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---

BOSCH
_L
Industrieausrüstung

;· -


Bosch Transistorverstärker
TR 15 II

Anschlußbedingungen
Inbetriebnahmeanleitung
------------------------------------=-~=-~-------------------- ,, \
\}

Bo.ch Transistorverstärker
TR 15 ll .

Anschlußbedingungen
Inbetriebnahmeanleitung

P.-Nr. 3742/02- 10/84


,, \

------------------------------------------------------~\}
@) BOSCH Transistorverstärker Anschlußbedingungen
Flexible Automation Bosch TR 15 II Inbetriebnahmeanleitung

Inhaltsverzeichnis 1. Technische Daten 1


1.1 Leistungsteil
1.2 Regelungsteil 1
1.3 Schutzeinrichtungen 1
1.4 Betriebsbedingungen 1
1.5 Bezeichnungsschlüssel 2
1.6 Kühlung 2
2.Anschlußbedlngungen 2
2.1 Transformator DY 5 2
2.2 Maßbild Transistorverstärker TR../.. 3
2.3 Anschlußschaltbild TR ../.. 3
2.4 Steueranschlüsse 4
2.5 Tachoanschluß, 1-Abschaltung, Mred· lA-Monitor, 12 · t 4
2.6 Spannungsversorgung ±15 V: X 09 5
2.7 Betriebsbereit: X 10 5
2.8 Sollwerte, Freigabe: X 11, X 21, X 31, X 41 5
2.9 Netzanschluß 7
2.1 0 Absicherung 7
2.11 Motoranschluß 8
2.12 Motorschutz 8
2.13 Kurzschlußbremsung 8
2.14 Erdung 9
2.15 Mindestinduktivität 9
3.1nbetriebnahme 1o
3.1 Vorbereitung 10
3.2 Berechnung der Optimierungsdaten 11
3.3 Überprüfen des Anschlusses 13
3.4 Kontrolle der Masseverbindungen 13
4.1nbetriebnahme des Transistorverstärkers 14
4.1 Spannungen überprüfen 14
4.2 BTB überprüfen 14
4.3 Abgleich der Optimierungskarte 14
4.4 Sollwertabgleich, Drehrichtungen und Tachopolarität prüfen 14
4.5 Drehzahlabgleich 15
4.6 Driftabgleich 15
4.7 Optimierung des Drehzahlreglers 15
4.8 Überprüfung der drehzahlabhängigen Strombegrenzung 15
4.9 Anpassung an die Steuerung 16
4.10 Abschluß der Inbetriebnahme 16
5.Ersatzteilliste 17

© 1984
Alle Rechte bei ROBERT BOSCH GMBH
auch für den Fall von Schutzrechts·
anmeldungen. Jede Verfügungsbefu~;~nis,
wie Kopier· und Weitergaberecht be1 uns.
Irrtum und technische Änderungen
vorbehalten .
........................................................................................ A

~ BOSCH Transistorverstärker Anschlußbedingungen


Flexible Automation Bosch TR 15 II Inbetriebnahmeanleitung

1. Technische Daten Bosch Transistorverstärker der Reihe TR 15 sind als 2-. 3- oder 4-Achs-
geräte in vier Leistungsstufen erhältlich .

1.1 Leistungsteil • TR 10 II TR 15 II TR 20 II TR 2511


Nennstrom 10 15 20 25
Spitzenstrom 20 30 40 50
max. Ausgangsgleichspannung 230 V ±10% 1140 V ±10%
Anschlußspannung 3 x 95 I 165 V ±1 0% = 230 V DC
bei Drehstromeinspeisung 3 x 60 I 104 V ±1 0% = 140 V DC
Anschlußspannung bei Gleichstrom 240 V DC ±10%
(z.B. Batterie) 150 V DC ±10%
Formfaktor 1,01
Taktfrequenz 5,0 kHz
•TR 10, 15, 20 = Eigenbelüftung; TR 25 mit Fremdlüfter

1.2 Regelungsteil Stromversorgung über Schaltnetzteil aus dem Zwischenkreis


Ausgangsgleichspannung ±15 V stabil, ~0 mA
Drehzahlsollwert 1 0 V bis ±1 0 V max, SW max einstellbar über
Potentiometer von ±7 V bis ±11 V
Drehzahlsollwert 2 OV bis ±10 V, fest
Drehzahlistwert Geber: Gleichstromtachogenerator
Eingangsspannung max ±75 V
Feineinstellung des Eingangsverstärkers :
80%- 120%
Hilfseingänge Achsfreigabe, H f: +24 V DC
Momentenbegrenzung, H~24 V DC, 0-12V linear
1-Abschaltung, H ~ 24 V DC
+24 V DC extern, zur Erhaltung von
Fehleranzeigen
Hilfsausgänge Betriebsbereit (BTB), H a +24 V DC,
max 50 mA Belastbarkeit
12-t, H = +24 V DC, max 50 mA
1!1, OV bis +10 V, max 5 mA

