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Hauptinhaltsverzeichnis

● Vorwort
● Detaillierte Inhaltsverzeichnisse

1. Arithmetik
2. Funktionen und ihre Darstellung
3. Geometrie
4. Lineare Algebra
5. Algebra und diskrete Mathematik
6. Differentialrechnung
7. Unendliche Reihen
8. Integralrechnung
9. Differentialgleichungen
10. Variationsrechnung
11. Lineare Integralgleichungen
12. Funktionalanalysis
13. Vektoranalysis und Feldtheorie
14. Funktionentheorie
15. Integraltransformationen
16. Wahrscheinlichkeitsrechnung und mathematische Statistik
17. Dynamische Systeme und Chaos
18. Optimierung
19. Numerische Mathematik
20. Computeralgebrasysteme

● Tabellen
● Literatur
● Mathematische Zeichen
Themenübersicht

Arithmetik und Algebra


Detailliertes Inhaltsverzeichnis

Funktionen und ihre Darstellung


Detailliertes Inhaltsverzeichnis

Geometrie
Detailliertes Inhaltsverzeichnis

Lineare Algebra
Detailliertes Inhaltsverzeichnis

Algebra und diskrete Mathematik


Detailliertes Inhaltsverzeichnis

Differentialrechnung
Detailliertes Inhaltsverzeichnis

Unendliche Reihen
Detailliertes Inhaltsverzeichnis

Integralrechnung
Detailliertes Inhaltsverzeichnis

Differentialgleichungen
Detailliertes Inhaltsverzeichnis

Variationsrechnung
Detailliertes Inhaltsverzeichnis

Lineare Integralgleichungen
Detailliertes Inhaltsverzeichnis

Funktionalanalysis
Detailliertes Inhaltsverzeichnis

Vektoranalysis und Feldtheorie


Detailliertes Inhaltsverzeichnis

Funktionentheorie
Detailliertes Inhaltsverzeichnis
Integraltransformationen
Detailliertes Inhaltsverzeichnis

Wahrscheinlichkeitsrechnung und mathematische Statistik


Detailliertes Inhaltsverzeichnis

Dynamische Systeme und Chaos


Detailliertes Inhaltsverzeichnis

Optimierung
Detailliertes Inhaltsverzeichnis

Numerische Mathematik
Detailliertes Inhaltsverzeichnis

Computeralgebrasysteme
Detailliertes Inhaltsverzeichnis
Stichwortverzeichnis

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Abbildung
Bäcker
bijektive
Mengen
Vektorräume
chaotische
eineindeutige
Mengen
geliftete
HÉNON
Hufeisen
injektive
Mengen
Vektorräume
Kern
komplexe Zahlenebene
beliebige
konforme
konforme
Differentialtransformation, affine
Exponentialfunktion
gebrochenlineare Funktion
Inversion
isometrisches Netz
Kreisverwandtschaft
lineare Funktion
lineare plus gebrochenlineare Funktion
Logarithmusfunktion
quadratische Funktion
Quadratwurzel
SCHWARZ-CHRISTOFFELsche
kontrahierende
lineare
Vektorräume I
Vektorräume II
logistische
Modulo
POINCARÉ
reguläre
Rotations
Shift
surjektive
Mengen
Vektorräume
topologisch konjugierte
Umkehrabbildung
Mengen
Zelt-Abbildung
zwischen Gruppen
Abbrechpunkt
ABEL
Satz
ABELsche Integralgleichung
Basissatz
Definition
direktes Produkt
Gruppentafel
Untergruppen
Abgeschlossenheitsrelation
Abhängigkeit
lineare
Gleichungen
Vektorräume
sensitive, dynamisches System
Ableitung
algebraische Summe
äußere
Bruch
Distribution
FRÉCHET-Ableitung
Funktion
elementare
Funktion in Parameterdarstellung
gemischte
höherer Ordnung
Funktion einer Veränderlichen
Funktion mehrerer Veränderlicher
höherer Ordnung
inverse Funktion
Parameterdarstellung
implizite Funktion
innere
inverse Funktion
konstanter Faktor
linksseitige
logarithmische
mittelbare Funktion
n-te Ableitung
partielle
Produkt
räumliche
rechtsseitige
Richtungsableitung
Vektorfunktion
verallgemeinerte
Volumenableitung
Abschlag
Abschließung, Menge, metrischer Raum
Abschluß, transitiver
Abschreibung
arithmetisch-degressive
digitale
geometrisch-degressive
lineare
Abschreibungsgefälle
Absolutbetrag, Vektor
Absolutglieder
Absorptionsgesetz
Aussagenlogik
BOOLEsche Algebra
Mengen
Abstand
Ebenen
parallele
Gerade
HAMMING
kürzester
Geraden
metrischer Raum
Punkt-Ebene, Raum
Punkt-Gerade, Raum
sphärischer
Definition
Messung
zwei Punkte
Gerade
Raum
Abstieg
Abszisse, kartesische Koordinaten
Ebene
Raum
Abszissenachse
Abweichung
signifikante
Abwickelkurve
abzählbar unendlich
Adäquatheitstest
Addition
komplexe Zahlen
numerisches Rechnen
Polynome
rationale Zahlen
Tensoren I
Tensoren II
Additionstheoreme
Areafunktionen
Hyperbelfunktionen
inverse trigonometrische Funktionen
trigonometrische Funktionen I
trigonometrische Funktionen II
Additivität, sigma-
Adjazenz
Adjazenzmatrix
Adjunkte
Admittanzmatrix
Ähnlichkeit, ebene Figuren
Ähnlichkeitstransformation
Äquivalenz
Beweisführung
BOOLEsche Funktion
Wahrheitsfunktion
Äquivalenzklasse
Äquivalenzrelation
Algebra
BOOLEsche
endliche
Ordnung
Faktoralgebra
freie
kommutative
lineare
normierte
Omega-Algebra
Omega-Unteralgebra
Schaltalgebra
sigma-Algebra
Termalgebra
universelle
Algorithmus
AITKEN-NEVILLE
DANTZIG
EUKLIDischer
allgemein
Kettenbruch
Polynome
Satz zum
FORD und FULKERSON
GAUSSscher
Eliminationsverfahren I
Eliminationsverfahren II
Graphentheorie
KRUSKAL-
Maximalstrom
QR-Algorithmus
RAYLEIGH-RITZ
REMES
Allquantor
alpha-Grenzmenge
Begriff
Differentialgleichungen
diskrete dynamische Systeme
alpha-Schnitt
Alternantenpunkt
Alternantensatz
Altgradeinteilung
Amplitude
Sinuskurve
Amplitudenfunktion
Amplitudenspektrum
FOURIER-Transformation
Analyse
Multi-Skalen-Analyse
Analyse, harmonische
FOURIER-Koeffizienten
FOURIER-Summe
Gegenstand
Anfangsphase
Sinuskurve
Ankathete
Annuität
Annuitätentilgung
Annulator
ANOSOV-Diffeomorphismus
Ansatzverfahren
numerische Lösung gewöhnlicher Differentialgleichungen
numerische Lösung partieller Differentialgleichungen
Antikink-Soliton
Antisoliton
APOLLONIUS, Satz
Applikate
Approximation
Begriff
Bestapproximation, FOURIER-Reihe
delta-Funktion
gleichmäßige
im Mittel
diskrete Aufgabe
Einordnung
Fehlerquadratmethode
Methode der kleinsten Quadrate
stetige Aufgabe
sukzessive
BANACH-Raum
Differentialgleichung 1. Ordnung
FREDHOLMsche Integralgleichung 2. Art
TSCHEBYSCHEFF-Approximation
diskrete
stetige
Approximationsproblem
Arbeit
allgemein
speziell
ARCHIMEDIsche Spirale
Areafunktion
Areakosinus
Areakotangens
Areasinus
Areatangens
Argument, Funktion
einer Veränderlichen
mehrerer Veränderlicher
ARNOLD-Zunge
Artikelnummer, europäische
ASCII
Assoziativgesetz
Aussagenlogik
BOOLEsche Algebra
Matrizen
Mengen
Tensoren
Vektoren
Vektormultiplikation
Astroide
Asymptote
Definition
Hyperbel
Kurve
Attraktor
chaotischer
FEIGENBAUM
fraktaler
HÉNON
chaotischer
SBR-Maß
hyperbolischer
LORENZ
seltsamer
Solenoid
chaotisches
Auflösung, Torus
Aufschlag
Aufzinsungsfaktor
Ausdruck
algebraischer
Manipulation
allgemeingültiger
Aussagenlogik
Prädikatenlogik
analytischer
Definitionsbereich
explizite Darstellung
implizite Darstellung
Parameterdarstellung
Aussagenlogik
BOOLEscher
finiter
numerische Lösung gewöhnlicher Differentialgleichungen
numerische Lösung partieller Differentialgleichungen
ganzrationaler
allgemein
Polynom
gebrochenrationaler
allgemein
Polynom
Interpretation
irrationaler
algebraischer
allgemein
nichtalgebraischer
Manipulation
Prädikatenkalkül
Prädikatenlogik
transzendenter, allgemein
vektoranalytischer, Komponenten
wertverlaufsgleicher
Ausgangsgrad
Ausgleichsaufgabe
lineare
mehrdimensionale
nichtlineare
GAUSS-NEWTON-Verfahren
Hinweis
verschiedene Bezeichnungen
Ausgleichsrechnung
Approximation im Mittel
Begriff
diskrete Aufgabe
mehrdimensionale Aufgabe
stetige Aufgabe
Ausgleichssplines
bikubische
kubische
Ausklammern
Auslöschung führender Nullen
Aussage
Algebra
duale
Aussagenlogik
Ausdruck
Grundgesetze
Aussagenvariable
Aussagenverbindung
extensionale
Austauschschema
Austauschschritt
Austauschverfahren
Anwendung
Begriff
Matchings
Autokorrelationsfunktion
Axialfeld
Axiome
abgeschlossene Menge
des Skalarproduktes
einer Algebra
geordneter Vektorraum
Halbnorm
metrischer Raum
normierter Raum
offene Menge, metrischer Raum
Vektorraum
Azimut
Azimutalgleichung
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Bahn, elementare
BAIREsche Kategorie
BAIRSTOW-Verfahren
BANACH
Raum
Verband
Bandstruktur
Basis
algebraische
Existenz
FOURIER-Reihe
kontravariante
kovariante
Logarithmus
Potenz
Vektorraum
Basissatz
Basisvektor
kontravarianter
kovarianter
Baum
binärer
Höhe
regulärer binärer
Wurzel
BAYES, Satz
B-B-Darstellung
Fläche
Bedingung
CARATHEODORY
DIRICHLETsche
KUHN-TUCKER
Beweis
globale
lokale
Beispiele
Wahrscheinlichkeiten
Belegung
Beobachtungswert
BERGEscher Satz
BERNOULLI-Shift
BERNOULLI-L'HOSPITALsche Regel
BERNOULLIsche Zahlen
BERNSTEINsche Grundpolynome
Besetztheit, schwache
Besetzungszahl
BESSELsche
Differentialgleichung
Ungleichung
BESSEL-Funktion
0. Ordnung, LAPLACE-Transformation
1. Gattung
2. Gattung
imaginäre Variable
modifizierte
Tabelle
Bestapproximation, FOURIER-Reihe
Betafunktion
Beweis
direkter
durch Widerspruch
indirekter
Implikation
Prinzip
konstruktiver
Schluß von n auf n+1
vollständige Induktion
Bibliothek
Aachener-Bibliothek
IMSL-Bibliothek
NAG-Bibliothek
numerische Verfahren
SSL II-Bibliothek
Bidual
Bifurkation
Begriff
BOGDANOV-TAKENS-Bifurkation
Flip-Bifurkation
Gabel-Bifurkation
Periodenverdopplung
superkritische
globale
Begriff
homokline
Szenarien
HOPF-Bifurkation
superkritische
verallgemeinerte
zusammengesetzter Strudel
Kodimension
lokale
Begriff
nahe periodischer Orbit
Sattelknoten-Bifurkation
Spitzen-Bifurkation
transkritische
Bifurkationswert
Bild, Untervektorraum
Binomialkoeffizient
Binomialverteilung
Binormale, Raumkurve
Begriff
Gleichungen I
Gleichungen II
Bisektionsverfahren
Bit
Bitumkehr
Bogen, Graph
Kette
Länge
Bogendifferential
ebene Kurve
räumliche Kurve
Bogenelement
Definition
Kurve
ebene
räumliche
Bogenfolge
Bogenlänge
ebene Kurve, bestimmtes Integral
Ellipse, elliptisches Integral
Hyperbel
Kreissegment
Kurvenintegral 1. Art
räumliche Kurve
bestimmtes Integral
gekrümmte Fläche
Kurvenintegral 1. Art
Bogenmaß
Bogenschnitt
BOLZANO-WEIERSTRASS-Eigenschaft
BOOLEsche
Algebra
Analogie
Begriff
endliche
Ordnung
Ausdrücke
Funktion
Begriff
Wahrheitsfunktion
Variable
BOUSSINESC-Gleichung
Brachistochronenproblem
BREIT-WIGNER-Kurve
Bildfunktion
Breite, geographische
GAUSSsche Koordinaten
geographische Koordinaten
Brennpunkt
Ellipse
Hyperbel
Parabel
Brennpunktseigenschaften
Ellipse
Hyperbel
Briefträgerproblem, chinesisches
Bruch
echter
unechter
BURGERS-Gleichung
Byte

</HTML
DeskTop-Hilfen
Hier finden Sie eine Übersicht über die verfügbaren Hilfen mit nützlichen Tips zum Umgang mit DeskTop
Bronstein. Hilfen gibt es zu den folgenden Themen:

● Erste Hilfe
● Grundeinstellungen des Browsers
● Navigationssymbole und Icons
● Hauptinhaltsverzeichnis
● Übersichtsseiten
● Index
● Unterstützung von JavaScript
● Lizensierte Software
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CANTOR
Funktion
Menge
Definition
HAUSDORFF-Dimension
Selbstähnlichkeit
CARATHEODORY-Bedingung
CARDANOsche Formel
CARSON-Transformation
Übersicht
CASSINIsche Kurve
CAUCHY
Anwendungen
Folge
Funktion außerhalb Gebiet
Funktion innerhalb Gebiet
Integral
Prinzip
Gradientenverfahren
vollständiger metrischer Raum
CAUCHYscher Hauptwert
singuläre Integralgleichung I
uneigentliches Integral
CAUCHYsches Problem
CAYLEY, Satz
Gerüste
Gruppen
Chaos
eindimensionale Abbildungen
über Intermittenz
Übergänge zum Chaos
vom Torus zum Chaos
Wege zum Chaos
Chiffrierung
Chinesischer Restsatz
CHOLESKY
Verfahren
Quadratmittelproblem, Hinweis
symmetrische Koeffizientenmatrix
Zerlegung
CLAIRAUTsche Differentialgleichung
gewöhnliche 1. Ordnung
partielle 1. Ordnung
Code
ASCII
Public-Key
RSA
Computeralgebrasysteme
Anwendungen
Differential- und Integralrechnung
Elemente der linearen Algebra
Funktionen
Gleichungen und Gleichungssysteme
Graphik
Hauptstrukturelemente
Infix-Form
Listen
Manipulation algebraische Ausdrücke
Mengen
Objekte
Operatoren
Präfix-Form
Programmierung
Suffix-Schreibweise
Terme
Typen
Variable
Zahlen
Zielstellungen
Computernutzung
COULOMB-Feld (Punktladungen)
Vektorfeld
wirbelfreies
CRAMERsche Regel

</HTML
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D'ALEMBERTsche Formel
Dämpfung, Schwingungen
Dämpfungsparameter
Darstellungssatz
Datentyp
Dechiffrierung
Defekt
Ansatzverfahren
numerische Lösung gewöhnlicher Differentialgleichungen
numerische Lösung partieller Differentialgleichungen
Vektorraum
definit
positiv
Definitionsbereich
Funktion
eine unabhängige Variable
mehrere unabhängige Variable
Operator
Defuzzifizierung
Dekrement, logarithmisches
DELAMBREsche Gleichungen
delta-Funktion
Anwendungen
Approximationen
Definition
DIRACsche
LAPLACE-Transformation
nichtreguläre Distribution
Deltatensor
DE MORGANsche Regel
Aussagenlogik
BOOLEsche Algebra
Mengenalgebra
Derive
DESCARTESsche Regel
Determinante
Begriff
Berechnung
Differentiation
JACOBIsche
Multiplikation
Nullwerden
Rechenregeln
Spiegelung
WRONSKI
Fundamentalsystem von Lösungen
lineare Differentialgleichung
Deviationsmoment
Dezimalbruch
endlicher
unendlicher
Dezimal-Zahlensystem
Diagonalmatrix
Diagonalstrategie
Diagonalverfahren, MAXWELLsches
Dichtemittel, Meßwerterfassung
Diedergruppe
Diffeomorphismus
ANOSOV
Begriff
orientierungstreuer
Einheitskreisabbildung
Kreisabbildung
Differential
2. Ordnung, Funktion mehrerer Veränderl.
Begriff
Bogen
Haupteigenschaften
höherer Ordnung, Funkt. mehr. Veränderl.
Integrabilität
partielles
totales
vollständiges
2. Ordnung
Begriff
Fehlerrechnung
n-ter Ordnung
Differentialausdruck
Variablensubstitution
Differentialgleichung
1. Ordnung
allgemeine Lösung
allgemeines Integral
auf dem Torus
geliftete Abbildung
Stabilität
autonome
autonome lineare
BERNOULLIsche
BESSELsche
charakteristisches System
CLAIRAUTsche
gewöhnliche 1. Ordnung
partielle 1. Ordnung
definierende Gleichung
Eigenfunktion, Randwertproblem
Eigenwert, Randwertproblem
elliptischer Typ
Entwicklung nach Eigenfunktionen
EULERsche
Variationsrechnung
WEIERSTRASSsche Form
exakte
Existenzsatz
Fluß
FOURIER-Transformation
Fundamentalsystem
gewöhnliche
genäherte Integration
graphische Integration
höherer Ordnung
erstes Integral
Existenz einer Lösung
HAMILTONsche
generische Eigenschaften
Volumenerhaltung
HELMHOLTZsche
HERMITEsche
Definitionsgleichung 1
Definitionsgleichung 2
homogene
hyperbolischer Typ
hypergeometrische
implizite
Begriff
Lösung
Integral
Integralfläche
Integralkurven
Integration durch Reihenentwicklung
integrierender Faktor
konstante Koeffizienten
LAGRANGEsche
LAGUERREsche
LAPLACE-Transformation
konstante Koeffizienten
veränderliche Koeffizienten
LAPLACEsche
Feldtheorie
LEGENDREsche
lineare
1. Ordnung
2. Ordnung
Hauptsatz
homogene
inhomogene
mit periodischen Koeffizienten
n-ter Ordnung
lineare partielle, 1. Ordnung
Integration der homogenen Gleichung
Integration der inhomogenen Gleichung
lineare partielle, 2. Ordnung
allgemeine Form I
allgemeine Form II
elliptischer Typ
hyperbolischer Typ
Integrationsmethoden
Klassifikation I
Klassifikation II
mit konstanten Koeffizienten
parabolischer Typ
ultrahyperbolischer Typ
zwei unabhängige Veränderliche I
zwei unabhängige Veränderliche II
lineare, n-ter Ordnung
Erniedrigung der Ordnung I
Erniedrigung der Ordnung II
Lösung
Matrix-Differentialgleichung
Methode
schrittweise Näherung, PICARD
sukzessive Approximation
mit konstanten Koeffizienten
homogene
inhomogene
nichtlineare partielle, 1. Ordnung
vollständiges Integral
Normalform
numerische Integration
Operatorenschreibweise
Orthogonalitätsrelation
parabolischer Typ
partielle
1. Ordnung
1. Ordnung, linare
1. Ordnung, quasilineare
1. Ordnung, zwei unabhängige Veränderliche
FOURIER-Transformation
genäherte Integration
LAPLACE-Transformation
nichtlineare
partikuläre Lösung
POISSONsche
Feldtheorie
Randwertproblem
reduzierte
RICCATIsche
Richtungsfeld
SCHRÖDINGER-Gleichung
Eigenfunktion
Eigenwert
selbstadjungierte
steife
Symmetriebrechung
topologisch äquivalent
VAN-DER-POLsche
Variation der Konstanten
vollständig integrierbare
WEBERsche
Differentialgleichungen
CAUCHY-RIEMANNsche
Charakteristik des Systems
charakteristische Streifen
Feldtheorie
kanonisches System
lineare, n-ter Ordnung
Quadratur
Superpositionssatz
nichtlineare partielle, 1. Ordnung
kanonische Systeme
Normalform
Normalsystem
partielle
Anfangs- und Randbedingungen
inhomogene
inhomogene Bedingungen
Monte-Carlo-Methode
Problemstellungen
Randbedingungen
Systeme
Systeme linearer
konstante Koeffizienten
Systeme linearer, 1. Ordnung
homogene
inhomogene
Superpositionssatz
Systeme linearer, 2. Ordnung
Zerlegungssatz
Differentialoperationen
räumliche
Rechenregeln
Übersicht
Vektorkomponenten
Verknüpfungen
Differentialquotient
Differentialrechnung
Hauptsätze
Mittelwertsatz
gewöhnlicher
verallgemeinerter
Monotoniebedingungen
Differentiation
Faktorregel
Funktion einer Veränderlichen
Funktion in Parameterdarstellung
Funktion mehrerer Veränderlicher
implizite Funktionen
graphische
höherer Ordnung
inverse Funktion
Parameterdarstellung
implizite Funktion
inverse Funktion
Konstantenregel
logarithmische
mittelbare Funktionen
Produktregel
Quotientenregel
Summenregel
unter dem Integralzeichen
zusammengesetzte Funktion
Differentiationsregeln
Ableitungen höherer Ordnung
Funktion
einer Veränderlichen I
einer Veränderlichen II
mehrerer Veränderlicher
Tabelle
Vektoren
Differenz
Mengen
symmetrische
Differenzengleichung
2. Ordnung
Randwertaufgabe
2. Ordnung
Anfangswertaufgabe
lineare
numerische Lösung gewöhnlicher Differentialgleichungen
numerische Lösung partieller Differentialgleichungen
Randwerte
Z-Transformation
Differenzenquotient
Differenzenschema
arithmetische Reihe
Differenzenverfahren
numerische Lösung gewöhnlicher Differentialgleichungen
numerische Lösung partieller Differentialgleichungen
Differenzierbarkeit
Funktion einer Veränderlichen
Funktion mehrer Veränderlicher
komplexe Funktion
Diffusionsgleichung
dreidimensionale I
dreidimensionale II
Diffusionskoeffizient
Dimension
auf invarianten Maßen
DOUADY-OESTERLÉ-Dimension
HAUSDORFF
Informationsdimension
Kapazitätsdimension
Korrelationsdimension
LYAPUNOV
metrische
obere punktweise
RÉNYI-Dimension
untere punktweise
Vektorräume I
Vektorräume II
verallgemeinerte
eines Maßes
Dimensionsformel, Vektorraum
DIRACsche Distribution
DIRACscher Satz
DIRICHLETsche Bedingung
DIRICHLETsches Problem
Beispiel
LAPLACEsche Differentialgleichung
POISSONsche Differentialgleichung
Variationsproblem
disjunkt
Disjunktion
Diskretisierungsfehler
globaler
lokaler
Diskretisierungsschrittweite
Diskriminante
Dispersion, Moment 2. Ordnung
Distanzmatrix
Distribution
Begriff
DIRACsche
Hinweis
nichtreguläre
reguläre
Distributionsableitung
Distributivgesetz
Aussagenlogik
BOOLEsche Algebra
Matrizen
Mengen
Ring, Körper
Tensoren
Vektormultiplikation
Divergenz
allgemeine Koordinaten
bestimmte
Definition
Reihe
unbestimmte
Vektorfeld
Vektorkomponenten
verschiedene Koordinaten
Volumenableitung
Zahlenfolge
Zentralfeld
Division
komplexe Zahlen
numerisches Rechnen
Polynome
rationale Zahlen
Divisionsüberlauf
Dodekaeder
Tabelle I
Tabelle II
Doppelgerade
Doppelintegral
Anwendungen
Berechnung
kartesische Koodinaten
Polarkoodinaten
Definition
Existenzsatz
geometrische Bedeutung
Doppelpunkt, Kurve
Drehfehler
Drehspiegelung
Gruppen
Drehungsinvarianz
Begriff
Deltatensor
Drehungsmatrix
ebenes Koordinatensystem
orthogonale
räumliches Koordinatensystem
Drehungswinkel
Dreibein, begleitendes
Dreieck, ebenes
Bestimmungsgrößen
Eigenschaften
Flächeninhalt, analytische Geometrie
gleichschenkliges
gleichseitiges
Grundaufgaben
Höhe
Inkreis
Inkreisradius
Mittelinie
Mittelsenkrechte
Orthozentrum
rechtwinkliges
Bestimmungsstücke
Flächeninhalt
Trigonometrie
Sätze des EUKLID
schiefwinkliges
Flächeninhalt
Grundformeln
Strecken
Tangensformeln
Umkreisradius
Schwerpunkt
Seitenhalbierende
Begriff
Berechnung
Umkreis
vollständige Bestimmung
Winkelhalbierende
Winkelsumme
Dreieck, PASCALsches
Dreieck, sphärisches
Begriff
Berechnung
EULERsches
Grundaufgaben
rechtwinkliges
schiefwinkliges
Dreiecke, ebene
ähnliche
kongruente
Dreieckskoordinaten
Dreiecksmatrix
obere
untere
Dreiecksungleichung
für Normen
komplexe Zahlen
metrischer Raum
Normaxiome
reelle Zahlen
Vektoren
Dreieckszerlegung
Anwendungen
Einordnung
Prinzip
Dreifachintegral
Anwendungen
Berechnung
beliebige krummlinige Koordinaten
kartesische Koordinaten
Kugelkoordinaten
Zylinderkoordinaten
Definition
Existenzsatz
Dreikant
Dritter, ausgeschlossener
Druck
Schweredruck
Seitendruck
Dual
Dualisieren
Dualität
BOOLEschen Algebra
Optimierung
lineare
nichtlineare
Dualitätssatz, starker
Dualitätsprinzip
Dualraum
Dual-Zahlensystem
DUHAMELsche Formel
Durchmesser
Ellipse I
Ellipse II
Hyperbel
konjugierter
Ellipse
Hyperbel
Kreis
Parabel
Durchschnitt
Fuzzy-Mengen
Mengen
unscharfe Mengen
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Ebene
Raum
rektifizierende
Begriff
Bogenlänge
Gleichungen I
Gleichungen II
Stereometrie
Ebenen
Orthogonalitätsbedingung
parallele
Abstand
Parallelitätsbedingung
Ebenengleichung
Achsenabschnittsform
allgemeine, Raum
drei Punkte
HESSEsche Normalform
Punkt und parallele Geraden
Punkte und parallele Gerade
Punkte und senkrechte Gerade
Raum
Schnittline, von Ebenen
Vektorgleichung
Ecke
dreiseitige
konvexe
symmetrische
Eigenfunktion
FOURIER-Entwicklung
Integralgleichung
Normierung
Randwertproblem
SCHRÖDINGER-Gleichung
Eigenvektor
Begriff
Eigenwertproblem
Operator
Eigenwert
Integralgleichung
Operator
Randwertproblem
SCHRÖDINGER-Gleichung
Eigenwertproblem
allgemeines
spezielles
Eingangsgrad
Einheit, imaginäre
Einheitliches Kontonummernsystem EKONS
Einheitsmatrix
Einheitsvektor
Einheitswurzel
Einhüllende
Einschrittverfahren
EINSTEINsche Summenkonvention
Einzahlung
einmalige
nachschüssige
regelmäßige
unterjährige
vorschüssige
Einzelschrittverfahren
lineare Gleichungssysteme
nichtlineare Gleichungssysteme
Einzielverfahren
Einzugsgebiet
Element
finites I
finites II
generisches
inverses
Menge
neutrales
positives, Vektorraum
singuläres
Elementardisjunktion
Elementarereignis
Elementarformel
Elementarkonjunktion
Elementbeziehung
Eliminationsprinzip, GAUSSsches
Eliminationsschritt, lineares Gleichungssystem
Ellipse
Bogenlänge, elliptisches Integral
Brennpunkt
Brennpunktseigenschaften
Durchmesser I
Durchmesser II
Eigenschaften
Flächeninhalt
Gleichung
Halbparameter
irrationale Funktion
konjugierter Durchmesser
Krümmungskreisradius
Leitlinie
Leitlinieneigenschaft
numerische Exzentrizität
Scheitel
Spezialfall der Hypozykloide
Tangente
Transformation
Umfang
elliptisches Integral
Ellipsoid
Fläche 2. Ordnung
imaginäres
Mittelpunktsfläche
Spezialfälle
Endomorphismus, Vektorraum
Endpunkt
Entartung
Entfernungsmatrix
Entropie
metrische
topologische
verallgemeinerte
Entwicklung
FOURIER-Reihe
LAURENT-Reihe
MACLAURINsche Reihe
TAYLOR-Reihe
eine Veränderliche I
eine Veränderliche II
zwei Veränderliche
Entwicklungskoeffizient
Entwicklungssatz
Fourier-Reihe
LAPLACEscher
Enveloppe
Epitrochoide
Epizykloide
verkürzte
verlängerte
Epsilontensor
Ereignis
Begriff
Elementarereignis
sicheres
unabhängiges
unmögliches
zufälliges
Ereignisart
Ereignismenge
Ereignissystem, vollständiges
Erfüllungsgrad
Erwartungswert
Definition
Synonyme
Erweiterungsprinzip
Erzeugende
geradlinige, Fläche
längs einer Leitkurve
Erzeugendensystem
EUKLIDischer
Algorithmus
allgemein
Kettenbruch
Polynome
Vektorraum
EUKLIDische Vektornorm I
EULER-HIERHOLZER-Satz
EULERsche
Differentialgleichung
Formel
FOURIER-Koeffizienten
Krümmung einer Fläche
Funktion
Konstante
Linie
Relation
komplexe Zahlen
Winkel
Zahlen
EULERscher Polyedersatz
EULERsches
1. Gattung
2. Gattung
Polygonzugverfahren
Evolute
einer gegebenen Kurve
Traktrix
Evolutionsfunktion
Evolutionsgleichung
Evolvente
des Kreises
oder Involute
Exponent
Exponentialfunktion
allgemeine
komplexe
reelle
natürliche
komplexe
komplexe, konforme Abbildung
reelle
Exponentialgleichung
Exponentialsumme
Exponentialverteilung
Extensionalitätsprinzip
Extrapolationsprinzip
Extremale
Krümmungsradius
Extremum, Integralausdruck
Extremwert, lokaler
Funktion einer Veränderlichen
Extremwert, relativer
Funktion einer Veränderlichen
Funktion mehrerer Veränderlicher
Extremwertbestimmung
Funktion einer Veränderlichen
allgemeine Regel
höhere Ableitung
Vorzeichenvergleich
Funktion mehrerer Veränderlicher
Nebenbedingungen
Funktion zweier Veränderlicher
globale Extremwerte
implizite Funktion
Exzeß, sphärischer
Exzentrizität, numerische
Ellipse
Hyperbel
Kurve 2. Ordnung
Parabel
</HTML
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Faktor
Graphen
integrierender
Polynome
Faktoralgebra
Faktorgruppe
Faktormenge
Faktorregel
Faktorring
Fakultät
Definition
Verallgemeinerung
FALKsches Schema
Falte, Spitzenbifurkation
Faltung
FOURIER-Transformation
LAPLACE-Transformation
Z-Transformation
Familie, alpha-Schnitte
Fehler
Abbruchfehler
absoluter
Begriff
Computerrechnen
Maximalfehler
Angabe
definierter Fehler
Vertrauensgrenzen
arithmetisches Mittel
Diskretisierungsfehler I
Diskretisierungsfehler II
Eingangsfehler
Einzelmessung
Genauigkeitsmaß
mittlerer
arithmetisches Mittel
einfacher
Einzelmessung
mittlerer quadratischer
arithmetisches Mittel
Begriff
Einzelmessung
Funktion
prozentualer
relativer
Begriff
Computerrechnen
Maximalfehler
Resultatfehler
Rundungsfehler
scheinbarer, Einzelmessung
Schranke
Standardabweichung
arithmetisches Mittel
Begriff
Einzelmessung
Verfahrensfehler
wahrer
Einzelmessung
wahrscheinlicher
arithmetische Mittel
Begriff
Einzelmessung
Zusammenhang zwischen Fehlerarten
Fehlerabschätzung
Fehleranalyse
differentielle
Meßergebnisse
Fehlerarten, numerische Verfahren
Fehlerfortpflanzung
Begriff
TAYLOR-Entwicklung
Fehlerfortpflanzungsgesetz
GAUSSsches
Begriff
Streuungsnäherung
Fehlerfunktion erf(x)
Fehlergleichung
Fehlerintegral, GAUSSsches
Error-Funktion erf(x)
normierte Normalverteilung
Reihenentwicklung
Fehlernormalverteilung
Fehlerorthogonalität
Fehlerquadratmethode
Approximation im Mittel
Ausgleichsrechnung
GAUSSsche, Einordnung
numerische Lösung gewöhnlicher Differentialgleichungen
numerische Lösung partieller Differentialgleichungen
Parameterbestimmung
Regressionsgerade
Fehlerquadratsumme
diskrete Aufgabe
notwendige Bedingung
Quadratmittelproblem
Fehlerrechnung
direkte Messung
gleiche Genauigkeit
ungleiche Genauigkeit
vollständiges Differential
Fehlerverteilungsdichte
FEIGENBAUM
Attraktor
Konstante
Feld
Axialfeld
COULOMB-Feld (Punktladungen)
Vektorfeld
wirbelfreies
Fluß
Gravitationsfeld (Punktmassen)
konservatives
Kreisfeld
Kugelfeld
NEWTONsches (Punktmassen)
Vektorfeld
wirbelfreies
Potentialfeld
Quellenfeld
Skalarfeld
Superposition
zentralsymmetrisches
zylindersymmetrisches
Feldfunktion
Feldlinie
Feldtheorie
Differentialgleichungen
Grundbegriffe
FEM
Fernpunkt
Festpunktzahl
Darstellung
Einordnung
FFT (schnelle FOURIER-Transformation)
FIBONACCI-Zahlen
explizite Darstellung
Folge
Iterationsvorschrift
Finanzmathematik
FISHER-Verteilung
Tabelle der Fraktile
FISHER-Verteilung
Fixpunkt
konforme Abbildung
Inversion
lineare Funktion
stabiler
Fixpunktgleichung
Fixpunktsatz
BANACH
nichtlineare Operatoren
vollständig metrischer Raum
BROUWER
SCHAUDER
Fläche
2. Ordnung
allgemeine Theorie
Gestalt
Gleichung
Invariantenvorzeichen
Mittelpunktsflächen
abwickelbare
B-B-Darstellung
Darstellung mit Splines
Differentialgeometrie
Fundamentalform
1. quadratische
2. quadratische
GAUSSsche Krümmung
geodätische Linie
geradlinige Erzeugende
abwickelbare Flächen
Begriff
Gleichung
Hauptkrümmungskreisradius
Hauptnormalschnitt
Kegelfläche
Krümmung
konstante
Kurve
mittlere
Krümmungslinie
Linienelement
Metrik
Minimalfläche
Normalenvektor
orientierte
Regelfläche
Rotationsfläche
Tangentialebene
Begriff
Gleichung
transversale
Zylinderfläche
Flächenelement
Differentialgeometrie
Integralrechnung
Tabelle, Ebene
Tabelle, Raum
Vektorkomponenten
Tabelle
Flächenformel, HERONische
Flächengleichung
allgemein
allgemeine Theorie
Normalform
Raum
Flächeninhalt
ähnlicher ebener Figuren
Doppelintegral
Dreieck, ebenes
analytische Geometrie
schiefwinkliges
Dreieck, sphärisches
sphärischer Exzess
ebene Flächen
Ellipse
Flächenstück
gekrümmtes Flächenstück
Hyperbel
Kreis
Kreisabschnitt
Kreisringteil
Kreissektor
krummlige Begrenzung
Kurvensektor
Parabel
Parallelogramm
Planimetrie
Vektoralgebra
Polyeder
Quadrat
Rechteck
Rhombus
Teilmenge
Vieleck
Flächennormale
Begriff
Gleichung
Flächenpunkt
elliptischer
hyperbolischer
Kreisfläche
Kreispunkt
Nabelpunkt
parabolischer
singulärer
Fluß
Skalarfeld
Vektorfeld
Skalarfluß
Vektorfluß
Folge
beschränkte
CAUCHY
finite
fundamentale
konvergente
metrischer Raum
metrischer Raum
Zahlenfolgen
zu Null konvergente
Form
quadratische
Formel
binomische
CARDANO
D'ALEMBERTsche
DUHAMELsche
EULERsche
FOURIER-Koeffizienten
Krümmung einer Fläche
FRENETsche
geschlossene
HERONische
KIRCHHOFFsche
LIOUVILLE
homogene lineare Differentialgleichung
inhomogene lineare Differentialgleichung
MOIVRE
Hyperbelfunktionen
komplexe Zahlen
trigonometrische Funktionen
PESINsche
Begriff
gültiger Fall
PLEMELJ, SOCHOZKI
POISSONsche
Rechteckformel
RIEMANNsche
SIMPSON-Formel
STIRLINGsche
TAYLORsche
m Veränderliche
zwei Veränderliche
Trapezformel
HERMITEsche
Formelmanipulation
Fortsetzung
analytische
linearer Funktionale
Fortsetzungssatz, lineare Funktionale
FOURIER-Analyse
FOURIER-Entwicklung
Begriff
Hinweise
Tabelle
periodische, rechteckförmige Funktionen
periodische, sägezahnförmige Funktionen
periodische, trapezförmige Funktionen
periodische, weitere Funktionen
periodische, wellenförmige Funktionen
FOURIER-Integral
äquivalente Darstellungen
Begriff
komplexe Darstellung
FOURIER-Koeffizienten
Begriff
harmonische Analyse
Hinweis
numerische Berechnung
numerischer Aufwand
FOURIER-Reihe
Begriff
HILBERT-Raum
komplexe Darstellung
Orthonormalsystem
FOURIER-Summe
Begriff
harmonische Analyse
komplexe Darstellung
FOURIER-Transformation
Additionssatz
Ähnlichkeitssatz
Begriff
Bildfunktion
bipolarer Rechteckimpuls
Exponentialfunktion I
Exponentialfunktion II
gedämpfte Schwingung
Dämpfungssatz
Definition
Differentialgleichung
gewöhnliche, lineare
partielle
Differentiation
Bildbereich
Originalbereich
diskrete komplexe
exponentielle
Begriff
Tabelle
Faltung
Integration
Bildbereich
Originalbereich
inverse
Kosinus-Transformation
Tabelle
Linearitätssatz
Rechenregeln
schnelle
Prinzip
Schema
Sinus-Transformation
Tabelle
Spektralinterpretation
spezielle Bildfunktionen
Tabellen
Hinweise
Transformierbarkeit
Übersicht
Vergleich mit LAPLACE-Transformation
Verschiebungssatz
Fraktal
Fraktil
Frames
FRÉCHET-Ableitung
FREDHOLMsche Integralgleichung 1. Art
Alternative
RIESZ-SCHAUDER-Theorie
Ansatzkoeffizienten
Approximation des Integrals
Aufgabenstellung
Eigenwerte, Eigenfunktionen
Iterationsverfahren
iteratives Verfahren
Kernapproximation
Kollokationsmethode
Kontraktionsprinzip
Lösung
Lösung der homogenen
Lösungsansatz
Lösungsansatz I
Lösungsansatz II
Lösungsmethode
lineares Gleichungssystem
NEUMANNsche Reihe
numerische Verfahren
NYSTRÖM-Verfahren
Orthonormaleigenschaft
Orthonormalsystem
gegebener Kern
Sätze
sukzessive Approximation
transponierte
zwei Orthonormalsysteme
Fremdpeilung
FRENETsche Formeln
Frequenz
Kreisfrequenz
Sinuskurve
Frequenzkopplung
Frequenzspektrum
diskretes
Funktion, FOURIER-Transformation
kontinuierliches
FRESNELsches Integral
Fundamentalform
1. quadratische der Fläche
2. quadratische der Fläche
Fundamentalmatrix
Fundamentalsatz
Algebra
elementare Zahlentheorie
Fundamentalsystem
Differentialgleichung
Funktion
abhängige
absolut integrierbare I
absolut integrierbare II
algebraische
analytische
Areafunktion
Arkusfunktion
Begriff
beschränkte
Funktionstyp
Raum
BESSELsche
Betafunktion
BOOLEsche
Wahrheitsfunktion
delta-Funktion
differenzierbare
diskrete
doppelperiodische
eigentlich monotone
einer Veränderlichen
elementare
elementare, transzendente
elliptische
Amplitudenfunktion
Arten
Begriff
Umkehrung des elliptischen Integrals
Zusammenhang mit elliptischem Integral
EULERsche
explizite Darstellung
Exponentialfunktion
elementare Funktion
Exponentialkurve
Fehlerfunktion
FOURIER-Entwicklung
Funktionenreihe
ganzrationale
1. Grades
2. Grades
3. Grades
n-ten Grades
gebrochenlineare
elementare
Kurvendiskussion
gebrochenrationale
elementare
Kurvendiskussion
gerade
GREENsche
drei unabhängige Variable
zwei unabhängige Variable
Grenzwert
im Unendlichen
iterierter
linksseitiger
rechtsseitiger
TAYLOR-Entwicklung
unendlicher
Grenzwertsätze
Größenordnung
Exponentialfunktion
Grad als Maß
Logarithmusfunktion
HAMILTON
klassisches System
volumenerhaltendes System
Zweikörperproblem
harmonische
HEAVISIDE
delta-Distribution
Korrelationsintegral
HERMITEsche
holomorphe
homogene
Begriff
Variationsaufgabe
Hyperbelfunktion
Zusammenhang mit trigonometrischen
hyperbolische, geometrische Definition
implizite Darstellung
integrierbare
bestimmtes Integral
meßbare
inverse
Ableitung
Ableitung höherer Ordnung
Existenz
inverse Hyperbelfunktion
Definitions- u. Wertebereiche
logarithmische Darstellung
inverse trigonometrische
Begriff
Definitions- u. Wertebereiche
logarithmische Darstellung
irrationale
Begriff
verschiedene Typen
JACOBI-Funktionen
Komplement
komplexe
algebraische
Begriff
beschränkte
Funktionentheorie
Veränderlicher
LAGRANGE
LAGUERREsche
LAPLACEsche
LEGENDREsche
lineare
ganzrationale
Polynom
logarithmische
Begriff
Eigenschaften
lokalsummierbare
MACDONALDsche
meßbare
Begriff
Eigenschaften
mehrerer Veränderlicher
Begriff
Definition
meromorphe
Begriff
JACOBIsche Funktionen
mittelbare
Ableitung
Zwischenveränderliche
Mittelwert
monoton
fallende
wachsende
nicht Fourier-transformierbare
Parameterdarstellung
Ableitung höherer Ordnung
periodische
LAPLACE-Transformation
p-fach integrierbare
Potenzfunktion
Produkt aus Potenz- und Exponentialfunktion
quadratisch summierbare
quadratische
quasiperiodische
reelle
reguläre
RIEMANNsche
simple
Stetigkeit
einseitige
im Intervall
stückweise
Stichprobenfunktion
streng monotone
Thetafunktion
transzendente
trigonometrische
alle Typen
Begriff
geometrische Definition
Reihendarstellung
Zusammenhang mit hyperbolischen
Umkehrfunktion
unabhängige
ungerade
Unstetigkeitsstelle
endlicher Sprung
hebbare Unstetigkeit
Verlauf ins Unendliche
verallgemeinerte
Begriff
Hinweis
Verteilungsfunktion
Wahrheitsfunktion I
Wahrheitsfunktion II
WEBERsche
WEIERSTRASS-Funktion
Wertebereich
Zufallsgrößen
zusammengesetzte
zyklometrische
Funktional
lineares
lineares stetiges
HILBERT-Raum
Lp-Raum
Funktionaldeterminante
Divergenz
Flächenelement in krummlinigen Koordinaten
Unabhängigkeit von Funktionen
Funktionen
System
orthogonales
orthonormiertes
Funktionentheorie
Funktionspapier
Begriff
doppelt logarithmisches
einfach logarithmisches
reziproke Skala
Fuzzy
Implikation
Inferenz
Linguistik
Logik
logisches Schließen
Regelung
Relation
Relationenprodukt
Relationsmatrix
System
Wertigkeit
Fuzzy-Menge
Ähnlichkeit
Durchschnitt
Höhe
Komplement
leere
normale
Schnitt
Darstellungssatz
subnormale
Teilmenge
Toleranz
Träger
universelle
Vereinigung
Verkettung
Verknüpfung
Verknüpfungsoperator
Fuzzy-Systeme
Anwendungen
Interpolation
</HTML
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GABOR-Transformation
GALERKIN-Verfahren
Gammafunktion
Definition
Eigenschaften
Tabelle
GAUSS
Schritt
Transformation
lineare Ausgleichsaufgabe
Normalgleichungssystem
Prinzip
GAUSS-NEWTON-Verfahren
ableitungsfreies
GAUSSsche
Fehlerquadratmethode
Ausgleichsrechnung
Einordnung
Glockenkurve
Definition
normierte Normalverteilung
Integralformel
Koordinaten
Krümmung, Fläche
Summensymbolik
Zahlenebene
GAUSSscher
Algorithmus
lineare Gleichungssysteme
numerische Lösungen
Integralsatz
GAUSSsches
Eliminationsprinzip
Eliminationsverfahren
Fehlerfortpflanzungsgesetz
Begriff
Streuungsnäherung
Fehlerintegral
Reihenentwicklung
GAUSS-SEIDEL-Verfahren
Gebiet
abgeschlossenes
drei- und mehrdimensionales
einfach zusammenhängendes
mehrfach zusammenhängendes
nicht zusammenhängendes
offenes
zweidimensionales
zweifach zusammenhängendes
Gebietskollokation
Gebietsmethode
Gegenkathete
Gegenpunkt
Generalisator
Geometrie
analytische
Begriff
Ebene
Raum
Differentialgeometrie
Gerade
Begriff
Gleichung
Ebene
Raum
imaginäre
Raum
analytische Geometrie
Stereometrie
Vektorgleichung
Gerade und Ebene
Geraden
kreuzende
orthogonale
Begriff
Raum
parallele
Begriff
Ebene
Raum
Schnittpunkt, in der Ebene
senkrechte
Raum
windschiefe
Winkel zwischen
Geradenbüschel
Geradengleichung
Ebene
Achsenabschnittsform
allgemeine
durch einen Punkt
durch zwei Punkte
HESSEsche Normalform
Polarkoordinaten
projizierende Ebenen
Punkt
Richtungsvektor
senkrecht zur Ebene
Raum
Richtungskoeffizient, Ebene
Schnitt zweier Ebenen
zwei Punkte, Raum
Geradenpaar, Transformation
Gerüst
Gesamtschrittverfahren
lineare Gleichungssysteme
nichtlineare Gleichungssysteme
Gesetz der großen Zahlen
BERNOULLI
LINDEBERG-LEVY
Gewicht
Messung
Orthogonalität
Wahrscheinlichkeit
Gewichtsfaktor
GIRARD, Satz
Gitterpunkt
Splines
GIVENSsches Orthogonalisierungsverfahren
Glättungsparameter
Gleichheit
asymptotische
komplexe Zahlen
Matrizen
Mengen
Extensionalitätsprinzip
Teilmengen
Vektoren
Gleichheitsbeziehung
Identität
Gleichung
1. Grades
2. Grades
3. Grades
4. Grades
algebraische
Begriff
Eigenschaften
Grad
Lösung
Normalform
Systeme
Umformung
Wurzel
charakteristische
Differentialgleichung I
Differentialgleichung II
Eigenwertproblem
definierende
DIOPHANTische
lineare
Ebene
allgemein
im Raum
Ellipse
Fläche
2. Ordnung
allgemein
Normalform
Raum
Gerade
Ebene
Raum
Hyperbel
irrationale
KORTEWEG-DE VRIES
kubische
Normalform
Polynom
Kugel, Fläche
Kurve
2. Ordnung
algebraische, Ebene
Definitionen, Ebene
lineare
logarithmische
logistische
mit Hyperbelfunktion
n-ten Grades
nichtlineare, numerische Lösung
Operatorengleichung
PARSEVALsche
Entwicklung nach Eigenfunktionen
HILBERT-Raum
Konveregnz im Mittel
quadratische
Normalform
Polynom
Raumkurve
Definitionen
Schnitt von Flächen
Vektorform
Sinus- GORDON
Termalgebra
transzendente
trigonometrische
vektorielle
Gleichungen
DELAMBREsche
L'HUILIERsche
MOLLWEIDEsche
NEPERsche
Gleichungssystem, lineares
Austauschverfahren
Begriff
Darstellung
Fundamentalsystem
gestaffeltes
Eliminationsprinzip
numerische Lösung
homogenes
inhomogenes
Lösung
numerische Lösung
direktes Verfahren
Iterationsverfahren
triviale Lösung
überbestimmtes
lineare Ausgleichsaufgabe
numerische Lösung
unterbestimmtes
Gleichungssystem, nichtlineares
Einordnung
Iterationsverfahren
Gleitpunktzahl
Einordnung
halblogarithmische Form
IEEE-Standard
Maple
Mathematica
Glockenkurve
verallgemeinerte
Glockenkurve, GAUSSsche
gewöhnliche
verallgemeinerte
Goldener Schnitt
GORDON-sinh-Gleichung
Grad
algebraische Gleichung
s. Gradmaß
Gradient
Definition
Differentialausdrücke
Rechenregeln
Skalarfeld
Definition
verschiedene Koordinaten
Vektorkomponenten
verschiedene Koordinaten
Volumenableitung
Gradientenverfahren
Hinweis
nichtlineare Optimierung
Gradmaß
GRAEFFE-Verfahren
Graph
Baum
bewerteter
Bogen
ebener
planarer
spezielle Klasse
gemischter
gerichteter
Isomorpie
Kante
Knoten
Komponenten
Kreis
nichtplanarer
paarer
planarer
regulärer
schlichter
spezielle Klassen
stark zusammenhängender
Strom
Transportnetz
unendlicher
ungerichteter
Untergraph
Unterteilung
vollständig paarer
vollständiger
Zyklus
Graphentheorie, Algorithmen
Gravitationsfeld (Punktmassen)
GREENsche
Funktion
drei unabhängige Variable
zwei unabhängige Variable
Integralsätze
Methode
drei unabhängige Variable
zwei unabhängige Variable
Grenzpunkt
Grenzwert
Folge, metrischer Raum
Funktion
einer Veränderlichen
mehrerer Veränderlicher
iterierter
komplexe Funktion
Zahlenfolge
Grenzwertsätze
Funktionen
Zahlenfolgen
Grenzwertsatz von LINDEBERG-LEVY
Grenzzyklus
instabiler
stabiler
Großkreis
Begriff
Orthodrome
Größe
infinitesimale
Begriff
höhere Ordnung
Größenordnung
Funktion
größter gemeinsamer Teiler (ggT)
Linearkombination
Polynome
Primfaktorenzerlegung
Grundaufgaben
ebene Trigonometrie
rechtwinklig sphärische Dreiecke
schiefwinklig sphärische Dreiecke
sphärische Trigonometrie
Grundgesamtheit
mathematische Statistik
zweistufige
Grundgesetze
Aussagenlogik
Mengenalgebra
Grundintegrale
Begriff
Tabelle
Grundvektor
kartesische Koordinaten
reziproker
affine Koordinaten
kartesische koordinaten
Gruppe
ABELsche
Basissatz
Definition
direktes Produkt
Gruppentafel
Untergruppen
Diedergruppe
Faktorgruppe
Homomorphiesatz
Permutationsgruppe
Tetraedergruppe
Untergruppe
zyklische
Begriff
direktes Produkt
Verallgemeinerung
Gruppen
Gruppenhomomorphismus
Gruppenisomorphismus
Gruppentafel
Gruppieren

</HTML
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Hakenintegral
Halbgruppe
Halbordnung
Vektorraum
Halbparameter
Ellipse
Hyperbel
Parabel
Halbseitensatz
Halbwinkelsatz
Funktion der Seiten
Funktion des Winkels
sphärische Trigonometrie
HAMEL-Basis
HAMILTON
Differentialgleichung
Volumenerhaltung
Funktion
klassisches System
volumenerhaltendes System
Zweikörperproblem
Kreis
Operator (Quantenmechanik)
System
generische Eigenschaften
MELNIKOV-Methode
HAMMING-Abstand
HANKEL-Transformation
Übersicht
Harmonische Analyse
HASSE-Diagramm
Häufigkeit
absolute
Begriff
relative
Statistik
Wahrscheinlichkeitsrechnung
Summenhäufigkeit
Wahrscheinlichkeitsrechnung
Häufigkeitsverteilung
Häufungspunkt, metrischer Raum
Hauptachsenrichtung
Hauptachsentransformation
reelle symmetrische Matrix
Tensor 2. Stufe
Hauptaufgabe
1., Triangulierung
2., Triangulierung
Hauptgröße
Hauptideal
Hauptkrümmungskreisradius, Fläche
Hauptnormale, Raumkurve
Begriff
Bogenlänge
Gleichungen, Parameter I
Gleichungen, Parameter II
Hauptnormalschnitt, Fläche
Hauptsatz
Funktionentheorie
Integralrechnung
Anwendung
Definition
Hauptwert
Arkusfunktionen
CAUCHYscher
singuläre Integralgleichung I
uneigentliches Integral
Integral, uneigentliches
unbeschränkter Integrand
unendliche Integrationsgrenze
inverse Hyperbelfunktion, komplexe
inverse trigonometrische Funktion, komplexe
Logarithmus, komplexe Funktion
HAUSDORFF
Dimension
Maß
Satz
HEAVISIDE
Einheitsfunktion
Entwicklungssatz
Funktion
delta-Distribution
Korrelationsintegral
HELMHOLTZsche Differentialgleichung
HÉNON-Abbildung
Differenzengleichung
zeitdiskrete
HERMITEsche Polynome
HESSE-Matrix
HESSEsche Normalform
Ebenengleichung
Geradengleichung, Ebene
Hexadezimal-Zahlensystem
HILBERT-Raum
HIROTA-Gleichung
Histogramm
Hodograph, Vektorfunktion
Höhe
Dreieck
Kegelfiguren
Kugelteile
Polyederfiguren
Zylinderfiguren
Höhenlinie
Höhenwinkel
Hohlzylinder
HÖLDER
Stetigkeit
Ungleichung
Integrale
Reihen
HOLLADAY, Satz
Homogenitätsgrad
Homomorphiesatz
Gruppen
Ring
universelle Algebren
Homomorphismus
Algebren
universelle
Gruppen
natürlicher
Gruppen
Ringe
Ring
Vektorraum
Vektorverbände
Homöomorphismus
konjugierender
orientierungstreuer
HOPF-Bifurkation
HOPF-LANDAU-Modell der Turbulenz
HORNER-Schema
komplexe Argumentwerte
reelle Argumentwerte
zweizeiliges
HOUSEHOLDER
Orthogonalisierungsverfahren
Transformation
Tridiagonalisierung
Verfahren
diskrete Approximationsaufgabe
Quadratmittelproblem
Hufeisen-Abbildung
L'HUILIERsche Gleichungen
Hülle
abgeschlossene lineare
konvexe
lineare
transitive
Hyperbel
Asymptoten
Bogenlänge
Brennpunkt
Brennpunktseigenschaften
Durchmesser
Eigenschaften
Flächeninhalt
gleichseitige, analytische Geometrie
gleichseitige, umgekehrte Proportionalität
Gleichung
Halbparameter
irrationale Funktion
konjugierte
konjugierter Durchmesser
Krümmungskreisradius
Leitlinie
Leitlinieneigenschaft
numerische Exzentrizität
Scheitel
Tangente
Tangentenstück
Transformation
Hyperbelfunktion
Additionstheoreme
geometrische Definition
Hyperbelkosekans
Hyperbelkosinus
Hyperbelkotangens
Hyperbelsekans
Hyperbelsinus
Hyperbeltangens
inverse, logarithmische Darstellung
Reihendarstellung
Summen und Differenzen
wichtige Formeln
Zusammenhang mit trigonometrischen
Hyperbelsegment
Hyperboloid
einschaliges
geradlinige Erzeugende
Mittelpunktsfläche
hyperbolisches
zweischaliges
Mittelpunktsfläche
Hyperebene
Hyperfläche
Hyperteilraum
Hypotenuse
Hypotrochoide
Hypozykloide
verkürzte
verlängerte

</HTML
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Ideal
Begriff
Hauptideal
Idempotenzgesetz
Aussagenlogik
BOOLEsche Algebra
Mengen
identisch erfüllt
Identität
LAGRANGEsche
Identität
BOOLEsche Funktion
IEEE-Standard
Ikosaeder
Tabelle I
Tabelle II
Imaginärteil
Implikation
Aussagenlogik
Beweisführung
BOOLEsche Funktion
Fuzzy-Logik
Impulsfunktion
LAPLACE-Transformation
Index
Folge
Gruppenordnung
Menge
Individuenbereich
Induktionsschluß
Infimum
infinitesimal
Infixschreibweise
Inklusion
Inkommensurabilität
Inkreis
Inkreisradius
Inkrement
Innenprodukt
Instabilität
Rundungsfehler, numerische Rechnung
Integrabilität
Differential
Integrabilitätsbedingung
Integral
absolut konvergentes
Konvergenzkriterien I
Konvergenzkriterien II
EULERsches
2. Gattung
FOURIER-Integral II
FRESNELsches
gebrochenrationale Funktion
komplexe Funktion, meßbare
LEBESGUE-Integral
Eigenschaften
Vergleich mit RIEMANN-Integral
mit unbeschränktem Integranden
nichtelementare Funktion
Oberflächenintegral
Vektoranalysis
Parameterintegral
RIEMANNsches
Grenzwertbildung
Vergleich mit STIELTJES-Integral
singuläres
spezielles nichtelementares
Stammfunktion
STIELTJES-Integral
Begriff
Vergleich mit RIEMANN-Integral
Umlaufintegral
Integral, bestimmtes
Begriff
Definition
Differentiation
Existenz
Genauigkeit
Grundbegriffe
partielle Integration
Substitutionsregel
Tabelle
algebraische Funktionen
Exponentialfunktionen
logarithmische Funktionen
trigonometrische Funktionen
Vorzeichenregel
Integral, elliptisches
1. Gattung
mathematisches Pendel
Tabelle
2. Gattung
Tabelle
3. Gattung
bestimmtes
Integral nichtelementarer Funktion
Reihenentwicklung
Tabelle
unbestimmtes
unvollständiges
vollständiges
Tabelle
Integral, komplexes
Abschätzung
bestimmtes
Eigenschaften, Berechnung
geschlossener Integrationsweg
Parameterdarstellung
Unabängigkeit vom Integrationsweg
unbestimmtes
Vergleich mit Kurvenintegral 2. Art
Zusammenhang, bestimmtes-unbestimmtes
Integral, unbestimmtes
andere transzendente Funktionen
Tabelle
Begriff
elementare Funktionen
Tabelle
Exponentialfunktionen
Tabelle
Grundintegrale
Hyperbelfunktionen
Tabelle
inverse Hyperbelfunktionen
Tabelle
inverse trigonometrische Funktionen
Tabelle
irrationale Funktionen
Tabelle
Kosinusfunktionen
Tabelle
Kotangensfunktion
Tabelle
logarithmische Funktionen
Tabelle
rationale Funktionen
Sinus- und Kosinusfunktionen
Tabelle
Sinusfunktionen
Tabelle
Tabelle Grundintegrale
Tabellen
Tangensfunktion
Tabelle
trigonometrische Funktionen
Tabelle
Integral, uneigentliches
Begriff
Hinweis
unbeschränkter Integrand
divergentes
Hauptwert
konvergentes
unendliche Integrationsgrenze
Hauptwert
konvergentes
Integralausdruck
Extremum
Integrale, bestimmte
Tabelle wichtige Eigenschaften
Integralexponentialfunktion
Reihenentwicklung
Tabelle unbestimmte Integrale
Integralfläche
Integralformel
CAUCHY
GAUSS
Integralgleichung
Approximation des Integrals
Eigenfunktion
Eigenwert
FREDHOLMsche, 1. Art
Ansatzkoeffizienten
Approximation des Integrals
Aufgabenstellung
Behandlung
Eigenwerte, Eigenfunktionen
gegebener Kern
Iterationsverfahren
iteratives Verfahren
Kernapproximation
Kollokationsmethode
Kontraktionsprinzip
Lösung
Lösung der homogenen
Lösungsansatz
Lösungsansatz I
Lösungsansatz II
Lösungsmethoden
lineares Gleichungssystem
NEUMANNsche Reihe
numerische Verfahren
NYSTRÖM-Verfahren
Orthonormaleigenschaft
sukzessive Approximation
transponierte
zwei Orthonormalsysteme
homogene
inhomogene
Iterationsverfahren
Kern
ausgearteter
Begriff
iterierter I
iterierter II
Kernapproximation
Spline-Ansatz
Tensorprodukt-Approximation
Kollokationsmethode
lineare
Quadraturformel
semidiskretes Problem
Störfunktion
Träger
transponierte
VOLTERRAsche, 2. Art
Differentiation
Faltungstyp
Kontraktionsprinzip
Lösung durch Differentiation
Methode der Umwandlung
NEUMANNsche Reihe
numerische Behandlung
partielle Integration
Zusammenhang mit Differentialgleichung
Integralgleichung, singuläre
CAUCHY-Kern
ABELsche
Begriff
charakteristische
Existenz einer Lösung
Randwertproblem
transponierte
Integralkosinus
Definition
FRESNELscher, Definition
Reihenentwicklung
Integralkriterium, CAUCHYsches
Integralkurve
Differentialgleichung I
Differentialgleichung II
Integrallogarithmus
Integral nichtelementarer Funktion
Reihenentwicklung
Tabelle unbestimmte Integrale
Integralrechnung
Hauptsatz
Anwendung
Definition
Mittelwertsatz
Integralsatz
CAUCHY
mehrfach zusammenhängendes Gebiet
GAUSS
GREEN
STOKES
Integralsinus
Definition
FRESNELscher, Definition
komplexes Integral
Reihenentwicklung
Tabelle unbestimmte Integrale
Integraltransformation
Anwendung
Bildbereich
CARSON-Transformation
Übersicht
Definition
FOURIER-Transformationen
Übersicht
GABOR-Transformation
HANKEL-Transformation
Übersicht
Kern
LAPLACE-Transformation
Übersicht
Linearität
Mehrfach-Transformation
MELLIN-Transformation
Übersicht
Originalbereich
schnelle Wavelet-Transformation
spezielle
STIELTJES-Transformation
Umkehrtransformation
WALSH-Transformation
Integrand
Integraph
Integration
allgemeine Regeln
bestimmte Integrale
partielle Integration
Substitutionsregel
binomische Integranden
EULERsche Substitution
Funktion von hyperbolischen Funktionen
Funktion von trigonometrischen Funktionen
graphische
nichtelementare Funktion
im Komplexen
Methoden
reelle Integrale
Intervallregel
irrationale Funktion
Konstantenregel
lineare Transformation im Argument
logarithmische
logrithmische
nichtelementare Funktionen
Reihenentwicklung
numerische
Einfachintegral
Mehrfachintegral
partielle
partielle, LEBESGUE-Integral
rationale Funktionen
Reihenentwicklung
allgemeiner Fall
spezielle nichtelementare Funktion
Substitutionsmethode
Summenregel
Umformung des Integranden
Universalsubstitution
unter dem Integralzeichen
Vektorfelder
Vertauschungsregel
Volumen
Integrationsgrenze
obere
parameterabhängige
untere
Integrationsintervall
Integrationskonstante
Integrationsregeln
unbestimmte Integrale
Tabelle
Integrationsvariable
Begriff
bestimmtes Integral
Integrierbarkeit
Funktion
p-fache
quadratische
Intermittenz
Internationale Standard-Buchnummer ISBN
Interpolation
AITKEN-NEVILLE
Fuzzy-Systeme I
Fuzzy-Systeme II
Spline, Hinweis
trigonometrische, Hinweis
wissensbasierte
Interpolationsbedingung
Interpolationsformel
LAGRANGEsche
NEWTONsche
Interpolationsquadratur
Interpolationssplines
bikubische
kubische
Interpretation, Ausdruck
Intervall
abgeschlossenes
halboffenes
Meßwerte
offenes
Statistik
Zahlen
Intervallregel
Invariante
erste quadratische Fundamentalform
Fläche 2. Ordnung
Kurve 2. Ordnung
skalare
Koordinatentransformation
Skalarprodukt
WEIERSTRASS-Funktion
Invarianz
Drehungsinvarianz
Transformationsinvarianz
Translationsinvarianz
Inverse, Vektorraum
Inverses, Gruppenelement
Inversion
Gruppen
kartesisches Koordinatensystem
konforme Abbildung
Raum
Involute
Involutivität
Inzidenzfunktion
Inzidenzmatrix
Irrationalität, algebraische
Irrfahrt
Irrfahrtsprozesse
Irrtumswahrscheinlichkeit
Chi-Quadrat-Anpassungstest
Isometrie
Isomorphie
Graphen
Vektorräume
Isomorphismus
BOOLEsche Algebra
Gruppen
Ring
universelle Algebren
Iteration
inverse
Prinzip
Iterationsverfahren
Anwendung des Kontraktionsprinzips
GAUSS-SEIDEL
gewöhnliches
Fixpunktform
Hinweis I
Hinweis II
JACOBI, Gesamtschrittverfahren
Prinzip
Relaxationsverfahren
JACOBI
Funktion
Matrix
Verfahren
Verfahren (Gesamtschrittverfahren)
Junktor
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KADOMZEV-PEDVIASHWILI-Gleichung
KAM-Theorem
Kante
Figur
Graph
Bewertung
Länge
Kantenfolge
Elementarkreis
geschlossene
Kreis
offene
Weg
Kantenwinkel
Kapazität, Bogen
Kardinalzahl
Menge
Anzahl der Elemente
Mächtigkeit
Kardioide
kartesisches Blatt
Kaskade
Periodenverdopplungen
Begriff
Toruszerstörung
Kategorie, BAIREsche
Katenoide
KDNF (kanonisch disjunktive Normalform)
Kegel
erzeugender
Fläche 2. Ordnung
geordneter Vektorraum
imaginärer
konvexer
Mittelpunktsfläche
normal
normierter Raum
regulär
solid
Stereometrie
Kegelfläche
Stereometrie
Kegelpunkt
Kegelschnitte
Kurven 2. Ordnung
Begriff
Gestalt
zerfallende
Kegelstumpf, gerader
Keil
Keilwinkel
Kennzahl
Kern
Homomorphismus
Integralgleichung
ausgearteter
iterierter I
iterierter II
lösender
Integraltransformation
Kongruenzrelation
Operator
Orthonormalsystem
Ring
Untervektorraum
Kernapproximation
Integralgleichungen
Kernmatrix
Kette
Graph
elementarer
Ordnungsrelation
Kettenbruch
Kettenlinie
Variationsaufgabe
Kettenregel
mittelbare Funktion
Vektorfunktion
Kink-Soliton
KIRCHHOFFsche Formel
KKNF (kanonisch konjunktive Normalform)
Klasse
gleichungsdefinierte
Meßwerte
Klassenmitte, Meßwerterfassung
Kleinkreis
Begriff
Bogenlänge
geometrischer Ort
Gleichung
Kurswinkel
Radius
ebener
sphärischer
Schnittpunkt
Breitenkreis
Meridian
KLEINsche Vierergruppe
kleinstes gemeinsames Vielfaches (kgV)
Klotoide
Knick einer Kurve
Knickpunkt
Knoten
Abstand
dreifach zusammengesetzter
Graph
isolierter
Niveau
Phasenporträt
Quelle
Sattelknoten
Klassifizierung
Phasenporträt
Senke
Splines
stabiler
Knotenebene, SCHRÖDINGER-Gleichung
Knotengrad
Knotenpunkt
KOCHsche Kurve
Koeffizient
algebraische Gleichung
algebraischer Ausdruck
metrischer
Begriff
kartesische Koordinaten
Vektor
Koeffizientenmatrix
erweiterte I
erweiterte II
Gleichungssystem
Koeffizientenvergleich
Körper
Definition
Kollinearität, Vektoren
Kollokation
Gebietskollokation
Randkollokation
Kollokationsmethode
Integralgleichungen
numerische Lösung gewöhnlicher Differentialgleichungen
numerische Lösung partieller Differentialgleichungen
Kollokationsstelle
numerische Lösung gewöhnlicher Differentialgleichungen
numerische Lösung partieller Differentialgleichungen
Kombination
Begriff
Definition
Kombinatorik
Kommensurabilität
Kommutativgesetz
Aussagenlogik
BOOLEsche Algebra
dyadisches Produkt von Vektoren
Matrizen
Mengen
Skalarprodukt zweier Vektoren
Vektormultiplikation
Komplement
algebraisches
Mengen
orthogonales
Annulator
HILBERT-Raum
SUGENO-Komplement
unscharfe Mengen
YAGER-Komplement
Komplementärmenge
Komplementfunktion, unscharfe
Komplementsätze
Komplementwinkel
Komplexifikation
Komplexifizierung
Komponente
kartesisches Produkt
Vektor
Konchoide
allgemeine
der Geraden
des Kreises
des NIKODEMES
Konditionszahl
Konfidenzbereich
Konfidenzintervall
Kongruenz
algebraische
ebene Figuren
Ecken
gleichsinnige
lineare
nichtgleichsinnige
Polynomkongruenz
quadratische
simultane lineare
System simultaner linearer
Kongruenzmethode
Kongruenzrelation
Kern
Kongruenzsätze
Kongruenztransformation
Konjunktion
konkav
Konklusion
Konsistenz
Begriff
Ordnung
Konstante
aussagenlogische
EULERsche
Konstanten, physikalische
Atom- und Kernphysik, Tabelle
COMPTON-Wellenlänge, Tabelle
elektrische Größen, Tabelle
Fundamentalkonstanten, Tabelle
magnetische Momente, Tabelle
Ruhmassen, Ruhenergien; Tabelle
thermodynamische, Tabelle
Wechselwirkungskonstanten, Tabelle
astronomische Größen, Tabelle
Konstantenregel
Kontonummernsystem, einheitl., EKONS
Kontradiktion
BOOLEsche Funktion
Kontraktionsprinzip
Anwendungen
Begriff
Kontrapositionsgesetz
Konvergenz
absolute
Potenzreihen
Reihen mit konstanten Gliedern
bedingte
reihen mit konstanten Gliedern
gleichmäßige
Funktionenreihe
metrischer Raum
Potenzreihe
im Mittel
Integralkriterium
Konvergenzsätze
numerische Integration gewöhnlicher Differentialgleichungen
Operatorenfolge
Ordnung
Quotientenkriterium
Reihe
allgemeine Sätze
komplexe Glieder
unendliche, komplexe Glieder
schwache
Vergleichskriterium
WEIERSTRASS-Kriterium
Wurzelkriterium
Zahlenfolge
komplexe Glieder
ungleichmäßige
Konvergenzbereich
Konvergenzintervall
Konvergenzkriterium
Anwendung auf Integrale
CAUCHY
eine Veränderliche
mehrere Veränderliche
Integralkriterium
CAUCHYsches
Hinweis
LEIBNIZ
Quotientenkriterium
Vergleichskriterium
Wurzelkriterium
Konvergenzradius
Konvergenzsätze, meßbare Funktionen
Konvertierung, Zahlensysteme
konvex
Koordinaten
affine
Begriff
Produkte
baryzentrische
DESCARTESsche
Dreieckskoordinaten
GAUSS-KRÜGER
GAUSSsche
gemischte
Geodäsie
geographische
kartesische
Ebene
Raum
Spezialfall der affinen
Übergang zu Polarkoordinaten
kontravariante
kovariante
krummlinige
auf einer Fläche
dreidimensionale
Tensoren
zweidimensionale
Kugelkoordinaten
Polarkoordinaten
ebene
räumliche
Punkt
Ebene
Raum
rein kontravariante
rein kovariante
SOLDNER
Vektor
Zylinderkoordinaten
Koordinatenachsen
Begriff
Drehung
Ebene
Raum
Koordinatenanfangspunkt
Ebene
Raum
Koordinatendarstellung
Skalarfelder
Vektorfelder
Koordinatenfläche
Begriff
Tensoren
Koordinatengleichung
ebene Kurve
Begriff
verschiedene Koordinaten
Parabel, Bogenlänge
Raumkurve
Bogenlänge I
Bogenlänge II
Raumkurve I
Raumkurve II
Koordinateninversion
Koordinatenlinie
Begriff
Tensoren
Koordinatensystem
doppelt logarithmisches
Drehung im Raum
Ebene
einfach logarithmisches
GAUSS-KRÜGER
kartesisches
dreidimensionales
zweidimensionales
Kugelkoordinaten
linkshändiges
orthogonales
orthonormiertes
Polarkoordinaten
Raum
rechtshändiges
SOLDNER
Transformation
Zylinderkoordinaten
Koordinatentransformation
kartesische
Drehung
Ebene
Parallelverschiebung
Polarkoordinaten
Raum
Kurvengleichungen 2. Ordnung
Mittelpunktskurven
parabolische Kurven
Matrixform
Vektorfelder
Koordinatenursprung
Ebene
Raum
Koordinatenvorzeichen
ebene kartesische Koordinaten
räumliche kartesische Koordinaten
Korrektor
Korrekturform, GAUSS-SEIDEL-Verfahren
Korrelation, lineare
Korrelationsanalyse
Korrelationskoeffizient
Begriff
empirischer
KORTEWEG-DE-VRIES-Gleichung
Kosekans
hyperbolischer
trigonometrischer
geometrische Definition
Kosekansfunktion
hyperbolische
trigonometrische
geometrische Definition
Kosinus
hyperbolischer
geometrische Definition
trigonometrischer
geometrische Definition
Kosinusfunktion
hyperbolische
geometrische Definition
trigonometrische
geometrische Definition
Kosinussatz
polarer
sphärischer
Kotangens
hyperbolischer
trigonometrischer
geometrische Definition
Kotangensfunktion
hyperbolische
trigonometrische
geometrische Definition
Kovarianz
Kredit
Kreis
apollonischer
Ebene
ebene Figur
gefährlicher
Gleichung
kartesische Koordinaten
Parameterdarstellung
Polarkoordinaten
Graph
Großkreis
Begriff
Orthodrome
HAMILTON
Kleinkreis
Begriff
geometrischer Ort
Spezialfall der logarithmischen Spirale
Kreisabschnitt
Kreisausschnitt
Kreisfeld
Kreisfiguren, ebene
Kreisflächenpunkt
Kreisfrequenz
Kreisfunktion, geometrische Definition
Kreiskegel
Kreispunkt
Kreisring
ebener
räumlicher
Kreissegment
Kreissektor
Kreistonnenkörper
Kreiszylinder
gerader
schräg abgeschnittener
Kriterien
Konvergenzkriterien
Teilbarkeitskriterien
KRONECKER-Produkt
KRONECKER-Symbol II
Krümmung
ebene Kurve
Fläche
Begriff
konstanter Krümmung
numerische Charakterisierung
GAUSSsche Fläche
Kurven auf einer Fläche
mittlere der Fläche
Raumkurve
Splines
minimale Gesamtkrümmung
Krümmungskreis
Krümmungskreismittelpunkt
Krümmungskreisradius
ebene Kurve
Ellipse
Extremale
Hyperbel
Kurven auf einer Fläche
Parabel
Raumkurve
Krümmungslinie, Fläche
Kryptoanalysis, klassische
Methoden
KASISKI-FRIEDMAN-Test
statistische Analyse
Kryptologie
Aufgabe
DES-Algorithmus
DIFFIE-HELLMAN-Konzept
Einwegfunktionen
IDEA-Algorithmus
Kryptosystem
mathematische Präzisierung
One-Time-Tape
RSA-Verfahren
Sicherheit von Kryptosystemen
Verfahren mit öffentlichem Schlüssel
Verschlüsselung
kontextfreie
kontextsensitive
Kryptologie, klassische
Methoden
Matrixsubstitutionen
Tauschchiffren
VIGENERE-Chiffre
Substitution
monoalphabetische
monographische
polyalphabetische
polygraphische
Transposition
Kryptologie, klassische Methoden
HILL-Chiffre
KUAN
Kubikwurzel
Kugel
als Ellipsoid
Eigenschaften
metrischer Raum
Kugelabschnitt
Kugelausschnitt
Kugelfeld
Kugelflächenfunktion
Kugelfunktionen
1. Art
Definition
Eigenschaften
Tabelle
2. Art
Definition
Kugelkoordinaten
Grundlagen
Vektorfeld
Kugelschachtelungssatz
Kugelschicht
Kugelzweieck
KUHN-TUCKER-Bedingungen
Beweis
globale
lokale
KURATOWSKI-Satz
Kursgleiche
Kurswinkel
Kurve
2. Ordnung
Gleichung
Kegelschnitte
Mittelpunktskurve, Transformation I
Mittelpunktskurve, Transformation II
numerische Exzentrizität
Polargleichung
3. Ordnung
Typ I
Typ II
Typ III
4. Ordnung
Abbrechpunkt
algebraische
n-ter Ordnung
Ordnung n
algebraische, Gleichung
ARCHIMEDIsche Spirale
Areakosinus
Areakotangens
Areasinus
Areatangens
Astroide
Asymptote
asymptotischer Punkt
B-B-Darstellung
BREIT-WIGNER, Bildfunktion
CASSINIsche
Darstellung mit Splines
Definitionsformen
Ebene
Raum
Doppelpunkt
ebene
Bogenelement I
Bogenelement II
Normale
Richtung
Scheitelpunkt
Tangente
Winkel
empirische
Enveloppe
Epitrochoide
Epizykloide
Evolute
Evolvente
Evolvente des Kreises
Exponentialkurve
GAUSSsche Glockenkurve
Definition
normierte Normalverteilung
gedämpfte Schwingung
Gleichung
Ebene
komplexe Form
Raum
hyperbolische Spirale
hyperbolischer Typ
Potenzfunktion
reziproke Potenz
Hypotrochoide
Hypozykloide
Involute
isolierter Punkt
Kardioide
kartesisches Blatt
Katenoide
Klotoide
Knick
Knickpunkt
KOCHsche
Konchoide des NIKODEMES
konkave
konvexe
Kosekans
hyperbolischer
trigonometrischer
Kosinus
hyperbolischer
trigonometrischer
Kotangens
hyperbolischer
trigonometrischer
Krümmung
Krümmungskreisradius
Länge, Kurvenintegral 1. Art
Lemniskate
logarithmische
logarithmische Spirale
LORENTZ-Kurve, Bildfunktion
Mehrfachpunkt
n-ter Ordnung
algebraische
Grad I
Grad II
imaginäre
parabolischer Typ
PASCALsche Schnecke
räumliche
Bogenelement
Bogenlänge
Gleichung
Rückkehrpunkt
Raum
Schleifenserie
Sekans
hyperbolischer
trigonometrischer
Selbstberührungspunkt
semikubische Parabel
Sinus
hyperbolischer
trigonometrischer
sphärische
Berechnungen
Hodograph
sphärische Geometrie
Strophoide
Tangens
hyperbolischer
trigonometrischer
Traktrix
transzendente, Gleichung
Trochoide
Versiera der Agnesi
Wendepunkt
Zissoide
Zykloiden
Kurven
sphärische, Schnittpunkte
Spiralen
Kurvendiskussion, allgemeine
Kurvenelement
Kurve
ebene
räumliche
Kurvenintegral
1. Art
Anwendungen
Berechnung
Definition
Existenz
2. Art
Berechnung
Definition
Existenzsatz
Projektion auf die x-Achse
Projektion auf die y-Achse
Projektion auf die z-Achse
2. Gattung, allgemeiner Art
allgemeiner Art
Definition
Eigenschaften
Vektorfeld
Kurvenkonstruktion
explizit gegebene Funktion
implizit gegebene Funktion
Kurvenpunkt, ebene Kurve
Kurvenschar, Einhüllende
Kurvenuntersuchung, allgemeine
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Länge
Bogen
geographische
GAUSSsche Koordinaten
geographische Koordinaten
Intervall
Kurvenintegral 1. Art
reduzierte
Vektor
Längenverzerrung
LAGRANGE
Funktion
Satz
LAGRANGEsche
Funktionen
Identität
Interpolationsformel
Multiplikatorenmethode
LAGUERREsche Polynome II
Lambda-Operator
LANCZOS-Verfahren
LANDAU-Symbole
LAPLACE-Operator
Definition
in verschiedenen Koordinaten
Vektorkomponenten
LAPLACEsche Differentialgleichung
Feldtheorie
Potentialgleichung
LAPLACEsche Funktion
LAPLACEscher Entwicklungssatz
LAPLACE-Transformation
Ähnlichkeitssatz
Additionssatz
Bildbereich
Bildfunktion
Dämpfungssatz
Definition
Differentialgleichung
konstante Koeffizienten
partielle
veränderliche Koeffizienten
Differentiation
Bildbereich
nach einem Parameter
Originalbereich
diskrete
Divisionssatz
Faltung
Begriff
einseitige
komplexe
Impulsfunktion
Integration
Bildbereich
nach einem Parameter
Originalbereich
inverse
Begriff
verschiedene Möglichkeiten
Konvergenz
Linearitätssatz
Originalbereich
Originalfunktion
Partialbruchzerlegung
periodische Funktion
Periodisierungsfaktor
Rücktransformation mit Tabellen
Rechenregeln
Rechteckimpuls
Reihenentwicklung
Sprungfunktion
stückweise differenzierbare Funktion
Tabelle
Übersicht
Umkehrintegral
Vergleich mit FOURIER-Transformation
Vergleich mit Z-Transformation
Verschiebungssatz
LAURENT
Entwicklung, analytische Funktion
Reihe
analytische Funktion
Z-Transformation
LEBESGUE-Integral
Eigenschaften
Vergleich mit RIEMANN-Integral
LEGENDREsche
Differentialgleichung
Funktionen
assoziierte
Definition
zugeordnete
Polynome 1. Art
Definition
Eigenschaften
Nullstellen
Tabelle
LEGENDRE-Symbol
LEIBNIZsche Regel
Leistungsspektrum
Leitkurve
Leitlinie
Ellipse
Hyperbel
Parabel
Traktrix
Leitlinieneigenschaft
Ellipse
Hyperbel
Kurven 2. Ordnung
Parabel
Lemma
JORDAN
Lemniskate
Doppelpunkt
Gleichung
Limes
Funktion
Reihe
superior
Zahlenfolge
linear
abhängig
unabhängig
Linearform
stetige
Vektorraum
Linearkombination
Vektoren
Begriff
Multiplikation
Linie
EULERsche
offene
geodätische
analytische Geometrie
Differentialgleichung
sphärische Geometrie
Linienelement
Fläche
Vektorkomponenten
Linienintegral
Linksdreiecksmatrix
Linksnebenklasse
Linkspol
Linksschraube
Linkssingulärvektor
Linkssystem
Linsenform, Ellipsoid
LIOUVILLE-Satz
analytische Funktion
homogene lineare Differentialgleichung
inhomogene lineare Differentialgleichung
Volumenerhaltung
LIPSCHITZ-Bedingung
Differentialgleichung 1. Ordnung
Differentialgleichung höherer Ordnung
Lösung
algebraische Gleichung
Differentialgleichung
Logarithmentafel
Logarithmieren
Logarithmus
BRIGGSscher
dekadischer
dualer
Hauptwert, komplexe Funktion
natürlicher
komplexe Funktion
reele Zahlen
NEPERscher
reelle positive Zahlen
Logik
Aussagenlogik
Fuzzy-Logik
Prädikatenlogik
logisch äquivalent
LORENTZ-Kurve
Bildfunktion
LORENZ-System
Beispiel 1, Turbulenz
Beispiel 2, Volumenerhaltung
dynamisches
Kaskade von Periodenverdopplungen
Lösungsmannigfaltigkeit
Lot, sphärisches
Loxodrome
Äquatorschnitt
Bogenlänge
Gleichung
Kurswinkel
Schnittpunkt
Äquator
Breitenkreis
Meridian
zwei Loxodromen
Lp-Raum
LR-Faktorisierung
LYAPUNOV-Exponenten
Berechnung
Definition

