Sie sind auf Seite 1von 12

München Interview Hamburg

Referent: mit Erster Property-


Dr. jur. Anton Ostler Mark Tamburro, BrainDay®
SIBETH Partnerschaft Chariman am 1. September
Rechtsanwälte CoreNet Global 2008

Persönliche Ausgabe für Ralf Haase


zum 59. PropertyLunch® Düsseldorf am 26. August 2008

Das Auseinanderfallen von Kredit


und Kreditsicherheit – ändert sich die
Finanzierungslandschaft durch das
Risikobegrenzungsgesetz nachhaltig?
In dieser Ausgabe:
Aktuelle Nachrichten aus der Charts des Monats 5 Vorschau auf die Themen der
Immobilienwirtschaft der Region PropertyLunch®-Veranstaltungen
Schwellenländer entwickeln sich
Düsseldorf 2 und 7 im August 2008 10
zu Top-Investitionsstandorten 8
PropertyKöpfe®-Vorteilsangebote Web 2.0 in der Immobilienwirt- Redaktioneller
für plus-Mitglieder 4 schaft – Seminarveranstaltung 9 Inhalt
2

Der Referent
Dr. Anton Ostler, Jahrgang 1962, hat in München und London Jura und Betriebswirtschaftslehre studiert
sowie am Max-Planck-Institut für Gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht in München im Kartellrecht
promoviert. Er ist seit 1991 Fachanwalt für Steuerrecht, war Partner von Preu, Bohlig &
Partner, später bekannt als Seelig & Preu, Bohlig, und schließlich Gründungspartner von
FPS Fritze Paul Seelig. Seit 2006 ist er Partner von SIBETH, dort leitet er die Practice Group
Commercial, IP/IT.
Die Schwerpunkte der SIBETH Partnerschaft liegen im Bereich Corporate & Finance und Real
Estate sowie in allen Bereichen der steuerlichen Strukturierungsberatung. Das Beratungsan-
Dr. jur. gebot wird, nicht nur im Transaktionsgeschäft, sondern auch in der laufenden Betreuung
Anton Ostler langjähriger Mandanten, ergänzt durch den Bereich Commercial & IP/IT.
Für die Kanzlei sind knapp 70 Berater tätig, sie korrespondieren und verhandeln u.a. in Eng-
lisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Schwedisch und Russisch. Insbesondere in den Bereichen Erneuer-
bare Energien, Hospitality, Projektentwicklung und Automotive sowie Medizintechnik weist die Kanzlei
besondere Expertise aus.

Gewerbegebiet Theodorstraße in Rath lockt neue Unternehmen


Nach Eröffnung der neuen BMW-Niederlassung in der Theodorstraße in Rath, zieht es nun auch andere
Unternehmen an den Standort. Die einst uninteressante Ecke Düsseldorfs ist zu einem neuen Anziehungs-
punkt vieler Unternehmen geworden. Die Nähe zu den Autobahnen 44, 46 und 52, sowie die Nähe zum
Flughafen lockt neue Investoren. Die neue Hoberg & Driesch Zentrale, die auf einem 80.000 m² großen
Grundstück entsteht soll noch im Herbst diesen Jahres fertiggestellt werden. Der Theodor-
park hat bereits 15.500 m² voll vermietet.

Lone Star erhält IKB zum Schnäppchenpreis


Der Deal ist perfekt. Die KfW, die Hauptaktionärin der IKB, veräußert ihr vollständiges Aktienpaket in Höhe
von 90,8 % an den Finanzinvestor Lone Star, der sich damit gegen den zweiten Bieter, die RHJ Internatio-
nal, durchsetzt.
Details zum Verkaufspreis sind bislang noch nicht bekannt. Vorstandssprecher Wolfgang Kroh deutete
gegenüber den Medien aber bereits an, dass der Verkaufspreis jetzt allerdings unter dem gewünschten
Betrag von 800 Millionen Euro lag.
Laut des neuen Eigentümers soll die IKB fortgeführt werden. „Wir werden die bestehende Positionierung der
Bank als Mittelstandsbank stärken und konsequent ausbauen“, sagte der Deutschlandchef von Lone Star,
Karsten von Köller. Lone Star werde weiteres Eigenkapital in die IKB stecken und Risiken „umfassend“ über-
nehmen.
Für die KfW beliefen sich die bilanziellen Gesamtbelastungen aus der IKB-Krise zum 31. Dezember 2007 auf
7,2 Mrd. Euro. Mit Abschluss der Transaktion werden weitere bilanzielle Belastungen für die KfW entstehen,
die aber nach aktueller Bewertung nicht mehr als 10% der vorgenannten Kosten aus den Rettungsmaßnah-
men betragen.
Der Verkauf bedarf noch der Zustimmung des Verwaltungsrats der KfW sowie weiterer Genehmigungen,
etwa durch die BaFin und die Europäische Kommission. Das Closing des Vertrags wird bis
Oktober 2008 erfolgen.

