch Stab und Eichel legitimiert. nachdem alle Richterkollegien in der beschriebenen Weise gebildet sind. nach der jetzt von Kenyon hergestellten Lesung £711 Till a'iTjXta-/u) ziaooo'j. t6 ETEpov.xßoXov) gegen deren Aushändigung ihm später der Sold ausgezahlt wird. Damit erledigt sich Singular töv yptuai^EVTa — die frühere töiv Lesung mit ihrem auffälligen äp^div töv xößov. dafs kein Richter sich in einen anderen Gerichtshof begeben kann als in den. Das Ziehen der Würfel entscheidet nun darüber. 8 xfjS f. so wird dafür noch weitere Gewähr dadurch geschaffen. die an dem Tage Gericht zu halten haben. Auf d^n Bauinschriften bezeichnen GcpYj-xi'axoi die Dachsparren. dem er zugelost ist. es seien weit mehr gewesen. 6 fA£v T7. Eine letzte Kontrolle wird noch bei Rückgabe der Täfelchen geübt. ö Se Tiöv dtp^^iöv T7. 2 S. .

32. nur zur Sache zu reden. 37. 33. ccOttj yj dvayopE'JExat ü^ro toO x^'py/o. da sie vor dem Eintritt in die Verhandlungen ausschieden 66. äjv r.. tou? o't . Töiv äp-y^wv. wenn öffentliche Prozesse. Durch Beachtung des otav heben sich die Bedenken von Teusch p. T« Tota oixa^iuat. Die Geschworciicnffoiichtc. zwei kollegien wesentlich erleichtert. Papyrus o' [e]. Ka kamen darum an jedem Tage nur Prozesse von einer der beiden Arten zur Verhandlung. -/. Ot TroiVjaavTS? £i37.. wie viele ein Gerichtshof an einem Tage zu erledigen hatte. ''t-za-t *® 67. wovon noch weiter zu reden. oe o£'j-£pot tw 0£u-Ep(i) v. 149 welchem Gericlitsliofe jede Behörde zu ])räsidieren hat*-^. die die Klepsydra und die Abstimmung zu überwachen hatten. ezctaxcuv T(Lv iv. 1 S. jedem öffentlichen Prozefs dagegen wurde immer eine besondere Sitzung gewidmet'*". 23 ff. 33 i. xai otoavüouatv ävTior/. 225 ff. Doch scheint eine Eednerstelle aus der Mitte des vierten Jahrhunderts'*^ ihr Bestehen vorauszusetzen. Gerichtshöfe von je 501. oj. wonach also an jedem Tage vier Privatklagen zu erledigen gewesen wären. dafs die Zahl der Prozesse nach dem ihnen verstatteten Zeitmafs variiert hat. welcher diese neue Ordnung ins Leben getreten ist. und darum den Parteien ein Eid auferlegt. oben Anm. es sei nur mit zwei ^YülfeIn gelost worden.oc'j~io. tw äptHaw [o. i'XXoi. *'' Bei der Zulosung an die einzelnen Gerichtshöfe werden immer zehn über die Zahl der bestimmten Kichter ausgelost worden sein. 39 f. *^ Isokr. 36 ff. aü-o tö — pctyij. Jedenfalls beruht erst kann Die Zeit. und dadurch war auch die I)ildung der Riphter- Wenn Privatprozesse auf waren nur Gerichtshöfe von je 200 oder vielmehr 201 iVIitgliedern zu erlosen. 1 [j-k^ S. 68 ff. *^ 66. der Tagesordnung standen so (401 und 1001) oder bezw. Zur Entscheidung wichtigerer Sachen traten. (355 oder 354) 54 K. weiteren Hergang von Aristoteles berichtet im dritten Buche zur Verwertung kommen. Höchstens die fünf von ihnen.aXoöai to'jc dtyöJvct. av ^ liest Kenyon im Tous OTjfjLOdt'o'j. I)as zweite twv ist jedenfalls mit Wilamowitz zu tilgen. s. 2 S. drei Kollegien 0501) zusanmien*'. . mit dem Namen verschiedener Behörden bezeichnet gewesen seien. Für die Privatprozesse war durch das Gesetz vorgeschrieben. deren einzelne Seiten verschieden gefärbt bezw. 20. Areopag. Für o. o'-t yrtrpz'Z'xi tiu TrpioTü) Xa^fdvti or/ccaTr^pdo.. in Auskunft von Thotiades 'Aör^vJ XIV (1902) S.. über den Was wird.yM' Evot ixoixot^o'jst. Aber mau sollte meinen.Drittes Hauptstiick.o:l oj. könnten an dieser beteiligt worden sein. A.oi Et. toi. x'T^z'x (ot'ou.a Ipslv* oxav oe t« or^ij-oaioi. nach den neuen Lesungen von Kenyon r^ V äv TTpo'jTTj ^vCzjrr. Läfst sich mit Sicherheit nicht feststellen. toO vdiJLOU.

^^ — Häufig bei Aristophanes. philol •50 Wochenschr. Mit Teusch stimmt Keil Ano- nymus Argentinensis S. dafs. a. 117 ff. auch abgesehen von diesem Mifsverständnis. Dagegen bezeichnet xpixr. 1389. die Stelle zu dem aus ihr gezogenen Schlüsse nicht berechtigen würde. dafs die verschiedenen Stempel.. 746. 997. R. bei den Rednern nur opxo? Hyper. während Aristoteles nur solche aus Buchsbaumholz nennt. nicht verschieden waren. keinerlei Recht. . den Preisrichter.. bei den Rednern. g.aaTTj. 16 (S gewife 6 7j>aaaTixös und Euxen.] tt. 54. erst bei Späteren wie [Demad. des bisweilen auch Richteramts berufenen Bürger r/iao-oti^^. 148 S. nimmt xpiTTj? im Sinne von Demosthenes so Avenig heifst wie bei einem Übrigens wäre leicht zu zeigen. Teusch p. was er wirklich bewiesen hat. 49 und in dem Gesetze bei Demosth. in *^ dem die wichtigsten xaXoIto MctvTi&eo. Boiot. 40 C. eine Veränderung in dem den Gerichtsreden bestimmten Zeitmafs. 3 den Richter. bei 51). Die Gerichtsverfassung. von dem be- deutendsten unter den Gerichtshöfen. 21 S. iue. 57 ff. zur Bezeichnung der Ämter dienen. Timohr. Denn dafs die Metalltäfelchen. Auch sein Versuch. Ygi^ Teusch p. was es aber andern Redner (Anm. ocuosx. Aber zu solcher Be- hauptung gibt das einzige. wo es nicht im allgemeinen Sinne steht. irrig i^txaa-cwv) . der in dem steten Wechsel der Gerichtsorganisation sogar den einzigen konstanten Faktor auch auf diesem Gebiete des attischen Staatslebens findet. da nur bei den Militärämtern Iteration und für den Rat der Fünfhundert zweimalige Mitgliedschaft gestattet war. Ti Navien 10 civ r\ S.1902 S. 12 '^ep' e[ os xpiTYj? <i'[j.150 es Erstes Buch. 235 f. rotoTp-Ev yj ßaoi'^otpLEV av xuT yvp eatai otjXov 7:oT£p<>v ai vÄ-AlrfAzv oi7.). 20. g. 706. der darauf die wahrscheinliche Vermutung gründet. die zur Losung um Beamtungen gebraucht wurden. ist nicht zu bezweifeln 5*'. zu denen der Inhaber bereits erlost worden war. 6 -üiv TjAiaaxüiv opxos Demosth. hat bei allem Scharfsinn mich so wenig überzeugt wie Häberlin Berl. V. Die zur Ausübung heifsen oixaaxai. G. nur auf dem Mifsverständnis einer wenig jüngeren Stelle wenn man eine Zwischenform zwischen den von Aristophanes und von Aristoteles bezeugten Ordnungen angenommen hat*^ Wohl aber wird durch die Demosthenesstelle der Gebrauch der bronzenen Richtertäfelchen für die Mitte des Jahrhunderts belegt. die bald einzeln. bald mehr- fach auf der Mehrzahl der Richtertäfelchen sich eingeprägt finden (am häufigsten Eule und Gorgohaupt).cf(u. von jenen des Demosthenes. eine sehr wünschenswerte Erleichterung des Losgeschäftes. eine inschriftliche Zahlentafel der Akropolis als Vorschlag eines neuen Modus der Richtererlosung zu deuten (Strafsburgcr Festschrift für die FhiloJogenvcrsammlung 1901 S. 267 überein. MavTio'j 9op(Xio?.

Dagegen kann das Formular. 0. Timarch 64 den Beinamen Ardettos In t6 rroXXaxi. welcher Die Formel des Eides. a. 202. p. wie zuerst Westermann in eingehender Erörterung dargetan hat^*. 59). Bevor sie in Tätigkeit traten. aber auch ihrerseits •^'^. V. in allem Wesentlichen sich anschliefst. 20 eine Spur der Tatsache erkennen. dem Ausdruck A^^vottot bei schen Eides (Leipz. Philol. S. Isokr. ist uns durch deren Anführungen in den wesentlichen Stücken erhalten. 184 nicht mehr in Frage kommt). In früherer Zeit erfolgte diese Eidesleistung auf dem Ardettos. inscr. dem Drerup Jahrb.&7^vT^atv uusp tö t6 Ilav- arh^var/ov' TfjXiaffTtx&v toÜtw. 452 tf.jurid. Gegen Hofmann. Vgl. Darum führte Aristophon nach Hypereides bei Schob oiä Aisch. Umtausch 21 sein. 'A. Vgl. dafs jeder epitime Athener über dreifsig Jahre durch blofse Meldung Heliast wurde. nicht für authentisch gelten. Sr^pioata izi-ntz wfivuov 'A&rjvatot tÖv opxov tov d)? xotteXeX'jto 0£'j'^pa3-Ci. auch neu Eintretenden sich als die Einlösung in auf die beschränkte. zitierten Stellen. gr. wir wissen aber nicht. 3 ff. Iv u. I p. 57 "Apor^rro?" cpasi.^^ai. Tispl vofAcov otjXoi. Recueil d. 97 ff. Hofmann de iurandi apud Athenienses formulis (Darmstadt 1886) p.56 ff. otgcoiov Harpokr. aber ohne Förderung der Frage. 303 ^^ f. uotv-rs. . o' widerlegt. hatten sie alljährlich einen Eid abzulegen •^^. einem Hügel vor der Stadt am Ilisos. 2. 1896) S. wie sie im Zeitalter der Redner üblich war. Iv xoT. Die seitdem wiederholt gemnchten Versuche zur Rettung seiner Echtheit haben nur einzelne der erhobenen Anstände zu heben vermocht. 8 fjfivjvai -/aD' Exaaxov t&v £viocjt6v t] ijltjv dxpoaaea&at t(Lv xaTTj-ppojvTiuv xal xwv dTio? oyo'Jix^vwv xxX. Die gegenteiligen Aufstellungen von Brück f. Danach kann kein Zweifel dafs die jährliche Eidesleistung sämtlicher die Abteilungen die in Heliasten und somit auch eine alljährliche ^Meldung zur Heliasie bei- behalten wurde. Auf Grund dieser Arbeit versuchte dann Fränkel den echten Eid zu rekonstruieren Hermes XIII (1878) S. Ott Beiträge zur Kenntniss des griechii-i(up/rjy. aÖTorJt Harpokration darf man mit Fränkel S. to e8os a. totto. -^-^ ^" öfioi'ü). ^* Commentationis de iurisiurandi iuäicum Atheniensium formnla pars I^UI (Leipzig 1858. 151 Prozesse von den gröfsten Richterkollegien entschieden wurden. g. toOto. 4 = Pollux YIII 122 und die Parallelstellen bei Schümann Op. class. der nächsten An- merkung S. 170 (wonach Dareste plaidoyers poUtiques de De'mosthene 1 p. Späterhin war ein anderer Platz dazu bestimmt.Drittes Ilauptstück. das sich in Demosthenes Rede gegen Timokrates eingelegt findet. sind zum Teil schon von Teusch p. ^^ Besonders von W.. f. Sui)pl. XXIV (1897) S. Die Geschworenengerichte.

rjcpt'afjLaTa o'joe toü? otjIao'j fj. xaxa. y^iiiixr^ ty. oöoE dvaoa5|j.oDA xäyotdi Die Stilisierung des Schlufspassus eignet sich wohl für einen . das Verdächtige in vd(j. 746. indem ich das in Rednerzitaten Bezeugte durch gesperrten Druck hervorhebe und das nur in ihnen Erhaltene in eckigen Klammern zufüge.ouc runde Klammern setze: § 149 S.' : 152 Erstes Buch.ott TjXtctaEü)..oitu? djxcpoTv xai oiaJ/Tjcptoüfiai Trspl aüxoO ou av 7^ Tj oi'iu. xal TÖiv z'jot- ivvEO! dpyovTtov Taüx-^ toO tepoavT^aovo? "'^°^'' oaot ToJv ivvea dp^ovxtov O'JVtopiuv' o'joe fj.is.o[j.at ttj? ßouXrjC T«üv TIS vTaxoOto) V. anerkennen müssen.7)cpta[jLaTct toO ot. veiyovTa.t' aÖTo.z~ri. oö Trefaofxa'. xai l7totp53&ai i^tuXciav oux eXaxTov xptcixovx' eauxiü elvotu xotl o(x(a xtj ekutoü. i}.^vous xai xä o^t' i'pyEtv toO " Toü '\&T^vaiiuv xal O'Jo' ßouXrjS co. Tüiv ^pcöiv TÄv [Si(uv «-0X07:7. werde mir viel Segen zu Teil"-^«.via^jyK'x')' ouo' Ictv ti. bei Apollon. in Fällen aber. "zifyr^ crÖTÖ. meinem Richteramte weder ^® Ich setze die Einlage der Timocratea her. i~ofjLV'Jvat Ata FloaEtoüiva Ar^iAr^xpa.öv ttj.otl ol? ttjv ctp^rjv O'JOE TOV ot'Jtöv ötvopa Tfjs dp^i? EVExa i'p^at t'jv a-Jtov iv toT O'jt' a'JT(i7 dvia'JTuI) oÄpot O£. ai xaxä tou? xoti T« iJ. (Lrjoioürj. 'Adr^vaitov o'Jo' o{xt(Lv' oüoE Tou. auch durch Umstellung alteriert sei.otioTcfTr|.] (y.E'Jovtat ot'JTTjv 'öf-'-^P? y-T.(u oüoe u)V Oiva-os ^leXüJ xaTeyvtuaTon.7j toGi.Xrj siooToc r^ iaoü o'jte e'xtj) ojte (XTj^avf 150 (xoct yifry^oi xal dtxpoaaofxai xoü xe xocxr^yopou xai xoü (i7roXoYou[AEvo'j 6fj.ov Tov 'Ai^T^vat'iov XeyTj tj i-vlr^'j^i'^r^ -^Tfi —. Einfügung von Ungehörigem. bei Demeter und wünsche Verderben auf mich und mein Haus herab. srlpa? dpyfjs.irA TaÜTa. Ich will den Kläger und den Beklagten beide auf gleiche Weise anhören und mein Urteil nur auf den Gegenstand der Klage selbst richten.puxos xai -peaßetas O'jce O'jo y. Die Genclitsverfassung. xaTotÄ'jTj O'JOE tÖv ofjtj.jaou toü 'A^Tjvatcov y. selbst Ich will Geschenke in annehmen noch ein anderer oder eine andere für mich mit meinem Wissen. hatte er folgenden Wortlaut „Ich will durch Weglassung wohl Soweit der Inhalt des meine Stimme abgeben gemäfs den Gesetzen und den Beschlüssen des Volkes von Athen und des Rates der Fünfhundert.ai ovto£ \j. nach gerechtester Überzeugung. wenn ich etwas gegen meinen Eid tue.ott TTJ TJpotvvov o'j r^ 'Lr^csioöaat sTvat o'jo' 6). über die es keine Gesetze gibt. ei xi xo'jxcuv -apaßat'vot. wenn ich ihm aber treu bleibe. auf keinerlei Art und Weise.evovTcts uapa tou? ttjs vdfAOU? tous xeip. laot o-JOSfiiä. Das schwöre ich bei Zeus. lyd) 'j-£'j8uvov xoti o'jt' ä9^Xov o'jo^va lofauj (150) äp^^Tjv xataaTTjCu) 7. lycb O'jt' ä'XXo.oi ij. 19 ff. s'jopxoüvxi oe r. oot' (i9. [i^ept w v 5' ctv \6tj. dafs das Original eines wichtigen Passus. Eids durch ausdrückliche Anführungen oder unzweifelhafte Analogien verhürgt erscheint.

wv steht). IV S. 460 f. 264 zu der Auskunft greifen mufs. I. XLIX (1894) S. I. VI S. 153 vor jeder Dafs aufser diesem Eide noch eiu Sitzung von den Richtern zu leisten irrtümlicher Annalime ". der Eid habe in einer Instruktion der Heliaia seine Ergänzung gefunden. der sich schon bei Petitus Leges Atticae p. angehen der Selbstverfluchung vor dem Segenswunsche von Hofmann aus C. Seguer. 81 befremdlich gefundenen Sätzen mögen irgendwelche einmal zur Anwendung gelangte Eidformeln zugrunde liegen. schon von Schömauu und Platner I S. . Lex. wenn Dreru]) kräftigungsformel keinenfalls fehlen. das bezeugt Deinarch im Schob zu Aisch. Grund haben. 578 Z. überzeugend ergänzt worden. nicht aber für die S. 31 fwo nur mit häufiger Verwechslung 'flÄio. I. wenn vereinzelt in einem Psephisma des Demos Aixone C. 346. anderweit bezeugten Passus (Anm. da man in ihr einen wichtigen. inscr. •584 c der Schwur bei Zeus. IV 2 n. Mus. dafe Drerup S. Volksbesclilufs. 184. Die Geschworenengerichte. vgl. 299 a gerechtfertigt und danach auch C. A. mifsverstandene) Stelle des Andokides r. denn dafs dieser mit Zeus und Demeter die Dreizahl der attischen ftsol opxioi bildete. so konnte schon zuvor eine solche Beder eine Schwurformel selbst.Drittes Hauptstück. zusammenDemgegenüber kann es nur in lokalen Kultverhältnissen seinen stellt. 396 f. zweiter war. Myst. abgesehen natürlich von den widersinnigen Eingangsworten -rJo^wov o-j Wenn man aber die Aufnahme dieser Verpflichtungen in ^l/TJ'f^o'3. und die Deutung der die neben den Hieromnemonen zur Amphiktyonie abcpjvcopot auf geordneten Pylagoren entbehrt ebenso jeder Stütze. 56) nicht vorfand. Auch den vorausgehenden.. Demeter vorDagegen ist das von Fränkel beanstandete Vorgeschrieben wird. 91 S. dafs deren Kompetenzen sich nicht auf das eigentliche Richteramt beschränkten. d. in tJie Brit. so bleibt doch die unter diesen getroiFene Auswahl eine so willkürliche. Poseidon. wie die Beziehung auf athenische Vertreter in dem zu Athen bestehenden Bundesrate unmöglich ist. Swoboda ist in N. Aber sicher falsch ist die Nennung des Poseidon an Stelle des Apollon. Ebenso will- kürlich den auf die Dokimasie bezogenen Sätzen die Auswahl der in der zweiten Reihe genannten Beamten. A. I n. Mus.aal. 259 mit Berufung auf die (z. Lex.3. da es solche überhaupt nicht gegeben hat. Seguer. beruht nur auf Vereidigung anordnet. A. den Eid der Heliasten damit zu erklären versucht. gab der Glauben an die Authentizität der Eidesformel der Timocratea. 44. mit 414 findet. und das bestätigen die sonst erhaltenen Schwurformeln. die Fränkel S. 9. T. Mein. statt 'A-oÄ^. Dazu kam die Angabe bei Pollux VIII 122. vgl. 8 f. 44 an das Psephisma des Jahres 403 denkt. Timarch 114 und si)eziell für den Eichtereid Pollux YIII 122. g. II n. II n. ^"^ Veranlassung 'zu diesem Irrtum. 13 belegt und ebenso der Schlufssatz von § 149 durch den Richtereid von Kalymna Gr.

diese die deren Zulosung sich an die ThesmoAuf Grund ihrer Anmeldungen hatten (•jrpo-j'pacpEiv) .o3otvT£s zesse sagen läfst xwjtt^c. V S. Seitdem die Behörden. p. 809 Z. dafs der Eid also der Richter und der Parteien zu- sammen mit dem Ausdruck einen Eid Isokrates g. auf die zuerst Hermann ff. und diese dann den sie Behörden zuzulosen^^ der Weise. § 134. a. A. 0. hatten sie für theten zu wenden. töv 8' 8v ^:ri xals auv&T'iXoti? ItiotT^aaaDe eine Stelle. ob in Jahrhunderts aus letzterer Zeit den einzelnen Behörden noch bestimmte Gefür seine Zeit geschildert richtslokale zugewiesen blieben. 7 ist ff. 14. Danach 201 Richter über Reklamationen der zur Trierarchie Designierten C.. bestätigt eine Äufserung des Demosthenes ^^. a. 6 die endgültige sortit. . mann lich a. St. 206. zustand fügten.cf. Dagegen mag die Normalzahl von 200 Richtern für Privatklagen ebenso schon im fünften Jahrhundert in Geltung gestanden haben wie für öffentliche Klagen die Besetzung des Gerichtshofs mit 500 Heliasten so sehr die Regel bildete. 1 p. Aber nur den Jahreseid. wenn er an eine veränderte Modalität in der Verpflichtung der Richter denkt. I. Meidias 223 S. ®*^ G. 200 Richter aber entschieden nur . II n. Danach hat WesterWiderlegung des Irrtums namentgegeben. (5p. xöv ijlev o'vTisp ItX Tat? ä'XXat? etOta&s. dafs mit dem Wort oixasxTQpiov ebendiese Zahl bezeichnet werden konnte. Die gleiche Angabe für die Phasis bei Pollux VIII 48 hatte bereits Heffter S. Tiepi bezeichnet worden sei. kennt augenscheinlich wenn er den Sprecher von seinem Proopxou. 23 u. o'jo 5ixa^£-£. deren Gegenstand bis zu 1000 Drachmen Dafs betrug. solche Privatklagen. 10 hinwies.154 Erstes Bucli. A. 53. Kallim. iud. 311. Tage auszuschreiben in an welchen die Gerichtshöfe Sitzungen halten sollten. 1.cpiopxta der Richter. 59. die über einen höheren Wert 400 Richter ^^. Die Gerichtsverfassung. 55 auf alle vermögensrechtlichen Klagen ausgedehnt. wie von Aristoteles und für den ersten Teil des vierten Aristophanes zu entnehmen ist. Dafs bei gegen Fritzsche de PoUux als lediglich ein Mifsverständnis vorliegt. 200 überhaupt die geringste Anzahl der Mitglieder eines Gerichtshofs war. . 585. ^« ^^ Aristot. und zuviel Ehre tut ihm Stojentin de Pollucis auctor. 24 ol äet oixa^ovTej {aj^upoi xal xjpioi twv 3. 72 an. p. nach Hesych.iopxt'a nur die Eide der beiden Parteien bedeutet. 34 K. denen eine Gerichtsvorstandschaft nicht mehr über stehende Richterkollegien ver. dp. Aristot. äjj. ist nicht mit Sicherheit zu sagen. um so wahrscheinlicher.

lehrt schon das Anm. ac. 25 oixacjTr^pt'wv o'jofv Et? £va xal hbr^'z. oir][Aoata. der Heliaia. 704. s. nach Lexic. lehrt die Ver- gleichung von § 14 S. Timolcr. 10. Widersprochen hat mir Brewer Unterscheidung der Klagen nach att. Demosth. Deinarch g. (29 ff. jetzt Kenyon) und nur den gleichen Sinn vermutet „et iudicant de litibus priuatis".. 137 einzusetzen sein. dafs für Klagen von gröfserer Bedeutung zwei Dikasterien zu lool oder drei zu 1501 in dem gröfsten Gerichtshof. p. u. und ebenso schon bei Wilamowitz^. Darum ist ein Zweifel an der Richtigkeit der Überlieferung an einer Stelle des Deinarch gestattet. Demosth. wird fAcyiOTa. 72. g. erst in der Volksversammlung eingebrachten Antrag des Euktemon (eow/. liest man freilich bei Blafs ^* xöt oe roXXJä twv die erstere = oixaaxTjpi'cuv iczi cp[a' oh xi toia [3' äTtooiooJaaiv" or/aCTVJptot £t. 286 ff. 232. Srjfxoatot. Dafs in der Stelle wie nicht von einem Eisangelie- prozefs die Rede ist. die Bergk Verhandlungen der neunten Versammlung deutscher Philologen (1847) 38 ff. TjXtat'c«.Drittes Hauptstiuk. vgl. Ypacpjöt. 22 ff. 1 p. von denen in dem Vorausgehenden die Rede war. YjXtatot TtEvTaxoatiov ei oe yt?a'iov o^ot oixasxüJv -/t?. Schömann Animadv. die beschuldigt waren. efaayayetv. orav ttjv os Cii[r^ xct. 6 Op. 107 S. ist keinerlei Verlafs und Zahl schon ihrer Stellung nach aus 400 (v' und u') verderbt. das durch die angeführte Äufserung des Demosthenes nicht ausgeschlossen wäre scheint nach Aristoteles nicht mehr üblich gewesen zu sein. zwei Dikasterien zu lOOl Richtern entschieden in einer Klage rapavoauiv gegen ein Psephisma betreffs dem Staate vorenthaltener Prisengelder '^^. xat}tarj. 9 S. a'Jv[£py£Ton TjXiai'ctv. Pollux VIII 123 /j ®2 /tXt'ou. Patm. Einzelne Belege hierfür liefern die Redner. nach der 2501 Richter einen Eisangelieprozefs Als Normalzahl für "^^ (')tlentliche . weil er die fiV^vuais des Euktemon mit des Rats und dem von diesem verschiedenen. Wiener Stud. 702. Auf die Zahlen 50 und 100 bei Steph. und statt Vgl. des Sonderabdrucks) nur darum.vjiiyj. XXII S. de iudic. man früher angenommen hat. von Harpalos bestochen zu sein ^^. heliast. Vielmehr kann die Zahl 500 nur den Ypacpat gelten. zusammentraten. S. Byz. und 1501 salsen zu Gericlit über Demosthenes und die andern Redner. für Kleisthenes Zeit gelten lassen wollte. ^^ S. Ein Hinausgehen über diese Zahl. Recht.e dem Probulema yv(ufjLTjv) 63 zusammenwirft. Dafs dies aber falsch ist. 59 Zusammengestellte. 155 Klagen hatte Aristoteles 501 Richter geuannt zugleich aber hinzugefügt. nur dafs dieser die zweite Lücke unausgefüllt läfet (mit Recht. Die (Jeschworenengeiichte. . S.i'j'j. 34.

. 466. A.uov xadeCoPollux VIII 53 tu? 0£ ArjfATjTpto. welche Anspruch auf die in dem gleichen Jahre für Anzeige der Religionsfrevler ausgesetzten Preise erhoben ^^. während ein Volksbeschlufs des Jahres 353 die aus der Fünfhundert über die 1000 Heliasten. Trpos tov SoXiüv« xd? ziaaffOdai TTEVTaxoGiot. Die Gesamtheit der Geschworenen. die über Perikles nach seiner Entsetzung von der Strategie das Ebenso wie in diesen Fällen Urteil fällen sollten. 28 S. bei dem Gericht über die Strategen und Taxiarchen. dafs Demetrios Schrift irepl rffi 'A&T^vr^atv votxoÖeata. 138. 29). 4 die Eisangelien wegen Hochverrats an den Areopag. ixtv tov OtXo/opov. S. auf 1500 »^t. nach Andokides in dem Prozefs des Jahres 415 zu Gericht. Die Normal- zahl 500 begegnet im fünften Jahrhundert bei den Ausschüssen.EVCOV . 39. Unters. gegen Pistias entschieden ^*. 23 zisijye/lo^ w? piv OiXo/opo. 94 f. Demosth. 266 mit Köhler Urhmäen r. 84 S. (Zu gewaltsam Photiades 'A&r^vä XI (1899) S. y. also 6000. 35 l n.]^56 Erstes Buch. den Heliasten des Jahres zusammen mit dem Rate Höhe der bundesgenössischen Tribute und bei der Verfassungsrevision nach dem Sturze der Vierhundert über Gesetzesvorschläge als voaoBsxai zu entscheiden hatten ^^. 8. den sein Vater Leogoras gegen einen gesetzwidrigen Antrag des Speusippos anhängig gemacht. Myster.'x-zi oe töv Oa^p^ct xai Solon wies aber nach Aristot. S.) Der Vergleich beider Fassungen empfiehlt übrigens die Vermutung von Bernays PhoMon S. eine Eechtfertigung seiner eigenen gesetzgeberischen Tätigkeit enthalten habe. Myster. 69 C. Dagegen kennt das fünfte Jahrhundert noch gröfsere Richterkollegien. G. 6« Audok. fjiev l'xptvov. Lex. wurde durch besonderen Yolksbeschlufs auf Antrag von Hagnon die Zahl der Richter. Pse- phisma des Teisamenos bei Andok. 6 <I)a>vTjpE'JC -/tXfüJv TisvTaxoaiwv. xaxo. V. 40. 135). ^^ Plutarch Per. d. 14 (Anm. die von Agoratos wegen Hoch- verrats denunziert waren. soweit sie in die in der Diadikasie zwischen Mysterien eingeweiht waren denen. Agor. . I. ti. /i/. während ein angeblich solonisches Gesetz für Eisangelien 1000 vorschrieb und ein späteres des Demetrios von Phaleron diese Zahl auf 1500 erhöhte *^^. Das Nähere unten bei der Euthyna. Cantahr. wie bereits erwähnt (S. 667. d. safs. yfkioi xara. Die Gerichtsverfassung. 68 Lysias g. also zwei Dikasterien zu Nomotheten be6* ^5 [J. 32. auf 2000 festgesetzt ^^. 67. 52 S. und ebenfalls sämtliche Richter.

ll'O luv die mit dem Bürgerrecht Beschenkten eine regelmäfsige Dokimasie vor einem Gerichtshofe eingeführt worden war". ^1 Lex. II n. soweit sie aus ''* dem zweiten Bande Diog. wie Fränkel S.a' als mit Köchly ATcad. 271 annahmen. Laert. wenn auf anderen Anlafs ^^. 708. habe f. Die Geschworenengerichte.. 25 und dazu Kaibel Stil u. Stiul. der wegen der Erwähnung des dvaypacfe'i. in die genannte Olympiade gehört. 9 ff. nachdem um das Jahr :j20 (Ol. Die da Will man I atä festhalten. zi \xiä. so wäre vielmehr . Text S. 229 mit den Ergänzungen von Dittmar de Atheniensium more exteros coronis pttblice ornandi {Leip. 310 widerlegt. I. und Hartel Studien über att. 166 bemerkt hat. Timolr. eigener Gerichtshof für die Dokimasie einberufen sie erledigt sondern mit 501 Einzeldes wurde . Daraus wohl Pollux g. Überlieferung für Stelle rpcT. des Diogenes kann allerdings nicht richtig überliefert sein. dafs Rechenschaftsprozesse von 500 Richtern entschieden werden sollten ^\ und die gleiche Anzahl wurde verordnet. VIII 101. d. xctTEOixaa&Tj -Xci'oai "iiTjccoi. A. aEXc-eaov tiöv 'Lyj'^iov. ''Zuerst C. 157 f. Dafs die Verleihung des Bürgerrechts schon im fiinften Jahrhunderte regelmäßig von einem Gerichtshofe bestätigt werden mufste. 25 S. Cantabr.t'fv'jyr^ i'v. II 1' S. 27 S. XV (1878) S. Aber dann müfste Tptctxovra bei Piaton als S. uns bekannt der Prozefs Sokrates wegen Asebie ein Prozefs wegen unvorsätzlicher '» Bei Demosth. '^ Die Belegstellen verzeichnet nach anderen Brück S. ein Richtern besetzter Gerichtshof zusammentrat prozessen dieser Von Art sind ^*. 36 A xptaxovTa (so die gute dTcoT. II 41 des C. 27.. 370 ^.Drittes Hauptstück. 157 ruft ^^\ Wohl scbou für jene Periode galt die von Aristoteles bezeugte Vorschrift. Alterth. Staatsrecht S. 227. Gr. T(Lv '/. Vortr.j' einzusetzen.) uAvai. nach dem Zusammenhang sehr unwahrscheinlich ist. 35 ff.-oXuo'jaöJv und Piaton Ajwl. 672. 416 ff". die dann auch auf die Verleihung der Enktesis ausgedehnt wurde. zu entnehmen wai'en. wie Zeller Fhilos. A. ich zuerst Jahresb. AVenig beweisen für mein Urteil die weiteren Argumente von Szanto Untersuchungen über das attische Bürgerrecht (1881) S. Die dafür üblich gewordeneu Formeln in ihrer vollständigsten Fassung toI»? os f^c^aoi^ixac oxav xal «oc oder o-rav Trpöitoy -f.r^püi'ji oixaa-r]piov tt^v stc Iva xal üSVTCtxoaiou? oixaciTac: EtöaYa^siv au-uo ooxiaact'av beweisen. f. ein Beschlufs. die bei TrXei'oai Angabe des um wieviel nicht zu entbehren ist. runde Zahl aufgefafst werden. 6-foo-ffAo\zoi. . dafs dabei nicht ein . Der Sache genügt nur die allerdings nicht leichte Änderung von aiä in vi}'. dass. d. XIII) p. 1. otaxoai'ai. was.

54 K. 21. I. Aus demselben Grunde konnte es auch geschehen. in den Söhne des p. B. I und dem Urteil von Eresos gegen den Tyrannen Agonippos frei- G. Wolf Trev-axoat'wv verbessert worden. n. cfovo. einen ähnlichen Fall vor demselben Forum anzunehmen sein wird''^. aber ist zwar erTay-oattov fxsv otxaC'^vrtuv schon von H. XII 2 n.) Auch in nicht-attischen Urkunden. es fizieren liefs. das Delikt sich nicht blofs als sondern auch als ßÄa'ßrj quali- Vorausgesetzt wird übrigens dabei die eine der späteren die luftige Zeit ganz unbekannte Bedeutung der Zivilgerichtshöfe im fünften Jahr- hundert.und ein Zivilgerichtshof vereinigt worden. wie dies die genauen Angaben namentlich einer Denn weil einen Rechnungsfehler des Diogenes in Verwertung der platonischen Notiz mit Schanz vorauszusetzen. die Überlieferung mit der Annahme zu retten. Von dem letzteren Falle erfahren wir. insc. empfiehlt sich darum nicht. g.] Bei Isokr. die der freisprechen- den 399 betragen hat es waren also zwei Richter aus irgendwelchem Grunde nicht zur Abgabe ihrer Stimme gelangt. 1001 u. weiter ein Prozefs wegen falschen Zeugnisses bei Isaios '^ und ein nicht näher zu bestimmender Rechtsstreit der delischen Amphiktyonen gegen einen Bürger der Insel los'^^. 299 = Becueil d. 2. zusammengesetzt. für welchen Fall das Gesetz seine Frei- sprechung vorschrieb. 401. ^8 z. Vgl. 1348.. Denn eintreten zu lassen. um diesen Fall möglichst selten wurden die Richterkollegien immer aus ungeraden Zahl von 201. mus. Kriminal. man 78.32 f. seine Angabe über das Stimmenverhältnis bei Abstimmung in das Bereich der Fabel zu verweisen. Die Gerichtsverfassung. für es aber keine andere Stütze giebt als Hypothese über den Grund der Zahl 6000 der Heliasten. insa: in the Brit.. dafs die Zahl der verurteilenden Richterstimmen lÜO.158 Erstes Buch. Dilaiog. Kallim. dem knidischen Schiedsspruch über den Rechtstreit der Diagoras gegen die Gemeinde Kalymua angehängten ProtoA. der zweiten kein Recht hat. Neaira 10 S. Unglücklich ist der Versuch von Keil g. " V. ff. 21 Anonymus Aveil Argentinensis sei ein 8. Anm. -wonacli die gleiche Richterzahl für Tötung im Pailadion '^'^ . überliefert. 158 (i. eine gleiche war. 'S ''^ [Demosth. wird die Zahl der verurteilenden wie der sprechenden Stimmen angeführt. wie die gleiche Verwechslung bei Isokrates Phüippos 95 schon im Papyrus des British Museum vorliegt. 778 (= 825) B. w. . 99. jurid. kollen {Gr. dafs die Zahl der für und wider den Beklagten abgegebenen Stimmen . s. C. 526). Erbe 20 S. 501. II n.

Brück S. wenn dafür un- gerade Zahlen genannt werden. dafs. xai ^payo:. Die Geschworenengerichte. sxotxd^Etv. vermöchten^''. so dafs. Geschworenen zu besetzen. sie Und wiewohl sie das ganze Jahr hindurch doch ihrer Aufgabe nicht zu genügen Aristophanes konnte in den gleichzeitig '^ Die heute aus den Inschriften feststehende Verbindung mufete noch 1875 von Förster X. ist wohl mit dem "Widerspruch gegen das von Fränkel S. 414f. aber auch bei Aristoteles. aufgekommen sein. 101 angenommene ausgedehnte Ergänzungssystem im Rechte. sie mit 501. die aller- meisten Bundesgenossen für einen grofsen Teil ihrer Prozesse vor den athenischen Gerichtshöfen Recht zu nehmen ge- zwungen waren. ^^ 3. tptTjfirj die Bemannung des Schiffs mit der zu seiner Bedienung erforderlichen Anzahl wesentft'.ÄT^poüv geschützt werden. als die Gerichtshöfe durch Zulosung von Richtersektionen gebildet wurden. Rhein.a. 159 auf den Inschriften. dies nur auf ungenauer Abrundung beruht. dafs auch in Wendungen wie rXr^poöv vaüv. der dann bedeutend mit Konstituierung eines Gerichtshofs geworden ist^^ In Gerichtshöfe sich welchem Umfange die Tätigkeit der heliastischen in Anspruch genommen worden ist. am stärksten zur Zeit des ersten attischen See- bundes. 2 £-£iTa 0£ (Sil) oiV. als. wie vermutet. Odo betrug.Drittes Hauptstiuk. Noch in der ersten Hälfte des pelopon- nesischen Krieges konnte der Verfasser des unter Xenophons Namen überlieferten Schriftchens vom Staat der Athener be- haupten. s. und Recht sprächen. Zu verschiedenen Zeiten wird diese Inanspruchnahme natürlich eine verschiedene gewesen sein. hatte es keine Schwierigkeit. 284 durch Sammlung der Belegstellen aus den Rednern Piaton und Pollux gegen die Änderung von zÄr^poüv in -/. Jüis. „einen Gerichtshof gleich- vollzählig machen". Für das dabei angewendete Verfahren mag der Ausdruck -Xr^pouv ouotaTr^piov . entzieht einer sicheren Beurteilung. oüo' . wenn die Normalzahl einer Sektion. wie unten des genaueren zu zeigen ist. oaa. w. lOol u. XXX S. Demosthenes und Pollux aufser Zweifel setzen. Auch in der Zeit. dafs die Gerichtshöfe Athens mehr Rechtsfälle abzuurteilen haben als alle anderen Menschen zusammen- genommen. lich ist. xal £'ji}'jva. übersieht aber seinerseits.

d. 661 59. 280). nicht ganz wenige ge3 6 01 a'j. darauf berechnet. oia TÖ 7r).] O'j^ St. ein beschränkter Gerichtszwang auferlegt. Aber auch für Aristophanes Zeit ist die Zahl der Gerichtstage mit 300 unfraglich zu hoch veranschlagt. a. an denen nach dem Gesetz keine Gerichte gehalten werden durften ^^. iTrapxoüatv wste Traüetv to'j.. 2. "3 ^v alz [Xenoph. an denen Rechtshändel so wenig entschieden wie andere öffentliche Handlungen vorgenommen werden durften. so beruht Wenn als die die An- J . Euand. Lysias g. wurden nach Aristoteles^^ durch Ausschreiben (-poYpa'tpsiv) von den Thesmotheten bekannt gemacht. Weiter aber sind abzurechnen die Titxc'pat a-ocppctoe?. ä9vXot.j. Die Tage aber. VI 3. Von den 354 Tagen des Gemeinjahrs sind zunächst alle Festtage in Abzug zu bringen. es von Tarent heifst. wie ebenfalls unten darzulegen ist. dafs alle 6000 Heliasten 300 Gerichtstage im Jahre abzuhalten hätten ^^ Während des zweiten Seebundes wurde nur einzelnen Staaten. dafs an jedem Gerichtstage eine Mehrzahl von Gerichtshöfen in Tätigkeit trat.TTavTE. [Xenoph. 78. an denen Gerichtssitzungen stattfinden sollten. Wölk. 7] o\ Aristoph. wird der Jahresaufwand für 6000 Richter auf 150 Talente angeschlagen. A.a^ovTs. auch abgesehen von gewissen Festen. otxotatrjpiot eiat x'jptot. AlMh. 8 oizo^ai xpr) xal sopxis ayetv XP^i"''«' 'A&r^vat'ou. auf die Bühne gebrachten Wespen seiner Berechnung des Aufwandes.] a. E. dafs die der Werktage gewesen sei gabe sicher auf starker tjbertreibung. ötvr}ptoTroi IxSixa^ouat. den der RichtersoM alljährlich der Staatskasse verursache. Die Gerichtsverfassung. 4 S. doppelt so grofs als irgendwo sonst.^8os T(Lv ävöptuTruiv81 Wesp. Unglückstage. die Annahme zugrunde legen. «* a. Auch die von Aristoteles beschriebene Gerichtsverfassung ist ebenso wie die. " o't Osaj/o&ETctt TTptÖTOv (jL£v TO'j TTpoypcf'ioct T7. äoixoüv-ot. 3. nach dem vorhin angezogenen Gewährsmann ^*.160 Erstes Buch. Zahl der Festtage dort 'gröfser (Strab. Die Zahl der Feste aber war in Athen. 148 E. 98 B. 620. und deren es. 0. 3. oKv T£ otxaCeiV xat ctyouai jjiev eopxi. 790 Athen. . 6 S. o'jSe vüv ot' iwiwjzr/j or/. 1 ff. II S. III 53 S. oiTTÄaaio'j. welche im Anfang des vierten Jahrhunderts bestanden hat. vgl. Thesm. Plat.

d.). Pieusch de diehus contiomun ordinariarum apud Jthenienses oder Eine Rats0.äv xoT 8t)u. XII 76 S. 800 E mit den Schol. 13.r^ -/.. S.>. dafs im Falle einer solchen Kollision die Gerichte nach Erledigung einer Sache durch Volksbeschlufs entlassen wurden ^^. II* 'zlf^-oiu S. Timoh: 80 10 doovctTou ovxo? aö&rjfxöpöv ix-/. 4. Griech. gehalten wurden. Aber mit Unrecht werden ihnen von späteren Grammatikern die drei Tage am Ende jedes Monats zugezählt. \Q\ geben zu liabeu scheint^". Anm. Etym. 83 S. 11 nahm . Vgl. in |jl£t' dessen Tabellen ich für die osuTspa und für die Tpinr^ tet^ptt) '-p&ivovxo. S. 517.at iuai p-r^" tspoupYrjTai oÄw.ot or/.rpt-) -A or/. OE'jxspa. 506 gegen Fränkel S. 452 Bk. hAv.. a'kr^ ä-ocpp'i. Gud. 143 ^® S. dem van Leeuwen folgt. Selbst Frevel gerügt von Lysias (Fr. im Für das vierte Jahrhundert ganzen Jahre also vierzig gab. a. M. Eine Unterbrechung der Lukian Pseudolog. 491. fjaepot.aaotvxor.ctJxVjpt' ä'^cTvctt Trpwxisxa f. das auvea-iäa^at an einem solchen Tage wird als y. nur mochte es öfter vorkommen. 726. bezeugt für seine Zeit Demosthenes ausdrücklich^^'*. 594 zX-r. otoiv 'lEpo: äp/at lJ-y\^' etaorYcoyt[i. utotv richtig erklärt von Bamberg Hermes XIII S. 70. Tc-ap-:rj TptTTj. 131. a't regelmäfsigen [jltjTE cti Rechtspflege^" ypr^aaTuwat ar^Tc ^5 12 zy. 11 f. S.T^aiav ^^ i'jM fxT] Aristoph. nach Etym. Timai. xcöv a{at'u)v Plat. sitzung ^* am G. Exaaxov cp&t'vovTos. Die Geschworenengerichte. Wesj). VII 9 S. thotiox' or/.. öe [xf^va -rptüiv rjixcpwv lot'xaCov (ot 'ApEOTrotYiTaO g. zwei Beispiele zähle. Lipsins. vorletzten -Jahrestag bei Lysias a. denn als Tage von Volksversammlungen wie Ratssitzungen sind sie uns mehrfach bezeugt ^^ müssen von der Zahl der Gerichtstage auch die Tage der Volksversammlungen abgezogen werden. Plat.F Drittes Ilauptstück. Alterth. 282 Seh. Schol. ungerechnet die auf besonderen Dal's an diesen Tagen keine Gerichte Anlai's berufenen. au denen die Blutgerichte am Areopag abgehalten wurden ^•^.a&' Pollux VIII 117 iz'ZzTfi. Aischin. Timarch 188 S. Kinesias I bei Athen. 47 Ruhnk. ~'.a (1880). ^^ Dafe im Monat Skirophorion Gerichtsferien gewesen seien. Attisches Eecht. 551 v. S. Ges. Von Festen waren die Tage der Anthesterien und Plynterien äTzoo^Aoz^. deren es regelmäfsig in jeder Prytanie vier. zlxdoaz je fünf.iu yvtoar^v o'JOöt. Dagegen kann vor Eukleides dem gleichzeitigen Tagen von Volksversammlung und Gerichten kein gesetzliches Hindernis im Wege gestanden haben. ^"^ 'ATio-fpcfoc. i'r^. Lex.

und sogar werden. 14. nichts von einer Störung der Rechtspflege erkennen Am ^^ ersten von ihr be- wurden natürlich die Privatprozesse. I g. nur in der Konsequenz des demokratischen Prinzips. otxat soixctCovTo. Die Gerichtsverfassung. wo man das schon in den Scholien richtig er- Euthyn. v. 999. 91 1. liefs es geboten erscheinen. Isai. 704.oa. O'J ouvaTot ?j. Boiot. 16. weil kein Geld zur Zahlung des öff"entlichen ihren Aber wenigstens ein Fall ist Richtersoldes vorhanden war^^. die Gerichtshöfe zu besetzen. lag es dafs Perikles den Richtersold (SuaaTixk »xtsöo?) einführte. K.aal}at. Von der Besetzung von Dekeleia sagt Alkibiades den Verlust der Einnahmen aus den Gerichten voraus bei Thukyd. in dem auch letztere nicht zur Verhandlung kommen konnten. Äaytuv 6 TTotTT^p xtX. ^1 oi-AOLi Timohr. klärte otxaaTTjptwv nicht korrigieren darf. Demosth. Demosth. 590 d oid-i oüx rfxi oe e^pr^vr.:. ypr^ii. durch die Bezahluns: aber einen xVndrang der niederen Klasse Diäteten S.civ Lysias orj|j. Isokr. weil er gegenüber der verschwenderischen Freigebigkeit von Kimon mit dem eignen Vermögen zurückstand.j(32 Erstes Buch.a£v TTOtp' a'JT(üv 7Tpa.£t xat oixöJv cjx oüauiv. namentlich seitdem Bundesgenossen Athens Gerichtshoheit hatten anerkennen müssen.(u (o»£i). . 7. Dikaiog. 3 S. eine Entschädigung für Ausübung des Richtergeschäfts zu gewähren. ein längerer Gerichtsstillstand konnte durch aus- oder durch innere Unruhen herbeigeführt Zuerst hören wir von einem solchen iustitium aus der letzten Zeit des peloponnesischen Kriegs und der auf ihn gefolgten Periode innerer Kämpfe ^^ während die Schilwärtige Kriege derung troffen in Aristophanes Wespen noch läfst. um auch den ärmeren Bürgern eine Beteiligung zu ermöglichen. 1102. v. 92 »3 Demosth. 1136 i. Steph.] g. 7 äxaTas-ot-rtu. 7 Vgl. V. A. Namen 17 S. wenn auch von politischen Gegnern ihm vorgeworfen wurde. 4 S. A. zu dieser Verwendung von Staatsmitteln darum gegriffen zu haben. g. StepTi. 30 aus Mifsverständnis des Gesetzes bei II 22 S. und im Widerspruch mit S. Hudtwalcker [Demosth. ij^ov-wv twv Iv t^ -o/. Erbe 7 S. Die starke Belastung. ohne die So es schwer gewesen wäre. ^TretOT] iy^vETO o~z TTpwTov al äa-rixat g. d. Tätigkeit die der Bürgerschaft aus der die richterlichen erwuchs.. g. VI 91. iv fxsv ouv tu" 7:o)i[i. 25 an. 15 . während die Fortgang nahmen uns bezeugt.

88 eoi'ooto «ütoi.ta ataDotpopa xaTESTTjae Ikpix^r^. die Einführung der Theorika. rjz 6ßoXot. ycvsa&at pou|j. Atli. p. einen zu der die gleichzeitige durchschnittliche Verdoppelung der Tribute der Bundesgenossen die Alöglichkeit bot. "6 zu folgern. Erst im Jahre 425 (Ol. 3 ff. Hermann aus den Worten von Praef. 684. im KXecuvo. (vgl.ov. fjV. 3 S. 9. LH y.Tj Aristoteles angegebene Motiv . 3 i. 800.fjS IT — 4 —po. toü ttoXeij-ou Toü Trpö. ^fpdvov [Aev xiva oüo Aax£5ott[j. 11 1267 1> A. dals seiner zuerst in den Rittern wiederholt Erwähnung geschieht (V.Drittes Hauptstück. die den enormen Erfordernissen des peloponnesischen Krieges nur mit aufserordentlichen Malsnahmen zu genügen vermochte. 27.al mit Recht. Polit II 9 (12). vgl.rjaia3-ixöv 'Attixo?. 1274 a 8 St. Zu 300 r^v aarocTov to toO fAtS&oü ififvtzr. da es nur Aristot.. Aus dem ttote y^P oi(i)j3oXou Schol. Ebensowenig ist PoUux VIII 113 zu t6 i-/x). 684 ist ' nichts S.e}~G)i iti fj-äXXov T(Bv vjy6\zui'/ Ttüv irnzv/Mw dc'^jojTTtuv. 4) erfolgte durch Klcoii die Erhöhung des Soldes auf ein Triobolon '^^.3oXd) xctt i^ßoXö? So bleibt nur die Analogie des Ekklesiastikon. in sie doch ausreichende Rechtfertigung in infolge die der Krieg namentlich der all- jährlichen Verwüstung der attischen Landschaft den gröfsten 9* Aristot. 328 flf. Zu den letzten Das von otc(vo|j. zu Aristoph. Tpicoßo/. I 2 So Böckh Staatsh. 11* .oirpt dxjxct^ovTo. Nub. i. bemerkt G. Plutarch Perikl. 88. 834 öv rpcöTov rj[ioXöw iKu^rj^/ TjXtaa-ix'-jv nicht beweist. 28. toTc otzaGTcti. S. Folit.znzödcp' -/. 1121). Wesp. 51. 'jaxEpov 0£ K/icuv a-pct-njYTjao. o'jaia to U or/.?^rj wv aJTKJüvTat 7j Ttv£. das zuerst einen Obolos betrug. ysi'pou. d. orj TctÜTr^v ttjv yo^r^'ii'X'j ir. 515 E.ovto'Js. Dafs dafür Aristoph. während in den Acharnern von ihm noch keine Rede ist. ®^ Schol.ofaTrV. 71 S. dann aber in sehr rascher P'olge auf zwei und drei Obolen erhöht wurde. so fand der Notlage. TpuußoÄov iT. folgerte zuerst Fritzsche de mercede iudicum apud Atheniense>i (Rostock 1839) p. II 4 [7].aTEaxs'jaas [Aia&o'jopöi. Wolle. zu V. Die Geschworeiiengerichte. ixEvo.. Plat. folgern xal t6 oiodfXEvov ly-aXelxo J^swpixöv tosTiep -/al xctl 56' xö StxaaTtxov o-ep xal xptcdßoXov 6.Eviuv ii:iij. 609. anfänglich vielleicht nur Obolos"*'. der die Gerichte verschlechtert Die Auslösung betrug im Beginn des peloponnesischen Krieges zwei Obolen für jede Sitzung ^^.) falsch verwertet." 7. ö risptx^. Lag in dieser Erhöhung eine drückende Mehrbelastung der Staatskasse. Wesp. daraus.O. Worten vgl. wurde mit mehr Schein für die Twv OT^aosiojv d. 690. geltend gemacht. Gorg. 255. ®'' Dafs in diesem Jahre das Triobolon eingeführt wurde. 163 hal)e'-*^ verschuldet zu habeu.

101 102 Thukyd. wenn in den Wespen des Aristophanes der Chor der Heliasten an die jugendlichen Streiche erinnert. 255) und bei dem gleichzeitigen Komiker. 2 gehört Yspov-aytoyiLv -/ävaaia&apvEiv otoo'j. (Adesp. Die Eroberung von Naxos fällt wahrscheinlich Besetzung von Byzanz Ol. dafs auf die Wiedereinführung der Besoldungen ein Fluch gesetzt wurde ^'''^. so entschieden festhielt. sich auf den Richtersold angewiesen.1(34 Erstes Buch. wurde der Richtersold zunächst so wenig wie der der Ratsmitglieder und das Theorikon wiederhergestellt. YIII 97. 77. 29. die V. wenngleich es natürlich auf komischer Übertreibung beruht. Dies hat Müller-Strübing Aristophanes und die historische Kritik geganüber der früheren Auffassung richtig hervorgehoben. 1. 3. VIll äpyöt. Ol. 151 ^^ ff. OKoßEXt'av iv. In der genannten Höhe bestand Teil der die älteren Bürger. sondern auf Antrag von Kleophon ein Tagegeld von zwei Obolen (oKoßöXia) für jeden Bürger eingerichtet. Insbesondere sahen weder im Kriege dienen noch durch Arbeit den Lebensunterhalt erwerben konnten. 1. Aus den Zuständen des peloponnesischen Krieges ist aber kein allgemeiner Schlufe zu ziehen. 3. also vor 48 und mehr Jahren verübt haben ^^. v.aX ttjv Aristot. 67.. . die Aufführung der Auch sonst erscheinen die Heliasten als Greise bei Ol. Die Gerichtsverfassung. 5 sius o' afxi's&ous dTCctOa? oi av 6 TroXspio. an dem man auch. 76. toutous 8e tj tiXtjv twv dvvea dtpydvxtuv Ttüv TTp'jTct'vitüv av waiv* cp^peiv Tpei? (^ßoXous ezataTOV tt]? Tjaepct. dafs für keine Ausübung einer Funktion eine Entschädigung gezahlt werden ^°°. den Grundsatz zur Geltung brachte. soweit er nicht Kriegslöhnung bezog ^°^. '«0 T7.öpiat TTpüJTo. der Richtersold.. wie die von Brück PhiJoIogus LH S. Aristophanes (Acharn. die . 2. ö. als nach dem solle Sturz der Vierhundert eine gemäfsigte Demokratie eingerichtet wurde.S Thukyd. i'p^siv 3 und hierin wohl genauer Aristot. 11 Kock). 3 KXeo'^wv 6 X'jpozoio. Bevölkerung versetzt hatte ^^. 355. die sie bei der Einnahme von Naxos und während des Besatzungsdienstes in Byzanz. Der Versuch einer Erhöhung staatlichen ^^ S. 236. xctl 65. 312 gesammelten Redner- Wespen stellen bestätigen. bis die oligarchische Reaktion. die zur Einsetzung der Vierhundert im Frühjahr 411 führte. ein Grundsatz. BUt. 89. 28. Auch als schon vor Jahresfrist die alte Demokratie wieder ins Leben trat. dem der auf Kleon gemünzte Vers bei Plutarch Nik. 375 f.

com. I 3.'-ji-j-Jr^^ 86' ößoXw um so sicherer auf zu beziehen. -Ät'. Suid.£T7. 0. Wilamo- = witz a.i/. noch bevor sie für die Besucher der Yolksversanmilung und zwar wohl auch eines v. A. II S. IV 11 nach den Verbesserungen von Meineke Fragm. W.j.o'j -'kz rpo£:. Höhe von 3 Obolen auf die . Rhein.a~iX'J0z Ka/. '^ 1"^ Aristoph. als erst damit die Äußerung im Zusammenhang der Stelle ihre volle Pointe gewinnt. bei Zenob.(o. Aber in (\en wenige Monate danach aufgeführten Fröschen des Aristophanes wird wieder der Richtersold in der Höhe von zwei Oboleu erwähnt.. -/. aber ebensowenig mit Wilamowitz auf die y. u. u. und ößo/. Gr.v. der sie dem Volke Diobelie versprochen hatte. 229 f. u. Ath. im Sommer Als nach hergestellt dem Fall . der Dreifsig die Volksgerichte wieder- wurden werden ihnen auch die Diäten bald zurückgegeben worden sein. II 91 Ath. Phot. '"^ Daher die Sprichwörter ürsp -y. 92.. Kct/. XXXIX (1884) S.y..a-'xrj.Xo'j 3'jo. dafs Kallikrates.ojxtVj. S. v. [jiya c.fj. irr'.-jzi aovc/. otcußtAia. . 1466 ö'j. und Beloch X. witz Aristot. bei Aristoteles.f(. a. I. 77 scheitert schon an dem -piü-o. Die Geschwoienengericlite.Atxp'XTrj. prov. 3 (410/09) und einem der nächsten Jahre C. Mus. Schriften 1 S. 212 ff. vielmelir die Aufhe])ung" der Gezahlt ist sie aber noch beantragen niuiste^"^. T^'jipav V S. Christ das Richtige erkannt hatte. I n. 7. Dazu v. welchen Vers samt den vorausgehenden dem Aristophanes mit Kock abzusprechen ich keinen genügenden Grund sehe. 152 ciiO. d. Danach ist auch 'j'.ov vjrjt ricfpvo-!.v y' tj-Jj. o'-Jc -pOüTOv 'jTzoay6u. Aristot. Gotting. u. nicht wie gewöhnlich auf das Theorikon. 214 A. Xenoph. Richtig nach dem Scholiasten und PVitzsche besonders Vischer Untersuchungen über die Verfassung con Athen S. Append. bei Zenob. Kl. OS TaÜTOt y. llatavicü.: vgl. VI 29. 10« Vgl. 188. 4L 3. der schwerlich schon neben der Dio])elie bestanden haben wird*''^.. das Ekklesiastikon rascher Steigerung ^^^. II S. cij. "VVilamo^ixta8o'^op£t. oKoßc/. IV p.t'ctv weisen die Rechnungen der Schatzmeister der Athena aus Ol. nach dessen Mitteilung schon vor dem Funde der aristotelischen Politie J. l(i5 auf ein Triobolon gelani. M. atafto.Drittes Ilauptstück. innerhalb Dezenniums gebracht wurde fiEv Das Triol)olon hat ^pdvov Ttva oteotSoTO* [j. jv xr^. so wenig.o.t\oz i~Sipei^ rpös Toiv ouoiv (JßoXotv ölioXo^K ö oy.t'ot* dßoXot Zahlreiche Zahlungen iz Trjv ORoßc/. 237. Lex. oD. 15 = Etym. = tt'.ii sofort in der in durch Agyrrhios eingeführt wurden. Hell -Aoa 2 'Apysor^ao.ot!)' Seguer.poiVyj. Gesch. III 151 Athous. 189 ^ auf. 700 f. 20ff. ^^* 'A>}7]vat. des Jahres 4<)G^'^*. Der Widerspruch von Beloch Griech.'jvc(3t}ov -avxocyov) Tib den o'-xaSTr/o. 239 Diobelie. Frö.Xr/. ö to'j vyj.

202. 308 ff. 62. 488 ff. v. hat das Bruchstück aus Theopompos S-paT«bTtoes bei PoUux IX 64 {Fr. E. Staatsh. 148 f. A. Auch in den Worten des demosthenischen Prooimion LIII S. an einem dritten vier Obolen ausgeteilt. au einem andern ein Chus Wein. I» S. Fried. mit den Zusätzen von Fränkel A. 161 opayijL^ xctl XXXIV ^oi v. Auf Photios falscher ^08 ^•'^ die allein verbleibende Notiz bei u. 1459 a. Einführung des Tetrobolon als Richtersold nachzuweisen.) sofort durch Kock in derselben Zeitschrift XXXIV S. ff.1(30 Erstes Buch. 130 K. 96-100 sucht die C. d. LH S. PS. 55 K. eine richtigere Auslegung gefunden. je wahrschein- licher sie auf die Verse des Theopomp zurückgeht. dann wenigstens bis in die Zeit des Aristoteles fortbestanden ^°''. zur Befriedigung der notwendigsten Bedürfnisse ausreichte 10'' St. Allein von den Stelleu.ai TEXTctpaiv fjßoXots (jj^TiEp daOevciöv-a tov OTjfjiov oiotyouaiv verdient das von Böckh Staatsli. Wachsmuth im N. 20. 41 und dazu die Bemerkungen von Brück PhüoJ. auf denen seine Kombination sich aufbaut. Bhein. Böckh . Mus. somit nur auf deren Deutung beruht. der die namentlich aus der Komödie geschöpfte Vorstellung beschränkt. Die Gerichtsverfassung. richterliche Tätigkeit offenbar um des regelmäfsigeren Ver^"^ dienstes willen mehr gesucht. Für die Zeit Ol. während für den Besuch der Volksversammlung damals eine Drachme bei der Hauptversammlung jeder Prytanie sogar anderthalb Drachmen gezahlt wurden. wiewohl er nur etwa die Hälfte des durchschnittlichen Tagelohnes ausmachte und kaum ^^^. wogegen die Beziehung auf den regelmäfsig gezahlten Richtersold sich weniger passend dem Zusammenhange einfügen würde. 215 gewiesene Verständnis den Vorzug: an einem Feste wird eine Drachme. dafs die Gerichtshöfe sich zum gröfsten Teile aus der ärmeren Klasse rekrutierten. vOv li (1879) S. Es war also die . Isokr.. 54 K. TETptußoXt'Ctuv ist aber um so weniger Verlafs. Areopag. 2.

7. Boiot. Wenn wir von feierlichen Eiden hören die am Delphinion vor Diaiteten geleistet wurden^. Aristog. 130). Und darin kann auch dann einen besonderen (S. ist natürlich kein Gegenbeweis. von denen sie ihre Namen erhielten. 1372. am Del- phinion und am Phreation Heliasten an Stelle der Epheten getreten waren. Mitg 11 S. 9 auch in der S. 19 dieser nichts geändert worden sein. um nicht der Befleckung zu verfallen (S.] g. beruht auf grobem Mifsverständnis von [Demosth. 131). Wie die Blutgericlite in der attischen Gerichtsverfassung eine Sonderstellung einnehmen. Verbrechen überhaupt von religiösen Gesichtspunkten beherrscht wurde. In allen fanden die Verhandlungen unter freiem Himmel statt.Viertes Haiiptstück. so standen auch die Blutgerichtshöfe mit Heiligtümern im Zusammenhang. 17. dafs diese dort auch ihre Sitzungen abgehalten haben. da Kläger und Richter nicht mit dem Angeklagten unter einem Dache weilen durften. 329. so folgt daraus nicht. 360. I 23 S. finden^. 71 ff. Wie aber die Behandlung f. ^ Dafs bei Lukian Bis accus. Euphil. für jede Kategorie von Tötungsverbrechen 121 Ü\). f. 12 die durch das Los erwählten Richter ihre Sitzung im Areopag halten. Für andere Prozesse aber durften jene Stätten nicht Verwendung . Die Gerichtshöfe. wie ja auch sonst die Formen der Verhandlung die althergebrachten blieben (S. Königshalle sich versammelten. Leipziger Studien VI Der AYiderspruch von K.] g. 1011. Lange Haus und Halle S. Neaira 80 S. d. [Demosth. 2 Isai. . v. dafs die Areopagiten (1883) S. Ebenso wenig aber ist auf die Autorität von [Demosth-l g. als am Palladion. vgl. 776. 20 als Tatsache hinzunehmen. so haben sie auch ihre eigenen Gerichtshöfe gehabt.

r^Xiaia töjv l)ei UsafxoUs-ÖJv nennt der Redner Antiphon und Gerichtshof der Thesmotheten^. 1 2 S.o( zci'. weil er keine Gerichtshöfe sieht ^. dafs einmal bei jedem Hause angelegt werden würde. Die Vorstandschaft bei solchen Prozessen haben die Thesmotheten . 203 und Jahrb. 27 a (S. St.. Scbömann de sortitione iuäicum p. oTctv 0£ S. aus welcher Stelle Gilbert Gr.. Aristot. ein kleines * Eine Weissagung.aa-Tjpia. Wenn v.aSTifJpto! i^iAiloL^^' TO /. 277 durch Aristoteles Politie seine Bestätigung gefunden hat. Wesp. Für die Geschworenengerichte war eine gröfsere Anzahl von Gerichtshöfen bei dem grofsen Umfange ihrer Geschäfte namentlich im fünften Jahrhunderte erforderlich. wiewohl es Übertreibung der Komödie alle ist.. ypacijö'. Chor. 220 ff. 28 S. 34. icissensch. I. wenn Aristophanes (S. Die Zahl der Gerichtshöfe vermögen wir nicht zu bestimmen. Pausan. oixaaTTjpi'otov die Zehnzalil der Gericlitslokale folgerte. dessen Urteil über die die einzelnen Gerichts- Wertlosigkeit des Scholion zu Aristoph. zu deren Entscheidung zwei oder drei Dikasterien zusammentraten''.i. 61 empfohlenen ErC'Jv[£p-/cTat . wenn von dem Spruch der dortigen Gerichte 83. darum gehört ihnen sie die Heliaia ^ . nicht blofs den sondern auch die Versammlung der Richter. 444 207 f. 143 A. 137 A. p. 774 (S. so be- ruht das auf einer Verwechslung mit den Richterabteilungen ^. = Op. Über p. TTjV T7. A. Wilamowitz Phüol. [j. so unzweifelhaft in dem Volksbesclilufs über Chalkis aus Ol. alltäglich sechstausend Richter in Tätigkeit treten 160) oder den Strepsiades auf der ihm gezeigten Erdkarte Athen darum nicht erkennen läfst. 3. 2. Appellation zk ^ xr^v vjXiatav TTjv t(Tjv i}sa. Mtjster. Über Aristot. sinn wie otxaöTr^piov Andokides heifst sie der Mit dem gleichen Doppel- bezeichnet aber r^wxio.i [or/.£yt'ffTa. f. S. 23 nach der 155 A. 10). Vgl. 800 if. 6 = Opusc. ^ 18J. 168 Erstes Bucli. 137 A. p.oÖ£-(uv gestattet wird ^. Die Gerichtsverfassung. d. 29). d. Der gröfste unter den Gerichtshöfen und ursprünglich wohl der einzige war die Heliaia in der darum die wichtigsten Rechtsfälle verhandelt wurden. Ueh. I 28. 63. da Aristoteles darüber auch für seine Zeit keine Angabe macht*.o(t*. 14 C. den 6 Anhang zu 1 Cii[r^ jener Schrift 33 f. lY 1 n. fingiert Wesp. 10). WoR. ^ s. £(? ci' or/. 68. Wenn die Grammatiker von zehn Gerichtshöfen reden. Kritik 1835 II S. 42. S. 8 (Anm. ciaayayiiv.. . höfe vgl. 21 S. 147 A. 8 9 F. 513 ff. . (S.3' gänzung £{. 446/5 Ort.

und zwar zunächst von der Ge- samtheit der Richter (S. '^ 14. 24. 357 Demosth. 25. L A.o.. 653. Beide nebeneinander Lex. 75 zl'^oi'cx-fi-io S. g. f^Xtov nicht beweisen. 37) und ä-r/. Schol. Malart.. 772 ifjÄtotatt -pö. die Herkunft der Wortes zweifelaufzuhellen ^^. 50 S. Byz.o8£Tü)v Avie S. für die Herodian bei Steph.' Meid. in I(j9 Gerade in den ältesten Belegen wird das Wort ^^. 63 S. 716. 310. ^^ Lysias g.ä-ZT] l'}. sriypot-La- aivcic (ö o rt c!. Theomn. 32. Die (ierichtshöfe. Glaukon nach Harpokr. 27 a und I n. 56). Timokr.icfJTT^. r/. nicht um nur die Thesniotheten aufzusuchen. *^ Schon die alten Grammatiker schwankten zwischen der Ableitung von T^Xto.totr'. aber sowohl der Sprecher der Rede begeben sich dahin.rp'rri g. Aber für die andere. 26) und von der Wurzel des Verbums äÄt^caibt „sich sammeln'". y. Vgl. Übrigens fanden in der Heliaia auch Verstatt ^^. 720. IV 1 n. vorliegt. u. g. hier wie bei Antiphon unter r/.. g. 1076. TimoJcr. 733. und ein anderes bei Demosth. 105 S. Trjv r/. Für die erstere kann natürlich der Witz von Aristophanes Wesp. Als Organ der Gesamtheit kann aber auch jedes andere Thesniotheten präsidierte Gericht den dieser aber Namen das von den führen ^^ Dafs auf das Lokal erst von den in ihm ist.tctict. dazu i}£a(i. HO bezeugte Psilosis. Demosth. bei Aristophanes Vög. Timohr. 16 und mehrmals bei Aristophanes. g. Bei Antiphon aber ist zwar nach dem Ausdruck dvctßö. 706. 6 -/. 21. e".v oox-^ tj7v> tt^v r^Kioä'XJ. 27' S. 152 A. (Anm. 89 ff. 8 OcOEGÖat 5' Iv T^ -ooov. Zur Kompetenz der Thesmotheten gehört ein ausdrücklich als solonisch bezeichnetes Gesetz bei Lysias g.vla. vielmehr das Amtshaus der Thesniotheten verstehen will.aft' k/Aa-r^-j iyM. 21 ziiJ-r^ixa.'.v -poaT[[j. Zusammen- tretenden iibertragcn es los darf man annehmen. 21 S.7jarj r^ y <. V S. nur in der 12 Formel des Richtereids Gesetz bei [Demosth. schon von Herodian bevorzugte Herleitung fällt in die Wagschale die Analogie des — = . Seguer. g. so ist in der Inschrift seine Deutung schon aus sprachlichen Gründen entschieden unrichtig.i'xioi. 16 S. 18. Tim. Aristol'r. da diese ebenso in dvTT^/. 529.a-apäxort -/. Gesetz des Timokrates bei Demosth. £{. I S. handlungen vor Schiedsrichtern Unters. seine Tätigkeit vaaC3'i>ai^* heifst.V-iertes Hauptstück. der letz- teren Bedeutung gebraucht./ T(jjv Philokrates zunächst an das Gerichtslokal zu denken. wie jeder einzelne von ihnen als yjXtaaxVjc 150). 28. Demosth. ebensowenig aber spricht gegen sie die durch die Inschriften (('. 97 S. auch wenn noch nicht gelungen ist. g. yiott'a sich erklärte. u. 138 A.iatav tt)-.] 7'py_iov) (S. Gesetz bei Demosth. sondern um vor dem unter ihrem Vorsitz tagenden Gerichtshof eine Erklärung abzugeben.

iXta. Die Länge des a steht durch oiXtCtu fest. 10. Iv dttpavit iffi ttoXeo)? ov xat i~' sXaj^ttJxoic auvtovTwv I? aÜTo. I 28. fügen dürfen. 120 loiza^sv ei? tö Katvov £tj. I. Vgl. Euerg. I. 137 A.taiav xaÄoösiv. 201 ff. Mnesih. n. 822 (aus dem vierten Jahrhundert) und von dem Komiker Timokles bei Harpokr. so traf das seit der von Aristoteles bezeugten Gerichtsverfassung nicht mehr zu. A'xtJdO'^ ou . ^^ Das Katvov Wesp. diesem verschiedene Gerichtshof dessen Lage mit dem für uns bezeichnet wird *^.aaxT. Stadt Athen II S. werden noch Gerichtslokale das ionisch-dorischen Ausdrucks für Volksversammlung schriften von der in In- Mykene und Argos in der Weiterbildung ä^tata vorliegt. AVenn auch Pollux (Anm. 18. d. von Pollux (Anm. ijleI^ov' oi Ttcrpajj'jaTou fAEjJ-vrjTat £V . od^TjS ^xovxa (wie der Areopag). I 28 s.ytouv und das endlich OoivixtoCiv ^^. 59. 1107 und dazu Anm. das 'Qiostov.170 Erstes Buch. 0£ . vier Nur von Grammatikern genannt^''. Die Gerichtsverfassung. 25. tö Tpi'ywvov oü zai fxEi'Covo. über Pausan. das BaTp7. vgl. 7j>.E|J. S. von Aristophanes aufserdem das Katvov.-/. 8 loTt oe 'ADr^vatots xal i'ÄÄa oixaa-T. 12 Genannt auch noch C.] g.u. zu- sammengebracht: „die [Demosth. der von des Archon und ein fünfter. T00£ oiau. Anm. Die für uns nicht verständliche Anspielung der Schlufsworte berechtigt noch nicht zu korrigieren. W. Meyer Forschungen z. 364 mit S. ) und das von seiner dreieckigen Gestalt benannte Tpt'Ytovov ^^ zu denen wir die zwei von Pausanias erwähnten. u.-£aiov.cd !3yT^[xaT0? ovo[j.a' BarpayioOv TÖ oj xal OotvtxiO'iv dt~ö iz /puifAciTwv I. unverständlichen Ausdruck Tipo? xot? xetyioi? Durch Zeugnisse aus dem vierten Jahrhundert sind uns bekannt die Gemäldehalle (a-oa ttoixO. 19) das Parabyston den Elfmännern zuweist. in der Niederung befindliche'". M. 137 ausgeschriebenen Stelle Wesp. II n.* Trctpdß-jaTOv. 778 B. 148) benannten. die anderen an der S. E. dem Stamm von 1142. W.vrjTa[ AEt'vapyoc. Ä. Gesch.2|ji£VTjX£v 6'^ji. II n. 47 nicht zu bezweifeln.pta oöx iz Toaoüxov flt. die erstere C.ct^£3&ai* Ö£ uEytSTOv xal TT^EiaTot auvictaiv. 'H/. nach der Farbe der Ober. a. wollen. 19) aus Deinarch belegt.i£VTOt ToT -apOtß'JSTlU £VO£-/Ct eOlXOtCov. A-JOtCr. ^^ Das letztere von Harpokration u. A. d. alt. wie Meineke u. Yvtöptijia or/. ^* Paus. I S.£v fxsv ouv xaXojfiSvov OapaßuaTOV xoci t6 Tpi'yiüvciv. schwelle der Eingangstür (S.tc(ia Zuletzt hat '^-IXtc Wachsmuth 1* 1^ 1 S. 11. aus Lykurgs Rede gegen Aristogeiton und Menander. tö TÖ jj.pia f^ r^haioc. ^® Pollux VIII 121 ijiaov. TÖ MnjTtyOU. lyzi -zh To 0£ ärJj TCiJ -/. Von anderen Gerichtshöfen sind aus dem fünften Jahrhundert bezeugt durch Antiphon ^^ das riapaßusTov als Gerichtshof der Elfmänner. und die Möglichkeit der Psilosis ist auch für Kalli- machos älizz nach Etym.

A. V S. Lex. das KaXXiov und das nach Metichos oder man als seinen Erbauer ansah ^^. 979 nicht mit dem Scholiasteu und neueren Topographen Deigma im Peiraieus als Gerichtshof für Handelsprozesse erschlossen werden darf. Hitt.ajTrjpiov [J-iy^ o'jtco Itzi A'jxoj -i'-p' oO /M rj Ar/. ob das Odeion in der Wespenstelle nicht vielmehr das vorperikleische ist. Verlafs u. folgt..3'ja-:o'j ok. Mr^Tt'yo'j TE^cvo. d-ö toü xcrXX'Jvötv -/tX.Viertes Hauptstück.ßou?. Stelle tilgen.aatT. ijL. zziyyAz nichts xai or/.cl'ov Tiapctß'joxov* xat wonach Sauppe Or. Ganz willkürlich korrigiert Vürtheim -o(pc£. [Ait^ovo. 367 A.pwv bezeichnet wird. p.}. 64) beruht.U. MVJTr/o. a. 88 223 nach guten Handschriften. zu Aristoph. 108 f..ryj oixa. 0. s. u. 215 y. ist. wie im nächsten Buche zu zeigen. <j. 0.':i'j5-:ov.. den genannten nuils dahingestellt bleiben ob sie alle wirklich verschiedene Lokale bezeichnend^.o'J|j. £— IOVJ. in der Kednerzeit wenigstens zum gröfsten avT^aovc'Jci 'AvopoTt'wv. M. in dem. 151).a/. W. 171 Mssov. V S. 120 und Phot. das 2" . S. Seguer. hat namentlich Stojentin de Pollncis audoritate p. Die Gerichtshöfe. da Tsiyt'ov nicht Tslyo. beruhen nachweislich auf Verwechslung ''^^ Auch bei den Metioclios genannte. 269 a. gegen Schömann gezeigt. oixaSTT^ptov ci-ci KaA/.. soll das Kctivov bei Aristophanes das kurz zuvor von Perikles erbaute Odeion sein. und Etym. 17 = Hesych.3'j3Tov. 69 f. während Bekker ohne Variante aeaov 7:c(pc('. Mnemos. 228 bewiesen. M. oder wenn hei PoUux VIII 122 der Ardettos als oiy.cvov ixac/v" cu.j. £'za/. Aber es fragt sich.0V (KaXÄctov und KaXXtio'j die Handschr. u..Jedenfalls hat das irpo? damit zu Schäften. Dafs ebenso der Gerichtshof ^-l Aj-zw bei Pollux auf Konfusion mit dem Amtshaus des Polemarchen (S. W.aar/jp'. das uiiov Schol. prov. ^2 Nach Vürtheim a. könnte man an den von der Komödie verspotteten Zeitgenossen des Perikles denken. XXVIII (1900) p. StxotaTT. III 94.r^%kw i~l Mrjtr/o'j dpytTcXTovo. — to os MijTi'yo'J = So Schömann p. Wachsmuth a. gerichtshöfen. tö or/. . 235 f. das MsT^ov.is" Toi. u. u. d. . 46 f. 0.io'J Toü TTCTTotr^xoTo. bereits Schömann p. Sklaven vor grausamer Behandlung ihrer Herren eine Zuflucht suchen durften. o'jTüJ y.Mr^-r/o'j Phot. S. auf dem die Vereidigung der Richter stattfand (S. Ganz unverwertbar ist Etym. II p. IcTi 0£ .309. dem Wachsmuth a.£'jaavT(ov wäre. . Andere Namen. Append. f^rpdrj'i von Prozessen in diesem Heiligtum die Rede ist.cf3TTjp'.'jv twv -iovr/cüv.. Seguer. Wesp. a.. J] Wenn auf die zuletzt angeführte Glosse ^Tjtopos 5i-/. die in der späten Überlieferung begegnen. E. das = u. ^' So. töv oü Ta ß^XTiciTa a'j(i. wenn bei Phot. . att. acT^ov -c(pc(. a. 1 wenigstens -ctpctjj'j^jTov an zweiter H. so müssen sie abgesehen von den Blut.ov övofxaavJsv ir^o Mtjtio^o'J dpytTexTovo.pwv 'At^Tjvr^ciiv und Phot.). 234 -otpaß'js-ov Das KctXXiov erwähnt auch Lex. Was die Lage der Gerichtshöfe angeht. d. und dafs aus Aristoph.

. -irJJlia. TtapaTip. 598 tou? oifj[xoTixov). M. f|X£iv Aischin. p. -pdixo. TÖ XäOpa Ytvoij. sein ganzer Abschnitt über die Gede genio Socratis £p[j. da nach Aristoteles (S.iat'a -/ot/.. wie die bei den alten Grammatikern beliebte Ableitung des Namens voraussetzt. Wölk. 772.£v ' JÄufj-rtooiopo? oüroal xdyio exaiH. Plutarch ihre Geltung. für die sie heit Raum bot. dafs die ^n-^aA 8r/. über die man zu bequemerem Sitzen Binsenmatten breitete ^^. Die Gerichtsverfassung. Ahnlich zu ?'j/. 120 S. 378. Also trifft die Ableitung des Namens bei Pausanias (Anm. dafs in der Strafse der Bildschnitzer sich mehrere Gerichtshöfe befanden ^^. Tou. 580 E Tropejo'AEvo'. Y S. Was die Einrichtung der Gerichtshöfe angeht. Ritt. dürfen wir bei der ^"^ grofsen Zahl von Richtern. 3. Ktes. 292.. Vög. 2* Anbau zu verstehen.&dv-as otxaSTa. 107 ff. 89 u. 2 zat oicottt^ [j. r. am Markte gestanden haben.jiyjV £7:1 g. zu erweisen. Seguer. 88. auf denen sie mit ihren Dafs das Parabyston sich am Markte befand.7] Vgl. 367 aus Antiph. Die Richter safsen auf hölzernen Bänken -^. Herod.o'j. als u. Wölk.] 207 S. Am einfachsten ist es wohl. 708 folgern. "\V. 109. 18) so wenig das 2^ Wachsmuth Richtige wie die Erklärung des Lex. O'jve/.b 255 y. tö toO xair^yopou ß^[xa. 31 S. Wesp. -apctßuaTov Einbau. das Unbedachtsein der Gerichtshöfe aus Aristoph. wie bemerkt (S. 25 A.. 10 S.aDt'Crj-osi toü zpiÖTou Pollux IV 121. Verunglückt ist der Versuch von Richter Prot Vesj). 5' ccjtoT? mä twv ~apä TÖ[ otxctaTTjpia cje. 709.EtTctt oiöt tö iiTratOpiov ocjto slvat xal tuI r^Xitu -/aOE^ecöai tob. br. ^"^ Wesp. v. mit Sicher- annehmen. Aristoph. -po. Pollux VIII 133. a-evei yjv .o('j7T. 1(37). "^ [Demosth. 208. 146) der Zutritt zu ihnen durch die allen gemeinsamen Losräume Nur für eine spätere Zeit hat eine Angabe des erfolgte ^^.pia nicht da lagen. woraus zugleich erhellt. .172 Teile Erstes Buch. R. aus religiösem . äravtcüatv. Schob zu Demosth. 28 Hesych. Wesp.Q-Jz — toü kii^vj ßr^aaTo?. Erm. dürfen wir zunächst als Regel betrachten. dafs sie bedacht waren. Schob zu Aristoph.j.£vov.OYX'jcp«}v richtshöfe hat 2^ mehr verwirrt als gefördert. 771 ff. Grunde unter freiem Himmel abgehalten und dafs die Heliaia unbedacht war. darf man mit S. 11 S. Für jede der beiden Parteien waren erhöhte Sitze oder Bühnen (ßr^aaxa) hergerichtet-^. 862. 'tti Anm. d. OE T^ytuvt^exci — g. Nur die Blutgerichte wurden. 24 = Etym. tö toj (»EjyovTo..»1176. 13. 7rp6. was für das Parabyston durch Antiphon ^^ feststeht. 6Xiy(xpyi'/. 10 S. -/. Olympiod.

V/jXö'.aaTT^puo) geschehen ist.05i)tV£. in dem Anm. Die Rednerbühne also ist ZEpis/o'j jtüv sprache (V.Viertes Ilauptstiuk. 685. rc^p^rp. dpiOfAOÜSlV. 349 civJtü) -/. auf ^^-j Gebrauch genommen. 848).&ibv g. In der Stelle i'j.' ö /. Trpö.j. denn an eine Gerichtsverhandlung vor dem Volke kann dort nicht gedacht sein. . 238 rapi/. QU (Yr^'i. t6 or/. rotpot-p. ebenda 55 S. Der Sitzungsraum war mit Schranken (of>'jcpc(y. genannt^'. ß7)iAa Ekkles. und zu welcher auch die Richter bei der Abstimmung herantraten^^. befindlich war die Rednerbühne.) um- ^^ ^' Hypereid. to ßr^j-ia toOto £v tiü äaijT /.^)rj. 647 gemeint. zl Itti 59 zir. to'j. macht dagegen Wesp. auf der wir auch den Sitz der Vorsitzenden Behörde zu denken haben. y. wie schon der Scholiast getan hat (actvt^wv '^r^al -tüv övoixaTa täv EisayOr^aou-Evojv £{. Die Verscliiedenheit folgt aus Stellen wie Aiscliin. zu Arist. 257 Nach Aristoph. -. passendsten von der ganzen Estrade verauf den }. welclie nicht nur auch die Zeugen bestiegen. -r/rA -r/j ß/jaot-ro. 173 Beiständen Platz nahmen^". A. Euxen. rapa/wpüi aot toj ßT^rj-aTO? e'ojc auch z. wie dies auch von dem Schol. iv toT Sr/.ol\ Demosth. 369 f. In ihrer Nähe mufs auch der steinerne Tisch (Xif)os) gestanden haben ausgezählt wurden mit einer in dem nach Aristophanes die Stimmen später wurde (h^für im Zusammenhange Veränderung des Stimmmodus eine Zähltafel (aßet?) . in der technischen Bedeutung des Worts in der Gerichtsdr.p' Aristoph. f. 677 wird -o am 127 standen. -. Aber die Beziehung des Wespenverses auf die Estrade weifs ich mit ota nicht zu vereinbaren und verstehe aav(oe. 2 r.dJv Ö3''av r^ O'. ^2 p. 443. die die Ekklesie an den Gerichtshof verwiesen und für deren A'ertretung sie auvr^yopot bestellt hatte.ocjTOv ^^ •J'j. 333 of^xa TrotTjOov oj xi? -fr^^vfuz. Wachsmuth S.n. gleichfalls die Sprechenden.v.i S.der Acharnerstelle überS.tTT«ü oiä TÄv 5av:8(uv \xzi'j.ctaTT^piov).r^^. lÄEyov. Ekkles.. sondern an eine Klage. ^otpivTj? ZcpteX&civ geltend und falst Xi'8o. Acharn. dp-uu. bühne in der Heliaia der für die Tribüne der Volksversammlung übliche Ausdruck )d\)oz übertragen worden zu sein. 7ro(pc<-/.'. was Richter trägt. Das Nähere hierüber wie über andere P'. sondern ßr.oyw '>tv oder Ktes. vgl. £'.-o'. A/].xaiav 'i/y^ov Ät'Oov [xe Osaftc«'. xciiv'jv i. 683 scheint auf die RednerS. Wesp. 33 belegten Sinne. Verschieden von ihnen. Ivraüitor T:apc?. 554 .7i)Tjac'vo'j. B.a7. f. aber wohl auf derselben Estrade. 165 S.'j}o.inrichtungsstücke der Gerichtshöfe wird besser bei Darstellung des Prozefsganges besprochen.!}ovTa sV. 705. 311 :)]•. Die Gericlitsliöfe. 715. 441.

ly/. Hitt. iXirpo^ xcti auiaov v'jvt tÖv aa'JTOÜ -Xr^atoyiopov xo'j fj-T^-OTS Oö'j rapi xi. 770. Konon 41 u.TCit und auch im Rathaus Aristoph. 191. um Gericht halten zu können. Ixxofxtaat. Wenn über Sachen. g. 56 S.). ör^jpuTov d zw. öv ot ^/ 'AiiT^vott. 552 und 830 mit den Schol. Pollux YIII (wie 17. = u. um jedem Ungeweihten den Zutritt zu verwehren ^^.] g. 207 S. tö toü Aüxou. 443. Demosth. 133. bei Harpokr. iazh fjpw. um seinem geliebten Richtergeschäfte nach'"* Aristoph. E. 35 Baital. 386. Dagegen wirft Schol. toO "/. a. 196 S. or/. Kies. d'vot. 124 mit den Schol. das mit einem Gehege umzäunt war^^. Timarch 117 S. S.. Isai. Eratosthenes äp/aia. Dikaiog.(C£t ^v ul Ytypaij. der wohl darin seine Erklärung findet. und das wird ihm sofort erfüllt: 820 zdpes-i ro'j-i' xctuTo. oÜToai. zu Wesp. g. Auch Privatprozessen I Erbe 20 S. Gericht gehalten wurde.toe.o'JvT£. . Die Er- klärung gibt das Scholion -tvofxtov x&[j. 32 S. 775. etpr^ra'. -.]^74 Erstes Buch. 776. diesen Begriff und -/. (xiyxXi?) geben ^* imd durch eine Gittertür zog geschlossen^^.t^o äTroTtapoco. )}r^pto'j A'Jxo. d. ocupoooxo'JVTs. 7. Wesp. ein Brauch. stellte man noch in einer fünfzig Fufs ein Seil als Schranke um Entfernung von den Gerichtshof und an demselben Staatssklaven auf. Die Gerichtsverfassung. 675. V. -/. Hesych. 641. g. dafs der Wolf als Symbol des flüchtigen Verbrechers galt^^. rctpa-p. Said. 5 S. ö. [Demosth. t^v ö A'Jxos. V.i. Darum verlangt bei Aristoph. 17. 258. Demosth.ly/^. 99 E. oüpr^scu [j. zeigt 393 f. 39 &nec^. Tipö.cüij. u.aTa e' jjiop'^Tjv 0(upo5o7. 14 S.£vo. u. g. ^Z^ertft. Was es aber mit dem TjpoTov auf sich hat. 778. a. TFesjj. toi. Sonst drängten sich bei wichtigen Prozessen Zuhörer in grofser Menge um die Schranken ^^ Vor den Gerichtshöfen befand sich ein Standbild des Heros Lykos in Wolfsgestalt. 873. 4. auveaTpr^ov-ro oOev Aüxou oexcts.otarrjpto'. M. Der Heros wurde dann aber als Schutzpatron des Gerichtswesens betrachtet. Pollux VIII 124. -po. xdvva. I 23 24 bei Chor.axTov mit Schömann für aveu oixotSTTjptou zu verbessern ist)./. Kranz 1269 3s 293.|i. Aristog. welche die Mysterien betrafen. Pollux VIII 123 f. 210 K. Antiph. durcheinander. u. SpjcpaxTO'. bei Harpokr. Onet. ocxci^ojv* l/tuv.woto(. 23. 386 (Fr. 36 3' Apj'fot/. v. Trspl tt^. u. 598. den darum bei Aristophanes der im Hause festgehaltene Philokieon um Befreiung aus seiner Haft anfleht. II* S. 819 Philokieon. 141. dop'j'-sax-ov ä'vc'j op'j'-fotxTO'j Sixcta-r^piov yj dcf'j/. S. a. Hesych. Etym. W. Wesp. S. Aischin.

376 unter Bank sitzenden Richter verstanden.Viertes Ilauptstiick. den Ausdruck Sippschaft des ein . Wesp.cd TiptüToi or/. £'v£. der Richtigkeit der Notiz im Schol.G(.ji.. Das Sprichwort Aber auf die Bedeutung von rjzvA'izv) kann die AVendung nicht von bestimmendem Einflufe gewesen sein. 175 gehen zu können **^. p.£v'. Hiket. gebraucht. otxaaTTjpioi?. gegeniiber bei Eurip.ov rfj h toi.ii7 42 S. rechthalten. wieder Photiades '\}h-. Sippschaft schon bei Zenob.vä XIII (1901) S. 389 hegen durften.' aL» y'^p fjl^-zrj *^ Lex. Cantabr. Die (Gerichtshöfe. 113 n. rpö. 63f. %ja). 375 u. -/.aaTal zw hj-Aov. *^ Dieser Bezeugung gegenüber lassen sich die Zweifel nicht aufdie Meier de bonis damn. 'laalo? cv toT T£|j. 139 f. darum hatte zu allerhand Besprechungen zusammen Komiker von bestechlichen Richtern in Anklang an das Verbum osxa^stv. Ähnlich wie im Texte schon Bernhardy Eratosthenica p. Er soll darum auch an jedem Gerichts- tage den üblichen Richtersold empfangen hal)en'*^ An seinem Standbild fanden vor den sich Sitzungen Ilichter wie Parteien . tu "/-Ott S. (i^r. a.rjcl fjpwt i'/ji^rpa^i {t/lf^rm^yp'x-) Dobree) keine Stütze findet. bestechen. Keiner Widerlegung bedarf die Aexa. ctÜToT xö otzctaTixciv lu.y. . Lykos". Wesp." iopjijivo.s 'ji'j-rj-i yct-roiv yj[jiu. 389 Aj/. 672. Erklärung von Richter der A'jxo'j 5£7. A'jxoj o£/. Arist. V 2 und den Parallelstellen. der Schömann folgte. A'jzou wörtlichen "^ osxa'c. 26 A'jxo. p. 214 und jüngst in der verderbten Glosse des Phot. Wendung geworden co Aristoph. und damit fällt auch die künstliche Deutung von Eratosthenes.).o(. der dann zu einer sprichist^^. o't was und Said. Zuletzt hat die auf der ersten Wachsmuth S. ojto. 219.

der Weise geregelt waren. welche Lysias für einen der Kläger gegen Ergokles. verfafste.) gezeigt worden. ist ein richterliches Einschreiten des Volks. geschrieben sind die Reden des Lysias gegen Nikomachos. Die Eisaugelie. den Mitfeldherrn des Thrasybul auf seinem letzten Feldzuge 388. soviel wir sehen. 42 ff. 1. als in Rom hat das Volk in Athen seine durch Anerkennung gelangte Gerichtshoheit zunächst nicht in der Gemeindeversammlung. wenn durch eine verbrecherische Handlung ihr sicherer Bestand in Frage gestellt Dafs aber ihre richterlichen Befugnisse erst allschien.oi gerechneten Reden des Lysias gegen die Getreidehändler und für den Ge- . die aus der Gesamtheit der Bürger Solon genommen waren.Fünftes Hauptstück. ist lafs einer Eisangelie nur eine auf Andie Rede. die in dem uns bekannten v6[xo? cicaYYsXxixos vorliegt. veranlafst wurden. schon lange. des Lykurg gegen Leokrates und des Hypereides für Lykophron und für Euxenippos^ Nament^ Niclit hierher gehören die gewöhnlicli unter die thixyyzXTiv. wenigstens in der Hegel auf dem Wege der Eisangelie herbeigeführt worden. ist schon oben Allein. die durch Eisangelie vor Von den uns aufbehaltenen Reden dem Volke gesprochen. Erst seit Kleisthenes hat die Volksgemeinde dann zu Gerichte gesessen. bevor sie in (S. sondern durch richterliche Ausschüsse ausgeübt. Für Gerichtsverhandlungen. mählich genauere Abgrenzung gefunden haben. Von dieser ist also zunächst zu reden. Die Gerichtsbarkeit des Volks und Anders zur Rats.

die wir wenigstens in einigen Hauptzügen noch zu verfolgen vermögen. IV (1872) p. In speziellem Sinne aber steht etcjayYsXXsiv und £t(jai"yc/a'a von der Anzeige einer strafbrechlichen. 74 ff. 329) Z. in seinen Aber dies Gesetz nur das letzte Stadium einer längeren Entwicklung dar. Dazu Böhm de £?aayY£>a'at. B. 5. und on ihe eisangelia Journ.£v!ct?). Eisaugeliegesetz wie es nach der Mitte des vierten Jahrwesentlichen Bestimmungen kennen stellt hunderts bestand. Die Gerichtsbarkeit des Volks u. gegen Pistias. 660) Z. 71 ff. die Gegenrede zu der Klagrede des Lykurg. von Lykurg die Rede gegen Menesaichmos und die zwei gegen Lykophron. gebenen Darstellung sind die einschlagenden Fragen gefördert von Swoboda Hermes XXVHI (1893) S. die die von Staats wegen an ein Orakel Gesandten über die ihnen gewordene Antwort an das Volk erstatten^. 339 ff.ixo'j -/. 22 heilst eisayystXauLEvwv „auf Antrag der Strategen". Aber n. Rats. endlich von Deinarch die Reden gegen Himeraios. von Anzeigen. ^ Volksbeschlufs von Milet aus dem vierten Jahrh. gegen Pheidiades.ara/. mit so unzulänglichen Mitteln unternommen. z. tojv c-paTrjdiv 12 . auf die Überschriften der Lysiashandschrift so wenig wie anderwärts Verlafs. Lipsius.Fünftes Hauptstück. Chr. ist bei beiden waren dij(x-j'(zl'ziy. 177 lieh tischen durch die letzteren beiden erst 1847 aus einem ägypPapyrus veröffentlichten Reden haben wir das . dafs seine Widerlegung im einzelnen überflüssig ist. Den aus Hypereides zu ziehenden Gewinn hat zuerst verwertet Hager quaestionum Hyperidtarum capita duo (Leipzig 1870) p. gelernt-. KhoLy^illziv wird im weitesten Wortsinne von Meldungen jeder Art gesagt und so auch in der offiziellen Sprache der Urkunden gebraucht. * Durch diesen Fund ist die vorher mafsgebende Darstellung von Schömann de comitiis Ätheniensium (1819) antiquiert worden. Attisches Recht. in dem späten Dekret von Ephesos Lebas-Waddington Inscriptions 136 a (Dittenberger n.oi Unter den verlorengegangenen Reden die Rede des Antiphon zur Verteidigung auf die gegen ihn gerichtete Eisangelie. Dagegen ist der gleiche Versuch von Brewer die Unterscheidimg der Klagen nach attiftchem Becht (Wien 1901. 104 (Dittenberger Sylloge 2 n. Sonderabdruck aus Wiener Studien XXII und XXIII) S. 564 fr.'jaEio. die als rednerisches Kunstwerk im Altertum besonders bewundert war. Revue archeologiqiie XXVHI (1874) p. gegen Kallisthenes. v. Fränkel die attischen Geschworenengerichte Nach der in der Neubearbeitung des Attischen Processes geS.) und für Menesaichraos. gegen Pytheas und die ihm fälschlich beigelegten gegen Timokrates {rn'. gegen welche die Rede des Hypereides gerichtet war. gegen Agasikles (. 47 ff. 16 ff. of philol. ad comitia Atheniensium delatis (Halle 1874). und Thalheim ebenda XXXVII (1902) S.

um deren Ahndung herbeizuführen. 618. mit den Worten ote s(aTj7c>vX£ derselbe Zeitpunkt bezeichnet sein wie mit den folgenden iv IxEtvw -cul iy&wi. 342 TzolXob^ 'JfAwv 6f/(L St-xa^ovia.TovEvoti töv Zwar mufe. 48 S. Strenger gewahrt ist der Unterschied zwischen beiden Ausdi'ücken in Andokides Mysterienrede aber auch da ist EfsayyEXXtiv von Pythonikos nicht im eigeutlichen Sinne gesagt (§ 14 S. 14. Theomn. tjv ix^i^T^ i-!zi T<üv xal äcpsi'Drj otappVjOTjV Xsyci otOTi cpr^at'v eooie tö^. eine Eisangelie im engeren Sinne angestellt haben kann.TjiHj siaayyetXai. Daneben im gleichen Sinne rpoaayysXXEiv und xa-ayyEXXEtv. Von Solon selbst aber wird der Ausdruck gebraucht sein in dem * Vgl. Seine technische Bedadurch. 479.öv aÜTiü OTjixrjYopelv dij. Eratostli. 9 nicht beachtet. tiLv 'Ap£07:ayiT(üv ßouXijv E^sayyEXXEiv äTtO'^at'vovTi Trap' ov dotXEtxai vofxov. Aber schwerlich ist für diesen Fall Eisangelie mit Schömann p. 5 Inschrift von :Mykouos bei Ziebarth Hermes XXXII (1897) S. Denn dafs Agoratos nicht.a'jToü. .vr^aTov zi<3ij-f(£kXz O'jx T(i oTrXa äroßEßXTjxoTa tx' d. 474 ' ttizvza . 7. der die Klage erst nachfolgt. 8 behauptet. da er nur dem [xtjvjtt^. 14). 50 S. Avofür die Zusammenstellungen von Ziebarth Belege bieten. wie Böhm p. ^ — Aristot. 415.aoia.tji. . ist aus der ganzen voraufgehenden Erzählung des Redners klar. tj xpt'at. Die Gerichtsverfassung. Im weiteren Sinne steht es auch bei Lysias g. und von ihm Ebenso helfet es [xtjVjo'jgi doch auch § 56 und eisayYE^^Xo'jat von derselben Denunziation Lysias (j. 196 n. " iv IxEt'vtu yip Tiü äyüivt xöv irat^pa IcfaaxEv äTTEy. 202 A. Agor. TiLv TOTE TrapövTcuv. Andromachos den Zutritt zum Volke vermittelte.ts dachte Heffter S. 27 S. nicht auf eine Anzeige. was Böhm p. deutung aber gewann der Begriff der freilich auf Authentizität keinen Anspruch Beamten gehen nach dem Berichte über Drakons Verfassung. somit zhij-it). besonders Lysias Tpictxovxa g. In dieser Bedeutung werden die Ausdrücke auch von den Rednern auf solche Strafanzeigen angewendet. An £'vo£i. 1 S. oo^avta TäXrjOrj EtaaYyEiXai. In der älteren Zeit konnte dies nur der Rat auf dem Areopag sein kraft der ihm obliegenden Aufsicht über die Ausführung der Gesetze. 4 IItjv tuI doixoujJi^vtp Trpös xv. gemeint. baren Handlung an eine Behörde. 83 zu statuieren. An ihn sollen Anzeigen wegen Übergriffe von ctaaYYsUsiv in gleicher Verwendung^. sondern wohl liiayyEXt'a oo7. für die besondere Formen und besondere Bezeichnungen sich Auch aufserhalb Attikas begegnet ausgebildet hatten*. hat*'.178 Erstes Buch.u auf die Klaghandlung selbst gehen. dafs er auf Strafanzeigen an eine bestimmte Behörde beschränkt wurde. 4. OTE A'Jöi&Eo. 0EO[i. . Das gleiche gilt von Menestratos nach ä'^£iaav — § 55 S.

