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MASTERGUARD LIFE.

NET - SERIES C

1. ALLGEMEINE INFORMATIONEN
SERIES C ist in sechs aufeinanderfolgende Abschnitte unterteilt.
Die einwandfreie Funktion von LIFE.net hängt von der Ausführung der sechs Arbeitsschritte in der
richtigen Reihenfolge ab.
Die in jedem Abschnitt beschriebenen Tätigkeiten können erst begonnen werden, wenn alle
Tätigkeiten, die in den vorhergehenden Abschnitten beschrieben sind, ordnungsgemäß
abgeschlossen wurden.

Vorgehensweise:
1 Überprüfen von Bausatz und Ausstattung Seite 8
2 Modemkonfiguration Seite 9
3 I.S.D.- Konfiguration Seite 9
(nur für Parallel- oder Multidrop-System - nicht notwendig, wenn ein internes Modem verwendet wird)
4 Hardware-Installation Seite 10
5 Software-Installation Seite 18
6 Prüfen der Installation Seite 26

10H52127PB22 rev. 5 -- 05/2007


MASTERGUARD LIFE.NET - SERIES C

2. ÜBERPRÜFEN VON BAUSATZ UND AUSSTATTUNG


2.1. ANSCHLUSS ÜBER EIN EXTERNES MODEM
Die folgende Ausstattung wird für die Installation von LIFE.net benötigt:
• 1 x PC (Betriebssystem: - Windows 95, Windows 98, Windows ME, Windows 2000, Windows
NT) einschließlich serieller RS232-Schnittstelle sowie die folgende Software:
"PPVIS", Version > 1.7, für die Konfiguration von LIFE.NET auf der USV.
• LIFE.NET kompatibler Eprom - Standard
• Analoges Modem - "US Robotics 56K Fax modem" - Standard
• Telefonadapter-Kabel für Modem: Teile-Nr. 00B46158P45 - Standard
• Serielles Kabel für die Verbindung zwischen PC und USV-Wartungsschnittstelle, für
Verwendung mit PPVIS: Teile-Nr. 6SU5932-0BA08 - Standard
• Analoger Telefonapparat zum Testen der Telefonleitung.
Einzelne USV:
• Serielles Kabel für die Verbindung zwischen Modem und USV: Teile-Nr. 00B46158P60 (5 m)
- Standard
Parallel- oder Multidrop-System (max. 5 angeschlossene USVs* ):
• Digicom Eingangsaufteilungs-Vorrichtung (I.S.D.) 05/E - 1 (o 2*) pro System - Standard
• Für jede USV, kabel für die Verbindung zwischen ISD und Modem : Teile-Nr. 00B46158P60
(5m) - Standard
• Kabel für die Verbindung zwischen ISD und Modem: Teile-Nr. 00B46158P61 (2.5m) -
Standard
Anmerkung
* Bei mehr als 5 USVs ist es nötig, zwei Abzweigungen kaskadisch anzuschließen.
2.2. ANSCHLUSS ÜBER INTERNES MODEM
Folgendes Material befindet sich im Anschlussset einer EINZELNEN USV an LIFE über die Modem/
MUX-Karte (P/N - SU57810AA000AA2):

• 1 x Modem/MUX-Karte
• 1 x Telefonkabel mit RJ11-Steckern (P/N - SU57810AG001BA2)
• 1 x Installationshandbuch auf CD

Es kann ein Adapter von RJ11-Stecker auf den Standard-Telefonstecker nötig sein, der NICHT im
Set mitgeliefert wird.

Folgendes Material befindet sich im Anschlussset von PARALLELEN USVs an LIFE über MUX-
Karten (P/N - SU57810AG010AA2):

• 1 x MUX-Karte für jede USV


• 1 x abgeschirmtes CAT 5 Kabel für jede USV
• 1 x Installationshandbuch auf CD

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3. MODEMKONFIGURATION
3.1. EXTERNES MODEM
Das Modem muss ein US ROBOTICS 56k FAX MODEM sein.
Das Modem muss nicht vorkonfiguriert werden, die Konfiguration erfolgt mithilfe der USV-Software.
Wenn das Modem mit Dip-Schaltern auf der Rückseite ausgestattet ist, müssen diese vor den
nächsten Schritten entsprechend dem Anhang "US Robotics Modem mit Dip-Schaltern" eingestellt
werden.
3.1.1 I.S.D.- KONFIGURATION
Für parallelgeschaltete Systeme oder Systeme mit mehreren Stationen werden ein oder mehrere
ISDs verwendet und folgendermaßen konfiguriert:

Das Gerät muss auf der USV angebracht und mit den mitgelieferten Klettverschluss-Streifen
befestigt werden.
3.1.2 INTERNE EINSTELLUNGEN
• Die beiden Schrauben auf der Frontplatte lösen und die Steckkarte herausschieben;
• · Die Jumper-Stecker entsprechend Tabelle 1 konfigurieren:
Tabelle 1: Konfiguration der Jumper-Stecker

Bezeichnung Position
1 (VEL) 9600
2 (FUNZ) OR
3 (JE) DCE
4 (JE) DCE
5 (JD) DCE
6 (JC) DCE
7 (JB) DCE
8 (JA) DCE
9 (JF) DCE
10 (JF) DCE
11 (JF) DCE
12 (C104) NOR
13 (C106F) NOR
14 (C113E) INT
15 (C113D) INT
16 (C113C) INT
17 (C113B) INT
18 (C113A) INT
19 (C115) EXT
20 (C114) INT
21 () INT
22 () NOR
23 () INT
ACU OUT

• Das ISD schließen.