Impressum
Herausgeber: BAUBILD Immobilienmarketing AG, Europa-Center, 10789 Berlin
Telefon: +49 (30) 254 93 250, Telefax: +49 (30) 254 93 251, eMail info@baubild.ag
Nachrichtenredaktion: Verlag property magazine Gerd Breil & Michaela Schroer GbR,
Claudiusweg 1, 59519 Möhnesee
3

Interview Mark Tamburro, Chairman CoreNet Global und Vize Präsident Workplace
Relations bei NOKIA
PROPERTY MAGAZINE: Herr Tamburro, als erster Nicht-Amerikaner sind Sie Chairman von CoreNet
Global geworden, war das auch ein strategischer Schritt?
Herr Tamburro: Wir wollen als CoreNet Global unsere internationale Präsenz
ausweiten. In diesem Sinn hatte meine Wahl sicher auch eine strategische
Komponente. Wir sind bereits neben den USA, Australien und Großbritannien beson-
ders in Asien sehr aktiv. Zudem wollen wir in Kontinentaleuropa neue Mitglieder
gewinnen. Vor diesem Hintergrund veranstalten wir in Berlin im September unseren
ersten Global Summit in Deutschland. Die Immobilienwirtschaft muss erkennen, dass
Mark es neben nationalen und lokalen Themen auch bedeutende globale Entwicklungen
Tamburro
gibt, wo wir voneinander lernen können. Ich selbst verantworte das globale
Immobilienmanagement von Nokia und weiß vor diesem Hintergrund, wie wichtig eine globale
Immobilenstrategie ist.
PROPERTY MAGAZINE: Wie sieht Ihre Strategie denn aus?
Herr Tamburro: Wie schon gesagt, wir als Nokia sehen einige globale Entwicklungen, wo wir unser
lokales Wissen auf globaler Ebene nutzen wollen. Zu diesen globalen Entwicklungen gehört neben
den Themen Klimawechsel, sorgsamer Umgang mit Energieressourcen und die Effizienz am Arbeits-
platz auch der Zugang zu Infrastruktur. Neben allen nationalen und regionalen Besonderheiten sind
dies die Immobilienwirtschaft weltweit bestimmende Themen, die uns als gesamtes Unternehmen
betreffen. Dies ist für Nokia eine enorme Herausforderung. Es ist unter anderem meine Aufgabe
diesen Wissenstransfer zu ermöglichen. In diesem Sinn gibt es zwischen uns und CoreNet Global
auch ein gemeinsames Interesse, wir beide arbeiten an diesem Wissenstransfer.
PROPERTY MAGAZINE: Bleiben wir beim Thema Effizienz am Arbeitsplatz, was sind da die
bestimmenden Themen?
Herr Tamburro: Die meisten Unternehmen stehen hier vor einem ähnlichen Feld von Herausforde-
rungen, die bedeutende immobilienwirtschaftliche Komponenten haben. Viele Geschäftsfelder
werden heute komplett outgesourced. Dies bringt neben den personellen Konsequenzen auch
organisatorische und damit räumliche Herausforderungen mit sich. Eine falsche Planung kann hier
sehr schnell zu Frustration führen, die sich ein Dienstleistungsunternehmen nicht leisten kann.
Die räumliche Aufteilung der Mitarbeiter hat auch immer eine kommunikative Funktion. Störungen
können hier schnell zu einem Produktivitätsverlust führen, den man finanziell nicht sofort spürt.
Wenn er dann aber finanziell messbar ist, ist er nicht so schnell zu beheben. Des Weiteren
besteht eine erhöhte Nachfrage vieler Menschen nach Teilzeitmodellen oder dem Arbeiten von
zuhause aus. Auch diese Prozesse sind sorgfältig zu planen, um mögliche Negativfolgen zu
vermeiden.
PROPERTY MAGAZINE: Ihre Mitgliederstruktur ist für eine Immobilienvereinigung ja nicht ganz
gewöhnlich, warum jemand von Nokia?
Herr Tamburro: Das ist die Besonderheit von CoreNet Global. Wir wollen ein besseres gegenseiti-
ges Verständnis in der Branche erreichen, indem wir die Perspektive der Endnutzer in die Debatte
einbringen. Immer weniger Unternehmen gehören die von ihnen genutzten Immobilien selbst. Die-
ser Trend ist in vielen Teilen der Welt weiter fortgeschritten als in Deutschland. Hier wird sich in der
Bundesrepublik in Zukunft noch einiges ändern. Immobilien stellen in den meisten Unternehmen
nach den Personalkosten den zweitgrößten Kostenfaktor dar. Dadurch hat sich der Anteil an
Marktteilnehmern in der Branche stark erhöht. CoreNet Global bildet hier die Klammer, die durch
Austausch ständig die Interessen, Bedürfnisse und Ansichten der Endnutzer zusammenfasst. Ohne
einen Mieter braucht man auch keine Immobilie und alle dafür relevanten Dienstleistungen.
So können wir dafür sorgen, dass weniger am Markt vorbei geplant wird.
PROPERTY MAGAZINE: Vielen Dank für das Interview!
4

