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REF 9515-184-50-GER Rev A1

HScribe
HOLTER ANALYSESYSTEM
BEDIENUNGSANLEITUNG

Hergestellt von Mortara Instrument, Inc. Milwaukee, Wisconsin, USA.


ACHTUNG: Laut Bundesgesetz der USA darf dieses Gerät nur durch einen Arzt oder aufgrund ärztlicher Anordnung
verkauft werden.
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by Mortara Instrument, Inc.
7865 N. 86th Street
Milwaukee, Wisconsin 53224, USA

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Kundendienst: 888.MORTARA Fax: +61 2 9899 9478
(888.667.8272)
Fax: +01.414.354.4760 Mortara Dolby UK Ltd.
E-Mail: techsupport@mortara.com Monitor House, Kerse Road
Stirling FK7 7RZ
Technischer Support rund um die Uhr Schottland
Auslieferung von Ersatzteilen noch am gleichen Tag Tel.: +44.1786.446640
Biomedizinische Schulungen Fax: +44.1786.446630
Gewährleistungsverlängerungen/Wartungsverträge

i
HINWEISE

Verantwortlichkeit des Herstellers

Mortara Instrument, Inc. und deren autorisierte Vertretungen übernehmen die volle Verantwortung für die Sicherheit,
Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit dieses Geräts nur unter der Bedingung,

• dass Aufstellung und Zusammenbau, Erweiterung, Justierungen, Modifikationen oder Reparaturen von durch Mortara
Instrument, Inc. hierzu autorisierten Personen durchgeführt werden.

• dass dieses Gerät in Übereinstimmung mit der Bedienungsanleitung benutzt wird.

Verantwortlichkeit des Kunden

Der Anwender dieses Geräts ist für die Einrichtung eines ausreichenden Wartungsplanes verantwortlich. Unterlassungen hierbei
können zu unerwarteten Geräteausfällen und eventuellen Gesundheitsschäden führen.

Geräteidentifikation

Die Geräte von Mortara Instrument sind durch eine Serien- und Teilenummer auf der Geräteseitenwand, der Geräterückseite oder
dem Geräteboden identifiziert. Es ist darauf zu achten, dass diese Nummern nicht unkenntlich werden.

Copyright und markenrechtlicher Hinweis

Dieses Dokument enthält urheberrechtlich geschützte Informationen. Alle Rechte sind vorbehalten. Kein Teil dieses Dokumentes
darf ohne vorherige schriftliche Zustimmung von Mortara Instrument, Inc. fotokopiert, reproduziert oder in eine andere Sprache
übersetzt werden.

Weitere wichtige Informationen

Die in diesem Handbuch enthaltenen Informationen können jederzeit ohne weitere Benachrichtigung geändert werden.

Mortara Instrument, Inc. gibt keinerlei Gewährleistung in Hinblick auf dieses Material, einschließlich, aber nicht beschränkt auf
die stillschweigende Gewährleistung der Tauglichkeit und der Eignung für einen bestimmten Zweck. Mortara Instrument, Inc.
übernimmt keinerlei Gewährleistung für eventuelle Fehler oder Auslassungen, die in diesem Dokument vorkommen können.
Mortara Instrument, Inc. übernimmt keine Verpflichtung, dieses Dokument zu aktualisieren oder die darin enthaltenen
Informationen auf dem Laufenden zu halten.

ii
GEWÄHRLEISTUNGSINFORMATION

Ihre Mortara Gewährleistung


MORTARA INSTRUMENT, INC. (im Nachfolgenden als „Mortara“ bezeichnet) gewährleistet hiermit, dass Mortara-Produkte
(im Nachfolgenden als „Produkt(e)“ bezeichnet) bei normaler Anwendung, Behandlung und Wartung für die von Mortara, einem
autorisierten Händler oder einem Vertreter von Mortara gewährte Gewährleistungszeit frei von Material- und Herstellungsfehlern
sind. Der Gewährleistungszeitraum beträgt zwölf (12) Monate ab Auslieferungsdatum von Mortara. Normale Anwendung,
Behandlung und Wartung bedeutet eine Verwendung und Wartung in Übereinstimmung mit den entsprechenden Anleitungen
und/oder Benutzerinformationen. Diese Gewährleistung erstreckt sich nicht auf eine oder sämtliche der nachfolgenden
Situationen und Bedingungen:

a) Frachtschäden;
b) Teile und/oder Zubehör des Produktes, die nicht von Mortara kontrolliert oder zugelassen wurden;
c) Fehlerhafte Anwendung oder Missbrauch oder Unterlassungen bei der Beachtung der Anleitungen und/oder Benutzer-
Informationen zu diesem Produkt;
d) Unfälle oder Katastrophen, die das Produkt betreffen;
e) Veränderungen oder Modifikationen am Produkt, die nicht von Mortara autorisiert wurden;
f) Andere Vorkommnisse, die außerhalb des Einflussbereiches von Mortara liegen und nicht unter normalen
Benutzungsbedingungen entstehen.

DIE ERSATZLEISTUNG AUFGRUND DIESER GEWÄHRLEISTUNG BESCHRÄNKT SICH AUF DEN ERSATZ ODER
DIE REPARATUR, OHNE DASS ARBEITSZEIT ODER MATERIAL ODER ANDERE NACH DER ÜBERPRÜFUNG VON
MORTARA ALS DEFEKT FESTGESTELLTE PRODUKTE IN RECHNUNG GESTELLT WERDEN. Diese Ersatzleistung
erfolgt bedingungsgemäß nach Eingang der Nachricht bei Mortara für sämtliche angeblichen Fehler unmittelbar nach deren
Erkennung innerhalb der Gewährleistungszeit. Mortaras Verpflichtungen aus der obigen Gewährleistung hängen außerdem
davon ab, dass der Käufer des Produkts 1) alle Transportkosten für sämtliche an Mortaras Hauptsitz oder einen anderen von
Mortara oder einem autorisierten Händler oder Mortara-Vertreter speziell festgelegten Ort zurückgesandten Produkte und 2) das
Verlustrisiko während des Transportes übernimmt. Es wird ausdrücklich vereinbart, dass die Haftung von Mortara beschränkt ist
und dass Mortara nicht als Versicherer fungiert. Der Käufer eines Produkts erteilt durch dessen Übernahme und Kauf die
Anerkennung und das Einverständnis, dass Mortara nicht für Verluste, Schäden oder Verletzungen, die direkt oder indirekt von
einem Ereignis im Zusammenhang mit den Produkten oder einer Folge daraus herrühren, verantwortlich ist. Falls Mortara
aufgrund irgendeiner Rechtssituation (außer der ausdrücklichen hier festgelegten Gewährleistung) gegenüber irgend jemandem
für Verlust, Schäden oder Verletzungen für haftbar befunden wird, beschränkt sich die Haftung von Mortara auf die tatsächlichen
Verluste, Schäden oder Verletzungen, höchstens jedoch den ursprünglichen Kaufpreis des Produkts/der Produkte beim Verkauf.

VON DER OBEN DARGELEGTEN BESCHRÄNKTEN GEWÄHRLEISTUNG AUSGESCHLOSSEN SIND


VERBRAUCHSMATERIALIEN WIE PAPIER, BATTERIEN, BLUTDRUCKMANSCHETTEN,
BLUTDRUCKSCHLÄUCHE, ELEKTRODEN, PATIENTENKABEL, ABLEITKABEL UND MAGNETISCHE
SPEICHERMEDIEN.

ABGESEHEN VON DEM, WAS HIER IN BEZUG AUF DEN ERSATZ VON ARBEITSKOSTEN DARGELEGT IST, IST
DIE EINZIGE ERSATZLEISTUNG FÜR DEN KUNDEN SEITENS MORTARA BEI FORDERUNGEN IN BEZUG AUF DIE
PRODUKTE FÜR JEDWEDEN ODER ALLE VERLUSTE UND SCHÄDEN, DIE AUS IRGENDEINER URSACHE
HERRÜHREN, DIE REPARATUR ODER DER ERSATZ DES DEFEKTEN PRODUKTES MIT DER MASSGABE, DASS
DER DEFEKT INNERHALB DER GEWÄHRLEISTUNGSFRIST ERKANNT UND AN MORTARA GEMELDET WIRD. IN
KEINEM FALLE, EINSCHLIESSLICH DES VORWURFS DER FAHRLÄSSIGKEIT, IST MORTARA WEDER UNTER
RECHTLICHEN THEORIEN EINES DELIKTES, EINER FAHRLÄSSIGKEIT ODER STRIKTER HAFTUNG NOCH
ANDERWEITIG FÜR ZUFÄLLIGE, BESONDERE ODER FOLGESCHÄDEN ODER FÜR JEDWEDE WEITEREN
VERLUSTE, SCHÄDEN ODER KOSTEN JEGLICHER ART, EINSCHLIESSLICH DES VERLUSTES VON GEWINN,
HAFTBAR. DIESE GEWÄHRLEISTUNG TRITT AUSDRÜCKLICH AN DIE STELLE JEDWEDER ANDEREN
GEWÄHRLEISTUNG, AUSDRÜCKLICH ODER STILLSCHWEIGEND, EINSCHLIESSLICH ABER NICHT
BESCHRÄNKT AUF DIE STILLSCHWEIGENDE GEWÄHRLEISTUNG DER TAUGLICHKEIT UND DER
GEWÄHRLEISTUNG DER EIGNUNG FÜR EINEN BESTIMMTEN ZWECK.

iii
GEWÄHRLEISTUNGSINFORMATION

iv
SICHERHEITSHINWEISE FÜR ANWENDER

Hier könnte durch falsche Bedienung eine fehlerhafte Funktion oder Verletzung hervorgerufen
Warnung: werden.

Achtung: Hier könnte durch falsche Handhabung eine Beschädigung des Geräts verursacht werden.

Hinweis: Zusätzliche Hinweise zur Nutzung des Geräts.

Warnungen

• Dieses Handbuch enthält wichtige Informationen für die Nutzung und Sicherheit des Geräts. Nichteinhaltung von
Bedienverfahren, Missbrauch oder falsche Anwendung des Geräts oder Nichtbeachtung der Vorschriften und Empfehlungen
kann zu einem erhöhten Risiko oder Schaden für den Benutzer, Patienten oder Umstehende oder zu Schäden am Gerät
führen.

• Das Gerät (Holter-Analysesystem) erfasst und präsentiert Daten, die Informationen über den physiologischen Zustand des
Patienten geben. Das Ergebnis dient dem entsprechend geschulten Arzt lediglich als zusätzliches Hilfsmittel für die
Erstellung einer Diagnose, darf jedoch nicht als alleiniges Kriterium für die Stellung einer Diagnose verwendet werden.

• Das Gerät darf nur von klinischem Fachpersonal verwendet werden, das mit medizinischen Verfahren und der
Patientenpflege vertraut und für den Gebrauch dieses Geräts entsprechend ausgebildet ist. Vor der Verwendung dieses
Geräts für klinische Anwendungen muss der Benutzer den Inhalt dieser Bedienungsanleitung und der begleitenden
Dokumentation gelesen und verstanden haben. Unzureichende Kenntnisse oder Ausbildung bringen das Risiko einer
Verletzung des Benutzers, des Patienten und in der Nähe befindlicher Personen oder einer Beschädigung des Geräts mit
sich. Setzen Sie sich mit dem Kundendienst von Mortara bzgl. weiterer Schulungsmöglichkeiten in Verbindung.

• Um sicherzustellen, dass beim Betrieb des Geräts an einer Wechselstromsteckdose die elektrische Sicherheit gewahrt bleibt,
muss das Gerät in eine klinikgeeignete Steckdose eingesteckt werden.

• Zur Wahrung der im Gerät realisierten Benutzer- und Patientensicherheit müssen Peripheriegeräte und Zubehör, das in
direkten Kontakt mit dem Patienten kommen kann, IEC 60601-1 erfüllen.

• Wir empfehlen zur allgemeinen Sicherheit, das mitgelieferte bzw. von Mortara Instrument empfohlene Zubehör zu
verwenden.

• Es besteht Explosionsgefahr. Dieses Gerät darf niemals bei Vorhandensein entflammbarer Narkosemittel verwendet werden.

• Vor dem klinischen Einsatz des Gerätes sollte der Anwender die Bedienungsanleitung gelesen und verstanden haben.
Fragen Sie bei evtl. Unklarheiten Ihren Mortara Repräsentanten. Setzen Sie sich mit dem Kundendienst von Mortara bzgl.
weiterer Schulungsmöglichkeiten in Verbindung.

• Das Gerät nicht betreiben, wenn es beschädigt wurde. Ein beschädigtes Gerät muss von Fachpersonal repariert werden.
Hilfe erhalten Sie vom Kundendienst von Mortara.

v
SICHERHEITSHINWEISE FÜR ANWENDER

Achtung

• Das Laden und Ausführen von Fremdsoftware könnte die Funktion des Geräts negativ beeinflussen.

• Reinigen Sie keine Teile oder Kabel durch Einlegen in Flüssigkeit, Autoklav- oder Dampfsterilisation. Reinigen Sie die
Geräteoberfläche mit einem alkoholfreien, desinfizierenden Mittel; vermeiden Sie aggresive Waschmittel und trocknen Sie
das Gerät mit einem trockenen Tuch. Die Verwendung nicht zugelassener Reinigungs-/Desinfektionsmittel, Nichteinhaltung
der empfohlenen Verfahren und Kontakt mit unzulässigen Materialien kann das Risiko einer Verletzung von Benutzer,
Patienten und in der Nähe befindlichen Personen erhöhen und das Gerät beschädigen.

• Aufzeichnungen, die in der lokalen oder Serverdatenbank auf der Festplatte gespeichert werden, füllen den Speicherplatz
mit der Zeit restlos auf. Diese Aufzeichnunen müssen aus der Datenbank durch Löschen oder Archivieren entfernt werden,
bevor das Gerät funktionsunfähig wird. Regelmäßige Prüfungen der Gerätekapazität sind empfehlenswert; die sichere
Mindestkapazität beträgt 10 GB. Siehe Kapitel 7 „Test suchen“ für Möglichkeiten zur Auswahl von Aufzeichnungen zum
Löschen oder Archivieren.

• Systemumgebung: Der Benutzer ist für die Nutzung, den Transport und die Lagerung des Geräts unter Bedingungen
verantwortlich, für die die Systemkomponenten (PC, Drucker, Monitor usw.) geeignet sind.

• Separate Anweisungen für die Lagerung, Nutzung und Entsorgung werden mit Computer, Monitor und Drucker
mitgeliefert. Lesen und befolgen Sie diese und bewahren Sie sie als Nachschlageunterlagen auf.

• Windows-Kompatibilität, Aktualisierungen und Virenschutzrichtlinie: Die HScribe-Software wurde mit Windows 7 Service
Pack 1 komplett getestet. Obwohl es unwahrscheinlich ist, dass Windows Aktualisierungen und Sicherheitspatches die
Funktionsweise von HScribe beeinflussen, empfiehlt Mortara das Deaktivieren der automatischen Windows-Aktualisierung;
sie sollte in regelmäßigen Abständen manuell durchgeführt werden. Nach jeder Aktualisierung muss ein Funktionstest
vorgenommen werden, zu dem die Erfassung einer Aufzeichnung, Bearbeitung und Drucken eines Reports, sowie der
Import eines Auftrags und Export der Ergebnisse, sofern aktiviert, gehören. Die Kompatibilität von HScribe mit populären
Virenschutz-Softwareprogrammen wurde sichergestellt. Mortara empfiehlt den HScribe Datenbankordner (gewöhnlich
C:\ProgramData\MiPgSqlData auf einem Einzelbetriebssystem oder am Server) von den Ordnern auszuschließen, die
gescannt werden sollen. Außerdem sollten Aktualisierungen des Virenschutz-Patch und Systemscans in Zeiträumen geplant
werden, in denen das System nicht aktiv verwendet wird, oder sie können manuell durchgeführt werden.

Hinweise

• Mangelhafte Patientenvorbereitung (Hautvorbereitung) vor dem Anbringen der Ableitungen kann die Aufzeichnung
beeinträchtigen und die Funktionsweise des Geräts stören.

• Ein ambulantes EKG mit 12 Ableitungen mit am Körper befindlichen Extremitätenableitungen ist mit einem
herkömmlichen Diagnose-EKG nicht vergleichbar.

• Entsorgen Sie das Gerät, seine Bauteile und Zubehör und/oder Verpackungsmaterialien gemäß den örtlichen Vorschriften.

vi
SYMBOLE UND KENNZEICHNUNGEN AM GERÄT

Symbolerklärung

Achtung, Hinweise und Informationen berücksichtigen

Gerät entspricht den entsprechenden EU-Richtlinien

Nicht im Haushaltsrestmüll entsorgen! Dieses Gerät ist gemäß EU-Direktive


2002/96 unter Einhaltung nationaler gesetzlicher Bestimmungen getrennt zu
entsorgen.

vii
SYMBOLE UND KENNZEICHNUNGEN AM GERÄT

viii
INHALT

EINLEITUNG KAPITEL 1
Allgemeine Informationen ................................................................................................................................................................ 1
Publikum........................................................................................................................................................................................... 1
Vorgesehener Verwendungszweck ................................................................................................................................................... 1
Indikationen ...................................................................................................................................................................................... 1
Systembeschreibung ......................................................................................................................................................................... 2
Navigation in der Windows-Umgebung ........................................................................................................................................... 2
Installationsvorgang .......................................................................................................................................................................... 3
Anmeldung und Hauptanzeige.......................................................................................................................................................... 7
Programmsymbole ............................................................................................................................................................................ 8
Benutzerrollen und Berechtigungen ................................................................................................................................................. 9
Aktivierung von Leistungsmerkmalen .............................................................................................................................................. 9
Technische Daten ........................................................................................................................................................................... 10

TERMINPLAN/AUFTRÄGE KAPITEL 2
Zeitfilter ......................................................................................................................................................................................... 11
Gruppieren nach Spaltentitel .......................................................................................................................................................... 11
Planen eines neuen Auftrags ........................................................................................................................................................... 12

VORBEREITUNG DES HOLTER-AUFZEICHNUNGSGERÄTS KAPITEL 3


Vorhandener Auftrag ...................................................................................................................................................................... 16
Kein vorhandener Auftrag .............................................................................................................................................................. 16
H3+ Digitales Holter-Aufzeichnungsgerät ..................................................................................................................................... 18
Löschen der H3+ Aufzeichnungsgerät-Patientendaten ........................................................................................................... 18
Vorbereiten des H3+ Aufzeichnungsgeräts ............................................................................................................................ 18
CF Speicherkarte (H12+ Digitales Holter-Aufzeichnungsgerät) .................................................................................................... 19
Löschen der H12+ CF Card-Patientendaten ........................................................................................................................... 19
Vorbereiten der H12+ CF Card............................................................................................................................................... 19

HOLTER-DATENIMPORT KAPITEL 4
Importieren von H3+ und H12+ Kompakt-Flashcard-Aufzeichnungen.......................................................................................... 21
Importieren von H3+ Aufzeichnungen ................................................................................................................................... 21
Importieren von H12+ Kompakt-Flashcard-Aufzeichnungen (CF) ........................................................................................ 21
Aufzeichnungen importieren .................................................................................................................................................. 21
Übereinstimmender Auftrag ................................................................................................................................................... 22
Kein übereinstimmender Auftrag............................................................................................................................................ 22
Start des Importvorgangs ................................................................................................................................................................ 24
Importieren von Web-Hochladeaufzeichnungen ............................................................................................................................ 25
Importieren von Surveyor Central Aufzeichnungen ....................................................................................................................... 25
Importieren von Legacy-Aufzeichnungen ...................................................................................................................................... 26

HOLTER-ANALYSE KAPITEL 5
Review der Holter-Aufzeichnungen ............................................................................................................................................... 27
Scankriterien ................................................................................................................................................................... 27
Review und Bearbeiten einer Aufzeichnung ................................................................................................................... 28
Registerkarte „ECG“ (EKG) ........................................................................................................................................................... 28
Kontextansicht ................................................................................................................................................................ 30
Geteilte Ansicht .............................................................................................................................................................. 30
Bildschirm drucken ......................................................................................................................................................... 30
Beat-Tool ........................................................................................................................................................................ 30

ix
INHALT

Ereignisse ........................................................................................................................................................................ 32
Benutzerdefinierte Ereignisse ......................................................................................................................................... 32
Bearbeiten von Ereignissen............................................................................................................................................. 33
ST-Ereignis-Details......................................................................................................................................................... 33
Taster-Tool ..................................................................................................................................................................... 33
Streifen-Tool ................................................................................................................................................................... 34
Registerkarte „Profile“ (Profil) ....................................................................................................................................................... 35
Registerkarte „Prospective“ (Prospektiv) ....................................................................................................................................... 37
Registerkarte „Trends“ ................................................................................................................................................................... 39
Registerkarte „Superimposition“ (Überlagerung) ........................................................................................................................... 41
Registerkarte „Templates“ (Vorlagen)............................................................................................................................................ 42
Registerkarte „Histograms“ (Histogramme) ................................................................................................................................... 44
Registerkarte „Strips“ (Streifen) ..................................................................................................................................................... 45
Registerkarte „Summary“ (Übersicht) ............................................................................................................................................ 46
Erneut scannen ................................................................................................................................................................................ 47
Erneute Analyse der Aufzeichnung ................................................................................................................................ 47
Erneute Analyse der Aufzeichnung bei ausgeschlossenen Ableitungen ......................................................................... 47
Druckvorschau des Reports ............................................................................................................................................................ 48
Symbolleiste ................................................................................................................................................................... 48
Bereiche .......................................................................................................................................................................... 48
Verlassen der Druckvorschau ......................................................................................................................................... 48
Schließen der Patientenaufzeichnung ............................................................................................................................................. 49
Pulldown-Menüs ............................................................................................................................................................................. 50
Pulldown-Menü „Exam“ (Test) ...................................................................................................................................... 50
Pulldown-Menü „Edit“ (Bearbeiten)............................................................................................................................... 50
Pulldown-Menü „Navigate“ (Navigieren) ...................................................................................................................... 51
Pulldown-Menü „Label“ (Beschriften) ........................................................................................................................... 51
Pulldown-Menü „Format“............................................................................................................................................... 52
Pulldown-Menü „View“ (Ansicht).................................................................................................................................. 53
Symbole .......................................................................................................................................................................................... 54
Glossar der Symbole ....................................................................................................................................................... 54

ARBEITSLISTE KAPITEL 6
Statusfilter....................................................................................................................................................................................... 55
Zeitfilter .......................................................................................................................................................................................... 55
Gruppieren nach Spaltentitel .......................................................................................................................................................... 55

TEST SUCHEN KAPITEL 7


Filter und Bezeichnungen ............................................................................................................................................................... 57
Gruppieren nach Spaltentitel .......................................................................................................................................................... 58
Offline-Testkopien.......................................................................................................................................................................... 58

x
INHALT

PATIENTEN SUCHEN KAPITEL 8


Filter und Bezeichnungen ............................................................................................................................................................... 59
Gruppieren nach Spaltentitel .......................................................................................................................................................... 60
Hinzufügen eines neuen Patienten .................................................................................................................................................. 60
Löschen eines Patienten .................................................................................................................................................................. 60
Duplizieren einer Patienten-ID ....................................................................................................................................................... 61
Abgleichen von Patient und Test .................................................................................................................................................... 61

REPORTS KAPITEL 9
Patienteninformationen ................................................................................................................................................................... 63
Übersichtsstatistik ........................................................................................................................................................................... 63
Narrative Übersicht......................................................................................................................................................................... 63
Narrativer Text................................................................................................................................................................ 63
Profile ............................................................................................................................................................................................. 65
Trends ............................................................................................................................................................................................. 65
Vorlagen ......................................................................................................................................................................................... 65
EKG-Streifen .................................................................................................................................................................................. 66
Ausdruck des gesamten EKG ......................................................................................................................................................... 66

SYSTEM- UND BENUTZERKONFIGURATION KAPITEL 10


Administrative Aufgaben ................................................................................................................................................................ 67
Verwalten von Benutzerkonten ...................................................................................................................................................... 67
Benutzerdatenbank.......................................................................................................................................................... 67
Personal........................................................................................................................................................................... 67
Verwalten/Erstellen von Gruppen................................................................................................................................................... 68
Modalitätseinstellungen .................................................................................................................................................................. 68
ECG Strips (EKG-Streifen) ............................................................................................................................................ 68
Scan Criteria (Scankriterien)........................................................................................................................................... 68
Diary (Tagebuch) ............................................................................................................................................................ 68
Event Labels (Ereignisbeschriftungen) ........................................................................................................................... 68
QTc ................................................................................................................................................................................. 69
Datenaustausch ............................................................................................................................................................................... 69
Standardexport ................................................................................................................................................................ 69
RX-Export....................................................................................................................................................................... 69
PDF-Dateiname .............................................................................................................................................................. 69
DICOM-Einstellungen .................................................................................................................................................................... 69
Web-Hochlade-/Surveyor-Ordner (WU/Serv) ................................................................................................................................ 69
Freigabe von Tests .......................................................................................................................................................................... 70
Verwalten des Archivspeichers....................................................................................................................................................... 70
Hinzufügen einer Archivstelle ........................................................................................................................................ 70
Wiederherstellen von archivierten Tests ......................................................................................................................... 70
Prüfpfad-Protokolle ........................................................................................................................................................................ 70
Service-Protokolle .......................................................................................................................................................................... 71
Konfigurieren des Arbeitsablaufs ................................................................................................................................................... 71
Arbeitsablauf-Konfiguration ........................................................................................................................................... 71
Informationen über die rechtsverbindliche Unterschrift ................................................................................................. 72
Benutzereinstellungen..................................................................................................................................................................... 72
Reportkonfiguration-Tool ............................................................................................................................................................... 72

xi
INHALT

xii
EINLEITUNG
KAPITEL 1

Allgemeine Informationen
Diese Bedienungsanleitung enthält Informationen über die Benutzung des HScribe™ Holter Analysesystems und die
folgenden Funktionen:

• Vorbereiten des Holter-Aufzeichnungsgeräts


• Aufzeichnung der EKG-Daten
• Eingeben, Modifizieren und Löschen der Patienteninformationen
• Review und Bearbeiten der aufgezeichneten EKG-Daten
• Vorbereiten und Erstellen des Reports
• Exportieren der Ergebnisse an externe Ziele
• Aufzeichnungsarchiv und -wiederherstellung
• Modifizieren der Scankriterien und andere Systemeinstellungen
• Management gespeicherter EKG-Daten

HINWEIS: Diese Bedienungsanleitung kann Bildschirmabbildungen enthalten. Diese sind nur zu Bezugszwecken
angegeben und stellen keine tatsächlichen Betriebstechniken dar. Den genauen Wortlaut finden Sie auf dem
Bildschirm der jeweiligen Hostsprache.

