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Di e E rs t e E s l a rn er Z ei t u n g

I n f o r m a t i o n e n a u s u n d f ü r d i e M a r k t g e m e i n d e E s l a r n , s o w i e d i e b a y e r i s c h -t s c h e c h i s c h e G r e n z r e g i o n .

8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011 www.eslarn-net.de Rev. 2 kostenlos

Die wohl einzige regelmässige, nicht fördermittelbasierte Veröffentlichung der Nordoberpfalz!

+ Te rm i n e fü r d e n J u n i 2 01 1

Aktuelle KURPARK-BILDER

"Hubi - Der Strassenkosmetiker" beehrte Eslarn in 2008 (oder war es 2009?). Jedenfalls eine
grossartige Möglichkeit des Outsourcing, wovon andere Gemeinden nur Träumen können.
Aus dem Inhalt:
• Unsere grossen Vorbilder: Weiden-zuHause.de und Weiden-aktuell.de
• Bald weniger "Netto" beim OT "Bühl"
• Ui, ui, Pfui! - Unsere eigene, kleine "Spiegel-Affäre"?
• Bank-Geschäfte, oder: "Wessen Konto möchten Sie führen?"
• Die Einen schauen, die Anderen bauen? - Eslarns Planungen im Lichte der Realität!
• Gelbex.de - DIE Auskunft, die Sie brauchen könnten!
• Auf nach Tschechien, aber wie? - Eine kleine, kritische Bestandsaufnahme zum ÖPNV.
• Das Schlimmeste ist das "Reden"! - Eine kleine Revue von Leserzuschriften.
• In Eslarn bin ich so, und ausserhalb bin ich froh? - Anmerkungen zu verdächtigen Aussagen.
• Tourismus heisst in Eslarn "Fremdenverkehr"!
Die Erste Eslarner Zeitung 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011

Aktuelles

(Amtl.) Termine/ Zahlungstermine Amtliche Nachrichten


01.06.2011 Zweite Rate für die Wasserver-/ Ohne Gewähr für Richtigkeit und Voll­
Abwasserentsorgung ständigkeit können Sie diese der Mitschrift
der letzten Gemeinderatssitzung vom
03.05.2011, vor allem aber der Amtstafel
beim Rathaus entnehmen.

Mit Datum vom 1 9.05.2011 gibt die


Marktgemeinde Eslarn per Aushang an
Entsorger-Termine der Amtstafel bekannt, dass der
Grundsteuer-Hebesatz von 330 v. H.
03.06.2011 Papiertonne (Bergler) auch für 2011 gleich bleibt, und des-
04.06.2011 Restmülltonne (Schmidt & Zweck) halb keine neuen Steuerbescheide ver-
16.06.2011 DSD "Gelber Sack" sandt werden. Es gilt weiterhin der
18.06.2011 Restmülltonne (Schmidt & Zweck) Grundsteuerbescheid von 201 0, auch
27.06.2011 Papiertonne (Kraus) die Zahlungstermine bleiben gleich.

To u ri s m u s -N ews / Ve ran s t al t u n g s h i n we i s e J u n i 2 01 1
02.06.2011 Reservistenkameradschaft Eslarn - Mutter- und Vatertagsfeier
ab 1 2.00 Uhr, im Gasthof "Böhmerwald" (Lud.-Müller-Strasse)
Freiwillige Feuerwehr Eslarn - Zünftiges Gartenfest
ab 1 4.00 Uhr, Feuerwehrgerätehaus Eslarn
04.06.2011 Der Bayern-Fanclub Eslarn wird 30!
Freizeitgelände "Atzmannsee", ab 1 5.00 Uhr
05.06.2011 dito, ab 09.30 Uhr
1 0.06.2011 "Rock am See" - Schützengesellschaft "Hubertus Eslarn/ Opf. e. V."
Freizeitgelände "Atzmannsee", ab 20.00 Uhr
1 2.06.2011 Brunnenfest in Thomasgschieß - Oberpfälzer Waldverein e. V., Sektion Eslarn,
ab 1 5.00 Uhr
1 9.06.2011 Fischereiverein "Zünftiges Fischerfest" - Fischereiverein Eslarn/ Opf. e. V.,
ab 1 4.00 - 00.00 Uhr, beim Vereinsheim am "Atzmansee"
24.06. bis
26.06.2011 30 Jahre Löwenfanclub-Eslarn e. V. - Löwenfanclub Eslarn/ Opf. e. V.,
ab 20.00 Uhr, Freizeitgelände "Atzmannsee"
26.06.2011 Einweihung "Lehrbienenstand" - Imkerverein Eslarn/ Opf. e. V.,
ab 1 0.00 Uhr, am "Pflanzgartenhäuschen".
24.06. -
26.06.2011 Zoiglausschank "Beim Ströhern" - "Zoiglstum",
ab 1 4.00 Uhr, Tillystrasse

Die Erste Eslarner Zeitung | 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011 Seite 2


Die Erste Eslarner Zeitung 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011

Editorial

Eslarn, Ende Mai 2011

Liebe Leserinnen, Liebe Leser,

So schnell kann jetzt tigung" nämlich einmal bargemeinde Waidhaus spürt, dass ihn dies-mal
fast ein "halbes Jahr" als Trugbild für aussen- "voll Fahrt auf". Dort die eigene Partei viel-
vergehen, ohne dass in stehende Dritte, dann wäre eigentlich die sog. leicht nicht mehr so op-
Eslarn viel mehr als das müsste einem eigent- "Städtebausanierung" timal unterstützen
Übliche geschieht. lich Angst und Bange nach althergebrachtem könnte, weil eben die
Alle bisherigen Unter- werden. Muster im Gange, doch Nordoberpfalz mehr
nehmungen scheinen ir- Es wird wohl doch nicht die letzte diesbzgl. Aus- Freiheit und Selbstver-
gendwie "auf Eis ge- so sein, denn ansons- schusssitzung scheint antwortung erhalten
legt" worden zu sein. Je- ten könnte sich gerade Ende Februar d. J. ge- soll.
denfalls ist weder von in diesem Bereich bald wesen zu sein. Dies wiederum bedeu-
den beiden Senioren- schon sehr Vieles än- Gibt es da vielleicht tet nichts Anderes, als
Bauprojekten, noch dern. ausser dem mittlerweile dass Fördermittelströ-
sonst irgendwie etwas für Furore sorgenden me und Zuschüsse nur
zu hören. Was sollen wir noch "EHEC"-Erreger noch noch dann fliessen
Unser Lieblingsthema schreiben? einen weiteren, bislang werden, wenn auch
"Tourismus" scheint mit Ja, "Die Erste Eslarner unbekannten Keim, der dem sog. "Fordern",
dem "Zweiten Gastrono- Zeitung" feiert in die- Manche in Lethargie welches die sog.
men- und Quartiergeber- sem Juni 2011 deren verfallen lässt? "ALG"-EmpfängerInnen
frühstück" auch für achtjähriges Bestehen! ja bereits kennen,
dieses Jahr wieder ein- Diese Veröffentlichung Nun gut, genug "geläs- Rechnung getragen
mal abgehandelt zu sollte eigentlich touris- tert", aber in der Nord- wird.
sein, denn weder bei tisch positiv aus und oberpfalz, in der es ab Danken wir für Eslarn
ÖPNV-Nutzung, noch über Eslarn berichten. Mai erst richtig ange- dem Bayerischen Wirt-
sonst trifft man Ferien- Leider aber bekommen nehme Aussentempe- schaftsministerium,
gäste. wir bis zum heutigen raturen gibt, aber ab dass es letztes Jahr
Das immer wieder Tag keine offiziellen In- Mitte August schon noch das Städtebauför-
gerne genommene formationen sog. "offi- wieder dem Herbst zu- derprogramm "Kleinere
Thema "Dann wandern zieller Stellen". geht, ist mitunter eben Städte und Gemein-
wir eben selbst!", ist Alles scheint in dieser effektive Nutzung der den" aufgelegt hatte.
eine gute Idee der Region so "geplant", Zeit geboten. Sonst nämlich wäre Es-
örtlichen OWV-Sektion, dass es manchmal echt Dies ist man den ver- larn mit seiner Einstel-
bringt aber nur leider den Anschein eines tretenen Bürgerinnen lung, die Städtebauför-
kein Geld in den Ort, "DDR-Revivals" hat. und Bürgern mehr als derung Anfang der
welches wohl auch Aber in Sachen "Still- schuldig, auch wenn 1 990er Jahr grundlos
Eslarn dringendst brau- stand", wenn man dies 201 3 wieder Wahlen aufzugeben, gewaltig
chen dürfte. einmal so bezeichnen anstehen, und Man- "auf der Nase gelan-
Sehen wir die sog. will, nimmt jetzt schein- che/r vielleicht die be- det".
"Eslarner Vollbeschäf- bar sogar die Nach- rechtigte Angst ver- Die Redaktion

Die Erste Eslarner Zeitung | 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011 Seite 3


Die Erste Eslarner Zeitung 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011

Aktuelles
Unsere grossen Vorbilder:
Weiden-zuHause.de und Weiden-aktuell.de
Jeder Mensch tert" wird, sondern tung festzuhalten. zusammen zu ar-
braucht Vorbilder, auch historische Vielleicht findet beiten, so lange
und auch wenn das Dinge Einzug fin- sich ja jemand, der ihm dies durch das
Portal "Weiden-ak- den. So lasen wir sich näher mit die- Terror-Regime er-
tuell.de" und das unlängst von einer sen Dingen befasst, möglicht wurde.
zugehörige Forum Diskussion über und diesen Unter- Ohne diese Zusam-
"Weiden-zuHau- "JüdischeUnterneh- nehmerfamiliendie- menarbeit hätte es
se.de" u. W. später merfamilien", wel- jenige Ehrung und das "Kaufhaus
als "Die Erste Eslar- che bis 1934 zum Achtung zuteil wer- Zach" in Eslarn
ner Zeitung" ent- Wohle Aller die fi- den lässt, welche wohl nie gegeben, INFO:
standen sind, so nanziellen Geschi- diese mit Sicher- weil zu dieser Zeit Dank der Firma
zollen wir diesen cke der ganzen heit aufgrund deren nicht überall eine Rippl gibt es seit
beiden Internetver- Nordoberpfälzer Wirkens auch für solche Toleranz, gut einem Jahr im
öffentlichungen Region bestimm- die NordOberpfalz Ehrlichkeit und Eslarner Wil-park
Offenheit herrsch- am Stück-stein
aus dem Hause der ten. Glasschleife- erfahren sollten. auch eine
ManagementCon- reien, Polierwerke, Für den Gründer te. [mwz] "WildCam". Diese
sulting Rippl, Wei- Steinbrüche, aber des "Kaufhaus Mi- erreichen Sie
unter
den höchsten Re- auch andere Han- chael Zach" war es www.eslarn.de,
spekt. delszweige wurden unseren Informa- Stichwort:
Lassen wir jetzt ein- durch diese bis tionen zufolge, "WebCam".
mal die im Forum 1934 betrieben,
immer wieder in doch plötzlich war
sehr bissiger Weise Schluss, und nie-
auftauchenden, mand scheint bis-
deutlich als "Privat- lang zu wissen,
meinung" darge- was aus diesen Fa-
stellten Aussagen milie wurde, bzw.
über den Weidener ob mit den
Oberbürgermeister "Zwangsversteige-
weg, und betrach- rungen" im Lichte
ten das Forum wie des nationalsozia-
auch die Portalmel- listischen Regimes
dungen möglichst wirklich Alles sei-
unparteiisch, so ist ne Richtigkeit hat-
es eine grossartige te. Bild: Screenshots von "Weiden-zuHause.de" und "Weiden-aktuell.de"
Sache, welche die Die diversen Dis- (unten). Das sollten Sie sich täglich gönnen!
Familie Rippl hier kussionsbeiträge ebenfalls eine
auf die Beine ge- aus dem Forum Ehre, mit den da-
stellt hat. "Weiden-zuHau- mals auch in der
Vor allem in letzter se.de" haben uns Stadt Weiden/ Opf.
Zeit ist uns aufge- dazu bewogen, die- vorhandenen
fallen, dass nicht se Dinge einmal in Geschäftsleuten/
nur gegen den Wei- einer eigenen, sehr Großhändlern jü-
dener OB "gewet- kurzen Ausarbei- dischen Glaubens
Die Erste Eslarner Zeitung | 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011 Seite 4
Die Erste Eslarner Zeitung 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011

Dorfgeschichten - CityCenter & Co. ?