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3.1.3 SCHALTER AUF DEM ISD-BEDIENFELD


• Schalten Sie die Schalter auf dem Bedienfeld auf NOR.
• Schalten Sie das Modem ein und überprüfen Sie, ob die LED auf dem Bedienfeld leuchtet.
3.2. MODEM GSM
• Siehe para. 8.3
3.3. INTERNES MODEM
• Im Augenblick ist dies nur für eine Verwendung mit Leistungen von 10-40 kVA von SERIES C
verfügbar. Es muss nicht vorkonfiguriert werden, da die Konfiguration über die USV-Software
erfolgt.
4. HARDWARE-INSTALLATION
4.1. EXTERNES MODEM
• In diesem Abschnitt wird der Anschluss der folgenden Geräte beschrieben:
• USV und PC, für Konfiguration von LIFE.NET.
• USV und Modem, für LIFE.NET auf einer Einzel-USV.
• USV, Modem und ISD für LIFE.NET auf parallelgeschalteten oder Mehrgeräte-Systemen.
NB: Das Modem muss so positioniert und an die Signal- und Stromquellen angeschlossen
werden, wie es in den Abb. 1 und Abb. 2 dargestellt ist.
4.1.1 VERBINDUNG ZWISCHEN USV UND PC FÜR DIE KONFIGURATION VON
LIFE.NET
Mithilfe des seriellen Kabels 6SU5932-0BA08 verbinden Sie den seriellen Port des PCs mit dem
Port X3, der sich auf der Anschlusstafel der USV befindet (siehe Abb. 10).
4.1.2 VERBINDUNGEN ZWISCHEN USV UND MODEM IN EINEM EINZELSYSTEM
• Siehe Abb. 1 für Leistungen von 10 - 40kVA und Abb. 2 für Leistungen von 50/60kVA.
• Schließen Sie das Modem an den seriellen Port X6, Modem/Multi RS232, der USV an (siehe
Abb. 10).Verwenden Sie dazu das Kabel 00B46158P60 (5m).
• Schließen Sie das Modem mit dem Adapter 00B46158P45 und dem mitgelieferten Kabel an
die Telefonsteckdose an.
• Schließen Sie das mit dem Modem mitgelieferte Netzkabel an die Stromsteckdose an (siehe
Abb. 1 für 10 - 40kVA oder Abb. 2 für 50/60kVA).

Abb. 1 - Anschlüsse an 10 - 40kVA, hintere Tafel

Modem

00B46-
158P60

Modem

00B46-
158P60
00B46158P45

00B46158P45
X6
X6

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Abb. 2 - Anschlüsse an 50/60kVA, Fronttafel

X6 00B461
58P60

Modem

00B461
58P45
Abb. 3 - Anschlusstafel

XS3 XS6

X8 X7 X3 X6

EPO Contacts RS 232 RS 232


AS/400 Service Modem/Multi

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4.1.3 VERBINDUNG BIS ZU 5 PARALLELGESCHALTETE USVS


10-40kVA
• Die seriellen RS232-Schnittstellen jeder USV entweder mit Kabel 00B46158P60 (5m) mit
den seriellen Schnittstellen "E", "D", "C", "B" und "A" des ISD verbinden (siehe Abb. 4).
• Die Schnittstellen 00B46158P61 (2.5m), verbinden Sie das Modem mit der seriellen Schnittstelle
"CONC" des ISD.
• Schließen Sie das Modem mit dem mitgelieferten Kabel 00B46158P45.
• Schließen Sie das mit dem Modem mitgelieferte Netzkabel an die Dose an, die sich auf der
Rückseite der USV 4 befindet (siehe Abb. 1).
• Schließen Sie das mit dem Separator mitgelieferte Netzkabel an die Dose an, die sich auf der
Rückseite der USV 3 befindet
Abb. 4 - Bis zu 5 Parallel geschaltete USVs.

X6
5

2*

1*
X6
Modem
4

2*
00B46158P61

CONC.
X6
A B C D E

2*
3

X6
2*

1* = 00B46158P45
2* = 00B46158P60
2

X6
2*
1

50/60kVA
• Führen Sie die Anschlüsse wie beschrieben aus, aber schließen Sie das Signal-
(00B46158P60) und das Stromkabel (00B46158P45) an die entsprechenden Dosen auf der
Vorderseite der UVS an (siehe Abb. 4)

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4.1.4 VERBINDUNG BIS ZU 8 PARALLELGESCHALTETE USVS


10-40kVA
• Die seriellen RS232-Schnittstellen der USVs 1 bis 5 entweder mit Kabel 00B46158P60 (5m),
(siehe Abb. 5) mit den seriellen Schnittstellen "E", "D", "C", "B" und "A" des ISD1 verbinden
(siehe Abb. 5).
• Die serielle Schnittstelle "CONC" des ISD1 mit dem Kabel 00B46158P60 (5m), mit dem
seriellen Eingang "A" des ISD2 verbinden.
• Die seriellen RS232-Schnittstellen der USVs 6 bis 8 mit dem Kabel 00B46158P60 (5m), mit
den seriellen Eingängen "B", "C" und "D" des ISD2 verbinden.
• Verbinden Sie das Modem mit dem Kabel 00B46158P61 (2.5m), mit der seriellen
Schnittstelle "CONC" des ISD2.
• Schließen Sie das Modem mit dem mitgelieferten Kabel an die Telefondose an
00B46158P45.
• Schließen Sie das mit dem Modem mitgelieferte Netzkabel an die Dose an, die sich auf der
Rückseite der USV 4 befindet (siehe Abb. 1).
• Schließen Sie die mit den Abzweigungen 1 und 2 mitgelieferten Netzkabel an die Dosen an,
die sich auf der Rückseite der USV 3 und 5 befinden.
50/60kVA
• Führen Sie die Anschlüsse wie beschrieben aus, aber schließen Sie das Signal-
(00B46158P60) und das Stromkabel (00B46158P45) an die entsprechenden Dosen auf der
Vorderseite der USV an (siehe Abb. 4)

