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aches, Paten,

Wir danken unseren Co


n, Partnern,
Gutachtern, Sponsore den ....
rn, Alumni und Freun
Wettbewerbsteilnehme

11.

Gründungs- und
Wachstumsoffensive Rückblick 2010

Businessplanwettbewerb promotion Nordhessen


für Gründer und Unternehmer 2010

E-Mobilität
+
www.facebook.com/promotionnh

Dezentrale
Energietechnologien

Projektträger
Hauptsponsoren

Sponsoren

S T E I N B E I S -T R A N S F E R Z E N T R U M
NORDHESSEN

Alumni-Sponsoren

G tecz

Medienpartner

Das eMagazin für die Xing-Ambassador-Gruppen


„Kassel Network“ und „Göttingen Network“

Sponsoren
Projektpartner

High-Tech-Gründerfonds Management GmbH

Bürgschaftsbank Hessen

Industrie- und Handelskammer Kassel

Handwerkskammer Kassel

IWES Fraunhofer Kassel

The New Club of Paris e.V.

UniKasselTransfer Inkubator

Wirtschaftsjunioren Kassel

Accelerate Business Angels Nordhessen

MoWiN.net e.V. - Mobilitätswirtschaft Nordhessen Netzwerk

deENet - Kompetenznetzwerk Dezentrale Energietechnologien e.V.

PIZ - Patentinformationszentrum Kassel

RKW Hessen

Best Excellence / F.A.Z. Institut für Management,


Markt- und Medieninformation GmbH

Gleis1 Clubrestaurant / kuba.exe

Starclub Kassel

Projektträger
Herausgeber: Bildnachweis:
Businessplanwettbewerb promotion Nordhessen Carsten Herwig
c/o Regionalmanagement Nordhessen GmbH www.herwig-fotografie.de
Ständeplatz 13
34117 Kassel Paavo Blofield (S. 54 + 55)
www.promotion-nordhessen.de www.blofield.de
www.regionnordhessen.de
info@promotion-nordhessen.de Hackenberg (S. 48 + 49)

Druck:
Redaktionelle Mitarbeit: Druckerei Boxan Repro + Druck
Michael Schapiro www.boxan.de

Alle Rechte vorbehalten.
Redaktion, Konzeption, Gestaltung:
Alexander Lührs März 2011
Projektleitung BPW promotion Nordhessen


www.promotion-nordhessen.de
www.facebook.com/promotionnh

04
Inhaltsverzeichnis

Wachstum in Zukunftsbranchen

• E-Mobilität: Wirtschafts- und Zukunftsfaktor für Nordhessen - Dieter Posch 7


Hessischer Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung

• Gründungs- und Wachstumsfinanzierung mit öffentlichen Mitteln - Dr. Michael Reckhard 9


Geschäftsleiter Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen

• Businessplan für nachhaltiges Wachstum - Alexander Lührs 11


Projektleiter Businessplanwettbewerb promotion Nordhessen

(Innovations-)vorsprung der Region Nordhessen 2


• Nordhessen: eine Region mit Antrieb! - Holger Schach 15
Geschäftsführer Regionalmanagement Nordhessen GmbH

• Vorsprung durch Forschung: Zentrum für angewandte Forschung - Prof. Dr. Jürgen Schmid 18
Leiter Fraunhofer IWES Kassel

• Vorsprung durch Netzwerk - Nadja Gläser 22


Geschäftstellenleiterin MoWin.net - Mobilitätswirtschaft

• Vorsprung mit dezentralen Energien - Dr. Martin Hoppe-Kilpper 24


Geschäftsführer deENet e.V. - Kompetenznetzwerk für dezentrale Energietechnologien

• EU-Förderung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit - Dr. Reinhard Cuny 25


Leiter der EFRE-Verwaltungsbehörde im Hessischen Ministerium für Wirtschaft,
Verkehr und Landesentwicklung

Bilanz 2010: 11. Wettbewerbsrunde 3


• Zahlen und Fakten 27
Herkunft Teilnehmer & Businesspläne, Übersicht Kategorien, Geschlecht,
Preisträger, Veranstaltungsplan 2010

Exponate & Impressionen 4


• Prämierung 2. Wettbewerbsstufe 35
BMW Niederlassung Kassel, 10.12.2010

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Wachstum in
Zukunftsbranchen

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E-Mobilität: Wirtschafts- und


Zukunftsfaktor für Nordhessen!

Die Region Nordhessen hat in den letzten Jahren kräftig aufgeholt.


Dies ist zu einem wesentlichen Teil der Innovationsfähigkeit der
nordhessischen Wirtschaft zu verdanken. Damit sich diese Entwick-
lung fortsetzt, müssen die nordhessischen Unternehmen ihre Inno-
vationspotenziale und regionalen Wissensvorsprünge nutzen. Ein
bedeutsamer Wirtschafts- und Zukunftsfaktor für Nordhessen ist das
Thema Elektromobilität. Die E-Mobilität gehört zu den Zukunftstech-
nologien überhaupt. Ziel dieses Zukunftsmarktes ist es, von der Vi-
sion einer Mobilität ohne „Reichweitenangst“ zur gelebten Praxis zu
kommen und die Elektromobilität zum festen Mobilitätsbestandteil
in Hessen werden zu lassen.

Ein Schlüssel für eine nachhaltigere Mobilität ist der Elektroantrieb.


Nordhessen leistet hier einiges: Nicht nur das Volkswagen-Werk
engagiert sich, sondern eine Vielzahl weiterer Unternehmen in der
Region. Das Spektrum reicht von etablierten Herstellern von Elektro-
autos wie „Twike“ über „Newcomer“ im Markt wie „German E-Cars“
bis hin zu Großunternehmen wie VW oder wie Bombardier, die in
Kassel Elektro-Lokomotiven bauen. Allerdings ist der Weg bis zum
Großserieneinsatz der Elektrofahrzeuge noch weit: Auch die Batteri-
en bergen noch hohes Forschungs- und Entwicklungspotenzial und
Dieter Posch
der Leistungselektronik in den Fahrzeugen kommt ein hoher Stellen- Hessischer Minister für Wirtschaft,
wert zu. Schließlich gilt es auch, die Stromnetze an die Herausfor- Verkehr und Landesentwicklung
derungen der Elektromobilität anzupassen. Dabei geht es nicht nur
um die Normung der Stecker für das Laden der Fahrzeuge, sondern
auch um neue, intelligente Abrechnungstechnologien. Denn mit dem
Elektroauto als Energiespeicher wird der Haushalt nicht nur Stromab-
nehmer, sondern auch -lieferant. Auch das Laden an verschiedenen
Orten bei unterschiedlichen Ladesäulenbetreibern, das anschließend

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1

über eine einheitliche Rechnung dem Kunden gegenüber abgerech-


net wird, ist noch eine große Herausforderung.