Bald weniger "Netto" beim OT "Bühl"?
Dorfgerede, und was dahinter stecken könnte.
Also wenn wir es men möchte. tigten Parkplätze leerstehenden alle Diejeni-gen,
nicht zufällig be- Jedenfalls sind alle Probleme gehabt Ladenflächen beim welche sich hier
reits letzte Woche diesbzgl. Aussagen hätte. Also auch Tillyplatz, welche über den uns
anlässlich einer an- denkbar. dort wäre anstelle traditionell in mittlerweile be-
deren Veranstal- Einerseits wird ge- des Baumarktes ein deren Gesamtheit kannt gewordenen
tung nahezu "ne- munkelt, dass der neuer, kleinerer über Jahrzehnte "wahren Investor"
benbei" mitbekom- "Netto-Markt" mit "Netto-Markt" das bereits an- regelmässig "gute
men hätten, wir kleinerem Sorti- denkbar. lässlich der Dis- Dividende" erwar-
würden es jetzt ment am ange- Schliesslich, und kussion zum Pro- tet hatten.
nicht glauben. Heu- stammten Platz dies kann man viel- jekt "Leerstands- Letztlich aber wohl
te aber sagte uns je- weiterbestehen leicht als die un- offensive" ge- "viel besser für den
mand unter vor- soll. Dies würde längst einmal fa- nannte "Einkaufs- Ort und die
gehaltener Hand, sich aber wohl vorisierte Lösung zentrum Tilly- BewohnerInnen",
dass sich der "Net- nochweniger"rech- des Problems ange- platz" bildeten. die damit ein gutes
to-Markt" in der nen", denn wozu ei- sehen haben, soll/ Mit einer solchen Stück un-abhän-
Moosbacher Stras- ne grosse Ver- sollte das sog. "Til- Planung würde giger bleiben
se wohl schon bald kaufsfläche vorhal- lyplatz-Ensemble", man also alle der- werden.
verkleinern wird. ten, wenn dort nur also der Platz, wel- zeit noch leer- Bald schon kön-
Verständlich wäre mehr ein Bruchteil cher für ein "Senio- stehenden Laden- nen wir Ihnen noch
es, denn rechnen des Sortiments an- renzentrum am flächen auf ewige mehr über die
dürfte sich dieser geboten wird? An- Tillyplatz" vorgese- Zeiten für jedwede Sache berichten,
Markt schon lange dere meinen, dass hen ist, neuer Art von Gewerbe welche u. W. zur
nicht (mehr), wenn der "Netto-Markt" Standort für einen ruinieren, und sich Zeit noch "aufge-
man ehrlicherweise irgendwo anders, Lebensmittelmarkt wohl kaum den mit arbeitet" wird.
die Kundenfre- näher am Ortskern werden. einem Projekt [mwz]
quenz den sog. "sta- einen neuen Platz Dabei sollte im Erd- "Leerstandsoffen-
tischen Betriebs- finden könnte, geschoss ein sive" ebenfalls avi-
kosten" gegenüber schweigen sich "Shop-in-Shop"- sierten, traditio-
stellt. aber über den ge- System zur Nahver- nellen Ortskern er-
Nun waren wir nauen, zukünftigen sorgung geschaffen halten können. Nur
aber gespannt, wer Standort geflissent- werden, während gut, dass die
uns dazu noch lich aus. in einem oder meh- Bauplanungen für
mehr mitteilen Auch gibt es unter reren weiteren Ge- das "Seniorenzen-
konnte, also haben unseren "Anony- schossen Wohnun- trum am Tilly-
wir mal unsere an- men" die Ansicht, gen für ein "Betreu- platz" nachweis-
onymen, regelmäs- dass doch der "Net- tes Wohnen" einge- lich bereits einen
sig mitteilenden to-Markt" eigent- richtet werden solchen Fortschritt
"Wissenden" be- lich schon von sollten. aufweisen, dass
fragt, und siehe da, Anfang an für den Eigentlich gar hierfür nicht auch
es gab Informatio- Platz beim jetzigen keine so schlechte noch Fördermittel
nen zu Hauf. Baumarkt geplant Lösung, wären da zum Einsatz
Da ist nun echt die gewesen sei, man nicht die vielen kommen können.
Frage, welcher Ver- aber dort mit der immer noch, be- Sicher schade und
sion man zustim- Schaffungderbenö- reits über Jahre höchst ärgerlich für
Die Erste Eslarner Zeitung | 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011 Seite 5
Die Erste Eslarner Zeitung 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011

Das "demokratische" Element


Ui, ui, pfui!
Unsere eigene kleine "Spiegel-Affäre"?
Sie stellt sich wie- richte, welche - mand hinter der über Goo- Archiv" finden.
der einmal, die Fra- ebenfalls vielen Zu- Zeitung ein "riessig gle®News oder Stellen Sie sich nur
ge welche die schriften zu entneh- grosses Unterneh- ähnliche Portale einmal vor, Sie
demokratische men - durchaus men", vielleicht verbreitet werden, könnten Mitschrif-
Welt im Innersten höchst hilfreich ge- aber auch nur eine interessiert die ten von Gemeinde-
zusammenhält: Sol- wesen sind. "grosse Unterneh- Meisten wieder ratssitzungen
len wir gewissen Sie melden uns - mung" namens mehr, was eigent- vergangener Jahre
unterschwelligen anonym oder weni- "Die Erste Eslarner lich in deren unmit- jederzeit im Inter-
Ansinnen nachge- ger anonym - Din- Zeitung" vermuten telbaren Umge- net nachlesen. Sie
ben und "freundli- ge, welche für wollte. bung geschieht. wären wohl nicht
cher" schreiben, Eslarn und die Re- Dabei ist mit so ei- Dies ist auch "gut" so überrascht, wie
oder sollen wir das gion von Bedeu- ner Zeitung wirk- so, denn der "homo sich Manches ent-
berichten, waswirk- tung sind/ von lich kein Geld zu politicus" entsteht wickeln konnte.
lich vorgefallen Bedeutung sein verdienen. Diese - im Kleinen, ent- Vielleicht hätte
ist? könnten. Dafür ge- und dies sei allen steht im unmittelba- dann jemand aus
Sie glauben ja gar bührt Ihnen der noch Unschlüssi- ren sozialen Um- Ihrem Bekannten-/
nicht, wie einfalls- Dank der Nutznies- gen kommenden feld, in dem sich Verwandtenkreis
reich man sogar in serInnen ebenso, HerausgeberInnen Politik nicht nur mehr Interesse,
unserer Gegend wie der Dank aller gesagt - kostet aber bei Kommunalwah- sich politisch zu
sein kann, um u. E. politisch denken- auch in der Produk- len oder in Gemein- engagieren, in ei-
parteikonforme Be- den, demokratisch tion kein Geld. Ein deratssitzungen, ner Partei ein hö-
richterstattung zu veranlagten Bürge- kostenloses sondern an Stamm- heres Amt anzu-
bewirken. Der rInnen. "Die Erste DesktopPublis- tischen und "direkt streben, vielleicht
"Dampfhammer", Eslarner Zeitung" hing-Programm, auf der Strasse" er- sogar Bürgermeis-
also die direkte ist ja wirklich nur ein wenig Zeit für eignet. ter oder Landrat zu
Konfrontation ge- ein "Käseblatt", be- die Anfertigung werden, ohne dazu
hört auch in unse- fasst es sich doch von Bildmaterial, Wir bedauern ei- besonders "ge-
rer Gegend längst im Gegensatz zu ei- bzw. interessierte gentlich, dass unse- puscht" worden zu
der Vergangenheit ner richtigen "gros- LeserInnen welche re kommentierten sein. So nämlich,
an, denn diese ist sen" Zeitung nur einem solches Bild- Berichte "Aus den ganz ohne ein "eb-
mittlerweile überall sehr selten mit material übersen- Eslarner Gemein- nen des Weges"
als höchst "unpas- wirklich wichtigen den, und natürlich deratssitzungen bis- dürfte es nämlich
send" anerkannt. Dingen von überra- eine etwas "bissige lang keinerlei Nach in unserem demo-
Also ziehen Man- gender Bedeutung. Schreibe", schon ahmerInnen gefun- kratisch verfassten
che an den feineren Dieser "Käse" aber können Interessier- den haben. Staatswesen ange-
Fäden, um Andere scheint jetzt schon te eine eigene "Zei- Wir bedauern noch dacht sein. Leider
davon abzubrin- geraume Zeit so tung" starten. Dies mehr, dass "höchst Gottes gibt es aber
gen, ebenfalls eine einen wohlriechen- ist nicht "Journalis- politische Dinge" gerade in unserer
Veröffentlichung den Duft zu verströ- mus", aber ein An- nur sehr selten aus- Region immer wie-
wie "Die Erste Es- men, dass Einige fang. Jetzt, da viele serhalb der Regio- der den "natürli-
larner Zeitung" her- weniger neidisch, Informationen nalpresse den Weg chen Drang", be-
auszugeben. Ihren denn "hellhörig" schon vor dem Er- ins Internet, und stimmte Personen
Zuschriften verdan- werden. Unlängst scheineneinertägli- dort in ein fast an die erste Stelle
ken wir viele Be- erlebten wir, wie je- chen Printausgabe "ewigwährendes zu bringen, weil
Die Erste Eslarner Zeitung | 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011 Seite 6
Die Erste Eslarner Zeitung 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011

