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Enzyklopädie der Neuzeit Online

Experiment
(2,044 words)

1. Begri f
Article Table of Contents
E. (dt. auch »Versuch«, engl. experiment, franz. expérience)
1. Begri f
wird modern als das Manipulieren von Dingen zu dem
Zweck verstanden, über diese Dinge Wissen zu gewinnen. 2. Altertum und Mittelalter
Neben der Forschung dient das E. auch der Belehrung 3. Frühe Neuzeit: ein neues
und Demonstration. Alle Naturwissenschaften und viele Verständnis von Erfahrung
Bereiche der Geistes- und Sozialwissenschaften gründen 4. Expansion und Kritik
den Gewissheitsanspruch ihres Wissens auf Erfahrung, sei
es als Beobachtung oder als E. Von E. ist auch in anderen
kulturellen Bereichen die Rede, wenn es darum geht, unbekannte Dimensionen aktiv
auszuloten, so etwa in der bildenden Kunst, der Musik oder auch bei neuen Formen des
Wirtschaftens oder sozialen Zusammenlebens. Im Folgenden soll es um die
Naturwissenschaften gehen.

Friedrich Steinle

2. Altertum und Mittelalter

Aktives Manipulieren war schon in der Antike ein Mittel zur Wissensgewinnung: Die
Pythagoreer hätten Saiten geschlagen, um daran die unterschiedlichen Tonhöhen des
Monochords zu untersuchen, berichtete Platon und kritisierte zugleich dieses Verfahren als
»Folter« (Tonlehre). Dessen ungeachtet fanden sich E. in vielen Feldern griech.-röm.
Wissenschaft, z. B. in der Optik bei Euklid und Ptolemaios oder in der Medizin beim Arzt
Galen, der zu anatomischen und physiologischen Zwecken bisweilen grausame Tierversuche
anstellte [12] (Anatomie). Im MA setzten sich solche Traditionen in den islam. Wissenschaften
fort – in der Optik etwa durch den arab. Gelehrten Ibn al-Haytham – und erfuhren deutliche
Erweiterungen, insbes. durch das starke Expandieren der Alchemie. Auch im lat. MA gab es
experimentelles Arbeiten, außer in der Alchemie wiederum in der Optik, z. B. bei Robert
Grosseteste, Roger Bacon, Dietrich von Freiberg und zum neuen Gebiet des Magnetismus

/
durch Petrus Peregrinus [5]. Allerdings handelte es sich bei diesen Bestrebungen eher um
Einzelfälle; das Gros der Bildung an den Klöstern und Ordensschulen bezog sich auf
(Buch-)Gelehrsamkeit und Logik.

Wenn intervenierende Verfahren also keinesfalls aufgrund der aristotelischen Dichotomie von
Natur und Technik prinzipiell verpönt waren (wie es bisweilen dargestellt wird), wurden sie
gleichwohl nicht eigens thematisiert: Wesentlich war nicht die Unterscheidung zwischen
eingreifenden und nicht-eingreifenden Verfahren, sondern zwischen der einzelnen Erfahrung,
unabhängig davon, wie sie zustande kam (und dafür steht das lat. experimentum), und der
allgemeinen Erfahrung, der experientia.

Wiss. Argumente hatten sich, wenn überhaupt auf Erfahrung, stets auf die Letztere zu gründen;
dementsprechend wurden auch experimentelle Einzelbefunde stets in verallgemeinerter,
unpersönlicher Form ausgesprochen. Das galt weitgehend auch für anwendungsnahe Felder
wie Metallurgie, Pharmazie, Magnetismus, praktische Optik oder praktische Mechanik, in
denen Erfahrungswissen schon immer eine wichtige Rolle spielte, die aber nicht zum Kanon
der Wissenschaften gerechnet wurden. Eine Sonderstellung kam der Alchemie und der daraus
hervorgehenden Chemie zu, in der schon früh dem Einzelbefund zentrale Bedeutung zukam
(Chemische Wissenschaften). Nicht von ungefähr war die ma. Alchemie das einzige Gebiet, in
dem schon im 14. Jh. explizite Re exionen über das E. als Forschungsmittel angestellt wurden
[10].

Friedrich Steinle

3. Frühe Neuzeit: ein neues Verständnis von Erfahrung

Oftmals wird die Frühe Neuzeit als Gründungsperiode experimenteller Forschung bezeichnet.
Die wesentliche Verschiebung lag allerdings nicht in einer neuen Betonung von angeblich
zuvor nicht verwendeten eingreifenden Verfahren, sondern in einer Neugewichtung der
Erfahrung. Insbes. erhielt die einzelne, an spezi schem Ort und zu spezi scher Zeit individuell
erarbeitete Erfahrung neuen Stellenwert und wurde als zentrale Wissensquelle systematisch in
den Vordergrund gestellt (vgl. Abb. 1). Das gilt schon im 16. Jh. für die Arbeiten von Leonardo
da Vinci, Girolamo Cardano, Nicolo Tartaglia und William Gilbert. Programmatische Wirkung
entfalteten v. a. die genau darauf angelegten Schriften des brit. Lordkanzlers Francis Bacon,
dem u. a. die Alchemie als wichtiges Vorbild diente [11] und der in charakteristischer Weise die
praktische Anwendbarkeit von Wissen hervorhob.

