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Umbau Movidrive A auf B

Projekt Schulung,
Autor Alexander Nadig
Version 0.1
Status Freigegeben
Datum 2013-06-27

Schulung 1/19 2013-06-27


130627_NAAL_SEW_Übertrag Parameter Movidrive A auf B www.LTW.at
Inhaltsverzeichnis

1 Allgemeines 3

1.1 Copyright 3
1.2 Versionshistorie 3

2 Einbau der Optionskarten 4

3 Übertrag der Parameter 5

3.1 Benötigtes Zubehör für die Herstellung einer Verbindung 6

4 MT-Manger starten und folgende Einstellungen vornehmen 7

5 Übertrag der Parameter 8

6 Start der Inbetriebnahme 11

7 Optionskarten Movidrive B 17

7.1 Optionskarten für den Anschluss an den Profibus. 17


7.2 Optionskarten für den Anschluss eines Resolvers 17
7.3 Optionskarte für den Anschluss eines Inkrementalgebers 18
7.4 Optionskarte für den Anschluss eines Absolutwertgebersgebers 19

Schulung 2/19 2013-06-27


130627_NAAL_SEW_Übertrag Parameter Movidrive A auf B www.LTW.at
1 Allgemeines

1.1 Copyright
Der Inhalt dieses Schriftstückes ist geistiges Eigentum der LTW Intralogistics GmbH.
Es ist dem Empfänger nur zum firmeninternen Gebrauch anvertraut. Ohne unsere Einwilligung
darf es keinen firmenfremden Personen zugänglich gemacht werden.
© Copyright
LTW Intralogistics GmbH
Achstrasse 53
6922 Wolfurt/Austria

1.2 Versionshistorie

Datum Version Autor vorgenommene Änderungen


2013-06-27 0.1 NAAL Erstversion

Schulung 3/19 2013-06-27


130627_NAAL_SEW_Übertrag Parameter Movidrive A auf B www.LTW.at
2 Einbau der Optionskarten

LCD-Anzeige Be-
triebszustand

Profibuskarte DFP21B

Anschluss Schnittstelle

Dip-Schalter zum einstel-


len der Profibusadresse

Optionskarte DEH11B,
DEH 21B, DER11B

Nach dem Tausch der Profibuskarte muss die Adresse eingestellt werden. Diese kann dem
entsprechenden Schaltplan oder der Hardware configuration entnommen werden.
Im Unterschied zum Movidrive A ist bei der B-Serie die Klemmleiste links angebracht. Hierbei ist
zu beachten, dass bei einem Gerätetausch z.B. bei der Klemmleiste X11 der Pin 1 auf 5 ge-
dreht wurde. Dies ist bei den Klemmleisten X11, X12, X13 zu berücksichtigen. Klemmleiste X10
kann normal umgesteckt werden.

Schulung 4/19 2013-06-27


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Um Verdrahtungsfehler auszuschließen kann der Adapterstecker DAT11B verwendet werden.
Hierbei sind nur die Stecker an entsprechender Stelle zu stecken, der Rest wird automatisch im
Adapterstecker erledigt.

3 Übertrag der Parameter


Die Parameter des Movidrive A können mit dem MT-Manager auf den Movidrive B übertragen
werden. Wichtig ist, dass nach der Übertragung eine kleine Neuinbetriebnahme durchgeführt
werden muss.
Desweitern muss vor dem Umbau ein neues EProm bei der ELST beschafft werden in dem di-
verse Programmänderung gespeichert wurden. Diese Karte ist nach dem Austausch des Um-
richters unbedingt zu tauschen.
Folgende Änderung wird von der ELST durchgeführt. Sollte in dieser Zeile "Param + 6 PD (4+6
words)" eingetragen sein, so kann die Anlage nicht gestartet werden. Dieser Befehl wird nur für
Neuanlagen verwendet.

Schulung 5/19 2013-06-27


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Achtung!

Richtige Bestellnummer/Bezeichnung: Param + 3 PD (4+3 words)

Um diese Einstellung zu überprüfen wird das S7-Programm benötigt und in diesem muss die
HW-Config. geöffnet werden.

Param + 3 PD (4+3 words)

3.1 Benötigtes Zubehör für die Herstellung einer Verbindung


Um die Parameter zu einem FU über einen PC übertragen zu können, müssen folgende Bedin-
gungen erfüllt sein.
- MT-Manager muss auf dem PC installiert sein
- Kommunikationsschnittstelle FSC11B (nur beim Movitrac nötig)
- USB-Schnittstelle USB11A
- Anschlussleitung FU/USB-Schnittstelle
- Anschlussleitung PC/USB-Schnittstelle

Schulung 6/19 2013-06-27


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Anschlussleitung PC/USB

USB-Schnittstelle USB11A

Kommunikationsschnittstelle FSC11B

Anschlussleitung FU/USB

Die Kommunikationsschnittstelle muss an den dafür vorgesehenen Platz auf dem Movitrac-B
montiert werden. Die beiden Dip-Schalter S1 und S2 auf dem Modul haben für uns keine Be-
deutung. Desweiteren muss die 24V Spannungsversorgung an der Klemmleiste X12 Klemme 8
und 9 angeschlossen sein.