PropertyKöpfe®-Vorteilsangebote für plus-Mitglieder

Mit der heutigen Teilnahme sind Sie automatisch für drei Monate plus-Mitglied
des einzigen Online-Kontaktnetzwerkes für die Immobilienbranche, der Proper-
tyKöpfe®, geworden. Eine der vielen Vorteile, die Sie als plus-Mitglied genie-
ßen können, ist die Inanspruchnahme von Vorteilen, die Ihnen von nunmehr über 20 Vorteilspartnern gewährt wer-
den.
Loggen Sie sich gleich unter www.propertykoepfe.de mit Ihrer eMail-Adresse und dem Ihnen zugeschickten Paß-
wort ein. Im Bereich plus finden Sie unter anderem die Übersicht über alle Vorteile für plus-Mitglieder, von denen wir
Ihnen beispielhaft einige aufzeigen wollen. Diese Liste wird ständig erweitert und aktualisiert, so dass es sich auch
deshalb lohnt, täglich einen Blick in Ihr Profil in Ihrem Branchenportal PropertyKöpfe® zu werfen.

Steigenberger Parkhotel, Düsseldorf


Ebenso berühmt wie die Düsseldorfer „Kö“, ist auch das exklusive 5-Sterne-Hotel, das hier
nicht nur dank seiner exponierten Lage am Anfang der Prachtmeile als erstes Haus am Platz gelten darf. Das traditi-
onsreiche Steigenberger Parkhotel umgibt seine Gäste mit einer Atmosphäre aus purem Luxus und erstklassigem Ser-
vice. Ein Ambiente, das sicher auch bei Ihnen keine Wünsche offen lassen wird.
Ihr plus-Vorteil: Bei Buchung einer Übernachtung im Hotel bieten wir Ihnen, je nach Verfügbarkeit, ein Upgrade in
die nächst höhere Zimmerkategorie ohne Aufpreis (nicht gültig während Messezeiten).
Kontakt: Steigenberger Parkhotel Düsseldorf, Königsallee 1A, Düsseldorf, Tel: +49 211 13810, http://www.duessel-
dorf.steigenberger.com

Peter Grimberg Entertainment, Dortmund


Peter Grimberg Entertainment ist eine der wenigen Full Service Agenturen Deutschlands mit 20jähri-
ger Erfahrung im Veranstaltungssektor. Grimberg selbst legte nach seiner Entdeckung durch Rudi Car-
rell und der Auszeichnung mit dem „Goldenen Mikrofon“ 1990 eine beispiellose Karriere hin. Er kom-
biniert seine außergewöhnlichen Gesangskünste mit einzigartigem Entertainment. Auf www.peter-
grimberg.de finden Sie zahlreiche Referenzen und Informationen sowie 4 konkurrenzlose Showproduktionen, die von
Peter Grimberg Entertainment weltweit gespielt werden.
Ihr plus-Vorteil: Bei allen Veranstaltungen erhalten Sie jeweils 20 Prozent Rabatt auf die komplette Showbuchung
oder Eintrittskarte. Zusätzlich wird für Sie Grimberg Entertainment unbezahlbare Dinge möglich machen. Ihre Eintritts-
karte wird nämlich immer etwas besonderes sein, da nur Sie bei den Veranstaltungen von Grimberg Entertainment
die Künstler nach der Vorstellung backstage persönlich kennenlernen können.

