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EUROPA-FACHBUCHREIHE

für Mechatronik

Tabellenbuch
Mechatronik
Tabellen – Formeln – Normenanwendungen

11. neu bearbeitete und aktualisierte Auflage

Bearbeitet von Lehrern und Ingenieuren an berufichen Schulen


und Produktionsstätten (siehe Rückseite)

VERLAG EUROPA-LEHRMITTEL · Nourney, Vollmer GmbH & Co. KG


Düsselberger Straße 23 · 42781 Haan-Gruiten

Europa-Nr.: 45011
Autoren des Tabellenbuches Mechatronik
Heinrich Dahlhoff Dipl.-Physiker Meppen
Hartmut Fritsche Dipl.-Ing. Massen
Gregor Häberle Dr.-Ing., Abteilungsleiter Tettnang
Verena Häberle MSc Zürich
Thomas Helmer Dr.-Ing. Gomadingen
Rudolf Krall Dipl.-Päd. Ing., Berufsschuloberlehrer Gartenau-St. Leonhard
Bernd Schiemann Dipl.-Ing., Studiendirektor Durbach
Dietmar Schmid Dipl.-Ing., Studiendirektor Biberach a.d. Riß
Siegfried Schmitt staatl. gepr. Techniker, Techn. Oberlehrer Bad Bergzabern
Claudius Scholer Dipl.-Ing., Dipl.-Gewerbelehrer, Metzingen
Studiendirektor
Matthias Schultheiß Dipl.-Ing., Dipl.-Gewerbelehrer Biberach a.d. Riss
Studiendirektor
Thomas Urian Meister der Elektrotechnik Vilshofen

Bildbearbeitung:
Zeichenbüro des Verlags Europa-Lehrmittel, Ostfildern

Leiter des Arbeitskreises:


Dr.-Ing. Gregor Häberle, Tettnang

Maßgebend für das Anwenden der Normen sind deren Fassungen mit dem neuesten Ausgabedatum,
die bei der VDE-VERLAG GmbH, Bismarckstr. 33, 10625 Berlin und der Beuth Verlag GmbH, Burggra-
fenstr. 6, 10787 Berlin erhältlich sind.

11. Auflage 2021

Druck 5 4 3 2 1

Alle Drucke derselben Auflage sind parallel einsetzbar, da sie bis auf die Korrektur von Druckfehlern
identisch sind.

ISBN 978-3-8085-4538-6

Alle Rechte Vorbehalten. Das Werk ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der
gesetzlich geregelten Fälle muss vom Verlag schriftlich genehmigt werden.

© 2021 by Verlag Europa-Lehrmittel, Nourney, Vollmer GmbH & Co. KG, 42781 Haan-Gruiten
www.europa-lehrmittel.de

Satz: PER MEDIEN & MARKETING GmbH, 38102 Braunschweig, www.per-mm.de


Umschlag: braunwerbeagentur, 42477 Radevormwald
Umschlagfotos: Siemens-Pressebilder
Druck: Druckerei Himmer, 86167 Augsburg
Mathematik, Technische Physik
 9 …70 M
Technische Kommunikation
 71 …130 K
Chemie, Werkstoffe, Fertigung
 131 …204 WF
Bauelemente, Messen, Steuern,
Regeln
 205 … 288 BM
Elektrische Anlagen und Antriebe,
mechatronische Systeme
 289 … 412 A
Digitalisierung, Informationstechnik
 413 … 474 D
Verbindungstechnik
 475 … 520 V

Betrieb und Umwelt


 521 … 600 B
Vorwort zur 11. Auflage
Das Buch ist konzipiert für die handlungsorientierte Berufsbildung des
Berufes Mechatroniker bzw. Mechatronikerin. Die Mechatronik unterliegt
als Schlüsseltechnologie aus Elektrotechnik, Metalltechnik und Informati-
onstechnik einem stetigen Wandel und unterstützt das Erfüllen der Anfor- Digitalisierung
derungen von Industrie 4.0 sowie der Digitalisierung, auch mit dem Ziel,
dem Klimawandel entgegenzuwirken.
Dies führte zu neuen oder aktualisierten Seiten in den nachfolgend genannten Hauptabschnitten. Inhalte des Buches, die
nicht mehr Bestandteil der Berufsbildung sind, wurden gelöscht. Auf Prüfungsorientierung bzgl. Inhalt und Sachwortver-
zeichnis sowie Seitenquerverweise im Buch wurde großer Wert gelegt.

• Teil M: Mathematik, Technische Physik


Aktualisiert sind z. B. Komplexe Rechnung für Grundschaltungen von L und C, Binärcodes, Messen von Oberschwin-
gungen, Spannungsfall an Leitungen.

• Teil K: Technische Kommunikation


Neu sind z. B. Geometrische Produktspezifikation GPS, Symbole der Verfahrenstechnik.
Erweitert wurden z. B. Kennzeichnungen in Schaltplänen, Referenzkennzeichnung.
Aktualisiert wurden Schaltpläne der Pneumatik und Hydraulik.

• Teil WF: Chemie, Werkstoffe, Fertigung


Neu sind z. B. Bezeichnung von Stählen durch Werkstoffnummern, Arten von Kunststoffen, Wärmebehandlung, Ergo-
nomie.
Aktualisiert wurden z. B. Trennklassen der Kommunikationsverkabelung, Leitungen in Datennetzen, Fertigungsver-
fahren.

• Teil BM: Bauelemente, Messen, Steuern, Regeln


Neu sind z. B. Durchflusssensoren, Radarsensoren, Smart Sensorik und Aktorik, TIA-Portal, Bezeichnung von SPS-
Variablen. Aktualisiert wurden z. B. Dimmen von LEDs, SPS-Programmierung, Sensoren, elektrische Messgeräte,
Messen mit Multimeter.

• Teil A: Elektrische Anlagen und Antriebe, mechatronische Systeme


Neu sind z. B. Brandschutz und Brandschutzleitungen, Betrieb von Drehstrom-Asynchronmotoren.
Erweitert wurden z. B. Erstprüfung von Schutzmaßnahmen, Fehlerschutz.
Aktualisiert wurden z. B. Messen in elektrischen Anlagen, Regelung der Netzfrequenz, Effizienz von elektrischen Antrie-
ben, Aufbau von Schaltschränken, Prüfung der elektrischen Ausrüstung von Maschinen.

• Teil D: Informationstechnik, Digitalisierung


Neu sind z. B. Blu Ray Disk, Aufbau eines PC, Werkzeugbahnkorrektur, Schutzmaßnahmen zur Arbeitssicherheit.
Erweitert wurden z. B. Digitalisierung, Industrie 4.0.
Aktualisiert wurden z. B. KV-Diagramme, Halbleiterspeicher, Datensicherung, Kopierschutz, Local Control Network
LCN, Komponenten für Datennetze, Betriebssysteme, Internet der Dinge, Störungen bei der Funkübertragung in
Werkstätten.

• Teil V: Verbindungstechnik
Aktualisiert wurden Steckverbinder.

