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INHALT DIGITAL+

Simulationen und Animationen


– zur Bearbeitung der Übungsaufgaben des Rechenbuchs
– zum Vertiefen und Festigen des Wissens
– für ein besseres Verständnis
Die Simulationen und Animationen können von der jeweiligen
Buchseite direkt durch den Scan eines QR-Codes oder durch Eingabe
eines verkürzten Links in der EUROPATHEK aufgerufen werden.
Bilder-Paket
– Abbildungen und Tabellen aus allen Kapiteln des Rechenbuchs
mit Bildvorschau und Suche
– Verwendung der Inhalte zur Unterrichtsvorbereitung und zur
Erstellung eigener Arbeitsmaterialien

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mit zahlreichen anderen digitalen Produkten zur Metalltechnik ist möglich unter
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EUROPA-FACHBUCHREIHE
für Metallberufe

J. Burmester W. Escherich B. Schellmann


J. Dillinger R. Gomeringer C. Scholer

Rechenbuch Metall
Lehr- und Übungsbuch

33. Auflage

VERLAG EUROPA-LEHRMITTEL · Nourney, Vollmer GmbH & Co. KG


Düsselberger Straße 23 · 42781 Haan-Gruiten

Europa-Nr.: 10307
Autoren:
Burmester, Jürgen Dipl.-Ing., Oberstudienrat Neheim
Dillinger, Josef Studiendirektor München
Escherich, Walter Studiendirektor München
Gomeringer, Roland Dipl.-Gwl., Studiendirektor Balingen
Schellmann, Bernhard Oberstudienrat Wangen i. A.
Scholer, Claudius Dipl.-Ing., Dipl.-Gwl., Studiendirektor Metzingen

Lektorat und Leitung des Arbeitskreises:


Claudius Scholer, Metzingen

Bildentwürfe: Die Autoren

Bildquellen:
Universal Transmissions GmbH, Mühlhausen, © Gates (S. 271, Bild 1)
Heron Gruppe, Dornbirn, Österreich; www.robotunits.com (S. 271, Bild 3)

Bildbearbeitung:
Zeichenbüro des Verlags Europa-Lehrmittel, Ostfildern

33. Auflage 2020


Druck 5 4 3 2 1
Alle Drucke derselben Auflage sind parallel einsetzbar, da sie bis auf die Behebung von Druckfehlern untereinander
unverändert sind.

ISBN 978-3-8085-1857-1

Alle Rechte vorbehalten. Das Werk ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der gesetzlich
geregelten Fälle muss vom Verlag schriftlich genehmigt werden.

© 2020 by Verlag Europa-Lehrmittel, Nourney, Vollmer GmbH & Co. KG, 42781 Haan-Gruiten
https://www.europa-lehrmittel.de

Satz: Satz+Layout Werkstatt Kluth GmbH, 50374 Erftstadt


Umschlag: Grafische Produktionen Jürgen Neumann, 97222 Rimpar
Umschlagfotos: Sauter Feinmechanik GmbH, 72555 Metzingen
Druck: RCOM Print GmbH, 97222 Rimpar
3

Vorwort
Das Rechenbuch Metall ist ein Lehr- und Übungsbuch für die Aus- und Wei- Technische Mathematik
terbildung in Fertigungs- und Werkzeugberufen. Es vermittelt rechnerische 9 … 64
Grund- und Fachkenntnisse, fördert und vertieft das Verständnis für techni-
sche Abläufe und technologische Zusammenhänge. Das Buch eignet sich
sowohl für den unterrichtsbegleitenden Einsatz als auch zum Selbststudium.
Angehende Zielgruppen:
• Industriemechaniker • Fertigungsmechaniker Technische Physik
• Feinwerkmechaniker • Technischer Produktdesigner 65 … 151
• Zerspanungsmechaniker • Verfahrensmechaniker
• Werkzeugmechaniker • Meister und Techniker
Der Inhalt wurde durch Animationen und interaktive Simulationen
dem Stand der Technik angepasst, sodass sich die Lernfeldkonzeption in
Verbindung mit digitalen Medien im Unterricht umsetzen lässt. Die digitalen Prüftechnik und
Inhalte sind auch zur Darstellung auf kleinen Displays (Smartphone, Tablet) Qualitätsmanagement
geeignet. 152 … 171
Eine klare Gliederung in Teil A Fachrechnen, Teil B Simulationsaufgaben, Teil
C Vertiefungsaufgaben und Teil D Projektaufgaben unterstützt die Arbeit des
Anwenders.
Im Teil A Fachrechnen bildet jeder Lernbereich eine in sich geschlossene
Maschinenelemente
Einheit mit identischem methodischem Aufbau. Nach der Einführung in das
172 … 186
Fachgebiet werden die notwendigen Formeln hergeleitet und erläutert. Wich-
tige mathematische und physikalische Zusammenhänge werden durch Ani-
mationen verdeutlicht. Nachfolgende Musterbeispiele zeigen die technische
Anwendung. Daran schließen sich Übungsaufgaben an, die nach steigendem
Schwierigkeitsgrad geordnet sind. Aufgaben mit höherem Schwierigkeitsgrad
sind durch einen roten Punkt gekennzeichnet. Auf Simulationsaufgaben und Fertigungsplanung
weitere Vertiefungsaufgaben wird auf den einzelnen Seiten verwiesen. 187 … 203
Der neue Teil B Simulationsaufgaben ermöglicht durch einfache Aufgaben
einen schnellen Einstieg in die entsprechenden Themen. Durch den Einsatz
der Simulationen werden Zusammenhänge erkennbar und die Lösungen kön-
nen selbstständig überprüft werden.
Fertigungstechnik
Der Teil C Vertiefungsaufgaben stellt einen Querschnitt durch alle Stoffge-
204 … 259
biete dar und kann zur Leistungskontrolle und zur Prüfungsvorbereitung ver-
wendet werden.
Im Teil D Projektaufgaben wird die Unterrichtskonzeption nach Lernfeldern in
besonderer Weise unterstützt. Die Projektaufgaben umfassen neben den fach-
mathematischen Aufgaben auch Fragen der Technologie, Werkstofftechnik,
Simulationsaufgaben
Steuerungstechnik und Arbeitsplanung.
260 … 272
Der Inhalt des Rechenbuches wurde in der 33. Auflage um 16 Seiten mit inter-
aktiven Simulationen sowie Animationen erweitert. Die 13 Simulationen be-
ziehen sich auf folgende Inhalte:
• Geradlinige Bewegung • Kreisförmige Bewegung • Hebelgesetz
• Schiefe Ebene • Druck und Kolbenkraft • Hydraulische Presse Vertiefungsaufgaben
• Elektrotechnik • Toleranzen • Passungen 273 … 296
• Einfache Übersetzungen • Biegen
Die beiden Lernbereiche Flaschenzug und Welle-Nabe-Verbindung wurden
neu aufgenommen. Die „Lösungen“ zum Rechenbuch Metall ermöglichen
nicht nur das Überprüfen der Ergebnisse, sondern enthalten außerdem den
ausführlichen Lösungsweg der Aufgaben. Projektaufgaben
Kritische Hinweise und Verbesserungsvorschläge nehmen wir gerne entge- 297 … 333
gen über lektorat@europa-lehrmittel de.
Im Sommer 2020 Autoren und Verlag
4 Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis
Lernfeldkompass für Industrie- und Werkzeugmechaniker . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Lernfeldkompass für Zerspanungs- und Feinwerkmechaniker . . . . . . . . . . . . . . 7
Mathematische und physikalische Begriffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