Das "demokratische" Element


Ui, ui, pfui!
Unsere eigene kleine "Spiegel-Affäre"?
sichVerwandtschaf- gesehen sind, oder sogar über der De- sich freuen (oder nur die grössten
ten, Bekanntschaf- auch selbstädnige mokratie dienende auch mal ärgern), Publischer äus-
ten, ja sogar sich Unternehmen nahe- Verwaltungsstruktu- dass Nichts unge- serst effektive,
langjährig Andie- zu kaputt gemacht ren zu bewirken, schrieben bleibt. wehrhafte und der
nende davon für werden sollen, weil weil man ja weiss, Aber bitte nicht ver- Demokratie dien-
die eigene und de- die "Kinder guter dass man hier auf suchen, unter Ein- liche Methoden zur
ren Kinder Zukunft Freunde" ähnliche "unterster Ebene" satz von, für ganz Verfügung haben.
Bestes erwarten. Unternehmungen, bestimmte Stellen andere Zwecke ver- In Minutenschnel-
Echt, das gibt es fördermittelge- mit "genehmen liehenerAmtsbefug- le haben Sie - die
und in unsererRegi- stützt aufbauen Leuten" besetzen nisse solche Ver- richtigen (Online-
on gar nicht so sel- möchten. Da gibt konnte. öffentlichungen )Kontakte voraus-
ten wie man viel- es dann bewusst Man könnte sogar wie "Die Erste Es- gesetzt - über na-
leicht denken könn- keinerlei Aus- aufgrund vergange- larner Zeitung" hezu jede Person
te. Politisch soll schreibungen, um ner Erfolgserlebnis- "zwangsweise" auch ausserhalb
man sich wohl des- nur ja nicht den se glauben, dass durch Druck auf deren Heimatre-
wegen ausschliess- Ehrgeiz von Unter- man dies auch aktu- die Herausgeberin gion diejenigen In-
lich in Parteien und nehmerInnen zu ell fertig bringen zur Einstellung zu formationen, die
damit einem gewis- fördern, sondern würde.Man(n) bringen. So etwas Sie möglicher-
sen Zwang unter- die Leute in abhän- könnte sich aber zeitigt auf und für weise journalis-
worfen, gige Arbeitssstel- auch gewaltig "ver- Generationen keine tisch passend be-
engagieren. Sich lung, bestenfalls an tun", weil man "zu guten Folgen, weil nötigen. Da sind
einfach mal "poli- Maschinen mit vor- durchsichtig", "zu dagegen demokrati- "alte Parteiseil-
tisch", der Gemein- gegebenen Arbeits- berechenbar", oder sche Mittel beson- schaften" mit den
schaft verpflichtet abläufen zu brin- einfach nur "zu alt" derer Art ergriffen traditionellen
zu verhalten, ist gen. Problematisch geworden ist, um werden müssten. Stammtischen
wohl so lange nicht könnte es nur wer- die sog. Neuen Me- Es nötigt mögli- weder so schnell,
(mehr) opportun, den, wenn sich eini- dien", sowie deren cherweise sogar zu noch so effektiv.
so lange "Seilschaf- ge dieser "Seil- Potential für eine einem "investiga-
ten" in Parteien de- schaftsleiter" so of- "wehrhafte Demo- tivem Ausfor- [mwz]
ren letztlich wohl fenbaren, dass par- kratie" bis ins schen", wer hier
"ungutes" Werk teilose, einzig der kleinste Örtchen, wirklich dahinter-
fortführen können. Demokratieverbun- den kleinsten Kreis steckt, und welche
Da kann es auf"un- dene und wider zu begreifen. möglicher-weise
terster Ebene" des dem Vergessen han- Wenn Manche ureigenen Ziele
Staates dann durch- delnde Veröffentli- nicht schreiben dür- hier jemand ver-
aus auch vorkom- chungen einer Re- fen, was diese (von folgt.
men, dass sich gion plötzlich, sa- Berufs wegen) ger- Letztlich aber
eigentlich nicht ge- gen wir "unter- ne schreiben wür- könnte es "wie
nehmigungsfähige schwellig", über den, dann findet dereinst 2004" zu
Bauvorhaben den- andere Angriffs- sich immer je- erheblichen, sogar
noch realisiseren punkte beseitigt mand, der es trotz- politischen "Ver-
lassen, dass Wildge- werden sollen. dem schreibt. Also werfungen" kom-
hege entstehen, wo Man könnte durch- ruhig gelassen zu- men, weil mittler-
diese gar nicht vor- aus versuchen, dies rücklehnen, und weile nicht mehr
Die Erste Eslarner Zeitung | 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011 Seite 7
Die Erste Eslarner Zeitung 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011

R I E
NordOberpfälzer Wirtschaftsleben SE
Bank-Geschäfte, oder:
Wessen Konto möchten Sie führen?
Zugegeben, diese schriftlich als Kon- ein anderes Mal bei lare finden, bei lasserin.
Überschrift ist toinhaber/ Einzah- einem maschinel- denen als Kontoin-
schon "arg" provo- ler nachgetragen, len Eindruck für haber der genannte Formfehler gibt
kativ, aber wir ha- obwohl der maschi- die Kontoinhaberin Mann genannt, und es immer wieder!
ben unlängst auch nelle Eindruck auf ein handschriftlich auch nahezu des-
wieder Unterlagen den Einzahlungsbe- ergänzter anderer sen Unterschrift Nur ein kleiner
gefunden, die diese legen eben nicht Kontoinhaber mit mit Schalterein- "Formfehler" hätte
Provokation durch- verändert werden derselben Unter- gangsstempel als hier nicht passieren
aus begründen kön- konnte. schrift wie beim ordnungsgemässan- dürfen. Der Um-
nen. Wenn Sie jetzt glau- Einzahlungsbeleg erkannt wurde. stand dass sich
Regelmässig wird ben, dass dieses der Kontoinhaberin gem. einem banks-
ein (Giro)Konto Konto bei Nen- Geld einbezahlt Wer ist hier Kon- pezifischen Kon-
aufeine sog. "natür- nung einer anderen hat. toinhaber? toabschluss vom
liche" Person, oder Person vielleicht Dann folgen zig 06.08.2003 weder
eine Gesellschaft, auf diese umge- Überweisungsauf- Stellt sich jetzt nur auf dem Giro-
dann aber unter schrieben worden träge, bei denen na- noch die Frage, noch auf dem
Nennung einer sog. sein könnte, dann hezu abwechselnd wer hier - die Sa- Spar(unter)konto
"natürlichen" Per- haben Sie eine die Kontoinhaberin che spielte sich von noch nicht einmal
son eröffnet. Ein- grds. gute Idee. So zwar entsprechend 2002 an ab - tat- 5.000.-- Euro be-
deutig hat hier die- einen Umschrei- richtiggenanntwur- sächlich Kontoin- fanden, lässt ver-
jenige Person aus bungsantrag hat es de, aber gewerbli- haber/in gewesen muten dass diese
allen Kontounterla- gegeben, nur wur- che ist, wenn sich nir- über 200.000.--
gen als die "konto- de das entsprechen- Überweisungen mit gends die der Re- Euro zu einem spä-
führende Person" de Formular nie Unterschrift des daktion bekannte teren Zeitpunkt auf
hervorzugehen, vollständig er- vor- genannten, für Unterschrift der ge- das Konto einbe-
welcher das Konto gänzt, also diesr diese Konto nie ver- nannten Kontoinha- zahlt wurden. Dies
gehört. So jeden- Antrag nie ausge- zeichneten Man- berin finden lässt. wiederum lässt die
falls unsere bisheri- führt. nes vorgenommen Eigentlich hat sich Frage stellen, wo-
ge Ansicht. wurden. Alle diese diese Frage aber be- her dieses Geld ge-
Mit den aufgefun- Eine ganz "saube- Überweisungsauf- reits erübrigt, denn kommen ist, da es
den Unterlagen re" Sache? träge sind sogar anlässlich des Able- nachweislich kaum
wurden wir aber ei- noch ordnungsge- bens dieser Frau durch diese Frau
nes Besseren be- Nun ja, ganz "sau- mäss durch die wurde sowohl die- angespart werden
lehrt, denn da ber" dürfte diese Bank gestempelt ses Girokonto, wie konnte. ▄
scheint in der EDV Sache nicht gewe- worden, wurden al- auch ein sog. "Un-
der Bank zwar im- sen sein, denn die so persönlich am terkonto" mit etwas
mer dieselbe Kon- Unterlagen besa- Schalter abgege- über 200.000.-- Eu-
toinhaberin ver- gen für ein und den- ben. ro aufgelöst, und
zeichnet gewesen selben Tag, dass Nicht verschwei- andieErbberechtig-
zu sein, je nach Be- einmal die Kontoin- gen möchten wir ten verteilt.
darf hat man aber haberin selbst, je- auch, dass sich bei Damit handelte es
mal diese Person, doch ohne eigene den vorgenannten sich wohl um das
mal eine andere Unterschrift Geld Überweisungsauf- Konto dieser Frau,
Person hand- einbezahlt hatte, trägen auch Formu- der letztlichen Erb-
Die Erste Eslarner Zeitung | 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011 Seite 8
Die Erste Eslarner Zeitung 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011

Eslarner Seniorenzentrum

Die Einen schauen, die Anderen bauen?


Eslarner Planungen im Lichte der Realität.
Noch nicht einmal
ein "Guck mal, wer Ohne Förder-
da hämmert"! (Slo- mittel geht da
gan einer bekann- wirklich nix?
ten US-ameri-
kanischen TV-Se- Mutmasslich war
rie) kann man vor- es die Äusserung
bringen, wenn man des Ersten Bürger-
so durch Eslarn meisters Gäbl an-
blickt. Zumindest lässlich der Dis-
in Sachen "Betreu- kussionsveranstal-
tes Wohnen" und tung zum Projekt
"Seniorenzentrum "Leerstandsoffensi
am Tillyplatz" ve" (28,04.2011
herrscht beredtes beim "Kuch"), wel-
Schweigen. Eigent- che hier "die Bild: Blick von der Heubachgasse (frühere "Kühgasse") über das avisierte erste Grundstück für ein Projekt
lich fast "zu gros- Bremse reinge-
"Betreutes Wohnen" (im Vordergrund), zum geplanten "Seniorenzentrum am Tillyplatz".

ses Schweigen", hauen" hat. "Seniorenzentrum nehmen wollen. direkt - die Auf-
wenn man die An- Mit der Erklärung, am Tillyplatz", Aber auch diese gabe dieser Bemü-
kündigungen Re- dass "bereits be- welches bislang Möglichkeit hungen nahelegen.
vue passieren lässt, gonnene Bauvorha- zumindest eben- scheint hier in Unsere Treue zum
welche seit Juli ben, wie auch Neu- falls als "Neubau" Sachen "Förder- "Kaiser" ist aber
2010 mit jeweils bauten keinerlei dargestellt wurde, mittel" passè zu grösser, und seit
wechselnden Bau- Fördermittel er- wäre aber auch mit sein, denn diese Jahren wohl be-
orten und ebenfalls halten können", der bereits erfolg- Mittel kommen kannt. Deshalb
wechselnden Inver- war lange Ver- ten Zustimmung "von so weit können wir uns
storen "ins Volk ge- schwiegenes end- zum Bauplan durch oben", dass die davon auch nicht
worfen" wurden. lich manifest im die Marktgemeinde "Treue" schon beirren lassen. Wir
Jetzt jedenfalls Raum. eine Umstruktu- beim "Kaiser" ma- möchten aber
herrscht Stille. So Sowohl das Pro- rierung der vorhan- nifestiert sein trotzdem darauf
nahe beimSommer- jekt in der "Kir- denen Bausub- müsste, um hier hinweisen, dass
beginn, vor den chenstrasse 1", wie stanz nicht mehr etwas "biegen" zu nur Der-/Dieje-
"Grossen Ferien", auch das "Senio- förderfähig. können. nigen "mit Stei-
vor ... Ja, wenn renzentrum am Ja, wir haben es nen werfen" soll-
man ehrlich ist, vor Tillyplatz" waren Dumm auch für neulich erst wieder te/n, der/ die nicht
dem Ende dieses damit korrekter die "Königs- erfahren, dass wir selbst im sprich-
Kalenderjahres, Weise als "nicht treuen"? "zu viel schrei- wörtlichen "Glas-
welches sich in der förderfähig" ge- Wir wissen es doch ben". Dies scheint haus" sitzen.
Nordoberpfalz, nannt. Beim Pro- alle, dass Einige in Einigen nicht zu Solche "Glashäu-
dem "Sibirien Bay- jekt "Kirchen- so mancher Not passen. ser" kennen wir
erns" ja bereits En- strasse 1" handelt gerne auch mal Ein mutmasslich mittlerweile viele.
de September ein- es sich um einen eine kleine Abkür- "Königstreuer" [mwz]
zustellen gedenkt. Neubau, beim zung vom norma- wollte uns hier -
len "Dienstweg" natürlich nicht