• Teil B: Betrieb und Umwelt


Neu sind z. B. Qualitätsmanagement, Betriebswirtschaftliche Kalkulationen.
Aktualisiert wurden z. B. Statistische Prozesssteuerung, Betriebssicherheitsverordnung, gefährliche Stoffe, Gefahren-
hinweise VDE-Normen.
Normänderungen wurden übernommen, z. B. Sicherheit von Maschinen (DIN EN 60204-1, VDE 0113-1), Erstprüfung der
Schutzmaßnahmen (DIN VDE 0100-600), Mindestwirkungsgrade von elektrischen Antrieben (DIN VDE 530-30-2), Schutz­
einrichtungen (DIN VDE 0100-530), sodass diesem Buch die neuesten Ausgaben der DIN-Normen und VDE-Richtlinien zu
Grunde liegen.
Allgemein ist zu beachten, dass oft die Normen verschiedene Formen zulassen, z. B. in DIN EN 61082 (Dokumente der
Elektrotechnik, Regeln) Stromverzweigungen mit oder ohne „Punkt“ oder mit Richtungsangabe des abgezweigten Leiters,
ebenso die Angabe der Stromrichtung mit Pfeil neben der Leitung oder in der Leitung nach DIN EN 60375. Alle Formen
kommen in der beruflichen Praxis vor und werden im Buch deshalb auch angewendet.
Didaktische Ergänzungen wurden durch stichwortartige Formulierung prüfbarer Lerninhalte fortgesetzt.
Hinweis: In Formeln für Mechatroniker sind die Formeln des Buchs, ergänzt um weitere Formeln, abgedruckt, und zwar
meist in nach Größen umgestellten Formen.
Verlag und Autoren danken für die zahlreichen Benutzerhinweise, die zu einer weiteren Verbesserung des Buches führten,
und nehmen auch künftig konstruktive Vorschläge dankbar entgegen. Diese können auch gerichtet sein an lektorat@
europa-lehrmittel.de.
Sommer 2021 Der Autoren-Arbeitskreis
Inhaltsverzeichnis Übersetzungen   . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59 5
Druck in Flüssigkeiten und Gasen   . . . . . . . . . . . . . . . 60
Erste Hilfe bei Unfällen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . U2 Reibung, Auftrieb   . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Belastungsfälle, Beanspruchungsarten  . . . . . . . . . . . 62
Abscherung, Knickung   . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64
Teil M: Mathematik,
Biegung, Torsion   . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65
Technische Physik9
Momente der Festigkeitslehre  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
Formelzeichen dieses Buches  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Momente von Profilen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
Indizes und Zeichen für Formelzeichen dieses Pneumatikzylinder   . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
Buches  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 Berechnungen zur Hydraulik und Pneumatik  . . . . . . 69
Formelzeichen für drehende elektrische Maschinen  . 12 Berechnungen zur Hydraulik  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
Größen und Einheiten  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Bruchrechnen, Vorzeichen, Klammern   . . . . . . . . . . . . 15
Klammerrechnung, Potenzieren  . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 Teil K: Technische
Radizieren, Gleichungen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 Kommunikation71
Zahlensysteme, Dualzahlen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 Grafische Darstellung von Kennlinien  . . . . . . . . . . . . 72
Dualzahlen, Sedezimalzahlen, Binärcodes  . . . . . . . . . 19 Arten von Diagrammen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73
Logarithmen, Zehnerpotenzen, Vorsätze, Allgemeines technisches Zeichnen  . . . . . . . . . . . . . . . 74
Prozentrechnung  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Zeichnerische Anordnung von Körpern  . . . . . . . . . . . 75
Logarithmisches Maß Dezibel  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Maßeintragung, Schraffur  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76
Dreisatz, Mischungsrechnung  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Maßpfeile, besondere Darstellungen  . . . . . . . . . . . . . 77
Rechtwinkliges Dreieck  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Maßeintragung  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78
Winkelfunktionen, Steigung  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Toleranzen in Zeichnungen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
Längen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
Geometrische Produktspezifikation  . . . . . . . . . . . . . . 80
Flächen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Gewinde, Schraubenverbindungen,
Flächen, Volumen, Oberflächen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 Zentrierbohrungen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
Volumen, Oberfläche, Masse  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 Getriebedarstellung  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
Kräfte  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31 Darstellung von Wälzlagern, Dichtungen  . . . . . . . . . . 86
Drehmoment, Hebel, Fliehkraft  . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32 Symbole für Schweißen und Löten  . . . . . . . . . . . . . . 88
Rollen, Keile, Winden, Schrauben  . . . . . . . . . . . . . . . . 33 Weitere mechanische Verbindungen, Federn  . . . . . . 89
Bewegungslehre  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 Funktionsbezogene Schaltpläne  . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
Geschwindigkeiten an Maschinen  . . . . . . . . . . . . . . . 35 Weitere funktionsbezogene Dokumente  . . . . . . . . . . 91
Wärmetechnik 1  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36 Ortsbezogene und verbindungsbezogene
Wärmetechnik 2  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37 Dokumente  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92
Mechanische Arbeit, mechanische Leistung, Kennbuchstaben der Objekte (Betriebsmittel) in
Energie  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38 Schaltplänen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
Ladung, Spannung, Stromstärke, Widerstand  . . . . . 39 Kennzeichnungen in Schaltplänen  . . . . . . . . . . . . . . . 94
Elektrische Leistung, elektrische Arbeit  . . . . . . . . . . . 40 Kontaktkennzeichnung in Stromlaufplänen   . . . . . . . 97
Elektrisches Feld, Kondensator   . . . . . . . . . . . . . . . . . 41 Stromkreise und Schaltzeichen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
Strom in Magnetfeld, Induktion  . . . . . . . . . . . . . . . . . 43 Allgemeine Schaltzeichen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99
Schaltungen von Widerständen  . . . . . . . . . . . . . . . . . 44 Transformatoren, Spulen, drehende elektrische
Bezugspfeile, Kirchhoff’sche Regeln, Maschinen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100
Spannungsteiler  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45 Vergleich von Schaltzeichen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101
Grundschaltungen von Induktivitäten und Zusatzschaltzeichen, Schalter in Energieanlagen  . . . 103
Kapazitäten  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46 Messgeräte und Messinstrumente, Messkategorien 104
Komplexe Rechnung für Grundschaltungen Halbleiterbauelemente  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105
von L und C  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47 Analoge Informationsverarbeitung, Zähler und
Schalten von Kondensatoren und Spulen  . . . . . . . . . 48 Tarifschaltgeräte  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106
Wechselgrößen, Oberschwingungen  . . . . . . . . . . . . . 49 Binäre Elemente  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107
Zeigerdiagramme von Wechselstromgrößen  . . . . . . 50 Schaltzeichen für Installationsschaltpläne und
Leistungen bei Sinuswechselstrom, Impuls  . . . . . . . 51 Installationspläne  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109
Reihenschaltung, Parallelschaltung von R, L, C  . . . . . 52 Schaltzeichen für Übersichtsschaltpläne  . . . . . . . . . . 110
Berechnungsformeln für T
  ransformatoren  . . . . . . . . 54 Kurzzeichen an elektrischen Betriebsmitteln   . . . . . . 111
Elektrischer Widerstand bei T  emperaturänderung, Einphasenwechselstrommotoren und Anlasser  . . . . 112
Wärmewiderstand   . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55 Drehstrommotoren und Anlasser  . . . . . . . . . . . . . . . . 113
Drehstrom, Blindleistungskompensation  . . . . . . . . . 56 Motoren mit Stromrichterspeisung  . . . . . . . . . . . . . . 114
Kompensation mit Filtern  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57 Ablaufsteuerungen, GRAFCET  . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115
Zahnradberechnungen   . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58 Grundformen von Ablaufsteuerungen  . . . . . . . . . . . . 116
6 Elemente für Ablaufsteuerungen GRAFCET  . . . . . . . 117 Drehwerkzeuge  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 190
Ablauf-Funktionspläne  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119 Fräsen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 191
Symbole zur Dokumentation in der Schleifen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 193
Computertechnik  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120 Spanende Formung der Kunststoffe  . . . . . . . . . . . . . 194
Schaltzeichen der Pneumatik und Hydraulik  . . . . . . . 121 Lehren  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 195
Pneumatik Grundschaltungen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123 Biegeumformen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 196
Kennzeichnung von steuerungstechnischen Schweißen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 197
Systemen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124 Druckgasflaschen, Gasverbrauch   . . . . . . . . . . . . . . . 199
Schaltpläne der Pneumatik und Hydraulik   . . . . . . . . 125 Gasschweißen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 200
Fließbilder  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126 Schutzgasschweißen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 201
Beispiele von Fließbildern  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127 Lichtbogenschweißen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 203
Symbole der Verfahrenstechnik  . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128
Erstellen einer Dokumentation über Geräte und
Anlagen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129 Teil BM: Bauelemente, Messen,
Aufbau und Inhalt einer Betriebsanleitung  . . . . . . . . 130 Steuern, Regeln 205
Widerstände und Kondensatoren   . . . . . . . . . . . . . . . 206
Teil WF: Chemie, Werkstoffe, Batterien, Batteriezellen   . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 209
Fertigung131 Von physikalischen Größen abhängige Halbleiter-
Bauelemente  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 210
Chemie  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 132 Dioden  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 211
Stoffwerte  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 134 Feldeffektransistoren FET, IGBTs  . . . . . . . . . . . . . . . . . 212
Gefährliche Stoffe  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 136 Bipolare Transistoren und HEMT  . . . . . . . . . . . . . . . . . 213
Magnetwerkstoffe  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 137 Thyristoren und Triggerdiode  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 214
Bezeichnungssysteme für Stähle  . . . . . . . . . . . . . . . . 138 Fotoelektronische Bauelemente  . . . . . . . . . . . . . . . . . 215
Stahl  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142 Bauelemente für Überspannungsschutz  . . . . . . . . . . 216
Stahlprofile  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145 Grundlagen des Operationsverstärkers  . . . . . . . . . . . 217
Bezeichnungssysteme für Gusseisenwerkstoffe  . . . . 146 Elektrische Messgeräte  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 219
Gusseisen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147 Schaltungen zur Bestimmung von U, I und R  . . . . . . 221
Nichteisenmetalle  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148 Messwandler  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 222
Aluminiumprofile  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 151 Messen mit Multimeter  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 223
Kunststoffe  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152 Wattstundenzähler  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 224
Kabel und Leitungen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157 Sensoren  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 225
Isolierte Starkstromleitungen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 158 Kraftmessung und Druckmessung  . . . . . . . . . . . . . . . 226
Starkstromleitungen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 159 Bewegungsmessung, Wegmessung,
Leitungen zum Anschluss ortsveränderlicher Winkelmessung  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 227
Betriebsmittel  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 160 Temperaturmessung  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 229
Leitungen und Kabel für Melde- und Signalanlagen  161 Durchflusssensoren, Ultraschallsensoren,
Leitungen in Datennetzen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 162 Radarsensoren  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 230
Kupferlitzenleiter der Informationstechnik  . . . . . . . . . 163 Näherungsschalter (Sensoren)  . . . . . . . . . . . . . . . . . . 231
Strahlenoptik  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 164 Smarte Sensorik und Aktorik, optoelektronische
Sensoren  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 233
Lichtwellenleitungen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 165
Vernetzung von Sensoren und Aktoren  . . . . . . . . . . . 235
Trennklassen der Kommunikationsverkabelung  . . . . 166
Energieüberwachung in Smart-Grid-Anlagen  . . . . . . 236
Korrosion und Korrosionsschutz  . . . . . . . . . . . . . . . . . 167
Oszilloskop  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 237
Lote und Flussmittel  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 168
Messwerterfassung mit dem PC  . . . . . . . . . . . . . . . . . 239
Druckflüssigkeiten  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169
Elektromagnetische Schütze  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 242
Werkstoffprüfung  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 170
Gebrauchskategorien und Antriebe von Schützen  . . 243
Fertigungsverfahren  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 172
Vakuumschütze, Halbleiterschütze  . . . . . . . . . . . . . . . 244
Rapid Prototyping RP (3D-Druck)  . . . . . . . . . . . . . . . . 176
Hilfsstromkreise   . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 246
Wärmebehandlung von Stahl  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 177
Polumschaltbare Drehstrommotoren  . . . . . . . . . . . . . 248
Montage und Demontage  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 179
Ausschaltung, Serienschaltung, Wechselschaltung,
Ergonomie  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 181 Kreuzschaltung  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 250
Schneidstoffe  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 182 Stromstoßschaltungen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 251
Drehzahlnomogramm  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 183 Dimmen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 252
Kräfte und Leistungen beim Zerspanen  . . . . . . . . . . . 184 Steuerung mittels Funk  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 254
Bohren  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 186 Elektroinstallation mit Funksteuerung von
Reiben und Gewindebohren  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 187 konventionellen Lampen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 255
Drehen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 188 Ausführung von Installationsschaltungen  . . . . . . . . . 256
Steuerungs- und Regelungstechnik  . . . . . . . . . . . . . . 258 Stromgefährdung, Berührungsarten, Fehlerarten  . . 353 7
Analoge Regler  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 260 Schutzmaßnahmen, Schutzklassen  . . . . . . . . . . . . . . 355
Digitale Regelung  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 263 Systeme und Fehlerschutz mit Schutzleiter  . . . . . . . . 356
Steuern und Regeln mit dem PC  . . . . . . . . . . . . . . . . . 264 Basisschutz und Fehlerschutz  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 357
Lageregelung bei Arbeitsmaschinen  . . . . . . . . . . . . . 266 Differenzstromschutzschalter RCD  . . . . . . . . . . . . . . . 358
Logikmodul LOGO!  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 267 Differenzstromüberwachungsgerät RCM  . . . . . . . . . . 359
Binäre Verknüpfungen der Steuerungs- und Prüfung der Schutzmaßnahmen  . . . . . . . . . . . . . . . . . 363
Regelungstechnik  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 270 Wiederkehrende Prüfungen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 365
Speicherprogrammierbare Steuerung SPS  . . . . . . . . 271 Spezielle Niederspannungs-Anlagen  . . . . . . . . . . . . . 366
TIA-Portal  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 275 Elektroinstallation in Unterrichtsräumen mit
Programmiersprachen, Strukturierter Text (ST), Experimentier--
Ablaufsprache AS  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 279 einrichtungen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 367
SPS-Programmierung (nach DIN EN 61131-3)  . . . . . . 282 Stromversorgung elektronischer Geräte  . . . . . . . . . . 368
Regelung mittels SPS  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 285 Sicherheits-Stromversorgungsanlagen  . . . . . . . . . . . 369
Akkumulatorenräume  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 371
Elektromagnetische Verträglichkeit EMV  . . . . . . . . . . 373
Teil A: Elektrische Anlagen und Schaltschrankaufbau  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 375
Antriebe, mechatronische Klimatisierung von Schaltschränken  . . . . . . . . . . . . . 378
Systeme289 Instandsetzung, Änderung und Prüfung elektrischer
Geräte  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 379
Netze der Energietechnik  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 290
Elektrische Ausrüstung von Maschinen  . . . . . . . . . . . 380
Arbeiten in elektrischen Anlagen  . . . . . . . . . . . . . . . . 292
Prüfung der elektrischen Ausrüstung von Maschinen  
Messungen in elektrischen Anlagen  . . . . . . . . . . . . . . 293
382
Alphanumerische Kennzeichnung der Anschlüsse  . . 296
Sicherheits-NOT-AUS-Relais  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 383
Schutzarten IP elektrischer Betriebsmittel,
Sicherheitsbezogene Teile von Steuerungen  . . . . . . . 384
ENEC-Zeichen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 297
Mechatronische Systeme  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 389
Elektronische Steuerungen von Verbrauchsmitteln  . 299
Funktionsdiagramme  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 391
Stromrichter, Gleichrichter  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 300
Ablaufsteuerung  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 392
Transformatoren der Energietechnik  . . . . . . . . . . . . . 305
Regelung der Netzspannung  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 307 Inbetriebnahme mechatronischer Systeme  . . . . . . . . 406

Betriebsarten  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 309 Instandhaltung mechatronischer Systeme  . . . . . . . . 411

Isolierstoffklassen, Bemessungsleistungen  . . . . . . . . 310


Betriebsdaten von Käfigläufermotoren  . . . . . . . . . . . 311
Teil D: Digitalsierung,
Bauformen von drehenden elektrischen Maschinen  312
Informationstechnik413
Einphasen-Wechselstrommotoren  . . . . . . . . . . . . . . . 314
Drehstrommotoren, Gleichstrommotoren  . . . . . . . . . 315 Digitalisierung und Industrie 4.0  . . . . . . . . . . . . . . . . . 414
Servomotoren  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 318 Internet  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 415
Prüfung elektrischer Maschinen  . . . . . . . . . . . . . . . . . 320 Binäre Verknüpfungen   . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 417
Schrittmotoren  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 321 KV-Diagramme  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 418
Kleinstantriebe  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 322 Code-Umsetzer  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 419
Getriebe  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 324 ASCII-Code und Unicode  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 420
Linearantriebe  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 325 Bistabile Kippschaltungen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 421
Effizienz von elektrischen Antrieben  . . . . . . . . . . . . . . 329 Digitale Zähler und Schieberegister  . . . . . . . . . . . . . . 422
Wahl des Antriebsmotors  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 330 DA-Umsetzer und AD-Umsetzer  . . . . . . . . . . . . . . . . . 423
Motorschutz  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 331 Komparatoren, S & H-Schaltungen  . . . . . . . . . . . . . . 424
Anlassen von Kurzschlussläufermotoren  . . . . . . . . . . 332 Halbleiterspeicher  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 425
Sanftanlasser  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 333 Mobile Datenspeicher  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 426
Überlastschutz und Kurzschlussschutz von Optische Speicher DVD, CD, Blu Ray  . . . . . . . . . . . . . 427
Leitungen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 334 Begriffe der Informationstechnik  . . . . . . . . . . . . . . . . . 429
Mindest-Leiterquerschnitte, Leitungsschutzschalter  . 335 PC-Hauptplatine und PC-Anschlüsse  . . . . . . . . . . . . . 431
Niederspannungs-Schmelzsicherungen  . . . . . . . . . . 336 Betriebssysteme  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 432
Überstrom-Schutzeinrichtungen für Geräte  . . . . . . . . 337 Windows-10-Tasten-Kürzel  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 433
Schutz gegen thermische Auswirkungen  . . . . . . . . . . 339 PowerPoint  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 434
Brandschutz, Brandschutzleitungen  . . . . . . . . . . . . . . 340 Arbeiten mit Excel  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 435
Leitungsberechnung  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 341 Gefahren der Computersabotage  . . . . . . . . . . . . . . . . 436
Verlegearten von Leitungen für feste Verlegung  . . . . 345 Maßnahmen gegen Computerviren  . . . . . . . . . . . . . . 437
Strombelastbarkeiten  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 346 Industriespionage  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 438
Oberschwingungen OS  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 351 Datensicherung, Kopierschutz  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 439
48
Schalten von Kondensatoren und Spulen
 Switching of Capacitors and Coils