Teil A – Fachrechnen

Technische Mathematik Beschleunigte und verzögerte Wechselspannung und Wechsel-


Bewegungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70 strom . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145
Zahlensysteme . . . . . . . . . . . . . . . . 9 Elektrische Leistung bei Wechsel-
Dezimales Zahlensystem . . . . . . . . 9 Kräfte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72 strom und bei Drehstrom . . . . . . . . 148
Duales (binäres) Zahlensystem . . . 9 Darstellen von Kräften . . . . . . . . . . 72 Elektrische Arbeit und Energie-
Hexadezimales Zahlensystem . . . . 10 Grafische Ermittlung von Kräften . 72 kosten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 150
Rechnerische Ermittlung von Transformator . . . . . . . . . . . . . . . . . 151
Grundrechnungsarten . . . . . . . . . . 11 Kräften . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Variable . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 Drehmoment, Hebelgesetz . . . . . . . 76
Klammerausdrücke Lagerkräfte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78
(Klammerterm) . . . . . . . . . . . . . . . . 11 Prüftechnik und
Umfangskraft und Drehmoment . . 80
Runden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Reibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82 Qualitätsmanagement
Strich- und Punktrechnungen . . . . 11
Bruchrechnen . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Arbeit, Energie, Leistung, Maßtoleranzen und Passungen . . 152
Potenzieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 Wirkungsgrad . . . . . . . . . . . . . . . . . 84 Maßtoleranzen . . . . . . . . . . . . . . . . . 152
Radizieren (Wurzelziehen) . . . . . . . 17 Mechanische Arbeit . . . . . . . . . . . . 84 Passungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154
Mechanische Energie . . . . . . . . . . . 85 ISO-Passungen . . . . . . . . . . . . . . . . 155
Allgemeine Berechnungen . . . . . . . 19
Mechanische Leistung . . . . . . . . . . 87
Schlussrechnung (Dreisatz- Qualitätsmanagement . . . . . . . . . . 158
rechnung) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 Wirkungsgrad . . . . . . . . . . . . . . . . . 88
Prozesskennwerte aus Stichpro-
Prozentrechnung . . . . . . . . . . . . . . . 20 Einfache Maschinen . . . . . . . . . . . . 91
benprüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 158
Zeitberechnungen . . . . . . . . . . . . . . 21 Rollen und Flaschenzüge . . . . . . . . 94 Statistische Berechnungen mit
Winkelberechnungen . . . . . . . . . . . 22 dem Taschenrechner . . . . . . . . . . . 162
Fluidmechanik und Automation . . 95 Maschinen- und Prozessfähigkeit . 164
Technische Berechnungen . . . . . . . 24 Druck – Einheiten und Druckarten . 95
Formeln (Größengleichungen) . . . 24 Statistische Prozesslenkung mit
Kolbenkraft in Pneumatik und Qualitätsregelkarten . . . . . . . . . . . . 168
Zahlenwertgleichungen . . . . . . . . . 24 Hydraulik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
Größen und Einheiten . . . . . . . . . . 25 Luftverbrauch in der Pneumatik . . 99
Darstellung großer und kleiner Hydrostatik – Prinzip der hydrauli-
­Zahlenwerte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 Maschinenelemente
schen Presse . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101
Rechnen mit physikalischen Hydrodynamik – Volumenstrom . . 103 Zahnradmaße . . . . . . . . . . . . . . . . . 172
Größen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26 Stirnräder mit ­Geradverzahnung . 172
Leistungsberechnung in der
Umrechnen von Einheiten . . . . . . . 26
Hydraulik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105 Stirnräder mit Schrägverzahnung . 173
Umstellen von Formeln . . . . . . . . . 29
Logische Verknüpfungen . . . . . . . . 107 Achsabstand bei Zahnrädern . . . . . 174
Technische Berechnungen mit
dem Taschenrechner . . . . . . . . . . . 32 Werkstoffprüfung . . . . . . . . . . . . . . 114 Übersetzungen bei Antrieben . . . . 176
Zugversuch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114 Einfache Übersetzungen . . . . . . . . 176
Berechnungen im Dreieck . . . . . . . 35
Elastizitätsmodul und Hookesches Mehrfache Übersetzungen . . . . . . . 179
Lehrsatz des Pythagoras . . . . . . . . 35
Gesetz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 117
Winkelfunktionen . . . . . . . . . . . . . . 38 Welle-Nabe-Verbindung . . . . . . . . . 181
Längen, Flächen, Volumen, Festigkeitslehre . . . . . . . . . . . . . . . . 120 Passfederverbindung . . . . . . . . . . . 181
Gewichtskraft . . . . . . . . . . . . . . . . . 44 Beanspruchung auf Zug . . . . . . . . . 120
Beanspruchung auf Druck . . . . . . . 122 Schraubenverbindung . . . . . . . . . . 183
Längen und Teilung . . . . . . . . . . . . 44
Beanspruchung auf Flächen- Schraubenverbindungen mit
Flächen und Verschnitt . . . . . . . . . . 48
pressung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123 axialer Betriebskraft FB . . . . . . . . . . 183
Volumen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
Beanspruchung auf Abscherung, Schraubenverbindungen ohne
Masse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
Schneiden von Werkstoffen . . . . . . 124 Betriebskraft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 185
Gewichtskraft . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
Gleichdicke Körper, Masse- Beanspruchung auf Biegung . . . . . 126
berechnung mithilfe von Beanspruchung auf Torsion
­Tabellenwerten . . . . . . . . . . . . . . . . 57 (Verdrehung) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128 Fertigungsplanung
Volumenänderung beim Wärmelehre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130 Standgrößen (Standzeit, Stand-
Umformen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60 menge, Standweg, Standvo-
Temperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130
Diagramme und Funktionen . . . . . 61 Längen- und Volumenänderung . . 130 lumen) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 187
Kreisdiagramm . . . . . . . . . . . . . . . . 61 Schwindung beim Gießen . . . . . . . 131
Durchlaufzeit, Belegungszeit . . . . . 188
Balkendiagramm . . . . . . . . . . . . . . . 61 Wärmemenge . . . . . . . . . . . . . . . . . 133
Histogramm und Pareto­diagramm 61 Auftragszeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 191
Elektrotechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . 136
Grafische Darstellungen von
Funktionen und Messreihen . . . . . 62 Ohmsches Gesetz . . . . . . . . . . . . . . 136 Kostenrechnung . . . . . . . . . . . . . . . 193
Leiterwiderstand . . . . . . . . . . . . . . . 137
Temperaturabhängige Wider- Maschinenstundensatz . . . . . . . . . 197
Technische Physik stände . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138 Deckungsbeitrag (Teilkosten-
Schaltung von Widerständen . . . . 139 rechnung) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 199
Bewegungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65 Elektrische Leistung bei Gleich-
Konstante Bewegungen . . . . . . . . . 65 spannung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143 Lohnberechnung . . . . . . . . . . . . . . . 201
Inhaltsverzeichnis 5

Fertigungstechnik Schnittdaten und Drehzahl beim Streifenmaße und Streifenaus-


Bohren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 220 nutzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 241
Drehen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 204 Schnittkraft beim Bohren . . . . . . . . 221
Schnittdaten und Anzahl der Biegen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 243
Schnittleistung und Antriebs-
Schnitte beim Drehen . . . . . . . . . . . 204 leistung beim Bohren . . . . . . . . . . . 222 Zuschnittermittlung . . . . . . . . . . . . 243
Drehzahl beim Drehen . . . . . . . . . . 205 Rückfederung . . . . . . . . . . . . . . . . . 245
Hauptnutzungszeit beim Bohren,
Schnittkraft beim Drehen . . . . . . . . 206
Senken, Reiben . . . . . . . . . . . . . . . . 223 Tiefziehen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 247
Schnittleistung und Antriebs-
leistung beim Drehen . . . . . . . . . . . 207 Schleifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 225 Zuschnittdurchmesser . . . . . . . . . . 247
Rautiefe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 209 Hauptnutzungszeit beim Ziehstufen und Ziehverhältnisse . . 248
Hauptnutzungszeit beim Drehen Längs-Rundschleifen . . . . . . . . . . . 225 Exzenter- und Kurbelpressen . . . . 250
mit konstanter Drehzahl . . . . . . . . . 210 Hauptnutzungszeit beim Pressenauswahl . . . . . . . . . . . . . . . 250
Kegelmaße . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 212 Umfangs-Planschleifen . . . . . . . . . 227 Schneidarbeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . 250
Fräsen (Stirnfräsen) . . . . . . . . . . . . 214 Indirektes Teilen . . . . . . . . . . . . . . . 229
Schnittdaten und Drehzahl für das Spritzgießen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 252
Stirnfräsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 214 Koordinaten in NC-Programmen . 231 Schwindung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 252
Schnittkraft beim Fräsen (Stirn- Geometrische Grundlagen . . . . . . . 231 Kühlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 253
fräsen) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 215 Dosierung der Formmasse . . . . . . . 254
Schnittleistung und Antriebs- Abtragen und Schneiden, Haupt- Kräfte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 255
leistung beim Fräsen . . . . . . . . . . . 216 nutzungszeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . 237
Hauptnutzungszeit beim Fräsen . . 218 Schmelzschweißen . . . . . . . . . . . . . 257
Trennen durch Schneiden . . . . . . . 239 Nahtquerschnitt und Elektroden-
Bohren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 220 Schneidspalt . . . . . . . . . . . . . . . . . . 239 bedarf beim Lichtbogenschweißen 257