1.3 Schutzeinrichtungen 12-t-Begrenzung V80 auf SG-Regler


(Fehleranzeigen über rote LED) Tachoüberwachung (Unterbrechung, Kurzsch luß V29
Unterspannung V33
auf SG-Netzteil
Überspannung V31
Treiberüberwachung (Überstrom) V27

1.4 Betriebsbedingungen Max Umgebungstemperatur im Betrieb : 0°C bis +45°C, unbelüf-


tet, 0°C bis +35°C, belüftet
bei Transport und Lagerung:
-25° C bis +85° C
Aufstellungshöhe S1000 m über NN
Schutzart IP 00 nach DIN 40050 und IEC 114
Zulässige Feuchtebeanspruchung Klasse F nach DIN 40040
(§) BOSCH Transistorverstärker Anschlußbedingungen
Flexible Automation Bosch TR 15 II Inbetriebnahmeanleitung

• Beim Einbau der Verstärker ist darauf zu achten, daß die Luftbewegung
durch das Leistungsteil nicht durch andere Geräte behindert wird.
• Drosseln und Transformatoren dürfen unter dem Verstärker nur im
Abstand >300 mm angeordnet werden.
• Die Verstärker dürfen nur in Schränke der Schutzart IP 54 oder IP 44
mit Staubfilter vor Luftein- und Luftauslass eingebaut werden .
• Zum Abführen der Verlustleistung aus dem Schaltschrank ggf. verstärkte
Kühlung vorsehen.
• Verlustleistung ca. 5% der Gerätenennleistung.

1.5 Bezeichnungsschlüssel 1401 230


(Beispiel) TIR XX, I!- X( - L.. - - v_ _ _ Nennausgangsspannung*
Anzahl der Achsen/Gerät
*siehe Punkt 3.1.7 . Nennstrom
' - - -- - - -- - -- -- Transistorverstärker

1.6 Kühlung Verstärker- Eigen- Zusatz- - 2 Axialgebläse


typ belüftung belüftung - Anschlußspannung:
TR 10 X 1 - 230 V oder 1 - 115 V
TR 15 X - Stromaufnahme :
* Lüfterausführung *TR 25 X ca. 0,2 A bei 230 V
ca. 0,35 A bei 115 V
- Förderleistung :
ca. 300 m 3 /h
2. Anschlußbedingungen
2.1 Transformator DY 5

Leistung bei b1 h n2 n1 d Gewicht


45° C (KVA) (kg)
-,- - -:- 0,5 179 96 185 150 65 r;J 7 8,0
0,75 179 112 185 150 85 r;J 7 11,0
n2 1,0 228 112 230 190 85 r;J 7 15,5
1,25 228 136 280 190 109 r;J
7 20,0
1,5 230 150 280 196 95 011 20,0
2,0 230 175 280 196 120 r;J 11 27,0
2,75 263 153 260 220 116 'lJ10 35,0
3,5 335 145 320 280 120 'lJ10 56,0
4,5 335 145 370 280 120 \2) 11 51,0
6,0 360 185 395 328 130 \2) 11 64,0
7,5 335 179 320 280 154 i2l10 66,0
9,5 359 184 345 300 155 i2l12 90,0
10,5 420 180 460 350 137 \2) 11 88,0

2
@) BOSCH Transistorverstärker Anschlußbedingungen
Flexible Automation Bosch TR 15 II Inbetriebnahmeanleitung

2.2 Maßbild
Transistorverstärker
TR .. I .. _t
/ 1/
A 8 1I ~ I~
TR 15 II- 2 A
TR 1511-3 A
340 360
I·r ~
465 485
TR 15 II- 4 A
'l'.:r. ... ~~~
'
Die Befestigungswinkel können jeweils
für Frontmontage bzw. rückwärtige
Montage ummontiert werden. li 1+-

A ±1,6
l~v
ll
8
-J:I-

2.3 Anschlußschaltbild TR .. I ..

PE
.
L1 L2 L3

I ( ..
l ov !l!
A1

A2
M

~
A1

A2
M
A1

A2
M
A1

A2
M L• L· "i U V

...-'-<,..._
W

Oy 5

,....._9 .--J ~
U
F1 F2 FJ
V
J
W

V
01 C1 02 C2 03 C3 04 C4 L• L-
(C) (0) (C) (0) (C) (0) (C) (0)

2 Achse ----, r-- 3 . Achse ---,

,-X31 - - , r-X32---,
12345678 123 4 5678

ov
1•1(·1
SW1

3
I ' (

'.) \
-----------------------------------------------------------------------------
@ BOSCH Transistorverstärker Anschlußbedingungen
Flexible Automation Bosch TR 15 II Inbetriebnahmeanleitung

2.4 Steueranschlüsse Für den Anschluß der Steuersignale sind an der Verstärkerunterseite
funktions- und achsbezogene Klemm-/Steckleisten vorgesehen.