R Zeitkonstante Beim Laden (Einschalten):

M 𝜏=R·C
U
i = _______
​  0  ​ · exp (– t/𝜏)
uR R
C uC As
[𝜏] = [t] = Ω · ___
​   ​ ​ = s 1 2
U0 Ent- V
laden i [R] = Ω uC = U0 [1 – exp (– t/𝜏)]
As C
S1 [C] = ​ ___ ​ ​ = ​ __  ​ ​= F 3
V V
Laden [i] = A Beim Entladen (Kurzschließen):
K [U0] = [uC] = [uR] = V U0
i = – ​_______
​    ​ · exp (– t/𝜏)
R
4
uC Á U0 nach 5† Laden Entladen
U0
i Á U0 /R uC = U0 · exp (– t/𝜏)
uC i Á 0 nach 5†
0,37•U0 /R 5
uC, i 0,63 • U0 0,37 • U0
† Beim Laden und Entladen:
0
WF †
† † t t uR = i · R
- U0 /R 6
- 0,37•U0 /R i
Laden Entladen

Kondensatorspannung und Kondensatorstrom der RC-Reihenschaltung

R Zeitkonstante Beim Einschalten:


BM i
U0
uR 𝜏 = __
L
​    ​ i = _______
​    ​ [1 – exp (– t/𝜏)]
R R
L uL [𝜏] = ___
H
​    ​= s 7 8
Ω
U0
[R] = Ω uL = U0 · exp (– t/𝜏)
Kurz- Vs
schließen [L] = ​ ___ ​  ​= H 9
A
A [i] = A Beim Kurzschließen:
S1
[t] = s U0
Einschalten
[U0] = [uR] = [uR] = V i =  ​_______
​    ​ · exp (– t/𝜏)
R
10

Einschalten Kurzschließen Einschalten Kurzschließen U0 /R uL = – U0 · exp (– t/𝜏)


0,37 •U0 11
i 0,37 • U0 /R
D uL, i U0 Beim Einschalten und
† beim Kurzschließen:
0 0,63 • U0 /R
† t t uR = i · R
† †
-U0 uL 12
-0,37 •U0 Anmerkung:
y = ex ⇒ x = ln (y)
Spulenspannung und Spulenstrom der RL-Reihenschaltung Siehe Seite 20.
V
C Kapazität t Zeit ab Einschalten/Kurzschließen uC Kondensatorspannung
i Stromstärke (Augenblickswert) u Spannung (Augenblickswert) uL Spulenspannung
L Induktivität U0 speisende Gleichspannung uR Spannung an R
R Wirkwiderstand 𝜏 Zeitkonstante (Tau)
exp (– t/𝜏) ist die genormte Schreibweise von exp– t/𝜏. Beim Taschenrechner muss man bei der Berechnung die Taste ex
verwenden und nicht die Taste exp.
B
Die Zeitkonstante gibt die Zeit an, nach der ein nach ex verlaufender Vorgang beendet wäre, wenn der Vorgang mit der
Anfangsgeschwindigkeit weiterlaufen würde. Das ist aus den Tangenten der Bilder erkennbar. Endwerte von u und i
sind erreicht nach t ≈ 5𝜏.
59
Übersetzungen
Transmissions
Riementrieb
treibende
} Scheiben
einfache Übersetzung d1, d3, d5 … Durchmesser Geschwindigkeit
n1, n3, n5 … Drehzahlen M
getriebene
v v2
} Scheiben
v1 d2, d4, d6 … Durchmesser v = v1 = v2
v=v1 =v2 d n2 n2, n4, n6 … Drehzahlen
d1 n1 2 1
na Anfangsdrehzahl
Antriebsformel
ne Enddrehzahl
i Gesamtübersetzungsverhältnis
n1 · d1 = n2 · d2
i1, i2, i3 … Einzelübersetzungsverhältnisse
v, v1, v2 Umfangsgeschwindigkeiten 2
treibend i getrieben Übersetzungsverhältnis
K
d2 ___ n1 na
mehrfache Übersetzung Beispiel: i = ​ ___   ​ = ​    ​ = ___
​     ​
n1 = 600/min; n2 = 400/min;
d1 n2 ne
i2 3
n2 d1 = 240 mm; i = ?; d2 = ?
Gesamt-
d2 d3 d4 n1 600/min ___ übersetzungsverhältnis
1,5
i = ___
​    ​ ​= ​ ________  
​ 
= ​     ​ = 1,5
n3 n4= ne n2 400/min 1 d ·d ·d …
____________
i1 ​  2 4 6  ​
i =   
getrieben n1 · d1 _________________ d1 · d3 · d5 …
d2 = ______
​ 
n2
   
600/min · 240 mm
​ = ​         ​= 360 mm 4 WF
400/min
d1 n1 =na
i
i = i1 · i2 · i3 …
treibend 5

Zahnradtrieb
BM
treibende
} Räder
einfache Übersetzung z1, z3, z5 … Zähnezahlen Antriebsformel
n1, n3, n5 … Drehzahlen
getriebene
treibend getrieben
} Räder
z2, z4, z6 … Zähnezahlen n1 · z1 = n2 · z2
n2, n4, n6 … Drehzahlen
n1 n2 6
na Anfangsdrehzahl
Übersetzungsverhältnis
z2 ne Enddrehzahl
z1 z n na
i Gesamtübersetzungsverhältnis i = ___
​  2 ​ = ___
​  1  ​ = ___
​     ​
i1, i2, i3 … Einzelübersetzungsverhältnisse z1 n2 ne A
7
i
Gesamt-
Beispiel: übersetzungsverhältnis
mehrfache Übersetzung
i = 0,4; n1 = 180/min; z2 = 24; z ·z ·z …
n1 =na ____________
​  2 4 6  ​
i =   
i1 n2 =n3 i2 n4=ne n2 = ?; z1 = ?
z1 · z3 · z5 …
n1 180/min 8
n2 = ___
​    ​ = ________
​     
​ 
= 450/min
i 0,4
D
z1 z3 n2 · z2 _________________
450/min · 24
z4 z1 = ______
​     
​ = ​      ​ 
= 60 i = i1 · i2 · i3 …
z2 n1 180/min
9
i
Schneckentrieb
getrieben z1 Zähnezahl (Gangzahl) der Schnecke Antriebsformel
n1 Drehzahl der Schnecke V
z2 z2 Zähnezahl des Schneckenrades n1 · z1 = n2 · z2
n2 Drehzahl des Schneckenrades 10
n2 i Übersetzungsverhältnis Übersetzungsverhältnis
i n1 z2
Beispiel: i = ___
​    ​ = ___
​    ​
n2 z1
i = 25; n1 = 1500/min; z1 = 3; n2 = ? 11
z1
n1 1500/min
n1 n2 = ​ ___  ​ = ​ ________
    
​= 60/min B
treibend i 25
60
Druck
 in Flüssigkeiten und Gasen Pressure in Fluids and Gases
Druck (siehe auch Seiten 68 bis 70)

p Druck A Fläche Druck


M A F Kraft
p = ​__
F
    ​
Beispiel: A
F = 2 MN; Kolben-∅ d = 400 mm; p = ? 1
Druckeinheiten:
F p
p = ___
​    ​= ​ __________
F 2 MN
​=15,92 ____
MN
1 Pa = 1 ____
    ​  2 ​ 
​ = 159,2 bar N
A ___________
π · (0,4 m)2 m ​    ​ = 10–5 bar
​     ​  m2
4
1 bar = 10 ____
​     ​ = 0,1 _____
N N
​     ​ 
Berechnung zur Hydraulik und Pneumatik: cm2 mm2
K Seite 69 1 mbar = 100 Pa = 1 hPa

Überdruck, Luftdruck, absoluter Druck


pe Überdruck Überdruck
pamb Luftdruck
2 +1
pabs absoluter Druck pe = pabs – pamb
absoluter Druck pabs

druck pe

Der Überdruck ist 2


WF
Über-

bar bar •  positiv, wenn pabs > pamb ist und


•  negativ, wenn pabs < pamb ist (Unterdruck). pamb = 1,013 bar ≈ 1 bar
1 0 Luft- ≈ 100 kPa
druck
negativer

Beispiel:
druck pe

pamb
Autoreifen, pe = 2,2 bar; pamb = 1 bar; pabs = ?
Über-

0 –1 Vakuum pabs = pe + pamb = 2,2 bar + 1 bar = 3,2 bar

BM Hydrostatischer Druck
pe hydrostatischer Druck Hydrostatischer Druck
𝜚 Dichte der Flüssigkeit
h Flüssigkeitstiefe pe = g · 𝜚 · h
3
Dichte ϱ g Fallbeschleunigung, Ortskoeffizient
Beispiel: [g] = m/s2 = N/kg
Druck pe
h

Welcher Druck herrscht in 10 m Wassertiefe? 1 bar ≙ 10 m Wassersäule


A
g = 9,81 __
​  2  ​​ ≈ 10 __
kg m m
​  2  ​​ 
pe = g · 𝜚 · h = 9,81 __
​  2  ​​ · 1000 ___
m
​    ​ · 10 m s s
s m3
kg Dichtewerte, Seiten 134, 135
= 98 100 ​ ______ = 98 100 Pa ≈ 1 bar
   ​ 
m · s2

Zustandsänderung bei Gasen


Zustand 1 Zustand 2 Allgemeine Gasgleichung
D Verdichtung
pabs1 absoluter Druck pabs2 absoluter Druck
Zustand 1 Zustand 2 pabs1 · V1 pabs2 · V2
pabs2 V1 Volumen V2 Volumen ​ _________
    = ​ _________
​     ​ 
T1 T2
pabs1 V2 T2 T1 absolute T2 absolute 4
Temperatur Temperatur
Sonderfälle
V1 T1 Beispiel: bei konstanter Temperatur:
Ein Kompressor saugt V1 = 30 m3 Luft mit
pabs1 = 1 bar und 𝜗1 = 15 °C an und verdichtet
sie auf V2 = 3,5 m3 und 𝜗2 = 150 °C. ​pabs1 · V1​= ​pabs2 · V2​
V Gesetz von Boyle-Mariotte1 Welcher Druck pabs2 herrscht? 5
5 pabs1 · V1 · T2
bar pabs2 = ​ ____________
     ​  bei konstantem Volumen:
4 T1 · V2
pabs1 _________
_________ pabs2
1 bar · 30 m3 · 423 K ​     ​ = ​    
​ 
3 T1
=T = ​ ___________________
        ​= 12,6 bar T1 T2
288 K · 3,5 m3 6
Druck pabs

2 2
Unter dem Normalvolumen VN versteht man bei konstantem Druck:
1 das Volumen, das ein Gas bei einem
B Druck pabs = 1013 bar und einer V1 V2
_________
0 Temperatur T = 273 K (= 0 °C) einnimmt. ​    ​​ = ​_________
    ​​ 
0 1 2 3 dm3 5 T1 T2
1
Irischer Physiker Robert Boyle, 7
Volumen V franz. Physiker Edme Mariotte
170
Werkstoffprüfung 1 Material Testing 1
Zugversuch vgl. DIN EN ISO 6892-1: 2017-02
Zweck: Ermittlung des Werkstoffverhaltens bei
Zugspannung
gleichmäßig zunehmender Zugbeanspruchung.

