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Sprachbausteine 2 - für Telc Deutsch B1·B2 Pflege 


"Der ganz normale Wahnsinn einer Krankenschwester.” TEIL 2

Mittags habe ich dann auch tatsächlich ​—1—​meine Patienten versorgt. Jetzt heißt es: Noch schnell mit
zur ​—2—​gehen, wenn das überhaupt noch möglich ist; die ​—3—​vom Arzt ausarbeiten, danach unsere getane
Arbeit im PC​—4—​, neue Patienten​—5—​, andere entlassen. Dazu ​—6—​neu schreiben oder aktualisieren, Betten in
andere Zimmer schieben, Telefonate beantworten, Verbände​—7—​, Kritik und Ärger von​—8—​oder Patienten
anhören und vielleicht noch schnell mit dem einen oder anderen Patienten sprechen - nur so, ​—9—​es doch auch
dazu gehört,​—10—​ mit kranken Menschen zu unterhalten und sich um deren Sorgen und ​—11—​zu kümmern.
Nebenbei klingelt der eine oder andere Patient noch, weil er mal was zu trinken ​—12—​oder weil er Schmerzen hat
oder es ihm einfach nicht gut geht, was ja mal vorkommen kann im​—13—​. Und da wäre noch eine ​—14—​am Bett
an die Kollegin, die ja auch noch stattfinden muss. Schnell und ​—15—​natürlich.

Zuhause angekommen gönne ich mir erst mal einen Kaffee. Ohne Hetze. Wie immer bin ich froh, dass
meine ​—16—​und ich gesund sein dürfen.

Mein Mann geht joggen. Ich nicht.


Wenn mich meine Kinder fragen: "Na, Mama, wie war es denn bei dir heute so?", sage ich: "Ganz normal, wie
immer". Mein Mann bekommt wie immer ein "Nein" zu hören, wenn er mich fragt,​—17—​ ich noch zum Joggen
mitgehen will.
Meine Arbeit als Krankenschwester mache ich sehr gerne, genauso wie ganz viele meiner Arbeitskollegen. Es wäre
jedoch ​—18—​mal an der Zeit, dass unsere Arbeit eine dementsprechende Vergütung und ​—19—​erhalten würde.
Unseren Beruf kann man nicht einfach so mit anderen vergleichen. Wir sitzen nicht am ​—20—​oder arbeiten mit
leblosem Material.

Wir arbeiten täglich mit dem Wertvollsten überhaupt


Gute Pflege braucht seine Zeit, und viele von uns haben den Anspruch, gute Pflegearbeit zu​—21—​. Wir arbeiten
täglich mit dem Wertvollsten überhaupt. Aber warum werden wir dafür nur so schlecht bezahlt? Warum wird
unsere Pflegearbeit so wenig ​—22—​?

____________________________________________________________
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Text-Quelle: ​http://www.stern.de/politik/deutschland/eine-krankenschwester-berichtet-mein-alltag-im-wahnsinn-
3743988.html 
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Montag, 20 Februar 2017 18:28 
Sprachbausteine 1 - für Telc Deutsch B1·B2 Pflege 
"Der ganz normale Wahnsinn einer Krankenschwester.” 

Ich habe heute zwölf Patienten zu ​—1—​. Meine anfangs gute Laune sinkt mit all den Informationen, ​—2— ​ich am
Morgen ​—3—​meine Patienten erhalte. Schnell steht fest, ​—4— ​hier gar nichts geht. Bis auf drei
Patienten ​—5— ​sich alle nicht selbst waschen, umdrehen, essen oder auf die Toilette gehen. Ich schnappe mir
meine Ausrüstung - ​—6— ​Waschschüsseln, Hand- und Badetücher, Inkontinenzunterlagen - und jede Menge
Windeln. Leider hat es die Wäscherei heute noch nicht zu uns geschafft, ​—7— ​ich schnell noch in vier Zimmer
meiner Kollegen sausen muss, ​—8— ​Wäsche zu klauen.
Endlich kann es losgehen. Blutdruck, Puls und Temperatur müssen ​—9— ​jedem Patienten gemessen werden, bei
einigen kommt noch der Blutzuckerspiegel ​—10—​, manchen muss Insulin gespritzt ​—11—​. Andere Patienten muss
ich ​—12—​, nach vier Stunden in der derselben Position wird es mehr als Zeit ​—13—​.
"Liegen Sie gut, Frau Maier?" "Guten Morgen Frau Schmitt, gut geschlafen? Nein? Warum denn nicht?"
Drei meiner Patienten ​—14—​, und der Fahrdienst will auch schon den ersten Patienten zur Untersuchung ​—15—​.
"Einen Moment bitte." Der Patient riecht nicht ​—16— ​gut, und als ich schnell die Windelhose öffne, kommt mir
schon die ​—17— ​entgegen." Gib' mir nur fünf Minuten", rufe ich dem Fahrer ​—18—​, und nestle an der Windel
weiter, wasche ihn im Intimbereich, wechsle die Wäsche, drehe ihn auf die andere Seite und ziehe ​—19— ​eine
neue Windelhose an.
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8.
versorgen der über wenn dürfen darunter dass ohne
besorgen die bei dass müssen darüber somit um
verrichten das mit denn können darauf sodass trotz

11. 16.
9. 10. 12. 13. 14. 15.
worden gerade
mit dazu lagern dafür läuten
werden mitbringen im
währen dami richten dabei brauchen
worden abnehmen Moment
bei t umlagern damit spritzen abholen
werden jetzt
dahin

17.
18. 19.
Duftwolke
hin
Duftblume denn
ab
Wolkenschwade dann
zu
n wenn

(Text-Quelle: ​http://www.stern.de/politik/deutschland/eine-krankenschwester-berichtet-mein-alltag-im-wahnsin
n-3743988.html​) 
Lösungen:​ 1. alle, 2. Visite, 3. Anordnungen, 4. dokumentieren, 5. aufnehmen, 6. Pflegepläne, 7. wechseln, 8. 
Angehörigen, 9. weil, 10. sich, 11. Ängste, 12. braucht, 13. Krankenhaus, 14. Übergabe, 15. informativ, 16. Familie, 17. ob, 
18. endlich, 19. Anerkennung, 20. Schreibtisch, 21. leisten, 22. geschätzt 

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