Die Erste Eslarner Zeitung | 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011 Seite 9


Die Erste Eslarner Zeitung 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011

Aus dem Wirtschaftsleben

GELBEX.DE -
DIE Auskunft, die Sie brauchen könnten!
Inserieren Sie nicht existent erlebt hat- dem nur noch ein cher, ob alle Daten möglicher-weise
irgendwo, wo man ten. neu erbautes Privat- richtig eingebucht
Sie viel-leicht gar Auch ein "Kloster- anwesen zeugt. worden sind. nur "dem Scheine
nicht fin-det! Inse- cafè" soll es in Es- Andererseits muss nach" anzumel-
rieren Sie kosten- larn gegeben ha- Schlecker- ja an keiner dieser den?
los unter ben, just dort, wo Baumarkt im Stellen wirklich ein
www.gelbex.de, seit Jahren die sog. Pfarrhof? solches Gewerbe Vielleicht sind so-
denn dort werden "Schwammerlbu- betrieben worden gar noch einige
Sie gefunden! de" vor sich hin- Besonders inter- sein, denn für dieser Unterneh-
Dort finden Sie sinkt. essant aber war, einen Gewerbean- men angemeldet.
aber auch Unter- Damit ist aber dass der Kath. meldung reicht ja Wir haben dies
nehmen, die Sie so noch lange nicht ge- Pfarrhof von Es- in der Regel auch bislang noch nicht
vielleicht gar noch nug, denn in unse- larn einmal einen eine Postfachadres- nachgeprüft. Uns
nicht in Ihrem Ort rer unmittelbaren "Schlecker-Bau- se. ist nur aufge-
erlebt haben, denn fallen, dass an den
die Advista A.S. entsprechenden
aus Oslo scheint Gebäuden Nichts,
beste Kontakte zu aber rein gar
besitzen, und listet Nichts auf die
auch originäre Ge- unter www.gel-
werberegistereinträ- bex.de für diese
ge von Städten und Adresse verzeic-
Gemeinden, sogar hneten Unterneh-
wenn diese einige men hinweist.
Jahre zurück- lie- Bild (oben): Gelbex.de - Das Brancheninformationsportal
Wir dürfen es des-
gen sollten. Bild (unten): Screenshot der GemeindeHP "www.eslarn.de" halb als durchaus
Dank Gelbex hat sich nun auch das über Jahre erwartete "mysteriös"
Wirtschaftsportal nahezu erübrigt. bezeichnen, was
Eslarn war einst sich hier wohl vor
Stadt! allem von 2003 -
2007 in Eslarn zu-
Auf diese Weise er- getragen haben
fuhren wir vor eini- kann. [mwz]
ge Zeit, dass es in
der Ludwig-Mül- "Gelbex" ist Marke der
Advista A.S., Oslo
ler-Strasse einmal (Schweden)
ein Hotel "Adler-
Ottensbacher"gege-
ben haben soll. Zu-
gegeben ein Ho-
telbetrieb, den wir Nähe, in der Post- markt" beherbergt Wer aber sollte hier
mit dieser Adresse strasse gab es haben soll. Da sind Interesse ge-habt
noch nie in unse- einen "Tenge wir uns nun wirk- haben, di-verse
rem Leben real mann-Markt", von lich nicht mehr si- Unterneh-men
Die Erste Eslarner Zeitung | 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011 Seite 10
Die Erste Eslarner Zeitung 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011

Tourismus grenzenlos

Auf nach Tschechien, aber wie?


Sieben Jahren nach dem Fall der Grenze zeigt der ÖPNV immer noch natürliche Grenzen auf.
Ist es Ihnen als Be- aber auch in die be- gen, Urlaubsgästen sagen" lernt man
wohnerIn von Es- rühmten Heilbäder in der Region diese Die Sprache leicht Vokabeln viel
larn nicht auch Karlsbad,Franzens- Möglichkeit eines "erfahren". schneller, als sich
schon mal aufgefal- bad und Marien- wirklichen "Öko- diese mühsam mit
len: Sie können bad. Tourismus" zu bie- Man muss es zuge- einem Wörterbuch
fast stündlich mit Unverständlich ten, denn nicht al- ben, wenn man anzueignen.
dem ÖPNV nach nur, warum diese les was mit dem sich Jahre lang mit In der tsche-
Weiden/ Opf., aber infrastrukturelle Pkw erreichbar ist, den sog. "roma- chischen Eisen-
zu keiner Tageszeit Anbindung unserer muss man der Um- nischen Sprachen" bahn kommen Sie
in die Tschechische Region bislang welt zuliebe auch wie Englisch, Ita- schnell dazu, die
Republik fah-ren. nicht auch im ÖP- mit dem Pkw erfah- lienisch, Latein, grundlegendsten
NV realisiert wur- ren. Ausserdem Griechisch aus- Begriffe zu lernen.
Belà nad Sie werden sehen,
Radbouzov es macht wirklich
- Der "Einstieg" Spass mal nicht
ins tschechische nur Deutsch, son-
Eisenbahnnetz! dern auch eine
fremde Sprache
mit allen deren
Dabei erschliesst Eigenheiten
sich Ihnen im Ge- kennen zu lernen.
gensatz zum Haupt- Aber keine Sorge:
bahnhof in Wei- Wenn Sie nicht
den/ Opf. im noch mehr weiterwis-
nicht einmal 20 Ki- sen, können Sie
lometer entfernten ruhig auch Deutsch
Bela nad Radbouzu sprechen.
ebenfalls eine An- Fast jeder Zweite
bindung an das eu- Bild: Screenshot vom Online-Fahrgastinformationssystem "IDOS®"der unserer tsche-
ropäische Eisen- Tschechischen Bahn ". Natürlich auch in deutscher Sprache! chischen Nach-
bahnnetz. Abgese- barn ist der deut-
hen von den vielen de, um hier - und ermöglicht eine einandergeseetzt schen Sprache
Entdeckungen, wel- vor allem auf dieseNutzung des hat, fallen einem mächtig.
che Sie bereits in Art und Weise - dieÖPNV auch den sog. "slawische
Bela nad Radbou- Bevölkerung näher Genuss vielfäl- Sprachen" wie
zov (dem früheren zusammenwachsen tiger alkoholischer eben Tschchisch FAZIT
"Weissensulz") ma- zu lassen.Delikatessen, die oder auch Rus-
chen können, sind man wie z. B. das sisch nicht eben Derzeit können Sie
es von dort mit der Tourismus - Echt "Original Pilsener leicht. Belà nad Rad-
Tschechischen Ei- grenzenlos! Bier" sonst auch Es ist aber oftmals bouzov, also die
senbahngesell- nur zu Hause und das berühmte Pro- erste, von Eslarn
schaft nur kurze Es wäre sogar ein damit ohne das blem des "Ver- aus erreichbare
Strecken nach Pil- touristisch inter- entsprechende Fee- ständnisses", denn Station der Tsche-
sen, nach Prag, essantes Unterfan- ling trinken kann. "vom Hören- chischen Eisen-
Die Erste Eslarner Zeitung | 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011 Seite 11
Die Erste Eslarner Zeitung 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011

Tourismus grenzenlos

Auf nach Tschechien, aber wie?


Sieben Jahren nach dem Fall der Grenze zeigt der ÖPNV immer noch natürliche Grenzen auf.
bahnen nur per "IDOS®" umfasst
Pkw oder mit dem übrigens auch die
Fahrrad erreichen. Auskunft für
Mit dem Fahrrad Busse.
erleben Sie aber
eine faszinierend Nur im "Süden"
unberührte Natur wird es besser!
auf einem gut aus-
gebauten Radweg. Wir sind halt
Leihfahrräder er- "Nordoberpfalz",
halten Sie bei fast und wie es scheint
allen Vermietern in "fernab jeder euro-
Eslarn und Um- päischen Anbin-
gebung. dung". Während Bild: Streckennetzkarte der Tschechischen Bahn " ČD"
Auch das Touris- nämlich bei uns ( Quelle: Wikipedia/Wikimedia Commons)
musbüro im Eslar- fast stündlich ein
ner Rathaus bietet Omnibus nach Der ebenfalls abge-
Leihfahrräder zu Weiden/Opf. fährt, druckten Strek-
einer günstigen hatte man im Baye- kennetzkarte der
Pauschale an. rischen Wald schon ČD können Sie
länger die Idee, mit entnehmen, dass in
Online-Infosys- dem sog. "Bayer- der Tschechischen
tem und günstige wald-Ticket" auch Republik ein sehr
Preise gleich die tsche- gut ausgebautes
chischen Nachbarn Schienennetz exis-
Das bereits er- einzubinden. tiert.
wähnte "Online- Mehrmals täglich Jetzt müssen Sie
Fahrgastinformatio fährt die sog. eigentlich nur noch
nssystem"
Tschechischen
der "Waldbahn" nach
Špičak (CZ).
sehen, wie Sie
nach Belà kom-
Was ist denn das?
Bahn finden Sie Natürlich darf man men, und schon Das ist ein sog. "Tag", ein Platzhalter
unter: nicht vergessen, steht Ihnen "die für weitere Informationen. Diesen
www.idos.cz. dass Bayerisch Welt offen". können Sie drucken > ausschneiden
Mit "InKarta™" Eisenstein einen [mwz] und aufbewahren, oder direkt vom
bietet die Tsche- Bahnhof besitzt, Bildschirm mit einem Smartphone
chische Bahn "CD" aber eine Verknüp-
auch eine fung von "deut- fotografieren. Dann bekommen Sie
Kundenkarte, schem ÖPNV" mit kostenlos weitere Informationen aufs
welche z. B. für der tschechischen Handy, um via Internet, per Tele-
einen Preis von Verkehrsinfrastruk- fongespräch oder via SMS mit einem
**38.-- Euro drei tur wäre schon was vorgegebenen Empfänger verbun-
Jahre lang eine Tolles, was den den zu werden.
25%ige Vergüns- Tourismus längst
tigung bietet. beflügelt hätte. (c) DENSO Ltd., Japan

Die Erste Eslarner Zeitung | 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011 Seite 12


Die Erste Eslarner Zeitung 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011

Gemeinde News

Sie sollten wieder öfter Regionalzeitung lesen!


Informationen aus der Regionalzeitung "Der neue Tag".