</HTML
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MACDONALDsche Funktion
Mächtigkeit, Menge
MACLAURINsche Reihe
Macsyma
Majorante
Manipulation
algebraische Ausdrücke
nichtalgebraische Ausdrücke
Mannigfaltigkeit
instabile
Differentialgleichungen
diskrete dynamische Systeme
stabile
Differentialgleichungen
diskrete dynamische Systeme
Mantelfläche
Kegel
Kugel
Polyeder
Pyramide
Quader
Tonnenkörper
Torus
Würfel
Zylinder
Mantisse
Dezimalzahldarstellung
Logarithmus
Maple
algebraische Ausdrücke
Manipulation
Multiplikation
Attribute
Differentialgleichungen
Differentialoperatoren
Differentiation
Ein- und Ausgabe I
Ein- und Ausgabe II
Ein- und Ausgabe III
Elemente der linearen Algebra
Ergänzungen zur Syntax
Faktorenzerlegung, Polynome
feldartige Strukturen
Folgen
Formelmanipulation, Einführung
Funktionen
Gleichungen
eine Unbekannte
transzendente
Gleichungssysteme
Eigenwerte und Eigenvektoren
lineare
Gleitpunktzahlen, Konversion
Graphik
dreidimensionale
Einführung
zweidimensionale
Hauptstrukturelemente
Hilfe und Informationen
Integrale
bestimmte
Mehrfachintegrale
unbestimmte
Kontexte
Kurzcharakteristik
Listen
Manipulation, allgemeine Ausdrücke
Matrizen
numerische Berechnung, Einführung
Numerische Mathematik
Ausdrücke und Funktionen
Differentialgleichungen
Gleichungen
Integration
Objekte
Objektklassen
Operationen
auf Polynomen
wichtige
Operatoren
Funktionen
wichtige
Partialbruchzerlegung
Programmierung
Spezialpaket plots
Systembeschreibung
Tabellenstrukturen
Typen
Umgebungsvariable
Vektoren
Zahlenarten
Zahlenkonversion, verschiedene Basis
Masche, Splines
Maßstab
DIRAC
ergodisches
HAUSDORFF
invariantes
konzentriertes
LEBESGUE
natürliches
physikalisches
sigma-, endliches I
sigma-, endliches II
Träger
Wahrscheinlichkeitsmaß
Wahrscheinlichkeitsmaß, invariantes
SBR-Maß
Masse
Doppelintegral
Dreifachintegral
Kurvenintegral 1. Art
Massenmittelpunkt
Punkte der Ebene
Punkte im Raum
Maßstabsfaktor
Matching
gesättigtes
maximales
Begriff
Ermittlung
perfektes
Mathcad
Mathematica
3D-Graphik
algebraische Ausdrücke
Manipulation
Multiplikation
Apply
Attribute
Ausdrücke
Differential- und Integralrechnung
Differentialgleichungen
Differentialquotienten
Differentiation
Ein- und Ausgabe I
Ein- und Ausgabe II
Ein- und Ausgabe III
Elemente
Elemente der linearen Algebra
Faktorenzerlegung, Polynome
FixedPoint
FixedPointList
Flächen und Raumkurven
Formelmanipulation, Einführung
Funktionaloperationen
Funktionen
inverse
Gleichungen
Manipulation
transzendente
Gleichungssysteme
allgemeiner Fall
Eigenwerte und Eigenvektoren
Spezialfall
Gleitpunktzahlen, Konversion
Graphik
Einführung
Funktionen
Optionen
Primitive I
Primitive II
Hauptstrukturelemente
Integrale
bestimmte
Mehrfachintegrale
unbestimmte
Kontexte
Kopf
Kurven
Parameterdarstellung
zweidimensionale
Kurzcharakteristik
Listen
Manipulation von Matrizem
Manipulation von Vektoren
Map
Matrizen als Listen
Meldungen
Muster
Nest
NestList
numerische Berechnung, Einführung
Numerische Mathematik
Differentialgleichungen
Integration
Interpolation
Kurvenanpassung
Polynomgleichungen
Oberflächen
Objekte, dreidimensionale
Operationen, auf Polynomen
Operatoren, wichtige
Partialbruchzerlegung
Programmierung
Schreibweise
Syntax, Ergänzungen
Systembeschreibung
Vektoren als Listen
Zahlenarten
Mathematische Zeichen
Matrix
Adjazenz
adjungierte
Adjunkten
Begriff
antihermitesche
antisymmetrische
Begriff
block-tridiagonale
Diagonalmatrix
Drehungsmatrix, Koordinatensystem
Dreiecksmatrix
Dreieckszerlegung
Einheitsmatrix
Entfernungsmatrix
Exponentialfunktion
Hauptdiagonalelement
hermitesche
HESSE-Matrix
inverse
Adjunkten
Begriff
Invertierung
Inzidenz
komplexe
konjugiert komplexe
Monodromiematrix
diskrete dynamische Systeme
lineare Differentialgleichungen
normale
Nullmatrix
orthogonale
quadratische
Begriff
Eigenschaften
Rang
rechteckige
reelle
reziproke
schiefsymmetrische
schwach besetzte
selbstadjungierte
singuläre
Singulärwerte
Skalarmatrix
Spur
symmetrische
transponierte
unitäre
Valenz
Vollrang
Matrix-Gerüst-Satz
Matrixprodukt
skalares
Verschwinden
Matrizen
Addition
Assoziativgesetz, Addition
Distributivgesetz, Multiplikation mit einer Zahl
Eigenvektoren
Eigenwertaufgabe
Eigenwerte
Gleichheit
Kommutativgesetz
Addition
Multiplikation mit einer Zahl
Multiplikation zweier Matrizen
Multiplikation
mit einer Zahl
zweier Matrizen
Potenzieren
Rechenoperationen
Rechenregeln
skalares Matrixprodukt
Subtraktion
Maximum
absolutes
globales
relatives
Funktion einer Veränderlichen
Funktion mehrerer Veränderlicher
Maximum-Kriterium-Methode
max-min-Verknüpfung
MAXWELLsches Diagonalverfahren
Meßfehler
Meßfehlereinteilung
Meßfehlernormalverteilung
Meßfehlerverteilungsdichte
Meßprotokoll
Meßwert
Meßwerterfassung
Median
Meßwerterfassung
Stichprobenfunktionen
Mehrfachbogen
Mehrfachintegral
Begriff
Monte-Carlo-Methode
Mehrfach-Integraltransformation
Mehrfachkante
Mehrfachpunkt
Mehrschrittverfahren
Mehrzielmethode
MELLIN-Transformation
Übersicht
MELNIKOV-Methode
Membranschwingungsgleichung
Menge
abgeschlossene
Axiome
Abschließung, metrischer Raum
absorbierende
abzählbar unendliche
Begriff
beschränkte, metrischer Raum
BOREL-Menge
CANTOR-Menge
dichte
metrischer Raum
rationale Zahlen
reelle Zahlen
disjunkte
Element
Faktormenge
fundamentale
Fuzzy
ganze Zahlen
Gleichheit
Extensionalitätsprinzip
Teilmengen
gleichmächtige
invariante
chaotische
fraktale
stabile
irrationale Zahlen
kompakte
normierter Raum I
normierter Raum II
komplexe Zahlen
konvexe
Koordinaten (x,y)
leere
lineare
Mächtigkeit
meßbare
natürliche Zahlen
offene, metrischer Raum
Axiome
ordnungsbeschränkte
Potenzmenge
rationale Zahlen
reelle Zahlen
relativkompakte
Schranke
obere
untere
Teilmenge
überabzählbar unendliche
unendliche
unscharfe
Mengenalgebra, Grundgesetze
Mengenlehre
Mengenoperation
Differenz
Durchschnitt
kartesisches Produkt
Komplement
Schnitt
symmetrische Differenz
Vereinigung
Meridian
GAUSSsche Koordinaten
geographische Koordinaten
Meridiankonvergenz
Methode
BERNOULLIsche
der größten Fläche
der kleinsten Quadrate
Einordnung
der mittleren Ziffern von Quadraten
der statistischen Versuche
finite Differenzen
finite Elemente
Einordnung
Hinweis
Flächenhalbierung
GREENsche
drei unabhängige Variable
zwei unabhängige Variable
Integration durch Reihenentwicklung
kleinste Quadrate
MAMDANI
Maximum-Kriterium
Mean-of-Maximum
MELNIKOV
Monte-Carlo-Methode
parametrisierte Flächenhalbierung
RIEMANNsche
schrittweise Näherung, PICARD
SUGENO
sukzessive Approximation
BANACH-Raum
Differentialgleichung 1. Ordnung
FREDHOLMsche Integralgleichung 2. Art
unbestimmte Koeffizienten
Variation der Konstanten
Metrik
Fläche
Raum
EUKLIDischer
metrischer
MEUSNIER, SATZ
Minimalfläche
Minimalgerüst
Minimum
absolutes
globales
relatives
Funktion einer Veränderlichen
Funktion mehrerer Veränderlicher
Mittel
arithmetisches
Begriff
Zufallsgrößen
geometrisches
gewogenes
Erwartungswert
goldenes
harmonisches
quadratisches
Mittellinie, Dreieck
Mittelpunkt
sphärischer
Strecke
Ebene
Raum
Mittelpunktsflächen
Mittelpunktskurve
Mittelpunktswinkel
Mittelsenkrechte, Dreieck
Mittelwert
Bildung
Funktion
gleichgewichteter
Stichprobenfunktionen
Zufallsgrößen
zweidimensionale Verteilung
Meßwerterfassung
Mittelwertformel
Mittelwertmethode, empirische Kurven
Mittelwertsatz
Differentialrechnung
gewöhnlicher
verallgemeinerter
Integralrechnung
verallgemeinerter
Modalwert, Meßwerterfassung
Modul
analytische Funktion
eines Elements
komplexe Zahl
Vektor
Modulo-Abbildung
MOIVREsche Formel
Hyperbelfunktionen
komplexe Zahlen
trigonometrische Funktionen
MOLLWEIDEsche Gleichungen
Moment
n-ter Ordnung
zentrales, n-ter Ordnung
Monodromie-Matrix
diskrete dynamische Systeme
lineare Differentialgleichungen
Monotonie
Funktion
Zahlenfolge
Monotoniebedingung, Differentialrechnung
Monte-Carlo-Methode
Anwendungen
gewöhnliche
Monte-Carlo-Simulation
Beispiel
Mittelwertsatz
relative Häufigkeit
MORSE-SMALE-Systeme
Multiindex
Multiplikation
komplexe Zahlen
numerisches Rechnen
Polynome
rationale Zahlen
Tensoren I
Tensoren II
Multiplikationsunterlauf
Multiplikatoren
diskrete dynamische Systeme
lineare Differentialgleichungen
Multiplikatorenmethode, LAGRANGEsche
Multi-Skalen-Analyse
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Nabelpunkt
Nablaoperator
Definition
Rechenregeln
zweifache Anwendung
Näherung, asymptotische
Näherungsformeln
empirische Kurven
Reihenentwicklung
Näherungsgleichung
Näherungsmethoden
partielle Differentialgleichungen
NAND-Funktion
BOOLEsche Funktion
Nautik
Navigation
n-dimensionaler euklidischer Vektorraum Rn
Nebenbedingung
dynamische Optimierung
lineare Optimierung
Variationsrechnung
Begriff
Beispiel
Nebenwinkel
Negation
BOOLEsche Funktion
Neigungswinkel
NEPERsche Gleichungen
Neugrad
Einteilung
Geodäsie
NEUMANNsche Reihe
FREDHOLMsche Integralgleichung
Operatorenraum
VOLTERRAsche Integralgleichung
NEUMANNsches Problem
NEWTONsche Interpolationsformel
NEWTON-Verfahren
Iterationsverfahren
Korrekturform
modifiziertes
Funktionalanalysis
numerische Mathematik
nichtlineare Gleichungssysteme
nichtlineare Operatoren
nichtlineare Optimierung
Niveaufläche, Skalarfelder
Niveaulinie
Raumfläche
Skalarfelder
Nordrichtung
geodätische
geographische
NOR-Funktion
BOOLEsche Funktion
Norm
Axiome
lineare Algebra
Vektorraum
linearer Operator
Matrizennorm
Spaltensummennorm
Spektralnorm
Zeilensummennorm
zugeordnete Norm
Operator, Matrix
Restvektor
s-Norm
t-Norm
Vektornorm
Betragssummennorm
EUKLIDische Norm II
Matrizennorm
Normale
ebene Kurve
räumliche Kurve
Normalebene, Raumkurve
Begriff
Gleichungen, Parameter I
Gleichungen, Parameter II
Normalenabschnitt
Normalenvektor
Ebene
Fläche
Normalform
algebraisches Gleichungssystem
Ebenengleichung
Ellipsengleichung
Flächen 2. Ordnung
Geradengleichung
HESSEsche
Hyperbelgleichung
kanonisch disjunktive
kanonisch konjunktive
Kurven 2. Ordnung
Parabelgleichung
Normalgleichung
Approximation im Mittel
diskrete Aufgabe
stetige Aufgabe
Normalgleichungssystem
Approximation im Mittel
diskrete Aufgabe
Ausgleichsrechnung
stetige Aufgabe
Normalteiler
Normalverteilung
Begriff
logarithmische
normierte
Tabelle
Stichprobenmittelwerte
zweidimensionale
Normalverteilungsgesetz
Beobachtungsfehler
Normierungsbedingung, SCHRÖDINGER-Gleichung
Normierungsfaktor
Notation
Polnische
Postfix-
Präfix-
Umgekehrte Polnische
n-Tupel
Null (0)-Intervall
Nullmatrix
Nullpunkt
Nullpunkts-
schwingungsenergie
translationsenergie
Nullstelle, komplexe Funktion
Nullstellengleichung
Nullstellensatz, BOLZANO
Nullvektor
Numerik-Bibliothek
Numerus
Nutationswinkel
NYSTRÖM-Verfahren
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Obelisk
Oberfläche, Doppelintegral
Oberflächenintegral
1. Art
Anwendungen
Begriff
Berechnung
Definition
Existenzsatz
explizite Darstellung
Parameterdarstellung
2. Art
Begriff
Berechnung
Definition
Existenzsatz
allgemeiner Art
Definition
Eigenschaften
Berechnung
Fluß
Vektoranalysis
Volumen eines Körpers
Oberflächeninhalt
Kegel
Kugel
Polyeder
Pyramide
Quader
Tonnenkörper
Torus
Würfel
Zylinder
Oktaeder
Tabelle I
Tabelle II
Oktal-Zahlensystem
omega-Grenzmenge
Begriff
Differentialgleichungen
diskrete dynamische Systeme
Operation
algebraische
arithmetische
assoziative
auf Mengen
äußere
binäre
kommutative
n-stellige
Operator
abgeschlossener
adjungierter
beschränkter Raum
normierter Raum
unbeschränkter Raum
beschränkter
demistetiger
differenzierbarer
Divergenz
endlichdimensionaler
Gamma-Operator
Gradient
HAMILTON-Operator
HAMMERSTEIN-Operator
idempotenter
inverser, Vektorraum
isotoner
Kern
koerzitiver
kompakter
kompensatorischer
kontrahierender
Lambda-Operator
LAPLACE-Operator
linearer
beschränkter
stetiger
monotoner
BANACH-Raum
positiver
Nablaoperator
NEMYTSKIJ-Operator
ODER-Operator
positiv definiter
positiver
Rotation
selbstadjungierter
singulärer
stetiger
inverser
streng monotoner
UND-Operator
URYSOHN-Operator
Vektorgradient
vollstetiger
Operatorenmethode
partielle Differentialgleichungen
Schema
Operatorenschreibweise
Differentialgleichung
Optimierung, dynamische
BELLMANNsche Funktionalgleichungen
BELLMANNsches Optimalitätsprinzip
diskrete
dynamische Nebenbedingung
Einkaufssproblem
Entscheidung
Entscheidungsvektoren
Funktionalgleichungen
Funktionalgleichungsmethode
kontinuierliche
Kostenfunktion
Minimumvertauschbarkeit
n-stufige Entscheidungsprozesse
optimale Einkaufspolitik
optimale Politik
Optimierungsprobleme
Rucksackproblem
Funktionalgleichungsmethode
Problemstellung
Separierbarkeit
statische Nebenbedingung
Zustandsvektoren
Optimierung, lineare
Basis der Ecke
Begriff
Dualität
Ecke
Eckpunkt
Eigenschaften
entartete Ecke
Formen
graphische Lösung
Grundbegriffe
Nebenbedingung
Normalform
Reihenfolgeproblem
Restriktion
revidiertes Simplexverfahren
Rundreiseproblem
Simplextableau
Simplextableau, Hilfsprogramm
Simplexverfahren
Einordnung
Prinzip
Transportproblem
Verteilungsproblem
Zuordnungsproblem
Optimierung, nichtlineare
Abstiegsverfahren
Barriereverfahren
Begriff
DFP-Verfahren
Dualität
Dualitätssatz, starker
Gradientenverfahren
projizierte Gradienten
Richtungssuchprogramm
Ungleichungsrestriktionen
zulässige Richtungen
KELLEY
konjugierte Gradienten
konvexe
Hinweis
Konvexität
KUHN-TUCKER-Bedingungen
Beweis
globale
lokale
NEWTON-Verfahren
Optimalitätsbedingung
Begriff
hinreichende
konvexe Optimierung
notwendige
und KUHN-TUCKER-Bedingungen
Prinzip der Strahlminimierung
quadratische
Regularitätsbedingung
Barriereverfahren
und KUHN-TUCKER-Bedingungen
Sattelpunkt
Schnittebenenverfahren
SLATER-Bedingung
stationärer Punkt
Strafverfahren
unrestringierten Aufgabe
Verfahren des steilsten Abstiegs
Optimierung, quadratische
FIBONACCI
Goldener Schnitt
HILDRETH- D'ESOPO
Lösungsverfahren
n-dimensionaler euklidischer Vektorraum
numerische Suchverfahren
WOLFE
Optimierungsaufgabe
duales Problem
lineare
Basisinverse
Basislösung
Basisvariable
kanonische Form
Nichtbasisvariable
Normalform
nichtlineare, konvexe
primales Problem
Optimierungsproblem, lineares
allgemeine Form
Ganzzahligkeitsforderung
Lösungspunkt
Maximalpunkt
Minimumaufgabe
Nordwestecken-Regel
Potentialmethode
Schlupfvariable
Vorzeichenfestlegung
zulässiger Bereich
Optimierungsproblem, nichtlineares
Minimalpunkt
globaler
lokaler
Problemstellung
Orbit
dynamisches System
heterokliner
homokliner
periodischer
Entstehung
hyperbolischer
sattelartiger
zweifach zusammengesetzter, periodischer
Ordinate, kartesische Koordinaten
Ebene
Raum
Ordinatenachse
Ordnung
Flächen 2. Ordnung
Kurven 2. Ordnung
Kurven n-ter Ordnung
lexikographische
partielle
Relation
vollständige
Wavelet
Ordnungsintervall
Ordnungsrelation
vollständige
OREscher Satz
Orientierung
Koordinatensystem
Zahlengerade
Ort
gegißter
geometrischer
der charakteristischen Punkte
Orthodrome
Begriff
Bogenlänge
Kurswinkel
nordpolnächster Punkt
Schnittpunkte
Breitenkreis
Meridian
Schnittpunkte zweier Orthodromen
Orthogonalisierungsverfahren
Begriff
GIVENSsches
GRAM-SCHMIDTsches
HILBERT-Raum
Hinweis
HOUSEHOLDERsches
Hinweis
lineare Quadratmittelaufgabe
lineare Ausgleichsaufgabe
lineare Quadratmittelaufgabe
Orthogonalität
beliebiger normierter Raum
Eigenschaften
Geraden
Gewicht
trigonometrischer Funktionen
Vektoren I
Vektoren II
Orthogonalitätsbedingung
Ebenen
Gerade-Ebene
Geraden im Raum
Orthogonalitätsrelation
Orthogonalpolynom
Orthogonalraum
Orthogonalsystem, vollständiges
Orthonormalsystem
FOURIER-Reihe
Orthonormierung
Zeilen- und Spaltenvektoren
Orthozentrum
Ortskoordinaten, Spiegelung
Ortskurventheorie
Oszillator, linearer harmonischer
</HTML
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Paar, geordnetes
Parabel
Bogenlänge
Brennpunkt
Eigenschaften
Flächeninhalt
ganzrationale Funktion
Gleichung
Halbparameter
irrationale Funktion
Krümmungsradius
Leitlinie
Leitlinieneigenschaft
n-ter Ordnung
numerische Exzentrizität
Paraboloid
Polynom 3. Grades
Scheitel
semikubische
Tangente
Transformation
Parabelachse
Parabeldurchmesser
Paraboloid
elliptisches
hyperbolisches
Mittelpunktsfläche
Invariantenvorzeichen
elliptisches
hyperbolisches
parabolisches
parabolisches
Rotationsparaboloid
Parallelepiped
Parallelitätsbedingung
Ebenen
Gerade-Ebene
Geraden im Raum
Parallelkreis
Parallelogramm
Parallelogrammgleichung
Parameter
allgemein
Hilfsveränderliche
statistischer
Parameterdarstellung
Funktion
Kreis
Parameterintegral
Parität
äußere
innere
PARSEVALsche Gleichung
Entwicklung nach Eigenfunktionen
Formel ( FOURIER-Transformation)
HILBERT-Raum
Konvergenz im Mittel
Partialbruchzerlegung
spezielle Fälle
Partialsumme, Reihe
Partikulärintegral
Partikularisator
PASCALsche Schnecke
Spezialfall der Hypozykloide
PASCALsches Dreieck
PEIRCE-Funktion
BOOLEsche Funktion
Pendel
FOUCAULTsches
mathematisches
Pendelgleichung
FOUCAULTsche
mathematisches Pendel
periodisch gestörte
Pentagramm
Periode
Sekans
Sinus, trigonometrischer
Sinuskurve
Tangens
Periodenverdopplungen
Flip-Bifurkation
Kaskade
logistische Abbildung
Szenarien
Periodisierungsfaktor, LAPLACE-Transformation
Peripheriewinkel
Permutation
Permutationsgruppe
Permutationsmatrix
PESINsche Formel
Begriff
gültiger Fall
Pfeildiagramm
Pharmazentralnummer
Phase
Sinuskurve
Phasenporträt
Phasenraum, dynamische Systeme
Phasenspektrum, FOURIER-Transformation
Phasenverschiebung
PICARDsches Iterationsverfahren
Pivot
Pivotelement
Austauschregeln
Simplextableau
Pivotspalte
Austauschregeln
Simplextableau
Pivotzeile
Austauschregeln
Simplextableau
Planimeter
Planimetrie
POINCARÉ-Abbildung
autonomische Differentialgleichung
nichtautonome Differentialgleichung
POISSONsche
Differentialgleichung
Feldtheorie
Formel
POISSONsches Integral
Beispiel I
Beispiel II
POISSON-Verteilung
Tabelle
Pol
analytische Funktion
auf der Kugel
Funktion
Koordinatenursprung
Polarkoordinaten, ebene
Radiusvektor
Ordnung m, komplexe Funktion
Polabstand
Polarachse
Polardreieck
Polare
Polargleichung
Kurve 2. Ordnung
Polarkoordinaten
ebene
Übergang zu kartesischen Koordinaten
räumliche
Polarnormalenabschnitt
Polarsubnormale
Polarsubtangente
Polartangentenabschnitt
Polarwinkel
Polyeder
konvexes
reguläres
Polyedersatz, EULERscher
Polygonierung
Polygonzugverfahren, EULERsches
Polynom
1. Grades
2. Grades
3. Grades
charakteristisches
Darstellung
ganzrationale Funktion
n-ten Grades
quadratisches
trigonometrisches
Polynome
BERNSTEINsche Grundpolynome
HERMITEsche
LAGUERREsche II
LEGENDREsche, 1. Art
Definition
Eigenschaften
Orthogonalsystem
Orthonormalsystem
Tabelle
TSCHEBYSCHEFFsche, Eigenschaften
Polynomgleichung
Nullstellen, numerisch
numerische Lösung
numerische Verfahren
Polynominterpolation
POSAscher Satz
positiv definit
Postfix-Notation
Potential
komplexes
Begriff
Dipol
homogenes Feld
Quelle-Senke-System
Quelle, Senke
Wirbel
konservatives Feld
retardiertes
Potentialfeld
Rotation
Potentialgleichung
Potenz
Begriff
reziproke
Potenzieren
komplexe Zahlen
reelle Zahlen
Potenzmenge
Potenzreihe
asymptotische
komplexe
komplexe Glieder
Ableitung
Integral
Konvergenz
Konvergenzkreis
Umkehrung
Potenzreihenentwicklung
analytische Funktion
LAURENT
TAYLOR
MACLAURIN
TAYLOR
eine Veränderliche I
eine Veränderliche II
Prä- HILBERT-Raum
Prädikat
n-stelliges
Prädikatenlogik
Präzessionswinkel
Prediktor
Prediktor-Korrektor-Verfahren
Primelemente
Primfaktorzerlegung
kanonische
Primzahl
Drillinge
Vierlinge
Zwillinge
Prinzip
CAUCHYsches
Gradientenverfahren
vollständiger metrischer Raum
der Zweiwertigkeit
kontrahierende Abbildung
NEUMANNsches
Strahlminimierung
Prisma
gerades
reguläres
Problem
CAUCHYsches
DIRICHLETsches
Begriff
Beispiel
homogenes, Wellengleichung
inhomogenes, Wellengleichung
isoperimetrisches, allgemeines
kürzester Weg
NEUMANNsches
regularisiertes
semidiskretes
STURM-LIOUVILLEsches
Problemstellung, korrekte
Produkt
direktes
Gruppen
n-faches
universelle Algebren
dyadisches
Tensoren
gemischtes (Spat-)
kartesisches
Definition
Fuzzy-Mengen
n-faches
KRONECKER-Produkt
mehrfaches, Vektoren
Produktzeichen
Rechenregeln
skalares
Matrizen
Vektoren
vektorielles
Produktansatz
Produktdarstellung
Produktkern
Produktregel
Programmierung
Computeralgebrasysteme
Maple
Mathematica
Projektionssatz
ebenes Dreieck
HILBERT-Raum
Projektor
Proportionalität
direkte
umgekehrte
Proportionen
Protokoll
Prozent
Prozentrechnung
Prüfziffer
Prüfverfahren
Chi-Quadrat-Test
Normalverteilung
Prinzip
Schätzwert
statistische
Pseudoskalar
Pseudotensor
axialer Vektor
Begriff
Pseudovektor
Punkt
asymptotischer
Berührungspunkt, metrischer Raum
der größten Annäherung
Häufungspunkt
innerer, metrischer Raum
isolierter
Kurve
metrischer Raum
Koordinaten
Ebene
Raum
n-dimensionaler Raum
nichtwandernder
rationaler
singulärer
Begriff
isolierter
Klassifizierung
stationärer
transversaler homokliner
Umgebung
uneigentlicher
Punktspektrum
Pyramide
gerade
n-seitige
reguläre
Pyramidenstumpf
PYTHAGORAS
Orthogonalität
rechtwinkliges Dreieck
schiefwinkliges Dreieck

</HTML
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QR-Algorithmus
QR-Zerlegung
Quader
Quadrant
Quadrantenrelationen
Quadrat
Quadratmittelaufgabe
Gleichungssystem, überbestimmtes
nichtlineare, diskreter Fall
verschiedene Bezeichnungen
Quadratmittelproblem
lineares I
lineares II
lineares III
rangdefizienter Fall
Quadraturformel
Begriff
GAUSS-Typ
HERMITEsche
Integralgleichung
Interpolationsquadratur
LOBATTOsche
ROMBERG-Verfahren
Quadratwurzel
aus quadratischem Polynom
konforme Abbildung
natürliche Zahlen
Quantenzahl
Bahndrehimpuls-Quantenzahl
magnetische
Schwingungs-Quantenzahl
Quantifizierung, beschränkte
Quantil
Quantisierungsbedingung
Quantor
Quelle
diskrete dynamische Systeme
Knoten
kontinuierliche dynamische Systeme
Vektorfeld
Quellenfeld
reines
wirbelfreies
Quellenverteilung
diskrete
kontinuierliche
Quersumme
1. Stufe
2. Stufe
3. Stufe
alternierende
1. Stufe
2. Stufe
3. Stufe
Quotientenregel

</HTML
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Rabatt
Radialgleichung
Radiant
Radikal
Radikand
Radius
Kreis
Polarkoordinaten
Radiusvektor
Radizieren
komplexe Zahlen
Randbedingung
Differentialgleichung, lineare
homogene
inhomogene
Variationsrechnung
Randintegralgleichungsmethode
Randkollokation
Randmethode
Randverteilung
Randwertaufgabe
LAPLACEsche Differentialgleichung
numerische Lösung gewöhnlicher Differentialgleichungen
POISSONsche Differentialgleichung
Randwertproblem
Eigenfunktion
Eigenwert
HILBERTsches
Begriff
homogene charakteristische Integralgleichung
homogenes
Index
inhomogene charakteristische Integralgleichung
inhomogenes
Lösung
homogenes
inhomogenes
lineares
singuläre Fälle
Rang
Matrix
Vektorraum
Rangabfall
Raum
adjungierter
bidualer
endlichdimensionaler
geordneter normierter
HILBERT
isometrischer
linearer
über einem Körper von Skalaren
Lp-Raum
mehrdimensionaler
metrischer
Abstand
Axiome
innerer Punkt
Kugel
Punkt
separabler
Teilraum
vollständiger
metrischer normierbarer
mit Skalarprodukt
Operatoren
reflexiver
RIESZscher
SOBOLEW
unitärer
Rauminversion
Skalarprodukt
Spatprodukt
Raumkurve
begleitendes Dreibein
Binormale
Begriff
Gleichungen I
Gleichungen II
Bogenlänge I
Bogenlänge II
Gleichung
Definitionen
verschiedene Formen
Hauptnormale
Begriff
Bogenlänge
Gleichungen, Parameter I
Gleichungen, Parameter II
Krümmung
Krümmungskreisradius
Normalebene
Begriff
Gleichungen, Parameter I
Gleichungen, Parameter II
Richtung
Schmiegungsebene
Begriff
Gleichungen, Parameter I
Gleichungen, Parameter II
Tabelle Koordinatengleichungen I
Tabelle Koordinatengleichungen II
Tabelle Vektorgleichungen I
Tabelle Vektorgleichungen II
Tangente
Begriff
Gleichungen, Parameter I
Gleichungen, Parameter II
Vektorgleichung
Begriff
Vektorgleichung, Bogenlänge
Windung
Windungsradius
Raumrichtung
Vektor
Raumwinkel
RAYLEIGH-RITZ-Algorithmus
Reaktion, chemische, Konzentration
Realteil
Rechenregeln
BOOLEsche Algebra
Ereignisarten
FOURIER-Transformation
Gradient
LAPLACE-Transformation
Nablaoperator
Z-Transformation
Rechenschieber
logarithmische Skala
Prinzip
Rechnen, numerisches
Addition
Computer
Division
Genauigkeitsfragen
Grundoperationen
Multiplikation
Subtraktion
Rechteck
Rechteckformel
linksseitige
rechtsseitige
Rechteckimpuls
Anwendung des Lemmas von JORDAN
bipolarer
FOURIER-Transformation
unipolarer
FOURIER-Transformation
LAPLACE-Transformation
Rechtecksumme
Rechte-Hand-Regel
Flächenstück
Vektorprodukt
Rechtsdreiecksmatrix
Rechtsnebenklasse
Rechtspol
Rechtsschraube
Flächenstück
Schraubenlinie
Rechtssingulärvektor
Rechtssystem
Reduce
Reduktionsformeln
trigonometrische Funktionen
Regel
BERNOULLI-L'HOSPITALsche
CRAMERsche
DE MORGANsche
Aussagenlogik
BOOLEsche Algebra
Mengenalgebra
DESCARTESsche
1. GULDINsche
2. GULDINsche
LEIBNIZsche
linguistische
Mittelpunktsregel
NEPERsche
SARRUSsche
Regelfläche
Regeln
Teilbarkeitskriterien
Regression
lineare
mehrdimensionale
Normalgleichungssystem
Vektorschreibweise
Regressionsanalyse
Regressionsgerade
Regressionskoeffizient
Regula falsi
Regularisierungsparameter
Regularisierungsverfahren
Reihe
absolute Konvergenz
allgemeines Glied
alternierende
Konvergenzkriterium
arithmetische
1. Ordnung
k-ter Ordnung
BANACH-Raum
divergente
Divergenz
endliche
FOURIER-Reihe
Funktionenreihe
geometrische, endliche
geometrische, unendliche
Formel
Konvergenz
gleichmäßige Konvergenz
Funktionenreihe
Potenzreihe
harmonische
hypergeometrische
Integralkriterium
konstante Glieder
konvergente
Konvergenz
Integralkriterium
Quotientenkriterium
ungleichmäßige
Vergleichskriterium
Wurzelkriterium
Konvergenzbereich
Konvergenzsätze
MACLAURINsche
NEUMANNsche
FREDHOLMsche Integralgleichung
Operatorenraum
VOLTERRAsche Integralgleichung
Partialsumme
Potenzreihe
Quotientenkriterium
Restglied
Funktionenreihe
mit konstanten Gliedern
Summe
TAYLOR-Reihe
eine Veränderliche I
eine Veränderliche II
m Veränderliche
zwei Veränderliche
unendliche
Begriff
Kapitel
Vergleichskriterium
WEIERSTRASS-Kriterium
Wurzelkriterium
Reihenentwicklung
LAPLACE-Transformation
absolut konvergente Funktion
meromorphe Funktion
Reihenentwicklungen
algebraische Funktionen, Tabelle
Areafunktionen, Tabelle
binomische Reihe, Tabelle
negativer Exponent
positiver Exponent
Exponentialfunktionen, Tabelle
Hyperbelfunktionen, Tabelle
inverse trigonometrische Funktionen, Tabelle
logrithmische Funktionen, Tabelle
Potenzreihen, Tabelle
trigonometrische Funktionen, Tabelle
Reihenrest
Rektifizierung
Relation
antisymmetrische
Äquivalenzrelation
binäre
Fuzzy-wertige
inverse
irreflexive
Kongruenzrelation
lineare
n-stellige
Ordnungsrelation
reflexive
symmetrische
transitive
Relationenprodukt
Relationsmatrix
Relaxationsparameter
Relaxationsverfahren
Relief, analytische Funktion
REMES-Algorithmus
Rente
ewige
Begriff
Kontostand
nachschüssig konstante
Rentenbarwert
Rentenendwert
Rentenrechnung
Residualspektrum
Residuensatz
Anwendung
Prinzip
Residuum
Funktionentheorie
Gleichungssystem, überbestimmtes
lineares Quadratmittelproblem
Resolvente
Integralgleichung
Bestimmung
lösender Kern
Spektraltheorie
Resolventenmenge
Spektraltheorie
Resonanz-Torus
Rest, quadratischer modulo m
Restglied
Funktionenreihe
Reihe mit konstanten Gliedern
Restklasse
prime
primitive
Restklassenaddition
Restklassenmultiplikation
Restklassenring
Begriff
endlicher Ring
modulo m
Restspektrum
Rhombus
Richtung
ebene Kurve
Raum
Vektor
Raumkurve
vertikale
Richtungsableitung
Skalarfeld
Vektorfeld
Richtungsfeld
Richtungskoeffizient
Ebene
Tangentensteigung
Vektor
Richtungskosinus, Raum
Richtungstripel
Begriff
kartesische Koordinaten
Richtungswinkel
RIEMANN-Satz
Grenzwertbildung
Vergleich mit STIELTJES-Integral
Vergleich mit LEBESGUE-Integral
RIEMANNsche
Fläche, mehrblättrige
Formel
Funktion
Methode
RIESZ-SCHAUDER Theorie
Ring
Definition
Faktorring
Homomorphiesatz
mit Einselement
Unterring
Ringhomomorphismus
Ringisomorphismus
Risikotheorie
RITZ-Verfahren
numerische Lösung von Variationsaufgaben I
numerische Lösung von Variationsaufgaben II
Rn, n-dimensionaler euklidischer Vektorraum
ROMBERG-Verfahren
Algorithmus
Begriff
Extrapolationsprinzip
Rotation
Definition
Potentialfeld
Vektorfeld
Vektorkomponenten
verschiedene Koordinaten
Volumenableitung
Rotations-Abbildung
Rotationsfläche
Rotationsparaboloid
Rotator, raumfreier starrer
RSA-Code
Rückkehrpunkt
Rückversetzung, Winkel
Rückwärtseinschnitt
CASSINI
SNELLIUS
Rückwärtseinsetzen
lineares Gleichungssystem
RUELLE-TAKENS-NEWHOUSE-Szenario
Ruhelage
dynamisches System
hyperbolische
Quelle
Sattel
Senke
Rundungsfehler
RUNGE-KUTTA-Verfahren
</HTML
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Sägezahnimpuls
unipolarer
LAPLACE-Transformation
Saitenschwingungsgleichung
SARRUSsche Regel
Sattel
diskrete dynamische Systeme
kontinuierliche dynamische Systeme
Sattelpunkt
Optimierung, nichtlineare
Satz
ABEL
abgeschlossener Graph
AFRAIMOVICH-SHILNIKOV
ANDRONOV-HOPF
ANDRONOV-PONTRYAGIN
ANDRONOV-WITT
Klassifizierung periodischer Orbits
Stabilität periodischer Orbits
APOLLONIUS
ARZELA-ASCOLI
BAIRE (Kategoriensatz)
BANACH
BANACHscher Fixpunktsatz
BANACH-STEINHAUS
Basissatz
BAYES
BERGE
Beschränktheit
Funktion einer Veränderlichen
Funktion mehrerer Veränderlicher
binomischer
BIRKHOFF
Ergodensatz
Omega-Algebren
BLOCK, GUCKENHEIMER, MISIURIEWICZ
BOLZANO
Funktion einer Veränderlichen
Funktion mehrerer Veränderlicher
CAYLEY
Gerüste
Gruppen
Chinesischer Restsatz
DENJOY
DIRAC
DOUADY-OESTERLÉ
erste Näherung
diskrete Systeme
kontinuierliche dynamische Systeme
EUKLID (Sätze)
EUKLIDischer Algorithmus
EULER-HIERHOLZER
EULERscher Polyedersatz
FATOU
FERMAT
FERMAT-EULER
BROUWER
FLOQUET
GIRARD
GROBMAN-HARTMAN
topologische Äquivalenz
topologische Konjugiertheit
HADAMARD-PERRON
diskrete dynamische Systeme
HAHN-BANACH
analytische Form
geometrische Form
Hauptsatz der Funktionentheorie
HAUSDORFF
HELLINGER-TOEPLITZ
HILBERT-SCHMIDT
HOLLADAY
HURWITZ
Integralsatz, CAUCHY
Konstanz, analytische Funktion
KREIN-LOSANOWSKIJ
KURATOWSKI
LAGRANGE
LEBESGUE
LEIBNIZ
LERAY-SCHAUDER
LEVI, B.
LIOUVILLE
analytische Funktion
Volumenerhaltung
LYAPUNOV
Maximalwert, analytische Funktion
MEUSNIER
NEIMARK, SACKER
ORE
OSELEDEC
PALIS-SMALE
PICARD-LINDELÖF
Differentialgleichung
Integralgleichung
POINCARÉ-BENDIXSON
POSA
PYTHAGORAS
Orthogonalität
rechtwinkliges Dreieck
schiefwinkliges Dreieck
RADON-NIKODYM
RIEMANN
RIESZ
RIESZ-FISCHER
r-malige Differenzierbarkeit nach den Anfangsbedingungen
ROLLE
SCHAUDER
SCHWARZscher Vertauschungssatz
SHARKOVSKY
SHILNIKOV
SHINAI
SHGOSHITAISHVILI
SMALE
TAYLOR
eine Veränderliche
TSCHEBYSCHEFF
TUTTE
Variation der Konstanten
vollständige Wahrscheinlichkeit
WEIERSTRASS
Approximationssatz
Funktion einer Veränderlichen
Funktion mehrerer Veränderlicher
Konvergenz einer Reihe
WILSON
WINTNER-CONTI
Zentrumsmannigfaltigkeit
Abbildungen
Differentialgleichungen
Zerlegungssatz
Schaltalgebra
Schaltfunktion
Schaltwert
Schätzwert
SCHEFFER-Funktion
BOOLEsche Funktion
Scheitel
ebene Kurve
Ellipse
Hyperbel
Parabel
Scheitelwinkel
Schema, FALKsches
Schießverfahren
einfaches
Schleifenfunktion
Schleppkurve
Schlinge, Graph
Schluß von n auf n+1
Schmiegkreis
Schmiegungsebene, Raumkurve
Begriff
Gleichungen, Parameter I
Gleichungen, Parameter II
Schnitt
Fuzzy-Menge
goldener
Menge
unscharfe Menge
Schnittebene
Schnittkreis
Schnittmenge
Fuzzy-Mengen
Schnittpunkt
drei Ebenen
Ebene und Gerade
Geraden im Raum
Geraden in der Ebene
vier Ebenen
Schnittwinkel
SCHOENFLIESS-Symbolik
Schranke
Funktion
Menge
unscharfe
Zahlenfolge
Schraubenlinie
Schrittweite
Schrittweitenparameter
Schrittweitensteuerung
SCHRÖDINGER-Gleichung
lineare
nichtlineare
Begriff
Lösung
Separationsansatz
zeitabhängige
zeitunabhängige
Schwankung, Funktion
SCHWARZ-CHRISTOFFELsche Formel
SCHWARZscher Vertauschungssatz
SCHWARZsches Spiegelungsprinzip
Schwerpunkt
beliebige ebene Figur
Bogenstück
Dreieck, ebenes
ebene Figuren
geschlossene Kurve
1. GULDINsche Regel
2. GULDINsche Regel
materielle Punkte der Ebene
materielle Punkte im Raum
Rotationskörper
Trapez
Schwerpunktkoordinaten
Doppelintegral
Dreifachintegral
Kurvenintegral 1. Art
Schwerpunktmethode
parametrisierte
verallgemeinerte
Schwingung, harmonische
Schwingungsdauer
mathematisches Pendel
Sinuskurve
Sehne
Sehnentangentenwinkel
Sehnenviereck
Sehnenwinkel
Seitenfläche
Seitenhalbierende, Dreieck
Begriff
Trigonometrie
Seitenkosinussatz
Sekans
hyperbolischer
trigonometrischer
geometrische Definition
Sekansfunktion
hyperbolische
trigonometrische
geometrische Definition
Sekante
Sekantentangentenwinkel
Sekantenwinkel
Sektorformel
Selbstähnlichkeit
Selbstberührungspunkt
Semiorbit, dynamisches System
Senke
diskrete dynamische Systeme
Knoten
kontinuierliche dynamische Systeme
Vektorfeld
Sensitivität bezüglich der Anfangswerte
Separabilität, metrischer Raum
Separationsansatz
Begriff
SCHRÖDINGER-Gleichung
Separationskonstante
SCHRÖDINGER-Gleichung
Separatrix
Sattel-Sattel-Separatrix, Auflösung
Separatrixfläche
Differentialgleichungen
diskrete dynamische Systeme
Separatrixschleife
Begriff
Satz von SHILNIKOV
Sexagesimaleinteilung
Shift-Abbildung
Begriff
chaotisches Verhalten
Sicherheit, statistische
Chi-Quadrat-Anpassungstest
Stichprobenmittelwert
SIERPINSKI
Drachen
Teppich
sigma-Additivität
sigma-Algebra
BORELsche
Signal
Signalanalyse
Signatur, universelle Algebra
Signifikanz
Simplexmultiplikator
Simplexschritt, revidierter
Simplextableau
Hilfsprogramm
revidiertes
Simplexverfahren
Variable, künstliche
SIMPSON-Formel
Simulation
digitale
Monte-Carlo-Simulation
Singleton
Singulärwerte
Matrix
Singulärwertzerlegung
Singularität
analytische Funktion
außerwesentliche, komplexe Funktion
hebbare, analytische Funktion
isolierte, komplexe Funktion
wesentliche
analytische Funktion
komplexe Funktion
Sinus
hyperbolischer
geometrische Definition
trigonometrischer
geometrische Definition
Sinusfunktion
hyperbolische
geometrische Definition
trigonometrische
geometrische Definition
Sinus- GORDON-Gleichung
Begriff
Lösung
Sinus-Kosinussatz
gewöhnlicher
polarer
sinusoidale Größen
Sinussatz
ebene Trigonometrie
sphärische Trigonometrie
Skala
Begriff
einfach logarithmische
logarithmische
Skalar
Begriff
Drehinvarianzeigenschaft
Invarianz I
Invarianz II
Skalarfeld
Axialfeld
ebenes
Gradient
Definition
verschiedene Koordinaten
Koordinatendarstellung
Richtungsableitung
Zentralfeld
Skalarmatrix
Skalarprodukt
HILBERT-Raum
kartesische Koordinaten
Koordinatendarstellung
Normalgleichungssystem
Rauminversion
Tensor 0. Stufe
Vektoralgebra
Vektoren, Matrixform
Vektorraum, EUKLIDischer
Skalengleichung
SOBOLEW-Raum
Soliton
Antikink
Antisoliton
BOUSSINESC
BURGERS
HIROTA
KADOMZEV-PEDVIASHWILI
Kink
Kink-Antikink
Dublett
Kollision
Kink-Gitter
Kink-Kink-Kollision
KORTEWEG-DE VRIES
nichtlineares, SCHRÖDINGER
Solitonen
Wechselwirkung
SOR-Verfahren
Spaltenpivotisierung
Spaltensummenkriterium
Spaltenvektor
Spannungstensor
Spannweite
Meßwerterfassung
Stichprobenfunktionen
Spatprodukt
kartesische Koordinaten
Koordinatendarstellung
Pseudoskalar
Spektralradius
Spektrum
Funktion, FOURIER-Transformation
Funktionalanalysis
kontinuierliches
stetiges
lineare Operatoren
Spiegelsymmetrie, Ebene
Spiegelung
am Punkt
an der Geraden
Ortskoordinaten
Spiegelungsprinzip, SCHWARZsches
Spirale
ARCHIMEDIsche
hyperbolische
logarithmische
asymptotischer Punkt
Polarkoordinaten
Spiralen
Spline-Interpolation
Hinweis
Spline-Koeffizienten
Splines
Ausgleichssplines
B-B-Flächendarstellung
Basissplines
bikubische
bikubische Ausgleichssplines
bikubische Interpolationssplines
Gitterpunkt
Interpolationssplines
kubische
kubische Ausgleichssplines
kubische Interpolationssplines
Masche
natürliche
normalisierte B-Splines
periodische
Sprung, endlicher
Sprungfunktion
Anwendung des Lemmas von JORDAN
LAPLACE-Transformation
Spur, Matrix
Stabilität
absolut stabil
erste Näherung
LYAPUNOV
numerische Integration gewöhnlicher Differentialgleichungen
orbitale
Rundungsfehler, numerische Rechnung
Störung der Anfangswerte
strukturelle
Differentialgleichungen
disktere Systeme
Stabschwingungsgleichung
Stammfunktion
Standardabweichung
arithmetisches Mittel
Einzelmessung
Gewicht
arithmetisches Mittel
Einzelmessung
Gewichtseinheit
Moment 2. Ordnung
Startpunkt
Stationierung, freie
Statistik
beschreibende
mathematische
Begriff
Einordnung
Fehlertheorie
Schätzwert
Stichprobenfunktion
STEFFENSEN-Verfahren
Steigung, Tangente
Steradiant
Stereometrie
Stetigkeit
absolutstetig
elementare Funktionen
Exponentialfunktionen
Funktion einer Veränderlichen
Funktion mehrerer Veränderlicher
ganzrationale Funktionen
gebrochenrationale Funktionen
HÖLDERsche
inverse trigonomtrische Funktionen
irrationale Funktionen
komplexe Funktion
logarithmische Funktionen
mittelbare Funktion
Polynome
trigonometrische Funktionen
zusammengesetzte elementare Funktionen
Stichprobe
Begriff
Umfang
zufällige
Stichprobenfunktion
STIELTJES-Integral
Begriff
Vergleich mit RIEMANN-Integral
STIELTJES-Transformation
STIRLINGsche Formel
Stochastik
STOKESscher Integralsatz
Störung
Strahl
Strahlpunkt
Strecke
Streifen, charakteristische
Streuung
Definition
Hinweis
Meßwerterfassung
Moment 2. Ordnung
Stichprobenfunktionen
Synonyme
zweidimensionale Verteilung
Strichliste
Strom, Bogen
Stromfunktion
Strophoide
Strudel
Einordnung
Phasenporträt
Sattelstrudel
Klassifizierung
Phasenporträt
zusammengesetzter
Strudelpunkt
Struktur
algebraische
klassische algebraische
Stufenwinkel
STURM-LIOUVILLEsches Problem
STURMsche
Funktion
Kette
Kette, Anwendung
Stützfunktional
Stützhyperebene
Stützpolygon
Stützstelle
äquidistante
Polynominterpolation
Subnormale
Substitution
binomischer Integrand
EULERsche
Integration
Funktion von hyperbolischen Funktionen
Funktion von trigonometrischen Funktionen
irrationale Funktion
Universalsubstitution
von Variablen
Differentialausdrücke
kartesische in Polarkoordinaten
Subtangente
Subtraktion
komplexe Zahlen
numerisches Rechnen
Polynome
rationale Zahlen
Tensoren I
Tensoren II
Summe
Rechenregeln
Summenzeichen
Summenkonvention, EINSTEINsche
Summenregel
Summensymbolik, GAUSSsche
Superposition
Felder
komplexe Potentiale
nichtlineare
Schwingungen
Superpositionssatz, Differentialgleichungen
lineare, n-ter Ordnung
System, linearer inhomogener, 1. Ordnung
System, linearer inhomogener, n-ter Ordnung
Supplementsätze
Supplementwinkel
Supremum
Symbol
KRONECKER II
LANDAU
LEGENDRE
Symmetrie
axiale
Spiegel-
zentrale
Symmetriebrechung
Differentialgleichung
Symmetrieelement
Symmetriegruppe
Symmetrieoperation
Drehspiegelung
Drehung
ohne Fixpunkt
Spiegelung
System
Differentialgleichungen
Charakteristik
charakteristisches
kanonisches
lineare homogene
lineare inhomogene
lineare, konstante Koeffizienten
Zurückführung auf
kognitives
lineares
Normalgleichungen
orthogonales
orthonormiertes
trigonometrisches
vier Punkte
vollständiges
HILBERT-Raum
Wahrscheinlichkeitsrechnung
wissensbasierte Interpolation
System, dynamisches
Abbildung auf dem Einheitskreis
Bewegung
chaotisches
Fraktale
metrischer Raum
nach DEVANEY
Cr-glattes
dissipatives
ergodisches
invertierbares
konservatives
Kreisabbildung
Standardform I
Standardform II
Standardform III
laminare Phase
LORENZ
mischendes
Begriff
Diffeomorphismus
Rotationszahl
stetiges
turbulente Phase
Turbulenz
volumenerhaltendes
volumenschrumpfendes
Windungszahl
zeitdiskretes
zeitdynamisches
zeitkontinuierliches
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Tabelle mit doppeltem Eingang


Tangens
hyperbolischer
geometrische Definition
trigonometrischer
geometrische Definition
Tangensformeln
Tangensfunktion
hyperbolische
geometrische Definition
trigonometrische
geometrische Definition
Tangenssatz
Tangente
ebene Kurve
Ellipse
Hyperbel
Parabel
Raumkurve
Begriff
Gleichungen, Parameter I
Gleichungen, Parameter II
Tangentenabschnitt
Tangentenneigungswinkel
Differentialgeometrie
Differentialquotient
Tangentensteigung
Tangentenstück
Hyperbel
Tangentenviereck
Tangentenwinkel
Tangentialebene
Begriff
Fläche
Begriff
Gleichungen
Gleichung
Kugel
vollständiges Differential
Tangiermeridian
Tautologie
Aussagenlogik
BOOLEsche Funktion
Prädikatenlogik
TAYLOR
Entwicklung
analytische Funktion
eine Veränderliche I
eine Veränderliche II
Grenzwertbildung
Vektorfunktion
zwei Veränderliche
Formel
eine Veränderliche
Reihe
eine Veränderliche I
m Veränderliche
zwei Veränderliche
Teilbarkeit
Teilbarkeitskriterien
Bezeichnungen
Regeln
Teilbarkeitsregeln, elementare
Teiler
größter gemeinsamer (ggT)
Linearkombination
Polynome
Primfaktorenzerlegung
positiver
teilerfremd
indirekter Beweis
Polynome
Teilgraph
Teilmenge
konvexe
Teilraum
affiner
Teilung
äußere
innere
stetige
Strecke
Ebene
Raum
Telegrafengleichung
Tensor
0. Stufe
1. Stufe
2. Stufe
Addition I
Addition II
antisymmetrischer
Definition
Deltatensor
dyadisches Produkt
Eigenwert
Epsilontensor
invarianter
Komponenten
Multiplikation I
Multiplikation II
n-ter Stufe
Rechenregeln I
Rechenregeln II
schiefsymmetrischer
bezgl. zweier Indizes
Spur
Subtraktion I
Subtraktion II
symmetrischer
bezgl. zweier Indizes
Verjüngung I
Verjüngung II
Tensoren
Assoziativgesetz
Distributivgesetz
Tensorinvariante
Tensorprodukt
Splines
Vektoren
Term
Termalgebra
Termersetzungssystem
Testaufgabe, lineare
Tetraeder
Stereometrie
System aus vier Punkten
Tetraedergruppe
Teufelstreppe
Theorem
KOLMOGOROV-ARNOLD-MOSER
STURMsches
Thetafunktion
Tilgung
Tilgungsrechnung
Toleranz
Tonnenkörper
parabolischer
topologisch
äquivalent
konjugiert
Torus
Abspaltung
AVRAIMOVICH-SHILNIKOV-Satz
Funktion des Bifurkationswertes
adäquater Phasenraum
Auflösung
Glattheitsverlust
invariante Menge
m-dimensionaler
eingebetteter
Resonanz-Torus
Stereometrie
Volltorus
vom Torus zum Chaos
Träger
kompakter
Träger
Funktion
Geradenbüschel
Zugehörigkeitsfunktion
Trägermenge
Trägheitsmoment
Doppelintegral
Kurvenintegral 1. Art
Trägheitstensor
Trajektorie, dynamisches System
Traktrix
Transformation
geometrische
HOPF-COLE
HOUSEHOLDER
lineare
Abbildung, Vektorräume
Koordinatensystem
rechtwinklige Koordinaten
Wavelet-Transformation
Transformationsdeterminante
Transformationsinvarianz
Transformationsverfahren
Eigenwertprobleme
Translationsinvarianz
Begriff
Deltatensor
Transportnetz
Trapez
Trapezformel
HERMITEsche
numerische Integration
Trapezimpuls
unipolarer
LAPLACE-Transformation
Trapezsumme
HERMITEsche
numerische Integration
Trennbarkeit, Mengen
Trennungssätze
Triangulierung
Geodäsie
Methode der finiten Elemente
Tridiagonalisierung
Triederecke
Trochoide
TSCHEBYSCHEFF-Satz
TSCHEBYSCHEFF-Approximation
Aufgabe
diskrete
Prinzip
stetige
Vorgehen
TSCHEBYSCHEFF-Polynom
Eigenschaften
Formel
TSCHEBYSCHEFF-Ungleichung, gewöhnliche
Turbulenz
HOPF-LANDAU-Modell
LORENZ-System
TUTTE-Satz
Typ, universelle Algebra

</HTML
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Überdeckung, offene
Überschiebung
Tensor I
Tensor II
Ultra-Fuzzy-Set
Umfang
Ellipse
Ellipse, elliptisches Integral
Kreis
Umformung, identische
Umgebung, Punkt
Umkehrfunktion
Hyperbelfunktionen
trigonometrische
Umkreis
Dreieck
Definition
Radius
Viereck
Umkreisradius
Umlaufintegral
Begriff
Hinweis
Vektorfeld
Verschwinden
Umlaufsinn, Figur
Unabhängigkeit, lineare
Gleichungen
Vektorräume
zweier Merkmale, Test
Unabhängigkeit
lineare, Vektorraum
unendlich
abzählbar unendlich
Begriff
überabzählbar unendlich
Ungleichung
1. Grades
2. Grades
allgemeiner Fall
Lösungen
arithmetisches und geometrisches Mittel
arithmetisches und quadratisches Mittel
Auflösung
BERNOULLIsche
BESSELsche
binomische
CAUCHY-SCHWARZsche
Dreiecksungleichung
HÖLDERsche
Integrale
Reihen
MINKOWSKIsche
Integrale
Reihen
reine
SCHWARZ-BUNJAKOWSKIsche
TSCHEBYSCHEFFsche
Erwartungswerte
verallgemeinerte
TSCHEBYSCHEFFsche
gewöhnliche
Typ I
Typ II
verschiedene Mittelwerte
Ungleichungen
gleichsinnige
spezielle
Transitivität
ungleichsinnige
Unsicherheit
absolute
Fuzzy-Logik
relative
Unstetigkeit, hebbare
Unstetigkeitsstelle
Unterdeterminante
Untergraph
induzierter
Untergruppe
triviale
zyklische
Untergruppenkriterium
Unterraum, des Vektorraumes
Unterraumkriterium
Unterring
Begriff
trivialer
Unterringkriterium
Untervektorraum
instabiler
diskrete Systeme
lineare Differentialgleichungen
stabiler
diskrete Systeme
lineare Differentialgleichungen
Urliste
Meßprotokoll I
Meßprotokoll II
Urnenmodell

</HTML
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Vagheit
Valenzmatrix
VAN-DER-POLsche Differentialgleichung
Variable
abhängige
Funktion
Spaltenvektor
Aussagenvariable
BOOLEsche
freie
gebundene
linguistische
unabhängige
Definition
Funktion
Spaltenvektor
Variablentrennung
Begriff
SCHRÖDINGER-Gleichung
Varianz
Moment 2. Ordnung
Variation
Begriff
Definition
Variation der Konstanten
Differentialgleichung n-ter Ordnung
Satz
Variationsaufgabe
allgemeinere
einfache
einfache, mehrere Veränderliche
Funktionen mehrerer Veränderlicher
höhere Ableitungen
mehrere Ableitungen
mit Nebenbedingungen
numerische Lösung
Parameterdarstellung
positiv homogene Funktion
RITZ-Verfahren I
Variationsgleichung
LYAPUNOV-Exponenten
Methode der finiten Elemente
Stabilität von Ruhelagen
Differentialgleichungen
diskrete dynamische Systeme
Variationsproblem
1. Ordnung
Begriff
DIRICHLETsches
höherer Ordnung
Parameterdarstellung
Variationsrechnung
1. Variation
2. Variation
Anwendungen in der Physik
Ergänzungen
Varietät
Vektor
Absolutbetrag
axialer
Begriff
Spieglungsverhalten
Begriff
Differentiationsregeln
ebenes Flächenstück
Einheitsvektor
freier
Funktionalanalysis
gebundener
gemischtes Produkt
Grundvektor
kollinearer
komplanarer
Komponenten
konjugierter
Koordinaten
Länge
linienflüchtiger
linkssingulärer
Matrix
Modul
Multiplikation
Nullvektor
orthogonaler
polarer
Begriff
Spiegelungsverhalten
Radiusvektor
rechtssingulärer
reziproker
reziproker Grundvektor
skalar invarianter
Spaltenvektor
Tensor 1. Stufe
Zeilenvektor
Zerlegung
Vektoralgebra
Vektoranalysis
Vektordiagramm, Schwingungen
Vektoren
Dreiecksungleichung
dyadisches Produkt
Kollinearität
Kommutativgesetz
dyadisches Produkt
Skalarprodukt
Skalarprodukt
Matrixform
Tensorprodukt
Winkel zwischen
zyklische Vertauschung
Vektorfeld
Divergenz
dynamisches System
kartesische Koordinaten
Komponenten
Koordinatendarstellung
Kreisfeld
Kugelkoordinaten
punktförmige Quellen
Quelle
Richtungsableitung
Rotation
Senke
sphärisches
Umlaufintegral
zentrales
Zylinderkoordinaten
zylindrisches
Vektorfunktion
Ableitung
Hodograph
lineare
skalare Variablen
TAYLOR-Entwicklung
Vektorgleichung
Ebene
Gerade
Raumkurve
Begriff
Tabelle I
Tabelle II
Raumkurve, Bogenlänge
Vektorgradient
Definition
Nablaoperator
Vektoriteration
Vektorpotential
Vektorprodukt
doppeltes
kartesische Koordinaten
Koordinatendarstellung
Multivektor
Vektoralgebra
Vektorraum
aller beschränkten Zahlenfolgen
aller finiten Zahlenfolgen
aller konvergenten Zahlenfolgen
aller zu 0 konvergierenden Folgen (Nullfolgen)
Axiome
B(T)
C([a,b])
C(k)([a,b])
EUKLIDischer
Folgen
F(T)
geordneter
Gesetze
Halbordnung
Inklusionen
Kn
komplexer
M(N)
n-dimensionaler
reeller
über einem Körper
über einem Körper von Skalaren
s aller Zahlenfolgen
unendlichdimensionaler
Vektorverband
geordneter Raum
homomorpher
normierter
Vektorzerlegung
kartesische Koordinaten
VENN-Diagramm
Verband
distributiver
Vereinigung
Mengen
unscharfe Mengen
Vereinigungsmenge
Verfahren
ADAMS-BASHFORTH
Ansatzverfahren
Austauschverfahren
BAIRSTOW
Bisektionsverfahren
CHOLESKY
Quadratmittelproblem, Hinweis
symmetrische Koeffizientenmatrix
GALERKIN-Verfahren
GAUSS-NEWTON
ableitungsfreies
GAUSS-SEIDEL
GRAEFFE
HOUSEHOLDER
diskrete Approximationsaufgabe
Quadratmittelproblem
Iterationsverfahren
JACOBI-Verfahren (Eigenwertbestimmung)
LANCZOS-Verfahren
MILNE
NEWTON
Iterationsverfahren
modifiziertes, numerische Mathematik
modifiziertes,Funktionalanalysis
nichtlineare Gleichungssysteme
Orthogonalisierung
GRAM-SCHMIDTsches
HOUSEHOLDER
Prediktor-Korrektor
RITZ-Verfahren
numerische Lösung von Variationsaufgaben I
numerische Lösung von Variationsaufgaben II
ROMBERG-Verfahren
RUNGE-KUTTA
SOR-Verfahren
STEFFENSEN
Transformationsverfahren, Eigenwertbestimmung
Vergleichsfunktion
eine Veränderliche
zwei Veränderliche
Verifizieren, Beweisführung
Verjüngung
Tensor I
Tensor II
Verkettung
Verknüpfung
max-average
max-min
max-prod
Verknüpfungsoperator
Verknüpfungsprodukt
Verknüpfungsregeln
Verschlüsselungsverfahren, RSA
Versicherungsmathematik
Versiera der Agnesi
Vertauschung, zyklische
Seiten und Winkel
Vektoren
Vertauschungssatz, SCHWARZscher
Verteilung
Binomialverteilung
Chi-Quadrat-Verteilung
Tabelle der Quantile
diskrete
Exponentialverteilung
FISHER-Verteilung
Häufigkeitsverteilung
hypergeometrische
logarithmische Normalverteilung
Normal-Verteilung
POISSON-Verteilung
stetige
Stichprobenmittelwerte
STUDENT-Verteilung
Tabelle der Quantile
t-Verteilung
Tabelle der Quantile
WEIBULL-Verteilung
Verteilungsdichte
Meßfehler
Verteilungsfunktion
diskrete Zufallsgrößen
Eigenschaften
stetige
kontinuierliche Zufallsgrößen
Vertrauensgrenze
Mittelwert
Begriff
bekannte Streuung
unbekannte Streuung
Regressionskoeffizient
Streuung
Vervollständigung
Vieleck
ähnliches
ebenes
Flächeninhalt
Inkreisradius
Innenwinkel
regelmäßiges
Seitenlänge
Umkreisradius
Zentriwinkel
Außenwinkel
Vielfaches
kleinstes gemeinsames (kgV)
Vielflach
Viereck
allgemeines
Definition
Vierergruppe, KLEINsche
VIETA, Wurzelsatz
Vollwinkel
ebener
räumlicher
VOLTERRAsche Integralgleichung 2. Art
Differentiation
Faltungstyp
Kontraktionsprinzip
Lösung durch Differentiation
Methode der Umwandlung
NEUMANNsche Reihe
numerische Behandlung
partielle Integration
theoretische Grundlagen
VOLTERRAscher Integraloperator
Volumen
Doppelintegral
Dreifachintegral
Hohlzylinder
Kegel
Keil
Kugel
Obelisk
Polyeder
Prisma
Pyramide
Quader
Teilmenge
Tetraeder
Tonnenkörper
Torus
Würfel
Zylinder
Volumenableitung
Divergenz
Gradient
Rotation
Volumenelement
beliebige Koordinaten
kartesische Koordinaten
Kugelkoordinaten
Tabelle
Vektorkomponenten
Zylinderkordinaten
Volumenintegral
Volumenskala
Vorwärtseinschnitt
auf der Kugel
durch zwei Strahlen
ohne Visier
Vorzeichenfunktion
vrai sup

</HTML
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Wahrheitsfunktion
Äquivalenz
BOOLEsche Funktion
Disjunktion
Implikation
Konjunktion
NAND-
Negation
NOR-
Wahrheitsfunktionen
Wahrheitstafel
Wahrheitswert
Wahrscheinlichkeit
bedingte
Definition
Flächeninterpretation
vollständige
Wahrscheinlichkeitsdichte
Wahrscheinlichkeitsintegral
Wahrscheinlichkeitsmaß
ergodisches
invariantes
Wahrscheinlichkeitspapier
Wahrscheinlichkeitsrechnung
Einordnung
WALSH-Funktionen
WALSH-Systeme
Wärmeleitungsgleichung
CAUCHY-Problem
eindimensionale
homogener Stab
LAPLACE-Transformation
Wavelet
DAUBECHIES-Wavelets
orthogonales
Wavelet-Transformation
diskrete
diskrete HAAR-Wavelet-Transformation
dyadische
schnelle
WEBERsche Funktion
Wechselwinkel
Wechselwirkung
Solitonen
Teilchen
Weg, Funktion der Geschwindigkeit
Weg, Graph
alternierender
zunehmender
WEIBULL-Verteilung
WEIERSTRASS
Funktion
Kriterium
Satz
Approximationssatz
Funktion einer Veränderlicher
Funktion mehrerer Veränderlicher
Welle, ebene
Wellenfunktion
klassische Wellen
Schrödingergleichung
Wärmeleitungsgleichung
Wellengleichung
eindimensionale, FOURIER-Transformation
Wellenlänge, Sinuskurve
Wendepunkt
Bestimmung
Funktion einer Veränderlichen
Kurvendiskussion
Regeln
Wendepunkte
Einordnung
WENN-DANN-Regel
Wert, wahrer
Wertebereich, Funktion
Wertesystem
wertverlaufsgleich
Windung, Raumkurve
Windungsradius, Raumkurve
Winkel
an Geraden
an Parallelen
Begriff
Bezeichnungen
Bogenmaß
ebene Kurven
Ebenen
ebener
entgegengesetzte
EULERsche
Gegenwinkel
Gerade und Ebene
Geraden, Raum
gestreckter
Raumwinkel
rechter
Rückversetzung
spitzer
Stufenwinkel
stumpfer
überstumpfer
zwischen
ebenen Kurven
Raumkurven
Vektoren
Gradmaß
Winkelhalbierende
Dreieck
Begriff
Berechnung
Winkelkosinussatz
Winkelsumme
ebenes Dreieck
sphärisches Dreieck
Wirbelfeld
quellenfreies
reines
Wirbellinien
Wirbelpunkt
Wort, Kodierung
Worthalbgruppe
WRONSKI-Determinante
Fundamentalsystem von Lösungen
lineare Differentialgleichung
Würfel
Wurzel
Begriff
Gleichung n-ten Grades
komplexe Zahl
reele Zahl
Wurzelbaum
Wurzelkriterium
Wurzelsatz, VIETAscher
Wurzelziehen

</HTML
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XOR-Funktion
BOOLEsche Funktion
Z-Transformation
Tabelle
Zahl pi
Zahlen
BERNOULLIsche
EULERsche
FIBONACCI-Zahlen
Iterationsvorschrift
ganze
imaginäre
irrationale
Entdeckung
Zahlengerade
komplexe
Addition
Argument
Division
Exponentialform
Hauptwert
Modul
Multiplikation
Potenzieren
Radizieren
Subtraktion
trigonometrische Form
konjugiert komplexe
natürliche
Primzahlen
rationale
reelle
transzendente
zusammengesetzte
Zahlendarstellung, interne
Zahlenebene
GAUSSsche
komplexe
beliebige Abbildung
konforme Abbildung
Zahlenfolge
Bildungsgesetz
Divergenz
finite
Glieder
Grenzwert
Konvergenz
monotone
Schranke
Zahlengerade
erweiterte
Zahlenintervall
Zahlensystem
Bildungsgesetz
Computer
Dezimalsystem
Dualsystem
Hexadezimalsystem
Oktalsystem
polyadisches
Zahlentheorie
Zeichen, mathematische
Zeichendarstellung, interne
Zeichenregel, kartesische
Zeilensummenkriterium
Zeilenvektor
Zeit-Frequenz-Analyse
Zelt-Abbildung
Zenit
Zenitwinkel
Zentralfeld
Zentralwert, Stichprobenfunktionen
Zentriwinkel
Begriff
Berechnung, Kreisabschnitt
Zentrum
Zentrumsmannigfaltigkeit
Abbildungen
Differentialgleichungen
Zerlegung
Äquivalenzklasse
CHOLESKY
orthogonale
Vektoren
Zerlegungssatz
Differentialgleichungen
Zielfunktion, lineare
Zielpunkt
Zigarrenform, Ellipsoid
Zinsen
Zinseszins
Zinseszinsrechnung
Zinssatz
Zissoide
Z-Transformation
Anwendungen
Bildfunktion
Dämpfung
Definition
Differentation
Differenzenbildung
Faltung
Faltungsatz
Integration
inverse
Name
Originalfolge
Rechenregeln
Summation
Translation
Vergleich mit LAPLACE-Transformation
Z-transformierbar
Zufallserscheinung
Zufallsgröße
Begriff
diskrete
kontinuierliche
stetige
unabhängige
Zufallsvektor
mathematische Statistik
Wahrscheinlichkeitsrechnung
Zufallsveränderliche
Begriff
mehrdimensionale
unabhängige
Zufallszahlen
Erzeugung
gleichverteilte
Monte-Carlo-Simulation
Pseudozufallszahl
Tabelle
verschiedene Verteilungen
Zugehörigkeitsfunktion
Begriff
Beispiele
glockenförmige
trapezförmige
Zugehörigkeitsgrad
Zustand
entarteter
stationärer
Teilchen
Zuwachsfunktion
Zweieck, sphärisches
Zweifachintegral
Zweiflach
Zweikörperproblem
Zwischenveränderliche
Zwischenwertsatz
Funktion einer Veränderlichen
Funktion mehrerer Veränderlicher
Zykloide
Basis
gewöhnliche
kongruente
verkürzte
verlängerte
Zykloiden
Zyklus, Kette
Zylinder
elliptischer
Fläche 2. Ordnung
hyperbolischer
Invariantenvorzeichen
elliptischer
hyperbolischer
parabolischer
parabolischer
Stereometrie
Zylinderabschnitt
Zylinderfläche
Gleichung
Mantel
Zylinderfunktion
Tabelle
Zylinderhuf
Zylinderkoordinaten
Grundlagen
Vektorfeld
Dissipative Bäcker-Abbildung

Sei ein Parameter und das Einheitsquadrat. Die Abbildung

(17.49)

heißt dissipative Bäcker - Abbildung . Zwei Iterationen der Bäcker -Abbildung sind in der folgenden Abbildung zu
sehen.
Man erkennt die entstehende ,,Blätterteigstruktur ``. Die Menge ist invariant unter und alle

Punkte aus werden von angezogen. Der Wert für die HAUSDORFF-Dimension ist .

