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Prüfung

Wirtschafts-
deutsch
International

Übungssatz 01
Kandidatenblätter
Prüferblätter
Prüfung Wirtschaftsdeutsch International – Übungssatz 01

Inhalt

Bitte beachten Sie, dass für die Aufgabe „Schriftlicher Ausdruck“ zwei Varianten und für die
Aufgaben 2 und 3 „Mündliche Kommunikation“ drei Varianten (hier Sparkasse Köln/Bonn,
Flughafen Düsseldorf GmbH, Vorwerk & Co. KG) zur Verfügung gestellt werden.
Die Kandidaten bekommen jeweils nur eine Variante zugeteilt, die Auswahl obliegt ausschließlich
den Prüfern.

01 Kandidatenblätter (KB) und Prüferblätter


02 Inhalt
03 Kandidatenblätter
04 Leseverstehen Deckblatt
05 Leseverstehen KB Aufgabe 1 Text
06 Leseverstehen KB Aufgabe 1
07 Leseverstehen KB Aufgabe 2 Text
08 Leseverstehen KB Aufgabe 2
09 Leseverstehen KB Aufgabe 3 Text
10 Leseverstehen KB Aufgabe 3
11 Leseverstehen KB Aufgabe 4 Text
12 Leseverstehen KB Aufgabe 4
13 Leseverstehen Antwortbogen
14 Hörverstehen Deckblatt
15 Hörverstehen KB Aufgabe 1
16 Hörverstehen KB Aufgabe 2
17 Hörverstehen KB Aufgabe 3
18 Hörverstehen Antwortbogen Aufg. 1 und 3
19 Hörverstehen Antwortbogen Aufg. 2 Textzusammenfassung 1. Seite
20 Hörverstehen Antwortbogen Aufg. 2 Textzusammenfassung 2. Seite
21 Schriftlicher Ausdruck Deckblatt
22a Schriftlicher Ausdruck KB Aufgabe (1. Variante)
22b Schriftlicher Ausdruck KB Aufgabe (2. Variante)
23 Schriftlicher Ausdruck Antwortbogen 1. Seite
24 Schriftlicher Ausdruck Antwortbogen 2. Seite
25 Mündliche Kommunikation Deckblatt
26 Mündliche Kommunikation KB Hinweise zur mündlichen Prüfung
27 Mündliche Kommunikation KB Aufgabe 1
28a Mündliche Kommunikation KB Aufgabe 2 Version Sparkasse Köln/Bonn
28b Mündliche Kommunikation KB Aufgabe 2 Version Flughafen Düsseldorf GmbH
28c Mündliche Kommunikation KB Aufgabe 2 Version Vorwerk & Co. KG
29a Mündliche Kommunikation KB Aufgabe 3 Version Sparkasse Köln/Bonn
29b Mündliche Kommunikation KB Aufgabe 3 Version Flughafen Düsseldorf GmbH
29c Mündliche Kommunikation KB Aufgabe 3 Version Vorwerk & Co. KG
30 Prüferblätter
31 Lösungsschlüssel Leseverstehen
32 Lösungsschlüssel Hörverstehen
33 Prüferblätter Hörverstehen Radiosendung (2 Seiten)
34 Prüferblätter Hörverstehen Telefonat (1 Seite)
35 Prüferblätter Bewertungskriterien Schriftlicher Ausdruck
36 Prüferblätter Bewertungskriterien Mündliche Kommunikation
37 Ergebnisbogen Mündliche Prüfung
38 Gesamtergebnis
39 Hinweise für Prüfer: Abfolge der Pausen u. Bearbeitungszeit des HV-Teils

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Wirtschafts-
deutsch
International

Übungssatz 01
Kandidatenblätter
Prüfung
Wirtschaftsdeutsch
International

Leseverstehen

75 Minuten

In diesem Prüfungsteil sollen


Sie mehrere Texte lesen und
die dazugehörenden Aufgaben
lösen. Sie können mit jeder
beliebigen Aufgabe beginnen.

Markieren Sie bitte Ihre Lösung


auf dem separaten
Antwortbogen.
Wenn Sie zuerst auf das
Aufgabenblatt schreiben,
vergessen Sie bitte nicht, Ihre
Lösungen innerhalb der
Prüfungszeit auf den
Antwortbogen zu übertragen.

Bitte schreiben Sie deutlich und


verwenden Sie keinen Bleistift.

Hilfsmittel wie Wörterbücher


sind nicht erlaubt.

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PWD-Übungssatz 01
Kandidatenblätter – Leseverstehen

Aufgabe 1: Auf der Suche nach einem neuen Geschäftspartner lesen Sie folgenden Artikel.
Ergänzen Sie neben den Nummern 1 bis 10 die Informationen zu dem porträtierten Unternehmen.

MENSCHEN, MARKEN, MÄRKTE:


Kuchen am laufenden Band
Die Kuchenmeister GmbH hat die Produktion so stark automatisiert wie kein Zweiter
in der Branche und müht sich gegen das schlechte Image von Fertigbackwaren.
Vielleicht wäre alles ganz noch mehr Aufgaben über- Chancen, dort besser ins
anders gekommen, wenn sich nehmen. Vorbild ist für ihn die Geschäft zu kommen.
Tante Sophiechen nicht mehr Automobilindustrie, wo er sich
an das vom Großvater aus- gelegentlich Anregungen holt, Um etwa zehn Prozent will
getüftelte Rezept für Milch- um die Fertigung im eigenen Kuchenmeister in diesem Jahr
Eierkuchen erinnert hätte. Als Unternehmen noch effizienter den Umsatz steigern. Dazu
der Enkel Hans-Günter zu machen. sollen vor allem neue Produkte
Trockels, Ende der fünfziger beitragen. „Der Kunde wünscht
Jahre selbst ein erfolgreicher Produktivitätsreserven zu Abwechslung”, weiß Trockels.
Brotbäcker, sein Sortiment um haben, ist wichtig für Etwa 30 bis 40 neue süße
süße Backwaren erweitern Kuchenmeister. Im Geschäft Erzeugnisse stellt die Firma in
wollte, entsann sich Tante mit Fertigkuchen geht es um jedem Jahr vor. Die gleiche
Sophiechen der lange ver- wenige Cent. Die Firma aus Anzahl wird aus dem etwa 450
gessenen, gerollten Waffeln. Ihr Soest beliefert fast alle Produkte umfassenden Liefer-
Neffe setzte das Rezept um, deutschen Lebensmittelhändler, programm gestrichen. Die
und bald waren die auch Discounter. Nicht immer Trends im Kuchengeschäft
handgefertigten Leckereien so steht auf den Verpackungen der heißen: kleinteilig, einzeln
stark gefragt, dass er mit der eigene Name. Ein gutes Viertel verpackt, mundgerecht. „Die
Produktion nicht mehr macht das Geschäft mit Verbraucher wollen zwischen-
nachkam. Trockels kaufte Handelsmarken aus; der größte durch naschen; dafür kaufen sie
deshalb eine halbautomatische Teil der Produktion entfällt auf nicht gleich einen ganzen
Maschine – und startete damit „no name“-Produkte. Kuchen”, sagte Marketingchef
die industrielle Fertigung. Werner Schulte.
Das Geschäft mit ausländischen
Aktuell fertigt Kuchenmeister Kunden treibt Trockels stark Betrübt sind die Manager in
außer im Stammwerk in Soest voran. Vor allem in Osteuropa, Soest darüber, dass Fertig-
auch in Mettingen nahe weil dort die Konzentration im kuchen von vielen Ver-
Osnabrück und Duingen bei Einzelhandel noch nicht so brauchern immer noch als
Hannover. Wenn heute ausgeprägt sei wie in Erzeugnis zweiter Klasse ange-
Trockels ältester Sohn Günter, Deutschland. Gut ein Drittel sehen werde. Um dieses Bild zu
der 1995 die Geschäftsführung des Umsatzes erwirtschaftet das verbessern, aber auch um neue
übernahm, durch die Unternehmen im Ausland. Kunden zu gewinnen, setzt
Produktionshallen des in- Dieser Anteil soll rasch auf 40 Kuchenmeister verstärkt auf
zwischen größten deutschen Prozent steigen. So prüft das starke Marken. Von Mars,
Herstellers von Fertigkuchen Management derzeit die Brandt, Stollwerk, Verpoorten
führt, ist von Handarbeit nicht Möglichkeiten für den Aufbau und Schneekoppe haben die
mehr viel zu sehen. „Wenn es einer Produktion im Ausland. Westfalen Lizenzen erworben
um Automatisierung geht, sind Dabei geht es zwar vornehm- und wollen so von deren großer
wir in unserer Branche vorne lich darum, die Logistikkosten Bekanntheit profitieren.
dabei. Viele Maschinen haben zu senken. Aber mit einer
wir selbst entwickelt”, sagt Fertigung vor Ort steigen Quelle: nach SZ, 06.03.2013
Trockels. Der Firmenchef ist üblicherweise auch die
überzeugt, dass Roboter künftig

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PWD-Übungssatz 01
Kandidatenblätter – Leseverstehen

Aufgabe 1:
Arbeitszeit: etwa 20 Minuten

Angaben zum Unternehmen Kuchenmeister GmbH

(0) Branche Nahrungsmittelindustrie

(1) Fertigungsstandorte

(2) Marktstellung

Produkt

(3) Ziel in der Produktion

(4) Abnehmer

(5) Markenpolitik

Expansionspläne

(6) Zielregion

Vorteile einer
(7) Produktionsverlagerung

Sortiment

(8) jährliche
Sortimentsbereinigung

(9) Kaufverhalten

Maßnahme zur
(10) Imageverbesserung

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PWD-Übungssatz 01
Kandidatenblätter – Leseverstehen

Aufgabe 2: Als Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter Ihres Unternehmens lesen Sie folgenden Zeitungs-
artikel. Kreuzen Sie bei den Nummern 11 bis 20 an, welche der folgenden Aussagen der Text enthält
(„ja“) und welche nicht („nein“).

Nachhaltig investieren:
Plötzlich grün - die neuen Ökokonzerne
Goldgräberstimmung pur: Experten prophezeien ein grünes Wirtschaftswunder.
Für den Wettlauf um Aufträge haben sich deutsche Unternehmen gut
positioniert. Deutschland ist das Land der grünen Champions.

