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Besonderheiten bei der Bildung

Endet der Wortstamm des Verbes auf t/d, wird in der 2. / 3. Person Singular sowie in der 2. Person Plural ein e vor
die Endung gesetzt.

Beispiel:
warten – du wartest, er wartet, ihr wartet

Endet der Wortstamm des Verbes auf s/ß/z, wird in der 2. Person Singular nur t angehängt.

Beispiel:
tanzen – du tanzt

Bei einigen starken Verben ändert sich der Wortstamm. (siehe Liste der unregelmäßigen Verben)

Beispiel:
lesen – ich lese, du liest, er liest, wir lesen, ihr lest, sie lesen

Verwendung

Zustände und Fakten in der Gegenwart

Beispiel:
Bern ist die Hauptstadt der Schweiz.

Handlungen in der Gegenwart, die einmalig, mehrmals oder nie stattfinden

Beispiel:
Sebastian geht heute / jeden Donnerstag / nie ins Kino.

Handlungen in der Gegenwart, die gleichzeitig oder nacheinander stattfinden

Beispiel:
Während Anna Hausaufgaben macht, liest Luise. Danach gehen sie einkaufen.

Handlungen in der Zukunft, die festgelegt oder vereinbart sind

Der Film beginnt um 20.15 Uhr. / Wir gehen morgen in die Oper.

Erzählmodus für Gegenwart und Zukunft

Wir fahren zuerst nach Berlin. Dort besichtigen wir einige Museen. Anschließend …

Erzählmodus der Zukunft: Um ein zukünftiges Ereignis mit dem Präsens auszudrücken, bedarf es stets eines
Zeitindikators.

Nächste Woche fahre ich nach Berlin.


FragewÖrter

Interrogativpronomen
welcher: wird dekliniert:
Beispiel:
• Welcher Mantel gehört dir? - Dieser Mantel gehört mir.
• Welche Oper mögen Sie? - Ich mag die Oper "Aida".
• Welches Hotel suchen sie? - Sie suchen das Hotel "Meerblick".
• Welchen Bus nehmen wir? - Wir nehmen diesen Bus.
• Welchem Vorschlag stimmst du zu? - Ich stimme seinem Vorschlag zu.

wer: Frage nach Personen im Nominativ

Beispiel: Wer ist der Mann dort? - Das ist der neue Kollege.

wen: Fragen nach Personen im Akkusativ

Beispiel: Wen besucht Sabine heute? - Sabine besucht ihre Mutter.

wem: Fragen nach Personen im Dativ

Beispiel: Wem vertrauen Sie? - Ich vertraue meinen Freunden.

was: Frage nach Dingen und nach Handlungen


Beispiel:
• Was ist das? - Das ist mein Telefon.
• Was machst du? - Ich sehe fern.

Pronominaladverbien
Verbindungen des Adverbs "wo" mit einer Präposition (an, bei, für, ...).
• woran : Woran arbeitest du? - Ich arbeite an einer Präsentation.
• wobei : Wobei entspannst du dich? - Bei guter Musik.
• wofür : Wofür sammeln sie Geld? - Wir sammeln für das Krankenhaus.
• womit: Womit kämpfe ich gegen ein Monster?- Mit einem Zauberstab.
• wogegen: Wogegen protestiert ihr? - Gegen die Regierung.
• wonach: Wonach suchst du? - Ich suche nach meiner Brille.

Frageadverbien
lokale Frageadverbien:
• wo : Wo bist du? - Ich bin zu Hause.
• woher:Woher kommt ihn? - Wir kommen aus Italien.
• wohin: Wohin gehen wir? - Wir gehen in die Disko.
temporale Frageadverbien:
• wann: Wann beginnt dein Urlaub? - Er beginnt morgen.
• wie lange: Wie lange dauert das? - Es dauert 15 Minuten.
• wie oft: Wie oft seht ihr euch?- Wir sehen uns einmal pro Woche.
kausale Frageadverbien:
• weshalb: Weshalb stoppen sie das Projekt? - Aufgrund der Wirtschaftskrise.
• weswegen: Weswegen schließt die Schule?- Wegen der Grippe.
• wieso: Wieso antwortest du nicht? - Weil ich die Antwort nicht weiß.
• warum: Warum kommt er zu spät? - Weil er den Bus verpasst hat.
modale Frageadverbien:
• wie (+ Adverb)