Für das dynamische System existiert auf ein invariantes Maß , verschieden vom LEBESGUE-Maß. In

den Punkten, wo die Ableitungen existieren, erhält man die JACOBI-Matrizen

Hieraus ergeben sich die Singulärwerte und, demzufolge, die

LYAPUNOV-Exponenten (bezüglich des invarianten Maßes . Damit gilt für die

LYAPUNOV-Dimension
. Die PESINsche Formel für die metrische Entropie stimmt hier, d.h., es gilt

.
Abbildungen

Eine Abbildung (oder Funktion) von einer Menge in eine Menge (Bezeichnung ) ist eine

Zuordnungsvorschrift, die jedem Element eindeutig ein Element zuordnet. Man kann eine

Abbildung als zweistellige Relation zwischen und auffassen: heißt

Abbildung von nach falls gilt:


(5.82)
und
(5.83)

Die Funktion heißt eineindeutig (oder injektiv ), falls zusätzlich gilt:

(5.84)
Während bei einer Abbildung nur verlangt wird, daß jedes Original nur ein Bild hat, bedeutet Injektivität, daß auch
jedes Bild nur ein Original besitzt.
Die Funktion heißt Abbildung von auf (oder surjektiv ), falls gilt:

(5.85)

Eine injektive und surjektive Abbildung heißt bijektiv . Für bijektive Abbildungen ist die inverse

Relation eine Abbildung die sogenannte Umkehrabbildung von

Das Relationenprodukt, auf Abbildungen angewandt, charakterisiert die Hintereinanderausführung von Abbildungen:
Sind und Abbildungen, so ist eine Abbildung von nach und es gilt

(5.86)

Man beachte die Reihenfolge von und in dieser Gleichung (unterschiedliche Handhabung in der Literatur!).
Lineare Operatoren und Funktionale
● Abbildungen
● Homomorphismus und Endomorphismus
● Isomorphe Vektorräume
Chaotisches System nach Devaney

Sei ein dynamisches System im metrischen Raum mit kompakter invarianter Menge . Das

System bzw. die Menge heißt chaotisch im Sinne von DEVANEY, wenn gilt:

a)
ist topologisch transitiv auf , d.h., es gibt einen positiven Semiorbit, der dicht in liegt.

b)
Die periodischen Orbits von liegen dicht in .

c)
ist auf sensitiv bezüglich der Anfangswerte im Sinne von GUCKENHEIMER, d.h.,
(17.51)

Beispiel
BERNOULLI-Shift-Abbildung: Gegeben sei der Raum der - -Folgen

Für zwei Folgen und sei der Abstand

Damit wird ein vollständiger metrischer Raum, der außerdem kompakt ist. Die Abbildung

heißt BERNOULLI- Shift-Abbildung .

Die Shift-Abbildung ist chaotisch im Sinne von DEVANEY.


Unterabschnitte

● Äquivalente und geliftete Abbildung


● Rotationszahl:

Abbildungen auf dem Einheitskreis und Rotationszahl

Äquivalente und geliftete Abbildung

Beim Glattheitsverlust und Zerfall eines Torus spielen die Eigenschaften invarianter Kurven der POINCARÉ-Abbildung
eine wichtige Rolle. Stellt man die POINCARÉ-Abbildung in Polarkoordinaten dar, so erhält man unter gewissen
Voraussetzungen losgekoppelte Abbildungen der Winkelvariablen als aussagefähige Hilfsabbildungen auf dem
Einheitskreis. Diese sind im Falle glatter invarianter Kurven (obere Abbildung) umkehrbar und im Falle nichtglatter
Kurven (untere Abbildung) nicht umkehrbar.
Eine Abbildung mit , die das dynamische System

(17.77)
erzeugt, heißt äquivariant . Jeder solcher Abbildungen läßt sich auch eine Abbildung auf dem Einheitskreis
mit zuordnen. Dabei ist , wenn für

die Äquivalenzklasse die Beziehung gilt. Man bezeichnet als eine von f geliftete Abbildung .

Offenbar ist diese Zuordnung nicht eindeutig. Sei


(17.78)

das zu gehörige dynamische System.

Beispiel

Sind und zwei Parameter, so sei die Abbildung für alle durch

definiert. Das zugeordnete dynamische System

(17.79)

läßt sich durch die Transformation auf das System

(17.80)

mit überführen. Mit liegt eine äquivariante Abbildung vor,

die die Standardform der Kreisabbildung erzeugt.


Rotationszahl:

Der Orbit von (17.77) ist genau dann ein - periodischer Orbit von (17.78) in , wenn er

ein -Zyklus von (17.77) ist, d.h., wenn eine ganze Zahl existiert, so daß gilt.

Die Abbildung heißt orientierungstreu , wenn es eine zugehörige geliftete Abbildung gibt, die

monoton wachsend ist. Ist aus (17.77) ein monoton wachsender Homöomorphismus, so existiert für jedes

der Grenzwert , und dieser Grenzwert hängt nicht von ab. Es kann deshalb der

Ausdruck definiert werden. Ist ein Homöomorphismus und sind

sowie zwei von geliftete Abbildungen, so gilt , wobei eine ganze Zahl ist. Aufgrund

der letzten Eigenschaft läßt sich die Rotationszahl (oder Windungszahl ) eines orientierungstreuen

Homöomorphismus als definieren, wobei eine beliebige von

geliftete Abbildung ist.


Ist in (17.78) ein orientierungstreuer Homöomorphismus, so hat die Rotationszahl folgende

Eigenschaften (s. Lit. 17.12):

a)

Hat (17.78) einen -periodischen Orbit, so existiert eine ganze Zahl , so daß ist.

b)
Ist , so hat (17.78) eine Ruhelage.

c)

Ist , wobei , ganzzahlig und eine natürliche Zahl ist ( und teilerfremd), so hat

(17.78) einen -periodischen Orbit.


d)
ist genau dann irrational, wenn (17.78) weder einen periodischen Orbit noch eine Ruhelage besitzt.

Satz von DENJOY: Ist ein orientierungstreuer -Diffeomorphismus und ist die Rotationszahl

irrational, so ist topologisch konjugiert zu einer reinen Drehung, deren geliftete Abbildung
lautet.
Satz von Hadamard und Perron für diskrete Systeme

Der Satz von HADAMARD und PERRON für diskrete Systeme in beschreibt Eigenschaften der
Separatrixflächen:
Ist eine hyperbolische Ruhelage von (17.3) vom Typ , so sind und

verallgemeinerte -glatte Flächen der Dimension bzw. , die lokal wie -glatte Elementarflächen
aussehen. Die Orbits von (17.3), die für oder nicht gegen streben, verlassen

hinreichend kleine Umgebungen von für oder . Die Fläche bzw.

tangiert in den stabilen Untervektorraum für von

bzw. den instabilen Untervektorraum für

Beispiel
Betrachtung des folgenden zeitdiskreten dynamischen Systems

(17.23)
aus der Familie der HÉNON-Abbildungen. Die beiden hyperbolischen Ruhelagen von (17.23) sind

und . Es sollen lokale stabile und instabile Mannigfaltigkeiten von

bestimmt werden. Mit der Variablentransformation geht (17.23) in das

System mit der Ruhelage über. Den Eigenwerten

der JACOBI-Matrix entsprechen die Eigenvektoren

bzw. , so daß und ist. In dem Ansatz

wird als

Potenzreihe gesucht. Aus folgt

. Dies führt zu einer Bestimmungsgleichung für die Koeffizienten der Zerlegung

von , wobei ist. Der prinzipielle Verlauf der stabilen und instabilen Mannigfaltigkeit ist in der folgenden
Abbildung zu sehen (s. auch Lit. 17.6).
Hufeisen-Abbildung

Die Hufeisen-Abbildung tritt in Verbindung mit POINCARÉ-Abbildungen auf, die transversale Schnitte von stabilen
und instabilen Mannigfaltigkeiten beinhalten.
Das Einheitsquadrat wird zunächst in einer Koordinatenrichtung linear gestreckt und in der

anderen Richtung gestaucht. Anschließend wird das erhaltene Rechteck in der Mitte gebogen (s. Abbildung).

Wiederholt man diese Prozedur ständig, so entsteht eine Folge von Mengen , für die
eine kompakte unter invariante Menge darstellt, die alle Punkte aus anzieht.

Mit Ausnahme eines Punktes läßt sich lokal als Produkt ,,Linie CANTOR-Menge`` beschreiben.
Homomorphismen und Isomorphismen

Zwischen algebraischen Strukturen werden nicht beliebige, sondern ,,strukturerhaltende`` Abbildungen betrachtet:

1. Gruppenhomomorphismus: Es seien und Gruppen. Eine Abbildung

heißt Gruppenhomomorphismus , wenn für alle gilt:

(5.102)
Als Beispiel sei der Multiplikationssatz für Determinanten erwähnt:
(5.103)
Dabei ist auf der linken Seite der Gleichung die Multiplikation reeller Zahlen (ungleich Null) und auf der rechten Seite
die Multiplikation von regulären Matrizen gemeint.
2. Kern: Ist ein Gruppenhomomorphismus, so wird die Menge aller Elemente von

die auf das neutrale Element von abgebildet werden, Kern von genannt. Der Kern von

erweist sich als Normalteiler von .


3. Gruppenisomorphismus Ist ein Gruppenhomomorphismus darüber hinaus bijektiv, so heißt
Gruppenisomorphismus , und die Gruppen und heißen zueinander isomorph (Bezeichnung:

). Es gilt: ker
Isomorphe Gruppen sind von gleicher Struktur, d.h., sie unterscheiden sich nur durch die Bezeichnung ihrer
Elemente.

Beispiel

Die symmetrische Gruppe und die Diedergruppe sind zueinander isomorphe Gruppen der
Ordnung 6 und beschreiben die Deckabbildungen eines gleichseitigen Dreiecks.
Beliebige Abbildung der komplexen Zahlenebene
Eine Funktion
(14.31a)

gilt als definiert, wenn die zwei Funktionen und reeller Veränderlicher definiert und bekannt

sind. Die Funktion braucht nicht analytisch zu sein, wie das bei der konformen Abbildung gefordert wird. Die

Funktion definiert eine neue komplexe Zahlenebene. Man sagt, sie bildet die -Ebene in die -Ebene ab, d.h.,
jeder Punkt wird in einem ihm entsprechenden Punkt abgebildet.

a) Transformation der Koordinatenlinien: Koordinatenlinien transformieren sich gemäß:

(14.31b)

b) Transformation geometrischer Gebilde: Geometrische Gebilde wie Kurven oder Gebiete der -Ebene
transformieren sich zu Kurven oder Gebieten der -Ebene, also zu gleichartigen geometrischen Gebilden:
(14.31c)
Mit ist der Parameter bezeichnet.

Beispiel

Für gehen die Geraden über in ,

also in die Geraden . Die Geraden gehen über in die Geraden

(s. Abbildung).
Die schraffierte Fläche in der linken Abbildung wird auf die schraffierte Fläche in der rechten Abbildung
abgebildet.

c) RIEMANNsche Fläche: Ist die Funktion mehrdeutig, wie z.B. die Funktionen

, so erfolgt die Abbildung auf eine entsprechende Anzahl übereinander liegender

Ebenen. Jedem Funktionswert der -Ebene entspricht ein Punkt auf einer dieser Ebenen. Die Ebenen sind
durch Kurven miteinander verbunden; ihre Gesamtheit wird mehrblättrige RIEMANNsche Fläche genannt
(s. Lit. 14.16).
Beispiel

: Überstreicht der Radiusvektor die volle -Ebene, d.h. ,

dann überstreicht der zugehörige Radiusvektor , d.h. , nur

die obere -Halbebene. Erst bei einem zweiten Durchlauf der -Ebene wird die volle -Ebene
durchlaufen. Diese Zweideutigkeit von bezüglich wird dadurch behoben, daß man

zwei -Ebenen übereinanderlegt und längs der aufgeschnittenen negativen reellen Achse gemäß
der folgenden Abbildung miteinander verbindet.
Die so entstehende Fläche heißt RIEMANNsche Fläche der Funktion . Der Nullpunkt heißt

Verzweigungspunkt. Der Wertevorrat von liegt in entsprechender Weise auf der

zweiblättrigen RIEMANNschen Fläche ausgebreitet.


Konforme Abbildung
● Begriff und Eigenschaften der konformen Abbildung
● Einfachste konforme Abbildungen
● Schwarzsches Spiegelungsprinzip
● Komplexe Potentiale
● Superpositionsprinzip
Konforme Abbildung durch affine Differentialtransformation

Die Zuordnung zwischen und geschieht durch die affine Differentialtransformation

(14.9a)

und in Matrizenschreibweise

(14.9b)

Wegen der CAUCHY-RIEMANNschen Differentialgleichungen hat A die Gestalt der


Drehungs- Streckungsmatrix:

(14.10a)

(14.10b)

(14.10c)

(14.10d)
(14.10e)
Exponentialfunktion

Die konforme Abbildung in der Form der Exponentialfunktion


(14.18a)
lautet in Polarkoordinaten
(14.18b)

Mit folgt:

(14.18c)

Wenn die Werte von bis durchläuft und von bis variiert, dann durchläuft die Werte

bis und von bis . Ein Parallelstreifen der Breite der -Ebene wird auf die gesamte -
Ebene abgebildet (s. Abbildung).
Gebrochenlineare Funktion

Für die konforme Abbildung in der Form der gebrochenlinearen Funktion

(14.13a)

kann die Transformation in drei Schritte zerlegt werden:


(14.13b)

(14.13c)

(14.13d)

Es werden wieder Kreise in Kreise überführt ( Kreisverwandtschaft ), wobei Geraden als Kreise mit
aufgefaßt werden. Fixpunkte dieser konformen Abbildung sind die beiden Punkte, die der quadratischen Gleichung

genügen. Sind die Punkte und Spiegelpunkte in bezug auf den Kreis der -Ebene,
dann sind ihre Bildpunkte und in der -Ebene ebenfalls Spiegelpunkte in bezug auf den Bildkreis

von . Das orthogonale Netz, das in das orthogonale kartesische Netz zurückführt, ist in der folgenden Abbildung
dargestellt.
Inversion

Bei der Inversion genannten konformen Abbildung

(14.12)

geht ein Punkt der -Ebene mit dem Radius in einen Punkt der -Ebene mit dem Radius über, ein

Winkel in einen Winkel . Die orthogonalen Netze der Transformation zeigt die Abbildung.
Daraus folgt, daß diese Transformation eine Spiegelung an einem Kreis mit dem Radius bewirkt. Die folgende
Abbildung zeigt die Spiegelung am Einheitskreis.
Bei dieser Inversion geht ein Punkt mit dem Radius innerhalb des Kreises mit dem Radius in einen

Punkt über, der auf der Verlängerung des gleichen Radiusvektors außerhalb des Kreises liegt und den

Abstand vom Mittelpunkt hat.

Der Einheitskreis der -Ebene geht in den Einheitskreis der -Ebene mit über (s. Abbildung).
Allgemein gehen Kreise in Kreise über, wobei Geraden als Grenzfälle mit zu den Kreisen gerechnet
werden. Punkte, die im Innern des Kreises liegen, werden zu äußeren Punkten und umgekehrt. Der Punkt
geht in über, d.h., die Konformität ist hier gestört. Die Fixpunkte der konformen Abbildung sind

und .
Einfachste konforme Abbildungen

In diesem Abschnitt werden neben den Transformationen und ihren wichtigsten Eigenschaften die Kurvenbilder
isometrischer Netze angegeben, d.h. solcher Netze, die in ein orthogonales kartesisches Netz übergehen. Dabei sind
die Ränder solcher -Gebiete durch Schraffur gekennzeichnet, die auf die obere Hälfte der -Ebene abgebildet
werden. Schwarz dargestellte Gebiete gehen durch die konforme Abbildung in ein Quadrat der -Ebene mit den
Koordinateneckpunkten und über (s. Abbildung).

● Lineare Funktion:
● Inversion
● Gebrochenlineare Funktion
● Quadratische Funktion
● Quadratwurzel
● Summe aus linearer und gebrochenlinearer Funktion
● Logarithmus
● Exponentialfunktion
● Schwarz-Christoffelsche Formel
Lineare Funktion:

Für die konforme Abbildung in der Form der linearen Funktion


(14.11a)
kann die Transformation der - in die -Ebene in drei Schritten durchgeführt werden:
(14.11b)
(14.11c)
(14.11d)

Insgesamt geht dabei jede Figur in eine geometrisch ähnliche Figur über. Die Punkte und

für gehen in sich selbst über und heißen deshalb Fixpunkte . Die Abbildung zeigt das orthogonale
Netz, das in das orthogonale kartesische Netz übergeht.
Summe aus linearer und gebrochenlinearer Funktion

Die konforme Abbildung

(14.16a)

kann mit Hilfe der Polarkoordinatendarstellung und Trennung von Real- und Imaginärteil gemäß (14.8)

zu

(14.16b)

umgeformt werden. Kreise mit der -Ebene (s. linke Abbildung) gehen in die konfokalen
Ellipsen

(14.16c)

der -Ebene (s. rechte Abbildung) über.


Brennpunkte sind die Punkte der reellen Achse. Für den Einheitskreis mit entartet die Ellipse der

-Ebene in die zweifach durchlaufene Strecke der reellen Achse. Sowohl das Innere als auch das

Äußere des Einheitskreises wird auf die volle -Ebene mit dem Schnitt abgebildet, so daß die

Umkehrfunktion zweideutig ist:

(14.16d)

Die Geraden der -Ebene (s. die folgende linke Abbildung) werden in die konfokalen Hyperbeln
(14.16e)

mit den Brennpunkten abgebildet (s. rechte Abbildung).

Die den Koordinatenhalbachsen der -Ebene entsprechenden Hyperbeln arten in die

Achse und in die hin und zurück durchlaufenen Intervalle der reellen Achse aus.
Logarithmus

Die konforme Abbildung in der Form der Logarithmusfunktion


(14.17a)
lautet in Polarkoordinaten
(14.17b)
Aus der Darstellung in Polarkoordinaten erkennt man, daß die Koordinatenlinien und
aus den konzentrischen Kreisen um den Nullpunkt der -Ebene und aus den Strahlen, die durch den Nullpunkt der
-Ebene verlaufen, hervorgehen.
Das isometrische Netz ist ein polares Netz.
Die Logarithmusfunktion ist unendlich vieldeutig. Beschränkt man sich auf den Hauptwert von in

, dann geht die gesamte -Ebene in einen Streifen der -Ebene über, der von den Geraden

begrenzt wird, wobei die letztere mit eingeschlossen ist.


Quadratische Funktion

Die konforme Abbildung mittels der quadratischen Funktion


(14.14a)
lautet in Polarkoordinaten
(14.14b)

und als Funktion von und

(14.14c)
Aus der Darstellung (14.14b) in Polarkoordinaten ist ersichtlich, daß bereits die obere Hälfte der -Ebene auf die
volle -Ebene abgebildet wird, d.h., die gesamte -Ebene geht in die zweifach überdeckte -Ebene über.
Die Darstellung in kartesischen Koordinaten zeigt, daß die Koordinaten der -Ebene und
aus den in der -Ebene zueinander orthogonalen Hyperbelscharen und

hervorgehen (s. Abbildung).


Fixpunkte dieser konformen Abbildung sind und . An der Stelle ist die Abbildung nicht
konform.
Quadratwurzel

Die konforme Abbildung


(14.15)
in der Form der Quadratwurzel aus überführt die gesamte -Ebene entweder in die obere oder untere Halbebene
der -Ebene, d.h., die Funktion ist doppeldeutig. Die Koordinaten der -Ebene gehen aus zwei zueinander
orthogonalen Scharen konfokaler Parabeln mit dem Brennpunkt im Nullpunkt der -Ebene und mit der positiven
bzw. negativen reellen Koordinatenhalbachse als Achse hervor (s. Abbildung).
Fixpunkte der Abbildung sind und . Im Punkt ist die Abbildung nicht konform.
Schwarz-Christoffelsche Formel

Durch die SCHWARZ-CHRISTOFFELsche Formel

(14.19a)

wird das Innere eines Polygons mit den Außenwinkeln der -Ebene auf die obere

-Halbebene abgebildet (s. Abbildung).


Mit sind die den Ecken des Polygons zugeordneten Punkte der reellen Achse der -Ebene bezeichnet, mit
die Integrationsvariable. Der orientierte, also durch eine Richtung ausgezeichnete Rand des Polygons geht bei der
Abbildung in die orientierte reelle Achse der -Ebene über. Für große Werte von verhält sich der Integrand wie
und ist im Unendlichen regulär.

Da die Summe aller Außenwinkel eines -Ecks gleich ist, gilt:

(14.19b)

Die komplexen Konstanten und bewirken eine Drehstreckung und eine Verschiebung, hängen aber nicht
von der Form, sondern nur von Größe und Lage des Polygons in der -Ebene ab.
Drei Punkte der -Ebene dürfen frei drei beliebigen Punkten der -Ebene

zugeordnet werden. Ordnet man einem Eckpunkt des Polygons in der -Ebene, z.B. , einen unendlich

fernen Punkt der -Ebene, also zu, dann ist der Faktor wegzulassen. Wenn das

Polygon ausartet, z.B. dadurch, daß sich ein Eckpunkt im Unendlichen befindet, dann ist der zugehörige
Außenwinkel gleich , also , d.h., das Polygon wird zum Halbstreifen.

Beispiel A
Für das in der linken Abbildung skizzierte Gebiet der -Ebene wird die in der nachstehenden Tabelle für
angegebene Zuordnung dreier Punkte gewählt.
Die Abbildungsformel lautet:

Bei der Bestimmung von ist zu setzen:

d.h., .

Daß die Konstante ist, geht aus der Zuordnung ,, `` hervor.


Beispiel B
Abbildung eines Rechtecks. Eckpunkte des abzubildenden Rechtecks seien
. Die Punkte und sollen in die Punkte und

der reellen Achse übergehen, und sind Spiegelpunkte zu

und bezüglich der imaginären Achse. Nach dem SCHWARZschen Spiegelungsprinzip müssen ihnen die

Punkte und entsprechen (s. Abbildung).

Damit lautet die Abbildungsformel für ein Rechteck


der oben skizzierten Lage
.

Punkt entspricht Punkt und Punkt Punkt . Mit wird

wobei die Substitution verwendet wurde. Die Funktion ist ein

elliptische Integral 1. Gattung.


Daß die Konstante ist, geht aus der Zuordnung ,, `` hervor.
BANACHscher Fixpunktsatz

Sei eine nichtleere abgeschlossene Teilmenge eines vollständigen metrischen Raumes . Sei

ein kontraktiver Operator auf , d.h., es existiert eine Konstante , so daß gilt

(12.56)

Dann gilt:

1.
Für einen beliebigen Startpunkt ist das Iterationsverfahren

(12.57)

unbeschränkt ausführbar, d.h., für jedes gilt .


2.
Die Iterationsfolge konvergiert gegen ein Element .
3.
Es gilt
(12.58)
4.
Der einzige Fixpunkt von in ist .
5.
Es gilt die Fehlerabschätzung

(12.59)

Im Zusammenhang mit dem BANACHschen Fixpunktsatz spricht man vom Prinzip der kontrahierenden Abbildung
oder dem Kontraktionsprinzip .
Lineare Abbildungen

Die mit der Struktur von Vektorräumen verträglichen Abbildungen werden lineare Abbildungen genannt.
heißt linear, wenn für alle und alle gilt:

(5.122)

Die linearen Abbildungen von in werden mittels Matrizen vom Typ durch

beschrieben.
Periodenverdopplung oder Flip-Bifurkation

Gegeben sei das System (17.53) mit und . Betrachtet wird ein periodischer Orbit von

(17.53) bei mit den Multiplikatoren und . Das

Bifurkationsverhalten der POINCARÉ-Abbildung nahe wird durch die eindimensionale Abbildung (17.66) mit
beschrieben, von der die Normalform

(17.68)

angenommen werden soll. Die Ruhelage von (17.68) ist für kleine stabil und für instabil.

Die zweite iterierte Abbildung hat bei außer noch die beiden stabilen Fixpunkte

, die keine Fixpunkte von sind. Demzufolge müssen sie Punkte der Periode 2 von

(17.68) sein.
Allgemein formuliert, kommt es in einer -Abbildung (17.66) zur Entstehung eines zweiperiodischen Orbits bei
, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind (s. Lit. 17.2):

(17.69)

Da wegen auch ist, sind damit für die Abbildung die Bedingungen

für eine Gabel-Bifurkation formuliert.

Die Eigenschaften der Abbildung (17.68) implizieren für die Differentialgleichung (17.53), daß sich bei von
ein stabiler periodischer Orbit mit etwa doppelter Periode abspaltet ( Periodenverdopplung ), wobei seine
Stabilität verliert (s. Abbildung).
Beispiel

Die logistische Abbildung ist für durch ,

d.h. durch das diskrete dynamische System

(17.70)

gegeben. Die Abbildung besitzt nach Lit. 17.10 folgendes Bifurkationsverhalten: Für hat (17.70) die

Ruhelage mit dem Einzugsgebiet . Für besitzt (17.70) die instabile Ruhelage und die

stabile Ruhelage , wobei letztere das Einzugsgebiet besitzt. Bei wird die Ruhelage

instabil und zerfällt in einen stabilen 2periodischen Orbit. Beim Wert wird auch der

2periodische Orbit instabil und durch einen stabilen -periodischen Orbit ersetzt. Die Periodenverdopplung setzt
sich fort, und es entstehen stabile -periodische Orbits bei . Numerische Untersuchungen belegen für

die Konvergenz .

Bei liegt ein Attraktor vor, der FEIGENBAUM- Attraktor , der die Struktur einer CANTOR-ähnlichen
Menge hat. In beliebiger Nähe des Attraktors liegen Punkte, die nicht in den Attraktor, sondern auf instabile
periodische Orbits iteriert werden. Der Attraktor hat dichte Orbits und eine HAUSDORFF-Dimension
. Andererseits liegt keine sensitive Abhängigkeit von den Anfangszuständen vor. Im

Bereich existiert eine Parametermenge mit positivem LEBESGUE-Maß, so daß für das

System (17.70) einen chaotischen Attraktor positiven Maßes besitzt. Die Menge ist von Fenstern durchsetzt, in
denen Periodenverdopplung auftritt.

Das Bifurkationsverhalten der logistischen Abbildung ist auch in einer Klasse von unimodalen Abbildungen , d.h. von
Abbildungen des Intervalls in sich, die in ein einfaches Maximum besitzen, zu finden. Obwohl die
Parameterwerte , bei denen Periodenverdopplung auftritt, für verschiedene solche unimodale Abbildungen sich

voneinander unterscheiden, ist die Konvergenzrate, mit der diese Parameter gegen den jeweiligen Wert

streben, gleich: , wobei die FEIGENBAUM-Konstante ist ( hängt von

der konkreten Abbildung ab). Gleich sind auch die HAUSDORFF-Dimensionen der Attraktoren bei
Definition, auf dem Attraktor konzentrierte Maße

Zum dynamischen System auf sei die -Algebra der BOREL-Mengen auf und

ein Maß auf . Jede Abbildung wird als -meßbar vorausgesetzt. Das Maß heißt

invariant unter , wenn für alle und gilt. Ist das dynamische

System invertierbar, so läßt sich die Eigenschaft eines Maßes, invariant unter dem dynamischen System

zu sein, auch als ausdrücken. Das Maß heißt auf der BOREL-

Menge konzentriert , wenn ist. Ist also ein Attraktor von und ein

unter invariantes Maß, so ist dieses auf konzentriert, wenn für jede BOREL-Menge mit

ist.
Der Träger eines Maßes , bezeichnet mit supp , ist die kleinste abgeschlossene Teilmenge

von , auf der das Maß konzentriert ist.

Beispiel A

Betrachtet wird auf die Modulo-Abbildung (auch Shift-Abbildung)

(17.28)

In diesem Fall ist mit

Anhand der Definition sieht man, daß das LEBESGUE-Maß invariant unter der Modulo-Abbildung ist. Schreibt man

eine Zahl als Dualzahl , so kann man diese Darstellung mit

identifizieren. Das Ergebnis der Operation läßt sich schreiben als

mit d.h., alle Ziffern werden um eine Stelle nach links verschoben und die erste
Ziffer fällt weg.

Beispiel B
Die Abbildung mit

(17.29)

heißt Zelt-Abbildung und hat ebenfalls das LEBESGUE-Maß als invariantes Maß. Der Homöomorphismus

mit überführt die Abbildung aus (17.5) mit in (17.29).

Damit besitzt (17.5) bei ebenfalls ein invariantes Maß, das absolut stetig ist. Für die Dichten

von (17.29) und von (17.5) bei gilt dabei . Hieraus ergibt sich

sofort .

Beispiel C
Ist ein stabiler Periodenpunkt der Periode des invertierbaren diskreten dynamischen Systems

, so ist ein invariantes Wahrscheinlichkeitsmaß für . Dabei ist

das in konzentrierte DIRAC-Maß.


Poincaré-Abbildung

● Poincaré-Abbildung für autonome Differentialgleichungen


● Poincaré-Abbildung für nichtautonome zeitperiodische
Differentialgleichungen
Unterräume, Dimensionsformel

1. Unterraum: Es sei ein Vektorraum und eine Teilmenge von Bildet bezüglich der
Operationen aus einen Vektorraum, so heißt ein Unterraum von
Eine nichtleere Teilmenge von ist genau dann Unterraum, wenn für alle und alle

auch und in liegen ( Unterraumkriterium ).

2. Kern, Bild: Es seien -Vektorräume. Ist eine lineare Abbildung, so sind die

Unterräume Kern (Bezeichnung: ker ) und Bild (Bezeichnung: im ) wie folgt definiert:

(5.123)

So ist zum Beispiel die Lösungsmenge eines homogenen linearen Gleichungssystems der Kern der

durch die Koeffizientenmatrix vermittelten linearen Abbildung.


3. Dimension: Die Dimension bzw. im werden Defekt bzw. Rang genannt.
Zwischen diesen Dimensionen besteht der Zusammenhang
(5.124)

der Dimensionsformel genannt wird. Ist speziell Defekt d.h. dann ist die lineare Abbildung

injektiv und umgekehrt. Injektive lineare Abbildungen werden regulär genannt.

● EUKLIDische Vektorräume, EUKLIDische Norm


Ergodische dynamische Systeme

Ein dynamisches System auf mit invariantem Maß heißt ergodisch (man sagt auch, das Maß

ist ergodisch), wenn für jede BOREL-Menge mit entweder oder

0 ist.

Ist ein diskretes dynamisches System (17.3), ein Homöomorphismus, ein kompakter

metrischer Raum, so existiert immer ein invariantes ergodisches Maß.

Beispiel A
Gegeben sei die Rotationsabbildung des Kreises

(17.31)

mit , definiert durch . Das LEBESGUE-Maß ist

invariant unter . Ist irrational, so ist (17.31) ergodisch; ist rational, so ist (17.31) nicht

ergodisch.

Beispiel B
Dynamische Systeme mit stabilen Ruhelagen oder stabilen periodischen Orbits als Attraktoren sind
bezüglich des natürlichen Maßes ergodisch.

Ergodensatz von BIRKHOFF: Das dynamische System sei ergodisch bezüglich des invarianten

Wahrscheinlichkeitsmaßes . Dann stimmen für jede integrierbare Funktion die Zeitmittel

entlang des positiven Semiorbits , d.h. für Flüsse und


für diskrete Systeme, für -fast alle Punkte mit dem

Raummittel überein.
Metrische Entropie

Sei ein dynamisches System auf mit dem Attraktor und einem auf konzentrierten invarianten

Wahrscheinlichkeitsmaß . Für beliebiges seien die Würfel der Form

mit , für die ist. Für

beliebiges aus einem wird der Semiorbit für wachsende verfolgt. In Zeitabständen von

werden jeweils -mal hintereinander die Nummern

der Würfel notiert, in denen sich der Semiorbit befindet. Sei die Menge aller Startwerte nahe , deren

Semiorbits zu den Zeitpunkten , jeweils in liegen und sei

die Wahrscheinlichkeit dafür, daß ein (typischer) Startwert in liegt. Die

Entropie gibt den Zuwachs an Information an, den ein Versuch im Mittel liefert, der anzeigt, welches Ereignis aus
einer endlichen Anzahl disjunkter Ereignisse wirklich eingetreten ist. In der vorliegenden Situation ist dies

(17.37)

wobei über alle Symbolfolgen der Länge summiert wird, die durch Orbits in der oben

beschriebenen Weise realisiert werden.

Die metrische Entropie oder KOLMOGOROV-SINAI- Entropie des Attraktors von bezüglich des

invarianten Maßes ist die Größe . (Für diskrete Systeme entfällt der Grenzwert für

.) Für die topologische Entropie von gilt . In vielen Fällen ist

-invariantes Wahrscheinlichkeitsmaß auf .

Beispiel A

Sei eine stabile Ruhelage von (17.1) als Attraktor, versehen mit dem in konzentrierten

natürlichen Maß . Bezüglich dieses Attraktors ist .

Beispiel B
Für die Shift- oder Modulo-Abbildung (17.28) gilt , wobei das invariante

LEBESGUE-Maß sei.
Definition

Gegeben sei neben (17.3) ein weiteres diskretes System


(17.24)

mit , wobei eine beliebige Menge und stetig ist ( und können auch allgemein

metrische Räume sein). Die diskreten Systeme (17.3) und (17.24) (bzw. die Abbildungen und ) heißen

topologisch konjugiert , wenn ein Homöomorphismus ( konjugierender Homöomorphismus ) existiert,


so daß ist. Sind (17.3) und (17.24) topologisch konjugiert, so überführt der konjugierende

Homöomorphismus die Orbits von (17.3) in Orbits von (17.24).


Abbildungen zwischen Gruppen

● Homomorphismen und Isomorphismen


● Satz von CAYLEY
● Homomorphiesatz für Gruppen
Unterabschnitte

● Arten singulärer Punkte:


● Bestimmung von Selbstberührungs-, Knick- und Abbrechpunkten:
● Bestimmung von Mehrfachpunkten (Fälle a) bis e) sowie i) und j)):
● Algebraische Kurven, gegeben als Polynom in x und y:

Singulärer Punkt

Singulärer Punkt ist der allgemeine Begriff für verschiedene spezielle Kurvenpunkte.

Arten singulärer Punkte:

Die angegebenen singulären Punkte sind in den danach folgenden Abbildungen dargestellt.
a) Doppelpunkte: In Doppelpunkten schneidet sich die Kurve selbst (linke obere Abbildung).
b) Isolierte Punkte: Die isolierten Punkte genügen der Kurvengleichung; sie befinden sich aber außerhalb der
Kurve (mittlere obere Abbildung).
c), d) Rückkehrpunkte: In Rückkehrpunkten ändert sich der Durchlaufsinn; man unterscheidet je nach der Lage
der Tangente zu den Kurvenzweigen Rückkehrpunkte 1. und 2. Art (dritte obere und erste untere Abbildung).
e) Selbstberührungspunkte: In Selbstberührungspunkten berührt sich die Kurve selbst (rechte untere
Abbildung).

f) Knickpunkte: In Knickpunkten ändert die Kurve sprunghaft ihre Richtung, aber im Unterschied zum
Rückkehrpunkt gibt es zwei verschiedene Tangenten für die zwei Kurvenzweige (obere linke Abbildung).
g) Abbrechpunkte: In Abbrechpunkten bricht die Kurve ab (mittlere obere Abbildung).
h) Asymptotische Punkte: Um asymptotische Punkte windet sich die Kurve unendliche Male herum, wobei sie
sich ihm beliebig nähert (obere rechte Abbildung).
i), k) Mehrere Singularitäten: Es können auch zwei oder drei derartige Singularitäten in einem Punkt auftreten
(zwei untere Abbildungen).

Bestimmung von Selbstberührungs-, Knick- und Abbrechpunkten:

Singularitäten dieser Art treten nur bei Kurven transzendenter Funktionen auf.

Den Knickpunkten entspricht ein endlicher Sprung der Ableitung

Punkten, in denen die Kurve abbricht, entsprechen Unstetigkeitsstellen der Funktion mit endlichem Sprung

oder ein direkter Abbruch.


Asymptotische Punkte lassen sich am einfachsten für Kurven bestimmen, die in Polarkoordinaten gemäß

gegeben sind. Wenn für oder der Grenzwert wird, ist der Pol ein asymptotischer
Punkt.

Beispiel A
Der Koordinatenursprung ist für die Kurve ein Knickpunkt.

Beispiel B
Die Punkte (1,0) und (1,1) der Funktion sind Unstetigkeitsstellen.

Beispiel C

Die logarithmische Spirale besitzt einen asymptotischen Punkt.


Bestimmung von Mehrfachpunkten (Fälle a) bis e) sowie i) und j)):

Doppelpunkte, Dreifachpunkte usw. werden unter der Bezeichnung Mehrfachpunkte zusammengefaßt. Zu ihrer
Bestimmung wird die Kurve ausgehend von der Gleichungsform untersucht. Ein Punkt mit den

Koordinaten die gleichzeitig die drei Gleichungen und erfüllen, ist ein

Doppelpunkt, wenn von den drei Ableitungen 2. Ordnung und wenigstens eine nicht verschwindet.

Im entgegengesetzten Falle ist ein Dreifachpunkt oder ein Punkt mit höherer Mehrfachheit.
Die Eigenschaften eines Doppelpunktes hängen vom Vorzeichen der Funktionaldeterminante ab:
(3.452)

1. : Für schneidet sich die Kurve selbst im Punkt die Richtungskoeffizienten der

Tangenten in ergeben sich als Wurzeln der Gleichung


(3.453)

2. : Für ist ein isolierter Punkt.

3. : Für ist entweder ein Rückkehr- oder ein Selbstberührungspunkt; der


Richtungskoeffizient der Tangente ist

(3.454)

Zur genaueren Untersuchung des Mehrfachpunktes empfiehlt es sich, das Koordinatensystem in den Punkt zu
verlegen und so zu drehen, daß die -Achse zur Kurventangente im Punkt wird. Aus der Gestalt der Gleichung
kann dann erkannt werden, ob es sich um einen Rückkehrpunkt 1. oder 2. Art handelt oder um einen
Selbstberührungspunkt.

Beispiel A
Untersuchung der Lemniskate mit

Das Gleichungssystem liefert die drei Lösungen von denen nur die erste

der Bedingung genügt. Einsetzen von (0,0) in die 2. Ableitungen ergibt


d.h., im Koordinatenursprung schneidet sich

die Kurve selbst; die Richtungskoeffizienten der Tangenten ergeben sich zu ihre Gleichungen

lauten

Beispiel B
von den Punkten

(0,0), und liegt nur der erste auf der Kurve. Weiter ist

d.h., der Koordinatenursprung ist ein isolierter


Punkt.
Beispiel C

Die Gleichungen liefern nur die eine Lösung

(0,0), die auch die Gleichung erfüllt. Außerdem ist und so daß der
Koordinatenursprung ein Rückkehrpunkt 2. Art ist, was auch aus der expliziten Form der Gleichung
erkannt werden kann. Für ist nicht definiert, während für

beide -Werte positiv sind; im Koordinatenursprung verläuft die Tangente horizontal.

Algebraische Kurven, gegeben als Polynom in x und y:

Wenn die Gleichung keine konstanten Glieder und keine Glieder ersten Grades enthält, dann ist der
Koordinatenursprung ein Doppelpunkt. Die Gleichung zur Bestimmung der zugehörigen Tangenten erhält man durch
Nullsetzen der Summe der Glieder 2. Grades. Wenn die Gleichung auch keine quadratischen Glieder enthält, dann ist
der Koordinatenursprung ein Dreifachpunkt.

Beispiel

Für die Lemniskate z.B. ergibt sich die Gleichung


Gleichmäßige Konvergenz

Gleichmäßig konvergent ist eine Potenzreihe in jedem abgeschlossenen Teilgebiet des

Konvergenzbereiches ( Satz von ABEL ).

Beispiel
Für die Reihe

(7.77)

Somit konvergiert die Reihe absolut in , für ist sie bedingt konvergent (s. (7.33)) und

für divergiert sie (s. harmonische Reihe (7.16)). Gemäß dem Satz von ABEL handelt es sich um eine

gleichmäßig konvergente Reihe in jedem Intervall , wobei eine beliebige Zahl zwischen und

ist.
Abelsche Integralgleichung
Eine der ersten Anwendungen von Integralgleichungen auf physikalische Probleme wurde von ABEL untersucht. In
einer vertikalen Ebene bewege sich ein Massenpunkt entlang einer gewissen Kurve nur unter dem Einfluß der
Schwerkraft vom Punkt zum Punkt (s. Abbildung).
Die Geschwindigkeit des Teilchens in einem Punkt der Kurve beträgt

(11.68)

Durch Integration ermittelt man die Fallzeit in Abhängigkeit von :

(11.69a)

Stellt man als Funktion von durch dar, so ist

(11.69b)

Es besteht nun die Aufgabe, zu gegebener Fallzeit die Gestalt der Kurve als Funktion von zu bestimmen. Mit den
Ersetzungen
(11.69c)

erhält man, indem noch die Variable in umbenannt wird, die VOLTERRAsche Integralgleichung 1. Art

(11.69d)
Es soll die etwas allgemeinere Gleichung

(11.70)

behandelt werden. Der Kern dieser Gleichung ist für nicht beschränkt. In (11.70) werden formal die Variable

in und die Variable in umbenannt. Damit wird erreicht, daß sich die Lösung in der Form

ergibt. Die Multiplikation beider Seiten der Gleichung (11.70) mit dem Term und die anschließende

Integration nach in den Grenzen von bis führt auf die Gleichung

(11.71a)

Die Vertauschung der Integrationsreihenfolge auf der linken Seite dieser Gleichung ergibt

(11.71b)

Das innere Integral ist mit der Substitution auswertbar:


(11.71c)

Der gewonnene Ausdruck wird in (11.71b) eingesetzt.

Die gesuchte Funktion wird durch anschließende Differentiation nach bestimmt:

(11.71d)

Beispiel

.
Unterabschnitte

● Definition:
● Basissatz für ABELsche Gruppen:

Direkte Produkte

Definition:

Es seien und Gruppen, deren Gruppenoperation (z.B. Addition oder Multiplikation) mit bezeichnet sein soll.
Im kartesischen Produkt (5.64a) kann man durch die folgende Vorschrift eine Operation einführen:

(5.101a)

Damit wird zu einer Gruppe, die das direkte Produkt von und genannt wird.
Mit wird das Einselement von bezeichnet, und ist das inverse Element zu .

Für endliche Gruppen gilt

(5.101b)

Die Gruppen bzw. sind zu bzw. isomorphe

Normalteiler von
Das direkte Produkt ABELscher Gruppen ist wieder abelsch.
Für zyklische Gruppen gilt: Das direkte Produkt zweier zyklischer Gruppen ist genau dann zyklisch, wenn der
größte gemeinsame Teiler der Gruppenordnungen gleich 1 ist.

Beispiel A

Mit und wird

eine zu isomorphe Gruppe, die

u.a. von erzeugt wird.

Beispiel B
Andererseits ist nicht zyklisch. Diese Gruppe der

Ordnung 4 wird auch KLEINsche Vierergruppe genannt und beschreibt die Deckabbildungen eines
Rechtecks.

Basissatz für ABELsche Gruppen:

Da die Bildung des direkten Produktes eine Konstruktion ist, mit der aus ,,kleineren`` Gruppen ,,größere`` gewonnen
werden, entsteht umgekehrt die Frage, wann lassen sich große Gruppen als direktes Produkt kleinerer Gruppen
darstellen, d.h., wann ist isomorph zu ? Für ABELsche Gruppen gibt darüber der sogenannte
Basissatz Auskunft:
Jede endliche ABELsche Gruppe ist als direktes Produkt zyklischer Gruppen von der Primzahlpotenzordnung
darstellbar.
Definition

Eine Menge versehen mit einer binären Operation heißt Gruppe , wenn

● assoziativ ist,
● ein neutrales Element besitzt und
● zu jedem Element ein inverses Element existiert, mit

(5.95)

Eine Gruppe ist also eine spezielle Halbgruppe.


Das neutrale Element einer Gruppe ist eindeutig bestimmt. Außerdem besitzt jedes Gruppenelement genau ein
Inverses. Ist die Operation kommutativ, so spricht man von einer ABELschen Gruppe .
Ist die Gruppenoperation als Addition + geschrieben, so wird das neutrale Element mit 0 und das inverse Element
eines Elementes mit bezeichnet.
Gruppentafeln

Zur Darstellung endlicher Gruppen werden Gruppentafeln verwendet: Man notiert die Gruppenelemente als Zeilen-
und Spalteneingänge. An der Kreuzung der Zeile mit dem Eingang und der Spalte mit dem Eingang steht das
Gruppenelement
Ist so bezeichnet man die symmetrische Gruppe auch mit Die besteht also aus

allen bijektiven Abbildungen (Permutationen) auf der Menge und hat demzufolge Elemente.

Permutationen werden meist zweizeilig notiert, indem man in die erste Zeile die Elemente von und darunter die
jeweiligen Bildelemente schreibt. So erhält man die 6 Elemente der folgendermaßen:

(5.96)

Mit der Hintereinanderausführung von Abbildungen erhält man daraus für folgende Gruppentafel:
Gruppentafel für

(5.97)

● Aus der Gruppentafel erkennt man, daß die identische Permutation das neutrale Element der Gruppe ist.
● In der Gruppentafel kommt jedes Element in jeder Zeile und jeder Spalte genau einmal vor.
● Das Inverse zu einem Gruppenelement ist aus der Tafel leicht ablesbar; so ist das Inverse zu in der

die Permutation da an der Schnittstelle der -Zeile mit der -Spalte das neutrale Element steht.
● Ist die Gruppenoperation kommutativ ( ABELsche Gruppe), so ist die Tafel symmetrisch bezüglich der
,,Hauptdiagonalen``; die ist nicht kommutativ, da z.B.
● Das Assoziativgesetz ist aus der Gruppentafel nicht ablesbar.
Normalteiler

Für Untergruppen ist im allgemeinen verschieden von (es gilt jedoch ). Ist aber

für alle so heißt Normalteiler von . Diese speziellen Untergruppen sind die Grundlage
für die Bildung von Faktorgruppen.
In ABELschen Gruppen ist jede Untergruppe Normalteiler.

Beispiel A

bilden Untergruppen von bezüglich der Multiplikation.

Beispiel B
Die geraden ganzen Zahlen bilden eine Untergruppe von bezüglich der Addition.

Beispiel C
Untergruppen der Gruppe : Wegen des Satzes von LAGRANGE kann die 6-elementige Gruppe
(außer den trivialen Untergruppen) nur Untergruppen mit 2 oder 3 Elementen haben.
Tatsächlich hat die Gruppe folgende Untergruppen:

Die nichttrivialen Untergruppen und sind zyklisch, weil ihre Elementeanzahlen sämtlich

Primzahlen sind. Die ist dagegen nicht zyklisch. Außer den trivialen Normalteilern hat die Gruppe

nur noch die Untergruppe als Normalteiler.

Übrigens ist jede Untergruppe einer Gruppe mit Normalteiler von

Alle symmetrischen Gruppen und ihre Untergruppen werden Permutationsgruppen genannt.

Beispiel D
Spezielle Untergruppen der Gruppe aller regulären Matrizen vom Typ bezüglich der

Matrizenmultiplikation:

Gruppe aller Matrizen mit der Determinante 1,

Gruppe aller orthogonalen Matrizen,

Gruppe aller orthogonalen Matrizen mit der Determinante 1.

Die Gruppe ist Normalteiler von (s. Homomorphiesatz für Gruppen) und

Normalteiler von

Beispiel E
Als Untergruppen der Gruppe aller regulären komplexen Matrizen seien erwähnt:

Gruppe aller unitären Matrizen,

Gruppe aller unitären Matrizen mit der Determinante 1.


PARSEVALsche Gleichung, Satz von RIESZ-FISCHER

Die FOURIER-Reihe eines beliebigen Elements konvergiert stets, und zwar zur Projektion des Elements

auf den Teilraum . Hat ein Element die Darstellung , dann

sind die FOURIER-Koeffizienten von . Ist eine beliebige Zahlenfolge mit der Eigenschaft

, dann existiert in genau ein Element , dessen FOURIER-Koeffizienten gerade die

Zahlen sind und für das die Abgeschlossenheitsrelation oder PARSEVALsche Gleichung

(12.126)

gilt ( Satz von RIESZ-FISCHER ).

Ein orthonormales System in heißt vollständig, wenn es keinen vom Nullvektor verschiedenen Vektor
gibt, der zu allen Vektoren orthogonal ist; es heißt Basis , wenn jeder Vektor als

dargestellt werden kann, d.h. , und ist gleich der Summe seiner FOURIER-Reihe. In letzterem

Falle sagt man auch, hat eine FOURIER-Entwicklung. Die folgenden Aussagen sind äquivalent:

a)
ist eine fundamentale Menge in .

b)
ist vollständig in .

c)
ist eine Basis in .

d)
Für mit den entsprechenden FOURIER-Koeffizienten gilt

(12.127)

e)
Für jeden Vektor gilt die PARSEVALsche Gleichung (12.126).
Beispiel A
Das trigonometrische System (12.117) ist eine Basis im Raum

Beispiel B
Das System der normierten LEGENDREschen Polynome (12.120)

ist vollständig und bildet demzufolge eine Basis im Raum .


Lineare Abhängigkeiten

Die Linearformen (4.104) sind genau dann linear unabhängig, wenn sich sämtliche gegen unabhängige Variable

austauschen lassen. Die lineare Unabhängigkeit wird z.B. für die Rangbestimmung bei Matrizen benötigt.
Anderenfalls läßt sich die Abhängigkeitsbeziehung unmittelbar aus dem Schema ablesen.

Beispiel
Wegen ist kein weiterer Austausch möglich, und man kann die Abhängigkeitsbeziehung

ablesen. Auch bei einer anderen Reihenfolge des Austausches wäre ein nicht
austauschbares Paar von Variablen übriggeblieben.
Lineare Abhängigkeit

Es sei ein -Vektorraum. Die Vektoren heißen linear abhängig , falls es

gibt, die nicht alle gleich Null sind, so daß gilt, und
andernfalls linear unabhängig . Lineare Abhängigkeit von Vektoren bedeutet also, daß sich ein Vektor durch die
anderen darstellen läßt.
Existiert eine Maximalzahl linear unabhängiger Vektoren in so heißt n-dimensional . Diese Zahl ist

dann eindeutig bestimmt und heißt Dimension . Je linear unabhängige Vektoren in bilden eine Basis .Gibt es
eine solche Maximalzahl nicht, so heißt der Vektorraum unendlichdimensional . Die Vektorräume aus den obigen
Beispielen sind in der angegebenen Reihenfolge -, - bzw. unendlichdimensional.
Aus dem Vektorraum sind Vektoren genau dann linear abhängig, wenn die Determinante der Matrix, die
diese Vektoren als Spalten bzw. Zeilen enthält, gleich 0 ist.
Ist eine Basis eines -dimensionalen -Vektorraumes, so besitzt jeder Vektor eine

eindeutige Darstellung mit


Jede Menge linear unabhängiger Vektoren eines Vektorraumes läßt sich zu einer Basis dieses Vektorraumes
ergänzen.
Chaotischer Attraktor

Sei ein dynamisches System im metrischen Raum . Der Attraktor dieses Systems heißt

chaotisch , wenn auf eine sensitive Abhängigkeit von den Anfangszuständen vorliegt.
Die Eigenschaft ,,sensitive Abhängigkeit von den Anfangszuständen`` wird in unterschiedlicher Weise präzisiert. Sie
ist z.B. gegeben, wenn eine der beiden folgenden Bedingungen erfüllt ist:

a)
Alle Bewegungen von auf sind in gewisser Weise instabil.

b)
Der größte LYAPUNOV-Exponent von bezüglich eines auf konzentrierten invarianten ergodischen

Wahrscheinlichkeitsmaßes ist positiv.

Beispiel
Sensitive Abhängigkeit im Sinne von a) liegt beim Solenoid vor. Die Eigenschaft b) ist z.B. beim HÉNON-
Attraktor zu finden.
Differentialquotient oder Ableitung einer Funktion

Die Ableitung einer Funktion ist eine neue Funktion von , die mit den Symbolen

oder gekennzeichnet wird und die für jeden Wert von gleich dem

Grenzwert des Quotienten aus dem Zuwachs der Funktion und dem entsprechenden Zuwachs für

ist:

(6.1)
Summenregel

Die Ableitung einer Summe oder Differenz von zwei oder mehrerer Funktionen ist gleich der Summe oder Differenz
der Ableitungen dieser Funktionen:
(6.6a)
(6.6b)
Kettenregel

Die mittelbare Funktion hat die Ableitung

(6.9)

wobei die Funktionen und differenzierbare Funktionen bezüglich ihrer Argumente

darstellen. Man bezeichnet als äußere und als innere Funktion und dementsprechend als äußere

Ableitung und als innere Ableitung .

Analog verfährt man, wenn die ,,Kette`` aus einer größeren Anzahl von Funktionen mit den entsprechenden
Zwischenveränderlichen besteht. So gilt z.B. für :
(6.10)

Beispiel A

Beispiel B
Quotientenregel

Die Ableitung des Quotienten zweier Funktionen wird nach der Formel ( Quotientenregel )

(6.8)

unter der Voraussetzung berechnet.

Beispiel
Ableitung einer Distribution

Ist eine gegebene Distribution, dann heißt die Distribution , definiert durch
(12.212)

die ( distributionelle ) Ableitung der Ordnung von .

Seien eine stetig differenzierbare Funktion, etwa auf (damit ist lokalsummierbar auf und als

Distribution auffaßbar), ihre klassische Ableitung und ihre distributionelle Ableitung der Ordnung . Dann

gilt , woraus durch partielle Integration

folgt.
Im Falle einer regulären Distribution erhält man wegen

die verallgemeinerte Ableitung der Funktion

im Sinne von SOBOLEW.

Beispiel A
Für die der offenbar lokalsummierbaren HEAVISIDE-Funktion

(12.213)

zugeordnete reguläre Distribution erhält man als Ableitung die nichtreguläre -Distribution.

Beispiel B
Bei der mathematischen Modellierung von technischen und physikalischen Problemen treten häufig (in
gewisser Hinsicht idealisierte) auf einen Punkt konzentrierte Einwirkungen, wie ,,punktförmige`` Kräfte,
Nadelimpulse, Stoßvorgänge usw. auf, die mathematisch ihren Ausdruck in der Verwendung der - oder
HEAVISIDE-Funktion finden, beispielsweise in der Form als Massendichte für eine im Punkt

eines Balkens der Länge konzentrierte Punktmasse .

Die Bewegungsgleichung eines Feder-Masse-Systems, auf das zum Zeitpunkt eine momentane äußere

Kraft der Größe einwirkt, hat die Form . Mit den Anfangsbedingungen

ist die Lösung.


Differenzierbarkeit nichtlinearer Operatoren
Seien BANACH-Räume, eine offene Menge und . Der Operator heißt FR´ECHET-

differenzierbar im Punkt , wenn ein (im allgemeinen von der Stelle abhängiger, linearer stetiger) Operator

existiert, so daß

(12.192)
oder in äquivalenter Schreibweise

(12.193)

gilt, d.h. , so daß die Ungleichung

impliziert. Der Operator , den man gewöhnlich mit oder bezeichnet, heißt

FRÉCHET-Ableitung des Operators im Punkt . Den Wert nennt man FRÉCHET-


Differential des Operators im Punkt (für den Zuwachs ). In jedem Falle ist die Abhängigkeit des Operators
von der Stelle erkennbar, die letzteren Bezeichnungen ,,weisen den Platz für das Argument aus``, auf das der
Operator angewendet werden kann. Aus der Differenzierbarkeit eines Operators in einem Punkt folgt seine Stetigkeit
in diesem Punkt. Ist , also selbst bereits linear und stetig, dann ist in jedem Punkt

differenzierbar, und die Ableitung ist gleich .


Ableitungen elementarer Funktionen

Die elementaren Funktionen besitzen im gesamten Definitionsbereich eine Ableitung, ausgenommen einzelne
Punkte, in denen z.B. solche Punkte auftreten, wie sie in der folgenden Abbildung dargestellt sind:
Eine Zusammenstellung der Ableitungen elementarer Funktionen in Intervallen, in denen diese definiert und die
auftretenden Nenner von Null verschieden sind, enthält die Tabelle im nächsten Abschnitt.
Ableitung einer Funktion in Parameterdarstellung

Wenn die Funktion in der Parameterform gegeben ist, dann läßt sich ihre

Ableitung nach der Formel

(6.17)

über die Ableitungen und nach dem Parameter berechnen, falls gilt.

Beispiel Polarkoordinatendarstellung
Ist eine Funktion in ihrer Polarkoordinatendarstellung gegeben, dann lautet ihre

Parameterdarstellung

(6.18)

mit dem Winkel als Parameter. Für die Tangentensteigung der Kurve gilt dann wegen (6.17)

(6.19)

Hinweise:

1. Die Ableitungen sind die Komponenten des Tangentenvektors im Punkt der Kurve.

2. Häufig wird mit Vorteil die komplexe Zusammenfassung benutzt:


(6.20)

Beispiel Kreisbewegung

Der Tangentenvektor

läuft dem Ortsvektor um phasenverschoben voraus.


Partielle Ableitung zweiter Ordnung

Die partielle Ableitung einer Funktion kann sowohl nach der gleichen

Variablen gebildet werden, wie die erste Ableitung, d.h. , als auch nach einer anderen Variablen,

d.h. . Im zweiten Falle spricht man von einer gemischten Ableitung. Der

Wert einer gemischten Ableitung ist für gegebene und unabhängig von der

Reihenfolge der Ableitungsbildung, wenn die gemischte Ableitung in dem betrachteten Punkt stetig ist. Man spricht
vom SCHWARZschen Vertauschungssatz .
Partielle Ableitungen höherer Ordnung, wie z.B. sind analog definiert.
Definition der Ableitungen höherer Ordnung

Die Ableitung von also oder wird als zweite Ableitung der Funktion

mit oder bezeichnet. Analog werden die Ableitungen höherer

Ordnung definiert. Bezeichnungen für die n-te Ableitung der Funktion sind:

(6.21)
Ableitungen und Differentiale höherer Ordnungen

● Partielle Ableitung zweiter Ordnung


● Differential zweiter Ordnung einer Funktion von einer Veränderlichen
● Vollständiges Differential zweiter Ordnung
● Vollständiges Differential n-ter Ordnung
● Vollständiges Differential n-ter Ordnung einer Funktion mehrerer
Veränderlicher
Ableitungen höherer Ordnung der inversen Funktion

Wenn die inverse Funktion zur ursprünglichen Funktion ist, dann gilt: Die beiden

Darstellungen und sind äquivalent. Unter der Voraussetzung besteht dann

die Beziehung (6.15) zwischen den Ableitungen einer Funktion und ihrer Umkehrfunktion . Für höhere

Ableitungen ( usw.) erhält man

(6.25)
Höhere Ableitungen von Funktionen in Parameterdarstellung

Wenn die Funktion in der Parameterform gegeben ist, dann lassen sich ihre

Ableitungen höherer Ordnung ( usw.) nach den folgenden Formeln berechnen, wobei

usw. die Ableitungen nach dem Parameter

bedeuten:

(6.24)

Voraussetzung ist, daß gilt.


Ableitung einer impliziten Funktion

Eine Funktion sei implizit durch die Gleichung gegeben. Unter Beachtung der

Differentiationsregeln für Funktionen mehrerer Veränderlicher erhält man durch Differentiation nach

(6.16)

falls die partielle Ableitung nicht von Null verschieden ist.

Beispiel
Die Gleichung einer Ellipse mit den Halbachsen und kann in der Form

geschrieben werden. Für die Steigung der Tangente im Ellipsenpunkt erhält man gemäß (6.16)
Ableitung der inversen Funktion

Wenn die inverse Funktion zur ursprünglichen Funktion ist, dann gilt: Die beiden

Darstellungen und sind äquivalent. Unter der Voraussetzung besteht dann

die folgende Beziehung zwischen den Ableitungen einer Funktion und ihrer Umkehrfunktion :

(6.15)

Beispiel
Die Funktion ist für der Funktion mit

äquivalent. Aus (6.15) folgt dann

da für .
Faktorregel

Ein konstanter Faktor kann vor das Differentiationssymbol gezogen werden:


(6.5)
Links- und rechtsseitige Ableitung

Wenn für einen Wert kein Grenzwert der Art (6.2) existiert, dafür aber der links- bzw.

rechtsseitige Grenzwert, dann wird dieser Grenzwert links- bzw. rechtsseitige Ableitung genannt. Da die Kurve an der
Stelle zwei Tangenten
(6.3)

besitzt, kennzeichnen die beiden Ableitungen, geometrisch gesehen, einen Knick der Kurve (rechte Abbildung).
Beispiel

An der Stelle existiert kein Grenzwert der Art (6.2), jedoch

gibt es einen linksseitigen und einen rechtsseitigen Grenzwert und , d.h.,

die Kurve besitzt hier einen Knick (linke Abbildung).


Logarithmische Differentiation

Im Falle von kann man zur Berechnung der Ableitung von der Funktion ausgehen, für

deren Ableitung (unter Berücksichtigung der Kettenregel) gilt:

(6.11)

Daraus folgt unmittelbar

(6.12)

Mit Hilfe der logarithmischen Differentiation lassen sich viele Differentiationsaufgaben wesentlich vereinfachen
bzw. überhaupt erst durchführen. Letzteres trifft z.B. auf Funktionen der Form
(6.13)
zu. Die logarithmische Differentiation dieser Gleichung ergibt gemäß (6.12)

(6.14)
Beispiel

Die logarithmische Differentiation wird häufig angewendet, wenn ein Produkt von Funktionen zu differenzieren ist.

Beispiel A

Beispiel B
.

Daraus folgt . Man erhält die Produktregel (6.7a).

Beispiel C

Daraus folgt

Man erhält die Quotientenregel (6.8).


Partielle Ableitung einer Funktion

1. Definition:
Partielle Ableitung einer Funktion nach einer ihrer Veränderlichen,

z.B. nach , heißt der durch

(6.35)

definierte Differentialquotient, der zum Ausdruck bringt, daß nur eine der Variablen variiert, während die anderen
dabei als Konstante betrachtet werden.

2. Symbole:

Symbole für die partielle Ableitung sind Von einer Funktion mit Veränderlichen
können partielle Ableitungen erster Ordnung gebildet werden:

3. Berechnung:
Die Berechnung der partiellen Ableitungen erfolgt nach den Regeln, die für die Differentiation von Funktionen
von einer Veränderlichen bekannt sind.

Beispiel
Produktregel

Für die Ableitung eines Produkts aus zwei, drei oder Funktionen gilt:

a) Produktregel für zwei Funktionen:


(6.7a)
b) Produktregel für drei Funktionen:
(6.7b)
c) Produktregel für Funktionen:

(6.7c)

Beispiel A
Beispiel B
Volumenableitung oder räumliche Ableitung

Als Volumenableitung eines Skalarfeldes oder eines Vektorfeldes in einem Punkt

werden drei Größen bezeichnet, die folgendermaßen gewonnen werden:

1.
Einhüllung eines Punktes des Skalarfeldes oder des Vektorfeldes durch eine geschlossene Fläche
. Diese Fläche lasse sich vektoriell durch die Parameterdarstellung
beschreiben, so daß das zugehörige vektorielle

Flächenelement

(13.31a)

lautet.
2.
Integration über die geschlossene Fläche . Dabei werden die folgenden drei Typen von Integralen
betrachtet:
(13.31b)

3.
Bestimmung der Grenzwerte

(13.31c)

Dabei wird mit das Volumen des Raumteiles bezeichnet, der den Punkt im Innern enthält und dessen
Oberfläche die geschlossene Fläche ist.

Die Grenzwerte (13.31c) werden als Volumenableitungen bezeichnet und führen in der angegebenen Reihenfolge
auf die Begriffe Gradient eines Skalarfeldes sowie Divergenz und Rotation eines Vektorfeldes.
Richtungs- und Volumenableitung
● Richtungsableitung eines skalaren Feldes
● Richtungsableitung eines vektoriellen Feldes
● Volumenableitung oder räumliche Ableitung
Ableitung einer Vektorfunktion

Die Ableitung der Vektorfunktion einer skalaren Variablen von (13.1) nach ist eine neue Vektorfunktion von :

(13.2)

Die Ableitung des Radiusvektors stellt geometrisch betrachtet einen Vektor dar, der in die Richtung der

Tangente des Hodographen im Punkt weist (s. Abbildung).


Seine Länge hängt von der Wahl des Parameters ab. Wenn die Zeit ist, dann beschreibt die Bewegung

des Punktes im Raum, während Größe und Richtung der Geschwindigkeit dieser Bewegung angibt. Ist

die Bogenlänge der Raumkurve, gemessen von einem bestimmten Kurvenpunkt an, dann gilt .
Verallgemeinerte Ableitung

Sei . Wenn es eine Funktion aus gibt, so daß für bezüglich eines

Multiindex die Gleichung

(12.208)

gilt, dann heißt verallgemeinerte Ableitung , Ableitung im Sinne von SOBOLEW oder Distributionsableitung der

Ordnung von , wofür man, wie im klassischen Falle, schreibt.

Im Vektorraum definiert man die Konvergenz einer Folge zu wie folgt:

(12.209)
Die Menge mit dieser Konvergenz von Folgen nennt man Grundraum, bezeichnet ihn mit und nennt

seine Elemente häufig Testfunktionen.


Abschlag oder Rabatt

Werden Rabatt auf einen Wert gewährt, dann erhält man den erniedrigten Wert

(1.78)

Bezieht man den Abschlag auf den neuen Wert , dann sind

(1.79)

Prozent Rabatt gewährt worden.

Beispiel
Eine Ware habe einen Wert von 300.-DM. Bei 10 Rabatt sind noch 270.-DM zu zahlen. In diesem Preis

sind für den Käufer Prozent Rabatt enthalten.


Abschließung

Jede Teilmenge eines metrischen Raumes liegt in der abgeschlossenen Menge . Es existiert immer eine
kleinste abgeschlossene Menge, die enthält, nämlich der Durchschnitt aller abgeschlossenen Mengen aus ,
die enthalten. Diese Menge heißt abgeschlossene Hülle oder Abschließung der Menge und wird gewöhnlich
mit bezeichnet. ist mit der Menge aller Berührungspunkte von identisch; man erhält aus der Menge
durch Hinzufügen aller ihrer Häufungspunkte. Abgeschlossene Mengen sind gerade solche Mengen , für die
gilt. Demzufolge erlauben sie eine Charakterisierung durch Folgen in folgender Weise: ist
abgeschlossen genau dann, wenn für eine beliebige Folge von Elementen aus die im Raum zu

einem Element konvergiert, der Grenzwert zu gehört.


Eigenschaften binärer Relationen

Wichtige Eigenschaften einer binären Relation in einer Menge :


heißt
(5.75)

(5.76)

(5.77)

(5.78)

(5.79)

(5.80)

gilt.
Diese Eigenschaften lassen sich auch mit Hilfe des Relationenprodukts beschreiben. So gilt z.B.: Eine binäre
Relation ist genau dann transititiv, wenn gilt.

Von besonderem Interesse ist gelegentlich der transitive Abschluß ( transitive Hülle ) tra( einer Relation

Darunter versteht man die kleinste transitive Relation, die enthält. Es gilt:

(5.81)

wobei unter das -fache Relationenprodukt von mit sich selbst zu verstehen ist.

Beispiel

Die binäre Relation auf der Menge sei durch die Relationsmatrix gegeben:

Bildet man , indem man bei der Matrizenmultiplikation 0 und 1 als Wahrheitswerte interpretiert und
anstelle von Multiplikation bzw. Addition die logischen Operationen Konjunktion bzw. Disjunktion verwendet,
so ist die zu gehörige Relationsmatrix. Entsprechend kann man auch die Relationsmatrizen von
usw. aufstellen.

Die zu gehörige voranstehende Relationsmatrix erhält man, indem man die Matrizen
und elementweise disjunktiv verknüpft. Da höhere Potenzen von keine neuen Einträge

liefern, ist diese Matrix zugleich die zu tra gehörige Relationsmatrix.

Die Relationsmatrix und das Relationenprodukt finden auch Anwendung zur Untersuchung von Weglängen in
Graphen.

Bei endlichen binären Relationen kann man die Eigenschaften (5.75) bis (5.80) größtenteils leicht aus den
Pfeildiagrammen bzw. Relationsmatrizen erkennen. So erkennt man z.B. Reflexivität durch ,,Schlingen ``im
Pfeildiagramm bzw. durch Einsen der Hauptdiagonalen der Relationsmatrix. Symmetrie äußert sich im Pfeildiagramm
dadurch, daß zu jedem Pfeil ein gegenläufiger gehört bzw. durch Symmetrie der Relationsmatrix. Aus dem
Pfeildiagramm oder der Relationsmatrix liest man ab, daß die Teilbarkeitsbeziehung reflexiv, aber nicht
symmetrisch ist.
Abschreibungen
● Abschreibungsarten
● Lineare Abschreibung
● Arithmetisch-degressive Abschreibung
● Digitale Abschreibung
● Geometrisch-degressive Abschreibung
● Abschreibung mit verschiedenen Abschreibungsarten
Arithmetisch-degressive Abschreibung

Die Abschreibungen sind in diesem Falle nicht konstant. Sie nehmen jährlich um den gleichen
Betrag das Abschreibungsgefälle , ab. Für die Abschreibungsrate im -ten Jahr gilt:

(1.95)

Aus dieser Gleichung folgt unter Berücksichtigung der Beziehung

(1.96)

Für ergibt sich als Spezialfall die lineare Abschreibung. Im Falle folgt aus (1.96)

(1.97)
wobei die Abschreibungsrate der linearen Abschreibung ist. Insgesamt muß die erste Abschreibungsrate der
arithmetisch-degressiven Abschreibung der folgenden Ungleichung genügen:

(1.98)

Beispiel
Eine Maschine mit dem Anschaffungswert 50 000.-DM soll in 5 Jahren arithmetisch-degressiv auf 10 000.-
DM abgeschrieben werden. Dabei sollen im ersten Jahr 15 000.-DM abgeschrieben werden.
Der mit den angegebenen Formeln berechnete und in der Tabelle angegebene Abschreibungsplan zeigt,
daß die prozentuale Abschreibung, mit Ausnahme der letzten Rate, ausgeglichen ist.

Jahr Anfangswert Abschreibung Restwert Abschreibung in


vom Anfangswert
1 50 000 15 000 35 000 30,0
2 35 000 11 500 23 500 32,9
3 23 500 8 000 15 500 34,0
4 15 500 4 500 11 000 29,0
5 11 000 1 000 10 000 9,1
Digitale Abschreibung

Die digitale Abschreibung ist ein Spezialfall der arithmetisch-degressiven Abschreibung, indem gefordert wird, daß
die letzte Abschreibungsrate mit dem Abschreibungsgefälle übereinstimmt. Aus folgt:

(1.99a)

(1.99b)

Beispiel
Der Anschaffungspreis einer Maschine sei 50 000.-DM. Diese Maschine soll in 5 Jahren digital auf
den Restwert 10 000.-DM abgeschrieben werden.
Der mit den angegebenen Formeln berechnete und in der Tabelle angegebene Abschreibungsplan zeigt
einen ausgeglichenen Verlauf der prozentualen Abschreibung.

Jahr Anfangswert Abschreibung Restwert Abschreibung in


vom Anfangswert

1 50 000 13 335 36 665 26,7

2 36 665 10 668 25 997 29,1

3 25 997 8 001 17 996 30,8

4 17 996 5 334 12 662 29,6

5 12 662 2 667 9 995 21,1


Geometrisch-degressive Abschreibung

Bei der geometrisch-degressiven Abschreibung werden in jedem Jahr vom jeweiligen Restwert des Vorjahres

abgeschrieben. Für den Restwert nach Jahren gilt:

(1.100)

In der Regel ist gegeben. Beträgt die Laufzeit Jahre, dann können gemäß (1.100) von den Größen

und zwei weitere vorgegeben und die dritte dazu bestimmt werden.

Beispiel A
Eine Maschine mit dem Anschaffungswert 50 000.-DM soll jährlich geometrisch-degressiv mit 10

abgeschrieben werden. Nach wieviel Jahren unterschreitet der Restwert erstmalig 10 000.-DM? Aus (1.100)

folgt Jahre.

Beispiel B

An einem Anschaffungswert von 1000.-DM soll der Verlauf der Restwerte für

Jahre bei a) linearer, b) arithmetisch-degressiver, c) geometrisch-degressiver


Abschreibung demonstriert werden. Das Ergebnis zeigt die folgende Abbildung.
Lineare Abschreibung

Die jährlichen Abschreibungen sind konstant, d.h., für die Abschreibungsraten und den Restwert nach
Jahren gilt:

(1.93)

(1.94)

Setzt man dann wird das Gut nach Jahren auf den Wert Null gesetzt, also vollständig
abgeschrieben.

Beispiel
Der Anschaffungspreis einer Maschine betrage 50 000.-DM. In 5 Jahren soll sie auf den Restwert
10 000.-DM abgeschrieben sein. Bei linearer Abschreibung ergibt sich gemäß (1.93) und (1.94) der
in der Tabelle angegebene Abschreibungsplan:

Jahr Anfangswert Abschreibung Restwert Abschreibung in


vom Anfangswert
1 50 000 8000 42 000 16,0
2 42 000 8000 34 000 19,0
3 34 000 8000 26 000 23,5
4 26 000 8000 18 000 30,8
5 18 000 8000 10 000 44,4

Es ist ein starker Anstieg der prozentualen Abschreibung, bezogen auf den jeweiligen Anfangswert, zu
verzeichnen.
Modul (Absolutbetrag des Vektors) und Raumrichtung

Zur quantitativen Beschreibung von Vektoren oder als Strecke zwischen Anfangs- und Endpunkt bzw.

dienen der Modul , d.h. der Absolutbetrag der die Länge der Strecke angibt, sowie die Raumrichtung , die

durch einen Satz von Winkeln angegeben wird.


Lineares Gleichungssystem

Ein System von linearen Gleichungen mit Unbekannten

(4.107)

heißt ein lineares Gleichungssystem . Dabei bedeuten:


Je nachdem, ob der Spaltenvektor verschwindet ( ), oder nicht ( ), spricht man von einem
homogenen bzw. inhomogenen Gleichungssystem .
Die Elemente der sogenannten Koeffizientenmatrix sind die Koeffizienten des Systems, während die

Komponenten des Spaltenvektors seine Absolutglieder sind.


Grundgesetze der Aussagenlogik

Zwei aussagenlogische Ausdrücke und heißen logisch äquivalent oder wertverlaufsgleich , in Zeichen: ,
wenn sie die gleiche Wahrheitsfunktion repräsentieren. Folglich kann man mit Hilfe von Wahrheitstafeln die logische

Äquivalenz aussagenlogischer Ausdrücke überprüfen. So gilt z.B. d.h., der

Ausdruck hängt von explizit nicht ab, was man schon an der obigen Wahrheitstafel erkennt.
Insbesondere gelten folgende Grundgesetze der Aussagenlogik :

(1) Assoziativgesetze:
(5.8a)
(5.8b)
(2) Kommutativgesetze:
(5.9a)
(5.9b)
(3) Distributivgesetze:
(5.10a)
(5.10b)
(4) Absorptionsgesetze:
(5.11a)
(5.11b)
(5) Idempotenzgesetze:
(5.12a)
(5.12b)
(6) Ausgeschlossener Dritter:
(5.13a)
(5.13b)
(7) DE MORGANsche Regeln:
(5.14a)
(5.14b)
(8) Gesetze für W und F:
(5.15a)
(5.15b)
(5.15c)
(5.15d)
(5.15e)
(5.15f)
(9) Doppelte Negation:
(5.16)

Aus den Wahrheitstafeln für die Implikation und die Äquivalenz kann man erkennen, daß die Implikation und die Äquivalenz
mit Hilfe der anderen Junktoren durch die Gleichungen
(5.17a)
und
(5.17b)
ausgedrückt werden können. Diese Gesetze werden zur Umformung (Vereinfachung) aussagenlogischer Ausdrücke
verwendet.

Beispiel

Die Gleichung kann wie folgt bewiesen werden:


Definition und Grundgesetze
Eine Menge , versehen mit zwei binären Operationen (,,Konjunktion``) und (,,Disjunktion``), einer
einstelligen Operation (,,Negation``) und zwei ausgezeichneten Elementen 0 und 1 aus heißt BOOLEsche

Algebra wenn folgende Gesetze gelten:

(1) Assoziativgesetze:
(5.200)
(5.201)
(2) Kommutativgesetze:
(5.202)
(5.203)
(3) Absorptionsgesetze:
(5.204)
(5.205)

(4) Distributivgesetze:
(5.206)

(5.207)

(5) Weitere Gesetze:


(5.208)

(5.209)

(5.210)

(5.211)

(5.212)

(5.213)

Eine Struktur, in der Assoziativ-, Kommutativ- und Absorptionsgesetze gelten, heißt Verband . Gelten darüber hinaus
die Distributivgesetze, so spricht man von einem distributiven Verband . So ist also eine BOOLEsche Algebra ein
spezieller distributiver Verband.
Hinweis Die für BOOLEsche Algebren verwendeten Bezeichnungen der Operationen sind nicht notwendigerweise
identisch mit den in der Aussagenlogik verwendeten Operationen mit gleicher Bezeichnung.
Grundgesetze der Mengenalgebra

Die eingeführten Mengenoperationen haben analoge Eigenschaften wie die aus der Aussagenlogik bekannten
Junktoren. Es gelten folgende Grundgesetze der Mengenalgebra :

(1) Assoziativgesetze:
(5.42)
(5.43)
(2) Kommutativgesetze:
(5.44)
(5.45)
(3) Distributivgesetze:
(5.46)
(5.47)
(4) Absorptionsgesetze:
(5.48)
(5.49)
(5) Idempotenzgesetze:
(5.50)
(5.51)
(6) DE MORGANsche Regeln:
(5.52)
(5.53)
(7) Weitere Gesetze der Mengenalgebra:
(5.54)

(5.55)
(5.56)
(5.57)
(5.58)
(5.59)
(5.60)
(5.61)
(5.62)

Diese Auflistung erhält man unmittelbar aus den Grundgesetzen der Aussagenlogik, wenn man folgende

Ersetzungen vornimmt: durch durch W durch und F durch Auf diesen nicht zufälligen

Zusammenhang wird im Abschnitt BOOLEsche Algebren und Schaltalgebra genauer eingegangen.


Unterabschnitte

● Winkel zwischen zwei Ebenen, allgemeiner Fall:


● Schnittpunkt dreier Ebenen:
● Parallelitäts- und Orthogonalitätsbedingung für Ebenen:
● Schnittpunkt von vier Ebenen:
● Abstand zweier paralleler Ebenen:

Zwei und mehr Ebenen im Raum

Winkel zwischen zwei Ebenen, allgemeiner Fall:

Die Winkel zwischen zwei Ebenen, gegeben durch die zwei Gleichungen
und werden berechnet nach der Formel

(3.382a)
Sind die Ebenen durch die Vektorgleichungen und gegeben, dann gilt:

(3.382b)

(Zum Skalarprodukt zweier Vektoren s. Skalarprodukt und Skalarprodukt in affinen Koordinaten, zur Ebenengleichung in
Vektorschreibweise s. Vektorielle Gleichungen.)

Schnittpunkt dreier Ebenen:

Die Koordinaten des Schnittpunktes dreier Ebenen, gegeben durch die drei Gleichungen
und
werden berechnet nach den Formeln

(3.383a)

mit
(3.383b)

Drei Ebenen schneiden sich in einem Punkt, wenn ist. Ist und wenigstens eine Unterdeterminante

zweiter Ordnung dann sind die Ebenen einer Geraden parallel; sind alle Unterdeterminanten dann
gehen die Ebenen durch eine Gerade hindurch.