Publikum
Dieses Handbuch wurde für medizinisches Fachpersonal geschrieben, das Erfahrung im Umgang mit medizinischen
Geräten, medizinischer Terminologie und in der kardiologischen Überwachung haben sollte.

Vorgesehener Verwendungszweck
Das HScribe Holter-System ist zur Aufzeichnung, automatischen Analyse, Bearbeitung, Review, Reporterstellung und
Speicherung bereits aufgezeichneter EKG-Daten von Patienten vorgesehen, die an kompatible Aufzeichnungsgeräte
angeschlossen wurden. Die von HScribe gelieferten kardiologischen Daten und Analysen sind von entsprechend
qualifiziertem medizinischem Personal auszuwerten und zu bestätigen und können für die Diagnosestellung von Patienten
mit Herzerkrankungen verwendet werden.

Indikationen
Das HScribe-System ist für die Verwendung in klinischen Einrichtungen ausschließlich durch medizinisches Fachpersonal
für Patienten bestimmt, die ambulante Beobachtung (Holter) für 24-48 Stunden benötigen. Eine solche Beobachtung wird
im Allgemeinen für voraussichtliche und retrospektive kardiologische Daten und zur Arrhythmie-Analyse verwendet. Das
Analyse-Softwarepaket umfasst u. a. Nachweis- und Reportfunktionen, die für folgende Indikationen geeignet sind:

• Evaluation erwachsener Patienen mit Symptomen wie Rhythmusstörungen oder Symptomen, die auf Arrhythmie
hinweisen.

• Evaluation von erwachsenen Patienten auf Änderungen in der ST-Strecke.

• Evaluation von erwachsenen Patienten mit Herzschrittmachern.

• Reporterstellung für Herzfrequenzvariabilität in der Zeitdomäne.

• Evaluation von Patienten im Kleinkindalter, einschließlich Patienten mit weniger als 10 kg, beschränkt auf QRS-
Nachweis und ausschließlich Herzfrequenzmessung.

1
KAPITEL 1

Systembeschreibung
Das HScribe ist ein Hochgeschwindigkeits-Holterscanner auf PC-Basis. Er wird gemeinsam mit den H3+™ und H12+™
digitalen Holter Aufzeichnungsgeräten von Mortara Instrument verwendet. HScribe bietet die gesamten Daten für die
Arrhythmie-Analyse und nutzt die exklusiven VERITAS™ EKG-Algorithmen von Mortara Instrument für überlegene
Herzschlagerkennung und Analyse der ST-Strecke für alle aufgezeichneten Ableitungen zu erfassten und aufgezeichneten
EKG-Daten. EKG-Daten von einem H3+ oder einer Kompakt-Flashcard (CF) werden zur Analyse auf HScribe
heruntergeladen. Nach Erfassung wird das Aufzeichnungsgerät oder der CF-Speicher gelöscht und mit Hilfe der HScribe-
Anwendungssoftware auf die nächste Aufzeichnungssitzung vorbereitet.
Das HScribe-System ist als einzelnes Workstationsystem mit einer zentralen Testdatenbank erhältlich, die vernetzte HScribe
Review- und HScribe Herunterlade-Workstations unterstützen kann, oder in einer verteilten Konfiguration, in der die
Datenbank in Serverhardware untergebracht ist und die mehrere vernetzte HScribe-Workstations unterstützt.
Die HScribe Review-Workstation bietet äquivalente Review-, Bearbeitungs- und Reportfährigkeiten für HScribe, jedoch
keine Datenerfassung. Holter-EKG-Aufzeichnungen werden an HScribe oder an einer vernetzten Herunterlade-Workstation
erfasst.
Die HScribe Herunterlade-Workstation ermöglicht einem Aufzeichnungsgerät oder einer CF-Speicherkarte das Erfassen und
Löschen von Daten, die Eingabe von Patienteninformationen, automatisches Scannen und Archivieren auf einem externen
oder Netzwerklaufwerk. Sie bietet kein Review der EKG-Daten. Das Review der Aufzeichnungen muss auf einer vernetzten
HScribe- oder Anzeige-Workstation erfolgen, an der auch der Report erstellt wird.
Das Surveyor™ Central System (Softwareversionen 3.00 und höher) empfängt EKG-Daten mit 12 Ableitungen von einem
Mortara-Digitalsender. Die gesamten Patientenüberwachungsdaten können zur Holter-Analyse mit der HScribe Surveyor
Import-Anwendung in HScribe importiert werden.
H3+ und H12+ Holter-Aufzeichnungen können von einem Webserver erfasst werden, wenn diese von einer dezentralen
Stelle mit der Option „HScribe Web Upload“ (Web-Hochladung) hochgeladen wurden.
Reportformate umfassen Scankriterien, tabellarische und zusammenfassende Auswertungen, Rhythmusprofile, 24-Stunden-
oder 48-Stunden-Trends aller Arrhythmien, QT/QTc- und ST-Streckenwerte, Vorlagenseiten, automatische und vom
Bediener ausgewählte Streifen mit EKG mit ein, zwei, drei oder zwölf Ableitungen sowie Gesamtdaten der ausgewählten
Kanäle. HScribe unterstützt einen papierlosen Arbeitsablauf mit Benutzerautorisierung und einer Option für elektronische
Unterschrift.
Mehrere Aufzeichnungen mit Analysen werden in der HScribe-Datenbank an einer zentralen Stelle gespeichert. Benutzer
mit entsprechenden Berechtigungen können eine neue Aufzeichnung importieren oder vorhandene Analysen dem Review
unterziehen.
Benutzerzugriff auf HScribe wird vom Systemadministrator definiert und ermöglicht das Modifizieren der
Patientenstammdaten, Reportschlussfolgerungen, Tagebucheinträge und die Bearbeitung von Holter EKG-Daten. Zugriff
auf HScribe wird durch die Rolle eines jeden Benutzers (z. B. IT-Administrator, klinischer Administrator, befundender Arzt,
Holter-Analysator usw.) sowie damit verbundene Berechtigungen geregelt.
Die langfristige Speicherung von Gesamt-EKG-Patientenaufzeichnungen wird durch die Archivfunktion bewerkstelligt.
Archivierte Holter-Aufzeichnungen können in der HScribe-Datenbank zur weiteren Analyse, zum Review, Reportexport
und Drucken wiederhergestellt werden.
HScribe pflegt einen Prüfpfad, damit Verwaltungspersonal die Details von Benutzeraktionen und Vorgängen abfragen kann.
Layouts und Inhalt des HScribe-Systems können sowohl für die Anzeige als auch den Abschlussreport angepasst werden.
Weitere Informationen erhalten Sie vom Kundendienst von Mortara.

Navigation in der Windows-Umgebung


HScribe basiert auf dem Microsoft® Windows® Betriebssystem und wird auf einer industriegenormten Plattform ausgeführt.
Gemäß den Prinzipien der intuitiven grafischen Windows Benutzerschnittstelle nutzt HScribe die Maus zum Zeigen,
Klicken und Ziehen der am Bildschirm dargestellten Elemente. Tastatureingaben, auch Kurzbefehltasten genannt, können
auch gemeinsam mit der Maus verwendet werden.

2
KAPITEL 1

Installationsvorgang
Navigieren Sie zu der Stelle, an der die Software installiert werden soll, und doppelklicken Sie auf die Anwendungsdatei
„Setup“.

Bei der Aufforderung, ob das Programm Änderungen am Computer vornehmen darf, klicken Sie auf Yes (Ja).

Das Setup-Assistentfenster wird eingeblendet; klicken Sie auf Next (Weiter), um fortzufahren.

Wählen Sie den entsprechenden Setup-Typ für die Installation aus (siehe unten):

Um den Installationsvorgang zu vereinfachen stehen 5 Installationstypen zur Auswahl. Die folgenden


Definitionen helfen Ihnen, die optimale Auswahl zu treffen.

Standard: Wählen Sie die Standardoption, wenn Sie eine einzelne Modalität mit enthaltener Datenbank-Server-
Funktionalität auf einen einzigen PC laden.

Review: Diese Option soll verwendet werden, wenn Sie NUR einen Modalitäts-Client auf einen PC laden und die
Datenbank-Server-Funktionalität auf einen separaten vernetzten PC laden.

Download (Herunterladen): Diese Option soll nur dann verwendet werden, wenn Sie die HScribe V5.0 Download-
Workstation auf einen PC laden und die Datenbank-Server-Funktionalität auf einen separaten vernetzten PC laden.

Demo: Diese Option soll verwendet werden, wenn Sie auf einem einzelnen PC alle Modalitäten und die Datenbank-Server-
Funktionalität auf einen einzelnen PC zu Demozwecken laden möchten.

HINWEIS: Im Demomodus ist der Import oder die Erfassung von Daten nicht möglich; er funktioniert nur mit den
Demodaten, die beim Laden der Software vorhanden waren.

3
KAPITEL 1

Advanced (Erweitert): Diese Option muss in allen Fällen verwendet werden, die sich nicht in eine der obigen Kategorien
einordnen lassen. Die Option „Advanced“ (Erweitert) ermöglicht bei der Installation die Auswahl eines alternativen Pfads
für die Softwareinstallation und ermöglicht auch Installationen mit mehreren vernetzten PCs, wenn die Datenbank-Server-
Funktionalität auf einen separaten PC oder eine Server-Hardwareplattform geladen wird.

Das Fenster für die Datenbankkonfiguration wird eingeblendet. Es enthält die vorgegebene Nummer des DB-
Anschlusses (5432) und eine Option zum Aktivieren bzw. Deaktivieren der Option „Unique Patient ID“
(Eindeutige Patienten-ID).

Database Port (Datenbankanschluss): Wir empfehlen, für die Installation die vorgegebene Anschlussnummer zu
verwenden. Wenn dieser Anschluss bereits verwendet wird, macht Sie das Installationstool darauf aufmerksam, dass
dieser Anschluss bereits belegt ist, und Sie müssen eine neue Anschlussnummer eingeben, um den Installationsvorgang
fortzusetzen.

Unique Patient ID (Eindeutige Patienten-ID): Diese Option ist als Vorgabe aktiviert (Häkchen), damit das System
zur Nutzung des Felds „Patient ID“ (Patienten-ID) als eindeutige Kennung für Patientenstammdaten konfiguriert ist;
das ist die übliche Systemkonfiguration.

• Das Kontrollkästchen kann DEAKTIVIERT werden, wenn das System ohne Nutzung des Feldes „Patient ID“
(Patienten-ID) als eindeutige Kennung für Patientenstammdaten konfiguriert werden soll. Diese Art von
Konfiguration wird verwendet, wenn Patienten von verschiedenen Kliniken (wie Röntgenzentren) mit
unterschiedlichen ID-Schemen eingegeben werden können, oder wenn das Feld „Patient ID“ nicht zur
Identifizierung eines Patienten verwendet wird (wie beispielsweise bei klinischen Forschungsstudien).

4
KAPITEL 1

Nachdem die Auswahlen korrekt getroffen wurden, klicken Sie auf Next (Weiter) und das Installationsfenster unten
wird angezeigt.

Klicken Sie auf Install (Installieren), um fortzufahren.

Der Assistent ladet nun die Softwaredateien an die definierte Stelle und zeigt dann das Fenster „Modality
Manager Configuration“ (Konfiguration des Modalität-Managers) an.

Das Modality Manager Configuration Utility (Konfigurationsdienstprogramm des Modalität-Managers)


kann auch nach Abschluss des Installationsprozesses aufgerufen werden, wenn Änderungen erforderlich sind,
indem im Windows Startmenü die Einstellungen „Modality Configuration“ (Modalitätskonfiguration) unter
„Alle Programme – Mortara Instrument“ ausgewählt wird.

5
KAPITEL 1

Die folgenden Informationen beschreiben die Konfigurationseinstellungen:

Language (Sprache): Diese Einstellung ist immer vorhanden, um die gewünschte Sprache anzugeben.

Server Address (Serveradresse): Diese Einstellung ist grau hinterlegt, wenn die Datenbank-Server-Funktionalität auf
dem lokalen PC installiert wird; sie wird aktiviert, wenn die Modalität(en) auf einen dezentralen Datenbank-Server
zugreifen.

Log Port (Protokollanschluss): Diese Einstellung ist immer verfügbar, um einen Anschluss für den Ereignisprotokoll-
Service auszuwählen.

API Port (API-Anschluss): Diese Einstellung ist immer verfügbar, um einen Anschluss für den Modalitätsmanager-
Service auszuwählen.

Logon Mode (Anmeldemodus): Diese Einstellung kann je nach Benutzerwunsch auf „Local“ (Lokal) oder „Active
Directory“ (Aktives Verzeichnis) eingestellt werden. Bei Auswahl von „Local“ behält der Modalitätsmanager-Service
seine eigene lokale Liste von Benutzer- und Passwort-Paaren zum Anmelden beim System bei. Wenn „Active
Directory“ ausgewählt ist, greift der Modalitätsmanager-Service auf die Liste der Benutzer aus der Windows-Domäne
zu.

Das Kontrollkästchen „Single Sign On“ (Ein Satz Anmeldedaten) ist grau hinterlegt, es sei denn die Installation dient
für eine „reine Serverinstallation“ mit „Active Directory“-Anmeldebeglaubigung.

Nachdem die Einstellungen korrekt sind, wählen Sie Save (Speichern – falls Sie Einstellungen geändert
haben) und dann Exit (Beenden), um fortzufahren.

Wenn Sie beenden ohne modifizierte Einstellungen zu speichern, wird eine Warnmeldung angezeigt.

Klicken Sie auf Finish (Fertig stellen), um den Installationsvorgang abzuschließen.

6
KAPITEL 1

Anmeldung und Hauptanzeige


Wenn die Einrichtung nicht für einen Satz Anmeldedaten
eingerichtet ist, fordert HScribe beim Start die Eingabe der
Anmeldedaten an. Der werksseitig vorgegebene
Benutzername und das Passwort sind admin (das Passwort
unterscheidet Groß- und Kleinschraubung).

Nach erfolgreicher Anmeldung wird der HScribe


Anwendungsbildschirm mit dem Benutzernamen und der
Softwareversion in der unteren linken Ecke angezeigt.
Klicken Sie auf eines der Symbole, die den Arbeitsablauf
darstellen, um eine spezielle Aufgabe durchzuführen.

Verschieben Sie den Mauszeiger auf ein Symbol, um die


Funktion des Symbols einzublenden. Für den Benutzer nicht
verfügbare Symbole sind grau hinterlegt.

7
KAPITEL 1

Programmsymbole

Symbol/Funktion Beschreibung

Desktop-Kurzbefehlsymbol zum Starten der Holter-Modalitätsanwendung.

Dient zur Planung eines Tests und/oder zum Review des Testterminplans.

Dieses Symbol ist nur verfügbar, wenn HScribe nicht mit einem externen
Terminplan/Aufträge Terminplanungssystem verbunden ist.

Dient zum Löschen der Kompakt-Flashcard (CF) oder des Aufzeichnungsgeräts und zum
Vorbereiten des nächsten Tests.
Aufzeichnungsgerät/Card
vorbereiten

Dient zum Anzeigen angeschlossener Geräte (CF-Card, Aufzeichnungsgerät, Web-


Hochladung und Surveyor-Datenordner), damit Patientenstammdaten und die
Aufzeichnungen Aufzeichnung verknüpft werden können.
importieren

Dient zum Anzeigen von Tests mit einem Vorgabenfilter, der nur den Status
Aufgezeichnet, Bearbeitet oder Reviewed gemäß Benutzereinstellung und Berechtigung
Arbeitsliste zeigt. Weitere Filtrierung ist mit Kontrollkästchen möglich.

Dient zum Suchen nach Holter-Tests in der Datenbank mit Hilfe von Filtern.
Test suchen

Dient zum Suchen nach Patienten in der Datenbank mit Hilfe von Filtern und zum
Bearbeiten von Patientenstammdaten.
Patienten suchen

Dient zum Konfigurieren der Benutzereinstellungen für die Arbeitsliste und zum Ändern
des Passworts.
Benutzereinstellungen
Dient für administrative Benutzer zum Konfigurieren der Systemeinstellungen, wie
Erstellen/Modifizieren von Benutzern, Ändern der vorgegebenen HScribe Scankriterien,
Systemkonfiguration Definieren von Archivverzeichnissen usw.

Dient zum Beenden der HScribe-Anwendung und Zurückkehren zum Desktop.


Beenden

Dient zum Minimieren oder Beenden der Anwendung und Zurückkehren zum Desktop.

8
KAPITEL 1

Benutzerrollen und Berechtigungen


HScribe unterstützt ein arbeitsablauforientiertes Setup zum Definieren von Benutzerrollen und zur Kontrolle des
Benutzerzugriffs auf die verschiedenen Aufgaben. Rollenzuweisungen bestehen aus einem Satz Berechtigungen für jeden
Benutzertyp (z. B. IT-Administrator, klinischer Administrator, Holter-Anschlusstechniker usw.).

Jedem Benutzer kann eine Rolle oder eine Kombination von Rollen zugewiesen werden. Einige Rollen umfassen
Berechtigungen, die falls zutreffend auch anderen Rollen zugewiesen sind.

Rollen Berechtigungszuweisung

IT-Administrator Verwalten von Benutzerberechtigungen; Verwalten von Personallisten; Exporteinstellungen;


Web-Hochladung und Surveyor Datenordner; Archivierungseinstellungen;
Arbeitsablaufkonfiguration; Konfiguration von Speichersystemen; Freigabe von Tests;
Anzeigen von Prüfpfad-Reports; Export von Serviceprotokollen.
Klinischer Administrator Verwalten von Datenbanktests (löschen, archivieren und wiederherstellen);
Exporteinstellungen; Kopieren von Tests offline zur Weitergabe an Mortara-Personal oder
andere Standorte; Anzeigen von Prüfpfad-Reports; Modifizieren von Modalitätseinstellungen
(Scankriterien-Vorgaben und andere Holter-spezifische Einstellungen); Abgleichungen;
Export von Serviceprotokollen; Erstellen und Modifizieren von Gruppen.
Planungsvorgänge Erstellen neuer Patientenaufträge; Verknüpfen eines Auftrags mit einem vorhandenen
Patienten; Modifizieren der Stammdaten eines vorhandenen Patienten; Export von
Serviceprotokollen.

Die Planung einer Auftragseingabe ist nur verfügbar, wenn HScribe nicht mit einem externen
Terminplanungssystem verbunden ist.
Anschließen des Patienten Starten und Importieren neuer Aufzeichnungen mit dem Symbol „Aufzeichnungen
importieren“. Umfasst die Möglichkeit zum Vorbereiten eines Aufzeichnungsgeräts/Card und
Erstellen eines neuen Patienten; Verknüpfen eines Auftrags oder einer Aufzeichnung mit
einem vorhandenen Patient; Erstellen oder Modifizieren der Tagebucheinträge; Export von
Serviceprotkollen.
Holter-Tagebuch bearbeiten Erstellen und Modifizieren von Tagebucheinträgen; Export von Serviceprotokollen. Muss
gemeinsam mit einer anderen Rolle zugewiesen werden (z. B. Report-Review).
Tests/Reports anzeigen Nur Review von Tests und Reports. Umfasst die Möglichkeit zur Suche nach Tests, Review
und Drucken von Reports; Export von Serviceprotokollen.
Report vorbereiten Review und Bearbeiten von Tests, um sie in den bearbeiteten Zustand zu bringen. Umfasst
die Möglichkeit zur Suche nach Tests, Review und Drucken von Reports; Export von
Serviceprotokollen.
Review-Report Review und Bearbeiten von Tests, um sie in den Review-Zustand zu bringen. Umfasst die
Möglichkeit zur Suche nach Tests, Anzeigen und Drucken von Reports; Modifizieren und
Erstellen von Schlussfolgerungen; Export von Serviceprotokollen.
Schlussfolgerungen bearbeiten Erstellen und Bearbeiten von Schlussfolgerungen Umfasst die Möglichkeit nur zum Review
von Tests und Reports, Suchen, Anzeigen und Drucken von Reports; Export von
Serviceprotokollen.
Report unterzeichnen Bietet die Möglichkeit Tests in den unterzeichneten Zustand zu verschieben. Umfasst die
Möglichkeit zum Review von Tests und Reports, Suchen, Anzeigen und Drucken von
Reports; Export von Serviceprotokollen.
Report exportieren Bietet die Möglichkeit zum Exportieren einer PDF, XML und/oder von Kurvenstreifen bei
aktivierten Funktionen. Muss gemeinsam mit einer anderen Rolle zugewiesen werden (z. B.
Review, Anzeigen oder Schlussfolgerungen).

Aktivierung von Leistungsmerkmalen


Ein Aktivierungscode ist erforderlich, um alle HScribe-Softwarefunktionen wie Erfassung, Netzwerkzugriff, Speicherung,
Archivierung und Export zu aktivieren. Ohne Aktivierung funktioniert das System nur vierzehn Tage lang. Weitere
Informationen erhalten Sie vom technischen Kundendienstpersonal von Mortara.

9
KAPITEL 1

Technische Daten

Beschreibung Mindestens erforderliche technische Daten für die Workstation*


Prozessor Leistung gleichwertig mit Intel Core i3

Grafikauflösung 1280 x 1024 (1920 x 1080 empfehlenswert)

RAM 4 GB

Betriebssystem Microsoft Windows 7 Professional 32-bit oder 64-bit (erforderlich)

Speicherkapazität 160 GB

Archiv Netzwerk oder externes USB-Laufwerk

Eingabegeräte USB Standardtastatur und 2-Tasten-Maus

DVD-Laufwerk CD-ROM

Netzwerk 100 Mbps Verbindung oder schneller

Drucker HP PCL5-kompatibler Drucker (empfehlenswert)

USB-Anschlüsse 2 unbelegte USB 2.0-Anschlüsse

* Technische Daten können ohne besonderen Hinweis geändert werden.

Beschreibung Mindestens erforderliche technische Daten für Server*


Prozessor Leistung gleichwertig mit Intel Xeon Klasse; Quad-core mit Hyperthreading

Grafikauflösung 1024 x 768

RAM 4 GB

Betriebssystem Microsoft Windows 2008 Server R2, 64-bit (erforderlich)

Systemfestplatte. 100 GB für OS und Produktinstallation (RAID empfehlenswert für Datenredundanz)

Datenfestplatten 550 GB Festplattenspeicher verfügbar


HD-Controller mit 128 MB Lese-/Schreibcache
(RAID empfohlen für Datenredundanz)
Archiv Netzwerk oder externes USB-Laufwerk

Software-Installation CD-ROM

Netzwerk 100 Mbps Verbindung oder schneller

Eingabegeräte Standardtastatur und Maus

* Technische Daten können ohne besonderen Hinweis geändert werden.

10
TERMINPLAN/AUFTRÄGE
KAPITEL 2

Das Symbol „Terminplan/Aufträge“ ist nur verfügbar, wenn die Modalität nicht mit einem externen Terminplanungssystem
verbunden ist. Klicken Sie auf das Symbol, um ein Fenster zu öffnen, in dem Sie Holter-Tests planen, und um den
vorhandenen Terminplan anzuzeigen.

Zeitfilter
Filtern Sie die Liste „Schedule/Orders“ (Terminplan/Aufträge) durch Auswahl aus aus dem Dropdown-Menü „Time Filter“
(Zeitfilter):
• All (Alle)
• Today (Heute)
• Yesterday, Today and Tomorrow (Gestern, heute und morgen)

Gruppieren nach Spaltentitel


Organisieren Sie die Liste „Schedule/Orders“ (Terminplan/Aufträge), indem Sie einen Spaltentitel über die Liste ziehen; mit
Ungroup all (Alle Gruppierungen rückgängig) verschieben Sie den Spaltentitel wieder zurück. Collapse all (Alle
ausblenden) und Expand all (Alle einblenden) blenden die gruppierten Aufträge aus bzw. ein.