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1 2 3 4 5 6 7 8

1 2

CONC.
CONC.
A B C D E Modem A B C D E

2*

2*
2* 2* 00B461 2* 2* 2*
58P61 2*
2*
X6 X6 X6 X6 X6 X6 X6 X6

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1*
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Abb. 5 - Bis zu 8 Parallel geschaltete USVs

1* = 00B46158P45
2* = 00B46158P60
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4.2. INTERNES MODEM


4.2.1 EINZELNE USV
Fügen Sie die Modem/MUX-Karte in die Modem/Multi-Schnittstelle RS232 (XS6) der Anschlussbox
- siehe Abb. 10 - ein. Die Anschlussbox befindet sich auf der hinteren Tafel der USV, siehe Abb. 6.
Die Karte kann bei eingeschalteter USV eingefügt werden; sobald sie angeschlossen ist, müsste
eine grüne LED aufleuchten, die anzeigt, dass Strom durchfließt.
Verbinden Sie den RJ11-Stecker „PSTN-POTS", siehe Abb. 7 mit der gewünschten Telefondose.
Verwenden Sie dafür das mitgelieferte Telefonkabel, siehe Abb. 6.

Abb. 6 - Rückansicht - Einzelne USV

UPS - 10-40kVA UPS - 50/60kVA

MUX-IN PSTBN-POTS

XS6 Modem/MUX

Modem/MUX

PSTBN-POTS
XS6
MUX-IN

To telephone
socket
To telephone
socket

Abb. 7 - Modem/MUX-Karte

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4.2.2 PARALLELE USV


Fügen Sie die MUX-Karte in die Modem/Multi-Schnittstelle RS232 (XS6) der Anschlussbox jeder
USV, die parallel geschaltet sein soll - siehe Abb. 10 - ein. Die Anschlussbox befindet sich auf der
hinteren Tafel der USV, siehe Abb. 8.
Die Karten können bei eingeschalteter USV eingefügt werden; sobald sie angeschlossen sind,
müsste eine grüne LED aufleuchten, die anzeigt, dass Strom durchfließt.
Verbinden Sie den „MUX-IN"-Stecker der Modem/MUX-Karte (an der USV, die mit der
Telefonleitung verbunden ist, siehe para 4.2.1) mit dem Kabel mit dem „MUX-OUT" Stecker (siehe
Abb. 9) der MUX-Karte der daneben liegenden parallelen USV; falls das System weitere parallele
USVs enthält, muss die Verbindung analog erfolgen, indem eine Prioritätverkettung gebildet wird
(daisy-chain - siehe Abb. 8)

Abb. 8 - Rückansicht - parallel geschaltete USV

UPS - 10-40kVA

UPS1 UPS2 UPSn

Modem/MUX MUX MUX

PSTBN-POTS MUX-OUT MUX-OUT


XS6 XS6 MUX-IN XS6
MUX-IN MUX-IN

To telephone
5 CAT Cable 5 CAT Cable
socket

UPS - 50/60kVA 5 CAT Cable 5 CAT Cable

MUX-IN PSTBN-POTS
MUX-IN MUX-OUT
MUX-IN MUX-OUT

XS6 Modem/MUX XS6 MUX


XS6 MUX

To telephone
socket

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Abb. 9 - MUX-Karte

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5. SOFTWARE-INSTALLATION
In diesem Abschnitt wird die Konfiguration von LIFE.NET an der USV beschrieben.

Überprüfen Sie vor dem Beginn, dass Folgendes vorhanden ist:


• Serielles Kabel 6SU5932-0BA08
• PC mit serieller RS232-Schnittstelle und der Software-Anwendung PPVIS Version > 1.7
Der Vorgang beinhaltet:
• Vorbereitung der Hardware
• Kontrolle der korrekten Konfiguration von PPVIS
• Einstellen der Uhr
• Kontrolle und Setup des LIFE.NET-Protokolls
• Einrichten der LIFE.NET - Parameter
5.1. VORBEREITUNG DER HARDWARE
• Verbinden Sie den seriellen Port des Computers mithilfe des seriellen Kabels mit dem
Serviceport X3 der USV. Dieser Port befindet sich für Einheiten mit 10 - 40 kVA auf der
Anschlusstafel (siehe Abb. 10).
Abb. 10 - Anschlusstafel

XS3 XS6

X8 X7 X3 X6

EPO Contacts RS 232 RS 232


AS/400 Service Modem/Multi

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5.2. KONFIGURATION VON PPVIS


• Starten Sie das Proramm PPVIS auf dem PC.
• Wählen Sie aus dem Menü "Setup":
• Wählen Sie Communication und überzeugen Sie sich davon, dass die Anwendung wie unten
dargestellt eingerichtet ist:

5.3. EINSTELLEN DER UHRZEIT


• Vergewissern Sie sich, dasss Datum und Uhrzeit auf dem PC korrekt eingestellt sind; sollte
dies nicht der Fall sein, müssen diese Werte vor dem Ausführen der folgenden Schritte richtig
eingestellt werden.
• Wählen Sie in PPVIS Options aus dem Menü Setup und vergewissern Sie sich, dass Ups
clock check auf "YES" und dass "Maximum tolerable time…" auf 5 Minuten eingestellt ist:

• Schalten Sie die USV ein

• Schließen Sie PPVIS und starten Sie das Programm erneut

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• Doppelklicken Sie auf den Namen der USV


(wenn kein Name angezeigt wird, muss ein
Name erstellt werden, indem 'New' angeklickt
wird): daraufhin wird eine Aufzählung der
verfügbaren Funktionen angezeigt. In dem
Beispiel auf der rechten Seite ist der Name
der USV als "Serie C" gefolgt von einer Liste
der Funktionen angegeben.