Holmes Place Health Clubs, Deutschland, Östereich, Schweiz


Holmes Place Health Clubs zählt mit 60.000 Mitgliedern an 15 Standorten in Deutschland, Öster-
reich und der Schweiz zu den führenden Premium-Anbietern für eine ganzheitliche Gesundheits- und
Fitnessbetreuung im deutschsprachigen Raum. Das 1980 gegründete, britische Unternehmen
beschäftigt aktuell rund 1.000 Mitarbeiter. Dabei zeichnen sich die Holmes Place Health Clubs auf
allen ihren Märkten als hochwertiger Anbieter für Gesundheit und Fitness aus. Als Markführer im Personal Training,
bietet Holmes Place großzügige Trainingsflächen, Wellness- und Beautybereiche sowie umfangreiche Kursprogramme.
In Deutschland ist Holmes Place an den Standorten Berlin, Hamburg, Lübeck, Köln Gürzenich, Köln Mediapark, Düs-
seldorf Königsallee und Düsseldorf Provinzialplatz vertreten, in Österreich an den Standorten Wien Börseplatz, Wien
Kaiserwasser, Salzburg und Linz sowie in der Schweiz an den Standorten Zürich Stadtmitte, Zürich Oberrieden, Lau-
sanne und Genf.
Ihr plus-Vorteil: 12 Prozent auf monatliche Mitgliedsbeiträge in allen 15 Clubs innerhalb Deutschlands, Österreich
und der Schweiz. Bei einem zahlenden Mitglied veranstaltet Holmes Place an einem Standort in Ihrer Nähe unter der
Regie eines Profis gern kostenfreie Teamtrainings für die ganze Firma.
Kontakt: Holmes Place Health Clubs - Health & Fitness Club, Friedrichstrasse 68, 10117 Berlin, http://www.holmes-
place.de
5

Charts des Monats


7

Erstes Bürogebäude mit TÜV-Siegel - Düsseldorfer „Hofgartenpalais“


Für Hotels gibt es sie schon lange: Sterne. Sie zeigen dem Hotelbesucher - dem „Nutzer“ an, welche Quali-
täten und Leistungen er jeweils vorfindet. Der TÜV Thüringen hat nun nach dem gleichen Prinzip eine Bewer-
tung für gewerbliche Immobilien entwickelt und eingeführt, die gezielt und objektiv Wert und
Qualität einer Immobilie für den Nutzer ermittelt und hierfür zwischen 1 und 6 Sterne vergibt.
Dieses Zertifikat ist nicht zu vergleichen mit bereits bekannten „Nachhaltigkeitssiegeln“, die
ausschließlich die Umwelttauglichkeit einer Liegenschaft beurteilen. Zwar fließt auch dies in
die Zertifizierung des TÜV Thüringen ein, stellt indessen lediglich einen Teilaspekt dar.
Initiiert wurde das Immobiliensiegel des TÜV Thüringen von Dr. Karl-Heinz Gerlach, Landes-
Düsseldorfer vertreter des IVD Thüringen. Die Entwicklung des Kriterien-Katalogs wurde zudem vom IVD
„Hofgarten-
palais“
begleitet, der hier seine Marktkenntnisse und -erfahrungen einbrachte.
Das „Hofgartenpalais“ in der „Goltsteinstrasse 16-18/Bleichstrasse 8, 10“ in topp Düsseldor-
fer Hofgarten-Lage hat nun als erstes Büroobjekt überhaupt in Deutschland diese Zertifizierung durch den
TÜV Thüringen erhalten und ist hierbei - obgleich noch im Bau - direkt der top 5-Sterne-Kategorie zugeord-
net worden. In der endgültigen Zertifizierung, die nach der Fertigstellung Anfang 2009 erfolgt, ist sogar noch
eine weitere Verbesserung innerhalb der Kategorien möglich, da erst dann Kriterien wie Sicherheit, Dienst-
leistung, Verwaltung etc. richtig bewertet werden können.
Bei dem „Hofgartenpalais“ handelt es sich um ein Projekt der englischen Immobiliengesellschaft Europa
Capital, London, mit rd. 14.650 m² BGF Büro-, rd. 2.500 m² BGF Wohnfläche und rd. 200 Tiefgaragen-Stell-
plät-zen. Projektmanager und deutscher Partner der Europa Capital ist P·B·G, Frankfurt, die den TÜV Thü-
ringen mit der Bewertung und Zertifizierung auf Initiative der Immobiliespezialisten von
Aengevelt, die das Projekt vermarkten, beauftragt haben.