Begünstigt von der starken Kein Wunder, dass sich nehmen für klimafreundliche
Position im industriellen immer mehr Industriebetriebe Infrastrukturlösungen auf
Sektor, konnten sich in den ein grünes Standbein zu- dem Markt.
vergangenen 20 Jahren grüne legen. Allen voran der welt-
Technologien „Made in größte Autozulieferer Bosch, In der Tat lässt ein weltweiter
Germany“ weltweit etablie- der 2008 für mehr als eine Investitionsstau hier große
ren: Egal ob es dabei um Milliarde Euro den Thüringer Gewinne erwarten. Strom-
erneuerbare Energien, nach- Solarzellen-Hersteller Ersol netze und andere öffentliche
haltige Mobilität, ökolo- kaufte und 2009 die Mehrheit Verkehrsmittel müssten Ana-
gische Wasserwirtschaft oder beim Brandenburger Modul- lysen zufolge schon bald
Entsorgung von Abfällen produzenten Aleo erwarb. weltweit nach klimafreund-
geht - überall mischen die Holger von Hebel, Chef der lichen Kriterien erneuert
Deutschen vorne mit. Solarsparte bei Bosch, werden. In den kommenden
„Zwar haben Amerika und prophezeit dem weltweiten 25 Jahren werden demnach
China in den vergangenen Solarmarkt großes Potenzial. weltweit rund 27 Billionen
fünf Jahren kräftig aufge- „Die Branche wird sich Euro in den Ausbau von
holt“, sagt Claudia Kemfert konsolidieren. Es werden Wasser-, Elektrizitäts- und
vom Deutschen Institut für etwa zehn große Hersteller Transportsystemen investiert.
Wirtschaftsforschung (DIW), entstehen, die mehr als die „Umweltkriterien werden in
„aber Deutschland wird seine Hälfte des Marktes beherr- den kommenden Jahren
Wettbewerbsposition halten schen werden. Bosch wird große Auswirkungen auf die
können. Der technologische einer davon sein.“ Unternehmen und den
Vorsprung und das Know- öffentlichen Bereich haben“,
how sind beachtlich.“ Auch klassische Maschinen-
und Anlagenbauer wie der sagt Christa Albrecht, beim
Familienkonzern Voith in Software-Entwickler SAS in
Beobachter bezeichnen die Heidelberg. Hier wurde ein
Umwelttechnik als neue Leit- Heidenheim bringen grüne
Technologien voran: Hierfür passendes Programm ent-
industrie. Geschäfte mit wickelt. „Auf der Basis
Sonne, Wind und Wasser gründete Voith zum Beispiel
mit RWE ein Gemeinschafts- gesammelter Umweltdaten
sind schon heute wichtig für werden Analysen durchge-
deutsche Unternehmen - unternehmen.
führt und Verbesserungs-
nicht mehr Autos, nicht der oder Einsparpotenziale
Maschinenbau werden in Und auch Siemens setzt auf
Geschäfte in der grünen Zu- aufgezeigt.“, so Christa Al-
Zukunft das Land prägen, brecht.
sondern Solarmodule und kunft. Der Konzern positio-
Windräder. niert sich als Generalunter- nach sz, 05.01.2010

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PWD-Übungssatz 01
Kandidatenblätter – Leseverstehen

Aufgabe 2:
Arbeitszeit: etwa 20 Minuten

Feststellungen im Text ja nein

(01) Die deutsche Wirtschaft erwartet eine gute Auftragslage im


Ökosektor.

(02) In den letzten Jahren haben sich neue Umwelttechnologien nur


schwer durchsetzen können.

(11) Deutschland als Industrienation hat der Umwelttechnologie in den


letzten Jahrzehnten sehr gute Entwicklungschancen geboten.

(12) Deutsche Unternehmen sind auf dem internationalen Markt für


Umwelttechnologie gut aufgestellt.

(13) Der Entwicklungsvorsprung Deutschlands in der


Umwelttechnologie ist gegenüber anderen Ländern geschrumpft.

(14) Trotz zunehmender Bedeutung der Umwelttechnologie behalten


die klassischen Branchen ihre Führungsposition in der Wirtschaft.

(15) Viele Firmen des produzierenden Gewerbes nutzen zunehmend


umweltfreundliche Technologien.

(16) Nach Ansicht eines Branchenkenners wird zukünftig der gesamte


Solarmarkt unter zehn große Anbieter aufgeteilt werden.

(17) Familienbetriebe gründen Joint Ventures, um die Entwicklung


umweltschonender Technologien zu fördern.

(18) Weltweit gab es bereits eine umfangreiche Modernisierung der


Infrastruktur.

(19) Experten erwarten für die nächste Zeit ein geringes Investitions-
volumen im Bereich der Strom- und Wasserversorgung.

(20) Die von SAS durchgeführte Analyse von Umweltdaten soll weitere
Möglichkeiten der Effizienzsteigerung aufzeigen.

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PWD-Übungssatz 01
Kandidatenblätter – Leseverstehen

Aufgabe 3: Als leitende Angestellte bzw. leitender Angestellter der Marketingabteilung der
markenfreunde.de GmbH bereiten Sie mithilfe der Vorlage ein Rundschreiben an führende
Markenhersteller der Bekleidungsindustrie vor. Lesen Sie, wo in den Notizen etwas zu den Punkten
Nr. 21 bis 25 gesagt worden ist. Es gibt jeweils nur eine richtige Lösung.

Vorlage für die Leitung der Marketingabteilung vom 12.07.2014


1) markenfreunde.de
2006 in Düsseldorf gegründet, ist markenfreunde.de bereits jetzt eines der führenden Online-
Handelsunternehmen in Deutschland. Der Umsatz lag im vergangenen Jahr bei
150 Millionen Euro.

2) Sortiment
In rund 80 Verkaufsaktionen pro Monat verkauft markenfreunde.de hochwertige Mode-
markenartikel zu stark reduzierten Preisen. Dabei nutzen wir Überhänge aktueller
Kollektionen, Sonderkollektionen oder Restbestände älterer Kollektionen.

3) Zielgruppe
Wir verkaufen ausschließlich an Mitglieder von markenfreunde.de. Interessenten können die
Mitgliedschaft nur durch die Einladung eines bereits registrierten Mitglieds erhalten. Das
Durchschnittsalter der aktuell 2 Millionen Mitglieder liegt bei 31 Jahren, wobei 32 % Männer
und 68 % Frauen sind.

4) Marktforschung
Eine repräsentative Studie zeigt, dass Verbraucher die Marke überdurchschnittlich häufig
nach einer Verkaufsaktion wiedererkennen.

5) Verkaufszahlen
Durchschnittlich besuchen 230.000 Mitglieder täglich markenfreunde.de. Dabei verkaufen wir
bis zu 25.000 Artikel pro Tag. Die Tendenz ist steigend.

6) Service
markenfreunde.de bietet ein auf die Marke zugeschnittenes individuelles Design, eine
kreative Präsentation bei der Verkaufsaktion, Marketinganalysen und die Logistik.

7) Kontakt
Kontaktaufnahme für interessierte Unternehmen über die Marketingabteilung:
Claudia Rohrbach
Leiterin der Marketingabteilung
E-Mail: cr@markenfreunde.de
Telefon: 0211-378956

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Organisation zur Förderung der IHK-Weiterbildung mbH – Bonn Seite 9
PWD-Übungssatz 01
Kandidatenblätter – Leseverstehen

Aufgabe 3:
Arbeitszeit: etwa 20 Minuten

Stichpunkte 1 2 3 4 5 6 7

(0) Verkaufsvolumen:

(21) Markenbekanntheit:

(22) Warenangebot:

(23) Kundenprofil:

(24) Unternehmenssitz:

(25) Leistungen für Hersteller:

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PWD-Übungssatz 01
Kandidatenblätter – Leseverstehen

Aufgabe 4: Lesen Sie den folgenden Auszug aus der Homepage der Firma Liqui Moly GmbH.
Wählen Sie bei den Nummern 26 bis 35 das Wort (a, b oder c), das in den Satz passt.

FASZINATION, INNOVATION UND HARTE ARBEIT!

Für uns als führender (0) __________ von Autopflegeprodukten ist es eine
Selbstverständlichkeit, Sie mit Produkten von allerhöchster Qualität zu beliefern.
Die große Kunst jedoch ist es, Sie nicht nur mit (26) ___________ zu versorgen,
sondern Handel und Werkstätten eine starke und international profilierte Marke zu
bieten. Systeme samt Service mit „eingebautem Profit“ - das ist LIQUI MOLY!
Nicht nur Öle und Zusatzstoffe bieten wir, sondern einen (27) ____________
für Ihre Firma.
Mit unserem (28) ___________, das wir permanent um verkaufsstarke, innovative
Hightech-Produkte ergänzen, erschließen Sie sich lukrative (29) ___________ und
gewinnen neue Kunden.
Durch sinnvolle und marktgerechte Konzepte, die Probleme lösen und Bedarf
decken, (30) ___________Sie hervorragende Umsätze und Erträge. Wir
(31) ___________ Innovationen, mit denen Sie in neue Märkte und Geschäftsfelder
vorstoßen können, um damit Ihr eigenes Unternehmen zu profilieren.

Wir (32) ___________ unsere Sortimente in allen Vertriebskanälen nicht nur mit
PR-Aktivitäten, sondern mit umfassenden Lösungen. Wir greifen Entwicklungen auf
und tun das, was wir besonders gut können: selbst Markt machen,
(33) __________ wecken und technische Probleme lösen!

Das Wichtigste dabei sind die Menschen. Die tollsten Strategien und Konzepte
nutzen nichts, wenn nicht eine (34) ___________ und motivierte Mannschaft
dahinter steht, die sich täglich für die Belange unserer Kunden einsetzt. Motivierte
Mitarbeiter und eine gesunde Unternehmenskultur sind die Elemente, durch die sich
alle LIQUI MOLY-Mitunternehmer immer für Sie - unsere Kunden - einsetzen.