11
KAPITEL 2

Planen eines neuen Auftrags


Suchen Sie nach einem vorhandenen Patienten und wählen Sie diesen aus, oder geben Sie einen noch nicht vorhandenen
Patienten ein, indem Sie New (Neu) auswählen.

Suchen Sie in der Datenbank mit Hilfe der Dropdown-Felder nach vorhandenen Patienten. Es können bis zu zwei Filter
ausgewählt werden. Klicken Sie auf +, um einen weiteren Satz Kriterien für die Suche hinzuzufügen.

• Patient ID (Patienten-ID)
• Last Name (Nachname)
• First Name (Vorname)
• Exam Date (Datum des Tests)
• Date of Birth (Geburtsdatum)

Die Test-Datumskriterien können durch Klicken auf das Kalendersymbol ausgewählt werden. Wenn Sie fertig sind, klicken
Sie auf Search (Suchen).
Heben Sie den gewünschten Patienten hervor und klicken Sie auf Select (Auswählen), um das Fenster Exam Data Entry
(Testdaten-Eingabe) zu öffnen und Terminplan-Informationen einzugeben.

Einige der Patientendatenfelder sind nicht bearbeitbar, da sie mit Tests in der Datenbank verknüpft sind. Änderungen an
diesen Informationen können unter dem Symbol „Patienten suchen“ gemacht werden; das wird in einem anderen Kapitel
dieser Bedienungsanleitung beschrieben.
Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf Confirm (Bestätigen) und der Patient wird im Terminplan mit dem geplanten Datum
und der geplanten Uhrzeit aufgeführt. Wählen Sie Cancel (Abbrechen) aus, um dieses Fenster zu schließen ohne die
Änderungen zu speichern.

12
KAPITEL 2

Falls keine Übereinstimmung gefunden wird, wählen Sie New (Neu) aus. Das Fenster Exam Data Entry (Testdaten-
Eingabe) wird geöffnet, in das Sie Stammdaten für den Test eingeben können.

Es kann eine einzige Gruppe für alle Aufzeichnungen verwendet werden; oder wählen Sie im Dropdown-Menü Group
(Gruppe) den gewünschten Namen aus.

Geben Sie den Geburtstag je nach den regionalen Computereinstellungen im Format MM/TT/JJ oder TT-MM-JJ oder durch
Klicken auf das Kalender-Symbol ein. Wählen Sie das Jahrzehnt und das Jahr aus; blättern Sie mit der Links-
/Rechtspfeiltaste zu Jahr, Monat und Tag, um das Feld auszufüllen. Das Alter wird automatisch ermittelt.

HScribe speichert die Listeneinträge wie „Indications“ (Indikationen), „Medications“ (Medikationen), „Procedure Type“
(Verfahrenstyp), „Referring Physician“ (Überweisender Arzt), „Technician“ (MTA) und „Analyst“ bei deren Eingabe. Die
hinzugefügten Einträge sind zur zukünftigen Auswahl verfügbar. Geben Sie Text ein oder wählen Sie Einträge aus dem
Dropdown-Menü aus und klicken Sie dann an für die Eingabe auf das grüne Häkchen. Mit dem roten X löschen Sie den
ausgewählten Eintrag. Wenn es mehrere Einträge gibt, können Einträge mit den grünen Pfeiltasten nach oben oder unten
verschoben werden.

„Acquisition Date/Time“ (Datum/Uhrzeit der Aufzeichnung), „Date Processed“ (Bearbeitungsdatum), „Recording


Duration“ (Dauer der Aufzeichnung), „Recorder [serial] Number“ (Serien-Nr. des Aufzeichnungsgeräts) und „Recorder“
(Typ des Aufzeichnungsgeräts) werden beim Importieren der Aufzeichnung automatisch eingetragen. Wenn Informationen
manuell in diese Felder eingegeben werden, werden diese nicht überschrieben.

Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf Confirm (Bestätigen) und der Patient wird im Terminplan mit dem geplanten Datum
und der geplanten Uhrzeit aufgeführt. Wählen Sie Cancel (Abbrechen) aus, um dieses Fenster zu schließen ohne die
Änderungen zu speichern.

13
KAPITEL 2

14
VORBEREITEN DES HOLTER-
AUFZEICHNUNGSGERÄTS
KAPITEL 3

Wählen Sie das Symbol Aufzeichnungsgerät/Card vorbereiten aus, um das Fenster zu öffnen. Das Fenster ist in zwei
Bereiche unterteilt.

1. Die Liste der Aufzeichnungen im oberen Bereich;


2. Geplante/bestellte Tests und Patientensuche im unteren Bereich.

Die folgenden Informationen werden in der Liste der Aufzeichnungen angezeigt, wenn eine Kompakt-Flashcard oder das
H3+ Aufzeichnungsgerät angeschlossen ist:
• Path (Pfad) des Laufwerkanschlusses;
• Group Name (Gruppenname) der ausgewählten Gruppe mit den Patientenstammdaten;
• Recorder (Aufzeichnungsgerät) Typ;
• Status
o Erased (Gelöscht) = keine Daten auf Aufzeichnungsgerät/Card
o Prepared (Vorbereitet) = Patientenstammdaten wurde auf Aufzeichnungsgerät/Card gespeichert
o Completed (Abgeschlossen) = Aufzeichnung ist abgeschlossen, wurde aber noch nicht importiert;
o Imported (Importiert) = Aufzeichnung wurde importiert;
• Patient ID (Patienten-ID)
• Last Name (Nachname)
• First Name (Vorname)

Die Schaltfläche unterhalb der Liste der Aufzeichnungen dient zum Aufzeichnungsgerät/Card löschen. Es werden
Warnmeldungen angezeigt, wenn Sie versuchen eine Aufzeichnung zu löschen, damit noch nicht importierte
Aufzeichnungen nicht vorzeitig gelöscht werden.

Im unteren oder Patientenlisten-Bereich des Bildschirms befinden sich drei Registerkarten:

1. Today’s Exams (Heutige Tests) enthält die geplanten Aufträge, die mit dem heutigen Datum übereinstimmen.
2. All Scheduled (Alle geplanten) enthält alle geplanten und laufenden Aufträge.
3. Search Patient (Patienten suchen) öffnet ein Suchfenster, in dem ein vorhandener Patient gesucht oder ein New
Patient (Neuer Patient) zur Eingabe von Stammdaten ausgewählt werden kann.

15
KAPITEL 3

Vorhandener Auftrag
Um einen Auftrag für das ausgewählte Aufzeichnungsgerät/Card abzuschließen, klicken Sie auf Prepare Recorder/Card
(Aufzeichnungsgerät/Card vorbereiten). Wenn die Aufzeichnung nicht gelöscht wurde, wird zur Bestätigung ein
Warnhinweis eingeblendet. Wählen Sie Yes (Ja) aus, um die Aufzeichnung zu löschen und weiterzuarbeiten, oder No
(Nein), um den Vorgang abzubrechen.

Wenn der Aufzeichnungsgerät/Card-Status „Erased“ (Gelöscht) ist, wird das Fenster Exam Data Entry (Testdaten-
Eingabe) angezeigt; bestätigen und/oder ergänzen Sie die Patienteninformationen. Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf
Prepare Recorder (Aufzeichnungsgerät vorbereiten) oder klicken Sie zum Beenden auf Cancel (Abbrechen).

Kein vorhandener Auftrag


Wenn keine geplanten Aufträge vorhanden sind, wird automatisch die Registerkarte Search Patient (Patienten suchen)
geöffnet.

Suchen Sie in der Datenbank mit Hilfe der Dropdown-Felder nach vorhandenen Patienten. Es können bis zu zwei Filter
ausgewählt werden. Klicken Sie auf +, um einen weiteren Satz Kriterien für die Suche hinzuzufügen. Wenn Sie fertig sind,
klicken Sie auf Search (Suchen).

Dropdown eins: Dropdown zwei:


• Patient ID (Patienten-ID) • Equal To (Ist gleich)
• Last Name (Nachname) • Start With (Beginnt mit)
• Acquisition Date/Time • More Recent Than (Neuer als)
(Uhrzeit/Datum der o Nur Auswahl des Erfassungsdatums
Erfassung)
• Technician (MTA)

16
KAPITEL 3

Falls keine Übereinstimmung gefunden wird, wählen Sie New Patient (Neuer Patient) aus. Das Fenster Exam Data Entry
(Testdaten-Eingabe) wird geöffnet, in das Sie Stammdaten für den Test eingeben können.

Es kann eine einzige Gruppe für alle Aufzeichnungen verwendet werden; oder wählen Sie im Dropdown-Menü Group
(Gruppe) den gewünschten Namen aus.

Geben Sie den Geburtstag je nach den regionalen Computereinstellungen im Format MM/TT/JJ oder TT-MM-JJ oder durch
Klicken auf das Kalender-Symbol ein. Wählen Sie das Jahrzehnt und das Jahr aus; blättern Sie mit der Links-
/Rechtspfeiltaste zu Jahr, Monat und Tag, um das Feld auszufüllen. Das Alter wird automatisch ermittelt.

HScribe speichert die Listeneinträge wie „Indications“ (Indikationen), „Medications“ (Medikationen), „Procedure Type“
(Verfahrenstyp), „Referring Physician“ (Überweisender Arzt), „Technician“ (MTA) und „Analyst“ bei deren Eingabe. Die
hinzugefügten Einträge sind zur zukünftigen Auswahl verfügbar. Geben Sie Text ein oder wählen Sie Einträge aus dem
Dropdown-Menü aus und klicken Sie dann für die Eingabe auf das grüne Häkchen. Mit dem roten X löschen Sie den
ausgewählten Eintrag. Wenn es mehrere Einträge gibt, können Einträge mit den grünen Pfeiltasten nach oben oder unten
verschoben werden.

Einige Felder sind nicht verfügbar (grau hinterlegt), wenn Patientenstammdaten in der Datenbank mit vorhandenen Tests
verknüpft sind oder von einem externen System angeordnet wurden.

„Acquisition Date/Time“ (Datum/Uhrzeit der Erfassung), „Date Processed“ (Bearbeitungsdatum), „Recording Duration“
(Dauer der Aufzeichnung), „Recorder [serial] Number“ (Serien-Nr. des Aufzeichnungsgeräts) und „Recorder“ (Typ des
Aufzeichnungsgeräte) werden beim Importieren der Aufzeichnung automatisch eingetragen. Wenn Informationen manuell
in diese Felder eingegeben werden, werden diese nicht überschrieben.

17
KAPITEL 3

Klicken Sie auf Confirm (Bestätigen), nachdem die Stammdaten vollständig sind; es wird der Bildschirm „Recording
Information“ (Aufzeichnungsinformationen) mit den Aufzeichnungs- und Aufzeichnungsgerät-Informationen angezeigt.

Nach Auswahl oder Hinzufügen eines neuen Patienten bereiten Sie das Aufzeichnungsgerät oder die CF-Card vor, indem
Sie auf Prepare Recorder/Card (Aufzeichnungsgerät/Card vorbereiten) klicken.

HINWEIS: Falls die eingegebene Patienten-ID einer vorhandenen Patienten-ID in der Patientendatenbank
entspricht, wird ein Warnhinweis eingeblendet; Sie müssen auf OK klicken, um die Patientenstammdaten aus der
Datenbank zu verwenden, oder auf Cancel (Abbrechen), um die eingegebenen Stammdaten zu korrigieren.

H3+ Digitales Holter-Aufzeichnungsgerät


Das H3+ zeichnet zwei oder drei Kanäle ununterbrochener EKG-Daten über einen 24 oder 48 Stunden langen Zeitraum auf.
In der Bedienungsanleitung des Geräts finden Sie detaillierte Anweisungen über die Bedienung des Aufzeichnungsgeräts.

Löschen der H3+ Aufzeichnungsgerät-Patientendaten

Bevor eine neue Patientenaufzeichnung beginnen kann, müssen die vorherigen Daten aus dem H3+ gelöscht werden.
Entfernen Sie die AAA-Batterie aus dem H3+. Ziehen Sie das Patientenkabel ab und schließen Sie den USB-
Schnittstellenkabelstecker an die Eingangsbuchse des Aufzeichnungsgeräts an. Es muss ein Signalton erklingen, der
ausweist, dass HScribe das Aufzeichnungsgerät erkannt hat. Die Aufzeichnungsgerät-LCD zeigt „USB“ an, was eine
Verbindung mit Stromversorgung ausweist.

Die Schaltfläche unterhalb der Liste der Aufzeichnungen dient zum Aufzeichnungsgerät/Card löschen. Es werden
Warnmeldungen angezeigt, wenn Sie versuchen eine Aufzeichnung zu löschen, damit noch nicht importierte
Aufzeichnungen nicht vorzeitig gelöscht werden.

Vorbereiten des H3+ Aufzeichnungsgeräts

Wählen Sie den Patientennamen aus der Liste „Ordered Exams“ (Angeordnete Tests) aus, um die Patienteninformationen
vor Beginn einer neuen Patientenaufzeichnung einzugeben, oder wählen Sie im Fenster Search Patient (Patienten suchen)
New Patient (Neuer Patient) aus, um die Stammdaten einzugeben wie in diesem Kapitel beschrieben.

Uhrzeit und Datum werden gemäß der regionalen Einstellungen des HScribe Computers eingestellt, wenn die Daten auf das
Aufzeichnungsgerät geschrieben werden.

Wenn eine H3+ Aufzeichnung nicht gelöscht wurde, wird zur Bestätigung ein Warnhinweis eingeblendet. Wählen Sie Yes
(Ja) aus, um die Aufzeichnung zu löschen und weiterzuarbeiten, oder No (Nein), um den Vorgang abzubrechen.

Das Fenster Exam Data Entry (Testdaten-Eingabe) wird geöffnet und zeigt die Stammdaten an. Wählen Sie Prepare
Recorder/Card (Aufzeichnungsgerät/Card vorbereiten) aus, um die Stammdaten auf das Aufzeichnungsgerät zu schreiben,
oder Cancel (Abbrechen), um dieses Fenster zu beenden ohne die Änderungen zu speichern.

Der H3+ Aufzeichnungsgerätstatus ändert sich zu Prepared (Vorbereitet) und die Liste der Tests zeigt den Status
In Progress (In Arbeit). Trennen Sie das H3+ Aufzeichnungsgerät vom USB-Schnittstellenkabel und setzen Sie das
Anschließen des Patienten und die Aufzeichnung fort.

18
KAPITEL 3

CF Speicherkarte (H12+ Digitales Holter-Aufzeichnungsgerät)


Das H12+ zeichnet EKG-Daten von 12 Ableitungen ununterbrochen bis zu 48 Stunden lang auf einer Mortara CF
Speicherkarte auf. Das H12+ kann digitale Kurven je nach Typ der verwendeten CF-Card mit 180 oder 1.000 Werten pro
Sekunde und Kanal erfassen. In der Bedienungsanleitung des Geräts finden Sie detaillierte Anweisungen über die
Bedienung des Aufzeichnungsgeräts.

Löschen der H12+ CF Card-Patientendaten

Bevor eine neue Patientenaufzeichnung beginnen kann, müssen die vorherigen Daten von der CF-Speicherkarte gelöscht
werden. Setzen Sie die H12+ CF Speicherkarte in den HScribe CF-Kartenleser ein.

Die Schaltfläche unterhalb der Liste der Aufzeichnungen dient zum Aufzeichnungsgerät/Card löschen. Es werden
Warnmeldungen angezeigt, wenn Sie versuchen eine Aufzeichnung zu löschen, damit noch nicht importierte
Aufzeichnungen nicht vorzeitig gelöscht werden.

Vorbereiten der H12+ CF Card

Wählen Sie den Patientennamen aus der Liste „Ordered Exams“ (Angeordnete Tests) aus, um die Patienteninformationen
vor Beginn einer neuen Patientenaufzeichnung einzugeben, oder wählen Sie im Fenster Search Patient (Patienten suchen)
New Patient (Neuer Patient) aus, um die Stammdaten einzugeben wie in diesem Kapitel beschrieben.

Wenn eine H12+ Aufzeichnung nicht gelöscht wurde, wird zur Bestätigung ein Warnhinweis eingeblendet. Wählen Sie Yes
(Ja) aus, um die Aufzeichnung zu löschen und weiterzuarbeiten, oder No (Nein), um den Vorgang abzubrechen.

Das Fenster Exam Data Entry (Testdaten-Eingabe) wird geöffnet und zeigt die Stammdaten an. Wählen Sie Prepare
Recorder/Card (Aufzeichnungsgerät/Card vorbereiten) aus, um die Stammdaten auf die CF Card zu schreiben, oder
Cancel (Abbrechen), um dieses Fenster zu beenden ohne die Änderungen zu speichern.

Der H12+ Aufzeichnungsgerätstatus ändert sich zu Prepared (Vorbereitet) und die Liste der Tests zeigt den Status In
Progress (In Arbeit). Ziehen Sie die H12+ CF Card aus dem CF-Kartenleser und setzen Sie das Anschließen des Patienten
und die Aufzeichnung fort.

19
KAPITEL 3

20
HOLTER-DATENIMPORT
KAPITEL 4

Importieren von H3+ und H12+ Kompakt-Flashcard-Aufzeichnungen


Importieren von H3+ Aufzeichnungen

Das H3+ zeichnet zwei oder drei Kanäle ununterbrochener EKG-Daten über einen 24 oder 48 Stunden langen Zeitraum auf.

Entfernen Sie die AAA-Batterie aus dem H3+. Ziehen Sie das
Patientenkabel ab und schließen Sie den USB-
Schnittstellenkabelstecker an die Eingangsbuchse des
Aufzeichnungsgeräts an. Es muss ein Signalton erklingen, der
ausweist, dass HScribe das Aufzeichnungsgerät erkannt hat.
Die Aufzeichnungsgerät-LCD zeigt „USB“ an, was eine
Verbindung mit Stromversorgung ausweist.

Importieren von H12+ Kompakt-Flashcard-Aufzeichnungen (CF)

Das H12+ zeichnet EKG-Daten von 12 Ableitungen ununterbrochen bis zu 48 Stunden lang auf einer Mortara CF
Speicherkarte auf. Das H12+ kann digitale Kurven je nach Typ der verwendeten CF-Card mit 180 oder 1.000 Werten pro
Sekunde und Kanal erfassen.

Ziehen Sie die CF-Speicherkarte aus dem H12+


Aufzeichnungsgerät und setzen Sie sie in den HScribe
CF-Kartenleser ein.

Aufzeichnungen importieren

Wählen Sie das Symbol Aufzeichnungen importieren aus, um das Fenster zu öffnen. Das Fenster ist in zwei Bereiche
unterteilt.

1. Die Liste der Aufzeichnungen im oberen Bereich;


2. Die Liste der Patienten im unteren Bereich.

Die folgenden Informationen werden in der Liste der Aufzeichnungen angezeigt, wenn eine Kompakt-Flashcard oder das
H3+ Aufzeichnungsgerät angeschlossen ist und andere Aufzeichnungstypen verfügbar sind:
• Path (Pfad) des Laufwerkanschlusses;
• Group Name (Gruppenname) der ausgewählten Gruppe mit den Patientenstammdaten;
• Recorder (Aufzeichnungsgerät) Typ;

21
KAPITEL 4

• Status
o Erased (Gelöscht) = keine Daten auf Aufzeichnungsgerät/Card
o Prepared (Vorbereitet) = Patientenstammdaten wurde auf Aufzeichnungsgerät/Card gespeichert
o Completed (Abgeschlossen) = Aufzeichnung ist abgeschlossen;
o Imported (Importiert) = Aufzeichnung wurde importiert;
o [Leer] = Aufzeichnung ist nicht auf Aufzeichnungsgerät/Card
• Patient ID (Patienten-ID)
• Last Name (Nachname)
• First Name (Vorname)

Die Schaltfläche unterhalb der Liste der Aufzeichnungen dient zum Aufzeichnungsgerät/Card löschen. Es werden
Warnmeldungen angezeigt, wenn Sie versuchen eine Aufzeichnung zu löschen, damit noch nicht importierte
Aufzeichnungen nicht vorzeitig gelöscht werden.

Im unteren oder Patientenlisten-Bereich des Bildschirms befinden sich drei Registerkarten:

1. Recording Match (Übereinstimmende Aufzeichnungen) enthält die Patientenstammdaten, die mit der auf dem
Aufzeichnungsgerät/Card ausgewählten Aufzeichnung übereinstimmen (falls gefunden).
2. All Scheduled (Alle geplanten) enthält alle geplanten und laufenden Aufträge.
3. Search Patient (Patienten suchen) öffnet ein Suchfenster, in dem ein vorhandener Patient gesucht oder ein New
Patient (Neuer Patient) zur Eingabe von Stammdaten ausgewählt werden kann.

Wählen Sie Import Legacy (Legacy importieren) aus, um Aufzeichnungen zu importieren, die von vorherigen HScribe-
Versionen archiviert wurden. Siehe Importieren von Legacy-Aufzeichnungen in diesem Kapitel.

Übereinstimmender Auftrag

Wenn es eine Übereinstimmung mit der ausgewählten Aufzeichnung gibt, klicken Sie auf Acquire Recorder/Card
(Aufzeichnungsgerät/Card erfassen). Es wird ein Warnhinweis eingeblendet, der Sie fragt, ob der Test mit dem
ausgewählten Patienten verknüpft werden soll. Wählen Sie Yes (Ja) aus, um weiterzuarbeiten, oder No (Nein), um den
Vorgang abzubrechen. Fahren Sie fort mit Start des Importvorgangs in diesem Kapitel.

Kein übereinstimmender Auftrag

Wenn keine übereinstimmenden Aufzeichnungen oder geplanten Aufträge vorhanden sind, wird automatisch die
Registerkarte Search Patient (Patienten suchen) geöffnet.

22
KAPITEL 4

Suchen Sie in der Datenbank mit Hilfe der Dropdown-Felder nach vorhandenen Patienten. Es können bis zu zwei Filter
ausgewählt werden. Klicken Sie auf +, um einen weiteren Satz Kriterien für die Suche hinzuzufügen. Wenn Sie fertig sind,
klicken Sie auf Search (Suchen).

Dropdown eins: Dropdown zwei:


• Patient ID (Patienten-ID) • Equal To (Ist gleich)
• Last Name (Nachname) • Start With (Beginnt mit)
• Acquisition Date/Time • More Recent Than (Neuer als)
(Uhrzeit/Datum der o Nur Auswahl des Erfassungsdatums
Erfassung)
• Technician (MTA)

Falls keine Übereinstimmung gefunden wird, wählen Sie New Patient (Neuer Patient) aus. Das Fenster Exam Data Entry
(Testdaten-Eingabe) wird geöffnet, in das Sie Stammdaten für den Test eingeben können.

Es kann eine einzige Gruppe für alle Aufzeichnungen verwendet werden; oder wählen Sie im Dropdown-Menü Group
(Gruppe) den gewünschten Namen aus.

Geben Sie den Geburtstag je nach den regionalen Computereinstellungen im Format MM/TT/JJ oder TT-MM-JJ oder durch
Klicken auf das Kalender-Symbol ein. Wählen Sie das Jahrzehnt und das Jahr aus; blättern Sie mit der Links-
/Rechtspfeiltaste zu Jahr, Monat und Tag, um das Feld auszufüllen. Das Alter wird automatisch ermittelt.

23
KAPITEL 4

HScribe speichert die Listeneinträge wie „Indications“ (Indikationen), „Medications“ (Medikationen), „Procedure Type“
(Verfahrenstyp), „Referring Physician“ (Überweisender Arzt), „Technician“ (MTA) und „Analyst“ bei deren Eingabe. Die
hinzugefügten Einträge sind zur zukünftigen Auswahl verfügbar. Geben Sie Text ein oder wählen Sie Einträge aus dem
Dropdown-Menü aus und klicken Sie dann für die Eingabe auf das grüne Häkchen. Mit dem roten X löschen Sie den
ausgewählten Eintrag. Wenn es mehrere Einträge gibt, können Einträge mit den grünen Pfeiltasten nach oben oder unten
verschoben werden.

Einige Felder sind nicht verfügbar (grau hinterlegt), wenn Patientenstammdaten in der Datenbank mit vorhandenen Tests
verknüpft sind oder von einem externen System angewiesen wurden.

„Acquisition Date/Time“ (Datum/Uhrzeit der Aufzeichnung), „Date Processed“ (Bearbeitungsdatum), „Recording


Duration“ (Dauer der Aufzeichnung), „Recorder [serial] Number“ (Serien-Nr. des Aufzeichnungsgeräts) und „Recorder“
(Typ des Aufzeichnungsgeräte) werden beim Importieren der Aufzeichnung automatisch eingetragen. Wenn Informationen
manuell in diese Felder eingegeben werden, werden diese nicht überschrieben.

Klicken Sie auf Confirm (Bestätigen), nachdem die Stammdaten vollständig sind; es wird der Bildschirm „Recording
Information“ (Aufzeichnungsinformationen) mit den Aufzeichnungs- und Aufzeichnungsgerät-Informationen angezeigt.

Start des Importvorgangs


Auf dem Bildschirm „Recording Information“ (Aufzeichnungsinformationen) gibt
es drei Schaltflächenauswahlen.

1. Start beginnt die Holter-Datenerfassung und -bearbeitung.

o Acquiring Recording (Aufzeichnung wird erfasst) wird


anfänglich eingeblendet, gefolgt von Preparing Recording
(Aufzeichnung wird vorbereitet) und danach von Acquisition
has completed (Erfassung abgeschlossen). In diesem Fenster
gibt es zwei Schaltflächenauswahlen.