• Doppelklicken Sie auf "Control panel": wenn die


USV-Uhr um mehr als eine Minute von der PC-Uhr
abweicht, erscheint das rechts abgebildete
Bildschirmfenster:
• Wählen Sie zur Bestätigung "Yes" aus.

· Schließen Sie das Control Panel.

5.4. KONTROLLE UND SETUP DES LIFE.NET-PROTOKOLLS AUF DER


SERIELLEN SCHNITTSTELLE X3

• Überzeugen Sie sich davon, dass die serielle


RS232-Schnittstelle COM1 für LIFE.NET
eingerichtet ist. Öffnen Sie dazu in PPVIS das
Hauptmenü und wählen Sie Parameter Input

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• Wählen Sie Service Commissioning , aus dem Feld 'Set' aus, durchblättern Sie die
Parameterliste und stellen Sie sicher, dass die unten aufgeführten Parameter entsprechend
der Werte in der Tabelle eingerichtet sind:

Tabelle 1 - Service Commissioning (CudSMC)

Parameter Tatsächlicher Wert


Baudrate X6 Modem/Multi RS232 - 684.1 9600 Baud

ser. Protocol X6 Modem/Multi RS232 - 688 LIFE

Busaddress X6 Modem/Multi RS232 - 683.1 0(*)

Parity Settings X6 Modem/Multi RS232 - 690 No Parity

(*) Hinweis: Wenn das System mehrere USVs umfasst (parallelgeschaltet oder mehrere Stationen),
muss für jede USV (0, 1, 2…) ein anderer Wert für die Bus-Adresse Seriell eingegeben werden

Wenn die Parameterwerte von denjenigen in der Tabelle abweichen, müssen diese geändert
werden. Die Vorgehensweise zum Ändern dieser Parameter wird im folgenden Abschnitt
beschrieben.
5.5. ÄNDERN DER PARAMETER IN LIFE
Ändern der Parameter "BAUDrate x6 modem/multi RS232", "SER. PROTOCOL x6 modem/multi
rs232", "BUS-ADDRESS x6 modem/multi rs232", “parity settings x6 modem/multi rs232”
• Schalten Sie die USV in den Bypass-Betrieb
• Öffnen Sie dazu in PPVIS das Hauptmenü und wählen Sie Parameter Input, danach
Service Commissioning (CudSMC)
• Wählen Sie den Wert "Standard" im Feld "Set Value" des Parameters "Access level" und
klicken Sie auf den zugehörigen Pfeil in der Spalte Send; vergewissern Sie sich, dass nach
einigen Sekunden auch das Feld "Actual value" aktualisiert wird.
• Wählen Sie den Wert "HW/init" im Feld "Set Value" des Parameters "Function Select" und
klicken Sie auf den zugehörigen Pfeil in der Spalte Send; vergewissern Sie sich, dass nach
einigen Sekunden das Feld "Actual value" aktualisiert wird.
• Wählen Sie den Wert "9600 Baud" im Feld "Set Value" des Parameters "Baudrate X6
Modem/Multi RS232" und klicken Sie auf den zugehörigen Pfeil in der Spalte Send;
vergewissern Sie sich, dass nach einigen Sekunden das Feld "Actual value" aktualisiert wird.
• Wählen Sie den Wert "LIFE.NET” im Feld "Set Value" des Parameters "Ser. Protokoll X6
Modem/Multi RS232" und klicken Sie auf den zugehörigen Pfeil in der Spalte Send;
vergewissern Sie sich, dass nach einigen Sekunden das Feld "Actual value" aktualisiert wird.
• Wählen Sie den gewünschten Wert ('0' wenn Einzel-USV) im Feld "Set Value" des
Parameters "Bus-Adresse X6 Modem/Multi RS232" (= LIFE.NET-Serienkennung) und klicken
Sie auf den zugehörigen Pfeil in der Spalte Send; vergewissern Sie sich, dass nach einigen
Sekunden das Feld "Actual value" aktualisiert wird.
• Wählen Sie den Parameter No Parity im Feld "Set Value" des Parameters
"Paritätseinstellungen X6 Modem/Multi RS232" und klicken Sie auf den zugehörigen Pfeil in
der Spalte Send; vergewissern Sie sich, dass nach einigen Sekunden das Feld "Actual
Value" aktualisiert wird.

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Die folgende Abbildung stellt das Setup von LIFE.net für X6 Multi/Modem RS232:

• Stellen Sie nach Abschluss der oben beschriebenen Änderungen in gleicher Weise, den
Parameter "Function Select" zurück auf "Return" und den Parameter "Access Level" auf
"Normal Operation".
• Schalten Sie die USV aus und danach wieder ein.
• Schalten Sie die USV aus dem Bypass- in den Normalbetrieb zurück
5.6. EINRICHTEN DER LIFE.NET - PARAMETER
• Öffnen Sie das Hauptmenü (Main Menu) in PPVIS und wählen Sie darin LIFE.NET , dann
LIFE.NET configuration; warten Sie auf die Aktualisierung des Fensters und stellen Sie dann
die Parameter entsprechend der Spalte "Wert" in der folgenden Tabelle ein:

Parameter Wert
LIFE.net “Enabled”

Serial number Seriennummer der USV

Answer mode "Enabled" wenn die Telefonleitung nur für die USV bestimmt ist;
"Disabled", wenn die Telefonleitung mit anderen Nutzern gemein-
sam verwendet wird.