Beispiel:
Wie sind seine Leistungen? - Seine Leistungen sind sehr gut.
Wie hoch ist der Baum? - Der Baum ist 6m hoch.
Wie schnell fährt das Auto? - Das Auto fährt 280 km/h.
Land Einwohner (männlich, weiblich) Adjektiv
Afghanistan der Afghane, die Afghanin afghanisch
Ägypten der Ägypter, die Ägypterin ägyptisch
Albanien der Albaner/Albanier, die Albanerin/Albanierin albanisch
Argentinien der Argentinier, die Argentinierin argentinisch
Armenien der Armenier, die Armenierin armenisch
Äthiopien der Äthiopier, die Äthiopierin äthiopisch
Australien der Australier, die Australierin australisch
Bangladesch der Bangladescher, die Bangladescherin bangladeschisch
Belgien der Belgier, die Belgierin belgisch
Bolivien der Bolivianer, die Bolivianerin bolivianisch
Bosnien und Herzegowina der Bosnier, die Bosnierin bosnisch
der Herzegowiner, die Herzegowinerin herzegowinisch
Brasilien der Brasilianer, die Brasilianerin brasilianisch
Bulgarien der Bulgare, die Bulgarin bulgarisch
Chile der Chilene, die Chilenin chilenisch
China der Chinese, die Chinesin chinesisch
Dänemark der Däne, die Dänin dänisch
Deutschland der Deutsche, die Deutsche deutsch
die Dominikanische Republik (f) der Dominikaner, die Dominikanerin dominikanisch
Ecuador der Ecuadorianer, die Ecuadorianerin ecuadorianisch
El Salvador der Salvadorianer, die Salvadorianerin salvadorianisch
die Elfenbeinküste (f) Costa do Marfim der Ivorer, die Ivorerin ivorisch
England der Engländer, die Engländerin englisch
Estland Estônia der Este, die Estin estnisch
Finnland der Finne, die Finnin finnisch
Frankreich der Franzose, die Französin französisch
Griechenland Grécia der Grieche, die Griechin griechisch
Grönland Groelândia der Grönländer, die Grönländerin grönländisch
Großbritannien Grã Bretanha der Brite, die Britin britisch
Guatemala der Guatemalteke, die Guatemaltekin guatemaltekisch
Haiti der Haitianer, die Haitinaerin haitianisch
Indien der Inder, die Inderin indisch
Indonesien der Indonesier, die Indonesierin indonesisch
der Irak (m) der Iraker, die Irakerin irakisch
Iran (-, m) der Iraner, die Iranerin iranisch
Irland der Ire, die Irin irisch
Island der Isländer, die Isländerin isländisch
Israel der/die Israeli israelisch
Italien der Italiener, die Italienerin italienisch
Japan der Japaner, die Japanerin japanisch
Jemen der Jemenit, die Jemenitin jemenitisch
Land Einwohner (männlich, weiblich) Adjektiv
Kambodscha der Kambodschaner, die Kambodschanerin kambodschanisch
Kanada der Kanadier, die Kanadierin kanadisch
Kap Verde der Kapverdier, die Kapverdierin kapverdisch
Kasachstan der Kasache, die Kasachin kasachisch
Kenia der Kenianer, die Kenianerin kenianisch
Kolumbien der Kolumbianer, die Kolumbianerin kolumbianisch
Kroatien der Kroate, die Kroatin kroatisch
Kuba der Kubaner, die Kubanerin kubanisch
Kuwait der Kuwaiter, die Kuwaiterin kuwaitisch
Laos der Laote, die Laotin laotisch
Lettland Letônia der Lette, die Lettin lettisch
der Libanon (m) Libano der Libanese, die Libanesin libanesisch
Libyen Líbia der Libyer, die Libyerin libysch
Liechtenstein der Liechtensteiner, die Liechtensteinerin liechtensteinisch
Litauen Lituania der Litauer, die Litauerin litauisch
Luxemburg der Luxemburger, die Luxemburgerin luxemburgisch
Madagaskar der Madagasse, die Madagassin madagassisch
Malaysia der Malaysier, die Malaysierin malaysisch
das Malediven (pl) der Malediver, die Malediverin maledivisch
Malta der Malteser, die Malteserin maltesisch
Marokko der Marokkaner, die Marokkanerin marokkanisch
Mazedonien der Mazedonier, die Mazedonierin mazedonisch
Mexiko der Mexikaner, die Mexikanerin mexikanisch
Monaco der Monegasse, die Monegassin monegassisch
die Mongolei (f) der Mongole, die Mongolin mongolisch
Montenegro der Montenegriner, die Montenegrinerin montenegrinisch
Mosambik der Mosambikaner, die Mosambikanerin mosambikanisch
Namibia der Namibier, die Namibierin namibisch
Nepal der Nepalese, die Nepalesin nepalesisch
Neuseeland Nova Zelândia der Neuseeländer, die Neuseeländerin neuseeländisch
das Niederlande (pl) Países Baixos der Niederländer, die Niederländerin niederländisch
Norwegen der Norweger, die Norwegerin norwegisch
Österreich Áustria der Österreicher, die Österreicherin österreichisch
Palästina der Palästinenser, die Palästinenserin palästinensisch
das Philippinen (pl) der Philippiner, die Philippinerin philippinisch
Polen Polônia der Pole, die Polin polnisch
Portugal der Portugiese, die Portugiesin portugiesisch
Puerto Rico der Puerto-Ricaner, die Puerto-Ricanerin puerto-ricanisch
die Republik Kongo (f) der Kongolese, die Kongolesin kongolesisch
Ruanda der Ruander, die Ruanderin ruandisch
Land Einwohner (männlich, weiblich) Adjektiv
Rumänien der Rumäne, die Rumänin rumänisch