Teil B – Simulationsaufgaben

Konstante geradlinige Druck und Kolbenkraft . . . . . . . . . . 264 Gemischte Schaltung von Wider-
Bewegungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 260 Hydraulische Presse . . . . . . . . . . . . 265 ständen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 268
Konstante kreisförmige ISO-Toleranzen . . . . . . . . . . . . . . . . 269
Bewegungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 261 Ohmsches Gesetz . . . . . . . . . . . . . . 266 ISO-Passungen . . . . . . . . . . . . . . . . 270
Hebelgesetz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 262 Reihenschaltung und Parallel- Einfache Übersetzungen . . . . . . . . 271
Schiefe Ebene . . . . . . . . . . . . . . . . . 263 schaltung von Widerständen . . . . . 267 Biegen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 272

Teil C – Vertiefungsaufgaben

Lernfeldkompass . . . . . . . . . . . . . . . 273 Maßtoleranzen, Passungen und Wärmeausdehnung und Wärme-


Berechnungen im Dreieck . . . . . . . 274 Teilen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 280 menge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 290
Längen, Flächen, Volumen, Masse Statistische Auswertungen . . . . . . 281 Hydraulik und Pneumatik . . . . . . . . 291
und Gewichtskraft . . . . . . . . . . . . . . 275 Maschinen- und Prozessfähigkeit . 283 Grundlagen der Elektrotechnik . . . 293
Bewegungen, Übersetzungen . . . . 276 Bohren, Senken, Reiben . . . . . . . . . 284
Kräfte, Arbeit, Leistung, Drehen, Fräsen, Schleifen . . . . . . . 285 Elektrische Leistung und
Wirkungsgrad . . . . . . . . . . . . . . . . . 277 Koordinaten in NC-Programmen . . 287 Wirkungsgrad . . . . . . . . . . . . . . . . . 294
Kräfte, Flächenpressung, Schneiden und Umformen . . . . . . . 288 Elektrische Antriebe und Steue-
Kennwerte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 278 Schraub-, Stift-, Passfeder- und rungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 295
Kräfte an Bauteilen . . . . . . . . . . . . . 279 Lötverbindungen . . . . . . . . . . . . . . . 289 Kalkulation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 296

Teil D – Projektaufgaben

Vorschubantrieb einer CNC-Fräs- Folgeschneidwerkzeug . . . . . . . . . 309 Pneumatische Steuerung . . . . . . . . 321


maschine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 297
Tiefziehwerkzeug . . . . . . . . . . . . . . 312 Elektropneumatik – Sortieren von
Hubeinheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 300 Materialien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 324
Zahnradpumpe . . . . . . . . . . . . . . . . 303 Spritzgießwerkzeug . . . . . . . . . . . . 315 Frästeil Spannplatte . . . . . . . . . . . . 327
Hydraulische Spannklaue . . . . . . . 306 Qualitätsmanagement . . . . . . . . . . 318 Drehteil Ritzelwelle . . . . . . . . . . . . . 330

Anhang: Referenznorm DIN EN 81346-2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 333


Sachwortverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 334
Technische Mathematik: Diagramme und Funktionen 63

 4. Beispiel: Tabelle 1: Auftragszeit in h


Die Für den Durchmesser d = 2,6 mm ist der Wert für Anzahl
die Kreisfläche A aus dem Bild 3, vorherige Seite ab­ der Fach­ 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
zulesen. arbeiter
Lösung: Man zieht im Abstand d = 2,6 mm eine Par­ Auftrags­
1 200 600 400 300 240 200 171 150 133,3 120
allele zur Ordinate. Durch den so gefunde­ zeit
nen Schnittpunkt mit der Parabel zieht man
eine Parallele zur Abszisse und liest auf der
y-Achse den zugehörigen Wert A = 5,3 mm2
ab.
1 200
h Der Umfang des Auftrages ist konstant
 5. Beispiel:
900
Für die Kreisfläche A = 27,5 mm2 ist der zugehörige

benötigte Stunden
Durchmesser d aus dem Bild 3, vorherige Seite zu
bestimmen. 600
Lösung: Man sucht den Punkt A = 27,5 mm2 auf der
y-Achse und legt durch ihn eine Parallele
zur x-Achse. Durch den Schnittpunkt mit der 300
Parabel zieht man eine Parallele zur y‑Achse
und erhält auf der x-Achse den zugehörigen
0
Wert d = 5,9 mm. 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Anzahl der Arbeiter

 6. Beispiel: Bild 1: Hyperbel


Hyperbel
4 Facharbeiter erledigen einen Auftrag in 300 Stun­
den. Beim Einsatz von mehr Facharbeitern verringert
sich die Zeit. In einem Schaubild ist die Auftragszeit 1 200
in Abhängigkeit von der Zahl der Facharbeiter darzu­ h Der Umfang des Auftrages ist konstant
stellen. 900
Lösung: Die einzelnen Zeiten werden nach folgen­
dem Ansatz errechnet:
600
benötigte Stunden

1 Facharbeiter braucht 300 h · 4 = 1200 h


300 h · 4
6 Facharbeiter brauchen = 200 h
6
Wenn man die errechneten Wertepaare in 300
das Koordinatensystem einzeichnet und
miteinander verbindet, erhält man eine Hy­
perbel (Bild 1).

0
Hyperbeltafeln finden wenig Anwendung, weil 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
ihre Aufstellung zeitraubend und umständlich ist. Anzahl der Arbeiter
Durch die Verwendung logarithmisch geteilter
Achsen wird die Hyperbel zu einer Linie gestreckt Bild 2: Logarithmisch geteilte Achsen
(Bild 2).

Aufgaben | Diagramme und Funktionen


1. Ingenieure im Maschinenbau. Die Anzahl der Tabelle 2: Z
 unahme der Ingenieure im
Ingenieure im Maschinenbau in der Bundes­ Maschinenbau
republik Deutschland stieg im Jahr 1989 von Ingenieure im
89 600 bis ins Jahr 2007 auf 148 200 (Tabel- Maschinenbau 89,6 94,1 102,4 114,1 130,9 139,8 148,2
le 2). Stellen Sie die Zunahme der Maschi­ in Tausend
nenbauingenieure in einem Balkendiagramm Kalenderjahr 1989 1992 1995 1998 2001 2004 2007
dar. Wählen Sie dafür einen geeigneten
Maßstab.
74 Teil A – Fachrechnen

Rechnerische Ermittlung von Kräften


Neben der grafischen Ermittlung von Kräften ist auch ihre Berech­
nung unmittelbar aus dem Krafteck möglich.
Zu
gs

F = 1 200 N
tab
Bezeichnungen:

400
F, F1, F2, ... Kräfte N a, b, g, ... Winkel
Fr Resultierende, Ersatzkraft N A Anfangspunkt Druck-

α
FG Gewichtskraft N E Endpunkt stab

700
Grundlage der Berechnung von Kräften ist ein nicht maßstabsge­
recht skizziertes Krafteck (Seiten 72 und 73).
• Wirken die Kräfte auf der gleichen Wirkungslinie, werden die
Einzelkräfte nach Größe und Richtung addiert bzw. subtrahiert.
Bild 1: Kranausleger

• Wirken die Kräfte auf Wirkungslinien, die sich schneiden, so er­


folgt die Berechnung über Winkelfunktionen bzw. über den Si­ A
nus- oder den Kosinussatz.