Nordhessen hat sich ungeachtet dessen zu einer Region entwickelt,


die zu den „Hot Spots“ der Elektromobilität gehört. Wahrscheinlich
liegt dies an der guten Mischung zahlreicher Faktoren und deren
Vernetzung. In Nordhessen ist eine rege Hochschullandschaft ebenso
vorhanden wie innovativer Mittelstand oder Großkonzerne, die alle
in dieselbe Richtung arbeiten. So ist neben dem als Beispiel erwähn-
ten Engagement des Mittelständlers Fräger in seinem Tochterunter-
nehmen German E-Cars und der E-Motoren-Fertigung von VW die
Forschung um erneuerbare Energien bei SMA, am Fraunhofer-Institut
IWES und an der Universität Kassel zu nennen.

Diese Schätze gilt es nun mit der steigenden Bedeutung der Elektro-
mobilität zu heben, Synergien zu nutzen und den Vorteil des Stand-
ortes in diesem Marktsegment – nicht nur im industriellen Bereich,
sondern auch mit Einbindung des Dienstleistungssektors – weiter
auszubauen. Schließlich ist die Elektromobilität die einzige Chance,
die ehrgeizigen Ziele des Klima- und Ressourcenschutzes mit dem
steigenden Mobilitätsbedürfnis unserer Gesellschaft in Einklang zu
bringen.

Dieter Posch

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Gründungs- und Wachstums-
finanzierung mit öffentl. Mitteln

Sich dem strukturpolitischen Wandel zu stellen und diesen erfolg-


reich zu bewältigen ist nicht nur eine große Herausforderung in ei-
ner auch wissensmäßig inzwischen globalisierten Welt. Es ist auch
der Schlüssel zur Zukunftssicherung eines Standortes. Existenzgrün-
dungen sind gleich in mehrfacher Hinsicht sichtbare Zeichen einer
vitalen, sich permanent weiterentwickelnden Region. Anlass zur Zu-
versicht gibt der Blick auf die Anzahl der Existenzgründungen in
Deutschland, die im ersten Halbjahr 2010 im Vergleich zum Vorjahr
um vier Prozent gestiegen sind.

Phänomene wie der demografische Wandel oder die Verknappung


von Ressourcen zwingen zur Erarbeitung neuer Lösungen auch und
gerade in der öffentlichen Förderung. Innovation kann in diesem
Kontext auch bedeuten, bewährte Konzepte fortzuentwickeln und
auszubauen. Dazu trägt nicht nur seit bereits elf Jahren der Business-
wettbewerb von promotion Nordhessen bei, der Geschäftspläne von
Menschen mit Pioniergeist und Gründerspirit auszeichnet.

Hessen bietet mit dem gleichnamigen Förderprogramm Gründungs-


und Wachstumsfinanzierung (GuW) ein besonders leistungsfähiges,
auf die Bedürfnisse des Mittelstands zugeschnittenes Förderpro-
gramm an, das sich folgerichtig bundesweit zu einem der am häu- Dr. Michael Reckhard
figsten nachgefragten Förderdarlehen entwickelt hat. Geschäftsleitung
Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen
Mit 200 Mio. Euro an Neuzusagen, dies entspricht einem Zuwachs
von 30% gegenüber dem Vorjahr, war 2010 das bislang erfolgreichs-
te Jahr für Existenzgründerdarlehen in Hessen. Allein auf Nordhessen
entfiel ein Zusagevolumen von 60 Mio. Euro, was sogar eine Steige-
rung im Vorjahresvergleich von mehr als 50% ausmacht. In mehr als

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1

1.000 Fällen konnte geholfen werden. Investitionen über 280 Mio.


Euro konnten initiiert und mehr als 15.000 Arbeitsplätze gesichert
oder neu geschaffen werden.

Prinzipiell können unter bestimmten Bedingungen alle Formen von


Existenzgründungen und Investitionsvorhaben kleiner und mittlerer
Unternehmen mit Hilfe von GuW finanziert werden; so z.B. der Er-
werb oder die Errichtung eines Betriebes, Erweiterungsinvestitionen,
aber auch Immobilien zur Schaffung einer sozialen Infrastruktur oder
Auslandsinvestitionen.

Der Zugang zu diesen zinsgünstigen, im Einzelfall bis auf 2 Mio.


Euro lautenden Darlehen erfolgt über die jeweilige Hausbank, die
sich dann an die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank)
wendet, die dieses Produkt in enger Kooperation mit dem zuständi-
gen hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesent-
wicklung und der KfW-Mittelstandsbank anbietet.

Selbst wenn dieses nahezu universell nutzbare Darlehen die Bedürf-


nisse von Mittelständlern und Unterneh-
mensgründern einmal nicht vollständig treffen sollte, existieren mit
dem „Kapital für Kleinunternehmerfonds“, Bürgschaftsprogrammen
und Beteiligungsfonds weitere speziell auf die Bedürfnisse des hes-
sischen Mittelstands ausgerichtete Angebote.

Standorte befinden sich im Wettbewerb miteinander und dies ist


in einem marktwirtschaftlichen System auch folgerichtig. Förderban-
ken helfen, die Rahmenbedingungen für einen starken Standort zu
schaffen, an dem Ideen verwirklicht werden und beweisen können,
dass sie im Wettbewerb zu bestehen vermögen. In diesem Sinne ist
GuW ein Erfolgsmodell, welches so wandlungsfähig ist wie es die
strukturpolitischen Gegebenheiten erfordern.

Dr. Michael Reckhard


10
Businessplan für
nachhaltiges Wachstum

Systematische Planungsprozesse bei jungen Unternehmern dienen


zur Beantwortung der Frage, ob und wie sich eine Geschäftsidee
ökonomisch sinnvoll umsetzen lässt. Ab einem gewissen Planungs-
stand können die Ergebnisse in einem Businessplan dokumentiert
werden. Der Businessplan ist dann Türöffner bei der Ansprache von
Banken und Investoren, um das Gründungs- oder Wachstumsvorha-
ben zu finanzieren. Unternehmensgründer und Unternehmer finden
in Businessplanwettbewerben wie unserem Netzwerke, die bei der
Erstellung, Finanzierung und Realisierung ihrer Projekte unterstüt-
zend zur Seite stehen und zu nachhaltigem Wachstum führen.

Die Industrie der E-Mobilität sortiert sich momentan neu und ver-
langt auf unbestimmte Zeit noch großes unternehmerisches Risiko:
angefangen bei der Rohstoffbeschaffung, über die Fahrzeugherstel-
lung, die Zulieferung, die Stromversorgung bis hin zur Infrastruk-
Alexander Lührs
tur und neuen Geschäfts- und Dienstleistungsmodellen. Besonders Projektleitung
vor dem Hintergrund, dass E-Mobilität völlig neue Fahrzeug- und Businessplanwettbewerb promotion Nordhessen
Betreiberkonzepte ermöglicht und sich Mobilitätsgewohnheiten än-
dern, markiert sie eine Zäsur und den Beginn eines tiefgreifenden
Umbruchs. Offen ist, wie lange dieser Prozess dauert - neue Ge-
schäftsmodelle müssen in der jungen Branche noch rentabel werden.
Von insgesamt 141 Teilnehmern der 11. Wettbewerbsrunde von BPW
promotion Nordhessen stammen 21 Teilnehmer aus den fokussierten
Branchen E-Mobilität und dez. Energien; 14 von insgesamt 42 Busi-
nessplänen sind den Zukunftsbranchen zuzuordnen. Zwei Projekte
in der Kategorie „Wachstum“ (E-Mobilität) und ein Projekt in der
Kategorie „Neugründung“ (dez. Energien) wurden am 10.12.2010 in
der zweiten und entscheidenden Wettbewerbsstufe prämiert.