Russland der Russe, die Russin russisch


Saudi-Arabien der Saudi-Araber, die Saudi-Araberin saudi-arabisch
Schottland Escócia der Schotte, die Schottin schottisch
Schweden Suécia der Schwede, die Schwedin schwedisch
die Schweiz (f) Suiça der Schweizer, Schweizerin schweizerisch
der Senegal (m) der Senegalese, die Senegalesin senegalesisch
Serbien Sérvia der Serbe, die Serbin serbisch
Seychellen der Seycheller, die Seychellerin seychellisch
Sierra Leone der Sierra-Leoner, die Sierra-Leonerin sierra-leonisch
Simbabwe der Simbabwer, die Simbabwerin simbabwisch
die Slowakei (f) Eslováquia der Slowake, die Slowakin slowakisch
Slowenien Eslovênia der Slowene, die Slowenin slowenisch
Spanien der Spanier, die Spanierin spanisch
Sri Lanka der Sri Lanker, die Sri Lankerin sri-lankisch
Südafrika der Südafrikaner, die Südafrikanerin südafrikanisch
der Sudan (m) der Sudanese, die Sudanesin sudanesisch
Südkorea der Südkoreaner, die Südkoreanerin südkoreanisch
Syrien der Syrer, die Syrerin syrisch
Tansania der Tansanier, die Tansanierin tansanisch
Thailand der Thailänder, die Thailänderin thailändisch
die Tschechische Republik (f) (Tschechien) der Tscheche, die Tschechin tschechisch
Tunesien der Tunesier, die Tunesierin tunesisch
die Türkei (f) der Türke, die Türkin türkisch
die Ukraine (f) der Ukrainer, die Ukrainerin ukrainisch
den USA (m) der Amerikaner, die Amerikanerin amerikanisch
Vatikanstadt – vatikanisch
Wales Gales der Waliser, die Waliserin walisisch
Weißrussland Bielo-Rússia der Weißrusse, die Weißrussin weißrussisch
Übersicht

