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10/14/2018 Arbeitsblatt: Indirekte Rede

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Antworten zum Arbeitsblatt: Indirekte Rede

A. Indicative (‘normal’) reported speech. In speaking, many Germans merely use the indicative mood to report what is being said or asked. Change the following
sentences from direct discourse into indirekt discourse. Remember to use “daß” for statements, “ob” for yes/no questions, and the appropriate question word (was,
wann, etc) for other questions.

BEISPIEL:  »Ich bin krank.« Er sagt, daß er krank ist.


1. »Ich habe heute keine Zeit.« Er sagt, daß er heute keine Zeit hat..
2. »Wie fühlt er sich heute?« Sie fragt, wie er sich heute fühlt.
3. »Regnet es?« Er fragt, ob es regnet.
4. »Er soll länger schlafen.« Sie sagt, daß er länger schlafen soll.
5. »Geht sie jetzt nach Hause?« Er fragt, ob sie jetzt nach Hause geht.
6. »Was schenkst du deiner Mutter?« Sie fragt, was ich meiner Mutter schenke.
7. »Ich möchte ein Eis.« Er sagt, daß er ein Eis bestellen möchte.
8. »Du wirst dich morgen besser fühlen.« Sie sagt, daß ich mich morgen besser fühlen werde.
9. »Wen lädt sie ein?« Er fragt, wen sie einlädt.
10. »Gibt es noch Kaffee?« Sie fragt, ob es noch Kaffee gibt.

B. Subjunctive reported speech. When reporting what WAS said (rather than what someone IS SAYING), most Germans use a form of the subjunctive. Write reported
statements or questions for the following quotes. You can use either Subjunctive II (‘conditional’) or Subjunctive I (‘special’). Be sure to use “daß” for statements,
“ob” for yes/no questions, and the appropriate question word (was, wann, etc) for other questions.

BEISPIEL:  »Ich bin krank.« Er sagt, daß er krank wäre. (Subj. II)


    Er sagt, daß er krank sei. (Subj. I)
1. »Ich muß früher aufstehen.« Sie sagte, daß sie früher aufstehen müßte. (Subj. II)
    Sie sagte, daß sie früher aufstehen müsse. (Subj. I)
       
2. »Ich fahre morgen nach Chicago.« Er sagte, daß er morgen nach Chicago führe. (Subj. II)
    Er sagte, daß er morgen nach Chicago fahre. (Subj. I)
       
3. »Ich habe Angst vor Spinnen.« Sie sagte, daß sie Angst vor Spinnen hätte. (Subj. II)
    Sie sagte, daß sie Angst vor Spinnen habe. (Subj. I)
       
4. »Wir wissen es noch nicht.« Sie sagten, daß sie es noch nicht wüßten. (Subj. II)
    Sie sagten, daß sie es noch nicht wissen. (Subj. I)
       

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5. »Ist es kalt draußen?« Er fragte, ob es kalt draußen wäre. (Subj. II)


    Er fragte, ob es kalt draußen sei. (Subj. I)
       
6. »Kommt er morgen zur Schule?« Sie fragte, ob er morgen zur Schule käme. (Subj. II)
    Sie fragte, ob er morgen zur Schule komme. (Subj. I)
       
7. »Ich kann nicht kommen.« Er sagte, daß er nicht kommen könnte. (Subj. II)
    Er sagte, daß er nicht kommen könne. (Subj. I)
       
8. »Wie geht es deinem Bruder?« Sie fragte, wie es meinem Bruder ginge. (Subj. II)
    Sie fragte, wie es meinem Bruder gehe. (Subj. I)
       
9. »Wir sollen jetzt gehen.« Sie sagten, daß sie jetzt gehen sollten. (Subj. II)
    Sie sagten, daß sie jetzt gehen sollen. (Subj. I)
       
10. »Wann kommt der Bus an?« Er fragte, wann der Bus ankäme. (Subj. II)
    Er fragte, wann der Bus ankomme. (Subj. I)

C. Understanding the Subjunctive. For the following article, explain what the underlined verbs are. In what mood are they: indicative (“normal”, e.g. er kommt),
subjunctive II (“conditional”, e.g. er käme), or subjunctive I (“special”, e.g. er komme)? What person and number are they (e.g. er=third person singular)? Finally,
what is the subject of each verb in the article? Please answer at least 10 of the 18 verbs.