X 09 Ausgang ±15 V, stabil


X10 Ausgang betriebsbereit
Eingang +24 V extern
X 11, X 21, X31, X41 Sollwert 1 und Sollwert 2 für Achse 1 bis 4
Freigabe Achse 1 bis 4
X 12, X 22, X 32, X 42 Tacho Achse 1 bis 4
Ausgang 12-t Achse 1 bis 4
Ausgang I I I Achse 1 bis 4
Eingang Mred Achse 1 bis 4
Eingang I-Abschaltung Achse 1 bis 4

zum Beispiel :
X X . 2
Klemmen-Nr.
Funktionskennzeichnung
(z.B. 1 Q. SW + FG)
I Kennzeichnung der Achse
(z.B. 1 Q. 1. Achse)
allgemeine Bezeichnung
für Steckanschluß

2.5 Tachoanschluß,
1-Abschaltung,
Mred' lA-Monitor,
12 . t
X 12
(X 22)
(X 32)
(X 42)

.-- -. (+)
0 I -
: :

2.5.1 TachoanschluB, ln Bezug auf das Kabel gilt grundsätzlich dasselbe wie beim Sollwertan-
X.x.2.6-8 schluB. Der Schirm darf nur an X.x.2.6 am Verstärker angeschlossen wer-
den. Auf der Tachoseite muß der Schirm isoliert werden. Der Schirm muB
immer separat geführt werden. Zwischenverbindungen müssen deshalb
immer 3polig ausgeführt werden.

2.5.2 Abschaltung I-Anteil Für besondere Anwendungsfälle kann mit 24 V-lnterfacesignal der I-Anteil
X.x.2.5 des Geschwindigkeitsreglers abgeschaltet werden.

Durch Einspeisen von +24 V an Kl. X.x.2.4 kann in Abhängigkeit eines


2.5.3 Momentenreduzierung Mred
Widerstandes auf der SG "Regler", eine Momentenreduzierung aufgeschal-
X.x.2.4
tet werden. Von 0 - 12 V nimmt die Reduzierung - bis auf den mit R3 ein-
gestellten Endwert - proportional zu (siehe Punkt 3.2.6).

4
,, \
\}

§ BOSCH Transistorverstärker Anschlußbedingungen


Flexible Automation Bosch TR 15 II Inbetriebnahmeanleitung

Zur Überwachung des Ankerstromes (z.B. Meßinstrument im Bedienpanel)


2.5.41A-Monltor
steht an X.x.2.2 eine dem normierten Motorstrom proportionale Gleich·
X.x.2.2 spannung zur Verfügung. Die Spannung beträgt bei maximal zulässigem
Motorstrom +8 V bzw. +10 V (siehe Punkt 3.2.5).

Innenwiderstand des Meßgerätes: Ri = 10 kOhm


2.5.5 Strombegrenzung 12 · t Nach dem Überschreiten der Stromgrenze 12 · t stehen an X.x.2.1 +24 V zur
X.x.2.1 Verfügung. (Das Signal kann zu einer externen Anzeige im Bedienpanel
verwendet werden). Gleichzeitig leuchtet die rote LED auf der SG "Regler".

2.6 Spannungsversorgung
+15 V: X 09 +15 VJ An Stecker X 09.1 und 2 stehen
:::i30 mA +15 V und -15 V zur Verfügung.
)--~~----15 V
X 09 Maximale Belastung: je 30 mA
o--+--+---0 V Verwendung: Spannungsversorgung
für Sollwertbildung usw.

2.7 Betriebsbereit: An X 10.1 wird das Signal "Betriebs·


bereit" (BTB) ausgegeben. Das Sig-
X10 cr--r-~~r~ .. BTB24V nal hat +24 V, wenn keine Über·
< SOmA
wachung angesprochen hat. Spricht
X 10
eine der Überwachungen an, so
geht das Signal sofort aufOV·Pegel.
Anzeige über grüne LED auf der
SG .,Netzteil".
Das Signal BTB muß in die Selbst·
haltung des NOT-AUS-Kreises ge·
schaltet werden.
An X 10.3 können +24 V von einer
externen Stromversorgung
(z.B. 24 V-Netzteil im Anpaß-
schrank) angeschlossen werden. Im
NOT-AUS-Fall, wenn der Verstärker
lt. Anschlußbedingungen spann-
ungslos geschaltet wird, bleiben
dann evtl. anstehende Fehleranzei·
gen (rote LED's auf der SG "Netz-
teil" erhalten.

2.8 Sollwerte, Freigabe: ,, ...


X 11, X 21 , X 31 , X 41 n--+--+-----( +) SW1
0--+--1-- - - +(-)
Sollwerteingang immer 2adrig bele-
X 11 gen. Nur 2adrig, verdrilltes und
(X 21) >--~:----- -(+)
SW2 abgeschirmtes Kabel verwenden.
(X 31)
{X 41)
}--f----:'--- - +(-) Der Schirm darf nur 1seitig ange·
>-:~----~ (BTB) schlossen werden, entweder an der
Sollwertvorgabe oder an X.x.1.3 am
Verstärker. Seide Eingänge sind als
Differenzeingänge ausgeführt.