11
1

Die Teilnahme an promotion Nordhessen hat sich für viele Teilneh-


mer, besonders aus den fokussierten Branchen 2010, gelohnt: sie
sind in Berührung gekommen mit der Kompetenz und dem ökono-
mischen und technischen Know how der Region Nordhessen in der
E-Mobilität. Sie sind neue Partnerschaften mit Wettbewerbsteilneh-
mern, Projektpartnern und Coaches sowie etablierten Unternehmen
eingegangen und haben so ihr eigenes E-Mobilitäts-Netzwerk entwi-
ckelt. Dies trägt ebenfalls zur (regionalen) Branchenentwicklung bei
- vor unserer Haustür in Nordhessen.

Die Entwicklung der E-Mobilität braucht derzeit noch ein bißchen


mehr Zeit - vielleicht sind deshalb einige Wettbewerbsbeiträge ihrer
Zeit einfach etwas voraus.

Alexander Lührs

12
(Innovations-)vorsprung
der Region Nordhessen

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Nordhessen:
eine Region mit Antrieb!

Nordhessen ist eine Region mit Antrieb – und zukunftsträchtige Arbeitsplätze neu
in vielerlei Hinsicht. Denn sie hat frühzeitig entstanden, die vor und nachgelagerte
auf die anstehenden Herausforderungen Branchen nach sich ziehen und nicht nur
nach der Jahrtausendwende – Globalisie- den Industrie-, sondern auch den Wissen-
rung, Standortkonkurrenz, Arbeitsplatzab- schafts- und Forschungsstandort Nordhes-
bau, um nur einige Schlagworte zu nennen sen außerordentlich stärken. Im Cluster
– reagiert und die Aufgaben zur Zukunfts- Mobilitätswirtschaft, der auf eine lange
sicherung strategisch organisiert. Mit der Tradition in den Bereichen Fahrzeugbau,
Regionalmanagement Nordhessen GmbH Bahntechnik und Transport zurückblicken
wurde ein bundesweit neues Governance- kann, waren die Ziele zunächst auf Erhalt
Instrument geschaffen, unter dessen Dach des Status Quo gerichtet. Mindestens war
alle beteiligten Partner aus Politik, Wirt- klar, dass auf lange Sicht nur eine mög-
schaft, Wissenschaft, Verbänden und Ins- lichst frühzeitige Entwicklung von Zukunfts-
titutionen die Regional- und Standortent- technologien den Mobilitätsstandort Nord- Holger Schach
wicklung gemeinsam steuern können. Nach hessen sichern kann. Geschäftsführung
dem Prinzip „Stärken stärken“ wurden die Regionalmanagement
Nordhessen GmbH
für die Region entscheidenden Wachstums- Nun entstehen die interessantesten Inno-
felder Mobilität, Dezentrale Energien, Ge- vationen immer an der Schnittstelle unter-
sundheit und Tourismus definiert und aus- schiedlicher Technologiefelder. Dies ist in
gebaut. Die Bilanz kann sich mittlerweile Nordhessen exemplarisch mit dem Thema
sehen lassen: die hohe Arbeitslosenquote „Elektromobilität“ gelungen. Aus der Mo-
von 11,9 % im Jahr 2002 konnte bis Ende bilitätswirtschaft kommen Antriebstechno-
2010 halbiert werden. Zu diesem Erfolg logien und Fahrzeugkompetenz, aus der
hat ganz entscheidend beigetragen, dass Energietechnik die Lösungen für Leistungs-
im Rahmen dieser sogenannten Cluster re- elektronik, Netzintegration und Ladeinfra-
gionale Wertschöpfungskreisläufe gezielt struktur. Mit Netzwerken wie MowiN.net.,
angeregt und Innovationen gefördert wor- deE-Net, dem Fraunhofer-Institut für Wind-
den sind. Allein im Bereich des Energieclu- energiesysteme und Forschung IWES, der
sters sind mehrere Tausend hochattraktive Universität Kassel mit dem Anwendungs-

15
2

zentrum IdE, den regionalen Energieversor- E-Mobilitätsstandort Nordhessen hat aber


gungsunternehmen und zahlreichen weite- die Entscheidung des größten Autobauers
ren Partnern werden neue Produkte und Europas, der Volkswagen AG, bewirkt, die
Verfahren entwickelt, aber auch die Voraus- Entwicklung und Fertigung der E-Traktion
setzung zum Aufbau einer regionalen In- für das erste elektrisch betriebene Serien-
frastruktur geschaffen. Die Arbeitsgruppe E- modell e-Up!, das 2013 auf den Markt kom-
Mobilität, im Jahr 2008 unter der Regie des men soll, im Komponentenwerk Kassel zu
Regionalmanagements gegründet, hat das fertigen. Dies bedeutet, dass sich der tradi-
Thema in der Region erstmals fest veran- tionelle Mobilitätsstandort Nordhessen für
kert. Hier gemeinsam entwickelte Projekte die Anforderungen der nächsten Jahrzehnte
werden derzeit im Rahmen der Hessischen rüstet und sich als Innovationstreiber ver-
Nachhaltigkeitsstrategie und des Bundes- steht. Die Zukunftsfragen der E-Mobilität
projektes „Modellregionen E-Mobilität“ werden in Nordhessen beantwortet.
umgesetzt. Dabei geht es vor allem um die
Nutzerperspektive. Parallel dazu wird in
der Region die Forschungs- und Fertigungs-
kompetenz vorangetrieben:

Das IWES verfügt mittlerweile über ein


weltweit führendes Test- und Prüfzentrum
für E-Mobilität mit einer virtuellen Entwick- Holger Schach
lungsumgebung für Lithium-Ionen-Batteri-
en, induktiven Batterieladeverfahren und
Netzsimulatoren. E-Mobile werden gemein-
sam mit deENet, IWES, Energieversorgern
und Kommunen als rollende Stromspeicher
für regenerative Energien und künftig we-
sentlicher Faktor zur Netzstabilisierung
erforscht. Den wichtigsten Schub für den

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Werkleiter Prof. Dr. Hans-Helmut Becker und Betriebsratsvorsitzender
Jürgen Stumpf (Volkswagen AG Werk Baunatal)