^ Harpokr. 17«) das den Areopag zum Gerichtshof über Verschwörungen zum Umsturz der Verfassung bestelltet Als aber seit Kleisthenes die Volksgemeinde selbst über Verbrechen zu Gerichte gesessen hat. in denen vor Ephialtes die Volksversammlung Recht gesprochen hat. 3. 8. das sie mit der uns hier beschäftigenden Eisangelie an Rat und Volk verbunden hätte. holung des früheren Gesetzes gewesen sein muß. S. im xaTa/.. VI (1874) S.'JCci ct-j-tüv. v. 92. die ihren Bestand oder ihre Sicherheit zu bedrohen schienen du mufste auch auf Strafanzeigen gegen solche Handlungen der Ausdruck übergehen.. der aber als Lesung des Papyrus jetzt feststeht. . Uats. Da aber mit jeder Sache. Aus der Stelle fällt jetzt volles Licht auf Andok. öivTos tizcLffOda. 'Jv ap^r^ i\ tt^ -oÄei tt. Von diesen zwei Aiten der Eisangelie ist im gehörigen Zusammenhang zu reden. war schon Philol. d. sei es in der Form der Anbringung oder in den Folgen oder in der Ähnlichkeit der Fälle. or^aoy. . dafs Epichares dem Gesetze Solons verfallen sei das die Tötung dessen . ist uns weder bekannt noch nach der Gesetze. über die ein Volksbeschlufs gefaist werden sollte. 46 f. v. Nach dem Zeugnis eines alten Lexikographen war dies der Fall für Anzeigen. 410'09 gefafster Volksbeschlufs verlesen. so bezeichnet Eisangelie in vorzugsweisem Gebrauche die Anzeige einer strafwürdigen Handlung an Rat und Volk und sodann in natürlicher Fortbildung der Bedeutung das Strafverfahren. -spl mit auffälligem Ausdruck. 234 bemerkt. l'xptvs loAiüvo. Myster. 95 f. das durch solche Anzeige veranlafst wird. stsa-fj'cÄia. u. 12* . toj otjiao'j G'jvtSTaijivo'j. Die Gerichtsbarkeit des Volks u. die M^egen schlechter Behandlung (xaxtucji?) von Waisen Erbtöchtern oder Witwen an den Archen und wegen Amtsvergehen öffentlicher Schiedsrichter an deren Kollegium erstattet wurden^. Von den drei uns überlieferten Fällen. vorher der Rat der Fünfhundert zu befassen war.ctTaX'jUc-'arj. '' Aristot. Anz.ov xccl toü. 4 vo(j. Damit aber war nicht ausgeschlossen. Dafs dieser in der Hauptsache eine Wiedergestatte cJ. Dort heifst es.Fünftes Hauptstück.pa-ia. wird wenigstens für den einen eine Eisangelie als Anlafs der Verhandlung ausdrücklich bezeugt. Ein weiteres Gemeinsames. dafs das Wort auch noch für andere Arten von Strafanzeigen herkömmlich wurde. zum Beweise dafür aber ein auf Antrag von Demophantos Ol.

oXoY7. 2. Anders Thalheim S. wurde über Miltiades abgehalten. halb wegen Täuschung des Volks von Er wurde des- Xanthippos vor dem Volke angeklagt und entging nur mit Mühe der Todesstrafe.uou a'JTtü xaxä ttjv äTrdXuatv to\> Oavaxou.cv — 7:poCY£voij. VI 186 E'x'v>)t7:7roi.o.av Piaton Gorgias 72 S. OavctTou ÜTrotyaYwv Otto tov MtXttdoEcc iouov. £. uud dazu üatv vo[jios S. (oiooaatv) — xd'v ti. üzoay_ofji. 5 |j. durch diesen Fall ein altes Gesetz veranlaist zu denken. 43. wenn jemand durch Versprechungen das Volk oder. 411/0 ansetzt. Die erste Gerichtsverhandlung der Ekklesie.180 Erstes Buch. 345. 1204. 516 E. 43 A. wie es heifst. vorauszusetzen.a7ro(TT^5T] zEpt aO-oü.aia ttjv doixtVjv TTcVTT.xovTa TotXvvTois Mt^. üfxtv ii\ Ti. 6 'Aptcppovo. wohl aus • (Blafs evavTiov evos). tov ofju. Volk.aa. der in dem Gesetz eine Zusatzbestimmung zu dem vo. -/. 16 of/YE>. Es liegt nahe. 132. der xupt'a ^y. sieht.\ a'jxocpavTiöv TrpoßoXd.Evou 0£ xoü oV. Eto- 67 S. ivavTt'ov täv ttoXitiLv TiapaßT] toOtov 'iwyo^ eIväi xeXe'jei toT äotxEiv. Demosth. EtaayyEXTtxo.z\6z Tt a/M öavaTiu Ti TOV orj[j. idv Tt. Timoth.ov l^riixio\i\. von der wir Kunde haben. Rat oder Gerichte täusche^". 498. 93. xuJv 7.Tia'oTjs (JEv — teXe-jt« xtX. wurde aber in eine hohe Geldstrafe verurteilt. Noch in der Zeit des Aristoteles war für solche Klagen in der Form der Probole in der festen Tagesordnung wenigstens einer der regelmäfsigen Volksversammlungen.a. wo nach dem Gegensatz Evt tivi zu dem Folgenden ^^ ivavTi'ov verderbt sein mufs. 135 '^'^ S.ov üzosj^oijievo. . Aristot.j. CTjf^ituaav-o? oi -/. durch Dazwischentreten des Vorsitzenden Prytanen. 5 eczv ti. ti g. die nach seinem bald eingetretenen Tode erst sein Sohn Kimon erlegte^.tav elvai ö'vxtuv. man hierher Deinarch ö(i. das die Todesstrafe darauf setzte.'x-L-ij'jr^ voijlo. den er schon Ol. r^ 100 tj S. 24 sati — tÖv 07)fA0v iiar.T) r.xlr^da der sechsten Prytanie.u)v otxaaTTjpiov £:a-aT7jCT) -zä z'Zyaioi Tiaa-^Eiv. wie es anderwärts heifst.pivEtv v.aJMi ooxo'JVTiov EjfEtv ä'v TIS 'JTZos-^6ij. G.£vos ßouArjV vofj.u. 'j-ooyö- Gegenüber diesem Zeugnis kann in der Rede gegen Timotheos nur ungenauer Ausdruck vorliegen. Entwicklung. Vhil. und in dem feierlichen Fluche. 3 eartv dpyalo. 487. Dagegen ij-Evo. 6 Fälschlich aber bezieht vo. Lqyt. den ^ ofj[jiov Herod. 92. Die Gerichtsverfassung. Tt TroiTjOTj Tiü OTjwo). die er durch glänzende Verheifsungen durchgesetzt hatte. Gelegenheit geboten ". kläglich gescheitert war. die der Gebrauch des Wortes genommen hat. 4 S. dessen die Redner wiederholt gedenken. g. als die Expedition gegen Faros.o.t ty]? 'Ai^rjvatuiv dTzdzr^z et'vev.

'x- i. 398 A. ?. vom Ostrakismos stellte betroffen war*^. u. 0. Wilamowitz 12 läfst Arifst.irchos. . 70 S. cijCc/YE^ta tiaijyzO. 343. Lex. 116 richtig hervor Busolt Griech. S. 'AXv.oj haben die Handschriften der Eede Tia'yp/o'j. bewahrt und danach von Valesius hergestellt.. xotTV. Gesch. Die Gerichtsbarkeit des Volks u. den folgenden Dezennien wird von zwei Straf- gerichten berichtet. töv Xctpao-j o->^ •Jrof/i-^vavTcz TTjv zepi TTj? zpoooai'o«. I 135. ::. I S. Das ihm früher auf der Akropolis errichtete und zu einer Schandsäule . 7. Ath. Aristoh: 97 S.•/ 2. Aristot. fj. 47 S. umgegossen auf der die Namen der Verräter voran des Hipparchos verzeichnet wurden **. ti. 190 schon Miltiades nach diesem Gesetze richten. G. 4. 319 a. als er. '* Lyknrg g. zaay-fOJ. Für Xc(pi». Standbild wurde niedergerissen . Demosth. Die Anklage erhob Leobotes aus dem Hause der Alkmeoniden in der Form der Eisangelie. zu scheiden ist. hebt gegen Wilamowitz Ari$t.^-A Osaia-royJio'j. u. 138. Ath. Cantabr. hei Harpokr. y.s. a. Aristoph. Themistokles wurde abwesend ebenso wie Hipparch zum Tode verurteilt ^^.tÄ. 653. 36. später sich vor die Volksgemeinde dem Gerichte nicht wegen Verrates geladen. der richtige Vatersname ist bei Harpokr. Kraus 282 S. Dafe übrigens diese o-t^Xt) der Verräter von der durch Thukyd. Aus hielt. einen Verwandten des Peisistratideuhauses der wegen dieser Zu. d.Fünftes Ilauptstück. von den Spartanern der Teilnahme an den verräterischen Umtrieben des Pausanias beschuldigt wurde. Androt. und abwesend zum Tode ver- urteilt wurde. schon aus der Heimat durch den Ostrakismos verwiesen. Deinarch g. VI 50 bezeugten -epl tt. -rwv T'jpawojv ärtata. iJ-jl im Beginn jeder Volksversammlung der Herold gegen die Feinde der Gemeinde auszusprechen hatte. deren Urkunde noch Krateros seiner Sammlung attischer Volks- beschlüsse einzureihen in der Lage war. -ctpaTrp. liats. 363.azojvo. v. 219 "lirTrotp/ov v.wi. Kpatspov u.t i\i(oß{or/^. The. Auch über Themistokles hat das Volk zu Gericht gesessen. II 1^ « . 8. gehörigkeit zuerst aber. Sohn des Charmos. a. Thukyd. Demosth. 22. wurde ausdrücklich verwünscht. W. 13 E. II S. otjIjlw zpi'aiv Auch den Volksbeschlufs über die Säule und ihre Aufschrift liefs Lykurg verlesen. die das Volk ü])er Verrat (-pooo^ia) ab- das eine gegen IIi])]i. wer mit seiner Rede Eat oder Volk oder Gerichte täusche*-. Leoh: 117 iv T(iT f. dem aber die Herausgeber bis zur Bestätigung durch Aristoteles keine Folge geleistet haben.

Auch in der Folgezeit sind namentlich hervorragende Männer nicht selten das Opfer von Eisangelien geworden. Als Veranlassung des Prozesses ist Eisangelie mit Swohoda S. 190 ist schon von Busolt Gr. Anders liegt der Fall der wegen Veruntreuung verurteilten Hellenotamiai bei Antiph.i^vo. 'iizij%r^ zu ver- binden ^^ Plutarch Fer. S. wogegen nichts beweist. 140. wohl aber aus der in ihm vorgeschriebenen Verfluchung des Alkibiades. 560 ff. 125 f. sondern mit ist. svor/. dafs Plutarch keinen Kläger nennt (Wilamowitz Arist. 69 f. Ath. Ath. 25. I S. abgewiesen. toi. 22. 7. denen eine Klage wegen Verrates von dem Volke erhoben wurde.Ig2 Erstes Bucli. Die Gericlitsverfassung. dafs der Angeklagte schuldig befunden wurde. 32. II S. u. r. wo ütto toü oyjp. zu denken. das von diesem einzuhaltende Verfahren festzusetzen ^". In dieser Weise wurde dem Haupte der Vierhundert. 248). verband es mit der Übertragung des eigentlichen Rechtsspruchs an den Gerichtshof die Bein stimmung der Strafe für den Fall. folgt zwar nicht aus Plutarchs Worten Octvaxov ocJ-oO xaT^yvioxev Tj zoXtc. Aber gegenüber dem urkundlichen Zeugnisse des Krateros kann die Angabe des Aristoteles um so weniger entscheiden. 'AypuXrySsv. u. Phrynichos. Heroä. . dafs Themistokles vom Areopag gerichtet werden sollte.39. 3 müfste man annehmen. In anderen Fällen. Aber durchaus nicht immer hat das Volk in voller Versammlung seine Gerichtsbarkeit ausgeübt.rju nicht mit 7rc(pao£Oo. II S. Alkibiades gleichfalls abwesend wegen Nachahmung der eleusinischen Mysterien zum Tode verurteilt wurde ^*^. ^^ Bei Plutarcli Alkib. Gesch. hielt sich aber dabei an die im Gesetz über Verräter und Tempelräuber festgesetzen Strafen.a. III 1 S. Nach Aristot. Mord d. dessen Anwendung im Feldherruprozesse Euryptolemos neben dem Psephisma des Kannonos zur Wahl gestellt hatte. Bei der Anklage. als sie in engem Zusammenhang mit der unglaublichen Erzählung von der Beteiligung des Themistokles am Sturze des Areopags steht. wo der auf Drakontides gefafste Volksbeschlufs samt dem Amendement von Hagnon in leider sehr verkürzter Gestalt bewahrt ist. Im Wortlaut auf deren ist Grund uns die Eisangelie von Thessalos erhalten. überwies die Volksgemeinde die Entscheidung an einen Gerichtshof und begnügte sich. Die gegenteilige Auffassung von Wilamowitz Arist. die gegen Perikles im zweiten Jahre des peloponnesischen Krieges erhoben wurde. Dafs das Urteil vom Volke gesprochen wurde.

ai Ttpood-rr^. Auf das d-6\~oz l. Leokr. TOV VOjJlOV 7rpO'Ji)£T£. ouatv rjti. 133). o-r|(i. der Prozefs gemacht. -<. Kats. nur in der Zusatzbestimmung. dafs auch wer für Phrynichos vor Gericht aufträte.'A TÖ(?. xaxcJ.ü) TT..c(iT£.opiaat 1^ Lykurg v£-/p6v g. wv Iv t^ 7/''p« TEOct'i&at. 44 A. Ungenau aber ist. vgl. Urteil ^^. falls dieser des Verrats schuldig- gesprochen würde. beide Falle ihrer Verurteilung mit der Der Ratsbeschlufs. und zwar wenn wir die dem Euryptolemos in den Mund gelegten Worte genau nehmen dürfen.a£X£. dafs über ihn erst später wegen des Verrats von Oinoe Gericht gehalten worden ist. oe 0£ CTpaTT^yo'j. uns ebenso erhalten wie das über Archeptolemos und Antiphon gefällte Onomakles hatte sich der Verhaftung offenbar durch die Flucht noch entziehen können. 218 xai xav 'Lr^cptCsTott ö OT^fio. rA^i-a OCJXÖJV üaiv y. LeoTcr. xa t£ aö-oü dvop'j. die nicht in Zweifel zu ziehen ist..c. dafs in dessen Folge Aristarchos und Alexikles als Fürsprecher des Phrynichos hingerichtet worden seien ^^. Kptrto'j Tov lAEv -/. I 7.rj'ppri'^^'xi ^ ißci'jXcTO V.avxa.rJ. sTta os OJvor^v -pooioov:'. die man rechtzeitig ergreifen konnte. . I 7. da sie aus dem von Lykurg zur Verlesung gebrachten Volksbeschlufs erhellen mufste.axä yvojar^v -pa. Xenoph. 22 (S.£atO'J? TÜ)V T'jJTtOV 1. der sowie Onomakles vor das Gericht zu stellen und im im Gesetz über die Verist räter vorgeschriebenen Strafe zu belegen verordnet. Lykurg 121 S. was der Redner hinzufügt. 833 f. Denn von Aristarch steht durch Xenophon fest. 28 oEtvä öiv -onr. Die Gerichtsbarkeit des Volks u. et 'Apisxctpyw [xh zpo- XEpov TÖv £00T£ TO'JS TO'j. [Plutarch] Lehen d. 'A--iv.'JovTt. o' Hell. tou.Fünftes Ilaupfstück. -oÄ£|xioi.ai £.ov Hell. ä-oaX£p7. Sr^ßaiot.Xa Xa-7. VIII 98. 113 S.r^ (natürlich 6<j-öi dem Gerichtshof) v. vtXTjSavxct.£pO!V 'jLT. der gleichen Strafe verfallen solle. 10 Beclner S. Ig^ noch nach seiner Ermordung auf Antrag des Kritias der Eine Verschärfung lag Prozeis wegen Verrates gemacht ^^. Tode bestraft Archeptolemos. Dazu 114 f. in der Volks- Auch Alexikles ist später wohl mit dem worden wegen seines Übertritts nach Dekeleia auf Grund des weiterhin von Lykurg verlesenen Volksbeschlusses ^^ Ebenso wie dem toten Phrynichos wurde auch zwei andern von der schroffen Fraktion der Vierhundert. g.f^z. 21 22 Thukyd. od. eine Be- stimmung. " Lykurg 2° Xenoph. 221.pt'vciv TTpoSosict.?. dem Redner Antiphon und versammlung^*^.

Die Gerichtsverfassung. Die Handschriften haben oiä yp. 590 xo'js f. da die Präskripte des Beschlusses jedenfalls lückenhaft überliefert sind. äaxpaxEi'a. I n. bezweckt den von Wilamowitz Fhilol. kann das Wort zeigen. überlieferten sie die Übeltäter den Richtern zur Aburteilung 2*. Der Ausdruck der damals.184 Einzelne Erstes Buch. d. oxav xpTvat ij.Xo icartvaTov üßpt'atuaf xivs.'. Für Stelle gibt wachsen.. Sr/ott würden die Parallele zu den prjxoptxai. 7capaotooOao(]v xoi&oti 5v ooxf ot-j-:^ (Kirchhoff tii otx. was ich dafür vermutungsweise gesetzt. auch hinter l'oocE xf ßouX-^ ausgefallen ^* ist xd xif ot^jj^iij. xctl i'-h xt a/. Wesp. An Eisangelien werden wir darum zu denken haben. bilden. ](povo'j Eotv ^^ 3.. ußptaaa iiw xe dtaEßV^atut. 569 und Thalheim S. Nicht undenkbar wäre freilich auch. wenn die unter Xenophons Namen überlieferte Schrift vom Staate der Athener ^^ zum Erweis der starken Belastung der athenischen Gerichtshöfe neben ihren zahlreichen regelmäfsigen Geschäften die Aufgaben hervorhebt. Beweis. i'bi'l'fKSzai äotxoüvxa. dafs im drittletzten Für ersteres habe ich früher geltendgemacht den Yolksheschlufs A. der Kreis der durch Eisangelie verfolgbaren Handlungen noch nicht fest begrenzt war. Wenn die Verfügung vom Rate bald statt vom Volke ausgegangen war. 5 8ta oe Stxctaat Sei cxpocxTjYtxä. dafs. . mit Recht verlangten Gedanken zu gewinnen. ä. so hat er entweder besondere Vollmacht erhalten oder wegen der durch die Sachlage gebotenen Eile über seine Befugnis hinausgegriffen ^^. TrpoEoptxat u. gibt doch kein icaTtivatov äoi'xTjua YEVTjxai xs äoixTjfxa. wo doch wohl zu ergänzen ist xoXct^eiv -üiv owpo[8oxTjaav-(ov xaxadiJrj'fiCofx^vTjv xal ef? 2^ C. 59 (Dittenberger Sylloge^ n. Unters.. 61 f. L otxaa[TTjptov efactyetv). Wie häufig überhaupt das Volk von solcher Verweisung an das Gericht Gebrauch gemacht hat. xotai oixaaxais -apaSo-Jvat. I S. ar^öc. möchte mich aber jetzt eher für die andere Erklärung entscheiden. Die axpotxrjtxa'. otaotxaa^t ozl axpot-ias. £xi 0' Vj ßo'jXTj y^vn o^fAo.Eyot ypr^ix' OLKopr^Gr^. Was man gewöhnlich für axpaxta. 349 gefunden. das Aristophanes in seinen Wespen dem Vertreter des Richtertums in den Mund legt: wenn Rat und Volk eine wichtige Sache nicht zu entscheiden wüfsten. 39 ff. ist des damals eingeschlagenen Verfahrens zurückzukommen. die ihnen aus der Aburteilung un- erwarteter Verbrechen und aufserordentlicher Freveltaten er- damit zugleich den Jahrzehnt des fünften Jahrhunderts. i. 50) Z. aÜTOu? und dafür die Zustimmung von Swoboda S. setzt.

in einer lückenhaft überlieferten Stelle. Cantabr.ia laxiv ~ip'. des Rhetors Kaikilios. I 1. der in der ersten Verhandlung des Volks beauftragt worden war. Vgl. zugleich aber ersichtlich geworden. Dank dem eingehenden Bericht. 32 B. 7. Die hier gegenübergestellten Ansichten von Kaikilios nnd Theophrast vermengt miteinander Pollux VIII 51 f. lüptaaxo' itaotyyE/. -a-'k. weigerte sich. in welcher Weise das Gericht solle. Seguer.tstück. 'ai-cOJjt^ — 0cO'jpa3To. . 2' 28 V 7. Die Gerichtsbarkeit des Volks ii. S. 18 gründete Schümann seine Darstellung. tv toT xz~d^zw ~i^\ voaiuv 0£ o'jtüi.zvz'^v. •jfeviSdai.aiv(Lv äor/cr^ij-aTtuv Ocouixastv ar. Platon ApoL 20 S. 244. Memor. und Sokrates. Dieser Antrag wurde von Euryptolemos und anderen sofort als gesetzwidrig augefochten.Fünftes Haiip. iav Tt. 18. Vor- schläge darüber zu machen. u. I 3 ff. Koir/. der an dem Tage als erlöster Epistates der Prytanen den Vorsitz führte.to'J 5o. wenn auch bei dem Terrorismus der aufgereizten Menge der eine wie der andere Einspruch vergeblich blieb. weil sie für die Bergung der Leichen und Schiffbrüchigen nicht Sorge getragen hätten. W. wie das damals eingeschlagene Verfahren in mehr als einem Punkte ein gesetzwidriges gewesen ist. Xenoph. den Xenophon-'^ über den Hergang erstattet hat. was von Piaton und Xenophon^^ als Grund über die Feldherren gehalten werden Rates. wenn die Feldherren schuldig befunden würden. Lex. = Auf diese und die ähnlichen Artikel von Harpokr. als die siegreichen Feldherren der Arginussenschlacht vom Volke gerichtet wurden. Der Antrag des den Kallixenos durchgesetzt hatte ging dahin sofort die Abstimmung nach Phylen vorzunehmen und. Eine feste Regelung kann das Eisangelieverfahren auch im Jahre 40G noch nicht gefunden haben. .ivm^j xal ctypct-^tuv dor/.a. ihn zur Abstimmung zuzulassen. ^® Lex. Hellen. a'JTTj cprjSi oüy tj Koeixi).zvi c/i vo. Die Verurteilung erfolgte auf Grund eines Vorbeschlusses des Rats. sie mit dem Tode und der Konfiskation ihres Vermögens zu bestrafen.rjac«o' Ttov. ist dieser Akt der attischen Volksjustiz uns am genauesten bekannt. . 667.aoi.ht S. die jetzt antiquiert ist. 185 diese Zeit hat daher eine gewisse Berechtigung die Dertnition der die Eisangelie gegen noch nicht dagewesene und vom Gesetz nicht vorgesehene Vorgehen gerichtet erkhirte-**. und Suid.i'Ätci. Kats. Die Gesetzwidrigkeit lag vor allem in dem. 12 ttaayycÄi'ot • -/. d.ctTot -/. \j. Aristot.

orto -rpoTrio oJ ctv^ps. während das Gesetz gebot. 0. war der vom Rat zum Probuleuma erhobene Antrag des Kallixenos der für die Abstimmung über Schuld oder Nichtschuld gleich einen bestimmten Modus in Vorschlag brachte und also ebensowenig ein eventueller war wie jener Auftrag an den Rat oder der Gegenantrag des Eurvptolemos. axpi-oi.oyo? y. auch darin. einen Antrag darüber vorzulegen.a-:i xov -po'JTE&TT] ^^ acpi'ai vo'jjlov. E. sich gegen die Anklage zu verantworten. seiner Verteidigungsrede sagen der das vergeblich durch seinen Gegenantrag zu hindern suchte (S. bevor die in der ersten Versammlung unterbliebene Abstimmung über Schuld oder Unschuld der Feldherren nachgeholt worden sei. die andere die ver- urteilenden Stimmen zu legen waren. Aber da in jener der Rat beauftragt worden war. behauptete.186 Erstes Buch. vgl. dafs dör Prozefs in der Ekklesie geführt werden sollte. Müller Sokrates in der Völlcsversammlung (Zittau 1894). wie Xenophon den Euryptolemos läfst. Studien II 62 f. so formell durchaus gerechtfertigt. gegen dessen RechtsBedenken erhebt. y. dafs sofort in die Dehatte und Beschlufsfassung über das Probuleuma eingetreten wurde. . ZU Sokvates Weigerung aagegeben wird. dafs von dem sonst im Gerichtshof üblichen ab. Sie sind also ohne Reehtsverfahren verurteilt in worden. Appellation an die Gesamtheit der Prytanen beseitigt. während in der früheren Versammlung jeder nur kurz zum Worte gelangt war^**. Dagegen wich der im Ratsantrag beliebte Abstimmungsmodus mit zwei Urnen. jeden einzeln zu richten Wider das Gesetz verstiefs aber der (St'xa sxaa-ov xpiveiv)^^. Eine Gesetzwidrigkeit finden Rose Commentationes philologicae (München 1891) p. war durch den Beschlufs in der früheren gültigkeit auch Euryptolemos kein Versammlung bejaht. dafs er den Feldherren keine Möglichliefs.pt'votv-o (§ 7). § 15 durch 34. Hellen. wie man aber ge- glaubt hat. 29 Vgl. wie'Hartel Demosthenische S. Die Vorfrage aber. ob das Volk die Eisangelie überhaupt annehmen oder von vornherein ablehnen wolle. keit Ratsantrag auch darin. es. nicht. in deren eine die freisprechenden. dafs in einer Abstimmung über alle Feldherren zugleich entschieden werden sollte. a. Ebensowenig freilich lag in jenem Auftrag schon ausgesprochen. 1. 44). Die Gericlitsverfassiing. wie ist im dritten Buche zu zeigen ist^^ die Von Bedeutung den Feldherren zur Last gelegte Schuld in dem Der Widerspruch von Sokrates wurde nach Hellen. § 26 und 34. 91 und ähnlich schon Schanz zu Piaton a. /.

könnte wahrscheinlich erscheinen^*. 2 E. gesetz wie das von Hypereides bekannte ersetzt worden Allein abgesehen davon. Aber auch auf jenes Gesetz hätte Euryptolemos sich nicht beziehen können hätte damals bereits ein Eisangeliegesetz in der durch Hy])ereides bekannten Fassung bestanden. d. ^^ tö ttXtj&o? arj xi xpis-ot mit § 3 Das folgt aus a. Danach ist Swo- boda S. 99 S. 886 mit dem Anfang dafs von § 2 des Eisangeliegesetzes. Lj'sias g. 0. •^•^. zu berichtigen. Zweifeln unterliegt. Andok. gegen die war (S. 20) für die damalige Existenz des Eisangeliegesetzes beweisen. so die Echtheit der Rede bei-echtigten .. dafs Andokides ein solches nicht zu kennen scheint mufs die spätere Behandlung der Eisangeliefälle zu einem anderen Ergebnisse führen. die freilich Thalheim S. Die (iciirhtsliaikoit des Volks ii. 183 A. Demophantos das A. er a. a. um weniger ins Gewicht. nur mit dem allgemeinen Ausdruck dousiv in wie das Psephisma des Kannonos. weil er es wegen [Lysias] t. als -hv orjixov . 179 Da dessen Psephisma durch die Gesetzesrevision unter Eukleides in Wegfall gekommen war^^. dessen Angerichtet wendung Euryptolemos ctoixo'jv-Ss Gegenantrag l)rachte. Als ob tir. alte solonische Gesetz erneuerte (S. so beweist das ebenso wie eine gelegentlich ihm in den Mund gelegte Äufseruiig^^ in keinem Falle mehr als die Möglichkeit. dafs es damals ebenso wie das des Kannonos und ähnliche Bestimmungen durch ein Eisangeliesei.z^\ f. 49. 672 bereits 410 gegeben glaubt. lichkeit des Ausdrucks bei Zustimmung gefunden hat. S. ^* ^•^ Mit Fränkel Sonst müfste der vielfach erwarten. von ihm gegen Dagegen fällt eine gewisse ÄhnPhilon 26 S. die Schuld der Feldherren als Verrat zu qualifizieren. 77. v. Polystr. 574 A. ävTt douvaiAt'a.zV) des Gesetzes sich irgend deckte. 48). Wenn er daneben aus taktischen Gründen ein Verfahren nach dem Gesetze liber Verräter und Tempelräuber zur Wahl stellt. 10 S. 342 ff. -pooosta verurteilten behaupten mufs. 187 rrol)iileunia ebenso l)ezeicliiiet ist. "^ Hellen. § 33 .Fünftes Ilauptstück. als die Thalheim S. man Epichares Gebrauch gemacht hätte. Kats. Noch weniger kann die Gegenüberstellung des wegen Aristarch § 28 (S. 7).7] -roivjv — Gtyvcoaovcrv oorr^TS -poooaictv y.j.aTOtyvövTc. Und ebensowenig kann der erste gegen Umsturz der Verfassung gerichtete Paragraph zuvor in Geltung gestanden haben. 342 geltendmacht. Myster. die in ihrem zweiten Paragraphen den Verrat behandelt.

Aus dem hier und im Falle des Timagoras{Anm. 821 finden. Aus der dabei zutage getretenen Stimmung wird Ergokles erkannt haben. Erg. womit die Äufserungen § 9. was ihm bevorstehe. Den Wechsel des Verbums wollte tragen habe. 1. Diese Auffassung aber will wenig zu dem Hergang stimmen. die eigentliche Entscheidung aber dem Gerichtshof überDafs jene aber den Rechtsspruch über Ergokles gefällt habe. liegt in der Natur der Sache.c(. wegen Unterschleifs 388 vom Volke zum Tode verurteilt. in der entscheidenden Ekklesie ist zur Unterstützung der Anklage die im Eingang des Kapitels erwähnte Rede des Lysias gegen Ergokles gehalten ^^. 37) ergibt. der Mitfeldherr des Thrasybul von Steiria auf seinem letzten Feldzuge. des korinthischen Krieges Epikrates Andokides und ihre Mit- gesandten abwesend vom Volke zum Tode verurteilt. 9 S. 556 daraus erklären.j. die durch ihre Gefährlichkeit für das Staatswohl ein Einschreiten des Volkssouveräns zu erfordern schienen. V^^'enige Jahre zuvor wurden wegen falscher Berichterstattung dem Gerichtshof überwiesen. 826 von der Volksgemeinde gesagten d-o'irj'ftarjai}£. wo Iv to' OTjfxiu trotz Rose p. 78. wie er für den Fall des Epikrates sich aus dem Psephisma bei Demosthenes (Anm. 93 zu Trspuovxe?. jetzt aber die Schuldfrage selbst zur Entscheidung stehe. ü. 828 Ttavxa. dafs in beiden Fällen die Volksversammlung nur das Strafmafs festgesetzt. Thalheim N. So wurde Ergokles. folgt zwar nicht aus § 12 der eben angeführten Eede. Die Gerichtsverfassung.188 Erstes Buch. 40) gebrauchten xaTaysipoTovsiv schlofs Fränkel S. 16 ihre ausreichende Erklärung f. der Eingang des Psephisma. Philoh: 2 S. oti 'Epyo- rAXziaz TiXeov r^ TpiofxovTa TotXavTtov oüatav ^/CTT^aa-o. TiyoOrxat stoevat. nicht zu ^/. sondern scheidung gebracht. erwähnten Versammlung bereits das eventuelle Strafmafs bestimmt worden sei. und Bestechlichkeit bei einer Gesandtschaft während . wohl aber aus dem in der Rede gegen Ergokles § 16 S.pt'vc-o gehört. CXVII in einer ersten g. der die Begründung des Rechts^® Lysias g. In der früheren Versammlung wird das Volk sich über Annahme der Eisangelie schlüssig gemacht und ähnlich wie beim Ar^nussenprozefs den Rat mit Einbringung eines Probuleuma beauftragt haben. Ganz nicht so wie in dem fünften Jahrhundert hat in der ersten Hälfte des vierten das Volk an es gelangte Anklagen selbst zur EntDafs die uns überlieferten Fälle dieser Art alle Feldherren oder Gesandte betreffen. Jahrb. da beiden am ersten Handlungen zur Last fallen konnten. dafs Philol. . (1878) S.

AtSTpcxTCi'j •(^A'hoi^-ot.ax£(. f. g. Timokr. Vgl.' 'jijM^ a-paTTjyo.Fünftes Ilanptstiick.VTjai}£ g. der von Andokides in der erhaltenen Friedensrede befürwortet. xd? '/ptaEtC 07^^. als er durch Geldmangel verhindert worden war. 26 f. S.£vov to'Jtoj . Denn so sind nach Demosthenes die Worte von nennt. ist uns von Demosthenes bewahrt^''.ovi a'jy/iopT^cavTct? ÖTro. Wieder nur wenige Jahre danach (307) 387^*^.^ S. 1187 i. ebenso wie die Anekdote bei Plutarch Pelop. Rats. 12 Bpaaüßo-j^-ov tÖv bi KoÄXuTEa Tlij — GfvT£C Ot. 141 A.tav xai TTtaxoTarct TTjv o'Jai'av o'.-iazi\.-^ o>j -räÄTjUrj aTLOcyYEÄÄovTc. oüo' s-ia-EXXovTt? Tä^Tj')?] 7. A.etvoi Deniosth. g. Keinesfalls aber kann eine frühere Gesandtschaft der Rede des Lysias gegen Epikrates zugrunde liegen.aT0('i. -c(jjc(7:[j. 278 f.-zdyx-z ^-EiaÖr^Tc fjiEv . haben wir jetzt C. die wahrscheinlich eben auf die Komödie zurückgeht. Ypd^afAccrcf ä-psaßi'jaav i^. [J. wurde schon A. £v Ac(y.. Prozesses vgl.30 und iy. das eine Mal wohl wegen seiner Niederlage bei Abydos Jahre im Ebenso wurde Timotheos. wie Thalheim a. "/ai -.ii.j. 189 Spruches enthält. ^" r/.oix S. e-eiotj d7:£y£tpoTOVTj8r) (jiev u-s. Sogar zweimal vom Volke «gerichtet ist Thrasy])ulos von Kollytos. 392/1 vom Perserkönig durch Antalkidas geforderten Frieden handelte. 430 vi i-ti^yq ttj -api t7. 251 B. Lysias 3^ Über den mutmafslichen Anlafs des einen Euand. V 1.(0 (falsch erklärt von Wayte). X Andokides war und es sich um den Ol. 9 S. 36 a. sich beziehen. 1.ji. 38 Demosth. 373 vor die Volksgemeinde gestellt und selbst zw^ar freigesprochen. 134 O£i>£VT0t V.] Timoth. 325 hervorgehoben. bei Demosth. 97.'^OT£pa.ai «'Jtüjv ßou?. sein Schatzmeister Antimachos aber zum Tode und zur Konfiskation seines Vermögens verurteilt^''.£[votvTa? Kcc/. d. S'^'jyctOE'jcav to'j. xal ouj^ ttjv •/pt'atv.~t a'J-öv toOtov — i-zv. Hegesander bei Athen. meint. [Demosth. 23 S. xpiÜEVTa (ZiJ. die in allen diesen Fällen den Rechtsspruch vom Volk dem Gerichtshof überwiesen glaubt. den ihm aufgetragenen Entsatz von Korkyra zu bewirken. y. Während Demosthenes nur den Namen des Ejnkrates ßofvovTE.vjiia. 805 mit Xenoph. aber von den Athenern abgelehnt wurde und erst 386 auf die gleichen Bedingungen zustande kam.v(y\)rpd'i tive. P. Die Gesandten stellten sich nicht zum Gericht und wurden vom Volk auf Antrag des Kallistratos zum Tode verurteilt. oiä to a)] Trepi-XEÜaat llcXo-owTjaov. Die Gorichtsbarkfit des Volks u. TTJs [j-EyiS-njc -uyiov — ^r i -Apiazi Ss -ap- 'AvTt'fAayov aiv Tajj. § 280 Auf eine frühere Gesandtschaft des Epikrates an den Perserkönig wird die Verspottung in Piatons Komödie IJp^aßEt. . £0^00X0 ziz Tov ci'vxa OTjixov cttTta.£[J. 0. xpt'vavxEs ^v toT os otj[au> (JioXis xat aÜToO pjr^iJ.cty_iuv y-ctl oiöpa XafA- Die entscheidende Bedeutung dieser Stelle gegenüber der Ansicht von Fränkel.£oa(tj. 7 gelernt.£'JOO|j. 742. dafs unter dessen Kollegen Philochoros zu verstehen toj.£vot TÜiv aufi. Hell. durch Philochoros bei Didymos zu Demosth. VI 58 S. Anm. -psaßst.

zu dem er redet. ahiMzdToui y£Y£vr^[i. S. gehobenen Worten ist nicht zweifelhaft. *i Plutarch Pelop. wo der Zusatz ioi-ArH^ZTc üfi-Ei?. TiapaTip. Proc. 73) als Repräsentanten der Gesamtheit behandelt. /cet XfiXotTTEvai ttjv xa^tv. Danach aber müfste loixcfCexe o' üjaei. *" Demosth. also in Gerichtsreden den Gerichtshof. ist dann die vorläufige Abstimmung über Annahme der Eisangelie bezeichnet. ganz überflüssig war. totc tcöv TptTjpapytuv vo.tCovT£. Aller Wahrscheinlichkeit nach wurden auch Artaxerxes auf Eisangelie seines die Trierarchen. trierarch. cItc yip t-^ vx'jix'xyj. toIi. oeg- Tpnf]pap)([ct. 383. I^ S. Schäfer Demosth.190 Erstes Buch. nicht mit Kirchhoff entnehmen. (j. 1. 17.ax£ ebenso wie £vf/. v.TjOrjX£ nur das Volk meinen kann. Dafs übrigens die Trierarchen ganz straffrei ausgingen möchte ich aus dem folgenden }}av«xou xpivavxs. 400. -pooEOtoxEvai xä? vaO. im Gerichtshof abgeurteilt ist. trierarch. t«. dafs nicht nur Antimachos. . (i. dafs der Redner den Bruchteil der Bürgerschaft. entwickelte Auffassung der Stelle hat Rüger . -/axrjYo'pei (Jpyrjv XT]. Mit -/axayeipoxovTjaavxs. denen an einer schimpflichen Kiederlage der athenischen Flotte schuld beigemessen wurde. nicht.<u-£ -/. tt. so auffällig wäre diese Ausdrucksweise hier. dafs die Lesung oEapnuxT^ptov.. Meine schon im Att. 31 S. Xenoph.j. Darum zweifele ich nicht.xtux7)piov. und Kirchhoff S. YII poTovTjacv 6 orjfjio. sondern auch Timotheos in der Ekklesie. das deutliche Interesse des Sprechers aber vielmehr eine Unterscheidung des verurteilenden Volkes und des freisprechenden Gerichtshofes erheischen mufste. 38..t3!)w>cd-a.'x TT] rpö. 28. die in hohem Grade befremdlich ist. Denn so gewöhnlich es ist. Kranz 8 '-VÄE^Gtvopov dvr/Tj8r^Tc. 103 billigten. das Richtige trifft. d'-psTvat. die schon G.cd ch t6 ucoTTjptov xaxayetpoTovTjaavTE. 'jixeIi. während das vorausgehende zc<p£0(iV/. 27 Tiij-ayopctv oO Octvaxov 'Aazzyzi137 S. ist von selbst klar. eine Verschiedenheit der Beziehung. Die Gerichtsverfassung. zo'j f. Schäfer.£vo'j TM[jtoiov. 62 glaubt. ioixaCsxe 5' üijietc aber da» Endurteil als vom Volke selbst gefällt hervorhebt. 30. 1230. Demosth. Kranz S.ev 'Apiaxocptüv lor/a^£X£ 5' Ttovr^pict. 15 ff. 191 S. durch Alexander von Pherai die Hauptvom Volke gerichtet *^ Der letzt- Nach den im Druck herausOTpaxrjYoüvTa o' ccj-öv l-rjaare.' ü oe [xt] [i. wie z. B. äzu)Xu£ x£t)votvat. 350. wurde Timagoras wegen Bestechlichkeit und sonstigen pflichtwidrigen Verhaltens auf einer Gesandtschaft an König Mitgesandten Leon vom Volke der Prozefs gemacht und die Todesstrafe über ihn verhängt*". Hell. weuu er den regelmäfsigen Gerichtsgang bezeichnen sollte. Die Hand- schriften bieten mit einer Ausnahme freilich otxocaxTJpiov für 0£a. in unserer Rede den Rat (Kirchhoff über die Hede v. H. wenngleich aus falschem Grunde. auf den Gerichtshof bezogen werden. warum auf dies Präjudiz vom Sprecher besonderes Gewicht gelegt wird.£ij.£xpta>x^pav 'iiyz-z XY]v ixEi'vcov o6o£v av ct'jxou.

Ktes. Leokr.ovctt 'Lrjdiot aTpotTTj-j-ov |Kei)hisodotos). 7 S.o'j. Ktes. 10 ä-zyzirjo-zvnfji-z yiv tov rpsi. — f. die nach Lysias v. dafs der Spruch über Aristophanes und Nikophemos. fälliges Aber es ist sicher kein zu- Zusammentreffen. 167 S. Aus der Folgezeit Volk in seiner . Lykophr. 180 S. 19 ^v aTravtov ioslv dr' zlnoL'ciztJ. An sich würden diese Stellen . tt. oiTjveyxav öavctTou Aischiues g. de corona navali mim a Demosthene scripta sit fDresdeii 1900) üii-il. Forum ermitteln läfst. Was sonst noch Rose p. oratio p. 252 S. -ap' Plutarch Pholc. (xt^oe Iv t^ -ctTpi'ot f. wie im Alle sonstigen Eisangel ieprozesse. -£pi i}av7T0'j. 34 'jixTv. 31. 37.ai. Euxen. 643 Lykurg auch durch die Annahme sich erklären lassen. Straftaten in wenn um die Mitte des Jahrhunderts auch in der Ahndung der mit Eisangelie verfolgten eine Veränderung getroffen worden ist. 20 dahin modifizieren ^vollen. 150 S. 27. A. -cta-oXXa g. II ''•' 3 S. 18 C. ot 0£ /pTjij. Taür' d-oÄüJÄotci'.T. finden wir kaum zwei Dezennien später Hinrichtung und Versagung des Begräbnisses in heimischer Erde als Strafe für die im Eisangeliei)rozessen Eisangeliegesetz aufgeführten Vergehen gesetzlich festgelegt *-^. sind vor dem Gevierten richtshof entschieden worden'*^. iatj o' i'C. lo oty. Während noch des Jahres 359 vom Gerichtshof auf Geldstrafen erkannt worden ist**. 616 äxpi-rot ci-sHavov. w'j)./. Aischin. dafs unter eine Ansicht.ctTa Tt[j. Proc. 676.'xz Ttvi /ptvofxevov 'jraxo'JGavTa ziz. Rhet.XO(aiv. 191 erwähnte Vorfall fällt das Jahr 3G1.a>)aai. 398 i.r^\uw'Ji-t. die dort bereits abgewiesen der Rat gemeint sei. S. *^ Vgl.avTot. tö 3. Aristot. oh -/ot/. 61. schon von Platner I S. f. wie Frohberger vermutet hat. zusammengestellten Belegen hinzufügt. Hyper.STröv 0£i. 'EpydcptXos Kt^wi- aoooToc ArMokr. ** Demosth. Trctpct-p. Rats. 2 C. f. fi".5 und im Att. 0£ -51 ij. in denen zu erregter Zeit die Leidenschaft von dem gesetzmäfsigen weit deren Rechtsgange abzugehen venuilafste. dafs bei der Überweisung der Eisangelie an den Gerichtshof durch den Volksbeschlufs zugleich die gedachten Strafen für den Fall der Verurteilung festgesetzt worden g. fehlt es aber an allen Beispielen dafür. und nach dem Gesagten un- zulässig *^ ist. TctiipTjvai. sosich Falle des rhokion"*-. Hyper. Euxen. 20 C.' o-j fxdvov 'j-Ep Toij l^opiaDfyvai xoti d-oöav&v-a g. Die Gerichtsbarkeit des Volks in u.oijLa/o. 1380 !> 10. dals das Gesamtheit einen Rechtsspruch gefällt hat abgesehen von Fällen. oaot otv. Vermögen ä..ct a-Tjpio v. 16 äytovi^oasvoi xal xivouvsüovxi de?. Aristoph. -evtj Ta/. und dann zwar wegen 'i-7~r^ toü 5tjij. 14 G. entbehrt der Sicherheit. Wahrscheinlich ist nur. vom Volke gefällt ist. f. 93 den obigen.Fünftes Hauptstück. Ti. 241.

Eiixen. i-\ xataXuset tou ÖT^fAou etaiptxov auvaYayTfj". Hierüber des Timokrates 4. vgl.yj xoüx' f^or^ xa&' Exaaxov dv xw vo[xip EypaiJ^aTE. bei Demosth.ac<tiov Iv tt^ tto'Xei vo|i. idv r^ or^txov Ti TÖv 'AbrfJOiiuiV xaraÄu-^j auviVj -oi r. Und nehmen wir dazu.o'Js aaeßet Tt. 5 sa-tv f. in einem älteren war. . 63 wird auf eine Bestimmung des E^cayys^. dafs um die Mitte des vierten Jahrhunderts das Eisangelieverfahren neugeregelt in und dabei auch die Zuist. Timolcr. C. *^ S.Tixoc. 21 f. Möglichkeit nicht unbedingt ausgeschlossen. d<pixv"?jxai r^ la'v xt? st? xou? 7:oXs[jiiou? d'vsu 7^ xou Trsafp&r^vai wären. gorien geordnet: TIS Versuch zum Umsturz der Verfassung. die er wegen Isokr. kann ich ebensowenig beweisend linden als dem alten 180. Falsch rubriziert ist dieser Rechtsvon Thalheim S. auf die bald einzugehen ist. eial zpo. *^ Hyper.Tj.v öTpaxiav. gegen die Eisangelie an das Volk zulässig dem Gesetz genau bestimmt*^ und in drei Kate1. so erscheint die Hypereides gegen Folgerung unabweisbar.j. Aber die Nichtfall erwähnung des Eisangeliegesetzes in der Stelle der Rede gegen Euergos und Mnesibulos.os In dem Gesetze das vor Ol. Euxen. [j. 106. 574. g. Die Gerichtsverfassung. uTisp äTtocvTtuv äoi7.£x' am wenigsten will dies für den Fall des Euxenippos nach der Natur des ihm schuldgegebeneu Vergehens denkbar erscheinen. 40) eine Ausdehnung des Eisangeliegesetzes auf TrapaTTpsaßeta erschlossen worden. tJaayyEXta. Aber *^ acxor//(J ~ap' ocjxoic axpaxsur^xai . 720. g. ÜTiep — ouv (pea&E xi. 11 zwischen 399 und 386 erfolgen läfst. so wäre auch die voao? staayYsXxtxoc vorführt*''. S. waren in T^v Die Verbrechen.192 Erstes Buch. oaa Trspi f. .a-ayvcuacts sx -f^ ß^uXr^?. *'' So im wesentlichen bereits Swoboda S. C. 22 K. Gesetze über Täuschung das P'ehlen eines Passus in dem Gesetze. Ti'vwv -rä Upct* oetv i'va ypacpal iaz^ziaz e&sa&s X'^9^^ ^^P' IxctSTOU auxüiv. 37) und Timagoras (Anm. ständigkeit der Eisangelie in der Weise geordnet worden wie sie Hypereides der Rede für Euxenippos aus dem Rücken wir dessen Erlafs nahe an die eben gewonnene obere Grenze heran. Zitate*^ kein früheres Gesetz zu verstehen. Kallim. 353/2 fällt. Hyper. äyvof [i. tov ßaai>v£a xx). -J) Verrat r^ idv xi^ -oXiv xtvot -poom r^ vaü? 75 TZBLTiv vauTixr. 39 f.rj8E[. Bezug ge- nommen. dafs der erste sichere Fall der Anwendung des Eisangeliegesetzes in seiner durch Hypereides verbürgten Fassung in der Klage des Philokrates nachzuweisen ist*^.. 348 und aus ihm und den Fällen des Epikrates (Anm. allerdings über y.. der des Volks entsprach. Std toüto yäp Opier. 29 f. f. ytyvES&at. vd(i. 2.

x. 65 (Dittenberger Sylloge'^ n. dafs er keine der im Gesetz aufgeführten Kategorien übersprungen hat ^'^. ausgeschriebenen Worten) angeführt.j. 13 .£tüv 'A')rjvatiuv xtöv ^•jij. die Zuständigkeit der Eisangelie gegen Handlungen. 23 toc ixsv ötvu) TO'j v'ju-o'j TÖ ok Te/. I. gegen Täu- Lipsiuä. 39 und 39 C. 193 a'j-öjv 7. 110) uspl ftev tujv § 3 bis laix^'-huy^ — £— taTpottc'jJavTcov d. Zwei andere Ergänzungen des Eisangeliegesetzes. auf dessen Grund Euxenippos angeklagt war. II n. Tr^.3avr. or^tjLOita eTvat xoti ftcoü xö Aus diesem Volksbeschlufs und dem Präjudicialerkenntnis des Rats IV 2 n. xo'j }sAT. wofür seit dem Bundesgenossenkrieg kein Bedürfnis mehr vorliegen konnte.£V£Y"/. Vor meiner Erinnerung liefs man Hypereides das Gesetz nur bis zu dem Paragraphen zitieren. [xyj auTüiv) . von Hypereides f. zu der man bei früherem Ansatz desselben zu greifen veranlafst war. Bestechlichkeit der Redner ov^Twp (ov Xs^Tj t« api^ra toI orja(o tio 'Ai>/jVai'tov)^pyj. Äaaßavwv xal o«opsas Trctpa xu>v TTpotTTOVTojv Tdj 'jv'^.a-a X'ivoLV-ioi. 345 f. A.. wenn er aucli den Wortlaut der einzelnen Paragraphen nicht ganz vollständig mitteilt.£tv £{. und da dessen Worte nur in Anführungen von dritter oder vierter Hand vorliegen auf die Genauigkeit des Zitats kein unbedingter Verlal's. Der zweite Teil von § 2 ist aus Theophrast im Lex. Die Gerichtsbarkeit des Volks <-c(p' ii. vor. 47. folgt aus Vergleichung von 29 C. 22 f. Cantabr.axov.c(^i0(!uv Tro/. Euxen. 7 f. 'A\}r^val(J)v ^" . nahme späterer Ergänzungen des Gesetzes.ij. C. 3.w toT Die Ausdrucksweise des Hypereides berechtigt zu der Annahme.xov eis xtjv Trptuxr^v exxXr^aiav ottco? 5v oi'xtjV xaxä vj xous vo'Jio'j?" 0£ xt.i.a'.£'jTatov toO voaoj. 38 konstruiert Thalheim £zio£7. r^ oüipot Xa. die Thalheini annimmt. welche den Bestand des attischen Bundes gefährden. Rats. Wohl aber sind wir ^° Von dem oben gegebenen Gesetzestext ist § 1.dyuiw xüjv 'AUr^vat'iuv.ax£YV(üCi)at y. hinzugefügten Worte im Gesetze selbst gestanden haben. Aber auch zur An. 54^ (Dittenberger n. die letztere Hälfte des zweiten Paragraphen ist durch Theophrast erhalten. S. 101) Z.rj\i y^vmi ypT^J. Attisches Recht. " Dafür spricht besonders die Gegenüberstellung in § 8 C. ^2 C.otxc( ^zisxpaxä'jarj irX 'Ep£xpiav /] |-' ä'XXr^v xtvi X(Lv a'jji. § 2 bis axpaTtcev.Fünftes Ilauptstück. gesetzt. »^ctvaxov «•jxo'j 7. £-1 xr^v ytopav xrjv 'Ep£xpi£(uv xrjv 3'^'->^^V' "poßo'jXeöaaaav oöJsiv xöv Idv 57j. Vorausliegen wird dem Gesetze auch ein Volksbeschluls des Jahres 357. nur ä'veu toO -gfxcp&Tjvat aus Pollux IX 156 und :rap' aüxtüv aus Vermutung hinzuMeier ergänzte l-l ßXcz'ßTj toO ot^ijlo'j. der auf Angriffe gegen verbündete Staaten Todesstrafe und Konfiskation des Vermögens setzt ^^. (nach den in Dafs die zu § 3 d. tha:^yz)da entnommen. X7. Anm. liegt nach unserer Datierung kein Grund mehr vor.j. u.

war schon im Att. schlofs Hager p. die dann in dem y6iJ. ^* In die gleiche Zeit fällt die bei [Demosth. 93 f. auch über die gegen Pistias läfst sich aus der Erwähnung in der Rede gegen Demosthenes 52 S.] g. so gegen Euxenippos wegen angeblich falscher Berichterstattung über den Erfolg seiner Incubation im Heiligtum des Amphiaraos der dritte Artikel des Eisangeliegesetzes in Anwendung gebracht. €7 oder p. dafs sie auf § 2 des Eisangeliegesetzes sich gründete. vgl. Und den S.oi ci<j'x-{'(s. Doch sind auch im einzelnen seine Aufstellungen durchweg problematisch und nicht einmal ein klarer Begriff von leges etaayycXTiy.at festgehalten. Pseudodemosthenes 347 aus dem im Text ist. 11 und 46. Auf richtigerem vor Eukleides zu Wege war Böhm p. die Anwendbarkeit der . wiewohl weder jener Bericht als Erteilung schädlichen Rats bezeichnet noch Euxenippos den Rednern zugerechnet werden konnte. Anm. 1029 bemerkt.Eisangelie auf Übertretungen der Emporialgesetze. sondern wohl einer Menysis vei-fafst Proc.. ohne den Gläubigern die versprochenen Unterpfänder auszuhändigen. Ul)er die Rechtsfälle. 50 S. die wider das Gesetz mehr als fünfzig Traglasten (cpop|j. haben bereits ihre Erledigung gefunden. er 26) erklären. 64 f. oder p. Fhorm.6i zusammengefafst worden sind. so steht auch dies mit schung des Volks und gegen -aparpsaßciot. zu ermöglichen ein aus jüngster Vergangenheit^* datiert. Noch krassere Fälle ähnlichen Mifsbrauchs teilt Hypereides im Eingang der Euxenippea mit^^. sind wir leider nicht unterrichtet. bei erwähnten Vorfall haben wir mit Thalheim besprochenen Mifsbrauch zu erklären. die den eit^angeltischen Reden des Deinarch zugrunde liegen. So wurde. wenn sie für die Zeit Recht bestehen und nur den Kreis der dtypacca äotxTjaaTa sich allmählich verengen liefs durch Erlafs einzelner Gesetze über bestimmte Verbrechen. 5 erwähnte Eisangelie gegen einen Bürger. ^^ Aus dieser mifsbriuuhlichen Praxis wollte Hager p. . wie man zii den gewaltsamsten Interpretationen der Gesetzesbestimmungen sich verstieg. Aus diesem Fall und der Rede des Lysias gegen die Getreidehändler. Anm. durch Hypereides unterrichtet. S. Die Gerichtsverfassung. Wenn er diese Unsitte erst zu können. um ganz heterogene Klagen unter sie subsumieren um gegen Lykophron die Eisangelie ihm zur Last gelegter Ehebruch von dem Kläger als Versuch zum Umsturz der Verfassung qualifiziert.194 Erstes Buch.oO Getreide aufgekauft hatten. 95 die Definition des Kaikilios (Anm. 108. 15 if. . 39 nur vermuten. der auf dem attischen Emporium viel Geld zusammenborgte.Xziv. Dafs aber die Rede des Lj'sias nicht auf Anlafs einer Eisangelie. 922.

schwerlich werden wir irren. 13* . Verwandter Art ist der Fall des Euktemon bei Demosth. in Staat vor die Volksgemeinde gebracht wurde Gerichtshofe . dem die Eisangelie des Pythonikos sogleich an die Ekklesie gegangen wäre. nach. wogegen der Bericht des Andokides v. richten. d. Rats.j. Tirnokr. 22 S. p. K. 703. Myster. Anders freilich Schümann de comitiis Athen. wenigstens Vgl. wenn wir für jenen Milsbrauch vor allem den Kigorismus des Lykurg verantwortlich machen. 11 S. 6 f. 11 S.Fünftes Hauptstück. Der Rat hatte dann SS in jedem Falle die Pflicht. 6. 475 ff. rhetorisch ausgeschmückt erscheint. von der Aristophanes Bitt. 861 o-av oe slz wozu der Rat allein nicht kompetent war. 220. Älnilich wird es mit der ^^ Klage gegen Menesaichmos gestanden haben. handelt. sofort dem oder jenem Eisangelie auf die rechtliche Zulässigkeit der Klagform und dann auch auf spätere Ergänzungen des Gesetzes zu schliefsen. die Klage gegen lich FAixeuippos mindestens unterstützte und das so frag- gleiche Verfahren auch gegen Leokrates einleitete. 3. I95 iiiul unserem Ansatz des Gesetzes in bestem Einklang. Blafs Attische Beredsamkeit III 2^ S. auch die Anwendbarkeit des voixo? sijaYYsÄxtxo? auf die diesem zur Last fallenden Verschuldungen erscheinen muCste ^". dafs in sei. in dem es sich aber um eine .v'jat. aus der Äufserung Falle eines Redners. mit der Sache zu beihn Entw^eder war die Eisangelie zunächst an zu ^". mit der die berüchtigten Hermokopidenprozesse anhoben.r. 626 dichtet. 16. //. und dies dürfen wir als das Regelmäfsige ansehen Auch die Eisangelie des Pythonikos gegen Alkibiades. sich ff". Nikom. Viergesp. die nach früherem Volksbeschlufs an eine Untersuchungskommission (^r^Tr^-at) gerichtet und von Tcüv TioAtTcöv. möglich denen ein Verbrechen wider den mochte sie nun selbst darüber Recht sprechen oder die Urteilsfällung Li allen Fällen. dem übertragen. der im Falle des Lykophron die Seele der Anklage war. erfolgte nach der glaublichen Angabe des Isokrates^'^ im Rathause. ^'' V. w^ar nach attischem Staats- recht auch der Rat der Fünfhundert fassen. Hiernach erklärt sich Lysias g. Die Gerichtsbarkeit des Volks u. 112. Jedenfalls aber mufs man sich hüten . Hierher würde auch die Anzeige gegen die Ritter durch Kleon wegen angeblicher Verschwörung stellen.

) Strafgewalt die Eisangelie besprochenen Beschränkung seiner der Volksversammlung vorzu- legen. 7:evTaxo3iat. 59 60 Tt. 45 f. oder damit gleich einen bestimmten Antrag über die Behandlung des Falls zu verbinden.) gesehen. wofür nach der noch zu Aristoteles Zeit geltenden Geschäftsordnung in der Hauptversammlung (y. STCciOTj tyjv ßo-jÄi/jv. g. 43. über die erst durch Aristoteles Politie ein richtigeres Urteil uns ermögSie steht dem Rate zu als der obersten Verlicht ist. dafs nicht sogleich in eine materielle Beschlufsfassung eingetreten. ^y. während der Rat in der Regel täglich zusammentrat. haben wir früher (S. 43 S. Mnesib. Oder aber die Eisangelie wurde sofort an die Ekklesie gebracht. 45 f.190 seit Erstes Buch. vgl. legen ^^. Die Gerichtsverfassung. Darüber hinausgehende Straferkenntnisse (xaiaYvoKiei?) ^^ Über diesen C. Aristot. 4. IV 1 n. (S. Schon seit jener früheren Einschränkung hat er nur das Recht. der oben . auf die aber bei dringlichen Anlässen nicht gewartet werden konnte. sondern erst ein vom Rate Gutachten erstattet werde. wie die Sache zu behandeln sei.v U TTapaßaivrj d. die Gewalt über Leben und Tod der Bürger dem Rate im fünften Jahrhundert genommen und noch in der Zeit nach Eukleides sein Recht.n. [Demosth. die zu seiner Kenntnis kommenden Vergehen mit einer Geldstrafe bis zu fünfhundert Drachmen zu be. toiTtuv ct-oTtvETU) i^arc^ttXizia oe & ßaat/.a. u. wie dies in dem und im Arginussenprozesse -^^ eben geschehen zu sein scheint. Aber auch in dem letzteren angeführten Beispiele Falle verlangte das Gesetz. 10 tj £v TU) oiaytipOTOVciv TjV ßou?. auf wenige Kategorien beschränkt worden ist. A. 5paj([j.] rj Euerg. oaou tjv xupta xatä tov vdfxov. waltungsbehörde des Staates und wird von ihm geübt teils gegen die Beamten im weitesten Sinne des WoHes teils Dafs in letzterer Hinsicht gegen alle Staatsangehörigen. . dabei aber ebenso wie sonst die Wahl.570. 20) Z. (Dittenberger Sylloge. Von dieser probuleutischen Tätigkeit des Rats bei Eisangelien über Verbrechen wider den Staat ist nun aber zu scheiden seine selbstständige Strafgewalt. Bürger in Haft zu legen.£>j.7] TTOTspa otxaa'njpi'oj :tapaoo!Tj ^TiIxim- Ocic Tat.'jpia) jeder Prytanie Gelegenheit geboten war"^^. sein Probuleuma auf ihre formelle Einbringung zu beschränken.* f. I. 1152. Swoboda 27 b 3. ti. 57 -ev-axocta.

712. 254. «2 ^-ißo?. 60 angeführten Volksbeschlufs. 53. 46. Vgl. die auf frischer Tat ergriffen sind. ^-ißctX/. wird noch zu Anfang des vierten Jahrhunderts Apagoge oder Endeixis an den Rat angewendet die zu ihrer sofortigen . V. 84 heifst es mit generellem Ausdruck -ct/.o'jpYiüv. Grundverkehrt ist. Von Anzeigen über Vergehen. hört auch Aristot. wird gegen sie Ai)i)ellation im vierten Jahrhundert ebenso gegen die von Beamten auferlegten Ordnungsstrafen (i-ißoXaO^^. bei Lysias fj. 2 (S. 2 ^^e-a^ti 7.v gebraucht.OL~'x Ti. wenn Brewer S. I.Tjv /. ^^ V S. Seguer. den Anm.tv 'iroypa'^c't. ist zljy. 45 A. an das Gericht statthaft gewesen sein w^ie Verhaftung berechtigen^^. d. 59. Aristot.i}ltv/ der herkömmliche Ausdruck*''^. Kläger und Beklagten vor den Rat zu laden. aber Mitteilung an die Ekklesie und Abgabe zur Bestrafung an das Gericht gehen nebeneinander her. 45. 4.ii) toütov dro^cti'vEt "/. y. ttjv [ilrrj/. 143) und 45.7'v ~ä oixow\j. £{. Andok. 28 Vgl. Timarch 35 S. Xikostr. die von Beamten oder Privaten an ihn gelangen.aTGtyvoöaa tzi^ji-/. 41 . 39 ff. 183) ist von der Anzeige der Strategen ci-oycttvc'. 67). 46. S. wie die Partikelverbindung beweist. von dem Ratsplenum aber nur bei Grammatikern vorkommt (PoUux VIII 51. A. 197 bedürfen zu ihrer Rechtsgültigkeit der Bestätigung sie durcii den Gerichtshof. dafs der von den Behörden übliche Ausdruck i-ißoX'}. Im Falle des Andokides macht der König von der wider ihn ergangenen Endeixis den Prytanen Mitteilung und erhält von ihnen den Auftrag. Hierher geOTjaoaiot -avTot. nacli meiner cIe Ergänzung (Anm. Die Gorirhtsbarkeit des Volks n. Gegen Übeltäter.ai s. Lex.-. In dem Rats(S. 111 S.i^\). S. 47 A. ^* Vgl. In der gleichen Zeit finden wir den Rat auch noch mit verschiedenen Fällen von Phasis beei Aristot.otTct- ototüStv or/cota-cr^ptw. 2 fAnra. 55. beschlufs über Antiphon und Genossen S.. äor/. . 24).Ott y.'. braucht wird (Gesetz bei Aischines g. ~'j. Über Es ist aber schwerlich zufällig. diese und ähnliche Wendungen ohne weiteres gleichstellt und daraus die Xatur der Eisangelie bestimmen will. 2 S. Bei Isai. r.Fünftes Ilauptstück. Verschieden ist cJ-ootoova'. Mijster.stv zwar von den Proedroi geVgl. 62). ein namentlich von amtlichen Anzeigen häufiger Ausdruck. Getreideh. C. ii. 1 (S. dem breiten sind''\ durch die Tliesmotheten zu unterAber auch soweit die von dem Rate auf- erlegten Geldbufsen sich innerhalb der Grenzen seiner Kom- petenz hielten. 3. Erbe d.|j.oc/. 59 (Ditten- lierger 50) Z. 20 ff. Rats.a\ 23).ilv of'JtTj oo^Tj. d. xii* it 5t. Die neueren Herausgeber korrigieren zwar yvo'vTos. I n. 136i.

2 die (S. £{ac«Yyc?. Wenn Demosthenes nicht. ßo'jXT] xa. 6 K.?.Tj vo[Aot.icb' 45. 143) gehen.v av ßo'jXcov-at tö dz tö otxaa-r^piov.aaTT. deren Amtsführung der Aufsicht des Rates mindestens seit Ephialtes unterstellt war. I'css-t os täv äp^öJv [at] y^rp^ni zolz liv aJTtüv q ßou/. jjber das Einzelne der Fälle 66 hei der Phasis zu sprechen. 370 zu sicher hinstellt. 223 mit dem eben angeführten II- zusammenstellt.ptov Dafs die Worte mit der im Texte angegebenen Beschränkung zu verstehen sind. 82 als mit der pseudodemosthenischen Rede 87 S. S. 300 f. 12 S. 7 in Widerspruch.Jedenfalls aber widerspricht nicht das in § 2 dem in § 1 Gesagten. Aristog. Kranz 132 S. dafs von einer durch ihn natlirlich innerhalb der Grenzen seiner Kompetenz verhängten Bufse in dem einen wie dem anderen Falle an den Gerichtshof Berufung eingelegt werden kann^^. 22. ist Nicht ausreichend beglaubigt I i. Kallim. Gegen Amtsvergehen der Beamten des Staates. warum allein bei den Beamten der Appellation gegen solche Bufsen gedacht wird. 7)v üX' ef. Isokr. 2 erwähnten. aber sogleich Zwar -svird von ihm Lykurgs Klagrede benutzt die Angabe über den Inhalt von Aristogeitous Psephisma steht sowohl mit Deinarch g. ap/i. Die Möglichkeit der Appellation wird übrigens erst aus späterer Zeit datieren.\C)Q Erstes Buch. was Schäfer Demoxth. • ^. Ganz unverwertbar Lukians Hetairengespr. 03cti ypT^ficcra oiayetpt'Co'jaiv /. TrXsi'ata. . dort im Text besprochene Einschränkung 47 Anm. schreitet er entweder von Amts' wegen oder auf ergangene Anzeige (siactYYsXia) hin ein. 3 und 55. wie der gleich 45. 6'' ist das Geschichtchen in (jLa/. Aristog. l'fsat. 3. 42 K.al toÜtoic Istiv 5i7. Die Gerichtsverfassimg. Zweifelhaft ist der Fall des Antiphon bei Demosth. p. v. TOis (oitörai. aus dem Folgerungen zu ziehen bedenklich fällt. os y. 63 Aristoph. zu [Demosth. 271. es fafst^^. Beider Fälle gedenkt Aristoteles bei Besprechung der Befugnisse des Rats. Trapez. Atli. Bitt. bei Libanios Hypoth. . ist 3. wiewohl man nicht einsieht. 9." /. da Aristoteles deutlich die Kompetenz des Rats gegenüber Privaten und gegenüber ßeamten scheidet. sein.. 2 xpivci OE läc.ctTctyvoT. den Schümann de comit. 15.] A. rechtigen . kann nicht zweifelhaft sein. Belege für beide Fälle Im Jahre vereinigt Antiphons Rede über den Chorknaben. die keinesfalls beder Straf- gewalt des Rats erst in das vierte Jahrhundert zu setzen. in amtlicher Eigenschaft gehandelt hat.aX oü xupiot o' fj xpi'ai?. der Bericht ül)er eine Apagoge wegen Tenipelraubs zu den Prytanen y.£'. während aus der späteren Rednerzeit an Belegen für alle diese Befugnisse fehlt*"*. g. aber mit dem Bemerken. 796. icsesifio. Auf solche Beschränkungen mögen Aristoteles Worte 41. so war doch der Fall ein aufserordentlicher.

äroaTO/. 4. in dem dem Rate die Fürsorge für eine Flottenex})edition in das adriatische Meer übertragen wird. 809 t 10 f. für den die dem weisen waren. Im nächsten Jahre aber hatte er als Prytun wegen gleichen Vergehens die Poristen. Ktes. 79 f. I. ist vorher im Rate verhandelt vor den Rat gebracht. 809 d 151 ff. Die Eisangelie gegen den dvxYpa^s-J.oolo'ji i->. so mufs derselbe dafür besondere Vollmacht erhalten haben.cl'j%'X'. Nach einem Volksbeschlufs aus Ol. 325 4. Poleten und Praktores samt ihren Schreibern die dann ebenfalls. äTotxTO'JVTa. sicher vom Geworden waren *^^. 407.Tjv Tou. .eJ. 6^ 49 S. 83 f. (Dittenberger Sylltoö n. S. da sonst die Verdoppelung der Schuld von Trierarchen für Schiff oder Gerät durch gerichtlichen Spruch erfolgt '^^. •'o Aischines C. Instit.. —Z'j-'xv. Eats. Zahlreichere Belege sind uns überliefert für ein Strafverfahren gegen Beamte das auf Anlafs einer Eisangelie vor dem Rate stattfand. soll er Pflichtversäumnisse der Trierarchen den Gesetzen gemäfs bestrafen '^\ Wenn aber in den Marineurkunden mehrfach denen der Rat des vorausTrierarchen erwähnt werden Jahres doppelten Ersatz für eine unbrauchbar gegehenden wordene Triere auferlegt hatte.o'j xo/. ihre Verurteilung erwirkt ^'^.ij. S. ^1 A. mit Böckh Urkunden über arch. d. Köhler Mittheil. weil ihnen Eigentum des Staates anvertraut ist. A.ct^o'j'av to'j. 783. die. hat ihr Sprecher den Aristion nnd Genossen wegen Unterschlagung von Staatsgeldern dem Rate angezeigt und vor dem Gerichtshofe. voao'j. in Athen IV .) -yjv 0£ ßo'j). Von Amts wegen hatte der Rat auch gegen PHichtwidrigkeiten der Trierarchen einzuschreiten. xiBv TpiT|pc£pyu)v v-a-ä to'j. II n. wo für das Mitglied der geschäftsführenden'. ^2 C. 68 § 12 S. 199 Rede geschrieben ist.Fünftes Ilauptstück. verurteilt richtshofe. dem sie wegen der Schwere ihrer Straftat zu übervor Prozesse. g. charakteristisch iist.Pliyle des Rats der Ausdruck aJarjov lU ttjv ßo-jX^. trjv ^ryAr-^. 808 c Iff. ebenso wie alle Beamten auch der Rechenschaftspflicht unterliegen^". 225 ff. II n. während von der früheren Anzeige es heifst efsTjyc'i. 113. das Seewesen (1879) S. 769. 153 Z. Nikomachos für deren Begründung vor Gericht die Rede des Lysias geschrieben ist. .a d. Die Goriilithl)arkeit des Volks u. >^ 35 f. 792. 19 S. I. .

E. Wie sie nach dem Ratsbeschlufs. die Kleon gegen Kallistratos wegen angeblicher Schmähung des Volkes in den von Aristophanes gedichteten. das Ergebnis Abstimmung der Volksversammlung gefälscht zu haben ^*.J g. wonach § 7 S. Die Gerichtsverfassung. Emrg. u. . ^3 Vgl. der sonst richtig über die Sache geurteilt hat. Erstes Buch. elvat os xoä ciaayycXtav aÜTuJv £(. beschuldigt sind.tp b/ t-^ ßouÄf. die der besonderen Auf- sicht des Rats unterliegen. wie gegen die. der seinem Nachfolger das Schiffgerät nicht rechtzeitig aushändigte^'. 502 f. II n. In der vielbehandelten Kontroverse über die Anklage des Kleon ist die einzig richtige Ansicht die zuletzt von Römer Studien zu Aristophanes I S. in dem sie uns erhalten ist. für welchen Fall Eisangelie ausdrücklich xa Iv xot? vorgesehen war ^^. dafs die Klage nur gegen Kallistratos sich gerichtet haben Für den Staat kam nicht der Dichterkomponist als solcher in Frage. T. ^ ''^ A. C. 119 ff. Als Beauftragter des Staates durfte auch der gelten. treffende Vorschrift konnte trotz ihrer allgemeinen (sav TIC c/. 845 i'iv zuerst Frei zu Lysias (1864) S. 152 ff. und konstruiert darum aus diesem Fall und dem in Anm. 659 f. sondern nur der oioaT/cc/. 41 S.. 1151 a.. 20 den Rechtsfall richtig beurteilte. Mnesib. '6 Dies übersieht Thalheim S.200 worden''^. 60 angeführten Yolksbeschlusse eine besondere Art der Eisangelie gegen Privatleute wegeh Dinge. An ihn müssen die auch die Eisangelien gegen Proedroi einer gelangt sein. so liefs der Rat von ihr TTspl v£(üf>iotc) Beamte und Trierarchen in gegenüber einem Trierarchen Gebrauch machen. der den Chor erbeten und er- halten hatte.^ Trspi xä Iv Tots veojpt'oi. kann. 811c Z. g. die in bezug auf die Werft anlagen eine Pflichtwidrigkeit sich zuschulden kommen liefsen. Ktes. ''* — Aischin. aber von Kallistratos zur Aufführung gebrachten Babyloniern vor dem Rate erhob ''^. ver'8 " tretene.o. dem die Beteiligung an den musischen Wettkämpfen der Staatsfeste durch Zuweisung eines Chors von einem Archon ermöglicht worden war. 8 S.340 f. auf die Vorsteher der Werften und die Schreiber der Elfmänner eventuelle Anwendung finden soll. . -rr^v ßouXTjv xa&aTiEp iis Tt? doix-. Acharn. Sil ff. [Demosth. 630 f.. i-v/tirjy lv(zv/ -xr. Aristoph. Darum können wir hierher auch die bekannte Klage rechnen.oixy]' Die beFassung im wesentlichen nur für Geltung kommen''^. 385 f.

J ''•*. Euxen. die Klagschrift. Isoki-. Schol. Euxen. ^^ Vgl..i^..7. Lykophr.£ § 41 ff. Ein Beispiel einer Eisangelieschrift aus früherer Zeit hat Plutarch Älkih. 40. so waren nicht nur die an zweiter Stelle (S. an dem die Sache im Rate verhandelt werden soll. 12 C. 39.(o. 16 ff. aufser den in der nächsten 20. Die Verhandlung selbst bewegt sich in gerichtlichen Formen. Umtausch 314 Gemeint ist S.-j toö. Rats. sondern auch die Anzeigen von Verbrechen wider den Staat nach dem Gesagten in der Regel bei dem Rate anzubringen In (S. Danach setzen Prytanen den Tag fest. Anm. u. 10. wie Harpokr. f. 3 C. 28 S. 22 bewahrt. In jener Aufforderung Vgl. die gleichfalls eiaa-YsÄia pflegte ^^ heifst*^*^ und in wichtigeren Fällen eine eingehende Begründung der Klage zu enthalten Über die weitere Behandlung der Eisangelien jener zweiten Art werden wir durch die Erzählung unterrichtet. A. otyavof/. 15. Euxen. g. V. 34 S.v a'J-(. o' SV TT 0Tjj. 1151 f. dabei wohl der dritte Paragraph des Eisangeliegesetzes. 10. Dagegen -tvax'.-T^aa'jot o' -/al tj ßo'j/. 162. 88. a. wollen. 82 8' (i.] i-\ ry'jrj a. Anm. . Anm. 96 a.) besprochenen Fälle. [Demosth. sondern. Cherr. f.a-ri toö-iov fTwv (TjxocpavTwv jjo/. der seinen Vorgänger wegen nicht rechtzeitiger Herausgabe des Schiffgerätes beim Rate verklagt^-. S. die schriftliche Vorladung an einen Auswärtigen. 20 ff. Stellen 3. Lykoj^hr. 31 C. Über die Eisangelie der zweiten Art vgl. -orj-rrAz^zvi z\-i r^uipct.7 (natürlich in schriftlicher Eingabe) y. Lykurg 4"c. 4. 83. ob er die Eisangelie die annehmen will oder nicht ^^. 40 C. Auch geradezu als Klagschrift. Nachdem beide Teile gesprochen '® Vgl. zpuTavst. 29 f.Fünftes Hauptstiick. 137 S. 19. bedeutet nicht. 39 i. Die Gerichtsbarkeit des Volks u. ) beiden Fällen hatte dies mittels schriftlicher Eingal)e zu ge- schehen./. Leokr. angeführten f. 201 Was nun das Verfahren bei der Eisangelie betrifft. 231. die die pseudodemosthenische Rede gegen'Euergos und Mnesibulos über den Hergang in dem eben erwähnten Falle des Trierarchen gibt. — iv. 81 Hyper. dvTtypa'^T^ bezeichnet f.ov bei Demosth.rAz'. 196 ff.iU'jzv ciactyyE/. E. 30 C. wie "Westermann erkannte.c'. 40. v. f. 132 v. C. Dieser hat sich zunächst darüber schlüssig zu machen. war die Annahme der Eisangelie einbegriffen. Hyper. in denen es sich um das Einschreiten des Rats als oberster Verwaltungsbehörde handelt. 25. 0.

siaayew tous evoexa dz t6 oixaa-Tjptov Tpiotxov})' . .£vov EceSTtv. 4.wX'jy).). ob schuldig oder nicht schuldig. oder ob das Ver- Schuld. Haft genommen war. Frage der fünfhundert Drachmen. -Tj S' ä?. so sei. slvori 7:ai)£tv d-OTcTaG«.-jj acio. ^^'^. setzt die Stelle Aischin -. die dem Beklagten für den Fall seiner Schuldigsprechung auferlegt werden solle. ^® flcSixoiiETatc Gesetz des Timokrates (vor. ob der Rat innerhalb seiner Strafbefugnis. Anm. Staatsalterth. 53 S. hofe hatte zunächst der aufzutreten. 45. Die Gericlitsverfassung. ßouXTJs t^ rj vüv efaiv ^v tiö oeaij-toTr^ptoj to Xot-öv xaTaTsöüiai Ypa[jifAaT£(u. sollte die wenn kein besonderes Hindernis vorlag. o-av Trpcü-ov olov t' rlotv 5' 'Arhr^vat'tov 6' tov ßo'jXö. 313 zu beziehen sind. haben. Sonst hatten die Thesmotheten die Vorstandschaft bei allen sei es vom Rat.202 Erstes Buch. Wenigstens in dem Beklagte richterliche Entscheidung. 233 aufser Zweifel. auch einen solchen Verweisungsbeschlufs pflegte der Rat Antrag über die Strafe zu verbinden. binnen dreifsig Tagen nach der Verhaftung erfolgen. 1.O))ETai. 720 Tifj-oxparrj? eT-sv ÖTroaot 'AÖTjvai'üJv yj daayyz}d(X'/ iv. -apaooö-^ xaTayviuats auTÜiv toI? ÖEafxo&sxaic br. und waren nach einem neueren Gesetz des Timokrates die Elfmänner verpflichtet sie vor Ablauf jener Frist herbeizuführen^^. Timdkr. sav ok ois [iri.j(. 70). von dem die Eisangelie ^* Dafs die in der vorigen Anmerkung ausgeschriebenen "Worte auf eine zweitägige Verhandlung im Rate mit Gilbert Griech. ^^ y-ai' Demosth. r^ijiepüiv ä'. Entschied die Mehrheit der Stimmen für die so wird an einem zweiten Tage^* über die zweite abgestimmt. Als Kläger vor dem Gerichtsdarum heifst er xaTayvtosi? . Wurde für das letztere entdarüber abgefafster Ratsbeschlufs von dem Prytanienschreiber den Thesmotheten übergeben. I^ S. Die richtige erst Lesung voaoOeTat? ist statt der früheren unmöglichen von Weil aus der besten Handschrift 2 hergestellt. brechen eine höhere Strafe verdiene und darum an den Gerichtshof zu schieden. 63 ttj? S. 59. vo[j. abgestimmt. xctl [xtj g. wird über die Frage.<üj ti[ac('tco tj TTEpi a'JTOj xi av ooy. strafen solle. die dann so bald als möglich den Beklagten vor einen von ihnen präsi- verweisen ein ward dierten Gerichtshof zu Falle.6 toj ozo6y%(xi toI. sei es vom Volk an einen Mit einem Gerichtshof verwiesenen Eisangelien (S.p' ^? ctv TrapaXaßtuSiv •/aTTjYopElv fjXtai'a lav [xtj ti or^iAoata v. toQ xaTa :ipu-av£tav xaT« tov zl'SayyeX-zvAO^ voixov. Traparp. Aristot. dafs der stellen in hatten.

Die Rede des Lysias gegen die Getreidehiindler ist von dem gesprochen.aötS':^ z6 a-J-o t^Xoc TsXovJvTct. ötv ^yyuT^Td. 17 ttj. Myster. g. 36 S. Zusatzes i-' 'Ap£ioj -ayiu. XCI (1865) S. Rats. d. um angenommen iav TIS ^~l Trpoooat'a t^s zu werden. Andere Fälle von Verhaftung durch den Rat im Gesetz des Timokrates (Anm. /. Lysias g. Nikom. der im Rate ihrer gesetzwidrigen Verurteilung entgegengetreten war.' i~\ toT? äxpiTot. 554.civot cf^. 45 S. Denn dafs hier mit dem Zeugnis § 121 S.. aber in diesem Falle handelt es sich gar nicht um Eisangelie. 552.iiTcti '). ob er sie annehmen wolle oder nicht '^^. 22 S.£y. I>ie Gorichtsliarkeit des Volks u. 783 -/.c(otio. Meid.acvo'. dem Gerichtshof von Im übrigen al)er war das Verfahren vor dem gewöhnlichen Prozefsgange nicht verschieden. aber ohne den entscheidenf. dafs die -/.i\o'j -a zpayf^-ara ij/q srEgtovTo. tpcT. 144 S. tTzi tyjv otxt'av ^Mizl'j'^c . Jahrb. wenn auch im Behinderungsfall ein anderer fiir ihn eintreten konnte.&siv — r/. v. o£ ßo'jXr.rj'.aYy£t9>avTo. 861 (Anm.' f^ Itte^e/.}. 203 ausgegaugen war^^.aT-ayvujst. '/. dafs die Klage hinlänglich begründet erschienen.. 23. -£pi to'jtwv (Mord des Nikodemos) v.oder Landesverrat. Andok.cci o'jt' iv syio w~ . den Ratseid bei Demosth. o-r/l a-j^Ay/ltarlc . ging die Anklage auf Hoch. 85) und bei Demosth. 116 S. 88 Vgl. der sie angestellt. 366 ff. o'jy. 10 -pöcyacf — . . Also war das £::£:£>. des Rates nicht an den Gerichtshof gelangt war. 56).. izt xaW'issi xoü OTjfAOU auvtwv iXol. Susemihl N. CJwr. -. ihiv die gerichtliche c. zat i-iz-aiJ. 745. hatte er sich zunächst darüber schlüssig zu machen. und im ersteren Falle zugleich sich Ider Person des .£ai)o(t.oL^r^ixbnfi xal axo-ouij-ivr^.Beschuldigten und ihn entweder in gefänglicher Haft zu halten oder Bürgen stellen zu lassen. saeÄXov d-o'f£'J. Das Gesetz des Timokrates aber berücksichtigt nur den Fall. rto'XEtu.. Richtig urteilte.t)wv oijto. if^iozl-:' i'^ri. 16 eine Flisangelie an den Rat und nicht mit dem Scholiasten eine Verhandlung vor dem Areopag anzunehmen ist beweist das Fehlen des im letzteren Falle unerläfslichen . Auch wenn die Eisangelie über ein Staatsverbrechen an den Rat gelangte. Vertretung der Eisangelie Sache dessen. o'jx |— toT. 7:otp£/. ^9 S. 12 o-jos 07-31U 'AÖ7]vatcov ttXyjv o'JO£va ö. T£ ilh. sondern nur darauf. sondern um Menysis. d.O'J ToO £ic. so befreite selbst Bürgschaft nicht vom Gefängnisse^'-'. Phil. Doch kann unter der Herrschaft des zu versichern 8^ Antiph. So wurden 415 die wegen Verstümmelung der Hermen Angeklagten ins Gefängnis ö i geworfen. 75 Dies letzte "Wort geht nicht auf wirkliche Verurteilung. Timokr.Fünftes Hau'ptsti'u-k. weil man sie im Verdachte einer Verschwörung gegen das Volk hatte. wie es Demosthenes gleich selbst im folgenden erklärt ou-o. voao. g. darum bleibt diesem auch die Strafschätzung ganz überlassen. den Grund. y./.

bei der al)er wie bereits gezeigt ist (S. als vor der Entscheidung nicht Gelegenheit zur Begründung der Klage und Verteidigung gegeben wurde. auf dem Markte. Die Gerichtsverfassung. Entscheidend über Schuld oder Unschuld war aber nicht die Mehrheit der Der herrschenden Praxis aber Abstimmung nach Phylen und mit in jede Phyle wurden zwei Urnen Phylen ^° . Aber .204 Erstes Buch. ®^ Da die Abstimmung nach Phylen und mit Stimmsteinen eine besondere Einrichtung des Versammluhgsplatzes bedingte und. Der Ausdruck bei Xenophon I 7. die Anfangsworte des Probnleuma bei Xenoph. Über das Verfahren. in die andere die freisprechenden Stimmen zu legen waren. 9 Töiv T£ xaTTjYopo'JVTiuv v. insofern gesetzwidrig vorgegangen wurde. ein Beschlufs darüber zu fassen. deren eine die verurteilenden. Eisangeliegesetzes mehr die Verhaftung oder Bürgenstellung nicht ausnahmlose Regel gebildet haben ^*^. bes. Hyi^ereides R. -AoX I 7.<xza Tüiv STpazT^ydiv ^xeivtuv ctTroXoyo'jiJt^viuv iv TT itpoTspa Ix-iC^TjOta ccxrjxoaai. wie wir nach Analogie des Ostrakismos annehmen dürfen. entsprach es gestellt. xaTa cpuXa? xtX. unter dem Ver- wände. auf sie überhaupt einzugehen. wenn das Volk den Urteilsspruch sich selbst vorbehalten hatte. das dann eingehalten wurde. nicht auf der Pnyx. otocLr^'^tGaai^oci 'Aftr^vottou. Totö-ot streitet nicht dagegen. 3 (Anm. a^rav-a. ^^ Ittsiot] S. stattfand. 34 . Hell. § 2 C. ob das Volk in voller Versammlung über den Beschuldigten zu Gerichte sitzen oder den Richterspruch einem Gerichtshof übertragen wolle. 186). Zur weiteren Verhandlung war die Sache an die Ekklesie abzugeben und von dieser. War die Eisangelie unmittelbar an das Volk gebracht. dais beide Teile schon in der früheren Versammlung zum Worte gelangt seien ^^ . kann die Entscheidung über die Feldherren erst in einer folgenden Versammlung gefallen sein. sind wir nicht weiter unterrichtet als durch den Bericht über die Verhandlung gegen die Feldherren der Arginussenschlacht. 19. so konnte diese Frage nur auf Grund eines Vorbeschlusses des Rats entschieden. vorher also nur über die Annahme der Eisangelie beschlossen und eventuelle Verhaftung des Angeklagten verfügt werden.ae-7. Das beweist der Anfang von 43). sondern aller überhaupt abgegebenen Stimmen ^^. in dafs die Stimmsteinen erfolgte. für Euxenipp. wenn sie nicht ablehnte.

TjV lypa'itv £v oizota-ai.a xüpoOxcf. 182) gezeigt. dvofxd^civ ttjv oiui^tv {ztit owpiov ist für der Handschriften nach Aristot.o~f^i zht y. 556 ff. dafs mit solcher Überweisung Bestimmungen über die Zusammensetzung des Gerichtshofs..xoi i-' avopi An der Abstimmung mit Stimmsteinen. a. ist mit Xenoplions Bericht unvereinbar und durch [Piaton] Aociochos 12 S. Per. wie vorgeschrieben war.Fünftes Hanjitstück. 2 zu schreiben). 12 i)r^'MaiJ. oben S. liats. dafs die Volks- versammlung die Fällung des Urteils einem Gerichtshof übertrug. iX'/A ttjv Tayi'axr^v a-J-Yjv oei sTvcri ^v tiö or/aa-rjpüo. CiTTtO. scheint man niclit übrigens im vie)ten Jahrhundert als es. S.cd owpfov otopiov d-' äotxt'o'J ßoüXoiTO -i. 182. 188) Volksbeschlufs bezeichnete^. ist der Bericht bei Plutarch über den Prozefs gegen Perikles ApaXOVTtOC'J YpC('J. dazu Swoboda 0. xpi'vi- aÜai 0£ TTjv oi-/. im voraus durcli Volksbeschlufs festgesetzt wurde. Vgl. a. immer festgehalten zu haben. TOtaÜTTj t^ yötp (xhia (wegen y-ct-aXuai. ''Ayviov ok toüto iaev ot'^£t?. wenigtens wird das von Demosthenes einfach Häufig aber geschah I^rteil über Epikrates (S. Die (Jericlitsbarkeit des Volks u. fiiüij. 7 C. . Aus den früher erwähnten Prozessen gegen Perikles und Phrynichos erfahren wir. Meinung von Gilbert Beiträge S. Euxen. 54. Iv -6}zi v-ptvotsv. 36) findet unter der obigen Voraussetzung seine einfachste Erklärung. falls niclit einschlagende gesetzliche Vorschriften vorhanden waren. 22 a. 205 Zur Bestimmung der Strafe im Falle der Verurteilung bedurfte es keiner zweiten Abstimmung. bereits im fünften Jahrhundert und war seit Erlafs des uns bekannten Eisangeliegesetzes die Regel •'"*. 368 E nicht zu stützen.. o'jo' ^' UTTCüji-osiav. 191 und dazu Hyper. die Form der Verhandlung. das ihr zugrunde zu legende Gesetz und damit die im Falle der Verurteilung zu verhängende Strafe verbunden wurden ^^. da sie. 382. wie im Feldherrenprozefs. Besonders oi lehrreich . E. wie schon oben (S. ^3 Auch das in den Richtersprüchen der Ekklesie in den Fällen die des Ergokles und Timagoras gebrauchte xatayEtpoTovciv (Anm..rj\> Oiy. Vgl. 9* Vgl. toö Ii'-wj) oü 7zapaoiyz-ai ax?i'Ltv o'JOEat'av o'joevo. dafs die zwei Abstimmungen über das Probuleuma in zwei verschiedenen Versammlungen stattgefunden hätten. tX-z A).aaTCtl TTjV 'LtJCSOV «TTÖ IO'j cfipovre. S. yOdoii xal -cVTOtxc/Citr/i.£ toO (Lt^'^isixocto.7VT0. An eingehendsten Archeptolemos und sind wir über das gegen Antiphon Onomakles eingeschlagene Verfahren durch den im Wortlaut . f. sie für alle v6.

342 f. 10 Redn. 38 in ganz unzulässiger Weise zusammen. Die Anklage sollen vertreten die erwählten Anwälte (auw^Yopot) und die Strategen. sei es mit. welches im Falle der Verurteilung eintreten solle.206 Erstes Buch. 2 (Anm. 61) erweisen will. Unverwertbar ist [Andok. uns erhaltenen Beschlufs des Rates ^^ unterrichtet. Meier opusc.) beigebrachten Belegen die Bedeutung von £{aayy£Äta Klagschrift leugnen und die Abfassung der Klagschrift durch die Behörde aus dem Gesetz des Timokrates (Anm. S. für die die Strategen und die von diesen zugewählten Mitglieder sollen des nächsten Tage die Rats zu sorgen haben. 685. und wer sonst von den Bürgern wolle. Acharn. kann die eine Probe zeigen. Am Thesmotheten sie vorladen und nach Ablauf der Ladungsfrist dem Gerichtshofe vorführen. so für den Prozels des Kimon Perikles bei Plutarch Per. um seine These zu stützen. Auf Grund dieser Zeugnisse hat man nun auch für das Eisangelieverfahren des vierten Jahrhunderts es als Regel betrachten zu dürfen geglaul)t.] g. Die Gericlitsverfassung. mit dem solle verfahren werden nach dem Gesetze über die Verräter. Alkih. des Areopag gehen. In dem Dekret wird auf Anlafs der von den Strategen wider die genannten Drei erstatteten Anzeige ihre Verhaftung und Stellung vor den Gerichtshof verfügt. Wesp. sind für das Jahrhundert mehrfach bezeugt. 16 S. 833. I p. ist mindestens durch das Eisangeliegesetz das eine wie das andere in Weg96 9^ Bei [Plutarch] Leben d. Das sind die cuvrjopoi Aristoph. Aber wenn nicht schon früher. Zu welch abenteuerlichen Behauptungen er durch die Konsequenz seiner Ansicht verleitet wird. gehandelt hat. 10 zU t(üv xa-rjo'pwv üto toO oy^txo'j -poßeßXr^rjivos.2 S. 119 zaTT^yopo. Aus dem vierten Jahrhundert fehlt es an jedem sicheren Beleg. 482. 46. 240 f. dafs zur Vertretung der Anklage vor Gericht von der Volksversammlung Anwälte ernannt^'. 705. 80 (schon ^4. twv oiaßsßXrjijivwv ücp' {j|jl(jüv atpEixat. 320 A. vgl. dafs er S. der Eisangelieprozefs sei ein öli'entlich oder behördlich vertretener Prozefs. 48) und Aristot. P. Staatsanwälte zur Vertretung einer Eisangelie fünfte — = . der in diesem Falle an Stelle des Volkes. sowie das Strafmafs bestimmt worden sei. sei es ohne besonderen Auftrag. 43 f. Wer aber von den Drei vom Gerichtshofe schuldig befunden werde. Beide Kategorien wirft Brewer S. gegenüber den oben Anm. denn Plutarch Demosth. 691. 14 täv 'A&7]vai(uv ini Tiva 7:poßaXXo[A£vtuv «ütov xatr^yoptav kann auf die Vertretung einer äTioctaat.

