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"Grüne" und "gendersensible" Bildungs- und Berufsorientierung

&

Gestaltungskompetenz für nachhaltiges Wirtschaften

Erkenntnisse aus der Studie:

"Innovations- und Qualifikationsanforderungen im Bereich der Öko-Technologien&Wirtschaft&Politik in Oberösterreich.

AuftraggeberInnen: AMS OÖ, Land OÖ – Wirtschaftsressort, Land OÖ – Umweltressort

Mag. Kathrin Anzinger & Mag. David Lechner

Lechner/Anzinger/LIquA/IBR/GIH (05/2011) !

d.lechner@liqua.net

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Ursachen für den drohenden Fachkräftemangel in der Öko-Wirtschaft

Demographische Entwicklung

Alterung der Gesellschaft

Rückgang der jüngeren Altersgruppen

Strategie: Bedarfsgerechte (Weiter-)Qualifizierung älterer ArbeitnehmerInnen

Strategie: „Grüne“ Bildungs- und Berufsorientierung für Jugendliche und (junge) Erwachsene

Gender Gap

geringer Anteil von Frauen in Naturwissenschaften und Technik

Strategie: „Grüne“ Bildungs- und Berufsorientierung für Mädchen und (junge) Frauen

Skill Gap

bestehende Diskrepanz zwischen den nachgefragten und angebotenen Skills

Strategie: Bedarfsgerechte Aufstockung vorhandener Qualifikationen Strategie: Bedarfsgerechte Stärkung fachübergreifender Kompetenzen

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Der Begriff „Green Skills“ vereint

fachbezogene Qualifikationen = fachliche, technische und praktische Fertigkeiten, Fähigkeiten und Kenntnisse

berufsübergreifende Kompetenzen = Gestaltungskompetenz 1 (Systemkompetenz 2 , Informationskompetenz 3 , Kommunikations- und Be-

ratungskompetenz, soziale Kompetenz)

Werte und Einstellungen

“Green Skills” können daher auch als “Skills für Nachhaltigkeit” oder als “Skills für nachhaltiges Wirtschaften” verstanden werden.

Green Qualification

Die Vermittlung dieser Skills (= Green Qualification) erfordert eine curriculare Öffnung, da sich Green Qualification nicht auf einfache In- struktions- und Vermittlungsprozesse beschränkt, sondern den klassischen Fachunterricht um aktivierende, interdisziplinäre und praxis- nahe Lehr- und Lernformen auf allen Ebenen des Aus- und Weiterbildungssystems erweitert.

Um dem quantitativen und qualitativen Arbeitskräftebedarf der Öko-Wirtschaft gerecht zu werden und einen Fachkräftemangel abzuweh- ren, ist somit ein adäquates und proaktives Aus- und Weiterbildungssystem erforderlich. Die vorrangigen Ziele sind

die bedarfsorientierte Vermittlung von berufsbezogenen und fachlichen Qualifikationen, die sich aufgrund von ökologischen Innovatio- nen, Technologien, Produkten und Dienstleistungen ergeben. die Forcierung der Bildungs- und Berufsorientierung, die auf die Vermittlung der Berufsperspektiven und Tätigkeitsfelder der Öko-Wirt- schaft abzielen. die Vermittlung von Gestaltungskompetenzen, die zu selbstständigem und ökologischen Handeln befähigen.

1 Gestaltungskompetenzen: Gestaltungskompetenzen zu erwerben bedeutet, über Fähigkeiten, Fertigkeiten und Wissen zu verfügen, das Veränderungen im Be- reich ökonomischen, ökologischen und sozialen Handelns möglich macht.

2 Systemkompetenz bezeichnet die Fähigkeit systemisch und vernetzt zu denken. Das heißt, mit Komplexität, die sich bei nachhaltigem Handeln und Verhalten prinzipiell durch das Zusammenwirken von ökonomischen, ökologischen und sozialen Komponenten ergibt, umgehen zu können.

3 Informationskompetenz beschreibt die Fähigkeit zur eigenständigen Recherche und Bewertung von Informationen, auch vor dem Hintergrund, die komplexen Zu- sammenhänge verstehen zu können.