 1. Beispiel:
Der Kranausleger (Bild 1) wird mit F = 1 200 N belastet. Ermitteln Sie die
Kräfte im Zug- und Druckstab.

α
Fd Fz
Lösung: Das skizzierte Krafteck (Bild 2) hat die Form eines rechtwinkligen F
Dreiecks. Die Berechnung der Kräfte erfolgt über die Tangens- E
und die Sinusfunktion. Der Winkel a wird aus Bild 1 ermittelt.
400 mm Bild 2: Krafteck-Skizze
tan a = = 0,571;  a = 29,7°
700 mm
F
Zugkraft Fz : sin a =
Fz

F2

=
F 1 200 N
10
Fz = = = 2 422 N
0
sin a sin 29,7° N
kN
0k
50°

=8
F F1

30°
Fd : tan a =
Druckkraft
Fd

F 1 200 N
Fd = = = 2 104 N
tan a tan 29,7°

 2. Beispiel:
Bild 3: Spannseile
Die Spannseile eines Zeltdaches sind nach Bild 3 verankert und über­
tragen die Kräfte F1 = 80 kN und F2 = 100 kN.
a) Wie groß ist die Resultierende Fr auf die Verankerung?
b) In welcher Richtung wird die Verankerung belastet? E F2
Fr
Lösung: a) Das skizzierte Krafteck (Bild 4) hat die Form eines schiefwink­
ligen Dreieckes. Die Resultierende Fr wird über den Kosinus­
satz berechnet.
Fr2 = F12 + F22 – 2 · F1 · F2 · cos g
g = 50° + b; b = 30° (Wechselwinkel an Parallelen)
g = 50° + 30° = 80°
Fr2 = (80 kN)2 + (100 kN)2 – 2 · 80 kN · 100 kN · cos 80°
= 6 400 (kN)2 + 10 000 (kN)2 – 2 778,371 (kN)2 = 13 621,629 (kN)2
50°

F = 13621, 629 (kN)2 = 116, 712 kN


r
γ

b) Die Resultierende Fr belastet die Verankerung unter dem F1


Winkel ar . αr
β

 ar = 30° + d (Der Winkel d wird über den Sinussatz ermittelt) δ


F
F F
F
F222 == sin Frrr
sin δ = γ
sin δ sin γγ
sin δ sin
30°

F22 ··· sin


F sin γγ 100
sin 100 kN ·· ssin 80°°° = 0, 844; δ = 57, 5°
in 80
sin δ = F γ = 100 kN
kN · sin 80
sin δδ =
sin = 2 F Fr =
= 116
116 ,, 712
712 kN
kN
=0
= 844;; δδ =
0,, 844 = 57 5°°
57,, 5 A
Frr 116, 712 kN
αr =
α 30°°° +
= 30 + 57,, 5 ° = 87, 5°
αrr = 30 + 57
57, 5 5°° =
= 87,
87, 5°
5° Bild 4: Kräfteplan
92 Teil A – Fachrechnen

Aufgaben | Schiefe Ebene, Keil


Reibungsverluste sind nur dann zu berücksichti­
gen, wenn sie in der Aufgabe angegeben sind.
F
s
Schiefe Ebene eg

Hubhöhe h
tw
af
1. Schrägaufzug (Bild  1). Eine Last FG = 600 N Kr
wird mithilfe eines Schrägaufzuges auf einer
FG
Weglänge s = 7,5 m um die Hubhöhe h = 4 m
gehoben. Wie groß muss die Kraft F sein?

Bild 1: Schrägaufzug
2. Rampe. Eine Last von 3,6 kN wird auf 8 m lan­
gen Gleitschienen auf eine 2,8 m hohe Rampe
gezogen. km
s = 3,5
a) Welche Zugkraft ist hierzu notwendig?
FH F
b) Wie lang müssen die Gleitschienen mindes­
tens sein, wenn die zur Verfügung stehen­

h
de Zugkraft nur 1 000 N beträgt? α

α
F G = 65 kN FN
3. Schrägaufzug. Ein Wagen hat mit Ladung
eine Gewichtskraft von FG = 45 kN. Er wird auf Bild 2: Steigung
ei­nem 300 m langen Schrägaufzug mit einer
Zugkraft von F = 1 000 N hochgezogen. Wel­
che Hubhöhe hat der Schrägaufzug?
N
6 50
4. Steigung (Bild  2). Auf der Fahrstrecke F=

1,2m
m
α
s = 3,5 km ist eine Höhe von 210 m zu über­ 4,8
winden. Welche Zugkraft F ist erforderlich, um FH
den m = 6,5 t schweren Lkw bergauf zu zie­ FG FN
hen?
Bild 3: Ladebalken

5. Ladebalken (Bild  3). Ein Kessel wird auf 4,8 m


langen Ladebalken mit 650 N Zugkraft auf die Keilstempel Blech-
F1 halter
1,2 m hohe Ladefläche eines Güterwagens
Blech-
ge­rollt. s2 F2
streifen
a) Wie groß ist die Gewichtskraft des Kessels? s1

b) Die am Kessel wirkende Normalkraft FN und Seiten-


die Gewichtskraft FG sind rechnerisch mit­ 30° schieber
hilfe der Winkelfunktionen und zeichne­
risch zu ermitteln. Bild 4: Rollbiegewerkzeug

Keil
6. Rollbiegewerkzeug (Bild  4). Mit dem Rollbie­
30°

s2
gewerkzeug werden Blechstreifen eingerollt. s1
Wie groß ist die im Seitenschieber auftreten­
de Kraft F2, wenn auf den Keilstempel eine F1

Kraft F1 = 2 400 N wirkt?

7. Keiltriebpresse (Bild  5). Wie groß ist die Stö­


F2
ßelkraft F2 der Keiltriebpresse, wenn die Kraft S. 279
F1 = 12,5 kN, der Winkel a = 30° und die Rei­
bungsverluste 60 % betragen? Bild 5: Keiltriebpresse
Technische Physik: Rollen und Flaschenzüge 93

Schraube d = 1 200
Der Gewindegang einer Schraube entspricht einer schiefen Ebene,
die um einen Zylinder gewickelt ist. Es gilt somit auch bei der Handrad Mutter
Schraube die „Goldene Regel der Mechanik“. Mit Schrauben kön­ F 1 = 120 N
(Kraft wirkt
nen sehr große Kräfte erzeugt werden. waagerecht)

Bezeichnungen: Gewinde-
spindel
W1 zugeführte Arbeit N · m W2 abgegebene Arbeit N · m P = 6 mm
F1 zugeführte Kraft N F2 abgegebene Kraft N
s1 Weg der Kraft F1 m P Gewindesteigung mm F2 Präge-
stempel
FG Gewichtskraft N
Werkstück
Wird das Handrad der Spindelpresse (Bild 1) unter Einwirkung der
Kraft F1 einmal gedreht, so wird der Umfang U = p · d zurückgelegt
Bild 1: Spindelpresse
und dabei die Arbeit W1 = F1 · p · d verrichtet. Bei Vernachlässigung
der Reibungsverluste entspricht der Arbeit W1 die Arbeit W2 , die Kräfte an der Schraube
sich aus der Kraft F2 und dem Weg P (Steigung des Gewindes) be­
rechnen lässt. F1 · p · d = F2 · P

  Beispiel: 220
F 1 = 95 N
Die Spindelpresse (Bild 1) wird zum Prägen von Werkstücken ein­gesetzt.
Berechnen Sie die Prägekraft F2 mit den im Bild aufge­führten Angaben.
F1 =
Lösung: F1 · p · d = F2 · P 95 N

F · p · d 120 N · p · 1200 mm
F2 = 1 = = 75 398
8N
P 6 mm
M36 x 1,5

Aufgaben | Schraube F2

1. Abzieher (Bild  2). Die Spindel des Abziehers hat ein Gewinde
M36 ® 1,5 und wird über einen Hebel mit der Länge 220 mm
und einer beidseitigen Handkraft von je 95 N betätigt. Welche
Zugkraft F2 wird mit dem Abzieher ausgeübt? Die Reibungs­
Bild 2: Abzieher
verluste sollen unberücksichtigt bleiben.