Ja, Sie sollten wie- Gemeinde Eslarn


der häufiger die Re- auf jeweils um die
gionalzeitung "Der 2,6 Millionen
neue Tag" lesen, Euro. Das ist bei
denn nur dort fin- einer Zahl von
den Sie tagesaktuel- knapp 2900 Ein-
le Informationen wohnern (Neuge-
direkt aus den Ge- borene etc. mitge-
meinden! rechnet)
So z. B. der neben- echte "Leistungs-
stehende Artikel in fähigkeit", wenn
der Ausgabe Nr. man bedenkt dass
113 vom auch die Sanie-
17.05.2011, S. 27. rung der Tiefbrun-
Diese Daten sind nen und des Hoch-
"brandneu" und behälters beträcht-
wurde so noch kom- lich ins Kontor
pakt noch in kei- geschlagen hat. [mwz]
Bild: Scan aus der Regionalzeitung "Der neue Tag", Aus-
nem öffentlichen Irgendwie aber gabe Nr. 11 3 v. 1 7.05.2011 (VOH), S. 27
Teil der Gemeinde- scheint in dem
ratssitzung ge- Artikel ein Fehler
nannt. unterlaufen zu sein,
Man sollte aber denn denn dort ist

TIPP
auch nicht zu sehr schon wieder eine
das "Licht unter Sanierung eines
den Scheffel" stel- Tiefbrunnens und
len, denn Eslarn eines Hochbehäl- Das Medienhaus "Der neue Tag" bietet immer
hat in den letzten ters genannt, dabei wieder Schnupperabos, bei denen Sie für einige
acht Jahren nicht sollen alle diese Wochen täglich, günstig die Regionalzeitung
nur - wie der Arti- Sanierungsmass- kennenlernen können.
kel informiert - nahmen doch Ausserdem können Sie mit einem regulären
640.000.-- Euro für längst abgeschlos- Abonnement für geringen Aufpreis das ePaper®,
den Strassenbau sen sein. also die elektronische Ausgaben im pdf-Format
ausgegeben, son- So jedenfalls unse- nutzen.
dern knapp re Erkenntnisse aus Insgesamt eine gute Sache, wenn Sie täglich
500.000.-- Euro für den vergangenen professionell über die Region informeirt sein wollen.
die Sanierung der Eslarner Gemein-
sog. "Alten Turn- dersatssitzungen.
halle" usw. Ausser- Lesen Sie nach, 
dem belaufen sich und/ oder fragen
die jährlichen Per- Sie nach,
sonal- und Sach- denn Fragen kos-
aufwendungen der ten (noch) Nichts.

Die Erste Eslarner Zeitung | 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011 Seite 13


Die Erste Eslarner Zeitung 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011

Gesellschaft und Internet

Das Schlimmste ist das "Reden"!


Eine kleine Revue von Einsendungen unserer Leserinnen und Leser.
Sie dürfen nicht ganz neue Sicht der das sog. "Necken auch einmal, oder "Plag-Fieber"
denken, dass wir Dinge, und mögli- und Trietzen", wel- mehrere Mal "zu grassiert. Da wer-
nur die "freundli- cherweise sogar ches in unserer umrunden". den seit Monaten
che Version" von aufweitere, verbor- Gegend regel- Schliesslich ist das Doktorarbeiten
Leserinnen und Le- gen dahinterliegen- mässig auch eine "Allerheiligste" in prominenter Per-
sern haben, welche de Sachen kommen finanzielle Kom- der Kirche, und sonen durchleuch-
uns andauernd per kann. ponente aufweist, dort an zentraler tet, weil es "das
email mit Informa- so sehr "gegen den Stellen. Rundum Internet hergibt",
tionsmaterial einde- Reden führt zu Strich" und nahe- aber kann und soll dies zu tun.
cken. Es sind auch Diskussionen. zu "an die Exis- es "menscheln", Man kann über
"echte Kritiker" tenz" geht, dass er denn niemand ist, diese Dinge geteil-
darunter, welche Ein solches "Re- es jemandem niemand kann, und ter Meinung sein,
sich nahezu regel- den" führt zu wei- "heimzahlen" will. niemand muss weil nicht Jede/r
mässig darüber auf- tergehenden Dis- vollkommen sein. bereits einmal das
regen, dass wir kussionen. Es führt So etwas ist in Vergnügen hatte,
manche Dinge "zu dazu, dass sich Nichts für eine einer "ländlichen eine wissenschaft-
wenig gut recher- eine Vielzahl von Regionalzeitung! Gegend" natürlich liche Arbeit zu ver-
chiert" unters Volk Leuten über Dinge bestenfalls von den fassen. Ein Teil der
bringen. Gedanken machen, Über solche Dinge jüngeren In-wissenschaftlich
Sicher, einige Sa- welche mittels zu berichten, ist wohnerInnen zu tätigen Internet-
chen könnten wir eines voll und ganz nicht für eine Re- verstehen, welche Gemeinde darf und
durchaus besser re- durch- gionalzeitung ge- als sog. "Digital muss sich wohl
cherchieren, undda- recherchierten Arti- dacht und geeig- Natives" mit dem darüber aufregen,
mit die Dinge kels zu schnell in net, denn die Internet "gross ge- dass hier mög-
gleich beim Namen Vergessenheit ge- Sachen sind "viel worden" wissen, lichersweise mit
nennen. Aber ist es raten würden. zu speziell", und dass über, mit und zweierlei Mass ge-
nicht ebenso gut, Sind wir ganz noch dazu poli- aufgrund des sog. messen wurde.
wenn Sie als Leser- ehrlich, so lassen tisch "höchst bri- "Internet" allesDies nicht zuletzt
innen und Leser et- sich bestimmte An- sant", Hinterfragbare ir- deswegen, weil es
was häufiger gelegenheit gerade gendwann auch vielen anderen be-
nachdenken, die in unserer Gegend/ Die "Kirche im hinterfragt wird. reits ab der Grund-
Dinge "durchden- Region einfach Dorf lassen"! schule "verbaut"
ken", mögliche Ver- nicht vollends re- worden sein könn-
bindungen selbst cherchieren. Man Aller kritischen Die "Plago- te, eine wissen-
ergründen müssen? bekommt immer Berichterstattung manie" ist erst schaftliche Kar-
Da ist doch der nur dann "gute In- zum Trotz, lassen der Anfang! riere anzustreben.
nächste Stamm- formationen", aber auch wir Reden und disku-
tisch-Treff gleich wenn man jemand sprichwörtlich "die Sie werden es zu- tieren Sie darüber.
viel interessanter, trifft, dem frühere Kirche im Dorf". mindest über die Es bildet unge-
wenn man über Freunde einmal zu Es wird aber wohl öffentlich-recht- mein! [mwz]
einen unserer Arti- sehr "auf den erlaubt sein, nicht lichen Medien
kel die Meinung al- Schlips getreten" nur in diese hinein bereits erfahren ha-
ler Anderen er- sind. zu gehen, sondern ben, dass im Inter-
fragen, auf eine Wenn jemandem diese nach Bedarf net derzeit das
Die Erste Eslarner Zeitung | 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011 Seite 14
Die Erste Eslarner Zeitung 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011

Grad noch zugeflogen! Veranstaltungsflyer

Die auf dieser Seite abgebildeten Flyer/


Veranstaltungshinweise haben wir kurz
vor Redaktionsschluss noch aufgefun-
den/ sind uns kurz vor Redaktions-
schluss übersandt worden.
Wir hoffen, dass auch für Sie eine pas-
sende Veranstaltung dabei ist, und wün-
schen Ihnen beim Besuch/ bei der Teil-
nahme "Viel Spass"!

HINWEIS
Wollen auch Sie Ihre Veranstaltung/ Ihren
Veranstaltungsflyer hier abgedruckt sehen,
dann schicken Sie uns einfach einen Scan
oder ein gedrucktes Exemplar.
Selbstverständlich ist die Veröffentlichung
völlig kostenlos und unverbindlich!
www.doktor­eisenbar th.de

Die Erste Eslarner Zeitung | 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011 Seite 15


Die Erste Eslarner Zeitung 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011

Eslarn höchst intern

In Eslarn bin ich so, und ausserhalb bin ich froh?


Anmerkungen zu einer Aussage, dass es in Eslarn "lauter Braune" geben soll.

Irgendwie Personen "besser sich diese entspre- Eslarn ist nicht Eslarn könnte
schmerzt es einen anzukommen", chend zu erkennen "braun"! aber durchaus
doch, wenn man wenn man seinen gegeben haben, Jedenfalls haben etwas "bunter"
immer wieder da- eigenen Ort derart konnten wir nicht wir bislang nicht in werden!
von hört, dass es in "disqualifiziert"? anders, als diesen überwiegender Diese Ausführun-
Eslarn "lauter Brau- deren Ansichten Weise "ewiggest- gen sollen aber
ne" geben soll. Erst Ehrlichkeit. aber vom Nationalsozia- rige" Aussagen ge- nicht heißen, dass
neulich haben wir bitte richtig! lismus etwas genau- hört, bzw. ent- die Marktgemein-
dies wieder von Sicherlich darf er und deutlicher sprechende bild- de Eslarn u. E. in
fremden Personen man ehrlich sein, zu erklären. Man- liche Äusserungen Teilen nicht viel-
gehört, denen sol- und auch ruhig sa- che waren dann ru- vernommen. leicht doch etwas
ches aber von ei- gen, dass in Eslarn, hig, andere woll- Nur diese "T-Shirt- "bunter" werden,
nem Eslarner be- wie in so manchem ten einfach nicht Sache" vor dem etwas toleranter
stimmter Proveni- anderen Ort in der mehr weiterdisku- letztjährigen Hei- und weltoffener
enz mitgeteilt wor- Bundesrepublik tieren. matfest konnte werden könnte.
den sein soll. Deutschland auch, Solchen Dingen einem nicht gefal- Man könnte z. B.
Da fragt man sich sog. "unverbesserli- und Personen muss len. endlich mal einen
aber ehrlich, was che Zeitgenossen" man sich dann und Da aber haben wir Schlußstrich unter
so etwas denn über- vorhanden sind. wann eben auch in Eslarn bei die Weigerung des
haupt soll? Eigent- Diese interpretie- wieder "stellen", einigen für das Abspielens der
lich sind wir es ja ren die Vergangen- weil einem eben Staatswesen ver- Tschechischen Na-
mit dieser Zeitung, heit eben so, wie es doch manchmal die antwortlichen Es- tionalhymne zum
die nach Ansicht ei- diesen in den Kram "Galle hochkom- larnerInnen leider sog. "Volkstrauer-
niger Weniger Es- passt, weil sie es mt", wenn man bei feststellen müssen, tag" ziehen, und
larn "schlecht ma- nicht besser wissen solchen Leuten dass diesen diese Gott dafür danken,
chen". Da passt es wollen, oder ge- letztlich deren Angelegenheit na- dass es aufgrund
doch gar nicht ins schichtliche Tatsa- wahre Gesinnung, hezu egal gewesen des von Deutsch-
sprichwörtliche chen und Fakten und zugleich deren zu sein scheint. land verursachten
"Bild", wenn sich eben einfach nicht "Geschichtsblind- Wer will, kann "Zweiten Weltkrie-
manche Eslarner kennen. heit" feststellen unsere entspre- ges" wenigstens
selbst ob deren "Ge- Ehrlicherweise muss. Aber Eslarn chenden Ausfüh- nur lange Zeit zu
hör" bei Dritten muss man aber in in dieser Hin- rungen im Bericht einem "Kalten
über "lauter Braune schon sagen, dass sicht einfach so zur Bürgerver- Krieg" und nicht
im Ort" beklagen. in Eslarn eben "schlecht reden", sammlung Ende Schlimmeren ge-
Was will man mit nicht mehr "Ewig- weil es einem viel- Februar 2011 kommen war. In
solchen Aussagen gestrige" vorhan- leicht persönlich nachlesen. Diesen Eslarn aber
eigentlich bewir- den sind, wie es und/ oder aufgrund finden Sie eben- schweigen, und
ken? Will man sich andernorts auch einer gewissen pro- falls unter www. ausserhalb plaka-
selbst einen besse- der Fall ist. fanen Verantwor- scribd.com. tiv reden, bringt
ren Anstrich geben, Immer wenn wir tung "nützt", ist Nichts. [mwz]
oder glaubt man selbst solche Perso- abzulehnen.
bei ortsfremden nen getroffen, und
Die Erste Eslarner Zeitung | 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011 Seite 16
Die Erste Eslarner Zeitung 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011

Tourismus - Was es ist und was es werden könnte.