17
2
Vorsprung durch Forschung:
Zentrum für angewandte
Forschung

Land auf und Land ab, aber auch andernorts So gespeiste Elektromobilität würde also
in Europa und der Welt, arbeiten Forscher keine Vorteile bezüglich des Wirkungsgra-
und Entwickler an einer elektromobilen des bringen. Und wie lange sich ein heu-
Zukunft. Im Fokus stehen dabei Speicher, tiger Kostenvorteil des „Kraftstoffs“ Strom
Motoren, Subsysteme, Leichtbau und die hält, ist ungewiss. Die CO2-Bilanz der fossi-
Kosten. Bei der Elektromobilität geht es len Energieträger fällt zwar im Kraftwerks-
aber um mehr als nur um eine neue, wenn pfad etwas unterschiedlich aus, bringt aber
auch grundlegend andere Autogeneration. auch keine deutlichen Verbesserungen
Mit einem „Facelift“ der Antriebstechnolo- gegenüber der direkten Verbrennung im
gie und dem Austausch des Kraftstofftanks Auto. Erst mit erneuerbaren Energien wird
gegen einen schwereren Batteriespeicher es richtig umweltfreundlich. Jede getank-
ist es nicht getan. te Kilowattstunde aus Sonne, Wind & Co.
Prof. Dr. Jürgen Schmid verbessert die CO2-Bilanz von Elektroautos.
Leitung Schaut man einmal genauer auf die Ener- Erneuerbare Energien und Elektromobilität
Fraunhofer IWES Kassel
giekonversionskette unserer bisherigen gehören also zusammen. Und diese Kom-
Autos, so kommen am Rad durchschnitt- bination gibt allen beteiligten Disziplinen
lich nur rund 20 % der im Kraftstoff ge- noch zahlreiche Aufgaben auf.
bundenen Energie an, auch wenn die Spit-
zenwirkungsgrade wie beim Dieselmotor Auch in unserer Region arbeiten bereits
über 30 % liegen. Nicht viel anders sieht es viele an direkten oder indirekten Fragen
bei einem Elektromobil aus, das mit Strom einer elektromobilen Zukunft einschließ-
aus konventionellen, fossilen Kraftwerken lich hybrider Antriebskonzepte. Lässt man
„betankt“ wird. Nur, dass hier die großen einmal Bereiche wie den Öffentlichen-Per-
Verluste schon am Beginn der Konversions- sonen-Nah-Verkehr, Bahn und Schwerlast-
kette bei den Kraftwerken liegen. 20 % bis verkehr außer Acht, so gehen die meisten
30 % elektrische Energie holen diese aus Forschungsarbeiten von verschiedenen
der Primärenergie in Form von Kohle, Uran Professuren und deren Fachgebieten in der
oder Gas heraus. Der Rest ist auch hier Ab- Universität Kassel sowie den Fraunhofer-In-
wärme. stituten IWES und IBP aus. Hinzu kommen

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die Entwicklungsaktivitäten der Industrie In hessischen und bundesweiten Projekten
und KMU. werden Infrastrukturkonzepte für E-Mobile
sowie deren Nutzung als flexible Speicher
FAST steht für Forschungsverbund Fahr- im Netz, Stromparkplätze zum kontaktlosen
zeugsysteme an der Universität Kassel und Laden und Systeme für das Energiemanage-
bündelt alle Professuren und Fachgebiete, ment entwickelt. Weitere größere Test- und
die an entsprechenden Themen arbeiten. Entwicklungsumgebungen entstehen mit
So sind für alle energierelevanten Kompo- Unterstützung des Landes Hessen und des
nenten leistungsfähige und moderne Prüf- Bundes auf einem 80.000 m2 großen Areal
stände vorhanden und bilden die Basis für in Rothwesten bei Kassel im neuen Test-
die gemeinsame Forschung. Mit der Indus- zentrum für intelligente Netze und Elektro-
trie haben sich im Bereich Elektromobilität mobilität IWES-SysTec. Zusammen mit dem
bereits sehr intensive Kooperationen gebil- Fraunhofer IBP werden neue Lösungen für
det. So bestehen in unterschiedlichen Kon- das „Energiesystem Stadt“ unter Einbezie-
sortien Projekte zu Optimierung, Test und hung des Verkehrs entwickelt.
Diagnose der elektrischen Maschine, zur
mechatronischen Integration für die Ener- In Nordhessen kann mit der Elektromobili-
gieversorgung von Aktoren und stationären tät ein neuer zukunftsträchtiger Technolo-
Systemen im Fahrzeug, zur Energiebilanz, gie- und Forschungszweig entstehen, der
zu Hochleistungsbordnetzen und zu neuen neben der solaren „Jobmaschine“ die auto-
E-Fahrzeugkonzepten. mobile Tradition fortsetzen könnte. Auf der
Suche des Landes Hessen nach einem neu-
Außerhalb der universitären Forschung hat en Anwendungszentrum für die Elektromo-
die Region mit den anwendungsorientierten bilität bieten sich aufgrund der Ausrichtung
Fraunhofer Instituten IWES und IBP zwei die hessischen Fraunhofer-Institute und die
Kapazitäten, die aus ihrem Hauptgeschäft mit ihnen kooperierenden Universitäten an.
heraus Forschung und Entwicklung für die Diese stehen in Hessen sowohl im Norden
Elektromobilität betreiben. Nach dem vom als auch im Süden. In einer Allianz insbe-
Land Hessen unterstützten Übergang des sondere des IWES in Kassel und des LBF in
ISET in das Fraunhofer IWES in 2009 wer- Darmstadt, aber auch des IBP und IGD, lie-
den dort alle Forschungsthemen zur Ener- ßen sich mit einem standortübergreifenden
giesystemtechnik für erneuerbare Energien Anwendungszentrum für Elektromobilität
fortgeführt. In logischer Konsequenz des gewachsene Kompetenzen verbinden und
inhaltlichen Zusammenhangs hat das IWES eine wichtige gesellschaftliche Brücken-
in den vergangenen Jahren seine Aktivitä- funktion für das Land Hessen erschließen.
ten zu Einzelaspekten der Elektromobilität
in einem neuen Test- und Prüfzentrum für
Elektromobilität (TPE) gebündelt. In einer
virtuellen Umgebung arbeitet das IWES an
detaillierten Simulationen verschiedener
Batteriesysteme und virtuellen Prüfständen.
Prof. Dr. Jürgen Schmidt

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2

Angewandte Forschung
für die Elektromobilität

Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES


Die Forschungsgebiete des Fraunhofer IWES umfassen das gesamte Spektrum der Windenergie sowie die
Integration aller erneuerbaren Energien in Versorgungsstrukturen. Der Institutsteil Kassel ist aus dem Institut
für Solare Energieversorgungstechnik ISET hervorgegangen und führt nahezu alle Forschungsthemen des
2009 in die Fraunhofer-Gesellschaft aufgenommenen ISET fort und baut diese weiter aus. Dazu zählt auch
das neue Test- und Prüfzentrum für Elektromobilität TPE. Das IWES arbeitet an detaillierten Simulationen
verschiedener Batterietypen und virtuellen Nachbildungen aller Systemkomponenten. Es entwickelt Systeme
zum kontaktlosen Laden und für das Energiemanagement sowie Konzepte zur Infrastruktur und zur Netzin-
tegration.