Sparkassen-Präsident erwartet Bankenfusion noch in 2008


Der Präsident des Westfälisch-Lippischen Sparkassenverbandes, Rolf Gerlach, ist sich sicher, dass trotz der
abgesagten Fusionsmöglichkeiten zwischen der WestLB und Helaba bzw. LBBW, die nordrhein-westfälische
Landesbank noch in diesem Jahr einen Fusionspartner finden wird.
Gerlach benannte zwar keine möglichen Fusionspartner, sprach aber auch die Möglichkeit an, öffentlich-
rechtliche Versicherer mit an Bord zu holen. Die Übernahmemöglichkeit der WestLB durch einen privaten
Investor hingegen, hält er für unwahrscheinlich.
Die EU-Kommission fordert eine umfassende Umstrukturierung der Landesbank, da die Eigner der WestLB
unter Führung des Landes durch eine Bürgschaft die Fehlspekualtionen der Landesbank abgesichert hatten.
Diese Bürgschaft wird in Brüssel als öffentliche Beihilfe, die zur Verzerrung des Wettbewerbs
führen könnte, gewertet.

Die neue Version der PropertyKöpfe® ist freigeschaltet


Die Führungskräfte der Immobilienwirtschaft können seit Montag eine neue Version der
Branchenkontaktplattform PropertyKöpfe® (www.propertykoepfe.de) nutzen: Am 14.
Juli 2008 eröffneten sich die virtuellen Pforten zu einer völlig neuen Form der Kontakt-
aufnahme und -pflege in unserer Branche, die unser Veranstaltungsformat Property-
Lunch® um eine Onlineplattform ergänzt.
Besonderen Wert legten unsere Entwickler auf sehr bedienerfreundliche Benutzerfüh-
rung: Die Bedienung des bereits zum Start deutsch- und englischsprachigen Systems
erfolgt mit großen und einprägsamen Buttons, so dass auch die mit dem Internet eher
weniger vertrauten Branchenkollegen sofort effizient mit dem System arbeiten können.
Einen weiteren Entwicklungsschwerpunkt, der Ihnen demnächst zur Verfügung seht,
stellt die Einbindung mobiler Endgeräte dar: Das System wird sowohl mit BlackBerry als
auch mit Windows Mobile- und iPhone-Smartphones kompatibel sein.
8

