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FAKULTÄT FÜR DEUTSCHE LINGUISTIK UND LITERATUR

Direkte Methode

: M.A. Trần Tuấn Anh

Lê Mỹ Duyên - 1757050017

Nguyễn Mộng Mỹ Duyên - 1857050032

Nguyễn Thị Ngọc Hân - 1857050039

Lê Ngọc Phương Quỳnh - 1857050072

: 5.10.2021

Lê Mỹ Duyên – 1757050017

Nguyễn Mộng Mỹ Duyên – 1857050032

Nguyễn Thị Ngọc Hân – 1857050039

Lê Ngọc Phương Quỳnh – 1857050072

Lê Thiên Hương – 1857050045

Huỳnh Hiếu Ngân – 1857050063

Lê Ngọc Phương Uyên – 1857050092

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1. Historische Entwicklung
 In den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts gab es eine Reformbewegung (1)

der Fremdsprachendidaktik(2)  direkte Methode mündete und die GÜM

löste sich ab.


 1882 wurde die Schrift “Der Sprachunterricht muss umkehren”
veröffentlicht.
 In den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts entstanden grundlegende
Gedanken in den revidierten Lehrplänen zu dem modernen Fremdsprachen.
 Die politische und wirtschaftliche Expansion im Deutschland der
Jahrhundertwende führte zur Entwicklung der praktischen
Sprechfertigkeit in den modernen Fremdsprachen.

2. Die Definition der direkten Methode


 Die Fremdsprache wird direkt, ohne das störende Dazwischentreten der
Muttersprache vermittelt und das Sprachsystem soll selbstständig
aufgebaut werden.
 Andere Bezeichnungen der direkten Methode sind: Anti-Grammatik-
Methode, Reform-Methode, rationale Methode, natürliche Methode,
konkrete Methode, intuitive Methode, analytische Methode.

1. Pädagogische Grundlagen
 Der Unterricht wird nicht als “Ausfüllen” des Schüler mit Lernstoff
angesehen, sondern betrachtet den Schüler als Persönlichkeit, die sich
entwickeln soll.
 DM war wesentlich von diesen reformpädagogischen Ansätzen beeinflusst.

2. Linguistische Grundlagen
 Orientierung an der gesprochenen Alltagssprache
 Formulierung der Grammatik als Beispielgrammatik

3. Literatur/Landeskunde

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 Die Alltagsthematik gewinnt in der Anlage der Lernstoffprogression eine


gewichtige Rolle.
 Lieder, Reime, Geschichten, Märchen usw. ergänzen den Unterricht.
 “Höhere” Literatur fehlt in diesem Konzept völlig.

4. Lerntheoretische Grundlagen

 Nicht als bewusstes Einsichtnahmen(3) in die Regeln und deren Anwendung

 Nachahmung eines sprachlichen Vorbildes.


 Imitatives, assoziatives und induktives Konzept des Lernens.

1. Entwicklung des Sprachgefühls


 Bei der DM erschließen(4) man sich die Regeln der Fremdsprache

intuitiv(5), während früher bei der GÜM Grammatikregeln auswendig gelernt

zu werden.

 Das Lernen geht durch die Nachahmung(6) des Lehrers: Der Lehrer ist ein

Sprachmodell.
 Die Sprachanwendung sollte also auf einer unreflektierten Ebene

ablaufen(7).

2. Naturgemäßes Lernen
 “naturgemäßes Lernen”: den Schülern die Sprache in lebensnahen

Situationen beibringen(8) .

 lernen wie ein Kind: unmittelbar(9) lernen

3. Assoziation ( 1 0 )

 Der Prozess des Spracherwerbs(11) ist ein Prozess der

Assoziationsbildung(12) : Sprache lernen → Wörter und Sätze mit Gedenken,

Ideen, Handlungen, Ereignissen assoziieren.

4. Einsprachigkeit

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 Der Assoziationsprozess gehen(13) sich im fremdsprachlichen Denken vor,

ohne den Umweg(14) über die Muttersprache.

 Die Muttersprache halten(15) so weit wie möglich aus dem


Fremdsprachenunterricht heraus.

1. Charakteristika der DM

 Einsprachigkeit wird im Fremdsprachenunterricht gefordert.


Muttersprache soll vermieden werden.
 Im Unterricht kommt gesprochene Sprache vor geschriebener Sprache;
Hören/Sprechen vor Lesen/Schreiben.
 Gespräch: Das Erlernen soll durch Zuhören verlaufen. Hören und
Nachsprechen sind die wichtigsten Wege zur Beherrschung der
Fremdsprachen.
 Bestimmte Äußerungen der Fremdsprache sollen durch Assoziation mit
bestimmten geistigen Vorstellungen oder Erinnerungen verbunden werden.