Possessivartikel Possessivpronomen
Personal -
pronomen
maskulin + neutrum feminin + Plural maskulin neutrum feminin + Plural

1. Person Singular ich mein meine meiner mein(e)s meine

2. Person Singular du dein deine deiner dein(e)s deine

3. Person Singular (m) er sein seine seiner sein(e)s seine

3. Person Singular (n) es sein seine seiner sein(e)s seine

3. Person Singular (f) sie ihr ihre ihrer ihres ihre

1. Person Plural wir unser unsere unserer unseres unsere

2. Person Plural ihr euer eure eurer eures eure

3. Person Plural sie ihr ihre ihrer ihres ihre

Beispiele

Personalpronomen
Das Personalpronomen ersetzt das Nomen.

Beispiel:
Ich spreche Deutsch.
Wir gehen heute ins Kino.

Possessivartikel
Der Possessivartikel steht vor dem Nomen anstatt des Artikels.

Beispiel:
Mein Auto ist kaputt.
Seine Freundin ist in Salzburg.

Possessivpronomen
Das Possessivpronomen ersetzt das Nomen.

Beispiel:
Kann ich deinen Fön benutzen? Meiner ist kaputt.
Euer Argument ist nicht so gut, seins ist besser.
Meine Eltern sind nicht zu Hause, aber deine.
Nomen, Adjektiv und Artikel

bestimmter Artikel unbestimmter Artikel ohne Artikel

maskulin der nette Vater ein netter Vater netter Vater

neutrum das nette Kind ein nettes Kind nettes Kind

feminin die nette Mutter eine nette Mutter nette Mutter

Plural die netten Eltern nette Eltern nette Eltern

Beachte:
bestimmter Artikel: das Adjektiv endet auf - e (bzw. - en im Plural)

Beispiel:
nett - der nette Vater, die netten Eltern

unbestimmter Artikel: das Adjektiv endet auf - er (maskulin), - es (neutrum) bzw. - e (feminin, Plural)

Beispiel:
nett - ein netter Vater, ein nettes Kind, eine nette Mutter

im Plural steht kein unbestimmter Artikel

Beispiel:
nett - nette Eltern

Verwendung

Nominativ ist die Grundform - das Subjekt. Das Subjekt steht meist am Anfang des Satzes.

Beispiel:
Der kleine Junge wohnt in meinem Haus

Im Deutschen muss das Subjekt aber nicht unbedingt am Satzanfang stehen.

Beispiel:
In meinem Haus wohnt ein kleiner Junge. (siehe Satzbau)

als Appostion (nähere Bestimmung) zu einem Nominativ

Beispiel:
Paul, der Nachbarjunge, ging mit mir zur Schule.

nach sein, werden und bleiben

Beispiel:
Anna wird später Lehrerin.

Siehe auch: Nominativ von Pronomen, Possessivpronomen und Possessivartikel


Nomen, Adjektiv und Artikel

Das direkte Objekt steht im Akkusativ.

bestimmter Artikel unbestimmter Artikel ohne Artikel

maskulin den netten Vater einen netten Vater netten Vater

neutrum das nette Kind ein nettes Kind nettes Kind

feminin die nette Mutter eine nette Mutter nette Mutter

Plural die netten Eltern nette Eltern nette Eltern

Beachte:
• Alle Formen (außer männlich) entsprechen dem Nominativ.
• einige maskuline Nomen haben im Akkusativ die Endung n bzw. en.

