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(1) Alle Stoffe bestehen aus kleinsten

Teilchen.
(2) Zwischen den Teilchen wirken
Teilchenmodell Anziehungskräfte.
(3) Alle Teilchen befinden sich in
ständiger, regelloser Bewegung
(Brownsche Bewegung), die mit
steigender Temperatur zunimmt.

Aggregatzustände

Die selbstständige Durchmischung von


miteinander in Berührung befindlichen
Diffusion Stoffen.
Ursache: Die Eigenbewegung der
Teilchen

Spezifische Typische Eigenschaften, an denen man


einen Stoff erkennen kann, wie
Eigenschaften = Farbe, Geruch, Schmelz- und
Siedetemperatur, el. Leitfähigkeit,
Stoffeigenschaften Löslichkeit, Dichte.
Vereinfachte Darstellungen zur
Veranschaulichung besonders kleiner,
großer oder komplizierter Gegenstände
Modelle in der oder Sachverhalte.

Chemie Modelle sind Vorstellungen, aber keine


Abbildungen der Wirklichkeit.

Stoffebene Alles was man sehen, fühlen,


schmecken, hören und riechen kann

Vorstellungen über Aufbau und nicht


Teilchenebene sichtbare Vorgänge zwischen den
Teilchen, die die Ursache für unsere
Beobachtungen auf der Stoffebene sind.

Stoff, der durch eine Reihe spezifischer


Reinstoff Eigenschaften eindeutig gekennzeichnet
ist (z.B. Siedepunkt, Schmelzpunkt).
Es besteht aus mindestens 2 Reinstoffen
und hat somit Mischeigenschaften
Gemisch (z.B. Siedebereich).

homogenes Die einzelnen Bestandteile des Gemischs


sind (selbst mit dem Mikroskop) nicht
Gemisch unterscheidbar.

heterogenes Die einzelnen Bestandteile des Gemischs


Gemisch sind erkennbar.

homogenes, flüssiges Gemisch:

s in l (z.B. Zuckerwasser),
Lösung l in l (z.B. Schnaps = Alkohol in Wasser),
g in l (z.B. Mineralwasser =
Kohlenstoffdioxid in Wasser)
s=fest; l=flüssig; g=gasförmig
heterogenes Gemisch s in l
(z.B. trübes Teichwasser = Sand/Lehm in
Suspension Wasser)
s=fest; l=flüssig; g=gasförmig

heterogenes Gemisch l in l
Emulsion (z.B. Milch = flüssiges Fett in Wasser)
s=fest; l=flüssig; g=gasförmig

= Nachweisreaktion für Sauerstoff:

Ein glimmender Holzspan wird vorsichtig


Glimmspanprobe in ein Reagenzglas geschoben, in dem
man Sauerstoff vermutet.
Flammt der Glimmspan auf, so ist
Sauerstoff enthalten.

= Nachweisreaktion für Wasserstoff:

Ein Reagenzglas, in dem man neben Luft


auch Wasserstoff vermutet, wird mit der
Knallgasprobe Öffnung an eine Flamme gebracht.
Ist Wasserstoff enthalten, so kommt es je
nach Mischungsverhältnis Wasserstoff-
Luft zu einem mehr oder weniger
deutlichen, pfeifenden Knall.
Atome sind die Grundbausteine eines
Stoffes.
Atom Es gibt so viele Atomsorten wie Elemente.

Reinstoff, der sich durch keine der


gebräuchlichen physikalischen und
Element chemischen Methoden weiter zerlegen
lässt.

Beispiel: Wasserstoff

Reinstoff, der sich durch chemische


Methoden weiter zerlegen lässt.
Verbindung
Beispiel: Wasser, eine Verbindung aus
Wasserstoff und Sauerstoff

Vorgänge, bei denen aus Reinstoffen


neue Reinstoffe entstehen.
Chemische Reaktion Sie sind neben der Stoffveränderung
stets mit einem Energieumsatz
verbunden.
Chemische Reaktion, bei der aus einem
Edukt mehrere Produkte entstehen:
Analyse
𝐀 ⟶𝐁+𝐂

Chemische Reaktion, bei der aus


Synthese mehreren Edukten ein Produkt entsteht:

𝐀+𝐁 ⟶𝐂

Chemische Reaktion, bei der aus


mehreren Edukten mehrere Produkte
entstehen:

Umsetzung 𝐀+𝐁 ⟶𝐂+𝐃


oder

𝐀+𝐁 + 𝐂+𝐃⟶𝐄+𝐅+𝐆

exotherme Eine chemische Reaktion bei der Energie


Reaktion frei wird.
endotherme Eine chemische Reaktion bei der Energie
aufgenommen wird.
Reaktion

Energiediagramm
einer
exothermen
Reaktion

Energiediagramm
einer
endothermen
Reaktion

Die zum Ingangsetzen einer chemischen


Reaktion notwendige Energie.
Aktivierungsenergie
Sie führt die Edukte in einen
reaktionsbereiten Zustand über.
Katalysatoren sind Stoffe, die die
Aktivierungsenergie herabsetzen
und so die Reaktion beschleunigen.
Katalysator Sie nehmen an der Reaktion teil,
liegen am Ende aber unverbraucht vor.

Die Wertigkeit eines Atoms ist die Anzahl


Wertigkeit der Wasserstoffatome, die es binden
kann.

Nichtmetallatome schließen sich mit


Molekül Nichtmetallatomen zu Molekülen
zusammen.