2. Spindelpresse. Eine Spindelpresse hat ein Handrad mit F1 Tr 22 x 5


400 mm Durchmesser und eine Spindel mit 10 mm Steigung.
Das Handrad wird mit der Kraft F1 = 96 N gedreht. F2

a) Welche theoretische Presskraft F2 kann erreicht werden?


b) Mit welcher Kraft muss das Handrad gedreht werden, um 25
0
eine Presskraft von 15 700 N zu erhalten? Die Reibungsver­
luste bleiben dabei unberücksichtigt,
c) Wie groß muss die Handkraft sein, wenn bei 65 % Reibungs­
verlusten die verlangte Presskraft erreicht werden soll?
Bild 3: Schraubstock
3. Schraubstock (Bild  3). Mit welcher Handkraft F1 muss der
Spannhebel des Schraubstocks gedreht werden, damit eine F G = 10 kN
Spannkraft von 12 kN erreicht wird? Die Reibungsverluste F A Gewinde-
spindel
betra­gen 70 %. Tr 20 x 4
F
B
4. Wagenheber (Bild  4). Der Wagenheber wird über eine Kurbel
320

mit dem Halbmesser r = 125 mm betätigt. F2


r

F
a) Mithilfe des Kraftecks sind für die Last FG = 10 kN die Stan­
genkräfte F J und F JJ sowie die Kraft F2 in der Gewindespin­ F1

del zeichnerisch zu ermitteln. 480


S. 289
b) Welche Handkraft F1 ist an der Kurbel aufzubringen bei
65 % Reibungsverlusten? Bild 4: Wagenheber
Maschinenelemente: Übersetzungen bei Antrieben 179

Mehrfache Übersetzungen
Bezeichnungen:
na Anfangsdrehzahl 1/min z1
ne Enddrehzahl 1/min
i Gesamtübersetzungsverhältnis – n1 = na
i1, i2, … Einzelübersetzungsverhältnisse –
z2

i1
n2 = n3
Bei mehrfachen Übersetzungen werden die Eingangsdrehzahl und
das Eingangsdrehmoment durch mehrere Zahnrad- bzw. Riemen­

i
scheibenpaare mehrfach geändert. Mehrfache Übersetzungen ent­ z3
stehen durch Verknüpfungen von Einzelübersetzungen. Zahnräder

i2
z4
bzw. Riemenscheiben (Bild 1 und Bild 2), die auf einer Welle sitzen,
haben gleiche Drehzahl und es gilt n2 = n3. Das Gesamtüberset­
zungsverhältnis i wird aus der Anfangsdrehzahl na und der End­ n4 = ne
drehzahl ne berechnet.
Aus den Einzelübersetzungsverhältnissen ergibt sich für das Ge­
samtübersetzungverhältnis i: Bild 1: Mehrfache Übersetzung mit
n n Zahnrädern
i1 = 1 ; i2 = 3 ; i = i1 · i2
n2 n4
n1 · n3 n1 na
i= = =
n2 · n4 n4 ne
Das Gesamtübersetzungsverhältnis kann darüber hinaus bei Zahn­
i1
rad- und Zahnriementrieben über die Zähnezahlen, bei Flachrie­ d1
mentrieben über die Außendurchmesser und bei Keilriementrieben
über die Wirkdurchmesser berechnet werden.
d2 n1 = na
 1. Beispiel: 3
Zahnradtrieb mit doppelter Übersetzung
d
n2
1
na = 630   ; z1 = 50; z2 = 75; z3 = 35; z4 = 104 Zähne n3 n2 = n3
min i
Zu berechnen i2
z sind 75i1, 1 i2,,5i, ne. z 105 3
ii11 == zz 222 = = 75
75 =1
= 1
, 5 = 1, 5
,55 = 1, 5 ii22 == zz 444 =
= 105 =3
105 = 3==33
zz2 = 75 50 1 ,
1 z 4 = 105
z =3
i =
Lösung: i11 = zz11 = 50 =
= = 1,
1 = 1, 5 5 i =
= z 3 = 35
35 =
1
1==3
z11 50 50 1 1 i 2
2
zz 33 35
3
35 1 1 3
= ii1 ·· ii2 =
ii = =11,, 5
5 ·· 3 3== 4,4, 5
5
ii == ii11 ·· ii22 = 1, 5 · 3 = 4, 5
1 2 = 1, 5 · 3 = 4, 5
4
d

1 n4 = ne
na na 6 63
300 1 1 1
n n 63 0 1
min 1
ii = = naa ;; ne =
n = naa = = 630 min min =
= 140 1
140 min oder
oder
n
n
= nea ;; ni
= ia = 4
= 4,min , 5 = 140 1
140 min
ii = ne = oder
e
n 5 = oder Bild 2: Mehrfache Übersetzung mit
n
nee
e e i
i 4 ,
4, 55 min
min Riemen
1
630 1 1 · 50 ·· 35
naa ·· zz11 ·· zz 33 = 630
n 1 ·· 50
min 35
0 1
1
nee =
n =n na ·· zz1 ·· zz 3 = 630 630 minmin · 50
50 ·· 35 35 = 40
= 14
4
14 1
1
n = az ·1z 3 = 75
min · 105 = 4
140 min
nee = zz 22 ·· zz 44 = 75 · 105
75 ·· 105
105 40 min
= 14 min
2 z2 · z4
4 75 min

 2. Beispiel: Gesamtübersetzungsverhältnis


Riementrieb mit doppelter Übersetzung na
i=
d1 = 375 mm; d2 = 125 mm; d3 = 160 mm; d4 = 80 mm; ne
1
na = 240   .
min i = i1 · i2 ...
Zu berechnen sind i1, i2, i, ne.
d2 125 mm 1 d4 80 mm 1
i1 = d d 2 = 125125 mm = 1 1 i2 = dd4 = 80 mm = 1 = 0, 5 z 2 · z 4 ...
i = d 2 = 375 mm mm = 3 i = d 80 mm
= 160 mm ==2 1 = 0, 5 i=
Lösung: i1 = d1 = 375 mm = 3
1 i2 = d 43 =
2
160 mm
mm 2 = 0, 5 z1 · z 3 ...
d11 375 mm 3 d 33 160 2
1 1 1
i = i1 · i2 = 1 1=6
1 ·· 2
1 1 = 0,17
1 0,17 d2 · d4 ...
ii =
= ii11 ·· ii22 =
=33 ·2= =6= = 0,17 i=
3 2 6 d1 · d 3 ...
1
na na 240240 1 1 1 1
i=n na ; ne = n = 240 min = 240 1 6 = 1440
n a min 1 ·· 6 1
1 i > 1 : Übersetzung inss Langsame
ii =
=n nea ;; nee =
n = iia =
= 1min =
1 = 240
240 min
min ·6= = 1440
1440 min
min i < 1: Übersetzung ins Schnelle
ne e i 1
6 min min
6
6
258 Teil A – Fachrechnen

Elektrodenbedarf aus Tabellen


In der Praxis werden die Werte für Elektrodenabmessungen, spezifischen Elektrodenbedarf, Nahtmas­
se und Elektrodenverbrauch Tabellen entnommen.
Bezeichnungen: Elektrodenbedarf
Z Anzahl der verbrauchten Elektroden –
zs Spezifischer Elektrodenbedarf Stück pro m Z = L · zs
L Schweißnahtlänge m

In Tabelle 1 sind Richtwerte für Lichtbogenhandschweißen von Materialien aus S355J0 für verschiede­
ne Naht- und Blechdicken für Kehl- und V-Naht enthalten. Die Werte gelten nur für 100 % Ausbringung,
Länge der Elektrode 450 mm und Öffnungswinkel 90° für Kehlnähte bzw. 60° für V-Nähte.