Beispiele:
maskuline Nomen auf - e: der Junge - den Jungen
maskuline Nomen auf - ent: der Assistent - den Assistenten
weitere: der Herr - den Herrn, der Mensch - den Menschen

Verwendung

direktes Objekt

Beispiel:
Er gibt dem Mann das Buch.

bei bestimmten Wendungen

Beispiel:
Guten Abend.

nach bestimmten Verben, z.B. bestellen, kennen, haben, nennen

Beispiel:
Ich kenne deinen Bruder.

als Adverbialbestimmung

Beispiel:
Ich fahre jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit.

nach bestimmten Präpositionen: bis, durch, für, gegen, ohne, um

Beispiel:
Ich bin gegen den Vorschlag.
Adverbien vs. Adjektive

Verwendung
Adverbien beschreiben eine Tätigkeit, eine Sache oder einen Umstand genauer. Wie Adjektive gibt es daher auch Lokal-,
Kausaul-, Temporal- und Modaladverbien.
Sie stehen aber nicht nur in Verbindung mit Verben, sondern bestimmen auch Nomen, Adjektive oder andere Adverbien
näher.
Nomen:

Beispiel:
Wem gehört das Buch dort? - Das Buch dort gehört mir.

Adjektiv:

Beispiel:
Was für ein Gedächtnis? - Ein bewundernswert gutes Gedächtnis.

Adverb:

Beispiel:
Wie laut schreit sie? - Sehr laut.

Abgrenzung vom Adjektiv


• Ein Adjektiv bezieht sich auf ein Nomen, das es näher beschreibt.
• Ein Adverb hingegen bezieht sich auf ein Verb, das er näher beschreibt.
• Äußerlich unterscheiden sich beide Formen jedoch oftmals nicht.

Beispiel:
der tapfere Ritter (Adjektiv) vs. Der Ritter kämpft tapfer. (Adverb)

Übersicht der Adverbien

Beispiele

dort, dorther, hier, hinein, irgendwo,


Lokaladverbien
überall, weg

beizeiten, bisher, danach, einst, heute,


Temporaladverbien
immer, jetzt, morgen, noch, stets

beinahe, genug, gern, heftig, kaum,


Kausaladverbien
sehr, sogar, sonst, teilweise, vielleicht

daher, darum, deshalb, deswegen,


Modaladverbien
folglich, hierzu, trotzdem
Es gibt einige Endungen, die typisch für Adverbien
sind und anhand derer man Adverbien erkennen
kann. Zu diesen gehören vor allem

- weise
Beispiele:
traurigerweise (durch einen traurigen Umstand)
glücklicherweise (zum Glück)

- bedingt

Beispiele:
verletzungsbedingt (wegen einer Verletzung)
wetterbedingt (aufgrund des Wetters)

- falls

Beispiele:
bestenfalls (wenn der beste Fall eintritt)
schlimmstenfalls (im schlimmsten Fall)

- halber

Beispiele:
sicherheitshalber (zur Sicherheit)
beispielhalber (als Beispiel)

VerÄnderliche Adverbien

Regelmäßige Steigerung

früh früher am frühsten

spät später am spätesten

wenig weniger am wenigsten

wohl wohler am wohlsten

Unregelmäßige Steigerung

bald eher am ehesten

gern lieber am liebsten

gut besser am besten

oft öfter / häufiger am häufigsten

viel mehr am meisten


Nomen - Genus
Das Genus ist im Deutschen oft nicht am Nomen zu erkennen. Es gibt aber ein paar Tendenzen:

männlich sächlich weiblich


der das die

weibliche Personen
männliche Personen Buchstaben
die Frau, die Präsidentin
der Mann, der Präsident das A
(aber: das Fräulein, das Mädchen)

Jahreszeiten Nomen mit der Endung lein / chen Zahlen als Nomen verwendet

der Sommer das Fräulein, das Mädchen die Eins

Tage / Monate Nomen mit der Endung um Nomen mit der Endung ung

der Montag, der Januar das Museum die Endung

Niederschläge Nomen mit der Endung ment Nomen mit der Endung schaft

der Regen das Experiment die Mannschaft

Nomen mit der Endung ling Fremdwörter mit der Endung ma Nomen mit der Endung ion

der Schmetterling das Thema die Diskussion

Nomen mit der Endung ich / ig Nomen aus Verben im Infinitiv Nomen mit der Endung heit / keit

der Teppich, der Honig das Laufen die Freiheit, die Heiterkeit

Nomen mit der Endung er Nomen aus engl. Verben auf ing Nomen mit der Endung tät

der Fehler das Timing die Identität

Nomen aus Verben ohne en Nomen aus Adjektiven Nomen mit der Endung ik

der Lauf (laufen) das Neue die Musik

Aber: Ausnahmen bestätigen die Regel.


