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Codex Lunaris

I. Alle Mitglieder des Ordens sind als gleichwertig und


gleichwichtig anzusehen, ungeachtet ihrer Rasse, Herkunft,
ihrer Vorlieben und unabhängig ihrer Taten vor Beitritt
zum Orden.

II. Jedes Mitglied verpflichtet sich, den anderen Mitgliedern


gegen Gefahren für Leib und Leben beizustehen, ungeachtet
der Ursachen und Folgen.

III. Neue Mitglieder können den Orden nur auf Einladung


beitreten. Eine Einladung bedarf einem Mehrheitsbeschluss
der Mitglieder des bestehenden Ordens.

IV. Ein Mitglied kann den Orden jederzeit aus freien Stücken
verlassen. Ein Ausschluss aus dem Orden kann nur durch
eine einstimmige Abstimmung der restlichen Mitglieder
erwirkt werden.

V. Der Orden kann auf Vorschlag durch ein Mitglied durch


Mehrheitsbeschluss einen Paragon bestimmen. Der Paragon
vertritt den Orden als Ganzes nach Außen und ist
berechtigt, Abmachungen mit außenstehenden Instanzen in
Angelegenheiten zu treffen, die den Orden als Ganzes
betreffen. Dabei ist er verpflichtet, die Interessen des Ordens
und seinen Erhalt in den Vordergrund zu stellen. Ein
gewählter Paragon kann das Amt jederzeit niederlegen oder
durch Mehrheitsbeschluss der übrigen Mitglieder seine
Privilegien aberkannt bekommen.

VI. Der Orden wählt einmal jährlich einen Schatzmeister.


Dieser verwaltet das gemeinschaftliche Vermögen des Ordens
und sammelt die Abgaben jedes Mitglieds in Höhe von 10 Gold
monatlich zuzüglich den zehnten Anteils aller Einnahmen.
Der Schatzmeister ist verpflichtet, das Vermögen des Ordens
der Situation angemessen und dem Wohle des Ordens als
Ganzes auf lange Sicht im Blick haltend einzusetzen.

VII. Ein Disput unter Mitgliedern ist grundsätzlich unter


den Betroffenen zu klären. Sollte eine Einigung unerreichbar
sein oder der Disput den Orden als Ganzes betreffen so
dürfen die dem Disput nicht angefallenen Mitglieder als
Tribunal in Erscheinung treten und gemeinsam als Richter
Urteil über den Disput fällen.