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08.03.

22, 00:59 Deutscher Kleinkunstpreis – Wikipedia

Deutscher Kleinkunstpreis
Der Deutsche Kleinkunstpreis ist eine der wichtigsten
deutschen Auszeichnungen für die Genres Kabarett, Chanson
(Musik, Lied) und Kleinkunst.

Inhaltsverzeichnis
Geschichte
Preisträger
Weblinks
Fußnoten und Einzelnachweise

Geschichte
Der Preis wurde vom unterhaus – Mainzer Forum-Theater 1972
erstmals verliehen, erster Preisträger war Hanns Dieter Hüsch Die Glocke des Deutschen
Kleinkunstpreises zusammen mit
(nochmals 1982). 1974 wurde der Preis erstmals in drei Sparten
der Urkunde
verliehen und seit 1977 wird zusätzlich der Förderpreis der Stadt
Mainz vergeben, der aus einem im Jahr 1976 einmalig an Gert
Fröbe vergebenen Sonderpreis hervorging.[1] 2008 kam dann der
Ehrenpreis des Landes Rheinland-Pfalz hinzu, mit dem zuerst Dieter Hildebrandt für sein
Lebenswerk geehrt wurde.[1]

Die Auszeichnung ist eine Nachbildung der „unterhaus-Kirchenglocke“, mit der jede Vorstellung im
Mainzer unterhaus eingeläutet wird, und mit derzeit 5000 Euro pro Kategorie dotiert. 1974, als das
ZDF eine Aufzeichnung der Preisverleihung im Fernsehen übertrug, waren es noch 5000  DM, was
inflationsbereinigt 7.331 Euro entspricht.

In der Nachfolge von Dieter Nuhr moderierte von 2011 bis 2015, lediglich 2013 vertreten durch Georg
Schramm, Volker Pispers die Preisverleihung. 2016 führte Jochen Malmsheimer, 2017 Urban Priol
durch die Sendung.

Preisträger
Die Kategorie Kabarett ist nicht zu verwechseln mit dem seit 1991 jährlich in Nürnberg vergebenen
Deutschen Kabarettpreis.

Legende: (EP) = Ehrenpreisträger in der jeweiligen Kategorie

https://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Kleinkunstpreis 1/5
08.03.22, 00:59 Deutscher Kleinkunstpreis – Wikipedia

Stand-
Ehrenpreis
Förderpreis
Up-
Chanson / Rheinland-
# Jahr Kabarett Kleinkunst der Stadt Comedy
Musik / Lied Pfalz (seit
Mainz (seit
2008)
2021)

Katie Carmela de Thomas


50. 2022[2] Josef Hader Tino Bomelino Till Reiners
Freudenschuss Feo Freitag
Florian Emil Michael
49. 2021[3] Lumpenpack Sarah Bosetti Miss Allie
Schroeder Steinberger Mittermeier
Sebastian Emmanuel Gerburg
48. 2020 Suchtpotenzial Christoph Fritz
Pufpaff[4] Peterfalvi Jahnke

Willi
47. 2019 Christian Ehring Dota BlöZinger Lara Stoll
Resetarits
Marco Andreas
46. 2018 Simone Solga Torsten Sträter Lisa Eckhart
Tschirpke Vitásek
Konstantin
45. 2017 Tobias Mann die feisten Nico Semsrott Hazel Brugger
Wecker
Martina Science Helge
44. 2016 Thomas Maurer Simon & Jan
Schwarzmann Busters Schneider
Matthias Martin Gerd
43. 2015 Christoph Sieber Stefan Stoppok
Egersdörfer Zingsheim Dudenhöffer
Knuth und
42. 2014 HG. Butzko Ohne Rolf Klaus Eckel Franz Hohler
Tucek
Matthias
Brodowy (in
Begleitung), Michael Team & Christof
41. 2013 Helmut Schleich
Carsten Hatzius Struppi Stählin
Hormes und
Wolfgang Stute