Am besten ist es, die Nomen immer gleich mit Artikel zu lernen.
Zusammengesetzte Nomen
Ist ein Nomen aus mehreren Nomen zusammengesetzt, dann bestimmt das letzte Nomen das Genus des
gesamten Wortes.
Beispiel: der Tisch + das Bein = das Tischbein
Bildung

müssen können dürfen sollen wollen mögen* möchten**

Präsens

ich muss kann darf soll will mag möchte

du musst kannst darfst sollst willst magst möchtest

er muss kann darf soll will mag möchte

wir müssen können dürfen sollen wollen mögen möchten

ihr müsst könnt dürft sollt wollt mögt möchtet

sie müssen können dürfen sollen wollen mögen möchten

Präteritum

ich musste konnte durfte sollte wollte mochte wollte

du musstest konntest durftest solltest wolltest mochtest wolltest

er musste konnte durfte sollte wollte mochte wollte

wir mussten konnten durften sollten wollten mochten wollten

ihr musstet konntet durftet solltet wolltet mochtet wolltet

sie mussten konnten durften sollten wollten mochten wollten

Partizip II

gemusst gekonnt gedurft gesollt gewollt gemocht gewollt

Konjunktiv II

müsste könnte dürfte sollte wollte möchte

* mögen wird heute meist ohne Vollverb


verwendet: ich mag dich
** möchten ist eigentlich Konjunktiv II von mögen,
wird heute aber im Präsens als eigenständiges
Modalverb verwendet (für die
Vergangenheitsformen nehmen wir wollen).
Verwendung mögen / möchten: Wunsch, Einräumung und
Vermutung
Modalverben modifizieren ein Verb. Sie werden mit
dem Infinitiv des Vollverbs verwendet. Beispiel:
Ich möchte im Urlaub nach Spanien fliegen.
(Wunsch)
Beispiel:
Du musst leise sein.

Im Präsens und Präteritum wird die finite Form


verwendet, im Perfekt die infinite Form.
Präsens Präteritum Perfekt

Er kann tanzen. Er konnte tanzen. Er hat tanzen können.

Wir müssen schlafen. Wir mussten schlafen. Wir haben schlafen müssen.
Ersatzinfinitiv für Partizip Perfekt: In den
zusammengesetzten Zeiten wird das Partizip
Perfekt durch den Infinitiv Präsens ersetzt, wenn es
unmittelbar nach einem Infinitiv steht.

Beispiel:
Er hat spielen wollen. NICHT: Er hat spielen gewollt.

Modalverben können auch ohne Vollverb verwendet


werden.

Beispiel:
Kannst du Deutsch?

Gibt es kein Vollverb, wird im Perfekt das Partizip II


des Modalverbs verwendet.

Beispiel:
Das habe ich nicht gewollt.

Bedeutung

müssen: Notwendigkeit

Beispiel:
Er muss seine Arbeit erledigen. (Notwendigkeit)

können: Möglichkeit, Fähigkeit, Erlaubnis und


Vermutung

Beispiel:
Er kann Gitarre spielen. (Fähigkeit)

dürfen: Erlaubnis, Vermutung

Beispiel:
Anna darf heute Abend ausgehen. (Erlaubnis)

sollen: Auftrag, Empfehlung und Vermutung

Beispiel:
Soll ich dir bei der Arbeit helfen? (Empfehlung)