Tourismus heisst in Eslarn "Fremdenverkehr"!


Begrifflichkeiten und welche Motivation dahinterstecken dürfte.

Bereits vor sieben scheint uns jeden-


Jahren haben wir falls irgendwie
uns einmal darüber "Fehl am Platze",
"ausgelassen", dass wenn es darum
es im Eslarner Rat- geht, Feriengäste
haus zwar ein "Tou- als Freunde zu be-
rismusbüro" gibt, grüssen.
der für touristische Neulich wunderten
Belange zuständige wir uns auf einer
Verein aber immer Site, warum dort
noch "Fremdenver- sowohl von "Tou-
kehrsverein" heisst, rismus", als auch
und die Schautafel von "Fremden-
beim Rathaus im- verkehr" die Rede
mer noch mit "Ver- war.
kehrsamt" über- Es dauerte eine
schrieben ist. Ir- Weile bis uns däm-
gendwie hat aber merte, dass eben Bild: "Verkehrsamts-Tafel" beim Eslarner Rathaus.
der Ausdruck "Fremdenverkehr" (Bildfertigungsdatum: 26.05.2011 )
"Fremdenverkehr" die "unmittelbare
so gar nichts mit Konfrontation" mit Eindruck ent- wär's, denn dann rierenden Touris-
"Gastfreund- dem Urlaubssu- stehen soll, dass es wüsste jede/r mus" nur deshalb
schaft", mit einem chenden, Touris- bei der Euro- "Fremde" gleich vorgibt, um weiter-
"Herzlich willkom- mus aber die- päischen Gemein- woran er ist. hin Fördermittel zu
men!", oder gar mit jenigen Dinge schaft vielleicht Aber mal ehrlich: erhalten. Dies
touristischen Ambi- meint, welche man Einigen letztlich Sollten wir uns könnte - zumindest
tionen zu tun. Es von der EU, vom nur ums Geld ge- nicht vielleicht für Eslarn - gewal-
klingt eher wie die Bund und vom hen könnte. doch mehr der tig "ins Auge ge-
Projektüberschrift Land gefördert er- Wenigstens heis- "touristischen hen", denn das
eines Frontex-Ein- halten will. sen ja die Quar- Weitläufigkeit" be- tatsächlich feh-
satzes, derjenigen Da "passt" es tiergeber, wie diese sinnen, und Erho- lende Engagement
Agentur der Euro- einfach nicht so gut heissen, und nicht lungssuchende als wird immer deut-
päischen Union, ins sprichwört- einfach nur "Un- "Freunde", nicht licher. Dabe ist
welche an den sog. liche "Konzept", terkunftsgewähren nur als willkom- aber nicht zu ver-
"EU-Aussengren- dass man die Fe- de". Man könnte es mende "Einkom- gessen, dass Es-
zen" dafür sorgen riengäste als "Fre- sogar noch weiter mensquelle" larns Gastrono-
soll, dass möglichst mde" bezeichnet, "treiben", und die sehen? men und Quartier-
keine Flüchtlinge wo doch gerade in gastronomischen Übrigens: Man geber durchaus den
ins "gesegnete EU- der EU immer je- Betriebe als "Es- sollte vielleicht Tourismus einer
Land" kommen. mand irgendwo sensausgabe- auch bald davon Arbeit in der
Der Begriff "Frem- "fremd" ist, kei- stellen" bezeich- wegkommen, dass Fabrik vorziehen
denverkehr" nesfalls aber der nen. Einfacher man einen "gut flo- würden. [mwz]

Die Erste Eslarner Zeitung | 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011 Seite 17


Die Erste Eslarner Zeitung 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011

Politische Wirtschaft I

Städtebauförderung als "Projekt der LAG"


Eine (bewusst unvollständige) Übersicht.

Städtebauförderung Städtebauförderung
(nach altem Muster) NEU, als Projekt im Rahmen der LAG

Bei dieser Art der sog. "Städtebauförderung" Diese neue "Städtebauförderung" läuft als
wurden alle Bürgerinnen und Bürger in der vom Projekt im Rahmen der LokalenArbeitsGruppe
Bund geforderten Art und Weise mit einbe- (LAG) Brückenland "Bayern-Böhmen". 11 Ge-
zogen. meinden, darunter auch die Marktgemeinde
Diese Art der Förderung hat Eslarn aber "ver- Eslarn haben hier die "Städtebauförderung" als
schlafen", als die Gemeinde Anfang der 1 990er Projekt eingebracht.
Jahre die damals begonnenen Massnahmen
einfach abgebrochen hat.

Rahmenrichtlinien

vom Bund von der EU


vom Land "Kleinere Städte und Gemeinden"

Mitbestimmung konkret
Alle Bürgerinnen und Bürger LAG-Ausschuss (11 Gemeinden)
über einen kommunal gegründeten
Ausschuss verschiedener kommunalen OrtsBürgermeister als demokratisch legitimierte
Interessengruppen Vermittler der mehrheitlichen Bürgerinteressen

Nutznießer
Die gesamte Gemeinde aufgrund Diejenigen (Interessen)Gruppen einer
diverser Interessenabgleiche. Gemeinde, die gut informiert werden.
FAZIT:
Bei entsprechender Zusammenarbeit der Gemeinden untereinander, und der gemeindlich Verantwortlichen kann die "neue
Städtebauförderung" durchaus Nutzen bringen. Weitere Gedanken machen Sie sich bitte selbst!

Die Erste Eslarner Zeitung | 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011 Seite 18


Die Erste Eslarner Zeitung 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011

Politische Wirtschaft II

Fördermittel gibt es (nicht) für Alle?


Eine kritische Darstellung von Geschehnissen im Ort und in der Region.
Wie sagte uns unlängst je- chende unternehmerische über die Fördermittel Be- man den sog. "fördermit-
mand: "Ihr müsst die För- Tradition zurückblicken zu scheid wissen, und einem telgewährenden Stellen"
dermittel schon -, vor- können - einfach "selbstän- zu diesen verhelfen kön- eine Art "Trugbild" präsen-
beigebracht werden diese dig", nimmt für ein paar nen. tiert. Man müsste einen
Jahre Fördermittel aus
Euch nicht!" War eine rich- dem einen, Zuschüsse Da sind dann diejenigen Ort per se einmal als "leis-
tige Aussage, wenn man aus dem anderen Topf, be- die "Dummen", welche ein tungsfähig", ein Unterneh-
bedenkt, dass Fördermit- kommt noch Zuschüsse Unternehmen ganz ohne men als "systemrelevant",
tel und Zuschüsse regel- für zusätzlich eingestellte Inanspruchnahme von För- und z. B. den Tourismus
mässig bestimmten Be- NiedriglohnarbeiterInnen, dermitteln und Zuschüs- als "lebensnotwendig" und
stimmungen unterworfen um dann nach Auslaufen sen betreiben wollen, bzw. "steigerungsfähig" hinstel-
der Fördermittel ein neues
sind. Unternehmen, und die auch Diejenigen, welche len, bevor man damit be-
Das Problem scheint aber ganze Sache "an anderem tagtäglich in eine fremdbe- ginnen könnte, entspre-
zu sein, dass diejenigen Ort, unter anderem Na- stimmte Arbeit gehen und chende Unternehmen zu
Personen welche um För- men" fortführen zu kön- glauben, dass dies zumin- gründen, und über Jahre
dermittel und Zuschüsse nen. dest für diesen kleinen Ort hinweg Fördermittel und
wissen, kommunal bedingt Eslarn den Normalfall dar- Zuschüsse einzustrei-
nicht immer bereit sind, Muss es eigentlich ein stellt. chen.
"reales Unternehmen"
die gesamte Bevölkerung sein? Von "solchen Dingen"
von der Möglichkeit für be- So wie es für die Marktge- Staatlich verordnete könnten in einem Ort
stimmte Dinge Fördermit- Wettbewerbsverzer- ganze Generationen gut
meinde Eslarn aussieht, rung?
tel und Zuschüsse zu muss es sich nicht einmal leben, aber eben leider
Man müsste schon fast
erhalten, zu unterrichten. um ein "real existierendes von "staatlich verordneter nicht Alle. Deshalb wäre
Nur "Bestimmte" scheinen Unternehmen" handeln, Wettbewerbsverzerrung" es zugleich wichtig, eine
hier informiert zu werden, welches mit Fördermitteln sprechen, würde man die- Vielzahl sich mühender
um diesen - möglicherwei- und Zuschüssen bedacht se vorgenannten Dinge "fördermittelfreier, weil
se auf Jahre planbar - je- auch nur im Entferntesten darüber nicht informierte
werden kann. als "staatlich geduldet" an-
des Jahr von Neuem Man nehme nur einmal Unternehmen", wie auch
sehen können.
Fördermittel und Zuschüs- die diversen, unter Das jedoch ist nicht rich- "einfacher Arbeiter" zu
se zukommen zu lassen. www.gelbex.de nur bei- tig, weil das Staatswesen, haben.
spielhaft gelisteten "Eslar- insbesondere die förder- Diese kann man - wie
Wer in der Fabrik arbei- ner Unternehmen", welche mittelgewährenden Stellen übrigens unlängst für Es-
tet ist dumm? sehr strenge Anforderun- larn mitgeteilt - sogar da-
Da müsste man ja fast sa- als sog. "Gasthof 'Zum
gen an die Fördermittel- für nutzen, diesen ausser-
gen, dass Jede/r der für Goldenen Hirschen" in der empfänger stellen. Da
einen Stundenlohn von ef- Bahnhofstrasse, als "Klos- halb des Ortes alle die-
wird ganz genau geprüft,
fektiv 5.-- Euro in einer Fa- tercafè" in der Waidhauser ob jemand Fördermittel jenigen Dinge "anzu-
brik arbeitet wirklich der Strasse, oder auch als Ho- und/ oder Zuschüsse er- dichten", welche man
"Dumme" ist, denn andere tellerie in der Ludwig-Mül- halten kann und darf. selbst von sich weisen
Personen scheinen sich will/ weist. Kurz und gut:
hier deren Leben weitaus ler-Str. niemals "real
existent" waren. Ein "Trugbild" für den Demokratie läuft anders,
besser gestalten zu kön- Staat?
nen. Wichtig scheint nur zu wie es sich hier "einige
Da macht man sich - ohne sein, dass man diejenigen Man müsste also erst ein- Wenige" denken!
auf irgendeine entspre- Personen kennt, welche mal dafür sorgen, dass ===>

Die Erste Eslarner Zeitung | 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011 Seite 19


Die Erste Eslarner Zeitung 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011

Politische Wirtschaft II

Fördermittel gibt es (nicht) für Alle?