12. 667. c^aayycXt'ct. 2. Kranz die 99 59. auch die Zahl der Bichter nach einer Angabe von Philochoros betrug sie eintausend. -2. Dafs für die in ihm namhaft gemachten Verbrechen die Strafe der Hinrichtnng und der Versagung des Begräbnisses in vaterländischem Boden festgesetzt war. 25 ist nicht von einem Eisangelieprozefs S. (Anm. v. ä-ct'aa. Euxen. 26. Und ebenso ist in den Beden des Hypereides die geringste für Lykophron und in P'. 67. Tci. dann müfste es aber reits l'ollux So lasen bemit Kaibel und Wilamowitz mindestens heifsen 1«" TÖi. Pollux YIII 53 (S. Fünfzehnhundert Richter schon im Prozefs des Perikles.Fünftes IIaui)tstiUk. c<. dvayiyviüaxo'jat. offenbar ohne öffentlichen Auftrag gewesen.ov y. trierarcli.uxenippos nicht bestellt. also wohl nach späterer Bestimmung eintausendfünfhundert ^°°. Aber es genügt. die das Volk namentlich der Im die Gegenteil erscheint ersteren Bede Klage des Ariston ganz aber auch dessen in als seine persönliche Sache. -poßoÄÖ!. 9 S. Etaayo'jatv oy-oi.ctrayvojaci. zh<x'C(c0. -/. ttjs ßo'J/. Lex Cantabr. 15. 65). dtv xive. ist mit Unrecht einer nicht ganz korrekt überlieferten Äufserung des AristoEisangelie .32. o. was ich in der Besprechung der Ausgabe empfohlen und Blafs jetzt in den Text gesetzt hat. 191) ergeben. Dafs diese aber auch der Volksversammlung die für sie eingegangenen Eisangelien mitzuteilen hatten.T). tov or|. Die Gerichtsbarkeit des Volks u. töv 07)ij.ov auszuwerfen.5 18 f. ähnlich der Bede für pAixenippos als die des Polyeuktos. Dafs die Gerichtsvorstandschaft in den Eisangelieprozessen den Thesmotheten zustand. 156 A. 156 A.uiSi'j d^ t. Timokr.ott -rd? •/aTcc/sipo-rovta. 28. Kach attischem Staatsrecht kann das nur Sache der versitzenden Prytanen oder Proedren Der Wichtigkeit der Bechtsfälle entsprach gewesen sein. geradezu Klagschrift zeichnet wird teles''^ entnommen worden. lAßophr.j. tha'cizUoLi £i:. g.. sind bei Demosth. 350 wollte die Worte von der Mitteilung der Yorbeschlüsse des Rates über Eisangelien verstehen. und darum verbietet es sich. iv. 2 ETI -/cd 0£ T-i. und Photios. welche ihre Leistung verdangen hatten. . 80) beund die Beistände beider Kläger werden deutlich als von ihnen selbst geworbene gekennzeichnet^®.ayy£XÄo'jc. Ebenso Mitankläger des Aristophon in der Eisangelie gegen die Trierarchen. 70). t7. Aber bei Demosth. C. 12 16 S. : 98 F. einzufügen.iv sf. 702. Blafs schrieb in der dritten Ausgabe t. hat sich schon oben (S. Spur von Anwälten. f. 19 C. ist bereits bemerkt worden (S. 207 fall gebracht. S. nach ctoayyöXta. 16 ff. nach Demetrios von Phaleron. Thalheim S. die Worte efaayyeÄXouatv ef. Rats.

Lex. 138. vor Ol. 677. Das Richtige lehrte zuerst Hager p. Blafs Attische Beredsamkeit III 22 S. die eine Klage anzustellen überhaupt nicht berechtigt waren. Kranz 250 S. 4. Sie kann darum auch von solchen ausgehen. seit wenn er was Auffindung von Hypereides Rede für Lykophron nicht mehr zu bezweifeln ist. Schäfer. nicht den fünften Teil der Richterstimmen erhielt. Schömann u. dafs in jenem Falle der Ankläger zwar nicht in partiale Atimie. Die Gerichtsvei-fassung. diese wesentlich dadurch verschieden dafs der Denunziant mit der blofsen Anzeige sich begnügt und in keiner Weise die Obliegenheiten des Klägers auf sich nimmt. 110. Irrig sind die entgegengesetzten Angaben von Harpokr. i«2 Des letzteren Anzeige Theokritos nach § 21 f.s richtig erschlofs. 479 f. Belege der letzteren Art haben wir an den Fällen des Theokritos. sondern von einem Prozefs 7:apotvd[ji(ov. oder von Mitschuldigen. und zwar mufs die Abschaffung völligen Straflosigkeit der zwischen jene Rede und die Schlacht bei Chaironeia. Cantabr. der namentlich den terminus ante quem aus Demosthene.208 Erstes Buch. 310. 101 Hyper. von Fremden. während sein Versuch zur Zeitbestimmung der Lykophronea ebensowenig geglückt ist wie der frühere von A. 69. Die gegenteilige Angabe von Theophrast. Menestratos und Agoratos in Lysias Rede gegen den Letztgenannten ^°^. S. ist Von der Eisangelie in ihrer ausgebildeten Gestalt . wie man von Mattbiä p. 338 fallen i"^ Ein Einschreiten des Rats oder Volks gegen begangene Gesetzwidrigkeiten konnte auch auf dem Wege der einfachen Denunziation (ar^vusic) herbeigeführt werden. 3 S. von Fremden und die Rede. Lyk. Demosth. a. war wie scheinbar auch die des Agoratos nach . sei. Sklaven. der Eisangelieprozefs von anderen öffentlichen Prozessen dadafs er in älterer Zeit auch dann straflos blieb. 155 A. Menestratos nach § 55 f. S. 68 ff. auf denen die früheren Auffassungen von Meier. 8. efsayysXt'a. vgl. Pollux VlII 52 f. 17. wie schon bei Pollux vermutet auf eine spätere Periode. Vgl. 62. u. S. beruhten. 17.. f. S. die vor ihrer Anzeige sich erst der eigenen Straflosigkeit (aoEia) versicherten. 12 C. 241 bis Thalheim angenommen hat. 3. 458. also. v. Rücksichtlich der Folgen für den Ankläger unterschied sich durch. bezieht sich. da die Zeit jener nicht näher zu bestimmen ist. aber in die Geldbufse von tausend Drachmen verfallen ist. Vgl. Leokr. Lykurg (j.

und wie im Hermokopidenprozesse da alle drei selbst 1. die angeführten Fällen um § 19 S. 103 Tbukyd. Aus dem Imper- fektum d'TjtptOfxa schlössen Schömann worden u. v. 11 S. Timokr. mit Aufspürung verheimlichten Staatsguts betraute Kommissionen (S. vofxos oötcu? sT/sv zi . 10. 11 ö os ydp [atj. wenn es Sklaven waren. a. Andok. d TS&vavat. die des Andokides keine denunziert waren. und 'i-rjcpisaa zieh. dazu kam die Metoik war Teukros. mit § 94 S. 16 S. sei. 20. 275. Myster.Fünftes Ilaiiiitstück. Um Hochverrat handelt es sich auch in dem Falle bei Dein.) ausdrücklich die aufgefordert war^"^. Agariste. d. 722. f. V.. wie im Hermokopidenprozesse Pythonikos dem Andromachos. 257) gewiesen. vergl. 14. 117 A. 11 f. sondern nur einem jat^vj-tt^? den Zutritt vermittelt. 6. Lysias g. Auch zu der Gerichtsverhandlung gegen die Getreidehändler. 456 freiwillige. VI 27. 66) selbst als Kläger auftritt. i°5 Andok. Von den beiden ersteren wird ausdrücklich bezeugt. g. Die Gerichtsbarkeit des Volks u. 106 Plutarch Ferikl. und Lydos. 10* Antiph. 5 S. dafs sie als Mitwisser der bedurften. Über die c(5£tct Thukyd. g. Ölh. fX7-v'j-pa § 27 f. 66. die sie aber dann zu {C. 8. Lipsius. mit Freilassung zu belohnen ^"*. ttjv ä'oetav. Auch sonst Urheber von Anzeigen mit Geld oder. Kall. 6 S. Lysias v. das freilich bei der Verfassungsrevision unter Eukleides nicht wieder erneuert worden zu sein handelte es sich scheint '°^. 15 S. Es wird mit dem ei/e eine ähnliche Bewandtnis hal)en wie § 93 S. wo Demosthenes nicnt wie in dem ven«andten des Antiphon (Anm. 31. Bestimmung nur für den Aber dann hätte es sich um ein gehandelt weshalb Naber de fide Andoc. Dagegen stand auf falscher Denunziation die Todesstrafe nach einem pflegte man Gesetze. 20 elvcrt S.a. dafs die einen Fall erlassen .r{zrf. Erm. 187. 209 Sklaven gingen die meisten Denunziationen im Hermokopidenprozesse aus. zu denen durch Aussetzung von Prämien {^xr^v^)-[J7.aEv xdXrjö^ ti. aufserdem können wir tx/^vusst? über Veruntreuung von Staatseigentum nachweisen'"^. de myf<t. [ATjV'jasiE cT-/£ V. In den Hochverrat und Religionsfrevel. S. 703. Attisches Recht. 14 . Anzeigen der letzteren Art werden gelegentlich an besondere. 802. S. 10^ Demosth. Demosth. 46. 40 S. Philokr.i) weiterer Behandlung an den Rat abzugeben haben '*^^. 95 S. p. Sklaven Andromachos Frau des Alkmeonides.. Myster. orat. d. 45. Herod. 34 S. Rats. 28 den Verfasser der Rede der Verwechslung von voao. 2. VI 28.

Bede gegen Demosthenes |i. Lysias für den Fall der dem Verfahren bei Eisangelie geglichen haben. die an Behörden gehen. so an einen Gerichtshof verwiesen. Aber weder der einen noch der anderen bedurfte es. Thalheim S. C. der dann eine Beschlofs oc-o'^aai? erstattete ^^^ wurde die Sache das Volk. St. vgl. p. 346 wollte lieber an eine Phasis denken. um deren Einschreiten ex officio herbeizuführen. Wiewohl für keines der durch Deinarchs äTro^ctast. Von einem Ankläger ist keine Bede. und gegen die Lysias Rede geschrieben ist. . in Frage.7jvjai. scheinlichkeit nach eine Menysis die Veranlassung gegeben Verschiedener Natur dagegen sind [xyjvucjsi?. z. g. 712 heifst es nur iTrsior) ot TipUTavst. 714 f. 347. S. lö» Lysias a. der Denunziation geboten. Deinarch g. § 4 S. 225 eine Schäfer Demosth. wie Ausrodung eines heiligen sie Ölbaumes erwähnt ^^^.i nach Hyper. Anm. Dem. IIP S. ist darum im Texte auch die Bestellung von öffentlichen Anklägern angenommen worden. so wird diese im wesentlichen B. überlieferten Beispiele von des Areopags als Ver- anlassung nachzuweisen ist. Der Sprecher war im Bäte zuerst der gesetzwidrigen Verurteilung der Kornhändler entgegengetreten. ob Geldoder Todesstrafe. iizi^osa-j dz ttjv ßouXrjv a-jTöiv. u. im Bäte gegen sie gesprochen und vertritt nun auch vor Gericht die vom Bäte beschlossene xaTayvioats § 3 f. Erstes Buch. . 60 S. ^12 Im harpalischen Prozefs kan. als das Gesetz erlaubte. 24 (22). 38. Z. g. m "« Vgl. 343 eine alternative Fassung des Strafantrags der Kläger annahm. vielleicht auch die Strafe Nur bei der für den Fall der Verurteilung bestimmt ^^^ 108 TTspl § 2 S. Phil. wonach Schömann de comit. S. der Denunziation Folge zu geben. 43. 104 a. 97. so wurden mit ihr besondere Untersuchungsrichter (gleichfalls C'/ix/^Tai' genannt) "<> oder der Areopag beauftragt. Die Gerichtsverfassung. hatte aller Wahr^^^. § 58 S. alternative Strafbestimmung im Volksbeschlufs s. 5 S. 109 die Alternative. hatte aber dann ot' fjv wjTolg tj -/pt3t. 5 Ct^teIv ttjv ßouXTjv Nach der Analogie sonstiger dirocpaaets TTspl auTtüv WS a'JTT TTctTpiov laTtv. Was die Behandlung der «xr^vuasic durch Kat und Volk angeht. darf doch ihre Zulässigkeit auch für diesen Fall nicht in Zweifel gezogen werden. soweit nicht durch das Fehlen des Anklägers eine Verschiedenheit beSchien erst eine eingehendere Untersuchung dingt ward. d. vgl. 51 S. 117. Demosth.210 . Anwälte zur Vertretung der Klage bestellt. mehr Getreide aufgekauft hatten.

durch die der Kläger nicht blofs persönlich betroffen. Fhilol. mochte es nun selbst in der Gemeindeversammlung den Rechtsspruch fällen oder einen mit ihm beauftragen. des Areopags gebunden. "3 Plutarch a. \). zu begründen. 108. ."j3i. Jür welche die Zulässigkeit da nach den zwei ersteren Stellen im Gesetze selbst die Alternative zwischen Todesstrafe und Bufse des Zehnfachen gestellt war. der Meier ebenso wie Böckh von den Zeitverhältnissen der Dem. Ath. ein Präjudiz des Volkes zugunsten einer Klage zu erlangen. dem Gerichtshofe Die Probole. 211 gegen Pheidias angebrachten [j. die nach dessen Erreichung auf dem geordneten Rechtsweg anzubringen war. Brewers Auffassung 14* Anm. Gottirnj. und Matthiä de iudie.r/. ad ius Att. 10 ff. falls das Vergehen ein über seine Befugnis hinausgehendes Strafmafs selbst die richterliche Hand genommen zu haben zu bedingen schien. 227 ff. geliefert worden. hierfür aber die Anklage an die ot-'Jcjctsi. Rats. Eine Schätzung war also nur in bezug auf die Höhe der Eestechungssumme möglich. lect. 136. Eine in (1818) S. sich anschlössen.Fünftes Hauptstück. F. Selbstverständlich konnte ein solches Präjudiz derVolksversammlung nur über eine Rechtsverletzung in Anspruch genommen werden. 159 ff. et Rom. 2. P'. 0. Mb.ax^Yvcu^i. 1847/8) und namentlich Schömann s. ^'* So nach dem Fall der Getreidehändler Anm. R. 134. 238 ff. Die Gerichtsliarkoit des Volks u. gegen ihn sind gerichtet = C. Insbesondere dies für die beiden Fälle. H (1843) S. sondern auch Gerichtshof -poßoXr^ ^^'^ ein gilt öffentliches Interesse benachteiligt war. XXXIV ff. mit seiner überwiesen ^^*. Hermann quaestiones de prohole apud Atticos (Ind. wesentlichen Punkten abweichende Auffassung versuchte Bake scholica hypomnemata IH p. Sehr. Y S. ülier Über den hauptsächlichsten Differenzpunkt Anm. die grundlegende Arbeit von Schömann de comitiis Ath. ging die Absicht der nur darauf. scheint die Ekklcsie Verhandlung und Entscheidung in die ^'^. des Wenn die Eisangelie ein richterliches Einschreiten souveränen Volks bezweckte.ine in den Verwaltungsbereich des Rates fallende ixr^vuai? wurde. 593 ff. 65 ff. HI 10. Kl. Meid. /. a. wahrend auf einer Gegenschätzung die Verurteilung des Demosthenes in fünfzig Talente beruhen wird. g. '^° über die Probole ist nach Heraldus animadv. p.

S. die i. Ein Fall der ersteren Kategorie liegt vor in der tätlichen Beleidigung. 18 eg-i 8' Atovuat'iuv TO'JTO'j f. Suppl. Meid. Es liegt darum nahe. 168 ff. ^^'' Demosth. 10 S. zu ihrer Ver- folgung vor Gericht nach einem der von Demosthenes erhobenen Probole günstigen Volksbeschlufs ist die Piede gegen Meidias geschrieben. twos tuJ ~zp\ 6 Ttepl töjv fAUOTr^picuv xäxEivos {Jaxepo. E. Fhilol. die soviel wir sehen. Die Gerichtsverfassung. 517 S. gegen ihre Echtheit erheben. ^^^ . hilft weder der Deutungsversuch . Zwar ist die Folge der Festakte an den grofsen Dionysien nicht zu beanstanden wenn man mit Bergk nach den von Foucart mifsdeuteten Worten o't Tiaioe. A. für die Verletzung der Heiligkeit gewisser Feste und für Sykophantie und Täuschung des Volkes. dafs auch die Feier der Dionysien im Peiraieus. exstant nonmülas (1878) p. Mid. 7 f. Aber dem Bedenken. *^^ Zur Zeit einer Alkibiades bestand das Gesetz überzeugen nicht. xoOo' Iteötj (vor Bekker IxEi'h).. das aber nicht älter sein kann als der peloponnesische Krieg ^^'^. jedenfalls auf guten Quellen.212 Erstes Buch. Ein jüngeres Gesetz verstattete die Probole auch wegen Störung der Mysterienfeier ^^\ von Euegoros beantragten Geund aus einem dritten setze ersehen wir. einsetzt xat ol ä'vops. g. Die Gesetzeinlage bei Demosth. 175 S. Demosth. nicht ganz beseitigt sind. die als Demosthenes in seiner Eigenschaft Choreg durch Meidias widerfahren war. 147 Aus der Stelle folgt zugleich. Vgl. die Probole auf die . . Meid. Demosthenes erfolgte an den grofsen Dionysien und die Probole wurde gleich nach dem Schlüsse des Festes erhoben auf Grund eines Gesetzes. das die Erwähnung der Thargelien erweckt. XXIY Tüiv 128. dafs die Einlage § 8 S. g.o. nur einen Teil des Gesetzes bilden kann. 571. der Lenaien und der Thargelien in gleicher Weise geschützt war"^. 517 a. dass. Die Bedenken. Drerup Jahrb. Anm. die einzige unter den erhaltenen und. 11. Mifshandlung des Choregeu Taureas durch noch nicht. beruht wenn auch die von Westermann gegen die Authentizität ihres Wortlauts erhobenen Bedenken von Foucart Bevue de philologie I (1877) p. der Probole bezeugt ist. Über den Schlufssatz s. woraus man friiher auf die umgekehrte Zeitfolge der Ge- setze schlofs). 562. 303. voji. 6 aü-ö. auch den verlorengegangenen Reden Die Beleidigung des durch eine Probole veranlafst ist. Westermann de litis insirumentis quae exstant in Demosthenis oratione in Midiam (1844) und Philippi adnotationes ad legum formulas quae in Bern.

aufeer S. dafs jemand sich wider das Fest verganj^en habe (doixstv -zpi TTjv iopTT^v)^-". sie sei gegen Frevler wider die Feste gerichtet ^^^.ocpav-['a. . 6 y/ — -/aTa/c'. § 6 S. S. 516. 1. umfafste Sykophantie und Täuschung des Volkes durch falsche Versprechungen. weder eine eine Ypccfrj 'j^pcw.r/. 10 Redner S.) äaeßsia. S. 841 F wieder eingerichtete Agon der Komöden an den Chytren all. dem Gesetze des Euegoros die Beispiele bei Demosth. die in der eigentlichen Festzeit vorgenommen wurde ^-^ . 523. wie im Falle des Meidias.j. 145 S. nicht bestand. Die zweite Kategorie von Vergehen. 302 gegen die schon die "Wortstellung spricht. äo'. Schäfer und Weil sie erklärte. die wie Libanios Hypoth. ist. j-oiVjiaTO. sondern auch durch sonstige Beleidigungen die während ihrer verübt. selbst durch Auspfändung säumiger Schuldner. Die Geiiclitsltarkoit des Volks insl)es<)n(lere u. 584.i]. C'j7. angeführten Fällen und von der Prohole des Demosthenes gegen Meidias § 1 S.. 1 unvereinbar ist. mit Zustimmung von A. 20).aa'. S. iyi'vovTO os xai zepi tcöv l^'jßpiaav-iov ~[jO^-io). der Panatlienaien. 28 S. 0. 523. 28 S. 6 -po'j. Die Nichterwähnung der Anthesterieu in dem Gesetze liefse sich daraus rechtfertigen. tov otjiaov Schol. wenn aucli der unbestimmte Ausdruck des PoUux. die der Probole unterlagen. 227 S. dazu kein Recht geben kann. u)s Tj xaxä Metoiou '20 So in den in der nächsten Anm.o. Piats. Damit ist der Gegenstand auch der gerichtlichen Klage des Demosthenes gegen Meidias gegeben (vgl. Dafs die letztere Auffassung mit § 25 S.. auszudehnen. a. Ein solches Vergehen konnte aber auf mannigfache Art begangen werden. Ausdrucke Tj äaeßclv Trspi ttjv kopT^j § 199 S. dessen Auffassung in den Schollen wohl nur auf einem Autoschediasma beruht.poToviav ö orjac/. dafs zur Zeit seines Erlasses der von Lykurg nach [Plutarch] Leben d. 511 f. Aisch. rapa-p. Dahin gehört gewifs auch der Fall des Aristophon § 218 S. 6ff.otTTjyopca Dafür mit ungenauerem (danach -pö. 331 A. TajTr^v c(a£p-/o. Die Probole hatte darauf zu lauten.zfi TTjv sopxTjv. noch wofür Hermann p. '1'' PoUux VIII 46 äopTct's.Fünftes Ilauptstück. 587. Für Einbringung von Pro- von Weil noch die Änderungen von Vömel und Drerup a. 509 annahm.xctv ToÜTov T. ja. nicht nur durch unmittelbare Störung des Festes und seiner einzelneu Akte. 2 -/.. 213 Verletzung noch anderer Feste. 514. § 175 ff. 121 Yg\. 578.. vj cJac|jrjaavT(>jv -£pt T'}. 307 Seh. bemerkte schon Blafs Attische Beredsamkeit III 1^ yp^'^r^ i-^t'^du.3a/. 523. 15. 19. 25.

Denn die Angabe der Grammatiker. et. 51 f^v 12* Polliix VIII 46 TrpoßoXr] x/. A'JGt'a.£vo'J xal TuJv c'jvo'jaTotTcuv TY] TToAsi. 35 xai ou oarepov iiz-iij.T^St. welche durch ihre Anklage gegen die Feldherren der Arginussenschlacht das Volk irregeführt hatten. eyyuTjTds xa-otaTTjaoti l'to. 5 Itzi oe ttjC exttjS rrpu-aveia. Tipo'J- ß^iTjftrjoav 0£ xctl ä'XXot TETTOtpe?.2\4: Erstes Buch.£vov aÖTÜiv. 180. ttoXXiü xP'^"'"!^ 1^^ Xenoph. ifj-cpoiv (ö. äirctsas o' ^v xw OTTjfxio. 518. vo[j.oa Kc(XXi. zu dem durch besonderen Volksbeschlufs Ermächtigung erteilt wurde. xaxa cpotvxiöv oe xo'jxwv (xcüv auxoo' irMTpa^i) TtpoßoXoti. gegen die. . wenn durch sie das Volk selbst irregeleitet und zu unglücklichen Mafsnahmen verführt worden war. 125 Isokrates r. av xpiOdiaiv. holen gegen Sykophanten wenigstens bis zu einer gewissen Anzahl von Fällen. unter namentlicher Heraushebung des Kallixenos^^^. von gleicher Ermächtigung hören wir sonst '^*. zu Demosth. S. I 7. Meid. Vgl. oder yp«? ^' (so auch bei Suidas u. xr^v ßouXTjV.zXt cx'Jtcöv toi? sTvai 'A&r^vai'ois A'xi /. Aischin.^vous S. xic rrovr^pia.i. Ausg.. JJcafxoÖExa? . Traf die gedachte Voraussetzung nicht zu. xXrjSi.cd s^j^r^cptactv-o ofxtve. Bavar. tov otjjiov i^r^TTCtTr^accv. TrpoßoX«. Die Gerichtsverfassung. Hell. XTJ sf. Von weiteren Kompetenzen der Probole haben wir wenigstens keine Kenntnis. xo'JS xa'JTTj tEyvTj xpco. 145 311 xtüv oe G'jxo'ictvxiöv xotxo'Jpytüv or^jj-oata — poßoXot. — oiooaaiv — xat auxo- ^avTiöv TrpoßoX'i? xiöv Ti? ÜTToayoixcvo.tCovT£. St'xr^v xaTct xüJv xaxo'vws TTpo? TOV or^fiov otaxeifji^viuv. ctaayyEXta. dafs gegen Sykophantie nur dann Probole zulässig war. UTrepßotXXEtv oj. Umtausch 314 S. sechsten 122 Aristot. tt. ypctcpct? [xev Tipos xou. 43. u.. TipoßoX'^. a'jxo'^otvxias ypa'fat* A'jat'a.) -£pi ev Xe^wv.£&ot. zig ot'xr^v Die Bezeichnung der TrpoßoXrj als 'l7r:roxpctxifjv otixetct. beiden Arten berechtigt zu der Folgerung. dafs sie auch gegen lichen . ^v xtü xotxa ÖeoCoxioo'j (Ssojooxtoo'j f|3otv Hdschr. 10 S. so war von den anderen gegen Sykophantie gebotenen Rechtsmitteln Gebrauch zu machen ^-^. war regelmäfsige Gelegenheit geboten in der Tagesordnung wenigstens einer der jährbeider Arten. TrpoßoXai oe xoti Ott xtj. der Hauptversammlung der Volksversammlungen Schon diese Zusammenstellung der Prytanie*^^. 344 Or. elvat os v. 7:oioü|j. und Schol. xi'v -oir^a-q tw otjjloj.£ypt Tptiöv äxa-epcuv. TrpO|joXal o' eyi'vovxo to'J otjxo'j 'Lr|'^taa[/. [atj 'AS^r^vattov xai twv [JieTOixiuv fJ. g. 119 ausxoT :rp6s geschriebenen Schlufsworte des Artiljels. Trapairp. 4) beruht natürlich auf der gleichen Ungenauigkeit des Ausdrucks wie die oben Anm. Dazu stimmt der eine uns näher bekannte Fall solcher Probole.

als Beschwerde vorbringen". S. ist gewifs nur aus einer Vermengung mit der E})icheirotonie erwachsen. V S. Unstatthaft jedenfalls ist. Wer aus dem einen oder anderen Grunde ein Präjudiz der Volksversammlung herbeiführen wollte. . so dafs diese Probolai nur in den Epicheirotoniai vorgebracht werden konnten. 27 ff. 5 vom Zuvorkommen durch Leistung einer Sache. und dafs die hier vorgebrachten Beschwerden über Beamte Probolai genannt wurden. 517. 6 (Anm. a'jxo'jsavTiöv "poßoÄd? iv zw OTji. 238 und Platner I ixTi r/. 884 wollten sie von Genugtuung durch Privatübereinkunft verstehen.tück. § 1 S. während er p. dafs die Probole gegen Beamte mit den Epicheirotoniai in Zusammenhang gestanden habe. ii. vgl. 228 erklärt hatte „proponere aliquid ad disceptandum et iudicandum". Indessen die eine wie die andere Deutung widerspricht dem festen Gebrauche von ^/xtvetv. 162 der Rat zu ö'aai ^28 5v ^ . 120) oder einem Sachobjekt wie § 28 S. durch die künstliche Annahme zu retten. ^^'' Wenn rpo3c(Ä/. 523. dies hiefs -poßaXXeaf^at xiva ^^'' und danach das Verfahren selbst -poßoÄi^. 12 f.jivci'. die Deutung von Hermann p. 160 aus der angeblichen Verschiedenheit der Vorsitzenden Behörde geltendgemachte Bedenken nicht mehr aufrechtzuhalten. Kats. deren Nichtleistung die Probole herbeigeführt hätte. So sind die Schlufsworte des Gesetzes bei Demosth. wie Schömann nachwies. woraus sich dann nach Analogie der Verba des Beschuldigens die seltenere Verbindung mit einem Infinitivglied wie Dem.v 'AHT'VrjSi xctTot zi twv 'ipyovTCov xat xaxi Tüiv 9etr^. Von den letzteren Verbindungen ging Schömann S. 20 -zo'j-o yöip a-iröv iyu> rpo'jßotXofjiTjv ableitet. 215 Beamte statthaft gewesen sei^^^.(i) Tti^eoilat ' oi tivoc xotxa^EtpoTovTj- Ähnlich Lex. watv zu erklären. sondern mit Böckh S. „quae hoc ipsum populi suffragiis decerni vellet. ähnlich schon Spalding mit Zustimmung von Hermann p. § 8 S. 604 f. 231 f. 268. S. 67 S. Segiier. Die Richtigkeit der Angabe versuchte Schömann p.Fünftes ITaui)ts. Soweit das Vergehen die Strafbefugnis des Rates überstieg und daher nicht von ihm durch Verhängung einer Bufse abgemacht werden konnte ^^^. ziairfz-zo Et? tö oixotaTTjpwv.-cTta. Die Gerichtsbarkeit des Volks u. Fi'eilich ist auch das dagegen von Böckh in einem späteren Zusatz S.£aHc(t Tiva sonst bedeutet „jemand zu einem Amte vorschlagen" so war hier wohl der ursprüngliche Sinn „jemand vorschlagen zur Aufserung über die Berechtigung seiner Handlung". hatten die Prytanen die Probole '^* Harpokr. 514. agi oporteret". Als erkennende Behörde sind nicht mit Meier die Proedroi. xaTa/ctpOTOviot " e>)o? r. 70 f. 6 Schömann p. quem potissimum criminis alicuius reum apud iudices o'jTo. aus und verstand „etwas als Vorwurf. hatte mit seiner Beschwerde über den Verletzer seines Rechts sich an diePrytanen des Rats gewifs schriftlich zu wenden. der an Bezahlung einer zuerkannten Bufse zu denken zwingt.

seiner und ebenso der Beklagte. Entschied die Mehrheit gegen die Beschwerde. 73 = (S. auch der anderen dionysischen am Tage nach den an jenes Fest angeschlossenen Pandia zu bringen ^^^. 44 Suid. verordnete iv-'/lr^da. zu Dem. 517 i. S. fand das Volk sie gerechtfertigt.21(3 Erstes Buch. 580. ^2^ Auch dann war dieser mit der Probole zu befassen. was er zugunsten seiner Klage.. ist aus der Definition der -/. Kechtfertigung vorbringen will Nach Anhörung beider Parteien stimmte das Volk in gewohnter Weise durch Handaufiieben ab^^*. mit Berufung auf das ausdrückliche Gegenzeugnis Dem.] Axioch. Tis siP'iyEi -c('p£t. denken. ^^^ Die sonderbare Meinung von Bake p. dafs eine Verteidigung in der Ekklesie nicht stattgefunden habe. M. S. 3 f. an die Volksversammlung Dionysien und. 168 dafs sie mit Annahme 15 n. "2 59. XXXV f.aTayetpo-ovta und ä7:o)(£tpoTovta im Etym. 239 und Böckh gründeten sich vor allem auf die Worte des Demosthenes § 3 S. soweit sie auf Verletzung der Feste sich bezogen.rpi'x Iv Aiovjao'j. iv \iotwv Oavottov ist doch identisch mit der im Gesetz des Euegoros genannten i-A-/. xaTsyeipoxdvrjaev auch bei Schob zu [Plat. wenn diese etwa erst in der Ekklesie eingebracht war. A. so hatte der Beschwerdeführer. seine Klage an die Thesmotheten einzureichen deren Vorstandschaft für alle Fälle der Prol)ole gegen frühere Zweifel durch nach Befinden das Zeugnis des Aristoteles gesichert ist ^^^ . 3 nicht mit Sicherheit zu ent1^^ . 50. nehmen. welche ihn lossprachen (ä-oyeipo-rovciv). Hermann p. = Dafs zuerst die abstimmten.xt. 515. So richtig De Bemosth. Aber in diesem Ausdruck liegt nicht eine Unsicherheit über die Behörde. Die Vorladung des Beklagten behauptet die von Bake mifsverstandene Glosse Lex. § 206 S. 54. Die im Gesetz Dem. u. Vor dem Volke trägt der Beschwerdeführer alles vor. 288. 465 Bk. § 8 S. sondern ein Vorwurf gegen die Behörde.). was er zu ^^". 69). durch das ihm gewordene Präjudiz unterstützt. Die Gerichtsverfassung. Für den Prozefs des Meidias wird die Vorstandschaft der Thesmotheten schon . sie auf die Tagesordnung der für bestimmten Volksversammgrofsen lung zu setzen. . die den Beklagten schuldig fanden dann die. anno natali p. der Klage so lange gezögert habe. 18. also. 10 u. und Schob Bav. S. (ycaTa)(£ipotov£Tv). 2 S. 515. 14 xaTTjYopTjawv i-cioi. der die Einführung des Rechtshandels zukomme. ist schon von Hermann p. S. Seguer. 481. wie es scheint. so war deren weitere Verfolgung aussichtslos. Die Zweifel von Schümann p. V Yjsryj ifi üaTjpai'a S. 23 zurückgewiesen worden. A. 71 f.

ov.0(1 aol-Z'Ij^'yI'j'oi'. 35. das folgt aus einer Reihe Äufserungen der Midiana. welche richtig verstanden die beiden Abstimmungen des Gerichtshofes über Schuldfrage und Strafschätzung deutlich auseinanderhält ^^^.. so dafs ihm nur die Bestimmung Strafmafses verblieben wäre. der nach dem Vorgänge von Libanios die im Text zurückgewiesene Meinung vertrat. 11. 7]Xiox£v •/)OTj . 169) vergeblich durch Berufung auf § 43 S. 578.. Ttar^ac'. dafs das Gesetz dem Redner ^33 in einer Abschrift vorliegt. S.v ccJtw 7:posor>7. auch hier steht nichts der Annahme im Wege. 546. 29 oi rcpl tt). 28. 21. ^^^. Damit steht es auch im besten Einklang. Der Beweiskraft des Toü-wv suchte Böckh (Zusatz auf S. dafs der nicht verptiichtet war. Fünftes Hauptstiick.i'j-'xi mit "Weil hypothetisch von einer vorausgesetzten Verxara'irj'-pt'Csö&at urteilung durch den Gerichtshof zu verstehen sind. Dafs hier. 12. 31 dachte. 216 S. 217 mufste der Beklagte Bürgschaft leisten oder in das Gefängnis sich. Die Gerirlitsliarkeit des Volks u. I 7.oL-zc'bYs. 527.j.iuxcv und Y.oi>£-:üJv -ojtiuv. 580. dafs dem Angeklagten nur eine ganz minimale Strafe zuhof sei so dafs in erkannt wurde. 7. wandern ^^^. woran schon Hermann 10 n. 8 if. 585. beweist der Ge- brauch des Verbums . 1^* § 97 S. der Gerichts218 S. 135 g ]. Denn des dafs auch ül)er die Schuldfrage der Gerichtshof selbständig zu befinden hatte und für sie nicht an die Entscheidung Volks gebunden war. während gleich darauf der Archon ohne solchen Zusatz genannt wird. der Probole durchaus die Urheber Sache vor dem Gerichtshofe weiter zu verfolgen Es sind ja mancherlei durch § 32 S. sowie aus einer anderen Stelle derselben Rede. die Perfekta Tj/. Das Verfahren vor dem Gerichtshofe unterschied soviel wir sehen. . 21. nicht von dem in den '(p'x'foLi üblichen. ~o p. ßÄc^ßr^. da von dem Präjudiz des Volks überall nur xatoc/EtpoToverv gesagt ist.otSTTjP'.' t(vo.562. Diese Stellen hat zwar formell an den Ausspruch der Ekklesie gebunden gewesen. ovi-ot voaot sich zu entziehen. Überaus künstlich ist die vermittelnde Ansicht von Hermann p. Kats. 19 erwiesen twv i}c3. Schömann in dem späteren Aufsatz gegen Bake geltendgemacht.7. 584.51 g tu. 23 i~\ TCtÖTa o' ä-T'V-OJV (svtOt TÜJV ypiOlJLEVWV Mctot'a) or/. 7. 222 S. 583. Xenoph. Hell. in denen der Redner mit des von der Möglichkeit einer gänzlichen Freisprechung rechnet ^^^. 524. 199 204 S. ihm nur eine Abstimmung über das Strafmafs stattgefunden bei dieser habe aber jener Ausspruch dadurch umgestofsen werden können.

immer nur ein Vorschlag war. als ob die Strafschätzung lediglich sei. folgt aus dem Schweigen des Dies bemerkt Bake p. 571 von einem Karier angestellte Probole ausgeschlossen ist. 177 A. 606 f.* to5to o' ixäXtata aiv i^dvaTOc. über den Austrag der von Menippos gegen Euander angestrengten Probole st'aEX&ovTot o' et? to otxaSTTjpiov IßojXsafts waren. 'jßpsto. -r. sich Gründe denkbar. also unter dem Eindruck der in dieser zum Ausdruck gelangten Stimmung des Gerichtshofs erfolgte. S. aus. 547.xryii. ohne zu ei'g. die bereits Schömann gegen ihn geltendgemacht hat. Namen und 650 erinnert hat. woran bereits Thalheim Berl. Ti •jfjLÜiv ^" Zwar drückt Demosthenes an einer Reihe von Stellen sich so Sache des Gerichtshofs gewesen besonders § 21 TjYTjailc. wie Schömann S. Grund spricht aber auch entscheidend gegen die Meinung von Brewer das Wesen der Probole bestehe in a. die gegenteilige Annahme durch jene Stellen nicht unbedingt ausgeschlossen. mit der seines Rechts Im Falle der Schuldigsprechung durch den Gerichtshof erfolgte die Bestimmung auf dem gewöhnlichen Wege schrift. 2 a. . der Strafschätzung. bemerkt. E. iyu) ok. xaTayiyvcoaxit) o'Jo' 'j-oAaiJißcfvw t. jM.a -oiT^saa^s 5v ot'xotwv 152 S. -piö-ov fxsv 'i^ o'joev dysvve.Wochenschr. damit die Proboleprozesse ebenso wie die Eisangelieprozesse als öifentlich vertretene Prozesse (ypacpai or^iAoaiai) erweisen. in nur scheint der Strafantrag des Klägers diesem Falle nicht sofort bei Eingabe der Klagsein ^^'. an. 1904 will S. TÖJv e^pr^- fievtuv xaTot'LT^cpt'aaoDoti xgr ocjtoT tiöv sayartuv. S. Aischines . E. Doch ist. 521. 441. o5to. an den die Richter nicht gebunden Nur so viel ist nach den Äufserungen des Redners wahrscheinlich. ohne zu überlegen. 563 a. ti -avxa TÄ ö'vT« i-rAiaiiai. = 160 f. vgl. Ttfjiäv 23 rjo'jix'xi — otxcziio? av üij-ä. dafs die Möglichkeit solcher Auffassung schon durch die nach Demosth. XLI f. Die Gerichtsverfassung. der Bewerbung um ein persönliches Klagemandat zwecks Anstrengung eines Strafprozesses im Er ausdrücklichen Auftrag des Volks. Ktes. 571 a. S. die ihn veranlassen konnten. dafs dem Kläger in der Probole kein Strafanti-ag zugestanden habe. im Präjudiz des Volkes gegebenen Anerkennung zu begnügen. osov xa-aDsl? oi ain. dafs der Antrag erst nach dem Schlüsse der Abstimmung über die Schuldfrage. XLV. 102 S. S. dafs daraus seiner eigenen Ansicht eine Schwierigkeit entDerselbe steht. iv. § 175 f. 52 S. 66 f.218 Erstes Buch. da die Strafschätzung des Klägers S. 0. Dazu kommt der Bericht § 176 S.w'j'jET'xi Tifi-T^aEiv i'jzl o'joevo. sondern erst nach Bejahung der Schuldfrage gestellt worden zu Für den Kläger aber war die Probole Meidias kein Eechtsnachteil erwuchs. kennen. d. Darum nahm Böckh mit Zustimmung von Bake p. 19 rctvTojv ouv äiSpocov sv Ti'. iXaTTovo. 49 ff..

.ct rporepov /-). wenn für nicht den fünften Teil der Richterstimmeii seine Klage gewann. Das liier gebrauchte in TTEtodsv-o. erinnert zu sehr an das sonst vom Kläger übliche Guy/wpclv. denn davor mufste ihn gewifs Volkes schützen. dem Proboleprozefs ein Strafantrag seitens des gestellt wurde. äcpsivai das Präjudiz des T^va^xctsaxc a-j-ov rjv f^pY/. Die Gerichtsbarkeit des Volks ii. als dafs es nicht das natürlichste wäre. 219 er auch in dem Falle mit keinem Nachteil verbunden. . Künstlich ist auch hier die Auskunft von Hermann 16 f. Rats. dafs auch Klägers p. anzunehmen.Fünftes Hauptstiick.

'j-bo oExa .). 2 über die Kompetenz der Vierzigmänner Gesagten (S. S. 5 dafs der Schiedsrichter der einen Partei Folge zu geben. 81 A. freigewählten Schiedsrichtern zu übertragen. Cantabr. Die Sehiedsriehter. dazu überging. dafs zunächst staatliche Organge um Schiedssprüche angegangen wurden. * Wie wir staatlichen freie in der homerischen Welt eine Rechtspflege von finden. 65 f. Berechtigt wird diese Annahme erst unter der Voraussetzung. 111) und 58. aus der eigentliche Gerichte sich entwickelt haben \ ohne aber jene jemals entbehrlich zu machen. 7 a. dem von Aristoteles 53. die Anrufung eines solchen Schiedsrichters für die grofse Mehrzahl der Privatprozesse zur ersten notwendigen Instanz zu machen. 673 bezeugt lost 77. unter Eukleides ist er so dafs durfte. 0. 2 über die des Polemarchen Schon vor dem Fund des Aristotelesbuchs war es S. 5 Gesagte spricht. das Los zugewiesen wurde. aus denen den streitenden Parteien je einer durch und bei der Verfassungsreform dazu fortgeschritten. Daneben haben A.Sechstes Hauptstück. 461 denkt die Entwicklung so. keiner derselben an das Volksgericht gelangen bevor er jenem vorgelegen hatte-. Organen nur dann geübt wenn sie durch Übereinkunft der streitenden Parteien um ihren Schiedsspruch angegangen werden. -' Das folgt aus (S. d. Vielleicht darf man in solchen Schiedsgerichten die Vorstufe erkennen. Vielmehr hat der Staat zur Entlastung der ordentlichen Gerichtshöfe im Laufe des fünften Jahrhunderts für Bestellung von Schiedsrichtern Sorge getragen.0 to-j. S. wofür das S. auch der einseitigen Anrufung 1 Gilbert a. so mufs es auch in Athen schon die Entscheidung von in alter Zeit üblich gewesen sein Rechtsstreiten anstatt den vom Staate eingesetzten Gerichten . durch das Lex.

beweist Andok oicct'xa.a/. eTvott ÖTro'aat iv 5rjaov.'j'xaii'xi o'JOE oi'ai-av iTTiTpE'iat £(ü. 36). der also nur auf die Privatschiedsrichter Anwendung Auch das bei den Rednern wiederholt erwähnte leidet^. Myster. 221 fort- aber die von den Parteien frei gewählten Scliiedsricliter die die bestanden erlosten . über Privatschiedsrichter zu voijLo. nommen werden kann. I* S. ^ Vgl. p. Über die Etymologie von oi'aixa vgl. so dafs wir für die Rednerzeit öffentlichen Schiedsrichter und erwählten Privatschieds- richter zu scheiden haben.Sechstes Hauptstikk.a. 513. 12 xi? xai xa.a? werden durfte.od.öXt ^ysvovxo. sondern über die privaten Schiedsrichter einlegte. Nur durch die Parteien gibt es den besonderen Ausdruck k-<. Beide führen den ot'cdta Namen und oiottx/jat. 88 S. scheint zugleich die enthalten Bestimmungen haben*. Die Scliicdsrichter. Hubert a. Hermann u. 545 nach den Worten des Redners XeyE o)j xai xöv xüJv oiccxr^xdiv voji-ov nicht die von diesem gemeinten Gesetzesbestimmungen über die öffentlichen. d. v. der in Demosthenes Midiana § 94 S. Ebendort ist auch behierin auch Denn wenn nicht reits der Erlafs der Gesetzbestimmung auf die Periode der Verfassungsreform datiert worden nach Lysias g.) tol'j-' iiJ. 44 S. Auf die öffentlichen . 8 f. so dafs oiaixav be- nur aus dem Zusammenhange entvon welcher der beiden Arten die für die Übertragung des Schiedrichteramts Rede ist. Griech. Deun dafs aus der Stelle nicht die Ein- setzung der öffentlichen Schiedsrichter erst unter oder nach Eukleides gefolgert otV. Alterth. Isai. iJ. 10 S.paxo'jii. wo mindestens vorzugsweise die Schiedssprüche öffentlicher Diaiteten gemeint sein müssen. das unter die öffentlichen Schiedsrichter Eukleides die Kompetenz der neu ordnete.-pi-tr^ (s-i-po-TQ). xo jrpctyij.£VTj x^ T. Diaitetengesetz . a.o'jf-iEvou o'JOc~oj7:o-£ iflf/. wie ihre Tätigkeit unterschiedslos mit zeichnet wird. F. Nach diesem ist die Terminologie auch für das schiedsrichterliche Verfahren zusammengestellt von Schodorf Beiträge zur genaueren Kenntnis der attischen Gerichtssprache ("Würzburg 1905). C. mehr Worte des Demetiüos Phalereus vorliegen (Anm.T] cfaaycjUat oi'xr^v Et ijltj zpoTSpov i'zz-cn'jxidq ~ap' ct'j-ol. d. so sind doch die Zweifel von Meier. gegen die Glaubwürdigkeit der Angabe als grundlos schon im ersten Anhang zum Attischen Procefs erwiesen. Archebiades bei Dionys v.o'j Trpoy. ''Jixtiz tov vd[xov Tov TiEpl oiatTTjTüJv EtiEsOs. 0. * Unter dieser Voraussetzung erklärt sich am leichtesten der Irr- tum des Grammatikers. 5 a.r^'jz a'jvcAÖsIv o'boE Xoyov TiEpi wv Ivczot^Ei T. 602 {Fr. Anm. i-ovipoLiz x'jpt'a.

dafs ihn der von den Parteien Gewählte nicht nur als Mittelsmann (oiaXXaxxT^c). die ganze fälscht zu halten.'j)iaßrjT(üat ßo'jXwvxat otatTrjTTjv eX^a^at övxivoOv. Voraussetzung aber für die volle Rechtskraft des Schiedsspruchs war. 12A0. in dem leider schwer verstümmelten Volksbeschlufs C. I. 23 geltendmacht. Danach Meier die Privatschiedsrichter und die öffentlichen Diäteten Athens (Halle 1846).(uv-ai xaTct p. £). . die Hubert p. A. irötoiv . Matthiass das griechische Schiedsgericht (in FestJhering. -/oivov. gaben ^ jot'iov fii/r Gesetz bei Demosth. Ebenso konnte Vollstreckung des vom Schiedsmann gefällten Spruchs durch die Exekutionsklage (oixy. 0. xat OTt £y{u I. g. hat nur das gegen [AexacpEpETcoaav (so Q corr. 5 ^jV y] — poßo^. 314 an der Glaubwürdigkeit des Redners sie unberechtigt.vn^i. sondern als Schieds- Erwähnung des oiat-njTtxö. ^ Formel für p.dpTupa ib. Hubert Diaiteten mufs die — — de arbitris atticis et Aristoteles Politie zu arbitris privatis et publicis (Leipzig 1885). durch Kompromifs der Parteien gewählten das Gesetz dafs die von ihnen getroffene Entscheidung eine endgültige sein und nicht gestattet sein solle. ^^£(JTtu ov av ßo'jXcovxai. Den aus ziehenden Gewinn verwertete A. Kallipp 16 äpppi'ou. B. Der Text ist sachlich ohne Anstofs. xctl a.ßoÄaiu)v -pos dWvTjXous a'JToI? dfj. so stand dagegen die Einrede (oiaaaptupia oder Ttapaypa'fY]) gegen die Zulässigkeit der Verhandlung offen'. 88 d gehen. noch vor einen Gerichtshof zu bringen^.'jpta. 20 rpwTov jaev «'jtö üfiiv toüto yevsa&u) TEXfAT^piov oxi xatcyvibxci av a'JTOö ö A'Jit&Etor^. ^ [Demosth. Kallini./.7)X0£v xtX. Von den sprach- lichen Bedenken.222 Erstes Buch. i^ouXr^?) erzwungen werden^. 'xev oöx d7:£. g. die von ihnen abgeurteilte Streitsache Für die Schiedsrichter^ bestimmte . siv U o' -ivs. zepl a'jfj.c/ÜXt^. atpsta&at TOi. Die Zweifel von Thalheim Paulyoi'xtjv..] av E'jiUYov vtiv g. Nur die Privatschiedsbehandelt B. berechtigt aber nicht dazu.ouivo'j Ixstvio o' Sfxoij oüx sioaYtuy'fJ^^J? ot'xT^ oiatTrjc ^v^zvr^ix. Wurde dies dennoch versucht. 11 K. V S.i'zi liETCX'^tpiTcuaav d~ö otat-njToO y. für xa-oc^spsTioaav der übrigen Handschriften) einiges Gewicht. dXX* o'jx Wissowa scheinen Bealencycl.£v£Tcoaav ^v to'jtou otayviusSErsi xat ij. S. a. Rostock 1892). wie in einem anderen Punkte (Anm. Die Gerichtsverfassung. ^ Über beide Arten handelte Hudtwalcker in dem für seine Zeit musterhaften Buche über die öffentlichen imd Privat-Schiedsrichter Diäteten in Athen (Jena 1812). Pischinger de richter Atheniensium publicis (München 1893). 11) sicher auf Irrtum beruhen. IV n. ge- Isokr. votjio. Pollux VIII 57.r^y. i)~b Meid.

1368. fxTj.axä otT/. [Demosth. S. £"/£iv <I)op. ist [Demosth.0(3TTjptov o^/. 18. — Phorm. cfr^ rj mrtiXdz-zvi darum im Gegensatz zu ^X&sv i~i t6 7. ä7:ocpav£f3i}ai a oiV-aict rjyojvtai £Tvott./.] slvat dXX' Apatur. S. wenn der Xame der Schiedsrichter der Behörde angezeigt war. besonders instrumentis qiiae exstant in Demosthenis q. Vgl. toO a-jvotaXüsat. ob sie dem Schiedsrichter einen Eid abfordern wollten. Echtheit dieser Einlagen dürfen jetzt als beseitigt gelten. tu. Erbe 82 S. I.Sechstes Hauptstück. — * y-a-ayviüvat ' [X£v yip T|. Mit der diesen Stellen unvereinbar es die Meinung von Matthiafs 27 ff.Xaiotv -/. ttjs dÄÄ' £?? TÖ or/.(Lv ö ScOOoto. ^r. Tcöv [X£v y£YEVT(tj.] otaX'jetv. 0. als ^^ § 30 S. V.] dxo'Jia? £'^Y)Xcv Toi'v'jv TjjJ-öt. Neairn 47 «Üttj ISTtv.j. im ersteren oia/. Isai.oToi O'jvatvr' Tjaä. f. outco uotT^asiv.at. 11 belegten Falle nur zur Zurückziehung der bei'eits bei Gericht anhängigen Klage. or. dem IJbereinkommen vo. y.t. 25 if. to'j. An beiden Stellen sind dann die tccoe SictXXayat Zt£'j. Dieser Anzeige bedurfte es in dem Anm.j.aTÖL und danach eine ^-ttpoTTTj besondere Form des Schiedsvertrags ansetzt. £{ oe gf.YJi}r^ otä xö [xt] äTtoyviovcd oi ttj? oizt^c ioxvei g. 14 ouTo. xal ccjtoI öfi. 10 a. si [i.. a.£uu.'jpi'o'j. tov oe C>u)Xp[Tov o'JOEvö. itxryi vorj. ^° Isai. E.av SxEccavov 'ETtaivsTov oi otaX/.£v ävioij. voacj? öfxdsavTa ota'. .Tj. Piiehernann de adv.a^r] Den Beweis für die rechtliche Bedeutung dieser Scheidung liefert neben anderen Rednerstellen*" die unter Demosthenes Namen überlieferte Hede gegen Kallippos. oe tov xaxä toj. ist Sptul. G. 1244. 1886) p.'jiaßT^T£tv y. Neaeram (Leipzig (j.j.o'j. ä-£vrjV£yii. Nur darum kann des letzteren Klage dp^upio-j gegen Apollodor Gegenstand richterlicher Entscheidung werden. 1032.Eviuv x-A. das Ehrendekret von Kalymna C.. 7j. Tv' cc'jtÖ. d. IIl'58 S.3o'J/.ctxTot!. Vgl. 15 S.Xä-TO'jatv tjto'j. Nur im im eigentlichen Wortsinne. ft'.oaavT£. 15. Anm. Synonym mit g.£vov otat- TTyTrjv ettecjEv ävcuaoTC/v oiotaapT'jpoaEvo'J xaT7.] ÜttÖ Ttüv otottTT^TÜiv — g. ot'xrj. 2 1167. Olympiod. 25 xotl ati. 2671 Z. weil der von richter nach Ableistung eines Eides abgegeben hat. Die Schiedsrichter. otctX?. 39 107 xal o't DiJcaiog. 223 letzteren Falle heilst er oiai-a '•'. § 71 i-'t toToos onf^?.ia)vi to'jto) iTTtopy-T^actcv. f. e'-pr^aev ö 'ApiSTOX/. ^latTr^aai. 1360. 17 S. 20 o'jy.. 913.ai xtÄ.a. 21 äiiEyvw o'jy. ototi-rr^Tat scpasav. ebenso wie die Ansicht von Hubert p. beiden Teilen zum Schiedsrichter ernannte Lysitheides seinen Spruch zugunsten des Kallippos trotz Apollodors Einspruch ohne vorherige Eidesleistung gefällt hat*^ Alle weiteren * [Demosth..r/j. litis Die früheren Bedenken gegen die vgl. dafs die Eidespflicht auf den Fall sich beschränkte. der Parteien überlassen glaubt. 897. 17.o(vov im Wortlaut eingelegt.Tctv. 861 a. 5' äa'^OTcptuv aÜTüJv Ol oiatTTyTai ota/. n. y[pfjai}ai § 47 -/. 15 S. S.Ott Op'jviojva y. ^p7io&. aÜTiö otaiTr|Trj.O'JlavTE. 23 rj t^iv vjv yvioatlctsot otctÄXctyTj 70 S. 19 dy. TzoXXcty.Xa.al ^fjLE oiottTäv [Demosth.

] g. St. i^/jjt). Nur um 5iot/. B. Kallikl. g. Neaira 45 S. sondern auf das für alle Teile Nützliche gehen solle ^^ Eine Verpflichtung. 1360.i- TpETTG'jatV £vl szar^taa-o — fJlEV OiaiTT^TTj Ow/ptTOi TToXlTTj .arjiv£tv. a. Zeugnis zu beweisen. Apatur. Parteien überlassen. YevciifXtfta. uns ebenso nach Befinden die Gewähr. [x£v £Va o' lxC(T£pO? TTOp- xai a'jv6%vT0 iv xais a'jvftrjxau d -pöt.a£v £( aÖTC/ig la oiaYvüJvat. [Demosth. 861.'jpia elvat a'JToT. Vier.c. 5. sondern als geschworene oiaiT-/)Tat entschieden. als die Parteien sich einverstanden erklärt hatten. Menekl. 25. E. Das Verfahren vor den kompromissarischen Schiedsrichtern wird im ganzen das gleiche gewesen sein wie vor den vom Staate bestellten. S. sind es bei Isai. tl ot [J-t^ ol^ o\ oöo yvotTjaav.£. Isai. 10.. sItiov vjixfv. Dionysod. Durch Eidschwur bei 13 S. ist Isokr. Im Schiedsverträge die Zahl der Schiedsmänner festgesetzt. g. I 13741) 20 ö yäp oiai-r^TTj. II 16 S. Erbe 29. Die Gerichtsverfassung. Erbe. A. 16 S.OlVljj f. 17 f. 12 zuerst a.OYvcbii. Phorm. auvÖTj-za. S. to'jtoi.] g. Anm. dafs das Erkenntnis nicht auf das Gerechte. von jeder Seite zwei gewählt. 10 K. 949. ovte. der meist schriftlich abgefafst wurde Ebenso die Aufforderung (-poxXr^ai?) zum Kompromifs. Erbe 30 ot'xata ixEfvot o' oüv. 20 K. öpä. 18 S. ^^ Bhetor. ir. Dikaiog. 15 S.] g. f. E. 897 i. wenn sie nicht als hallax-ai.ov* xai to'jtou k'vexa oictir/ixr^s ^^ orw. a'JTÜJV. Auch dann. t6 zi |-i£i7. u)ST£ Menekl. ff. 6[j. 1288. schriftlich zu erfolgen ^^. mindestens drei Isai. £'jp£&7j ^ttieixe. S. durch Bürgschaft tö bei [Demosth. Trajjes. z'x'jza y. av Ecpaaav otctixriaai' — o' lc(aofi. 912 a.] g. 12 und bei [Demosth. 6 oe 5ixaaTrj. . a. [aev |-tTp£-oi. Dikaiog. Isokr. 4. '3 Z. [Demosth.al ypaJ^avTs.224 Erstes Buch. v.] g. die die Parteien für Erfüllung des Schiedsspruchs zu leisten haben ^^. werden sie nach einem bekannten Worte des Aristoteles^^ nicht selten mehr nach Billigkeit als nach wurde strengem Recht geurteilt haben: in einem von Isaios bezeugten Falle übernahmen sie den Auftrag erst dann. V. nur sich in freieren Formen bewegt haben. Apliob. sich dem ^- [Demosth. 0. 14 V. g. -/. sich bei IS Demosth. Kallim. Fhorm. 35 1281 ^* a. r. v. 1013. Boiot. 4. Bestimmungen blieben dem pflegte die Schiedsverträge der ^^. 7 einer an den drei übrigen Stellen d. thoti £. ebenso von der klagenden wie von der beklagten Partei ausgehen konnte. III 58 S.£v . Apatur.ov£c j-ctvoty/. Isai.XaxTai handelt es Erbe 31 107. tov vo[i. drei an der Anm. die in den bekannten Fällen zwischen einem und vieren schwankt ^*. In Ermangehing schriftlicher Abfassung der Yertragsschlufs durch g.

Vlxorm. 17 f. beweist schon der Wortlaut. Apatur. 10). ^1 iizl [Demosth.. auswärtiger Fürst in besonderem Falle Isokr. dessen Sache ist es also allein. tyjv zi ^-itpoTTT^v. K. 10 K.i. ob diese Voraussetzungen Geschäfte zai unterziehen. 23 ^-ETpsre XaTjpiu. zu entscheiden. 9 und dazu Guggenheim Folterung im attischen Processe S. Beides heifst des 37:'. ein 21). als nicht eingetroffen stellen sind oder nicht.] a. wenn das Urteil der Schieds- richter von einem bestimmten beizubringenden Beweismittel abhängig gemacht wird. 0. oiatxav iid pr^roTi ETTcTp^-iaucv 2^ die Bestellung eines oe jjlt] zaXiv iztir^ auxr/'^av-clv Nixouayiu Barffiv/. Attisches Recht. 15 f.. pTjTot. Isokr.tigung eines Vertrags dient im ^TjToI. meint. 19 (Anm. 0. ein Metoik (j. um zu festen Schlüssen zu berechtigen^^. Trapez. 2" ist g. a'jTous yviüvat ~A G'ja'^spovTct Ttäatv I'ictaav otaitTj^civ. 60 f. . 107. In einzelnen Fällen bestimmten die Parteien im voraus den Spruch. 897. wie die Parteien von ihm zurücktreten durften ^^. toötou.] g. 4 Tva auToj. nicht widerlegt ist. 7 a.Sechstes Han]itstück. der von Matthiafs S.] g. deren Richtigkeit freilich zuwenig gesichert ist. Trapez. g. ])lors bestehen. v. Dafs aber mit dieser f. Erbe 32 S. Kallitn. damit er den von ihnen schon geschlossenen Vergleich bestätigt und ihm die Wirkung STTi eines Schiedsspruchs verleiht. Ersteres Isokr. Dikaiog.evo. (jlev 'i'^f^xe. Die von den Parteien mit der Folterung Beauftragten (ßa^ctviaxai) scheinen zugleich schiedsrichterliehe Befugnisse geübt zu haben wenigstens nach den Angaben des Sprechers von Isokrates Trapezitikos über einen mit dem Wechsler Pasion geschlossenen Vergleich. Vereinbarung ^^ die oiatta nicht zur ototÄÄaYT^ wird. Die Scliiedsrichter. Oder aber die Parteien beden Schiedsrichter nur zu dem Zwecke. a. otairr^TTj. Ein Isotele bei [Demosth.-&37:£tv pTjTotc^^ Als eluo besoudero Art Kom- promisses darf man es ansehen. Auch im Verlauf des Verfahrens konnten die Schiedsmänner ebenso auf ein Urteil verzichten*^. g. 10 i'f' os ij. a. 19 K. a. (Lte xaTayiyviuaxeiv ijixi6Xi' au-oü xa ypT^fzaTct. Dafs übrigens auch ein . Nur der Bekrä. Pliorm. wie Matthiafs S. Aphoh. insbesondere von einer auf der Folter abzunehmenden Sklavenaussage. Apatur. 21 (Anm. Trapez.t) TocOTa -odptiz. 15 . Anders gemeint o-'atTav XOaoct ßouXo. Recht Lipsius. 225 konnte überhaupt um so weniger Bürger mit ihm ])etraut wurden '^. den der Diaitet unter gewissen Voraussetzungen auszusprechen hatte. 16 S. 0. [Demosth. Isai. 1» a.

welche im vorausgehenden das achtzehnte Lebensjahr erfüllt hatten. Die Zahl hat fj nur durchschnittliche Geltung. g. Pantain. Denn die Eintragung in die Bürgerliste erfolgte. 4 otortTTjTat V Etalv of.] Aplioh. nur Bekleidung eines anderen Amtes oder Abwesenheit entband von der VerAuf die Zupflichtung zur Übernahme der Funktion ^ß. 191. von wo die Entscheidung von einem das gleiche Und zu leistenden Eide abhängig gemacht wird. 77. dafs er von den zweiundvierzig zum Kriegsdienst verpflichteten Altersklassen der Bürger die jedesmal älteste. gezeigt und mufs auch Hock Hermes XXX (1895) S. die der EinUnzeichnung in die Ephebenliste jedenfalls vorausgehen mufste. 3. eine besondere nichts Dokimasie der Diaiteten anzunehmen. 53. av s^r^xoSTov Ito.. § 2). für die Suidas beweisen kann. 11 f. 858 f. 28 u.aßovTs. nach erfülltem achtzehnten Lebensjahre. III 52 S. Aus der Zahl der danach ^^ wurde für jeden in jedem Jahre zur Verfügung Stehenden Privatprozefs von der kompetenten Behörde je einer den streitenden Parteien durch das Los als Schiedsmann zu- gewiesen. -* 53. Darum ist aber nicht mit Pischinger p. Die Gerichtsverfassung. welche im sechzigsten Lebensjahre standen.226 Erstes Buch. [Demosth. 860. Wilamowitz Arist. d. u. also die Bürger. f. /-). 40 S. stellung des Prozefsganges nachzuweisen bei Dar- Für die Bestellung der öffentlichen Schieds- richter hatte. der Staat in durch Aristoteles Politie^* ereinfachster Weise dadurch Sorge getragen. 978. Athen I S. 225 A. wenigstens für die Dokimasie vor dem Rate als wahrscheinlich zugeben. E. wie wir erst fahren haben. 299fr. 1 iyYpd'^ovrat 0' £(c TO'JS OTjfxoxa? öxTcoxat'oexa e-hj '(zyjsrj-zzi vgl. richtig aber ungenau 25 S. dagegen hat dieser darin. 2^. Natürlich mufste im Laufe dev Jahre die Zahl der ursprünglich Eingetragenen durch Tod und Verlust des Bürgerrechts sehr reduziert sein. 23 Ein Beispiel schon Anm. es sich g. rechnet noch v. im Beginn des Kalenderjahres für alle die. richtiger. wie heute durch Aristoteles feststeht (42. zur Übernahme des Amtes berief. Denn dafs nur zu diesem einen Termine die Eintragung in der Regel erfolgte. 10 z. dafs bei Demosth. Die ihm zufallenden Rechtsfälle hatte ein jeder bei Strafe der Atimie zu erledigen. Piniol CXVII (1878) S. i. Jahrb. ol TSTta- . gilt 10 um einen blofsen Vergleich handelt. habe ich iV^. 5 tov 0£ TcXc'jtocTov twv i-covJjj-ojv ^. otatTr^xcts Aristot. bereits begonnenes Gerichtsverfahren durch Abschlufs eines ist Schiedsvertrags unterbrochen werden konnte.

Demosthenes zur Pandionis gehörte. so wird man anzunehmen hüben. -^ Bei Aristot. scheint die Scheidung" zwischen o[C(V£.ia g. Eine einmalige Verlosung im Anfang des Jahres.S otat'-a.'x'iirf/. u.x'-/j3i -7. ö yäp voixo.s/c'ict. wie bei Dion. in der Heliaia tagten ^*'. 2 oiav£t[j. 15* (1902) S.iT.o'j'jr^z . 0. wahrend Meidias zur Erechtheis.Sechstes Hauptstück.] r/. y. und £7rt-/. 66 -o/.. ^* [Demosth. 5 zu erklären ist. jat] y^vr^- tt^. 6(3) eine Stütze findet. 5 T'i vEt'xr^ otaiTäv. zu dem ersteren 58. 39. 100 . Äayrj oiatTa.iv o' wrot3£v /. et. 1142. im weiteren und im engeren Sinne durcheinanderwirft. VjXr/. Die Sthiedsrichter. a.aöv -:£ oicciTctv hängen die Akkusative von co-ascv ab. 9. 12 y.ai -CLi dvotY^cIov Stai-njTTj. Aher hei Pindar Olymp. 5v £7. welche die gegen Bürger der Oiueis und der Erechtheis gerichteten Prozesse zu entscheiden hatten. sxotatTäv. ivtavJHor /. . VII 52. denn dieser gibt die bei ihm gegen Fremde anhängig . 2'' In der ot'xrj xav. a.aJ)T^vTat. aÜTw v. d'v Tt. Der Akkusativ steht hei 3tcti-äv. Eine Andeutung dieser Teilung darf Aristoteles finden-^. will mit jenen Rednerworten sich ebensowenig vertragen. war nach § 83 S. dafs die Diaiteten des Jahres in zehn Sektionen geteilt waren.. Eiterg.ÄTjpo0at doch auf zwei getrennte Handlungen hinzuweisen. Arcliaiol. dafs die Diaiteten. 227 gehörigkeit zu eiuer Plivle wurde richter ])ei keine Rücksicht genommen -^. würde eine ganz unerträgliche Verschleppung der Prozesse zur Folge gehabt haben.a3To. Auslosung der SchiedsDa aher in einer Rednerstelle erwähnt wird.o! ^uipr^ xtä.avta osy. wie sie Photiades 'A&r^vä XIV f. die Demosthenes gegen Meidias anstrengte. tiAtjv liv ti'ai [xovot. dafs die neben ihr für Privatsachen kompetenten Beamten sich für Zulosung von Schiedsmännern an jene jedesmal hätten wenden müssen^*'.T^yopiot. T7)v Mnesib. Aus Pollux VIII 93. 541 17 Diaitet Straten aus der Phyle Aiantis. deren jeder die Prozesse einer Phyle zufielen. vgl. als sie in dem für den Polemarchen Bezeugten (S. i'Ttaov cTvoit v.tot. Hai. der von den Diaiteten bei man auch hei Besprechung der Vierzigmänner nur darum handelt weil diese Behörde für die Mehrzahl der Privatprozesse zuständig war.otl S. 30 So meint Pischinger p. Denn die andere Annahme. 26 tj <xh yap olon-zoc £v -zf^ f^v' o'l "(OLp Uivr^toa ttjv 'Ep£y>}r^ioo( oicriTÜ)VT£. ist so wenig etwas zu entnehmen wie aus dem Schlufs von Harpokr. wonach auch das Epigramm bei Pausan. V 19. aus Aristoteles Worten herausliest. der die Efaay^YsT. u.

28) nur noch die Stoa Poikile genannt. weil durch sie die Einhaltung des gesetzlichen Termins leicht hätte in Frage gestellt werden können ^^.üsai y. ot'xott von der Kompetenz der Diaiteten ausnimmt.228 Erstes Buch. Wiss. 1891 berechtigt. Boiot. Danach hatte er zunächst den Versuch zu machen die streitenden Parteien zu einem Vergleiche zu bestimmen^*. wo feierliche Eide vor werden. Denn das Delphinion wird bei Isai.at <x-ö o-jij. wenn die Parteien bei deren Spruche sich nicht beruhigen. und Pischinger p. soweit unsere Kenntnis reicht.yvtoaxo'ja'. nur die Monatsklagen. . 323 ff. 20 f. 17 nur als kann sich nur auf (^[xoaavTc.iuv rechtsfähig. Euphü.t' o\> iz~i\. of pliilol. Mifslang der Versuch. 360 und [Demosth. Insoweit ist es also 8iGctT7]TO. 58.jj. Stephan. für die eine Mitwirkung der Diaiteten nachzuweisen ist. Die Yerkündung des Urteils kann i'3 Das die Stätte erwähnt. sondern auch die sonstigen Privatklagen waren zunächst den Diaiteten zu überweisen ^^ Ausgenommen waren davon. u. Diaiteten dafs sie geleistet dort ihre 2 oi oe (otaitr^Tal) -otpa/. 35 f. . 5 röv aTTO'f at'vovToti Äiftov i'j^' ^^ oO xol TOij. Gegen die Einwände von Goodell Americ. zusammen.a^3öv-£. i£vr/. 17 (und Suid. Seguer. 1011. woraus noch nicht mit Sicherheit folgt.. I 17 S. Sachs. 53. sofern es sich um eine Streitsache über zehn Drachmen handelte. nicht auch auf d-o-^atvovtat nur in dem Sitzungslokal des Diaiteten erfolgt sein. die Vierzig ab. stellen Meier S. Gesellsch.ß'i/. 310. genügt es auf Pischinger ^evoi p. 36 f. g. Sitzungen gehalten. ota/. f. II 11 S. Icp' ovi xal o't oiatTr^Toti <5[j. bei ihnen war eine Mitwirkung der Schiedsrichter darum ausgeschlossen. von denen die ersteren £ij. nicht in Attika Ansässige.] g.) die wenn Lex. waren nach dem Gesetze nur für Handelsklagen und otV. Die Gerichtsverfassung. gemachten Privatklageii ganz an die übrigen während an Beamten die ihnen unterstehenden Klagen von den Diaiteten zurückgelangen.. Demosth. zu verweisen. 16. iav ar] o'jvcovrot'. Y S. ^* Aristot. Als solches wird uns aufser der Heliaia (Anm.oaavT£c xic otatTa. Denn im engeren Sinne.. XII p. Denn nicht blofs die vor die Yierzigmänner gehörenden Vermögensklagen.at S. Berichte d. 9 S. d. beziehen.r^vo[ sind. Aristot. so hatte er in eine Prüfung der Beweismittel beider Teile ^^ Die einzelnen Klagen. bei ihnen Bevor der zum Schiedsmann Erloste in Tätigkeit trat. =52 Vgl. journ. mufste er auf dem Schwurstein einen Eid auf gewissenhafte Erfüllung seiner Funktionen ableisten ^^. i. d. 1106. 55.

TTjV fj. o£ ctai}£V£. ty]v ^^fjV <^PX^i' dvTÖ.o(To. oiaa ot'xTj (Anm. schon vor g. ^^»^'^S''' 0£X7 ^^'' 7jlJL£püiv T7]V . TÖ oty-ottov oict.cty/avovxct. 220 einzutreteu lieli ^•'^. so beraumte der Diaitet den Tag zur Verkündung seines Urteils. Mnes. Iffj'naz y. £[j. oi'ott-av. Von ^^ Dafs die Vereidigung beider Parteien. g. 1243. Je nach dem Umfange des Beweismatcrials machte eine gröfsere oder geringere Anzahl von Terminen (aüvooot) sich erforderlich''^'. v. o\>ay. -apotypa'Lctzupiotv [j. aber wertvoll durch Angabe der Quelle Ar^ar^Tpio. a. 1266. einscliliefs(-poxArjCfsi?) der Provokationen zur Ableistung von Eiden. Töiv Demosth. Verhinderung am Erscheinen konnte als Grund zu einer Nullitätsklage geltend gemacht werden. 39). 0. 542.£V(uv y.cÄrj>. i.) oder Einigung der Parteien über einen Aufschub (ävaßctXXsaOai) herbeigeführt werden ^^ Schien die Sache zur Entscheidung reif.-X. Cantabi*. 12 -ry.to'j.aj^ElV Xal fjLTj ^pTi. von denen das Genauere bei Darstellung des Prozefsganges im dritten Buche darzulegen ist. u.pa[ g.'). bei der die Parteien zugegen sein (azavTav) mufsten^'*. g. Dafs die xupt'a gesetzlich fixiert war. 1190. richtsvorstand stattfand.at OEootxoTct. Timoth. 543.jjC(/. /. Phal.rjpcuj dvt'o'j. 13 -zr^-i o-jsav "h-O. fjLTj o'j'JOL ist die Fassung der Glosse im Lex.oac(fAevo. " Tdy. im Lex. ooxslv sTvai EÜ/.oiyzv/ ccj-w i^r^j ij-rj oTjrou.r^'i. 13 Demosth. u.wj 'j-wii.rj fjtsvo.£v öso'. die x'jpi'a an. 3ä Demosth.Sechstes Hauptstiuk. Demetr. 541. o' -c(paypo('. Tj wofür es 86 o'jaa oiV-Tj S. Cantabr. 90 S.'ipta -rä Oio(iTT^)>£VTa iy^^Eto" oScv lyyu^j''^^. Meid. Euerg.£t. 1153. OCp/. heifst^'-*. 10. u. a. Pollux YIII 60 d-avTTjaot.at 'J7TO[i. u.544.o'ji'cc. ergibt sich aus Lysias Pmikl. die Hubert p. Mnes.at fj.prjij.Y] S. ouöxo'jatv dvTt/.wum'j-o.jL7j OOCTav ävTt^. xai tÖ . die gegenüber dem Urteil eines Schiedsrichters otV/) av. 45 S. 39 Demosth. 7^^ oi£. 4. ö Ooc/. 5 ö [i. 736. Konon 29 S.ay. g. g.Tj oijaav.p'. g. g..r.0t T7)v [XTj ouSav 6(Aoaa. 3 (wo aTio'-pasiv mit Herwerdeu zu streichen ist).A£tv xai 3y. ojvoact^sTO* o-o-rav ti. ttjv xa-aotatTotv /povou. . otaiTTjTTjV. 84 wj. Die Schiedsrichter. rctpeypa'^cTO -/.vci(j. Eine Hinausschiebung der Entscheidung konnte durch Einreden (TTotpaYpa'fotO oder Fristgesuche (uir(juaoa''ct!.oTcyvcIv toi.U. die schriftlich einzubringen waren. Tiapa Siotcnj-otr.cd 'jt.-j»£t TctOxa Euerg. ot'atTav ctv-iÄcc/civ heifst.irEtv TTjv ixTi(jij. Meid. ^Ä'JETO «b. '^aöt'STasotvrriO Minder vollständig otxTj. 43 wegen Pollux YIII 127 vor 36 dem Diaiteten erfolgen läfst.T]. Dazu Pollux VIII 60 und Lex. peinlichen Befragung von Sklaven oder Beschaffung anderer Beweisstücke. beruht nur auf dem gefälschten Zeugnis der Midiana § 93 S. Cantabr. dem GeS. äpT^iAr^v f^ OS (AT) o'Jtw. £{ oe 19. 14 S. y. 23 -avxa y.oyo'j. (Anm. 3Ieiä.cyci TÖiv y. vosov r^ (ZTroor^fj-iav £(. — ^. y. 19 S. 39). fAT) ixebv ix>.

YiYVttigxsiv) ein verurteilendes fällen xaraoiaiiacda'*'*.''av. 224 die Diaiteten schon 333 abgeschaft't glaubt. *^ Dies geht aus der Eizählung des Demosthenes g. wahrend das auf Demetrios zurückgehende Stück vielmehr das Gegenteil beweist. Anm. dem Urteile dTTO'faivöa&at. fi. Die Belegstellen für alles hat Schodorf a. gesammelt. y.-/. "/lopl? [jiv xo. Ein freisprechendes Erkenntnis fällen heifst dr.x[i. in Gebrauch war. der danach die Einführung in den Gerichtshof zu besorgen hat*^. I S. Geschieht letzteres von einer Seite. 53. dafs es dem Gerichtsvorstand eingereicht wurde *^ Sofort bei Eröffnung des Erkenntnisses durch den Diaiteten haben die Parteien sich darüber zu erklären. 541 f.230 Erstes Buch.o(aT/'ptov. 1020. fiapxupi'ct.] g. Die Gerichtsverfassung. zyzi xeXo. 2 (nach den Anm. Boiot. 'j::o!pyf|. oe . 0. die Kapseln versiegelt und mit dem Erkenntnis an den Gerichtsvorstand abgegeben. noch weniger die angeschlossene Glosse über die die irrig C. Für [JL£V TrpüJTOv Trctpayparpeaftai. öpsaxT] TOI yviüadsvxa xat lapievioat. äv 5' 6 Exepo? £cp^ Twv dtvTtSi'xujv TÖ o'. Das Rechtsgültig aber wurde Urteil war es erst da- durch. iyho'j^. für beide Parteien gesondert.ooinirav (d-oselbst sind die eigentlichen Tivoc. zic. schwanken die Handschriften und Ausgaben.xe I. Ausdrücke a-6<pocaic und woneben sich auch die von jedem gerichtlichen Urteile üblichen Bezeichnungen ^vöjat? und Yi^ytucxsiv finden. gleichen Irrtum aber kann es beruhen. SfjLJjaXovTEC xa.o'Jc zlc. a. dx^patov ol'jtoiz xce&t'axaai}«'. . 2 ausgeschriebenen Worte gehören dem Demetrios nicht. II 39 S. 34 ausgeschriebenen Worten) x5v dtyüjva. 3 a.) oder an den Gerichtshof appellieren wollen (icpievai tk ih Sixccötr^piov). ctTrcfvTüivxac OTTto. Das übliche Mifsvei'ständnis hat Pischinger p. *** Zwischen ä-fcaat. 1020. 14 und xaTctyiYvtoaxsrv ebenda 41 S. 41 und 44 zu sonderbaren Konsequenzen verleitet. Die ausgelassenen. Nur auf dem avxftrj^t.£v äpf^oTEpot. xat xi? TtpoxXrjacts xai xr/j? vo[i. hervor. aber nur erstere Form ist korrekt.£v3iv x-zj oiaiTr. so werden die von beiden beigebrachten Beweisstücke in Kapseln (iyjvoi) gelegt. nicht die Archonten sind. 68 A.oti TeXsuriövra. *2 Aristot. O'jvdjvxott ävxiXay/aveiv tov oüaotv sXovxt iü. Müller u. u. dort die Vierzigmänner. ist S. elra üroiAvusi^at voaov x'jpt'ocv r^ d7roorjti. i~i TTjv TTjv |/. 84 S. ihm zuschreiben. Meid. wie nur cpotst. Dafs i'pyovxe. xaxaSiat-av (xata- YiYV(uax£iv) es erwirken schriftlich abzufassen. wenn Wilamowitz Arist. tj ot'xr^. 61 bemerkt. d. und dzocpavai..7j TTj? X(|7 oiaiTTj? rjfjL^pav o'J"/. 26 übersieht. Ath. ob sie bei ihm sich beruhigen (i. Anm. die überhaupt für das Verfahren vor den Diaiteten mit der Rede gegen Konon das meiste ausgibt. toj oitoxovxo? /««pt. der nur d-oYiYvwaxetv bei [Demosth..

otaaEviuv ouv^ßv] £]^tv(ov. so wurde der schuldig befundene seiner Funktion enthoben und verfiel in Atimie. ol Aristot. Einen Beleg liefert der aus Demosthenes Midiana bekannte Fall des Straton. war die . x^tx^iyviöatv äxiaoOsHcci x£/. üfxtv 7rctp£ay_o. o' eaxt xai xo6xot. S. 1024. 3 oüx E^£5Tt 5' o'jte vojj. xal to'jto'j. W.aoata Lex. 23 ouxo.] g. 7. der auch für die bei einem Teile der öffentlichen Klagen zu zahlenden Gerichtsgelder üblich ist (S. t/jv '^-jXtjv ysypaufxEVTjv ^v ypa(j.aTaarj[i.£VTjV cÄaixßavov oe xai EXcpav ürep dvxtuiAoai'a. 25.evo[ xai rrjv yvöüatv toö oiofiTrjTOÜ toi. oe x'i'v Beide iav xi. wirft Harpokr. otxct^ouatv. Die Schiedsrichter. 15. die mit dem Namen zapacf-aais bezeichnet wird. fjOr^ Demosth. 16 Pollux VIII 127 i).. Mnea. xat zhciyyOlzvj zh xcj. oi oiaiTTjxai 5paj^fX7]v rapi xoö xr^. ixaprjpa.oi.- . Dieselbe Gebühr war bei Einbringen eines Fristgesuchs zu erlegen**. 1143. Kicht im AViderspruch damit steht § 55 S. u.Sechstes Hauptstück. dafs Straton ihn in der Klagsache des Demosthenes xax/jopta? in contumaciam Tat Toü cps'jyov-o. Boiot. 'jzö xo'j 6 Isxtv . XT]v xa?.£'Jo'jatv vofjLoi" £co£ai. V S. 19 xaüxa o' arj «'JTjrj. o Tovi «peüyovTo. konnte aber dagegen Berufung an den Gerichtshof einlegen *'^.a.) Name *^ doixT^ft-f- Trapaxaxotaxotais lautet. Boiot. sagt ä-cOtTjTTj^c Verkündung des Schiedsurteils anzumelden auch [Demosth. otatXTjXOÖ xtvo. 53. wo zu v. -apotoiooaai toI. 1265. Beweisaufnahme als dem Diaiteten niafsgebend bei ihnen keine anderen den enthaltenen Beweismittel bei- gebracht werden durften Als Entschädigung für seine Mühwaltung erhält der Diaitet sowohl vom Kläger beim Anbringen der Klage als vom Beklagten je eine Drachme. .al vüv i-C(Z'npt-0Li nicht i'^tl-^ai. tou? iyy/O'j^ £{ i]x(iz^Xr^- [AEvat. Seguer.a3£tv gehört. wo aber der 32. ^lotixr^xi. Toet.. d. ^.. zusammen.. Konon 27 xpi'vovxo.jL/^v.. *^ Aristot. den Meidias aus Rache dafür. 22. Gegen Pflichtverletzung eines Schiedsrichters stand dem Beeinträchtigten ein Rechtsmittel in der Anzeige (stcja-c-j-s/aa) an die Gesamtheit der Diaiteten des Jahres zu. S. Für die 'J7rcu.3o:vr>v oi -apctaxotSiv.j.a' 7j xals Tuapct to'j ototcTTjToO yprjO&ai <. Dafs die Appellation sofort hei war. sondern >. ojte rpoxÄrjOEatv o'jtc fi. xav I 17 S. 298. e^aayo'jstv sf.. 1017. o't 0£ TrapaXaßovTi. O'JTt d'^fjXcV £t? TO OtXaaTTjptOV £V£|JL£tV& T£ T^ Oia^Tir. rapöjv o— (AO'J ö OiaiTTjTTp. £(. 72).uGtT£t(u -poaaptTjaav". 999. u. 290.apT'jpt'at? c(/. xüiv 5r. •* ^«er^.. fand diese die Beschwerde begründet. 231 vor dessen Verhandlungen insofern als die in aber iyXvoi ^^. Kürzer § 39. 14. 53. Trapctsxaais Arten der (Danach zu berichtigen S.rjvaii..o'j[j. II 31 S. eine Gebühr. xö oixaaTr^piov.

c<. . Auf ihnen werden alle die. 542. wie Fränkel Att. wo Dobree und *'' 73 gesehen. '[ifo^^z^ einen Widerspruch gegen Aristoteles Angabe von der Zulässigkeit der Appellation ableitet. 454. p. Von einem Ehrendekret. Twv ?)V otatTr^TiLv [t/jV fiev Toy öapyr^Xuövo.232 verurteilt Erstes Buch. di 8 ^?bg tiöv -otpa ototiTT^Tiöv T^Xöc. ttjv teXe'jTat'av ytYvoijL^vr^v] Tjjx^pav . nach dem Berichte des Redners wartete er den letzten Tag ihrer Amts- an dem nur ein Teil sich eingefunden hatte *'^.'5c(XÄ£i xat Worte interpoliert sind. andere Änderungsversuche kommen dagegen nicht in Betracht.a. Ges. hatte. Sachs. ötTiao. ä'ttaoc. die Appellation § 91 S. ÄlteHhumswiss. die emphatischen Klagen des Demosthenes über das gesetzwidrige Verfahren des Meidias sind somit unberechtigt. A. auch nicht. so bedurfte es doch sicherlich zur Eisangelie an das Kollegium keiner Vorladung des betreifenden Mitglieds. Dafs die eingeklammerten erkannte schon G. 1172 e8o?£v tois otaiTr^Totts [^-aivsaajt xai aTt'^avüiaat a'JTO'Js Öa/. Wiss. d. so beruht das nur auf Mifsverständnis des Ausdrucks xaOot-a. *^ § 86 f.Xr^Tr^p' ovtivoOv l-typa'I^afxEvo. Schäfer und stützte weiter Westermann Berichte d. vor seinen Kollegen anklagte. Die richtige Erklärung der Stelle war von Bergk Zeitschr.ot -öv oiaitr^TTjV. Anm. *^ C. Als Kollegium fassen sie auch sonst Beschlüsse. in dem sie ihren Schreibern einen Kranz zuerkennen. nach Phylen geordnet namentlich aufgeführt.. l/api'aaaU' aÖTiü. Wenn in der einen vollständig erhaltenen Liste *^ die einzelnen Phylen mit sehr zeit ab. gefunden und ist durch Aristoteles voll bestätigt worden. TO'j. I. dafs die Diaiteten in regelmäfsigen Zusammenkünften zusammentraten. die sie selbst machten. -/. 273 ff.. 32 a. o' toü 07. 543. q o'jx 15 C5'j). ^/. nachdem sie von dem Volke für ihre Amtsführung belobt und bekränzt worden waren. iTEioas O'Jo' Tov rp'jTctvi'JovTa ooOvai TTjv J^TjCfov TiavTCt. o'j^evös TiapovTo?. 322 aus Demosthenes Worten zctOctTra. C. 943 mit der Überschrift oiatTr^-ral o't i~' 'Av:i-/[X£0'j. S. um eine Euthj^na der Diaiteten handelt. 1849 S. d. d. II n. Die Gerichtsverfassung. Geschtcorenenger. "Wir dürfen daraus entnehmen. xotTT^yopöiv epTjiJiov c(-i[j. A II n.tpO(fopici>vo. vo|i. die weder erweislich noch wahrscheinlich ist. I. f. 1849 S. 23 xott toü-' Blafs mit Unrecht korrigieren.O'JS. H. dabei führte einer von ihnen wohl abwechselnd den Vorsitz (6 Tputaveucuv). welche in dem Jahre in Funktion getreten waren. Wenn es sich aber S. um zur Zulosung von Prozessen zur Verfügung zu stehen. sind uns die Reste auf einer Steinschrift erhalten ^^. Wenn übrigens Goodell a. Vielmehr bezeugt der Redner selbst. ebenso die Aufschriften von Weihgeschenken.Xöü aTECfofvuj. 0. wie man früher annahm.

entzieht sich unserer Kenntnis. 30). 329/8) Namen sicher den Diaiteten gehört.potvto&svTcf. 4. 'jtto toO o-f^iJ. Die Schiedsrichter. 112. während der jetzt Gesamtzalil 1<)3 beträgt. 4. 941. Von der n. 4. 15^ . nur die Anfänge der Listen 942. auf Diaiteten mit hoher "Wahrscheinlichkeit bezogenen Liste sind 80 n. 735 Z. Weihgeschenke von Diaiteten erwähnt in den Schatzverzeichnissen n.o<j (Ol. 722 A 21. 233 verschiedenen Zahlen vertreten sind. Von den datierbaren Inschriften dieser Art reicht keine über das Jahr 324 herab. älvstisactv aTc'. Weihung ohne Liste n. "Wie lange die da Diaiteten fortbestanden haben.Sechstes Hauptstück. so liat das aus Aristoteles bekannten Art ihrer Bestellung seine einfache Er- klärung gefunden. 1182 (Ol. 944 aus vier Phylen bewahrt. von die '•> bis in zu IG. 113. von denen wenigstens die erste (Ol. n. nur eine späte Grammatikernotiz von ihrer Ab- schaffung redet (Anm. 1014. 337/6). 325/4). 16. 110. i'pyovTo.

Pierersche Hofbuchdruckerei Stephan Geibel & Co. in Altenburg .

116.—. 4U Bogen gr. Dritter Teil. 20. ZAveiter Band: 1898.stoteles und die alten Peripatetiker.. 14.—.40. Die Verlagsbuchhandlung behält sich Preiserhöhung vor. Erste Hälfte.-8°. Plato und die alte Akals^8. Aulhifre. M.—.niie. 20. in 6 Halbfianzbiinden (liegister ungebunden) M.—.59>/j Bogen gr. M.Bogen gr. erste Abteilung: . Gebunden . 57 Bogen gr. Zweiter Band: Zweite Hälfte.Sokrates und die Sokratiker. — Erster Teil. 8°. 20. — geb. 1882.50. 15. Gymnasialdirektor 1903. A. Vorsokratisohe Philosophie.50. 18. 12. 101. M. M. 2. Dr. ' .=>. Larfeld. Zweite Hallte. Erste Hälfte. 17. 4. Bisher erschienen: Wilhelm 20. Die Philosophie der Griechen in i h V e r geschich 1 1 i c he ii E ii t w i ck 1 u ii g dargestellt von Dr..) 3. W Bogen gr. hO." ö". 84 . d. . gegeben. Dr. M. M. Verlag: von O.S0.-. Zweite Haltte. Lex.L0.-. M.-. zweite Abteilung: Ari. 22. 8".—. Julius AATalter. Döring-. Die Geschichte der Ästhetik im Altertum ihrer ])egrilt*liclieii Entwicklung nach dargestellt von Prof. M. 8". 36. 16. erste Abteilung: Die Nacharistotelische Philosophie.. l.-8o. erstenmal wird in diesem "Werke eine ausführliche Darstellung der Ästhetik im Altertum. erste Hälfte: Allgemeine Einleitung. Die attischen Inschriften. Erster Teil. 8". Mit XIV und M. 20. (Neue Auflage ist im Druck. Bänden und Kegister. 1M)2. M. M.s '. 18. 22.i. Register zum ganzen "Werke. tiU Bogen ^r.50. 6 Bogen gr. Auflage M. insbesondere im System der griechischen Philosophie. Zum Handbuch der griechischen Epigraphik von Prof. JM. yi. geb. und Univ. 8". zweite Abteilung: Die Nacharistotelische Philosophie. 8. M. einer Tafel. geb. geb.. Der Verfasser versucht wohl zum erstenmal unter voller Ablehnung der gerade in der Geschichte der antiken Philosophie so beliebten Fachwerkmanier das Ganze als eine stetig fortschreitende Entwicklung unter sorgfältiger Beachtung der erkennbaren Beeinflussungen und zwar speziell als eine Entwicklung unter dem einheitlichen Gesichtspunkt der Güterlehre oder axiologischen Ethik darzustellen. geb. Vorsokratisohe Philosopliie. 80 Bogen gr. Auflage. gebunden M. . AI. Dritter Teil.50. Mit einer Tafel 1902. 4 Aull. D. . tlrste Hälfte. 3. Aufl. 1902. Zweiter Teil.—. M. Autlage. M. 565 S. öii Bogen gr.—. Gemeinverständlich nach den Quellen von Dr.-Piofessor. 1S93. Geschichte der griechischen Philosophie. Band I ist in Vorbereitung. zweite Hälfte: Allgemeine Einleitunj. S". 18-<0. . R. gr. 392 S. 3 Teile in 6 Eduard Zeller. 22. I89-J. . Zweiter Teil. 2 Bände. geb. 1879.-. a. REISLAND in Leipzig. Lex.

Teil: Teil: Geschichte der Logosidee in der griechischen Philosophie. Chr.-S«. Eliacal. : 1886—1894. 10.—.—. 1886.—.-. Messeniaca. Lex. 1899. Gr. eleg. des v. 1904. vom Tode Alexanders bis zur Einverleibung der letzten makedonischen Monarchie in das römische Reich. R. Band: Die griechisch -makedonische Zeit. Attica. Griechenlands bis zum Ausgange XII und 516 Seiten 8'^. M. 24. sowie durch die schlichte und anspruchslose Vortragsweise. 1896. M. graeca emendavit. 1894. 20. Liber VI.Verlag von O. REISLAND in Leipzig-. geb. 18. Chr. M. Voluminis secundi pars prior. et numismaticis. 493 S.—. 496 S. 5. 18. V Es folgen in den nächsten Jahren noch 2 Bände (IIP/2).—. M. 379 S. 252 II. die Zeit der Könige und der Bünde. M. et numismaticis.—. Band: VIII und 608 Seiten 8». et Commentarium germanice scriptum cum tabulis topograpliicis addiderunt et numismaticis Hugo Bluemner.-S«.—. aiDparatum criticiim adiecit Hermannus Hermannus Hitzig Voluminis primi Hitzig". 10. 395 S. Geschichte seiner Entwickhing in der griechischen Philosophie und der christlichen Literatur von Anathon I. Geschichte III. Griechenlands im 5. IV. pars prior. geb. Holnas Buch zeichnet sich vornehmlich aus durch die festgehaltene Knappheit und übersichtliche Anordnung des Gegenstandes. Liber IV.—. XVI u. Band i. Jahrhundert Jahr1889.-8". gr. geb. Liber VII. Liber V. Liber IL Corinthiaca. eleg. M. eleg. Cum VI tabulis topogr. XXIV u. Die Holmsche Geschichte ist in einem anderen Geiste geschrieben als die von Grote oder Niebuhr. Liber I. Cum I tabula topogr. S". 22. geb. M. M. XVI und 782 Seiten 8 ^ d. 8". von ihrem Griechische Geschichte Ursprünge bis zum Untergange Von der Selb- ständigkeit des griechischen Volkes. Elia call..—. Cum 1901. M. bis zum VIII und 520 Seiten 8^. 8«. M. 47. Lex. Tode Alexanders Griechenlands im 5.—. et numismaticis. 12. Lex. Geschichte II. Adolf Holm. Liber III. Lex. gr. M. M. Voluminis secundi pars posterior. Vollständig in 4 Bänden. 15. 20. Achaica. 20. tabulis topogr. . M. archaeolog. M. XVII.—. Laconica. Aall. Band: Geschichte hunderts V. eleg. gleicht ihnen aber an Grofsartigkeit der Auffassung. XIX. in Geschichte der Logosidee 1899.—. Der Logos. 1896. der christlichen Literatur. 10. S.—. Chr. 22. M. PAUSANIAE GRAECIAE DESCRIPTIO. Edidit. Cum XI tabulis topogr. 1891. XIV und 449 S. Voluminis primi pars posterior.-8o.—. 6. Jahrhundert v.

Leipzig. . R e i s 1 a n d. 1908. F. O. E. Schömann c1 a r g e s t e 1 1 1 von Justus Hermann Lipsius. R. H.Das Attische Recht und Rechtsverfahren mit Benutzung des Attischen Processes von M. Erste Hälfte. Zweiter Band. Meier und G.

Altenburg. . Cierersche Hoflmchdruckerei Stephan Geibel & Co.Alle Rechte vorbehalteu.

Attisches Recht. Lipsius. Die Klagen.Zweites Buch. \ß .