Marc-Uwe Christine Georg


40. 2012 Max Uthoff Martin O.
Kling Prayon Schramm[5]
Klaus Peter
39. 2011 Frank Lüdecke Rainald Grebe Ulan & Bator Dota
Schreiner
Henning
Erstes Deutsches Tina Teubner & Matthias Venske und
38. 2010 Olaf Schubert
Zwangsensemble Ben Süverkrüp Egersdörfer Jochen
Busse
Wilfried Sebastian Jochen
37. 2009 Uta Köbernick Gerhard Polt
Schmickler Krämer Malmsheimer
Anna Maria
Dieter
36. 2008 Hagen Rether Scholz Horst Evers Tobias Mann
Hildebrandt
(„Annamateur“)
Weber- Martina
35. 2007 Andreas Rebers Kurt Krömer –
Beckmann Schwarzmann
Orchester
34. 2006 Rolf Miller Bürger Malediva Rainald Grebe –
Kreitmeier
Gerhard
33. 2005 Lisa Politt Günther Paal Hagen Rether –
Bronner
Frank-Markus Philipp
32. 2004 Bodo Wartke Danny Dziuk –
Barwasser Sonntag
Nessi Robert Severin
31. 2003 Arnulf Rating –
Tausendschön Gernhardt Groebner
Hans-Eckardt Ursus & Luise
30. 2002 Alfred Dorfer –
Wenzel Nadeschkin Kinseher

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Stand-
Ehrenpreis
Förderpreis
Up-
Chanson / Rheinland-
# Jahr Kabarett Kleinkunst der Stadt Comedy
Musik / Lied Pfalz (seit
Mainz (seit
2008)
2021)

Thomas
Maurer und
29. 2001 3Gestirn Queen Bee Michael Quast –
Florian
Scheuba
Michael von
28. 2000 Urban Priol Alf Poier Arnim Töpel –
der Heide
Pigor &
27. 1999 Horst Schroth Erwin Grosche Tina Teubner –
Eichhorn
Susanne Massimo Schöller &
26. 1998 Dieter Nuhr –
Betancor Rocchi Bacher
Bader-Ehnert-
Kommando
(bestehend
25. 1996/97 Andreas Giebel Cora Frost Lars Reichow aus Kristian –
Bader und
Michael
Ehnert)
24. 1995 Volker Pispers Tim Fischer Ars Vitalis Stiller Has –
Matthias Reinhard Mey Gruppo di
23. 1994 Rosa K. Wirtz –
Deutschmann (EP) Valtorta
Georgette Dee
Musikgruppe
22. 1993 Matthias Beltz und Terry Missfits –
Broadlahn
Truck
Otto
21. 1992 Richard Rogler Mad Dodo Grünmandl Sissi Perlinger –
(EP)
Manfred
Wolfgang
Maurenbrecher Herrchens
20. 1991 Georg Schramm Krause –
und Richard Frauchen
Zwieback
Wester
Duo Hans-
Achim Konejung Eckardt
19. 1990 und Horst Lisa Fitz Josef Hader Wenzel und –
Schroth Steffen
Mensching
Theater Wilde
Theater
18. 1989 Martin Buchholz Linard Bardill Mischung –
Cache-Cache
Berlin
Ernst Jandl
Knobi-
Hannelore Kaub Georg und Mitglieder
17. 1988 Bonbon- –
(EP) Ringsgwandl des Vienna Art
Kabarett
Orchestra
Gisela May Richard
16. 1987 Mathias Richling Clown Pello –
(EP) Rogler
Jockel Tschiersch Sibylle und
Dieter
15. 1986 und Ottfried Michael Miki Malör –
Süverkrüp (EP)
Fischer Birkenmeier
Lukas
14. 1985 Helen Vita (EP) Liederjan Erwin Grosche –
Resetarits
Dietrich Kittner Werner Marianne
13. 1984 Ulla Meinecke –
(EP) Schneyder Delgorge

https://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Kleinkunstpreis 3/5
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Stand-
Ehrenpreis
Förderpreis
Up-
Chanson / Rheinland-
# Jahr Kabarett Kleinkunst der Stadt Comedy
Musik / Lied Pfalz (seit
Mainz (seit
2008)
2021)