ƒ Diary List… (Tagebuchliste) ermöglicht das


Hinzufügen eines neuen Tagebucheintrags, das
Bearbeiten der Uhrzeit und die Beschreibung des
Tagebucheintrags sowie das Löschen eines
Tagebucheintrags. Wählen Sie OK zum Speichern
oder Cancel (Abbrechen) zum Schließen dieses
Fensters ohne Speichern der Änderungen aus.

ƒ Exit (Beenden) schließt das Fenster und öffnet die


analysierten HScribe Ergebnisse, falls der Benutzer
die erforderlichen Berechtigungen hat.
2. Scan Criteria (Scankriterien) öffnet das Einstellungsfenster und dient zum Einstellen der Grenzwerte für diese
Aufzeichnung.
o SVPB Prematuritäts-%
o Pause in msek
o Senkung der ST-Strecke in µV
o Hebung der ST-Strecke in µV
o Tachykardie Schläge/Min
o Bradycardie Schläge/Min
o Minimale Tachy-/Brady-Dauer in Std, Min u. Sek.
o Ventrikuläre Tachycardie Schläge/Min. und Anzahl aufeinanderfolgender Schläge
o Supraventrikuläre Tachycardie Schläge/Min. und Anzahl aufeinanderfolgender Schläge
o Pause
ƒ Alle Schläge
ƒ Normal zu nur normal
o Automatische Erkennung von atrialer Fibrillation

24
KAPITEL 4

o Ohne Pause von Herzfrequenz


o Variabilität der Herzfrequenz
ƒ Normal (nur)
ƒ Normal und supraventrikulär
o HF
ƒ Alle Schläge
ƒ Nur normal
ƒ Ohne Pause von Herzfrequenz
o Herzschrittmacher
ƒ Herzschrittmacheranalyse (aktivieren/deaktivieren)
ƒ Minimale Herzschrittmacherfrequenz

Wählen Sie OK aus, um Änderungen an dieser Aufzeichnung zu speichern, oder Cancel (Abbrechen), um dieses
Fenster ohne Speichern der Änderungen zu schließen. Die vorgegebenen Scankriterien werden vom HScribe
Systemadministrator definiert und gelten für alle Aufzeichnungen, es sei denn sie wurden einzeln geändert.

3. Cancel (Abbrechen) schließt das Fenster „Recording Information“ (Aufzeichnungsinformationen) und bricht die
Erfassung und Bearbeitung ab.

Importieren von Web-Hochladeaufzeichnungen


Klicken Sie in der Liste der Aufzeichnungen auf die gewünschten Patientendaten.

Klicken Sie auf der Registerkarte Search Patient (Patienten suchen) auf New Patient (Neuer Patient). Das Fenster Exam
Data Entry (Testdaten-Eingabe) wird geöffnet und zeigt die Stammdaten an, die mit der hochgeladenen Aufzeichnung
verknüpft sind.

Klicken Sie auf Confirm (Bestätigen), nachdem die Stammdaten vollständig sind; es wird der Bildschirm „Recording
Information“ (Aufzeichnungsinformationen) mit den Aufzeichnungs- und Aufzeichnungsgerät-Informationen angezeigt.

Befolgen Sie die Anweisungen unter Start des Importvorgangs in diesem Kapitel.

Nach dem Import werden die Aufzeichnungen automatisch vom Webserver gelöscht.

Importieren von Surveyor Central Aufzeichnungen


Klicken Sie in der Liste der Aufzeichnungen auf die gewünschten Patientendaten.

Klicken Sie auf der Registerkarte Search Patient (Patienten suchen) auf New Patient (Neuer Patient). Das Fenster Exam
Data Entry (Testdaten-Eingabe) wird geöffnet und zeigt die Stammdaten an, die mit den Surveyor Central
Patientenüberwachungsdaten verknüpft sind.

Klicken Sie auf Confirm (Bestätigen), nachdem die Stammdaten vollständig sind; es wird der Bildschirm „Recording
Information“ (Aufzeichnungsinformationen) mit den Aufzeichnungs- und Aufzeichnungsgerät-Informationen angezeigt.

Befolgen Sie die Anweisungen unter Start des Importvorgangs in diesem Kapitel.

Nach dem Import werden die Aufzeichnungen automatisch aus dem Surveyor-Datenverzeichnis gelöscht.

25
KAPITEL 4

Importieren von Legacy-Aufzeichnungen


Klicken Sie auf Import Legacy (Legacy importieren) und blättern Sie zum Verzeichnis, in dem die Legacy-
Aufzeichnungen gespeichert sind. Nach der Auswahl werden alle Aufzeichnungen an diesem Speicherort in der Liste der
Aufzeichnungen angezeigt.

Klicken Sie auf der Registerkarte Search Patient (Patienten suchen) auf New Patient (Neuer Patient). Das Fenster Exam
Data Entry (Testdaten-Eingabe) wird geöffnet und zeigt die Stammdaten an, die mit der Aufzeichnung verknüpft sind.

Klicken Sie auf Confirm (Bestätigen), nachdem die Stammdaten vollständig sind; es wird der Bildschirm „Recording
Information“ (Aufzeichnungsinformationen) mit den Aufzeichnungs- und Aufzeichnungsgerät-Informationen angezeigt.

Befolgen Sie die Anweisungen unter Start des Importvorgangs in diesem Kapitel.

26
HOLTER-ANALYSE
KAPITEL 5

Review der Holter-Aufzeichnungen


HScribe unterstützt sowohl retrospektive als auch prospektive Review-Modi. Der Arbeitsablauf der beiden Modi ist
unterschiedlich, es bestehen jedoch beachtliche Ähnlichkeiten. Der Unterschied ist dort evident, wo EKG-Ereignisse
ausgewertet, bearbeitet und zur Aufnahme in einen vom System erstellten Report ausgewählt werden.

Typischer Arbeitsablauf
1. Aufzeichnungsgerät vorbereiten
2. Patient vorbereiten und anschließen
3. Holter-Aufzeichnungsperiode
4. Daten in HScribe importieren
5. Voranalyse-Scan
6. Review und Bearbeitung durch Retrospektiver Review und Prospektiver Scan-Review und
Analyst Bearbeitung Bearbeitung
• Vorlagen-Review • Prospektiv-Review (Registerkarte)
• EKG-Streifen auswählen mit • Kriterien für Stopp-Ereignisse festlegen
ƒ Profil-Review • EKG-Review und Streifenauswahl in
ƒ Histogramm-Review Überlagerungs-/Seitenmodus
ƒ Trend-Review • EKG-Streifen auswählen mit
ƒ Überlagerungs-Review ƒ Profil-Review
• Streifen-Review bei Vorbereitung ƒ Histogramm-Review
des Reports ƒ Trend-Review
• Streifen-Review bei Vorbereitung des
Reports
7. Befund durch Arzt und Unterzeichnung
8. Reporterstellung und Export

Beim Review muss der Benutzer sicherstellen, dass bestimmte Kriterien wie Pausenlänge, ST-Strecken-Hebung und -
Senkung, Tachycardie-/Bradycardie-Grenzwerte und supraventrikulärer Prematuritätsprozentsatz (%) für die entsprechende
Aufzeichnung geeignet sind. Während der Review-Schritte werden die von HScribe getätigten Entscheidungen überprüft.

Scankriterien

Die folgenden Kriterien werden als Vorgabe definiert. Die Grenzwerte können nach Bedarf auf Voraufzeichnungsbasis
geändert werden. Wählen Sie Scan Criteria (Scankriterien) auf dem Bildschirm „Recording Information“
(Aufzeichnungsinformationen) aus, wenn Sie das Scannen einer Aufzeichnung vorbereiten. Oder wählen Sie aus dem
Symbolleistenmenü Edit (Bearbeiten) und anschließend Scan Criteria (Scankriterien) aus, um das Einstellungsfenster zu
öffnen.

• SVPB Prematuritäts-%
• Pausendauer in Millisekunden
• Senkung der ST-Strecke in µV
• Hebung der ST-Strecke in µV
• Tachycardie Schläge/Minute
• Bradycardie Schläge/Minute
• Minimale Tachycardie-/Bradycardie-Dauer in Stunden, Minuten und Sekunden
• Ventrikuläre Tachycardie Schläge/Minute und Anzahl aufeinanderfolgender Schläge
• Supraventrikuläre Tachycardie Schläge/Minute und Anzahl aufeinanderfolgender Schläge
• Pausendauer-Grenzwert für alle Schläge oder nur von normalen zu normalen Schlägen
• Automatische Erkennung von atrialer Fibrillation
• Berechnung der Herzfreqenz-Variabilität anhand von normalen Schlägen oder normalen und supraventrikulären
Schlägen
• Berechnung der Herzfrequenz aus allen Schlägen oder nur normalen Schlägen
• Berechnung der Herzfrequenz einschließlich oder ausschließlich Pausen
• Aktivierte oder deaktivierte Herzschrittmacheranalyse und Frequenz des Herzschrittmachers in Schlägen/Minute

27
KAPITEL 5

Nach der Überprüfung, ob die korrekten Patienteninformationen der Aufzeichnung hinzugefügt wurden und die geeigneten
Scankriterien festgelegt wurden, setzen Sie das Review und die Bearbeitung zur Vorbereitung der Holter-Ergebnisse fort.

Review und Bearbeiten einer Aufzeichnung

Nach Abschluss des Holter-Datenimports und der Bearbeitung oder wenn eine bereits erfasste Aufzeichnung geöffnet wird,
wird anfänglich das Profil angezeigt. Nun können Review und Bearbeitung der Aufzeichnung gemäß Benutzerwusch
vorgenommen werden. Jeder Anzeigetyp wird durch Klicken auf die zugehörige Registerkarte ausgewählt. Die
Registerkarten „Profile“ (Profil), „Trends“, „Templates“ (Vorlagen), „Superimposition“ (Überlagerung) und „Histogram“
(Histogramm) können in einem geteilten Fenster gemeinsam mit der Registerkarte „ECG“ (EKG) und der Kontextanzeige
dargestellt werden. Die Registerkarte „Prospective“ (Prospektiv) wird immer als geteilte Anzeige dargestellt und die
Kontextanzeige kann aktiviert oder deaktiviert werden. Die einzelnen Registerkarten sind unten und auf den folgenden
Seiten in Detail beschrieben, jedoch nicht unbedingt in der Reihenfolge, in der sie verwendet werden.

Registerkarte „ECG“ (EKG)


Die Registerkarte „ECG“ (EKG) zeigt die EKG-Kurve und Ereignisse an. 1, 2, 3 oder 12 Ableitungen können ausgewählt
und je nach Typ des Aufzeichnungsgeräts angezeigt werden. Wählen Sie die Ableitungen unter Leads (Ableitungen) in der
Symbolleiste aus.

HINWEIS: Die Ableitungsauswahlen hängen von dem Typ des Aufzeichnungsgeräts ab. Die Auswahl des Symbols für
12 Ableitungen ist nicht verfügbar, wenn ein digitales H3+ Holter Aufzeichnungsgerät verwendet wurde.

Andere Menüeinträge sind in der Menüleiste, in den Pulldown-Menüs oder über Kurzbefehltasten verfügbar, wie in der
Tabelle angegeben:

Position der
Menüeintrag Konfiguration Kurzbefehl-tasten
Menüauswahl
Raster Aktivieren oder deaktivieren; Anzeige Pulldown-Menü „Format“ Strg+G
hängt von Anzeigedauer ab
Schlag- Aktivieren oder deaktivieren; Anzeige Pulldown-Menü „Format“ Strg+T
Textbeschriftungen hängt von Anzeigedauer ab
Dunkler Hintergrund Aktivieren oder weißer Hintergrund bei Pulldown-Menü „Format“ Strg+D
Deaktivierung
Geteiltes Fenster (rechts) Aktivieren oder deaktivieren Pulldown-Menü „View“ Strg+S
(Ansicht)
Geteiltes Fenster (unten) Aktivieren oder deaktivieren Pulldown-Menü „View“ Strg+Umschalt+S
(Ansicht)
Kontext Aktivieren oder deaktivieren Pulldown-Menü „View“ Alt+C
(Ansicht)
Kontext Ableitung Wenn Kontext aktiviert ist, kann eine Pulldown-Menü „View“
auswählen beliebige aufgezeichnete Ableitung (Ansicht)
ausgewählt werden
Dauer/Seite 5 Sek. bis 30 Min. je nach Anzahl der Symbolleiste, Pulldown- NumLock+
angezeigten Ableitungen Menü „Format“, NumLock-
Vergrößern/Verkleinern
oder Mausrad
Gain (Amplitude) x½, x1, x2, x4 Symbolleiste

28
KAPITEL 5

Jeder Herzschlag ist farbcodiert, um das rasche Review zu erleichtern.

Schlag-
EKG-Farbe EKG-Farbname Beschriftung
Textbeschriftung

Schwarz/Weiß Normal N

Hellblau Supraventrikulär S

Türkis Schenkelblock B

Aqua Aberrant T

Hellrot Ventrikulär V

Lachs R auf T R

Tangerin Interpoliert I

Hellorange Ausbrechen der Kammer E

Hellrosa Atriale Stimulation C

Gelbgrün Ventrikuläre Stimulation P

Goldgelb Doppelstimulation D

Braun Fusion F

Dunkelorange Unbekannt U

Ein EKG-Zeitbalken mit Markierungen im 15-Minuten-Intervall ist der Aufzeichnungsdauer proportional und gibt die
aktuelle Zeit der EKG-Ansicht an. Linksklicken Sie an beliebiger Stelle auf dem Zeitbalken, um zu diesem Zeitpunkt zu
navigieren.

29
KAPITEL 5

Kontextansicht

Die Kontextansicht bietet eine detaillierte Ansicht für eine Ableitung der Schläge rund um den Fokus der EKG-Anzeige. Ein
Rechteck zeigt den Zeitbereich der Daten in der EKG-Ansicht an. Beim Rechtsklicken in Kontextansicht wird diese Stelle in
der EKG-Ansicht zentriert. Diese Kurvenreihe dauert 60 Sekunden.

Streifen, die dem Report hinzugefügt wurden, erscheinen in der Kontextansicht schattiert.

Geteilte Ansicht

Die Ansicht „Split Screen“ (Geteilter Bildschirm) ermöglicht das gleichzeitige Anzeigen der EKG-Anzeige mit den
Registerkarten „Profile“ (Profil), „Trends“, „Templates“ (Vorlagen), „Superimposition“ (Überlagerung) und „Histogram“
(Histogramm). Auf der Registerkarte „Prospective“ (Prospektiv) ist der geteilte Bildschirm immer aktiv.

Bildschirm drucken

Um die angezeigten EKG-Daten zu drucken, klicken Sie im Pulldown-Menü Exam (Test) auf Print Screen (Bildschirm
drucken) oder drücken Sie auf der Tastatur STRG+P. Die angezeigten EKG-Ableitungen werden gemeinsam mit Zeit,
Patientenname, ID-Nr. und Herzfrequenz am oberen Rand der gedruckten Seite ausgedruckt.

Beat-Tool

Mit dem Beat-Tool können Sie einen einzelnen Schlag oder eine Gruppe von Schlägen auswählen. Wählen Sie mehrere
Schläge aus, indem Sie den Cursor über die Schläge ziehen, die ausgewählt werden sollen. Aufeinanderfolgende Schläge
können auch durch Klicken auf den ersten Schlag und und Klicken bei gedrückter Umschalttaste auf den letzten Schlag
ausgewählt werden. Wählen Sie mehrere, nicht aufeinanderfolgende Schläge aus, indem Sie beim Klicken die Strg-Taste
gedrückt halten.

Doppelklicken Sie auf einen Schlag, um die Vorlage anzuzeigen, zu der dieser Schlag gehört.

Beschriften Sie ausgewählte Schläge neu, indem Sie rechtsklicken und eine neue Beschriftung aus dem Kontextmenü
auswählen oder indem Sie die Kurzbefehltaste drücken.

Löschen Sie ausgewählte Schläge, indem Sie rechtsklicken und Delete Beat(s) (Schlag/Schläge löschen) aus dem
Kontextmenü auswählen oder Löschtaste drücken.

Fügen Sie neue Herzschlagbeschriftungen ein, indem Sie den Cursor an die Einfügestelle im EKG verschieben.
Rechtsklicken Sie und wählen Sie Insert Beat (Schlag einfügen) aus dem Kontextmenü aus. Es wird eine Aufforderung für
die neue Herzschlagbeschriftung eingeblendet. Der Cursor muss sich mehr als 100 ms von einer Herzschlagbeschriftung
entfernt befinden, damit die Auswahl Insert Beat (Schlag einfügen) nicht im Kontextmenü vorhanden ist.

Durch Linksklicken auf Move to Center (In die Mitte verschieben) im Kontextmenü wird die Anzeige mit dem Zeitpunkt
der aktuellen Mausposition in der Mitte der Anzeige neu dargestellt.

Ein manuell als Artefakt beschrifteter Schlag kann zurück zur ursprünglichen Beschriftung geändert werden, indem die
Artefakt-Beschriftung angewendet wird.

30
KAPITEL 5

SCHLAGBESCHRIFTUNG-KONTEXTMENÜ

EKG-Farbe EKG-Farbname Beschriftung Kurzbefehl-taste Kurzbefehltasten einfügen


Abhängig von
schwarz/weißem Normal N Umschalt+N
Hintergrund
Hellblau Supraventrikulär S Umschalt+S

Türkis Schenkelblock B Umschalt+B

Aqua Aberrant T Umschalt+T

Hellrot Ventrikulär V Umschalt+V

Lachs R auf T R Umschalt+R

Tangerin Interpoliert I Umschalt+I

Hellorange Ausbrechen der Kammer E Umschalt+E

Hellrosa Atriale Stimulation C Umschalt+C

Gelbgrün Ventrikuläre Stimulation P Umschalt+P

Goldgelb Doppelstimulation D Umschalt+D

Braun Fusion F Umschalt+F

Dunkelorange Unbekannt U Umschalt+U

Schlag/Schläge löschen Löschen

Schlag einfügen

Artefakt A

In die Mitte verschieben Alt+Klicken

31
KAPITEL 5

Ereignisse

Wenn in der aktuellen EKG-Ansicht Ereignisse vorhanden sind, werden über der Kurvendarstellung Ereignis-
Kontrollkästchen angezeigt, mit denen die farbige Ereignisleiste aktiviert bzw. deaktiviert werden kann. Das
Kontrollkästchen für das ST-Ereignis zeigt auch die Primärableitung in Klammern an.

Bei Aktivierung zeigt eine farbige Ereignisleiste unter den EKG-Ableitung(en) den Start- und Endpunkt des Ereignisses an.
Wenn Ereignisse gleichzeitig auftreten, wird das Ereignis mit der höchsten Priorität die Farbleiste anzeigen.

Priorität
Ereignisleiste
Ereignisleisten-Farbname Ereignistyp Höchste = 1
n-Farbe
Niedrigste = 16
Fuchsia Artefakt 1

Aquamarin Atriale Fibrillation 2

Hellgelb Pause 3

Olivgrün Supraventrikuläre Trigeminy 4

Türkis Supraventrikuläre Bigeminy 5

Grün Supraventrikuläre Tachycardie 6

Pfirsich Ventrikuläre Trigeminy 7

Rosabraun Ventrikuläre Bigeminy 8

Lavendel Ventrikuläre Tachycardie 9

Koralle Benutzerdefiniert 3 10

Dunkelorange Benutzerdefiniert 2 11

Beige Benutzerdefiniert 1 12

Hellbraun Tachykardie 13

Hellgrün Bradykardie 14

Blaugrün ST-Senkung (Ableitung) 15

Karmesinrot ST-Hebung (Ableitung) 16

Benutzerdefinierte Ereignisse

Der Benutzer kann optionale Ereignisbezeichnungen für den aktuellen Test definieren. Herzschlagzahlen werden für die
benutzerdefinierten Ereignisse im Profil und in den Testergebnissen angeführt. Klicken Sie auf das Pulldown-Menü Edit
(Bearbeiten) und wählen Sie Edit Event Labels… (Ereignisbeschriftungen bearbeiten…) aus, um das Dialogfenster zu
öffnen. Ein, zwei oder drei Ereignisbeschriftungen mit bis zu sechzehn Stellen werden verfügbar, sobald der Text
eingegeben und OK ausgewählt wird. In diesem Fenster können beliebige vorgegebene Ereignisbeschriftungen
überschrieben werden. Alle für eine Ereignisbeschriftung vorhandenen Ereignisse müssen gelöscht werden, bevor die
Beschriftung gelöscht werden kann.

32
KAPITEL 5

Bearbeiten von Ereignissen

Die Ereignisse Artefakt, atriale Fibrillation, benutzerdefiniert, ST-Hebung und ST-Senkung können bearbeitet werden.
Wenn das Ereignis-Tool ausgewählt ist, klicken Sie auf eine Ereignisleiste, um das Kontextmenü zu öffnen.

• Wenn Sie ein bearbeitbares Ereignis löschen möchten, rechtsklicken Sie auf dem Ereignis, verschieben die Maus
über Delete Event (Ereignis löschen) und klicken auf den eingeblendeten Ereignisnamen.
• Wenn Sie ein bearbeitbares Ereignis hinzufügen möchten, klicken Sie mit der linken Maustaste auf das EKG am
Beginn des Ereignisses und ziehen Sie den Cursor zum Ende des Ereignisses; rechtsklicken Sie, um die
Ereignisbeschriftung auszuwählen. Wenn das Ereignis über mehrere EKG-Seiten hinweg andauert, linksklicken
Sie und ziehen Sie den Cursor über mindestens einen Schlag und klicken Sie auf Set Start of Event
(Ereignisanfang festlegen); navigieren Sie nun zum Ende des Ereignisses, linksklicken und wählen Sie Set End
of Event (Ereignisende festlegen) aus. Linksklicken Sie, um die Ereignisbeschriftung auszuwählen. Sie können
auch zum Ende navigieren und beim Linksklicken die Umschalttaste gedrückt halten.
• Um die Ereignisdauer zu bearbeiten, wählen Sie Edit Event Times (Ereignisdauer bearbeiten) aus dem Menü
aus und verlängern Sie die Zeit für das Ereignisende. Linksklicken Sie und wählen Sie Save Editing Changes
(Ereignisänderungen speichern) oder Cancel Event Editing (Ereignisänderungen abbrechen) aus.

ST-Ereignis-Details

Für die Ereignisse ST-Hebung und ST-Senkung kann Edit Event Details (Ereignisdetails bearbeiten) ausgewählt werden,
wenn mit der rechten Maustaste auf eine Ereignisleiste für ST-Hebung oder -Senkung geklickt wird und gleichzeitig das
Ereignis-Tool ausgewählt ist. Rechtsklicken Sie auf den Ereignistext, um ein Dialogfenster zu öffnen, in dem die mittleren
und maximalen ST-Werte, Kanäle und Zeit bearbeitet werden können. Wenn die eingegebenen Werte außerhalb des
Bereichs liegen, wird ein Warnhinweis eingeblendet. Wenn Sie fertig sind, linksklicken Sie auf OK, um die Änderungen zu
speichern, oder auf Cancel (Abbrechen), um das Fenster ohne Speichern der Änderungen zu schließen.

Taster-Tool

Die Auswahl des Taster-Tool dient zum Anzeigen von EKG-Messungen für Zeit und Amplitude. Die Herzfrequenz wird
auch gemeinsam mit der Zeit in Millisekunden berechnet. Wenn sie aktiv sind, befinden sich in der EKG-Ansicht zwei
Taster: einer für die Zeit- und einer für die Amplitudenmessung. Klicken Sie mit der linken Maustaste und ziehen Sie den
Taster an der strichlierten Linie in die gewünschte Position; klicken Sie nun mit der linken Maustaste und ziehen Sie die
Endpunkte der durchgehenden Linie jeder Linie separat.

Durch Rechtsklicken auf den Taster können mit einer Auswahl March Out (Ausrücken) Zeitmarker in gleichen Abständen
einer EKG-Linie hinzugefügt werden. Wenn ein Zeitmarker verschoben wird, verschieben sich alle Zeitmarker und behalten
den gleichen Abstand zueinander bei.

33
KAPITEL 5

Die folgende Tabelle enthält die Taster-Kurzbefehle.

Tasten Beschreibung

Strg-Linkspfeil Aktiven Taster 1 Pixel nach links verschieben


Umschalt-Linkspfeil Aktiven Taster 10 Pixel nach links verschieben
Strg-Rechtspfeil Aktiven Taster 1 Pixel nach rechts verschieben
Umschalt-Rechtspfeil Aktiven Taster 10 Pixel nach rechts verschieben
Strg-Aufwärtspfeil Aktiven Taster 1 Pixel nach oben verschieben
Umschalt-Aufwärtspfeil Aktiven Taster 10 Pixel nach oben verschieben
Strg-Abwärtspfeil Aktiven Taster 1 Pixel nach unten verschieben
Umschalt-Abwärtspfeil Aktiven Taster 10 Pixel nach unten verschieben
Strg-Addieren (+ numerisches Tastenfeld) Aktiven Tasterabstand um 1 Pixel vergrößern
Strg-Subtrahieren (- numerisches Tastenfeld) Aktiven Tasterabstand um 1 Pixel verringern

Streifen-Tool

Mit dem Streifen-Tool wählen Sie EKG-Streifen für den Report aus. Ein rotes Kästchen wird der EKG-Anzeige
überlagert, die dem bewegten Cursor folgt.