Wir glauben an unsere LIQUI MOLY GmbH, identifizieren uns jedoch genauso mit
unseren Kunden und (35) ___________ unsere Kräfte stets zum beiderseitigen
Nutzen.
(nach: Homepage der Liqui Moly GmbH)

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PWD-Übungssatz 01
Kandidatenblätter – Leseverstehen

Aufgabe 4:
Arbeitszeit: etwa 15 Minuten

(0) a) Erzeuger b) Gesellschafter c) Hersteller

(26) a) Einrichtungen b) Geld c) Waren

(27) a) Ertrag b) Imagegewinn c) Markt

(28) a) Geschäft b) Segment c) Sortiment

(29) a) Handelsplätze b) Marktplätze c) Marktnischen

(30) a) erwirtschaften b) gewinnen c) vermarkten

(31) a) eröffnen b) erzeugen c) schaffen

(32) a) bereinigen b) bestätigen c) bewerben

(33) a) Kunden b) Nachfrage c) Verbrauch

(34) a) kompetente b) wirksame c) zuständige

(35) a) analysieren b) mobilisieren c) transportieren

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Prüfung Wirtschaftsdeutsch International
Antwortbogen
Familienname
Vorname PWD LV
Geburtsdatum
Geburtsort Prüfungsteilnehmer-Nr.:
Prüfungsort / Institution
Datum

So markieren X
Sie richtig:
Leseverstehen
nicht so: ~

Aufgabe 1

1 6

2 7

3 8

4 9

5 10

Aufgabe 2 Ja Nein Aufgabe 4


11 26 a b c

12 27 a b c

13 28 a b c

14 29 a b c

15 Aufgabe 3 1 2 3 4 5 6 7 30 a b c

16 21 31 a b c

17 22 32 a b c

18 23 33 a b c

19 24 34 a b c
Übungssatz 01 Leseverst Antwort

20 25 35 a b c

Ergebnis: Aufgaben 1 + 2 x2

Aufgaben 3 +4 x4

Gesamt:

Seite 13
Prüfung
Wirtschaftsdeutsch
International

Hörverstehen

ca. 60 Minuten

In diesem Prüfungsteil hören


Sie zwei Texte vom Tonband
und sollen die dazugehörenden
3 Aufgaben lösen. Lösen Sie
diese nur nach den gehörten
Texten, nicht nach Ihrem
eigenen Wissen.

Die zur Verfügung stehende


Zeit ist bei der jeweiligen
Aufgabenstellung angegeben.

Bitte schreiben Sie deutlich und


verwenden Sie keinen Bleistift.

Hilfsmittel wie Wörterbücher


sind nicht erlaubt.

Seite 14
PWD-Übungssatz 01
Kandidatenblätter – Hörverstehen

Aufgabe 1: Sie hören eine Radiosendung zu einer Umfrage des dib (Deutsches Institut für
Betriebswirtschaft) zum Thema „Gute Idee, gutes Geld. Mitarbeitervorschläge verbessern das
Arbeitsklima“. Kreuzen Sie zu den Nummern 1 bis 10 jeweils die Lösung (a, b oder c) an, die der
Textaussage entspricht. Sie hören den Text zuerst einmal ganz. Danach hören Sie ihn in zwei
Abschnitten noch einmal. Dabei haben Sie die Möglichkeit, Ihre Lösung zu überprüfen.

0) Wie viele Ideenvorschläge reichten die Mitarbeiter der Industriepark-


Unternehmen im Jahr 2009 ein?
a)
X Weniger als in den vergangenen Jahren
b) Mehr als in den vergangenen Jahren
c) Die Zahl ist ungefähr gleich geblieben.

1) Welche wirtschaftliche Auswirkung 6) Welche Auswirkung hat bei Infraserv die


zeigten die umgesetzten Ideen? negative Wirtschaftsentwicklung?
a) Sie bewirkten eine deutliche a) Sie wirkt sich kaum auf die Mitarbeiter-
Nutzensteigerung. vorschläge aus.
b) Es liegen noch keine Ergebnisse vor. b) Sie führt zu einem Rückgang der
c) Der Nutzen war geringer als erwartet. Vorschläge.
c) Sie führt zu einer Qualitätsverbesserung
der Vorschläge.
2) Was hat sich nach Ansicht von
R. Henning bei den Verbesserungs- 7) Warum werden in einigen Unternehmen
vorschlägen verändert? die Vorschläge mit Verzögerung
a) Die Komplexität der Vorschläge bearbeitet?
b) Die Qualität der Vorschläge a) Weil die Prüfung der Ideen immer
c) Die Art der Übermittlung anspruchsvoller wird.
b) Weil zurzeit nicht alle Entscheider im
Unternehmen sind.
3) Von wem werden die Verbesserungs- c) Weil die Zahl der Ideengutachter aus
Kostengründen beschränkt wurde.
vorschläge bearbeitet?
a) Von den Mitarbeitern des Ideencenters
b) Von den am Arbeitsprozess direkt 8) Was möchte die Leiterin des dib
beteiligten Mitarbeitern Ideenmanagements Christine Kersting
c) Von den Gutachtern der Fachabteilungen verändern?
der Unternehmen a) Die Technik der Ideenweitergabe soll
verbessert werden.
b) Das Ideencenter soll ein größeres
4) Welchen Nutzen hat das von Mitspracherecht erhalten.
R. Henning genannte Beispiel? c) Jedes größere Unternehmen soll ein
a) Das Unternehmen kann sein eigenes Ideencenter aufbauen.
Image verbessern.
b) Das Unternehmen kann Gefahren
am Arbeitsplatz verringern.
9) Wieso schätzt der Leiter des Frankfurter
c) Das Unternehmen kann seinen Ideencenters R. Henning Teamvorschläge?
Umsatz steigern. a) Sie sind besonders gut durchdacht.
b) Sie bringen den größten Gewinn.
c) Sie sind schneller durchsetzbar.
5) Womit belohnen die meisten
Unternehmen erfolgreiche Vorschläge? 10) Welchen zusätzlichen Einfluss hat das
a) Mit finanziellen Leistungen Ideenmanagement auf das Unternehmen?
b) Mit Beförderungen a) Es verbessert sein Qualitätsmanagement.
c) Mit zusätzlichem Urlaub b) Es steigert sein Ansehen im In- und Ausland.
c) Es wirkt sich positiv auf die Atmosphäre
im Unternehmen aus.

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Organisation zur Förderung der IHK-Weiterbildung mbH – Bonn Seite 15
PWD-Übungssatz 01
Kandidatenblätter – Hörverstehen

Sie hören jetzt ein Telefonat. Dazu sollen Sie zwei verschiedene Aufgaben lösen. Lesen Sie nun die
Aufgaben Nummer 2 und 3 auf dieser und der nächsten Seite. Sie haben dazu 60 Sekunden Zeit.
Aufgabe 2: Berichten Sie in der Art eines Ergebnisprotokolls, was in dem Telefonat besprochen
wurde. Nehmen Sie dazu die unter 11 bis 13 genannten Aspekte zuhilfe. Das Ergebnisprotokoll ist in
deutscher Sprache zu verfassen! Arbeitszeit: 20 Minuten

Das Telefonat wird von Herrn Röben mit der CoBüro GmbH geführt. Gesprächspartner sind Herr
Röben, selbstständiger Architekt, und Frau Mertens, Geschäftsführerin der CoBüro GmbH.

Berücksichtigen Sie bei dem Ergebnisprotokoll folgende Aspekte:

(11) den Anlass für das Gespräch


(Nennen Sie 1 Punkt.)

(12) die Vorteile des Angebotes der CoBüro GmbH


(Nennen Sie 6 Punkte.)

(13) die Planung des weiteren Vorgehens


(Nennen Sie 3 Punkte.)

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Organisation zur Förderung der IHK-Weiterbildung mbH – Bonn Seite 16
PWD-Übungssatz 01
Kandidatenblätter – Hörverstehen

Aufgabe 3: Sie hören jetzt das Telefonat ein zweites Mal. Ergänzen Sie Ihre Notizen zu den Punkten
14 bis 23. Anschließend stehen Ihnen weitere 15 Minuten zur Verfügung für die Lösung der
Aufgaben und das Übertragen der Antworten auf den separaten Antwortbogen.

Telefonnotiz

(0) Gesprächspartner: Frau Mertens, Geschäftsführerin der CoBüro GmbH,


Herr Röben, selbstständiger Architekt

(14) Geschäftstätigkeit der


CoBüro GmbH:

(15) Kundenprofil:

(16) Raumangebot:

(17) Grundausstattung:

(18) Zusatzausstattung:

(19) Sicherung des


Internetzugangs:

(20) Standort:

(21) Zeiten für Büronutzung:

(22) Mietpreise:

(23) Erweiterung des


Serviceangebots:

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Organisation zur Förderung der IHK-Weiterbildung mbH – Bonn Seite 17
Prüfung Wirtschaftsdeutsch International
Antwortbogen
PWD HV
Familienname
Prüfungsteilnehmer-Nr.:
Vorname
Geburtsdatum
Geburtsort
Prüfungsort / Institution
Datum So markieren X
Sie richtig:

Hörverstehen Aufgabe 1 und 3 nicht so: ~


Aufgabe 1 Aufgabe 3

1 a b c 14

2 a b c 15

3 a b c 16

4 a b c 17

5 a b c 18

6 a b c 19

7 a b c 20

8 a b c 21

9 a b c 22
Übungssatz 01 Hörverst/04/Aufg 1+3

10 a b c 23
Ergebnis:
Aufgabe 1 __________ x 3 __________

Aufgabe 2 __________ x 4 __________

Aufgabe 3 __________ x 3 __________

Gesamt:

Seite 18
Prüfung Wirtschaftsdeutsch International
Antwortbogen

Familienname PWD HV
Vorname
Prüfungsteilnehmer-Nr.:
Geburtsdatum
Geburtsort
Prüfungsort / Institution
Datum

Hörverstehen Aufgabe 2 Ergebnisprotokoll

Thema: Telefonat eines Architekten mit der Firma CoBüro GmbH

Gesprächspartner: Herr Röben, selbstständiger Architekt,


Frau Mertens, Geschäftsführerin der CoBüro GmbH

Top 1: Anlass für das Gespräch (Nennen Sie einen Punkt.)