Tabelle 1: Richtwerte für das Lichtbogenhandschweißen


Nahtplanung für Kehlnähte (Bild 1)
Naht­ Spalt Anzahl Elektroden- spez. Elektro­ Nahtmasse
dicke und Art abmessungen denbedarf je Lagen- gesamt
Decklage
a s der d®Œ zs art ms m
mm mm Lagen1) mm Stück/m g/m g/m Wurzellage
3 – 1 3,2 ® 450 3,2   80   80
4 – 1 4   ® 450   3,6  140  140
5 – 3 3,2 ® 450 8,6  215  215
6 – 3 4   ® 450 8  310  310
1W 4   ® 450 3  120

a
8 –  550
2D 5   ® 450 7  430
1W 4   ® 450 3  120
10 –  865 Bild 1: Kehlnaht
4D 5   ® 450 12,3  745
1W 4   ® 450 3  120
12 – 1 245
4D 5   ® 450 18,5 1 125
1) W Wurzellage; D Decklage
Nahtplanung für V-Nähte (Bild 2)
Naht­ Spalt Anzahl Elektroden- spez. Elektro­ Nahtmasse Decklage
dicke2) und Art abmessungen denbedarf je Lagen- gesamt 60°
a s der La­ d®Œ zs art ms m
mm mm gen1) mm Stück/m g/m g/m
1W 3,2 ® 450 3  75
4 1 155
1D 4   ® 450 2  80
a

1W 3,2 ® 450 4 100


5 1,5 210
1D 4   ® 450 2,9 110 Fülllage Wurzellage
1W 3,2 ® 450 4 100 s
6 2 285
2D 4  ® 450 4,7 185
1W 3,2 ® 450 4 100
8 2 1F 4   ® 450 3,7 145 460 Bild 2: V-Naht
1D 5   ® 450 3,5 215
1W 3,2 ® 450 4 100
10 2 1F 4   ® 450 4 195 675
1D 5   ® 450 6,2 380
1)  W Wurzellage; F Fülllage; D Decklage   2)  Nahtdicke ≈ Blechdicke

  Beispiel:
Für eine Blechdicke a = 10 mm ist eine 780 mm lange V-Naht mit einem Öffnungswinkel a = 60° und einer Spalt­
breite s = 2 mm einseitig und in waagerechter Schweißposition zu schweißen. Mithilfe der Tabelle 1 ist die An­
zahl der verbrauchten Elektroden zu berechnen.
Lösung: Nach Tabelle 1 Nahtplanung und Zahl der Elektroden:
0
0,, 78
78 m
m ··· 4
4 Elektr
Elektr... = 3,12 ≈ 4 Elektroden 3, 2 ® 450 mm

1
1 Wurzellage:
1 Wurzellage:
Wurzellage: Z=
Z
Z =L
= L ··· zzz ss
L Z=
Z
Z = 0, 78 m m
=
4 Elektr =3
= 12 ≈
3,,12 ≈44 Elektroden
Elektroden 3,
3, 2
2®® 450
450 mm
mm
s m
m
0,, 78
0 78 m
m ·· 44 Elektr..
1
1 Fülllage:
Fülllage: Z=
Z =LL ··· zzz ss Z=
Z = 0, 78 m m· 4 Elektr
Elektr. = =3 12 ≈
3,,,12 ≈44 Elektro
o
oden
Elektroden 4
4®® 450
450 mm
mm
1 Fülllage: Z = L s Z = m = 3 12 ≈ 4 Elektro
oden 4 ® 450 mm
m
0 , 78 m · 6 , 2 Elektr .
1 Decklage:
Decklage: Z==LL ·· zz s Z==00,, 78
78 m
m ·· 66,, 2
2 Elektr
Elektr.. == 4,, 83 ≈5 Elektroden 5 ® 450 mm
1
1 Decklage: Z
Z =L · z ss Z
Z = m
m =4 83 ≈
4, 83 ≈55 Elektroden
Elektroden 55®® 450
450 m
mm
m
m
260 Teil B – Simulationsaufgaben: Konstante geradlinige Bewegungen

Simulationsaufgaben
Simulationsaufgaben | Konstante geradlinige Bewegungen

vel.plus/RM18

1. Förderband. Ein Greifer legt Kisten auf ein Förderband, das


mit einer Geschwindigkeit von v = 0,5 m/s betrieben wird.
a) Ermitteln Sie wie weit eine Kiste nach einer Zeit von t1 = 4 s, Tabelle 1: Transportband
t2 = 8 s und t3 = 26 s befördert worden ist. s [m] t [s]
b) Nach welcher Zeit passiert eine Kiste die Wegpunkte
? 10
s1 = 4 m und s2 = 11 m?
5 25
c) Die Gesamtlänge des Förderbandes beträgt Œ = 14 m. Wel-
che Zeit wird für die gesamte Länge benötigt? ? 30
d) Erläutern Sie den Zusammenhang zwischen zurückgeleg- 8 ?
tem Weg der Kiste und der dafür benötigten Zeit. Zeichnen
9 ?
Sie mithilfe der Wertepaare aus den Aufgabenteilen a)–c)
ein Weg-Zeit-Diagramm. ? 60

e) Wie ändert sich die Transportdauer der Kisten bei einer Hal-
bierung der Geschwindigkeit?
f) Die Geschwindigkeit der Anlage wird auf v2 = 0,4 m/s redu-
ziert. Die Aufgabenteile a) bis c) sind mit der reduzierten 275
Geschwindigkeit zu berechnen. cm
Band 2
2. Transportband. Die Bewegung eines Transportbandes wird 225
durch Weg- und Zeitangaben beschrieben (Tabelle 1). 200
a) Ermitteln Sie die Geschwindigkeit des Transportbandes. 175
b) Die fehlenden Werte sind zu ergänzen. Band 1
150
c) Zeichnen Sie das Weg-Zeit-Diagramm.
s

125
3. Gurtförderer (Bild 1). Drei Gurtförderer besitzen unterschied-
100
liche Geschwindigkeiten, die in einem Diagramm dargestellt
sind. 75
Band 3
a) Ermitteln Sie welches Band die höchste bzw. niedrigste Ge- 50
schwindigkeit besitzt. 25
b)  Berechnen Sie die Geschwindigkeiten der Förderbänder
und der jeweils zurückgelegte Weg nach t =10 s. 0 4 8 12 16 20 s 24
t
c) Zeichnen Sie die unterschiedlichen Bandgeschwindigkeiten
in ein v-t-Diagramm ein. Bild 1: Gurtförderer
262 Teil B – Simulationsaufgaben: Hebelgesetz

Simulationsaufgaben | Hebelgesetz

vel.plus/RM20

1. Zweiseitiger Hebel (Bild 1). An der linken Seite des Hebels l1 l2


wird durch Anhängen einer Masse m eine vertikale Kraft F1
nach unten ausgeübt. An der rechten Seite wird an unter-
schiedlichen Stellen mit einem Kraftmesser nach unten ge- 0N-
m 10 N -
zogen, sodass die Stange wieder im Gleichgewicht horizontal 20 N -
Drehpunkt 30 N -
steht. Es werden die Kräfte F1 und F2 sowie die dazugehörigen F1 40 N -

Hebelarme Œ1 und Œ2 gemessen.


a) Wie groß ist die Kraft F2, wenn F1= 20 N, Œ1 = 50 cm und F2
Œ2 = 20 cm betragen?
b) Wie ändert sich die Kraft F2 bei kleiner werdender Hebel- Bild 1: Zweiseitiger Hebel
länge Œ1? Tabelle 1: Versuchsreihe
c) Wie ändert sich die Kraft F2 bei größer werdender Hebel- F1 (N) l1 (cm) F2 (N) l2 (cm)
länge Œ2? 15 50 ? 50
15 50 ? 40
d) Skizzieren Sie den Hebel mit den wichtigsten Bezeichnun-
15 ? 25 30
gen.
40 30 30 ?
2. Versuchsreihe (Tabelle 1). Berechnen Sie die fehlenden Werte ? 40 40 40
in der Versuchsreihe von Tabelle 1, damit der Hebel im Gleich- ? 50 50 40
gewicht bleibt.
3. Drehmoment (Tabelle 2). Tabelle 2: Drehmoment
a b c
a) Berechnen Sie die fehlenden Werte für die Aufgaben a)
Kraft (N) ? 500 18
bis c) der Tabelle 2.
Hebelarm (cm) 18 ? 45
b)  Welcher Zusammenhang besteht zwischen links- und Drehmoment (Nm) 100 125 ?
rechtsdrehendem Moment im Gleichgewichtszustand?
4. Zange als Hebel (Bild 2). Ein dünner Draht soll mit einer Zange
durchtrennt werden. Die dazu notwendige Handkraft beträgt
18 N, der dabei wirksame Hebel ist 12 cm. Berechnen Sie die
Kraft F2 an der Zangenspitze, wenn dort ein Hebel von 5 cm
wirksam ist.
5. Kräfte an einem Nussknacker (Bild 3).
a) Wodurch unterscheidet sich der „einseitige“ vom „zweisei- Bild 2: Zange als Hebel
tigen“ Hebel?
b) Eine Walnuss soll durch einen Nussknacker geöffnet wer-
den. Erstellen Sie eine Skizze zum einseitig wirkenden He-
bel, in dem Sie die Handkraft und die Kraft an der Walnuss
eintragen sowie die beiden wirksamen Hebelarme.
c) Die Handkraft F1 soll 22 N betragen, die beiden Hebelarme
10 cm und 4 cm. Wie groß wird die Kraft F2 zum Zerlegen
der Nuss? Bild 3: Nussknacker
Teil C – Vertiefungsaufgaben: Längen, Flächen, Volumen, Masse, Gewichtskraft 275