www.iwes.fraunhofer.de

Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP


Das Fraunhofer IBP erforscht u.a. Fragen zum Umbau von Technologie, Infrastruktur und Verbrauchsmustern
hin zu einer erneuerbaren Energieversorgung im Kontext „Energiesystem Stadt“. Eine weitere Fragestellung
ist, wie sich Lärm mit innovativer Akustik-Technologie verringern lässt. Dazu entwickelt es neuartige Akustik-
bauteile, wie alternative Schallabsorber, passive, reaktive und aktive Schalldämpfer und Schallschutzbauteile
für Gebäude sowie zur Lärmminderung an Maschinen, Anlagen und Fahrzeugen. Zum Dienstleistungsangebot
zählen auch Untersuchungen zur Fahrzeugakustik mit einem leistungsfähigen Allrad-Rollenprüfstand sowie
ein Windkanal für aeroakustische und aerodynamische Messungen.

www.ibp.fraunhofer.de

Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF


Das Fraunhofer LBF bewertet und realisiert maßgeschneiderte Lösungen für alle Sicherheitsbauteile - vom
Werkstoff bis zum System, von der Idee bis zum Produkt. Betriebsfestigkeit, Systemzuverlässigkeit und Ad-
aptronik sind die Kernkompetenzen. Im vom LBF koordinierten Verbundprojekt „Fraunhofer Systemforschung
Elektromobilität“ werden die vorhandenen Kompetenzen gezielt weiter ausgebaut. In diesem Projekt arbeiten
33 Fraunhofer-Institute daran, den Wandel zu einer nachhaltigen „All-electric Economy“ wirkungsvoll zu un-
terstützen. Das LBF-Engagement reicht von der Entwicklung, Auslegung und Prüfung von Radnabenmotoren
und Batterieaufhängungen über die Ganzfahrzeugprüfung von Elektro-Kfz bis hin zur Konzeption und Umset-
zung von magneto-rheologischen Kupplungen.

www.lbf.fraunhofer.de

20
Vorstellung der virtuellen Entwicklungsumgebung
des Fraunhofer IWES im neuen Test- und Prüfzentrum
Elektromobilität TPE mit „Testkandidat Stromos“ vom
promotion Nordhessen Businessplanwettbewerbssieger
2010 der Fräger GmbH aus Immenhausen bei Kassel.

Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD


Das Fraunhofer IGD arbeitet in elf Geschäftsfeldern, zwei mit Bezug zur Mobilität: 1. Virtuelle und Erwei-
terte Realität, Interaktion in (semi-)immersiven Umgebungen und Cultural Heritage: Vertreter der Automo-
bilbranche, des Maschinen- und Anlagenbaus, aus der Produktentwicklung und dem Kulturbereich setzen
auf Technologien der Virtuellen und Erweiterten Realität für Präsentationen. 2. Semantik und raumbezogene
Informationssysteme (2D, 3D und Mobil): Raumbezogene Informationssysteme prägen unser tägliches Leben
in vielerlei Hinsicht. So haben Navigationssysteme und Virtual Globes, vor allem Google Earth und MS Virtual
Earth, bereits ein Massenpublikum erreicht.

www.igd.fraunhofer.de

Universität Kassel:

FAST - Forschungsverbund Fahrzeugsysteme


Fokussiert auf den Schwerpunkt Energieeffizienz, das bedeutet die Vermeidung mechanischer und elek-
trischer Verluste, d.h. die Untersuchung und Diagnose der Ursachen, die Ableitung von Maßnahmen zur
Minimierung und die messtechnische Erfassung und Bewertung von Wirkungsgraden. Dies gilt sowohl auf
Komponenten- wie auch Systemebene. In erweiterten Betrachtungen werden das gesamte Fahrzeug und ge-
meinsam mit dem IWES das Fahrzeugumfeld sowie die Netzintegration berücksichtigt.

www.uni-kassel.de / Fachbereiche und Zentren

ComTec*
Der Lehrstuhl für Kommunikationstechnik der Universität Kassel ComTec erforscht kontextsensitives Benutzer-
und Energiemanagement, insbesondere die Vorhersage und Validierung von Kontextdaten. Dies ermöglicht,
über die aktuell üblichen, auf gesammelten Vergleichsdaten basierenden Entscheidungs- und Regelungsver-
fahren hinaus, eine präzisere und benutzerbezogene Einschätzung von Bedarfs- und Verbrauchsverhalten.

www.comtec.eecs.uni-kassel.de

* Ein Preisträger aus dem Jahr 2009, Phonetec GmbH (ehemals Smartlink) stammt ebenfalls aus dem Lehtstuhl ComTec. Das Unterneh-
men hat für den Businessplanwettbewerb promotion Nordhessen eine Iphone-App entwickelt.

21
2

Vorsprung durch Netzwerk

Die Elektromobilität ist vor allem in Hin- In diesem Rahmen entstand im Sommer
blick auf den Klimawandel, schwindenden 2008 die „Arbeitsgruppe Elektromobilität“.
Ölreserven und das Ziel der unabhängigen Die Mitglieder und Partner hatten zu die-
Energieversorgung eines der wichtigsten sem frühen Zeitpunkt das Potential des
Zukunftsthemen. Die öffentliche Diskussion Themas erkannt und sich zum Ziel gesetzt,
wirft immer neue Erkenntnisse und Fragen die regionale Erfahrung um bereits vor-
auf, die Automobilindustrie entwickelt Fahr- handenen Produkte zu nutzen. So haben
zeuge und die Modellregionen des Bundes- Volkswagen und Siemens bereits Anfang
ministeriums testen diese Produkte und der 1990er Jahre Elektrofahrzeuge in Form
implementieren neue Mobilitätskonzepte. des Golf City-Stromers entwickelt und ver-
Auf hessischer Ebene entstand zur Förde- trieben. Außerdem produziert und vertreibt
rung dieser Aktivitäten nicht nur die Mo- die FINE Mobile GmbH aus Rosenthal seit
Nadja Gläser dellregion Rhein-Main, sondern auch das 2002 weltweit das dreirädrige E-Fahrzeug
Geschäftsstellenleitung
MoWiN.net - Modellland für eine nachhaltige Nutzung TWIKE. Dieses Know-How und das große
Mobilitätswirtschaft von Elektroautos im Rahmen der Nachhal- Interesse regionaler Akteure ließen eine
Nordhessen Netzwerk e.V. tigkeitsstrategie. In beiden Projekten ist aktive Arbeitsgruppe mit zuletzt 120 Teil-
das Netzwerk MoWiN.net mit den Aufgaben nehmern von etwa 60 Unternehmen und 14
der Koordination und Vernetzung innerhalb Fachgebieten der Universität entstehen.
der Region Nordhessen vertreten.
Diese Netzwerkarbeit zeichnet sich durch
MoWiN.net -Mobilitätswirtschaft Nordhes- seine hohe Interdisziplinarität aus. Vertre-
sen Netzwerk- ist ein Verein bestehend aus ten sind neben Fahrzeugherstellern und
Institutionen der Wirtschaft, Wissenschaft Zulieferern auch Energieversorger und
und Verwaltung, die sich mit der regionalen Kommunen. Von wissenschaftlicher Seite
Mobilitätswirtschaft verbunden fühlen und beteiligen sich Fachgebiete der Universität
diese stärken möchten. Das Ziel ist es, die wie u.a. die der Elektrotechnik, Leichtbau-
regionale Netzwerkbildung voranzutreiben, konstruktion und Maschinenbau ebenso
Kooperationen zu fördern und so die Wert- wie das Fraunhofer Institut für Windenergie
schöpfung in der Region zu halten. und Energiesystemtechnik (vormals ISET)

22
und geben den fachlichen Hintergrund. Die
Diskussionen in diesem Rahmen sind viel-
seitig und ermöglichen den Anwesenden
Einblicke in alle relevanten Bereiche.