Parallelitäts- und Orthogonalitätsbedingung für Ebenen:

1. Paralelitätsbedingung: Zwei Ebenen sind parallel, wenn gilt

(3.384)

2. Orthogonalitätsbedingung: Zwei Ebenen stehen senkrecht aufeinander, wenn gilt


(3.385)

Schnittpunkt von vier Ebenen:

Die Koordinaten des Schnittpunktes von vier Ebenen, gegeben durch die vier Gleichungen
und
werden berechnet, indem zuerst der Schnittpunkt dreier beliebiger Ebenen

bestimmt wird. In diesem Falle ist die vierte Gleichung eine Folge der übrigen drei Gleichungen.

Vier Ebenen gehen dann und nur dann durch einen Punkt, wenn gilt:

(3.386)

Abstand zweier paralleler Ebenen:

Wenn die Parallelitätsbedingung erfüllt ist und die Gleichungen der Ebenen gegeben sind durch die Gleichungen
(3.387)
dann beträgt der Abstand

(3.388)
Abstand eines Punktes von einer Geraden

Man erhält den Abstand eines Punktes von einer Geraden aus der HESSEschen Normalform durch

Einsetzen der Koordinaten des gegebenen Punktes in die linke Seite von (3.298):
(3.307)
Wenn und der Koordinatenursprung auf verschiedenen Seiten der Geraden liegen, ist anderenfalls ist
Begriff des metrischen Raumes

Auf einer Menge sei jedem Paar von Elementen eine reelle Zahl zugeordnet, so daß für beliebige

Elemente die folgenden Eigenschaften, die Axiome des metrischen Raums , erfüllt sind:

(12.39)
(12.40)
(12.41)

Eine Funktion mit den Eigenschaften (M1) bis (M3) heißt Metrik , Distanz oder Abstand auf der

Menge , und das Paar heißt metrischer Raum. Jede Teilmenge eines metrischen Raumes

kann auf natürliche Weise in einen (selbständigen) metrischen Raum verwandelt werden, indem man die

Metrik des Raumes auf die Menge einschränkt, d.h. nur auf der Menge betrachtet. Der Raum

heißt Teilraum des metrischen Raumes .


Beispiel A
Die Mengen und , versehen mit der euklidischen Metrik

(12.42)

für zwei Punkte , sind metrische Räume.

Beispiel B
Hat man in der Menge für einen Wert (d.h. Vektor) einen Näherungswert, etwa den Vektor

, dann ist die Größe oder Abweichung von Interesse. Diesen

Sachverhalt berücksichtigt die Metrik

(12.43)

Die Metriken (12.42) und (12.43) ergeben für den Fall jeweils den Absolutbetrag in den Mengen

und der reellen bzw. der komplexen Zahlen.

Beispiel C
Endliche 0-1-Folgen, z.B. 1110 und 010110, nennt man in der Kodierung Wörter . Zählt man die Stellen, an
denen sich zwei gleich lange Wörter (der Länge ) unterscheiden, also ,

dann entsteht in der Menge aller Wörter der Länge eine Metrik, der HAMMING-Abstand, z.B.

Beispiel D

In der Menge und ihren Teilmengen und (s. (12.11)) definiert man eine Metrik durch

(12.44)

Beispiel E

In der Menge der Folgen mit absolut konvergenter Reihe betrachtet man die

folgende Metrik:

(12.45)
Beispiel F

In der Menge betrachtet man die Metrik

(12.46)

Beispiel G

In der Menge definiert man als Metrik:

(12.47)

Beispiel H

In der Menge aller Äquivalenzklassen von fast überall auf einem beschränkten Gebiet

definierten LEBESGUE-meßbaren, zur -ten Potenz summierbaren Funktionen (s. LEBESGUE-


Integral) ist eine Metrik definiert durch

(12.48)
● Kugeln und Umgebungen
● Konvergenz von Folgen im metrischen Raum
● Abgeschlossene Mengen und Abschließung
● Dichte Teilmengen und separable metrische Räume
Unterabschnitte

● Gleichung einer Geraden im Raum, allgemeiner Fall:


● Gleichung der Geraden in zwei projizierenden Ebenen:
● Gleichung einer Geraden durch einen Punkt und parallel zum Richtungsvektor:
● Gleichung einer Geraden durch zwei Punkte:
● Gleichung einer Geraden durch einen Punkt senkrecht zu einer Ebene:
● Abstand eines Punktes von einer in Komponententarstellung gegebenen Geraden:
● Kürzester Abstand zwischen zwei in Komponentendarstellung gegebenen Geraden:
● Schnittpunkte von Ebenen und Geraden:
● Schnittpunkt zweier Geraden:
● Winkel zwischen zwei Geraden:
● Winkel zwischen einer Geraden und einer Ebene:

Gleichungen für die Gerade im Raum

Gleichung einer Geraden im Raum, allgemeiner Fall:


Da eine Gerade im Raum als Schnitt zweier Ebenen definiert werden kann, ist sie analytisch durch ein System zweier
linearer Gleichungen darstellbar.

a) In Komponentenschreibweise:
(3.389a)
b) in Vektorschreibweise:
(3.389b)

Gleichung der Geraden in zwei projizierenden Ebenen:

Die zwei Gleichungen


(3.390)

definieren je eine Ebene, die durch die Gerade hindurchgehen und auf der - bzw. -Ebene senkrecht stehen.
Man nennt sie projizierende Ebenen. Auf Geraden, die parallel zur -Ebene verlaufen, ist diese Form der Darstellung
nicht anwendbar, so daß hier die Projektionen auf ein anderes Koordinatenebenenpaar zu beziehen sind.

Gleichung einer Geraden durch einen Punkt und parallel zum Richtungsvektor:

Die Gleichung einer Geraden durch einen Punkt und parallel zu einem Richtungsvektor
ergibt sich

a) in Komponentendarstellung

(3.391a)

b) in Vektordarstellung
(3.391b)
c) in Parameterform
(3.391c)
d) in Vektorschreibweise
(3.391d)
Die Darstellung (3.391a) ergibt sich aus (3.389a) mit Hilfe von

(3.392a)

oder in Vektorschreibweise
(3.392b)

wobei die Zahlen so gewählt werden, daß die Gleichungen (3.389a) erfüllt werden.

Gleichung einer Geraden durch zwei Punkte:

Die Gleichung einer Geraden durch die zwei Punkte und


lautet in

a) Komponentenschreibweise

(3.393a)

b) Vektorschreibweise
(3.393b)

(S. auch Produkte von Vektoren.)

Gleichung einer Geraden durch einen Punkt senkrecht zu einer Ebene:


Der Punkt sei durch die Ebene durch die Gleichung oder

gegeben.

Die Gleichung einer Geraden durch einen Punkt senkrecht zu einer Ebene lautet dann in

a) Komponentenschreibweise

(3.394a)

b) Vektorschreibweise
(3.394b)

(S. auch Produkte von Vektoren.)

Abstand eines Punktes von einer in Komponententarstellung gegebenen Geraden:

Der Abstand des Punktes von einer Geraden, die gemäß (3.391a) gegeben ist ergibt sich zu:

(3.395)

Kürzester Abstand zwischen zwei in Komponentendarstellung gegebenen Geraden:

Wenn die Geraden gemäß (3.391a) gegeben sind, beträgt ihr Abstand

(3.396)

Verschwindet die im Zähler stehende Determinante, dann ist die Bedingung dafür erfüllt, daß sich die beiden Geraden im
Raum schneiden.
Schnittpunkte von Ebenen und Geraden:

1. Geradengleichung in Komponentenform: Die Schnittpunkte einer Ebene, gegeben durch

und einer Geraden, gegeben durch ,

ergeben sich zu:


(3.397a)
mit

(3.397b)

Ist dann ist die Gerade parallel zur der Ebene. Wenn außerdem

dann liegt die Gerade in der Ebene.


2. Geradengleichung in zwei projizierenden Ebenen: Die Schnittpunkte einer Ebene, gegeben durch
und einer Geraden, gegeben durch und ,
ergeben sich zu

(3.398)

Ist dann ist die Gerade parallel zur Ebene. Wenn außerdem dann
liegt die Gerade in der Ebene.
Schnittpunkt zweier Geraden:

Die Geraden seien gegeben durch


Der Schnittpunkt der Geraden wird mit den folgenden Formeln berechnet:

(3.399a)

Einen Schnittpunkt liefern diese Formeln nur unter der Bedingung


(3.399b)
Im entgegengesetzten Falle schneiden die Geraden einander nicht.

Winkel zwischen zwei Geraden:

1. Allgemeiner Fall: Sind die Geraden durch die Gleichungen

und oder vektoriell durch

und gegeben, dann wird der Winkel gemäß

(3.400)
berechnet.
2. Parallelitätsbedingung: Die Parallelitätsbedingung für zwei Geraden lautet:

(3.401)

3. Orthogonalitätsbedingung: Die Orthogonalitätsbedingung für zwei Geraden lautet:


(3.402)

Winkel zwischen einer Geraden und einer Ebene:

Sind die Gerade und die Ebene gegeben durch die Gleichungen bzw.

oder vektoriell durch bzw. dann wird der

Winkel zu

(3.403)

berechnet.

Parallelitätsbedingung: Die Parallelitätsbedingung für eine Gerade und eine Ebene lautet:
(3.404)
Orthogonalitätsbedingung: Die Ortogonalitätsbedingung für eine Gerade und eine Ebene lautet:
(3.405)
Unterabschnitte

● Allgemeine Ebenengleichung:
● HESSEsche Normalform der Ebenengleichung:
● Achsenabschnittsform der Ebenengleichung:
● Gleichung einer Ebene, durch drei Punkte:
● Gleichung einer Ebene durch zwei Punkte, parallel zu einer Geraden:
● Gleichung einer Ebene durch einen Punkt, parallel zu zwei Geraden:
● Gleichung einer Ebene durch einen Punkt, senkrecht zu einer Geraden:
● Abstand eines Punktes von einer Ebene:
● Gleichung einer Ebene durch die Schnittlinie zweier Ebenen:

Ebenengleichungen

Jede in den Koordinaten lineare Gleichung definiert eine Ebene, und umgekehrt ist die Gleichung jeder Ebene vom
ersten Grade.
Allgemeine Ebenengleichung:

Die allgemeine Ebenengleichung lautet

a) in Komponentenschreibweise
(3.373a)
b) in Vektorschreibweise
(3.373b)

wobei der Vektor senkrecht auf der Ebene steht. (In der Abbildung sind die Achsenabschnitte der

Ebene eingezeichnet.)

(Zum Skalarprodukt zweier Vektoren s. Skalarprodukt und Skalarprodukt in affinen Koordinaten, zur Ebenengleichung
in Vektorschreibweise s. Vektorielle Gleichungen)
Man spricht vom Normalenvektor der Ebene . Seine Richtungskosinusse sind

(3.373c)

Wenn dann geht die Ebene durch den Koordinatenursprung, für bzw. oder ist

die Ebene parallel zur -Achse, bzw. zur - oder -Achse. Wenn bzw. oder

dann liegt die Ebene parallel zur -Ebene, bzw. zur - oder -Ebene.
HESSEsche Normalform der Ebenengleichung:

Die HESSEsche Normalform der Ebenengleichung lautet

a) in Komponentenschreibweise
(3.374a)
b) in Vektorschreibweise
(3.374b)

wobei der Normaleneinheitsvektor der Ebene ist und der Abstand der Ebene vom Koordinatenursprung. Die
HESSEsche Normalform geht aus der allgemeinen Gleichung (3.373a) durch Multiplikation mit dem Normierungsfaktor

(3.374c)

hervor. Dabei muß das Vorzeichen von entgegengesetzt zu dem von gewählt werden.

(Zum Skalarprodukt zweier Vektoren s. Skalarprodukt und Skalarprodukt in affinen Koordinaten, zur Ebenengleichung
in Vektorschreibweise s. Vektorielle Gleichungen.)
Achsenabschnittsform der Ebenengleichung:

Mit den Strecken die unter Berücksichtigung des Vorzeichens von der Ebene auf den Koordiantenachsen
abgeschnitten werden, gilt:

(3.375)
Gleichung einer Ebene, durch drei Punkte:

Die Gleichung einer Ebene, die durch drei Punkte geht,

lautet

a) in Komponentenschreibweise
(3.376a)

b) in Vektorschreibweise
(3.376b)

(s. gemischtes Produkt dreier Vektoren).

Gleichung einer Ebene durch zwei Punkte, parallel zu einer Geraden:

Die Gleichung einer Ebene, die durch zwei Punkte geht und parallel zu einer

Geraden mit dem Richtungsvektor liegt, lautet

a) in Komponentenschreibweise

(3.377a)

b) in Vektorschreibweise
(3.377b)
(S. auch gemischtes Produkt oder Spatprodukt dreier Vektoren.)

Gleichung einer Ebene durch einen Punkt, parallel zu zwei Geraden:

Die Gleichung einer Ebene, die durch einen Punkt geht und parallel zu zwei Geraden mit den

Richtungsvektoren und verläuft, lautet

a) in Komponentenschreibweise

(3.378a)

b) in Vektorschreibweise
(3.378b)
(S. auch gemischtes Produkt oder Spatprodukt dreier Vektoren.)

Gleichung einer Ebene durch einen Punkt, senkrecht zu einer Geraden:

Die Gleichung einer Ebene, die durch einen Punkt geht und senkrecht zu einer Geraden mit dem
Richtungsvektor verläuft, lautet

a) in Komponentenschreibweise
(3.379a)
b) in Vektorschreibweise
(3.379b)
(Zum Skalarprodukt zweier Vektoren s. Skalarprodukt und Skalarprodukt in affinen Koordinaten.)

Abstand eines Punktes von einer Ebene:

Einsetzen der Koordinaten des Punktes in die HESSEsche Normalform der Ebenengleichung (3.374a)

(3.380a)
liefert
(3.380b)

Wenn und der Koordinatenursprung auf verschiedenen Seiten der Ebene liegen, ist im

entgegengesetzten Falle ist

Gleichung einer Ebene durch die Schnittlinie zweier Ebenen:


Die Gleichung einer Ebene, die durch die Schnittlinie zweier Ebenen mit den Gleichungen
und verläuft, lautet

a) in Komponentenschreibweise
(3.381a)
b) in Vektorschreibweise
(3.381b)

Dabei ist ein reeller Parameter, so daß durch die Gleichungen (3.381a) und (3.381b) ein ganzes Ebenenbüschel
beschrieben wird. Die folgende Abbildung zeigt den Fall eines Ebenenbüschels mit drei Ebenen.
Wenn in den Gleichungen (3.381a) oder (3.381b) die Werte zwischen und durchläuft, erhält man alle

Ebenen des Büschels. Für erhält man die Gleichungen der Ebenen, die die Winkel zwischen den beiden
gegebenen Ebenen halbieren, wenn deren Gleichungen in der Normalform gegeben sind.
(Zum Skalarprodukt zweier Vektoren s. Skalarprodukt und Skalarprodukt in affinen Koordinaten, zur Ebenengleichung
in Vektorschreibweise (s. Vektorielle Gleichungen.)
Sphärischer Abstand

Durch zwei Punkte und der Kugeloberfläche, die keine Gegenpunkte, d.h. keine Endpunkte eines
Durchmessers sind, lassen sich unendlich viele Kleinkreise, aber nur ein Großkreis (mit der Großkreisebene g) legen.
In der folgenden Abbildung sind durch die Punkte und die zwei Kleinkreise gelegt und in die Ebene

des durch gehenden Großkreises geklappt.


Man sieht, daß der Großkreis den größten Radius und damit die kleinste Krümmung hat. Daher stellt der kleinere der
beiden Großkreisbögen durch und die kürzeste Verbindung beider Punkte dar. Er ist die kürzeste Verbindung
zwischen den Punkten und auf der Kugeloberfläche und wird sphärischer Abstand genannt.
Messung des sphärischen Abstandes

Der sphärische Abstand zweier Punkte kann im Längenmaß oder im Winkelmaß ausgedrückt werden.

Sphärischer Abstand im Winkelmaß ist der Winkel zwischen den Radien und , gemessen im
Kugelmittelpunkt . Dieser Winkel ist dem sphärischen Abstand eindeutig zugeordnet und wird im folgenden
mit kleinen lateinischen Buchstaben bezeichnet. Die Bezeichnung kann am Kugelmittelpunkt oder auf dem
Großkreisbogen angegeben werden.
Sphärischer Abstand im Längenmaß ist die Länge des Großkreisbogens zwischen und . Sie wird im

folgenden mit (Bogen ) bezeichnet.


Umrechnungen von Winkelmaß in Längenmaß und umgekehrt erfolgen gemäß

(3.161a)

(3.161b)

Dabei ist der in Grad und arc der in Radiant gemessene Winkel (s. Bogenmaß). Für den Umrechnungsfaktor
gilt

(3.161c)

Die Angaben im Längen- oder Winkelmaß sind gleichwertig, aber in der sphärischen Trigonometrie werden die
sphärischen Abstände in der Regel im Winkelmaß angegeben.

Beispiel A
Bei sphärischen Berechnungen auf der Erdoberfläche wird von einer Kugel ausgegangen, die das gleiche
Volumen wie das zweiachsige Referenzellipsoid von KRASSOWSKI hat. Dieser Erdkugelradius beträgt

km, woraus folgt 111,2 km, 1853,3 m = 1 alte Seemeile. Heute gilt: 1
Seemeile = 1852 m.
Beispiel B

Der sphärische Abstand zwischen Dresden und St. Petersburg beträgt = 1433 km oder
Abstand zwischen zwei Punkten

Sind die Punkte in kartesischen Koordinaten und gegeben, dann ist

(3.291)

sind sie als und in Polarkoordinaten gegeben, dann gilt

(3.292)
Abstand zwischen zwei Punkten

Zwischen den Punkten und in der folgenden Abbildung beträgt der Abstand

(3.360a)
Die Richtungskosinusse der Strecke zwischen beiden Punkten berechnen sich gemäß

(3.360b)
Ableitungsfreies Gauß-Newton-Verfahren

Zur Lösung der Quadratmittelaufgabe (19.24) geht man im nichtlinearen Fall ( nichtlineare Ausgleichsaufgabe ) iterativ
wie folgt vor:

1.

Ausgehend von geeigneten Startnäherungen approximiert man wie beim NEWTON-

Verfahren (dort gemäß (19.61)), die nichtlinearen Funktionen

durch lineare Näherungen , die in jedem Iterationsschritt gemäß

(19.65)

berechnet werden.
2.

Man setzt in (19.65) und ermittelt die Verbesserungen nach der GAUSSschen

Fehlerquadratmethode, d.h. durch Lösung der linearen Quadratmittelaufgabe

(19.66)

z.B. mit Hilfe der Normalgleichungen (19.42), oder des HOUSEHOLDER-Verfahrens.

3.
Man erhält Näherungen für die gesuchte Lösung durch

(19.67a)

(19.67b)

wobei ein Schrittweitenparameter wie beim NEWTON-Verfahren ist.

Durch Wiederholung der Schritte 2 und 3 mit an Stelle von erhält man das GAUSS-NEWTON- Verfahren

. Es liefert eine Folge von Näherungswerten, deren Konvergenz sehr stark von der Güte der Startnäherungen abhängt.
Mit Hilfe des Schrittweitenparameters läßt sich jedoch ein sogenannter Abstieg , d.h. eine Verkleinerung der
Fehlerquadratsumme, erzielen.

Wenn die Berechnung der partiellen Ableitungen

mit großem Aufwand verbunden ist, kann man die partiellen Ableitungen durch Differenzenquotienten sehr einfach
approximieren:

(19.68)

Die sogenannten Diskretisierungsschrittweiten können in Abhängigkeit von Iterationsschritt und Variablen

speziell gewählt werden.


Verwendet man die Näherungen (19.68), dann müssen bei der Durchführung des GAUSS-NEWTON-Verfahrens nur
Funktionswerte berechnet werden, d.h., das Verfahren ist dann ableitungsfrei .
Kartesische oder DESCARTESsche Koordinaten

Kartesische oder DESCARTESsche Koordinaten eines Punktes sind die mit einem bestimmten Vorzeichen
behafteten und in einem bestimmten Maßstab angegebenen Entfernungen dieses Punktes von zwei senkrecht
aufeinander stehenden Koordinatenachsen .

Der Schnittpunkt 0 der Koordinatenachsen wird Koordinatenursprung oder Koordinatenanfangspunkt genannt. Die
horizontale Koordinatenachse, meist die -Achse, wird gewöhnlich Abszissenachse genannt, die vertikale
Koordinatenachse, meist die -Achse, Ordinatenachse . Auf diesen Achsen wird die positive Richtung festgelegt: für
die -Achse gewöhnlich nach rechts weisend, für die -Achse nach oben. Die Koordinatenvorzeichen eines

Punktes sind dann positiv oder negativ, je nachdem, auf welche Halbachse die Projektion des Punktes fällt.

Die Koordinaten bzw. werden die Abszisse bzw. die Ordinate des Punktes genannt. Mit der Schreibweise

wird ein Punkt mit der Abszisse und der Ordinate angegeben. Durch die Koordinatenachsen wird die

-Ebene in vier Quadranten I, II, III und IV zerlegt.


Kartesische Koordinaten

1. Grundbegriffe:
Kartesische Koordinaten eines Punktes werden die mit einem bestimmten Vorzeichen versehenen und in
einer bestimmten Maßeinheit angegebenen Abstände von drei rechtwinklig aufeinanderstehenden
Koordinatenebenen genannt. Sie stellen die Projektionen des Radiusvektors zum Punkt auf drei
rechtwinklig aufeinanderstehende Koordinatenachsen dar.
Der Schnittpunkt 0 der Koordinatenachsen wird Koordinatenursprung oder Koordinatenanfangspunkt genannt.
Die Koordinaten heißen Abszisse , Ordinate und Applikate . Die Schreibweise bedeutet,

daß der Punkt die Koordinaten hat. Die Vorzeichen der Koordinaten richten sich

nach dem Oktanten, in dem sich der Punkt befindet.


2. Koordinatenvorzeichen:
Die Koordinatenvorzeichen in den 8 Oktanten sind in der Tabelle angegeben.
Tabelle Koordinatenvorzeichen in den Oktanten

Oktant
3. Einheitsvektoren im Rechts- und Linkssystem:
Im rechtshändigen kartesischen Koordinatensystem (linke Abbildung) gilt für die senkrecht
aufeinanderstehenden und in der Reihenfolge genommenen Einheitsvektoren

(3.353a)
d.h., es gilt die Rechte-Hand-Regel.

Die drei Formeln gehen durch zyklische Vertauschung der Einheitsvektoren auseinander hervor.
Im linkshändigen kartesischen Koordinatensystem (rechte Abbildung) gilt
(3.353b)
Das negative Vorzeichen der Vektorprodukte ergibt sich aus der linkshändigen Reihenfolge der Einheitsvektoren, d.h.
ihrer Anordnung im Uhrzeigersinn.
Es ist zu beachten, daß in beiden Fällen gilt:
(3.353c)
Im allgemeinen werden, wie auch in diesem Buch, rechtshändige Koordinatensysteme verwendet; die Formeln sind
allerdings nicht von dieser Wahl abhängig.
Theorie der Meßfehler
Bei jeder wissenschaftlichen Messung -- unabhängig davon, wie sorgfältig sie durchgeführt wird -- sind
Beobachtungs- oder Meßwerte mit unvermeidlichen Meßfehlern behaftet. Nach DIN werden die Meßfehler, also alle
während einer Messung auftretenden Fehler, Abweichungen genannt. Unsicherheiten nennt man dagegen die Fehler
bei der Angabe von Meßergebnissen. Mit diesen beiden Begriffen kann man die Zielstellung der Theorie der
Meßfehler wie folgt formulieren:

1.
Die Abweichungen sind so klein wie möglich zu halten, d.h., für den Wert, der durch die Messung bestimmt
werden soll, ist eine möglichst gute Näherung zu ermitteln. Dafür eignet sich besonders die
Ausgleichsrechnung , die auf GAUSS zurückgeht und die im wesentlichen aus der Fehlerquadratmethode
besteht.
2.
Die Unsicherheit ist so gut wie möglich abzuschätzen oder zu berechnen, wozu die Methoden der
mathematischen Statistik eingesetzt werden.

● Meßfehler und ihre Verteilung


● Fehlerfortpflanzung und Fehleranalyse
Prinzip der Prüfverfahren

Ein statistisches Prüfverfahren hat grundsätzlich folgenden Aufbau:

1.
Es wird eine Hypothese aufgestellt, daß die Stichprobe einer Grundgesamtheit von vorgegebenen
Eigenschaften angehört, z.B.
:
Grundgesamtheit ist normalverteilt mit den Parametern und oder

:
Für das unbekannte wird ein Näherungswert , in diesem Zusammenhang auch Schätzwert

genannt, eingesetzt, der z.B. durch Rundung des Stichprobenmittelwertes gewonnen wird.
2.
Man ermittelt in der angenommenen Grundgesamtheit ein Vertrauensintervall (im allgemeinen mit Hilfe von
Tabellen), in dem der Wert einer bestimmten Stichprobenfunktion mit einer vorgegebenen Sicherheit (z.B.
oder ) liegt.
3.
Man berechnet den Wert der Stichprobenfunktion und lehnt die Hypothese ab, wenn dieser Wert nicht in
liegt.

Beispiel

Prüfen des Mittelwertes mit der Hypothese : bei vorgegebener Irrtumswahrscheinlichkeit .

Gemäß Abschnitt Vertrauensgrenzen für den Mittelwert genügt die Zufallsgröße einer

-Verteilung mit Freiheitsgraden. Daraus folgt, daß man die Hypothese ablehnen muß,

wenn nicht in dem durch (16.125) festgelegten Vertrauensintervall liegt, d.h., wenn sich

(16.130)

ergibt. Man sagt dann, es handelt sich um eine signifikante Abweichung und spricht von Signifikanz .

Weitere Angaben über die Durchführung von Prüfverfahren s. Lit. 16.23.


Unterabschnitte

● Evolvente oder Involute

Evolute

Evolute einer gegebenen Kurve heißt eine zweite Kurve, die aus den Krümmungsmittelpunkten der ersten Kurve
besteht; sie ist gleichzeitig Einhüllende der Normalen dieser ersten Kurve. Die Einhüllende wird auch Enveloppe
genannt. Die Parameterform der Evolute erhält man aus der Gleichung (3.444) für die Krümmungsmittelpunkte, wenn
und als laufende Koordinaten aufgefaßt werden. Wenn es gelingt, aus diesen Gleichungen den Parameter (

oder ) zu eliminieren, dann kann die Evolutengleichung in kartesischen Koordinaten hingeschrieben werden.

Beispiel
Es ist die Evolute der Parabel zu bestimmen.

Aus folgt mit und

als laufende Koordinaten der Evolute


Evolvente oder Involute

Evolvente oder Involute einer Kurve heißt eine Kurve die für eine Evolute ist. Daher ist jede Normale

der Evolvente eine Tangente an die Evolute, und die Bogenlänge der Evolute ist gleich dem Zuwachs

des Krümmungsradius der Evolvente (linke Abbildung):


(3.460)
Diese Eigenschaften berechtigen für die Evolvente zu der Bezeichnung ,,Abwickelkurve `` der Kurve da sie aus

durch Abwickeln eines gespannten Fadens erhalten werden kann (rechte Abbildung). Einer gegebenen Evolute
entspricht eine Schar von Evolventen, die jeweils durch die ursprüngliche Länge des gespannten Fadens bestimmt
werden.
Die Gleichung der Evolute ergibt sich durch Integration eines Systems von Differentialgleichungen, das die Gleichung
der Evolute darstellt (s. auch Kreisevolvente).

Beispiel
Die Katenoide ist die Evolute der Traktrix, die Traktrix die Evolvente der Katenoide.
Mächtigkeit, Kardinalzahl

1. Mächtigkeit, Kardinalzahl: Zwei Mengen heißen gleichmächtig , falls es zwischen ihnen eine

bijektive Abbildung gibt. Jeder Menge wird eine Kardinalzahl oder zugordnet, so daß

gleichmächtige Mengen die gleiche Kardinalzahl erhalten. Eine Menge ist zu ihrer Potenzmenge niemals
gleichmächtig, so daß es keine ,,größte`` Kardinalzahl gibt.
2. Unendliche Mengen: Unendliche Mengen sind dadurch charakterisiert, daß sie echte Teilmengen besitzen,
die zur Gesamtmenge gleichmächtig sind. Die ,,kleinste`` unendliche Kardinalzahl ist die Kardinalzahl der
Menge der natürlichen Zahlen.

Eine Menge heißt abzählbar (unendlich), wenn sie zu gleichmächtig ist. Das bedeutet, ihre Elemente
lassen sich durchnumerieren bzw. als unendliche Folge schreiben.

Eine Menge heißt überabzählbar (unendlich), wenn sie unendlich, aber nicht gleichmächtig zu ist.
Demzufolge ist jede nichtabzählbar (unendliche) Menge überabzählbar (unendlich).
Beispiel A

Die Menge der ganzen Zahlen und die Menge der rationalen Zahlen sind abzählbar
(unendlich).

Beispiel B
Die Menge der reellen Zahlen und die Menge der komplexen Zahlen sind überabzählbar
(unendlich).
Hinweise:

1.
Zur Bestimmung der Regressionskoeffizienten hätte man auch von der Interpolationsbedingung

, d.h. von

(16.151)

ausgehen können. Im Falle stellt (16.151) ein überbestimmtes lineares Gleichungssystem dar, zu dessen
genäherter Lösung das HOUSEHOLDER-Verfahren verwendet werden kann. Der Übergang von (16.151), d.h.
Multiplikation von (16.151) mit , wird auch als GAUSS-Transformation bezeichnet. Wenn die Spalten der Matrix
G linear unabhängig sind, also Rang ist, dann hat das Normalgleichungssystem (16.147e) eine
eindeutige Lösung, die mit der nach HOUSEHOLDER ermittelten Näherungslösung von (16.151) übereinstimmt.
2.
Auch im mehrdimensionalen Fall lassen sich mit Hilfe der -Verteilung Vertrauensgrenzen für die
Regressionskoeffizienten analog zu (16.143a,b) angeben (s. Lit. 16.9).
3.
Mit Hilfe der -Verteilung kann man einen sogenannten Adäquatheitstest für den Ansatz (16.147b)
durchführen. Dieser Test gibt Auskunft darüber, ob ein Ansatz der Form (16.147b), aber mit weniger Gliedern,
schon eine hinreichend gute Approximation der theoretischen Regressionsfunktion (16.144) liefert (s. Lit. 16.9).
Addition und Subtraktion

Addition und Subtraktion zweier oder mehrerer komplexer Zahlen sind in der algebraischen Schreibweise durch die
Formel

(1.138)

definiert. In der geometrischen Interpretation werden zur Summen- bzw. Differenzbildung die Vektoren der
betreffenden komplexen Zahlen addiert bzw. subtrahiert (s. Regeln der Vektorrechnung).
Unterabschnitte

● Addition:
● Subtraktion:
● Multiplikation:
● Division:
● Resultatfehler:
● Vermeidung der Auslöschung:

Grundoperationen des numerischen Rechnens

Jeder numerische Prozeß setzt sich letztlich aus einer Folge von Grundrechenoperationen zusammen. Probleme
ergeben sich insbesondere durch die endliche Stellenzahl bei der Gleitpunktarithmetik. Diese sollen kurz betrachtet
werden. Es sei vorausgesetzt, daß und normalisierte fehlerfreie Gleitkommazahlen gleichen Vorzeichens mit

einem Wert sind.

(19.269a)
(19.269b)

(19.269c)

Addition:

Für erfolgt der Exponentenangleich an , da wegen der Normalisierung nur eine Linksverschiebung des
Punktes möglich ist. Die Mantissen werden addiert.
(19.270a)

(19.270b)
so erfolgt die Punktverschiebung um eine Stelle nach links bei gleichzeitiger Erhöhung des Exponenten um eins
(Additionsüberlauf).

Beispiel

Subtraktion:
Der Exponentenangleich erfolgt wie bei der Addition, die Mantissen werden subtrahiert. Ist
(19.271a)
und
(19.271b)
so erfolgt die Punktverschiebung um maximal Stellen nach rechts mit entsprechender Erniedrigung des Exponenten.

Beispiel

Das Beispiel zeigt den kritischen Fall der Auslöschung führender Nullen. Durch die beschränkte Stellenzahl (hier 4)
werden außerdem von rechts Nullen eingeschleppt, die eine erhöhte Anzahl gültiger Ziffern vortäuschen.

Multiplikation:

Die Exponenten werden addiert und die Mantissen multipliziert. Ist


(19.272)
so wird der Dezimalpunkt bei gleichzeitiger Erniedrigung des Exponenten um eins um eine Stelle nach rechts
verschoben ( Multiplikationsunterlauf ).

Beispiel

.
Division:

Die Exponenten werden subtrahiert und die Mantissen dividiert. Ist

(19.273)

so wird der Dezimalpunkt bei gleichzeitiger Erhöhung des Exponenten um eins um eine Stelle nach links verschoben (
Divisionsüberlauf ).

Beispiel

Resultatfehler:

Der Resultatfehler bei den vier Grundrechenarten mit vorausgesetzten fehlerfreien Operanden resultiert dann lediglich
aus der Rundung. Für den relativen Fehler gilt mit der Stellenzahl und der Basis die Schranke

(19.274)

Vermeidung der Auslöschung:

Es ist ersichtlich, daß die Subtraktion nahezu gleich großer Gleitkommazahlen die kritische Operation ist. Wenn möglich,
sollte in solchen Fällen durch Prioritätenänderungen oder andere Anordnung der Operanden die Reihenfolge der
Operationen geändert werden.
Darstellung in Form eines Polynoms

Jeder ganzrationale Ausdruck kann mit Hilfe elementarer Umformungen, also durch Zusammenziehen gleichnamiger Glieder,
Addition, Subtraktion und Multiplikation von Monomen und Polynomen, in Form eines Polynoms dargestellt werden.

Beispiel

● Zerlegung eines Polynoms in Faktoren


● Spezielle Formeln
Arithmetische Operationen

Die arithmetischen Operationen (Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division) mit zwei beliebigen rationalen
Zahlen sind stets möglich und liefern im Ergebnis wieder eine rationale Zahl. Eine Ausnahme davon ist die Division
durch Null , die unmöglich ist: Die Schreibweise hat keinen bestimmten Sinn, da es keine bestimmte rationale
Zahl gibt, die der Gleichung mit genügt. Für kann eine beliebige rationale Zahl

sein. Die oft verwendete Schreibweise (unendlich) bedeutet nicht, daß diese Division möglich ist; es ist
lediglich eine Abkürzung für die Aussage: Wenn sich der Nenner Null nähert, wächst der Quotient absolut genommen
über alle Grenzen.
Rechenregeln

1. Elementare algebraische Operationen: Die Multiplikation eines Tensors mit einer Zahl und die Addition
und Subtraktion von Tensoren gleicher Stufe erfolgen komponentenweise analog zu den entsprechenden
Operationen bei Vektoren und Matrizen.
2. Tensorprodukt: Die Tensoren bzw. mit den Komponenten bzw. seien von der Stufe

bzw. Dann bilden die Skalare


(4.73a)

die Komponenten eines Tensors der Stufe Man schreibt = und spricht vom Tensorprodukt

von und . Es gelten Assioziativ- und Distributivgesetz:


(4.73b)

3. Dyadisches Produkt: Das Produkt zweier Tensoren 1. Stufe und

ergibt einen Tensor 2. Stufe mit den Elementen


(4.74a)
d.h., das Tensorprodukt stellt die Matrix

(4.74b)

dar. Diese wird auch als dyadisches Produkt der beiden Vektoren und bezeichnet.

4. Verjüngung: Setzt man in einem Tensor der Stufe zwei Indizes gleich und summiert über

sie, so erhält man einen Tensor der Stufe und spricht von einer Verjüngung des Tensors.

Beispiel

Der 2stufige Tensor von (4.74a) mit der das Tensorprodukt der beiden Vektoren

und darstellt, wird über die Indizes und verjüngt, so daß

man mit
(4.75)

einen Skalar, also einen Tensor nullter Stufe erhält. Er stellt das Skalarprodukt der Vektoren und
dar.
Rechenregeln

Neben den bereits formulierten Rechenregeln gelten noch die folgenden Rechenregeln:

1. Addition und Subtraktion: Tensoren gleicher Stufe, deren einander entsprechende Indizes beide kovariant
oder beide kontravariant stehen, werden koordinatenweise addiert oder subtrahiert und liefern einen Tensor
der gleichen Stufe.
2. Multiplikation: Die Multiplikation der Koordinaten eines Tensors -ter Stufe mit denen eines Tensors -
ter Stufe ergibt stets einen Tensor der Stufe

3. Verjüngung: Setzt man in einem Tensor -ter Stufe einen kovariant und einen kontravariant

stehenden Index einander gleich und summiert entsprechend der EINSTEINschen Summenkonvention über
diesen Index, dann entsteht ein Tensor der Stufe . Diese Operation heißt Verjüngung .
4. Überschiebung: Unter Überschiebung zweier Tensoren versteht man folgende Operation: Beide Tensoren
werden multipliziert, und anschließend wird eine Verjüngung des Ergebnisses derart vorgenommen, daß die
Indizes, nach denen verjüngt wird, verschiedenen Faktoren angehören.
5. Symmetrie: Ein Tensor heißt symmetrisch bezüglich zweier kovariant oder zweier kontravariant stehender
Indizes, wenn er sich bei deren Vertauschung nicht ändert.
6. Schiefsymmetrie: Ein Tensor heißt schiefsymmetrisch bezüglich zweier kovariant oder zweier kontravariant
stehender Indizes, wenn er sich bei deren Vertauschung mit multipliziert.

Beispiel
Der Epsilontensor ist schiefsymmetrisch bezüglich zweier beliebiger kovarianter oder kontravarianter
Indizes.
Summen und Differenzen von Areafunktionen

(2.209)

(2.210)

(2.211)
Hyperbelfunktionen der Summe und der Differenz zweier Argumente
(Additionstheoreme)

(2.172)

(2.173)

(2.174)

(2.175)
Summe und Differenz von arcsin x und arcsin y

(2.145a)

(2.145b)

(2.145c)

(2.146a)

(2.146b)
(2.146c)
Trigonometrische Funktionen von Summe und Differenz zweier Winkel

(2.82)

(2.83)

(2.84)

(2.85)

(2.86)
(2.87)
Summen und Differenzen zweier trigonometrischer Funktionen
(Additionstheoreme)

(2.107)

(2.108)

(2.109)

(2.110)
(2.111)

(2.112)

(2.113)

(2.114)
Sigma-Algebren und Maße
Ausgangspunkt für den Begriff eines Maßes ist eine Verallgemeinerung der Begriffe der Länge eines Intervalls in ,
des Flächeninhalts und des Volumens einiger Teilmengen aus und . Diese Verallgemeinerung wird benötigt,
um möglichst viele Mengen ,,messen``zu können und möglichst viele Funktionen ,,integrierbar zu machen``.
Beispielsweise hat das Volumen eines -dimensionalen Quaders
den Wert .

● -Algebra
● Maß
Adjazenz

Gilt dann heißt der Knoten adjazent , d.h. benachbart, zum Knoten Der Knoten heißt

Startpunkt von heißt Zielpunkt von und heißen Endpunkte von

Entsprechend werden die Adjazenz in ungerichteten Graphen und die Endpunkte von ungerichteten Kanten definiert.
Adjazenzmatrix

Endliche Graphen kann man wie folgt durch eine Matrix beschreiben: Es sei ein Graph mit

und Dabei bezeichne die Anzahl der Kanten

von nach Bei ungerichteten Graphen werden Schlingen doppelt gezählt; bei gerichteten Graphen zählt man

Schlingen einfach. Die Matrix vom Typ mit wird Adjazenzmatrix genannt. Ist der

Graph zusätzlich schlicht, dann hat die Adjazenzmatrix die folgende Gestalt:

(5.233)

D.h. in der Matrix steht in der -ten Zeile und -ten Spalte genau dann eine 1, wenn eine Kante von nach

verläuft.
Für ungerichtete Graphen ist die Adjazenzmatrix symmetrisch.
Beispiel A

Neben der Abbildung ist die Adjazenzmatrix des gerichteten Graphen gezeigt.

Beispiel B
Neben der Abbildung ist die Adjazenzmatrix des ungerichteten schlichten Graphen gezeigt.
Determinante

Determinanten sind reelle oder komplexe Zahlen, die eindeutig quadratischen Matrizen zugeordnet werden. Eine
Determinante -ter Ordnung, die der Matrix vom Typ zugeordnet ist,

(4.54)

wird mit Hilfe des LAPLACEschen Entwicklungssatzes rekursiv definiert:

(4.55a)
(4.55b)

Hierbei ist die mit dem Vorzeichenfaktor multiplizierte Unterdeterminante des Elements

Man nennt Adjunkte oder algebraisches Komplement .


Matrix-Gerüst-Satz

Es sei ein Graph mit und Durch

mit

(5.239a)

wird eine Matrix vom Typ definiert, die auch Valenzmatrix genannt wird. Die Differenz von Valenzmatrix und

Adjazenzmatrix ist die Admittanzmatrix von :

(5.239b)

Aus erhält man durch Streichen der -ten Zeile und der -ten Spalte die Matrix Die Determinante von

ist gleich der Anzahl der Gerüste im Graphen


Beispiel
Die Adjazenzmatrix, die Valenzmatrix und die Admittanzmatrix zum Graphen in der Abbildung im Abschnitt
Gerüste lauten:

Wegen det hat der Graph genau 5 Gerüste.


Ähnliche Dreiecke, Ähnlichkeitssätze

Unter Ähnlichkeit versteht man allgemein die völlige Übereinstimmung der Gestalt ebener Figuren, ohne daß ihre
Größe übereinstimmt. Ähnliche Figuren können durch geometrische Transformationen ineinander überführt werden,
derart, daß die Punkte der einen Figur umkehrbar eindeutig so auf die Punkte der anderen abgebildet werden, daß
jedem Winkel der einen Figur ein gleicher Winkel der anderen Figur entspricht. Gleichwertig mit dieser Erklärung ist
die Aussage: In ähnlichen Figuren sind einander entsprechende Strecken zueinander proportional.

Die Ähnlichkeit von Figuren erfordert entweder die Übereinstimmung aller Winkel oder die Übereinstimmung
aller entsprechenden Streckenverhältnisse.
Die Flächeninhalte ähnlicher ebener Figuren sind proportional zum Quadrat einander entsprechender linearer
Elemente, wie Seiten, Höhen, Diagonalen usw.
Die Ähnlichkeitssätze für das ebene Dreiecke besagen, daß Dreiecke ähnlich sind, wenn sie übereinstimmen
in
❍ zwei Seitenverhältnissen,

❍ zwei gleichliegenden Innenwinkeln,

❍ im Verhältnis zweier Seiten und in dem von diesen Seiten gebildeten Innenwinkel,

❍ im Verhältnis zweier Seiten und dem der größeren dieser Seiten gegenüberliegenden Innenwinkel.

Da bei der Ähnlichkeit nur Seitenverhältnisse, nicht aber wie bei der Kongruenz Seitenlängen eine Rolle
spielen, enthalten die Ähnlichkeitssätze je ein Bestimmungsstück weniger als die entsprechenden
Kongruenzsätze.
Homogene Gleichungen oder Ähnlichkeitsdifferentialgleichungen

Wenn und homogene Funktionen gleichen Grades sind, dann kann in der Gleichung

(9.8)

die Trennung der Variablen durch die Substitution erreicht werden.

Beispiel
.

Somit ist

Wie unter Trennung der Variablen für oder erwähnt wird, ist die Gerade auch eine

Integralkurve.
Direkter Beweis

Es wird von einem bereits als richtig bewiesenen Satz (Voraussetzung ) ausgegangen und daraus die Wahrheit

des zu beweisenden Satzes (Behauptung ) abgeleitet. Bei der logischen Schlußfolgerung wird vorwiegend die
Implikation oder die Äquivalenz verwendet.

a) Direkter Beweis mit Hilfe der Implikation:


In der Implikation folgt aus der Wahrheit der Voraussetzung die Wahrheit der Behauptung (s. 4. Zeile
der Wahrheitstafel ,,Implikation``).

Beispiel
Die Ungleichung für ist zu beweisen. Voraussetzung ist die als

richtig erkannte binomische Formel Durch Subtraktion von

folgt: und aus dieser Ungleichung erhält man unmittelbar

die Behauptung, wenn man sich beim Radizieren wegen und auf das positive
Vorzeichen beschränkt.
b) Direkter Beweis mit Hilfe der Äquivalenz:
Der Beweis wird durch Verifizieren , d.h. durch den Nachweis der Wahrheit, geführt. Man geht dabei von der
Wahrheit der Behauptung aus und zeigt die Wahrheit der Behauptung , was allerdings nur bei einer

Äquivalenz möglich ist. Praktisch bedeutet dies, daß alle Rechenoperationen, die in überführen,
eindeutig umkehrbar sein müssen.

Beispiel
Die Ungleichung für ist zu beweisen.

Durch Multiplikation mit erhält man:

Wegen ist die entstandene Ungleichung richtig, und da die durchgeführten

Rechenoperationen eindeutig umkehrbar sind, ist auch die Ausgangsungleichung richtig.


BOOLEsche Funktionen

Es bezeichnet wieder die zweielementige BOOLEsche Algebra. Eine n-stellige BOOLEsche Funktion ist eine

Abbildung von in Es gibt -stellige BOOLEsche Funktionen. Die Menge aller -stelligen
BOOLEschen Funktionen wird mit
(5.220)
(5.221)

(5.222)

zu einer BOOLEschen Algebra. Dabei ist jeweils ein -Tupel von Elementen aus und auf der

rechten Seite der Gleichungen werden die Operationen in ausgeführt. Die ausgezeichneten Elemente 0 bzw. 1
entsprechen den Funktionen bzw. mit

(5.223)
Beispiel A
Im Falle , d.h. bei nur einer BOOLEschen Variablen , gibt es die vier BOOLEschen Funktionen:

(5.224)

Beispiel B

Im Falle , d.h. bei zwei BOOLEschen Variablen und , gibt es 16 verschiedene BOOLEschen
Funktionen, von denen die wichtigsten eigene Namen haben und durch eigene Symbole dargestellt werden.
Sie sind in der folgenden Tabelle aufgeführt.
Einige BOOLEsche Funktionen mit zwei Variablen und
Name der Verschiedene Verschiedene Wertetabelle für
Funktion Schreibweisen Symbole

SCHEFFER
bzw.
NAND
NAND
PEIRCE
bzw.
NOR

NOR

Äquivalenz
bzw.
XOR
Äquivalenz

Implikation
Wahrheitstafeln

Faßt man und als Variable auf, die nur die Werte F und W annehmen können ( Aussagenvariable ), so
beschreiben die folgenden Wahrheitstafeln die den Junktoren entsprechenden Wahrheitsfunktionen :
Tabelle Wahrheitstafeln der Aussagenlogik
Äquivalenzklassen

Eine Äquivalenzrelation in einer Menge bewirkt eine Aufteilung von in nichtleere paarweise disjunkte
Teilmengen, Äquivalenzklassen .
(5.87)
heißt Äquivalenzklasse von bezüglich Für Äquivalenzklassen gilt:
(5.88)

Diese Äquivalenzklassen werden zu einer neuen Menge, der Faktormenge zusammengefaßt:

(5.89)

Eine Teilmenge der Potenzmenge heißt Zerlegung von , wenn

(5.90)
Äquivalenz- und Ordnungsrelationen
Die wichtigsten Klassen binärer Relationen in einer Menge sind die Äquivalenz- und Ordnungsrelationen.

● Äquivalenzrelationen
● Äquivalenzklassen, Zerlegungen
● Ordnungsrelationen
● HASSE-Diagramme
Boolesche Algebren und Schaltalgebra
Die bei der Darstellung der Grundgesetze der Mengenalgebra festgestellte Analogie zu den Grundgesetzen der
Aussagenlogik trifft auch auf die Rechenregeln für Operationen mit anderen mathematischen Objekten zu. Die
Untersuchung dieser Rechenregeln führt auf den Begriff der BOOLEschen Algebra.

● Definition und Grundgesetze


● Dualitätsprinzip
● Endliche BOOLEsche Algebren
● BOOLEsche Algebren als Ordnungen
● BOOLEsche Funktionen, BOOLEsche Ausdrücke
● Normalformen
● Schaltalgebra
Endliche BOOLEsche Algebren
Alle endlichen BOOLEschen Algebren lassen sich bis auf ,,Isomorphie`` einfach angeben. Es seien

BOOLEsche Algebren und eine bijektive Abbildung. heißt Isomorphismus , falls gilt:

(5.219)

Jede endliche BOOLEsche Algebra ist isomorph zur BOOLEschen Algebra der Potenzmenge einer endlichen Menge.
Insbesondere hat jede endliche BOOLEsche Algebra Elemente, und je zwei endliche BOOLEsche Algebren mit
gleich vielen Elementen sind isomorph.
Im folgenden wird mit die zweielementige BOOLEsche Algebra mit den folgenden Operationen

bezeichnet:

Tabelle Operationen der zweielementigen BOOLEschen Algebra


Erklärt man auf dem -fachen kartesischen Produkt die Operationen

und komponentenweise, so wird mit und zu einer BOOLEschen

Algebra. Man nennt das -fache direkte Produkt von Da Elemente enthält, erhält man auf diese
Weise alle endlichen BOOLEschen Algebren (bis auf Isomorphie).
BOOLEsche Algebren als Ordnungen
Jeder BOOLEschen Algebra läßt sich eine Ordnungsrelation in zuordnen: Dabei wird genau dann

gesetzt, wenn gilt (oder gleichbedeutend dazu, wenn gilt).


Somit läßt sich jede endliche BOOLEsche Algebra durch ein HASSE-Diagramm darstellen.

Beispiel

sei die Menge der Teiler der Zahl 30. Als zweistellige Operationen

werden die Bildung des größten gemeinsamen Teilers bzw. des kleinsten gemeinsamen Vielfachen
verwendet und als einstellige Operation die Bildung des Komplements. Die ausgezeichneten Elemente 0
bzw. 1 entsprechen den Zahlen 1 bzw. 30. Das zugehörige HASSE-Diagramm zeigt die folgende Abbildung.
Kongruenzrelationen, Faktoralgebren
Um Faktorstrukturen, wie im Falle der Gruppen und Ringe, für universelle Algebren konstruieren zu können, wird der
Begriff der Kongruenzrelation benötigt. Eine Kongruenzrelation ist eine mit der Struktur verträgliche
Äquivalenzrelation: Es sei eine -Algebra und eine Äquivalenzrelation in

heißt Kongruenzrelation in falls für alle und alle mit

gilt:

(5.192)

Die Menge der Äquivalenzklassen (Faktormenge) bezüglich einer Kongruenzrelation bildet bezüglich
repräsentantenweisem Rechnen wieder eine -Algebra: Es sei eine -Algebra und

eine Kongruenzrelation in Die Faktormenge (s. Äquivalenz- und Ordnungsrelationen) wird bezüglich
folgender Operationen mit

(5.193)

zu einer -Algebra der Faktoralgebra von nach

Die Kongruenzrelationen von Gruppen bzw. Ringen lassen sich durch spezielle Teilstrukturen - Normalteiler bzw.
Ideale - beschreiben. Im allgemeinen, z.B. bei Halbgruppen, ist eine solche Beschreibung der Kongruenzrelationen
nicht möglich.
Termalgebren, freie Algebren

1. Termalgebren: Es sei eine Signatur und eine abzählbare Menge von Variablen. Die Menge

der -Terme über ist induktiv wie folgt definiert:

1.
(5.196)

2.
(5.197)

Die so definierte Menge wird Trägermenge einer -Algebra, der Termalgebra vom Typ

über gemäß folgender Operationen: Ist und so ist

durch
(5.198)

erklärt.

Freie Algebren: Termalgebren sind die ,,allgemeinsten`` Algebren in der Klasse aller -Algebren, d.h., in
Termalgebren gelten keine ,,Gleichungen``. Solche Algebren werden freie Algebren genannt.
Eine Gleichung ist ein Paar von -Termen in den Variablen

Eine -Algebra erfüllt eine solche Gleichung, wenn für alle gilt:

(5.199)
Eine gleichungsdefinierte Klasse von -Algebren ist eine Klasse von -Algebren, die eine vorgegebene Menge
von Gleichungen erfüllen.
Satz von BIRKHOFF: Die gleichungsdefinierten Klassen sind genau die Varietäten.

Beispiel
Varietäten sind zum Beispiel die Klasse aller Halbgruppen, die Klasse aller Gruppen, die Klasse aller
ABELschen Gruppen und die Klasse aller Ringe. Andererseits gilt zum Beispiel, daß das direkte Produkt von
zyklischen Gruppen keine zyklische Gruppe und das direkte Produkt von Körpern kein Körper ist. Deshalb
bilden die zyklischen Gruppen bzw. Körper keine Varietäten und können nicht durch Gleichungen definiert
werden.
Normierte Algebren
Ein Vektorraum über heißt eine Algebra , wenn zusätzlich zu den Operationen, die im Vektorraum erklärt
sind und den Axiomen (V1) bis (V7) (s. Vektorraumaxiome) genügen, für je zwei Elemente ihr Produkt

oder in der vereinfachten Schreibweise, , erklärt ist, so daß für beliebige und

die folgenden Eigenschaften erfüllt sind:

(12.93)
(12.94)
(12.95)
(12.96)

Eine Algebra ist kommutativ , wenn stets gilt.

Ein linearer Operator der Algebra in die Algebra heißt Algebrenhomomorphismus , wenn für
alle gilt:

(12.97)
Eine Algebra heißt normierte Algebra bzw. eine BANACH-Algebra , wenn sie ein normierter Vektorraum bzw. ein
BANACH-Raum ist und die Norm die (zusätzliche) Eigenschaft

(12.98)

besitzt. In einer normierten Algebra sind alle Operationen stetig, d.h., außer (12.83) gilt für und

auch noch (s. Lit. 12.23).

Jede normierte Algebra kann zu einer BANACH-Algebra vervollständigt werden, indem man das Produkt auf ihre
Normvervollständigung unter Berücksichtigung von (12.98) fortsetzt.

Beispiel A

mit der Norm (12.87f) und der für stetige Funktionen üblichen (punktweisen) Multiplikation.

Beispiel B

Der Vektorraum aller in eine absolut konvergente FOURIER-Reihe zerlegbaren komplexen

auf stetigen Funktionen , d.h.


(12.99)

mit der Norm und der gewöhnlichen Multiplikation.

Beispiel C

Der Raum aller beschränkten linearen Operatoren auf dem normierten Raum mit der

Operatorennorm und den üblichen algebraischen Operationen, wobei unter dem Produkt zweier

Operatoren die Nacheinanderausführung, also der durch definierte

Operator verstanden wird.

Beispiel D

Der Raum aller absolut summierbaren meßbaren Funktionen auf der reellen Achse

(s. Maß und LEBESGUE-Integral) mit der Norm

(12.100)
wenn man für die Multiplikation von zwei Funktionen die Faltung

verwendet.
Matrizen
● Begriff der Matrix
● Quadratische Matrizen
● Vektoren
● Rechenoperationen mit Matrizen
● Rechenregeln für Matrizen
● Vektor- und Matrizennorm
Definition
Es sei eine Menge von Operationssymbolen, die in paarweise disjunkte Teilmengen zerfällt. In

liegen die Konstanten, in die -stelligen Operationssymbole. Die Familie heißt

Typ oder Signatur . Ist eine Menge und ist jedem -stelligen Operationssymbol eine -stellige

Operation in zugeordnet, so heißt eine - Algebra oder Algebra vom Typ

(oder der Signatur)


Ist endlich, so schreibt man für auch

Faßt man einen Ring als -Algebra auf, so zerfällt

wobei den Operationssymbolen die Konstante 0, Inversenbildung bezüglich Addition, Addition


und Multiplikation zugeordnet sind.
Es seien und -Algebren. heißt -Unteralgebra von falls ist und die Operationen

die Einschränkungen der Operationen auf die Teilmenge sind.


Schaltalgebra
Eine typische Anwendung der BOOLEschen Algebra ist die Vereinfachung von Reihen-Parallel-Schaltungen (RPS).
Dazu wird einer RPS ein BOOLEscher Ausdruck zugeordnet (Transformation). Dieser Ausdruck wird mit den
Umformungsregeln der BOOLEschen Algebra ,,vereinfacht``. Anschließend wird diesem Ausdruck wieder eine RPS
zugeordnet (Rücktransformation). Im Ergebnis erhält man eine vereinfachte RPS, die das gleiche Schaltverhalten wie
die Ausgangsschaltung hat.

RPS bestehen aus Grundelementen, den Arbeits- und Ruhekontakten, mit jeweils zwei Zuständen (geöffnet oder
geschlossen). Die Symbolik ist, wie üblich, so zu verstehen: Wird die steuernde Schaltvorrichtung eingeschaltet, so
schließt der Arbeitskontakt (,,Schließer``) und der Ruhekontakt (,,Öffner``) öffnet sich. Den die Kontakte steuernden
Schaltvorrichtungen werden BOOLEsche Variable zugeordnet. Dem Zustand ,,aus`` bzw. ,,ein`` der Schaltvorrichtung
entspricht der Wert 0 bzw. 1 der BOOLEschen Variablen. Kontakte, die durch die gleichen Vorrichtungen geschaltet
werden, erhalten als Symbol die BOOLEsche Variable dieser Vorrichtung. Der Schaltwert einer RPS ist 0 bzw. 1,
wenn die Schaltung elektrisch leitend bzw. nichtleitend ist. Der Schaltwert ist abhängig von der Stellung der Kontakte
und damit eine BOOLEsche Funktion (Schaltfunktion) der den Schaltvorrichtungen zugeordneten Variablen. In der
folgenden Abbildung sind Kontakte, Schaltungen, Symbole und die ihnen entsprechenden BOOLEschen Ausdrücke
dargestellt.

Die BOOLEschen Ausdrücke, die Schaltfunktionen von RPS repräsentieren, sind dadurch ausgezeichnet, daß das
Negationszeichen nur über Variablen (nicht über Teilausdrücken) stehen darf.

Beispiel
Die Reihen-Parallel-Schaltung aus der folgenden Abbildung ist zu vereinfachen.

Dieser Schaltung ist der BOOLEsche Ausdruck


(5.230)
als Schaltfunktion zugeordnet. Entsprechend den Umformungsregeln der BOOLEschen Algebra ergibt sich:
(5.231)

Dabei ergibt sich aus und aus

Man erhält die in der Abbildung dargestellte vereinfachte

RPS.
Dieses Beispiel veranschaulicht, daß es nicht immer einfach ist, durch Umformung auf den ,,einfachsten``
BOOLEschen Ausdruck zu kommen. In der Literatur sind dazu Verfahren bereitgestellt.
Universelle Algebra
Eine (universelle) Algebra besteht aus einer Menge, der Trägermenge , und Operationen auf dieser Menge. Einfache
Beispiele sind Halbgruppen, Gruppen sowie Ringe und Körper.
Universelle Algebren (meist mehrsortig, d.h. mit mehreren Trägermengen) werden insbesondere in der theoretischen
Informatik betrachtet. Sie dienen dort als Grundlage für die (algebraische) Spezifikation abstrakter Datentypen und
für Termersetzungssysteme .

● Definition
● Kongruenzrelationen, Faktoralgebren
● Homomorphismen
● Homomorphiesatz
● Varietäten
● Termalgebren, freie Algebren
Interpolation nach Aitken-Neville

In vielen praktischen Fällen wird das Interpolationspolynom explizit nicht benötigt, sondern nur sein Funktionswert an

einer vorgegebenen Stelle des Interpolationsgebietes. Zur Berechnung dieses Funktionswertes kann man nach
AITKEN/NEVILLE rekursiv vorgehen. Dazu verwendet man zweckmäßigerweise die Bezeichnung
(19.161)

in der die Indizierung die verwendeten Stützstellen und damit auch den Grad des Interpolationspolynoms angibt. Es gilt

(19.162)

d.h., der Funktionswert ergibt sich durch lineare Interpolation aus den Funktionswerten von und

, zwei Interpolationspolynomen vom Grad . Die gezielte Anwendung von (19.162) führt auf ein

Schema, das für den Fall angegeben werden soll:


(19.163)

Die Elemente von (19.163) werden spaltenweise berechnet. Ein neuer Wert im Schema entsteht jeweils aus dem links daneben
stehenden und dem unmittelbar über diesem stehenden Wert, z.B.

(19.164a)

(19.164b)

(19.164c)

Für die Durchführung des Algorithmus von AITKEN/NEVILLE auf dem Computer braucht man nach Lit. 19.3 nur einen Vektor

mit Komponenten, der nacheinander die einzelnen Spalten von (19.163) aufnimmt. Dazu wird vereinbart, daß der Wert

der -ten Spalte die -te Komponente von wird. Damit sind die Spalten

von (19.163) von oben nach unten zu berechnen, um die noch benötigten Werte zur Verfügung zu haben. Der Algorithmus
besteht dann aus folgenden zwei Schritten:
(19.165a)

(19.165b)

Nach Abschluß von (19.165b) stellt den gesuchten Funktionswert von an der Stelle dar.
Algorithmus von DANTZIG

Es sei ein bewerteter schlichter gerichteter Graph mit für alle Bögen . Der

folgende Algorithmus liefert alle von einem Knoten von aus erreichbaren Knoten zusammen mit ihren

Entfernungen von :

a)
Der Knoten erhält die Markierung Es sei

b)
Die Menge der markierten Knoten sei
c)
Ist , dann beende man den Algorithmus.

d)
Anderenfalls wähle man einen Bogen aus, für den minimal ist. Man

markiere und , setze sowie und wiederhole b)

mit

Sind alle Bögen mit 1 bewertet, dann kann man gemäß des Problemes des kürzesten Weges mit Hilfe der
Adjazenzmatrix die Länge einer kürzesten Bahn von einem Knoten zu einem Knoten des Graphen finden.
Wird dagegen ein Knoten von nicht markiert, dann gibt es keine von nach führende Bahn.

Wird mit markiert, dann ist die Länge einer solchen Bahn. Eine kürzeste Bahn von nach liegt

in dem von allen markierten Knoten und Bögen gebildeten Baum, dem Entfernungsbaum bezüglich

Beispiel
Im Graphen der folgenden Abbildung bilden die grün gezeichneten Bögen einen Entfernungsbaum
bezüglich des Knotens

Die Längen der kürzesten Bahnen sind:

von nach von nach

von nach von nach


von nach von nach

von nach von nach

von nach von nach

von nach von nach

von nach

Hinweis: Für den Fall, daß Bögen mit negativen Längen besitzt, gibt es einen modifizierten

Algorithmus zur Ermittlung kürzester Bahnen (s. Lit. 5.32).


EUKLIDischer Algorithmus

Für zwei natürliche Zahlen kann man den größten gemeinsamen Teiler mit dem EUKLIDischen Algorithmus
ohne Zuhilfenahme der Primfaktorenzerlegung ermitteln. Dazu ist nach dem folgenden Schema eine Kette von
Divisionen mit Rest auszuführen. Für sei Dann gilt:

(5.152a)

Der Divisionsalgorithmus endet nach endlich vielen Schritten, da die Folge eine streng monoton
fallende Folge natürlicher Zahlen ist. Der letzte von 0 verschiedene Rest ist der größte gemeinsame Teiler von

und
Benutzt man die Reduktionsvorschrift
(5.152b)
dann kann man durch wiederholte Anwendung des EUKLIDischen Algorithmus auch für natürliche Zahlen mit
den größten gemeinsamen Teiler ermitteln.
(S. auch Satz zum EUKLIDischen Algorithmus.)

Beispiel A
Es gilt ggT(38, 105) = 1, denn

Beispiel B
ggT(150, 105, 56) = ggT(ggT(150, 105), 56) = ggT(15, 56) = 1.
Kettenbrüche

Kettenbrüche sind ineinandergeschachtelte Brüche, mit deren Hilfe rationale und irrationale Zahlen dargestellt
werden können. Kettenbrüche rationaler Zahlen sind endlich. Für positive rationale Zahlen größer Eins haben sie die
Form

(1.4)

wobei die Zahlen mit Hilfe des EUKLIDischen Algorithmus wie folgt ermittelt werden

können:

(1.5a)
(1.5b)

(1.5c)

Dabei wird vorausgesetzt, daß die Zahlen natürliche Zahlen mit sind.

Kettenbrüche werden abkürzend durch die Angabe symbolisch dargestellt, wobei die Forderung

erfüllt sein muß.


Kettenbrüche irrationaler Zahlen brechen nicht ab. Sie heißen daher unendliche Kettenbrüche.

Beispiel A
Beispiel B

Beispiel C
Im gleichmäßigen Fünfeck, dem Pentagramm , sei die Länge der Seiten mit , die der Diagonalen mit
bezeichnet. Dann gilt

(1.6)

Man sieht, daß das Verhältnis dem des Goldenen Schnittes entspricht.
Bestimmung des größten gemeinsamen Teilers zweier Polynome

Zwei Polynome vom Grade und vom Grade mit können gemeinsame

Polynomfaktoren haben. Das Produkt aller dieser Faktoren wird größter gemeinsamer Teiler der Polynome genannt.
Wenn und keine gemeinsamen Polynomfaktoren besitzen, dann nennt man sie teilerfremd . Ihr

größter gemeinsamer Teiler ist dann eine Konstante.


Der größte gemeinsame Teiler zweier Polynome und kann mit Hilfe des EUKLIDischen Algorithmus

ohne Faktorenzerlegung ermittelt werden:

1.
Division von durch führt auf den Quotienten und den Rest :

(1.47a)

2.
Division von durch führt auf den Quotienten und den Rest :

(1.47b)

3.
Division von durch führt auf den Quotienten und den Rest usw:

Der größte gemeinsame Teiler der beiden Polynome ist dann der letzte von 0 verschiedene Rest

Die Methode ist als EUKLIDischer Algorithmus aus der Arithmetik mit natürlichen Zahlen bekannt.

Die Ermittlung des größten gemeinsamen Teilers wird bei der Lösung von Gleichungen eingesetzt, z.B. bei der
Abspaltung mehrfacher Wurzeln, der Anwendung der STURMschen Methode sowie bei anderen Problemen.
Satz zum EUKLIDischen Algorithmus

Für natürliche Zahlen mit sei die Anzahl der Divisionen mit Rest im EUKLIDischen

Algorithmus und die Stellenzahl von im dekadischen System. Dann gilt:

(5.159)
Maximalstrom-Algorithmus von FORD und FULKERSON

Mit dem Maximalstrom-Algorithmus ist feststellbar, ob ein vorgegebener Strom maximal ist.

Es sei ein Transportnetz und ein mit den Kapazitäten verträglicher Strom der Stärke Der Algorithmus
beinhaltet die folgenden Schritte zur Markierung von Knoten, nach deren Ausführung man ablesen kann, um welchen
Betrag die Stromstärke in Abhängigkeit von den ausgewählten Markierungsschritten verbessert werden kann.

a)
Man markiere und setze

b)
Existiert ein Bogen mit markiertem , nichtmarkiertem und dann

markiere man und setze und wiederhole Schritt b),

anderenfalls folgt Schritt c).


c)
Existiert ein Bogen mit nichtmarkiertem markiertem und dann

markiere man und setze und führe, falls möglich, Schritt b) aus.

Anderenfalls beende man den Algorithmus.

Wird die Senke von markiert, dann läßt sich der Strom in um verbessern. Wird die Senke nicht

markiert, dann ist der Strom maximal.

Beispiel
Maximalstrom: Im Graphen der oberen Abbildung geben die Bewertungen der Kanten die Kapazitäten der
Kanten an. Im bewerteten Graphen der unteren Abbildung ist ein mit diesen Kapazitäten verträglicher Strom
der Stärke 13 dargestellt. Es handelt sich dabei um einen Maximalstrom.
Beispiel
Transportnetz: Ein Produkt wird von Firmen hergestellt. Es gibt Verbraucher

In einem bestimmten Zeitraum werden Einheiten von produziert und

Einheiten von benötigt.

In der vorgegebenen Zeit können Einheiten von nach transportiert werden. Können in diesem
Zeitraum alle Bedarfswünsche erfüllt werden? Den zugehörigen Graphen zeigt die folgende Abbildung.
Gaußscher Algorithmus

Zur Lösung des linearen Gleichungssystems (4.107) von Gleichungen mit Unbekannten kann das
GAUSSsche Eliminationsprinzip angewendet werden.

● GAUSSsches Eliminationsprinzip
● GAUSS-Schritte
● Lösungsverhalten
Prinzip des GAUSSschen Eliminationsverfahrens

Durch die elementaren Umformungen

1.
Vertauschen von Zeilen
2.
Multiplikation einer Zeile mit einer von Null verschiedenen Zahl
3.
Addition eines Vielfachen einer Zeile zu einer anderen Zeile

wird das System (19.26) in ein sogenanntes gestaffeltes Gleichungssystem

(19.27)
überführt. Da dabei nur äquivalente Umformungen vorgenommen werden, besitzt dieselbe Lösung wie

. Man erhält sie aus (19.27):

(19.28)

Die durch die Formel (19.28) angegebene Vorschrift nennt man Rückwärtseinsetzen , da die Gleichungen von
(19.27) in der umgekehrten Reihenfolge ihrer Entstehung benutzt werden.

Der Übergang von zu erfolgt in sogenannten Eliminationsschritten , deren Durchführung am ersten

Schritt gezeigt werden soll. Dieser überführt die Matrix in die Matrix :

(19.29)

Dabei ist wie folgt vorzugehen:


1.
Man bestimme ein . Falls kein solches existiert, stop: ist singulär. Andernfalls heißt Pivot .
2.
Man vertausche die 1. und die -te Zeile von . Das Ergebnis ist die Matrix .
3.
Man subtrahiere für das -fache der 1. Zeile von der -ten Zeile der Matrix .

Als Ergebnis erhält man die Matrix und analog die neue rechte Seite mit folgenden Elementen:

(19.30)

Die in der Matrix (19.29) eingerahmte Teilmatrix ist vom Typ und wird analog zu

behandelt; usw. Diese Vorgehensweise bezeichnet man als GAUSSsches Eliminationsverfahren oder GAUSSschen
Algorithmus.
Algorithmen der Graphentheorie
Unter den Teilgebieten der Diskreten Mathematik hat die Graphentheorie wesentliche Bedeutung für die Informatik
erlangt, z.B. bei der Darstellung von Datenstrukturen, endlichen Automaten, Kommunikationsnetzen, Ableitungen in
formalen Sprachen usw. Daneben gibt es auch Anwendungen in Physik, Chemie, Elektrotechnik, Biologie und
Psychologie. Darüber hinaus sind Flüsse in Transportnetzen und Netzplantechnik in Operations Research und
kombinatorischer Optimierung anwendbar.

● Grundbegriffe und Bezeichnungen


● Durchlaufungen von ungerichteten Graphen
● Bäume und Gerüste
● Matchings
● Planare Graphen
● Bahnen in gerichteten Graphen
● Transportnetze
Minimalgerüste

Es sei ein zusammenhängender bewerteter Graph. Ein Gerüst von heißt Minimalgerüst ,

wenn seine Gesamtlänge minimal ist:

(5.240)

Minimalgerüste sucht man z.B. dann, wenn die Kantenbewertungen Kosten repräsentieren und man an minimalen
Gesamtkosten interessiert ist. Ein Verfahren zur Ermittlung von Minimalgerüsten ist der KRUSKAL-Algorithmus :

a)
Man wähle eine Kante mit kleinster Bewertung.
b)
Man füge solange wie möglich zu den bereits gewählten Kanten eine Kante mit kleinstmöglicher Bewertung
hinzu, die mit den schon gewählten Kanten keinen Kreis bildet.

Die Auswahl der in Schritt b) zulässigen Kanten kann durch den folgenden Markierungsalgorithmus erleichtert
werden:

● Die Knoten des Graphen werden paarweise verschieden markiert.


● Kanten dürfen in jedem Schritt nur dann hinzugefügt werden, wenn sie Knoten mit verschiedenen
Markierungen verbinden.
● Nach Hinzufügen einer Kante wird den Knoten, die die größere der Markierungen ihrer Endpunkte tragen, die
kleinere der beiden Markierungen zugeordnet.
Hinweise zur numerischen Bestimmung von Eigenwerten

1. Die Eigenwerte könnten als Nullstellen der charakteristischen Gleichung (4.125b) berechnet werden

(s. Beispiel A und Beispiel B. Dazu müssen die Koeffizienten des

charakteristischen Polynoms der Matrix A bestimmt werden. Diese Vorgehensweise sollte aber vermieden
werden, da sie einen außerordentlich instabilen Algorithmus darstellt, d.h., kleine Änderungen in den
Koeffizienten führen zu sehr großen Änderungen der Nullstellen
2. Für die numerische Lösung des symmetrischen Eigenwertproblems sind zahlreiche Algorithmen entwickelt
worden. Man unterscheidet zwei Verfahrensklassen (s. Lit. 4.8):
a) Transformationsverfahren, z.B. JACOBI-Verfahren, HOUSEHOLDER-Tridiagonalisierung, QR-
Algorithmus;
b) Iterationsverfahren, z.B. Vektoriteration, RAYLEIGH- RITZ-Algorithmus, Inverse Iteration, LANCZOS-
Verfahren, Bisektionsverfahren.
Remes-Algorithmus

● Folgerungen aus dem Alternantensatz


● Bestimmung der Minimallösung nach REMES
Quantoren

Charakteristisch für die Prädikatenlogik ist die Verwendung von Quantoren , dem Allquantor (Generalisator) und
dem Existenzquantor (Partikularisator) Ist ein einstelliges Prädikat, so wird die Aussage ,,Für jedes aus
gilt `` mit und die Aussage ,,Es gibt ein aus für das gilt`` mit

bezeichnet. Durch die Quantifizierung entsteht aus dem einstelligen Prädikat eine Aussage. Ist z.B. der
Individuenbereich der natürlichen Zahlen und bezeichnet das (einstellige) Prädikat ,, ist eine Primzahl``, so ist
eine falsche und eine wahre Aussage.
-und -Grenzmenge, absorbierende Menge

Sei ein dynamisches System auf . Die Menge heißt invariant unter , falls

für alle ist, und positiv invariant unter , falls für alle aus

ist.
Für jedes ist die -Grenzmenge des Orbits durch die Menge

(17.7)

Die Elemente von heißen -Grenzpunkte des Orbits. Liegt ein invertierbares dynamisches System vor, so

heißt für jedes die Menge

(17.8)
-Grenzmenge des Orbits durch ; die Elemente von heißen -Grenzpunkte des Orbits.

Die lokale Eigenschaft des Volumenschrumpfens führt bei vielen Systemen zur Existenz einer beschränkten Menge
im Phasenraum, in die alle Orbits für wachsende Zeiten gelangen und dort verbleiben. Eine beschränkte, offene und

zusammenhängende Menge heißt absorbierend bezüglich , falls für alle

positiven aus ist. ( ist die Abschließung von .)

Beispiel
Gegeben sei in der Ebene das Differentialgleichungssystem
(17.9a)

Unter Verwendung von Polarkoordinaten läßt sich die Lösung von (17.9a) mit Anfang

zur Zeit in der Form

(17.9b)

schreiben. Aus dieser Lösungsdarstellung folgt, daß der Fluß von (17.9a) einen -periodischen Orbit besitzt, der

als dargestellt werden kann. Für die Grenzmengen der Orbits

durch gilt
Jede offene Kugel mit ist eine absorbierende Menge für (17.9a).
Eigenschaften von Grenzmengen, Grenzzyklen

1. Eigenschaften von Grenzmengen: Die im Abschnitt Invariante Mengen definierten - und -


Grenzmengen besitzen für den Fluß der Differentialgleichung (17.1) mit die folgenden

Eigenschaften. Sei ein beliebiger Punkt. Dann gilt:


a)
Die Mengen und sind abgeschlossen.

b)
Ist bzw. beschränkt, so ist bzw. . Außerdem ist

bzw. in diesem Fall invariant unter dem Fluß von (17.1) und zusammenhängend.

Beispiel
Ist z. B. unbeschränkt, dann muß nicht unbedingt zusammenhängend sein

(s. Abbildung).

2. Satz von POINCARÉ-BENDIXSON: Für eine ebene autonome Differentialgleichung (17.1) (d.h. )

gilt der Satz von POINCARÉ-BENDIXSON:


Sei eine nicht periodische Lösung von (17.1), für die beschränkt ist. Enthält keine

Ruhelagen von (17.1), so ist ein periodischer Orbit von (17.1).

Für autonome Differentialgleichungen in der Ebene sind also Attraktoren, die komplizierter als eine Ruhelage
oder ein periodischer Orbit sind, nicht möglich.
3. Grenzzyklen: Ein periodischer Orbit von (17.1) heißt Grenzzyklus , wenn es ein gibt, so daß
entweder oder gilt. Ein Grenzzyklus heißt stabiler Grenzzyklus , wenn eine

Umgebung von existiert, so daß für alle ist, und instabiler Grenzzyklus , wenn

eine Umgebung von existiert, so daß für alle ist.

Beispiel A

Für den Fluß von (17.9a) gilt für den periodischen Orbit die

Eigenschaft für alle . Also ist eine Umgebung von

, mit der zum stabilen Grenzzyklus wird (s. Abbildung).


Beispiel B

Für die lineare Differentialgleichung ist dagegen

ein periodischer Orbit, aber kein Grenzzyklus

(s. Abbildung).
Eigenschaften der -Grenzmenge

Jede -Grenzmenge von (17.3) mit ist abgeschlossen, und es gilt . Ist

der Semiorbit beschränkt, so ist und ist invariant unter . Analoge Eigenschaften

gelten für -Grenzmengen.

Beispiel

Gegeben sei auf die Differenzengleichung , mit .

Offenbar sind für die Beziehungen , und

erfüllt. Zu beachten ist, daß , im Unterschied zum Differentialgleichungsfall,

nicht zusammenhängend ist.


Schnitt einer Fuzzy-Menge

1. - und scharfer Schnitt: Der Schnitt einer Fuzzy-Menge in der Höhe (mit dem Zugehörigkeitsgrad
) heißt - Schnitt , falls gilt
(5.255a)

bzw. scharfer -Schnitt falls gilt

(5.255b)

2. Eigenschaften:
a)
Die -Schnitte von Fuzzy-Mengen sind klassische scharfe Mengen.
b)
Der Träger supp ist ein spezieller -Schnitt: Es gilt
(5.255c)
c)
Der scharfe 1-Schnitt
(5.255d)
heißt Toleranz von .
3. Darstellungssatz: Jeder unscharfen Menge über lassen sich eindeutig die Familien

und ihrer -Schnitte und scharfen -Schnitte zuordnen.