Top 2: Vorteile des Angebotes der CoBüro GmbH (Nennen Sie sechs Punkte.)
Übungssatz 01 Hörverst/Aufg 2/Vorder

Seite 19
Top 2: (Fortsetzung)

Top 3: Planung des weiteren Vorgehens (Nennen Sie drei Punkte.)

Ort/Datum: ____________________________

Unterschrift: ____________________________

Anzahl der genannten Aspekte

11
Unterschrift Prüfer 1
Übungssatz01 Hörverst/Aufg 2/Rück

12
Unterschrift Prüfer 2

13
gesamt = Punkte Datum

Seite 20
Prüfung
Wirtschaftsdeutsch
International

Schriftlicher
Ausdruck

45 Minuten

Bitte schreiben Sie deutlich und


verwenden Sie keinen Bleistift.

Hilfsmittel wie Wörterbücher


sind nicht erlaubt.

Seite 21
PWD-Übungssatz 01
Kandidatenblätter – Schriftlicher Ausdruck

Aufgabe: Sie finden in Ihrem Posteingang folgende E-Mail.


Arbeitszeit: etwa 45 Minuten

Von: Dieter Baehr


Datum: Mo, 01.05.2013 11:43
Betreff: Mängelrüge zu dem Auftrag 245-2010

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben heute die bereits verspätete Lieferung der Minifußbälle erhalten. Leider weisen diese nicht die
vertraglich zugesicherten Eigenschaften auf. Wie in dem Vertrag vom 30. März 2013 mit Ihnen vereinbart,
sollten die Bälle mit unserem Firmenlogo in drei Farben versehen werden. Hierzu hatten wir Ihnen unser
Firmenlogo mit der E-Mail vom 2. April 2013 übermittelt.
Die Minifußbälle haben jedoch lediglich eine einfarbige Werbeanbringung unseres Logos. Dies entspricht
eindeutig nicht unserem Vertrag. Daher erteilen wir Ihnen mit heutigem Datum eine Mängelrüge über die
Ausführung des Auftrags.
Da Sie wissen, dass wir die Minifußbälle für eine Werbeaktion unserer Firma benötigen, die am 17. Mai 2013
beginnt, fordern wir Sie hiermit auf, uns die bestellte Ware bis zum 10. Mai 2013 vertragsgemäß ausgeführt zu
liefern.

Mit freundlichen Grüßen


Dieter Baehr
SIEMES Getränkemärkte GmbH
Fuhrmannstr. 56
D-85053 Ingolstadt

Als Sachbearbeiter/-in der italienischen Firma PAL SRL haben Sie die E-Mail von
Herrn Dieter Baehr von der SIEMES Getränkemärkte GmbH erhalten. Antworten Sie dem
Absender per E-Mail und gehen Sie auf die folgenden Punkte ein:
- Bedauern über verursachte Unannehmlichkeiten; Anerkennung der Mängel
- E-Mail vom 02.04.2013 nicht eingegangen, Bitte um schnellstmögliche Zusendung
des Firmenlogos mit Farbmuster
- Lieferverzug durch Produktionsengpässe beim Hersteller wegen bevorstehender
Fußballweltmeisterschaft
- Bestätigung der termingerechten Nachlieferung der Artikel per Luftfracht
- Preisnachlass von 4 % für diesen Auftrag, weiterer Preisnachlass von 3 % für
nächsten Auftrag in diesem Jahr
- Hinweis auf langjährige gute Geschäftsbeziehung, Vertrauen in weitere gute
Zusammenarbeit
Sehr geehrtePAL
Adressen: Damen und Herren,
SRL. SIEMES Getränkemärkte GmbH
wir danken Via
IhnenProvinciale,121 Fuhrmannstr.
für Ihr interessantes Angebot vom 02.02.2009 über die 56
Lieferung von Türen und
Fenstern fürI-20039
unseren neuenCesano Maderno
Hotelpark. D-85053 Ingolstadt
E-Mail: Angaben
Bei den technischen el@pal.it E-Mail: baehr@siemes.de
zu der Wärmedämmung der Außentüren haben wir allerdings festgestellt,
dass einige der von Ihnen genannten Werte unter denen der gesetzlich geforderten Mindeststandards
Ihrliegen.
SchreibenDa uns sollte
Ihre Modelle sehrAnrede
Betreff, gut gefallen,
undmöchten wir nachfragen,
Gruß enthalten. ob Sie auch
Schreiben SieAußentüren
circa 200mit Wörter.
höheren Wärmedämmungswerten anbieten können, und wenn ja zu welchem Preis.
Nach Rücksprache mit unserem Architekten haben sich bei den Türen Änderungen ergeben. Die Anzahl
© der Außentüren
DIHK-Gesellschaft für beruflicheerhöht
Bildung –sich um 3 Stück. Die Innentüren sollen zusätzlich runde Glaseinsätze im oberen
Bereich
Organisation erhalten.
zur Förderung der IHK-Weiterbildung mbH – Bonn Seite 22 a
Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung bis zum 20.03.2009.
Mit freundlichen Grüßen
PWD-Übungssatz 01
Kandidatenblätter – Schriftlicher Ausdruck

Aufgabe: Sie finden in Ihrem Posteingang folgende E-Mail.


Arbeitszeit: etwa 45 Minuten

Von: Elina Lisini


Datum: Mo, 01.05.2013 11:43
Betreff: Mängelrüge zu dem Auftrag 245-2010

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben heute die bereits verspätete Lieferung der Minifußbälle erhalten. Leider weisen diese nicht die
vertraglich zugesicherten Eigenschaften auf. Wie in dem Vertrag vom 30. März 2013 mit Ihnen vereinbart,
sollten die Bälle mit unserem Firmenlogo in drei Farben versehen werden. Hierzu hatten wir Ihnen unser
Firmenlogo mit der E-Mail vom 2. April 2013 übermittelt.
Die Minifußbälle haben jedoch lediglich eine einfarbige Werbeanbringung unseres Logos. Dies entspricht
eindeutig nicht unserem Vertrag. Daher erteilen wir Ihnen mit heutigem Datum eine Mängelrüge über die
Ausführung des Auftrags.

Da Sie wissen, dass wir die Minifußbälle für eine Werbeaktion unserer Firma benötigen, die am 17. Mai 2013
beginnt, fordern wir Sie hiermit auf, uns die bestellte Ware bis zum 10. Mai 2013 vertragsgemäß ausgeführt zu
liefern.

Mit freundlichen Grüßen


Elina Lisini
PAL SRL
Via Provinciale, 121
I-20039 Cesano Maderno

Als Sachbearbeiter/-in der deutschen Firma Werbepartner GmbH haben Sie die E-Mail von
Frau Elina Lisini von der italienischen Firma PAL SRL erhalten. Antworten Sie der
Absenderin per E-Mail und gehen Sie auf die folgenden Punkte ein:
- Bedauern über verursachte Unannehmlichkeiten; Anerkennung der Mängel als
berechtigt
- E-Mail vom 02.04.2013 nicht eingegangen, Bitte um schnellstmögliche Zusendung
des Firmenlogos mit Farbmuster
- Lieferverzug durch Produktionsengpässe beim Hersteller wegen bevorstehender
Fußballweltmeisterschaft
- Bestätigung der termingerechten Nachlieferung der bestellten Artikel per Luftfracht
- Preisnachlass von 4 % für diesen Auftrag, weiterer Preisnachlass von 3 % für
nächsten Auftrag in diesem Jahr
- Hinweis auf langjährige gute Geschäftsbeziehung, Vertrauen in weitere gute
Zusammenarbeit
Sehr geehrte Damen und Herren,
Adressen: Werbepartner GmbH PAL SRL
wir danken Fuhrmannstr.
Ihnen für Ihr interessantes
56 Angebot vom 02.02.2009 über die Lieferung
Via Provinciale, 121 von Türen und
Fenstern fürD-85053
unseren neuen Hotelpark.
Ingolstadt I-20039 Cesano Maderno
Bei den technischen Angaben zu der Wärmedämmung der Außentüren haben wir allerdings festgestellt,
E-Mail: baehr@siemes.de E-Mail: el@pal.it
dass einige der von Ihnen genannten Werte unter denen der gesetzlich geforderten Mindeststandards
liegen. Da uns Ihre Modelle sehr gut gefallen, möchten wir nachfragen, ob Sie auch Außentüren mit
Ihrhöheren
Schreiben sollte Betreff, Anrede
Wärmedämmungswerten und Gruß
anbieten können, enthalten.
und wenn Schreiben
ja zu welchem Preis. Sie circa 200 Wörter.
© Nach Rücksprache
DIHK-Gesellschaft mit –unserem Architekten haben sich bei den Türen Änderungen ergeben. Die Anzahl
für berufliche Bildung
Organisation zur Förderung der IHK-Weiterbildung mbH – Bonn
der Außentüren erhöht sich um 3 Stück. Die Innentüren sollen zusätzlich runde Glaseinsätze im oberen
Bereich erhalten. Seite 22 b

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung bis zum 20.03.2009.


Mit freundlichen Grüßen
Prüfung Wirtschaftsdeutsch International
Antwortbogen

Familienname PWD SA
Vorname
Prüfungsteilnehmer-Nr.:
Geburtsdatum
Geburtsort
Prüfungsort / Institution
Datum

Schriftlicher Ausdruck

Prüfer 1

Prüfer 2
Prüfer 1

Prüfer 2
Übungssätze 01 Schriftl Ausdruck -
Vorders

Seite 23
Prüfer 2

Prüfer 2
Prüfer 1

Prüfer 1
Übungssatz 01 Schriftl Ausdruck - Rueck

Kriterium I II III IV
Prüfer 1
Unterschrift Prüfer 1
Prüfer 2
Unterschrift Prüfer 2
Resultate
Datum

Ergebnis x5=

Seite 24
Prüfung
Wirtschaftsdeutsch
International

Mündliche
Kommunikation

20 Minuten

In diesem Prüfungsteil sollen


Sie drei Aufgaben bewältigen.

Aufgabe 1: Sich vorstellen


Aufgabe 2: Ein Unternehmen
präsentieren
Aufgabe 3: Anhand eines
Fallbeispiels
argumentieren

Sie haben 20 Minuten Zeit zur


Vorbereitung und können sich
dabei Notizen machen. In der
Prüfung wird jedoch erwartet,
dass Sie frei sprechen.