4 MT-Manger starten und folgende Einstellungen vornehmen


- Auswahl der Schnittstelle "PC-Com"
- Auswahl der Baudrate beim Movidrive B auf 57,6 kBaud
- In der Geräteklasse "Movidrive-B" auswählen
- "Punkt zu Punkt" einstellen
- Button "Aktualisieren" anklicken, angeschlossener Umrichter wird angezeigt

Schulung 7/19 2013-06-27


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5 Übertrag der Parameter
- Umrichter anwählen und den Button "Shell" betätigen

Schulung 8/19 2013-06-27


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- "Datei" und im Anschluss "Gerätedaten kopieren"

- Datei auswählen, hierbei ist unbedingt zu beachten, dass bei "Dateityp" "alle Parameter"
oder "Parameter Files (*VD0*.MDX) angewählt wird". Ansonsten wird die Datei mit dem
Parametersatz nicht angezeigt.
- Mit "Öffnen" bestätigen

Schulung 9/19 2013-06-27


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- Nachdem Auswählen der Datei und dem Einstellen der diversen Punkte kann mit dem
Übertragen der Parameter gestartet werden

Schulung 10/19 2013-06-27


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- Start der Übertragung

- Nachdem die Parameter erfolgreich übermittelt wurden wird folgender Text angezeigt.
Die Meldung kann mit "OK" bestätigt werden

6 Start der Inbetriebnahme


- Menüpunkt "Inbetriebnahme" anwählen
- "Inbetriebnahme- Assistent" auswählen

Schulung 11/19 2013-06-27


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- Assistent wird gestartet

Achtung!

In manchen Einstellungstafeln die bei der Inbetriebnahme bestätigt


werden müssen, werden diverse Parameter vorgeschlagen. Diese
Vorschläge dürfen auf keinen Fall übernommen werden.

- "Parametersatz 1" auswählen und Motordaten vergleichen


- Im Anschluss den Button "Inbetriebnahme Satz 1" betätigen
- Die nun angezeigte Bilder müssen mit "Weiter" bestätigt werden

Schulung 12/19 2013-06-27


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- "Teilinbetriebnahme durchführen" auswählen

Schulung 13/19 2013-06-27


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Schulung 14/19 2013-06-27
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Schulung 15/19 2013-06-27
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Schulung 16/19 2013-06-27
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7 Optionskarten Movidrive B

7.1 Optionskarten für den Anschluss an den Profibus.

7.1.1 Typ DFP21B

7.2 Optionskarten für den Anschluss eines Resolvers

7.2.1 Typ DER11B

Schulung 17/19 2013-06-27


130627_NAAL_SEW_Übertrag Parameter Movidrive A auf B www.LTW.at
Definition Resolver:
In einem zylindrischen Gehäuse sind zwei um 90° versetzte Statorwicklungen angeordnet, die
einen im Gehäuse gelagerten Rotor mit der Rotorwicklung umschließen. Die Rotorwicklung wird
über Schleifringe und Bürsten nach außen geführt. Moderne Resolver sind bürstenlos, der Ro-
tor wird induktiv mit der Außenwelt verbunden. Im Gegensatz zu einem Inkrementalgeber liefert
der Resolver innerhalb einer Umdrehung (Polteilung) ein absolutes Winkelsignal und muss da-
her nach dem Einschalten nicht referenziert werden. Er wird bei Synchronmotoren eingesetzt.

7.3 Optionskarte für den Anschluss eines Inkrementalgebers

7.3.1 Typ DEH11B

Definition Inkrementalgeber:
Der Inkrementalgeber ist ein optoelektronischer Messgeber. Ein mit Strichgitter versehendes
Band bzw. Scheibe aus Glas bildet eine Blende, die von einer Lichtquelle bestrahlt wird. Ein op-
tischer Empfänger wandelt die Lichtimpulse in elektrische Signale um.
- Ein Inkremental-Geber erfasst Lageänderungen.
- Er setzt Drehbewegungen in Spannungswerte um.
- Funktioniert nach dem Prinzip der optoelektronischen Abtastung feiner Gitter.
- Erfasst die Drehrichtung.
- Inkremental-Geber müssen referenziert werden! Nach Spannungsausfall oder wenn die
Steuerung (z.B. SPS) eine Referenzfahrt verlangt!

Schulung 18/19 2013-06-27


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7.4 Optionskarte für den Anschluss eines Absolutwertgebersgebers

7.4.1 Typ DEH21B

Definition Absolutwertgeber:
Der Absolutwertgeber funktioniert ähnlich wie der Inkrementalgeber.
- Ein Absolutwert-Geber erfasst Lagenänderungen.
- Er setzt Drehbewegungen in Spannungswerte um.
- Erfasst die Drehrichtung.
- Funktioniert nach dem Prinzip der photoelektrischen Abtastung feiner Gitter.
- Absolutwert-Geber müssen NICHT referenziert werden! Sie geben immer die absolute
Position an auch nach einem Spannungsausfall.

Schulung 19/19 2013-06-27


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