.

iiK^ov-o? toü xou. dafs jedem im Vollbesitze des Bürgerrechts befindlichen Athener das Recht zustehe.£vo. v. "Wenn hier das jedem Bürger zustehende Klagerecht als Ersatz für den Mangel öffentlicher Ankläger diente.ou ßtctai}£v-'>. 31). Die Eilt Wickelung der attischen Reclitsptlege hat es mit sich gebracht. die ' Plutarch Solon 18 7. so schien die Ausdehnung dieses Rechts auf die dem einzelnen bedingt. Dieser Grundsatz hat überhaupt das gesamte attische Straf- Behandlung solcher Delikte Ordnung selbst sich richteten.iVtu i~£po'j ß/.ö(XXov 'Jizkp o'>jij.7jv toj o-jvayivio xa' ßo'jXovoij.Einleitung. 16* . wie sie unserer Anschauung aus die dem einzelneu ist. auch gegen die an anderen begangene ihm selbst.'-A tüjv j'äp TTOÄÄÄv -avTt ÄctßEiv otXTjV 7. i^iviot [j. von seinen Angehörigen eines gerichtlichen Verfahrens Rechtsverletzung recht beherrscht ein Strafverfahren die einzuleiten (S.ai TO'J y. Während von Haus angetane Rechtsverletzung nur von geläutig zum Gegenstand gemacht werden konnte.axtö.oi^HTO'j Ypc«'^caftat tov doixo'jvtot xal ouoxctv 6pd(ü.ai}£v£ta 'i->. auch zu deren Untersuchung und Anklage sind staatliche Organe nur in seltenen Ausnahmefällen bestellt worden.aßsvT'j. -ettovi^oto? sotov-x. Einteilung' der Klag'en. bezw.Y(i\-oz jj. l. die gegen die staatliche gleichfalls durch das öffentliche gesamte Bürgerschaft sollte sich nach der Absicht des Gesetzgebers ihrer Solidarität gegenüber den Übertretern des Strafgesetzes bewufst sein ^ Dafs und auch widerfahrene Verletzung Interesse geboten . ~). oeTv E-apzciv ttj v. dafs eine Scheidung zwischen Kriminal- und Zivilklagen sich nicht in der Schärfe vollziehen konnte. wurde von Selon der Grundsatz zur Durchführung gebracht.

auf der anderen Würde gefährdet werden mulste. ein nach Glotz hätte Solon sich auf die P'älle beschränkt. äAXrXo'j. Eratosth. ist meist von der Natur des 'iy^f. vierten und 'fünften bedingt. u.. 4. g. 1541). werde aber der Unterschied aller or/. um nicht dem Verdachte der Händelsucht oder Sykophantie zu verfallen^. 2. durch welche geklagt wird. T?|y£. Es gehören also nach ihm sechs Stücke ein Kläger. worüber. in denen der Verletzte gesetzlich oder faktisch aufser stände war.j. ein Vorstand. der angegebene Zweck der Handlung. Der gleiche Gedanke kehrt bei den Rednern wieder. sie Und wie wenig der für mafsgeheude Gedanke in seiner Reinheit bewahrt blieb. Meid.(ov. 159. in der Form der Klagehaudlung nur für die öffentlichen Klagen nachweisen. ihr Auftreten mit persönlicher Feindschaft gegen den Angeklagten zu begründen. bei welchem. 2. sich selbst Recht zu verschafien. 44 if. w^Tiep Ivo. ein Beklagter. zum Teil auch von der Rechtsstellung des Beklagten ab- Unterschiede . deutlich daraus hervor. Stob. 5. Folgt dem Solon zugeschriebener Ausspruch. ijipo'j? a'Jvaiai)c(v£a)}o(i xod a'JvotXycIv Trpö. die weitere Ausbildung der ypotccat gehöre erst späterer Zeit an. um von dem. je nachdem TtoXtra.238 freilich Zweites Buch. d. zi-aXtiixcl. wegen einer von einem Dritten verübten Rechtsverletzung durch Einsetzung eines Gerichtshofs Wiederherstellung jenes Rechtsverhältnisses oder eine Bufse oder Strafe für die verübte Rechtsverletzung zu erlangen. die durch diese Einrichtung Zufall Strafrechtspliege auf der einen Seite in ihrer dem preisgegeben. bei Demosth. ^ Meier definierte die ot'xr] als die jui'istische Handlung. dafs die Ankläger in Strafprocessen es nach den erhaltenen Klagereden geradezu als geht Bedürfnis empfinden. Es scheiden sich somit nach attischem Rechte^ alle Rechtshändel und Klagen in zwei Gattungen.riixoL. der ähnlich Gastm. Solche Annahme macht die attische Rechtsentwickelung geradezu unverständlich. dem Solon absprechen. L. Den leitenden Gedanken wollen Thonissen Droit pe'nal p. welche jemand vornimmt. S. bei denen eine Sache anhängig gemacht wird. ein Objekt. Die Klagen. Indessen lassen sich zum Begriff jeder or/rj: 1. Äntliol. Diog. 3. 369 if. namentlich in bezug auf die Bestrafung der 'jßpt. 2 Belege bei Frohberger zu Lj^sias </. 77 und Glotz la solidarite de la famillc en Grece (1904) p. eine Forderung. 528 f. sieben Weisen n S. XLIII 77. sonst. eine bestimmte Form der Handlung.cti besonders durch die Verschiedenheit in dem dritten. welchem eine Vorstandschaft in einem Gerichtshof zukommt. Und die Verschiedenheit der Gerichtsvorstäude. und Von diesen sechs Stücken 6. konnte auch dem athenischen Geiste nicht entgehen.

der Rechtsstreit oder die Klage die ein ausschliefslich privates Interesse verfolgt und darum nur von dem Verletzten angestellt werden darf. Isai. g. 226. Atzai ßiai und yp^-ictt einander gegenübergestellt Lysias v. 24. Erat. cpe'jysiv. Kamentlich die beiden ersteren Bedeutungen.ay/avovtai . genannt^ und der o-/)ao3ta des verletzten Rechtes . 35 S. 1102. oviaa a'jTTjv Tuy/avct -pö. 523. 'ASlT^vaiot ot7. 17. oixa-. Kallim. 0. 1256. 21. entsprechenden Ausdruck gefunden. 45. Mit genauerem Ausdruck aber wird sie Z(y. Steph. 15. v. der Recht zu schaffen bezveeckt. Am wenigsten lassen sich aus ihr die Wendungen o^/. Im engeren Sinne aber heifst oUr. selbst. 28 S.£tv. oder aber um ein öffentliches Interesse. wie Wilaniowitz will zum ältesten Strafrecht der Kulturvölker (1904) S. 239 es sich bei ihnen lediglich um ein privates Interesse handelt. bezw. 524. wenn zu ist.Tj Plat. Konon 1 S. dals im Einzelgebrauche beide nicht immer leicht zu sondern sind*. S.-Einleitung. zu vergleichen ist.-zi<}iy'xi verstehen. Für den ersteren Sinn aber hat die Sprache noch den anderen Ausdruck d'-wv eigentlicii Wettstreit'^. 51 K. 3 a. Aber nachher gegen Sokrates der allgemeine Ausdruck St'xrj gebraucht. irj. heilst jeder oixr^. 19 ff. Euthyphr. 32 S. 13. Ebenso Aristot. Hagn. zu dessen Verfolgung nur der Verletzte er selber nicht rechtsfähig ist. Auf einer Yerkennung dieses Sprachgebrauchs beruht der vielfach an Demosth. Erbsch. g. 3 o'J yap OT) tiou xai aol y£ St'xr) ti. a. o'jToi S.aXoOaiv E wird von der ypot-^r g. S. und endlich die Strafe oder Bul'se bezeichnet. mit dem gleichen Worte wird auch Handlung des Klägers. R. tov ßaat/.E«. Wie das Recht die Rechtshandel . 289. ^ Bezeichnend für den engeren Gebrauch von or/.v.lTödt. 44 S. d.r^ loh. 32 S. Meid. S. 28 S. i.r^\ 5uir/. verwendet. g. bald die ihn veranlassende Klage (actio) bezeichnet. dafür ocxai und •fp'x-s.der Klagen. d. ° Darum äyioviCsaiJat von beiden Parteien gesagt. ikka ypa^r. 20. 221 A. wonach das Wort bald den Rechtshandel (lis). 2. worüber jetzt Schodorf a.TjV -/. dessen Vertretung jeder volll)erechtigte Bürger berufen Diese durchgreifende Scheidung hat auch in der Sprache selbst. sein Rechtsvertreter (/uf-io?) berechtigt ist. 285. * Die der Tragödie geläufige Personifikation der AtV-r^ ist auf die Terminologie des attischen Rechts ohne Einflufs. . Demosth. berühren sich so eng. 287. Isai. Kranz 2 S. u). V. 12 genommene Anstofs.'xi Isokr. durch die er Recht zu erlangen sucht. die auf Wiederherstellung zielt. 6 ypctcfal xoti /. A. Vorzugsweise aber wird es von der augeklagten Partei gebraucht.::£p laot. Eintoilunu. 56. I 3 f.

aaTY)piot -zd ts Iota xai TÖt fStoc Ta or. 59. Der Gegensatz aber darum kein ausschliefsender. toi'a. 14 S. sagte man auch äytövs? ioioiTizot. scheidet. a'JTOv (töv (i'pyovTot). g. corr.ij.denen es sich Ypa'iai xal or/. ^ Demosth. oi'/cct. or^ij-oaict. g. otxaaTr'pia Ta xat Ebenso scheidet Piaton ^ VI 13 S. dytüva? OTav ij. die Gerichte entweder o-/.?vrjpO'jat rat? dpyat? ouTot G'es. vielleicht '' um eigentlich politische Fragen handelt. II 9 S. Lysias Dexipp. Natur ist An Stelle der ^. 6 S. 957 A. Boiot.. weil es neben der 7^«'-?"/^ noch andere Formen von öffentlichen Klagen gibt.] cpdaEi. Ebenso sonst im griechischen Recht.acaiott. /'. v. 803. lypctcpexo otV-r^v rj «Troypacpa. so wenig auch im entwickelten Recht die Regel auf jene beschränkt blieb. 489. y. Vgl. wie [Demosth. 33 ctav. 2. 59. 18 S. 15 o'j or/aact -a ot7. Wenn aber Demosth. efaczYYEXtav.oLi ort 2. I5t<z OTjfj. z. Timolr. und läfst sich darum nach Böckh mit Schriftklage wiedergeben. Pollux YlII 41 r/aXoövuo Erst in si^äterer Zeit schon C. 65 S. n. oaa. mag daher rühren. yotp 0(1 aber or/. 488 c. mag nun das durch sie verfolgte Delikt den Staat unmittelbar oder nur mittelbar Alle Rechtsstreite sind sonach entweder o-/. die durch gewisse Besonderheiten des Verfahrens sich von der -(poL'^-q unterscheiden ^^ und nur selten unter dem letzteren Namen Tipo.at? -cz!? {oi'ott? rj Srj.[i6tJta xal -ua XZio. 1323. toi'o'j.oaio'j. S. II 26 S. ylri^lo. Hell. 410 ff. d. 7cat xd. 298. Steph.). erschöpft sich ihre Aufgabe.6aa oder ?öta 8ixaa-7. 5 im Tctis or/. g. V.o3io(. dafs bei den öffentlichen Anbringen (ypo^-icsOctt) zuerst zur Regel wurde.|j. B. otc£v oe t« OT^aoaia roy. die von jedem vollberechtigten Athener anhängig gemacht werden kann. 406. Theohr. II n. 5 xai ^7rr/. 523) Z.^. 4 TC(? Te (oi'a. -ypa'fr^. oü fiEVToi ot'xott ypotcpat. i/. I.. t7. 8-/. 67.2('. u.pic( .ai Rtai 58. 131. 15. dTiaytüYa-:.oatc(. ^° Daher Zusammenstellungen wie bei Lysias g. wie Goodwin richtiger als die Früheren erklärt. ^/. o-lxe aTTEYpacpEv. soweit diese eigentlich richterlicher ist^. Agorat. 8. ypoi'^ai Kravz 124 S. a'JZO'fctvTtüv ioivA^tzo -q Ypacpd. b. Harpokr. 5. 1137. oder foiai Zvaox (a-jOJvsc). 14. 310. 88 ypctcpr^ Der Name Klagen schriftliches oaa. 5tj|j. 3Iitg. 53 f. formen genannt. 1 S. in dem oixa'Csiv -zb. IV (1880) p. 99 S. besonders das Gesetz bei [Demosth. Aristot. o-zjaoata Ux•r^ wird der lUa Sutj auch die Schriftklage gegenübergestellt.[x6aiat treffen. Die Klagen. in. so beschränkt er die letzteren nach dem Folgenden auf solche Prozesse. das Gesetz von Teos Bull. 5. aJvotxoi (i^r.ot^vO'jai -o'j. A.] g. vgl. . Kranz 210 S.£i. T^ Stxa. 209 S. — . 12 die S.£v oixa^aiai tou.240 Zweites Buch. XII 8 S. 577 oüxe afaypiv o-jte Ypo!'fT]v und häufig ypct-ic«' neben den anderen öffentlichen Klagg. 269. 767 B.at. (Dittenberger SylU n. otxr/ gegenübergestellt. 249 70 jJuQano. d. v. Mantith. t7. 998.

beruht Deutung [Xenoph. um beide zu dem mit den Worten ouyl or^iioah.ai Tüiv ypuaöJv axe'^avouv t^. 2 oiV-a. dafs bei der ypacsrj Oßpew. g. 23. o'jt' g. Isai. d.al ypa'^ö:? zat [Demosth. dafs 5''-/ai im weiteren Sinne ge- . xat ttj. 22 dem Ausdruck ^tti Tcüv Jot'tuv 5iy. 522. Theoh: 32 S. p. 287. den Staat nur auf Ebenso umfassen s'jOuva.(üv die Deutung geben. 241 mit befafst werden ^^ der Von diesen besonderen Formen der öffentlichen Klagen ist sofort zu reden. [Demosth. 53. mehr empfiehlt es sich zur Verhütung von Mifsverständnissen den Gebrauch von ypatcrj im weiteren Pyrrh.oatat eine besondere vom attischen Rechte unterschiedene Art von ypotsai zu erkennen. die ußpaio? nur darum als loia zu- sammengefafst.3.a üßpiaOai 'jj^pEw. 529..oatats l. der zunächst durch das vorausgehende äywat gefordert war. je nach- dem die durch sie verfolgten Rechtsverletzungen unmittelbar irriger oder nur mittelbar treffen . solche Schätzung nicht stattgefunden habe. Meid. 21 o'jt' i-\ Tai.£Tct^oaott.gehört es. andernteils als sich so Kriminalverbrechen bezeichnen. o-/jfi. die wir einesteils als Staatsverbrechen. SO beschränkt der Zusatz des orjfj-oaiat. Timokr. 62 so Um Sinne zu vermeiden.] ot'xai.al ypa'io:!. 701. Die Scheidung wollte Meier auf drei Stellen des Deraosthenes g. Noch weniger hat dies ypottpat Wenn Riat im Sinne von Klagen wegen Kriminalvei'gehen gekannt. durch eigene Namen hat wenig herausgebildet. lehrt der Zusatz xotl iTTccyctv -/CT?. der sonst zu dem falschen Schlüsse zu berechtigen scheint. 35 S. ixotxct^Etv. oUag {oia. 12.Einleitung. t6 aü)|j. Ebensowenig aber läfst sich in § 28 S. 1332. Demosthenes an der ersten Stelle der Midiana dem Meidias die Äufserung in den Mund legt w. 26. berechtigt aber nicht dazu in den ypacpotl or^. 47 S. Tiepl 'frjijii.. allerdings den Inhalt auch der Ypacsai auf Klagen eigentlich politischer Natur. 9 S. g. Wie wenig scharf die Ausdrucksweise der Ti[jiT^[x' Stelle ist. wenn die Eiaayye^. Nicht hierbei.und durch keinen Anderungs. vgl. otoc-pDopä..] S. Denn dais die j-pacpai in Syiixocrtcti und rStat geschieden worden sind. tc/v ^opov Traar^S ou^fi ^Ttr^peias. Wenn es an der letzten Stelle heifst vGv iv dywGt -/. 21. ypot'-fT.. Erbsch. xaxwaew. Hagn. ypa'fai? cjt' i~\ xcäs Iv xat? c-jO-jvo». Einteilung der Klagen. 289. — fi£v 'iij. wie eine gesonderte Bezeich- nung beider Kategorien von Schriftklagen. zpivetv bezeichneten Proboleverfahren in gemeinsamen Gegensatz zu stellen. 81 S. A. ßXaßT^s. als r. Steph. II 1131. '^ St. beiden durch Ypotcpat verfolgten Kategorien Eine Unterscheidung von Ver- brechen.aT[U)v y. . 6 S.] vereinzelter Redestellen ^-. SO wird doch mit der ßXctßr^. 523.i'a bezeichnet wird Isai. -/. 28 S..ot rpcaTj-z-cv otÜTtü hoiyziy.j. f^ ou ja« Ai" OTjfxoat'a xpivstv aÖTOv xal oixtj Tiij-r^fA' ^Trccysiv ypoccp?) o Tt j^pr) ra&clv äTroTcTaai. täv *'^ gründen. 25 S. r. tuv o' e(. Erbsch. 285.oder ümdeutungsversuch zu beseitigen ist.

der Gesetzeseinlage ist unten bei a. 177 A. 69). a. yßpeü). et Bom. die Am wenigsten aber Stxat es berechtigt. vgl. gegen ihn habe ich schon Piniol Anz. dytuvs? Die Klagen.242 die ist Zweites Buch. in denen Diodoros mit Euktemon gegen Androtion und Timokrates tätig war. 12.) In . otowatv 6 vo'fAos [lot xatl ypacpTjv ußpsw. ist im ersten Buche gezeigt. 1847) p. 14 ff. wenn sie von dem Beleidigten selbst angestellt wird. II 10. (otav die von Böckh St/i. Scheidung zwischen und ypacpar braucht sei. 0. annahm. S. 0.. yp't'-p'tt Strafprozesse sein. würde auch dann nicht folgen. sollen Streitprozesse. geht schon aus dem oben im Text Gesagten hervor. C. Philol. a.ai ßtoci widerlegt ist). S. Aber die Versuche. XIX f. Timokr. von Bake Scholicn bekämpfte Beziehung des fotav aber die andere von Meier angezogene selbst hypomnemata III auch auf yp^^'f^i'' Stelle der p. an der or^fioaiott ypcf^ort vorkommen. sondern nur die Bezeichnung der ypocfT) '"ßpew? als Biet in dem Falle. 1872) p. 18 f. 21 S. I^ die S. über die EchtBehandlung der Klage zu sprechen. g.oaiai überhaupt gründen. Heraldus Ohserv. geltend gemacht. die otxat Imii also auch die ypot'^al fotat mit einschlössen. die besprochenen zum Ausgangspunkt einer neuen Einteilung der attischen Klagen ot'xat genommen. je nachdem sie öffentlich oder privat vertreten werden. a. 62. und wie wenig Eisangelie und Probole als öffentlich vertretene Strafprozesse gelten können. des letzteren gegen die Trierarchen Archebios und Lvsitheides steht. mit Recht ausschliefsen. dem groben Irrtum S. 0. so läfst sich auf diese wenn man die Echtheit der Einlage nicht in Zweifel zieht. Stellen Neuerdings hat Brewer a. a. bei Demosth. dafs der Prozefs des Androtion gegen Euktemon im inneren Zusammenhange mit der ixtjvjsi. YII (1876) S. sind nicht geglückt. Denn gemeint sind damit die beiden Prozesse -apavojxcuv. Für otxrj or^aoaia im Sinne BreM-ers fehlt es an jedem Beleg. Wie verkehrt die ganze lediglich aus modernen Rechtsanschauungen übertragene Scheidung ist. iot'a. nicht ypot'^al Riai und orj(j. wenn man § 8 ßo'jXciiij. ^Dafs übrigens Diodoros schon in der Volksversammlung für Euktemons Antrag aufgetreten ist. Hermann de iniuriarum actionihus (Gott. wie Mücke de iniuriarum actione (Gott. die einer dort eingelegten Gesetzesformel angehört. Was Midiana angeht. (wo zugleich Bakes Auffassung der oiV.rjv o' ötv mit Weil in IßouXoar^v o' i'v korrigieren wollte. Böckh a. 0. heit Am. 524. spricht vielmehr gegen ihn.datat oder ßtai. zwischen beiden Arten der ypa'fT] ußpeuis einen Unterschied der Rechtsfolgen nachzu- eine Scheidung zwischen weisen. 155 A. und die einzige Stelle. 2 a. or^fAoaot beide Kategorien. vgl. d. das wären also nach Brewer Darin wird auch dadurch nichts geändert (abgesehen von Ypacpal foiat. F. xotl or/r^v auch für die Worte in § 32 xaxrjyopi'a. u. ad ins Att. womit der Prozeß gegen ihn noch nicht zu einem eisangeltischeu wird. 246 namentlich die vorausgehenden Worte Ypct'jTjv xat ot'xa. beide entweder 0T][i. 492 be- fürwortete. vgl.

wenn auch das Rechts verfahren gegen den einer StrafAngeklagten ganz dasselbe ist wie gegen den einer Verdes privaten Rechts Beschuldigten mit alleiniger Ausnahme der Tötungsklagen.oi'/iir/.Xr^-:t(ac. 107 S. inscr. jiirid. Deren Ausnahmestellung aber liegt darin begründet. '^^suosYYpocfTj?. die ausdrücklich als '(poL<pcti bezeugt sind wenn sie gleich nach der Natur des Delikts. so mufs dies auch von mehreren Klagen gelten. 243 mit der zwisclieii Zivil. 549 E. p. Richtig dagegen Glotz a. 9. .c. und Pollux VIII 40. zumeist von dem Geschädigten selbst anhängig gemacht werden mufsten so von den Klagen ^lzoooy. Anm.und Krimiiialklageii zu identifizieren. 6Zv/. 28 von Demosthenes aber redet auch Aischines äydivc.iü<. Eliensowenig wären in dem Gesetz der Midiana ypa'-pal totoit denkbar im Sinne von privatvertretenen Hybrisklagen.oatoi Ungenauigkeit zu schützen. 372 f. in dem gefälschten g.Kinloitiinir. Timarcli 2 S. aus Aristot. Meid. wenn die Herausgeber des Becudl d. Merkmal der Ypoicp-/. -wie den Ausdruck in § 25 der Midiana gegen den Vorwurf der als orjfi. gegen das sie sich richten. dafs aus religiösen Motiven bei ihnen das altherkömmliche Verfahren bewahrt blieb. Zeugnis bei Demosth.. i.ö: -avj TÜJv -/oivöJv iTrotvopOoOv-ai. dafs Selon das Kecht zur Anstellung von Mordklagen auf alle Bürger ausgedehnt habe. 21 f. Eintciliinir dt'r Klagen. durch Eisangelie vertretenen. u. d. Es begreift sich danach. keinem anderen Sinne g. öffentlicher Klage dafs sie nicht . das beweist die Begründung ai Yctp Riott sy&pott tioX/. tat letzung Ist also das wesentliche . 0. '^ YP«'-?') '-povou nur a. immer So wenig also ist für das attische Recht der Gegensatz zwischen Kriminaloder cpovtxai' und Zivilklage mafsgebend gewesen. II p. sondern von jedem Bürger angestellt werden kann. Denn wegen Diebstahl und Miishandlung konnte der Geschädigte selbst mittels einer 8ur^ (xXo-r^? und cttxstot?) klag- bar werden . die cpovou weil zu ihrer Ansind. d. hängigmachung nur nur ot'xai Verwandten berechtigt benannt'^. Unvereinbar mit dem wohlbezeugten Fortbestand der drakontischen Blutgesetze ist es. gegenüber den öftentlich. 1 a. ßo'jÄsujSwc. vor allem aber werden die Prozesse wegen der schwersten Kriminalverbrechen darum. Aber letztere nachzuweisen ist Brewer so wenig gelungen. eben als nur von dem Verletzten. . 1 die Folgerung ziehen.

gewifs nur von letzterer Gebrauch machen durfte. Die Klagen.1263 'i.d7]vaia)V ot? Ein ihrer weiterer wesentlicher . ^^ Für die ypcecor) -jßpEcoc formuliert von Demosthenes g. g. 17. Timokr. liegt darin. fxev yp^'f ^S eotuxev (6 vojaos) aTuavTi tcu . Neaira 16 S. a. bei den letzteren dem Kläger. wenn auch zAveifelnd zugewiesen im Att. die gegenüber der von Solon durchgeführten Scheidung der Klagen ihre Sonderstellung bewahrt hatten. Kur in öffentlichen Klagen konnte darum der Verurteilte an Leib. Neaira 66 übrigen bei Aristot. das ist der Sinn des Ausdrucks ^pa'}^a. 21. wenn bei einzelnen. A. '6 Gesetze bei Demosth. 26. 720. Ehre und Leben gestraft werden. 218 A. u. Eben darum war zu ihrer Erhebung auch der Nichtbürger dann berechtigt. 10.244 sip^ör^vai ioq [loi/ov Zweites Buch. 186 belegten Falle. 63 S. Meid. dem Verurteilten aufser der an den Kläger zu erlegenden Bufse eine solche in gleicher Höhe auch an die Bestimmung Strafe.] fj. 529. mit Ausnahme der oimi 96VOU. 59. Aischin. ^*. g. soweit sie volljährig und nicht durch totale oder partiale Atimie an Ausübung ihres Bürgerrechts gehindert sind. Selbst Probole wegen Störung des Mysterienfriedens durch einen Fremden erhoben in dem S. dafs die Bufse oder Angeklagte verurteilt wird. g. die nach von Caillemer Dictionn. 528. Nach Meier hätten Nichtbiirger überhaupt Kriminalverbrechen durch Graphe verfolgen können und darin diese sich von den Staatsverbrechen unterschieden. So bei [Demosth. 3. die aber gar keine ypayaf waren. wenn er selbst durch die Rechtsverletzung unmittelbar betroffen war ^•^. Kur eine scheinbare Ausnahme von der Regel über die Privatklagen ist es. Timarch 32 S. wo sowohl eine öffentliche als eine Privatklage zulässig war.] a. ußpews tgc. Proc. 56. 3Iei(l 47 S. Tm übrigen stand das Recht zur Anstellung von öffentlichen Klagen nur den Bürgern zu. 0. antiq.A. bei den ersteren dem Staate zufällt^''. Graphe u. Nur dem Geschädigten M'urden diese Klagen neben den otV-ai cpovcj. ^^ d. ^* Die 1367. 25 oto-£p xat tt). 1250. g. bei denen auch ein öffentliches Interesse im Spiele war. entschieden daletzte S. zu der der als YP°''f'i bezeugt bei [Demostli.a^(u (sTra-j"j'£iXaTaj ooxitxacJiav) 6 ßouXousvoc 'A. 52 S. Unterschied zwischen den öffentlichen und Privatklagen der aus der Verschiedenheit folgt. 45 S. während er da.

Dieso ist er nicht berechtigt. oder wenn bei dreimaliger Verurteilung wegen falschen Zeugnisses oder Laduugszeugnisses Atiniie eintrat. welcher eine öffentliche Klage anstellt.c. die A'erurteilung des AnVer- geklagten pflichtung zunächst die zugute kommt hatte . mochte er selbst oder ein anderer klagen. 245 s^o-jX-/]?. urteilten auferlegten zufällt. Verletzten. ob rechnen solle. ^^ Die Diadikasien um Priestertümer oder mit solchen verbundene Ehrenrechte. . Staatskas!^e ßiaiwv auferlegt £. damit zum Vertreter eines öffentlichen Interesses macht.Einleituntr. dem Kläger ein Teil der dem Veres Arten . glaubte Heffter sie diese Klagen zu geben. fallen zu lassen. die Austrag : 1^ Darum schwanke. wenn bei manchen von öflentlichen Klagen insbesondere bei gewissen Apographai und Phaseis. dafs die athenische Jurisprudenz Sachen zu den öifentlichen oder Privatsachen Mit Unrecht aber zählt Thonissen p. Einteilung der Klagen. sofern er der Geldsumme zu zahlen. gewesen. deren Erfolg gleichfalls dem Geschädigten den meisten Vor. die Dion3S von Ilalikarnafs den ypct'^s«'' zurechnet. teil bringt 1^ Da sich aber der. wie bei der zuerkannt werden konnte. 115. und Nächte. wurde. 88 hierher noch Die Nachweise über alles sind bei den einzelnen i-oa-zofjio'j. Geldstrafe als Belohnung für seine ^f^a'^al Anzeige Wenn und aber bei den 'isDOs-fcpatpr^? aoCxw. sind ebenso wie die um Beamtenstellen vielmehr or/cc. wurde so ist . j3ouX£'j3S(ü? dem .x(üasojc feststeht. wie bei den Klagen und oder wenn ihm bei anderen durch auf fünf Tage die Richter als Zusatzstrafe Gefängnis lUr^ xXo-r. Auf der anderen Seite ist nur eine scheinbare Ausnahme. Eir-y^rUr^/ai oj? uLot/ov.aips3£(ü?*'^. die o''-//A) S. dafs dem damit in diesen Klagen Verurteilten noch eine dem Staate anheimfallende Strafe auferlegt wurde wie dies für die Klagen x7. durch deren Zusage entledigt oder aus der er sich von der Haft befreit Zahl der Staatsschuldner gestrichen keineswegs ausgeschlossen. jemals wieder in ölfentlicher Sache zu klagen dagegen war bei Privatklagen ihr Aufheben auf keine Weise beschränkt. widrigenfalls er in eine Klage vor ihrem gerichtlichen Bufse von tausend Drachmen verfällt und das Recht verliert.

nur für wenige Arten eine ähnliche Gewähr in der Epobelia d. die freilich Bei Privatklagen war in der Praxis nur zu oft versagte. So wenig nun aber nach dem Gesagten der Begriff der öffentlichen Klage liegt es sich mit dem der Strafklage deckt. es sollte damit gegen leichtsinniges Erheben von öffentlichen Klagen und sykophantisches Treiben Abhilfe geschafft werden. wie man gemeint hat.246 Zweites Buch. dafs die ersteren in der Regel Pönalklagen oder nach griechischem Ausdruck 8txat xa-d tivo? sind. in der Bestimmung. Sonst wurde bei den -p^'fcc' oder wenigstens ihrer Mehrzahl nur als symbolische Handlung für Anhängigmachen der Klage ein kleiner irapaaTaai? genannter Betrag erhoben. sondern gilt auch den öffentlichen Klagen. ist dem dritten Buche vorzubehalten. denen gegenüber Sr/ai -po^ -iva die Klagen sind. Gesichtspunkts willen beschränkt sich die Scheidung nicht. dafs der mit weniger als dem fünften Teil der Eichterstimmen unterlegene Kläger dem Beklagten den sechsten Teil des von ihm beanspruchten Betrags zu zahlen hatte. während bei den otxai Trpo? -wn ein persönliches Delikt entweder nicht vorliegt oder wenigstens Um des letzteren nicht mehr geahndet werden» kann. Die Klagen. auf die Privatklagen. dem Gesetze nach auch den. Klage nicht den fünften Teil der Richterstimmen gewonnen hatte. während die Prytaneia nach der Höhe des Klageobjekts abAlles Nähere über diese Gerichtsgebühren gestuft waren. Bei öffentlichen Prozessen waren Prytaneia von — — dem Kläger nur in den Fällen zu zahlen. in denen es sich um Nur Feststellung eines streitigen Rechtsverhältnisses handelt. so doch in der Natur der Sache. bei den ersteren wird also Angeklagten für eine Rechtsverletzung in die Person des Anspruch genommen. i. selbe doppelte Strafe traf aber der für eine öffentliche geboten. wie namentlich Demosthenes . in denen ihm ein Teil der dem Verurteilten auferlegten ßufse zufiel (S. 245). und darin liegt ein Auf der anderen Seite aber zwischen öffentlichen und letztes Unterscheidungsmerkmal war die Erhebung der aus ältester Zeit privaten Klagen stammenden Prytaneia durch den Staat auf die letzteren beschränkt.

89 summa S.361). Es ist dies zwar von AVestermann in seiner Einleitung z. bezw. ä. Etiphil. t'. f. wälirciid Klagreden ge- den anderen Prozessen 'KnrJj. Einteilung dei- Klagen.i. 7T7.v richtet aus dem schon in der alten Hypothesis erkannten Grunde. Hac/ii. dafs Leptines für sein Gesetz nicht mehr persönlich war.r^ r.a-c( tivo. di- 247 Eede gegen Leptines beweist. 99 a.k [AT'TE -/. geht aber aus einer Reihe von Äiifserungen gleich im Beginn der Rede (bes. E.yj-u'iz jene -f-oc A£--''v/. verkannt. weil das Jahr abgelaufen war.Einleitung. peti poterant. wie die Konkurrenz der Schiedsrichter beweist (Isai. 34 S. Denn die Verhandlung vor dem Gerichtshofe wurde als zweite Instanz zu der Verhandlung vor den Demoten auch insofern betrachtet.y. ö). Danach fafste Hetfter den Unterschied noch schärfer so.rj'j oi-ATi^ tXwcxi cpTyGt Toj -ato! im wesentlichen richtig dahin bestimmt zu haV)en: cjuibus ipsa persona petebatur actiones xard Tivo. R. anderseits kann die Piede nicht als Klagrede gelten. ß/.? Zu den tivoc gehören die Klagen a-ojt^.aß-/. während das erste Wort dem zukam. Denn einmal wurde die kV-eaic gegen die Ausstofsung durch die Demoten als Privatprozcfs angesehen.. auf welches die Verantwortlichkeit des Antragstellers für ein verantwortlich Gesetz oder einen Yolkslieschlufs sich durchgreifender Bedeutung ist beschränkte ^^ Von die Scheidung für die Privat- klagen ..r^ xaxä tivo? das Verhältnis des Klägers zum Beklagten. und oixcc. ^' aller Die obige Zusammenstellung gründet sich auf die Überschriften erhaltenen Privatreden in den Handschriften und die Titel der verlorenen in Dionys Schrift über Deinarch und in den Zitaten bei Harpokration und im Lexikon Cantabrigiense. wider den ein seine Person betreffender Antrag genommen werde.^A^ -vioi bezeichne das litigiöse Verhältnis zweier Parte en untereinander.vo. rj[y. rpo. p. ff. § 1. soweit diese Aufschriften zu efnem Bedenken keinen Anlafs bieten. CLI f. 4.-c Tipö.vcc appellabantur. Erhsch. quibus uero iure controuerso bona tantum eaque certa ^° p. S. Nur hätte er nicht Demosthenes Rede wider Eubulides anziehen sollen. Tipo.(uv üherschriehen sind xara ist Kr/)ji'f(T)VTo?. 288 zl oe ut. hervorgehobenen Unterschied zwischen 5i-/o(i -/.ry7. mit vollkommener Dontlichke'it 125 f.aioo Es ist das Verdienst von Bunsen äc iure heredilario AtJuniensium den zuerst von Wolf Prolerj. i\j. die oixcti danach xa-a in zwei grofse Gruppen sich sondern. Timartli 71 f. die der Lysiashandschrift . sowie aus Aischin. als der Appellierende an zweiter Stelle sein Bürgertum zu rechtfertigen hatte. hiv. hervor. der im Demos ihm dasselbe streitig gemacht hatte. dem Demarchen. in Denn u. Ttvz auf Grund der entscheidenden Stelle des Isaios v. ad Lepf.gct' i\). 11 S. '\vy.

Schol.pTupt'oD. 25 S. 16. d(xt[jLrj-o. 8' Bei den Rednern begegnet fj. 459.oi?. xiij-äaSai o xt yprj Tia&eTv fjivov g. Yl S. lEctipsjSfoc und ßiaiojv. 0. als feststand. Unter den ersteren versteht man nach der Definition der alten Grammatiker^^ solche Rechtshändel. S. 1279. I 67 S. Dagegen geben die Überschriften in den Handschriften des Demosthenes nur in zwei Fällen. 978. 543. Aplioh.£v xifj-ryxo. Kallül. KalliM. zu Demosth. 543.* 6 fjiv Tip-rjTÖ. Lex. ö n. und wie wir auch ohne ausdrückliches Zeugnis hinzufügen DaXi-o[x7. u. iz>' l'oet m Tt[j. zaxa'l^rjcpi'arjaöe xtar^xo-. 17 vd. im ersteren Falle hat Harpokration die richtige Überlieferung.248 Zweites Buch. 1278. Meid. 0£ äTi|j. 22 Harpokr. sondern erst durch das Ermessen der Richter zu finden war. Häufiger g.rjTo? irpo'aeaxiv xt'[J.j. 7. g. S. w. [atjOev osl xo'j. 1276.rjij. zur 3Iül. Unrichtig aber ist es. — ' Ifj. 21. 10. 18 S. V S. wenn Ti xpTj 7ra{>£tv r^ aTroxsisai. xotxote/viwv. -aolI TifATjTo'. Die Titel r. zu Demosth. die Scheidung nur auf die öffentlichen Klagen zu. mit der das Gesetz die Bestimmung der Strafe bei ihnen dem richterlichen Ermessen anheimstellte. xo'jvavtiov tu örz-acxö:.rji). äywv oux Pantciiv. ist die Einteilung in schätzbare (äyojve? -lar^ToO und unschätzbare Rechtshändel (dYwvss a-diir-. 26. 90 19. lehrt die Vergleichung der Epitome Harpokrations. töv vofxiov wptaSchol. nur bei Demosth. gegen ist die grofse Mehrzahl der vermögensrecli fliehen Klagen oUai Ttpo? -iva. sondern Klagereden angehörten. oixaaxi? oiaxtarjOat.r|aa tojv vo[Jitov ou xeixat ö dXXa tou. unter unschätzbaren solche. bei denen die Strafe gesetzlich ein Aber in dieser Fassung trifft für allemal bestimmt war. a. aber ihrer Anordnung ebensowenig wie die eben besprochene zugrunde gelegt werden kann. 202. Tijxav verdienen ülierall keinen Glauben. g. dTi'p-rjTOs äycov (uptaijivov iv. 27.. 210 S. Kies. 25 xai xoüxw äxifj-Tjxov iav g. u. 604 S. 1278. dxqxrjxo. Eine letzte Scheidung der Prozesse. Bav.oi xoüx' iaxi'v. bei denen die den Verurteilten treffende Strafe oder Bufse nicht schon durch das Gesetz vorgesehen. ix xifiä dll' Meid. Yj ÖLTioTlaai. 29. .a. "NV. Die Klagen. oi'xrj Aber Aischin. die sich auf alle Klagen erstreckt. 834. a. wie schon die Formel zeigt. dafs sie nicht Verteidigungs-. d.poq Ttva waren nur in soweit zu berücksichtigen. 40 o' S. bei den Reden gegen Onetor und der Rede gegen Boiotos iiber den Namen Grund zum Zweifel an ihrer Richtigkeit. dürfen. äxt'firjxov yoip xaXoOaiv tjv obi 6 Sixaaxrj? iyfi- Ypocrxai xotc Dafs die umgekehrte Definition bei Snid. 28 S. g. lediglich auf Konfusion der ausschreibenden Grammatiker beruht. Seguer.

tupiOTo x6 Tt(i. hk Tot? S/jp-oatot. ist ebensowenig haltbar. 22 ff. in ius Ätt. t^ ypa'^Vjv) xat äXovxo? toO okuii. et Bom. Vereinzelt konnte die letztere auch in öffentGesetz vorgesehen war-^. Der weiter damit zusammenhängende Versuch. als der Ausdruck des Redners. nur hatte sie sich auf die Ausmittelung des Schadens zu beschränken.cov im. 0. in ius Att.u. 27) (uptarat . oi'xrj ' -«OeTv d-oxlaoct. 6 + 226. 667. 47 und gegen Salmasius Ohserv.). ÜTiep ?otcoxtx(üv a.rjXOL bezog. g. zu Demosth.'äTo. 523. c. Ix Twv vfj(j. 2" Schol. dafs die nichts mit der Timesis Anm. et emendat. und verdient dann um so weniger Glauben. Meid.Evou Ti. Vgl. 249 die Grammatiker darum .rj . 237 ff. auch der von Mücke a. 60. den Ypa'-pai und den EijayycXi'ai.axu)v a'Jviaxa|j. 24) zu verwerten (p. Cantabr. p. und dafs allein bei den letzteren dem Strafantrag des Klägers ein Gegenantrag gegenüberUnrichtig war es auch. S. wie sein dadurch bedingtes Verständnis des Scholions zur Stelle. 241. die letzteren für unschätzbar erklärte. a. kommt nur durch unnatür- Auslegung der Worte zustande.. p. Seguer. Ohserv. III 1 ff. wie Anm. auf welche sich die Einteilung der Klagen in xt. oa'a£t. t6 i. Denn die Tt'fxrjai. die in allem wesentlichen siegreiche Entgegnung Ohserv. ist bei ihr keine andere als in allen Privatklagen. an absichtlicher Ungenauigkeit leidet.Einleitung. sondern eine aestimatio litis. ürep Ttüv S.ji5 TG oixotaxTjptov XI ypT] (d. 5. und inkonsequent. otV. auf die das angeführte Scholion sich bezieht. Das verkennen die verschiedenen Versuche.Evr| xax/^yopi'a ^s xö xiav^aa ('opiaxott xoic votj. — rj Lex. Avenn Heraldus zwischen gestellt worden sei. (ot'oiv 4 (= Lex. die Privatklagen überhaupt für uuschätzbar erklären liche weil bei ihnen die Bufso durch das Denn damit wurde die richterSchätzung nicht überall entbehrlich gemacht. wenn liche 2* Schätzung des Schadenersatzes in Privatklagen zu tun habe. Siiid.<Mi.rjfjLa. was Meier als gewifs ansah. wenn er die Si'xT) a(x£t'a? allein unter den Privatklagen für schätzbar ansah. der dem privaten Interesse durch die llechtsverletzung zugefügt war: sie war nach dem von Heraldus^* gefundenen Ausdruck nicht eine aestimatio poenae. .r. iTTtTtfAtov ÖTTsp ol Ttöv xoivtüv xai iTTtTiav ypczcpovxat Ta'J-rjV xofj. 1 iizi yötp toT.aßoXaicov Xoiy^fctvouaiv. Eintciliuiu' der K]au. dafs er die erstcren für schätzbar.ryxot und äxt[j.j. . (okutixoT. Aber darin irrte Heraldus. und anderen öffentlichen Klagformen in der Weise scheiden wollte.xot im Sinne von Heraldus (Anm.xapxr^. er glaubte. die Stelle umzudeuten oder zu korrigieren. der Satz lediglich aus der Stelle des Demosthenes gefolgert. 12 gezeigt. 29 ff. die Glaubwürdigkeit der angeführten Glosse des Suidas zu retten und sie für die Auffassung der sämtlichen ot'xai als dx.oi?. ö xa-TjYopos Ixiij.v au.u. Mügliflienveise ist. Y rfi S. et Bom.

bei den vorkommen. da gerade auf die schwersten Verbrechen die Todesstrafe gesetzt und nur bei einzelnen den Richtern die Wahl zwischen ihr und Verbannung. Keinerlei Schätzung bedurfte es übrigens auch abgesehen von den Fällen in denen das Gesetz selbst eine bestimmte Strafe für jede Übertretung festgesetzt hatte.250 liehen Sachen Zweites Bucli. Dafs aber auch dann. II n. wie Klagen wegen Unter- schlagung oder Bestechlichkeit. . . dieser in weil er an eine Schätzung darum nicht einzutreten hatte die Strafbestimmuug des Diaiteten gebunden gewesen sei. 17 (Dittenberger Syll. oder zwischen Tod und Bufse wie bei Klagen auf Bedes Zehnfachen gelassen war Zwischen beiden Arten der richterlichen stechlichkeit. dann. 182). . wie bei Klagen auf Verletzung des Bundesvertrags vom Jahre 378^-^. A. Die Klagen. das ist weder zu erweisen noch irgend wahrscheinlich. welche Bufse der zu erlegen habe. falls er vom Gerichtshof schuldig befunden würde. . . n. wie dies bei Eisangelien wenigstens im fünften Jahrhundert die Regel war (S. . 59. bei denen eine Geldstrafe in der Höhe des Zehnfachen der unterschlagenen oder empfange- nen Summe vorgeschrieben oder zugelassen war. . wenn ein Privatprozefs durch Appellation von einem öffentlichen Schiedsrichter an den Gerichtshof gelangte. 80) Z. welche Strafe den Angeklagten. oder aber dann wenn in Privatsachen durch Übereinkunft der Parteien ausgemacht war. Für beide werden unterschiedlos die gleichen Ausdrücke verwendet. Anderseits waren die öffentlichen Prozesse keineswegs alle schätzbar. I. wie beide auch das miteinander gemein haben. dafs dem Strafantrag des Klägers ein Gegenantrag des Beklagten entgegengestellt wird. Dafs die Grammatiker bei ihrer Unterscheidung der dyüivs? -i|x7jTot' und dx(ar^-oi auf diese beiden Fälle keine Rücksicht nehmen erklärt sich aus deren Seltenheit. treffen solle. Der Straf bestimmun g des Gerichtshofes hatte ein StrafC. der den Vertrag übertreten würde. Schätzung hat übrigens das attische Rechtsbewufstsein keinen Unterschied gemacht. wenn in öffentlichen Sachen für einen einzelnen Fall durch besonderen Volksbeschlufs verordnet wurde.

Meid. also nicht zu der Meinung verleiten darf. 251 antiag hofe (tivi des Klägers es vomuszugeheii einen Gegenantrag entgegensetzen durfte. 794. 563. heifst Tivo. o'. Öfter Spätere. u. 29. III n. 70 1343. 528. während Spätere wie Achill. Stelle S. 743. 477 (Dittenberger Syll. d.] g. wo das Wort Demosth. S. 2 S. 0. 22 a. 327 f. vgl. 23. 15.a^^.AT^aota>>ai vom ganzen Schätzungs verfahren. 766. 151 f. 792. 1. n. nur ein Beweis für die geringe Vertrautheit des Verfassers dem attischen Recht. 21 S. W. g. 33 g. g. Demosth. Timokr. 102 1344. a. 573. E. den Unterschied TÖv äv-tTiW^ai. 191 a. d.Einleitung. von der durch 17 . Andolc.)^''. dafs die Antitimesis zuweilen in einem früheren Momente des ebensowenig als 59 S. nur selten wird das Wort in allgemeinerem Sinne von jedem Straferkenntnis gebraucht. -^ 182 g. 1252. 510) Z. 1229. nicht einhalten. 2^ Beides bei Piaton a. naoano. 13. 22 a. Ti[jLav (xm tivo?)^'^. =^2 Letzteres z. Aristog. dem der Angeklagte Von dem Gerichtsvon dem Kläger Tt[xacföai . 28 Demosth. r/. 7. TimoJcr. 45 S. [Demosth. Kikostr. wie -lar^ij. wo Dittenberger richtiger als Dareste und Thalheim erklärt. S. Kranz 4 S. Inscr. trierarch. lies äv-iTtac(a>}ctt h Toi. g. 26 S.] g. I 74 S. 1 S. freilich 18 S. n.xctaTr^- o ypTj raSisiv \ d7:oTt3at. 27. wo auch Belege für ti. Aber bei Liban. Demosth. Einteilung der Klagen. in the Brit. S. Aischin. 0. 3. 1328. 13. Piaton AjwJ. v. 240 oder bei Deinarch g. a. Pollux VIII 150. 20. g. 16. auch wenn es nicht erst durch richterliche Schätzung zu finden war^^. 24.. [Demosth. dafs er vor Beendigung der ersten Abstimmung die Todesstrafe gegen den Angeklagten beantragt habe. von dem Angeklagten avTiTtaaaÖoti -\ TtactciOoti auch Tiaav iauTip^" und nicht technisch uüOTiaaai}«!^^ Der Strafantrag des Klägers.. B. 547.oi. 5 S. Bei Hesych. 794. Leipziger Studien VI (1883) g. Hypoth. Tat. (/. Aristog. 6. 138 S. 214 S. 19.Tjai. [Demosth. Wenn an der letzteren dem Aristogeiton ein Vorwurf daraus gemacht wird.] 83 Theokr. 1. Demosth.. aiA-no. 17. Meid. Prozesses erfolgt 30 3^ sei. Zenoth. 15 S. Vereinzelt steht Lipsius. 28. 36 B. 26. 21 f. [Lysias] g.5v von den Richtern und -rijActatlat vom Ankläger. g. Schon bei Xenoph. Ajwl. Wie im attischen Recht wird im Gesetz von Ephesos gebraucht Gr. zu Demosth. Anm. B. S. mit oder ohne 2« Vollständig 564. Phil. 886. Meid. Harpokr. ebenso wie die Strafbestimmuug des Gerichtshofes heifst T:tjjir^u.j. 92 eigentlich zu nehmen ist. Attisches Recht. S. Mus. piot. 3. 'J-o-'. S. I 80 S. Theokr. St. Das Schätzungsverfahren eauxui^'-'. 14 und Pollux M^II 63 steht ü-oT'![i. 509. so ist dies der Rede mit S. z.. 220 f. II 34 und die Grammatiker an den Anm.

ptov 7ra>%Tv dacpoTspa 51 I^eotw. werden*^. 6 K. 82.j. Aristog. Aristog. 33 K. E. "5 Von den Lysias g. K. 814a b 25 (Ditten- berger Syll 3« Z. Strafantrag beizufügen der Strafantrag selbst daher i~r^^a. 83. v. £Y-/.OTjV Xiysi' Tiij-ipr^. S. g. 744. 985. III 8 S. 5v 19 ttjv oi'ztjv l/. 86) 12 S. des Meletos gegen Sokrates bei Diog. üvy. 1076.] g. Bei den Klagen. und zwar soweit es sich um aestimatio litis handelte. A. so war er richterliche Schätzimg auferlegten Geldbufse [Demosth. TcocftsTv oder ein dTro-etcfai . 897. g. g. 635. xrij-Tjaic^^ oder minder genau gleichfalls -iu. Die Klagen. 17. 1252. 847. 199. Aristog. g. Theokr. 796. Epikr. 709.a. von den Klägern tiiatjOiv rotelv ein Schätzungsverfahi-en herbeiführen Antiph. 290 S.ott «O^TiEp y. "/. g. 17 oi« t6v ^ttI o? oiappr. 12.Ct v. Wohl aber konnte das Gesetz selbst oder auch ein Volksbeschlufe zweifache Strafe festsetzen. 18. " Aristoph. 434. [Demosth. erfolgte der Strafantrag durch den Beamten selbst ^^. TTtiQttTTQ. g. Demosth. wie im 'ist. g. Deinarch g. d.a-o. 1336. sTriYpa'fso&ai zi^r^]la^''' . 43 S.acftov TVJ.ÄT^[j. 3ß Vgl.ayov to6tw toü. Nausim.] g. Der Antrag durfte immer nur auf eine Strafe gehen also bei den öffentlichen Sachen entweder auf ein . Apliob. Herod. Bhet. i. wird ^^. 15.252 selbst Zweites Bucli. Timoh: 140 Deinarch S.r^y}. L. 36. Plut. FMl. Tot 10 S. Aischin. 504. 14 S. 17. Nü-ostr.aa soviel als g. 853. g.at diX' TToaov Xaßiov -oaov tö ttXtj&o? rocpo! . III 30 auvTli^Et'c.oti cf Tl? a-J-ZOCpCZV-ElV ^TTl/EtpÖiv. 136. voij. I. 14. Lochit. 155 S. 816. Gesetz bei Aischin. Ib iv. 6 Seov ae rsilvczvat 3* g. Deinarch n. 11 S. Kies. g.). die Klagschriften des Deinarch gegen Proxenos bei Dionys Dein. auf beiderlei Strafen zugleich durfte nicht an- Lautete der Antrag auf eine Geldauf eine bestimmte Summe zu richten. S. i. II 49 und die Parodie in Aristoph. Aristot. ist i-typa. dcTTOTeiaai* g. nach Befinden unter genauer Aufführung der einzelnen Forderungen *\ getragen strafe. 2 S. 15. Timarch 16 S. 7. 8. 587. heifst^^. I 13 S. die von dem Vorstande eines Gerichtshofs ex officio an diesen gebracht wurden. Lept. Gesetz bei [Demosth. Aber bei Aristot. 69. S. Wes2}.j. 1374 39 A. dritten *' Buch zu zeigen [Demosth. Kallim. I 87 (ypa'f^ Trotpavoij-tov) TtaTJ. T. TiaTjfjia 'JTTctpyeiv 7^ xptcfEi ttX^ov [xtj t/ ÖTiOTspov 5v t6 SixaSTT^. nagang. rrfi l-lTporrj? ryjy £V £-/. iizX tö['jt7j f. t'j/eTv. 480 (nur hier Act.yiyirj. Kichtern tiV-tiOiv -otsIaBat Isokr.] lyypcf'Lor. TT. 11 S. 2. Demosth. ApJioi.r^lJ. Isokr. 16 S. auf eine Leibes- oder eine Geldstrafe.a ge- nannt Der Kläger hatte sogleich der Klageschrift^*^ seinen iTtiYpa'fsiv. 96.] Makart. g. 47 K. Demosth. 18 S. C.ov ^° [t-rfit Demosth. 7. S. 41 a. II n. 197 S.

S. das Bewufstsein drohender Besorgnis für das eigene und der "Wohlergehen auf der anderen Seite eingab.a3TÖJv — i\).! p'xki<. ~'j)j.a~p\ Otxa TotÄcfv-wv £/.' sjxoO 0£ry8^v-o. 15 dt[ij. T(I)v 24 ote iyiu oi orz-aa-ral £|3o'Uovto tJavrf- ziy-Tpca Tüj 'Apc&o'JGi'u) ioEivxo otxotaTcöv ypTjactTCüv TifxrjSa'. Einteilung der Klagen. *^' Aristot.aw(j.c(ij. Neaira 6 S. g. die nach der richtigen Be- merkung von Platner der Strafnach'. 69.aaTo. 29 S. in schätzbaren Privatklagen sei keine Gegenschätzung vorgekommen.tv -pooEOcov.y-irjw. was leidenschaftliche Erbitterung und das Gefühl erlittener Kränkung auf der und die einen.- i-iiJ-ip-jL-fj.rjfj- [Demosth. toOtov iv.] T'. 253 Hatte der Si)nu'h der Geschworenen den Beklagten schuldig befunden. der Beklagte nach Befinden einen Gegenantrag über seine Beder strafung zu stellen Strafmafs einzuleiten.r 'j-oi-'. dem Gegenantrag sich nicht zu wideisetzen (^uy/cupsTv)'**. I S. 199 beweist.yo'rj 'jogcto.oLinzxa TaXcivTcov Itiij.aX I 32 S. TO'J Nihostr. Tot.o\i a'jyyojpTjSai 6V/J -£p aÜTol TctXctvTO'j. Theolr. 1347. 1252. g. iW q. als die Wahl zwischen den beiden Strafanträgen Das zwingender Notwendigkeit aus dem. dafs 2* . 1254.ai a'j-[y(urjfpoiU 18 S. 878. ysyovcv -j-Ep 'A'fOfio'j -rctÄocvTo-j. 2 C. Une'gentlich a-jy/iopctv Tiü 'zvj. an Gefahr Angehörigen Aber auch mit Strafaiitrage dringlicher Bitte pflegte der Angeklagte und seine Beistände den Gegner sich zu wenden.itpiO'j T.cd -züj. -q'j.i^ij.'XxrÄ^ S.(I)v a'jy^^cupfjaat ryjy. *2 Demosth. ** IJ. E. zu -/. II 10 21 d'/JA y. Damit fällt die Behauptung von Heraldus. OcO. von seinem abzugehen. y.Xatcuv verstehen Toc/. eine Stelle.oL-oi -r^v 'Lrj'-pov ßavov SixaGTott.zzf'j'j'jf^-rji Twv Ol yjVGtTwv. bzw. jeder Partei hierfür zu. lag um so mehr Grund vor. fjÜEXiV 'i)JA -z-nv/. ist g. 335 f. wonach auch y.vci. 8 s-eiotj -spl toO ziiJ.'. a. 1343 E. vrÄ i^Hlrpz Y. S. 70 Tijl ~.OTt Tiiü T.al {'(hi. deren Unwahrscheinlichkeit schon Heffter S. oj^rep t')]v -o/. gemessene Zeit^^ es gestattete.(üv-o ^OcfjShjv rjiv tüjv or/. wie namentlich aus dem Prozesse des Sokrates bekannt.£voc «savcpö. Und dazu folgt mit Richter nur die hatten. so hatte in den schiitzl)aren Prozessen die ver- sitzende Behörde eine zweite Verhandlung und Abstimmung über das Kläger seinen schon in der Klagschrift gestellten Autrag zu begründen.a£Vü)v rj[j.f|ao(t. Lysias i: Erai. 31. iv. 872 a. betonte. 36 rj hk Tiij-rpU ia~i rpö.afs des Klägers für die Richter keine verbindliche Kraft hatte. Tiy. aber auch für private Bechtshändel bezeugt ist^^ Soweit die knappe.5to. Orut.-wrj) Tt.av-o'j iozlzo [zete'jcov ÜTrsp (x'j-r/j o!v-1|joX(Jl)v zat oa-zpuai Ttu.Einleitung. 26 . suchten beide Teile ihre Schätzung dem Gerichtshofe durch alles das zu empfehlen.V.

^v Tip'jxavEtw atxT. 14 -q ETTEiTa —ct^. I. 19 OiAtTTTiov ff. zeigen die gesperrt gedruckten Worte. 584 A. und dafs ihm ein anderer Modus überhaupt nicht bekannt war.£ivczi aürot. sich kommen mulste. oty. wofür die anderwärts im einzelnen Fall den Richtern überlassene Schätzung des streitigen Wertes von Grundstücken Aber in Athen ist in allen sich geltend machen läfst*^. q. *'' 0£ TrXr^pK]? to'j uaxEpov Xifov-Oi.asco. 12. was wir durch Aristoteles über das Verfahren bei ihrer Abstimmung erfahren*'^. 8 f. •xeXEUovxtov äpY'jpt'ou xi(j. A. ^6 II 5 (8). Noch unzweideutiger wäre die selben Prozefs bei Stobaios Anthol.7jaaxE (so seit der Züricher Ausgabe aus der besten Handschrift her- gestellt fiir die Vulgata TjXtp-cdaotxs.r] -ctücu xoüxo ov» MeXt^xo? [j.ot- atai?. und weniger entschieden Ant. 1^ S. Seine Gegengrüude würden ja keine Geltung haben gegenüber der Möglichkeit. dem Böckh I S.i<ia-Lr. tj . publ.(xpo'j [jiv Timolr. aus der noch Thumser zu Hermann StA.j. Dafs es sich aber auch hier um eine Abweichung von dem gewöhnlichen Rechtsbrauch handelt.. 688. dafs aufser den Anträgen der Parteien auch über einen aus der Mitte der Richter gestellten Vermittelungsantrag abgestimmt worden wäre*^. av ooxf — xxEt'vaxE. Piaton Apol 27 S. xifATjactt oao'j -/.254 Zweites Buch. So (lachte Schömanii 283 f.ot xifxaTai.. e'^eiv. äXX'ö fjiv YEiupyo. i. Sth.ax(uv Se TioXXdJv auxo'j dxEivou ävxtTtp. 28 [j-t] Gesetz von Ephesos A. l. wie er in der den Gedanken des Hippodamos. ttXeovo. der den Richtern eine zwischen beiden Anträgen vermittelnde Entscheidung um der Verwirrung willen bekämpft. p. 127. dXatxovos.auxw ' ~l ^etaa. 1268a i. die dadurch in die Abstimmung eines mit vielen Richtern besetzten Gerichtshofs gestattet war. Richtiger urteilten inr. ^^ Demosth. 3. I . 37 B ttoXXoO Mio — a£a>}at xoio'jxou xivö. Aft. ermöglichen wollte Politik*'' .£vr| ~o\) 7rpoT£pov Xiyrmoi. ii\ auToi? cpaivr^xai oty. Aber Avie wenig Verlaß auf ihn lehrt das gleich P'olgende. 138 S. 19 M. Proc. uns näher bekannten Fällen die Abstimmung des Gerichtshofs immer nur eine alternative gewesen ***.£tvai 0£ toi. Meier und Platner *^ 198 a. b 7ff.tv dvcy. cJtte(j. xi\ Tüiv oixctaxüJv xfjC oü TipoOEij^ev dXXi ist.Tjaa. iLVjcpo'j. ^[-». ff. 34. 490 folgte. In dem Anm. 205 S. TETiixf^adfxi. Die Klagen. 743. yprjjj. zeigt die Art. zumal ihnen nicht während der Verhandlungen untereinander zu besprechen. 3 falsche Schlüsse zog).A£vou rap' öXi'ya. V Äufserung des Teles iiber den67 S. Und wenn end*^ 68 C. AristoJcr.j. S. 26. ki. 6 oe xoxiaTr). 167 ziixi]S.. § 103 (143) S. 676.aXtö.\).aaxtxöv eTvat t6 -päyii-a.T^aaa9at ix\./jp'jTTEi" Yj -cTp'J7:Tj[j.

736. 0. sTvott d-oxETaai. 729. ätpaipeiv entscheidet nicht für die im Text abgelehnte Meinung. auf iTctxpt'vetv a(xi'a. gleichfalls mit rpo-Titj-av bezeichnete Zusatzstrafe. dem Gegenantrag des Beklagten in Beziehung Ebenso wenig aber durfte sich Hermann a. veranlassen. 3 lav o^ tu w. Timokr. 16 13.'x'j-cr^rArj'j zhdyzTai' ^av TrctilEtv /. 732. 196 zu setzen. Einteilung der Klagen. TTCiooxay. 6 OEoeaüctt V iv -f bei Harpokr. -ro hv/. 90 S. I-itj Aristot. "poaTijj.a\ vjy. 733.vjtc('. 19 K. " ^^ Demosth.io'JTCo ivi Ti[j. 50 Gesetz bei Demosth. wie bei der oder der oiV/. S. Locliit. wenn beide Anträge Billigkeit stritten.rfiz<. 105 S.Einleitung.c. r. 102 S. zuzudie sprechenden Bufse Staatskasse sofort auf eine in gleicher Höhe an zu zahlende Strafe zu erkennen sein Von Auch TTEVT^. wo der Begrifi" seine -lar^il-r. ^. 16.öi^iv a'JTÜJ ot7. durch unbillige Schätzung die Richter dem Gegenantrag geneigt zu machen beide Teile zur Vorsicht und Billigkeit . a. dem ölv sofort folgenden findet: ^äv oe äpyjpio'j osi eoj. u. was bei gewissen Vergehen vom Gesetz gestattet war. r/. 357. v. 760 A. die Zusatzstrafe selbst -äpojTi'arjaa-^^ Verschieden von dieser vom Ermessen des Gerichtshofes abhängigen Strafschärfung •Kpoaxijxasöat auf ist die von ihm auf Grund des Gesetzes auszusprechende. oe tov ßo'jXoasvov oxav Tispl toö xtarp-a-o. der ZUr^ ßiai'ojv. 11. 7. so mufste gerade die Gefahr. ort dz. Stellen.y. o't -/. Demosth. o' äXoT. vom Richter erkennen vom Gerichtshof irposTifiav "*^. 191 S.. 700. Timokr. 18. mag diese zu der schon oder wie bei in einem früheren Rechtsverfahren zuerkannten IvSsi^i? Strafe hinzutreten. 63. 13 %a\ e^iAt \). denn die bekämpfte Abminderung des Timenia läfst sich mit Platner S.xa? (aa. a. . 255 lieh worden gegen gegen eine solche Einriclitung das Bedenken erhoben ist. dafs durch sie die (beschworenen nicht selten alle hätten in Verlegenheit konnnon müssen. wie noch Hitzig Iniuria xoti Toü rXr. a.oe'!7. 2 S. die Anm. wenn auf eine Zusatzstrafe erkannt werden Zusatzstrafe sie sollte. g. Dagegen machte sich eine Abstimmung über einen aus der Mitte der Richter gestellten Antrag jedenfalls dann erforderlich. iä'j 7:poaTtaT3Tj i^ y. 732. S. zu der dem Kläger ^-. 17 behauptet. 53 i.Tj tov 7z6oa ttcv!!' rjijL^pa. Abgekürzt bei 103 S. Erläuterung aü-ov 0£OEa!}«[. Lysias 114 g. £. antragen heifst Auf eine solche .ctl ei. Vgl. berufen. üatöv s?? toüto dczoßX^'Lct.ouXy]<. 23. 725.iai'a* rpoa-taäaUa'. 79 S.c<37at o xi av Soxt in a?io.rlo'Js S. Isokr. oi.Tj[i. Theomn.d'y^ oh e^estiv. Dazu g. das auf die Entscheidung der Richter zwischen den gegnerischen Anträgen geht. 11.aTo.

767 S.r!v-:iov 7:poGT£T[[j. dieser Voraussetzung glaubte man eine Anzahl von an denen der Atimie als Folge einer drohenden Verurteilung diEuSoji-apTupiiuv gedacht wird. to foiv xoT otj or^ij. Dafs dabei um f. gegen Diebe und Staatsschuldner.rjOf. Plat. 51 zitierten Stellen. or/. Meid. 20. r/M '/r/. und Suid. sy. wie Achill.oatoj 7rpoaTt(xötv -/. 14. = . 99. Tat. Ges. Theomn. IV S.£ tijj o/jU.'-. Die Klagen.ai ^jijzo-z — — ooavoaot a.oat 1152. u. Die ganze Annahme aber ist darum in hohem Grade bedenklich. 50 S. Diloiog. Tdral.] g. Deinarch g. während die von Böckh Index lect. hih.X' ö'ti Trcpavoacov ccJtoü -/axEyvwTE. Nur unter Stellen erklären zu können. 122 noch herangezogene Stelle Demosth. II 34 a. IxTSlOTj TO TS TTpOTcjJOV vSla^]). 528. 11 otj ttot' (zXXÖ! otv ri. 366.^. 12 S.] g. 20 nichts beweist. 20 (z>. 16 a'jvEyibpr^ao: E'Jcpv'jM.^jrj'JTVJ. (o.oaioj v. I o 7 S. u. Phot. 948 B. VIII 11. fj. I TT^vTE 67 S. twv Tpaöv /a'/. 713.-li'jr^ t6 oixaa-Y^ptov. III 50 Isai. Das Gleiche tun Spcätere. Verbum nicht die nach der Abstimmung zuerkannte Strafe. 82 a.Yj Deniostli. 653. Timolr.cfv £7:eto(. Berol. Stellen. zeigen die Anm.TjTai -)rj\). Ayistoij. weil dies der einzige Fall wäre. S. g. sind uns durch Demosthenes Eede gegen Timokrates zwei bekannt geworden.256 Fällen . 16 S. in denen neben der diircli das Gesetz festgesetzten Strafe noch eine weitere Strafe durch richterliches Ermessen hinzugefügt werden konnte. S. Aiilioh. 45 besprochen. 10 und weiter wiederholt angezogen wird. 9. ist ^* Inwieweit auch der Rat dafür kompetent S.wv ^^ Ev. t'^' £v£0£''yi)T| V. Prostimesis durch die Richter handelt. E.at opctyijLÜiv -pOjTtar^iIrjvai Steht das Kompositum mit Rücksicht auf die im vorausgehenden dem Sprecher vorhehaltene Genugtuung wegen seiner Mifshandlung. g. ohne dafs erkennbar wäre. letzteres nach dem GetoT or^fios-w setze des Timokrates 7. 796. öjX' ö'-rt TaÄctv-cov T:poC£-t[j. Lj-sias g. Mit Unrecht aber ist ein Gleiches für die wegen falschen Zeugnisses Verurteilten die erst nach dreimaliger Verurteilung Jt angenommen worden^*.E>. letztere bis zur Tilgung ihrer Schuld in Haft genommen werden können ^^. 43 Etv.rx-a a. war.poO ~otvj Tiavacfro? o't a?tov TIC Acz'ßTj. 19 d rtvi növ r^ (5ci£t).'x OE^aoO to Aot-ov -poartiJ.aT<z § 39 Tj 712. E.7-aat£ meint ist mifsbriiuchlich für Schuldigsprechung in zweiter das in den Parallelstellen § 87 S. votj. dafs ihr schon andere Verurteilungen in gleicher Sache vorausgegangen sind: Antiph. Zweites Bvich. 859. 849.'xl Tl -zi C(V a'JTvJ yctp iot'av T.TyV [j.TtvY]. Aristog. XII 2 S. (5'fX(jL)v ci'Jzet' : ttjv i^o'jXr^v Ttjj. Erbe d.] tijI Euerg. Vgl. v.w ttevte v. Mnesib. 741.t£ Bei [Demosth. das dann § 41 es sich S. gesetzte Simplex verwandt. 790. y. 1817/18 Kl Sehr. VI 13 S. von denen erstere fünf Tage in den Block gelegt. 131 S. Aber bei [Demosth. 44 s—otT^aev ö "CfÄtv Tt S. 22 [Demosth.£'JO'jatv ocov zep tw ioiwtt). sondern das Ersteres nach den Anm. 19 S.v) 'lii-'^izij. E. ßt'a Se toOt' i'^Oa^-zoLi.

t^ xaxa- j^eipoTovt'a asviuv i/..'. FhUijip.!vo'jvo. uiv /^i^\}. sind Von Privatrechtshändeln TTfioc unschätzbar ^'^ alle oi'xat Tiva mit Einrechnung der 6iaoua-''ai.. eyyevducvov ^&T^[jL£v. Dal)ei ist im Auge zu behalten. Keine Gegeninstanz begründtt ein in der Midiana berichteter Fall von Probole. ^® ApJwb. -epl äTtp. dafs ^'' Fall S. über deren Wesen nicht kraft des Gesetzes. I. -ra. Tüiv or/.47 K. 137. aUA Tot. Dafs diese Deutung nicht so künstlich ist. wie sie Böckh (in einem späteren Zusätze) und anderen erschien. r. XI 14 572 987 C. heifst in dem Atimie einträte.jißo). beweist eine lehrreiche Stelle des Isokrates n. xot.apT'jpicov äTiauJCat o-jx Tjßo'>- SO hat dafür schon Meier die ein sehr grofses richtige Erklärung gefunden: wenn der Kläger so führte das des Beklagten überstieg. Hyper.ovT'.ac«Tiuv i-iyeypotfjifxe- und da er nun vtuv ob Ticpi Tüjv ot'JTcöv i'-ocjtv 6 7. a. 5' d-opiu. 12 ajv -£pi tjiv TtJüv evex« oeI -Epl -ÄEiaTou -otsiaöott -rajTa. "öpi 5e ttjc üßpEtu. . i.cuv a'j. verklagt wurde. Für </. /. das das Vermögen und das Gericht diesen Strafantrag genehmigte. A. ütiä. fx^vot. § 176 S. 17 tojv yotp aü-iüv T'. von selbst herbei. Vgl. 35 a.oLi ö:77. =^5 Andok. 12 C. Wenn es aber bei Isaios a. 74 S.ao? wurde. wo der Ausdruck auch der Anspruch auf Schadenersatz von dem Ankläger ausgegangen ist. Toao'JTCJ v.. 257 die Atimie als gesetzliche Folge traf-^-\ In allen diesen Fällen wird also durch Piostiuiesis eine Leibesstrafe verhängt. Uvy. sondern richterlichen Spruches Jene Rednerstellen aber finden ihre Erklärung in dem begreiflichen Streben. Einteilung der Klagen. Plat. Wir zeigen nun in kurzer Übersicht. zu dem ganzen -pomziu.fAr. nicht poenae handelt. a. 16 K.ai'tov oaov rpoaV^y. welche ])rivate und öffentliche Rechtshändel schätzbar und welche unschätzbar gewesen sind. Timema setzte.''loc3i)o('. la-tv.üJv Lorhit.'Einleitung. bei dem der Ausdruck -rjOj-myy in weiterem Wortsinne gebraucht ist'^'^.-fp'x-t nicht ausschliefst.t^.. auch Demosth. avOptuzio. die dem Angeklagten drohende Gefahr möglichst grofs erscheinen zu lassen. g.i'Z'x zetcttj- — £pi ^TjijLfa.''«. rl. die Schätzbarkeit der Privatklagen überhaupt führen wir tiijl5v an Isokr.as'voi. dafs der Beklagte O-epT-acpos wurde.aats £Tit . 0.oyi'lz-n aÜTw yfiz-np^at ~pö. E. 8.vj>. r/jAiv otÜTÖv t— ciorj cD. toT oiüjy.j. 218 A. Geft. xtÄ. V. die dann dem Staate zukommende Bufse ebensowenig bezahlen konnte und ijiso iure ä'T'.E'.aT. E. xai — poasT'.d^'Xi -z. Vgl. Vgl. 834 S. dafs der richterlichen Schätzung nach dem oben Gesagten in den Privatklagen eine ganz andere Bedeutung als in den öffentlichen Klagen zukommt. {li). Myster.ouev tcöv di£'j5o[J. weil es sich bei jenen nur um eine aestimatio litis. wcTUcp lyco I oiotzs'. 67 8. (/.

. 49). Theokr. besonders gab. Harpokr. Schlecht- unschätzbar sind die Klagen ontoamaiou und xa/r^yopia?. ußpt? (Fr. andere immer schätzbar. so dafs mit der Entscheidung zugunsten der einen Partei zugleich die Entscheidung darüber gegeben ist. Bei ihnen über eine bestimmte zwischen den B. Tpoitr^c'^^. 6 f. klärung dieser Stellen ist bei Besprechung der Klage zu geben.kf^poo ii. ®. über die Berechtigung einer SchuldforderuDg. R. zu entscheiden. blofs y. 105 S. R. letztere eine Bufse nach solonischem Gesetz von fünf. auf die er den an seinem I 67 S. der ihm durch das falsche . andere wissen Fällen unschätzbar. 114 S. ihr nach Heraldus eigentlichen Strafcharakter zuschreibt. 19 K. Ganz anders steht es mit den otxai xata xtvoc. worüber Genaueres unten. hat für den verurteilten erstere Angeklagten den Verlust der Freiheit. 25 hervor.258 erst z. dxi'ac. falls es den gewesenen Vormund schuldig fand. 21 S. alle Klagen ^(opiou ohCcnq /pso)? haben die Richter Parteien streitige Sache. von der hier allein die Rede ist. ä. 15 f. Zweites Buch. die dem a(x£ia. Lysias g. ^^ Isokr. schätzbar war. und dafs diese Schätzung der Beurteilung des Gerichts. nicht sowohl um Schadenersatz. afxsia?^^. a. Die Klagen. 4 zu beurteilen. u. zeigt Demosth. 19 S. 126 S. 14.Dafs es sich bei der Geldbufse. u. in welcher Weise ihr Anspruch zu befriedigen ist. 1327. über eine streitige Erbschaft u. wonach der verurteilte Dieb die Strafe des Doppelten zu erlegen hatte also mufste ^® Dafs die Privatklage -/Xottt. 733. je nach der Natur der sind die Schlechthin schätzbar Klagen liri- xXoirrj?^^. die gestohlene g. Danach ist das Gesetz bei Demosth. geht aus Demosthenes Reden gegen Aphobos. Verurteilten auferlegt wird. Icaiplss«)?^'. 20.. g. läfst die Erörterung des Isokrates a. 1328. unterlag. Sache immer geschätzt werden. Timokr. 6. Beleidigung. erkennen.] Die Erg. nach späterem Rechte von fünfhundert oder tausend Drachmen zur notwendigen Folge. . Locliit. von ihnen sind die einen in ge- immer unschätzbar. w^ist er der Sr/r^ cd-Aziaz eine Sonderstellung an. und Suid. über ein streitiges Eigentumsrecht an einem Grundstück oder Hause. M.Der Kläger schätzte den Schaden. Phot. 5 f. Wenn aber Hitzig Inimia S. in 'isuSofiapTupitov^^ ^^ Dafs der klagende Mündel der Klagschrift die Summe an- Vermögen durch die Vormundschaft des Beklagten erwachsenen Schaden schätzte. als um Genugtuung für den angetanen Schimpf handelt. 736. ä. in einem späteren Abschnitt gesprochen werden kann. bei Etym. K.r^ ßtat'tov sprechen. Isolr. hin in anderen schätzbar. 61 [Demosth. 13 (Anra. gegen die auch die Rechtsfolgen der U/. 884.).

und nach der Analogie dieser beiden Klagen ist das Gleiche auch für die oi'y. die Klagschrift Lei Demosth. 1847) p. TöUiwj 32 S. d. auf welche nach Plutarch ein solonisches Gesetz eine Bufse von hundert Drachmen gesetzt hatte. aÜToI. geäufserte Ansicht. der Frohberger z. denn ein solches Recht der Behörde ist für die Rednerzeit undenkbar. bei zu zeigen ist . wenn die Behörde aus eigener Machtvollkommenheit die (iewalttat ahndete. 259 XiTToactpruptoü UDcl xaxoTsyvKov.oTeyvuüv anzunehmen. Dafs dabei aufserdem eine richterliche Prostimesis vorkommen konnte.. wie bald näher nahmefälle. lassen sich erst Besprechung der beiden Klagen darlegen. 256 widerlegt. Hermann Si/mbolae ad doctrinam iuris Attici de iniuriarum actionibus (Gott. Meier wollte den Widerspruch zwischen beiden Stellen durch die Annahme beseitigen. d. ßXa'ßry? wenigstens in den meisten Fällen schätzbar.. unmöglich als eventuell hinzutretenden . dafs die Schändung selbst nur mit der Bufse von hundert Drachmen geahndet und nur ein aufserdem der geschändeten Person zugefügter Schaden Gegenstand der Schätzung geworden sei. 25. und wesen. 34 f. W. 1115. ist S. die namentlich der Art der Anhängigmachung. I 46 S. Eraiostli. iv toi. dafs sie schätzbar geXi-ofxctprjptVj'j sagen Pliot. lav TIS ä'vOpiurov iXeü&epov iotv OE 75 Ttaioa ot{ay_'jvT] ßi'a. auch die Klage ßiaiojv halten. Lysias v. Denn aufser der allgemeinen Form der 7pa'fr] oder Schriftklage bestehen. F. Stephan. Sohn 23. die Bufse von hundert Drachmen sei dann verhängt worden. St.EinloitiuiLr. 26 mit Recht. 322 tf. oniXf|V t7)v ßXdßifjv yuvalxct Icp' alsTiep d-oxTst'veiv l'^soxtv. hiiyzii%a\. der Ebenso sind die Bi'xai i^ooXr^c und also abzuschätzen war^^. verordnete ein von Lysias angezogenes Gesetz vielmehr doppelten Ersatz des angerichteten Schadens. die Aus- in denen sie unschätzbar sind. sondern auch die Form der Klagen mafsgebend.rj v. u. dafs die solonische Bestimmung durch ein späteres Gesetz antiquiert worden sei. Zeugnis des Beklagten zugefügt war: vgl. Von der Klage Suid. gewisse besondere Formen in der öffentlichen Klage. was nur einen Nebenumstand getroffen haben würde. Gegen die Auskünfte von Reiske und Francken ist schon von Hermann und Frohberger das Nötige bemerkt worden. Dagegen aber erinnert C. Für denn schiitzhar müssen wir auch für den Fall der Gewalttat gegen eine freie Frau. -Atlt'ju g.oc/. Für die Scheidung der öffentlichen Klagen in schätzbare und unschätzbare ist nicht allein der Inhalt. Kintoiliuifi dor Klagen. folgt. Somit bleibt nur die schon von Thonissen p. (6 vo[xos) ^cp£t)^eiv. 63 Plut. dafs Lysias Hauptinhalt des Gesetzes zitieren konnte. Ebenso wenig aber genügt Hermanns eigene Erklärung.

dafs das Volk. Am meisten Eigentümliches sich mufs die Eisangelie darum aufweisen. ö 0£ pV^tcup tbv IJL7] ofp'. die Thalheim in seiner Besprechung des ersten S. Von den beiden anderen Arten von ist Strafverfahren. Sein Hauptargument entnimmt er nach wie vor der Rede für Polystratos.aTcz tcö oi^'j-w. zum Teil auch in der weiteren Behandlung und den Folgen von jener unterscheiden. 1905 aÜTcöv Xiyzr^ 866 mir wieder entgegenhält. dafs aber seit Mitte des vierten Jahrhunderts für die in dem Eisangeliegesetze aufgeführten Verbrechen Hinrichtung und Versagung den Fall des Begräbnisses in heimischem Boden als Strafe feststand (S. mit dieser Übertragung in der Regel Strafe für die Bestimmung der . 'A&r^vattov. (worden sind. os 7to?. aber die Übereinstimmung von deren § 10 mit § 3 des Eisangeliegesetzes ohne der allein . Bandes o't Berl. pliilol. ist nicht zu bezweifeln und der Anklang der auf Kallistratos gehenden Worte an § 3 des Gesetzes ist schon von Swoboda Hermes XXVIII (1893) S. sondern sie regelmäfsig an den Gerichtshof verwies. begründen versucht. Die Klagen. oder von Teilen ihrer Wehrmacht schon vor Erlafs des Gesetzes durch Eisangelie geahndet wurden. ot (xev vaO? at'xt'av e'yovTE. des Ax-ginussenprozesses auch nur zu gedenken.!« wiederholt und nochmals Hermes XLI (1906) S. 187). u. dafs seit derselben Zeit die Volksselbst in versammlung nicht mehr dieser beiden Eisangelien richtete. 575 daraus erklärt..£'. weil in ihr Volk und sich an der Rechtsprechung beteiligen. 182). wenn es eine Klage zur Fällung des Rechtsspruchs an den Gerichtshof überwies. Von dem bei ihr üblichen Verfahren haben wir um des Zusammenhangs willen bereits im fünften Hauptstück des ersten Buches Rat gehandelt und gezeigt. den Thalheim ebenso wie andere bedenkliche Aufstellungen seines früheren Aufsatzes in Pauly-Wissowa BealencyJcl. 306 zu fi". Jedenfalls verfehlt ist der Ansatz des Gesetzes auf das Jahr 410 (S. und aus der Gleichzeitigkeit Neuerungen ist eine Stütze für die Annahme gewonnen worden. schon entscheidenden Gegeninstanz.260 Zweites Buch. Wochenschr. Eicayye). ^* Dort zugleich erwiesen. dafs damals auch die Gesetzltestimmungen über die Zuständigkeit der Eisangelie in der aus Hyi^ereides bekannten Fassung festgelegt 3 48) feststeht. deren Anwendung zuerst für den Fall des Philokrates Als Gegeninstanz kann ich so wenig wie früher die auf Fälle der Jahre 362 bezüglichen Worte im Eingang der Euxenippea gelten lassen. dafs der Redner die später fixierten Kategorien der Straftaten auf die älteren Verhältnisse anwendete. Dafs Verrat von Besitzungen der Athener T"). Trpoooüvat. dafs der Anzu verbinden pflegte geklagte schuldig befunden würde (S. 191) ^*.

an die Gesamtheit der in jedem Jahre amtierenden Schiedsrichter. ein Präjudiz des Volks die nach dessen Erzugunsten einer Klage zu erlangen reichung auf dem geordneten Rechtswege anzul)ringen war Die Klage selbst war eine schätzbare. so vergifst er die von ihm selbst anderwärts angeführte Schrift von Buchte (Durlach 1894). Die andere Art von Eisangelie wegen schlechter Behandlung (xaxwatc) von Waisen. [j. dals der Strafautrag des Klägers nicht sofort bei Eingabe der Klagschrift. durch waren in den meisten Fällen unschätzbar schätzbar meist die bei den Euthynai angestellten das Nähere darüber kann erst bei Darstellung der Klagformen nachgewiesen werden. . Und wenn er die Rede gegen Philon als beweiskräftig darum ansieht. . Formen öffentim allgemeinen nur soviel sagen.Einleitung. äoLxoj. . dafs sie als Prozefsrede um 399 geschrieben sei.7] ti i'ptSTa von dem ij/q /iyttv Ta ganz aufser acht läfst.:.'C'n. dafs ihr Zweck nur der war. hatte aber (S. . wie schon gezeigt (S. und nur im Falle der Appellation eines Verurteilten an den Gerichtshof. das Eigentümliche. P^rbtöchtern und Witwen war schätzbar. 211). weil der schuldig Befundene in Atimie die Sie ging aber. . wie im Zusammenhange mit den sonstigen Klagen wegen xctxtoai? zu besprechen ist. 218). 231 f. 2ül die gleichfalls den Namen Eisangelie führen (S. ist gezeigt. Kategorien entscheidet ihr Inhalt. Von der anderen in dem Hauptstücke über die Gerichtsbarkeit des Volks und Eats behandelten Verfahrungsart.). weil niemand bestritten habe. die Apagoge.vai Klagen er Itpo^u'/dy. sondern erst nach Bejahung der Schuldfrage durch die Richter gestellt wurde verfiel. die Unschätzbar sind gewifs ßouXsuasojc. kann nur darum behaupten. . (S. Einteihinir (Um- Klaj. dafs die Rechtsstreite die durch Phasis anhängig gemacht wurden schätzbar waren unschätzbar dagegen alle Klagen Die Rechtshändel bei der Dokiraasie und Apographe. weil eiTTctv er die von mir betonte Ver- schiedenheit des äpiaxa ToJ 07JJ. 179). ist gegen ptiichtwidiiges Handeln öffentlicher Diaiteten gerichtete unschätzbar. Über die Zugehörigkeit der Scliriftklagen zu den beiden In Rücksicht auf die übrigen besonderen licher Klagen läfst sich . der Probole. Endeixis und Ephegesis eingeleitet wurden.U) -t(A TÖ -XtjOo. . 'LsDOSYYpa'f?.?. £tp^f>?.

Verwandte an einen Bürger verheiratet hat. der eine Fremde als seine ^Eviac. Klage Klagen und dvau- atactou. Die Klagen. dTrpoDie Belege d^pd^pou »xsTct/Aou und d/. Tiapavofifuv. osi/. oder die Fremde. osxotj[i-ou. Sicher schätzbar waren die Klagen otssßsioc? (mit einigen unten zu bezeichnenden Ausnahmen). «)? !xoi)(<5v.''7.c. die wahrscheinlich auch owpo^svictc und uTroßoXy)?. xXoTrvj? und (jüxo'favTia?.OYiou. owptuv.2(52 Zweites Buch. Xi-ota^to-j jxa^iou. TrapaKpöcßsiac. Unsicher sind wir über folgende: -poooitac. •jrpoaywYsta? und dpYt'a?. endlich die Klagen p-or/sia?. liefern wir bei den einzelnen Klagen selbst. der eine attische Bürgerin. die einen attischen Bürger betrügerischerweise geheiratet. ixaipT^astoc. die Klagen gegen den Fremden. . gegen den Bürger. dcYpacpi'o'j. ußpstu?. »jisuooxXr^TSia?. die wegen Militärvergehen asipairsCac.

durch welche das Interesse des Staates mittelbar oder unmittelbar verletzt war. (j. 55 S.'^ Danach nicht zu ändern von einer d-oypccfTJ bei Lysias Arist. 7 S. — dxrfAÖoizz. V. 479 dTroypacpwv hergestellt und von den neueren Herausgeborn mit Recht d. 240. 20. 12 oxocv xaT' orkdiv ttcz. g. v.i Aufsei'dem hat ypaciT^ juristisch noch die Bedeutung auch hei Privatklagen. 7. E. von einer ot'xT) ß^aßr^. 1321 b 35.Erster Teil. tr.. iztrA aüxr. Hai.91^ deren unterscheidende Merkmale gegenüber der oder Privatklage bereits dargelegt sind. Sold. ^ Vgl. ä. Vorbemerkung'en. bot die klage. I 12 S.'-j.'z. Allgemein •f^a-jfiX tiBv otzöiv Aristot. von einer oiV-r^ i-i-pc-fjs Demosth. ct'i Inschr. Y^aydc i-z^iy/MM. CCXCIX (Dittenberger Syll. Dcinarch 3 S. Besondere Formen der öffentliclien Klagen. 512) Z. Die öffentlichen Klagen.£v. die mit den Schriftklagen zuweilen als im weiteren Sinne zusammen gefafst werdend •[jr/. Verin. S. 655 ist /'. Athenaios IX 72 S. 407 C. Politik VI 5 (8). 635 -poaxEt{ji^vr^v 0' £-/£i ö Xoyos ttjv ypot'fTjv tccjttjV. 817. 3Ius. gegen die sie gerichtet sind.07. Den regelraäfsigen Weg zur gerichtlichen Verfolgung oder Schriftot'xyj von Delikten. üh. Klagschrift. B. So z. Benannt werden die einzelnen Schriftklageu ebenso wie die Privatklagen nach der Rechtsverletzung. n. Brit. 55 S. 323 bezeichnet yp^ci/j die vor- . Daneben aber gibt es eine Anzahl besonderer Formen öffentlicher Klagen. während das Rechtsverfahren bei beiden Klagarten wesentlich das gleiche war. 4 S. Kalymna Inscr.s Ypa'i7). Aber Agorat. Aphoh. a. Erster Abschnitt. Dionys v. n.

264 Zweites Buch.oei 2Öi%vo(c r/. wegen schlechter Be- handlung (xaxdiat. beiden sondern bei als des Gerichtshofs bezeichnen. Hypoth. d. so ist bei ein richterliches Verfahren . 15 S. Isai. wie Isokr. Woll\ 770 ö-ö-z ypa'-poiTo ttjv oiV-r^v ö ypctafj. g. V.a. Nur den Namen gemein haben mit der an Rat und Volk gehenden Eisangelie zwei andere Klagarten. 576 3. Demosth. 4 oiV. 986. Beide sind aber nicht eigentlich als Form der öffentlichen Klagen anzusehen. 5. St. von der sie. A. Kir. 179). dyiöai — -poar^- .. Nausim. - A. In gleicher Weise findet sich ypaccEa&ai oi'xr^v auch bei Privatklagen.) von Waisen Erbtöchtern und Witwen beim Archon. Kallim. auch wenn niemand klagt. beteiligt war. i. soviel wir sehen. welche .otxd^siv.01 $v uiv toI. die Eisangelie. vgl. 6 S. 989 i. Die Klagen. 9 007. Wie diese Eisangelie ist auch die Dokimasie und die Euthyna erstere wenigstens in ihren zwei wichtigsten Arten gegen die Träger einer öffentlichen Autorität gerichtet. mäfsig im Zusammenhange mit der Schriftklage wegen xaxa>ai? zu sprechen. Von den Kechtsmitteln. 12 K. Häufiger ist der Ausdruck \>ei Späteren. S. her erwähnte Aufzeichnung des Beklagten als Staatsschuldner.sie für den Kläger in jedem Falle gefahrlos war. dafs die Dokimasie und besonders die Euthyna wiederholt mit den Formen der öffentlichen Klagen zusammengestellt werden ^ auch von uns sind sie . Daraus begreift sich.ocl ypacpöt? -/. i'ÄXot. der Menysis und der Probole. Von der Eisangelie gegen Schiedsrichter in dem diese betreffenden Hauptstücke des aber ist bereits ersten Buchs (S. XV 447 R. bei denen die Volksgemeinde selbst und die oberste Verwaltungsbehörde des Staats. Klägers. Lysias Mantith. der Eisangelie. Aristoph. abzugeben ist. Y S. Xenop.j. Denn wie die Worte ooztaaiia und £'ji>'jva nicht Handlungen eines . S.aT£'j. Diou Chr. Erbsch. sich nur dadurch unterschied. Maxim. 10.] f.oi v. officio herbei- zuführen rechtigte dem jeder zur Anstellung einer Graphe be- Ankläger auftreten kann eine Entscheidung aber in jedem Falle. ist bereits im fünften Hauptstück des ersten Buchs gehandelt worden. 222 W. immer ex . z. . u. B. [Xenoph. g. dafs. welche wegen Amtsvergehen öffentlicher Schiedsrichter bei deren Kollegium anzubringen war Über die erstere dieser Eisaugelien ist zweck(S. 231 f. 546 W. der Rat der Fünfhundert.) die Rede gewesen. Plan. A. und die.. Sopater Till S.

tAvz'j..iov — ^ö-/ 'iv k'oor/. Tat.o'JVTojv. too. toT. Die genannten Klagformen standen übrigens nicht in so ausschliefsendem Verhältnis zueinander.z) .. 269.'ji'dzlJ.. der xetv S. kommen darin überein. Ephegesis und Endeixis drei öffentliche Klagfornien vor.ap7. o' o'j 0'JV7. liudet Demostheues besonderen in einer be- zeichnenden Stelle* einen ganz Vorzug r.310. Demosth. ^.'^7i i-s^r^yr/j- toüto roujaoua'. oo7.. die Apographe und die Phasis. der Wahrung tiskalischer Interessen dienen Endlich liegen in der Apagoge. v.£t ^EViai)«'. xort to'j. G. vjao'j. oooy. eT' toi.£Tp'!ot... l'seai}«'. TctT. xat toüto' ypacso'j. tjeTto' sJ o' »^paacit y.tvo'jvo..i'cti.y-fzi. — . 1131. TpotoO ocij oeTv »-/jv weto jj-t^oev' äTroSTspEraOci otV. dafs in jedem ''. . tcz^t' i-ayovnuv g. t^ — o?. IttI ot'y. die Apographe ausschliefslich.a£ai)o(i tÖv «ÖtÖv to'jtoi. xaT7 tocjt' e'st'. 2 hl Tai. är. II 9 ypa'. S.c -po-ov -cpi twv doiXTyaaTiov i)XdL Xaaßavctv otV-r^v toI.v ypä'^Esila'. ojt' iizi Tai. £'ji%va[. asofJTÖv xctl i^ot. XVIII * von den öflentlichen Klagen aus...xTy7.»c/.y.XoTrrj. Eppwaat sa'JTtfü twv vo." c/tov tt). ypa'^ai. die Phasis wenigstens ihrem Hauptzwecke nach. o'jt' Iv TotT. oixat. toüto: civ -oX?«. zwischen mehreren Rechtsmitteln zu wählen . andere der besonderen Klagformen statthaft..oUi'Ji av uiv ou\ w. 5 St&ph.£3£'!c(.a-E'JE'.r^v. Iv o£ TC(T. e'jH-jva. o' ö v. Androt. i^VjaEt.'x^. TjO'. In dieser durch das attische Recht gebotenen Möglichkeit. Tou. Xcyctv. ~avTa. oiv. ^ 20 o'jt' c-'. £v 3tä ' y_i?. htm.ta. ßouÄoijivot.otaTo. Kranz 124 249 S. o'. tw.atov slvcc. yi).v o'jx ctv IxEivoi. to'Jtcuv O'JO^v isT! topIto.poy. äsi^EViSTEpo. ä^yo'j'jiv xaTa.atc -/. TTOv /.caci XaßEtv. y. o'jtüj tö.Erster Teil. a— ays. O'JvocTat. xaToxvEt.o— r^. 1 p.. ^xTEtaat' oixa^ou x/. 265 mit diesen zusammen zu l)elianflelii und zwar wegen ihrer Bedeutung im Staatsleben an erster Stelle. immer nur die eine hätte zur Anwendung gelangen Wie bei verschiedenen Vergehen auch dem Verletzten die Wahl zwischen Graphe und Privatklage offen stand. ototiTTj-Yjv xal o'JOev xivouvEuasi. so war neben jener oder auch beiden die eine oder Falle müssen. or/TjV I. e'j&'jvc«.xa^Eai}^' .ai O'jvaToi. ~pö. Tfp 'z:. jxst' dtosta.'j.oiacatv. l'5Tct'. o'jx yap zi olu. Trotpä tcöv äor/. wenn der Beklagte auf der Tat bei Aus.oj. h'j. S. h -ah ypacpais. zlri- 601 So/. toT.v ly.awv TT'. Übung des Verbrechens ertappt oder wenigstens die zur Klage veranlassnide Handlung offenkundig war. ^://. Zwei weitere Klagformen.c£a''Gtti. Die iiffentlichen Klagen. hi TToXXaycö. iokut«.t|j.ctaßctvä'..tij. die ein aV>gekürztes Verfahren darum gestatten weil sie nur dann Anwendung fanden. tzoX/. dafs beide. 25 ExaSTiov r5c'. v.ora. 7:ovr.ai toü&' oti to'j.rj? Tuystv cij. rj. Unrichtig schliefst Dareste Pkildoyers politiqnps de Demosthene die Phasis ff.

otaoixaaia tj iaxiv toi? äpyouoi xof. Die Deinarch. 665 E. XXX. Als Belege hebt er Diebstahl und Asebie heraus. Gesetzgebung. teils von dem Trierarchen . 22 durch den Nachg. Ich liabe die Stelle hergesetzt. wie . St. XXXIII Sp. A. Nur zu diesen gehören auch die Diadikasien auch im ersteren Falle höchstens um Beamtenstcllen** sowie die zwischen einzelnen Geschlechtern oder Mitgliedern derselben um Priestertümer und die mit diesen verbundeneu Ehrenrechte (yspa) ^. soviel wir sehen bezug auf den zeitweiligen Gerichtsvorstand (S.. 1000. '^ solchen Sachen gehaltenen Beden aus dem Nachlafs des XIX. 27 erschlossen. 997. Graphe und Phasis.] a.a\ Lex. Das Verständnis Staate dieser Stellen hat Kirchf. Eüfj-oXrioa. in II 34 S. tÖv [iaaiXia. Boiot. 15. 19 S. sie ^ [Xeuoph. so unterscheiden . 34. der aus irgendeinem Grunde der Verpflichtung überhoben zu sein behauptete. Nicht zu den öffentlichen Klagen zählen die Diadikasien. a'jTÖv TpoTtov ayeSov. cpai'vetv ~pö. Phasis und in gewissen Fällen Anzeige bei den Eumolpiden verfolgt werden könne. wonach Meier die Diadikasie auch als öffentliche Klage ansah. S. Graphe und Privatklage. wegen Verletzung eines Waisen durch seinen Vormund Phasis und Eisangelie angestellt werden. hoff über die Schrift vom 2. die mit den aufTtpö.c(aat tjv xal oiaoixaaoft. Tiepl Töiv (zAXcov aTtctvTtov xöv nach meiner Meinung geschrieben werden mufs cpatvetv mit Weil für cppa^siv. was bei Besprechung der Phasis zu begründen ist. 1018. d. Überhaupt aber keine Klage ist die avopoAr/Lia. Graph e. ^ Hierüber ist im Hauptstück über die Schriftklagen der Strategen und der Wer'ftbehörde zu handeln. . Denn wenn auch durch sie mit dem Staat gestritten werden wenn jemand auf ein von jenem einteils dann konnte gezogenes Vermögen oder den Teil eines solchen Anspruch . 3. n. der Athetier S.266 solonischen Zweites Bucli. S. weis von Belegen solcher Diadikasie aus Demosthenes S. Cantabr. sich doch solche Rechtsstreite in . .. 9. Ähnlich Platner II S. letztere durch Apagoge. Die Klagen. 4 dcp^o:. erhob . 62 A. 116) von den Diadikasien zwischen Privaten. Ephegesis. Schiff und Gerät in brauchbarem Stande zurückzuliefern ^. xpir^pcipyat? jiotoüvTat 8v oef cipyziw Tpir^pap/eiv. von denen jener durch Apagoge. Ebenso konnten wegen Sykophantie Probole. I 10 f. Über das Verfahren vor den Eumolpiden vgl. ooxt[j. und ähnlich in anderen Fällen. rechnet Dionys zu den Xoyot or^ij-oaioi. v.

82 S. ^ Demosth. 4 oii xi. v. Pollux denken.. dessen Epitome auch im Lex. 18 . o(vopoÄTj'L''a.T^'kov das Recht. ot 21 voijloi dvopo)a^<liov v-E/pt ~c(p' <uv ccv op^'aa. 24 f. Seguer. Sie sollten also nur als Unterpfand für Gewährung des bisher verweigerten Rechtes dienen. und mit der Glosse des Etym. dtTTÖXTctvavTots oe ävopo?. solange dieser die Mörder nicht zur gerichtlichen Verantwortung zog oder auslieferte aus dessen Angehörigen drei Geiseln zu greifen^**. VI S. Droit des repre'ftaüles chcz anciens Grecs. xsXE'JO'jatv -piüiv Elvat. von . 305 if. eoj. 267 geführten Formen sammengestellt deutet der öffentlichen Klagen von Pollux zuund auch von anderen Grammatikern als Art des Klagverfahrens bezeichnet wird*^. Ein attisches Gesetz. ist der Angabe der Grammatiker nicht zu glauben. der eingehend über das Gesetz zu Demosth. . hrJj -:o'jt(ov « Pollux VIII fjLa-o?. 101. was Meier darum für die ältere Form erklärte. ßiauo 'da-rhw BiV-ai. W. Dafs aber andernfalls die Geiseln in Athen vor Gericht gestellt wurden.50. irX^ov OE 218 S. gestattete den Verwandten eines Atheners. u. wenn er durch Wegnahme von Sachen geübt wird ^. S. und wir dürfen annehmen. E. rj £av ti. Ein anderer Artikel Lex. gemäfs ausgeübte Handlung bezeichnet. das Demosthenes bewahrt hat. -/od auXa. V S. Richtiger wird man so zu scheiden haben. nicht ohne Ahndung Das 41. a. Seguer. 692. 395 a. Kranz 13 S. d. während er aOXai oder aola heifst. 1432. Das "Wort beaber nur einen nach griechischem Völkerrecht für erlaubt geltenden Akt von Repressalien. Lipsius. dtTio- i^avTj.Y] 5t5(ü5t gebraucht der Redner in der Erläuterung des zweiten Teils des Gesetzes zweimal die Form ävopoXT. = v] II (1889) p. ttjv ctv toü üovo'J 'j-osycuSiv [i-E/P' Tou. 55 äv^^poX^kov eloo? iyyJ. M. Die (iifentliclien Klagen. d. Aristokr.Erster Teil. les Im allgemeinen Dareste Rev. e'tudes dliistoire '0 du droit p. 297 ff. trierarch. e'tud. Auch 83 f. UTTsp TO'JTOU eTväi T(i. Alle Glossen gehen auf das Gesetz bei Demosthenes zurück. handelt. der im Gebiete eines fremden Staates ermordet worden war. R.. So schon Weber. p. dafs dies Mittel kaum jemals seinen Zweck verfehlt hat. fATTj. Eher darf man mit blieb. während die Gesetzesformel auch hier ävoGoXr/l-iotv bietet. dafs der. der in Wegfangung Menschen besteht. r § 5v fj. 213 a.-ir Anders Harpokr. gr. 647. ävopoXr^iJ^fot die diesem otxot. welcher die Androlepsia ungerechter Weise unternommen hatte. Noiiv. Etym.'kov.if]'iitc(v sTvat 6 '^piwv. um für den Mord zu büfsen. g.. vereinigt bei Suid. dafs dvopo/. Attisches Recht. E. TrapEaxE'jctauiva. ävopoXr^'Lta. ixoöiatv. 38 Demosth. ff.

dafür ungerächt 11 bleibt. der einem flüchtigen etwaigen Mörders des Charidemos mit Bundesgemeinschaft geahndet wissen wollte. deren Versäumung die göttliche Strafe auf sie herabruft. der die Aufnahme eines Staats gerichtet. ganze Verfahren aber begreift sich aus religiösen Anschauungen. Die Klagen. dafs dies nicht weil sonst die Befleckung an ihm haftet^'.258 Zweites Buch. in dem das Blut zu sorgen. Irrig glaubt Pollux die Androlepsia gegen die Angehörigen Mörder Aufenthalt gewährt. auch dem Lande. ist. Die Ahndung des Totschlags ist heilige Pflicht der Verwandten. wogegen entscheidend schon der Gegensatz spricht. in den der Redner das Gesetz zu dem Antrage des Aristokrates stellt. eines Ausstofsung aus der . aber vergossen liegt es ob.