Eine kritische Darstellung von Geschehnissen im Ort und in der Region.
Weder in Eslarn noch an- Unternehmen auf ein an- auch dem Staatswesen darauf an, ob nicht irgend-
derswo kann man auf Dau- deres Familien-, Ver- per se eine funktionsfähi- wann einmal irgendeine -
er von Fördermitteln allein wandtschaftsmitglied "um- ge Region vorzuspielen. meist zwielichtige - Or-
leben, ein Unternehmen melden", das Unterneh- ganisation genügend
nur deshalb dem Schein men einer anderen Per- Darunter zu leiden haben Druck erzeugt, diese Vor-
nach betreiben, weil man son "übernehmen" lassen, alle diejenigen Unterneh- herrschaftsstellung zu
sonst auf gnädiges Zutun zumindest aber den Fir- merInnen, welche deren übernehmen. So etwas
von Politikern für das mensitz um ein paar Tätigkeit auf selbständiger könnte möglicherweise
nächste Jahr keine Förder- Strassen "verschieben" Arbeit aufgebaut haben, ernsthafte negative Kon-
mitteln mehr erhalten wür- um wieder "mit im Förder- aber bei einer derartigen sequenzen für die Demo-
de. mittelspiel" zu sein. Wettbewerbsverzerrung in kratie zeitigen, denn den
So etwas schädigt u. E. Wir möchten hier nicht einer solchen Region gar durch einige Wenige ab-
nachhaltig die Demokra- deutlicher werden, aber nicht mehr existieren kön- hängig Gehaltenen wird
tie, weil derartiges "Förder- bei einigen Unternehmen nen. es - wenn überhaupt
mittelzuschieben" beim zeigte es sich über die letz- Der selbständige Unter- bekannt - egal sein, wer
Empfänger letztlich ein ten Jahre hinweg so deut- nehmer per se hat in der über sie herrscht. Würde
Wohlwollen bei der nächs- lich, dass es schon sehr Regel keine Zeit, sich bei aber dann auch nur in
ten Wahl, bei der nächst- verwundern müsste, wenn irgendwelchen regionalen einer Region eines Staa-
möglichen, solchen Politi- diese auch noch von eige- Politikgrösen anzudienen, tes eine Organisation
kern genehmen Entschei- ner Produktion/ von eige- denn er hat sein Unterneh- herrschen, welche sich
dungen bedingt. ner Erwerbswirtschaft men zu führen. Dient er die demokratischen Grund
existieren könnten. sich in einer Region der sätze nicht zu Eigen
Alle paar Jahre ist "Un- geschilderten Art aber macht, hätte der Gesamt-
ternehmerwechsel"! Fazit der ganzen Sache: nicht an, dann muss ihm staat darunter zu leiden.
Ja, auch dies gehört sozu- Das Fazit solcher Dinge sein Leben scheinbar "zur Hier gilt es wie wir
sagen mit "zum guten ist ganz leicht zu ziehen, Hölle gemacht" werden. meinen, die Verfasstheit
Ton", wenn man als Unter- denn solche "fördermittel- Schliesslich scherrt er aus des Staates als parlamen-
nehmen nur noch von För- basierten" Unternehmen einem Gefüge aus, wel- tarischer Demokratie zu
dermitteln lebt, bzw. sein geben den Schein selb- ches im restlichen Land schützen, und derartigen
Untenehmen "auf Anraten ständigen Unternehmer- gar nicht bekannt ist, weil Oligopole, welche sich in
Dritter/ Fördermittelkundi- tums vor, ohne eigentlich es ein solches "Gefüge" besonders gefährlicher Art
ger" nicht darauf aufge- mit allen, einem selbststän- letztmalig in der Deut- und Weise durchaus re-
baut hat, selbst erwerbs- digen Unternehmer eige- schen Demokratischen Re- gional bezogen als staat-
wirtschaftlich tätig zu sein, nen Dingen befasst zu publik, einem Staat mit liches Hilfsangebot artiku-
sondern nur von Fördermit- sein. Es sind letztlich nur verordneter Planwirtschaft lieren können, von Bun-
teln diverer Art zu existie- Arbeitnehmer, denen gegeben hat. desseite Einhalt zu ge-
ren. Dann nämlich muss durch Fördermittel und Gefährlich sind solche bieten. Wir müssen
man über die sog. "Exis- durchleitende Stellen, wie Dinge ausserdem, denn selbstverständlich nicht
tenzgründerphase" hin- vor allem durch politische immer wenn irgendwo näher darauf eingehen,
aus, für welche es natür- Seilschaften dazu verhol- Oligopole, auch Bera- dass derart "geförderte"
lich auch Fördermittel ge- fen wurde, einer ganzen tungsoligopole dieser Art Unternehmen auch kei-
geben hat, einfach sein Region, vor allem aber existieren, kommt es nur nerlei ===> S. 21

Die Erste Eslarner Zeitung | 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011 Seite 20


Die Erste Eslarner Zeitung 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011

DEEZ - Jetzt geht die Sache richtig los!

Guten "Tag"!
Während man anderswo noch "denkt", nutzt "Die Erste
Eslarner Zeitung" jetzt modernste Technologie!
Eigentlich wollten wir Ihnen auf dieser Seite aktuelles
Bildmaterial aus Eslarn zeigen. Dies aber hat noch
Zeit! Wir informieren Sie lieber über diese "komischen
Quadrate", welche wir in dieser Ausgabe vermehrt
nutzen.
Dahinter verbirgt sich der sog. "QR-Code", eine vor
Jahren durch die japanische DENSO Ltd. entwickelte
Möglichkeit via Smartphone schnell und einfach
weitere Informationen zu erlangen.
Was auf den ersten Blick wie eine Spielerei anmutet ist
eine technische Höchstleistung der EntwicklerInnen,
denn hinter einem solchen Code kann sich Vieles
verbergen:
1 . Ein direkter Internet-Link
2. Eine Direktwahlmöglichkeit zu einer Telefonnummer
3. Eine Möglichkeit direkt eine SMS an einen
Empfänger zu verwenden.
4. Eine sog. "vCard", also standardisierte Adressinfor-
Hinweis: mationen, welche Sie mit nur einem Smartphone-
Foto in Ihre Handydatenbank bekommen.
Um das "Tagging" nutzen zu 5. Viele weitere Informationen, welche man standardi-
können, muss Ihr Smart- siert, verschlüsselt schnell vom gedruckten, sog.
phone/ Handy eine Software "analogen" Status in den digitalen Status überführen
zur Decodierung besitzen. kann.
Diese können Sie über die
Online-Seiten Ihres Handy- Dies macht für uns, unser Unternehmensbereich
Herstellers meist völlig kos- "MobileMarketing"
tenlos (bis auf die Telefon-/
Onlinekosten) downloaden.

Die Erste Eslarner Zeitung | 8. Jahrgang |6. Ausgabe 2011 Seite 21


Die Erste Eslarner Zeitung 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011

Aus der Kath. Kirchengemeinde

Sonntag, 29. Mai 2011 , von 09.00 bis 1 2.00 Uhr


Kuchentüten-Verkaufsaktion für die Renovierung des Pfarrheimes.
Die Kuchentüten zum Preis von **5.-- Euro können beim Pfarrhof, vor dem
Rathaus und vor der Sparkasse gekauft werden.
Der gesamte Reinerlös kommt der Pfarrheimrenovierung zugute. Gerne werden
auch Kuchenspenden ab 07.30 Uhr im Pfarrheim von der Bevölkerung
entgegengenommen.
[Quelle: Gottesdienstordnung für die Pfarrei Eslarn vom 22.05. bis 1 2.06.2011 - Nr. 1 0/ 2011 ]

Fortsetzung von S. 1 9

nerlei Werbemanagement nicht vorfindet. im WWW entsprechend um nur ja keinen Cent der
oder Ähnliches benötigen. Musss man auch nicht, vertreten sind. Man Fördermittel und Zu-
Die Aufträge welche sol- denn solche Unternehmen spricht hier vom sog. "Ab- schüsse missen zu müs-
che Unternehmen bekom- sind schließlich nur dazu bilden der realen Produk- sen.
men, sind alle von langer da, auf günstigstem Level tivität im WWW". Es ist ja letztlich - so leid
Hand vorgeplant. Wer- für einen bestimmten Zeit- Dies fängt bei einer funk- es uns tut, dies konsta-
bung braucht man nicht raum Fördermittel und Zu- tionalen WebSite an, geht tieren zu müssen, nur
machen, denn man muss, schüsse "einzufahren", über ein CRM, mit dem "Luft", was hier produziert
ja man darf letztlich gar sowie eine Art "regionaler Kunden bei deren Not- wird. Würden das Staats-
keine sonstigen Aufträge Vollbeschäftigung" vorzu- wendigkeit auf Firmen- wesen, aber auch die EU
generieren. Sonst nämlich geben. und Produktionsdaten zu- diese Fördergelder und
würde deutlich, dass man Aus dem Bereich von ZBE greifen können, und findet Zuschüsse lieber gleich
das übliche Procedere, I.ID., also der internet-ba- den Abschluss in einer als sog. "Grundeinkom-
welches selbständige Un- sierten Befassung mit sol- modernen Präsentation men" vergeben, dann
ternehmern mitunter chen Thematiken, können des eigenen Unterneh- würde sich wohl jede/r in
schlaflose Nächte kostet, wir Ihnen berichten, dass mens mit Videoclips und einem solchen "Unter-
nämlich die Qualitätssiche- sich solche Unternehmen Produktpräsentationen. nehmen" Arbeitstätige
rung, die Sicherstellung ei- durchaus bereits über das Dies Alles werden Sie bei gerne selbständig machen
nes reibungslosen Pro- WWW feststellen und Unternehmen der ange- und mit einem eigenen,
duktionsablaufs, wie auch näher qualifizieren lassen. sprochenen Art nicht fin- realen Unternehmen zum
das sog. "Eingehen auf Heutigen, leistungsfä- den, weil es Geld kostet, Gemeinwohl beitragen.
Kundenwünsche" bei sol- higen Unternehmen ist zu welches die "Investoren"
chen Unternehmen gar Eigen, dass diese auch nicht ausgeben wollen, [mwz]

Die Erste Eslarner Zeitung | 8. Jahrgang |6. Ausgabe 2011 Seite 22


Die Erste Eslarner Zeitung 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011

Das Projekt * Die Intentionen * Der "Status Quo"