𝜎z = ___
Durchführung: Eine Zugprobe wird bis zum Bruch F
Rm gedehnt. Die Änderungen von Zugspannung und ​     ​
S0
mm2

Dehnung werden in einem Diagramm dargestellt. 1


N

Re
Spannung σz in

F Zugkraft Su kleinster Proben- Zugfestigkeit


Fe Kraft bei Streck- querschnitt nach
F
grenze Bruch Rm = ___
​  m ​  ​
Fm Höchstzugkraft ε Dehnung (e) S0
2
L Messlänge A Bruchdehnung
A Z Brucheinschnürung
Dehnung ε in % L0 Anfangsmesslänge Streckgrenze
Lu Messlänge nach 𝜎z Zugspannung (R )
F
Spannungs-Dehnungs-
Bruch Rm Zugfestigkeit Re = ___
​  e   ​
d0 Anfangsdurch- Re Streckgrenze S0
Diagramm mit ausgeprägter messer der Probe 3
Rp0,2 Dehngrenze bei 0,2%
Streckgrenze,
S0 Anfangsquer- bleibender Dehnung
z. B. bei weichem Stahl Dehnung
schnitt der Probe
WF E Elastizitätsmodul
L – L0
Beispiel: 𝜀 = ______
​     ​ · 100 %

L0
Zugprobe, L0 = 125 mm; d0 = 25 mm 4
Rm Fm = 340 kN; Lu = 143 mm; Rm = ?; A = ?
Rp0,2 Bruchdehnung
erade

π · d02 ____________
π · (25 mm)2
S0 = ______
mm2

​​   ​​ 
 =   
​​   ​​  = 490,9 mm2
eraden

Lu – L0
4 4 A = ______
N

​     ​ · 100 %

zur

L0
Anfangsg

BM Rm = ___
Fm 340 000 N
​​   ​​  = ​​ __________2 
Spannung σz in

= 692,6 N/mm2 5
Parallelen

 ​​ 
Anfangsg

S0 490,9 mm
Brucheinschnürung
Lu – L0
A = ​​ _______
 ​​ 

· 100 % S0 – Su
Z = ______
​     ​ · 100 %

L0
S0
143 mm – 125 mm
0,2 A = ​​ __________________
       ​​· 100 % = 14,4 % 6
Dehnung ε in % 125 mm
Elastizitätsmodul
A Beanspruchung im
Spannungs-Dehnungs- Das Verhältnis der Streckgrenze Re bzw. Dehngrenze elastischen Bereich
Diagramm ohne ausgeprägte Rp0,2 zur Zugfestigkeit Rm gibt Aufschluss über den
𝜎z
E = ___
Streckgrenze, Wärmebehandlungszustand und die Anwendungs-
​   ​  ​ · 100 %
z. B. bei vergütetem Stahl möglichkeiten des Werkstoffs. 𝜀
7

Härteprüfung nach Vickers vgl. DIN EN ISO 6507-1: 2018-07


D Zweck: Härteprüfung für alle Metalle, besonders für Diagonale des Eindrucks
F dünne Proben geeignet.
d1 + d2
Durchführung: Eine Diamantpyramide mit quadra- d = _______
​      ​ 
136} tischer Grundfläche wird in den Probekörper einge- 2
drückt. Aus den Diagonalen d des Eindrucks kann die 8
Vickershärte HV bestimmt werden. Mindestdicke
F Prüfkraft
d Diagonale des Eindrucks t ≥ 1,5 · d
V 9
t

t Mindestdicke der Probe


Vickershärte
Beispiele für die Angabe der Vickershärte:

540 HV 1 / 20 HV = 0,1891 · ___


F​
​      
d2
650 HV 5 10

d2
d1

B Härtewert Prüfkraft F Einwirkdauer


Vickershärte 540 1 · 9,80665 N = 9,807 N Wertangabe: 20 s
Eindruck der Vickershärte 650 5 · 9,80665 N = 49,03 N ohne Angabe: 10 bis 15 s
Diamantpyramide
172
Fertigungsverfahren 1 Production Processes 1
Die Fertigungsprozesse sind in sechs Hauptgruppen zusammengefasst (vgl. DIN 8580). Merkmal der Einteilung ist der
Begriff Zusammenhalt von Teilchen eines festen oder zusammengesetzten Körpers. Oft müssen mehrere Fertigungs-
verfahren miteinander kombiniert werden, um fertige Produkte herzustellen.

Hauptgruppen

1. Urformen 2. Umformen 3. Trennen 4. Fügen 5. Beschichten 6. Stoffeigen-


schaften ändern

Spanende Schweißen
Fertigung
Press- Schmelz-
schweißen schweißen

geometrisch geometrisch Gasschmelz- Lichtbogen-


bestimmte unbestimmte schweißen schmelz-
Schneide Schneide schweißen

Drehen, Fräsen, Schleifen, Metall- Schutzgas-


Bohren, Reiben, Hohnen, Lichtbogen- schweißen
WF Hobeln, Stoßen, Läppen schweißen
Feilen, Sägen,
Schaben,
Räumen WIG 2 MIG 2 MAG 2

Hauptgruppe Fertigung Verfahren Bemerkungen

1. Urformen aus flüssigem Gießen, Fertigungsverfahren, bei


und/oder teigi- Druckgießen, denen aus formlosem
gem Zustand Thixoforming1 Stoff ein Werkstück und der
BM Zusammenhalt der Stoff-
aus festem Sintern, Pressen teilchen hergestellt werden.
Zusammenhalt schaffen

Zustand

aus gasförmi- Aufdampfen www.heunisch-guss.com


gem Zustand

aus ionisier- Galvanoformen Metall wird elektrolytisch


tem Zustand aus einem wässrigen Salz-
bad abgeschieden.
A Beschichten sehr komple-
xer Geometrien möglich.
Gussgehäuse
aus flüssigem auf Sprühkompaktieren Zur Herstellung von end-
festen Zustand konturnahen Bauteilen wird
Metallschmelze aus einer
Düse versprüht.

2. Umformen durch Zug Tiefen, Weiten, Längen, Fertigungsverfahren, oft


D Streckrichten als spanlose Formgebung
bezeichnet, in denen Werk-
durch Druck Schmieden, Walzen, Stau- stücke aus festen Rohteilen
chen, Freiformen, Strang- durch bleibende Formän-
pressen, Gesenkformen, derung plastisch erzeugt
Zusammenhalt beibehalten

Eindrücken, Durchdrücken werden. Voraussetzung ist


die plastische (bildsame)
durch Zug Tiefziehen, Durchziehen,
Verformbarkeit des Werk-
Gesenk-Schmiedeteil und Druck Kragenziehen, Drücken,
stoffes.
Knickbauchen, Innen-
V hochdruckweitstauchen Das Volumen des Rohteiles
entspricht dem Volumen
durch Schub Durchsetzen, Verdrehen, des Fertigteiles.
Verschieben
www.dew-stahl.com
durch Biegen Freies Biegen, Gesenk­
www.luitpoldhuette.de
biegen, Schwenkbiegen,
www.thyssenkrupp.com
Rollbiegen, Runden,
Wickeln
B durch Biegen Falten
Motorhaube
und Druck
1 2
Vereint die Vorteile des Gießens und des Schmiedens.     Siehe Fertigungsverfahren 3.
183
Drehzahlnomogramm
 Nomogram of Revolutions per Minute (rpm)
Die Bestimmung der Drehzahl (Umdrehungsfrequenz) n einer Werkzeugmaschine aus
dem Werkstückdurchmesser d (z. B. Drehen) bzw. dem Werkzeugdurchmesser d (z. B. Drehzahl
Bohren) und der gewählten Schnittgeschwindigkeit vc kann
v
• rechnerisch mithilfe Formel 1 n = ____
​  c   

• oder grafisch mit dem Drehzahlnomogramm erfolgen. π·d
1
Drehzahlnomogramme enthalten die an der Maschine einstellbaren Lastdrehzahlen.
Diese sind geometrisch gestuft. Bei stufenlosen Antrieben kann die ermittelte Drehzahl
genau eingestellt werden.

45 -1

40
mi 0

50

00
00

00
00

0
0

0
n

0
112
22
56

35

28

90
14

71
18

0 0
800

18 22 28 35 45 56
m/min
600

4 0 5
500
400

300
WF

0
200

0
14
180
160

90 112
140
120

Drehzahl n
100

71
90 BM
80

56
70

45
60
Schnittgeschwindigkeit vc

,5
50

35
40

,4 8
2
A
22
30

18
20
14
18
16
2
11,

14
12
10 D
9
8
7
6
5
4
V
3
4 5 6 7 8 9 10 15 20 30 40 50 60 80 100 150 200 mm 300 400
Durchmesser d

Drehzahlnomogramm mit logarithmisch geteilten Achsen


14 ​ ____  ​ 
m
vc
Berechnungsbeispiel: d = 100 mm; vc = 14 ​​ ____  ​​ ; n = ?;   n = ____
m
​​    ​ = ​​ ________ 
min
= 44,56 ____
1
 ​​  ​     ​ 
min π · d π · 0,1 m min B
d = 100 mm; vc = 14 ​​ ____  ​​ ; n = ?;   abgelesen: n ≈ 45 ____
m 1
Ablesebeispiel: ​     ​ 
min min
188
Drehen 1 Turning 1
Rautiefe in Abhängigkeit vom
Winkel am Drehmeißel
Eckenradius und vom Vorschub
A-A å Freiwinkel Rth  theoretische Rautiefe   r Eckenradius   f Vorschub
Z åH Freiwinkel der Beispiel: Theoretische Rautiefe1
Hauptschneide
©
Rth = 25 µm; r = 1,2 mm; f = ?

-
2
Rth = ____
​  f    
åN Freiwinkel der ________
Nebenschneide f ≈ ​​√ 8
  · r · Rth ​​  ​
+ ¿ Keilwinkel _____________________ 8 · r
© Spanwinkel = ​​√   
 8
  · 1,2 mm · 0,025 mm ​​= 0,5 mm 1
åH ¿ ™ Eckenwinkel 1
 ei kleinen Vorschüben weicht die gemessene Rautiefe von der
B
ç Einstellwinkel berechneten (theoretischen) Rautiefe ab.
der Hauptschneide
F
çN Einstellwinkel Schruppen Schlichten Feindrehen
der Nebenschneide Ecken-
Z ¬ Neigungswinkel radius Rth Rth Rth Rth Rth Rth
r Eckenradius r 100 µm 63 µm 25 µm 16 µm 6,3 µm 4 µm
X F Fase an Schneidkante in mm Vorschub f in mm je Umdrehung
-+
X
åN

A ¬ 0,4 0,57 0,45 0,28 0,2 0,14 0,1


çN
r

ç 0,8 0,80 0,63 0,4 0,3 0,2 0,16


™ A
1,2 1,0 0,8 0,5 0,4 0,25 0,2
WF 1,6 1,13 0,9 0,6 0,45 0,3 0,23
2,4 1,4 1,3 0,7 0,55 0,35 0,28

Schnittdaten für das Drehen mit Schnellarbeitsstahl2


Bearbei- HSS unbeschichtet HSS beschichtet3
Rm Härte
Werkstoffgruppe tungsbedin- vc f ap vc f
N/mm2 HB
gungen m/min mm mm m/min mm
Unlegierte und legierte leicht 70 0,1 0,5
BM Bau-, Einsatz- und < 500 < 150 mittel 55 0,5 3 –
Vergütungsstähle schwer 45 1,0 6
Unlegierte und legierte
leicht 60 0,1 0,5
Bau-, Einsatz-,
500 … 700 150 … 200 mittel 40 0,5 3 … 80
Vergütungs- und
schwer 30 1,0 6
Werkzeugstähle
Vergütungs- und bis
… 1180 > 200… 350 mittel – … 60
Nitrierstähle 1,0
A leicht 35 0,1 0,5 60
Gusseisen-Werkstoffe – < 250 mittel 30 0,3 3 50
schwer 20 0,6 6 35
Aluminium- leicht 180 0,3 3
– < 90 … 800
Legierungen schwer 120 0,6 6
leicht 125 0,3 3
Kupfer-Legierungen – – … 200
schwer 100 0,6 6
2
 Die angegebenen Richtwerte beziehen sich auf eine Standzeit von 15 Minuten. Die Hinweise der Werkzeugherstel-
D ler sind zu beachten.
3
  MitTiN/TiCN und TiAIN beschichtete HSS-Wendeschneidplatten.