Auf diese Art und Weise entstehen enge


Kontakte und Kooperationen, die bereits
in gemeinsame Projekte mündeten. So ent-
standen in den Arbeitsgruppensitzungen
nach dem ersten Austausch Untergruppen,
in denen die Teilnehmer sich zu einzelnen
Themenbereichen austauschen konnten.
Bei diesen handelte es sich „Komponen-
ten-/ Fahrzeugentwicklung“, „Netzintegrati-
on/ Infrastruktur“ sowie „Anwendungen für
die (City-)Logistik“. Innerhalb dieser The-
menfelder fanden sich schnell Partner, die
AG Treffen Elektromobilität Verbundprojekte entwickelten. Diese Pro-
jektskizzen wurden anschließend in Aus-
schreibungen eingereicht und einige von
ihnen im Modellland und der Modellregion
Rhein-Main umgesetzt.

Nadja Gläser

23
2

Vorsprung mit dezentralen


Energietechnologien

Trotz der wachsenden Anteile aus Erneu- Forschungseinrichtungen und Dienstleister


erbaren Energien basiert die heutige Ener- zusammengeschlossen, um unter einem
gieversorgung nach wie vor auf zentralen gemeinsamen Dach Systemlösungen der
Strukturen mit großen Kraftwerken. Durch dezentralen Energie- und Effizienztechnik
eine dezentrale Energieerzeugung, zum zu entwickeln und zu vermarkten. deE-
Beispiel mit Kraft-Wärme-Kopplung und Net bildet so eine einzigartige regionale
den Einsatz erneuerbarer Energien kann Konzentration von Unternehmen und For-
die Effizienz des heutigen Energiesystems schungseinrichtungen, die von Weltmarkt-
deutlich erhöht und regionale Energie- und führern und Mittelständlern über regional
Stoffkreisläufe geschaffen werden. Durch tätige Planungs- und Ingenieurbüros bis
die Stärkung regionaler Kreisläufe, wie sie hin zur Universität Kassel mit ihren auße-
zum Beispiel bei der Bioenergie von der runiversitären Instituten reicht.
Rohstoffaufbereitung über den Betrieb der
Dr. Martin Hoppe-Kilpper Biogasanlage bis hin zu einem regionalen Für die Region Nordhessen besteht die
Geschäftsführung Stromprodukt eines Stadt- oder Regional- große Chance, aus dem Umstrukturierungs-
Kompetenznetzwerk werks möglich ist, werden zusätzliche wirt- prozess in der Energieversorgung über-
dezentrale
Energietechnologien e. V.
schaftliche Multiplikatoreffekte erzielt. Sol- durchschnittlich zu profitieren. In einer wis-
che Wertschöpfungsketten sind besonders senschaftlichen Untersuchung „Nordhessen
für den ländlichen oder strukturschwachen 2020: Dezentrale Energie und Arbeit“
Raum wichtig. Für viele Regionen sind des- wurden die besonderen Entwicklungspers-
halb Maßnahmen zum Ausbau der Erneu- pektiven herausgearbeitet. Die Ergebnisse
erbaren Energien zu einem Leitmotiv und zeigen, dass bis 2020 bereits rund 20.000
zum Motor der kommunalen und regiona- Arbeitsplätze dem Wirtschaftsbereich de-
len Entwicklung geworden. zentrale Energie und Energieeffizienz zu-
geordnet werden könnten. Damit würde
In Nordhessen ist vor diesem Hintergrund diese Branche in der Region bis zum Jahr
bereits umfangreiches Know-how im The- 2020 eine ähnlich große ökonomische Be-
menfeld dezentrale Energietechnik und deutung erlangen, wie sie heute die Auto-
Energieeffizienz entwickelt und umgesetzt mobilindustrie hat.
worden. Im Kompetenznetzwerk Dezent-
rale Energietechnologien, deENet, haben
sich seit 2003 mehr als 100 Unternehmen,

Dr. Martin Hoppe-Kilpper

24
EU-Förderung der regionalen
Wettbewerbsfähigkeit

Der Businessplan-Wettbewerb promotion schon über 400 Bewilligungsbescheide er-


Nordhessen wird vom Land Hessen mit För- teilt worden.
dermitteln unterstützt, die der Europäische
Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) Dass sich Nordhessen in den letzten Jahren
dem Land zur Verfügung stellt. Insgesamt so gut entwickelt, seine Beschäftigtenzahl
erhält Hessen in der aktuellen Förderperi- ausgeweitet und die Arbeitslosenquote auf
ode 2007 bis 2013 zur Verbesserung der und teilweise unter den Landesdurchschnitt
regionalen Wettbewerbsfähigkeit und Be- gesenkt hat, ist sicherlich zum Teil auch der
schäftigung rund 263 Mio. Euro aus dem oftmals erst durch die EU-Mittel möglichen
EFRE. Gefördert werden vor allem zukunfts- Projektförderung zu verdanken. Hessen hat
weisende Investitionen von kleinen und deshalb ein großes Interesse daran, auch
mittleren Unternehmen, der Wissenstrans- nach 2013 an der Unterstützung im Rah-
fer sowie die anwendungsnahe Forschung men der europäischen Strukturpolitik zu Dr. Reinhard Cuny
und Entwicklung z. B. im Anwendungszen- partizipieren. Die Landesregierung ist sich Leitung
trum METAKUS in Baunatal und der Aufbau dabei mit der EU-Kommission darin einig, EFRE-Verwaltungsbehörde im
Hessischen minsterium für
von innovativen Cluster-Netzwerken. In dass die Regionalförderung künftig noch Wirtschaft, Verkehr und
Nordhessen werden u. a. der Logistik- und mehr als bisher schon auf ein intelligentes, Landesentwicklung
Mobilitätscluster MoWIN.net, der Cluster für nachhaltiges und integratives Wachstum
erneuerbare Energietechnik deENet sowie und die Ziele der EU-Strategie 2020 ausge-
der Tourismus- und der Gesundheitsclus- richtet werden muss.
ter unterstützt. Aber auch Gründungs- und
Technologieberatungen und Aktionen zur Da die EU-Regionalförderung – und das
Steigerung der Gründungsbereitschaft wie gleiche gilt für die Förderung arbeitsmarkt-
eben der Wettbewerb promotion Nordhes- politischer Maßnahmen aus Mitteln des Eu-
sen werden mitfinanziert. Daneben wird der ropäischen Sozialfonds (ESF) – dezentral in
Ausbau der wirtschaftsnahen Infrastruktur eigener Verantwortung des Landes abgewi-
in einem breiten Spektrum vom Science ckelt wird, haben die hessischen Unterneh-
Park Center an der Universität Kassel bis men und andere Initiatoren von Projekten
zum touristischen Informationszentrum in kurze Wege: Ansprechpartner sind die Lan-
Willingen gefördert. Insgesamt wurden in desministerien und die von ihr mit der An-
der Förderperiode 2000 bis 2006 über 650 tragsprüfung beauftragte Wirtschafts- und
Projekte mit EFRE-Mitteln unterstützt und Infrastrukturbank Hessen.
auch in der aktuellen Förderperiode sind