Durch Linksklicken wird ein Kontextmenü geöffnet, das den 7,5-Sekunden-Streifen mit der im Fenster dargestellten
Streifen-Anfangszeit und Anmerkung hinzufügt. Die ausgewählten Ableitungen können vor Hinzufügen des Streifens
geändert werden. Die Anmerkung kann mit freiem Text oder durch eine Auswahl aus dem Dropdown-Menü geändert
werden.

Durch Rechtsklicken wird ein Kontextfenster geöffnet, in dem die Streifendauer in Schritten von 7,5 Sekunden gestreckt
werden kann. Nachdem die Größe des Streifen-Tools gestreckt wurde, klicken Sie auf Shrink-7.5 sec (Schrumpfen-7,5
sek), um die Streifen-Tool-Auswahl schrittweise zu schrumpen. Ein einzelner Ableitungsseitenstreifen kann von diesem
Fenster aus an beliebiger Stelle zwischen 5 Minuten und 60 Minuten pro Seite hinzugefügt werden, indem der Dauereintrag
aus dem Dropdown-Menü ausgewählt oder ein Wert zwischen 5 und 60 eingegeben wird. Wählen Sie Move to Center (In
die Mitte verschieben) aus, um das EKG an der Cursorposition zu zentrieren.

Wenn die Kontextanzeige aktiviert wird, werden hinzugefügte Streifen schattiert dargestellt. Das zeigt an, dass Sie dem
Report hinzugefügt wurden.

34
KAPITEL 5

Registerkarte „Profile“ (Profil)


Auf der Registerkarte „Profile“ (Profil) finden Sie eine komplette tabellarische Übersicht über alle Ereignisse in
stundenweisen Format. Die untere Reihe fasst die extremsten Werte oder Gesamtwerte innerhalb der gesamten
Aufzeichnung zusammen.

Tagebucheinträge können durch Auswählen von Edit (Bearbeiten) aus der Menüleiste gefolgt von Diary List…
(Tagebuchliste…) aufgerufen werden. Neue Tagebucheinträge können hinzugefügt und vorhandene Einträge bearbeitet oder
gelöscht werden.

Linksklicken Sie auf eine Zelle in einer bestimmten Stunde oder in der Übersichtsreihe, um das EKG für das in der Spalte
beschriftete Ereignis anzuzeigen. Die folgenden Einträge sind nicht navigierbar: Mittlere Herzfrequenz, pNN50%, SDANN,
Triangular-Index, QT/QTc Min, Mittelwert und Max.

Mit Hilfe von Optionsfeldern können alle Ereignisse in einem einzigen Fenster oder in einer Gruppierung von Ereignistypen
gegliedert (wie unten angegeben) angezeigt werden. Einige Ereignisspalten werden in den Gruppen zur einfachen
Bezugnahme wiederholt.

General (Allgemein)
ƒ Minuten insgesamt
ƒ Schläge insgesamt
ƒ Tagebuch-Ereignisse
ƒ Herzfrequenz Minimum, Mittelwert, Maximum
ƒ Maximales RR-Intervall
ƒ Pause insgesamt
ƒ ST-Senkung und -Hebung
ƒ RR Variabilitätsberechnungen: pNN50, rms-SD, SDNN, SDANN und Triangular-Index
ƒ QT/QTc-Berechnung mit linearen, Bazett oder Fridericia und RRprior, RRc oder RR16 Formeln
ƒ Benutzerdefinierte Ereignisse

Rhythm (Rhythmus)
ƒ Tagebuch-Ereignisse
ƒ Herzfrequenz Minimum, Mittelwert, Maximum
ƒ Supraventrikuläre Ektopie 1 (isoliert), 2 (Paare), 3+ (Salven von 3 oder mehr) und Gesamt
ƒ Supraventrikuläre Rhythmen: Tachycardie, Bigeminy, Trigeminy, Aberrant, BBB-Schläge und Atriale Fib

35
KAPITEL 5

ƒ Ventrikuläre Ektopie 1 (isoliert), 2 (Couplets), 3+ (Salven von 3 oder mehr) und Gesamt
ƒ Ventrikuläre Rhythmen: Tachycardie, Bigeminy, Trigeminy, R auf T, Fusion, Interpoliert, Ausbrechen der
Kammer und Unbekannt
ƒ Benutzerdefinierte Ereignisse

Paced (stimuliert)
ƒ Tagebuch-Ereignisse
ƒ Herzfrequenz Minimum, Mittelwert, Maximum
ƒ Stimulierte Schläge: Atrial, ventrikulär und doppelstimuliert insgesamt
o Schrittmacher nicht erfasst
o Schrittmacher unter Erkennungsschwelle
o Schrittmacher über Erkennungsschwelle
ƒ Benutzerdefinierte Ereignisse

Vertikale und horizontale Bildlaufleisten sind bei Bedarf mit fixen Spaltentiteln und Zeitbeschriftungen vorhanden.

Rechtsklicken auf einen einzelnen Spaltenwert blendet ein Kontextmenü ein, mit dem alle Werte gelöscht und
wiederhergestellt werden können. Rechtsklicken auf eine Zelle blendet ein Kontextmenü ein, das zusätzliche Einträge zur
Navigation und Funktionen für Wert enthält (ausschließlich ST-Ereignisse).

Linksklicken auf einem navigierbaren Spaltenwert zeigt die Startzeit der EKG-Ansicht an, wobei das erste ausgewählte
Ereignis auf der Anzeige zentriert ist. Mit der Tabulatortaste wird die EKG-Anzeige zum nächsten Ereignis verschoben. Mit
Umschalt-+Tabulatortasten wird die EKG-Anzeige zum vorherigen Ereignis verschoben. Name und Sequenznummer des
Ereignisses werden oben in der EKG-Anzeige angezeigt.

Wenn die unten angeführten Ereignisse in der EKG-Ansicht vorhanden sind, wird mit dem Ereignisnamen ein
Kontrollkästchen angezeigt. Sie können aktivieren bzw. deaktivieren, ob der Farbbalken angezeigt werden soll, der das
Ereignis von Angang bis Ende anzeigt. Farbbalken-Ereignisse werden zur Anzeige prioritätisch gereiht, wenn sie
gleichzeitig auftreten.
• ST-Hebung
• ST-Senkung
• Bradykardie
• Tachykardie
• Ventrikuläre Tachycardie
• Ventrikuläre Bigeminy
• Ventrikuläre Trigeminy
• Supraventrikuläre Tachycardie
• Supraventrikuläre Bigeminy
• Supraventrikuläre Trigeminy
• Pause
• Atriale Fibrillation
• Artefakt
• Benutzerdefiniert 1
• Benutzerdefiniert 2
• Benutzerdefiniert 3

36
KAPITEL 5

Registerkarte „Prospective“ (Prospektiv)


Auf der Registerkarte „Prospective“ (Prospektiv) kann ein Review des EKGs in chronologischer Reihenfolge vorgenommen
werden, wenn Sie die Schlag-Beschriftungen und Ereignisse auf einer geteilten Anzeige überprüfen. Bei laufendem Scan
können EKG-Streifen Anmerkungen hinzugefügt und Schlag-Beschriftungen bearbeitet werden. Die Ansicht
Superimposition (Überlagerung) ist optional und kann während eines Stopps aktiviert bzw. deaktiviert werden. Für
prospektives Scannen können 1, 2, 3 oder 12 Ableitungen ausgewählt werden. Um alle 12 Ableitungen in der
Überlagerungs- und Seitenanzeige anzuzeigen, drücken Sie die Umschalttaste und klicken Sie gleichzeitig mit der linken
Maustaste auf die Schaltfläche 12.

Mit Kontrollkästchen werden die Ereignisse bestimmt, die das System bei einem prospektiven Scan automatisch anhalten.

• Kriterien für Stopp-Ereignisse können vor Starten des Scans aktiviert bzw. deaktiviert und während eines Stopps
geändert werden.
• Wählen Sie None (Keine) aus, um alle Auswahlen zu deaktivieren; wählen Sie anschließend einen Teilsatz der
gewünschten Stopp-Kriterien aus.
• Sie können All (Alle) auswählen, um alle Kontrollkästchen zu aktivieren.

Ein EKG-Zeitbalken mit Markierungen im 15-Minuten-Intervall ist dieser proportional und gibt die aktuelle Zeit der EKG-
Ansicht an. Linksklicken Sie an beliebiger Stelle auf dem Zeitbalken, um zu diesem Zeitpunkt zu navigieren.

Um die vorherigen oder nachfolgenden Seiten des EKG anzuzeigen, verwenden Sie Bild nach oben und Bild nach
unten oder die Menüschaltflächen.

An den Anfang Eine Stunde zurück Bild nach Bild nach Eine Stunde nach An das Ende
verschieben verschieben oben unten vor verschieben verschieben

Um ein Ereignis aus der Kontextansicht auszuwählen, klicken Sie auf das gewünschte Ereignis und dieses wird in der EKG-
Ansicht zentriert. Um die Ansicht in Schritten von 1 Sekunden zu verschieben, wählen Sie in der EKG-Anzeige einen
Herzschlag aus und verwenden Sie die Pfeiltasten § und ¨.

Die Scan Speed (Scangeschwindigkeit) kann anhand einer von fünf Schaltflächeneinstellungen oder mit InstaPage
zwischen langsam und schnell verändert werden. InstaPage hält nur auf Seiten mit Stopp-Ereignissen.

Wenn Sie ein Review beginnen oder fortsetzen möchten, klicken Sie auf Start oder drücken Sie auf der Tastatur F7. Um
den Scan anzuhalten, klicken Sie auf Stop (Stopp) oder drücken Sie die Tasten F7/F8.

Wenn eine andere Registerkarte ausgewählt wird, um „Prospective“ (Prospektiv) zu verlassen, wird der Scan bei der
Rückkehr an der Stelle wieder aufgenommen, an der er beendet wurde.

37
KAPITEL 5

Die Schaltfläche „Start“ ist nicht sichtbar, wenn das Ende der Aufzeichnung erreicht wurde. Drücken Sie Reset
Prospective Scan to the Beginning (Prospektiven Scan an den Ausgangspunkt zurücksetzen), damit die Schaltfläche
„Start“ wieder angezeigt wird und damit der Scan wieder an einer beliebigen Stelle innerhalb des Scans aufgenommen wird.
Wenn die Kriterien zum Stoppen bei einer New Morphology (Neuen Morphologie) festgelegt werden, können alle Schläge
mit Hilfe der Beschriftung „Learn“ (Lernen) entsprechend der neuen Morphologie neu beschriftet werden; rechtsklicken Sie
dazu auf einen Herzschlag in der EKG-Ansicht.
Learn (Lernen) beeinflusst alle Herzschläge, die der gleichen Morphologie entsprechen. Wenn mehr als ein Herzschlag
ausgewählt ist, sind die Optionen unter Learn (Lernen) deaktiviert. Die folgenden Kontextmenü-Einträge werden zusätzlich
zur den Einzelherzschlag-Beschriftungen angezeigt, wenn Sie in der EKG-Ansicht auf den Herzschlag rechtsklicken. Label
(Beschriftung) ermöglicht nur eine Änderung der Einzelherzschlag-Beschriftung.

KONTEXTMENÜ „PROSPECTIVE“ (PROSPEKTIV)


Schlag-
EKG- EKG- Kurzbefehl Kurzbefehl-
Lernen Beschriftung
Farbe Farbname -taste tasten
einfügen

Schwarz/Weiß Normal lernen Normal N Umschalt+N

Hellblau Supraventrikulär lernen Supraventrikulär S Umschalt+S

Türkis Schenkelblock lernen Schenkelblock B Umschalt+B

Aqua Aberrant lernen Aberrant T Umschalt+T

Hellrot Ventrikulär lernen Ventrikulär V Umschalt+V

Lachs R auf T lernen R auf T R Umschalt+R

Tangerin Interpoliert lernen Interpoliert I Umschalt+I


Ausbrechen der
Hellorange Ausbrechen der Kammer lernen E Umschalt+E
Kammer
Hellrosa Atriale Stimulation lernen Atriale Stimulation C Umschalt+C
Ventrikuläre
Gelbgrün Ventrikuläre Stimulation lernen P Umschalt+P
Stimulation
Goldgelb Doppelstimulation lernen Doppelstimulation D Umschalt+D

Braun Fusion lernen Fusion F Umschalt+F

Dunkelorange Unbekannt U Umschalt+U


Alle Schläge in
Vorlage löschen
Schlag einfügen
Artefakt A
In die Mitte
Alt+Klicken
verschieben

Fügen Sie neue Herzschlagbeschriftungen ein, indem Sie den Cursor an die Einfügestelle im EKG verschieben.
Rechtsklicken Sie und wählen Sie Insert Beat (Schlag einfügen) aus dem Kontextmenü aus. Es wird eine Aufforderung für
die neue Herzschlagbeschriftung eingeblendet. Der Cursor muss sich mehr als 100 ms von einer Herzschlagbeschriftung
entfernt befinden, damit die Auswahl Insert Beat (Schlag einfügen) nicht im Kontextmenü vorhanden ist.

Durch Linksklicken auf Move to Center (In die Mitte verschieben) im Kontextmenü wird die Anzeige mit dem Zeitpunkt
der aktuellen Mausposition in der Mitte der Anzeige neu dargestellt.

38
KAPITEL 5

Registerkarte „Trends“
Die Registerkarte „Trends“ bietet eine grafische Übersicht von 5-Minuten-Messungen für die meisten Ereignisse über die
gesamte Aufzeichnungsperiode. Ziehen Sie die Maus oder klicken Sie an einer beliebigen Stelle im Trend, um den
Trendlinien-Cursor an den gewünschten Zeitpunkt zu setzen. Die Ziffern rechts sind die Messwerte, die für diese
5-Minuten-Periode berechnet wurden.

In einer geteilten Ansicht zeigt die EKG-Ansicht dieselbe Zeit wie der Trend-Cursor. Die Navigation in der EKG-Ansicht
verschiebt auch den Trend-Cursor.

Eine Auswahl für die Zeitauflösung von 1-, 2-, 3- oder 4-Fach ermöglicht das Vergrößern/Verkleinern der Ansicht.
Optionsfelder ermöglichen das Gruppieren von Trendtypen wie folgt.

Rhythm (Rhythmus)
ƒ Ventrikuläre Schläge, Anzahl und pro Minute
ƒ Supraventrikuläre Schläge, Anzahl und pro Minute
ƒ Ventrikuläre Couplets
ƒ Ventrikuläre Salven
ƒ Supraventrikuläre Couplets
ƒ Supraventrikuläre Salven
ƒ Atriale Fibrillation Prozent
ƒ RR-Intervall
ƒ Herzfrequenz

QT
ƒ QT-Intervall
ƒ QTc-Intervall
ƒ Herzfrequenz
ƒ RR-Intervall

39
KAPITEL 5

ST
ƒ ST-Niveau für alle aufgezeichneten Ableitungen
ƒ Herzfrequenz
ƒ RR-Intervall

Other (Sonstige)
ƒ Bradycardie-Schläge
ƒ Tachycardie-Schläge
ƒ Ventrikuläre Bigeminy-Schläge
ƒ Ventrikuläre Trigeminy-Schläge
ƒ Supraventrikuläre Bigeminy-Schläge
ƒ Supraventrikuläre Trigeminy-Schläge
ƒ Benutzerdefiniert 1 Schläge
ƒ Benutzerdefiniert 2 Schläge
ƒ Benutzerdefiniert 3 Schläge
ƒ Herzfrequenz
ƒ RR-Intervall

HRV
ƒ RMSSD
ƒ SDNN
ƒ Herzfrequenz
ƒ RR-Intervall

40
KAPITEL 5

Registerkarte „Superimposition“ (Überlagerung)


„Superimposition“ (Überlagerung) ist beim Identifizieren von laufenden Änderngen an EKG-Komponenten (z. B. PR-
Intervall, QRS-Dauer, ST-T usw.) von Vorteil. Herzschläge werden aufeinander überlagert angezeigt und die Helligkeit
wird verstärkt, wenn jeder herzschlag verarbeitet wird. Ventrikuläre Herzschläge werden getrennt von normalen
herzschlägen rechts dargestellt. Klicken Sie auf die Vorwärts-Schaltfläche oder drücken Sie die Taste F7, um die
Überlagerung zu beginnen. Die Taste F7 oder Stopp-Schaltfläche hält die Überlagerung an. Die oben in der EKG-Ansicht
angezeigte Zeit ist der letzte überlagerte Herzschlag. Sie können mit der Schaltfläche links auch rückwärts scannen.

Bei laufendem Scan können EKG-Streifen Anmerkung hinzugefügt und Herzschlagbeschriftungen bearbeitet werden. Für
prospektives Scannen können 1, 2, 3 oder 12 Ableitungen ausgewählt werden. Um alle 12 Ableitungen in der
Überlagerungs- und Seitenanzeige anzuzeigen, drücken Sie die Umschalttaste und klicken Sie gleichzeitig mit der linken
Maustaste auf die Schaltfläche 12.

Ein EKG-Zeitbalken mit Markierungen im 15-Minuten-Intervall ist dieser proportional und gibt die aktuelle Zeit der EKG-
Ansicht an; er zeigt auch den Verlauf der Aufzeichnung. Linksklicken Sie an beliebiger Stelle auf dem Zeitbalken, um zu
diesem Zeitpunkt zu navigieren.

Um sich zeitlich zurück und/oder nach vorn zu bewegen, verwenden Sie die Bild nach oben und Bild nach unten oder
die Menüschaltflächen, um die vorherigen oder folgenden Seiten des EKG anzuzeigen. Um ein Ereignis aus der
Kontextansicht auszuwählen, klicken Sie auf das gewünschte Ereignis und dieses wird in der EKG-Ansicht zentriert. Um die
Ansicht in Schritten von 1 Sekunden zu verschieben, wählen Sie in der EKG-Anzeige einen Herzschlag aus und verwenden
Sie die Pfeiltasten § und ¨.

Es gibt fünf Einstellungen zur Geschwindigkeitsregelung zwischen langsam und schnell.

Wenn die geteilte EKG-Ansicht oder Kontextansicht aktiviert ist, wird die Ansicht beim Stoppen des Scans aktualisiert.

41
KAPITEL 5

Registerkarte „Templates“ (Vorlagen)


Eine Vorlage ist eine Gruppe von Herzschlägen mit gleicher Form oder Morphologie, die in absteigeneder Reihenfolge nach
Schlaganzahl in jeder Vorlage dargestellt werden. Die Registerkarte „Templates“ (Vorlagen) ist in vier verschiedene
Vorlagentypen gegliedert, die mit Optionsfeldern ausgewählt werden: Normal, Ventrikulär, Stimuliert und Unbekannt. Bei
Auswahl einer Vorlage wird die umgebende EKG-Kurve in einer Kontextansicht unter den Vorlagen dargestellt.

Die folgende Tabelle enthält Vorlagen und die zugehörigen Schlagtypen:

Vorlage In der Vorlagengruppen enthaltene Schlagtypen


Normal Normal, Schenkelblock, Supraventrikulär, Aberrant
Ventrikulär Vorzeitige ventrikuläre Kontraktion, Interpoliert ventrikulär, Ausbrechen der kammer, R auf T und
Fusion
Stimuliert Atrial stimuliert, ventrikulär stimuliert, doppelstimuliert
Unbekannt Unbekannt

Durch Linksklicken auf eine Vorlage wird der erste Herzschlag der ausgewählten Vorlage in der Kontextansicht dargestellt,
wobei die Schlagnummer und Gesamtschlaganzahl in der Vorlage angegeben sind. Mit der Tabulatortaste wird der nächste
Herzschlag der ausgewählten Vorlage angezeigt. Mit der Umschalt- und Tabulatortaste wird der vorherige Herzschlag der
ausgewählten Vorlage angezeigt.

Wenn die geteilte EKG-Ansicht aktiviert ist, kann durch Linksklicken auf eine Vorlage die Startzeit der EKG-Ansicht auf
dem ersten Herzschlag der ausgewählten Vorlage zentriert werden. Durch Drücken der Tabulatortaste wird die Startzeit der
EKG-Ansicht auf dem nächsten Herzschlag der ausgewählten Vorlage zentriert. Durch Drücken der Umschalt- und
Tabulatortaste wird die Startzeit der EKG-Ansicht auf dem vorherigen Herzschlag der ausgewählten Vorlage zentriert.

Wenn Sie eine beliebige Vorlagenbeschriftung ändern möchten, rechtsklicken Sie auf einer Vorlage, um das Kontextmenü
einzublenden, und linksklicken Sie auf der neuen Beschriftung. Es können auch Kurzbefehle verwendet werden. Wenn eine
Vorlage neu beschriftet wird, werden alle Herzschläge in der Vorlage auf einmal neu beschriftet und die Vorlage wird bei
Beenden der Funktion in die entsprechende Gruppe verschoben.

42
KAPITEL 5

So ändern Sie mehrere Vorlagen auf einmal:

• Linksklicken Sie und ziehen Sie den Cursor über die Vorlagen, um aufeinanderfolgende Vorlagen neu zu
beschriften;
• Halten Sie die Strg-Taste gedrückt und linksklicken Sie auf die nicht aufeinanderfolgenden Vorlagen;
• Linksklicken Sie auf der ersten Vorlage, halten Sie die Umschalttaste gedrückt und linksklicken Sie auf der letzten
aufeinanderfolgenden Vorlage.

Zum Abschluss rechtsklicken Sie, um das Kontextmenü einzublenden, mit dem Sie alle ausgewählten Vorlagen ändern. Als
Alternative können Sie auch Tastenbefehle verwenden.

Wenn Sie im Kontextmenü Delete All Beats in Template (Alle Schläge in Vorlage löschen) auswählen, werden die
Herzschlagbeschriftungen aller Herzschläge in der Vorlage und die Vorlage selbst entfernt. Für diese Maßnahme gibt es
keinen Kurzbefehl.

Wenn Sie im Kontextmenü Artifact All Beats in Template (Alle Schläge in Vorlage zu Artefakt machen) auswählen, wird
die Herzschlagbeschriftung entfernt und das EKG wird bei keinen Berechnungen berücksichtigt (z. B. Berechnung der
Herzfrequenz, Analyse des RR-Intervalls usw.).

KONTEXTMENÜ „TEMPLATE“ (VORLAGE)


EKG-Farbe EKG-Farbname Beschriftung Kurzbefehltaste

Abhängig von schwarz/weißem Hintergrund Normal N

Hellblau Supraventrikulär S

Türkis Schenkelblock B

Aqua Aberrant T

Hellrot Ventrikulär V

Lachs R auf T R

Tangerin Interpoliert I

Hellorange Ausbrechen der Kammer E

Hellrosa Atriale Stimulation C

Gelbgrün Ventrikuläre Stimulation P

Goldgelb Doppelstimulation D

Braun Fusion F

Dunkelorange Unbekannt U

Alle Schläge in Vorlage löschen

Artefakt A

Alle Nachfolgenden als Artefakt beschriften

Vorlagen zusammenführen

Wenn Sie Vorlagen ähnlicher Form in eine einzige Vorlage zusammenführen möchten, halten Sie die beim Auswählen der
Vorlagen die Strg-Taste gedrückt, rechtsklicken Sie und wählen Sie aus dem Kontextmenü Merge Template (Vorlagen
zusammenführen) aus.

Eine schnelle Methode zum Ausfiltern eines hohen Ausmaßes von Störsignalen mit einem Tastendruck ist der Befehl
Relabel All Following As Artifact (Alle Nachfolgenden als Artefakt beschriften); dieser Befehl entfernt
Herzschlagbeschriftungen in der ausgewählten Vorlage und in allen Vorlagen nach der ausgewählten Vorlage.

43
KAPITEL 5

Registerkarte „Histograms“ (Histogramme)


Histogramme bieten eine grafische Darstellung der Verteilung von Herzschlägen, die eine schnelle Navigation zu den
extremsten Ereignissen und eine rasche Bestimmung der Häufigkeit und Dichte von Holter-Daten ermöglicht.

Die Registerkarte „Histograms“ (Histogramme) verfügt über drei Optionsfelder, mit denen die Typen und Maßeinheit wie
unten dargestellt festgelegt werden können:

• RR- und SV Prematurität


o RR-Intervalle in Millisekunden
o Supraventrikulärer Prematuritätsprozentsatz
• Salven
o Ventrikuläre Salvenlängen
o Supraventrikuläre Salvenlängen
• Stimuliert (nicht vorhanden, wenn für diesen Patienten kein Schrittmacher indiziert ist)
o Schrittmacherzacke zu QRS
o QRS zu Schrittmacherzacke

Durch Linksklicken auf eine Histogrammspalte wird das Ereignis in der EKG-Ansicht zentriert und über dem EKG wird
Informationstext angezeigt. Drücken Sie die Tabulatortaste, um zum nächsten Ereignis in der ausgewählten Spalte zu
navigieren. Drücken Sie die Umschalt- und Tabulatortaste, um zum vorherigen Ereignis zu gelangen. Ereignisse außerhalb
des Bereichs werden durch einen roten Balken ausgewiesen und sind navigierbar.