Schnittdaten für das Drehen mit Schneidkeramik


Zugfestigkeit Schnitt- Schnitttiefe ap Vorschub f
Rm N/mm2 geschwin- mm mm
Werkstoffgruppe Schneidstoff
bzw. Härte digkeit vc
HB; HRC m/min Schruppen Schlichten Schruppen Schlichten
V 600 … 1 000 400
> 1,5 0,3 … 1 0,3 … 0,45 0,2 … 0,35
Oxidkeramik
Einsatz- und > 1 000 … 1 300 250 + Zinkoxid
Vergütungsstähle 600 … 900 250 Cermets
0,5 … 1,5 0,25 … 0,8 0,15 … 0,3 0,1 … 0,2
> 900 … 1 300 150 (TiC + TiN)

140 … 210 HB 600 Silicium-


nitride mit
Gusseisen > 210 … 240 HB 500 > 1,5 0,3 … 1 0,2 … 0,6 0,2 … 0,6 oxid. Zusatz-
schneid-
B > 240 … 280 HB 300 stoffen

Oxidkeramik
Gehärteter Stahl 48 … 67 HRC 130 0,1 … 0,7 0,2 … 0,15
+ TiC
203
Lichtbogenschweißen 1 Arc Welding 1
Umhüllte Stabelektroden für unlegierte Stähle und Feinkornbaustähle
 vgl. DIN EN ISO 2302: 2018-03

Bezeichnungsbeispiel: DIN EN ISO 2302 – A – E 46 3 1Ni B 54 H5

Norm-Nummer A: Schweißgut mit


Streckgrenze,
Kerbschlagarbeit 47 J
Kurzzeichen für umhüllte Stabelektrode
garantiert

Kennziffer für die mechanischen Kennzeichen für den Wasserstoffgehalt


Eigenschaften des Schweißgutes
Kennzeichen Wasserstoffgehalt
Mindest- in ml/100 g Schweißgut
Mindest- Zug-
Kenn- bruch-
streckgrenze festigkeit H 5  5
ziffer dehnung-
N/mm2 N/mm2 H 10 10
A in %
35 355 440 bis 570 22 H 15 15
38 380 470 bis 600 20 Kennziffer für die Schweißposition
42 420 500 bis 640 20 Kenn-
Schweißposition
46 460 530 bis 680 20 ziffer
1 Alle Positionen
WF
50 500 560 bis 720 18
Kennzeichen für die Kerbschlagarbeit des 2 Alle Positionen, außer Fallnaht
Schweißgutes 3 Stumpfnaht in Wannenposition, Kehl-
Kennbuchstabe/ Mindestkerbschlagarbeit naht in Wannen- u. Horizontalposition
Kennziffer 47 J bei 4 Stumpf- u. Kehlnaht in Wannenposition
Z keine Anforderungen 5 Für Fallnaht und wie Ziffer 3
A + 20 °C Kennziffer für Ausbringung und Stromart
BM
0 0 °C Kenn- Ausbrin-
Stromart
2 – 20 °C ziffer gung
3 – 30 °C 1 > 105 Wechsel- u. Gleichstrom
4 – 40 °C 2 > 105 Gleichstrom
5 – 50 °C 3 > 105 ≤ 125 Wechsel- u. Gleichstrom
6 – 60 °C 4 > 105 ≤ 125 Gleichstrom
5 > 125 ≤ 160 Wechsel- u. Gleichstrom
Hinweis: Ist eine Elektrode für eine bestimmte Tem- A
peratur geeignet, ist sie auch für jede höhere Tempe- 6 > 125 ≤ 160 Gleichstrom
ratur verwendbar.
7 > 160 Wechsel- u. Gleichstrom
Kurzzeichen für die chemische Zusammensetzung
8 > 160 Gleichstrom
des Schweißgutes
Chemische Zusammensetzung in % Kurzzeichen für den Umhüllungstyp
Legierungs-
kurzzeichen Mn Mo Ni Kurz-
Art der Umhüllung
zeichen
Kein Kurzz. 2,0 – –
Mo 1,4 0,3 bis 0,6 –
A sauerumhüllt D
MnMo >1,4 bis 2,0 0,3 bis 0,6 – C zelluloseumhüllt

1Ni 1,4 – 0,6 bis 1,2 R rutilumhüllt

2Ni 1,4 – 1,8 bis 2,6 RR dick-rutilumhüllt


3Ni 1,4 – >2,6 bis 3,8 RC rutilzellulose-umhüllt
Mn1Ni >1,4 bis 2,0 – 0,6 bis 1,2 RA rutilsauer-umhüllt
1NiMo 1,4 – 0,6 bis 1,2 RB rutilbasisch-umhüllt
V
Z Vereinbarte Zusammensetzung B basisch-umhüllt

⇒ DIN EN ISO 2303 – A – E 42 A RR 12: Schweißguteigenschaften: Mindeststreckgrenze = 420 N/mm2, Kerbschlagar-


beit bei 20 °C = 47 J; Umhüllungstyp: dick-rutil; Ausbringung > 105 %; für alle Schweißpositionen, außer für
Fallnähte (senkrechte Nähte).

Abmessungen umhüllter Stabelektroden vgl. DIN EN ISO 2302: 2018-03


Durchmesser Durchmesser Durchmesser
Länge 𝑙 im mm Länge 𝑙 im mm Länge 𝑙 im mm
d in mm d in mm d in mm B
2,0 225 250 300 350 3,2 300 350 400 450 5,0 350 400 450
2,5 – 250 300 350 4,0 – 350 450 450 6,0 350 400 450
218
Schaltungen mit Operationsverstärkern
 Circuits with Operational Amplifiers
Schaltung Formeln Spannungsverläufe

RK U1 ≈ 0
𝐼e · RK + Ua – U1 = 0
𝐼e · Re + U1 = Ue ue
¡e Re Ua = – 𝐼e · RK
- t
U1 Ue = 𝐼e · Re ⇒ Ua/Ue = – RK/Re
Ue +
Ua RK U
Ua = – ​___
​    ​ · Ue
 ​  Vu = ___
​  a   ​
Re Ue ua
1 2 t
Invertierer, Umkehrverstärker Minuszeichen bedeutet Invertieren.

RK U1 ≈ 0
Ue = 𝐼K · RQ
ue
Ua = 𝐼K · (RQ + RK)
¡K t
-
U1 Ua
___ R RK
+ ​   ​ ​ = 1 + ___
​  K  ​  Vu = 1 + ___
​    ​ 
Ue RQ RQ
Ue RQ Ua 3 4
ua
Pluszeichen am Symbol bedeutet
Nichtinvertieren.
Nichtinvertierer t

RK Ue1 = 𝐼e1 · Re1 + U1


Ue2 = 𝐼e2 · Re2 + U1 0
Re1 ue1 t
¡e1
U1 = RK (𝐼e1 + 𝐼e2) + Ua
BM ¡1 U1 ≈ 0; 𝐼1 ≈ 0
¡e2 Re2 - 0
U1 Ua = – RK (𝐼e1 + 𝐼e2) ue2 t
Ue1 Ue2 + Ub
RK RK
Ua Ua = – [​ ___  ​ · Ue1 + ___
​    ​ · Ue2
]
Re1 Re2 ua 0
t
5
Summierverstärker –U b

A RK U1 ≈ 0; 𝐼1 ≈ 0
Ue1 – Ue2 = 𝐼e1 · Re1 – 𝐼e2 · Re2 0
ue1 t
𝐼e1 = (Ue1 – Ua)/(Re1 + RK)
¡e1 Re1 ¡1 𝐼e2 = Ue2/(Re2 + RQ)
-
U1 RQ (Re1 + RK) RK ue2 0
​ ____________
    ​ · Ue2 – ​___
¡e2 Re2
+ Ua =  ​       ​  
· Ue1 t
Re1(Re2 + RQ) Re1 Ub
Ue1 Ue2 RQ Ua 6
ua 0
D t
–U b
Subtrahierverstärker

CK Für nicht sinusförmige Größen:

U
ΔUa = – _______
​  e   ​ 
· Δt
CK · Re ue
Re 7 t
V - Für sinusförmige Größen:
Ua~
____ XC
+ ​     ​​ = – ​​ ___ ​​  
Ue Ue~ Re
Ua
ua
_________
Ua~ = –   
​ 
1   ​· U
e~ t
Re · 𝜔 · CK
Integrierer 8

B 𝐼e Eingangsstrom, 𝐼K Kopplungsstrom, Re Eingangswiderstand, RK Rückkopplungswiderstand, RQ Querwiderstand,


U1 Spannung zwischen invertierendem und nicht invertierendem Eingang, Ua Ausgangsspannung, Ua~ Ausgangswech-
selspannung, Ue Eingangsspannung, Ue~ Eingangswechselspannung, Vu Spannungsverstärkungsfaktor, Xc kapazitiver
Blindwiderstand.
256
Ausführung von Installationsschaltungen
 Execution of Installation Circuits
Anlass, Begriff Erklärung Beispiel

Grundschaltungen Bei Installationsschaltungen wird in Prospekten


und Schaltungsbüchern meist nur der für den
L
Betriebsstrom wichtige Stromweg angegeben, PE
also z. B. vom Außenleiter L über Schalter und zusätzliche
Fehlerschutz Last zum Neutralleiter N. Die für den Fehlerschutz Ader
erforderlichen Leitungen sind oft nicht oder nur lose
teilweise angegeben. Klemme
Forderungen von • „In jedem Stromkreis muss ein Schutzleiter
DIN VDE 0100-410 vorhanden sein“.
• Bei Schutzklasse II: „Ein Schutzleiter muss in Dreiadriger Schalteranschluss
der gesamten Leitungsanlage mitgeführt wer-
den“. Ein nicht benötigter PE ist am Schalter an
einer festen oder in die Schalterdose einge-
Leiter für den Der PE wird deshalb oft bei der Grundschaltung legten (losen) Klemme zu befestigen und an
Fehlerschutz zu jeder Last und jeder Steckdose angegeben. der Abzweigdose an der PE-Klemme.

Die 2. Forderung legt nahe, den PE bei Schalter- N


Mehraderleitung, leitungen mitzuführen. Das ist bei Mehraderlei- E1
Aderleitung tungen mit PE gegeben, während bei Aderleitun-
PE
gen der PE als weitere Ader eingezogen werden L
muss.
Ader
Lagerhaltung des Die Anzahl der vorzuhaltenden Leitungen sollte unbe-
Materials wegen der Kosten möglichst niedrig bleiben. So nutzt
wird in vielen Betrieben die Aderzahl von vorrä- Q1
tigen Mehraderleitungen auf 3 und 5 beschränkt.
BM grüngelbe Ader, Dabei ist eine Ader grüngelb, also nur als PE, PB
blaue Ader oder Erde verwendbar. Die blaue Ader kann als N
verwendet werden oder anderweitig, nicht aber X1
als PE oder PEN.
Ausschaltung mit fünfadriger
dreiadrige Leitung Für die Leitung zu einem Ausschalter oder Taster Schalterleitung und Steckdose
anstelle einer zwei- kann eine dreiadrige Leitung verwendet werden,
adrigen wobei die grüngelbe Ader am Ausschalter bzw.
PE
N
L

Taster nicht zur Stromleitung angeschlossen


A werden darf.

PE erleichtert die Ein PE in der Schalterleitung dient der Überwa-


Überwachung chung der Leitungsanlage. Der PE ermöglicht
z. B. die Messung des Isolationswiderstandes.

RCD verhindert Die missbräuchliche Verwendung des PE als


Missbrauch PEN-Leiter wird verhindert, wenn der Fehler-
schutz durch Abschaltung mittels RCD erfolgt.
D
fünfadrige Leitung Ermöglicht bei der Ausschaltung eine Steckdose
anstelle von und außerdem die  Verwendung des  Ausschalters
drei­adriger als Kontrollschalter. Eine übrig bleibende Ader ist
an eine zusätzliche lose Klemme zu legen oder
Serienschaltung mit fünfadriger
zu isolieren, sofern keine Klemme verfügbar ist.
Schalterleitung und Steckdose.