Dr. Reinhard Cuny


25
Bilanz 2010:
11. Wettbewerbsrunde

141
62,3% Nordhessen

15,4% restl. Hessen

22,3% restl. BRD

Herkunft Teilnehmer
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Veranstaltungsplan 2010
CS LS ST GW
Coaching Session • Learning Session • Stammtisch • Gründerwoche

16.04.2010 Auftakt: Mercedes-Benz Niederlassung Kassel

20.04.2010 Businessplan (CS1)


26.04.2010 Einführung in die Unternehmensgründung (LS1)
29.04.2010 Erfolgsstrategien (ST1)
04.05.2010 Marketing: Quelle unternehmerischer Wertschöpfung (CS2)
19.05.2010 promotion Nordhessen Best pratice - Success Storys (Alumni) (CS3)
28.05.2010 Betriebswirtschaftliche Grundlagen (LS2) Teil 1
29.05.2010 Betriebswirtschaftliche Grundlagen (LS2) Teil 2
04.05.2010 Marktanalyse (LS3)
05.06.2010 Wettbewerbsanalyse (LS3)
09.06.2010 Warum es sich lohnt, sich als Business Angel zu engagieren (CS4)
16.06.2010 Frühphasenfinanzierung mit High-Tech-Gründerfonds (CS5)

30.06.2010 Ende Wettbewerbsstufe 1 (Abgabe Geschäftskonzept)

08.07.2010 Marketingimpulse (ST2)


16.08.2010 Finanzplanung (LS4)
17.08.2010 Buchhaltung und Rechnungswesen (LS5)
20.08.2010 Marketingstrategie (LS6)
21.08.2010 Markteintrittsstrategie (LS6)
25.08.2010 Unternehmensnachfolge & Gründerwoche
Deutschland (CS6)
26.08.2010 Datensicherheit (ST3)
01.09.2010 Gründungs- und Wachstumsfinanzierung (LS7)
10.09.2010 Vertrieb (LS8) Teil 1
11.09.2010 Vertrieb (LS8) Teil 2
22.09.2010 Patente, Marken und Gebrauchsmuster (LS9)

30.09.2010 Ende Wettbewerbsstufe 2 (Abgabe Businessplan)

05.10.2010 Pressearbeit (LS10)


28.10.2010 Haftungsfallen (ST4
16.11.2010 Gründen und Wachsen: Beratungssprechtag (GW1)
17.11.2010 Wissensmanagement:
Ressource und Technologievorsprung (GW2)
18.11.2010 Tag der offenen Tür (GW3)

26.11.2010 Jurysitzung

10.12.2010 Prämierung: BMW Niederlassung Kassel

27
42
3
Herkunft Businesspläne
n 42

66,7% Nordhessen

11,9% restl. Hessen

21,4% restl. BRD

Bereiche Businesspläne
Branchenfokus E-Mobilität & dez. Energien
n 14

28
Geschlecht Verfasser Businesspläne
n 42

Herkunft Businesspläne
Branchenfokus E-Mobilität & dez. Energien
n 14

85,8% Nordhessen

7,1% restl. Hessen

14
7,1% restliche BRD

29
3

Jury 2010

Dr. Reinhard Cuny Leiter EFRE-Verwaltungsbehörde im Hessischen Ministerium für


Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung

Holger Schach Geschäftsführer Regionalmanagement Nordhessen GmbH

Dr. Michael Reckhard Geschäftsleitung Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen

Ingo Buchholz Vorstandsvorsitzender Kasseler Sparkasse

Ewald Griesel Direktionsbeauftragter Kasseler Sparkasse

Georg von Meibom Vorstand E.ON Mitte AG

Dr. Oliver Führer R&D Coordination and Public Funding SMA Solartechnology AG

Ulrich Spengler stellv. Hauptgeschäftsführer Industrie- und Handelskammer Kassel

Heinrich Gringel Präsident Handwerkskammer Kassel

Dr. Matthias Dill Analyst High-Tech-Gründerfonds Management GmbH

Siegfried Rauer Geschäftsführer Wirtschaftsförderung Werra-Meißner-Kreis mbH

30
Preisträger
KMU Wachstum 2010

1
1

Grebenstein (Frank Laaber, Andreas Gräwingholt)

Die German E-Cars GmbH vereint das Know how hochversierter Elektrotechnik-Ingenieure mit
der langjährigen Erfahrung in der industriellen Fertigung von Getriebe- und Motorensystemen.
Darauf basierend bietet German E-Cars GmbH eine ganze Palette von Fahrzeugen und Einzel-
lösungen für die eMobilität an. Elektrofahrzeuge haben aufgrund ihrer hohen Energie-Effizienz
gute Chancen sich durchzusetzen. Marktstudien belegen, dass im Jahr 2020 ca. 12% - 15% aller
Fahrzeuge Elektroautos sein werden. Ziel ist es, diese Marktlücke bis zur Serienreife eines Elekt-
roautos durch die OEMs zu erschließen und anschließend als Systemlieferant, beispielsweise für
den Elektroantrieb, tätig zu werden. Dabei ist geplant, den entwickelten Elektroantrieb in allen
Bereichen einzusetzen, wo heute ein Antrieb mit Motoren erfolgt.
German
E Cars GmbH
2
1

www.german-e-cars.de
Habichtswald (Oliver Krekel, Anika Neubauer)

Die Firma DigiDreams Studios gehört zu den ersten deutschen 3DFilmproduktionsunternehmen,


die den internationalen 3D-Filmmarkt mit zunächst zwei 3D-Mid-Budget Produktionen berei-
chern wird. Geplant sind zunächst zwei 3D-Filmproduktionen mit den working-titles „Robin
Hood – Ghosts of Sherwood“ und „Canned Heat“. Vorteile bringt das Unternehmen für die
Erweiterung des 3DFilmproduktionsgeschäftes über langjährige Erfahrungen im internationalen
Filmgeschäft, ein Netzwerk erfahrener 3D-Experten aus den Bereichen Kultur und Tourismus, ein
gut aufgebautes Netzwerk fundierter Produktionsmitarbeiter, mit denen seit Jahren erfolgreich
zusammengearbeitet wird, hervorragende Verbindungen zu den internationalen Filmmärkten
sowie persönliche Verbindungen zum Hollywoodfilmgeschäft mit.
DigiDreams
Studios
3
1

www.digidreams-studios.com

Rosenthal (Martin Möscheid)