Hilfsmittel wie Wörterbücher


sind nicht erlaubt.

Seite 25
PWD-Übungssatz 01
Kandidatenblätter – Mündliche Kommunikation

Hinweise zur mündlichen Prüfung

Einführendes Gespräch In den ersten ein bis zwei Minuten der Prüfung soll ein
kurzes einführendes Gespräch geführt werden, das nicht
bewertet wird. Damit kann sich der Prüfungsteilnehmer an
die Situation und Gesprächspartner gewöhnen. Mögliche
Fragen:
 Name der Prüfungsteilnehmerin / des
Prüfungsteilnehmers
 Wo sie / er herkommt.
 Sprachkenntnisse (Welche? Wie lange? Warum? ...)
 Ob sie / er in anderen Ländern war

Aufgabe 1: Sich vorstellen Ein Prüfer erläutert kurz die Situation, z. B.:
Wir stellen uns vor, wir treffen uns mit Frau / Herrn …zu
einem Geschäftsbesuch. Dabei sagen Sie doch bitte
genauer, was Sie beruflich tun oder was Sie beruflich gerne
tun wollen.

Zuerst stellen sich die Prüfungsteilnehmer anhand der


Stichpunkte auf dem Aufgabenblatt vor, wobei sie nicht alle
Stichpunkte ansprechen müssen. Im Anschluss daran
können weiterführende Fragen gestellt werden, die in der
jeweiligen Situation sinnvoll sind.

Aufgabe 2: Ein Unternehmen Ein Prüfer erläutert kurz die Situation, z. B.:
präsentieren Auf Ihrem Geschäftsbesuch stellen Sie nun die Firma vor,
für die Sie tätig sind. Dazu haben Sie diese Unterlagen
mitgebracht. Natürlich geht es Ihnen darum, diese Firma
möglichst interessant und positiv darzustellen, denn Sie
wollen uns / Frau / Herrn .... ja als Geschäftspartner
gewinnen.

Erwartet wird eine weitgehend monologische Äußerung in


Form eines Kurzvortrags. Es ist nicht notwendig, dass sich
die Teilnehmenden zu allen Informationen auf dem
Aufgabenblatt äußern. Weiterführende Fragen der Prüfer
sind angebracht, wenn der Vortrag nicht ausführlich genug
oder stellenweise unklar war. Mögliche weiterführende
Fragen:
 Was sind die Gründe für die Umsatzentwicklung?
 Welche Unternehmensentscheidungen wurden im Jahr
2009 getroffen?

Aufgabe 3: Anhand eines Fall- Ein Prüfer erläutert kurz die Situation, z. B.:
beispiels argumentieren Sie sind inzwischen wieder heimgekehrt von Ihrer
Geschäftsreise. Im Auftrag Ihres Chefs haben Sie zwei
Angebote von Firmen eingeholt. Besprechen Sie bitte mit
einem Kollegen die beiden Angebote. Am Ende sollten Sie
sich auf eines der beiden Angebote einigen.

Der Prüfungsteilnehmer soll mit einem Vorschlag beginnen.


Die Prüfer sollen nicht nur Fragen stellen, sondern auch
Gegenargumente bringen, ggf. einen anderen Vorschlag
machen.

Seite 26
© DIHK-Gesellschaft für berufliche Bildung –
Organisation zur Förderung der IHK-Weiterbildung mbH – Bonn
PWD-Übungssatz 01
Kandidatenblätter – Mündliche Kommunikation

Aufgabe 1: Sie treffen zum ersten Mal Ihren deutschsprachigen Geschäftspartner, der Sie
besser kennen lernen will. Stellen Sie sich ihm vor.
Zeit: etwa 3 Minuten

Sprechen Sie über mindestens vier der folgenden Punkte:

Wenn Sie berufstätig sind:

Ihre Ausbildung,

Ihre Firma,

seit wann Sie Mitarbeiter/Mitarbeiterin sind,

Ihre Position im Unternehmen,

Ihren Arbeits- bzw. Verantwortungsbereich,

Ihre frühere Tätigkeit, Ihre beruflichen Erfahrungen.

Wenn Sie (noch) nicht berufstätig sind:

Ihre Schulbildung / Ihr Studium / Ihre Ausbildung,

Ihr Berufsziel,

Ihre besonderen Interessen,

Ihre bisherigen Praxiserfahrungen,

in welcher Branche Sie einmal tätig sein wollen,

Ihre Einschätzung über Ihre Einstellungschancen in dem


gewünschten Beruf bzw. der gewünschten Branche.

Seite 27
PWD-Übungssatz 01
Kandidatenblätter – Mündliche Kommunikation

Aufgabe 2: Sie besuchen einen potenziellen Vertriebspartner. Präsentieren Sie Ihr Unternehmen. Ihr
Ziel ist es, dieses Unternehmen als interessanten Geschäftspartner darzustellen.
Zeit: etwa 7 Minuten

„Sparkasse Köln/Bonn“
Sitz: Köln und Bonn
Gründung: 1826; Neugründung 2005
Branche: Finanzwesen
Dienstleistungen: Finanzdienstleistungen, Bankgeschäfte
Geschäftstätigkeit: Deutschland und Europa

Unternehmensstrategie
 Regionale Sparkasse: 121 Geschäftsstellen im Raum Köln und Bonn
 Mitglied der Sparkassen-Finanzgruppe: umfassende Finanz- und
Versicherungsleistungen
 Mittelstandsförderung: Schaffung und Erhalt von Arbeitsplätzen
 Gesellschaftliche Verantwortung: Bildungs- und Kulturförderung;
soziales Engagement
 Erweiterung des Privatkundenservice: altersgruppenspezifische
Werbekampagne

Altersstruktur der Kunden 2010

30-40 Jahre
15%
40-60 Jahre
18-30 Jahre 28%
20%

15-18 Jahre
3% ab 60 Jahre
22%
unter 15 Jahre
12%

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PWD-Übungssatz 01
Kandidatenblätter – Mündliche Kommunikation

Aufgabe 2: Sie besuchen einen potenziellen Vertriebspartner. Präsentieren Sie Ihr Unternehmen. Ihr
Ziel ist es, dieses Unternehmen als interessanten Geschäftspartner darzustellen.
Zeit: etwa 7 Minuten

„Flughafen Düsseldorf GmbH“


Sitz: Düsseldorf
Gründung: 1927
Branche: Transport- und Verkehrsgewerbe
Marktposition: drittgrößter Flughafen Deutschlands
Zielflughäfen: Deutschland, Europa, Asien, Amerika,
Afrika

Unternehmensstrategie
 Geschäftsfelder: Luftverkehr; Kongress- und Tagungsort;
Erlebniswelt
 Airport Bürgerbüro: „Nachbar Flughafen“; Anlaufstelle für
Anwohner
 Umweltschutz: kontinuierlicher Prozess; Berücksichtung bei
Investitionsentscheidungen
 Firmendarstellung: einheitliches Erscheinungsbild der
Mitarbeiter (Uniform)

Anzahl der Mitarbeiter

19000
18000
18000 17600
17500
17000
16500
15900
16000
15000
15000

14000
2005 2006 2007 2008 2009 2010

Umsatz in Mio. Euro

450
418 411
402 394
400 380

340
350

300
2005 2006 2007 2008 2009 2010

© DIHK-Gesellschaft für berufliche Bildung –


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PWD-Übungssatz 01
Kandidatenblätter – Mündliche Kommunikation

Aufgabe 2: Sie besuchen einen potenziellen Vertriebspartner. Präsentieren Sie Ihr Unternehmen. Ihr
Ziel ist es, dieses Unternehmen als interessanten Geschäftspartner darzustellen.
Zeit: etwa 7 Minuten

„Flughafen Düsseldorf GmbH“


Sitz: Düsseldorf
Gründung: 1927
Branche: Transport- und Verkehrsgewerbe
Marktposition: drittgrößter Flughafen Deutschlands
Zielflughäfen: Deutschland, Europa, Asien, Amerika,
Afrika

Unternehmensstrategie
 Geschäftsfelder: Luftverkehr; Kongress- und Tagungsort;
Erlebniswelt
 Airport Bürgerbüro: „Nachbar Flughafen“; Anlaufstelle für
Anwohner
 Umweltschutz: kontinuierlicher Prozess; Berücksichtung bei
Investitionsentscheidungen
 Firmendarstellung: einheitliches Erscheinungsbild der
Mitarbeiter (Uniform)

Umsatz in Mio. Euro

450
418
394 411
402
400 380

340
350

300
2005 2006 2007 2008 2009 2010

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PWD-Übungssatz 01
Kandidatenblätter – Mündliche Kommunikation

Aufgabe 2: Sie besuchen einen potenziellen Vertriebspartner. Präsentieren Sie Ihr Unternehmen. Ihr
Ziel ist es, dieses Unternehmen als interessanten Geschäftspartner darzustellen.
Zeit: etwa 7 Minuten

„Vorwerk & Co. KG“


Sitz: Wuppertal
Gründung: 1883
Produktschwerpunkte: Haushaltswaren, Einbauküchen,
Finanzdienstleistungen
Niederlassungen: 57 Länder / vier Kontinente
Mitarbeiter weltweit: ca. 578.000

Unternehmenspolitik
 Familienunternehmen in dritter Generation
 Kerngeschäft: Direktvertrieb hochwertiger Haushaltsprodukte
 Kundenorientierung: maßgeschneiderte Leistungsangebote; „Unser
Bestes für Ihre Familie“
 seit 1992: Umweltschutz als wichtiges Unternehmensziel
 Förderung der Unternehmenskultur: Weiterbildung der Mitarbeiter
und Vertriebspartner

Umsatzentwicklung in Mrd. Euro

3
2,6
2,5 2,32

1,9
2
1,63
1,5 1,28

1
2001 2003 2005 2007 2009

Geschäftsvolumen nach Sparten 2009

Jafra Cosmetics
19% Teppich
Haushaltsgeräte
Asien 3%
3%
Gebäudedienste
Küchen- 8%
maschinen
12%
Finanzdienst-
leistung
Einbauküchen 22%
33%