Genau, das soziale Pro- uns agierenden Personen wie auch "iSLING™ - zu haben. Während seit
jekt "iSLING™" gibt es drangsalieren lassen wer- Print" gefertigte Ver- acht Jahren anderweitig
mittlerweile im achten den. Der Erste Bürger- öffentlichung herauszuge- für derartige Veröffentli-
Jahr! Begonnen hat es - meister lenkte ein, was ben. chungen Zigtauwsende
wie könnte es in dieser Re- wohl - und auch dies hier Ab dem Jahr 2006 folgte Euro an Fördermitteln
gion anders sein - nach ehrlich und offen - seinem die Umbenennung in "Die nahezu "verbraten"
der im Jahr 2000 durch eigenen Durchsetzungs- Erste Eslarner Zeitung", wurden, haben wir aus
den damaligen CSU-Bür- vermögen gegenüber ihn und es wurde versucht ein einem urspr. 3.400 Ein-
germeister eingeklagten gegen uns aufbringende "Erstes Eslarner Radio" zu wohner zählenden Ort
Domain "www.eslarn.de", Personen geschuldet war. etablieren. Leider war das Informationen "zum Null-
nunmehr dem Ansinnen Dafür auch hier nochmal Letztgenannte bislang tarif" geliefert.
des folgenden SPD-Bür- "Herzlichen Dank!", und nicht möglich, weil in Es- Mit "anderweitige Veröf-
germeisters die Domain die Anregung durchzuhal- larn die Schaffung einer fentlichungen" meinen wir
"www.eslarn-net.de" we- ten. Die nächste Wahl schnelleren Internetverbin- nicht die von uns hoch-
gen angeblicher Namens- kommt bestimmt, und ein dung durch die Deutsche geschätzten Emissionen
rechtsverletzung Einhalt Landtagsposten könnte Telekom AG mit Gemein- der Regionalpresse, son-
zu gebieten. Dankenswer- frei werden. deratsbeschluss abge- dern quasitouristische
ter Weise unterstützte uns Den im Hintergrund agie- lehnt wurde. Werbeprospekte u. Ä.,
hier eine Journalistin der renden Personen, welche "Die Erste Eslarner Zei- welche immer wieder
Regionalpresse, welche weiss Gott nicht nur uns, tung" erscheint seit fast ohne eine Seite Text aus-
unsere damalige Gegen- sondern sehr vielen Perso- zwei Jahren regelmässig zukommen pflegen, und
wehr schriftlich, kurz vor nen in Eslarn immer wie- auch unter: damit nur zeigen wie es
der Landtagswahl 2003 der abwechselnd das www.scribd.com/zach561 8 , sein könnte, nicht wie es
auf die Kreisseite der Re- Leben schwer machen wobei wir die jeweiligen tatsächlich ist. Mögliche
gionalzeitung "Der neue wollten, galt es in demo- Exemplare auf Wunsch Problematiken werden in
Tag", Ausgabe "Vohen- kratisch konformer, aber auch per Newsletter ver- Veröffentlichungen idR
strauss" brachte. Damit auch deutlicher Weise Pa- senden. Ein klein wenig nahezu nie ange-
war klar, dass wir uns roli zu bieten. Hier bot es stolz sind wir darauf, sprochen, und eine Bür-
nicht fortlaufend von ir- sich an, eine zunächst nur dieses soziale Projekt und gerbeteiligung ist eigent-
gendeiner der beiden in auf einer Homepage, we- darin diese Zeitung von lich gar nicht vorgesehen.
Eslarn vertretenen Partei- nig später im sog. "pdf-For- Anfang an ohne jedwede [mwz]
en, vielmehr von densel- mat", und dann sowohl als Fördermittel oder Zu-
ben immer wieder gegen "iSLING™ - Das Portal", schüsse herausgebracht

Die Erste Eslarner Zeitung | 8. Jahrgang |6. Ausgabe 2011 Seite 23


Die Erste Eslarner Zeitung 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011

Regionale Netze NordOst -


Internetsurfen zukünftig nur noch über regionale Knotenpunkte?
Ein kleiner Blick auf die aktuellen Gegebenheiten und Strukturen unserer Region.

Dem privaten Internet- Geeignete Infrastruktur sog. "Bürgernetzverein chende KnowHow zur
nutzer dürfte es kaum "lockt" Investoren NEW-WEN" bereits über Verfügung hat.
auffallen, und zudem entsprechende Zugkraft. IT-Unternehmen könnten
ziemlich egal sein, wie er Nun wird sich hier in der Sollte die durch den Baye- also in Zukunft je nach
die Verbindung ins Inter- Gegend im IT-Bereich rischen Wirtschaftsmi- Regionsteil nur noch
net herstellt. Wenn es nicht mehr viel tun, bis nister Zeil (FDP) gefor- eines Ansprechpartners
nicht schneller geht, dann nicht auch die vielen derte "bessere Internetan- bedürfen, um sich über
geht es eben nicht schnel- "weissen" Flecken mit bindung für den ländlichen einen üblichen Telefonan-
ler. Gegenüber den bis sehr deutlicher Unterver- Raum" nicht realisier-, da schluss auf einen der
noch vor einigen Jahren sorgung beseitigt sind. nicht finanzierbar sein, dann realisierten "Knoten"
bescheidenen 64 kB/s ist dann bliebe nur noch der aufschalten zu lassen.
eine herkömmliche DSL- Aktuellen Online-Auskünf- Ausbau entsprechend vor- Dann würde nicht nur der
Verbindung mit 2000 kB/s ten der Telekom AG zu- handener Knotenpunkte, bereits mit "Einführung
in der Regel bereits aus- folge sind in der Nord- über welche dann alle des Internet" in unserer
reichend, um Emails zu oberpfalz ausschliesslich herkömmlichen Internet- Gegend gegründete "Bür-
versenden, oder über in der Stadt Eschenbach, verbindungen "laufen" gernetzverein" zu den
Suchmaschinen Informa- in Wernberg-Köblitz, in müssten, wollten diese in längst fälligen "Ehren"
tionen zu beschaffen. In Windischeschenbach, den Genuss üblicher kommen, sondern im
der Regel bekommt man Weiden/ Opf., Tirschen- Schnelligkeit kommen. Laufe der Zeit könnten
iin der Region "Nord- reuth und in Waldthurn sicher auch alle Ortsnetze
oberpfalz" aber auch Geschwindigkeiten von Regionale Knoten-Lösung der Region erworben, und
schon 8000 kB/s ange- 1 6.000 kB/s erreichbar, ein wirklich "regionales
boten, und damit für die/ und wohl auch für einen Wie bereits erwähnt, gibt Netz" aufgebaut werden.
den private/n Internet- Ausbau auf das sog. es sie schon, diese "Kno- Dann wäre auch der
NutzerIn hinreichende "VDSL" vorgesehen. tenpunkte", die in der ver- Landkreis Neustadt/ Wn.
Schnelligkeit geboten. Wenn es so bleibt, dann gangenen Jahren auf- wirklich "auf Draht", sogar
werden sich bestenfalls grund bereits vorhandener im ehem., direkten
Geht es noch schneller? dort, und nur dort IT-Un- IT-Unternehmen, zumin- "Grenzland".
ternehmen ansiedeln dest aber entsprechend
Sicherlich gibt es mittler- können. Der gesamte aktiver gemeinnütziger [mwz]
weile auch noch schnel- ehemalige Grenzbereich Vereine, wie eben dem in
lere Internetverbindungen! von Moosbach, über Waldthurn ansässigen .
Noch nicht einmal 1 6 Waidhaus, bis Eslarn ist "Bürgernetzverein" eine
MB/s sind derzeit noch jedenfalls offiziell nicht mit schnelle Internetverbin-
aktuell, denkt man z. B. einer schnellen Internet- dung erhalten konnten.
an das sog. "VDSL", anbindung ausgestattet, Über diese "Knoten"
welches dieselbe hohe geschweige denn, dass könnte man zukünftig
Upload- wie Download- hier Unternehmen ohne sämtliche Internetkom-
Geschwindigkeit bereit- eigene Inverstitutionen munikation der "Randbe-
stellt. VDSL etc. erhalten kön- reiche" laufen lassen, da
So etwas ist letztlich auch nen. der "Bürgernetzverein" be-
notwendig, um Investoren Die Marktgemeinde Wald- reits seit Jahren bei der
des boomenden IT-Be- thurn, hierfür u. W. als Vergabestelle für IP-
reichs in eine Region zu "Technologiezentrum" vor- Adressen "RIPE" regis-
bringen. gesehen, verfügt mit dem triert, auch das entspre-

Die Erste Eslarner Zeitung | 8. Jahrgang |6. Ausgabe 2011 Seite 24


Die Erste Eslarner Zeitung 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011

In der Pipeline - Wir bereiten für Sie vor!


Für die Juli-Ausgabe von DEEZ haben wir folgende Themen(bereiche) in Planung:

1 . Verschwundene Familienvermögen und fragwürdige Bauinvestitionen.


Offene Fragen an unterschriftsleistende Personen.
2. Falsch geführte Konten? Feststellungen aus den Jahren 2002 bis 2007
3. Undurchsichtige Oligopole und Monopole im regionalen Betreuungswesen?
Wir prüfen öffentliche Unterlagen.
4. "Kreuther Geheimgespräche": Warum CSU und SPD plötzlich zusammenhalten, ein
SPD-Bürgermeister kommender Landtagskandidat werden könnte, und dies mit einem
Wildgehege, dem Eslarner Brauwesen, sowie den Seniorenbauvorhaben in Eslarn zu tun
haben könnte.
Sie können uns aber ruhig auf weitere Dinge aufmerksam machen, bzw. uns Informationen
übersenden. Über sog. "Anonyme Remailer" (Suchbegriff [ohne Anführungszeichen]:
"Anonymouse" können Sie diese über Google® auffinden, und uns so anonym Informationen
zukommen lassen.
Aktuelle KURKPARK-BILDER

Zur Anmerkung:

Der "Bürgermeister-
Karl-Roth-Kurpark"
wurde als Biotop er-
stellt, welcher deshalb
nicht so gepflegt wie
andere Parks aussehen
darf. Leider ist die
"Kneipp-Kuranlage"
immer noch ausser
Betrieb.

Die Erste Eslarner Zeitung | 8. Jahrgang |6. Ausgabe 2011 Seite 25


Die Erste Eslarner Zeitung 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011

IMPRESSUM/ IMPRINT

Die Erste Eslarner Zeitung" ist ein Teil des sozialen Projekts "iSLING™", und ein Produkt
von Z-BUSINESS® EUROPE, Theresia M. Zach.
Herausgeberin: Theresia M. Zach, Ludwig-Müller-Str. 2, D-92693 Eslarn.
Tel.: 0163 733 92 50
V.i.S.d.P.: Michael W. Zach, Ludwig-Müller-Str. 2, D-92693 Eslarn.
Tel.: 0163 733 92 50

Das Projekt "iSLING™" umfasst:


• Das "Eslarner Radio" - www.eslarner-radio.de (wird derzeit überarbeitet!)
• Das "Eslarner Portal" - www.eslarn-net.de ( auch als eMag im pdf-Format)
• Das "Erste Eslarner Bürgerportal" (wird derzeit überarbeitet!)
• Das "Eslarner Stammtisch-Blattl" (im pdf-Format unter: www.scribd.com/zach561 8)
• Die "Eslarner Zoigl-Zeitung" (im pdf-Format unter: www.scribd.com/zach561 8)
• Das "Eslarner Video"-Portal - www. eslarner-videos.de.vu

Mission Statement:
Berichterstattung aus und über die Marktgemeinde Eslarn/ Opf., sowie aus der bayerisch-
tschechischen Grenzregion!
Initiativen gegen Antisemitismus, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, sowie gegen Miss-
achtung der Menschenwürde und der Menschenrechte.
Information über Politik innerhalb der Kommune und der EU.

Ihnen passt etwas nicht? Sie haben auch eine Meinung?


Wir freuen uns, wenn wir von Ihrer Meinung erfahren. Schreiben Sie uns doch einfach, was
Sie bedrückt/ was Ihnen nicht passt. Ihr Leserbrief ist herzlich willkommen!
Wir müssen uns aber vorbehalten, Leserbriefe bei Notwendigkeit sinngemäss zu kürzen,
bzw. aus juristischen Gründen nicht zu veröffentlichen.
Natürlich freuen wir uns auch über positive Resonanz.
Bildquelle/n: Eigenes Archiv, pixelquelle.de, pixelio.de, WikimediaCommons, Paulae u.a.
Redaktionsschluss für diese Ausgabe: 26. Mai 2011
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telefonischen Kommentardienst nutzen.

Die Erste Eslarner Zeitung | 8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011 IMPRESSUM