Wenn Sie rasch von einer einzigen Histogrammspalte zur nächsten navigieren möchten, verwenden Sie die Pfeiltasten
§ und ¨ und drücken die Tabulatortaste, um zum nächsten Ereignis zu gelangen.

44
KAPITEL 5

Registerkarte „Strips“ (Streifen)


Die Registerkarte „Strips“ enthält die Streifenliste mit folgenden Informationen über jeden Streifen.

• Time (Zeit)
• Annotation (Anmerkung)
• Automatic (Automatische Indikation)
o Y = automatischer Streifen
o Leer = manuell hinzugefügter Streifen
• Duration (Dauer)
• Leads (Ableitungen)

Klicken Sie auf einen beliebigen Spaltentitel, um die Streifenliste nach dieser Spalte zu sortieren. Die resultierende
Listenreihenfolge wird zum Drucken der Reportstreifen verwendet.

Ein einzelner Klick auf einen beliebigen Streifen zeigt den Streifen rechts der Anzeige an. Ein Doppelklick auf einen
beliebigen Streifen zeigt die EKG-Ansicht zum Zeitpunkt des Streifens an.

Mit den Schaltflächen unter der Streifenliste können die Streifen bearbeitet, gelöscht, nach oben/unten verschoben werden
und es können automatische Streifen hinzugefügt werden.

Wählen Sie Add Auto (Autom. hinzufügen), um ein Fenster zu öffnen, in dem Sie Ableitungen, Ereignisse und periodische
Streifen mit einem festgelegten Anfangsoffset und Streifen-Hinzufügungsintervallen pro x Stunden, Minuten und Sekunden
auswählen können.

Automatische Streifen umfassen:


o Minimaler 7,5-Sekunden-Herzfrequenzstreifen
o Maximaler 7,5-Sekunden-Herzfrequenzstreifen
o Längste Tachycardie-Episode Start, 7,5-Sekunden-Streifen
o Schnellste Tachycardie-Episode Start, 7,5-Sekunden-Streifen
o Längste Bradycardie-Episode Start, 7,5-Sekunden-Streifen
o Langsamste Bradycardie-Episode Start, 7,5-Sekunden-Streifen
o Längste ventrikuläre Salve, Start zentriert in 7,5-Sekunden-Streifen

45
KAPITEL 5

o Schnellste ventrikuläre Salve, Start zentriert in 7,5-Sekunden-Streifen


o Längste supraventrikuläre Salve, Start zentriert in 7,5-Sekunden-Streifen
o Schnellste supraventrikuläre Salve, Start zentriert in 7,5-Sekunden-Streifen
o Längstes RR-Intervall zentriert in 7,5-Sekunden-Streifen
o Periodische Streifen falls aktiviert

Periodic Auto-Strips (Periodische autom. Streifen) aktivieren bzw. deaktivieren Sie mit einem Kontrollkästchen. Die
erste Zeit für Offset From Start (Offset von Start) wird in HH:MM:SS für jeden nachfolgenden Streifen festgelegt. Wenn
Skip Lead Fail (Ableitungsfehler auslassen) aktiviert ist, wird jeder Streifen mit einem Ableitungsfehler ausgeschlossen.

Falls Änderungen auftreten, können durch eine zweite Auswahl von Add Auto (Autom. hinzufügen) alle automatischen
Streifen entfernt und ersetzt werden. Ein wiederholter Scan entfernt auch alle automatischen Streifen. Manuell hinzugefügte
Streifen sind davon nicht betroffen.

Registerkarte „Summary“ (Übersicht)


Die Registerkarte „Summary“ (Übersicht) zeigt Übersichtswerte links der Anzeige und das Feld „Conclusions“
(Schlussfolgerungen) rechts der Anzeige. Messwerte mit Dauern werden im Format HH:MM:SS ausgewiesen. Mit der
Bildlaufleiste können Sie zusätzlidhe Übersichtsinformationen anzeigen.

Alle Übersichtswerte können durch einen vom Benutzer eingegebenen Wert überschrieben werden. Die überschriebene
Zelle wird schattiert angezeigt, um zu verdeutlichen, dass der Wert geändert wurde. Der ursprüngliche Wert kann durch
Rechtsklicken auf die Übersichtseintrag-Beschriftung und anschließendes Linksklicken auf Restore (Wiederherstellen)
wiederhergestellt werden.

Übersichtswerte, die sowohl einen Wert als auch eine Zeitangabe enthalten, werden als Hyperlinks angezeigt. Klicken Sie
auf den Hyperlink, um die Registerkarte „ECG“ (EKG) zum Zeitpunkt der Messung aufzurufen.

Kontrollkästchen links von jedem Übersichtsgruppentitel dienen zum Aktivieren/Deaktivieren des Inhalts zur Aufnahme
bzw. zum Ausschließen aus dem Report.

46
KAPITEL 5

Erneut scannen
Sie können die Aufzeichnung erneut scannen, um alle Bearbeitungen rückgängig zu machen und die Aufzeichnung wieder
in den unbearbeiteten Zustand zurück zu versetzen. Wenn Ableitungen die korrekte Schlagidentifikation stören, können Sie
angeben, dass sie bei der Analyse nicht berücksichtigt werden.

Erneute Analyse der Aufzeichnung

Wenn Sie eine Aufzeichnung erneut analysieren möchten, wählen Sie aus dem Pulldown-Menü „Exam“ (Test) Rescan…
(Erneut scannen…) aus. Wählen Sie anschließend Start aus. Ein Fortschrittsdialogfeld zeigt eine Nachricht an, wenn der
erneute Scanvorgang abgeschlossen ist.

Erneute Analyse der Aufzeichnung bei ausgeschlossenen Ableitungen

Wenn Sie die Aufzeichnung unter Ausschluss bestimmter Ableitungen erneut analysieren möchten, wählen Sie aus dem
Pulldown-Menü „Exam“ (Test) Rescan… (Erneut scannen…) aus. Wählen Sie anschließend die Schaltfläche Scan
Criteria... (Scankriterien...) aus. Wählen Sie Leads… (Ableitungen…) aus, um ein Fenster zu öffnen, in dem Sie die
Ableitung(en) festlegen können, die nicht berücksichtigt werden sollen. Klicken Sie danach auf OK. Klicken Sie auf OK,
um das Fenster „Scan Criteria“ (Scankriterien) zu schließen, und klicken Sie auf Start, um die Aufzeichnung erneut zu
analysieren. Ein Fortschrittsdialogfeld zeigt eine Nachricht an, wenn der erneute Scanvorgang abgeschlossen ist.

47
KAPITEL 5

Druckvorschau des Reports


Wenn Sie eine Vorschau des Reports anzeigen möchten, wählen Sie aus dem Pulldown-Menü „Exam“ (Test) Print
Report… (Report drucken…) aus oder verwenden Sie den Kurzbefehl Strg+P. Es wird eine Vorschau erstellt und die erste
Reportseiteangezeigt.

Symbolleiste

Öffnen Sie mit dem Drucker-Symbol ein Windows Drucker-Dialogfeld und wählen Sie definierte Drucker mit
Eigenschaften, Druckbereich und Anzahl der Exemplare aus. Wenn Sie den Report drucken möchten, klicken Sie auf OK.

Wählen Sie mit dem Lupen-Symbol Auto (Autom.) aus, um die Anzeige an das Fenster anzupassen oder eine prozentuelle
Größe einzustellen.

Mit den Seite-Symbolen können Sie eine ein-, zwei- oder vierseitige Vorschau auswählen.

Die Anzahl der Reportseiten ist als xx / xx ausgewiesen (angezeigte Seitennummer pro Seiten insgesamt). Mit den roten
Pfeiltasten können Sie die nächste oder vorherige Seite anzeigen sowie zur letzten oder ersten Seite springen.

Ändern Sie mit einem Einstellungen-Symbol die Einstellung für die 7,5-Sekunden-Streifenamplitude auf 5, 10, 20 oder 40.
Die Auswahl zum Ausrcuk des gesamten EKG bietet eine Auswahl von bis zu drei Ableitungen in den Dropdown-Menüs
und Kontrollkästchen für die Stunden, die berücksichtigt werden sollen. Die Schaltflächen Select All (Alles auswählen)
und Select None (Keine auswählen) ermöglichen rasche Änderungen. Wählen Sie OK aus, um die Änderungen zu
speichern und den angezeigten Report zu aktualisieren.

Mit dem rosa Raster-Symbol schalten Sie den EKG-Rasterhintergrund ein bzw. aus. Es wird ein X angezeigt, wenn der
Hintergrund ausgeschaltet ist.

Bereiche

Mit den Kontrollkästchen links von der Anzeige wählen Sie Bereiche aus, die in den Report aufgenommen bzw. aus diesem
ausgeschlossen werden sollen. Mit den Pfeiltasten in der unteren, linken Ecke der Anzeige aktualisieren Sie den angezeigten
Report nach den vorgenommenen Änderungen.

Verlassen der Druckvorschau

Klicken Sie auf das rote X, um die Druckvorschau zu schließen und zur Anzeige des Aufzeichnungs-Reviews
zurückzukehren.

48
KAPITEL 5

Schließen der Patientenaufzeichnung


Wählen Sie aus dem Pulldown-Menü „Exam” (Test) Exit… (Beenden) aus, um die Anzeige zum Aufzeichnen der
Ergebnisse zu schließen. Es wird ein Fenster mit den Testinformationen geöffnet, in dem Sie mit Finalize Exam Update
(Testaktualisierung abschließen) zum Auswählen des Status aufgefordert werden. Der nächste logische Status wird
angezeigt und kann über das Dropdown-Menü geändert werden.

Es gibt je nach Definition der Systemeinstellungen vier verschiedene Zustände.


1. Acquired (Erfasst) gibt an, dass die Aufzeichnung importiert wurde und sich im Wartezustand befindet, damit der
Analyst die Ergebnisse bestätigt oder modifiziert.
2. Edited (Bearbeitet) bedeutet, dass die Ergebnisse vom Analyst untersucht und die Aufzeichnung für das Review
vorbereitet wurden.
3. Reviewed gibt an, dass ein berechtigter Benutzer die Richtigkeit der Ergebnisse bestätigt hat.
• Falls aktiviert, wird ein Feld Reviewed By (Review durch) geöffnet in dem der Name des Arztes
eingegeben werden kann.
4. Signed (Unterzeichnet) gibt an, dass die Testergebnisse richtig sind und dass keine weitere Bearbeitung
erforderlich ist.
• Wenn ausgewählt, müssen sowohl das Feld Username (Benutzername) als auch Password (Passwort)
von einem Benutzer mit Unterzeichnungsberechtigung ausgefüllt werden (falls es in den
Systemeinstellungen „Legal Signatures“ [rechtsverbindliche Unterschriften] aktiviert wurde).

Preview (Vorschau) öffnet die Anzeige des Reports, der die gleichen Auswahlen enthält, die auf der vorherigen Seite
erläutert wurden.

Wenn Sie unter „Print Option“ (Druckoption) Always (Immer) oder If Signed (Falls unterzeichnet) auswählen, wird
automatisch ein Ausdruck des Reports erstellt. Der Report wird am vorgegebenen Windows-Drucker ausgedruckt, wenn der
ausgewählte Status aktualisiert wird.

Wählen Sie Update (Aktualisieren) aus, um den ausgewählten nächsten Status zu speichern, oder Cancel (Abbrechen), um
das Fenster ohne Speichern der Änderungen zu schließen.

49
KAPITEL 5

Pulldown-Menüs
Pulldown-Menüs werden am oberen Bildschirmrand angezeigt. Einige Menüs sind nur abhängig vom jeweils angezeigten
Bildschirm verfügbar.
Pulldown-Menü „Exam“ (Test)
BEFEHL FUNKTION REGISTER-
KARTEN

Patient Information Öffnet ein Fenster zum Bearbeiten der Patientenstammdaten. Alle
(Patienteninformationen)

Recan (Erneut scannen) Analysiert die aktuelle Aufzeichnung erneut. Alle Änderungen der Alle
Herzschlagbearbeitung, Profil-Übersteuerungen, Übersicht-Übersteuerungen
und automatische Streifen werden entfernt.

Print Report Öffnet eine Vorschau und ermöglicht das Drucken des Reports. Der Kurzbefehl Alle
(Reportdruck) ist Strg+P.

Print Screen (Bildschirm Druckt den aktuellen Bildschirm mit Zeit, Patientenname, ID-Nr. und EKG-Ansicht und
drucken) Herzfrequenz am oberen Rand der Seite. Legen Sie die Anzahl der Exemplare, alle geteilten EKG-
der zu druckenden Seiten und den gewünschten Drucker fest. Ansichten

Exit (Beenden) Speichert die Änderungen und beendet die Anwendung. Alle

Pulldown-Menü „Edit“ (Bearbeiten)


BEFEHL FUNKTION REGISTER-
KARTEN
Settings (Einstellungen) EKG-Streifen mit 12 Ableitungen mit 12x1 Formatdauer-Wahlmöglichkeiten Alle
für 7,5-Sekunden-Hochformat oder 10-Sekunden-Querformat.

Diary List Öffnet ein Fenster, in dem Tagebuch-Einträge hinzugefügt, bearbeitet oder Alle
(Tagebuchliste) gelöscht werden können.

Scan Criteria Dient zum Anzeigen oder Ändern der Scankriterien. Diese Einstellungen Alle
(Scankriterien) werden gemeinsam mit dem HScribe Analyseprogramm zum Anpassen der
Ereigniserkennung für einen bestimmten Patienten verwendet. Nach der
Änderung bleiben die Einstellungen für diesen Patienten solange wirksam, bis
sie geändert werden. Die Änderungen treten sofort in Kraft.

Edit Event Labels Öffnet ein Fenster, in dem bis zur drei benutzerdefinierte Alle
(Ereignisbeschriftungen Ereignisbeschriftungen zulässig sind.
bearbeiten)
QTc Settings Öffnet ein Fenster, in dem vom Benutzer eine QTc-Formel für linear, Bazett Alle
(QTc-Einstellungen) oder Fridericia festgelegt werden kann. QTc RR für einzel, Mittelwert der
letzten 16 oder RRc wird vom Benutzer auch in diesem Fenster festgelegt.

Undo Artifact… Öffnet ein Fenster, in dem Artefaktperioden aus der Aufzeichnung entfernt Alle
(Artefakt rückgängig…) werden können. Mit der Schaltfläche „Remove All“ (Alle entfernen) werden
alle Artefaktbeschriftungen in der Aufzeichnung entfernt. Bei Auswahl dieser
Schaltfläche muss die Entfernung aller Artefakte in einem Warndialogfeld
bestätigt werden. Mit der Schaltfläche „Undo“ (Rückgängig) werden die
vorherigen Artefaktbeschriftungen entfernt; damit können einzelne frühere
Artefaktbearbeitungen rückgängig gemacht werden.

50
KAPITEL 5

Pulldown-Menü „Navigate“ (Navigieren)


BEFEHL FUNKTION REGISTER-KARTEN
Next Page (Nächste Navigiert zur nächsten Seite. EKG-Ansicht und alle
Seite) geteilten EKG-Ansichten
Revious Page Navigiert zur vorherigen Seite. EKG-Ansicht und alle
(Vorherige Seite) geteilten EKG-Ansichten
BEFEHL FUNKTION REGISTER-KARTEN
Next Line (Nächste Navigiert zur nächsten Zeile. EKG-Ansicht und alle
Zeile) geteilten EKG-Ansichten
Previous Line Navigiert zur vorherigen Zeile. EKG-Ansicht und alle
(Vorherige Zeile) geteilten EKG-Ansichten
Next Second Navigiert zur nächsten Sekunde. EKG-Ansicht und alle
(Nächste Sekunde) geteilten EKG-Ansichten
Previous Second Navigiert zur vorherigen Sekunde. EKG-Ansicht und alle
(Vorherige Sekunde) geteilten EKG-Ansichten
First Page (Erste Seite) Navigiert zum Anfang der Aufzeichnung. EKG-Ansicht und alle
geteilten EKG-Ansichten
Last Page (Letzte Navigiert zum Ende der Aufzeichnung. EKG-Ansicht und alle
Seite) geteilten EKG-Ansichten
Select Time (Zeitpunkt Navigiert zu einem exakten Zeitpunkt in der Aufzeichnung. Die Zeit wird im EKG-Ansicht und alle
auswählen) 24-Stunden-Format dargestellt und kann bis zur Sekunde genau angegeben geteilten EKG-Ansichten
werden.

Pulldown-Menü „Label“ (Beschriften)


BEFEHL FUNKTION REGISTER-KARTEN
Normal Beschriftet den ausgewählen Herzschlag mit Normal. (N-Taste auf der EKG-Ansicht und alle
Tastatur.) geteilten EKG-Ansichten
Supraventricular Beschriftet den ausgewählen Schlag mit Supraventrikulär. (S-Taste auf EKG-Ansicht und alle
(Supraventrikulär) der Tastatur.) geteilten EKG-Ansichten
Bundle Branch Block Beschriftet den ausgewählen Schlag mit Schenkelblock. (B-Taste auf der EKG-Ansicht und alle
(Schenkelblock) Tastatur.) geteilten EKG-Ansichten
Aberrant Beschriftet den ausgewählen Schlag mit Aberrant. (T-Taste auf der EKG-Ansicht und alle
Tastatur.) geteilten EKG-Ansichten
Ventricular Beschriftet den ausgewählen Schlag mit Ventrikulär. (V-Taste auf der EKG-Ansicht und alle
(Ventrikulär) Tastatur.) geteilten EKG-Ansichten
R on T (R auf T) Ausgewählte Herzschlagbeschriftung ist R auf T. (R-Taste auf der EKG-Ansicht und alle
Tastatur.) geteilten EKG-Ansichten
Interpolated Beschriftet den ausgewählen Schlag mit Interpoliert. (I-Taste auf der EKG-Ansicht und alle
(Interpoliert) Tastatur.) geteilten EKG-Ansichten
Ventricular Escape Beschriftet den ausgewählen Schlag mit Ausbrechen der Kammer. (E- EKG-Ansicht und alle
(Ausbrechen der Taste auf der Tastatur.) geteilten EKG-Ansichten
Kammer)
Atrial Paced (Atriale Beschriftet den ausgewählen Schlag mit Atriale Stimulation. (C-Taste auf EKG-Ansicht und alle
Stimulation) der Tastatur.) geteilten EKG-Ansichten
Ventricular Paced Beschriftet den ausgewählen Schlag mit Ventrikuläre Stimulation. (P- EKG-Ansicht und alle
(Ventrikuläre Taste auf der Tastatur.) geteilten EKG-Ansichten
Stimulation)
Dual Paced Beschriftet den ausgewählen Schlag mit Doppelstimulation. (D-Taste auf EKG-Ansicht und alle
(Doppelstimulation) der Tastatur.) geteilten EKG-Ansichten
Fusion Beschriftet den ausgewählen Schlag mit Fusion. (F-Taste auf der EKG-Ansicht und alle
Tastatur.) geteilten EKG-Ansichten
Unknown (Unbekannt) Beschriftet den ausgewählen Schlag mit Unbekannt. (U-Taste auf der EKG-Ansicht und alle
Tastatur.) geteilten EKG-Ansichten

51
KAPITEL 5

Pulldown-Menü „Format“
BEFEHL FUNKTION REGISTER-
KARTEN
Gain (Amplitude) Erhöht oder verringert die Amplitude von EKG-Komplexen. Die verfügbaren Prospektiv, EKG-
Optionen sind das ½-, 1-, 2- oder 4-Fache der Originalgröße. Ansicht und alle
geteilten EKG-
Ansichten
Zoom Erhöht oder verringert die Zeitdauer der Anzeige auf Basis der ausgewählten Prospektiv, EKG-
Ableitungen. Die verfügbaren Einstellungen sind: Ansicht und alle
– Single Lead (Eine Ableitung): 5, 10, 15 oder 30 Sek.; 1, 2, 3, 5, 10, 20 geteilten EKG-
oder 30 Min. Ansichten
– Two leads (Zwei Ableitungen): 5, 7,5, 10, 15 oder 30 Sek.; 1, 1,5, 2, 5, 10
oder 15 Min.
– Three leads (Drei Ableitungen): 5, 7,5, 10, 15 oder 30 Sek.; 1, 1,5, 2, 5
oder 10 Minuten
– Twelve leads (Zwölf Ableitungen): 5, 7,5, 10, 15, 20 oder 30 Sek.; 1, 1,5, 2
oder 4 Minuten
Verwenden Sie das Mausrad zum Vergrößern/Verkleinern der Ansicht.
Grid (Raster) Damit aktivieren bzw. deaktivieren Sie den Raster in der EKG-Anzeige. Mit Prospektiv, EKG-
Strg+G blenden Sie den Raster ein und aus. Ansicht und alle
Der Raster wird angezeigt, wenn die Zoom-Größe ausreichend eingestellt ist. geteilten EKG-
Ansichten
Text Beat Labels Aktiviert bzw. deaktiviert Schlag-Textbeschriftungen über jedem Schlag. Mit Prospektiv, EKG-
(Schlag- Strg+T schalten Sie Herzschlagbeschriftungen ein und aus. Ansicht und alle
Textbeschriftungen) Herzschlagbeschriftungen werden angezeigt, wenn die Zoom-Größe geteilten EKG-
ausreichend eingestellt ist. Ansichten
Dark Background Aktiviert bzw. deaktiviert den Modus mit dunklem Hintergrund. Der Kurzbefehl Alle
(Dunkler Hintergrund) ist Strg+D.

52
KAPITEL 5

Pulldown-Menü „View“ (Ansicht)

BEFEHL FUNKTION REGISTER-KARTEN


Profile (Profil) Wählt die Profil-Ansicht aus. Der Kurzbefehl ist Alt+1. Alle

Prospective Wählt die Prospektiv-Ansicht aus. Der Kurzbefehl ist Alt+2. Alle
(Prospektiv)
Trends Wählt die Trends-Ansicht aus. Der Kurzbefehl ist Alt+3. Alle

Superimposition Wählt die Überlagerung-Ansicht aus. Der Kurzbefehl ist Alt+4. Alle
(Überlagerung)
Templates (Vorlagen) Wählt die Vorlagen-Ansicht aus. Der Kurzbefehl ist Alt+5. Alle

ECG (EKG) Wählt die EKG-Ansicht aus. Der Kurzbefehl ist Alt+6. Alle

Histograms Wählt die Histogramm-Ansicht aus. Der Kurzbefehl ist Alt+7. Alle
(Histogramme)
Strips (Streifen) Wählt die Streifen-Ansicht aus. Der Kurzbefehl ist Alt+8. Alle

Summary (Übersicht) Wählt die Übersicht-Ansicht aus. Der Kurzbefehl ist Alt+9. Alle

Split Window (right) In der geteilten Ansicht kann gemeinsam mit der EKG-Ansicht ein geteilter Alle außer EKG,
(Geteiltes Fenster Bildschirm mit der EKG-Ansicht im rechten Bildschirmbereich dargestellt Streifen und Übersicht
[rechts]) werden. Der Kurzbefehl ist Strg+S.

Split Window (Bottom) In der geteilten Ansicht kann gemeinsam mit der EKG-Ansicht ein geteilter Alle außer EKG,
(Geteiltes Fenster Bildschirm mit der EKG-Ansicht im unteren Bildschirmbereich dargestellt Streifen und Übersicht
[unten]) werden. Der Kurzbefehl ist Strg+Umschalt+S.

Context (Kontext) In der Kontextansicht kann gemeinsam mit der EKG-Ansicht auf dem Alle außer Streifen und
Bildschirm das EKG im Kontext der umliegenden Herzschläge dargestellt Übersicht
werden. Anfänglich enthält das Fenster 3 Minuten EKG, die Ansicht kann
jedoch vergrößert werden. Der Kurzbefehl ist Alt+C.

Select Context Lead Wählen Sie „Select Context Lead“ (Kontext Ableitung auswählen) aus, um Bei aktiver
(Kontext Ableitung eine andere Ableitung für die Kontextanzeige auszuwählen. Kontextansicht
auswählen)

53
KAPITEL 5

Symbole

Glossar der Symbole


SYMBOL FUNKTION

Ändert Zeitdauer oder Zoom des EKG zur Darstellung.

Erhöht oder verringert die Amplitude des EKG zur Darstellung und zum
Drucken.

Auswahl der Ableitungen für H3+ 3-Kanalaufzeichnungen.

Auswahl der Ableitungen für H3+ 2-Kanalaufzeichnungen.

Auswahl der Ableitungen für 12-Kanalaufzeichnungen.


(I, II, III, aVR, aVL, aVF, V1, V2, V3, V4, V5, V6)

EKG-Anzeige mit 12 Ableitungen, aktivieren/deaktivieren.


oder

Navigiert zum Anfang der Aufzeichnung.

Navigiert eine Stunde zurück.

Navigiert zur vorherigen Seite.

Navigiert zur nächsten Seite.

Navigiert eine Stunde nach vor.

Navigiert zum Ende der Aufzeichnung.

Wählt „Label Beats“ (Schläge beschriften) als derzeitiges Tool aus.

Wählt „Caliper“ (Taster) als derzeitiges Tool aus.

Wählt „Strip“ (Streifen) als derzeitiges Tool aus.

Wählt „Event“ (Ereignis) als derzeitiges Tool aus.