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Organisation zur Förderung der IHK-Weiterbildung mbH – Bonn Seite 28 c
PWD-Übungssatz 01
Kandidatenblätter – Mündliche Kommunikation

Aufgabe 3: Die „Sparkasse Köln/Bonn“ sucht nach einem Konzept für eine regionale Werbe-
kampagne für die Zielgruppe der Privatkunden ab 40 Jahren. Es liegen Ihnen zwei interessante
Angebote von zwei Agenturen vor. Diskutieren Sie mit einem der beiden Prüfer/Prüferinnen, welcher
Anbieter den Zuschlag erhalten soll.
Zeit: etwa 10 Minuten

Agentur A Agentur B

gegründet 2002
gegründet 1965
neuer Anbieter mit jungem
Unternehmensdaten
langjähriger, konservativ Team
ausgerichteter Anbieter
„Media Award 2010“

finanzielle Flexibilität in
finanzielle Sicherheit mit
Konzept verschiedenen
lokalen Aspekten
Lebenssituationen

Kunden älter als 40 Jahre Kunden älter als 40 Jahre mit


Zielgruppe mit Jahreseinkommen ab Jahreseinkommen ab 50.000
80.000 Euro Euro

Medien: Internet,
Medien: Internet, lokales TV
Druckerzeugnisse,
und Radio, Plakate
Postsendung, Radio
Gestaltung
Mitwirkende: Bürger aus der
Mitwirkende: Prominente
Region
aus der Wirtschaft

Vorbereitungszeit 12 Wochen 16 Wochen

zentrale Eröffnungs-
veranstaltung mit Vortrag Eröffnungsveranstaltung in
Zusätzliche Leistungen
eines prominenten zehn Filialen
Ökonomen

Kosten und Laufzeit Laufzeit: drei Jahre, jeweils


Laufzeit: ein Jahr
der Werbekampagne am Jahresanfang vier Monate
200.000 – 250.000 €
150.000 – 180.000 €

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PWD-Übungssatz 01
Kandidatenblätter – Mündliche Kommunikation

Aufgabe 3: Die „Flughafen Düsseldorf GmbH“ sucht einen Anbieter für die Neueinkleidung der
Mitarbeiter. Es liegen Ihnen zwei interessante Angebote vor. Diskutieren Sie mit einem der beiden
Prüfer/Prüferinnen, welcher Anbieter den Zuschlag erhalten soll.
Zeit: etwa 10 Minuten

Angebot A Angebot B

gegründet 1939 gegründet 1986


Unternehmensdaten
deutschlandweit tätig international tätig

Firmenbekleidung
Firmenbekleidung
Produktbereiche
Systemanbieter von
Arbeitsschutzbekleidung
Berufsbekleidung

eigene Entwicklungs- und in Kooperation mit anderen


Entwicklung
Forschungsabteilung Spezialfirmen

Ausstattung von deutschen internationale Großkunden


Erfahrung Behörden (Polizei, Zoll) und aus Industrie und
Finanzdienstleistern Dienstleistung

festes Modellprogramm Zusammenarbeit mit


renommierten Designern

Kollektion Modellentwürfe: eher Modellentwürfe: Orientierung


konservativ an aktueller Mode

auf Wunsch: Sondergrößen festes Größensortiment

in Deutschland und Europa in Europa und Asien


Produktion
Materialien: Mikrofaser, Materialien: Mikrofaser, Bio-
hochwertige Baumwolle Baumwolle, Leinen

Komplettuniform: 590 Euro Komplettuniform: 700 Euro


Preis
ab 4.000 Uniformen: 5 % ab 6.000 Uniformen: 15 %
Rabatt Rabatt

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Organisation zur Förderung der IHK-Weiterbildung mbH – Bonn Seite 29 b
PWD-Übungssatz 01
Kandidatenblätter – Mündliche Kommunikation

Aufgabe 3: Die „Vorwerk & Co. KG“ sucht einen Anbieter zur Organisation und Durchführung von
Schulungsmaßnahmen für den internationalen Fachkräfteaustausch. Es liegen Ihnen interessante
Konzepte von zwei Agenturen vor. Diskutieren Sie mit einem der beiden Prüfer/Prüferinnen, welcher
Anbieter den Zuschlag erhalten soll.
Zeit: etwa 10 Minuten

Konzept A Konzept B

gegründet 1878 gegründet 1980

2.000 Mitarbeiter weltweit, 20 feste Mitarbeiter

Unternehmensdaten 715 Mitarbeiter in 250 freie Mitarbeiter


Deutschland
eine Firmenzentrale mit
65 Niederlassungen in 56 Schulungsräumen in
Städten in Deutschland Deutschland

eigene zertifizierte
verschiedene Lehrmethoden
Lehrmethode
Sprachunterricht
Erfahrung Sprachunterricht
Managementseminare zu
Management- und
interkulturellen Themen
Weiterbildungsseminare

Firmenkunden und Nicht-


Zielgruppe Privat- und Firmenkunden
regierungsorganisationen

interkulturelles Training mit


Sprachunterricht mit
Sprachunterricht
Schwerpunkt Landeskunde
Konzept
Sprachunterricht nur durch
bei Bedarf auch in Englisch
muttersprachliche Dozenten

in eigenen Räumlichkeiten
Seminarort beim Kunden vor Ort
deutschlandweit

Kosten 1.800 €/Tag 1.300 €/Tag

Auswertung der Auswertung von Erstellung individueller


Seminarreihe Teilnehmerfragebögen Bewertungsbögen

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Organisation zur Förderung der IHK-Weiterbildung mbH – Bonn Seite 29 c
Prüfung

Wirtschafts-
deutsch
International

Übungssatz 01
Prüferblätter
Prüfung Wirtschaftsdeutsch International
Lösungsschlüssel

Familienname
PWD LV
Vorname
Geburtsdatum Prüfungsteilnehmer-Nr.:
Geburtsort
Prüfungsort / Institution
Datum

So markieren X
Leseverstehen Sie richtig:

nicht so:
Aufgabe 1 ~

1 Soest, Mettingen, Duingen 6 vor allem Osteuropa

2 größter deutscher Hersteller von 7 Senkung der Logistikkosten, bessere


Fertigkuchen Geschäftsmöglichkeiten

3 Effizienzsteigerung/optimale 8 Austausch von etwa 30 bis 40


Automatisierung Produkten/30 bis 40 Produkte

4 fast alle deutschen Lebensmittelhändler, 9 Trend zu kleinteiligen, einzeln


Discounter verpackten Kuchen/Naschen zwischen-
durch
5 25 % Handelsmarke, der größte Teil:“ 10 Erwerb von Lizenzen starker Marken
no-name“- Produkte
Hinweis für den Prüfer: Lösungsvorschläge, die durch Kommata getrennt werden: Für das Erreichen der
vollen Punktzahl wird vom Prüfungsteilnehmer die Aufzählung aller Punkte erwartet. Lösungsvorschläge, die
durch einen Querstrich (/) getrennt werden: Es handelt sich um Alternativvorschläge. Für die volle Punktzahl
reicht die Nennung nur eines Punktes.
Aufgabe 2 Ja Nein Aufgabe 4
a b c
11 x 26 x

12 x 27 x

13 x 28 x

14 x 29 x

15 x Aufgabe 3 1 2 3 4 5 6 7 30 x

16 x 21 x 31 x

17 x 22 x 32 x
Übungssatz 01 Leseverst

18 x 23 x 33 x

19 x 24 x 34 x
Antw Antwort

20 x 25 x 35 x
Seite 31
Prüfung Wirtschaftsdeutsch International
Lösungsschlüssel

Familienname PWD HV
Vorname
Prüfungsteilnehmer-Nr.:
Geburtsdatum
Geburtsort
Prüfungsort / Institution
Datum
So markieren
Sie richtig: X
Hörverstehen
nicht so: ~
Aufgabe 1 Aufgabe 3
a b c
1 x 14 Vermietung von Büroplätzen/Büroräumen

2 x 15 Freiberufler und Unternehmensgründer

3 x 16 ein Gemeinschaftsarbeitsraum, mehrere


Einzelbüros und Besprechungsräume
4 x 17 Bürostuhl, Schreibtisch, Aktenschrank

5 x 18 Telefon, WLAN, Fax, Drucker und andere


Geräte

6 x 19 durch separaten Zugang mit Passwort

7 x 20 repräsentative Innenstadtlage/leicht mit


öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar
8 x 21 Wahlweise 9 bis 18 Uhr/freie Nutzung rund
um die Uhr
9 x 22 abhängig von Mietdauer und Ausstattung

10 x 23 Steuerberatung, Sekretariatsdienste

Aufgabe 2
  Herr Röben, ein selbstständiger Architekt, möchte ein Architekturbüro in Bremen eröffnen und
erkundigt sich bei Frau Mertens, Geschäftsführerin der CoBüro GmbH, nach Möglichkeiten einer
Büroanmietung.