Die -Schnitte und scharfen -Schnitte sind monotone Familien von Teilmengen über für die gilt:

(5.255e)

Existieren umgekehrt monotone Familien oder von Teilmengen über , so

entspricht diesen je genau eine unscharfe Menge bzw. über , so daß stets und

gilt und

(5.255f)
Aufgabenstellung und Alternantensatz

● Prinzip der TSCHEBYSCHEFF-Approximation


● Eigenschaften der TSCHEBYSCHEFFschen Polynome
Winkel im Gradmaß und im Bogenmaß

Gradmaß: Das in der Geometrie verwendete Gradmaß zur Messung von Winkeln beruht auf der Einteilung
des ebenen Vollwinkels in 360 gleiche Teile oder (Grad). Das ist die sogenannte Altgradeinteilung . Die
weitere Unterteilung erfolgt häufig nicht dezimal, sondern sexagesimal: (Minuten),
(Sekunden). Man spricht auch von Sexagesimaleinteilung .
Bogenmaß: Neben dem Gradmaß wird auch das Bogenmaß zur quantitativen Angabe von Winkeln
verwendet. Die Größe des Mittelpunkts- oder Zentriwinkels in einem beliebigen Kreis wird hierbei durch das
Verhältnis des zugehörigen Kreisbogens zum Radius des Kreises angegeben:
(3.1)

Die Einheit des Bogenmaßes ist der Radiant (rad), d.h. der Zentriwinkel, dessen Bogen gleich dem Radius ist.

Umrechnung Gradmaß-Bogenmaß: Ist der in Grad und der in Radiant gemessene Winkel, dann gilt
für die Umrechnung von einer Maßeinheit in die andere

(3.2)

Insbesondere ist usw. Mit (3.2) erhält man ein

dezimalisiertes Ergebnis. Aus der Tabelle können einige konkrete Umrechnungsbeziehungen entnommen werden.
Tabelle Umrechnung vom Gradmaß in das Bogenmaß

Beispiel A
Umrechnung eines Winkels im Gradmaß in das Bogenmaß rad:
rad.

Beispiel B
Umrechnung eines Winkels im Bogenmaß in einen Winkel im Gradmaß:
rad
Entstanden aus:
5,645 : 0,017453 = 323+0,007611
0,007611 : 0,000291 = 26+0,000025
0,000025 : 0,000005 = 5.
Die Bezeichnung rad wird in der Regel weggelassen, wenn aus dem Zusammenhang hervorgeht, daß es
sich um das Bogenmaß eines Winkels handelt.
Neugrade: In der Geodäsie wird der Vollwinkel in 400 gleiche Teile oder 400 gon (Gon) eingeteilt. Das ist die
sogenannte Neugradeinteilung . Ein rechter Winkel entspricht dann 100 gon. Das gon wird in 1000 mgon
unterteilt.
Auf Taschenrechnern findet man die Bezeichnungen DEG für Grad (Altgrad), GRAD für Gon (Neugrad) und
RAD für Radiant (Bogenmaß). Zur Umrechnung der verschiedenen Maße kann die folgende Tabelle benutzt
werden:
Tabelle Umrechnung Altgrade-Bogenmaß-Neugrade I

Wegen der Neugradeinteilung s. auch Winkel in der Geodäsie.


Sinus

1. Gewöhnliche Sinusfunktion: Die gewöhnliche Sinusfunktion


(2.64a)

ist in der folgenden Abbildung dargestellt.

Es ist eine stetige, periodische Kurve mit der Periode


Die Schnittpunkte mit der

gewöhnlichen Sinuskurve mit der -Achse sind die Wendepunkte der Kurve. Der Neigungswinkel der
Kurventangenten gegenüber der -Achse beträgt hier

Die Extremwerte befinden sich bei mit

2. Allgemeine Sinusfunktion: Die allgemeine Sinusfunktion


(2.64b)

mit der Amplitude der Frequenz und der Anfangsphase ist in der folgenden Abbildung dargestellt.

Gegenüber der gewöhnlichen Sinuskurve mit und ist die allgemeine Sinuskurve in -
Richtung um den Faktor gedehnt, in -Richtung um den Faktor zusammengedrückt und um die Strecke

nach links verschoben. Die Periode ist

Die Schnittpunkte mit der -Achse liegen bei , die Extrema bei

.
Problemstellung

In der Technik und der Physik kommen oft zeitabhängige Größen der Form
(2.128)
vor. Sie werden manchmal auch sinusoidale Größen genannt. Ihre zeitabhängige Änderung beschreibt eine
harmonische Schwingung . Die graphische Darstellung dieser Gleichung liefert eine allgemeine Sinuskurve , wie sie
die folgende Abbildung zeigt.

Die allgemeine Sinuskurve unterscheidet sich von der gewöhnlichen :


a) durch die Amplitude d.h. die größte Auslenkung von der Zeitachse

b) durch die Periode , die der Wellenlänge entspricht (mit als Schwingungsfrequenz , die in der

Schwingungslehre Kreisfrequenz genannt wird);


c) durch die Anfangsphase oder Phasenverschiebung mit dem Anfangswinkel

Die Größe kann auch in der Form

(2.129)

dargestellt werden, mit und Die Größen und lassen sich in

Übereinstimmung mit der folgenden Abbildung als Bestimmungsstücke eines rechtwinkligen Dreiecks darstellen.
Definition

Aus der Darstellung (8.22a) für das elliptische Integral 1. Gattung folgt für

(14.101)

d.h., ist bezüglich streng monoton, so daß die zu

(14.102a)

inverse Funktion

(14.102b)
existiert. Sie wird als Amplitudenfunktion bezeichnet. Mit ihrer Hilfe werden die sogenannten JACOBIschen
Funktionen wie folgt definiert:
(14.103a)
(14.103b)

(14.103c)
Spektralinterpretation der FOURIER-Transformation

In Analogie zur FOURIER-Reihe einer periodischen Funktion erfährt das FOURIER-Integral für eine nichtperiodische
Funktion eine einfache physikalische Interpretation.

1. Darstellung: Eine Funktion , für die das FOURIER-Integral existiert, kann gemäß (15.68) und (15.69)

als Summe sinusoidaler Schwingungen mit der sich stetig ändernden Frequenz in der Form
(15.80a)
(15.80b)
dargestellt werden.
2. Interpretation: Der Ausdruck gibt die Amplitude der Teilschwingungen an und und

deren Phasen. Für die komplexe Schreibweise trifft die gleiche Interpretation zu:

Die Funktion ist eine Summe (Integral) von abhängigen Summanden des Typs
(15.81)

wobei die Größe sowohl die Amplitude als auch die Phase aller Teilvorgänge festlegt.

3. Anwendungen: Diese spektrale Interpretation des FOURIER-Integrals und der FOURIER-Transformation


bedeutet einen großen Vorteil für die Anwendung in Physik und Technik. Die Bildfunktion
(15.82a)

nennt man Spektrum oder Frequenzspektrum der Funktion , die Größe

(15.82b)

das Amplitudenspektrum und bzw. das Phasenspektrum der Funktion . Zwischen dem

Spektrum und den Koeffizienten (15.67b,c) besteht die Beziehung

(15.83)
woraus sich die folgenden Aussagen ergeben:
1.
Ist eine reelle Funktion, dann ist das Amplitudenspektrum eine gerade und das

Phasenspektrum eine ungerade Funktion von .


2.
Ist eine reelle und gerade Funktion, dann ist ihr Spektrum reell, ist reell und ungerade,

dann ist das Spektrum imaginär.

Beispiel
Setzt man das Ergebnis (A.2) für den unipolaren Rechteckimpuls in (15.83) ein, dann ergibt sich für die

Bildfunktion und für das Amplitudenspektrum (s. Abbildung)

Die Berührungspunkte des Amplitudenspektrums mit der Hyperbel


Schnelle Wavelet-Transformation

Man kann davon ausgehen, daß die Integraldarstellung (15.151b) hochgradig redundant ist und somit das
Doppelintegral ohne Informationsverlust durch eine Doppelsumme ersetzt werden kann. Das wird bei der konkreten
Anwendung der Wavelet-Transformation berücksichtigt. Man benötigt dazu:

1.
eine effiziente Berechnung der Transformation, was auf das Konzept der Multi-Skalen-Analyse führt sowie
2.
eine effiziente Berechnung der Rücktransformation, d.h. eine effiziente Rekonstruktion von Signalen aus ihrer
Wavelet-Transformation, was auf das Konzept der Frames führt.

Für beide Konzepte muß auf die Literatur verwiesen werden (s. Lit. 15.11, 15.2).

Hinweis: Der große Erfolg der Wavelets in den verschiedenen Anwendungsgebieten, z.B.

● bei der Berechnung physikalischer Größen aus Meßreihen,


● bei der Bild- oder Spracherkennung sowie
● bei der Datenkompression im Rahmen der Nachrichtenübertragung, beruht auf seinen ,,schnellen
Algorithmen``.

Analog zur FFT (Fast FOURIER-Transformation), spricht man hier von FWT (Fast Wavelet-Transformation).
Formeln für die FOURIER-Koeffizienten

Da das Funktionensystem bezüglich des Intervalls und bezüglich der

Gewichtsfunktion orthogonal ist, erhält man durch Anwendung der Fehlerquadratmethode im stetigen Fall gemäß
(19.169) für die Ansatzkoeffizienten die Formeln

(19.208)

Die Koeffizienten , die nach der Formel (19.208) berechnet werden, heißen

FOURIER-Koeffizienten der periodischen Funktion .

Lassen sich die in (19.208) auftretenden Integrale nicht mehr elementar oder nur mit großem Rechenaufwand integrieren

oder ist die Funktion nur punktweise bekannt, dann kann man die FOURIER-Koeffizienten näherungsweise durch

numerische Integration ermitteln.


Durch die Anwendung der Trapezformel mit den gleichabständigen Stützstellen
(19.209)

erhält man die Näherungsformeln

(19.210)

Im vorliegenden Fall periodischer Funktionen ist die Trapezformel in die sehr einfache Rechteckregel übergegangen. Diese
ist hier von großer Genauigkeit, denn es gilt:
Ist periodisch und -mal stetig differenzierbar, dann hat die Trapezformel die Fehlerordnung

.
Harmonische Analyse

Eine formelmäßig oder empirisch gegebene periodische Funktion mit der Periode ist durch ein

trigonometrisches Polynom oder eine FOURIER-Summe der Form

(19.207)

wobei die Koeffizienten und reell sein sollen, zu approximieren. Die Bestimmung der
Ansatzkoeffizienten ist Gegenstand der harmonischen Analyse .

● Formeln zur trigonometrischen Interpolation


● Schnelle Fourier-Transformation (FFT)
Definition am Einheitskreis

Die trigonometrischen Funktionen eines Winkels werden entweder am Einheitskreis mit dem Radius
oder für spitze Winkel am rechtwinkligen Dreieck mit Hilfe der Bestimmungsstücke Ankathete Gegenkathete

und Hypotenuse definiert.


Am Einheitskreis erfolgt die Messung des Winkels von einem festen Radius der Länge 1 bis zu einem
beweglichen Radius im entgegengesetzten Drehsinn des Uhrzeigers (positive Richtung):

(3.3)

(3.4)

(3.5)

(3.6)

(3.7)

(3.8)
Tilgung

Unter Tilgung versteht man die Rückzahlung von Krediten. Dabei soll vorausgesetzt werden:

● Für eine Schuld werden vom Schuldner jeweils am Ende einer Zinsperiode Zinsen verlangt.

● Nach Zinsperioden sei die Schuld vollständig getilgt.

Die Belastung eines Schuldners pro Zinsperiode setzt sich somit aus Zinsen und Tilgungsrate zusammen. Falls die
Zinsperiode 1 Jahr beträgt, bezeichnet man den finanziellen Aufwand des Schuldners in dem betreffenden Jahr als
Annuität .
Für die Tilgung einer Schuld gibt es verschiedene Möglichkeiten. So können z.B. die Rückzahlungen zu den
Verzinsungszeitpunkten oder dazwischen erfolgen, die Rückzahlungsbeträge verschieden hoch oder während der
gesamten Laufzeit konstant sein. Folgende Fälle werden betrachtet:
Gleiche Annuitäten

Bei gleichbleibenden Tilgungsraten nehmen die zusätzlich anfallenden Zinsen im Laufe der Zeit ab

(s. voranstehendes Beispiel). Bei der Annuitätentilgung wird dagegen zu jedem Zinstermin die gleiche Annuität ,
d.h. der gleiche Betrag für Zinsen + Tilgung erhoben. Damit ist die Belastung des Schuldners im gesamten
Tilgungszeitraum konstant.
Es werden die folgenden Bezeichnungen verwendet:
Schuld (Verzinsung mit pro Zinsperiode),

Annuität pro Zinsperiode

Tilgungsrate bei Tilgungen pro Zinsperiode ,

Aufzinsungsfaktor.
Als Restschuld nach Zinsperioden ergibt sich:

(1.87)

Dabei beschreibt der Term den Wert der Schuld nach Zinsperioden mit Zinseszins (s. (1.81)), der zweite

Term gibt den Wert der unterjährigen Tilgungsraten mit Zinseszins wieder (s. (1.85b) mit ). Für die
Annuität gilt:

(1.88)

Dabei entspricht die einmalige Zahlung von den Ratenzahlungen Aus der Gleichung folgt Da

nach Zinsperioden die Schuld getilgt sein soll, folgt aus (1.87) für unter Beachtung von (1.88):

(1.89)

Zur Lösung von Aufgaben der finanzmathematischen Praxis kann diese Gleichung nach einer der Größen

oder aufgelöst werden, wenn die übrigen Größen bekannt sind.

Beispiel A
Eine Annuitätenschuld über 60 000.-DM werde jährlich mit verzinst und soll in 5 Jahren getilgt sein.

Wie hoch sind jährliche Annuität und monatliche Tilgungsrate ? Aus (1.89) bzw. (1.88) erhält man:

15027,39 DM, 1207,99 DM.

Beispiel B

Ein Kredit in Höhe von 100 000.-DM soll durch Annuitätentilgung in Jahren bei 7,5

Jahreszinsen abgezahlt werden. An jedem Jahresende soll zusätzlich eine Tilgung von 5000.-DM erfolgen.
Wie hoch ist die monatliche Tilgungsrate? Als Annuität pro Jahr ergibt sich gemäß (1.89)

DM. Da sich aus 12 Tilgungsraten pro Jahr und die

zusätzlichen Zahlungen von 5000.-DM am Jahresende zusammensetzt, gilt unter Beachtung von (1.88)

Die monatliche Belastung beträgt somit

972,62.- DM.
Stetige lineare Funktionale im Hilbert-Raum, Satz von Riesz

Im HILBERT-Raum definiert jedes Element mittels ein lineares stetiges Funktional mit der

Norm . Andererseits, ist ein lineares stetiges Funktional auf , dann existiert genau ein Element

, so daß gilt:

(12.160)
Die Räume und sind nach diesem Satz isomorph, weshalb man sie identifiziert.

Der Satz von RIESZ enthält einen Hinweis darauf, wie man die Orthogonalität in einem beliebigen normierten Raum
einführen kann. Seien und . Dann nennt man die Mengen

(12.161)
jeweils das orthogonale Komplement oder den Annulator zu bzw. .
Fraktale und seltsame Attraktoren

Ein Attraktor von heißt fraktal , wenn er weder eine endliche Anzahl von Punkten, eine stückweise

differenzierbare Kurve oder Fläche noch eine Menge, die von einer geschlossenen stückweise differenzierbaren
Fläche umgeben wird, darstellt. Ein Attraktor heißt seltsam , wenn er chaotisch, fraktal oder beides ist. Die Begriffe
chaotisch, fraktal und seltsam werden für kompakte invariante Mengen, die keine Attraktoren sind, analog benutzt.
Ein dynamisches System heißt chaotisch , wenn es eine kompakte invariante chaotische Menge besitzt.

Beispiel
Im Einheitsquadrat wird die Abbildung

(17.50)

( ANOSOV- Diffeomorphismus ) betrachtet. Das System ist in Wirklichkeit auf dem Torus als adäquater
Phasenraum definiert. Es ist konservativ, besitzt das LEBESGUE-Maß als invariantes Maß, hat abzählbar unendlich
viele periodische Orbits, deren Vereinigung dicht liegt, und ist mischend. Andererseits ist eine invariante
Menge mit ganzzahliger Dimension 2.
Ansatzverfahren

Als Näherungslösung für die Randwertaufgabe (19.118) wird eine Linearkombination geeignet gewählter Funktionen

verwendet, die einzeln die Randbedingungen erfüllen und linear unabhängig sind:

(19.121)

Setzt man in die Differentialgleichung von (19.118) ein, dann wird ein Fehler, der sogenannte Defekt

(19.122)

auftreten. Die Bestimmung der Ansatzkoeffizienten kann nach folgenden Prinzipien erfolgen:

1. Kollokationsmethode: Der Defekt soll an Stellen , den Kollokationsstellen , verschwinden. Die


Bedingungen
(19.123)

liefern ein lineares Gleichungssystem für die Ansatzkoeffizienten.

2. Fehlerquadratmethode:Man fordert, daß das Integral

(19.124)

in Abhängigkeit von den Koeffizienten minimal wird. Die notwendigen Bedingungen

(19.125)

ergeben ein lineares Gleichungssystem für die Koeffizienten .

3. GALERKIN-Verfahren: Man fordert die sogenannte Fehlerorthogonalität , d.h., es muß

(19.126)

gelten, und erhält auch auf diese Weise ein lineares Gleichungssystem zur Bestimmung der Ansatzkoeffizienten.
4. RITZ-Verfahren:Bei vielen Randwertaufgaben hat die Lösung die Eigenschaft, auch Lösung einer

sogenannten Variationsaufgabe zu sein, d.h., macht ein Integral der Form

(19.127)

zum Minimum (s. (10.4)). Kennt man die Funktion , so ersetzt man gemäß (19.121)

näherungsweise durch und macht zum Minimum. Die dafür notwendigen

Bedingungen

(19.128)

liefern Gleichungen für die Koeffizienten .

Beispiel

Unter bestimmten Voraussetzungen an die Funktionen und sind die Randwertaufgabe


(19.129)
und die Variationsaufgabe

(19.130)

äquivalent, so daß man für Randwertaufgaben der Form (19.129) die Funktion aus (19.130)

unmittelbar ablesen kann.


An Stelle des Ansatzes (19.121) wird häufig auch

(19.131)

verwendet, wobei die Randbedingungen erfüllt und die Funktionen den Bedingungen

(19.132)
genügen müssen. So kann z.B. im Falle der Randwertaufgabe (19.118)

(19.133)

gewählt werden.
Hinweis: Bei linearen Randwertaufgaben führen die Ansätze (19.121) und (19.131) auf lineare Gleichungssysteme
zur Bestimmung der Ansatzkoeffizienten. Im Falle nichtlinearer Randwertaufgaben erhält man nichtlineare
Gleichungssysteme, die nach den im Abschnitt Nichtlineare Gleichungssysteme angegebenen Verfahren zu lösen
sind.
Ansatzverfahren

Man macht für die gesuchte Lösung einen Näherungsansatz der Art

(19.139)

Dabei soll z.B.

1.
die vorgelegte inhomogene Differentialgleichung erfüllen, und alle übrigen Ansatzfunktionen

sollen die zugehörige homogene Differentialgleichung erfüllen (

Randmethode ) oder
2.
den inhomogenen Randbedingungen genügen, und alle übrigen

sollen den homogenen Randbedingungen genügen ( Gebietsmethode ).


Setzt man die Näherungsfunktion gemäß (19.139) im ersten Fall in die Randbedingungen, im zweiten Fall

in die Differentialgleichung ein, so wird in beiden Fällen ein Fehler, der sogenannte Defekt
(19.140)

auftreten. Zur Bestimmung der Ansatzkoeffizienten kann man nach folgenden Prinzipien verfahren:

● Kollokationsmethode
● Fehlerquadratmethode
Auftreten

Die SG-Gleichung entsteht aus der BLOCH-Gleichung für räumlich inhomogene quantenmechanische 2-Niveau-
Systeme. Sie beschreibt die Ausbreitung

● ultrakurzer Impulse in resonanten Lasermedien (selbstinduzierte Transparenz),


● des magnetischen Flusses in großflächigen JOSEPHSON-Kontakten, d.h. in Tunnelkontakten zwischen zwei
Supraleitern und
● von Spinwellen in supraleitendem Helium-3 .

Die Solitonlösungen der SG-Gleichung können durch ein aus Pendeln und Federn bestehendes mechanisches
Modell veranschaulicht werden. In der Nähe eines Punktes geht die Evolutionsfunktion stetig von 0 in einen
konstanten Wert über. Ausgehend vom englischen Wort kink für Stufe, nennt man daher die SG-Solitonen meist
Kink-Solitonen . Wenn umgekehrt die Evolutionsfunktion von dem konstanten Wert nach 0 übergeht, werden
sogenannte Antikink-Solitonen beschrieben. Mit Hilfe derartiger Lösungen können auch Domänenwände beschrieben
werden.
Gleichung und Lösungen

Die KdV-Gleichung für die Evolutionsfunktion lautet


(9.127)
Sie hat die Soliton-Lösung

(9.128)
Dieses KdV-Soliton ist durch die zwei dimensionslosen Parameter und eindeutig bestimmt. In der

Abbildung ist gewählt. Ein typisch nichtlinearer Effekt besteht darin, daß die Solitongeschwindigkeit die
Amplitude und die Breite des Solitons bestimmt: KdV-Solitonen mit größerer Amplitude und geringerer Breite
bewegen sich schneller als solche mit kleinerer Amplitude und größerer Breite. Die Solitonphase beschreibt die

Lage des Maximums des Solitons zur Zeit

Die Gleichung (9.127) besitzt auch -Solitonenlösungen. Eine solche -Solitonenlösung läßt sich für
asymptotisch durch lineare Überlagerung von Ein-Solitonlösungen darstellen:

(9.129)

Dabei ist jede Evolutionsfunktion durch eine Geschwindigkeit und eine Phase gekennzeichnet.

Die Anfangsphasen vor der Wechselwirkung oder dem Stoßprozeß unterscheiden sich von den Endphasen

nach dem Stoß , während die Geschwindigkeiten keine Änderung erfahren, d.h., es handelt

sich um eine elastische Wechselwirkung.


Für besitzt (9.127) eine 2-Solitonenlösung. Sie läßt sich für endliche Zeiten nicht durch lineare

Überlagerung darstellen und lautet mit und :


(9.130)

Diese Gleichung (9.130) beschreibt asymptotisch zwei für nicht wechselwirkende Solitonen mit den

Geschwindigkeiten und , die nach einem Wechselwirkungsprozeß für wieder

asymptotisch in zwei nichtwechselwirkende Solitonen mit denselben Geschwindigkeiten übergehen.

Die nichtlineare Evolutionsgleichung

(9.131a)

hat mit

a)
für

(9.131b)
eine Solitonlösung und

b)
für

(9.131c)

eine 2-Solitonenlösung. Mit ergibt sich aus (9.131a) die KdV-Gleichung (9.127). Die Gleichung (9.130)

und der sich mit (9.131c) ergebende Ausdruck für sind Beispiele für eine nichtlineare Superposition.

Ersetzt man in (9.127) den Term durch so muß man die rechte Seite von (9.128) mit

multiplizieren. Man spricht dann auch von einem Antisoliton .


Durchmesser der Ellipse

Durchmesser der Ellipse werden diejenigen Sehnen genannt, die durch den Ellipsenmittelpunkt gehen und von
diesem halbiert werden.
Der geometrische Ort der Mittelpunkte aller Sehnen, die zu einem Ellipsendurchmesser parallel sind, ist wieder ein
Durchmesser, ein konjugierter Durchmesser zum ersten. Für und als Richtungskoeffizienten zweier
konjugierter Durchmesser gilt

(3.321)

Wenn und die Längen zweier konjugierter Durchmesser sind und sowie die spitzen Winkel
zwischen den Durchmessern und der großen Achse, wobei und ist, dann gilt der
Satz des APOLLONIUS in der Form
(3.322)
Approximation, Ausgleichsrechnung,
Harmonische
Analyse
● Polynominterpolation
● Approximation im Mittel
● Tschebyscheff-Approximation
● Harmonische Analyse
Bestapproximation

Seien jetzt ein separabler HILBERT-Raum und


(12.122)

ein fixiertes orthonormales System in . Für ein Element heißen die Zahlen FOURIER-

Koeffizienten des Elements bezüglich des Systems (12.122). Die (formale) Reihe

(12.123)

nennt man FOURIER-Reihe des Elements bezüglich des Systems (12.122). Die -te Partialsumme der FOURIER-
Reihe eines Elements besitzt die Eigenschaft der Bestapproximation , d.h., bei festem ergibt unter allen
Vektoren aus die -te Partialsumme der FOURIER-Reihe, also das Element

(12.124)
den kleinsten Wert für ist orthogonal zu , und es gilt die BESSELsche Ungleichung

(12.125)

● PARSEVALsche Gleichung, Satz von RIESZ-FISCHER


Approximationen der -Funktion

Analog zu (15.28) kann die Impulsfunktion durch einen Rechteckimpuls der Breite und der Höhe

approximiert werden:

(15.33a)

Weitere Beispiele für die Approximation von sind Glockenkurven und LORENTZ-Funktionen:

(15.33b)

(15.33c)
Allen diesen Funktionen sind die folgenden Eigenschaften gemeinsam:

(15.34a)

(15.34b)

(15.34c)
Diskrete Aufgabe, Normalgleichungen, Householder-Verfahren

● Methode der kleinste Quadrate


● Matrizenschreibweise
Bestimmung der Extremwerte einer Funktion von n Veränderlichen

Die notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung dafür, daß die Funktion für ein

Wertesystem ein Extremum besitzt, besteht darin, daß das Wertesystem die

Gleichungen
(6.69)
erfüllt. Im allgemeinen Falle sind die hinreichenden Bedingungen von komplizierter Art. Damit man die Frage, ob die
Funktion für ein Lösungssystem der Gleichung (6.69) ein Extremum besitzt oder nicht,

effektiv beantworten kann, untersucht man solche Werte der Funktion, die nahe bei liegen.
Mit Hilfe der Extremwertbestimmung bei Funktionen von mehreren Veränderlichen lassen sich viele
Approximationsaufgaben, die vor allem unter dem Namen Ausgleichsaufgaben oder Quadratmittelaufgaben bekannt
sind, lösen. Dazu gehören:

● Bestimmung von FOURIER-Koeffizienten (s. auch Formeln für die FOURIER-Koeffizienten),


● Bestimmung der Ansatzkoeffizienten und Parameter von Näherungsfunktionen durch
Approximation im Mittel,
● Bestimmung einer Näherungslösung für überbestimmte lineare Gleichungssysteme.

Für die Lösungsmethode sind folgende Bezeichnungen gebräuchlich:

● GAUSSsche Fehlerquadratmethode,
● Methode der kleinsten Quadrate,
● Approximation im Mittel (stetig und diskret),
● Ausgleichsrechnung und Regression.
Approximation im Mittel
Das Prinzip der Approximation im Mittel, bei dem zwischen stetigen und diskreten Aufgaben unterschieden werden
soll, wird auch als GAUSSsche Fehlerquadratmethode bezeichnet oder unter dem Begriff Ausgleichsrechnung
zusammengefaßt.

● Stetige Aufgabe, Normalgleichungen


● Diskrete Aufgabe, Normalgleichungen, Householder-Verfahren
● Mehrdimensionale Aufgaben
● Nichtlineare Quadratmittelaufgaben
Methode der kleinste Quadrate

Es seien Wertepaare , z.B. durch Messung gefundene Werte, vorgegeben. Gesucht wird eine

Funktion , deren Funktionswerte von den gegebenen Werten in dem Sinne möglichst wenig

abweichen, daß der quadratische Ausdruck

(19.176)

minimal wird, und zwar in Abhängigkeit von den Parametern, die die Funktion enthält. Die Formel (19.176)

stellt die klassische Fehlerquadratsumme dar. Die Minimierung der Fehlerquadratsumme mit Hilfe der notwendigen
Bedingungen für ein relatives Extremum wird auch als als Methode der kleinsten Quadrate bezeichnet. Mit dem

Ansatz (19.167) und den notwendigen Bedingungen für ein relatives Minimum von

(19.176) erhält man zur Bestimmung der Ansatzkoeffizienten das lineare Gleichungssystem der Normalgleichungen
(19.177)

im diskreten Fall. Dabei werden in Anlehnung an die GAUSSsche Summensymbolik die folgenden Abkürzungen
verwendet:

(19.178a)

(19.178b)

In der Regel gilt .

Beispiel

Für den Polynomansatz lauten die Normalgleichungen

mit

Die Koeffizientenmatrix des Normalgleichungssystems (19.177) ist symmetrisch, so daß für die numerische
Lösung das CHOLESKY-Verfahren in Frage kommt.
Stetige Aufgabe, Normalgleichungen

Eine Funktion ist über dem Intervall durch eine Funktion in dem Sinne zu approximieren, daß

der Ausdruck

(19.166)

minimal wird, und zwar in Abhängigkeit von den Parametern, die die Funktion enthält. Mit ist eine

gegebene Gewichtsfunktion bezeichnet, für die im Integrationsintervall gelten soll.

Macht man für die Näherungsfunktion den Ansatz

(19.167)
mit geeigneten, linear unabhängigen Funktionen , dann führen die notwendigen

Bedingungen

(19.168)

für ein relatives Minimum von (19.166) auf das sogenannte Normalgleichungssystem

(19.169)

zur Bestimmung der Ansatzkoeffizienten . Dabei werden die Abkürzungen

(19.170a)

und

(19.170b)

die auch als Skalarprodukte der betreffenden zwei Funktionen bezeichnet werden, verwendet.
Das System der Normalgleichungen ist eindeutig lösbar, da für die Ansatzfunktionen ,

lineare Unabhängigkeit vorausgesetzt war. Die Koeffizientenmatrix des Systems (19.169) ist symmetrisch, so daß zur
Lösung das CHOLESKY-Verfahren verwendet werden sollte.

Die Ansatzkoeffizienten können direkt berechnet werden, ohne Lösung eines Gleichungssystems, wenn das
System der Ansatzfunktionen orthogonal ist, d.h. wenn gilt:

(19.171)

Darüber hinaus spricht man von einem orthonormierten System, wenn gilt:

(19.172)

Mit (19.172) vereinfachen sich die Normalgleichungen (19.169) zu


(19.173)

Linear unabhängige Funktionensysteme können orthogonalisiert werden. Aus den Potenzfunktionen


erhält man je nach Wahl der Gewichtsfunktion und des Integrationsintervalls die

folgenden Orthogonalpolynome :

Tabelle Orthogonalpolynome
(19.174)

Mit dieser Auswahl können die wichtigsten Anwendungsfälle berücksichtigt werden:

1.
endliches Approximationsintervall,
2.
einseitig unendliches Approximationsintervall, z.B. bei zeitabhängigen Problemen,
3.
zweiseitig unendliches Approximationsintervall, z.B. bei Strömungsproblemen.

Man beachte, daß jedes endliche Intervall durch die Substitution

(19.175)
auf das Intervall , für das viele Ansatzfunktionen definiert sind, transformiert werden kann.
Methode der sukzessiven Approximation

Die Methode der sukzessiven Approximation eignet sich zur Lösung einer Gleichung der Form
(12.145)
mit einem stetigen linearen Operator im BANACH-Raum bei vorgegebenem . Sie besteht darin, ausgehend

von einer beliebigen Anfangsnäherung , eine Folge von Näherungslösungen nach der Vorschrift

(12.146)

zu erzeugen, die in zur Lösung von (12.145) konvergiert. Die Konvergenz der Methode, also

basiert auf der Konvergenz der Reihe (12.140) mit .

Sei , dann gelten die folgenden Aussagen:

a)
Der Operator besitzt einen stetigen Inversen mit , und die Gleichung

(12.145) hat genau eine Lösung für beliebiges .


b)
Die Reihe (12.140) konvergiert, und ihre Summe ist der Operator .

c)
Das Verfahren (12.146) konvergiert für einen beliebigen Anfangswert zur eindeutigen Lösung der
Gleichung (12.145), falls die Reihe (12.140) konvergiert. Dabei gilt die Abschätzung

(12.147)

Analog (s. Lineare Integralglweichungen und Lit. 12.9) behandelt man Gleichungen der Typen
(12.148)
Methode der sukzessivem Approximation nach PICARD

Die Integration der Differentialgleichung


(9.20a)

mit der Anfangsbedingung für liefert

(9.20b)

Wird in die rechte Seite dieser Gleichung (9.20b) anstelle von eine angemessen ausgewählte Funktion

eingesetzt, dann ergibt sich eine neue Funktion , die sich von unterscheidet, wenn nicht

bereits eine Lösung von (9.20a) ist. Nach Einsetzen von in die rechte Seite von (9.20b) anstelle von erhält

man eine Funktion . Die durch Fortsetzen des Verfahrens gewonnene Funktionenfolge
konvergiert gegen die gesuchte Lösung in einem gewissen, den Punkt enthaltenden Intervall, wenn die
Bedingungen des Existenzsatzes erfüllt sind. Diese PICARDsche Methode der sukzessiven ( schrittweisen )
Approximation ist ein Iterationsverfahren.

Beispiel

Es ist die Differentialgleichung für die Anfangsbedingung für zu lösen.

Umschreibung in die Integralform und Anwendung der sukzessiven Approximation, beginnend mit
liefert:

usw.
Methode der sukzessiven Approximation, Neumann-Reihe
● Iterationsverfahren
● Konvergenz der NEUMANNschen Reihe
Diskrete Tschebyscheff-Approximation und Optimierung

Von der stetigen TSCHEBYSCHEFFschen Approximationsaufgabe

(19.202)

kommt man zur zugehörigen diskreten Aufgabe, indem man Stützstellen ;

mit der Eigenschaft wählt und

(19.203)

fordert. Substituiert man


(19.204)

dann folgt daraus unmittelbar

(19.205)

Durch Auflösen der Beträge in (19.205) erhält man ein System von linearen Ungleichungen für die Koeffizienten

und , so daß aus (19.203) die lineare Optimierungsaufgabe

(19.206)

wird. Die Gleichung (19.206) besitzt eine Minimallösung mit . Für eine hinreichend große Anzahl von
Stützstellen kann unter bestimmten Bedingungen die Lösung der diskreten Aufgabe als Näherung für die Lösung der
stetigen Aufgabe angesehen werden.

Verwendet man an Stelle der linearen Näherungsfunktion eine Näherungsfunktion


, die nichtlinear von den Parametern abhängt, dann erhält man

in analoger Weise eine Optimierungsaufgabe, und zwar eine nichtlineare Optimierungsaufgabe, die in der Regel
schon bei einfachen nichtlinearen Ansätzen nicht konvex ist. Das ist eine wesentliche Einschränkung im Hinblick auf
die Wahl numerischer Lösungsverfahren für
nichtlineare Optimierungsaufgaben.
Tschebyscheff-Approximation
● Aufgabenstellung und Alternantensatz
● Remes-Algorithmus
● Diskrete Tschebyscheff-Approximation und Optimierung
Eigenschaften der Orthogonalität

Der Nullvektor ist zu jedem Vektor aus orthogonal. Es gilt:

a)
und impliziert .

b)
Aus und folgt
c)

genau dann, wenn wobei die abgeschlossene lineare Hülle der Menge

bezeichnet.
d)
Ist und eine fundamentale Menge, d.h., ist überall dicht in , dann ist .

e)
Satz des PYTHAGORAS: Sind die Elemente paarweise orthogonal, also für ,
dann ist

(12.113)

f)
Projektionssatz: Ist ein Teilraum von , dann ist jeder Vektor eindeutig in der Form

(12.114)
darstellbar.
g)
Approximationsproblem: Weiter gilt , so daß

(12.115)

in mit eindeutig lösbar ist. kann dabei sogar durch eine konvexe, abgeschlossene nichtleere Teilmenge

aus ersetzt werden. Das Element heißt Projektion des Elements auf , besitzt den kleinsten Abstand

von (zu ), und der Raum ist orthogonal zerlegbar:


Dreidimensionaler Fall

Die Bedingung für die Unabhängigkeit des Kurvenintegrals

(8.128)

vom Integrationsweg (s. Abbildung) lautet in Analogie zum zweidimensionalen Fall:

1. Es wird die Existenz einer Stammfunktion gefordert, für die gilt

(8.129a)
und damit

(8.129b)

2. Die Integrabilitätsbedingung besteht in diesem Falle aus den drei gleichzeitig zu erfüllenden Gleichungen

(8.129c)

für die partiellen Ableitungen, die ihrerseits stetig sein müssen.


Beispiel

Die Arbeit ist als Skalarprodukt aus Kraft und Weg definiert. Im konservativen Feld hängt die

Arbeit nur vom Ort ab, nicht aber von der Geschwindigkeit . Mit

grad und sind somit für das Potential die Beziehungen (8.129a),

(8.129b) erfüllt, und es gilt (8.129c). Unabhängig vom Weg zwischen den Punkten und erhält man:

(8.130)
Arbeit

Die Arbeit bei Bewegung eines Körpers in einem Kraftfeld ist infolge des eingehenden Skalarproduktes
richtungsabhängig. Sind Kraft- und Bewegungsrichtung konstant und fallen beide zusammen, dann kann die -
Achse in die Kraft- bzw. Bewegungsrichtung gelegt werden. Ist der Betrag der Kraft veränderlich, d.h. gilt

, dann erhält man für die Arbeit , die zur Verschiebung eines Körpers längs der -Achse vom

Punkt zum Punkt notwendig ist:

(8.65)

Im allgemeinen Fall, wenn Kraft- und Bewegungsrichtung nicht übeinstimmen, wird die Arbeit als Kurvenintegral über
das Skalarprodukt aus Kraft und Weg in jedem Punkt längs des vorgegebenen Weges berechnet.
ARCHIMEDische Spirale
ARCHIMEDische Spirale heißt eine Kurve, die durch Bewegung eines Punktes mit konstanter Geschwindigkeit auf
einem Strahl entsteht, der mit konstanter Winkelgeschwindigkeit den Koordinatenursprung umkreist.

Die Gleichung der archimedischen Spirale lautet in Polarkoordinaten


(2.237)

Die Kurve besitzt zwei Zweige, die symmetrisch zur -Achse verlaufen. Jeder Strahl schneidet die Kurve in

den Punkten die voneinander den Abstand haben.

Die Länge des Bogens ist wobei für große der Ausdruck

gegen 1 geht.

Der Flächeninhalt des Sektors beträgt

Der Krümmungsradius ist und im Koordinatenursprung


Areafunktionen
● Definitions- und Wertebereiche
● Areasinus
● Areakosinus
● Areatangens
● Areakotangens
● Darstellung der Areafunktionen durch den natürlichen Logarithmus
● Beziehungen zwischen den verschiedenen Areafunktionen
● Summen und Differenzen von Areafunktionen
● Formeln für negative Argumente
Areakosinus
Die Funktionen
(2.198a)
und
(2.198b)

oder stellen Funktionen dar, die nur für definiert sind.


Der Funktionsverlauf beginnt im Punkt mit einer senkrechten Tangente und wächst bzw. fällt dann streng

monoton.
Areakotangens
Die Funktion
(2.200)

oder ist eine ungerade und nur für definierte Funktion.


Für fällt sie streng monoton von 0 bis ab; für fällt sie streng monoton

von auf 0 ab. Sie besitzt drei Asymptoten, und zwar bei und .
Areasinus
Die Funktion
(2.197)
ist eine ungerade, streng monoton wachsende Funktion.
Die Schreibweise ist gleichbedeutend mit Die Funktion besitzt im Koordinatenursprung einen

Wendepunkt mit dem Steigungswinkel


Areatangens
Die Funktion
(2.199)

oder ist eine ungerade und nur für definierte Funktion.


Der Koordinatenursprung ist gleichzeitig Wendepunkt mit dem Steigungswinkel Die Asymptoten liegen bei
Definition der Funktion
1. Funktion:Wenn und zwei variable Größen sind und wenn sich einem gegebenen -Wert genau ein

-Wert zuordnen läßt, dann nennt man eine Funktion von und schreibt

(2.1)

Die veränderliche Größe heißt unabhängige Variable oder Argument der Funktion . Alle -Werte, denen sich

-Werte zuordnen lassen, bilden den Definitionsbereich der Funktion . Die veränderliche Größe heißt

abhängige Variable ; alle -Werte bilden den Wertebereich der Funktion .

2. Reelle Funktion: Wenn Definitions- und Wertebereich nur reelle Zahlen enthalten, dann nennt man
eine reelle Funktion einer reellen Veränderlichen .

Beispiel A
mit

Beispiel B

mit

3. Funktion von mehreren Veränderlichen: Hängt die Variable von mehreren unabhängigen Variablen

ab, dann bezeichnet man

(2.2)
als Funktion von mehreren Veränderlichen.
4. Komplexe Funktion Wenn die unabhängige Variable eine komplexe Zahl ist, dann wird durch
eine komplexe Funktion einer komplexen Veränderlichen beschrieben, zu deren Behandlung die

Funktionentheorie benötigt wird.


Definition

Eine veränderliche Größe wird eine Funktion von unabhängigen Variablen genannt, wenn

für gegebene Werte der unabhängigen Veränderlichen einen eindeutig bestimmten Wert annimmt. Je nachdem,
ob es sich um eine Funktion von zwei, drei oder veränderlichen Größen handelt, schreibt man
(2.265)
Setzt man für die unabhängigen Variablen feste Zahlen ein, dann entsteht ein Wertesystem der Variablen, das als
Punkt des -dimensionalen Raumes (auch mehrdimensionaler Raum ) interpretiert werden kann. Die einzelnen
unabhängigen Variablen werden auch Argumente genannt; manchmal nennt man zusammenfassend das gesamte
-Tupel der unabhängigen Variablen das Argument der Funktion.

Beispiel A

besitzt für das Wertesystem den Wert


Beispiel B

nimmt für das Wertesystem den

Wert an.
Unterabschnitte

● Standardform:
● Teufelstreppe und ARNOLD-Zunge:
● Goldenes Mittel, FIBONACCI-Zahlen:

Standardform einer Kreisabbildung

Standardform:

Die Abbildung aus (17.80) ist für ein orientierungstreuer Diffeomorphismus, da

ist. Bei ist kein Diffeomorphismus mehr, aber noch ein

Homöomorphismus, während für die Abbildung nicht mehr invertierbar und damit auch kein
Homöomorphismus mehr ist. Im Parameterbereich ist für die Rotationszahl

definiert. Sei fixiert. Dann hat auf [0,1] folgende

Eigenschaften:

a)
Die Funktion ist nicht fallend, stetig, aber nicht differenzierbar.

b)

Für jede rationale Zahl existiert ein Intervall , dessen Inneres nicht leer ist und für das

für alle gilt.

c)
Für jede irrationale Zahl gibt es genau ein mit .

Teufelstreppe und ARNOLD-Zunge:

Für jedes ist also eine CANTOR-Funktion. Der Graph von , der auf der rechten

Abbildung gezeigt ist, heißt Teufelstreppe (devil's staircase) .


Das Bifurkationsdiagramm von (17.80) ist auf der linken Abbildung zu sehen. Von jeder rationalen Zahl auf der -
Achse geht ein schnabelförmiges Gebiet ( ARNOLD- Zunge ) mit nicht leerem Inneren aus, in dem die Rotationszahl
konstant und gleich der rationalen Zahl ist. Ursache für das Entstehen der Zungen ist eine Synchronisation der
Frequenzen ( Frequenzkopplung (frequency locking)).
Für überlappen sich diese Gebiete nicht. Von jeder irrationalen Zahl auf der -Achse geht eine

stetige Kurve aus, die immer die Gerade erreicht. In der ersten ARNOLD-Zunge mit hat das

dynamische System (17.80) Ruhelagen. Ist fixiert und wächst an, so verschmelzen auf dem Rand der ersten
ARNOLD-Zunge zwei dieser Ruhelagen und heben sich dabei gleichzeitig auf. Im Ergebnis einer solchen Sattelknoten-
Bifurkation entsteht ein auf dichter Orbit. Ähnliche Erscheinungen lassen sich beim Verlassen der anderen
ARNOLD-Zungen beobachten.

Für ist die Theorie der Rotationszahlen nicht mehr anwendbar. Die Dynamik wird komplizierter, und es
findet ein Übergang zum Chaos statt. Dabei treten, ähnlich wie im Falle der FEIGENBAUM-Konstante, weitere
Konstanten auf, die für bestimmte Klassen von Abbildungen, zu denen auch die Standardkreisabbildung gehört,
gleich sind. Eine davon wird im folgenden beschrieben.

Goldenes Mittel, FIBONACCI-Zahlen:

Die irrationale Zahl heißt Goldenes Mittel und besitzt die einfache Kettenbruchdarstellung

(17.84)

Durch sukzessives Abschneiden des Kettenbruches erhält man eine Folge von rationalen Zahlen, die gegen

konvergiert. Die Zahlen lassen sich in der Form darstellen, wobei FIBONACCI-

Zahlen sind, die sich durch die Iterationsvorschrift


(17.85)

mit den Startwerten und bestimmen lassen. Sei nun der Parameterwert von (17.80), für
den ist und sei jeweils der am nächsten liegende Wert, für den

ist. Eine numerische Analyse ergibt den Grenzwert .


Europäische Artikelnummer EAN

EAN ist eine Abkürzung für ,,Europäische Artikelnummer ``, die man auf sehr vielen Artikeln in Form eines
Strichcodes bzw. als 13- oder 8-stellige Ziffernfolge findet. Mit Hilfe von Scannern kann der Strichcode an
Computerkassen eingelesen werden.
Bei der 13-stelligen Nummer geben die ersten beiden Ziffern das Herstellungsland an, z.B. 40, 41, 42, 43 oder 44 für
Deutschland. Die nächsten 5 Ziffern stehen für den Hersteller, und eine weitere Gruppe von 5 Ziffern für das
entsprechende Produkt. Die letzte Ziffer ist die Prüfziffer
Man erhält die Prüfziffer, wenn man die ersten 12 Ziffern abwechselnd von links beginnend mit 1 bzw. 3 multipliziert
und die Summe dieser Produkte durch Addition der Prüfziffer zur nächsten durch 10 teilbaren Zahl ergänzt. Somit

gilt für die Artikelnummer mit der Prüfziffer

(5.187)
Durch dieses Prüfziffernverfahren werden an der EAN Fehler durch Verwechslung einer Ziffer immer aufgedeckt und
Fehler durch Vertauschung zweier benachbarter Ziffern in den meisten Fällen erkannt. Oft nicht aufgedeckt werden
Drehfehler durch Vertauschen nicht benachbarter Ziffern und Verwechslungen zweier Ziffern.
Interne Zeichendarstellung
Computer sind zeichenverarbeitende Maschinen. Die Interpretation und Verarbeitung dieser Zeichen wird durch die
verwendete Software (Programme) festgelegt und gesteuert. Die externen Zeichen, Buchstaben, Ziffern und
Sonderzeichen werden intern im Binärcode in Form von Bitfolgen dargestellt. Ein Bit (Binary Digit) ist die kleinste
darstellbare Informationseinheit mit den Werten 0 und 1. Acht Bit werden zur nächsthöheren Einheit, dem Byte ,
zusammengefaßt. In einem Byte können Bitkombinationen erzeugt werden, die ihrerseits 256 Zeichen
zugeordnet werden können. Eine solche Zuordnung bezeichnet man als Code . Es gibt verschiedene Codes, einer
der weit verbreiteten ist der erweiterte ASCII ( merican tandard ode for nformation nterchange).

● Zahlensysteme
● Interne Zahlendarstellung
Addition und Subtraktion

Addition und Subtraktion von Matrizen ist möglich, wenn sie vom gleichen Typ sind. Die Addition bzw. Subtraktion
erfolgt elementweise für jeweils gleichgestellte Elemente:
(4.21a)

Beispiel

Es gelten das Kommutativ- und das Assoziativgesetz der Matrizenaddition:


(4.21b)

(4.21c)
Linearkombinationen von Vektoren

a) Die Summe zweier Vektoren und ist ein Vektor der die Diagonale

des Parallelogramms bildet. Die wichtigsten Eigenschaften der Summe zweier Vektoren sind das
Kommutativgesetz der Addition und die Dreiecksungleichung:
(3.241a)

(3.241b)
b) Die Summe mehrerer Vektoren ist ein Vektor der den Polygonzug schließt,

den die Vektoren bis bilden. Für Vektoren gilt:

(3.241c)

Zu den Eigenschaften der Summe mehrer Vektoren gehören das Kommutativgesetz der Addition und das
Assoziativgesetz. Für drei Vektoren z.B gilt:
(3.241d)

(3.241e)
c) Die Differenz zweier Vektoren kann als Summe der Vektoren und aufgefaßt werden, so

daß
(3.241f)
die Diagonale in der rechten Abbildung ergibt.

Die wichtigsten Eigenschaften der Differenz zweier Vektoren sind:


(3.241g)
Eigenschaften der Produkte von Vektoren

a) Das Skalarprodukt genügt dem Kommutativgesetz:


(3.253)
b) Das Vektorprodukt ändert beim Vertauschen der Faktoren das Vorzeichen:
(3.254)
c) Die Multiplikation mit einem Skalar genügt dem Assoziativgesetz:
(3.255a)

(3.255b)
d) Das Assoziativgesetz gilt nicht für das doppelte Skalar-und Vektorprodukt:
(3.256a)

(3.256b)
e) Das Distributivgesetz gilt:
(3.257a)

(3.257b)
f) Orthogonalität zweier Vektoren liegt vor, wenn gilt:

(3.258)

g) Kollinearität zweier Vektoren liegt vor, wenn gilt:

(3.259)
h) Multiplikation gleicher Vektoren:
(3.260)
i) Multiplikationen von Linearkombinationen von Vektoren können auf die gleiche Art durchgeführt werden wie bei
skalaren Polynomen, allerdings ist dabei zu beachten, daß bei der vektoriellen Multiplikation Faktorenvertauschungen,
z.B. beim Zusammenziehen gleichnamiger Glieder, Vorzeichenänderungen zur Folge haben.

Beispiel A

Beispiel B
j) Skalare Invariante heißt ein Skalar, der bei Verschiebung und Drehung des Koordinatensystems den gleichen Wert
behält. Das skalare Produkt zweier Vektoren ist eine skalare Invariante.

Beispiel A

Die Komponenten eines Vektors sind keine skalaren Invarianten, da sie in verschiedenen

Koordinatensystemen unterschiedliche Werte annehmen können.


Beispiel B

Die Länge eines Vektors d.h. die Größe ist eine skalare Invariante, da

sie in verschiedenen Koordinatensystemen den gleichen Wert besitzt.


Beispiel C
Das Skalarprodukt eines Vektors mit sich selbst ist eine skalare Invariante, d.h.

da .
Hypozykloide und Astroide
Hypozykloide und Astroide wird eine Kurve genannt, die von einem Peripheriepunkt eines Kreises beschrieben wird,
wenn dieser, ohne zu gleiten, auf der Innenseite eines anderen Kreises abrollt.
Die Gleichung der Hypozykloide, die Koordinaten der Scheitel- und Rückkehrpunkte, die Formeln für die
Bogenlängen, die Flächeninhalte und die Krümmungsradien entsprechen denen der Epizykloide, es ist jedoch ,,
`` durch ,, `` zu ersetzen. Die Anzahl der Rückkehrpunkte entspricht für ganzzahlig, rational oder

irrational (stets ist ) der von der Epizykloide bekannten.

Fall Für entartet die Kurve in den Durchmesser des unbeweglichen Kreises.
Fall Für besitzt die Hypozykloide drei Zweige mit der Gleichung
(2.235a)

Es gilt .

Fall Für besitzt die Hypozykloide vier Zweige und wird Astroide genannt. Ihre Gleichung
lautet in kartesischen Koordinaten und in Parameterform:
(2.235b)
(2.235c)

Es gilt .
Unterabschnitte

● Definition:
● Vorgabe der Funktion in Parameterform:
● Vorgabe der Funktion in expliziter Form:
● Vorgabe der Funktion in algebraischer impliziter Form:

Asymptoten

Definition:

Eine Asymptote ist eine Gerade, der sich eine Kurve bei deren immer größer werdender Entfernung vom
Koordinatenursprung unbegrenzt nähert. Dabei kann die Annäherung von einer Seite her erfolgen (linke Abbildung), oder
die Kurve schneidet die Gerade dauernd (rechte Abbildung).
Nicht jede sich unbegrenzt vom Koordinatenursprung entfernende Kurve (unendlicher Kurvenzweig) muß eine Asymptote
besitzen. So bezeichnet man z.B. bei unecht gebrochenrationalen Funktionen den ganzrationalen Anteil als asymptotische
Näherung.

Vorgabe der Funktion in Parameterform:

Zur Bestimmung der Asymptotengleichung sind die Werte zu ermitteln, für die bei entweder

oder geht.

Folgende Fälle sind zu unterscheiden:

a) Die Asymptote ist eine horizontale Gerade:


(3.455a)

b) Die Asymptote ist eine vertikale Gerade:


(3.455b)
c) Die Asymptote ist eine Gerade mit : Wenn sowohl als auch gegen unendlich

gehen, dann sind die Grenzwerte und zu bilden. Existieren sie

beide, dann liefern sie die Konstanten für die Geradengleichung der Asymptote:
(3.455c)

Vorgabe der Funktion in expliziter Form:

Die vertikalen Asymptoten werden als Unstetigkeitspunkte beim unendlichem Sprung der Funktion ermittelt, die

horizontalen und geneigten Asymptoten als Gerade mit den entsprechenden Grenzwerten:

(3.456)

Beispiel
Für die zweite Asymptote usw. erhält man

in Analogie dazu

Vorgabe der Funktion in algebraischer impliziter Form:

Die Funktion ist ein Polynom in und . Für horizontale und vertikale Asymptoten einerseits und geneigte

Asymptoten andererseits ist je ein anderes Verfahren notwendig.

1. Horizontale und vertikale Asymtoten: Zur Bestimmung der horizontalen und vertikalen Asymptoten werden
von dem vorliegenden Polynom in und die Glieder mit dem höchsten Grad ausgewählt, als Funktion

abgespaltet und nach und aufgelöst:

(3.457)
Die Werte für ergeben die horizontalen Asymptoten die Werte für die

vertikalen

2. Asymptoten mit der Geradengleichung : Zur Bestimmung der geneigten Asymptoten wird in

die Geradengleichung eingesetzt und das so gewonnene Polynom nach Potenzen von

geordnet:
(3.458)

Die Parameter und ergeben sich, falls sie existieren, aus den Gleichungen

(3.459)

Beispiel
Betrachtung des kartesischen Blattes mit

Aus den Gleichungen und

ergeben sich die Lösungen so daß sich die Gleichung der Asymptote

zu ergibt.
Asymptoten der Hyperbel

Asymptoten der Hyperbel sind Geraden, die sich den Hyperbelzweigen für unbegrenzt nähern
(s. Definition der Asymptoten).
Der Richtungskoeffizient der Asymptoten ist Die Gleichungen der Asymptoten lauten

(3.333)

Die Asymptoten bilden gemeinsam mit der Tangente an die Hyperbel in einem Punkt das Tangentenstück der

Hyperbel , d.h. die Strecke Das Tangentenstück wird durch den Berührungspunkt halbiert, so daß

ist. Den Flächeninhalt des Dreiecks zwischen der Tangente und beiden Asymptoten

berechnet man für jeden Berührungspunkt gemäß


(3.334)

Der Flächeninhalt des Parallelogramms das von den Asymptoten und zwei zu ihnen vom Punkt

ausgehenden Parallelen gebildet wird, beträgt

(3.335)
Unterabschnitte

● Explizite Definitionsform der Kurve


● Andere Definitionsformen

Wendepunkte und Regeln zu ihrer Bestimmung

Wendepunkte sind Kurvenpunkte, in denen die Krümmung der Kurve das Vorzeichen ändert.

Dabei liegt die Kurve in einer kleinen Umgebung dieses Punktes nicht auf einer Seite der Tangente, sondern wird von
dieser durchsetzt. Im Wendepunkt ist und

Explizite Definitionsform der Kurve


Die explizite Definitionsform sei durch die Gleichung (3.425) gegeben.

a) Notwendige Bedingung für die Existenz eines Wendepunktes ist das Verschwinden der 2. Ableitung
(3.448)
im Wendepunkt, falls sie existiert (den Fall nicht existierender 2. Ableitung s. b) Hinreichende Bedingung). Die
Bestimmung der Wendepunkte für den Fall existierender 2. Ableitungen erfordert das Aufsuchen aller Lösungen der
Gleichung mit den Werten wobei jeder Wert nacheinander in die

darauffolgenden Ableitungen einzusetzen ist. Ein Wendepunkt liegt vor, wenn die erste an der Stelle nicht
verschwindende Ableitung von ungerader Ordnung ist. Wenn der betrachtete Punkt kein Wendepunkt ist, weil sich
die erste nicht verschwindende Ableitung -ter Ordnung für geradzahliges ergibt, dann weist die Kurve für

mit der konkaven Seite nach oben; für nach unten.

b) Hinreichende Bedingung für die Existenz eines Wendepunktes ist die Änderung des Vorzeichens der
2. Ableitung beim Übergang von der links- zur rechtsseitigen Umgebung des Punktes . Daher

kann die Frage, ob ein gefundener -Wert Abszisse eines Wendepunktes ist, aus der Betrachtung des
Vorzeichens der 2. Ableitung beim Durchgang durch den zugehörigen Punkt ermittelt werden: Wenn sich das
Vorzeichen bei diesem Durchgang ändert, liegt ein Wendepunkt vor. Dieses Verfahren ist auch für den Fall
anwendbar.
Hinweis: Wenn in der Praxis aus dem Kurvenverlauf folgt, daß ein Wendepunkt vorhanden sein muß, z.B.
beim Übergang von einem Minimum zu einem Maximum bei einer Kurve mit stetiger Ableitung, dann
beschränkt man sich auf die Bestimmung der und läßt die Untersuchung der höheren Ableitungen weg.

Beispiel A

Wendepunkte und gibt es bei

Beispiel B

Wendepunkte sind nicht vorhanden.


Beispiel C
für ist

Beim Übergang von negativen zu positiven -Werten wechselt die 2. Ableitung das Vorzeichen von
,, ``zu ,, ``, so daß die Kurve bei einen Wendepunkt besitzt.

Andere Definitionsformen

Die notwendige Bedingung (3.448) für die Existenz eines Wendepunktes im Falle der Kurvenvorgabe

über die Definitionsform (3.425) wird bei Vorgaben mit den anderen Formen durch die folgenden

analytischen Formulierungen der notwendigen Bedingung ersetzt:

1. Definition in Parameterform gemäß (3.426):

(3.449)

2. Definition als Polargleichung gemäß (3.427):


(3.450)
3. Definition in impliziter Form gemäß (3.424):

(3.451)

In diesen Fällen liefert das Lösungssystem die Koordinaten der möglichen Wendepunkte.

Beispiel A

Betrachtung der verkürzten Zykloide :


Die Kurve hat unendlich viele Wendepunkte für die Parameterwerte

Beispiel B

Der Wendepunkt liegt

bei dem Winkel

Beispiel C

Betrachtung der Hyperbel

Die Gleichungen und widersprechen einander, so daß die Hyperbel

keinen Wendepunkt besitzt.


Attraktor, Einzugsgebiet

Sei ein dynamisches System auf und eine unter invariante Menge. Dann heißt

Einzugsgebiet von .

Eine kompakte Menge heißt Attraktor von auf , wenn invariant unter ist und es

eine offene Umgebung von gibt, so daß für fast alle (im Sinne des LEBESGUE-Maßes)

gilt.

Beispiel

ist ein Attraktor des Flusses von (17.9a). Dabei ist .

Für manche dynamischen Systeme ist ein allgemeinerer Attraktorbegriff sinnvoll. So gibt es invariante Mengen ,
die in jeder Umgebung periodische Orbits besitzen, die nicht von angezogen werden (z.B. der FEIGENBAUM-
Attraktor). Die Menge muß auch nicht unbedingt durch eine einzige -Grenzmenge aufgespannt werden.

Eine kompakte Menge heißt Attraktor im Sinne von MILNOR von auf , wenn invariant unter

ist und das Einzugsgebiet von eine Menge mit positivem LEBESGUE-Maß enthält.
Lyapunov-Dimension

Sei ein glattes dynamisches System auf mit Attraktor (bzw. invarianter Menge) und mit

auf konzentriertem invariantem ergodischem Wahrscheinlichkeitsmaß. Sind die

LYAPUNOV-Exponenten bezüglich und ist der größte Index, für den und ist, so

heißt die Größe

(17.47)

LYAPUNOV- Dimension des Maßes .

Ist , so wird gesetzt; ist , wird definiert.


Satz von LEDRAPPIER: Es seien ein diskretes System (17.3) auf mit einer -Funktion und

, wie oben, ein auf dem Attraktor von konzentriertes invariantes ergodisches Wahrscheinlichkeitsmaß.

Dann gilt .

Beispiel A

Der Attraktor eines glatten dynamischen Systems werde mit Quadraten der

Seitenlänge überdeckt. Es seien die gemittelten Singulärwerte von . Dann gilt für

das -dimensionale Volumen des Attraktors . Aus jedem Quadrat der Seitenlänge

entsteht unter näherungsweise ein Parallelogramm mit und als Seitenlänge. Nimmt man

Überdeckungen aus Rhomben mit der Seitenlänge , so ist . Aus der Beziehung

erhält man sofort . Diese heuristischen

Überlegungen geben also einen Hinweis auf die Herkunft der Formel für die LYAPUNOV-Dimension.
Beispiel B

Gegeben sei das HÉNON-System(17.6) mit und . Das System (17.6) besitzt bei

diesen Parametern einen Attraktor ( H´ENON- Attraktor ) mit komplizierter Struktur. Die numerisch
bestimmte Kapazitätsdimension ist . Für den H´ENON-Attraktor läßt sich ein SBR-

Maß nachweisen. Für die LYAPUNOV-Exponenten und gilt

. Mit dem numerisch ermittelten Wert

ergibt sich . Damit ist .


Solenoid oder Solenoid-Attraktor

Gegeben sei ein Volltorus mit den lokalen Koordinaten , wie er in der folgenden Abbildung zu sehen

ist.

Eine Abbildung wird durch

mit einem Parameter erklärt. Das Bild , zusammen mit den Schnitten und
, ist in den folgenden zwei Abbildungen zu sehen.

Im Ergebnis der Iterationen entsteht die Menge , die Solenoid heißt. Der Attraktor besteht in

Längsrichtung aus einem Kontinuum von Kurven, von denen jede dicht in ist und die alle instabil sind. Der Schnitt
von transversal zu diesen Kurven ist eine CANTOR-Menge. Für die HAUSDORFF-Dimension gilt

. Die Menge besitzt eine ganze Umgebung als Einzugsgebiet. Außerdem ist der Attraktor

strukturstabil, d.h., die oben formulierten qualitativen Eigenschaften ändern sich nicht bei -kleinen Störungen
von . Das Solenoid ist ein Beispiel für einen hyperbolischen Attraktor .
Lokale Hausdorff-Dimension nach Douady-Oesterlé

Sei ein glattes dynamisches System auf und eine kompakte invariante Menge. Ein beliebiges

werde fixiert und gesetzt.

1. Satz von DOUADY und OESTERLÉ: Seien die Singulärwerte von und sei

eine Zahl in der Darstellung mit und .

Ist , so gilt .

2. Spezielle Version für Differentialgleichungen: Seien der Fluß von (17.1), eine kompakte

invariante Menge und seien die Eigenwerte der symmetrisierten JACOBI-Matrix

in einem beliebigen Punkt . Ist eine Zahl in der Form


mit sowie und gilt

, so ist .

Die Größe

(17.48)

wobei beliebig ist und den ganzzahligen Anteil von bedeutet, heißt DOUADY-OESTERLÉ- Dimension im

Punkt . Unter den Voraussetzungen des oben formulierten Satzes von DOUADY-OESTERLÉ für Differentialgleichungen

gilt dann .

Beispiel
Das LORENZ-System (17.2) besitzt für einen Attraktor , den LORENZ-

Attraktor , mit numerisch ermittelter Dimension (s. Abbildung).


(Die Abbildung wurde mit Mathematica erzeugt.)
Mit dem Satz von DOUADY-OESTERLÉ erhält man für beliebige und die Abschätzung
mit .
Auflösung eines Torus

● Vom Torus zum Chaos


● Abbildungen auf dem Einheitskreis und Rotationszahl
● Differentialgleichungen auf dem Torus
● Standardform einer Kreisabbildung
Aufschlag

Werden auf aufgeschlagen, dann erhält man den erhöhten Wert

(1.76)

Bezieht man den Aufschlag auf den neuen Wert , dann sind in auf Grund der Proportion

(1.77)

Prozent Aufschlag enthalten.


Beispiel
Bei einem Warenwert von 200.-DM ergeben 15 % Aufschlag einen Endpreis von 230.-DM. In diesem Preis

sind für den Verbraucher Prozent Aufschlag enthalten.


Einmalige Einzahlung

Bei jährlichem Zinszuschlag wächst ein Kapital nach Jahren auf den Endwert Am Ende des -ten
Jahres gilt:

(1.81)

Zur Abkürzung setzt man und bezeichnet als Aufzinsungsfaktor .

Man spricht von unterjähriger Verzinsung , wenn das Jahr in gleich lange Zinsperioden unterteilt wird und die
Zinsen bereits nach jeder dieser Zinsperioden dem Kapital zugeschlagen werden. Der Zinszuschlag pro

Zinsperiode beträgt dann und das Kapital wächst nach Jahren mit je Zinsperioden auf

(1.82)

an.
Beispiel

Ein Kapital von 5000.-DM, das mit 7,2 pro Jahr verzinst wird, wächst in 6 Jahren

a) bei jährlicher Verzinsung auf DM an,

b) bei monatlicher Verzinsung auf DM.


Algebraische Ausdrücke
● Definitionen
● Einteilung der algebraischen Ausdrücke
Manipulation algebraischer Ausdrücke
In der Praxis treten häufig algebraische Ausdrücke auf, die für die weitere Arbeit, wie z.B. Differentiation, Integration,
Reihendarstellung, Grenzwertbildung oder numerische Auswertung, umzuformen sind. In der Regel werden diese
Ausdrücke als über dem Ring der ganzen oder dem Körper der rationalen Zahlen gebildet verstanden. Es sei aber
betont, daß Computeralgebrasysteme z.B. auch mit Polynomen über endlichen Körpern bzw. über
Erweiterungskörpern der gebrochen rationalen Zahlen umgehen können. Für Interessenten muß dazu auf die
Spezialliteratur verwiesen werden. Eine besondere Rolle spielen algebraische Operationen auf Polynomen über dem
Körper der rationalen Zahlen.

● Mathematica
● Maple
Tautologien, mathematische Schlußweisen

Ein aussagenlogischer Ausdruck heißt allgemeingültig oder Tautologie , wenn er die Wahrheitsfunktion identisch W
repräsentiert. Folglich sind zwei Ausdrücke und genau dann logisch äquivalent, wenn der Ausdruck
eine Tautologie ist. Mathematische Schlußweisen folgen aussagenlogischen Gesetzen. Als Beispiel sei
das Kontrapositionsgesetz genannt, d.h. der allgemeingültige Ausdruck
(5.19a)
Dieses Gesetz, das auch in der Form
(5.19b)
notiert werden kann, läßt sich wie folgt interpretieren: Um zu zeigen, daß aus folgt, kann man auch zeigen,
daß aus folgt. Der indirekte Beweis beruht auf folgendem Prinzip: Um aus zu folgern, nimmt man
als falsch an und leitet daraus - unter der Voraussetzung, daß richtig ist - einen Widerspruch her. Formal läßt sich
dieses Prinzip auf verschiedene Weise durch aussagenlogische Gesetze beschreiben:
(5.20a)
oder
(5.20b)
oder
(5.20c)
Interpretation prädikatenlogischer Ausdrücke

Eine Interpretation eines Ausdrucks der Prädikatenlogik besteht aus

1. einer Menge (Individuenbereich) und


2. einer Zuordnung, die jeder -stelligen Prädikatenvariablen ein -stelliges Prädikat zuweist.

Die Interpretation einer geschlossenen Formel liefert somit eine Aussage. Enthält ein Ausdruck der Prädikatenlogik
freie Variable, so repräsentiert eine Interpretation dieses Ausdrucks eine Relation (s. -stellige Relationen) im
Individuenbereich.

Beispiel
Sei das zweistellige Prädikat, das im Individuenbereich der natürlichen Zahlen die Beziehung
beschreibt, so charakterisiert

● die Menge aller Paare natürlicher Zahlen mit (zweistellige Relation in

); sind freie Variable;

● die Teilmenge von (einstellige Relation), die nur aus der Zahl 0 besteht; ist

freie, gebundene Variable;

● die Aussage ,,Es gibt eine kleinste natürliche Zahl``; und sind gebundene

Variable.

Ein Ausdruck der Prädikatenlogik heißt wahr für eine gegebene Interpretation, wenn für jede Ersetzung der freien
Variablen durch Elemente aus dem Individuenbereich eine wahre Aussage entsteht. Ein Ausdruck der
Prädikatenlogik heißt allgemeingültig oder Tautologie , wenn er für alle Interpretationen wahr ist.
Angabe einer Funktion

Man kann eine Funktion auf unterschiedliche Weise angeben oder definieren, z.B. durch eine Wertetabelle, eine
graphische Darstellung oder Kurve, eine Formel, auch analytischer Ausdruck genannt, oder abschnittsweise durch
verschiedene Formeln. In den Definitionsbereich eines analytischen Ausdrucks können nur solche Werte des
Arguments einbezogen werden, für die die Funktion einen Sinn ergibt, d.h. eindeutig bestimmte endliche reelle Werte
annimmt.

Die folgenden Beispiele stellen abschnittsweise gegebene Funktionen dar.

Beispiel A

ganz.

Beispiel B
Beispiel C

Mit lies ,,Signum ``, ist die Vorzeichenfunktion bezeichnet. Die Funktion bzw.

lies ,,entier ``, gibt die größte ganze Zahl kleiner gleich an. Die folgenden drei Abbildungen zeigen die
dazugehörigen graphischen Darstellungen, wobei die Pfeilspitzen darauf hinweisen sollen, daß ihre
Endpunkte nicht zum Kurvenbild gehören.
Analytische Darstellung reeller Funktionen

In der Regel werden die folgenden drei Formen genutzt:

1. Explizite Darstellung:
(2.3)

Beispiel

. Hierbei handelt es sich um die obere Hälfte des

Einheitskreises mit dem Mittelpunkt im Koordinatenursprung.


2. Implizite Darstellung:
(2.4)

falls sich diese Gleichung eindeutig nach auflösen läßt.

Beispiel
. Hierbei handelt es sich ebenfalls um die obere Hälfte des

Einheitskreises. Man beachte, daß mit keine reelle Funktion definiert wird.

3. Parameterdarstellung:
(2.5)

Die Werte von und werden als Funktion einer Hilfsveränderlichen angegeben, die Parameter genannt wird.

Die Funktionen und müssen denselben Definitionsbereich haben.

Beispiel

mit und Hierbei handelt es

sich abermals um die Darstellung der oberen Hälfte des Einheitskreises mit dem Mittelpunkt im
Koordinatenursprung.
Ausdrücke der Aussagenlogik

Mit diesen einstelligen (Negation) und zweistelligen (Konjunktion, Disjunktion, Implikation und Äquivalenz) Verknüpfungen können aus
gegebenen Aussagenvariablen kompliziertere Ausdrücke der Aussagenlogik aufgebaut werden. Diese Ausdrücke werden induktiv
definiert:
(5.6)
(5.7)
Zur Vereinfachung der Schreibweise solcher Ausdrücke werden Außenklammern weggelassen und Vorrangregeln (Prioritäten)
festgelegt. In der folgenden Reihenfolge bindet jeder Junktor stärker als der folgende:

Häufig wird anstelle von ,, `` auch geschrieben und der Junktor ganz weggelassen. Durch diese Einsparungen kann man
z.B. den Ausdruck kürzer so notieren:
Differenzenverfahren

Man unterteilt das Intervall durch gleichabständige Stützstellen

und ersetzt in der für die inneren Stützstellen angegebenen Differentialgleichung

(19.119)
die Werte der Ableitungen durch sogenannte finite Ausdrücke , z.B.:

(19.120a)

(19.120b)

Man erhält auf diese Weise lineare Gleichungen für die Näherungswerte im Inneren

des Integrationsintervalls , wenn man und beachtet. Enthalten die Randbedingungen


Ableitungen, dann werden diese ebenfalls durch finite Ausdrücke ersetzt.

Eigenwertprobleme bei Differentialgleichungen werden ganz analog behandelt. Die Anwendung des
Differenzenverfahrens , beschrieben durch (19.119) und (19.120a,b), führt dann auf ein
Matrizeneigenwertproblem.

Beispiel

Die Lösung der homogenen Differentialgleichung mit den Randbedingungen

führt auf ein Eigenwertproblem. Das Differenzenverfahren überführt die

Differentialgleichung in die Differenzengleichung . Wählt man

drei innere Punkte, also , dann erhält man das Gleichungssystem

unter Beachtung von . Dieses homogene System ist nur bei


verschwindender Koeffizientendeterminante lösbar. Aus dieser Bedingung erhält man die Eigenwerte

und , von denen allerdings nur der kleinste dem ihm

entsprechenden wahren Wert 9,87 nahekommt.

Hinweis: Die Genauigkeit des Differenzenverfahrens kann erhöht werden durch:

1.
Verkleinerung der Schrittweite ,
2.
Verwendung finiter Ausdrücke höherer Approximation (die Näherungen (19.120a,b) haben die Fehlerordnung

),

3.
Anwendung des Mehrschrittverfahrens.

Ist eine nichtlineare Randwertaufgabe zu lösen, dann führt das Differenzenverfahren auf ein System nichtlinearer
Gleichungen für die unbekannten Näherungswerte
(s. Abschnitt Nichtlineare Gleichungssysteme).
Differenzenverfahren

Das Integrationsgebiet wird durch ausgewählte Punkte gitterförmig unterteilt. Gewöhnlich wird das Gitter rechteckig

gewählt:
(19.136)

Für erhält man ein quadratisches Gitter. Bezeichnet man die gesuchte Lösung mit , dann werden die in der

Differentialgleichung und in den Rand- bzw. Anfangsbedingungen auftretenden partiellen Ableitungen durch finite Ausdrücke der
folgenden Art ersetzt, wobei unter ein Näherungswert für den Funktionswert zu verstehen ist:
(19.137)

In (19.137) ist die Fehlerordnung mit Hilfe des LANDAU-Symbols angegeben worden.

In manchen Fällen ist es günstiger, die Näherung

(19.138)

mit einem festen Parameter zu verwenden. Die Formel (19.138) stellt eine Konvexkombination zweier finiter

Ausdrücke dar, die aus der entsprechenden Formel von (19.137) für die Werte und enstanden sind.
Mit den Formeln (19.137) kann eine partielle Differentialgleichung für jeden inneren Gitterpunkt in eine Differenzengleichung
übergeführt werden, wobei die Rand- und Anfangsbedingungen zu beachten sind. Das so entstehende Gleichungssystem für die
Näherungswerte , das für kleine Schrittweiten und von großer Dimension ist, muß in der Regel iterativ gelöst werden
(s. Abschnitt Iteration in Gesamt- und Einzelschritten).

Beispiel A

Die Funktion erfülle die Differentialgleichung für alle Punkte mit

, d.h. im Innern eines Rechtecks, und genüge der Randbedingung für und

. Die der Differentialgleichung entsprechende Differenzengleichung für ein quadratisches Gitter mit der

Schrittweite lautet:
.

Die Schrittweite (s. Abbildung)


liefert eine erste grobe Näherung für die Funktionswerte in den drei inneren Gitterpunkten:

Man erhält: .

Beispiel B
Die Gleichungssysteme, die bei der Anwendung des Differenzenverfahrens auf partielle Differentialgleichungen
entstehen, haben in der Regel eine sehr spezielle Struktur. Das soll am Beispiel der folgenden, etwas allgemeineren
Randwertaufgabe gezeigt werden. Integrationsgebiet sei das Quadrat .

Gesucht ist eine Funktion mit im Innern von

auf dem Rand von . Die Funktionen und sind gegeben. Die zu dieser Differentialgleichung gehörende

Differenzengleichung lautet für :

Im Falle hat die linke Seite dieses Differenzengleichungssystems für die Näherungswerte in den

inneren Punkten die folgende Gestalt, wenn man das Gitter zeilenweise von links nach rechts durchläuft und
dabei beachtet, daß die Funktionswerte auf dem Rand bekannt sind:
Man sieht: Die Koeffizientenmatrix ist symmetrisch und schwach besetzt . Ihre Gestalt wird als block-tridiagonal
bezeichnet. Man beachte aber, daß die Gestalt der Koeffizientenmatrix davon abhängig ist, wie die Gitterpunkte
durchlaufen werden.

Für die verschiedenen Aufgabenklassen bei partiellen Differentialgleichungen 2. Ordnung, insbesondere bei elliptischen,
parabolischen und hyperbolischen Differentialgleichungen, ist eine Vielzahl angepaßter Differenzenverfahren entwickelt und auf
Konvergenz und Stabilität hin untersucht worden. Die Spezialliteratur dazu ist umfangreich, Standardwerke s. Lit. 19.25, 19.27.
Einteilung der algebraischen Ausdrücke

1. Hauptgrößen
werden die allgemeinen Zahlen (Buchstabensymbole) genannt, nach denen die algebraischen Ausdrücke
klassifiziert werden; sie sind in jedem Einzelfall festzulegen. Im Falle von Funktionen sind die unabhängigen
Variablen die Hauptgrößen . Die übrigen noch nicht durch Zahlen festgelegten Größen sind die Parameter des
Ausdrucks. In manchen Ausdrücken werden die Parameter Koeffizienten genannt.

Beispiel
Koeffizienten treten z.B. in Polynomen, FOURIER-Reihen und linearen Differentialgleichungen auf.

Ein Ausdruck gehört zu der einen oder anderen Klasse in Abhängigkeit davon, welche Operationen an seinen
Hauptgrößen auszuführen sind. Im allgemeinen werden die Hauptgrößen meist mit den letzten Buchstaben
des Alphabets bezeichnet, die Parameter mit den ersten Buchstaben Die

Buchstaben verwendet man meist für ganzzahlige positive Parameterwerte, z.B. für Indizes bei
Summationen und Iterationen.
2. Ganzrationale Ausdrücke
zeichnen sich dadurch aus, daß in ihnen Additionen, Subtraktionen und Multiplikationen der Hauptgrößen
vorgenommen werden, wobei das Potenzieren mit ganzzahligen positiven Exponenten eingeschlossen ist.
3. Gebrochenrationale Ausdrücke
enthalten neben den für ganzrationale Ausdrücke genannten Operationen noch Divisionen durch Hauptgrößen,
einschließlich des Potenzierens mit negativen ganzzahligen Exponenten, sowie gegebenenfalls Divisionen
durch ganzrationale Ausdrücke in den Hauptgrößen.
4. Irrationale Ausdrücke
zeichnen sich durch das Radizieren, also das Potenzieren mit gebrochenen Exponenten aus, d.h. durch das
Radizieren ganz- oder gebrochenrationaler Ausdrücke, die ihrerseits aus Hauptgrößen bestehen.
5. Transzendente Ausdrücke
, d.h. Exponentialausdrücke, logarithmische und trigonometrische Ausdrücke, enthalten algebraische
Ausdrücke mit Hauptgrößen im Exponenten, unter dem Logarithmuszeichen oder als Argument von
Winkelfunktionen.
Ganzrationale Ausdrücke
● Darstellung in Form eines Polynoms
● Binomischer Satz
● Bestimmung des größten gemeinsamen Teilers zweier Polynome
Gebrochenrationale Ausdrücke
● Rückführung auf die einfachste Form
● Bestimmung des ganzrationalen Anteils
● Umformung von Proportionen
Irrationale Ausdrücke
Jeder irrationale Ausdruck kann in der Regel auf eine einfachere Form gebracht werden, und zwar durch

● Kürzen des Exponenten,


● Vorziehen vor das Wurzelzeichen und
● Beseitigen der Irrationalität im Nenner.