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Green Skilling und Green Streaming. In Zukunft wird – muss! – jeder Job ein grüner Job werden.

Die von der EU gesteckten Ziele zur Reduzierung des CO2- Ausstoßes machen eine so drastische Wende in Richtung Energie- und Ressourceneffizienz sowie Emissionsvermeidung erforderlich, dass davon alle Berufe, ja alle menschlichen Tätigkeiten betroffen sein

werden.

Um den vom International Panel for Climate Change der Vereinten Nationen (IPCC) als notwendig angesehenen maximalen Anstieg der weltweiten Durchschnittstemperatur auf 2° zu beschränken, ist eine Reduktion des Pro-Kopf- Ausstoßes auf 2 Tonnen/Jahr erfor- derlich. Das entspricht einem Rückgang der CO2-Emissionen um 80 %. Das kann nur heißen, dass alles menschliche Handeln, in den Berufen wie bei den Freizeitaktivitäten, in Zukunft sehr genau auf die Umweltwirkung geprüft werden und angepasst werden muss.

Auch wenn es spezialisierte Green Jobs braucht um die Innovation anzukurbeln und die Entwicklung hin auf eine emissionsarme und nachhaltige Art des Wirtschaftens voranzutreiben, wird in Zukunft von allen Menschen ein viel tieferes Verständnis über die Produktion von Energie, den Verbrauch von Energie und Ressourcen und die damit verursachten Emissionen notwendig sein.

Demzufolge muss eine Bildungsstrategie sehr breit angelegt sein.

Sie sollte bei der Aufklärung über die diesbezüglichen Kausalzusammenhänge schon bei Kindern beginnen, mehr Wissen und Einsicht über die naturwissenschaftlichen und physikalischen Zusammenhänge vermitteln und generell das Studium in den naturwissenschaft-

lich-technischen Disziplinen fördern, da die größten Innovationen aus diesen Bereichen zu erwarten sind. Das Verständnis der Um- weltwirkung und die Thematiken der Emissionsvermeidung und Ressourcenschonung müssen Bestandteil einer jeden Berufsausbil- dung werden, da nur so drastische Emissionsreduktionen und Ressourceneffizienz erreicht werden können.

Für die Menschen, die bereits im Berufsleben stehen, ist hingegen eine Integration bereits vorhandener Qualifikationen erforderlich und weniger die Schaffung ganz neuer Berufsbilder. Dies belegt auch eine Studie des Europäischen Zentrums für die Förderung der

Berufsbildung CEDEFOP (2010) die auf der Basis zahlreicher Länderstudien die Auffassung vertritt, dass die Grenze zwischen grünen und nicht-grünen Arbeitsplätzen fließend ist und dass „viele der für umweltfreundliche Arbeitsplätze erforderlichen Qualifikationen durch bereits vorhandene Berufe abgedeckt sind“.Fazit ist, dass „die ‚Aufstockung ʻ vorhandener, arbeitsplatzbezogener Qualifikationen weit wichtiger ist als stärker spezialisierte grüne Qualifikationen“

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Herausforderung: Eine Bildungs- und Berufsorientierung für die Öko-Wirtschaft

Eine „grüne“ Bildungs- und Berufsorientierung erfüllt folgende Kriterien:

Sie macht auf die (neuen) Berufsfelder und -perspektiven, die sich durch die Entwicklung der (Öko-)Wirtschaft und des Arbeitsmarktes ergeben haben bzw. ergeben werden aufmerksam.

Sie stärkt das Image der Öko-Wirtschaft und ihrer Berufe.

Sie hebt das Potenzial und den Nutzten der Öko-Wirtschaft und ihrer Berufe hervor.

Strategie: Die schulische Bildungs- und Berufsorientierung wird grün…

Ein „grüner“ Bildungs- und Berufsorientierungsunterricht setzt die Sensibilisierung und Schulung der DirektorInnen sowie der (Berufso- rientierungs-)LehrerInnen voraus.

Ein „grüner“ Bildungs- und Berufsorientierungsunterricht bedarf der Bereitstellung von entsprechenden Lehrmaterialien.