12  Büroplatzanmietung für einen befristeten Zeitraum


 Möglichkeit von Auftragsvergaben direkt im Haus/Unternehmensgründer aus den verschiedensten
Bereichen im Haus
 hochwertige Büromöblierung
 Bürogeräte und -Kommunikationsmittel zusätzlich buchbar
 Gute Lage und repräsentative Adresse
 zeitlich flexibler Zugang zum Büro

13  detaillierte Informationen von der Homepage


 Angebot persönlicher Führung
Übungssatz 01 Hörverst

 Terminvereinbarung

Hinweis für die Prüfer: Bitte berücksichtigen Sie, dass es sich bei den genannten Punkten um
Antw Antwort

Lösungsvorschläge handelt. Bei Aufgabe 2 wird das Globalverständnis und bei 3 das
Detailverständnis des Telefongespräches geprüft. Erläuterung zu der Trennung der
Lösungsvorschläge mittels Kommata bzw. Querstriche: siehe Lösungsschlüssel LV, Seite 31
Seite 32
PWD-Übungssatz 01
Prüferblätter – Hörverstehen

Aufgabe 1: Radiosendung

Sie hören eine Radiosendung. Diesen Text Ideencenter an und wird dann weiter
hören Sie zweimal. Lesen Sie zunächst die
Aufgaben Nummer 1 bis 10 und das Beispiel. verarbeitet. Ich sage immer: Ganz einfach,
Sie haben dazu 60 Sekunden Zeit. für jeden Euro, den man investiert in ein
Sie hören nun den Text. Kreuzen Sie zu den Ideenmanagement, bekommt man vier bis
Aufgaben Nummer 1 bis 10 die Lösung an, die
der Textaussage entspricht. fünf Euro zurück, wenn man den Aufwand
Danach hören Sie den Text noch einmal in zum Nutzen stellt.“
Abschnitten. Dabei haben Sie die Möglichkeit,
Ihre Lösung zu überprüfen. Anschließend
stehen Ihnen 5 Minuten Zeit zur Verfügung, Ob die Vorschläge wirklich geeignet sind,
Ihre Lösungen auf den Antwortbogen zu die Sicherheit oder den Umweltschutz zu
übertragen.
verbessern, das werten Gutachter in den
Sie hören eine Radiosendung zum Thema Fachabteilungen der Industrieparkfirmen
„Gute Idee, gutes Geld. Mitarbeitervorschläge
aus. Sie errechnen auch den finanziellen
verbessern das Arbeitsklima“.
Nutzen einer Idee, zum Beispiel, welche
Ersparnis es bringt, einen Arbeitsprozess
Abschnitt 1
zu beschleunigen. Innovationsträchtige
Ideen werden natürlich nicht verraten,
Im Krisenjahr 2009 - so fasst Christiane daher nur ein einfaches Beispiel:
Kersting vom dib die Entwicklung
zusammen - wurden zwar weniger Ideen „Zum Thema Arbeitssicherheit: Wenn
eingereicht, aber anteilmäßig mehr Mitarbeiter in einer Anlage tätig sind und
umgesetzt, „was sich dann auch auswirkt etwas reparieren müssen und müssen mit
auf die Einsparungen und den Nutzen. Der zwei Leitern einen Behälter warten, dann
Nutzen ist um 28 Millionen Euro höher in bietet sich ja an - wenn das häufiger
den Firmen, die ihre Zahlen abgegeben vorkommt -, ein Podest zu installieren,
haben, und das ist schon eine ganz dass die Unfallgefahr minimiert wird. Und
beachtliche Zahl.“ solch ein Verbesserungsvorschlag wird
Beteiligt an der dib-Umfrage hat sich auch dann auch entsprechend honoriert.
Infraserv, der Betreiber des Industrieparks Generell werden für umgesetzte realisierte
Frankfurt-Höchst. Vier Mitarbeiter im Verbesserungsvorschläge Geldprämien
dortigen Ideencenter nehmen für zehn der gezahlt.“ Zwischen 50 und 750 Euro,
90 Unternehmen im Industriepark die abhängig vom errechneten Nutzen der
Vorschläge der Beschäftigten entgegen. Idee.
Der Zettelkasten hat dabei weitgehend
ausgedient, stellt Rainer Henning als Leiter
des Ideencenters fest. Abschnitt 2

Bei Infraserv hat sich die Krise kaum


„Heute kommt der Verbesserungs- ausgewirkt, seit Jahren liegt der
vorschlag online im Intranet im Industrieparkbetreiber bei etwa 9.000

Seite 33.1
PWD-Übungssatz 01
Prüferblätter – Hörverstehen

Aufgabe 1: Radiosendung

Mitarbeitervorschlägen aus den zehn haben noch genügend Mitarbeiterinnen


Unternehmen, die das Ideencenter nutzen. und Mitarbeiter in den Betrieben, die
In anderen Firmen hat vor allem die genau diesen Weg wollen, aber wir
Kurzarbeit die Zahl der Ideen nach unten brauchen unbedingt auch neue Techniken
gedrückt, so Christiane Kersting parallel dazu, um zum Beispiel auch
vom dib: gemeinsam Ideen zu entwickeln, und nicht
dass jeder einzeln oder in ganz bestimmten
„Die Mitarbeiter sind nicht im Gruppen das tut, sondern öffnen nach
Unternehmen, das heißt, sie können nicht außen, auch vielleicht mit Kunden, mit
so wie gewohnt ihre Ideen abgeben, denn Lieferanten. Da ist noch ein großes Feld zu
es ist noch nicht überall so, dass man es beackern.“
online von zu Hause machen kann. Der
zweite Punkt ist, dass eben auch die Ideen Infraserv ist schon dabei: „Teamvorschläge
nicht bearbeitet werden können, weil die sind meistens ausgereifter und deshalb sehr
Ideenmanagementgutachter und die willkommen", stellt Rainer Henning fest.
Verantwortlichen auch nicht im Einen Bonus von zehn Prozent gibt es im
Unternehmen anwesend sind. Das heißt, es Industriepark Frankfurt-Höchst daher für
liegen noch ein paar einfach irgendwo Ideen, die von mehreren Mitarbeitern
herum, die im Moment noch gar nicht auf gemeinsam eingereicht werden. Ideen-
dem Bildschirm sind. Mal gucken, was management, so hat man bei Infraserv
nächstes Jahr ist, wenn die dann alle festgestellt, verbessert ganz nebenbei das
abgearbeitet sind.“ Arbeitsklima. Und: Mitarbeiter, die ihre
Verbesserungsvorschläge gewürdigt sehen,
In Zukunft könnte das dynamischer gehen, identifizieren sich umso stärker mit dem
meint die Leiterin des dib- Unternehmen.
Ideenmanagements:

„Wir sind jetzt an so einem Umbruch.


Auch die Techniken des Web 2.0, die 604 Wörter
insbesondere die jüngere Generation sehr Deutschlandfunk, 29.04.2010
viel benutzt und auch sehr damit vertraut
ist. Die können nicht verstehen, dass man
eine Empfangsbestätigung vielleicht zwei
Wochen später bekommt, und da haben die
dann auch kein Interesse mehr daran
weiterzumachen, sodass wir wirklich auch
strukturell anders vorgehen müssen. Klar,
die klassische Methode wird bleiben. Wir

Seite 33.2
PWD-Übungssatz 01
Prüferblätter – Hörverstehen

Aufgabe 2: Telefonat

Sie hören nun ein Telefonat. Dazu sollen Sie Auswahl der Möbel achten wir besonders auf
zwei verschiedene Aufgaben lösen. Qualität und Ergonomie. Zusätzlich können Sie
Lesen Sie die Aufgaben Nummer 2 und 3 auf Telefon, WLAN, Fax, Drucker und andere Geräte
dieser und der nächsten Seite. Sie haben dazu buchen.
60 Sekunden Zeit. Sie hören zunächst das Röben: Können andere Büronutzer oder weitere
Telefonat einmal. Lösen Sie dazu Aufgabe 2. Personen auf meine Internetverbindung zugreifen?
Berichten Sie in der Art eines Mertens: Nein, alle Büronutzer erhalten einen
Ergebnisprotokolls, was in dem Telefonat separaten Zugang mit einem Passwort, das Sie
besprochen wurde. Nehmen Sie dazu die selbst wählen können.
unter 11 bis 13 genannten Aspekte zuhilfe. Sie Röben: Oh, gut. Kann ich auch Kunden
haben dazu 20 Minuten Zeit. mitbringen?
Zur Lösung der Aufgabe 3 hören Sie das Mertens: Ja, selbstverständlich. Das ist immer sehr
Telefonat ein zweites Mal. Machen Sie Ihre wichtig, und darum legen wir nicht nur viel Wert
Ergänzungen zu den Punkten 14 bis 23. auf unsere repräsentativen Räumlichkeiten, sondern
Anschließend stehen Ihnen weitere 15 auch auf unsere ausgezeichnete Adresse in der
Minuten zur Verfügung für die Lösung der Innenstadt. Sie können uns leicht mit öffentlichen
Aufgaben und das Übertragen der Antworten Verkehrsmitteln oder mit dem Auto erreichen. Für
auf den separaten Antwortbogen. Mieter und Kunden haben wir eigene Parkplätze am
Haus.
Herr Röben, selbstständiger Architekt, erkundigt Röben: Das hört sich gut an. Wie sind denn die
sich bei Frau Mertens, Geschäftsführerin der Mietfristen?
CoBüro GmbH, nach dem Angebot für ein Mietbüro. Mertens: Die starten bei einem Tag. Da haben Sie
Frau Mertens: CoBüro, Mertens. Guten Morgen. dann einen Zugang zum Büro von 9 bis 18 Uhr.
Herr Röben: Röben, guten Morgen. Ich bin gerade Gerade am Anfang, wenn Sie Ihr Architekturbüro
auf Ihre Homepage gestoßen und hoffe, dass Sie aufbauen, möchten Sie sich wahrscheinlich nicht an
mir weiterhelfen können. – Also, ich bin neu hier in die üblichen Bürozeiten halten. Darum bieten wir
Bremen und möchte ein Architekturbüro aufbauen. Ihnen einen eigenen Schlüssel an, wenn Sie das
Für die Anfangszeit brauche ich nur einen Büro für mindestens einen Monat mieten, und Sie
Büroraum mit einem geeigneten Arbeitsplatz, von haben dann rund um die Uhr Zugang.
dem aus ich arbeiten und alles Notwendige Röben: Und wie hoch sind die Mietkosten?
erledigen kann. Mertens: Die genauen Mietpreise richten sich nach
Mertens: Da können wir Ihnen ganz sicher helfen. der Mietdauer und der Ausstattung. Sie finden auf
Die CoBüro GmbH bietet im Moment fast 80 unserer Homepage eine detaillierte Preisliste,
Mietern die Möglichkeit, hier für eine bestimmte Referenzen und natürlich auch weitere
Zeit einen Büroplatz zu nutzen. Informationen über unser Angebot. Übrigens
Röben: Aus welchen Bereichen kommen Ihre beschäftigen wir demnächst noch einen festen
Mieter? Steuerberater und bieten Sekretariatsdienste im
Mertens: Wir haben hier Freiberufler und Haus an.
Unternehmensgründer aus den verschiedensten Röben: Ja, das hört sich für mich schon sehr
Bereichen - Journalisten, Programmierer, interessant an. Könnte ich mir denn Ihre Räume
Werbefachleute, Anwälte, Fotografen… Das bietet mal persönlich ansehen?
Ihnen als Unternehmensgründer die Möglichkeit, Mertens: Sehr gerne. Wir bieten jeden Montag und
dass Sie, wenn Sie es möchten, sofort geeignete Freitag um 17 Uhr eine Führung an, bei der wir
Ansprechpartner finden, wenn Sie mal Hilfe auch alle Fragen klären können, die Sie sicherlich
benötigen. Viele Aufträge werden direkt hier im noch haben. Wir könnten aber auch einen anderen
Hause vergeben. Termin vereinbaren, wenn Ihnen das besser passt.
Röben: Und wie sieht so ein Büro aus? Röben: Hm, am Montag würde es gut passen.
Mertens: Unterschiedlich. Wir haben einen großen Mertens: Das freut mich. Dann treffen wir uns
Gemeinschaftsarbeitsraum, mehrere Einzelbüros unten am Empfang.
und Besprechungsräume. Sie können also Ihren Röben: Ja, gut. Dann schon mal vielen Dank für
Arbeitsplatz nach Ihren Bedürfnissen auswählen das Gespräch und bis Montag!
und auch die Ausstattung entsprechend vereinbaren. Mertens: Ich danke Ihnen! Auf Wiederhören!
Röben: Welche Möglichkeiten gibt es denn da? Röben: Auf Wiederhören!
Mertens: Nun, zu jedem Arbeitsplatz gehören
natürlich ein komfortabler Bürostuhl, ein
Schreibtisch und ein Aktenschrank. Bei der