Nicht nur in der unmittelbar durch Bacon geprägten empiristischen Tradition Englands,
sondern auch vielerorts auf dem europ. Festland wurden in der Frühen Nz. Empirie und E. als
Königsweg der Wissenschaft propagiert (Empirismus). Der veränderte Status von
Einzelbefunden machte sich in gestiegener Aufmerksamkeit gegenüber Merkwürdigkeiten und
Ausnahmefällen bemerkbar; Kuriositäten rückten stärker als zuvor in den Blick auch des wiss.
Interesses. Wenngleich Bacon im Eingreifen und Manipulieren eine zusätzliche und e fektive
Möglichkeit sah, der Natur ihre Geheimnisse zu entreißen (und diese bewusste
Machtmetaphorik auch sein Programm insgesamt kennzeichnete), wurde meistens kein
/
grundsätzlicher Unterschied zwischen (eingreifendem) E.
und nicht-eingreifender Beobachtung gemacht. Das galt
auch für den nun verstärkten Gebrauch von
wissenschaftlichen Instrumenten, mit denen man
beobachtend (Teleskop; Mikroskop) oder eingreifend
(Luftpumpe) in zuvor nicht zugängliche Bereiche
vorstoßen konnte.

Auch in traditionell math. behandelten Gebieten wie Abb. 1: J. L. Pérée, L'Alchimiste,
Astronomie, Optik und Kinematik gewann die einzelne 1820 (Kupferstich nach einem
Erfahrung neuen Stellenwert. Das galt für die in diesen Gemälde von David Teniers, 17. 
Feldern zentral wichtigen Jesuiten [6] ebenso wie für ihre Jh.). Das (al-)chemische
Opponenten außerhalb der Kirche – ein Punkt, der oft Experiment verweist auf eine
übersehen wird. Das Bild etwa von Galileo Galilei als alte Tradition von Forschung
vorwärts gewandtem Experimentator gegenüber der durch Intervenieren,
traditionellen Buchgelehrsamkeit seiner Opponenten Manipulieren und Herstellen,
sagt mehr über die bald einsetzenden Heldenmythen auf die das Programm einer
neuer Naturwissenschaft als über die histor. Konstellation »Experimentalphilosophie« der
des 17. Jh.s. Frühen Nz. Bezug nahm. Der
Kupferstich zeigt typische
Mit der neuen Wertschätzung des Einzelbefundes traten Elemente experimentellen
neue Fragen in den Vordergrund. Das betraf zum einen Arbeitens: Der Alchemist
die Art und Weise, sich des Einzelbefundes zu versichern. bereitet eine Substanzmischung
Die prinzipielle Wiederholbarkeit von E. wurde zwar vor, sein Assistent versorgt einen
betont, zugleich war aber deutlich, dass sie praktisch oft der Apparate. Im Raum be ndet
nur eingeschränkt oder gar nicht erreichbar war. Ein sich als zentrales Element ein
Scheitern der Reproduktion experimenteller Befunde an Herd mit Destillationsaufsatz,
anderen Orten konnte ebenso an mangelnder dazu andere
Geschicklichkeit des Experimentators oder an nicht Destillationsapparate, Gefäße,
angemessenen Materialien liegen wie an möglicher Werkzeuge, Uhr und Waage,
Instabilität des Befundes selbst. Damit wurden Aspekte aber auch Bücher.
wie Vertrauenswürdigkeit, Zeugenschaft und Autorität Experimentieren erfordert
virulent, und es stellte sich die Frage nach der Räumlichkeiten und Ressourcen,
prinzipiellen Vermittelbarkeit experimentellen Wissens Instrumente und Materialien,
durch schriftliche Darstellung. Bei Galilei, Newton, Boyle, begri iches und
Huygens oder Mariotte beispielsweise fanden sich handwerkliches Arbeiten.
unterschiedliche Strategien, mit diesen Fragen
umzugehen, von rhetorisch ausführlichen Schilderungen [13] bis zum direkten Austausch von
wiss. Instrumenten.