5
@) BOSCH Transistorverstärker Anschlußbedingungen
Flexible Automation Bosch TR 15 II Inbetriebnahmeanleitung

2.8.1 Sollwertanschluß Der SW-Eingang des Verstärkers ist als Differenzeingang ausgeführt. Die
X.x.1.1+2 auf Erdpotential bezogene Spannung soll, um die Regelgenau igkeit nicht
zu verschlechtern, ±1 V nicht überschreiten.

Sollwertvorgabe
r ·-· - ·-

Die Erdverbindung der Sollwertvorgabe muß ausreichend gut sein, um


auch bei Schaltvorgängen im Netz sicherzustellen, daß die max zulässige
Potentialdifferenz nicht überschritten wird.
Die Eidverbindung der Sollwertvorgabe und die Erdverbindung des Ver-
stärkers müssen beide an derselben Stelle im Anpaßschrank mit der zen-
tralen Erdschiene verbunden sein.
Steht eine potentialfreie Sollwertvorgabe zur Verfügung, so muß der Seil-
wert 0 der SW-Vorgabe mit der OV-Schiene verbunden und damit geer-
det werden.

Verstärker Sollwertvorgabe
r- · - ·- ·-
-·- ·--~~,.........;.-(+~)·~ '- ,:---~(--~
. 0 (-';
X11 rl(? ·
'. 1
i 0 :!• ::,
::: A. +(-)! i
,_.
1
(X 21) :I

:~ :~ D)--i.~.--4-::-~-

L- <;>-----;::1...- h
0
0 V·Schiene

Anschluß bei potentialfreier Sollwertvorgabe

2.8.2 Freigabe Ist das Gerät betriebsbereit, stehen an Kl. X.x.1.6 +24 V zur Verfügung.
X.x.1.8 Es ist zu empfehlen zwischen X.x.1 .6 und X.x.1.8 einen potentialfreien
Kontakt zu schalten, der im geschlossenen Zustand das Gerät freigibt. ln
den Freigabekreis können auch andere Bedingungen mitverschaltet wer-
den. (Kiemmung, Ölpumpe usw.)
Uegen an X.x.1.8 keine +24 V an, ist das Gerät gesperrt.

2.8.3 Klemmung Wird die Achse geklemmt, so muß, nachdem die Klemmung der Achse
festhält, die Freigabe abgeschaltet werden, damit der Verstärker nicht
gegen die Klemmung arbeitet.
Das folgende Diagramm zeigt die Schaltreihenfolge für Sollwert,
Klemmung und Freigabe.

6
1'~----~~~------------------------------------------------ ............................. A

(§) BOSCH Transistorverstärker Anschlußbedingungen


Flexible Automation Bosch TR 15 II Inbetriebnahmeanleitung

EIN
Fahrbefehl
AUS
EIN Klemmung
AUS
EIN
Freigabe
AUS
Sollwert

L.-
L Zeit bis Klemmung
geöffnet ist
-.--c_ Zeit bis Ac hse
9 eklemmt ist
[Zeit bis zum
Stillstand

Die Freigabe sollte nie während des normalen Fahrbetriebes abgeschaltet


werden, da der Motor dann unkontrolliert zum Stillstand kommt.
Ausnahme: "NOT-AUS"
Hier muß die Freigabe sofort abgeschaltet werden. Dabei muß sicher-
gestellt sein, daß die Achse durch eine Bremse oder durch Kurzschluß-
bremsung stillgesetzt wird.

2.9 Netzanschluß Zur Stromversorgung des Ver-


L1 L2 LJ
u,v,w stärkers ist nur eine Spannung

~ ~ ~
erforderlich, da die Logik über ein
Netzteil aus dem Zwischenkrei's ver- lE
sorgt wird.
Es gibt zwei Möglichkeiten der
Stromversorgung:
1. Über Anpaßtrafo an das Dreh-
*
l+ L-
OV

ctt:r
I V II I
DY5

stromnetz, wobei der Anschluß u w


an den Klemmen U, V, W erfolgt.
Die Phasenlage ist ohne Bedeu- [ F1f F2 [ F3[ ®
tung.
./
2. Durch Gleichspannungsanschluß L+ L- u V w -=
an den Klemmen L+ und L-,
wobei darauf zu achten ist, daß
die Spannung ca. 1OOfo höher
liegen sollte als die Nennspan-
nung des jeweiligen Gerätes.

2.1 0 Absicherung Bei Drehstromanschluß


primärseitig: 2 Normstufen über dem Primär-Nennstrom des Trafos.
Charakteristik: träge
sekundärseitig: 1 Normstufe über dem Sekundär-Nennstrom des Trafos.
Charakteristik: flink, jedoch max 63 A

Bei Gleichstromanschluß:
entsprechend dem Leitungsquerschnitt nach VDE-Tabelle.
Charakteristik: träge, reiner Leitungsschutz

7
(§) BOSCH Transistorverstärker Anschlußbedingungen
Flexible Automation Bosch TR 15 II Inbetriebnahmeanleitung

2.11 Motoranschluß

01 C1 02 C2 03 C3 04 C4
(C1) (01) (C2) (02) (C3) (03) (C4) (04)

2.12 Motorschutz Ein optimaler Motorschutz wird bei diesem Gerät durch die serienmäßige
12 · t-Strombegrenzung gewährleistet. Es wird jedoch empfohlen, einen im
Motor vorhandenen Thermokontakt mitzuverwenden.