In einem „grünen“ Bildungs- und Berufsorientierungsunterricht werden UnternehmerInnen der Öko-Wirtschaft, VertreterInnen von Be-

rufsschulen oder von Universitäten bzw. Fachhochschulen eingebunden.

Ein „grüner“ Bildungs- und Berufsorientierungsunterricht findet auch an außerschulischen Orten (z.B. in Betriebe der Öko-Wirtschaft, in Berufsschulen oder in Universitäten bzw. Fachhochschulen) statt.

Strategie: Die Qualität der schulischen Bildungs- und Berufsorientierung generell stärken…

Ausdehnung der schulischen Bildungs- und Berufsorientierung

Einheitliche Einführung der schulischen Bildungs- und Berufsorientierung als eigenes Fach

Einheitliche Ausbildung der Bildungs- und BerufsorientierungslehrerInnen

Ausbau praxisbezogener Angebote in der schulischen Bildungs- und Berufsorientierung

Ausbau der pädagogischen Methodenvielfalt in der schulischen Bildungs- und Berufsorientierung

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Strategie: Die außerschulische Bildungs- und Berufsorientierung wird grün…

Eine „grüne“ Bildungs- und Berufsorientierung setzt die Sensibilisierung und Schulung der BeraterInnen der unterschiedlichen Einrich- tungen voraus.

Eine „grüne“ Bildungs- und Berufsorientierung kann auch über ein zentrales, benutzerInnenfreundliches Internetportal erfolgen (Hinter- grundinformationen, Informationen über die Entwicklung der (Öko-)Wirtschaft und den Arbeitsmarkt, Aus- bzw. Weiterbildungswege und Berufe der Öko-Wirtschaft, ExpertInnenberichte, beispielhafte Aus- bzw. Weiterbildungs- und Berufsverläufe etc.). Eine „grüne“ Bildungs- und Berufsorientierung kann auch über eine regionale Aus- und Weiterbildungsmesse für die Öko-Wirtschaft erfolgen (Unternehmen der Öko-Wirtschaft, Berufsschulen, Universitäten und Fachhochschulen, Einrichtungen der Bildungs- und Be-

rufsberatung etc.)

Strategie: Die außerschulische und schulische Bildungs- und Berufsorientierung wird "grün" und "gendersensibel" …

Eine „grüne“ und „gendersensible“ Bildungs- und Berufsorientierung setzt die Sensibilisierung und Schulung der DirektorInnen, Lehrer- Innen und BeraterInnen voraus. Im Rahmen einer „gendersensiblen“ und „grünen“ Bildung- und Berufsorientierung wird Mädchen und (jungen) Frauen die Angst vor Naturwissenschaften und Technik genommen.

Eine „gendersensible“ und „grüne“ Bildungs- und Berufsorientierung bedarf der Entwicklung neuer Konzepte und Modelle. Dazu ist die Evaluation bestehender Maßnahmen sowie die Durchführung von Fachtagungen und Workshops notwendig, im Rahmen welcher fol- gende Fragen behandelt werden:

Wie können Geschlechterstereotype aufgearbeitet werden?

Welche neuen Lernkulturen und -prozesse sind erforderlich?

Wie können Technik und Naturwissenschaft frühzeitig gendergerecht und kultursensibel in den Unterricht integriert werden?

Welche neuen Konzepte und Modelle müssen entwickelt werden?

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Herausforderung: Die Gestaltungskompetenz und Kompetenzen nachhaltigen Wirts- chaftens stärken…

durch Lernpartnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen der Öko-Wirtschaft.