wollen: Wille und Notwendigkeit

Beispiel:
Er will seine Prüfung wiederholen. (Wille)
Der unbestimmte Artikel • abstrakte Begriffe - Diese Aufgabe
erfordert Intelligenz.
• vorangestellter Genitiv -
Unbestimmte Artikel sind ein (maskulin, Annas Wohnung
neutrum) und eine (feminin). Der unbestimmte
• Berufe, Herkunft, Glaube - Sie
Artikel bezieht
ist Krankenschwester. / Er
sich auf etwas nicht Identifiziertes - etwas, das
ist Portugiese. / Er ist Moslem.
noch nicht erwähnt wurde, unbekannt oder neu ist.
Im Plural steht kein Artikel, wenn im Singular ein • Musikinstrumente - Er spielt Gitarre.
unbestimmter Artikel verwendet wird. Die eben genannten Gruppen können in
bestimmten Fällen auch mit Artikel verwendet
werden.
Beispiel:
Dort drüben ist ein Mann.
besondere
allgemein Eigenschaft etwas Konkretes
kein Artikel unbestimmter bestimmter Artikel
Der bestimmte Artikel Artikel

Sie ist Sie ist eine gute Die Krankenschwester


Krankenschwester. Krankenschwester. kenne ich.
Bestimmte Artikel
sind der (maskulin), das (neutrum) und die (femini Er hat eine neue Ich muss die Gitarre
Er spielt Gitarre.
n). Der bestimmte Artikel Gitarre. stimmen.
bezieht sich auf etwas Identifiziertes - etwas, das
bereits erwähnt wurde oder bekannt ist.
Pronomen als Artikel
Beispiel:
Der Mann dort drüben ist mein Nachbar.
Pronomen sind Artikelwörter, wenn sie ein Nomen
begleiten. In diesem Fall ersetzen sie den
Bestimmte Artikel und Präpositionen werden oft zu bestimmten bzw. unbestimmten Artikel.
Demonstrativartikel
einem Wort zusammengezogen.

Präposition + Beispiel:
Präposition Beispiel
Artikel Dieses Buch gehört mir nicht.

Ich warte am Kino.


an dem = am
an Sie geht ans Possessivartikel
an das = ans
Telefon.

Beim Spielen hat er Beispiel:


bei bei dem = beim Ich gebe dir morgen dein Buch zurück.
die Zeit vergessen.

Ich bin im
in dem = im Wohnzimmer. Interrogativartikel
in
in das = ins Kommst du auch ins
Wohnzimmer?
Beispiel:
Welchen Film möchtest du dir anschauen?
Ich komme gerade
von von dem = vom
vom Einkaufen.
Indefinitartikel
Ich gehe zum Sport.
zu dem = zum
zu Wir sind auf dem
zu der = zur
Weg zur Kirche. Beispiel:
Er gab mir keine Antwort auf meine Frage.

Kein Artikel

Man verwendet normalerweise keinen Artikel für:


• Plural des unbestimmten Artikels - Auf
dem Tisch lagen Zeitungen.
• Sammelbezeichnungen - Wir
müssen Obst kaufen.
Demonstrativpronomen -
der/die/das & diese/jene

Demonstrativpronomen heben eine bestimmte Demonstrativpronomen 'der / die / das'


Sache, ein Lebewesen oder etwas Abstraktes auf
eine besondere Art und Weise hervor. Beim Singular Plural
Sprechen wird das Demonstrativpronomen
besonders betont. Mask.
/ Fem.
Mask. Fem. Neut.
/
Demonstrativpronomen 'dieser / jener'
Neut.

Singular Plural Nominativ der die das die

Mask./
Mask. Fem. Neut. fem. / Akkusativ den die das die
neut.
Dativ dem der dem denen
Nominativ dieser diese dieses / dies diese
deren
Akkusativ diesen diese dieses / dies diese Genitiv dessen deren dessen
/ derer

Dativ diesem dieser dieser diesen Die Formen des


Demonstrativpronomens der, die, das sind
Genitiv dieses dieser dieser dieser teilweise identisch mit den Formen des bestimmten
Artikels. Allerdings wird das
Als Demonstrativpronomen ersetzen "dieser/jener" Demonstrativpronomen sehr viel stärker betont.
ein Nomen im Satz. Es kann aber auch als Artikel
verwendet werden und so ein bestimmtes Subjekt
stärker betonen. Man nennt dies Beispiel:
Demonstrativartikel. Kennst du die Frau an der Kasse? - Nein, die ist
neu hier.