2.13 KurzschluBbremsung Zum schnellen Bremsen von perma-


nenterregten Gleichstrommotoren
im Notfall wird die Kurzschluß-
bremsung empfohlen.
Zum kurzschließen des Motors wird
ein (oder mehrere parallel ge-
schaltete Schützkontakte - Öffner)
mit einem Widerstand zur Strombe-
grenzung in Reihe verwendet.

Die Kontaktbelastbarkeit des Schützes muß an den maximal zulässigen


Bremsstrom des Motors angepaßt sein . Der Bremswiderstand errechnet
sich wie folgt :

Emax
RB= -Ra (Q)
Imax

Emax = Motor EMK bei maximaler Drehzahl [V]


lmax = maximal zulässige Stromgrenze [A]
Ra = Ankerwiderstand des Motors [Ohm)
Der Begrenzungswiderstand sollte für eine Leistung von min. 50 W aus-
gelegt sein.

8
- ,,
\}
\

§ BOSCH Transistorverstärker Anschlußbedingungen


Flexible Automation Bosch TR 15 II Inbetriebnahmeanleitung

2.14 Erdung Der Verstärker hat je einen Anschluß für .. Schutzleiter" und .,L-"
a) Schutzleiteranschluß für das Gehäuse (Berührungsschutz)
Die Verbindung muß einen Mindestquerschnitt von 6 mm 2 haben.
b) Klemme L- am Leistungsanschluß (OV-Potential) Querschnitt wie unter
Punkt a). Das Bezugspotential der Sollwertvorgabe (0 V) muß ebenfalls
eine elektrische Verbindung (6mm 2) zur 0 V-Schiene im Anpaßteil haben.

Verstärker )
.-,
1Sollwertvorgabe

+{-)~''"
SW1 , ...

OV~
I
I
I
I
I
I OV CNC)
I
l
. _, ·r.
I
I

® 6itl
~lOOOI ®
L..o ?-
min- 61tl
löO()
OV-Schiene im Anpaßschrank
~ (isoliert montiert)
I OÖQQOOI

2SitJ 2SitJ
PE Maschine

• siehe Punkt 2.8.1

2.15 Mindestinduktivität Um die Verluste im Motor gering zu halten, sollte der Formfaktor bei
Motor-Nennstrom nicht größer als 1,02 werden, d.h. ca. 98% des fließenden
Effektivstromes werden in Drehmoment umgesetzt. Ein Formfaktor von ca.
1,02 wird erreicht, wenn die Gesamtinduktivität im Ankerkreis wie folgt
ermittelt und eingesetzt wird:

1. Alle 140 V-Versionen


25
Lmin = IN [mH] IN = Nennstrom des Motors [A]

2. Alle 230 V-Versionen:

Lmin -
-40
iN [mH] IN = Nennstrom des Motors [A]

Die Gesamtinduktivität kann problemlos höher als der errechnete Wert


gelegt werden.
Auch lnduktivitäten unterhalb des errechneten Wertes sind einsetzbar, sie
führen allerdings zu einer drastischen Verschlechterung des Formfaktors
bzw. des Wirkungsgrades und sind somit möglichst zu vermeiden.

9
r i\

§ BOSCH Transistorverstärker Anschlußbedingungen


Flexible Automation Bosch TR 15 II Inbetriebnahmeanleitung

3. Inbetriebnahme
3.1 Vorbereitung Alle Komponenten des Antriebes und deren Einbau müssen entsprechend
dem kundenbezogenen Pflichtenblatt überprüft werden. Hierin sind auch
Geräte aufgeführt, die nicht zum Lieferumfang der Firma Bosch gehören.
Sie sind im Pflichtenblatt mit einem Stern (*) gekennzeichnet.

Folgende Punkte sind mit den Angaben im Pflichtenblatt zu überprüfen:


3.1.1 Motordaten
3.1.2 Tachodaten
3.1.3 Transformatordaten siehe
3.1.4 Verstärkertyp, Lager-Nr., Typenschilder
Auftragsbestätigungs-Nr.
3.1.5 Drosseldaten, falls erforderlich
3.1.6 Optimierungsdaten auf der Falls im Pflichtenblatt besondere Hinweise bezüglich Anschluß, Einbau
Optimierungskarte prüfen oder Abgleich gegeben werden, so sind diese gegenüber den betreffenden
Stellen in den Anschlußbedingungen vorrangig.