Studien belegen, dass durch eine intensive Kooperation mit Unternehmen die Qualität der (beruflichen) (Weiter-)Bildung erhöht werden kann, da in der Auseinandersetzung mit realen Lerngegenständen in konkreten Lernsituationen die Vermittlung von Gestaltungskompe- tenz in besonderer Weise greift. Die Auseinandersetzung mit Unternehmen unter dem Leitbild der nachhaltigen Entwicklung bedeutet die curriculare Öffnung der Aus- und Weiterbildungseinrichtungen, indem der fachbezogenen, meist theoretische Unterricht um einen praxis- nahen, realitätsbezogenen Unterricht erweitert wird. Im Rahmen derartiger Lernpartnerschaften unterstützen Betriebe den Fachunter- richt, sind externer Lernort und können vielfältige Unterrichtsmaterialien zur Verfügung stellen.

durch nachhaltige Juniorenfirmen in Unternehmen der Öko-Wirtschaft.

In Juniorenfirmen entwickeln SchülerInnen eine Idee für ein Produkt oder eine Dienstleistung, setzen diese in die Realität um und ver- markten bzw. verkaufen sie innerhalb und außerhalb der (Lehr-)Firma. Dabei werden sie von den Lehrkräften, den betrieblichen Lehr- lingsausbilderInnen oder anderen MitarbeiterInnen des Unternehmens unterstützt und betreut. Im Gegensatz zu Modellunternehmen, Lernbüros oder Übungsfirmen sind Juniorenfirmen durch reale Waren- und Geldströme gekennzeichnet.

durch den Einsatz von E-Learning und Blended-Learning

E-Learning und Blended-Learning sind zentrale Instrumente für die Vermittlung von Gestaltungskompetenz. Durch den Einsatz derartiger Module wird das selbstorganisierte und kooperative Lernen gefördert. Indem sich die Lernenden selbstständig Ziele setzen, Aufgaben und Probleme analysieren, den Lernfortschritt eigenständig überwachen und Lernergebnisse beurteilen, begünstigen E-Learning und Blended-Learning einen hohen Grad an Eigenverantwortung im Lernprozess. Des Weiteren unterstützen sie den Erwerb von Lern- und Sozialkompetenz. Die Lernenden bearbeiten Themen im Team, präsentieren Lösungen und geben sich über Prozesse der Fremd- und Selbstevaluation gegenseitig Rückmeldungen, weswegen der Kommunikation ein hoher Stellenwert zukommt. Der Einsatz von E-Lear- ning (in (Berufs-)Schulen) und Blended-Learning (an Hochschulen und in Weiterbildungseinrichtungen) vor allem in Zusammenhang mit Themen nachhaltigen Wirtschaftens sollte aufgrund der genannten Potenziale gefördert und ausgebaut werden

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durch ein Open-Source-Internetportals, das Lern- und Unterrichtsmaterialien zu den grundlegenden Themen nachhaltigen Wirtschaftens zur Verfügung stellt.

Die Einrichtung eines Open-Source-Internetportals, das Lern- und Unterrichtsmaterialien zu den grundlegenden Themen nachhaltigen Wirtschaftens sowohl für Lehrende als auch für Lernende im Rahmen der dualen und schulischen Ausbildung, der Hochschulausbildung wie der Weiterbildung zur Verfügung stellt, würde einen ersten Schritt in diese Richtung bedeuten. Über die Einbindung von Blended-Le- arning-Angeboten in das Internetportal kann darüber hinaus das Lehrangebot von Hochschulen effizient erweitert werden. So könnte das Thema “Nachhaltigkeit” bzw. “Ressourceneffizienz” transdisziplinär über die Einrichtung einer virtuellen Ressourceneffizienz-Universität in die Lehre und Forschung eingebunden werden. Das drohende Problem, dass die Einrichtung von ProfessorInnenstellen nicht mit dem wachsenden Ausbildungsbedarf Schritt halten kann, könnte dadurch rechtzeitig, ohne Einbußen bei der Ausbildungsqualität in Kauf neh- men zu müssen, eingedämmt werden.

durch Lehrveranstaltungen über „Nachhaltigkeit“ bzw. „nachhaltiges Wirtschaften“ an Universitäten und Fachhochschulen und durch Schulungen für nachhaltiges Wirtschaften im Unternehmen und im öffentlichen Sektor

durch die Gründung einer transdisziplinären Cluster-Umweltuniversität und von regionalen Öko-Innovationszentren und -La- boren

