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Was sind ...

Social Media?
er Begriff Social Media ist so Life) zu den Social Media. Charakteris- triebsmitarbeiter bei Black & Decker

D tautologisch wie der sprich-


wörtliche weiße Schimmel.
Schließlich sind Medien immer so-
tisch ist, dass es sich bei vielen Anwen-
dungen um Kurzlebiges handelt. Was
heute Massenphänomen ist, kann mor-
Videoplattformen zur Schulung.
Der österreichische Schmuckanbieter
Swarovski animiert seine Kunden,
zial – weil sie Mitglieder der Gesell- gen schon kalter Kaffee sein (Beispiel: auf offenen Plattformen gemeinsam
schaft miteinander verbinden. Ge- Second Life). Designs zu entwerfen.
meint ist in diesem Fall eine ganz Social Media brauchen technische Mittlerweile setzen alle Dax-Unter-
besondere Gesellschaft, nämlich die Strukturen – in der Regel Software –, nehmen Social Media dafür ein, mit
virtuelle Gemeinde im Web 2.0. die einfach zu bedienen sind. Dazu wichtigen gesellschaftlichen Grup-
Social Media sind alle Medien (Platt- gehören auch Möglichkeiten, die Ver- pen in Kontakt zu bleiben, etwa mit
formen), die diese Internetnutzer ver- netzung zu fördern, etwa durch Social Bewerbern oder Akteuren auf den
wenden, um zu kommunizieren. Ein Tagging. Damit ist es möglich, eigene Finanzmärkten. Auch nahende PR-
zentrales Merkmal von Social Media Inhalte mit Symbolen (#) zu indexie- Krisen wie die des Ölkonzerns BP
ist Interaktivität. Das deutsche Syno- ren (und damit leichter auffindbar zu während der Umweltkatastrophe im
nym ist wohl „Mitmachmedien“, machen) und an den Inhalten teilzu- Golf von Mexiko lassen sich in den
auch wenn sich dieser Begriff nicht haben, die andere markiert haben. Die sozialen Netzwerken früh erkennen,
durchgesetzt hat. Interaktivität lebt auch von einer ge- wenn ein Unternehmen diese regel-
Entstanden sind die Social Media in meinsamen Haltung, einer neuen Art mäßig durchkämmt und auswertet.
den ersten Jahren des neuen Jahrtau- hierarchielosen Gemeinschaftsgeistes, Wikis, interne Blogs und Co. können
sends. Sehr schnell entwickelten sich der ein solches Engagement treibt. auch die Art und Weise verändern,
verschiedene Gruppen von Anwen- Charakteristisch ist, dass die Kom- wie Unternehmen sich selbst organi-
dungen. Auf kollaborativen Plattfor- munikation auf diesem Weg sehr kos- sieren. Entsprechend der Philosophie
men wie Wikipedia, Blogs oder Mi- tengünstig ist. Jeder kann damit Autor des Web 2.0 ersetzen Mitmachmedien
croblogs (Twitter) geben die Mitglie- sein; professionelle journalistische stellenweise hierarchische Struktu-
der relativ wenig von sich selbst preis. Plattformen, auf denen Informationen ren. Bei Siemens fand zum Beispiel
In sozialen Netzwerken wie Xing, aufbereitet und veröffentlicht werden, im Dezember 2009 eine moderierte
LinkedIn oder Facebook dagegen sind nicht mehr nötig. Das Ergebnis Diskussion im Intranet statt (Jam),
wollen sie sich präsentieren. Dane- dessen, was die Mitglieder der Web- bei der 2000 Mitarbeiter zeitgleich
ben existieren noch Communities Gemeinde verfassen, heißt User Gene- ihre Visionen zur Technik der Zu-
(deutsch: Gemeinschaften), in denen rated Content (Inhalte, die Nutzer ge- kunft beisteuerten. Cornelia Geißler
die Mitglieder Inhalte austauschen, neriert haben).
wie etwa bei Youtube (Videos) oder Unternehmen haben begonnen, So- Alle Beiträge unserer Reihe „Was ist ...“
FlickR (Fotos). Schließlich zählen cial Media für ihre Zwecke zu nutzen. finden Sie unter
auch Online-Spiele und virtuelle Es entstehen etwa ganz neue Formen www.harvardbusinessmanager.de/wasist
Welten (World of Warcraft, Second der Zusammenarbeit. So nutzen Ver- © 2010 Harvard Business Manager