3.1. 7 Einstellung des Netzteiles auf


140 V- bzw. 230 V-Version
Das Netzteil ist bei Auslieferung auf
die 230 V-Version eingestellt. Bei
Bedarf kann das Netzteil auf 140 V
umgestellt werden. Dazu sind auf Geschlossen
der Bestückungsseite zwei Lötzinn- ~ 140 V
brücken herzustellen.
T3

G 0
Offen
~ 230 V

31 o--c:ro
32 o-c::J--o
Geschlossen 70~
~ 140 V
Offen
~230V
----------e ~

3.1.8 Bestückungsplan der


Optimierungs-Schaltgruppe

a ~0 D Q D D D DD D0 0 V1 8
q• A ... r ses~ @b :,~, _ I
0 D

Tacho-+--q R 143 I o oo oo oo o0 o ~~ §@) 0

10
..................................................................... ,, (

·.) \

§ BOSCH Transistorverstärker Anschlußbedingungen


Flexible Automation Bosch TR 15 II Inbetriebnahmeanleitung

3.2 Berechnung der Sind keine Optimierungshinweise im Pflichtenblatt eingetragen, können


Optimierungsdaten diese nach folgender Berechnungsvorschrift erstellt werden:

1
3.2.1 Beschleunigungsstrom R 5 R 5 = 10 kOhm ·
50 A _
1
11

3.2.2 Tachoelngangswiderstände R 73 = R 74 = 11,61 kOhm. UTELG


R 73, R 74 10 V

3.2.3 N-Regler R 79, C 23 R 79 = 205 kOhm } Anfangswerte


C 23 = 0,068 ~o~F

11 . lges
3.2.4 I-Regler C 8, R 8 6
R 8 = 45 · 10 • ---=--- C8 = 0,33 IJF festbestückt
UBmaJC

3.2.5 Stromanzeige I I I R7 = - -1-- - - - · 10 kOhm

3.2.6 Momentenreduzierung durch


1
12 • t Strombegrenzung R 6 = 10 kOhm · - - - -
50 A
=R5
-1

(siehe Punkt 3.2.1)

R 4 = 10 kOhm · 15 •5 V - UR

r
UR

UR = 6,4 V · ( I~
.11
1,6V=z 1 0,71
U~r
Standard
T/[s]

100
80
J I
60
50
40 I
30 I
V I
0

/
vv V
/
V V
V
0 / lL
8
/
s
41-""' //
3
Ansprachzeit für 2
V
12 x t - Meldung
1
t = f (:) 0.9 0,8 0,7 0,6 0,5 0,4 0,3

..L-
UR als Parameter. 11

11
rrr-
-------------------------------------------------------------- '\\)'\
(ij) BOSCH Transistorverstärker Anschlußbedingungen
Flexible Automation Bosch TR 15 II Inbetriebnahmeanleitung

3.2.7 Drehzahlabhängige
Strombegrenzung: R1, R2 3.2.7.1 Die Reglerkarte arbeitet ohne drehzahlabhängige Strombegrenzung
=
bei folgender Bestückung: R1 oo, R2 = 7,5 kOhm
3.2.7.2 Mit drehzahlabhängiger Strombegrenzung günstige Werte für
R1 und R2 anhand der Diagramme 1 - 4 aussuchen.

-
Rl - 16 K 39 K oo
, R1 = 16K 39K 00

'\,'\ '\
'\. '\..
\" ~"' "\
~'\
\
60 60
\.. '\.
40 40
Drehzahlabhängige Drehzahlabhängige
20 - Strombegrenzung
R2 1= 10 I 1
20 - Strombegrenzung
R2I=11J
I
--
20 40 60 80 nnenn 20 40 60 80 nnenn
n n
%-
Diagramm 1 Diagramm 2
R1 = 16 K39 K oo

40 '\ ~
Drehzahlabhi!ng 1ge Drehzahlabhängige
20 Strombegrenzung -+--1 20 - Strombegrenzung -+-----i
R2=12K R2r3K '
1
20 40 20 40 60 80 nnenn
n .n
0/Q - %-
Diagramm 3 Dtagramm 4

12
(§) BOSCH Transistorverstärker Anschlußbedingungen
Flexible Automation Bosch TR 15 II Inbetriebnahmeanleitung

3.2.8 Momentenreduzierung bei Mred Die Reglerkarte arbeitet ohne Momentenreduzierung bei folgender
Bestückung: R 3 = 7,5 kOhm
Ist Mred erforderlich, sind folgende Punkte zu beachten :
- Die Spannung für Mred kann 0 - 30 V betragen
- Im Bereich 0 V bis 12 V ist die Begrenzung proportional
- Der Grad der Reduzierung wird mit R3 gemäß Diagramm 5 festgelegt

11 R3

I 80
% 3,1 K
60

40
11 K

20
f (UMRED· R 3) 13 K
I
2 4 6 8 10 12

-
3.3 Überprüfen des
Anschlusses Die Anlage muß anhand der Schaltpläne des Werkzeugmaschinenher-
stellers genau auf Einhaltung der Anschlußbedingungen überprüft werden.
Dies gilt besonders für Anlagen, in denen unsere Verstärker erstmalig ein-
gesetzt sind.