54
ARBEITSLISTE
KAPITEL 6

Worklist (Arbeitsliste) ist für Benutzer verfügbar, die Holter-Tests bearbeiten, prüfen und unterzeichnen. Klicken Sie auf
das Symbol, um ein Fenster zu öffnen, in dem Sie Tests nach deren Status und Ihrer Rolle anzeigen können.

Statusfilter
Die Arbeitsliste kann gefiltert werden, indem Sie Kontrollkästchen aktivieren bzw. deaktivieren. Verfügbare
Kontrollkästchen hängen von der Konfiguration des Arbeitsablaufs ab, der vom Systemadministrator eingerichtet wurde.
• Acquired (Erfasst)
• Edited (Bearbeitet)
• Reviewed (Geprüft)

Zeitfilter
Die Arbeitsliste kann durch Auswahlen aus dem Dropdown-Menü „Time Filter“ (Zeitfilter) gefiltert werden.
• All (Alle)
• Today (Heute)
• Last week (Letzte Woche)

Gruppieren nach Spaltentitel


Organisieren Sie die Arbeitsliste, indem Sie einen Spaltentitel über die Liste ziehen; mit Ungroup all (Alle Gruppierungen
rückgängig) verschieben Sie den Spaltentitel wieder zurück. Collapse all (Alle ausblenden) und Expand all (Alle
einblenden) blenden die gruppierten Tests aus bzw. ein.

Doppelklicken Sie auf einem Patienten, um die Aufzeichnung zu öffnen und die Testdaten anzuzeigen oder zu bearbeiten.
Wählen Sie Close (Schließen) aus oder klicken Sie auf das rote X, um das Fenster zu schließen.

55
KAPITEL 6

56
TEST SUCHEN
KAPITEL 7

Exam Search (Test suchen) ist für Benutzer verfügbar, die Reports bearbeiten, prüfen, drucken oder exportieren und
Holter-Tests archivieren, löschen, offline kopieren, offline öffnen und unterzeichnen. Klicken Sie auf das Symbol, um ein
Fenster zu öffnen, in dem Sie eine Liste der Tests nach deren Filter und den Ihren zugewiesenen Berechtigungen anzeigen
können.

Filter und Bezeichnungen


Filtern Sie die Testliste, indem Sie einen Eintrag aus dem Dropdown-Menü und anschließend eine Bezeichnung auswählen.
Die Bezeichnungsauswahlen hängen vom ausgewählten Filter und der vorliegenden Systemkonfiguration ab. Klicken Sie
nach der Auswahl von Filter und Bezeichnung auf Search (Suchen).

• Patient ID (Patienten-ID)
o Equal To (Ist gleich)
o Start With (Beginnt mit)
• Date (Datum)
o Equal To (Ist gleich)
o Prior To (Vor)
o Later Than (Nach)
• Last Name (Nachname)
o Equal To (Ist gleich)
o Start With (Beginnt mit)
• First Name (Vorname)
o Equal To (Ist gleich)
o Start With (Beginnt mit)
• Date of Birth (Geburtsdatum)
o Equal To (Ist gleich)
• Group (Gruppe)
o Equal To (Ist gleich)
• Admission ID (Aufnahme-ID)
o Equal To (Ist gleich)
o Start With (Beginnt mit)
• Status
o Equal To Ordered (Ist gleich angeordnet)
o Equal To In Progress (Ist gleich in Arbeit)
o Equal To Acquired (Ist gleich erfasst)
o Equal To Edited (Ist gleich bearbeitet)
o Equal To Reviewed (Ist gleich geprüft)
o Equal To Signed (Ist gleich unterzeichnet)

57
KAPITEL 7

Doppelklicken Sie auf einen Test oder heben Sie den Patienten hervor und klicken Sie auf Edit (Bearbeiten), um eine
vorhandene Aufzeichnung in der Datenbank zu öffnen und die Testdaten anzuzeigen oder zu bearbeiten. Mithilfe von

• Report öffnen Sie einen vorhandenen Holter-Report.


• Archive (Archivieren) entfernen Sie die Holter-Aufzeichnung aus der Datenbank und senden sie an den
definierten Archivierungsort.
o Archive (Archivieren) ist nicht verfügbar, wenn die Funktion DICOM aktiviert ist.
• Delete (Löschen) entfernen Sie die Holter-Aufzeichnung aus der Datenbank oder die angeordneten und laufenden
Tests aus der Testliste.
• Export (Exportieren) senden Sie die Testdaten an das definierte Ziel.
o Export (Exportieren) ist nur verfügbar, wenn die Exportfunktion aktiviert ist.
o Die Schaltfläche Export (Exportieren) ist nur aktiviert, wenn der Teststatus Signed (Unterzeichnet) ist.

Gruppieren nach Spaltentitel


Organisieren Sie die Testliste, indem Sie einen Spaltentitel über die Liste ziehen; mit Ungroup all (Alle Gruppierungen
rückgängig) verschieben Sie den Spaltentitel wieder zurück. Collapse all (Alle ausblenden) und Expand all (Alle
einblenden) blenden die gruppierten Tests aus bzw. ein.

Offline-Testkopien
Mit den Offline-Schaltflächen können Sie eine Kopie eines Tests an ein anderes Hscribe-System schicken sowie Kopien von
Tests zur schreibgeschützten Prüfung an Ihrem Hscribe-System erhalten.

Wählen Sie Copy Offline (Offline kopieren) oder Open Offline (Offline öffnen) aus, um ein Fenster zu öffnen, in dem
Sie zu einem Ordner navigieren können, in den kopiert bzw. aus dem gelesen werden soll. Nachdem der Offline-
Aufzeichnungsordner ausgewählt wurde, wird der Holter-Test geöffnet und gestattet die komplette Aufzeichnung und
Ansicht des Reports. Beim Schließen der Aufzeichnung werden keine der beim Review gemachten Änderungen gespeichert.

Wählen Sie Close (Schließen) aus oder klicken Sie auf das rote X, um das Fenster zu schließen.

58
PATIENTEN SUCHEN
KAPITEL 8

Patient Search (Patienten suchen) ist für Benutzer verfügbar, die Stammdaten neuer Patienten suchen, bearbeiten und
hinzufügen. Klicken Sie auf das Symbol, um ein Fenster zu öffnen, in dem Sie eine Liste der Patientenstammdaten in der
Datenbank nach Filter und den Ihnen zugewiesenen Berechtigungen anzeigen können. Eine Spalte mit dem Titel Exam
Count (Testanzahl) gibt die Anzahl der Tests an, die mit den Patientenstammdaten verknüpft sind.

Filter und Bezeichnungen


Filtern Sie die Patientenliste, indem Sie einen Eintrag aus dem Dropdown-Menü und anschließend eine Bezeichnung
auswählen. Die Bezeichnungsauswahlen hängen vom ausgewählten Filter ab. Klicken Sie nach der Auswahl von Filter und
Bezeichnung auf Search (Suchen).
• Patient ID (Patienten-ID)
o Equal To (Ist gleich)
o Start With (Beginnt mit)
• Exam Date (Datum des Tests)
o Equal To (Ist gleich)
o Prior To (Vor)
o Later Than (Nach)
• Last Name (Nachname)
o Equal To (Ist gleich)
o Start With (Beginnt mit)
• First Name (Vorname)
o Equal To (Ist gleich)
o Start With (Beginnt mit)
• Date of Birth (Geburtsdatum)
o Equal To (Ist gleich)

59
KAPITEL 8

Gruppieren nach Spaltentitel


Organisieren Sie die Patientenliste, indem Sie einen Spaltentitel über die Liste ziehen; mit Ungroup all (Alle
Gruppierungen rückgängig) verschieben Sie den Spaltentitel wieder zurück. Collapse all (Alle ausblenden) und Expand
all (Alle einblenden) blenden die gruppierten Patienten aus bzw. ein.

Hinzufügen eines neuen Patienten


Öffnen Sie mit New (Neu) ein Fenster und geben Sie einen Patienten ein, der in der Datenbank nicht vorhanden ist. Wenn
Sie fertig sind, wählen Sie OK aus; oder wählen Sie Cancel (Abbrechen) aus, um dieses Fenster ohne Speichern der
Änderungen zu schließen.

Löschen eines Patienten


Delete (Löschen) ist nur verfügbar, wenn die ausgewählten Patientenstammdaten nicht mit einem Test verknüpft sind.
Tests können im Fenster Exam Search (Test suchen) gelöscht werden, bevor Patientenstammdaten gelöscht werden.

Sie können nur dann den Patienten hervorheben und Delete (Löschen) auswählen, um ihn aus der Patientenliste zu
entfernen, wenn Exam Count (Testanzahl) 0 (Null) ist.

60
KAPITEL 8

Duplizieren einer Patienten-ID


Wenn eine eingegebene ID-Nummer mit einer vorhandenen ID in der Patientendatenbank übereinstimmt, wird ein
Warnhinweise eingeblendet, der die Übereinstimmung anzeigt und das Hinzufügen der Stammdaten solange blockiert, bis
eine Korrektur vorgenommen wird. Klicken Sie auf OK, um die Meldung zu schließen.

Abgleichen von Patient und Test


Korrigieren Sie einen Fehler bei der Eingabe der Patienten-ID durch Verknüpfen eines anderen Satzes Patientenstammdaten
mit einem Test mit einer falschen ID-Nummer oder einem falschen Namen. Wählen Sie Reconciliate (Abgleichen) aus,
um ein Fenster mit den Tests im oberen Bereich und den Patienten im unteren Bereich anzuzeigen. In beiden Bereichen sind
unabhängige Filter für eine Suche verfügbar (Search [Suchen]).

Heben Sie den Test und Patienten hervor, die Sie ändern möchten, und wählen Sie dann Reconciliate (Abgleichen) aus,
um den Test durch die ausgewählten Patientenstammdaten zu aktualisieren.

Wählen Sie Exit (Beenden) aus oder klicken Sie auf das rote X, um dieses Fenster zu schließen.

61
KAPITEL 8

62
REPORTS
KAPITEL 9

Der Report kann in einer Vorschau angezeigt und im Rahmen des Holter-Reviews gedruckt werden. Alle der folgenden
Bereiche können vom Benutzer mit entsprechenden Berechtigungen ausgeschlossen werden. In diesem Kapitel werden die
Informationen auf den einzelnen Reportseiten beschrieben.

Patienteninformationen
Die Seite „Patient Information“ (Patienteninformationen) enthält folgende Elemente: eine Report-Kopfzeile mit den
Kontaktinformationen des Instituts, eine Report-Fußzeile mit dem Herstellername (Mortara Instrument, Inc.) und die
HScribe Softwareversion auf jeder Seite; einen Bereich mit Patientenname, Startdatum und Startzeit für die Aufzeichnung;
einen Bereich mit Patienten-ID, sekundärer ID, Aufnahme-ID, Geburtsdatum, Alter, Geschlecht und Rasse; einen Bereich
mit Patientenadresse, Telefonnr. und E-Mail-Adresse; einen Bereich mit Indikationen und Medikationen; einen Bereich mit
überweisendem Arzt, Verfahrenstyp und Ort; einen Bereich mit Bearbeitungsdatum, MTA, Analyst, Dauer der
Aufzeichnung, Typ und Nummer des Aufzeichnungsgeräts; einen Bereich mit Befund, Anmerkungen und
Schlussfolgerungen; und Felder für den Namen des Prüfers und unterzeichnenden Arztes sowie für das Datum der
Unterschrift. Diese Seite kann in der Kopfzeile auch ein Institutslogo enthalten. Bereiche auf dieser Seite können mit dem
Report Configuration Tool (Reportkonfiguration-Tool) angepasst werden.

Das Feld Diagnosis (Diagnose) kann bis zu drei Textzeilen oder ca. 100 alphanumerische Zeichen enthalten. Das Feld
Notes (Anmerkungen) kann bis zu ca. 100 alphanumerische Zeichen enthalten. Das Feld Conclusions
(Schlussfolgerungen) kann bis zu ca. 700 alphanumerische Zeichen enthalten.

Übersichtsstatistik
Die Übersichtsstatistikseite besteht aus dem Bereich mit den Scankriterien und der Übersichtsstatistik oben auf der Seite.
Patienten-ID, Name, Geschlecht, Alter und Geburtsdatum, Startzeit und -datum sowie Seitennummer und Seitentyp sind auf
dieser und allen nachfolgenden Seiten angegeben.

Der Bereich Scankriterien umfasst die zur Analyse dieser Auufzeichnung verwendeten Einstellungen. Der
Übersichtsstatistik-Bereich umfasst die Ergebnisse für Summen, Herzfrequenz, Herzfrequenzepisoden, ventrikuläre Ektopie,
supraventrikuläre Ektopie, Pausen, Stimulation, andere, benutzerdefinierte Rhythmusepisoden, RR-Variabilität, QT-Analyse
mit QTc-Berechnungen, ST-Hebung und ST-Senkung.

Die Methoden des HScribe Holter-Analysesystems zur Analyse und die verschiedenen Aspekte des Mortara VERITAS-
Algorithmus für die Holter-Analyse sind im „Clinician’s Guide to HScribe Holter Analysis“
(Bestellnr.: 9515-184-51-ENG) beschrieben. In diesem Leitfaden finden Sie Einzelheiten über die Ergebnisse der
Übersichtsstatistik.

Narrative Übersicht
Wenn Narrative summary (Narrative Übersicht) als aktivierter Bereich ausgewählt wurde, ist ein narrativer Report
enthalten. Er kann zusätzlich zur tabellarischen Statistikübersicht oder anstelle dieser genutzt werden. Die ausgefüllte
narrative Übersicht umfasst Angaben mit den entsprechenden Einträgen aus den Ergebnissen der Übersichtsstatistik wie
unten dargestellt. Diese Seite kann mit dem Report Configuration Tool (Reportkonfiguration-Tool) angepasst werden,
wie in Kapitel 10 erläutert.

Narrativer Text

Die Überwachung begann am [%StartTime_NS%] und wurde [%Duration_NS%] lang fortgesetzt. Die
Gesamtanzahl der Herzschläge betrug [%NumberOfBeats%], wobei die gesamte Analyse
[%MinutesAnalyzed_HHMM%] dauerte. Die mittlere Herzfrequenz betrug [%MeanHR_NS%] Schläge/Min, mit
einer Minimalfrequenz von [%MinHR_NS%] Schläge/Min. um [%MinHRTime_NS%] und einer Maximalfrequenz
von [%MaxHR_NS%] Schläge/Min. um [%MaxHRTime_NS%].

Die längste Bradycardie-Episode wurde beginnend um [%LongBradyTime_HHMMSST%], mit einer Dauer von
[%LongBradyDur_HHMMSSD%] und einer Herzfrequenz von [%LongBradyRate%] Schläge/Min. gemessen. Die
langsamste Bradycardie-Episode wurde beginnend um [%SlowBradyTime_HHMMSST%], mit einer Dauer von
[%SlowBradyDur_HHMMSSD%] und einer Herzfrequenz von [%SlowBradyRate%] Schläge/Min. gemessen.

63
KAPITEL 9

Die längste Tachycardie-Episode wurde beginnend um [%LongTachyTime_HHMMSST%], mit einer Dauer von
[%LongTachyDur_HHMMSSD%] und einer Herzfrequenz von [%LongTachyRate%] Schläge/Min. gemessen. Die
langsamste Tachycardie-Episode wurde beginnend um [%SlowTachyTime_HHMMSST%], mit einer Dauer von
[%SlowTachyDur_HHMMSSD%] und einer Herzfrequenz von [%SlowTachyRate%] Schläge/Min. gemessen.

Atriale Fibrillation wurde [%AFibTime_NS%] der Überwachungsperiode gemessen, mit ingesamt


[%AFibPercent%] %. Die höchste mittlere Herzfrequenz während atrialer Fibrillation betrug [%AFibPeakRate%]
Schläge/Min.

Supraventrikuläre ektopische Aktivität bestand aus [%SupraBeatCount%] Schlägen; dies umfasste


[%SupraSingles%] Einzelherzschläge, [%SupraPairCount%] Paare und [%SupraRunCount%] Salven von 3
Herzschlägen oder mehr. Es traten [%SupraBigCount%] supraventrikuläere Bigeminy-Episoden und
[%SupraTrigCount%] supraventrikuläre Trigeminy-Episoden auf. SVE/Stunde betrug [%SupraPerHour%] und
SVE/1000 betrug [%SupraPer1000%].

Die schnellste supraventrikuläre Salve hatte eine Frequenz von [%SRFastRate%] Schläge/Min. und trat um
[%SRFastTime_HHMMSST%] auf. Die längste Salve dauerte [%SRLongCount%] Herzschläge und trat um
[%SRLongTime_HHMMSST%] auf. Es traten [%SupraTachyCount%] Episoden supraventrikulärer Tachycardie
auf.

Ventrikuläre Stimulation wurde für [%VPaceBeatCount%] Herzschläge erkannt; das sind


[%VPaceBeatPercent_NS%] % des Gesamtwertes; atriale Stimulation wurde für [%APaceBeatCount%]
Herzschläge erkannt; das sind [%APaceBeatPercent_NS%] % des Gesamtwertes; Doppelstimulation wurde für
[%DPaceBeatCount%] Herzschläge erkannt; das sind [%DPaceBeatPercent_NS%] % des Gesamtwertes.

Ventrikuläre ektopische Aktivität bestand aus [%VentBeatCount%] Herzschlägen; dies umfasste


[%VentSingles%] Einzelherzschläge, [%VentCoupCount%] Couplets, [%RonTBeatCount%] R auf T Ereignisse
und [%VentRunCount%] Salven von 3 Herzschlägen oder mehr. Es traten [%VentBigCount%] ventrikuläre
Bigeminy-Episoden und [%VentTrigCount%] ventrikuläre Trigeminy-Episoden auf. VE/Std. betrug
[%VentPerHour%] und VE/1000 betrug [%VentPer1000%].

Die schnellste ventrikuläre Salve hatte eine Frequenz von [%VRFastRate%] Schläge/Min. und trat um
[%VRFastTime_HHMMSST%] auf. Die langsamste ventrikuläre Salve hatte eine Frequenz von [%VRSlowRate%]
Schläge/Min. und trat um [%VRSlowTime_HHMMSST%] auf. Die längste Salve dauerte [%VRLongCount%]
Herzschläge und trat um [%VRLongTime_HHMMSST%] auf. Es traten [%VentTachyCount%] Episoden
ventrikulärer Tachycardie auf.

Das längste R-R Intervall betrug [%LongestRR%] Millisekunden und trat auf um
[%LongestRRTime_HHMMSST%], wobei [%PauseCount%] R-R Intervalle länger als [%PauseRR_NS%]
Millisekunden waren.

Die Messwerte für R-R Variabilität waren: pNN50 von [%pNN50%], RMSSD von [%RMSSD%], SDNN Index von
[%SDNNindex%], SDNN von [%SDNN%] und ein Triangular-Index von [%HRVTrianIndex%].

Die maximale ST-Senkung von [%MaxSTDep_1_NS%] uV wurde in Ableitung [%MaxSTDep_Lead_1_NS%] um


[%MaxSTDepTime_1_NS%] gemessen; die maximale ST-Hebung von [%MaxSTElev_1_NS%] uV wurde in
Ableitung [%MaxSTElev_Lead_1_NS%] um [%MaxSTElevTime_1_NS%] gemessen.

Der mittlere QT betrug [%MeanQT%] ms, mit einem maximalen QT von [%MaxQT%] ms, der um
[%MaxQTTime_HHMMSST%] auftrat, sowie einem minimalen QT von [%MinQT%] ms, der um
[%MinQTTime_HHMMSST%] auftrat. Der mittlere QTc ([%QTcFormula_NS%], unter Verwendung von
[%QTcRR_NS%]) betrug [%MeanQTc%] ms, mit einem maximalen QTc von [%MaxQTc%] ms, der um
[%MaxQTcTime_HHMMSST%] auftrat, und einem minimalen QTc von [%MinQTc%] ms, der um
[%MinQTcTime_HHMMSST%] auftrat.

64
KAPITEL 9

[%UsrDefLabel1_NS%] wurde erkannt für [%UsrDef1Percent%] % der Aufzeichnung, und zwar mit einer
Gesamtanzahl von [%UsrDef1BeatCount%] Herzschlägen. [%UsrDefLabel2_NS%] wurde erkannt für
[%UsrDef2Percent%] % der Aufzeichnung, und zwar mit einer Gesamtanzahl von [%UsrDef2BeatCount%]
Herzschlägen. [%UsrDefLabel3_NS%] wurde erkannt für [%UsrDef3Percent%] % der Aufzeichnung, und zwar
mit einer Gesamtanzahl von [%UsrDef3BeatCount%] Herzschlägen.

Profile
Die Profilseite enthält stündliche Statistiken und eine Übersicht über die gesamte Aufzeichnung in vier Profiltabellen.

1. Das Profil General Rhythm (Allgemeiner Rhythmus) mit einer Übersicht der Herzschläge insgesamt, Tagebuch-
Ereignisse, Herzfrequenz, Pausen, ST-Strecke und benutzerdefinierten Ereignisse.
2. Das Profil Supraventricular Rhythm (Supraventrikulärer Rhythmus) mit einer Übersicht der Tagebuch-
Ereignisse, Herzfrequenz, supraventrikulären Ektopie und dem supraventrikulären Rhythmus.
3. Das Profil Ventricular Rhythm (Ventrikulärer Rhythmus) mit einer Übersicht der Tagebuch-Ereignisse,
Herzfrequenz, ventrikulären Ektopie und dem ventrikulären Rhythmus.
4. Das Profil RR and QT (RR und QT) einschließlich Tagebuch-Ereignisse, Herzfrequenz, RR Variabilitätswerte
und QT/QTc Werte.

Profilwerte werden in jeder Profilspalte in der untersten Übersichtszeile stündlich und für die gesamte Aufzeichnung
ausgewiesen. Die Spalten mit Perioden-Startzeit, Tagebuch-Ereignis und Herzfrequenz werden in jedem Profil zu
Korrelationszwecken wiederholt. Der Report enthält konsekutiv bis zu 48-Stunden-Perioden.

Trends
Die Trendsseiten bestehen aus 5-Minuten-Rhythmustrends, QT und RR Variabilitätstrends und ST-Trends.

Trends von Herzfrequenz, QT/QTc und RR Variabilität umfassen Markierungen, die den Minimalwert unten und den
Maximalwert oben mit jedem 5-Minuten-Durchschnittswert, dargestellt durch eine horizontale Linie enthalten. Die
Tageszeit ist unten in jedem Trend in Schritten von zwei Stunden angegeben.

Rhythmustrends enthalten vertikale Markierungen, wenn Ereignisse vorhanden sind. Die Amplitude jeder Markierung stellt
die Gesamtanzahl in einer 5-Minuten-Periode dar, die mit der Zeit unter jedem Trend und dem numerischen Wert korreliert
werden kann, der horizontal links vom Trend dargestellt wird.

Trends für RR Variabilität und ST-Strecke enthalten einen Einzelwert für jede 5-Minuten-Periode. Es werden Trends für
alle aufgezeichneten Ableitungen erstellt und in den ST-Trends berücksichtigt. Wenn ST-Senkungs- und ST-Hebungs-
Episoden auftraten, werden Anfang, Dauer, maximaler µV, mittlerer µV, primärer Kanal, sekundäre Kanäle und
durchschnittliche Herzfrequenz in einer Tabelle auf der ST-Trendseite ausgewiesen.

Der Trend der Herzfrequenz wird in jedem Trend zu Korrelationszwecken wiederholt. Es werden bis zu 48-Stunden Trend-
Perioden konsekutiv angeführt, wobei die erste 24-Stunden-Periode und danach die zweite 24-Stunden-Periode auf der
folgeden Seite angegeben ist.

Vorlagen
Die Vorlagenseiten bestehen aus einer Seite für jeden Vorlagentyp, der in der Aufzeichnung enthalten ist: Normal,
Ventrikulär, Stimuliert und Unbekannt. Drei Ableitungen sind für 12-Kanal- und 3-Kanalaufzeichnungen angegeben. Zwei
Ableitungen sind für 2-Kanalaufzeichnungen angegeben.

65
KAPITEL 9

EKG-Streifen
Die EKG-Streifen-Seiten werden durch einen Index mit der Startzeit des EKG-Streifens, der Dauer des EKG-Streifens, der
berücksichtigten Ableitungen oder 12-Ableitung-Streifen, EKG-Streifen-Anmerkungen und Report-Seitenzahl, auf denen
der Streifen angegeben ist, eingeleitet.

Die Streifen selbst sind mit Streifen-Anmerkung , Schlagbeschriftungen, Zeitstempel und Bezugsraster angeführt. A4 7,5-
Sekunden-EKG-Streifen enthalten einen Kontext von 22,5 Sekunden unter jedem 1-, 2- oder 3-Kanal-EKG-Streifen. Ein 12-
Ableitungen-EKG-Streifen umfasst die Angaben „An ambulatory 12-lead ECG obtained with torso-located limb electodes is
not equivalent to a conventional diagnostic ECG“ (Ein ambulantes EKG mit 12 Ableitungen mit am Körper befindlichen
Extremitätenableitungen ist mit einem herkömmlichen Diagnose-EKG nicht vergleichbar).

Ein Seitenstreifen kann auch in den Report aufgenommen werden. Der Seitenstreifen ist ähnlich wie Gesamt-EKG, kann
jedoch so eingerichtet werden, dass benutzerdefinierte Zeitintervalle (von 5 bis 60 Minuten einer einzelnen Ableitung pro
Seite) bei Verwendung des Streifenauswahl-Tools enthalten sind.

