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BILD erklärt, was

passiert wenn ...


Das große Zittern hat begonnen!

In knapp 48 Stunden beginnt in Griechenland ein Referendum über „Ja“ oder „Nein“
zum letzten Rettungs-Angebot der EU. Die Regierung hat sich klar positioniert, fordert
die Bevölkerung zum „Nein“ auf, um so angeblich die griechische Verhandlungsposition
in Brüssel zu stärken.

Die Opposition dagegen warnt: Wer mit „Nein“ stimmt, sorgt für das Euro-Aus des Landes.
In Umfragen liefern sich beide Lager ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Laut der Zeitung „Ethnos“
sind aktuell 44,8 Prozent für ein „Ja“, 43,4 Prozent für ein „Nein“, unentschlossen sind
immer noch elf Prozent. Deutlicher ist die Umfrage, was die Mitgliedschaft im Euro betrifft.
74 Prozent wollen den Euro behalten, 15 Prozent eine neue Währung einführen.

Aber egal, wie das Referendum ausgeht: Das Chaos wird wohl in beiden Fällen eher
noch größer werden!

Wenn die Mehrheit für „Ja“ stimmt

► Premier Alexis Tsipras hat angekündigt, dass er bei einem „Ja“ das Angebot der EU
dennoch NICHT unterschreiben will. Damit wären Neuwahlen wahrscheinlich, bis
dahin könnte eine Übergangsregierung gebildet werden.

Ihre einzige Aufgabe: Den Kollaps bis zu den Wahlen verhindern!

Griechenland bräuchte dafür dringend neue Rettungsgelder. EU und EZB könnten der
Regierung vorübergehend in dem Fall erneut helfen.
Für Tsipras könnte das „Ja“ nur eine vorübergehende Niederlage sein: Er führt in allen
Umfragen, bislang gibt es keinen ernsthaften Herausforderer. Ex-Premier Antonis Samaras
hat in weiten Teilen der Bevölkerung keine große Zustimmung mehr.

Allerdings: Das Chaos der vergangenen Woche und mögliche weitere dramatische
Konsequenzen könnten Tsipras' Popularität stark beschädigen. Bisher ist seine
Strategie, die EU und vor allem Deutschland für die Bankenschließungen
verantwortlich zu machen.

Wie BILD aus Kreisen der Partei „Nea Dimokratia“ erfuhr, könnte Konstantinos Karamanlis
(58), der von 2004 bis 2009 griechischer Ministerpräsident war, gegen Tsipras bei möglichen
Neuwahlen antreten, um eine wenig aussichtsreiche Kandidatur von Samaras zu vermeiden.

Doch das große Problem für die Befürworter des Sparkpakets bleibt derzeit: Ihnen
fehlt eine prominente Persönlichkeit, die sich öffentlich für ein „Ja“ bei der
Volksabstimmung positioniert und als Gegenspieler von Tsipras agieren könnte.
Wenn die Mehrheit für „Nein“ stimmt

► Bei einem „Nein“ wäre die Position von Tsipras gestärkt. Seine Argumentation:
Wenn die Bevölkerung gegen das EU-Angebot stimmt, steht Brüssel unter Druck,
Griechenland entgegenzukommen.

In Brüssel heißt es dagegen, dass keiner mehr Tsipras vertraue und ein neues
Entgegenkommen ausgeschlossen sei. Gibt es keine Einigung der Regierung mit Brüssel, ist
die Pleite Griechenlands wohl unabwendbar.

Und auch intern scheint es derzeit bei der Syriza-Partei zu kriseln: Wie BILD erfuhr, ist im
Tsipras-Lager großer Streit ausgebrochen, enge Berater sollen sogar mit Rücktritt gedroht
haben. Auch sie sollen von der Ankündigung des Referendums am vergangenen Freitag
vollkommen überrumpelt worden sein.

Offen ist, wie diese Pleite tatsächlich aussehen wird, da die griechische Regierung den Euro-
Austritt ausschließt, sogar mit einer Klage droht. Die Panik droht nach einem „Nein“ noch
größer zu werden, denn weitere Rettungsgelder wären kurzfristig wohl erst einmal
ausgeschlossen.

Da das Bargeld in den Banken nur noch bis Anfang der Woche reicht, bräuchte es aber
dringend neue Finanzspritzen ...
Wasserpreise bei Helene-Fischer-Konzert
gesenkt
Hitzerekord am Wochenende in Deutschland – und mittendrin bringt Helene Fischer uns mit zwei
Konzerten noch mehr ins Schwitzen. Und damit ihr Kulthit „Atemlos“ für die Fans nicht zum Motto
des Abends wird, gibt’s Hitzehilfe. Auch viele Festivals reagieren auf die Tropentemperaturen,
senken die Getränkepreise und schaffen sogar Schattenplätze.

Wir knacken die 40-Grad-Marke, unsere Schweißperlen fließen bei der Megahitze im
Akkord. Doch deswegen nur im See planschen und relaxen kommt für viele Musik-Fans
nicht infrage. Sommer bedeutet schließlich Festival-Zeit und Open-Air-Konzerte. Damit der
Spaßfaktor am Wochenende nicht unter der Affenhitze leidet, reagieren jetzt die Veranstalter.

HELENE HAT EIN HERZ FÜR DIE HITZE!

Unser Megastar spielt am Samstag und Sonntag im Berliner Olympiastadion bei rund
37 Grad. Hunderte Helene-Fans freuen sich schon seit Monaten auf die Schlager-
Königin.

Das Olympiastadion hat auf Facebook nun eine Neuregelung zur Getränkeversorgung
gepostet. Statt der bisher üblichen 0,25 Liter Wasser pro Person darf nun mehr mitgenommen
werden. Wie viel mehr – das bleibt allerdings offen. Es gibt extra Sprinkleranlagen, und der
Wasserpreis für einen halben Liter wird von fünf auf 3,50 Euro gesenkt

Das Ergebnis: Jubelnde Besucher schon jetzt auf Facebook! „Läuft doch mit euch!!!!!“,
„Vielen vielen Dank, dass so besonnen reagiert wird und somit einer Riesen Party nichts im
Wege steht“ oder „Kann Helene mir auch was eingießen?“ kommentieren einige User.

Bleibt zu hoffen, dass Power-Helene in ihren sexy Outfits nicht die Spucke wegbleibt.
Schließlich muss der Wirbelwind rund zwei Stunden über die Bühne fegen – bei der
Affenhitze.

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