Bei der üblichen Wechselschaltung ermög-


L
PE
N

lichen fünfadrige Schalterleitungen eine


V Steckdose nur unter dem Schalter, der an
L angeschlossen ist. Als Kontrollschalter ist
X2 nur der Schalter möglich, an den der Schal-
terdraht angeschlossen ist. Dasselbe gilt für
die Wechselschalter einer Kreuzschaltung.
Die Sparwechselschaltung erlaubt bei fünf­
adrigen Schalterleitungen unter jedem
X1 Q2 X3 Schalter eine Steckdose. Dabei geht der
B Q1 E1
Außenleiter bei beiden Schaltern zu einem
Anschluss für Korrespondierende (Schalter
verbindende Leiter).
Sparwechselschaltung mit Steckdosen an beiden Schaltern
275
TIA-Portal
 TIA Portal
Merkmal Erklärung Bemerkungen

Anwendung Das TIA-Portal (Totally Integrated Auto- STEP 7, C/C ++


TIA-Portal mation) dient zum Verwalten und Entwi- Cloud
ckeln von Automatisierungsprojekten. TIA-Portal
Bestandteile sind SPS-Programmierung, SPS
SIMATIC Steuerung
Visualisierung von Steuerungs- und
STEP 7 Maschinenachsen
Regelungsprozessen, Parametrierung SIMOTION
elektrischer Antriebssysteme sowie Prozessvisuali-
deren Regelungen. sierung SIMATIC Motor-
WIN CC steuerung
Energiever- SIMOCODE
teilung SIMATIC
Regelung Energy Manager
Schaltgeräte
Antriebe
SIRIUS
SINAMICS

www.siemens.com Systemintegration mittels TIA-Portal

Multi-User- Mehrere Benutzer (User) können gleich-


Projekt auf Server
Engineering zeitig an gleichen Projekten arbeiten. Die TIA
Projektverwaltung liegt z.  B. auf einem
zentralen Server. Die Anwender arbei- Änderungen aktualisierte
ten unabhängig voneinander an loka- speichern Daten
len Geräten über das TIA-Portal mit den
vom zentralen Server verwalteten Daten.
Lokale Daten
Einchecken Über die lokalen Geräte vorgenomme FB FB
Änderungen werden durch Einchecken
(Anmelden) in den Server übertragen FC FC
und bei anderen Bearbeitern zum Über-
nehmen angezeigt. Paralleles Arbeiten über das TIA-Portal
BM
Program- Programmierung KOP, FUP, AWL, SCL Programmieren mit Variablen (symbolische Adressie-
mierarten und Graph für Steuerungen SIMATIC S7 rung) → bessere Lesbarkeit, globales Verwenden.
mit STEP 7. C/C++ ist integrierbar. Merker und absolute Adressen sind im Ablaufprogramm
nicht programmierbar.

Ablauf der • Vereinbarung der SPS (PLC)-Variablen Die PLC-Variablentabelle enthält die Variablennamen,
Programmie- in der PLC-Variablentabelle. Datentypen und Adressen der Variablen.
rung (nach • Bausteine erstellen, → Organisations- Beispiel: Variablenname, Datentyp, Adresse → EIN, Bool,
Projekt­ bausteine, Funktionsbausteine, Funk­ %E2.4 (% für absolute Adresse). A
anlage, tionen.
Hardware- • Bausteinschnittstellen vereinbaren, Den Bausteinen müssen die jeweiligen Datenbausteine
auswahl) d. h. Eingangsvariablen, Ausgangsva- zugeordnet werden.
riablen festlegen (deklarieren).
• Bausteine programmieren. Mittels Beobachtungstabelle sind die Speicherinhalte der
• Bausteinaufrufe ggf. im OB1 (MAIN). Adressbereiche beim Programmtest ansehbar.

Allgemeine Ganzzahl (Integer, Int) von 8 bit bis 64 bit UInt, SInt, USInt, UDInt, ULInt, LInt.
Datentypen Breite, Gleitpunktzahl (Real) mit 32 bit Real, LReal.
D
oder 64 bit Breite, Wort (Word) von 16 bit DWord, LWord.
Siehe auch bis 64 bit Breite. Datentypen für System- U unsigned, S signed, L long, D double.
Seite 282 zeit, Zeiten mit 64 bit Breite. Ferner Daten- Date, Date-Time-Long, Time, LTime.
typen Bool, Char, String. WChar, WString für Unicode-Zeichen, W wide.
Datentyp Kann mit Variablen verschiedener Daten- Anwendung z. B. als Eingangs-, Ausgangsparameter von
Variant typen umgehen. Anweisungen zum Datenaustausch.
Datentyp Umfasst Datenstruktur mit Elementen Die Definition der Datenstruktur erfolgt im entsprechen-
Struct verschiedener Datentypen. den Baustein. V
PLC-Daten­ Dient zum Zusammenfassen von zusam- Die Definition erfolgt zentral im Ordner PLC-Datentypen
typ mengehörigen Daten, z. B. Drehrichtung, des TIA-Portals. Zentrales Ändern möglich.
Sollwerte Drehzahl, Temperatur.

Besondere CALCULATE für mathematische Berech- Beispiele sind Grundrechenarten, trigonometrische Funk-
Anwei- nungen. tionen, Runden, Logarithmus.
sungen RUNTIME zum Messen der Programm- Es können auch minimale, maximale Baustein-Laufzeiten
laufzeit eines Bausteins. ermittelt werden.

Bibliotheken Zu unterscheiden Projekt-Bibliothek und Projektbibliothek ist Bestandteil eines Projektes und wird
B
Globale Bibliothek für z. B. Anweisungen mit diesem Projekt verwaltet. Wiederverwendung nur
und Funktionen. innerhalb dieses Projektes möglich.
290
Netze der Energietechnik Mains of Energy Engineering
Netzformen (Topologie)
Art Kennzeichen Anwendung Vorteile und Nachteile

Die Energieversorgung ver- In Mittel- und Niederspan- Hoher Spannungsfall am


teilt sich strahlenförmig von nungsnetzen. Ende der Leitung. Große
einem gemeinsamen Ein- Zur Energieversorgung von ­Spannungsschwankungen
speisepunkt aus. An jedem Reihendörfern oder Sied- abhängig von den An­
Strahl sind ein oder mehre- lungen in engen Tälern. schlusswerten der Verbrau-
re Verbraucher angeschlos- cher. Sichere Energiever-
sen. sorgung ist nicht gewähr-
Strahlennetz leistet. Große Leiterquer-
schnitte sind erforderlich.

Das Ende eines Versor- Bei flächenförmiger Anord- Aufwendiger als das Strahl-
gungsstrahls wird an den nung weniger Verbraucher, ennetz, da Rückführung
Einspeisepunkt zurückge- die weit auseinander liegen, erforderlich. Größerer Auf-
führt. Mehrere Einspeisun- z. B. Aussiedlerhöfe oder wand am Einspeisepunkt.
gen sind möglich. verteilte Indus­trieanlagen. Hohe Versorgungssicher-
Mittel- und Niederspan- heit, da von beiden Seiten
nungsnetze. eingespeist werden kann,
Ringnetz falls in einem Teilstück eine
Störung vorliegt.

Mehrere Einspeisepunkte. Für Hoch-, Mittel- und Nie- Hohe Spannungskonstanz.


Diagonalverbindungen ver- derspannungsanlagen. Ver- Kleine Leitungsverluste.
sorgen die in der Masche sorgung von Großstädten. Große Versorgungssicher-
liegenden Verbraucheranla- heit. Hoher Aufwand für
gen. Schutzgeräte und Netz-
schalteinrichtungen durch
hohe Kurzschlussströme.
Maschennetz

Unterscheidung nach Spannung


Bemessungs- Spannweite
Bezeichnung Anwendung Mastbauart
spannung in kV in m
Niederspannungsnetz 0,23/0,4 Energieversorgung von Wohnun- Holz, 40 bis 80
gen, Gewerbebetrieben und Land- Beton,
wirtschaft. Stahlrohr
A
Mittelspannungsnetz 6, 10, 20, 30, Energieversorgung von Ortsnetz­sta­ Holz, 80 bis 220
60 (66, 69) tionen, Industriebetrieben und gro- Beton,
ßen Wohneinheiten. Regionalnetz. Stahlgitter
Hochspannungsnetz 1 110, 220, 380 Energieversorgung von Großstäd- Stahlgitter, 200 bis 350
ten, großen Industriebetrieben. Stahlbeton
Kraftwerksverbund.
Hochspannungsnetz 2 500, 750 Energieübertragung über große Stahlgitter, bis 750
D (Höchstspannungsnetz) Strecken, z. B. von Offshore-Wind­ Stahlbeton
HGÜ energie-Anlagen zum Verbundnetz.

Unterscheidung nach Leitungsart


Bezeichnung Spannungsbereich Anwendung Bemerkungen
Freileitungsnetz Alte Anlagen u. Erweiterun-
Niederspannung Ortsnetze gen. Billiger als Kabelnetze.
V Regionale und überregionale Preisgünstiger als Kabel-
Mittelspannung Energieversorgung. netz.
Europäisches Ver­bundnetz zur Weniger Verluste.
Hochspannung ­Absicherung nationaler Versorgung. Kleinere Kapazität.
Leicht überwachbar.
Kabelnetz Kunststoffisolierte Kabel
Niederspannung Ortsnetze (PVC oder VPE)
Verbindungskabel zu den Umspann- Anlagen bis 1980 erstellt: bis
B Mittelspannung stationen in Ortsnetzen oder großen 60 kV Massekabel, darüber
Industrieanlagen. Gasdruck- und Öldruckkabel.
Hochspannung Über 110 kV sind nur kurze Verbin- Neue Anlagen:
dungsstrecken möglich. Meist VPE-Kabel.
300
Stromrichter, Gleichrichter Converters, Rectifiers
Benennung Schaltplan Spannungsverlauf Formeln Bemerkungen

T P T/Pd = 3,1 Belastung mit Gegen-


Ohne C: spannung, z. B. mit C,
Udi/U1 = 0,45 verdoppelt die Sperr-
Einwegschaltung U1 mit C spannung.
u Mit C:
E1 Udi/U1 = 1,41
¡d ohne C
𝐼Z = 𝐼d
udi
- + t

Udi/U1 = 0,45 Transformator muss


T
Zweipuls- P T/Pd = 1,5 einen Mittel­abgriff
Mittelpunkt­ U1 𝐼Z = 𝐼d/2 haben.
schaltung ¡d u
M2
- udi + t

T Udi/U1 = 0,676 Im Sternpunktleiter


Dreipuls- P T/Pd = 1,5 fließt der gesamte
Mittelpunkt­ 𝐼Z = 𝐼d/3 Gleichstrom.
schaltung u
(Sternschaltung)
U1
¡d
M3 udi
- + t

T Für niedrige Span-


nungen (< 5 V) weni-
Zweipuls- U1 Udi/U1 = 0,9 ger geeignet, weil Ud
Brückenschaltung P T/Pd = 1,23 um das Doppelte der
u
B2 ¡d 𝐼Z = 𝐼d/2 Schleusenspannung
udi kleiner ist als Udi.
- + t
Dadurch wäre der Wir-
kungsgrad klein.
T
Anmerkung:
Sechspuls- Udi/U1 = 1,35 Gleichrichter-Bauele-
Brückenschaltung U1 P T/Pd = 1,1 mente sind Schaltun­
B6 u gen mit einzelnen
𝐼Z = 𝐼d/3
A ¡d udi Bau­elementen zu
- + t bevorzugen.

Sperrspannung ist
T
gleich der Summe
Einpuls-
U1 Udi/U1 = 2,82 von der abgegebenen
Verdopplerschaltung
u P T/Pd = 1,55 Gleichspannung Ud
D1
𝐼Z = 𝐼d und Anschlusswech-
(Ladungspumpe) ¡d selspannung.
udi
D - + t

T
Zweipuls-
U1 Udi/U1 = 2,82
Verdopplerschaltung
D2 P T/Pd = 1,55
u
𝐼Z = 𝐼d
(Ladungspumpe) ¡d udi
- + t

V Die ungesteuerten (fremdgeführten) Schaltungen E1, M2, M3, B2 und B6 werden zu gesteuer-
ten Stromrichterschaltungen, wenn Dioden durch IGBTs oder Einrichtungsthyristoren ersetzt
Gesteuerte werden. Dabei gilt für die Schaltungen:
Stromrichter-
Bei voll gesteuerten Schaltungen (Kennzeichen C) sind in E1, M2, M3, B2 und B6 alle Dioden
schaltungen,
ersetzt durch IGBTs oder Einrichtungsthyristoren.
z. B. B2C, B2H
Bei halbgesteuerten Schaltungen (Kennzeichen H) sind in B2 und B6 die Hälfte der Dioden
ersetzt durch IGBTs oder Einrichtungsthyristoren.