1. Kürzen des Exponenten: Eine Kürzung des Exponenten wird erreicht, indem der Radikand in Faktoren zerlegt wird und danach der
Wurzelexponent sowie die Exponenten aller Faktoren im Radikanden durch ihren größten gemeinsamen Teiler geteilt werden.

Beispiel

2. Beseitigung der Irrationalität: Zur Beseitigung der Irrationalität im Nenner gibt es verschiedene Methoden.

Beispiel A

Beispiel B
Beispiel C

Beispiel D

3. Einfachste Form von Potenzen und Wurzeln: Auch Potenzen und Wurzeln werden meist auf die einfachste Form gebracht.

Beispiel A

Beispiel B
Manipulation nichtpolynomialer Ausdrücke

Mit dem Befehl können oft komplizierte Ausdrücke, die nicht polynomialer Natur zu sein brauchen, vereinfacht
werden. Mathematica wird immer versuchen, algebraische Ausdrücke unabhängig von der Natur der symbolischen Größen zu
manipulieren. Dabei verwendet es eingebaute Kenntnisse. So kennt Mathematica z.B. Regeln der Potenzrechnung:
(20.56)

Mit der Option können die Anweisungen und Potenzen von trigonometrischen
Funktionen durch die trigonometrischen Funktionen mit mehrfachen Argumenten ausdrücken und umgekehrt.

Beispiel
Einige trigonometrische Formeln lassen sich mit folgender Eingabe erzeugen:

Ab Version 2.2 von Mathematica ist die Option über den Befehl direkt erreichbar. Das gilt

für eine Vielzahl von Befehlen aus dem zuladbaren Paket .


Schließlich sei darauf hingewiesen, daß der Befehl reelle Variable voraussetzt,

während von komplexen Variablen ausgeht.

Beispiel
Ausdrücke des Prädikatenkalküls

Allgemein werden die Ausdrücke des Prädikatenkalküls wieder induktiv definiert:

1. Sind Individuenvariable und eine -stellige Prädikatenvariable, so ist

(5.21a)
2. Sind und Ausdrücke, so sind es auch
(5.21b)

Betrachtet man Aussagenvariable als nullstellige Prädikatenvariable, so erkennt man die Aussagenlogik als Teil der
Prädikatenlogik. Eine Individuenvariable kommt in einem Ausdruck gebunden vor, wenn Variable eines
Quantors ist oder im Wirkungsbereich eines Quantors liegt; andernfalls kommt in diesem Ausdruck frei
vor. Ein Ausdruck der Prädikatenlogik, der keine freien Variablen enthält, heißt geschlossene Formel .
Ausdrücke der Prädikatenlogik
Zur logischen Grundlegung der Mathematik wird eine ausdrucksstärkere Logik als die Aussagenlogik benötigt. Um
Eigenschaften von und Beziehungen zwischen (mathematischen) Objekten beschreiben zu können, bedient man sich
der Prädikatenlogik.

● Prädikate
● Quantoren
● Ausdrücke des Prädikatenkalküls
● Interpretation prädikatenlogischer Ausdrücke
● Tautologien der Prädikatenlogik
● Beschränkte Quantifizierung
Vektoranalytische Ausdrücke in kartesischen, Zylinder- und
Kugelkoordinaten

Tabelle Vektoranalytische Ausdrücke in kartesischen, Zylinder- und Kugelkoordinaten


Kartesische Koordinaten Zylinderkoordinaten Kugelkoordinaten
Wertverlaufsgleiche BOOLEsche Ausdrücke

BOOLEsche Ausdrücke und heißen wertverlaufsgleich , wenn sie die gleiche BOOLEsche Funktion
repräsentieren. BOOLEsche Ausdrücke sind genau dann gleich, wenn sie durch ,,Umformungen`` entsprechend den
Axiomen einer BOOLEschen Algebra ineinander überführbar sind.
Bei der Umformung BOOLEscher Ausdrücke stehen zwei Aspekte im Vordergrund:

a)
Umformung in einen möglichst ,,einfachen`` Ausdruck (s. Schaltagebra),
b)
Umformung in eine ,,Normalform`` .
Knotengrade

Als Grad eines Knotens bezeichnet man die Anzahl der mit inzidierenden Kanten. Schlingen werden

doppelt gezählt. Knoten vom Grad 0 heißen isolierte Knoten .


Für jeden Knoten eines gerichteten Graphen unterscheidet man Ausgangsgrad und Eingangsgrad

(5.232a)

(5.232b)
Lineare Ausgleichsaufgaben

Gegeben sei das überbestimmte lineare Gleichungssystem

(19.37)

in Matrixschreibweise
(19.38)

Die Koeffizientenmatrix , die vom Typ ist, habe den Maximalrang , d.h., ihre Spalten sind

linear unabhängig. Da ein überbestimmtes lineares Gleichungssystem in der Regel keine Lösung hat, geht man von
(19.37) zu den sogenannten Fehlergleichungen

(19.39)

mit den Residuen über und verlangt, daß die Summe der Quadrate der Residuen minimal wird:
(19.40)

Die Aufgabe (19.40) wird als lineare Ausgleichsaufgabe oder lineares Quadratmittelproblem bezeichnet. Die

notwendigen Bedingungen dafür, daß die Fehlerquadratsumme ein relatives Minimum

annimmt, lauten

(19.41)

und führen auf das lineare Gleichungssystem

(19.42)
Der Übergang von (19.38) zu (19.42) wird als GAUSS-Transformation bezeichnet, da das System (19.42) durch
Anwendung der GAUSSschen Fehlerquadratmethode aus (19.38) entstanden ist. Da für A Maximalrang

vorausgesetzt wurde, ist eine positiv definite Matrix vom Typ , und die sogenannten

Normalgleichungen (19.42) können mit Hilfe des CHOLESKY-Verfahrens numerisch gelöst werden.

Bei der Lösung des Normalgleichungssystems (19.42) können numerische Probleme auftreten, wenn die
Konditionszahl (s. Lit. 19.27) der Matrix sehr groß ist. Die Lösung kann dann große relative Fehler haben.
Deshalb ist es numerisch günstiger, zur Lösung linearer Ausgleichsaufgaben Orthogonalisierungsverfahren zu
verwenden.
Mehrdimensionale Aufgaben

1. Ausgleichsaufgabe: Es soll die folgende diskrete mehrdimensionale Ausgleichsaufgabe behandelt werden:


Eine Funktion der unabhängigen Variablen sei formelmäßig nicht

bekannt, aber es seien Funktionswerte , im allgemeinen Meßwerte, in einer Wertetabelle gegeben:

(19.181)

Die Schreibweise wird übersichtlicher und die Analogie zur eindimensionalen Ausgleichsaufgabe deutlicher, wenn man
folgende Vektoren einführt:
Zur Approximation von werde ein Ansatz der Form

(19.182)

verwendet. Dabei sind die Funktionen geeignet gewählte Ansatzfunktionen.

Beispiel A
Linearer Ansatz in Variablen:
.

Beispiel B
Vollständiger quadratischer Ansatz in 3 Variablen:
.

Die Ansatzkoeffizienten sind so zu bestimmen, daß

gilt.
2. Normalgleichungssystem: Bildet man analog zu (19.179b) die Matrix G, indem man formal die Stützstellen

durch die vektoriellen Stützstellen ersetzt, dann kann man auch im vorliegenden

mehrdimensionalen Fall zur Bestimmung der Ansatzkoeffizienten das Normalgleichungssystem


(19.183)
oder das überbestimmte lineare Gleichungssystem
(19.184)
verwenden.

Beispiel
Ein Beispiel findet man bei der mehrdimensionalen Regression.
Fehlerquadratmethode

Die Fehlerquadratmethode führt in den Fällen, in denen in der Näherungsformel gewisse Parameter nichtlinear
auftreten, auf nichtlineare Ausgleichsaufgaben , deren Lösung einen erhöhten numerischen Aufwand sowie gute
Startnäherungen erfordert. Letztere können durch Rektifizierung und Mittelwertmethode bestimmt werden.
Ausgleichssplines

In der Praxis sind die gegebenen Werte häufig Meßwerte, also fehlerbehaftet. In diesem Fall ist die
Interpolationsforderung unzweckmäßig. Man führt deshalb den kubischen Ausgleichsspline ein. Er entsteht, wenn
man beim kubischen Interpolationsspline die Interpolationsforderung durch

(19.237)

ersetzt. Die Forderung nach Stetigkeit von und bleibt erhalten, so daß sich zur Bestimmung der Spline-
Koeffizienten eine Extremwertaufgabe mit Nebenbedingungen in Gleichungsform ergibt. Die Lösung erfolgt mit Hilfe
einer LAGRANGE-Funktion. Einzelheiten s. Lit. 19.30, 19.31.

In (19.237) stellt einen Glättungsparameter dar, der vorgegeben werden muß. Für ergibt sich

als Spezialfall der kubische Interpolationsspline, für ,,große`` erhält man eine glatte Näherungskurve, die dafür
aber die Meßpunkte nur ungenau wiedergibt, und für ergibt sich schließlich als weiterer Spezialfall die
Ausgleichsgerade. Eine geeignete Wahl von kann am Computer im Bildschirmdialog erfolgen.

Die Parameter in (19.237) stellen die Standardabweichungen der Meßfehler dar, mit denen die

Meßwerte evtl. behaftet sind.

Bei den bisher betrachteten kubischen Interpolations- und Ausgleichssplines waren die Abszissen der Interpolations-
bzw. Meßpunkte identisch mit den Knoten der Spline-Funktion. Das hat zur Folge, daß bei großem der Spline
aus einer sehr großen Anzahl von kubischen Ansatzfunktionen (19.231) besteht. Es liegt nahe, Anzahl und Lage der
Knotenpunkte frei zu wählen, da man in der Praxis meist mit wesentlich weniger Spline-Stücken auskommt. Darüber
hinaus ist es numerisch günstiger, an Stelle des Ansatzes (19.231) Splines in der Form

(19.238)

anzusetzen. Dabei ist die Anzahl der frei gewählten Knoten, und mit werden die sogenannten

normalisierten -Splines ( Basis-Splines ) der Ordnung 4, d.h. vom Polynomgrad 3, zum -ten Knoten bezeichnet.
Ausführungen dazu s. Lit. 19.4.
Bikubische Ausgleichssplines

Der eindimensionale kubische Ausgleichsspline wird im wesentlichen durch die Extremalforderung (19.237)
charakterisiert. Für den zweidimensionalen Fall könnte eine ganze Reihe entsprechender Extremalforderungen
aufgestellt werden, aber nur ganz bestimmte ermöglichen die eindeutige Existenz einer Lösung.

Geeignete Extremalforderungen und Algorithmen zur Lösung von Ausgleichsaufgaben mit bikubischen B-Splines
s. Lit. 19.21, 19.20.
Zerlegung eines Polynoms in Faktoren

Polynome lassen sich in vielen Fällen als Produkte von Monomen und Polynomen darstellen. Als Hilfsmittel stehen
hierzu das Ausklammern und Gruppieren , spezielle Formeln sowie die allgemeinen Eigenschaften von Gleichungen
zur Verfügung.

Beispiel A

Ausklammern:

Beispiel B

Gruppieren:

Beispiel C
Anwendung von Gleichungseigenschaften:

a)
Ausklammern von

b)
Feststellung, daß und Wurzeln der Gleichung sind.

c)
Division von durch liefert als Quotienten

Dieser Ausdruck läßt sich nicht weiter in reelle Faktoren zerlegen, da

so daß man erhält:


Aussagen

Eine Aussage ist die gedankliche Widerspiegelung eines Sachverhalts in Form eines Satzes einer natürlichen oder
künstlichen Sprache. Jede Aussage ist entweder wahr oder falsch: Prinzip der Zweiwertigkeit (s. auch mehrwertige
oder Fuzzy-Logik). Man nennt ,,wahr`` bzw. ,,falsch`` den Wahrheitswert der Aussage und bezeichnet ihn mit W
(oder 1) bzw. F (oder 0). Die Wahrheitswerte werden auch als aussagenlogische Konstanten bezeichnet.
Dualitätsprinzip
1. Dualisieren:
In den im vorhergehenden Abschnitt betrachteten ,,Axiomen`` einer BOOLEschen Algebra erkennt man
folgende Dualität: Ersetzt man in einem Axiom durch durch , 0 durch 1 und 1 durch 0, dann
erhält man das jeweils andere Axiom. Man sagt, diese beiden Axiome sind zueinander dual und nennt den
Ersetzungsprozeß Dualisieren . Durch Dualisieren erhält man aus einer Aussage über BOOLEsche Algebren
die dazu duale Aussage .
2. Dualitätsprinzip für BOOLEsche Algebren:
Die duale Aussage zu einer wahren Aussage über BOOLEsche Algebren ist wieder eine wahre Aussage über
BOOLEsche Algebren, d.h., mit jeder bewiesenen Aussage ist gleichzeitig auch die dazu duale Aussage
bewiesen.

Aus den Axiomen folgen z.B. folgende Eigenschaften für BOOLEsche Algebren:

(E1) Die Operationen und sind idempotent:


(5.214)
(5.215)

(E2) DE MORGANsche Regeln:


(5.216)

(5.217)

(E3) Eine weitere Eigenschaft:


(5.218)

Es genügt auch hier, von jeweils untereinanderstehenden (dualen) Aussagen nur eine zu beweisen, während die
dritte Aussage zu sich selbst dual ist.
Aussagenlogik
● Aussagen
● Aussagenverbindungen
● Wahrheitstafeln
● Ausdrücke der Aussagenlogik
● Wahrheitsfunktionen
● Grundgesetze der Aussagenlogik
● Weitere Grundgesetze
● Tautologien, mathematische Schlußweisen
Aussagenverbindungen

Die Aussagenlogik untersucht den Wahrheitswert von Aussagenverbindungen in Abhängigkeit von den
Wahrheitswerten der einzelnen Aussagen. Dabei werden ausschließlich extensionale Aussagenverbindungen
betrachtet, d.h., der Wahrheitswert der Aussagenverbindung hängt nur von den Wahrheitswerten der Teilaussagen
und den verbindenden Junktoren ab. Dabei wird der Wahrheitswert der Verbindung durch die klassischen Junktoren
(5.1)
(5.2)
(5.3)
(5.4)
(5.5)
bestimmt. Dabei ist das ,,logische oder`` immer als ,,einschließendes oder`` zu verstehen. Im Falle der Implikation
sind für auch die folgenden Sprechweisen üblich:
Austauschschema

Wenn in (4.104) ein Element von Null verschieden ist, dann kann in einem sogenannten Austauschschritt die

Variable zur unabhängigen und die Variable zur abhängigen Variablen gemacht werden. Der
Austauschschritt ist das Grundelement des Austauschverfahrens, mit dessen Hilfe z.B. lineare Gleichungssysteme
und lineare Optimierungsaufgaben gelöst werden können. Der Austauschschritt wird mit Hilfe der Schemata

(4.105)
durchgeführt, wobei das linke Schema dem System (4.104) entspricht.
Anwendung des Austauschverfahrens

● Zuordnung eines Systems linearer Funktionen


● Lösbarkeit des linearen Gleichungssystems
● Unlösbarkeit des linearen Gleichungssystems
Alternierende Wege, Satz von BERGE

1. Alternierende Wege: Es sei ein Graph mit einem Matching . Ein Weg in wird alternierend
genannt, wenn in auf jede Kante mit (bzw. ) eine Kante mit (bzw.

) folgt.
Ein offener alternierender Weg wird zunehmend genannt, wenn kein Endpunkt des Weges mit einer Kante aus
inzidiert.
2. Satz von BERGE:
a)
Ein Matching in einem Graphen ist genau dann maximal, wenn es in keinen zunehmenden
alternierenden Weg gibt.
b)
Ist ein zunehmender alternierender Weg in mit zugehöriger Menge durchlaufener

Kanten, dann bildet ein Matching in mit


.

Man spricht in diesem Zusammenhang von einem Austauschverfahren .

Beispiel

Im Graphen der folgenden Abbildung ist ein zunehmender alternierender Weg

bezüglich des Matchings Mit dem Austauschverfahren erhält man daraus das Matching
Autokorrelationsfunktion

Das dynamische System auf mit invariantem Maß sei ergodisch. Es seien eine

beliebige stetige Funktion, ein beliebiger Semiorbit und das räumliche Mittel sei ersetzt durch das

zeitliche Mittel, d.h. durch im zeitkontinuierlichen Fall und durch

im zeitdiskreten Fall. Bezüglich wird die Autokorrelationsfunktion längs des

Semiorbits zu einem Zeitpunkt für einen Fluß durch

(17.34a)

und für ein diskretes System durch


(17.34b)

definiert. Die Autokorrelationsfunktion wird auch für negative Zeiten erklärt, indem als gerade Funktion auf

bzw. aufgefaßt wird.

Periodische oder quasiperiodische Orbits führen zu einem periodischen bzw. quasiperiodischen Verhalten von .

Ein schneller Abfall von für wachsende und beliebiger Testfunktion deutet auf chaotisches Verhalten

hin. Fällt für wachsende sogar mit exponentieller Geschwindigkeit, so ist dies ein Anzeichen für

mischendes Verhalten.
Wichtige Fälle skalarer Felder

1. Ebenes Feld wird ein Feld genannt, das ausschließlich für die Punkte einer Ebene im Raum definiert ist.
2. Zentralfeld Wenn eine Funktion in allen Punkten gleichen Abstandes von einem Mittelpunkt ,

dem Feldpol, gleiche Werte annimmt, dann spricht man von einem zentralsymmetrischen Feld oder auch

Zentral- bzw. Kugelfeld . Die Funktion hängt dann lediglich vom Abstand ab:

(13.7a)

Beispiel
Das Feld der Intensität einer punktförmigen Strahlungsquelle, z.B. das Feld der Lichtstärke, wird mit
als Abstand von der Strahlungsquelle beschrieben durch

(13.7b)

3. Axialfeld Wenn eine Funktion in allen Punkten gleichen Abstandes von einer Geraden, der Feldachse, den
gleichen Wert besitzt, dann spricht man von einem zylindersymmetrischen bzw. axialsymmetrischen Feld ,
oder kurz von einem Axialfeld .
Abgeschlossene Mengen

Eine Teilmenge eines metrischen Raumes heißt abgeschlossen , wenn eine offene Menge ist. Jede

abgeschlossene Kugel in einem metrischen Raum, insbesondere jedes Intervall der Typen
in , ist eine abgeschlossene Menge.

Dual zu den Axiomen der offenen Mengen erfüllt die Gesamtheit aller abgeschlossenen Mengen eines metrischen
Raumes folgende Eigenschaften:

● Sind für abgeschlossen, dann ist auch die Menge abgeschlossen.

● Sind beliebig endlich viele abgeschlossene Mengen, dann ist auch die Menge

abgeschlossen.
● Die leere Menge ist vereinbarungsgemäß abgeschlossen.
Die Mengen und sind sowohl offen als auch abgeschlossen. Ein Punkt des metrischen Raumes heißt

Berührungspunkt der Menge wenn für jede Umgebung

(12.53)

gilt. Besteht dieser Durchschnitt darüber hinaus jeweils nicht nur aus dem einen Punkt , dann heißt

Häufungspunkt der Menge . Ein Berührungspunkt, der kein Häufungspunkt ist, heißt isolierter Punkt.

Ein Häufungspunkt von muß somit nicht unbedingt zur Menge gehören muß, z.B. der Punkt im Verhältnis
zur Menge , während ein isolierter Punkt notwendigerweise zur Menge gehören muß. Ein Punkt

ist genau dann Berührungspunkt der Menge , wenn es eine Folge von Elementen aus

gibt, die zu konvergiert, wobei im Falle eines isolierten Punktes gesetzt wird.
Skalarprodukt

Ein Vektorraum über dem Körper (meistens wird betrachtet) heißt Raum mit Skalarprodukt oder
Innenproduktraum oder Prä- HILBERT-Raum , wenn jedem Paar von Elementen eine Zahl , das

Skalarprodukt von und , zugeordnet ist, so daß für beliebige Elemente und beliebiges die
folgenden Bedingungen, die Axiome des Skalarprodukts , erfüllt sind:
(12.101)
(12.102)
(12.103)

(12.104)

Hier bedeutet die zu konjugiert komplexe Zahl (in (1.137b) wurde diese mit bezeichnet).

Im Falle von , also eines reellen Vektorraums, ist (H4) einfach die Kommutativitätsforderung für das
Skalarprodukt. Aus den Axiomen ergeben sich sofort zusätzlich noch die Eigenschaften

(12.105)
Halbordnung

Bereits am Beispiel des mit dem ersten Quadranten als Kegel geordneten Vektorraumes wird eine

typische Erscheinung in geordneten Vektorräumen ersichtlich, auf die mit den Begriffen ,,Halbordnung`` oder
,,teilweise`` bereits hingewiesen wurde, nämlich, daß nicht beliebige zwei Vektoren vergleichbar sein müssen. Die
aus den Vektoren und gebildeten Differenzen, also die Vektoren

und , liegen nicht in , so daß weder noch gilt. Die durch einen Kegel in

einem Vektorraum eingeführte Ordnung ist also lediglich eine teilweise oder partielle. Es läßt sich zeigen, daß die
Relation die folgenden Eigenschaften besitzt:

(12.25)
(12.26)
(12.27)
(12.28)
Man nennt diese Gleichungen Axiome des geordneten Vektorraumes. Umgekehrt, ist ein Vektorraum mit einer
Ordnungsrelation versehen, d.h. für gewisse Paare seiner Elemente ist eine binäre Operation erklärt, die den
Axiomen (O1) bis (O4) genügt, dann setzt man
(12.29)

und kann zeigen, daß ein Kegel ist. Die jetzt durch in einführbare Ordnung ist identisch mit der

vorhandenen Ordnung ; folglich sind die beiden aufgezeigten Möglichkeiten der Einführung einer Ordnung in
einem Vektorraum äquivalent.
Ein Kegel heißt erzeugend, wenn jedes Element als mit dargestellt

werden kann. Man schreibt dafür auch - .


Beispiel A
Die Ordnung im Raum wird durch den Kegel

(12.30)
(s. Beispiel C) eingeführt. In den Folgenräumen, betrachtet man die natürliche koordinatenweise Ordnung. Sie ergibt
sich mit Hilfe des Kegels, den man in einem solchen Raum als Durchschnitt von (s. (12.30)) mit dem jeweiligen
Raum erhält. Die positiven Elemente in diesen geordneten Vektorräumen sind dann jeweils die Folgen mit
nichtnegativen Gliedern. Selbstverständlich können auch andere Kegel und damit auch von der natürlichen
Halbordnung verschiedene Ordnungen in diesen Räumen betrachtet werden (s. Lit. 12.20, 12.22).

Beispiel B
In den reellen Funktionenräumen und erklärt man für

zwei Funktionen und durch bzw. die natürliche Ordnung, in

der gerade für eine auf überall nichtnegative Funktion steht. Die entsprechenden Kegel

bezeichnet man üblicherweise wieder mit usw. Es ist also beispielsweise

.
Halbnorm

Eine Abbildung eines Vektorraumes heißt Halbnorm, wenn sie die folgenden Eigenschaften
besitzt:
(12.164)
(12.165)
(12.166)
Ein Vergleich mit den Axiomen des normierten Raumes zeigt, daß eine Halbnorm genau dann eine Norm ist, wenn

nur für gilt.

Sowohl für theoretische innermathematische Fragestellungen als auch für praktische Belange in vielen
Anwendungen der Mathematik hat sich das Problem der Erweiterung eines auf einem linearen Teilraum
gegebenen linearen Funktionals auf den gesamten Raum - um triviale und uninteressante Fälle auszuschließen -
unter Beibehaltung gewisser ,,guter`` Eigenschaften als eines der fundamentalsten Ergebnisse herauskristallisiert.
Die Lösung dieses Problems wird durch den Fortsetzungssatz von HAHN-BANACH garantiert.
● Fortsetzungssatz von HAHN-BANACH (analytische Form)
Axiome des normierten Raumes

Sei ein Vektorraum über dem Körper Eine Funktion heißt Norm auf dem

Vektorraum und das Paar normierter Raum über dem Körper wenn für beliebige Elemente

und beliebiges die folgenden Eigenschaften, die Axiome des normierten Raumes , erfüllt sind:

(12.76)
(12.77)
(12.78)

Mit Hilfe der Festlegung

(12.79)
kann jeder normierte Raum in einen metrischen so umgewandelt werden, daß die Metrik (12.79) zusätzlich noch die
mit der Struktur des Vektorraums verträglichen Eigenschaften
(12.80a)
(12.80b)
besitzt. Somit stehen in einem normierten Raum sowohl die Eigenschaften eines Vektorraums als auch die eines
metrischen Raumes - durch (12.80a) und (12.80b) verträglich aufeinander abgestimmt - zur Verfügung. Daraus
ergeben sich einerseits, daß man die meisten lokalen auf einen Punkt bezogenen Untersuchungen mit den
Einheitskugeln
(12.81)

vornehmen kann, da sich

(12.82)

ergibt und andererseits die Stetigkeit der Operationen des zugrunde liegenden Vektorraumes, d.h., aus

(12.83)
Für konvergente Folgen schreibt man anstelle von (12.51) in normierten Räumen
(12.84)
Kugeln und Umgebungen

In einem metrischen Raum , dessen Elemente auch Punkte heißen, nennt man für eine reelle Zahl

und einen fixierten Punkt die Mengen

(12.49)

(12.50)

offene bzw. abgeschlossene Kugel mit dem Radius und dem Zentrum . Im Vektorraum ergeben sich mit

den Metriken (12.42) und (12.43) für und als Kugeln die in den folgenden zwei Abbildungen
dargestellten Mengen.
Eine Teilmenge eines metrischen Raumes heißt Umgebung des Punktes , wenn mit

einer ganzen offenen Kugel zu gehört, also es , so daß gilt. Eine Umgebung des

Punktes bezeichnet man auch mit . Offenbar ist jede Kugel auch Umgebung ihres Zentrums; eine offene

Kugel ist sogar Umgebung jedes ihrer Punkte. Man nennt einen Punkt inneren Punkt einer Menge
wenn mit einer Umgebung zu gehört, also es existiert eine Umgebung von mit
Schließlich heißt eine Teilmenge eines metrischen Raumes offen , wenn alle ihre Punkte innere Punkte sind. Die
(bisher nur so benannten) offenen Kugeln in jedem beliebigen metrischen Raum, insbesondere alle offenen Intervalle
aus , sind die Prototypen offener Mengen. Die Gesamtheit aller offenen Mengen genügt den folgenden Axiomen
der offenen Mengen :

● Sind für offen, dann ist auch die Menge offen.

● Sind beliebig endlich viele offene Mengen, dann ist auch die Menge offen.

● Die leere Menge ist vereinbarungsgemäß offen.

Man nennt eine Teilmenge eines metrischen Raumes beschränkt , wenn für ein gewisses Element (das nicht

unbedingt der Menge angehören muß) und eine gewisse Zahl die Menge in der Kugel

liegt, wofür man auch schreibt.


Begriff des Vektorraumes
Eine nichtleere Menge heißt Vektorraum oder linearer Raum über dem Körper der Skalaren, wenn auf die
beiden Operationen - Addition der Elemente und Vielfachenbildung mit Koeffizienten aus - wie folgt erklärt sind:

1. Für je zwei Elemente gibt es ein Element , ihre Summe ,

2. für jedes und jeden Skalar (Zahl) gibt es ein Element , das Produkt aus

und dem Skalar (oder besser, das -Vielfache des Elements ),

so daß die folgenden Eigenschaften, die Vektorraumaxiome , für beliebige Elemente und Skalare

erfüllt sind:

(12.1)
(12.2)
(12.3)
(12.4)
(12.5)
(12.6)
(12.7)
heißt reeller bzw. komplexer Vektorraum, je nachdem, ob der Körper der reellen bzw. der komplexen
Zahlen ist. Die Elemente von nennt man Punkte oder, in Anlehnung an die Lineare Algebra, auch Vektoren ,
wobei in der Funktionalanalysis, ohne die Verständlichkeit oder die Übersichtlichkeit zu beeinträchtigen, auf die
Kennzeichnung oder verzichtet wird.

In einem Vektorraum gibt es zu jedem ein eindeutig bestimmtes ,,gegenüberliegendes`` Element

, so daß gilt, indem man setzt. Somit ist auf auch die Differenz

zweier beliebiger Vektoren als erklärt. Daraus ergibt sich die eindeutige

Lösbarkeit der Gleichung für vorgegebene Elemente und . Die Lösung ist dann gleich

. Aus den Axiomen (V1) bis (V7) ergeben sich die folgenden Eigenschaften:

● Das Nullelement ist eindeutig definiert,


● falls und , dann ,

● falls und , dann ,

● .
Schnittwinkel, Kurswinkel und Azimut

Schnittwinkel und Kurswinkel: Unter dem Schnittwinkel zweier sphärischer Kurven versteht man den
Winkel, den ihre Tangenten im Kurvenschnittpunkt bilden. Ist eine der beiden Kurven ein Meridian, dann

wird der Schnittwinkel der nördlich von gelegenen Kurvenabschnitte in der Navigation Kurswinkel
genannt. Zur Beschreibung der östlichen und westlichen Neigung der Kurve ordnet man dem Kurswinkel
gemäß Teil a) und b) der Abbildung ein Vorzeichen zu und beschränkt ihn auf das Intervall

Kurswinkel und Azimut: Der Kurswinkel ist ein orientierter, d.h. mit einem Vorzeichen versehener Winkel. Er
ist unabhängig von der Orientierung der Kurve - das ist ihr Durchlaufsinn.
Die Orientierung der Kurve von nach gemäß Teil c) der Abbildung wird durch das Azimut

beschrieben: Es ist der Schnittwinkel zwischen dem durch den Kurvenschnittpunkt verlaufenden und nach

Norden weisenden Meridian und dem von nach verlaufenden Kurvenabschnitt. Man beschränkt das

Azimut auf das Intervall

Hinweis: In der Navigation werden die Ortskoordinaten meist in sexagesimalen Altgraden, sphärische
Abstände sowie Kurswinkel und Azimute dagegen in dezimalen Altgraden angegeben.
Unterabschnitte

● Problemstellung:
● Lösungsansätze:
● Lösung der Radialgleichung:
● Lösung der Polargleichung:
● Lösung der Azimutalgleichung:
● Gesamtlösung für die Winkelabhängigkeit:
● Parität:

Teilchenbewegung im radialsymmetrischen Zentralfeld

Problemstellung:

Das betrachtete Teilchen wird durch ein radialsymmetrisches Potential gezwungen, sich ausschließlich auf

Kugeloberflächenbahnen mit dem konstantem Radius zu bewegen. Dieses Modell reproduziert die
Bewegung eines Elektrons unter der elektrostatischen Anziehung eines positiv geladenen Kerns. Da es sich um ein
kugelsymmetrisches Problem handelt, ist die Benutzung von Kugelkoordinaten zweckmäßig (s. Abbildung).

Es gelten dann die Beziehungen

(9.111a)
wobei der Radiusvektor ist, der Winkel zwischen Radiusvektor und -Achse (Polarwinkel) und der Winkel

zwischen der Projektion des Radiusvektors auf die -Ebene und der -Achse (Azimutalwinkel). Für den LAPLACE-
Operator ergibt sich

(9.111b)

so daß die zeitunabhängige SCHRÖDINGER-Gleichung dieses raumfreien starren Rotators lautet:

(9.111c)

Lösungsansätze:

Eine Lösung wird mit dem Ansatz


(9.112a)

angestrebt, in dem die nur vom Radius abhängige radiale Wellenfunktion ist und eine nur von den

beiden Winkeln abhängige Wellenfunktion. Einsetzen von (9.112a) in (9.111c) liefert


(9.112b)

Division durch und Multiplikation mit ergibt

(9.112c)

Diese Gleichung (9.112c) kann nur erfüllt werden, wenn eine unabhängige Variation der Radiuskoordinate auf der
linken Seite der Gleichung und der Winkelkoordinaten auf der rechten dieselbe Separationskonstante ergeben,
d.h., wenn die Seiten unabhängig voneinander sind und den gleichen konstanten Wert ergeben. Aus der partiellen
Differentialgleichung ergeben sich dann eine gewöhnliche und eine partielle Differentialgleichung. Wird die
Separationskonstante praktischerweise gleich gesetzt, dann erhält man die nur von und vom Potential

abhängige sogenannte Radialgleichung :

(9.112d)

Der winkelabhängige Anteil wird mit Hilfe des Ansatzes


(9.112e)
ebenfalls separiert. Einsetzen von (9.112e) in (9.112c) liefert

(9.112f)

Bezeichnet man die Separationskonstante zweckmäßigerweise mit , dann lautet die sogenannte Polargleichung

(9.112g)

und die Azimutalgleichung

(9.112h)

Beide Gleichungen sind potentialunabhängig, gelten also für jedes zentralsymmetrische Potential.
An die Lösung (9.112a) sind drei Forderungen zu stellen: Sie soll für verschwinden, auf der Kugeloberfläche
eindeutig sein und sich quadratisch integrieren lassen.

Lösung der Radialgleichung:

Die Radialgleichung (9.112d) enthält neben dem Potential noch die Separationskonstante . Man
schreibt deshalb und substituiert

(9.113a)

weil das Quadrat der Funktion die letztlich gesuchte Aufenthaltswahrscheinlichkeit

des Teilchens in einer Kugelschale zwischen und angibt. Die Substitution führt auf die eindimensionale
SCHRÖDINGER-Gleichung

(9.113b)

Diese enthält das effektive Potential

(9.113c)

das aus zwei Anteilen besteht. Die Rotationsenergie

(9.113d)

wird Zentrifugalpotential genannt.


Die physikalische Bedeutung von als Bahndrehimpuls-Quantenzahl ergibt sich aus der Analogiebetrachtung zur
klassischen Rotationsenergie

(9.113e)

eines rotierenden Teilchens mit dem Trägheitsmoment und dem Bahndrehimpuls :

(9.113f)

Lösung der Polargleichung:

Die Polargleichung (9.112g), die beide Separationskonstanten und enthält, ist eine LEGENDREsche

Differentialgleichung. Ihre Lösung wird mit bezeichnet und kann durch einen Potenzreihenansatz ermittelt

werden. Endliche, eindeutige und stetige Lösungen ergeben sich nur für . Daher gilt für

und :
(9.114a)

Somit kann insgesamt die Werte

(9.114b)
durchlaufen.
Für ergeben sich die zugeordneten LEGENDREschen Polynome, die wie folgt definiert sind:

(9.114c)

Als Spezialfall ( )erhält man die LEGENDREschen Polynome 1. Art (9.57b)

(s. auch Tabelle LEGENDREsche Polynome 1. Art). Die Normierung führt auf

(9.114d)

Lösung der Azimutalgleichung:

Da die Teilchenbewegung auf der Kugeloberfläche auch im Falle der physikalischen Auszeichnung einer Raumrichtung,
z.B. durch ein Magnetfeld, unabhängig vom Azimutalwinkel ist, spezifiziert man die allgemeine Lösung
durch die Festlegung

(9.115a)

für die unabhängig von ist. Aus der Forderung nach Eindeutigkeit

(9.115b)
folgt, daß nur die Werte annehmen darf.
Aus der Normierung

(9.115c)

folgt

(9.115d)

Die Quantenzahl wird magnetische Quantenzahl genannt.

Gesamtlösung für die Winkelabhängigkeit:

In Übereinstimmung mit (9.112e) sind die Lösungen für die Polar- und die Azimutalgleichungen miteinander zu
multiplizieren:

(9.116a)

Die Funktionen sind die sogenannten Kugelflächenfunktionen .

Wenn der Radiusvektor am Koordinatenursprung gespiegelt wird , geht in über und in

, so daß sich das Vorzeichen von ändern kann:


(9.116b)
Daraus ergibt sich die Parität der betrachteten Wellenfunktion zu:
(9.117a)

Parität:

Die Eigenschaft Parität dient der Charakterisierung des Verhaltens der Wellenfunktion bei Rauminversion .

Diese Operation wird mit dem Inversions- oder Paritätsoperator P durchgeführt: . Bezeichnet

man den Eigenwert des Operators mit , dann muß eine zweimalige Anwendung von P, d.h. auf

führen, also auf die ursprüngliche Wellenfunktion. Daraus folgt:

(9.117b)
Man spricht von gerader Wellenfunktion , wenn sie bei Rauminversion ihr Vorzeichen nicht ändert, von ungerader
Wellenfunktion , wenn sie es ändert.
Die Parität setzt sich aus zwei Faktoren zusammen, der inneren Parität und der äußeren Parität . Letztere hängt vom
Drehimpuls des beschriebenen Teilchens oder Systems gemäß (9.117a) ab.
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Wenn Sie das Browser-Fenster auf Ihrem Monitor so breit und so hoch wie möglich ziehen, erleichtert das
besonders bei umfangreichen Seiten den nötigen Überblick.
Vor allem bei kleinen Bildschirmen kann es sinnvoll sein, mehr Inhalt auf einmal sichtbar zu machen,
indem Sie die Teile der Menüleiste ausblenden, die Sie nicht unbedingt brauchen.
Bei Netscape in der Version 3 finden Sie zum Beispiel unter dem Menüpunkt "Options" Schalter zum Ein-
und Ausblenden der Verzeichnis-Knopfleiste ("show directory buttons") und der Pfadangabe ("show
location"). In der Version 4 des Netscape-Browsers können Sie unter dem Menüpunkt "Edit - Preferences -
Appearance" die Auszeichnung der Knöpfe nur durch Text auswählen und im Menüpunkt "View" den
"Personal Toolbar" ausblenden.

Darstellung von Text und Formeln


Damit das Erscheinungsbild von Text und Formeln auf Ihrem Bildschirm in Abhängigkeit von Größe und
Auflösung des Monitors homogen wirkt, können Sie Schriftart und Schriftgröße geeignet wählen. Dies
geschieht bei Netscape in der Version 3 im Menüpunkt "Options - General Preferences - Fonts", in der
Version 4 im Menüpunkt "Edit - Preferences - Appearance - Fonts". Beim Internet Explorer 4 können Sie
die gewünschten Einstellungen unter "Ansicht - Internet-Optionen - Allgemein - Schriftarten" eintragen.
Eine serifenlose Schrift (wie z.B. Helvetica unter Mac und Unix/Linux, Arial unter Windows) als Standard-
Schrifttyp ("proportional font") ist im allgemeinen am Bildschirm besser lesbar als die meist
voreingestellten Times-Schriften.
Als Schriftgrad dürfte 14 Punkt eine gute Wahl sein. Treffen Sie die Einstellungen so, daß sowohl Text als
auch Formeln wie z.B. in

Die Summe (1.56) wird geometrische Reihe genannt, wenn der Quotient von zwei aufeinanderfolgenden
Gliedern konstant ist, d.h. wenn gilt:

(1.59a)

gut lesbar sind.

Einschränkungen mit Netscape 3 unter Windows 95/NT und UNIX/Linux

Wenn Sie unter den Betriebssystemen Windows95/NT oder UNIX/Linux als Browser den Netscape
Navigator (Version 3) der Firma Netscape verwenden, kann es zu Problemen bei der Darstellung von
Beispielen kommen, die Formelsymbole und Text enthalten, wenn die JavaScript-Unterstützung des
Browsers eingeschaltet ist. Dieses Problem tritt mit dem Netscape Communicator (Version 4) nicht auf.
Farben und Verweise (Hyperlinks)

Die Hintergrundfarbe und die Farben der Verweise (sowohl der noch nicht angewählten als auch der bereits
angewählten) sind in DeskTop Bronstein voreingestellt, können jedoch im Browser auf einigen
Plattformen nach Ihren eigenen Wünschen ersetzt werden. Bei Netscape in der Version 3 unter Windows ist
dies im Menüpunkt "Options - General Preferences - Colors" möglich, in der Version 4 unter dem
Menüpunkt "Edit - Preferences - Appearance - Colors".
Insgesamt wurde DeskTop Bronstein für Grafikkarten mit 256 Farben konzipiert.
In DeskTop Bronstein wird nie eine Hervorhebung von Begriffen durch explizites Unterstreichen
vorgenommen. Unterstrichene Schlüsselwörter kennzeichnen also immer Verweise, sofern diese
Standardauszeichnung von Links in Ihrem Browser nicht abgeschaltet ist (bei Netscape in der Version 3 ist
dies im Menüpunkt "Options - General Preferences - Appearance - Link Style" möglich, in der Version 4
unter dem Menüpunkt "Edit - Preferences - Appearance - Colors"). Sie finden sich in DeskTop Bronstein
auf jeden Fall besser zurecht, wenn Verweise durch Unterstreichen ausgezeichnet sind.
Navigationssymbole und Icons

Den folgenden Listen können Sie die Funktionen aller Navigationssymbole in der Kopfzeile entnehmen, die in den
Textseiten von DeskTop Bronstein verwendet werden.
Ebenso wie die blau unterstrichenen Verweise sollen auch die Icons Ihnen dabei helfen, in DeskTop Bronstein
schnell die Informationen zu finden, die Sie suchen.

Eine weitere Orientierungshilfe gibt Ihnen die Statuszeile am unteren Rand Ihres Browsers: Dort wird der Titel des
Kapitels angezeigt, in dem Sie sich gerade befinden. Bewegen Sie den Mauszeiger über einen der Verweise, so
ändert sich die Statuszeile und Sie sehen den Titel der Seite, zu der der Verweis hinführt.
Die Anzeige des Titels in der Statuszeile funktioniert nur, wenn die JavaScript-Unterstützung Ihres Browsers
eingeschaltet ist!

Neben dem einfachen Anklicken eines Verweises mit der linken Maustaste haben Sie bei neueren Browsern auch
die Möglichkeit, die neu angeklickte Seite in einem eigenen Fenster zu betrachten: Bei Netscape ab Version 3 zum
Beispiel erhalten Sie bei Anklicken mit der rechten Maustaste ein Menü, in dem Sie dazu den Punkt "New Window
with this Link" bzw. "Open Link in New Window" auswählen können.
Symbole der Navigationsleiste in der Kopfzeile
Die folgenden Symbole finden Sie in der Navigationsleiste oben auf jeder Seite von DeskTop Bronstein.
Symbole, die in der Navigationsleiste abgeschattet (grau) erscheinen, sind auf der betreffenden Seite deaktiviert.

- führt zur vorangehenden HTML-Seite

- führt zur folgenden HTML-Seite

führt zu einer Übersichtsseite zur gerade angezeigten HTML-Seite. Je nachdem, wo Sie sich
- gerade befinden, kann dies die Übersichtsseite des auf der HTML-Seite behandelten
Teilgebietes, die Liste aller Filme, Beispiele, Maple-Programme usw. sein.

führt zur Übersichtsseite des auf der HTML-Seite behandelten Gebietes (z.B. Arithmetik und
-
Algebra, Funktionen, Differential- und Integralrechnung usw.).
- führt zum Hauptinhaltsverzeichnis

- führt zum alphabetischen Stichwortverzeichnis

führt zu diesen Hilfeseiten. Sie gelangen zu einer Hilfeseite mit spezifischen Erläuterungen zu
-
der Seite, auf der Sie sich gerade befinden.

- führt zu Produkt-Informationen und Wissenswertem

ermöglicht das Senden einer E-Mail an den Verlag oder die Autoren (sofern Sie Internet-Zugang
-
haben)
Hauptinhaltsverzeichnis
● Der Sinn und die Verwendung des Hauptinhaltsverzeichnisses sind eigentlich ohne weitere Erläuterungen
klar ...

● Durch Anklicken eines der Themengebiete im Hauptinhaltsverzeichnis gelangen Sie auf eine
Übersichtsseite zum gewählten Kapitel. Die Bedeutung der Symbole in der Navigationsleiste am oberen
Bildrand können Sie der Liste der Icons entnehmen.

● Anklicken des -Icons vom Hauptinhaltsverzeichnis aus führt Sie zu einer Liste mit Verweisen
auf detaillierte Inhaltsverzeichnisse der Hauptsachgebiete.
Übersichtsseiten
● Jedes im Hauptinhaltsverzeichnis aufgelistete Sachgebiet erschließt sich durch eine Übersichtsseite. Von
dort aus gelangen Sie durch Anklicken der farbig markierten Hyperlinks zu weiteren Einträgen oder Seiten.

● Zurück zur Übersichtsseite eines Sachgebietes gelangen Sie immer durch Anklicken des -Icons
in der Navigationsleiste.
Index
● Der alphabetische Index ist ein Stichwortverzeichnis, das als Sammlung von Verweisen angelegt ist.

● Das Symbol führt Sie immer und von jeder Seite aus zur Übersichtsseite des alphabetischen

Index.

● Wählen Sie durch Mausklick den Anfangsbuchstaben des von Ihnen gewünschten Stichwortes.

● Suchen Sie auf der erscheinenden Indexseite den betreffenden Begriff.

● Anklicken des Begriffes führt zur gewünschten Seite.

● Innerhalb der Indexseiten ermöglicht Ihnen die Buchstabenleiste einen schnellen Wechsel zu einem anderen
Anfangsbuchstaben.
Unterstützung von JavaScript
● Sie können alle Möglichkeiten und das vollständige Angebot von DeskTop Bronstein am besten dann
nutzen, wenn Ihr Browser neben HTML auch JavaScript interpretieren kann. Neuere Browser wie Netscape
(ab Version 2) oder der Internet Explorer (ab Version 3) sind dazu in der Lage, doch müssen Sie JavaScript-
Unterstützung möglicherweise erst einschalten.

● Sie können leicht erkennen, ob die JavaScript-Unterstützung Ihres Browsers eingeschaltet ist: Wenn Sie den
Mauszeiger über einen Verweis bewegen (zum Beispiel die Symbole der Navigationsleiste) und in der
Fußzeile am unteren Rand des Browserfensters ein expliziter System-Dateipfad erscheint, dann ist
JavaScript ausgeschaltet. Wenn JavaScript eingeschaltet ist, sehen Sie in der Fußleiste den Titel der Seite,
auf die der Verweis hinführt.

● Das Einschalten der JavaScript-Unterstützung geschieht

❍ bei Netscape in der Version 3 im Menüpunkt "Options - Network Preferences - Languages",

❍ bei Netscape in der Version 4 im Menüpunkt "Edit - Preferences - Advanced",

❍ beim Internet Explorer 3 im Menüpunkt "Ansicht - Optionen - Sicherheit - Aktive Inhalte (ActiveX-
Scripte)".
Beim Internet Explorer 4 ist die ActiveX-Steuerung immer aktiviert, wenn nicht unter dem Menüpunkt
"Ansicht - Internet-Optionen - Sicherheit" für die lokale Intranetzone die Modi "Hohe Sicherheit" bzw.
"Angepaßte Sicherheit" eingetragen sind; im Modus "Angepaßte Sicherheit" kann die ActiveX-
Unterstützung in einem Menü gezielt eingestellt werden.

● Unter den Betriebssystemen Windows 95/NT und Unix/LINUX kann es beim Browser Netscape Navigator
(Version 3) zu Fehlern bei der Darstellung von Tabellen kommen, die Text und Abbildungen oder Formeln
enthalten, wenn die JavaScript-Unterstützung eingeschaltet ist! Wenn Sie JavaScript aussschalten, und die
Seite neu anzeigen, ist die Darstellung in Ordnung.
Dieses Problem tritt mit dem Netscape Communicator (Version 4) nicht mehr auf.

● Wenn Sie über keinen JavaScript-fähigen Browser verfügen, finden Sie auf dieser CD-ROM lizensierte
Versionen der Browser Netscape Navigator und Communicator für die Betriebssysteme MacOS, Windows
95/NT und Linux sowie Internet Explorer 4 für Windows 95/NT. Einzelheiten finden Sie auf der Seite zur
lizensierten Software.
Lizensierte Software
DeskTop Bronstein ist als HTML-Nachschlagewerk für JavaScript-fähige Browser konzipiert.

Browser mit diesen Eigenschaften sind zum Beispiel der Netscape Navigator der Firma Netscape ab Version 3
sowie der Internet Explorer der Firma Microsoft ab Version 3. Lizensierte Versionen der aktuellen Browser beider
Firmen sind auf dieser CD-ROM enthalten. Sie sollten aber beachten, daß die Browser der Version 4 hohe
Anforderungen an die Ausstattung Ihres Rechners stellen, wenn sie flüssig funktionieren sollen; ein Hauptspeicher
von mindestens 24 MB ist zu empfehlen!

DeskTop Bronstein wurde mit dem Navigator der Firma Netscape in der Version 4 konzipiert. Dieser Browser
reicht aus, um alle Eigenschaften von DeskTop Bronstein voll zu nutzen.

Die folgenden Erläuterungen enthalten daher zum Teil Verweise auf Daten außerhalb von DeskTop Bronstein, auf
die Sie nur dann zugreifen können, wenn Sie einen Internet-Zugang haben. Sollte eine der angegebenen Adressen
nicht mehr gültig sein, können Sie auf der Homepage des Verlages Harri Deutsch Verweise mit aktualisierten
Adressen finden (voraussichtlich ab Oktober 1998).

● Netscape
Netscape Navigator und Netscape Communicator sind Produkte der Firma Netscape
Communications Corp.

Auf dieser CD-ROM sind lizensierte Versionen von Netscape Navigator 3.04 und Netscape
Communicator 4.04 für die Betriebssysteme Windows 95/NT, MacOS (68k und PowerPC) sowie Linux
enthalten. Es handelt sich um exakt gespiegelte Daten des Angebots der Internetseite von Netscape. Die
folgenden Verweise führen Sie zu Seiten, in denen Sie genauer erfahren, was Sie zur Installation der
Programme tun müssen.
Zuvor sollten Sie die Lizenzbestimmungen der Firma Netscape durchlesen.

Der Netscape Navigator 3.04 ist vorhanden für die Betriebssysteme

❍ Windows 95/NT
❍ MacOS
❍ Linux (ELF)

Der Netscape Communicator 4.04 ist vorhanden für die Betriebssysteme

❍ Windows 95/NT
❍ MacOS (68k)
❍ MacOS (PowerPC)
❍ Linux (ELF)

● Internet Explorer
Der Internet Explorer ist ein Produkt der Firma Microsoft Corp.

Auf dieser CD-ROM sind lizensierte Versionen des Internet Explorer 4.01 für die Betriebssystem Windows
95 und Windows NT enthalten. Die folgenden Verweise führen Sie zu Seiten, in denen Sie genauer
erfahren, was Sie zur Installation der Programme tun müssen.

❍ Windows 95/NT

Zum Arbeiten mit DeskTop Bronstein reicht es völlig aus, wenn Sie den Internet Explorer 4.01 mit den
Optionen "nur Browser / keine Channels" installieren. Andernfalls kann die Oberfläche Ihres Arbeitsplatzes
verändert werden.
Bogenfolgen

1. Kette:
In gerichteten Graphen wird eine Folge von Bögen Kette der Länge genannt,

wenn keinen Bogen zweimal enthält und für jeder Bogen einen seiner

Endpunkte mit dem Bogen und den anderen mit gemeinsam hat.
2. Bahn:
Eine Kette heißt Bahn, wenn für der Zielpunkt des Bogens mit dem Startpunkt des

Bogens übereinstimmt.
3. Elementare Bahn:
Ketten bzw. Bahnen, die jeden Knoten des Graphen höchstens einmal durchlaufen, sind elementare Ketten
bzw. elementare Bahnen .
4. Zyklus:
Eine geschlossene Kette wird Zyklus genannt.
5. Kreis:
Eine geschlossene Bahn, in der jeder Knoten Endpunkt genau zweier Bögen ist, heißt Kreis .
Beispiel
In den folgenden Abbildungen sind Beispiele für die verschiedenen Bogenfolgen dargestellt.
Definition

Eine Eigenschaft von Elementen eines metrischen Raumes heißt generisch (oder typisch ), wenn die

Gesamtheit der Elemente von mit dieser Eigenschaft eine Menge der zweiten BAIREschen Kategorie bildet,
d.h. darstellbar ist als , wobei jede Menge offen und dicht in ist.

Beispiel A

Die Mengen und (irrationale Zahlen) sind Mengen der zweiten BAIREschen Kategorie,

dagegen nicht.

Beispiel B

Dichtheit allein als Merkmal des ,,Typischen`` reicht nicht aus: und sind beide dicht,
können aber nicht gleichzeitig typisch sein.
Beispiel C
Zwischen LEBESGUE-Maß einer Menge aus und der BAIREschen Kategorie dieser Menge besteht
kein Zusammenhang. So ist (s. Lit. 17.7) die Menge

wobei die rationalen Zahlen darstellt, eine Menge der zweiten BAIREschen Kategorie.

Andererseits gilt wegen und auch


Spezielle Verfahren

Das BAIRSTOW-Verfahren ist ein Iterationsverfahren zur Bestimmung von Wurzelpaaren, auch konjugiert komplexen.
Es geht von der Abspaltung eines quadratischen Faktors vom gegebenen Polynom wie beim HORNER-Schema
(19.18a-d) aus und hat die Ermittlung von Koeffizienten und zum Ziel, die die Restkoeffizienten und zu
Null machen (s. Lit. 19.37, 19.11, 19.38).

Falls nur die betragsgrößte oder betragskleinste reelle Wurzel gesucht ist, so kann diese nach der Methode von
BERNOULLI recht einfach ermittelt werden (s. Lit. 19.37).

Aus historischer Sicht sei noch das GRAEFFE-Verfahren erwähnt, das alle Wurzeln gleichzeitig liefert, auch die
komplexen, aber mit erheblichem Rechenaufwand (s. Lit. 19.11, 19.38).
Banach-Räume
Ein vollständiger normierter Raum heißt BANACH-Raum . Jeder normierte Raum kann zu einem BANACH-Raum
auf der Grundlage der Prozedur der Vervollständigung und der natürlichen Fortsetzung seiner algebraischen

Operationen und der Norm auf vervollständigt werden.

● Reihen in normierten Räumen


● Beispiele von Banach-Räumen
● Sobolew-Räume
Normierte Vektorverbände und Banach-Verbände

Sei ein Vektorverband, der gleichzeitig ein normierter Raum ist, heißt normierter Verband oder normierter
Vektorverband (s. Lit. 12.18, 12.22, 12.25, 12.26), wenn die Norm der Bedingung
(12.92)
genügt. Ein vollständiger (bezüglich der Norm) normierter Verband heißt BANACH-Verband .

Beispiel

Die Räume sind BANACH-Verbände.


Orthogonalisierungsverfahren

Grundlage der folgenden Orthogonalisierungsverfahren zur Lösung der linearen Ausgleichsaufgabe (19.40) sind die
folgenden Aussagen:

1.
Die Länge eines Vektors bleibt unter orthogonalen Transformationen invariant, d.h., die Vektoren und

mit

(19.43)
haben dieselbe Länge.
2.
Zu jeder Matrix vom Typ mit Maximalrang existiert eine orthogonale Matrix

vom Typ , so daß gilt:

(19.44)
mit

(19.45)

Dabei ist R eine Rechtsdreiecksmatrix vom Typ , und O ist eine Nullmatrix vom Typ . Die

Faktorisierung (19.43) der Matrix A heißt QR-Zerlegung . Damit können die Fehlergleichungen (19.39) in das
äquivalente System

(19.46)
überführt werden, ohne daß dabei die Summe der Quadrate der Residuen verändert wird. Aus (19.46) folgt, daß
diese Quadratsumme für minimal wird und der Minimalwert gleich der Summe der

Quadrate von bis ist. Die gesuchte Lösung erhält man durch Rückwärtseinsetzen aus

(19.47)

wobei der Vektor ist, der aus den Werten aus (19.46) gebildet wird.

Zur schrittweisen Überführung von (19.39) in (19.46) werden vor allem zwei Methoden verwendet:

1.
GIVENS-Transformation,
2.
HOUSEHOLDER-Transformation.

Die erste erzeugt eine QR-Zerlegung der Matrix A durch Drehungen , die zweite durch Spiegelungen . Die
numerischen Realisierungen findet man in Lit. 19.26.
Praktische Aufgaben der linearen Quadratmittelapproximation werden vorwiegend mit der HOUSEHOLDER-
Transformation gelöst, wobei man in vielen Fällen noch die spezielle Struktur der Koeffizientenmatrix A wie
Bandstruktur oder schwache Besetztheit ausnutzen kann.
Basis und Dimension eines Vektorraumes

Eine linear unabhängige Teilmenge aus , die den gesamten Raum erzeugt, d.h. für die

gilt, nennt man (algebraische) Basis oder HAMELsche Basis des Vektorraumes . Also ist

genau dann eine Basis von , wenn sich jeder Vektor in der Form darstellen läßt,

wobei die Koeffizienten eindeutig bestimmt sind und lediglich eine endliche (von abhängige) Anzahl von

ihnen von Null verschieden ist. Jeder nichttriviale Vektorraum (d.h. ) besitzt wenigstens eine

algebraische Basis, und zu jeder linear unabhängigen Teilmenge aus gibt es eine algebraische Basis von
, die enthält.

Ein Vektorraum heißt m-dimensional oder von der Dimension , wenn es in ihm eine Basis aus Vektoren
gibt. Das bedeutet, es existieren in linear unabhängige Vektoren, und jedes System von Vektoren
ist linear abhängig.
Ein Vektorraum heißt unendlichdimensional , wenn er keine endliche Basis besitzt, d.h., wenn es für jede natürliche
Zahl in stets linear unabhängige Vektoren gibt.
Bis auf den Raum , dessen Dimension gleich ist, sind alle anderen Vektorräume in den BeispielenB bis G

und in den BeispielenA bis E unendlichdimensional. Der Teilraum ist

dreidimensional. Wie im endlichdimensionalen Falle haben auch in einem unendlichdimensionalen Vektorraum


zwei Basen stets die gleiche Mächtigkeit (Kardinalzahl), die man mit bezeichnet. Die Dimension ist somit

eine Invariante des Vektorraumes, hängt also nicht von der konkreten Auswahl einer algebraischen Basis ab.
Existenz einer Basis. Isomorphe Hilbert-Räume
In jedem separablen HILBERT-Raum existiert eine Basis. Daraus ergibt sich, daß jedes orthonormale System zu einer
Basis ergänzt werden kann.
Zwei HILBERT-Räume und heißen isomorph , wenn es eine lineare, bijektive Abbildung

mit der Eigenschaft (also Skalarprodukt erhaltend) gibt. Es gilt, zwei beliebige

unendlichdimensionale separable HILBERT-Räume sind isomorph, also insbesondere ist jeder solche Raum isomorph
zu dem Raum .
Kontravariante Basis

Die drei Vektoren

(4.83a)

mit der Funktionaldeterminante

(4.83b)

stehen im betrachteten Flächenelement jeweils auf einer der Koordinatenflächen senkrecht und bilden die
sogenannte kontravariante Basis des krummlinigen Koordinatensystems.

Hinweis: In orthogonalen krummlinigen Koordinaten, für die

(4.84)
gilt, fallen die Richtungen der kovarianten und kontravarianten Basis zusammen.
Kovariante Basis

Durch den variablen Ortsvektor


(4.82a)

werden allgemeine krummlinige Koordinaten eingeführt. Die zu diesem System gehörenden

Koordinatenflächen erhält man, indem man in jeweils eine der unabhängigen Variablen

festhält. Durch jeden Punkt des in Frage kommenden Raumteils gehen drei Koordinatenflächen, je zwei schneiden
sich in Koordinatenlinien, die durch den betrachteten Punkt hindurchgehen. Die drei Vektoren

(4.82b)

zeigen in die Richtungen der Koordinatenlinien im betrachteten Punkt. Sie bilden die kovariante Basis des
krummlinigen Koordinatensystems.
Logarithmen

● Definition
● Einige Eigenschaften der Logarithmen
● Spezielle Logarithmen
● Logarithmentafeln
● Rechenschieber
Potenzen

Die Schreibweise wird für die algebraische Operation des Potenzierens verwendet. Man bezeichnet als Basis
, als Exponent und als Potenz .

● Definitionen
● Rechenregeln
Bäume

Ein ungerichteter zusammenhängender Graph, in dem kein Kreis existiert, wird Baum genannt. Jeder Baum mit
mindestens zwei Knoten enthält mindestens zwei Knoten vom Grad 1. Jeder Baum mit der Knotenzahl hat genau
Kanten.

Ein gerichteter Graph heißt Baum, wenn zusammenhängend ist und keinen Zyklus enthält.
(s. Bahnen in gerichteten Graphen.)

Beispiel
In den folgenden zwei Abbildungen sind zwei nichtisomorphe Bäume mit der Knotenzahl 14 dargestellt. Sie
zeigen die chemischen Strukturformeln von Butan bzw. Isobutan.
Geordnete binäre Bäume

Arithmetische Ausdrücke kann man durch binäre Bäume graphisch darstellen. Dabei werden Zahlen und Variablen
Knoten vom Grad 1 zugeordnet, den Operationen entsprechen Knoten vom Grad und der

linke bzw. rechte Teilbaum repräsentiert den ersten bzw. zweiten Operanden, der im allgemeinen wieder ein Ausdruck
ist. Man spricht auch von geordneten binären Bäumen . In der folgenden Abbildung ist ein Beispiel dargestellt.
Das Durchlaufen von geordneten binären Bäumen kann auf drei verschiedene Arten erfolgen, die rekursiv
beschreibbar sind:

Inorder-Durchlauf : linken Teilbaum der Wurzel (nach Inorder) durchlaufen,


Wurzel durchlaufen,
rechten Teilbaum der Wurzel (nach Inorder) durchlaufen.
Preorder-Durchlauf : Wurzel durchlaufen,
linken Teilbaum der Wurzel (nach Preorder) durchlaufen,
rechten Teilbaum der Wurzel (nach Preorder) durchlaufen.
Postorder-Durchlauf : linken Teilbaum der Wurzel (nach Postorder) durchlaufen,
rechten Teilbaum der Wurzel (nach Postorder) durchlaufen,
Wurzel durchlaufen.

Beim Inorder-Durchlauf ändert sich die Reihenfolge gegenüber dem Ausgangsterm nicht. Die sich aus dem Postorder-
Durchlauf ergebende Schreibweise wird Postfix-Notation, PN oder Polnische Notation genannt. Analog ergibt sich aus
dem Preorder-Durchlauf die Präfix-Notation oder Umgekehrte Polnische Notation UPN .
Zur Implementierung von Bäumen kann man ausnutzen, daß Präfix- und Postfix-Ausdrücke den Baum eindeutig
beschreiben.

Beispiel

In der obigen Abbildung ist der Term durch einen Graphen dargestellt. Man erhält im

Inorder-Durchlauf im Preorder-Durchlauf und im Postorder-Durchlauf


Reguläre binäre Bäume

Hat ein Baum genau einen Knoten vom Grad 2 und sonst nur Knoten vom Grad 1 oder 3, dann wird er regulärer
binärer Baum genannt.
Die Knotenzahl in regulären binären Bäumen ist ungerade. Reguläre Bäume mit der Knotenzahl haben
Knoten vom Grad 1. Das Niveau eines Knotens ist sein Abstand von der Wurzel. Das maximale

auftretende Niveau wird Höhe des Baumes genannt. Für reguläre binäre Wurzelbäume gibt es die verschiedensten
Anwendungsmöglichkeiten, z.B. in der Informatik.
Wurzelbäume

Ein Baum mit einem ausgezeichneten Knoten wird Wurzelbaum genannt, und der ausgezeichnete Knoten heißt
Wurzel . Im Bild eines Wurzelbaumes wird die Wurzel in der Regel oben angeordnet, und die Wege werden wie in
der folgenden Abbildung von der Wurzel weggerichtet betrachtet.

Wurzelbäume dienen zur graphischen Darstellung hierarchischer Strukturen, wie z.B. Befehlsflüsse in Betrieben,
Stammbäume, grammatikalische Strukturen.
Beispiel
Die obige Abbildung zeigt den Stammbaum einer Familie in der Form eines Wurzelbaumes. Die Wurzel ist
hier der dem Vater zugeordnete Knoten.
Ereignisse in einem vollständigen Ereignissystem

Wenn A eine Ereignismenge und die Ereignisse mit ein

vollständiges Ereignissystem bilden, dann gelten für jedes Ereignis die folgenden Sätze:

1. Satz von der vollständigen Wahrscheinlichkeit:

(16.40)

2. Satz von BAYES:

(16.41)

Dabei sind und bedingte Wahrscheinlichkeiten.


Bernstein-Bézier-Darstellung von Kurven und Flächen
Die BERNSTEIN-BÉZIER-Darstellung (kurz B-B-Darstellung) von Kurven und Flächen verwendet die BERNSTEINschen
Grundpolynome

(19.247)

und nutzt vor allem die folgenden Eigenschaften aus:

(19.248)

(19.249)

Die Formel (19.249) folgt unmittelbar aus dem binomischen Satz.

Im folgenden werde eine Raumkurve, deren Parameterdarstellung lautet,

vektoriell durch
(19.250)

beschrieben. Dabei ist der Kurvenparameter. Die entsprechende Darstellung für eine Fläche lautet

(19.251)

Dabei sind und die Flächenparameter.

● Prinzip der B-B-Kurvendarstellung


● B-B-Flächendarstellung
Nemytskij-Operator

Seien eine meßbare Teilmenge aus (s. Sigma-Algebren) und eine Funktion von zwei

Variablen , die bezüglich für fast alle stetig und bezüglich für alle meßbar ist ( CARATHEODORY-

Bedingungen). Der nichtlineare Operator auf

(12.186)

heißt NEMYTSKIJ-Operator . Er ist stetig und beschränkt, falls er aus in mit abbildet.

Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn


(12.187)

gilt oder stetig ist, gilt. Nur in Ausnahmefällen ist der Operator kompakt.
DIRICHLETsche Bedingungen

Wenn die Funktion die DIRICHLETschen Bedingungen erfüllt, d.h. wenn

a)
das Definitionsintervall in endlich viele Intervalle zerlegt werden kann, in denen die Funktion stetig und

monoton ist, und


b)
an jeder Unstetigkeitsstelle von die Werte und definiert sind,

dann konvergiert die FOURIER-Reihe dieser Funktion. Der Summenwert der Reihe ist dort, wo stetig ist, gleich

, in den Unstetigkeitsstellen gleich .


Trennung konvexer Mengen

Man nennt zwei Teilmengen eines reellen normierten Raumes durch eine Hyperebene trennbar , wenn

ein Funktional existiert, so daß gilt:

(12.170)

ist die trennende Hyperebene, was nichts anderes besagt, als daß die Mengen in

den verschiedenen Halbräumen


(12.171)
liegen. In der folgenden Abbildung sind zwei Fälle der Trennung durch eine Hyperebene dargestellt.
Entscheidend für die Trennung zweier Mengen ist weniger ihre Disjunktheit. In der nächsten Abbildung sind zwei
Mengen und dargestellt, die nicht trennbar sind, obwohl und disjunkt sind und konvex. Vielmehr
ist die Konvexität der Mengen von Bedeutung, da nicht ausgeschlossen ist, daß beide zu trennenden Mengen
gemeinsame Punkte besitzen, durch die die Hyperebene verläuft.
Es gilt: Ist eine konvexe Menge eines normierten Raumes mit nichtleerem Inneren und

eine nichtleere konvexe Menge mit , dann sind und trennbar. Ein (reelles lineares)

Funktional heißt Stützfunktional an die Menge im Punkt , wenn es eine solche Zahl

gibt, für die und gilt. heißt dann Stützhyperebene im Punkt

an . Für eine konvexe Menge mit nichtleerem Inneren existiert in jedem ihrer Randpunkte ein
Stützfunktional.

Auf der Trennbarkeit konvexer Mengen beruht der Beweis der KUHN-TUCKER-Bedingungen, aus denen sich
praktische Verfahren zur Bestimmung des Minimums eines konvexen Optimierungsproblems herleiten lassen
(s. Lit. 12.5).
Globale Kuhn-Tucker-Bedingungen

Ein Punkt genügt den globalen KUHN- TUCKER-Bedingungen, wenn ein , d.h. ein

existiert, so daß ein Sattelpunkt von ist.

Wegen des Beweises der KUHN- TUCKER-Bedingungen s. Abschnitt Trennung konvexer Mengen.
Lokale Kuhn-Tucker-Bedingungen

Ein Punkt genügt den lokalen KUHN- TUCKER-Bedingungen, wenn Zahlen ,

existieren, für die gilt

(18.39a)

(18.39b)

die Indexmenge der in aktiven Restriktionen ist.

Der Punkt heißt dann auch KUHN- TUCKER-Punkt oder stationärer Punkt . Geometrisch betrachtet erfüllt ein

Punkt die lokalen KUHN- TUCKER-Bedingungen, wenn der negative Gradient in dem durch

die Gradienten der in aktiven Nebenbedingungen , aufgespannten Kegel liegt

(s. Abbildung).
Oft wird die folgende äquivalente Formulierung für (18.39a,b) verwendet: genügt den lokalen KUHN-

TUCKER-Bedingungen, wenn ein existiert, so daß gilt

(18.40a)

(18.40b)
(18.40c)
Beispiele für Wahrscheinlichkeiten

Beispiel A

Für die Wahrscheinlichkeit , mit einem idealen Würfel eine 2 zu würfeln, gilt: .

Beispiel B
Wie groß ist die Chance, beim Zahlenlotto ,,6 aus 49`` vier richtige zu tippen?

Es gibt Möglichkeiten für 4 richtige von 6 gezogenen Zahlen. Dann bleiben noch

Möglichkeiten für die falschen Zahlen. Insgesamt können verschiedene Tips abgegeben werden.

Somit erhält man für die Wahrscheinlichkeit , einen Vierer zu tippen:


Analog erhält man für die Wahrscheinlickeit , 6 Richtige zu treffen:

Beispiel C

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit dafür, daß unter Personen 2 am gleichen Tag Geburtstag

haben, wobei die Geburtsjahre nicht übereinstimmen müssen ?


Man betrchtet zunächst : Alle Personen haben an verschiedenen Tagen Geburtstag. Es gilt:

Daraus folgt:

Numerische Auswertung dieser Formel:


k 10 20 23 30 60
P(A) 0,117 0,411 0,507 0,706 0,994
Man sieht, ab 23 Personen ist die Wahrscheinlichkeit, daß davon 2 am gleichen Tag Gebutstag haben,
größer als .
Wahrheitsfunktionen

Ordnet man jeder Aussagenvariablen eines Ausdrucks einen Wahrheitswert zu, so spricht man von einer Belegung
der Variablen. Mit Hilfe der Wahrheitstafeln für die Junktoren kann man einem Ausdruck für jede Belegung einen
Wahrheitswert zuordnen. Der im vorigen Abschnitt angegebene Ausdruck repräsentiert
somit eine dreistellige Wahrheitsfunktion, eine
( BOOLEsche Funktion). In der folgenden Tabelle ist eine Belegung der Variablen angegeben.
Tabelle Wahrheitstafel mit Belegungen
Beispiel

Jeder aussagenlogische Ausdruck repräsentiert auf diese Weise eine -stellige Wahrheitsfunktion, d.h. eine
Funktion, die jedem -Tupel von Wahrheitswerten wieder einen Wahrheitswert zuordnet. Es gibt -stellige
Wahrheitsfunktionen, insbesondere 16 zweistellige.
Satz von Smale

Die invarianten Mannigfaltigkeiten der POINCARÉ-Abbildung einer Differentialgleichung (17.53) im nahe dem
periodischen Orbit seien wie in der folgenden Abbildung aus Abschnitt
Transversale homokline Punkte.
Die transversalen homoklinen Punkte korrespondieren mit einem bezüglich homoklinen Orbit von

(17.53). Die Existenz eines solchen homoklinen Orbits in (17.53) führt zu einer sensitiven Abhängigkeit von den
Anfangswerten. In Verbindung mit der betrachteten POINCARÉ-Abbildung lassen sich die auf SMALE zurückgehenden
Hufeisen-Abbildungen konstruieren, die zu folgenden Aussagen führen:

Satz von SMALE: In jeder Umgebung eines transversalen homoklinen Punktes der POINCARÉ-Abbildung (17.66)
existiert ein periodischer Punkt dieser Abbildung. Darüber hinaus existiert in jeder Umgebung eines transversalen
homoklinen Punktes eine für invariante Menge , die vom CANTOR-Typ ist. Die Einschränkung

von auf ist topologisch konjugiert zu einem BERNOULLI-Shift, d.h. zu einem mischenden System.

Die invariante Menge der Differentialgleichung (17.53) nahe des homoklinen Orbits sieht aus wie das Produkt einer
CANTOR-Menge mit dem Einheitskreis. Ist diese invariante Menge anziehend, dann stellt sie für (17.53) einen
seltsamen Attraktor dar.
BERNOULLI-L'HOSPITALsche Regel

Treten unbestimmte Ausdrücke der Form auf, dann wird die

BERNOULLI-L'HOSPITALsche Regel verwendet, die oft kurz L'HOSPITALsche Regel genannt wird.

Unbestimmte Ausdrücke der Form oder :

Wenn für folgendes gilt:

1.
und (unbestimmter Ausdruck oder

und (unbestimmter Ausdruck ,

2.
die Funktionen und sind in einem Intervall, das den Punkt enthält, definiert (im Punkt

selbst brauchen diese Funktionen nicht definiert zu sein) und differenzierbar mit .

Dann gilt

(2.27)

falls dieser Grenzwert existiert (Regel von BERNOULLI-L'HOSPITAL). Sollte der Ausdruck wieder einen

unbestimmten Ausdruck der Form oder ergeben, dann wird das Verfahren wiederholt.

Beispiel
Unbestimmte Ausdrücke der Form :

Wenn unter gleichen Bedingungen wie im Falle

oder gilt und sowie , dann wird der Grenzwert

auf die Form oder gebracht, so daß die Berechnung des Grenzwertes auf

den Fall oder zurückgeführt ist.

Beispiel
Unbestimmte Ausdrücke der Form :

Wenn unter den gleichen Bedingungen wie im Falle oder gilt und

sowie , dann wird zur Berechnung des Grenzwertes die

Differenz auf die Form oder gebracht, was auf verschiedene Weise erreicht werden kann, z.B. ist

Beispiel
Zweimalige Anwendung der

L'HOSPITALschen Regel führt auf

Unbestimmte Ausdrücke der Form :

Wenn und sowie , dann wird zunächst der Grenzwert

des Ausdrucks berechnet, der die Form hat, und dann

Analog wird in den Fällen und verfahren.

Beispiel
d.h.,

also und somit


Erste Definition der BERNOULLIschen Zahlen

Die BERNOULLIschen Zahlen treten bei Potenzreihenentwicklungen spezieller Funktionen auf, z.B. bei den

trigonometrischen Funktionen , und und den hyperbolischen Funktionen ,


und . Die BERNOULLIschen Zahlen können wie folgt definiert

(7.60a)

und durch Koeffizientenvergleich bezüglich der Potenzen von ermittelt werden. Die so gewonnenen Werte sind in
der folgenden Tabelle angegeben.

Tabelle Erste BERNOULLIsche Zahlen

1 4 7 10
2 5 8 11

3 6 9
Statistische Erfassung gegebener Meßwerte

Um eine Eigenschaft eines Elements statistisch zu untersuchen, ist diese durch eine Zufallsgröße zu
charakterisieren. In der Regel bilden dann Meß- oder Beobachtungsparameter des Merkmals den

Ausgangspunkt für eine statistische Untersuchung, die vor allem darin besteht, Angaben über die Verteilung von
zu machen.

Jede Meßreihe vom Umfang kann in diesem Zusammenhang als eine zufällige Stichprobe aus einer unendlichen
Grundgesamtheit aufgefaßt werden, die entsteht, wenn der Versuch oder die Messung unter gleichen Bedingungen
unendlich oft wiederholt würde.
Da der Umfang einer Meßreihe sehr groß sein kann, geht man zur statistischen Erfassung der Daten wie folgt vor:

1. Protokoll, Urliste: Protokollierung der Meß- oder Beobachtungswerte , die eine Stichprobe oder
Meßreihe darstellen, in einem Meßprotokoll, der Urliste .
2. Intervalle oder Klassen: Einteilung der gegebenen Meßwerte in

Intervalle, auch Klassen genannt, der Breite . Man wählt ca. 10 bis 20 Klassen und ordnet die Meßwerte
in diese Klassen ein. Es entsteht die Strichliste .
3. Häufigkeiten und Häufigkeitsverteilung: Eintragen der absoluten Häufigkeiten
, d.h. der Anzahl von Meßwerten (Besetzungszahl), die auf ein bestimmtes

Meßintervall entfällt und Bestimmung der relativen Häufigkeiten (in %). Werden die Werte

als Rechtecke über den Klassen aufgetragen, dann ergibt die graphische Darstellung der so

entstehenden Häufigkeitsverteilung ein Histogramm (s. linke Abbildung).


Die Werte können als empirische Werte der Wahrscheinlichkeitsdichte interpretiert werden.

4. Summenhäufigkeiten: Durch Summation der absoluten bzw. relativen Häufigkeiten erhält man die
absoluten bzw. relativen Summenhäufigkeiten

(16.110)

Werden die Werte in den oberen Klassengrenzen aufgetragen und als Parallele nach rechts fortgesetzt, dann
ergibt sich eine graphische Darstellung für die empirische Verteilungsfunktion, die als Näherung für die unbekannte
Verteilungsfunktion aufgefaßt werden kann (s. rechte Abbildung).

