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Methodische Prinzipien nach Funk (2010)

Handlungsorientierung: - rezeptive und produktive Sprachverwendung als primäres Lernziel


- Fertigkeitsintegration: vom Verstehen zum Äußern

Inhaltsorientierung: - bedeutungsvoller (aus Lernersicht authentischer) Input


- Inhaltsverarbeitung vor Form-Fokussierung

Aufgabenorientierung: - Aufgaben mit „Sitz im Leben“


- fertigkeitsbasierte Übungen mit Bezug zu den Aufgaben

Individualisierung und Personalisierung: - differenzierende und lernerorientierte Verarbeitungsangebote


- mit Sprache handeln: Lerner sprechen und schreiben als sie selbst

Autonomieförderung: - Vermittlung von Lernstrategien


- offene Unterrichtsphasen mit Projektcharakter

Interaktionsförderung: - Kommunikationsförderung
- kollaboratives Lernen
- Lernen als kognitiver Prozess in einem sozialen Kontext

Reflexionsförderung: - Einsicht in Strukturen


- problemlösendes Lernen

Automatisierung: - Einüben produktiver Routinen sowohl als Ergebnis als auch als Voraussetzung kognitiver Prozesse

Transparenz & Partizipation: - Zieltransparenz und Beteiligung der Lerner an pädagogischen Entscheidungen

Evaluationskultur: - summative und formative Evaluation von Lernprozessen


- Evaluation von Lehre, Rechenschaftspflicht

Mehrsprachigkeit: - ... als Voraussetzung für Entscheidungen in Bezug auf Unterrichtsmaterial, Motivation und Übungsgestaltung

Lehr-/Lernkultursensibilität - Berücksichtigung kulturspezifischer Verarbeitungsformen von Lernstoff

aus: FUNK, Hermann. „Methodische Konzepte für den Deutsch als Fremdsprache – Unterricht“. In: KRUMM, Hans-Jürgen et al. (orgs.)
Deutsch als Fremd- und Zweitsprache. Ein internationales Handbuch, v. 1, Berlin/New York: de Gruyter, 2010, p. 940-952.

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