AlJ^ib.o'j xeAe'jovto? idv ti. 569. die für die.aat y. sagt hierüber nichts. ouvaTcutctTou. über deren Übernahme hat der Gerichtshof die Endentscheidung. gegen Nichtbeachtung einer solchen Erklärung scheint Berufung an den Gerichtshof offen gestanden zu haben ^. Eine Soxiaaofia für verschiedene oder Prüfung war im attischen Staate Zwecke angeordnet. 578. der ganz auf athenische Verhältnisse berechnet ist.ov tou. xat ^ ypTjij. ohne durch Bestehung der Dokimasie dazu berechtigt zu sein. 18 S. Die Prüfung der Gebrechlichen hatte zu ermitteln ob sie durch ihren Körperschaden an einem Erwerbe behindert und darum zum Bezug der staatlichen Unterstützung berechtigt seien.ov i-TTc'jTj elvcc. 523 lo'j vo[j. g. nicht das entsprechende Vermögen zu besitzen. Da aber zu diesem Dienste und dem Halten eines Streitrosses nur die Wohlhabenderen verpflichtet waren. so hatte der Rat auch die davon zu befreien.Erstes Hanptstück. die eidlich erklärten.nd PS.aaiv Eiaayovia e's tö orz-aa-V^ptov tj 7:£ti)ov-C£. ä'T-.j. 19 den Hipparchen an xotDiaTctvai -/.al aiu[j. als oberster . 1. i'. II 11 S. 18* . Sofern dies Zwecke hig sie dem Kate der Fünfhundert Verwaltungsbehörde ob. Mantith. so die Dokimasie der Reiter und ihrer Rosse und die der durcli Gebrechlichkeit Erwerbsunfähigen (aouvaTOl)^ Die Prüfung der Reiter l)ezog sich zunächst auf die körperliehe Tüchtigkeit der zum Dienste zu Pferde Ausgehobenen. -zoo-z-iaoci-o. wurde mit Atimie bestraft^. aber Xeii()])hon weist im Hipparchikos. Griech. 49.u. Die Dokimasie. AltertJi. welche nicht der Verwaltung waren. ^ Über beide Aristoteles Aristot. ^ Lysias g. Der lieiter- dienst galt ja als eine Art von Leiturgie. Wer Reiterdieuste tut. 468. ISS. vgl.aza xov vo.

Über die. 67 f. 352. P S. Meid. Tim. 750. . gehalten sind . Vgl.thenes. Minen im Besitz hatten. dafs die Rede bei einer Eisangelie gebalten worden beruht nur auf dem ihr in der Handschrift gegebenen Titel -pö? zlaoccft/dciv TTEpt To'j |j. 123 bestimmt worden. g.. dwcuToi {Fr. aber ohne Erfolg. ° Auch Meidias klagte pegen Demo>. 107. ® Wichtige Ergänzungen unseres Wissens hat das Buch des Ai*istoteles geliefert. A. 816 ff. Alterth. Am sie wichtigsten ist die Dokimasie der Beamten. XV (1878) S. f. Auf beziehen sich sicher drei Reden des Lysias. sich u. stützung habe im Monat auf 9 Drachmen belaufen. 1). die UnterA'gl. Proc./ovtoc ooz!. class. Diese Prüfung war alljährlich im Rate zu wiederholen. u) wie die w avSps? ßouAsuTai zeigt. Eede für den Gebrechlichen geschrieben •*. fälschlich otjjiou xaTaXuastoc aTroXo-yta überschriebene Rede die (XXV) bei einer Dokimasie und zwar im Gerichtshofe geVon nicht erhaltenen Pioden ist nur die des Deinhalten'^. die der Redner. Anrede ßouXV. zu Aristoteles Zeit zwei Obolen betrug. d. Die Teranlassung der Rede ist schon im AU. Eine Nennung verdient noch heute die ältere Schrift von Halbertsma de matjistratuum iwohatione apud Athenienses (1841). 4. zu Lysias Zeit täglich einen Obol. Die Klagen. 758 verglichen mit Aischines fj. . in der Dokimasie.aia bekannt^. TTjV * Die Meinung.. Müll.Höhe der Unterstützung Lysias Den gleichen Betrag wie Aristoteles meint die Angabe § 13 S. 104 S. alle vor dem Rate und zwar betrifft die Rede gegen P^uandros die gegen Philon (XXVI) die Dokimasie eines Archon (XXXI) und wohl auch die für Mantitheos (XVI) die eines Sehr wahrscheinlich aber ist auch Mitglieds der Bule. sei.(x7. Zur Entscheidung der Gerichtshöfe gelangen teils in jedem Falle. über sie Jahrb. arch xctta HoXusuxto'j ßajiXs'jciv X7. 345.).Tj oi'ooaiSat Tiü do'jvdxiu dpY'jpiov. die Prüfung der Beamten. des Philochoros bei Harpokr.270 wenigstens drei Zweites Buch. als diesen das Los zum Buleuten für das Jahr Ol. der auf Authenticität keinen Anspruch hat (S. 551 i. und konnte dabei die Berechtigung eines jeden Empfängers angefochten werden gegen einen solchen Einspruch ist Lysias . durch dessen Fund die neuere Litteratur meist antiquiert ist. Demosth. teils im Falle der Berufung vier Arten der Dokimasie. aus § 26 S. Böckh StaaUh. die. 349/8 berufen hatte. 111 ^S. 176 A. die der Epheben und die der Neubürger.

tö:. naganQ. 45. 26 gefolgert werden. Von Subalternbeamten hatte sich wenigstens der Schreiber der Archonten nach Aristoteles der Dokimasie zu unterziehen.-'-5("^iu.Vi Trpoxcpov aev O'Jx f/p/sv . -/otl 'i-/)a'.ia-dTOii t(Lv Ipywv — 30 -crvta? oaoi ototyEtpt^o'jat xt ToJv ttj. o'jxo. dvvtot apyovtoc. Ktei^. /ttjjOxovrjTc«. diTciori xoa oü xXTyptutoci dpyotl o'jx dSoxtap-j(0'jai. 2 ttXtjv 8oxi.ai tou. xö oixasxr. i'p'/itv ooxiij. wo das Yerbum ooxiadCstv im allgemeinen Sinne steht. ordentliche ordentliche. Icsöat. wie oeooxifiaaixEvo'j. yip xai ot x^vT^pcuxit xal i'pyrivxt.-Erstes Haiii)tstii(l<. Trittyen und Deinen erwählten'. n. (otTiavot o' X£. 338 S. vi O'. der die vom Rate ausgesprochene Zulassung als ungerechtFür alle anderen Beamten. laxtv si. bevor sie ihr Amt antraten. von den Gesandten bei Aischin. iX/A ooxtixaaHsraai S. auch die '' Aischin. Dagegen hatten sich die Beamten der Demen nach Demosth. der ursprünglich über Seit einem nicht mehr sie endgültig zu entscheiden hatte. [x£v tov •^v uOTSpov ivia'JTOv SouXs'JGC/vTa. jj-aa-oi.ud^ovxai ' o'jxoi (oi Ivvea ä'pj^ovxe. -poTSpov vOv oe xott xo'jrot. Und zwar fand diese für die zu Mitgliedern des Rats und zu Archonten für das nächste Jahr Erlösten vor dem Rate des kufenden Jahres statt.f rAf. 578. 'f ' 55.oi xoO YP^!J-. 8).) — piöxov iaovov |j. eheuso die Mitglieder des Rats der Fünfhundert hatten. einschliefslich fertigt anfocht. xctl toÜ.ptov. stand die Dokimasie nur beim Gerichtshöfe^". zu bestimmenden Zeiti)unkte aber war dem vom Rate Abgewiesenen Berufung an den Gerichtshof gestattet. Das Verfahren war im Rate und ebenso im Gerichts- oder durch Wahl ernannt also sein .iixä'^ei ok (fj ßo'jXr)) y. II n. diTroSoxiiAdaai xupi'ot. Iv yctpoxovr^xoi ooxtaastlsvxc.ev sv xf ßo'jX^ xoij oi "^DJ. ir..v (ö vvao?) c(p-/7.rv. Beisitzer der drei oberen Archonten und des Schreibers der der Thesmotheten. xoti Tou. wie dies für die Euthyna der Demosbeamten feststeht aus C. n. A. 425. 399 or^tioaicuv ff. Die Dokimasie. 1306. und ein gleiches ist auch für die Epimeleten der Phylen anzunehmen. 449. 55. ^ Aristot. g. Eubul. 14 einer Dokimasie zu unterziehen.xctSxr^pui). luochten sie durch das Los wie aufserim Auftrage der Bürgerschaft von ihren einzelnen Teilen. hrd' xe xf {iri'J/. 271 Alle Beamten des Staats. der aber eine bevorzugte Stellung unter den Schreibern einnimmt. 3 oov. I. g..283. sich einer Dokimasie zu unterziehen. den Phylen. ßo'JÄt'j-'i. au dessen Spruch zu appellieren wird auch dem möglich gewesen sein.li S. aber diese wurde von den Demen und Phylen selbst vorgenommen. Aristot. 113 S.otat)£VTO!.olI Tou. nuoanQ. i\ Tiil otzaöTTjptuj. oixasxT^pi'tu o't wj-cp öcpyovxs. o' h '/. Dagegen durfte eine Dokimasie der Herolde nicht aus Demosth. 25 S. xotl i'p^ro-jat). 2 (Anin. /.

wie man nach Demosth.Ott -axr^p Ttoöev otJuwv fAETÖ: To. dafs eine voraus- gegangene Verhandlung vor dem Rate ausgeschlossen Aischin. zu der die mifsverständliche Ausdrucksooxtaaat'a toi? i'pyoucstv i-r^fyOlz-co weise von Pollux VIII 44 i-ffizioi — ef t iüi- efaiv ap)(etv zX ts . besonders 0. Busolt Sf. vou-O'j? y.cd TidOev 5t. Traxpo. (d vaxpivsiv) hof dies. Epxcfo. gestattet trotz Das zweimal von Aristoteles gebrauchte Ecpeat. Insbesondere ist uns die Anakrisis der neun Archonten bekannt. wie vielfach angenommen. 223 keinen Zweifel. zunächst vor dem Rate zu bestehen hatten. § 109 S. oe xa'jTo. . Dafs die Beamten aufser den Archonten die Dokimasie nicht. an welche die Bekleidung öffentlicher Ämter ge- knüpft war.l^ 3 S. 'S u. Seguer. Wenn Lykurg bei Harpokr. Alkib. V S.j.] Boiot. 558. daneben bezogen sie sich auf die Erfüllung gewisser Be- diüguiigen. S. u.^ liefs sich schon vor dem Bekanntwerden des Aristoteleszeugnisses aus den Eednerstellen ermitteln. dafs dem Designierten Fragen vorgelegt wurden durch deren Beantwortung er sich vor allem über den Vollbesitz des Bürgerrechts auszuweisen hatte. ist schon von Schü- mann '^ G. 607 A.j. die nur einer Dokimasie vor dem Gerichtshofe und zwar zum Teil in solcher Weise gedenken.0!l tjtw AttoXÄcuv eotiv xctt £( TTctTpiiTo? TotÜTCt. ob er beiderseitig bürger- xupiov loTi zffi ocixtfjLctata. 63 A.7- früher verleiten konnte. "/. 428 widerlegt worden.ij. ^ Die letztere Annahme. 1018. £i SU 7:0t£f T^ -i'/.cov TO'j? [j. ist.vjo'jz ot. Die Klagen. 69. niemals aber auf den Nachweis einer besonderen Qualifikation ^. Lysias g.A. die mit altertümlichem Ausdruck dvaxpisi? Ttüv dsafxoösTtöv genannt wird^^ und für das hohe Alter ihrer Fassung Zeugnis auch in ihrem Inhalte ablegt. g. 484. 1.Äß S. '« A. [Demosth. Thumser zu Hermann St.hxjpo'jij. . a. xal TTO'j Ta-JT« 7.ao%tiz (aus dem aufser Suidas auch andere Lexikographen die Notiz aufgenommen haben. a. 15 anzunehmen versucht sein könnte mz-zo ö Io/. Vgl. so nennt er die Strategen als die wichtigsten unter den übrigen Beamten. zi -^ptot ci roü E7:£tTa yovEa. Lex. l-iTjTr^p Tis |J-TjTp6. Lber die Tiapsopot der drei oberen Archonteii Aristot. xctt -i. vgl.Ti T£A£t T7S aTpaTEt'ci. rUpytv/ 'j. Nach Aristoteles'^ wurde der Kandidat befragt. Ze'j. zl saTtv Elxot 7. 90 S. II 2 S. oozilj. |-£p(uT<Jüatv 5' cTav ooxijia^coaiv xotl -pwTov v. B. z. 27.at Trap' ^v tuj otzota-r^pto). 56. dafs auch bei den Archonten die Dokimasie nicht in jedem Falle eine doppelte war. Lept. Tt's (soi TzcLzr^p xat v.C(t t£pa iaxiv.Ev — 8c5[aoHetc(. ooxiaa^OcVTOt. der der neun Archonten. der der Strategen und der der Eedner. g. Tiof-i^p. 55.ujv ti..tv ev T£ tt] ßo'jÄi^ y. II 34 S. tov)? i~i Too. 235.272 Zweites Bucli. c3Tp0tT£'JT0tl.at fxev. 11) von drei Soxt[xctctai spricht.

äpyziv toütov — xal vtj A(a dav tj ti? twv S. Etyni. wie das Archontat Dafs zur Mitgliedschaft im Rate ^2 Dein..7j.? a-paTeior. 'jTTEp -rffi ttoXeiu. 13 S. Otoixelv. ob seine . ycviüjv tcXsu-hjdpj^ov- advTtuv Tous xacpou. 20 vgl. Für die Strategen und lehren Deinarch und Xenophon^-. 71 S. la-'.OL-a ttoXei/ov dp/d. 17 S. . Demo f:th.(uv o'joeatav 16 —Xyjv ßo'jXc'jsai ot. '^ Ze'js spxcios. Hipparchen kam noch stücke in die weitere Frage hinzu. f. j.v. tou. zi i^ptoc y^vsot? cu roicl.. die notorisch der bürgerlichen Ehrenrechte beraubt oder für ein früheres Amt die Rechenschaft noch schuldig waren oder das gleiche Amt schon früher bekleidet hatten. und gesetzlicher sie GrundEhe Kinder Ebenso wird beim Basileus die Anakrisis Frau mit ihm in erster Das Vorhandensein anderer BeEhe verheiratet war ^* dingungen der Wählbarkeit wird bereits die dem Wahlgeschäft Vorsitzende Behörde überwacht. twv zl xo'-viüv -i ')£i}. 9K. xoti II 2. 86 dvaxpi'votvTc. wenigstens soweit es sich um Ämter handelte . weise. i'j~\.ixeiov Ivcypd'^TyV. 1369. ap^siv oe xis [-»iv -/. tÖ x'j/. eis [xt] xoaij. TO'jrtp ot'xr^v te iTzm^rfii ir. Cheiron bei Athen. E.. da nur die Kriegsämter wiederholt. rl. mit 72 S. Tuiv Kratin d. yTjV iv-ö. endlich ob er seinen finanziellen und militärischen YerpHichtungen gegen den Staat nachkomme. ob in Attika besafsen ^^. Neaira 75 S. 51 ot^ixo'J to'js voaous ^rpo/lyciv -(jj pV.v dsioOvTi Xaaßdvctv "atooTroiEiaOat xaxd To'js vo[AO'Js.. Mernor. g. tov ßtov xpOTiov. [/.£3ti ttXeo- vdxis.-opt xal TtiJ axpaTTjYciT ttjv rctpä to'j ~t3T'. Ti. laxt '-ppctTpios» [aev "r^- Dein.) ^^Är^ Te^üi. 15 f. Die IIij)parclien darf man hinzufügen aus Aristoteles Kapitel über die pseudodrakontische Yeifassung.ot 460 F (Fr. -otTpolct \xr^ to( teÄTj tcXcI. 749. 1370. Dio Dokiniasie..o- Soxtfxa^O'jsa oüx iä. Ttov SoxiixaGtai. u. das Buleutenamt zweimal bekleidet werden durfte ^' ebenso erzeugt hatten sich darauf gerichtet haben. XI 3 ecj-ri ij. ä-iEÄV. xai tcJto d^e-d^ei TioXt? iv -cti. . die körperlich Gebrechlichen. 13 las 0^ TIS yovEots &cpa-c'J7j. GcbrechJ. '* [Demosth. E. Funktionen verbunden waren. Xenoph. die mit sakralen ^^.] g.vt-0L<. T(üv o'd??J. also solche Bewerber abgewiesen haben. 62 a.Erstes Hanptstück. Lysias /. Aristog. M. zi zi to. l3-pdT8'JTai. opwv xex-rja&ai xt?. 273 liehe Eltern und Grofseltern habe uud aus welchem Demos stamme weiter ob er an dem Kultus des Zeus Herkeios ob er die Gräber und des ApoUon Patroos Anteil habe seiner Ahnen in Ehren halte und seinen Eltern Gutes erer . '•' Aristot. Dafs aber die gleichen Fragen auch den übrigen Beamten vorgelegt wurden.

wenn ihm über einen Kandidaten etwas bekannt war. Memor. '^ Wenn freilich Iphikrates V 5 ein '^ Heer befehligte. Zeugen für seine Angaben beizubringen. zur Ausübung einer richterlichen Tätigkeit (S. als Ankläger gegen den Desig^^. es namentlich gewesen sein. cpr^civ.iixaaiav xals ^^p/al. 1'' Xenoph. Die Klagen. 11 to'Jtiuv ausgeschriebenen Worten) iizzioiw . £Ü8i){ d'jdyAr^ oßwai Tiavxa. das ihn unwürdig erscheinen Gegenstand liefs. sondern soweit die Dokimasie im Rate stattfand. yEVTjxai xoüxov OLTZoooY. 59. der wollte. xicxr^yopou. 55. ßouXeu- XTjpiov X7. zu deren Geschäften die Leitung der Dokimasie gehörte ^^. fxapxupai iTCspcuxä* toutou ßo'jXsxat xt. als Buleut (oder Archon) zu fungieren ^^. im Gerichtshofe einer der Thesmotheten vor. Zu solcher Anklage war aber nicht nur jeder vollberechtigte attische Bürger befugt. x/yv d/y-pov. I 2. "ovr^poc u)v iizaWöirr^ xou. cv ok otxaaxrjpt'ip iäv (jlev oe efs [xr^ozli ßoüXrjxai xaxxtjv 4'^i^ov. Die Fragen legte im Rate der Vorsitzende Prytane oder Proedros. die Aufforderung. xaTr^yopE^v 5ou.. was wir bald über die der Anklage aber wird nach dem Dokimasie der Redner nachweisen werden.KJ. ^^ xotj otxotaxat. 4 ävEptuTTjOas. . s. r^Yopslv. d. wenn ein Designat etwas begangen hatte. xat dTroXoytav ouxco oföcuatv iv [xev xf xrjv iifi'^o^. xal TipcJxepov dveßaXXe ä'v vüv 8' daxt ma^lr^^fi^to^ai Trepl £711 a'jxcüv. «caÜT« o' a^^Tjxai xaXei. Philon 1 f.oaa. Aristot. evecxi xe i\ xijJ opxiu äTTO'^avEiv ef tU xiv« oloE xüJv Xfltyovxtov avETitxTjOEiov ovxa ßo'jXs'JEtV. und forderte den Befragten auf.daai. 35. 869 iyih Se (5[j. äTrdaai.- a. dafs der Zutritt zu allen Ämtern an die gleiche Bedingung geknüpft war. Danach erliefs er an jeden. ok [aev Tiapatj Tou. von der man am ersten bei Befehlshaberstellen Umgang nehmen mochte ^^.. auch wenn diese noch nicht durch richterliches ErDazu gab die Bekenntnis über ihn ausgesprochen war. Aristot. tva xi. 2° 8 a. 144) das Alter von wenigstens dreifsig Jahren erfordert wurde. eiar^l^o^ tk xc. xtjv xaiT^yopos.-]^ £. (nach den Anm. ist bezeugt ^^ und danach nicht zu bezweifeln. sondern Lysias Soldtruppen. ßou?. ßeXxtaxa a'jfj-ßouXEÖaEtv xt~ ttoXei.274 ebenso wie Zweites Buch. tou? (j-dprupa. Anm. S. was nierten aufzutreten .riy_£tpoxoviav. jedes Mitglied des Rats durch seinen Eid verpflichtet. St.lt^dyo'jai oe xat oo-/. 4 so war ^chou mit zwanzig Jahren nach Justin dies nicht ein Bürgerheer. durch das Gesetz mit totaler oder partialer Atimie belegt war. Lysias g. xatr^yoptav xtjl xav ti.

7 a. ähnlich wie auf die Frage der Zugehörigkeit zu oberen Schatzungszu sein^^. EpxEio. 1376. Dafs des später auch den Neubi'irgern sei. 804.j. 275 wie wir aus einer Anspielung des Aristophanes^^ entncliuKMi dürfen. 642 F. 2* '^^ auf gesetzliche Normen schliefsen darf. Tov 7rc(— itov slvai '-pr^at aou täv l'vixa -^ Lysias Trept Euanä. S. 451. 10 f. -^ Ritt 447 g. besonders aber nach der Wiederlierstellung der Demokratie-^. und 'AttoXXcuv Tta-rpuTo? hatten auch diese Teil. 387. 6 vd.] </. GebrechJ. 14 ö'ao-j. Lysias (i. dpyrjs. o'jo' Ttai av Toi Or. Zutritt eröffnet worden behau])tet Halbertsma 21 mit Berufung auf das Beispiel Plutarch. läfst derselbe Eedner den Mantitheos § 8 S. [jltj yip av zoiV^ar^Tott ö or^f^-o? 6 'A^jvaicuv — oXfxa.lalirliunderts scluildiguiig volksf(>in(llicher Gesinnuiig. Vgl. 8t-/atov eTvctt zotv-rö. Neaira 92 S. ^p^avTiov sBr^y-cv 20 S. vüv iTtEtodv IpTjTat xöv [a^XXovtoc eI. als sie aufgehört Bedingung für Bekleidung eines Amtef oopu'^'^pwv. vgl. toI»? 010 xoct o' o/.oo\j'j'iiai twv EvViOt äpyovTOjv. »hjTtxöv (-Lc^^Etv) o'JO£(j.Ti7.ov. ohne dafs man aus solchen Äufserungen mit Halbertsma p. 693 F. Dagegen [Demosth. die unter den Tyrannen Reiterdienste getan hatten. wo es als ausreichender wenn jeniind unter den Dreifsig Amt bekleidet oder Reiterdienste getan hatte'*.Erstes Ilauptstiick. II 10 S. Zutritt erhielten. ttoiov xiXoi f. dazu (cü. Lysias d. -/Jvr^poüci'^lai .xc-£/ovTa. der aber nicht in Athen. zu Mitgliedern des Rats erlost oder zu Strategen und Hipparchen erwählt worden seien und bei der Dokimasie bestanden hätten. zum Archontat der p. üaüiv oüx eiixl täv äouvartuv xcoXÜei /Xr. 1.aa(cti.ifOipy(a.. tAT^ostj-iä. wi]lkonini(-nen Anlafs zur Anklage.iä. tO. Etiand. 8 f. 9 h Tat. dafs sehr viele. sondern in Chaironeia Archon war. klassen auch dann nicht verziclitet wurde.uos dTrayopeüct SiappT. Afiorat. 793 ö %uz töv Trspt twv ooxt^ocjiojv 7. Griech. lyib) Tt 13 (xe 750 d toOto —ittlEt -ivi. (ipydvTwv Y£v^a>}ai 8ü)X£v fjOTj (-»-TjOe atriayti^' toi? S' toutiov . 10 S. EfTrot Ttv' ^P'/t)v.OTjV lEpiuaüvr]. Sympos. f. l^etvat a-j-ol. Grund zur Anfechtung ein galt. schon vor den Parteikämpfen am Ausgang des fünften . 795. -rüiv ^vv^a t/. I* S.tu S. 47. E. Dagegen kann das Erfoidernis echt bürgerlicher Abkunft im dritten Gliede nicht immer streng eingehalten worden sein. . 595 behaupten.tX. Der Praxis im allgemeinen entspricht der 596 Grundsatz ßi'o'j )Jjyj^) Mantith. twv 6). vof/ov O'jy r|XiaTct ff. Die Dokimusie. toG oiofjvat. ooxi. S.Xo'j. VI 8 S.cT^- 6 ofjixos ä-ctv-iuv. da nach einer in der Mitte des schon die vierten Jalirhunderts ge- haltenen Eede--^ Söhne von Neul)ürgeni den drei selbst zum Archontate nach hatte. ^® Aristot. Vgl. 9 ^v S.j. Alterth. An dem Kult des Zö'j.

wie atpaTTjov ystpoTovr^ÖEv-a Lysias g.et^ovt tt] ys -apoia^fj aTtpiia geht auf die Entziehung des Amts wie ixxvyi'jfzz § 33 S. Frohberger z.] g.276 Zweites Buch.rj — -/. a. 33 S.tv £{ einzusetzen TOÜTOv Vom — a fXTj y£ i'XXiu Ttvi [j. wo der Dativ auffällt. 890. Einen Kandidaten zurückweisen heifst vom Rate oder Gerichtshof d-oAusdruck SoxtfiaCeiv^^. 0. 4. OTt TrjV wonach bei [Demosth.Das besagt nur die fälschjich dem Demosthenes zugeschriebene erste Rede gegen Aristogeiton § 67 (Anm. Lysias 2^ g. Wählbarkeit zu anderen Ämtern nicht verlustig 2'' gelangte.oXccGETe 'lyöüss bei Harpokr. Fhilon 16 S. Phil. Andol'. ^^ Lysias Aber in den Versen aus Archippos g. 0. 82 Xayüi-j äTiESoxtjacta&T] twv tote d'pysiv Stxa^ovTiov 7'pyeiv Ta'jTr|V ttjv i^yj^-). g. Nachdem Anklage und Verteidigung je einmal gehört war^^ erfolgte die Abstimmung im Rate durch Handaufheben. ihn bestätigen wird mit demselben wie das ganze Geschäft der Prüfung ooxitxdCsiv genannt ^*^. vor dem Volke aufzutreten. folgt aus Lysias 2^ Dafs -wenigstens im Rate jede Partei nur einmal zum Worte g. f. 30 S.c(aaT£ mit Weil hinter eXayev Kläger [Lysias] g. a. 10 S. I 67 S. wie Deinarch 57:6 g. Aristog. 3.-opiou auch mit einem ^TtiaE^^TjTT]. a. nicht bestätigten . 3 und öfter bei Lysias. R. sich beruft. weil sie sogar der gingen^*''. . später aber die Gesamtheit. Die Klagen. Und zwar so wurde sofort zur x\bstimmung geschritten^^. Infinitiv. 231 d~ooov. vgl. 0. 10 I S. Rechtsnachteil soweit nicht verloren hätten ^^. ist darum unglaublich. im Gerichtshofe mit Stimmsteinen erhob niemand Einspruch. ^*> Z.] Aristog.d^zi Twv äpyovTiov Tiat. Dafs die Abgewiesenen das Recht. ^' Lysias g. 451 oder xoiz (JTroSsooxifjLaafx^vois ap)(£tv layoüsi-^ [Demosth. 14 K. 779. 790. Zurückweisung eines designierten Archon ä'veu xotTTjopou bei Eiiaml. Dem Kandidaten erwuchs kein weiterer die Gründe seiner Abweisung zu einem weiteren Rechtsverfahren Veranlassung gaben ^^. 1346. Agor. a. Mantith. 18 'Xp/Tjv ist. g. da dort ä-oooxi- fj-d^stv nach Harpokrations Erkläi'ung soviel wie dTroj^eipoTovelv ist. tj. a. 881. B. um die Abweisung eines Unwürdigen auch dann zu ermöglichen wenn es ihm gelungen war. 887 Tt. Aristog. aber durch das vorausgehende iniTiiJ-ä bedingt ist.] g. auf die Frohberger zu Lys. so dafs kein Recht zu ändern vorliegt. o' oüx av STriTtfi-V^actEv 'j[i. ^. 'fjV IXaysv ä7:eo')xt[j. ist nichts zu folgern.iij. u. [Demosth. nach Erfordern des Sinns mit einem Zusatz. Agor.). sich der Ankläger zu entledigen. l[j. 29). Philon 29 S. Gewöhnlich mit einfachem Objektsakkusativ. gab im letzteren Falle früher nur ein Richter seine Stimme ab. TraXivaipsToe (Fr. . . Neaira 3 S.

V S.-/. S. bei der der Ausgestofsene wieder aufgenommen werden konnte. £•/. 369 ff. -0 ßo'j/.a-:cO£. durch Kat der Fünfhundert ein unwürdiges Mitglied während meiner Amtszeit aus seiner Mitte ausstofsen konnte.o!aTr.£'J~7'jplOV. Die Berufung am Ende i-eguer..kpliylloithoria. i— C(VTjX»)tV •I/YJciio ßl'J^. ist mir nur dem Titel nach bekannt. -i'j-za w. 248. 60 f. dafs zur Abstimmung Blätter benutzt wurden ^•^. Die Abhandlung von Tourneur in der lievue de Vinstruction publique XLII (1899) p. Die Ölblätter traten angeblich an die Stelle von Bohnen nach Lex. dals diese Al)stimmung nur einen provisorischen Charakter hatte und ihr. eine zweite Abstimmung mit Stimmsteinen folgte.a!7o. d. ecstj. i. S. '^ § Ulf. der sich auf Deinarchs Hede bezieht.p[oj T] TrorpctOoT. die nach dem Verlust von Deinarchs Rede xata IToXusuxtou ixfjuXXoöopTjösvxo? i'voeici? unsere Hauptwelche der quelle für die Kenntnis des Instituts erste ist .z-y. Etjmol. Dafs auch dem . wenn die werden.T) £. u. excp'jX/. £v Ie Die richtige Erklärung dieser AVorte ist von Schömann de comit. 230 gegeben. ^^ Haipokr. Aus einer Stelle in Aischines Rede gegen Timarch^". folgt .pu/. /. o S'jaßo'jXsüü) 'jaiv. u. p.ocjopfjaai. auf anderen Verwechselungen die Angaben bei Pnlhix VIII 19 und Suidas u. Auch gegen diese Entscheidung blieb dem Ausgestofsenen unstreitig das Rechtsmittel der Berufung an den Gerichtshof. Ti o'jv sa-'v. 21. 1317. und welche ihren Namen davon hat. für die Walilheaiiiteii durch den Teriiiin der nicht vor Jahres anzusetzen waren ^* und Losbeamten stattgefunden haben VAw ganz aufserordontlicher Fall war es. Eubul. 7. 129 oiod-ii . l'iv ßo'j?.Xo- csooT^aaca oiy. . 3* Aristot. 25) beruht auf einer Konfusion. Die DoUimasio.a£v Tj 0£ zccJ-oL.-. ~f.Ei>tfs IIani)tstiu'k.7] xatayvoüaa toutovi ä^tzEtv xai ttjv i7. diejenige Einrichtung. 44.'s'j)lo'^opf^aai. sowie anderseits wenn der Rat ihn an einen Gerichtshof verweisen mufste er noch höhere Strafe zu verdienen schien. M. i7. l^c'^'j/. Der Ähnlichkeit mit der Dokimasie wegen erwähnen wir der siebenten Prytanie des gleichzeitig auch für die hier die P'. 4. jedenfalls nach genauerer Prüfung. ocJte oiopeäv aj-rot. u) 'A^h^-jctloi. Ath.ÄO'YOpTjac UEV CcJT'jV.Ä0Cp')f>ctV. 7 des letztgenannten Artikels auf die Rede gegen Neaira (soll heifsen g.- = '^'J/. [j. Dokimasie des zum Archen erlosten FAiander bis zum vorletzten Tage des Jahrrs hinausgezogen worden war. 277 EDcllicli die Zeit der Dokiniasie die ist Arcliairosieu bestiiiiint.

Dieser ans Yenveclisehing von fi-l^ropt^ mit auvifjop'/i erwachsene Irrtum ist endgültig schon von Schömann de comitiis Atheniensium p. Wenn Redner gelegentlich den louoxai gegenübergestellt werden. so glaubte Meier damit neben der ypacpT) 7ro!pavd|j. Timarch S. 2 S. die Böckh den Ausdruck für die amtliche Sprache nicht gelten lassen wollte. 27. A. 71 (Anm. weil er Ypc<tic<. 9 C. 33. IV 70 S. vielmehr auf die i-A. oder f. zu Aisch. I. A. teils Endeixis. 8.tX. S. 236 t7. eJafjyov zU lo or/. die ^TiayYeXtoc als eine eigene von der verschiedene . II p. °^ widerlegt. dazu im Volksbeschlufs über Brea C. 31 19) Z. 107 ff. Doch führt die Erklärung im Lex. 122. Cantabr. aus Isaios eine pr|Topi-/)) Ypa-^Tj erwähnt.] Philipp. So besonders im Eisangeliegesetz (S. 720 R. Soxtpiotata g. 184. 40.ota-Tjptov [j-sto 'Lr^cptaij-a-o. 604. zwischen dafs beiden scharf auch die Gesetzessprache den Wollte aber von dem jedem epitimen Bürger zustehenden Rechte zum Volke zu der durch irgendeine Art reden einer Gebrauch machen von Atimie davon ausgeschlossen war. so konnte gegen ihn genug vollzogen pr^Tcup verwerten konnte**^. (j. 150. . Praxis Begriff die T:oXiTsu6[i.) a. 193) und bei Deinarch Demosth. Sauppe dachte an falsch stellt die Probole. so sind darunter gegenüber den um die öffentlichen Angelegenheiten sich wenig bekümmernden die verstanden.cov vorzugsweise diese Soxiij-aota verstanden. 30 C. 21 noch beanstandete. zeigt ^^ Rate auf dem Areopage die gleiche Disziplinargewalt gegen ist schon an anderer Stelle ge- Eine zweite Art der Dokimasie war die ooxijxoc3ia täv Nicht als ob es in Athen eine eigene Klasse vom Vielmehr war Staate bestellter Redner gegeben hätte ^'^. pVytopes gegeniibergestellt Hyper. berechtigt. 7 S. Aisch. Wenn Harpokr. der Beruf und Neigung p-/jT6pcüv. JEiixen. in der also die Volksversammlung aufzutreten.svoi^^. "••^ [Demosth. 37 S. *^ Ganz Pollux VIII 43 = Schol. v. 14 xi? yvioiActs (1. 13). Die Klagen.278 Zweites Bucli. mit Sauppe 0. 677. 195 Androt. Tim. seine Mitglieder zustand. Xt). die aus der Beschäftigung mit diesen Dingen Profession machen. Allerdings muls sich Kategorien in der die Scheidung hnbeii. fühlte. für die die prjTopix)) ßou- nicht pafst. T£ud|X£voi cj. s'' teils sTraYYsXi'a oo/taacrta^^i ^^ Anwendung S. ^^ 'loitüTai und [f. nach sicherer Ergänzung. 24. Eisangelie. I (Dittenberger n.? n. {oiwrai {Sttoxe'JovTes und ttoXi- oder U^o^iz-. jeder volljährige und epitime Bürger.

Äsyr^ £v -(ü or^ato TZ'xrjiyUiV 7^ TOV TtOtTEpa TJTTTIOV fj.. 602.v £tc(i- "'^ 28 S.oaiv das Gesetz ül)er die ypocfr. Y S. 54 Tj tf. 007. Dagegen meint Demosth.rj'j.a£vo.'jU£vo^ 01. 1 S. 22 iv. § 29 S.'. Seguer. H. 11 braucht. 4-5. pTjT'jpwv Yj ' idv ti. M.T) TTjV aTjT^pOt ö'aoci r^ 7j |J.r^ bezeichnen. Lex. 5 S. der wir die Kenntnis dieser Dokimasie fast ausschliei'slich zu verdanken in haben ^2.aa»£!s 256.!oL 0. vorj.ib. 32. vgl. ToO 4). oder vier ererbten der Verschwendung des väterlichen oder eines Vermögens schuldig gemacht habe*^. 'f r^a'!. 14. Etym.Ä0(T(u AHr^ votHov 6 . 15 ooxiaaa^av izctyyclÄat mit -/. wenn Schol.Xr^p'yVoao. £-atpT. T.cos.7. die letztere dann. lcTpat£'j. ist. cl. öltzo- aT(ia~£ta. Die Dokimasie. •2 es aber auch. To'jc ilEav. g. i-'xy'[c). S. Darum erklären auch Lex. S. 599.jO'J/.ctTEOTjOoy. Fälle fiihrt Aischines aus dem betreffenden Gesetze vier an. y>2 Andrat.342 -o'j- 178 A. 23 TiEpt toü ttj? etoiialso der Redner von der YP<='?^ iTaipTOEw. 600. Seguer.<o § 23 S. = § Nur aus ihr schöpfen auch die Giaminatiker. Tou voao'J /iyEiv iatte yp^cpetv Icctvott Tois TjTatpr. dtCiTrioa Tj Yj T7. -£::': av ocjtoj Tj T:f)'>cj"ayj)(üatv t/jV Tj f/vc'jaEvo. Harpokr. wenn jemand sich einer von den Gesetzen mit Atimie belegten Handlung schuldig gemacht hatte. (ov öcv y. 48.co. nicht einmal korrekt wäre. oov.aTaYystÄott 0''7.r. [i. 353. ij-r^Tc g. i-otyyOXti'j -.o'SE-a. geschieht das nur nach Analogie des uns hier be:-chättigenden Verfahrens. die eistere dann. wenn die Atiniie durch richterliches Urteil ausdrücklich über ihn verhängt war oder doch ipsQ iure aus ihm hervorging. Anm. £.iac(3!a. 279 gebracht werden. t.und i-arit')doi. Anclrot.Tipo. yEVTjTCti — ooxiaaatofv ijiv £7:aYY£'. S.Taipr|-/. 241. 602. Klageart auf. H. aber deshalb noch nicht von einem Gerichtshof verurteilt worden war. 23 20 die i-ccy-ftlla al> or/. u. 235. Dafs diese Kategorien entweder in dem Gesetze selbst oder in der aber ist g. wj. . für d-av§ 21 tt. Soxifj-aaiac eingeschritten werden konnte wenn er Vater oder Mutter schlage oder ihnen nicht Unterhalt und Unterkunft gewähre oder wenn er sich der äs-paTsia oder der Wegwerfuug des Schildes oder aber der -opvsia oder siotipr^ai? . zu S. für das der Zusatz. 30 S.Erstes Hauiitstiick.Tj Tp^Cf'lOV UT^ ofxTyölV. IV 185. ߣ|3XTj7. . ikau-oHETot. Ungenau 727 und zu Deraosth. In der Rede gegen Timarch. Theomn. 22. Wenn deren Bestehen neben der ^-ayyeXt'a ooxtfjiaat'a.a£ius. V>. unten zu erweisen pT'a£tu. Auf den zweiten Paragraphen des Gesetzes geht Lysias (S. Pollux VIII 48. Täv -pci. in denen gegen einen Redner der Volksversammlung mit : der i-a-i^eUa. 600. nachher den Ausdruck t. t« -axptöa y.£3Ttv. Dies folgt aus § 21 S. V ff.

v. sie durch Einreichung einer gerichtlichen Klage zu in der Volksversammlung zu erklären war*^. mit Berufung auf die ganz verwirrte Angabe Lex. 54 (vor dem Gesetzeszitat) weto oeIv /. Seguer. Tim. dafs in allen Fällen. Tim. das beides den Rednern wie den Strategen zur Pflicht machte*^. S. wv ^v tt^ T:o>aT£ia xal or^ij. solange das Gesetz bestand.£VQ. die einen schimpflichen Lebenswandel geführt*^. ö[>. anwendbar gewesen sein.o-uoc. TraQang. Y ^S. ** bei dieser Dokimasie war dies. 190. dafs der Redner das Gesetz nur bis auf die sich seine zu den beiden Paragraphen zitiert hat Anklage gegen Timarchos gründete. r^ der die zweite der vier Kategorien wegläfst. xoil f). 81 S.?) to'j. Die Klagen.X(o. . Anführung bei Aiscliines nicht erschöpfend bezeichnet sind **. Tt'va? o'r/.aivo'j. letzteres nachweislich bei ist. auch die s-aY-j-eXi'a Soxiixaaiac statthaft gewesen ist.syciv vofxoJHrr. dafs die Absicht. die eine regelmäfsige politische Tätigkeit entwickelten. 378. das Verfahren sei gegen die gerichtet. 17 Siofar^y-o. wenngleich der von ihm gebrauchte Ausdruck. *^ lyu) -t)|V Aischin.a-öv 'LTj6{aao. -poa- . Ä. hatte. zu Aisch. die sich Airo-rar'ou oder äva-jijLot/io'j schuldig gemacht hatten. in denen die Ausübung einer Handlung vom Gesetze mit Atimie belegt war. 8 Thums. 64 86 Miyy'jjavopo. daftir aber hinzufügt xax(L.. Das Verfahren veranlassen. kann keinem Zweifel unterliegen. *' A"gl. Wohl aber mufs sie gegen den Redner.280 ZAveites ßucli. r/. Eine naheliegende Vermutung ist es auch. S. aia/ptö. Wie § 28 . als Aischines wider ihn klagte *^.'l. 23 ff.j. Und wie selten überhaupt auch gegen solche von der Epangelie Gebrauch gemacht wurde das lehrt deutlich die Tatsache. 273 A. dafs Timarch schon ein langes politisches Leben hinter sich . ßsßKuxoTE. 310. Daraus schöjjft Pollux YIII 45. § 109 S. Auf die Antragsteller in der Volksversamiulung bezog das Gesetz Hermann St. ߣßuo7. Darum dyiövac sagt Demo(o. 104 os iv ocJ""^ ~t S.-c« yc-'poi'jco. 13. Hyi^oth.aTa S. ot£ £7:aYY£/tav Ta'J-r^v Tiac«p^(ij i-v^j'ßCK'x. Zur Geltung gebracht werden konnte es freilich nur denen gegenüber. 120 8pcz|i.r^YDpüJv tiXeov r^ Iv. nicht zu der Annahme berechtigt.. — aipsls okuxiov. der keinen Grundbesitz in Attika hatte oder nicht in gesetzlicher Ehe lebte. iv. Yt''0.i^'jh. S. den Zitaten des Hypereides aus S. Denn der zweite Paragraph litt sicher auch auf die Anwendung. *^ Vgl. dem (ö Eisangeliegesetz der Fall *^ vgl. 517 A..-£p sthenes n. 6 von dem Prozesse -rä y.

Kraft ihn bis zur Phitscheidung des Gerichts- hofs aufser zu setzen. 423. ^' Wie gegenüber Hegesandros.' als sie in einer Klage 3'j-/o'. g. nunmehr die Endeixis gegen ihn Anwendung finden konnte. 48. Dagegen Schümann Griech. iüotyyeXtav fjV-cp iyu) Ttfxctp-^uj iizrfyzO. Tim>. luülbte aber angenommen werden. naouno. wenn er dennoch die Rechte der Epitimen sich anzumafsen fortfuhr. "2 . Aischin.ax-zj-oryia? gegeben waren.th. °* Dies war der Erfolg der Klage gegen Timarch nach Demosth. 16. Gegenüber Klagen wegen . wie ja die eidliche Ankündigung einer Klage rc/. soviel wir sehen. ^** Die Vermutung ist von Meier aufgestellt und von Koch bei Pauly-Wissowa u. 154 S. 281 Ob mit dieser Ankündigung eine eidliclie Verpfiiclitung zur ist Klaganstellung zu verl)inden war. g. Fiel die Entscheidung des Gerichtshofs zu Ungunsten des Angeklagten aus so wurde die Atimie nun rechtskräftig über ihn verhängt^*. Tim. dafs nicht bezeugt'*'^. cf. 119 S. folgt aus Anm. 257 S. (j. so dafs.] eidlich angekündigt. weil Doch erscheint eine solche ooxiuctjry. 66 S. wenn die Vermutung richtig wäre. Tim. Vgl. 134. Aischin. ohne dafs aber der Ausdruck i-r:cc(i). 29 zu keinem direkten Schlufs berechtigen. und zwar wie nach Analogie der Dokimasie der Beamten nicht zu bezweifeln ist. 422.c darum wenig wahr- dann gegen etwaigen Mil'sbrauch dem von ihr Bedrohten stärkere Schutzmittel zu Gebote stehen mufsten. In ihrer weiteren Behandlung unterschied sie sich. z-a'-'^ztla "Wirkung der blofsen sciieinlich. 134 71. an die Thesmotheten ^^. in nichts von anderen öffentlichen Klagen.- wird. 156.pavou(uv gegen einen Volksbeschlufs sich bis zu (u7:u)uo-''a) vom Augenblicke genügte. dieser Ankündigung an der Beschuldigte ausgemachter Sache des lledens in der Volksversammlung enthalten mufste-^".a. 17. während andernfalls schon die Drohung ihren Zweck nicht verfehlt haben wird'^^ Die Klage war schriftlich einzureichen^^. ^^ Dafs Demosth. l* S. s. 145". 432. 1204. Andr. 43. Die Dokiiiiasie. Anm. 284 S. vgl. Dokimasie gebilligt. Alt.Erstes Ilauptstück.Kz<M gebrauch. 10 wird eine Tpa-^rj ievta.pav:''oc? oder /. 23. *^ Bei [Demosth.

178. 122. . g. oia'irjCft'CovTott rpiöxov d ooxoöcri '[Zfo^i'^oii t/jv TjXtxtav TrjV sf. die erst mit dieser Dokimasie des Eintragung bewirkt haben. 76 S. V. 189. 46 S. Die Klagen. 23 oder ek ^v5pa. Leoch.ozai. 42. 27 S.6v ypafjLixa-eiov Isai. ^^ xä'v Aristot. (5xT:(oxa(o£xo( £-(I)v Ct^j|J. 44. I 21 S. Abstimmung im Demos der Rat anzustellen hat. Eine dritte Dokimasie ist erst durch Aristoteles Buch vom Staate der Athener sichergestellt. in eine Geldbufse^^. 25 lyyp. tt. 1 piv tt^c TroXiTStct.] g.ai'osxa zTr^ yE^ovoTe. Timarch 18 S. a. Nur nisses wird durch die Dokimasie kontrolliert. TIS v£WT£po. Enhul. o'i i^ dij/^OT^piuv ftfootocv . die nimmt der Rat die Demoten. Demosth.d.?iapxr/6v "j'pa[X|xatsrov) seines Demos. .jiv vOTs. Bei den Rednern heifst es neben iyypacpetv eU xryjQ 5r|[j. die nach der ergibt sie. a'jxtöv (äfxoGavtes oi hr^ij. MifshandluDg der Eltern war darum die gegen einen Redner das mildere Verfahren da Dokimasie die erstere Klage für den Verurteilten die Todesstrafe die andere der richterlichen Schätzung zur Folge hatte oder .<uat. 25 und dann wiederholt ^yypacistv allein wie öfter. dafs die Eintragung nach Vollendung. wo der Zusammenhang die Beziehung klar macht.iv TTatoa. 103 S.. 1018. unterlag. Der Einzeichnung hat eine zweifache Abstimmung der durch Eid verpflichteten Demosgenossen vorauszugehen.iap-/r/.ioT Tous iy- ypadiav-ot. rj ßo'jXr. ApoUod. toü vojaou. g. 230 S. 347 if. die der Epheben. lyypa^pcuvTat. tk ~o ÄTj. 150 S. oe'JTepov 8' e{ iXz'j^zooz xat yeyove xa-d Toy? Das nun im Wortlaut feststehende Zeugnis des Aristoteles gestattet keinen Zweifel mehr daran. 1313.o'j?. n. ^yypofcpovrat o' o' to'j? Tispi or^fiOTa. 412. (JzTw/. Hock Hermen XXX (1895) S. 7tc(?. 19. II 34 S. 316. iy. Lykurg g.t] od.OTa. 2 oo. ob die Aufzunehmenden das gesetzliche Alter erreicht. orj[j. Demosth. In den Vollbesitz des Bürgerrechts tritt der junge Athener nach erfülltem achtzehnten Jahre durch die Einzeichnung in die Bürgerliste (>a. Boiot. (j. Aischin. nicht nach Antritt des achtzehnten Lebensjahres erfolgt. 35. 37 S. dafs ein Eingeschriebener das achtzehnte Jahr noch nicht so zurückgelegt hat. [Demosth. d-spyovToti vop. na()anQ. 1091 9. 42. Erbsch. und sodann ob sie freigeboren und von bürgerlichen die Erfüllung des ersten Erforder- Eltern stammen ^^. xav ^oti [j. xobz ^yypacp^vxa? to'j. vgl.282 Hetairesis Zweites Buch.7j [ast« hk TotOxa ooxtaa^st eTvai. Da Rats die Mündigsprechung des nt-zt/ouai^ zi^ ^^ Aristot. naoano. . 1000 E. einmal darüber. Leokr. ä3T(üv.oTac Aischin...

Panath. aus den Reden des Isaios für Euphiletos ist^^. 30 24 S. . des Demosthenes gegen Eubulides bekannt und Für das andere Erfordernis der Mündigsprechung. Mifsbräuclilich steht toO Sr'aou [Demostli. 21. Es läfst sich aber nicht wohl wenn nur die bürgerliche Geburt aberkannt war. Isai. 28 K. Aristot. 21 Deniostli. g. 13. g. -loAet toOtov tt] ~6)az' oe ToT.t. g. 42. oder avopa sivai im Sinne von mündig werden üblich geworden ^^ Gegen ein abweisendes Erkenntnis in der zweiten Abstimmung der Demoten war ein Rechtsmittel in der Berufung an den Gerichtshof gegeben.Erstes Haiiptstück. unoX. 17 S. Eubul. 814. 17. S. 14. ist ooxiaaaia A ebenso wie ^* ontor/. v. Aplioh. 9. konnte die dem Rate obliegende Kontrolle genügen. sei dieser in die Sklaverei verkauft worden bezweifeln. cTvoti Lysias ff. I 15. Euand.r\ elvat l/. Aristoteles erwähnt es zwar nur für den Fall.a[(u. 1318. Demosth. die Entscheidung auch des Gerichts gegen den Gemeldeten ausfiel. 11. Erb. * 0. ist ooxiaa!Isc. Fr. I g. darf nicht aus einer Anspielung in den Wespen des Aristophanes ge- ^' 'i'vop'z Ao-/. 897 TT. 374. 868. Izotvay/. 1 S. dals dem zur f^intragung Gemeldeten sogar die freie Geburt abges])rochen war. Aphob. 9 S. Isokr. I f. 36 S. hz or^u-oxat xarrj^opou. Onet. 825. rftwoorf. Isokr. dals auch dann. eine Berufung an den Gerichtshof ebenso möglich war. iiiy. g. 62 g. Eubul. f. wie dies gegenüber der gleichen Entscheidung der Demoten bei einer Revision der Bürgerlisten Tüiv SyjjioTÄv) (oia-i/^ftsti. Lipsius. 25. 1365. Astyph. g. a.ctCiTTjptov. 947. Areoi). 29 K. 2. 247.xo(^£a5)at zk ofvopa. 31 Diog. S. 805. Aber g. 10 oo-ziaasta a. aus ihrer Mitte bestellt wenn aber ^^.ceai'a in S nur verschrieben für das von AVoIf herötv o't gestellte OlOr'I/Tj'^iasi. £YYpct-^£iv. S. Phorm. S.i^c(i mit oder häufiger ohne den Zusatz zk ötvopa. 37 K. avopac ^ctv 1$ otÖTttiv* viTCTjgTj xav arj oo^Tj 5[y.] g. ^^ Eine Klage gegen ein Geschlecht wegen verweigerter Aufnahme 19 bei [Demosth. Die Dokiniasie. Attisclus Kecht. 24. S. I 5 S.] in Leoch. 10. 698. 41 S. die Erfüllung des gesetzliehen Alters. Dafs auch in Rücksicht auf sie eine Be- rufung an den Gerichtshof gestattet gewesen sei. 124 Spe. 283 jungen Bürgers perfekt wird. Onet. 1092. in diesem Falle seien von den Demoten fünf Ankläger . 908.E.£'j&£pov. g. 29 S. 20. Neaira 60 S. or^fj-oxat. atpoüv-at izivzz dYYpc('j£at'}ai. 65. 865. absolut Lysias Theomn. zlz 1 l-zi-' ixbi ä-o'Lrj'^i'aiovTcti \j. 4. ö fx^v i'-ptVjaiv tö \iz\ of/.

zöo. eine Stelle. 11. die gegen ungetreue Vormünder auf Herausgabe des Vermögens angestrengt wurden. Bis zu dem genannten Zeitpunkt erfolgt die Verleihung des Bürgerrechts durch doppelten Beschlufs der Ekklesie. V S. eine Lücke annimmt. die zuerst Kirchhoff i\her die Schrift vom Staat hat. die keine Wahrscheinlichkeit hat. Wenn bei der Einbürgerung der Plataier für jeden einzelnen eine gerichtliche Dokimasie darüber angestellt ward. dei'* Da es sich nach Pseudoxenophon ist um eine regelmäfsige Tätigkeit Gerichte handelt. Beziehung gesetzt ®" e{ Lex. Vgl. des vierten Jahrhunderts tritt noch eine Dokimasie hinzu. 47). Und dafs auf diese die Alterskontrolle durch die Gerichte sich beschränkte.] g. Aristot. denen Philokieon unter den Genüssen iraiocuv ooxijjia- des Richterberufs auch den hervorhebt (V. Seguer. Neaira 105 f. «0 Mit Zielinski Phildlogus bei Aristoteles LX (1901) 58) S. . A. dafs sie bei Gelegenheit von Prozessen geübt worden sei.284 folgert werden'''^. S. Man wird also eine verschiedene Ordnung der Dokimasie im fünften und vierten Jahrhundert anzunehmen haben zumal die Annahme des Übergangs einer wenngleich wenig bedeutsamen Funktion vom Gerichtshof an den Bat der sonstigen Entwickelung nicht entsprechen würde ^^. ^^ [Xenoph. eines der Waisen . ä. 3. 13 ooxtij-d^ovTai ok v. so erklärt sich diese aufserordentliche Mafsnahme durch die grofse Anzahl der Beneliziaten im übrigen Seit dem Ende vierte Art der . Zweites Buch. Koch Pauly-Wissowa u. Aber eine gleichzeitige Äufse- rung führt unter den regelmäfsigen Geschäften der Gerichte neben der Dokimasie der Beamten die Dokimasie nur der Waisen auf ^^. der Athener 23 zu der des Aristophanes in oi i'f' TjÄtxi'as (5prpavot. Dokimasia abzuweisen. der wegen des |i. ob er Bürger von Plataiai und Freund der Athener sei ^*. 578) Cofiivojv ctiSoia TTocpeaTt ö^sacjöai. nach der die Dokimasie ihre Befähigung zur eigenen Verwaltung ihres Vermögens festzustellen hatte *^^. 41.^v vor äTTodirjCfiaaiVTOd (Anm. dafür scheint auch die Kotiz Grammatikers zu sprechen. die der Neubürger.] St. die Vermutung von E. «* pemosth.oa Süvavrai rä TtaxpoTa uapo! *^ täv ^TitTpoTccov TrofpaXaaßctvetv. 4. 2 (S. in Die Klagen. S. 1381. deren zweiter von sechstausend Bürgern in geheimer Abstimmung gefafst sein mufs.

72.(ov der gerichtlichen Entscheidung unterstellt werden*^''.] a. Erst seit ungefähr 320 (Ol.Gf''av. 223.pavo|j.lv die mindestens seit dem mehr fehlt. II n. '^^. Die Dokimasio. 115)*^^ begegnet in den Bürgerrechtsdiplomen die Anweisung an dieThesmotheten. 7 zusammengestellt. ^^ Die Belege für die drei verschiedenen Formulare von Bürgerwiderlegt. &s'-ac elaoL^7.'(s.. 157 Anm. R. S. ist dem ge- nannten Zeitpunkte unterstellt also die Verleihung jedem Falle Mitgliedern der Prüfung durch einen Gerichtshof von 501 durch dessen Bestätigung perfekt geworden. namentlich auf Verleihung der Enktesis. Supiil. vgl. i.7. S. 229. Auch auf Zuerkennung anderer Ehren an Nichtbürger. des erst und Rechts zur Erwerbung von Grundbesitz gerichtliche Dokimasie ausgedehnt in Attika. I. A. p. 6^ Zuerst C. Etwa in dieselbe Zeit gehört nach Köhler n. Ende des dritten Jahrhunderts nie cc'jTfö Trjv ooxi}i. es rechtsdekreten hat namentlich ^^ Buermann de titulis Atticis rpdbus civitas alicui confertur (Fleckeisen Jahrb. 19' . xou? o£ OsaijLoin dem späteren Formular -Xr^poic. X) p. 22 ff. die Dokimasie der Verleihung im Gerichtshofe zu veranlassen. 1375. mit der Einschaltung oxav 8ixa3T>^piov SIC xal &? oder o-av -pöJTOv Seit in Iva xai -svTaxosi'ou? otxas-a?^^. ist die worden 6-5 [Demostli. 90 f. 285 konnte die Verleihung nur durcli eine fpccsr] 7T7. Belege bei Schubert de proxenia Attica (Leipzig 1881) 45 f.'.Erstes Haii])tstiick. d. welche Stelle die Meinung habe die Dokimasie schon im fünften Jahrhundert regelmäfsig durch den Gerichtshof erfolgen müssen.

Die Euthynai. 682) gedroht hätte. wenn das frühere Urteil sich nicht auf dasselbe spezielle Amt bezog. Dafs er nach § 14 S. Pohl de oratione pro Polystraio Lysinca (Strafsb. 18 S. Von den uns aufbewahrten Reden irapa-peaßsi'ac. 359 ff. wie zuerst Meier de bonis ji. dafs die Verdoppelung der Strafe bei Versäumung der Zahlungsfrist immer durch gerichtliches Erkenntnis auszusprechen war. Die Meinung von Thalheim. läfst sich. dXXct TTczvTot ijLÖiÄXov xarr^yopoüaiv ü^ e(. wie bei den Schriftklagen der Vorsteher der Schiftswerfte zu zeigen ist. Anm. die man nach dem Vorausgehenden auf seine Tätigkeit in Eretria zu beziehen hat. 1881) annahm. 679 oüSets xot'vuv II S.Zweites Hauptstück. widerlegt sich dadurch. II n. auch durch das jetzt aus Aristoteles bekannte zweimalige Rechenschaftsverfahren nicht erklärbar. 680. 28. dafs dann dem Polystratos nicht blofs hohe Geldstrafe {§ 82 S. Dafs auch ein Isotele mit einer ypot-^Tj Tispl eöilyvöJv auftreten konnte darf man unbedenklich voraussetzen. äv TTjV tlizoi oTTwc Ti T(Jüv ü(j. vertritt. 96 erkannt und v. u. der Anlage der ganzen Kede. "NVilamowitz Arifttot.eT£pcov lysi. 1. vgl. i^yji^. . Athen durch ihre Analy^^e näher begründet hat. A. 218 . betreffen Rechenschafts- prozesse die Gegenreden des Demosthenes und Aischines -spl und sowie die Rede des Lysias gegen Eratosthenes ihm zugeschriebene für Polystratos \ wahrscheinlich auch seine Rede gegen Epikrates und die fälschlich diroXo^ia die ^ Für die Anklage des Eratosthenes folgt die Richtigkeit dieser Annahme aus damnatorum ff. 684 schon vorher in eine hohe Geldstrafe wegen seiner Beteiligung am Regimente der Vierhundert verurteilt war. wie ich schon früher ausgesprochen habe. Endlich die von Harpokration überlieferte Überschrift oVyfxou xaxaXüaecos dTroXoyt'a. wird durch C. die Wilamowitz II S. 677. 804 nicht erwiesen. 88 n. Für die Rede für Polystratos wird die gleiche Bestimmung empfohlen durch § 17 S. Denn andernfalls wäre ein zweimaliges Gericht über Polystratos. wie es nach Scholl A. 22 S. Worte. damit dann vereinbaren.

Um so wahrscheinlicher ist trotz Blafs die Zerlegung des Titels bei Suidas d-oXoyta -p6c töv a'jTov (ArytxaoTjv) 'j-sp tiöv c'jD'jvwv in zwei Titel. "'. ® '' 68 weit wahrscheinlicher. Mifsglücken mufste der Versuch von Thalheim N. 199 f. betitelte'. beigelegten 'Kp^-ta suiluvat und von den ihm nach Dionys Reden xa-a Oöoowpou suOuvxtxo? und kr^lu.'J. So Meier de vita Lycurgi p.? ocuosxasTtc/. 45. sondern Demegorien gewesen*. der die Handschrift die Überschrift suOuvtüv Y. Jahrb. 101 A. 3 Anm. unten Anm. und die Schrift des Demetrios von Phaleron -epl ~r^q osxasxta. Unter den verlorenen Pieden scheinen hieriier gehört zu haben die des Deinarch xata Auxo'JpYou fälschlich vielleicht a-oXo-j'i'a. vielmehr bei einer Kisangelie gehalten^. S.:rf^rJrJr^\Sb^-^^y^ Dagegen sind die Reden des Lykurg d-o/. II p. 553 if. 3. 189 genannt. von der der Anfang und Exzerpte erhalten sind ist eine spätere Fälschung. 808 u. So schon Nissen de Lycurgi vita als Meier p. a. Hauptst.. Dagegen ist die Rede gegen Nikomachos. 269.o-cijta. 137 Franke Lectiones Aeschineae . CXYII (1878) S. war überhaupt keine Rede . f. p. p. Fhil. sondern in einer Eisangelie gesprochen ^ was ebenso für die unter Lysias Namen gehende Rede für Isokrates gegen Arif^tophon gilt*^. (UV 7i£-o).?. CXXXVJ. wofür f. "" S. Vömel 462 f. zu Demosth.^? *ov iTSTroXi-£utai und -spi xr^? oioixT^aeu)? wie es scheint nicht Gerichtsreden. hierher bezogen von Scholl Quaefitione--^ fiscales p. Die neueren Arbeiten über die Formen der Euthynai sind schon bei Besprechung der Rechenschaftsbehörden S.^Krfz7^ ea-opiou -spi xwv y. 24 f. Über die andere Rede vgl. cont. AU. * E'j&'jva e-jö'jvrj ist die allein attische Form. S. 18 und Hentschel Quaestioninn de Lysiae oratione Epicratea capita duo (Leipzig 1874) p. Proleg. die überlieferte Beziehung auf einen Gesandtschaftsprozefs festzuhalten. St. p.a gibt. erst die Späteren sagen. an denen dem Ejiikrates Unterschlagung öffentlicher Gelder und Bestechlichkeit vorgeworfen wird..i'-£'JToti ^ meint. Das Wort s'j'Ouva^ bezeichnet im allgemeinen Sinne jedes rechtliche Verfahren und die in einem solchen zuerkannte 2 Erstere nach § 3 S. und die Rede xaxa AuiixXc'ou^ nicht in einem Rechenschaftsprozesse. 287 owpoooxia.axr^yj^<. CXXX und Sauppe Or. Die augebliche Rede des Demades -spl xr.-Zweites Ilaiiptstück. deren zweiter den dizolo* Yicjixö. Die Euthynai.

V S. die Priester und Priesterinnen.Über die Diaiteten. 405 ff. 78 S. 326 E.tv dcO[X£rv ooxf. beiden Kollegien konnte die Verantwortlichkeit. d. Ü. Aristoph. die priesterlichen Geschlechter usw. twv äp|dvTiov -/«-/cü.ßdvov-£i. " (d. mit dem wir es hier zu tun haben. XotÄxioeOai xotTÖt Ciiüv auTcJüv elvoti £v Xa). Pollux VIII 21. den Aischines ^" an Beispielen durchführt. d. i. der viel niifs- A.i xcä? rj})'jvatc szas-rov v.. Strafe hat ijD'jva hesoiulors verstandenen Stelle des Psephisma über Chalkis C.. lortv dvjTre-ji^'jvo. die Trierarchen. r. G. Myst. die er selbst paradox bezeichnet nicht nur alle Beamten. 22 oto xott cJrtüvat eXat-ovsc Tf|.to'jto'j t6 3o'J?-c'JTV^ptov to'jtojv tcöv o' ->caxÄv sfoiv ahioi) Xa[i. während sie häufiger natürlich den speziellen Sinn berücksichtigen. G. eTt' ir. 459 Bk. 231 S. S. ein . Wesp. S. A. im speziellen Sinne. deren Euthyna man irrig aus einer Stelle der *** Midiana entnommen hatte. 71 TÖ.' Ti}j. 109 A. £'j>)Ovar oi'xai zaxo. nach Ablauf ihres Amtes sich zu unterziehen Die Verpflichtung.288 Zweites Buch. 220). eiSöva. Vereinzelt das Substantiv so auch bei den (irammatikern. S.£To.xt5i und im Amnestiedekret bei Andok. S.. sowie die in ihm zuerkannte Bufse. haben. dieser wohl wenigstens seit seiner Beschränkung durch Ephialtes. IV 1 n. [jlev ctv 'jii. Danach erledigen sich die £'j9uvat S. des Richtertums xoti tkOt' dvu~£6i)uvoi opcö'jisv täv o' öf?Au)v o'joefit" öi^yj. -icotvöt TiposeXTjXuDoTcuv. oOoet. u. Weit häufiger in offizieller Sprache süSüvetv strafen. ordentliche wie aufserordentliche. besonders in der Mehrzahl das rechtliche Verfahren. aizi'oc. Bufse^. sondern nur auf seine administrativen Geschäfte bezogen haben werden. welche irgendeinen Teil des Gemeinwesens verwaltet haben. iu I. Rechenschaft von ihrer Amtsführung abzulegen erstreckte sich in Athen auf alle. 7.? 0£ £'ji)'jva. dem die. . twv xoti ö-waoöv Aristopli. 37 (S. Androt. 355. 15 S. Bei den genannten unterlagen sämtlich diesem Gesetze. 27 a Z. 587 sagt der Vertreter Tipo? T7. S.125 Schol. Seguer. 39 iv. 571. gewählte wie erloste.IIIdes Areopags sich schwerlich auf seine richterlichen..a\ to'jtwv oiTtsp Ol' IccJTiüv tiyj^j . 605. f.tl 20 [j. mit einziger Ausnahme der Richter. alle zusammen und jeder einzeln..W. Die Klagen. 273 zumal die Bedenken von Grote 6r. als : 8 Die Eedeutunf!. Piaton Protag. vgl. av tot' d^TJKTs. wie Timaios PJat.Vl i. (r. jjLTj. wie in der Natur der Sache liegt und durch eine Aulserung des Demosthenes bestätigt wird ^^ faktisch nur ihre einzelnen MitSatz. sondern auch der Rat der Fünfhundert und der Rat auf dem Areopag. die irgendeine öffentliche Tätigkeit ausgeübt haben.tupta. Ktesiph. o. wie Lex. Piaton Ges.oXd5£T£. Ilesych. Wesp.

469. 103 A. II n. dals die Kriegsäniter allein von allen Ämtern wiederholt bekleidet werden durften und darum gerade die bewährtesten Männer nicht selten eine längere Reihe von Jahren hindurch immer aufs neue zu Strategen gewählt wurden. schlofs^^. Darum Bekränzung der Kos- meten. Da aber die Euthyna der Strategen überauf haupt eine Sonderstellung einnimmt. Die Gesamtheit des Kats konnte nur insoweit in Mitleidenschaft gezogen werden. 470. 92 A. Sehr. 43. C. Die Eutliynai. Für die meisten attischen Beamten fiel also diese mit dem ersten Monat des attischen Jahres. a tj. da innerhalb dieser Frist die Prüfung der von den abgetretenen Beamten einzureichenden Rechnungen durch die Logisten zu erledigen war*^. 199). als ihm im Falle der zufriedenheit mit seiner Un- Amtsführung die herkömmliche P^hre Bekränzung entzogen wurde ^^. -595. Für die Rechenschaftsablegung der Strategen aber war die Einhaltung eines festen Termins Frist dadurch ausgeschlossen. A. 1 mit S. dem Metngeitnion. 471. und mehr noch für die Kosmeten. die die aiigefocliteiien MaCsiuihiiien veranlalst liatten. ß a vo'J 1 tv. seitdem das Ei)hebeujahr mit dem zweiten Monat. 19 ~t[A xoü voao'j ro'j ^czppTjOT^v oüx natürlicli den ejöuvctt § 38 f. I. 4 p. Xoy-crTcc: (S. der Die Zeit. innerhalb deren der liechenschaftspilicht zu genügen war.i^a Taö-ct t:^ v^a ttjv otopeäv ob'A Xaßciv i-\ 1=' yÖ!p ttj? uCTepov ßiuÄT]. ?i 46. 152. dem Hekatombaion zusammen. läfst sich im allgemeinen auf die ersten dreiCsig Tage nach Ablauf des Amts bestimmen. vor a. deren Amtsjahr von einem Panathenaienfeste zum nächsten lief'"*. Böckh de cphebia Ättica II p. . R. Dagegen zu Aristoteles Zeit ßouX-fj. Etwas verscliiehen mul'ste sich die Frist für die Schatzmeister der Athena und der übrigen Götter und einige andere erst im vierten Jahrhundert geschaffene Finanzbehörden.Y) TrapotoüJStv i^zipyx'^ij. IV erfolgt die S. Aber auch bei den übrigen zur '2 Demosth. = Kl. 8 S.Zweites liauptsti'ick. nicht vor der vierten Prytanie. Ditten- berger de epliehia Attica 22 f. der ihre Reclienschaftsal)hige der Kegel nach vorauszugehen hat. 150 f. '* 1-^ Aristot. 1 ecjtiv av 0£ ccJTOi. 289 glieder treffen. empfiehlt es sich die sie bezüglichen Fragen unten im Zusammenhange zur Besprechung zu bringen. u. Harpokr. ii. 465.

soweit sie aber ver- nichts mit Geldverwaltung zu tun gehabt. wegen deren sie eventuellen ^® TYjToc Demosth. euöuvav oiooaatv. [j. 842 von vierjähriger Tätigkeit als ävaypacps'j. ouSeij-ta. dessen Rechenschaft erst im dritten Jahre Möglichkeit. 7ia(jan(>. soweit sie Staatsgelder in den Händen gehabt. TiXeiara filv ttjv ttoAiv 'i^\a<bz [AciXiaxa 0' ^a'jxocfcivTTjas t(5v owpa twv oü oixaüo. als die Eisangelie gegen ihn eingebracht wurde. Si'Stuai 103 S.ßdvcuv Trapö. dals sie nichts vereinnahmt oder ausgabt hätten.t]0£v S. " Lysias ö^fjov clnoL xnraLSO <j. dpyö:? ä'pyovxs. die unter den Schriftklagen der Thesmotheten zu besprechen ist.£T£pav Tipao- xal eÜTTj&eiav süöüvas xai TaÜT«? ßouXsTai. Aber ihre Tätigkeit dreifsig be- schränkte sich nicht auf die Prüfung der vorgelegten Rech- nungen. wie dies schon in der im ersten Buche dargestellten Zweiteiligkeit der Rechenschaftsbehörden zum Ausdruck kommt.290 Zweites Buch. Nikomaclios hatte nach Lysias § 5 S.oXlrxi. 77. 126 Aoyia-T]. nach Ablauf ihrer Amtszeit ihre Rechnung an die Logisten einzureichen (iS-^ov dYYpacpöiv oder ocTrocpspsiv izpoq xou? Xo^ia-ca?). Rechenschaftsablage Verpflichteten fehlte es nicht an der sie über die geordnete Frist hinaus zu verzögern wofür ein eklatantes Beispiel in dem Falle des Aischines vorliegt. nach seiner Rückkehr von der Gesandtschaft /um gerichtlichen Austrag gelangte ^^ Der Intrigue und der Begünstizu hintertreiben^'. 28. 406. als die Amtsvergehen.. . Das Rechenschaftsverfahren war ein zweiteiliges. Wie dort gezeigt ist.(uv noch keine Rechenschaft abgelegt. Die eingereichten Rechnungen samt legen waren von den Logisten mit Hilfe der ihnen geordneten Synegoren innerhalb der gesetzlichen Frist von die er- Tagen einer Prüfung zu unterwerfen und dabei rechenschaftspflichtigen Beamten zur Erteilung jeder forderlichen Auskunft heranzuziehen. Tüiv vdfj. hatten nach der aus Aristoteles bekannten Ordnung des vierten Jahrhunderts alle Beamten. 9 vüv oe otd oTtr^vi'xa tt^v üfj. wiewohl gung durch die Rechenschaftsbehörde gelang es wohl auch. die Erfüllung der Pflicht ganz wegen ihrer Nichterfüllung der Pflichtige durch die Tpa^Tj ocAoYiou zur Verantwortung gezogen werden konnte. der Behörde die Bebei- Erklärung abzugeben. äpl'ivTtov. Die Klagen.cvo. 211 S. Aiscliin. 781 r. S. Vgl. y£vo[j. ütieuDövojv tou? T^otxrjXOTa. Timarch 106 Xaj'i. 574. .

Chor. warum 334 3 sich der Rechenschaftspflicht entzogen. Dafs das letztere nicht mit den Ausdrücken et. dafs hei seiner Rechenschaftsablage der abgewiesene Kläger keine Beschwerde darüber geführt habe^^. vorausgesetzt. '\'i'i'fw f/j-i y7. Lysias aber rechnet mit dem Falle. . 326 a'jvcyvtuaav oe xai aüroi G'^i'atv w. Wie für mittels dei. Schliel'sen in werden als könne der solonischen in Gesetzes- die Strafschärfung gestattete. (1. 95). twv uTTcji^j^^ l'jtx. Tai. 3. u. 205 A. begründet Antiphon damit. lehren hezeichnende Beispiele hei Antiphon und Lysias. '9 tjh. Auf den ersteren Akt aber geht Demosth. Bestechlichkeit (otupoivj und Mil'shrauch der Amtsgewalt (aoixiou). Theomn. TO'JTO'J 0£ ToO ßaat/. 111. oüx TjÄt'ilwV -^ aÜTOV vofAt'CotEv.^>x-afi yctp o-j-oat ixspo-j.c/. 291 Unter- Strafantrag zu stcll(Mi liattcMi.ili -/. Dals Rechte war.Zw'eites Ilauptstiuk. F. HS.aTr^yop/jatov ci. in gewissen Fällen den Block nicht gekommen von Ol. Aber nicht zu bezweifeln ist. £'ji}'jva. nennt Aristoteles schlagung (xXo-Tj?). eine Klage auf Tötung ahzuweisen. z'-h £'J'%vo(. Sold. v. 32 (S. Die Euthyiiai. ciXX' dv t(Ü ^'jXio. 8 2'--' (S. dais sie für eine ungesetzlich verhängte Epizur Verantwortung gezogen zu werden fürchteten ^^ Die Ausdrucksweise an allen diesen Stellen läfst zwar nicht ob sie auf das Verfahren vor den mit Sicherheit erkennen Logisten oder auf den zweiten Akt des Rechenschaftsverfahrens gehen --. 104 A.a -AdTr^fopoir^ oti er/.Eiü.rj £'ji>'jvcz. Kranz 117 S. 43 S. und einer genau nachanderen ihm zudie Strategen geschriebenen Rede wird als Grund.i}wv hi rats süUüvocic twv ccv svo£7. ev gemeint sein mufs..z \(ov xofl la'jxocpCf'vTci. -'^ G.letzt- genannten Kategorie der Beamte die verschiedensten Amtshandlungen zur Verantwortung gezogen werden konnte. Tot. ergibt sich aus dem S. 359 ti ouv ö oeUöU £. Per. iv xr^ Troooy. soweit dieser wenigstens mit einer Geldstrafe gehülst werden konnte^'*.. — o'J7. gleiche Dafs hierin schon die Ordnung des fünften Jahrhundei'ts die gewesen ist.oy. 266. E'JDjvai. r^/. 106 f. t« Tipa^ilEVTa xjpta xaTEaTT^aotv. 787 ^O. beweist der Bericht des Plutarch über den Prozefs gegen Perikles. hole zu sein^*^. -/jOtxrjXOTö.. d. Gesagten. der Basileus im dafs gegen die Elfmänner bei der . dafs schon . 201). 'JTTESyov out' ti^ otxaaTT^ptov EiasXOovTs.ctxzTj l^soexo. gleichen Gelegenheit die Klage erhoben l)estimmung. ä. I 16 S.

Ob die Verurteilung ein ganzes Kollegium oder das einzelne Mitglied traf. war durch den Sachbefund bedingt. 21Pf. auch nicht durch Adoption in eine andere Familie übertretend^. als rechenschaftspflichtig (uTTEüi^uvo?) zu gelten und unterlag nicht weiter den Beschränkungen. auch wegen Amtsmifsbrauch hatte der Strafantrag der Logisten auf eine Geldbufse zu gehen dem Beschuldigten wird eine Gegeuschätzung zugestanden haben. 407. Ktes. Nach einem aus Aischines bekannten Gesetze . Wurde keine Klage erhoben oder die erhobene von den Richtern abgewiesen so erhielt der Beamte Decharge. 414 mit dem zusammenfassenden -zac Srhlufsi'co. 0£ oU £>•' -^ g. S. amten gegeben war. 202.. bei der Anakrisis durch die Logisten jedem. 3 Ix 51 toO Demosth. nicht testamentarisch darüber verfügen. in jedem Falle hatte sie die Rechnungspflichtigen vor eioen heliastischen Gerichtshof von fünfhundert und einem Richter zu stellen in dem die Logisten den "Vorsitz führten die Synegoren nach Ausweis ihres Namens eventuelle Klagen zu vertreten hatten. satze G(v £vl Xoyw IveyupciCet to. 212 S. durfte der Rechenschaftspflichtige nicht aufser Landes gehen. Die Klagen. . Wenn dagegen in Ehreudekreten das Inkrafttreten der beschlossenen Auszeichnung davon abhängig sein Vermögen ein oder 23 2* Vgl. n. der da wollte. 104 A. . naonnQ. selbst nicht zu heiligen Zwecken verschenken Weihgeschenk aufstellen. 21 S. die vorher seiner Dispositionsfähigkeit über sein Vermögen und selbst seiner persönlichen Freiheit auferlegt waren. bes. nicht . bei der durch Heroldsruf dazu die Aufforderung erging -^. die Vorladung vor die Logisten und den Gerichtshof mufste an das ganze Kollegium ergehen^*. Aischin. . Der vom Logistengericht entlastete Beamte hörte damit auf.? oüata? ö vo[^. Denn mochte der Behörde sich Anlafs zur Erhebung einer Klage ergeben haben oder nicht.o%i':r^Q xwv urE'jil'jvcov )6yrj'j dt-ooiöat ttJ ~6Xti.292 Zweites Buch. Unterschleif und Bestechlichkeit wurde mit dem Zehnfachen des unterschlagenen oder angenommenen Betrages gebüfst. Gelegenheit schaft in zum Auftreten mit einer Klage gegen den Be- erst bei Einführung seiner Rechenden Gerichtshof.

mit ausdrücklichem Einschlüsse auch der E^ihvai voaci oüv. Iwat ol? -pö? töv ocjtov Trepi -rcöv o't ^^ : aütüiv cTvat. dafs der geeiirte so ist Beamte seiner Becheii- nach der dafür stehenden Formel e-siSav Xo^ov xai £uf}'jvc(? om oder ahgekürzt i-sioav xa? süU'jvot? 0(0 die Beendigung des gesamten Rechenschaftsgenügt hat. . 37 (S. S. S. Demosth. die Rede sei bei einer die Parallelen bei or/.o ~oio'j~ov o'joev Westermann. . l)ei 2^ Psephisma des Patrokleides Andok. 109 A. an die zu unterwerfen waren . 107 A. Lept. 220). v. 213 u. falls um eine öffentliche Sache. auch nach der Entlastung eines Beamten durch das Logistengericht beim Euthynos seiner Phyle gegen ihn klagliar zu freilich lag darin ein gewisser Abfall von dem werden dafs niemand zweimal wegen derselben Rechtsgruudsatze Sache zur gerichtlichen Verantwortung gezogen werden Die bei dem Euthynos einzureichende Klage war dürfe'-'. A. Thesmotheten. 78 S. '-*^ verfahreus verstanden. an die Vierzigmänner. 147 S. deren schon ein Volksbeschlufs aus dem Ende des fünften Zu ihnen gehört die Klage des Jahrhunderts gedenkt 2^. Dii- Kuthynai. Vgl. falls es sich um eine Privatsache handelte. 502 i. o'jt' cüÖ'Jva. 30 Vd. was zu der noch von Frohherger vertretenen Meinung Anlafs gab. auch A. o'JTc or/. Dagegen wissen wir nicht. Letzteres sind die -'pacpal rspl töjv suOuvöjy. zu geben. Denn je summarischer das Verfahren vor dem Gerichts- hofe der Logisten sich hei der grofsen Anzahl von gestalten mulVte. Mi/ster. . oute oiaoty-ctciiav o'jt' rDJ. vor welchem Forum Lysias seine Klagrede hei der Rechen- schaftslesung des Eratosthenes gehalten hat. 293 gemacht wird scliaftsptliciit . 212. 104 f. um so ihm eine Ergänzung durch die Möglichkeit . -^ Darum klagt Lysias gegen Eratosthenes bei dessen Euthynai zunächst wegen Tötung seines Bruders Polemarch. 210. 26 Wahrscheinlich Die Belege s. g. die namentlich im Anfange des Jahres Beamten ihm wünschenswerter schien es. d.a.Zweites Ilauptstiick.Tj Dazu cpovo'j gehalten. stets wenn er sie annahm auf den gewöhnlichen Rechtsweg zu verweisen. Demosthenes gegen Aischines wegen Untreue wider die Gesandtenpflicht (icapa-psaßsia?) ^°. auf ein bestimmtes Vergehen zu richten ^^ und war.

. Eine Sonderstellung nimmt. 33 Aristoph.294 Zweites Buch. dafs nicht die Logisten sie in den Gerichtshof einführen. Dafs auch für die Rednerzeit die Mehrsinnigkeit der Ausdrücke £'j{>uva? oioovat. g. Die für den Zeitpunkt der Rechenschaftslegung bei den übrigen Beamten geltenden Normen auch auf die Strategen auszudehnen. dafs diese in Kriegszeiten ihr Kommando nicht selten über als dadurch. 1 a. 6 sü&uva.] g. waren über die gerichtliche Form unter der die von den Dreifsig. Wann überhaupt die durch Aristoteles bezeugte Ordnung des Rechenschaftsverfahrens eingerichtet worden ist. sollten.. Antiph. f. Die Klagen. Aus den verschiedensten Zeiten aber stammen die Klagen. verbot sich nicht sowohl dadurch. Eitt. Theomn.u. 220 ^2 D. 19). 781. [Demosth. Aristot. d. sondern die Thesmotheten^'^. dafs von der allein ^^ bei den Kriegsämtern zulässigen Iteration to'j. 824 17j. 43 (Anm. sOö'jva? ocpXstv^. mufs dahingestellt bleiben. Aristog. ok ocOvat ^v tuT aatct £v toTc a. in einem Rechenschaftsprozefs verurteilt sein. wie schon bemerkt. d. Aischin. auf die Klage des Lysias litt die Scheidung der an den Euthynos gelaugenden Klagen ohnehin keine Anwendung. ä. ihre Amtszeit hinaus fortführen muisten. an die sonst nur durch ein Vorerkenntnis des Euthynos Rechenschaftsklagen gelangen. 5' TiaTJixa-a "otpEj^oiJLEvot. die Euthyna der Strategen ein. piv ^v Iletpatel i'p^avta? £v toI? iv rietpotti?. üb. TO'j. 2. 59. Die Bo- merkimg von Wilamowitz sagten zu berichtigen. die sich zur Rechenschaft stellten. 7. wurde bereits bemerkt (S. dafs gerade die Rechenschaftsleguag von syko- phantischen Rednern gern zu Schikanen und Erpressungen gegen die Pflichtigen ausgenutzt wurde ^^. to: Aristot. i. Chor. 291). ft". dies kommt schon darin zum Ausdruck. nicht überall sicher erkennen läfst. ein steuerpflichtiges Einkommen besaFsen^^. an welches Stadium des Rechenschaftsverfahreus zu denken ist. -sf ie noch Frohberger zu Lys. 39. diese ablegen . des Prozesses gegen Eratostheues ist oben über die P'orin nach dem sogleich im Text Ge0. A. 3* Timarch 106 (Anm. S. I 37 S. die die ebenso besondere Bestimmungen getroffen wie über Zusammensetzung der Richterkollegien aus den Bürgern. 259 (j. nicht die Rechenschaft schuldig bleiben. I 27 erklärt.

0.aatr^putj. v] dt 7. Theokr. seine Strafe festsetzte. erstere fünfzehn Jalire nacheinander. (Thesmotheten) und Deinarch g. 295 gerade bei den tüchtigsten IVIiiiineru begreifliclierweise häufiger Gebrauch gemacht wurde. dafs Aristoteles diese Einrichtung nach vorheriger kurzer Erwähnung Strategen schon schaft zu ziehen.'x nach 43. Die Eiithynai.r Zweites Ilauptstück. um den Strategen zur Rechenschaftslegung heranzuziehen. erst da näher bespricht. letzterer fünfundvierzig- mal das Strategenamt bekleidet hat^^. 61. wenn keine Wiederwahl erfolgte. Phil. Namentlich in bezug auf den finanziellen Teil der Rechenschaft wurde die Kontrolle um so mehr erschwert. die während ihrer Amtsführung zur RechenEinmal durch Einrichtung der Epicheirotonie: in der Hauptversammlung jeder Prytanie wurde dem Volke die Frage vorgelegt. 27 f. Dafs die . Mittel lag in der oifenbar darum. weil diesen gegenüber vorzugsweise von ihr Gebrauch gemacht wurde ^^ 35 3^ Das andere 8.''- ^^ ^^^' '-'-'>?'* i/. PIwl: Aiüstot.7'v 'j-rjoizr^yör^) i'j~i xa-rä tr^v 7:p'jTC(v£!ctv oov. 2 e-iy£ipoTovt'a £i aÜTÄv (-wv d'p/Eiv -riaüJciiv 7. während andernfalls er in sein Amt wieder eingesetzt wurde ^*'. Vgl. Theokr. xav ijlev o zi ypYj ratiefv oteT sei i. 13 ff.] g. Tiva dt-oyetpoTovTJScuatv. dieser fiel je länger das Amt fortgeführt auch bei den Strategen um so mehr ins Gewicht.o''v/jaiv cv T(ü or/. Für die bezeichneten Schwierigkeiten hat das attische Staatsrecht dadurch Abhilfe zu war. av 0' 'iTro'f'JYTj. 98 (Sophronist). 1330. Und gerade schaffen gesucht. 4. 5' Plutarch Per. dafs es eine doppelte Möglichkeit bot. . In solchem Falle wurde eine wirksame Ausübung der Kontrolle erst dann möglich. der. wurde seines Amtes enthoben und vor einen Gerichtshof gestellt. als nach Ausweis der Rechnungsurkunden des fünften Jahrhunderts alle Ausgaben für Kriegszwecke durch ihre Hand gingen. S. ExctaTTjV 16.vlr^'jl. wie besonders die bekannten Beivon denen der spiele von Perikles und Pholdon lehren . die manches Mal wohl eben zu dem Zwecke versagt wurde. 15 S.'] g. Es ist überaus bezeichnend.oüatv xo^ktü? ä/. für den die Frage verneint wurde.oT. dazu den Fall bei [Demosth. a. ob es mit der Amtsführung seiner Behörden zufrieden sei der Beamte. wo er von den Strategen redet. a. -xXtv 'i'fV. wenn er ihn schuldig fand. ^^ Sonst nur zweimal erwähnt [Demosth.

5e -otpEOEOCTo ziz nicht erkennen lassen. Aristoteles. 27. Polyl. 107 der aber in der rechtlichen OTt xaTrjyopr^Sc T7. Stelle so wenig wie Demosth. gleichfalls. ob. dafs Perikles bei der Euthyna des Kimon als Ankläger aufgetreten sei'*^ Aber aus anderer glaubhafter Überlieferung lernen wir. Aristokr. . 10. ob sie durch Epicheirotonie oder . dafs sie. wie im ersten Buche bei ihrer Besprechung gezeigt namentlich gegen Strategen in An- sie sich auch Volke gegen einen Strategen vom darin.. fjv [i-sv Ki(X(uvos axpaxrjYOÜvTOc veo.i. Demosth. mit Aisch. ist.296 Eisangelie. möglich festzustellen. q. hat Aristoteles gegenüber kein Gewicht. wenn deren Zweck auf Herbeiführung der Rechenschaftslegung gericlitet ist. ^^ les Eine übersichtliche Zusammenstellung gibt Hauvette-Besnault ft'. ^^ [Demosth. 676. — E. s-jöuva? xaT/fjOpstv u. 167 S. 669. 1 neptxXeo'Js — -piörov 2'joo-/aarao(VTo. strateges Atheniens (Paris 1885) p. wendung kam mit der Epicheirotonie berührt sie Eisangelie veranlafst oder das regelmäfsige Rechenschaftsverfahren worden sind. die Zweites Buch. 802. AristOfj. Ktes. 10 TrpoßeßÄTjijivo?. diese bei der Epicheirotonie oder auf Grund einer Eisangelie erfolgt ist. 14. g. S. wenn angenommen wurde. seine Suspension vom Amte zur Folge hatte ^^ und wie die Epicheirotonie^'' zur Kompetenz der Thesmotheten gehörte. den Kimon wegen Unterlassung des Angriffs auf Alexander von Makedonien zu bestehen hatte.] g. a. ä. yfip eu t(Lv xaTrjyopwv ö Wi^jv/Xf^z Orö Toü or^fxou Kim. ?> änsyeipoTovr^Iri orjuov.. 440 a. 69. *^ Plutarch Fer. 1210. So sagt von einem der ältesten uns bekannten Feldherrenprozesse. Von einer langen Reihe von Prozessen gegen Feldherren berichtet noch die heutige ÜberAber nur in der Minderzahl der Fälle ist es lieferung*". dafs Perikles einer der vom Volke gewählten Ankläger gegen Kimon gewesen letztere f/. 71 A. iii\ -/. Die zunächst auf das letztere weisenden Ausdrücke e'jö'jvac: Sioovai. 3 die blofse Snspensivki'aft der Apocheirotonie Timotli. 52 unsicher bleibt darum. leiden auch auf die beiden anderen Rechtsmittel berechtigte Anwendung. S. U. wo nur der Apocheirotonie gedacht wird. 7. wie Demosth. II 5 S.£v ücp' üatüv OTpaTTjo. g. Beurteilung der Fälle vielfach *' fejilgreift. vgl. . g. eÜiIÖvoc. Vgl. 9 S. Aristokr. 149 S. Aristula-. ist*-. 12 S. Kephisodot. 39 7. a.ptaei ~'Jv Ebenso im Falle des g.. tov. 1187. Die Klagen.

dem wie Perikles im Jahre vor seinem Tode zum Opfer als fiel.al toi. Wie diesem eine Klage wegen Entwendung zugrunde liegt. 17. Eisangelie Anlafs anzunehmen. so mufs Laches nach deutlichen Anspielungen der Komödie wegen Unterschlagungen gerichtet worden sein die er in seiner Strategie begangen . ztX. wenn ich ihn anders richtig verstehe.ad8£ov 0£ tocoütois i'^i^j.tviw •/. os 0pota'j/o'J 5r/.aaatv ooot.c(T0(7:/. Nepos ** Ale.l. *3 tf'jyrjv G. aTpÄTT^yta. 245 tf. vr^- T/rj-/.iji£vtov. £'j>)'Jvo(. -iCoti *^ F. . ttoXis)..jU~o-' ^ÄÜcov süSöva. so war dem eine Ai)Ocheirotonie des ganzen Strategenkollegiums vorausgegangen'*'^. a'jt/|j. ayTOÖ to:. G. 129 S. bei der Eisangelie üblichen kaum unterscheiden konnten. 297 Rechenschafts- was den Gedanken an l)rozei's einen gewöhnlichen ausschliefst. |j. Lys. rjU-iva. dTTEXucre (f. Antid.. er habe es vorgezogen. 182 A. nimmt. koX-AT^ac oryjvat. der von Aristophanes in dem Hundeprozefs der Wespen parodiert wird. to'j..£at)j -rjv £{aayy£/.ictv 'I'itxpdTTj. anstatt nach Hause zurückzukehren und seiner Ilechenschaftsi)tiicht zu genügen. aber allein verurteilt wurde *^.ia'zz 7:to7roT£ Tüiv 7:poY£y£vr. Wenn Lysias dem Alkibiades vorwerfen läfst. nach der Schlaclit bei Notion zu Üüchten.Zweites Hauptstück. TO'j. T^yioviaTat y. Alläb.Äct i-ct-'j- aÜTOü xaxayvo'j.£[v otoaovTOt. S.sung von Böckh Hth. 548 rj. 505 A. Auch für den bekannten Prozefs. von denen derselbe Redner sagt.£ Die Auffas. 701 EXEtvo'j. An eine Eisangelie aber haben wir im nach Thrakien Falle des Thrasybul und seiner Kollegen . ct'/e^llc. I'^ S. dvao£y(0}i£vo'j. sie um Rechenschaft seien nach Hause zurückgerufen worden abzulegen *•*. dessen Formen sich von den TT.hi d/. 5 £'ji)'jvq. schon früher ausgesprochen*^. \j. a vermag ich mir nicht rechtlich klar zu machen. der nach Isokrates Strategie zusammen mit seinen Mitfeldhcrren im Bundesgenossenkriege Iphikrates und Menestheus zur Verantwortung gezogen. 12 480 ^v ydp tiö -o/. ^ö S.a Phitarch Ly><. d.t-' iv. TTJ. Erg. otp/ov-ct. Die Eutliyiiai. \J.£ic 'lyixpaTO'j. 819 l<J/r/j. Aber unol.iaaa!}£ — tc-j. Nicht leicht zu beurteilen ist der Prozefs gegen Laches. I 38 S. 75 otoovTo..o(yt-/.£v 7:[i'x.. Tt. Wilamowitz S. to'Jtou? ypr. 7 S. 5.£Ta ao(T£ «py/i?7.w Dagegen Dionys. 3. JwpoiL [j. bei seiner letzten zu denken. tov 5' OzEp fjL£v twv ypr^ij-äTiuv Xoyov M£V£aÖ£(u. ist. nach vorausgegangener Apocheirotonie ein aufserordentliches Rechenschaftsverfahren an. ciüo^va S. wie im Falle des Timotheos.

25 ctzoysipoTov/j&cU ^v toi Xoyiu änr^'/zywitz S. xev v. Jedenfalls hat schon im fünften Jahrhundert bei dem Umfange der den Strategen obliegenden Geldverwaltung (S. weder Aristophanes noch der Bericht des Thukydides^^ mit Sicherheit erkennen.7] -/otxoupYüiv iv^ypa'j' rjiATv tov Xoyov. haben Dichters'*'^ und zwar. 961 t'va [J. 1187. belegt [Demosth. Die Klagen. *^ V. bei Ablegung der Rechenschaft über seine Amtsführung. Rechenschaftsprozefs Ob aber diese oder ein läfst vorliegt. 290) bezogen.] g. wenn wir einen Ausdruck des genau nehmen dürfen. Auch in diesem Falle wollte er lieber an Apocheirotonie denken. gewöhnlicher Apocheirotonierung erfolgen mulste. 250 f.298 ZAveites Buch. dafs auch dieser Rechnungslegung folgen mufste. 12 S. die aber auch im Falle der sollte. . ^9 Anders Wilamowitz S. Timoth. erst von Wilamo- 244 auf den technischen Ausdruck von der Eechnungslegung (S.tX. *8 III 115. 295) ihre Rechenschaftslegung auf diese sich nicht minder erstrecken müssen wie auf ihre sonstige Geschäftsführung ^^.

Am wahrscheinlichsten ist auch hier ein Rechenschaftsprozefs. wenn Bake und Thalheim sich dieser Folgerung damit entziehen wollen. Eechenschaftsprozefs denkbar. vgl. 356 If.Drittes Hauptstück.k vuvt xtvouvE'JEiv lü. also nicht von Lysias geschrieben sein kann. die Wilamowitz Arist. S.. Danach f. d. der Rede für eine Apographe entschieden ein Bake ]). also kann Ktesikles niclit Strateg sein. 2. vertritt. Berecls. toO ovjfxciafou y_pTjac«T(z lyo-j-1.4 31^3/2 gehalten ist.aTayvcüvai owpoooy. 0. Die Apographe.£T7. riyo'jix'xi — tj -oXb av or/. 20 . l. 'jtto twv ^r^rryTÜiv ä-oypct'^fjVo:t i^xa s'yovxa i\j. 704 T7. zu begründen sucht. geht aus § 6 Ö. hervor.32 Scholl Qiiaefitiones fiscales p. a.ä. 0. S. - Dafs die Eede Ol. u. 692 vereinbar. treten für die zuerst von Meier vermutete a. streichen. 19. § 16 S. wie Thalheim a. denn ol oi geht auf die Strategen. 11. Att.t/. 320 o't oi fj. Blafe Bezeichnung beruht. I- ehe^r ein f.ipsius. vielleicht auch seine in der Handschrift d-oXo-(ta oojpooozta? betitelte ßede^ Verteidigungsieden gegen Apographe dagegen sind seine Reden gegen Philokrates und die unter Demosthenes Namen überlieferte gegen Nikoeine . Von den erhaltenen Reden sind die des Lysias über das Vermögen des Aristoplianes und gegen Poliochos über das Vermögen des Eukrates \ sowie die ihm zugeschriebene für den Soldaten^. Ebenso wenig aber ist die bei Harpokration zitierte Bezeichnung or^fxo'j •/a-aÄüasuj. sondern Archon. ' Vgl. KxTjatxXso'Js toO ä'pyovTo. äTroÄoyia. mit § 32 S. 111. Athen II S. 709 i^cb o' Ofxdiv worauf die überlieferte -/. 7 a. dafs sie ^ ToO 'y'pyovTo. 116.tav iij. OEOu-ai — Doch ij-ri -/.o'j Thalheim Lysias Bede für nach § 21 S.-'. ist Folystratos (Breslau 1876) S.497 Keinesfalls aber liegt eine Apographe der fälsch- lich dem Lysias zugeschriebenen Rede für Folystratos zugrunde. Bestimmung Anm.atOTEpov 'J. Unmethodisch ist es. Attisches Recht..

gegen die gehalten. tu? dar^oa^'zui toi? 36 toü S.] g. I. trotz v.oiy. Harpokration aecuc TÖJv Apiaxocpavo'j.act>)o'j5iov die Handschr. 76 und Blafs '' P S. 201 ft". Aphob. 1097. Über den Fall von Lykurgs Söhnen etwas anders Meier de vita Lycurgi p. Sr^aeöweshalb Blafs Att. S. 372. tw TiatSe to'jtio Trpö? Tov ist apyovxa Eu'v. Leoch.}xo3i(üv 7. Rede Tipö. 817. Aber bei [Demosth. A. ^ Wenigstens aus chronologischen Gründen sind die Reden dem Lysias nicht abzusprechen. 211 * tf. wird auch in amtlicher Sprache von jeder schriftlichen Erklärung gesagt. 'ÄTToypacpT und dTTo^pacpsiv ^. I 14 S. 532 an eine Klage -apavjiMov gegen einen Koutiskationsantrag dachte.-rT^fjiovo? 44 S. mata III (1848) p. A. III n.. 'Apeftoiciov ('A. sondern Diadikasie mit seinen dem Fiskus gehalten. ist für das in den Handschriften und vor meiner Erinnerung in den Ausgaben stehende diroYpa'^exat natürlich driypcfcpexat zu lesen. 145. dcvopa- für TTpO? NtXOOTpaTOV T(ÜV 'ApciJo'JStOU ävOpOtroScOV. 28 . A. I. Die Klagen. Von der Angabe des produzierten oder ausgeführten Öls C. wo Sauppe u. Ath. 42 S. * zitiert TlOOtOV ^ als Mit leichter Ungenauigkeit von Plutarch Glüclc cl.) Tiept TTSpt a.r^»xaTtuv überist schriebene Rede des Lysias gehört nicht hierher. 783. I zitiert freilich Auata? -/ocr' ypr^ixctTtov. E. Von der Anmeldung neu angelegter Bergwerke dTroypctcsEaöat C. Erbsch. V. Fhilokt. 38 wiederholt. A_ II n. wie § 55 f. Unters. Die grundlegende Arbeit über die Apographe hat Meier gegeben wenig gefördert Bake Scliolica hyiwmnede bonis damnatorum p. welche die Apographe angestellt hatten. 141 ä-oypcccpo'joi uisoi. Isai.S. da für eine etwa gleichzeitige Tätigkeit die Rede gegen Aresandros spricht. Ahyho'j -repl ttj. die Dionys zu seinen echten öffentlichen Reden zählt. und das gleiche wohl von verlorenen Reden gegen den älteren Alkibiades und gegen Asopodoros*^. Wilamowitz Piniol.300 Zweites Buch. Stratos^ von denen. LVI. 'j'iov mit Unrecht streichen. in einer gilt Aber die -zrA o-/. S. 13. Von der Erklärung eines Vormunds gegen seine Mitvormünder Demosth. g. I. auch die Rede des Lysias gegen Aischines über die Konfiskation des Vermögens von Aristophanes und die des Hypereides für die Söhne des Lykurg waren wahrscheinlich Verteidigungsreden gegen Apographe*^. 782 b. Erwähnt werden von Deinarch zwei Reden -phc xy)v Kr/ftsocpwvxo? otTro-j-pa^T^v. die der einzelne gegenüber der Behörde abgibt ^ sich durch solche Erklärung . Beredi^. die sie bestritten. 6. 1093 i. 782. 780. Ebenso aüxöv der Titel der Rede des Deinarch xaxä Moa^^iiuvo? 'jIov droypa'l/a^aevo'j Nixooi'xou zu verstehen.