3.4 Kontrolle der


Masseverbindungen Von der Erdungsklemme des Verstärkers muß eine Leitung (6 mm 2 ) zum
zentralen Erdpunkt (PE) im Anpaßteil führen. Andere Leitungen dürfen
nicht an dieser Klemme angeschlossen sein. Ebenso muß die Klemme L-
mit der zentralen 0 V-Schiene im Anpaßteil verbunden werden.
Die Abschirmung von Sollwert-, Tacho- und evtl. ±15 V-Leitungen dürfen
gemäß Anschlußbedingungen nur einseitig angeschlossen sein.
Unbenutzte Leitungen innerhalb der abgeschirmten Kabel müssen beid-
seitig mit der Abschirmung verbunden werden.

ln Punkt 3. verwendete Kurzzeichen I1 = Beschleunigungsstrom [A]


I = gewünschter maximaler Effektivstrom [A]
UTELG = Tachospannung bei Eilgang [V]
UI = Ausgangsspannung bei I1 , max. 10 V [V]
UR = Referenzspannung für I 2 • t-Einstellung [V]
Uemax = Bei Geräten mit 140 V Ausgangsspannung = 190 V
Bei Geräten mit 230 V Ausgangsspannung = 300 V
lges = Qtsamtinduktivität im Ankerkreis [H]

13
(\ I

----------------------------------------------------~· \)
~ BOSCH Transistorverstärker Anschlußbedingungen
Flexible Automation Bosch TR 15 II Inbetriebnahmeanleitung

4. Inbetriebnahme des Transistorverstärkers

4.1 Spannungen überprüfen o Alle Schaltgruppen aus dem Gerät entfernen


0 Steuerungssollwert ab- und eine variable Sollwertvorgabe anklemmen
0 Sicherungen F1 - F3 entfernen
0 Spannung (Hauptschalter) einschalten
0 Trafospannungen messen (Soll : siehe Pflichtenblatt)
0 Hauptschalter ausschalten, Sicherungen F1 - F3 einsetzen, Haupt-
schalter wieder einschalten
0 Zwischenkreisspannung an Kl. L+ und L- messen.
(Soll: siehe Pflichtenblatt max. Ausgangsspannung)
0 Bei Geräten mit Fremdbelüftung ist die Lüfterfunktion zu überprüfen
0 Hauptschalter ausschalten

4.. 2 BTB überprüfen 0 Schaltgruppe Ballastschaltung und Schaltgruppe Netzteil einstecken


0 Antrieb einschalten
0 Auf der Schaltgruppe Netzteil mu8 die grüne LED leuchten und an
X 10.1 stehen +24 V zur Verfügung
0 Antrieb ausschalten

Achtung: Im eingeschalteten Zustand keine Schaltgruppe einstecken oder


ziehen! Nach dem Ausschalten des Hauptschalters dürfen Schaltgruppen
erst entfernt oder eingesteckt werden, wenn alle LED's erloschen sind
(ca. 10 s nach dem Abschalten).

4.3 Abgleich der


Optimierungskarte Bei voroptimierten Geräten sind nur Punkt 4.4, 4.5, 4.6, 4.9 und 4.10
durchzuführen.

4.4 Sollwertabgleich,
Drehrichtungen und
Tachopolarität prüfen 0 Auf der Schaltgruppe Regler die Brücke JP 1 und JP 2 entfernen
0 RB und R5 nach Berechnungsvorschrift bzw. Pflichtenblatt ermitteln und
einlöten ·
0 Stecker X x 2 ziehen (Tacho)
0 Schaltgruppen Regler und Leistungsteil einstecken
0 Antrieb einschalten, keine FG geben
0 Sollwertspannung entsprechend der Eilganggeschwindigkeit vorgeben,
(z.B. ±7,5 V) und mit Poti R 144 am Me8punkt .. SW 1" auf ±1 0 V
abgleichen
0 Sollwert 0 V vorgeben und FG geben
0 Sollwertspannung langsam erhöhen. Bei positivem Sollwert mu8 sich die
Achse in positiver Richtung bewegen
0 Bei falscher Richtung: Motor umpolen
0 Bei positivem Sollwert an X.x.1.2 muß die Tachospannung an X.x.2.8
positiv gegenüber X.x.2.7 sein (am Stecker messen)
0 Bei falscher Polarität: Tacho umpolen
0 Antrieb ausschalten
0 Stecker X.x.2 einstecken

14
§ BOSCH Transistorverstärker Anschlußbedingungen
Aexible Automation Bosch TR 15 II Inbetriebnahmeanleitung

4.5 Drehzahlabgleich 0 N-Regler aktivieren, JP 1 und JP 2 einstecken und AC-Dekade über


R 79 - C 23 anschließen (Anfangswerte siehe Punkt 3.2.3)
0 Antrieb einschalten, FG geben
0 Sollwert entsprechend 50% der zu erwartenden Eilganggeschwindigkeit
vorgeben
0 Drehzahl messen und mit Poti R 143 auf 50% der Eilgangdrehzahl ein-
stellen (entweder mit einem Drehzahlmesser am Motor oder über die
Tachospannung an Klemme X.x.2.7-8 messen)
0 Nach erfolgtem Drehzahlabgleich entsprechen ±10 V am Maßpunkt "T"
der Eilganggeschwindigkeit