Zeit- und Amplituden-Skala sind in der oberen linken Ecke und die durchschnittliche Herzfrequenz für diese Zeile mit
Kurvendarstellung im linken Rand der Seitenstreifen und auf Gesamt-EKG-Seiten angegeben.

Ausdruck des gesamten EKG


Gesamt-EKG-Seiten können bei Auswahl berücksichtigt werden. Jede Seite enthält 60 Minuten EKG-Miniaturdarstellung
bei 2,5 mm/mV. Jede Zeile dauert 1 Minute und enthält eine Minutenmarkierung (:MM) alle 5 Minuten jeder Stunde, die
über dem EKG angegeben ist; Schläge/Min. sind für jede Minute im linken Rand angegeben. Alle aufgezeichneten
Ableitungen (auswählbar bis zu drei) können im Gesamt-EKG-Bereich des Reports angezeigt werden.

66
SYSTEM- UND BENUTZERKONFIGURATION
KAPITEL 10

Administrative Aufgaben
Der Benutzer mit Berechtigung für IT und Klinischer Administrator wählt das Symbol
Systemkonfiguration aus, damit administrative HScribe-Funktionen ausgeführt werden
können. Alle anderen Benutzer können dieses Menü aufrufen, um als einzige Aufgabe den
Export von Serviceprotokollen ausführen können.

Es wird eine Liste administrativer Aufgaben angezeigt:


• Verwalten von Benutzerkonten
• Verwalten von Personallisten
• Verwalten von Gruppen
• Verwalten archivierter Tests*
• Anzeigen von Prüfpfad-Protokollen
• Exportieren von Serviceprotokollen zu Fehlersuchzwecken
• Konfigurieren der systemweiten Modalitätseinstellungen
• Konfigurieren des DICOM-Datenaustausches
• Konfigurieren des XML- und PDF-Datenaustausches
• Konfigurieren des Arbeitsablaufs
• Freigabe von Tests
• Konfigurieren der Webhochlade-Dateispeicherorte für Importvorgänge
• Konfigurieren der Surveyor Data-Dateispeicherorte für Importvorgänge
* Die Aufgabe ist eventuell nicht verfügbar, wenn mit DICOM gearbeitet wird.

Verwalten von Benutzerkonten


Benutzerdatenbank

Der IT-Administrator wählt User’s


Database (Datenbank des Benutzers) aus,
um Benutzerkonten zu erstellen oder zu
entfernen, um Benutzerpasswörter
zurückzusetzen, Berechtigungen für jeden
Benutzer zuzweisen und Personaleinträge für
die Auswahl dieses Benutzers zuzuweisen.
Wenn nur ein Satz Anmeldedaten verwendet
wird, wird keine Benutzerkonto- und
Passworterstellung benötigt.

Personal

Personnel (Personal) wird ausgewählt, um


Personal hinzuzufügen, das in den Fenstern
„Patient Information“
(Patienteninformationen), „Summary“
(Übersicht) und „Finalize Exam Update“
(Testaktualisierung abschließen) verfügbar
ist. Angeführtes Personal kann den einzelnen
Benutzerkonten zugewiesen werden und
wird für angemeldete Benutzer als
Auswahlen und in den entsprechenden
Reportfeldern angezeigt.

67
KAPITEL 10

Verwalten/Erstellen von Gruppen


Der Administrator kann anhand von Gruppen Tests nach Reportpräferenzen (Modalitätseinstellungen) und Dateiaustausch-
Präferenzen gruppieren. Es gibt eine einzelne Vorgabegruppe, die kopiert und unter einem neuen Namen gespeichert werden
kann, um eine zweite Gruppe zu erstellen. Wählen Sie Groups (Gruppen) aus, um eine Änderung vorzunehmen. Jede erstellte
Gruppe kann kopiert, neu benannt und modifiziert werden. Die Vorgabegruppe kann neu benannt werden. Es kann eine
unbeschränkte Anzahl von Gruppen erstellt und modifiziert werden.

Die HScribe Modalitätseinstellungen, Dateiaustausch-Pfade, Webhochlade-Verzeichnispfade und Surveyor Data-Importpfade


können in jeder einzelnen Gruppe eindeutig definiert werden.

Alle Gruppen (ausgenommen die Vorgabegruppe) können gelöscht werden; dadurch werden auch alle Tests innerhalb der
gelöschten Gruppe gelöscht.

Modalitätseinstellungen
Die HScribe Modalitätseinstellungen werden als Vorgabe vom klinischen Administrator definiert und sind für Benutzer mit
Bearbeitungsberechtigung verfügbar. Der Analyst kann diese Einstellungen Test für Test modifizieren. Wählen Sie die
Registerkarte aus, die Sie modifizieren möchten, und klicken Sie auf Save Changes (Änderungen speichern) oder Discard
Changes (Änderungen verwerfen), um die Änderungen vor dem Beenden rückgängig zu machen.

„ECG Strips“ (EKG-Streifen)

ECG-Streifen-Anmerkungen sind zur Auswahl verfügbar, wenn dem Report ein Streifen hinzugefügt wird; sie können
hinzugefügt, entfernt und in der Liste nach oben und unten verschoben werden.

Als Vorgabe können für Auswahl von Auto-Streifen-Einstellungen im Report ein, zwei, drei oder 12 Ableitungen ausgewählt
werden. Periodische Streifen können alle HH:MM:SS sowie als festgelegter Offset für den ersten Streifen angegeben werden.
EKG-Streifen mit Ableitungsfehler können ausgeschlossen werden, indem Sie das Kontrollkästchen Skip Lead Fail
(Fehlerhafte Ableitung auslassen) aktivieren.

„Scan Criteria“ (Scankriterien)

Auf der Registerkarte „Scan Criteria“ (Scankriterien) werden die Vorgabeeinstellungen der Scankriterien definiert. Die
Werksvorgabe kann nach Wunsch modifiziert und für alle Aufzeichnungen, die nach dem Speicher importiert werden,
gespeichert werden. Aktuelle Aufzeichnungen behalten den Satz Scankriterien bei, der zum Importzeitpunkt definiert war.

Supraventrikulärer (SVPB) Prematuritätsprozentsatz, Pause, ST-Hebung und -Senkung, Tachycardie- und Bradycardie-
Grenzwerte werden in diesem Fenster definiert. Die Bestimmung, ob eine Pause aller Herzschläge oder nur „normal zu normale“
Herzschläge berücksichtigt werden, wird mit einem Optionsfeld ausgewählt. In diesem Fenster werden die Herzschlagtypen
ausgewählt, die für die Berechnung der Herzfrequenz und der Herzfrequenz-Variabilität berücksichtigt werden. In diesem Fenster
wird auch die automatische Erkennung von atrialer Fibrillation aktiviert bzw. deaktiviert. Die Herzschrittmacheranalyse ist als
Vorgabe nicht zur Auswahl verfügbar, obwohl sie in diesem Fenster angezeigt wird.

„Diary“ (Tagebuch)

Tagebuch-Anmerkungen sind zur Auswahl verfügbar, wenn Tagebuch-Einträge bearbeitet werden; sie können hinzugefügt,
entfernt und in der Liste nach oben und unten verschoben werden.

„Event Labels“ (Ereignisbeschriftungen)

Ereignisbeschriftungen sind zur Auswahl verfügbar, wenn ein EKG-Ereignis in der Aufzeichnung identifiziert wird; sie können
hinzugefügt, entfernt und in der Liste nach oben und unten verschoben werden. In diesem Fenster können maximal drei
Ereignisbeschriftungen aus der Liste „Event Labels“ (Ereignisbeschriftungen) identifiziert werden.

68
KAPITEL 10

QTc

In diesem Fenster wird über ein Optionsfeld die Vorgabeformel für QTc linear, Bazett oder Fridericia festgelegt.

Drei vom Benutzer auswählbare Möglichkeiten für RR Intervalle, die zur QTc Berechnung verwendet werden sollen, werden mit
Hilfe von Optionsfeldern festgelegt. Die Möglichkeiten sind RRprior (vorheriges RR Intervall in Millisekunden), RR16 (Summe
der vorherigen 16 RR Intervalle) und RRc (gewichteter Durchschnitt der letzten 256 RR Intervalle).

Datenaustausch
HScribe unterstützt die Möglichkeit zum Import von Aufträgen aus XML-Dateien und Export von PDF- und XML-Ergebnissen
an ein externes System (abhängig von den Funktionen, die im System aktiviert sind). Import/Export-Verzeichnisse für die
ausgewählte Gruppe werden im Fenster File Exchange (Dateiaustausch) definiert. In diesem Fenster wird auch nach Bedarf eine
E-Scribe Site Number (Website-Nummer) definiert. Details zur Integration eines externen Systems sind im „Scribe Data
Exchange Administrator Manual“ (Bestellnr. 9515-185-51-XXX) zu finden.

Standardexport

Systeme, die mit Standardexportoptionen konfiguriert sind, exportieren immer XML V5 Holter Statistiken und eine PDF-Kopie
des Reports an das definierte Ziel.

RX-Export

Systeme, die mit RX-Exportoptionen konfiguriert sind, exportieren immer XML V5 RX Holter-Statistiken und können optional
Holter EKG-Streifen mit Kurven in Mortara XML-Format, Holter EKG-Streifen mit Kurven in FDA XML-Format, UNIPRO32
EKG-Streifen mit 12 Ableitungen und eine PDF-Kopie des Report an das definierte Ziel exportieren.

PDF-Dateiname

Der PDF-Dateiname des Report ist wie folgt aufgebaut:

H^<FileType>_EXMGR^<Group>_<PatID>^<LName>^<FName>^<MName>_
<TestDateTime>_<ReportDateTime>.XML

DICOM-Einstellungen
HScribe unterstützt die Möglichkeit, je nach aktivierten Systemfunktionen Informationen mit DICOM-Systemen auszutauschen.
Vom DICOM-Server wird eine DICOM-Modalitätsarbeitsliste (MWL) erhalten. Eine gekapselte DICOM-PDF wird an das
definierte Ziel exportiert. Details für die Konfiguration der DICOM-Konnektivität sind im „Scribe Data Exchange Administrator
Manual“ (Bestellnr. 9515-185-51-XXX) zu finden.

Web-Hochlade-/Surveyor-Ordner (WU/Serv)
HScribe unterstützt die Möglichkeit, je nach aktivierten Systemfunktionen Web-Hochlade-Serveraufzeichnungen und
Überwachungsdaten vom Surveyor Central-System zu importieren. Mit dieser Auswahl werden die Web-Hochlade- und
Surveyor-Importpfade definiert.

Der Windows-Benutzer, der HScribe ausführt, muss Lese- und Schreibberechtigung auf die Verzeichnisse haben. Wählen Sie das
Feld Path (Pfad) aus und klicken Sie auf Browse (Durchsuchen), um zum gewünschten Verzeichnis zu navigieren, oder geben
Sie den Pfad manuell ein. Klicken Sie auf Add (Hinzufügen), um den Pfad für die ausgewählte Gruppe anzugeben.

Web-Hochlade- und Surveyor-Datenpfade können durch Hervorheben des Pfads und Klicken auf Delete (Löschen) entfernt
werden.

69
KAPITEL 10

Web-Hochlade- und Surveyor-Pfade können mit Hilfe von Validate (Validieren) beglaubigt werden. Wenn der Pfad nicht gültig
ist, wird neben dem Pfadfeld ein rotes Ausrufezeichen eingeblendet.

Freigabe von Tests


HScribe verfolgt intern den Wechsel von Tests, damit der gleiche Test nicht von mehreren Benutzern bearbeitet wird. Wenn ein
zweiter Benutzer versucht auf einen gerade verwendeten Test zuzugreifen, wird eine Nachricht eingeblendet, dass der Test
derzeit nicht verfügbar ist.

Als Maßnahme zur Wiederherstellung gesperrter Tests können administrative Benutzer einen Test auf der gleichen Workstation
freigeben, indem sie Unlock Exams (Tests freigeben) auswählen. Heben Sie den/die angeführten Test(s) hervor und klicken Sie
auf Unlock (Freigeben).

Verwalten des Archivspeichers


Ein administrativer HScribe Benutzer kann Speichersystem-Datenträger durch Auswahl von Storage System (Speichersystem)
verwalten.

Hinzufügen einer Archivstelle

Wählen Sie Mount Remote Disk (Remotedatenträger bereitstellen) aus, um ein Fenster zu öffnen, in das ein Pfad zum
Archivzielverzeichnis eingegeben werden kann. Ein externer Datenträger (z. B. NAS, USB usw.), der von der zentralen HScribe
Datenbank aus erreichbar ist, ist ein Kandidat für einen Archivdatenträger. Es müssen ein Benutzername, Passwort und eine
Domäne eingegeben werden, um den neuen Datenträger der Liste Available Disks (Verfügbare Datenträger) hinzuzufügen
(Add). Wählen Sie die Schaltfläche Cancel (Abbrechen) aus, um dieses Fenster ohne Speichern der Änderungen zu schließen.

Wiederherstellen von archivierten Tests

Administrative Benutzer können durch Auswahl von Archive Recovery (Archiv wiederherstellen) Tests aus dem Archiv in der
HScribe Datenbank wiederherstellen. Nach der Auswahl wird ein Fenster mit dem Datum und der Uhrzeit des Archivs, dem
Archivnamen, Datenträgernamen, der Datenträger-ID und dem Laufwerksbuchstaben des Archivdatenträgers geöffnet. Zum
Wiederherstellen von Tests heben Sie den/die gewünschte(n) Test(s) in der Liste hervor und klicken auf Recovery
(Wiederherstellen). Es können mehrere Tests wiederhergestellt werden, indem Sie diese hervorheben und dann einmal auf die
Schaltfläche Recovery (Wiederherstellen) klicken.

Mit Search (Suchen) können Sie nach Tests suchen, die einer alphanumerischen Texteingabe entsprechen. Wählen Sie
Spaltentitel aus, um die angeführten Tests nach dieser Spalte zu sortieren.

Prüfpfad-Protokolle
Ein administrativer HScribe Benutzer kann Audit Trail (Prüfpfad) auswählen, um die Prüfpfad-Historie anzuzeigen. Eine
Auswahl von Filterkriterien ist verfügbar, um die Liste nach Datum, Benutzer, Workstation, Vorgang oder Ziel (z. B. Benutzer,
Patient, Test, Schlussfolgerung, gesperrte Tests, Benutzer- und Systemeinstellungen) zu sortieren. Prüfpfade können mit Hilfe
von einem oder zwei Filterkriterien gesucht werden.

Die Auswahl der Ergebnisse zeigt die Unterschiede an, indem statistische XML-Daten vor und nach Änderungen verglichen
werden. Eine Legende mit farbigen Hervorhebungen weist auf hinzugefügte, entfernte, geänderte und verschobene Informationen
hin.

Alle Konfigurationsinformationen, Benutzerinformationen, Patientenstammdaten, Teststammdaten, Schlussfolgerungstext,


Archivierungsvorgänge und Test-Herunterladeanforderungen werden vom Prüfpfad verfolgt.

70
KAPITEL 10

Service-Protokolle
Alle HScribe Benutzer haben Zugriff auf Export Service Logs (Serviceprotokolle exportieren). Mit dieser Schaltfläche wird
eine Win-7 Zip-Datei erstellt, die an den Desktop verschoben werden kann; sie enthält eine Kopie der vom System
protokollierten Ereignisse.

Die Datei mit der Bezeichnung EMSysLog.xml.gz kann zu Fehlersuchzwecken per E-Mail an den technischen Kundendienst
von Mortara geschickt werden.

Konfigurieren des Arbeitsablaufs


Die HScribe Testzustände sind so konzipiert, dass sie einem typischen Benutzerarbeitsablauf folgen. Es gibt sechs Status-
Möglichkeiten, die unten mitsamt zugehöriger Bedeutung definiert sind:

1. ORDERED (Angeordnet)
Der Holter-Test wurde entweder von einem Benutzer geplant oder ein externes Terminplanungssystem hat einen
Auftrag gesendet.

2. IN PROGRESS (In Arbeit)


Das Holter-Aufzeichnungsgerät oder die CF Card wurde vorbereitet und zeichnet Patientendaten am Erfassungssgerät
auf.

3. ACQUIRED (Erfasst)
Das Aufzeichnungsgerät hat die Datenerhebung abgeschlossen und die Aufzeichnung wurde in das HScribe-System
importiert und kann gescannt werden.

4. EDITED (Bearbeitet)
Die Holter Aufzeichnung wurde analysiert (mit oder ohne Änderungen an der Computer-Analyse) und ist bereit für das
Review durch einen Arzt. In diesem Zustand können Schlussfolgerungen eingegeben werden.

5. REVIEWED (Geprüft)
Die Holter Aufzeichnung wurde dem Review unterzogen und wurde von einem berechtigen Benutzer (z. B. Arzt,
Assistent usw.) als genau bestätigt. In diesem Zustand können Schlussfolgerungen eingegeben werden.

6. SIGNED (Unterzeichnet)
Der Test wurde von einem berechtigten Benutzer geprüft und unterzeichnet. Es sind keine weiteren
Arbeitsablaufschritte erforderlich. In diesem Zustand können Schlussfolgerungen eingegeben werden.

Ein Benutzer mit entsprechenden Berechtigungen wird in einem Dialogfeld Final Exam Update (Testaktualisierung
abschließen) zur Bestätigung aufgefordert oder kann mit Update (Aktualisieren) den nächsten logischen Status herstellen, wenn
ein Holter-Test verlassen wird. In einem Dropdown-Menü kann der Status in Bezug auf den aktuellen Status des Tests
ausgewählt werden. Mit Cancel (Abbrechen) können Änderungen am Status verworfen werden.

Arbeitsablauf-Konfiguration

Eine Legal Signature (Rechtsverbindliche Unterschrift) kann durch


Auswahl von Yes (Ja) aktiviert bzw. durch Auswahl von No (Nein)
deaktiviert werden. Administrative Benutzer können mit Hilfe von
Workflow Config (Arbeitsablauf-Konfiguration) den Arbeitsablauf so
konfigurieren, dass alle Stati enthalten oder einige Stati ausgeschlossen
werden.
• Wählen Sie unter Modality Status (Modalitätsstatus) All (Alle) aus, um alle sechs Stati zu aktivieren.
• Wählen Sie unter Modality Status (Modalitätsstatus) No REVIEWED (Kein Review) aus, um den Status von
EDITED (Bearbeitet) zu SIGNED (Unterzeichnet) zu wechseln.
• Wählen Sie unter Modality Status (Modalitätsstatus) No EDITED/REVIEWED (Kein Edit/Review) aus, um den
Status von ACQUIRED (Erfasst) zu SIGNED (Unterzeichnet) zu wechseln.

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KAPITEL 10

Informationen über die rechtsverbindliche Unterschrift

Für die rechtsverbindliche Unterschrift müssen zuerst die Anmeldedaten des Benutzers eingegeben werden, bevor ein Holter-Test
beim Wechsel in den unterzeichneten Status aktualisiert wird. Falls aktiviert, wird der Benutzer aufgefordert, seinen
Benutzernamen und sein Passwort anzugeben, bevor in den unterzeichneten Status gewechselt wird. Die Beglaubigungsdaten
können auch eingegeben werden, wenn derzeit ein anderer Benutzer angemeldet ist. Wenn die richtigen Anmeldedaten nicht
eingegeben werden, wird eine Meldung „Credentials supplied are not valid“ (Die eingegebenen Anmeldedaten sind ungültig)
eingeblendet.

Wenn der unterzeichnende Arzt unter Personnel (Personal) als Attending Physician (Behandelnder Arzt) festgelegt wurde,
wird der gedruckte Name im Holter-Report auf der Unschriftszeile nach dem Feld Electronically Signed By: (Elektronisch
unterzeichnet von) eingetragen.

Benutzereinstellungen
Wählen Sie das Symbol Benutzereinstellung aus, um das Fenster zu öffnen. Die Auswahlen definieren die vorgegebenen
Kriterien für die Worklist (Arbeitsliste), wenn ein bestimmter Benutzer bei HScribe angemeldet ist. Die Auswahlen können
geändert werden, wenn der Benutzer das Arbeitslistenfenster öffnet. Der Benutzer kann in diesem Fenster auch das Passwort
ändern, sofern das System nicht mit einem Satz Anmeldedaten eingerichtet ist.

Alle Benutzer haben Zugriff auf die Benutzereinstellungen; eventuell sind jedoch My Worklist (Eigene Arbeitsliste) und My
Custom Lists (Eigene angepasste Listen) nicht verfügbar. Diese Benutzer gelangen nur zu diesem Fenster, in dem sie ihr eigenes
Passwort ändern können.

Für die Stati Worklist Holter Exam (Arbeitslisten-Holter-Test) gibt es drei Wahlmöglichkeiten, die mit Kontrollkästchen
aktiviert bzw. deaktiviert werden können. Die Wahlmöglichkeiten hängen von der Arbeitsablaufkonfiguration und
Modalitätsstatus-Einstellungen ab und Edited (Bearbeitet) oder Review sind eventuell nicht als Auswahlen verfügbar.

1. Acquired (Erfasst)
2. Edited (Bearbeitet)
3. Reviewed (Geprüft)

Es gibt drei Auswahlen für einen vorgegebenen Zeitfilter.

1. All (Alle)
2. Today (Heute)
3. Yesterday, Today and Tomorrow (Gesten, Heute und Morgen)

My Custom Lists (Eigene angepasst Listen) enthalten unter Field Name (Feldname) Auswahlen, die unter List items
(Listeneinträge) im rechten Bereich Einträge angezeigt werden, und die vom angemeldeten Benutzer in den Fenstern Exam Data
Entry (Testdaten-Eingabe) oder Patient Demographics (Patientenstammdaten) eingegeben wurden. Mit Delete (Löschen)
entfernen Sie unerwünschte Listeneinträge wie falsch geschriebene Namen, Namen mit doppelter Bedeutung oder Einträge, die
nicht mehr zutreffend sind. Listeneinträge können nur in diesem Fenster entfernt werden.

Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf OK, um die Änderungen zu speichern, oder auf Cancel (Abbrechen), um das Fenster ohne
Speichern der Änderungen zu schließen.

HScribe wird nun die vorgegebenen Einstellungen auf den Workstations anzeigen, auf denen sich der Benutzer anmeldet.

Reportkonfiguration-Tool
HScribe Reports müssen mit dem Namen, der Adresse und Telefonnummer der Praxis konfiguriert werden, bevor das System
verwendet wird. Das Praxis-Logo und die Vorgabenbereiche für den Report können auch mit diesem Tool angepasst werden.

Klicken Sie auf der HScribe Workstation auf das Menü Start. Wählen Sie Alle Programme, Mortara Instrument, Inc.
gefolgt von Report Configuration Tool (Reportkonfiguration-Tool) aus, um ein Fenster zu öffnen, in dem Sie eine Gruppe
aus der Dropdown-Liste Group (Gruppe) auswählen. Jede definierte Gruppe hat ihre eigene Reportkonfiguration.

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KAPITEL 10

Klicken Sie auf die Schaltfläche Start Wizard (Assistent starten), um das Tool zu öffnen. Das Tool wird mit der Schaltfläche
Exit (Beenden) geschlossen.

Konfigurieren des Report

Nachdem das Tool geöffnet wurde, können folgende Aufgaben durchgeführt werden:

1. Hide (Ausblenden) von Reportbereichen durch Aktivieren des Kontrollkästchens im Report Configuration Tool
(Reportkonfiguration-Tool). Wenn das Kontrollkästchen aktiviert ist, ist der Bereich als Vorgabe deaktiviert; der
Bereich kann jedoch zum Drucken und Export aktiviert werden, wenn die Vorschau des Report für jeden einzelnen
Patienten angezeigt wird.

2. Add (Hinzufügen) oder Remove (Entfernen) eines Logo-Bildes für die Kopfzeile des HScribe Report. Das
Kontrollkästchen Stretch (Dehnen) passt das Logoformat an die verfügbare Fläche in der Kopfzeile an.

3. Geben Sie die Kontaktinformationen des Instituts im Bereich Practice (Praxis) ein.

4. Passen Sie die narrative Übersicht an, indem Sie auf die Schaltfläche Edit Narrative Summary (Narrative Übersicht
bearbeiten) klicken. Text, der nicht in eckigen Klammern [xxx] angegeben ist, kann wunschgemäß angepasst werden.
Wenn Sie fertig sind, wählen Sie Save (Speichern) aus, um die Änderungen zu speichern und die Textdatei zu
schließen.

Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf Next > (Weiter >) und danach auf Finish (Fertig stellen). Mit <Back (Zurück) können Sie
zum vorherigen Bildschirm zurückkehren; wenn Sie auf Cancel (Abbrechen) klicken, wird die Meldung „Are You Sure“ (Sind
Sie sicher?) eingeblendet. Wählen Sie Yes (Ja) aus, um die Änderungen abzubrechen.

Wenn Sie fertig sind, ist die Gruppenauswahl noch immer


verfügbar, damit Sie die nächste Gruppe auswählen und die Schritte
oben wiederholen können. Wenn Sie die Definition aller Gruppen
abgeschlossen haben, klicken Sie auf die Schaltfläche Exit
(Beenden).

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KAPITEL 10

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