Sie sind auf Seite 1von 12

Hörverstehen

Teil 1

-Hören Sie das Gespräch zwischen Alex und Svetlana und kreuzen Sie an: richtig oder falsch

1. Die Spätschicht beginnt um zwei Uhr nachmittags. R F

2. Die Bewohner erkennen an der Arbeitskleidung besser, wer Bewohner R F


ist und wer zum Personal gehört.

3. Die Pflegerinnen und Pfleger bringen in der Spätschicht die Bewohner R F


zum Mittagessen.

4. Alex mag Frau Siegert nicht. R F

5. Die Ärzte bestimmen, ob die Bewohner die Medikamente vor R F


oder nach dem Essen bekommen.

6. Nach der Übergabe mit dem Nachtdienst endet die Arbeit R F


für Alex.
Teil 2

-Welche Aussagen sind richtig? Kreuzen Sie an. Manchmal sind beide Aussagen richtig!

1. Peter Schmitt......

a) arbeitet in einer stationären Einrichtung.


b) legt Wert auf den persönlichen Bezug zu Menschen.

2. Andrea Klein.......

a) muss vieles schriftlich dokumentieren.


b) hat schon mehr als 20 Jahre Berufserfahrung.

3. Gabi Mai.......

a) arbeitet im Schichtdienst.
b) unterstützt die Ärzte bei ihrer Arbeit.
Teil 3

-Hören Sie nun den Radiobeitrag: „Demenz: Was tun?“. Entscheiden Sie beim Hören, ob die
Aussagen 1- 9 richtig oder falsch sind.

1. In Zukunft wird es in Deutschland weniger Demenzkranke geben. R F

2. Demenz bedeutet „ Vergessen“. R F

3. Eine Demenz wird oft erst dann dignostiziert, wenn R F


die Betroffenen Hilfe im Alltag brauchen.

4. Zeitliche und räumliche Desorientierung sind Zeichen einer R F


dementiellen Erkrankung.

5. Gefühlsausbrüche sind Teil der Erkrankung und keine R F


persönlichen Angriffe.

6. Demenzkranke sollen Aufgaben gestellt bekommen. R F

7. Im mittleren Demenzstadium können Demente gut ihre Kleidung R F


noch gut alleine auswählen.

8. Dementiell veränderte Menschen brauchen Abwechslung im Alltag. R F

9. Wechselnde Dekorationen verwirren die Demenzkranken. R F


Teil 4

Hören Sie den Text zweimal und kreuzen Sie an.Wie sah die Wunde aus?

1. Der Wundrand war gerötet. R F

2. Die Umgebung war trocken und schuppig. R F

3. Die Wunde war 3, 24 cm groß2. R F

4. Der Umgang der Wunde war 8,76 cm. R F

5. Frau Sombrowski bekam keine Wundspülung. R F

6. Die Wunde war nicht septisch. R F

7. Die Wunde roch nicht. R F


Leseverstehen

Teil 1 A

Lesen Sie den Text entscheiden Sie, ob die Aussagen richtig oder falsch sind.

Akivierende Pflege

Selbständigkeit und Selbstvetrauen zu bewahren sind zentrale Ziele guter Pflege. Aktivierende
Pflege stärkt diese Eigenschaften. Ob beim Essen, bei der Körperpflege oder
beim Aufstehen- bei jeder Tätigkeit können Pflegende aktivierend pflegen. Dabei leiten Sie die
Pflegebedürftigen an, Dinge selbst zu tun oder mitzuwirken, soweit es möglich ist. Das trägt
dazu bei, gesundheitlichen Problemen vorzubeugen und die Fähigkeiten(Ressourcen) von
pflegebedürftigen Menschen zu erhalten oder zu verbessern.
Gründe für aktivierende Pflege
Übernehmen Pflegende ständig alle Handgriffe- zum Beispiel damit es schneller geht- können
die Fähigkeiten der pflegebedürftigen Person schneller verloren gehen. Dadurch steigen
Hilfebedarf und Pflegeaufwand.
Aktivierende Pflege ist daher ein Grundsatz profesioneller Pflege.
Wichtig
Aktivierende Pflege soll motivieren, sie darf aber nicht überfordern. Bei aktivierender Pflege
darf es nicht zu Bevormundung oder Zwang kommen. Pflegebedürftige Menschen haben
Anspruch auf eine aktivierende Pflege. Ebenso pflegebedürftige Menschen haben das
Recht,aktivierende Pflege abzulehnen. Denn jeder darf selbst über die eigene Pflege bestimmen
-und damit auch eventuell gesundheitliche Risiken in Kauf zu nehmen.

1. In der aktivierenden Pflege versucht man, die Patienten dazu zu bewegen R F


so viel wie möglich selbständig zu erledigen.