C Kapazität PT Transformatorbauleistung U1 Anschlussspannung


B 𝐼d Gleichstrom T Periodendauer Ud Gleichspannung
𝐼Z Stromstärke im Zweig t Zeit Udi ideelle Leerlauf-
Pd Gleichstromleistung u Spannung Gleichspannung
312
Bauformen von drehenden elektrischen Maschinen
 Types of Construction of Rotating Electrical Machines    vgl. DIN EN 60034-7
Erklärung Erklärung Erklärung
Bild IM-Code I Bild IM-Code I Bild IM-Code I
IM-Code II IM-Code II IM-Code II

Maschinen ohne Lager Wie IM B35, aber Wie IM VI, aber


ohne Füße Wellenende oben
Ohne Welle,
Füße hochgezogen

A2, IM 5510 IM B10, IM 4001


IM V2, IM 3231
Maschinen mit Schild- Wie IM B34, aber
Wie IM V2, aber
ohne Füße
lagern für waagerechte mit Flansch oben
Anordnung B
IM B14, IM 3601
2 Schildlager,
1 freies Wellen- Wie IM B3, aber IM V3, IM 3031
ende ohne Lager auf Wie IM V3, aber
Antriebsseite Wellenende unten
IM B3, IM 1001
IM B15, IM 1201
Flanschmotor mit
Füßen Ohne Füße, ohne IM V4, IM 3211
Flansch (Einbau in
Rohr) Wie IM V15, aber
IM B35, IM 2001 ohne Flansch
IM B30, IM 9201
Wie IM B35, aber
kein Zugang von Maschinen mit
der Gehäuseseite
Schildlagern und/oder IM V5, IM 1011
IM B34, IM 2101 Stehlagern Wie IM V5, aber
2 Schildlager, Wellenende oben
Wie IM B35, aber
ohne Füße 1 Stehlager,
(Flanschanbau) Grundplatte
IM V6, IM 1031
IM B5, IM 3001 C2, IM 6010
1 Schildlager, ohne
Wie IM B3, aber für 2 Stehlager, mit Wälzlager am
Wandbefestigung; Füßen Wellenende
A Füße links

IM B6, IM 5051 IM V8, IM 9111


D9, IM 7201
Wie IM B3, aber für Wie IM VI, aber
Wandbefestigung; Maschinen für senk- Flansch in
Füße rechts rechte Anordnung V Gehäusenähe
Mit 2 Führungsla-
IM B7, IM 1061
gern, Flansch und
D Wie IM B3, aber für Wellenende unten,
IM V10, IM 4011

Deckenbefestigung Flansch in Ohne Füße, ohne


Lagernähe Flansch, zum
Einbau in Rohr
IM B8, IM 1071 IM V1, IM 3011

Wie IM B5, aber nur 2 Schildlager, IM V31, IM 9231


1 Schildlager Flansch unten, mit
Füßen zur Querlager oben,
V Wandbefestigung Kupplungsflansch
unten

IM B9, IM 9101 IM V15, IM 7201 W1, IM 8015

IM-Code I (alphanumerisch = Buchstabe + Zahl) IM-Code II (numerisch = nur Zahlen)


Grundzeichen: IM 1 + 2 Grundzeichen: 1 + 2 + 3 + 4
Buchstabe 1  : B
 mit Lagerschildern, Welle horizontal 1   Fußanbau, Flanschanbau, Lager (codiert)
V mit Lagerschildern, Welle vertikal
B 2   Befestigung, Lager
Bauformen mit A, C, D, W nur in alten Anlagen.
3   Lage Wellenende und Befestigung
Zahl 2  : codiert Lager, Befestigung, Wellenende 4   Art Wellenende
323
Kleinstantriebe 2 Microdrives 2
Getriebe von Kleinstmotoren
6 Oft sollen Kleinstmotoren ein größeres Stirnradgetriebe bestehen meist aus
4 3
1 2 Drehmoment abgeben als ihrer Baugrö- mehreren Stufen. Jede Stufe besteht
ße entspricht. Mechanische Getriebe aus der Paarung eines kleinen Zahnra-
setzen die Drehzahl herunter, das des mit einem großen. Das erste Zahn-
Drehmoment aber fast im umgekehrten rad ist direkt auf die Motorwelle gesetzt.
Verhältnis herauf. Je nach Stufenzahl sind Untersetzungen
Wird z. B. die Drehzahl auf 1/10 herabge- bis etwa 5 000 : 1 möglich.
Stirnradgetriebe setzt, steigt das Drehmoment auf das www.maxonmotor.com
10-Fache. Besonders große Unterset-
5 zungsverhältnisse bis 6 000 : 1 sind mit 8
10 7 Planetengetrieben möglich (siehe fol-
11
8
11 9 gende Seite). Diese besitzen mehrere 9
4 Planetenzahnräder, die um ein Sonnen-
23
1 zahnrad kreisen.
1 Abgangswelle, 2 Flansch, 3 Lager
Abgangswellie, 4 axiale Sicherung,
5 Zwischenplatte, 6 Zahnrad, 7 Motorrit-
zel, 8 Planetenräder, 9 Sonnenrad,
Planetengetriebe 10 Planetenträger, 11 Hohlrad Prinzip des Planetengetriebes

Getriebedaten
Typ ∅ Länge Getriebe- Moment Masse Unter- 1 1-stufig
in mm in mm art (je nach (je nach setzung
Länge) Länge) (je nach 2-stufig
in Nm in g Länge)

Wirkungsgrad
GP6  6 7 bis PG 0,002 bis 1,8 bis 3,9 : 1 bis 0,5 10-stufig
17,3 0,03 3,4 854 : 1

GS 16 11,8 bis SG 0,01 bis 9 bis 12,1 bis


16 K 20,8 0,03 11,7 5 752 : 1
0
Moment
GP 81 84 bis PG 20 bis 2 300 bis 3,7 : 1 bis
81 127 120 3 700 308 : 1 Wirkungsgradverlauf

Daten von Kleinstantrieben


Typ ∅ Länge Kom- Typen- Masse maximaler Schaltung zur Stromversorgung A
in in mm mutie- leistung in g Wirkungs-
mm rung in W grad in % www.maxonmotor.com
RE8  8 16 EB 0,5 4,1 68
RE13 13 19,2/21,6 EB 1,2 12/15 68/70 L _
4-Q-Servo-
RE13 13 31,4/33,8 EB 2,5 12–15 78/80 verstärker N
RE15 15 22,3 EB 1,6 20 71 bis 74
CLL
D
RE35 35 70,9 GB 90 340 66 bis 68 DC-Motor M
RE40 40 71 GB 150 480 83 bis 92
RE75 75 201,5 GB 250 2 800 77 bis 84
EC6  6 21 BL 1,2 2,8 41 bis 50
EC16 16 40,2 BL 15 34 67 bis 68 L _
4-Q-EC-Servo-
verstärker N V
EC22 22 bis 67,7 BL bis 50 85 bis 73 bis 86 3_
130
EC6 flach 6 2,2 BL 0,03 0,32 –
EC14 flach 13,6 11,7 BL 1,5 8,5 39,4
EC20 flach 20 9,5 BL 3 15 62,5 EC-Motor

EC90 flach 90 27,1 BL 90 648 86


BL bürstenlos EC elektronisch kommutiert RE Rotor, eisenlos (rare earth) B
CLL Capacitor Long Life GB Grafitbürsten SG, GS Stirnradgetriebe
DC Gleichstrom K Kunststoffausführung Q Quadrant
EB Edelmetallbürsten PG, GP Planetengetriebe
327
Linearmotoren
 Linear Motors
Aufbau, Bezeichnung Wirkungsweise Bemerkungen
Richtung des Drehfeldes Linearmotoren sind Antriebs- Als Motorprinzipien werden
maschinen, die eine lineare Asynchron-Linearmotoren,
Richtung des Wanderfeldes (gerade) Bewegungskraft her- permanenterregte Synchron-
N S
vorrufen. Lineare Maschinen Linearmotoren und Gleich-
N

besitzen fast die gleichen Bau- strom-Linearmotoren verwen-


S
S N

S N S N S N S N S N komponenten wie herkömmli- det. Bei linearen Maschinen


che Elektromotoren. Sie unter- muss man zwischen zwei Aus-
Schnitt Abwicklung
scheiden sich lediglich in ihrem führungsmöglicheiten unter-
Entstehung des Linearmotors aus dem Kurz- geometrischen Aufbau. scheiden:
schlussläufermotor
Langstatorbauweise:
Normale Elektromotoren besit-
Induktor 1 zen einen Ständer und einen Wird der Ständer längs der
L11 L12 L13 L11 L12 L13 Strecke verlegt, so spricht
sich darin drehenden Läufer.
Läufer Zum Verständnis des Linear- man bei Linearmotoren von
motors denkt man sich den der Langstatorbauweise. Hier
Ständer eines Drehstrommo- wird der Stator direkt mit einer
tors am Umfang aufgeschnit- Drehstromquelle versorgt, so­­
ten und gestreckt. Wird die in dass bewegte Kontakte zum
eine Ebene gestreckte Dreh- Läufer vollständig entfallen.
L21 L22 L23 L21 L22 L23 stromwicklung mit Drehstrom
Induktor 2 gespeist, so bewegt sich das Kurzstatorbauweise:
Wechselstrom-Linearmotor mit Magnetfeld in eine Richtung. Wird der Rotor längs der Stre-
zwei Induktoren Somit wird die elektrische cke verlegt, so spricht man von
Energie direkt in eine lineare der Kurzstatorbauweise. Bei
Bewegung umgewandelt. dieser Variante werden Schleif-
ringe, die den bewegten Stän-
Sensorelektronik mit
Mikroprozessor der mit elektrischer Energie
Statt eines Drehfeldes entsteht versorgen, benötigt.
also ein Wanderfeld.
Statorwindungen Linearmotoren werden in
unterschiedlichen Anwen-
Während der Läufer eines
dungen eingesetzt und lösen
Asynchron-Linearmotors aus
Aufgaben, die zuvor mit Pneu-
einer leitenden Metallplatte
matikzylindern, Servomotoren
besteht, besitzt der Läufer
oder mechanischen Kurven-
eines Synchron-Linearmotors
scheiben gelöst wurden.
Elektro- oder Permanentmag-
Läufer mit Magneten nete.
Vorteile von Linearmotoren:
Schnittmodell eines Synchron- A
Linearmotors •  hohe Geschwindigkeiten und
Beschleunigungen,
Gleichstrom-Linearmotoren •  dynamische und präzise
Eisenjoch
besitzen ein mit Gleichstrom Positionierung der Last,
S durchflossenes Spulensystem •  hohe Dauerkräfte,
und Permanentmagnete. Der
N •  überlastsicher,
Magnet Gleichstrom muss bei Bewe-
gungsänderung umgepolt •  keine Haft- und Gleitreibung,
werden. •  geringer Verschleiß,
D
Bei der Gleichpolausführung •  hohe Energieausbeute,
sind die Dauermagnete im Sta- •  hohe Verfügbarkeit.
tor und die Spulen im Läufer
Spule Eisenrückschluss angebracht (Stromzuführung Nachteile des Linearmotors:
über Schleppkabel, Schleifkon- •  hohe Kosten (Betriebskos-
Gleichtrom-Linearmotor in Gleichpolausführung takte). ten der Anlage können aber
geringer sein),
Bei der Wechselpolausführung
Ï2 ist die Anordnung umgekehrt •  sensibler und aufwendiger
(keine Stromzuführung zu bezüglich der Regelung, V
beweglichen Teilen). •  wenige Möglichkeiten zur
Kraftübersetzung.
Ï1 ¡2 Linearmotoren werden über
ein Motorkabel zusammen mit
der zugehörigen Regelelektro- Typische Anwendungen:
nik betrieben. Ein Lagemess- • Transport- und Positionier-
system misst und überwacht systeme,
¡1 die aktuelle Position des Line- •  Magnetschwebebahn,
armotors nicht nur im Still- •  Automatisierungstechnik. B
stand, sondern auch während
Gleichstrom-Linearmotor in Wechselpolausfüh- der Bewegung.
rung (obere Polbleche angehoben dargestellt)
330
Wahl des Antriebsmotors Selection of the Drive Motor
Wichtige Motorarten für Antriebe
Art Vorteile Nachteile
Drehstrom- Wartungsarm, robust, preiswert, Großer Einschaltstrom. Drehzahl beim polumschaltbaren
Kurzschlussläufer funkstörfrei. Motor in 2 (selten in 3 oder 4) Stufen steuerbar. Sonst nur
über Umrichter steuerbar.
Synchronmotor Konstante Drehzahl. Drehmoment Drehzahl über Umrichter steuerbar, z. B. Zwischenkreis­
von Spannungsschwankung umrichter mit Pulsweitenmodulation.
wenig abhängig. Bei Permanent- Moderner Antriebsmotor mit angebautem Umrichter für
magneten großer Wirkungsgrad AC, 3AC und DC. Reluktanzmotor bis IE5.
bis IE5.
Drehstrom- Sehr großes Anzugsmoment bei Anlasser erforderlich, Kohlebürsten brauchen Wartung.
Schleifringläufer kleinem Anlaufstrom. Drehzahl Im Betrieb Bürstenfeuer. Gesteuerte Drehzahl ist lastab-
beschränkt steuerbar. hängig.
Fremderregter Drehzahl sehr gut steuerbar. Gleichstrom nötig. Erfordert sorgfältige Wartung. An-
Motor Nutzbremsung unter Energierück- lasseinrichtung, z. B. steuerbarer Gleichrichter, notwen-
für Gleichstrom lieferung möglich. Häufiges dig. Teuer in der Anschaffung. Im Betrieb Bürstenfeuer.
Einschalten möglich.
Reihenschluss­ Sehr großes Anzugsmoment. Mit Wie bei den anderen Gleichstrommotoren.
motor geblechtem Ständer Universal- Ferner: Geht im Leerlauf durch, daher sind Riementrieb
für Gleichstrom motor (für Gleich- und oder Kettentrieb unzulässig. Drehzahl ist stark lastabhän-
Wechselstrom geeignet). gig.