Schwellenländer entwickeln sich zu Top-Investitionsstandorten


Autor: Peter Englisch, Partner bei der Ernst & Young AG für PROPERTY MAGAZINE
Wie das aktuelle Standortranking von Ernst & Young zeigt, setzten Investoren setzen zunehmend auf Schwellenlän-
der. Erstmals taucht keine der etablierten Industrienationen in den Top 3 auf. Stattdessen stehen China, Indien und
Russland an der Spitze.
China, Indien und Russland bieten das, was Investoren suchen: Große unerschlossene Märkte und damit erhebliche
Wachstumspotenziale. Etablierte Industrienationen wie Deutschland oder die USA können da nicht mithalten.
China ist aus Sicht ausländischer Manager erstmals das attraktivste Zielland für Investitionen. Auf dem
zweiten Platz folgt Indien, das sich im Vergleich zu 2007 um einen Platz verbessert hat und aktuell von 30 Prozent
der Befragten als Top-Standort gesehen wird. Russland steigt vom fünften auf den dritten Platz. 21 Prozent
bezeichnen Russland als einen der attraktivsten Investitionsstandorte der Welt. Im Vorjahr lag der Anteil der Nennun-
gen nur bei zwölf Prozent. Für das aktuelle Standortranking hat Ernst & Young Entscheider von insgesamt
834 internationalen Unternehmen befragt.
Der Trend, der sich im vergangenen Jahr schon abzeichnete, bestätigt sich in diesem Jahr: Die Attraktivität der tradi-
tionell führenden Regionen Europa und Nordamerika nimmt erheblich ab, während die neuen Player erheblich an
Gewicht gewinnen. Im Jahr 2004 lagen die attraktivsten Regionen der Welt im Ranking noch sehr weit auseinander.
Den damaligen Spitzenreiter Westeuropa und das Schlusslicht Indien trennten ganze 56 Prozentpunkte. Inzwischen
sind die Regionen deutlich näher zusammengerückt. Es gibt keinen dominanten Spitzenreiter mehr und zwischen Top-
Standort und Schlusslicht liegen nur noch 26 Prozentpunkte. Nur zehn Prozent der Befragten bezeichnen Deutschland
als einen der drei Top-Standorte weltweit. Im Vorjahr lag der Anteil noch bei 18 Prozent. Dennoch kann sich Deutsch-
land als einziges westeuropäisches Land weiter in der Gruppe der zehn attraktivsten Standorte der Welt behaupten.
Großbritannien und Frankreich finden sich nicht mehr in der Liste wieder. Deutschland kann nach Meinung der befrag-
ten Manager besonders bei der Qualität der Verkehrswege und der Telekommunikationsnetze sowie bei der Qualifi-
kation der Beschäftigten punkten. Alle drei Bereiche werden allerdings etwas schlechter beurteilt als im Vorjahr.
Ebenfalls eine abfallende Tendenz ist bei der Bewertung von Forschung und Entwicklung festzustellen. 2006 bezeich-
neten noch 73 Prozent Deutschland in diesem Punkt als attraktiv. 2007 waren es 70 Prozent. Aktuell liegt der Wert
bei 67 Prozent. Zu den Schwächen des Standortes Deutschland zählen aus Sicht der befragten Manager insbesonde-
re die mangelnde Flexibilität des Arbeitsrechts und die hohen Arbeitskosten. Weltweit gilt Deutschland jedoch als
innovativer Standort: 83 Prozent der befragten Manager internationaler Unternehmen bewerten die Innovationsfähig-
keit in Deutschland positiv - jeder Fünfte sogar sehr positiv. In der Weltrangliste der innovativsten Länder steht
Deutschland hinter den USA und China auf dem dritten Rang. Dicht hinter Deutschland rangieren Japan und Indien.
Weit abgeschlagen sind europäische Länder wie Großbritannien und Frankreich. Insgesamt werden asiatische Länder
von 65 Prozent der Befragten genannt, westeuropäische nur von 52 Prozent.
Die von den Managern in der Umfrage gefühlte Attraktivität des Standorts Deutschland deckt sich jedoch nicht ganz
mit den für die Studie erhobenen Zahlen zu Direktinvestitionen ausländischer Unternehmen in Europa. Danach konn-
te Deutschland im vergangenen Jahr nur acht Prozent der ausländischen Direktinvestitionen in Europa auf sich verei-
nigen und lag mit deutlichem Abstand hinter Großbritannien (19 Prozent) und Frankreich (15 Prozent). Das schwache
Abschneiden Deutschlands in dieser Statistik ist allerdings wesentlich auf Probleme bei der Erfassung von Investitions-
projekten zurückzuführen. In Deutschland gibt es im Bereich der Direktinvestitionen eine hohe Dunkelziffer. Das liegt
nicht zuletzt daran, dass Deutschland eine andere Offenlegungskultur hat, eine wesentlich schlechtere als beispiels-
weise die angelsächsischen Länder. Viele Investitionsprojekte bleiben hierzulande unveröffentlicht.
Die USA haben im aktuellen Standortranking erheblich an Attraktivität verloren. Während 2007 noch 33 Prozent der
Befragten die USA als Top-Standort bezeichnet hatten, sinkt der Anteil der USA-Nennungen 2008 auf nur noch 18
Prozent. Noch im Jahr 2006 wurden die USA von 41 Prozent der Befragten als einer der weltweit attraktivsten Inve-
stitionsstandorte bezeichnet. Innerhalb von nur zwei Jahren hat sich der Anteil der Nennungen damit mehr als hal-
biert. Hier spielen sicher die Immobilien- und Finanzkrise und die daraus folgende deutliche Abschwächung des Wirt-
schaftswachstums in den USA eine wichtige Rolle. Auf der anderen Seite mehren sich in den vergangenen Monaten
die Stimmen, die - angesichts des starken Euros im Vergleich zum immer stärker an Wert verlieren-
den US Dollar - eine Renaissance des Produktions- und damit Investitionsstandorts USA sehen.
9

Einladung zu den PropertyBasics® in München und Berlin:


„Web 2.0 in der Immobilienwirtschaft – Networking, Blogs, Videos, ....“

Kaum ein Themenkreis bewegt Unternehmen aller Branchen


mehr als die gravierenden Auswirkungen, die immer neue
Internettechnologien auf betriebliche Abläufe und den Mitar-
beitereinsatz haben. Leicht verlieren aber auch gestandene Führungskräfte den Überblick, welche
der neuen Technologien wie Soziale Netzwerke, Blogs, Wikis, Podcasts, Foto- und Videoportale
oder Social-Bookmark-Portale für Unternehmen der Immobilienwirtschaft unverzichtbar, mögli-
cherweise von Nutzen oder auch überflüssig sein können.