2. In der aktivierenden Pflege gibt es immer mehr Pflegeaufwand. R F

3. Pflegebedürftige dürfen bei dieser Art der Pflege nicht mitbestimmen. R F


Teil 1 B

Was ist passiert?

Frau Koch ist einen Tag vor ihrem 79. Geburstag im Wohnbereich des Altenpflegeheims
gestürzt. Dort lebt sie nun in Langzeitversorgung da sich ihr Allgemeinzustand nach dem
Apoplex vor einigen Monaten sehr verschlechtert hat und sie doch nicht mehr in ihre Wohnung
zurückkonnte. Wegen ihrer Gangunsicherheit benutzt Frau Koch einen Rollator zur
Sturzprophylaxe und konnte bisher alleine aufstehen und zu Bett gehen. Der Sturz ereignete sich
in den frühen Morgenstunden, als die alte Dame im Dunkeln ihres Zimmers zur Toillete
aufstehen wollte. Sie leidet seit dem Appoplex unter Inkontinenz und will bei Harndrang ganz
schnell zur Toliette, vergisst aber nach Hilfe zu rufen.Beim Aufrichten aus dem Bett verlor sie
das Gleichgewicht und ist auf den Boden gefallen, wo die Nachtschwester sie auffand. Vielleicht
ist sie auf ihren Bettsocken auch ausgerutscht. Frau Koch konnte nur mit der Hilfe von zwei
Pflegekräften aufstehen und klagte über starke Schmerzen im rechten Oberschenkel.Deshalb
überwies sie der angerufene Notarzt zum Rötgen ins Krankenhaus. Dort wurde eine starke
Prellung der rechten Hüfte dignostiziert, eine Fraktur konnte ausgeschlossen werden. Außerdem
diagnostizierte der Arzt eine Pneumonie mit Fieber, was auch das schleche Allgemeinbefinden
der Patientin erklärt.

4. Frau Koch weigert sich, beim Toliettengang Hilfe anzunehmen. R F

5. Eine Pflegekraft konnte nicht alleine Frau Koch zum Aufstehen R F


verhelfen.

6. Frau Koch hat sich einen Kochenbruch zugezogen. R F


Teil 2

Lesen Sie das ABDL Modell und entscheiden Sie beim Lesen, ob die Aussagen richtig oder
falsch sind.