Claudia
Wolfgang Neuss Franz Josef Die Schlenger und
12. 1983 –
(EP) Degenhardt Schmetterlinge Hanns
Meilhamer
Theater Der
Wahre Anton
Hanns Dieter – (keine (bestehend
11. 1982 Hüsch (EP), Jörg Kristin Horn Verleihung, da aus Heinrich –
Hube zweimal Kabarett) Pachl und
Richard
Rogler)
Das
Walter Kaspar Biermösl
10. 1981 Kom(m)ödchen –
Mossmann Fischer Blosn
(EP)
Karl Napps
Gerhard Polt und Floh de
9. 1980 Aernschd Born Chaos –
Dick Städtler Cologne
Theater
Siegfried Loriot - Vicco Die 3
8. 1979 Wolf Biermann –
Zimmerschied von Bülow Tornados
Klaus Otto Mathias
7. 1978 Jochen Steffen –
Hoffmann Grünmandl Richling
Dieter Konstantin Franz Josef
6. 1977 Michael Bauer –
Hildebrandt Wecker Bogner
Ortrud
5. 1976 Emil Steinberger Christof Stählin Gert Fröbe[6] –
Beginnen
Die Schobert und Ernst
4. 1975 – –
Machtwächter Black Stankovski
Günther
3. 1974 Helmut Ruge Hannes Wader – –
Lüders[7]
Franz Hohler,

2. 1973 – – – –
Guy Walter[8]
Hanns Dieter
1. 1972 – – – –
Hüsch

Weblinks
Deutscher Kleinkunstpreis (https://www.unterhaus-mainz.de) auf unterhaus-mainz.de

Fußnoten und Einzelnachweise


1. Ausgezeichnet | Unterhaus Mainz. (https://www.unterhaus-mainz.de/kleinkunstpreis/ausgezeichne
t) Abgerufen am 4. August 2020.
2. Deutscher Kleinkunstpreis für Josef Hader. (https://www.sn.at/kultur/allgemein/deutscher-kleinkun
stpreis-fuer-josef-hader-112912087) In: Salzburger Nachrichten/APA/dpa. 23. November 2021,
abgerufen am 23. November 2021.
3. Kabarettist Schroeder bekommt Deutschen Kleinkunstpreis. (https://www.idowa.de/inhalt.auszeich
nung-kabarettist-schroeder-bekommt-deutschen-kleinkunstpreis.57bcf2c0-b0f6-4047-bb28-9e062
5687e4c.html) In: idowa.de/dpa. 18. November 2020, abgerufen am 18. November 2020.
4. Deutscher Kleinkunstpreis für Kabarettist Sebastian Pufpaff. (https://www.sueddeutsche.de/leben/
auszeichnungen-mainz-deutscher-kleinkunstpreis-fuer-kabarettist-sebastian-pufpaff-dpa.urn-news

https://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Kleinkunstpreis 4/5
08.03.22, 00:59 Deutscher Kleinkunstpreis – Wikipedia

ml-dpa-com-20090101-191118-99-782545) In: Süddeutsche Zeitung. 19. November 2019,


abgerufen am 19. November 2019.
5. Kleinkunstpreise an Schramm und Uthoff. In: Saarbrücker Zeitung (Kultur) vom 10. November
2011, S. B5
6. Sonderpreis der Stadt Mainz
7. Rezitation
8. Kabarett- und Kleinkunstförderer

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Diese Seite wurde zuletzt am 7. März 2022 um 04:24 Uhr bearbeitet.

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