Motordaten für Antriebe


Art der Motor- Betriebs- Bem.leis- Art der Motor- Betriebs- Bem.leis-
Arbeitsmaschine art art tung in kW Arbeitsmaschine art art tung in kW
Aufzüge S2 0,55 bis 1,1 Lüfter Dk, S, S1 bis 1,1
Speiseaufzug Dk, 30 min Dkp
sonstige Aufzüge mit Dkp S2 2,2 bis 11
Gegengewicht 60 min Metallbearbei-
tungsmaschinen
Baumaschinen Bohrmaschine Dk, S1 0,12 bis 5,5
Betonmischmaschine Dk S1 3 bis 7,5 Drehmaschine Dkp, 0,55 bis 45
Fräsmaschine S 0,75 bis 45
Hebezeuge Kaltsäge 1,1 bis 7,5
Kran, Hubwerk Dk, S3 3 bis 30
A Kranfahrwerk S 60 % ED 4 bis 15
Schlagschere 1,1 bis 11
Schleifbock 1 bis 3
Drehwerk 40 % ED 0,75 bis 5,5
Nahrungsmittel­
Holzbearbeitungs- maschinen
maschinen Fleischwolf Dk, S1 0,75 bis 5,5
Bandsäge Dk, S1 2,2 bis 5,5 Teigknetmaschine S 1,1 bis 7,7
Hobelmaschine Dkp, 3 bis 15
Fräsmaschine S 3 bis 11 Pumpen Sy, S 1,
Kreissäge 4 bis 15 Kolben- und Dk, selten 0,12 bis 200
D Kreiselpumpe S S2
Landwirtschafts­
maschinen Textilmaschinen
Gebläsehäcksel­ Spinnereimaschine Dk, S1 0,55 bis 3
maschine Dk S1 15 bis 22 Webmaschine S, 0,25 bis 5,5
Heubelüfter 4 bis 11 Flachstrick- Sy 0,55 bis 1,1
Melkmaschine 1,1 bis 2,2 maschine

Dk Drehstromkurzschlussläufer; Dkp Drehstromkurzschlussläufer, polumschaltbar; S über Stromrichter gespeister


Drehstrommotor oder Stromwendermotor für Gleichstrom; Sy Synchronmotor. Betriebsarten Seite 309.
V
Vibrationsantriebe
Vibrationsantriebe verwendet man für Rüttler, Förderer, Sortierer, Entwässerer, Siebe.
Motor Unwuchtmasse Vibrations- Vibrations-
frequenz frequenz
50Hz 50Hz 50Hz 100Hz
_

B
_

  Kreisrüttler    Pendelrüttler Elektromagnetischer Vibrator Schaltungen für 50 Hz und 100 Hz


368
Stromversorgung elektronischer Geräte
 Power Supply for Electronic Devices
Name Erklärung Schaltung, Bemerkungen

Linearer Lineare Spannungsregler geben eine fast konstan- 2 3


Span- te Ausgangsspannung U2 ab, auch bei sich ändern- LM 317
nungs- der Eingangsspannung U1 und Last. Die Regelung R1 ¡v

1
regler erfolgt durch Ändern des Spannungsfalls vom 240 Ø
Regler, z. B. bei zunehmendem Laststrom durch 0,1 ’F
+ Ua
R2 1 ’F
abnehmenden Spannungsfall. Die Regler beste-
hen aus mit Kondensatoren und Widerständen Ue = 28 V 5 kØ
beschalteten ICs. Da U1 größer als U2 sein muss,
ist der Wirkungsgrad klein.
Einstellbarer Spannungsregler 1,2 V bis 25 V

Netzteil mit Das Netzteil besteht im Prinzip aus einem Trans-


linearem formator, einer Gleichrichterschaltung, einem AC
Span- Ladekondensator und dem Spannungsregler. Der 42V
nungs- Ladekondensator CL wird immer dann nachge- einstellbarer Ua
CL Spannungsregler
regler laden, wenn die Gleichrichterspannung die Kon-
densatorspannung übersteigt. Der Netzstrom ist
nicht sinusförmig und enthält starke Oberschwin-
gungen. Nach EN 61000 nur zulässig bis Bemes- Prinzipschaltung eines Netzteils mit linearem
sungsleistung 75 W. Spannungsregler

Schalt- Schaltregler bzw. Schaltnetzteile arbeiten mit Ener- L1


regler, giespeicherung in Kondensatoren und Spulen. Die AC Q1
Netzspannung wird gleichgerichtet und über Q1 230 V
und L1 an C2 gelegt. Die Schaltspannung von Q1 K1
Schaltnetz- wird durch K1 auf Ua geregelt. Sobald diese an C2 R1 C2
teil ohne erreicht ist, öffnet Q1. Die Last wird über R1, L1, C2 C1 Ua
PFC weiter versorgt, bis die Spannung an C2 abnimmt
(PFC von und Q1 leitet. Wirkungsgrade bis 0,92, jedoch ist
Power wegen C1 und C2 der Netzstrom nicht sinusför-
Factor mig. Nur zulässig bis Bemessungsleistung 75 W.
Correction) Prinzipschaltung eines Netzteils mit Sperrwandler
(Schaltnetzteil)

Schaltnetz- Das Schaltnetzteil mit PFC enthält einen Sperr-


teil mit PFC wandler aus L1, elektronischen Schalter Q1 und R1.
Schließt Q1, nimmt L1 Strom auf und lädt sein u ud
(Schaltnetz- Magnetfeld auf. Öffnet Q1, so wird in L1 eine Span- u, i i
A teil mit nung induziert, die über R1 den Ladekondensator
t
Leistungs- C2 auflädt. Man nennt den Sperrwandler Hoch-
faktor- setzsteller oder Boost-Converter (engl. to boost =
Korrektur) hochschieben). Q1 kann mit hoher Frequenz in
PWM (Pulsweitenmodulation) so angesteuert wer-
Netzstrom bei Gerät mit Gleichrichter und Glät-
den, dass der Gleichrichter einen Strom aufnimmt,
tungskondensator ohne PFC
dessen Sinuslinie gegen die Spannung keine Pha-
senverschiebung hat. Es erfolgt also Leistungsfak-
tor-Korrektur PFC. Die Ansteuerung von Q1 erfolgt ¡1
D durch einen PWM-PFC-IC. PFC ist für elektrische
L1 R1
Geräte über 75 W bis 16 A je Leiter erforderlich, U1
nicht bei Anlagen mit Transformatorstation (DIN Q1
EN 61 000).
PWM- +
Stromver- Ein Sperrwandler erlaubt auch den Aufbau einer
C1 PFC-IC C2 Ua
sorgung Stromversorgung für den Weitbereichs-Eingang
mit (Eingang mit verschiedenen Eingangsspannun-
Weit­ gen). Die Bemessungs-Eingangsspannung von
Prinzipschaltung eines Schaltnetzteils mit PFC
bereichs- z. B. 110 V bis 260 V ergibt mit einer Schaltung B2U
V Eingangs- eine Bemessungs-Zwischenkreisspannung von
spannung DC 130 V bis 373 V. Mit einem Sperrwandler wird u1
und PFC diese Spannung mittels PWM über einen Trans-
Ua
formator und eine Gleichrichterschaltung auf eine
Spannung von DC 24 V heruntergesetzt. Die Rege-
u, i
lung erfolgt mittels eines PWM-IC, der von einem i1 t
analogen Spannungsregler am Ausgang ange-
steuert wird. Der Sperrwandler wird so lange an
Spannung gelegt, bis beim jeweiligen Laststrom
B die Ausgangsspannung DC 24 V beträgt. Eingangsspannung, Eingangsstrom und Aus-
Anwendung: Netzteile für Notebooks gangsspannung beim Schaltnetzteil mit PFC
www.deutronic.de
387
Sicherheitsfunktionen
 SF Safety Functions    vgl. EN IEC 61800-5-2
Funktion Erklärung Diagramme, Bemerkungen
1
STO Safe Torque Off. Bei der Sicherheitsfunktion
(SF) wird die Energieversorgung des Antriebs
sofort unterbrochen, der Antrieb ungesteuert M
(Stopp- t
stillgesetzt. Kein Erzeugen von Drehmoment
Kategorie
oder Bremsmoment, daher mechanische v
SK 0)
Bremse erforderlich. Anwendung bei NOT- t
Start SF
AUS.
Drehmoment und Geschwindigkeit bei STO

SS1 Safe Stop 1. Antrieb wird geregelt zum Still-


(SK 1) stand gebracht, dann Aktivieren von STO.
M
t
SS2 Safe Stop 2. Antrieb wird geregelt stillgesetzt
(SK 2) und im Stillstand geregelt. Stillstand wird optional
sicher überwacht. Kleine Lageänderung um v
den Sollwert ist erlaubt. Zwischenkreis von
Umrichtern wird nicht entladen, Antrieb ist Start SF t
sofort betriebsbereit. Darf nicht für NOT-HALT
eingesetzt werden. Drehmoment und Geschwindigkeit bei SS1

SOS Safe Operation Stop. Antrieb wird auf siche-


res Nicht-Verlassen einer Position überwacht.
M
Bewegung in definiertem Positionsbereich
t
erlaubt, andernfalls Abschalten nach z.  B.
STO. Es kann auf Stillstand oder Verbleiben in v
bestimmtem Positionsbereich überwacht wer-
den. Der Antrieb bleibt mit Energie versorgt, t
Drehmoment kann erhalten bleiben.
Pos
Start SF t
Drehmoment, Geschwindigkeit, Position bei SOS

SLS Safely Limited Speed. Antrieb wird auf Über-


schreiten einer Maximalgeschwindigkeit über- optional
wacht, andernfalls erfolgt Fehlerreaktion z. B. v
nach STO, SS1.
Start SF t
SSM Safe Speed Monitor. Überwachen auf Unter-
schreiten einer Minimalgeschwindigkeit. Geschwindigkeitsverlauf bei SLS A
SLP Safely Limited Position. Antrieb wird auf
Nicht-Überschreiten definierter Endlagen
überwacht → Endschalterfunktion. Pos

SP Safe Position. Über sicheren Feldbus werden


Positionsdaten des Antriebs zur Verfügung
gestellt, die von einer Sicherheitssteuerung
verwendbar sind, z. B. zur Endlagenüberwa- Start SF t D
chung, für positionsabhängiges Aktivieren von
Sicherheitsfunktionen. Positionsüberwachung bei SLP

SDI Safe Direction. Sichere Bewegungsrichtung, SDI kann z. B. zusammen mit SLS wirken, d. h. bei
Antrieb wird auf freigegebene Richtung über- Geschwindigkeitsüberwachung in einer Bewegungs-
wacht, z. B. Drehen im Uhrzeigersinn. richtung.

SBC/SBT Safe Brake Control/Safe BrakeTest. Beide Funk-


tionen werden meist gemeinsam eingesetzt. IS
V
SBC steuert eine Bremse an. Damit Sicherstel-
lung, dass z. B. angehobene Lasten nach STO t
nicht absinken. SBT testet die Bremse z. B. mit
Statorstrom. Bei Durchrutschen der Bremse Pos
wird Fehlerreaktion eingeleitet, z. B. Anfahren
einer sicheren Position. Start SBT (SS) Stopp SBT SS t
Bremsentest über Stomänderung (SBT)

1
 ie Sicherheitsfunktionen SF sind in Steuerungen oder Umrichtern realisiert. Sie dienen der Risikominimierung an
D
B
Maschinen, z. B. im Anlauf bei geöffneter Schutztüre.
𝐼S Statorstrom,  M Drehmoment,  Pos Position,  t Zeit,  v Geschwindigkeit

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