1. Herr Weiss kommuniziert mit anderen Heimbewohnern. R F

2. Herr Weiss kann seine Kleidung situationsangemessen wählen. R F

3. Der linke Arm von Herrn Weis ist gelähmt. R F

4. Herr Weiss kann ohne Hilfe seinen Oberkörper waschen R F

5. Herr Weis leidet an Darmkrebs. R F


ABDEL: Kommunizieren können
Fähigkeiten, -verbale nonverbale Kommunikation ist ungestört möglich.
persönliche Ressaourcen -Herr Weiss kann Bedürfnisse adäkquat äußern.
-nimmt Kontakt zu Zimmernachbarn auf.
-verwendet und akzeptiert seine Sehhilfe.
Probleme, Defizite Trotz zeitweiser Gedächnisstörungen(verlegt manchmal seine
Bedürfnisse Brille),liegen derzeit keine pflegerelevanten Probleme in dieser
Lebenaktivität vor.
ABDEL: sich bewegen können
Fähigkeiten, -Herr Weiss kann alle Verrichtungen des täglichen Lebens mit der
persönliche Ressaourcen rechten Hand / dem rechten Arm durchführen.
-ist an die Einschränkung gewöhnt.
-eine Dekubitusgefahr liegt aktuell nicht vor( 20 Punkte It. Braden-
Skala)
-kann alleine seine Position umfassend verändern.
-ist mobil: keine Einschränkung der Gehfähigkeit( kann Ortwechsel
selbständig und sicher ohne Hilfsmittel vornehmen),daher
-aktuell keine Thrombose- oder Sturzgefahr.
Probleme, Defizite -Herr Weiss ignoriert seinen paretischen Arm( Neglect-Phänomen)
Bedürfnisse -aufgrund des gesteigerarten Muskeltonus( in den paretischen
Körperregionen): Kontrakturgefahr .
-weitere pflegerelevante Probleme in dieser ABDEL liegen derzeit trotz
armbetonten Hemiparese(links) mit Störung der Feinmotorik nicht
vor.Allerdings führt die Störung zu zahlreichen Beeinträchtigungen in
anderen ABDELs!
-armbetonte Hemiparese(links) mit Störung der Feinmotorik ; dadurch:
 Einschränkung beim An- und Auskleiden(s.
entsprechende ABDEL)
 Unterstützung bei der Körperpflege(s.entsprechende
ABDEL)
 Unterstützung bei der
Stomaversogung(s.entsprechende ABDEL)
 Einschränkung bezüglich sinnvoller
Beschäftigung(s.entsprechende ABDEL)
ABDEL: Vitale Funktionen aufrecht erhalten können
Fähigkeiten, -stabile Kreislaufsituation:
persönliche Ressaourcen  RR im Durchschnitt der letzten 5 Tage 130/90mm/Hg
 Ruhepuls im Durchschnitt der letzen 5 Tage: 76
-keine Störung der Atmung
-keine Störung der Körpertemperatur
-zur Zeit liegt keine akute vitale Bedrohung durch das
Rektumkarzinom( gilt als erfolgreich therapiert)
Probleme, Defizite -potenzielle Gefahr hypertoner Entgleisungen( als mögliche
Bedürfnisse Ursache für den Apoplex) ist nicht auszuschließen.
-erhörte Blutungsneigung aufgrund der regelmäßigen Aspirin-
Einahme
ABDEL: Sich pflegen können
-Herr Weiss ist in der Lage, Teile der täglichen Körperpflege mit
Anleitung bzw. Unterstützung durchzuführen.
-Brust und Bauch kann Herr Weiss mit Unterstützung
selbstständig waschen und abtrocknen.
- hohe Motivation zur Selbständigkeit,da ihm die Abhängigkeit
von Pflegenden unangenehm ist.
-intakte Hautverhältnisse(Haut rosig, gut durchblutet und intakt)
-keine Anzeichen von Munderkrankungen, Mundschleimhäute
sind intakt und frei von Belägen.
Probleme, Defizite -Herr Weiss benötigt Ankleidung beim Waschen des Gesichts, des
Bedürfnisse rechten Armes/ der rechten Hand sowie bei der Intimpflege.
-Rücken, Beine, Gesäß und Füße können nicht selbständig
gepflegt werden.
-Voll und Duschbäder sind mit teilweiser Unterstützung möglich.
-aufgrund der feinmotorischen Störung ist die eigenständige
Versorgung der Zahnteilprothese nicht möglich;Spülen des
Mundes sowie die Reinigung der verbliebenen Zähne sind-nach
Vorbereitung – selbständig möglich.
ABDEL: Sich kleiden können
Fähigkeiten, -Herr Weiss kann Wünsche bzgl. seiner Kleidung äußern.
persönliche Ressaourcen -sucht jahreszeitlich meist entsprechend korrekte Kleidung aus.
-kann mit Unterstützung den linken Arm ankleiden sowie einfache
Kleidungsverschlüsse( Kett- und Reißverschlüsse)
selbständig öffnen und schließen.
Probleme, Defizite -Ankleiden des Oberkörpers(rechte Seite): vollständige
Bedürfnisse Übernahme
-Ankleiden des Unterkörpers: teilweise Übernahme
-Richten der Unterwäsche:vollständige Übernahme
erforderlich(wg. Kolostoma)
-aufgrund zeitweiser zetlicher Desorientierung ist die von Hr.
Weiss getroffene Kleidungsauswahl nicht immer
jahreszeitlich(bzw. hinsichtlich herrschenden
Temperaturen)adäquant
Teil 3

Lesen Sie den Text und entscheiden Sie beim Lesen, ob die Aussagen richtig oder falsch sind.

Soziale Anamnese
Daniel Klein
Der Patient lebt mit seiner zweiten Ehefrau und der gemeinsamen dreijährigen Tochter in einer
Mietwohnung.Die Ehefrau übernimmt wegen seiner Antriebslosikeit aktuell die Erledigung der
meisten Alltagsforderungen. Ein Freundeskreis besteht nicht mehr. Die finanziellen Verhältnisse
sind knapp durch Unterhaltspflicht für zwei Kinder (12, 15 Jahre) aus erster Ehe. Die phychische
Belastung besteht auch durch wiederkehrende Auseinandersetzungen mit der Ex-Ehefrau, und
der Angst, den Kontakt zu den Kindern „entzogen zu bekommen“.Herr Klein ist seit 22 Jahren
als Stahlarbeiter tätig.Jedoch besteht seit zwölf Monaten eine Arbeitsunfähigkeit, der Patient
sieht sich körperlich nicht mehr in der Lage, der zuletzt ausgeübten beruflichen Tätigkeit in einer
Eisengießerei, in der Produkten für die Automobilindustrie angefertigt werden und die mit dem
Heben und Tragen von schweren Metallteilen verbunden sei, nachzugehen. Ferner werden
erhebliche Konflikte mit Vorgesetzen und Kollegen- in Folge seines impulsiven, agressiven
Verhaltens -berichtet.