Für die neue Kategorie des gesicherten Einzelbefundes bürgerte sich der aus dem juristischen
Bereich übernommene Begri f der »Tatsache« ein [14]. Gewissermaßen komplementär stellte
sich die Frage nach dem methodischen Übergang vom Einzelbefund zu allgemeinen Aussagen.
Bacons Systematisierung dieses Prozesses als einer stufenweise über Sammeln, Ordnen,
/
Extrahieren und Verallgemeinern voranschreitenden und schließlich das Wesen der Dinge
(ihre forma) erfassenden Induktion stellte für lange Zeit das programmatische Vorbild der
empirischen und experimentellen Forschung dar, wenngleich sich die Arbeitspraxis häu g
anders ausnahm.

Ungeachtet der damit bezeichneten und bei weitem nicht gelösten Schwierigkeiten war das
späte 17. und das ganze 18. Jh. durch einen starken Optimismus gegenüber der Empirie und
dem E. geprägt. Die Programme einer experimental philosophy oder gar einer experimental
history als einer Sammlung experimenteller Befunde analog zur traditionellen Naturgeschichte
(in Botanik, Zoologie, Mineralogie) wurden für die Chemie, Physik und Medizin des 18. Jh.s
ebenso prägend wie für die Ideale der Au lärung und für die Erkenntnistheorie des
Empirismus. Die großen Erfolge der naturwiss. Theoriebildung wie Galileis Fallgesetz, Newtons
Gravitationsgesetz oder seine Theorie der Farben wurden einem als einheitlich präsentierten
experimentellen Programm zugeschrieben, ohne im Einzelnen zu untersuchen, wie die Praxis
der »Heroen« der Wissenschaftlichen Revolution wirklich aussah (Newtonianismus).

Friedrich Steinle

4. Expansion und Kritik

Tatsächlich entwickelte sich seit dem 17. Jh. eine heterogene Vielfalt experimenteller
Arbeitsweisen, von einer gezielten Theorieprüfung (Newtons Principia, 1687) über E. als
axiomatische Beweisinstanz (Galilei, Newtons Optik) bis zu einem breiten Sammeln
experimenteller Befunde in Chemie, Medizin und weiten physikalischen Bereichen (Boyle,
Boerhaave). Die sich im 18. Jh. stark ausweitende empirische Forschung umfasste sowohl
technische Bereiche (Wärme, Farbe (Licht und Farbe), Chemische Gewerbe usw.), bestehende
Forschungsfelder (Mechanik, Magnetismus usw.) als auch neue Gebiete wie die Elektrizität. Im
Zuge dessen wurde im 18. Jh. die Grenze zwischen (eingreifendem) E. und (nur schauender)
Beobachtung schärfer gezogen als zuvor: Während noch bei Bacon experimentum v. a.
»gesuchte Erfahrung« im Gegensatz zum zufällig Erfahrenen bezeichnete, wurde im 18. Jh.
explizit der Kontrast zur (nicht weniger als das E. gesuchten) observatio (»Observation«)
betont [1].

Das E. diente zunehmend, über die eigentliche Forschung hinaus, auch als Demonstrations-E.
im Rahmen der au lärerischen Bestrebungen, als Schau-E. zur Unterhaltung und Belustigung
oder allgemein als Ausweis moderner Wissenschaftlichkeit und au lärererischen Geistes [8].
An Universitäten oder auf Jahrmärkten, in gelehrten Salons oder an Adelshöfen fanden
experimentelle Vorführungen Auditorium und Entwicklungsmöglichkeit gleichermaßen (vgl.
Elektrizität). Wie allerdings der Fall des durch den dt. Arzt Franz Anton Mesmer propagierten
»tierischen Magnetismus« (Mesmerismus) zeigt, ließen sich sowohl rationalistisch-
au lärerische als auch eher mystisch-okkulte Bestrebungen sehr wohl mit experimentellem
Arbeiten vereinen.

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Vor dem Hintergrund dieser massiven Expansion und Stabilisierung experimenteller
Arbeitsweisen wurde gegen Ende des 18. Jh.s eine erste fundamentalkritische Re exion zum E.
formuliert. Im Zuge seiner groß angelegten Erkenntniskritik hielt Immanuel Kant den
empiristischen Erkenntnistheorien den Blick auf den wesentlichen Beitrag des Erkennenden
entgegen. Er nahm das verbreitete Bild von der Befragung der Natur durch das E. auf, betonte
aber, dass diese eher aus der Position eines Richters als der eines Schülers geschehe: Wir sind
es, die die Fragen stellen und die Antworten auswerten – und damit sind die Resultate
experimenteller Forschung in hohem Maße eben auch durch die Fragen selbst und durch die
damit gegebenen Grenzen geprägt [4. Vorrede B, Xiii]. Ungeachtet dieser Grundsatzkritik an
einem naiv empiristischen E.-Verständnis wurden auch noch im frühen 19. Jh. weitreichende
empiristische Entwürfe des Experimentierens vorgeschlagen, oft mit Bezug auf Bacon, etwa
durch J. F. Herschel oder J. S. Mill.