Die BAUBILD Immobilienmarketing AG als Veranstalter der europaweit für die Entscheider der
Immobilienbranche organisierten Netzwerkveranstaltung PropertyLunch® wurde von den Teil-
nehmern am PropertyLunch® so häufig mit diesen Fragestellungen konfrontiert, dass sie sich ent-
schlossen hat, in München und Berlin halbtägige Informationsveranstaltungen zu
organisieren, die speziell auf die Bedürfnisse von Entscheidern der Branche ausge-
richtet sind:

Der Informatikspezialist Christoph Paschen vom Berliner Technologieunternehmen


prenovis wird Ihnen in einer sehr praxisnahen und verständlichen Form mit bran-
chenbezogenen Onlinebeispielen die Grundbegriffe des Web 2.0 nahe bringen.
Christoph Moderiert wird die Veranstaltung von der Marketingexpertin Karina Eckardt von
Paschen BAUBILD.

Veranstaltungsinhalt:
1. Kurzdarstellung von Web 2.0-Anwendungen: Soziale Netzwerke, Blogs, Wikis, Podcasts, Foto
und Videoportale und Social-Bookmark-Portale

2. Online-Beispiele aus der Immobilienwirtschaft

3. Möglichkeiten der Einbindung von Web-2.0-Anwendungen in vorhandene Webauftritte

4. Effektives Arbeiten mit Online-Netzwerken

5. Kosten und Nutzen von Web 2.0-Anwendungen in der Immobilienwirtschaft

Der Teilnehmerkreis wird begrenzt, damit auf Ihre Fragen und Anregungen unmittelbar eingegan-
gen werden kann.

Veranstaltungstermine:
Berlin, 30. September 2008, Hotel de Rome
München, 6. November 2008, Hotel Mandarin Oriental

Veranstaltungszeit:
Die Veranstaltung findet jeweils in der Zeit zwischen 16.00 und 21.00 Uhr statt.

Teilnahmegebühr:
Die Teilnahmegebühr beträgt EUR 259 zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
Im Teilnahmepreis enthalten sind ein Abendessen, Getränke und umfangreiche Teil-
nahmeunterlagen sowie ein Einjahresbeitrag als propertyKöpfe-plus-Mitglied.

Anmeldung:
Bitte melden Sie sich gleich per eMail unter anmeldung@baubild.ag oder telefonisch
Karina
Eckardt
unter 030/25 49 32 50 an. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt.
10

Übersicht über alle PropertyLunch®-Veranstaltungen


im September 2008
3. September 2008, Prag, Hotel Mandarin Oriental Prague
10. PropertyLunch® Prag
Dirk M. Feid, CEO Consulting, Treugast Solution Group
Economic efficiency of a hotel property exemplified at the city of Prague

4. September 2008, Zürich, Widder Hotel Zürich


7. PropertyLunch® Zürich
Dirk M. Feid, CEO Consulting, Treugast Solution Group
Wirtschaftlichkeitsberechnung einer Hotelimmobilie am Beispiel Zürich

9. September 2008, Hamburg, Übersee-Club Hamburg


56. PropertyLunch® Hamburg
Achim Georg, Institut für immobilienwirtschaftliche und urbane Beratung -
Georg & Ottenströer Immobilien Consulting
Scoring- und Flächenmodelle zur Bewertung von Fachmärkten und Fachmarktstandorten

10. September 2008, Leipzig, Hotel Fürstenhof Leipzig


10. PropertyLunch® Leipzig
Dirk M. Feid, CEO Consulting, Treugast Solution Group
Wirtschaftlichkeitsberechnung einer Hotelimmobilie am Beispiel Leipzig

11. September 2008, Woen, Hotel Imperial Wien


10. PropertyLunch® Wien
Dirk M. Feid, CEO Consulting, Treugast Solution Group
Wirtschaftlichkeitsberechnung einer Hotelimmobilie am Beispiel Wien