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Prüfung Wirtschaftsdeutsch International
Prüferblätter

Bewertungskriterien Schriftlicher Ausdruck

Kriterium 5-4 Punkte 3-2 Punkte 1-0 Punkte

Umsetzung der  Die geforderte  Die geforderte  Die geforderte


Aufgabenstellung Textsorte wird voll Textsorte wird weit- Textsorte wird nur
realisiert; gehend realisiert; teilweise realisiert;
 auf die in der Auf-  auf die in der Auf-  nur auf einzelne in
gabenstellung ge- gabenstellung ge- der Aufgabenstellung
nannten Punkte wird nannten Punkte wird genannte Punkte wird
ausführlich einge- eingegangen, jedoch eingegangen.
gangen. nicht auf alle Punkte
ausführlich.

Textaufbau  Der Text ist klar  Der Text ist weit-  Der Text ist nicht
gegliedert, der Gedan- gehend klar geglie- klar gegliedert, der
kengang kann prob- dert, der Gedanken- Gedankengang kann
lemlos nachvollzogen gang kann nachvoll- nur nachvollzogen
werden; zogen werden; werden, wenn der
 der Text enthält ein  der Text enthält ein Leser kooperativ ist;
breites Spektrum an begrenztes Spektrum  der Text enthält nur
Satzverknüpfungen. an Satzverknüpfun- wenige Satzverknüp-
gen. fungen.

Ausdruck  Verwendet einen  Verwendet ausrei-  Verwendet einen


breiten fachsprachli- chenden fachsprach- sehr begrenzten fach-
chen Wortschatz; lichen Wortschatz, um sprachlichen Wort-
 die Wahl der sich klar auszudrü- schatz;
sprachlichen Mittel ist cken;  die Wahl der
dem Adressaten, der  die Wahl der sprachlichen Mittel ist
Situation und der sprachlichen Mittel ist dem Adressaten, der
Textsorte angemes- dem Adressaten, der Situation und der
sen. Situation und der Textsorte häufig nicht
Textsorte weitgehend angemessen.
angemessen.

Sprachliche  Durchgängig ho-  Hohes Maß an  Einige Regelver-


Richtigkeit hes Maß an gramma- grammatischer Kor- stöße, die gelegent-
tischer Korrektheit, rektheit; wenige Re- lich das Verständnis
auch bei komplexen gelverstöße bei kom- beeinträchtigen;
Konstruktionen, nur plexen Konstruktio-  einige Fehler in
vereinzelte Regelver- nen, die das Ver- Orthografie und Inter-
stöße; ständnis nicht beein- punktion.
 nur vereinzelte trächtigen;
Fehler in Orthografie  wenige Fehler in
und Interpunktion. Orthografie und Inter-
punktion.

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Prüfung Wirtschaftsdeutsch International
Prüferblätter

Bewertungskriterien Mündliche Kommunikation

Kriterium 4 Punkte 3-2 Punkte 1-0 Punkte

Umsetzung der  Die geforderten  Die geforderten  Die geforderten


Aufgabenstellung Sprechhandlungen wer- Sprechhandlungen wer- Sprechhandlungen wer-
den voll realisiert; den weitgehend reali- den teilweise realisiert;
 auf die in der Aufga- siert;  auf einzelne der in der
benstellung genannten  auf die in der Aufga- Aufgabenstellung ge-
Punkte wird ausführlich benstellung genannten nannten Punkte wird
eingegangen. Punkte wird weitgehend eingegangen.
eingegangen; jedoch
nicht auf alle Punkte
ausführlich.

Gesprächsfähigkeit  Keine Unterstützung  Gelegentliche Unter-  Häufige Unterstützung


durch den Gesprächs- stützung durch den Ge- durch Gesprächspartner
partner erforderlich; sprächspartner erforder- erforderlich;
 spricht (auch über lich;  spricht relativ flüssig;
längere Passagen) flüs-  spricht flüssig, kaum es gibt jedoch Pausen
sig, ohne störende Pau- Pausen und Verzöge- und Verzögerungen, die
sen, in natürlichem rungen, in angemesse- die Kommunikation er-
Sprechtempo. nem Sprechtempo. schweren.

Ausdruck  Verwendet einen  Verwendet einen  Verwendet einen sehr


breiten fachsprachlichen ausreichenden fach- begrenzten fachsprach-
Wortschatz; sprachlichen Wortschatz, lichen Wortschatz;
 die Wahl der sprach- um sich klar auszudrü-  die Wahl der sprachli-
lichen Mittel ist dem cken; chen Mittel ist dem Ad-
Adressaten, der Situation  die Wahl der sprachli- ressaten, der Situation
und der Sprechhandlung chen Mittel ist dem Ad- und der jeweiligen
angemessen. ressaten, der Situation Sprechhandlung nicht
und der Sprechhandlung angemessen.
weitgehend angemes-
sen.

Sprachliche  Durchgängig hohes  Hohes Maß an  Einige Regelverstöße,


Richtigkeit Maß an grammatischer grammatischer Korrekt- die gelegentlich die
Korrektheit, auch bei heit; wenige Regelver- Kommunikation beein-
komplexen Konstruktio- stöße bei komplexen trächtigen;
nen, sehr vereinzelte Konstruktionen, die die  Fehler werden nicht
Regelverstöße; Kommunikation nicht selbst korrigiert.
 Fehler werden im beeinträchtigen;
Allgemeinen selbst korri-  die meisten Fehler
giert. werden selbst korrigiert.

Aussprache/Intonation  Die Aussprache ist  Die Aussprache ist im  Die Aussprache ist
klar und weitgehend Großen und Ganzen nicht immer klar, der
akzentfrei; klar, deutlicher Akzent, Akzent ist deutlich hör-
 Wort- und Satzakzent der die Kommunikation bar; es gibt stellenweise
werden korrekt platziert, aber nicht beeinträch- Aussprachefehler; die
variieren je nach kom- tigt; die Kommunikation be-
munikativer Intention.  Wort- und Satzakzent einträchtigen;
werden weitgehend  bei Wort- und Satzak-
korrekt platziert. zent gibt es gelegent-
lich Verstöße, die die
Kommunikation beein-
trächtigen.

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Prüfung Wirtschaftsdeutsch International
Ergebnisbogen

Familienname
Vorname
PWD MA
Geburtsdatum Prüfungsteilnehmer-Nr.:
Geburtsort
Prüfungsort / Institution
Datum

Mündliche Prüfung

Kriterium Aufgabe 1 Aufgabe 2 Aufgabe 3

Umsetzung der 4 3 2 1 0 4 3 2 1 0 4 3 2 1 0
Aufgabenstellung

Gesprächsfähigkeit 4 3 2 1 0 4 3 2 1 0 4 3 2 1 0

Ausdruck 4 3 2 1 0 4 3 2 1 0 4 3 2 1 0

Sprachliche 4 3 2 1 0 4 3 2 1 0 4 3 2 1 0
Richtigkeit

Aussprache/ 4 3 2 1 0 4 3 2 1 0 4 3 2 1 0
Intonation

gesamt gesamt gesamt

x2= x2=

Gesamtsumme

Note

Punkte = Note:

100-92 = sehr gut


unter 92-81 = gut
unter 81-67 = befriedigend
unter 67-50 = ausreichend Unterschrift Prüfer 1
Übungssatz 01 Ergebnis

unter 50 = nicht bestanden


Unterschrift Prüfer 2
Mündlich

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Prüfung Wirtschaftsdeutsch International
Übungssatz 01

Prüfungsort / Institution
Prüfungsteilnehmer-Nr.:
Prüfungstermin
Familienname
Vorname
Geburtsdatum Prüfungssatz-Nr.:
Geburtsort
Straße, Hausnummer
Postleitzahl, Wohnort
Telefon
Beruf (ggf. Schule,
Hochschule o.Ä.)

Hiermit melde ich mich, unter Anerkennung der geltenden Prüfungsordnung, verbindlich zum angegebenen
Prüfungstermin an.

Unterschrift des/der Prüfungsteilnehmers/in

Gesamtergebnis

Schriftliche Prüfung erreichte Punktzahl

Leseverstehen max. 100

Hörverstehen max. 100

Schriftlicher Ausdruck max. 100

Mündliche Prüfung erreichte Punktzahl

gesamt mündlich max. 100

Summe schriftlich und mündlich

Punkte Note max. 400 : 4 =


100-92 sehr gut
unter 92-81 gut
unter 81-67 befriedigend
unter 67-50 ausreichend
unter 50- 0 nicht bestanden
Gesamtnote

Verwaltungsvermerke
angemeldet am Unterschrift Prüfer 1
Prüfungsgebühr
Übungssatz 01 Gesamtergebnis

ggf. reduzierte Gebühr Unterschrift Prüfer 2

eingezahlt am

Quittungsnummer Datum

Zeugnis-Nr.

Bemerkungen

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