Call interval In Absprache mit dem Personal der LIFE.net -Überwachungssta-


tion einzustellen; gewöhnlich 1 oder 2 Tage

Com. trials number “5”

Modem type “US Robotics" oder "Benutzerdefiniertes Modem".


"Benutzerdefiniertes Modem" muss gewählt werden, wenn ein
GSM-Modem verwendet wird: Die zwei zu verwendenden
Zeichenfolgen für das Modem, sind im Abschnitt “modem” wied-
ergegeben.
Siehe para. 8.2 zu Informationen über das interne Modem.

External line prefix Wenn das Telefon direkt an die ausgehende Leitung angeschlos-
sen ist, geben Sie in diesem Feld 'T' ein.
Wenn die Leitung an ein internes Netz angeschlossen ist, geben
Sie 'T' ein, gefolgt von der Nummer, die für die Verbindung mit
der Außenleitung erforderlich ist; geben Sie Kommas für jede
vom Amt benötigte Pause ein (ein Komma entspricht einer Pause
von zwei Sekunden).

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Parameter Wert
Preferred phone number Geben Sie die vollständige Telefonnummer der LIFE.net
Überwachungsstation ein mit der die USV verbunden werden soll

Backup phone number Anzahl der zusätzlichen Telefonnummern der LIFE.net -


Überwachungsstation.

Backup phone number (1,2..7) Zusätzliche Telefonnummern der LIFE.net -Überwachungssta-


tion.

• Bestätigen Sie diese Werte durch Anklicken von Update Configuration:

• Wählen Sie LIFE status, und richten Sie das Feld für Uhrzeit und Datum des Anrufs in
Absprache mit dem Personal der LIFE.net Überwachungsstation ein
• Bestätigen Sie durch Anklicken von Modify next call date.

Beispielsweise wurde das nächste Anrufdatum in folgendem Fenster auf den 1. Januar um 22 Uhr
30 eingestellt; wenn die USV die neue Anrufzeit gespeichert hat, wird diese unter Next scheduled
call:

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6. LIFE SMS-EREIGNISSE
6.1. ÜBERSICHT ÜBER LIFE SMS-EREIGNISSE
Vier spezielle Life-Ereignisse können auf der USV konfiguriert werden, um eine sofortige
Verbindung mit Life herzustellen: wenn die SMS-Option bei der Life-Station aktiviert wurde, kann
eine SMS in Bezug auf jede der vier Ereignisarten an den Kunden verschickt werden.

Die vier möglichen Ereignisse sind:


1. Last auf Bypass
2. Bypass-Fehler
3. Netzstromausfall
4. Netzstromversorgung wiederhergestellt
6.2. EINRICHTEN FÜR SMS-EREIGNISSE
Jede Ereignisart muss aktiviert werden und die Verzögerungszeit für das Ereignis muss festgelegt
werden: die Ereignisverzögerungszeit ist die Zeitdauer (z.B. Load on Bypass; Mains Failure; Mains
Interruption; Mains Restored) über die ein Ereignis andauern muss, bevor die USV die
Datenübertragung zur Life-Überwachungsstation beginnt.

So konfigurieren Sie die Life SMS-Ereignisse:

• Wählen Sie LIFE SMS-Ereignisse auf der Seite für die Parametereingabe (Parameter Input)
in PPVIS aus
• Geben Sie den Wert LIFE SMS (25) unter "Life parameter function" im Feld 'Set Value' ein
und drücken Sie "Send": der Wert 'Actual Value' wird ebenfalls auf LIFE SMS (25) gesetzt
und die aktuellen Life SMS-Einstellungen werden angezeigt.

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Wenn Einstellungen geändert werden sollen:


• Sicherstellen, dass LIFE SMS(25) als "Actual Value" im Feld 'Life parameter function'
angezeigt wird.
• Unter "Setting Life" im Feld 'Set Value' "True" auswählen und "Send" drücken: der Wert
"Actual Value" wird ebenfalls auf "True" gesetzt.
• Die Felder für die SMS-Ereignisse 'Enable' und 'Delay unter 'Set Value' entsprechend ändern
und "Send" drücken.
• Wenn "Disable" eingestellt wird, wird dieses Ereignis nicht aktiviert und es wird kein sofortiger
Anruf zur Life-Überwachungsstation initiiert.
• Die Verzögerungszeit muss in Sekunden ('Seconds') eingegeben werden; der zulässige
Bereich ist in der folgenden Tabelle wiedergegeben:

Mindestve Maximale Standardv


rzögerung Verzögeru erzögerun
(s) ng (s) g (s)
Verzögerung SMS Last auf 900 900 900
Bypass

Verzögerung SMS 180 3600 180


Netzstromausfall

Verzögerung SMS 10 10 10
Netzstromversorgung
wiederhergestellt

Verzögerung SMS Bypass-Fehler 600 3600 600

• Unter "Setting Life" im Feld 'Set Value' "False" auswählen und "Send" drücken: der Wert
"Actual Value" wird ebenfalls auf FALSE gesetzt und die geänderten Parameter werden an
Life übermittelt.