1047.dij. klar macht. to'j. S. 5 S. Venu. 27 S. einer Gesetzesübertretung deutung gewinnt das Verbum wenn es von der Anzeige angewendet wird.. an denen das Aktivuni. 34 S. 18 -p6. 1046. 10. — dXX' ovxa xot.r/. verstellt sich Lysias J/j^.v kann •ä-oYpa-jT. da der Aus-j'pacpi^ die Dennnziation oder Klagschrift. heifst d::o'^[A'z^za<)'J. 24 S. Eint. In speziellem Sinne wird y-o'^rA'stv/ oder hantiger dr. was wegen des vorausgehenden ä7rcypa'!. freiwilligen 9 S.wv in Umgekehrt ist bei Lysias g. g. i-/. '^ IJ. 479 gesetzt. 28 teils S. 39. xaraX.l Phain. Errjokl.). 5 Tiplv av dt-oyp^'j'ViTat -ctXiv i\ tiü i'axti y. 11. tegen schon § 14 -lü.?] wohl mit Badham eine Lücke anzunehmen. 14.Phorm. 1068.7] Hafenbeamten Demosth.SO S. äv7£ypd6o(-o iPotivt-zo. 9. III n. 8 S. 467.^az. 818. C. Ges. Lysias b.c(c. Lysias 284 20* . 1048. r. Stehend das Medium von dem Deklarieren des Vermögens oder Einkommens das V. g. 754 D wv av v/. 832. 54 S.ov£t. 28 d— £ypot'Wij. die von deren Übergabe an die Stra1043. S. . I. wo mehrere der Teilnahme druck namentlich da begegnet an einem Verbrechen beschuldigt -werden. Isai. 909. Danach n. Nur fragt sich. dann ist d-obzw. rpö. auf deren Grund die Antidosis zur gerichtlichen Verhandlung kommt. in der ver- ist -ro S. d. d(-o'j. 828.^va)v. ä-oypccjiTUJ töv Oelh. 917. 27 S. 38 Z. L A. (j.>.Drittes Hauptstiick.Spml. 34 Gesetz bei [Demosth.^. 10. 3.' 14.. Aber § 16 1043. von den g. v. 653. dorbenen Stelle Plat. VI 3 -XfjUo.r|V leicht in das Kompositum verschrieben werden konnte. 24. 40. 43 Demosth.. 301 zu etwas anheischig machen. Lept. 32 S.[. Aristot.'stji):/. 767 T(öv 'EXc'jaTvctoc ä:roYpa'iotij.'. des Sprechers bezeichnen. 11 die Bede war. 25. . ojv ä'X/vü). — Danach g. ävcyvto- 'ü\}. tmo). Medium ohne erkennbaren Unterschied begegnet. 29 S. Isai. wie Harpokr.a' oil tPaLvtr-ov k'vciyov auivo'. 11 V.a-tor/. ypofj. 11. 15. 49 K. Die Apograpbe. Stellen. — und die Neueren meinen. 'jaiv iTtioer/. 5. 294. a-pct-r^Y^'-^» zu Beisteuern C. '0 A. Isokr. 29 S. Etwas anders 59 ^ S. II 334 1. Von Kleidung to'j. 1193. 388.rjV -p6.. 5.55(t Zollregistern der 7 S. ob nicht das richtige ypa'fV. 'j-^jot-r^y/j. 47 S. der Handschrift für ci-oypotcpiöv — dt7:oyp(z'.vjciv £. 16 S.E^. Lysias g. 1 dzoypa'^T. u. Agor. Aristoph. Hmjn. S. roioüvTa ö jio'jAoucvo. TT)? a-JTiöv o'jai'a. 50 S.znh-f^t ttjv d-oypaciY.] Tot-JT« Mcdart. Erhsch. teils ist Timoth./. 1036.o'djr/. Erb. Harpokr. d-sypa'is laü-a ~po? ßr^pt-TTior^v i'yovTa ccjto'v. (Fr. § 4. (/. S. <z-o»a3t. 55 S. von der Aufzeichnnng von Vermögensbeständen oder Geldbeträgen Juristische Bednreh Beamte oder Private gehraucht ^'^. tov av/yi-<x. Trapez. 39 S. das Verzeichnis Insbesondere aber entwickelt sich aus der Teilnehmer ^^ . steht äTroypa'^tiv bei der Antidosis für ä-ocf-atvciv [Demosth. nicht.v ist. die Klagschrift an die Strategen. ä-oYpc(']/o(a)}ai und ähnlich öfter auf attischen und anderen Inschriften. ApoJlod. sondern wie das folgende u. 289.aa~oi ä-oypc«']. 185. 819.

d-o- 7pcccpca»oti cpo'vou ot'xr^v Antiph. 131 die "Worte des HarpoOT^ij-otpyo. 480 f. 237. 87 S. ij. 783. IV \). iiva 17. be- V u. tÖv bei äpyovxa dr£ypd'i/av-o.apyo-. S. Etym. == Schol. Böckh Stil.TjV S. S.) Danach von den Denunziationen im Hermokopideuprozefs bei Andok. das Vermögen eines Privaten ganz oder nische teilweise zu dem Zwecke aufzeichnen. Onet. Isai. 24. S. 44 S. liypomn. S. S. Chor. Aristoph. u. y. iTToypa-^et. IX 2 S. ein richterliches Erkenntnis auf Konfiskation herbeizuführen.ivr^ fAT. V 13 S. Von dem Einreichen v. 754 D (Anm.ay. Diese Aufzeichnung konnte in zwei verschiedenen Fällen geschehen.OEic oder ijltjVU&E!. [Plutarch] Seguer. Lysias g.opiav 7-^czvt^eiv. d. 34 S. S. 18 und öfter (d-oypacpr^ § 23 und von denen des Agoratos und Menestratos. gemeint ist. 33 S. o£tvov — ToüTov — 84 7. Entweder erfolgt die Apographe auf Grund eines Richterspruchs.v g. wo ciaayYE/. 786 f. 9. 506). 31 f. 10. V. die dann im Wege der Diadikasie gegen den Fiskus oder der Enepiskepsis. Oder aber die Apographe verfolgt erst den Zweck.. 5. 260. 19 S. ziehe 834 A toj oe or^lx(i^y^o dTiocpfjvai -zr^-j oüatctv aüxotv. 37 oiJToi oe td. I 17 d-oXei-iiv o^-m rpö. 1148.o(acav vom Archon. 12) 80 95 f. Myster. (j. 745 A. VI 3 VIII 13 S. 855 B. Ebenso 8iotf. 2 S. . als ein dem erwälintea Dritter auf einen Teil des zur Konfiskation aufgezeichneten Vermögens als sein Eigentum Ansprüche erhel)t. 1147. (Hesych. Piaton freilich verordnet in den Gesetzen diroypatpat sogar alles beweglichen Besitzes. aber auch oi7. S. auf die keinerlei Spur hinweist. 35 ff. 8. 470 und öfter. 199. wie in der zuletzt genannten Rede des Lysias. 13 28 S. d. der sie registriert 41 -po. — dtTroypofciEaHat [Demosth. Hier ist wiederum ein doppelter Fall möglich.vjat.c u. Kil'ostr. 466. o/^. C. 19.] 17 S. die in der Obhut der Xomophylakes sind. damit es für den Staat eingezogen werde. 463 f.o'jpYwv. £t. Ägor. 7. -rr^v i'io'j/. 46 S.7:oypc('l/C('. 513. droYpa'-pd. v. dann ist airo-^pacpi^ das Verzeichnis der einzuziehenden Güter. sie geschieht dann ex officio durch die Demarchen ^^ und kann zu einem Rechtsstreite nur insofern führen. 56 f. 15 S. Euerg. XI 1 S. Ebendarauf ich kration £7ioiO'jv-o mit Bake Sehol. ^z-oypa'f/j' tj yvjrjij. 664 hatte aus ihnen die Existenz eines von den Demarchen geführten Grundkatasters erschlossen.302 Zweites Buch. M. 28 S. Ji. 868. 850 A. I^ S. Die Klagen. (d-oypcfcsT. durch den bereits auf Konfiskation erkannt ist.j. 788. 790. einer Tötungsklage S. 43 S. Twv h ExdaTw OTJu-ü) •/(upt'duv. 17 S. Wolh. 10. 914 C. ^2 In dem Erkenntnis gegen Antiphon und Archejitolemos S. 10). Tr. bzw. auszutragen sind. S. Lex. eines Volksbeschlusses. speziellen Gebrauch des Verbums die techBedeutung.

Srjac'JTjTat tc( tivo. Ebendahin gehört öo)q. 17.'j. Anärot.ott is^a-w ct-j-oü droypacpT] ttj. am häufigsten begegnet unter den Beispielen von Apographe. 752. 198. so entstand auch aus dieser Apographe kein Rechtsverfahren.~'x a öcist/. Anclrot. u.- f/. 593. 43. 606. die unten zu besprechen sind. Aufser den Fällen des Polj'ain und Arethusios. 77. '^ Aristot.? oüata. 9. 705 (Anm. 3).v. die der Schriftklage " Lex. oüai'a. S. dStx. 4 S.. v:^) A \i. tq ^r^aoaiov. d. Widersetzte sich nun niemand einem solchen Autrage. S.yr. Fohoch. 303 Entweder befand licher sicli ein Staatsgut iinrechtmäfsig in dem Besitze eines Privatmanns. a. 612.34 C. 22 C. waren sehr mannigfaltig. V S. Lysias S^u. Trpo? toOto tö dtppptov Tcf ßo'j^. g. A. ti otV/]. S. 34 476 Z. Seguer. Die Gründe aus denen dies letztere geschah.'jptav sv -^ osT — rä. 61 Euxen. 43.cd eToo. 43. 7. u. g. 193. 6 S. 166 S. 591. 81 Ib Z.£'JO(Jt^v(üv ^'' Harpokr. f. 1. Seguer.ci £(. r^ = Lex. Um solche Anträge auf Konfiskation allen zu rechtzeitiger Kenntnis zu bringen. iartv ä-Ciypcc^Tj.jiv -/. gewordene Staatsschulden^*. 16 A. unrechtmäfsig an. II b. Hyper. 4 dvayiYvtoCy. Die AjJOKiaphe. 14 S. den die Gmimatiker allein erweise . f. o-av Tt. M S. 609 = g. S. v. waren die kompetenten Behörden angewiesen. 808 d Z. 168. Euxen. g. ~pö.c'.. Nicht zu erkennen ist der Anlafs zur Konfiskation von Erasiphons und Eukrates Vermögen. der. 122. die Stellen der Seeurkunden über die Apographe gegen Demonikos (j. 1347. uiotv . VI S. 426. so veranlafste sie ein Rechtsverfahren. 4. 13 v. 7 'j. Neaira 7 C.o-t ok /. ctvocypa'-pT. 31 dTroypotcpYi yivsTai ty. oder es sollte auf (Irund gesetz- Bestimmungen das Vermögen jemandes ganz oder teilkonfisziert werden. ^* Über die und Lex. ri. 1^ Lysias uno}. Demosth.Drittes Hauptstück. II n. C.TSj'[[A'oz\>i Apographe gegen Staatsschuldner auch Suidas Seguer. JBoiot. ä-oyporcp^j tojv or.ojAsvcu. 21). . 1. Demosth. S. 21 und die Fälle in den zwei sofort zu nennenden Reden. die unsere Quellen nachweisen. E. . g. Damit wird Apographe zu einer Form der öffentlichen Klagen. 199. die das ebenfalls a-o^pacp^ heifst^^. Mitg. griff aber jemand sie als fällig wähnend^. sie in den xupiai IxxXr^ci'cd verlesen zu lassen ^'^. 20. Die anderen Belege betreffen Fälle von Unterschleif oder sonstiger rechtswidriger Aneignung von Staatsgut ^^. lOlo. Hyper. 6 (Anm. Timolr.

was sie sei rechtlich erworbenes als Staatsgut in Anspruch nehme . ooto. . statt 21 ö lvayd|j. 220) Vorschlag u. Ganz unannehmbar ist Bakes (p. Es hätte also gegen Aristophanes Schwiegervater auch eine .£vo. äTiEYpaciev. und sein . i-^j'jf^i. Die ganze Notiz verrät sich aber als blofse Vermutung des hier w-enig unterrichteten Grammatikers. Der Rede über das Vermögen des Aristo- Aristophanes Vater Nikophemos waren auf unbekannten Anlals hingerichtet und ihr Vermögen auf Antrag des Aischines gegen den die oben erwähnte Rede des eingezogen worden Da aber die Höhe des konfiszierten Lysias gerichtet war. tois »jEafxoHsTai. Agor. sein Schwiegervater also auch nichts von demselben entwendet haben könne.304 zur Seite tritt ^^. M. "*' Dafs auch dieser Nachweis des ßechtstitels den Namen Apographe geführt habe. Denn öffentlich ist jeder Eeclitsstreit. tto&sv sy[£i xrj. wie denn auch Dionys die angeführten Reden des Deinarch zu den öffentlichen rechnet gleichfalls ^^. ^® Nichts dagegen hat es auf sich. bei dem das Interesse des Fiskus konkurriert. dafs die demosthenische Eede gegen Nikostratos unter den i)nvatrechtlichen steht. ypacio:. kam Aristophanes Schwiegervater in Verdacht einen Teil desselben beiseite gebracht zu haben.. {Fr. Tipo? toIs suv- äroypacpo!. Der Einspruch gegen eine Apographe war Die Apographe der ersteren von doppelter Art. Diese Art der Einrede linden wir in zwei Reden des phanes Lysias.d'lzTO YP<^?^s sypctcpeto äTroy^a'^i. ypocioasvoe. Die Klagen. sondern Privateigentum aufgezeichnet habe^^ liegt folgender Rechtsfall zugrunde.oi. 70 S. bei Harpokr. wie es bei der Enepiskepsis aufzustellen war nach Etym. S'jxci-^avxcüv ioiii. /y otV-oc? (oio. dafs mau nachwies. entnahm Meier aus Harpokrations Ausdruclc dKoypacpTjV TroiEiTai ö ivocYO[i. a'jvoixoi 5r/. äTroyp^'fwv. gegen die sein Sohn sich mit der wieder von Lysias verfafsten Rede verteidigt. das.£vo?. Ders. Zweites Buch.) rpo. da diesen auch die Reden gegen Theokrines und Neaiia irrig zugeordnet sind. Art bestritt man dadurch. nicht höheidafs das Vermögen des Aristophanes sich belaufen. der wohl an ein ähnliches Verzeichnis dachte. y. 488 oaa. xana^oXi]^. '^ Lysias 7j g. av£U dyüivoi. In ihr wird der Kachweis unternommen. Auch gegen sein Vermögen wurde darum eine neue Apographe eingereicht. y^v^i^aia xal roaoc raÜT« zXr^. Privateigentum ^°. die Apographe mithin nicht öffentliches. Vermögens hinter den gehegten Erwartungen zurückblieb. 65 v] S.

sondern es soll die Verzeichnung des wider das Gesetz ausgeliehenen Geldes mit der Phasis verbunden werden.Tjta. vieles sich im Privatbesitze tiskation Staatsgut Der gleichen Art der Einrede des Philokrates befinde. or^ijioatwv Danach dürfen wir auch bei der Drohung des Androtion /pr^aaTtov. 6) an das Anstellen Dagegen ist mit den Worten des Gesetzes bei [Demosth. mit 11 S. dafs er nur das dem Staate Genommene zurückzuzahlen haben werde. ttj. Man sieht hieraus. 832. Lahr. Seite gebracht. § 61 S. 14 S. w^erden. dafs die Apo- graphe ein milderes Verfahren war. der infolge Philokrates. Die Apographe. tt]v csoiaiv -/. die auch Strafe an Leib und Leben im Falle der Verurteilung zur Folge haben konnte. gegen Leute. S.ctl ttjv aTroypa'-pTjv toO öi^jyj^Ao'j ttoo? Tius ^-ifjL£/. soll konfisziert in einer von gegen ihn anhängig gemachten Klage wegen falscher Vorladung verurteilt worden war. 834 vgl. wähi-end die Apographe ihn nur mit Verlust des Vermögens bedrohte.] denken. § 8 f. also von jenem vieles auf die die Kongeworden sei. 15 slva'. ein ihm gehöriges Gut sei dem Vermögen. 305 Genau entsprecheod ist der Sacliverhalt bei der Rede gegen Da das Vermögen des Ergokles. sondern auch am Leben gestraft werden müfste. nicht gemeint. Das Gleiche ist der Fall bei Philokrates. von dem der Sprecher behauptet. E. nicht an die Staatskasse bezahlt hatte.Dr-ittes Hauiitstiuk. Diesen Fall haben wir in der unter Demosthenes Namen erhaltenen Rede gegen Nikostratos. äTr^Ypoc-i^ttv osa <rsziXz-o Ia. die Apographe eingebracht. während er von Rechts wegen nicht allein um Geld. (Demosth. als eine Ypcffr) xXo-^. 832 a. 941. seines Besitzes verurteilt Avorden war. (/. wenn er behauptete. . Apollodor macht die Apographe. zu der er Apollodor Sie nun greift der Bruder des Arethusios Nikostratos als Schriftklage auf Unterschlagung öffentlicher Gelder angestrengt werden können. dafs aufser der Phasis auch eine Apo- graphe als Klagform angestellt werden solle. einer aucli durch eine "Rode des Lysias unterstützten Eisangelie zum Tode und Konfiskation sich als unter aller . gestellt hatte Erwartung gering herauswurde gegen den mit ihm verschwägerten weil er von Philokrates. konnte sich auch ein Dritter gegen die Apograjjlie beider Arten bedienen. das durch in das Verzeichnis des zu konfiszierenden Vermögens mit Unrecht aufgenommen worden. 612. einer Apographe 'ip/ji. die Amter bekleidet hatten. der ihn als Privatkassierer hegleitet hatte. 51 S. weil Das Vermögen des Arethusios er die Geldstrafe.

infolge einer ist.S. dessen Vermögen konfisziert worden war. 66-5 begriindete. Schmähungen. A. h. über das Vermögen des Arethusios Entscheidung noch schwebt-^. dafs er die Rechtmäfsig- Apographe erkannt die aber keit der Konfiskation selbst bestritt. oder überhaupt in Abrede stellten. der zur Anstellung öfientlicher Klagen berechtigt war. dafs er gar nicht Staatsschuldner Apographe damit zu sein behauptet. 124 f. die Rede rechtfertigt die Apographe gegen diese selbst angefochten d8i7. Die Apographe konnte von jedem Athener. Zuweilen wurden. be- 2. um durch dessen Einziehung sich . der Sprecher von Lysias oyjtxoat'wv über- schriebenen Rede aber den Weg der Diadikasie beschreitet. Dagegen konnte die zweite Art der Apographe von dem durch sie Bedrohten selbst dadurch angegriffen werden. gemacht werden.aT«)v Wenn hier die Apographe irspi i ist. als dem Arethusios gehörig mit aufgeführt Einrede. so erklärt sich die Verschiedenheit in des Rechtsmittels offenbar daraus. Die von Böckh I. da die Epibole selbst ungesetzmäfsig und darum von den Schatzdie Schuld zu tilgen. die er an. indem er behauptet. zwei ihm gehörige Sklaven seien in der Apographe .>j[i. Polyaiu war wegen gegen die Strategen erlaubt hatte. . 23 S.306 Zweites Buch. dafs letzterem Falle auf Einziehung von Erasiphons Vermögen bereits. Da er diese nicht innerhalb der Prothesmie erlegte so stellte jemand gegen ihn die Apographe an d. Aber in dem ersteren Falle befand sich der Sprecher von Lysias Eede ohne Frage und betrat dennoch den ftir ihn wenig vorteilhaften Weg der Diadikasie. . Polyain greift die meistern der Göttin getilgt worden sei.Hierdurch erledigt sich die Annahme von Meier. von Meier u. um zwei von ihm beanspruchte Grundstücke vor der Kon- fiskation zu bewahren . zeichnete einen Teil seines Vermögens auf. dafs auch die Apographe eines bereits eingezogenen Vermögens von denen habe bestritten werden können. 117. dafs das von ihnen in Anspruch genommene Gut jemals dem in gehört habe. unrichtig an. die entweder zu dem konfiszierten Vermögen demselben Verhältnis standen. Mie privilegierte rfandgläubiger zu einem im Konkurse begriifenen Vermögen. Die Klagen. wie im ersten Buche ^^ gezeigt ist. Dies ist der Fall in der lysianischen Rede für den Soldaten. von ihnen in eine Geldbufse genommen worden. Richtig im wesentlichen urteilte Platner II S.

die Gefahr. dafs die Demarchen zur Anstellung von Apoden Fällen verpflichtet waren. wenn er nicht den Pdchterstimmen gewinnt. . Aber so wenig sich diese Voraussetzung in Betreff der beiden Sklaven. und berechtigt nicht zu einer Scheidung der Jurisdiktion. Etym. Nr/. so wenig ist jene Überschrift entscheidend. versucht war. Bei dem gerichtlichen Verfahren hatte der Urheber der Apographe die Rolle des Anklägers. 307 sondere gesetzt. Er verfällt nämlich in die Bufse von tausend Drachmen und in beschränkte Atiniie. in denen kein anderer Ankläger sich fand. . wie für die Parallelstelle von den Poleten 47. anfserdem in den H. er2-5 ^TpotTov weisen läfst. Wie der Ankläger des Philokrates. -* vgl. oder ao^Xo^si?. 10. wie sie früher in unstatthafter Weise von Bake p. Stelle gesprochen. die des Angeklagten mochte diese Einrede nun von dem. Die A])Ofrrai)lie. gegen den die Apographe sich richtet oder von einem Dritten ausgehen. M. um dessentwillen er die Einrede erhebt. Behörden '^r^xr^-ai zur Ermittelung In des der sind heiligen Kassen vorenthaltenen öffentlichen den Staats. V S. sofern er das Recht verliert. . Seguer. da es keines- falls sich um eine Pönalklage handelt. Anm. S.und Eigentums niedergleichen Zeit. 116). 4. S. Wenn Aristoteles 52.80 f. so hat offenbar auch Apollodor gegen Nikostratos an erster die welche letzteren nachzuweisen im . . Ankläger in diesem Falle ausgesetzt ist^''. 3 der Vergleich mit den erhaltenen Urkunden dieser Behörde erweist. . 12.ound liefs darum den Bestreiter der Apograi)he dann als Kläger auftreten. beruht lediglich auf den Glossen Lex. die Nikostratos in Anspruch nimmt. 265. für Anfang des vierten Jahrhunderts lag die Jurisdiktion über Apographe in den Händen der aufserordentlichen Behörde der auvSixoi (S. der. 20. 1 nur von der Konfiskation von erklärt sich deren Nennung a potiori.denen höchst wahrscheinlich eine Verwechslung mit der Aufzeichnung zugrunde liegt. A. je der der nur der Ansicht. 199. die die Demarchen mit einem schon rechtskräftig konfiszierten Vermögen vorAviederliolte graphe in zunehmen haben.Drittes Hanptstück. u. welcher sie bestreitet. Häusern und Grundstücken redet so Das Gegenteil folgerte Meier aus der rberschriit -f-o. wenn er nicht im Besitze des Gegenstandes ist. 222 ff. . 237. Teil er fordert in den Schlufsworten die Verurteilung der Gegner fünften und läuft.änden der Elfmänner 2*.

öXei oc'-pir^i/i. 2^ Harpokr. TrapotxaxaßoXT. ^<'.(Lv toO blofs jj-t^oe-ote [j-tjOev« a\i%ii ürsp ^[^autoü ypd'bas^ai. P . nicht mit Köhler dv. 2 S. kann nur den betroften haben.i A.ßo/. das unter dem Namen Ttapaxa-:7. 1247. A. 2'imoth. Kikostr.. 34 xv} Lysias Polioch. IV t7 tpi'a . Weiteres darüber in dem Hauptstück über die Gerichtsgebühren und Succumbcnzgelder. Seguer. dafs in d. y. an die Staatskasse fieP^. ^loroÄtot Worte. ö rr/. twv vofxwv ^oiojTTj czTTOYpaii/avTi yt'yvEtat t-^ t. Hier nur dies.(uv -zffi ciroypa'^r^. 16 A.aepr| et S. f. -'' ein g. [Demosth. C. S. 26 [Demostli. sondern nur den privaten Kläger treffen. Die letztere Stelle widerlegt zugleich die Auffassung von Böckh S. [Demosth. wie nur dem letzteren die Belohnung von vollen drei Vierteln des zur Konfiskation aufgezeichneten Vermögens zuteil wird^^ Das Succurabenzgeld aber.Eva si? £7rtTtat'ctv. der auf ein vom Staate eingezogenes Gut Anspruch erhob. a.] 7. 7 ä7r^Y(pa'i'Ev) zu ergänzen ist. 1 Hyper. 777. 519. d. nicht den. 1 S. 606.-o. 18. bemerkt. I. R. 14 S. der wieder eine öffentliche Klage anzustellen diese Ahndung nicht den ex officio sich einer Apographe widersetzte.] rin ir. die trotz der inkorrekten Wortstellung nur den Erlafs des dem Kläger zukommenden Anteils bezeichnen können. 1198.u. 188. 811c 2.-^ oder sYT'jrp z7. der eine Diadikasie gegen den Fiskus anstellte. 5 S. 119 doEiXc lloA'JEUv. der den Lohn des Klägers nur von versteckten und vom Aufzeichnenden aufgefundenen Gütern gelten lassen wollte. erlegt werden mufste. C.-aßoXrj von dem. 0.308 Zweites Buch.tyipd'fz-zo) in dem Sinne aerario ob bona publicata litem intendit. und falls er mit seinem Ansprüche nicht durchdrang.] (j. Natürlich kann handelnden Beamten. u. Euxen. I. der weder durch den Zusammenhang gefordert wiid noch in dem Worte enthalten sein kann. 5. 10 IxivoOveuov av iitpi te yiÄi'tov opa^(j. 3 a. II n. a. 44. 5. yiyvofj. oiTzo-ipiiloLi T7 iv. letzterem wohl nicht C. Z. übertreibender Ausdruck. Ttöv vo|j. II n. Die Klagen. wie Thalheim a. Inschr.al //. 1246. Anm. Lex.

S. Sauppe 0.ov ci'vTa ßou/. 313. 833 E oö. p. die andere ebenda S. unter den verlorenen aber war die liede des Lysias -pö? (sdaiv -vjv Tou opcpayixotj orxoi» eine Verteidigungsrede bald in dieser klaget Auch das Wort 'fatvsiy wird von jederlei Anzeige einer eigen- gebraucht-. zh Aav. bei Hermann de emend. zu fassen. 79 ff. S. 468 und in der Abhandlung Kl. im Titel der Piede des Deinarch -/. 7 und Etym.£vo'j. nischen . rat. Lex. Doch eine wahrscheinlichere Vermutung über die Veranlassung jener Rede gibt A.. II p.S. o 254.. oder in dem Ratsbeschlufs über Antiphon und Genossen bei [Plutarch] Leb. IIP S.o- 47 f.cocc'aovct 7. über die Phasis gehandelt.7X.aicr. 130 ff. Soph. d. rJoÄ'j£'J7. Die Phasis. Antifj. die auch Lex.TYjOE'. Photios 1. 667.o'j richtig wäre.o'^oi^z'. -tva olos töv XayovTcuv ävEr'. = . Suidas 1. — flf.-ou dTtocsaai. Von den auf uns gekommenen Reden ist keine weder zur Begründung noch zur Anfechtung einer Phasis gehalten.v zl ti. gr. . 14 '^at'vo'JS'. 10 Eedn. 838. cpcft'voustv Ol STpatr^yoi -p£3ߣ'jojj. 2 Xenoph. tojv vofAiuiuv. vgl.Xtov Tis iXX»— y. wäre ä-o-^aai. jjiv oi '^üXctp/c-'. S. Kyriip. 46. A. 788. wenn ihre Identifizierung mit der Rede /. 2ö. Seguer.j. 324. Schäfer Demosth. dr. Von Neueren hat namentlich Böckh an verschiedenen Stellen des Staatshaushalts.e'Jciv (S. 11. Gant. Bei den übrigen liegen zwei Glossen vor.aaTov xal -riöv fyv ö ßo'j/. Häufiger steht in diesem Sinne ä-o'^atveiv wie in dem aus Lysias bekannten Passus des Buleuteneids ir. sV. •(zuiz^a^i. 16. 346. die eine bei Hari^okration. 315. d'/. Sehr. V S.o. bald bezeichnet es das Anstellen ^ Von den Grammatikern gibt die eingehendste Notiz Polhix VIII ganz unbedeutendes Eustathios zur Od.£vo. M. t'. über die Laurischen SilberbergiverJie S. besonders I. I 2.Viertes Hauptstück. 53 ff. 50 wiederholen. In der tech- Bedeutung von 'jioiai. Gr. V S. und aus der gleichen Quelle Lex. 318.

1897 p. . dafs auch bei ihr der Beschuldigte vor die zuständige Behörde vorzuladen und dieser eine Klageschrift einzuhändigen war. ^voeixvüsiv g.~l. Auf Ahndung von nur mittelbar und unmittelbar persönlichen Rechtsverletzungen war die Klagform übertragen zum Schutze von Waisen. Die Klagen.o(VTi elvai tö. 1325. 3Iakart. a. oc^aeu. Myster. I.jv^opo'js twv (j'jij.. 15. tümlichen Klage mit dem Namen cpa'ai?^.£v ö jio'jÄoaEvo. 41 ff. XXVII (1904) ]). d. 28 toT Se cpVjvofvTt v^ svDafs aber auch im übrigen griechischen Eeclite o£'!. a. * Theolr. die den Gegenstand der Klage sowie die gleichfalls Phasis hiefs Namen der Ladezeugen enthielt und *. 80) Z. mit einer Reihe von Beispielen. 745 A Um Oe Tt. r^ixtaea. Bull. 998. gegen Vormünder. 5 ft\ Pollux a. 552) Z. twv csaväivTcuv gebiihrt dem Ansteller einer Phasis wegen Übertretung der Emporialgesetze g. 13 S. Es galt dies wenigstens für alle die Fälle. 0. belegt Ziebarth Popiüarklagen mit DeJatorenprümien im Hermes XXXII (1897) S. die gleiche Regel bestanden hat. 14. die des öffentlichen Schutzes bedurften. 85 und Gortyn Am. 1337. ivosicet. 88 S. 220 hinzukommen. 99 (Dittenberger n. 609 ff. A. journ. 16) die Bundesurkuude C. So verordnet auch Piaton Ges. 23. Anm. 546 Z. I 87 S. Magnesia [Demosth. 28 und in einem nicht mehr zu bestimmenden Pralle C. 45 S.'iyw^ gesetzt ist. 22 (Anm.] Theoh: 5 ^ Ti ^t^\x[(Jr^ n. Vgl. 203^. TjaicJcatv 7. äTietO-^ -ro'Jtw ru3 voaoj. Daraus zunächst für das attische Recht eiueu allgemeinen Schlufs zu ziehen berechtigen auTser dem Gesetz bei (Demosth. Nam. 1323. dafs dem Kläger die Hälfte des dem verurteilten Angeklagten genommenen Gutes oder seines Wertes. worin ihre ursprüngliche Bestimdie mung zu erkennen öffentlichen ist.erie. die das Vermögen ihrer Mündel gar nicht oder zu gering ver^ Daher Zusamnienstellungen wie V. und der Vertrag mit Keos n.. 192. 554) Z. Demosth. ypccj.. Andok. Aristog. wo auf Erwerb oder Hypothezierung von Grundbesitz im Gebiet der Bundesgenossen cpcfat? 7:p6s xoy. cpavsT fj. 793. ilOO (Dittenberger n. Tlieokr. a. 14 S. S.310 Zweites Buch. A. v.] g. in denen die Phasis gegen die Beeinträchtigung staatlicher aber der Phasis von Interessen sich richtete^. Hell. 3. d. ff. II n. I. die Hälfte der ihm auferlegten Geldstrafe zufiel. Mit der Schriftklage hat die Phasis gemein. E. Der charakteristische Unterschied den übrigen Formen der öffentlichen Klage scheint darin gelegen zu haben. i~\ trüc. 1074. corr. V 13 S. v. yp^cpeaftat. 17 (Dittenberger Syllß n. 42 ypotcpat g.«''.tj. 18 und ohne g. of arch. ct-ayioyat y. II n. csoEivetv. 71 S. Boiot. zu denen noch die Belege aus Magnesia Inschr. bzw.

bzw. u. 10 den Ausdruck i^nhz tiöv . Fantain. ^ Hierhin gehört der Fall bei Isokr. habe ich schon ivTÖs Tüiv [j. (b? Unmöglich ist es hier und bei Demosth. von Meier 1 Kaixi'Xtos oe (csaaiv) cprjOtv sTvai -zTiocpEpo'Jst y. I. Kallim. Nausim. 132 55 f.otva x/. S. f.Viertes Hauptstück.£te5/ov bietet [Demosth. der sich auf Lysias angeführte Kede bezieht. aber nicht durch eine Phasis. 6 K. fand eine 'fa'aic op'favixoo In war die Phasis auf Wahrung und kam somit zunächst gegen die in Anwendung.ETotÄXov. A. 14. Euxen. nicht vom Staate erpachtetes Bergwerk bezogen in und die fjLETpojv dem oben wiedergegebenen Sinne 22 3. 44 csr^vavTos Wegen y^P A'jsavopou tö 'E~iy.] g. wurde Diphilos von Lykurg angeklagt. Dies mufste ^/. bis auf Ardaillon Mines du Laurion (1897) p. aller Was in 0. Fall dieser Zuständigkeit haben wir es zu be- wenn mittels dieser Klagforni die verfolgt werden. was mit C'obet an beiden Stellen einzusetzen schon die Übereinstimmung der Überlieferung verbietet. zur Stützung der seit Böckh herrschenden Meinung von dem Staatsbesitz keiner Weise aus.jl£-c</.Xou — Worte ivzoz twv Eine Bestätigung vA-fUi toü orj[j.otl or^aoaia asTaXXa 'j-op'JTTOvTiüv y.c(-ö: richtigen Herstellung "(üv 17. 23 nach der unzweifelhaft r^v t7. 3 und wohl auch in der sehr verstiinimelten Inschrift C. wie von Böckh a. Cantabr. ohne einen rechtlichen Anspruch auf dasselbe zu haben ^. 977.aax'xL £yvioaav foiov eIvoci tö jj. Ersteres nach Lex. 14 und Ilavpokratiou. 843 D. . wohl auch gegen welche ^ Demosth.to. 7. 10 Jahre verpachteten Bergwerks kann keinesfalls zuletzt Ardaillon a. Nur als erster Linie aber fiskalischer Interessen gerichtet einzelnen trachten. gedeutet.wv. o-av öpcpavr/. g. Die l'hasis. [Plutarch] Lehen d. S. an zweiter Stelle genannten Lexikographen. 35 dieses Vei-brechens C. 3 S. 991. 10 Redn. IT n.£Tpcov T£-arj.£'j- die Entziehung eines auf als a. da er zum Tode verurteilt wurde. 172 allgemein geschieht. cf. [j. Da nach Hypereides im Gegensatze zur Klage des Lysandros oi ov/.pctTO'j. vor- behaltenen Gebiete anlegten^. 0. 1039. reicht . die ein Staatsgut in Besitz hatten. . 23 S. Konfiskation bezeichnet werden. 30 S. 667. -7.öiv ^ oty. S. 311 ofxou statt".aSloXo'j tiöv y.u£TaAXov toö IlaXArjVtü). Das andere nach Hyper. Zu eng aber definiert Hai-pokration /iyE-ai f^iv -/otl im r>T^\j.EZTovTwv und den Anm. Xenop. Bergwerke bemerkt hat. pachtet hatten. l'hain. . tcüv [XE-ptov heifsen.rjawj t(vl-l^iJ.aE-pcuv von einem Schürfen aufserhalb der eigenen Grenzen zu verstehen. = — früher die Stelle auf ein dem Epikrates zu eigen gehörendes.'x-oi.x£v<iv. >>£vTo. a. welche ein in den Bergwerken die Bergfesten wegbrachen oder in Bergwerk dem vom Staate als sein Eigentum die.

Die Klagen. 4. ouaav ttjv civ^po. richtiger S.oder Ausfuhrgesetze übertraten ^-. 22 ff.ocpavTEiv (o. Besser unterrichtet sind wir über ihre Anwendung bei Handels. Dionyaoä. A.£voi a'jy. 15. 22 hh/Arjoi yip s-^ -^ -n'iJA yrji'^mzoi tjv iyvn dafs die gegen ein ' o£ou)xu). wie Pollux angibt. E'iTjV^ Tt.S.Eiv dt^toüvTo. Hier traf sie die Kaufleute.. trotz der Verteidigung von Leo N. (S. aussetzung 13 liegt über die Böckh P Die gleiche Vorder bekannten Etymologie von yjy. 79 ff. (u. insbesondere aus feindlichen Ländern Waren einführten'^ ^ Gegen sie war die Ypot'fTj d ^a-oypctcpo'j <j. 11 //. XXXIII (1878| S. ebenso unsicher. oi ij. 819 ff. 1284.v.und Zollvergehen.312 ein von Zweites Buch. Phasis zulässig war. Lahr. von der bei den Schriftklagen der Thesmotheten zu sprechen '" /j Lex. bleibt.£vo.. 17 '^aat.) Hiernach mufs aus Isokr. /toptov oJxi'av Tt Ttüv orj[j. das Rückfracht nach einem anderen Emporium als dem attischen nehmen sollte". 0. 5 A.t£ t6 piv TiptüTov Tcapä ij. //. als mit welchem Rechte andere Grammatiker ihre Kompetenz auch auf die ausdehnen. I n. ihnen angelegtes Bergwerk nicht bei der Behörde angemeldet hatten ".ixpov gefolgert werden. ff". flf. o'jtio ßo'J^Tjv T|X))ov oi^&caav dTroDavctv j3ouXo. 61 546 Z.. welche die Einfuhr. Tlif'okr. 542 ist ®7. (Aber V. f| V S. Aristoph. I. 18 (Hauptst. 42 K. dem Sinne genügt Reiskes «'jeäst' 'A>>r)va. ebenso die Bürger oder Metoiken. zu vergleichen ist. besonders 12 S. die zugleich lehren.va. 941. weil es keine Kückfracht nach Athen genommen. in ein anderes Emporium Geld zu verleihen als nach Athen. Verbot eingeführten Waren von dem Ansteller der Phasis mit Beschlag belegt werden konnten.j. scheint mir von Platner II und de Yries de foeneris nautici contractu p.oat'(uv.] a. 415 ff. Bh. die den öffentlichen Gebäuden und Ländereien irgendeinen Schaden zufügen ^". dafs im korinthischen Kriege die Delier den Athenern feindlich gegenüberstanden. ist.. Gesetz bei [Demosth. . iriy ff. a. M. 187 A. 01> auch gegen andere Kontraventionen wider die Bergwerksordnung. Trapez.zTd)lo'j bestimmt. A.(>(fj. Seguer. 21). — -/axa tAv dotxojvTcuv 9 tf. 15 bezeugte Verbot..rj z'iwzr^z zugrunde. os ^sayrj iV£y'jpa^£-(o ocJTÖv ö 66). S. II n. die Getreide anderswohin als in das attische Emporium geführt. 51 S. 1325. 908 ff. welche Geld auf ein Schiff" geliehen. schwerlich heil. Z'i]\(xt yj ö Ypai!. 358 gefafst zu sein als von Böckh I. Das an der ersteren Stelle und (j. 1^ C. Acliarn. ferner die. o't oifji'ital^IrjToüvTo. gleichviel ob Bürger oder Metoiken. 315. 86 A. 31 i. Denn die Annahme von Heffter S. Stellen. das Schiff sei darum beschlagnahmt worden. Ar^/iou.o'j xcti xaftÖ. 6 S.

Alt.). 39 f. Pollux Worte tou. 22 S. S. die Ölbäume über das vom Gesetz hinaus gestattete jMafs umhieben ^^. Aber die Versuche. Andernfalls hätte man eine Phasis an den Aieopag wegen Frevels an den heiligen Ölbäumen anzunehmen. Dafs in solchen Fällen Phasis statthaft war. 433. zweimalige Erwähnung in A. 313 in '^.Viertes Haui)tstiick. beweist doch trotz der offenbaren Parodie für Phasis wegen Xichterlegung eines Zehnten. Bei Demosth. ttccqctiq. der Kontiskation verfiel. die Hälfte des Wertes (Z. erhellt 4. wiewohl Meier das Verbum in dem Anni. nicht tiü zu zahlen sind. JRitt.) Ähnlich bestimmt noch das Gesetz des ttTjvavTi) Hadrian C. 5 A. 38 f. (Die (i runde. Vgl.ay. sind mifsglückt. 1^) II n. 300 xctt az cpatvtu toT. 22. 1074.J versteht 'friere tjv Lah: sich die i'^ri^t^ 'AptaTOvixo. 49 xott oiclosHw ~m &. III n. Ritt. Und nach sehr wahrscheinlicher Vermutung fand auch gegen gewisse nicht näher zu bestimmende falle von Asebie Phasis Anwendung^". in Lysias v. beweisen. 812^ Z. die Echtheit des Gesetzes zu widerlegen gesucht hat. TO TEÄTj (v.if>t (li'ii Zusatz w. Daraus den Seeurkunden einer a. I. Malart. '^ Gesetz bei [Demosth. 362. oj^ctv (/. so traf sie diese doch nur als Organe der Staatsverwaltung. Dafs iu solchen Fällen g. was ^'^ . vgl.i-{i>x-i-i to T^aiau. Demosth. bezeichnen ganz allgemein Vergehen gegen ftediv '^ Aristoph. I. nur gegen seine Vollständigkeit.] g. 601. n. soweit sie haltbar sind. Frö. Das Verbot. auch ohne Zeugnis. beschränkt das Scholion zur anderen Stelle wohl richtiger auf die Ausfuhr in Feindes- land. in orat. Ir^'Lwj unerklärt. n.. l'hasis enthalten mwk. Ölb. 279 die Erwähnung der '^d'j'. wie bereits S. TTpuTotvcatv drocxctTE'j-o'j. twv kpi. Wenn aber Pollux sie zuletzt l. syovTa -AriOxoLc. die Emporialgesetze. dem der Kontravenienten gegen die Bestimmungen über die Ölausfuhr zur Anzeige und Bestrafung bringt. g. 27 S. MotpaOwvto. Fuhr Anim'adv. 4 bemerkt. vorher wiederholt aTjVJciv). für cppct^stv ripr/.tov-'. Dazu Pollux xai (to'js) TTspl Wurden durch solche Defraudation zunächst nur die pekuniären Interessen der Zollpächter geschädigt.oopyoOvTot. das der Scholiast zur ersteren Stelle ganz allgemein versteht. A. 266 A. 286 S. l)i(' Tliasis. C. (Jo mit Böckh ^* Aristoph.ctxoupYoövTa. 230. nach dem für jeden unerlaubter Weise umgehauenen Ölbaum hundert Drachmen an die Staatskasse und ebensoviel an den Kläger (-uj £-£.vopö. 278 (Hauptst. 71 S. 81 Z. Androt. p. Material die zum Schiffsbau Feindesland Als endlich Zolldefraudantcn Phasis wufde wohl auch die Klage gegen die behandelt. oder Waffen und ausführten '*. Fränkel de conclicione soeiorum Atlieniensium (1878) p. zeigt [Demosth. der das Motiv der Schiff a. 2 belegten allgemeinen Sinne fassen wollte. 28 ist. 38. -cpt TÖ ^a-optov -/. töv ßot5t).i einzuführen. 67). und Ladung 0. mit denen A.ia mit Weil cpaiveiv zu schreiben. 143.

gehört ebenso wie seine Kompetenz für Endeixis und Apagoge in die Zeit. dachte schon Meier an Eisangelie. XI 11 S. (Ppcf^stv im Sinne einer besonderen Art von Denunziation zu verstehen. Emporial. mit Ausnahme der Phasis noch der Scholiast gelesen "hat. wegen Asebie vor den Basileus und wegen Schädigung von Waisen vor den Archon^". *Die Klagen. sonst vor die Elfmänner. 13) aber kommt nicht die Phasis selbst an den Rat. so ist dieser Ausdruck auf den ersten Archon -po. 42 K. Platners II S. 19. '» "Wenn Pollux VIII 47 f. Aristoph. bei ausgedehntere Strafgewalt zustand -^ Alle Klagen. 15 Ergänzung des auy. Def dem auch der Rat der Fünfhundert mit der Phasis befafst wurde -'^. sondern nur auf Sykophantie in Zoll-. sondern die Klage über die Hindernisse. 178 n.314 Zweites Buch.und Ausfuhrgesetze vor die Vorstelier des Emporiums. Trapez. wegen des Getreides. bei Vergehen in Bergwerks. alle cpdaei. Bitt.o^avToOvTa. p. 6 K. 20 Im übrigen sind die Belege schon im ersten handelt es sich Kallim. läfst. so auch gegen die Sykophanten gerichtet sein wird man diese von anderer Seite nicht bestätigte Angabe wenig- stens nicht auf jede Art von Sykophantie. . läfst.und Zollsachen und wegen Syko- ])liantie vor die Thesmotheten. werden mufste.. Ysl. die nach einem anderen als dem attischen Emporium Pvückfracht nahmen. in welcher ihm noch eine Fall. um ein Ereignis. durch das Objekt des vorausgehenden Gliedes xiöv or^iAosttov Tt scheitert schon an sprachlichen Bedenken. soviel wir sehen. dem wegen Verletzung der Ein- fuhr. 846 noch Piaton Ges. berechtigt weder Aristoph. solange diese bestanden. 932 D. 22 (Anm. so gehörte die Phasis wegen Aneignung von Staatsgütern vor die Syndikoi. das nicht nach attischen Eni]torium geführt w^ar. Bei Isokr.und Bergwerksangelegen^^. wegen der Bürgschaft. heiten zu beziehen haben Was die Behörden betrifft. Buche gegeben. g. 3 der Oligarchie der Zehnmänner fällt. bei denen die Phasis an- zubringen war. J8 Mit Schömann de comii. 46. 300 (Anm. Bei Isokr. waren. Ath. das in die Zeit die der Sprecher dieser Phasis in die von ihm -1 gestellt den "Weg legte. bei denen man sich der Phasis bedienen konnte. in der an efn regelmäfsiges Verfahren nicht zu denken" war. S. 16). geliehenen Geldes. 197. wegen des auf Schilfe. Woll. töv a'pyovTa gelangen so wenig zu be- ziehen als § 49 oder 50.

S. 22 23 Pollux a. 0. die wegen schlechter Behandlung von Waisen auferlegt werden. verordnet ^lyvEailoj -o jjiv t^.v or/r^v.] tX -'. Lipsius. -^ oIym-j 'A'l/.. dürfen wir auch die Erlegung von Prytaneien für sie als allgemeine Ptegel voraussetzen Erhält er aber für seine Klage nicht den fünften Teil der Richterstimmen. ist für den Beklagten zu sagen. tö sie OS TjtAta'j Auf und etwa noch auf Toü y. dem Staate.. XI 8 S. 468 f. 918. darf man mit Platner II S..Viertes Hauptstück. 2* [Demosth. 15 um so mehr annehmen. Da die Gewährung einer solchen Belohnung an den siegreichen Kläger der Phasis eigentümlich war. Tr. so verfällt er in die allen öffentlichen Klagen gemeinsame Bufse von tausend Drachmen und partiale Atimie. die bei der Phasis Vormünder zur Hälfte den betreffenden Mündeln-^. 928 C für Strafen.o'ji twv vofxujv xä Tj Isya-. 26 § 6 S. als auch Piaton Ges.at <zXaos 'jTTEp a'jT(Lv csTjvetev. 5 a/J.j. 21 . schätzbar -^ nicJits Daher .aTaoixaactijiEvo'j //. nicht gegen sonst allein eine Geldstrafe sein konnte. Freilich läfst Pollux den Kläger die Epobelie in jenem Falle vielmehr und man hat darum annehmen zu müssen geglaubt. was Böckh bejahte. krines verbürgt ist^^.oo.o-wv la-opiov.. dafs diese entweder erlegen . deren Verlust mit dem Verlust des Rechtshandels verbunden war. Meier verneinte. als die bei Strafe .vr^aiv g.'. ivA-ziiiiv. 1823. Leo!. -poTcÜEr/. So für die mit Prämie verbundenen Fälle der Phasis Böckh lS. abgesehen von der Konfiskation Handels- Übertretung der und Zollgesetze eintrat. dafs er für den auf ihn fallenden Teil der Geldbuise Prytaneien erlegen solle. a. aber ohne jene als Regel aufzufassen. 19. die durch Zolldefraiulatiou oder Sykophautie Geschädigten geht Pollux § 48 t6 xiar^Hsv ifi^t-zo twv äv. sondern auch eine Leibes. ~oi 'jizfffipzitv xö 'AttixÖv Lykurg 157. wie durch ausdrückliches Zeugnis der Rede gegen Theo^•''. Die Phasis. Fraglich konnte nur erscheinen. 87 27 S.o'j[A^viuv El 7.OL si. Attischts Recht. Dals aber dem Kläger auch bei der Phasis gegen Vormünder eine Belohnung gewährt worden sei. Was den Kläger angeht.3'j toj -cc. ob auch in dem wohl nur bei Zollvergehen oder Sykophautie möglichen Falle dafs der Geschädigte selbst die Phasis anstellte. zur anderen Hälfte dem Ansteller der Phasis zufiel. .•/. 315 wegen Ausrodens von über ihre Folgen dafs die Ölbäumen.und Ehrenstrafe"*. Phorm. so verordnet das Gesetz über den Schutz der Ölbäume.

486 .. sofern dem Kläger die Hälfte des konfiszierten Gutes oder der Bufse zufalle.316 Zweites Buch. I^ S. 152 t. oder doch nebenbei verfolge. dessen Ansicht auch Böckh als sehr folgerichtig anerkannte. die Klagen zähle. wie bei der Phasis im Interesse von Mündeln. entweder selbst der Verletzte oder durch die ausgesetzte Belohnung interessiert war. andernfalls habe ihn die einerseits zu den öffentlichen dadurch unterscheide. dafs sie Bufse der tausend 28 Drachmen getrofifen. Dagegen beschränkte Meier die Zahlung der Epobelie auf die Fälle. anderseits von ihnen sich den Vorteil einer Privatperson entweder hauptsächlich. neben der Bufse der tausÄid Drachmen oder in gewissen Fällen anstatt derselben zu zahlen gewesen sei^\ Indessen sprechen überwiegende Gründe dafür. 2'^ Die erstere Ansicht vertrat nach Vorgang von Böckh und mit Zustimmung noch von Thonissen Revue de le'fpslation 1875 p. So zuerst Heffter S. Die Klagen. 190 f. dafs vielmehr Pollux oder sein Gewährsmann sich eine Verwechslung beider Bufsen hat zuschulden kommen lassen ^^. in denen der Kläger ein Privatinteresse durch die Phasis verfolgte. Schömann und machte dafür die Doppelnatur der Phasis geltend.

sondern die Handlung. teils in den Fällen. b) Tijj i'jXtii. K. g. 146 S. 6. Endeixis und Epheg-esis. svoeoEiyijivo./£v yip -/cc/oOpyj.* tov o' evosiyUsvrct dTrayOsvTct 0fj5ccvT(üv o't vifjv/. 3). E. ins Gefängnis gehen mufste. 1325. und über die Befreiung von der Haft durch Bürgenstellung ebd. r. gegen Agoratos ist in der Handschrift ivoct^tto. Aristot. 2 g. v.4. 32 B. sowie vorkommende F. gelegentlich wohl auch die eine an Stelle der anderen genannt^. 91 S. J'laton Apol 20 S. 504. 12. g. 29 C. Weiteres darüber im dritten Buche. 44. 6 sagt der Sprecher. e'j-fj o[V. das bei ihnen einzuschlagen. wenn er nicht drei Bürgen stellte^. g. 745 a. 11 S. ^ Vgl. 144 S. Die Rede des Lysias überschrieben. Ihre Ähnlichkeit zeigt sieh teils in der Art des Verfahrens. deren . 14. 39). In ersterer Hinsicht stimmen sie darin überein.'j. inxvi r^ ci-aYiuyT. v. 24 (Anm. Bei Antiphon Ilerod. 'ir:~r^y\)i'. Timokr.pliegesis stehen in enger Be- ziehung zueinander und ergänzen sich gegenseitig.-/. gleich die Rede gegen cpovo-j eine Erm. 745. und der Angeklagte. in denen sie zulässig waren. 9 S. TTpoasYi-jfpa-T' ctv h zoh v^iaoi. 707. Demostli. In bezug auf ihre Zulässigkeit ist den 1 Andok. obApagoge gerichtet ist. Mijster. 21* -Jj S.Fünftes Hauptstiick. Y'ip 'Kthtiij-ov svoEOir/Hoc. Demosth. obwohl . Lept.-/jaic) vorkam. 38). Vgl.] Brief 5 v»-' 'Ap'irvj. Athen. Timokr. Theokr. Die Apag'og'e. 745 a. dafs bei allen dreien keine Vorladung (TTf>oax>. 29. welche ein jedes der dal's Worte bezeichnet. 9 (Anm. Die Klagarteu die seltener der Apagogo und der Endeixis. 1489 a. Darum werden die beiden erstgenannten häufig nebeneinander erwähnt^. E. 156 S. Hyper..ct't [Demosth. Stelle vertrat. oj!)' ö'kov £vott. ttj-jw-tov . (Anm.i. cl. gegen den eine der drei Klagformen Anwendung fand sobald der Gerichtsvorstand die Klage annahm.v '^E'jyw. Agorat durch Apagoge vor Gericht gestellt war. 146 S. g.

die zwei schwersten Anstöfse durch gewaltsame Änderungen zu beseitigen. und der unter Lysias Namen überlieferten Rede gegen Andokides. die Mein an dem Anm.-Li/S''a^ äoeßeiac in xax' 'Avooxt5ou S. 17 ff. 31. ^ Von der Mysterienrede war die zweimal zitierte p. Eede rept -:r|? ivoet'ceio. class. Auch rücksichtlich der Folgen. von denen die ersteren fingierte'^. V ausgesprochenes Urteil über Eede ist näher ausgeführt von W.318 drei Zweites Buch. Von erhaltenen Reden Tötung des Herodes und sind auf Anlafs einer Apagoge Antiphon über die gegen Agoratos. Schneider P'>. die letztere geschrieben die Verteidigungsrede des die Anklagerede des Lysias * ^^'enn Meier eine Ähnlichkeit der drei Klagformen auch darin vermutete. Weber de Lysiae qvae feriur contra Andocidem oratione (Leipzig 1900) und V. . Nicht erschüttert ist dieser Nachweis durch den Rettungsversuch von Weil MeJanges Eenier (1888) p. dafs. liche wenn der Beklagte von der Behörde das ihm zur Last gelegte Verbrechen zugestand. hafte Dafs auch die erste Rede gegen Aristogeiton durch die mangelKenntnis ihres Verfassei's von attischem Rechte und Gerichtsals ff. 317 undemosthenisch erweist. dafs nicht ob sie begangen sondern nur ob sie strafbar sei Gegenstand des Streites werden konnte. Die Klagen. meine Ausgabe X n. 0. welche gleichfalls einen Tötungsfall betrifft. dafs sie nur dann stattwenn der Angeklagte auf der Tat bei Ausübung des Verbrechens ertappt oder doch die Handlung. so offenkundig war. die Strafe ohne Spruch des Gerichtshofs auf den blofsen Befehl der Behörde an ihm vollzogen wurde. vgl. sowie den Demosthenes zugeschriebenen Reden gegen Aristogeiton und Theokrines. p. dafs sie wenigstens in der Mehrzahl der Fälle dessen Tod nach sich zogen*. Klagformen dies gemeinsam.. f. Eine Endeixis liegt zugrunde der Verteidigungsrede des Andokides von den Mysterien ^. der zu dem mehr als bedenklichen Auskunftsmittel greifen mufe. in denen keine richter- Schätzung nötig war. in den Fällen. so ist für die Endeixis eine solche Befugnis des Beamten weder nachweisbar noch wahrscheinlich. Suppl. *> nicht verschieden. habe ich Leipziger Studien VI nachgewiesen. Jahrb. 5 a. zeigt sich eine gewisse Übereinstimmung darin. haft waren. die zu der Anklage geführt. Piniol. XXYII (190L 352 ^ ff. (1883) S. wesen sich J . die sich für eine in dem gleichen Prozesse gehaltene Klagerede ausgibt*'. die die Klagarten für den verurteilten Angeklagten hatten. .

41 ff. Unter den verhaben Endeixis behandelt von Antiphon die Verteidigung auf die iMideixis des Kallias. Ulrich die Elfmänner zu Athen (1821) S. 772 ff. 280. welche Reden sämtlich Klagreden. gegen Mörder und Hochverräter. 310 ff. '(jvAoxo) bt ir x. Apagoge ist schon von Salmasius de modo tisurarum Heraldus Observ. 0. Dagegen hatte zuholen in den Fällen. wonach die einmalige Anführung des S. andernfalls.vzh. dann von Meier de bonit. in denen die Apagoge statthaft war. . für die die Kompetenz der Thesmotheten bezeugt ist. 31<) Anklagerede ist. Kur um Vollstreckung der kann es sich in den Fällen handeln. hjozi^zi auf Irrtum beruhen mufs. der Ankläger der Behörde seine Klagschrift * stens einmal Rede /. Bereds. damn. Ihm scliliefst sich an Glotz a. also in der grofsen Mehrzahl der Fälle zu den Elfmännern. INIeufs de 'i~(x•((^J•(f^i actione apud Athenienses (Breslau 1884) die Fälle. . Zuletzt hat II. 244 ff. beigiug. 0. in ins A. S. ])if Ai)agf»gc. Ihre Echtheit bezweifelt Blafs Atf. Lcij)ziffer Stnch'en '° a. von Lysias die Keden gegen Kallias und gegen Aristagoras von Lykurg die Rede gegen Aristogeiton. wenn er geist Apagoge*" die ständig war. 1 a.l•"lultt(•^ Ilaiiptstuck. Eine Anklagerede in einer Apagoge war die dem Deinarch. p. ihn Strafe sofort au ihm die gesetzliche Strafe vollzogen. Harpokration letzteren « als cfaaYyeXt'a zitiert. 238 A. eine wirklich gehalteue lorenen Reden . p. S. K. während eine der Reden des Pytheas und die Hede des Aristogeiton gegen Lykurg und Dernosthenes ^'erteidigungsreden in Phideixis waren. Die p. 381. schärfer zu sichten und zu ordnen unternommen. ihr aber zu enge Grenzen gezogen. Kndeixis und Ephegesis. (u. behandelt worden.. in denen die Strafe nicht sofort sondern eine gerichtliche Entscheidung ein- vollstreckbar. doch vffl. III 2a. et M. sofern ihnen kein in Bedenken gegen die Anklage Haft nahmen. '•* Abführung des bei der Tat ertappten Verbrechers zu der konii)otenten Behörde.t. von Deinarch die Reden gegen Polyeuktos und gegen Deinias^. d. 425 ff. war. die. AeiviVj bezeichnet Harpokration wenigDie von Meier gleichfalls hierher gezogene gegen Kaliistheues aber wird von Dionys und sechsmal von Die a'jvTjyoo'!« Xh/yn^ als £vO£t. die in die Heimat zurückkehrten. p. aber mit Unrecht beigelegte Rede gegen Menekles.

Suid. 81 S. wo doch Mohl hinter 7. mit KaibelWilamowitz einzusetzen ist xaxo'jpyoy. xt]v oüaioiv r^v ef "tu. 28 S.--'x\. W. zerfallen in Einmal fand sie Anwendung und dies zwei Gruppen. 8. Lex. ojcratoxr^piov a. [Andok. wurde Dionysios von den Elfmännern ge- . r/. u. '^ Androt. deren Aristoteles war wohl — gegen gewisse Kategorien gemeiner Übeltäter. E. r. 0. ärraytuy). a. " Darum Lysias (i'^[j'-j. ^. oFov x' r^v. gegen die Apagoge zulässig war. 601. 414. com Gr. dafs der Übeltäter auf frischer Tat (e-' «uiocptupto) ergriffen war'^. 1264. hörde mitgebracht worden ^^ x(I)v Vgl. die gleichfalls «-7. 91). 85 S. oüos -zob: -/.52. ^rccyc* ä-cz'yeatS oc. die als xa/oip-jot im engeren Wortsinne Als solche waren vom Gesetze nach bezeichnet werden. 707 (Anni. Seguer. wohl auch Einbrecher (xoiyjü^'s/rji) und Beutelschneider (ßaXÄavTioxoaoi ^^). d. Bedingung aber für die Zulässigkeit der Klagform nach dem Gesetze war.-o(yo.320 Zweites Buch. Agor.] £(. Anm. den schon im ersten Buche (S. g.£.w-oo'jtwv bei Demosth. Meineke Fragm. cinaywyrj i-<. 11. wiewohl Kon. 1264. zi -/. g. Über Isai. Mord 9 S.a.j. Demosth. g. xö SsCfi-CüTr^ptov ov di-ciyeiv. tcj? te. Doch ward in der Praxis dieser Bestimmung die weitere Auslegung gegeben. die Schreibung des Wortes 83 g. Erb. twv xorv.- Suidas u. dafs die Bedingung auch dann als erfüllt galt wenn nur der Tatbestand ein ganz oifenkundiger war ^\ Für Diebe unterlag die Zuständigkeit darum allein gedenkt ^^ — . djc II p. Darum konnte Ariston daran denken. 10 S. Hari^okr. gegen Konon die /. Demosth. 395.^i-Tr^v Sc ätttjov u>c Iz' ocjTocptupitj aot.axo'jpyo'j. Ktes.. 19 dTrcryojyT) \j./i-Tr^. 1126 e'/S'. 1 seit dem Überfall längere Zeit vei- Lysias a. 200.. r>' c<a-^a/. oiv st:' ct'JTocfiopoj aTj^/ji\-r^.. £7rii)£t? wonach in der Regel auch die gestohlene Sache vor die Beist. ei/.o'JpYiov nennt Antiphon v.1' (u^r^ genannt wird ^^ Die Verbrechen. g. Tov)? vihv/.TjCfU). E. Steph. ZU überreichen.azoupytuv. 25 a. Die Klagen. öj-czyiuy/^. Seguer. S. Xach S. 12. 19.i:-ni\^ o£ et? 10 0£3ii. V S. -spt ruiv /. •jij.o. 26).coTY]ptov TTpö. . 75 A. Aisch. 502 i-' ccJt'/-f(!jpw ty. 11. Demosth. Hesych. 26. VI S. '^ Nil-ostr. Den vop. zU xo I v. Vgl. s.Evo'j. Hemd. 1256. Konon 24 S. stricheu war. u.. 1 (S. g. 120 a. 18 S. dasselbe Gesetz meint der voa&.Tv asv u. 24 S. d.(uroo'jxÄv anzustellen. Alkib. 78) gegebenen Nachweisen Kleiderräuber (XwTroouxai) und aufgeführt Diebe (x/iTctai) Menschenräuber (^vopa-oöiSTOfO. = Lex. A. Schol. ihre ursprüngliche Bestimmung. irt Twv y.

Ltipziger Studien XI (1889) S.fxiav. d7vXo iv. cl. so dafs es wohl denkbar bleibt. 1002. cpct'j^. 116 den ccJtcicswpq) vom Gesetz selber im Sinne der Offenkundig- wofür auch Stellen. t(öv TTjv v. Mus. Dafs •jrzkrj olxa opcc/tAC(. Agar.OLZ r^ öjXa öavaTov Kuvoaapyo'j.Fünftes Hauptstiick. xcti to'jtois Sotva-ov iv. noch der in weiteren Be- schränkung.ÄsaacfTiov. oder aber. Bei der ganzen Erörterung kommt es dem Redner freilich mehr auf die Strafe als auf das Verfahren an.oypyoi überhaupt ganz in Abrede stellt. xXeTTtot. Lysias g. A'erwenn Schwartz N. indes erklärt sich das zur Genüge daraus. tragen mufste. Vgl.7s. 356 f. '6 G.vo(a''u>v q töv Xi|j. wenn wir anders eine Aufsernng des Deniosthenes ^*^ genau nehmen dürfen. ßo'j?. 0£ Tts vuxTcop ÖTioöv xXs-Tot. der Wert des gestohlenen bzw. über zehn Drachmen be. 13 nichts beweisen können. 321 der Apagoge. seiner Apagoge gegen Agoratos den Zusatz i-' ccJ-o-^wow zu geben. wenn er am Tage anderwärts verübt war. svoex' etiiv. Kndeixis und Ephegesis. Piniol.. ToÜTOv i^sivoci xKi äTroxTeivott xotl zi Tpwaat ottoxovxa xai czTrayayciv toT. i~' xay. 464. g. Timolr. was noch Weil verkannte. dafs der Sprecher der Rede Antiphons vom Morde des Herodes das Fehlen des Merkmals i-' ocjTOyiopo) nirgends betont. k'vosx' slvat. Bede d. \y. S. Die Ajiagoge. 9. Xenoph.oi-zo.oi-o' elvctt tw o' dXovTt cov al dTraycoyott oüx lYpT|Td. wenn der DiebGegenstands über fünfzig Drachmen stahl in den Häfen verübt war. dafs jene Denunziation vor versammeltem Rate und Volke erfolgt. Rhein. Befremden kann. Sympo^. . xaxaa-T^aavTi Ex-statv ^r. dafs der Diebstahl entweder in der Nacht oder einem Gymnasion begangen sein.iV(ov u-sp Oi'xa opo£y|j. lehrt der Zusammenhang. nur zu Tuiv Atasvoiv gehört. ö SoÄwv vo(i. wiewohl dieser nur durch seine Denunziation den Tod des Dionysodoros herbeigeführt hatte und der Sprecher die Berechtigung des Zusatzes nur damit zu begründen weifs. wie gleichfalls bereits bemerkt wurde. also offenkundig sei. ist. laotTiov Ar^x'jiliov 'jz>i).o}jr^iJ. Wohl aber wurde für den einzelnen Fall durch Volksbeschluls die Kompetenz der Dals die Zulässigkeit des Verfahrens durch noch auf andere Kategorien von Verbrechen Apagoge erweitert. 513 ff. zi rj-vi t'. wie Demosth. rj ' iv. 735 f. wenigstens für die Rednerzeit durch Aristoteles ausgeschlossen. So nötigt.z<. — iA£i>' r^aspav zi ÜTtEp -vn-i^Ao^i-a l^iyyAc. dafs Apagoge auch bei Entwendungen von geringerem "Werte statthaft war. 26 S. § 30 S. 3. 7^ töiv -/. Richtig urteilte zuerst Rauchenstein über die Apagoge i. XLIV (1889) S. yj y' Ix Tt A'JXcIO'J t) i.oX zX Tt. V (1850) S. to-j. ävoaoiJsTT^acV elvoti tT)v ^r^atav. JBoiot. dafs er seine Zugehörigkeit zu den war Ausdruck fehlt I es. das Gesetz ausgedehnt worden sei.ov cJaVjvsyxEv. diTotYwyrjV -pö.oxaTov TÖJv axcuiöv ti ix t(Bv Y'j[j. keit verstanden wissen wollte. 113 f.

dem Epistates. xotaüxa zoiot?. als im Jahre 412 zur Vorbereitung des oligarchischen Regiments die gesetzlichen Schranken gegen Anträge auf Umsturz der Verfassung beseitigt wurden. Endeixis wurde. x6 oe- GatoTTjpiov o'jvxap^xxovxa S. xoi. um dem gegen diese geordneten Verfahren möglichst weitgehende Anwendung geben zu können. (S. 6. Auf einem Volksbeschlusse aber wird es beruhen. oiiCaCTTjp'. der Abstimmung gegen das Gesetz vorzu- nehmen. Beschlüsse zuwiderhandelte. 279 S. TO'Jxiov yapiv 7^ y^'uol fj -poay.ov.. Eine Erzählung desselben Redners^. III 60 S. Timohr. 13 -' -'- 80 B £{ . er werde jeden bei den Haaren fassen und ins Gefängnis führen. i-cf/HciTj. . 29 C. 150 S. £V0£i?iv opjToü slvai xal i— otyioyrjV "pö? axpaTTjYO'Js. dafs schliefsen müsse. G.£vo. ''' 29. 24. G. der sich zu sagen unterstände. 431.r^ -o'/. Athenog. 19 G. £(. 5 78 A. wie sehr mau die im Gesetze über die xaxo'jpYoi gebrauchten Ausdrücke zu dehnen geneigt war. Noch weniger ist auf das ordentliche Rechtsverfahren ein Rtickschlufs daraus zu ziehen dafs nach dem Berichte des Aischines^^ Demosthenes einmal bei der Athena schwur. £(. mit Apagoge und Endeixis verfolgt werden durfte. der steht sich dem auch . 126. man mit Philipp Frieden oder gar aus einem Vorfall in Oreos auf Euboia^" zu folgern. 14. 20 32 B. Athenog. wenn nach Hypereides ^^ ein Metoik der im Kriege aus Attika auswanderte. Nur dadurch wurde auch ihre Verwendung für Tötungsklagen ermöglicht. dafs. wie solche . 12 C. mit Apagoge und Endeixis gedroht werden konnte ^^. Vgl.aXr^-ott to'j. S. tt. S.'j}m. fy Etsayr. 539. (ij? Phil. Ebensowenig ^v ä)}. läy' av (US yOTj. 104). 208 20 Demosth. Die Klagen. 7. g. . 4 ioiv 0£ Ti.aber liefert einen bezeichnenden Beleg. haben wir aus Aristoteles^' gelernt. 764. svoExa i^aväxu) ^/^aiwsai.322 Zweites Buch.ei folgt für Athen aus Piaton Men. naoano. Piaton Ai)oI. oe axpctXTyyo'jc '^ -apoioo'jvcc. wie in und Apagoge gegen den gestattet Danach verder stürmischen Verhandlung über die Feldherren sich der Arginussenschlacht eine weigerte. Ktesiiph. xö xo'j. Demosth. dafs auch nach athenischem Gesetz gegen Unruhestifter Apagoge habe angestellt werden können. 15 'iTrayvjat xöv EöcppaTov xtjv yotp t.

die ganze der Rede § 8 ff. dafs Dionysios von den Elfmännern gen(>tigt wurde.ev yzp xctzoüpY'j. 706 ff. . ebenso wie bei dem Verfahren gegen die Mörder des Phrynichos^* die in dem Gesetze über die y. sich die Anstellung einer Mordklage often zu halten ^''.oOpYo. etat o'Jo' .. sich die Beweisführung für die Richtigkeit ihrer Beschuldigung zu erleichtern teils von dem Hintergedanken wenn sie mit der gegenwärtigen Anklage niclit durchdrängen.a-ctay. die Rede des Lysias der im Verein . . .ot-a gehöre. ''-^'- cpovo'j ^'' otxriv o oöoEtc -(«j— 0-' TüJv iV T-^ '"'' I-'-^*'' y-f/. ist uns aufbewahrt zur sind. gegen Agorntos gehalten von Dionysios. dafs sie dabei einmal von der Absicht geleitet seien. 27.xoupYTiu. TTpoy. 26 Vgl. für die jene Klagart bestimmt sei. Y'^ ~'^'-''^r cvOcOstYfASvc/. samen Seereise ermordet ist zu haben . Es ist ihres .tov. in seine Klagschrift den Zusatz £-' a-j-cocpiup«) aufzunehmen. 112 217 to'jtwv ^p'jvtyo'j /. darüber lassen die unzweideutigen Angaben beider Reden keinen Zweifel. Ber. Die Rede des Antiphon über den Mord des Herodes geschrieben Verteidigung eines Mytilenaiers namens der von den Verwandten des athenischen Bürgers Herodes angeklagt war diesen auf einer gemein- Euxitheos-^.ifoifc. weil erst durch ihn die Apagoge gegen Agoratos als xaxo'jpYoc berechtigt werde ^^. Für das Verfahren gegen Agoratos geht dies mit voller Sicherheit daraus hervor. 504. besonders 'ss'jym §9 8. Dafs bei der einen wie bei der anderen Anklage. P S. S. 328 den heideu die in Apagojic^ gelmltcuen Reden zugrunde liegen. und anderer Häupter der demokratischen Partei unter den Dreiisig herbeigeführt zu haben.Fünftes Ilauptstück. dafs die Gegner die Klagform der Apagoge gewählt haben wiewohl der Mord nicht zu den x7.E'jT. I)ie Apa. 23 -* Blafs Att. Bruders und Schwagers. xct't Lykurg § 86 rj. 645 und schon Meufs S. mit seinem Schwager den Agoratos anklagte durch wahrheitswidrige Denunziation die Hinrichtung des Dionysodor. Der Sprecher der antiphontischen Rede aber beschwert sich in wiederholten Äufserungen darüber. S. und meint. 707 TtpiöTov =.ctxo'jpYoi geordnete Apagoge zur Anwendung gelangt ist. Kiidfixis und l'lpliegesis. -zo'j p.~'X')c u.rj-ii^sv-wv £t? tö oe- afAtutVjpiov ä7ro-£i)Evtiüv 25 uro tüjv cst/. Leokr.

-o O£aij. wenn aber der Ankläger nicht den fünften Teil der Stimmen erhält.to.£Ov elvat l-ir^o' dXX' eXiüv i?£ivctt zaxoüpyo. und auch dann geschieht dem An. 85 o' S. das letzterer der ioi Prozesse des Mytilenaiers gemachten Schätzung entnimmt. Scharf geschieden die den Apagoge gegen Totschläger.oi vöij. Aber letzterer Hinsicht mufs sich in der nächsten Folgezeit die Sachlage so geändert haben. von diesen Tötungsklagen ist . 16 S.. 94 S.T|0£v ij. t7]v oi'xt^v' §et. fjioi drzr^yßr^v oüx dixi toi. oder die Frist abgelaufen ist. Über das Argument.324 Zweites Buch. Apagoge.oi. tuv l^(o TTjv a^Ttav ctyiov vofAifAo. -cpt T<jüv y. die unsere Hauptquelle für deren Kenntnis dafs es bildet.os xeiTat.O!pTup£. oder aber er aus irgendeinem anderen Grunde sie ver- der Redner hinzu. O'jo' . 712 «j^te aot Xi'(ti\ OTt £vi)c(0£ Tr?. geklagten nichts. strafte^. fügt noch eine sechste Möglichkeit gebe.töv ävopocpovov »i/pä Ttcpiiovra £v toI. bevor er vor das Gericht gestellt wird. voij. ir. ^^ § 80 S.av. xal xaTC< TTjV otycpc!v. schmäht hat: dann kann er. ä/. 2^ Mit Meier und Thalheim bei Pauly-Wissowa Bcalenc. von der wir durch Demosthenes Rede gegen Aristokrates wissen. svoyos yctp T(ij auTot ö o'j-ot to'jto'j jj. dafs Lysias in seiner Rede gegen Agoratos diese Einrede nicht mehr zu besorgen brauchte. <J-rfik öjv o'joev Saoi "poaov ä—Edro'^'jyovTt.io-Y^pf. ÜTroXstrExat. 754. wird er mit dem Tode. Die Klagen. Upot.dyv. u. des Redners ist nur unter der Voraussetzung erklärbar. ye^cvr^vTcet. die höfe. 750 iyu) ok xa&' ou.X' oü roö ttjv tpdvo'j o' au d^iioOEi^ fx' aTTOXTetvoti [jiv du. dieser mit einer Bulse von tausend Drachmen be- Hier finden wir also die Zulässigkeit der Apagoge Ttöv xaxo'jpytov v. Anm. § 90 S. wenn einer die anderen Wege zu seiner Verfolgung nicht gekannt.(UTroO'JTuiv |j. § Sixt^v (öcpÄr^xoTot.Xz~zwv /. 30. Nach der Besprechung der fünf BlutgerichtsMörder als xaxoL»f>Yo? verfolgen.^j zzz'j-vj Et. auch nicht berechtigt. einen Mörder zur Strafe zu ziehen. 607 £{ -. toO aovou Ivoyo. — -/c/vtccji}' äTTcryHii. dafs die Einrechnung der Mörder unter die xocxoGp^ot weder in dem Gesetze noch in der bisherigen Praxis ausreichende in Rechtfertigung fand. sondern erst wenn er verurteilt ist. 757. in diesem Kaisonnement einen blofsen Denn die Beweisführung Advokatenkniflf zu erkennen ".v. s. wenn er den IMörder in den Heiligtümern oder auf dem Markte herumgehen sieht ihn ins Gefängnis abführen.oa vofj. innerhalb deren sie anzuwenden waren. dTTS'^puyov.

Kmleixis und E]iliegosis. souderu au die Voraussetzung geknüpft. 325 gegeu den Möiiler nicht au die Bedingung seiner Ergreifung auf frischer Tat. dafs Lysias den Agoratos geändert worden — eine f. d. dafs das i-' aötoocopiu Äctixßavctv von Demosth. 629 a.piiiv^ -zi'jfz'xu 7/. ^^ Nach Meier hatte der Gesetzgeber Apagoge gegen Mörder nur dann gestattet. Annahme. Dafs die letztere dafs er Heiligtümer und Markt besucht. Phil. . Anm. Beide beruhen auf ganz verschiedenen Gesichtspunkten. z. Jahrb. Leipziger Studien a. CXXVJI (1883) S.b/ '/. vgl. findet in Widerlegung -'-'. Um so weniger kann für den ersteren Fall die Schätzbarkeit. wie die von Schwartz behauptete Bedeutung des offenkundigen Mörders.Fünftes HauptstiHk. richtig Froliberger EinJ. f. dafs dieser in den Reden nirgend zutage tritt.Wild aber der Besuch von ]\Iarkt und Heiligtümern -('tüv'^'^ getrotTen habe. E. 29 wiederholt als ävopo-fovo. dafs im Laufe der Zeit die eine Bedingung an die Stelle der anderen getreten ist. g. 47) erklären wollte. Von Meier wich Sorof die dnnywyrj in Mordprosessen. 105 ff. findet. Denn in diesem Worte liegt der von Demosth. Die A]>agotre. R. dafs er die Ausdehnung der Apagoge auf die £-' ocj-o-jtopoj ergriffeneu Mörder auf ein unter Eukleides erlassenes Gesetz zurückführte: gegen Euxitheos aber habe die Anklage in der Klagschrift auf Raubmord gelautet. 8 und Philiii])i Eph. N. Meufs p. Dafs aber in der Pi-axis die Klagform weiter ausgedehnt worden sei. hinstellt. bekennt aber selbst. hineininterpretierte Sinn des überführten Mörders ebenso wenig. . für den anderen der Umstand beweisen. 104 f. !Ic(vO(T(ij 'lr^ij.nuy)y'pZT'y. 15 a. sei aber im Vorlauf der Verhandlungen in eine reine Mordklage umÄreop./aü. fj. die in der Rede keinerlei Stütze Dabei werden die beiden scharf geschiedenen Verfahrungsarten in der Weise zusammengeworfen. auch in den Fällen des luixitheos und des Agoratos zu- dem Schweigen beider Reden seine Ebenso undenkbar aber ist.i. Dagegen läfst Thalheim die beiden Fälle des Euxitheos und des Agorat unter den Gesichtspunkt der Apagoge gegen Atime fallen. Aristoh: 80 frei durch opäv wiedergegeben sein soll. Von letzterem Gelehrten ist die gleich im Text bekämpfte Ansicht aufgestellt. Wenn der Nachweis des Ergreifen» et:' auTO'fa»p(o gefordert wird so erfolgt das Einschreiten gegen den des Totschlags Verdachtigen auf Grund der dr. 0. vgl.v os Das bemerken >i. Aristoh: 29 S. woraus er die gegen Euxitheos in Anwendung gelirachte Schätzung (Anm. OTioüv — piv -^ cJv "/. mufste er wegen des Falls von Agoratos zugestehn.a-(w'(r^ täv xaxo-jf.Ä' £Ö!v ii. S. ir/. darin ab. wenn sie das Verbrechen in räuberischer Absicht begangen hatten.

axnöpYoi verfolgt worden sind. in welcher Weise das attische Recht dafür Sorge getragen hatte. der die ihm entzogenen Rechte sich anmafst. Dafs jedenfalls auch gegen Fremde eine eigentliche Tötungsklage angestellt werden konnte.j. so handelt es sich um eine ganz andere Art der Apagoge.z:j-zrjTf/. AVenn aber Glotz p. S. . Aus dem gleichen Gesichtspunkte erklärt sich auch. in denen sie Bürgern gegenüber nicht zulässig war.. 106. weil sie die Möglichkeit bot. p. ^^ Aischin. daran lassen wiederholte Äufserungen des Antiphon (Anm. Ejili. 0.p'j^ töv a'p^'ovtc« — j-ai- Tiotac/aevo? TetTapot. auf welche sofort zurück- zukommen der jeder verfällt. dafs auch in anderen Fällen von der Apagoge gegen Fremde Gebrauch gemacht wurde. 10 a. dafs Agoratos . opcty. 158 S. 26) nicht zweifeln. 27 ff.ä>v xöv öp-iavöv i7n]'[oi'(t\ -/. «Otöv 'j-sp tt.320 als Zweites Buch.7. Anm. Voraussetzung geltend gemacht ist. Denn wenn auch Mytilenaier in ist dem und Falle bei Antiphon der Angeklagte ein bei Lysias so dem Agoratos das Bürgertum das abgesprochen wird. ^' a. Von rhilii)pi Arcop. Wird doch auch der Nachnicht Bürger sei.T. g. ^2 Wie Meufs p. 426 den Satz von Meufs dahin übertrieb.c/j- (XEvov AiocpavTov oüx o.j. Falsch behauptet Glotz dafs diese Apagoge nur den Verwandten des Getöteten zugestanden habe. u. so ist das unlogisch.. Mit dieser notwendigen Scheidung ist nun aber zugleich der bisher vermifste^^ Nachweis geliefert. dafs er drei Arten der Apagoge unterschieden wissen wollte. 429. dafs die Tötung eines Bürgers auch von anderen als seinen Verwandten gerichtlich verfolgt werden konnte. -pc(.ot/. d. gegen Atime und gegen Xichtbürger. durch Inhaftnahme sich ihrer zu versichern. Wohl aber begreift sich warum man jenen gegenüber der Apagoge den Vorzug gab. -r. nicht in der BegrünAnklage angetreten sondern erst im Zusammendung der hange der Angriffe gegen seine Person und Familie nachgebracht. Timarcli olo£v. wollte. i)ie Klagen. gegen xaxoüpyoi. dafs nur Nichtbürger wegen Mordes durch Apagoge verfolgt werden konnten ^^. .c0jc tccJt/jC i.v/yi<. 159 tov ievov ti? ydp 'j. so bei schlechter Behandlung von Waisen ^^ und Verführung weis. da Euxitheos wie Agorat eben alt^ -/. für dessen Annahme Antiphons Ausdruck 8 oüoeU tmizox' sttocöe töiv ^v i^ y'^ Ta6-7) zu sprechen scheinen konnte. .. berechtigt doch nicht zu der Folgerung.

die sich die .io'jn»- r^/tox(bs f-iT) äoTpareia. richtet sich gegen Rechte der Epitimen anmafsen.a-n]~i yopsiTto Tiaftstv ri ßo'jXoa£vo. ttuquttq.-or. wohl aber in den anderen. Ebenso ist es zu verstehen. ^' S. 26 f. g.Ewv o'i U xt. 733.tov erpytai^ai ciauov ttjV y. Ein Rechtsstreit konnte im letzteren Falle kaum entstehen Unberechtigt aber (S. i'h ^py^piou ziij. O£0£a>)to ew. g. 22 ff.xet'sT. wenn Leptiues in dem von Demosthenes bekämpften Gesetze ein Gesuc'h um Erteilung der Atelie nicht allein mit Atimie und Kontiskation des Vermögens. 20. die von der ist. Eine zweite Zuständigkeit der Apagoge bisher besprochenen wohl zu scheiden die Atimen. ist es jedenfalls. zwischen 7. 431. "5 ''S Mit Meufs p. der nach einer Verurteilung wegen Verletzung der Kindesptiicht oder Hinterziehung des Kriegsdienstes oder überhaupt nach Ausschlufs vom Bürgerrecht die Stätten betritt./ßr -wv yovswv £(. Hierauf bezieht sich Demosthenes § 103 S.r^aotuivo'j oz -m MiaYoXo. Timokr. gegen die noch häutiger die Endeixis in Anwendung kam. Sr^aavTwv aürov o' svosxa v. Nach einem in Demosthenes Timokratea eingelegten Gesetze ist Apagoge statthaft gegen den. 327 freier Knaben zur Unzucht^*. Einen weiteren Wortsinn hat O-AY£iv aber dann.zi^jdy. die ihr Schutzgehl nicht erlegten. G. wie es für das Schreckeni-- regiment der Dreifsig charakteristisch war. 105 Yj II Y 12 S.j. .'xy. 24.al ij. 69 otctrs'. -/. Auch die Metoiken . o' iXtö. Tetrol. Die Aj agoge. TtudTOJ t^Kioliol ypYj dTTOTEtccc. 677.. y.. 732. Abführen zur Vollstreckung der erkannten Strafe Antiph./. 100 f. deren Besuch ihm verboten ist^'. v. p. r^ aü-iö twv vo.Fünftes lliiui)tstuck. 21.r^%-^. Endoixis und Ephogesis. 9 söiv TTpocipTjij.al tidayöwTvn'j iöiv aü-öv y.tatotv. zu der die Abführung des Beschuldigten erfolgt.io'j cÄs'j&spov ot£cp))£tpc(v /-). 7. in Begriff' auf die denen der Behörde. wenn es die Abführung zur Exekution ohne rechtliches Verfahren bedeutet^".-7>i's'. 764. sondern auch mit Endeixis und Atimie be- "* Aischin. wurden zu den Poleten al)geführt. auch die Gerichtsvorstandschaft zusteht ^^. Timareh 43 S.). 719.. Titnoh: 208 S. Vom Demosth.v und ä-otYoj-'ri einen scharfen Unterschied dahin zu machen. ctv ^/. n. dafs letzterer Fälle beschränkt wird. 60 S. oli o' I'^cOtiv. bes. YJ ozoi XpTj. 279 S.

-/. Acd ä-oeyüiyr y. ic.o'j ToOvTa Tou.tv ct'JTÖJv sTvoti xal ir-OL- Es scheint danach. Ta'jpoa!)£vr. Andr.. 1324 E. oXt^./. 382. cStiv. av £x Trpovoi'a. cipY£a!}io — 25 i'-h t£ tu irotyopc'JTj -w opc(3otvTi Tajxa äv})pw7rüjv *i äTrctYctv. S. E. saxr.zhz'iti aovov svoyö. aixoi. va'jx/TJ. Die Klagen. ictv t£ Demosth. Dem. und wenn nach der Rede gegen Theokrines dieKlagen zulässig sind gegen den.i\ äoi'xwc — XTci'vfj.£rva' 77). ^^ G.£v IX 11 S. während im AU. rpoooxr^v (tt/. YpctcssaHai.ot xt). als auf das anderer öffentlichen Klagen. 28 wj. § 10 S. estio xai /j oüata oTy. i7. £vo£t. der eine mit Atimie bedrohte Handlung begangen hat.. 22 c('ti|j. der eine Phasis gegen selben Kaufleute und Schiffherren nicht zu Ende führt ^^. idv OE Tts yiuyTjv.. xcti äraysiv. die nur gegen die zulässig gewesen sein wird. dafs auch gegen die wegen Mord oder Hochverrat Verbannten. während Meier Apagoge gegen Sykophanten aus der Stelle erschlossen hatte. an Aus629.aoatct s. In diesen Zusammenhang gehört auch die oben besprochene Apagoge gegen Mörder. 'ASrjVOiitov i'v /««poi? ETTißaivEiv. dafs das Gesetz anf das Fallenlassen einer Phasis gegen Kaufleute eine weitergehende Atimie gelegt habe.Aot. 27 S. p. Lept.'}. oxi o' ob xctT. ähnlich wie der. cpat'vstv irpö? tov ßaO'Aea. di/. -zffi äasßsia? -/ctTot tocjtv. a.31 S. V. 44 öv oöy. 871 A o. Apagoge angewandt wird*-. S.e'JO'jaiv of^TiEp xi? xwv cps'jy^vxwv l| 'Apsi'o'J -ay^u . Zweites Buch. 601. Denn deren Besuch haben sie auch ohne Einleitung eines gerichtlichen Verfahrens zu meiden *^. So Hetfter S. ÖTioxTEtvEtv Iv TT] TjfjLsoaTirj. Froc.630. Aristol-r. Tiotp' tov). YvcolsaUi — ocjxot Tiotf Tcöv C'Jxocpavxo'JVTiuv. 20 dehnung des Verfahrens gegen De«iosth. 504. E'jaoXTTtSas. wenn sie ohne Erlaubnis zurückkehren. xol.j. 14(Anni. '/.j. der ilmen durch Mit der Apatotale oder partiale Atimie untersagt war^^ goge gegen Atimie verwandt ist endlich der Fall. wir wohl auch die Apagoge wegen Religionsfrevel stellen.''. ^. potoi'co. oüToai TÖv suxocsotvTJ-r/j zo'j vo. xaxoOpyoi gedacht war. ^Ä5iv o't vofi. auch ohne gerichtliche Verurteilung sich jeder Ebendahin dürfen öffentlichen Tätigkeit zu enthalten hat. Die obige Erklärung gab Meufs *2 21 f.al oaa rAfi'fv. xr^. riaton Ges.v Deiuarch g. IsTtu zhoii U ^^ ivoilln^ f. die beim Besuch von Heiligtümern betroffen wurden. die sich auf dem Markte oder in Heiligtümern betreffen lassen.o. 199 und Platner I S. S. vgl. *** Vgl. Über den Sinn dieser Worte -/iXt'cti. 156 v. 30. -t v.al toI. ea-opr/j.Ott äTtotytoya. otxaC£3ilc(i rpö. g. ä9. Tiüv vo[i.iTrrijj zi yeyevrjijivov.328 drohte ^^. svoyov slvai xs^. oe ävopo-fovou.po'j. Eüßcia. 34 — dazu Anm. os fXTj.-i ö vojx<}.. 264 f.oL'. TipiöTov .aiov ij-Tj.

vor die die Apagoge gehörte. bei den Thesmotheten anzubringen war. TOÜTOv -apovxa i~' ocj-o'^tupiu Xaßojv a-aydyr^. OTi TüJv hl Tiü -0/ifjio) a£Ta3T7vx(uv AexEXciotv xarsyvwciav xat £'}r^'-pt3avT0 TO'j. so werden wir die Frage. 258 f. Was die Behörde angeht. so ist bereits im ersten "Buche (S. sich der Endeixis zu bedienen hatte ^*. die sich die Rechte der Epitimen anmalsten. Der Ausdruck manche Fälle ist gab. behaupten. nur dafs diese zu einem Rechtsstreite keinen Anlafs bieten Daraus erklärt sich auch. 75. dafs. In den S.) gezeigt worden. Oea^oDetas. die ohne Erlaubnis zurückkehrten. statthaft war.Fünftes IIaiii)tstück. gegen Verbannte. rapaXctiilov-ct. Um so weniger aber Platners *^ S. sobald sie zurückkehren sollten'*^. 77 ff. in denen keine (I zulässig war. S. Die Apagogc. *^ Lykurg r/. Ganz aufserordentlicherweise wird Apagoge und Endeixis an die Strategen verwiesen. 121 S. die sich in das von den Feinden besetzte Dekeleia begeben hatten. 221 iy-ojerc z\z — zcd to'jto-j toü -ir/itaijia-o. 17. wenn dieser Moment aber vorüber war. 329 konnte. dahin zu beantworten haben. bei den Elfmännern. xal aüxr^ {r^ £vo£i. sei.-i£v fATj ytv£~at TiEpi xtüv TrapovTüJV. Leolcr. denen aber nur die Strafvollstreckung obliegt ^•^. dafs sie gegen xaxoupYoi und gegen Atimoi. in welchen Fällen das eine oder das andere Verfahren einzuschlagen war. ov lattv ivoet'^aadoi -apovta. wenn man einen solchen Verbannten auf der Strafse oder den Atimos bei Ausübung eines ihm entzogenen Rechtes antraf. ist der Stelle aber insofern ungenau. aufser der Apagoge auch Endeixis stattfand. 0£ ** So ist Trapotooijvott ~m i~\ toO wohl auch Pollux VIII 49 zu verstehen o'J '5p'jyaa-o?.) . in denen die Apagoge nur /. man die Apagoge gegen ihn in Anwendung brachte. als es aTraycuYT) für Ivoei^i. Dafs an diesen Stellen d-ayciv in nicht technischem Sinne gesagt wie Platner I S. die sich die Rechte der Epitimoi anmafsten. 326 besprochenen Fällen. denn diese Verräter machten sich selbst zu Verbannten. 322 A. 19 S.a-ri'/j.) Deutung der Stelle richtig. Wenn aber gegen solche unbefugt zurückkehrende Verbannte ebenso wie gegen Atime. rj ok iTza-jtoyri oxav Tt. widerlegt sich schon dadurch. 267 und Meufs p. dafs in den gleichen Fällen auch £voet. Endeixib und Kpliegosis. wenn im peh)ponnesischen Kriege diese Klagform gegen die Verräter festgesetzt wird.t. .t.

. Indessen war diese Ausnahme wohl nur darum /axoSp-j-oi möglich. vor Gericht gestellt.Tjatv fJ. In betreff der xaxoüpYoi lehren die Redner**' übereinstimmend mit Aristoteles (Anm. Vermischung der verschiedenen Arten der Apagoge dachte S. Vgl. d. 736. weil das Gesetz die Mörder nicht unter die der Kläger dabei ein einrechnete Bei übrigens wurde. P]. um die Apagoge gegen Atime handele. 113 über die Diebe 113 S. 6 K. bedingt sie keinen Unter- schied in der Gericbtsvorstandschaft und sofort bei der Endeixis dem weiteren Verist Inwieweit aber bei ihr der Rat beteiligt war. 12). 709 u. 327) angezogene Gesetz in Demosthenes Rede gegen Timokrates für den. die sich die Rechte der Epitimen anmafsten. Lept. § 59 S. Dafs die ävopcfTrooiCTo«' mit dem Tode bestraft wurden. findet. {Fr. 8 und Lykurg g. Demosth. Meier und Sorof sahen stätigung ihrer in der Schätzbarkeit des Prozesses eine Be- wogegen Anm. Während Apagoge eines trotz seiner Atimie eine amtliche Tätigkeit Ausübenden. 504. wenn sie das Verbrechen eingestanden sogleich hinrichten lassen und nur . g.. I^ Demosth. Aber gegen diese 30. a. Aisch. Ber. soweit sie überhaupt möglich war. i[X£ äTTOxTetvat. to'j liTEiTa T(. Die letzte Frage gilt den Folgen der Apagoge. 177. Timarch 91 S. die Kläger hätten ihm eine Schätzung gemacht*"^. 721.ot dTroiVjCiav — oü toO saoi a'ja'jspovxo. konnte nur die Todesstrafe sophistische *» An eine in Fi-age kommen fAnm. 65 S. 5. 65 S. seitens den wurden Atimen. d. g. ott y^pr^iiäiw^ svcxa ^r^Tet. '/. k'vr/. 183 zu beziehen. Timokr. Blafs Att. gegen Fremde Anwendung fahren.ct. 732 a. 61 S. . Hierauf allein ist Isokr.). 26 (Anm. 72). "6 und si)eziell lehrt Lykurg *'' b. Eine Schwierigbei liegt darum in der Behauptung des Mytilenaiers Antiphon.j. 0. dafs die Klage auf Kaubmord gelautet habe. zu erörtern. unschätzbar war und die Todesstrafe nach sich zog *''. deren Besuch das Gesetz ihm Privatvorteil bezweckt*^. die Elfmänner hätten sie. 131. bestimmt das schon oben (S. Die Klagen. 16. wenn keit sie leugneten. Leohr. folgerte eben daraus. äX/a ** acpt'atv ccjTot? Ä'jai-EÄoüvTo. W. 156 S. R. für die Bestrafung verschiedene Grade der Anmafsung unterschieden wie wir dies noch näher für die Endeixis nachzuweisen imstande sind. Luch. g. 113 S. wie der Sprecher zu verstehen gibt. dafs es sich Annahme. 27 a.. welcher die Orte besuchte. Anm. Thalheim a. § 10 S. Demosth. 330 Zweites Buch. 50). . Harpokr.