KEIN KONZEPT FÜR FRÜHEN SPRACHUNTERRICHT


Schüler sollen schon in der dritten Klasse Englisch, Französisch oder Russisch lernen.

Die Einführung des Fremdsprachenunterrichts bereits in der 3. Grundschulklasse droht zu scheitern. Die größten Schwierigkeiten sieht GEW-Sprecherin
Erdmute Safranski bei Französisch und Russisch, die bisher nur vier beziehungsweise 0,2 Prozent der Fünftklässler als erste Fremdsprache lernen. Weil es
in der dritten Klasse noch keinen Fachunterricht gebe, sei ein "Frühbeginn" mit einer dieser Sprachen aber nur möglich, wenn sich eine ganze Klasse
dafür entscheide. Die Eltern müßten sich also schon bei der Einschulung auf die erste Fremdsprache festlegen. Das sei "absurd".

Für Englisch hingegen gebe es überhaupt nicht genügend ausgebildete Pädagogen. Zwar hatte Stahmer bei der Vorstellung des Modells verkündet,
"statistisch gesehen" seien "genügend Fremdsprachenlehrer" vorhanden. Doch gilt das bestenfalls für Berlin insgesamt, nicht aber für die einzelnen
Schulen. "Das geht nur mit Versetzungen", warnt Safranski. Doch gerade in der Grundschule, die vorrangig "Erziehungsarbeit" zu leisten habe, könne man
Lehrer "nicht einfach aus ihrer Klasse herauslösen". Sinnvoller wäre nach Ansicht der GEW ein "gutes Fortbildungsangebot" am Berliner Institut für
Lehrerfort- und -weiterbildung (BIL). Die Schulverwaltung müsse sich von der Vorstellung verabschieden, der frühzeitige Sprachunterricht lasse sich
"kostenneutral" umsetzen.

Eine "Frühfestlegung auf eine Fremdsprache", die in der fünften Klasse kaum noch zu revidieren sei, könntendie Eltern "nicht unterstützen". Wenn nicht
alle Schüler am Sprachunterricht teilnähmen, ergebe sich eine Unterscheidung in "Frühbeginner und Nicht-Frühbeginner" - eine "frühzeitige Selektion"

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also, wie sie auch die Befürworter einer auf vier Jahre verkürzten Grundschule bezweckten. Es sei nicht sinnvoll, "elitäre Fächer" zu pflegen, während bei
vielen Schülern selbst die Deutschkenntnisse mangelhaft seien.
von Ralph Bollmann, TAZ-BERLIN

1. sieht: mood: Indicative person, #: 3rd singular subject: GEW-Sprecherin


2. gebe: mood: Subjunctive I person, #: 3rd singular subject: es
3. entscheide: mood: Subjunctive I person, #: 3rd singular subject: eine Klasse
4. müßten: mood: Subjunctive II person, #: 3rd plural subject: die Eltern
5. sei: mood: Subjunctive I person, #: 3rd singular subject: das
6. hatte: mood: Indicative person, #: 3rd singular subject: Stahmer
7. seien: mood: Subjunctive I person, #: 3rd plural subject: Fremdsprachenlehrer
8. gilt: mood: Indicative person, #: 3rd singular subject: das
9. warnt: mood: Indicative person, #: 3rd singular subject: Safranski
10. habe: mood: Subjunctive I person, #: 3rd singular subject: die (Grundschule)
11. könne: mood: Subjunctive I person, #: 3rd singular subject: man
12. wäre: mood: Subjunctive II person, #: 3rd singular subject: ein Fortbildungsangebot
13. müsse: mood: Subjunctive I person, #: 3rd singular subject: die Schulverwaltung
14. lasse: mood: Subjunctive I person, #: 3rd singular subject: der Sprachunterricht
15. könnten: mood: Subjunctive II person, #: 3rd plural subject: die Eltern
16. teilnähmen: mood: Subjunctive II person, #: 3rd plural subject: alle Schüler
17. ergebe: mood: Subjunctive I person, #: 3rd singular subject: eine Unterscheidung
18. seien: mood: Subjunctive I person, #: 3rd plural subject: die Deutschkenntnisse

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