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7. PRÜFEN DER INSTALLATION


7.1. PRÜFEN DER VERFÜGBARKEIT DER LEITUNG
• Sorgen Sie dafür, dass eine analoge Telefonleitung verfügbar ist; wenn die Leitung von
einem internen Amt abgezweigt ist, beachten Sie die erforderlichen Bedingungen zum
Erhalten einer ausgehenden Leitung (Nummer und ggf. erforderliche Pausen). Prüfen Sie, ob
es sich um eine eigene oder mit anderen Teilnehmern gemeinsam genutzte Leitung (Telefon,
Faxapparat, usw.) handelt.
7.2. TESTEN DER LEITUNGSFUNKTION
• Schließen Sie einen analogen Telefonapparat an die Telefonleitung an und wählen Sie die
Nummer der LIFE Überwachungsstation einschließlich der eventuell benötigten Vorwahl für
die Leitung nach außen: überprüfen Sie, ob das Modem der LIFE Überwachungsstation auf
den Anruf antwortet.
7.3. VERBINDUNG ZWISCHEN USV UND LIFE ÜBERWACHUNGSSTATION
Die folgenden Tests werden durch das Überwachen der LIFE Statusseite in PPVIS ausgeführt.
• Rufen Sie auf der Seite "LIFE status" in PPVIS einen 'manuellen' Anruf auf, indem Sie
"Manual call request" anklicken:

• Überprüfen Sie, ob der Verbindungsaufbau die folgenden Zustände durchläuft (Spalte


Verbindungsstatus):
- "UPS not connected"
- "UPS wait to be connected"
- "Sending LIFE data in progress - stage 1
- "Sending LIFE data in progress - stage 2
- "Term data in progress" (nur wenn der Bediener eine 'Online-Sitzung' von der LIFE
Überwachungsstation erbeten hat)
- Master close in progress
• Stellen Sie bei Ende der Verbindung sicher, dass die USV nicht in den Status "Delayed call"
gerät. Wenn der Anruf nicht verzögert wird, muss das Feld "Delayed call in:" auf 00:00:00
eingestellt bleiben.
Hinweis: Ein verzögerter Anruf bedeutet, dass die Datenübertragung mit LIFE nicht
abgeschlossen wurde; die USV wiederholt den Anruf nach einem zuvor festgelegten
Zeitraum (mindestens 5 Minuten).
• Überzeugen Sie sich gemeinsam mit dem Personal der LIFE Überwachungsstation, dass die
USV die LIFE Daten zur entsprechenden Zeit und Datum erfolgreich übertragen hat, und der
Anruf in dem Kommunikationsbericht der LIFE Überwachungsstation aufgezeichnet wurde.

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7.4. PRÜFEN AUF AKTUALISIEREN DER ANRUFZEIT


• Wenn die LIFE - Daten erfolgreich übertragen wurden, überprüfen Sie bei Verbindungsende,
dass Uhrzeit und Datum des nächsten geplanten Anrufs ("Next scheduled call")
entsprechend aktualisiert wurden.
Hinweis: Die Uhrzeit des nächsten Anrufs wird aktualisiert, indem zur Zeit des letzten Anrufs
eine ganze Zahl von 'Intervallen' addiert wird, so dass der nächste Anruf nach der aktuellen
USV-Zeit stattfindet. Wenn beim Schließen der Verbindung die nächste Anrufzeit nach der
aktuellen USV-Zeit geplant wird, findet keine Aktualisierung statt.

Beispiel 1:
Anrufzeit: 1. Januar 2002 um 21:00
Anrufintervall: 1 Stunde
Aktuelles Datum und Uhrzeit: 1. Januar 2002 um 21:30
Nächste Anrufzeit: 1. Januar 2002 um 22:30 (aktualisiert)

Beispiel 2:
Anrufzeit: 1. Januar 2002 um 21:00
Anrufintervall: 1 Stunde
Aktuelles Datum und Uhrzeit:1. Januar 2002 um 20:30
Nächste Anrufzeit: 1. Januar 2002 um 21:00 (nicht aktualisiert)
7.5. PRÜFEN DER FUNKTION ROUTINEANRUF
• Stellen Sie die Anrufzeit auf eine Minute nach der 'Aktuellen LIFE Datum/Uhrzeit';
vergewissern Sie sich, dass die USV die LIFE Überwachungsstation nach einer Minute
automatisch anruft. Stellen Sie die Anrufzeit nach Abschluss des Anrufs wieder auf die mit
der LIFE Überwachungsstation vereinbarte Uhrzeit ein.
• Wenn die Telefonleitung ausschließlich für die USV eingerichtet ist, lassen Sie die LIFE
Überwachungsstation die USV anrufen, und überprüfen Sie, dass die Verbindung erfolgreich
ist: vergewissern Sie sich, dass die Verbindung die folgenden Zustände durchläuft (Spalte
Verbindungsstatus):
- "UPS not connected"
- "UPS wait to be connected"
- "Sending LIFE data in progress - stage 1
- "Sending LIFE data in progress - stage 2
- "Term data in progress" (nur wenn das Personal der LIFE Überwachungsstation eine
'Online-Sitzung' erbeten hat)
- Master close in progress
• Nehmen Sie Kontakt mit dem Personal der LIFE Überwachungsstation auf und überprüfen
Sie, dass alle Anrufe von der Überwachungsstation protokolliert wurden und die USV die
LIFE - Daten erfolgreich übertragen hat.
7.6. 'WARTUNGSMODUS'
• · Stellen Sie sicher, dass die USV nicht im Wartungsmodus verbleibt: "Service mode active",
auf der LIFE - Statusseite muss auf "No" eingestellt sein; wenn die Einstellung auf "Yes"
lautet, kann der Wartungsmodus durch Anklicken von "Reset LIFE Service mode" deaktiviert
werden.