Beispiel
Bei einem Versuch wurden Messungen durchgeführt. Die Meßergebnisse streuten über den
Bereich 50 bis 270, so daß sich eine Einteilung in Klassen der Breite als zweckmäßig
erwies. Es ergab sich die folgende Häufigkeitstabelle .
Häufigkeitstabelle

Klasse (%)

50 bis 70 1 0,8 0,8


71 bis 90 1 0,8 1,6
91 bis 110 2 1,6 3,2
111 bis 130 9 7,2 10,4
131 bis 150 15 12,0 22,4
151 bis 170 22 17,6 40,0
171 bis 190 30 24,0 64,0
191 bis 210 27 21,6 85,6
211 bis 230 9 7,2 92,8
231 bis 250 6 4,8 97,6
251 bis 270 3 2,4 100,0
Unterabschnitte

● Definierende Gleichung:
● BESSEL- oder Zylinderfunktionen:
● BESSEL-Funktionen mit imaginären Variablen:

● Formeln für BESSEL-Funktionen

BESSELsche Differentialgleichung

(9.52a)

Definierende Gleichung:

Die Definierende Gleichung ist in diesem Falle


(9.52b)
Daraus folgt . Einsetzen von

(9.52c)

in diese Gleichung liefert für den zu Null gesetzten Koeffizienten die Bestimmungsgleichung
(9.52d)

Für erhält man . Für die Werte von ergibt sich

(9.52e)

BESSEL- oder Zylinderfunktionen:

Die für ( s. Gammafunktion) entstandene Reihe ist eine partikuläre Lösung der

BESSELschen Differentialgleichung (9.52a) für ganzzahlige . Sie definiert die BESSEL- oder Zylinderfunktion -ter
Ordnung erster Gattung
(9.53a)

Die Kurvenbilder der Funktionen und zeigt die folgende Abbildung.


Die allgemeine Lösung der BESSELschen Differentialgleichung für nicht ganzzahlige hat die Form
(9.53b)

wobei eine Reihe darstellt, die aus der Reihe für durch Ersetzen von durch folgt. Für

ganzzahliges gilt . In der allgemeinen Lösung ist in diesem Falle durch

die BESSELsche Funktion zweiter Gattung

(9.53c)

auch WEBERsche Funktion genannt, zu ersetzen. Zur Reihenentwicklung von s. z.B. Lit. 9.26. Die

Kurvenbilder der Funktionen und zeigt die folgende Abbildung.


BESSEL-Funktionen mit imaginären Variablen:

In manchen Anwendungen treten BESSEL-Funktionen mit einer rein imaginären Variablen auf. Dabei werden
gewöhnlich die Produkte betrachtet, die mit bezeichnet werden:
(9.54a)

Hierbei handelt es sich um Lösungen der Differentialgleichung


(9.54b)

Eine zweite Lösung dieser Differentialgleichung ist die MACDONALDsche Funktion

(9.54c)
Wenn gegen eine ganze Zahl konvergiert, strebt dieser Ausdruck einem Grenzwert zu.

Die Funktionen und werden auch modifizierte BESSEL- Funktionen genannt.

Die Kurvenbilder der Funktionen und zeigt die folgende linke Abbildung, die der Funktionen und
die rechte Abbildung.

Werte der Funktionen enthalten die


Tabellen ,, BESSELsche Funktionen (Zylinderfunktionen)``.

Formeln für BESSEL-Funktionen

(9.55a)

Die gleichen Formeln gelten auch für die WEBER-Funktionen

(9.55b)

(9.55c)

Für ganzzahliges gilt

(9.55d)

(9.55e)

oder, in komplexer Form,


(9.55f)

Die können durch elementare Funktionen ausgedrückt werden. Insbesondere gilt

(9.56a)

(9.56b)

Durch sukzessive Anwendung der Rekursionsformeln (9.55a) bis (9.55f) können die Ausdrücke für für

beliebige ganzzahlige aufgeschrieben werden. Für große Werte von ergeben sich die folgenden
asymptotischen Formeln:

(9.57a)

(9.57b)

(9.57c)
(9.57d)

Der Ausdruck (s. LANDAU-Symbole) bedeutet eine infinitesimale Größe der gleichen Ordnung wie .

Weitere Angaben über BESSEL-Funktionen s. Lit. 21.1.


- eine absolut konvergente Reihe

Wenn in eine für absolut konvergente Reihe der Form

(15.43)

entwickelt werden kann, wobei die eine beliebig aufsteigende Zahlenfolge

bilden, so ist eine gliedweise Rücktransformation möglich:

(15.44)

Mit ist die Gammafunktion bezeichnet. Speziell erhält man für , d.h. , die
Reihe , die für alle reellen und komplexen konvergiert. Außerdem ist eine Abschätzung in

der Form ) möglich.

Beispiel

Nach gliedweiser Transformation in den Oberbereich erhält man

( BESSEL-Funktion 0. Ordnung).
Besselsche Funktionen (Zylinderfunktionen) Teil I

0, 0 +1, 0000 +0, 0000 +1, 000 0, 0000

0, 1 0, 9975 0, 0499 , 5342 , 4590 1, 003 +0, 0501 2, 4271 9, 8538

0, 2 0, 9900 0, 0995 1, 0181 3, 3238 1, 010 0, 1005 1, 7527 4, 7760


0, 3 0, 9776 0, 1483 0, 8073 2, 2931 1, 023 0, 1517 1, 3725 3, 0560
0, 4 0, 9604 0, 1960 0, 6060 1, 7809 1, 040 0, 2040 1, 1145 2, 1844

0, 5 +0, 9385 +0, 2423 , 4445 , 4715 1, 063 0, 2579 0, 9244 1, 6564

0, 6 0, 9120 0, 2867 0, 3085 1, 2604 1, 092 0, 3137 0, 7775 1, 3028


0, 7 0, 8812 0, 3290 0, 1907 1, 1032 1, 126 0, 3719 0, 6605 1, 0503

0, 8 0, 8463 0, 3688 , 0868 0, 9781 1, 167 0, 4329 0, 5653 0, 8618

0, 9 0, 8075 0, 4059 +0, 0056 0, 8731 1, 213 0, 4971 0, 4867 0, 7165

1, 0 +0, 7652 +0, 4401 +0, 0883 , 7812 1, 266 0, 5652 0, 4210 0, 6019

1, 1 0, 7196 0, 4709 0, 1622 0, 6981 1, 326 0, 6375 0, 3656 0, 5098


1, 2 0, 6711 0, 4983 0, 2281 0, 6211 1, 394 0, 7147 0, 3185 0, 4346
1, 3 0, 6201 0, 5220 0, 2865 0, 5485 1, 469 0, 7973 0, 2782 0, 3725
1, 4 0, 5669 0, 5419 0, 3379 0, 4791 1, 553 0, 8861 0, 2437 0, 3208

1, 5 +0, 5118 +0, 5579 +0, 3824 , 4123 1, 647 0, 9817 0, 2138 0, 2774

1, 6 0, 4554 0, 5699 0, 4204 0, 3476 1, 750 1, 085 0, 1880 0, 2406


1, 7 0, 3980 0, 5778 0, 4520 0, 2847 1, 864 1, 196 0, 1655 0, 2094
1, 8 0, 3400 0, 5815 0, 4774 0, 2237 1, 990 1, 317 0, 1459 0, 1826
1, 9 0, 2818 0, 5812 0, 4968 0, 1644 2, 128 1, 448 0, 1288 0, 1597

2, 0 +0, 2239 +0, 5767 +0, 5104 , 1070 2, 280 1, 591 0, 1139 0, 1399
2, 1 0, 1666 0, 5683 0, 5183 , 0517 2, 446 1, 745 0, 1008 0, 1227

2, 2 0, 1104 0, 5560 0, 5208 +0, 0015 2, 629 1, 914 0, 08927 0, 1079


2, 3 0, 0555 0, 5399 0, 5181 0, 0523 2, 830 2, 098 0, 07914 0, 09498
2, 4 0, 0025 0, 5202 0, 5104 0, 1005 3, 049 2, 298 0, 07022 0, 08372

2, 5 , 0484 +0, 4971 +0, 4981 +0, 1459 3, 290 2, 517 0, 06235 0, 07389

2, 6 0, 0968 0, 4708 0, 4813 0, 1884 3, 553 2, 755 0, 05540 0, 06528


2, 7 0, 1424 0, 4416 0, 2605 0, 2276 3, 842 3, 016 0, 04926 0, 05774
2, 8 0, 1850 0, 4097 0, 4359 0, 2635 4, 157 3, 301 0, 04382 0, 05111
2, 9 0, 2243 0, 3754 0, 4079 0, 2959 4, 503 3, 613 0, 03901 0, 04529

3, 0 , 2601 +0, 3391 +0, 3769 +0, 3247 4, 881 3, 953 0, 03474 0, 04016

3, 1 0, 2921 0, 3009 0, 3431 0, 3496 5, 294 4, 326 0, 03095 0, 03563


3, 2 0, 3202 0, 2613 0, 3070 0, 3707 5, 747 4, 734 0, 02759 0, 03164
3, 3 0, 3443 0, 2207 0, 2691 0, 3879 6, 243 5, 181 0, 02461 0, 02812
3, 4 0, 3643 0, 1792 0, 2296 0, 4010 6, 785 5, 670 0, 02196 0, 02500

3, 5 , 3801 +0, 1374 +0, 1890 +0, 4102 7, 378 6, 206 0, 01960 0, 02224
3, 6 0, 3918 0, 0955 0, 1477 0, 4154 8, 028 6, 793 0, 01750 0, 01979
3, 7 0, 3992 0, 0538 0, 1061 0, 4167 8, 739 7, 436 0, 01563 0, 01763
3, 8 0, 4026 +0, 0128 0, 0645 0, 4141 9, 517 8, 140 0, 01397 0, 01571

3, 9 0, 4018 , 0272 +0, 0234 0, 4078 10, 37 8, 913 0, 01248 0, 01400

4, 0 , 3971 , 0660 , 0169 +0, 3979 11, 30 9, 759 0, 01116 0, 01248

4, 1 0, 3887 0, 1033 0, 0561 0, 3846 12, 32 10, 69 0, 009980 0, 01114


4, 2 0, 3766 0, 1386 0, 0938 0, 3680 13, 44 11, 71 0, 008927 0, 009938
4, 3 0, 3610 0, 1719 0, 1296 0, 3484 14, 67 12, 82 0, 007988 0, 008872
4, 4 0, 3423 0, 2028 0, 1633 0, 3260 16, 01 14, 05 0, 007149 0, 007923

4, 5 , 3205 , 2311 , 1947 +0, 3010 17, 48 15, 39 0, 006400 0, 007078

4, 6 0, 2961 0, 2566 0, 2235 0, 2737 19, 09 16, 86 0, 005730 0, 006325


4, 7 0, 2693 0, 2791 0, 2494 0, 2445 20, 86 18, 48 0, 005132 0, 005654
4, 8 0, 2404 0, 2985 0, 2723 0, 2136 22, 79 20, 25 0, 004597 0, 005055
4, 9 0, 2097 0, 3147 0, 2921 0, 1812 24, 91 22, 20 0, 004119 0, 004521
Bestimmte Integrale trigonometrischer Funktionen
Für natürliche Zahlen gilt:

(21.20)

(21.21)

(21.22)

(21.23)
(21.24)

(21.25)

(21.26a)

Mit ist die Betafunktion oder das EULERsche Integral erster Gattung bezeichnet, mit die

Gammafunktion oder das EULERsche Integral zweiter Gattung.

Diese Formel gilt für beliebige und ; man verwendet sie z.B. zur Bestimmung der Integrale

Für ganzzahlig und positiv ergibt sich:


(21.26b)

(21.27)

(21.28)

(21.29)

(21.30)

(21.31)
(21.32)

(21.33)

(21.34)

(21.35)

(21.36)

(21.37)

(21.38)
(21.39)

In diesem und dem folgenden Integral sind E und K vollständige elliptische Integrale:

(s. auch Tabelle Elliptische Integrale).

(21.40)

(21.41)
Indirekter Beweis oder Beweis durch Widerspruch

Um die Behauptung zu beweisen, geht man von der Negation aus und schließt von auf eine falsche Aussage

d.h. . Dann muß aber auch falsch sein, da man bei der Implikation nur von einer falschen

Voraussetzung zu einer falschen Behauptung kommt (s. 1. Zeile der Wahrheitstafel für die Implikation). Wenn aber

falsch ist, muß wahr sein.

Beispiel
Es ist zu beweisen, daß die Zahl keine rationale Zahl ist. Angenommen, sei rational. Dann gilt

mit ganzen Zahlen und Die Zahlen sind dabei teilerfremd , d.h., sie

besitzen keinen gemeinsamen Teiler. Man erhält oder , d.h., wäre

eine gerade Zahl, was nur dann möglich ist, wenn eine gerade Zahl ist. Es müßte dann wegen
auch eine gerade Zahl sein. Das ist offensichtlich ein Widerspruch zur
Voraussetzung, daß und teilerfremd sind.
Konstruktiver Beweis

In der Approximationstheorie z.B. wird der Beweis eines Existenzsatzes als konstruktiv bezeichnet, wenn er bei
seiner Durchführung bereits Berechnungsvorschriften für ein Element liefert, das die Voraussetzungen des
Existenzsatzes erfüllt.

Beispiel
Die Existenz einer natürlichen kubischen Interpolations-Spline-Funktion kann wie folgt nachgewiesen
werden: Man zeigt, daß die Berechnung der Spline-Koeffizienten aus den Voraussetzungen des
Existenzsatzes auf ein tridiagonales lineares Gleichungssystem führt, das eindeutig lösbar ist.
Vollständige Induktion

Mit dieser Beweismethode werden Sätze oder Formeln bewiesen, die von natürlichen Zahlen abhängen. Das
Prinzip der vollständigen Induktion lautet:
Ist eine Aussage für eine natürliche Zahl wahr, und folgt aus der Wahrheit der Aussage für eine natürliche Zahl

die Wahrheit der Aussage für dann ist die Aussage für alle natürlichen Zahlen gültig.
Danach erfolgt der Beweis in folgenden Schritten:

1. Induktionsanfang:
Die Wahrheit der Aussage wird für gezeigt. Meist kann man wählen.
2. Induktionsannahme:
Die Aussage sei für wahr (Voraussetzung ).
3. Induktionsbehauptung:
Die Aussage sei für wahr (Behauptung ).
4. Beweis der Implikation
Die Schritte 3. und 4. werden zusammengefaßt als Induktionschluß oder Schluß von auf bezeichnet.

Beispiel

Es ist die Formel zu beweisen.

Die einzelnen Schritte des Induktionsbeweises sind:

1.

ist offensichtlich richtig.

2.

sei wahr für

3.

Unter der Voraussetzung von 2. ist zu zeigen:


4.

Beweis:
Aachener Bibliothek

Die Aachener Bibliothek basiert auf der Formelsammlung zur Numerischen Mathematik von G. ENGELN -MÜLLGES
(Fachhochschule Aachen) und F. REUTTER (Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen). Sie existiert in
den Programmiersprachen BASIC, Turbo BASIC, FORTRAN 77, PL/1, APL, C, MODULA 2 und TURBO PASCAL.
Hier ein Inhaltsüberblick:
1. Numerische Verfahren zur Lösung nichtlinearer und speziell algebraischer Gleichungen
2. Direkte und iterative Verfahren zur Lösung linearer Gleichungssysteme
3. Systeme nichtlinearer Gleichungen
4. Eigenwerte und Eigenvektoren von Matrizen
5. Lineare und nichtlineare Approximation
6. Polynomiale und rationale Interpolation sowie Polynomsplines
7. Numerische Differentiation
8. Numerische Quadratur
9. Anfangswertprobleme bei gewöhnlichen Differentialgleichungen
10. Randwertprobleme bei gewöhnlichen Differentialgleichungen
IMSL-Bibliothek

Die IMSL-Bibliothek (International Mathematical and Statistical Library) besteht aus drei aufeinander abgestimmten
Teilen:
IMSL MATH/LIBRARY für allgemeine mathematische Verfahren,
IMSL STAT/LIBRARY für statistische Probleme,
IMSL SFUN/LIBRARY für spezielle Funktionen.
Die Teilbibliotheken enthalten Funktionen und Subroutinen in der Sprache FORTRAN 77. Hier eine Inhaltsübersicht:
MATH/LIBRARY
1. Lineare Systeme 6. Transformationen
2. Eigenwerte 7. Nichtlineare Gleichungen
3. Interpolation und Approximation 8. Optimierung
4. Integration und Differentiation 9. Vektor- und Matrixoperationen
5. Differentialgleichungen 10. Hilfsfunktionen

STAT/LIBRARY
1. Grundlegende Kennzahlen 12. Stichprobenerhebung
2. Regression 13. Lebensdauerverteilgn. und Zuverlässigkt.
3. Korrelation 14. Mehrdimensionale Skalierung
4. Varianzanalyse 15. Schätzung der Dichte- und Hasard- bzw.
5. Kategoriale und diskrete Datenanalyse Risikofunktion
6. Nichtparametrische Statistik 16. Zeilendrucker-Graphik
7. Anpassungstests u. Test auf Zufälligkt. 17. Wahrscheinlichkeitsverteilungen
8. Zeitreihenanalyse und Vorhersage 18. Zufallszahlen-Generatoren
9. Kovarianz- und Faktoranalyse 19. Hilfsalgorithmen
10. Diskriminanz-Analyse 20. Mathematische Hilfsmittel
11. Cluster-Analyse

SFUN/LIBRARY
1. Elementare Funktionen 6. Bessel-Funktionen
2. Trigonometrische und hyperbolische 7. Kelvin-Funktionen
Funktionen 8. Bessel-Funktionen gebrochener Ordnung
3. Exponentialfunktion und verwandte 9. Elliptische Integrale
Funktionen 10. Elliptische Funktionen, Funktionen von
4. Gamma-Funktionen und verwandte WEIERSTRASS und verwandte Funktn.
Funktionen 11. Wahrscheinlichkeitsverteilungen
5. Fehler-Funktionen und verwandte 12. Verschiedene Funktionen
Funktionen
NAG-Bibliothek

Die NAG-Bibliothek ( umerical lgorithms roup) ist eine umfangreiche Sammlung numerischer Verfahren in
Form von Funktionen und Subroutinen/Prozeduren in den Programmiersprachen PASCAL, ADA, ALGOL 68 und
FORTRAN 77. Hier ein Inhaltsüberblick:
1. Komplexe Arithmetik 14. Eigenwerte und Eigenvektoren
2. Nullstellen von Polynomen 15. Determinanten
3. Wurzeln transzendenter Gleichungen 16. Simultane lineare Gleichungen
4. Reihen 17. Orthogonalisierung
5. Integration 18. Lineare Algebra
6. Gewöhnliche Differentialgleichungen 19. Einfache Berechng. von statist. Daten
7. Partielle Differentialgleichungen 20. Korrelation und Regressionsanalyse
8. Numerische Differentiation 21. Zufallszahlengeneratoren
9. Integralgleichungen 22. Nichtparametrische Statistik
10. Interpolation 23. Zeitreihenanalyse
11. Approxim. v. Daten d. Kurven und Flächen 24. Operationsforschung
12. Minima/Maxima einer Funktion 25. Spezielle Funktionen
13. Matrixoperationen, Inversion 26. Mathem. und Maschinenkonstanten
Bibliotheken numerischer Verfahren
Im Laufe der Zeit sind unabhängig voneinander Bibliotheken von Funktionen und Prozeduren für numerische
Verfahren in unterschiedlichen Programmiersprachen entwickelt worden. Bei ihrer Entwicklung wurden umfangreiche
Computererfahrungen berücksichtigt, so daß bei der Lösung praktischer numerischer Aufgaben unbedingt die
Programme einer solchen Bibliothek genutzt werden sollten. Sie stehen meist für alle Rechnerklassen zur Verfügung
und sind bei Einhaltung bestimmter Konventionen mehr oder weniger einfach zu nutzen.

Die Anwendung von Verfahren aus Programmbibliotheken entbindet den Nutzer nicht, sich Gedanken über die zu
erwartende Lösung seines Problems zu machen. Darin ist auch der Hinweis eingeschlossen, sich gegebenenfalls
über Schwächen und Stärken des verwendeten mathematischen Verfahrens näher zu informieren (s. auch Lit. 19.7).

● NAG-Bibliothek
● IMSL-Bibliothek
● FORTRAN SSL II
● Aachener Bibliothek
FORTRAN SSL II

Die SSL II-Bibliothek ( cientific ubroutine ibrary II) enthält Unterprogramme in der Sprache FORTRAN 77.
Hier eine Inhaltsübersicht:
1. Lineare Algebra 6. Transformationen
2. Eigenwerte und Eigenvektoren 7. Numer. Differentiation und Integration
3. Nichtlineare Gleichungen 8. Differentialgleichungen
4. Extremwerte 9. Spezielle Funktionen
5. Interpolation und Approximation 10. Pseudozufallszahlen
Bidualer Raum und reflexive Räume

Der duale Raum eines normierten Raums ist mit ebenfalls ein normierter

Raum, so daß , der Bidual oder der zweite adjungierte zu betrachtet werden kann. Die

kanonische Einbettung
(12.172)

erweist sich als Normisomorphie, weswegen mit dem Teilraum identifiziert wird. Ein BANACH-

Raum heißt reflexiv , wenn gilt, die kanonische Einbettung also eine surjektive Normisomorphie ist.

Beispiel
Alle endlichdimensionalen BANACH-Räume und alle HILBERT-Räume sind reflexiv, ebenso die Räume
, während Beispiele nichtreflexiver Räume sind.
Bifurkationen in Morse-Smale-Systemen
Gegeben sei auf ein von einer Differentialgleichung oder einer Abbildung erzeugtes dynamisches

System , das zusätzlich von einem Parameter abhängt. Jede Änderung der

topologischen Struktur des Phasenporträts des dynamischen Systems bei kleiner Änderung des Parameters heißt
Bifurkation . Der Parameter heißt Bifurkationswert , wenn in jeder Umgebung von Parameterwerte

existieren, so daß die dynamischen Systeme und auf topologisch nicht äquivalent bzw.

nicht konjugiert sind. Die kleinste Dimension eines Parameterraumes, bei der eine Bifurkation beobachtbar ist, heißt
Kodimension der Bifurkation.

Man unterscheidet lokale Bifurkationen, die nahe einzelner Orbits des dynamischen Systems ablaufen, und globale
Bifurkationen, die sofort einen großen Teil des Phasenraumes betreffen.

● Lokale Bifurkationen nahe Ruhelagen


● Lokale Bifurkationen nahe einem periodischen Orbit
● Globale Bifurkationen
Unterabschnitte

● Spitzen-Bifurkation
● Bogdanov-Takens-Bifurkation
● Verallgemeinerte Hopf-Bifurkation

Bifurkationen in zweiparametrigen Differentialgleichungen

Spitzen-Bifurkation

Gegeben sei die Differentialgleichung (17.53) mit und . Die JACOBI-Matrix habe den

Eigenwert und Eigenwerte mit Re . Für die reduzierte Differentialgleichung (17.55)

gelte und . Die TAYLOR-Zerlegung von


nahe führt auf die verkürzte Normalform (ohne Glieder höherer Ordnung, s. Lit. 17.1)

(17.62)

mit den Parametern und . Die Menge stellt im

erweiterten Phasenraum eine Fläche dar und wird Falte genannt (s. Abbildung).

Im weiteren sei . Die nicht hyperbolischen Ruhelagen von (17.62) werden durch das Gleichungssystem

definiert und liegen auf den Kurven und , die durch die Menge

bestimmt werden und zusammen eine Spitze ( cusp ) bilden (s. linke

Abbildung.).
Bei ist die Ruhelage von (17.62) stabil. Das Phasenporträt von (17.53) nahe , z.B. für

und ist für ein dreifach zusammengesetzter Knoten (s. mittlere Abbildung)

und für ein dreifach zusammengesetzter Sattel (s. rechte Abbildung) (s. auch Lit. 17.13).

Beim Übergang von in das Innere des Gebietes 1 (s. linke Abbildung) spaltet sich die nicht

hyperbolische Ruhelage von (17.53) vom Typ eines zusammengesetzten Knotens in drei hyperbolische
Ruhelagen (zwei stabile Knoten und ein Sattel) auf ( superkritische Gabel-Bifurkation ). Im Falle des
zweidimensionalen Phasenraumes von (17.53) sind die Phasenporträts in der mittleren und rechten Abbildung zu
sehen.
Beim Durchqueren des Parameterpaares von aus 1 in 2 bildet sich eine zweifach

zusammengesetzte Ruhelage vom Sattelknoten-Typ, die sich anschließend aufhebt. Eine stabile hyperbolische
Ruhelage verbleibt.

Bogdanov-Takens-Bifurkation
Für (17.53) gelte , und die Matrix habe die beiden Eigenwerte

und Eigenwerte mit Re . Die reduzierte zweidimensionale


Differentialgleichung (17.55) sei topologisch äquivalent zum ebenen System
(17.63)

Dann findet auf der Kurve eine Sattelknoten-Bifurkation statt. Auf

entsteht beim Übergang aus dem Gebiet in das Gebiet

durch eine HOPF-Bifurkation ein stabiler Grenzzyklus und auf

existiert für das Ausgangssystem eine

Separatrixschleife (s. Abbildung), die im Gebiet 3 in einen stabilen Grenzzyklus bifurkiert (s. Lit. 17.1, 17.17).
Diese Bifurkation ist von globaler Natur und wird als Entstehung eines einzigen periodischen Orbits aus dem
homoklinen Orbit eines Sattels oder Auflösung einer Separatrixschleife bezeichnet.

Verallgemeinerte Hopf-Bifurkation

Für (17.53) seien die Voraussetzungen der HOPF-Bifurkation mit erfüllt und die zweidimensionale reduzierte
Differentialgleichung habe nach einer Koordinatentransformation in Polarkoordinaten die Normalform

. Das Bifurkationsdiagramm (s. Abbildung) dieses Systems


enthält die Linie , deren Punkte HOPF-Bifurkationen repräsentieren

(s. Lit. 17.1).

Im Gebiet 3 existieren zwei periodische Orbits, von denen einer stabil, der andere instabil ist. Auf der Kurve
verschmelzen diese beiden nicht hyperbolischen Zyklen in einen
zusammengesetzten Zyklus, der im Gebiet 2 verschwindet.
Globale homokline Bifurkationen

● Satz von Smale


● Satz von Shilnikov
● Melnikov-Methode
Globale Bifurkationen

Neben der Entstehung eines periodischen Orbits durch Auflösung einer Separatrixschleife kann es in (17.53) zu
weiteren globalen Bifurkationen kommen. Zwei davon sollen am Beispiel erläutert werden (s. Lit. 17.12).

● Entstehung eines periodischen Orbits durch Verschwinden eines


Sattelknotens
● Auflösung einer Sattel-Sattel-Separatrix in der Ebene
Abspaltung eines Torus

Gegeben sei (17.53) mit und . Für alle nahe habe (17.53) einen periodischen Orbit

. Die Multiplikatoren von seien mit mit

und .

Nach dem Satz über die Zentrumsmannigfaltigkeit ergibt sich in der vorliegenden Situation eine zweidimensionale
reduzierte -Abbildung

(17.71)

mit für nahe .

Hat die JACOBI-Matrix für alle nahe die konjugiert komplexen Eigenwerte und mit
, ist und ist für keine -te Wurzel aus , so

läßt sich (17.61) durch eine glatte -abhängige Koordinatentransformation auf die Form

bringen ( LANDAU-Symbol), wobei in Polarkoordinaten durch

(17.72)

gegeben ist. Dabei sind und differenzierbare Funktionen. Sei . Dann ist die Ruhelage

von (17.72) für alle asymptotisch stabil und für instabil. Außerdem existiert bei der Kreis

, der invariant unter der Abbildung (17.72) und asymptotisch stabil ist (s. linke Abbildung).
Satz von NEIMARK und SACKER: Der Satz von NEIMARK und SACKER (s. Lit. 17.18, 17.3) sagt aus, daß das

Bifurkationsverhalten von (17.72) auch auf zutrifft ( superkritische HOPF- Bifurkation für Abbildungen ).

Beispiel
In der Abbildung (17.71), gegeben durch

findet bei eine superkritische HOPF-Bifurkation statt.

Bezogen auf die Differentialgleichung (17.53) bedeutet die Existenz einer geschlossenen invarianten Kurve der

Abbildung (17.71), daß bei der periodische Orbit instabil wird und sich bei ein bezüglich

(17.53) invarianter stabiler Torus abspaltet (s. Abbildung).


Hopf-Bifurkation

Gegeben sei (17.53) mit und . Für alle mit

gelte . Die JACOBI-Matrix habe die

Eigenwerte mit und Eigenwerte mit Re . Nach dem Satz über die

Zentrumsmannigfaltigkeit wird die Bifurkation durch eine zweidimensionale reduzierte Differentialgleichung (17.55) in
der Form
(17.57)

beschrieben, wobei und differenzierbare Funktionen sind und sowie gilt.

Durch eine nichtlineare Koordinatentransformation im Komplexen und Einführung von Polarkoordinaten läßt

sich (17.57) auf die Normalform


(17.58)
bringen, in der mit Punkten die Glieder höherer Ordnung angedeutet werden. Die TAYLOR-Entwicklung der
Koeffizientenfunktionen von (17.58) führt auf die verkürzte Normalform
(17.59)
Der Satz von ANDRONOV und HOPF garantiert, daß (17.59) die Bifurkationen von (17.58) nahe der Ruhelage bei
beschreibt.

Unter der Annahme ergeben sich für (17.59) folgende Fälle:

1. (s. Abbildung).

a) :
Stabiler Grenzzyklus und instabile Ruhelage.
b) :
Zyklus und Ruhelage verschmelzen in eine Ruhelage, die stabil wird.
c) :

Alle Orbits nahe (0,0) streben wie in b) für spiralartig gegen die Ruhelage (0,0).
2. (s. Abbildung).

a) :
Instabiler Grenzzyklus.
b) :
Zyklus und Ruhelage verschmelzen in eine instabile Ruhelage.
c) :
Spiralartige instabile Ruhelage wie in b).
Die Interpretation der obigen Fälle für das Ausgangssystem (17.53) zeigt die Bifurkation eines Grenzzyklus aus einer
zusammengesetzten Ruhelage ( zusammengesetzter Strudel der Vielfachheit 1 ), die HOPF- Bifurkation (oder auch
ANDRONOV- HOPF- Bifurkation ) genannt wird. Der Fall heißt dabei superkritisch , der Fall

subkritisch (unter der Annahme . Für und

ist die Situation auf der nächsten Abbildung zu sehen.

HOPF-Bifurkationen sind generisch und gehören zu den Kodimension-1-Bifurkationen. Die angeführten


Fallunterscheidungen illustrieren die Tatsache, daß eine superkritische HOPF-Bifurkation unter den oben formulierten
Voraussetzungen anhand der Stabilität eines Strudels erkannt werden kann:
Die Eigenwerte und der JACOBI-Matrix der rechten Seite von (17.53) in bei seien rein
imaginär, und für die restlichen Eigenwerte gelte Re . Sei weiter und sei

ein asymptotisch stabiler Strudel für (17.53) bei . Dann findet in (17.53) bei eine superkritische HOPF-
Bifurkation statt.

Beispiel

Die VAN-DER-POLsche Differentialgleichung mit dem Parameter kann als

ebene Differentialgleichung
(17.60)
geschrieben werden. Bei geht (17.60) in die Gleichung des harmonischen Oszillators über und hat deshalb
nur periodische Lösungen und eine Ruhelage, die stabil, aber nicht asymptotisch stabil ist. Mit der Transformation
für geht (17.60) in die ebene Differentialgleichung

(17.61)

über. Für die Eigenwerte der JACOBI-Matrix in der Ruhelage von (17.61) gilt
und damit sowie . Wie im Beispiel gezeigt wurde, ist eine

asymptotisch stabile Ruhelage von (17.61) bei . Bei findet eine superkritische HOPF-Bifurkation statt,

und ist für kleine ein instabiler Strudel, der von einem Grenzzyklus umgeben ist, dessen Amplitude

mit wächst.
Lokale Bifurkationen nahe einem periodischen Orbit

● Satz über die Zentrumsmannigfaltigkeit für Abbildungen


● Bifurkation eines zweifach zusammengesetzten semistabilen periodischen Orbits
● Periodenverdopplung oder Flip-Bifurkation
● Abspaltung eines Torus
Sattelknoten-Bifurkation und transkritische Bifurkation

Gegeben sei (17.53) mit , wobei mindestens zweimal stetig differenzierbar ist und den

Eigenwert und Eigenwerte mit Re habe.

Nach dem Satz über die Zentrumsmannigfaltigkeit werden in diesem Fall alle Bifurkationen von (17.53) nahe
durch eine eindimensionale reduzierte Differentialgleichung (17.55) beschrieben. Offenbar ist dabei

. Wird zusätzlich und vorausgesetzt und die

rechte Seite von (17.55) nach der TAYLOR-Formel entwickelt, so läßt sich diese Darstellung nach Lit. 17.13 durch
Koordinatentransformation umformen zur Normalform
(17.56)

(bei ) bzw. (bei ), wobei eine


differenzierbare Funktion mit ist und die Punkte Terme höherer Ordnung bedeuten. Für hat

(17.56) nahe zwei Ruhelagen, von denen eine stabil, die andere instabil ist. Bei verschmelzen
diese zur Ruhelage , die instabil ist. Für hat (17.56) keine Ruhelage nahe 0 (s. Abbildung).

Die Übertragung auf den mehrdimensionalen Fall liefert eine Sattelknoten-Bifurkation nahe in (17.53). Für
und ist diese Bifurkation in der folgenden Abbildung zu sehen.

Die Darstellung der Sattelknoten-Bifurkation im erweiterten Phasenraum ist in der nächsten Abbildung dargestellt.
Für hinreichend glatte Vektorfelder (17.53) sind Sattelknoten-Bifurkationen generisch.

Wird in den Bedingungen an für eine Sattelknoten-Bifurkation die Voraussetzung durch die

Forderungen und ersetzt, so ergibt sich aus (17.55) die verkürzte

Normalform (ohne Glieder höherer Ordnung) einer transkritischen Bifurkation . Für und

ist die transkritische Bifurkation, zusammen mit dem Bifurkationsdiagramm, in der folgenden Abbildung
gezeigt.
Sattelknoten- und transkritische Bifurkation gehören zu den Kodimension-1-Bifurkationen.
Binomischer Satz

Die Formel

(1.36a)

wird Binomischer Satz genannt, wobei und reell und positiv und ganz sind. Zur Verkürzung der
Schreibweise sind spezielle Koeffizienten , die Binomialkoeffizienten , eingeführt worden:

(1.36b)
bzw.

(1.36c)

● Binomialkoeffizienten
● Berechnung der Binomialkoeffizienten
● Eigenschaften der Binomialkoeffizienten
● Potenz einer Differenz
● Verallgemeinerung für eine beliebige Potenz
Binomialverteilung

Sind bei einem Versuch nur die beiden Ereignisse und möglich und sind die dazuzugehörigen

Wahrscheinlichkeiten und , so ist

(16.60)

die Wahrscheinlichkeit dafür, daß bei -maliger Wiederholung des Versuches das Ereignis genau -mal eintritt.
Bei jedem Ziehen eines Elements aus der Grundgesamtheit gilt

(16.61)

Die Wahrscheinlichkeit, bei den ersten Ziehungen ein Element mit der Eigenschaft zu ziehen und bei den
darauffolgenden ein Element mit der Eigenschaft , ist . Dabei ist die Reihenfolge der

Ziehung der Elemente ohne Bedeutung, da die Kombinationen


(16.62)

die gleiche Wahrscheinlichkeit haben und auch zu einer Stichprobe mit dem Umfang mit Elementen der
Eigenschaft führen. Eine Zufallsveränderliche , bei der ist, heißt

binomialverteilt mit den Parametern . Es gilt:

1. Erwartungswert und Streuung:


(16.63a)
(16.63b)

2. Ist binomialverteilt, so ist

(16.63c)

Demnach läßt sich die Binomialverteilung für große näherungsweise durch eine Normalverteilung mit den
Parametern und ersetzen. Dies ist mit im allgemeinen ausreichender

Genauigkeit möglich, wenn und ist.

3. Rekursionsformel: Für praktische Rechnungen ist die folgende Rekursionsformel der Binomialverteilung
nützlich:
(16.63d)

4. Sind und mit den Parametern bzw. binomialverteilte Zufallsveränderliche, so ist

die Zufallsveränderliche ebenfalls binomialverteilt, und zwar mit den Parametern

In der folgenden Abbildung sind drei Binomialverteilungen für die Fälle und
dargestellt.

Die Abbildung zeigt auch, daß sich in Übereinstimmung mit der Symmetrie der Binomialkoeffizienten für
eine Symmetrie der Binomialverteilung ergibt. Mit der Entfernung des Wertes von nimmt
diese Symmetrie ab.
Definitionen

In jedem Punkt einer Raumkurve, mit Ausnahme der singulären Punkte, können drei Geraden und drei Ebenen
definiert werden, die sich im Punkt schneiden und senkrecht aufeinander stehen:
1. Tangente
ist die Grenzlage der Sekante für .

2. Normalebene
ist eine Ebene, die senkrecht auf der Tangente steht. Alle durch verlaufenden und in dieser Ebene
liegenden Geraden werden die Normalen der Kurve im Punkt genannt.
3. Schmiegungsebene
wird die Grenzlage einer Ebene genannt, die durch drei benachbarte Kurvenpunkte und verläuft,

für die und geht. In der Schmiegungsebene befindet sich die Kurventangente.
4. Hauptnormale
nennt man die Schnittgerade von Normalen- und Schmiegungsebene, d.h., es ist die Normale, die in der
Schmiegungsebene liegt.
5. Binormale
wird die Senkrechte auf die Schmiegungsebene genannt.
6. Rektifizierende Ebene
heißt die von der Tangente und der Binormalen aufgespannte Ebene. Die positiven Richtungen werden auf
den drei Geraden (1.), (4.) und (5.) folgendermaßen festgelegt:
a) Auf der Tangente ist es die positive Richtung der Kurve, die durch den Tangenteneinheitsvektor
festliegt.
b) Auf der Hauptnormalen ist es die Richtung der Kurvenkrümmung, festgelegt durch den
Normaleneinheitsvektor
c) Auf der Binormalen ist sie durch den Einheitsvektor
(3.468)

definiert, wobei die drei Vektoren und ein rechtshändiges Koordinatensystem bilden, das

begleitendes Dreibein der Raumkurve genannt wird.


Unterabschnitte

● Definition der Kurve als Schnitt zweier Flächen:


● Definition der Kurve als Funktion eines Parameters t in der Parameterform und als Vektorgleichung:
● Definition der Kurve als Funktion der Bogenlänge s in der Parameterform und als Vektorgleichung:

Gleichungen der Elemente des begleitenden Dreibeins

Definition der Kurve als Schnitt zweier Flächen:

Die Definition der Kurve als Schnitt zweier Flächen erfolgt in der Form

(3.463).
(3.469)

(3.470)

Dabei sind die Koordinaten des Kurvenpunktes und die laufenden Koordinaten der

Tangente bzw. der Normalebene; die partiellen Ableitungen beziehen sich auf den Punkt .

Tabelle Vektor- und Koordinatengleichungen von Raumkurvengrößen


Vektorgleichung Koordinatengleichung
Tangente:
Normalebene:

Schmiegungsebene:

Binormale:

rektifizierende Ebene:
wo

Hauptnormale:

-Ortsvektor der Raumkurve, -Ortsvektor der Raumkurvengröße

Definition der Kurve als Funktion eines Parameters t in der Parameterform und als
Vektorgleichung:

Die Definition der Kurve als Funktion eines Parameters in der Parameterform und als Vektorgleichung erfolgt

gemäß (3.464) und wobei

(3.466).
Die Vektor- und Koordinatengleichungen von Raumkurvengrößen des Punktes mit sowie sind in der

folgenden Tabelle zusammengefaßt. Dabei sind und die laufenden Koordinaten und der Radiusvektor

eines Dreibeinelements. Die Ableitungen nach dem Parameter beziehen sich auf den Punkt .

Definition der Kurve als Funktion der Bogenlänge s in der Parameterform und als
Vektorgleichung:

Die Definition der Kurve als Funktion der Bogenlänge in der Parameterform und als Vektorgleichung erfolgt gemäß

(3.465a) und wobei

(3.467).
Wenn als Parameter die Bogenlänge gewählt wird, dann gelten für die Tangente und die Binormale sowie für die
Normal- und Schmiegungsebene dieselben Gleichungen wie im Falle des vorhergehenden Abschnittes; es ist
lediglich durch zu ersetzen. Die Gleichungen der Hauptnormalen und der rektifizierenden Ebene werden
einfacher, wie aus der folgenden Tabelle zu ersehen ist.

Tabelle Vektor- und Koordinatengleichungen von


Raumkurvengrößen als Funktion von der Bogenlänge
Element des Vektorgleichung Koordinatengleichung
Dreibeins

Hauptnormale

Rektifizierende
Ebene

-Ortsvektor der Raumkurve, -Ortsvektor der Raumkurvengröße


Schemata zur FFT

Für den speziellen Fall sollen die dazugehörigen 3 Reduktionsschritte der FFT gemäß (19.223) und (19.225) im
folgenden Schema 1 zusammengestellt werden:

Schema 1:
Die Zuordnung der gesuchten komplexen FOURIER-Koeffizienten zu den -Werten des 3. Schrittes erkennt man, wenn man sich
überlegt, wie in jedem Reduktionsschritt jeweils die Berechnung der Koeffizienten mit geraden und ungeraden Indizes erfolgt. In
dem folgenden Schema 2 ist diese Verfahrensweise schematisch dargestellt.
Schema 2:
(19.228)

Schreibt man in Schema 1 die Koeffizienten auf und gibt man die Dualdarstellung ihrer Indizes vor dem ersten und nach dem
dritten Reduktionsschritt an, dann erkennt man, daß die Reihenfolge der gesuchten Koeffizienten durch sogenannte Bitumkehr auf
besonders einfache Weise ermittelt werden kann, wie in dem folgenden Schema 3 dargestellt ist.
Beispiel

Für die Funktion , die periodisch mit der Periode sein soll, werde mit Hilfe der FFT

die diskrete FOURIER-Transformation durchgeführt. Man wähle . Mit

erhält man das folgende Schema 4:


Aus dem dritten (letzten) Reduktionsschritt erhält man die nachstehend aufgeführten gesuchten reellen FOURIER-Koeffizienten
gemäß (19.220):
In diesem Beispiel kann man auch die allgemeine Eigenschaft

(19.229)
der diskreten komplexen FOURIER-Koeffizienten überprüfen.
Für sieht man, daß gilt: .
Ungerichtete und gerichtete Graphen

Ein Graph ist ein geordnetes Paar aus einer Menge von Knoten und einer Menge von Kanten . Auf

ist eine Abbildung ( Inzidenzfunktion ) erklärt, die jedem Element von eindeutig ein geordnetes oder ungeordnetes
Paar (nicht notwendig verschiedener) Elemente von zuordnet. Ist jedem Element von ein ungeordnetes Paar
zugeordnet, dann wird ein ungerichteter Graph genannt (linke Abbildung).

Ist dagegen jedem Element von ein geordnetes Paar zugeordnet, dann spricht man von einem gerichteten Graphen
(rechte Abbildung). Die Elemente von heißen dann auch Bögen oder gerichtete Kanten . Alle anderen Graphen werden
gemischte Graphen genannt.
In der graphischen Darstellung erscheinen die Knoten der Graphen als Punkte, die gerichteten Kanten als Pfeile und die
ungerichteten Kanten als ungerichtete Linien.

Beispiel A
Für den Graphen in der Abbildung

gilt:
Beispiel B
Für den Graphen in der Abbildung

gilt:

Beispiel C
Für den Graphen in der Abbildung

gilt:
Bewertete Graphen

Ist ein Graph und eine Abbildung, die jeder Kante eine reelle Zahl zuordnet, so heißt

ein bewerteter Graph und die Bewertung oder Länge der Kante

In vielen Anwendungsfällen repräsentieren die Bewertungen der Kanten Kosten, die durch den Bau, die
Aufrechterhaltung oder die Benutzung der Verbindungen zustandekommen.
Differential des Bogens

Eine Fläche sei in der expliziten Form (3.483) oder in der Vektorform bzw.

(3.484) gegeben. Auf der Fläche seien ein beliebiger Punkt

und ein in der Nähe von liegender zweiter Punkt. Die Länge des Bogens auf

der Fläche läßt sich dann angenähert durch das Differential des Bogens oder das Linienelement der Fläche mit der
Formel
(3.490a)
berechnen, wobei die drei Koeffizienten
(3.490b)

für den Punkt zu bilden sind. Die rechte Seite der ersten Formel (3.490a) wird erste quadratische
Fundamentalform der Fläche genannt.

Beispiel A

Für die Kugel gemäß (3.485c) ergibt sich:

(3.491)

Beispiel B

Für eine explizit durch (3.482) gegebene Fläche ergibt sich:

(3.492)
Kurvenelemente

Ebene Kurve in Kartesische Koordinaten


der -
Ebene

Polarkoordinaten

Parameterdarstellung in kartesischen
Koordinaten

Raumkurve Parameterdarstellung in kartesischen


Koordinaten
Bogenelement

Wenn die Länge der Kurve von einem festen Punkt bis zum Punkt ist, dann kann der infinitesimale

Zuwachs angenähert durch das Differential der Bogenlänge, das Bogenelement , ausgedrückt
werden:

für die explizite Definition der Kurve (3.425)

(3.428)

für die Definition der Kurve in der Parameterform (3.426)

(3.429)

für die Definition der Kurve in der Polarkoordinatenform (3.427)

(3.430)
Beispiel A

Beispiel B

Beispiel C

.
Bogenlängen ebener Kurven

1. Bogenlänge einer Kurve zwischen den Punkten und , die explizit ( bzw. )

oder in Parameterform ( , ) gegeben ist (s. linke Abbildung):

(8.60a)

Mit dem Differential der Bogenlänge ergibt sich

(8.60b)
Beispiel

Ellipsenumfang gemäß (8.60a): Mit den Substitutionen

erhält man

, wobei

die numerische Exzentrizität der Ellipse ist.

Mit den Integrationsgrenzen für den 1. Quadranten gemäß bzw.


gilt mit . Die

Ermittlung des Integralwertes aus der Tabelle Elliptische Integrale (s. Beispiel Umfang der

Ellipse).

2. Bogenlänge einer Kurve zwischen den Punkten und , gegeben in Polarkoordinaten ( )

(s. rechte Abbildung):

(8.60c)

Mit dem Differential der Bogenlänge ergibt sich

(8.60d)
Hyperbelbogen

Die Bogenlänge zwischen zwei Punkten der Hyperbel läßt sich nicht elementar berechnen, wie es für die

Parabel möglich ist, sondern mit Hilfe eines unvollständigen elliptischen Integrals 2. Gattung in Analogie

zur Bogenlänge der Ellipse.


Kreisabschnitt (Kreissegment) und Kreisausschnitt (Kreissektor)

Kenngrößen sind Radius und Zentriwinkel

Zu berechnende Größen sind:

(3.57)

(3.58)
(3.59)

(3.60a)

(3.60b)

(3.61)

(3.62a)

(3.62b)
Anwendungen des Kurvenintegrals erster Art

Länge eines Kurvenstückes

Masse eines inhom. Kurvenstücks Dichtefunktion)

Schwerpunktkoordinaten
Trägheitsmomente einer ebenen
Kurve in der -Ebene

Trägheitsmomente einer Raumkurve


bezüglich der Koordinatenachsen

Im Falle homogener Kurven ist in den obigen Formeln einzusetzen.


Koordinatengleichungen

Zur Definition einer Raumkurve gibt es die folgenden Möglichkeiten:

1. Schnitt zweier Flächen:


(3.463)
2. Parameterform mit dem beliebigen Parameter :
(3.464)

mit als beliebigem Parameter, wobei ist oder sein kann.

3. Parameterform mit der Bogenlänge als Parameter:


(3.465a)
mit der Bogenlänge zwischen einem festen Punkt und dem laufenden Punkt :

(3.465b)
Messungen auf der Fläche

1. Länge des Bogens:


Die Länge einer Kurve auf der Fläche wird für über

(3.493)

berechnet.
2. Der Winkel zwischen zwei Kurven:
Der Winkel zwischen zwei Kurven, d.h. zwischen ihren Tangenten, die sich im Punkt schneiden und in
diesem Punkt die durch die Vektoren und vorgegebene Richtung haben, wird mit

der Formel
(3.494)

berechnet.

Die Koeffizienten und sind für den Punkt zu bestimmen. Wenn der Zähler von (3.494) verschwindet,

stehen beide Kurven senkrecht aufeinander. Die Orthogonalitätsbedingung für die Koordinatenlinien für
und für lautet
3. Der Flächeninhalt eines Flächenstückes:
Der Flächeninhalt eines Flächenstückes das von einer beliebigen, auf der Fläche liegenden Kurve
begrenzt wird, kann über das Doppelintegral
(3.495a)

mit
(3.495b)
berechnet werden. Man nennt Flächenelement .
Die Berechnung von Längen, Winkeln und Flächeninhalten auf Flächen ist mit Hilfe der Formeln (3.493, 3.494,
3.495a,b) möglich, wenn die Koeffizienten und der ersten quadratischen Fundamentalform bekannt sind.
Somit definiert die erste quadratische Fundamentalform die Metrik auf der Fläche .
Bogenschnitt

Der Neupunkt ergibt sich als Schnittpunkt zweier Bögen mit den gemessenen Radien und um die

zwei Punkte und mit bekannten Koordinaten.


Berechnet wird die unbekannte Länge und aus den nun bekannten drei Seiten im Dreieck die Winkel.
Eine zweite hier nicht betrachtete Lösung geht von einer Zerlegung des schiefwinkligen Dreieckes in zwei
rechtwinklige Dreiecke aus.
Gegeben: Gemessen: Gesucht:
Lösung:

(3.100a)
(3.100b)

(3.100c)

(3.100d)

(3.100e)

(3.100f)
(3.100g)
(3.100h)
(3.100i)
(3.100j)
(3.100k)
Kompakte Teilmengen in normierten Räumen
Eine Teilmenge eines normierten Raumes heißt

● kompakt , wenn jede Folge von Elementen aus eine konvergente Teilfolge enthält, deren Grenzwert in
liegt,
● relativkompakt oder präkompakt , wenn ihre Abschließung kompakt ist, d.h., jede Folge von Elementen aus
enthält eine (nicht unbedingt zu einem Element aus ) konvergente Teilfolge.

Dabei genügt es für die eingeführten Begriffe, als metrischen (oder noch allgemeineren) Raum vorauszusetzen.
Diese Allgemeinheit wird im weiteren aber nicht erforderlich sein.

In der Analysis ist dies gerade der Satz von BOLZANO-WEIERSTRASS, weshalb man sagt, eine solche Menge besitze
die BOLZANO-WEIERSTRASS-Eigenschaft .
Jede kompakte Menge ist abgeschlossen und beschränkt. Umgekehrt, ist der Raum endlichdimensional, dann ist
jede solche Menge auch kompakt. Die abgeschlossene Einheitskugel im normierten Raum ist genau dann
kompakt, wenn endlichdimensional ist. Zur Charakterisierung von relativkompakten Mengen in metrischen
Räumen (Satz von HAUSDORFF über die Existenz eines endlichen -Netzes) sowie in den Räumen (Satz von

ARZELA-ASCOLI) und s. Lit. 12.18.


Rechenregeln

Es gelten die folgenden Rechenregeln; sie sind analog zu den Rechenregeln der BOOLEschen Schaltalgebra:
(16.8)
(16.9)
(16.10)
(16.11)
(16.12)
(16.13)
(16.14)

(16.15)
(16.16)
(16.17)
(16.18)
(16.19)

(16.20)

(16.21)
(16.22)
(16.23)
(16.24)
(16.25)
(16.26)

11. Vollständiges System: Ein System von Ereignissen heißt vollständig, wenn gilt:

(16.27)
Beispiel A
Für das Werfen zweier Münzen ergibt sich die folgende Tabelle der möglichen Elementarereignisse:
Zahl Wappen

1. Münze

2. Münze

Beispiele für zusammengesetzte Ereignisse:

1.
Erste Münze zeigt Zahl oder Wappen: .
2.
Gleichzeitiges Auftreten von Zahl und Wappen bei der ersten Münze: .
3.
Erste Münze Zahl, zweite Münze Wappen: .

Beispiel B
Bestimmung der Brenndauer von Glühlampen.
Elementarereignis : Die Brenndauer genügt der Ungleichung

Zusammengesetztes Ereignis : Die Brenndauer ist höchstens gleich , d.h. .


BOOLEsche Ausdrücke

BOOLEsche Ausdrücke werden induktiv definiert: Sei eine (abzählbare) Menge BOOLEscher Variabler (die nur

Werte aus annehmen können):

(5.225)
(5.226)

Enthält ein BOOLEscher Ausdruck die Variablen so repräsentiert er eine -stellige BOOLEsche Funktion : Es sei

eine ,,Belegung`` der BOOLEschen Variablen d.h. Unter Beachtung der induktiven

Definition werden den Ausdrücken wie folgt BOOLEsche Funktionen zugeordnet:

(5.227a)

(5.227b)

(5.227c)

(5.227d)
Umgekehrt läßt sich jede BOOLEsche Funktion durch einen BOOLEschen Ausdruck darstellen (s. Normalformen).
Weitere nichtlineare Evolutionsgleichungen mit Solitonlösungen

Modifizierte KdV-Gleichung

(9.144)
Die noch allgemeinere Gleichung
(9.145)
hat das Soliton

(9.146)

als Lösung.

sinh- GORDON-Gleichung
(9.147)

BOUSSINESQ-Gleichung

(9.148)

Sie tritt bei der Beschreibung nichtlinearer elektrischer Netzwerke als Kontinuumsnäherung der Ladungs-Spannungs-
Beziehung auf.

HIROTA-Gleichung

(9.149)

BURGERS-Gleichung

(9.150)

Sie tritt bei der modellmäßigen Beschreibung der Turbulenz auf. Mit der HOPF-COLE-Transformation wird sie in die
Diffusionsgleichung, also eine lineare Differentialgleichung, überführt.
KADOMZEV-PEDVIASHWILI-Gleichung

Die Gleichung
(9.151a)
hat das Soliton

(9.151b)

zur Lösung. Die Gleichung (9.151a) ist ein Beispiel für Solitonengleichungen mit einer größeren Zahl unabhängiger
Variabler, z.B. zweier Ortsvariabler.
Brachistochronenproblem
Das Brachistochronenproblem wurde 1696 von J. BERNOULLI formuliert und beinhaltet die folgende Aufgabe: Der in
einer vertikalen -Ebene liegende Punkt soll mit dem Koordinatenursprung durch eine Kurve

so verbunden werden, daß ein längs dieser Kurve sich bewegender Massepunkt allein unter dem

Einfluß der Schwerkraft in der kürzesten Zeit von zum Ursprung gelangt (s. Abbildung).
Mit der Formel für die Fallzeit ergibt sich die folgende mathematische Formulierung: Man bestimme eine einmal
stetig differenzierbare Kurve , für die

(10.9)

gilt ( Fallbeschleunigung) und die die Randbedingungen

(10.10)

erfüllt. Man beachte, daß in (10.9) für eine Singularität auftritt.


Versiera der Agnesi
Die Gleichung

(2.216a)

liefert die in der folgenden Abbildung dargestellte Versiera der Agnesi .

Sie besitzt eine Asymptote mit der Gleichung ein Maximum bei der dazugehörige
Krümmungsradius beträgt . Die Wendepunkte und befinden sich bei , die

Tangentenneigungswinkel sind dort gegeben durch . Die Fläche zwischen der Kurve und der

Asymptote beträgt Die Versiera der Agnesi ist ein Spezialfall der LORENTZ- oder BREIT-WIGNER-Kurve
mit der Gleichung

(2.216b)

Beispiel
Als Bildfunktion der gedämpften Schwingung bezüglich der FOURIER-Transformation ergibt sich die
LORENTZ- oder BREIT-WIGNER-Kurve.
Bildfunktion zur gedämpften Schwingung

Bildfunktion einer gedämpften Schwingung: Die in der folgenden linken Abbildung dargestellte gedämpfte
Schwingung wird durch die Funktion

(15.100a)

beschrieben.
Zur Vereinfachung der Rechnung wird die FOURIER-Transformation der komplexen Funktion

ermittelt. Es gilt .

Die FOURIER-Transformation liefert:

(15.100b)

Das Ergebnis ist die LORENTZ- oder BREIT-WIGNER-Kurve

(15.100c)

die in der rechten Abbildung dargestellt ist.


Einer gedämpften Schwingung im Zeitbereich entspricht ein einziger Peak im Frequenzbereich.
Krummlinige Koordinaten auf einer Fläche

Für eine in der Parameterform (3.483) oder Vektorform

bzw. (3.484) gegebene Fläche erhält man durch

Variieren des Parameters bei gleichzeitigem Festhalten von die Punkte einer Kurve

auf der Fläche. Werden für nacheinander verschiedene, aber feste Werte

eingesetzt, dann ergibt sich eine Kurvenschar auf der Fläche. Da bei der

Bewegung längs einer solchen Kurve mit nur geändert wird, nennt man diese Kurven die -Linien .
In Analogie dazu erhält man beim Variieren von und gleichzeitigem Festhalten von für
eine zweite Kurvenschar und spricht von -Linien . Auf diese Weise kann man auf der Fläche

(3.483) ein Netz von Koordinatenlinien entstehen lassen, in dem zwei feste Zahlen und die

krummlinigen oder GAUSSschen Koordinaten des Flächenpunktes sind.


Wenn eine Fläche in der Form (3.482) gegeben ist, stellen die Koordinaten Schnitte der Fläche mit den Ebenen

und dar. Mit Gleichungen der impliziten Form oder mit den

Parametergleichungen und zwischen diesen Koordinaten werden Kurven auf der Fläche

beschrieben.

Beispiel
Die Parametergleichungen der Kugel (3.485b,c) ergeben für die geographische Länge eines Punktes
und seinen Polabstand oder seine geographische Breite . Die -Linien sind hier die
Meridiane die -Linien die Parallelkreise
Geographische Koordinaten

Zur Bestimmung von Punkten auf der Erdoberfläche werden geographische Koordinaten benutzt, d.h.
Kugelkoordinaten mit dem Radius der Erdkugel, der geographischen Länge und der geographischen Breite .
Längengradeinteilung: Zur Längengradzählung ist die Erdoberfläche in halbe, vom Nordpol zum Südpol
verlaufende Großkreise, die Meridiane , eingeteilt. Der Nullmeridian verläuft durch die Sternwarte Greenwich .
Von ihm aus erfolgt die Zählung mit Hilfe von 180 ganzzahligen Meridianen östlicher Länge (ö. L.) und 180
ganzzahligen Meridianen westlicher Länge (w. L.), die am Äquator einen gegenseitigen Abstand von 111 km
haben. Östliche Längen werden positiv, westliche Längen negativ angegeben. Somit gilt

Breitengradeinteilung: Zur Breitengradzählung ist die Erdoberfläche in parallel zum Äquator verlaufende
Kleinkreise, die Breitengrade, eingeteilt. Vom Äquator aus, einem Großkreis, zählt man 90 ganzzahlige
Breitengrade nördlicher Breite (n. Br.) und 90 südlicher Breite (s. Br.). Nördliche Breiten werden positiv,
südliche Breiten negativ angegeben. Somit gilt
Elemente der Ellipse

In der folgenden Abbildung sind die große Achse , die kleine Achse , die

Scheitel , die Brennpunkte mit dem Abstand auf beiden Seiten des Mittelpunktes,

die numerische Exzentrizität und der Halbparameter , d.h. die halbe Länge der durch

einen Brennpunkt parallel zur kleinen Achse gezogenen Sehne.


Elemente der Hyperbel

In der Abbildung sind die reelle Achse; die Scheitel ; 0 der Mittelpunkt; und die
Brennpunkte im Abstand auf der reellen Achse zu beiden Seiten vom Mittelpunkt;

die imaginäre Achse ; der Halbparameter der Hyperbel , d.h. die halbe

Länge der durch einen der Brennpunkte senkrecht zur rellen Achse gelegten Sehne; die numerische

Exzentrizität .
Elemente der Parabel

In der folgenden Abbildung ist die -Achse mit der Parabelachse identisch, 0 ist der Scheitel der Parabel , der
Brennpunkt der Parabel , der sich im Abstand vom Koordinatenursprung auf der -Achse befindet, wobei

Halbparameter der Parabel genannt wird.


Mit ist die Leitlinie bezeichnet, d.h. eine Gerade, die senkrecht auf der Parabelachse steht und diese im
Abstand auf der dem Brennpunkt entgegengesetzten Seite schneidet. Somit ist der Halbparameter auch gleich

der halben Länge der Sehne, die im Brennpunkt senkrecht auf der Achse steht. Die numerische Exzentrizität der
Parabel ist gleich eins.
(S. auch Leitlinieneigenschaft der Kurven zweiter Ordnung.)
Brennpunktseigenschaften der Ellipse, Definition der Ellipse

Die Ellipse ist der geometrische Ort aller Punkte, für die die Summe der Abstände von zwei gegebenen festen
Punkten, den Brennpunkten, konstant gleich ist. Jeder dieser Abstände, die auch Brennpunktradiusvektoren
eines Ellipsenpunktes genannt werden, berechnet sich als Funktion von der Abszissenkoordinate gemäß
(3.319)
In dieser und in den weiteren Formeln mit kartesischen Koordinaten wird angenommen, daß die Ellipse in der
Normalform gegeben ist.
Brennpunktseigenschaften der Hyperbel, Definition der Hyperbel

Die Hyperbel ist der geometrische Ort aller Punkte, für die die Differenz der Abstände von zwei gegebenen festen
Punkten, den Brennpunkten, konstant gleich ist. Punkte mit gehören einem Zweig an (in der
Abbildung dem linken), andere mit dem zweiten (in der Abbildung dem rechten). Jeder dieser
Abstände, die auch Brennpunktradiusvektoren genannt werden, berechnet sich aus
(3.329)
wobei das obere Vorzeichen für den linken, das untere für den rechten Zweig gilt. In diesen und den folgenden
Hyperbelformeln, mit kartesischen Koordinaten, wird angenommen, daß die Hyperbel in der Normalform angegeben
ist.
Chinesisches Briefträgerproblem

Das Problem, daß ein Briefträger jede Straße seines Zustellbereiches mindestens einmal durchläuft, zum
Ausgangspunkt zurückkehrt und insgesamt einen möglichst kurzen Weg durchlaufen will, läßt sich
graphentheoretisch wie folgt formulieren: Es sei ein bewerteter Graph mit für alle

Kanten Gesucht wird eine Kantenfolge mit minimaler Gesamtlänge

(5.238)

Die Bezeichnung des Problems erinnert an den chinesischen Mathematiker KUAN, der sich als erster mit dem
Problem beschäftigt hat. Zur Lösung sind zwei Fälle zu unterscheiden:

1.
ist ein EULERscher Graph - dann ist jede geschlossene EULERsche Linie optimal - und

2.
besitzt keine EULERsche Linie.
Einen effektiven Algorithmus zur Lösung des Problems haben EDMONDS und JOHNSON angegeben (s. Lit.5.30).
Bestimmung des ganzrationalen Anteils

Ein Quotient zweier Polynome mit gemeinsamer Hauptgröße wird ein echter Bruch genannt, wenn das Polynom im Zähler
von niedrigerem Grade ist als das Polynom im Nenner. Im entgegengesetzten Falle spricht man von einem unechten Bruch .
Jeder unechte Bruch kann in eine Summe aus einem echten Bruch und einem Polynom zerlegt werden, indem das
Zählerpolynom durch das Nennerpolynom dividiert, d.h. der ganzrationale Anteil abgespalten wird.

Beispiel

Bestimmung des ganzrationalen Anteils von


Der ganzrationale Anteil einer unecht gebrochenrationalen Funktion wird auch als asymptotische Näherung für

bezeichnet, weil sich für große Werte von wie dieser Polynomanteil verhält.

● Partialbruchzerlegung, allgemeiner Fall


● Partialbruchzerlegung, Fall 1
● Partialbruchzerlegung, Fall 2
● Partialbruchzerlegung, Fall 3
● Partialbruchzerlegung, Fall 4
Fraktale

Attraktoren oder andere invariante Mengen von dynamischen Systemen können geometrisch komplizierter als Punkt,
Linie oder Torus aufgebaut sein. Fraktale sind, auch unabhängig von einer Dynamik, Mengen, die sich durch eines
oder mehrere Merkmale wie Ausfransung, Porösität, Komplexität, Selbstähnlichkeit auszeichnen. Da der übliche
Dimensionsbegriff, wie er für glatte Flächen und Kurven gebraucht wird, für Fraktale nicht anwendbar ist, müssen
verallgemeinerte Definitionen der Dimension herangezogen werden. Eine ausführlichere Darstellung der
Dimensionstheorie s. Lit. 17.9, 17.5.

Beispiel
Das Intervall wird in drei Teilintervalle gleicher Länge geteilt und das mittlere offene Drittel

entfernt, so daß die Menge

entsteht. Dann werden von den beiden Teilintervallen von die jeweils mittleren offenen Drittel entfernt,
so daß die Menge

entsteht. Diese Prozedur wird mit fortgesetzt, indem aus jedem Teilintervall von das mittlere
offene Drittel entfernt wird. Dadurch entsteht eine Folge von Mengen

wobei jedes aus Intervallen der Länge besteht. Die CANTOR-Menge ist definiert als

Menge aller der Punkte, die allen angehören, d.h.,

Die Menge ist kompakt, überabzählbar, hat das LEBESGUE-Maß Null und ist perfekt. D.h., ist
abgeschlossen, und jeder Punkt ist Häufungspunkt. Die CANTOR-Menge kann als Beispiel für ein Fraktal
dienen.
Hausdorff-Dimension

Die Motivation für diese Dimension ergibt sich aus der Volumenberechnung durch das LEBESGUE-Maß. Wird eine
beschränkte Menge mit einer Überdeckung aus einer endlichen Anzahl Kugeln mit Radius

versehen, so daß also gilt, erhält man für das ,,Rohvolumen`` . Bildet man nun über

alle endlichen Überdeckungen von durch Kugeln mit Radius die Größe

und läßt gegen Null gehen, so ergibt sich das äußere LEBESGUE-Maß von , das für meßbare Mengen

mit dem Volumen vol übereinstimmt.

Es seien der EUKLIDische Raum oder, allgemeiner, ein separabler metrischer Raum mit Metrik und

eine Teilmenge. Für beliebige Parameter und wird die Größe


(17.40a)

gebildet, wobei beliebige Teilmengen mit Durchmesser diam sind. Das äußere

HAUSDORFF- Maß zur Dimension d von A wird durch


(17.40b)

definiert und kann endlich oder unendlich sein. Die HAUSDORFF- Dimension der Menge ist dann der

(einzige) kritische Wert des HAUSDORFF-Maßes:

(17.40c)

Bemerkung: Die Größen können auch mit Hilfe von Überdeckungen aus Kugeln vom Radius

oder, im Falle des , aus Würfeln der Kantenlänge gebildet werden.

Wichtige Eigenschaften der HAUSDORFF-Dimension:

(HD1)
.
(HD2)
Ist , so gilt .

(HD3)
Aus folgt .

(HD4)
Ist , so gilt .

(HD5)
Ist endlich oder abzählbar, so ist .

(HD6)
Ist LIPSCHITZ-stetig (d.h. existiert eine Konstante mit

, so gilt . Existiert die inverse

Abbildung und ist diese ebenfalls LIPSCHITZ-stetig, so ist sogar .

Beispiel
Für die Menge aller rationalen Zahlen gilt wegen (HD5) . Für die CANTOR-Menge ist
Selbstähnlichkeit

Einer Reihe geometrischer Figuren, die man selbstähnlich nennt, liegt folgende Entstehungsprozedur zugrunde: Eine
Ausgangsfigur wird durch eine neue Figur ersetzt, die aus mit dem Faktor linear skalierten Kopien der

Ausgangsfigur besteht. Alle im -ten Schritt vorhandenen -fach skalierten Ausgangsfiguren werden jeweils wie im
ersten Schritt behandelt.

Für die in den folgenden Beispielen A bis D genannten Mengen gilt .

Beispiel A

CANTOR-Menge: .

Beispiel B
KOCHsche Kurve: . Die ersten 3 Schritte sind in der folgenden Abbildung zu sehen.

Beispiel C

SIERPINSKI-Drachen: . Die ersten 3 Schritte zeigt die folgende Abbildung. Die weißen
Dreiecke werden jeweils entfernt.

Beispiel D
SIERPINSKI-Teppich: . Die ersten 3 Schritte zeigt die folgende Abbildung. Die weißen
Quadrate werden entfernt.
Lösung der kubischen Gleichungen, Methode 2, Anwendung der Formel von
CARDANO

Durch die Substitution geht (1.156b) in

(1.160a)

über. Diese Gleichung ist sicher dann erfüllt,wenn

(1.160b)

gilt. Schreibt man diese Gleichungen in der Form

(1.160c)

dann sind von den beiden unbekannten Größen und Summe und Produkt bekannt, so daß sie auf Grund des
VIETAschen Wurzelsatzes bzw. wegen (1.152) und (1.150b) als Lösungen der quadratischen Gleichung
(1.160d)
aufgefaßt werden können. Man erhält
(1.160e)

so daß sich für die Lösungen der Gleichung (1.156b) die CARDANOsche Formel

(1.160f)

ergibt. Wegen der Dreideutigkeit jeder 3. Wurzel wären neun verschiedene Fälle möglich, die sich wegen
auf die folgenden drei Lösungen reduzieren:
(1.160g)

(1.160h)

(1.160i)

Beispiel
mit und

Die reelle Wurzel ist

die komplexen Wurzeln sind


Integraltransformationen von Funktionen einer Veränderlichen
Integraltransformationen von Funktionen einer Veränderlichen, Übersicht
CASSINIsche Kurven
CASSINIsche Kurven nennt man den geometrischen Ort aller Punkte , für die das Produkt der Abstände von zwei
festen Punkten und bei bzw. , den Fixpunkten, konstant gleich ist:

(2.228)
Die Gleichung lautet in kartesischen und Polarkoordinaten:
(2.229a)

(2.229b)

Die Form der Kurve hängt von den Größen und ab:
1. Fall Für ist die Kurve ein ellipsenförmiges Oval.

Die Schnittpunkte und mit der -Achse liegen bei , die Schnittpunkte und

mit der -Achse bei

2. Fall Für den Fall ergibt sich eine Kurve des gleichen Typs mit und bei

und und bei wobei die Krümmung in den Punkten und gleich 0 ist,

d.h., es gibt eine enge Berührung mit den Geraden

3. Fall Für ist die Kurve ein eingedrücktes Oval.

Die Achsenschnitte sind dieselben wie im Falle ebenso das Maximum und das Minimum

während die weiteren Extrema bei liegen und die vier


Wendepunkte bei mit und

4. Fall Für ergibt sich die Lemniskate.


5. Fall Für ergeben sich zwei Ovale.

Die Schnittpunkte und mit der -Achse liegen bei die Schnittpunkte und

bei die Maxima und Minima bei

Der Krümmungsradius beträgt wobei der Polarkoordinatendarstellung genügt.


Anwendung der Cauchyschen Integralformeln
Mit Hilfe der CAUCHYschen Integralformel

(14.56)

kann man die Werte einiger bestimmter Integrale bestimmen.

Beispiel

Die Funktion , die in der gesamten -Ebene analytisch ist, wird gemäß CAUCHYscher Integralformel (14.56) dargestellt,

wobei der Integrationsweg ein Kreis mit dem Mittelpunkt in und dem Radius sein soll. Die Kreisgleichung lautet .

Man erhält gemäß (14.56)

so daß

Da der Imaginärteil gleich Null ist, ergibt sich


.
Cauchy-Folge

Sei ein metrischer Raum. Die Folge mit heißt CAUCHY- Folge ,

fundamentale Folge oder manchmal auch noch konvergent in sich , wenn es für einen Index

gibt, so daß die Ungleichung

(12.54)
gilt. Jede CAUCHY-Folge ist eine beschränkte Menge. Weiter gilt, daß jede konvergente Folge eine CAUCHY-Folge ist.
Die Umkehrung gilt im allgemeinen nicht, wie das folgende Beispiel zeigt.

Beispiel
Betrachtet man im Raum die Metrik (12.44) des Raumes sowie die offensichtlich für alle

in liegenden Elemente dann ist die Folge

eine CAUCHY-Folge in diesem Raum.

Würde die Folge konvergieren, dann müßte sie auch koordinatenweise, und zwar zu dem Element

, konvergieren. Die harmonische Reihe liegt aber wegen

nicht in .
Analytische Funktion außerhalb eines Gebietes

Wenn eine Funktion im gesamten Teil der Ebene außerhalb des geschlossenen Integrationsweges

analytisch ist, dann werden die Werte der Funktion und ihrer Ableitungen in einem Punkt dieses Gebietes

mit Hilfe der gleichen CAUCHYschen Formeln (14.42, 14.43) dargestellt, aber die Kurve des geschlossenen
Integrationsweges ist nunmehr im Uhrzeigersinn zu durchlaufen (s. Abbildung).
Mit Hilfe der CAUCHYschen Integralformeln können die Werte einiger reeller bestimmter Integrale berechnet werden.
Analytische Funktion innerhalb eines Gebietes

Ist auf einer geschlossenen Kurve und in dem von ihr umschlossenen einfach zusammenhängenden

Gebiet analytisch, dann gilt für jeden inneren Punkt dieses Gebietes (s. Abbildung) die Darstellung

(14.42)

wenn die Kurve im Gegenuhrzeigersinn durchläuft.


Somit lassen sich die Funktionswerte einer analytischen Funktion im Innern eines Gebietes durch die Funktionswerte
auf dem Rande des Gebietes ausdrücken.
Aus (14.42) ergeben sich Existenz und Integraldarstellung der -ten Ableitung einer in einem Gebiet
analytischen Funktion:

(14.43)

Eine analytische Funktion ist demnach beliebig oft differenzierbar. Im Unterschied dazu folgt im Reellen aus der
einmaligen Differenzierbarkeit nicht die wiederholte Differenzierbarkeit.
Die Gleichungen (14.42) und (14.43) werden CAUCHYsche Integralformeln genannt.
Eigenschaften des Cauchy-Integrals

Die Funktion

(11.76a)

heißt CAUCHY-Integral über . Für existiert das Integral im gewöhnlichen Sinne und stellt eine

holomorphe Funktion dar. Es gilt . Für sei unter (11.76a) der CAUCHYsche Hauptwert

(11.76b)

verstanden. Das CAUCHY-Integral ist von bzw. stetig auf fortsetzbar. Die Grenzwerte bei

Annäherung von an werden mit bzw. bezeichnet. Es gelten die Formeln von PLEMELJ

und SOCHOZKI:
(11.76c)
Verfahren des steilsten Abstieges (Gradientenverfahren)

Ausgehend vom aktuellen Punkt , wird als Richtung des lokal steilsten Abstieges festgelegt durch

(18.74a)
Es ist also
(18.74b)

Eine schematische Darstellung des Gradientenverfahrens mit den Niveaulinien zeigt die folgende

Abbildung.
Die Schrittweite wird nach dem CAUCHY-Prinzip, auch Prinzip der Strahlminimierung genannt, ermittelt, d.h.,

löst die eindimensionale Aufgabe

(18.75)
Dazu können Verfahren aus Abschnitt Numerische Suchverfahren herangezogen werden. Das Gradientenverfahren

(18.74ab) konvergiert relativ langsam. Für jeden Häufungspunkt der Folge gilt . Für eine

quadratische Zielfunktion, d.h. , besitzt das Verfahren die Form:

(18.76a)
(18.76b)
Vollständiger metrischer Raum

Ein metrischer Raum heißt vollständig , wenn in ihm jede CAUCHY-Folge konvergiert. Die vollständigen metrischen
Räume sind also gerade diejenigen, in denen das von den reellen Zahlen her bekannte CAUCHYsche Prinzip gilt:
Eine Folge konvergiert genau dann, wenn sie eine CAUCHY-Folge ist. Jeder abgeschlossene Teilraum eines
vollständigen metrischen Raumes ist (als selbständiger metrischer Raum aufgefaßt) vollständig. In gewisser Weise
gilt die Umkehrung: Ist ein Teilraum eines (nicht notwendigerweise vollständigen) metrischen Raumes
vollständig, so ist die Menge in abgeschlossen.

Beispiel

Beispiele vollständiger metrischer Räume sind , , ,

, .
Formulierung der Aufgabe

Gegeben ist die Integralgleichung

(11.72)

Hier ist ein System endlich vieler glatter, doppelpunktfreier, geschlossener Kurven in der komplexen Ebene, die
ein zusammenhängendes Innengebiet mit und ein Außengebiet bilden. Dabei liegt beim

Durchlauf zur Linken von . Für die Betrachtung von Kurvensystemen, bestehend aus stückweise glatten, offenen
oder geschlossenen Kurven (s. Lit. 11.2). Eine Funktion ist auf HÖLDER-stetig, falls für beliebige Paare

gilt:

(11.73)

Die Funktionen und werden als HÖLDER-stetig mit dem Exponenten und

bezüglich beider Argumente HÖLDER-stetig mit dem Exponenten angenommen. Der Kern
hat für eine starke Singularität. Das Integral existiert aber als CAUCHYscher

Hauptwert. Mit und ergibt sich (11.72) in der

Form

(11.74a)

Der Ausdruck beschreibt in verkürzter Form die linke Seite der Integralgleichung. ist ein singulärer

Operator. Die Kernfunktion ist nur schwach singulär. Es gelte zusätzlich die Normalitätsbedingung

. Die Gleichung

(11.74b)

ist die zu (11.74a) zugeordnete charakteristische Gleichung . Der Operator ist der charakteristische Teil des

Operators . Die zu (11.74a) transponierte Integralgleichung lautet:


(11.74c)
Integrale mit unbeschränktem Integranden

Es sind drei verschiedene Fälle zu betrachten, für die eigene Definitionen eingeführt werden.

● Definitionen
● Geometrische Bedeutung
● Über die Anwendung des Hauptsatzes der Integralrechnung
● Hinreichende Bedingung für die Konvergenz eines uneigentlichen Integrals mit unbeschränktem Integranden
CAUCHYsches Problem

Gegeben sind Funktionen von unabhängigen Variablen :

(9.72a)
Das CAUCHYsche Problem für die Differentialgleichung (9.68a) besteht darin, eine Lösung
(9.72b)

zu bestimmen, die beim Einsetzen von (9.72a) eine vorgegebene Funktion ergibt:

(9.72c)

Im Falle zweier Variabler reduziert sich das Problem auf das Aufsuchen einer Integralfläche, die durch eine gegebene
Kurve verläuft. Wenn diese Kurve eine stetige Tangente hat und in keinem Punkt eine Charakteristik berührt, dann
besitzt das CAUCHYsche Problem in einer gewissen Umgebung dieser Kurve stets eine eindeutige Lösung. Dabei
besteht die Integralfläche aus der Menge aller der Charakteristiken, die die gegebene Kurve schneiden. Eine exaktere
Formulierung des Satzes über die Existenz der Lösung des CAUCHYschen Problems s. Lit. 9.26.