Aufgrund des Beschäftigungspotentials, der Ausstrahlung sowie der spezifischen Anforderungen und Charakteristika der der Green Eco- nomy bedarf es einer Erweiterung und verstärkten Synergienutzung besehender (nicht nur tertiären) Ausbildungsangebote in Form einer virtuellen (aber im nächsten Schritt auch realen) und modularen Cluster-Universität , die alle (Aus-)Bildungsfacetten einer grünen Öko- nomie im Sinne der Transdisziplinarität unter einem Dach bündelt. Darüberhinaus könnten sich zahlreiche Synergien mit bestehenden Stadt- und Regionalentwicklungsprojekte wie bspw im Bereich der Kreativwirtschaft (Schwerpunkte im Bereich Öko-Design und Green IT), im Bereich von Standortentwicklungskonzepten (Tabakwerke, Zollamtsgebäude, Science Center Wels), der geplanten Medizin- Uni (mit Teil-Schwerpunkten zu den Themenbereiche "Klimaanpassung und Gesundheitsrisiken, medizinischer Katastrophenschutz, Grüne Lebensmittel - Ernährung) und in den Regionen im Bereich der Technologiezentren, Qualifizierungs- und Unternehmensverbün- den, Produktionsschulen, LLL-Strategie "Impulse & Ziele für Erwachsenenbildung" (Lokale Lernzugänge/Wohnortnahe Lernräume).mit Green Innovation-Ausrichtung sowie "Neue Kultur der Arbeit"- Ansätzen (Frithjof Bergmann) ergeben.

Solche reale und virtuelle Öko-Innovationszentren und -Labore (Innovationszellen, Living & Learning & Doing Labs, Spin-off-Parks,

) müssen gemäss lokalen Stärken und Erfordernisse (wie etwa existierende Firmen vor Ort, lokale Forschungs- und Bildungsschwer- punkte, andere lokale Ressourcen sowie Umweltfaktoren) ausgerichtet werden.

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LIquA / IBR / GIH

LIquA - Linzer Institut für qualitative Analysen / Netzwerk Innovative Bildungsräume (IBR) / Green Innovation Hub (GIH)

Mag. David Lechner & Mag.a Kathrin Anzinger

Untere Donaulände 10/1 | A-4020 Linz

tel | fax | +43 070 21 69 74

mob | +43 650 207 208 9

mail | d.lechner@liqua.net

About

Das Linzer Institut für qualitative Analysen (LIquA) ist ein außeruniversitäres und unabhängiges sozial- und kulturwissenschaftliches Forschungsinstitut mit Sitz in Linz. Es wurde im April 2001 mit dem Ziel gegründet, innovative Impulse in der österreichischen For- schungslandschaft zu setzen und den Forschungsstandort im sozial- und kulturwissenschaftlichen Bereich in Linz, Oberösterreich und Österreich zu stärken. Schwerpunktmäßig arbeitet LIquA zu den Themenbereichen Kulturentwicklung und -planung, Raumentwicklung und -planung, kommunale und regionale Sozialplanung, Arbeitsmarkt- und Bildungsforschung sowie Ökologie- und Innovationsfor- schung.

Das Netzwerk Innovative Bildungsräume (IBR) wurde 2007 von LIquA – in Kooperation mit der “Knowledgebase Erwachsenenbildung Wien” im Rahmen des Förderprogramms „Dynamische Qualitätssicherung für die außeruniversitäre Forschung – DQS (BMWF – Bun- desministerium für Wissenschaft und Forschung) gegründet und ist ein transdisziplinärer Zusammenschluss von WissenschafterInnen, ExpertInnen und PraktikerInnen aus unterschiedlichen Fachrichtungen und Disziplinen. Der thematische Fokus liegt auf den Wandel und der Zukunft der Arbeits- und Bildungswelt.

Angesichts der verschärften gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Problemlage in Zusammenhang mit der Klima-, Energie- und Res- sourcenkrise und dem zunehmenden Bedarf an sozialen und nachhaltigen Innovationen, wurde dieses Netzwerk im Jahr 2010 addonal, um den Bereich der ökologischen Innovationsforschung (Green Innovation HUB) erweitert.

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