Vertiefungsaufgaben | Längen, Flächen, Volumen, Masse und Gewichtskraft


1. 
Aufteilen eines Flachstabes. Von einem 3 000 mm langen 40
Flachstab werden mit einem 2,5 mm breiten Sägeblatt nach-

ø3
einander Stücke mit folgender Länge abgeschnitten:

ø1
6
25 mm, 90 mm, 137 mm, 1 210 mm, 685 mm und 792 mm

30°
Wie lang ist das Reststück?

0
ø1
2. Masse von Normprofilen, Blechen und Rohren. Berechnen Sie
mithilfe eines Tabellenbuches die Masse von
Bild 1: Haken
a) 40 m L-Profil EN 10056-1 – S235 – 70x50x6,
b) 125 m2 Stahlblech, 4,5 mm dick, (28,72)
c) 85 m Rohr DIN EN 754, 50x10 aus Al 99,5. R12

3
(55,15°)
3. Haken (Bild  1). An Haken aus verzinktem Stahl werden die
Vorhänge einer Schweißkabine aufgehängt. Der Draht wird in

5
der Biegemaschine von einer Rolle abgezogen, gerade gerich-

ø40
tet, abgeschnitten und danach gebogen. (64,62°)

a) Welche Länge muss abgeschnitten werden? (18,38)


2
b) Wie viel g wiegen 2 500 Haken? R1 50

4. Rohrhalter (Bild  2). Der 30 mm breite Rohrhalter wird aus


Bild 2: Rohrhalter
3 mm dickem Aluminiumband gebogen. Um die Berechnung
zu vereinfachen, sind die Maße (28,72), (55,15°), (64,62°) und
120
(18,38) angegeben, obwohl sie sich aus den anderen Maßen
ergeben.
a) Wie groß ist die gestreckte Länge des Rohrhalters?
b) Wie viel wiegt ein Halter?
80

ø30
t=5

60
5. Blechteil (Bild  3). Die trapezförmigen Blechteile werden auf
der Ober- und der Unterseite 5 µm dick verkupfert.
a) Wie groß ist die verkupferte Fläche? Bild 3: Blechteil

b) Wie viel Gramm Kupfer werden für den Überzug von 1 650
Blechteilen benötigt?
6. Abschreckbehälter (Bild  4). Der rechteckige Behälter dient h = 0,7 m
zum Abschrecken von Werkstücken beim Härten. Er hat die
Innenmaße 2 m ® 1,2 m ® 0,7 m und wird mit 1450 — Öl gefüllt.
Das Öl hat die Dichte ρ = 0,85 kg/dm3. 1,
2m
𝑙 = 2,0 m
b=
a) Welches Volumen hat das Abschreckbecken?
b) Wie viel mm liegt der Ölspiegel unter dem Beckenrand?
Bild 4: Abschreckbehälter
c) Welche Masse hat das eingegossene Öl?
7. Blasenspeicher (Bild  5). In Blasenspeichern wird unter Druck
0

Stick-
28

stehende Hydraulikflüssigkeit gespeichert, die eine im Spei-


stoff
cher eingebaute stickstoffgefüllte Blase zusammendrückt. Der
Mantel des Blasenspeichers besteht aus einem zylindrischen
Teil, der an beiden Enden durch einen Kugelabschnitt abge-
schlossen wird. Zu berechnen sind
400

a)  das Volumen des Speichers ohne Berücksichtigung der


­Blase,
b) die Gewichtskraft des eigentlichen Gehäuses, wenn dieses
aus Stahl besteht und durchschnittlich 5 mm dick ist. Öl

2 80

Zur Vereinfachung der Berechnung soll angenommen wer-


den, dass der zylindrische Teil des Speichers beidseitig durch
je eine vollständige Halbkugel abgeschlossen ist. Bild 5: Blasenspeicher
Teil C – Vertiefungsaufgaben: Kräfte an Bauteilen 279

Vertiefungsaufgaben | Kräfte an Bauteilen


1. Deckenschwenkkran (Bild 1). In der Montage-
𝑙1
halle eines Betriebes soll ein Deckenschwenk-
kran an der Hallendecke mit vier Schrauben,
die einen Abstand Œ1 = 600 mm haben (Bild 2), F1 = 4 kN
befestigt werden. Der Schwerpunkt s des Aus- F2 = 3 kN
legers befindet sich einen Meter von der A B F3 = 12 kN
Drehachse entfernt. Die Laufkatze kann maxi-
mal 2,5 Meter bis zum Anschlag fahren.
F1 Säule
a) 
Berechnen Sie die Kräfte, die in den
Schrauben bei A und B auftreten, wenn die
Laufkatze am Anschlag steht und dabei
Ausleger Laufkatze
eine Kraft von 12 kN wirkt.
b) Der Deckenkran wird mit vier Schrauben
M 16, Festigkeitsklasse 8.8, befestigt (Bild 2).
Prüfen Sie, ob die Schrauben den Anforde-
rungen genügen, wenn 2,5-fache ­Sicherheit S
gegen plastische Verformung zu gewähr­
leis­ten ist? F2
c) Welche Beanspruchungsarten treten in den
𝑙2
Schrauben, in der Säule, im Ausleger und
in der Laufkatze auf? Geben Sie für jeden
Fall auch die verursachenden Kräfte an.
d) Die Säule, Rohr 200 × 10, wird durch den
𝑙3
Ausleger mit F2 und die Laufkatze mit F3 auf
Biegung beansprucht. Berechnen Sie das
F3
dadurch auftretende Biegemoment in der
Säule und die Sicherheit gegen plastische
Bild 1: Deckenschwenkkran
Verformung, wenn die Säule aus S275JR
gefertigt ist.

8.8
600

2. Kräfte an einer Greifbacke (Bild 3). Die Greif­


backe des Spannzylinders wird mit Kolben-
kraft (einfachwirkender Zylinder) geöffnet.
600
Für den Spannzylinder kann aus den Herstel-
lerdaten entnommen werden: Bild 2: Befestigungsplatte
– Kolbendurchmesser D = 40 mm,
– Betriebsdruck pe = 6 bar,
– Kolbenhub s = 16 mm.
a) Berechnen Sie die Kolbenkraft beim Aus-
F axial
fahren des Kolbens bei einem Wirkungs-
grad von 80 %.
40°
b) Mit welcher Kraft FN drückt der Zylinderkol-
ben auf den Greifer?
FN FN
c) Wie ändert sich die Kraft FN, wenn der Win-
kel des Kolbens vergrößert wird?
d) 
Berechnen Sie den Luftverbrauch in l/h,
wenn pro Minute der Zylinder vier mal
­aktiv wird. Bild 3: Kräfte an einer Greifbacke
Teil C – Vertiefungsaufgaben: Elektrische Antriebe und Steuerungen 295

Vertiefungsaufgaben | Elektrische Antriebe und Steuerungen


1. Drehstrom-Asynchronmotor (Bild  1). Der Kleinverdichter einer
transportablen Prüfanlage wird durch einen Drehstrom-Asyn- Hersteller

chronmotor angetrieben. Typ D 130 C 90/2 Baujahr 2008

Berechnen Sie aus den auf dem Typenschild angegebenen Da- U N = 400 V 𝐼N = 4,83 A
P N = 2,2 kW cos φN = 0,82
ten
n N = 2 820/min
a) die aufgenommene Wirkleistung im Nennbetrieb,
b) den Wirkungsgrad,
Bild 1: Typenschild eines Dreh-
c) das Nenndrehmoment. strom-Asynchronmotors