Ziel der E-mobile Motors GmbH ist bis Mitte 2011 ein marktgerechtes Fahrzeug, basierend auf ei-
nem Dreirad-Konzept und den Erfahrungswerten der schon seit über 15 Jahren produzierten TWI-
KE und auch CityEl zu entwickeln, ab dem 3. Quartal 2011 in Serie zu produzieren und vorläufig
im EU-Raum zu vermarkten. Das neue Fahrzeug mit der internen Typbezeichnung TW4XP wird
27
sich von bisher am Markt verfügbaren Fahrzeugkonzepten deutlich unterscheiden. Das TW4XP
wird hinsichtlich des konsequent umgesetzten Leichtbaus, der gefälligen aerodynamischen Form
und des höchst effizienten elektrischen Antriebes Standards setzen. Bei der aktuellen Neuent-
wicklung des TW4XP wird neben der technischen Optimierung des Produktes insgesamt Wert
auf eine seriengerechte Einkaufs- und Herstellsituation gelegt.
E-Mobile
Motors

GmbH
www.tw4xp.com
31
3

Sieger Neugründung 2010

1
1

Kassel (Mathias Steins, Henrik Schulze)

Basis der Angebote und Dienstleistungen der embia GmbH ist die selbst entwickelte, weltweit einzigartige Interne-
tapplikation embiaguide. Mit embiaguide ist es dem Nutzer möglich, sich im Internet in Gebäuden, Gebäudekom-
plexen bis hin zu Großräumen, zu orientieren und zu navigieren. Sämtliche Bedingungen werden 3-dimensional und
damit für den Nutzer leicht erfassbar abgebildet. Er kann sich interaktiv auf einen Klick Detailinformationen einholen,
Wege berechnen lassen und Termine koordinieren. Ein hohes Interesse an einer Zusammenarbeit und Anwendung
dieser Softwarelösungen besteht aktuell seitens der Messe Berlin, des Internationalen Congress Center der Messe
Berlin, der Fraport AG, der Messe Frankfurt, der Frankfurter Buchmesse und der SMA Solar Technology AG. Fokus:
Saas - Software as a Service.

Embia

GmbH
www.embia.de

32
Preisträger
Neugründung 2010

2
1

Göttingen / München (Prof.Dr. Gerald Donnert)

Die Geschäftsidee der AbberiorGmbH besteht in der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung
einer neuen Generation von fluoreszierenden Farbstoffen, die die Grundlage für moderne Me-
thoden der Zellmikroskopie bilden. Diese von Grund auf neu entwickelten Farbstoffe werden zur
Markierung und Kontrastbildung in der Fluoreszenzmikroskopie und in der DNA- bzw. Protein-
sequenzierung verwendet. Die Besonderheit der neuen Farbstoffgeneration liegt darin, dass sie
die Leistungsfähigkeit des Mikroskops fundamental mitbestimmen. Die Forschungsergebnisse
sind durch zahlreiche Patente gesichert. Die Anwendungsgebiete für Fluoreszenzfarbstoffe las-
sen sich in die Bereiche Imaging / Mikroskopie und Screening / Assays unterteilen. Hauptanwen-
der sind wissenschaftliche Arbeitsgruppen in der Biologie.

Abberior GmbH
i.Gr.
3
1

Zierenberg (Joachim Krämer)

Die Krämer Energietechnik GmbH entwickelt und vermarktet neuartige Abwassergeneratoren.


Mit dieser umweltfreundlichen und rentablen Energieerzeugung können die Zielkunden, wie z.
B. Stadtwerke oder private Anleger, zusätzliche Einnahmen durch das vorhandene Kanalnetz
oder über die Miete eines Kanals erzielen. Auf dem Markt ist kein vergleichbares Alternativpro-
dukt vorhanden und der zu erwartende Erlös ist im erneuerbaren Energiegesetz festgelegt. Die
Montage ist einfach vom Kunden vorzunehmen, der Anschluss erfolgt über den Regler an das
örtliche Stromnetz. Mit Veröffentlichung der Testergebnisse der Prototypen und der Nutzung des
Kompetenznetzwerk für dezentrale Energien (deENet e.V.) wird dieser vollkommen neue Markt
erschlossen. Die Technologie ist zum Patent angemeldet.
Krämer
Energietechnik
GmbH
www.kraemer-

4
1

energietechnik.com

Kassel (Julia Stock, Jochen Roth)

Vindberg Design bietet unterschiedliche Produktgruppen im b2b-Markt an. Mehrfache Auszeich-


nungen, wie z. B. der red dot design award 2010 oder der eurobike award 2009 (diesjährig
nominiert für den Designpreis Deutschland 2010) unterstreichen die Qualität der Produkte von
Vindberg Design. Das Geschäftsmodell basiert auf den drei Bausteinen Handel, Dienstleistungen
und Lizenzen der einzelnen Produktgruppen. Zu den Produkten zählen u. a. Kopfkühlungen,
Walkingstocks, Powersleds, Kindersitze für Kindertaxis, bootbags (ausgezeichnet!) sowie sog.
Twofolds (Fahrradanhänger für Kinder). Die Alleinstellung von Vindberg liegt in der einzigarti-
gen Qualität der Produkte für Individualisten sowie der Anmeldung der Schutzrechte. Vindberg
hat bereits Kunden im regionalen Umfeld und strebt den weltweiten Vertrieb exklusiver Pro-
duktgruppen an. Vindberg
Design

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www.vindberg.de
33
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Hessisch Lichtenau Berlin Habichtswald

Kassel Frankfurt a.M. Bad Hersfeld

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Regionalmanagement Nordhessen GmbH


Ständeplatz 13, 34117 Kassel
Tel +49 561 7663650
Fax. 49 561 7663659
info@promotion-nordhessen.de
www.promotion-nordhessen.de

Projektteam:
Alexander Lührs - Projektleitung
Michael Schapiro - Projektmanagement
Marco Naundorf - Controlling
Jörg Brand - Evaluierung
Jochen Siegner - Datenbank & Assistenz

64
65
66
67
12.

Start nächste Wettbewerbsrunde: 15.04.2011, 18:30 Uhr


SMA Solar Technology AG, Solar Academy
Sonnenallee 1, 34266 Niestetal CI Businessplanwettbewerb 2011 12. Runde

Businessplanwettbewerb promotion Nordhessen c/o Regionalmanagement Nordhessen GmbH


Ständeplatz 13 • 34117 Kassel • Tel: +49 561 7663650 • Fax +49 561 7663659
info@promotion-nordhessen.de • www.promotion-nordhessen