Beispiel 1 (als Demonstrativartikel):


Der Mann auf dem Foto ist mein Die Pluralformen der Demonstrativpronomen im
Vater.- Dieser Mann ist mein Vater. Dativ und Genitiv unterscheiden sich deutlich von
Den Kuchen mit Schokolade esse ich gern. denen des bestimmten Artikels.
- Diesen Kuchen esse ich gerne.

Beispiel 2 (Ersatz für ein Nomen): Beispiel:


Frau Kern gibt der Sekretärin die Dokumente: Die Politiker? Denen glaube ich kein Wort.
"Bitte kopieren sie diese." Dies ist das Problem derer (Personen), die es
verursacht haben.

Dieser bezieht sich auf etwas, das räumlich oder


zeitlich näher ist. Jener deutet auf etwas hin, das
räumlich oder zeitlich weiter entfernt ist.

Beispiel:
Dieses Haus hier ist größer als jenes Haus dort.
Prädikative und Adverbiale Adjektive
Beispiel: wichtig - wichtiger - am wichtigsten
Prädikative und adverbiale Adjektive beziehen sich
auf Verben. Prädikative Adjektive stehen Adjektive mit der Endung -d/-t oder Zischlaut (s,
nach sein / bleiben / werden; adverbiale sch, ß, x, z) bilden den Superlativ mit -est.
Adjektive nach allen anderen Verben
(z. B. laufen, schreien). Prädikative und adverbiale Beispiel: interessant - interessanter - am
Adjektive bleiben unverändert. interessantesten

Beispiel: der Junge ist laut / der Junge schreit laut einsilbige Adjektive haben bei Steigerung oft einen
Umlaut.
Attributive Adjektive
Attributive Adjektive stehen zwischen Artikel und Beispiel: jung - jünger - am jüngsten
Nomen. Attributive Adjektive werden dekliniert
(siehe Deklination: Nomen, Adjektive, Artikel). einige Adjektive haben unregelmäßige
Steigerungsformen.
Beispiel: der laute Junge / ein lauter Junge
Beispiel: gut - besser - am besten
Besonderheiten
Superlativ mit Artikel oder am
Adverbiale Adjektive verwenden am.
Bei den Endungen muss man folgende
Besonderheiten beachten:
Beispiel: Der Junge schreit am lautesten.
Besonderheiten Beispiel
Attributive Adjektive verwenden den Artikel.
Adjektivendung e leise
kein ein Beispiel: Er ist der lauteste Junge.
zusätzliches e einfügen leiser Junge
Prädikative Adjektive
können Artikel oder am verwenden.
Adjektivendung el / er teuer
e vom Adjektiv ein Beispiel: Der Junge ist der lauteste. / Der Junge
entfällt teures Hotel ist am lautesten.

unregelmäßige Form
- hoch hoch unregelmäßige Steigerungsformen
c vom Adjektiv ein hohes Haus
Positiv Komparativ Superlativ
entfällt
Positive Form mit genauso & wie gut besser best-

Mit der positiven Form von Adjektiven kann man viel mehr meist-
zwei Dinge vergleichen. Auch hier muss man
unterscheiden zwischen prädikativen / adverbialen nah näher nächst-
Adjektiven und attributiven Adjektiven.
hoch höher höchst-
Beispiel:
Der Junge ist / schreit genauso laut wie mein
Bruder.
Er ist ein genauso lauter Junge wie mein Bruder.

Weitere Ausdrücke für solche Vergleiche sind


z. B. so & wie, nicht so & wie, fast so &
wie, doppelt so & wie

Beispiel:
Der Junge ist nicht so laut wie mein Bruder.

Steigerungsformen
Adjektive werden mit -er / -st gesteigert.

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