£'J':t^xo-0(.w. als Die Apagoge. 630. 5 S. gegen Mörder. gestattete nur die zweite eine Endeixis ^^. Bav. (Anm. 7 " Lykurg 31 S.oty-oöp-p. wie dies die von anderen Grammatikern wiederholte Erklärung von Harpokratiou besagt Endeixis sei diejenige Klagform. oi'xtjs zi orjaoata. die sich auf dem Markte oder in Heiligtümern betreffen lassen (Pollux a.üj.Vttisches Recht. Endeixis und Ephegesis. vorAoi.VTiTroiO'Jp-cVOV — pC«. Diese Erklärung umfafst alle die. TÖJV TTOAlTÜiV toi. r^ ctSo. d. Schol. §Tj(i.syEiv iv OT.. ETt töv -/.f^'[Oy. Bei Antiphon aber a. in denen eine Apagoge zulässig war. oder Handlungen ausübten deren Ausübung ihnen von den Gesetzen untersagt war-^*. M.auj. wie oben (S. 53 Wenn ^* Harjjokr. Pollux VIII 49. 773. 43). Demosth. Anm. 7. 7. 7. 1-323. . g. /iyovTot -ou. 22 . Ebenso hatte die Apagoge gegen unbefugt zurückkehrende Verbannte den Tod für den verurteilten Angeklagten zur Folge -^^ Während bei der Apagoge sich der Ankläger selbst der Person des Beklagten versichert.] Aristog. g. die Orte besuchten.Fünftes Hauptsti'ick. Tod herbei •'0 Demosth.TETiXüJS ^AyAUiv -OV £-'. deren Besuch. Aristokr. 338. u.] Theokr.at ^.£VO. xuT 6 aufser Suidas u.vüiv tottojv -f/0!. beruht -/. •'^^ 13 Leoh: 121 (Anm. so ist die £vo£i?i.ctl Lept. den Angeklagten zur Haft zu bringen oder Bürgen zu fordern. auch gegen xctxoöpyot annahm. Abschätzung der Strafe durch den Die Verurteilung eines in solcher Weise zur Verantwortung gezogenen Mörders führte natürlich seinen Gerichtshof. ücp' arj r^v to'j. 24 ä'p-/_£tv Tj it.£(ÜV xctl TOTTtUV äTiyjYOp£'ja£vüJv Ttj) oiov tov y^Taipr^zoTa ttj? d-ppä? toü /.-/. S. dafs der Ankläger durch seine Klagschrift. 2 a. a. 0.~iiJ. 331 Atimos untersagte. . Meier eine Evostit.-. iy. den Gerichtsvorstand veranlafbt. y. . ixTj ^/. 221. ij W. zu Demosth. 80 S. Daraus Schol. [Demosth. 'r/jirj'/ ivosi'xvuaiv ßouX6[J. Von den beiden Gruppen von Fällen aber. vielmehr. 25.axcTj. Eine andere Glosse bei Suidas 2 i'iv = Tj Bav. S. t£Tc/. 49. d. 1 S. g. Lipsius.-/£tpc/iV. un» dessen Verhaftung durch die Behörde herbeizuführen ist das Eigentümliche der Endeixis dies. ä-t/ovizo aÖTÖv 'jr. die gleichfalls i'vosuic heifst^^. g. zu [Demosth. 6[JlOUo. 328) gezeigt.? 3 Etymol. twv voacuv eipyofA^vo'JS T'. (Anm. 77). äor/. 1322. g. EvocOciyaevos nur auf ungenauer Ausdrucksweise. Anstolr. 28).o^ iljv q wcpXr. 647. I 7 ^. IvoEt. g. durch welche man die vor Gericht zog. 0. denen aus irgendeinem Grunde ihre bürgerlichen Rechte ganz oder .). 504.£wv.ciOtoj v.. 5 S. ^^. aus dem Gesichtspunkte des Verfahrens gegen Atime zu erklären.

wenn nach dem Gesetze über die jährliche Gesetzesrevision die Prytanen und Proedren. Zu weit dagegen ist die Erklärung im Schol. In Gesetzen und Volksbeschlüssen. ^vSEtxvjai dvOEtxvjvott ok IXe^ov to -/aTayyE/. V S. die die Zuständigkeit der Endeixis auf Staatsschuldner. g. xstrai Eotv -tc occitÄcoy Nach der vom Redner im or^iioauo sogleich hinzugefügten Bemerkung stand darauf der Tod. die durch partiale Atimie untersagt waren. wenn sie tun.x(o o. 4. IvBeut? 1. rat. und auf Verbannte beschränken. gr. oder auf Atime. S. E. zu Demosth. 278 Suidas u. Die Klagen. 338 a. 17. Lückenhaft sind die Glossen des Lexikographen bei Hermann de emend. Androt. zu Aristoph. Schol. angedroht . obrigkeitlicher oder richterlicher Tätigkeit . 10. und die Bestimmung. wohin zu gehen ihnen nicht erlaubt umfafst das Auftreten in der Volksversammlung. was ihnen die Gesetze verbieten (Lex. Y S. ^ * Seguer.T:cz-'a)*'ac ' iav o ' a/. was zu tun. das Anstellen von Klagen. teilweise entzogen oder sogar der Aufenthalt in der Heimat verwehrt war^^.Xctv Ttvä xaxoupyoüvta ^po. welche gegen Zuwiderhandelnde die Strafe der Atimie festsetzen lich . im Rate und in den Gerichtshöfen. die Teilnahme an der ^olksversammlung.332 Zweites Buch. 29).to ^-f-fjy'fi- i'vo/oc £3t(ü xtp vo. zu Demosth. die Ausübung ist. S. dafs zugleich die Strafe bestimmt wird. 38). zi xoiva. 603. g. 25^. p. den Besuch de§ Marktes und der Heiligtümer und bei den Verbannten das Betreten des vaterländischen Bodens überhaupt. Gr. Ritt. die unbefugt zurückkehren (Suidas u. oder dahin gehen. So wird in dem Gesetze des Leptines für die. 745. die das tun. Schol. wie bald zu zeigen. PoUux VIII 50). Seguer. Timofcr. In gleiclier Weise ist es zu verstehen. die staatsbürgerliche Rechte ausüben. falls wird zugleich ihnen Endeixis ausdrücksie trotz der kraft des Gesetzes oder Volksbeschlusses sie treffenden Atimie fortfahren. die Rechte Und zwar geschieht dies in der der Epitimen auszuüben. da dieselbe. 187. . und Lex. die in der dritten der für das Geschäft bestimmten Volksversammlungen ^^ die ihnen zugewiesenen Obliegenheiten Zu eng sind die Erklärungen andei-er Grammatiker. nicht für alle Fälle der Endeixis die gleiche war. Weise. welche in Zukunft um Atelie beim Volke nachsuchen würden (Anm. Atimie und Konfiskation des Vermögens festgesetzt: slvai Ss xctl ivocicsic xal 7. die gegen sie in eventuelle Anwendung kommen soll.

10. I)io Apagoge. 1251. o'fst'Xcov t(o o-/. so ist die Berechtigung zur Endeixis gegeben. Enileixis und Eplifge. für die Proedroi mit Eröffnung der Debatte über einen anderen Gegenstand nach den Kultangelegenheiten. Bezahlen also die Prytanen oder Proedroi dann nicht auf der Stelle und legen ihr Amt doch nicht nieder. die gegen Theokrines und Aristogeiton. Auf Endeixis gegen Staatsschuldner beziehen S. 14 S. g. ccjtojv fallen sollen. dafs die Eigenschaft als Staatsschuldner in dem Augenblicke eintritt. in eine Bufse von lOno.zxz'j-r^ ^' g. 707 i. war ja schon das Erscheinen im Rate oder Volke den Staatsschuldneru durch das Gesetz untersagt. Endeixis wie gegen den Staats- schuldner. 603. da auf sie die Voraussetzung iav ->. Aber ein 56 ^'' Thnoh: 22 S. 38 f. drei. die Westermann Unter- Urkunden S. der als Richter fungiert. 716.sis. sich auch Demosth. •5* Demosth. also für die Prytanen mit der Aufstellung des Progniinms für die dritte Versammlung.ao(jtm ^^. 15 i'iv azv ocjtö. Dafs bei diesen Bestimmungen gerade auf die gegen Staatsschuldner den. 70/r. 333 nicht erfüllen würden.. die uns erhalten sind. bzw. ist ebensowenig von den vier auf Anlafs einer Endeixis geschriebenen Reden.wv 'r/. Damit erledigen sich die Bedenken. gegen Staatsschuldner gerichtet geltenden Gesetze Bezug als zufällig. 17. und zugleich ver- 33T(u -poc tooc Oi^aoilsTOt. g. A. 40 Drach- men an den Schatz der Athena ordnet wird idy TIC öto/r. Timol:r. o'fsiXojy tw or^aojt'to nun vollkommen zutrifft^". Androt. der im genommen wird. dafs die Proedroi nur für die eine Yolksversammlung ernannt wurden und die Prytanen nur noch wenige Tage zu fungieren Siichuncjen über che in die attischen eingelegten Bedner hatten. Demosth. verordnete ein Gesetz des Timokrates gegen Piate oder Volke ein Gesuch um Erlafs einer ihm auferlegten Geldstrafe stellen würde ^^•. ö ö-^/. gegen die Echtheit der Bestimmung und damit des ganzen Gesetzes daraus ableitete. die dennoch öffentliche Klagen anstellten -5^.Fünftes Hauptstück. in dem die Übertretung der fraglichen Gesetzesbetimmungen nicht mehr fraglich sein kann. zotUctriO Es erklärt sich diese Bestimmung daraus. dafs sind. 50 S. /Ott i'yOitri. 33 Nikoiitr. r/. Übrigens be- zeichnen wir der Küi-ze halber mit dem Worte Staatsschuldner auch 22* .

da Gesetz *^^ diese ebenso bestraft wissen wollte als die unbefugt zurückkehrenden Verbannten selbst. wenn man die Endeixis für eine Klagform halten wollte.. ihn infolge des Psephisma des Isotimides betroffen hatte.] g. wenn wir anders den bald anzuführenden Grammatikern Glauben schenken dürfen. Epistates. 328) ebenso wird die nur von einem Grammatiker (Anm. 54) erwähnte Endeixis wegen Schmähungen gegen Verstorbene zu beurteilen sein. S. 1222. 322) bezeichnet. g. 34.rA (i. 15 S. idv xts 60 öcpeiXir] 'Ai^r^vä xiöv (i'XXwv OcuJv xüiv £7rtov6[j.oi(us xeäe'Jci xa-a xi twv rtjj ö'-fEiÄovTcuv y. durch die säumige Staatsschuldner gezwungen wären. eine gesetzwidrige Abstimmung die g.iuv xw. Die Endeixis wider Andokides. Die Klagen. Theokr. gründete sich darauf. 71 xäiv xo'j. welche Verbannte aufgenommen hatten.« [Lysias] g. os otv-oi? clvat cpe'jyovxot. ivosf/vjvxcuv -/. 212. Der Redner setzt statt cpE'jyovxa.334 starker Zweites Buch. die das Gesetz bei [Demosth. S.OLzir^ ZT. Widerlegt schon von Platner Beiträge 212 A. . von jenen ausgeschlossen sei^^ Von Fällen der Endeixis gegen Verbannte können wir in unseren Quellen wenigstens in denen es sich um flüchtige Totsolche nachweisen besuchte und namentlich .Y] Gesetz bei Demosth. 1326. wenn dem . der sich weigert. die Mysterien sich beteiligte. 61 Andok. PohjM. P. I S.al orj[Aoa!o> x-^ töi? ivo£t^£(s Tj tov ßotjXo. bzw. ihre Schuld zu bezahlen *'^.txwv. 636.j. Verurteilte redet 3. der ein Phasis gegen Kaufleute nicht fortgestellt hat (S. schläger. um der Verwundung in tödlicher Absicht das Schuldige handelt *^^. 49 S. Von Endeixis gegen wegen tpovos sxoüaio. das elienso wie jenes auch auf unvorsätzliche Tötung gehen kann. K. Andok. [jiTjOaij-OÜ ('.Evov rj -oteraöai xüiv zo/. d. 14 Schuldner der heiligen Kassen. Vielleicht war Endeixis auch gegen die statthaft. otvopocfovou.Y] £'?£axtv. 5 ausdrücklich nennt: öij. xotxö: Aristokr. 10 cpovou idv xt. v. . wie"wohl hier häufiger die Ephegesis in Anwendung kommen mochte. 271 ff. dafs er die Heiligtümer an der Feier der eleusinischen wiewohl er durch die Atimie.] S. Myst. 63 [Demosth. gegen die er sich in der Mysterienrede verantwortet. Als Atimos wird von der Endeixis auch der getroffen. Ix Tipovoia. 62 [J. Irrtum war es. Als ganz aufserordentlichen Fall haben wir es schon oben (S. oder xpc^üfj. 51 S.

— g. xai Aristoph. vgl.vjco ist. T)ie A])agoge. 10 sviau-uT o£ rpoxöpov t^c (E'jcfpaio?) ä/. 21 u. dafs gewisse Fälle vor die Thesmotheten gehörten. 35 ctvot'. Androt. ist schon im ersten Buche (S. xoü. Isokr.. welche im Kriege den Feinden Zufuhr leisten'*'^. ist Worauf dem Psephisma cprj|j. Andok.-/j. ö^ 17.co- ac(o. aixdv x£ si. Eiiayayovxof -/. (von Oreos) hdotiziv a'JTO'j. 28. to'jtovI tÖv avop' lyu) ivO£['y.aa/. zu Demosth. dafs sie in der Mehzahl der Fälle an die Elfmänner zu richten war. w? -poooTT^v tÖv (Ptha-tor^v xat to'j. zctxöt 1103 Ivoei. u£t' (j. II n. S. -jaiv v.o'jvxiov. die haupt zu verstehen erschlossene so die Endeixis gegen nicht Athen gehören würde. . Kallim. Rückk.und Ausfuhrverbote übertreten^**. welche Einfuhr. 335 des Volkes vorzunehmen. Zu beachten Vgl.. 14 S. mit Endeixis gedroht wird. A. (j. ir^'i 0£ r^ Iv0£t. so gegen die. OTjaoaia ttw/.-. xou? Z.' II 139 die ^' £vo£'. Schol. 197.yösvTc -ctpa- l5o. III 60 S. im eigentlichen Sinne. oe h-ri oiv. 55 '5Ö angef. d. dafs beide Belege in das fünfte Jahrhundert ^^ lla/. 22 K.OT^.vj.. TctTo'.l-'i'inftes Ilauptstück. — • . Schol..i. Endeixis und Ephegesis. dafs Andere an den betrefiteuden Stelleu svoEixvjvoti nicht sondern stlienes in der weiteren ist. dyci) 7. Z. Volksbeschlüsse von Koresos und Julis C. 80) aus Aristoteles und Demosthenes gezeigt. . bei der die Endeixis anzubringen war. ö!».£v Nur in solchem allgemeinen Sinne kann man das Anm. Phil. 546 Z. vielleicht auch gegen die. . 82 ß'j'jXEUTai. Mitt.wnsczc. in 18 xoT oi cot^- vavTi n.iv \\^)i^vrfil piv Trpo. 126.o~r>vvrjCj(cov TpiV^pcStv ^toa£'j[AC(TC(. I. so haben wir auch dies durch ein von Demosthenes bewahrtes Gesetz (S. Kot'/. Bedeutung des Anzeigens überaus einer Stelle des DemoVerräter*^*. TtoXcat'ou. TiptCj^rjcCfDa'. . S. ll£/. ^* Demostb.a'. zu Aristoi^h. «Pt'Äwva xöv £-/. TT^es^. fallen. Fälle erledigen sich durch die Beobachtung .r^. ivoE'. cor^cjt xöJv X7. 278 ^^ayetv ci'vopc. 333) für die Endeixis gegen die bestätigt gefunden die ein öffentliches Amt bekleiden wiewohl sie Schuldner des Staates sind und wir dürfen danach die einmal nach ''^^. gelten lassen. Wenn aber Aristoteles hinzufügt. in denen wir sonst Phasis angewendet finden. zu Aristoph. und wohl auch die Endeixis gegen Gesandte wegen -apa-pscjßsta "^.0(1 TCiv ötvopa toütov svSsty. 11 üaiv äcsstvai. welche Staatsgüter verkaufen Über die Behörde. Dagegen ist Endeixis im technischen Sinne für einige Fälle anzuerkennen. leider nicht zu erkennen. Daraus folgerte k'vocuu xa-o: twv -poSoTwv Schol. lvo£i'?avTi und ähnlich geht. 603. gegen die.

unterlag er der richterlichen Schätzung das Gleiche gilt von dem . die bis zum Beginne des vierten Jahrhunderts nachweisbar ist (S. 1827 S. eine Annahme. 15(5 S. 3 r^ oixcf^eiv otTiaot ecs^-i toi. 6ü) ist der Name der kompetenten Behörde leider weggebrochen. verfiel er in Todesstrafe"^.feL'X&'jai OT^ij. auf dessen Grund sie erfolgte. 197) '^ Was endlich die Folgen der Endeixis für den verurteilten Beklagten angeht. 504. cvosix- v'jxai xal zli -6 otxaaTT^piov ciac'ytTat. II n. so versteht sich dies aus der ausgedehnten Beteiligung des Rates an der Rechtsptiege. 26 (nach den S. so waren diese verschieden nach der gröfseren oder geringeren Schwere des Delikts durch das Wenn ein Staatsschulduer oder Atimos sie veranlafst war.u. Erb. . 11). I. 546 Z. sdv oe t. weil der betreifende Vorfall in die Isai.r^ öVjI . Die Klagen.£3t'.332 ausge>chriebeneu '''^ Worten) UavaTov ^Eyet' toüto yap ianv ir. . giuudete darauf die AuBehörde zuständig gewesen. Wenn aber in diesem Falle der König den Prytanen von der Endeixis Mitteilung macht und von ihnen den Auftrag erhält Kläger und Beklagten vor den Bat zu laden. die mit Aristoteles schwer zu vereinigen ist. A. Demosth. das der Endeixis ursprünglich zugrunde lag.? ctv o' rtv/Air^ oli £.Vyj/./'. ^^ as hier ^uu den Staatsschuldnern gesagt ist. v. sondern Eisangelie oder Men\sis (S. 111 S. 112 zu ergänzen. der 69 •o Andok. dafs das Psephisma des Isotimides. der Tliesmotheten für die Endeixis gegen Staatsschuldner und Atime überhaupt als Regel betrachten. die im ordentlichen Rechtswege über das Verbrechen kompetent war.oato) ciatv. "poaTw. iXiü. (l Myst. Nikostr. Jahrb. ''^ Aristot.' iy. 55. § 50.ov. . S. 35 (Anm. die eines Religion^frevels Geständigen vom Besuche der Heiligtümer ausschlofs ^*'. 84 äroypcfcpeU th tt^v . 28 Zeit der Oligarchie der Vierhundert gehört._^33(5 Zweites Buch. Tiö 63. ictsp /. . 302 A.zhw TCi'j-tT!..atj ö'. 1397 nahme. ^^ . f. gilt natürlich auch von den Atimen überhaupt.' zTr^ YEyovoaiv. In C. es sei jedesmal die mit Pridik de Cei insulae rebus p. vgl. Wenn gegen Andokides die Endeixis beim König eingereicht Zuständigkeit wird*^^. aber wohl Evos/a Schömanu Birl.cüatv a'Jcw oi oixaaTat. Aus tov ofoyo/ra bei Pollux VIII 49 ist nichts zu entnehmen. so Wenn er aber als Richter fungierte. f. 67j ist darum kein sicherer Schlufs zu ziehen.TjV xaxoupyiüv meint nicht Endeixis. ifjjf. f/. ein öffentliches Amt bekleidete. so erklärt sich diese Ausnahme daraus. ^1 Aus der Stelle in Andokides zweiter Bede (Anm.

oö. <'j's.] e'voyo.OV. 22 S. oh Ol 'rj[j. ^6 Andok.to. at.v Aus r. £. Aristog. 1343.aaTT^pHuv tyjv -posoptotv twv -p'j- ix'/i)«^£v.i}Tj) y. 14 £»TjY£Ta&at. ^l^yo\-a ö'-o'j 0. Hierher gehören die Fälle von Aristogeiton und Theokrines. 1337. die Stelle des Pseudolysias in Anm. [Lysiasj g. f. 69 S. ersterer Stelle stammt Pollux VIII50. ötsei/.i. Anm. wie das folgende g. Lysias es (Jlb. g. '•^ Vgl. zu schwach fühlte eine um eine dTaYou^T] anzustellen es wird somit in denselben Fällen anwendbar gewesen sein. Aristog. verurteilt ward.od Tif)vr^y. Beziehung auf die Staatsschuldnei'. Demosth.cti zl^ iVOcxcc xctTä to'j.öv ctÖTw xotl rapaooOcl. in-zh ersteren g. ?]ndoixis und Kphegesis. dals ein Ankläger den Gerichtsvorstand selbst. 280 entspricht ist.at IccÄcy/Hct. selten geschieht der i'z^r. 17. II 9 ij.'M'j'xi Tiü OT^ij.a ypr^avTiov o5ov ai] o'jvT. Th.rA x£?. (a)'j. 601. [j-t.r.dyzi^/ oei £-1 -ö 0£i. 257.r^o 55 S. Andok. S. 265 A.dlo'/za Meid. '/. 76) ist das dahin zu ver- stehen. die Todesstrafe Anwendung'^.r^ 9). 32 S. t-i' g. zu Dem.atüa'. 62. heilige Stätten zu be''^. Myst. ''* Über letzteren vgl. üiTÖ A'JXO'Joyo-j 7. 13 S. d. 337 als Redner in der Volksversammlung ^^. S. oder als Kläger vor Gericht auftrat Gegen ilüchtige Totschläger oder der Verwundung Strafe traf in tödlicher Absicht in Schuldige kam. ^' Demosth. a. IIpoOTi. va.o'jc TröptTTocrwv T'ivcojv la-pociSev twv or/.a{ Tt 7:c«pG(voi'j'i]jfp'.aic p]rwähnung. welche das Verbot. ül)ertrateu Nur natürlich führte. in denen Apagoge zulässig war ". Schol. der Angeklagte das Verbrechen ausübte also oder ausgeübt hatte. 'jaüiv ii'/ovro yor^-'/'X'. 20. Patm. 10 xctl otE^ctat -i. ij. um ihn zu greifen. 803. dafs Aristogeiton zu einer hohen Geldbufse Vgl.cuv t<jj ob t6 TcXc'jTaiov OTjaoat'oj /.KTai 'i£p£iv.£v ä/. Die gleiche die. wie selbst- verständlich. 573. 25 /. vo.TJ a. bis zu deren Erlegung er in Haft verblieb. 182 S. I p. (/.cytiv o'jy. 9 Iluppov tov 'ExeoßouTctor^v i'^OciyßiwzT. ein Rechtsmittel das der gebrauchte . E. clvat -oL^izv/ 7^ äroTcTaott. ar^o' ä-dyt'.-. [Demosth.v Töjv voiAüJv Tiatupiot. zu dem Orte Es ist dies hin- an dem . in Begleitung seiner Diener. [J. Die Apagoge.. 797. toi? k'vocxa (S.o^'M Tivs. 47 S. a. der sich körperlich . 13 icpTyYEta&ai tÖ ir. Sie be- stand darin.v erklärt sich durch lehrt. ctXw •(Z'/f^'jz-'xi. 26 S. Trotz -otpc(oo!)£l. et S. 83 IvOctyOct. Arist. 18 (S.oi-öv toivjv — Über uiv ijAunzoL aÜTiö OavctTO'j oe ToaoÜTOv ävctOitvai 'z^lxf^\J. Daraus begreift sich auch Tt 5v O'r/. dem Wesen nach der wenn auch zweifelhaft ob das Hinführen eines Archon oder . or/ct^siv HavaTi!) ^r^ij. Auf ouTos die Verurteilung geht Deinarch g. V. treten. £7.£JO'jat -ö Xoi-öv ypctcpE^tJcc. I 92 TiafjSctt. .j. 72 a. 146 Androt.Fünftes Haiiptstiick. toT. 37.

offenbar ebenso auf einem Schreibfehler beruht.jLEvou. 312. 7. aufgenommen Nach denselben Gewährsmännern hätte man sich ihrer auch gegen die bedient. bei denen sie anzubringen war. 630. Ebenso ''^ ist PoUux VIII S. Itupaxe ü/i' ixetvujv dTiay&EVTa (an Stelle des tov wird Euthykles den Gemeinten mit oi Namen genannt haben). 16. otov cpuycioa oxav xiöv xi xaxEystv oo/.az TTEpuai Trav-e. In Rücksicht auf Behandlungsweise. vj eipyoiJiEvov r^ Üttö xtüv vo.a. Staats- heimlichem Besitze zu haben. Vgl.f xi. Areopags zu dem Orte. M. 12. wodurch Meier sich verleiten liefe die Hyphegesis als besondere gegen Verheimlichung von öffentlichem Eigentum gerichtete Klagform anzunehmen. g. Die Klagen. 5 ist verstümmelt und darum unverwertbar. S. ISTt 5txrj xou. Die andere Glosse Lex. die man beschuldigte.£vr( 23 = Photios und Suidas xöv dtvopo'^ovov.p'j'. V S. d. 187. ixvXrpi. wie im Lex. Aber an die Ephegesis hat man zu denken bei Demosth. Folgen und Behörden.täKJai eines anderen Mitglieds des dai y. 677. •J7roo£.oai'tuv STTtßaivetv XTj? y<opO!. 81 unter -jcsvjrjais. Seguer.338 die von den Zweites Buch. Seguer. -während das Kompositum 'j's>i]-(Tpi. 13 rA i^EafjLoÖETat tou? im cpovip cpe'jyovxa. Cant.. W.pa. 403. Aristoh: 31 S. S. IV S. an dem ein heiliger Ölbaum abgehauen war. 313 A. welche unbefugt zurückkehrende Verbannte hatten''^. ztX. Grammatikern erwähnte Anwendung gegen die. . Etymol. u. 669. Dieselbe Glosse hat Lex. e{aaYO[j. wird sie sich von der Apagoge nicht untergut in schieden haben. x'jptot i^av^Tw C'yjfj. so genannt worden sei. ^fTJyrjat. 11 oder ätsTjTjais ebenda S. ^Trt 102 zu verstehen l'voexa dTifjov xIätzzolz dvopaTToStaxa. tt^.cd tov iv.x(uv OTjfj.

und wenn sich jemand wider sie vergeht. Fürsorge zu tragen. um [Demosth. 58 A. die danach vor sein Forum gehören. die Erbtöchter. Die Klagen. der sich einer Rechtsverletzung (xaxtojic) wider eine den im Gesetz aufgeführten Kategorien angehörende Person schuldig macht. Sechstes Hanptstück. legte das Gesetz dem Arehon die Pflicht auf. Vollbesitz Bürgerrechts öffentliche Klage gegen Und 1 zu solcher g. Sehriftklag-en des Arehon. die auszusterben drohen. Ausdehnung des Klagrechts hatte man MakaH.] . für die Waisen. wie das religiöse Interesse die Erhaltung der Familien erheischt. 16). die Häuser. ihn mit einer Bufse bis zur Höhe seiner Kompetenz zu belegen falls er aber eine höhere Strafe zu verdienen um Darum . Die öffeiitlielieii KlajiTii in Rücksiclit auf ihren Inhalt. 75 S. Der erste im ArchouteDkollegiiim ist vom Staate zum Hüter des Familienrechts bestellt.Zweiter Abschnitt. den zu erheben. ein ölTentliches Interesse gebietet^ dafs dem Staate keine der bedafür Sorge zu tragen stehenden Familien oder ihr Vermögen verloren geht. ihn vor einen heliastischen Gerichtshof unter Stellung eines Strafantrags des zu ladend Daneben ist aber jeder im stehende Athener berechtigt. und die Frauen. den Fortbestand der von ihnen gepflegten Kulte zu sichern. 1076 (S. Aber . scheint. sind zum gröfsten Teile privat- rechtlicher Natur. die nach dem Tode des Mannes in dessen Hause unter der Angabe schwanger zu sein zurückbleiben.

Ectv Tis aiTiäTat Ttvot -c<pavoo'jv-a T7.d^y o^TOi] c/Tto/. ['jT. Äreop. "pö. sondern Schriftklage gewesen ist.? zur Seite. aus dem mau gewöhnlich die Einrichtung der Klage erklären will. ^ E. antiq.. ot'j-ov 44 K.oci p. Der erzieherische Zweck.0(t /. ' Gewöhnlich bestimmenden an. Klagerecht nicht beschränkt war. Die vorausgehenden . die Aristoteles von ihr gibf*. sprünglichen Absicht auf die beschränkt gewesen. je mehr schon frühe ein besonderer Rechtsschutz für die bezeichneten Klassen nicht blofs aus dem zunächst mafsgebenden Grunde.c(y/c<vovTO(i — rotf/Ctvota. So Thonissen Droit pe'nal 17. .c zurücksprechen sind. so dafs drei Arten von xaxuja'. Yf. 56. xorxwcjt«). * Yf/orciC('t or/. sein kann.'i7. man den z.340 Zweites Buch. letzteren Gesichtspunkt als den einzig B. die. 0£ y. ohne Vermögen zu besitzen. Die Klagen. auf jeden Erwerb verzichteten^. 364 mit Berufung auf Isokr. in fremde Hände überging. ist schwerlich von Haus aus für Ebensowenig ist sie nach ihrer ursie mafsgebend gewesen. d. also die Söhne. der infolge von Unzurechnungsfähigkeit sein Vermögen vergeudet.a'fTj sieht vgl. sondern auch in Rücksicht auf ihre gröfsere ^. Auf den gleichen Gesichtspunkt des staatlichen Interesses au Erhaltung der Häuser hat man auch die Klage dp-. SO stärkere Veranlassung. bzwDafs aber auf diese das die sonstigen Erbberechtigten. für unzurechnungs- Vermögen zu waren zu ihrer Anstellung zunächst die bedie Verrufen die am meisten dabei interessiert waren geudung des Vermögens zu verhüten. zu bewegen deren Schriftklage oder Eisangelie angestellt werden konnte. die gegen den sich richtet. u. dafs ein Familienbesitztum durch Untätigkeit keit des in Verfall geriet oder.f>c(voi'7. zuführen. Glotz ' Dictionn. die verhüten sollte. a. Um so fähig erklärten die freie Disposition über sein so . die Klage also keine Privatklage. geht aus der Erklärung hervor. scheinen mufste Schutzlosigkeit wünschenswert erAus dieser Rücksicht wurde jener Rechts- schutz auch auf die Eltern gegenüber ihren erwachsenen söhnen ausgedehnt. Wenn dem der Zweck der Klage nur der gewesen entziehen . Ergänzend geht der Klage apyioi? die Klage -7.X'jvcc. seitdem die Unveräufserlich- Bodens aufgehoben war.

'. r. anzuordnen. bzw. 928 E ihrer bei Gelegenheit der Streitigkeiten zwischen Poltern und Kindern gedenkt. die Geschichte von dem jungen Demetrios bei Athen.d).Sechbtes 'Hauptstück. u. wäre nach Analogie fines Bürgers übung irgendwelcher . Ahnlich Plutarch Lysand. wenigstens seit Demetrios von Phaleron zugestanden. 153 f. S. 721 A.t. die aber vor die Thesmotheten gehören würde. Den spartanischen Satzungen folgt.iuv Tt. Der im Att. LXVII 16 -r.:iz(j)? eine nachträgliche Klage denkbar. Eph. S. Timarch 30 55 (ooxiaaaia p-/)tof.. Denn gegenüber dem Mangel jeder d'^oiixiou ähnlich lakonischen*^.oz '(ivr^ziu Pollux YIII 45 (vgl. Atimie und Klage vor dem Areopag annahm.r^\jh^ TTjV \J.--:. 251 f. dafs jemand trotz /u erheben.'xp-ia-G}\ voac/. begegnet die Beschuldigung.WJ . und Dictionn.OLi ij. W. . und Lely veld de infamia p. zci. dafs das athenische im Interesse des Staatszwecks die Beschränkung der persönlichen Freiheit soweit getrieben habe den Cölibat zu verbieten und eine Ypa'-sr. dafs er sein väterliches Vermögen vergeudet habe (xaT£o-/. 383 für f. so war dagegen bei seiner Dokiniasie.aiotc P^inspruch Höchstens für den Fall. Nichts sie beweist.lOU . wenn Snpater •^ Jtuio. Fall aber ist es glaublich.ii)) Ta TTCtTpiüa 7. antiq. Richtig schon vor Philippi Areojj. ''. oder vollends. vgl.aT£orj007. die nachher genannten or/at. dals Piaton Ges. d. . 'j'l>. u. wenn er als Redner auftrat auf dem Wege der s-^-'-s/. 167 D. des Aristotelesbuchs mit Unrecht gefolgt. 555 C die den Hagestolzen auferlegten Strafen aufzuzählen weifs. de unter die io'M-iv. wie natürlich. 164 f. 30. aber mit (u. weniger bedurfte es einer anderen Klage wegen VerschwenNur unter den Gründen. Platner während Meier volle II S. Proc- vorgenommeuen Einreihnng der Klage rapccvota. XIII 2 S. /.'-A ypcficct id'i zählt. Auf keinen Gesetz. 774 A. IV 63 S. d. 341 dung.-[Oi\J. Letzterem hat nur eine sittenpolizeiliche Befugnis. XI 9 S. dem Klagen sind ist ypcc-iat. Piaton Ges: IV 11 S. Laert.tyhzt^'/ xctxoyaato'j. partialer Atimie ein Amt bekleidete. Crtiri/u. 222 S. 07j[j. Aisch. Machte dennoch ein Verschwender auf dieses Recht Anspruch.x7. Eoi-ica. aus denen die Berechtigung zur Bekleidung von Staatsänitern oder Ausöft'entlicher Tätigkeit angefochten werden konnte.ooxsvai t« za-poja)-^. ISchriftklagen des Aiclum.ia oo-/. g. Danach i^t der ungenaue Ausdruck von Diog. TTpWTTjV dyOtp.syr. ® Ariston bei Stob. VI 13). während ebenso wie Klearch bei Athen. Anthol. unter die Privatklagen man auch nach Fund zuletzt Beauchet II p. VI 17 er Lyktrrg 15 S. I 55 zu deuten.hl -Z'f^-i Oc'JT^paV TTjV TpiTT^V V. "\V. der Ypa'fr^ k-airjr. . iv tw wv av '/J.-r^rjrj'jrjij.

12 f.o'JvT(ijv).waccu. 248 f. Wenn das Gesetz den Archen noch zu verpflichtete.oti 493 ot E -pwTov r/jx ävaasvct xal (tö: C<i'<3t) vop.342 Zweites Euch. . 339). 51 (S.o'j. 4 f. 7(1) V STTr/./. Aristoteles^^ wie Aristoteles getan. ^ Plutarch de amore prolis 2 dya^-tou "/. vooi'fT. S. 1867 S. 13). 771 aus der Fiktion Eichtig urteilten zuerst van den Es de iure famüiarum apud p. 6 zwischen den Anm. zu ihrem Schutze da dafür die keiner •. Seguer. Y S.0(77. 192 B kann um so weniger beweisen.c(7aij3£u).ct.ai tcöv £-iTpo—ojv).£iv).'jö 7. 23.- Pollux YIII 40 nennt unter attischen Klagen eine dyaiAtou mit dem Zusatz Trctpi os AaxeSatfj-ovtot. yVjO'j 7. die zu dem ganzen Geiste der athenischen Gesetzgebung im stärksten Gegensatze stehen würde ^. Plat. als die Echtheit der "Worte ä/Ä' uttö toO vo|jiou dvct)'-/. («"ÜTOd rj' £i(j'i 7. d.o'j öpoavr/.at)a-£p A'jxo'jpyou -oÄitoc. Lex. 252 A. u. oh. ^ A)iz.cvco 5uo/. antiq. Platner II S. vgl. Sympos. S. (c^al 0£ 7. 7. (a'JTa'.««ovxat gegründeten Bedenken unterliegt. III 48. Osann de coelibttm apud veteres populos conditione I (1827) p. ypocf/j SoÄüivo. o' do\ v. Wir wenden uns zuerst den Klagen xaxoGssojc zu.axwaew.or^ xaxa)3£(üc /-/jps'joujaiv "jovai/rov. Spur namentlich späten bei den zeugnis des Deiuarch^ Schriftstellern^ Rednern und dem indirekten Gegenkönnen unsichere Andeutungen bei nicht zu der Annahme einer Insti- tution berechtigen. die Formen der sie Klagen zunächst aufser Betracht. Gel Komikers ab. die im Mannes schwanger zurückblieben besonderer Fürsorge für die Frauen Hause des so verstorbenen bedurfte es (S. und Caillemer Dictionn.axo! a'Jvo!7. und noch Hermann-Blümner Gr. öpcpavojv xoiy.~y. Demosih.'xX öO/iya^atou xai xaxoyaato'j. 336. u. von viererlei Diese Klagen sind nach je Art.c(t TÜJv £~i-pdT:wv). aber frühe in Vergessenheit geratenes Gesetz glaubten. A. dyaai'o'j ypa'fv während Meier.to3£oj. 71 S. an ein von Solon erlassenes. 16 S. lassen aber dabei ebenso. xaxw^so)? ' G. Ttüv iTiiTpoTru)/ CtUTCft y. nachdem wegen schlechter Behandlung von Eltern Kinder oder von Waisen durch ihre Vormünder oder von Erbtöchteru durch ihre Vormünder oder Ehegatten oder endlich wegen Schädigung eines Waisenvermögens durcli die Vormünder angestellt durch ihre werden. v. (auTott o' et'aiv d'lii'j. Die Klagen. 2 keinen Zweifel in die Sache setzten. ö'Li'j'otato'j y. 273 A.0(7. Privaialt. Die Überlieferung bei Plutarch eines und Pollux leitete Philippi Göü.p'^J.ou. ^•^ 56.wi tw ßo'j/. wenigstens Athenienses . 4 ausgeschriebenen Worten yovEwv v.

oder einer aus Menanders Misogyues augeftlhrten Drohung mit der gleichen Klage ^*. antiq. u. Lysias g.] g. die ihre Eltern oder sonstige Aszendenten oder Söhne schuldig.a7. wiederholt haben. Harpokr. Lex. die Komödie eine Klage x7. E. 17).V'po'. seine Widerlegung gefunden. 795 diesen Schutz auf die Frauen.Sechstes Hauptstiirk. die Mittel zum Unterhalt versagen stande sind. Y'jvai^tv Seguer. Keine Gegeninstanz läist sich der bekannten Fiktion des Kratinos entnehmen der in seinem Drama Uu-Jvr.Yj Mit Unrecht beschrankt Ghttz Didionu. ^^ Über sie ist eingehend gehandelt nach Heraldus von . die nicht bereits ein lebendes Kind haben. Ritt. -32 S. y-r^v drot'asiv ypacpTjv xaxcoaeiu. [Demosth. Was 16 Isai.. Aristoph. letztere so dafs <Tlosse ist der noch entstelltere Artikel des Photios geflossen. V S.pojv '2 auf sie Anwendung leiden. u. Pan de (jrati animi officiis et poena ingratorum iure Attico et Romano (Leyden 1809) p.axwasiu. 29 die Rhetorik gegen ihn selbst eine Klage ihr.c£'j. 14. Agor. die weder zu dieser Kategorie noch zu der der Erlitöchter gehörten. 91 S. Seguer. y. weil er sich von Ehefrau. Scluiftklagen des Arclion. zu o^v-jai dem Dialogos aoi abgewendet habe. 58 A. .J. mögen es nun sein ^^. 940. Der x7'xtoaic yovsujv^'^ machen sich die . 48 S. l'roc.wa£w?. *^ oder endlich nach wiewohl sie sie zu gewähren imihrem Tode sie nicht be- Yf. liels und sich schon zuvor aus . 0. i-iji. a. Nachahmung des Kratinos läfst Lukian Bis accus.z. 343 ausreichte ^^ Dals aber auch wegen xaxo)c. durch ihre Ehemänner öffentliche Khige halie opcpotviuv erhoben werden können. 286 und Glotz a. aus dem Fehlen des im Lex. 216. /. Lakrit. weil er mehr mit der Trunkenheit als mit ihr verkehre ^^. natürliche oder Adoptiveltern und Voreltern ihnen ent- weder mit Schlägen mifshandeln . -cti. 510. bewahrten In bei v. »* fj Bei Priscian XVIII 25. 269.ctxwaewi. 10 (S. //T. Kir. r. und Lelyveld de infamia p. ist durch Aristoteles ausgeschlossen Rednern und Grammatikern übereinstimmend den durch die Klage gewährten Rechtsschutz auf die drei oben genannten Kategorien beschränken^^. 144 ff. seiner erheben. 25 ff. 400. und läfst darum auch die Bestimmungen ülier /Avm'j'. hat in der Neubearbeitung des Att. Schol. 26.) xöv y^äiov Meier sonst für den früher allgemein geteilten Irrtum geltend gemacht hatte. d. -/.xo>3£(üs gegen sich anstellen liels.. 1. die dann Beauchet I p.ic von Frauen.aTä töjv cj/opwv 1^ nichts zu folgern war. 247 aoi {Fr. Aus der gleichen Quelle wie ^-tx/. widerlegen die . 328 K.

1332.-. hei Plutarch Solon 22. "W. 932 A. E. attischem Becht S. 5v ixatSiltoO-^ STOcpciv' d-oi)«- v'yVT« Über die erste OS c!'j-öv ^n-zi-m xat Ta/.avcüv v.] g. Timarch 13 . Ailiaii KG. über die dritte Alexis bei Yitruv VI praef. g.avo-^6/. 32 S.v . 881 D. 3 olien (Fr. ^ cp 7. 159 und [Demosth. ttÖooi 2^ 7 £{ a£-oixo-f'j/. 0. Phil IV 40 Timarch 28 S.r^pwv nicht wohl bezweifeln in dafs die erstere der beiden Klagen wenigstens schlecht der Praxis behandelten. a. genannte Ausnahme.aT|0£ S. v '^ Doch läfst sich nach Analogie der Klage . zu Soph. S. während ein jüngeres Scholion auch Witwenpfleger unter . II 2. u. Wie der xaxojii? -jovstov nur Söhne oder weitere Deszendenten sich XaX p to schuldig 3 3 (u c V i f> Klage Tx u (p a X ö machen können so richtet sich die w v und die verwandte x a x 6 -jito: nach Aristoteles nur gegen Vormünder. waren der Verptiichtung enthoben. 1357. 239. ö. 191 über sie Schulthefs Yormundschoft nach Beauchet II p. die van den Es p. 304 K. Demosth. XI 11 S. äpyT. Dazu Aisch. g. vgl. Kleon. yt üi~to öpt. d. folgt aus dem irgendwoher entnommenen' Beispiele bei Xenoph. Aristoph. xotDia-otrjASv SO wenig wie aus der Glosse bei Suid. 12. 276 ff. . g. die einen Waisen ausgedehnt wurde ^^ Denn während ^'' Lysias a. Die gleiche Glosse (etwas anders Phot.pivrvj^a. '" Am ausführlichsten ff. IX 1.dp/r^ 'Aib'^vr^'S'.axc(. T'i twv öp-j. und bei Aischines kann d'. Herakl. die im Konkubinat erzeugt oder von ihren Eltern zur Hetäresis vermietet worden waren oder nicht den geliörigen Unterricht empfangen hatten. -*' Meier berief sich dafür auch auf Aisch.344 statten Zweites Biuh. xaxtossto? s-ix/. t(. nicht aber der Bestattungspflicht ^^.T -oläX y^'ji-ip'x-t-:'. 733. 39. 512. Timolr.Xa -oictTto Tv. 141 a. der ihm nicht den vollen Lohn b^?zahlt habe. auf andere. Leoh: 147 Xenopli. •Z'Aoz'M -ccTepoc 0^X7)317 zctpi/c'.e Beschwerde des Diophantos beim Archon über den Fremden. 1hl.). u. ^^"^ Aischiu. I 55. Pout. sTvcc. Vög. S. v. 0. Nur die Kinder. in I'olyeuktos den Vormund des beeinträchtigten Charidemos zu sehen. oder öp'jotvis-ai gegeben habe.) hat Schol. c-ccvayzi. 145 in Zweifel zog.ctxa. a. Diog. 54. 13. 107 S. Tov g. E. Isai. Die iilatonischen Bestimmungen sind aucli hier den attischen ziemlich analog. Laur. Gesetze IX 17 S. 26. Laeit. Theolr. Lykurg g. Dafs es übrigens in Athen noch eine besondere mit der Fürsorge für die Waisen betraute Behörde unter dem Namen 6p'f avocsüXctxe. Memor. a. keinesfalls eine Eisangelie sein. Timarch 158 S. öp-iavia-rott. Die Klagen. und ihnen nicht die letzten Ehren erweisen^". Ai. ihren Aszendenten Unterhalt und Wohnung zu gewähren. Aber an der letzteren Stelle hindert nichts. 40 j^-t. voaiC'>!-''">'a.

so ist bereits S. zu Hermog. die in der einzigen dafür geltend ^^. wenn durch Schuld eines Vormundes das seiner Obhut anvertraute lAIündelvermögen zu Schaden gekommen sein sollte. Die ypa'fTj. 350 schon Meier. 16 n'. 510) Z. dafs ypct'. 345 die zweite Klage dann in Anwendung zu bringen war. von der Theopomp bei Isaios vom Erbe des Hagnias spricht. 42).p£ai}at tÖv c-iTporov Orsp Ttüv 4otxc»'ja£v(i>v <5p'^av«üv. namentlich bei Späteren auch vom Anstellen einer Privatklage gesagt wird. 193 A. den Ausdruck iyod'l'x-'-j AtoyEttova y. Taiooc Dal's ihm gebüliieude Hälfte einer Erbschaft gebracht zu Eine andere Rede /.^ von Erbtöchtern Erwähnung tindet (Anm. mit ihr verteidigt sich Theopomp gegen die Anklage. Der eigentliche Kläger ist also.bi {d-oo'j-zasir/j) or^j/ostcc w^-ep -/. richtig unter den Privatklagen aufgeführt wird. £->." P ^ . die nach § 2 S. i-'. die § 53 nur für AdvM-j'. wie schon Dionys erkannt hat.rfi festhalten. während Meier mit Böckh S. der bei vielleicht Homer und Hesiod ganz anderes Behörde in S'jvof/'iccvtSToii eine Ephesos Inscr. Plan. Denn die IV/atot xi'vouvot. seinen Mündel um die haben.- Thalheim -2 PoUux VIII 35 c^TjV yöifi \i. the Brit. bemerkte gegen Böckh I S. An der ersteren Stelle liegt offenbar eine Verwechslung mit der Eisangelie vor. 894 dem Beklagten bevorstehen. -^ '/r^rjw::-^. statthaft ^^ Diese Klage liegt der Rede des Isaios über das Erbe des Hagnias zugrunde. und wenn Max. Oeoisouc xazojjswc opcp^voO wird unter den verlorenen des Deinarch genannt. 1 gezeigt. die ypot'-p). S. 546 W. Tfio-r^. 477 (I)ittenberger 4. während § 81 die oi'xr. 29. die wegen pflichtwidriger Führung der Vormundschaft von jedem Bürger während der Minderjährigkeit des Mündels habe angestellt werden können. kennt. i-i-^jOTä^^ braucht. sei es seiner Person. Schrit'tklagen des Anlioii. 33).p£aOa'. vpa'frj neben der Klage y.Sechstes 'Hau])tstück. Dafs aber Lysias Rede gegen Diogeiton nicht in einer öffentlichen Sache gehalten ist. sei es seines Vermögens. ist von der Eisangelie nicht verschieden (Anm. 5. 472 u. V S.ciy. iTriTpo-r^. Nnr zum Schutze der Person des Mündels A. ot'jTT^ n. glaubt bestimmt Tr^. der ältere vor kurzem mündig gewordene Sohn des Diodotos.y:/Mjtoic o^o^avo-j es noch eine gegeben habe. ist eine i-i-po-r^c irrige Annahme. so war die erstere im Falle jeder Beeinträchtigung oder übler Behandlung des Mündels.7-7.oti TW |3i'jXoaEvi)j y[jct'. 264 A. und der Sprecher hat nur als ajvTjyopo. gemachten Stelle keine Stütze findet Das attische Recht kennt nur dem Namen bedentet.-rjor.ir^:. beruhen auf rednerischer Übertreibung. seines Schwagers die eigentliche Begründung der Klage übernommen. A. So richtig schon Heffter S. 251. sie in Mus.

28 S. Nausim.^. 897. 892 v'xTj f. 9 S. isatvi'j yjröv eine Privatkhige .. 'jiäfitidwTQ. S.'i'. sifjV srJTtil xaxi to-k voiiouc xal roTc ol xei'jxai ttcoI tiö>.S. rep't to-j. dafs auch die vou dem Mündel nach habe angestellt werden können. Für hat nur Suidas 2 i^'av.otxetv ofjTÖv. 212 und billigte darum die Erklärung bei Suid. öpsavtöv die Y^^'? orxou öpvav'.! aSstTv ofo£iav xira h^ u.Tporrtu'J 5'j^ia'±£-. Cantabr. ö ßn'jXoijL£vo? TT)". 14 o-jx £_u. '* Lysias p. vgl. Diog. Eintritt der Volljsihrigkeit . 1. off. 906 a. V beidemal nur von Xichtverpachtung Zu allgemein nennt Polkix toj.ia8to3av ijuiöv töv oIxov.' IcatvE o£ xai E^-ärrovo.i Ttöv ir'. 23 S. . orxo-j annehmen. £•! /. 928 C die '^ irj-^oTziii <. und Suid. Die Klagou. Privatklage i-'-oo-r^. xd^iv. o'. iiebeu der allgeineiuen Klage xctxtu3sto? op^avcov die spezielle x7xtuj=tü? ocaou opsctv-. 209 ff. Seguer. öp^avou^ Ejajxap-iv-. ** Harpokr. Danach und nach den Stellen des Harpokration und anderer Grammatiker (Aum.. gar nicht gebracht oder zu einem gever- ringeren pachtet dem vom Archon genehmigten Betrage Falls im Testamente des Erblassers keine Verfügung über die Verwaltung des hinterhatte nämlich lassenen Vermögens getroffen war. ein.3^oj3at£v ärtTpOTtoi Tov oIxov Twv srtTpcitrJOfjiivtov. -. 1 -pö.u'. Der Rede des Lysias npo.xoO.xwrä.o46 eine /weites Buch.tä XIII spricht. Aber nach Ablauf der Vormundschaft konnte doch nur der aus Xichtverpaohtnug des Vermögens erwachsene Schade Gegenstand der Klage sein. Die Richtigkeit des iii-x\ bestritt mit Recht Schulthefs S.3dw3£to. glaubten noch Pollux VIII 81. worin noch Beauchet II y>. 470 f. wie gesagt. tt^v haben wir schon oben gedacht und dürfen den gleichen Anlafs tur desselben Rede zpoj Aio^evt^v j-sp ui3»Kö3£iu. (1901) S. ofxoj existierte. die vou dem beeiutiächtigteu Mündel uach ErhiDgimg der Volljährigkeit augestellt wird. Im letzteren Falle hatte er unter Ein- S. ob er das Vermögen selbst verwalten oder verpachten wollte-^.3£v ji3a' ^p-äatv Toü öpaa-v'.) der £t3ct77£>. § lt. Demosth.av trat Photiades Ud-r. u.xcO zur Seite. wottir die 5txr^ iTrcrpoTT^c vollkommen ausreichte. TÖv ioyc\~^. Übrigens keimt auch Piaton Ge.xoO »srxo'j telesbuchs (zuletzt Schulthefs S. freie stand dem Vormund die Wahl zu.xwv rjXxvr-' "Öte yap £X[jL'. verstand aber die Erlaubnis von Gesetz oder Sitte. Wohl aber bestand." Ärj-ETai §£ xal sri twv öp^av'. 1 die Phasis gegen die oü oeövrio.i:s>^i»^f. WJ'tä-'i'. gerichtet sein und das Lex. ixtütsi^uixÖTs. 294 folgt.vra. Ebenso seine Ausschreiber i.p-xs!.!a xarxtÜ3£io.jiTj 0'. It:£'..c. E. während l'hot. ^'. öp'rpotviöv xat "oi. das Lex. dereu ist^^. tur ao£'. Meier und Bockh I S. Anwendung uns besonders für den Fall bekannt dafs ein Vormund das Vermögen seines Mündels zur Verpachtung als ^'*. 309 A. lassen. 24) stellte man vor dem Fund des Aristo-ro'j. XI 8 mir als Klage des Beeinträchtigten selbst. 1). 991.

E. -attisches Recht. während die (iegner behaujjteten.ctt ew.Sechstes Hauptstück.ovos.7]p'JXX£V.. 826. 23 . ^-EyEipoxovr^aav S. xoü F/jxxt^'aov/.U'jvxe. 853. -/. xr^v ^7r(ßr/j>//jV. 831. |i5rj/.iai^oOv IvJXc'JOv xo'j? ofxo'j. v. lAiiiJoii^siV^ z'ffi o'JOi'a. Aphoh. 34 TTpo. 1 S. •[ip i.aiÖ£7. 23 xo'jxoj systv to'jtcov täv T:pay[j.£vot xo!. d^otyc^XXo'jat xot.axä xo'j. ot £{ or/.. xotl ^/. TTpodi'^vTüJv xrhz TTottoc«. //. ata&oixctl oe XaiJ. t-t xois xo'jxüjv xtaT.c<TOJv (xtcsHcu'jcxvTt xöv oixov 7. ^^ xc/v Isai.toaav x6 7cpöty..EXt? Y''^''i'^^'> XlJJ. vo|i. 146. 7 ataÜoi ^7:i7. XcXs/.axa xotxocjxoi'lEirj oi'jxol (iv'jij. ö IJ. O'jxio. Dafs das Testament seines Vaters die Verpachtung des Vermögens angeordnet hatte. w. X7.EV 7p-/(0V 7:pO£7. iTTixpfeous [j. oi ?£ taiaHoÖVXO. 36 xot. die gegen die VerjjachVon dem tung erhoben wurden zu entscheiden hatte ^^.. xo'j. 7.o'j. XcXXOep]o(7. Iv x-^ otat)rjX7j ypct'iccvxo?.ßf^votev. xw Trctlos xo'jxoj upo? apyrj^noi w. 29 S. und zwar wurde auf Prozente geboten.^ov £7.aa xoi? or/ccSTctt.[7'|püjv. 45 S. xai r.at y£vo[j. vd. 289 £(.xta!)(uadfA£vos zhizpd^zi [ae xciOxa «>s OE (ö ovxa xoö Traiof^?. dafs es sie untersagt habe II 7 S. sxi xoO E'V-cxt^'j. ö . 11 es heifst xöv oixov vr^jACUv -/. A.. f. v'pywv) y. 777.o'ja'. .EV (t. dafs der Zinsfnfs Lij).ij. ^" IJ. or/. 141 f.ctx''/ x'/jxo-j. oixs/ot.sius. S. 6. '. Tcpoaooo'j? czeiOTj Trpöixov X7.Vvxtocopoj c7. 1845 S.ctl O^ai xot. OTTw.TrjaC(XC( /. E. S 60 S. Tp^cf. 836 i.Z^Ol 0£ XIV£C £7rÄTjp(i)0rj. öiv xi. ofz-'/j. 832. Die VerAusdruck aiuöouv l)achtung geschieht in diesem wie in allen anderen Fällen an den Meistbietenden.oatv in- Ypot'iavxe.ctvxdjv xp'. dieser beraumte einen Termin an und nahm an ihm die Verpachtung in einem Gerichtshofe vor. xpiöJv xa/.cXeuovxouv xal xoO Tiaxpo. Dafs auf diesem Wege aus dem Waisenvermögen belegt ein bedeutender Ertrag gezogen werden konnte. I 58 S. Demostheues mit dem Falle eines Antidoros dessen Vermögen durch sechsjährige Verpachtung von drei und einem halben Talente auf sechs Talente angewachsen sei^^ Die ..ctct xä ijiv oe 'xzo- 7.5yt/. scpä. cta-ot/jxu) ct'jxov).aax/^pta TZOLpa-ftWjp. Aristot. Archon ebenso wie von dem Vormund gebraucht man den von dem Pächter aic>UoOai>at.al xo'j./.o'Ji.riO£v Dcmosth. V. Exeatv 1? xG(/. 56. der auch über Einwendungen.!tov ^v £. I 58 S.aaxoci cp/^stv ij-t) ij. Fhilokt. 5^ — xöjv £lvai xotvixa xoö Tiotioo. AlteHltnmsu:. 831 7. sagt Demosthenes selbst I 40 S.. ofxo'j? '^^^ xöiv "^^ »ip'^otvöiv -/. f. 347 reichung eines Inventars (dTro-i-pacpeadai) beim Arclion die Verpachtung zu beantragen.E'JX'/'jy.c(l a.oä -/. '/)v cür^Ypct-Wailu) xöv i'pyovxa xyjv (j. 17 schlofs Westermann Ztfihr. Aphoh. Schriftklagen des Arclion. Hrujn.. E. «yp'^otvoiv ovxcov.£iv. Aus diesen Worten und d.otaßv'vc'. 7.avxo( 7. .i<j\)o~r/ xov>.837.ai opoi xeOstEv Cwvxr). wenn in Rede r/. xoO ata!>(oHY/c(t -apEOO'f/. Aphoh. der unechten dritten oüx iixia^uyaz xtüv Mindestens eine rednerische ri)ertrei]mng ist es also.fjV fj. dc-oYpa'x.ia»)(u3iv xwv cV-sivou )^p-/jac«xiuv.

zu denen noch C. atai)toa£(ü. . 13 a. E. u. A. geeignete Leute. V. I. 26 "'o des Isaios. auch Isai. v.j. E. Beides folgt aus der Auni. E. auch nicht mit Schulthefs S. Philokt.TT^xo'j 7rai5t Krjcftao'^wvxt 'ETiixrjcpiaii. Im xw ö [jlev ä7:oxifAYJaaa»)ai xö 5^ Tipäyi-ict dTtoxiiAÖtv. rapsi^^ovro' eSet oe tÖv «pj^ovra xot ^TTiTteij-TTctv Tivds äTTOTtp. ^^ x{[jLTj. auch an Vormünder selbst ^^. 1130''. A. 20 Iv -sS^tp ctypö. darf aber 148 f. Bca'. und Aristot.Evo'j. Dagegen Schulthefs b. Dem Pächter eines Waisenvermögens stand das Recht und wohl auch die Pflicht für festgesetzt 28 Verpachtung eines Waisenvermögens durch das Gesetz auf 18 worden sei.] xtü TTtttSt //. ä'p)^ovTo. ä7:ox'. C.cd. 28 mit Schömanus Anm. Z.Tjaofj. -^ Harpokr. d.. die auf diesen wie auf den aus anderem Grunde verpfändeten GrundNoch häufiger werden wir stücken aufgestellt wurden ^^. a. jur. Dies Geschäft besorgen heifst dizo-mia^ai. 1106 opo. 1187.j. E. MeneU. gestellt werden. 0. ot (i. I p. fxexaaycuv to'j ofxou ttj.axa. die Verpachtung konnte auch an mehrere erfolgen.rjxat. B. xa oe cvr^'jpa. Die letzteren Ausdrücke begegnen aufser bei den Rednern ^"^ namentlich auf den Inschriften der Pfandsäuleo opoi.fi. ersteres auch aus desselben R. 1141 d kommen. Isai. IV 2 n. -oti'owv Dafs auch einfolgt aus Isaios zelne Teile des a. xa jjlev äroäro- Ti[i. 348 ZM-eites Buch. in Abrede ofxoj. 0. um den Wert der angebotenen Hypothek zu schätzen und festzustellen ob sie genügende Sicherheit . 9 S. II n. a. der es besorgt aKOTiixr^TT^c. 11 S. inscr. äTroTtarjXai' ttj. . xoü Nixt'ou.). Acht weitere Beispiele verzeichnet das Recueil 108.t3i}o'JfX£voi to'j.r. täv öpcpavwv ouv biiyy^a. biete. Menekl.a [Demosth. -(Jüv ausgeschriebenen Hauptstelle v. yioptou dtTroxiaTifxax'-j. I. ^tto- xcö Ei)|JiT^j'^'5o'J xor}}£ioxTjX£t. Timoth. '' Vgl.aa angenommene Grundstück oder d-oisxtixTjixsvov ^^. die als Unterpfand für die von einer Frau eingebrachte Mitgift dem xupio? derselben von dem Ehegatten zu stellen sind von letzterem heifst d-oTtpiav die Hypothek stellen. iXeyovxo oi ttcixttoixcvo'. Von den Pächtern mufste für das Vermögen ein Unterpfand gestellt werden das mindestens in Der Archon entsandte der Regel in Grundbesitz bestand. Trapd Toö svEyupct ijnaftwaeio. 1114i>. nicht. das abgeschätzte und dann als Unterpfand dTroTi[i.£va Ti|j.Tj(i. Die Klagen. 150 tf. von dem xupio? d7roTt[jLa(j&at sie sich stellen lassen. die Ausdrücke von den Grundstücken gebraucht finden. a. Vermögens verpachtet werden konnten.

96 Doch hat Dareste Revue des e'tudes grecques VIII (1895) p. Aber nicht blois Vormünder Hagn. 56.xoa&£VTj. was ihm verpachtet war. xccci tov voaov aüro. a. am Bestimmungen getroffen hatten ihre Ehegatten.ta. Schriftklagen des Archon. eine neue Ehe mit einem anderen nahen Verwandten zu schliefsen ^^. ooxti ö (vd.ao.Xrjpoj G'jvoixo'jvtojv '(ly^zs^cii Tä? eJaayyi/. les institutions sociales et Je droit civil ci Sparte ff.X X p (ü V zum Schutze der vaterlosen Töchter bestimmt. Insbesondere machten sich diese der xaxwjic der Erbtochter auch dann schuldig wenn sie in der Leistung ihrer ehesondere . aber a-jvo'. a. Otto t(üv 'iyyizxi toO dvopö. xcti xottÖ! twv [xr^ -poar^xovTto. 7 33 32 oiooü.r^pw Tov Äotßo'v-a. dafs eine solche einst in vgl. xr^ Izr/. a'-o-o. sicher richtig. 20 Tpi. p. Gesetz dahin. so bald sie auch aufser Geltung kommen mufste. ijltj O'jvaTÖ. yJ -Krpid'lzi^. Ehe mit der Erbtochter nächst berechtigte Verwandte sich zur Fortpflanzung des Hauses unfähig erwies. be- das durch das staatliche und religiöse Interesse an Erhaltung der Familien bedingt war.) c^ i-'. die in Ermangelung von Brüdern die Familie fortzusetzen berufen waren. y. Danach schrieb Meier bei PoUux VIII 53 Ar^. (Anm. was Ei'ot. 7. Plutarch verstand das seine Vertretung durfte. '/lyti statt -poar^xovTwv.oio. die nach Aristoteles '^'^ mit erfülltem vierzehnten Jahre endete. V. 28 S. 3* Plutarch Sol. 1 23* . dafür konnten Analogien des spartanischen und indischen Hechts zu sprechen scheinen. lichen Priichten nicht dem solonischen Gesetze ^^ genügten. av 6 xpctTcüv xai x'jptos yeyov«). iiacli ihrer Verheiratung aber. a. 0. waren die Klagen X oj a £ (ü c I . sie zu der Forderung berechtigte. 769 A ungenau auf alle Frauen übertragen wird. Und Bestimmung besonders Jannet ff. zu vertreten^-. 349 ZU. Während ihrer MinderjährigTj keit.x'vJv-tov ist Avie bei Aristoteles im allgemeinen Sinne zu fassen.xXTjptu Isai. dafs die Erbtochter im Falle der Impotenz des durch einen anderen nahen Verwandten Ehemanns verlangen Athen l)estanden habe. ok xai yc/.. Während die Klagen zaxojjsuic opcpavöiv vorzugsweise dem Schutze der vaterlosen Söhne dienten. Aus dem gleichen Interesse das falls der zur greift sich das andere Gesetz Solous. kvAo-O'j fxr^vö. 35 Plutarch a. 26) nach der sicheren Ergänzung von Blafs. h rw xocto Me5ov-o.1 Sechstes Hauptstück. ivT'jyycf'vstv rctvTiu. 0. konnten Vormünder Veranlassung zu Klagen wegen schlechter Behandlung von Erbtöchtern geben. ÖTTUieaftat. E. über die die Gesetze beersten die . tt^ l-tx/. die Iiechte der Waise auf das.

44 -xal o-jx av sJaT^yeiAa. 29 X. 46 S.350 Zweites Bucli.Tj Tj . 1067. 6 lyprctTw civ oe YEvou. pflichtete zur ersten töchter fand III 33. auch für die auderen Zu einer Anklage wird es erst dann gekommen wenn auf anderem Wege der Schuldige = Nouvelles etudes (Vhistoire 'Jtt'ji'eiv flu droit p.7.o^i-'x 6 ?£ iTTTieu. wie mau nach Aristoteles annehmen könnte. a-JTfj. verpflicliteten Verwandten zur Erfüllung seiner ein Gleiches Pflicht an- zuhalten. II 3. ~pö. 0. tj. ij. V. die Pollux Yermögensklasse gehört. ItoSixo. der die Tochter seines Adoptivvaters Vermögen in Besitz hatte ^^. •j(jpi!]'jij.5E[}. an der Authentizität des Gesetzes. t^ 'Hpa. und Ehemänner.) eine Aussteuer von 5 Minen als gesetzlich vorgeschrieben nennen. opayjj-ä. dem für . konnten xaxouasu)? beklagt werden. die ihre Pflichten gegen eine Erbtochter nicht erfüllten. JE. der sie weder selbst heiratete noch mit der vom Gesetz vornicht heiraten wollte. TCiv ä'pyciVTa.£vrjv xai ix/r^pov Tiöv iot'jTTj. Fälle so dürfen wir voraussetzen. r^ — iäv oe i/ctv e/t.ta. LIV 2 Sppe). A. Pyrrh. Tptotxoata. -po. und der nächste Verwandte einer armen Erbtochter. 31 ff. aber das . .j. sondern auch die Verwandten.. lEpct..tj S.41 ff.T'. Gesetz bei [Deniostb. a. Auf solche arme ErbBezeichnung dTjTTo: vorzugsweise Anwendung nach Harpokr. Wenn Deinarch bei Harpokr. tov /otxoöaJlat TTjV l7:ix?. dafs das Gesetz vielmehr im Sinne von heiraten verstand. das Aristoph. dafs der Ver- 0£ TÖv . Apollodor 'E-ioixot^jaEvo. d. 5e Ceuyi'^S Exaxöv r. W..ptov oaai Hr^Tixöv TS/. 26 twv £7:'.7j -pö? toi. ßo-JÄTj-ai £/£tv 6 syptaxa yevous.) und Diodor XII 18 als solonisch bezeichnen sind von Wachboltz de litis instrumentis in Demosthenia quae fertur oratione in Macartatiim (Kiel 1878) p.ai4i3TC(|i. nach Terenz Phoi-m. geschriebenen Mitgift an einen Dritten ausstattete ^^ in Wenn den die Klage xaxoiasoic zwar nicht ausdrücklieh bezeugt.£VT(V xtX. widerlegt. u. 54 £Ötv . Die Zweifel von van den Es p. a.t^n-lff. ctpyovTa den der ältere griechische Sprachgebrauch allein kennt. l-avayx^STj ö i'pywv./. 35 K. {Ir.Typov 'j-0 Toü zlfSTZon'i'zo'j o'jTiu. Makart. Die Klagen. sehr wabrscheinlicli ge- maclit. 29 f. aber nicht wohl zu bezweifeln ist. IxotooTw iniö oou. zu <I) 449 (^/^^HgFr. u. ö ap^^cuv i-ocvayxa^ETU) ö'.oOaiv. Ötjtes {Fr.] rj. der Archen durch das Gesetz angewiesen ist den zur Eheschliefsung mit der Erbtochter oder zu ihrer Ausstattung letzteren Falle . wie der Adoptivsohn .ETto )^t/. u. bei Eustatb. ä-oypa'jETw p-T] -oioüvxa TotÜT« ö ßo'jAoijLEvo. sein. 6 [AEv 7revTaxoato|i. 7'j-civ 7^ IxooOvai. Suidas u. so ist dabei eben vorausgesetzt.u7j 1x8(3. 3^ — ot-pnjiuv y.E5iavoc TTEvraxosto:? opot/fia. '^ Isai. 63 (410) und Poseidippos bei Harpokr.

77 (127) ff.iktc«. ~o oixaaxTjp'. Dagegen wird uns für xaxfoai? von Eltern durch ihre Kinder kein Beispiel von Eisangelie überliefertes und es kann dies um so weniger zufällig sein. 62 S. |-c. ^^ Kein Zeugnis dafür liegt in dem allgemeinen Ausdruck von Harpokration sTEpa oe EiaayYEXta ÄEyeTat ^-t xai. als der Eltern auch unter den vom Gesetze dem besonderen Schutze des Archon empfohlenen Kategorien nicht gedacht wird. 181.iä. 53 f. rj. töv EajTOJ. ?) xal Tipo? xotl T(ij tov rj_^irfp'')~>x ov TOJv TOto'JTiuv xt'vo'jvci.274. 0. 47). ScliriftKla]2. Demosth. (ü.a-/]T£pa ty]v ocÜtoö xal to'j.[j-frj'n<x Jxivo'JVE'JEv </. ^^ Isai.oi xeXeüo'jaiv Tiap' o' «[j TtjT . Da aber auch in diesem und orewifs auch Apollodor im Antipho erst durch einen Prozefs zur Heirat mit Phanium gebracht worden sei.a^o. Klean. .t^^. E. dmx/..tiv.r^p'j'j. Hagnias Erbe 6 S.ev lywv T0\). i-\ ^j. dafs T. 206 auch in diesem Falle Eisangelie eintreten. von für letztere und im a. bei Pollux VIII 53 (Anm. 44 (Anm. Xach Heraldus liefsen Schömann de comit. 2. 45 xctl S.st' r/j-z TTiorxrjXOTt o'JO£[j. v. E. a'JTT]v ä'j>T]p£ixo Tj iSta^eTO. seiner PHicht zu genügeu'^'^.o'Js y-^EV (Ji.«jciic aber die Form angeht. 34). ^r^atcts Tj ßoT.tovT'. tojv -aTpujwv. av Trspi f. TTfisoLz' ixcivov — rä. 351 nicht zu bestiiiniien war. Meier und Schulthefs S. xczl -pö. PyrrJi. vo[i. p. Pantain. erstere durch Isaios R. unter der die Klagen anhängig gemacht wurden. dv oe toJ oty-otarryptoj Für folg.ctl äTTOTElaat. Demosth..ÄY'jptov "pö.Y£v av iv. hi' o'jtö tÖv E'jEpyov ^"^ dtSixo'Jv-a. fingieren freilich.r. die eine Erhtochter auf irgendeine Weise l)eeinträchtigten oder verletzten. 36) öfter. des Demosthenes nicht bezweifeln '^^. 15 S. wie über sonstige familienrechtliche Verhältnisse kann erst in dem Hauptstück über die Privatklagen des Archon seine Besprechung finden.y. toö atufxocTo. xa't t^s y^-P oüatct. V. die Klage anwendbar war. Ol vo|j. 39 (Anm. ect'jTT. Dafs noch weiterem Umfange gegen die.asvo. Was nun wegen /«/.ov. o'joettcu -TJuEpov t^r^Totaxai o'jo' zhiriyzCKz-^ -/. 192. 38 1 Terenz Pharm. durch desselben R. Dals ein solcher noch zu ganz anderen Folgen führen konnte.Sechstes llaiii)t>tii(k. 979 a. 'K-toiv. ißctoi^sv av i^ -{vrp'. outo. T(üv cT:!. iTTiij-eXeia!)«'. xotxwaESiv. zeigt Isai. ron Pyrrhoa Erbe 46 S.a£v [j. Pantain. Alles weitere über die Rechtsstellung der Erbtöchter. zhz/. TTSpi Toö Ti /pr] -a&clv -/. das lassen unzweideutige Äufseruugen von Rednern nicht allein des Isaios sondern auch aber in . .en des Archnn. i. aTraarj? t^.OLzpu'iOL xai zt Ti.^ tt]v . 278.o: sü to. E. a. so ist uns für die xofxtüsi? von Waisen und Erbtöchtern die Eisangelie bezeugt^*'.

für den Fall. auch Dokimasie angewandt werden konnte. Für xaxojsi? oixoo opcpavixoii ist nur Phasis belegt (Anm. 23). i\ Pyrrh. Privataktionen xaxfoöEo)? aufführen *"*.)}A o'jte TictpoiaTaai. EiaayyE/. 45 o'jte yöip ETrixiaiov Tai? irpo. 279. O'JOe c/'jT£ rro'JTCJtvefcf £7. 980. die Eisangelie wird (S. Tof? o' äÄiaxof/svoi.v arjOeatotv twv 'WjCjwv eaotYyEiÄavTc. oder als Redner auftraten. 11). \j-v' oti 5iibxo'JCtv äxivo'jvto. die sich um öffentliche Ämter bewarben. u.352 Zweites Buch. tov o'i ä'p/ov-a ciaayyEXtat. dals Dionys die Rede gegen Pedieus zu den privatrechtlichen zählt und einzelne Grammatiker die Kakosis unter den ..Eiv k'^saTt. 47 S. *^ Isai." . wer sich der Eisangelie bedienen wollte. ciaocyyEXiiöv. Für die beiden anderen Arten von xaxojsi? dagegen lag zu einer Schriftklage neben der Eisangelie keinerlei Bedürfnis vor*^. wird wegen xaxtosi? opcpavoO geklagt haben. E. nicht bedurfte. 54 (Anm. ItCi tw ßo'jXo'XEvw. Die Klagen. Malart. wiederholt als ypccfr. 241 A. so war dafür der Weg der Schriftklage einzuschlagen.-/] gegen die. EO^/axai Tiij-copiat i-xlz titJOLyyzU'xii e-eicjiv. kann ot'xir] in weiterem Sinne gemeint sein. denn weder Gerichtsgebühren waren zu erlegen noch die Bufse von tausend Drachmen wenn der Kläger nicht den fünften Teil der Stimmen für seine Eisangelie gewonnen hatte. Bei Harpokr. xaxibaEco. als sie dann bei ihrer Klage keinerlei Gefahr liefen ^^. 39). S. von ypa'-fT] Waisen und Erbtöchtern die Rede so das ebenso zu beurteilen.20) und bei MenanJer xaxwascu. ponip.aßco^tv. o'joeat'ot TiOsToti xwv tot. haben wir an seinem Orte bemerkt*'./. oi'xrj? ö'vo[j. l-eattv. asTa/. 273 u. -ovsojv *2 Dafs wegen Wenn 14) ist in der Rede gegen Theokrines (Anm. Über das Verfahren bei den Klagen xaxwasojc erfahren wir zu schliefsen. 300 nachgewiesenen allgemeinen Bedeutung gesagt. auf die Existenz xaxui^ic: einer oiV.t?. Fantain.c< ia-ut /. Vielmehr von letzterer Gebrauch zu machen mufste auch den gesetzlichen Vertretern von Waisen oder Erbtöchtern um so näher liegen. Falle jedermann zur Anstellung von Klagen berechtigt war. ** . 'ATroypacpsiv im Gesetz bei [Demosth. Aber richtig ist seine Bemerkung. dafs es einer Bestimmung über Bestellung eines anderen xjpio. bei (Anm. 37) ist in der oben S. PoUux VIII 31.] g. Demosth. ist. 'j. dafs die Erbtochter selbst gegen ihren Mann klagt. liezeichnet Die Polemik von Hafter Erbtochter' S. wie wenn die Klage gegen Theo- war (Anm. 46 4 (Anm. 40). *-5 S. 86 beruht nur auf Mifsverständnis meiner klaren Worte. Um so weniger ist also daraus. " g.

(S. 43). I 33 S. 315). f.39 fAnni. 40 S. 510 xaxi tÖv ^TjfJii(u07)vort nach dem Die Gesetze aber. TtcpiTcäSeiv 91 S.Sechstes Hauptstück. a't 47 S. auf schlechter Behandlung der Eltern stand die Strafe der Atimie*^. der letzten Stelle Kleon. waren die Eisangelien wegen Behandlung von Waisen und Erbtöchtern schätzbar'*".] 13 S. E.ov o[. an der ersten und al Pantain. ärcctÄ- -/axtüCcU). den beiden Parteien keine . 35 a. E. 9 327 A. 33) und danach 60 g. auf die späte Rhetoren sich berufen bei Meursius TJiemis Attica I-. (Anm. 719. die noch in dem Codex Palatinus nach Ausweis des demselben vorausgeschickten den Beden öoxijxacjio'. Lelyveld de infamia p. Pyrrh. wenn wir seinen Ausdruck genau Idofs von der Eisangelie schlechter Was so die Folgen für den verurteilten Angeklagten angeht. zu verstehen. durch einen Blätterausfall verloren gegangen ist. Harpokration das eine. von 45 der Epitimie zu verstehen ist. E. E. 47). Gesetz bei Demosth. 287 iATrt^ei iij. Stelle 3ü). Myst. darf aus Lysias g. Der verurteilte Vormund wurde natürlich auch seiner Tutel entsetzt ^'^. vofj. Dafs auch auf Todesstrafe erkannt werden konnte. 75 S.die Klage *^ Gesetz bei [Demosth. Isai. sind von ihnen selbst erdacht. 21. Malaii. 733. . 15 7-a)Xcü/. zugemessen war nehmen dürfen . laii öavct-tp Zusammenhang nicht erschlossen werden. 103 S. Boiot. 980.v Ttspl —— g. bei Isai. 289 Toü Cü)u. Auf ähnlichen Anlafs war vielleicht von demselben Bedner die Klagerede gegen Ariston geschrieben. 150. 353 durch d. S. 31 S. dafs die zur Begründung einer solchen geschriebene Bede des Lysias gegen Nikides. limolr. 74 S. 'ir^ijJ. s-txpory^. wie [AEYia-ca'. Hagn. Für die Klage äpyiotc haben wir zu bedauern. (Anm.aa 39). auf die sich ein Lexikograph für seine Angalien übei. i-txXT^piuv geht. 3 g. Demosth. 39). ebenso die Phasis wegen Schädigung eines Waisenvermögens (S. Scbiit'tklageu des Aichon. li. wo wie an der nächsten v. der Ausdruck l^jy^iai -tutupiat ebenso emphatisch gewählt.id. Hagn. Da- nach ist während (5v£iO£ai bei Demosth. 1004. Agor. KUon.ct. 85 S. 62 ist S. l)et^tinlmte Zeit zum Sprechen gilt.. -epl twv atyi'aTwv g. V. vorzugsweise auf die -/. 277 ojxo'jv oEtvov xivo'jvcJc'. Epi r(Lv ij-EyiaTouv e{.c Inhaltsvei-zeichnisses d~oXo'(ia zwischen EuavSpou oryaou xaTaXuaso)? und itspt -r^? vorhanden war. was niciit .t'vo'jvov xot&taTavai. [j-cyiaTai. '•' Andok. dafs sie ä'vsu uoaxo? waren. 105 S. 732.a-ro. E.£ -f^. y. V. — . d. An v. E. vgl. 17.äxtusi. v. *^ Isai.ai. 1076. C/jM-t«'? '/-at "^olz fxeyiaTot. 39 Tat. 54 (Anm.

Desihr Fehlen bei Aristot. ^rj. Lebensunterhalt sich auszuweisen verpflichtete und auf Unterlassung des Nachweises die Todesstrafe setzte ^^ Als Ur- heber des Gesetzes war von Lysias vielmehr Drakon gewährend dem Solon die Bestimmung gehören wird. für die der auch die apyia. Klagen äpytas auch bei den Lucanern nach Nikol. Diog. wir nichts Näheres. Aber sie 310.354 beruft*^. 255 A. Dam. der den Klagen.Evat. Atli. SoXwva oe XEÖer/. 6 dem Verfasser zur Last zu legen. G. 56. Irrig glaubte Heffter S. ^ol-^cltvi csTjatv Sxi Apctxtuv ^v 6 i}£ls tÖv vofjiov. ^2 XLIY 41. 53 ^* Solon 22. 31 freilich hätte Theophrast erst dem Peisistratos die Urheberschaft des Gesetzes über äpyt'a zugeschrieben. Seguer. V S. 146. äXX' dxifJiiav. a. in Zweites Buch. Anders in Sparta nach der Anekdote Plutarch Lyl^. Archon kompetent ist. 665. (Jant. so widerlegt sich schon der in Mitte Jahrhunderts damit die auch chronologisch unmögliche Meinung von Herodot. 19. S. 20 Auata. 1308. 24. äXtjj xt. o' i•^ — ö dpYOs ÜTTE'j&uvG? söxcu Nrxt'oo'J cpr. Selon habe ein ägyptisches Gesetz des Königs Amasis übernommen das jedermann alljährlich über seinen . a'J>}is 0£ xat iLoXcov iypipa-o. ia-t xpi. Nach Plutarch Sol. *^ Lex. eher fehlt dem Abschreiber als auch bei Pollux VIII 89. dafs jeder Bürger zur Anstellung der Klage berechtigt sei^^. Apctxovxot I 55 ooxeT oe xiü ()i!o/a>v) -/. g.at0'j3>)at 5pa)^ii. I S. vojaoc Von dem Inhalt des des vierten -nrspl -r^? ap^ia?. Ariih..ats Pemostli. neben der Klage halb war Wilamowitz a. I was sich durch Lysias widerlegt. liches Gesetz bestand in Sardinien nach Ailian F.ai xotXÄtaxot vr>aoi}£xr. Dafs aber wenigstens in der Zeit der Redner die Klage vor ein heliastisches Gericht gehörte. der noch Geltung war-^". bei Stob.ov. . ^av o' •^" oltzol^. Wilamowitz Arist. EubuL 32 S. 170 sei und Zeit V. Die Klagen. sxetvoc. xiu xaxö: Ysypatpevai xöv voij. Ist aber die Absicht des Geerfahren setzes oben richtig gekennzeichnet. der Redner schon II 177 u. Laert..at iTotvxi ßo'jXofjiEvuj ypotcpEsi^ai. 0. ist schon wegen der von den Grammatikern bezeugten Yorstandschaft des Archen nicht zu bezweifeln Erst von Demetrios von Phaleron wurde dem Areopag eine sittenrichterliche Gewalt '''^. geneigt. Nach Plutarch^^ hatte Solon zum Gerichtshof den Areopag nannt. ^^ und aus ihm Diodor 77. IV Ein dem ägyptischen ähn1.oai A'jat'a. r/jy öpi'aa. 3 nfennt unter Tiapavot'as viel mehr mit Aristoteles übereinstimmt. bestellt. das Gesetz zur veraltet gewesen. wsTrep sxaxov. Lex. cv toT xaxä 'A ptaxio vo.

-Aa^dTZtp TiaTs Se otxeiTtu Tov £-(/. '•^ Lysias im Lex.Sechstest Hauptstück. 'hvüfx "' Vgl. für alle Vergehen gegen die im Altertum verbreitete Anschauung. Das Aufsichtsrecht des Areopag scheidet von der Klage wegen inertia noch Yaler. u. Epli. S. bzw. lY 65 S. 7. Da aber nichts hindert. sei es. Piaton Ges. Trepiist Twv o' k'pywv sTEpot. Ktes. Ebenso für Drakon Plutarch Sah 17. Laert. eot/. in Wo dieser Zweck nicht Frage kommt. dafs der Unzurechnungsfähige kein ^^ Über die beiden ersteren Athen. Sie verfolgt den Zweck. worüber vorläufig Aristot. y£YTjpot7.ot7rov ßiov. fähigkeit sein wie schon also ^^.wy. Die letztere Angabe darf man gerade wegen ihres Widerspruchs •^•''. aüiö u. 7j Aisch. für die lich er die Kompetenz des Areopags festhielt. 0. 168 f.w. . 43. bei dreimaliger Verurteilung die Atimie festgesetzt habe. S.oitlToii. bezeichnen. £3T(u T<üv oc'JTO'j XI g.oxpaTia.ovTo. a. vor der Zeit des Demetrios ansetzen zu müssen und bezog ihn darum auf die Klage dpyta.Eywpr^xEv. die sonstigen Erbberechtigten übergeht. jene Anschauung bereits bei Lysias vorauszusetzen. so liefs er sich zu Demetrios Zeit sehr wohl noch als vso. T. dafs Drakon nur die Todesstrafe gekannt habe für glaublicher erachten. 9 S.ovov TO'jvci[-i. Aber wenn Menedemos ums Jahr 350 geboren war. Asklepiades und Kleanthes. 340). mit dem Pollux in Einklang steht. 168 A und ganz ähnüber Kleanthes Diog.a or||j. . Dagegen Pollux YIII 42 tt]? 5e dp-cias stti (jiev Apc(7. Endlich die Klage irapavoia? richtet sich. Cant. ihm die Disposition über dasselbe zu entziehen die im Falle seiner Verurteilung an die Söhne. gegen den. die ilin auch Müfsiggänger zur Verantwortung zu ziehen bereclitigte. Yll 168 f. die . Scliriftkliiifen des Ai'clinii. a. gezeigt (S.. Den Fall des Menedemos glaubte Philippi Areop. 2.ai xo saixpOTaxov oiaxtöeailcti. Solon bei erstmaliger Verdafs Drakon die Todesstrafe urteilung eine Geldbufse von hundert Drachmen. wird damit nicht das über Solon aus ihm Angeführte in Frage gestellt. 3 f. 642 6 ofnioz -iffi — (usTrsp Tiapa- -apavoia. 929 251 E ö oe 6'f\u)\ zo'j Xotroü /povo'j ä'x'jpo.(ü. -apoty. die mit der Klage dp'iiac nichts zu tun haben Über die Strafe wird aus Lysias berichtet. während Tollux schon Drakon die Bestrafung mit Atimie zuschreibt^^. II 6. der infolge von Unzurechnungs- Vermögen verschwendet. darauf ftiluen die Anekdoten von seinem Einschreiten gegen die rhih)so])hen Menedenios. 355 tibertragen. Eine Konsequenz Unfähigkeit zu testieren. Max.

350

Zweites Buch.

Die Klagen.
iuris

Vermögen besafs oder nicht
keine Stelle.

sui

war, fand die Klage

Xenophon^^ Klage habe auch dem Zweck gedient, den Angeklagten in Gewahrsam zu nehmen, damit er nicht durch seineu Wahnsinn Schaden anrichte zu solcher ^'orsorge durften sich die nächsten Verwandten auch ohne richterliches Urteil für befugt erachten. Der Begriff der Tiapavoia selbst aber war vom Gesetze nicht näher bestimmt, so dafs es hier wie son^t dem richterlichen Ermessen einen weiten Spielraum liels^^. Kompetent für Entscheidung der Klage konnte nur ein heliastischer Gerichtshof sein. Was über eine Beteiligung der Phrateres angenommen worden ist beruht lediglich auf der bekannten Erzählung von der Klage -af>avoi7.c, die gegen Sophokles sein Sohn lophon aus Neid gegen den vom Dichter bevorzugten gleichnamigen Enkel anhängig gemacht haben soll. Aber gerade die einzige
Keinesfalls darf eine Äufserung von
verleiten, die

zu der

Annahme

;

,

Stelle, die dabei der Phrateres
lich

Erwähnung

tut,

läfst deut-

erkennen, dafs die ganze Geschichte einer Fiktion der Komödie, höchst wahrscheinlich des Aristophanes in seinen
Apafiocxa ihren

Ursprung verdankt®".
49

^^

Memor.
Tt
t^

I

2,

cpciaxcov

'/.i-iy.

^^iiov i:£ivat Trapavota;

s/.ov-i

xod tÖv

Traxepa hrflai.

Nur

die Existenz der

844

ff.

rX\Loi,

opotaio

Klage bezeugt Aristophanes Wölk. -apacfpovoüvro; xoü ~aTpd;; — oxspov napavoi'a? aürov
In der späteren

etactyaycbv ^Xou,

toT? aopoTnrjyots xrjv [Jiaviav ccj-roü '.ppcrcw;

Rhetorik bildete die Klage ein beliebtes Scbulthema, vgl. Quintil. VII Sopater Jt«<> tV- S. 180 ff. W. 4, 29 ff. Kyros VIII S. 392. ^^ Etwas näher präzisiert Piaton a. a. 0. Iczv r,i xt; xiva voao? v]
YTjpa;
"1^

-/at

xp07:iov

yaXs-oxrj;

rj

xoti

CJfi.Tiavxa

xaüxot
7:?vT]v

l'x'j'pova

äzspya^r^xat

StacpEpovxio;
oixocpOopT]
^"
[i.axi

xiöv
ib?

zo/.Xiöv
(ov xiüv

xat XGtV)}avr| xovj; rDXfj'j^
ot'jxoO

tojv auvoiotixcoasviov,

x'jpio;.

In

dem

alten

ßt'o?

des Sojjhokles

ist überliefert xai

ttoxe ev

op?-

ddy^yoiyz xöv 'lo'iwvxa ocjxtiT cc&'jvovivxa v.ai Tipo; xoü; 'j;pctxopa; 2y/.a?io0vxa

xw
die

Ttaxpt

WS

üttö yV^pw; rrapotcppovoOvxt
ziaifioiyz

"

o?

ok

xtü 'lociwvxt STTEXt'ar^aav.
ist,

Da
ist

Beziehung des

auf Sophokles sachlich unmöglich
Oid. Kol.- p.

mit G.
in

Hermann zu Soph.

zusetzen, die er mit 'AptaxocpavT^; 'ausfüllt

XI nach und dann

ttoxe

eine

Lücke anschreibt;

Iv Apaijtaatv

dem einen der beiden unter Aristophanes Namen gehenden Stücke mit dem Titel Apa[i.axa spielten nach Fr. 286 K. die Phrateres eine
Rolle; gemeint
ist

wahrscheinlich nach Fr. 267 die Komödie, die von

der anderen

dem Aristophanes mit Grund abgesprochenen durch den

Sechstes Hauptstück.

Schriftklagen des Archen.

357

Zusatz

Ksvta'jpo; geschieden wurde. An den Ausfall eines Komiker^1 namens hatte schon Näke gedacht. Gegen diese einleuchtende Lösung kommen die abweichenden Auffassungen, wie sie Hense Studien zu Sophokles (1880) S. 289 ff. und 0. WoinQuaestiones loiihonteae (Meißen

1882) verzeichnen,

nicht weiter in Betracht.

Hense

seihst

wollte

als

historischen Kern der Geschichte eine Beschwerde des lophoii gegen

den Vater vor dem Familienrate der Phrateres festhalten, welche durch die von Sophokles in Angriff genommene allzu kostspielige Aufführung des Oidipus auf Kolonos veranlafst worden sei. Allein ganz abgesehen von dem Problematischen der letzteren Voraussetzung bietet unsere Kenntnis von der Kompetenz der Phratrien der Vorstellung einer solchen Faniilienjury nicht den geringsten Anhaltspnnlct.

Siebentes Hauptstück.

Sehriftklag'en des Königs.
Die
Jurisdiktion
des

Königs

beschränkt

sich,

soweit

Klagen in Frage kommen, auf die eine, aber viel umfassende Klasse der Delikte gegen die ßeligiou (dasßsiot;). Denn die Klagen wegen Verbrechen wider Leib und Leben (cpovou) sind nach attischem Rechte jederzeit nur die von ihnen Betroffenen, bzw. ihre Verwandten anzustellen berechtigt gewesen (S. 243 A. 13) sie sind also erst unter den
öiTentliche
;

Privatklagen zu besprechen.

Unter den Reden des Lysias waren ot zr^c dasßeiot? Xo-j-oi als besondere Gruppe zusammengestellt, der drei von den uns erhaltenen Reden angehören. Aber von diesen ist die Rede uTclp KaXXiou (V) so wenig wie die fälschlich dem Lysias zugeschriebene Klagrede gegen Andokides (VI) durch eine
-j-pacpT)

c/.!j£ß£tac,

sondern
Ypacpvj

erstere nach
ispoauXi'ac

der Überschrift

viel-

^ letztere ebenso wie die Verteidigungsrede des Andokides (irspl täv a'js-rjpioiv) durch eine Endeixis veranlafst (S. 234 A. Gl), die Verteidigungseine
Verschieden von dieser Rede war wohl die von Harpokr. u. angeführte Rede für Kallias, vgl. Blafs Att. Ber. I^ S. 588. Zu der gleichen Grujjpe dagegen wird die Apologie ü-sp 2(uxpc('xo'j; TTpo? noX'j-/.p7TTjv und nacli der Vermutung von Blafs S. 362 vielleicht auch die Rede gegen Telamon gehört haben. Die Apologie für Sokrates kann ebenso wie die in ihr bekämpfte xarrjopia ilojv.pofro'j; nur die Form einer Gerichtsrede gehabt haben; wie aber diese den Späteren als wirklich im Gerichtshofe gesprochen gjilt, so hat die Streitschrift des Lysias die zuerst bei Cicero de orat. I 54, 231 auftretende Erzählung veranlafst, dafs Lysias dem Sokrates eine Rede zum gerichtlichen Gebrauche angeboten, dieser aber sie als seiner nicht würdig zurückgewiesen habe. Richtig darüber zuerst (Gebet Novae Jediones p. 667 ff.
^

mehr durch

Ti';xr^,aa

Siebentes Hau]itstiick.

Scliriftklagen des K/inigs.

359
uicht

rede

über den heiligen Ölbaum

aber (rspl -oO

^rf/.r/j)

vor einem heliastisclien Gerichtsliof, sondern vor
gehalten (S. 12b).

dem Areopa«^
deren oft

An

der platouischen Apologie des Sokrates
fingierte Verteidigungsrede,

haben wir nur eine
lich

l)ehaupteter getreuer Anschlufs an den Wortlaut der wirk-

von Sokrates gehaltenen Rede aus inneren Gründen ganz unwahrscheinlich ist. Unter den verlorenen Reden in Prozessen dss^eictc wird namentlich die berühmte Verteidigung
des Hypereides für Phryne gegen P'.uthiasdie

rede des Deinarch gegen Phormisios^ genannt.

und die KlagDagegen ist

unter Aristoteles

teidigungsschrift

Kamen im Altertum verbreitete Vergegen die von Demophilos wider ihn aneine rlietorische

gebrachte Klage
rede gewesen
'Aasßsia
*.

dcrsßsta? sicherlich

Übungs-

als

die Religion^.

Gegenstand der Anklage ist Frevel wider Näher bestimmt liat den Inhalt des Begriffs
nicht;

das Gesetz

offenbar
ist,

an der einzigen Stelle, an der

es angeführt

wird einer Äufserung des Perikles gedacht,
bringen, sondern auch die ungeschriebe^.

gegen Religionsfrevler dürfe man nicht blofs das geschriebene
Gesetz in

Anwendung

nen, nach denen die Eumolpiden ihre Anweisungen erteilten

in der Tat daeßetct; angeklagt worden sei, hat gegen von Lobeck Aglaopliamu>i p. 66-5 Sauppe Or. Alt. II p. 302 aus dem P'ragmente der Klagrede erwiesen: Itteosi?« -zoi^^)^ üaTv daeßf,
-

Dafs riivyiie

die Zweifel

iv.%i'j\).'-j'jz
(J.

xai

Y'jvo('.7,(üv -jyi'j.-{iyj'i'^i-'^ (iv

pldlol.

XXVI
u.

[1902]
F/J)>ta;

p. 218).

bei

Ilarpokr.

Auxeioj eingesetzt von Foiicart Herne Die Klagrede war nach Hermippos und Diodor bei Athen. XIII 60 S. 591 E von

Anaximenes verfafst. ^ Die Rede des Hypereides

j-sp (Popaiato-j

war

vielleicht, wie

Meier

vermutet, die Verteidigungsrede gegen die Rede des Deinarch. * Vgl. Zeller Philo^'. d. Gr. II 2^ S. 38 f. A. 2.
^

In weiterem Sinne fafst den Begriff [Aristot.]
S. 1251 * 31 äa^ßsia \xbi
TO'j;
y.aTotyc/fj.Evo'j?
rj

r.

d.

Tugenden

u.

Lastern 7
r^

Trepl

deou?
yovsi;

TrXT^jxfXEAeict

xal Tispi oaiti.ova;

7.ai

TTEpt

xal
15.

-£pt

xal

Trepi

Trotxpßa.

Ähnlich
22
u. s.

Polyb.
^

XXXVI
z.

9

(XXXVII

1),

Darum
f.

öfter der
S. 1349, 16.

Zusatz
43

dtasßerv irspl

Tvj; 0£o6;,

B. [Dfimosth.] g. Neaira 12
g.

S. 1359,

Andok. 10 S. 204. Auf solche ungeschriebene Gesetze beruft sich, aber mit Unrecht, Kallias bei Andok. v. d. Myster. 115 f. S. 57. Dafs noch zur Zeit der Anklage gegen Alkibiades es keine
[Lysias]

,

3(30

Zweites Buch.

Die Klagen.

Wenn

aber ein besonderer Yolksbeschlufs, den Diopeithes ums Jahr 430 beantragte, Eisangelie gegen die verordnete, die an das Göttliche nicht glaubten und die Himmelskörper

zum Gegenstand ihrer Forschung machten ', so lag das Neue, abgesehen von der Form des Verfahrens, nur in dem zweiten Teile des Beschlusses, der auf Anaxagoras und den von seiner Lehre beeinfiufsten Perikles gemünzt war. Je weniger scharf aber das Gesetz bestimmte, welclie Delikte als aalßsia zu um so weiterer Spielraum mufste dem qualifizieren seien Ermessen der Richter bleiben, auf das verschiedene Ein,

flüsse

wirken konnten.
ist

Wie

bei

dem Psephisma

des Dio-

peithes, so

auch bei einer Anzahl der überlieferten Asebieprözesse noch heute nachzuweisen, wie das Urteil wesentlich durch politische Rücksichten bedingt war^. Wie weitgehende Anwendung aber der Klage gegeben worden ist, macht ein
Überblick über die uns bekannt gewordenen Rechtsfälle der Aufser Betracht haben dabei ganz geArt ersichtlich^.
legentliche Äufserungen namentlich bei

Rednern zu

bleiben,

es habe jemand durch eine Handlung sich der Asebie schuldig

gemacht

^°.

gesetzlichen
^

Bestimmungen gegeben habe, vermag
All-.
d^T^cpiaij-of

ich aus der Eisangelie

des Thessalos hei Plutarch

22 nicht zu entnehmen.
lionzi^r^g
sypocJ^ev

Plutarch Perikl. 32
[AT]
\oij.l^rj-izot.(;
fj

«lOayysXXea&at tous

Ta
e(;

ftsia

Xo^ous

Tiept

täv

fAexapat'uiv

SiodaxovTct; i.Tzep£iM[t.t\oi

lleptxXda 8i' 'Ava^ayopou tt^v ürovoiav.
8 ^

Vgl. L. Schmidt Ethü'

d.