1. Herr Klein hat keinen Kontakt mehr zu seinen Freunden. R F

2. Herr Klein ist wegen der Streitigkeiten mit seiner R F


Ex-Ehefrau erkrankt.

3. Herr Klein ist größenteils wegen der Konflikte wegen der Konflikte R F
mit seinen Vorgesetzen arbeitslos geworden.
Sprachbausteine 1

Lesen Sie den Text und entscheiden Sie beim Lesen,welches Wort in den Lücken passt.

Biographie

Herbert Schulten wohnte bislang mit seinem Sohn und _____1_______Familie in einem
Haus.Da sie zwar in einem Haus lebten, aber die Haushalte getrennt waren, war Herr
Schulten allein, __ 2______ er vor drei Wochen gestürzt ist und sich eine Fraktur des
rechten
Oberschenkels zugezogen hat.Er wurde im Stadtklinikum München versorgt, erholt sich
aber nur langsam und ist weitgehend immobil. Herr Schulten kommt ins Pflegeheim,weil
sich zu Hause niemand um ihn kümmern ______3______da sowohl sein Sohn als auch
die Schwiegertochter ihrer Arbeit nachgehen müssen.Da er noch orientiert ist, stammen
viele Informationen von dem Bewohner selbst, aber einige auch von seinen Angehörigen.

Der Bewohner wurde am 01.12.1935 in Wiehls als drittes von vier Kindern einer
Bauernfamile geboren.Er war der_______4_______ Sohn und musste immer viel auf
dem Bauernhof mithelfen. Herr Schulten hat ein sehr gutes Gedächnis und zahlreiche
Erinnerungen aus seiner Vergangenheit. Sein Vater war streng und bei den Schultens gab
es _____5_______ immer viele Tischregeln, die man befolgen musste. Hingegen war
seine Mutter eine sehr ruhige und liebevolle Frau, die immer gut gelaunt war und sich gut
um den Haushalt und die Kinder kümmerte.Außerdem hatte er noch eine Großmutter,
die,wie Herr Schulten sagte, immer Witze und lustige Geschichten erzählte.Wenn Vater
wütend würde,war sie die Einzige, die ihn beruhigte,indem Sie etwas Lustiges sagte.

Herr Schulten ist auf dem Land in Waldbröl aufgewachsen,______6______ er


unbeschwerte und glückliche Kindheit mit seinen Geschwistern verbrachte.Es wurde
zwar viel gearbeitet_______7_______ in dem Sommermonaten konnte er nach getaner
Arbeit mit seinen Schwestern immer etwas unternehmen.Sie gingen an den See oder in
den Wald und wenn sie Geld von Großmutter bekamen,waren sie immer froh,weil sie in
die nahegelegene Bäckarei gehen konnten,um frische Brizeln zu kaufen.Seine
Schwestern Anna und Hanna sind noch am Leben und besuchen ihn jedes
Wochenende.Seine älteste Schwester Berta ist 2011 verstorben. Sie erlitt
einen_______8________,von dem sie sich nicht erholt hat und sie kurz darauf gestorben.

Ferner erinnert sich Herr Schulten auch daran,dass seine Schwester Anna als Kind oft
krank war und die Eltern_____9______ hatten,dass sie die Tochter verlieren.Seine
Mutter war besonders vorsichtig und nahm Anna immer in Schutz,wenn es zwischen den
Kindern Streit gab.An das Kriegsende und die Freude erinnert er sich auch und auch
daran,dass seine Eltern sogar nach dem Krieg oft in die Kirche gingen,um dort zu
beten,dass sich so etwas nich wiederholt.
Einige Jahre später,als er 20 Jahre alt war,lernte er seine spätere Ehefrau namens Martha
kennen. Samstags lud er sie immer zum Tanzen ein,obwohl er oft kein Geld hatte.Damals
haben ihm seine Schwestern oft Geld geliehen,damit er mit Martha etwas unternehmen
konnte.Da er der einzige Sohn der Familie war,haben die Schwestern
zu_______10________ aufgeblickt und respektiert,ihm geholfen und immer auf seinen
Rat gehört.Deshalb freut er sich immer sehr,wenn sie ihn besuchen.

1. 2. 3. 4.
a) seinem a) dass a) darf a) einzig
b) seine b) als b) kann b)einzigen
c) seiner c) wenn c) soll c) einzige
5. 6. 7. 8.
a) deshalb a) wohin a) oder a) Herzrasen
b)manchmal b) wo b) aber b) Krebs
c)trotzdem c) woher c) jedoch c) Schlaganfall
9. 10.
a) vor a) dem
b) davor b) ihm
c) über c) seinem

Das könnte Ihnen auch gefallen