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Fieber (P…………………..

Man spricht von Fieber oder erhöhter Temperatur.

Die Einteilung der Körpertemperatur eines erwachsenen Menschen:

36,0 - 37,40°: normale Körpertemperatur – a___________________


37,5 - 38,00°: erhöhte Körpertemperatur – s___________________
38,1 - 38,50°: l_____________ Fieber
38,6 - 39,00°: Fieber
39,1 - 39,90°: h___________ Fieber
ab 40,00°: sehr hohes Fieber, __________________________

Über 41,00° Hyper________________________________.

Die Temperatur spricht man: 38,8° – achtunddreißig acht

Die Messung der Körpertemperatur kann analog und digital erfolgen. Folgende Messverfahren
sind möglich:

- a__________________ (unter der Achselhöhle), rela v ungenau


- r___________________(im A er), zuverlässigstes Verfahren
- o____________/s________________ (unter der Zunge)
- a__________________ (im Ohr) mit speziellem Thermometer
- auf der S rn an der Schläfe mit Kontak hermometern

Die Kontak hermometer (für Ohr und S rn) messen zwar sehr schnell, liefern aber nicht immer
zuverlässige Werte. Am genauesten ist die Messung im _____________________ mit einem
digitalen Thermometer.

Anzeichen von Fieber

Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Licht- und Geräuschemp ndlichkeit, allgemeines


Krankheitsgefühl – Fieber wird o von verschiedenen Beschwerden begleitet. Auch der Appe t
lässt häu g nach, die Muskeln und Gelenke schmerzen und man möchte im Be nur noch seine
Ruhe haben. Je nach Schweregrad des Fiebers sind zudem folgende Anzeichen typisch:

• trockene, heiße Haut


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• „ ebrig“ glänzende Augen

• bei Kindern: Quengeln

• Durstgefühl (Poly___________) und starkes Schwitzen (Hyper______________)

• während des Temperaturans egs aber Frösteln bis zum Schü elfrost (Febris undularis)

• manchmal Verdauungsbeschwerden mit Appe tlosigkeit (In__________________), Durch-


fall (D____________) oder Erbrechen (E_________________)

• schnellere Atmung (T_________________________)


• Unruhe (N___________________), Verwirrtheit
• Unterzucker (Hypo____________________)

P ege eines Fieberkranken


Temperaturans eg als Immunabwehr

Mit Temperaturerhöhungen reagiert unser Körper auf krankheitsauslösende Ereignisse. Infek o-


nen mit Bakterien oder Viren bei Masern oder Grippe, Entzündungen, Blutvergi ungen, der Zerfall
von Eiweiß im Körper nach Au ösung von Blutergüssen oder Knochenbrüchen, Allergien und Stö-
rungen im Wasserhaushalt gehören zu den häufigsten Auslösern. Aber auch psychische Vers m-
mungen können Fieber hervorrufen. Fieber ist also keine eigenständige Krankheit, sondern eine
Abwehrreak on des Körpers.
Bei Fieber laufen Sto wechsel und die Immunabwehr auf Hochtouren, denn bei höheren Tempera-
turen vermehren sich Krankheitserreger nur langsam. Ab einem bes mmten Grad ist Fieber für
den Körper jedoch belastend und kann sogar lebensgefährlich werden. Fieber wird daher ab einer
Temperatur von 39,0° C behandelt, wobei die allgemeine Verfassung und Fieberreak on des Kran-
ken berücksich gt werden sollte. Die Fieberbehandlung besteht in ebersenkenden Maßnahmen
und sehr sorgfäl ger Pflege. Die Behandlung der Grunderkrankung wird gleichzei g begonnen.
Fieber kann unterschiedliche, bei einigen Erkrankungen typische Verläufe nehmen.

Messen der Temperatur

No eren Sie bi e daher immer die gemessenen Werte mit Zeitpunkt und Meßart, sie erleichtern
die Diagnosestellung des Arztes. Einen langsamen Temperaturans eg verkra et der Organismus
besser. Ein rascher Ans eg belastet den Kranken mehr und kann mit Schü elfrost einher gehen.
Der Fieberabfall kann ebenfalls langsam oder schnell erfolgen. Sinkt die Temperatur langsam, kann
sich der Körper der Umstellung anpassen. Fällt die Temperatur sehr rasch, ist der Körper sehr stark
belastet und es kann, allerdings selten, zu einem Kreislau ollaps kommen.
Die Temperatur sollte drei Mal täglich gemessen werden. Die Messung sollte wenigstens morgens
nach dem Aufwachen (niedrigste Temperatur) und am Nachmi ag (höchste Temperatur) und na-
türlich nach Bedarf durchgeführt werden. Die Messung sollte am liegenden, ruhenden Kranken
vorgenommen werden. Zur Vermeidung von verfälschten Werten ist nach körperlicher Ak vität,
Anstrengung oder Aufregung eine halbstündige Ruhepause angezeigt. Bei Fieber wird nach dem



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Temperaturabfall auf normale Werte noch weitere drei Tage gemessen.