Hinweis: Die USV überprüft keine LIFE - Ereignisse, wenn sie sich im Wartungsmodus
befindet.

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8. MODEM
8.1. US ROBOTICS MODEM MIT DIP-SCHALTERN
Wenn das US Robotics Modem mit Dip-Schaltern ausgestattet ist, müssen diese entsprechend der
folgenden Tabelle eingestellt sein:

Schalter Pos. Beschreibung


1.1 OFF Normales DTR-Management
1.2 OFF Antwort auf Befehle in verbaler Form
1.3 ON Antwort auf aktivierte Befehle
1.4 OFF Echo aktiv
1.5 ON Automatische Antwort deaktiviert
1.6 OFF Normale CD-Steuerung
1.7 ON Die werkseitig voeingestellte Konfiguration wird geladen, wenn
das Gerät eingeschaltet wird oder ein Reset erfolgt
1.8 ON Erkennung von AT-Befehlen aktiviert

8.2. INTERNES MODEM


Der “Modem Type” muss auf “User Modem” eingestellt sein, wobei man die folgenden
Zeichenreihen des Programms verwendet:
• Erste Benutzerzeichenreihe: EØVØQØXØ&DØ&R1&KØ&YØ
• Zweite Benutzerzeichenreihe: \NØ%CØ&WØ

ACHTUNG
1 Wenn LIFE deaktiviert ist, kann über einen Terminal Emulator ein PC an den Anschluss X6
DB9 angeschlossen werden; der Dialog mit dem Modem ist durch den Befehl AT möglich
2 Wenn das Modem das Signal CD erfasst, leuchtet auf der Modem/MUX-Karte die gelbe LED
auf.
3 Das CAT 5 Kabel dient auch zur elektrischen Speisung, daher ist das System zum Beispiel
auch dann imstande, zu kommunizieren, wenn die USV, in die die Modem/MUX-Karte eingebaut
ist, ausgeschaltet ist, wenn mindestens eine der USVs, in die die MUX-Karten eingebaut sind,
eingeschaltet ist.
4 Die gelbe LED auf der MUX-Karte leuchtet nur dann auf, wenn ein gültiges INPUT-Signal
vorhanden ist, das von einer anderen MUX-Karte stammt
5 Das CAT 5 Kabel kann bis zu 100 m Länge haben.

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8.3. GSM MODEM


Wenn die USV an einem Ort eingebaut wird, der keine standardmäßigen Telefonanschlüsse hat,
kann die Einheit über ein GSM-Modem an das LIFE-System angeschlossen werden (sofern die
Installation in einem Gebiet erfolgt, das Empfang eines GSM Dual Band Netzes hat).
Folgende Einstellungen stammen von einem SIEMENS GSM Terminal Modem TC35 ohne vom
Benutzer gespeicherte Konfigurationen.
Spezielle erforderliche Hardware:
• SIEMENS GSM Terminal Modem TC35
• SIM Card, die in das Modem eingefügt werden muss
Abb. 11 - Slot für die SIM card

• Modem Versorgung
• Antenne
• Adapter von 25-poligem Buchsenstecker auf 9-poligen Stecker (siehe unten), der mit der seriellen
Schnittstelle des Modems verbunden werden muss. Dieser Adapter ermöglicht es, bei dieser Option
das serielle Kabel 00B46158P43 zu verwenden.
• Serielles Kabel 00B46158P43

Modem GSM

8 1
3 2
2 3
20 4
7 5
6 6
4 7
5 8
22 9

Abb. 12 - GSM Modem Adapter

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8.3.1 INSTALLATION - LEISTUNGEN VON 10 - 40KVA


Montieren Sie das Modem mit den mitgelieferten Klettverschlussstreifen an die hintere Tafel der
USV (1) (siehe Abb. 11). Schließen Sie die Versorgung des Modems an die Stromdose XT1 (4) und
das Netzkabel an die Stromdose des Modems (2) an. Schließen Sie das Antennenkabel an die
Antennendose des Modems (2) an und stellen Sie die Antenne oben auf die USV (3 - sie wird durch
einen Magneten am Fuß an ihrem Platz gehalten). Schließen Sie den 9-poligen Stecker des
Adapters an die serielle Schnittstelle des GSM Modems (2) an und den 25-poligen Stecker des
Kabels 00B46158P43 an den 25-poligen Buchsenstecker des Adapters (1). Befestigen Sie den in
das Kabel integrierten Umwandler mit dem mitgelieferten Klettverschluss (1) an der hinteren Tafel.
Schließen Sie den 9-poligen Stecker des Kabels 00B46158P43 an die X6 der Anschlusstafel (4 -
Stecker RS232 - Modem/Multi).

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Abb. 13 - Installation GSM Modem - 10 - 40kVA

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8.3.2 INSTALLATION - LEISTUNGEN VON 50/60KVA


Schließen Sie die Versorgung des Modems an die Stromdose XT1 (1) und das Netzkabel an die
Stromsteckdose des Modems (2) an. Verbinden Sie das Antennenkabel mit der Antennendose des
Modems (2) und stellen Sie die Antenne auf die USV (3 - sie wird durch einen Magneten am Fuß an ihrem
Platz gehalten). Das Antennenkabel muss durch den Schlitz im oberen Teil der mit Scharnier befestigten
Fronttafel durchgeführt werden - sollte kein Schlitz vorhanden sein, muss man einen öffnen, da es nicht
möglich ist, das Kabel anders zu führen. Schließen Sie den 9-poligen Stecker des Adapters an die serielle
Schnittstelle des GSM Modems (2) an und den 25-poligen Stecker des Kabels 00B46158P43 an den 25-
poligen Buchsenstecker des Adapters. Bringen Sie das Modem und den restlichen Teil des Kabels
00B46158P43 in dem Fach in der sekundären Sicherheitstafel unter (4). Schließen Sie den 9-poligen
Stecker des Kabels 00B46158P43 an die X6 der Anschlusstafel (5 - RS232 Stecker - Modem/Multi) an.