4.6 Driftabgleich 0 Drehzahlsollwert 0 vorgeben


0 Wenn der Motor sichtbar driftet, die Drift mit Poti R 146 soweit wie
möglich verringern (möglichst: 0)

4. 7 Optimierung des 0 Sollwert als E-Funktion vorgeben


Drehzahlreglers Die Zeitkonstante T sollte ca. 10% unter der später zu erwartenden
endgültigen Zeitkonstante liegen
0 Die Höhe des Sollwertes sollte so bemessen sein, daß der Regler beim
Beschleunigen und Abbremsen knapp unterhalb der Stromgrenze
arbeitet
0 Das am Meßpunkt "UN" gemessene Signal sollte im Idealfall folgender-
maßen aussehen:

I
I I
--~,-- r--- - -~- - - - r- - !--
-
I
Testpunkt "UN"
Einst ell ung 3 V/div.

I
I

- - [, _
l
-- ~ r---- - - - -- - -
Signalnormierung + 8 V = Stromgrenze

4.8 Überprüfung der dreh- 0 Anhand des Signalverlaufes von Tacho (Meßpunkt T) und Stromistwert
zahlabhängigen (Meßpunkt I) die im Pflichtenblatt angegebenen Werte für 11, 12 ,
Strombegrenzung n,. n 2 überprüfen
(Falls erforderlich) Dabei ist zu beachten, daß beide Signale normiert sind, d.h.
• am Meßpunkt "T" -10 V= ELG = n2
• am Maßpunkt "1" ... 8 V =Gerätespitzenstrom = 50 A
15
(§) BOSCH Transistorverstärker Anschlußbedingungen
Flexible Automation Bosch TR 15 II Inbetriebnahmeanleitung

Beispiel einer drehzahlabhängigen


Strombegrenzung

_.... ..,......n2 n2- ....__


- ~ n1 n1 ............

11]
11
-,12 --
12l 11
I1

Stromgrenzwert I 1 = 17 A ~ 2, 7 V= Beschleunigungsstromgrenze
Motordrehzahl n1 = 1000 min- 1 ~ 5V = bis zu dieser Drehz. darf 11 gefahr. werden
Stromgrenzwert I2 11 A ~= =
1, 7 V reduzierter Beschleunigungsstrom
Motordrehzahl n2 = 2000 min- 1 ~ 10 V = bis zu dieser Drehz. darf 12 gefahr. werden

Zum Vergleich die Kommutierungs- 25 - Drehmomentkonstante = 0,7 Nm/A


kennlinie: :::E
c Kommutierungs- - Beschleunigungsstrom
Q)
grenzlinie l1 = 2 x Motornennstrom
E
0
E -Da M-I ist,
.r::. 15
Q)
ergibt sich für:
a 12
l1 ""'17 A
10
I2""' 11 A

-
MN
5
51
n 1 ""'1000 min- 1
=
n2 2000 min- 1

0 1000 2000 3000 min- 1


Drehzahl n-
4.9 Anpassung
an die Steuerung 0 Endgültige Sollwertvorgabe anklemmen
0 Antrieb einschalten und FG geben
0 Sollwert entsprechend Drehzahl "0" vorgeben.
Falls der Motor driftet, mit Poti R 146 möglichst auf "0" abgleichen.
Bei Anlagen mit Lageregelkreis: LAG (Balance) auf "0" abgleichen.
0 Sollwert entsprechend max. Motordrehzahl vorgeben.
Bei Anlagen ohne Lageregelkreis: Mit Hilfe eines Handdrehzahlmessers
die Motordrehzahl auf die Sollwertdrehzahl abgleichen (Poti R 143).
Bei Anlagen mit Lageregelkreis: Mit Poti 143 den gewünschten
KV-Faktor einstellen.

KV=~ Beispiel: V= 10 m/min, S = 10 mm


ISI

V = Achsgeschwindigkeit [ m J KV= ~ = 1
min 10
S = Nachlauf [mm]
0 Antrieb ausschalten
4.1 0 Abschluß der
Inbetriebnahme 0 Alle Potentiometer verlacken

16
rI

@) BOSCH Transistorverstärker Anschlußbedingungen


Flexible Automation Bosch TR 15 II Inbetriebnahmeanleitung

5. Ersatzteilliste Zeichnungs-Nummern für Mehr-Achs-Transistorverstärker

TR 10 - 3 A I 4 A - 140 I 230 V 047679


TR 15 - 3 A I 4 A - 140 I 230 V 047680
TR 20 - 3 A I 4 A - 140 I 230 V 047681
TR 25 - 3 A I 4 A - 140 I 230 V 047720
TR 15 - 2 A - 140 I 230 V 047411
TR 25 - 2 A - 140 I 230 V 047719
Reglerkarte 047114
Leistungsteil 047018
Leistungsteil 047532
Netzteil 038035
Ballast-Schaltgruppe 038072
Optimierungskarte Standard 047116
Lüfter 2-Achs 047494
Lüfter 3-14-Achs 038710
Grundgerüst 2 A 047473
Grundgerüst 4 A 043126
Zubehör 2 A I 4 A 041190
Stecker 4polig 0931911920
Stecker 8polig 0931910729

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