16. September 2008, München, Hotel MANDARIN ORIENTAL München


61. PropertyLunch® München
Carl O. Stinglwagner FRICS, Geschäftsführer STIWA
Immobilienmanagement & Consulting
Die Aldisierung der deutschen Hotellerie

17. September 2008, Frankfurt, Hotel STEIGENBERGER Frankfurter Hof


63. PropertyLunch® Frankfurt
Dr. jur. Anton Ostler, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, SIBETH
Partnerschaft Rechtsanwälte
Das Auseinanderfallen von Kredit und Kreditsicherheit - ändert sich die Finanzierungsland-
schaft nachhaltig?
18. September 2008, Stuttgart, HOTEL AM SCHLOSSGARTEN
63. PropertyLunch® Stuttgart
Dirk M. Feid, CEO Consulting, Treugast Solution Group
Wirtschaftlichkeitsberechnung einer Hotelimmobilie am Beispiel Stuttgart
11

23. September 2008, Düsseldorf, Steigenberger Parkhotel


60. PropertyLunch® Düsseldorf
Achim Georg, Institut für immobilienwirtschaftliche und urbane Beratung -
Georg & Ottenströer Immobilien Consulting
Scoring- und Flächenmodelle zur Bewertung von Fachmärkten und Fachmarktstandorten

24. September 2008, Berlin, Hotel de Rome


80. PropertyLunch® Berlin
Max Schultheis, Leiter Business Line Property und Development bei URS
Deutschland
Green Building - Nationale und internationale Erfahrungen mit der Beratung und
Zertifizierung der Nachhaltigkeit von Immobilien
29. September 2008, Warschau, Hotel RIALTO
7. PropertyLunch® Warschau
Dirk M. Feid, CEO Consulting, Treugast Solution Group
Economic efficiency of a hotel property exemplified at the city of Warsaw

1. September 2008, Hamburg, Gastwerk Hamburg


1. PropertyBrainDay® Hamburg
Dr. Roeland van Goolen, Assistant Vice President, Aareal Bank AG
Markus Lehnert, Vice President, International Hotel Development der Marriott
International, Inc.
Andreas Erben, Leiter Regionalbüro Berlin der Dr. Lübke GmbH und Leiter der
Abteilung Hotel
Markus Wenske, Partner der Rechtsanwaltskanzlei Lill aus Berlin
Dirk M. Feid, Geschäftsführer und CEO der Treugast Unternehmensberatungs-
gesellschaft mbH
Vertragsgestaltung in der Hospitality Branche

Der 1. PropertyBrainDay® war der Startschuß für ein neues Forum der Hospitalitybranche
Der 1. PropertyBrainDay®, der am 27. Mai 2008 in der Berliner Szeneloctaion Tempodrom
statt fand, war ein großer Erfolg sowohl für die Teilnehmer der Veranstaltung als auch für
die Veranstalter TREUGAST Unternehmensberatungsgesellschaft GmbH und BAUBILD Immobilienmarketing
AG.
Mehr als 35 Entscheider der Hospitalitybranche waren der Einladung gefolgt, konnten Kontakte knüpfen und
mit den Referenten auf dem Podium eine angeregte Diskusion führen.
Die Experten Markus Lehnert, Vice President, International Hotel Development der Marriott
International, Inc., Andreas Erben, Leiter Regionalbüro Berlin der Dr. Lübke GmbH und Leiter
der Abteilung Hotel, Markus Wenske, Partner der Rechtsanwaltskanzlei Lill aus Berlin und der
Gastgeber Dirk M. Feid, Geschäftsführer und CEO der Treugast Unternehmensberatungsge-
sellschaft mbH, führten eine angeregte und sehr praxisbezogene Diskussion zum Thema „Ver-
Dirk M. Feid tragsgestaltung in der Hospitality Branche“, die sich bis weit in die Abendstunden hinzog.
Beleuchtet wurden Aspekte wie Risk- and Profit-Sharing, Sicherheiten, pacht- und kapital-
dienstfreie Zeit, Pre-Opening Agreements sowie branchenübliche Fees und Laufzeiten.
Die gespannte Frage der Teilnehmer, wann die Veranstaltungsreihe fortgesetzt wird, kann nun auch beant-
wortet werden: Der 2. PropertyBrainday® findet am 1. September 2008 in Hamburg statt.
Weitere Veranstaltungen sind in diesem Jahr für München und Berlin geplant. Sie werden rechtzeitig über
den genauen Veranstaltungsort informiert.