Beispiel A
Für die lineare inhomogene partielle Differentialgleichung erster Ordnung

lauten die Gleichungen der Charakteristiken

Die Integrale dieses Systems lauten


.

Als Charakteristiken ergeben sich Kreise, deren Mittelpunkte auf einer durch den Koordinatenursprung
verlaufenden Geraden liegen, die zu proportionale Richtungskosinusse besitzt. Die Integralflächen
sind Rotationsflächen mit dieser Geraden als Achse.

Beispiel B
Es sind die Integralflächen der linearen inhomogenen Differentialgleichung erster Ordnung

zu bestimmen, die durch die Kurve


verläuft. Die Gleichungen der Charakteristiken lauten

Die durch den Punkt verlaufenden Charakteristiken sind

Als Parameterdarstellung der gesuchten Integralfläche findet man


,

wenn gesetzt wird. Die Elimination von führt auf .


Gerüste, Satz von CAYLEY

1. Gerüst:
Ein Baum, der Teilgraph eines ungerichteten Graphen ist, wird ein Gerüst von genannt. Jeder
zusammenhängende endliche Graph enthält ein Gerüst :
Enthält einen Kreis, dann löscht man in eine Kante dieses Kreises. Der entstandene Graph ist

wieder zusammenhängend und kann durch Löschen einer Kante eines Kreises von falls eine solche

existiert, in einen zusammenhängenden Graphen überführt werden. Nach endlich vielen Schritten erhält

man ein Gerüst von

Beispiel
Die rechte Abbildung zeigt ein Gerüst des in der linken Abbildung dargestellten Graphen

2. Satz von CAYLEY:


Jeder vollständige Graph mit Knoten hat genau Gerüste.
Satz von CAYLEY

Der Satz von CAYLEY beinhaltet, daß durch die Permutationsgruppenalle Gruppen strukturell beschrieben werden
können:
Jede Gruppe ist zu einer Permutationsgruppe isomorph.
Eine zu isomorphe Permutationsgruppe ist die aus den Permutationen die auf

abbilden, bestehende Untergruppe der Dabei ist ein zugehöriger Isomorphismus durch

gegeben.
Seltsame Attraktoren und Chaos
● Chaotischer Attraktor
● Fraktale und seltsame Attraktoren
● Chaotisches System nach Devaney
Chaos in eindimensionalen Abbildungen
Für stetige Abbildungen eines kompakten Intervalls in sich gibt es zahlreiche hinreichende Bedingungen für die
Existenz chaotischer invarianter Mengen. Drei Beispiele sollen genannt werden.

1. Satz von SHINAI:


Sei eine stetige Abbildung eines kompakten Intervalls (z.B. ) in sich. Dann ist das

System auf genau dann chaotisch im Sinne von DEVANEY, wenn die topologische Entropie von

auf , d.h. , positiv ist.

2. Satz von SHARKOVSKY:


Die positiven ganzen Zahlen seien folgendermaßen geordnet:

(17.52)
Sei eine stetige Abbildung eines kompakten Intervalls in sich und habe auf einen -

periodischen Orbit. Dann hat auch einen -periodischen Orbit, wenn ist.

3. Satz von BLOCK, GUCKENHEIMER und MISIURIEWICZ:


Sei eine stetige Abbildung des kompakten Intervalls in sich, so daß einen -

periodischen Orbit ( , ungerade) besitzt. Dann ist .


Unterabschnitte

● Hopf-Landau-Modell der Turbulenz:


● RUELLE-TAKENS-NEWHOUSE-Szenario:
● Satz über den Glattheitsverlust und die Zerstörung eines Torus :

Vom Torus zum Chaos

Hopf-Landau-Modell der Turbulenz:

Die Frage des Übergangs von einem regulären laminaren Verhalten zu einem irregulären turbulenten Verhalten ist
besonders für Systeme mit verteilten Parametern, die z.B. durch partielle Differentialgleichungen beschrieben
werden, von Interesse. Aus dieser Sicht läßt sich Chaos als zeitlich irreguläres, aber räumlich geordnetes Verhalten
interpretieren. Turbulenz dagegen ist ein Systemverhalten, das sowohl zeitlich als auch räumlich irregulär ist. Das
HOPF- LANDAU-Modell erklärt die Entstehung der Turbulenz über eine unendliche Kaskade von HOPF-Bifurkationen:
Bei entsteht aus einer Ruhelage ein Grenzzyklus, der bei instabil wird und zu einem Torus
führt. Bei der -ten Bifurkation entsteht ein -dimensionaler Torus, der durch nicht geschlossene Orbits
aufgewickelt wird. Das HOPF- LANDAU-Modell führt i. allg. nicht zu einem Attraktor, der durch sensitive Abhängigkeit
von den Anfangsbedingungen und Durchmischung gekennzeichnet ist.

RUELLE-TAKENS-NEWHOUSE-Szenario:

Im System (17.53) sei und . Bei Änderung des Parameters sei die Bifurkationssequenz Ruhelage

Periodischer Orbit Torus Torus über drei aufeinander folgende HOPF-Bifurkationen realisiert.
Der auf gegebene quasiperiodische Fluß sei strukturell instabil. Dann können schon bestimmte kleine Störungen
von (17.53) zum Zerfall von und zur Bildung eines seltsamen Attraktors führen, der strukturell stabil ist.

Satz über den Glattheitsverlust und die Zerstörung eines Torus :

Gegeben sei das hinreichend glatte System (17.53) bei und . Beim Parameterwert habe System

(17.53) einen anziehenden glatten Torus der aufgespannt wird durch einen stabilen periodischen Orbit

, einen sattelartigen periodischen Orbit und dessen instabile Mannigfaltigkeit ( Resonanz-Torus ).

Die invarianten Mannigfaltigkeiten der Ruhelagen der POINCARÉ-Abbildung bezüglich einer Fläche, die transversal
zur Längsrichtung den Torus schneidet, sind in der folgenden Abbildung zu sehen.
Der Multiplikator von , der dem Einheitskreis am nächsten liegt, sei reell und einfach. Es sei weiter

eine beliebige stetige Kurve im Parameterraum, für die und für die das System

(17.53) bei keinen invarianten Resonanz-Torus besitzt. Dann gelten folgende Aussagen:

a) Es existiert ein Wert , bei dem seine Glattheit verliert . Dabei wird entweder der

Multiplikator komplex, oder die instabile Mannigfaltigkeit verliert ihre Glattheit nahe .

b) Es existiert ein weiterer Parameterwert , so daß das System (17.53) für

keinen resonanten Torus besitzt. Der Torus zerfällt dabei nach einem der folgenden Szenarien:
)
Der periodische Orbit verliert seine Stabilität bei . Es kommt zu einer lokalen

Bifurkation wie der Periodenverdopplung oder der Abspaltung eines Torus.


)

Die periodischen Orbits und fallen bei zusammen (Sattelknoten-Bifurkation) und

heben sich dabei auf.


)

Die stabilen und instabilen Mannigfaltigkeiten von schneiden sich bei nicht

transversal (s. Bifurkationsdiagramm in der folgenden Abbildung).


Die Punkte auf der schnabelförmigen Kurve entsprechen dem Verschmelzen von und

(Sattelknoten-Bifurkation). Die Schnabelspitze liegt auf einer Kurve , die der Abspaltung eines
Torus entspricht.
Auf der Kurve liegen die Parameterpunkte, bei denen ein Glattheitsverlust eintritt, während die Punkte auf

die Auflösung eines -Torus charakterisieren. Auf liegen die Parameterpunkte, für die sich stabile und

instabile Mannigfaltigkeiten von nicht transversal schneiden. Sei ein beliebiger Punkt in der Schnabelspitze,

so daß bei diesem Parameterwert ein Resonanz-Torus vorliegt. Der Übergang von nach entspricht

dem Fall des Satzes. Wird dabei auf der Multiplikator zu , so findet eine Periodenverdopplung statt.

Eine sich anschließende Kaskade von weiteren Periodenverdopplungen kann zum Entstehen eines seltsamen
Attraktors führen. Trifft beim Überqueren von ein Paar konjugiert komplexer Multiplikatoren auf den
Einheitskreis, dann kann es zur Abspaltung eines weiteren Torus kommen, für den der Satz von AFRAIMOVICH und
SHILNIKOV erneut anwendbar ist.

Der Übergang von nach repräsentiert den Fall des Satzes: Der Torus verliert die Glattheit, und beim

Überqueren von findet eine Sattelknoten-Bifurkation statt. Der Torus zerfällt, und ein Übergang zum Chaos über
Intermittenz kann stattfinden.

Der Übergang von nach schließlich entspricht Fall : Nach dem Verlust der Glattheit bildet sich beim

Überqueren von eine nicht robuste homokline Kurve. Der stabile Zyklus bleibt, und es entsteht eine zunächst

nicht anziehende hyperbolische Menge. Wenn verschwindet, kann aus dieser Menge ein seltsamer Attraktor
entstehen.
Übergänge zum Chaos
Ein seltsamer Attraktor entsteht häufig nicht abrupt, sondern im Ergebnis einer Reihe von Bifurkationen, von denen
die typischen im Abschnitt Bifurkationen in MORSE-SMALE-Systemen dargestellt wurden. Die wichtigsten Wege zur
Bildung seltsamer Attraktoren bzw. seltsamer invarianter Mengen sollen im weiteren beschrieben werden.

● Kaskade von Periodenverdopplungen


● Intermittenz
● Globale homokline Bifurkationen
● Auflösung eines Torus
Bifurkationstheorie, Wege zum Chaos
● Bifurkationen in Morse-Smale-Systemen
● Übergänge zum Chaos
RSA-Codes

Auf der Grundlage des Satzes von EULER-FERMAT haben R. RIVEST, A. SHAMIR und L. ADLEMAN 1978 (s. Lit.5.21)
ein Verschlüsselungsverfahren ( Chiffrierverfahren ) für geheime Nachrichten entwickelt, das nach dem ersten
Buchstaben ihrer Nachnamen RSA-Verschlüsselungsverfahren genannt wird. Man spricht in diesem Zusammenhang
auch von Public-Key-Codes , weil ein Teil des zur Dechiffrierung benötigten Schlüssels ,,öffentlich`` bekanntgegeben
werden kann, ohne die Geheimhaltung der Nachricht zu gefährden.
Beim RSA-Verfahren wählt der Empfänger B zunächst zwei sehr große Primzahlen und bildet und

sucht eine zu teilerfremde Zahl mit Die Zahlen und gibt

B öffentlich bekannt, weil sie zur Verschlüsselung benötigt werden.


Will der Absender A eine geheime Nachricht an den Empfänger B übermitteln, dann wird zunächst der Text der
Nachricht in eine Ziffernfolge, bestehend aus gleichlangen Blöcken mit jeweils weniger als 100 Stellen,
umgewandelt. Dann berechnet A den Rest von bei Division durch :
(5.183a)
Der Absender A sendet die Zahl an B, und zwar für jeden der aus dem Originaltext entstandenen Ziffernblöcke
Der Empfänger kann die Nachricht dechiffrieren, wenn er eine Lösung der linearen Kongruenz
kennt. Die Zahl ist der Rest von bei Division durch

(5.183b)

Dabei wird der Satz von EULER-FERMAT benutzt, nach dem gilt. Falls erforderlich, wandelt B nun

noch die Ziffernfolge in Text um.

Beispiel

Ein Empfänger B erwartet vom Absender A eine geheime Nachricht, wählt die Primzahlen und

(für die praktische Nutzung zu klein), berechnet (es gilt

und wählt (dafür gilt ggT ). B

übermittelt an A nur und


A will B die geheime Nachricht zukommen lassen, verschlüsselt sie durch
zu und sendet an B nur die Nachricht . B löst die

Kongruenz erhält als Lösung und kann damit

ermitteln.

Hinweis: Die Sicherheit des RSA-Codes hängt von der Zeit ab, in der Unberechtigte eine Primfaktorenzerlegung von
finden können. Bei der heute erreichten Schnelligkeit von Computern benötigt der Anwender des RSA-Codes
zwei mindestens 100-stellige Primzahlen und um für Unberechtigte einen Entschlüsselungsaufwand von etwa
74 Jahren zu verursachen. Für den Anwender ist es dagegen ein rechentechnisch vergleichsweise geringer
Aufwand, eine zu teilerfremde Zahl zu finden.
Simultane lineare Kongruenzen

Sind endlich viele Kongruenzen


(5.173)
vorgegeben, dann spricht man von einem System simultaner linearer Kongruenzen . Eine Aussage über die
Lösungsmenge macht der Chinesische Restsatz : Es sei ein System
so vorgegeben, daß paarweise

teilerfremd sind. Setzt man

(5.174a)

und wählt so, daß für gilt, dann ist

(5.174b)
eine Lösung des Systems. Das System ist bis auf Kongruenz modulo eindeutig lösbar, d.h., mit sind genau
diejenigen Elemente weitere Lösungen, für die gilt
Beispiel

Es ist das System zu lösen, wobei 2, 3, 5 paarweise

teilerfremd sind. Es gilt Die Kongruenzen

haben die speziellen Lösungen

. Das gegebene System ist eindeutig lösbar mit

Hinweis: Systeme simultaner linearer Kongruenzen kann man benutzen, um die Lösung von nichtlinearen
Kongruenzen mit dem Modul auf die Lösung von Kongruenzen zurückzuführen, deren Modul Primzahlpotenzen
sind.
CHOLESKY-Verfahren

Wegen der Symmetrie und positiven Definitheit von im Falle des Vollranges von bietet sich zur Lösung
des Normalgleichungssystems das CHOLESKY-Verfahren an. Leider handelt es sich dabei um einen numerisch

instabilen Algorithmus, der sich jedoch bei Problemen mit ,,großem`` Residuum und ,,kleiner`` Lösung

numerisch gutartig verhält.


Cholesky-Verfahren bei symmetrischer Koeffizientenmatrix

In vielen Fällen ist in (19.26) die Koeffizientenmatrix nicht nur symmetrisch, sondern auch positiv definit , d.h., für

die zugehörige quadratische Form gilt:

(19.34)

für alle . Da es zu jeder symmetrischen positiv definiten Matrix eine eindeutige


Dreieckszerlegung

(19.35)

mit
(19.36a)

(19.36b)

(19.36c)

gibt, kann die Lösung des zugehörigen linearen Gleichungssystems nach dem CHOLESKY- Verfahren in
folgenden Schritten durchgeführt werden:

1.
: Ermittlung der sogenannten CHOLESKY-Zerlegung und Substitution .

2.
: Bestimmung des Hilfsvektors durch Vorwärtseinsetzen.
3.
: Bestimmung der Lösung durch Rückwärtseinsetzen.

Für große Werte von ist der Aufwand beim CHOLESKY-Verfahren etwa halb so groß wie bei der LR-Zerlegung
gemäß (19.31).
CLAIRAUTsche Differentialgleichung

CLAIRAUTsche Differentialgleichung heißt der Spezialfall der LAGRANGEschen Differentialgleichung, der sich für
(9.16a)

ergibt, und der stets auf die Form

(9.16b)

gebracht werden kann. Die allgemeine Lösung lautet

(9.16c)

Neben der allgemeinen Lösung besitzt die CLAIRAUTsche Differentialgleichung ein singuläres Integral, das man durch
Elimination der Konstanten aus den Gleichungen

(9.16d)
(9.16e)

erhält, wobei die zweite Gleichung aus der ersten durch Differentiation nach gewonnen wird. Die geometrische
Bedeutung der singulären Lösung besteht darin, daß sie die Einhüllende der lösenden Geradenschar darstellt
(s. Abbildung).

Beispiel
Es ist die Differentialgleichung zu lösen. Das allgemeine Integral ist ,

das singuläre wird unter Zuhilfenahme der Gleichung zur Elimination von zu

berechnet. Die Abbildung zeigt diesen Fall.


CLAIRAUTsche Differentialgleichung

Wenn die gegebene Differentialgleichung auf die Form

(9.75a)

gebracht werden kann, man spricht dann von CLAIRAUTscher Differentialgleichung, gestaltet sich die Bestimmung
des vollständigen Integrals recht einfach, denn ein vollständiges Integral mit den frei wählbaren Parametern
ist

(9.75b)

Beispiel Zweikörperproblem
mit HAMILTON-Funktion : Die Bewegung zweier materieller Punkte, die der NEWTONschen
Gravitationswechselwirkung unterliegen sollen, erfolgt in einer Ebene. Daher ist es vorteilhaft, einen der
beiden Punkte in den Koordinatenursprung zu legen, so daß die Bewegungsgleichung die Form

(9.76a)

annimmt. Führt man die HAMILTON-Funktion

(9.76b)

ein, dann geht das System (9.76a) in das Normalsystem

(9.76c)

mit

(9.76d)

über. Die Differentialgleichung lautet nunmehr

(9.76e)
Bei Einführung von Polarkoordinaten geht (9.76e) in eine neue Differentialgleichung über, deren
Lösung in der Form

(9.76f)

mit den Parametern dargestellt werden kann. Die allgemeine Lösung des Systems (9.76c) ergibt
sich aus den Gleichungen

(9.76g)
Codes
● RSA-Codes
● Internationale Standard-Buchnummer ISBN
● Pharmazentralnummer
● Einheitliches Kontonummernsystem EKONS
● Europäische Artikelnummer EAN
Anwendungen von Computeralgebrasystemen
In diesem Abschnitt wird die Behandlung mathematischer Problemkreise mit Computeralgebrasystemen vorgestellt.
Die Auswahl der betrachteten Problemkreise wurde sowohl nach ihrer Häufigkeit in Praxis und Ausbildung als auch
nach den Möglichkeiten für ihre Bearbeitung mit Computeralgebrasystemen getroffen. Es werden Funktionen,
Anweisungen, Operationen und ergänzende Syntaxhinweise für das jeweilige Computeralgebrasystem angegeben
sowie Beispiele behandelt. Wo nötig, werden zugehörige Spezialpakete kurz erläutert.

● Manipulation algebraischer Ausdrücke


● Lösung von Gleichungen und Gleichungssystemen
● Elemente der linearen Algebra
● Differential- und Integralrechnung
Differential- und Integralrechnung
● Mathematica
● Maple
Elemente der linearen Algebra
● Mathematica
● Maple
Terme und Funktionen

Unter dem Begriff Term wird eine Anordnung von Objekten verstanden, die durch mathematische Operatoren, in der
Regel in der Infix-Form, verknüpft sind, also Basiselemente, die in der Mathematik ständig auftreten. Ein
Grundanliegen von Computeralgebrasystemen ist die Umformung von Termen sowie die Lösung von Gleichungen.

Beispiel
Die folgende Sequenz

(20.5)
ist z.B. ein Term, in welchem eine Variable ist.

Computeralgebrasysteme kennen die üblichen elementaren Funktionen wie Exponentialfunktion,


Logarithmusfunktion, trigonometrische Funktionen und deren Umkehrfunktionen sowie eine Reihe spezieller
Funktionen. Diese Funktionen lassen sich anstelle von Variablen in Terme einbauen. Auf diese Weise werden neue,
komplizierte Terme oder Funktionen erzeugt.
Lösung von Gleichungen und Gleichungssystemen
Computeralgebrasysteme kennen Befehlsroutinen zur Lösung von Gleichungen und Gleichungssystemen. Sofern
Gleichungen im Bereich der algebraischen Zahlen explizit lösbar sind, werden die Lösungen mit Hilfe von
Wurzelausdrücken dargestellt. Ist es nicht möglich, Lösungen in geschlossener Form anzugeben, so lassen sich
zumindest numerische Lösungen im Rahmen festlegbarer Genauigkeit finden. Im folgenden werden einige
Grundbefehle vorgestellt. Der Lösung linearer Gleichungssysteme ist ein spezieller Abschnitt gewidmet.

● Mathematica
● Maple
Graphik in Computeralgebrasytemen
Mit der Bereitstellung von Routinen für die graphische Darstellung mathematischer Zusammenhänge in Form von
Funktionsgraphen, räumlichen Kurven und räumlichen Flächen bieten moderne Computeralgebrasysteme
vielschichtige Möglichkeiten zur Kombination von Formelmanipulationen, speziell im Bereich der Analysis und
Vektorrechnung bis zur Differentialgeometrie, und graphischen Darstellungen. Graphik ist eine besondere Stärke von
Mathematica.

● Graphik mit Mathematica


● Graphik mit Maple
Hauptstrukturelemente

● Objekttypen
● Zahlen
● Variable und Zuweisungsoperatoren
● Operatoren
● Terme und Funktionen
● Listen und Mengen
Operatoren

Alle Systeme verfügen über einen Grundvorrat von Operatoren . Dazu gehören die für die Mathematik üblichen
Operatoren , für die die bekannte Rangordnung bei der Abarbeitung

gilt. Stehen die Operatoren zwischen den Operanden, so bezeichnet man diese Schreibweise als Infix-Form .

Die Palette der Operatoren, die in Präfix-Form vorliegen -- in diesem Falle steht der Operator vor den Operanden --
ist in allen Systemen beträchtlich. Hierzu gehören in der Regel Operatoren, die auf spezielle Objektklassen wie z.B.
Zahlen, Polynome, Mengen, Listen, Matrizen, Gleichungssysteme wirken und auch Funktionaloperatoren wie
Differentiation, Integration usw. Darüber hinaus sind in der Regel Operatoren für die Gestaltung der
Ausgaberesultate, die Manipulation von Zeichenketten und weiteren dem System bekannten Objekten vorhanden.
Manche Systeme gestatten die Darstellung einiger Operatoren in Suffix-Schreibweise , d.h., der Operator steht hinter
den Operanden. Häufig benutzen Operatoren optionale Argumente, die spezielle Anwendungssituationen steuern.
Listen und Mengen

Alle Computeralgebrasysteme kennen die Objektklasse Liste , die als Aneinanderreihung von Objekten verstanden
wird. Mit speziellen Operatoren kann auf die Elemente einer Liste zugegriffen werden. In der Regel sind Listen als
Elemente von Listen zulässig. So entstehen verschachtelte Listen , die zur Konstruktion spezieller Objekttypen wie
Matrizen und Tensoren benutzt werden können; alle Systeme bieten hierfür spezielle Objektklassen an. Hieraus
ergibt sich die Möglichkeit, symbolisch in Vektorräumen Objekte wie Vektoren und Tensoren zu manipulieren und
lineare Algebra zu betreiben.

Auch der Begriff Menge ist den Computeralgebrasystemen bekannt. Die Operatoren der Mengenlehre sind definiert.

In den folgenden Abschnitten werden die Hauptstrukturelemente und ihre Syntax für die beiden ausgewählten
Computeralgebrasysteme Mathematica 2.2 und Maple V erläutert.
Programmierung in Computeralgebrasystemen

Alle Systeme bieten Möglichkeiten für den Aufbau eigener Programmblöcke zur Lösung spezieller Aufgaben. Es
handelt sich dabei einerseits um die bekannten Handwerkzeuge für den Aufbau von Prozeduren wie
Schleifenkonstruktionen und Kontrollstrukturen, z.B. DO, IF - THEN, WHILE, FOR usw., andererseits um mehr oder
weniger ausgeprägte Methoden der funktionalen Programmierung, die für viele Probleme elegante Lösungen
anbieten.

Selbsterstellte Programmblöcke können den bestehenden Bibliotheken hinzugefügt und bei Bedarf jederzeit
zugeladen werden.
Variable und Zuweisungsoperatoren

Variable haben einen Namen, werden in der Regel also durch ein vom Nutzer bestimmtes Symbol repräsentiert. Vom
System vergebene Namen, d.h. reservierte Begriffe, sind dabei verboten. Solange der Variablen kein Wert
zugewiesen ist, steht das jeweilige Symbol für die Variable selbst.

Variablen können mit Hilfe spezieller Zuweisungsoperatoren Werte zugewiesen werden. Werte von Variablen dürfen
sowohl Zahlen, andere Variable als auch spezielle Sequenzen von Objekten, oft Ausdrücke genannt, sein. In der
Regel existieren mehrere Zuweisungsoperatoren, die sich insbesondere durch den Zeitpunkt ihrer Auswertung, d.h
sofort bei Eingabe der Zuweisung oder erst beim späteren Aufruf der Variablen, unterscheiden.
Zahlen

Die Computeralgebrasysteme kennen in der Regel die Zahlentypen ganze Zahlen, rationale Zahlen, reelle Zahlen
(Gleitpunktzahlen), komplexe Zahlen , manche Systeme algebraische Zahlen, Wurzelzahlen und weitere.

Mit einer Vielzahl von Typprüfoperationen können Eigenschaften konkreter Zahlen, wie nichtnegativ, Primzahl usw.,
festgestellt werden.

Gleitpunktzahlen können mit beliebiger Präzision genutzt werden. In der Regel arbeiten die Systeme mit einer
Voreinstellung für die Präzision, die nach Bedarf verändert werden kann.

Die Systeme kennen spezielle Zahlen, die für die Mathematik von fundamentaler Bedeutung sind wie, , und
. Sie gehen mit diesen Zahlen symbolisch um, können sie jedoch für numerische Berechnungen auch in
beliebiger Präzision verwenden.
Allgemeine Zielstellungen für Computeralgebrasysteme

In der mathematischen Praxis werden zunehmend sogenannte Computeralgebrasysteme - Softwaresysteme, die


,,Mathematik machen können``- eingesetzt. Solche Systeme wie Macsyma, Reduce, Derive, Maple, Mathcad,
Mathematica gestatten auch auf relativ kleinen Rechnern (PC) die Lösung mathematischer Aufgaben wie z.B. die
Umformung komplizierter Ausdrücke, die Bestimmung von Ableitungen und Integralen, die Lösung von Gleichungen
und Gleichungssystemen, die grafische Darstellung von Funktionen einer und mehrerer Veränderlicher und vieles
andere mehr. Mit ihrer Hilfe können mathematische Ausdrücke manipuliert , d.h. nach mathematischen Regeln
umgeformt oder vereinfacht werden, sofern dies in geschlossener Form möglich ist. Auch numerische Lösungen
können mit der geforderten Genauigkeit berechnet und funktionale Zusammenhänge grafisch dargestellt werden.
Sphärisches Vektorfeld

Das sphärische Vektorfeld ist der Spezialfall des zentralen Vektorfeldes, in dem die Länge des Vektors nur vom
Abstand abhängt (s. Abbildung).
Beispiele sind das NEWTONsche und das COULOMBsche Kraftfeld einer Punktmasse bzw. einer elektrischen
Punktladung:

(13.14)

Der Spezialfall eines ebenen sphärischen Vektorfeldes wird Kreisfeld genannt.


Coulomb-Feld der Punktladung

Das COULOMB-Feld ist ein wichtiges Beispiel für ein wirbelfreies Feld, das überall, ausgenommen den Ort der
Punktladung, den Quellort, auch solenoid, d.h. quellenfrei ist (s. Abbildung).

Die COULOMB-Kraft wirkt anziehend für Ladungen mit ungleichem Vorzeichen, abstoßend für gleiche
Vorzeichen.
Die Feld- und die Potentialgleichungen lauten:

(13.128a)

Der skalare Fluß ist bzw. 0, je nachdem, ob die Fläche eine Quelle einschließt oder nicht:

(13.128b)

Die Größe wird Ergiebigkeit oder Intensität der Quelle genannt.


Cramersche Regel

In dem wichtigen Spezialfall, in dem die Anzahl der Unbekannten mit der Anzahl der Gleichungen des Systems

(4.114a)

übereinstimmt und die Koeffizientendeterminante D = detA nicht verschwindet, d.h.


(4.114b)

kann die Lösung des inhomogenen Gleichungssystems (4.114a) explizit und eindeutig angegeben werden:

(4.114c)

Mit wird die Determinante bezeichnet, die aus D dadurch entsteht, daß die Elemente der -ten Spalte
von D durch die Absolutglieder ersetzt werden, z.B.

(4.114d)

Ist und sind nicht alle dann ist das System (4.114a) unlösbar. Im Falle und

für alle d.h. und alle sind gleich null, ist es möglich, daß eine Lösung existiert. Diese ist
aber nicht eindeutig (s. Hinweis).

Beispiel
Das System hat die eindeutige Lösung

Hinweis: Für die praktische Lösung von linearen Gleichungssystemen höherer Dimensionen ist die CRAMERsche
Regel nicht geeignet. Der Rechenaufwand übersteigt mit wachsender Dimension sehr schnell alle Vorstellungen.
Deshalb verwendet man zur numerischen Lösung linearer Gleichungssysteme den GAUSSschen Algorithmus
bzw. das Austauschverfahren oder iterative Methoden.
Homogenes Problem

Die Lösung des homogenen Problems mit und den Anfangsbedingungen

(9.98)

wird für die Fälle bis durch die folgenden Integrale beschrieben.

a) ( KIRCHHOFFsche Formel):

(9.99a)

wobei die Integration über die Kugeloberfläche erfolgt, die mit

angesetzt wird.
b) ( POISSONsche Formel):

(9.99b)

wobei die Integration über den Kreis erfolgt, der mit angesetzt wird.

c) ( D'ALEMBERTsche Formel):

(9.99c)
Dämpfung von Schwingungen

Die Funktion
(2.132)
liefert die Kurve einer gedämpften Schwingung .
Die Schwingung erfolgt um die -Achse, wobei sich die Kurve asymptotisch der -Achse nähert. Dabei wird die
Sinuskurve von den beiden Exponentialkurven eingehüllt, indem sie diese in den Punkten

berühren. Die Schnittpunkte mit den Koordinatenachsen sind


;

die Extrema liegen bei

die Wendepunkte bei mit .

Als logarithmisches Dekrement der Dämpfung wird bezeichnet; und sind die

Ordinaten zweier benachbarter Extrema.


Newton-Verfahren

Das NEWTON-Verfahren geht von der Nullstellenaufgabe (19.55) aus. Nach Vorgabe von geschätzten

Näherungswerten werden die Funktionen als Funktionen von unabhängigen

Variablen nach TAYLOR entwickelt. Durch Abbruch dieser Entwicklungen nach den linearen
Gliedern erhält man aus (19.55) ein lineares Gleichungssystem, mit dessen Hilfe man iterativ Verbesserungen nach
folgender Vorschrift ermitteln kann:

(19.61)

Die Koeffizientenmatrix des linearen Gleichungssystems (19.61), das in jedem Iterationsschritt zu lösen ist, lautet

(19.62)
und wird als JACOBI-Matrix bezeichnet. Das NEWTON-Verfahren ist lokal quadratisch konvergent, d.h., seine schnelle
Konvergenz ist wesentlich von der Güte der Startnäherungen abhängig. Setzt man in (19.61)

, dann kann das NEWTON-Verfahren in der Korrekturform

(19.63)

geschrieben werden. Zur Herabsetzung der Startwertempfindlichkeit kann man dann analog zum
Relaxationsverfahren einen sogenannten Dämpfungs- oder Schrittweitenparameter einführen:

(19.64)

Angaben zur Bestimmung von findet man in Lit. 19.27.


Definition

Eine reelle quadratische Form in den Variablen hat die Gestalt

(4.131)

Dabei ist der Vektor der Variablen, und ist eine reelle symmetrische

Matrix.
Die Form heißt positiv definit oder negativ definit , wenn sie nur positive bzw. nur negative Werte annehmen kann

und den Wert Null nur für das einzige Wertesystem annimmt.

Die Form heißt positiv oder negativ semidefinit , wenn sie nur Werte desselben Vorzeichens, den Wert Null aber
auch für ein nicht durchweg verschwindendes Wertesystem annehmen kann.
Entsprechend dem Verhalten von wird auch die zugehörige reelle symmetrische Matrix A als positiv oder negativ
definit bzw. semidefinit bezeichnet.
Definitionsbereich einer Funktion

Definitionsbereich einer Funktion wird die Menge der Wertesysteme oder Punkte genannt, die bei der betrachteten
Funktion von den Variablen des Arguments durchlaufen werden können. Die sich so ergebenden Definitionsbereiche
können sehr unterschiedlich sein. Meistens treten beschränkte oder unbeschränkte zusammenhängende
Punktmengen auf. In Abhängigkeit davon, ob der Rand mit zum Definitionsbereich gehört oder nicht, ist dieser
abgeschlossen oder offen. Eine offene zusammenhängende Punktmenge wird Gebiet genannt. Wenn der Rand in
ein Gebiet einbezogen ist, dann handelt es sich um ein abgeschlossenes Gebiet , ist dies nicht der Fall, und soll der
Anschluß des Randes besonders betont werden, dann wird vom offenen Gebiet gesprochen.
Defuzzifizierungsmethoden
Zur Berechnung einer scharfen Ausgangsgröße ist eine Defuzzifizierung der Fuzzy-Menge am Ausgang erforderlich.
Man bedient sich verschiedener Methoden.

1. Maximum-Kriterium-Methode:Aus dem Bereich, innerhalb dessen die Fuzzy-Menge


den maximalen Zugehörigkeitsgrad besitzt, wird ein beliebiger Wert ausgewählt.
2. Mean-of-Maximum-Methode (MOM): Als Ausgabewert wird der Mittelwert über die maximalen
Zugehörigkeitswerte genommen:
(5.298)

Wenn die Menge , die ein Intervall darstellt, nicht leer ist, dann ergibt sich:
(5.299)

3. Schwerpunktmethode (S):Bei der Schwerpunktmethode wird die Abszisse des Schwerpunktes einer
Fläche mit gedachter homogener Dichtebelegung vom Werte 1 berechnet.

(5.300)

4. Parametrisierte Schwerpunktmethode (PS): Die parametrische Methode geht von aus.

(5.301)
Aus dieser Formel folgt für und für

5. Verallgemeinerte Schwerpunktmethode (VS): Wird der Exponent bei der parametrischen

Defuzzifizierungsmethode als Funktion von angesehen, dann folgt daraus unmittelbar

(5.302)

Die VS-Methode ist eine Verallgemeinerung der PS-Methode. Sie ist von Interesse, wenn selbst ein

besonderes, von abhängiges Gewicht erhalten soll.

6. Methode der Flächenhalbierung (FH): Die Position einer Geraden parallel zur Ordinate wird so berechnet,
daß die linke und die rechte Seite der Fläche unter der Zugehörigkeitsfunktion gleich groß ist.

(5.303)

7. Methode der parametrisierten Flächenhalbierenden (PF):


(5.304)

8. Methode der größten Fläche (GF): Es wird die signifikante Teilmenge aus der Gesamtmenge ausgewählt,
die dann mit bekannten Methoden, wie z.B. der Schwerpunktsmethode (S) oder der Bestimmung der
Flächenhalbierenden (FH) ausgewertet wird.
DELAMBREsche Gleichungen

In Analogie zu den MOLLWEIDEschen Formeln der ebenen Trigonometrie sind von DELAMBRE die entsprechenden
Formeln für sphärische Dreiecke angegeben worden.

(3.183a)

(3.183b)

(3.183c)
(3.183d)

Die Bezeichnungen der Größen entsprechen denen der Abbildung.

Da bei Anwendung der zyklischen Vertauschung jede Gleichung zwei weitere ergibt, sind insgesamt 12
DELAMBREsche Gleichungen möglich.
Eigenschaften der -Funktion

Wichtige Eigenschaften der -Funktion im Hinblick auf ihre Anwendung sind:

(15.35)

(15.36)

(15.37)

Dabei sind sämtliche Nullstellen von zu berücksichtigen.

4. -te Ableitung der -Funktion:


Nach -maliger partieller Integration erhält man aus
(15.38a)

eine Vorschrift für die -te Ableitung der -Funktion:

(15.38b)

5. FOURIER-Transformation der -Funktion:


Die FOURIER-Transformation der -Funktion lautet

(15.39a)

Die Rücktransformation liefert für die -Funktion eine weitere Darstellung; und zwar in Form eines uneigentlichen Integrals:

(15.39b)
Diracsche -Funktion und Distributionen

● Verallgemeinerte Funktionen
● Approximationen der -Funktion
● Eigenschaften der -Funktion
Impulsfunktion

Die Impulsfunktion oder DIRACsche -Funktion ist anschaulich als Grenzfall eines Rechteckimpulses

der Breite und der Höhe an der Stelle interpretierbar (s. Abbildung)

(15.28)
Für eine stetige Funktion gilt:

(15.29)

Beziehungen der Art

(15.30)

werden im allgemeineren Sinne in der Distributionstheorie untersucht (s. auch DIRACsche -Funktion und
Distributionen).
Distribution

Ein lineares Funktional auf , das im folgenden Sinne stetig ist:

(12.210)
heißt verallgemeinerte Funktion oder Distribution .

Beispiel A

Ist , dann ist

(12.211)

eine Distribution. Derartige mit Hilfe von lokalsummierbaren Funktionen gemäß (12.211) erzeugte Distributionen
nennt man regulär .

Zwei reguläre Distributionen sind genau dann gleich, d.h.


, wenn f.ü. bezüglich .

Beispiel B

Sei ein beliebig fixierter Punkt. Dann ist ebenfalls ein lineares

stetiges Funktional auf , also eine Distribution, die man DIRACsche Distribution, -Distribution oder

-Funktion nennt. Da von keiner lokalsummierbaren Funktion erzeugt werden kann (s. Lit. 12.12,
12.28), stellt sie ein Beispiel einer nichtregulären Distribution dar.

Die Gesamtheit aller Distributionen bezeichnet man mit . Aus einer allgemeineren als der in Stetige lineare

Funktionale angedeuteten Dualitätstheorie ergibt sich als der Dualraum von . Streng genommen

wäre also zu schreiben. Im Raum lassen sich viele Operationen unter seinen Elementen und mit

Funktionen aus definieren, u.a. die Ableitung einer Distribution oder die Faltung zweier Distributionen, die

ihn nicht nur für theoretische Untersuchungen, sondern vor allem auch für viele Anwendungen aus Elektrotechnik,
Mechanik usw. prädestinieren. Wegen eines Überblicks und einfacher Beispiele für zahlreiche
Verwendungsmöglichkeiten verallgemeinerter Funktionen s. Lit. 12.12, 12.28. Hier wird lediglich der Begriff der
Ableitung einer verallgemeinerten Funktion betrachtet.
Deltatensor

Wählt man als Elemente eines 2stufigen Tensors das KRONECKER-Symbol, d.h.

(4.78a)

dann folgt aus dem Transformationsgesetz (4.70b) im Falle einer Drehung des Koordinatensystems unter Beachtung
von (4.67c)

(4.78b)

d.h., die Elemente sind drehungsinvariant . Paßt man sie so in ein Koordinatensystem ein, daß sie unabhängig von
der Wahl des Ursprungs, also auch translationsinvariant sind, dann bilden die Zahlen einen invarianten Tensor
2. Stufe, den sogenannten Deltatensor .
Kurzcharakteristik von Computeralgebrasystemen
● Allgemeine Zielstellungen für Computeralgebrasysteme
● Spezielle Möglichkeiten der Arbeit mit Computeralgebrasystemen
● Beschränkung auf Mathematica und Maple
● Ein- und Ausgabe bei Mathematica und Maple
Anzahl der Wurzeln einer Gleichung mit reellen Koeffizienten

Aus den Darlegungen zu (1.169) folgt, daß jede Gleichung ungeraden Grades mindestens eine reelle Wurzel besitzt.
Die Anzahl weiterer reeller Wurzeln der Gleichung (1.166a) zwischen zwei beliebigen reellen Zahlen und

wobei ist, kann mit Hilfe der in den nächsten vier Abschnitten dargestellten Methoden bestimmt werden:

a) Abspalten der mehrfachen Wurzeln: Zuerst werden die mehrfachen Wurzeln von

abgespalten, so daß sich eine Gleichung ergibt, die alle Wurzeln, aber nur noch mit der Vielfachheit 1 enthält.
Dazu kann, wie beim Fundamentalsatz der Algebra erläutert, verfahren werden. Praktischer ist es jedoch,
gleich nach der STURMschen Methode mit der Bestimmung der STURMschen Kette (der STURMschen
Funktionen ) zu beginnen. Wenn nicht konstant ist, dann besitzt mehrfache Wurzeln, die

abzuspalten sind. Auf jeden Fall ist danach eine Gleichung ohne Mehrfachwurzeln.

b) Bildung der Folge der STURMschen Funktionen:


(1.171)
Hier ist die linke Seite der gegebenen Funktion, ist die erste Ableitung von , der

Rest der Division von durch , aber genommen mit entgegengesetztem Vorzeichen, der

ebenfalls mit entgegengesetztem Vorzeichen genommene Rest der Division von durch usw.;

ist der letzte, aber konstante Rest. Zur Vereinfachung der Rechnung kann man die gefundenen
Reste mit konstanten positiven Faktoren multiplizieren, ohne daß sich das Ergebnis ändert.
c) Theorem von STURM: Wenn die Anzahl der Vorzeichenwechsel, d.h. die Anzahl der Übergänge von ,,
`` nach ,, `` und umgekehrt in der Folge (1.171) für ist und die Anzahl der

Vorzeichenwechsel in der Folge (1.171) für , dann ist die Differenz gleich der Anzahl der

reellen Wurzeln der Gleichung im Intervall . Sind in der Zahlenfolge einige Zahlen gleich

Null, dann werden diese bei der Abzählung der Vorzeichenwechsel ausgelassen.

Beispiel
Für die Gleichung ist die Anzahl der Wurzeln im Intervall [0,2] zu

bestimmen.
Die Berechnung der STURMschen Funktion ergibt:

Einsetzen von liefert die Folge mit zwei Wechseln, Einsetzen

von liefert mit einem Wechsel, so daß

d.h., zwischen 0 und 2 liegt eine Wurzel.

d) DESCARTESsche Regel: Die Anzahl der positiven Wurzeln der Gleichung ist nicht größer als

die Anzahl der Vorzeichenwechsel in der Koeffizientenfolge des Polynoms und kann sich von dieser

nur um eine gerade Zahl unterscheiden.

Beispiel
Was kann über die Wurzeln der Gleichung ausgesagt werden?

Die Koeffizienten der Gleichung haben nacheinander die Vorzeichen d.h., das
Vorzeichen wechselt dreimal.
Die Gleichung besitzt in Übereinstimmung mit der Regel von DESCARTES entweder eine oder drei
positive Wurzeln.
Da beim Ersetzen von durch die Wurzeln der Gleichung ihre Vorzeichen ändern, sich aber

bei der Substitution von durch um verringern, kann gemäß der Regel von DESCARTES

auch die Anzahl der negativen Wurzeln sowie die Anzahl der Wurzeln, die größer sind als ,
abgeschätzt werden.
Im vorliegenden Beispiel führt das Ersetzen von durch auf die Gleichung

d.h., die Gleichung besitzt eine negative Wurzel. Substituiert

man durch dann ergibt sich d.h., alle

positiven Wurzeln der Gleichung (eine oder drei) sind kleiner als 1.
Berechnung von Determinanten
1. Wert einer Determinante zweiter Ordnung:

(4.63)

2. Wert einer Determinante dritter Ordnung: Nach der Regel von SARRUS , die nur für Determinanten dritter
Ordnung gilt, erfolgt die Berechnung mit Hilfe des Schemas

(4.64)

Die ersten beiden Spalten werden rechts von der Determinante noch einmal hingeschrieben. Dann wird die
Summe der Produkte aller auf den ausgezogenen Schrägzeilen stehenden Elemente gebildet. Davon wird die
Summe der Produkte aller auf den gestrichelten Schrägzeilen stehenden Elemente abgezogen.
3. Wert einer Determinante -ter Ordnung: Die Determinante -ter Ordnung wird mit Hilfe des
Entwicklungssatzes auf Determinanten ( )-ter Ordnung zurückgeführt. Zweckmäßigerweise werden
die einzelnen Determinanten mit Hilfe der Rechenregeln für Determinanten so umgeformt, daß möglichst viele
ihrer Elemente zu Null werden.

Beispiel

Hinweis: Besonders günstig kann eine Determinante -ter Ordnung berechnet werden, wenn sie in Analogie zur
Rangbestimmung von Matrizen so umgeformt wird, daß alle Elemente, die unterhalb der Diagonalen
stehen, zu Null werden. Der Wert der Determinante ist dann gleich dem Produkt der Elemente
auf der Hauptdiagonalen der umgeformten Determinante.
Rechenregeln für Determinanten
Wegen des LAPLACEschen Entwicklungssatzes gelten die im folgenden für Zeilen formulierten Aussagen in gleicher
Weise für Spalten.

1. Unabhängigkeit des Wertes einer Determinante: Der Wert einer Determinante ist unabhängig von der
Auswahl der Entwicklungszeile.
2. Ersetzen von Adjunkten:Ersetzt man bei der Entwicklung einer Determinante nach einer ihrer Zeilen die
zugehörigen Adjunkten durch die Adjunkten einer anderen Zeile, so ergibt sich Null:

(4.56)

Diese Beziehung und der Entwicklungssatz ergeben zusammengefaßt

(4.57)

Daraus erhält man für die inverse Matrix


(4.58)

wobei als adjungierte Matrix der Matrix die aus den Adjunkten der Elemente von gebildete und

anschließend transponierte Matrix bezeichnet wird. Diese Matrix darf nicht mit der zu einer komplexen Matrix

adjungierten Matrix (4.4) verwechselt werden.

3. Nullwerden einer Determinante:Eine Determinante ist gleich Null, wenn


a)
eine Zeile aus lauter Nullen besteht oder
b)
zwei Zeilen einander gleich sind oder
c)
eine Zeile eine Linearkombination anderer Zeilen ist.
4. Vertauschungen und Additionen: Eine Determinante ändert ihren Wert nicht, wenn
a)
in ihr die Zeilen mit den Spalten vertauscht werden. Man spricht dann von Spiegelung an der
Hauptdiagonale , d.h., es gilt
(4.59)
b)
zu irgendeiner Zeile eine andere Zeile addiert bzw. subtrahiert wird,
c)
zu irgendeiner Zeile ein Vielfaches einer anderen Zeile addiert bzw. subtrahiert wird oder
d)
zu irgendeiner Zeile eine Linearkombination anderer Zeilen addiert bzw. subtrahiert wird.
5. Vorzeichen bei Zeilenvertauschung: Bei Vertauschung zweier Zeilen ändert sich das Vorzeichen einer
Determinante.
6. Multiplikation einer Determinante mit einer Zahl: Eine Determinante wird mit einer Zahl multipliziert,
indem die Elemente einer einzigen Zeile mit dieser Zahl multipliziert werden. Der Unterschied gegenüber der
Multiplikation einer Matrix vom Typ mit einer Zahl kommt in der Formel

(4.60)

zum Ausdruck.

7. Multiplikation zweier Determinanten:Die Multiplikation zweier Determinanten wird auf die Multiplikation
ihrer Matrizen zurückgeführt:
(4.61)

Wegen (s. (4.59)) gilt

(4.62)

d.h., es können entweder Zeilen mit Spalten oder Zeilen mit Zeilen oder Spalten mit Zeilen oder Spalten mit Spalten
skalar multipliziert werden.

8. Differentiation einer Determinante: Eine Determinante -ter Ordnung, deren Elemente differenzierbare
Funktionen eines Parameters sind, d.h. wird nach differenziert, indem man jeweils eine

Zeile differenziert und die so entstehenden Determinanten addiert.

Beispiel

Für eine Determinante vom Typ erhält man:


Divergenz in allgemeinen orthogonalen Koordinaten

(13.50a)

mit
(13.50b)

(13.50c)

und
(13.50d)
(13.50e)

Hierbei ist D die JACOBIsche Determinante oder Funktionaldeterminante .


Fundamentalsystem von Lösungen

Ein System von Lösungen einer homogenen linearen Differentialgleichung wird


Fundamentalsystem genannt, falls diese Funktionen in dem betrachteten Intervall linear unabhängig sind, also ihre
Linearkombination für kein Wertesystem der , ausgenommen

für , identisch verschwindet, d.h. für alle -Werte in dem betreffenden Intervall.

Die Lösungen einer linearen homogenen Differentialgleichung bilden genau dann ein
Fundamentalsystem, wenn ihre WRONSKI-Determinante

(9.34)

von Null verschieden ist. Für jedes Lösungssystem einer homogenen linearen Differentialgleichung gilt die Formel
von LIOUVILLE :
(9.35)

Aus dieser Gleichung folgt, daß die WRONSKI-Determinante nur identisch verschwinden kann. Das bedeutet: Die
Lösungen der homogenen linearen Differentialgleichung sind genau dann linear abhängig, wenn

nur an einer einzigen Stelle des betrachteten Intervalls gilt. Wenn dagegen die Lösungen

ein Fundamentalsystem von Lösungen bilden, dann lautet die allgemeine Lösung der linearen
homogenen Differentialgleichung (9.33)
(9.36)
Hauptsätze

Es sei eine Matrix-Funktion auf , wobei jede Komponente als stetige

Funktion vorausgesetzt wird, und es sei eine stetige Vektorfunktion auf . Dann heißt
(17.13a)
inhomogene lineare Differentialgleichung erster Ordnung im und
(17.13b)
die zugehörige homogene lineare Differentialgleichung erster Ordnung .

1. Hauptsatz über homogene lineare Differentialgleichungen: Jede Lösung von (17.13a) existiert auf ganz
. Die Gesamtheit aller Lösungen von (17.13b) bildet einen -dimensionalen Untervektorraum der

-glatten Vektorfunktionen über .


2. Hauptsatz über inhomogene lineare Differentialgleichungen: Die Gesamtheit aller Lösungen von

(17.13a) ist ein -dimensionaler affiner Unterraum der -glatten Vektorfunktionen über in der Form
, wobei eine beliebige Lösung von (17.13a) ist.

Seien beliebige Lösungen von (17.13b) und die zugehörige Lösungsmatrix .

Dann genügt auf der Matrix-Differentialgleichung , wobei ist. Bilden die

Lösungen eine Basis von , so heißt Fundamentalmatrix von (17.13b).

Bezüglich einer Lösungsmatrix von (17.13b) ist die WRONSKI-Determinante . Für sie gilt die

Formel von LIOUVILLE :

(17.13c)

Für eine Lösungsmatrix ist auf oder für alle . Das System ist

also genau dann eine Basis von , wenn für ein (und damit für alle) ist.

Satz über die Variation der Konstanten: Sei eine beliebige Fundamentalmatrix von (17.13b). Dann läßt sich die
Lösung von (17.13a) mit Anfang zur Zeit in der Form
(17.13d)

darstellen.
Tensor 2. Stufe

Im Falle hat der Tensor 9 Komponenten die sich in der Matrixform

(4.70a)

anordnen lassen. Das Transformationsgesetz (4.69) lautet dann:

(4.70b)

Damit läßt sich jeder Tensor 2. Stufe als Matrix darstellen.

Beispiel A
Das Trägheitsmoment eines Körpers bezüglich einer Geraden die durch den Nullpunkt geht und

den Richtungsvektor hat, läßt sich in der Form

(4.71a)

darstellen, wenn man mit

(4.71b)

den sogenannten Trägheitstensor einführt. Dabei sind und die Trägheitsmomente bezüglich

der Koordinatenachsen und und die Deviationsmomente bezüglich der


Koordinatenachsen.
Beispiel B
Der Belastungszustand eines elastisch verformten Körpers wird durch den Spannungstensor

(4.72)

beschrieben. Die Elemente werden wie folgt erklärt: In einem Punkt des

elastischen Körpers wählt man ein kleines ebenes Flächenelement, dessen Normale in Richtung der -
Achse eines rechtwinklig kartesischen Koordinatensystems zeigt. Die Kraft pro Flächeneinheit auf dieses
Element, die vom Material abhängt, ist ein Vektor mit den Koordinaten und Analog
werden die Komponenten bezüglich der übrigen zwei Achsenrichtungen erklärt.
Darstellung der rationalen Zahlen

1. Dezimalbruch und Kettenbruch: Jede rationale Zahl kann in der Form eines endlichen oder
unendlichen periodischen Dezimalbruches oder auch in der Form eines Kettenbruches dargestellt werden.
2. Geometrische Darstellung: Wenn auf einer Geraden ein Anfangspunkt 0 ( Nullpunkt ), eine positive
Richtung ( Orientierung ) und eine Längeneinheit ( Maßstab ), (s. auch Skala) festgelegt worden sind, dann
entspricht jeder rationalen Zahl ein bestimmter Punkt dieser Geraden.

Er hat die Koordinate und ist ein sogenannter rationaler Punkt . Die Gerade wird Zahlengerade genannt. Da
die Menge der rationalen Zahlen überall dicht ist, gibt es zwischen je zwei beliebigen rationalen Punkten
unendlich viele weitere rationale Punkte.
Bildungsgesetz

Zahlen werden in Computern in mehreren aufeinanderfolgenden Bytes dargestellt. Basis für die interne Darstellung
bildet das Dualsystem, welches, wie auch das Dezimalsystem, zu den polyadischen Zahlensystemen gehört.
Das Bildungsgesetz für polyadische Zahlensysteme lautet

(19.254)

mit als Basis und als zugelassene Ziffern des Zahlensystems. Die Ziffern mit

bilden den ganzen, die mit den gebrochenen Teil der Zahl.

Im Zusammenhang mit der Nutzung von Computern sind die in der folgenden Tabelle aufgeführten Zahlensysteme
gebräuchlich.

Tabelle Zahlensysteme

Zahlensystem Basis zulässige Ziffern


Dualsystem 2

Oktalsystem 8

Hexadezimalsystem 16
(Sedezimalsystem)
(Die Buchstaben A-F stehen für die Werte 10-15)

Dezimalsystem 10
Diagonalmatrizen

Diagonalmatrizen sind quadratische Matrizen D, in denen alle außerhalb der Hauptdiagonale liegenden Elemente
gleich Null sind:
(4.7)
Wahl der Pivots

Bei der Durchführung des -ten Eliminationsschrittes kommt jedes von Null verschiedene Element der

ersten Spalte der Matrix als Pivot in Frage. Im Hinblick auf die Genauigkeit der berechneten Lösung sind
jedoch die folgenden Strategien zweckmäßig.

1. Diagonalstrategie:
Als Pivots werden sukzessive die Diagonalelemente gewählt, d.h., es werden keine Zeilenvertauschungen
vorgenommen. Diese Pivotwahl ist in der Regel nur dann sinnvoll, wenn die Elemente der Hauptdiagonalen
gegenüber den übrigen Elementen der betreffenden Zeile betragsmäßig sehr groß sind.
2. Spaltenpivotisierung:
Vor Ausführung des -ten Eliminationsschrittes wird ein Zeilenindex so bestimmt, daß gilt:

(19.33)

Falls ist, dann werden die -te und die -te Zeile vertauscht. Es läßt sich zeigen, daß durch diese
Strategie die Fortpflanzung von Rundungsfehlern gedämpft wird.
Unterabschnitte

● Erzeugung durch Integration


● Erzeugung mit dem Maxwellschen Diagonalverfahren

Erzeugung neuer Felder

Erzeugung durch Integration

Die Erzeugung neuer Felder aus den komplexen Grundpotentialen kann außer durch Addition auch durch Integration
mit Hilfe von Belegungsfunktionen erfolgen.

Beispiel

Auf einem Linienstück sei eine Wirbelbelegung mit der Dichte vorgegeben. Für die Ableitung des

komplexen Potentials ergibt sich dann ein Integral vom CAUCHYschen Typ:
(14.30)

wobei die komplexe Parameterdarstellung der Kurve mit der Bogenlänge als Parameter ist.

Erzeugung mit dem Maxwellschen Diagonalverfahren

Sind zwei Felder mit den Potentialen und zu überlagern, dann zeichnet man ihre Potentiallinienbilder

und derart, daß von einer Potentiallinie zur nächsten der Wert des Potentials in beiden Systemen um

denselben Wert springt, und orientiert die Linien so, daß die höheren -Werte jeweils zur Linken liegen. In dem
von und gebildeten Netz ergeben die Linien, die im Zuge der Maschendiagonalen verlaufen, das

Potentiallinienbild eines Feldes, dessen Potential oder ist. Das Bild

erhält man, wenn die orientierten Maschenseiten gemäß der linken Abbildung wie Vektoren addiert

werden, das Bild , wenn sie wie Vektoren subtrahiert werden (rechte Abbildung).
Im zusammengesetzten Bild springt der Wert des Potentials beim Übergang von einer Potentiallinie zur nächsten um
den Wert ( Stufenwert ).

Beispiel
Feld- und Potentiallinienbild einer Quelle und einer Senke mit dem Intensitätsverhältnis
(s. Abbildung).
Statistische Parameter

Nachdem die Meßwerte gemäß Abschnitt Statistische Erfassung gegebener Meßwerte bearbeitet worden sind,
können die folgenden Parameter zur Charakterisierung der Verteilung, die den Meßwerten zu Grunde liegt, bestimmt
werden:

1. Mittelwert: Wenn sämtliche Meßwerte unmittelbar berücksichtigt werden, gilt

(16.111a)

Wenn die Mittelwerte und Häufigkeiten der Klassen benutzt werden, gilt

(16.111b)

2. Streuung: Wenn sämtliche Meßwerte unmittelbar berücksichtigt werden, gilt

(16.112a)
Wenn die Mittelwerte und Häufigkeiten der Klassen benutzt werden, gilt

(16.112b)

Häufig wird auch die Klassenmitte an Stelle von benutzt.

3. Median: Dieser Parameter ist definiert durch

(16.113a)

und wird im diskreten Falle durch

(16.113b)

bestimmt.
4. Spannweite:
(16.114)
5. Modalwert oder Dichtemittel: heißt der Meßwert, der in einer Häufigkeitsverteilung am häufigsten auftritt.
Er wird mit bezeichnet.
Beispiele für Gruppen

Beispiel A
Zahlenbereiche (außer ) bezüglich Addition.
Beispiel B

und bezüglich Multiplikation.

Beispiel C

bijektiv bezüglich Hintereinanderausführung von Abbildungen

(symmetrische Gruppe).
Beispiel D
Man betrachte die Menge aller Deckabbildungen eines regelmäßigen -Ecks in der Ebene. Dabei

beschreibt eine Deckabbildung den Übergang zwischen zwei Symmetrielagen des -Ecks, d.h. die
Bewegung des -Ecks in eine deckungsgleiche Lage. Werden mit eine Drehung um und mit

die Spiegelung an einer Achse bezeichnet, so hat Elemente:

Bezüglich der Hintereinanderausführung von Abbildungen bildet eine Gruppe, die Diedergruppe .

Dabei gilt und


Der Name ,,Diedergruppe`` erklärt sich daraus, daß man das -Eck als starren Körper auffaßt, der von
zwei ebenen Flächenstücken (``Di-eder``) begrenzt wird.
Beispiel E
Alle regulären Matrizen über den reellen bzw. komplexen Zahlen bezüglich Multiplikation.
Hinweis: Matrizen spielen in Anwendungen eine besondere Rolle, insbesondere zur Darstellung linearer
Transformationen. Lineare Transformationen lassen sich durch Matrizengruppen klassifizieren.
Volumenschrumpfende und volumenerhaltende Systeme

Das invertierbare dynamische System auf heißt volumenschrumpfend oder dissipativ bzw.

volumenerhaltend oder konservativ , wenn für jede Menge mit einem positiven -dimensionalen

Volumen vol und jedes die Beziehung vol( vol bzw. vol vol

gilt.

Beispiel A
Sei in (17.3) ein -Diffeomorphismus , d.h., ist invertierbar, offen,

und sind -glatte Abbildungen, und sei die JACOBI-Matrix von in . Dann ist

das diskrete System (17.3) dissipativ, falls für alle ist, und konservativ,

falls in ist.

Beispiel B

Für das System (17.6) ist und damit . Also ist

(17.6) dissipativ, falls , und konservativ, falls .

Die HÉNON-Abbildung läßt sich aus drei Teilabbildungen zusammensetzen (s. Abbildung): Zunächst wird

der Ausgangsbereich (linkes Bild) durch die Abbildung flächenerhaltend

gedehnt und gebogen (2. Bild). Dann wird durch in Richtung der -Achse bei

kontrahiert (3. Bild) und abschließend durch die Abbildung an der

Geraden gespiegelt (rechtes Bild).


Differential zweiter Ordnung einer Funktion von einer Veränderlichen

Das Differential zweiter Ordnung einer Funktion von einer Veränderlichen mit dem Symbol

wird als Differential des ersten Differentials gebildet:

(6.45)
Diese Symbole sind allerdings nur geeignet, wenn eine unabhängige Veränderliche ist, und nicht geeignet, wenn
z.B. in der Form gegeben ist.

Die Differentiale höherer Ordnung werden in analoger Weise definiert.


Wenn die Variablen selbst Funktionen anderer Veränderlicher sind, ergeben sich
kompliziertere Formeln.
Begriff des Differentials

Für jede der Variablen läßt sich ein Differential bilden. Die
Definition fällt unterschiedlich aus, je nachdem, ob es sich um das Differential einer unabhängigen Variablen oder um
das einer Funktion handelt:

1. Differential einer unabhängigen Variablen


nennt man den beliebigen Zuwachs der Größe gemäß
(6.37a)
Dabei kann man einen beliebigen Wert beimessen.
2. Differential einer Funktion einer Veränderlichen

nennt man für einen gegebenen -Wert und einen gegebenen Wert des Differentials das Produkt
(6.37b)
3. Geometrische Bedeutung des Differentials:
Wenn die Funktion durch eine Kurve in einem kartesischen Koordinatensystem dargestellt ist, dann ist der
Zuwachs, den die Ordinate der Kurventangente im Punkt für einen gegebenen Zuwachs erfährt.
Haupteigenschaften des Differentials

1. Invarianz:
Unabhängig davon, ob eine unabhängige Variable oder eine Funktion von einer weiteren Variablen ist,
gilt
(6.38)
2. Größenordnung:
Wenn eine beliebig kleine Größe ist, dann sind auch und

beliebig kleine, aber äquivalente Größen, d.h. .

Infolgedessen ist die Differenz zwischen ihnen ebenfalls eine beliebig kleine Größe, aber von höherer Ordnung
als und Daraus ergibt sich die Beziehung

(6.39)

die es gestattet, die Berechnung kleiner Inkremente auf die Berechnung ihres Differentials zurückzuführen.
Bei näherungsweisen Berechnungen, z.B. gemäß Mittelwertsatz der Differentialrechnung oder mit
Fehlerfortpflanzungsgesetz wird davon Gebrauch gemacht.
Unabhängigkeit des Kurvenintegrals vom Integrationsweg
Die Bedingung für die Unabhängigkeit des Kurvenintegrals vom Integrationsweg wird auch Integrabilität des
vollständigen Differentials genannt.

● Zweidimensionaler Fall
● Dreidimensionaler Fall
● Berechnung der Stammfunktion
● Verschwinden des Umlaufintegrals
Partielles Differential

Von einer Funktion von mehreren Veränderlichen kann das partielle Differential nach einer

dieser Veränderlichen, z.B. nach gebildet werden, was durch die Gleichung

(6.40)

definiert ist.
Begriff des vollständigen Differentials einer Funktion von mehreren
Veränderlichen (totales Differential)

Differenzierbarkeit

Man nennt eine Funktion von mehreren Veränderlichen

im Punkt differenzierbar, wenn sich der vollständige

Zuwachs der Funktion

(6.41a)

beim Übergang zu einem beliebig nahe benachbarten Punkt


mit den beliebig kleinen Größen
von der Summe der partiellen Differentiale der Funktion nach allen Variablen

(6.41b)

um eine beliebig kleine Größe höherer Ordnung unterscheidet als der Abstand

(6.41c)

Differenzierbar ist jede stetige Funktion von mehreren Variablen, die stetige partielle Ableitungen nach allen ihren
Variablen besitzt. Umgekehrt folgt die Differenzierbarkeit einer Funktion nicht aus der bloßen Existenz der partiellen
Ableitungen.

● Differenzierbarkeit
Vollständiges Differential zweiter Ordnung

Vollständiges Differential zweiter Ordnung einer Funktion zweier Veränderlicher

(6.46a)

bzw. symbolisch

(6.46b)
Vollständiges Differential

1. Definition:
Wenn eine differenzierbare Funktion ist, wird die Summe (6.41b) das vollständige Differential der Funktion
genannt:

(6.42a)

Mit Hilfe der Vektoren

(6.42b)

(6.42c)
läßt sich das totale Differential als Skalarprodukt
(6.42d)
darstellen. In der zweiten Gleichung handelt es sich um den Gradienten für den Fall von unabhängigen Variablen.
2. Haupteigenschaft des vollständigen Differentials
wird in Analogie zum Differential einer Funktion von einer Veränderlichen die in (6.38) formulierte Invarianz in
bezug auf die enthaltenen Variablen genannt.
3. Anwendung in der Fehlerrechnung:
Im Rahmen der Fehlerrechnung, z.B. bei der Betrachtung der Fehlerfortpflanzung, wird das totale Differential
zur Schätzung des Fehlers (s. (6.41a)) verwendet. Aus der TAYLORschen Formel folgt
(6.43)

d.h., der absolute Fehler kann in erster Näherung durch ersetzt werden. Damit ist eine lineare

Approximation für
Vollständiges Differential n-ter Ordnung

Das vollständige Differential -ter Ordnung einer Funktion zweier Veränderlicher ergibt sich zu

(6.47)
Substitution von Variablen in Differentialausdrücken und
Koordinatentransformationen
● Funktion von einer Veränderlichen
● Funktion von zwei Veränderlichen
Kapitel 9: Differentialgleichungen
1. Differentialgleichung wird eine Gleichung genannt, in der neben einer oder mehreren unabhängigen
Veränderlichen und einer oder mehreren Funktionen dieser Veränderlichen auch noch die Ableitungen dieser
Funktionen nach den unabhängigen Veränderlichen auftreten. Die Ordnung einer Differentialgleichung ist
gleich der Ordnung der höchsten in ihr auftretenden Ableitung.
2. Gewöhnliche und partielle Differentialgleichungen unterscheiden sich nach der Anzahl der in ihnen
enthaltenen unabhängigen Veränderlichen; im ersten Falle tritt nur eine auf, im zweiten mehrere.

Beispiel A

Beispiel B
Beispiel C

● Gewöhnliche Differentialgleichungen
● Partielle Differentialgleichungen

● Detailliertes Inhaltsverzeichnis
Differentialgleichungen 1. Ordnung
● Existenzsatz, Richtungsfeld
● Wichtige Integrationsmethoden
● Implizite Differentialgleichungen
● Singuläre Integrale und singuläre Punkte
● Näherungsmethoden zur Integration von Differentialgleichungen 1. Ordnung
Gewöhnliche Differentialgleichungen
1. Allgemeine gewöhnliche Differentialgleichung -ter Ordnung Allgemeine gewöhnliche
Differentialgleichung -ter Ordnung in impliziter Form nennt man die Gleichung
(9.1)

Ist diese Gleichung nach aufgelöst, dann hat man die explizite Form einer gewöhnlichen

Differentialgleichung -ter Ordnung.

2. Lösung oder Integral einer Differentialgleichung ist jede Funktion, die ihr in einem Intervall ,

das auch unendlich sein kann, genügt. Eine Lösung, die willkürliche Konstanten enthält,

so daß ihr noch zusätzliche Bedingungen auferlegt werden können, heißt allgemeine Lösung oder
allgemeines Integral . Erteilt man jeder dieser Konstanten einen festen Zahlenwert, so erhält man ein
partikuläres Integral oder eine partikuläre Lösung .
Beispiel

Die Differentialgleichung hat die allgemeine Lösung

. Für ergibt sich die partikuläre Lösung .

● Differentialgleichungen 1. Ordnung
● Differentialgleichungen höherer Ordnung und Systeme von Differentialgleichungen
● Randwertprobleme
Allgemeines Integral

Die Gesamtheit aller Integralkurven hängt von einem Parameter ab und kann durch die Gleichung
(9.5a)
der zugehörigen einparametrigen Kurvenschar beschrieben werden. Der Parameter , die willkürliche Konstante,
ist frei wählbar und unbedingter Bestandteil des allgemeinen Integrals jeder Differentialgleichung erster Ordnung.
Ein partikuläres Integral , das der Bedingung genügt, kann aus dem allgemeinen

Integral (9.5a) gewonnen werden, indem aus der Gleichung


(9.5b)

bestimmt wird.
Differentialgleichungen auf dem Torus

Sei
(17.81)

eine ebene Differentialgleichung, in der und differenzierbare und 1periodische Funktionen in beiden

Argumenten sind. In diesem Fall definiert (17.81) einen Fluß, der auch als Fluß auf dem Torus

bezüglich und interpretiert werden kann. Ist für alle , so besitzt (17.81)

keine Ruhelage und ist äquivalent zur skalaren Differentialgleichung 1. Ordnung

(17.82)

Mit den Bezeichnungen und läßt sich (17.82) als nichtautonome

Differentialgleichung
(17.83)

schreiben, deren rechte Seite 1periodisch bezüglich und ist. Es sei die Lösung von (17.83) mit

Anfang zur Zeit . Damit kann man (17.83) eine Abbildung zuordnen, die als geliftete

Abbildung einer Abbildung gelten kann.

Beispiel

Seien Konstanten und eine Differentialgleichung auf dem Torus,

die für der skalaren Differentialgleichung äquivalent ist. Damit ist

und .
Lyapunov-Stabilität und orbitale Stabilität

Betrachtet wird die nichtautonome Differentialgleichung (17.11). Die Lösung von (17.11) heißt

LYAPUNOV-stabil , wenn gilt:

(17.16a)

Die Lösung heißt asymptotisch stabil im Sinne von LYAPUNOV, wenn sie stabil ist und gilt:

(17.16b)

Für die autonome Differentialgleichung (17.1) läßt sich neben der LYAPUNOV-Stabilität der Lösungen auch die orbitale
Stabilität betrachten. Die Lösung von (17.1) heißt orbital stabil ( asymptotisch orbital stabil ), wenn der Orbit

stabil (asymptotisch stabil) im Sinne einer invarianten Menge ist. Eine Lösung von

(17.1), die eine Ruhelage repräsentiert, ist genau dann LYAPUNOV-stabil, wenn sie orbital stabil ist. Schon für
periodische Lösungen von (17.1) können sich beide Stabilitätsarten unterscheiden.

Beispiel
Gegeben sei ein Fluß in , der den Torus als invariante Menge besitzt. Lokal sei in

Winkelkoordinaten der Fluß beschrieben durch , wobei eine

-periodische glatte Funktion sei, für die gilt:

Eine beliebige Lösung mit Anfang auf dem Torus ist gegeben durch

An dieser Darstellung erkennt man, daß jede Lösung orbital stabil ist, aber nicht LYAPUNOV-stabil
(s. Abbildung).
Fortsetzbarkeit der Lösungen

Neben der Differentialgleichung (17.1), die wir autonom nennen, treten auch Differentialgleichungen auf, deren rechte
Seite explizit von der Zeit abhängt und die deshalb nichtautonom heißen:
(17.11)

Dabei sei mit eine -Abbildung. Durch die neue Variable läßt

sich (17.11) als autonome Differentialgleichung interpretieren. Die Lösung von

(17.11) mit Anfang zur Zeit wird mit bezeichnet.

Um die globale Existenz der Lösungen und damit die Existenz eines Flusses von (17.1) zu zeigen, sind folgende
Sätze oft hilfreich.

1. Kriterium von WINTNER und CONTI: Ist in (17.1) und existiert eine stetige Funktion

, so daß für alle gilt und ist


, so läßt sich jede Lösung von (17.1) auf ganz fortsetzen.

Beispiel

Für das Kriterium von WINTNER und CONTI sind folgende Funktionen geeignet:

und , wobei eine Konstante ist.

2. Fortsetzungsprinzip: Bleibt eine Lösung von (17.1) für wachsende Zeiten beschränkt, so existiert sie für
alle positiven Zeiten und damit auf ganz .

Voraussetzung: Im weiteren wird stets die Existenz eines Flusses von (17.1) vorausgesetzt.
Autonome lineare Differentialgleichungen

Gegeben sei im die Differentialgleichung


(17.14)

wobei eine konstante Matrix vom Typ ist.

Die Operator-Norm einer Matrix ist durch gegeben, wobei

für die Vektoren des wieder die EUKLIDische Norm vereinbart sei.

Seien und zwei beliebige Matrizen vom Typ . Dann gilt:

a)
.

b)
.

c)
.

d)
.

e)

, wobei der größte Eigenwert von ist.

Die Fundamentalmatrix mit Anfang zur Zeit von (17.14) ist die Matrix-Exponentialfunktion

(17.15)

mit folgenden Eigenschaften:

a)
Die Reihe für konvergiert bezüglich auf einem beliebigen kompakten Zeitintervall gleichmäßig und für
jedes absolut.
b)
.

c)

d)

e)
ist für alle regulär und .

f)
Sind und kommutative Matrizen vom Typ , d.h. gilt , so ist

und .
g)
Sind und Matrizen vom Typ und ist regulär, so ist .
BERNOULLIsche Differentialgleichung

BERNOULLIsche Differentialgleichung wird die Gleichung


(9.12)

genannt, die sich mittels Division durch und Einführung der neuen Variablen auf eine lineare

Differentialgleichung zurückführen läßt.

Beispiel

Es ist die Differentialgleichung zu integrieren. Da , erhält man mittels

Division durch und Einführung der neuen Variablen die Gleichung .

Nach der Formel für die Lösung einer linearen Differentialgleichung ist

und .
Somit ergibt sich .
Integration der homogenen partiellen linearen Differentialgleichung

Die Integration der homogenen partiellen linearen Differentialgleichung ist der Integration des sogenannten
charakteristischen Systems

(9.69a)

äquivalent. Zur Lösung dieses Systems können zwei Wege eingeschlagen werden:

1.
Man kann als unabhängige Variable ein beliebiges auswählen, für das gilt, so daß das System
in die Form

(9.69b)

übergeht.

2.
Bequemer ist es, unter Beibehaltung der Symmetrie eine neue unabhängige Variable einzuführen, indem

(9.69c)

gesetzt wird.

Jedes erste Integral des Systems (9.69a) ist eine Lösung der homogenen linearen partiellen Differentialgleichung
(9.68b) und umgekehrt, jede Lösung von (9.68b) ist ein erstes Integral von (9.68a) (s. Allgemeine Lösung). Wenn
hierbei erste Integrale

(9.69d)

unabhängig sind (s. Fundamentalsystem von Lösungen), dann gilt

(9.69e)

Dabei ist eine beliebige Funktion der Argumente und eine allgemeine Lösung von (9.68b).
Allgemeine Methoden

Die Differentialgleichung

(9.49a)

1. Die allgemeine Lösung der zugehörigen homogenen Differentialgleichung, d.h. , lautet

(9.49b)
Dabei sind und zwei linear unabhängige partikuläre Lösungen dieser Gleichung. Wenn eine partikuläre

Lösung bekannt ist, dann kann die zweite mit der aus der Formel (9.35) von LIOUVILLE folgenden Gleichung

(9.49c)

bestimmt werden, wobei beliebig wählbar ist.


2. Eine partikuläre Lösung der inhomogenen Gleichung kann mit Hilfe der Formel
(9.49d)

gewonnen werden, wobei und zwei partikuläre Lösungen der zugehörigen homogenen Differentialgleichung
sind.
3. Eine partikuläre Lösung der inhomogenen Differentialgleichung kann auch mit Hilfe der Methode der
Variation der Konstanten bestimmt werden.

Die Differentialgleichung

(9.50a)

enthalte Funktionen und , die Polynome sind oder Funktionen, die in einem gewissen

Gebiet in konvergente Reihen nach Potenzen von entwickelt werden können, wobei sein

muß. Die Lösungen dieser Differentialgleichung können dann ebenfalls nach Potenzen von in Reihen

entwickelt werden, die in demselben Gebiet konvergieren. Ihre Bestimmung erfolgt mit Hilfe der Methode der
unbestimmten Koeffizienten: Die gesuchte Lösung wird als Reihe der Form
(9.50b)
angesetzt und in die Differentialgleichung (9.50a) eingesetzt. Gleichsetzen der Koeffizienten gleicher Potenzen von
liefert Gleichungen zur Bestimmung der Koeffizienten .

Beispiel

Zur Lösung der Differentialgleichung wird

und

gesetzt. Man erhält


. Die Lösung dieser Gleichungen liefert

so daß sich als Lösung ergibt:

Die Differentialgleichung

(9.51a)
kann für den Fall, daß sich die Funktionen und in konvergente Reihen von entwickeln lassen, mit

Hilfe der Methode der unbestimmten Koeffizienten gelöst werden. Die Lösungen haben die Form
(9.51b)
deren Exponenten aus der definierenden Gleichung
(9.51c)
bestimmt werden. Wenn die Wurzeln dieser Gleichung verschieden sind und ihre Differenz nicht ganzzahlig ist, dann
ergeben sich zwei unabhängige Lösungen von (9.51a). Anderenfalls liefert die Methode der unbestimmten
Koeffizienten nur eine Lösung. Dann kann mit Hilfe von (9.49b) eine zweite Lösung ermittelt werden oder wenigstens
eine Form gesucht werden, aus der eine Lösung mittels der Methode der unbestimmten Koeffizienten gewonnen
werden kann.

Beispiel
Für die BESSELsche Differentialgleichung (9.52a) erhält man mit der Methode der unbestimmten Koeffizienten

nur eine Lösung der Form , die bis auf einen konstanten Faktor mit

übereinstimmt. Als zweite Lösung findet man wegen mit der Formel (9.49c)
Die Bestimmung der Koeffizienten und aus den gestaltet sich schwierig. Man kann jedoch den
letzten Ausdruck benutzen, um die Lösung mit der Methode der unbestimmten Koeffizienten zu ermitteln.

Offensichtlich ist diese Form eine Reihenentwicklung der Funktion (9.53c).


STURM- LIOUVILLEsches Problem

Für einen festen Wert des Parameters gibt es zwei Fälle:

1.
Das inhomogene Randwertproblem besitzt eine eindeutige Lösung bei beliebigem , während das

zugehörige homogene Problem lediglich die triviale, identisch verschwindende Lösung besitzt, oder
2.
das zugehörige homogene Problem besitzt nichttriviale, d.h. nicht verschwindende Lösungen. Dann ist das
inhomogene Problem nicht für beliebige rechte Seiten lösbar; im Falle der Existenz einer Lösung ist diese nicht
eindeutig bestimmt.

Die Werte des Parameters , für die der zweite Fall eintritt, d.h. das homogene Problem eine nichttriviale Lösung
hat, werden Eigenwerte des Randwertproblems genannt, die zugehörigen nichttrivialen Lösungen seine
Eigenfunktionen . Die Aufgabe, die Eigenwerte und Eigenfunktionen der Differentialgleichung (9.64a) zu bestimmen,
nennt man das STURM- LIOUVILLEsche Problem .
Allgemeine Form

Allgemeine Form einer linearen partiellen Differentialgleichung 2. Ordnung mit zwei unabhängigen Variablen

und einer unbekannten Funktion heißt eine Gleichung der Gestalt

(9.79a)

wobei die Koeffizienten und das freie Glied bekannte Funktionen von und sind.
Die Form der Lösung dieser Differentialgleichung hängt vom Vorzeichen der Diskriminante
(9.79b)
in einem betrachteten Gebiet ab. Man unterscheidet die folgenden Formen:

1.
: Hype