= Nachweisreaktion für Kohlenstoffdioxid:

Das Gas, in dem man Kohlenstoffdioxid


vermutet, wird durch Kalkwasser
Kalkwasserprobe (= Calciumhydroxid-Lösung) geleitet.
Trübt sich das Kalkwasser, so ist
Kohlenstoffdioxid enthalten.

Rgl.: CO2 + Ca(OH)2 → CaCO3 + H2O


Proton (p+) : 1 positive Ladung;
Masse  1u

Neutron (n) : keine Ladung;


Masse  1u

Bausteine der Atome Elektron (e-) : 1 negative Ladung;


Masse  0,0005u

Protonen und Neutronen bezeichnet man


auch als Nukleonen (Kernbausteine).

• kleiner, positiver Atomkern aus


Nukleonen = Protonen und
Neutronen
• Der Atomkern enthält nahezu die
Kern-Hülle-Modell gesamte Masse (mehr als 99,9%)
des Atoms.
des Atoms • Hülle aus Elektronen, die sich um
den Kern bewegen.
• Die Anzahl der Protonen und
Elektronen ist gleich (neutrales
Atom)

Isotope sind Atome eines Elementes, die


sich nur in der Masse unterscheiden.

Sie besitzen gleich viele Protonen, aber


unterschiedlich viele Neutronen.
Isotope Beispiel: 35
17Cl , 37
17Cl

A
allgemein: ZX

X= Elementsymbol, A=Nukleonenanzahl,
Z=Protonenanzahl

• Die Elektronen bewegen sich auf


Schalen um den Kern.
• Die Schalen sind von innen nach
Schalenmodell der außen mit Nummern (1, 2, 3,...)
oder Buchstaben (K, L, M,...)
Atomhülle •
bezeichnet.
Die maximale Anzahl der
Elektronen einer Schale berechnet
sich aus ihrer Nummer n mit der
Formel 𝟐 ∙ 𝐧𝟐
Elektronen auf der äußersten Schale
eines Atoms (= Valenzschale).
Valenzelektronen Sie sind im Wesentlichen für das
Reaktionsverhalten des Atoms
verantwortlich.

Die Edelgase besitzen 8 Valenzelektronen


und sind sehr stabil (reaktionsträge).
Man sagt, sie besitzen
Edelgaskonfiguration oder ein
Oktettregel / Elektronenoktett.

Edelgaskonfiguration Oktettregel: Alle Atome streben nach


maximaler Stabilität, d.h. sie versuchen
durch Aufnahme oder Abgabe von
Elektronen ein Oktett auf der äußersten
Schale zu erreichen.

Elektrisch geladene Atome oder Moleküle.


Sie entstehen, wenn Atome Elektronen
aufnehmen oder abgeben (vgl.
Oktettregel)

Ionen Anion = negativ geladenes Ion


Kation = positiv geladenes Ion

Beispiele: Mg ⟶ Mg 2+ + 2 e−
N + 3 e− ⟶ N 3−

Man unterscheidet Atom-Ionen und


Molekül-Ionen.

Verbindung aus Metall und Nichtmetall

Salze sind stets aus Ionen aufgebaut.


Salz
Beispiele: NaCl aus Na+ und Cl-
Al2O3 aus Al3+ und O2-
K2SO4 aus K+ und SO42-
Chemische Bindung von Ionen in einem
Ionengitter.

Sie basiert auf den gegenseitigen


Anziehungskräften der Kationen und
Ionenbindung Anionen.

Metalle bilden Kationen, Nichtmetalle


Anionen (vgl. Ionen).

Die Stärke der Ionenbindung hängt von


der Größe und der Ladung der Ionen ab.

Salze bilden Ionengitter, also


"Riesenteilchen" unbestimmter Größe.

Verhältnisformel Die Formel eines Salzes beschreibt


demnach kein konkretes Teilchen,
sondern gibt nur das Verhältnis der
enthaltenen Ionen wieder.

Die Anionen und Kationen eines Salzes in


Ionengitter festem Zustand sind nach einem
bestimmten Bauprinzip regelmäßig
angeordnet: Ionengitter.

Name Formel
Carbonat-Ion 𝐂𝐎𝟐−
𝟑
Nitrat-Ion 𝐍𝐎𝟑−
Wichtige Nitrit-Ion 𝐍𝐎𝟐−
Molekül-Ionen Sulfat-Ion 𝐒𝐎𝟐−
𝟒
Sulfit-Ion 𝐒𝐎𝟐−
𝟑
Phosphat-Ion 𝐏𝐎𝟑−
𝟒
Phosphit-Ion 𝐏𝐎𝟑−
𝟑
Die überwiegende Anzahl der Elemente
sind Metalle.

Metalle sind Elektronendonatoren.


Je leichter sie Elektronen abgeben,
Metall je unedler sind sie.

Typische Edelmetalle sind


Schmuckmetalle wie Au, Ag, Cu, Pt.

Beispiele für unedle Metalle sind


Na, Zn, Fe

In Molekülen sind die Nichtmetallatome


durch gemeinsame Elektronenpaare
gebunden.
Elektronenpaarbindung
Indem diese gemeinsamen Elektronen-
= kovalente Bindung paare zu jedem Atom gehören, erreichen
= Atombindung beide Atome Edelgaskonfiguration.

Die Anhäufung negativer Ladung


zwischen den positiven Atomkernen führt
zur Anziehung.

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