1 2

Abb. 14 - Installarion GSM Modem - 50/60kVA

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8.3.3 SPEZIELLE SOFTWARE


Es wird keine spezielle Software benötigt, außer wenn eine SIM-Karte mit aktivierter PIN-Nummer
verwendet wird. In diesem Fall muss auf der USV eine spezielle Firmware installiert werden, um die
Aktivierung der PIN-Nummer zu ermöglichen.
8.3.4 EINRICHTEN DES MODEMS
"Modem Type" muss mit den nachstehend aufgeführten Zeichenfolgen auf "User Modem"
eingestellt werden:
• Erste Benutzerzeichenreihe: EØQØVØ
• Zweite Benutzerzeichenreihe: &D2
8.3.5 EINSCHRÄNKUNGEN
Sicherstellen, dass die Signalstärke am Aufstellort für den einwandfreien Betrieb des GSM-
Modems ausreicht.
Wenn das Modem der LIFE-Überwachungsstation keinen direkten Zugriff auf eine Leitung des
öffentlichen Telefonnetzes besitzt, sondern über eine ISDN-Leitung verbunden wird, kann keine
Verbindung mit dem GSM-Modem hergestellt werden, wenn der Anruf von der LIFE-Station
initialisiert wird, auch wenn die SIM-Karte des GSM-Modems für den Empfang von Daten aktiviert
wurde.

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9. STÖRUNGSSUCHE

Störung Ursache Prüfung/Abhilfe


Die USV initialisiert 1 Die Telefonnummer der 1 Rufen Sie die LIFE.NET Station mit einem
keine Anrufe Überwachungsstation ist analogen Telefonapparat über die von der USV
nicht erreichbar genutzte Leitung an und prüfen Sie, ob das
Modem der Überwachungsstation antwortet.
Wenn die Leitung an ein internes Netz
angeschlossen ist, prüfen Sie, ob Pausen beim
Wählen der Nummer eingefügt werden
müssen: sollte dies der Fall sein, geben Sie ein
oder zwei Kommas ein, wo eine Pause
erforderlich ist und denken Sie dabei daran,
2 Das Modem ist dass jedes Komma einer Pause von zwei
abgeschaltet Sekunden entspricht.
3 Falsche Nummer der 2 Schalten Sie das Modem ein
Überwachungsstation 3 Überprüfen Sie, ob die richtigen Vorwahl- und
eingegeben Telefonnummern auf der Konfigurationsseite für
LIFE.NET in PPVIS eingegeben wurden.

Die USV stellt eine 1 Die 1 Überprüfen Sie, dass die Seriennummer der
Verbindung mit der Überwachungsstation USV mit den Angaben für die LIFE.NET
Überwachungsstation erkennt die USV nicht. Überwachungsstation übereinstimmt.
her, überträgt aber 2 Die von der USV 2 Stellen Sie den Zeitmesser um eine Sekunde
keine Daten gespeicherten vor, so dass ein Reset der LIFE.NET -
LIFE.NET - Daten sind Ereignisse stattfindet; danach wird die USV
beschädigt automatisch in den Wartungsmodus geschaltet:
deaktivieren Sie den Wartungsmodus und
wiederholen Sie den Test der
3 Interferenzen in der Datenübertragung.
Telefonleitung 3 Wickeln Sie das Kabel zwischen Modem und
Telefondose in einem Ring mit wenigstens zehn
Umdrehungen auf, um Interferenzen zu
verringern.

Die USV initialisiert 1 Die LIFE.NET - 1 Zum erneuten Synchronisieren der


keine Routineanrufe Uhrzeit ist nicht mit der LIFE.NET-Uhr mit derjenigen des Zeitmessers,
Uhrzeit des Zeitmessers ist es erforderlich, ein komplettes Reset von
synchron LIFE.NET auszuführen (PPVIS - LIFE.NET-
Konfiguration - Schaltfläche 'Reset LIFE.NET')
und danach LIFE.NET neu zu konfigurieren

Die USV reagiert 1 Die USV ist nicht für 1 Vergewissern Sie sich, dass die USV für den
nicht auf Anrufe, die die Annahme von Empfang konfiguriert ist (PPVIS-LIFE.NET
von der Anrufen konfiguriert Konfiguration: Antwortmodus muss aktiviert
Überwachungsstation 2 Die Telefonleitung wird sein).
eingeleitet wurden mit anderen Teilnehmern 2 Stellen Sie sicher, dass andere eventuell
gemeinsam verwendet parallel mit der Telefonleitung der USV
verbundene Teilnehmer nicht auf Anrufe von
der Überwachungsstation antworten
3 Die USV ist 3 Warten Sie 10 Sekunden lang, wiederholen
möglicherweise mit der Sie dann den Anruf von der
Programmierung des Überwachungsstation
Modems beschäftigt
4 Die USV befindet sich 4 Warten Sie 2 Minuten lang, wiederholen Sie
möglicherweise irrtümlich dann den Anruf von der Überwachungsstation
in einem anderen 'nicht
verbundenen' Status

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