Griech. II S. 25

f.

Eine Erörterung der bekannteren Asebieprozesse geben nach Wiskemann de uaißtiaq ygaifT] (1846) Schömann im Anhange zur dritten Auflage der Griechischen Alterthümer II S. 584 ff. und Decharme CnV/g«? des traditions relüfieuses (Paris 1904) p. 144 ff. Die Zusammenstellungen

von Thonissen Droit pe'nal p. 180 ff. sind hier wie überall kritischer Sichtung in hohem Grade bedürftig. Oslander über die Behandlung der CorrespondenzhJatt f. d. Gelehrten- u. Religionsvergelien im Altertimm Realsch. Württembergs 1888 ist mir nicht zugänglich. ^0 So wenn Lykurg g. Leolr. 147 S. 239 sagt, Leokrates habe sich durch seine Flucht aus Athen der doEßeta schuldig gemacht oxi toü rä
,

TEij-^vrj

T^jAveaftai xort

tou; vew? xaTaaxceTcxea&at xö xai)' lauröv yeyovsv afxto;.

Gegen Euripides erhob Hygiainon in einem Prozesse wegen Antidosis den gleichen Vorwurf wegen des berüchtigten Verses tj yXüiaa' 6iJ.ii)p.oy' dvtuij.oTo; nach Aristot. Rhet. III 15 S. 1216» 28. 7j 51 cppTjv

Siebentes Hauptstüok.

Schriftklagen des Königs.

361
Prozesse

Am

verhängnisvollsten

sind

die

zahl reichen

gewesen, zu denen die Verstiininiehing

fast

sämtlicher

Hermen

der Stadt in einer Frühlingsnacht des Jahres 415 Anlafs gab,
viele andere

und die rasch darauf gefolgten Anklagen gegen Alkibiades und wegen Verspottung der eleusinischen Mysterien,

welche aber ebenso wie jene auf dem
oder Menysis anhängig

Wege

der Eisangelie

gemacht wurden '^ Wegen Enthüllung von Mysterien war schon Aischylos angeklagt worden, der älteste Asebieprozeis von dem wir wissen'-, und ein ähnlicher Anlafs hatte auch zur Verurteilung des Diagoras von Melos geführt '^. Aber überhaujjt durch jede Handlung, in der eine p]ntweihung der dem Gottesdiensti' gewidmeten Einrichtungen und Räume gefunden werden konnte, machte man sich der Asebie schuldig, so der Kultbeamte, der in Darbringung der Opfer von dem väterlichen Gebrauche abwich '*, Meidias, der den im Dienste des Dionysosfestes tätigen Choregen mifshandelte '\ die Delier, die sich im
,

^^ Unsere Hauptquellen für beide sind die Mysterienrede des Andokides, über dessen Glaubwürdigkeit vgl. m. Ausgabe p. VII fF., und Thukyd. VI 27 tf. 58. 60 f. Einen späteren Prozefs ctaEßc-'a; wegen Verstümmelung einer Herme strengte Andokides gegen Arcbippos an nach [Lysias] g. Andok. 11 S. 206. ^- Aristot. Nikom. Eth. III 2, 17 S. Ulla 8 hi t.<-Atzzi iy^jo-ipzizw
>]

d'v

Ti;,

oFov

X^yovT«; '^aaiv

ixTreStlv

ocjto'j;

r^

o'jv.

zioh^oi'.

oti d-oppr^Ta

r^v,

öj;7r£p

A(ayj>.o; rä auarixc«.

Xach diesem

allein

gegen das die Meinungen Späterer nicht in sich, wie bereits Welcker Aiscli. Trilogie S. 106 ff. (gegen G. Hermann und Lobeck) erkannte, bei der Klage nur um gewisse Äufserungen des Dichters in irgendeinem Drama gehandelt haben, über die schon Eustratios in seinem Kommentar (S. 145 Heylb.) nur Vermutungen hatte. ^^ Krateros und Melanthios bei Schol. Aristoph. Vög. 1073. Frö. 320. Diodor XIII 6. " Nach dem bezeichnenden Berichte bei [Demosth.] g. Neaira 116
S.

mafsgebenden Zeugnisse, Frage kommen, kann es

1384

a.

E.

'\p/iocv

tc/v

SiviuTTTj
T-^

-^

ETottpor. 'A/.(;jot;

it^oYlwr^^
^yo'jaT)

yevoij-evov

Ixo/asaTe
voatiAO'j
ttj;

'J(i.ct;

oxt

tspstov ifjasiev,
0'j3Tj;

o'j

ovto; bi
tepet'a;.

Ta'j-ng

Tjaspot

lEpcia

WiZiv

o'Jo'

dxei'vou

tt^;

i}'j3tc(s

a)jA

Auch

PJiano, die als Gattin des Basileus

obwohl
sich

sie die

Theogenes sakrale Funktionen übte, Tochter einer Nichtbürgerin und Hetaire war, machte
(vgl.

der äa^ßeia schuldig

besonders

a.

R. 117 S. 1385,

13),

wenn

auch Theogenes durch ihre Verstofsung einer Anklage vorbeugte. '^ Als qualifiziert nach der Ausführung von Demosth. ÖL'^zpz'.a.

362

Zweites Buch.

Die Klagen.

Heiligtum des Apollon an den Amphiktiooen vergriffeD ^^, Andokides, der trotz dem angeblich gegen ihn in Geltung
stehenden Verbote die Heiligtümer besuchte und an der Feier der Mysterien teilnahm ^^ ja selbst Umgang mit dem, der von einer Blutschuld belastet war, berechtigte zu einer
;

Anklage dasßei'a?^^. Die Alkmeoniden, die die Genossen des Kylon dem getroffenen Abkommen zuwider selbst an den
Altären der Eumeniden niedergemacht liatten galten nicht nur als dasßetc, sondern als Iva^sT? und waren auf Solons
.

Veranlassung von einem besonderen Gerichtshof gerichtet worden ^^ Aber im Raube von Eigentum der Tempel sah

man

ein besonderes Verbrechen,
2".

tspoau/a'ot,

das von der dasßsta

Der letzteren wurde nur das Ausroden von heiligen Ölbäumen (fxoptai) zugerechnet, wie aus Lysias Rede Trspl xoQ t/jxo-j bekannt ist^^
Meid, öl
S. 580f.;

unterschieden wurde

//.

ff.

darum wiederholt

dsEßetv
dor/.£tv

Trept

ttjv

ioptV^v für

das
2i::i

im Gesetz über die Probole gebrauchte
A. 120.
'6
^''

-spi tt^v eoprrjv, S.

C. I.

Ä.

II n.

814 (Dittenberger SylU

n. 86) Z. 135.

Dies gab den Anlafs zu seiner Endeixis.

Unrichtig Decharme

p.

151.

18 Demosth. (j. Androt. 2 S. 593, 15 Dafs g. Timoh: 7 S. 702, 7. Entweihung der Gräber, die durch ein solonisches Gesetz mit Strafe bedroht war (Cicero de leg. II 26, 64), ebenso wie anderwärts nach späten Grabinschriften, als Asebie qualifiziert worden ist, weifs ich nicht zu belegen. Lykurg rechnet es zwar zu den fAeyiaxa äotxTj;j.aTa,

=

dafs Leokrates tous TStEXeuTTjXora; xtüv

vofj.iij.tuv

oüx cfaae

t'j^sIv,

deduziert

daraus aber nicht
147
S. 239.
1» 20

dta^ßsta,

sondern nur

-/.'/-/.(üa'.;

tcöv yovetov, §

97

S. 201.

Thukyd. I 126, 11 und oben S. Demosth. g. Androt. 69 S. 615,

23.

1

=

g.

Timokr. 177

S. 755, 11.

Die Jurisdiktion über kpoauXia gehörte, so viel wir sehen, den Thesmotheten. Anderwärts wird, wie begreiflich, der Tempelraub unter der Asebie mit begriffen; z. B. den heiligen Krieg führen die Boioter -ot T(b? äaEßi'ovT«? TÖ lapov xw 'AroUtuvo; nach I. G. Sept. I n. 2418 (Dittenberger
-1

n.

120).

Nach
von

ihrer Einoi'dnung unter die

Rede
arjxoi,

selbst

kommt

der

denen

selbst

durfte (Lysias 25 S. 282),

/.oyot xf^; äaeßei'oc;, denn in der Ausdruck nicht vor. Von den ixopiat oder der nächste Umkreis nicht bebaut werden sind die übrigen Ölbäume zu scheiden, über

deren Schonung

vgl. S. 313.

Siebeutes Iliuiptstück.

Schrit'tklaf(en des Königs.

3ü3

Alleiu

nicht

blofs

mit Handlungoii

konnte

man wider
münd-

die Volksreligion freveln;
lich

wegen
ist

ihrer schriftlich oder

vorgetragenen Lehren

einer ganzen Reihe von Philo-

sophen, von

dem

ersten

an, der philosopliische

Studien in

Athen einbürgerte, bis gegen Ende des vierten Jahrhunderts der Prozefs gemacht worden, wenn auch die Ankläger vielfach, wie bemerkt, mehr von politischen Motiven geleitet wurden. So gleich bei Anaxagoras, dem nicht allein das zur Last gelegt wurde dafs er die Sonne als glühenden Stein, den Mond als Erde bezeichnete, sondern auch direktere Angritie auf die Götter des Volksglaubens^^. Gegen Protagoras wurde die Anklage erhoben, weil er seine Schrift über die Götter mit den Worten begonnen hatte, von den Göttern wisse er weder zu sagen, ob sie seien, noch ob sie nicht seien, noch wie sie seien 2^; gegen Sokrates, weil er an die Götter des Staates nicht glaube, sondern neue Gottheiten einführe und mit solchen Lehren die Jugend verführe ^^;
,

(j.

22 Für ersteres Sotion und Satyros bei Diog. L. II 12 und Joseph Apion II 37 mit abweichenden Angaben über den Ausgang des Pro zesses. Piaton Aiwl. 14 S. 29 D. Xenoph. Memor. IV 7, 7. Plutarch de superst. 10 S. 169 F. Dafs Anaxagoras Kritik aber auch gegen den Volksghxuben an Zeus rächenden Blitz sich richtete, hat durch Kombination von Aristoph. Wölk. 398 ff. mit Lukian Tim. 10 wahrscheinlich gemacht Gettcken Hermes XLII (1907j S. 127 23 Diog. L. IX 51 f. Philostr. Leb. d. Soph. I 10. Sext. Emp. Cicero de nat. deor. I 24, 63. Nach Diogenes und g. d. Math. IX 56. Cicero wurde Protagoras nicht nur selbst verbannt, sondern auch seine Bücher öffentlich verbrannt. Die Zeit des Prozesses wird seit Schleiei*macher gewöhnlich Ol. 92, 1 411 gesetzt, weil man in den Worten des
ff'.

7.oai(ov

Diogenes § 54 /.'xir^yöpr^az o' aü-oO ll'jilooojf»^^; IIoX'j^tj/.o-j £t; xwv TExpaden Zusatz als eine Zeitbestimmung fafst. Itichtiger entscheiden sich aber wohl Meier de Andoc. or. c. Alcib. VI p. 37 Opmuc. ac. I

=

und Müller-Strübiug .Y. Jahrb. f. Fhilol CXXI (1880) S. 81 ff. für Ol. 91, 1 415, wozu auch Piaton Prot. 8 S. 317 C besser stimmt. Wenn auch ein anderer Sophist, Prodikos von Keos, das gleiche Geschick gehabt haben soll so beruht das auf der Notiz Schol. Plat. Bep. X S. 421 Bk. Suid. u. d. N. über seine Hinrichtung wegen Verführung der Jugend, die von Welcker Rhein. Mns. I (1833) =^ Kl.
p.

222

f.

,

=

Sehr. II S. .503
2*
1,

f.

widerlegt

ist.
liei

Dafs die Formulierung der Anklage

Xenophon Memor.
24

1

1

trotz ihrer scheinbaren Bestätigung durch Favorinus bei Diog. L.

Lipsius, Attisches Recht.

364

Zweites Buch.

Die Klagen.

gegen den Megariker Stilpon wegen eines frivolen Scherzes über Athena^-^; gegen den Kyrenaiker Theodoros wegen seiner atheistischen Lehren, die ihm den Beinamen a&so?

zuzogen ^^•, gegen Theophrast mit unbekannter Begründung 2'^, während dessen Lehrer Aristoteles der ihm wegen seines
Gedichtes auf den Tyrannen
aber die
falls

Hermeias drohenden Anklage
2^.

durch freiwillige Entfernung aus Athen zuvorkam

Dafs
der

Einführung neuer

Gottesdienste

regelmäfsig

vorherigen Genehmigung des Volkes bedurft habe und andernals

Asebie mit Todesstrafe

geahndet worden

sei,

ist

durch die Angabe zweier später Gewährsmänner nicht ausreichend verbürgt,

um

glaubhaft zu erscheinen
soll,

gegenüber entgegenstehenden Indicien so wenig auch geleugnet werden
,

dafs darauf im einzelnen Falle eine Klage dasßsi'ac bei
elastischen
^^.

der

Natur

dieses

Begriffes

gegründet

werden

konnte

Wenn

nicht den Grund, so wenigstens einen Vor-

II
7j

40 nicht die authentische
[Aev

ist,

lehreu die ihr vorausgeschickten Worte
tjv.

ydp

ypa'fT]

xar' airoO Toiaoe xi?

Dafs die Verderbung der Jugend

dem Glauben an die vaterländischen Götter entfremde und zum Glauben an neue Gottheiten verführe, ist durch Piaton Enthyphr. 2 S. 3B. Apol 14 S. 26 B sicher gestellt, vgl. Schanz zur Apol. S. 14 f.

dem Sokrates nur

insofern Schuld gegeben wurde, als er sie

25

Diog. L. II 116.
Diog. L. II 101.

26
2^

Athen. XIII 92

S.

611 A.

Diog. L.

V

37.

Ailian V. G. VIII 12.
Diog. L.
0.
v(j|j.w


-^
TTotp'

Athen.
Joseph,

XV

51 S. 696 A.

V

5.
f^v

Ailian F. G. III 36.
toOto (Ievou; Seou;
(jl-jeiv)

a. d.

Anm. 22

a.

5'

KUTOts xExiuXufXEvov

xai TifAtupt« xaiv. züi^ |^vov siaotyo'vTcov &£Öv wptaTO

&dvaToe.

II n. 168 (Dittenberger n. 551) beziehr sich lediglich auf die

Aber der Volksbeschlufs C. I. A. Gewährung der EY7.rrj3ic yioptou zur Errichtung eines Heiligtums der Aphrodite und bezeichnet das hierauf gerichtete Gesuch der Kaufleute von Kition ausdrücklich als gesetzlich berechtigt (l'ooSav l'woact 'txsTc-jEtv). Ebenso
Servius zur Aen. VIII 187.
ist also

die

am

Schlufs des Volksbeschlusses erwähnte Erlaubnis zur

Gründung

eines Heiligtums der Isis für Aigyptier zu beurteilen.

Auch

der zur Stützung des angeblichen Gesetzes herangezogene Fall des Sokrates spricht vielmehr insofern gegen dasselbe, als seine Bestrafung

bekanntlich der Schätzung unterlag.

Richtig
p.

ist
f.

danach

die Streitfrage

nach dem Vorgang von Lobeck Aglaoph.

664

mann

de

eocteris

religionibus ap. Athen. (1857)

^

besonders von SchöOpusc. ac. III p. 428 ff.

Siebentes. Hauptstück.

Schrittklageii des Königs.

365

wand gab
(x\nm. 2),

dieselbe Anscliuldiguug
vielleicht

zur Anklage

der Phryne

auch der Theoris von Lemnos und der

Ninos ab, die beide unter dem Deckmantel von Geheimkulten Zauberei und Giftmischerei zu treiben bezichtigt und zum Tode verurteilt wurden, Theoris auf Anklage des Worauf die Anklage des Komödiendichters Demosthenes'^'*.
die nur durch Fürsprache des Perikles der Verurteilung entging"', ist nicht überliefert, aber nicht zweifelhaft, dafs sie im Zusammen-

Hermippos gegen Aspasia gegrtindet war,

Staatsmann in Aber dafs auch dem Pheidias der Prozefs aaeßsiac darum gemacht worden sei, weil er auf der Darstellung der Amazonenschlacht am Schilde der Parthenos den Perikles und sich selbst abgebildet habe, mufs unglaublich erscheinen^-. Seit Beginn des dritten Jahrhunderts wird von keinem Asebie-

hang mit den Angriffen stand,
seinen
letzten

die der grofse

Lebensjahren zu erfahren hatte.

prozesse

weiter berichtet

^^,

weil

die

Yolksreligion

immer

mit

Zustimmung von Caillemer
ff. ff.

Libetie de conscience

(t

Athhies, Revue

de legislation 1 (1870) p. 846
p. 168

entschieden worden
,

,

Ässociations reiigieuses p. 127
f.

Schmidt

EthiJ: II

während Foucart S. 50 f., Decharme

die Existenz des Gesetzes festhalten.

Harpokr. u, Sicupi'c" äaei^c-'a; -/.pi^ciace <z7r£Öavcv, cö; xcti tpt/.oyopo; [Demosth.] g. Aristog. I 79 S. 793, 26. Die gleiche Klagform dürfen wir auch für Ninos annehmen nach Demosth. tt. nagann.
^**

h

i' YpocttEt.

281

S. 431,

25

rXa'j7.oi)£a; -ffi to\>; &ict5o'j; rj-rrrfocyo'j'jT^i i-^'

lipzia.

Denn

dafs damit die

g. Boiot. I

2 S. 995, 10. II

oh sxspa zi'i^rf/.t^ von Menekles angeklagte Ninos (Demosth. 9 S. 1010, 25) gemeint ist, sagt der Scholiast
oe
za'j-r^z

mit dem Zusätze
v£oi;.

-/.ar/^yopr^ae

McVc-z-Xy];

to;

'^t9,Tpa

-oioo^r^; toi;
-i'j/cfywyclv

Dem
31

Piaton

gilt

als

besondei-e Art

der dasßEia das

und

yorjTsJciv {Gen.

X

15 S. 909 B.

XI 12
.32.

S. 9-33 D).

Aischines bei Plutarch Per.

Antisthenes bei Athen. XIII 56

S. 589 E.
32

Plutarch Per.
(1882) S. 295
ff".

31,

aber

vgl. :\rülIei-Strübiug

K. Jahrb.
«iv

f.

Philol

CXXV
'^^

Plutarch de facie hrnac &
äacßcia;
Ttpoav.aAcIaDai

S.

923

A

'Apiat^p/ov

viz-r,

K/.e'ivi}/;;

TÖv

SdfjLiov

to'js "E/.Ar^va;

geht auf die Schrift des

Kleanthes gegen Aristarch Diogenes L. VII 174. In dem Berichte der Apostelgeschichte 17, 19 über Paulus Rede auf dem Areopag weist nichts darauf hin, dafs er zur Verantwortung vor den Gerichtshof ge-

24*

366

Zweites Buch.

Die Klagen.

Macht zu Komödie, die sicherlich auf diese Wandlung nicht ohne Einflufs gewesen ist, ihrerseits trotz schonungslosester Behandlung der Götterwelt dennoch, so viel wir sehen, niemals augefochten worden ist, so begreift sich das aus der Freiheit, die die ausgelassene Festlust der Dionysien auch dem komischen Spiele sicherte ^^

mehr
sein.

aufhörte, eine das Volksleben beherrschende
die alte

Wenn

Dem

weiten

Umfange der
,

als daeßeta verfolgbaren Delikte

entspricht die Mannigfaltigkeit der gegen sie zur

Anwendung

gelangenden Klageformen
schöpft
Tn'Sa?,

die

von Demosthenes nicht er'^'^
;

ist,

wenn

er

dTrd-j'Stv,

^pdoza^ai, oixdCsa&at -pöc EOuo/.-

cpai'veiv

-phc -ov ßaciXsa aufführt

hinzu

kommt

die

aus

dem Prozesse

des Andokides bekannte Endeixis und für

aufserordentliche Fälle die Eisangelie^''.

Nur

bei der letzteren

und wohl bei dem Verfahren vor den Eumolpiden geht die Klage nicht an den Basileus, dessen Zuständigkeit nach Analogie der Endeixis auch für die Apagoge vorauszusetzen ist. Der Gerichtshof aber für die Schriftklage ist ebenso wie für die Endeixis und Apagoge wegen Asebie in der Rednerzeit mit einer einzigen sofort zu bezeichnenden Ausnahme ein heliastischer gewesen wie für alle bei den Rednern erwähnten Asebieprozesse soweit sie das Forum erkennen lassen und für die Prozesse des Sokrates der Delier (Anm. 16), der Phryne und der Theoris feststeht. Nur die Klage wegen Ausrodung heiliger Ölbäume gehörte, wie Lysias Rede zeigt, vor den Areopag, dem auch die Auf, . ,
.

über diese Bäume immer verblieben ist, offenbar ein Überbleibsel aus der Zeit früherer, weitergehender Kompesicht

laden war; rein lokale Auffassung gebieten die Ausdrücke
"Apstov Trdyov

r^y&v

i-i töv 926

aTaöei? Iv fiEOto

to'j '\p8!0'j

r.iyoM.

Ganz

in die Irre geht
S.

die

Auslegung von E. Curtius Sitzungsber.

d. JBerl.

Alad. 1898

=

Ges.

Abhandl
3<»

II S.

528

f. f.

Griech. Alterth. II* S. 168

35

G. Androt. 27

S. 601,
s.

25

f.

(S.

265 A.

4).

vor den Eumolpiden S. 313 A. 17.
36

S.

62 A. 34, über die Phasis

Über das Verfahren an den König

Plutarch Perikl 32 (Anm.

7).

Allib. 22.

Sielientfs Haui)tstück.

Sclniftklagon des

l\önijn;s.

367

teiiz

dieses

Kollegiums
die

in

Religionssachen ^^
,

der Überlieferung
die

Philosophen Stilpon

Wenn nach Theodoros und

Theophrast vor den Areopag gestellt worden sind, so liegt Aunalime sehr nahe, dafs diesem durch Demetrios von Phaleron die Rechtsprechung über Asebie zurückgegeben worden ist, die dann von Späteren ^^ und lange auch von

den Neueren

^^

als die

Regel angesehen wurde.
ist

Was

die

Folgen der Schriftklage angeht, so

ihre

Schätzbarkeit aus

dem

Prozesse des Sokrates bekannt. Aufser
*°.

der Todesstrafe sind Geldbufsen und Verbannung bezeugt

Unschätzbar war nur die Klage wegen Ausrodung heiliger auf der nach dem Gesetze Todesstrafe stand *^. Wenn der Kläger aber nicht den fünften Teil der Stimmen erhielt, so wurde er aufser mit der Bufse von tausend Drachmen und dem Verluste des Rechtes, wieder öffentliche
()lbäume,

3'

Mit Wilamowitz Aristot. u.

Atli. II

S.

188.
g. Cels. 1\ von diesem

^^

Selbst deu Prozefs des Sokrates verweist Origen.

67.

y

20 an den Areopag.
;

Denkbar wäre,

dafs Aischylos

ge-

richtet wurde aber das berichtet erst Clemens Strom. II 14 S. 461 P., während Herakl. Pont, bei Eustratios (Anm. 12) nur von einem Ein-

schreiten von Areopagiten im Theater erzählt hatte.
^^

Von Meursius

de Areopago 6 bis zu

Schömann

de comitiis Ath.

p. 301.

"Wenigstens eine Teilung der Rechtsprechung zwischen Areopag

und Heliastengericht nahmen Platner II S. 146 f. und noch Schömann Die Kompetenz des letzteren erkannten als Regel zuerst Böttiger Opusc. lat. p. 69 und Hermann de tlieoria
Griech. Alterth. l^ S. 528 an.

DeUaca
''°

(1846) p. 12.

von 10 000 Drachmen und dcicpyyia wurden zu fünf Talenten und Verbannung Anaxagoras nach Sotion, zum Tode nach Satyros (Anm. 22). Die Todesstrafe wurde auch iiber Theoris und Ninos verhängt, ebenso im Eisangelieverfahren über die im Hermokopidenprozefs Gerichteten und Alkibiades. Gegen letzteren wurde auf Volksbeschlufs noch feierliche Verfluchung ausgesprochen, y-axo; xö vo(jii[j.ov to TraXatov -/.od dp/alov [Lysias] g. Andok.

Zu

einer Geldbufse

die Delier verurteilt (Anm.

16),

51 S. 253.
*i Vgl. S. 128 A. 24. Dafs auf Betretung des Tempels der Demeter durch einen Mann am Feste der Thesmophorien der Tod stand, sagt nur ein römischer Rhetor, .Julius Victor 4, 8 p. 393 H., noch dazu im Widerspruch mit Sulpitius Victor 62 p. 352.

3(33

Zweites Buch.

Die Klagen.
belegt, d ie

Klagen aozustellen, noch mit dem Verbote
zu betreten*^.
*^

Tempel

Andok.

V. d.

Myst. 33

S.

17 liv ydp

ut]

\iz~a)A'^T^

tö -efA-xov fAEpo?

TÖ lepöv Toiv i)eoTv

Worte

ist

die

s^aievct'. r^ d-oSavEiToti. Aus Mifsverständnis der Angabe von Pollux YIII 41 erwachsen, dafs der

letzten
leicht-

sinnige Ankläger sofort der Todesstrafe verfallen gewesen

sei.

Dafs

dessen Atimie aber auch keine totale gewesen
dafs Euhulides,

ist,

ergibt sich daraus,

der in der gegen die Schwester

des Lakedaimonios

angestellten Klage äaeßei'a; nicht den fünften Teil der
hatte,

doch nachher

Demanh

wurde, Demosth.

g.

Stimmen erhalten Enb. 8 S. 1-SOl, 15.

Achtes Hauptstück.

Sehriftklag'en des Polemarehen.
Polemarehen ist, wie im ersten Einmal ist er Gerichtsvorstand für alle familienrechtlichen Rechtsfälle, bei denen beide Parteien oder wenigstens der Verletzte Metoik mit Einschlufs der i'ao-sXci? und Tzpocsvoi ist, sodann bei allen Klagen, die sich auf die eigentümliche Piechtsstellung der Metoiken beziehen. Nach ersterer Richtung gehören Schriftklagen vor ihn nur wegen xaxtooic^ und irapavota, auf die das im sechsten Hauptstück Gesagte analoge Anwendung findet. In der zweiten Hinsicht ist Schriftklage nur die ypacp/] dTTpostaaiou (S. 65 A. 48), da die mit ihr öfter verwechselte Klage (XTrosTaöi'ou eine Privatklage ist. Nach dem Verlust der Rede des Hypereides gegen Aristagora dizpoaxaatou^ sind wir für die Kenntniss der Klage im wesentdes

Die Jurisdiktion

Buche gezeigt,

eine

zweifache.

^

Anzunehmen auch ohne
7,0(1

die

Angabe

Schol. zu Aristoph. Wesp.

1042

ä'/J.a

Ol

7.a'iT|yopoövT£s yovecov xaxcuaeioc ^rpo? tÖv -o/.sixap^^ov iStxa-

CovTo y-d/sivo;

r/.pivsv,

die ^ich in

ihrem letzten Teile deutlich
6
/.a.i'

als

Autoß',

schediasma verrät.
2

Von

Hai"pokration meist als

'Apic-rayopa;

äTrpoaTctat'otj

den letzten Zusatz angeführt; dafs auch die ohne ihn zitierten Fragmente sämtlich auf die zweite Rede zurückgehen und nur diese in einer Klage dTrposxaato'j gehalten ist, vermutet Sauppe mit Recht. Auf die gleiche Klage bezog Meier auch die Rede des Isaios gegen Elpagoras und Demophanes richtiger glaubt sie Sauppe zur Verfolgung der einem Isotelen angetanen Unbill geschrieben, bei der es sich namentlich um ein konfisziertes und von diesem angekauftes Eine andere minder zutreffende VerGrundstück gehandelt habe. mutung äufsert H. Schenkl de metoecis Atticis (Wiener Studien II)
;

seltener ohne

S. 219.

370
liehen auf die
viel lehrt

Zweites Buch.

Die Klagen.

Angaben der Lexikographen angewiesen.

So-

der

Name
der

der Klage, dafs sie gegen den Metoiken

ohne TrpoaxaTTj? oder Patron ist. Einen solchen hatte nach Harpokration ^ jeder Metoik sich aus der Zahl der Bürger zu wählen, um ihn in allen öffentlichen
sich

richtet,

und anderen rechtlichen Sachen zu vertreten wir setzen soweit ihm nicht vom Volke die Isotelie verliehen war; der Freigelassene durfte nur seinen früheren Herrn zum Prostates haben. Einen Prostates sich wählen heifst Tzpoaxdxr^v sirqpacpeö&ai * offenbar darum, weil in den Listen, die in den Demen von den in ihnen wohnhaften Metoiken geführt wurden neben dem Namen eines jeden auch der seines Prostates eingetragen wurde; einen Prostates haben heifst l/ctv, vs[xsiv irposTax/jV^, der Metoik wohnt unter seiner Obhut, oixsi km TrposTotTOü (Anm. 11) Es mufs eine gewisse Frist bestimmt gewesen sein nach deren Ablauf der in Athen aufhältliche Fremde nicht mehr als vorübergehend anwesend (-apsTiior/jxo?) gelten durfte, sondern sich zur Aufnahme unter die Metoiken zu melden hatte**. Zu dieser
,

hinzu

,

,

,

•'

U. dt-poaxaato'j
ycip
v.cd

sloo?

o-'-zr^; /.ctT'i

t«>v TTposrctTr^v

fxr)

vEfjiov-rwv

fxsxot'xüjv*

v^peiTO

rzotOTo;

eauxw xwv

TioXixäiv xtvd 7rpo3XTjaofi.£vov TTSpl -avxcov xüiv
^v

i5iwv

xiöv

zoivcöv.

'TTrspstorj;

xoj

xax'

'ApKJTayopa;

äTrpoaxaai'ou

ß'.

Ebenso ohne das Zitat Lex. Seguer. VI S. 440, 24 und mit Einsetzung von 8v YjösXe vor x. tto?.. und von ÄsTrep iyyoriTr]^ ovxa am Schlufs Etym. M. Lex. Seguer. V S. 201, 12. Kürzer Hesj'ch. u. dTrpoaxaatou S. 124, 48 und zpoaxctxo'j. Pollux VIII 35. Ammon. u. ä-oaxaotov. Dazu Harpokr.

=

u. TTpoaxaxTjC.
*

Aristoph. Fried. 684
(6 orjjj.o;).

dytteatteia'
r^

oxi

a'jxw

-ovr^pov
fAexoi'xcuv

-poaxaxr^v

lite-

Ypaiaxo

Dazu

Schol.

fxExotcpopd dTio

täv
a.

xou; Trpoaxcixas

Trpoypa'fovxtov

eauxols,

richtig,

das

Verbum

nicht anwendbar.

denn auf den Bei Hesych.

Trpooxoexrjs xf^s TioXew;

wäre

d.

aa.

00.

steht dafür

äTToypctcßeai^ai.
^ v£a£iv heifst nicht wählen, wie es gewöhnlich erklärt wird, sondern ist synonym mit eysiv, wie nicht sowohl die Erklärung bei Suidas als der sonstige Gebrauch des Ve^-bums zeigt, vgl. Agath. bei Athen.

VI 102
•^

S.

272 D.
jxexor/o;
laxiv
ottoxccv

Aristoph. Byz. Ae^ei; Fr. 38 N.
x:^

xi;

im
"

^evr^c

IX&cjv ^voiXTj

TToXei xe^o? xsXtiöv

ek

dTroxsxaYi-iEva; xtvä; XP^'^' ~^i' "oXecos.

'E(us

piv

ouv

Tcoatüv

Tjasptüv

7rap£7riorj(J.o;
ij.Exot7.o;
/jOTy

zaXsTxat xal äx£/.T'; iaxtv
ytyvexai xal o'V/ixi äxEXrjs.

iö:v

oe

üTrepßf xov ojpiaasvjv ypovov,

Aclites Hauptstück.

Scliriftklagon des rolcinaiv licn.

371

Aufnahme bedurfte er der Bewilligung- des Demos, in dem Wohnung nehmen wollte; nach diesem wurde er in den öftentlichen Urkunden bezeichnet, aber nur als in der Gemeinde wohnhaft (ohiav h lisipatsTj. nicht als Gemeindeer
glied (Tleipatsu?)
',

wodurch

die

Metoiken sich scharf von den

Bürgern abheben.
bürgte
^^

Die Aufnahme erfolgte durch Vermitteals

lung eines Bürgers, der sich für den Aufzunehmenden ver-

und dann
^.

sein Prostates seine Rechtsfähigkeit

zu ergänzen hatte
states schlofs die

Aus dem Charakter des gewählten Prodes Metoiken
^°.

man auf den Charakter
in

Dafs

Einrichtung an vielen Orten

Griechenland bestand,

sagt Aristoteles ^\ und wir haben nicht den geringsten

Grund

anzunehmen, dafs er dabei nicht auch Athen im Auge gehal)t habe. Bezeugt ist sie durch die attischen Piedner für die Nachbargemeinden Megara und Oropos ^-. Die aus Athen
Vgl. v.Wilamowitz Demotilia der attischen Metoeken {Hermes XXII,
ff.

''

1887) S. 107

Seine Zusammenstellung beweist, dafs eine ganze Reihe

der
die

Demen
^

die
V.

Niederlassung von Metoiken nicht

zuliefe.

Nach

Wilamowitz

a.

a. 0.

S.

231

ff.

hätte

in

der Rednerzeit

Aufgabe des Prostates sich auf diesen einen Akt beschränkt; nur in der älteren Zeit sei er dauernder Bürge für das Wohlverhalten seines Klienten gewesen, was er anderwärts (Anm. 12j auch verblieben sei. Aber mit einem solchen Wechsel im Wesen der Prostasie wäre die Klage äitpootaatou ganz gegenstandslos geworden; denn nur durch Verraittelung eines Prostates wurde ja die Aufnahme eines Metoiken
möglich.

Zu Gi'unde liegt jener Annahme die Auffassung, dafs den Metoiken ein Quasibürgerrecht oder Halbbürgerrecht zugestanden habe, wogegen das nötigste Griech. AU. I* 8. 373 f. bemerkt ist. ® Dafs durch den Prostates auch das Schutzgeld erlegt wurde, wie Suid. u. v£;j.£iv Trpoa-ctTTjV u. Lex. Seguer. V S. 298, 2 und die Anm. 14 a. E. angeführten Grammatiker sagen, ist wenig wahrscheinlich, da man sich im Falle der Nichtzahlung an die Person des Metoiken selbst hielt,
vgl. S. 100.
^'^

Isokr.
5v

V.

Jb'ried.

53

K. 17

to'j;

|j.£v

ij.eTor/.o-j;

xoto'j-o'j;

voat^oasv

oro'JSTrep
'1

to'j;

TipoOT^Ta; Viaioat.
1,

FolitiJ: III
oi

3

S.

1275 a 12
152

Tzollayr/j

fxev

ouv

oüos

to'Jtiuv

(twv

5r/.at(uv) Tc>i(o;
'-

aexoixoi fASTSj^ouaiv, dXXi vEiistv

^.va'yxTj

TrpoaTa-njv.

Lykurg
S.

g.

Leolr. 21

S.

ojv-ei

iv
iizi

Mtyctpoi;

TrpoGTaxrjV

l^^wv

MeyctpE«. 145

238 oMpac.
-oto'

Iv Meyctpot;

TrpoaxaTO'j.

Ebenso Lysias

g. Phil. 9 S. 874.

14 S. 880, an der ersteren Stelle mit
iy.z'.vnK
'i.zzo'.v.zlv

dem bezeichnen'»öH'

den Znsatz

JjO'j/TjDct;

u.^X^.ov

r,

y^aöiv

-o).'.-:r^i

372

Zweites Buch.

Die Klagen.

Frauen ^^ dafs aber nur diesen ein Prostates mit den Befugnissen zur Seite gestellt wurde, die sonst der xupio? der Frau auszuüben hatte, ergibt sich aus der allgemeinen Fassung, die das Gesetz, das die Metoiken verpflichtet vsjxsiv TTpostair^v, nach Hypereides gehabt haben mufs. Wie es damit sich
selbst überlieferten Beispiele betreffen
;

nicht

verträgt,
die

dafs

in

den erhaltenen Gerichtsreden, bei denen
Parteien Fremde
sind,

eine

oder beide

nirgends

der

Mitwirkung eines Prostates Erwähnung geschieht, ist im ersten Hauptstück des dritten Buches zu erörtern. Zur gerichtlichen Verfolgung des Fremden, der über die gestattete Zeit hinaus sich in Athen aufhielt, ohne sich zur Aufnahme unter die Metoiken zu melden und einen Prostates zu nehmen, lag um so mehr Veranlassung vor, als darin ebenso der Versuch, für einen Bürger zu gelten, erkannt werden konnte, wie in der Nichtzahlung des Schutzgeldes ([istouiov). das die Metoiken in der Höhe von 12 bzw. 6 Drachmen jährlich zu erlegen hatten. Dafs gegen Nichterfüllung dieser Verbindlichkeit Apagoge zu den Poleten Anwendung fand, ist früher (S. 100 f.) belegt; nicht undenkbar aber, dafs, wie die
(h-ammatiker
klage

sagen

^*,

auch

in

diesem Falle die
die

Schrift-

Anmafsung Gegen bürgerlicher Rechte durch Metoiken oder sonstige Fremde
aTrpoa-raafi'ou

statthaft

war.

Die Erwähnung des Patrons beweist mit nichteu, dafs ein solcher Athen nicht mehr existierte, sondern hebt das UnAvlirdige im Verhalten des attischen Bürgers hervor, der es nicht verschmäht, unter einem fremden Patron zu stehen. Dies erkennt auch Clerc les me'teques Atheniens (1893) p. 268, ebenso wie dafs die Äufserung von Aristoteles Athen sehr wohl im Auge haben kann, ohne aber zu merken, dafs er mit diesem Zugeständnis der von ihm adoptierten Ansicht von Wilamowitz über den attischen Prostates wesentliche Stützen entzieht. ^^ Aufser Aristagora die Wirtin bei Aristoph. Frö. 569. 578, Zobia [Demosth.] g. Aristocj. I 58 S. 788, 5, Thais bei Menauder nach Terenz
elvat.

in

Eunuch
^*
ve(j.dvTü)v

V

8,

9 (1039).
xatOt XtÜV
01^

PolluX III 56
dTrpooxaoiou

TeXoÜvTOJV TÖ p-ETOl'xtOV

7]

TrpoaTCtTTjV

fXT]

Sixtj.

u. äTtocfTaatoi)

=

Noch

einen dritten Fall fügen irrig zu Suid.
S. 435,

Lex. Seguer. VI
ei? xtjv

4

o-rav

xi?

daxö;
die

elvoti

cpctax-j)

Trapeyyeypaafjivos

TioXtxEtav.

Denn dann war nur
p. 38,

ypotccTj

^evi'as

zuständig, vgl. Meier de honis da »in.
selbst

und

HeflPter S.

von dessen Ergebnis er 166 nicht wieder hätten abgehen sollen.

Achtes Hauptstück.

Scliriftklagen des Polemarcheii.

373

war

die ^pacf Tj

^svictc

gerichtet
ist.

,

von der im nächsten Hauptgeht die

stücke

zu sprechen

Ihr

Klage

a-pos-aaiou

auch insofern parallel, als eine Verurteilung bei ihr höchst
wahrscheinlich
ebenso, wie bei

der Apagoge wiegen Nicht-

erlegung

Verkauf in die Sklaverei und Konfiskation des Vermögens zur Folge gehabt hat^\
des

Schutzgeldes

Das

ist

gewifs die

Meinung der Quelle des ungeschickt gefaßten
u. izMXr^zoä'
zzi
-/.al

Artikels bei l'hot. und Suid.
Tois TrwXryToäs) xcä ö
TCi'JTwv
^i-zoiy.Oi 6

ot

;£vta; äÄfjvTs; (ÖTrexEtvTo
ypctcpä!;.

-pooxaTTjV oüx ^ytow xai ö dTroaxaaiO'j

ydp

TV.;

o'Jat'a;

TrtoXoövTc; TrapcrxaTsßaÄ/.ov et? to or^ijioatov.

Dafs diese
abgeleitet

wie die Anm. 9 und 14 zusammengestellten Angaben der Grammatiker
lediglich aus den beiden Glossen des Harpokration
seien, wie

(Anm.

3)

Schenkl

S.

175 behauptet,

ist

unerweislich.

Neuntes Hanptstück.

Sehriftklag^en der Thesmotheten.
§
1,

Schriftklageu wegen Staatsverbrechen.

um ein gegen den Verbrechen handelte, stand, wie im ersten Buche bemerkt, den Thesmotheten die Gerichtsvorstandschaft zu, die den bedeutsamsten Teil ihrer Tätigkeit ausmacht. Als die schwersten Staatsverbrechen werden Umsturz der demokratischen Verfassung, xci-otXuaic xoO
In allen Prozessen, in denen es sich

Staat selbst gerichtetes

ori\ioo, und Verrat, irpoocaioi, nicht selten zusammengestellt^; gegen beide ist Eisangelie zulässig nach dem Gesetze des vierten Jahrhunderts (S. 192). Aber Eisangelie wegen Versuchs zum Umsturz der Demokratie ist so alt wie die Demo-

kratie selbst; schon ein Gesetz des Selon hatte

zum
-.

Gerichts-

Ergänzend hof darüber den Rat auf dem Areopag bestellt gleichfalls von Aristoteles beaber trat dazu ein anderes zeugtes solonisches Gesetz, das jeden, der sich erhebe, um
.

eine Tyrannis aufzurichten, oder der einem anderen Beihilfe

zur Errichtung einer Tyrannis leiste,
Geschlecht für rechtlos erklärte^,
d.
i.

mit seinem ganzen
jeden zu seiner straf-

1

Demosth.
g.

g. Tiviokr.

144

S. 745,

13 (S. 203 A. 89). 146 S. 746,

4.

Lykurg
-

Leokr. 147 S. 239.

124
7).

S. 223.

126

S. 225.

Aristot. 8,

4

(S.

179 A.

Insoweit also entspi'icht der anek-

doteuhafte Bericht 25, 3 über diq Anzeige des Themistokles an den Areopag oxt o£i';£t tivv; auvtaxotaevou; i-i xaxaX'jaei tt); ttoXiteio:; wenigstens

den realen Verhältnissen. Ebenso behält Plutarch Yergl.

d. Sol. v.

Popl. 2

nun Recht.
^

16,

10
vj

fteaij-ia

TciSe 'ASrjvai'wv
t/^v

laxi
,

-/.oti

Tiäxptot'
slvcc.

iiv
/.v.

xive;
ofjxov

x'jpavvEiv
y.at

cTrctviaxüJvxon

a'jy/.cz'ltaxf

xupotwtoo!

i'xi'j.ov

ysv^;.

Neuntes
losen

llaiii)tstiu-k.

Schrittklagen der 'riiesniotlieten.

375

Tötung berechtigte*.

Was

hier

nur dem Versuche
ist

einer Tyrannis gegenüber ausdrücklich gestattet wird,

in

einem Volksbeschlufs, der nach dem Fall des oligarchischen Regiments der Vierhundert Ol. 02, 3 410 auf Demophantos Antrag gefalst wurde, auf alle die ausgedehnt, die die Demokratie

stürzen

würden;

durch

Bürgerschaft

ihrem Sturze ein Amt bekleiden Eidschwur wurde die gesamte verpflichtet, auf alle Weise zu der Tötung
oder nach
feierlichen
.

dessen mitzuhelfen der sich des einen oder anderen Verbrechens schuldig machte, teilweise mit wörtlichem Anschlufs

an das solouische Gesetz gegen die Tyrannis
zitierende

Eedner
als

sich berechtigt

beschlufs

dessen

so dal's der glauben durfte, den VolksErneuerung anzusehen In noch
,

"*.

der erste Paragraph des gegen den der die demokratische Verfassung stürzt oder zu ihrem Sturz sich mit anderen verbindet oder einen Klub stiftet. In der Natur des Verbrechens selbst ist es gelegen, dafs schon der Versuch und die Absicht, es zu begehen, strafbar machte. Wenn ein Redner ihm und dem Verrat das gemeinsam findet, dal's bei beiden die Strafe dem Verbrechen nicht wie sonst überall nachfolgen, sondern vorausgehen müsse, so gilt doch nur von ersterem seine Begründung, dafs, wenn man dem Verbrechen nicht zuvorkomme, es überhaupt nicht mehr gestraft werden könne ^. Durch die Schwere des Verbrechens war als Klagform die Eisangelie bedingt, und durch das Klaggestattete

genauerer

Fassung

Eisangeliegesetzes

Eisangelie

,

Tupotvvt'oi

Xach Tilgung der im Papyrus hinter ^-ctviSTÄv-at stehenden Worte i-'i stimmt mit dem Gesetze genau der Eidpassus im Psephisma des Demophantos (Anm. 5).
•*

Dafs dies der Sinn der Worte

ist,

leidet

keinen Zweifel, so wenig
i'ttao;

ich

Swoboda

Beiträge zur griechische» Rechtsfjeschichte (Zeitschrift der

Savirjny-StiftiüHj

XXVIJ

S.

149

ff.

die

Doppelbedeutung von
ff'.

zu-

geben kann,

vgl. Berl. philol.

Wochenschr. 1906.

5 Andok. Denselben Volksbeschlnfs V. d. Myster. 95 ff. S. 47 meint aufser Demosth. g. Lept. 159 S. 505 a. E. Lykurg g. Leolcr. 124 f. S. 223, setzt ihn aber irrig erst nach dem Sturz der Dreifsig und läfst ihn auch gegen Verrat gelten, den er überhaupt nicht vom Umsturz der Verfassung au>einander hält. 6

Lykurg

^.

Leokr. 126 S. 225.

37(3

Zweites Buch.

Die Klagen.

verfahren, wenigstens seit Erlafs des Eisangeliegesetzes, als Folge einer Verurteilung die Todesstrafe und Versagung der

Bestattung auf

dem heimischen Boden

festgelegt (S. 191).

Demosthenes Kamen überlieferten Rede, dessen sonstiger Inhalt zu keinem Bedenken Anlafs gibt, Schriftklage an die Thesmotheten gegen den verordnet, der einen Klub zum Zweck des Umsturzes der Verfassung bildet'', so kann es nur vor dem Eisangeliegesetze erlassen sein und nur auf minder gravierende Fälle Anwendung gefunden haben, Dafs den Thesmotheten die

Wenn

ein Gesetz in einer unter

Gerichtsvorstandschaft in allen den Fällen zukommt, in denen über eine Eisangelie von einem Gerichtshof entschieden wird, haben wir schon oben (S. 70) gesehen. Wie sehr man aber geneigt war, dem Begriffe des Versuchs zum Umsturz der Verfassung die denkbar weiteste Auslegung zu geben, um ihn auch auf ganz heterogene Klagen anwendbar zu machen, das ist ebenfalls an dem Beispiele der Eisangelie gegen Lykophron gezeigt, die sich auf einen ihm Schuld gegebenen Ehebruch gründete (S. 194). Schon seit den letzten Jahrzehnten des fünften Jahrhunderts aber, seitdem das Umsichgreifen der oligarchischen Bestrebungen das Volk für den Fortbestand seiner Verfassung besorgt machte, war man rasch mit der Beschuldigung bei der Hand, dafs xotTocXocii? Bekannt vor allem ist aus den ToG or^aou geplant werde. Berichten des Thukydides und Andokides, wie den Urhebern des Hermenfrevels und der Mysterieneutweihuug solche Absichten zur Last gelegt wurden^, und wie diese Ereignisse besonders die Besorgnis vor Wiederkehr einer Tyrannis im

Volke rege machten^. Auch in der alten Eidesformel, die Demophantos seinem Psephisma einverleibt hat, werden mit Anschlägen auf Umsturz der Verfassung solche auf Einrichtung einer Tyrannis zusammengestellt. Wenn aber- das
"•

[Demosth.]

g.

Steph. II 26 S. 1137

i.

A.

im

ti;

sTcctoeiav

ajviSTf

im
Tj

xaxaX'jaei toö
^

otjU-o-j


1

to'jtwv slvaj Tot; ypacp^; rpo; to'j; ^f^ixo^izccz.
iiü S^jf^ou -/«TaXüciet

Thiikyd. YI 28, 8 £ßdtuv ws
'E[>;j.wv 7t£pi7.o->j yEvoiTo.

Twv
^

27, 3.

Andok.

V.

d.

to xe jjLuOTtxo: xai Myster. 36 S. 18.

Thukyd. YI
~£-päyi)a'..

60,

-av-ct

aÖToT; ilvAti

im

rjvwfx.osia ö?.<votp-/ix7i xai

T'jpavviXT

58, 3.

Gegen die letztgenannten gründete sich die Anklage darauf. . Phrynichos. oben S. E. R. » Schrittklagen der Thesmotheteu. 377 wenig jüngere Psephisma des Patrokleides in dem aus Solons Amnestiegesetze lieri'ibergenommenen Passus Gerichte über Tyrannis im Prytaneion unter Vorsitz des Königs erwähnt ^". 78 S. dafs Patrokleides eine ganz bein deutungslos gewordene Formt>l seinem Antrage wieder- Den Begriff' der -p. Hellen. oder ein wenn jemand eine Stadt oder Kriegsschiffe Heer zu Land oder zur See verrät oder sich zu den Feinden ohne staatlichen Auftrag begibt oder bei ihnen sich niederläfst oder mit ihnen zu Felde zieht oder Geschenke von ihnen annimmt. . Ratsbeschlufs bei [Plutarch] Lehen d. 44 A. 37 a. dessen Ermordung den Anlafs zur Erhebung der Gegenpartei gegeben offenbar gleichfalls wegen hochverräterischen Einvernehmens mit dem Landesfeinde auf Kritias Antrag noch nachträglich der Prozefs wegen Verrat gemacht und das hatte.'z . entschliefsen will. 10 Bedn. Verrat vor Gericht zu stellen. bestimmt der zweite Parader das Verfahren dann für graph des Eisangeliegesetzes zulässig erklärt. I 7. wegen hundert. a. . so wird tät man diese als formell zu . 10 11 1- Bei Andok. . Tgl. 22 (S. Recht bestehende Antiqui- gelten lassen müssen solange man sich nicht zu der Annahme holt hat. 23 Xenoph. Bereits kurz vor ihrer Verurteilung wurde auch dem Haupte der Vierhundert. f.Neuntes Hauptstück. die angeklagt waren. Archeptolemos . 833 E. S.oöos'. Landweg über das von den Feinden besetzte Dekeleia genommen hatten ^-. 133). Und ähnliche Bestimmungen müssen schon in dem älteren Gesetze über die Verräter enthalten gewesen sein dessen Anwendung in dem Falle der Feldherrn der Arginussenschlacht in Frage kam. dafs sie als Gesandte die nach Lakedaimon zum Schaden der Stadt gegangen Reise dahin auf einem feindlichen Schiffe gemacht und den . für Bergung der Leichen und Schift'brüchigen nicht Sorge getragen zu haben ^\ und dessen auch in dem Piatsder die Thesmotheteu anbeschlufs Erwähnung geschieht Mitglieder der gestürzten Regierung der Vierdrei wies Antiphon und Onomakles.

. die sich der Gefahr des Staates entzögen In der Schwere des Verbrechens ist es begründet. 313 als Grund von Phryniclios Verurteilung angegeben wird lxaxoT]fte'jaaTO 7rp6.<5vas. 481. 1-5 '^ Demosth. 218 und oben Wenn im Schol. TÖv airavT* ä7r(üXu)). 5 zl<37'r('[e)Xo^ at'av (i. So finden wir über die beiden ältesten uns bewurde. teils zu hohen Geldstrafen (S. S. v. ihm durch besonderen Volksbeschluls wiederholt eine weitere Ausdehnung gegeben. 561. ypovov. aTpaxoTTEOöv Tt ^v . immer durch den Spruch des S. Trspl Ttpoooot'a. nicht des von Didymos angezogenen Krateros. tt. raTpi'oo. cTvai clvai T-^ Trpoooai'a vou-i'^iov tous cpeuyovTa. sti oe o tt^.oa iaXu).cv TroÄtTÖiv ov. 171 S. Plülon 26 i\ S. i'jyi-rr^^ 433. dafs auch der Begriif des Verrates schon Aber auch nachher wurde zuvor näher präzisiert war ^^. während die späteren Eisangelieprozesse. wegen Verrat an thrakischen Plätzen Ergophilos. dais für den Fall seiner Schuldigsprechung auch denen die Strafe des Verrats zuerkannt wurde. 4. iT/diii^ av rrjjLtat.oc — siir^'-ptaaTo ivo/o-j. tov ofjixov £v SafAuj a-paxr^yüiv. Wenn 'in jenen beiden Fällen das Gesetz über die Verräter zunächst um seiner Strafbestimmungen so lassen manche Hinweise bei den willen angezogen wird .£v TToXiv £t aTTiuXecJev ti vaü? 8exa av fii.£i Wegen Verrat von Nymphaion wurde Gylon zum Tode verurteilt nach Aischin. 181) und ebenso so in weiteren Fällen bis in die Mitte des vierten Jahrhunderts. xi'vo'jvov ä. Die Klagen. Rednern. g. kannten Klagen wegen Verrat das Volk selbst entscheiden (S. 79 S. Aristoph.378 Zweites Buch. 286 fe.('o'j. ^* r^ Lysias {f. Ktes. Kephisodotos und Timomachos teils zum Tode. 53 S. 177 TTj. 183.. des Verrats für schuldig erklärt wurden. wie wenn Ausfuhr von Waffen oder Schiffsgerät zu Philipp auf strafe Antrag des Timarchos mit Todes- belegt ^^ oder nach der Schlacht bei Chaironeia die ^^. der die Beziehung der Textesworte auf Phrynichos rechtfertigen wollte. 191 A. o?.u. welche seine Verteidigung zu führen wagten ^^.i'i Tis cfpoüptov -t Tipo'jow/. Leokr. dafs zu seiner Ahndung der Weg der Eisangelie beschritten. Lept. Leoh: 113 f. Totts vj vaO. Lykurg g. av otjtov ojToi. Verfahren noch durch die Bestimmung verschärft. S. die dem Erlasse des Eisaugeliegesetzes voraus- erkennen.j-£pos iTjyya^z täv 35). vj Demosth. tov 'j-£p Tiatopt'ac. ICtjJxio'jto (doch vgl. 13 viel wir wissen. Lysistr. liegen. g. Tt 886 £( \). so geht die Angabe auf Rechnung des Didymos.44). naQccng. Lykurg g. 187 A.

271. S. g. ebenso auf freiwillige. S. SavctTw Von einer Leokr.zvt aovov ziz IdiJ. Kranz 132 f. .iv. dafs ihre Häuser niedergerissen deren Stätten durcli Schandtafeln gekennzeichnet und ihre Nachkommen für atim erklärt werden sollten 2^. 63 tTj? ßo'j/. Wenn auch der Areopag nach der Schlacht bei Chaironeia das Richteramt über Verrat geübt hat'*^. Schriftklagen der Thesmotheten.fj. iy-J. Die richterliche Entscheidung erfolgte auch hier durch einen heliastischen Gerichtshof. 252 S. Hell. 20 Xenoph.d'fO'j ßo'jÄTj? <j. rhili])pi Mehrzahl von Fallen spricht Lykurg Areop. 46 laTpsßXwaotv £-1 -poooOta tö:. decl.?. 6 an Beauftragung des Areopag mit der Untersuchung zu denken. oj. Demosth. Worten kann TiijLcupia. vielmehr hat er danach aus eigener Initiative den von Aischines befreiten Antiphon vei-haftet. Attisches Recht.j.. 366j. u. liegt kein Grund vor''.aTOV. unter einer langen ypocf'] äyotatou Reihe von Klagen auf. Schon damit widerlegt sich die Angabe später Rhetoren (Mardafs die Kinder der Verräter aus Attika 25 Lipsius.£'o'j. -/cd Tiij. auf einen Strafantrag des Areopag. I 138. ä-O'-pct-Jc'.. 101).c.Neuntes Hauptstück. '* Aischin. S. gegen Verrat auch eine Scliriftklage statthaft war. «j. In dem durch Pseudoplutarch aufbewahrten Gerichtserkenntnis über Antii)hon und Archeptolemos (S. Ktes. :37f) Dafs aber Gerichtshofes entschieden worden sind (S.'. nach dem schon Themistokles wegen Einvernehmens mit dem Landesfeind gerichtet worden ist. Hinrichtung. Konfiskation des Vermögens und Versagung der Bestattung in heimischer Erde^*'. das dem Pollux nicht zu glauben. 179 ff. Für den Fall des Antiphon verbietet die Erzählung bei Demosth.. Den Mördern des Phrvnichos wurden sogar Be. Vgl. 177. g.-zvi'x') Deinarch y. ct'ji^rjacpöv i\ 'Ap£''o'j r. Eph. Thukyd. 133). I 7. 6 o-j yip i.OL-y. Quintil. 'AvTi-j^cöv-ct -ach 'j-. 22 (S.ov ÖTzö zrfi i-v/ti. wie auf gerichtlich verhängte Verbannung gehen. V.Tjv i)G(7rT£iv (rä 2' östä 0£. 183) wird noch hinzugefügt. ävrjrj {ottuTr^. die mit einziger Ausnahme der alle attisch sind. kellinos.rjipoLZ — poooTrj. o.) rpooost'a 'it'jyovrrj. In den letzten i^sßo/. 44 A. ^CT^ii-uo^-fj. so mufs er dazu in jener aufserordentlichen Lage durch Volksbeschlufs befugt gewesen sein in anderen Fällen der demosthenischen Zeit hat er nur die Untersuchung geführt ^^. '^ Pollux VIII 40 zählt die '[[joi'z>\ -oo^oatc!. .(up!C(. 52 '^ 's. 648 t?j. Als Strafe für den verurteilten Verräter bestimmte das Gesetz. Tia-pioo. iiv. wozu er die Berechtigung aus seiner Kompetenz über Brandstiftung abgeleitet haben wird.

eines der drei Amtsvergehen.). Vater nach den Eingangsworten zu einer Strafe von zehn Talenten verurteilt war. n. so hat er sich selbst auch über andere Staatsverbrechen die Entscheidung vorbehalten. die das alte Gesetz über die Verräter festsetzte. d. betont [Demosth. 28 In der Rede gegen Theokrines sagt der Sprecher Epichares. Aber von seiner Anwendung erfahren wir nichts weiter. Anm. A. dafs das attische Recht zwischen Hochverrat und gemeinem Verrat unterschieden habe. so liegen diese entweder dem Erlafs des Gesetzes voraus (Anm. wegen deren die Logisten auf .VjaaTo. 22 Dafs auf die Söhne der Dreifsig die Amnestie sich g. erstreckte. Timoh: 127 S. dafs von den Rednern Handlungen als Verrat bezeichnet werden die nicht eigentlich unter den Begriff des Verbrechens fallen ^^. Wenn in einzelnen Fällen nicht auf sie. Schon früher (S. verbannt wurden. i. A. sich verantworten und im Falle seiner Verurteilung mit Hinrichtung und Einziehung des Vermögens gestraft werden soll. sondern nur auf hohe Geldstrafen erkannt worden ist. 167 gründete auf solche Stellen die Meinung. Mifsbrauch der Amtsgewalt.ov 7.j Boiot. 191). 740. Die gleichen Strafen aber.01X7. tiach dem. Gar nichts mit ihm zu schaffen hat das otoixtov. wXirden auch durch das Eisangeliegesetz für den Verrat ebenso wie für die anderen in ihm aufgeführten Verbrechen aufs neue sanktioniert (S. 14) oder sind daraus zu erklären. I Volksbeschlufs C. 14 Trpoooai'as yz äXoü. § 70 S. auf beiden Seiten festgehalten. xpia Über den Fall des Archinos s. 1344 i. Die Klagen. wer wider das Volk rechtswidrig handelt (sav TIC TÖv Tu)v 'AOrjvaiojv o9ju. in der Volksversammlung. TciXavTa dtTiETetas.380 Zweites Buch. lohnungen gleichzeitig mit seiner nachträglichen Verurteilung zuerkannt ^^. II 32 S. 43) hat der im fünften Jahrhundert auf Kannonos Antrag gefafste Volksbeschluls Erwähnung gefunden. g. I. 50). Das Psephisma stand in Geltung zur Zeit des Arginussenprozesses (40t)) und wird noch in einer fünfzehn Jahre jüngeren Anspielung bei Aristophanes als bekannt vorausgesetzt. Thonissen p. Ungenauer Ausdruck wird dessen vorliegen Demosth. . 19. nur wcTrep ttjv ttoAiv irpooeotuxdxi Tiü Traxpl oexa xccXavtcuv iTifj. 4. 1018. Wie über die beiden schwersten Verbrechen wider den Staat nicht leicht jemals ohne Beteiligung des Volkssouveräns gerichtet worden ist. 59 (Dittenberger SyllJ n.

291)--*. W. nach denen die Klage /. der sollte er . Verm. 841. d.EyyoaEvot. mit der die ausgeschriebenen Worte nicht 25- . wieder Harpokr. Quelle wie jener schöpfte Etym. 7 S. 180). wie es scheint. Sichere Belege für ihre Anwendung liegen freilich nicht vor. 199. \i. wurden Nikophemos und Aristophanes abwesend vom Volke zum Tode verurteilt -^. V S. Prozessierung in Athen an. ocj-ot. auch im vierten Jahrhunderte noch.Y^ij. yjoixo'jv.a-rä -wv özwaoöv dorz-o-jv-wv gerichtet wäre. dessen Artikel aufser Suidas auch Lex. -^ i'xp'. wie schon früher gezeigt (S.£''vo'j. auf die seltene Gelegenheit zu einer Probole gewartet werden konnte.-dxr^ Toij oT^fiou um so weniger zu entbehren. 616 Nixo-ir^ac/. Seguer. 381 Gniiul ihrer Prüfung der von den Beamten zu abgelegten Rechenschaft (S.i~'J. d. W.ctv. u. M. -/.Neuntes Hauptstiuk. wie Demosthenes sagt. je weniger immer boten. Mit einem anderen Staatsverbrechen befalste sich die Volksgemeinde. ttjv yjtXr^'hvr o'joe yöip Ha-Lctt -ä -jidaa-' aüxtüv -i-E^dj/. Ariatopli. der die Klage irrig unter Lysias ä-sOavov v. wenigstens insoweit es durch Probole an sie gel)racht wurde. 29 wiederholt. E/. vielleicht auch der Strateg Hegesileos " Xur Ai'istoteles Worte gibt aufser der nichtssagenden Erklärung otov äoiy. 32. nimmt aber .'ZTo. also zu schädlichen Beschlüssen verführte. yip o'jo' cTo£v cy.o'j Falle wie in dem des Hegesileos Fröhberger vermutet als Anlafs der Klage in diesem EM.oixio'j haben auch bei noch in dem zweiten Teile des Rechenschaftsverfahrens dem Euthynos augebracht werden ^•^. tioiv -otpayEvEaiJai tiv7. Miltiades wurde wegen Täuschung des Volkes in der Ekklesia gerichtet und entging nur mit strafe (S. eventuellen Strafantrag stellen Sicherlich aber konnte eine Klage c/.TOi 31. im Falle seiner Verurteilung mit dem Tode büfsen für Einbringung von Probole deshalb war in der Tagesordnung w'enigstens einer der regelmäfsigen Volksversammlungen.cd. 'Ap'. Schriftklagen der Thesmotheten. Aus ähnlicher Lex.jTO-javrj? o'joet. 180). Seguer.. V S. so nach einem alten Gesetze. (jj. WrA-r^ toü OTjp. Hauptversammlung der sechsten Prytanie Gelegenheit geDaneben aber war eine Schriftklage wegen o. Mühe der Todes- Auf gleichen Grund hin. = -^ Nichts dafür beweist Pollnx Till den Privatklagen aufführt. u. § 5 f. Wenn jemand durch falsche Versprechungen das Volk oder den Rat oder den Gerichtshof täuschte. d.

151 a. vor Erlafs des Eisangeliegesetzes [Demosth. tu. Plutarch Sol 25. Gegen Kallixenos und die anderen Ankläger der Feldherren der Arginussenschlacht. E. wenn er veieiubar sind. tiü IlXo'JTCtpyiu 7. 290» S.382 Zweites Bucli. 2. aber sie wurde durch ausdrücklichen Volksbeschlufs angeordnet und fiel unter den Paragraph des Probolengesetzes. den zu Beginn jeder Volksversammlung der Herold gegen die Feinde des Staates aussprach. nagang. sTisaiiav 'A'h)vatot. ote töj : eis Eüßotav IxpiÖTj 28 ^TreaTpaTirjYrjaev UXo'Jzd^yv^ -tjv ßoTjiletav ofjU. 0£ a'jv£?(77raTT'aa. so dafs für die Zeit g. vom Gerichtshof mit einer Geldstrafe belegt ^^ Voraus- setzung aber für die Anwendbarkeit der Klage war nach den übereinstimmenden Zeugnissen der Redner und des Aristoteles . Demosth. 7 Wei^^en 7 S. Unter den Schriftklagen gegen die Staatsverbrechen. Beamten wie Privaten samt seinen Nachkommen für rechtlos und sein Vermögen für dem Staate verfallen erklärte. der die Anwendung des Verfahrens auf Sykophanten regelte (S.ov. -öv Aristot. 12). ^'^ Klagform war wohl die Eisangelie. fand allerdings Probole statt. ISO A. 214).] Timoth. 181 A. Die Klagen. der sie umzustolsen oder umzuändern verdie Überlieferung spruch treten. . die jeden. dafs die Täuschung des Volkes durch falsche Versprechungen erfolgt war. ti. stehen an Bedeutung die voran. Gastmahl d. Für die Unverbrüchlichkeit seiner Gesetze aber suchte schon Drakon durch die ihnen angehängte Strafformel eine Gewähr zu schaffen. 61 (S. so standen zu deren Verfolgung noch andere Rechtswege offen. die das Volk irre geführt. Wenn in dem feierlichen Fluche. deren Aburteilung ganz den Gerichtshöfen überlassen ist. die mit ihrer Rede Rat oder Volk oder Gerichte täuschten (S. die die bestehende Gesetzgebung gegen ungerechtfertigte Neuerungen oder ihr widersprechende Volksbeschlüsse zu sichern bezwecken. die Verwünschung auf alle die ausgedehnt wurde. 10) ooto. recht behält. 14 und dazu Schol. 434. Zu der alten Anschauung. Vgl. lälst zwar Solon in bewufsten M'iderdie Geltungsdauer seiner Gesetze auf hundert Jahre beschränkt wissen wollte ^^. die das Gesetz für ewige Dauer bestimmt glaubt.

n. I* S. 81 (Dittenberger u. Anm. Thesm. 379. 33 Vgl. VIII 97.und anderen Um so mehr war man von Strafen zu belegen (S. ff. Lept. 1. Alt. 237 allgemein angenommen hat. der auf ihre Übertretung ^^. 640 tj i. Griech. 37 Z. Z.oeiov Mvai zugrunde liegt. ergibt sich Ypa-jiTj vjuov § aus 83 . 107 S. 23. 1855) -apctvoij. 87. 3. 80) A. I. I p. 361 f. Die letztere Klage richtet sich gegen Gesetzesvorschläge. zur Begründung einer solchen Klage hat Demosthenes die Rede gegen Leptines gehalten ^^. 36) Klage voaov tj. f. 30 C. alters her darauf bedacht. jAT] Dafs der Rede nicht. ac. die ihrem Inhalt zuwiderlaufende Anträge stellen oder Für eine Wirksamkeit zur Abstimmung bringen würden'"''*. A. Aristoph. 20 ff. ihre Übertreter mit Geld. -^ Demosth. durch den alljährlich Areopag mit der Aufsicht über die Gesetze <lie mit Erreichung der Mündigkeit in den Vollbesitz des Bürgerrechts eintretenden jungen Bürger sich auf ihre Beobachtung zu verpflichten hatten ^\ und wenn einzelne Spuren nicht trügen. n. Demosth. durch den Fluch. I 11. die dem öffentlichen Interesse richtung der bald die zuwiderzulaufen schienen. Scluiftklagen der Tliosniotheten.{üv. I n. die ähnlich noch auf Volksl)esciilüssen fünften und vierten Jahrhunderts. wenn auch in ab- geschwächter Bedeutung.7] ettitv^osiov Osivai ergänzend zur Seite getreten sein wird. äxi'ijL'. 19) f. Ixct'vo'j. 30). 569 ((Irfsw. der Y p a 9 v.o'j. Vgl. 32 Thukyd.Neuntes H-fiuptstiUlv. eine Formel. t: a p 7. wie man seit Schömann de causa Leptinea Op. 489. gelegt wurde erst die Eine wirksame Waffe zum Schutze der Gesetze haben Reformen des Ephialtes und Perikles durch Ein. der Strafdroliung hatte freilich auch die solonische Verfassung keine weitere Fürsorge getragen als durch das dem übertragene allgemeine Recht. 17 Älinliche Strafformeln aus Griechische Psephismen «1 anderer Staaten stellt zusammen Swoboda VoR-sbeschlüsse S. den Gesetzen eine religiöse Weihe zu verleihen durch den feierlichen Eid. i'pycuv aTtiJLOv i^ {ouöttjs al-zioz r Tov >}caaov cuyy'J'^vivai tovoe -/. 383 suche des -^. Glotz Solidarite de la famille p. II n. gegen die zur Anwendung gebracht wird. v it w v geschaffen (S. 51 Vgl. Tcz fi. eine ypacprj = sondern die erst durch Aristoteles festgestellte besonders Ittitt. sTvat xai Traioa. 17 (I)itten- berger Z.Ott aExctzonryaTj 4. 62 S. Aristokr. «v a'jxdv.

Dagegen dachte Blafe die Rede in der Volksversammlung bei Ein- bringung von Thrasybuls Antrag gehalten. Die Identifizierung ist wahrscheinlich. 111 ff'. Einzelne Punkte sind nach S. Scholl d bayr.und Volksbeschlüsse. stellung de comitiis Ath. Dafs Thrasybul bei Begründung seines Antrages besonders der Verdienste des Lysias gedacht hatte. 40. 159 272 ff. Zur Anfechtung eines Gesetzes ist Demosthenes Rede gegen Timokrates. •'•* 88 S.os 17 vöv oöj^ ö -/ptvExai -ö-spov ioz' ItiittjOsioc [i-ev r^ o\». von Antiphon gegen eine Anklage des Demosthenes und eine nicht näher bezeichnete Klagrede. darf man aus Piaton Phaidr. 503. d. Nach letzterem ist im Gerichtshofe auch Lysias Rede gegen Archinos zur Verteidigung des von diesem wegen Gesetzwidrigkeit angegriffenen Psephisma des Thrasybul gesprochen. das nach Aristot. das eine so wenig wie das andere rechtlich denkbar. gegenübersteht^*. Wiss. die uns nur durch Anführungen bekannt sind. 257 C entnehmen. liyz TrpüiTov d toü to'jto'j vofAOU Y£7pä. und war identisch mit Lysias Rede ^pl twv (oi'tuv £'j£py£3kLv. 1886 I S. 35 So Blafs Ätt. ihm behandelt von Madvig Kleine phüoJ. Die Klagen. so ist die Rede schwerlich für ihn verfafst. die entweder in ihrer Form oder in ihrem Inhalt mit den bestehenden Gesetzen in Widerspruch zu stehen scheinen.t[xaC£a}l£ xxÄ. 153 S. p. A. Reden von Lysias für Phanias gegen eine Anklage des Kinesias und vielleicht gegen Diokles^^. Die Klage -apavouiov ist bestimmt gegen Rats. 484 A. seine grundlegende Dar- Auf diese Eeden gründete Schümann fF. gegen Harmodios. von Lykurg gegen Kephisovo(j. 20. 358 A.334 Zweites Buch. von gering Iphikrates S. ÄkacJ. sondern nach VerurteilVing des Antrags eine in Eedenform gekleidete Rechtfertigung. Nicht ist die Zahl der Reden aus Paranomieprozessen. 95 S. Schriften Sitzungsher. I^ S. Ber.a^£!)a xtä. 1). wie die Apologie des Sokrates (S. vgl. da aber Thrasybul selbst Redner war. i. 2 allen an der Wiederherstellung der Demokratie Beteiligten und damit auch dem Lysias das Bürgen echt verleihen wollte.. fand aber auch gegen verfassungswidrige Gesetze Anwendung. 486 i. der als und bekanntlich Demosthenes Rede vom Kranze Verteidigungsrede Aristokrates. gegen Beschlufsanträge seine Reden gegen Androtion Aischines Rede gegen Ktesiphon. d'/J^' OfAcis 0oy. 39 S. während Sauppe die Kede vor Nomotheten gehalten glaubte. 360. 378 ff. 482. und die nur in ihrem letzten Teil erhaltene Rede des Hypereides gegen Philippides geschrieben. namentlich seitdem die für ihren Erlafs verordneten Formen nicht mehr eingehalten wurden. .

die nur im Anfange jeden Jahres darüber zu entscheiden hatte. Deuuides. Tot tote Scholl S. 484. nicht in der Hand der Volksgenieinde. Jedenfalls bot sie die beste Gewähr für sorgfältige Prüfung neuer Gesetzvorschläge nach Form und Inhalt. Lept. Die gesetzgebende Gewalt in lag nach der Ordnung. -ew. s. 109. ti.EV 'j-apyo'jst voijloi. 91 ~rÄz S. dafs. ob in eine Ergänzung der Gesetzgebung einzutreten sei. von IIy})ereides gegen Diondas und über die Khren von gegen den jüngeren Meidias. Es verordnet. das auf jenes Bezug nimmt. der ein Gesetz aufgeholfen zu sehen wünschte. . zu deren Geltendmachung die Klage voaov s-itr^osiov t^sivai die Möglichkeit eröffnete. tÖv TpÖTiov toötov o'Jv. ^^ G. xaivoü. I* S. '® 3T Über Hypereides Rede gegen Aristoplion Griech. vgl. sondern wurde von besonderen aus dem Kate der Fünfhundert und mindestens der gleichen Anzahl von Richtern gebildeten Kommissionen den Nomotheten ausgeübt ^^ Von ihnen wurde auch über Anträge auf Aufhebung von Gesetzen entschieden über die ganz in prozessualischer Form verhandelt wurde: der Antragsteller. wenig neue Gesetze und keine mit anderen in Widerspruch stehende erlassen wurden ^^. Ehieu des Demades. .Neuntes Hauptstiitk. hatte als Ankläger wider dasselbe aufzutreten. 385 dotos Über die Aristogeitou . Blafs III 2^ S. wenn gegen die Zweckmäfsigkeit eines in den gesetzlichen Formen zustande gekommenen Gesetzes Bedenken erhoben wurden. ^j^pöüv-o./. dafs Aufhebung von Gesetzen nur bei den Nomotheten und unter Einbringung eines neuen . IJ. cvou.oi}eto'Jv. o' l-i&eaav und dazu das folgende Anin. Scliriftklasen der Thesiiiotheten. Eines Korrektivs bedurfte sie am ersten dann. deren Aufhebung beantragt wurde. so lange sie befolgt wurde. Alt. in der Praxis aber selten mehr beobachtet wurde. wohl aber ein anderes. die der deraosthenischen Zeit noch zu Recht bestand. 415 f. 7. Als einen Vorzug dieser Ordnung rühmt Deniosthenes. während zur Verteidigung der angefochtenen Gesetze Anwälte (auvoixoi) vom Volke bestellt wurden ^^. Eubulos^^. ^® Fünf für alle Gesetze. von Glaukippos endlich von Deinarch gegen Steplianos und Deniosthenes. Das Gesetz über die Klage selbst ist uns nicht erhalten. 45. 22 xal yci'p (jlev.

247). i-tT7joetov &7. Die persönliche Verantwortung — . der einzige uns bekannte Beleg für die Anwendung dieser Klage (Anm. — .7] iTitTTjOtlOV i^'t^i y. Erwähnungen^'. 743. Gesetzesvorschlages beantragt werden dürfe. *" G. ^•2 d. xeItäi ictv xt.JctV ETcpOV Tt>}£VT'. 453. ovO' Lept.. Ttvi T(Lv VOfJLCUV Tdiv /.o'j -ä.£i. S. darum irpöc As-xivr^v . 710. 83). vo|i. 138 Hypoth. Die oben vorgenommene Ergänzung griindet sich Bd^i-~ow auf § 34 *' S.otTä töv vofxov. Ö't&'J 3v A'JT]. nicht xotxa Astttivoo überschrieben Die Rede ist. wenn jemand ein unzweckmäfsiges Gesetz vorgeschlagen hat^°.aTO to'jtoj o' T£>. B. ist aber in ihrer ganzen Anlage erst bei deren Annahme verständlich während bei der bisher allgemein geteilten Voraussetzung einer ypacpr. Demosth.Oov o'jo£!? o't j^pov&t xai vjvi Z£pt a'JTOvJ -/. 33 ivU' S. abgesehen von zwei gelegentlichen . Die Klagen. ccJTÖv £t' •j7:£'j0'jvov J^f/. 711.X£VÜJV v. Aischin. . £3ti Ein Jalir nach Timokr. 144 S. 17. Ä'jaor. .£i[ji£vtuv IJ. saH' z. Mit dieser letzteren Klage hat die wegen Gemeinschädlichkeit eines Gesetzes das gemein dafs ihre Einbringung oder vielmehr ihre eidliche Ankündigung (uTrwtxocfia) das Gesetz bis zum Austrag der Klage aufser Kraft setzte. denn das Gesetz (S.7J ETEpOV Toj.£'JTrjaai — o. Timokr. Timarch 34 S. wie dies in Rede des Demosthenes gegen Leptines der Fall ist Zeit eines Jahres dessen nahme ^^ Nach Ablauf dieser Frist Annur der die ist . des Antragstellers die für ein Gesetz beschränkt sich aber auf seit Einbringung oder konnte die Klage gegen das Gesetz selbst gerichtet werden. äv-tilli^ fJ. ^ÖlV oi Tt. 8 oiä yip tö £Ypa'i.ov. S. Demosth. 79.t'vo'jvo.386 ZM-eites Buch. -apavoixiuv die ganz beiläufige Behandlung der Rechtsfrage keine genügende Erklärung finden konnte.OLT TW oVjfXW TW 'A)Jt^V0(((OV 7] EVOCVTIOV T(JL)V T<is YP^?^' ab-zrÄ) -/.ult] s^civai /. g. o. 501. wenn jemand an die Stelle eines bestehenden Gesetzes ein anderes unzweckmäfsiges gesetzt habe oder ein einem der sonstigen wir dürfen hinzufügen Gesetze widersprechendes ohne zugleich dessen Abschaffung zu beantragen so solle Anklage wider ihn stattfinden nach dem Gesetze. ToO voij. g. 5. ^7. das in Anwendung zu bringen ist. 17 Ttüv Ss voaiov tujv xetaEvuiv . ö Xoyoc.

gegen Gesetze ein Beispiel Demosthenes Rede gegen Timokrates. ein dritter Teil 1*^7) erbringt den Nachweis seiner Unzweckmäfsig(§ '»^ keit und Schädlichkeit. 143 S. 501 A. ^7:1 -ajJiiroX'Jv ^X^''' fjhr^ ypovov xal xö -päyfx' oüo£v (jiäÄXov oüvatai o't —Qpa. Zur Begründung der Klage -ctpavotxwv würde der erste Teil voll(Jesetzes wird Die Verfassungswidrigkeit von — — ausreichend erscheinen wenn wir nicht aus der wenig älteren Rede gegen Leptines wüTsten. otaXe^ov-a. dafs jene Vorschriften der Verfassung aufser Übung gekommen waren.'. [xvj S'-pt'siv IvavTt'ot a'JTOis sislv vofi. Übergang § 61 S. dafs das Gesetz mit einer ganzen Reihe von gültigen Gesetzen in Widerspruch steht. 16 i.tc yeipo'ovzl^' 'juEt. 387 an- des Leptines ist suspendiert. ~£>)^- 139 S. vo'ao. Aus diesem Teile schlofs Scholl S. — § 20 S.oi u).' ivavxuöxspoi . 497. ßo'JXrjTat y. *^ § 91 f.y. Toy.OY] 0£ Tiöv 7:o/. 134 S. dafs einflufsreiche Staatsmänner das Institut es dahin gebracht haben. Richtiger hatte hierüber Neubauer geurteilt über die Amcendung der yQuqij nuoavöuwv hei den Athenern zur Abschaffung von Gesetzen (Marburg in Steiermark 1880). zu jeder Zeit und in jeder Weise . 499.oupz-zz züptov. . tosoOto'. 501. 463 i.c'Jotaav '••* a'JToi.ot in ihr. ouvt^Hevtcj WS tyw — uvöavo'xot'. av ö tov vofxov T. Aus PoUux VIIT 56 ist nichts zu' folgern. A. 484.oi. xaxcT/.£tvai voaoöcTctv OTCtv Tt. dafs eine Die Annahme des Gesetzes folgt aus seiner Verteidigung durch seine Suspension aus st § 146 S. sondern sogar geboten war. erlassen zu dürfen und bezeichnet der Nomotheten wiederholt als ein ^^. Für die Anwendung der liefert Ypctcpr. die auch zur Anstellung der vorhin besp}'ochenen Klage berechtigt haben würde *^. A. tou. kommen Demosthenes beklagt Gesetze gehöriges *^ o-jvo'. des diesem eingebrachten im ersten Teile der Beweisführung (§ 17 31) damit begründet. da er beide Klagen zusammenwirft. Sihriftklagcn der Thehinotlieten.£vojv Tiv£. S. 'irj»i3ac(TCüv 0' o'jo' öxioOv oiacp^pouaiv oi vöfi.Neuntes Hauptstück. wiewohl es vom Trapavotxtov \'olke genommen war*^. dvavxt'o'j. dafs bei Paranomieklageu gegen Gesetze die Erörterung der Nützlichlceitsfrage nicht blofs Dagegen spricht auch der berechtigt.ou öv av Tjyjrj toottov. dX/. 720 i. Ol i. 24 (nach den Anm. 22. der Vergangenheit ansolche Es liegt auf der Hand. 186. dafs bei seiner Durchsetzung die für den Erlal's neuer Gesetze von der Verfassung gebotenen Formen aul'ser acht gelassen worden sind.T£'Jou. 39 ausgeschriebenen Worten) c-c'. im zweiten Teile (§ 32 bis 07) damit. 28.

42 und dazu GriecJi. v. auf den man mit gutem Grunde die Äufserung des Demosthenes vorzugsweise bezogen hat. nicht das g. Widerspruch und nur allmählich von Aristophon. tt". Insbesondere lernen wir. 3. g. III \. 21 50 § 59 s. falls es überhaupt zu einer solchen gekommen ist*'.Sit«/ i'a Demosthenica(&QY\m 1866).388 Zweites Buch.o&£Tat. wenn nicht in den Timokrates mit seinem Antrag der Widerspruch zu anderen Gesetzen gebracht haben soll. dafs er nicht weniger als fünfundsiebzig Klagen Trapavoijuüv zu bestehen gehabt hat***. ^9 § 42 S. sondern einen einzelneu betraf (voaoc Itt' avopO. dafs während des Prozesses Androtion die Zahlung geleistet hatte für die das Gesetz des Timokrates ihm Ausstand verschaffen sollte. 560. sondern das § 20if. soweit es nicht ausdrücklich einen anderen Zeitpunkt bestimmte. 14. ist überliefert. Tiwokr. die schon den alten Erklärern nicht entgangen sind*^. hätten die Ausführungen des zweiten Teiles haben müssen. S. g. 281. da er später als Helfershelfer des Meidias tätig war. 5. 40). dafs Anträge auf Restitution der Atimen und sich nicht ohne Neuerung durchsetzen konnte. wie Scholl S. Demosth. nur durch sich Sophismen erschlossen wäre. J. 139 S. voiao? §89 S. 111 meint. 411 A. A. • Alt. Gröfseren Einflufs auf die richterliche Entscheidung. von der Majorität von sechstausend Stimmenden in geheimer Abstimmung angenommen sein mufste"*^. nur zum Teil bewahrte. wenn man ypctaEoDai nicht ver- wechselt hätte. 99 S. . 484. 706 f. Das ist der -aXato. 719 i. 87 S. (Für Ivav-iioTEpoi bieten die Handschriften vew-epoi. an dem es erlassen war.) Xaßs [Aoi TÖv vofxov /«!)' öv f. Zweifel dagegen äufsert Blafs . Meid.SS eingelegte (Anm. *^ Näher nachgewiesen von Dahms. 487. Doch kann dagegen weder die Nichtherausgabe der Rede durch Demosthenes noch der Umstand entscheiden. I* S. 194 8.S. Ktes. 583. . dafs ein Gesetz mit dem Tage in Kraft trat. das nicht die Gesamtheit der Bürger. Jedenfalls kann dieser nicht zu schwerer Strafe verurteilt worden sein. Die Klagen. 286.aav oi -pö-zpo'/ voii. 10. was man nicht zu mit ypct-^eiv verteidigen versucht hätte. *« "^ Aischin. Um so ergiebiger ist der Abschnitt für unsere Kenntnis der athenischen Gesetzgebung. von dem au es gelten solle *^. Andok. dafs ein Gesetz. 713. Myster.

262. alle unter den Dreifsig gefafsten Beschlüsse und Urteile ungültig sein sollten^*.at |X7^. R. 18 ff. nach Einlegung der Hypomosie Demosthenes zum Fallenlassen des Gesetzes zu bestimmen. 23 wsts fxaXiaTct [jisv fx)) ysivcci töv vo[xov ToÜTCiv. 11 oö (XTio'^'jpctv. 105 stafjX&ov Ypa-f7. der durch die um den gerichtlichen Austrag Hypomosie angekündigten Anklage herbeizuführen ^^ bei dem der Ankläger nicht einmal den fünften Teil der Richterstimmen gewann. Aber es bedurfte eines dafs ^•'^. TW 7. 261. 717. TT)v a. Klage -apavofxiov gemeint ist. ci fjiovov v. ist bekannt.ovT' iäv ^v 'j-ojfxoai'a. Kram 108 S.ocuv ö ottuxwv eÄaßev. 10 ff. -owtov ijlev to -LY^ptauia -/. -rö 18 xal ypa'x. die vom Gerichtshof oder vom IJat oder vom Volk verurteilt waren. 389 Erlals vou Schulden an den Staat veisammhiniü ihnen verliandolt («oiia) Erlaubnis nur dann in der Volkswerden durften wenn zuvor zu durch die Majorität von sechs. Dafs eine ^® Demosth. von neuem an ein Gericht gebracht werden durfte''^.v. S. oüo£ T(Ü Ypa'-tsis 7:£lpav spy^lJ T(ö a'j[j. £•. sei es in privater oder öffentlicher Sache. blieben vergeblich ^'^. tiafi/. 'jixöi.ai}' 8 Das kann nicht ein Beschlufs sein. dafs alle unter der Demokratie ergangenen Urteile und Schiedssprüche gültig. Sclniftklagen der Thesmotheten. durch eine Gesetzwidrigkeitsklage angefochten es wurde Die Bemühungen der Gegner. Vgl. Andok.a£po. wieder aufnimmt. 7 ff'. Demosth. a. dafs nichts. E. das keinen Bezug auf die gegen Ktesiphou anhängig gemachte Klage (Westermann und Weil) enthalten kann.cd drsciUYOv zat . sondern einfach ypacssc. R. tausend Abstimmenden erteilt war^\ dals Bittgesuche zu- gunsten derer. das Demosthenes kurz vor Beginn des Entscheidungskampfes mit Philipp zur Reform des Trierarchiewesens eingebracht hatte. a. ^^ § 5" 50 S. /. Auch von einem wichtigen Gesetze. § 107 S. § 54 S.aTaßäX/. Nichts aber beweist dafür das Pronomen toütov.ct.Neuntes Ilauptsttuk. 718. tiLv 6tj'. besonderen Volksbeschlusses. -/. Demosth. § 56 S. woriiber ein rechtskräftiges Urteil ergangen war. die nicht berechtigen eine ypa-^Y] voaov ""^ ErtTT^Oticiv ikTvat vorauszusetzen.'. 716. 714 a. 0. ^1 53 •^•' § 45 S. OE fxr) a. -öv äydiva toütov o'JY.6£pov':a tov votxov xal tw axi OEOiuxcvott — iXXv. 7 Xsyi . T\ orte. erkannten schon die Abschreiber. weder vom Verurteilten selbst noch von einem anderen im Rate oder ^'olke eingebracht werden durften^'-.&ov v. der wegen S. 260. die in einem Teile der Handschriften das Wort hinter toOtov einschoben. 260.at)u'f£ivat iJcivoti TaÜT« cefxvüvoixai.

gegen den Demosthenes seine Rede gegen Androtion für Diodoros geschrieben hat. sofern es nicht einen vom Rate durch ein Probuleuma an die Volksversammlung gebrachten Gegen- vor stand betraf.).iä ycysvfjaOai Trpoßo'jXeyaa tioj-ote). ohne dafs zu- wenn es also <x7rpoßo'jXsu-ov war. Trapavouwv gegen einen Volksbeschlufs in richtet.TjT£ ot. ihren Zweck erreicht hatten. Ari^oh-. 4 auf die bisherige Praxis im gleichen Falle (o'JOcu. dafs kein Beschlufs. Euerg.390 Zweites Buch. das die Gegner vergeblich zu hintertreiben sich bemühten. Demosth.] (/. weder des Rates noch des Volkes. Da schon damit sein. g. in deren Interesse es lag das Inzu verhindern. 42. wegen Paranomie angeklagt wurde (Anm. Grundrecht der attischen Verfassung. da dieser die Suspensivkraft von Hypomosie gefafst krafttreten des Gesetzes die. 35). wenn das Psephisma. dies war der Fall bei dem Beschlufsantrag des Thrasybul auf Erteilung des Bürgerrechts an die bei Wiederder von Archinos herstellung der Demokratie Beteiligten . 649. erst in dieser beantragt wurde. in seinem Inhalte liegen. 68 69 V. Sophistisch . und bei dem Antrag des Androtion auf Bekränzung des abtretenden Rates. Suspension des Gesetzes in der Volksversammlung nach Einleguug der wurde (West. [Demosth. während der Klage gegen einen Ratsbeschlufs kaum Es ist ja ein mehrfach anje Erwähnung geschieht ^^. höhere Geltung Die Gesetzwidrigkeit beanspruchen darf als ein Gesetz eines Volksbeschlusses konnte aber teils in seiner Form.j.BerAll V S. vgl. denen sich die YpacpT.258f. x'jpuöxcpov ihai S. die zwar von Demosthenes bestritten wird. (1.jxo'J vo|jio'j (). bei der gerichtlichen Verhandlung aber ein ungünstiges Urteil befürchten mufsteu. Andok. 63 belegten Gesetze ganz begreiflich ist. 20. teils geführtes •'^^. Zahlreicher auch in unserer Überlieferung sind die Fälle. 34 S. 709. 1149. aber gegenüber dem Anm. Timokr. ein Gutachten des Rates eingeholt war. 13. In der Form zunächst dann. 87 30 S. wiewohl im letzteren Falle die Nichteinholung des Probuleuma nicht ohne Entschuldigung Als formeller Mangel eines Antrages darf es auch war"". 87 S. wie es in der Tat ja erfolgte. Myster. 1 zu erschliefsenden Änderung des Gesetzes den Anlafs gegeben haben. 23. 595. so mufs diese durch ein voiivdemosthenischer Seite beantragtes Psephisma herbeigeführt worden selbst innewohnt. Die Klagen. »IVjtptaijLa fAT|5£v iJ-Vj-iE ßouXrj? . Blafs Att. Gerade das mifsliche dieser Praxis wird zu der aus Aristoteles 46. 6'^ Androtion berief sich nach § 6 S.

10 Eecln. tö äTrpoßo'j/.Neuntes Hauptstiick. S. In halt eines . § 21 ff. 649. wenn er nicht die vorschriftsmäfsige Anzahl von Kriegsschiffen hatte bauen lassen *^^. nach Hypoth.ot. 86 S. 391 die betrachtet werden. 19 t-^ TTcpl Toü vofjio'j toü otctppT.e'jTov ciaa/Hf^vai kd'/Mi nach [Plutarch] Leb. 23 ff. Ein drittes Beispiel einer auf den gleichen Mangel sich gründenden Anklage liefert der Prozefs des Phanostratos wider Aristogeiton wegen dessen Psephisma über Hierokles. 595. 33 f. der ihm das Leben nehme. xpa^pci? aiTr|Ccti -ry. Der Antrag des Thrasybul ow. Gegen das Psephisma des Aristokrates das die persönliche Sicherheit des Charidemos dadurch gewährleisten wollte. Odjpsav. 17 ff. 62 Vgl. die Demosthenes vergebens zu widerlegen sucht. macht die von Demosthenes für Euthykles geschriebene Rede in ihrem ersten Teile das geltend. S. d. wenn er von janiand ausging. 603. Das eigentliche Motiv deutet Aristoteles an: 40. S. 6* § 22—81. dafs es den. ^(Lvto. 2 div e'viot cpavspüis TjOctv ooü^. 599. I ist S. 43) noch seine Eigenschaft als Staatsschuldner auf dem Wege der £v5et. 5.-^ ' to. dafs bisher weder der seinem Lebenswandel gemachte Vorwurf durch eine Klage exaipifjaeüjs (S. Demosth. A. Scliriftklatren der Thesmotheten. 767 f.OTjV o'jy. Aristokr. Freilich stand dagegen Einrede zur Seite.i. dem Androtion die ®^ § 8 S. dafs es mit der ganzen athenischen Gesetzgebung über Tötungsverbrechen und ihre gerichtliche Verfolgung im Widerspruch stehe ^•*. 279 A. . s^eIvoci ar. g.] rj. 886A. Tiotr|aa|J. das dem Rate verbot. dem Berechtigung zu öö'entlicher Tätigkeit nicht zustand. der durch seinen unziichtigen Lebenswandel und Nichttilgung der von seinem Vater auf ihn Schuld jenes Recht verscherzt habe^^ Noch andere formelle Mängel auch von Psephismen konnten sich aus den oben aus der Timokratea belegten Gesetzen ervererbten sehr verschiedener Weise aber konnte der InPsephisma gegen ein Gesetz verstofsen.EV-(j ßou?. für vogelfrei erklärte. auch auf diesen Grund stützt sich Demosthenes in der Klagerede gegen Androtion. erwiesen war. «1 S. den Vater des erstgenannten. 596 i. Gegen den Antrag des Androtion wirft Demosthenes neben den schon angeführten Gründen das Gesetz in die Wagschale. [Demosth. Ktesiphons Antrag auf geben**^. Aristog. um die herkömmliche Ehre der Bekränzung nachzusuchen.. auch (las weitere Gegenargument des Redners § 9 f.

die wenn die vom Gesetze als Bedingung für Auszeichnung lieis'^'. 8.. TO'j. Richtig beschränkt Aischines § 205 f.aatv. 28 ff. A. X0(T7. Amirot.392 Zweites Buch.aTa ypacpö. seiner Klagschrift ®^ § 50 S. wie das Gesetz verlange. 68 Vgl. S. 18 653. eine Stelle. 604 i.j.. § 6 C. f.oos TTporjops'Jxaatv.O'j. 'l/r^tp-au. 6^ [Demosth. TrpoTjOps'jy. in der Yolksversammlung und vor Ablegung der Rechenschaft erfolgen sollte um aber auch die Irrigkeit des dem Demosthenes gespendeten Lobes in die Klage mit einbeziehen zu können. v.aau schrift TipiÖTOv bei ijiv Demosth.cotoi. Madvig S. '^'^. t« orj[j. die . geforderte Würdigkeit des Kandidaten sich bestreiten Immer aber durfte nur auf den Widerspruch eines Antrages mit gültigen Gesetzen die Klage gegründet werden ^^. 626.ou. das nicht falsche Schriftstücke aufzunehmen blofs die alten ErkLärer. 34 f.j. rechts dann als gesetzwidrig in Anspruch genommen werden. 'LeuoeT. Aristokr. . 439 azavTE. Itovxtov Ypc(ij. Die Klagen. 15 das Paranomon auf die beiden anderen Klagepunkte. § 110 S. g. besonders Demosth. in die öffentlichen Beschlüsse ein Sophisma.] S. — Proedroi hätten ihr Amt gemäfs den Gesetzen geführt. Zu der Anklage gegen Philippides Antrag auf Bekränzung der Proedroi der Volksversammlung. O'JTOi 0£ Tiapö: Tous voii. ot'jxüiv tiüv voixwv y]7. vo|j. 'Ifjor^ ypaaaaTa lyypacpEiv iv toT? orjij. sondern auch die Neueren zu lange getäuscht hat*'-^. ^® § 4 C.ij.oata xa~a^d/XtS%(xi. — oiox' y. S. woran noch Droj'sen nichts auszusetzen fand. 390 nicht richtig beurteilt ist. g.ot p.0'JcT£ ävocj'iyvtuaxc- . bot die im Antrag selbst gebrauchte Wendung eine Handhabe. Neaira 90 f.otTä Tou.(ov o-r/. S. 1375. VO|J. die er durch das angefochtene Gesetz oder Psephisma übertreten glaubte. die Ehrendekrete für Alexander beschlossen hatte.£t TOU. woden Nachweis antrat dafs sie der durch gegen Hypereides das Gesetz ihnen auferlegten Pflicht nicht gerecht geworden Ebenso konnte ein Antrag auf Erteilung des Bürgerseien . weil Bekränzung des Demosthenes griff Aischines als gesetzwidrig sie im Theater.jivwv. 13. 4 lypa'iev u)v svExa laxecpavwaev to'j. 24 twv vo. dals die ganze Gesetzgebung verbiete. cJ-ayopS'JO'jatv oi vo. 22. 243. Darum pflegte der Kläger die Gesetze. die von f. 100 . griff er zu dem Sophisma. g. TTpOcOpe'JclV. deshalb an. 3 OTl 7rpOOTj7. statt. -poeopo'j. TTpOSOpOU. Kram eis § Daraus macht die gefälschte Klag55 S.rfiivoi. 594 ebenso wie Demosth. 263.

15. vgl. genau so wie wir dies von der Rede gegen das Gesetz des Timokrates gesehen haben. 71). 51 S.uipo. 20. wie die Berufung ^ .vuai}7. 4). 8. ist ?v' {)7ro[j. 3 Lex. Schömann 162 f. beruht. so begreift sich diese rednerische Praxis unschwer aus dem gerade in diesem Falle nahe liegenden Bedürfnisse das Ziel der Klage auch durch solche Argumente zu erreichen. Theoh: 46 '° S. S. g. 5 S. A. die mit ihrer juristischen Bedeutung nichts zu schaffen haben '".txpov x^? -oÄttsia. "'^ Das Substantiv begegnet in dieser Bedeutung bei den Eednern nur in der Anm. ein besonderer Teil gewidmet i