2. Schleifscheibenantrieb (Bild  2). An einer Schleifscheibe wird


zum Schleifen eine Leistung von 2 kW benötigt.
a) Welche Leistung muss der Elektromotor an die Schleifspin- P=
U = 400 V 2 kW
del abgeben, wenn von dieser Leistung durch Reibung in
P2
den Spindellagern und durch Luftwiderstand 5 % verloren
gehen?
b) Wie groß ist die Stromstärke in den Zuleitungen des Dreh-
strommotors, wenn dieser an einer Spannung von
P1
U = 400 V liegt? Der Leistungsfaktor cos j beträgt 0,80 und
der Wirkungsgrad des Motors nM = 0,90.
Bild 2: Schleifscheibenantrieb

3. Heizlüfter (Bild  3). Der 50-W-Motor eines Heizlüfters hat einen


Widerstand von 1 200 O und kann mit zwei Drehzahlen betrie-
ben werden. Bei der großen Drehzahl liegt der Motor an
230 V. Bei der kleinen Drehzahl wird die Spannung am Motor
durch einen Vorwiderstand auf 125 V herabgesetzt. U= R2 U2
230 V
Berechnen Sie die Größe des Vorwiderstandes für den Betrieb
bei kleiner Drehzahl.
R1 R1 U1 =
125 V
4. Elektrohydraulische Steuerung (Bild 4). Bei der Steuerung von
zwei Hydrozylindern werden durch das Relais -KF1 die Betäti-
gungsmagnete -MB1 und -MB2 von zwei Wegeventilen gleich-
große kleine
zeitig geschaltet. Nach den Datenblättern haben die Spulen Drehzahl Drehzahl
des Relais -KF1 und der Betätigungsmagnete -MB1 und -MB2
folgende elektrischen Kennwerte: Bild 3: Heizlüfter-Schaltung

Werte beim Schalten Spulen
-KF1 -MB1 -MB2
L+
Spannung in V 24 24 24
Stromstärke in mA 200 500 500
–SF1
Leistungsaufnahme in W 4,8 12 12
–KF1 –KF1 –KF1
–SF2
Da das Relais nach dem Anziehen nur einen Haltestrom von
Rv
100 mA benötigt, wird vor den Selbsthaltekontakt ein Vorwi-
derstand Rv geschaltet.
Zu ermitteln sind –KF1 –MB1 –MB2
L–
a) die Widerstände der Spulen,
b) der Gesamtwiderstand beim Schalten, Bild 4: Elektrohydraulische
c) die Größe des Vorwiderstandes. ­Steuerung
296 Teil C – Vertiefungsaufgaben: Kalkulation

Vertiefungsaufgaben | Kalkulation
Alle Aufgaben sind zur Lösung mit einem Tabellenkalkulationsprogramm geeignet, z. B. Excel.

1. Vertreterprovision. Ein Hersteller muss vom Verkaufspreis 7 % Vertreterprovision bezahlen.


Wie groß ist dieser Betrag und wie hoch wird der Verkaufspreis des Werkstückes, wenn die Her-
stellkosten 450,– €, die Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten 15 % und der Gewinnzuschlag
10 % betragen?

2. Lagerbüchse. Für einen Auftrag zur Herstellung einer Lagerbüchse betragen die Materialeinzelkos­
ten 5,88 €, Materialgemeinkosten 6 %, Fertigungslöhne 11,86 €, Fertigungsgemeinkosten 310 %,
Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten 14 %. Der Gewinnzuschlag beträgt 10 %. Wie hoch ist
der Verkaufspreis?

3. Fertigungskosten. Nach der Trennung in die maschinenabhängigen und lohnabhängigen


Gemeinkos­ten, in einer neu geschaffenen Kostenstelle „CNC-Bohrmaschine“, ergeben sich für die
Kalkulation eines Auftrages über die Fertigung von Getriebegehäusen, folgende Werte:

Maschinenstundensatz 85,– €/h, Belegungszeit der Maschine 12 Stunden, Fertigungslohn 25,– €/Std;
Auftragszeit für den Fertigungslohn 10 Stunden, Restgemeinkostenzuschlag 130 %.
Berechnen Sie die Fertigungskosten dieser Getriebegehäuse.

4. Stanzwerkzeug. Bei einem Stanzwerkzeughersteller sind drei Werkzeugmaschinen im Einsatz.


Die Maschinenstundensätze betragen für die Drehmaschine 35,– €/h und für die Fräsmaschine
55,– €/h.
a) Für eine neue CNC-Maschine ist der Maschinenstundensatz bei einer geplanten Maschinenlauf-
zeit von 1 400 Stunden zu berechnen:
Wiederbeschaffungspreis 210.000,– € Raumkosten 12,– €/m2 Monat
Nutzungsdauer 10 Jahre Energiebedarf 20 kW
Kalkulatorische Zinsen 8 % Energiekosten 0,25 €/kWh
Raumbedarf 20 m2 Instandhaltung 200,– €/Monat
b) Ermitteln Sie die Selbstkosten für ein Werkzeug unter Berücksichtigung folgender Angaben:
Fertigungsmaterial 1.000,– € Auftragszeit 20 h
Materialgemeinkosten 10 % Belegungszeit Drehmaschine   8 h
Restgemeinkosten 180 % Belegungszeit Fräsmaschine 10 h
Verwaltungsgemeinkosten 10 % Belegungszeit CNC-Maschine 12 h
Fertigungslohnkosten 25,– €/h

5. Kleinbehälter. Ein Hersteller von Kleinbehältern aus Stahl ist gezwungen, seinen Verkaufspreis
um 30 % zu reduzieren, um seinen bisherigen Marktanteil zu behaupten. Die bisherige Absatz-
menge beträgt 2 000 000 Stück bei einem Verkaufspreis von 3,– €/Stück und variablen Kosten von
kv = 1,80 €/Stück. Die fixen Kosten betragen 480.000,– €.
a) Wie hoch sind die Deckungsbeiträge vor und nach der Preissenkung?
b) Wie wirkt sich die Preissenkung bei der angegebenen Absatzmenge auf den Gewinn aus?
c) Berechnen Sie die Gewinnschwelle vor und nach der Preissenkung.
d) Wie viel Stück müssten zusätzlich produziert bzw. verkauft werden, um bei vermindertem Preis
keine Gewinneinbuße hinnehmen zu müssen?

6. Kostenvergleich. Für einen neuen Auftrag über 10 000 Teile/Jahr stehen folgende drei Anlagen zur
Wahl.
Fixe Kosten Variable Kosten
Anlage I 50.000,– € 8,– €/Stück
Anlage II 75.000,– € 3,– €/Stück
Anlage III 95.000,– € 1,50 €/Stück

a) Stellen Sie den Gesamtkostenverlauf der drei Anlagen in einem Diagramm dar.
b) Berechnen Sie Grenzstückzahlen. Für welche Anlage entscheiden Sie sich?
Teil D – Projektaufgaben: Vorschubantrieb einer CNC-Fräsmaschine 297

Projektaufgaben
Vorschubantrieb einer CNC-Fräsmaschine

vf = 1…2 000 mm/min


vE = 5 m/min
12 14 13 11
z2 = 36

Steigung P = 5 mm 9

8
19 18 17 10 16 15 20
7

z1 = 25

1 3 6

Teileliste (Auszug)
Pos. Benennung Pos. Benennung Pos. Benennung
1 Drehstrommotor  8 Spindel-Riemenscheibe 15 Kugelgewindemutter
2 Nabe  9 Obere Anstellmutter 16 Lagerbock
3 Tellerfeder 10 Kugelgewindespindel 17 Rillenkugellager
4 Reibscheibe 11 Distanzhülse 18 Loslagerbock
5 Untere Anstellmutter 12 Radialdichtring 19 Maschinentisch
6 Motor-Riemenscheibe 13 Lagerdeckel 20 Lagerflansch
7 Zahnriemen 14 Schrägkugellager

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