Im 19. Jh. fand experimentelle Forschung erstmals institutionelle Formen, angetrieben durch


die zunehmend erkennbare praktische Bedeutung der Naturwissenschaften. Im Dienste
ö fentlicher Aufgaben und nicht zuletzt des Militärs wurde in Frankreich naturwiss.
Ausbildung institutionalisiert, und an der Pariser École Polytechnique wurden erstmals E. als
Mittel in der Ausbildung v. a. in der Chemie eingesetzt. Nach franz. Vorbild propagierte in den
1830er Jahren der Chemiker Justus von Liebig die Einrichtung des chemischen Forschungs- und
Lehr-Labors auch im dt.sprachigen Raum. Um die Jahrhundertmitte waren experimentelle
Verfahren in der Chemie fest institutionalisiert; in den physikalischen Wissenschaften, der
Physiologie (Experimentalmedizin) und der Psychologie fanden ähnliche Entwicklungen
zeitverzögert in der zweiten Jahrhunderthälfte statt. Für das neu au ommende
Selbstbewusstsein der modernen naturwiss. Disziplinen spielte das E. eine zentrale Rolle.

Schon bei Liebig fand sich erstmals ›von innerhalb‹ der Naturwissenschaften eine scharfe
Kritik des klassischen, von Bacon formulierten Induktivismus. In der Weiterführung solcher
Analysen sollte an der Wende zum 20. Jh. in der Philosophie ( Duhem, Popper) schließlich eine
de nitive Abkehr von einem induktivistischen Verständnis erfolgen – das E. wurde in verengter
Weise ausschließlich als Testinstanz für (auf welche Weise auch immer entwickelte) Theorien
angesehen.

Obgleich in der Forschungspraxis immer eine Vielfalt unterschiedlicher experimenteller


Arbeitsweisen praktizier wurde, von denen die Theorieprüfung nur eine darstellte, sollte diese
Standardau fassung zum E. erst in den 1980er Jahren unter Kritik geraten [7]. In der noch
andauernden Diskussion geht es um Fragen zum konstruktiven Charakter des E., zur Rolle
experimenteller Artefakte und zu kulturellen und sozialen Funktionen des E., aber ganz zentral
– und das ist bezeichnend – auch um die schon im 17. Jh. aufgeworfenen Fragen nach der
Bedeutung der immer nur eingeschränkt möglichen Replizierbarkeit und nach der (induktiven,
theorietestenden usw.) Art und Weise des Erkenntnisgewinns aus E.

Verwandte Artikel: Beobachtung | Chemische Wissenschaften | Empirismus | Erfahrung |


Erkenntnistheorie | Forschung | Naturwissenschaft | Physikalische Wissenschaften

Friedrich Steinle
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Bibliography

Quellen

[1] Art. Experimentum, Versuch, in: Z 8, 1732–1754, 2344–2345

[2] F. B , Neues Organon: lateinisch-deutsch, hrsg. von W. Krohn, 1990 (dt. Orig. 1793)

[3] R. D , Discours de la méthode pour bien conduire sa raison et chercher la verité


dans les sciences, Leyden 1637

[4] I. K , Kritik der reinen Vernunft, Riga 21787.

Sekundärliteratur

[5] A. C. C , Robert Grosseteste and the Origins of Experimental Science 1100–1700, 1953

[6] P. D , Discipline and Experience. The Mathematical Way in the Scienti c Revolution,
1995

[7] I. H , Representing and Intervening. Introductory Topics in the Philosophy of Natural


Science, 1983

[8] O. H , Ö fentliche Wissenschaft. Elektrizität in der dt. Au lärung, 2003

[9] U. K , Experimental History and Herman Boerhave's Chemistry of Plants, in: Studies in
History and Philosophy of the Biological and Biomedical Sciences 34, 2003, 533–567

[10] W. N , The Place of Alchemy in the Current Literature on Experiment, in: M.


H / F. S (Hrsg.), Experimental Essays – Versuche zum Experiment, 1998, 9–
33

[11] P. R , Francis Bacon. From Magic to Science, 1968

[12] M. S , Experiment in Altertum und MA, in: M. H / F. S (Hrsg.),


Experimental Essays – Versuche zum Experiment, 1998, 34–67

[13] S. S / S. S , Leviathan and the Air-Pump. Hobbes, Boyle and the Experimental
Life, 1985

[14] B. J. S , A Culture of Fact. England, 1550–1720, 2000.

Cite this page

Steinle, Friedrich, “Experiment”, in: Enzyklopädie der Neuzeit Online, Im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen) und in Verbindung
mit den Fachherausgebern herausgegeben von Friedrich Jaeger. Copyright © J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag
GmbH 2005–2012. Consulted online on 14 May 2020 <http://dx-doi-org.uaccess.univie.ac.at/10.1163/2352-0248_edn_COM_262130>
First published online: 2019
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