 Ausspracheschulung(16): Nachahmung und phonetike Erkenntnisse sind die

einfachsten Methoden zur Ausspracheschulung. Die Lehrer dient als


Sprachvorbild, das der Schüler imitieren soll.
 Anschaulichkeit: Bildliche Darstellungen und Anschauungsmittel werden im
Unterricht verwendet.
 Situativität: Dialogform, in der Lehrer alltagsnahen Lehrstoff hinzufügt.
 Altersgemäßheit: Die Vermittlung der Inhalte über das Zielsprachenland
hängt von der Erfahrungswelt jedes Alters ab.

 Es gibt 4 Möglichkeiten zur Wortschatzvermittlung:

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 Zeigen/Benennen: Die Lehrer vermittelt die Wortbedeutung der


Objekte. Dann kann er ihre Eigenschaft benennen/ Tätigkeiten
ausdrücken/verdeutlichen.
 Definition: Wortschatz wird mündlich vermittelt, in dem die
Beschreibung eines Begriffs gegeben wird.
 Erklären aus dem Zusammenhang heraus: ein Wort wird vermittelt,
indem ein Begriff außerhalb des Kontextes zu erklären ist.
 Visuelles Element: Im direkten Unterricht kommen auch zahlreiche
visuelle Hilfsmittel zum Einsatz, wie z.B. Bilder und Wandbilder.
 Umgangs- und Alltagssprache: Der Schüler soll lernen, seine
Fremdsprachenkenntnisse in einer alltäglichen Situation zu verwenden. Er
soll mit einem Ausländer gut auskommen und ihn verstehen können.
 Nachahmung und Gewöhnung: Nachahmung und Gewöhnung sollen dem
Schüler ein Gefühl von der fremden Sprache vermitteln, mit Hilfe dessen er
die Sprache auch aktiv anwenden kann.

 einsprachige Übungen, Nacherzählungen und Gespräche über die Lektüre

2. Lernprogression

Hilfe von Bildern,


ein selbst Erarbeitung von
Umschreibungen,
fremdsprachlicher grammatikalischen
Synonymen oder aus dem
Text Regeln
Satzzusammenhang

Diskussionen oder

Zugehörige Übungen Fragen und Antworten


zum Text

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Unterrichtsprache und
schriftlicher Sprachgebrauch
kognitiv Bezugspunkt (điểm tham
(language usage)/
(nhận thức) chiếu) im
Sprachwissen
Fremdspracheunterricht

deduktiv
bewußte Einsicht
(suy diễn)

Sprache (soll) als formales


System (erfasst werden), das
zweisprachig
in der Muttersprache erklärt
wird

mündlicher Sprachgebrauch/
imitativ
Sprachkönnen

induktiv Anwendung, „ohne viel zu als Störfaktor im


(quy nạp) denken“ Fremdspracheunterricht

Sprache (soll) als


Kommunikationsmittel
einsprachig
(beherrscht werden), ohne
die Muttersprache zur Hilfe

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:
I.
1. e, Reformbewegung: Phong trào cải cách
2. e, Fremdsprachendidaktik: lý luận giáo dục ngoại ngữ

II.
3. e, Einsichtnahme: sự kiểm duyệt

III.
4. sich erschließen: in diesem Fall: verstehen
5. intuitiv: trực giác, trực cảm
6. e, Nachahmung: sự bắt chước
7. ablaufen: diễn ra
8. jdm. beibringen: teach somebody
9. unmittelbar: direkt
10. e, Assoziation: sự liên tưởng
11. r, Spracherwerb: sự tiếp thu ngôn ngữ
12. e, Assoziationsbildung: sự hình thành liên tưởng
13. vor sich gehen: diễn ra
14. den Umweg über: đi vòng qua, indirect
15. etw. aus etw.(DAT) heraushalten: keep or put something out of something

IV.
16. e, Ausspracheschulung: luyện phát âm

:
1. Neuner, Gerhard/ Hunfeld, Hans, 1993. Methoden des fremdsprachlichen

Deutschunterrichts, eine Einführung. Langenscheidt: [33 - 44]


2. Rösler, Dietmar (2012): Deutsch als Fremdsprache. Eine Einführung.
Stuttgart: J. B. Metzler: [69 - 70]
3. https://docplayer.org/14265215-Die-direkte-methode-geschichte-
merkmale-grundlagen-und-kritische-wuerdigung-literaturbericht.html

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