Folgende Messarten stehen zur Verfügung


• Axillare Messung (in der Achselhöhle): Das Thermometer wird in die trockene Achselhöhle
eingelegt. Auf guten Hautkontakt und lange Messdauer (acht bis zehn Minuten) ist zu ach-
ten. Der Arm ruht im rechten Winkel auf dem Bauch. Nachteile sind die ungenaue Messung
bei nicht korrekter Durchführung.
• Orale Messung (in der Mundhöhle oder unter der Zunge): Das Thermometer liegt unter der
Zunge, der Mund wird vorsich g geschlossen. Der Messwert liegt 0,3° C höher als bei der
axillaren Messung. Es wird fünf Minuten lang gemessen. Nachteil ist, dass das Thermome-
ter von unruhigen oder geis g verwirrten Menschen und Kindern abgebissen werden kann.
• Rektale Messung (im Rectum/Mastdarm): Sie ermöglicht die genauesten Ergebnisse. Der
Messwert liegt 0,5° C höher als bei der axillaren Messung. Das Thermometer wird ange-
feuchtet oder aus Hygienegründen mit einer speziellen Schutzhülle versehen. Unter dre-
henden Bewegungen wird das Thermometer vorsich g in den A er eingeführt. Bei unruhi-
gen oder verwirrten Kranken wird das Thermometer festgehalten. Die Messzeit beträgt
zwei bis drei Minuten.

Die P ege
Der Fieberkranke klagt über ein allgemeines Krankheitsgefühl mit Kopf- und Muskelschmerz. Er ist
ruhelos, hat keinen Appe t, unter Umständen bestehen Übelkeit und Erbrechen. Das Durstgefühl
ist sehr groß, durch das Schwitzen geht viel Flüssigkeit verloren. Die Haut ist anfänglich kühl, später
heiß und trocken, bei höheren Temperaturen sind Schweißausbrüche möglich, die Urinausschei-
dung ist gering, es kann zur Obs pa on kommen. Der Puls und die Atmung sind beschleunigt. Der
Kranke hat glänzende Augen und Fieberbläschen können sich an den Lippen entwickeln.
• Jeder Fieberkranke muss sorgfäl g beobachtet werden, um kri sche Veränderungen sofort
zu erkennen und an den Arzt weiterzuleiten.
• Ein gut gelü etes Zimmer und eine Zimmertemperatur zwischen 17 und 19°C emp ndet
ein Fieberkranker als angenehm, bei Lichtemp ndlichkeit sollten Vorhänge den Raum ab-
dunkeln.
• Besonders zu beachten ist die Hautp ege bei Fieberkranken, da die Haut schneller zum
Wundwerden neigt. Ober die tägliche Ganzwaschung hinaus können Teilwaschungen mit
lauwarmem Essigwasser vorgenommen werden. Die kühlenden Abwaschungen wirken
gleichzei g ebersenkend. Die Haut benö gt in jedem Fall eine Rückfe ung mit einer Kör-
perlo on, um sie geschmeidig zu halten.
• Der trockene Mund und spröde, aufgerissene Lippen werden regelmäßig mit Feuch gkeit
versorgt. Der Mund kann mit in Kamillentee getränkten Mulltupfern ausgewischt werden,
die Lippen mit einem Lippenp eges oder fe reicher Creme gep egt werden.
• Wich g ist der häu ge Wechsel der verschwitzten Leib- und Be wäsche, um der zusätzli-
chen Gefahr des Erkältens und Wundliegens zu begegnen.
 
 

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• Die durch das Schwitzen entstandenen Flüssigkeits- und Mineralverluste müssen durch-
reichlich Getränke und entsprechende Speisen aufgefangen werden. Güns g sind viele üs-
sig breiige Speisen wie Suppen, krä ige Fleischbrühen, leichte Gemüsekost. No eren Sie
möglichst die getrunkene Flüssigkeitsmenge.
• Be ruhe ist je nach Zustand des Kranken sinnvoll.

Fiebersenkende Maßnahmen

Das bekannteste Mi el ist der Wadenwickel. Nach ca. zehn bis fünfzehn Minuten, wenn die Wickel
Körpertemperatur erreicht haben, werden sie gewechselt. Dies geschieht etwa drei bis viermal,
eine Pause wird eingelegt. Die Temperatur wird gemessen (eine Absenkung um ein Grad ist ausrei-
chend) und die Wadenwickel können en ernt werden.

Kaltkompressen oder eine Eisblase können in die Leiste gelegt werden. Bei längerer oder kon nu-
ierlicher Anwendung werden die Blutgefäße enggestellt und die Wirkung läßt nach.

Lindenblütentee darf ohne ärztliche Anordnung zum Fiebersenken gegeben werden. Weitere
Maßnahmen müssen vom Arzt angeordnet sein, z.B. An bio kagabe. Fiebersenkende Mi el wie
Aspirin oder Paracetamol, die frei verkäu ich in der Apotheke erhältlich sind, können gegeben
werden, es sollte aber in Absprache mit dem Arzt geschehen.

Schü elfrost
Durch Krankheitskeime kommt es zu einer Störung im Wärmeregula onszentrum. Mit Frösteln,
Kältegefühl, dann Muskelzi ern, Zähneklappern und Gänsehaut beginnt der Schü elfrost, gleich-
zei g steigt das Fieber rasch an. Die Haut ist blass, kühl und feucht. Dem Kranken wird von außen
Wärme zugeführt, etwa durch heißen Tee, Wärm asche, Heizkissen. Während der zweiten Phase
ist der Kranke meist sehr unruhig und ängstlich, er benö gt viel Zuwendung und Trost.

Jetzt werden kühle Getränke und das Waschen des Gesichtes mit kaltem Wasser als angenehm
empfunden. In der letzten Phase kommt es zu starkem Schweißausbruch und die Temperatur
sinkt. Der Schweiß ist großperlig und warm. Ist er kleinperlig und kalt, kann er einen Kreislau ol-
laps ankündigen. Der Kranke wird erst frisch gemacht und die Wäsche gewechselt, wenn die Tem-
peratur gesunken ist. Anschließend braucht der Kranke Ruhe und Schlaf.
 


 

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